|
| |
|
Tarpan Seasons von Solveig SlettahjellAudio CD von Emarcy Records (Universal)Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 11,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Intensive Entschleunigung 5 von 5 Punkten~ Das Slow Motion Orchestra, das bisher gemeinsam mit seiner Sängerin Solveig Slettahjell als "Quintett" formierte, macht seinem Motto erfreulicherweise wieder einmal alle Ehre. Auch beim kürzlich erschienenen neuen Album "Tarpan Seasons" ist diese Begleitung für die norwegische Sängerin ein Glücksfall. Besser könnte der unverkennbare Gesang der 38-jährigen wohl kaum ergänzt und gleichzeitig getragen werden. Ihre Stimme ist im selben Atemzug sanft und intensiv. Kaum eine haucht so kraftvoll, kaum eine singt selbst aus vollem Hals so weich wie sie. Dabei untermalen und umgarnen sie die Begleitinstrumente wesensgleich behutsam. Selbst wenn ein Bläser oder eine Orgel ein Solo spielen und zusätzliche Dynamik erzeugen, treten sie nie ganz in den Vordergrund. So entsteht eine unvergleichlich harmonische, fast träumerische Atmosphäre. Auch wenn diesmal das Anfangsstück zunächst etwas betriebsamere Gangart andeutet, die für einige Momente entfernt an den unorthodoxen Rhythmuspark eines Tom Waits erinnern mag, hat sich das Konzept der Formation nicht geändert, wozu auch, denn es funktioniert, wie bei den fünf Alben bisher, wieder wunderbar. Lediglich entsteht der Eindruck, als seien Begleitung und Stimme weiter ein wenig miteinander gereift oder auch zusammengewachsen. Keineswegs wäre das bisher zu vermissen gewesen, aber es ist schön, mitzuverfolgen, wie gutes mit den Jahren immer noch ein wenig besser, homogener oder dichter wird. Dabei klingt die Produktion keineswegs perfektionistisch, arrogant oder gar abgebrüht. Im Gegenteil, die klangliche wie rhythmische Reduziertheit und Zartheit macht ihre Ausstrahlung so nahbar und intensiv, wie nur wenige Künstler das hinbekommen. Wer sich die gute Dreiviertel Stunde auf das Album einlässt, den entführt Frau Slettahjell mit "Slow Motion" in einen erlesenen mentalen Kurzurlaub. Übrigens auch Live ein besonderer Genuss. Die Wiederentdeckung der Langsamkeit 5 von 5 PunktenEin Album wie aus einem Guss. Das Slow Motion Orchester macht seinem Namen alle Ehre und arbeitet sich von Note zu Note und Takt zu Takt vor. Solveig Sletahjell liefert die famose Vokalbegleitung dazu, ihre Stimme setzt ganz unaufgeregt die notwendigen Akzente. Selten hat mich ein Album beim ersten Hören so beeindruckt. Jazzpuristen werden aufschreien, aber der Mix machts und der ist eher von der schwermütigen Sorte. Klarer Kauftipp. HiFi-Scheibe 5 von 5 PunktenIch mag diese Art von U-Musik mit Anspruch. Die klangichen Eigenschaften und die Transparenz der Aufnahmen sind Spitze! Mir gefällt dieser Mix aus Jazz, Songwriter, Blues, Folk und Pop einfach nicht. Klingt für mich sehr langweilig. 2 von 5 PunktenLeider kann ich dem neuen Album von Solveig nicht mehr als zwei Sterne verleihen, denn es gefällt mir schlicht und ergreifend einfach nicht. Waren die Stimme und die Arrangements der Songs auf "Domestic songs" noch besonders klingend und eine Abwechslung zum Pop-Einheitsbrei der Charts, so kann ich den neuen Songs einfach nichts besonderes abgewinnen. Es plätschert zwischen Songwriter-Pop, Jazz, Soul, Blues und Folk dahin, bringt wenig Melodien zum Vorschein und auch ihre etwas Stimme nervt mich über viele Strecken. Ich entdecke nur wenig Melancholie, viele Ecken und Kanten, die mir einfach zu viel sind, gelangweilte, vertrackte Rhythmen und meine Geduld platzt nach den ersten vier Songs schon. Ab und an kommen ein paar nette Effekte durch, können aber nicht wirklich überzeugen. Schade. ...nicht schon wieder... 5 von 5 Punktennicht schon wieder eine chantreuse, die sich an irgendeinem ausgelutschten songbook versündigt, dachte ich beim lesen der tracklist, so vertraut klingen die titel. gleich auf den zweiten blick offenbart sich aber, dass das völlig neues songmaterial ist, gleichwohl auf einem niveau mit gültigkeit und vorerst nicht absehbarem ablaufdatum. dazu sind die meisten lieder von frau slettahjell (was für ein name!), der rest von den mitgliedern ihrer großartigen band. das "slow motion orchestra" macht seinem namen auch alle ehre. die band rumpelt und groovt so dahin, dass es mitunter an tom waits' hintergrund erinnert, allerdings ist hier die qualität des songwritings nicht ganz so hoch (wenn auch manchmal sehr nah dran!), dafür ist das spectrum breiter. die musik ist nicht wirklich einzuordnen, verbreitet schon etwas nordisches flair, könnte teilweise aber auch in den südstaaten entstanden sein. das passt vielleicht stellenweise auch als soundtrack zu einem david lynch oder jim jarmush-film. der klangteppich breitet sich vernebelnd in alle richtungen aus und streift dabei die genres country, jazz und blues ohne jemals eindeutig zuordenbar zu werden. gesangstechnisch ist die dame auf hohem niveau unterwegs, ein wenig fehlt mir die unverwechselbarkeit, auf grund des hohen gesamtlevels empfinde ich das aber ausnahmsweise als sekundär. die aufnahme ist übrigens schlichtweg perfekt, nicht allzu poliert, sondern genau mit der richtigen dosis unsauberkeit versehen, um nicht mit bedingungslosem schönklang anzuöden. sehr direkt und unmittelbar ist das eingefangen, grob- und feindynamik sind perfekt balanciert, das macht auch vom klang her einen riesenspass und somit volle punktezahl, wenn nicht mehr! wieder mal eine entdeckung für meine gar nicht kleine frauenmusikabteilung, musik abseits des mainstreams, sehr fein! aus meiner sicht ein klarer tipp! |
|
|
Silver von Solveig SlettahjellAudio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 8,98, Angebote ab EUR 7,82 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2006 |
Tracks:
2 Kundenrezensionen:Slowjazz vom Feinsten 5 von 5 PunktenHallo, wer langsamen, nordic Jazz mag ist bei Solveig Sletthjell genau richtig. Habe diese Dame auf der JazzBaltica live erleben dürfen und konnte mich kaum zurückhalten dieser Musik und der Frau das Attribut hervorragend zu verpassen. Also musste ich mir diese Scheibe kaufen. Es ist ein ruhiger, transzendenter Sound der hier einem angeboten wird. Vieles was aus unseren nördlichen Nachbarländern kommt ist durch die Landschaft und die Lichtverhältnisse in dieser Stimmung, man denke nur an Jan Garbarek oder Esbjörn Svenson. Glücklicherweise werden die Konzerte der JazzBaltica auf 3SAT (wenn auch nachts) ausgestrahlt, so dass ich das Konzert auch aufzeichnen konnte. Also Supermusik unbedingt kaufen. Fünf Gänge zurück schalten, sich zurück lehnen und träumen 5 von 5 PunktenNach Ihrem Erstlingswerk mit dem Slow Motion Orchestra tritt Solveig Slettahjell dieses Mal in einer kleineren Besetzung mit dem Slow Motion Quintet auf. Ich weiß nicht ob es am Namen "Slow Motion" liegt, denn auch dieses Mal ist es wieder eine Scheibe die sehr, sehr leise,langsam und zurückhaltend ist. ist. Oder liegt es an der skandinavischen Weite, welche die Musiker widerspiegeln? Die Musik ladet zum Verweilen ein, zum Abtauchen, Seele baumeln lassen. Hier muss man 5 Gänge zurück schalten, sich zurücklehnen und träumen anfangen. Die Interpretationen von z.Bsp. What is this thing called love sind sehr innovativ und spannend. Slettahjell debütiert auch mit Ihrem ersten eigenem Stück "D. Parkers wisdom". Ebenso wie das Erstlingswerk "Slow Motion Orchestra" kann ich diese Scheibe nur empfehlen. |
|
|
Pixiedust von Solveig SlettahjellAudio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 8,98, Angebote ab EUR 4,65 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2006 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-Redaktion"Slow motion", das ist Solveig Slettahjells musikalisches Leitmotiv. "Slow Motion", so nennt sich auch das Quintett, mit dem die norwegische Sängerin ihr neues Album Pixiedust (ihr Debüt für ACT Music) aufgenommen hat. Slettahjell singt intim, introvertiert, die Tempi der gefühlsbetonten Lieder sind verhalten, die Atmosphäre ist vorwiegend andächtig und warm. Besonders charmant gestaltet sich das sensible Zusammenspiel der Band um sie herum: kein Ton zur falschen Zeit, jede Note hat Sinn, hat Seele, es geschieht nichts nebenbei. In die kunstvolle Sparsamkeit mischen sich raffinierte elektronische Effekte, manchmal, ganz gezielt. Das Augenmerk auf jedem einzelnen Moment ist es, was die Musik so intensiv macht. Sie bewegt sich zwischen Jazz, Folklore und ein wenig Pop, gewinnt ihre Eigenwilligkeit durch zarte avantgardistische Zugaben. Sloveig Slettahjell, 34 Jahre alt, war sieben Jahre lang Schülerin von Sidsel Endresen an der norwegischen Musikakademie Jazz. Sie begann ihre Laufbahn mit Country, Jazz und norwegischen Folksliedern, arbeitete danach häufig mit Vokalensembles, die experimentierfreudige Programme aus Jazz, zeitgenössischer Klassik und Improvisation zur Aufführung brachten. 2005 erhielt sie mit ihrem Slow Motion Quintet den norwegischen Grammy ("Spellemannsprisen") für das Album Silver. Slettahjell ist eine weitere Entdeckung aus Skandinavien, in einem Strom von Gesangstalenten wie Silje Nergaard, Viktoria Tolstoy oder Rigmor Gustafsson. Manches in dieser großen, nordischen Welle mag als Modeerscheinung mitlaufen, anderes prägt den europäischen Jazz nachhaltig. Solveig Slettahjell wird sich vermutlich irgendwo in der Mitte platzieren: mit Gefühl für Sinnlichkeit und Liebe zum Detail. --Katharina Lohmann Eine Kundenrezension:Das perfekte Slow Motion Album 5 von 5 PunktenAlso eines steht fest: Solveig Slettahjell braucht sich keine Gedanken zu machen, in der Welle der vielen (zweifellos auch tollen) skandinavischen Sängerinnen, die schon seit einiger Zeit zu uns herüberschwappt unterzutauchen. Mit ihren Slo-Mo Versionen bekannter Jazz Klassiker hat sie bereits auf dem Vorgänger Album gezeigt, dass sie ihr ganz eigenes Ding dreht. Auf Pixiedust finden sich neben eben solchen Klassikern (nie gab es "Have a little faith in me" in einer schöneren Version) vermehrt neue, zum Teil sehr spezielle Kompositionen, meist eher sparsam und liebevoll instrumentiert. Jede elektronische Zugabe und jeder Trompetenton sind genau da, wo sie hin gehören. Selbst das Klavier steuert oft nur Farbtupfer bei, so dass die eigentlichen Lieder und Solveigs Gesang voll zur Geltung kommen. Und wenn dann doch einmal ganz kurz zu einem großen kinofilmreifen Refrain angesetzt wird, ist dies umso wirkungsvoller. Solveigs Slo-mo Jazz klingt zu jeder Sekunde ganz besonders und unverkennbar. Mit einer solchen Platte als Floß wird Frau Slettahjell auf der Welle locker zu uns an Land getragen. |
|
|
Good Rain von Solveig SlettahjellAudio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 8,98, Angebote ab EUR 6,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2006 |
Tracks:
ProduktbeschreibungGOOD RAIN Eine Kundenrezension:Slowmotion Musik mit ganz spezieller Note 5 von 5 PunktenSolveig Slettahjells Musik muss man mit etwas Geduld begegnen. Wenn man dies tut wird man reichlich belohnt. Ihrem musikalischen Leitmotiv slow motion bleibt sie auch mit diesem Album treu, wenngleich sie mit dem Slowmotion Quintet, den auf Pixiedust eingeschlagenen Weg weiterverfolgen und sich etwas mehr von der ursprünglichen Jazzstandard-Basis entfernen und etwas gefälliger klingen als die Vorgänger. Aber auch das tun sie mit Erfolg. Die jazzigen Nummer wie "Good Rain", "The Moon" und "Flawless" gibt es auch auf diesem Album; daneben finden sich Stücke mit mehr folkigen Popappeal (We were Indians, Another Day) oder gar Gospelfeeling (Do lord). In jedem Stück gibt es viel Platz für die Band sich musikalisch auszubreiten. Überall findet man sehr schöne und dezente Details hier und da ein paar elektronische Zugaben und einige Stücke klingen dadurch sehr speziell aber durch das feine Zusammenspiel der Band eben echt toll. Alles in allem also eine unbedingte Empfehlung! Anspieltipps: Flawless, Another Day |
|
|
Domestic Songs von Solveig SlettahjellAudio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 8,98, Angebote ab EUR 4,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
Tracks:
ProduktbeschreibungDOMESTIC SONGS 3 Kundenrezensionen:Slow Motion vom Feinsten! 5 von 5 PunktenLaut Wikipedia ist die 36jährige Solveig Slettahjell eine norwegische Jazz - Sängerin. Von Jazz ist bei ihrer neuen Scheibe "domestic songs", ihrem vierten Album bei ACT Music, nicht mehr viel zu hören: Abgesehen davon, dass sich bei Frau Slettahiell die Entwicklung Richtung Pop bereits auf der letzten Scheibe "Good Rain" andeutete, müssen auch nur Jazz-Puristen darüber wirklich traurig sein. 15 musikalische Kleinode sind nämlich auf dieser Platte versammelt, kein einziges Mal zuckt der Finger Richtung Skip-Taste. Die Begleitband nimmt sich sehr zurück, oft genügt das von Solveig Slettahjell selbst gespielte Piano um ihren Gesang zu begleiten, es gibt keinen Ton, der überflüssig wäre. Sie wird zwar nicht mehr vom Slow Motion Quintet der bisherigen ACT- CDs begleitet, aber "Slow Motion" sind ihre Lieder mehr denn je. Mehr als bisher setzt Frau Slettahjell auf Eigenkompositionen, und auch der Trompeter Sjur Miljeteig , der Solveig Slettahjel bereits als Mitglied des Slow Motion Quintet begleitet hatte, trägt einige Kompositionen bei. Aber auch den wenigen Cover-Nummern ("Because" von Lennon/McCartney, und "Time" von Tom Waits) versteht die Künstlerin ihren Stempel aufzudrücken, so dass sie sich nahtlos ins Gesamtwerk einfügen. Wenn etwas zu kritisieren ist, dann die Laufzeit - viel zu schnell sind die gut 45 Minuten vorüber. Und ich persönlich habe ganz gerne die Texte zum Nachlesen in der Hand - da wurde gespart. Trotzdem bleibt es für mich bei 5 Sternen für eine der schönsten Platten des Jahres. Leider finden zumindest im Süden der Republik die vielen hervorragenden skandinavischen Musiker viel zu wenig Beachtung und werden vom Rundfunk ignoriert. Schön, wenn man den Radio abstellen und solche Musik in den CD- Player einlegen kann! "Slow Motion" vom Feinsten! 5 von 5 PunktenLaut Wikipedia ist die 36jährige Solveig Slettahjell eine norwegische Jazz - Sängerin. Von Jazz ist bei ihrer neuen Scheibe "domestic songs", ihrem vierten Album bei ACT Music, nicht mehr viel zu hören: Abgesehen davon, dass sich bei Frau Slettahiell die Entwicklung Richtung Pop bereits auf der letzten Scheibe "Good Rain" andeutete, müssen auch nur Jazz-Puristen darüber wirklich traurig sein. 15 musikalische Kleinode sind nämlich auf dieser Platte versammelt, kein einziges Mal zuckt der Finger Richtung Skip-Taste. Die Begleitband nimmt sich sehr zurück, oft genügt das von Solveig Slettahjell selbst gespielte Piano um ihren Gesang zu begleiten, es gibt keinen Ton, der überflüssig wäre. Sie wird zwar nicht mehr vom Slow Motion Quintet der bisherigen ACT- CDs begleitet, aber "Slow Motion" sind ihre Lieder mehr denn je. Mehr als bisher setzt Frau Slettahjell auf Eigenkompositionen, und auch der Trompeter Sjur Miljeteig , der Solveig Slettahjel bereits als Mitglied des Slow Motion Quintet begleitet hatte, trägt einige Kompositionen bei. Aber auch den wenigen Cover-Nummern ("Because" von Lennon/McCartney, und "Time" von Tom Waits) versteht die Künstlerin ihren Stempel aufzudrücken, so dass sie sich nahtlos ins Gesamtwerk einfügen. Wenn etwas zu kritisieren ist, dann die Laufzeit - viel zu schnell sind die gut 45 Minuten vorüber. Und ich persönlich habe ganz gerne die Texte zum Nachlesen in der Hand - da wurde gespart. Trotzdem bleibt es für mich bei 5 Sternen für eine der schönsten Platten des Jahres. Leider finden zumindest im Süden der Republik die vielen hervorragenden skandinavischen Musiker viel zu wenig Beachtung und werden vom Rundfunk ignoriert. Schön, wenn man den Radio abstellen und solche Musik in den CD- Player einlegen kann! truely domestic 4 von 5 Punktenfein, ist das wieder einmal, was frau slettahjell da in ihrem wohnzimmer aufgenommen hat. aber nicht nur die heimeinspielung, rechtfertigt den titel der platte. die instrumentierung auf dieser platte ist noch weiter reduziert z.t. bis auf die eigene klavierbegleitung oder auch eine aufnahme komplett a capella (oh, sweetly) und verbreitet stellenweise eine so intime atmosphäre, dass man sich tatsächlich schon ihrem wohnzimemr wähnt. bei einer so sparsamen klavierbegleitung hört man allerdings auch, dass kein pianist an den tasten sitzt sondern solveig sich selbst begleitet, was, auch wenn sie ihr handwerk sicherlich versteht, bei den manchmal etwas einfachen kompositionen ins gewicht fällt. deshalb nur fast 5 sterne. ab und an gibt es dann doch ein paar bläser und dergleichen, die wie immer super arrangiert sind; mal ein bisschen verschroben und speziell mal verspielt. das ist alles etwas gefälliger als die vorgänger, aber keinesfalls platt und macht auch auf dauer spaß beim zuhören. eine richtig schöne platte, mit etlichen tollen songs. meine anspieltipps: die zwei cover "time" und "because" , "oh sweetly" und auch der opener "4.30AM" |
|
|
Irm von Charlotte GainsbourgAudio CD von Warner Music International (Warner)Preis bei Amazon: EUR 18,98, Angebote ab EUR 10,04 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 2009 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Ungeahnte Abgründigkeit 5 von 5 PunktenAuf ihrem Debütalbum "5:55", das mit tatkräftiger Unterstützung von Jarvis Cocker und Air entstand, kam Charlotte Gainsbourg noch im Gewand einer typisch französisch säuselnden Pret-A-Porter-Chanteuse daher und lieferte die geeignete Hintergrundbeschallung für einen verführerischen Abend für frisch verliebte Turteltauben beim Candle Light Dinner. Seitdem hat sich jedoch einiges bei der schüchternen Sängerin und Schauspielerin getan. In Cannes bekam sie den Jury-Preis für die beste weibliche Hauptrolle in Lars von Triers "Antichrist", wo sie an der Seite von Willem Dafoe in einer metaphysischen Collage aus Sex und Gewalt fast ihr Leben verlor. Diese neue Abgründigkeit in ihrem künstlerischen Schaffen spiegelt sich teilweise auch auf ihrem letzten musikalischen Werk IRM wieder. Auf dem Titeltrack zu diesem Album wird eine Soundlandschaft aus kalten Electroklängen und treibender Percussion kreiert, die als akustischer Ausdruck für eine Kernspintomografie (IRM = imagerie par résonance magnétique) einerseits eine sehr faszinierende Wirkung entfacht, aber auch Momente von beklemmender Verstörung parat hält. Der Sound des Songs erinnert an das ähnlich kryptische und schwurbelige "Earth Intruders" von Björks Volta Album. Produzent Beck setzte nach eigener Aussage im kreativen Prozess der Aufnahmen bewusst auf eine hohe Diversität der Stücke. Was ihm auch gelungen ist, denn langweilig wird es auf dem Album aufgrund des sehr abwechslungsreichen Songzyklus nie. Auch weil das Album diese für Beck markante Portion Schrägheit an der Grenze zum Absturz in sich birgt. Auf dem Opener "Master Hands" überrascht Charlotte Gainsbourg gleich mal mit für ihre Verhältnisse ungewohnten perkussiven afrikanischen Tribal-Beats. In lasziver Eleganz haucht sie später das melancholische "Le Chat Du Cafe Des Artistes", ein zart berührender Chanson von Jean Pierre Ferland, der mit wunderschönen Streicherarrangements unterlegt wird und Lust auf einen verführerischen Flirt bei schönster Sommersonne in einem pittoresken Pariser Cafe macht. Folkige Töne schlägt sie auf "Miss Jane Doe" an. Richtig rumpeln lässt sie es auf dem harmonischen Duett mit Beck "Heaven Can Wait". Eher sanft, anmutig und melodisch geht es auf "In The End" und "Vanities" zu. Sperrige und heulende E-Gitarren gibt es auf "Tricky Pony" zu hören, das von scheppernden Drums und typisch Beck'schen Basslinien durchsetzt ist und auch eindeutig seine Handschrift trägt. Überhaupt wirkt die Zusammenarbeit mit Beck, der alle Songs selbst schrieb und sich teilweise auch an den Texten beteiligte, sehr harmonisch. Die düsteren Streicherarrangements stammen von seinem Vater David Campbell und auch sonst sind die üblichen Kollaborateure von Beck auch auf dieser Produktion wieder mit von der Partie. So sind Joey Waronker und James Gadson an den Drums zu finden. Ebenfalls mit am Start sind David Ralicke (Trompete) und Brian LeBarton (Keyboards). Die Abhängigkeit zu der Kreativität von Leuten wie Beck, Jarvis Cocker oder Air gibt Gainsbourg auch offen zu. "Ich brauche das Talent eines anderen, um Musik zu machen", sagte die introvertierte Künstlerin in einem Promotion-Interview zu IRM. Uneingeschränkt zu empfehlen 5 von 5 PunktenEin sehr vielseitiges Album, sowohl was die Arrangements als auch diese wandlungsfähige Stimme betrifft. Kühl über all den piepsenden Krankenhaus-Gerätschaften in IRM schwebend, oder aber französisch-sinnlich in Le CHAT DU CAFÉ mit leichter James-Bond-Attitüde. Schöne Folksongs, mal mit Klampfe, mal mit Klavier, mal mit Glöckchen - dieses Album hat mich gleich für sich eingenommen. Eingängig kann man so etwas nennen, man kann auch sagen: sie hat den Nerv getroffen. Denn die Songs sind alles andere als gefällig, gegen die Langeweile schnarrt und fiept es gern mal da und dort. Hier klingt sie mal wie Gemma Ray (ME AND JANE DOE), dann erinnert sie an Sinead O'Connor, die noch mal MANDINKA eingespielt hat (TRICK PONY), exotisch gar wirds auf VOYAGE. IRM ist uneingeschränkt zu empfehlen. Rundum schönes Werk 5 von 5 PunktenNicht nur Fans von Beck werden bei dieser Scheibe die bei mir seit längerem rauf und runter läuft auf ihre Kosten kommen, sondern auch alle die wundervoll arrangierte unter-die-Haut-und-Trommelfellschmeichler-Stücke zu schätzen wissen. Neben dem überirdischen Gesang finde ich das Schlagzeug als treibendes Herzstück bei jedem Mal Hören besonders genial abgemischt und eingespielt. Meiner Meinung nach verdient sie, Charlotte und ihr hier veröffentlichtes Werk, mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung da es unkommerzielle Musik ist, die um ihrerselbst Willen zu gefallen weiss. Lolita forever... 4 von 5 PunktenAllein das wunderschöne Coverfoto lässt mich schon dahinschmelzen, doch es soll hier ja um die Musik gehen... Wer eine Platte im Stil des Vorgängers "5:55" erwartet, wird hier nur geringe Ähnlichkeiten feststellen können, da für den musikalischen Kosmos diesmal nicht die französischen Soundästheten von Air, sondern das amerikanische Multitalent Beck verantwortlich war. Entstanden sind 13 vielseitige und sehr unterschiedliche Songs, die dieses Album nie langweilig werden lassen. Von Electronica über entspannte Pop- und folkige Uptempo-Songs, (Indie-)Rock bis zu den typischen, teils auf französisch gehauchten Balladen ist alles dabei. Insgesamt sehr schön, jedoch nicht so homogen und fließend wie das in meinen Augen kaum zu toppende Vorgängeralbum. Sie lässt mich dennoch verzaubert zurück, die ewige Lolita mit ihrer Flüsterstimme... Bedenkenlos zu empfehlen! Magnetresonanztomographie 5 von 5 PunktenKomischer Titel meiner Rezension? Das bedeutet aber "IRM" (Imagerie par résonance magnétique) aber auf Deutsch! Zuerst bin ich bei meinem letzten Frankreich-Aufenthalt auf dieses Album aufmerksam geworden, wo man überall Plakate dieses wunderschönen Coverbildes gesehen hat. Zurück in Deutschland habe ich die CD doch tatsächlich im Laden gesehen und habe es einfach mal aus purer Neugier mitgenommen! Ein Glücksgriff! "IRM" ist ein Universum für sich. Es ist ruhig, aber nicht langweilig. Es ist experimentell, aber nicht seltsam. Mich hat die Musik total verzaubert. Wie ich in einem Interview mit der Sängerin gelesen habe, verdanken das Album und insbesondere der Song "IRM" selbst ihre Titel den elektronischen Pieptönen der medizinschen Gerätschaften in einem Krankenhaus. Die besten Lieder meiner Meinung nach sind: "Master's Hand", "IRM", "Le chat du café des artistes" (!!), "Heaven Can Wait", "Time Of The Assassins", "La Collectionneuse". 5 Sterne! (Mir gefällt dieses Album übrigens wesentlich besser als der Vorgänger "5:55") |
|
|
Solveig Slettahjell [Re-Issue] von Solveig SlettahjellAudio CD von Japan (Megaphon Importservice)Preis bei Amazon: EUR 27,99 Erscheinungsdatum: Februar 2009 |
|
|
|
Slow Motion Orchestra von Solveig SlettahjellAudio CD von ExtraplattPreis bei Amazon: EUR 59,00, Angebote ab EUR 38,16 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2003 |
Tracks:
2 Kundenrezensionen:Wunderschöner Gesang 5 von 5 PunktenSo hat man "My heart belongs to Daddy" noch nie gehört. Und auch die anderen Stücke lassen einen sprachlos werden vor der Souveränität dieser neuen weiblichen Jazz-Stimme aus Skandinavien, von denen es einige gibt (zu nennen sind zum Beispiel Veronica Mortensen oder Victoria Tolstoy). Ein rundum gelunges Album, das man ohne Wenn und Aber empfehlen kann. Perfekt für Neulinge wie mich... 5 von 5 PunktenWenn man sich wie ich bislang nie mit Jazz befasst hat und dann im tiefsten Liebeskummer diese CD bei Freunden findet möchte man nie wieder zurück zu Pop oder R'n'B. Abtauchen, den Gefühlen freien Raum lassen und die faszinierende Stimme von Solveig Slettahjell einfach die Seele streicheln lassen - die beste Medizin für verletzte Gefühle und gebrochene Herzen! Und ich weiß, dass meine CD-Sammlung wohl demnächst etwas erweitert wird! |
|
|
Siawaloma von Lisette SpinnlerAudio CD von Material RPreis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 15,10 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Tracks:
Eine Kundenrezension:Einfach nur schön.... 5 von 5 PunktenMir gefällt die CD einfach unglaublich gut. Lisette Spinnler hat eine sehr warme, schöne Stimme, ihre Musiker sind fantastisch. Unbedingt empfehlenswert. |
|
|
Natt I Betlehem von Slettahjell SolveigAudio CD von KkvPreis bei Amazon: EUR 29,99, Angebote ab EUR 29,69 Erscheinungsdatum: Juli 2009 |
Tracks:
|
|
...
Impressum
• Kontakt
• Startseite
• Produktkategorien
• Geschenkgutscheine
•
Auf diesen Link bitte nicht klicken Pop-CD Klassik Charts Bollywood-Musik
Auf diesen Link bitte nicht klicken Pop-CD Klassik Charts Bollywood-Musik
Gewisse Inhalte, die auf dieser Website erscheinen, stammen von AMAZON EU SARL.
Diese Inhalte werden so, wie sie sind zur Verfügung gestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.

