|
| |
|
Clandestino von Manu ChaoAudio CD von Virgin Fra (EMI)Preis bei Amazon: EUR 13,97, Angebote ab EUR 6,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1998 |
Tracks:
ProduktbeschreibungCLANDESTINO Aus der Amazon.de-RedaktionManu Chao, Sänger der französischen Splatterethno-Kapelle Mano Negra schwingt sich mit seinem Solowerk Clandestino (=heimlich, illegal) auf die boomende Cubawelle, entführt den fast zwangsweise geneigten Hörer an einen Strand in Mexiko und drückt ihm einen musikalischen Caipirinha allererster Güte ins Ohr. Cool swingende Melodien, mit hohem technischen Einsatz perfekt einfach gehalten, bestimmen das Album vom ersten bis zum letzten Song. Der Gesang wechselt zwischen spanisch, französisch und englisch, und sprüht vor südamerikanischem Charisma, wobei die Inhalte eher sozialkritische Themen beinhalten wie den Ausverkauf von Tijuana an den Tourismus. Mit "Bongo Bong" findet sich sogar ein Cover des Reißers "King Of Bongo" von Mano Negra, dessen ursprüngliche Rauheit allerdings durch ein smoothes Synthiegeplänkel ersetzt wird, so dass der Wiedererkennungswert gering bleibt, was der Qualität jedoch keinen Abbruch tut. Eine Scheibe, die der Welt gefehlt hat, Jung und Alt liegen sich seelig in den Armen und träumen mit mindestens einer zuckenden Gliedmaße von einer Fiesta in Mexiko. Warnung: Diese CD kann süchtig machen. Wer seine Sammlung weiterhin genießen möchte, sollte vom Erwerb dieses Produktes Abstand nehmen! --Felix von Vietsch 5 Kundenrezensionen:importa saber el espanol para poder disfrutar de este disco 4 von 5 PunktenUm dieses Album zu mögen bzw. in vollen Zügen genießen zu können, ist es sehr von Vorteil, wenn man (ein wenig) Spanisch spricht. Ein Großteil der Lieder ist nämlich in genau dieser Sprache verfasst. Versteht man die Texte nicht, könnte man schnell zu dem Schluss kommen, dass Manu Chao sich nicht sonderlich viel Mühe gemacht hat, beim Komponieren der 16 Songs, da sich die Melodien teilweise sehr ähneln, wie z. B.: bei Bongo Bong und Je ne t'aime plus. Mein absoluter Favorit "El viento" ist meiner Ansicht nach, wie fast alle anderen Lieder auch, sehr philosophisch angehaucht und erst der Text gibt dem Lied eine gewisse Tiefe. "el viento viene, el viento se va, sin mas razón, el hambre viene y el hombre se va, por la carretera..." (der Wind kommt und der Wind geht ohne tatsächlichen Grund, der Hunger kommt und der Mensch geht, über die Grenze) Ein weiterer empfehlenswerter Song ist "La despedida" (der Abschied/die Verabschiedung), in dem Manu sich von einer Frau verabschiedet, die er offensichtlich einmal sehr geliebt hat. Gleich zu Beginn singt er, ya estoy curado (mittlerweile bin ich geheilt) und im Laufe des Liedes wird immer offensichtlicher, dass er die Frau immernoch liebt und stets auf sie warten wird (te espero siempre mi amor, cada hora, cada minuto), die background vocals singen während des Liedes "se acabó, se acabó..." (es ist vorbei, es ist vorbei) ... am Ende hört man einen Anrufbeantworter... Ich gebe vier Punkte, weil das Album nur richtig genossen werden kann, wenn man, wie eingangs erwähnt, über ein gewisses Maß an Spanischkenntnissen verfügt, sobald man diese hat, kann man aber eigentlich nicht umher dieses Album zu lieben, so wie ich :) - aus Spaß an der Freude - 4 von 5 PunktenManu Chao Clandestino, 1998 So hört es sich an, wenn man Musik macht zum Zeitvertreib und alle Freunde machen mit. So hat es anfangs noch genervt, wenn dieses "Bongo Bong" mit dem sich anschließenden "Je Ne T'aime Plus" im Rundfunk immer und immer wieder gespielt wurde. Als Manu Chao dann sogar die Hitparaden erstürmte, mit dieser, sorry, Trivialmusik (zum Text kann ich leider nichts sagen), da hab ich das nicht nachvollziehen können. Aber was soll ich sagen. Wundersame Wandlung. Kurzum, ich hab' die CD eines Tages gekauft. So! ... warum? Ich wollte wieder die oben genannten Titel hören und vielleicht ist ja noch mehr so schön "blöde" wunderbare Musik auf der CD?! Und es ist. "Clandestino", "Desaparecido", vieles ineinander übergehend. Wenn man in wärmeren Regionen (Spanien, Italien, Griechenland, Südfrankreich etc.) mit dem Leihwagen während der Urlaubszeit (oder auch Sommerurlaubszeiten hier) unterwegs ist, hinein mit der CD in den Player und sich berieseln lassen bei der Ortserkundungsfahrt. Zu Hause hab' ich die CD noch nicht in einem Stück angehört. Aber erst letzte Woche lief wieder "Bongo Bong" im Radio. Dieser Sound fast mit dem einen Begleitton. Schwer erklärbare einsame Spitze! Und es gibt einen Nachfolger! Den werd' ich mir noch einmal anhören und wohl mit in den Urlaub nehmen, neidvoll. Wie schön ... blöd. Weiter so, Manu Chao! Gelungenes erstes Soloalbum von Manu Chao, 4 von 5 Punktendem Frontmann der französischen Splatterethno-Kapelle Mano Negra "'Clandestino" ist das bekannteste Album von Manu Chao in Deutschland, weil der dadaistisch minimalistische Ohrwurm "Bongo Bong" (König von Bongo) inklusive dem Anhängsel "Je ne t' aime plus" (Ich liebe Dich nicht mehr) auf deutschen Radiosendern Ende der 1990er Jahre rauf und runter gespielt wurde. In den Musiktempeln der Großstadt wird das Album entweder unter Weltmusik oder Frankreich sortiert, wobei gesagt werden muss, dass die meisten der 15 Lieder in spanischer Sprache (mit galicischen Dialekt) vorgetragen werden. Manu Chao, eigentlich José-Manuel Thomas Arthur Chao, ist zwar in Paris aufgewachsen, ist aber galicischer Abstammung. Galicien ist uns natürlich allen von den Jakobspilgern und deren Ziel "Santiago de Compostela" oder von Hape Kerkelings Bestseller "Ich bin dann mal weg" bekannt. Das Album ist geprägt von Reggae-Musik und anderen südamerikanischen bzw. karibischen Rhythmen, von schnell geschlagener Flamencogitarre, jazzigen Bläsern und babylonischem Sprachgewirr. Übrigens erreichte "Clandestino" Platinstatus. Es wurde ohne Promotionmaßnahmen und Werbung vom Insider-Tip zum Sommerhitalbum in ganz Europa. Inhaltlich beschäftigen sich die Songs mit den sozialen und politischen Problemen der südamerikanischen Bevölkerung oder der Liebe. Damit steht er auch in der Tradition der erst kürzlich verstorbenen argentinischen Sängerin Mercedes Sosa, deren Name natürlich auch in Europa bekannt ist. Insgesamt sind die Songs mit den seicht wiegende Rhythmen recht minimalistisch angelegt. Einige haben den Charakter spanischer Volkslieder. "Im Namens gebenden Lied dieses Albums sprach Chao den illegal Reisenden, eine symbolische Figur unserer Zeit, an. Durch seine zahlreichen Reisen hat er gelernt, dass Reisen ein Privileg ist, und dass die Menschenrechte, die ihm der französische Pass gewährt, nicht überall eingehalten werden." Insgesamt betrachtet ist "Clandestino" ein durchaus interessantes, zeitloses, gelungenes und sozialkritisches Album mit sensiblem Inhalt. Im Regal von Fans französischer oder spanischer Musik sollte es keinesfalls fehlen. Die Ignoranz der Rezensenten 5 von 5 PunktenKeine Frage: dieses Album ist Spitze! Leider muss ich mich bei mancher Kritik hier fragen, ob die Rezensenten auch nur annähernd verstanden haben, was der Interpret mit seiner Musik ausdrücken will. Da schreibt der amazon-Redakteur Felix von Vietsch, dass man mit "mindestens einer zuckenden Gliedmaße von einer Fiesta in Mexiko" träumt bei diesem musikalischen Caipirinha. Abgesehen davon, dass die Caipirinha das Nationalgetränk Brasiliens ist, will Manu Chao mit Liedern wie "Por El Suelo" bestimmt nicht die Stimmung einer Strandparty nachstellen. Por el suelo, das ist Spanisch und heißt auf dem Boden. Weiter im Text: Auf dem Boden liegt eine Genossin, auf die schon keiner mehr sieht, auf dem Boden liegt ein Mütterchen, das stirbt, weil's keiner respektiert. OK, coole Strandfete! Um die Liste der Sprachen vollständig zu machen: neben Spanisch, Englisch, Französisch kommt auch noch Portugiesisch zum Zuge und zwar in Minha Galera. Also, ich bitte doch die Redaktion wenigstens bei den eigenen Rezensionen jemanden zu bemühen, der was weiß! Sehr geniale Musik! 5 von 5 PunktenAbsolute Kaufempfehlung von mir! ICh kann nicht viel über die Texte sagen, aber darum geht es mir auch nie wenn ich Musik höre. Ich möchte entspannen und geniessen. Und genau das kann ich bei dieser CD die sich sehr angenehm vom allgemeinen Chart-Gedudel abhebt. Reinhören, kaufen, Spaß haben! |
|
|
The Ground Below von Clara LuziaAudio CD von Asinella (Broken Silence)Preis bei Amazon: EUR 13,99, Angebote ab EUR 8,30 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2009 |
Tracks:
2 Kundenrezensionen:Wahnsinn 5 von 5 PunktenIch hab schon die anderen CDs dieser Band geliebt, aber diese CD hat Lieder drauf die echt DER HAMMER sind!!!!!! Kann nur jedem, der auf ruhigere, alternative Musik steht, wirklich zum Kauf der CDs von Clara Luzia raten! Enjoy Berlin im Dezember... 4 von 5 Punkten...irgendwo zwischen Kreuzberg und Neukölln strömt mir aus dem Autoradio, auf Radio 1, dieser Song entgegen. Verdammt, hört sich das gut an. Ich merke mir den Namen Clara Luzia und den Songtitel -Faces-. Später erfahre ich, dass dieser Titel unter Mithilfe von Emma McGlynn fertiggestellt wurde. Der Song ist genau meine Kragenweite, irgendwo zwischen Zero 7, Air und dem Rest der Indieszene mit Sphärenklängen. Also nichts wie ran an das Album -The Ground Below- und reingehört. Clara Luzia, im "richtigen Leben" Clara Luzia Maria Humpel, ist eine Wiener Songwriterin, die mit -The Ground Below- bereits ihr drittes Album vorlegt und auch als Kopf einer gleichnamigen Band fungiert. Auf ihrem neuen Album zeigt sie eine ordentliche Bandbreite, die von Pop über Rock bis zur Indiemusik reicht. Der Opener -Queen of the wolves- ist ein fast schon radiotauglicher Popsong, getragen von einem melodischen Rhytmus und Clara Luzias Stimme. Danach folgt -All i wish for- und vermittelt uns den Eindruck, wir würden über einen Jahrmarkt tanzen oder eine Zirkusvorstellung besuchen. -Faces- ist die eindrucksvollste Komposition auf dem Album. Sphärische Klänge, Stimmen, die einen in den Bann ziehen, ein wenig Elektro und jede Menge Experiment. -I found a stone on a wayside- ist ein echter Songwritersong. Der Ballade -These Lines- folgt der klassische Popsong -Old house for sale-. -Two of them- animiert zum Mitsingen, -Headlong- wird von einem starken Rhythmus beherrscht und -Bleed- kommt mit einem starken Choral und einem hämmernden Klavier daher. -Petah Pan- verströmt den Charme einer Elektrohymne und -Here comes- passt sich ein wenig der Jahresezeit an; mit Glockenspiel und allem Drum und Dran wirkt das schon fast weihnachtlich. Clara Luzias -The Ground Below- ist ganz sicher nicht DAS Singer-Songwriter-Album des Jahres, aber auf jeden Fall ein starkes Stück gut gemachte Musik. Allem voran dieses -Faces-. Also wenn sie das mal im Radio hören... |
|
|
You Are Free von Cat PowerAudio CD von Matador/Be (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 7,45 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2003 |
Tracks:
ProduktbeschreibungYOU ARE FREE Aus der Amazon.de-RedaktionChan Marshall ist eine der meistbeachteten US-Singer/Songswriterinnen spätestens seit dem viel gelobten Moon Pix (2000), dessen widersprüchliche Qualität einer brüchig-virtuosen Inszenierung auch You Are Free, ihr fünftes Album, auszeichnen. Die Unvermitteltheit und das aufstörende Moment, das die so noch nicht gehörte, furchtlose Katharsis des dritten Albums What Would The Community Think? 1996 auslöste, wird nur deshalb nicht erreicht, weil so etwas aus verschiedenen Gründen nicht wiederholbar ist. Rau, intim und nicht in jeder Lebenslage zu ertragen sind ihre beunruhigenden, emotional verknacksten Songs und der abstrakt anmutende, unmittelbar berührende Gesang aber auch hier. Wie Kurt Cobain es zu Lebzeiten war, ist Cat Power Sprachrohr und emotionale Abgeordnete, die den Schattenseiten des Gefühlslebens ihrer Generation Stimme und Ausdruck verleiht. "I Don't Blame You", der resignativ verzeihende Opener von You Are Free, ist durchaus symptomatisch. In der skelettierten Begleitinstrumentierung erkennt man Sonic Youth neben Hank Williams, Fiddle neben Feedback, angetippte akustische und schlierige elektrische Gitarre, Klavier, Cello, ganz wenig Schlagzeug und weit entfernte, klagende Backing Vocals. Wenn Chan Marshall also thematisch und dynamisch weiterhin da ist, wo sie immer war und sonst eigentlich niemand, gibt es dennoch Entwicklung, die ebenso langsam und Stück für Stück deutlich wird wie die Hoffnung, die stets mitschwingt. Traurig, erschöpft und enttäuscht, ist Chan gerade wegen ihrer Schwäche stark, aufrecht, ungebrochen. You Are Free -- das ist "Heart-core". --Rolf Jäger 5 Kundenrezensionen:Genial! 5 von 5 Punkten5 Jahre nach ihrem letzten Studioalbum ?Moon Pix" erschien 2003 ?You Are Free". Chan Marshall alias Cat Power singt aus Überzeugung. Das spürt man von der ersten bis zur letzten Sekunden jedes ihrer Lieder. Verrucht und Rauchig klingt ihre Stimme. Etwas erotisch könnte man meinen. Man fühlt sich grade als Mann wohl geborgen in Chans Stimme. Die heute 35-jährige Sängerin überzeugt bereits im ersten Track ?I Don't Blame You". Einzig durch ein Klavier und ihrer eigenen Stimme im Hintergrund begleitet, bereitet Cat Power mir jetzt schon einige Schmerzen in der Herzregion. Wenn es soweiter geht im Verlaufe der CD halte ich diesen Weltschmerz nicht aus, bei aller klasse der Songs. Es folgt nun der Titeltrack ?Free". Ein eintöniges Akustikgitarrenriff und zwischenzeitlich sehr Drum-PC ähnliche Drums umkreisen die zärtliche rockige Stimme der Sängerin. Genau richtig nachdem vorrangegangenen Deprikracher. Nun geht es wieder etwas ruhiger zu, allerdings mit elektrischen Klampfer-Klängen. Die unglaublich atmosphärische Chorstimme im Hintergrund erzeugt ebenso wie Cats Gesang eine wahrhaft traurige Stimmung. Das ist der Hammer. Ich hab selten zu Beginn einer Platte derartige Emotionen verspürt wie hier. Auch ?Speak For Me" lebt nicht von der musikalischen Begleitung sondern allein von Chan Marshalls fantastisch natürlicher Stimme. Sowohl lyrisch als auch musikalisch bewegen wir uns hier auf aller höchstem Niveau. ?Werewolf" klingt wie ein altes Märchen. Sehr schleppend und träge baut sich der Song auf, untermahlt von tiefen brummigen Streichern. Der Song kann nicht so ganz mit dem bisherigen Songmaterial mithalten. Aber dafür fängt ?Fool" da an wo ?Speak For Me" aufhörte. Cat Power lässt uns träumen mit gedoppelter Stimme und einfach gehaltener Gitarrenmusik. Großartig. Nun folgt so was ähnliches wie eine Single. Zumindest ist es der größte Ohrwurm und bekannteste Song der CD. ?He War" ist wild stürmisch und sogar schnell. Rotzfrech wirkt hier die zierliche Chan Marshall. Dreckige Gitarrenriffs, harmonische Klavierklänge und sogar durchgängige Drums erzeugen ein richtig geniales Gesamtbild. Wow. ?Shaking Paper" ist etwas unzugänglicher aber dennoch ein mitreißender Song, in dem sich Chans Stimme erstmals recht zurückhält und eher im Hintergrund untergeht. In ?Babydoll" klingt Chans Stimme absolut klasse. Der kurze Song beweist allen die große Vielfalt in ihrer Stimme. Ohne wirklich Erhebung in dem Song, erzeugt alleine Chans Gesang reine Gänsehaut. ?Maybe Not" wird dann wieder vom Klavier begleitet. Das brachte der CD bis dato nur Pluspunkte. Auch hier ist das Zusammenspiel zwischen dem Tasteninstrument und dem Gesang einfach nur fantastisch. Unweigerlich muss ich zugeben, dass mir nur noch derartige Superlative einfallen. Der Song ist sehr sehr traurig. Wie die Dame ?we won't have a thing. so we've got nothing to lose" singt ist derartig rührend, dass man sich kaum noch zusammenreißen kann. Jeder der auch nur einmal in seinem Leben Liebesschmerz oder Kummer erfahren mußte, der fühlt sich hier mehr als wohl. Wahnsinn. In ?Names" erzählt uns Cat diverse tragische Schicksale, die mich persönlich sehr bewegt haben. Begleitet wird der Gesang wieder nur von einem Klavier. Aber das reicht einfach aus. ?Half Of You" tanzt wieder etwas aus der Reihe. Erstmals auf der CD gibt es einen reinen Folksong zuhören, die man sonst viel viel häufiger bei Cat Power hört. Dieser hier bewegt sich aber nicht in der Klasse ihrer damaligen Ausflüge in dieses Genre. ?Keep On Runnin" überzeugt dagegen wieder gänzlich durch eine düstere Grundstimmung und Chan Marshalls erhellender verzweifelter Stimme. Den Abschluß der Platte macht wieder ein Klavierstück. Wie auch schon am Ende von ?Free" wird Cat hier von der tiefen Stimme des Sängers E.V. berührt. Die Kombination lässt den Song in abgrundtiefer Harmonie aufgehen. Tolles Ende, einer absolut tollen Platte. 01. I Don't Blame You [10/10] 02. Free [09/10] 03. Good Woman [09/10] 04. Speak For Me [08/10] 05. Werewolf [05/10] 06. Fool [09/10] 07. He War [10/10] 08. Shaking Paper [07/10] 09. Babydoll [09/10] 10. Maybe Not [10/10] 11. Names [09/10] 12. Half Of You [07/10] 13. Keep On Runnin' [08/10] 14. Evolution [09/10] = 8,5 Ich gehe soweit zubehaupten, dass es sich hier um das beste Album handelt, welches ich je von einer Frau gesungen gehört habe. Einfach nur fantastisch mit nur einem Ausfall aus 14 Liedern. Perfekter Minimalismus 5 von 5 PunktenChan Marshall alias Cat Power fristet bei uns leider noch ein Schattendasein. Eigentlich unverständlich, denn die amerikanische Sängerin mit der fragilen Stimme holt mit kleinstmöglichen Aufwand alles aus sich heraus. Sind ihre ersten Alben doch eher sperrig und fast zu minimalistisch ausgefallen, so zeigt sich die Musikerin auf ?You Are Free" nicht nur besser und gereifter, sondern vor allem die gekonnte Songzusammenstellung lassen diesmal nie Langeweile aufkommen. Neben ruhigen Klängen überzeugen auch die lauteren Songs wie zum Beispiel ?Free" und ?He War". Und dass Cat Power auch bei Kollegen ein hohes Ansehen genießt, zeigt die Tatsache, welche hochkarätige Gastmusiker mit ihr das Studio teilten: Unter anderem standen Warren Ellis (Nick Cave), Eddie Vedder (Pearl Jam) sowie Dave Grohl (Nirvana, Foo Fighters) Chan Marshall mit tatkräftiger Unterstützung zur Seite und nahmen mit ?You Are Free" ein zum Heulen schönes Album auf. Definitiv ein "Chick-Rock"-Meilenstein.Eines der besten weiblichen Songwriteralben der Dekade. 5 von 5 PunktenTalent besaß die liebe Chen Marshall schon immer, eine unverkennbare Stimme, ein Gesangsattitude, bei dem man hinhört und dahinterhören will, doch bei den ersten Alben konnte man nur mit absoluter Konzentration und genügend narkotischen Mitteln mehr hören - wo es anderen früheren bluesigen Gefühlssession an Ordnung und Durchblick fehlt, blüht "YOU ARE FREE" vom Frühling 2003 schlichtweg auf. Vom ersten Lied an, der einfachen doch extrem eingängigen Pianoballade "I Don't Blame You", ist man verzaubert; es ist wohl ein Stück über einen eigenwilligen Musiker ("last time I saw you were on stage, Last time I saw you, you were on stage. Your hair was wild, your eyes were red. You were in a rage You were swinging your guitar around. Cause they wanted to hear that sound That you didn't want to play.I don't blame you."), dass auf so viele besessene Künstler passen könnte. Der zweite Track "Free" schranzt so vor sich hin, akkustisch oder unverzerrte, direkte E-Gitarre, akkordlastig, setzen den gesamten Liedern eine nie vorhergehörte Magie und Ordnung: Es handelt sich um herzensergreifende persönliche Lieder. "Good Woman" ist eine wunderbare Countryballade mit Streicherarrangements und warbenden, seufzenden Gitarren, und einem meisterhaften Gast an den Backing Vocals: Pearl Jam's Eddie Vedder ließ sich für das Album als bassige Alternative zu Chen's süßlich-hohen Stimmen engagieren. Eine weitere prominenter Musiker setzt seine Akzente am Schlagzeug, niemand anderes als Ex-Nirvana Schlagzeuger und Foo-Fighters Frontman Dave Grohl, der genauso wie Vedder, nur mit Initialien im Booklet erwähnt wird. Seine reduzierte Art, songdienlich Schlagzeug zu spielen, teilweise nur akzentriert einzelne Elemente perkussiv zu verwenden (toms und cymbals oder bei manchen songs nur bass-drum) gibt den Songs gekonnte Rhythmik ohne sie dabei aufzublasen, so auch auf der rockigen Single "He-War", die es damals auch ins Musikfernsehen und die Alternativcharts geschafft hat. Es ist die eigene Art aussagekräftige und einfache Zeilen zu singen, die Cat Power hier zum Charme verschaffen: "I never meant to be the needle that broke your back, you were here, you were here, don't look back, he war, he will kill for you." Worte wie Arrangements schaffen Platz zur Reflektion: Reduzierte Schönheit. "Baby, black is all you see, don't you want to be free?" Königstrack der CD ist allerdinges "Maybe Not", eine Süße, die man hören muss um es zu beschreiben.. "We can all be free, maybe not with words, maybe not with a look, but with your mind" Neil Young, Joni Mitchell..70s hippieske Liedermachkunst at its best: Nachdenklich, berührend und Kredibil. Der Nachfolgetrack "Names", eine persönliche Zeitreise zu verschiedensten Namen der Vergangenheit, deren persönliche Schicksale und wie sie sich im Leben (wieder) verlieren, "I don't know where he is, I don't know where they are", haucht Chen am Ende ins Mikrophon - ein unvergessliches Lied. Zum Finale lädt dann das wunderbare Duett Vedder's tiefste Bassstime und Chen's entzückend-nachdenkliches Seufzen auf "Evolution": better call on evolution; better way to make a revolution; BETTER make your mind up quick". Nach Jahren ist dieses Album immer noch gerne ein Griff ins Regal. Es hat eine ganz eigene Magie, und ist für mich CAT POWERs unerreichtes Meisterwerk, das wirklich mehr Beachtung verdient (und verdient hätte). Jeder, der ein offenes Ohr für folikes Songwriting hat, melancholischen Tönen nicht abgeneigt ist oder mal eine neue Frauenstimme entdecken will, wird an Cat Power's You Are Free seine Genugtuung finden. Wundervoll melancholische Balladen und Eddie Vedder 4 von 5 PunktenTja, über diese Frau braucht man wohl nicht viel zu sagen. Genauso schlicht wie Ihre Musik, fällt auch mein Kommentar aus: "Schlicht und ergreifend". Nur Stimme und Gitarre. Und Eddie Vedder (mein Lieblingssänger) gibt die Backing-Vocals bei Evolution. Eine CD für die traurigen und träumerischen Momente im Leben. Schönes Ding Eine ungewohnt dynamische Chan Marshall 5 von 5 PunktenWer vorige Alben von Chan Marshall (aka Cat Power) kennt, weiß was man erwarten kann: eigenwillige, interessante, schöne Melodiestrukturen, die im allgemeinen recht spartanisch arrangiert sind. Enttäuscht wird man in dieser Hinsicht auf keinen Fall. Im Gegenteil. Bei dieser CD gibt es noch dazu einen gewissen ?Überraschungsfaktor". Chan Marshall legt - für ihre Verhältnisse - richtiggehend los in einigen Stücken: markantes Schlagzeug und rockigere, dynamischere Songstrukturen sind nicht zu überhören. Und noch ein Argument sich diese CD zuzulegen: Zu fast 100%iger Sicherheit wird Chan Marshall nicht in der Lage sein, die komplexen Songstrukturen live zu performen. Also scheint es viel besser, die Songs von CD - bei genauem Hinhören - ganz entspannt zu genießen. |
|
|
Either/Or von Elliott SmithAudio CD von Domino (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 5,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 1998 |
Tracks:
ProduktbeschreibungEITHER/OR Aus der Amazon.de-RedaktionDer mit der Stimme eines schmächtigen kleinen Engels gesegnete Elliot Smith schreibt traurige kleine Popsongs, die, ähnlich den Stücken von Nick Drake (mit dem er öfter verglichen wird), in der Nachtluft zu verfliegen drohen. Einige der hier vertretenen Tracks waren in Gus Van Zants Film Good Will Hunting zu hören, und dies sind die besten des Albums (obwohl das für einen Academy Award nominierte "Miss Misery" nur auf dem Soundtrack zu finden ist). "Angeles" und "Say Yes" sind bittersüße Klagegesänge, begleitet von Smiths typischem Gitarrengezupfe, das gut zur absichtlich wenig technisierten Produktion des Albums paßt. --Rob O'Connor 5 Kundenrezensionen:Himmelstor 5 von 5 PunktenWenn ich eines Tages am Himmelstor stehe, mit meiner Plattensammlung, und Gott macht die Tür auf und sagt: "Ui, so viel Gepäck ist hier im Himmel aber nicht erlaubt!", und er mir dann sagt, dass ich nur fünf Alben ins Paradies mitnehmen darf, wäre "Either/Or" von Elliott eine davon. Sagt doch alles, oder nicht? Traumhaft schön 5 von 5 Punkten... und trotz der teils recht pessimistischen Texte nie deprimierend. Man wird das Gefühl nicht los, dass dieses Album irgendwo ganz weit oben über uns oder irgendwo ganz weit weg entstanden ist. Beim Hören wird man von einem sanften Hauch umgeben, Elliotts Stimme klingt wie die eines Engels und die Töne aus der Gitarre klingen ungeheuer warm und gefühlvoll. Hier wird nicht pathetisch auf die Tränendrüse gedrückt - dieses Stück Musik kommt von ganzem Herzen und ganzer Seele, traumhaft! Musik, wie für mein Leben gemacht 5 von 5 PunktenKlartext: Im dritten Lied, "ballad of big nothing", singt Elliott "do what you want to whenever you want to". Mit Worten dieser einfachen Art, ergreifenden Melodien, gewitzten Instrumentierungen und viel Gefühl muntert er den Hörer ein ganzes Album über auf, spricht uns Mut und Kraft zu. Sicherlich, Cat Stevens tat es zu seiner Zeit auch schon, siehe z.B. "if you want to sing out, sing out", doch nur Elliott Smith hat den Weg in mein Herz gefunden und prägte somit mein Leben auf drastische Art und Weise. -: So hat jeder Mensch vermutlich DEN Lieblingsmusiker, ohne den er nicht mehr leben könnte. - Ich habe Elliott Smith. Ich bin froh drüber. Ein Einblick in die Seele des Elliott Smith 5 von 5 PunktenElliott Smtih beweist einmal mehr, dass man nicht viele Instrumente braucht, um eine intensive Spannung zu erzeugen, die Zeiten der Spector'schen Wall Of Sound sind vorbei. In dieser CD lädt Smtih mehr noch als in seinen letzten LPs in die tiefen Abgründe seiner Seele ein, eine Reise voller erstaunlicher und wunderschöner Melodien, die einen verzaubern und traurig stimmen, besonders ,,Ballad Of Big Nothing'', das erst völlige Entscheidungsfreiheit anbietet, daraus aber die Konsequenz zieht, dass alles sinnlos ist. Was Elliott Smith aber mit diesem Album widerlegt hat, denn solch Vollkommenheit kann nicht ohne Sinn sein, leider erkannte er es nicht rechtzeitig, sondern brach unter seiner Verzweiflung zusammen, der er auf dieser CD ein Denkmal setzte, so wie er sich selbst eins setzte. Elliott Smith's Halbzeit 4 von 5 PunktenNach "Roman Candle" und seinem selbstbetitelten Nachfolger war "Either/Or" das dritte Album vom 2003 verstorbenen Singer/Songwriter Elliott Smith, welches ihn mit Unterstützung von Filmemacher Gus van Sant (dieser wählte einige Stücke für seinen Film "Good Will Hunting" aus) bis auf die Bühne der Oscarverleihung katapultierte, nachdem sein Song "Miss Misery" für den Oscar nominiert wurde. Leider ist jener Song ausschliesslich auf dem Soundtrack des Films enthalten, aber nichtsdestotrotz bietet "Either/Or" (benannt übrigens nach einem Buch des Philosophen Kierkegaard, welches Smith während seines Philosophiestudiums offenbar besonders beeindruckt hatte) einige herzzerreissende Folk/Rock-Songs mit ebenso herzzereissenden Texten. Zeilen wie "when they clean the streets, I'll be the only shit that's left behind" bedürfen wohl keiner näheren Erklärung, und Titel wie "Ballad of Big Nothing", "Between the bars" oder "No Name #5" sprechen ebenfalls für sich. Die für mich schönsten Songs sind jedoch "Alameda" und "Angeles". Wenngleich sich der Sound von Elliott Smith von Album zu Album stetig weiterentwickelt hat (speziell auf seinen späteren Major-Alben für Dreamworks schöpft er musikalisch wirklich aus dem vollen), geht es hier noch relativ ruhig zu, die Songs kommen ausschliesslich mit Gitarre, Bass und Schlagzeug aus, seine Grosstaten am Piano sollten erst auf den nächsten 3 Alben folgen... ausnahmslos vielseitige Meisterwerke, die zeigen dass der Mann auch durchaus sonnige Musik machen konnte. |
|
|
Lifted (Or the Story Is in the Soil,Keep Your Ear) von Bright EyesAudio CD von V2 Records (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 4,89 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2004 |
Tracks:
ProduktbeschreibungLIFTED OR THE STORY IS IN Eine Kundenrezension:conor wo er noch gut war 5 von 5 PunktenDie Rezensionen sind alle weg (vmtl. weil das Album nicht mehr verfügbar ist). Wie auch immer...in aller Kürze...dieses Album ist das beste (und wohl auch authentischste) musikalische Werk was mir bekannt ist. |
|
|
Xo von Elliott SmithAudio CD von Geffen (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 5,28 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1998 |
Tracks:
ProduktbeschreibungXO Aus der Amazon.de-RedaktionElliot Smiths viertes Soloalbum und Debüt bei einem großen Label, XO, vermengt erzählerischen Detailreichtum und eine große Bandbreite an Emotionen zu einer Indie-Mixtur aus Rock im Stil der Sechziger und Folk-Pop. Ob bei der gebrochenen Pracht von "Waltz #2 (XO)", dem Sgt. Pepper-Tribut "Baby Britain" oder den Explosionen von "Amity" und "Everybody Cares, Everbody Understands", Smiths Gespür für Melodien und Arrangements verleiht seinem zerbrechlichen Gesang und seiner brillianten Wortschmiedekunst ein Maximum an Wirksamkeit. XO ist ein Wendepunkt im Singer/Songwriter-Rock. --Rickey Wright 3 Kundenrezensionen:Wohl seine beste 5 von 5 Punktenbevor ich dieses Album vor kurzem erst kaufte, fand ich Either/Or wäre seine beste Scheibe. Inzischen ist m.E. Xo. Das Album kann man immer wieder hören und ist jedes mal begeister. Wundervolle Melodie und gute Kompositionen. Alles natürlich auch reichlich Beatlesk, ohne eine Plumpe Kopie zu sein. Das ganze schön melancholisch verpackt. Wunderbares Album, welches einfach gut tut,wenn man es hört. 5 von 5 PunktenDieses Album ist eines dieser 3 Alben die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Einfach sensationell was dieser Mann für Songs schreibt. Unbedingt kaufen! mir bleibt die Spucke weg.. 5 von 5 PunktenIch kenne diesen Mann und einige seiner Alben schon lange. Aber was habe ich mir dabei gedacht, mir dieses hier bis jetzt nicht zu kaufen? "Baby britain" würde auf das weiße Album der Beatles passen. "Independence Day" oder "Waltz 2" rühren mich zu Tränen, "Amity" ist fast schon Rock'n'Roll ! Und so könnte man über jeden weteren Song schwärmen...Danke Mr.Smith, auch wenn du leider nicht mehr unter uns weilst. Seit ich XO kenne bin ich dein Fan. |
|
|
The Greatest von Cat PowerAudio CD von Matador/Be (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 5,24 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2006 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionSo anmaßend der Titel im ersten Moment vielleicht auch klingt, Chan Marshall alias Cat Power krönt mit diesem Album ihre ohnehin schon aufsehenerregende Karriere. Drei Jahre nach ihrem letzten Longplayer You Are Free ist ihr erneut ein ganz großer Wurf gelungen. In den zwölf neuen Songs besinnt sie sich auf ihre musikalischen Wurzeln und die liegen, neben Folk, Country und Rock, eindeutig im Soul und Rhythm & Blues. Folgerichtig hat sie The Greatest mit Hilfe zweier legendärer Musiker eingespielt, den Brüdern Mabon "Teenie" (Gitarre) und Leroy "Flick" Hodges (Bass), die bereits in den siebziger Jahren mit Künstlern wie Al Green zusammenarbeiteten und die bis heute nichts von ihrer einzigartigen Klasse verloren haben. Cat Power und ihre Mitstreiter, zu denen auch noch Schlagzeuger Steve Potts zählt, verzichten in Songs wie Living Proof" oder "Empfty Shell" bis auf wenige Ausnahmen auf alles schmückendes Beiwerk. Die Stücke zeichnen sich alle durch ein fast magische Aura aus. Dass Cat Power todtraurige Geschichten so eindringlich und zu Herzend gehend wie kaum eine Künstlerin erzählen kann, hat sie auf Alben wie What Would The Community Think (1996) oder Moon Pix (1998) bereits hinlänglich unter Beweiß gestellt. Auf The Greatest führt sie diese Kunst nun zu einer neuen Meisterschaft. Songs wie "Willie" oder das noch deutlich introvertiertere "Where Is My Love" versprühen trotz der wenig erbaulichen Zeilen über die endlosen Schwierigkeiten zwischenmenschlicher Beziehungen, die man darin findet, noch immer so viel Lebensfreude und Hoffnung, das man davon fast süchtig werden kann. Und auch wenn manchmal die pure Melancholie im Mittelpunkt steht, wie bei "The Moon" oder dem am Ende der Platte platzierten "Love & Communication", trübt das die positive Ausstrahlung dieses Meisterwerks kaum. --Norbert Schiegl 4 Kundenrezensionen:was kommt noch? 5 von 5 Punktencat power hat eigentlich ausschließlich gute bis sehr gute alben abgeliefert. was nun nach "the greatest" an steigerung noch möglich sein kann - fast nicht vorstellbar. eine durchweg hervorragende platte, abwechslungsreich ohne stilbrüche, ohne überzähligen schinckschnack. schlicht großartige songs von einer begnadeten musikerin. chan marshall at her best! Sich einfangen lassen und nicht mehr von los können.. 5 von 5 PunktenCat Power´s "the greatest", ist es die mich wieder zu mir selbst zurück holt, wenn ich mich mal verloren hab ! Ich liebe diese Platte, sie ist für mich ein musikalischer Kopf-Orgasmus! Hab selten ein Album von ihr so geliebt wie dieses..Hoffe das viele Hören verdirbt mir nie die endlose Engergie die von der Musik ausgeht Meisterwerk! 5 von 5 PunktenIch habe von Cat Power erst ein- zwei verschiedene Songs im Radio gehört und jedesmal gedacht: Wer ist das denn, das ist ja großartige Musik. Irgendwann habe ich auf Verdacht 'The Greatest' gekauft und war von Anfang an wie hypnotisiert von dieser wunderbaren Musik und der unglaublich intensiven Stimme. Jeder Song wird nur auf das Wesentliche reduziert und gleichzeitig erstaunlich voll interpretiert. Schmerzlich schöne Songs und melancholisch positive Songs fließen ineinander. Keine Sekunde zuviel und natürlich viel zu kurz. Dieses Album sollte in keinem Plattenschrank fehlen. Sogar ein Freund, der ansonsten fast nur elektronische Musik hört, war sofort komplett verzaubert von dem Album. Einzelne Titel hervorzuheben macht keinen Sinn, denn dann müßte ich das Tracklisting komplett abschreiben, also bitte: Kaufen - und sich in eine andere Welt versetzen lassen! cat power ist die größte! 5 von 5 Punktenkann chan marshall überhaupt etwas schlechtes machen? ich denke nicht. "the greatest" ist tatsächlich ihre beste platte bisher, sie ist reifer als ihre letzten alben. die zusammenarbeit mit den beiden hodges und die aufnahmen in memphis geben den immer noch eher spärlich arrangierten songs wärme. ich höre soulbläser, stellenweise sogar eine country-twang angehauchte gitarre. und dazu diese einzigartige stimme, die alles trägt. wunderschönes album. cat power hat jedes recht zu behaupten "i am the greatest" - da sollte das entzückende cover (eine ziemlich deutliche anspielung auf muhammad ali) nur ein weiterer kaufanreiz sein! |
|
|
Fevers and Mirrors von Bright EyesAudio CD von V2 Records (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 3,34 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2007 |
Tracks:
ProduktbeschreibungFEVER & MIRRORS Aus der Amazon.de-RedaktionOh, was für ein Cover. Da vergeht einem glatt die Lust, sich noch die Platte anzuhören. Sind Spiegel seit Look At Yourself von Uriah Heep nicht verboten? Und der hier hängt noch in einem rustikalen Rahmen, hinter dem eine weinrote Tapete mit altertümlichen Motiven klebt. Dann nennt sich die Band auch noch Bright Eyes und gibt Songs solche Titel wie "A Scale, A Mirror And Those Indifferent Clocks...". Uff! Ist der erste Schreck verflogen, stellt sich so langsam Aufmerksamkeit ein, denn hinter Bright Eyes steckt mit Conner Oberst ein ausgeschlafener Singer/Songwriter. Der junge Mann mit einem Milchbubi-Gesicht hat Fevers And Mirrors im zarten Alter von nicht einmal zwanzig Jahren geschrieben und ist überwiegend das einzige Mitglied von Bright Eyes. Schon mit vierzehn gründete Conner in Omaha/Nebraska seine erste Band Commander Venus, die nach den beiden Platten Do You Feel At Home? und Uneventful Vacation 1998 auseinanderbrach. Conner hatte sich schon zu der Zeit den Ruf eines Wunderkindes erspielt und dieses Album hier untermauert diese Behauptung. Conners leicht folkige Gitarrensongs, die sich mal zurückziehen, zart klingen und dann ausbrechen, leben von seinen teilweise non-fiktiven Geschichten. Er scheint immer wieder seine Zeit in einer sehr strengen katholischen Privatschule verarbeiten zu müssen. Wo Altersgenossen zum Fußball gehen, sich für Mädchen und Autos begeistern, da singt Oberst traurige, fast depressive und zerrissene Songs, deren Tragik und Traurigkeit von großer Schönheit sind. --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:music for the soul 5 von 5 PunktenDies ist eine ganz besonderes Album. Wenn man es zum ersten Mal hört, fragt man sich ob es sich um einen billigen Livemittschnitt aus Nachbars Garage handelt. Lässt man dann die Musik und Texte eine Weile auf sich wirken, kommt man so schnell nicht mehr los. Die Musik ist meist tieftraurig und so gefühlvoll wie wenig anderes und wirkt dabei durch die Aufnahmetechnik und die brüchige Stimme roh und ungeschliffen. Fazit: Keine Kaufempfehlung für den Mainstream Liebhaber. Aber alle die in Musikläden viel im - so genannten - Indipendent Regal stöbern sollten hier mal reinhören oder einfach zugreifen! Momente der Melancholie 5 von 5 PunktenEine ganz große Platte ist das. Übertrifft das hochgelobte "Lifted" sogar noch. Ein wunderschönes Intro geht über in das zerbrechliche "a spindle". Das ruhigste Stück der Platte. Conor Oberst zelebriert die Traurigkeit, und das mit gerade mal 20 Jahren. Alleine am Klavier bei "When the curious girl", von einer Harfe begleitet bei "Sunrise, sunset", oder als große Hymne "Something vague". Und dabei gehe ich jetzt nur auf die Musik ein. Einen ganz anderen Glanzpunkt setzten die großartigen Texte des jungen Amerikaners. Tieftrauriges, wie "Arienette" oder "the movement of a hand" beeinhalten wunderschöne Textzeilen - so fleht er besagte Arienette an, doch bei ihm zu bleiben, bis die Wölfe verschwunden sind. Es ist eine großartige Platte voller wunderschöner Melodien. Und außerdem diesem Lied "an attempt to tip the scales", das eigentlich ein Riesenhit hätte werden sollen. Etwas Besonderes 5 von 5 PunktenMeiner Meinung nach nimmt "Fevers and Mirrors" eine ganz besondere Stellung in dem Werk von Bright Eyes ein... es ist ein sehr, sehr depressives Album, bei dem es einem manchmal ganz anders wird (was Conor Oberst da mit seiner Stimme macht ist schlichtweg unglaublich), die Texte sind sehr lyrisch, symbolgeladen, emotional. Ich denke, dass sich Bright Eyes musikalisch weiterentwickelt haben, die Stücke sind auf eine gewisse Art ausgereifter als auf der "Letting Off The Happiness". Auch kann ich behaupten, dass ich jedes einzelne Stück auf diesem Album liebe (was z.B. auf das Album davor, "Letting Off..." und jenes danach "Lifted Or The Story Is In The Soil Keep Your Ear To The Ground" nicht zutrifft). Um meine trotzdem ganz persönlichen Lieblinge zu nennen, so empfehle ich Track 3 "The Calendar Hung Itself" und Track 8 "Haligh Haligh A Lie Haligh". Ich wiederhole hiermit zwar nur das, was klügere Menschen schon vor mir beschwört haben, aber mit diesem Album offenbart sich euch eines der größten Songwritertalente der Gegenwart! Weiß nich weiß nich 3 von 5 PunktenAlso a) steh ich nich so auf Britpop (ja ich weiß, daß der Typ Amerikaner ist), b) die Stimme vom hochgelobten Connor Oberst ist soooo.... schrecklich "JUNG" !?!? (und - Entschuldigung - auf ungebührliche weil nicht erklärbare Art "HYSTERISCH") Und dann macht es immer "Pling, plang, plong" - auf mystisch - und es ist überhaupt nicht mystisch. Ich kann dieses Machwerk nicht so abnehmen, obwohl es mir unangenehm ist, hier den Musik-TÜV zu mimen. Dieses Zittern in der Stimme, weiß nich weiß nich... Wenn er wild wird, gefällt er mir andererseits GUT !!! (Lied Nr. 6). Lied Nr. 7 ist auch nicht schlecht, sogar eigentlich gut, trotzdem weiß ich einfach nich.... Aber na ja, Lied Nr. 8 hat auch einen netten Refrain, und dann diese unsägliche Britpop-Einlage !... Also - 3 Sterne. Fertig. KEIN Britpop! 5 von 5 PunktenBesitze das Album nun schon geraume Zeit, ebenso wie auch "Letting of the Happiness", "Lifted" und die "Collection of songs" und ich höre alle Alben auch nach etwa 2 Jahren noch nahezu täglich. In bestimmten Phasen auch mal 2 Tage lang am Stück. Die Kritik an Conors Stimmchen lass ich mir ja noch gefallen, denn die ist durchaus Geschmackssache. Ebenso wie die recht einfach gehaltene, schlecht abgemischte, dadurch aber sehr authentische Musik. Das muss nicht jedem gefallen und so soll das ja auch sein. Conors Texte...In ihnen findet man sich wieder. Selten fiel mir das gefühlsmäßige Verstehen der englischen Sprache so einfach. Er benutzt eine einfache, bildhafte, wunderbar poetische Sprache, die sich einem nicht verschließt, sondern die erfasst werden will. Was ich aber unbedingt klarstellen möchte und was eigentlich auch Grund für das Schreiben dieser Rezension war: Conor ist KEIN Britpop. Wie man auf diesen Gedanken kommen kann, ist mir auch nach 2 Jahren mit dieser Musik völlig unklar. Man mag es Folk nennen, vielleicht auch irgendwie Emo (ohne den Punk ;-)), aber ganz sicher ist es kein Britpop. Zur CD kann ich soviel nicht sagen, da ich alle Alben von Bright Eyes liebe und mit 5 Sternen bewerten würde. Es ist einfach unglaublich traurige, authentische Musik, die einem Tränen in die Augen treibt, gleichzeitig aber immer die Hoffnung am Leben erhält, alles könnt nur halb so schlimm sein. Schließlich hat man einen Freund, der einen versteht, dem es ähnlich geht. Der daraus Großes geschaffen hat. Der seine Krisen sinnvoll umgesetzt hat, bewiesen hat, dass das geht. Ein Leben ohne Bright Eyes kann ich mir, grad in depressiven Momenten, aber durchaus auch dann, wenn ich gut drauf bin, nur noch sehr schlecht vorstellen. Tanzbar ist Bright Eyes wohl aber nicht. Soll man auch gar nicht, schließlich ist man mit Zuhören beschäftigt. Nun ja, allen die Conor für sich entdecken und sei es auch erst mit seinen neuen 2 Alben gratuliere ich und ich wünsche ihnen viel Vergnügen mit dieser Musik. |
|
|
Poet der Affen/Poet of the Apes von Tommy FinkeAudio CD von (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 6,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
5 Kundenrezensionen:Super Album 5 von 5 PunktenIch kannte Tommy Finke voher noch nicht... Habe mir das Album also einfach mal auf gut Glück gekauft. Ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Super Album und ein mehr als fairer Preis! Nur zu empfehlen. Fein, fein, fein! 5 von 5 PunktenDie deutsche Singer/Songwriter Szene hat sich ja wohl lange Zeit nur in Hamburg und Berlin abgespielt, alles was aus den übrigen Städten kam war irgendwie zu lasch oder klang kalkuliert. Tommy Finke schafft es, auf diesem Album (Alben?!) Songs mit Herz und Eiern gleichzeitig zu präsentieren. Seit langer Zeit hat mich Musik nicht mehr so berührt. Das aus dem Radio dem ein oder anderen schon bekannte "Halt alle Uhren an" ist hier natürlich drauf (Heißt aber "Stop the Clocks"... wieso???), weitere Anspieltips sind "Boderline Betty" oder "Magnet", das sehr elektronisch daherkommt. Insgesamt ein rundes Album, dass man jederzeit wieder auflegen möchte. Durch die Doppel-CD hat man sogar eine für zu Hause und eine für's Auto. :) Wundervoll // Wonderful 5 von 5 PunktenVom neuen Album habe ich erstmals im Radio was gehört, nämlich "Borderline Betty". Außerdem gab es ja vorher schon "Halt alle Uhren an" als Single. Beide Songs haben mich dazu gebracht, das Album zu kaufen und es hat sich gelohnt. In den besten Momenten klingt Finke ein bißchen wie Rio Reiser oder ein deutscher Bob Dylan, in den "schlechtesten" noch wie Sportfreunde Stiller. Verglichen mit dem vorherigen Album "Repariert, was Euch kaputt macht!" ist "Poet der Affen / Poet of the Apes" ein ganz klarer Fortschritt. Die Songs klingen erwachsener und rauher, die Produktion beinhaltet jetzt sogar besondere Instrumente wie Cello und Posaune, leichte Lofi-Klänge hier und da lassen Vorbilder wie die Eels erkennen. Die Songtexte selbst funktionieren in beiden Sprachen, mir persönlich gefällt zum Großteil die deutsche Variante besser. Aber ich höre auch viel Lindenberg und Grönemeyer. Textlich kann Finke beiden das Wasser reichen, auch wenn seine Texte doch eher unverkopft sind. Fazit: Ein wundervolles Album. Bei solchen Poeten möchte man gerne Affe sein ... 4 von 5 PunktenWer mit musikbegeisterten Ohren und Augen im Internet unterwegs ist, dürfte schon mal über Tommy Finke gestolpert sein, vielleicht bei MySpace oder Facebook. Der symptahische Bochumer mit den großen Kulleraugen und dem roten Wuschelkopf präsentierte dort immer mal wieder neue Songs, die er auch live vorstellte, und erarbeitete sich so eine schnell wachsende Fan-Gemeinde. Nach Banderfahrungen mit "Stromgitarre" und Jahren als Solo-Künstler erscheint nun endlich ein vernünftig produziertes und beworbenes Album, genau rechtzeitig zur Ruhr.2010 (Kulturhauptstadt). Was tun, wenn man sowohl Oasis als auch Rio Reiser zu seinen Vorbilder zählt? Wenn zahlreiche Fans aus dem Ausland die deutschen Texte nicht verstehen? Wenn man sich auch in der englischen Sprache zuhause fühlt? Nun, dann bringt man eben ein Doppel-Album heraus, auf dem alle 13 Songs einmal in deutsch und einmal in englisch zu hören sind. Ein kluger Schachzug, der aufgeht ... Zu hören gibt es gut gemachte, gefällige Indie-Popmusik mit Beatles-Chören und Brit-Pop-Gitarren, mit eingängigen Refrains und punkiger Spielfreude. "Stop The Clocks" ist zurecht die erste Single-Auskopplung - ein kleiner Hit. Die Stärke von Tommy Finke liegt da, wo seine Wurzeln sind: Echte Singer-Songwriter-Perlen wie "Die B-Seite der Single" und "Es kommt kein Schiff" zeugen von Talent und Authentizität. Auch der fast schon an einen Chanson erinnernde Song "Um den Schlaf gebracht" mit Cello und akustischer Gitarre ist ein Kleinod sowie die rockige Nummer "Raus aus dieser Stadt" mit sehr gut umgesetzer Aufbruchstimmung. Oftmals wünscht man sich jedoch mehr Konsequenz, denn was nützt ein traumhaftes Klavier-Intro, wenn es nicht hält was es verspricht? Was hat eine dröhnende unpassend eingesetzte Posaune in einer Ballade zu tun? Warum wird ein so tolles Stück wie "Die Arroganz der Gosse" mit ganz wunderbarer Stimmfärbung am Ende in überfröhliche "nanana"-Gesänge geschickt? Die immer wieder durchschimmernde musikalische Verspieltheit der Finke-Songs kann ihren Charme nicht durchgehend entfalten. Anders ist das bei dem sehr angenehmen, leicht schnoddrigen und lässigen Gesangsstil. Genau der ist es auch, welcher die Songs in englischer Sprache noch besser hör- und fühlbar macht, auch wenn die Favoriten die gleichen bleiben. In Zukunft dürfen es gerne mehr Ecken und Kanten sein und weniger Keyboards, damit Promo-Begriffe wie "ungeschminkt", "unmittelbar" und "unperfekt" Wirklichkeit werden. Textlich geht Tommy Finke keine neuen Wege, muss er ja auch nicht, denn er ist gut. Er ist weder zu verkopft, noch zu banal, aber stets auf hohem Niveau. Es geht in seinen Songs überwiegend um zwischenmenschliche Belange, durchaus von cleverer Kritik und schönen Methaphern durchzogen. Toll! 5 von 5 PunktenGestern gabs die Platte bei uns im Geschäft schon zu kaufen und ich habe nicht gezögert, da ich schon Herrn Finkes andere CD besitze. (Repariert, was Euch kaputt macht!) Gestern Abend dann in Ruhe mehrmals durchgehört und: begeistert. Die CD deckt eine große Palette von intimen Nummern bis Songs mit großer Besetzung. Dem üppigen Booklet kann man entnehmen, wieviel Arbeit in dem Album steckt. Übrigens ist die Kartonverpackung wunderbar gearbeitet und enthält tatsächlich 2 CDs. Und zur Zweisprachigkeit: Das habe ich so vorher noch nicht gesehen (gehört). Die Songs haben in jeder Version eine andere Wirkung, manche gefallen mir auf Englisch besser, andere auf Deutsch. Das Urteil muss sich wohl jeder selber bilden. Meine Anspieltipps: - Borderline Betty (Version 1 und II) - Zukunfstmann / Tomorrow Man - Die B-Seite der Single / The B-Side of the Single - Raus aus dieser Stadt / Leaving the City - Stop the Clocks (Version 1 und II) "Stop the Clocks" war als Single unter dem Namen "Halt alle Uhren an" erhältlich, wieso das hier jetzt so heißt, weiß ich nicht. Diese Version hat aber ein längeres, schönes Intro. Durchweg empfehlenswert. |
|
|
The Covers Record von Cat PowerAudio CD von Matador/Be (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 6,03 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2004 |
Tracks:
ProduktbeschreibungCovers Record 4 Kundenrezensionen:Ein Muss für jeden der gerne chillt 5 von 5 PunktenHab mir die CD vor kurzem bestellt und muss sagen dass es einfach nur ein geniales Album ist. Ich bin durch "troubled waters" aufmerksam geworden und ich kann sagen dass mir wirklich fast jedes Lied super gefällt und nicht nur 3-4 Lieder. Fazit: Wer gerne Gitarre oder Klavier mit perfektem weiblichen Gesang hört, der hat hier seine Cd zum Einschlafen gefunden!!!!!!!!! Beste CD eine frage von stil 5 von 5 Punkten... ist dieses album auf jeden fall. der geneigte hörer nehme die cd in die hand, klappe sie auf und beobachte chan marshall beim wasser trinken. wer sich jetzt nicht in diese frau verliebt hat (mann oder frau),hat alles, aber nicht mein verständnis. mehr zur musik: singer-songwriterin interpretiert mit gitarre einen ganzen haufen schöner lieder, traditionals wie mehr oder weniger populäre und besitzt die dreistigkeit, (i can't get no) satisfaction den refrain zu klauen, damit es noch besser aber auf jeden fall anders klingt als das original. für dieses album muss man nicht "in stimmung" sein (gewöhnlich assoziiert man mit solch zerbrechlicher und anmutiger schönheit verlust, schmerz und lagerfeuer), es schafft diese stimmung einfach selbst. und während ich mich vor meinem pc bein hören von cat power fühle wie auf einem weg durch maisfelder in iowa, kann ich mir keinen menschen vorstellen, der leise so laut klingen kann wie sie. der absolute wahnsinn!!! 5 von 5 Punktenzugegeben, die anderen cat power-sachen reißen mich nicht gerade vom hocker (zu viel babe-rock), aber dieses werk hier: 42 minuten gänsehaut. diese stimme!! chan marshall und eine gitarre bzw. ein klavier, völlig ausreichend! wer hätte gedacht, daß z.b. smog's "red apples" derart feinfühlig interpretiert werden würde? Das Warten hat sich gelohnt 5 von 5 PunktenOh, wie lange haben wir auf ein neues Werk der grandiosen Chan Marshall gewartet! Und wieder kann man dem Album keinen anderen Titel als "genial" geben. Alle Covers wurden in den einzigartigen Cat Power - Stil verwandelt, was sie unwiderstehlich schön macht, egal, wie das Original klingt, bei Chan bekommt es einen tröstlich melancholischen und befriedigenden Touch, der ihre Songs unvergleichbar werden lässt. Egal, ob es sich um das Rolling Stones Cover Satisfaction (I Can't Get No) oder um Kingsport Town von Bob Dylan handelt, man verliebt sich sofort in die detailverliebten Klänge und vor allem in die wunderschöne Stimme von Chan. Eine Stimme, die ich nie mehr missen möchte. |
|
...
Impressum
• Kontakt
• Startseite
• Produktkategorien
• Geschenkgutscheine
•
Auf diesen Link bitte nicht klicken Klassik Pop-CD Bollywood-Musik Kaffee-Musik
Auf diesen Link bitte nicht klicken Klassik Pop-CD Bollywood-Musik Kaffee-Musik
Gewisse Inhalte, die auf dieser Website erscheinen, stammen von AMAZON EU SARL.
Diese Inhalte werden so, wie sie sind zur Verfügung gestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.

