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Grosse Freiheit von UnheiligAudio CD von Vertigo Be (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 12,59 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:rammstein für arme 2 von 5 Punktenpuuh ich höre ja schon lange unheilig, aber dieses album ist nicht gelungen. die stimmlage klingt total nach rammstein, als wollte man auf der rammstein welle mal schnell ein paar euro verdienen. 2 lieder auf dem album sind trotzdem gut gelungen, unzwar: Geboren um zu Leben und Schenk mir ein Wunder. ansonsten... grauenvoll Gänsehaut Pur 5 von 5 PunktenIch bin nicht der Jahrgang(1954) der auf solche Musik steht, aber Geboren um zu Leben hat mich gefesselt und ich wollte noch mehr von dieser Musik hören, also habe ich mir die Grosse Freiheit besorgt, ich bin hin und her gerissen. Mache Musik ist sehr heftig aber die Texte gehen für mich alle zum Herzen da ist eine Ausdruckskraft die ich nicht erklären kann. Bei mir zu Hause und im Auto höre ich nichts anderes als den Grafen er hat eine Stimme die geht unter die Haut. Ich glaube es gibt wenig Menschen die sich in diesen Texten nicht wieder finden, mir geht es jdenfalls so und ich werde dran bleiben. SUPER KLASSE WEITER SO Marylin Manson meets Hans Albers 3 von 5 PunktenGanz schon ver-Balladed . Weniger Schmalz wäre passender gewesen , wenn man die Entwicklung von 1991 bis zum heutigen Tag betrachtet . Desshalb nur 3 Sterne . Gibt doch so manche , die ihrem Stil treu bleiben , siehe Witt und Rammstein . Kaufen! Klasse cd! Unbeschreiblich gute Texte! 5 von 5 PunktenIch bin überwältigt von den Texten und die klangvolle,melancholische Musik! Einige Lieder erinnern mich an Rammstein, die Band mag ich auch sehr. Die Balladen werden mit einer gefühlvollen,warmen und tollen Stimme gesungen,das man einfach mehr von dieser Stimme hören will.So ging es mir jedenfals und ich habe mir jetzt sämtliche Platten gekauft und höre die Lieder immer zu. Der Graf hat eine einprägende und sehr bewegende CD geschaffen! Sehr empfehlenswert! Unheilig schön! 5 von 5 PunktenEs ist immer wieder schön in dieser denglisch sprechenden Welt noch schöne Musik auf Deutsch zu hören. Der Graf schafft es Gefühle in wohlklinge Töne darzustellen.Mal ruhig mal mit stampfenden Bass. Reinhören kaufen und zurücklehnen oder die Tanzschuhe anziehen;-) Eure Edelleut von Mittelalterlive.de |
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Tattoos (40 Jahre Maffay-Alle Hits-Neu Produziert) von Peter MaffayAudio CD von Ariola (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 13,20 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionDass Peter Maffay zum ?Urgestein? des deutschsprachigen Pops der 70er und 80er-Jahre zählt, ist nirgendwo deutlicher zu hören, als auf seiner brandneuen CD Tattoos, die pünktlich zu seinem 40-jährigen Bühnenjubiläum erscheint, inklusive aller Hits, neu mit Band und Orchester produziert. Wie schon vor zehn Jahren zu seinem 30. Bühnenjubiläum auf der CD Heute Vor Dreissig Jahren, befinden sich auch auf Tattoos in erster Linie Songs, die Peter Maffay persönlich am meisten am Herzen liegen, darunter natürlich ?Josie?, ?Und es war Sommer? und ?So bist Du.? Doch mit diesem Album macht er sich und seinen Hörern nochmals ein ganz besonderes Geschenk. Unter Mitwirkung des ?The Wroclaw Score Orchestra? gelingt es ihm und seiner Band, selbst Uraltklassikern nochmals völlig neue musikalische Dimensionen abzugewinnen. Die orchestralen Arrangements lassen sich wohl am treffendsten als höchst dezent bezeichnen und unterscheiden sich damit wohltuend von so vielen anderen überladenen Machwerken dieser Tage. Selbst Ohrwürmer wie ?Über 7 Brücken musst Du gehen? lassen sich hier nochmals völlig neu entdecken, nicht zuletzt wegen des gelungenen Chorsatzes zu Beginn und im Verlauf des Songs. Auf Tattoos ist musikalische Vielseitigkeit angesagt. Mit bemerkenswerter Treffsicherheit kombiniert Maffay kammermusikalische Klänge mit höchst rockigen Elementen, wie in dem Song ?Glaub an mich.? Und dass er sich auf sanfte Balladen versteht, beweist er in ?Ewig?. Ein weiters Highlight des Albums ist zweifellos der Song ?Schatten in die Haut tätowiert?, in welchem unverkennbar Country-Anleihen Johnny Cashs mitklingen. Tattoos ist alles andere als ein Classic-Rock-Album. Stattdessen klingen sämtliche Maffay-Songs höchst vertraut, jedoch den festlichen Umständen angemessen, in ein musikalisches Festtagsgewand gehüllt. Und schließlich finden Puristen hier zur Abwechslung ja auch noch erdige Songs wie ?Wir verschwinden?, in denen das Orchester mal ganz und gar Pause macht. - Andreas Schultz 5 Kundenrezensionen:Einfach fantastisch 5 von 5 Punktendie gekaufte CD entsprach voll meinem Anspruch. Ich kenne Peter Maffay schon seit Jugendzeiten, habe kurze Zeit mal ihn nicht gemocht, weil er mein Lieblingslied " Über sieben Brücken mußt du gehen" von Karat gecovert hat ( habe ich ihm bis jetzt nicht verziehen). Aber weitere gute Lieder z.B. Tabaluga o.ä. haben meine Meinung wieder geändert. Er ist einer der besten- wenn nicht der Beste- deutsche Rocksänger. gewöhnungsbedürftig , aber dann toll 5 von 5 Punktenerst hat mir die CD nicht so gefallen aber nach mehrmaligem Anhören bin ich jetzt doch ganz begeistert davon 5 Sterne für das Lebenswerk 5 von 5 PunktenEs gibt (für mich) 5 gute Gründe, 5 Sterne zu vergeben. * Peter Maffay hat sich die Mühe gemacht, seine Werkschau in ein neues Gewand zu stellen, also sämtliche Titel neu aufzunehmen und nicht einfach nur als digital aufgemotzte Konserve zu veröffentlichen. * Durch die Kombination Band und Orchester haben die Titel teilweise einen ganz neuen Charme bekommen. Welcher nun besonders gut und welcher weniger gut gelungen ist, das kann natürlich nur jeder persönlich entscheiden. * Die Titelzusammenstellung ist gut gelungen, die wichtigen sind alle enthalten und zeigen dass Maffay zurecht zur Creme der deutschen Rockmusik zählt und sich über 40 Jahre hinweg weiterentwickelt hat. Und wer das schafft, im Gegensatz zu manchen (DSDS)-Kurzzeit-Möchtegern-Stars, der ist wirklich ein Großer. * Das Spektrum der Titel reicht von rockig bis softig und die Titel schaffen es teilweise, einen auf eine sehr angenehme Art zu berühren. * Die CD hat mich perönlich auf eine Lebensreise bis zurück in meine frühen Teenager-Jahre genommen. Über 'Nessaja' zurück in die Zeit, als meine Kinder klein waren, bei 'Es war Sommer' in meine späte Jugend-Zeit, bei 'Josie' in meine Teenager-Jahre und bei 'Du' in die Anfangszeit meiner Teenager-Jahre. Und einen auf einer solch angenehmen 'Reise' zu begleiten, das schaffen nur ganz wenige Künstler. Wiederholungen 1 von 5 PunktenMaffay scheint etwas Müde zu sein. Alte Titel Neu aufgemischt, schwach. Wenn er dies nur lassen würde, die Originale kommen viel besser. Bin mal auf seine Tournee gespannt, er kommt im November nach Mannheim, wewrde ich vielleicht anschauen. Ist sicher seine letzte, er wird ja nicht jünger. Enttäuschend 2 von 5 PunktenIch persönlich finde dieses Album enttäuschend! Zum Einen gefällt mir überhaupt nicht wie manche Songs gesungen sind und die Chöre passen garnicht dazu und zum Anderen wurden sogar manche Textstellen bei 2 Liedern verändert. Habe die CD ins Regal gepackt und die alten zum Hören eingelegt.... |
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American VI: Ain't No Grave (Limited Digipak) von Johnny CashAudio CD von Mercury (Universal)Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 14,18 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionJohnny Cash wurde am 26. Februar 1932 im US-Bundesstaat Arkansas geboren. 78 Jahre später wird die American-Recordings-Serie mit der so überaus fruchtbaren wie musikalisch erhabenen Zusammenarbeit zwischen der Country-Legende und dem Produzenten-Genius auf den Tag genau beendet. American VI ? Ain?t No Grave bildet ein würdiges, ja ergreifendes und majestätisches Finale, das untermauert, dass der im September 2003 in Nashville verstorbenen Johnny Cash zu den größten Musikern aller Zeiten gehört. Viel braucht er auch diesmal nicht, nur seine Akustik-Gitarre, ein Piano, diese tiefe Stimme und eine unglaubliche Ausstrahlung. Unterstützt wird Cash wie auch so oft zuvor von Mike Campbell, Benmont Tench, Matt Sweeney und weiteren Gastmusikern, die sich allesamt dezent aber unverzichtbar einbringen. Und dann ist natürlich Rick Rubin, der 1994 mit viel Fingerspitzengefühl anfing, mit Cash zu arbeiten und ihn aus der Versenkung holte und dem Pop damit ein Geschenk machte. American VI ? Ain?t No Grave liefert nun noch ein paar Präsente nach. Schon der Opener, das Traditionell ?Ain?t No Grave? mit seinem schleppenden Groove, Footstomps und tollen Geräuschen haut einen um. Es scheint, als wenn die Aufnahmen der Songs wie ein Lebensverlängerungselexier auf Cash wirkten, teilweise entstanden sie während des Ablebens seiner Frau June Carter und einige Monate vor dem eigenen Tod. Wie sehr sich hier ein gezeichneter und geschwächter Mann aufbäumt, wie viel Kraft er trotz Schmerzen in diese Lieder aus der Feder von Kris Kristofferson (?For The Good Times?), Sheryl Crow (?Redemption Day?), Tom Paxto oder Bob Nolan legt, ist ein Dokument seines unerschütterlichen Glaubens. Damit endet die Serie der American Recordings, wie sie begann: mit einem meisterhaften Album.- Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Ergreifend 5 von 5 PunktenAuch ich gehöre zu den Konsumenten, die erstmal skeptisch sind, wenn Alben von schon länger verstorbenen Künstlern erscheinen. Meine Skepsis wurde aber schon beim ersten Hören von Begeisterung weggespült. Selten habe ich ein so ergreifendes Album gehört, welches einen richtig schön sentimental werden läßt. Den Tod vor Augen hat Johnny Cash hier 10 kleine Schätze geschaffen. Höhepunkte sind "Last night I had the strangest dream", "I don't hurt anymore" und "Ain't no grave". Danke, Johnny Cash! Johnny Cashs nächstes Konzeptalbum kommt!! 3 von 5 PunktenLetzte Meldung: Rick Rubin spielt bereits Johnny Cashs nächstes posthumes Album ein, "American VII". Ich konnte dank exquisiter Verbindungen bereits alle Songs hören. Hier die Trackliste: (1) Johnny Cash krächzt das Tischgebet (2) Johnny Cash schlürft Suppe (3) Johnny Cash verschluckt sich und hustet (4) Johnny Cash hustet immer noch (oder singt er? Schwer zu unterscheiden) (5) Status asthmaticus (6) Johnny Cash tut irgendwas (7) Johnny Cash hustet schon wieder (8) Status asthmaticus (alternate take) (9) Johnny Cash im Jenseits hat die Masterbänder gehört und hustet dem Produzenten was. Das ist der beste Song und unbedingt hörenswert! Außerdem gibt es am Ende noch den Hidden-Track "Johnny Cash erbricht die Suppe". Damit schließt sich der Kreis und "American VII" schreibt als echtes Konzeptalbum Musikgeschichte! Legend 4 von 5 PunktenKeine Frage, ein ganz Großer ! Johnny Cash zeigt noch einmal alles was er kann, schaut auf sein Leben zurück ohne qäulend oder Altersmüde zu sein. Hier ist mein Weg, da stehe ich, hört es euch an. Johnny SuperStar !!! Wow. 5 von 5 Punkten7 Jahre nach dem Tod von J. Cash erwartet man bei jeder Neuveröffentlichung eigentlich nur die Verwertung von "Rest-Material"; Liedern, die in irgendwelchen Archiven liegen und nie gut genug für eine Platte waren. Bei der aktuellen CD ist das nicht der Fall. Die CD fügt sich nahtlos in die American-Recordings Serie ein und wird sich nach mehrmaligem Hören sogar zu einer der besten entwickeln. Die 10 Nummern sind insgesamt nur rund 30 Minuten lang, trotzdem haut einen die Wucht um, mit der sich Cash wieder in den eigenen vier Wänden verbreitet. Fazit: Kaufen! es gibt nicht SCHÖNERES als die Musik des MAN IN BLACK 5 von 5 Punktenda es mit Worten nicht möglich ist, diese unbegreifliche Schönheit zu Beschreiben, die zum Schluss traurige Wahrheit wird, dass dies vielleicht die letzen Tracks sein werden, welche vom Label veröffentlicht werden, halte ich den MUND und drücke die REPEAT TASTE!! Danke JOHNNY, |
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Scratch My Back (Special Edition) von Peter GabrielAudio CD von Virgin UK (EMI)Preis bei Amazon: EUR 17,98, Angebote ab EUR 13,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
Aus der Amazon.de-RedaktionPeter Gabriel gehört nicht zu den Musikern, die Lieder anderer Leute covern. Nicht ein einziger Song aus fremder Feder befindet sich auf den Studioalben des ehemaligen Sängers von Genesis. Scratch My Back nun ist ein besonderes Geschenk, feierte der britische Sänger am 13. Februar nichts nur seinen 60sten Geburtstag, sondern parallel dazu auch die Veröffentlichung einer (Doppel-) CD mit fremden Songs. Gabriel wäre nicht Gabriel, wenn er aus diesem erstmaligen Ereignis in seiner langen Karriere nicht auch ein Ereignis machen würde. Seine Vergangenheit, die ihn von Art- und Progressiv-Rock zu Pop und World Music führte, spielt hier kaum eine Rolle. Scratch My Back wurde mit verschiedenen Chören und Orchestern eingespielt, wobei sich Gabriel beim Arrangieren seiner sehr persönlichen Versionen unter anderem von John Metcalfe (The Durutti Column) unterstützen ließ. Zum Schmunzeln ist der Titel, denn Gabriel dreht den Ausspruch ?You scratch my back and I'll scratch yours.? um, ist doch geplant, dass alle hier gecoverten Gruppen / Solokünstler sich nun mit Covern aus Gabriels Fundus revanchieren wollen. Ob aus Scratch My Back so wohl zu einer ganze Serie anwächst, Teil 1 jedenfalls macht Lust auf mehr. Die schwermütig und getragenen, manchmal dramatischen Lieder in Moll, in den die Streicher Trauer tragen, sind jedenfalls sehr eigenwillig und gelungen. Mit seiner prägnanten Stimme entführt Peter Gabriel die Stücke ?Heroes? (David Bowie), ?The Boy In The Bubble? (Paul Simon), ?Mirrorball? (Elbow), ?Flume? (Bon Iver), ?Listening Wind? (Talking Heads), ?The Power Of The Heart? (Lou Reed), ?My Body Is A Cage? (Arcade Fire), ?The Book Of Love? (Magnetic Fields), ?I Think It?s Going To Rain Today? (Randy Newman), ?Après Moi? (Regina Spektor), ?Philadelphia? (Neil Young) und ?Street Spirit (Fade Out)? von Radiohead in sehr emotionale, sehr persönliche Welt. Einen einzelnen Song herauszunehmen, hieße das Ganze auseinander zu reißen, denn das Album Scratch My Back mit seinen stark kontrastierten Versionen kennt kaum Höhen und Tiefen, es ist ein Werk im Fluss. - Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Verlust einer Größe 1 von 5 PunktenAuch nach mehrmaligen Hören kann einem Fan von Genesis, Gabriel, King Crimson, Arvo Pärt, Schiller, Asia, Chris Botti, Billy Idol, Duran Duran, Amy MacDonald.... also einer bunten Mischung, das Album keine andere Reaktion entlocken, als es mit großem finanziellen Verlust im Gebrauchtshop zu verramschen. Aber das Geld allein zählt hier nicht, Gabriel ist etwas gelungen, was kein Musiker bisher ernsthaft schaffte. Ein Album zu schaffen, dass ich nach zwei Wochen aus dem Regal verbannte. Schade Peter! die crux der späten jahre... 1 von 5 Punktentja. alle cds von peter gabriel im schrank. von genesis sowieso. klar. die dvds. und mit all dem auch gleich die eigene folgegeneration infiziert. über peter gabriels werk auch seine musiker, seine sängerinnen, den ganzen südenglischen dunstkreis mehr als schätzen gelernt. die konzerte besucht, dokumentationen über ihn gesehen und 8 jahre, in worten: ACHT, auf das neue album gewartet. und, um es auch nochmal anders herum anzugehen: ja, ich mag klassische musik. ja, ich schätze gute neuinterpretationen. und ja, der wohlig freundschaftliche witz des titels "scratch my back" findet auch meine sympathie. aber nu endets mit der positiven sichtweise. für die gabrielaner des freundeskreises war klar, dass das neue album am erscheinungstag vom briefträger in den briefkasten geschoben wurde dank amazon. ein gutes gefühl gemeinsamer vorfreude. endlich! wieder! ein vitales lebenszeichen von dem mann, der seine mitmusiker auf der bühne glücklich machen kann, dessen eigene stimmfarbe wir überall heraushören, der kunstwerke an bühnenchoreographie schuf und der schlicht eine lange, lange phase unseres lebens begleitete mit seiner musik.- eben. und genau da scheint der hund begraben zu sein, man verzeihe das nahe liegende symbolische bild zur tonalität der neuen musik.- das werk der späten jahre? der lange weg von "U" zur "E" musik? ein experiment "mal hören, wie ne 45er mit philadelphia bei 33 klingt"? bei vollem orchester...? gut, die liebe zu peter gabriels früherer musik, die achtung vor der größe dieses künstlers ist intensiv genug, um den von einem anderen rezensenten vorgeschlagenen rat "in stille nochmal und nochmal und nochmal hören" zu befolgen. aber die hoffnung, danach ein meisterwerk erkennen zu können - statt der crux der späten jahre, alles eher verlangsamt, klassischer, und ein wenig in moll zu hören, auch wenn dieses vokabular vor klischees nur so trieft, ist gering.- der wunsch aber umso größer, dass uns dieser ausnahmekünstler in, na, sagen wir 5 jahren (um die jubiläumswürdigkeit seines geburtstages weiterhin zu wahren und eine rasante beschleunigung in die erscheinungshäufigkeit seiner alben zu initiieren)ein neues experiment vorstellt, das wieder näher an seinem bisherigen werk liegt. weiterentwicklungen herzlich gern, die stimme darf auch altern, kein problem, aber nicht noch mal "halbe kraft in moll"!!!!! Ruhiges aber dennoch oder trotzdem klasse Album 5 von 5 PunktenAls ich hört das Peter Gabriel acht Jahre nach "UP" endlich wieder ein komplettes neues Album veröffentlicht, war ich sehr erfreut, aber diese Freude verlor ich relativ schnell, nachdem ich verstellen musste, dass es ein Album mit reinen Coverversionen sein wird. Als ich den kostenlosen Download von der Webseite "Flume" erhielt war ich doch sehr positiv überrascht. Die Instrumentierung und vor allem Gabriels Gesang gingen unter die Haut. Hier wurde nicht einfach der Song mal schnell gecovert, sondern hier wurde was Neues geschaffen. Nun war ich dann soweit das Album doch zu kaufen. Nachdem ich "Flume" kennen und lieben gelernt hatte legte ich die Cd in meinem CD-Player ein und ließ sie im Hintergrund laufen und ich muss sagen, dass sie mich im ersten oberflächlichen hören nun so gar nicht angesprochen hat. Also setzte ich mich in aller Ruhe hin und hörte mir die CD nochmals komplett an und das ungestört über Kopfhörer..... .... und genau so funktioniert das Konzept dieser CD. Man sollte sich die Zeit nehmen und die Cd in aller Ruhe und Sorgfalt genießen und nicht einfach nur im Hintergrund laufen lassen. Was Peter Gabriel hier abliefert gehört zu den besten Alben die ich kenne. Völlig unaufgeregt werden Songs gecovert und diese frei interpretiert und vor allem wird durch die orchestrale Begleitung noch mehr Tiefe verliehen. Es hat sich gelohnt acht Jahre auf so ein Werk zu warten, aber vielleicht schaffen wir es doch bis zum nächsten Album nicht so viel Zeit vergehen zu lassen. Wer tiefgründige Songs sucht, die unter die Haut gehen der ist hier bestens bedient. Wer allerdings Hintergrundmusik zum mitsingen sucht, der wird es hier sicher nicht finden. Anspieltips: Heroes, Flume, My body is a cage und The Power of my heart Metamorphose 5 von 5 PunktenKeiner von denen, die Peter Gabriel seit Jahren kennen, kauft eine neue CD von ihm ,weil er meint, dort Sledgehammer-Musik wiederzuentdecken. Keiner, der ihn halbwegs versteht, kommt auf die Idee, dass Peter Gabriel sich von kommerziellen Gedanken in Versuchung bringen lässt. Viele der Rezensionen, die hier zu lesen sind, scheinen von Leuten zu kommen, die Peter Gabriel verstehen und schätzen. Sie wissen,dass dieser Mensch sich in keine Schablone zwängen lässt. Einige wenige waren schon bei Trespass dabei, die meisten anderen spätestens bei der Selling England by the Pound oder halt der Lamb lies down. Was damals galt, gilt heute immer noch: 1. Peter Gabriel ist ständig auf der Suche 2. Peter Gabriel streift alte Häute konsequent ab. 3. Peter Gabriel ist nicht gleich beim ersten Anhören zu erfassen. Man muss Geduld mitbringen und darauf vertrauen, dass man irgdenwann letztendlich doch noch den Zugang findet. Auch die US klang beim ersten Anhören ziemlich kitschig, wenn man gerade noch Rhythm of the Heat im Ohr hatte. Aber Digging in the Dirt zum Beispiel ist alles andere als kitschig. Man merkt es halt nur nicht auf Anhieb. Auf der UP hätte es keine Melanie gegeben, wenn es nicht seine Tochter wäre, und das obwohl er sonst nie was veröffentlicht hat, wenn er es nicht für absolut perfekt hielt. Wandlung, andere Werte, neue Sicht der Dinge, mittlerweile womöglich mehr Vater, Sohn, Mentor, Humanist als schierer Musiker - das ist Peter Gabriel. Als Father Son erschien, hat einer meiner Kumpels, der schon wie ich 1970 von The Knife begeistert war, gesagt: Was für ein Scheiß. Das wars jetzt. Kauf mir nie wieder was von PG. Dann hat er aber irgendwann doch noch die Kurve gekriegt, weil er sich daran erinnert hat, wie das so ist mit der Musik von Peter Gabriel. Mann kann ignorant oder tolerant mit ihm umgehen. Man kann verzweifelt an eine Genesis Reunion glauben oder eben verstehen, dass Zeiten und Menschen und deren spezifische Interessen sich ändern. Wenn man verstanden hat, dass Peter Gabriel allenfalls seinen Gefühlen und Stimmungen nachgibt und sich nicht dem Diktat der Erwartungen seiner "Fans" unterwirft, müsste man zu dem Schluß kommen, dass Peter Gabriel nur authentische Musik machen kann. Dafür sollten wir dankbar sein. Denn so eine Musik kann nur gut sein. Denn sie ist im wahrsten Sinne des Wortes einzigartig. Für uns kehrt Peter Gabriel jedesmal sein Innerstes nach ganz Außen. Wir sollten das zu schätzen wissen. Denn wer von uns erzählt schon wildfremden Menschen, dass er Angst hat, dass sein Vater bald sterben wird? Mit dem neuen Werk ist Peter Gabriel auf seiner Reise ins Ich einfach wieder weitergezogen ob das für uns nun melodiös und harmonisch oder sonst wie klingt, spielt dabei wohl keine Rolle. Um Scratch my Back richtig beurteilen zu können muß man a) die Stimmungslage von PG kennen, aus der heraus dieses Album entstanden ist, und b)die Texte verstehen. Sonst kann man gar nicht mitreden, weil man gar nicht weiß, worum es ihm dieses Mal geht. Denn warum hat er sich wohl genau diese Songs ausgesucht und nicht welche von Otis Redding, den er seit seiner frühen Jugend sehr schätzt. Er wäre der einzige gewesen, der nicht mehr retournieren kann. Damit hätte er ihm ein Denkmal gesetzt. Eigentlich würde als Renzension reichen: Ein neues Album von Peter Gabriel. Innovativ, wie immer. Authentisch, wie immer. Schwer zugänglich, wie immer. Gut, wie immer. mehrmals anhören... 5 von 5 PunktenEin Cover-Album vom Meister??? Naja. So oder ähnlich werden wohl viele Reaktionen von kaufwilligen Peter Gabriel-Fans geklungen haben. Auch ich war skeptisch und hätte viel lieber das mal wieder dutzendfach angekündigte Album I/O gehabt. Aber da neue Sachen von Peter Gabriel so selten sind, habe ich hier natürlich trotzdem zugegriffen. Und mal wieder hat er es geschafft, mich zu überzeugen. Es ist kein Album, welches schon beim ersten Hören gefällt, sondern eins, was bei jedem ZUHÖREN besser wird. Keine Musik zur Hintergrundberieselung, keine Musik für die Charts, keine Musik für das Massenpublikum. Dafür eine CD, die gemütlich ohne Nebenbeschäftigung auf der Couch gehört werden möchte. Dann wird sie zum Genuss. Die bei der Special Edition enthaltene Möglichkeit, die 24bit-Version downzuloaden, habe ich natürlich sofort am 02.03. wahrgenommen und sie toppt die eh schon sehr gute Klangqualität der Standard-Version. Keine riesigen Sprünge, aber doch wahrnehmbar durch leicht gesteigerte Räumlichkeit und Ortungsschärfe. |
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Tattoos (40 Jahre Maffay-Alle Hits-Neu Produziert) von Peter MaffayAudio CD von Ariola (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 13,89 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionDass Peter Maffay zum ?Urgestein? des deutschsprachigen Pops der 70er und 80er-Jahre zählt, ist nirgendwo deutlicher zu hören, als auf seiner brandneuen CD Tattoos, die pünktlich zu seinem 40-jährigen Bühnenjubiläum erscheint, inklusive aller Hits, neu mit Band und Orchester produziert. Wie schon vor zehn Jahren zu seinem 30. Bühnenjubiläum auf der CD Heute Vor Dreissig Jahren, befinden sich auch auf Tattoos in erster Linie Songs, die Peter Maffay persönlich am meisten am Herzen liegen, darunter natürlich ?Josie?, ?Und es war Sommer? und ?So bist Du.? Doch mit diesem Album macht er sich und seinen Hörern nochmals ein ganz besonderes Geschenk. Unter Mitwirkung des ?The Wroclaw Score Orchestra? gelingt es ihm und seiner Band, selbst Uraltklassikern nochmals völlig neue musikalische Dimensionen abzugewinnen. Die orchestralen Arrangements lassen sich wohl am treffendsten als höchst dezent bezeichnen und unterscheiden sich damit wohltuend von so vielen anderen überladenen Machwerken dieser Tage. Selbst Ohrwürmer wie ?Über 7 Brücken musst Du gehen? lassen sich hier nochmals völlig neu entdecken, nicht zuletzt wegen des gelungenen Chorsatzes zu Beginn und im Verlauf des Songs. Auf Tattoos ist musikalische Vielseitigkeit angesagt. Mit bemerkenswerter Treffsicherheit kombiniert Maffay kammermusikalische Klänge mit höchst rockigen Elementen, wie in dem Song ?Glaub an mich.? Und dass er sich auf sanfte Balladen versteht, beweist er in ?Ewig?. Ein weiters Highlight des Albums ist zweifellos der Song ?Schatten in die Haut tätowiert?, in welchem unverkennbar Country-Anleihen Johnny Cashs mitklingen. Tattoos ist alles andere als ein Classic-Rock-Album. Stattdessen klingen sämtliche Maffay-Songs höchst vertraut, jedoch den festlichen Umständen angemessen, in ein musikalisches Festtagsgewand gehüllt. Und schließlich finden Puristen hier zur Abwechslung ja auch noch erdige Songs wie ?Wir verschwinden?, in denen das Orchester mal ganz und gar Pause macht. - Andreas Schultz 5 Kundenrezensionen:Technisch Einwandfrei, die Musik klasse! 5 von 5 PunktenIch habe, mehr wegen meiner Freundin, das Album heruntergeladen. Ein sehr gutes Album, mit den "guten alten Sachen" von Peter Maffay, mit einem klassischen Orchester neu aufgenommen. Der Download mit den Amazon Downloader geht gut und schnell, mein Nokia E90, der für alle MP3 Sachen herhalten muss kommt gut zurecht, auch mit der Bildzuordnung etc. Gruß Thomas Nicht neu aber gut 4 von 5 PunktenUngefähr die Hälfte meiner Kolleginnen und Kollegen wird mich am Montag wahrscheinlich komisch ansehen. Aber ich stehe dazu: Ich bin Maffay-Fan. Vermutlich ist es für einen Fan nicht schwer, ein Album positiv zu bewerten und so ist hier sicherlich einiges eher subjektiv beurteilt. Aber dennoch ist das Album einfach gut. Die Lieder kennt man schon, kann sie mitsingen, doch das erleichtert in diesem Falle einfach nur das Ersthören. Alte Songs neu aufzunehmen ist so eine Sache. Es kann gut aber auch richtig in die Hose gehen. Es kann nicht viel anders als das Original klingen oder vor lauter Experimentierwut die Lieder fast kaputt machen - siehe Bon Jovis "This Left feels Right". Maffay schafft den Spagat in meinen Augen recht gut, wenngleich die Schlagerwurzeln von Liedern wie "Du" auch in der neu arrangierten Fassung deutlich werden. Es bleiben nur zwei kleine Wermutstropfen: 1. Ich vermisse eigentlich ein Lied - "Lieber Gott". Ich bin nun wirklich alles Andere als ein Christ, aber dieses Lied hat, wie man so schön sagt, eine Message. 2. Ich hätte mir mehr Neues gewünscht. Ein einigermaßen ausgeglichener Mix aus neues und neu aufgenommenen alten Liedern hätte dem Album vielleicht sogar eine 5-Sterne-Wertung gebracht. Tattoos 5 von 5 PunktenUnverzichtbar für jeden Maffay-Fan. Sehr gut gelungene Neueinspielungen, die die ursprünglichen Titel nicht weniger hörenswert macht. Zu viel Schmusi-Schmusi - schade! 4 von 5 PunktenDas man mit der Titelauswahl auf einem Best-of-Album, vor allem, wenn dieser Tonträger 40 Jahre musikalisches Schaffen wiederspiegeln soll, nicht immer einverstanden ist, versteht sich von selbst. Doch leider verleiht Peter auf Tattoos seiner Liebe für Liebeslieder, in denen es im Endeffekt immer um das selbe geht, sehr stark Nachdruck - für meinen Geschmack zu stark. In mehr als der Hälfte der Songs geht es um 'So bist Du und weil es Dich gibt, möchte ich ganz tief bei Dir sein und wenn nicht für immer, dann wenigstens ewig - glaub an mich'. Ich finde es völlig in Ordnung, sogar sehr, dass Peter seine erfolgreichen 70'er auf diesen Rückblick packt - die Songs von damals waren auch wirkliche Hits und sind musikalisch immer noch sehr wertvoll. Und auch wenn 'Sonne in der Nacht' und 'Glaub an mich' sehr kraftvoll arrangiert sind und mit 'Schatten in die Haut tätowiert' und 'Freiheit die ich meine' zwei echte Maffay-Rocker mit drauf sind, kommt der Rock'n Roll vom Rock'n Roller Maffay auf Tattoos viel zu kurz. Meisterwerke und Meilensteine wie 'Steppenwolf', 'Revanche', 'Liebe wird verboten', 'Alter Mann', 'Spiel um Deine Seele', 'Siehst Du die Sonne', 'Bis ans Ende der Welt' (...) haben sich, zumindest bei mir, mehr ins Herz tätowiert als bspw. 'ewig' oder 'Halt Dich an mir fest'. Und der ein oder andere dieser Art verliehe dem Album die fehlende Kraft. Dieses schafft leider auch nicht der neue Song 'Wir verschwinden' - nicht schlecht, aber kein Tattoo. Warum Peter, wie schon auf 'Heute vor 30 Jahren', konsequent Alben vernachlässigt ('Lange Schatten', '38317', 'Freunde und Propheten' und dieses Mal sogar 'X' und 'Samstagabend'), bleibt sein Geheimnis - ich finde es schade. Vier Sterne gibt es trotzdem, weil die angebotenen Songs handwerklich sehr fein arrangiert sind - nicht zu weit weg vom Original und trotzdem erfrischend. Vorschlag für's nächste Jubiläum: Ein Doppelalbum oder die ganzen Kuschelklassiker (und nur die!) in ein schönes Medley verpacken und damit Platz schaffen, für echten Rock! Kurz noch zur DVD: Bis auf das Video zu 'Sonne in der Nacht' ist diese gelungen. Wie schon auf 'ewig' sollte Peter sich entweder mehr Mühe machen (und bereit sein mehr Geld zu investieren) ein Songvideo zu produzieren oder es besser lassen - 'Sonne in der Nacht' ist ein toller Song und ist toll neu arrangiert, deswegen hat der Song passendere Bilder verdient, als ein sich im Kreis drehender Sänger und eine Band mit Orchester, frierend in einer alten Fabrikhalle. Ein weiteres Minus nach dem 'ewig-Editionen-Durcheinander' gibt es auch hier, für die unnötige 'Saturn-Edition' - warum sollen Nicht-Saturn-Kunden zwei Songs weniger erhalten ? Licht und Schatten 3 von 5 PunktenPeter Maffay singt Peter Maffay. Dieses Album birgt - wie auch schon "Heute vor 30 Jahren" - viel Gutes aber leider auch einiges weniger inspiriertes. Zuerst zu den Schattenseiten: "7 Brücken" mit dem Kinderchor klingt leider wie bei einer Schulaufführung und nehmen diesem Jahrhundertsong gnadenlos den Zauber. Ich hätte mir ein interaktives Duo mit Herbert Dreilich in ganz reduzierter Version gewünscht. Was hat eigentlich "Ewig" auf diesem Album verloren? Dafür wäre "Samstag Nacht in unserer Straße" - ein sehr wichtiger Song in Peters Karriere - passender gewesen. Leider nuschelt der Gesang speziell bei den schnellen Stücken bis zum abwinken und der Text ist streckenweise nur zu erahnen. Auch gewisse Gesangslinien - bei Maffay sowieso of sehr eigen - wurden übertrieben. Nachzuhören bei "Freiheit die ich meine". Das Gesangsarrangement speziell in der Refrainzeile klingt fast schon skurril. Was das Album hörenswert macht sind die 70er-Stücke. "So bist Du", "Du", "Josie" klingen entspannt und entstaubt. Gesungen von einem Sänger, der mit diesen Schlagern, die mittlerweile zu Popklassikern wurden, Frieden geschlossen hat. Rocker wie "Schatten" und "Sonne" krachen gut. Was fehlt, ist z.B. die seinerzeitige rockige und nie als Studioversion veröffentlichte Tour-Version von "Siehst du die Sonne nicht". Der neue Song "Wir verschwinden" ist mir etwas zu beliebig und eher ein Füller. Trotzdem, ein Album nicht nur für Fans. |
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The Resistance von MuseAudio CD von Warner Music International (Warner)Preis bei Amazon: EUR 13,98, Angebote ab EUR 8,69 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2009 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionMuse sind noch nie auf Nummer sicher gegangen. Jedes ihrer Alben war ein neues, spannendes Klangabenteuer, das dem Hörer anfangs einiges an Konzentration abverlangte. Auch The Resistance ist keine Fastfood-Platte, sondern originelle musikalische Filigrankunst. Als "entschlackter" und "elektronischer" kündigten Muse ihr fünftes Studioalbum im Vorfeld an, und tatsächlich klingt The Resistance deutlich reduzierter und weniger gitarrenlastig als der grandiose Vorgänger Black Holes & Revelations. Es sind zwar auch vereinzelt typische Muse-Riffgewitter wie "Unnatural Selection" zu finden, der Schwerpunkt liegt jedoch ganz klar auf ruhigeren und Keyboard-lastigeren Stücken. Ein Song wie "Undisclosed Desires" schlägt den Bogen zu Wave-Größen wie Depeche Mode, mit "Resistance" liefern die drei Engländer einen geschickt zwischen treibend und sphärisch pendelnden Mainstream-Rock-Hit ab, und auch ansonsten dominieren aufs Notwendigste reduzierte Arrangements und klare, einprägsame Melodielinien, die von Frontmann Matthew Bellamy nicht mehr ganz so oft im oberen Bereich seines beachtlichen Stimmumfangs gesungen werden. Selbst das großartige dreiteilige Epos "Exogenesis: Symphony" mit seinen Klassikeinschüben kommt schnörkellos und federleicht daher. Freunde der progressiveren, bombastischen Muse werden allenfalls beim stark an Queen und Led Zeppelins "Kashmir" angelehnten "United States Of Eurasia" an Alben wie Absolution erinnert. Die Band hat sich mal wieder spürbar weiterentwickelt, und erneut ist es für die Hörer eine Herausforderung, ihr auf ihrem Weg zu folgen.- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:MUSE: "Mehr" ist "Mehr" 5 von 5 PunktenWas sollte eigentlich noch kommen nach Black Holes & Revelations? Das war mein Gedanke vor Erscheinen dieses Albums, ich dachte, MUSE hätten bereits alles ausprobiert und ihren kreativen Höhepunkt bereits in der Vergangenheit gehabt. Ich dachte, es gibt kein Besser mehr und nach stetiger Steigerung mit jedem Album MUSS es doch irgendwann bergab gehen.. Weit gefehlt - "The Resistance" erschien und ich wurde eines besseren belehrt! Dieses Album strotzt nur so vor Vielfalt! Frontmann Matt Bellamy ist ein Künstler einer Sorte, die es leider viel zu selten gibt: Egal ob Piano, Synthie, E-Gitarre oder der unverwechselbare Gesang - in jeder Rolle glänzt er, bringt unheimlich viel Gefühl und Tiefgründigkeit in die Songs ein und macht MUSE zu dem was es ist: eine intelligente Band auf allerhöchstem Niveau! Es "funktioniert" einfach: "Uprising", "MK Ultra" und "Unnatural Selection" sind perfekte Rocksongs, letzterer erinnert angenehm an New Born. Bereits hier fällt auf, was die Band ausmacht: "Mehr" ist "Mehr" heisst der Grundsatz. Während viele Bands versuchen, sich auf das Nötigste zu reduzieren, um auf keinen Fall überproduziert zu klingen und Kritikern zu gefallen, beweisen MUSE dass das genaue Gegenteil ebenfalls funktioniert. Wenn die Gefahr droht, "unterproduziert" zu klingen, greift Matt Bellamy oft zu einem Instrument, das dies verhindert: dem Synthie. The Resistance ist elektronischer als die bisherigen Alben und das macht die Sache so interessant. Undisclosed Desires z. B. ist, neben dem Slap-Bass, rein elektronisch und absolut gelungen, auch Rocksongs wie Uprising werden durch interessante Loops aufgewertet. Es wird Abwechslung geboten, jeder Song erhält seine eigene, spezielle Note und Langeweile wird schlicht bekämpft! "The Resistance" ist weniger rockig als die Vorgänger und geht auch stark in Richtung Klassik. Dass Bellamy am Klavier ein Ass ist zeigt er z.B. im epischen "United States of Eurasia" oder "I belong to you", das an Eingängigkeit kaum zu überbieten ist (wobei ich den französischen Zwischenteil etwas anstrengend finde). Einziger Schwachpunkt des Albums ist "Guiding Light", ähnlich "Invincible" vom Vorgänger. Dieser ist jedoch der einzige Wermutstropfen.. Vollendet wird "The Resistance" von einer 3-teiligen Symphonie namens Exogenesis. MUSE versuchen, zu beeindrucken und schaffen das auch: Hier trifft Rock auf Klassik, Streicher auf Gitarren, laut auf leise, wenig auf viel. Schwebt man schon im Titeltrack "Resistance" in anderen Sphären, so hat man spätestens bei "Exogenesis Part 1: Overture" das Gefühl, man ist selbst die kleine einsame Gestalt auf dem Cover, die das irdische verlassen hat und die Welt aus einem völlig anderen Blickwinkel betrachtet... MUSE haben mich erneut beeindruckt und ich bin mir sicher, es wird nicht das letzte mal gewesen sein.. Muse sind zurück! 4 von 5 PunktenIch kenne Muse schon recht lange und fand die melanchonische, melodische Musik schon immer sehr gut, aber The Resistance ist das erste Album dieser Kult-Band, die es in meinen CD-Player geschafft hat, was nicht zuletzt an der aktuellen Single liegt, die einfach unter die Haut geht. Zugegeben, ich hab dadurch wenig Vergleichsmöglichkeiten zu alten Alben, aber ich muss sagen dass das neue Album für mich total nach Muse klingt, auch wenn man sehr viel Synthesizer und elektronische Klänge wahrnimmt, was meines Erachtens neu ist. Das tut dem Sound aber keinesfalls was an. Das Album wirkt stellenweise poppig, stellenweise erinnert es total an Queen, stellenweise ist es aber einfach saumäßig kreativ! Kurzum, wer auf etwas ungewöhnliche, melanchonische Musik steht, ist mit dem Album gut beraten. Bei Liebeskummer gibt es kaum bessere Medizin! Grandios 5 von 5 PunktenEin Knaller! Man kommt nie in Verlegenheit, ein Lied überspingen zu wollen. Beginnend mit dem bekannten "Uprising" taucht man in eine musikalische Vielfalt aus Gitarrenriffs, Drums und Piano- oder Synthie-Klängen. Von vorne bis hinten eine CD, die ins Blut geht und ein absolutes Muss für jeden Muse-Fan. Ausgezeichnet 5 von 5 PunktenMuse ist der Hammer. Kraftvoller Gitarrensound mit starkem Schlagzeug. Ich höre seit Wochen im Wechsel dieses und das Vorgängeralbum von Muse. Modern, zeitgemäß und absolut empfehlenswert!!! 5 von 5 PunktenZum Album selbst will ich mich gar nicht mehr ausführlich äußern, denn das haben schon genug andere getan. Muse hat mit "The Resistance" meine Erwartungen bei weitem übertroffen, nachdem mich die letzten Alben nicht mehr so überzeugt haben. Man sollte sich die Zeit nehmen "The Resistance" einige Male anzuhören, bevor man sein Urteil fällt, denn das Album ist nicht besonders kommerziell und spielt mit unterschiedlichen Stilrichtungen, bishin zur Klassik. Doch mit jedem weiteren Hören wird man immer mehr in den Bann dieses fantastischen Albums gezogen, welches zeigt, daß Muse ihre Musik mit voller Leidenschaft ausüben und sich nur für ihre künstlerische Weiterentwicklung interessieren, ohne kommerzielle Hintergedanken, denn vielen eingefleischten Muse-Fans ist diese Kost wahrscheinlich zu schwer. |
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No Guts. No Glory (Special Edition incl. 5 Bonus-Tracks) von AirbourneAudio CD von Roadrunner Records (Warner)Preis bei Amazon: EUR 16,98, Angebote ab EUR 15,35 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2010 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionDie australischen Senkrechtstarter beweisen eindrucksvoll, dass sie keine Eintagsfliege sind. Auch mit ihrem zweiten Album empfehlen sich Airbourne wieder nachdrücklich als AC/DC-Erben. Nach dem großartigen Debüt Runnin´ Wild lastete auf den Vollblutrockern ein enormer Druck. Das Album hatte das Quartett fast über Nacht weltbekannt gemacht, man tourte u.a. im Vorprogramm der Toten Hosen, die Rock´n´Roll-Welt hoffte auf eine neue Champions-League-Band mit Langzeitpotenzial. Und No Guts. No Glory. erfüllt problemlos sämtliche Erwartungen. Nach Runnin´ Wild war der Ideenfundus der Jungs noch lange nicht erschöpft, kompositorisch können es die neuen Songs jederzeit mit dem Material des Vorgängeralbums aufnehmen und erreichen in ihren besten Momenten sogar - Achtung, Gotteslästerung! - das Niveau der letzten AC/DC-Scheiben. Schnörkellose Hymnen wie der Opener "Born To Kill", das groovige "No Way But The Hard Way" oder das treibende "Raise The Flag" atmen so viel Angus-&-Malcolm-Flair, dass man fast glaubt, die falsche CD eingelegt zu haben, aber Airbourne klauen nie dreist bei ihren großen Vorbildern, sondern achten stets auf originelle Riffs und Melodiefolgen. In dieser bestechenden Form könnten sie tatsächlich eines Tages, wenn AC/DC in Rente gehen sollten, erhobenen Hauptes in die Fußstapfen der Hardrock-Legende treten. - Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:In etwa auf dem guten Niveau des Vorgängers. 5 von 5 PunktenAirbourne sind meiner Meinung nach keinen Deut schlechter geworden. Klar, bei einem Album mit 18 Nummern kann nicht jede ein Feuerwerk abbrennen, aber unterm Strich bleiben doch die meisten Stücke positiv im Gehörgang stecken. Die Menschen die schreiben, daß "No guts. No glory" langweilig wäre, haben wohl noch nicht die letzte AC/DC gehört... ;-) Airbourne liefern ein richtig geiles Hardrock Album ab, ohne ihre großen Vorbilder zu verleugnen, getreu dem Motto "besser gut geklaut, als schlecht selber gemacht". (bei dem ein oder anderen Track kann man Riffs von AC/DCs "Guns for hire", "Hard as a rock" erkennen). Wer mit dem Runnin' Wild Silberling was anfangen konnte, muß auch bei diesem Album zugreifen. Anspieltipps: No way but the hard way, Raise the flag, Bottom of the well, Overdrive, Back on the bottle leider nicht das geschoß das erwartet wurde 3 von 5 PunktenEs fällt mir schwer die richtigen Worte zu finden um nicht falsch verstanden zu werden. No Guts, No Glory" ist beileibe kein schlechtes Album, aber in seiner eintönigen und nervösen Gleichförmigkeit und mit dem dicken Hype schon im Vorfeld kann die Scheibe nicht im Ansatz das Feuer entfachen wie der überraschende Meteoriteneinschlag des Vorgängers Runnin? Wild". Ich behaupte mal das No Guts, No Glory" als EP sogar funktioniert hätte oder das man Füllmaterial wie Steel Town", Overdrive" oder White Line Fever" durch bluesgetränktes Midtempogegroove ersetzen hätte müssen. Ständig Vollgas und zwischendrin ein wenig Handbremse (ohne wirklich wie ein fetter 6 Zylindermotor zu klingen) reicht nicht aus um einen länger als vier Songs lange wach und munter zu halten. Wie man es richtig und vor allem richtig kernig und überzeugend macht ohne zu klingen als hätte einem die Plattenfirma die Pistole in den Rücken gehalten zu bekommen, zeigen die Rocker von Rhino Bucket und Broken Teeth. Nummern wie Raise The Flag" hinterlassen natürlich keinen Zweifel das Airbourne live auf der Bühne noch immer einen Orkan entfachen und einem gehörig den Bierdurst anheizen, aber den Mangel an kreativer Entfaltung kann man nicht allein auf das zarte Alter der australischen Burschen schieben. Als hervorstechende Perlen sind die doch recht lässigen Bottom Of The Well" und Get Busy Livin?" erwähnenswert. Diese Nummern klingen dann auch nicht wie Überbleibsel vom Debut sondern haben eigenen Charakter. Bitte jetzt nicht glauben ich erwarte von einer Band welche sich in diesem eng gesteckten Rahmen bewegt großartige Experimente, ganz im Gegenteil. Aber bei 13 Songs ca. 10 mal die gleiche Nummer in etwas anderem Gewand aufzunehmen und den Rest bei Razorsedge" zu klauen ist schon ein bisschen wenig wenn man der nächste Heilsbringer sein möchte. Ich möchte auf keinen Fall das der Eindruck entsteht ich würde Airbourne den zu erwartenden Erfolg mit dem Album nicht gönnen, dem ist auf keinem Fall so. Ich freu mich wenn sich zwischen EMP, Metal Hammer und Wacken geräuschvoll mal ein rauschender Rock and Roll Schnellzug platziert, aber eines sind Airbourne definitiv nicht, und zwar die vielbeschworenen Erben von AC/DC. Wem eine gleichförmige Energieladung für die anstehende Bar-B-Que Session ausreicht, der wird mit dem Album natürlich trotzdem viel Spaß haben. Wahlweise sogar in der Sonderedition mit 5 Bonustracks oder so. Für die meisten ist No Guts, No Glory" bestimmt keine Enttäuschung, aber möglicherweise eher aus Mangel an dem Wissen um die besseren Alternativen. Langweilig 1 von 5 PunktenWas bei Airbourne beim Debüt-Album running wild erfrischend, wild und frei war ist leider gleich nach der zweiten Scheibe zu der purer klischeehaften Langweile verkommen. Das rebellische wurde durch Proletentum und alberne Posen mit geballten Fäusten ersetzt. Es ist eine Platte für den working man, den Elektriker oder den Tischler, der pünktlich vom Feierabend nach Hause kommt, die CD in die teure Anlage hieinwerft und dazu ein oder zwei Bierchen trinkt, bevor er pünktlich und brav um 10 ins Bett geht, da er morgen pünktlich um 5:30 aufsteht um zur Arbeit zu müssen. Da ist nix mehr mit "Wild and Free", sondern schlicht einfallslose Routine Kein Überflieger.... 3 von 5 PunktenGehörig rauschte der Blätter- und Onlinewald, mit Hilfe des gigantischen Roadrunner Werbeetats sollte uns die neue Scheibe unserer australischen Freunde schmackhaft gemacht werden, das Rock Hard haute sogar 10 Punkte raus. Klar ist "No Guts, No Glory" ein gutes Album geworden, alle Trademarks sind an Bord und es knallt ordentlich. Allerdings haben sie sich beim Songwriting nicht gerade mit Ru(h)m bekleckert,man merkt, dass die Jungs die Songs wohl im Tourbus oder auf Klo geschrieben haben. Schmerzlich vermißt wird diesmal der Wortwitz des Herrn O'Keefe, denn eine Oralsex-Nummer wie "Chewin' it fat" ist textlich ziemlich plump verglichen mit der Umsetzung des gleichen Themas in "What's eating you" vom Debut. Was bleibt ? Ne Menge Adrenalin, aber das erwartete Hit-Überfliegeralbum, ein "Sonic Boom" also, ist es leider nicht geworden. Irgendwie mußte ich beim Hören ständig an "Helldorado" von W.A.S.P. in ihrer AC/DC - Phase denken (Viel Power, aber langweilige Songs ). Die Eidgenossen von KROKUS haben tatsächlich die Pub-Rock WM gewonnen, trotz des "Born to be wild" Eigentors wird das Endspiel gegen Australien überzeugend mit "Hoodoo" gewonnen. Geil, geiler, Airbourne Rockt 5 von 5 PunktenHallo, Jeder der ein bisschen Ahnung hat, der weiß wie schwer es heutzutage noch ist mit Underground-Rock Geld zuverdienen, Aber Airbourne haben es geschafft gepaart mit allem was das Rocker Herz begehrt. Die Texte, unsinnig aber mit Botschaft und sie sind leicht erlernbar was auf konzerten wichtigst ist. Die Riffs, super melodisch und Ohrwurmtauglich, aber wie alles andere schon mal da gewesen, heut gibts halt nix neues mehr, dass sollte manchen mal klar werden. Das Schlagzeug ist besser als in Runnin und Ready, schnelle wechsel und ein ausgesprochen hoher Erkennungswert. 18 geniale songs für das Geld was will man mehr. Als Kaufempfehlung klar die Special Edition die Paar Euros machen es wett. Und hört bitte auf sie als AC/DC Nachfolger zu schimpfen, denkt sie euch einfach mal weg, legt die neue Platte ein dreht die Anlage auf bis der Putz von der Decke fällt und trinkt ein paar Bier mit Kumpels und schon nach etwa einer Stunde kennt ihr nur noch eins.. AIRBOURNE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! |
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Have One on Me von Joanna NewsomAudio CD von Drag City (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 14,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
Aus der Amazon.de-RedaktionÜber 120 Minuten Musik, verteilt auf 18 teilweise episch lange Songs und drei CDs - das lässt erwarten, dass Joanna Newsom mit Have One On Me ein üppiges Paket mit Schwerstarbeit für die Sinne reicht. Und dann kommt es ganz anders, denn die singende Harfenspielerin versucht gar nicht, den überaus erfolgreichen und umschwärmten Vorgänger Ys zu überflügeln. Den hatte sie 2006 mit dem legendären Arrangeur Van Dyke Parks, Steve Albini und Jim O?Rourke aufgenommen, eine kaum zu toppende Kompetenz-Allianz. Vier Jahre später greift der Darling des Nu-Folk auf weniger prominente Namen zurück und arbeitete eng mit dem Komponisten , Multiinstrumentalisten und Balkan-Musik-Fachmann Ryan Francesconi aus Portland / Oregon zusammen. Das 3-fach-Album (CD wie LP) Song für Song zu sezieren ist kaum möglich, zu überwältigend und kaum zu verdauen ist diese Menge an Eindrücken, Details und spielerischen Feinheiten. Auffällig an Have One On Me, zu deutsch ?Ich gebe einen aus?, ist aber die gereifte Stimme von Joanna Newsom, die trotz ihrer Gesangshöhe kaum noch pieps und kieks, all diese björk?sche Gesangsakrobatik vermeidet und nun mehr an Kate Bush erinnert. Der Verzicht auf die stimmlichen Eskapaden bei gleichzeitigen Beibehalten des permanenten Heben und Senkens der Stimme kommt den feinfühligen Stücken sehr entgegen, die sich trotz ihrer Länge kaum verlaufen und die Songstrukturen nicht aufgeben. Das macht Have One On Me zugänglicher, trotz einer Flut von Reizen, die von osteuropäischen zu asiatischen, von Folk, Jazz zu Soul reichen. Trotzdem: Je weiter man sich durch das Werk mit seinen opulenten Streichern und Bläsen wie schlichten Akustik-Passagen arbeitet, desto mehr verschwimmen die Erinnerengen an das zuvor Gehörte...obwohl Joanna Newsom auf komplexe Strukturen zugunsten Transparenz verzichtet. Ein Schicksal bleibt dem wunderschönen wie geheimnisvollen Have One On Me damit garantiert erspart, nämlich nach einigen Hördurchgängen bis auf die letzte Note dechiffriert worden zu sein. - Sven Niechziol 4 Kundenrezensionen:Der Neue Stern am Indie Himmel 5 von 5 PunktenKaum eine Künstlerin wurde in den letzten Wochen soo gelobt wie Joanna Newsom. So hörte ich mal rein, zuerst habe ich mich in ihre Stimme verliebt Ihre Stimme hat soviele Facetten, mal wie eine 12Jährige dann wie eine rotzfreche 16 Jährige auf einmal wie eine Diva oder eine bezaubernde Fee. Und dann sind da noch diese wunder Wunderschönen Abwechslungsreichen Melodien mal verträumt traurig oder Fröhlich. Die vielen Kritiker haben nicht gelogen und das ganze ist nicht nur ein Hype. Es ist wirklich schön. So wünsche ich mir Musik, dazu noch auf 3 CD's. BÄM! 5 von 5 PunktenEine Tripel-CD ... sowas gabs auch selten. Eigentlich muss man ja bei solchen Monumentalwerken sehr vorsichtig sein, weil meistens der der hörenswerte Anteil der Musik auf eine CD gepasst hätte, aber andererseits ist das hier ja eine Joanna-Newsom-CD also darf man mal gespannt sein. 3 CDs bedeutet 2 Stunden und 4 Minuten Spielzeit (!) beziehungsweise 18 Songs. Die Musik ist (für alle die Joanna Newsom noch nicht kennen) dominiert von Frau Newsom eigenwilligem Gesang. Der Vergleich zu Kate Bush ist mittlerweile wirklich ausgewalzt, aber in einigen Liedern dieser CD hat er sich mir doch wieder aufgedrängt. Ansonsten sind die songs harfen- oder pianobegleitet und teilweise orchestriert mit allerlei Instrumenten. Insgesamt sind die Songs schlichter angelegt als auf Ys, was die Arrangements angeht, also weniger prosaisch, was man allein aus der im Mittel deutlich kürzeren Dauer der einzelnen Songs sehen kann. Auch ist das Ganze weniger "aus einem Guss" als Ys, was allerdings sehr zu begrüßen ist, da das Album sonst Gefahr liefe langweilig zu werden. Das Album aber als eine Mischung aus Ys und Milk-Eyed Mender zu beschreiben wird der Sache nicht gerecht. Auch wenn kein brutaler Bruch mit dem bisherigen Werk festzustellen ist sind doch in vielen Details subtile Weiterentwicklungen feststellbar - ein Umstand den ich besonders begrüße. Konsequent wird die bekannte Tonsprache um gewisse Elemente erweitert ohne den Bogen zu überspannen und nach Durcheinander zu klingen. Eine echte Parallele zu Ys stellt dagegen die Tatsache dar, dass man für dieses Album wohl einiges an Zeit benötigt. Erstens ist die Musik ein wenig sperrig (im positiven Sinne) und zweitens ist eben der zeitlich Umfang immens. Falls jemand irgendwo reinhöhren möchte bevor er die CD kauft oder nicht würde ich wohl "baby birch" empfehlen (In dem übrigens eine elektrische Gitarre zu hören ist... damit hätte ich nicht gerechnet). Über die Qualitäten von Joanna Newsom möchte ich wenig Worte verlieren sondern am Besten einfach eine Textpassage aus dem Outro von Baby-Birch hier zitieren, die mir besonders gut gefallen hat: "There is a blacksmith, and there is a shepherd, and there is a butcher boy, and there is a barber, whos cutting and cutting away at my only joy. I saw a rabbit, as slick as a knife, and as pale as a candlestick, and I thought itd be harder to do, but I caught her, and skinned her quick: held her there, kicking and mewling, upended, unspooling, unsung and blue; told her wherever you go little runaway bunny, I will find you. And then she ran, as they are liable to do." Insgesamt kann man wohl sagen, dass alle, die Joanna Newsom schon vorher mochten hier voll auf ihre Kosten kommen werden. Wer Joanna Newsom vorher nicht mochte wird hier wohl auch nicht zum Fan werden. Für mich allerdings bis jetzt ganz klar das spannendste Album 2010 ... viel Spaß beim hören. Zeitlos 5 von 5 PunktenJoanna Newsoms Musik ist absolut zeitlos; eigentlich gibt es diese Musik gar nicht. Sie ist für mich ebenso wenig "Folk" wie "Singer/Songwriter", ganz sicher ist es keine "Popmusik", und eigentlich ist es völlig egal, wie man sie einzuordnen versucht, denn im Gegensatz zu vielen der Künstlerinnen, mit denen sie gewohnheitsmäßig verglichen wird, hat Joanna Newsom es geschafft, sich allen Kategorien zu entziehen. Den Mut, ein Lied sich dahinspinnen zu lassen, gleich, ob es am Ende drei oder zwölf Minuten lang wird; die Art und Weise, wie Melodien und Leitthemen immer wieder auftauchen, mal leise und nur von wenigen Klängen unterlegt, dann wieder ausufernd und auch ohne Angst vor Dissonanz; wie die Gefühle, die diese Melodien wachrufen, nahtlos vom betont Fröhlichen, Naiven und Selbstironischen ins Wehmütige oder Herausfordernde kippen können; all das habe ich seit den Zeiten von Jethro Tull und Yes nur noch selten erlebt. Und das ist das Schöne daran. Natürlich macht Joanna Newsom völlig andere Musik als die Progrocker von einst, aber ihre Musik fordert in ähnlicher Weise Aufmerksamkeit ein. Die ersten paar Male, die man dieses Dreieralbum hört, sollte man nicht damit rechnen, daß viel hängen bleibt; mit der Zeit dann bilden sich die Strukturen heraus, man erkennt die Lieder und ihre Geschichten wieder, und Joanna Newsoms Texte haben ohnehin eine eigene, lyrische (und manchmal kryptische) Qualität, die man ebenfalls sehr selten heutzutage findet (ich weiß nicht, wann ich mich das letzte Mal mit einem Booklet aufs Sofa gelegt und einfach nur mitgelesen habe). "Have one on me" ist mit seiner breiteren Instrumentierung und seinem facettenreichem Gesang ein mehr als würdiger Nachfolger zu "Ys", und ringt mir gewaltigen Respekt vor dem kreativen Output dieser Künstlerin ab. Ich kann nur hoffen, daß ihr die Lieder noch viele Jahre nicht ausgehen werden. Bis dahin habe ich zum Glück dieses Album. Ein Meisterwerk sui generis, das sieben Sterne verdient hätte. So! Das mußte gesagt sein. Die Trinksprüche einer Geisterjägerin, oder: Von den Schwierigkeiten, einen Honigtopf zu öffnen 5 von 5 PunktenWer erinnert sich nicht an die erste Begegnung mit Joanna Newsoms Stimme!? Ein wenig schrill und kindlich-naiv klang sie auf ihrem Debut THE MILK-EYED MENDER (2004). Kurze Songs mit Harfe, die verzücken, aber auch irritieren konnten. Fasziniert war man von der emotionalen Direktheit dieser Musik, und bald suchten Kritiker dafür nach den richtigen Wörtern und Referenzen. Auf einmal schien da wieder ein seltenes helltönendes Original (wie Björk, und davor Kate Bush) neue Räume zu erkunden. Die Independant-Szene hatte eine neue, schräg singende Heldin mit Pippi Langstrumpf-Flair, aber insgeheim fragte man sich schon, ob der Zauber beim nächsten Mal noch wirken würde. YS (2006) ließ alle Befürchtungen zerbröseln. Auf einmal begegneten uns phantastisch ausufernde Lieder, jenseits der Regeln für Strophe und Refrain. Mit den ausgefeilten Produktionstechniken von Jim O Rourke und Steve Albini sowie raumgreifenden Violinen und Violas von Altmeister Van Dyke Parks entstand ein überragendes Werk. Als vielen dämmerte, daß YS rasch Klassiker-Status erlangen würde, stand die Frage im Raum, ob das denn nun der Gipfel war, und ob allmählich alle Exzentrik einer sanfteren Gang- und Sangesart weichen würde. HAVE ONE ON ME ist nicht nur ein simpler Trinkspruch (und eine sexuelle Anspielung), es ist auch die Fortsetzung des Zaubers mit neuen, nie ganz greifbaren Rezepturen, in einem Werk, in dem Momente der Trunkenheit in allen möglichen Formen (Sex, Liebe, Umnachtung etc.) reich gesät sind. Es gibt in diesem Dreifach-Album die kurzen, nur von der Harfe begleiteten Lieder (auf einigen Songs wechselt sie zum Klavier); es gibt die langen Songgebilde, die zwar beim ersten Hören geradliniger daherkommen als beim Vorgänger, aber dann doch eigenartige Wendungen und Kurven einschlagen. Die Lieder beginnen oft spartanisch, und dann wird ihnen gutes altes Cinemascope eingehaucht. Der Gitarrist und Tambura-Spieler Ryan Francesconi arrangierte viele Parts mit Holzbläsern und Streichern. Einiges hört sich exotisch an, neben der Tambura etwa die Kaval, die ebenfalls aus dem Osten Europas kommt. Auch die Kora, eine 21-saitige Harfe aus Mali, darf zum Duett mit Newsoms europäischer Harfe aufspielen (außer Frage steht, daß Joanna Newsom die archaische Koramusik eines Toumani Diabate sehr schätzt und diese in ihrem Studium nicht minder intensiv studierte wie die weltoffene Klassische Musik eines Claude Debussy - subtil fließen hier Klangspuren des Impressionisten ein). Solche Duftnoten anderer Kulturen hinterlassen häufig einen schalen Nachgeschmack - bei dieser Jägerin alter spirits und vibes passen sie bestens zu den Roots-haltigen Banjo-Sounds und anderen Schwingungen eines lang vergangenen Amerika! Und die Themen der Songs? Die Texte von Ms. Newsom können durchaus mal Schwindel erzeugen (manch kryptische Bilder entziehen sich einer schnellen Deutung), dann wieder ist der Wortwitz scharfzüngig, und die gute alte Tante Liebeslied um einige hinreißende Zeilen bereichert! - I regret how i said to you, Honey, just open your heart, when I have got trouble even opening a honey jar. Vieles dreht sich ums Verbandeln und Entbandeln, um die Balance von In-Sich-Ruhen und Außer-Sich-Sein. Dazu gesellt sich ein On-The Road-Gefühl, das Sich-Treiben-Lassen, das Zurückkommen zu den Wurzeln. Manches davon macht sich eine wunderlich alte Sprache zunutze, die den Straßenstaub gar nicht erst abschütteln muß. HAVE ONE ON ME mischt Autobiographisches, Fiktives und Mythisches in einer Perfektion, die an einen gewissen Herrn Dylan erinnert. Kein Wunder, daß sie zu ihren Lieblingsautoren Carson McCullers und William Faulkner zählt (nehmen Sie sich mal bei Lust und Laune die Neuübersetzung von Faulkners LICHT IM AUGUST vor, oder John Steinbecks FRÜCHTE DES ZORNS, und Sie erfahren mehr darüber, welche Quellen die Lady auf HAVE ONE ON ME u.a. anzapft, als von diesem ganzen Elfenquatsch, der ihr angedichtet wird!) Songweise wirkt das so, als habe Joanna Newsom vor sich hin fabuliert, an entlegenen Orten, in Bildern, die Traumszenen beschwören und sich auf manche Dunkelheit einlassen. Das Herz bleibt ein einsamer Jäger. (Kleine Fußnote nebenher - Newsom war eine Zeitlang zusammen mit Bill Callahan (aka Smog); da muß sie auch Muse gewesen sein, denn manche von YS abstrahlende Streicherklänge inspirierten sein letztjähriges Klasse-Album I WISH WE WERE AN EAGLE. Und auch die Alben von Smog sind ja, man denke an die Highlights, RED APPLE FALLS und KNOCK KNOCK, wundervoll knorrige Zeugnisse des Driftens und Nie-Ankommens und Zurücksehnens - Sie kennen dieses Platten nicht? Bitte nachholen!). Die Stimme ist über die Jahre anders geworden, hat sich entwickelt, findet - buchstäblich - etwas tiefer gelegte Räume (kurze Kiekser gibts trotzdem noch). Erste Kritiken ziehen (was die Anmutung des Gesangs und die Schwingungen leicht gospeliger Momente angeht), Vergleiche zu Nina Simone, Laura Nyro und Joni Mitchell (da wäre beim ersten Album keiner drauf gekommen!). Bei HAVE ONE ON ME bleibt alles in Bewegung, in allerfeinsten Texturen. Auch wenn der Kelch einiger Lieder hier und da überfließt (have one on me, Joanna, cheers), ist das Werk erstaunlich formbewußt. Durchgearbeitet. Durchdacht. Der Zauber nimmt stets neue Formen an, und eine Formel dafür ist, zum Glück, nicht abrufbar! |
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Turn It On von Kevin Costner, Modern WestAudio CD von earMUSIC (edel)Preis bei Amazon: EUR 13,98, Angebote ab EUR 12,84 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
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5 Kundenrezensionen:Hervorragend 5 von 5 PunktenAlso ich kann mich meinen Vorgängern nur anschließen... die CD, die Band und Kevin sind der Hammer! Die Lieder haben mir auf Anhieb gefallen und sind echt was zum mitsingen! Ich habe ihn am 6.3. live in Halle erlebt und das war echt toll... auch live hat er eine einzigartige stimme und ein unglaublich sympathischen Charakter!!! Ich kann die Musik nur jedem empfehlen!! Kevin Costner beweist hier mit einer unglaublichen Band, dass er nicht nur ein toller Schauspieler, sondern auch ein hervorragender Sänger ist!! Aber auch ein dickes Lob an Modern West... die Jungs sind klasse... super sympathisch und unglaublich talentiert!! Eine perfekte Kombination! Verdiente 5 Sterne!! Country Rock vom Feinsten 5 von 5 PunktenHallo Country Rock Fans Der mit dem Wolf ..... singt und spielt ein bischen wie Bruce Springsteen und Keith Urban. Das ist Country Rock vom Feinsten. Habe gerade die CD von amazon erhalten und bin absolut begeistert. Sehr empfehlenswert- Das 2. Werk des Hollywood Stars macht Spass - einfach fantastische Musik 5 von 5 PunktenEin Album, das man einfach nur weiterempfehlen kann.. Die Musik reißt mit und macht gute Laune. Ich kannte Kevin Costner bisher nur als Schauspieler und dann kam er gestern mit seiner Band zum Konzert hier in die Gegend. Und das war echt ein Erlebnis!!! So eine Stimmung, so eine Bühnenpräsenz, einfach unglaublich.. Sich jetzt die Lieder des Konzertes auf der CD immer wieder anhören zu können ist echt super. Am besten gefallen mir von dieser CD "Saturday Night", "Palisades" und "Let me be the one". Mein Fazit: ein super-sympathischer Künstler mit einer fantastischen Stimme, einer tollen Band, super Liedern und uneingeschränkt empfehlenswert!!!! ...was für ein Album!! 5 von 5 Punkten...ich bin wirklich begeistert!! Ich habe bisher noch nichts von Kevin Costner als Musiker gehört - als Schauspieler hat er mir schon immer gefallen. Aber seine Frau scheint Recht zu haben ;o) - die Musik ist anscheinend das, was er WIRKLICH machen sollte! Alle Titel sind toll, einige songs würde ich sogar großartig nennen! Ich freue mich schon jetzt auf das Konzert - die Karten dafür mussten wir einfach haben!! Simply BRILLIANT ! 5 von 5 PunktenKevin Costner is as good as singer as he is as director ( He got 2 Oscars for Dances with Wolves) and even as actor in his latest movies in which he did also a wonderful job! His voice is sweet and a little raucous which fits perfectly with the songs. The first album was excellent in a more Country style. This one is more Rock and Ballades. Costner is doing amazing and the duet with Sara Beck " Let Me Be The One " is just a treat! The band is perfect, the violonist Bobby Yang just wonderful and all together they did a stunning job as well with this second CD as Live in concert where they are really a pleasure to watch and listen to. |
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Music for Men von GossipAudio CD von COL (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 11,98, Angebote ab EUR 7,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2009 |
Tracks:
ProduktbeschreibungGOSSIP MUSIC FOR MEN Aus der Amazon.de-RedaktionMusic for Men, das neue Album von Gossip ist einfach zum Küssen. Sängerin Beth Ditto ist erfrischend originell und ein wahrer Rohdiamant, was auch das Stakkato-Rhythmus-Intro ?Dimestore Diamond? auf den Punkt bringt. Das Big Girl powert sich durch 12 Songs, allesamt vom Erfolgsproduzenten Rick Rubin mit Understatement so umgesetzt, dass Roh- und Feinschliff sich die Balance halten. Dittos Texte sind realistisch und komisch zugleich, fernab der Glamourwelt singt sie, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Aus dem kommt ein lautes Organ, Klartext auch im Gesang, bei dem sie sich weder um Stilarten noch um Styling bemüht, sondern nur authentisch loskreischt, röhrt und brüllt und mit frechen Schlenkern auch den Pop nicht links liegen läßt. Jeder Song ist eine eigene Geschichte, ein eigenes musikalisches Patchwork und trotz vieler Referenzen immer der unmissverständliche, selbstbewusste Hinweis ?Ich bin das Sprachrohr meiner Generation?, siehe das minimalistische ?8th Wonder? oder das ekstatische ?Pop Goes The World?. Die temperamentvolle Single ?Heavy Cross? mit experimentierfreudiger, ungestümer Popmelodie klingt mit dem Pfeifen so, als würde man als Kind im Wald die Angst verjagen. Soul und R?n?B, New Wave und Punk und dazwischen eine Elektro-Ballade wie ?Love Long Distance? oder den Genre-Mix beim Gender-Titelsong ?Music for Men? - die Band verbreitet mit Leidenschaft und einer Prise Selbstironie durchwegs gute Laune. Gossip ist Musik für die Krise - der Tanz auf dem Finanz-Vulkan. Gossip = Klatsch. Und Klatsch gibts hier nur musikalisch vom Besten - laut, lustig, unbefangen, ungebremst bis unverfroren. Gleich nochmal hören, am besten den Ohrwurm ?Four Letter Word.? - Ingeborg Schober 5 Kundenrezensionen:Geniale Scheibe - diese Band macht richtig Laune 5 von 5 PunktenWas soll ich noch groß zu der Scheibe sagen? Ich kann allen Positiven Rezensionen nur zustimmen und zu den negativen kann ich nur sagen "Das ist wohl nicht deine Musik" Ich habe mir gleich darauf das vorangegangene Album "Standing in the Way of Control" gekauft und das sagt meiner Meinung nach schon alles. Das Ding geht ins Ohr und macht richtig gute Laune, es gibt keine einzige Niete auf dem Album. Sehr zu Empfehlen. Ein absoluter Volltreffer ! 5 von 5 PunktenIch kannte vorher nur die Titel "Heavy Cross" und "Love Long Distance" und habe spontan ein Ticket für das Gossip-Konzert im Juni gekauft. Jetzt kaufte ich die CD, um zu hören, was mich da sonst noch so erwartet. Volltreffer ! Vom ersten Titel an geht die Post ab und seitdem höre ich die CD rauf und runter. Meine Favoriten sind neben den schon genannten "Dimestone Diamond", "Pop goes the World", "Vertical Rhythm" und "2012" (neben den 6 anderen). Absolut abwechslungsreich und immer wieder überraschend, besonders die Intros, dazu die betörende Stimme von Beth Ditto. Ich kann das Konzert kaum erwarten ! 2012 5 von 5 PunktenIch bin ein großer Fan des Titels Heavy Cross. Also hab ich mir die ganze Cd bei amazon mal reingehört und muß sagen ich bin begeistert!!!! Ich würde mich immer wieder für diese Cd entscheiden, weil man sie mit jedem hören immer mehr verinnerlicht. Ich höre sie im Auto und hab sie mir auch auf mein iPod geladen. Spitzenklasse 5 von 5 PunktenEin Röhre hat die...wahnsinn!!! Da bleibt einem die Spucke weg! Das Album ist jede Sekunde und jeden Cent Wert! Punk mit Stil 5 von 5 PunktenMich hat es echt vom Hocker gehauen. Ich bekam Gänsehaut von dieser Stimme, dem Sound, der Musik. Man kann dann unmöglich noch stillsitzen. Die Lieder sind super, passend zur Stimme (oder umgekehrt) die Texte interessant. Wenn ich nicht gut drauf bin, lege ich diese CD ein und schon ist wieder gute Stimmung angesagt. Punkig, alternativ, underground, aber alles mit Stil und Niveau |
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