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The Script (inkl. "We Cry", "The Man Who Can't Be Moved" & "Break Even" von The ScriptAudio CD von Phonogenic (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,40 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionHört man Namen wie Danny O'Donoghue, Mark Sheehan und Glen Power, liegt die richtige Vermutung ihrer Herkunft nahe; Irland natürlich! Besser bekannt unter ihrem Bandnamen The Script haben die drei Jungs ihre gleichnamige Debüt-CD veröffentlicht, deren Stil sie selbst als Celtic Soul bezeichnen. Die rasante Veränderung Irlands der letzen Jahre, insbesondere der Hauptstadt Dublin, spiegelt sich deutlich auf The Script wider: Keine Musik für dunkle, holzvertäfelte Pubs und ihre Stout schlürfende Kundschaft, sondern eher für die Besucher von Cappuccino-Bars mit drahtlosem Internetzugang, die es dort inzwischen ähnlich zahlreich gibt, wie in New York, London oder Berlin. Glücklicherweise sind die 10 Songs auf The Script nicht so stromlinienförmig und einheitlich ausgefallen, wie es der Vergleich mit moderner Stadtplanung, ihren Shopping Malls und Bürogebäuden befürchten ließe. Immerhin scheinen sich die Bandmitglieder noch gut an jene Zeiten vor dieser einschneidenden Veränderung zu erinnern, doch hüten sie sich vor romantischer Verklärung. Abrissgrundstücke mit Autowracks geben zwar einen prima Abenteuerspielplatz ab, sogen aber nicht automatisch für eine glückliche Kindheit geschweige denn Zukunft. Der Wunsch, mittels Musik dem beengten Leben einen Sinn abzuringen, mag abgegriffen klingen und ist dennoch immer wieder wahr. Ein Paar Drum Sticks hat schon so manche Jugend verändert, wie beispielsweise die von Glen Power, der als Jugendlicher im Schlagzeug seine Bestimmung fand, was im übertragenen Sinn auch auf Gitarrist Mark Sheehan, sowie Sänger und Keyboarder Danny O'Donaghue zutrifft. Vor allem Soul und Hip Hop haben es ihnen angetan, was gleich auf dem ersten Song We Cry in aller Deutlichkeit zu hören ist. Auch Before The Worst setzt insbesondere bei den Drums mit druckvollen funky beats Akzente. Dass die Musik dennoch niemals aufdringlich wird, liegt an den luftigen Arrangements, die sich dezent auf das Wesentliche konzentrieren. The Man Who Can't Be moved kommt beispielsweise ähnlich reduziert und knackig daher, wie ein Song von The Police. Nach mehr als der Hälfte des Albums dann endlich die erste langersehnte Ballade The End Where I begin, die beweist, dass sich das irische Trio mit getragenen Tönen und gedrosseltem Tempo gleichermaßen auskennt. Auch Fall For Anything fällt eher in die Kategorie Funk Light mit R&B-Anklängen und läutet einen entspannten Ausklang des Albums ein, dessen besinnliches Glanzlicht der allerletzte Song I'm Yours bildet. The Script ist ein wirklich gelungenes Erstlingswerk, in dessen Songs ein Stück Leben mit allen Höhen und Tiefen der vergangenen Jahre steckt. Davon kündet die höchst sympathische Danksagung in Großbuchstaben gleich auf der ersten Seite des Booklet,: YOU BELIEVED IN US WHEN WE DIDN'T! Das Durchhalten hat sich in jedem Fall gelohnt. -- Andreas Schultz 5 Kundenrezensionen:Absolutes Ohrwurm-Album 5 von 5 PunktenIch kenne The Script erst seit Break Even in irgendeiner Werbung als Hintergrundlied lief, seitdem habe ich einen totalen Ohrwurm von diesem Lied und höre es ständig. Dann habe ich mir auch mal die anderen Lieder angehört und ich war absolut begeistert und heute gehört The Script zu meinen Evergreens. Nur zu empfehlen! WOW!!!! 5 von 5 PunktenEndlich mal wieder eine super Scheibe, die absolut ins Ohr geht. Wohlfühl-Musik, aber nichts Seichtes, einfach genial. Softrockindiepop 4 von 5 Punkten~ Sehr sauber produziertes Album und wer hier zwischen den Zeilen "zu" noch herausgehört hat, Glückwunsch. Alles passt: Hits, guter Gesang und Instrumente, gute abwechslungsreiche Rhythmen, drei propere Typen und Melodien die nicht alle hinkriegen - eine ganze Menge. Sehr abwechslungsreich, wenn damit auch nicht allzu unverwechselbar. Die Stimme klingt hin und wieder nach einen leichten frühen Sting, insbesondere beim stilistisch etwas herausstechenden "Rusty Halo", das gleich insgesamt an Police erinnert. Eigentlich möchte man über diese Jungs und ihre Musik nichts böses sagen, viel zu nett und gut gemeint das ganze. Aber vielleicht ist das schon die bösest mögliche Kritik, die es geben mag: Man kann einfach nichts böses sagen! Aber paar Sachen müssen raus, die mir auf der Zunge liegen, sonst platze ich, also alle mal weggucken... nun, die Musik ist rundum toll gemacht, aber: - seicht, aalglatt, ohne Schmiss, von Männern für Frauen (klingt aber durchaus auch wie umgekehrt), zum Warmduschen, als Hintergrund beim Frauenverstehen geeignet, zum Einmalhören (denn dann ist es komplett drin (im Ohr) und auch wieder raus), nicht genug eigenständig, Lagerfeuer untauglich, verlangt nicht nach Fortsetzung, gekauft, gehört und weggestellt, aber genug...! Jetzt wieder hinschauen. Weil die Musik für mich eine zu kurze Halbwertszeit hat, würde ich zwei Sterne von mir geben. Die Produktion ist aber gut und so muss ich neidlos eine hohe Wertung anerkennen. Macht im Ergebnis noch 4 Punkte. Tolles erstes Album 4 von 5 PunktenAls ich die ersten beiden Veröffentlichungen "We cry" und "The man who can't be moved" gehört habe, hatte ich äußerst hohe Erwartungen. Also kaufte ich mir das Album und war wirklich positiv überrascht! Alle Titel klingen spätestens im Refrain unverwechselbar und verkörpern etwas ganz Eigenes - kein billiger Pop-Abklatsch gängiger Bands. Besonders der Sänger Danny O'Donoghue legt mit seiner Stimme soviel Gefühl in jedes einzelne Lied, dass es wirklich schwer fällt, sich dieser Eindringlichkeit zu entziehen. Obwohl ich mir sicher war, dass kein Lied des Albums an "The man who can't be moved" herankommen würde, wurde ich vom Gegenteil überzeugt. Der fünfte Titel der CD, "Breakeven", explodiert geradezu an Gefühl - zum einen durch den Gesang, zum andern durch den Text. Umso besser, dass dieser Song die nächste Single-Veröffentlichung der Band sein wird! Weitere wirklich starke Lieder sind "Talk you down" oder "Rusty Halo", bei denen die Band zeigt, dass sie durchaus fähig sind, vom Schusesong-Schema ganz abzuweichen. Leider sind nur 10 Titel auf der CD vorhanden, plus eine Live-Version von "Talk you down", die wie ich finde nicht unbedingt von Nöten gewesen wäre, da sie von der Album-Version nicht groß abweicht. Alles in allem aber eine nette Idee, da man so auch einen Live-Eindruck von der Band bekommt. FAZIT: Eine tolle neue Band, die wieder frischen, handgemachten und eigenen Sound in die Musikwelt bringt und deren Texte uns einfach zuhören lassen müssen. Sehr gute irische Band 5 von 5 PunktenDie Cd wurde mir in meinem Irland aufenthalt empfohlen. Ich hab sie mir noch vor meinem Rückflug zugelegt und muss sagen dass sie immer noch eine meiner Lieblings CDs ist. Den Käufer erwartet eine sehr ausgewogene Mischung schöner Lieder, die durch die Bank sehr melodiös sind. Meine Top 3: Before the Worst Breakeven Talk you down Für 10 Euro echt ein Schäppchen. KAUFEN |
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Script for a Jester's Tear von MarillionAudio CD von EMI (EMI)Preis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 2,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2001 |
Tracks:
ProduktbeschreibungSCRIPT FROM A JESTERS TEAR 5 Kundenrezensionen:"So here I'm once more....................." 5 von 5 Punkten....mit diesen von Fish gesungenen Worten beginnt MARILLIONS Erstlingswerk "Script for a Jesters Tear". Die CD sollte auf ein ganzes Genre einen Wiederbelebungseffekt haben. Der Prog, spätestens zu Beginn der Achtziger, war ein mehr als kränkelnder Patient. Da kamen die 5 Engländer mit ihrem charismatischen und wortreichen Frontmann FISH gerade recht. MARILLION wirken auf ihrem Erstling äusserst frisch und voller zum Teil agressiver Spielfreude. Von routinierten EMI-Mechanismen war weit und breit noch nichts zu sehen. Beim Opener "Script for a......" ist Fish in absoluter Bestform. Gitarre und Keyboard klingen wie aus einem Guss. Jedes Break passt hundertprozentig. Lediglich Mick Pointer am Schlagzeug hätte das Schiff fast zum Sinken gebracht. Unterirdisch!! Das bleibt dann aber auch mein einziger Kritikpunkt. Die Songs sind durch die Bank weg Juwelen des progressiven Rocks. "Forgotten Sons" ist einer der stärksten MARILLION-Songs überhaupt. "The Web" wirkt etwas unfertig ist aber trotzdem, gerade wegen FISHs Gesang, ein weiteres Juwel. Und immer wieder diese gediegene Agressivität...............wunderbar! "Chelsea Monday" mit seinem schleppenden Anfang und der sich steigernden Mittelsequenz ist für mich Prog-pur. Selbst aus einem an sicht schlichtem Rocker wie "He knows you know" holen MARILLION das maximale heraus und katapultieren diesen Song ebenfalls sehr weit nach oben. Mark Kelly an den Keyboards bekommt eine gebührliche Bühne und setzt sein Instrument für mich immer sehr songdienlich und niemals nervig ein. Steve Rothery hatte nie wieder den Drive, wie auf "Script.......". Fazit: Ich durfte diese CD 1987 kennen lernen. Sie hat mich förmlich weggeblasen. Und hin und wieder schafft sie es noch heute. Mehr möchte ich von einem Stück Musik nicht erwarten. PROGGESCHICHTE........KAUFEN!!! Ein echtes Meisterwerk 5 von 5 PunktenAuch fast 25 Jahre danach kann man "Script..." noch gut anhören. Nachdem Marillion mit dem 17-Minuten-Opus "Grendel" (B-Seite von "Market Square Heroes" und "Three Boats Down From The Candy") schon gezeigt haben was sie drauf haben (nämlich die alten Genesis genial zu kopieren) gibt's hier die geballte Ladung. Anspruchsvolle Songs und Texte. Fish ist hier in Bestform (ich habe ihn letzten Freitag live gesehen, tut's euch nicht an!). Lediglich "Chelsea Monday" ist mir zu trüb und schleppt sich, der Rest ist Weltklasse. Vor allem "Script", "Garden Party" und "Forgotten Sons" sind super. Marillion taten jedoch gut daran, ab dem ebenfalls großartiger Nachfolger "Fugazi" Mick Pointer durch Ian Mosley - einen professionelleren Drummer - zu ersetzen. Fazit: gehört in jede CD-Sammlung. Wem dieser Stil gefällt, sollte sich Mick Pointer's erste "Arena" CD "Songs from the lion's cage" geben. Ein Stück Musikgeschichte 5 von 5 Punkten"So here I am once more, in the playground of the broken hearts." Der Beginn einer legendären Band im Bereich des Neo-Prog. Schon von den ersten Takten ist klar, dass diese Band etwas Besonderes ist. Von dem geflüsterten ersten Satz bis hin zum letzten Ton von FORGOTTEN SONS, beweisen MARILLION, dass sie tatsächlich die legitimen Nachfolger großer Bands aus dem Bereich der progressiven Musik sind, wie etwa GENESIS zu Zeiten von PETER GABRIEL. Aber Parallelen und musikalische Anknüpfungspunkte bedeuten nicht automatisch, dass es sich hier um dieselbe Art des Musikmachens geht. Vielmehr kann man MARILLION anmerken, dass die Art von GENESIS aber auch den anderen britischen Prog-Urgesteinen wie YES einen Eindruck darauf hatte, wie die Band selber Musik macht. Getragen wird die Musik von den sphärisch-elegischen Keyboards von MARK KELLY, den lyrisch-verträumten Gitarren eines STEVE ROTHERY, dem akzentuierten, präzisen und stets melodischen Bass-Spiel von PETE TREWAVAS über den sehr zurückhaltenden Drums von MICK POINTER (heute ARENA). Darüber thront die Stimme von DEREK DICK alias FISH, der zu den ausdrucksstärksten und emotionalsten Sängern des Genres gehört. Auch von seiner sehr extrovertierten und farbenfrohen Art ähnelt er dem GENESIS-Ursänger PETER GABRIEL. Und auch die Lyrics erinnern in ihrer phantasievollen Art an die frühen GENESIS. Die Texte erschließen sich häufig nicht offensichtlich, und bieten damit für jeden Hörer individuelle Möglichkeiten der Interpretation. Die Themen bedienen die gesamte Palette der menschlichen Emotionen - von Selbstzweifeln, Entfremdung, Herzschmerz aber auch den Folgen des Drogenmissbrauchs, die Probleme eines Soldaten (auf der einen Seite als Person als auf der anderen Seite auch des Befehlsempfängers) und eine augenzwinkernde Betrachtung des Standeswesens. Die Musik ist nicht progressiv im Sinne von allzu komplexen Rhythmen und vertrackten Metren, auch die einzelnen Instrumentalisten legen in ihren Soli keinen Wert auf technische Kabinettstückchen, sondern sind immer songdienlich. Bei MARILLION steht stets der Song im Vordergrund, dem alles untergeordnet wird. Darüber geht aber nie die Spielfreude verloren, es ist in diesem Rahmen aber auch Platz für schöne, manchmal auch gedankenverlorene Soli und minutenlange rein instrumentale Passagen. Produzent NICK TAUBER und Mixer SIMON HANHART verschafften MARILLION schon 1983 einen wunderbaren warmen und erdigen Sound, der hervorragend zu den instrumentalen Eigenschaften der Musiker passt und dem Ganzen dadurch zu einem wohlig-warmen Gefühl der Intimität beim Zuhören führt. Den Namen borgten" sich MARILLION von Fantasy-Autor JRR TOLKIEN (Herr der Ringe) und dessen Buch THE SILMARILLION, das die Vorgeschichte zu THE LORD OF THE RINGS bildet. Auch hier könnte man was die Ideenvielfalt, lyrische Ausdruckskraft, Detail-Verliebtheit, epischer Breite, Humor und Freude Parallelen feststellen. Auch im Artwork für das Album (von Mark Wilkinson) wird schon eine Konstante für die folgenden Alben gelegt: der traurige Narr (JESTER), den FISH live oft auch selbst darstellte mit Make-up und Verkleidung. Aber die Farben seines Kostüms verblassen bereits, so dass eher eine düstere Figur zurückbleibt, was auch eher zu der düsteren Stimmung vieler Songs passt. Wer sich auf MARILLION einlassen will, sollte viel Zeit mitbringen, denn viel zu häufig wird die Band auf einen Song (KAYLEIGH von MISPLACED CHILDHOOD) reduziert, der zu DEN Pop-Songs der 80er-Jahre gehörte, aber nicht wirklich repräsentativ für das musikalische Schaffen der fünf Schotten ist. Vielmehr braucht man als Hörer Geduld, um die Musik der Band in all ihren Schichten zu erfassen. Aber Freunde von Bands wie PINK FLOYD und den bereits mehrfach erwähnten Ur-GENESIS oder aber eines PETER GABRIELS könnten hier noch mehr Futter für ihre Sinne finden - und SCRIPT FOR A JESTER'S TEAR ist der beste Einstiegspunkt. Das Album wurde 1997 neu aufgelegt, zusammen mit einigen B-Seiten, raren Demo-Aufnahmen sowie der ersten Single der Band MARKET SQUARE HEROES (veröffentlicht 1982, Platz 60 in den britischen Charts), die überraschenderweise auf keinem regulären Album der Band zu finden war, aber dennoch in keiner Sammlung fehlen sollte, denn der Song ist einfach exzellent. Bei den weiteren Songs auf der zweiten CD wird zudem deutlicher als noch auf der ersten Seite, warum MARILLION lange als GENESIS-Klone verschrien waren. Insbesondere Stücke wie THREE BOATS DOWN FROM THE CANDY mit leichten Anklängen an die GENESIS-Alben FOXTROT oder aber auch an WIND AND WURTHERING oder aber das 19-minütige GRENDEL, das in etwa die MARILLION-Variante des GENESIS-Klassikers SUPPER'S READY ist. Aber spätestens mit dem Nachfolger-Album FUGAZI konnten MARILLION diese Kritiken ein Stück weit zerstreuen. Und spätestens ab MISPLACED CHILDHOOD waren die Vergleich obsolet, zumal sich GENESIS in der selben Phase eher von der Progressiven Musik verabschiedeten und sich selbst an Pop-Musik versuchten, was kommerziell erfolgreicher aber aus musikalischer Sicht desaströs war. Immergrünes Prog-Juwel 5 von 5 PunktenNachdem ich als Teeager Marillion täglich gehört habe, übrigens mit dem Erfolg, die Texte von Script for a Jester's Tear noch immer komplett mitsprechen/-singen zu können, habe ich mich in den letzten Jahren aufgemacht, die ollen Kamellen in den hinteren Teil meiner Sammlung zu verschieben um mich auf die Suche nach frischer Musik zu machen. Zu unrecht, wie sich kürzlich herausstellte Denn: Neulich hab' ich dann doch mal wieder nach "Forgotten sons" "geYoutubed" (welch fürchterlicher Angliszismus) und was soll ich sagen, es hat mich weg geblasen. Dass Marillion live gigantisch waren, wusste ich, obwohl ich die leider niemals sehen konnte. Aber wie "Rock-Anarchochen" Fish auf der Bühne abgeht, wie authentisch er seine psychedelisch-poetischen Wortgewaber rüber bringt ist Charisma pur. Die Band klingt obendrein live fast noch besser als von Scheibe. Marillion ist immergrüner Prog-Kult; die Jungs sind ausgesprochen wohltrainierte Musiker, die Creme de la Creme der Studiomusiker übrigens, und das alles auf Script for a Jester's Tear eingekleidet in ein stimmiges Konzept-Gefüge, angefangen mit dem großartigen Epos Script for a Jester's Tear und beendet mit dem nicht minder oppulenten und ausdrucksstarken "Forgotten Sons" Script for a Jester's Tear hat Meilenstein-Charakter im Prog-Bereich, ist die mit Abstand beste, weil unverbogenste Marillion-Scheibe. Nichts gegen Misplaced Childhood, aber dort hört man doch, dass die Jungs bemerkt haben, dass sich selbst mit komplexer Musik gutes Geld verdienen lässt. Und so ist es wie bei so vielen Bands: Die Erstlinge klingen authentisch, geraderaus und stilistisch einmalig, allem Kommendem haftet mitunter krampfhaft an, möglichst innovativ oder eben erfolgreich zu sein. Script for a Jester's Tear ist eine DER 10 Scheiben, die auf meiner einsamen Insel dabei wären ! Auf vielen weiteren Inseln glaube ich auch ;-)) Sie wurden noch besser 3 von 5 PunktenMarillions Debutalbum "Script for a Jester's Tear" ist mit Sicherheit ihr ausufernstes, Prog-lastigstes Album. Aus diesen Gründen mögen Prog-Fanatiker jubeln, mir kommen allerdings die Songstrukturen zu kurz und ein wenig mehr Kompaktheit und dazu noch griffigere Melodien hätten den Songs gut getan. Ein schlechtes Album ist Script.. aber auf keinen Fall, denn jeder Song hat seine genialen Momente, wobei vor allem der Titelsong und The Web mit seiner großartigen Anfangssequenz zu nennen sind. Chelsea Monday dagegen ist etwas monoton und hat schlicht nicht genügend gute Ideen für einen Song dieser Länge. Meiner Meinung nach liegen die Stärken dieses Albums eindeutig in seinen Instrumentalpassagen, und wer herausfinden möchte, welches Potential wirklich hiter Forgotten Sons steckt, der sollte sich die großartige Version auf dem Live-Mitschnitt Real to reel zu Gemüte führen! |
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Stick 2 the Script von Statik SelektahAudio CD von Brick (Groove Attack)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 8,47 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:
Eine Kundenrezension:Hell Yeaaaaaah - Statik Selektah is da B*** ! 4 von 5 PunktenFreunde, ich kannte den Typen bis vor kurzem gar nicht. Ich dachte das ist ein MC, aber falsch, das ist ein DJ! Und dieser DJ ist verdammt gut damn it! Die Beats sind mit Abstand das beste, was ich in diesem Jahr gehört habe, denn sie sind experimentell, mainstream, und innovativ.Herrliche Synthesizer, Drums und Samples vereint. Alles in allem kann man auch nur zu den Gästen auf dem Album gratulieren, sie alle aufzuzählen wäre zuviel des guten. Überwiegend hat SS hier MCs aus der IndieSzene am Start, Talbi Kweli, Joe Scudda, Little Brother, Consequence u.a. , da geht einem das Herz auf! Checkt den Shit aus, 17 verdammt heisse Tracks ! PS: Solche Alben ziehe ich mehr als gerne gegenüber bspw. DJ KHALED vor...., der eigentlich nur Tracks für die Charts mit Gewalt produzieren will und deftig auf die Nase fällt! |
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Marillion - Recital of the Script
DVD von EMI Music Germany GmbH & Co.KG |
Aus der Amazon.de-RedaktionFans werden begeistert sein: Erstmals erscheint auf DVD das Konzert von 1983 im Londoner Hammersmith Odeon, kombiniert mit Aufnahmen aus dem Londoner Marquee (1982). Im Booklet wird extra darauf hingewiesen, dass es sich um "historisch wichtiges Material" handelt, einhergehend mit der Entschuldigung, dass die Aufzeichnungen durchaus einige Unvollkommenheiten aufweisen. So ist z. B. "Market Square Heroes" (live im Marquee) nur in Auszügen zu hören. Auch das Fish-Interview und der Backstage-Blick bieten sicher nicht dass, was der geneigte DVD-Kenner als üppiges Bonus-Material erwarten würde. Das macht aber nichts! Viel wichtiger ist es, hier das letzte Konzert der ursprünglichen Marillion-Besetzung (noch mit Mick Pointer) auf DVD konserviert zu finden. Das Konzert zum Debütalbum Script For A Jester's Tear (nebst den Singles "Market Square Heroes" und "Grendel") ist vor allem für die Fans der ersten Stunde interessant. Neuere Marillion-Fans werden diese Aufnahmen, die optisch nicht viel bis -- mit Verlaub -- fast gar nichts zu bieten haben, wohl schlicht als langweilig abtun. Aber auch das macht nichts! Denn egal ob auf DVD, CD, Vinyl oder im Konzert: Marillion-Songs spielen sich eher im Kopf ab als vor den Augen. --Dirk Ruschepaul ProduktbeschreibungDie erste Karriere der Band von 1982 1987 wurde vor allem vom charismatischen Sänger FISH getragen. Warum, zeigt diese DVD eindrucksvoll! Während das Konzert auf der VHS Veröffentlichung damals auf eine knappe Stunde gekürzt wurde, gibt es hier die volle Packung mit 'ner halben Stunde mehr inklusive der Outtakes The Web und Grendel. Dieser Konzertgenuss wird noch abgerundet durch unveröffentlichtes Material wie eine legendäre Session im Marquee in London 1982, inklusive Backstage-Aufnahmen, und einem Interview mit FISH! Ein Live-Genuss, der klar macht, wie MARILLION damals den ersten Durchbruch zu einer langen Karriere schafften! Ein Muss ebenso für FISH- wie MARILLION-Fans, aber auch für solche, die es noch werden wollen! 5 Kundenrezensionen:Marillion Charismatisch Magisch 5 von 5 PunktenZugegeben, ich bin ein Marillion-Fan der 1. Stunde und deshalb auch etwas voreingenommen. Aber auch für einen nicht so eingefleischten Fan kommt die charismatische Ausstrahlung vom Frontman Fish gut rüber. Früher betitelt mit "Genesis für Arme" finden sich tatsächlich einige Parallelen zu dieser Band mit der Besetzung Gabriel: Auch Fish zeigt hier eine tolle Performance, geschminkt, "kostümiert", ähnlich wie Gabriel zu seinen besten Zeiten... Die Songs sind durchweg klasse. Man kann gar nicht sagen, welcher nun das High-Light der Show ist: Forgotten Sons, The Web, Script for a yesters tear und Market Square Heroes lassen einen eintauchen in die Early Eighty's. Für mich ist ein Höhepunkt Grendel, ein 17-Min-Stück,irre performed und damit den Saal zum Kochen gebracht! Die Stimmung des Publikums im Odeon trägt übrigens zur Magie dieses Konzertes nicht unwesentlich bei. Was die Bild- und Tonqualität angeht, gibt es bestimmt Besseres, ist aber durchaus akzeptabel. Ist halt eben nicht mehr die neueste Aufnahme und ich kann mir vorstellen, daß eine perfektere Aufnahmequalität wohl einiges von der Stimmung schlucken würde. Ein authentisches Stück Musikgeschichte ist auf DVD gebracht worden - ein Muß für jeden "alten" Marillion-Fan, aber nicht nur für die... Es kommt einfach gut rüber. Für Fans, die Fish wirklich mögen 2 von 5 PunktenIch habe diese Musik geliebt. Stundenlang gehört, auf der Zugfahrt zur Uni, in der Mensa, im Schwimmbad. Ab und zu hab ich auch studiert, aber das ist eine andere Geschichte. Zum ersten mal habe ich nun diese Band auf der Flimmerkiste gesehen. Das hätte ich besser nicht getan. Ich empfinde es als geradezu unerträglich mit welcher überzogenen Gestik und wie überaus ernst sich hier der Frontman gibt. Und ich fürchte, er gibt sich nicht nur so, er nimmt sich und seine kleine Welt dermaßen ernst, dass es lächerlich ist. Ich bin froh, dass ich die Musik 20 Jahre genießen konnte, ohne dieses Gehabe vor meinen geistigen Auge zu sehen. Sound und Bild OK. Da fehlt noch etwas Übung... Interessante Studie. 4 von 5 PunktenQuasi als Zeitdokument oder auch als Entwicklungsstand dieser Band ist diese DVD sehr interessant. Vor allem, als Kontrastprogramm zum - man muss es einfach deutlich sagen - viel BESSEREN und mitreißenderen Konzert 'Live from Lereley' von 1987. Es ist spannend zu beobachten, durch wieviel exaltierten Pathos, Schminke, Mimik und Gestik Fish hier noch die Musik und, vor allem, seine Texte unterstreicht (war da nicht noch ein gewisser Peter Gabriel..?). Ja, auch ich bin der Meinung, dass er sich damals noch sehr, sehr ernst nahm. Aber eben dies war ja die Triebfeder für die gefühlvolle Musik und diese verschnörkelte Lyrik, in die Fish auch viel von seinem Innersten reingepackt hat. Unter dem Gesichtspunkt der Optik und Performance der damaligen Phase, wird es auch noch einmal super-spannend, sich die älteren Alben anzuhören (wahrlich nicht der einzige Grund!). Zu den Mankos: 1. Fish kommt zwar noch schlank daher, bewegt seine hünenhafte Gestalt aber eher ungelenk, was ein ästhetisches Empfinden nicht so recht aufkommen lassen will. Auch ist er stimmlich bei dieser Aufnahme nicht immer überzeugend, vor allem an den Stellen, wo es gilt Höhen zu erklimmen oder Power rein zubringen. 2. Vom Frontman kommt alles ein Stück übertrieben daher, während die anderen Jungs total steif ihre Sachen runterspielen. Vor allem Rothery (Gitarre) und Kelly (Keys) wirken noch wie etwas überforderte Gymnasiasten. Und das Schlimmste am Ganzen ist, dass man gezwungen ist diesem stümperhafen Drummer nicht nur zu zuhören, sondern ihn auch noch zu sehen. Grausam amateurhaft, Hr Pointer! Er durfte ja auch bald danach gehen. Allein der Bassist Trawavas versucht hier noch was zu bewegen, hüpft ohne Unterlass, für mich der überzeugendste Musiker dieses Konzertes. 3. Schließlich war hier noch jemand hächst-amateurhaftes am Werke: Der Kameramann! Die Einstellungen sind teilweise einfach falsch, Fish verschwindet plötzlich aus dem Bild, wird dann mühsam wieder gefunden. Auf uninteressante Stellen wird gezoomt, das Spannendere wird ausgelassen. Auch ein dickes Minus. Als großer Fan der frühen Phase, also der 'Fish-Ära' bringe ich es nicht übers Herz, noch ein Sternchen weniger zu geben... Testament of time 5 von 5 PunktenDieses Konzert in der Originalbesetzung ist für mich das grossartigste, was diese Band je veröffentlicht hat. Nicht nur die äusserst vielschichtigen Songs und tiefgründigen Texte, auch die Performance ist überragend. In erster Linie der stimmliche sowie der optische Auftritt des charismatischen Frontmanns Fish macht dieses Konzert zu einem Meisterwerk. Großartig 5 von 5 PunktenIch persönlich kann diese DVD für alle Fans von Marillion nur empfehlen!Sicher,der Ton ist in Stereo,aber die Aufnahme ja auch von 1983.Als ich die DVD mir ansah,fühlte ich mich wieder wie 16,den da hatte ich das Glück,Marillion Live sehen zu dürfen!!! Ich kann nur eins sagen: GROSSARTIG!!! |
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Script of the Bridge [25th Ann von ChameleonsAudio CD von Import (Megaphon Importservice)Preis bei Amazon: EUR 13,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Eine Kundenrezension:Endlich wieder erhältlich! 5 von 5 PunktenWar es seit Jahren nur möglich, diese wunderbare CD zu horrenden Preisen gebraucht zu bekommen, so bietet sich nun endlich die Möglichkeit, sie wieder auf "normalem" Wege zu erwerben! Die Chameleons haben nie den richtig großen Erfolg gehabt, aber nichtsdestotrotz ihre hörbaren Einflüsse bei vielen Bands (Interpol, Editors, She Wants Revenge usw.) hinterlassen. Ihre melancholische Musik geht weniger in die gothisch-rockende Richtung wie bei den Sisters Of Mercy, The Mission oder Fields Of The Nephilim, sondern vielmehr in den Wave-Bereich mit herrlich perlenden Gitarren und der ausdrucksstarken Stimme von Mark Burgess. Die Schaffensphase der Band war kurz, sodass von 1983 bis 1987 lediglich vier Alben veröffentlicht wurden, von denen dieses nun das Debüt ist. Die Chameleons haben ein großartiges Gespür für Atmosphären und Melodien, was sie dem unbedarften Zuhörer im Grunde leichter zugänglich machen sollten als zum Beispiel Joy Division und Bauhaus, die in der Regel deutlich sperriger agierten. Wer also eines der einflussreichsten Alben der Postpunk- und New-Wave-Zeit sein eigen nennen möchte, sollte hier zugreifen! Zudem gibt es als Bonus noch einen schönen Mitschnitt eines Konzertes in Bremen. Gerade für Fans der zurzeit so erfolgreichen oben schon genannten Bands können hier eine wahre Offenbarung erleben! |
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Script for a Jester'S Tear von MarillionAudio CD von Disky Comm (ALIVE)Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 3,65 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1996 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionDie Vorbilder von Marillion sind unüberhörbar: Genesis zu Zeiten von Peter Gabriel. Aber auch Anklänge an Pink Floyd, Yes und vielleicht sogar Jethro Tull sind auf Script For A Jester's Tear zu hören. Mit ihrem 1983er Debütalbum verhalfen Marillion dem dahinsiechenden Progressive- oder Art-Rock zu neuem Glanz. Genauso wie damals Peter Gabriel setzen auch Marillion auf große Gefühle und theatralische Posen. Der ständige Wechsel von intimer Erzählung und gigantischer Soundstruktur, von Minnesang und Predigt fasziniert. Die epischen Stücke von Marillion sind mal tragisch ("Script For A Jester's Tear"), mal romantisch ("Chelsea Monday"), mal politisch ("Forgotten Sons"), mal süffisant ("Garden Party"), dabei aber immer phantastisch und phantasievoll. Die exzentrischen und exzellenten Texte aus der Feder des kreativen Kopfes Fish und die farbenfrohen, mal bombastischen, mal minimalistischen Musikbilder von Steve Rothery, Mick Pointer, Mark Kelly und Pete Trewavas machen Script For A Jester's Tear zu einem Klassiker des Genres, der in seiner Komplexität nur noch vom Nachfolge-Album Fugazi erreicht wird. Bespräche ich hier ein Buch und keine Platte, könnte ich schreiben: Marillion sind episch, dramatisch und lyrisch. Marillion sind zu Musik geronnene Literatur. --Dirk Ruschepaul ProduktbeschreibungScript For A Jesters Tear 2 Kundenrezensionen:Ein Stück Musikgeschichte 5 von 5 Punkten"So here I am once more, in the playground of the broken hearts." Der Beginn einer legendären Band im Bereich des Neo-Prog. Schon von den ersten Takten ist klar, dass diese Band etwas Besonderes ist. Von dem geflüsterten ersten Satz bis hin zum letzten Ton von FORGOTTEN SONS, beweisen MARILLION, dass sie tatsächlich die legitimen Nachfolger großer Bands aus dem Bereich der progressiven Musik sind, wie etwa GENESIS zu Zeiten von PETER GABRIEL. Aber Parallelen und musikalische Anknüpfungspunkte bedeuten nicht automatisch, dass es sich hier um dieselbe Art des Musikmachens geht. Vielmehr kann man MARILLION anmerken, dass die Art von GENESIS aber auch den anderen britischen Prog-Urgesteinen wie YES einen Eindruck darauf hatte, wie die Band selber Musik macht. Getragen wird die Musik von den sphärisch-elegischen Keyboards von MARK KELLY, den lyrisch-verträumten Gitarren eines STEVE ROTHERY, dem akzentuierten, präzisen und stets melodischen Bass-Spiel von PETE TREWAVAS über den sehr zurückhaltenden Drums von MICK POINTER (heute ARENA). Darüber thront die Stimme von DEREK DICK alias FISH, der zu den ausdrucksstärksten und emotionalsten Sängern des Genres gehört. Auch von seiner sehr extrovertierten und farbenfrohen Art ähnelt er dem GENESIS-Ursänger PETER GABRIEL. Und auch die Lyrics erinnern in ihrer phantasievollen Art an die frühen GENESIS. Die Texte erschließen sich häufig nicht offensichtlich, und bieten damit für jeden Hörer individuelle Möglichkeiten der Interpretation. Die Themen bedienen die gesamte Palette der menschlichen Emotionen - von Selbstzweifeln, Entfremdung, Herzschmerz aber auch den Folgen des Drogenmissbrauchs, die Probleme eines Soldaten (auf der einen Seite als Person als auf der anderen Seite auch des Befehlsempfängers) und eine augenzwinkernde Betrachtung des Standeswesens. Die Musik ist nicht progressiv im Sinne von allzu komplexen Rhythmen und vertrackten Metren, auch die einzelnen Instrumentalisten legen in ihren Soli keinen Wert auf technische Kabinettstückchen, sondern sind immer songdienlich. Bei MARILLION steht stets der Song im Vordergrund, dem alles untergeordnet wird. Darüber geht aber nie die Spielfreude verloren, es ist in diesem Rahmen aber auch Platz für schöne, manchmal auch gedankenverlorene Soli und minutenlange rein instrumentale Passagen. Produzent NICK TAUBER und Mixer SIMON HANHART verschafften MARILLION schon 1983 einen wunderbaren warmen und erdigen Sound, der hervorragend zu den instrumentalen Eigenschaften der Musiker passt und dem Ganzen dadurch zu einem wohlig-warmen Gefühl der Intimität beim Zuhören führt. Den Namen borgten" sich MARILLION von Fantasy-Autor JRR TOLKIEN (Herr der Ringe) und dessen Buch THE SILMARILLION, das die Vorgeschichte zu THE LORD OF THE RINGS bildet. Auch hier könnte man was die Ideenvielfalt, lyrische Ausdruckskraft, Detail-Verliebtheit, epischer Breite, Humor und Freude Parallelen feststellen. Auch im Artwork für das Album (von Mark Wilkinson) wird schon eine Konstante für die folgenden Alben gelegt: der traurige Narr (JESTER), den FISH live oft auch selbst darstellte mit Make-up und Verkleidung. Aber die Farben seines Kostüms verblassen bereits, so dass eher eine düstere Figur zurückbleibt, was auch eher zu der düsteren Stimmung vieler Songs passt. Wer sich auf MARILLION einlassen will, sollte viel Zeit mitbringen, denn viel zu häufig wird die Band auf einen Song (KAYLEIGH von MISPLACED CHILDHOOD) reduziert, der zu DEN Pop-Songs der 80er-Jahre gehörte, aber nicht wirklich repräsentativ für das musikalische Schaffen der fünf Schotten ist. Vielmehr braucht man als Hörer Geduld, um die Musik der Band in all ihren Schichten zu erfassen. Aber Freunde von Bands wie PINK FLOYD und den bereits mehrfach erwähnten Ur-GENESIS oder aber eines PETER GABRIELS könnten hier noch mehr Futter für ihre Sinne finden - und SCRIPT FOR A JESTER'S TEAR ist der beste Einstiegspunkt. Das Album wurde 1997 neu aufgelegt, zusammen mit einigen B-Seiten, raren Demo-Aufnahmen sowie der ersten Single der Band MARKET SQUARE HEROES (veröffentlicht 1982, Platz 60 in den britischen Charts), die überraschenderweise auf keinem regulären Album der Band zu finden war, aber dennoch in keiner Sammlung fehlen sollte, denn der Song ist einfach exzellent. Bei den weiteren Songs auf der zweiten CD wird zudem deutlicher als noch auf der ersten Seite, warum MARILLION lange als GENESIS-Klone verschrien waren. Insbesondere Stücke wie THREE BOATS DOWN FROM THE CANDY mit leichten Anklängen an die GENESIS-Alben FOXTROT oder aber auch an WIND AND WURTHERING oder aber das 19-minütige GRENDEL, das in etwa die MARILLION-Variante des GENESIS-Klassikers SUPPER'S READY ist. Aber spätestens mit dem Nachfolger-Album FUGAZI konnten MARILLION diese Kritiken ein Stück weit zerstreuen. Und spätestens ab MISPLACED CHILDHOOD waren die Vergleich obsolet, zumal sich GENESIS in der selben Phase eher von der Progressiven Musik verabschiedeten und sich selbst an Pop-Musik versuchten, was kommerziell erfolgreicher aber aus musikalischer Sicht desaströs war. MARILLION - SCRIPT FOR A JESTER'S TEAR - Ein Stück Musikgeschichte 5 von 5 PunktenDer Beginn einer legendären Band im Bereich des Neo-Prog. Schon von den ersten Takten ist klar, dass diese Band etwas Besonderes ist. Von dem geflüsterten ersten Satz bis hin zum letzten Ton von FORGOTTEN SONS, beweisen MARILLION, dass sie tatsächlich die legitimen Nachfolger großer Bands aus dem Bereich der progressiven Musik sind. Getragen wird die Musik von den sphärisch-elegischen Keyboards von MARK KELLY, den lyrisch-verträumten Gitarren eines STEVE ROTHERY, dem akzentuierten, präzisen und stets melodischen Bass-Spiel von PETE TREWAVAS über den sehr zurückhaltenden Drums von MICK POINTER (heute ARENA). Darüber thront die Stimme von DEREK DICK alias FISH, der zu den ausdrucksstärksten und emotionalsten Sängern des Genres gehört. Die Texte erschließen sich häufig nicht offensichtlich, und bieten damit für jeden Hörer individuelle Möglichkeiten der Interpretation. Die Themen bedienen die gesamte Palette der menschlichen Emotionen - von Selbstzweifeln, Entfremdung, Herzschmerz aber auch den Folgen des Drogenmissbrauchs, die Probleme eines Soldaten (auf der einen Seite als Person als auf der anderen Seite auch des Befehlsempfängers) und eine augenzwinkernde Betrachtung des Standeswesens. Die Musik ist nicht progressiv im Sinne von allzu komplexen Rhythmen und vertrackten Metren, auch die einzelnen Instrumentalisten legen in ihren Soli keinen Wert auf technische Kabinettstückchen, sondern sind immer songdienlich. Bei MARILLION steht stets der Song im Vordergrund, dem alles untergeordnet wird. Darüber geht aber nie die Spielfreude verloren, es ist in diesem Rahmen aber auch Platz für schöne, manchmal auch gedankenverlorene Soli und minutenlange rein instrumentale Passagen. Wer sich auf MARILLION einlassen will, sollte viel Zeit mitbringen, denn viel zu häufig wird die Band auf einen Song (KAYLEIGH von MISPLACED CHILDHOOD) reduziert, der zu DEN Pop-Songs der 80er-Jahre gehörte, aber nicht wirklich repräsentativ für das musikalische Schaffen der fünf Schotten ist. Vielmehr braucht man als Hörer Geduld, um die Musik der Band in all ihren Schichten zu erfassen. Das Album wurde 1997 neu aufgelegt, zusammen mit einigen B-Seiten, raren Demo-Aufnahmen sowie der ersten Single der Band MARKET SQUARE HEROES (veröffentlicht 1982, Platz 60 in den britischen Charts), die überraschenderweise auf keinem regulären Album der Band zu finden war, aber dennoch in keiner Sammlung fehlen sollte, denn der Song ist einfach exzellent. Bei den weiteren Songs auf der zweiten CD wird zudem deutlicher als noch auf der ersten Seite, warum MARILLION lange als GENESIS-Klone verschrien waren. Insbesondere Stücke wie THREE BOATS DOWN FROM THE CANDY mit leichten Anklängen an die GENESIS-Alben FOXTROT oder aber auch an WIND AND WURTHERING oder aber das 19-minütige GRENDEL, das in etwa die MARILLION-Variante des GENESIS-Klassikers SUPPER'S READY ist. Aber spätestens mit dem Nachfolger-Album FUGAZI konnten MARILLION diese Kritiken ein Stück weit zerstreuen. Und spätestens ab MISPLACED CHILDHOOD waren die Vergleich obsolet, zumal sich GENESIS in der selben Phase eher von der Progressiven Musik verabschiedeten und sich selbst an Pop-Musik versuchten, was kommerziell erfolgreicher aber aus musikalischer Sicht desaströs war. |
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The Man Who Can'T Be Moved/Basic von the ScriptAudio CD von Phonogenic (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 3,95, Angebote ab EUR 3,08 Erscheinungsdatum: August 2008 |
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Script for a Jester'S Tear (+B von MarillionAudio CD von EMI (EMI)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 9,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1997 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
5 Kundenrezensionen:Ein Stück Musikgeschichte 5 von 5 Punkten"So here I am once more, in the playground of the broken hearts." Der Beginn einer legendären Band im Bereich des Neo-Prog. Schon von den ersten Takten ist klar, dass diese Band etwas Besonderes ist. Von dem geflüsterten ersten Satz bis hin zum letzten Ton von FORGOTTEN SONS, beweisen MARILLION, dass sie tatsächlich die legitimen Nachfolger großer Bands aus dem Bereich der progressiven Musik sind, wie etwa GENESIS zu Zeiten von PETER GABRIEL. Aber Parallelen und musikalische Anknüpfungspunkte bedeuten nicht automatisch, dass es sich hier um dieselbe Art des Musikmachens geht. Vielmehr kann man MARILLION anmerken, dass die Art von GENESIS aber auch den anderen britischen Prog-Urgesteinen wie YES einen Eindruck darauf hatte, wie die Band selber Musik macht. Getragen wird die Musik von den sphärisch-elegischen Keyboards von MARK KELLY, den lyrisch-verträumten Gitarren eines STEVE ROTHERY, dem akzentuierten, präzisen und stets melodischen Bass-Spiel von PETE TREWAVAS über den sehr zurückhaltenden Drums von MICK POINTER (heute ARENA). Darüber thront die Stimme von DEREK DICK alias FISH, der zu den ausdrucksstärksten und emotionalsten Sängern des Genres gehört. Auch von seiner sehr extrovertierten und farbenfrohen Art ähnelt er dem GENESIS-Ursänger PETER GABRIEL. Und auch die Lyrics erinnern in ihrer phantasievollen Art an die frühen GENESIS. Die Texte erschließen sich häufig nicht offensichtlich, und bieten damit für jeden Hörer individuelle Möglichkeiten der Interpretation. Die Themen bedienen die gesamte Palette der menschlichen Emotionen - von Selbstzweifeln, Entfremdung, Herzschmerz aber auch den Folgen des Drogenmissbrauchs, die Probleme eines Soldaten (auf der einen Seite als Person als auf der anderen Seite auch des Befehlsempfängers) und eine augenzwinkernde Betrachtung des Standeswesens. Die Musik ist nicht progressiv im Sinne von allzu komplexen Rhythmen und vertrackten Metren, auch die einzelnen Instrumentalisten legen in ihren Soli keinen Wert auf technische Kabinettstückchen, sondern sind immer songdienlich. Bei MARILLION steht stets der Song im Vordergrund, dem alles untergeordnet wird. Darüber geht aber nie die Spielfreude verloren, es ist in diesem Rahmen aber auch Platz für schöne, manchmal auch gedankenverlorene Soli und minutenlange rein instrumentale Passagen. Produzent NICK TAUBER und Mixer SIMON HANHART verschafften MARILLION schon 1983 einen wunderbaren warmen und erdigen Sound, der hervorragend zu den instrumentalen Eigenschaften der Musiker passt und dem Ganzen dadurch zu einem wohlig-warmen Gefühl der Intimität beim Zuhören führt. Den Namen borgten" sich MARILLION von Fantasy-Autor JRR TOLKIEN (Herr der Ringe) und dessen Buch THE SILMARILLION, das die Vorgeschichte zu THE LORD OF THE RINGS bildet. Auch hier könnte man was die Ideenvielfalt, lyrische Ausdruckskraft, Detail-Verliebtheit, epischer Breite, Humor und Freude Parallelen feststellen. Auch im Artwork für das Album (von Mark Wilkinson) wird schon eine Konstante für die folgenden Alben gelegt: der traurige Narr (JESTER), den FISH live oft auch selbst darstellte mit Make-up und Verkleidung. Aber die Farben seines Kostüms verblassen bereits, so dass eher eine düstere Figur zurückbleibt, was auch eher zu der düsteren Stimmung vieler Songs passt. Wer sich auf MARILLION einlassen will, sollte viel Zeit mitbringen, denn viel zu häufig wird die Band auf einen Song (KAYLEIGH von MISPLACED CHILDHOOD) reduziert, der zu DEN Pop-Songs der 80er-Jahre gehörte, aber nicht wirklich repräsentativ für das musikalische Schaffen der fünf Schotten ist. Vielmehr braucht man als Hörer Geduld, um die Musik der Band in all ihren Schichten zu erfassen. Aber Freunde von Bands wie PINK FLOYD und den bereits mehrfach erwähnten Ur-GENESIS oder aber eines PETER GABRIELS könnten hier noch mehr Futter für ihre Sinne finden - und SCRIPT FOR A JESTER'S TEAR ist der beste Einstiegspunkt. Das Album wurde 1997 neu aufgelegt, zusammen mit einigen B-Seiten, raren Demo-Aufnahmen sowie der ersten Single der Band MARKET SQUARE HEROES (veröffentlicht 1982, Platz 60 in den britischen Charts), die überraschenderweise auf keinem regulären Album der Band zu finden war, aber dennoch in keiner Sammlung fehlen sollte, denn der Song ist einfach exzellent. Bei den weiteren Songs auf der zweiten CD wird zudem deutlicher als noch auf der ersten Seite, warum MARILLION lange als GENESIS-Klone verschrien waren. Insbesondere Stücke wie THREE BOATS DOWN FROM THE CANDY mit leichten Anklängen an die GENESIS-Alben FOXTROT oder aber auch an WIND AND WURTHERING oder aber das 19-minütige GRENDEL, das in etwa die MARILLION-Variante des GENESIS-Klassikers SUPPER'S READY ist. Aber spätestens mit dem Nachfolger-Album FUGAZI konnten MARILLION diese Kritiken ein Stück weit zerstreuen. Und spätestens ab MISPLACED CHILDHOOD waren die Vergleich obsolet, zumal sich GENESIS in der selben Phase eher von der Progressiven Musik verabschiedeten und sich selbst an Pop-Musik versuchten, was kommerziell erfolgreicher aber aus musikalischer Sicht desaströs war. eines der besten Debütalben aller Zeiten... 5 von 5 PunktenScript for a Jester's Tear (1983 - Fish, Kelly, Pointer, Trewavas, Rothery) Marillion waren zusammen mit "IQ" und teilweise auch "Pendragon" die Wegbereiter des Neo-Progs in den frühen 80er Jahren. Inspirationsquelle dieser Musik waren vor allem die frühen Genesis. Als einzige Vertreter des Genres erreichten Marillion mit ihrer Musik dabei einen großen Bekanntheitsgrad und verkauften vor allem ihre letzten Alben mit Fish erfolgreich. Die in etwa zu gleicher Zeit beginnenden "IQ" hingegen, die für mich die um einiges bessere Musik spielen, sind außer in Progrockkreisen niemanden bekannt. In gewisser Weise genießen Marillion somit einen besonderen Status in der Neo-Prog Szene, da sie es sogar schafften, Singlehits in die Charts zu bringen. Das Debutalbum der Band bietet sehr lange, lyrische und stimmungsvolle Lieder. Der Gesang von Fish ist dabei sehr variantenreich, von gefühlvollen bis wütenden Stimmungen reicht hier seine Interpretation. Die Musik von Marillion wird dabei von Keyboards und Gitarre bestimmt - allerdings gibt es nicht ganz so lange Instrumentalpassagen wie bei anderen Gruppen des Genres, da hier die Musik mehr mit und von den Texten auch lebt. Das Titelstück "Script for a Jester's Tear" beginnt mit den bedeutungsvollen Worten: "So here I am once more, in the playground of the broken hearts..." und bildet den beeindruckenden Anfang eines Albums, das - obwohl ein Debut - sehr ausgereift klingt. Als Vergleich sei hier das im selben Jahr erschienene "Tales from the lush attic" von "IQ" erwähnt, bei dem die Musik zwar mehr symphonischen Progrock bietet, dafür aber hier und da noch von der Produktion her unreif klingt (drei Tage dauerte diese nur, während Marillion mehrere Monate Zeit hatten im Studio). Die anderen Lieder auf dem Album spielen fast alle auf dem gleichen hohen Niveau wie das Titelstück, wobei aber die Komplexität der Vorgänger aus den 70er Jahren nicht erreicht wird. Herausragen tut für mich noch "The Web", das eine sehr dichte Stimmung erzeugt und wenn Fish zu Beginn die Enge eines kleinen Zimmers besingt, kann man die Beklemmung regelrecht spüren. "Garden Party" ist ein Liveklassiker der Band, es wird eine versnobte englische Gartenparty besungen und die gewiß bekannteste Zeile des Liedes ist "I'm rocking, I'm fucking..." "Chelsea Monday" wartet im Mittelteil mit einem längeren Gitarrensolo von Steve Rothery auf, der zur einen Hälfte den Sound in den frühen Jahren von Marillion charakterisiert. Marillion leben in dieser Zeit sehr auch von Fishs Präsenz, so wie dereinst Peter Gabriel Genesis ein Profil verleihte, was die zweite Hälfte des Sounds von Marillion ausmacht. Ich halte "Script for a Jester's Tear" für ein wirklich gutes Album. Als Meilenstein des Progrocks sehe ich es aber nicht. Marillion waren Vorreiter der Neo-Prog Bewegung und in diesem Kontext gesehen ist das vorliegende Album gewiß ein Eckpfeiler für anderen Bands gewesen. Das Album sollte in keiner Sammlung fehlen, bietet es doch einige brilliante Songs. Approach - Death - Friend 5 von 5 PunktenMein absolutes Lieblingsalbum aller Zeiten. Was die Jungs da als Erstlingswerk hingekriegt haben ist schon genial. Forgotten sons mag ich schon 1000x gehört haben, es jagt mir immer noch eine Gänsehaut rauf und runter. Wer Melody-Rock mag, wunderbare Gitarrenklänge, phärisches Keyboard und Fishies Stimme dazu - zugreifen. Let the blood flow (Grendel) Nicht fish nicht Fleisch 2 von 5 PunktenAls Marillion nach dem Erscheinen seines Erstlings als Genesis-Nachfolger ausgelobt wurde, war wohl mehr der Wunsch Vater des Gedanken. Die Kunstrock-Dinosaurier Yes und Genesis waren personell und stilistisch ausgeblutet, ein Ersatz für die Fans mußte her. Mit Marillion griff man meiner Meinung nach hier aber genauso daneben wie seinerzeit mit Nazareth als Deep Purple-Nachfolger. Stellenweise klingt Marillion zwar ein bißchen wie Genesis (oder auch Gentle Giant), dort, wo die melodischen Figuren eines Tony Banks oder das Timbre eines Peter Gabriel nachgeahmt werden. Aber insgesamt müßte man einen typischen Genesis-Titel schon mit halber Geschwindigkeit spielen und alle Bandmitglieder bitten, nur ihren linken Arm zu benutzen, um in etwa in die Nähe der blutleeren Arrangements von Marillion zu gelangen. Und auch die psychologisierten und philosophierenden Texte, die fish mit häufig übertriebenem Pathos zum Besten gibt, haben nichts mit dem vielschichtigen Surrealismus der Gabrielschen Epen gemein. Verläßt man den Vergleich mit den Großen des Kunstrock bleibt eine Band, die spürbar gerne dorthin gehören würde, der aber die technischen Möglichkeiten ebenso fehlen wie die Inspiration. Dort, wo Marillion geradliniger wird (wie später mit Kayleigh), finden sie eher auf den Boden. Das Beste, was sich über Marillion sagen läßt: Sie haben einen Sound und einen Stil, den man wiedererkennt - aber es fehlt ihm einfach an Originalität. Vom Allerbesten 5 von 5 PunktenVor langer Zeit habe ich die Platte rauf und runter gehört und sie mir jetzt aus Gründen der Sentimentalität als CD bestellt. Jetzt liegt sie im Player und ich stelle fest, daß sie nichts von ihrer Klasse verloren hat, mich nach Jahren sofort wieder vom Hocker haut und mit Sicherheit (für mich) zum Allerbesten überhaupt gehört. Das ist absolut subjektiv, zugegeben, aber ich find' sie einfach "total geil". |
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Breakeven/Basic von the ScriptAudio CD von Phonogenic (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 1,46 Erscheinungsdatum: Dezember 2008 |
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The Man Who Can'T Be Moved/Premium von the ScriptAudio CD von Phonogenic (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 2,49 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2008 |
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ProduktbeschreibungTHE MAN WHO CAN T BE MOVED/PRE Eine Kundenrezension:Großes Kino 5 von 5 PunktenVon "We cry" war ich ja schon begeistert, aber was die drei Iren mit "The man who can't be moved" abliefern ist wirklich Balladenmaterial vom Allerfeinsten. Eine herrlich unkitschige, textlich gut geschriebene Herbstballade mit tollen Melodieverläufen, die im Ohr hängen bleibt und als Topping Danny O'Donoghues 1A-Gesang. Eine meiner Balladen 2008. |
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