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Hurricane von Grace JonesAudio CD von Wall of So (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 11,97, Angebote ab EUR 8,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionSie war weg, schier unglaubliche 19 Jahre einfach fast komplett raus aus dem Musik-Geschäft. Das ist eine zeitliche so gewaltige Lücke, in die passen komplette Karrieren. Bevor es um die Musik der Pop-Diva, dieser schillernden Figur der 80er Jahre und ihr bemerkenswert gelungenes Comeback-Album Hurricane geht, müssen Stichpunkte der androgynen, so distanziert, cool und unnahbar wirkenden Frau abgehakt werden. Immerhin hat die Welt seit dem Erscheinen ihres letzten, nicht so tollen Studioalbums Bulletproof Heart neben gewaltigen Veränderungen auch die Geburt vieler Menschen erlebt, denen der Name Grace Jones kaum etwas sagt. Die streng christliche erzogene Jamaikanerin war ein Bond-Girl (Im Angesicht des Todes), spielte neben Schwarzenegger in Conan der Zerstörer, war als Top-Model in der Elle oder im Vogue zusehen. Sie zog sich für den Star-Fotografen Helmut Newton aus und war im Juli 1985 Titel des Playboy. Nicht zu vergessen ihre klasse Platten wie Nightclubbing und die Fähigkeit, fremden Songs mit ihrem einigartigen Sprechgesang zu veredeln: „Nightclubbing“ von Iggy Pop, „Warm Leatherette“ von Daniel Miller, dem Gründer des Labels Mute, „She’s Lost Control“ von Joy Division oder „Love Is The Drug“ von Roxy Music. Wie schon in der Vergangenheit versteht sich Grace Jones, deren Geburtsjahr in Biografien zwischen 1948 und 52 schwankt, darauf, gute Leute um sich zu versammeln. Alte Weggefährten wie das legendäre Rhythmus-Duo Sly & Robbie, Tricky, Brian Eno (der eigentlich produzieren sollte, aber nicht wollte), Tony Allen (Fela Kuti, Damon Albarns The Good, The Bad & The Queen) sind dabei, und bei so viel geballter Kompetenz muss einfach ein gutes Album herauskommen. Und genau das ist Hurricane, denn Jones’ Stimme ist immer noch ein Genuss und die vielen Gastmusiker spielen ihr brillant in die Karten. Mit den einleitenden Worten „...this is my voice, my weapon of choice“ geht es los, und dann hauen Sly & Robbie auf dem Opener „Thisis“ ein paar Riddims raus, deren Wucht einem dem Atem verschlägt. Käme davon mehr, Hurricane müsste in Tsunami umbenannt werden. Es bleibt ein Hurrikane, Welle auf Welle rollen satt produzierte Tracks wie das krachende „Corporate Cannibal“ über einen her, die wie nostalgiefreies Updates von Nightclubbing klingen. Man möchte darin aufrecht sehend und voller Freude ersaufen. - Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:bin in meiner Wertung unentschlossen 3 von 5 PunktenIch liebe die Musik von Grace Jones und war daher sehr erfreut, endlich wieder was von Ihr zu hören. Nur frage ich mich, wie kommen hier 5 Sterne zusammen? Das ist leider nur eine aufgewärmte Mischung aus "Nightclubbing" und "Pull up to the Bumper" ... Naja, vielleicht habe ich die Scheibe noch nicht oft genug gehört, um auch diese zu lieben... Weiterentwicklung,- Nein Danke! 5 von 5 PunktenDenn ich befürchte, dass ein paar besonders fortschrittliche Rezensionisten darunter verstehen, dass Grace Jones den von ihr kreierten Musikstil maßgeblich verändern hätte sollen. Etwas derart Eigenständiges und gleichzeitig Erfolgreiches krampfhaft zu verändern wäre aber wohl wenig sinnvoll. Erinnern die verwendeten Sounds, ihre Art zu singen, oder die Rhythmik stark an Bekanntes von Grace Jones? Ja, sehr! Kommt es einen beim Anhören so vor, als wäre diese Art Musik zu machen veraltet, meint man eh schon alles einmal so oder so ähnlich gehört zu haben? Nein! Wie man leider an zuvielen ursprünglich herausragenden Künstlern sehen kann, geht eine so gemeinte Weiterentwicklung oft in die Hose. Viel lieber ist mir, wenn ein einzigartiger Künstler, mit dem man gar nicht mehr wirklich gerechnet hat, auf Basis seiner bewährten Einzigartigkeit etwas völlig Neues zustande bringt. Das sie dabei gleich mit mehreren Songs begeistert ist doch sehr überraschend. Dafür mag ich Grace Jones. Ich bin zwar auch zu Hause Highfidel ausgestattet. Aber das ist wieder einmal ein Werk bei dem ich mich schon darauf freue, bei der nächsten Ausfahrt mit meinem Auto, ohne Rücksicht auf die Nachbarn, "die Pegel zu fahren" die ich für Grace am angemessensten halte. Abtauchen in die Welt von Grace,- ja, das werde ich..... WOW 5 von 5 PunktenGRACE JONES IS IN DA HOUSE....... HEISSER ANWÄRTER ZUM ALBUM DES JAHRES 2008 GENIAL!!!!!!!! Eines der besten Comebacks der letzten Jahre 4 von 5 PunktenOffenbar ist dieses Jahr für Diven der zweite Frühling angebrochen. Nach Chaka Khan, Donna Summer, Cyndi Lauper und vielen anderen ist nun auch Grace Jones zurück gekehrt, nachdem die Neunziger ihre großen Vorbilder verschluckt hatten. Bei Jones sind es 19 Jahre, fast ein Jahrhundert im Popbusiness. Umso erstaunlicher schließt schon der erste Ton des neuen Albums diese Lücke und knüpft nahtlos an die großen Triumphe der Achtziger an. Heute wie damals existiert die männerfressende Kunstfigur in ihrem völlig eigenen Klangkosmos und widersetzt sich allen Trends und Strömungen. Mit eigenem Geld finanziert, ist dieses Werk vollständig unter Kontrolle der Künstlerin und zeigt sie in selten gehörter Stringenz. "This is my Voice, my Weapon of Choice." Schon der Opener macht klar, dass mit der Dame nicht zu spaßen ist. Sehr vertraut ist das bedrohliche Flüstern der Künstlerin über einem straffen wie fantasievollen Unterbau, der wieder einmal von Powerduo Sly & Robbie gespeist wird. Diese unnachahmliche Mischung aus Reggae, Elektronik und Industrialklängen ist so zwingend wie eh und je, dieses Mal jedoch ohne von billigem Europop verunreinigt zu werden wie die beiden Vorgängeralben. "Williams Blood" zeichnet im Gewand eines klassischen Popsongs eine scheinbar idyllische Kleinstadtidylle inklusive hymnischen Gospelrefrain, während "Corporate Cannibal" eine höchst aktuelle, bedrohliche Fußnote zur Finanzkrise ist, die von Trickys düsteren Klängen gespeist wird. Selbst deutliche Reminiszenzen wie "Well Well Well" verkommen nie zum Selbstplagiat. Der einzig mögliche Kritikpunkt ist das offensichtliche Fehlen zugänglicher Charthits wie "Slave To The Rhythm". Dafür ist diese Musik zu kompromisslos der Vision einer kompromisslosen Künstlerin geschuldet. Höhepunkt ist die mit technoidem Britzeln vibrierende Abrechnung "Devil In My Life" und das anrührende "My Mothers Tears", wo sie die harte Maske fallen lässt und ihre verletzliche Seite zeigt. Dieses Album bleibt die größte Überraschung des Jahres. Kein schlappes und kommerzgieriges Comeback, sondern ein hochvitaler "Hurricane", dass Rückblende und Vision gleichzeitig ist, und eine Künstlerin zeigt, die sich ihren Respekt nicht mit rosa Bodies und pseudojugendlichem Gehampel verdienen muss, sondern mit kompromisslosem Können. Welche Sechzigjährige kann das noch von sich behaupten? Grace Jones ist endlich zurück 5 von 5 PunktenAls ich erfuhr das Grace Jones ein neues Album hat war ich aufgeregt wie ein kleines Kind. Die Vorab Single hab ich schon etliche male im I Tunes Store gesehen und ich fand sie Geil:-) Hab ja schon versucht das Album vor dem Veröffentlichungstermin zu bekommen aber da war Amazon und auch I Tunes Gnadenlos - vorher gibts nichts. Dann hielt ich es endlich in der Hand und ich muss sagen HAMMER. Grace ist mit der Zeit gegangen und das im positiven Sinne. Die Stücke sind zeitlos und absolut COOOOOOL. Was mir nicht so gefallt und das ist das einzigste ist das stück Wel well well aber das ist ja Geschmackssache. Meine Favoriten sind Devil in my Life und This is einfach nur genial......Grace is Back Aber wann gibt es endlich eine Best of Videos DVD mit dem Video A One Man Show gekoppelt. Liebe Grace wer hat heute schon noch einen Videorekorder und nach Zwanzig Jahren fängt dein One Man Show Video auch zu hängen an...... Also her mit den Best of Grace Jones Videos. |
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The Hawk Is Howling Ltd. von MogwaiAudio CD von Wall of So (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 11,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionInterviews mit Mogwai sind eine Freude. Die Jungs können prima Lachen, wenn es um Fußball und ihren Club Celtic, Bier trinken, um Selbstverarschung oder Drummer Martin Bulloch geht, der mal seinen gebrauchten Herzschrittmacher versteigerte. Nur an einem Punkt, da geizen die Schotten mit Worten, nämlich wenn sie über ihre Musik sprechen sollen. Das Quintett zeigt sich immer wieder überrascht, wie viel in ihre Songs hineingedeutet wird, sie selber gehen bauch- und gefühlsgesteuert den Weg des Trial-And-Error, verwerfen fast 50 % ihrer Ideen. Wortlos, sie verstehen sich als Freunde fast blind. Passend dazu schweigt die Postrock-Band aus Glasgow auf ihrem fulminanten Werk The Hawk Is Howling völlig, denn das Mikro bleibt diesmal aus. Eine gravierende Veränderung ist das nicht, übernahm die Stimme auf den Vorgängern doch eher den Part eines Instrumentes, als dass sie inhaltsschwere Texte transportierte. Nur auf der Singleauskopplung Batcat ist auf dem Non-Album-Track Devil Riders Gesang zu hören, und der kommt von Roky Erickson, Frontmann der Sixties-Punk-Legende 13th Floor Elevators. Was nun macht The Hawk Is Howling so unwiderstehlich? In Zeiten, wo Streicherarrangements als Emotionsverstärker üblich geworden sind, verzichten Mogwai darauf, weil sie die aus Kostengründen nicht live einsetzen können und einen Laptop als Billigersatz als Betrug am Fan ansehen. Mogwai wollen ihre Songs live spielen, deswegen vermeiden sie komplexe Strukturen wie noch auf Rock Action. Trotzdem klingen hier alle Stücke wieder dicht, kraftvoll und wuchtig. The Hawk Is Howling ist eine Achterbahnfahrt zwischen majestätischem Gleiten und wahnwitzigen Loopings, Stürzen in die Tiefe. Hinter selten dämlichen Songtiteln wie I Love You, I'm Going To Blow Up Your School, The Sun Smells Too Loud oder I'm Jim Morrison, I'm Dead verbergen sich atemberaubend schöne Sounds, sanfte Pianoklänge und Gitarrenturbolenzen. Einmal mehr ist es Mogwai, die es bis auf den Soundtrack zum Kinofilm Miami Vice oder der Dokumentation Zidane schafften, gelungen, großen Kopfkino abzuliefern. -- Sven Niechziol 2 Kundenrezensionen:Wunderbare Musik (wie eigentlich immer von Mogwai). 4 von 5 PunktenDa sind sie wieder, die Komponisten für imaginäre Filme im Kopf. Die Musik ist wie erwartet großartig, aber leider klanglich nicht besonders umwerfend gut aufgenommen worden. Es wirkt, als ob ein Tuch vor dem Lautsprecher hängt. Schade, denn mit klarerer Aufnahme hätte man sicherlich noch einige Details besser in dem Wall of sound gehört, die sich insbesondere nach häufigerem Hören erkennbar geben. Wie auch immer: Der Soundtrack für den Herbst ist da! Genießen! Starkes Album und lohnenswerte DVD 5 von 5 PunktenNachdem etwas weniger komplexen, kompakteren, aber dadurch nicht schlechterem "Mr. Beast" präsentieren uns Mogwai auf Longplayer Nr. 6 wieder längere Stücke, die sich vielleicht eher an die Fans der ersten beiden Scheiben "Young Team" und "C.O.D.Y." richten, auch wenn sie weniger sperrig erscheinen. Der Opener "I'm Jim Morrisson, I'm dead" ist gleich eines der Albumhighlights. Die ersten Pianonoten sind ein schöner Willkommensgruß und der Titel einer der stärksten auf "The Hawk is howling". Mit "Batcat" bieten die Schotten wieder ein krachiges Stück. Ein angenehmer Härtegrad, der von seinem Rockcharakter etwas an "Glasgow Mega-Snake" vom Vorgänger erinnert. Die folgenden "Danphe and the Brain" (hätte gut auf "Mr. Beast" gepasst) und "Local Authority", das kürzeste Stück des Albums (4:15 min) kommen dann recht routiniert daher, bieten genau das, was man von Mogwai erwartet, ohne aber zu überraschen - frei nach dem Motto: gelernt ist gelernt. "The Sun smells too loud" mit seinen dezenten wabbernden Elektrosound wirkt fröhlicher, leicht schräg - braucht ein paar Durchgänge. Das im Anschluß spielende "King's Meadow" ist ein ruhiges, verträumtes Stück Musik mit Intermezzocharakter. "I love You, I'm going to blow up Your School" bietet erneut solide Arbeit, wobei auch dieser Titel wächst und mit jedem Durchlauf an Intensität gewinnt, wohingegen mit "Scotland's Shame" ein Höhepunkt eingespielt wurde, bei dem man bereits nach dem ersten Hören staunt. Grandioses Stück, das richtig wohlige Atmosphäre schafft und die Stärken Mogwais auf "The Hawk is howling" vielleicht am stärksten andeutet. Zunächst verträumt, entwickelt es sich mit dem typischen Gitarrensound zu einem meiner liebsten Stücke in der Mogwai-Diskographie. "Thank You Space Expert" ist einfach nur schön und gar nicht so experimentell wie uns der Titel vielleicht suggerieren will. Mit "The Precipice" wird man verabschiedet wie man begrüßt wurde, nämlich absolut standesgemäß. War "I'm Jim Morrisson, I'm dead" ein gutes Beispiel, daß Mogwais Stärke in den ruhigeren Stücken liegt, demonstriert "The Precipice", daß ihre Stärken... auch im Krachigeren, Schrammeligen liegen und das ohne zu sehr an Lautstärke zu zulegen. "The Hawk is howling" ist ein gutes Album. Phasenweise vielleicht etwas zu routiniert, aber dennoch mit grandiosen Beiträgen. Sowohl die Liebhaber der ersten Alben können hier befriedigt werden, aber auch die neueren Zuhörer, die vielleicht erst durch "Mr. Beast" auf Mogwai aufmerksam wurden. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich für die "Limited Edition" entscheiden. Neben dem offiziellen Clip zu "Batcat" von Dominic Hailstone gibt es noch eine animierte Version, die grobmotorische Zeichenkünste bietet. In dem 25minütigen Kurzfilm "Adelia, I want to love" von Vincent Moon und Teresa Eggers wird die Zusammenkunft der 89jährigen Großmutter eines Konzertveranstalters in Italien und Mogwai, die auf diesem Festival in Montepagano spielten, gezeigt. Sechs der zehn Titel sind hier zu hören und wirken bebildert noch intensiver. Es ist keine wirkliche Dokumentation über Mogwai. Sie selbst tauchen als Einzelpersonen fast nur im Hintergrund oder schemenhaft auf, ließen sich als Gruppe beim Soundcheck und am Konzertabend begleiten. Dies scheint die Quintessenz und Bandmaxime zu sein: Personen sind unwichtig. Jeder könnte diese Musik spielen. Die Musik ist das Wesentliche. Anhand eines tollen Albums, das mir allein vier Punkte wert ist und einer sympathisch verschrobenen DVD, die sich nicht auf Personen fokussiert oder reduzieren lässt, ist mir diese Kombination gerne fünf Sterne wert. |
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The Hawk Is Howling von MogwaiAudio CD von Wall of So (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 6,91 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionInterviews mit Mogwai sind eine Freude. Die Jungs können prima Lachen, wenn es um Fußball und ihren Club Celtic, Bier trinken, um Selbstverarschung oder Drummer Martin Bulloch geht, der mal seinen gebrauchten Herzschrittmacher versteigerte. Nur an einem Punkt, da geizen die Schotten mit Worten, nämlich wenn sie über ihre Musik sprechen sollen. Das Quintett zeigt sich immer wieder überrascht, wie viel in ihre Songs hineingedeutet wird, sie selber gehen bauch- und gefühlsgesteuert den Weg des Trial-And-Error, verwerfen fast 50 % ihrer Ideen. Wortlos, sie verstehen sich als Freunde fast blind. Passend dazu schweigt die Postrock-Band aus Glasgow auf ihrem fulminanten Werk The Hawk Is Howling völlig, denn das Mikro bleibt diesmal aus. Eine gravierende Veränderung ist das nicht, übernahm die Stimme auf den Vorgängern doch eher den Part eines Instrumentes, als dass sie inhaltsschwere Texte transportierte. Nur auf der Singleauskopplung Batcat ist auf dem Non-Album-Track Devil Riders Gesang zu hören, und der kommt von Roky Erickson, Frontmann der Sixties-Punk-Legende 13th Floor Elevators. Was nun macht The Hawk Is Howling so unwiderstehlich? In Zeiten, wo Streicherarrangements als Emotionsverstärker üblich geworden sind, verzichten Mogwai darauf, weil sie die aus Kostengründen nicht live einsetzen können und einen Laptop als Billigersatz als Betrug am Fan ansehen. Mogwai wollen ihre Songs live spielen, deswegen vermeiden sie komplexe Strukturen wie noch auf Rock Action. Trotzdem klingen hier alle Stücke wieder dicht, kraftvoll und wuchtig. The Hawk Is Howling ist eine Achterbahnfahrt zwischen majestätischem Gleiten und wahnwitzigen Loopings, Stürzen in die Tiefe. Hinter selten dämlichen Songtiteln wie I Love You, I'm Going To Blow Up Your School, The Sun Smells Too Loud oder I'm Jim Morrison, I'm Dead verbergen sich atemberaubend schöne Sounds, sanfte Pianoklänge und Gitarrenturbolenzen. Einmal mehr ist es Mogwai, die es bis auf den Soundtrack zum Kinofilm Miami Vice oder der Dokumentation Zidane schafften, gelungen, großen Kopfkino abzuliefern. -- Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Mogwai toppen Radiohead ... 5 von 5 Punkten... indem sie ihr neues Album komplett auf ihre myspace-Seite stellen: Proud to commit commercial suicide !!! Hört Euch den "Heulenden Habicht" in voller Länge an (die Band weiß bestimmt sehr gut, dass Habichte nicht heulen und dass das Cover einen Adler zeigt: nur ein weiterer non-sense Titel um zu zeigen wie unwichtig Worte in Mogwais Musik sind) und überzeugt Euch selbst vom Können der Schotten. Grosses Kino für die Filme im Kopf 5 von 5 PunktenThe Hawk is howling - ein Album das erst seine Schönheit nach mehrmaligem Hören preisgibt - so wie Glasgow, die Stadt aus der die Band kommt. Musik bei der eigene Filme im Kopf ablaufen. Sehr emotional.... Einen Song hervor zu heben, wäre wohl an dieser Stelle ungerecht, da das Album im Ganzen zu hören ist. Grosses Kino halt.... Für mich auf jeden Fall in den Top 5 des Jahres 2008 genial 5 von 5 PunktenDas fünfte lied ist zwar etwas poppig ausgefallen, aber trotzdem 5 sterne! Wunderschöne, gute, melancholische musik... Alte Stärken veredelt 5 von 5 PunktenIch muss sagen, ich war nie ein echter Mogwai-Fan. Mir war die Musik, die sie machten, nicht eigenständig genug; so als hätte man so etwas schon bei etlichen anderen instrumentalen Post-Rock Bands gehört. Wenn ich auf meinem Mp3-Player die Zufallsfunktion laufen hatte und Mogwai dranwar, kamen mir gleich mehrere Bands in den Sinn, die das hätten sein können. Heute brauche ich ein paar Sekunden und ich weiß ganz genau: das sind die Jungs aus Glasgow. Alles fing mit dem Album "Happy Songs For Happy People" an. Für mich das beste Album der Band seit "The Hawk Is Howling". "HSFHP" zog mich nicht sofort in seinen Bann, ich musste mich auf diese zerbrechlichen, sich langsam entwickelnden Songstrukturen einlassen. Doch dann machte es Klick, und ich wusste, das sind Mogwai. "Mr. Beast" war dann wieder etwas Neues. Kurze Songs, die in laut und leise aufgeteilt waren. Mich konnte es nicht besonders überzeugen und meine Hoffnungen für "The Hawk Is Howling" waren begrenzt. Als ich dann einen der neuen Songs auf ihrer Myspace-Seite hörte, war eigentlich gar keine Hoffnung mehr da. Was ich da hörte waren nicht mehr Mogwai. Seltsames Country-Party-Elektro Geschrubbel. Ich meine das Lied mit dem wohl seltsamsten Titel des Albums: "The Sun Smells Too Loud". Jetzt, nach sehr vielen Hördurchgängen, weiß ich, das auch dieser Song in das Ganze des Albums passt. Eine Art Gag im Mittelteil des Albums. Nichts was man ernst nehmen sollte, sozusagen eine kleine Pause. "The Hawk Is Howling" greift wieder das Grundkonzept von "Happy Songs For Happy People" auf. Wunderbare Spannungsbögen, längere Lieder und eine Stimmung zwischen Melancholie und Freude. Alles lebt. Gesangsansätze fallen dieses Mal komplett aus, doch die Musik spricht für sich selbst. "I'm Jim Morrison, I'm Dead", "I Love You, I'm Going To Blow Up Your School", "Scotlands Shame" und "Thank You Space Expert" sind gleich vier Supersongs auf einem Album. Auch die etwas kürzeren, vermeintlichen "Lückenfüller" sind so gut durchdacht und strukturiert, dass man seine Freude hat an der Vielschichtigkeit und Schönheit des Mogwai'schen Klangkosmos hat. Mogwai sind Mogwai und beweisen mit diesem Album einmal mehr, weshalb sie sozusagen das Aushängeschild des Post-Rock sind. GUT So! 5 von 5 PunktenNa endlich wieder eine neue Mogwai! Da ich ein Fan der Ersten Stunde bin kann ich getrost sagen: (Wieder) ein Top Album (meiner Meinung nach eines der Besten!) das die Schotten hier abgeliefert haben! Es geht immer ein Stück weiter und die Vergleiche zur Ersten CD Hm..Versteh ich nicht ganz?? Alles hier hört sich für mich ganz anders, NEU! an! Mann muss da wohl jahrelang drin versunken sein um nicht alles als ein Brei zu hören was Mogwai da machen! Für Neueinsteiger ist die Platte bestens geeignet, allein schon wegen der Vielfalt der Sounds. GUT! Kein Gesang - ist aber eh nicht so wichtig bei dieser Art von Musik. Mogwai malen Gefühle und Gedanken davon gibt es auch schon Nachahmer wie Explosions In The Sky (die das im übrigen sehr gut und eigenständig praktizieren!)Das Cover (und auch die Titel) - ist wie immer nicht so wichtig! oder eben drum.. doch!? Wer gerne Instrumentale, Anspruchsvolle Musik hört kommt in diesem Herbst auch nicht an dieser Scheibe vorbei.....Ach ja, für Leute die gerne einzelne Titel besprochen haben möchten. Vergesst es! Kaufen! und immer wieder an einem Stück hören! (am Besten auf einem Berg;-)) MAGIE pur! Scotlands Shame??? |
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Hurricane [Vinyl LP] von Grace JonesSchallplatte von Wall of So (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 16,97 Erscheinungsdatum: Januar 2009 |
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Williams' Blood [Vinyl Maxi-Single] von Grace JonesSchallplatte von Wall of So (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 7,50 Erscheinungsdatum: Dezember 2008 |
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The Hawk Is Howling [Vinyl LP] von MogwaiSchallplatte von Wall of So (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 22,90 Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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Batcat von MogwaiAudio CD von Wall of So (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 5,14 Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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We Are Not the Infadels von InfadelsAudio CD von Wall of So (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 3,98 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2006 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionMit den Infadels spuckt die Metropole London wieder einmal zuverlässig wie seit Jahrzehnten eine hoffnungsvolle Band aus. Die fünf jungen Männer aus Hackney mussten allerdings ein paar Umwege nehmen, ehe sie ihr feines und sehr tanzbares Rave-Rock-Debüt We Are Not The Infadels einspielte. Zum Beispiel im Flughafen Heathrow die Decken reinigen, als Kurier arbeiten und abends in einer schlechten Avantgarde-Elektro-Gruppe oder einer noch schlechteren Gitarren-Band herausfinden, was sie nicht wollen. Dann gründeten Matt Gooderson, Alex (der Sohn von Bill Bruford und Bnann das Projekt Balboa, um es schnell wieder aufzulösen. Mit zwei neuen Mitgliedern, Wag Marshall und dem ehemaligen britischen Sega-Spiele-Meister Richie Vermin, startete das Trio einen Neuanfang. Diesmal lief alles besser. Mit We Are Not The Infadels setzt sich das Quintett aus dem Osten der Stadt zwischen alle Szene-Stühle. Mit einer Vielzahl an Percussioninstrumenten und noch mehr Keyboards und Programmierungen heizen die Infadels (eine Ableitung des Wortes Infidels, was Ungläubige bedeutet) über die Tanzfläche. Dort prallen sie auf Rave, Elektroclash, Funk, Disco oder New Wave, auf die Happy Mondays, New Order, Radio 4, The Rapture, LCD Soundsystem oder Gang of Four. Nicht, dass die Infadels als Sieger vom Parkett gehen, aber sie hinterlassen mit ihrem Erstwerk einen nachhaltigen Eindruck. --Sven Niechziol 3 Kundenrezensionen:Super Album 4 von 5 PunktenDie Ausgwogenheit zwischen Gitarren und Elektronik auf diesem Album ist bemerkenswert. Klasse Songs, ein guter Sänger und bei allem Abwechslungsreichtum zwischen den jeweiligen Songs die nötige Homogenität. Anspieltipps: Love like Semtex & Murder that Sound sowie Stories from the Bar. We are not the infadels 4 von 5 PunktenMit dem wohl besten Albumtitel des Jahresbeginns eröffnen die Infadels mit ihrer Mischung aus New Wave, Punk und Pop die Tanzfläche und die wird proppenvoll sein, denn knackig und frisch bieten die Jungs Melodien, die ins Ohr und Beats, die in die Waden gehen. Innovativ genug, um nicht in der Masse an Tanzbands unterzugehen, gehören sie wohl zu den Newcomern 2006 und bei so vielen Hits, die alle eine Berechtigung als Single hätten, gönnt man es ihnen. Ich zumindest tue es und jetzt entschuldigt mich, die Discokugel wartet... Es geht auch ohne "the" 5 von 5 PunktenFrischen Post-Punk braucht das Land! [...] Allerdings ist es bei der breiten Masse an neu aufkommenden Bands zunehmend schwieriger wirkliche Neuheiten herauszufiltern. Genau eine solche Band ist "Infadels" aber. Schon der der Titel des Albums, in welchem sie bewusst darauf hinweisen, dass sie nicht "THE Infadels" sind zeigt, dass sie sich bewusst abheben möchten. So ist es dann auch wenn man ihre Musik das erste Mal hört: Stimmiger Elektro Rock'n'Roll mit reihenweise verzerrten Basslines, der einfach nur zum Tanzen einlädt. Dennoch werden in den Liedern aber auch ernste Themen, wie z.B. in "Reality TV", die Abhängigkeit von einer Reality Sendung à la 'Big Brother', angesprochen. Fazit: Wer auf der Suche nach sehr gut tanzbarem Indie-Rock untermalt durch ein wenig Electro ist, ist bei dieser CD genau an der richtigen Adresse Anspieltipps: Can't get enough, Topboy |
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Universe in Reverse von InfadelsAudio CD von Wall of Sound (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 5,84 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2008 |
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Eine Kundenrezension:sturmfrei! 4 von 5 Punktenin der musikpresse wird dieses album bereits ziemlich verrissen, was ich sehr unfair finde. es kann ja sein, dass "we are not the infadels" mehr druck hatte. vermutlich war damals der schmäh einfach neuer. vermutlich ist die große new new wave party ohnehin bald aus, weil jeden moment die eltern heimkommen. aber: diese sammlung von wild hüpfenden elektro-punk-disco-hits macht einfach enorm viel spaß, tiefgang hin, kommerz her. das hier ist einfach rockmusik zum tanzen. es ist punk, aber mit elektronischen instrumenten. bzw. es ist disco, aber mit gitarren. zugegeben: das können viele. sehr viele. das mit den zackigen grooves, den bohrenden eins-zwo-drei-vier-bässen, den heulenden, alten keyboardsounds. aber sie haben die großartigen, infektiösen, simplen melodien, bei denen man einfach pickenbleibt! gute nachricht, leute: wir können weiterfeiern! meine eltern kommen erst morgen nach hause. |
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The Index Masters von Wall of VoodooAudio CD von Rykodisc (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 11,95, Angebote ab EUR 7,99 Erscheinungsdatum: Sept. 2005 |
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ProduktbeschreibungTHE INDEX MASTERS |
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