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Produkt-Bild: Grosse Freiheit

Grosse Freiheit von Unheilig

Audio CD von Vertigo Be (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,24

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Grosse Freiheit

Tracks:

  • Das Meer
  • Seenot
  • Für immer
  • Geboren um zu leben
  • Abwärts
  • Halt mich
  • Unter Feuer
  • Grosse Freiheit
  • Ich gehöre mir
  • Heimatstern
  • Sternbild
  • Unter deiner Flagge
  • Fernweh
  • Neuland

Aus der Amazon.de-Redaktion


In punkto Optik sieht er genau so aus, wie man sich die Figur des Käpt?n Nemo im Roman ?20.000 Meilen unter dem Meer? von Jules Verne vorstellt, markant, tollkühn und auch ansonsten nicht von schlechten Eltern: ?Der Graf?, Kopf der Band Unheilig, der sich selbst gerne als ?der bekannteste Unbekannte der Musikbranche? tituliert. Allein der AlbumtitelGroße Freiheit lässt ahnen, dass der Vergleich mit der Seefahrt zu nicht weit hergeholt ist, zumal sich hier Songs finden wie ?Das Meer?, ?Seenot?, ?Sternbild? und ?Unter Deiner Flagge?. Das hört sich nach Seefahrerromantik an, nach Dahinsegeln unter nächtlichem Firmament, nur erhellt vom Kreuz des Südens, -doch weit gefehlt. Lediglich 30 Sekunden währt diese Illusion zu Beginn des Albums in Form einer atmosphärisch dichten Klangcollage mit Chansongesang und Schiffsirenen, dann ist Schluss mit lustig. Der kurze Tagtraum wird unsanft von der musikalischen Realität eingeholt, die sich wohl am prägnantesten mit dem Begriff ?Rammstein-Light? umschreiben ließe: Düsterer Gesang mit martialischen Inhalten wie ?Komm geh mit mir zum Meer, um auf ein Schiff zu gehen? und ?Seil und Tau brennt sich ins Fleisch, über mir das Himmelreich?, begleitet von Klangewittern aus Gitarre, Drums und jeder Menge Elektronik. Auch Songs wie ?Abwärts? und ?Unter Feuer? fallen in diese Kategorie. Hier geht mächtig die Heavy-Gothic-Post ab, was vor allem in Hinblick auf die anstehende Tournee für Fans von Interesse sein dürfte. Doch so wie jedes Unwetter irgendwann einmal ein Ende hat und der Sonne Platz macht, verhält es sich auch mit der musikalischen Großwetterlage auf Große Freiheit. Spätestens nach der Hälfte des Albums weicht die musikalische Kraftmeierei sanfteren Tönen von Streichern, Harfe und gezupfter Akustik-Gitarre. Dann offenbaren Balladen wie ?Heimatstern? und ?Unter Deiner Flagge?, dass es neben den harten schwarzen Seiten ?des Grafen? auch noch weiche und verletzliche gibt. Freilich nur, solange es um die Liebe geht, denn schon beim übernächsten Song ?Fernweh? ist er wieder unterwegs, die Welt zu erobern: ?Ferne Welt ich komme!? - Andreas Schultz
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5 Kundenrezensionen:

geht so
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Habe sie wegen einem Titel gekauft -nämlich "Geboren um zu leben " ist wirklich ein cooler Titel.
Wenn ich mir die ganze CD an höre dann bekomme ich aber Depressionen
ich gehör nur mir
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Kenne unheilig erst seit kurzem und ich muss sagen wo waren die in der ganzen zeit egal wie ein blitz ins herz hatte ich bei den B.B.gehast verdammt.... un d genauso ging es mir bei unheilig MUSSTE ICH HABEN
Wahnsinn - einfach geniales Album!!!!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eigentlich kaufe ich ganz selten mal ein Album, meist ist höchstens die Hälfte wirklich nach meinem Geschmack. Aber dieses Album ist echt der Hammer, durchweg alle Titel einsame Klasse. Leider gibt es nur 5 Sterne, müssten viiiiel mehr sein.
Cover und Titel gut gewählt, ist echt empfehlenswert!!!!!!
Der Anfang vom Ende ??
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich höre Unheilig nun schon seit der CD 'das 2. Gebot'. Leider scheint hier mal wieder der Kommerz die Qualität zu besiegen.

Bei dieser CD fehlt mir vor allem bei den Balladen der Tiefgang. Lieder wie 'Unter deiner Flagge' sind für mich einfach nur unerträglich banal und seicht - fast schon Schlager. Die rockigen Dinger sind meist OK.

Ich befürchte aber, daß hier wieder mal ein sehr guter Künstler dem Kommerz geopfert wird - schauen wir erst einmal was die Zukunft mit Unheilig macht. Ich hoffe aber, daß wir mit CDs wie 'Puppenspiel' und 'Zelluliod' weiter rechnen dürfen und das die grosse Freiheit einfach nur ein kleiner Ausrutscher nach unten war.
Deutscher Rock
5 Punkte 5 von 5 Punkten

Die Aufnahmen auf der CD "Grosse Freiheit" von UNHEILIG sind durchweg sehr gut.

Allein wegen der Stimme vom Frontmann Bernd Heinrich Graf lohnt sich der Kauf

dieser CD immer. Darum, wegen der Texte, der Musik und der Stimme fünf Sterne!!
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Produkt-Bild: A Thousand Suns (Limited Edition)

A Thousand Suns (Limited Edition) von Linkin Park

Audio CD von Warner Bros. Records (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 19,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: A Thousand Suns (Limited Edition)

Tracks:

Disk 1
  • The Requiem
  • The Radiance
  • Burning In The Skies
  • Empty Spaces
  • When They Come For Me
  • Robot Boy
  • Jornada Del Muerto
  • Waiting For The End
  • Blackout
  • Wretches And Kings
  • Wisdom, Justice, And Love
  • Iridescent
  • Fallout
  • The Catalyst
  • The Messenger
Disk 2
  • Meeting Of A Thousand Suns (Video Documentary)

2 Kundenrezensionen:

LP 4ever!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zwar kein typisches LP Album, trotzdem genial.
Viele electronic tunes, handschrift von Mike würde ich sagen.

Meine favBand of all time, werde im November auch wieder
in die Festhalle nach FFM fahren und sie zum 10. mal live sehen.

Ich freue mich aufs album!
A Thousand Suns
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich war einer der Glücklichen Fans die a thousand suns schone einen Monat vor veröffentlichung hören durften und möchte direkt als erstes allen hardcore LP fans sagen das Ihr kein neues Rock oder Crossover album erwarten durft.
Das Album besteht zum größten teil aus elektronischen Tönen, aber dennoch erkennt man die LP handschrifft. Alles in allem wird das neue Album eine riesen überraschung für alle sein. Meine Meinung zu der CD ist: Eine Gute mischung aus Lauten und ruhigen Songs die man sich auch in einem stück anhören kann. Viel spass beim hören!
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Produkt-Bild: The Suburbs (Dieser Artikel wird in unterschiedlichen Covervarianten ausgeliefert)

The Suburbs (Dieser Artikel wird in unterschiedlichen Covervarianten ausgeliefert) von Arcade Fire

Audio CD von City Slang (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 11,48

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2010
Zoom ± Produkt-Bild: The Suburbs (Dieser Artikel wird in unterschiedlichen Covervarianten ausgeliefert)

Tracks:

  • The Suburbs
  • Ready To Start
  • Modern Man
  • Rococo
  • Empty Room
  • City With No Children
  • Half Light I
  • Half Light II (No Celebration)
  • Suburban War
  • Month Of May
  • Wasted Hours
  • Deep Blue
  • We Used To Wait
  • Sprawl I (Flatland)
  • Sprawl II (Mountains Beyond Mountains)
  • The Suburbs (Continued)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Rückwärtsgerichtet einer noch leuchtenderen Zukunft entgegen: Arcade Fire untermauern mit The Suburbs ihre Stellung als eine der wichtigsten und aufregendsten Bands des neuen Millenniums. Im Vorfeld zum Entstehen ihres dritten Album reiste das songschreibende Ehepaar Win Butler und Régine Chassagne in die Suburbs von Huston in Texas, wo der Arcade-Fire-Sänger mit seinem Bruder und Bassisten William in The Woodlands aufwuchs. Die amerikanischen Vororte gelten als Sinnbild der (Spieß-) Bürgerlichkeit, dem gesellschaftskonformen und komfortablen Leben im abgesicherten Modus, der Langeweile, einer weitgehend problemfreien und unschuldigen Kindheit, die Angst sie zu verlieren. Das nun erwachsene Paar blickt also mit Abstand auf die Jugend zurück, zumal auch Régine ? die Tochter haitianischer Auswanderer ? in einem Vorort von Montreal aufwuchs. Die Verarbeitung der Vergangenheit, der Blick auf die teilweise massive Veränderung vertrauter Bilder führt die siebenköpfigen Arcade Fire auch musikalisch zurück.
War der 2007 veröffentlichte Vorgänger Neon Bible noch ein düsteres, fast apokalyptisches Album, entstanden unter dem Eindruck der Bush-Regierung, so dockt The Suburbs stilistisch eher beim Debüt The Funeral an. Sechs Jahre liegt das zurück, Arcade Fire waren da noch eine unter vielen Alternative-Gruppen, die auf ihrem neuen Werk einen bemerkenswerten Reifeprozess hinter sich haben. Die Kanadier, die schon in der Frühphase nie unfertig klangen, präsentieren mit The Suburbs ein großes Album aus einem Guss, das voller Details, Sprüngen, Stimmungsschwankungen und Varianten steckt. Alles, was Arcade Fire zu einer der prägnantesten Gruppen ihrer Zeit macht, findet sich in den insgesamt 16 Songs: Euphorie, Energie, Theatralik, Pomp, Dramatik, Katharsis, Ernsthaftigkeit, Ruhephasen. Der Titelsong wird von Country-Folk und Streichern bestimmt, ?Ready To Start? ist eine Midtempo-Nummer mit Springsteen-Zitaten, ?Sprawl II (Mountains Beyond Mountains)? traut sich auf die Disco-Tanzfläche, ?Empty Room? arbeitet mit Shoegazing-Elementen, ?Half Light I? lädt zum Träumen und ?Month Of May? rockt zügellos. Dabei machen sie es einem nie richtig leicht, die Songs fliegen einem nicht zu, sie wollen immer und immer wieder entdeckt werden. Darin liegt auch die nachhaltige Substanz von The Suburbs, das in Ländern wie USA, Kanada, Deutschland, Irland oder England Chartpositionen zwischen 1 oder 5 belegte und namhafte Konkurrenz auf die Plätze verwies. --Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

Es tut mir weh, aber nur 3 * 1/2
4 Punkte 4 von 5 Punkten
'Funeral' : sehr gut, meisterwerk etc.
'Neon Bible' : dunkel und nicht sehr gut
'The Suburbs' : besser als 'Neon Bible' aber ausreichend, nicht 'Funeral 2.0', nicht ein super Wiederkehr.
Sehr gut, aber...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Zunächst einmal habe ich mich auf das neue Album bereits lange im Voraus gefreut. Für Freunde der ersten beiden Alben gibt es auch noch genügend Futter, welches zumindest eine ähnliche Qualität und Kraft der Vorgänger besitzt. Insofern erstmal alles gut.
Was bei mir allerdings summasummarum zum klaren Punktabzug und eben nicht zur Höchstwertung führt, ist die verältnismäßig hohe Dichte an "Füllern" und Songs, die einfach gegenüber den wirkliche starken Nummern erheblich abschmieren.
In diesem Fall wäre vielleicht weniger mehr gewesen. 10 wirklich knackige Nummern, gerne nochmal on top ein bis zwei überwältigende Gänsehaut-Hits ala "No Cars Go" und der Drops wäre gelutscht gewesen. So finde ich den Hype-Zirkus (mal wieder) etwas an der Realität vorbeigezaubert. 4 Sterne ist das Album aber allemal wert und DAS müssen andere Bands dieses Genres erstmal nachmachen. Ein "Album des Jahres" geht jedoch anders.
Ich kann mir nicht helfen, aber...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
es ist nicht so sehr die Enttäuschung darüber, dass diese Band nach zwei unglaublich genialen Arbeiten nun ein durchschnittliches, radio- und stadiontaugliches Rumpelpop-Album veröffentlich hat; deprimierender finde ich eigentlich die Tatsache, dass eine der ehemals begabtesten Bands der Welt genau in dem Moment, da sie in die Mittelmäßigkeit abrutscht, von der versammelten voneinander abschreibenden Pop-Journaille zum größten Ding überhaupt ausgerufen wird.
Einfach ein sehr gutes Konzeptalbum
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Als ich in einem der einschlägigen Center-Medienmärkte mal kurz in jeden Titel hineinswitchte (30 Sekunden ist wohl die übliche Einstellung), war ich enttäuscht: Was? Das soll das neue Album von ARCADE FIRE sein? Das klingt wie langweiliger Indie-Kram. Ein paar Tage später, hörte ich abends eine ausführliche Plattenkritik zu THE SUBURBS im Radio. Das Album wurde so ziemlich vernichtet, weil sie, so die Kritiker-These, die langweiligen, amerikanischen Vorstädte auch musikalisch/textlich so umgesetzt hätten. Also als ein belangloses, aber wenigstens konsequentes Konzeptalbum. Ich nickte zustimmend vor mich hin, ohne das Album wirklich zu kennen, während ich abwusch. Sie spielten Songs von THE SUBURBS. Zwischendurch diskutierten die Kritiker über den - ihrer Ansicht nach - unberechtigten Hype um AF. Dann kam SUBURBIAN WAR. Ich dachte zunächst, abgelenkt, sie wären schon beim nächsten Album. Ein toller Song! Eine Initialzündung. Doch dann bekam ich mit, sie waren immer noch bei Arcade Fire. Das sollte ein Titel von der Platte sein, in die ich kurz vorher hingehört hatte? Der Titel ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Vielleicht traf er einfach auch nur grad meine momentane Stimmung. Am nächsten Tag kaufte ich das Album - ich war auf dem Weg zur Kündigung meines Jobs und mir war einfach alles egal. Zu Hause freute mich einfach nur auf SUBURBIAN WAR. Er kam mir noch besser vor als am Abend und den Text, den ich jetzt erst so richtig verstand, fand ich einfach treffend. Danach kam ich erst so richtig in das Album "rein". Klar, SUBURBS ist ein Rückblick, eine Erinnerung - da wird man leiser und lässt es nicht ständig krachen, aber es ist kein Rückblick voll langweiliger und verlogener Harmonie. SUBURBS ist ehrlich, manchmal zwar ein bisschen schwülstig, aber doch authentisch und voll poetisch-visueller Erinnerungsfetzen. So sind Erinnerungen einfach nun mal. Es ist streckenweise - so kommt es mir musikalisch vor - ein Parodie auf die 80er (MONTH OF MAY, streckenweise: EMPTY ROOM). Genial: SUBURIBIAN WAR, SPRAWL II. Melancholisch/theatralisch: SPRAWL I. Auf keinen Fall aber ist das Album langweilig, austauschbar oder gar belanglos. Gerade das letztere stimmt nun überhaupt nicht. Es ist eher existenzialistisch.
Die Erlösung des Jahrzehnts!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ohh, wir mussten alle lange warten. Seit der letzten Portishead, tat sich nicht mehr viel in Sachen Musik,
abgesehen von The Black Heart Procession, der leider vergriffenen Wiener Valentinstag Acoustic/Violins-
Live-Aufnahme von Sophia /Robin-Proper-Shepard und der letzten Benjamin Biolay "La Superbe".
The National und Interpol boten gute Neuaufnahmen des immer gleichen Sounds und es tat gut dies
zu hören. Aber ansonsten blieb es bei Versuchen von MGMT oder Unkle, sich zu verändern und gut
zu sein, was leider nicht klappte. Also war die Musik am Ende angelangt. Nichts Neues mehr unter
der Sonne. Und jetzt kommt Win Butler und singt uns was vor, vom Verlust unserer Vergangenheit,
aber wie! Win, Butler, win!!!
Endlich eine Erlösung, endlich ein Album das über die ganze Länge überzeugt, endlich wieder was
Neues, was Aufregendes in der Musik! Das Album ist so gut, das ich Tränen weinte und das Grosse
daran ist, das man es immer wieder hören kann und keine Langeweile aufkommt!
Was Arcade Fire auf "The Suburbs" machen, ist nichts anderes als das Album des Jahres, das Beste,
das Grossartigste, das Aufregendste, das Schönste und endlich wieder eine Chance für Musik ihren
Sinn zu erfühlen, uns einfach glücklich zu machen!
Es ist so wunderbar, Win Butler zuzuhören, was er uns sagt, über den unausweichlichen Verlust
unserer Jugend, was er singt über das Aufwachsen in Vororten, über den Verlust alter Freunde und das
Abreissen ganzer Quartiere, einfach über das Auslöschen unserer Vergangenheit!
Die Musik dazu passt 100%, ist so schön, wie schon lange nichts mehr.
Endlich eine Erlösung, endlich wieder Musik, die man endlos hören kann, wo man mitsingen kann,
wo man glücklich ist, man sich einfach wohlfühlt!
Ein Meisterwerk für die Ewigkeit! You've won, Butler, won!!
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Produkt-Bild: This Is War (Dieser Artikel wird in unterschiedlichen Covervarianten ausgeliefert)

This Is War (Dieser Artikel wird in unterschiedlichen Covervarianten ausgeliefert) von 30 Seconds to Mars

Audio CD von Virgin Rec (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 5,98

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2009
Zoom ± Produkt-Bild: This Is War (Dieser Artikel wird in unterschiedlichen Covervarianten ausgeliefert)

Tracks:

  • Escape
  • Night of the hunter
  • Kings and queens
  • This is war
  • 100 suns
  • Hurricane
  • Closer to the edge
  • Vox populi
  • Search and destroy
  • Alibi
  • Stranger in a strange land
  • L490

Aus der Amazon.de-Redaktion


Ausflüge von Musikern ins Fach der Schauspielkunst und umgekehrt gibt es zuhauf. Gerade in den USA, wo Filmstars eine hochwertige Ausbildung genießen, kommt es immer wieder zu extrem erfolgreichen Doppel-Karrieren wie bei Mos Def, Cher oder Kris Kristofferson. Sänger, Gitarrist und Songwriter Jared Leto gehört auch zu ihnen, aber er zieht einen dicken Strich zwischen den Genres. Man muss seinen Namen fast mit der Lupe im Booklet des impulsiven Albums This Is War suchen. Was aber gewollt ist, denn der Frontmann von Thirty Seconds To Mars nutzt seine Berühmtheit durch Filme wie Fight Club, American Psycho oder Panic Room nicht zu Promozwecken, er lässt die Saiten, die Stimme und seine Lieder sprechen. Was ihm auf dem dritten Studioalbum nach vier Jahren Pause - der Vorgänger A Beautiful Lie erschien 2005 - gut gelungen ist. Was 1998 als kleines Familienprojekt mit Bruder Shannon begann, hat sich zu einer veritablen Band entwickelt. Zwar betritt das Trio aus Los Angeles mit This Is War kein Neuland, doch es weiß, wo die guten Früchte auf den Feldern des Grunge, Progressiv - und Hard-Rock wie Emo wachsen. Für die satte Produktion holte sich die US-Gruppe mit Flood (Depeche Mode, Nine Inch Nails, U2, PJ Harvey) und Altmeister Steve Lillywhite (U2, Peter Gabriel, Razorlight) zwei Erfolgsgaranten ins Boot, die den gewünschten, sehr voluminösen Sound mit Synthie-Sounds a la Giorgio Moroder von Thirty Seconds To Mars perfekt umsetzen. Überschattet wurden die fast ein Jahr andauernden Aufnahmen zu This Is War von einem bösen Streit zwischen Band und Plattenfirma, die eine 30-Millionen-Dollar-Klage wegen Vertragsbruches einreichte. ?Nicht die besten Voraussetzungen, unter dieser Bürde eine Platte zu machen?, lassen TSTM auf ihrer vorbildlich geführten Homepage verlauten. Wo sie sich erschrocken darüber zeigen, dass sie nach Awards, Auszeichnungen in Silber, Gold und Platin wie Millionen verkaufter Alben nie einen Cent Geld sahen und sogar Schulden haben bei ihrer Firma. Kein Wunder, dass das Album This Is War heißt, aber mittlerweile ist nach harten Auseinandersetzungen Frieden eingekehrt zwischen den Gegner. Da es zudem nur ein Dutzend von 140 geschriebenen Songs von Jared Leto auf die Platten schaffte, scheint ein jahrelanges Warten auf Album vier, fünf...nicht zu befürchten. - Sven Niechziol

Produktbeschreibung


This Is War, der Titel des neuen Albums von Thirty Seconds To Mars, ist weit mehr als lediglich eine Referenz an die inneren Kämpfe, die die Band im Zuge der Albumproduktion ausgefochten hat, mehr als eine Referenz an die globalen wirtschaftlichen und klimabedingten Krisen und mehr als nur eine Hommage an den berüchtigten Rechtsstreit mit Virgin Records um 30 Millionen Dollar. This Is War ist vor allem das Ergebnis einer 18 Monate währenden kreativen Schlacht, die die Band mit aller Heftigkeit, aber in der privaten Abgeschiedenheit eines Studios geführt hat, das sie sich in einem Haus in den Hollywood Hills eingerichtet hatte. Am Ende zählt nur das Resultat: ein triumphales und machtvoll klingendes Epos, das ihre Visionen konsequent fortsetzt, die mit ihrem Debütalbum aus dem Jahr 2002 und dem mehrfach mit Platin ausgezeichneten Folgewerk A Beautiful Lie bereits zwei beeindruckende Werke hervorbrachten.

This Is War markiert für Thirty Seconds To Mars einen Riesenschritt nach vorn, einen, der das Trio (Leadsänger und Gitarrist Jared Leto, Schlagzeuger Shannon Leto und Gitarrist Tomo Milicevic) endgültig zu einer der weltbesten stadionfüllenden Rockbands unserer Zeit macht. Die L.A. Times bezeichnet This Is War als ?kämpferisches?düster und bedrohliches?und bis dato souveränstes Werk der Band?. In der Alternative Press, die dem Album vier Sterne gibt und es als ?künstlerischen Triumph von Thirty Seconds To Mars? bejubelt, herrscht eine ähnliche Meinung, und auch das Kerrang! Magazine würdigte es als das ?bislang stärkste und vollkommenste Opus? der Band.

Jared Leto: ?Zwei Jahre hat es uns gekostet, wir sind durch die Hölle gegangen und wieder zurückgekommen. Einmal waren wir an einem Punkt, wo ich dachte, das wird unser Tod sein, aber es war eher ein Wandlungsprozess ? mehr noch eine richtige Revolution als bloß eine Evolution. Wir sind daran richtig gewachsen.?

Als Führer auf ihrer Reise engagierten Thirty Seconds To Mars zwei der einflussreichsten Produzenten der Welt: Flood (U2, Nine Inch Nails, Depeche Mode, Smashing Pumpkins) und Steve Lillywhite (U2, The Rolling Stones, Peter Gabriel).

Zusätzlich zu Jareds schneidender, kompromissloser Stimme, treibenden und melodiösen Bass, Gitarren und Keyboards, Shannons mächtiger und einfallreicher Percussion sowie Tomos durch Mark und Bein gehenden Gitarrenkaskaden verblüfft This Is War mit phantasievollen Effekten und Klangschichten altmodischer Synthesizer. Echte tibetanische Mönchsgesänge eröffnen auf ?Escape? das Album und beenden es auf ?L490?, die Stimme eines französischen Mädchens führt durch ?The Night Of The Hunter? und mit dem Schrei eines Falken beginnt die erste Single ?Kings & Queens?, die die Band in genau jenem Haus in Südafrika geschrieben hat, in dem sie auch ihren Modern-Rock-Charts-Smash-Hit ?The Kill? aufgenommen hatte. Und der Falke ist alles andere als ein Studiotrick. ?Der Falke lebte über dem Haus?, so Jared. ?Wir verbrachten Stunden damit, auf ihn zu warten, um dann aufs Dach zu klettern und ihn live aufnehmen zu können.?

Aber das vielleicht atemberaubendste und tiefgreifendste Instrument auf dem Album ist der euphorische Klang tausender Fans von Thirty Seconds To Mars ? eine mehr als 100.000 starke Legion namens The Echelon ? die in Einklang singend auf dem ganzen Album zu hören sind. ?The Summit? (Das Gipfeltreffen) war ursprünglich lediglich ein Aufnahmeexperiment, als sich im April 2009 in Hollywoods Avalon Club ungefähr 1.000 Fans respektive Echelons aus aller Welt eingefunden hatten, um zu den Aufnahmen ihr Stampfen, Rufen, Schreien, Klatschen und Summen aufzeichnen zu lassen. Es war ein unüberhörbarer Erfolg und Buzznet nannte dieses 1000-köpfige Orchester ?field recordings of fandom?, die nahezu maßgeschneidert seien, sie auch live zu spielen.

Der Erfolg dieses ersten Gipfeltreffens führte schnell zu acht weiteren solcher Summits rund um den Globus ((Australien, Italien, Deutschland, Frankreich, Japan, Mexiko, England, Kanada) mit Zehntausenden von Teilnehmern. Hinzu kam, dass die Band über Twitter eine Nachricht eines Fans aus dem Iran bekam, der zu keinem der Gipfeltreffen kommen konnte, so dass Jared, Shannon und Tomo das Experiment erweiterten. Da die digitalen Möglichkeiten ohnehin seit Jahren den weltweiten Erfolg der Band forciert hatten, initiierten Thirty Seconds To Mars im August 2009 den ?Digital Summit? und luden jeden ein, der über einen Computer, Aufnahmemöglichkeiten und Internetverbindung verfügte, ihnen Sounds und Stimmen über TwitVid zu schicken. Das Resultat waren Beiträge aus den USA, aus Australien, Italien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Mexiko, Kanada und Iran, die Thirty Seconds To Mars ermöglichten, ihre riesige internationale Fangemeinde an dem neuen Album teilhaben zu lassen.

?Kings & Queens?, die erste Single aus This Is War, wurde von Billboard als ?epischer Rock in seiner bewegendsten Art? bezeichnet und hat den Kurzfilm ?The Ride? inspiriert, der unter der Regie von Bartholomew Cubbins (?The Kill?, ?From Yesterday?) entstand, einem der Stammregisseure von Thirty Seconds To Mars. Der Film zeigt eine zeitkritische Massenbewegung, einen sogenannten crank mob, der mit fortschrittlichen und umweltbewussten Absichten gegründet wurde. Hier präsentiert sich eine bewundernswerte Gruppe von Radfahrern auf einer nächtlichen Tour von Downtown L.A. nach Santa Monica, eine Liebeserklärung an Los Angeles, der Stadt, die in der Geschichte der Band eine ebenso bedeutende Rolle spielt wie für die Entstehung von This Is War. Die Single ?Kings & Queens? schoss in den USA bereits in die Top 3 des Alternative Radio, nicht einmal einen Monat, nachdem sie erstmals zu hören war. Ein vielversprechender Auftakt für das, was in nächster Zeit noch kommen mag.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Super Album obwohl ich bisher kein Fan der Band war!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zur Zeit ein absolutes Muß, überall wo Musik gespielt wird!!!
Bis auf vielleicht zwei Stücke die auch gut gemacht sind ,aber deutlich langsamer ,verliebt man sich sofort in dieses Album.
Für mich eher eine ungewöhnliche CD ! ( Höre überwiegend andere Musikrichtungen) Aber auch wenn man dieser Band bisher noch nicht begegnet ist, jetzt kommt man nicht mehr an ihr vorbei!!
Klasse !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Da mir ihr letztes Album (A Beautiful Lie) sehr gefallen hat, musste ihr neues Werk natürlich auch her.
Ich habe mir das Album jetzt eine Woche lang angehört und es ist einfach nur Klasse.
"Kings and Queens", "Closer to the Edge", "Night of the Hunter", uvm... Diese songs und viele andere sind einfach nur spitze.
Mein Favoritensong ist "Hurricane".
Ein großes Klasse Album. Absulote Kaufempfehlung.
Übertrieben episch
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das neue Album von 30 Seconds to Mars ist gelungen. Die Texte sind ganz okay (wenn ich mich auch nciht wirklich mit denen identifizieren kann), die Melodien gut und seine Stimme passt. Was mich jedoch ein bisschen stört sind die Chöre. In ein, zwei Songs wäre es zwar angebracht, aber doch nicht in fast jedem! Das klingt einfach zu aufgesetzt und unpassend. Nichtsdestotrotz kann man das Album epmfehlen, es ist gut, mehr nicht.
Laut und gut, patethisch und hervorragender Sound
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Mit diesem Album setzen 30 Seconds To Mars neue Maßstäbe. Der Sound mag glatter wirken als bei den Vorgängern, einen aggressiven Kracher wie "The Kill" sucht man hier vergebens. Stattdessen zeichnen die Lieder hier eine pathetische Atmosphäre, die sich schwer in Worte fassen lässt. Laute Gitarren, lauter Gesang, breite Arrangements und Chöre: Definitiv Musik, die Anlage aufzudrehen und sich gut zu fühlen. Da ändern auch teilweise düstere Texte nichts. Man möchte mit den lauten Chören einfach mitfeiern, wünscht sich sofort direkt auf ein Konzert. Das ist alles so großes Kino, das genau dieser Punkt dem Album ein bisschen zum Verhängnis wird: Im Gegensatz zu den Vorgängern vermisst man hier einfach ein paar Ecken und Kanten, und dieser ständige Hang zur Überproduktion könnte auf Dauer auch sehr ermüdend sein.
Für diesen Gesamteindruck gibt es auch einen kleinen Punkteabzug. Die Lieder für sich sind aber in jedem Fall das investierte Geld Wert.
Einfach klasse......
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Vor ein paar Wochen habe ich das Video zu "Closer to the Edge" bei MTV gesehen.Der Song hat mich derart erwischt das ich mir unbedingt das Album kaufen musste.Und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht.So was von abwechslungsreich und vielfältig hab ich seit vielen Jahren nicht mehr gehört.Ich kann diese Album jedem empfehlen der die Band kennen lernen will.Hört euch die Scheibe vier oder fünf mal an , sie wird euch nicht mehr los lassen.
Ich werde mir auf jeden Fall die anderen Alben auch noch zu legen .....also ran Leute.
Kaufen , kaufen ....
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: What Lies Beneath (Limited Deluxe Edition)

What Lies Beneath (Limited Deluxe Edition)

Audio CD von Vertigo Be (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 17,89

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: What Lies Beneath (Limited Deluxe Edition)

Tracks:

Disk 1
  • Anteroom of death
  • Until my last breath
  • I feel immortal
  • In for a kill
  • Underneath
  • Little lies
  • Rivers of lust
  • Dark star
  • Falling awake
  • The archive of lost dreams
  • Crimson deep
Disk 2
  • We are
  • Naiad
  • Still of a night
  • Video 'Tarja about What lies beneath'

3 Kundenrezensionen:

Nightwish is back
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Es ist so gekommen wie es viele alte Nightwish Fans (und ja, ich zähle mich auch dazu) vorhergesehen haben:

Nightwish braucht Tarja; Tarja Nightwish nicht.

Mittelmäßige Musiker sind ersetzbar, nicht jedoch eine einzigartige Stimme.

Sehr angenehm das sich Frau Turunen aus ihrer Entwicklungsphase
die ja mit "My Winter Storm" auch so schlecht nicht war nun in
die Metal-Liga zurückmeldet.

Umso bemerkenswerter das auch der Baladenliebhaber wie in der alten Nightwishbesetzung auf seine Kosten kommt.

Ein sehr gutes Album, nicht perfekt (4*) aber empfehlenswert!
Vorabreferenz zu einer Vorbestellung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Während ich diese Rezension schreibe höre ich mir Ausschnitte aus den einzelnen Songs an.
Diese kann man auf hier und auf Tarjas Website anhören.

Da ich Tarja Turunen seit Beginn ihrer Karierre kenne (die sie vorher bei Nightwish begonnen hatte) kann ich mittlerweile sagen, dass Sie ihren eigenen Weg eindrucksvoll gefunden hat. Wo sie auf My Winter Storm noch experimentierte so hat sie hier einzelne Klangelemente kunstovll verfestigt.

Harte Gitarrenriffs gehören ebenso dazu wie zarte Piano und Celloeinlagen. Von den Texten und Klängen her ist es ein sehr hartes Album, wobei ich sagen muss das ein ausgewogenes Verhältnis zwischen harten und "zarteren" Stücken besteht. Selbst balladrige Stücke sind von den Texten her sehr erdrückend aber auch wieder Hoffnung bringend.

Sollten sich die Songs in Gesamtlänge genauso anhören wie diese kurzen (und Sucht stillenden ;)) Ausschnitte wird dies ein sehr gekonntes Album, was in keinster Weise aufgesetzt klingt. Tarja stellt mit diesem Album einmal mehr deutlich klar (und ich finde besser als es Nightwish gekonnt hat):

Metalklänge, klassische Elemente und klassischer Gesang lassen sich auf eine wundervoll emotionale Weise miteinander verbinden. Der Kunstgriff liegt einzig und allein im Wörtchen Wie und Tarja hat ihren eigenen Weg gefunden dieses Wie zu verwirklichen. Andere Künstler versuchen es mit dem schweren Symphonischen Weg, Tarja nimmt den Weg der klaren Metalklänge. Harte Gitarren, Harte Bässe und Schlagzeuge. Ein Klangerlebnis für jede Ohren =)

Wobei es natürlich auch zu sagen gibt, Geschmäcker sind verschieden. Wo der eine sagt das klingt wundervoll, kann der nächste sagen oh mein Gott. So wird das sicherlich auch bei diesem Album sein, aber das ist natürlich und normal, doch bevor man solche Dinge sagen kann, muss man sich das Gesamtstück auch erst einmal anhören. Und da bin ich der Meinung, dass es durchaus Stücke gibt, wo selbst der größte Motzer Gefallen findet.

Fazit: Wer nicht davor abschreckt Metalklänge mit klassischem Gesang zu hören und möchte auch nicht auf klassische Instrumente verzichten, der ist hier bestens beraten. Besser kann man es nicht machen.

Die Vorbestellung lohnt sich in jedem Fall!
Tarja überzeugt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Tarja Turunen, ehemalige Nightwish Sängerin, wartet mit ihrem zweiten Solowerk auf. Nach den für mich eher ernüchternden Scheiben von Epica und Revamp, war ich natürlich gespannt auf die Meisterin selbst.

Eröffnet wird das Teil mit "Anteroom Of Death", welches von lässigen Spinettklängen getragen wird, bevor es etwas härter im Midtempo weitergeht. Genial ist der Mittelteil, der mit Queen-ähnlichen Chören (eingesungen von "Van Canto", die Metaller, die Gitarren usw. durch ihre Stimmen imitieren) begeistern kann, stark! (10)
Das folgende "Until My Last Breath", gehalten im gemäßigtem Midtempo, ist durchzogen von schönen Gesangslinien und dezenten Gitarren. Bis auf das Solo gibt es aber keine Überraschungen. Ein idealer Radiohit. (7)
"I Feel Immortal" dürfte ja vom Video und der Single bekannt sein. Eine halbballadeske Midtemponummer mit gutem Refrain, die aber auch etwas mehr Abwechslung aufweisen könnte. (6)
Mit verhältnismäßig harten Gitarren kann "In For A Kill" aufwarten. Ebenfalls wieder im schleppenden Tempo und starken Gesanglinien. (8)
"Underneath" ist die erste richtige Ballade auf dem Album, aufgelockert durch einen kräftigeren Mittelteil mit gutem Gitarrensolo. Die Gesangsmelodie ist schlicht und einfach ergreifend, und wirkt auch nicht übermäßig kitschig. Starke Ballade. (8)

"Little Lies" geht wieder etwas härter zur Sache, ist auch wieder midtempolastig, und hat ein recht heftiges Break zu Beginn des letzten Drittels. Irgendwie wird man aber das Gefühl nicht los, so was ähnliches vorher schon gehört zu haben. (5)
Ballade Nummer zwei ist "Rivers Of Lust". Der Gesang ist natürlich über jeden Zweifel erhaben, aber der Song ist schon arg schmalzig, und es mangelt an Abwechslung. (4)
Beim modernen Rocker "Dark Star" wird Tarja von All That Remains Sänger "Philip Labonte" unterstützt, was dem Song etwas Farbe gibt. Nicht schlecht, guter Chorus, aber auch hier fehlt der entscheidende Kick. (6)

Der Singlehit "Falling Awake" sollte ebenfalls schon bekannt sein. Der Song ist mit dem Opener eines der überzeugensten Stücke der Platte. Sehr schöne Melodieführung, phasenweise erstaunlich heavy, und Dank Joe Satriani natürlich auch mit einem überragenden Solo ausgestattet, ein Ohrwurm. (9)
Mit "The Archive Of Lost Dreams" zaubert Tarja dann eine absolut überzeugende Ballade aus dem Ärmel. Wunderschöner Song mit tollem Klaviermittelpart und ergreifenden Gesangsmelodien, stark (10)
Schon fast im Doomtempo ist dann "Crimson Deep" ausgelegt. Ein starker Song, atmosphärisch mit überzeugendem Chorus und ruhig-düsteren Break in der zweiten Hälfte. Ein guter Rausschmeißer. (9)

Kommen wir zu den Bonussongs der lim. Ed.:
Ruhige Klänge und eine zarte Gesangsmelodie leiten "We Are", das erste Stück der Bonus-CD ein, bevor ein heftiges Gitarrenriff einen aus den Träumen reißt. Krass, ein richtiger Brecher, vielleicht der beste Song, der alleine schon durch das extreme Break überzeugt. (10)
"Naiad" ist sehr schwer einzuordnen. Es ist keine richtige Ballade, aber auch nicht heavy, da außer dem Gesang nur Schlagzeug und Orchester durch den Song führen, mal was anderes. Schön, etwas beklemmend, ideales Herbstlied! (9)

Tja, und dann haben wir noch das Whitesnake-Cover "Still Of The Night", ..räusper.., aber darüber sollte man lieber den Mantel des Schweigens legen. Der Song ist praktisch identisch mit der Originalversion (selbst die Spieldauer), zumindest was die Instrumentierung angeht (gut, der ruhige Mittelteil ist orchestraler als beim Original). Tarja hat auch die Gesangslinien komplett adaptiert, aber ihre Stimme passt einfach nicht zu diesem Song! (keine Wertung!)

Aber egal, wir haben hier ein Melodic-Opera-(Rock)Metal Werk, welches sich massiv von Veröffentlichungen ähnlich gelagerter Bands wie Epica, Revamp oder Diabulus In Musica unterscheidet:

Die Platte kommt nämlich durchweg "ohne" nervige Prügelparts und Grunzeinlagen aus, Tarja zeigt den anderen also, wie's gemacht wird. Nach mehreren Durchläufen kristallisiert sich ein insgesamt ausgewogenes, midtempolastiges Album heraus, das zwischenzeitlich mit drei Songs etwas einbricht, gegen Ende aber noch mal deutlich zulegt.
Ich empfehle unbedingt die limited Edition, da sich zwei der besten Songs unter dem Bonusmaterial befinden!

5 Sterne (lim. Ed.), 4 Sterne (Normalversion)
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Produkt-Bild: Asylum

Asylum von Disturbed

Audio CD von Warner
Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 11,50

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Asylum

Tracks:

  • Remnants
  • Asylum
  • The infection
  • Warrior
  • Another way to die
  • Never again
  • The animal
  • Crucified
  • Serpentine
  • My child
  • Sacrifice
  • Innocence
  • keine Titelinformation

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die erfolgreichste moderne Metal-Band der letzten Jahre dürfte auch mit ihrem fünften Album wieder ganz nach oben in die Verkaufsranglisten rauschen. Asylum enthält alles, weswegen das Quartett aus Chicago von seinen Fans so innig geliebt wird.
Disturbed sind und bleiben ein Phänomen. Mit jedem der letzten drei Alben - Believe, Ten Thousand Fists und Indestructible - führten sie in den USA die Charts an, weltweit konnten sie bislang fast zwölf Millionen Platten verkaufen, und auch Asylum wird wieder reißenden Absatz finden. Nach dem für Disturbed-Verhältnisse ungewöhnlich bedächtigen Instrumental "Remnants" folgt mit "Asylum" gleich der erste von zahlreichen kompakten Groove-Metal-Hits, die auf gewohnt einzigartige Weise tanzbare Rhythmen mit knallharten Riffs verknüpfen. Zwischendurch wird zwar auch der eine oder andere etwas unspektakuläre Song ausgepackt, und die als Hidden Track platzierte Coverversion von U2s "Still Haven´t Found What I´m Looking For" wäre verzichtbar gewesen, es überwiegen jedoch die guten bis sehr guten Kompositionen. Insbesondere die erste Single "Another Way To Die", das an Tool erinnernde "Crucified" und das eindringliche "Never Again", in dem sich Sänger David Draiman mit den Holocaust-Erlebnissen seiner Familie auseinandersetzt, können restlos überzeugen. Abgerundet wird Asylum von der topmodernen und entsprechend druckvollen, aber trotzdem stets lebendigen Produktion, die die Band selbst erledigte und in der angenehm viel Raum für facettenreiche Gitarrensounds bleibt.
-- Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

Schwach.....einfach nur schwach...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Tja, die neue Disturbed... Sagen wir mal so: Handwerklich, Gesanglich perfect, aber was hilft das, wenn sich
JEDER Song seit 4 CDs gleich anhört. Das ging bis 10000Fists gut, da haben wenigstens die Refrains gepasst, aber hier? EIN GROSSES NICHTS.Kein einziger Song kann überzeugen, nur fades, immer gleiches Midtempo ohne eine Überraschung und bis auf Innocence kein Refrain, der auch nur ansatzweise hängenbleibt. Nein, diese CD ist wirklich die pure Enttäuschung.
Solide Scheibe
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Was soll man da noch großartiges sagen?
Was wirklich neues haben Disturbed hier nicht zu bieten und bleiben ihrem Stil der letzten Alben treu und nähren sich immer mehr dem klassischen Metal Sound an.Nach den ersten Durchläufen fehlen mir zwar die Highlights mit den typischen Ohrwürmern mit Mitsingkaftor wie auf den Vorgänger Alben,aber ich würde fast sagen,das Album ist durchweg ein Highlight mit keinerlei großen Schwächen.Das Album ist gesammtlich sehr eingängig und geht runter wie Öl.Stilistische Veränderungen zu den beiden Vorgängern sind kaum zu verzeichnen,bis auf das ein oder andere gelungene Gitarrensolo und eine Stimme von David Draiman in Höchstform.Warum auch großartige Veränderungen?Disturbed haben mit der Zeit einen einzigartigen,unverkennbaren Sound entwickelt,den man sofort erkennt und mit dem sie bisher erfolgreich gefahren sind.Sie zeigen,daß eine Band qualitativ auf hohem Niveau bleiben kann,was viele Bands in der heutigen Zeit zwar versuchen,aber nicht mehr schaffen.Für die Zukunft würde ich mir aber schon etwas mehr Experimentierfreude und Neuerungen wünschen,denn sonst kann es mit der Zeit auch langweilig werden.
Klasse Album!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Meiner Meinung nach haben sich die Jungs von Disturbed mit dem Album "Asylum" wieder zurückgemeldet, auch wenn sie niemals weg waren! Das Vorgängeralbum "Indestructible" hat in meinen Augen etwas geschwächelt, da sich die meisten Songs wirklich sehr ähnlich angehört haben. Außerdem hat den Titeln das gewisse "Etwas" gefehlt.
Diese beiden Dinge habe ich zum Glück wieder in "Asylum" gefunden bzw. diesmal wirken die Songs für mich viel unterschiedlicher und vorallem kräftiger, härter und etwas düsterer. Das habe ich in "Indestructible" doch etwas vermisst, auch wenn das Album natürlich auch klasse war.

Natürlich hat Disturbed das Rad nicht neu erfunden, sondern sie sind sich selbst zum größten Teil treu geblieben. Ihr mittlerweile unverkennbarer Stil findet man sofort wieder in diesem Album, aber das ist eigentlich genau das, was ich mir als großer Disturbed-Fan wünsche. Disturbed muss einfach nach Disturbed klingen. Und genau das haben sie in "Asylum" auch wieder super hinbekommen.
Man muss aber dazu sagen, dass in diesem Album auch wieder der eine oder andere nicht ganz so starke Song dabei ist, aber die dürfte es wohl bei so ziemlich allen anderen Künstler auch geben.

Deshalb gebe ich auch fünf Sterne. Vier Sterne für das gelungene Album (bei einigen Songs habe ich richtig Gänsehaut bekommen) und einen Stern aus Symphatie, da ich, wie oben geschrieben, ein großer Fan der Band bin und von dem Album in keinster Weise enttäuscht bin. Eher das Gegenteil ist der Fall, ich bin wirklich begeistert von dem Album und würde es sogar mit ihrem Album "Ten Thousend Fists" auf eine Stufe stellen, aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Für Fans unumgänglich
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Also das Album ist wiedereinmal gelungen, wie jedes Album von Disturbed.
Die Lieder "Another Way to Die", "Never Again" and "Innocence" sind einfach genial und die Texte treffen einfach sowas von ins Schwarze.
Wer allerdings nicht explizit Fan der Band ist empfehle ich dieses Album:

Ten Thousand Fists

Mit diesem Album haben Disturbed sich selbst die Messlatte unglaublich hoch gelegt, es wird schwer da wieder ran zu kommen!

Aber Alles in Allem ein sehr gutes Album!
Alles beim Alten..
4 Punkte 4 von 5 Punkten
..auf der neuen Disturbed. "Asylum" bietet eigentlich genau das, was man aus dem Hause Disturbed gewohnt ist. Feine Melodien gepaart mit brachialer Härte. Ich finde, dass es etwas Metallischer zu Werke geht als noch auf dem Vorgänger "Indestructable". David Draiman singt etwas agressiver und zugleich variabler als zuletzt und die Lieder sind etwas länger mit größeren Solo Anteilen der Gitarre. Alles in allem also gut. Und auch die Songs gehen gut ab. Asylum, The Infection,Warrior und Serpentine sind wirklich richtig geile Songs....aber sie klingen mir persönlich zu gleichförmig und sind nicht wirklich neu!!! Sagt euch der "Bad Religion effect" etwas?? So geht es mir mit dem Werk der Amis. Die Songs sind zwar echt geil, sind aber zu austauschbar um sich echt extrem im Ohr festzufräsen. Und das ist es, was die "Asylum" Songs von denen des Jahrhundertmeilensteins "Tenthousand fists.." unterscheidet. Ging da noch jeder Song ins Ohr und setzte sich dort sofort ewig fes,t ist mir der neue "Stoff" zu gleich. Dies aber auf sehr hohem Niveau. Deshalb "nur" 3,5 Sterne plus nen halben Syphatiebonus!!! 4 Sterne.
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Produkt-Bild: London Calling: Live in Hyde Park [Blu-ray]

London Calling: Live in Hyde Park [Blu-ray]
mit Springsteen Bruce & the E Street Band

Blu-ray von Sony Music Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 14,45

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2010
Zoom ± Produkt-Bild: London Calling: Live in Hyde Park [Blu-ray]

5 Kundenrezensionen:

Einfach nur klasse!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Boss und Band in Hochform. Bild- und Tonqualität top! Ich weiß nicht, was es hierüber zu nölen gibt.
magerer Ton
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das Konzert gefiel mir rein musikalisch insgesamt sehr gut.Die Bildqualität deutlich besser als bei der"Live in Dublin" Blu-Ray. Was mir überhaupt nicht gefiel- der Bassbereich war insgesamt total unterbelichtet. Kein Druck, einfach nur dünn.
Für Boss Fans - Super live Feeling
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sehr mitreißendes Konzert und Bruce Springsteen zeigt sich von Seiner besten Seite! Leider stimmen die Angaben der DVD in Amazon nicht, DVD ist natürlich nicht nur NTSC und 16:9 ist auch vorhanden...
Besser geht es fast nicht...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Habe das Konzert als BlueRay und bin hellauf begeistert.

Die E - Streeter wie man sie kennt und liebt.

Bild und Ton sind tadellos, geradezu berauschend gut.
Die Songauswahl sollte eigentlich für Jeden etwas bieten, natürlich fehlen
einige ganz große Nummern aber man kann ja nicht jeden Abend alles spielen...

Das Bonusmaterial ist mit 2 Extra - Songs etwas dünn, ansonsten kann ich nichts bemängeln.

Die Scheibe ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen.
Man at work
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Fast drei Stunden rockt der Boss mit vollem Einsatz. Nach ca. 5 Minuten ist sein Hemd gut angeschwitzt, am Ende des Videos ist das Hemd tropfnass. Der Boss und seine Band mit vollem Körpereinsatz. Ich bin total hin und weg. Das Video hat mehr als 5 Sterne verdient und ist ein Muss und Genuss für jeden Springsteen-Fan.
Angenehm an diesem Video ist auch der ruhige Schnitt, keine hektische Kameraführung, wie momentan bei anderen Konzert-Videos.
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Produkt-Bild: A Thousand Suns

A Thousand Suns von Linkin Park

Audio CD von Warner Bros. Records (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 12,99

Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: A Thousand Suns

Tracks:

  • The Requiem
  • The Radiance
  • Burning In The Skies
  • Empty Spaces
  • When They Come For Me
  • Robot Boy
  • Jornada Del Muerto
  • Waiting For The End
  • Blackout
  • Wretches And Kings
  • Wisdom, Justice, And Love
  • Iridescent
  • Fallout
  • The Catalyst
  • The Messenger

Produkt-Bild: Asylum (Limited Edition)

Asylum (Limited Edition) von Disturbed

Audio CD von Warner
Preis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 17,11

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Asylum (Limited Edition)

Tracks:

Disk 1
  • Remnants
  • Asylum
  • The Infection
  • Warrior
  • Another Way To Die
  • Never Again
  • The Animal
  • Crucified
  • Serpentine
  • My Child
  • Sacrifice
  • Innocence
  • Keine Titelinformation
  • Down With The Sickness (Live)
  • Stricken (Live)
Disk 2
  • Remnants & Asylum
  • Another Way To Die
  • The Animal
  • Indestructable
  • Inside The Fire
  • The Night
  • Haunted
  • Stricken
  • Stupify
  • Down With The Sickness

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die erfolgreichste moderne Metal-Band der letzten Jahre dürfte auch mit ihrem fünften Album wieder ganz nach oben in die Verkaufsranglisten rauschen. Asylum enthält alles, weswegen das Quartett aus Chicago von seinen Fans so innig geliebt wird.
Disturbed sind und bleiben ein Phänomen. Mit jedem der letzten drei Alben - Believe, Ten Thousand Fists und Indestructible - führten sie in den USA die Charts an, weltweit konnten sie bislang fast zwölf Millionen Platten verkaufen, und auch Asylum wird wieder reißenden Absatz finden. Nach dem für Disturbed-Verhältnisse ungewöhnlich bedächtigen Instrumental "Remnants" folgt mit "Asylum" gleich der erste von zahlreichen kompakten Groove-Metal-Hits, die auf gewohnt einzigartige Weise tanzbare Rhythmen mit knallharten Riffs verknüpfen. Zwischendurch wird zwar auch der eine oder andere etwas unspektakuläre Song ausgepackt, und die als Hidden Track platzierte Coverversion von U2s "Still Haven´t Found What I´m Looking For" wäre verzichtbar gewesen, es überwiegen jedoch die guten bis sehr guten Kompositionen. Insbesondere die erste Single "Another Way To Die", das an Tool erinnernde "Crucified" und das eindringliche "Never Again", in dem sich Sänger David Draiman mit den Holocaust-Erlebnissen seiner Familie auseinandersetzt, können restlos überzeugen. Abgerundet wird Asylum von der topmodernen und entsprechend druckvollen, aber trotzdem stets lebendigen Produktion, die die Band selbst erledigte und in der angenehm viel Raum für facettenreiche Gitarrensounds bleibt.
-- Michael Rensen
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Schwach.....einfach nur schwach...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Tja, die neue Disturbed... Sagen wir mal so: Handwerklich, Gesanglich perfect, aber was hilft das, wenn sich
JEDER Song seit 4 CDs gleich anhört. Das ging bis 10000Fists gut, da haben wenigstens die Refrains gepasst, aber hier? EIN GROSSES NICHTS.Kein einziger Song kann überzeugen, nur fades, immer gleiches Midtempo ohne eine Überraschung und bis auf Innocence kein Refrain, der auch nur ansatzweise hängenbleibt. Nein, diese CD ist wirklich die pure Enttäuschung.
Solide Scheibe
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Was soll man da noch großartiges sagen?
Was wirklich neues haben Disturbed hier nicht zu bieten und bleiben ihrem Stil der letzten Alben treu und nähren sich immer mehr dem klassischen Metal Sound an.Nach den ersten Durchläufen fehlen mir zwar die Highlights mit den typischen Ohrwürmern mit Mitsingkaftor wie auf den Vorgänger Alben,aber ich würde fast sagen,das Album ist durchweg ein Highlight mit keinerlei großen Schwächen.Das Album ist gesammtlich sehr eingängig und geht runter wie Öl.Stilistische Veränderungen zu den beiden Vorgängern sind kaum zu verzeichnen,bis auf das ein oder andere gelungene Gitarrensolo und eine Stimme von David Draiman in Höchstform.Warum auch großartige Veränderungen?Disturbed haben mit der Zeit einen einzigartigen,unverkennbaren Sound entwickelt,den man sofort erkennt und mit dem sie bisher erfolgreich gefahren sind.Sie zeigen,daß eine Band qualitativ auf hohem Niveau bleiben kann,was viele Bands in der heutigen Zeit zwar versuchen,aber nicht mehr schaffen.Für die Zukunft würde ich mir aber schon etwas mehr Experimentierfreude und Neuerungen wünschen,denn sonst kann es mit der Zeit auch langweilig werden.
Klasse Album!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Meiner Meinung nach haben sich die Jungs von Disturbed mit dem Album "Asylum" wieder zurückgemeldet, auch wenn sie niemals weg waren! Das Vorgängeralbum "Indestructible" hat in meinen Augen etwas geschwächelt, da sich die meisten Songs wirklich sehr ähnlich angehört haben. Außerdem hat den Titeln das gewisse "Etwas" gefehlt.
Diese beiden Dinge habe ich zum Glück wieder in "Asylum" gefunden bzw. diesmal wirken die Songs für mich viel unterschiedlicher und vorallem kräftiger, härter und etwas düsterer. Das habe ich in "Indestructible" doch etwas vermisst, auch wenn das Album natürlich auch klasse war.

Natürlich hat Disturbed das Rad nicht neu erfunden, sondern sie sind sich selbst zum größten Teil treu geblieben. Ihr mittlerweile unverkennbarer Stil findet man sofort wieder in diesem Album, aber das ist eigentlich genau das, was ich mir als großer Disturbed-Fan wünsche. Disturbed muss einfach nach Disturbed klingen. Und genau das haben sie in "Asylum" auch wieder super hinbekommen.
Man muss aber dazu sagen, dass in diesem Album auch wieder der eine oder andere nicht ganz so starke Song dabei ist, aber die dürfte es wohl bei so ziemlich allen anderen Künstler auch geben.

Deshalb gebe ich auch fünf Sterne. Vier Sterne für das gelungene Album (bei einigen Songs habe ich richtig Gänsehaut bekommen) und einen Stern aus Symphatie, da ich, wie oben geschrieben, ein großer Fan der Band bin und von dem Album in keinster Weise enttäuscht bin. Eher das Gegenteil ist der Fall, ich bin wirklich begeistert von dem Album und würde es sogar mit ihrem Album "Ten Thousend Fists" auf eine Stufe stellen, aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Für Fans unumgänglich
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Also das Album ist wiedereinmal gelungen, wie jedes Album von Disturbed.
Die Lieder "Another Way to Die", "Never Again" and "Innocence" sind einfach genial und die Texte treffen einfach sowas von ins Schwarze.
Wer allerdings nicht explizit Fan der Band ist empfehle ich dieses Album:

Ten Thousand Fists

Mit diesem Album haben Disturbed sich selbst die Messlatte unglaublich hoch gelegt, es wird schwer da wieder ran zu kommen!

Aber Alles in Allem ein sehr gutes Album!
Alles beim Alten..
4 Punkte 4 von 5 Punkten
..auf der neuen Disturbed. "Asylum" bietet eigentlich genau das, was man aus dem Hause Disturbed gewohnt ist. Feine Melodien gepaart mit brachialer Härte. Ich finde, dass es etwas Metallischer zu Werke geht als noch auf dem Vorgänger "Indestructable". David Draiman singt etwas agressiver und zugleich variabler als zuletzt und die Lieder sind etwas länger mit größeren Solo Anteilen der Gitarre. Alles in allem also gut. Und auch die Songs gehen gut ab. Asylum, The Infection,Warrior und Serpentine sind wirklich richtig geile Songs....aber sie klingen mir persönlich zu gleichförmig und sind nicht wirklich neu!!! Sagt euch der "Bad Religion effect" etwas?? So geht es mir mit dem Werk der Amis. Die Songs sind zwar echt geil, sind aber zu austauschbar um sich echt extrem im Ohr festzufräsen. Und das ist es, was die "Asylum" Songs von denen des Jahrhundertmeilensteins "Tenthousand fists.." unterscheidet. Ging da noch jeder Song ins Ohr und setzte sich dort sofort ewig fes,t ist mir der neue "Stoff" zu gleich. Dies aber auf sehr hohem Niveau. Deshalb "nur" 3,5 Sterne plus nen halben Syphatiebonus!!! 4 Sterne.
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Produkt-Bild: Audio Secrecy

Audio Secrecy von Stone Sour

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 15,85

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Audio Secrecy

Tracks:

Disk 1
  • Audio Secrecy
  • Mission Statement
  • Digital [Did You Tell]
  • Say You'll Haunt Me
  • Dying
  • Let's Be Honest
  • Unfinished
  • Hesitate
  • Nylon 6/6
  • Miracles
  • Pieces
  • The Bitter End
  • Imperfect
  • Threadbare
  • Hate Not Gone
  • Anna
  • Home Again
Disk 2
  • Main Menu Page Loop (Mission Statement)
  • The Making Of Audio Secrecy Menu Page Loop (The Bitter End)
  • Download 2010 Menu Page Loop (Threadbare)
  • Mission Statement (Live At Download 2010)
  • Made Of Scars (Live At Download 2010)
  • Hell & Consequences (Live At Download 2010)
  • Mission Statement (Frag. 1)
  • Mission Statement (Frag. 2)
  • Mission Statement (Frag. 3 - tracking)
  • Mission Statement (Frag. 4)
  • 30/30-150 (Frag. 1)
  • Cardiff (Frag. 1)
  • Made Of Scars (Frag. 1)
  • Digital (Frag. 1 - tracking)
  • Tumult (Frag. 1)
  • Get Inside (Frag. 1)
  • Fruitcake
  • Blue Study (Frag. 1)
  • Digital (Frag. 3 - tracking)
  • Digital (Frag. 4 - tracking)
  • Digital (Frag. 5 - tracking)
  • Miracles (Frag. 1 - rough mix)
  • Miracles (Frag. 2 - rough mix)
  • Get Inside (Frag. 2)
  • Pieces (Frag. 1 - tracking)
  • Digital (Frag. 6 - tracking)
  • Hell & Consequences (Frag. 1)
  • Threadbare (Frag. 1 - rough mix)
  • Suffer (Frag. 1)
  • Threadbare (Frag. 2 - tracking)
  • Come What(ever) May [Frag. 1]
  • The Day I Let Go (Frag. 1)
  • Monolith (Frag. 1)
  • Threadbare (Frag. 3 - rough mix)
  • Unfinished (Frag. 1 - tracking)
  • Mission Statement (Frag. 5 - tracking)
  • Unknown New Song (Frag. 1 - tracking)
  • Miracles (Frag. 3 - tracking)
  • Hell & Consequences (Frag. 2)
  • Get Inside (Frag. 3)
  • Digital (Frag. 7 - tracking)
  • Threadbare (Frag. 4 - tracking)
  • Home Again (Frag. 1 - rough mix)
  • Say You'll Haunt Me (Frag. 1 - tracking)
  • Unfinished (Frag. 2 - tracking)
  • Let's Be Honest (Frag. 1 - rough mix)
  • Threadbare (Frag. 5 - tracking)
  • Nylon 6/6 (Frag. 1 - tracking)
  • Threadbare (Frag. 6 - tracking)
  • Hesitate (Frag. 1 - tracking)
  • Imperfect (Frag. 1 - tracking)
  • Anna (Frag. 1 - rough mix)
  • The Bitter End (Frag. 1 - tracking)
  • Threadbare (Frag. 7 - tracking)
  • Dying (Frag. 1 - rough mix)
  • Anna (Frag. 2 - rough mix)
  • Dying (Frag. 2 - tracking)
  • Imperfect (Frag. 2 - tracking)
  • Mission Statement (Frag. 6)

Eine Kundenrezension:

Schlechtestes Album von Stone Sour
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Bin zwar ein Slipknot Fan aber mir gefielen auch sehr die ersten beiden Stone Sour Alben.
Habe mir viel mehr erwartet nach vier Jahren Pause.
Meiner Meinung nach klingst es nicht mehr wie Stone Sour sondern wie ein Soloalbum von Corey Taylor.
Wie gesagt kein schlechtes Album aber auch nicht mehr.Schade
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