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Shine a Light von Rolling Stones/Martin ScorseseAudio CD von Polydor (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 8,10 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungSHINE A LIGHT 5 Kundenrezensionen:Klasse Live-Club-Album 5 von 5 PunktenIch war sehr skeptisch, wie ein neues Live-Album von den Stones sich anhören sollte. Bin auch sehr skeptisch ins Kino gegangen und muss sagen, ich war begeistert. Die Titelzusammenstellung ist teilweise sehr gewagt, passt aber auch sehr gut zusammen, auch die unbekannteren passen gut ins Album. Mit dem "Opener" "Jumping Jack Flash", ist der alte Keith in seinem Element und begeistert(e) die Gäste und mich mit seinen harten Riffs. Ronnie begeistert ebenfalls durchweg mit seinen "Magic Slides". Als Keith und Mick, das "Tears Go By" anstimmten, war (bei mir) Gänsehaut angesagt. Wirklich Klasse Version. Dann später noch in die Blues/Jazz Richtung mit Buddy Mother*** Guy, mit "Champagne And Reever", war meiner Meinung nach das Konzert schon fast perfekt. Die Stimme von Buddy Guy ist echt der Hammer und sein Gitarrenspiel (im Zusammenspiel mit der Mundharmonika von Mick) auch nicht zu verachten. Der beste Gastmusiker an den Abend. Auch Keith, mit seinem "You've Got The Silver", setzte sich der Blues/Jazz weiter fort. Ein wirklich cooler Keith. Er hat mit seiner rauchigen Stimme doch noch überzeugt. Bei "Connection" kam der simple Rock'N'Roll, ohne viel Schnickschnack wieder durch. Dann zu den Klassikern "Sympathie For The Devil", Start Me Up", "Brown Sugar" und "Satisfaction" haben überzeugt. Das "Satisfaction" klingt rauher/ruppiger. Anfangs ungewohnt, aber echt geil. Da fühlt man förmlich den Rock'N'Roll. Noch kurz etwas zum Charlie. Er ist ja eh immer bischen im Hintergrund, aber sein Schlagzeug (wie immer) großartig. Hätte gerne noch den "Midnight Rambler" und "Gimme Shelter" (mit Liza Fisher) gehört, aber man kann nicht alles haben. Alles in Allem ein Klasse Live-Club-Album, wie es nur die Stones bringen können. Mal was anderes und nicht im 80.000er Stadion. Verzichtbar. 2 von 5 PunktenBraucht man von den Rolling Stones wirklich noch ein Live - Album? Nachdem sie mit in den letzten zwei Jahren mit "Biggest Bang" eine ultimative Live - DVD - Box und mit "Rolled Gold" die x-te "Best Of" CD veröffentlichten? Die Antwort ist: Fans ja, der Durchschnittshörer kann auf die DVD warten oder den Film besuchen. Denn außer den Gastauftritten von Buddy Guy, Jack White oder Christina Aguilera kann das Doppelalbum (an drei Abenden im New Yorker Beacon Theatre von Martin Scorcese aufgenommen) nur mäßig begeistern. Zu arg auf Nummer sicher geht das Tracklisting bzw. einzelne Nummern konnte man schon vor Jahrzehnten vergessen. Keine positiven Überraschungen in diesem Bereich, wobei die Spielfreude der Band doch immer wieder durchdringt und so langweilige Routine verdrängt. Und mit Bob Clearmountain haben sie einen Tontechniker verpflichtet, der für transparenten Sound steht. Doch was das Image betrifft, so sind die Stones bzw. Jagger an dem Punkt angelangt, wo man nur noch "alter, geiler Sack" sagen kann. Das Duett mit Aguilera geht körperlich noch in Ordung, doch für den Film für die ersten Reihen nur junge, ekstatische Frauen zu verlangen - dies geht meilenweit an der Wirklichkeit vorbei und gibt dem Film eine unwirkliche Atmosphäre. Verzichtbar. Das schlechteste Live-Album der Stones... 1 von 5 PunktenDieses Live-Album der Stones ist unterirdisch! Kaum zu glauben, dass eine solche Aufnahme offiziell veröffentlicht wird. Der Klang ist derart schlecht, dass man meinen könnte, man hätte versehentlich eine Bootleg-CD gekauft. Keith Richards und Ron Wood spielen mit hölzernen Riffs ihr eigenes Konzert rhytmisch völlig neben dem Rest der Band stehend. Wahrscheinlich sollten die Stones besser aufhören, um nicht ihr eigenes Denkmal zu zerstören. Jede durchschnittliche Hobby-Band "covert" die Songs der Stones besser! Fazit: Bloß die Finger weg von dieser Aufnahme! Seid doch mal ehrlich.... 1 von 5 Punkten... auch ich bin ein Stones Fan. Ich habe die Jungs 1998 im Berliner Olympiastadion und in der Berliner Waldbühne erlebt und war begeistert. Die DVD zu Live Licks ist klasse und "A bigger bang" ein saugeiles Album ABER tut mir leid, die aktuelle Liveperformance geht nicht. Von Mick kommt kein vernünftiger Gesang mehr. Bei den schnelleren Stücken bellt er die Töne anstatt zu singen und sollten doch noch Gesangspassagen auftauchen sind diese schief. Bei den langsameren Stücken klingt er nach einem Sänger der versucht wie Mick Jagger zu klingeln, aber herrgott, die Stücke würde selbst ich besser und mit mehr Soul singen. Speaking of soul, den hat er auch nicht mehr in seinem Gesang. Es klingt alles zu kalkuliert, zu glatt, zu sehr nach "Ich bin Mick Jagger und sowieso der beste". Die Gitarren, achgott, sind mittelmäßig und aneinander vorbei. Ich weiß nicht wie man sich als Gitarrist konstant verschlechtern kann aber es ist anscheinend möglich. Keiths Auftritt bei "You got the silver" kann ich noch gelten lassen, auch wenn er nicht mehr gleichzeitig Gitarre spielen und singen kann. Der einzige der den Stand (in dem fall klingt das alles nach "the last stand") hält ist Charlie, der zusammen mit Bassist Darryl etwas das Chaos auf der Bühne zusammen hält und den Sound trägt. Ich kann mir ja denken das man als nicht Musiker die Fehler vielleicht nicht so sehr hört und als Fan lässt man einiges durchgehen aber hier muß es doch einem auffallen wie schlecht die Qualität ist. Eine neue Studioplatte von den Stones höre ich mir gerne an, aber als Live Band sind sie für mich gestorben. (dont get me started on the ticketprices...) Da höre ich mir lieber "Gets yer ya yas out" und sogar noch "No securiy" an und freue ich mich an dem Gedanken das ich die Stones live sehen durfte als sie doch die beste Rockn Roll Band der Welt waren. die band rockt, die cd rockt & der film war rock'n'roll 5 von 5 PunktenDie Idee diesem Packet noch einen Kinogutschein bei zulegen war gold richtig! Erst den Kinofilm genießen & danach im Auto aufm Heimweg die Szenen vorm inneren Auge abspielen lassen mit vielem & lauten Stones Sound im Hintergrund. Einfach Klasse!! Ich finde auch das die CD ihre Wirkung erst dann richtig entfaltet wenn man den Film kennt!! (z.B "You've got the silver") mfg B. |
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Rolling Stones - The Biggest Bang (4 DVDs)
DVD von Universal/Music/DVD |
Amazon.deRolling Stones - The Biggest Bang (4 DVDs) Nach Four Flicks veröffentlichen die Rolling Stones ihre zweite Vierfach-DVD, und auch diese Box hat ihre Daseinsberechtigung, denn sie dokumentiert u.a. die erfolgreichste Tour der Musikgeschichte und die größte Beach-Party, die Rio de Janeiro je gesehen hat. Die "A Bigger Bang"-Welttournee, zu der die Stones 2005 aufbrachen, hat diverse Rekorde gebrochen. Nie wurde mit Live-Rockmusik mehr Geld verdient, nie verkaufte eine Band mehr Tickets, nie waren Bühnen so aufwändig konstruiert, nie logistische Herausforderungen so groß. Mehrere hundert Mitarbeiter waren nötig, um das furiose Spektakel Abend für Abend so reibungslos wie eine Las-Vegas-Show ablaufen zu lassen. Die ersten beiden DVDs des The Biggest Bang-Sets enthalten mit den kompletten, je knapp anderthalbstündigen Shows aus Austin, Texas und Rio de Janeiro zwei der herausragenden Auftritte der Tournee. In Austin können das Ambiente des Zilker-Parks, die atemberaubenden Bühnenaufbauten, der weit ins Publikum ragende Laufsteg inklusive zweiter Minibühne und das großartige Feuerwerk nachhaltig überzeugen, in Rio lassen alleine schon die eine Million feiernden Brasilianer am Copacabana-Strand staunen. Beide Konzerte wurden von renommierten Aufnahme-Teams mitgeschnitten und kurzweilig aufbereitet, wobei die Hubschrauber-Totalen aus Austin und die Zuschauer-Schwenks aus Rio die gigantischen Dimensionen der Shows eindrucksvoll herausstellen. Musikalisch bekommt man gewohnt routinierte Stones-Kost serviert. Ob jeder Ton wirklich live ist, darf zwar bezweifelt werden, und in der Post-Produktion wurden einige Passagen kräftig nachpoliert, die nach wie vor ungebrochene Spielfreude der Stones wird aber dennoch authentisch transportiert. Egal, ob Klassiker wie "Let´s Spend The Night Together", "Under My Thumb", "Sympathy For The Devil", "Jumpin´ Jack Flash", "(I Can´t Get No) Satisfaction" und "Brown Sugar" oder die vereinzelt eingestreuten Raritäten und neueren Stücke angestimmt werden - gemeinsam mit ihrer neunköpfigen Backing-Band haben die Herren Jagger, Richards, Wood und Watts die Menschenmassen jederzeit souverän im Griff. Abgerundet wird die erste Hälfte der in Dolby Digital 2.0/5.1 und dts abgemischten The Biggest Bang-Box von einigen deutsch und englisch untertitelbaren Dokumentationen, die die Band beim Aufwärmen zeigen, den schwierigen Bühnenaufbau am Strand von Rio näher beleuchten und enthüllen, dass Keith Richards ungern auftritt, wenn in seinem Umkleideraum kein Snooker-Tisch steht. Auf der dritten DVD sind Ausschnitte von Shows in Tokio, Schanghai und Buenos Aires zu finden, deren Songs sich angenehm selten mit den Setlists der Rio- und Austin-Konzerte überschneiden (u.a. gibt es hier auch "Paint It Black" zu hören). Interviews mit den Musikern und Tour-Impressionen runden die Nachbetrachtungen ab, wobei eingefleischte Stones-Fans vor allem das erste Gastspiel der Gruppe in China interessieren dürfte, bei dem die staatliche Kulturzensur Songs wie "Honky Tonk Women" und "Brown Sugar" aus dem Programm verbannte. Als Bonusmaterial enthält die Disc Duette der Stones mit Bonnie Raitt, Pearl Jams Eddie Vedder, dem großen Dave Matthews und dem chinesischen Rock-Superstar Cui Jian. Die letzte der vier DVDs gewährt einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen der Welttournee. Man ist bei den ersten Proben in Kanada dabei, wird Zeuge einer intimen Aufwärm-Clubshow und darf den Atem anhalten, wenn die Stones-Crew versucht, für den Superbowl-Halbzeitauftritt der Band innerhalb weniger Minuten eine imposante Bühne zu errichten. Den Ausklang der insgesamt knapp siebenstündigen Vollbedienung für Augen und Ohren liefern schließlich Coverversionen von "Get Up, Stand Up" (Bob Marley) und "Mr. Pitiful" (Otis Redding), die nicht nur Raritätensammler begeistern dürften. -- Michael Rensen ProduktbeschreibungTHE BIGGEST BANG 5 Kundenrezensionen:Ärgerliche Doppelungen 4 von 5 PunktenInsgesamt eine tolle DVD für alle Stonesfans. Was mich jedoch ärgert (wie schon bei der Licks DVD), dass es zu unnötigen Doppelungen kommt. Gut, dass bei zwei nahezu vollständigen Shows auf den ersten beiden DVDs Songs doppelt gespielt werden, wie die Pflichtstücke Satisfaction oder Brown Sugar mag verzeihbar sein. Auf DVD 3 gibt es dann Ausschnitte aus 3 völlig anderen Konzerten und hier kommt es dann zu, aus meiner Sicht, vermeidbaren Doppelungen: Lets spend the night, Rough Justice, Rambler, Only R&R, Miss you, Happy und zum dritten Mal (!!!) Satisfaction. Hier wäre eine Songauswahl mit anderen Stücken sehr wünschenswert gewesen, zumal die Herren Jagger und Co ja täglich die Setliste wechseln und auch sonst über ausreichend Songs verfügen als nur diese 33 Titel. Was die ganze DVD dagegen wirklich sehenswert macht, sind die Duette und Dokumentationen inklusive dem Blick hinter die Planungs- und Bühnenkulissen, insbesondere auf DVD 4. Mein persönliches Highlight ist es, wie Herr Richards per Handzeichen die von den Herren Jagger und Leavell erstellte und von einem Laufburschen überbrachte Setliste absegnen muss. Was die Konzerte selber angeht: Wer Stonefan ist und auf der Bigger Bang Tour war, wird alles lieben. Wer die Stones nicht mag oder kennt, wird anerkennen müssen, dass es sich bei dieser Band um ein definitives Phänomen und großartige Entertainer handelt. Sie sind und werden keine wirklich großartigen Musiker mehr, aber zusammen sind sie die größte R&R Band aller Zeiten und bieten eine großartige Unterhaltung. Zusammenfassend lässt sich sagen: eine wirklich tolle DVD, auch wenn der langjährige Fan etwas mehr Abwechslung in der Songauswahl wünschenswert finden würde. Ich war selbst live vor Ort in Rio 5 von 5 Punktendie DVD gibt das Konzert noch besser dar als es eh schon war. die menschenmassen an der copacabana werden perfekt gezeigt. das konzert war übrigens kostenlos !!! der stadt rio sei dank Konzert 5 Sterne, Bildformat leider nur 1 Stern! 2 von 5 PunktenAuch wenn es "nur" das Rio-Konzert auf DVD 2 betrifft: Ein solches Super-Konzert vor dieser Kulisse von 1,5 Millionen Zuschauern an der Copacabana Beach im Zeitalter von immer größeren LCD- und Plasma-Bildschirmen im veralteten 4:3 Kasten-Format anzubieten, ist von Universal-Rec. schlicht gesagt eine Zumutung! Den hohen Verkaufspreis rechtfertigen die restlichen 3 DVDs im 16:9 Format wohl nur für die Fans, denen die "Four Flicks" noch nicht genügten... Die größte Rock `n` Roll - Show aller Zeiten - und man ist mittendrin! 5 von 5 PunktenOk, hier klingen die Stones (zumindest auf DVD Nr. 1) besser, als sie live tatsächlich sind - aber wen stört das schon? Möchte man wirklich nur einen mäßigen Mitschnitt eines Auftrittes oder doch lieber ein super Live-Spektakel, dass (wenigstens Stones-Fans) alles zu bieten hat, was das Herz begehrt. Mein persönlicher Favorit ist Scheibe Nr. 1. Hier überzeugen mich Setlist, Qualität und Atmosphäre vollkommen. Besonders erwähnenswert erscheinen mir Keith Richards Cover-Version von "Learnig the game" sowie "Bob Will ist still the King" (ebenfalls eine zuvor noch nie dargebotene Nummer) sowie natürlich "Jumpin' Jack Flash" und "Under my thumb", das live, glaub' ich, überhaupt niemals besser geklungen hat. Zsuätzlich befindet sich auf DVD 1 eine äußerst kurze Dokumentation zur "Einstimmung" - ehrlich gesagt eher unnötig, aber ok! DVD Nr. 2 zeigt nun tatsächlich die bis dato größte Rock `n` Roll - Show aller Zeiten. Brasilien, Copacabana. Auch hier ist eine Doku dabei - diesmal sehenswert. Auch der Konzertmitschnitt ist nicht übel, alles in allem aber etwas schlechter als der zuvor genannte, was natürlich mit persönlichem Geschmack (die Songs betreffend etc.) zu tun hat... DVD Nr. 3 bietet mehrere Mitschnitte; unter Anderem Buenos Aires, Tokio und mehr... Mich überzeugt diese Scheibe ehrlich gesagt am wenigsten. Mir sind Gesamtaufzeichnungen von Konzerten lieber, als zerstückelte Einzelnummern, doch auch hierüber lässt sich wohl streiten... DVD Nr. 4 zeigt schließlich die (sehr gelungene) eigentliche Dokumentation. Ich empfehle Ihnen, sich diese überhaupt zuerst anzusehen. Dabei kommt man so richtig in Stimmung. Zudem sind noch Einzelinterviews mit Charlie, Keith, Ron und Mick drauf, die ich persönlich auch toll finde. Fazit: "The biggest bang" ist bestimmt keine zweite "Four Flicks" Box (auch ich hatte diesbezüglich bereits im Vorhinein meine Zweifel). Die Qualität der Songs ist ok, wenn auch "aufgebessert". Die Dokus sind im Großen und Ganzen recht gelungen und die DVD-Menüs sind spitze. Einzig das Cover der Box selbst überzeugt mich nicht wirklich. Irgendwie sieht es ein bisschen wie ein Abklatsch der Vorgängerbox ("Four Flicks") aus, aber ok, daran soll's nicht scheitern... Was soll man noch sagen??... Die Stones, gewohnt GUT wie immer!! Ja !!! das ist wirklich "the biggest bang" der Rolling Stones 5 von 5 PunktenIst ja schon viel über diese Box geschrieben worden, doch eines sollte man wirklich herausheben: Hier stimmt mal wieder endlich die Soundqualität. Klangen die letzten Live-Veröffentlichungen sehr fragwürdig (ein gewisser Don Was war für den Sound verantwortlich), stimmt hier wieder alles. Tolle Gitarrensounds, gute Vocals von Mick und der wuchtige, wenn nicht sogar schon harte Drumsound. Zum Glück ist hier wohl Bob Clearmountain alleine für den Sound verantwortlich. Natürlich ist es auch beeindruckend, wenn die Stones vor über 1.000.000 Menschen spielen oder das River Plate Stadion bei "Satisfaction" ordentlich rocken. Ja, die Live-Atmosphäre wurde hier wirklich super eingefangen. Wenn nicht schon geschehen: kaufen...super Konzert DVD!!! Five Stars!!! |
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Rolled Gold (Limited Edition) von the Rolling StonesAudio CD von Universal (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,45, Angebote ab EUR 10,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2007 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungROLLED GOLD LIMITED EDITION 5 Kundenrezensionen:Die ultimative Best-Of der Decca-Zeit der Rolling Stones 5 von 5 PunktenDas ist sie : die bisher beste Zusammenstellung der hervorragendsten Nummern der Stones aus ihrer Zeit beim Label Decca (bis ca. 1971) - eine repräsentative und umfassende Auswahl. Wenn ein "Stones-Neuling" Geschmack an den alten Nummern findet (was zu erwarten ist) und sich auch einige LP's von ihnen kaufen möchte, sind die Überschneidungen nicht zu groß - da hier vor allem (aber nicht nur !) ihre Singles (die A- und auch die wichtigsten B-Sides) berücksichtigt worden sind. (Leider fehlt "Child Of The Moon" - die B-Side von Jumpin' Jack Flash : mein einziger Kritikpunkt an dieser Compilation.) PS.: Ich habe versehentlich die um einiges teurere Papp-Verpackung gekauft und erst später gesehen, dass es die günstigere übliche Plastikhüllenversion gibt. Schade ums Geld - die Normalversion wäre praktischer. Der Klassiker! 5 von 5 PunktenWie lange habe ich darauf gewartet! Ein Standardsatz, der am Beginn vieler Rezensionen steht: Jetzt darf ich ihn auch einmal schreiben! In den Seventies hatte ich diesen Doppeldecker der Stones, heute eine gesuchte Sammlerrarität (gebe ich aber nicht her) mit vielen tollen Songs! Für mich war lange die Frage: Kaufe ich die gesamte SACD-Collection oder nicht- denn auf anderen Samplern (unter anderem "Singles-Collection" usw.) waren nicht immer alle Stücke dieses tollen Zusammenschnitts zu finden. Auch hatt ich erwogen, die Doppel-LP teuer auf CD brennen zu lassen- und jetzt wurde das "Ding" doch tatsächlich auf CD veröffentlicht. Aufgestockt mit anderen tollen Songs. Zudem (in der Limited Edition) liebevoll verpackt! Und in WIRKLICH SUPERBER KLANGQUALITÄT! Genial! Best Of der 60er-Jahre - Für die nächste Generation und Sammler 5 von 5 PunktenDas Beste der Stones aus der Decca-Zeit zuzüglich Brown Sugar und Wild Horses. In Anlehnung und als Erweiterung der früheren Rolled-Gold-Best-Of. Nicht wirklich spannend, weil x-mal zuvor auf verschiedenste Art recycelt. Die ***** gibts natürlich für die Musik. Zeitlos, unerreicht und gerade in den 60ern fast ohne Schwächen. Eine so starke Album-Folge wie Beggars Banquet, Let It Bleed, Sticky Fingers und Exile On Main Street haben allenfalls die Beatles mit Revolver, Rubber Soul und Srgt. Pepper oder Bob Dylan mit Bringing It All Back Home, Highway 61 Revisited und Blone On Blonde hingelegt. Und dass das Golden Age der Band immer mal wieder aufgelegt wird, zumal erweitert, garantiert Umsatz, gibt den jüngeren Fans eine Chance und erfreut den Sammler - nachdem ja verschiedene Aufmachungen geboten sind. Und das Pop-Up Cover ist wirklich originell - es reicht dem Hörer die Disc quasi entgegen. Also was solls? Muss ja niemand kaufen! Starker Einstieg 5 von 5 PunktenDie ursprüngliche "Rolled Gold" Doppel-LP von 1975 wurde als Antwort der DECCA auf das Erscheinen des "Roten" bzw. "Blauen Albums" der Beatles (1973) konzipiert, d.h. beide sind chronologisch sortiert (was mir bisher noch bei jeder Best of-Platte am meisten Spaß macht) und beinhalten alle Singles und alle wichtigen Album-Stücke. Ich hatte gar nicht mehr zu hoffen gewagt, dass diese Platte doch noch auf CD erscheinen würde, trotz oder wegen der mehr oder weniger sinnigen Veröffentlichungspolitik der diversen beteiligten Plattenfirmen während der letzten Jahre (z. B. die Überschneidungen der "Rarities" mit der "Sucking in the 70s" etc. etc.). Dankenswert, dass man hier nicht das Foto der Original-LP wieder aufgegriffen hat, das irritierenderweise sechs Stones-Mitglieder zeigte (selbst wenn es korrekterweise Mick Taylor zeigt, der bei den Aufnahmen ab Honky Tonk Women beteiligt war). Punktabzug gibt es an drei Stellen: 1) Weshalb hat man, wo immer möglich, die existierenden Stereo-Versionen den Mono-Mixen vorgezogen - außer bei Mother's little Helper? Schade! (Mir fällt noch ein: auf dem Remaster der "Hot Rocks" findet sich ein seltener Stereo-Mix von Satisfaction, der sich aber nur mit Kopfhörern erschließt; und auf der '87er CD-Version der "December's Children" findet sich eine Stereo-Version von Get off of my Cloud, die aber, wie so oft bei Stereo-Mixen aus den 60ern, nicht so druckvoll ist wie der gängige Mono-Mix.) 2) I'm free ist zwar ein nettes Lied, aber was es (als US-B-Seite) auf dieser essentiellen Best of-Auswahl zu suchen hat, kann ich nicht nachvollziehen. 3) Auf der LP von '75 wurden die Titel (außer auf Seite 4) weitgehend chronologisch untergebracht. Bei der CD-Version wäre die chronologische Abfolge beinahe noch konsequenter verfolgt worden; leider ist Have you seen your Mother, Baby...? aus der Reihe nach hinten gerutscht und beendet, etwas unglücklich platziert, die 1. CD. Und was Honky Tonk Women ('69) zwischen Brown Sugar und Wild Horses (beide '71 erschienen) zu suchen hat, naja... Gut, das sind Kleinigkeiten, aber sie zeigen doch, dass es etwas an Sorgfalt, an Liebe zum Detail gefehlt hat, und das muß heute einfach nicht mehr sein. Drei eindeutige Pluspunkte: 1) Für die CD-Veröffentlichung wurden 12 zusätzliche Titel gegenüber der LP verwendet. 2) Für die beinharten Komplettisten (wie mich) findet sich in der hier vorhandenen Version von We love you ein Bonbon: war auf der remasterten Version der "More hot Rocks"-CD am Ende von We love you ein ca. 2-sekündiges "Einsprengsel" einer männlichen Stimme zu hören (die ich so auf noch keiner mir bekannten Version gehört hatte), so ist hier (erstmals auf den Remasters seit 2002) die unbearbeitete Original-Version (ohne die Stimme) zu finden. (Oder habe ich was übersehen?) 3) Erfreulich finde ich auch, dass man sich beim Mastern Mühe gegeben hat, die Lautstärke der Lieder homogen aneinander anzupassen (dies zeigt dann doch wieder oben vermißte Sorgfalt und ist heutzutage längst noch nicht immer selbstverständlich - s. z.B. die neue DYLAN-3-CD-Box). Fazit: Für mich ist die neue Rolled Gold+ - CD der bisher beste und vollständigste Karriere-Überblick über die Rolling Stones der Jahre 1963-1971 (kompakter als z.B. die Hot Rocks-u. More Hot Rocks-Sampler). Ich hätte es sinnvoller gefunden, wenn man diese CD schon 2002 statt der "Forty Licks" veröffentlicht und sich auf einer weiteren Doppel-CD den Jahren 1972-2002 (Tumbling Dice bis Losing my Touch) gewidmet hätte. Wer die wirklich besten Sachen der frühen Stones umfassend kennen lernen will, ist hier am besten bedient. Böse Plattenfirma? 5 von 5 PunktenUnd wieder mal die böse böse Plattenfirma, die in geldgieriger Absicht immer wieder "neue" Compilations von den Rolling Stones veröffentlicht, demnächst vielleicht noch DAS ultimative Rolling Stones-Boxset mit dem Titel "444 Licks" auf mindestens 22 CDs? Wer regt sich eigentlich darüber auf, dass es die 9 Sinfonien des guten alten Ludwig van Beethoven in der mindestens schon 100sten Gesamtausgabe zu kaufen gibt? Und Grimms Märchen gibt es auch nicht nur in einer einzigen Ausgabe! Genug der Ironie, ich habe mich sehr gefreut, dass mein allererstes Stones-Doppelalbum endlich wieder auf CD zu haben ist - die beste Stones-Compilation, die es jemals gegeben hat - und das sogar noch in einer auf 40 Songs aufgepeppten Ausgabe, bei der wirklich kaum ein wichtiger Stones-Titel der früheren Jahre vergessen wurde! Es wird ja niemand gezwungen, sich dieses Ding zu kaufen, warum aber hier nur einen einzigen Stern vergeben für 40 wirklich geniale Titel, für die andere Bands mindestens drei Leben brauchen, wenn sie denn auch in jedem Leben einen Plattenvertrag kriegen?? Dass die 40 Songs in der selben phänomenalen Soundqualität zu hören sind, wie die vor ein paar Jahren DSD-remasterten Original-Alben der Stones, macht das Glück perfekt! |
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Rolled Gold von the Rolling StonesAudio CD von Universal (Universal)Preis bei Amazon: EUR 22,95, Angebote ab EUR 12,35 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2007 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungROLLED GOLD 5 Kundenrezensionen:NAJA, ABER! 3 von 5 PunktenNatürlich ist Rolled Gold ein tolles Album (meine erste Stones Platte überhaupt)und ich finde es toll dass es dieses nun auch auf CD gibt. Aber wer weiß eigentlich noch, dass es damals die Volume 1 war, da danach ROLLED GOLD VOL. 2 !!!(wsentlich interresanter und besser) folgte welche dummerweise meine Lieblingsplatte bis heute geblieben ist und aus dieser sind auch einige Tracks entnommen worden. Dadurch gibt es wohl auch keine Hoffnung, dass ich es erleben werde Vol.2 jemals auf CD zu haben. Schade eigentlich. Fans sollten beide besitzen, zumindest auf Vinyl, mein Sammlertip! Dies ist übrigens die Trackliste von Vol 2 gewesen (lang,lang ist es her, seufz): 1. Route 66 2. Little by Little 3. Around and Around 4. You better Move On 5. Under the Boardwalk 6. Everybody needs somebody to Love 7. Suzie Q 8. Off the Hook 9. The Under Assistant West.. 10. Heart of Stone 11. Talkin Bout You 12. Im Free 13. Mothers Little Helper 14. Dandelion 15. 2000 Light Years 16. No Expectations 17. Stray Cat Blues 18. You Cant Always get What You Want 19. let it bleed 20. Little Queenie Starker Einstieg 5 von 5 PunktenDie ursprüngliche "Rolled Gold" Doppel-LP von 1975 wurde als Antwort der DECCA auf das Erscheinen des "Roten" bzw. "Blauen Albums" der Beatles (1973) konzipiert, d.h. beide sind chronologisch sortiert (was mir bisher noch bei jeder Best of-Platte am meisten Spaß macht) und beinhalten alle Singles und alle wichtigen Album-Stücke. Ich hatte gar nicht mehr zu hoffen gewagt, dass diese Platte doch noch auf CD erscheinen würde, trotz oder wegen der mehr oder weniger sinnigen Veröffentlichungspolitik der diversen beteiligten Plattenfirmen während der letzten Jahre (z. B. die Überschneidungen der "Rarities" mit der "Sucking in the 70s" etc. etc.). Dankenswert, dass man hier nicht das Foto der Original-LP wieder aufgegriffen hat, das irritierenderweise sechs Stones-Mitglieder zeigte (selbst wenn es korrekterweise Mick Taylor zeigt, der bei den Aufnahmen ab Honky Tonk Women beteiligt war). Punktabzug gibt es an drei Stellen: 1) Weshalb hat man, wo immer möglich, die existierenden Stereo-Versionen den Mono-Mixen vorgezogen - außer bei Mother's little Helper? Schade! (Mir fällt noch ein: auf dem Remaster der "Hot Rocks" findet sich ein seltener Stereo-Mix von Satisfaction, der sich aber nur mit Kopfhörern erschließt; und auf der '87er CD-Version der "December's Children" findet sich eine Stereo-Version von Get off of my Cloud, die aber, wie so oft bei Stereo-Mixen aus den 60ern, nicht so druckvoll ist wie der gängige Mono-Mix.) 2) I'm free ist zwar ein nettes Lied, aber was es (als US-B-Seite) auf dieser essentiellen Best of-Auswahl zu suchen hat, kann ich nicht nachvollziehen. 3) Auf der LP von '75 wurden die Titel (außer auf Seite 4) weitgehend chronologisch untergebracht. Bei der CD-Version wäre die chronologische Abfolge beinahe noch konsequenter verfolgt worden; leider ist Have you seen your Mother, Baby...? aus der Reihe nach hinten gerutscht und beendet, etwas unglücklich platziert, die 1.CD. Und was Honky Tonk Women ('69) zwischen Brown Sugar und Wild Horses (beide '71 erschienen) zu suchen hat, naja... Gut, das sind Kleinigkeiten, aber sie zeigen doch, dass es etwas an Sorgfalt, an Liebe zum Detail gefehlt hat, und das muß heute einfach nicht mehr sein. Drei eindeutige Pluspunkte: 1) Für die CD-Veröffentlichung wurden 12 zusätzliche Titel gegenüber der LP verwendet. 2) Für die beinharten Komplettisten (wie mich) findet sich in der hier vorhandenen Version von We love you ein Bonbon: war auf der remasterten Version der "More hot Rocks"-CD am Ende von We love you ein ca. 2-sekündiges "Einsprengsel" einer männlichen Stimme zu hören (die ich so auf noch keiner mir bekannten Version gehört hatte), so ist hier (erstmals auf den Remasters seit 2002) die unbearbeitete Original-Version (ohne die Stimme) zu finden. (Oder habe ich was übersehen?) 3) Erfreulich finde ich auch, dass man sich beim Mastern Mühe gegeben hat, die Lautstärke der Lieder homogen aneinander anzupassen (dies zeigt dann doch wieder oben vermißte Sorgfalt und ist heutzutage längst noch nicht immer selbstverständlich - s. z.B. die neue DYLAN-3-CD-Box). Fazit: Für mich ist die neue Rolled Gold+ - CD der bisher beste und vollständigste Karriere-Überblick über die Rolling Stones der Jahre 1963-1971 (kompakter als z.B. die Hot Rocks-u. More Hot Rocks-Sampler). Ich hätte es sinnvoller gefunden, wenn man diese CD schon 2002 statt der "Forty Licks" veröffentlicht und sich auf einer weiteren Doppel-CD den Jahren 1972-2002 (Tumbling Dice bis Losing my Touch) gewidmet hätte. Wer die wirklich besten Sachen der frühen Stones umfassend kennenlernen will, ist hier am besten bedient. Rolled Gold - im wahrsten Sinne... 5 von 5 PunktenIch habe die erste "Rolled Gold" noch auf Vinyl. Die jetzige Doppel-CD hat mich begeistert. Es sind alle Titel drauf, die die Stones zu DER Rockband überhaupt gemacht haben. Darunter auch das - aus meiner Sicht viel zu selten gespielte - "Gimme Shelter". Grandios. Die enthaltenen Songs der späten 60er sind wirkliche Perlen. Es ist alles dabei, was man von den Stones haben muss. Seien wir mal ehrlich: die Stones sind danach nur noch als Live-Band gut gewesen. Neue Songs hatten nicht mehr diese Qualität. Also, mein Tipp: kaufen!! Einfach nur schön 5 von 5 PunktenToll, wunderbar für Einsteiger in die Stones-Materie und ein Trip für Nostalgiker, die wie ich die Schaffenperiode der 60er- und 70er-Jahre für die facettenreichste der Steine halte. Rolled Gold voller Edelsteine 5 von 5 Punkten"Rolled Gold +" ist eine ansehnliche Geschenkschatulle mit vielen grandiosen Edelsteinen für den Gabentisch: Nostalgie für die "Alten" und ein super Einstieg für alle, die die Stones erst von der Bigger Bang Tour her kennen. Für all die alten Kumpels ist "Rolled Gold +" eine gute Möglichkeit, ihr zerschliessenes Vinyl zu erneuern oder gegen eine schmucke CD zu tauschen. Und die limitierte "Jake Box" ist wirklich liebevoll gemacht! Allerdings warten natürlich viele eingefleischte Stonesfans, die alles bisher bereits Erschienene von den Rolling Stones doppelt oder mehrfach in ihren Regalen haben, sehnsüchtig noch auf die Veröffentlichung von zusätzlichem Material. Es gibt ja noch ein ganzes Füllhorn voller bisher unveröffentlichter Songs. Deshalb bleibt natürlich der Wunsch und der Appell an die Plattenfirmen und die Rolling Stones: Öffnet endlich die Schatzkammern, bring bisher unveröffentlichtes Material aus der nunmehr über 45-jährigen Stones-Schaffenszeit ans Licht! Shine A Light On You! |
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The Rolling Stones Rock and Roll Circus
DVD von Universal/Music/DVD |
ProduktbeschreibungROCK & ROLL CIRCUS 5 Kundenrezensionen:Schön das es das gibt !! 5 von 5 PunktenDen Film darf man wohl unter LEGENDÄR einstufen! Zu dieser Zeit haben die Stones noch richtig gute Musik gemacht! Unbedingt zulegen! Kabinettstückchen des Rock and Roll 5 von 5 Punkten"Begeben Sie sich auf eine Zeitreise in das "Swinging London" der späten 60er Jahre. Der Rolling Stones Rock and Roll Circus ist eine Zeitkapsel: Zwei Tage im Dezember 1968, die auf vielfältige Weise die Spontaneität, die Visionen und den Gemeinschaftsgeist einer ganzen Ära einfangen...... .....einen kurzen Moment lang schien es so, als hätte Rock and Roll die Welt erobert." (Vormerkungen von David Dalton) Am 10. Dezember 1968 wollten "The Rolling Stones", die seit über einem Jahr nicht mehr on Tour waren, neue Wege bei der Plattenaufnahme und Konzertperformance beschreiten und gingen deshalb zusammen mit Freunden in ein Zelt, um ihren "Rock and Roll Circus" zu produzieren. Die Aufnahmen begannen um zwei Uhr mittags und sollten sich bis fünf Uhr am nächsten Morgen hinziehen: Nachdem Mick Jagger den "Rock and Roll Circus" vorgestellt hat und die "Gladiatoren" (Jagger als Zirkusdirektor, die anderen Akteure mit Blasinstrumenten) eingezogen sind, präsentiert die damals junge und noch recht bluesorientierte Formation Jethro Tull ihren "Song For Jeffrey". Während der flötenspielende Protagonist Ian Anderson seinen Part live und teilweise einbeinig stehend zum Besten gibt, mimen die übrigen Bandmitglieder zur Albumversion. Mit Clive Bunker (Drums) und Glenn Cormick (Bass), dessen Mundharmonika sich ein faszinierendes Wechselspiel mit Andersons Flöte liefert, sind zwei weitere Gründungsmitglieder, der ein Jahr zuvor gegründeten Gruppe mit von der Partie. Daneben gibt der spätere "Black Sabbath" Gitarrist Tony Iommi sein kurzes Intermezzo als Bandmitglied. Mit Zylinder, Augenklappe und Zigarre kündigt Keith Richards "The Who" an, die mit einer sensationellen vierstimmigen à cappella Einlage beginnen. Beim anschließenden "A Quick One While He's Away" zeigen Roger Daltrey, Pete Townshend, John Entwistle und Keith Moon (1946-1978), was sie zur Kultband der Mod-Bewegung machte. Ein weiteres Bonbon ist Taj Mahal's "Ain't That A Lot Of Love",dessen Basisriff von seinen Komponisten Willia Dean Parker/Homer bereits 1967 in "Gimme Some Lovin'" (Spencer Davis Group) Verwendung fand. Neben Taj Mahals rauchigem Bluesgesang ist es vor allem das Gitarrenspiel des Kiowa-Indianers Jesse Ed Davis(1944-1988), was diesen Gig hörens- und sehenswert macht. Dem zurückhaltenden Stones Drummer Charlie WAtts obliegt es die damalige Freundin und Muse Jaggers Marianne Faithfull anzusagen, die mit dem Mann/Goffin Song "Something Better" die sanftesten Töne des Spektakels anstimmt. John Lennon, der sich selsbt "Winston Legthigh" nennt, wird von Jagger mit den Worten "You are a Blues" auf die Bühne verabschiedet und erfüllt mit dem "Yer Blues" umgehend Micks Postulat. Für die Präsentation des Stückes, das er zusammen mit Paul McCartney geschrieben hatte, trommelte er einmalig für diesen Auftritt "The Dirty Mac" zusammen, dem neben Slowhand Eric Clapton (Yardbirds, Cream), der Drummer Mitch Mitchel (Jimi Hendrix Experience) und Keith Richards am Bass (!)angehören. Bei "Whole Lotta Yoko", der zweiten Nummer der Supergroup, stoßen der Geiger Ivry Gitlis und Yoko Ono, deren martialisches Geheul lediglich Jesse Ed Davis ein Lächeln abgewinnen kann (da sich dieser offensichtlich an die Gesänge seiner Ahnen erinnert) zur Gruppe hinzu. Die mangelnde musikalische Harmonie des kultigen Schreihalses (von dem sich Paul Mc Cartney "Get back to where you once belonged" wünschte) ist bereits ein Menetekel für die baldige Trennung der Beatles. Abschließend obliegt es John Lennon den Auftritt der "Rolling Stones", die mit sieben Jagger/Richards Nummern "Jumpin' Jack Flash", "Parachute Woman" (Jagger: "Good save the Queen."), "No Expectations", "You Can't Always Get What You Want" und "Sympathy for the Devil" (Jagger mit riesigem Tattoo auf der entblößten Brust) den größten Teil des Events bestreiten. Bei der finalen Schunkelnummer "Salt of the Earth", die Keith Richards mit einer Sologesangseinlage eröffnet, zeichnet sich bereits ab, wer künftig in der Band das Sagen haben wird. Der einstige Boss Brian Jones ist bei seinem letzten Auftritt mit der Gruppe als periphere Gestalt nur noch ein Schatten seiner selbst, der, kurz danach aus der Band gefeuert, am 3. Juli 1969 einen mysteriösen Tod sterben wird. Der mit 28 Jahren Verspätung, ursprünglich als BBC-Spezial geplante, erstmals im Jahre 1996 veröffentliche Film ist trotz der gegenüber den Who, -mit Ausnahme Jaggers- etwas ermüdet wirkenden Stones und der japanischen Heulboje ein besonderer Event der Rockgeschichte, der in keiner Sammlung fehlen sollte. 5 Amazonsterne. .... einfach nur GUT 5 von 5 PunktenInerhalb der letzten 39 Jahre habe ich Beggar's Banquet und Let It Bleed bestimmt 1000-mal gehört: zuerst als Teenie von Platte, später dann als CD. Also kennt man jeden Ton .... Visuell von der DVD schauderts einen dann trotzdem noch!! Live und in Farbe... was die Stones heute in ihren Konzerten mit den Songs machen ist zwar nicht übel (angesichts des Alters und der Zipperleins), aber dieses Werk ist absolut Spitze. Soundmäßig und auch von den Bildern her. Brian Jones sieht zwar schon wirklich schlecht aus (letzte gemeinsame Performance mit den Stones) und Yoko Ono ist auch nie mein Fall gewesen, aber auch die Vorabschmankerl mit The Who, Taj Mahal, Eric Clapton, Marianne Faithful ... sind absolute klasse. Schade, dass es nur 65 Minuten Music sind. Das Bonus-Material brauch ich nicht unbedingt. Absolut empfehlenswert!!!!!!!!!!! Sehr gute dvd auch OHNE KOMMENTAR !!! 5 von 5 PunktenIch wollte nur etwas klar stellen, denn einer der Rezensenten gab dieser DVD nur einen Stern mit der Begründung dass man das Audiokommentar nicht abstellen könne. Das ist FALSCH. Natürlich kann man die Kommentare abstellen und dann kommt der Sound Glasklar in perfektem 5.1 Dolby Surround oder Stereo. Wie die DVD sonst so ist könnt ihr ja aus den anderen Kritiken heraus lesen. Grüße aus Salzburg Pflicht!! 5 von 5 PunktenFür uns alle um die 60 absolutes Pflichtprogramm: Unsere Milchbubis Lennon und Jagger Arm in Arm, Ian Anderson als Rumpelstiltzchen, Keith Moon noch lebendig als hyperaktiver Zappelphillipp, Brian Jones auch noch alive, da kommen aber nostalgische Gefühle auf, mein lieber Herr Gemeinderat, aber, hallo und Kinder wie die Zeit vergeht, oh süße Jugend , wo bist du geblieben ?? Und Yoko zeigt,was sie Kann: Heuschreckenmusik, get back... |
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Exile on Main Street [UK-Import] von The Rolling StonesAudio CD von Virgin Ben (EMI)Preis bei Amazon: EUR 18,38, Angebote ab EUR 14,11 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1995 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionVon der sich ausbreitenden Frustration im ersten Song ("I only get my rocks off while I'm sleeping" singt Mick Jagger in dem übermächtigen "Rocks Off") eilen die Stones auf diesem Exile on Main Street-Album durch bekannte Bereiche wie Country, Blues und Rhythm & Blues. Sie halten noch nicht einmal an, wenn sie mit etwas zusammenstoßen. Sie stürzen sich nicht so sehr in neue Welten, sondern meistern die alten, indem sie Slim Harpos obskures Blues-Stück "Hip Shake" in eine Art instrumentale Dampfwalze umwandeln und in "Ventilator Blues" so richtig loslegen. Sowohl "Tumbling Dice" als auch Keith Richards' "Happy" wurden zu Hits, aber das Album aus dem Jahre 1972 ist am bemerkenswertesten durch seine düstere Atmosphäre. --Steve Knopper ProduktbeschreibungEXILE ON MAIN STREET 5 Kundenrezensionen:Die Stones am Scheideweg 1 von 5 PunktenAmüsant zu lesen, zu welchen Begeisterungsrufen diese Scheibe Anlass gibt. Dabei hatten die Stones damals ihren Zenit schon überschritten (STICKY FINGERS ist der absolute Höhepunkt ihres Alben-Outputs). Nicht, dass es auch hier grandiose Songs gibt: "Rocks Off" startet mit Wucht und schleudert das Album musikalisch in die Umlaufbahn. "Tumbling Dice" ist ein absoluter Klassiker. Die gospelgetränkte Kraft von "Shine a light". Das hymnisch-treibende "Happy". Die unglaublichen Bläsereinlagen von Bobby Keys. Auf der anderen Seite: Das affige "Rip this joint". Das geradezu erbärmlich-substanzlose "Sweet Virginia" (man vergleiche dieses lachhafte Countrystück mit dem brillanten "Wild Horses"). Der zum Himmel schreiende, kitschig-geschmacklose Text von "Sweet Black Angel". "Let it loose" saft- und kraftlos. Jagger singt auf einigen Songs, als sei er nur mit halbem Herzen bei der Sache. Der Sound ist muffig und matt. Tut mir leid, aber das ist für mich nicht vergleichbar mit dem Meisterwerk STICKY FINGERS. Als hätten sich die Jungs während des halben Jahres in Frankreich den guten Geschmack weggesoffen, ihre musikalische Power weggekifft und der Kokosnuss zu oft die Nase gepudert, begann schon hier der unglaubliche Absturz der einstmals besten R'n'B-Band Britanniens hinein in die Niederungen von geldgesteuertem Stadionrock und Discobanalitäten. Natürlich bringt die Band immer wieder starke Songs, aber ihr gelingt fortan kein durchgehend tolles Album mehr. Starke Songs und allerlei Füllmaterial. Der Inbegriff des Rock 'n Roll 5 von 5 PunktenChaotisch waren die Umständen, als die Stones in Keith Richards Villa in Südfrankreich - als erste Steuerflüchtige der Musikgeschichte - ihr allererstes Doppelalbum aufnahmen. Und ihr wohl bestes überhaupt. "Chaotisch" ist dabei noch untertrieben, denn während den Sessions war es praktisch Zufall, wer gerade zur Verfügung stand. Mick Jagger - dessen Gesang unter der Feuchtigkeit und Hitze litt - war oft abwesend, um seine schwangere Frau Bianca in Paris zu besuchen. Keith war durch seine Familiensituation - Frau und Kind waren mit dabei - und seinen Heroinkonsum abgelenkt. Die anderen Stones waren durch das ständige warten genervt und fanden derweil Unterhaltung in Monaco oder Nizza. Und trotz alldem gelang es den Stones ein Album zu schaffen, das wie aus einem Guss klingt, das nichts von den widrigen Umständen widerspiegelt. Hier verschmelzen alle traditionellen Musikstile - Hard Rock, R 'n B, Country, Blues, Gospel, Jazz - zu einem makellosen Ganzen, zu einem Album, das nicht weniger als der Inbegriff des Rock 'n Roll ist. Der Eröffnungssong "Rocks Off" legt da den Ton passend vor: Ein einwandfreies Hardrock - Riff dröhnt da neben einem funkigen Bläsersatz, während Mick um sein leben röhrt. Und mitten in diesem Chaos klimpert noch ein Piano herum und gibt dem ganzen Song ein 50ies Rock 'n Roll - Flair. "Sympathy For The Devil" hatte vielleicht einen unwiderstehlichen Rhytmus, "Gimme Shelter" ein geniales Hardrock Riff und "Brown Sugar" einen gebührend dreckigen Sound - aber "Rocks Off" hat alles zusammen. Genau in diesem Stil erkunden die Stones all die traditionelle Musik, die Amerika zu bieten hat - die "versaute" Produktion tut dabei ihr übriges. Da fallen im unsterblichen Klassiker "Tumbling Dice" R 'n B und Gospel wie selbsverständlich zusammen, "Sweet Virginia" vereint Country, Jazz und Soul mit schierer Eleganz. Eine schwüle "Ballade" wie "Let It Loose" ist erst zu diesem Zeitpunkt möglich, weil nun Gospel und Blues sowieso schon längst das Selbe sind, und eine Unterscheidung all dieser Stile längst hinfällig ist. Da können Bretter wie "Rip This Joint" oder "All Down The Line" neben obskurem Zeug wie "Shake Your Hips" oder "Just Wanna See His Face" und großen Dramen wie "Shine A Light" stehen, ohne sich gegenseitig den Glanz zu nehmen. "It's gotta Be Rock 'n Roll Music" Nicht ganz Perfekt aber trotzdem gut !!! 4 von 5 PunktenAlso die Rolling Stones haben ja grundsätzlich nihcts schlechtes gemacht und diese Platte erhält ja auch immerhin 4 Sterne.Aber Sticky Fingers ist meiner Meinung nach halt nochmal um 2 Klassen besser. Aber Exile On Main Street hat zum Teil wundervolle Songs, die jedoch nicht richtig zur Geltung kommen, da alle gleich abgemischt sind und sich alle Songs absolut gleich anhören. Dazu kommt dass viele Songs einfach ausgebendet werden. Ich finde das ein wenig einfallslos, da man ja Live auch nicht ausblenden kann. Allerdings hat Exile On Main Street mit Tumbling Dice, Rip This Joint und Let It Loose einige der besten Songs die die Stones in den 70ern geschrieben haben. Alles in Allem bleibt es aber eine gute, solide Rock Platte, die allerdings hätte besser werden können, wenn man nicht alles gleich abgemischt hätte. Meilenstein der Musikgeschichte... 5 von 5 PunktenEs gibt keine bessere Beschreibung für dieses Album. Was die Stones von 68} bis 72} an Alben geliefert haben trotz tragischer Vorfälle (Tod von Jones oder Altamont) oder vllt. gerade auch deswegen ist schlicht unglaublich. Und der Höhepunkt dieser größten Stones Phase ist ohne Frage "Exile on main street",alle Musiker präsentieren sich hier auf musikalisch höchstem Niveau, es gibt weder die großen Hits noch Cd-Füller, es ist ein Album dass man sich von der ersten Minute bis zur letzten Minute anhören sollte ohne die Skip Taste zu benutzen, denn erst so enfaltet es seine magische Düsternis und Härte.Sämtliche Musikrichtungen fließen perfekt ineinander. Die Stones waren bei den Aufnahmen wahrscheinlich zugedröhnt bis zum Geht-nicht-mehr, Jagger soll Schulden gehabt haben und sämtliche andere Probleme hatten die Stones damals und vllt. erst durch diese Drucksituation, nach den Meilensteinen Beggars Banquet,Let it bleed,Get yer ya yas out und Sticky Fingers ein noch besseres Album zu produzieren kam es zu dem besten Stones Album aller zeiten. Aber was rede ich hier, dieses Album ist DER Höhepunkt der Rock Geschichte. Und zum Schluss bleibt zu sagen,dass Mick Taylor wahrscheinlich einer der besten Gitarristen aller zeiten ist, wenn er auch leider nie die Bestätigung bekam und deshalb wohl auch die Band verließ. Nach den großen 5 Alben(inkl. Live Album) und dem Ausstieg Taylors war die Band leider nichts mehr als eine ganz passable und leider auch komerzielle Rockkapelle, bei den neusten Werken der Stones habe ich schon ein kelines weinendes Auge. Aber alleine diese 5 Jahre machen sie zu einer der besten Rockgruppen aller Zeiten, Die Stones im Exil - Essentielles aus Keiths Keller 5 von 5 PunktenDie Rolling Stones hatten in den Jahren 1968 - 1972 einen einmaligen Lauf. Trotz zahlreicher Schwierigkeiten (der erzwungene Ausstieg von Ex - Bandchef Brian Jones, der kurz danach unter mysteriösen Umständen starb, die Katastrophe von Altamont, der lange Rechtsstreit mit Ex - Manager Allen Klein, zahlreiche Zusammenstöße mit den Behörden usw.) entstanden nacheinander vier Alben, die stets an vorderster Stelle genannt werden, wenn es um die Zusammenstellung der besten Platten aller Zeiten geht. Nach "Beggars Banquet", "Let It Bleed" und "Sticky Fingers" bildet "Exile On Main Street" den grandiosen Abschluß der "Big Four". Anfang der 70er hatten die Stones aufgrund der exorbitanten Forderungen der britischen Steuerbehörde ihre Wohnsitze nach Südfrankreich verlegt und nach dem Auslaufen ihres Plattenvertrags mit der DECCA ihr eigenes Label, "Rolling Stones Records" mit der berühmten Zunge als Logo, gegründet. Die erste Veröffentlichung, "Sticky Fingers" von 1971 wurde von der Kritik hochgelobt und brachte die finanziell klammen Stones (die Rechte an sämtlichen Stones - Songs bis zu diesem Zeitpunkt lagen bei der DECCA) wieder auf Vordermann. Ein Jahr später erschien der nächste Klassiker. "Exile On Main Street" entstand zum größten Teil im feuchtkalten Untergeschoß von Keith Richards' Villa Nellcote, den Strom für das Equipment zog man sich illegal von einer Stromleitung, die durch den Villenpark führte. Als das Album schließlich erschien, wußte man zunächst nicht viel damit anzufangen, die Kritik konnte sich nicht mit dem rauhen, unfertig wirkenden Produktionsstil anfreunden, auch fehlten hier die herausstechenden Hitsingles, die frühere Stones - Alben geprägt hatten (einzig "Tumbling Dice" schaffte es auf Platz 5 der US - Charts). Heute gilt gerade die rohe Produktion als stilprägend, die durchgehend ausgezeichnete Qualität des Songmaterials und die auf dem Album herrschende kraftvolle Stimmung sicherten "Exile" seinen verdienten Platz ganz oben in den All - Time - Charts und für viele ist es das beste Rock - Album aller Zeiten. Was auch immer in Keiths Keller passierte, nie zuvor und nie danach zeigten die Rolling Stones derartige Kreativität, wenn es um das Vermischen von Stilen zu etwas ganz Neuem ging, sämtliche Einflüsse, die die Band jemals geprägt hatten, vermengen sich hier zu einer brodelnden Mixtur, "Exile On Main Street" ist das bunteste, chaotischste und wildeste Album, das die Stones jemals gemacht haben und erst nach mehrmaligen Anhören offenbart es seine ganze Magie. Es beginnt mit "Rocks Off", einer lärmenden Rocknummer, deren Text von Paranoia und sexueller Vesagensangst geprägt ist. Ein sperriger, hochklassiger Opener. Der nächste Klassiker ist "Tumbling Dice", die einzige Nummer von "Exile" die eine Top - Ten - Postion erreichte, ein unwiderstehliches Gemisch aus Rock, Funk, Blues und Soul mit Gospel - Chor. Die Nummer schwillt zu einer gewaltigen "Wall of Sound" an, um schließlich in einem langen Fade - Out zu verglühen. Unübertrefflich. "Sweet Virginia" ist im Grunde feinster Country - Rock, wieder jedoch werden sämtliche Einflüsse anderer amerikanischer Musik zusammengekocht. Die Nummer wurde stilprägend für nachfolgende "Alt - Country" - Musiker, einer der ersten "Americana" - Songs, und das von einer urbritschen Band. "Torn And Frayed" ist ein selbstironischer Blick in den Spiegel, in dem die Stones sich selbst als abgehalfterte Band karikieren und speziell Keiths Drogenabhängigkeit eine exponierte Rolle spielt. "Sweet Black Angel" kommt als perkussive Nummer mit Karibik - Flair daher, im Kern ist es allerdings ein politischer Protestsong. Es geht um die schwarze Bürgerrechtlerin Angela Davis, die zu dieser Zeit im Gefängnis saß und zur Symbolfigur für die Behandlung politischer Gefangener wurde. "Loving Cup" ist einer der wenigen Songs, die schon vor den Aufnahmesessions entstanden. Die Stones spielten ihn schon 1969 beim Hyde - Park - Konzert, bei dem der neue Gitarrist Mick Taylor einfgeührt wurde. Wieder ein Mix aus Rock und Gospel, geprägt von Nicky Hopkins' wilden Piano - Läufen, der Text voller Liebeshunger und Angst vor dem Versagen, ein energiegeladenes Angstlied. "Happy" ist die zweite Singleauskopplung von "Exile". Geprägt wird die Nummer (Keith Richards am Mikro) von dessen ungewöhnlich gutem Gesang. Der Song wurde eine Art Markenzeichen für Keith und hat noch heute seinen festen Platz im Konzertrepertoire. "Ventilator Blues" ist ein Credit an den Aufnahmeort, Keiths feuchten, stickigen Keller, in dem laut Mick Taylor nur ein einzger Ventilator etwas Linderung schuf. Ein um ein bleischweres Riff herum gebauter Blues, der direkt aus dem schwülen Mississippi - Delta zu kommen scheint, geprägt von Mick Jaggers schleppendem Gesang und einem famosen Solo des Gitarren - Virtuosen Taylor, dem technisch besten Gitarristen, den die Stones je hatten. "Let It Loose" ist wieder ein Mix aus sämtlichen Stilen, die die Stones draufhatten, eine Gospel - Nummer mit mexikanischen Bläsern, mit zwei genialen Gastsängerinnen (Shirley Goodman und Tammi Lynn), tiefschwarz, innig und hingebungsvoll. "All Down The Line" ist der typischste Stones - Song auf diesem Album. Auch dieser Song entstand schon 1969, fand in einer von Keith und Mick Taylor gnadenlos vorangetriebenen Version seinen Platz auf "Exile" und gehört zu den ewigen Favoriten im Live - Repertoire der Stones. "Stop Breaking Down" stammt ursprünglich vom geliebten Blues - Genie Robert Johnson, die Stones machen jedoch eine komplett eigene Nummer daraus. Genial hier das Zusammenspiel von Taylors Bottleneck - Gitarre und Mick Jaggers Harmonika. "Shine A Light" ist Mick Jaggers großer Auftritt, einer der stärksten Stones - Songs überhaupt, der während der letzten Tourneen einen festen Platz im Programm hatte. Die Band ist in Hochform, der Frontmann zieht alle Register, ein genialer Mix aus Southern Soul und Gospel. Mit "Soul Survivor" endet das Album genauso energiegeladen, wie es beginnt. Wieder duellieren sich die beiden Gitarristen auf höchsten Niveau und spielen doch genial zusammen, während Jagger unwiderstehlich die Vokale in die Länge zieht. "Exile On Main Street" wird nicht duch den großen Superhit geprägt, es ist ein Album voller phantastischer Songs, ein absoluter Höhpunkt in der Discographie der Stones und eine der wichtigsten und einflußreichsten Platten der Rockgeschichte, das seine Sperrigkeit nach mehrmaligem Anhören verliert. Eine Plattensammlung ohne dieses Album ist keine. |
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Hot Rocks 1964-1971 von the Rolling StonesAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 15,14 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2002 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungHOT ROCKS 1964-1971 5 Kundenrezensionen:Klanglich ein Genuss 5 von 5 PunktenNach dem ich diese digital überarbeitete Version mit meiner alten CD verglichen hatte, muss ich sagen, da liegen klanglich Welten dazwischen. Alleine dafür schon eine klare Kaufempfehlung. Alle Songs in Stereo und die einzelnen Instrumente sind sehr gut abgestimmt. Vorallem Bill's Bass ist nun schön klar zu hören. Bis auf "The last time" sind für mich alle guten Lieder aus der Zeit enthalten. Was will man mehr? Wie bitte ? 1 von 5 PunktenEine Zusammenstellung ist und bleibt eine Zusammenstellung. Es gibt nun wirklich zahlreiche CD's der Rolling Stones, wo man wirklich viel mehr Musik für's Geld bekommt. Alte Hörgewohnheiten hin oder her, es kommt doch drauf an, welche Titel drauf sind, und nicht welche Titel fehlen. Generell sind mir die Stones immer 5 Sterne wert, da es sich hier aber um die Bewertung einer Songauswahl handelt, so muß ich leider sagen, daß diese Songauswahl eher mickrig ausgefallen ist. Ja damals, vor vielen vielen Jahren, als man alles was länger als 30 Minuten dauerte als "Album" bezeichnete, da erwartete man auch nicht mehr für's Geld. Da man aber heute den doppelten Preis für die Scheibe hinblättern darf, da darf es dann auch (wie beim Fleischer) ruhig ein "bißchen mehr" sein. Das Gleiche gilt für das blaue und rote "Beatles" Album. Die Scheiben werden auch nicht besser, weil dort Stücke "fehlen". Außerdem kann man sich heutzutge die Titelabfolge selbst programmieren. Von daher würde ich sagen, gebe ich mal den Alibi-Stern für diese Mini-Auswahl. Wie gesagt, er bezieht sich nicht auf die Musik, sondern auf die paar Songs dieser preislich hochgezüchteten Nostalgie-Kompilation. beste stones compilation 5 von 5 Punktendies ist die beste und am meisten verkaufte "best of" compilation der stones. natürlich können nicht alle hits der stones drauf, dazu müsste man noch mindestens 2 cds draufpacken. auf dieser best of sind die besten und wichtigsten hits der briten enthalten. 1971 veröffentlicht hat sie bis heute 12 mal platin status errangen. drauf enthaltene songs, sind : cd I : 1. time is on my side 2. heart of stone 3. play with fire 4. (I can't get no) satisfaction 5. as tears go by 6. get off of my cloud 7. mother`s little helper 8. 19th nervous breakdown 9. paint it, black 10. under my thumb 11. ruby tuesday 12. let`s spend the night together cd II : 1. jumpin` jack flash 2. street fighting man 3. sympathy for the devil 4. honky tonk women 5. gimme shelter 6. midnight rambler (live) 7. you can`t always get what you want 8. brown sugar 9. wild horses es ist auch klar, dass viele fans den ein oder anderen song aus dieser zeit (1964 - 1971) vermissen, aber es ist schließlich eine best of und da kommen eigentlich nur songs drauf, die als singles veröffentlicht wurden oder einfach am bekanntesten sind. diese compilation ist meiner meinung nach auch eine empfehlung für jeden neuen stones fan, denn diese enthaltenen songs sind die wichtigsten ihrer karriere. für immer rock, für immer die stones ! Ein Monument von einem Sampler 5 von 5 PunktenFrüher war alles besser - nicht nur die Musik im allgemeinen, sonder auch "Greatest Hits"- bzw. "Best Of"-Alben. Vergleicht man beispielsweise "Hot Rocks" mit dem aktuellen Stones-Sampler "Forty Licks" bekommt man natürlich bei letzterem auf den ersten Blick mehr fürs Geld (quantitativ gesehen auch auf den zweiten). Es kommt aber auch - und meiner Meinung nach in erster Linie - auf die Zusammenstellung bzw. Abfolge der Songs an und manchmal ist es eben auch wichtig und gut, dass bestimmte unverzichtbare Songs einfach fehlen. Bei "Forty Licks" fehlt zwar auch einiges, dass ganze wirkt aber so gewaltsam willkürlich vollgestopft, dass es bei mehrmaligem Hören eigentlich nur ein müdes Gähnen hervorrufen kann. Komplett anders bei "Hot Rocks". Da wäre erst mal der unfassbar geniale Schachzug, das Album mit drei eher langsamen Nummern zu eröffnen (die es alle drei nicht auf 40 Licks geschafft haben) um erst dann mit Brachialgewalt in "Satisfaction" einzusteigen. Die erste CD umfasst die Jahre bis 67 - Zwölf Titel, noch nicht mal 40 Minuten, es fehlen etliche essentielle und doch funktioniert das Ganze. Noch besser ist allerdings Disc 2. Was hier in der Zusammenstellung und Abfolge geboten wird, ist sogar Alben wie "Beggar's Banquet" oder "Let It Bleed" ebenbürtig (von denen natürlich auch ein Grossteil der Songs stammen...). Die Fortsetzung dieses Doppel-Albums "More Hot Rocks" sollte man sich als Ergänzung kaufen - muss man aber nicht zwingend(das Konzept ist dort auch ein wenig anders) - "Hot Rocks" steht ganz klar und felsenfest für sich allein. das cover WAR natürlich 5 von 5 Punktenfalsch, es stand da ein bild von led zeppelin -- auch keine schlechte gruppe -- statt eins von den stones. ist aber mittlerweile repariert. also es geht hier um die stones. ist dies die perfekte stones compilation? ja, schon. nur: die WIRKLICH perfekte compilation ist schwer zu finden. die frühen stones -- bis zu "out of our heads" -- waren eine geniale r&b gruppe. dann folgte ihre phase als britische pop & psychedelic gruppe bis hin zu "child of the moon". dann ihre dritte phase, von "jumping jack flash" bis zum ende von "let it bleed". dann ihre mick taylor-phase oder -phasen. und dann verschiedene phasen bis heute. "hot rocks" steckt für meinen geschmack ein zu breites territorium ab. und vieles was bei den stones als hit figurierte war trotzdem schrott. die einzige platte, die nie zu strahlen aufhört, meiner meinung nach, ist "rolling stones no. 2" bzw "the rolling stones - now" ( die amerikanische version, die nur wenig schwächer ist.) also "hot rocks" -- wie gesagt, die wirklich perfekte compilation, bei der irgendwie klar würde, was an den stones so toll ist gibt es irgendwie sowieso nicht. "through the past darkly" ist vielleicht die beste best of-compilation, aus der frühzeit der stones -- eine scheibe, die irgendwie NOCH besser funktioniert als "hot rocks": bloß eben, dass sie viel zu kurz ist. bei mir läuft sie auf random endlos drei stunden, bevor ich die burschen dann mal leid kriege. aber da gibt es keinen einzigen falschen moment, die stones sind da noch die echte hitgruppe, auf dem zenith ihrer kreativität. das vorgänger album "high tide and green grass" ist auch nicht übel, etwas weniger scharf definiert. "hot rocks" (1 & 2) sind dagegen sozusagen die stones platten für die nicht-fans, für all die vielen anderen leute, die eben gerne auch ein oder zwei cds mit stones kram haben möchten, und nicht schon 39 andere alben haben. so gesehen, perfekt. da empfiehlt sich dann als weiteres auch noch "rarities", um an die jahre nach 71 anzuschließen. |
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Beggars Banquet von the Rolling StonesAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 12,49 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2002 |
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2 Kundenrezensionen:Festbankett 5 von 5 PunktenDies war das Album, mit dem die Stones "erwachsen" wurden, die "grossen, bösen" Rolling Stones, mit dem sie ihren endgültigen Stil fanden, ihre "klassische" Periode ('68 - '72) einleiteten, mit der sie zeitgleich ihren Zenit erreichten und dann überschritten. Hier finden sich mit dem hypnotischen Sympathy for the Devil und dem treibenden Street Fighting Man (musikalisch schon, aber textlich eben KEIN Aufruf zum Straßenkampf) zwei absolut verdiente Stones-Klassiker, die bis heute fest im Konzertprogramm verankert sind. (Meiner Meinung nach bleibt die Studiofassung von Sympathy bei den Stones bisher unerreicht.) No Expectations ist ein weiterer Klassiker, eine wunderschöne Blues-Ballade, deren geniale Slide-Gitarre einen von Brian Jones' letzten erwähnenswerten Beiträgen zu einem Stones-Album darstellt. Dear Doctor ist eine gelungene Country-Blues-Parodie mit hämischem Text (wie Mick Jagger einräumte, sollten sie Country erst später richtig verinnerlichen). Prodigal Son ist ein weiterer gelungener Country-Blues über die Geschichte vom verlorenen Sohn (auch ein Jahr später auf der Amerika-Tour sozusagen unplugged im Programm), die einzige Cover-Version hier; nicht ganz fein, dass die Stones anfangs versuchten, die Tantiemen über die Autorenangabe "Jagger/Richards" selber einzuheimsen. In starkem Kontrast dazu, fügt sich doch ohne Haken gleich darauf der Stray Cat Blues ein, ein böser Rocker über die Verführung Minderjähriger - und der Mutter gleich dazu. Auch aus Parachute Woman triefen geradezu die - nicht gerade subtilen - sexuellen Doppeldeutigkeiten. Wie dann zehn Jahre später bei Some Girls gilt bereits hier: etwas Humor gehört schon dazu! Aus Jig-Saw Puzzle höre ich vor allem ein lustvolles Sezieren einiger schräger Charaktere der Umgebung heraus - Ähnlichkeiten mit lebenden Bandmitgliedern durchaus beabsichtigt! Factory Girl (für mich der leichte Durchhänger auf dem Album) und Salt of the Earth sind eher zynische als ironische Abgesänge auf die Arbeiterklasse. Zwar hatte Keith Richards schon auf "Between the Buttons" im Jahr zuvor ein paar Zeilen gesungen (in Something happened to me yesterday), aber irgendwie stellen doch die ersten beiden Zeilen in Salt of the Earth sein eigentliches Gesangsdebüt auf einer Stones-Platte dar. Zwar war Nicky Hopkins schon im Vorjahr auf den Stones-Alben zu hören, aber seine Orgelklänge und vor allem sein Klavierspiel fügen sich so richtig erst auf diesem Album in die Arrangements ein. (Für mich war ER für viele Jahre der "sechste Stone".) Erwähnenswert finde ich, dass dies das Album war, auf der Keith (wohl durch Ry Cooder) erstmals offene Stimmungen und Bottleneck-Gitarre für sich entdeckte und meistern lernte, was dann noch bis zum nächsten Album "Let it bleed" anhielt. Die offenen Stimmungen sollten bis heute eins seiner Markenzeichen bleiben (Jumpin' Jack Flash, Honky Tonk Women, Brown Sugar etc. etc.); die Slide-Gitarre überließ er aber, soweit ich es überblicke, ab der "Sticky Fingers" fast ausschließlich Mick Taylor (und später dann Ron Wood, hierin eindeutig die zweite Wahl), was ich sehr schade finde. Spannend auch, wie Keith seine Faszination für den leicht verzerrten Klang auf Mono-Cassettenrekorder aufgenommener Akustikgitarren in die Studioaufnahmen integrierte (s. Parachute Woman und Street Fighting Man). Ich habe noch keine 5.1-Anlage, und somit erschließt sich mir bisher nur der "normale" Stereo-Hörgenuss. Klasse finde ich, dass man sich für die 2002er Remasters die Mühe gemacht hat, die Original-Masters aufzutreiben und sie (wie 2007 auch beim Debüt-Album der Doors) erstmals wieder in Originalgeschwindigkeit für die CD zu überspielen. Einige Titel klingen dadurch hörbar frischer, und somit erklärt sich auch, warum z.B. Sympathy und Jig-Saw Puzzle fast 10 Sekunden kürzere Laufzeiten haben als auf den Vinyl-Ausgaben, kein unerheblicher Unterschied. Allein schon diese Sorgfalt beim Aufstöbern und Überspielen der Bänder ist neben der Klasse-Musik Anlass für ein Bankett! Ich finde höchstens, die Single Jumpin' Jack Flash / Child of the Moon und die Mono-Single-Version von Street Fighting Man (mit anderer Gesangsspur) hätten die CD-Wiederveröffentlichung nahtlos ergänzen und bereichern können. Der Beginn allen Lebens 5 von 5 Punkten"Beggars Banquet" ist ein wirklich gutes Album. Wer nicht versteht, warum diese Platte so hoch gelobt wird (Platz 21 von den besten Alben aller Zeiten, Rolling Stone) muss sich auch Vorgänger "Their Satanic Majesties Request" anhören. Dass die Musik der Rolling Stones inerhalb von wenigen Monaten vom typischen 67 Psychedelic zum Blues und Rock 'n' Roll schlägt, ist außergewöhnlich. Und dass sich die Platte dann so gut anhört ebenso. Wenn man über "Beggars Banquet" redet, kommt man an "sympathy for the devil" und "street fighting man" nicht vorbei. Die einstigen Skandalsongs sind mittlerweile (obwohl in den Charts äußerst unerfolgreich) echte Hits und dürfen auf keinem Konzert fehlen. Doch darf man nicht den Fehler machen (wie ich Anfangs), und sich nur an den beiden Songs festnageln. Denn der beste Song ist "stray cats blues". Micks lautes Geschrei und der sich in den Ohren festnagelnde Rhytmus, den vor allem das Klavier erzeugt, sind absolut genial. Auch sonst gibt es viel zu entdecken. Gut, zwar sind die oft eintönigen Blues- und Countryorientierten Lieder nicht Jedermanns Sache, doch wer Stones Fan ist, es werden will oder einfach nur Spaß am 60s Rock 'n' Roll hat kommt an den wirklich schönen Nummern "factory girl" und "no expectations" nicht vorbei. Die aufgekratzten Countrystücke "prodigal son", "parachute woman" und "dear doctor" sind ebenfalls einfach nur zum Genießen. Und nachdem der letzte Ton von "salt of the earth", der tollen Schlussnummer, verklungen ist, hat man wirklich das Gefühl, dass es sich hier um ein echtes Meisterwerk handelt. Und noch dazu um einem Startschuss für die Rolling Stones in die erfolgreichste Ära ihrer Laufbahn. |
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Let It Bleed von the Rolling StonesAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 14,72 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2002 |
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5 Kundenrezensionen:Simply the Best 5 von 5 PunktenWer rock'n'roll mag und die Stones liebt, kommt an DEM Album nicht vorbei: DAS sind die STONES, besser waren sie nie und werden sie niemals sein. Dies ist eines der am meisten unterschätzten Alben der Rock-Geschichte: hearin' is lovin'!!!! Mick Taylor und die Stones 4 von 5 PunktenDer damals erst 20jährige Mick Taylor nahm als Ersatz für den 1969 verstorbenen Brian Jones sein erstes Album mit den Stones auf - man hört es! "Let it bleed" sollte man tatsächlich ernst nehmen - hören Sie sich die Scheibe ruhig LAUT an! GENIAL: "Gimme shelter" gleich zu Beginn, "Midnight rambler", "Monkey man" und "You can't always get what you want". Daneben GUT: "Let it bleed", "Country honk" - der Vorläufer von "Honky tonk woman". Mit dem vielgerühmten "Live with me" kann ich persönlich eher weniger anfangen, aber das ist eben Geschmackssache. Alles in allem: sehr gelungen! Mauerblümchen 5 von 5 Punkten"Let It Bleed" fristet merkwürdigerweise in der Reihe der besten Stonesalben so etwas wie ein Mauerblümchendasein. Fragt man nach den besten Alben der Stones, kommt in schöner Regelmäßigkeit die Antwort "Exile On Main Street" oder "Beggars Banquet", vielleicht noch "Sticky Fingers", nur "Let It Bleed" kommt selten als Antwort. Okay, in dieser Zeit spielten die Stones wirklich einen Hammer nach dem anderen ein, so dass eine Auswahl sehr schwer fällt. Trotzdem ist "Let It Bleed" für mich das Album, dass unter den Monstern "Beggars Banquet" und "Exile.." noch ein klitzekleines Stück herausragt. Es beginnt mit "Gimme Shelter" (dessen manchmal falsche Schreibweise "GimmIe" mich heute noch aufregt), dass sich von einem kleinen, leisen Gitarrenspiel in einen wahrlichen Wall Of Sound hineinsteigert, auf den Phil Spector neidisch gewesen sein muss. Dieser Orkan spitzt sich in dem gellenden Klagen "Rape, Murder It's Just A Shot Away" zu, um dann mit dem beruhigen Ausgleich "Love, Sister, It's Just A Kiss Away" zu enden. Eine simplere und treffendere Aussage, dass sich Krieg durch Liebe verhindern lässt, hat es selten gegeben. Nach diesem fulminanten Auftakt fahren die Stones voll herunter, um mit dem Cover "Love In Vain" einen dermaßen schwermütigen und schwarzen Blues hinzulegen, wie sie es wohl als einzige weiße Band in dieser Intensität vermochten. Die Stones und besonders Keith Richards waren damals sehr von Gram Parsons, einem Musiker der Flying Burrito Brothers, einer Countrygruppe, beeinflusst. Das Resultat konnte man bei "Country Honk" hören, der einzige Song der Stones, den es in zwei offiziellen Versionen gibt. Die andere Version war die wesentlich rockigere Single "Honky Tonk Women", heute noch ein Musterbeispiel an musikalischer Ökonomie. "Live With Me" ist der schnellste Song der Platte, getrieben von einem pumpenden Bass, der ausnahmsweise mal von Keith gespielt wurde und gekrönt von einem Saxophon von Bobby Keyes. Der Titelsong kommt als Midtemporocker daher, ein Lied voller Liebe mit den typischen Anzüglichkeiten der Stones:"And There Will Always Be A Space In My Parking Lot When You Need A Little Coke And Sympathy". Das "Parking Lot" ist eine Methapher für ein - Ahem - Organ in den unteren Körperregionen einer Frau und "Coke" hat hier sicher nichts mit Cola zu tun. DIE Tour De Force der Platte ist zweifellos (ähnlich wie "Sympathy For The Devil" auf "Beggars Banquet") "Midnight Rambler", das textlich von dem "Boston Strangler" Albert Di Salvo, einem Frauenmörder (den Tony Curtis einmal überraschend gekonnt in einem Film darstellte), beeinflusst wurde. Die musikalische Umsetzung ist gewaltig. Diesmal von Bill Wymans Bass angetrieben steigert sich der Song in puren Wahnsinn, bei dem Mick Jagger die vielleicht beste Mundharmonika seines Lebens spielte. Genauso wie nach "Gimme Shelter" schalten die Stones gleich mehrere Gänge zurück, um mit "You Got The Silver" das erste Stück zu spielen, bei dem Keith zum ersten Mal vollständig die Leadvocals übernahm (Bei "Salt Of The Earth" auf "Beggars..") hatte er bereits die Eingangszeilen gesungen. "You Got The Silver" ist eine Perle, eines der schönsten Songs, die sie je aufgenommen haben. "Monkey Man" ist eines der meist unterschätzten Songs der Stones, obwohl sie hier so etwas wie ihr Glaubensbekenntnis ablegen: "I Hope We're Not Too Messianic Or A Trifle Too Satanic (eine direkte Anspielung auf "Sympathy For The Devil"), We Love To Play The Blues". "You Can't Always Get What You Want" ist der einzige Song der Platte, dessen Text ich nicht vollständig kapiere, möglicherweise handelt er von Resignation. Hier haben die Stones mit dem Londoner Bach Chor zusammengearbeitet und so klingt die Platte monumental aus. "Let It Bleed" war das Album, bei dem Brian Jones zum letzten Mal zu hören ist, vielmehr seine letzten musikalischen Zuckungen. Mick Taylor ist erstmals dabei, z. B. bei dem beschriebenen "Country Honk". Möglicherweise hat "Let It Bleed" den Fehler, dass es nach "Beggars Banquet" erschienen ist und deshalb immer etwas in dessen Schatten stand. Wären die beiden Platten als DoppelLP erschienen, wäre es die beste DoppelLP des Rock geworden. Leider kein Multichannel 1 von 5 PunktenDie Musik ist über alle Zweifel erhaben, eines der besten Stones - Alben. Aber: Leider werden die Möglichkeiten des genialen SACD - Formates nicht annähernd ausgereizt. Die Aufnahmen sind nur in schlichtem Stereo, nicht in Multichannel. Ein Gewinn gegenüber der "normalen" CD ist natürlich vorhanden, rechtfertigt aber meiner Meinung nach nicht den SACD - Kauf, wenn die CD bereits vorhanden ist. Daher leider nur ein Stern. top cd 5 von 5 Punktenhallo,ich bin großer stones-fan und finde,dass diese cd ein richtig guter klassiker ist. die musik ist einfach berauschend und rockig. kann ich nur empfehlen,tolle band. |
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Jump Back-The Best Of The Rolling Stones von the Rolling StonesAudio CD von Virgin UK (EMI)Preis bei Amazon: EUR 11,75, Angebote ab EUR 6,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 1993 |
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ProduktbeschreibungJUMP BACK-BEST OF ROLLING STON 5 Kundenrezensionen:Interessante Songzusammenstellung, aber keine echte Best-of-Scheibe! 3 von 5 PunktenIch bin wirklich ein Riesenfan der Rolling Stones, wie man gerne in vielen meiner Rezensionen nachlesen kann, ABER diese Platte hat mit "Best-of" nur wenig zu tun. Denn warum bitteschön sind hier zum Beispiel "Undercover of the night", "Harlem shuffle", "Mixed Emotions", "Fool to cry" oder "Respectable" zu hören? Auch einige andere Nummern, wie beispielsweise "Miss you", "Hot Stuff" oder "Waiting on a friend" sind eher nur zweitklassig, gemessen an anderen Geniestreichen, die die Stones abgeliefert haben... Ich sage es offen und ehrlich: Ich besitze das Album nicht, kenne die Nummern aber alle, da ich (fast) alle Alben der Steine habe. Ich hab mir die CD bei einem Bekannten mal angehört und muss sagen, dass die Nummern schon ganz gut zusammenpassen, eine würdige Best-of-CD ist "Jump back" aber bei weitem nicht. Natürlich ist diese Hit-Sammlung noch viel besser als sämtliche andere Hit-Kollektionen anderer Bands. Wer die Stones aber wirklich kennen lernen möchte sollte zu den wirklichen Alben greifen - das hier ist nicht einmal ein halber Ersatz... NICHT KAUFEN! Greifen Sie zuerst lieber zu den großen 4: - Beggars Banquet - Let it Bleed - Sticky Fingers - Exile on Main Street Danach bieten sich vor allem - Aftermath - Out of our heads - Their Satanic Majesties Request und - Voodoo Lounge an Wer danach immer noch nicht genug hat (so wie ich), sollte sich - 12x5 - Black and Blue - Some Girls - Englands newest Hitmakers und - It's only Rock 'n' Roll zulegen Wer dann immer noch nicht genug hat, sollte sich schließlich ALLE Alben der Band zulegen, wobei ich persönlich einzig "Undercover" wirklich entbehrenswert finde! Tja, so einfach ist das. Und wenn's schon unbedingt ein Greatest-Hits-Album sein muss, dann empfehle ich am ehesten die beiden "Big Hits - Kollektionen" bzw. die "Forty Licks"-Sammlung. Das hier sieht einfach nur nach Abzocke aus, obwohl es für das Erscheinungsjahr (1993) vielleicht gar nicht so unpassend war! Von mir gibt's hierfür nur 3 Sterne. Erfrischend 4 von 5 PunktenNach "Made in the Shade" ('75) und "Rewind" ('84) eine weitere Best of-CD im Stones-Katalog ("Time waits for no one" ('79) und "Sucking in the 70s" ('81) hier mal nicht mitgerechnet), in diesem Falle als Einstieg zum Wechsel der Plattenfirma. Ich habe mich gefreut, als sie erschien, denn auf ihr waren (im Vergleich zu den Mittachtziger-CDs) erstmals Stones-Titel anständig remastert zu haben, und diese CD war ja auch sozusagen die Vorankündigung für alle weiteren Stones-Remasters ab 1971, die dann 1994 erschienen; wie 2002 irgendwo zu lesen war, waren diese sogar so gut, dass sie für die "40 Licks" 8 Jahre später immer noch verwendet wurden. Die Hülle allerdings reiht sich ein in eine lange Reihe weiterer langweiliger, uninspirierter Plattenhüllen - wann hatten die Stones zuletzt mal eine originelle Plattenhülle...? Man wird bescheidenener in seinen Erwartungen. Der Titel verkündet etwas vollmundig "'71-'93", genaugenommen ging es um die Jahre '71-'89, geschenkt. Sehr schön sind im Heft die launigen Kommentare von Mick und Keith zur Entstehung der jeweiligen Songs, chronologisch sortiert. Die Besetzungsangaben bei einigen Liedern (z.B. It's only Rock'n'Roll, Emotional Rescue) hätten etwas mehr Sorgfalt in der Recherche vertragen. Zum Inhalt: Bei dieser Platte finde ich die Nichteinhaltung einer Chronologie mal recht erfrischend gelungen. Es sind fast alle großen Stones-Songs aus dem genannten Zeitraum enthalten - sofern sie auch auf Single erschienen. Bei 74 1/2 Minuten Spielzeit wäre aber doch noch Platz gewesen für ein weiteres Lied, Happy vielleicht, Heartbreaker, Star Star, She's so cold, She was hot, One Hit (To the Body) oder gar Highwire...? Ich wundere mich immer, wenn auf CDs Remixe oder Edits verwendet, aber nicht als solche gekennzeichnet werden. Bei Miss you handelt es sich um die Single-Version (erstmals auf CD), bei Fool to cry, Hot Stuff und Beast of Burden um die Edits, die schon auf "Sucking in the 70s" zu finden waren, Mixed Emotions ist der Single-Edit meiner Vinyl-Single; und (wieder für uns Sammler): ich habe 14 Jahre gebraucht, um dann bei intensivem Gegenhören festzustellen, dass die Version von Rock and a hard Place - trotz gleicher Laufzeit - sich irgendwo ums Gitarrensolo rum von meinem Vinylsingle-Edit unterscheidet. Es gibt halt immer noch was zu entdecken. Ich kann die Platte vor allem im Sommer gut hören. Sie macht mir solchen Spaß, dass ich sie mir sogar irgendwann später auf Vinyl nachgekauft habe, und das tue ich selten. Dies ist eine absolut gelungene Zusammenstellung guter Stones - Musik, 5 von 5 Punktendie sich auf ein paar Jährchen beschränkt. Sonst geht es ja auch nicht, den eine umfangreichere "Best Of" würde wohl 10 CDs verdienen. Mir gefällt diese Auswahl sehr gut, denn sie bietet einen gelungenen Stil - Mix an, den nur eine so große Band wie die ROLLING STONES über Jahre entwickeln kann. Mein Highlight dieser CD: "Waiting On A Friend", eines meiner absoluten Lieblingsstücke ! Reichhaltig 4 von 5 PunktenGelungene Zusammenstellung einiger der grössten Hits der Rolling Stones. Enthält „Brown Sugar", „Tumbling Dice", „Angie" sowie „It's Only Rock'n'Roll". Leider fehlt mein absoluter Stones-Lieblingssong „Happy", gesungen vom Gitarristen Keith Richards. Deshalb nur vier Sterne. Und aus diesem Grunde ist mir auch die aktuelle Zusammenstellung "Forty Licks" lieber, welche uneingeschränkt zu empfehlen ist. The seventies and beyond 5 von 5 PunktenCompared to what they did in the sixties, everything the Rolling Stones did subsequently seems (at least to me) modest by comparison - yet, judged on its own merit, this collection of their later music is easily worth five stars. In fact, Brown sugar and Wild horses (the first two tracks here) were actually recorded in 1969 but not released at the time. The extensive liner notes are taken from an interview with Mick Jagger and Keith Richards. Although less successful than their sixties music, they continued to have plenty of hits. They didn't reach number one in the UK but they had two American number ones - Angie and Miss you. In the UK, Brown sugar, Tumbling dice, Angie, It's only rock'n'roll but I like it, Fool to cry, Miss you, Emotional rescue and Start me up all made the top ten, while Undercover of the night and a cover of Harlem shuffle both came close. All those hits are here although there is one serious omission, Far away eyes - it was released as the B-side of Miss you but the single was later credited as a double-A side. My favorite tracks from this album are Tumbling dice (later covered by Linda Ronstadt on her classic a | |
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