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Recording a Tape the Colour of the Light von Bell OrchestreAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 4,55 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2005 |
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Eine Kundenrezension:Bell Orchestre: Recording A Tape The Colour Of The Light 5 von 5 PunktenWenn um eine neue Band so viel Rummel gemacht wird wie im vergangenen Jahr- berechtigterweise- um Arcade Fire, dann bleibt selten der Nebeneffekt aus, dass alle möglichen Nebenprojekte ausgegraben werden, die der frisch gewordene Fan dringend auch noch haben sollte. Das kann böse enden, im Fall einer musikalisch so beseelten Band wie Arcade Fire aber auch viel Gutes zutage fördern. Bell Orchestre, das Seitenprojekt von Arcade Fire- Bassist Richard Reed Perry, ist zum Beispiel ein echtes Kleinod. Die Band besteht aus einer Besetzung von Bläsern und Streichern, rock- übliches Instrumentarium wie E- Gitarre oder Schlagzeug kommt nur selten zum Einsatz und alle Songs auf "Recording A Tape.." sind rein instrumental. Aber was sind das für herrliche Stücke! Wo haben diese Kanadier nur diese betörenden Melodien gefunden! Es fällt bei einer solchen Band naturgemäß schwer, Referenzen zu zücken; The Dirty Three sind im Entferntesten ähnlich, ebenso Thee Silver Mount Zion Orchestra und die seltsamen Instrumental- Alben, die John Parish von Zeit zu Zeit veröffentlicht. Und doch sind alle genannten Acts auch weit von Bell Orchestre entfernt. Am ehesten lassen manche Passagen auf "Recording A Tape..." an die wundervollen Stellen auf "Funeral" von Arcade Fire denken, wenn im Hintergrund ein ganzes Orchester zu dräuen scheint; und weil Vergleiche mit anderen Bands hier nicht hinreichen wollen, noch eine etwas doofe Assoziation, die mir beim Anhören durch den Kopf ging: "Recording A Tape..." würde sich perfekt als Soundtrack zu hochwertigen, psychedelischen Biologie- Lehrfilmen eignen, in denen man zeitlupenhaft bizarre Einzeller schwimmen oder Feuerquallen beim Liebesspiel sehen kann. Im Übrigen ist es eine Platte für konzentriertes Hinhören: hier werden sehr sublime Instrumentierungen gebracht. Mit dem Kopfhörer im Dunkeln oder freilich auf einer nächtlichen Autofahrt macht diese Platte das größte Vergnügen, aber Vorsicht beim Fahren: Sie könnten die falsche Abzweigung erwischen und erst in einer anderen Galaxie wieder zu sich kommen. Klingt das kitschig? Ist es auch ein bißchen. Womit wir beim abschließenden Warnhinweis wären: es soll ja Menschen geben, denen schon Arcade Fire zu barock und süßlich sind. Diese sollten von dieser Platte unbedingt Abstand nehmen. Allen anderen ist ein immenses Erlebnis garantiert. |
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12 Crass Songs von Jeffrey LewisAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 7,12 Erscheinungsdatum: Oktober 2007 |
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Cookies von 1990sAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 2,49 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2007 |
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3 Kundenrezensionen:"Cookies" aus dem untersten Regal 2 von 5 PunktenSo, die nächste neue Brit-Band die in den Himmel gelobt wird. Musste ich natürlich auch gleich reinhören. Aber nach mehrmaligem Hören muß ich dann doch sagen: Irgendwann ist mal gut. Die 1990s haben wirklich nichts besonderes, 12 krachende Songs die irgendwas zwischen US-Möchtegern-Neo-Punk und Britpop sind. Und alle haben sie eins gemein: Man hat sie schonmal besser gehört und sie wollen einfach nicht ins Ohr gehen. Schlimmstenfalls klingen sie wie Primal Scream zu ihren schlechtesten Zeiten. Da ist kein Talent, da ist nur aufdringliche Rockzirkus-Attitude, die das fehlende Können verdecken soll. Zudem stößt dieser gewollt "coole" Gesangstil unangenehm auf, klingt einfach nicht glaubwürdig, nicht empfunden. Diese "Cookies" sind ganz schnell aufgegessen. Und wer erinnert sich schon an Kekse, die er irgendwann mal gegessen hat? DAS ALBUM FÜR DEN FRÜHLING!!! 5 von 5 PunktenNachdem ich im Winter den Indierock für mich entdeckt habe, habe ich mir erst einmal sämtliche Pflichtwerke besorgt und die rotieren auch in meinem CD-Player beinahe Tag und Nacht, doch nach einem halben Jahr hört man diese Platten zwar immer noch gerne, ist aber auch auf der Suche nach was neuem. Und so bin ich auf 1990s gestoßen. Also habe ich mir das Album besorgt und in meinen CD-Player geschmissen. Gleich der Opener "You Made Me Like It" gefiel mir gut und besticht durch gute Strophen und einen noch besseren Refrain. Song zwei "See You At The Lights" hat einen locker, flockigen Baaa baaa baba baba baaaaa-Refrain und ist den der erste schlagzeuglastige Song. "Cult Status" ist eindeutig der coolste Song des Albums und eine sehr rockige Nummer. ("My Cult Status keeps me alive.") "Arcade Precinct" ist eine sehr schöne Frühlingsballade mit Gitarrenbegleitung und netter Melodie zum Träumen. "Switch" reißt einen dann aus den Träumen, die man bei "Arcade Precinct" hatte und erinnert sehr an LCD Soundsystem. (Rockig mit Bass). "Enjoying Myself" ist Track 6 und füllt in lässiger Manier die Albummitte. Mit "You're Supposed to Be My Friend" beginnt die zweite Albumhälfte und es ist ein sehr melodiöser Rocksong mit leicht verständlichem Text. "Pollokshields" erinnert mich an die Shins in ihren besten Zeiten. "Risque Pictures" ist der vermeintlich schlechteste Song des Albums, den es leider auch geben muss. Er will nicht so richtig ins Ohr gehen und zum Rocken bringt er einen auch nicht. Mit "Weed" ist aber das kleine Albumtief überwunden. Es ist eine sehr ruhige Ballade, die man gut zum einschlafen hören kann. Wenn man aber schlafen will, muss man noch "Weed" sofort die Musik abstellen, denn "Thinking Of Going" reißt jeden aus dem Schlaf, mit sehr rockigem Sound. Zu guter letzt kommt das 5 Minuten lange "Situation" und lässt einen schnell mit dem Kopfwippen und zaubert einem ein Grinsen ins Gesicht. FAZIT:"Cookies" ist ein nicht zu leises und nicht zu lautes Indierock-Album, das perfekt in den Frühling passt. Gute-Laune-Musik :-) 5 von 5 PunktenKann das Album wirklich nur empfehlen!! Es ist richtige Gute-Laune-Musik und grade Songs wie "See you at the lights" kriegt man nach dem ersten Anhören nicht mehr aus dem Kopf! Ich hatte das Glück die Jungs live in Glasgow zu sehen - wirklich super! Sie reißen einen richtig mit :-) Also auch auf keinen Fall die Chance verpassen sie live zu sehen, wenn sie nach Deutschland kommen! (evtl. sogar schon dieses Jahr!) |
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Trouble in Dreams von DestroyerAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 4,84 Erscheinungsdatum: März 2008 |
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Sings Live! von Colin MeloyAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 9,99 Erscheinungsdatum: Mai 2008 |
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The Black and Red Notebook von David KittAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 2,33 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2004 |
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Eine Kundenrezension:Klasse 4 von 5 PunktenSehr oft trifft man auf Künstler, die ein geniales Album hervorbringen, aber dann diese Kunst nicht mehr wiederholen können. Sein Meisteralbum "small moments" bleibt unerreicht, hier hat er aber wieder einen sehr, sehr weiten Wurf geschafft. Die Songs sind wieder ähnlich genial, aber mit mehr Instrumenten und Beiwerk geschmückt. Die Platte ist nicht ganz so ruhig und auch nicht ganz so perfekt "rund", versetzt aber den Hörer auch in eine musikgenerierte Glücksstimmung. |
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Open Season von British Sea PowerAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 3,82 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2005 |
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Aus der Amazon.de RedaktionWie die meisten Seebäder herrscht auch im berühmten Brighton rege Betriebsamkeit im Sommer und Beschaulichkeit im Winter. Ähnlich verhält es sich mit dem zweiten, wieder verdammt guten Album Open Season der Jungspund-Band British Sea Power. Hat es auf dem formidablen Debüt The Decline Of noch gerumpelt, gekracht, gezickt und gequietscht, rasant und bisweilen schräg gerockt, so lässt das Quintett das Pendel diesmal nicht so wild ausschlagen. Einmal abgesehen von der ruppigen Pixies-Hommage "How Will I Ever Find My Way Home" wenden sich die auf der Livebühne in schabernacktreibende Lausbuben verwandelnde Briten dem intelligenten Pop-Song zu. Sie klingen dabei noch reifer, noch ausgefeilter, noch zielstrebiger, noch cleverer. Im Gegensatz zu dem sprunghaften Debüt ist Open Seaon ein kompaktes Kraftpaket. Und doch wirkt dieses Album mit seinen wunderbaren, oft von einem melancholischen Schatten bedeckten Liedern wie ein Zwischenstop. Zwischen ihren beiden ersten Alben The Decline Of und Open Season liegt nämlich ein Entwicklungsprozess, für den andere ein halbes Bandleben brauchen, und der noch lange nicht abgeschlossen scheint. Da wächst etwas ganz Großes heran.--Sven Niechziol 3 Kundenrezensionen:Die Schräglage der Normalität. 4 von 5 PunktenSchräge Vögel sind die Jungs von British Sea Power, werfen Blumenzwiebeln und Gitarristen durch Festivalzelte, surfen vertikal durch die Menge und zerlegen ihre Instrumente. Ihr zweites Album "Open Season" lässt derartige "Ausbrüche" nicht vermuten. Ein wunderbares, melodiegeladenes Album haben sie eingespielt, voller Wohlklänge. Nur gelegentlich tauchen die noch auf dem Debut vertretenen Schieflagen auf, treten aber zugunsten der Balance und somit der Songs in den Hintergrund. Einer so jungen Band hätte man ein derart reif klingendes Album nicht zugetraut. Wenig innovativ und doch eigen, so weit vom Mainstream entfernt, dass man sich fragt, warum das Album dennoch so viele potentielle Hits enthält. Unbedingt mal reinhören! rund 5 von 5 Punktendas zweite album der fünf brightoner markiert gleich schon einen entwicklungssprung und wendepunkt. 'open season' ist sehr viel zugänglicher und im besten sinne kommerzieller als das großartige debüt 'the decline of british sea power'. wenn die band live auch nach wie vor ein erlebnis ganz besonderer art bleibt, zeigt sie hier beste songschreiberqualitäten und weiterhin eine musikalische virtuosität, die auch diesmal wieder verblüfft. auf 'open season' allerdings sehr viel entspannter und mit einem untrüglichen gespür für brilliante melodien. von den intelligenten texten ganz abgesehen. große kaufempfehlung! Etwas mehr Mut wäre schön gewesen 3 von 5 PunktenDas hat man nun davon, wenn man den "persönlichen Empfehlungen" folgt und ungesehen eine CD bestellt, deren Outline sich recht interessant liest. Ein solcher Fall war "Open Season" von British Sea Power" für mich. Da ich immer auf der suche nach neuen Entdeckungen von der Insel bin, griff ich zu - und werde den Griff wohl auch schon bald wieder lockern. Musikalisch harmlos, ja fast schon schüchtern und verängstigt klingt das, was die Jungs da bieten - auf das erste Hinhören ein wenig wie der späte Bowie, doch nur die ersten Takte lang. Kaum ein Lied, das sich vom Vorgänger oder Nachfolgetrack wirklich abhebt, akzente setzt, aufhorchen lässt. Unterstrichen wird der lethargische Eindruck vom nöligen Gesang, der Erinnerungen an die Fußballjugend weckt: wer am schlechtesten kickt muss ins Tor, wer kein Instrument beherrscht muss singen. Man könnte den Eindruck gewinnen, als sei es dem Sänger peinlich, seine Stimme zu präsentieren, die in einem Umfang von maximal einer Oktave alles vermissen lässt, was einen guten Rocksong (und auch ein Fußballspiel, ürigens) ausmacht: Spannung, Tempo und Überraschungen - und - das im Unterschied zum Fußball - Wiedererkennungswert. Alles in allem: eine recht mäßige Scheibe, die einiges schuldig bleibt. Schade, werde demnächst wieder mehr auf den Instinkt, denn auf Empfehlungen hören. |
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Early von Scritti PolittiAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 4,39 Erscheinungsdatum: Februar 2005 |
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Acid Tongue [Vinyl LP] von Jenny LewisSchallplatte von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 22,99, Angebote ab EUR 12,20 Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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Further Complication [Vinyl LP] von Jarvis CockerSchallplatte von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 22,99, Angebote ab EUR 16,49 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
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3 Kundenrezensionen:We love Jarvis 5 von 5 PunktenJarvis is back. Laut und krachig diesmal. Ein Mann voller Überraschungen, aber immer noch absolut stilsicher. Der Pop Dany auf allerhöchstem Niveau. THE SECOND JARVIS COCKER RECORD 5 von 5 Punkten"It's a complicated Boogie, and I don't know any better, baby" schreit Jarvis in "Further Complications" dem ersten Stück und Namensgeber des neuen Albums. Und eines ist gleich von vorne weg klar: Die neue Scheibe ist anders als "Jarvis". Bekannte Cocker Balladen paaren sich mit Garagen-Punk. Eine erfreulich frische Mischung an die man sich wirklich erstmal gewöhnen muss. Schließlich ist man von Cocker (oder Pulp) nicht gerade abgehackte feurige Gitarrenriffs gewohnt. Mir hat sich das Album erst nach 2 oder 3 mal hören aufgeschlossen, weil ich mit "Jarvis" im Hinterkopf die play-Taste betätigt habe. Nicht aber erschrecken, es finden sich auch auf "Further Complications" die melodischen, ruhigen Momente des letzen Albums wieder. Stärkste Songs sind "Further Complications","Leftovers", "I never said I was Deep", "Caucasion Blues", "Slush" und das fantastische "Your in my eyes". Die Lyrics sind weitaus provokativer und witziger als beim Vorgänger (oder den Pulp Alben bei Island). "Further Complications" bekommt von mir wie sein Vorgänger 5 Sterne. Schön, dass Cocker mit seinen 45 Jahren noch experimentierfreudig ist. Don't Let Him Waste Your Time 4 von 5 PunktenMan muss glaube ich nicht groß erklären wer Jarvis Cocker ist, oder ?! Jarvis wurde als Frontmann der Band Pulp bekannt. Ende der 70er Jahre gründete Jarvis mit einigen Freunden die besagte Band. Anfangs wechselte die Besetzung häufig, selten spielte die Band zweimal hintereinander in exakt gleicher Formation. Der kommerzielle Erfolg der Band ließ jedoch bis Mitte der 90er Jahre auf sich warten. 1995 erklomm die Single Common People Platz zwei der UK-Singlecharts. Das Album Different Class stieg daraufhin von 0 auf 1 in die Albumcharts ein und erreichte bereits in der zweiten Woche Platinstatus. Als typisches "Erkennungslied" gilt jedoch Disco 2000, welches auf demselben Album zu finden ist. Dies war auch ihr kommerziell erfolgreichstes Lied. Seit dem 2002 veröffentlichten Greatest-Hits-Album befinden sich Pulp in einer kreativen Schaffenspause. Diese nutzt Jarvis für seine Seiten Projekt, so z.B. veröffentlichte Jarvis Cocker 2003 unter dem Pseudonym Darren Spooner ein Album mit seiner neuen Band Relaxed Muscle. In dem Film Harry Potter und der Feuerkelch spielt Cocker den Sänger der auf dem Tanzball auftretenden Band. Die vorgetragenen Titel stammen von ihm und sind auf dem Soundtrack-Album enthalten. Im November 2006 veröffentlichte Jarvis Cocker sein erstes Soloalbum, welches schlicht "Jarvis" heißt. Jetzt liegt sein zweites Soloalbum vor auf dem es mit dem Titelsong "Further Complications" gleich mal los geht wie eine unheilige Mischung aus David Bowie und Robert Fripp und genauso rumpelig geht es auch weiter. Es folgt das pubertär punk-rockige "Angela", das pulsierende "Pilchard" und das Pulp-artige "Leftovers". Zwischen den rumpeligen Songs singt er aber auch die wunderbare Schnulze "I Never Said I Was Deep". Sicherlich ist dieses Werk der Midlife-Crisis von Jarvis geschuldet, aber dass er nun verheiratet ist, mache das Singen über Verführung nur delikater - wenn nicht die Sache selbst, so Jarvis Cocker in einem Interview. Eine postpubertäre Scheibe über Sex, Lust und Leidenschaft - mir gefällt die CD besser als den meisten Zeitungskritikern. "Mr. Cocker, you don't waste my time!" |
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