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International Velvet von CatatoniaAudio CD von Wea (Warner)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 0,86 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1998 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionIm Frühjahr 1998 war International Velvet von Catatonia die Nummer eins in Großbritannien. Die Band wurde als Retter des britischen Rocks gepriesen. Dies ist an sich keine große Heldentat, da oberflächliche Acts wie Manic Street Preachers, Mansun und Ocean Colour Scene das gleiche Lob erhalten haben. Aber in diesem Fall erfolgten einige der Huldigungen zu Recht. International Velvet ist eine kosmopolitische Flut von Stil und Sound. Einige Songs ("Mulder and Scully", "International Velvet") sind überschäumend schwungvoll und verbinden das Emphatische von Londons Suede mit der schrulligen Lebhaftigkeit von Elastica. Andere ("Don't Need the Sunshine", "Johnny Come Lately") erinnern eher an englische Folkmusiker wie Nick Drake und eine ganze Reihe ("Goldfish and Paracetamol", "Why I Can't Stand One Night Stands") vermischen sogar Elemente von Trip-Hop mit schwerfälligem Kneipen-Balladengesang. Unabhängig von der jeweiligen musikalischen Technik werden alle Songs durch den Gesang von Cerys Matthews zusammengehalten, die verführerisch sein kann, aber auch zänkisch und den Zuhörer zu Tränen rühren kann - und dies alles in einem einzigen Atemzug. Die Musikszene von Wales ist nicht mehr katatonisch. --Jon Wiederhorn 5 Kundenrezensionen:Spitzenalbum 5 von 5 PunktenDas altbekannte Cliche, dass aus Wales eigentlich außer Rugby und Schafen noch nichts Positives gekommen ist, was Erwähnung finden müsste, muss spätestens seit dem Album "International Velvet" von Catatonia neu gedacht werden. Was auf diesem Album zu finden ist, ist Musik vom Allerfeinsten. Gefühlvolle Songs, perfekt arrangiert und mit einer ausdrucksvollen Stimme vorgetragen. Was will man mehr? Ach ja, einen Urlaub in Wales und dabei diese CD im Radio hören!!! genial 5 von 5 PunktenAlso, ich hab diese CD bei WOM unter Independent Music gesehen, und das Cover gefiel mir sofort. ICh hab sie mir gekauft und zuhause gleich in voller Lautstärke angehört. UNd siehe da. Cerys Stimmer zerriss mir fast das Trommelfell. Gewöhnlich werde ich von wenig Stimmen zur Gänsehaut veranlasst, das schaffen nur Natalie Imbruglia und der Anfangfsong von "Eine starke Familie" auf RTL2. Aber so eine Stimme hab ich noch nie gehört. Zuerst musste ich mich daran gewöhnen, aber mit den wirklich perfekt abgestimmten Sounds ist diese wundervole Stimme perfekt für gute Musik. Auch wenn mich Cerys "TH" und ihr "R" noch ein bisschen stören ("You give me Road RRRRRRRRRage";"nossing hurts you at all"), inzwischen kann ich ohne Catatonia nicht mehr leben. Auch nicht ohne Foo Fighters. Ich hab mir jetzt auch "Equally cursed and blessed" gekauft und die fast genau so gut. Ich gehe jetzt noch zu Foo Fighters und schreibe da auch eine Rezension. Ciao Spass, Tiefgang, Melodie, was will man mehr? 5 von 5 PunktenCatatonia sind bereit, zu den internationalen Top-Stars der Branche aufzusteigen. Sicher, das Album ist kommerziell und auch nicht ganz klischeefrei, aber die Songs sind einfach mitreißend. Auf Catatonia kann man sich einigen, egal welchen Musikgeschmack man hat. Die sind einfach outstanding. Was den Stilmix betrifft, kriegen sie gerade noch die Kurve, dass es nicht belanglos wird. Dieses Album ist superb, aber die Gefahr besteht, dass sie es vielleicht in Zukunft nicht mehr sooo zwingend hinbekommen. Power-Pop aus Wales 5 von 5 PunktenNicht erst seit den Manic Street Preachers weiß man, daß es in Wales mehr als nur Wiesen und Schafe gibt. Catatonia machen schon seit Jahren Popmusik mit rockigem Einschlag, und mit International Velvet gelang ihnen der verdiente Durchbruch. Es geht gleich mit "Mulder & Scully" los, einer der besten Nummern der Platte, die in England wochenlang die Charts toppte. Der Erfolg blieb hier ungerechtfertigterweise mäßiger. Weiter geht es nach der Verschnaufpause "Game On" mit "I am the Mob" und "Road Rage", die auch beide Singles wurden. In beiden Songs zeigt Sängerin Cerys Matthews ihre Stärke als wütende junge Frau, die ihre Wut herausbrüllt und sich von keinem Mann unterbuttern läßt. Den Rest des Albums machen eher leisere Klänge aus, und es werden verschiedene Songkonzepte erfolgreich ausprobiert. Mal in der Form der depressiven Selbstgespräche einer Selbstmordgefährdeten ("Goldfish & Paracetamol") oder auch in Form eines Walisischen Volksliedes ("International Velvet"). In Anlehnung an Bargesänge Betrunkener ("Why I can't stand one night stands") oder auch nach Muster von Lagerfeuermusik aus dem Zeltlager ("Don't need the sunshine"). Die Songs sind allesamt gut hörbar, und wie gesagt findet sich eine stattliche Anzahl wirklich starker Stücke auf dem Album. Die Texte enthalten eine gehörige Portion Emanzipation und Zynismus und die Produktion der Platte ist ausgezeichnet (auf einigen Stücken gibt es immer wieder etwas neues zu hören). Uneingeschränkte Empfehlung. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Danke, Cerys 5 von 5 PunktenEin Wahnsinnsalbum, was ich erst jetzt wirklich entdeckt habe. *schäm* "It's all over the front page, you give me road rage..." Besser geht es kaum noch! |
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Was Hält Uns Wach von WunderAudio CD von Wea International (Warner)Preis bei Amazon: EUR 12,99, Angebote ab EUR 0,89 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2004 |
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5 Kundenrezensionen:Klasse Album 4 von 5 PunktenDas Album ist echt klasse, es ist für jeden Geschmack etwas dabei - was zum abtanzen und etwas zum entspannen. Erstklassig geschriebene und gesungene Texte. Die gleichnamige Single ist meine absolutes Nummer 1! Leider kann ich "nur" 4 Sterne vergeben da mich die Coverversion von "Wenn der Mond die Sonne berührt" stört. Der Song ist ja bekanntlich vom NDW-Pionier Hubert Kah (1984). Abersonst spitzen CD!!! Hier tut sich was! 4 von 5 PunktenEines vorweg: Wunder, und damit diese CD, ist bemerkenswert. Im Gegensatz zu manch anderen Vertretern des deutschen "Nachwuchses", die leider manchmal so langsam und seicht sind, dass sie Gefahr laufen ins Schlagermilieu abzudriften (oder dort schon angekommen sind), gehen Wunder zum Teil musikalisch richtig "ran". Herausragend sind die Texte. Neoliberalismus hin, Lebenserfahrung her - die Texte sind interessant und dadurch hört man hin (was man bei anderen deutschen Künstlern meist nicht oder nicht so intensiv macht). Die Sängerin hat zwar nicht die "beste Stimme des deutschen Pop", aber sie ist jedenfalls überdurchschnittlich. Die Schwäche fällt dann erst live auf: Der Stimme fehlt ein wenig die Kraft sich gegen den druckvollen Klangteppich der Instrumentierung durchzusetzen. Apropos "live": Live bedeutet für viele immer noch, dass die Künstler alle Teile der Musik auf der Bühne in irgendeiner Art aktiv erzeugen. Und das ist bei Wunder leider nicht der Fall! Viel zu oft erklingt ein vorproduzierter (Hintergrund-)Sound. Wer damit keine Probleme hat oder sich durch die sonst sehr gute (klangliche) Bühnen-Performance blenden lässt, kommt allerdings auf seine Kosten. (Mir blieb leider ein fader Beigeschmack, der den sonst spitzenmäßigen Genuss trübte.) Bei der Wertung habe ich einen Stern abgezogen, weil mich der manchmal übertriebene - aus meiner Sicht zu 80er-mäßige und damit altmodische - Keyboardeinsatz irgendwann etwas nervte. Man kann auch melodiöse, schnelle und kraftvolle Musik machen, ohne auf eindimensionale Keyboard-Sounds und ein gewisses Gestampfe zurückzugreifen. (Das hat schon einen großen Erfolg, des Sisters Of Mercy-Abklatsches Girls Under Glass verhindert.) Wer also gute deutsche Musik sucht, ist bei Wunder bisher zwar noch nicht bestens, aber doch sehr gut aufgehoben. Endlich erwachsen! 4 von 5 PunktenNeben guten Texten fällt vor allem der zeitgeäße Elektrosound auf. Fällt auf, weil "Wunder" in der ganzen Kinderdeutschrock-Sauce endlich mal Druck macht. Erwachsen klingen sie, Synthieanlehnungen an die Achtziger, als sie noch so genannt wurden und nicht Eighties. Dazu gibt es Texte, bei denen man sich ausnahmsweise nicht wünscht, sie seien lieber doch in Englisch oder noch besser in einer Sprache, die man nicht spricht. Macht einfach Spaß. Genau wie die schönste Stadt der Welt wenn der Himmel brennt. Vier Sterne. Für den fünften fehlt dann noch eine Spur Abwechslung in der nächsten Scheibe. Live gesehen, Klasse! 5 von 5 Punktenhabe dir band als juli-vorgruppe (köln) live erlebt, das war klasse. mir bis dahin gänzlich unbekannt, drangen die melodisch, rockig, tls. melancholischen beats direkt bis in mein cd-käuferherz! wer die mal live gesehen hat weiss wovon ich rede.. Wunder-bar! Einnehmender deutscher Elektropop 5 von 5 PunktenDie Musik ist einfach grandios, wunderschön und erwachsen! Wer kennt sie nicht, die neuen deutschen Musikhoffnungen?! Meist seicht, weichgespült und zu jung um das Leben zu kennen. Und so ist denn dann auch meist ihre Musik... Ganz anders WUNDER! Texte mit Aussage, die über das übliche "wir passen nicht mehr zusammen, ich muss gehen" hinausklingen. Ja, ich möchte sogar soweit gehen, zu sagen Texte mit sozialkritischen Attitüden. Dazu auch keyboards, aber nicht nur! Eben Elektropop at it's best! Besonders reinhörenswert: was hält uns wach, was wäre wenn, freiwillig, kinder der vernunft (!) & ich kann nicht ohne deine liebe sein. Und in der Tat, die Jungs und Kathrin sind live wirklich der Hammer! Also unbedingt, ansehen, hören, kaufen und bei MTV2 Pop mal nach dem Video zu "was hält uns wach" Ausschau halten! |
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Novastar von NovastarAudio CD von Wea International (Warner)Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 2,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2000 |
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3 Kundenrezensionen:Was 3 Jungs so alles anstellen können!! 5 von 5 PunktenNovastar, das ist die Band um Sänger und Songwriter Joost Zweegers, der in Belgien schon durch zahlreiche Songwriting-und Produzenten-Tätigkeiten in Musikkreisen bekannt geworden ist. Mit ihrem selbstbetitelten Album "Novastar" zeigen die gerade mal drei Musiker was man aus simplen Popnummern so alles machen kann. Das Album geht bereits beim ersten Hören ins Ohr und Songs wie "Wrong" oder "The Best Is Yet To come" wollen auch einfach nicht mehr raus. Einmal dort eingenistet ertappt man sich den ganzen Tag den Refrein pfeifend, singend oder summend. Klar wurde das Studioalbum mit ein paar Synthesizer aufgeputscht, wer die Jungs aber live erleben durfte weiß, wie groß sie pur klingen können. Seitdem warte ich auf eine Neuerscheinung, aber wie so oft bleibts leider wohl auch hier nur bei diesem einen Werk. Sehr sehr sehr empfehlenswert!!!! Zu Unrecht unbekannt! 5 von 5 PunktenLeider nahm hierzulande kein Schwein Notiz von dieser Band, ausser mir als Hardcore-Hörer von belgischen Radiostationen. Denn von dort kommen die Jungs und legen melodischen Gitarren-POp-Rock mit Schwung auf...und um die CD zu holen musste ich nach Maastricht düsen. Hits wurden: Wrong und The best is yet to come. Gut durchhörbares, abwechslungsreiches Album, das, wie kann es anders sein, einfach nicht in die deutschen Radioplaylists passt, neben Britney und Zlatko! Wirklich gute Musik!!!! 5 von 5 PunktenIch habe zum ersten Mal von Novastar gehört, als sie bei K's Choice in Köln als Vorgruppe spielten. Die Musik hat mir sofort gut gefallen, und ich bemühte mich hierzulande an die CD ranzukommen. War gar nicht so einfach, hat dann aber doch geklappt. Ein bisschen was Counting Crows, teilweise ein wenig von den alten U2 von rockig bis langsam alles dabei, was das Herz begehrt. Ist auf jeden Fall eine sehr empfehlenswerte Scheibe.... |
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Worldwide von Everything But the GirlAudio CD von Wea (Warner)Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 4,77 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 1992 |
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Eine Kundenrezension:Die Leichtigkeit des Seins 5 von 5 PunktenEBTG gehören zu den wenigen Ausnahmen, die ich mir als eingefleischter Synthie-Pop-Fan gönne und die bei jedem Hören mein Herz aufgehen lassen. Dieses Album ist wohltuend frei von ihrer späteren musikalischen Wandlung zum Soft-House-Sound. Die Musik des Duos vermittelt das Gefühl, sich im Frühsommer an einem verträumten See zu befinden - alle Sorgen fallen von einem ab - man genießt die lauen Sommerwinde, schaut aufs Wasser und auf die friedlich dahingleitenden Segelboote. Die CD ist das beste Mittel für Stressabbau und zum Wohlfühlen. "One Place" ist die Hymne für diejenigen, die nach langer Zeit an ihren Lieblingsort zurückkehren, "Boxing & Pop Music" der ideale Soundtrack für den ausklingenden Sommertag. Die Sensibilität von Tracey Thorn (mit ihrer unvergleichlichen Stimme) und Ben Watt für solche Situationen und Stimmungen sucht ihresgleichen. Wer abseits des Kommerzes und der Hektik sich an den einfachen Dingen des Lebens erfreuen will, sollte sich diese CD kaufen - und nach dem entspannten Hören stellt sich ein Gefühl ein wie nach einem harmonischen Urlaubstag. |
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Tropicalia 2 von Gilberto Gil, Caetano VelosoAudio CD von Wea (Warner)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 5,96 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 1993 |
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ProduktbeschreibungTROPICALIA 2 2 Kundenrezensionen:Total lässig 5 von 5 PunktenDiese Scheibe klingt 100% brasilianisch auch wenn mal kurz englisch gesungen wird. Ich hab selten so gute Laune Mucke gehört und geniesse sie nach der Arbeit und zu jedem guten Wetter. Eine solche CD kann man immer hören. Samba und Bossanova auf hohem Niveau 5 von 5 PunktenDieses Gemeinschaftswerk von Gilberto Gil und Caetano Veloso könnte man auch als Einführung in die brasilianische Musik verstehen: von klassichem Samba ("Desde o samba é o samba", "Cinema Novo"), der angenehm perlt und zum Fußwippen - oder, für die, die es können, zum "Sambar" - anregt bis hin zu sozialkritischen, leicht atonalen Stücken ("Haiti"), findet man alles, was man von brasilianischer Musik erwartet. Auch originell: "Wait until tomorrow" von Jimi Hendrix wird von Gil und Veloso "brasilianisiert" und klingt frisch und witzig. Ein Werk für den Hörer, der sich nicht nur für Tradition interessiert, sondern auch auf eine anspruchsvolle und intelligente Umsetzung wert legt. Wer bisher noch nicht mit Samba und Bossanova in Berührung kam, aber auf Jazz steht, für den ist diese CD ein exotischer Appetithappen. Die portugiesischen Texte sind im Booklet auch in der englischen Übersetzung zu lesen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
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Monosex von De, VisionAudio CD von Wea (Warner)Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 1,10 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1998 |
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ProduktbeschreibungMONOSEX 5 Kundenrezensionen:CD für ruhige Stunden 4 von 5 PunktenIch würde die Stilrichtung als einen gelungenen Mix aus Elektro und Pop beschreiben. Die 12 Stücke kommen sehr relaxt rüber und man kann sie sich in einer ruhigen und lockeren Atmosphäre ganz beruhigt in den CD-Player werfen. Einen richtigen Ohrwurm sucht man vergebens, aber ich persönlich würde jeden Song im 4-Sterne-Bereich ansiedeln. Als Freund von Depeche Mode, wird es mir hier natürlich auch leicht gemacht, denn De/Vision erinnert doch sehr stark an DM. Da mich das aber in keinster Weise stört, kann ich diese CD ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Stilistisch, melodisch, De/Vision's bestes Album ! 5 von 5 PunktenIch habe alle Alben von De/Vision und auch fast alle Maxi's gekauft, doch MONOSEX ist für mich eindeutig das beste Werk. "God is blind", der erste Song auf der CD zeigt bereits was De/Vision ausmacht, ein musikalisches Spiel mit dem Klang und somit schafft es selbst das geübte Ohr erst nach mehrfachem Hören zu erkennen wieviele kleine, sehr harmonisch miteinander verschmelzende, Effekte in diesem Song stecken. Dies ist in den anderen 11 Songs auch der Fall, aber leider nicht so zahlreich. Mit ihrem zweiten Song "We fly... tonight" haben De/Vision auch eine erfolgreiche Single produziert und zudem ist dieser Song wegen seinem angenehmen und eingängigen Refrain ein absolut tanzbarer Diskoknaller, welchen ich selbst gerne zusammen mit Apoptygma Berzerk, Depeche Mode oder Wolfsheim in einem Studenten-Club spiele. Der 3. Song "We might be one for a Day" hat einen sehr langen Anfang welcher für Liebhaber dieser Synthie-Pop Musik sehr schön ist, jemand der die Musik kennenlernen will würde hier eventuell etwas lange Weile haben. "Strange Affection"(4.) und "Deliver Me"(5.) sind zusammen mit "Slaves to Passion"(9.) und "New Drug"(12.) die absoluten Spitzensongs auf dieser CD und durch die Reihe weg kann man sie alle spielen und die Leute tanzen dazu. "Deliver Me" ist mein persönlicher Lieblingssong und viele mögen diesen Song, weil die Stimme von Steffen zu Anfang sehr klar und harmonisch vor ruhiger Musik singt und anschließend mit stark betonter Gitarre einsetzt zum Refrain. Ein Liebeslied der anderen Art, kontrastreich und ideal zum genießen. Songs wie "Drifter" und "Shoreline" sind eher ruhig gehalten und für einen "Electronic-Beat"-Fan eventuell zu ruhig. Alle Songs haben meist sehr tiefgreifende Texte, mit Inhalten wie sie seinesgleichen bei kritischen Songs von Phil Collins finden, aber sonst einfach sehr gut und auf die Realität bezogen. Lediglich "Shoreline" hat keinen Text und ist nur melodisch. Dieses Album ist mehr als "nur" Musik, wer dieses Album kauft sollte sich die Songtexte unbedingt anschauen und für sich selbst verstehen. Somit kann man für dieses Album nur 5 Punkte geben. Und dieses Album ist einfach typisch für De/Vision und die gesamte Musikrichtung, doch trotzdem erdrückt es einen nicht, es ist ein Album für jeden der sinnvolle Musik mag. Überzeugendes Spiel zwischen EBM und feinstem Synthiepop. 4 von 5 PunktenMONOSEX, aus dem Jahr 1998 überzeugt auf ganzer Linie. Es ist wohl mit das erfolgreichste Album der mitlerweile zum Duo geschrumpften Band. Vergleiche mit international erfolgreichen Elektrobands wie Depeche Mode oder New Order finde ich fehl am Platze da man sonst jede Genreband (wie hier Synthie+EBM) mit eventuellen Vorbildern vergleichen müsste. Auf MONOSEX bekommt man mit "God is blind" direkt zu Beginn einen fesselnden Sound im EBM-Stil zu hören der Lust auf mehr macht - und man wird nicht enttäuscht. "We fly...tonight", das auch als Single erschien braucht sich keineswegs vor dem Eröffnungstrack verstecken. Dort sind es mehr die poppigen Beats und die Melodien die den Song gut klingen lassen. Danach folgt mit "We might be one for a day" die erste Ballade - auf Dauer vielleicht etwas langatmig aber allemal hörenswert ist der Refrain. "Strange Affection" beginnt verhalten doch weitet sich spätestens bei den ersten Strophen zu einem atemberaubend, schrillen Song der sich sehr vielfältigen, elektronischen Mitteln bedient. Ein Ohrenschmauß sind ebenfalls "Deliver me", "Hear me calling", "Back in my life" sowie das traurige "Drifter". Dazu gibt es mit "Shoreline" auch noch ein Instrumentalstück zu bewundern das mal wieder unterstreicht wozu die, damals noch drei Musiker, musikalisch fähig sind. "Heart of stone" und "New drug" beenden ein spannendes Elektroalbum das zwischen EBM und Synthie einige echte Perlen hervorbringt. Sehr empfehlenswert für Fans melodisch, düsteren Synthiepops der auf Albumlänge wesentlich mehr überzeugt als der "gemeine" Depeche Mode-Fan zugeben würde. Hier und da gibt es zwar ein paar Längen, doch obwohl diese, meist nicht Hintergründig genug, bestehen so sieht man gerne darüber hinweg da es an anderen Stellen eine echte Freude ist zuzuhören. Fortsetzung folgte ... 5 von 5 PunktenSeit einigen Jahren bin ich DE/VISION Fan. Bis jetzt war es so, daß man sich in ihre Musik erst hineinhören mußte. Sprich ... erst nach ein paar Malen anhören konnte man die gesamte Komplexität der Songs erfassen. Nicht anders ist es bei der Monosex CD. Es gibt zwar einige eingängige Lieder, wie z.B. "WE FLY TONIGHT" Diese sind aber recht rahr gesäht. Die anderen Songs laden dazu ein öfter gehört zu werden, damit die Chance bekommt die Melodien und Sounds zu erfassen. Ist dies geschehen, möchte man die CD immer wieder hören, da mit jedem Mal neue Eindrücke entstehen. Zu empfehlen sind die Songs "Deliver ME", "HEAR ME CALLING" und "SLAVES TO PASSION". Ein weiterer Song gehört zu meinen Lieblingsstücken: "HEART OF STONE" Dieses Lied ist eingänging und melodiös ohne aber langweilig zu werden. Langweilig wird auch die gesamte CD nicht. Es handelt sich hierbei um ein weiteres gelungenes Werk. Drums, Sounds und Melodies sind wie immer vom Feinsten. Diese CD ist jedem zu empfehlen, der auch Depeche Mode und 80er Jahre Musik mag. De/Vision ist auch der ideale Einstieg in die Welt der Electronic Music und Synthie Music. Ich kann diese CD nur jedem wärmstens ans Herz legen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Durchschnittlich 2 von 5 PunktenEin typisches EBM-Album. Viele Songs kommen nicht über den B-Seiten-Standart hinaus und klingen einfach viel zu beliebig um wirklich einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Besonders "We might be one for a Day" oder "New Drug" fallen in diese Kategorie. Man meint einfach diese Songs schon tausendfach woanders gehört zu haben. (Tip: Spielt "Back in my Life" und "Useless" von Depeche Mode mal hintereinander!) Hinzu fehlt es De/Vision einfach an griffigen Refrains. Manchmal fängt ein Stück recht vielversprechend an, doch dann fällt es dank des flauen Chorus wieder in die Kraftlosigkeit zurück (wie bei "Heart of Stone"). Einzig das Instrumental "Shoreline" und das dunkle "Drifter" zeugen von einigen Ideen. Doch letzteres hätte wohl besser von Dave Gahan gesungen werden sollen. |
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Extended Revelations von the Soundtrack of Our LivesAudio CD von Wea International (Warner)Preis bei Amazon: EUR 21,99, Angebote ab EUR 9,99 Erscheinungsdatum: Oktober 2004 |
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ProduktbeschreibungEXTENDED REVELATIONS |
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View from a Throne von Project PitchforkAudio CD von Wea International (Warner)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 2,49 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2002 |
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3 Kundenrezensionen:Naja...... 3 von 5 PunktenAlso so schlecht is diese CD nich. Nach dem entäuschenden Inferno endlich ein kleiner Lichtblick das Project Pitchfork sich nich gänzlich zum Schnulz und langweilige Lieder singende komerzielle Band entwickelt hat! Hoffe es geht bald wieder Aufwärts! Zwei Sterne für einen hevoragenden Titel und ein geiles CD Cover! Die bessere Fortsetzung von Inferno 4 von 5 PunktenÜber Inferno mag man sich streiten, aber diese Fortsetzung war es Wert die Werbepause abzuwarten. Die Musik ist eingängiger (wenn auch dafür nicht so experimentierfreudig), die Melodiebögen beim Gesang bleiben eher hängen, das Ganze gibt ein rundes Bild. Wer experimentelle Ecken und Kanten sucht ist mit Inferno besser bedient, aber echte Fans haben sowieso beides im CD-Regal stehen. Track 3 (Corpus Hermeticum) könnte meiner Ansicht nach auch leicht auf EON:EON zu finden sein. Bin gespannt auf den nächsten Teil der Trilogie! Einfach nur genial 5 von 5 PunktenNachdem mich "Inferno" schon sehr überzeugt hat, habe ich von "View from a Throne" keine grosse Überraschung erwartet. Aber meistens kommt es dann doch anderst als man denkt. Meist sind auf einer Mini EP ja nur ein oder 2 Lieder drauf, die einen wirklich gut gefallen. Aber auf "View from a Throne" sind alle fünf Lieder einfach genial. Lied 2 (Die Schlange) gefällt mir davon am besten. Für Pitchfork Fans und die es noch werden wollen ist die CD ein absolutes MUSS. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. |
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Geiler Is Schon von WesternhagenAudio CD von Wea International (Warner)Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 6,34 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2000 |
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ProduktbeschreibungGEILER IS SCHON Aus der Amazon.de-RedaktionDas achte Album des rockenden Schauspielers oder schauspielernden Rockers stellt einen Höhepunkt seines musikalischen Schaffens dar. Mit "Lass uns Leben" und "Geiler is' schon" schrieb Westernhagen zwei Hymnen der frühen 80er Jahre, die bis heute unvergessen sind. Wesentlich rockiger, witziger und nicht mehr so funkig wie der eher schwache Vorgänger Das Herz eines Boxers fällt Geiler is' schon aus. Rotzige Rocknummern, wie das aberwitzige "Take Four, Because Your Birne Is Weich", wechseln munter durch mit stimmungsvollen Balladen, wie das sehr getragene "Wäre ich ein Tier", oder dem Blues "Geiler is' schon", der Marius Müller-Westernhagen fast nach legitimem Baumwollpflücker klingen lässt und festmacht: Dieser Mann hat nicht nur den Blues im Blut, er hat ihn auch auf der Zunge. In Deutschland 1983 auf Rang 41 der LP-Charts notiert, ist Geiler is' schon heute eher ein Geheimtipp denn ein Renner, klingt es doch noch um einiges rotziger als neuere Einspielungen des damals zukünftigen Megastars. --Felix von Vietsch 5 Kundenrezensionen:Rotzig und frech - ein unterschätztes Meisterwerk 5 von 5 Punkten"Geiler is' schon" ist ohne Frage eines der genialsten Alben von Westernhagen. Was auf dem Vorgänger, "Herz eines Boxers", noch unfertig und unausgegoren scheiterte, ist ihm hier auf beste Weise gelungen: der perfekte Mix aus guten Texten, rockigem Grundgerüst und angesagten Sounds. Der Einfluss der Neuen Deutschen Welle ist unüberhörbar, die 80er werfen ihre Schatten voraus - allerdings ohne diesen hässlichen, kalten Synthie-Sound, der da (auch bei MMW) noch kommen sollte. Die einzelnen Songs stehen dem Gesamteindruck um nichts nach: der Titeltrack und "Lass uns leben" sind absolute Klassiker, "Der schwarze Mann" rockt auffallend laut, "Neues von Hilde" oder "Gitti Kleinlich" sind vor allem textlich stark, und "Take four" ist einfach nur angenehm durchgeknallt. Sicherlich, "Pfefferminz" oder "Sekt oder Selters" mögen einen höheren Kultfaktor haben - aber "Geiler is' schon" punktet damit, dass das Album auch beim X-ten Durchhören immer noch puren Spaß verbreitet. Zum vorerst letzten Mal übrigens: in den Jahren danach versuchte Westernhagen es mit mehr Anspruch, und verbrannte sich dabei die Finger. Eine durchwachsende Platte. 3 von 5 PunktenDie produktivste Phase hatte Marius Müller-Westernhagen in den 80er Jahren mit insgesamt acht Alben in einem Jahrzehnt. Hier das vierte aus dem Jahr 1983. Der erste Song "Lilli, die Mücke" handelt um das fliegende Insekt, was jeden von schon um den Schlaf gebracht hat. Der zweite Song "Take four, because your Birne is weich" erzählt die Geschichte von Medikamentenmissbrauch, allerdings auf eine lustige Art. Darin kommen Persönlichkeiten wie Wolfgang Neuss, Josef Strauss, Helmut Kohl, Ronald Reagan und sogar Gott persönlich vor. Und am Ende des Songs kommt ein verdammt sexy Saxophonsolo daher. Zu seichten Synthesizerklängen wird mit "Mutter" ein Lied präsentiert, welches sich um die verlorene Mutterliebe dreht. Der Song "Wäre ich ein Tier" ist die moderne Version von "Wenn ich ein Vöglein wär'". Im typischen NDW-Sound kommt dann "Jetzt komm' wir" daher. Die weibliche Ausgabe von "Willi Wucher" könnte "Gitti Kleinlich" sein. Dann folgt ein Klassiker mit Klavieruntermalung, nämlich "Lass uns leben", bevor die Platte mit dem durch Mundharmonikaunterstützung getragenen Song "Geiler is' schon", in dem es um das liebe Thema Geld geht, endet. Eine durchwachsende Platte. Geheimtipp 4 von 5 PunktenKommerziell anno 83 mit Platz 41 ein Flop haben wir hier eher einen Geheimtipp vorliegen. Aber was für einer! "Geiler is schon" ist Westernhagens witzigste Platte, es geht gleich zu Beginn mit "Lilli, die Mücke" los. Das kennt jeder aus unzähligen Sommernächten. In "Take four, because your Birne is weich" läßt MMW der Reihe nach einige Protagonisten der damaligen Zeit in einer gelungenen Story auftreten, nur um darauf mit "Mutter" ein weiteres Highlight folgen zu lassen. Der Müttersöhnchen-Text, das engelhafte Keyboard-Solo und der Abgang mit E.T. sind feiner Humor. "Der Schwarze Mann" ist ein guter Rocksong mit verzerrten Gitarren und einem Text, der wohl u. a. von der geistig-moralischen Wende angeregt wurde, die Kohl/Genscher ab Oktober 1982 propagierten. Damit predigten sie Wasser, soffen aber mit der Flick-Affäre selber lieber Wein. "Wäre ich ein Tier" erinnert an ältere Songs, "Jetzt komm wir" klingt sehr nach dem Sound von 1983 und ist für mich neben "Neus von Hilde" etwas schwächer als der Rest. Dazwischen hören wir noch etwas über den Weg in den materiell sicheren Hafen der Ehe ("Gitti Kleinlich"). Abschließend folgen mit "Lass uns leben" und "Geiler is schon" die zwei Klassiker der Platte. Nach rund 35 Minuten ist der Spaß dann leider schon vorbei, also nochmal von vorne... Abgefahren, abstrakt, Westernhagen früher.... 5 von 5 PunktenGeiler is schon. Der Titel ist Programm. Auf Konzerten war und ist der Titelsong immer eine ganz große Nummer. Das Album bleibt sein Klassiker. Westernhagen geht heute oft diese, auch musikalische, Selbstironie der frühen 80er ab. Alleine für "Lilly die Mücke", die uns über die täglichen Sommerplagen erzählt, die wir nur allzu gut kennen - und "Take 4 because your Birne is weich" lohnt sich der Kauf. Letzterer Song ist eine satirirsche Darstellung der Drogenproblematik verquickt mit den "Vorzügen" amerikanischer Politik! Das waren noch Zeiten! Westernhagen in Hochform! Endpunkt 2 von 5 PunktenAb diesem Album ging die Musik von MMW endgültig den Bach runter. Mit dem Titelstück ist ihm noch einmal ein Klassiker gelungen, der Rest ist ziemlich langweiliges und halbgares Zeug. Leider zeichnete sich bereits auf "Geiler ist schon" der Trend ab, dass MMW zunehmend anfing den Kontakt zur Realität zu verlieren. Statt das zu machen, was er kann, nämlich Blues und Rock mit erfrischenden deutschen Texten, fühlte er sich berufen, Kunst bzw. das was er dafür hält zu produzieren. Das schlimme Ergebnis ist uns allen sattsam bekannt. |
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Wasser Bis Zum Hals Steht Mir von Heinz Rudolf KunzeAudio CD von Wea International (Warner)Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 3,25 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2002 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionMit Wasser Bis Zum Hals Steht Mir nimmt Heinz Rudolf Kunze eine Auszeit vom Hauptberuf des Popmusikers und frönt stattdessen erneut seiner literarischen Leidenschaft. Nach Sternzeichen Sündenbock (1991) und Der Golem aus Lemgo (1994) verlässt er damit bereits zum dritten Mal auf einer CD das angestammte Musikterrain, um sich stärker auf das Wort zu konzentrieren. In einer eigenwilligen, aber jederzeit fesselnden Mixtur aus Hörbuch und Klangcollage macht sich der studierte Germanist und Philosoph so seine (nicht immer mehrheitsfähigen) Gedanken über Gott und die Welt und untermalt das Ganze mit den unterschiedlichsten Sounds. Die Palette reicht dabei von 70er-Jahre-Funk ("Das Ding") und Ambient in der Stilnähe von Brian Eno über Geräuschmontagen und Instrumentals in der Nachfolge von Michael Rother ("Eichenlaub") bis zu HipHop und Dub ("Argumental"). Die verschlüsselten Texte, die teilweise aus Kunzes Buch Klärwerk stammen, machen es einem nicht gerade leicht, doch die Auseinandersetzung damit lohnt sich. Was der Mann mit der Brille da gedichtet hat, erschließt sich nicht immer eindeutig, viele seiner lyrischen Miniaturen, surrealen Metaphern, Wortspiele, Sprachexperimente und Assoziationsketten gestatten die unterschiedlichsten Interpretationen. So ließe sich beispielsweise "Der endgültige Ozean" als Reflexion über den Tod und das, was nach dem Leben kommt, deuten. In "Liebeserklärung" verrät der Autor den Frauen, was Männer wirklich wollen. In "So lala" geht es anscheinend um die nicht immer klar gezogene Grenze zwischen Normalität und Verrücktsein. Und bei "Nichts ist so erbärmlich wie die Jugend von heute" nimmt sich Kunze provokativ die Teenager unserer Tage, die sich für nichts engagieren, zur Brust. Aber wie gesagt: Diese rätselhaften Poeme lassen sich nie auf eine einzige Auslegung beschränken. Gut möglich, dass andere Hörer zu anderen Schlüssen gelangen. Wie auch immer, Heinz Rudolf Kunze hat jedenfalls einmal mehr ein Werk geschaffen, das einem lange im Kopf herumgeht. Seine kunstfertige Sprache lässt einen so schnell nicht wieder los. --Harald Kepler 3 Kundenrezensionen:Albumtitel gleich Albuminhalt : genial 5 von 5 PunktenViele werden sich wundern, wenn sie diese CD einlegen. Das sind keine Lieder im herkömmlichen Sinne - das sind vertonte Gedanken. Poetisch-literarische Experimente, die (fast) immer gelingen. Selten hat ein Pop-Album (wenn man es denn in diese Rubrik einordnen mag) so hohen intellektuellen Gehalt gehabt. Provokant-humoriges Wagnis, das den Einen abstoßen wird, den Nächsten dann aber begeistern wird. Ein Hörerlebnis der besonderen Art. Das dritte andere Album - gewohnt anders 5 von 5 PunktenHRK und seine diesmal reduzierte Verstärkung überraschen wieder einmal mit Besonderem und Ungewöhnlichem. Eingängige Melodien wechseln sich mit sonderbaren Klangwelten ab, und wie immer illustrieren sie dabei auf unterschiedlichste Art Kunzes ganz und gar (im besten Wortsinne) eigen-artigen Texte, die mal ironisch-bissig, mal in sich gekehrt und abstrakt sind. Trotz vieler Besonderheiten aber immer noch ein Album, das man gerne öfter hören kann. Pluspunkt Innovation. Perfekt, einfach perfekt! 5 von 5 PunktenDas neue Album ist alles andere als "normal"! Zwar sind auch ein paar Lieder auf der CD enthalten, die an das bisherige Werk von Kunze erinnern. Der größte Teil der Platte jedoch ist eine herrlich verschrobene Mischung aus wunderbaren Texten und Klanwirren, letzere ungewölhnlich elektronisch. Diese Platte ist in ihrer enormen Komplexität bei weitem nichts was man so im Vorbeigehen hören kann; sie erfordert 45 Minuten Zeit der Konzentration für die man jedoch reich belohnt wird. |
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