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Produkt-Bild: XX

XX von the XX

Audio CD von Xl/Beggars (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 7,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2009
Zoom ± Produkt-Bild: XX

Tracks:

  • Intro
  • Vcr
  • Crystalised
  • Islands
  • Heart Skipped A Beat
  • Fantasy
  • Shelter
  • Basic Space
  • Infinity
  • Night Time
  • Stars

Produktbeschreibung


XX
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Innerhalb kürzester Zeit mein Lieblingsalbum
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hab einige Songs auf FM4 gehört, weshalb ich mir aus Neugierde das Album gekauft habe. Ich bereue es keine Sekunde. Selten entspannendere und gleichzeitig interessante Musik im Ohr gehabt!
nicht der Rede wert
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Also, ich verstehe das Getue um diese Band nicht. Ich habe mir wirklich alle Mühe gegeben, an der CD etwas Gutes zu finden. Allein es gelingt mir nicht. Ich finde es einfach nur langweilig. Es ist zwar keine schlechte Musik, aber eben auch nichts Außergewöhnliches, sieht man mal von dem spartanischen Arrangement ab. Aber das allein reicht halt nicht. Gute Songs sind hier leider Mangelware.
Schwerelos
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bei all dem Lärm, den die Welt fortlaufend so von sich gibt, ist es wichtig seiner Psyche ab und zu etwas zu gönnen, sich zu verwöhnen. Wie oder womit man das nun genau anstellt, muss jeder für sich selbst entscheiden, den Soundtrack für diesen Chillout allerdings hat momentan (nur) eine Band im Gepäck: The XX.
Schleichend, besinnlich, eindringlich, rätselhaft, dunkel und gedämpft, aber niemals laut. In der Ruhe liegt die Kraft! Kleine Melodien auf jeder Menge Soundvielfalt vorgetragen von unscheinbaren Stimmen entfalten sich bereits nach kurzer Zeit des Zuhörens und sind ein echter Segen für das zentrale Nervensystem. Dabei fällt kaum ein Song stark aus der Rolle. Ich betrachte das Album als Gesamtwerk, das man immer wieder in einem Rutsch hören & genießen sollte.

Meine Anspieltipps: Shelter, Islands
I love it
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir die Cd auf blauen Dunst bestellt bzw. habe mich durch die Bewertungen der anderen Käufer inspirieren lassen. Ich legte sie ein und war mehr als begeistert. Düster, aber zugleich wunderschön. Ich ging zu meinem Freund und erzählte ihm freudestrahlend von meiner neuen Errungenschaft und er schaute mich nur an und meinte "das ist doch so ein Typ mit ner Frau".. 2 min. später hörten wir zusammen die CD und strahlten uns an. Ich liebe den 3 und 4 Song. Man muss XX einfach lieben...KAUFEN!!!
Anspruch, Hochwertigkeit, sowie Ehrlichkeit und die Leichtigkeit des erzählenden Herzens auf eine Platte gepresst
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Qualität und kurze Entwicklungsdauer des Outputs dieser noch blutjungen Band aus dem Südwesten Londons scheint kaum glaubwürdig. Erst im Jahre 2005 gegründet und schon drei Jahre später unter Plattenvertrag genommen, produzierte das junge Quartett 2009 ihr Debütalbum "XX", welches zu großen Teilen gar von ihnen selbst abgemischt und produziert wurde, und landeten damit so einen unglaublichen Erfolg, dass neben den gespannten Kritikern sogar die jungen Künstler selbst staunen mussten. Die Reaktion auf die kurz nach Herausgabe des Albums erfolgte Tour war eine volle Überraschung: The XX füllten Hallen, begeisterten und stimulierten ihr Publikum bis in höchste Spähren.

Auch die Vinlyausgabe (LP) des Albums wirkt so professionell und unaufdringlich, wie die Band selbst: ein qualitativ hochwertiges Sleeve, einfach und doch anspruchsvoll im Design ummantelt das gute Medium. Schwarz auf Weiß, die äußere Hülle mit ausgeschnittenem X, das Innenleben einfach weiß gehalten, mit Poster, wieder ein weißes "X" auf schwarzem Grund, wobei das Gefallen daran vom jeweiligen Gusto des Betrachters abhängig ist. Viele hätten sicher gern noch etwas aufwendigeres, verspielteres erwartet, oder zumindest ein Bild der Band. Aber nein, man bleibt seiner Linie in dem Sinne treu!

Die Hochwertigkeit sowie der Inhalt des Mediums lassen nichts zu wünschen übrig. Die Klangqualität und die zurückhaltend-professionell gestalteten Klangwelten, welche ab und an Herz-Kopf-Spannungsexplosionen auf den Rillen durch die Nadel umgesetzt bewirken (das Verständnis der englischen Texte vorausgesetzt) sind sehr zu empfehlen, und zwar nicht nur für so blutjunge Hörer wie die, die dem Alter der Mitglieder der Band entsprechen. Das musikalische Vermögen der jungen Künstler, welches zehn Jahre älteren, und dementsprechend erfahreneren Künstlern entspricht, sichert dies wie selbstverständlich ab. Unbedingt probieren und in Herz- und Kopfwelt wirken lassen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: XX [Vinyl LP]

XX [Vinyl LP] von the XX

Schallplatte von Xl/Beggars (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 15,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2009
Zoom ± Produkt-Bild: XX [Vinyl LP]

Tracks:

  • Intro
  • VCR
  • Crystalised
  • Islands
  • Heart Skipped A Beat
  • Fantasy
  • Shelter
  • Basic Space
  • Infinity
  • Night Time
  • Stars
  • Hot like Fire (Bonus-Track)

5 Kundenrezensionen:

Innerhalb kürzester Zeit mein Lieblingsalbum
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hab einige Songs auf FM4 gehört, weshalb ich mir aus Neugierde das Album gekauft habe. Ich bereue es keine Sekunde. Selten entspannendere und gleichzeitig interessante Musik im Ohr gehabt!
nicht der Rede wert
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Also, ich verstehe das Getue um diese Band nicht. Ich habe mir wirklich alle Mühe gegeben, an der CD etwas Gutes zu finden. Allein es gelingt mir nicht. Ich finde es einfach nur langweilig. Es ist zwar keine schlechte Musik, aber eben auch nichts Außergewöhnliches, sieht man mal von dem spartanischen Arrangement ab. Aber das allein reicht halt nicht. Gute Songs sind hier leider Mangelware.
Schwerelos
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bei all dem Lärm, den die Welt fortlaufend so von sich gibt, ist es wichtig seiner Psyche ab und zu etwas zu gönnen, sich zu verwöhnen. Wie oder womit man das nun genau anstellt, muss jeder für sich selbst entscheiden, den Soundtrack für diesen Chillout allerdings hat momentan (nur) eine Band im Gepäck: The XX.
Schleichend, besinnlich, eindringlich, rätselhaft, dunkel und gedämpft, aber niemals laut. In der Ruhe liegt die Kraft! Kleine Melodien auf jeder Menge Soundvielfalt vorgetragen von unscheinbaren Stimmen entfalten sich bereits nach kurzer Zeit des Zuhörens und sind ein echter Segen für das zentrale Nervensystem. Dabei fällt kaum ein Song stark aus der Rolle. Ich betrachte das Album als Gesamtwerk, das man immer wieder in einem Rutsch hören & genießen sollte.

Meine Anspieltipps: Shelter, Islands
I love it
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir die Cd auf blauen Dunst bestellt bzw. habe mich durch die Bewertungen der anderen Käufer inspirieren lassen. Ich legte sie ein und war mehr als begeistert. Düster, aber zugleich wunderschön. Ich ging zu meinem Freund und erzählte ihm freudestrahlend von meiner neuen Errungenschaft und er schaute mich nur an und meinte "das ist doch so ein Typ mit ner Frau".. 2 min. später hörten wir zusammen die CD und strahlten uns an. Ich liebe den 3 und 4 Song. Man muss XX einfach lieben...KAUFEN!!!
Anspruch, Hochwertigkeit, sowie Ehrlichkeit und die Leichtigkeit des erzählenden Herzens auf eine Platte gepresst
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Qualität und kurze Entwicklungsdauer des Outputs dieser noch blutjungen Band aus dem Südwesten Londons scheint kaum glaubwürdig. Erst im Jahre 2005 gegründet und schon drei Jahre später unter Plattenvertrag genommen, produzierte das junge Quartett 2009 ihr Debütalbum "XX", welches zu großen Teilen gar von ihnen selbst abgemischt und produziert wurde, und landeten damit so einen unglaublichen Erfolg, dass neben den gespannten Kritikern sogar die jungen Künstler selbst staunen mussten. Die Reaktion auf die kurz nach Herausgabe des Albums erfolgte Tour war eine volle Überraschung: The XX füllten Hallen, begeisterten und stimulierten ihr Publikum bis in höchste Spähren.

Auch die Vinlyausgabe (LP) des Albums wirkt so professionell und unaufdringlich, wie die Band selbst: ein qualitativ hochwertiges Sleeve, einfach und doch anspruchsvoll im Design ummantelt das gute Medium. Schwarz auf Weiß, die äußere Hülle mit ausgeschnittenem X, das Innenleben einfach weiß gehalten, mit Poster, wieder ein weißes "X" auf schwarzem Grund, wobei das Gefallen daran vom jeweiligen Gusto des Betrachters abhängig ist. Viele hätten sicher gern noch etwas aufwendigeres, verspielteres erwartet, oder zumindest ein Bild der Band. Aber nein, man bleibt seiner Linie in dem Sinne treu!

Die Hochwertigkeit sowie der Inhalt des Mediums lassen nichts zu wünschen übrig. Die Klangqualität und die zurückhaltend-professionell gestalteten Klangwelten, welche ab und an Herz-Kopf-Spannungsexplosionen auf den Rillen durch die Nadel umgesetzt bewirken (das Verständnis der englischen Texte vorausgesetzt) sind sehr zu empfehlen, und zwar nicht nur für so blutjunge Hörer wie die, die dem Alter der Mitglieder der Band entsprechen. Das musikalische Vermögen der jungen Künstler, welches zehn Jahre älteren, und dementsprechend erfahreneren Künstlern entspricht, sichert dies wie selbstverständlich ab. Unbedingt probieren und in Herz- und Kopfwelt wirken lassen.
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Produkt-Bild: XX [Bonus Track] [Vinyl LP]

XX [Bonus Track] [Vinyl LP] von XX

Schallplatte von XL
Preis bei Amazon: EUR 27,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Zoom ± Produkt-Bild: XX [Bonus Track] [Vinyl LP]

Tracks:

  • Intro
  • VCR
  • Crystalised
  • Islands
  • Heart Skipped a Beat
  • Fantasy
  • Shelter
  • Basic Space
  • Infinity
  • Night Time
  • Stars

5 Kundenrezensionen:

Innerhalb kürzester Zeit mein Lieblingsalbum
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hab einige Songs auf FM4 gehört, weshalb ich mir aus Neugierde das Album gekauft habe. Ich bereue es keine Sekunde. Selten entspannendere und gleichzeitig interessante Musik im Ohr gehabt!
nicht der Rede wert
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Also, ich verstehe das Getue um diese Band nicht. Ich habe mir wirklich alle Mühe gegeben, an der CD etwas Gutes zu finden. Allein es gelingt mir nicht. Ich finde es einfach nur langweilig. Es ist zwar keine schlechte Musik, aber eben auch nichts Außergewöhnliches, sieht man mal von dem spartanischen Arrangement ab. Aber das allein reicht halt nicht. Gute Songs sind hier leider Mangelware.
Schwerelos
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bei all dem Lärm, den die Welt fortlaufend so von sich gibt, ist es wichtig seiner Psyche ab und zu etwas zu gönnen, sich zu verwöhnen. Wie oder womit man das nun genau anstellt, muss jeder für sich selbst entscheiden, den Soundtrack für diesen Chillout allerdings hat momentan (nur) eine Band im Gepäck: The XX.
Schleichend, besinnlich, eindringlich, rätselhaft, dunkel und gedämpft, aber niemals laut. In der Ruhe liegt die Kraft! Kleine Melodien auf jeder Menge Soundvielfalt vorgetragen von unscheinbaren Stimmen entfalten sich bereits nach kurzer Zeit des Zuhörens und sind ein echter Segen für das zentrale Nervensystem. Dabei fällt kaum ein Song stark aus der Rolle. Ich betrachte das Album als Gesamtwerk, das man immer wieder in einem Rutsch hören & genießen sollte.

Meine Anspieltipps: Shelter, Islands
I love it
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir die Cd auf blauen Dunst bestellt bzw. habe mich durch die Bewertungen der anderen Käufer inspirieren lassen. Ich legte sie ein und war mehr als begeistert. Düster, aber zugleich wunderschön. Ich ging zu meinem Freund und erzählte ihm freudestrahlend von meiner neuen Errungenschaft und er schaute mich nur an und meinte "das ist doch so ein Typ mit ner Frau".. 2 min. später hörten wir zusammen die CD und strahlten uns an. Ich liebe den 3 und 4 Song. Man muss XX einfach lieben...KAUFEN!!!
Anspruch, Hochwertigkeit, sowie Ehrlichkeit und die Leichtigkeit des erzählenden Herzens auf eine Platte gepresst
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Qualität und kurze Entwicklungsdauer des Outputs dieser noch blutjungen Band aus dem Südwesten Londons scheint kaum glaubwürdig. Erst im Jahre 2005 gegründet und schon drei Jahre später unter Plattenvertrag genommen, produzierte das junge Quartett 2009 ihr Debütalbum "XX", welches zu großen Teilen gar von ihnen selbst abgemischt und produziert wurde, und landeten damit so einen unglaublichen Erfolg, dass neben den gespannten Kritikern sogar die jungen Künstler selbst staunen mussten. Die Reaktion auf die kurz nach Herausgabe des Albums erfolgte Tour war eine volle Überraschung: The XX füllten Hallen, begeisterten und stimulierten ihr Publikum bis in höchste Spähren.

Auch die Vinlyausgabe (LP) des Albums wirkt so professionell und unaufdringlich, wie die Band selbst: ein qualitativ hochwertiges Sleeve, einfach und doch anspruchsvoll im Design ummantelt das gute Medium. Schwarz auf Weiß, die äußere Hülle mit ausgeschnittenem X, das Innenleben einfach weiß gehalten, mit Poster, wieder ein weißes "X" auf schwarzem Grund, wobei das Gefallen daran vom jeweiligen Gusto des Betrachters abhängig ist. Viele hätten sicher gern noch etwas aufwendigeres, verspielteres erwartet, oder zumindest ein Bild der Band. Aber nein, man bleibt seiner Linie in dem Sinne treu!

Die Hochwertigkeit sowie der Inhalt des Mediums lassen nichts zu wünschen übrig. Die Klangqualität und die zurückhaltend-professionell gestalteten Klangwelten, welche ab und an Herz-Kopf-Spannungsexplosionen auf den Rillen durch die Nadel umgesetzt bewirken (das Verständnis der englischen Texte vorausgesetzt) sind sehr zu empfehlen, und zwar nicht nur für so blutjunge Hörer wie die, die dem Alter der Mitglieder der Band entsprechen. Das musikalische Vermögen der jungen Künstler, welches zehn Jahre älteren, und dementsprechend erfahreneren Künstlern entspricht, sichert dies wie selbstverständlich ab. Unbedingt probieren und in Herz- und Kopfwelt wirken lassen.
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Produkt-Bild: Contra

Contra von Vampire Weekend

Audio CD von Xl/Beggars Group (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 13,98, Angebote ab EUR 9,92

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Contra

Tracks:

  • Horchata
  • White Sky
  • Holiday
  • California English
  • Taxi Cab
  • Run
  • Cousins
  • Giving Up The Gun
  • Diplomat's Son
  • I Think Ur A Contra

5 Kundenrezensionen:

Tanz Baby
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das zweite Vampire Weekend übertrifft das Erstlingswerk sogar noch um einiges. Wer auf der Suche nach tropikalen Tanzbeats ist, ist bei Vampire Weekend gut aufgehoben.
überraschend gut
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
hatte zwei oder drei der lieder auf dieser cd zum ersten mal im radio gehört und mir deshalb gleich die ganze cd bestellt.
und wie immer war ich angenehm überrascht.
gute texte, tolle melodien.
vampire weekend eben.
Vampire Weekend geben Contra
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Diese Jungs geben CONTRA: der Fusselbärtigkeit anderer Folkbands setzen sie eine leicht schnöselige 80er Jahre-Attitüde entgegen. Das passt zur Musik, denn CONTRA schließt an, wo das Debütalbum aufhörte. Die ersten drei Songs der neuen Platte hätten gut und gern auf dem Debüt Platz gefunden und sind erneute Reminiszenzen an Paul Simons GRACELAND-Album und damit an den südafrikanischen Township Jive. Doch mit CALIFORNIA ENGLISH werden die Jungs mutiger, zitieren Westcoast-Sound, in TAXI CAB wird ein Kontrabass im Computer verfremdet, und RUN schließlich bedient sich am europäischen Techno. So funktioniert Weltmusik im eigentlichen Wortsinne! Ja, sie haben ihr Pulver noch nicht verschossen und schreiben wieder tolle Melodien und gehaltvolle Texte. Und somit ist die Platte vielseitiger als das Debüt. Ich wette, dass Vampire Weekend wieder ganz vorn mitspielen in der Jahres-Bestenwertung.
Ohrwürmer contra Depression - dauerlauftauglich & wunderbar
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Vorab: Ich bin ein alter Mann, der schon immer der bizarren Musik frönte und alles hört, was sich so auf dem Musikmarkt herumtreibt, immer auf der Suche nach neuen & guten Klängen. Bin ein Kind des BFBS-Radios, meine Musiklehrer hießen John Peel & Tommy Vance ... und diese hätten ihre wahre Freude an den Vampire Weekends gehabt!

Ich finde das Album durch und durch gut, da ist für jeden was dabei. Sicher, der Captown Beat durchzieht das ganze Album, dennoch sind hier jede Menge guter Melodie- und Klangexperimente verbaut. Durch die Präsenz des Captown Sound könnte man bald meinen, dass die Vampire Weekend ein Album für die Fußball WM in Südafrika schaffen wollten. Vielleicht hätten sie es Sepp Blatter mal vorspielen sollen, ihm und seinen Cousins hätte es vielleicht sogar gefallen :-) Nelson Mandela bestimmt.

Trotz, dass es zuweilen stark an Paul Simons Graceland erinnert, ist diese Musik definitiv anders. Sie ist viel, viel frischer - klanglich hervorragend komponiert und umgesetzt. Ich kann diese Platte jedem musikalisch aufgeschlossenem Hörer/Genießer empfehlen ... Gänsehaut, gute Laune und melodisch kontextuelle Freudentränen sind vorprogrammiert! Der Rhythmus steckt unweigerlich zu kleinen Tanzeinlagen im trauten Heim an - and giving up the gun, heimlich tanzt es sich am besten :)

Satter und glasklarer Sound weht wie eine frische Brise vom Kap der Guten Hoffnung durch den Raum ... New York Indie-Pop verpackt als Weltmusik ... Danke Jungs!

Danke auch an Amazon, die mit dem MP3-Shop ganz schnelle Wünsche wahrwerden lassen.

ps. m. heutigen Musiklehrer heißen Claire Sturgess & Iain Baker von NME-Radio :)
das Contra-Album hat Evergreen-Charakter und ist immer gut zu hören, sicher auch noch nach 10- und mehr Jahren. kleiner Tip zu ähnlich guten Bands: Princeton oder Animal Collective, der Bombay Bicycle Club oder meine jahrzehntelangen Favoriten >>> The Cocteau Twins ... einfach mal reinhören & probieren :)
Vampire Weekend zum Zweiten: Wunderbar!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die zweite Platte der New Yorker Jungs ist ein wahres Vergnügen. Es ist fast unmöglich, die Musik zu beschreiben. So sehr hat man all das nirgends zuvor gehört, so sehr sind verschieden Klänge, Instrumente und Einflüsse (elektro, indie, v.a. aber ethno und latino) zusammengebracht und so sehr weiß man manchmal nicht: nervt der Song jetzt oder liebt man ihn!? Ich brauchte 3 bis 4 Mal Hören, dann war klar: das Album ist eine klasse Fortsetzung des Überraschungs-Debut-Albums! Das Album ist der beste Wochenend/Feierabend-Opener - CD rein, Lautstärke hoch und Tanzen/Grooven/Mitsingen. Anspieltipps: White Skys, Holiday, Run, Cousins, Giving up the Gun und Diplomat's Son.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Veckatimest

Veckatimest von Grizzly Bear

Audio CD von Warp (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 14,98, Angebote ab EUR 7,85

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Veckatimest

Tracks:

  • Southern point
  • Two weeks
  • All we ask
  • Fine for now
  • Cheerleader
  • Dory
  • Ready, able
  • About face
  • Hold still
  • While you wait for the others
  • I live with you
  • Foreground

Produktbeschreibung


GRIZZLY BEAR VECKATIMEST
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Schön und verspielt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zugegebenermaßen bin ich erst aufgrund der Lobpreisungen von Robin Pecknold (Sänger der 'Fleet Foxes') auf die Grizzly Bears gestoßen, und wurde nicht enttäuscht.

Wenn auch der Harmoniegesang bei den Füchsen sehr viel besser ausfällt, überzeugen die Grizzly Bears mit verspielten, phantasievollen Melodien und vielen traumhaften Passagen, wie z.B. in 'Southern Point' die sphärischen Pianoklänge. 'All We Ask' und 'Foreground' sind weitere Perlen, immer ruhig und melancholisch, nachdenklich.

Ein Album, daß nicht beim ersten Hören schon alles offenbart, sondern mit der Zeit wächst und immer mehr verzaubert.
wo sich fuchs und bär gute nacht sagen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
die klingen ungefähr so, als wären die beach byos eine fm4-band (fm4 ist ein österreichischer alternative-radiosender mit kultstatus).

seltsam verschattete, rumpelige, fiepende, taumelnde arrangements treffen da auf chöre, die so hell klingen wie engel auf helium.

zum teil mögen sie es ganz schlicht, dann wieder verrätseln sie ihre stücke und hören sich dann an, als spielte eine folkband progressive-rock.

das ganze ist faszinierend, die nahe verwandtschaft mit den fleet foxes ist nicht zu leugnen. beim songwriting ist noch ein bisschen luft, da geht noch was.
Die beste Platte des Jahres 2009
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zugegeben brauchte auch ich mehrfaches Hören bis es zündete, wobei man eigentlich beim ersten Mal die unfassbare Tiefe dieser Songs erahnen kann, und nun schwirren diese Songs im Unterbewußtsein herum als wären dort schon immer die Grizzly Bears zu Gange. Eigentümliche Instrumentierung, Songs die unfassbare Wege gehen, orchestrale Stimmungen, gänsehautähnlicher Gesang...endlich mal wieder eine Scheibe, bei der man sich zwingen muss, sie nicht andauernd aufzulegen. Neben Animal Collectives "Merrywheather..." wohl die besten Scheiben dieses Jahres!!! Und vor allem an alle Grizzly Bear Liebhaber hört euch die Department of Eagles, ein genialer Splitter der Grizzly Bears, an...eine echte Offenbarung ist die "Ear Park" neben "Veckatimest" die eigenartigsten Scheiben...Songs die erst nebulös und rätselhaft daherkommen und nach einiger Zeit klar und deutlich hervortreten!!!
Vergesst Fleet Foxes, Múm etc...
Besser gehts nicht !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Habe zuvor noch nie was von der Band gehört
und nur durch zufall darauf gestoßen da das
Album überall hochgejubelt wurde. Und das zu recht.
Es enthält durchgängig geniale stücke mit einem
stil den ich nicht beschreiben kann.
Ich würde sagen in 10 oder 20 Jahren könnte
ein Kultregiseur ala Q.Terentino einen der Songs
für einen Filmsoundtrack für einen verrückten und
phsychodelischen Film rauskrahmen.

Eine Album was in seiner Qualität nur alle 5-10 Jahre raus kommt
wie damals vielleicht OK Computer von Radiohead.
Prädikat "göttlich"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Grizzlybären, weiß man oder kann es auf Wikipedia nachlesen, sind Allesfresser mit einem ausgeprägten Geruchssinn. Will uns das etwas sagen? Sicher: Allesfresser sind diese Jungs, verschiedene Einflüsse vereinen sie auf VECKATIMEST, ruppige Avantgarde, ein bisschen Jazz und besonders viel Folk, und ihr Geruchssinn bringt sie bis an die Spitze der amerikanischen Folkrock-Bewegung dieser Tage. Insgesamt sind die Jungs sperriger als beispielsweise die FLEET FOXES, aber wenn man sich erst einmal darauf eingelassen hat, kann man sich die Songs ohne das Kantige gar nicht vorstellen. Immer wieder schälen sich, und sei es nur für Sekunden, kleine Edelsteine aus dem dunklen Gestein. Stimmen und Instrumente sind hervorragend arrangiert. Ideen werden nicht einfach routiniert abgespult sondern entwickeln sich innerhalb der Songs. Auch ist die Produktion gottlob nicht steril. Dieses Album muss man sich erarbeiten, dafür bleibt es aber auch umso länger haften. Ganz sicher findet sich VECKATIMEST am Jahresende unter meinen persönlichen Top 5. Schon jetzt also: Prädikat "göttlich".
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Music for Men

Music for Men von Gossip

Audio CD von COL (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 11,98, Angebote ab EUR 8,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Music for Men

Tracks:

  • Dimestore Diamond
  • Heavy Cross
  • 8th Wonder
  • Love Long Distance
  • Pop Goes The World
  • Vertical Rhythm
  • Men In Love
  • For Keeps
  • 2012
  • Love and Let Love
  • Four Letter Word
  • Spare Me From The Mold

Produktbeschreibung


GOSSIP MUSIC FOR MEN

Aus der Amazon.de-Redaktion


Music for Men, das neue Album von Gossip ist einfach zum Küssen. Sängerin Beth Ditto ist erfrischend originell und ein wahrer Rohdiamant, was auch das Stakkato-Rhythmus-Intro ?Dimestore Diamond? auf den Punkt bringt. Das Big Girl powert sich durch 12 Songs, allesamt vom Erfolgsproduzenten Rick Rubin mit Understatement so umgesetzt, dass Roh- und Feinschliff sich die Balance halten. Dittos Texte sind realistisch und komisch zugleich, fernab der Glamourwelt singt sie, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Aus dem kommt ein lautes Organ, Klartext auch im Gesang, bei dem sie sich weder um Stilarten noch um Styling bemüht, sondern nur authentisch loskreischt, röhrt und brüllt und mit frechen Schlenkern auch den Pop nicht links liegen läßt. Jeder Song ist eine eigene Geschichte, ein eigenes musikalisches Patchwork und trotz vieler Referenzen immer der unmissverständliche, selbstbewusste Hinweis ?Ich bin das Sprachrohr meiner Generation?, siehe das minimalistische ?8th Wonder? oder das ekstatische ?Pop Goes The World?.
Die temperamentvolle Single ?Heavy Cross? mit experimentierfreudiger, ungestümer Popmelodie klingt mit dem Pfeifen so, als würde man als Kind im Wald die Angst verjagen. Soul und R?n?B, New Wave und Punk und dazwischen eine Elektro-Ballade wie ?Love Long Distance? oder den Genre-Mix beim Gender-Titelsong ?Music for Men? - die Band verbreitet mit Leidenschaft und einer Prise Selbstironie durchwegs gute Laune. Gossip ist Musik für die Krise - der Tanz auf dem Finanz-Vulkan. Gossip = Klatsch. Und Klatsch gibts hier nur musikalisch vom Besten - laut, lustig, unbefangen, ungebremst bis unverfroren. Gleich nochmal hören, am besten den Ohrwurm ?Four Letter Word.? - Ingeborg Schober
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Geniale Scheibe - diese Band macht richtig Laune
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was soll ich noch groß zu der Scheibe sagen? Ich kann allen Positiven Rezensionen nur zustimmen und zu den negativen kann ich nur sagen
"Das ist wohl nicht deine Musik"
Ich habe mir gleich darauf das vorangegangene Album "Standing in the Way of Control" gekauft und das sagt meiner Meinung nach schon alles.
Das Ding geht ins Ohr und macht richtig gute Laune, es gibt keine einzige Niete auf dem Album.
Sehr zu Empfehlen.
Ein absoluter Volltreffer !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kannte vorher nur die Titel "Heavy Cross" und "Love Long Distance" und habe spontan ein Ticket für das Gossip-Konzert im Juni gekauft. Jetzt kaufte ich die CD, um zu hören, was mich da sonst noch so erwartet. Volltreffer ! Vom ersten Titel an geht die Post ab und seitdem höre ich die CD rauf und runter. Meine Favoriten sind neben den schon genannten "Dimestone Diamond", "Pop goes the World", "Vertical Rhythm" und "2012" (neben den 6 anderen). Absolut abwechslungsreich und immer wieder überraschend, besonders die Intros, dazu die betörende Stimme von Beth Ditto. Ich kann das Konzert kaum erwarten !
2012
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin ein großer Fan des Titels Heavy Cross. Also hab ich mir die ganze Cd bei amazon mal reingehört und muß sagen ich bin begeistert!!!! Ich würde mich immer wieder für diese Cd entscheiden, weil man sie mit jedem hören immer mehr verinnerlicht. Ich höre sie im Auto und hab sie mir auch auf mein iPod geladen.
Spitzenklasse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein Röhre hat die...wahnsinn!!! Da bleibt einem die Spucke weg! Das Album ist jede Sekunde und jeden Cent Wert!
Punk mit Stil
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mich hat es echt vom Hocker gehauen. Ich bekam Gänsehaut von dieser Stimme, dem Sound, der Musik. Man kann dann unmöglich noch stillsitzen. Die Lieder sind super, passend zur Stimme (oder umgekehrt)
die Texte interessant.
Wenn ich nicht gut drauf bin, lege ich diese CD ein und schon ist wieder gute Stimmung angesagt.
Punkig, alternativ, underground, aber alles mit Stil und Niveau
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Julian Plenti Is Skyscraper

Julian Plenti Is Skyscraper von Julian Plenti

Audio CD von Matador/Be (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 13,98, Angebote ab EUR 7,68

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Julian Plenti Is Skyscraper

Tracks:

  • Only If You Run
  • Fun That We Have
  • Skyscraper
  • Games For Days
  • Madrid Song
  • No Chance Survival
  • Unwind
  • Girl On The Sporting News
  • On The Esplanade
  • Fly As You Might
  • H

Produktbeschreibung


JULIAN PLENTI IS SKYSCRAPER
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Irgendwie Interpol, nur ganz anders!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Vor dem ersten Anhören zuerst ein Blick ins Booklet. Peter Katis, Tarquin Studios! Bei Interpol-Anhängern machts da klick, Erinnerungen an die legendäre "Turn on the bright lights" werden wach, quasi rückgeerdetes Interpol war meine erste Vorstellung. Die sich gottlob als falsch erwies! "Interpolis" werden zwar keineswegs enttäuscht sein, aber das Mr. Banks etwas neues, anderes wohl schon länger auf der Seele lag ist deutlich erkennbar. Ein wunderschönes, abwechslungsreiches Album mit vielen Highlights und keiner erkennbaren Schwachstelle. "Only if you run", "No chance survival"- Songs fürs Leben!!! Ansonsten deutlich weniger Melancholie als erwartet, viele leichte, fast fröhliche Momente, unterstützt von vielen Streicher und Bläserelementen. Fazit: sicherlich keines dieser Soloalben wo man nie das Gefühl los wird, das hätte er auch mit seiner "Hauptband" machen können, ein eigenständiges, kraftvolles Album das sich genug, aber doch nicht völlig von Interpol abgrenzt (immerhin, Sam Fogarino darf einmal drummen). Pretty, pretty fine, Mr. Banks ähm... Plenti.
Sehr gut, aber eben nicht Interpol
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Natürlich ist dies eine hervorragende Platte, sicherlich absolut zu Recht die Platte des Monats im Musik-Express gewesen. Paul Banks Stimme ist der Wahnsinn. Aber für einen absoluten Interpol-Fan ist dies etwas zu wenig. Es fehlen die Gitarren, es fehlt das "Majestätische". Natürlich ist dies so gewollt, sonst würde eine Solo-Platte auch gar keinen Sinn machen.

Nachdenklich stimmen mich die Interviews, in denen Paul Banks betont, dass die Platte ohne die entsprechende Software nicht möglich gewesen wäre, da er eben "nur" Gitarre spielt.

In Summe, für einen Interpol-Fan ein Muss, für viele zugänglicher als die Interpol-Platten, aber ich freue mich umso mehr auf die Vierte!

Dennoch im Vergleich zu dem, was sonst so veröffentlicht wird, klare 5 Sterne! Wenn wir uns darauf einigen, dass Antics 6 Sterne erhält ;-)
Akute Persönlichkeitsspaltung oder Der kleine Plenti in mir
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ja, ja, schon gut, der Titel dieser Rezension mag ein wenig überzogen und nicht der wahre Bringer sein, aber irgendwie passt er; passt zum Interpreten, passt zu dieser Platte, passt! Denn so sehr Banks sein Alter Ego auch blühen und gedeihen lässt, in und über allem ist nichts anderes als die Quintessenz Interpols zu vernehmen.

Über Sinn und Zweck von Solo-Projekten kann endlos gestritten werden: möchte der Künstler nun einmal ganz alleine kreativ sein, möchte er sich von seinen Einflüssen freispielen oder diese noch präzieser inszenieren, oder überhaupt etwas ganz anderes? Beispiele gibt es noch und nöcher, positive wie negative. Banks hat sich wohl auch lange den Kopf darüber zerbrochen (zumal Plenti angeblich älter ist als Interpol), letztendlich gebahr er eine Platte ohne Interpol, die manchmal nach Interpol klingt und eher langweilt, wenn sie es nicht tut. Gerade "Only if you run" und "Games for Days" klingen, als hätten sie auf "Antics" keinen Platz mehr gehabt; Songs, die sich bewusst von Interpol entfernen ("Girl on the sporting News", "On the Esplanade") können ob ihrer trägen Eintöngikeit nicht ganz überzeugen, da helfen auch saftige Breaks und die zweifellos vorhandene Experimentierfreudigkeit nichts.

Freilich darf man nicht bei jedem Song das Interpol-Maß ansetzen, damit wären Sinn & Idee eines Solo-Projekt ja ad absurdum geführt; als langjähriger Interpol-Fan ist es allerdings nicht einfach, diese seltsame Vorwurfseinstellung abzulegen. Wenn man Banks singen hört, dann will man auch irgendwie den Dengler-Bass dazu, die schnittige Gitarre von Kessler und die Präzission des Fogarino-Schlagwerks. Aber das ist ja auch irgendwie das Schöne an Solo-Projekten, dieser "fight or flight"-Aspekt: entweder man nimmt es hin oder lässt es bleiben. Wer sagt denn, dass einem Banks als Plenti gefallen muss, nur weil man Interpol-Fan ist? Eben, niemand! Und damit wären wir auch schon bei der nächsten guten Sache, die Solo-Dinger mit sich bringen: ich traue es der Platte durchaus zu, gänzlich neue Hörer erschließen zu können; vielleicht wird so mancher, der zuvor nichts mit Interpol anfangen konnte, durch Banks'/Plentis Songs bekehrt. Oder auch umgekehrt: Gitarrenhelden finden womöglich an der Poplastigkeit von "J.P. is Skyscraper" Gefallen und trauen sich dadurch an neue Platten, die bislang fernab ihres Horizontes lagen. Ja, vielleicht ist diese Platte ein kleiner "missing Link", ein hübscher Hybrid, der die Lager eint. Okay, das ist jetzt schon wieder überzogen und vielleicht nicht so ganz der Bringer, aber wer weiß...?

Kurz und gut: ich bereuhe den Kauf nicht; die Platte hat meinem Bild von Paul Banks eine neue Facette hinzugefügt und auch die Vorfreude auf ein weiteres Interpol-Album geschührt. Ich kann jedem Interpol-Fan nur empfehlen, sich Plenti mal anzuhören (aber mit diesem Aufruf trage ich wohl Eulen nach Athen, oder?); und wenn er nicht gefällt: was soll's? Dann eben wieder zurück zu "Antics".
Es war natürlich sonnenklar ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... dass es Paul Banks mit seinem Alter Ego und dessen Solodebüt "Julian Plenti is ... Skyscraper" nicht eben leicht haben würde bei der Kritik, allzu komplex und in sich gekehrt hat sich die Musik seiner Band Interpol in den letzten Jahren entwickelt, zu unnahbar wirkte der charismatische Sänger für die hechelnde Journaille. Und als er sich desöfteren mit Extopmodel Helena Christensen zeigte und sich auch daraus keine Stories für die Klatschpresse stricken ließen, war das Beil geschliffen und die Hinrichtung abgemachte Sache. Dass diese nun vorerst verschoben werden muß ist erstaunlich genug, die Kritiken zum ersten Soloalbum fallen doch milder aus als erwartet und manch ein Freund der Parole "Kopf ab!" hat sich sogar zu einer wohlwollenden Empfehlung hinreißen lassen. Tatsächlich sind die Songs auf dem Album zwar bei weitem nicht so vielschichtig wie zum Beispiel auf "Our Love To Admire", dem letzten Meilenstein von Interpol, auch den zwingenden, wuchtigen Beat von "Antics" sucht man meist vergebens - interessanterweise findet man ihn dann beim einzigen Stück, an dem auch Sam Fogarino, der Drummer der Band, mitgefrickelt hat, der zweiten Single "Games For Days". Und trotzdem ist es eine zwar gewohnt unterkühlte, doch abwechslungsreiche, interessante Platte geworden: Wieder entfaltet das raue, elegische Timbre von Banks seinen unwiderstehlichen Zauber und macht einige, wenn auch beileibe nicht alle Songs auf "...Skyscraper" zu unverkennbaren Ohrwürmern. Wieder sind es eher die schwermütigen Sachen, die über dem Durchschnitt liegen, "On The Esplanade" prickelt angenehm dunkel, "Skyscraper" wirkt noch eine Spur mystischer, auch der "Madrid Song" hat seine berückenden Momente. Anderes wieder kommt recht unentschieden daher, die erste Single "Fun That We Have" zählt dazu genauso wie das fast schon beschwingte "Unwind". Man möchte sich die Augen (oder besser die Ohren) reiben bei solchen Klängen, solche krachigen Zwitter waren ja die Sache von Interpol nicht und irgendwie passt es wohl auch zum Menschen Paul Banks, der deutlich geerdeter, klarer und lebensbejahender wirkt als noch vor eins, zwei Jahren. Der Zynismus ist einer durchaus positiven Melancholie gewichen, das Instrumental "H" also auch ein kleines, augenzwinkerndes Gegenstück zum bitterbösen, kaltschnäuzigen "The Heinrich Maneuver" aus dem Jahr 2007. Man darf sich also freuen über dieses Ergebnis der Selbstbesinnung und auch über den Mut, diese Platte zu bringen - in den letzten Interviews hatte Banks ja anklingen lassen, dass er mit Vorliebe eben nicht wie vielfach vermutet die alten Platten von Joy Division, Television und den Chameleons hört, sondern hauptsächlich Rap und Hip Hop. Gut, dass man das dem Album in keinster Weise anhört - so bleibt der Kopf dran!
ich liebe es!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
4mal hintereinander gehört und schon bin ich süchtig nach dieser cd! pauls stimme fand ich schon immer toll, aber ich finde bei diesen liedern kommt sie noch besser zu geltung, als bei interpol.
also leute:kauft, kauft, kauft dieses album, damit es nicht sein letztes bleibt!!!!!!!
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A Brief History of Love von the Big Pink

Audio CD von 4ad/Beggar (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 13,98, Angebote ab EUR 8,04

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2009
Zoom ± Produkt-Bild: A Brief History of Love

Tracks:

  • Crystal Visions
  • Too Young to Love
  • Dominos
  • Love in Vain
  • At War with the Sun
  • Velvet
  • Golden Pendulum
  • Frisk
  • Brief History of Love
  • Tonight
  • Count Backwards from Ten

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Big Pink,The - A Brief History Of Love
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3 Kundenrezensionen:

Zwischen Shoegaze, Rave und Britpop
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Also, Shoegazer war und ist eigentlich nie so mein Ding. Soll aber nicht heißen, das ich's schlecht finde. Solange es nicht zu sehr hallt und dröhnt lass ichs eigentlich noch durchgehen. Und Rave, nun ja, früher ganz gerne gehört.

Shoegazer & Rave lebt wieder, spätestens seit den Klaxons ist die Szene (besonders in England) wieder lebendig (die neue Schublade "Nu-Gaze" ist ja auch schon kreiert). Also, The Big Pink vereinen beides, angereichert mit etwas Britpop. Was mir persönlich gefällt ist das die meisten Songs doch ziemlich eingängig sind, wobei die "ravige" Single "Dominos" wohl der poppigste Song ist. Zurück zum Shoegazer: Ich mag die melancholische Seite dieses Sounds doch recht gern, empfinde die immer wie einen musikalischen Ausdruck von Fernweh (wie das ein oder andere von Jesus & Mary Chain z.b.). Aus diesem Grunde sind meine Favoriten auf dem Album der Titeltrack, sowie "At war with the sun" und "Velvet" (letzterer dröhnt mir aber ab und an doch etwas zu sehr). So richtig schlecht finde ich keinen der Songs, ist eigentlich alles ziemlich gut. Mit jedem Hören gefällt mir die Scheibe besser.

Eine gute, abwechslungsreiche Platte, die mit diversen Stilen jongliert, dennoch geschlossen klingt und die unterm Strich wirklich Spaß macht. Empfehlenswert.
The next big thing!?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Debut Album von The Big Pink ist eine sehr gelungene Mixtur aus Distortion und Feedback Gitarren, Psychedelia, Elektro Beats, Loops, 80er Jahre Elementen und Alternative Pop/Rock - klingt zum Großteil richtig eingängig, zum Teil sogar hitverdächtig, aber trotzdem 'indie' mäßig und ist dabei noch abwechlungsreich. Mal werden da extreme Klangteppiche kreiert und mal bleibt es - nur mit Gitarre, Schlagzeug und Gesang - bei ganz einfachen Mitteln. Ich habe 2008 sowie in diesem Jahr bisher nichts besseres gehört und diese Musik entschädigt mich persönlich für die wohl nie mehr erscheinende (aber versprochene) neue The Jesus And Mary Chain Platte (und die nur noch mittelmäßigen Primal Scream). Natürlich alles sehr subjektiv - danke sehr!
neu und gut!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
shoegaze/nu-gaze gemischt mit electro, indie, britpop und einer kleinen brise hype. das ganze selbst produziert - wahnsinns album! für mich eine band die in zukunft wahrscheinlich noch großes erreichen wird. der sound, sehr eigen aber dennoch eingänglich und sogar tanzbar. auch sehr passend, die etwas dreckige (teilweise an Q.O.T.S.A erinnernde) produktion.

also nicht länger warten, kaufen, anhören und genießen!!!
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Declaration of Dependence von Kings of Convenience

Audio CD von Source (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 13,99, Angebote ab EUR 10,42

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Declaration of Dependence

Tracks:

  • 24-25
  • Mrs. Cold
  • Me In You
  • Boat Behind
  • Rule My World
  • My Ship Isn't Pretty
  • Renegade
  • Power Of Not Knowing
  • Peacetime Resistance
  • Freedom And Its Owner
  • Riot On An Empty Street
  • Second To Numb
  • Scars On Land

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KINGS OF CONVENIENCE DECLARATION OF DEPENDENCE

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Kings Of Convenience:

Quiet is the new loud, das war nicht nur der Titel des 2001er Debütalbums dieser "norwegischen Antwort auf Simon & Garfunkel", sondern das Konzept, Geschichten mit einer dichten und intensiven Atmosphäre mittels ruhigem Chorgesang zur akustischen Gitarre zu erzählen, lieferte dem new acoustic movement auch Namen und Programm.

2004 erschien dann mit Riot on An Empty Street das zweite Album von Kings Of Convenience. Seitdem wartete die interessierte Fangemeinde sehnsüchtig auf die nächste Veröffentlichung von Erlend Oye und Eirik Glambek Boe. Doch zunächst veröffentlichte Erlend 2006 und 2009 zwei Alben mit The Whitest Boy Alive.

Nun aber hat das Warten auf die Kings of Convenience ein Ende, denn am 2. Oktober erscheint das dritte Album der beiden Norweger mit dem Titel Declaration Of Dependence. Das Album wurde in Italien und Norwegen aufgenommen. Erlend Oye und Eirik Glambek Boe haben die Schlichtheit, den herzerwärmenden Charme und die süchtig machenden Harmonien bewahrt.

Die Neuen Songs Klingen wie alte Freunde, die endlich wieder nach Hause zurückgekommen sind. Ein wunderschönes Album für alle, die Kings Of Convenience lieben und eine Entdeckung für die, die die Band noch nicht kennen. -- Richard Hawley
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5 Kundenrezensionen:

Meine Chopin's des saitenunterstützen Duetts
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Musik an, zurücklehnen, Augen zu und entspannen - für mich genau das Richtige um runterzukommen, wenn's seichte werden soll. Das schafft vielleicht noch Chopin mit seinen "Nocturnes" (vgl. Nocturnes, Op. 48: No. 2 in F-Sharp Minor: Andantino, Op.72, etc.).
Simon & Garfunkel in Norwegen
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Eine gutgemachte CD mit melodischem, ruhigem Gesang und klaren Gitarrenklaengen und schoenen Geigenpassagen.
Allerdings nichts fuer Depressive - die melancholische Stimmung des Albums ist ziemlich dominant.
Declaration of Depenendence zum Wohlfühlen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
wunderschöne Musik zum Träumen und relaxen.
Die Jungs erinnern etwas an "Simon & Garfunkel", was keinefalls abwertend gemeint ist.
Eine CD die vom Beginn bis zum Schluss durchgänging wunderbar ist.
Tolles Album - genialer Folk, entspannte Gitarrenmusik, super arrangiert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das dritte Album der Kings of Convenience - die beiden Norweger legen wieder eine großartige Platte vor. Fast scheint sie etwas fröhlicher zu sein, als die beiden Vorgängeralben. Und zugleich hat sie auch wieder die Tiefgründigkeit, Schlichtheit und Konzentration.
Anspieltipps?
Nr. 4: Boat behind - Ohrwurmfaktor!
Nr. 9: Peacetime Resistance - Fußwippen - und dazu noch diese herrliche Geige
Nr. 11: Riot on empty street - Der Titel greift den Albumtitel des Vorgängeralbums auf - vielschichtig, melancholisch
5 Sterne - keine Frage!
Fehlt nur noch das Knistern des Kaminfeuers
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein wunderbares Album, das die Könige der Bequemlichkeit den so großen Platten "Quiet is the new loud" und "Riots on empty street" folgen lassen. Gepflegter Folk - raffiniert arrangiert und ohne jeglichen Hang zu Pathetik. Die 13 Lieder sind an unterschiedlichen Orten entstanden - im Studio wie auch an diversen Plätzen "on the road". Das lässt sie sehr authentisch erscheinen und die knapp 45 Minuten vergehen wie im Flug. "Declaration of Dependence" ist ein sehr homogenes Album - die Songs sind durchgehend auf hohem Niveau und es gibt wirklich keine Lücken oder gar Ausreißer. Für Einsteiger ein guter Einstieg in den Suchtfaktor "Kings of Convenience" - für alte Hasen ohnehin ein Muss. 5 Sterne - keine Frage.
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Produkt-Bild: Things Are What They Used to Be

Things Are What They Used to Be von Zoot Woman

Audio CD von Snowhite (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 11,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Things Are What They Used to Be

Tracks:

  • Just A Friend Of Mine
  • Lonely By Your Side
  • More Than Ever
  • Saturation
  • Take You Higher
  • Witness
  • Lust Forever
  • Memory
  • We Won't Break
  • Things Are What They Used To Be
  • Blue Sea
  • Live In My Head

5 Kundenrezensionen:

Welcher Hype?
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Habe mir die CD gekauft, weil ich auf MTV das Video zu "we won't break" sah und voll umgeweht wurde.
Nicht nur das außergewöhnlich kunstvolle Mittelalter-Video ist einmalig, sondern auch der song.
Für mich die Überraschung des Jahres 2009!
Endlich etwas anderes, das aus dem allgemeinen Wischiwaschi herausragt!
Leider finde ich den Rest der CD als sehr gewöhnungsbedürftig und ganz und gar nicht tanzbar!
Es ist eher was für Zoot Fans.
Für das Video und den Titel "we won't break" 5 Punkte mit Stern!
Hammer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
zoot woman hat sich selbst über troffen mit den album
man musste ja auch lange warten xDDD
gefällt
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Things are what they used to be gefällt und erinnert an alte zeiten mit zoot woman
Das dritte Album...
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
...von ZOOT WOMAN hat lange auf sich warten lassen und hatte es sicher nicht leicht angesichts des überragenden selbstbetitelten letzten Albums aus 2003. Nach einigen Durchläufen stellt sich dann doch Enttäuschung ein. Die Stücke auf Price' drittem Werk scheppern ordentlich, bieten stampfende Beats und haben eine kräftige Prise Rave-Sound abbekommen. Das alles muss nicht schlecht sein, macht hier aber nur bedingt Spaß, denn die Songs wirken häufig überladen und aufdringlich. Dass hier, wie in einigen Magazinen behauptet, jeder Titel eine potentielle Single sei, lässt sich auch nicht bestätigen. Viele der neuen Stücke wirken beliebig (JUST A FRIEND OF MINE), mitunter gar monoton und einfallslos und man gewinnt den Eindruck, dass stets der gleiche Discosound durch die Gehörgänge wabert, der zu oft in einem bombastischen Soundgerüst ertrinkt. Lieblos und variantenarm reiht sich ein Stück an das nächste; darunter einfach zu viele (MORE THAN EVER, MEMORY), die in beliebigen Playlists gewöhnlicher Chartsprogramme Unterschlupf finden können. An die Eleganz der ideenreichen Songs des Zweitlings knüpft der dritte Streich von ZOOT WOMAN leider nicht ansatzweise an.
Stets gerühmt aber erfolglos?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mit diesem Werk sollte es wohl endlich funktionieren, aus dem eigenen Schatten des ewigen Geheimtipps zu treten. Sicher, die Coolness insbesondere des Erstlings umweht das 3. Album nicht mehr. Hier wird unmittelbar der Tanzboden angesteuert unter Aufbietung bester Zutaten, die einem geübten Soundbastler zur Verfügung stehen. Wem das zu bombastisch ist, geschenkt. Allen übrigen bohren sich die Songs in die Gehörgänge, wo sie hoffentlich lange hängenbleiben.
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