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Produkt-Bild: Me and Armini

Me and Armini von Emiliana Torrini

Audio CD von Rough Trad (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 8,77

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Me and Armini

Tracks:

  • Fireheads
  • Me And Armini
  • Birds
  • Heard It All Before
  • Ha Ha
  • Big Jumps
  • Jungle Drum
  • Hold Heart
  • Gun
  • Beggar's Prayer
  • Dead Duck
  • Bleeder

5 Kundenrezensionen:

Fand Fishermans Woman besser
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Erstmal ist diese CD gaaaanz anders als die Fishermans Woman.

Diese zeichnet sich u.a. durch rockigere, psychedlisch-rockige, experimentelle Phrasen aus, teilweise Gitarrensound a la Hendrix.

es gibt leider 2-3 Stücke auf dem Album, die mir so gar nicht gefallen, wo ich sogar wegschalten muss. Ein schnelleres ist hier dabei, dass - n. meiner Meinung- gar nicht zu Torrinis Stimme passt u. irgendwie FÜR MICH das Albun fast schon kaputt macht................-

wenn nicht die anderen vielen, bezaubernden Songs da wären, die einfach nur ein Hit jeder für sich sind.
Zu meinen absoluten Favoriten gehören: GUN & das erste Lied...
erneut überraschend
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Offensichtlich kümmert sich die Isländerin Emiliana Torrini wenig um Erwartungen und Ansprüche von Kritikern und Konsumenten. Sie macht was sie will und was in ihre aktuelle Lebensphase passt, ohne die Wünsche Aussenstehender, etwa nach Originalität oder stilistischer Eingrenzung zu berücksichtigen. Damit erreicht sie, dass ihre Musik zu jedem Zeitpunkt durch und durch ehrlich wirkt. Nach einem sehr elektronischen Debut, das sehr gut in die Neunziger gepasst hat, einem tragischen Verlust in ihrem nahen privaten Umfeld und dem daraus entstandenen, sehr reduzierten und traditionellen "Fisherman's Woman", kommt nun mit "Me and Armini" ihr bisher vielseitigstes Album. Wieder darf man sich über die eine oder andere Überraschung freuen - oder sich darüber ärgern, dass es wohl wieder nicht das ist, was man" erwartet hat.

Beginnt "Me and Armini" noch mit dem unspektakulären "Fireheads", dürfte Emiliana Torrini bereits mit dem Titellied und ihrem Ausflug in Pop-Reggae-Gefilde viele Leute vor den Kopf stossen. Für mich klingt es ein bisschen nach einer düsteren Bar in Sibirien, in der man mit ein bisschen Deko und einer Band eine Karibik-Party zu feiern versucht. Aber: warum eigentlich nicht? Dass grad das ganze Album danach benannt wurde ist allerdings irreführend: der Song "Me and Armini" ist in keinster Art und Weise repräsentativ - einen zweiten Ausflug in die Karibik gibt es nämlich nicht.

Die erste grosse Überraschung kam für mich erst mit dem dritten Song "Birds". Was am Anfang klingt wie ein Lied aus dem Album "Fisherman's Woman", hat eine Spielzeit von sechseinhalb Minuten und einen Zwischenteil, der voll und ganz in der Tradition alter Pink Floyd-Werke wie "Obscured by Clouds" und "More" steht. Diese Kombination aus psychedelischen Art Rock-Elementen und dem melancholischen Hauptthema ergibt für mich den bisher besten Emiliana Torrini-Song überhaupt.

Besonders nennenswert ist zudem der Song "Dead Duck", der meiner Meinung nach das Innovativste ist, das Emiliana Torrini bisher unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht hat. Anders als viele andere, fand ich "Love in the Time of Science" zwar ausgezeichnet, aber in keiner Art und Weise besonders originell - denn in den Jahren davor waren schon viele ähnlich klingende Alben erschienen. Umso mehr freut es mich, dass Emiliana Torrini in "Dead Duck" mit der Instrumentierung experimentiert, Dutzende elektronische Effekte und Geräusche auf gekonnte Art und Weise mit verschiedensten natürlichen Klängen verwebt und im Arrangement viele unerwartete Wendungen eingebaut hat.

Genial ist auch der Wechsel in der zweiten Hälfte von "Beggars Praye". Was als typischer Emiliana Torrini-Song im Stil von Fisherman's Woman" beginnt, nimmt plötzlich eine unerwartete Wendung und enthält einen Zwischenteil aus einem mehrstimmigem Gesangsteppich, der unterstützt durch einen sanften, tiefen Synthesizer-Ton fast schon Choral-ähnliche Züge annimmt.

Es gibt Alben, denen man Zeit geben muss. Mit "Me and Armini" ist es eher so, dass man einzelnen Songs Zeit geben muss und es werden wohl nur den wenigsten Leuten alle Lieder gefallen. Ich persönlich habe Mühe mit "Gun" und "Jungle Drum" und vom Titellied ist auch nach mehrmaligem Hören nichts hängen geblieben. Aber die Perlen auf diesem Album sind wirkliche Perlen und so müssen es allemal 4 Sterne sein.
pop mit qualität
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
und wieder klingt sie ganz anders. der erste teil dieses albums ist überaus luftiger reggae-folk-pop. klingt genau wie jene art von musik, bei der man, wenn man zufällig mal format-radio hört, aufatmet und für eine kurze zeit die verzweiflung über den zustand des heutigen pop vergisst.

später findet man dann auch hinter- bis abgründigere ware, psychedelische ausflüge, etwa das von einer knurrig-verhallten e-gitarre angetriebene, von störgeräuschen durchzogene, schwer atmende "gun", das in dieser form auch gut auf einen tarantino-soundtrack passen täte. oder das bedrohlich-skurrile "dead duck".

ein album für eine längerfristige beziehung.
Herzerfrischend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
~
Herrliches anregendes Album, das eins im besten Wortsinne ist und durchgehört werden möchte, denn es wartet mit einer spannenden Dramaturgie auf. Gut denkbar ist dazu allerdings auch ein schönes Frühstück am Wochenende in diesen Tagen, wenn die Welt draußen auf uns ruhig noch etwas warten darf.

Es beginnt mit "Fireheads" (3:44) zurückhaltend, nur Gitarre, Bass, Gesang und das Schlagwerk folgt erst nach gut eineinhalb Minuten. Doch gleich der straffe Titelsong "Me And Armini" (4:16) bringt erstes Temperament und Groove, der einen lächeln und mitnicken lässt, während man vielleicht gerade sein Croissant mit Butter beschmiert. Halbwegs wach und eingestimmt lässt sich das eher ruhige, aber epische "Birds (6:23)" genießen. Es bietet einen herrlichen Instrumentalteil, durch den eine sphärisch verhallte leicht psychedelisch anmutende Gitarre schwebt.
Beim recht rockigen "Heard It All Before" (4:13) wird man dann langsam richtig wach und bereit, das bedächtige aber sehr intensive "Ha Ha" (3:15), das mit Gitarre und Gesang auskommt, förmlich aufzusaugen.
Gleich darauf verleiten die "Big Jumps" (3:01) in lässiger und sehr frischer Lou Reed Manier zum Mitschwingen, bis "Jungle Drum" (2:13) im rhythmischen Stakkato den Herzschlag kurz mehr anpeitscht, als der stärkste "Türkentrank" (Karl Gottlieb Hering) es vermag. Köstlich diese frech dazwischen quietschende Schrammelgitarre.
Keine Angst "Hold Heart" (2:04) beruhigt wirklich den Herzschlag, sanft mit Akustikgitarre und Gesang und lässt kurz durchatmen, bis die "Gun" (5:44) des Albums auf eine wundervoll psychedelische Fahrt mit viel Hall, Gitarren und endlosen Räumen mitreißt. Hier hat sich der Produzent mit Liebe für den Klang betätigt, ohne sich aufzudrängen. "Beggar's Prayer" (2:55) schließt sich als mystischer gebetsartiger Traum unmittelbar an.
"Dead Duck" (5:32), das fulminanteste Stück, klingt fast als würde es rückwärts laufen und das nicht nur wegen der erst irritierenden Klänge, sondern auch des scheinbar umgekehrten Liedaufbaus. Es beginnt kurz klanglich klar und experimentell, wirkt dann bald sehr verdichtet und fast verstörend - eher wie ein Finale -, bevor es sich zum wunderschönen, changierenden Instrumentalstück entwickelt, das zwischen sphärischen Flächen und klaren Gitarrenrhythmen mit Klavier und trockenem Schlagwerk pendelt. Großartig! Hier tobt sich der Produzent und seine audiophile Ader regelrecht aus, aber ohne, die Gesamtheit des Albums anzukratzen. Vielleicht ist dies sogar der dramaturgische Höhepunkt des Werks.
"Bleeder" (4:50) schließlich ist ein romantischer sanfter Ausstieg mit Streichern und Gitarre im sparsamen Arrangement.

Über all dem schwebt diese wunderbare klare, teils kindlich, aber nie kindisch anmutende Stimme von Emiliana Torrini, die einen sanft in den Tag bringen kann, aber auch den Rest des Tages wie ein schöner Hauch begleitet.
Das modernste und auch abwechslungsreichste Album der Künstlerin. Die Allianz mit Dan Carey (auch Hot Chip und Franz Ferdinand) tut scheinbar beiden gut. Emiliana Torrini sagte, die Aufnahmen seien wie ein Traum gewesen und hinterher konnte sie kaum glauben, was da zustande gekommen war. - Bitte weiter so!
überraschend gut
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich wollte sie mir eigentlich nicht holen, die Scheibe, nachdem ich gelesen habe, dass ein schönes "Pop-Album" dabei herausgekommen ist. Trotz alledem überzeugt es mich in der Vielfältigkeit. Viele schöne Aspekte des Vorgängeralbums sind auch hier zu finden, jedoch ist es auch so Facettenreich, dass es einem alten TripHop-Fan ganz warm ums Herz wird. Aufgefallen ist mir, dass die Stücke sehr lange und schön ausgespielt werden (bei "Third" von Portishead wurde von Einigen bemängelt, dass die Stücke zu schnell und abgehackt enden).
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: The Crying Light

The Crying Light von Antony and the Johnsons

Audio CD von Rough Trad (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 15,99

Erscheinungsdatum: Januar 2009
Zoom ± Produkt-Bild: The Crying Light

Tracks:

  • Her Eyes Are Underneath The Ground
  • Epilepsy Is Dancing
  • One Dove
  • Kiss My Name
  • The Crying Light
  • Another World
  • Daylight and the Sun
  • Aeon
  • Dust and Water
  • Everglade

Produkt-Bild: Little Joy

Little Joy von Little Joy

Audio CD von Rough Trad (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 10,97, Angebote ab EUR 9,37

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Little Joy

Tracks:

  • The Next Time Around
  • Brand New Start
  • Play The Part
  • No One's Better Sake
  • Unattainable
  • Shoulder To Shoulder
  • With Strangers
  • Keep Me In Mind
  • How To Hang A Warhol
  • Don't Watch Me Dancing
  • Evaporar

Eine Kundenrezension:

good mood
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein schönes, kompaktes Album mit allerlei Ohrwürmern. Erinnert ein wenig an die Srokes, angesichts deren mitwirkendem Drummer zum einen, aber auch im Gesang. Im Ganzen etwas "folkiger" und ruhiger. Die Mehrheit der Songs verbreitet eine behagliche, gute Laune. Empfohlen seien "shoulder to shoulder" und "with strangers".
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Another World

Another World von Antony and the Johnsons

Audio CD von Rough Trad (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 7,53

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Another World

Tracks:

  • Another World
  • Crackagen
  • Shake That Devil
  • Sing For Me
  • Hope Mountain

Eine Kundenrezension:

Schönheit für die Welt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Fast nach vier Jahren Abwesenheit kehren endlich Antony & The Johnsons mit einer neuen Cd zürück. ANOTHER WORLD gilt als Einleitung zum neuen Album Antonys, THE CRYING LIGHT, das am 21. Januar 2009 veröffentlicht wird.

Diese Minicd enthält fünf Stücke, und diejenigen, die eine Enttäuschung fürchteten können unbesorgt sein: diese Songs sind ausgezeichnet. Wir finden hier vier ausgesuchte Balladen, die wie gewöhnlich mit Klavier und maßvollem Streichorchester untermalt werden, und ein jazz-blues Stück (SHAKE THAT DEVIL), das eine interessante Entwicklung der Kunst Antonys zeigt. Die Texte sind wichtig und rührend, und können auf verschiedenen Ebenen interpretiert werden, entweder persönlich oder apokalyptisch/politisch: ANOTHER WORLD, CRACKAGEN und HOPE MOUNTAIN sind Klagelieder für eine austerbende Welt, SING FOR ME ist eine kleine Tragödie und SHAKE THAT DEVIL ein Exorzismus, der auch eine Anspielung auf die aktuelle ökonomische Lage des Planeten sein könnte. Wenn Antony singt "THAT PIG TOOK EVERYTHING I HAD / THAT PIG MADE ME FEEL SO BAD" ist es schwierig nicht an Richard Fuld von Lehman Brothers zu denken. Was wird bei Live-Auftritten passieren? Es gibt viele Leute, denen dieses Stück gewidmet werden könnte...

Aber auch wenn die Welt ein schmutziger, gewaltsamer Ort ist, bleibt Antony einer der größten künstler dieses Jahrzehnt. Seine Musik und opaleszente Stimme geben uns allen Hoffnung auf die Zukunft.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: The Bairns

The Bairns von Rachel & Winterset,the Unthank

Audio CD von Rough Trad (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 10,97

Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: The Bairns

Tracks:

  • Felton Lonnin
  • Lull 1
  • Blue Bleezing Blind Drunk
  • I Wish
  • Blue's gaen oot O' The Fashion
  • Lull 2:My Lad's A Canny Lad
  • Blackbird
  • Lull 3:A Minor Place
  • Sea Song
  • Whitehorn
  • Lull 4:Can't Stop It Raining
  • My Donald
  • Ma Bonny Lad
  • Fareweel Regality
  • Newcastle Lullaby

Produkt-Bild: Little Joy [Vinyl LP]

Little Joy [Vinyl LP] von Little Joy

Schallplatte von Rough Trad (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 15,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Little Joy [Vinyl LP]

Tracks:

  • Next Time Around
  • Brand New Start
  • Play the Part
  • No One's Better Sake
  • Unattainable
  • Shoulder to Shoulder
  • With Strangers
  • Keep Me in Mind
  • How to Hang a Warhol
  • Don't Watch Me Dancing
  • Evaporar

Eine Kundenrezension:

good mood
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein schönes, kompaktes Album mit allerlei Ohrwürmern. Erinnert ein wenig an die Srokes, angesichts deren mitwirkendem Drummer zum einen, aber auch im Gesang. Im Ganzen etwas "folkiger" und ruhiger. Die Mehrheit der Songs verbreitet eine behagliche, gute Laune. Empfohlen seien "shoulder to shoulder" und "with strangers".
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Love Is Overtaking Me

Love Is Overtaking Me von Arthur Russell

Audio CD von Rough Trad (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 15,01

Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Love Is Overtaking Me

Tracks:

  • Close My Eyes
  • Goodbye Old Paint
  • Maybe She
  • Oh Fernanda Why
  • Time Away
  • Nobody Wants A Lonely Heart
  • I Couldn't Say It To Your Face
  • This Time Dad You're Wrong
  • What It's Like
  • Kli
  • Hey How Does Everybody Know
  • I Forgot And I Can't Tell
  • Habit Of You
  • Janine
  • Big Moon
  • Your Motion Says
  • Letter
  • Don't Forget About Me
  • Love Is Overtaking Me
  • Planted A Thought
  • Love Comes Back

Produkt-Bild: Acid Tongue

Acid Tongue von Jenny Lewis

Audio CD von Rough Trad (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 10,97, Angebote ab EUR 8,21

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Acid Tongue

Tracks:

  • Black Sand
  • Pretty Bird
  • The Next Messiah
  • Bad Man's World
  • Acid Tongue
  • See Fernando
  • Godspeed
  • Carpetbaggers
  • Trying My Best To Love You
  • Jack Killed Mom
  • Sing A Song For Them

2 Kundenrezensionen:

Unfassbar gut
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Muss dem Vor-Rezensenten widersprechen: dieses Album ist ganz und gar nicht enttäuschend oder langweilig. Es ist eines der besten in 2008 (und das Jahr ist fast rum). Aber der Reihe nach...

Black Sand: entspannter und schöner Opener, der schon mal andeutet, was dann noch kommen wird. Piano, Bass, Schlagzeug und Streicher. Nicht mehr, nicht weniger.

Pretty Bird: und es geht entspannt weiter. Schon die ersten Takte von "Pretty Bird" machen klar, dass dieser Song großartig ist. Mit einem Schuss Country hätte der auch auf Neils "Zuma" eine gute Figur gemacht. Klasse!

The Next Messiah: Ein Kunstwerk. Ein Monument von 9 Minuten, die wie im Flug vergehen. Auch weil der Song so gekonnte Breaks, Rhythmuswechsel enthällt, dass man glaubt, es wären 3 Songs. Klassisches Beispiel dafür, wo das 30-Sekunden-Reinhören nicht funktioniert. Ganz hören und staunen.

Badman's World: klassische Pop-Nummer mit raffinierten Hooks, die sich in den Gehörgängen festbeißen. Souverän.

Acid Tongue: Unfassbar gute, akustische Ballade, die von Jennies glasklarer Stimme getragen wird. Wo nimmt diese Frau nur diese Melodien her? Wunderschöner Song zum Träumen.

See Fernando: Let's rock and slide! Geile R'n'R Nummer. Für solche Songs gibt's die Repeat-Taste. Wow!

Godspeed: Als ob ihr im Traum John Lennon erschienen wäre und diesen Song einflüsterte... Eine Ballade der Güteklasse 1A. Bei dieser Nummer passt alles. Wessen Herz hier nicht dahinschmilzt, der hat gar keins.

Carpetbaggers: Ein Folk-Pop'n'Rock-Kleinod. Uptempo-Nummer, die in jedem Radio laufen könnte (sollte). Macht einfach gute Laune. Und dazu im Duett mit Elvis Costello. Nahezu unwiderstehlich.

Jack Killed Mom: Gospel kann sie auch noch. Wieder diese raffinierten Breaks and Hooks. Sehr bluesig. Riesig.

Sing A Song: Wieder eine dieser makellosen traumwandlerischen Songs. Wunderbar instrumentiert und arrangiert. Da fehlem einem die Worte. Das hat sowas von Klasse.

Fazit: Ein Wort genügt - Inselplatte.
Von hinten anfangen
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Wer etwas ähnlich Gutes wie das Debut-Album von Jenny Lewis erwartet, bitte Erwartungen gleich runterschrauben. Die ersten Titel langweilen, ihre Kopfstimme nervt, die Watson Twins fehlen. Aber ab "See Fernando" wird das Ganze schmissiger und geht ins Ohr und man will endlich repeat drücken. Fazit: Nicht so großartig wie der Vorgänger (weder stimmlich noch textlich), dennoch ab der Mitte gut anzuhören.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Me and Armini [Vinyl LP]

Me and Armini [Vinyl LP] von Emiliana Torrini

Schallplatte von Rough Trad (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 16,95

Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Me and Armini [Vinyl LP]

Tracks:

  • Fireheads
  • Me and Armini
  • Birds
  • Heard It All Before
  • Ha Ha
  • Big Jumps
  • Jungle Drum
  • Hold Heart
  • Gun
  • Beggar's Prayer
  • Dead Duck
  • Bleeder

Produkt-Bild: The Crying Light [Vinyl LP]

The Crying Light [Vinyl LP] von Antony and the Johnsons

Schallplatte von Rough Trad (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 17,99

Erscheinungsdatum: Januar 2009
Zoom ± Produkt-Bild: The Crying Light [Vinyl LP]