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Contra von Vampire WeekendAudio CD von Xl/Beggars Group (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 13,98, Angebote ab EUR 9,92 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Tanz Baby 5 von 5 PunktenDas zweite Vampire Weekend übertrifft das Erstlingswerk sogar noch um einiges. Wer auf der Suche nach tropikalen Tanzbeats ist, ist bei Vampire Weekend gut aufgehoben. überraschend gut 4 von 5 Punktenhatte zwei oder drei der lieder auf dieser cd zum ersten mal im radio gehört und mir deshalb gleich die ganze cd bestellt. und wie immer war ich angenehm überrascht. gute texte, tolle melodien. vampire weekend eben. Vampire Weekend geben Contra 4 von 5 PunktenDiese Jungs geben CONTRA: der Fusselbärtigkeit anderer Folkbands setzen sie eine leicht schnöselige 80er Jahre-Attitüde entgegen. Das passt zur Musik, denn CONTRA schließt an, wo das Debütalbum aufhörte. Die ersten drei Songs der neuen Platte hätten gut und gern auf dem Debüt Platz gefunden und sind erneute Reminiszenzen an Paul Simons GRACELAND-Album und damit an den südafrikanischen Township Jive. Doch mit CALIFORNIA ENGLISH werden die Jungs mutiger, zitieren Westcoast-Sound, in TAXI CAB wird ein Kontrabass im Computer verfremdet, und RUN schließlich bedient sich am europäischen Techno. So funktioniert Weltmusik im eigentlichen Wortsinne! Ja, sie haben ihr Pulver noch nicht verschossen und schreiben wieder tolle Melodien und gehaltvolle Texte. Und somit ist die Platte vielseitiger als das Debüt. Ich wette, dass Vampire Weekend wieder ganz vorn mitspielen in der Jahres-Bestenwertung. Ohrwürmer contra Depression - dauerlauftauglich & wunderbar 5 von 5 PunktenVorab: Ich bin ein alter Mann, der schon immer der bizarren Musik frönte und alles hört, was sich so auf dem Musikmarkt herumtreibt, immer auf der Suche nach neuen & guten Klängen. Bin ein Kind des BFBS-Radios, meine Musiklehrer hießen John Peel & Tommy Vance ... und diese hätten ihre wahre Freude an den Vampire Weekends gehabt! Ich finde das Album durch und durch gut, da ist für jeden was dabei. Sicher, der Captown Beat durchzieht das ganze Album, dennoch sind hier jede Menge guter Melodie- und Klangexperimente verbaut. Durch die Präsenz des Captown Sound könnte man bald meinen, dass die Vampire Weekend ein Album für die Fußball WM in Südafrika schaffen wollten. Vielleicht hätten sie es Sepp Blatter mal vorspielen sollen, ihm und seinen Cousins hätte es vielleicht sogar gefallen :-) Nelson Mandela bestimmt. Trotz, dass es zuweilen stark an Paul Simons Graceland erinnert, ist diese Musik definitiv anders. Sie ist viel, viel frischer - klanglich hervorragend komponiert und umgesetzt. Ich kann diese Platte jedem musikalisch aufgeschlossenem Hörer/Genießer empfehlen ... Gänsehaut, gute Laune und melodisch kontextuelle Freudentränen sind vorprogrammiert! Der Rhythmus steckt unweigerlich zu kleinen Tanzeinlagen im trauten Heim an - and giving up the gun, heimlich tanzt es sich am besten :) Satter und glasklarer Sound weht wie eine frische Brise vom Kap der Guten Hoffnung durch den Raum ... New York Indie-Pop verpackt als Weltmusik ... Danke Jungs! Danke auch an Amazon, die mit dem MP3-Shop ganz schnelle Wünsche wahrwerden lassen. ps. m. heutigen Musiklehrer heißen Claire Sturgess & Iain Baker von NME-Radio :) das Contra-Album hat Evergreen-Charakter und ist immer gut zu hören, sicher auch noch nach 10- und mehr Jahren. kleiner Tip zu ähnlich guten Bands: Princeton oder Animal Collective, der Bombay Bicycle Club oder meine jahrzehntelangen Favoriten >>> The Cocteau Twins ... einfach mal reinhören & probieren :) Vampire Weekend zum Zweiten: Wunderbar! 5 von 5 PunktenDie zweite Platte der New Yorker Jungs ist ein wahres Vergnügen. Es ist fast unmöglich, die Musik zu beschreiben. So sehr hat man all das nirgends zuvor gehört, so sehr sind verschieden Klänge, Instrumente und Einflüsse (elektro, indie, v.a. aber ethno und latino) zusammengebracht und so sehr weiß man manchmal nicht: nervt der Song jetzt oder liebt man ihn!? Ich brauchte 3 bis 4 Mal Hören, dann war klar: das Album ist eine klasse Fortsetzung des Überraschungs-Debut-Albums! Das Album ist der beste Wochenend/Feierabend-Opener - CD rein, Lautstärke hoch und Tanzen/Grooven/Mitsingen. Anspieltipps: White Skys, Holiday, Run, Cousins, Giving up the Gun und Diplomat's Son. |
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Vampire Weekend von Vampire WeekendAudio CD von Xl/Beggars (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 13,98, Angebote ab EUR 8,33 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungVAMPIRE WEEKEND Aus der Amazon.de-RedaktionWahrscheinlich werden Vampire Weekend auch mit ihrem Debütalbum nicht den verbreiteten Eindruck aus der Welt schaffen können, dass sie es bisher zu leicht hatten. Da gründen ein paar Jungs im Studentenwohnheim der elitären Columbia University eine Band, bedienen sich ausgiebig bei Afrobeat und der kantigen Musik der Achtziger und avancieren damit doch tatsächlich innerhalb kürzester Zeit zu einem Online-Phänomen, bevor sie ein einziges Album herausgebracht haben. Glücklicherweise macht ihr Erstlingswerk aber wirklich Spaß--wie auch Band an sich: verspielt und mit genug Ideen und Pop-Sachverstand, um sich gekonnt und glaubhaft zu präsentieren. Die oft orgel- und schlagzeugbetonte Musik lässt an eine schrägere, besser gelaunte Ausgabe von Clinic mit einer bunter gemischten Plattensammlung denken. In einem Song, der den hervorragenden Titel "Cape Cod Kwassa Kwassa" trägt (und noch besser als sein Titel ist), stellt die Band die Frage "Does it feel so unnatural / To Peter Gabriel too?" und kommt so frech und selbstironisch jeglicher Kritik an ihren postmodernen bzw. postkolonialen Weltmusikanleihen zuvor. Kein Zweifel: Die Jungs verarbeiten nicht nur so viele Einflüsse wie die Nerd-Rock-Altmeister Talking Heads, sondern übertreffen sie sogar schon. --Mike McGonigal 5 Kundenrezensionen:Für überforderte Gehörgänge geeignet 5 von 5 PunktenIch kann Vampire Weekend uneingeschränkt empfehlen. Durch Zufall in einem Internetradion auf das Lied Cape Cod Kwassa Kwassa gestossen habe ich mir den Longplayer bestellt und bin nicht enttäuscht worden. Ich höre fast ausschließlich Alternativ und wenns mir mal zu viel wird komm ich mit der Scheibe wieder runter. Genauso verhält es sich in stressigen Verkehrssituationen und wenn die bessere Hälfte mal nervt. Gehört in die Musiksammlung wie Blau in den Malkasten ! 5 Sterne... Klassiker der Moderne neu interpretiert 4 von 5 PunktenJa, ich bin aus der Ära "Graceland" und ja, ich mag die Scheibe immer noch und nein, diese CD reicht nicht an das "Original" heran, ist aber bei weitem besser als die offizielle Nachfolgerin von Herrn Simon "Rhythm of the Saints". Ich mag die CD von "Vampire Weekend". Sie hat Leichtigkeit, Rhythmus und macht Spaß und für den Preis von ca. 10,-Euro kann man wirklich nicht klagen. Elitärer Hintergrund der Musiker hin oder her: Wen interessiert das schon? Die Lieder sind abwechslungsreich und nicht so im Mainstream wie viele andere heutige Produktionen ohne extrem in das Avantgarde-Genre abzugleiten. Einfach nette Unterhaltungsmusik für Jung und Alt! Schöne, verspielte Gute-Laune-Musik 5 von 5 PunktenVampire Weekend haben hier ein klasse Debutalbum gezaubert, das meines Erachtens zu Recht gehyped wurde. Das Verwendeten der vielen Instrumente (außer Gitarre, Bass und und Schlagzeug werden beispielsweise Orgel, Cello und Violine gespielt) wirkt nie erzwungen oder nervig - alles passt einfach harmonisch zusammen. Alle elf Songs sind wirklich gut, einige sind echt hervorragend. Meine Favoriten sind das eingängige "A-Punk", "Cape Cod Kwassa Kwassa" (macht immer gute Laune) und "Walcott". Ich mag es besonders, dass sich wie bei "Walcott" und "Cape Cod Kwassa Kwassa" Songs aufeinander beziehen. Einziger Minuspunkt: Das eigentlich schöne Coverbild ist auf ein billiges Booklet gedruckt (kein Glanzpapier, wie normalerweise üblich). Da hätte man sich etwas mehr Mühe geben können. Für mich aber kein Grund, nicht die volle Punktzahl zu vergeben. Stimmungsaufhellende Platte! 5 von 5 PunktenHabe sie oft gehört, unterwegs in den Straßen von Berlin, im Zug, im Flieger, im Auto, in der Badewanne, überall. Hat mir also gut gefallen :-) 4 New Yorker mischen die Musikszene auf 5 von 5 PunktenMan nehme ein paar amerikanische Studenten (Sind die wirklich aus den USA?) mit britischer Stimme und britischem Humor (Und sie sind wirklich keine Engländer?) und lässt sie afrikanisch angehauchte Musik mit etwas Indiepop und Rock machen.Heraus kommt einer der innovativsten und unterhaltsamsten Alben der letzten Jahre.Jeder Song ist absolut eingängig und verbreitet einfach gute Laune.Ich kann das Album seit Wochen immer wieder hören, ohne das mir nur einmal langweilig wird.Im Gegenteil, ständig entdecke ich neue Dinge. Eine Cd, die man gehört haben muss!! Anspieltipps: One & Walcott |
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Contra [Vinyl LP] von Vampire WeekendSchallplatte von Xl/Beggars Group (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 14,05 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
5 Kundenrezensionen:Tanz Baby 5 von 5 PunktenDas zweite Vampire Weekend übertrifft das Erstlingswerk sogar noch um einiges. Wer auf der Suche nach tropikalen Tanzbeats ist, ist bei Vampire Weekend gut aufgehoben. überraschend gut 4 von 5 Punktenhatte zwei oder drei der lieder auf dieser cd zum ersten mal im radio gehört und mir deshalb gleich die ganze cd bestellt. und wie immer war ich angenehm überrascht. gute texte, tolle melodien. vampire weekend eben. Vampire Weekend geben Contra 4 von 5 PunktenDiese Jungs geben CONTRA: der Fusselbärtigkeit anderer Folkbands setzen sie eine leicht schnöselige 80er Jahre-Attitüde entgegen. Das passt zur Musik, denn CONTRA schließt an, wo das Debütalbum aufhörte. Die ersten drei Songs der neuen Platte hätten gut und gern auf dem Debüt Platz gefunden und sind erneute Reminiszenzen an Paul Simons GRACELAND-Album und damit an den südafrikanischen Township Jive. Doch mit CALIFORNIA ENGLISH werden die Jungs mutiger, zitieren Westcoast-Sound, in TAXI CAB wird ein Kontrabass im Computer verfremdet, und RUN schließlich bedient sich am europäischen Techno. So funktioniert Weltmusik im eigentlichen Wortsinne! Ja, sie haben ihr Pulver noch nicht verschossen und schreiben wieder tolle Melodien und gehaltvolle Texte. Und somit ist die Platte vielseitiger als das Debüt. Ich wette, dass Vampire Weekend wieder ganz vorn mitspielen in der Jahres-Bestenwertung. Ohrwürmer contra Depression - dauerlauftauglich & wunderbar 5 von 5 PunktenVorab: Ich bin ein alter Mann, der schon immer der bizarren Musik frönte und alles hört, was sich so auf dem Musikmarkt herumtreibt, immer auf der Suche nach neuen & guten Klängen. Bin ein Kind des BFBS-Radios, meine Musiklehrer hießen John Peel & Tommy Vance ... und diese hätten ihre wahre Freude an den Vampire Weekends gehabt! Ich finde das Album durch und durch gut, da ist für jeden was dabei. Sicher, der Captown Beat durchzieht das ganze Album, dennoch sind hier jede Menge guter Melodie- und Klangexperimente verbaut. Durch die Präsenz des Captown Sound könnte man bald meinen, dass die Vampire Weekend ein Album für die Fußball WM in Südafrika schaffen wollten. Vielleicht hätten sie es Sepp Blatter mal vorspielen sollen, ihm und seinen Cousins hätte es vielleicht sogar gefallen :-) Nelson Mandela bestimmt. Trotz, dass es zuweilen stark an Paul Simons Graceland erinnert, ist diese Musik definitiv anders. Sie ist viel, viel frischer - klanglich hervorragend komponiert und umgesetzt. Ich kann diese Platte jedem musikalisch aufgeschlossenem Hörer/Genießer empfehlen ... Gänsehaut, gute Laune und melodisch kontextuelle Freudentränen sind vorprogrammiert! Der Rhythmus steckt unweigerlich zu kleinen Tanzeinlagen im trauten Heim an - and giving up the gun, heimlich tanzt es sich am besten :) Satter und glasklarer Sound weht wie eine frische Brise vom Kap der Guten Hoffnung durch den Raum ... New York Indie-Pop verpackt als Weltmusik ... Danke Jungs! Danke auch an Amazon, die mit dem MP3-Shop ganz schnelle Wünsche wahrwerden lassen. ps. m. heutigen Musiklehrer heißen Claire Sturgess & Iain Baker von NME-Radio :) das Contra-Album hat Evergreen-Charakter und ist immer gut zu hören, sicher auch noch nach 10- und mehr Jahren. kleiner Tip zu ähnlich guten Bands: Princeton oder Animal Collective, der Bombay Bicycle Club oder meine jahrzehntelangen Favoriten >>> The Cocteau Twins ... einfach mal reinhören & probieren :) Vampire Weekend zum Zweiten: Wunderbar! 5 von 5 PunktenDie zweite Platte der New Yorker Jungs ist ein wahres Vergnügen. Es ist fast unmöglich, die Musik zu beschreiben. So sehr hat man all das nirgends zuvor gehört, so sehr sind verschieden Klänge, Instrumente und Einflüsse (elektro, indie, v.a. aber ethno und latino) zusammengebracht und so sehr weiß man manchmal nicht: nervt der Song jetzt oder liebt man ihn!? Ich brauchte 3 bis 4 Mal Hören, dann war klar: das Album ist eine klasse Fortsetzung des Überraschungs-Debut-Albums! Das Album ist der beste Wochenend/Feierabend-Opener - CD rein, Lautstärke hoch und Tanzen/Grooven/Mitsingen. Anspieltipps: White Skys, Holiday, Run, Cousins, Giving up the Gun und Diplomat's Son. |
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Vampire Weekend [Vinyl LP] von Vampire WeekendSchallplatte von Xl/Beggars (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 11,09 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungVAMPIRE WEEKEND Aus der Amazon.de-RedaktionWahrscheinlich werden Vampire Weekend auch mit ihrem Debütalbum nicht den verbreiteten Eindruck aus der Welt schaffen können, dass sie es bisher zu leicht hatten. Da gründen ein paar Jungs im Studentenwohnheim der elitären Columbia University eine Band, bedienen sich ausgiebig bei Afrobeat und der kantigen Musik der Achtziger und avancieren damit doch tatsächlich innerhalb kürzester Zeit zu einem Online-Phänomen, bevor sie ein einziges Album herausgebracht haben. Glücklicherweise macht ihr Erstlingswerk aber wirklich Spaß--wie auch Band an sich: verspielt und mit genug Ideen und Pop-Sachverstand, um sich gekonnt und glaubhaft zu präsentieren. Die oft orgel- und schlagzeugbetonte Musik lässt an eine schrägere, besser gelaunte Ausgabe von Clinic mit einer bunter gemischten Plattensammlung denken. In einem Song, der den hervorragenden Titel "Cape Cod Kwassa Kwassa" trägt (und noch besser als sein Titel ist), stellt die Band die Frage "Does it feel so unnatural / To Peter Gabriel too?" und kommt so frech und selbstironisch jeglicher Kritik an ihren postmodernen bzw. postkolonialen Weltmusikanleihen zuvor. Kein Zweifel: Die Jungs verarbeiten nicht nur so viele Einflüsse wie die Nerd-Rock-Altmeister Talking Heads, sondern übertreffen sie sogar schon. --Mike McGonigal 5 Kundenrezensionen:Für überforderte Gehörgänge geeignet 5 von 5 PunktenIch kann Vampire Weekend uneingeschränkt empfehlen. Durch Zufall in einem Internetradion auf das Lied Cape Cod Kwassa Kwassa gestossen habe ich mir den Longplayer bestellt und bin nicht enttäuscht worden. Ich höre fast ausschließlich Alternativ und wenns mir mal zu viel wird komm ich mit der Scheibe wieder runter. Genauso verhält es sich in stressigen Verkehrssituationen und wenn die bessere Hälfte mal nervt. Gehört in die Musiksammlung wie Blau in den Malkasten ! 5 Sterne... Klassiker der Moderne neu interpretiert 4 von 5 PunktenJa, ich bin aus der Ära "Graceland" und ja, ich mag die Scheibe immer noch und nein, diese CD reicht nicht an das "Original" heran, ist aber bei weitem besser als die offizielle Nachfolgerin von Herrn Simon "Rhythm of the Saints". Ich mag die CD von "Vampire Weekend". Sie hat Leichtigkeit, Rhythmus und macht Spaß und für den Preis von ca. 10,-Euro kann man wirklich nicht klagen. Elitärer Hintergrund der Musiker hin oder her: Wen interessiert das schon? Die Lieder sind abwechslungsreich und nicht so im Mainstream wie viele andere heutige Produktionen ohne extrem in das Avantgarde-Genre abzugleiten. Einfach nette Unterhaltungsmusik für Jung und Alt! Schöne, verspielte Gute-Laune-Musik 5 von 5 PunktenVampire Weekend haben hier ein klasse Debutalbum gezaubert, das meines Erachtens zu Recht gehyped wurde. Das Verwendeten der vielen Instrumente (außer Gitarre, Bass und und Schlagzeug werden beispielsweise Orgel, Cello und Violine gespielt) wirkt nie erzwungen oder nervig - alles passt einfach harmonisch zusammen. Alle elf Songs sind wirklich gut, einige sind echt hervorragend. Meine Favoriten sind das eingängige "A-Punk", "Cape Cod Kwassa Kwassa" (macht immer gute Laune) und "Walcott". Ich mag es besonders, dass sich wie bei "Walcott" und "Cape Cod Kwassa Kwassa" Songs aufeinander beziehen. Einziger Minuspunkt: Das eigentlich schöne Coverbild ist auf ein billiges Booklet gedruckt (kein Glanzpapier, wie normalerweise üblich). Da hätte man sich etwas mehr Mühe geben können. Für mich aber kein Grund, nicht die volle Punktzahl zu vergeben. Stimmungsaufhellende Platte! 5 von 5 PunktenHabe sie oft gehört, unterwegs in den Straßen von Berlin, im Zug, im Flieger, im Auto, in der Badewanne, überall. Hat mir also gut gefallen :-) 4 New Yorker mischen die Musikszene auf 5 von 5 PunktenMan nehme ein paar amerikanische Studenten (Sind die wirklich aus den USA?) mit britischer Stimme und britischem Humor (Und sie sind wirklich keine Engländer?) und lässt sie afrikanisch angehauchte Musik mit etwas Indiepop und Rock machen.Heraus kommt einer der innovativsten und unterhaltsamsten Alben der letzten Jahre.Jeder Song ist absolut eingängig und verbreitet einfach gute Laune.Ich kann das Album seit Wochen immer wieder hören, ohne das mir nur einmal langweilig wird.Im Gegenteil, ständig entdecke ich neue Dinge. Eine Cd, die man gehört haben muss!! Anspieltipps: One & Walcott |
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XX von the XXAudio CD von Xl/Beggars (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 7,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2009 |
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ProduktbeschreibungXX 5 Kundenrezensionen:Innerhalb kürzester Zeit mein Lieblingsalbum 5 von 5 PunktenHab einige Songs auf FM4 gehört, weshalb ich mir aus Neugierde das Album gekauft habe. Ich bereue es keine Sekunde. Selten entspannendere und gleichzeitig interessante Musik im Ohr gehabt! nicht der Rede wert 3 von 5 PunktenAlso, ich verstehe das Getue um diese Band nicht. Ich habe mir wirklich alle Mühe gegeben, an der CD etwas Gutes zu finden. Allein es gelingt mir nicht. Ich finde es einfach nur langweilig. Es ist zwar keine schlechte Musik, aber eben auch nichts Außergewöhnliches, sieht man mal von dem spartanischen Arrangement ab. Aber das allein reicht halt nicht. Gute Songs sind hier leider Mangelware. Schwerelos 5 von 5 PunktenBei all dem Lärm, den die Welt fortlaufend so von sich gibt, ist es wichtig seiner Psyche ab und zu etwas zu gönnen, sich zu verwöhnen. Wie oder womit man das nun genau anstellt, muss jeder für sich selbst entscheiden, den Soundtrack für diesen Chillout allerdings hat momentan (nur) eine Band im Gepäck: The XX. Schleichend, besinnlich, eindringlich, rätselhaft, dunkel und gedämpft, aber niemals laut. In der Ruhe liegt die Kraft! Kleine Melodien auf jeder Menge Soundvielfalt vorgetragen von unscheinbaren Stimmen entfalten sich bereits nach kurzer Zeit des Zuhörens und sind ein echter Segen für das zentrale Nervensystem. Dabei fällt kaum ein Song stark aus der Rolle. Ich betrachte das Album als Gesamtwerk, das man immer wieder in einem Rutsch hören & genießen sollte. Meine Anspieltipps: Shelter, Islands I love it 5 von 5 PunktenIch habe mir die Cd auf blauen Dunst bestellt bzw. habe mich durch die Bewertungen der anderen Käufer inspirieren lassen. Ich legte sie ein und war mehr als begeistert. Düster, aber zugleich wunderschön. Ich ging zu meinem Freund und erzählte ihm freudestrahlend von meiner neuen Errungenschaft und er schaute mich nur an und meinte "das ist doch so ein Typ mit ner Frau".. 2 min. später hörten wir zusammen die CD und strahlten uns an. Ich liebe den 3 und 4 Song. Man muss XX einfach lieben...KAUFEN!!! Anspruch, Hochwertigkeit, sowie Ehrlichkeit und die Leichtigkeit des erzählenden Herzens auf eine Platte gepresst 5 von 5 PunktenDie Qualität und kurze Entwicklungsdauer des Outputs dieser noch blutjungen Band aus dem Südwesten Londons scheint kaum glaubwürdig. Erst im Jahre 2005 gegründet und schon drei Jahre später unter Plattenvertrag genommen, produzierte das junge Quartett 2009 ihr Debütalbum "XX", welches zu großen Teilen gar von ihnen selbst abgemischt und produziert wurde, und landeten damit so einen unglaublichen Erfolg, dass neben den gespannten Kritikern sogar die jungen Künstler selbst staunen mussten. Die Reaktion auf die kurz nach Herausgabe des Albums erfolgte Tour war eine volle Überraschung: The XX füllten Hallen, begeisterten und stimulierten ihr Publikum bis in höchste Spähren. Auch die Vinlyausgabe (LP) des Albums wirkt so professionell und unaufdringlich, wie die Band selbst: ein qualitativ hochwertiges Sleeve, einfach und doch anspruchsvoll im Design ummantelt das gute Medium. Schwarz auf Weiß, die äußere Hülle mit ausgeschnittenem X, das Innenleben einfach weiß gehalten, mit Poster, wieder ein weißes "X" auf schwarzem Grund, wobei das Gefallen daran vom jeweiligen Gusto des Betrachters abhängig ist. Viele hätten sicher gern noch etwas aufwendigeres, verspielteres erwartet, oder zumindest ein Bild der Band. Aber nein, man bleibt seiner Linie in dem Sinne treu! Die Hochwertigkeit sowie der Inhalt des Mediums lassen nichts zu wünschen übrig. Die Klangqualität und die zurückhaltend-professionell gestalteten Klangwelten, welche ab und an Herz-Kopf-Spannungsexplosionen auf den Rillen durch die Nadel umgesetzt bewirken (das Verständnis der englischen Texte vorausgesetzt) sind sehr zu empfehlen, und zwar nicht nur für so blutjunge Hörer wie die, die dem Alter der Mitglieder der Band entsprechen. Das musikalische Vermögen der jungen Künstler, welches zehn Jahre älteren, und dementsprechend erfahreneren Künstlern entspricht, sichert dies wie selbstverständlich ab. Unbedingt probieren und in Herz- und Kopfwelt wirken lassen. |
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Cousins [Vinyl Single] von Vampire WeekendSchallplatte von Import (Megaphon)Preis bei Amazon: EUR 13,07 Erscheinungsdatum: Dezember 2009 |
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Schall und Wahn von TocotronicAudio CD von Vertigo Berlin (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 11,98 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionDer einst in der heutigen Bundeshauptstadt lebende David Bowie schuf mit Brian Eno in den 70er Jahren mit den epochalen Alben Low, Heroes und Lodger eine Berlin-Trilogie. Der Begriff fällt nun auch im Zusammenhang mit Tocotronic, denn nach Pure Vernunft darf niemals siegen und Kapitulation weist auch Schall und Wahn Bezüge zu Berlin auf: Hier wurden alle drei Alben der vom Diskurs-Rock zum mehr poetischen Pop geschwenkten Gruppe aufgenommen, hier wurde Gitarrist Rick McPhail als zweiter Gitarrist vollwertiges Bandmitglied und vor allem liefen alle Werke durch das Mischpult vom Produzenten Moses Schneider. Mit ihm wurden die herb-charmanten, krachigen, dilettantischen und bisweilen hölzern wirkenden Songs eleganter, vielschichtiger und musikalisch spannender - auch wenn die Tocos schon auf ihrem weißen Album Tocotronic andeuteten, dass sie anders können. Textlich stand das Quartett um Songschreiber Dirk von Lowtzow eh jenseits allen Zweifels. So wie auch Ton Steine Scherben irgendwann aufhörten Parolen wie ?Macht kaputt was euch kaputt macht? zu formulieren, so verzichten auch Tocotronic nun vermehrt auf Schlagworte. Die Band, die nicht nur Teil einer Jugendbewegung sein wollte, sondern eine Jugendbewegung rekrutierte, ist nämlich erwachsen geworden in Bild, Ton und Sprache. Es macht Spaß, die zwölf abwechslungsreichen Stücke zu hören. Reicht das Spektrum doch vom ausufernden und 8-minütigen ?Eure Liebe tötet mich? in bester Crazy-Horse- und Grunge-Manier zu feinem Pop, von rumpelnden Rock zu Streichern-Arrangements des Komponisten Thomas Meadowcroft wie Bläser-Passagen von Ebba Durstewitz und Jakobus Siebels (JaKönigJa). Epen und Eruptionen, alles ist dabei. Die Texte sollen andere in stundelangen Analyse-Treffen sezieren und interpretieren, aber die akustischer Chamber-Pop-Nummer ?Im Zweifel für den Zweifel? ist große Lyrik. Ein flammender Appell, nicht immer den so bequemen und angstfreien Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. - Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:schall und rauch 2 von 5 Punktenhabe mich leider immernoch nicht mit allen songs anfreunden können. zu viel ironie, selbstdarstellung und wenig authentizität. enttäuschend. Gut aber, aber nicht sehr gut 3 von 5 PunktenIch hatte mich sehr auf dieses Album gefreut. Aber meine Erwartungen hat es nicht erfüllt. Auch jetzt nach mehrmaligem Hören finde ich es OK - mehr aber auch nicht. Teilweise wirken Texte und Musik erzwungen: Gefangen in der Absicht, Großes zu erschaffen und Kunst zu produizieren. das war nichts 2 von 5 Punktenda meine letzte, sehr ausführlich rezension dieses albums im nirvana verschwunden ist (wieso eigentlich??), diesmal nur kurz. es gefällt mir einfach nicht. dirk singt unerträglich bemüht, die texte zwischen kindergartenund kyptischen andeutungen und noch dazu sind tt trotz der langen zeit keine besseren musiker geworden. toller trick dann zu sagen, es sei alles genau so beabsichtigt und wers nicht versteht soll still sein. klar, dass die musikpresse hurra schreit ( schöne ausnahme thomas richter in der faz) ne,ne.... schön, dass die berliner trilogie jetzt beendet ist. sie sollten es dabei belassen und sich weiter ihren nicht so erfolgreichen nebenprojekten widmen. Grandios 5 von 5 PunktenTocotronic lösen sich auf. Müssten sie eigentlich, denn was soll denn nach diesem Album noch kommen? Das fängt mit dem wunderbaren Einstiegssong an, der nach einem kurzen Anklimpern in einen entspannten 'Flow' übergeht. Das hört mit dem fast schon psychedelischen Schlussong auf, der in einer Kakophonie aus Geigen und Gitarren anschwillt und in einem grandiosen Klangerlebnis ausufert. Und dann sitzt man einfach nur sprachlos da und ist überwältigt von diesem großen Ohrenkino. EIN MEISTERWERK DEUTSCHER ROCKMUSIK!!! 5 von 5 PunktenObwohl ich mir nach dem entäuschenden PURE VERNUNFT DARF NIEMALS SIEGEN eigentlich kein Tocotronic Album mehr kaufen wollte, habe ich mich aufgrund der einstimmig positiven Bewertungen der Fachpresse nun doch dazu hinreissen lassen. Und ich bin froh dass ich das getan habe, denn SCHALL UND WAHN halte ich persönlich für eins der besten Deutschrock Alben der letzten Jahre. Das Album macht alles richtig was ich an PURE VERNUNFT DARF NIEMALS SIEGEN zu kritisieren hatte. Da waren einfallslose Kompositionen, Texte die derart verworren waren dass sie fast willkürlich und nichtssagend wirkten und eine Produktion die jegliche Exklusivität sowie musikalische Überraschungen vermissen lies. Auf SCHALL UND WAHN hingegen haben TOCOTRONIC eine ganz eigenen Stil kreiert und musikalische wie klangliche Opulenz für sich entdeckt. GIFT zum Beispiel steigert sich in ein derart mitreißendes Orchestrales Finale, dass man Gänsehaut davon bekommt. MACH ES NICHT SELBST, EIN LEISER HAUCH VON TERROR, GESANG DES TYRANNEN und KEINE MEISTERWERKE MEHR rocken richtig gut und Balladen wie DAS BLUT AN MEINEN HÄNDEN und EURE LIEBE TÖTET MICH ziehen einen sofort in ihren melancholischen Bann. Neben GIFT zählen der Titelsong SCHALL UND WAHN sowie IM ZWEIFEL FÜR DEN ZWEIFEL für mich zu den herrausragenden Highlights des Albums. Ich bin restlos begeistert und halte SCHALL UND WAHN für ein Meisterwerk deutscher Rockmusik!!! |
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Vexations (Ltd.Deluxe Edt.) von Get Well SoonAudio CD von City Slang (Universal)Preis bei Amazon: EUR 16,97, Angebote ab EUR 16,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionEs kommt nicht alle Tage vor, dass eine deutsche Gruppe gleich mit dem Debütalbum musikalisch hochwertige Kompositionsfertigkeit anbietet. Get Well Soon mit ihrem Hang zum orchestralen Pop bildeten da im Jahre 2008 eine Ausnahme. Nun präsentiert das Vehikel von Songwriter, Multiinstrumentalisten und Sänger Konstantin Gropper mit Vexations einen bis ins Detail ausgearbeiteten Nachfolger vor, der Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon in den Schatten stellt. Gropper, ein junger Oberschwabe mit Wohnsitz Berlin absolvierte Mannheimer Pop-Akademie, wurde am Cello ausgebildet und weiß eine ganze Menge von Musik. Zufiel? Das Musikmagazin Spex warf ihm jedenfalls ?Schlaumeiermusik? oder ?Designer Cleverness? vor, was Konstantin in einem Interview mit Amazon. de trocken beantwortet: ?Lustig, dass gerade DAS Magazin für Schlaumeiermusik und Designer Cleverness so was schreibt. Es trifft mich aber sehr. Ich habe viel geweint?. Aber deckelt all das Wissen und Können nicht die Spontanität? Dazu meint Gropper, ?...das Spontanität in meiner Musik nicht die wichtigste Rolle spielt. Aber das ist ja eher eine künstlerische Entscheidung. In Improvisieren und Jammen sah ich nie meine Stärke, das hat bei mir nie zu einem guten Ergebnis geführt. Das Album entstand erst genau wie das erste auch. Es gibt eine Home-Recording Version mit einigem programmierten Instrumentarium. Diese Version haben die Musiker mit Noten erhalten. Ich bin zwar immer offen für Anregungen, die größte Veränderung fand im Studio allerdings schon in Sachen Raumklang und Dynamik statt, weniger im Arrangement?. Auffällig an Vexations sind die sehr üppig ausstaffierten Arrangements, dass in den Songs eine Schwere liegt, die sich in den Texten fortsetzt. Wo nur kommt diese so ernsthafte Sicht auf die Dinge her? ?Ich weiß nicht so recht?, antwortet der Get-Well-Soon-Mastermind, ?das ist eigentlich keine Absicht. Wenn ich mich hinsetze und Songs schreibe, gelange ich oft schnell automatisch zu ernsteren Themen. Man sitzt da als Autor ja nur bedingt am eigenen Steuer. Beim Schreiben kommen dann eher die verborgenen Sachen zutage. Vielleicht kommt ja irgendwann noch das Ballermann-Album. Wer weiß?. Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon entstand in einem halben Musikerleben, Vexations in nur zwei Monaten und trotzdem quillt es über vor Zitaten, Referenzen und Einflüssen. Wie konnte die in so kurzer Zeit verarbeitet werden? Gropper: ?Es war einfach das Konzept des Albums mit Zitaten und Querbezügen zu arbeiten. Die größte Arbeit war die Stoffsammlung. Das Collagieren und Ausformulieren ging recht schnell. Ich glaube aber auch, dass sich einfach über längere Zeit schon relativ konkrete Ideen ?angestaut? hatten, die dann ziemlich schnell wieder präsent waren. Amazon.de: Das Verwirrende an deinen Songs sind die stimmungsvollen Hochs und Tiefs, deine Gesang aber bleibt zumeist stoisch, fast kontrolliert. Zufall oder Konzept? Worauf Konstamtin Gropper antwortet: ?Teils, teils. Ich würde sagen: Das ist einfach, wie ich singe. Ob das nun kontrolliert klingt, kann ich nicht beurteilen. Die Stimme ist bei mir eben nicht immer emotionales Zentrum der Songs, das können auch mal andere Parts übernehmen, und der Gesang kommentiert eher. Aber ?verwirrend? finde ich gut. Dann mach ich so weiter?. Wer sich die Deluxe-Edition von Vexations zulegt, wird mit acht ganz besonderen Songs belohnt. ?Your Teenage FBI? wurde für den Film Same Same But Different von Detlev Buck komponiert und listet als Gast Wallis Bird. ?Busy Hope? wie ?Good Friday? stammen von Palermo Shooting von Wim Wenders und ?The World Needs A New...? aus dem Streifen Contact High. Weitere Soundtrackbeiträge sind das Stevie Wonder Cover ?Harmour Love? für Junebug sowie My Door? aus Der Entsorgte Vater von Douglas Wolfsperger. Abgerundet wird die Bonus-CD durch die Coverversion ?La Chanson d'Hélène?, einst von Romy Schneider & Michel Piccoli gesungen und ?I'm Deranged? aus der Feder von David Bowie & Brian Eno kennen Cineasten aus Lost Highway vom Meisterregisseurs David Lynch. - Sven Niechziol 3 Kundenrezensionen:Nach dem Debüt eher eine Enttäuschung 3 von 5 PunktenDas erste Album war ein Knaller -- die Songs, die Produktion, das Gesamtbild, alles super; das zweite finde ich eher mäßig, in praktisch allen Belangen. Musik mit viel Herzblut! 5 von 5 PunktenDas neue Album von Get Well Soon ist so wie das erste... und trotzdem anders. Noch immer bewegt sich K. Gropper irgendwo zwischen Divine Comedy und Radiohead. Noch immer klingt seine Musik trotz der Vergleiche eigenständig. Und noch immer ist seine Musik ein Füllhorn an musikalischen Ideen. Get Well Soon haben das Glück, keinen externen Produzenten einkaufen zu müssen, der dann irgendwie den musikalischen Charakter einer Band zu Gunsten einer leichteren Konsumierbarkeit wegflext. Wer das Debutalbum von Get Well Soon kennt (und so wie ich tausende male bei voller Lautstärke gehört hat) wird sein Gehör trotzdem ein wenig neu justieren müssen: Klang "Rest Now, Weary Head!..." noch rotzig, dreckig, kantig so ist "Vexations" insgesamt ruhiger, gemäßigter und hat auch etwas weniger Spannungsbögen. Die Deluxe-Edition ist übrigens Skizzenbuch mit festem Leineneinband und Silberprägung, darin Fake-Fotos, Skizzen und natürlich Songtexte; ich muss sagen, Konstantin Gropper hat einen coolen Humor: Nicht jeder stößt mit Kardinal Ratzinger auf ein Weißbier an. Für die Deluxe-Edition gibts von mir 6 von 5 Sterne. Frei von jeglichen Unannehmlichkeiten 5 von 5 PunktenJa wir stehen dazu: Get Well Soon Sympathisanten sind wir. Natürlich wegen der Musik, aber auch weil der Mann hinter dem Projekt, Konstantin Gropper, noch einer der wenigen Freunde des Formats Album ist. Das Album im klassischen Sinn. Die Form als Synonym für den festen Zusammenhalt. Fernab jeglicher Singles und Compilations. Es wird immer wieder von vielen totgesagt und doch entdeckt man noch vereinzelt die zarten Gnospen einer blühenden und aufstrebenden Schönheit. Dabei durfte das zweite Werk ' Vexations ' nicht den großzügigen Reifeprozess in Anspruch nehmen, wie es zu seiner Zeit noch das Debüt ' Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon ' zur Verfügung hatte. Doch es konnte klar die lockenden Duftstoffe aus der neuen Situation entziehen - Dank Konstantin Gropper: "Es war ein kompakter und konzentrierter Zeitraum, der komplett für das Album bestimmt war. Für mich ist es dadurch runder und geschlossener geworden als das Debüt." - Aber das natürlich nicht nur für Ihn. Sofort nach Beginn des Openers legt sich eine schwere und drückende Atmosphäre auf den Hörer. Es ist die einleitende Phase, der Beginn und der aufkommende Ausdruck des Unbehagens, der Entzauberung und des Zorns. Dieses Mal wurden in die Songs erstmals richtige Streicherquartetts und echte Bläser in einem richtigen Studio verarbeitet, erzählte Gropper und beweist damit einmal mehr seine stilistische Sicherheit und Eigenkreationen in Perfektion. Denn bereits nach den ersten Stücken befindet man sich in einer neuen Welt, die außenstehenden Dinge fallen in eine tiefe Bedeutungslosigkeit und werden ersetzt durch historische Ereignisse, die Frage ob Zorn ein menschlicher Grundzug ist, sowie die Angst eines jeden Künstlers vor der Irrelevanz. Vermischt werden die oftmals düsteren Texte durch akustische Stücke in ' Red Noise Day ', der von der sehr naiven und vermeintlich offensichtlichen Einsicht handelt, dass man im Leben einfach von einem Broterwerb abhängt. Danach folgt ein großer und ehrfürchtiger Moment mit dem Stück und kostenlosen Download im Vorfeld, ' 5 Steps/ 7 Swords '. Trompeten, ein krachendes Schlagzeug im Glanz einer unvergleichbar majestätischen Würde, ein Song der auch nach dem fünften Mal nichts an seiner überwältigenden Schönheit verliert. Ebenso darf sich ' We Are Ghosts ' als weiteres Highlight bezeichnen. Hier umschmeichelt den Hörer ein phantastischer und euphorischer Refrain, der kalte Herzen aus Ihrer Erstarrtheit reißt. Fast am Ende folgt schließlich die erste Single ' Angry Young Man '. Ein Stück das besonders in Kombination mit dem Videoclip so schnell nicht wieder unsere Köpfe verlassen wird. Mit ' We Are The Roman Empire ' endet dann schlussendlich auch das unbestrittene Meisterwerk von Get Well Soon alias Konstantin Gropper und ohne groß weitere Worte darüber zu verlieren, sei nur gesagt: Die Ausnahmestellung in Deutschland und auch in Europa ist derzeit unantastbar und wir hoffen, das diese Umstände noch lange so bleiben mögen. |
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Minor Love von Adam GreenAudio CD von Rough Trade/Beggars Group (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 13,98, Angebote ab EUR 10,50 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Tracks:
4 Kundenrezensionen:Sechstes Album von Adam Green 5 von 5 PunktenAdam Green hat für sechs Alben nicht sehr lange gebraucht. "Garfield" als LoFi-Platte, die noch nah an den Moldy Peaches dran war, "Friends of mine" als Singer-Songwriter+Strings-Platte, die einige zeitlose Ohrwürmer enthielt, "Gemstones" als kommerzieller Höhepunkt, "Jacket full of danger" als äußerst gelungener Mix aus den vorigen beiden Alben, "Sixes and Sevens" als experimentelle Folk-Pop-Platte, die zwar Highlights aber auch sehr gewöhnungsbedürftiges Material enthielt. Mit "Minor Love" haben wir ein back-to-the-roots-Album in den Händen, das wie eine ausgereiftere Version von "Garfield" rüberkommt. Nie waren die Arrangements so einfach. Die Songs waren ja schon immer einfach, textlich aber auf hohem Niveau. So ist es auch diesmal. Unterhaltsam ist die CD in jedem Fall, auch wenn keine Streicher dabei sind, ab und zu Adams Bruder auf der Klarinette quäkt und sich Adams Stimme wieder von Sinatra entfernt und eher in Richtung Dylan geht. Wer "Gemstones" und "Jacket full of danger" mochte, wird sich mit "Minor Love" vielleicht schwer tun. Wer kreative Singer-Songwriter-Musik hören möchte, sollte umgehend zugreifen. Allerdings wirklich lieber auf CD, denn das Vinyl ist nicht nur äußerst dünn, sondern leiert auch noch auf der B-Seite, wenn ich da nicht gerade das Pech einer misslungenen Pressung hatte... Naja, näher an Garfield 3 von 5 Punktenals seine LPs seit Friends of mine aber irgendwie glaubt man er kann sich nicht entscheiden. Möchte er doch dieser maßlos überschätzte Jung-Crooner sein, mit, man kann es ruhig zugeben, dem einen oder anderem genialen Texteinfall sowie den fast schon perfekten Melodiebögen bzw Zitaten, oder aber dieser Anti-Folk-Nerd der er ja mal war. Auf dieser LP ist erstmals möchte ich sagen, beides enthalten. Nur, hm, es ist eine von vielen Platten, das Songwriting ist zwar um einiges besser als bei Jacket Full of Danger, bei weitem aber nicht so tiefgehend wie bei Friends of mine oder so eingänglich wie auf Gemstones. Es scheint so, als habe sich Adam Green zu einem Lieferanten von guten, aber nicht mehr sehr guten (von genialen ganz schweigen) Platten entwickelt. Der Sound passt, die Arrangements sind toll (auf dieser LP auch manchmal eigenwillig, das soll geschätzt werden) die Songs ok. Punkt. Und das wars dann auch schon wieder. Klar, man kann sich nicht immer neu erfinden und einmal hat ers ja schon getan, aber nach Sixes & Sevens, die Gott sei Dank wieder etwas besser als Jacket full of danger war, hätte ich mir zumindest etwas mehr erwartet, der Schritt in Richtung Anti hätte größer ausfallen können, somit wäre die Abgrenzung zum letzten Abschnitt (Friends /Gemstones/Jacket/Sixes) wahrnehmbarer gewesen. Empfehlenswerter als diese Platte ist sicherlich ein Konzertbesuch von Adam Green, und nachhaltiger bestimmt auch. Bezieht sich ausschließlich aufs Vinyl... 1 von 5 Punktenwas ich hier schreibe. Die Platte ist gut geworden, ist kein Überflieger. Sie ist genau das was ich von Adam Green hören möchte, witzige, verschrobene Texte, schöne Melodien, das kann er alles immer noch. Meine Wertung bezieht sich ausschließlich auf die Qualität der Schallplatte! Shame on Rough Trade! Die Schallplatte ist nicht mehr das Hauptmedium, sie sollte bei dem Preis dann für die Audiophilen, die sich bewußt für dieses Format entscheiden, dann auch qualitativ hochwertig erstellt und produziert werden. Leider ist das der Plattenfirma hiermit überhaupt nicht gelungen, sie hat eine Retro-Geschichte der übelsten Sorte daraus werden lassen! Leute, die eher an eine Gurkenscheibe erinnernde Billigscheibe ist wieder da! So gebiert sich das fast durchscheinende Vinyl, wie eine schlechte Maxi-Scheibe aus den Siech- und Untergangstagen Ende der '80-er. Ich weiß es noch wie heute, ich war dabei und es stehen noch einige in meinem Schrank. Ich dachte dieses würde im Zuge des Revivals ausgespart, aber nein, da sind sie konsequent! Ich bin enttäuscht... Das wir uns richtig verstehen ... 4 von 5 Punkten... richtig schlecht war dieser Adam Green eigentlich nie. Er ging einem nur mit der Zeit mächtig auf den Keks mit seiner bis zur Langeweile kultivierten spleenigen Attitüde, seiner ach so lustigen analoralen Spaßlyrik, seiner hartnäckigen Omnipräsenz, mit der er alle Konzertbühnen des Landes im Jahr mindestens dreimal bespielte, bis ihn auch der letzte eingeschworene Fan einfach über hatte. Auch musikalisch tat sich nach "Gemstones" nicht mehr so richtig viel, glattgebügelte Liedchen oft genug als selbstreferentielle Abziehbilder, alles bekannt, alles schon gehört - "Jacket Full Of Danger" und "Sixes & Sevens" gerieten so zum spannungsarmen Gähnen auf zugegeben angehobenem Niveau. Vorsicht war also geboten für "Minor Love", denn der Wind im Blätterwald machte einen schon gehörig mißtrauisch: Green sei jetzt Lou Reed, hieß es, die neue Platte natürlich seine beste, reifste ever. "Breaking Locks" zu Beginn klingt dann tatsächlich ein wenig nach dem schrulligen Altmeister und bekommt so eine recht angenehme Schattierung. Passend zum neuen Kurzhaarschnitt sind auch die folgenden Songs auf ein sympathisches Dreiminutenmaß gestutzt und beim Instrumentarium wurde durchweg deutlich abgerüstet. So bleiben in der Regel das noch immer angenehm dunkle Timbre des Gesangs und wahlweise Gitarre, Klavier und dezentes Schlagwerk die Fixpunkte der vierzehn Stücke. Die Reduktion hat den Liedern ganz sicher nicht geschadet, läßt sie doch Greens durchaus beachtliches Talent unbeschadet zur Geltung kommen - "Buddy Bradley" und "Bathing Birds" erscheinen als erste - gleichwohl subjektive - Höhepunkte. Die Single "What Makes Him Act So Bad", ohne Zweifel der Grund für das Gazettengeraune, packt dann eine Menge von Warhols Velvet-Sound in knappe zweieinhalb Minuten, was durchaus gut gelingt. Auch danach wird fleißig gecroont, aber eben im gebremsten Stil der früheren Platten - das sind dann die Momente, in denen der eingebildete Lou Reed wieder zum angedeuteten Jim Morrison hinüberwechselt, wo "Cigarettes Burns Forever" zu einer charmant leichtgewichtigen Variation von "Riders In The Storm" mutiert. Bei "Oh Sucks" geht's dann noch mal ganz weit zurück zu den Lieblingen der New Yorker Kunst- und Antifolk-Szene, den Moldy Peaches, deren Reunion ja schon seit Monaten von den einschlägigen Medien herbeigebetet und -geschrieben wird. Man fragt sich allerdings, wofür um alles in der Welt solch eine Familienzusammenführung gut sein soll. Adam Green ist mit dieser neuen Platte selbst Manns genug, es auch weiterhin allein zu versuchen, er hat noch den Swing ("Lockout"), er hat sehr wohl noch das Genie eines überdurchschnittlichen Songwriters und es bleibt zu hoffen, dass ihm seine A&R-Abteilung auch den brauchbaren Tip gibt, sich für einen guten Ruf ein wenig rarer zu machen. Mit dieser Platte jedenfalls hat er sich ein wenig zurück in die Herzen derer gespielt, die ihn schon geraume Zeit aus dem Blick verloren hatten. |
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Vexations von Get Well SoonAudio CD von City Slang (Universal)Preis bei Amazon: EUR 13,98, Angebote ab EUR 11,74 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionEs kommt nicht alle Tage vor, dass eine deutsche Gruppe gleich mit dem Debütalbum musikalisch hochwertige Kompositionsfertigkeit anbietet. Get Well Soon mit ihrem Hang zum orchestralen Pop bildeten da im Jahre 2008 eine Ausnahme. Nun präsentiert das Vehikel von Songwriter, Multiinstrumentalisten und Sänger Konstantin Gropper mit Vexations einen bis ins Detail ausgearbeiteten Nachfolger vor, der Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon in den Schatten stellt. Gropper, ein junger Oberschwabe mit Wohnsitz Berlin absolvierte Mannheimer Pop-Akademie, wurde am Cello ausgebildet und weiß eine ganze Menge von Musik. Zufiel? Das Musikmagazin Spex warf ihm jedenfalls ?Schlaumeiermusik? oder ?Designer Cleverness? vor, was Konstantin in einem Interview mit Amazon. de trocken beantwortet: ?Lustig, dass gerade DAS Magazin für Schlaumeiermusik und Designer Cleverness so was schreibt. Es trifft mich aber sehr. Ich habe viel geweint?. Aber deckelt all das Wissen und Können nicht die Spontanität? Dazu meint Gropper, ?...das Spontanität in meiner Musik nicht die wichtigste Rolle spielt. Aber das ist ja eher eine künstlerische Entscheidung. In Improvisieren und Jammen sah ich nie meine Stärke, das hat bei mir nie zu einem guten Ergebnis geführt. Das Album entstand erst genau wie das erste auch. Es gibt eine Home-Recording Version mit einigem programmierten Instrumentarium. Diese Version haben die Musiker mit Noten erhalten. Ich bin zwar immer offen für Anregungen, die größte Veränderung fand im Studio allerdings schon in Sachen Raumklang und Dynamik statt, weniger im Arrangement?. Auffällig an Vexations sind die sehr üppig ausstaffierten Arrangements, dass in den Songs eine Schwere liegt, die sich in den Texten fortsetzt. Wo nur kommt diese so ernsthafte Sicht auf die Dinge her? ?Ich weiß nicht so recht?, antwortet der Get-Well-Soon-Mastermind, ?das ist eigentlich keine Absicht. Wenn ich mich hinsetze und Songs schreibe, gelange ich oft schnell automatisch zu ernsteren Themen. Man sitzt da als Autor ja nur bedingt am eigenen Steuer. Beim Schreiben kommen dann eher die verborgenen Sachen zutage. Vielleicht kommt ja irgendwann noch das Ballermann-Album. Wer weiß?. Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon entstand in einem halben Musikerleben, Vexations in nur zwei Monaten und trotzdem quillt es über vor Zitaten, Referenzen und Einflüssen. Wie konnte die in so kurzer Zeit verarbeitet werden? Gropper: ?Es war einfach das Konzept des Albums mit Zitaten und Querbezügen zu arbeiten. Die größte Arbeit war die Stoffsammlung. Das Collagieren und Ausformulieren ging recht schnell. Ich glaube aber auch, dass sich einfach über längere Zeit schon relativ konkrete Ideen ?angestaut? hatten, die dann ziemlich schnell wieder präsent waren. Amazon.de: Das Verwirrende an deinen Songs sind die stimmungsvollen Hochs und Tiefs, deine Gesang aber bleibt zumeist stoisch, fast kontrolliert. Zufall oder Konzept? Worauf Konstamtin Gropper antwortet: ?Teils, teils. Ich würde sagen: Das ist einfach, wie ich singe. Ob das nun kontrolliert klingt, kann ich nicht beurteilen. Die Stimme ist bei mir eben nicht immer emotionales Zentrum der Songs, das können auch mal andere Parts übernehmen, und der Gesang kommentiert eher. Aber ?verwirrend? finde ich gut. Dann mach ich so weiter?. Wer sich die Deluxe-Edition von Vexations zulegt, wird mit acht ganz besonderen Songs belohnt. ?Your Teenage FBI? wurde für den Film Same Same But Different von Detlev Buck komponiert und listet als Gast Wallis Bird. ?Busy Hope? wie ?Good Friday? stammen von Palermo Shooting von Wim Wenders und ?The World Needs A New...? aus dem Streifen Contact High. Weitere Soundtrackbeiträge sind das Stevie Wonder Cover ?Harmour Love? für Junebug sowie My Door? aus Der Entsorgte Vater von Douglas Wolfsperger. Abgerundet wird die Bonus-CD durch die Coverversion ?La Chanson d'Hélène?, einst von Romy Schneider & Michel Piccoli gesungen und ?I'm Deranged? aus der Feder von David Bowie & Brian Eno kennen Cineasten aus Lost Highway vom Meisterregisseurs David Lynch. - Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Definitiv keine "Unannehmlichkeiten"! 4 von 5 Punkten1. Durchlauf (immer noch mit der Euphorie vom Debütalbum im Ohr): Die Ernüchterung. Das Intro, das der Soundtrack aus einem Tim Burton Film sein könnte, gibt anscheinend den Ton für den Rest an. Sehr geheimnisoll, sehr traurig und leider, musikalisch - nicht textlich, auch sehr langweilig. Anscheinend.. 2. Durchlauf (2 Tage später, aber so schnell gebe ich nicht auf): Das erste Mal Gänsehaut bei Song 4 - "Red Nose Day" - bekommen. Nur ein paar ruhige Akkorde, etwas orchestraler Hintergrund mitsamt Engelsstimme und ein tieftrauriger Gesang reichen für ein vollkommen intensives, kurzzeitiges Abdriften aus. Kurz darauf bleibt das ebenso eindringliche "Werner Herzog Gets Shot" hängen. 3. Durchlauf (unmittelbar danach): Das Album kommt mir auf einmal doch nicht mehr so langweilig vor. Es gibt sogar ein paar schnellere Songs mit Hitqualitäten, die jetzt auf Dauerrotation laufen: "Seneca's Silence", "Angry Young Man" und "We are Ghosts". 4./5./Xter Durchlauf: Konstantin Gropper hat hiermit wieder ein großartiges Gesamtpaket abgeliefert, das vielleicht ein wenig später zündet, dann aber richtig! Bis ins kleinste Detail perfekt arrangierte Musik zum Genießen und zum Träumen, die einen Tick schwermütiger und düsterer als noch auf "Rest Now Weary Head, You will.." ist, aber fast alle Erwartungen bei mir erfüllt hat. Einzig mit Song 9 & 14 kann ich einfach nichts anfangen. Da kann ich es noch so oft hören. PS: Das kunstvolle Albumcover bekommt von mir jetzt schon den Titel: Cover des Jahres 2010! Der Kritiker Karl Bruckmaier ... 2 von 5 Punkten... hat die liebenswerte und höchst respektable Eigenschaft, seine Meinung über die tatsächlichen und vermeintlichen Größen im Pop- und Rockbusiness in kleine, scharfzüngige und zuweilen recht sarkastische Sätze zu zwingen und so nach kaiserlichem Gestus den Daumen über dem jeweiligen Werk zu heben oder zu senken. Davon abgesehen, dass er in dieser Funktion eigentlich Personenschutz beantragen müßte, um sich vor Farbbeutelattacken der Geschmähten zu schützen, abgesehen auch davon, dass ihm manch einer wegen seines Jahrgang (56) jedwedes Urteilsvermögen absprechen wird, abgesehen auch davon, dass ich selbst bei einigen seiner Urteile innerlich so manchen Strauß mit ihm ausgefochten habe - abgesehen davon also hat er bei "Vexations" punktgenau getroffen: "Mit dem Lachen über diese Platte werde ich in Jahren noch nicht fertig sein." Rumms, das hat gesessen. Das kann man, kein Zweifel, differenzierter darstellen. Muß man aber nicht. Jedes Lied auf dem Album schreit Ambition, schreit Bedeutung, Kopfkunst. Sartre, Herzog, Darvin, drunter geht's nicht, dazu Harfen, Streicher, Chöre und das ganze Posaunenensemble aus Jericho, alles dabei. Doch irgendwie bleibt der Großteil der Songs seltsam zäh und uninspiriert, es plätschert trotz fetter Instrumentierung so dahin. "Senecas Silence" und "We Are Free" haben ja noch halbwegs Schmackes, aber schon der "Red Nose Day" dümpelt mit allerlei gerauntem Gewisper dahin, auch "5 Steps/7 Swords" macht es als Trauermarsch nicht eben besser. Danach passiert eine große (Lange)Weile nicht viel, beschauliche Soundskizzen, Klangakrobatik - erst der "Angry Young Man" holt die Platte kurz vor Schluß aus der Agonie - endlich, möchte man meinen, kommt der Junge mal in die Puschen. Hat sich dann aber wieder, für das "Römische Reich" wird noch mal kräftig Schwermut aufgesattelt. Es ist ja nicht so, dass er es nicht könnte, der Konstantin Gropper, aber mir scheint, dass das Debütalbum deutlich stringenter, kraftvoller war und so auch musikalisch mit der textlichen Ambition mitzuhalten vermochte, Spannungsbögen setzte, ohne allzuviel aufgesetztes Brimborium auskam. "Vexations" ist davon leider weit entfernt, da wäre weniger deutlich mehr gewesen. Ein Kopfsprung in die Melancholie 4 von 5 Punkten"Get well soon" können mich auch mit ihrem zweiten Album begeistern. Die Songs auf "Vexations" sind im Vergleich zum Vorgänger etwas düsterer und vor allem melacholischer, um nicht zu sagen depressiv. Dennoch garantieren Songs wie "Aureate!", "A voice in the Louvre", "Angry young man" und "We are ghosts" Gänsehaut-garantierte Glücksgefühle. Das komplette Album verbreitet im Gesamteindruck eine erdrückende Atmosphäre und ist defintiv nicht für die eigene Party oder dem gemütlichen Beisammensein mit Freunden geeignet. Eher verbringt man seine Zeit mit "Vexations" mit einer langen Nachtfahrt über diverse Landstraßen weit ab von der Stadt, um in diesem Werk abtauchen zu können. Das erste Album von "Get well soon" gefällt mir insgesamt zwar besser, aber dennoch kann man hier von einem durchaus würdigen Nachfolger sprechen. Wer also die Band nach "Rest now weary head you will get well soon" mochte, wird sie auch nach "Vexations" noch mögen. Nicht mehr und nicht weniger. Fazit: Absolute Kaufempfehlung, solange man auch was mit dem Vorgänger anfangen konnte, denn wie auch bei diesem verbreiten die ausgekoppelten Singles nicht ganz die Intensität und die Atmosphäre, die das ganze Album als ganzes verstrahlt. Masterpiece Nummer II 5 von 5 PunktenIch habe Get Well Soon eigentlich recht spät wahrgenommen. Bekam "Rest Now, Weary Head..." vor ein paar Monaten die CD zum Geburtstag von meinem Vater. Der wiederum hatte irgendwo dazu was gelesen und ich dachte mir: Aha CD vom Vater....kann erstmal liegen bleiben. Zum Glück fand sie doch noch den Weg in den CD Player und seitdem liegt sie da. Eigenständig verrücktes Debüt die überall die meisterhaften Fähigkeiten und das Talent von Konstantin Gropper zum großen Song und Gestik durchblicken lassen. Allerdings hat mich daran immer ein bisschen gestört, ein paar oder viele Vorbilder raushören zu können. Aber trotzdem großartig...anyway: Zu letzt kam ich in den Genuss bei einer Listening Session lauschen zu dürfen und ich muss sagen: BEGEISTERUNG PUR. Er hat sich so gut eigenständig weiterentwickelt, das ganze klingt tiefer, besser, symphonischer, noch größer, ...unglaublich. Er macht meiner Meinung nach bei Album 2 bereits komplett in seiner eigenen Nische Musik, denn die Vorbilder und Einflüsse sind indirekter und eher philosophisch oder literarisch in Sachen Nietzsche, Werner Herzog, Seneca und das römische Reich. Das beeindruckende Cover stammt von dem rumänischen Künstler Adrian Ghenie und im ersten Moment sieht es aus als würde sich jemand das Gesicht runterreissen, in Wirklichkeit hat er eine Torte ins Gesicht bekommen. VEXATIONS ist für mich kein Ärgerniss, sondern tiefe Freude an diesem Album! Im Dickicht des Waldes 5 von 5 PunktenZwar hat uns China mittlerweile als Exportweltmeister endgültig überholt, aber ein paar Dinge gibt es dann dennoch, auf die Germany zurückgreifen kann. Die guten deutschen Autos zum Beispiel auch das gute Bier natürlich. Musikalisch na ja, da hätten wir Tokio Hotel für die Teenies dieser Welt und Rammstein für ja, für wen eigentlich? Mir fallen dann noch Scooter ein und die guten alten Kraftwerk, aber dann wars das auch. Der Indie-Rock-Sektor lässt zu wünschen übrig nachdem The Notwist zusehens langweiliger werden, hält seit gut zwei Jahren ihr bayrischer Landmann Konstantin Gropper die nicht-unbedingt-schwarz/rot/goldene Fahne oben. Das Debüt Rest Now, Weary Head, You Will Get Well Soon war ein anständiger Erfolg und eine der besten Platten, die dieses Land in den letzten Jahren hervorgebracht haben. Das hat dann auch das europäische Ausland mitbekommen. Und nachdem er mit Get Well Soon ausgiebig durch alle möglichen Lande tourte und mit dem Schreiben von Filmmusik beschäftigt war, hatte man gar nicht vermutet, das Gropper so fix den Nachfolger einspielt. Doch der Mann ist ein Arbeitstier, denn Vexations wurde in Rekordzeit eingespielt und das Beste daran: man hört es dem Album nicht an! Natürlich geht Gropper auf Nummer Sicher und lässt hier nichts anbrennen. Vexations geht den Weg des Debüts weiter und folgt, getreu dem Intro Nausea einem verwunschenen Pfad mitten hinein in eine kleine Fantasiewelt. In dieser entfaltet Gropper wieder einen hymnischen Indie-Pop, der voll Größe und Erhabenheit in der internationalen Liga spielt. Dabei schlägt er mit Get Well Soon deutlich düstere und melancholischere Klänge an, als noch auf Album Nummer Eins. Die Grundstimmung ist verzweifelter, in sich gekehrter und nachdenklicher. Sozusagen passt dieses Album noch besser als der Vorgänger in den verschneiten, düsteren Winter. Das Bild eines dunklen Waldes kommt einem in den Sinn, nicht nur wenn man das Video zur Single Angry Young Man vor Augen hat. Dazu gibt es wie immer jede Menge Streicher, Bläser und bei A Burial At Sea auch schon mal einen schicken Chor. Beerdigungspop mit hohem Unterhaltungswert. Dazu so unverschämt versteckte, aber doch offensichtliche Hits wie We Are Free oder das bittersüße Werner Herzog Get Shot (die Thematik Tod eines Volksschauspielers wurde ja bisher auch eher ungenügend in der Popmusik verbraten) und natürlich auch die tiefe Melancholie eines simplen Glanzlichtes wie That Love. Und selbst wenn da am Ende des Waldes ein Licht ist Gropper dreht sich einfach um und rennt noch mal in die andere Richtung. Das schöne an der ganzen Geschichte ist aber, das Vexations jetzt keine Suizidstimmung verbreitet, sondern in seiner Zelebrierung der Melancholie gerade zu etwas Erhebendes hat. Wie der Vorgänger schafft es auch dieses Album, Trost und Wärme zu schenken, die einem durch all die Dunkelheit und Verzweiflung dieser Welt helfen kann. So hinterlässt der Abschluss We Are The Roman Empire auch ein Gefühl der Hoffnung und Zuversicht beim Hörer. Produktionstechnisch legt Vexations noch mal einen Grad zu gegenüber dem Debüt. Man merkt, dass Gropper das Werk diesmal nicht in mühsamer Einzelarbeit zusammen gefrickelt hat, sondern dass da eine ganze Riege fähiger Musiker am Werk war. Und so hält Vexations das hohe Niveau des Vorgängers problemlos und bezaubert erneut mit wundervoll schwermütigen Klängen. Vielleicht hat dies nicht mehr den A-ha-Effekt des Debüts, aber daran sollte man sich eh nicht messen. Zwei Produkte, zweimal hervorragende Leistung da soll die Autoindustrie mal schauen, ob sie hier nachziehen kann. |
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