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Declaration of Dependence von Kings of ConvenienceAudio CD von Virgin Rec (EMI)Preis bei Amazon: EUR 13,98, Angebote ab EUR 7,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2009 |
Tracks:
ProduktbeschreibungKings Of Convenience: Quiet is the new loud, das war nicht nur der Titel des 2001er Debütalbums dieser "norwegischen Antwort auf Simon & Garfunkel", sondern das Konzept, Geschichten mit einer dichten und intensiven Atmosphäre mittels ruhigem Chorgesang zur akustischen Gitarre zu erzählen, lieferte dem new acoustic movement auch Namen und Programm. 2004 erschien dann mit Riot on An Empty Street das zweite Album von Kings Of Convenience. Seitdem wartete die interessierte Fangemeinde sehnsüchtig auf die nächste Veröffentlichung von Erlend Oye und Eirik Glambek Boe. Doch zunächst veröffentlichte Erlend 2006 und 2009 zwei Alben mit The Whitest Boy Alive. Nun aber hat das Warten auf die Kings of Convenience ein Ende, denn am 2. Oktober erscheint das dritte Album der beiden Norweger mit dem Titel Declaration Of Dependence. Das Album wurde in Italien und Norwegen aufgenommen. Erlend Oye und Eirik Glambek Boe haben die Schlichtheit, den herzerwärmenden Charme und die süchtig machenden Harmonien bewahrt. Die Neuen Songs Klingen wie alte Freunde, die endlich wieder nach Hause zurückgekommen sind. Ein wunderschönes Album für alle, die Kings Of Convenience lieben und eine Entdeckung für die, die die Band noch nicht kennen. -- Richard Hawley 5 Kundenrezensionen:Dieses Album, ein Genuss. 5 von 5 PunktenWie schön, dass die Kings of Convenience sich nicht geändert haben. Kein Stück, nicht mal ein kleines. Zurückhaltende, sanfte, gestreichelte Songs, die niemandem weh tun und auch nicht den Anspruch erheben, den Hörer zu irritieren. Nein, das ist nicht der Witz an dieser Musik. Es sind ganz einfach die grandiosen Kompositionen. Für mich jedenfalls kann eine bedächtig gezupfte Akustikballade nicht mehr schöner, berückender und gleichzeitig erschütternder sein als "24-25". Und ein sofort dagegengesetzter, sonnenbeschienener Jetzt-gehts-los-Track-Nr-2 nicht cooler als "Mrs. Cold". Und ein Groove-Doppelpack - einer verzaubert-melancholisch, der andere mit Seemanns-Wohoho - nicht beschwingter als "Me in you" und "Boat behind", letzteres irgendwie gefühlsmäßig der Titeltrack des Albums. Dann noch "Rule my world", komponiert nur für dich, damit du in den blauen Himmel hinaufseufzen kannst. Ja, das sind die ersten fünf Tracks. Und das sind auch eigentlich schon die fünf Sterne, die ich vergeben habe. Die Platte wird danach ein wenig düsterer und verkriecht sich zum Teil in der charakteristischen KoC-Trauer. Ich muss sagen, die Sonne und der Groove stehen den Kings momentan besser, und die Begeisterung des Plattenanfangs muss man ein wenig herunterfahren. Aber dann kommt ja noch der Höhepunkt: "Freedom and its owner". Soviel Weisheit, soviel von dem, was man manchmal fühlt, aber nicht aussprechen kann - hier alles enthalten, umhüllt von zweistimmigem Genuss, eine funkelnde Sommernacht, eine bleibende Erinnerung. Da einzelne Meisterwerke bei den beiden Norwegern immer schön von hochklassigem Füllmaterial umschmückt werden, ist es ein großer Spaß, das Album zu hören. Von vorne bis hinten. Setz dich mal ins Auto, fahre nachts durch fallenden Schnee nach Hause und höre diese Musik. Und sei dann bekehrt. Declaration of Depenendence zum Wohlfühlen 5 von 5 Punktenwunderschöne Musik zum Träumen und relaxen. Die Jungs erinnern etwas an "Simon & Garfunkel", was keinefalls abwertend gemeint ist. Eine CD die vom Beginn bis zum Schluss durchgänging wunderbar ist. Meine Chopin's des saitenunterstützen Duetts 5 von 5 PunktenMusik an, zurücklehnen, Augen zu und entspannen - für mich genau das Richtige um runterzukommen, wenn's seichte werden soll. Das schafft vielleicht noch Chopin mit seinen "Nocturnes" (vgl. Nocturnes, Op. 48: No. 2 in F-Sharp Minor: Andantino, Op.72, etc.). Fehlt nur noch das Knistern des Kaminfeuers 5 von 5 PunktenEin wunderbares Album, das die Könige der Bequemlichkeit den so großen Platten "Quiet is the new loud" und "Riots on empty street" folgen lassen. Gepflegter Folk - raffiniert arrangiert und ohne jeglichen Hang zu Pathetik. Die 13 Lieder sind an unterschiedlichen Orten entstanden - im Studio wie auch an diversen Plätzen "on the road". Das lässt sie sehr authentisch erscheinen und die knapp 45 Minuten vergehen wie im Flug. "Declaration of Dependence" ist ein sehr homogenes Album - die Songs sind durchgehend auf hohem Niveau und es gibt wirklich keine Lücken oder gar Ausreißer. Für Einsteiger ein guter Einstieg in den Suchtfaktor "Kings of Convenience" - für alte Hasen ohnehin ein Muss. 5 Sterne - keine Frage. Simon & Garfunkel in Norwegen 3 von 5 PunktenEine gutgemachte CD mit melodischem, ruhigem Gesang und klaren Gitarrenklaengen und schoenen Geigenpassagen. Allerdings nichts fuer Depressive - die melancholische Stimmung des Albums ist ziemlich dominant. |
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Music for Men von GossipAudio CD von COL (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 4,45 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2009 |
Tracks:
ProduktbeschreibungMUSIC FOR MEN Aus der Amazon.de-RedaktionMusic for Men, das neue Album von Gossip ist einfach zum Küssen. Sängerin Beth Ditto ist erfrischend originell und ein wahrer Rohdiamant, was auch das Stakkato-Rhythmus-Intro ?Dimestore Diamond? auf den Punkt bringt. Das Big Girl powert sich durch 12 Songs, allesamt vom Erfolgsproduzenten Rick Rubin mit Understatement so umgesetzt, dass Roh- und Feinschliff sich die Balance halten. Dittos Texte sind realistisch und komisch zugleich, fernab der Glamourwelt singt sie, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Aus dem kommt ein lautes Organ, Klartext auch im Gesang, bei dem sie sich weder um Stilarten noch um Styling bemüht, sondern nur authentisch loskreischt, röhrt und brüllt und mit frechen Schlenkern auch den Pop nicht links liegen läßt. Jeder Song ist eine eigene Geschichte, ein eigenes musikalisches Patchwork und trotz vieler Referenzen immer der unmissverständliche, selbstbewusste Hinweis ?Ich bin das Sprachrohr meiner Generation?, siehe das minimalistische ?8th Wonder? oder das ekstatische ?Pop Goes The World?. Die temperamentvolle Single ?Heavy Cross? mit experimentierfreudiger, ungestümer Popmelodie klingt mit dem Pfeifen so, als würde man als Kind im Wald die Angst verjagen. Soul und R?n?B, New Wave und Punk und dazwischen eine Elektro-Ballade wie ?Love Long Distance? oder den Genre-Mix beim Gender-Titelsong ?Music for Men? - die Band verbreitet mit Leidenschaft und einer Prise Selbstironie durchwegs gute Laune. Gossip ist Musik für die Krise - der Tanz auf dem Finanz-Vulkan. Gossip = Klatsch. Und Klatsch gibts hier nur musikalisch vom Besten - laut, lustig, unbefangen, ungebremst bis unverfroren. Gleich nochmal hören, am besten den Ohrwurm ?Four Letter Word.? - Ingeborg Schober 5 Kundenrezensionen:Völlig überbewertet 2 von 5 PunktenEine ansprechende Single und der Name Rick Rubin müssen nicht Garanten für ein gutes Album sein. 08/15 Modern Pop mit ein paar Alternative Sprengseln führen schnell zu einer gepflegten Langeweile. Geile Mucke 5 von 5 PunktenEinfach starke Musik, auch wenn es mir erst als Avantgarde angepriesen wurde. Die Musik lässt einem beim Autofahren schon mal die Geschwindigkeistbegrenzung vergessen, holt einem aus einem Tief heraus und lässt einem sogar das Bügeln mit Spaß durchziehen. Ich verstehe nicht warum manche "laut" sagen, denn laut muss man die CD hören ... unglaublich gut *_* 5 von 5 PunktenIn der Regel kauft man sich ein Album, weil einem ein, oder zwei Titel im Radio, oder Fernsehen gefallen haben und ist dann nicht selten enttäuscht, dass mit den Singleauskopplungen auch schon die einzig hörenswerten Titel abgehandelt wurden. Ganz anders bei Gossip. Vorsichtshalber habe ich direkt online in das komplette Album reingehört und konnte unter den 30Sek. Tracks nur einen ausmachen der nicht meinem Geschmack entspricht. Jetzt habe ich das gute Teil zu Hause und bin restlos begeistert. Alles sehr popig, tanz- und singbar. "ORIGINALGENIE DES POP" 5 von 5 PunktenAm Anfang möchte ich sagen, dass ich Gossip erst vor kurzem "kennengelernt" habe und dass ich von ihrem - bereits vierten - Album "Music For Men" SEHR begeistert bin, denn dieses Album ist wirklich - for me & my family - eines der besten Alben des Jahrhunderts. Zudem ist das Album von RICK RUBIN produziert worden (Johnny Cash, Beastie Boys und Red Hot Chillie Peppers). Beth Ditto hat eine "besondere Stimme: rau, zart, fröhlich, traurig - eben ganz individuell. Und sie hat KEINE Mainstream - Stimme wie viele andere Sängerinnen. Ich bewerte die einzelnen Tracks von "MFM" mit jeweils einem System von 1-5 Sternen (1 Stern: Mainstream, 5 Sterne: Genial): DIMESTORE DIAMOND 5/5: Toller Opener - passt perfekt! HEAVY CROSS 5/5: Der Track, der einem ins Bein flutscht und dort bleibt! 8th WONDER 5/5: Mein 8th Wonder! LOVE LONG DISTANCE 4/5: Tolles Intro mit Klavier, leider ein bisschen zu lang POP GOES THE WORLD 5/5: Genial! VERTICAL RHYTHM 6/5: There is no risk to hear this song! MEN IN LOVE 5/5: Schönes Lied - als Hintergrund-, wie auch als Tanzmusik! FOR KEEPS 5/5: Tolles Lied - wie alle anderen auch! 2012 5/5: Ein bisschen wie - "I was Made For Loving You" von KISS - wenn nicht besser! LOVE AND LET LOVE 5/5: This is no Gossip - that is great music! FOUR LETTER WORLD 5/5: Ein bisschen Elektro-Musik und eine tolle Stimme: Fertig ist ein genialer Song! SPARE ME FROM THE MOLD 5/5: Ein bisschen Pop, ein bisschen Rock, ein bisschen Elektronik, das ist Gossip! Eigentlich kann man gar kein Favorit auf der Scheibe haben, da JEDES LIED für sich selbst ein toller Song ist! Klasse Musik ! 5 von 5 PunktenIch kannte nur ein Lied aus dem Radio, aber diesmal hat sich der Kauf des Albums total gelohnt. Mittlerweile gefallen mit andere Titel sogar noch besser ! |
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Acolyte von DelphicAudio CD von Cooperative Music (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 10,11 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Tracks:
3 Kundenrezensionen:Fesselnd von Anfang an! 5 von 5 PunktenFesselnd von Anfang an und kein Ende in Sicht. Der gute Einsatz des Synthis fällt besonders auf. Nicht zu aufdringlich sondern genau richtig. Stimme: top. Für mich geht's von einem guten Lied zum Nächsten. Ohne jetzt Vorwissen und Vergleiche mit anderen Bands ziehen zu können (Mangels Wissen ;)) muss ich sagen: Mir gefällt es ausgesprochen gut! Heißer Anwärter auf das Album2010. Hi-Energy 5 von 5 PunktenMad-, Mad-, Madchester! In regelmäßigen Abständen wirft die ehemalige Industriestadt Manchester im Norden Englands tolle, neue Bands in die Musiklandschaft, die es schaffen, mich immer wieder mitzureißen. Das fängt bei Joy Division und den Smiths an, hört bei Elbow oder den Doves noch lang nicht auf. Und nun, 2010, macht sich eine neue Band auf, mein Herz im Sturm zu erobern, denen man die Wurzeln ihrer Heimat natürlich deutlich anhört. Aber das ist ja, wie wir wissen, durchaus ein Qualitätsmerkmal. Bereits seit meinem ersten Kontakt mit dem Quartett, vergangenes Frühjahr als Support von Bloc Party, warte ich gespannt auf das jetzt erscheinende Debütalbum. Doch kann diese tolle Live-Band, die im Laufe der letzten drei Monate mit den tollen Singles Counterpoint, This Momentary und Doubt bereits für Aufregung sorgte, nun auch auf Albumlänge begeistern? Aber natürlich kann sie das! Das Werk mit dem kryptischen Namen Acolyte ist ein elektrisierendes Stück Indietronic-Pop geworden, irgendwo zwischen New Order und vielleicht auch Underworld, wenngleich Delphic natürlich alles in allem songorientierter wirken, ohne dabei aber den Dancefloor zu vernachlässigen, denn den beherrscht man automatisch. Hauptsache die Beats sind Four-To-The-Floor und die Synthieflächen helfen, den Trancezustand zu verstärken. Und so sind die Sequenzer, Basslinien und Synthie-Einsprengsel in ständiger Bewegung um den Zuschauer mitzureißen. Allein der über 8minütige Titeltrack sollte da schon Beispiel genug sein. Ansonsten vermeldet man keine Ausfälle. Die trancigen Poptracks wie Red Light oder Halcyon ziehen einen mit treibenden, aber nie zu harten Beats und weitläufigen Synthieflächen in den Bann, so dass einem die Länge gar nicht mehr stört, da die Zeit davonfliegt. Dennoch verlässt man sich nicht nur auf die Rave-Elemente, sondern lässt auch Gitarrensprechen. Im dringlichen Opener Clarion Call bspw. oder im entspannt groovigen Submission, dass ein wenig das Tempo rausnimmt. Und ein so traumhafter Abschlusspopsong wie Remain gelingt auch nicht jedem. Man kann Delphic natürlich mangelnde Abwechslung vorwerfen, aber ich will da nicht päpstlicher als der Papst sein, denn mit seinem entspannten, aber dennoch druckvollen 90er-Trance-Elementen zieht mich die Band einfach magisch in ihren Bann. Produzent Ewan Pearson hat natürlich drauf geachtet, dass hier alles schön clubtauglich bleibt, wenngleich Delphic durchblicken lassen, dass sie, eben wie New Order auch gute Songs schreiben können. Wohin sich die Band dann in Zukunft hin bewegen wird, muss sich zeigen. Bis dahin bleibt Acolyte eines der spannendsten Debüts des noch jungen Jahres, so viel steht bereits fest. Eine wunderbar eingängige Platte, die auf wunderbar klare und mitreißende Atmosphäre Indierock mit clubbigen Elektroelementen verbindet, ohne sich dabei allzu sehr an den vielen anderen neuen, viel gehypten Elektro/Rock-Bands anzulehnen. Gerade die Orientierung an Acts wie den Chemical Brothers bspw. hebt Delphic ein wenig von all den 80er-Retro-Sachen momentan etwas ab. Gut, man kann sich jetzt streiten, inwieweit man ein 90er-Revival bereits jetzt benötigt. Gute Popsongs, die trotzdem Hands-Up-Rave sein können! Wenn Tony Wilson das noch erleben könnte . . . Schon klar, ein paar Namen ... 2 von 5 Punkten... in die Arena geworfen, New Order, Underworld, The Orb, Chemical Brothers, da kann ja gar nix schiefgehen. Zumal: Manchester! Hey, MANCHESTER! Jetzt kommt man an den Punkt, wo man arg aufpassen muß und besser ein großes Brett vor die Rezension nagelt, auf dem steht: "Für meinen Geschmack ..." Ein Rave-Hacienda-Revival hätte es für meinen Geschmack nämlich wirklich nicht gebraucht, "All Together Now" ist lange hinterm Berg und man muß ehrlicherweise sagen, dass bei dem ganzen Salat damals eine ganze Menge faules Obst dabei war, bei dem man gottfroh sein durfte, als der Spuk endlich vorbei war. Dass es nebenbei einige wenige Bands wie Primal Scream durchaus zu anhaltendem Erfolg gebracht haben, ist unbestritten ebenfalls verdient. Nun also Delphic. Ich weiß beim besten Willen nicht, warum dieses Album so hoch gehandelt wird - New Order selbst waren in dieser Phase erheblich schwächer als zuvor und danach und für Vergleiche mit den Chemical Brothers fehlt es Delphic deutlich an Biß. Von Bloc Party will man gar nicht reden, da klafft ein breiter Abgrund zwischen. Kaum eine Nummer kommt unter fünf Minuten weg, für "Doubt" werden sogar ganze neun verwalzt. Herausragendes läßt sich nicht berichten, alles luftig, süß und harmlos und - ja - im Grunde spielen sie ein und denselben Song zehnmal. Den zweiten Stern gibt's trotzdem für das geschmackvolle Cover und für mögliche Tanzbodenkompatibilität - mag sein, dass das Album um 3 Uhr morgens bei 120 Dezibel etwas besser funktioniert. |
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Kings and Queens von Jamie TAudio CD von Virgin Rec (EMI)Preis bei Amazon: EUR 13,98, Angebote ab EUR 4,20 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2009 |
Tracks:
ProduktbeschreibungJAMIE T KINGS & QUEENS 5 Kundenrezensionen:Crossing all over 4 von 5 PunktenBisher dachte ich eigentlich, dass von der Insel nur guter Indie-Rock kommt. Gut, es gibt The Streets- aber ansonsten? Und dann taucht da plötzlich so ein Typ aus London mit seinem (sehr stark britisch ausgeprägtem) Sprechgesang auf und mischt in seinem Zuhause ein richtig gutes Hip Hop-Album mit ner Menge potentieller Hits ab. Äh...Nein. Kein Hip Hop. Oder doch? Seine Musik genau zubeschreiben fällt mir irgendwie schwer. Es ist wohl eher Hip Hop nach einem Schleudergang in der Musikstilwaschmaschine. Eine explizite Bezeichnung dafür finden zu wollen ist aber letztendlich auch egal. Mit seiner kuriosen Mischung aus etwas Akkustikgitarre, viel Punkrock, ein paar Ska-Beats, reichlich Elektroelementen, Rapgesang und ein wenig Folkrock hat Jamie T. ein Album produziert, das in seiner vielseitigen Art gänzlich einzigartig ist und das gehörigen SPASS MACHT! Wer also musikalisch gesehen kein Schubladendenker ist, darf hier sehr gern zugreifen! Meine Anspieltipps: Earth, Wind & Fire (Was für eine Nummer!!), Hocus Pocus Ein Kessel Buntes 5 von 5 PunktenJamie Treays ist ein Musik-Nerd...dies ist allerdings komplett positiv gemeint. Er bedient sich auf seinem neuen Album "Kings & Queens" an verschiedensten Stilen der Musikgeschichte und erzeugt dabei einen wunderbaren Pop-Bastard. Egal ob Rap, Punk oder Folk: Jamie T nimmt sich von allem das Beste und vereint dies sehr stimmig. Wer beim Musikhören nicht die Scheuklappen auf hat, sollte sich das zweite Album des jungen Briten auf jeden Fall einmal anhören. Er oder Sie wird nicht enttäuscht werden! kurz: Tolle Platte Der Junge hat's drauf! 5 von 5 PunktenKleine, aber äußerst feine Songs liefert der Brite in seinem zweiten Album ab. Eine geniale Mischung aus Indie, teils etwas (hörenswerter) HipHop und Popmusik. Stücke wie "Castro Dies" passen perfekt in die Indie-linie von Jamie T., würden allerdings auch gut in ein reines HipHop-Album passen. Durch dieses Ankratzen einzelner Genres gewinnt die Platte an Abwechslung, Spannung und verbreitet auf Anhieb gute Laune. Man was nie, was einen als nächstes erwartet. Rundum gelungen, einzig der Opener "368" kann den einzelnen Hörer etwas nerven, doch umso stärker ist der Rest das Albums. Für Anhänger der britischen & amerikanischen Indie-Szene, meiner Meinung nach, unverzichtbar! Keine Neuauflage von Panic Prevention! 5 von 5 PunktenMit dem Album "Panic Prevention" und der gemeinsamen Deutschland-Tour mit den Beatsteaks im Jahr 2007 ist Jamie T seit langem kein Geheimtip mehr. Wie er damals auf dem Album alles Konventionelle über den Haufen warf und einfach sein Ding durchzog, hatte mich schwer beeindruckt - und dass Jamie das ganze live noch steigern konnte umso mehr. Nachdem nun lange kein Lebenszeichen von Jamie zu hören war, kam im Herbst 2009 das lang ersehnte zweite offizielle Album, das nach den vorab veröffentlichten Songs/Videos "Fire Fire", "Sticks and Stones" und "Chaka Demus" Hunger auf mehr machte. Inzwischen ist die Scheibe gut zwei Monate in meinem Besitz und ich höre sie noch immer jeden Tag rauf und runter. Sicher, auch mir ist der Einstieg erst einmal schwer gefallen. Nach dem ersten Hören konnte ich das Album zunächst nicht zwischen "überragend" und "solide" einordnen. Mit jedem weiteren Hören steigerte sich aber meine Begeisterung für diesen grandiosen Longplayer und inzwischen ist es für mich MINDESTENS auf dem Level von Panic Prevention. Was nicht vielen Künstlern zufriedenstellend gelingt, setzt der Londoner hier perfekt um: Ein Nachfolger der ersten CD, der gleichzeitig keine Kopie bzw. Fortsetzung darstellt. Jamie macht auch hier wieder das, was ihm Spaß macht und was seine Musik auszeichnet: ein ständiges Experimentieren mit verschiedenen Musikrichtungen und Effekten, ohne dabei den Bogen zu überspannen. Um nur mal einige zu nennen, verbindet er einen Kinderchor (368) mit akustischen Balladen (Emily's Heart, Jilly Armeen) und Songs, die geradewegs nach vorne gehen (Sticks and Stones, Castro Dies, Hocus Pocus), ohne dabei fließende Übergänge zwischen den einzelnen Tracks des Albums zu produzieren. Das ist sicher unkonventionell und gewöhnungsbedürftig, aber im Grunde genau das, was "Kings & Queens" und Jamie T ausmacht: Individualität und Authentizität. Und beim Vergleich beider Alben ist sowohl musikalisch als auch besonders in den Texten und Jamies Gesang eine deutliche Weiterentwicklung zu hören. Verglichen mit anderen Künstlern lässt sich dieses Album wohl irgendwo zwischen den Bad Brains, Rancid, Larrikin Love und Tim Armstrong einordnen. In jedem Fall ist es besonders denen zu empfehlen, die diese Bands bzw. den Vorgänger "Panic Prevention" mögen. Fazit: Jamie T ist unter dem Druck des zweiten Albums ein weiterer, ganz großer Wurf gelungen! Jamie T at his best - unbedingt reinhören. Kings And Queens 5 von 5 PunktenNicht so genial wie das erste Album von Jamie T. "Panic Prevention, aber auf jeden Fall den Kauf wert! Unheimlich gut und ein wenig melodiereicher als Album Nr.1. Jamie T. kann Hip-Hop-Beats großartig mit geistreicher Straßenlyric verknüpfen und mit dem coolen Londoner Akzent ist es dreifach gut! |
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A Musical Banquet von Jordi Savall, Andrea Gabrieli, Giovanni Gabrieli, Gioseffo Guami, Samuel Scheidt, Johann Hermann Schein, Hesperion XXAudio CD von Virgin Classics (EMI)Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 6,82 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2002 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
3 Kundenrezensionen:Fernes Land 5 von 5 Punkten"Hesperia nannten die Alten Griechen das für sie nahezu unerreichbare Land Spanien am westlichen Ende des Mittelmeeres. Hesperos (Abendstern) nannten sie den für den Menschen nicht direkt erreichbaren Planeten Venus, der am westlichen Abendhimmel erscheint" kann man bei WiKi nachlesen. Wie der Abendstern, wie das unerreichbare Spanien, hat sich Savall mit seinem ensenble seit Mitte der siebziger Jahre der weit entfernten Musik des ausgehenden Mittelalters gewidmet. Er ist auf diesem Gebiet Pionier und inzwischen Altmeister. Diese Aufnahme von 2002 ist nun zu einem sehr angenehmen Preis erwerbbar. Man kann diese Musik kennenlernen und Savall musiziert mit Hesperion so, dass diese Musik wieder lebendig wird. Die Freude an dieser Musik überträgt sich. Durch die Leidenschaft kommt einem diese Musik näher. Man kann für zweieinhalb Stunden in eine ferne Welt eintauchen. Es gibt heute natürlich auch in diesem Bereich einige andere ensembles, aber keines hat wie Savall mit Hesperion diese lange Tradition. Wer mit Savall in diese Geschichte der Musik einsteigt, ist bestens bedient. Canzoni da Sonare / Savall 5 von 5 PunktenBei den hier von Jordi Savall und seinen Ensemble liebevoll und virituos dargebotenen Kompositionen handelt es sich um außerordenlich bedeutende Werke der ausgehenden Renesaince und des beginnenden Barocks. Leichte, beschwingte Tanzsätze wechseln sich mit tiefgründigen, ausdrucksstarken Sätzen ab. Hierbei wird in den Kompositionen teilweise auch bedeutendes Volksgut z.B. aus England einbezogen. Liebhaber von Musik dieser Epoche sollten sich das Vergnügen, diese CD`s zu hören, nicht entgehen lassen. Braucht Savall ein Bewertungssystem ? 5 von 5 PunktenBeim Hören des ersten Stückes dieser CD hat sich mir die Forderung an Amazon aufgedrängt, die Bewertungen aufzuheben, sobald Savall von diesen betroffen sein könnte, denn was nützen die vielen Sterne schon dem unvergleichlichen Klang der Aufnahmen ? Savall hat Schein, Scheidt, Guami und Gabrieli meisterhaft beseelt und auch mit dieser CD wieder einmal bewiesen, wie ergreifend sich alte Musik authentisch wiedergeben lässt. Damit ist ihm der Brückenschlag zwischen Ursprünglichkeit - und damit auch Unverfälschtheit - und einer dynamischen, für Savall typischen, Interpretation gelungen. "A Musical Banquet" ist uneingeschränkt zu empfehlen. Für Leute, die Savall schätzen, noch nicht kennen, oder auch bloß die Musik kennenlernen wollen. Die fünf Sterne sind hier bloß als Formalität anzusehen. |
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Wolfgang Amadeus Phoenix von PhoenixAudio CD von Cooperative Music (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 9,85 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Britpop from France 5 von 5 PunktenWenn man Phoenix hört, fallen sofort die Parallelen zu zahlreichen Britpop-Bands auf. Aber da sie ein Mix aus allem sind, natürlich nur von den guten Sachen, ist ihre Musik einfach genial. Gerade wegen des französischen Akzents über der Mischung aus Synthesizern, Gitarren und Basslinien. Phoenix können aber sowohl ruhig als auch rockig und treibend sein. "Fences" ist sehr entspannend und "Armistice" auch eher ruhig, wogegen allerdings der Großteil des Albums eher von Uptempo geprägt ist. "Lasso" bietet ein grandioses Intro, "1901" einen mitreißenden Refrain und "Lisztomania" ist als erste Singleauskopplung auch ein perfekter Song. Die obligatorischen Instrumentalstücke werden durch die zwei Parts von "Love Like a Sunset" abgedeckt und sind ebenfalls alles andere als Füllmaterial. Alles in allem ein mehr als empfehlenswertes Album. Die ersten Alben "It's Never Been Like That" und "Alphabetical" natürlich auch. schöne cd für den sommer 5 von 5 Punktenmir gefällt der vorgänger ein kleines bischen besser, trotzdem ist "wolfgang amadeus phoenix" eine tolle cd. "liztomania" mein absoluter lieblingssongs im moment. und im herbst kann man sie live bewundern. auch sehr zu empfehlen! Muskelkater vom Füßewippen ... 5 von 5 Punkten... und Tanzen. Man mag sich an Franz Ferdinand erinnert fühlen - nur sind die Lieder von Phoenix auf der Platte "Wolfgang Amadeus Phoenix" bei weitem weniger sperrig oder gar anstregend. Das soll natürlich nicht heißen, dass die Songs einfältig sind. Im Gegenteil! Die zehn Lieder dieses Albums sind geschickt arrangiert, fügen sich gut zueinander und bleiben auf höchstem Niveau: eine CD zum Durchhören - und erneut Hören. Klasse Album - es ist das vierte Studioalbum der Band - das mir sicher noch lange Freude bereiten wird. Hat vielleicht sogar Klassiker-Potential. Phoenix -Wolfgang Amadeus Phoenix 5 von 5 PunktenTolle Platte von den Franzosen.In alter Manier rocken sie die Indie-Pop-Rock fraftion was das Zeug hält. Ich persönlich dachte das es keine Steigerung zu I'ts never been like that geben würde,aber weit gefehlt. Mein persönlicher Lieblingstrack ist die Nummer 6 mit dem Titel Lasso(das rockt wie der teufel) Ich hoffe mit dieser Rezension euch geholfen zu haben. Die Leichtigkeit der Pariser Bohéme 5 von 5 PunktenPhoenix ziehen alle Register und servieren dem Hörer mit "Wolfgang Amadeus Phoenix" ein melodiöses und zugleich wundersam zartes Pop-Album: Hier darf getanzt, gesungen, entspannt und völlig unkittschig genossen werden! Zitieren die Pariser zwar offensichtlich die französische Poplandschaft, wie das im Coverartwork und der Pflege synthetischer Klänge á la Air deutlich wird, so authentisch gestalten sie das vorliegende Konzeptalbum mit einer augenzwinkernden Reminiszenz an Franz Liszt ("Lisztomania"). Indie-Rock und Elektro-Pop werden zur Einheit und vom Gesang des elegant verschnupften Sängers Thomas Mars dirrigiert. "1901" und das von einer Akkustikgitarre getragene "Fences" erinnern stark an Zoot Woman und so sieht man die Lolitas in "Love Like A Sunset (PartI)" nach dem 90er-Beat des Eurodance tanzen. "Lasso" und "Rome" überzeugen mit gedämpften und doch süß-tragenen Gitarrenriffs, so dass der "Countdown" bis zum veritablen Indiehit "Armistice" verstreichen kann, der die Platte passenderweise apruppt beendet. Die dezente Geschichtlichkeit von Form und Inhalt charakterisert das Album, was im Pop so nicht die Regel ist. Das Spektrum des Bandsounds und die Zitate sprechen in dieser Hinsicht Bände und werden ganz undogmatisch vorgetragen. Ich vergebe volle fünf Sterne für diese grandiose Platte und meine: "Augen zu und losgetanzt! Der große Wurf einer tollen Band!" |
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Music For The Spanish Kings von Hesperion XX, Various, Jordi Savall, Antonio de CabezónAudio CD von Virgin Classics (EMI)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 6,93 Erscheinungsdatum: Februar 2001 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
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Lungs von Florence + the MachineAudio CD von Island (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,49 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2009 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Gänsehautgarantie... 5 von 5 PunktenAusdruckstarke , kraftvolle , leise , witzige und abwechslungsreiche Töne ; muß man haben !!! Überirdisch-schöne Melodien 5 von 5 Punkten"Florence & the machine" sind mir schon mit "Rabbit Heart" auf einem Musiksender aufgefallen. Neulich hab ich dann ihr "Cosmic Love" gehört und mich Hals über Kopf in die wunderschöne Melodie verliebt... Das Album ist einfach nur großartig, manchmal klingt es zickig und rotzig, dann wieder fast schon sphärisch, wunderschön, verträumt und wie nicht von dieser Welt. Florence ist eine grandiose Sängerin. Die Klangfarbe ihrer Stimme ist manchmal einfach nur Florence, dann wieder Kate Bush oder Chrissie Hynde. Und das "Howl" hätte Mrs Bush nicht besser schreiben können! :) Hut ab! Dieses Meisterwerk zum Träumen sollte in keinem gut sortierten Plattenschrank fehlen! KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN! Anspieltipps: Rabbit Heart, Howl, Cosmic Love... Einfach super 5 von 5 PunktenIch kannte vor der CD nur 2 Songs, war von denen aber total begeistert...manchmal ist es ja so, dass man dann nicht so wirklich vom album überzeugt ist, aber hier trat tatsächlich das gegenteil ein!! tolle musik, tolle stimme, einfach nur schön... Ohrwürmer sind vorprogrammiert! 5 von 5 PunktenSeit Anfang 2009 verzaubert Florence And The Machine in ihrer Heimat Großbritannien nicht nur Musikfans aller Art, sondern zudem auch Kritiker. Zu Recht hat sie bei den British Music Awards den Award für das Best British Album, den mit Abstand wichtigsten Preis des Abends, der zeigt, was für ein Ausnahmetalent sie wirklich ist. Das Album Lungs hat mich mit seinen zum Teil melancholischen Texten und seiner abwechslungsreichen Mischung aus Soul und Rock, Funk und Punk und seinen bezaubernden Hafen sofort überzeugt. Besonders geflasht hat mich die aufmüpfige Popdame mit ihren ausdrucksstarken und leidenschaftlichen Songs wie Rabbit Heart, Kiss With A Fist und Between Two Lungs. Der Song Youve Got The Love versprüht Glamour pur und versetzt einen irgendwie zurück in eine andere Zeit. Das ganze Album überzeugt durch seinen enormen Facettenreichtum; langweilig wird einem bestimmt nicht. Fazit: Florence nimmt einen auf eine bunter Reise in eine andere Zeit mit. Ihr gelingt es, mit jedem Song aufs Neue zu überraschen. Die Songs sind wunderbar abwechslungsreich und animieren zum wiederholten Komplettdurchlauf. Aber Vorsicht: Ohrwürmer sind vorprogrammiert! British and Multisided 5 von 5 PunktenIch stieß aus Florence + the Machine über ein Internetradio, dass passend zu einem ausgewählten Künstler oder einer Musikrichtung das Programm auswählt. In meinem Fall führte mich die britische Sängerin Kate Nash zu Lungs, wodurch in gewisser Weise schon Erwartungen geschürt wurden. Diesen Erwartungen wird das Album Lungs in jeder Hinsicht gerecht. Man erwirbt ein Produkt, das durch seine Vielseitigkeit und nicht zuletzt durch die außergewöhnliche Stimme der Sängerin besticht. Die Musikrichtung ist der britischen alternativen Musik oder auch dem indie pop zu zuordnen. Die Lieder reißen den Zuhörer mit, sodass man bei "Rabbit Heart" den Eindruck gewinnt selbst einem Opferritual beizuwohnen. Der Stimmmix und die Harmonien überwältigen einen. Später kann man sich dann auch noch mit dem interessanten Text (, der unter anderem auch von Florence Welch selbst verfasst wurde), seiner Bedeutung und seinem Hintergrund befassen. Das Lied "Kiss With A Fist" könnte dem ein oder anderen schon aus der Werbung bekannt sein. Es ist flott, frech und entwickelt sich schnell zu einem bleibenden Ohrwurm. Einer meiner persönlichen Favouriten ist außerdem "You've got the love". Obwohl es sich hierbei um ein Cover handelt, ist es nicht vergleichbar mit dem Original. Es ist ganz im Stil von Florence + the Maschine und macht es so zu einem eigenständigen Lied. Schließlich lässt sich zusammenfassen, dass diese CD für jeden, der auf britischen indie pop (alternative, UK garage) "steht", eine Vorliebe für außergewöhnliche Stimmen, Vielfältigkeit, interessante Liedtexte und eingängige Melodien hat, ohne gleich die Chartplatzierung Nr.1 kaufen zu wollen, die absolut richtige Entscheidung ist. |
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Julian Plenti Is Skyscraper von Julian PlentiAudio CD von Matador/Be (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 13,98, Angebote ab EUR 9,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2009 |
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5 Kundenrezensionen:Irgendwie Interpol, nur ganz anders! 5 von 5 PunktenVor dem ersten Anhören zuerst ein Blick ins Booklet. Peter Katis, Tarquin Studios! Bei Interpol-Anhängern machts da klick, Erinnerungen an die legendäre "Turn on the bright lights" werden wach, quasi rückgeerdetes Interpol war meine erste Vorstellung. Die sich gottlob als falsch erwies! "Interpolis" werden zwar keineswegs enttäuscht sein, aber das Mr. Banks etwas neues, anderes wohl schon länger auf der Seele lag ist deutlich erkennbar. Ein wunderschönes, abwechslungsreiches Album mit vielen Highlights und keiner erkennbaren Schwachstelle. "Only if you run", "No chance survival"- Songs fürs Leben!!! Ansonsten deutlich weniger Melancholie als erwartet, viele leichte, fast fröhliche Momente, unterstützt von vielen Streicher und Bläserelementen. Fazit: sicherlich keines dieser Soloalben wo man nie das Gefühl los wird, das hätte er auch mit seiner "Hauptband" machen können, ein eigenständiges, kraftvolles Album das sich genug, aber doch nicht völlig von Interpol abgrenzt (immerhin, Sam Fogarino darf einmal drummen). Pretty, pretty fine, Mr. Banks ähm... Plenti. Sehr gut, aber eben nicht Interpol 4 von 5 PunktenNatürlich ist dies eine hervorragende Platte, sicherlich absolut zu Recht die Platte des Monats im Musik-Express gewesen. Paul Banks Stimme ist der Wahnsinn. Aber für einen absoluten Interpol-Fan ist dies etwas zu wenig. Es fehlen die Gitarren, es fehlt das "Majestätische". Natürlich ist dies so gewollt, sonst würde eine Solo-Platte auch gar keinen Sinn machen. Nachdenklich stimmen mich die Interviews, in denen Paul Banks betont, dass die Platte ohne die entsprechende Software nicht möglich gewesen wäre, da er eben "nur" Gitarre spielt. In Summe, für einen Interpol-Fan ein Muss, für viele zugänglicher als die Interpol-Platten, aber ich freue mich umso mehr auf die Vierte! Dennoch im Vergleich zu dem, was sonst so veröffentlicht wird, klare 5 Sterne! Wenn wir uns darauf einigen, dass Antics 6 Sterne erhält ;-) Akute Persönlichkeitsspaltung oder Der kleine Plenti in mir 3 von 5 PunktenJa, ja, schon gut, der Titel dieser Rezension mag ein wenig überzogen und nicht der wahre Bringer sein, aber irgendwie passt er; passt zum Interpreten, passt zu dieser Platte, passt! Denn so sehr Banks sein Alter Ego auch blühen und gedeihen lässt, in und über allem ist nichts anderes als die Quintessenz Interpols zu vernehmen. Über Sinn und Zweck von Solo-Projekten kann endlos gestritten werden: möchte der Künstler nun einmal ganz alleine kreativ sein, möchte er sich von seinen Einflüssen freispielen oder diese noch präzieser inszenieren, oder überhaupt etwas ganz anderes? Beispiele gibt es noch und nöcher, positive wie negative. Banks hat sich wohl auch lange den Kopf darüber zerbrochen (zumal Plenti angeblich älter ist als Interpol), letztendlich gebahr er eine Platte ohne Interpol, die manchmal nach Interpol klingt und eher langweilt, wenn sie es nicht tut. Gerade "Only if you run" und "Games for Days" klingen, als hätten sie auf "Antics" keinen Platz mehr gehabt; Songs, die sich bewusst von Interpol entfernen ("Girl on the sporting News", "On the Esplanade") können ob ihrer trägen Eintöngikeit nicht ganz überzeugen, da helfen auch saftige Breaks und die zweifellos vorhandene Experimentierfreudigkeit nichts. Freilich darf man nicht bei jedem Song das Interpol-Maß ansetzen, damit wären Sinn & Idee eines Solo-Projekt ja ad absurdum geführt; als langjähriger Interpol-Fan ist es allerdings nicht einfach, diese seltsame Vorwurfseinstellung abzulegen. Wenn man Banks singen hört, dann will man auch irgendwie den Dengler-Bass dazu, die schnittige Gitarre von Kessler und die Präzission des Fogarino-Schlagwerks. Aber das ist ja auch irgendwie das Schöne an Solo-Projekten, dieser "fight or flight"-Aspekt: entweder man nimmt es hin oder lässt es bleiben. Wer sagt denn, dass einem Banks als Plenti gefallen muss, nur weil man Interpol-Fan ist? Eben, niemand! Und damit wären wir auch schon bei der nächsten guten Sache, die Solo-Dinger mit sich bringen: ich traue es der Platte durchaus zu, gänzlich neue Hörer erschließen zu können; vielleicht wird so mancher, der zuvor nichts mit Interpol anfangen konnte, durch Banks'/Plentis Songs bekehrt. Oder auch umgekehrt: Gitarrenhelden finden womöglich an der Poplastigkeit von "J.P. is Skyscraper" Gefallen und trauen sich dadurch an neue Platten, die bislang fernab ihres Horizontes lagen. Ja, vielleicht ist diese Platte ein kleiner "missing Link", ein hübscher Hybrid, der die Lager eint. Okay, das ist jetzt schon wieder überzogen und vielleicht nicht so ganz der Bringer, aber wer weiß...? Kurz und gut: ich bereuhe den Kauf nicht; die Platte hat meinem Bild von Paul Banks eine neue Facette hinzugefügt und auch die Vorfreude auf ein weiteres Interpol-Album geschührt. Ich kann jedem Interpol-Fan nur empfehlen, sich Plenti mal anzuhören (aber mit diesem Aufruf trage ich wohl Eulen nach Athen, oder?); und wenn er nicht gefällt: was soll's? Dann eben wieder zurück zu "Antics". Es war natürlich sonnenklar ... 5 von 5 Punkten... dass es Paul Banks mit seinem Alter Ego und dessen Solodebüt "Julian Plenti is ... Skyscraper" nicht eben leicht haben würde bei der Kritik, allzu komplex und in sich gekehrt hat sich die Musik seiner Band Interpol in den letzten Jahren entwickelt, zu unnahbar wirkte der charismatische Sänger für die hechelnde Journaille. Und als er sich desöfteren mit Extopmodel Helena Christensen zeigte und sich auch daraus keine Stories für die Klatschpresse stricken ließen, war das Beil geschliffen und die Hinrichtung abgemachte Sache. Dass diese nun vorerst verschoben werden muß ist erstaunlich genug, die Kritiken zum ersten Soloalbum fallen doch milder aus als erwartet und manch ein Freund der Parole "Kopf ab!" hat sich sogar zu einer wohlwollenden Empfehlung hinreißen lassen. Tatsächlich sind die Songs auf dem Album zwar bei weitem nicht so vielschichtig wie zum Beispiel auf "Our Love To Admire", dem letzten Meilenstein von Interpol, auch den zwingenden, wuchtigen Beat von "Antics" sucht man meist vergebens - interessanterweise findet man ihn dann beim einzigen Stück, an dem auch Sam Fogarino, der Drummer der Band, mitgefrickelt hat, der zweiten Single "Games For Days". Und trotzdem ist es eine zwar gewohnt unterkühlte, doch abwechslungsreiche, interessante Platte geworden: Wieder entfaltet das raue, elegische Timbre von Banks seinen unwiderstehlichen Zauber und macht einige, wenn auch beileibe nicht alle Songs auf "...Skyscraper" zu unverkennbaren Ohrwürmern. Wieder sind es eher die schwermütigen Sachen, die über dem Durchschnitt liegen, "On The Esplanade" prickelt angenehm dunkel, "Skyscraper" wirkt noch eine Spur mystischer, auch der "Madrid Song" hat seine berückenden Momente. Anderes wieder kommt recht unentschieden daher, die erste Single "Fun That We Have" zählt dazu genauso wie das fast schon beschwingte "Unwind". Man möchte sich die Augen (oder besser die Ohren) reiben bei solchen Klängen, solche krachigen Zwitter waren ja die Sache von Interpol nicht und irgendwie passt es wohl auch zum Menschen Paul Banks, der deutlich geerdeter, klarer und lebensbejahender wirkt als noch vor eins, zwei Jahren. Der Zynismus ist einer durchaus positiven Melancholie gewichen, das Instrumental "H" also auch ein kleines, augenzwinkerndes Gegenstück zum bitterbösen, kaltschnäuzigen "The Heinrich Maneuver" aus dem Jahr 2007. Man darf sich also freuen über dieses Ergebnis der Selbstbesinnung und auch über den Mut, diese Platte zu bringen - in den letzten Interviews hatte Banks ja anklingen lassen, dass er mit Vorliebe eben nicht wie vielfach vermutet die alten Platten von Joy Division, Television und den Chameleons hört, sondern hauptsächlich Rap und Hip Hop. Gut, dass man das dem Album in keinster Weise anhört - so bleibt der Kopf dran! ich liebe es!!! 5 von 5 Punkten4mal hintereinander gehört und schon bin ich süchtig nach dieser cd! pauls stimme fand ich schon immer toll, aber ich finde bei diesen liedern kommt sie noch besser zu geltung, als bei interpol. also leute:kauft, kauft, kauft dieses album, damit es nicht sein letztes bleibt!!!!!!! |
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Tourist History von two door cinema clubAudio CD von Cooperative Music (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 11,75 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2010 |
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ProduktbeschreibungTwo Door Cinema Club - Tourist History 5 Kundenrezensionen:TWO DOOR ...fast so gut wie KING KONG KICKS 5 von 5 PunktenSensationelle Sommerplatte! Primapop. Prickelt. Perlt. Pusht. Perfekt. Den noch perfekteren Soundtrack zum Sommer hört man allerdings auf der unfaßbar gut zusammengestellten neuen KING KONG KICKS Compilation Vol.2, die es hier zu kaufen gibt: King Kong Kicks Vol.2 Power-Pop in okay... 3 von 5 PunktenDas ist netter Power-Pop, ein paar fluffige Melodien, schön knackig kurz...aber irgendwie ermüdet das Verlangen, die Platte öfter zu hören recht fix! Ist mehr so etwas für Compilations...z.B. die famosen Kitsune-CDs, auf denen die Gruppe auch zweimal vertreten ist! Gehört in jeden gut sortierten CD-Schrank!! 5 von 5 PunktenDiese Platte war für mich ein absolut lohnender Spontankauf! Die CD ist vollgepackt mit tanzbarem Indie-Pop-Rock, der super Spaß macht und einen nicht still sitzen lässt! Für jeden, der auf Phoenix oder Dúné steht ein echtes Muss!! Gute Laune garantiert 4 von 5 PunktenDer "Two Door Cinema Club" hat mit seinem Debütalbum "Tourist History" eine feine Indierock-CD abgeliefert, die mit einer ordentlichen Portion Pop und New Wave ausgesprochen frisch und flott daherkommt. Die 10 nahezu gleichwertigen Songs sind radio- und discotauglich und alles andere als ein kommerzieller Erfolg wäre verwunderlich, denn diese CD macht einfach gute Laune. TWO DOOR CINEMA CLUB vs. Winterdepression! Indie 1:0 5 von 5 PunktenMeine absolute Neuentdeckung 2010. Two Door Cinema Club! Fahre bald auf ein Phoenix Konzert nach Amsterdam und kam dadurch auf Two Door Cinema Club! (Vorband) Geiler Indiepop. Gute Laune. Sonne. Strand. Cocktails. Tanzen. Fenster runter beim Autofahren. Mitsingen. Das fällt mir dazu ein. Und in so einer drissten nicht aufzuhörenden Winterzeit genau das Richtige! Man kann von diesem Album einfach nicht genug bekommen. 33 Minuten lang, aber 33 Minuten durchweg Gute Laune - Musik. Ein schönes, tanzbares Indie-Album mit feinen Nuancen von Electro. Leute, packt eure modernen Ray Ban Fake-Sonnenbrillen aus, legt die Cd ein, schwingt das Tanzbein und gehabt euch wohl. Und die Hände immer schön oben halten! |
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