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The Great Destroyer von LowAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 9,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2005 |
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2 Kundenrezensionen:What a surprise! 5 von 5 PunktenLow (=engl. "langsam") - doch davon ist auf der neuen Platte des genialen Trios nicht viel zu merken. Und trotzdem - Low bleiben trotz höherer Geschwindigkeit wunderbarerweise ihrem Stil treu. Nach wie vor melancholisch, betörend, bezaubernd und zeitweise betrübend - einfach wunderschön, wie jede ihrer Alben. Und nach so vielen wie Low herausgebracht hat, steht ihnen das Recht, sich einmal ein wenig neu zu erfinden mehr als zu denke ich! Alles in allem eine wunderschöne Platte, die vor allem für Fans garantiert ein MUST HAVE Schmankerl ist! low - neu und doch nicht schlechter 5 von 5 Punktenüberrascht war ich, als ich "the great destroyer" zum ersten mal hörte. nicht viel erinnerte mich an stücke wie "that's how you sing amazing grace". kraftvoll, komplex, nicht gar so rund wie vorherige alben präsentiert sich das neue album von "low". experimentelle töne schleichen sich vielmals ein und der einsatz der gitarren erinnert zeitweise an "codeine" oder "the cooper temple clause". fast schon wütend ist die stimmung der musik zeitweise - wohlgemerkt nur verglichen mit anderen werken von "low". wer diese musik nicht gewohnt ist wird wahrscheinlich immer noch in depressionen verfallen. "the great destroyer" ist keine platte die nur bei kerzenschein und einem schweren rotwein ihre volle wirkung entfaltet. auch ein glas whiskey on the rocks tut es in diesem fall, auch wenn es immer noch am besten bei nacht genossen werden sollte. sie ist keine schlechtere platte als die vorherigen, man sollte nur darauf vorbereitet sein "fröhlichere" und andere töne als auf "trust" zu hören. nur eins tut dieser platte auf jeden fall nicht gut: den verstärker über raumlautstärke anzuheben. dann wirken die songs zu massig und unverstanden. die macht der stille ist "low"'s wahres geschenk, und daran haben sie zwar ein wenig, aber nicht viel geändert. |
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Little Heart'S Ease von Royal CityAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 2,39 Erscheinungsdatum: Juni 2004 |
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Sixes & Sevens von Adam GreenAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 3,15 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungSIXES + SEVENS Aus der Amazon.de-RedaktionGleich vorweg - Sixes & Sevens - das neue Album von Adam Green muss man einfach hören! In jedem Falle dann, wenn man auf verschroben bis abgehoben steht, auf Musik, die sich allen Schubladen und Etiketten entzieht, mit keinem Trend liebäugelt und frei von Spekulationen und Marketing so lässig daherkommt, als sei sie irgendwann am Küchentisch entstanden. Diese 20 minimalistischen Kleinode klingen, als hätte Adam Green sich kürzlich wissbegierig durch eine riesige Plattensammlung der letzten 50 Jahre gearbeitet, alles fröhlich durcheinander gequirlt, sich danach über alles und sich sebst lustig gemacht und viele Musiker mit aberwitzigen Instrumenten eingeladen. Bläser, Panflöten, Glockenspiel, Sitar, wackelige Stühle, Synthi-Streicher, soulige Tamla-Motown-Chöre und Doo-Wopp der 50-er. Frank Zappa trifft David Byrne,Tom Waits, Jonathan Richman und Lou Reed, und darüber Adam Greens warme, volle Crooner-Stimme, der so tut/singt, als wär?s das Normalste der Welt. Während es anfangs noch Radio-kompatiblen Soulrock auf ?Festival Song? oder ?Morning After Midnight? gibt, wird es von Track zu Track verrückter, extremer. ?Grandma Shirley and Papa? klingt wie ein Werbejingle von Zappa, und ?Sticky Ricki?, als hätte Zappa mit Brecht/Weill gemeinsame Sache gemacht. Bei ?Exp. 1? scheint selbst Green nicht mehr ganz durchzublicken, und ?Leaky Flask? ist wohl die kürzeste und intensivste Instant-Swamp-Suppe zum Voodoo-Sound á la Dr. John. Dadaistische Fröhlichkeit, die garantiert jede schlechte Laune vertreibt! -- Ingeborg Schober 5 Kundenrezensionen:Sixes & Sevens (Limited Edition) 4 von 5 PunktenAdam Green hat mit diesem Album wieder einmal bewiesen, dass er der Meister der verrücken Sounds und "besonderen" Texte ist. Das ganze Album lädt zum relaxten und entspannten zuhören ein. Allerdings hat er es in diesem Album nicht so gut geschafft die üblichen Highlights die man von Adam Green kennt zu setzen. Rock and Roll Reinkarnation 5 von 5 PunktenAdam Green zeigt vor das Rock and Roll noch lange nicht tot ist. Auch wenn das neue Album kein reines Rock Album ist, sondern vielmehr ein gemütliches Treffen von Anti Folk, Soul, Rock,Jazz, Pop, und Dosenmusik ,bei dem der eine oder andere ab und zu vom Sessel kippt, ist die Ernsthaftigkeit des Gesamtwerkes "Sixes and Sevens" unüberhörbar. Diese Ernsthaftigkeit setzt sich zusammen aus musikalischer Einwandfreiheit die aber nicht voller Stolz nach vorne getragen wird und dem geordnetem chaotischen Geist einer Rockseele, der mit seiner unicaten samten Stimme jedem Song einen einzigartigen Charakter verleiht. "genial" "amüsant" "lässig" "schräg" "???" um nur einige Ansätze einer Beschreibung dessen zu suchen, mit was unsere Ohren konfrontiert werden dürfen. Ich traue mich zu sagen dass Album 3 "Gemstones" mit diesem Album übertroffen worden ist. (wenn auch nur ein kleines bisschen) Sperrt man Elvis, Lou Reed, Bob Dylan, Beck und Zappa (incl. Instrumente) zwei Tage in einer Bar ein, in der Tom Waits die Getränke austeilt, schätze ich, würde so ein ähnliches Album rauskommen Live noch besser 4 von 5 PunktenIch habe Adam letzte Woche live gesehen und muss sagen, dass er live noch viel besser rüber kommt als als Konserve! Das Album kommt zwar nicht ganz an Gemstones heran, aber ich finde man darf ihm daraus keinen Strick drehen. Er will eben experimentieren. Und vom Mainstream ist dieses Album immernoch weit entfernt. Das ist auch gut so! P.S. Wenn ihr die Möglichkeit habt holt euch mal ein Autogramm von Adam! Der ist total nett! nicht nur live ein erlebnis... 5 von 5 Punktenmit seinem neuen album "sixes & sevens" beweist adam green meiner meinung nach, dass er es immer noch kann: mitreissende songs zu schreiben und mit seiner tollen stimme die bisweilen ziemlich schrägen lyrics vorzutragen. zwar sind wir ohnehin schon nichts anderes gewohnt - aber wen stört das schon? sixes&sevens ist eine runde sache, und sehr viel interessanter anzuhören als Jacket full of danger. nicht nur, weil es mit 20 songs (24 in der limited edition) um einiges länger ist, sondern auch aufgrund der unterschiede. mal mit streichern, bläsern und gospelsängerinnen, dann wieder ganz bescheiden mit gitarre und im duett mit seiner freundin loribeth capella (drowning head first) oder fast ohne instrumente, dafür mit rhythmischem sprechgesang (that sounds like a pony)... dieses album wird einfach nicht langweilig! es lohnt sich auch, die limited edition zu kaufen, denn die 4 bonus tracks, 3 davon live songs, sind zum einen in einer sehr guten qualität und ausserdem genauso aufregend wie der rest des albums. von daher: absolute kaufempfehlung für alle, die unseren lieben adam bis jetzt gut fanden und die 2 jahre nach dem letzten album neuen stoff brauchen=) Beste Adam Green? 5 von 5 PunktenNun ist ja so viel Falsches über diese CD geschrieben worden (den Grotesk-Gipfel schaffte übrigens das Berliner Stadtmagazin zitty, dessen Schreiber man eine Art Privatfehde mit Green einräumen könnte, so unterhalb der Gürtellinie war seine Kritik). Falsch ist natürlich, Green hätte sich festgefahren, sei ideenlos etc. Statt dessen ist "Sixes & Sevens" mit Abstand sein abwechslungsreichstes Album (gefolgt von "Gemstones"). Nachdem Green m.E. mit dem Vorgänger ein wenig den Pfad des Super-Songwritings verlassen hatte (das Ganze klang besonders in der zweiten Hälfte allzu sehr nach Doors/Jim Morrison-Spät/Bluesphase, klingt "6es & 7s" für mich eher nach Auferstehung als nach Stagnation. Was man allerdings kritisieren muss: es gibt einige Hänger auf der Platte (etwas 1/4). Bedenkt man jedoch, dass dies die mit Abstand längste Green-CD mit den meisten Tracks ist, geht das OK. Allerdings wäre hier die ein oder andere Aussparung von Vorteil gewesen. Bemerkenswert ist noch, dass fast die ganze CD ziemlich nach Lou Reed in the 70ies klingt. Auf "Be my man" läuft sogar ein nahezu "Sweet Jane"-identischer Basslauf (OK - das ist nun Velvet Underground und Spätsechziger). Highlights: Tropical Island, Morning after midnight, Twee twee dee, Getting led, Drowning head first, Broadcast beach, It's a fine, Be my man, Grandma Shirley and papa, Sticki Ricki und Rich kids. Schwach dagegen: Cannot get sicker, When a pretty face, Exp. 1 (waren ja doch nicht 1/4 der Platte ;-) ). Nach ?Jacket full of danger" dachte ich noch, von Green käme nicht mehr allzu viel, so kann ich jetzt nur ausrufen: ?Honey, be my man" |
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Tied & True von the Detroit CobrasAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 3,88 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2007 |
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Eine Kundenrezension:schade, das dreckige ist weg ... 3 von 5 PunktenJa, Rachel hat eine tolle Stimme, keine Frage. Und der Girlgroup-Pathos ist nett zu hören, paßt auch zu ihr. Aber Zwei der Lieder klingen sogar nach 80er, eher schlimm. Und dann gibt es noch eine Party-Country-Version: live ja vielleicht gut, aber auf CD brauche ich das nicht. |
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Baby von The Detroit CobrasAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 2,98 ![]() 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2004 |
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ProduktbeschreibungArbeitszeugnisse zeitgemäß formulierenWie schreibe ich in kürzester Zeit in wohlgesetzten Worten ein rechtssicheres Zeugnis, das den Leistungen des ausscheidenden Mitarbeiters gerecht wird?In diesem Handbuch wird eine Methode vorgestellt, Arbeitszeugnisse in einer offenen, nicht codierten Sprache und in kurzen präzisen Sätzen zu formulieren; übertragbar auf alle europäischen Länder. Mit Formulierungstraining, Rechtshinweisen und Musterzeugnissen.Hervorragend geeignet für Führungskräfte, die einen Vorschlag für ihr eigenes Zeugnis unterbreiten sollen!"Ein fundiertes, geistreiches und vor allem leicht lesbares Buch zu diesem eher trockenen Thema." Hamburger Abendblatt 2 Kundenrezensionen:letztenendes (fast) nur Lala 2 von 5 PunktenVielleicht liegt es daran, dass die Songs ursprünglich aus den 60ern stammen, vielleicht ist Rachel Nagys Stimme auch nur schon eine Nummer zu lässig/bluesig/rauchig, Hauptproblem dieser Platte ist, dass sie ziemlich belanglos vor sich hin plätschert. Da wird in die Gitarren geklampft und ein bisschen rythmisch aufs Schlagzeug gehauen, darüber kommen poppig/belanglosen Texte über HotDogs und den Regen. Entsprechend bietet die Platte mit "Everyone's going wild" nur einen Titel mit Energie, mit "Cha Cha Twist" wenigstens noch einen, der Spaß macht. Der Rest der Platte ist eine einheitlicher Bubblegumsuppe, wie sie auch jede durchschnittliche Touristenjazzkeller-Band hinbekäme, auf Partie wenn überhaupt nur zum "Chillout" geeignet. Dies ist eigentlich ziemlich schade, denn musikalisch scheint in der Band mehr zu stecken. Sie sollte sich wahrscheinlich einfach mal trauen selber Songs zu schreiben. Oh Baby... 3 von 5 PunktenDie Kobras aus der Motorcity haben ein neues Album am Start! Wobei Baby wissen sollte, dass das Quintett aus Detroit keinen eigenen Songs schreibt sondern sich darauf "beschränkt" angegraute Rock'n'Roll Songs neu aufzunehmen die sie irgendwo ausgebuddelt haben: Dabei handelt es sich allerdings nicht um die üblichen Klassiker sondern um geniale bis skurrile B-Seiten und Minihits, die die Cobras mit dem gebotenen Enthusiasmus neu aufnehmen. Sängerin Rachel Nagy verleiht den Songs mit ihrer rauchigen Stimme den richtigen Flair, im Hintergrund ratzen die Gitarren ihre Akkorde durch, unterstützt von den groovenden Herren an Bass und Schlagwerk: ein Heidenspaß! (Man beachte besonders "It's raining" oder "Baby let me hold your hand"). Natürlich ist nicht jeder Song der Platte ein Knüller ("Hot dog"), natürlich ist das oft nur simple Drei-Akkord-Holzerei, natürlich funktioniert das live alles viel besser- trotzdem ist das hier ne heiße Rock'n'Roll Platte. Der alten Schule. |
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You See Colours von DelaysAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 0,98 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2006 |
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3 Kundenrezensionen:Toller Pop mit einem Schuß "Brit" 4 von 5 PunktenAls die Delays vor 2 Jahren "Faded Seaside Glamour" rausbrachten machten sie breits auf sich aufmerksam. Nun legen sie mit "You See Colours" ein tolles 2. Album vor und bekräftigen damit ihren Status als eine der niedlichsten Bands Großbritaniens. Ja, "Niedlich" ist eigentlich das treffensde Adjektiv um den Sound der Band zu beschreiben. Was uns hier geboten wird sind 11 zuckersüße Popsongs irgendwo zwischen Kitsch und Aufrechtigkeit. The Delays sind Britpop, legen aber die Betonung gegenüber ihren Kollegen mehr auf "Pop". Also lieber mal ein Streicherarrangement mehr, als zusätzliche Gitrarren. Gelegentlich glätten Synthesizer die Songs noch etwas ab, wenn noch irgendwo Kanten erscheinen. Die Songs an sich sind richtig gut, zumindest der Großteil. "You and Me" ist gleich zu Beginn eine pushende Hymne, die erste Single "Valentine" hingegen kommt mit einem stampfenden Discobeat daher und regt zum Tanzen an. Der Rest des Albums schwankt zwischen gefälligen Popsongs mit unterschiedlichen Tempo. Die größe Stärke der Delays ist dann auch ihre einzige Schwäche. Ihre Musik ist zu perfekt durchproduziert, es fehlen Ecken und Kanten und etwas Markantes an den Songs. Das findet logischerweise nicht jeder gut. Aber wär auf niedlichen Pop steht, der ist hier bestens bedient. Die Delays sind so niedlich, dass man ihnen eigentlich nichts böse nehmen kann. Wer was aufregendes haben will, ist hier fehl am Platz. Wer sauber produzierte Songs mag, hingegen sehr. Ein zweischneidiges Schwert! Britischer Pop, aber kein Britpop! 5 von 5 PunktenDa das neue Album der Delays derzeit bei einem britischen Radiosender als "CD der Woche" präsentiert wird, dauerte es nicht lange, bis sich die Single-Auskopplung "Valentine" in meine Ohren eingebrannt hat. Aber natürlich sorgen auch die zehn weiteren Songs für einen großartigen Gesamteindruck. Mein Anspieltipp neben "Valentine" ist "You and me". Ein unverkennbarer britischer Sound, allerdings sehr pop-orientiert. Wer mal etwas anderes als den "typischen Britpop" hören möchte, ist bei den aus Southampton stammenden Delays genau richtig. Schwungvolle Musik (teilweise erinnern sie an The Corrs) und eine sehr weiblich klingende Stimme, die ähnlich wie die von Brett Anderson (Suede, The Tears) alle Höhen durchläuft und gerne mal dramatisch "kippt". Die Delays schaffen den richtigen Mix aus melodiösem Pop und anspruchsvoller Musik. Die CD wird in jedem Player locker den Sommer überstehen. Wahrlich fabelhaft 5 von 5 PunktenWenn Sänger Greg Gilbert seine Band als Fabeldichter sieht, so kann man nur sagen, dass dies mehr als zutreffend ist, denn die CD ist einfach fabelhaft. Auch ich bin über den schon von meinem Vorrezensenten erwähnten britischen Radiosender auf die CD aufmerksam geworden, und die Titel gehen mir seither einfach nicht mehr aus dem Ohr. "You and Me" ist das absolute Highlight, ein Gute-Laune-Song pur, ebenso wie Valentine. Das sind Melodien, die auch bei trübem Winterwetter prächtige Stimmung aufkommen lassen. Ich hatte das Vergnügen, die Band im letzten Jahr in meinem Schottland-Urlaub als Vorgruppe der Manic Street Preachers live zu sehen, und mir war schon damals klar, dass man von den Jungs noch einiges hören wird. Das haben sie mit You See Colours eindrucksvoll bestätigt. |
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World of Echo von Arthur RussellAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 9,99 Erscheinungsdatum: Januar 2005 |
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Bitter Tea von the Fiery FurnacesAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 9,10 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2006 |
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Eine Kundenrezension:Unter dem Radar 5 von 5 PunktenEs wundert mich schon wie diese Platte scheinbar unterhalb des Wahrnehmungsradars nicht nur des allgemein in die Alternative-Richtung tendierenden Hörers, sondern auch der Fans und "Raritätensammler" verblieben ist. Die Tatsache, dass es zu jedem der Vorgängeralben ("Gallowsbird's Bark", "Blueberryboat", "EP", "Rehearsing My Choir") bei Amazon.de mindestens eine (z.T. sehr lesenswerte) Besprechung gibt, "Bitter Tea" aber bislang quasi "nackt" dasteht, ist für mich in diesem Zusammenhang nur ein weiteres Indiz für diese etwas stiefmütterliche Behandlung. Denkbare Gründe hierfür mag es einige geben: die (leider!!!) sehr geringe Präsenz der Band auf europäischen, insbes. kontinentalen Bühnen (EDIT: Im November 2007 touren sie durch Deutschland, mit Auftritten u.a. in München, Köln und Berlin!!! :-] ), oder vielleicht auch eine gewisse "Erschöpfung" der Fanbasis bei der Auseinandersetzung mit solchen Herausforderungen wie "Blueberryboat" und "Rehearsing My Choir". Doch so richtig überzeugend erscheint mir keiner. Dass nun ausgerechnet ich die erste Rezension zu "Bitter Tea" einstelle ist insofern besonders, als ich erst im vergangenen Jahr 2006 wirklich in Kontakt mit den Furnaces gekommen, und ein entschiedener Fan ihrer Musik geworden bin. "EP" war mein Einstieg (nachdem ich mich an "Blueberryboat" zunächst nicht herangewagt hatte), und als ich mir durch intensive Beschäftigung mit Text und Musik die Schönheiten von besagter "Blueberryboat" erschlossen hatte, war klar, dass ich so schnell nicht mehr von diesem Trip runterkommen würde. Doch wo "EP" mit einigen der schönsten Melodien der Geschwister mein musikalisches Bauchgefühl, und "Blueberryboat" den ästhetischen Kopfmenschen in mir ansprach, schaffte "Bitter Tea" das Kunststück, genau in die Mitte dazwischen zu treffen: in mein Herz. Schon beim ersten Hören offenbarte diese CD eine unglaubliche Fülle melodischer Highlights. Es gibt tatsächlich nicht einen Song, der nicht mit einer - im wahrsten Sinne des Wortes - HOOK-Line aufwartet (selbst das musikalisch vielleicht "anstrengendste" Stück "The Vietnamese Telephone Ministry" bietet mit seinem seltsam-schönen, mysteriös glimmernden "Epilog" ein Zuckerl). Wenn also von Seiten der Kritiker zuweilen darauf hingewiesen wird, dass die Furnaces ihrer Musik durch allzu viele, abrupte Wechsel Gewalt antun würden, dann hat das m.E. eben auch damit zu tun, dass die Melodien teilweise von solcher Schönheit sind, dass man nicht aufhören möchte sie zu hören. Doch statt sich den Hörgewohnheiten anzupassen und diese Elemente entsprechend auszuwalzen, werden sie immer wieder von eher musikalisch-narrativen Passagen unterbrochen. Dabei sind es wohl gerade diese harten Schnitte, diese extremen Kontraste in Stimmung und Ausdruck, die dafür sorgen, dass mir diese Musik noch beim 100sten Durchlauf nicht ausgelaugt und abgelutscht vorkommt. Auffällig ist, wie die Friedberger-Geschwister diesmal mit den Genres spielen. So enthält beispielsweise der Titeltrack in seinem Hauptteil genuine Hard-Rock-Elemente, während "Oh Sweet Woods" im Dancefloor-Gewande daherkommt (mit einem Kurzauftritt von Michael Jacksons "Billy Jean"). Textlich bleibt man bei dem bewährten Rezept, autobiographisch angehauchte Episoden (vor allem wohl von Eleanors Reisen) mit einem "absurdistischen" Anstrich zu versehen, wobei diesmal der Anteil von "Nonsense-Reimen" u.ä vergleichsweise gering ist. Dafür gibt es reichlich rückwärtsgespielte und gesungene Passagen, die aber - soweit ich erkennen kann - inhaltlich nicht wesentlich zum Verständnis beitragen. Fans von "Blueberryboat" werden z.B. in Nr. 9 ("Borneo": wie in "Chris Michaels" ermöglicht eine geklaute Geldkarte eine Reise bzw. Flucht) einige Leitmotive wiedererkennen. Oft sind es aber wohl auch einfach nur einzelne Sätze oder auch Worte, die Eleanor oder Matt irgendwo aufgefallen sind, und um die herum sie dann einen Song spinnen, wobei diversen Interviews zufolge das songwriting zuletzt wohl ganz überwiegend von ihm übernommen wurde. Auch wenn es sich bei "Bitter Tea" im Gegensatz zu "Blueberryboat" und "Rehearsing My Choir" nicht um ein Konzeptalbum im eigentlichen Sinne handelt, fällt es mir doch schwer, es nicht als ein Ganzes zu betrachten. Entsprechend Bauchschmerzen habe ich mit der Angabe von Anspieltips... doch wenn man mich festnagelte so würde ich wohl die Nummern 5 ("Teach Me Sweetheart"), 6 ("I'm Waiting To Know"), 9 ("Police Sweater Blood Vow") 10/13 ("Nevers", 2 Versionen) und 11/14 ("Benton Harbor Blues", 2 Versionen und erste Single-Auskopplung) nennen. Aber Achtung: die 30-Sekunden-Schnipsel bei Amazon bieten in diesem Fall einen noch schlechteren Einblick als ohnehin schon. Besser mal auf der Homepage der Furnaces, oder auch ihrer MySpace-Seite nachschauen bzw. -hören. Neben "Gallowsbird's Bark" und "EP" ist "Bitter Tea" sicher ihr eingängigstes Album. Doch während ersteres noch der Stilfindung diente und "EP" (trotz aller Qualitäten) eine relativ lose Zusammenstellung einzelner Stücke von diversen Maxi-CDs ist, bietet "Bitter Tea" einen - auch abenteuerlustigen Neueinsteigern sehr gut zugänglichen - repräsentativen Einblick in die Musik der New Yorker (bzw. "Jetzt-Wieder-Chicagoer"). Was mich persönlich betrifft, so kann ich nur sagen, dass "Bitter Tea" meine 1. Wahl für die "einsame Insel" wäre. |
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The Smell of Our Own von the Hidden CamerasAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 6,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2003 |
Tracks:
2 Kundenrezensionen:Sweet Melodies Overpainting Chokeable Lyrics 4 von 5 PunktenI was so impressed by the melodies by The Hidden Cameras that I decided to buy it instantly. I thought to myself that these are a nice group with nice and summery lyrics. How wrong was I? The CD turned out to be the weirdest CD I've ever listened to in my whole life! I'm not talking about f-words or any other other 4-letter words, far from it. There is no strong language as such in - it it's the combination. In a nutshell their lyrics mention (what i reckon) things like urinating on partners, a gay guy marrying a fag hag and cruising. I think it's a good CD; very good to listen to and "interesting" to think about. Klasse Scheibe! 4 von 5 PunktenToll, was für süße, eingängige Melodien die Hidden Cameras hier hingezaubert haben. Insbesondere "Golden Streams", "A Miracle" und "Boys of Melody" erinnern an Belle & Sebastian und die Housemartins. "Ban Marriage" ist ein potentieller Hit für alle Parties. Hört Euch einfach die Streams an, Worte braucht man dann darüber nicht mehr groß verlieren. Musik zum Glücklichsein! |
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Who Will Cut Our Hair When We'Re Gone? von the UnicornsAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 1,34 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2004 |
Tracks:
2 Kundenrezensionen:Schlubbsen und Bliepsen, Getrötschlöten und Gitarrenbrollen 3 von 5 PunktenSeit der Jahrtausendwende erblüht eine mannigfaltige Pop/Rock-Szene in Schweden (die schon vorher existierte, aber sich früher nicht so ausufernd in Platten materialisierte), und ebenfalls sehr viel Frisches, zumindest gut verpacktes, gelegentlich sogar Innovatives aus Montreal und anderen kanadischen Städten, z. B. Broken Social Scene, The Stars, aber auch Silver Mt. Zion... ("Horses in the Sky" ist ein eigenwilliges, fantastisches Album). Kanadische Bands würde ich gegenüber schwedischen grundsätzlich bevorzugen: Hier sind gelegentlich Überraschungen möglich. Die "Unicorns" sind so eine kleine Besonderheit. Nicht dass ich ihre einzige Platte richtig oft hätte rotieren lassen. Doch das Ding hat ein paar Momente, die ulkig (und zwar wirklich ulkig), rotzig-blechern-schnuckelig, dämlich und verspielt-huzzelig sind, dass es eine Freude ist. Manchmal fühlte ich mich an Deerhoof erinnert. Knuspernde Retro-Sounds, schlimmes Blockflötengekreisch, Gitarrenslapstick - und zugegebenermaßen zwei bis drei gute Songs, die auch ohne den Schabernack astrein wären. Man könnte auch einwenden, dass der instrumentale Lustigkeitstaumel ein wenig überzogen ist, aber das könnte man Frank Zappa auch vorwerfen (und niemand tut es ernsthaft). Damals waren die Experten des Musikmagazins intro ganz außer sich. Das kommt nicht von ganz ungefähr. Irgendwie macht es dann auch nichts, dass das nicht ein künstlerischer Höhepunkt des Independent geworden ist, sondern eben nur das Album einer eigenwilligen Band, die tatsächlich einen singulären Stil hat. So was muss man erst mal finden. In Schweden ist das gar nicht so einfach, in Kanada hingegen... Kreativität hoch 12 konzentriert auf einer Platte 5 von 5 PunktenDiese CD macht Spaß - und das durchgängig. Der Titel verrät schon dass diese Band nicht ganz normal ist: "Die Einhörner - Wer wird unsere Haare schneiden wenn wir weg sind?". Berechtigte Frage. Und äußerst merkwürdig. Ich habe selten einen Titel gesehen der besser zu einer CD gepasst hätte. Die Lieder sind alle äußerst verschieden, teilweise merkwürdig, verdammt kreativ was den Einsatz von Instrumenten und die Komposition angeht und trotzdem irgendwie als Ganzes (als Album) funktionsfähig und äußerst gelungen! Trotz der komplizierten Sounds ist das Album nämlich ab dem ersten Hören ansprechend! Die Lyrics stehen da in nichts nach. Äusserst pointiert und lustig auch auf die Musik abgestimmt. Da wird im weinerlichen Ton im Chor beteuert "We're Unicorns - we are more than horses!", im nächsten Lied wird zu einer irrsinnig fröhlichen Melodie freudestrahlend gesungen dass wir alle aus nuklearen Gründen in Flammen aufgehen aber keiner was dafür kann... Ich hab mehr als einmal gelacht und mich die gesamte Zeit amüsiert. Dabei wäre die Musik alleine schon so originell dass ich mir die CD kaufen würde wenn die Band die ganze Zeit "we're the Unicorns" singen würde. Vergleichbares ist schwer zu finden und deshalb auch keine Empfehlung wie "wenn dir XX gefallen hat dann gefällt dir auch das hier" möglich. Die Musik ist experimentell aber auf keinen Fall nervig (passiert mir sonst schnell bei experimentierfreudigen Bands; hier eine Ausnahme weil nie die Gesetze von gutem Songwriting verletzt werden) und eingängig. Wer an indie rock mit teilweise schönen Harmonien, sehr originellen Sounds und sehr ansprechenden Texten interessiert ist sollte zugreifen. Das ist wirklich eine CD bei der ich mich freue sie im Regal stehen zu haben! |
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