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Produkt-Bild: Focus

Focus von Cynic

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 9,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Focus

Tracks:

  • Veil Of Maya
  • Celestial Voyage
  • The Eagle Nature
  • Sentiment
  • I'm But A Wave To...
  • Uroboric Forms
  • Textures
  • How Could I

Produktbeschreibung


WHIPPED CREAM + OTHER DELIGHTS
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5 Kundenrezensionen:

Focus
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir nach langem Überlegen vor gut 3 Wochen die Scheibe zugelegt und muss sagen, ich bereue es nicht. Wenn jemand nicht auf Experimente steht oder Death Metal nur schnell und geröchelt mag, kann die Seite zumachen, mit Cynic werdet ihr nicht glücklich. Alle anderen, und damit meine ich wirklich ALLE anderen, sprich vom Black Metaller bis hin zum Hard Rocker müssen hier zumindest mal intensiv reinhören.
Eins vorweg, das Album ist definitiv keine leichte Kost. Anfangs wird man erschlagen von der Fülle an Sounds, an Riffs, Grooves etc. Auch die arg experimentellen Vocals bringen einen anfangs eher der Verzweiflung nahe. Wenn man sich aber intensiv mit der Platte beschäftigt wächst sie unglaublich und wächst auch drei Wochen nach erstem Hören noch. Über die Musiker braucht man nicht viel zu sagen, jeder spielt auf technischem Höchstniveau und so klingen dann auch die einzelnen Songs. Auf jeden Song einzugehen wäre Unsinn, da es soviel zu hören gibt auf dieser Scheibe, dass man es gar nicht in Worte fassen kann.
Also absolute Kaufpflicht für aufgeschlossene Metalfans und wer Death, Atheist oder auch Pestilence mag MUSS die Scheibe eigentlich schon haben oder spätestens jetzt in den Warenkorb legen.
DIE SIND EINZIGARTIG
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"damals",... als es das internet noch nicht wirklich gab, und ich vor langer zeit noch auf kataloge, zeitschriften und ekelhafte kaufhäuser (da kein plattenladen!) angewiesen war... ständig auf der suche nach dem glück und etwas noch nicht gehörtem... die letzten münzen zusammen gespart... entdeckte ich irgendwann ganz klein in einem katalog die zeile: Cynic - Focus, death metal meets jazz. mein interesse war geweckt! als dann endlich die heiß ersehnte bestellung kam, legte ich die cynic ganz nach unten des neuen stapels... die cd hatte irgendwas besonderes! als ich den stapel durch hatte und nur noch die cynic wartete, waren es bisher gewohnt gute alben, aber nicht wirklich innovatives!
dann pulte ich die cynic aus der verpackung... legte sie in den cd spieler... close... play...
...und was dann kam entzog sich allem bisher gehörtem... das war anders!
...nach dem zweiten song habe ich die cd ausgemacht... was ist das? hilfe!
das ging nicht in meinem kopf! ich mußte die scheibe immer wieder und immer wieder hören... obwohl ich es nicht verstanden habe... auf einmal hat es BANG gemacht und ich war und bin bis heute in das album verliebt!
Für mich ist es, natürlich neben vielen anderen, eines der besten und musikalisch anspruchsvollsten alben!
Anspieltips sind bei diesem album nicht erwünscht!
Cynic muss man vom ersten takt bis zum letzten komplett durchhören!
es ist KEIN FAST FOOD!
GUTE ALBEN NEHMEN EINEN MIT AUF DIE REISE!
es dauert bei guten alben bis man die sprache versteht... aber so wird das album auch nach 12 jahren kein stück langweilig!
DAS ALBUM GEHÖRT IN JEDE METALSAMMLUNG!
Ein Lichtblick in der Dunkelheit
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Album wurde vor Jahren veröffentlicht. In einer Zeit, in welcher der Death Metal seine Hochphase erlebte und die Kriterien für "harte" Musik Dissonanz, Blastbeats und eher tiefes Gegrunze waren, stellten diese Ableger aus der Umgebung von Chuck Schuldiner etwas auf die Beine, dass bis heute nicht wieder erreicht wurde: Eine Symbiose aus Death Metal und musikalischer Virtuosität. Jeder dieser Musiker zeigt, dass er sein Instrument beherrscht. Der klassische Death Metal Fan wird wahrscheinlich nicht glücklich werden, denn es handelt sich hier um Exoten. Allerdings:

Cynic haben es geschafft, einen eigenen Stil zu kreieren. Das, was man als extreme Musik bezeichnet wurde durch diese Band erweitert, denn Fusion-/Jazz-Sounds treffen hier auf ein anderes Extrem: simple Death Metal Musik. Was heraus kommt, ist eine komplexe Mischung die etwas für denjenigen Hörer ist, der keine Scheuklappen hat und der von musikalischem Stumpfsinn und abgedroschenen Texten nichts hält.

Heute gibt es vielleicht Bands wie Opeth, Cryptopsy, Dillinger Escape Plan, Meshuggah und so weiter.. Auch diese Bands sind virtuos und fallen durch originelle Ideen auf. Jedoch ist bei keiner dieser Bands die Verbindung zu anderen Musikformen (Jazz/Fusion) so stark in die Musik eingeflossen wie bei dieser Band, auf diesem Album. Und dies, ohne aufgesetzt zu klingen, ohne künstlich zu erscheinen. Musikhistorisch wichtig und für mich: Eine der besten Bands dieses Genres mit einer der besten Platten, die sicherlich ein Hörerlebnis darstellt. Allerdings: Selbst hören macht schlauer!
DAS Album der 90er...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ist es vielleicht nicht für jeden, aber immerhin hat der gestrige Genuss der leider etwas zu kurzen CD (übrigens muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich diese geniale Platte seit Jahren nicht mehr gehört habe) mich dazu gebracht, auch mal eine (meine erste!) Rezension zu schreiben.. Und was soll ich sagen; für mich ist es neben einigen wenigen anderen wie zum Beispiel Paradise Lost's "Gothic", Tiamat's "Clouds" und Entombed's "Clandestine" wirklich DAS Album der letzten 10 oder 15 Jahre im harten Metalbereich. Was hier an Musikalität, handwerklicher Perfektion und Songwriting abgeliefert wird, wurde im härteren Metalbereich sicher nur noch von Atheist oder (mit Einschränkungen) Pestilence erreicht, jedoch nie so konsequent und genial umgesetzt. Die Besetzung spricht Bände, die Produktion ist sehr durchsichtig und bleibt trotzdem immer druckvoll. Musikalisch wechseln die Stimmungen permanent und es ist nie sicher, was als nächstes passieren wird. Trotzdem ist ein mitreissender Fluss von der ersten bis zur letzten Minute eines jeden Stückes erkennbar. Gerade das macht den Longplayer so spannend und erhält den Spaß lange Zeit. Nörgler, die keinen Zugang zu dieser Platte finden (wollen) gibt es sicher genug, aber jeder, der schon mal ein Instrument in der Hand gehalten hat, sollte sich diese Platte täglich reinpfeifen - ja, das geht, und zwar ohne Einschränkungen, denn anders als die Machwerke der Retortencombos der letzten Jahre wird diese Platte garantiert nicht langweilig. Viel Spaß damit!!!
Zeit und Raum unbekannt...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wahnsinn... Muss wohl '93 gewesen sein, man hörte nur Gerüchte, dass Paul Masvidal und Sean Reinert (bekannt durch zahlreiche "Gastauftritte" in anderen Death-Metal-Bands, u.A. Death höchst persönlich und Pestilence) zusammen mit Tony Choy (der die Band kurz vor oder während der Aufnahmen verlies) endlich das Debut-Album ihrer eigenen Band herausbringen würden...
In irgendeinem Plattenladen hielt ich sie dann in Händen, durch das Cover sofort Feuer & Flamme klappte ich sie auf und sah die beiden Helden, komplettiert durch Shawn Malone und Jason Gobel...
Ich wollte also reinhören und ging zur Theke mit den Köpfhörern. Nach wenigen Minuten bekam ich Schweissausbrüche, denn was sich mir dort musikalisch zum ersten Mal offenbarte konnte ich nicht - und kann es heute noch nicht - glauben.
Als absoluter Fan von Bands wie Death und Atheist hielt ich erstmals die absolute Vollendung dessen in Händen, was man wohl als avantgardistische, progressive Musik am besten beschreiben kann. Das - leider mit 36 min viel zu kurz geratene - Meisterwerk entpuppt sich als das vielfältigste, einfallsreichste und abwechslungsreichste Album, das jemals meine Ohren verzückte.
Von "Spinnern" als Death-Metal-album verschrien, sehe ich in dem Album die absolute Symbiose aus Jazz- und Fusion-Klängen mit derer von Synthies und Voice-Synthies gepaart mit der genau richtigen Prise pfeilschneller, hammerharter Gitarrenriffs und einer wohl dosierten Menge an "edelem" Schreigesang. Die Songstrukturen, die Cynic hier in den - meistens recht kurzen - Songs weben würden für andere Kapellen locker für eine komplette Musikerkarriere taugen, so tiefschichtig, so komplex sind sie.
Nur mit einer Band kann man diese Platte vergleichen, sie heisst ATHEIST. Die so hoch gelegte Latte wird von Cynic aber gekonnt übersprungen und mit einem dreifachen Salto veredelt. Würden Mozart und Bach noch leben, sie würden diese Platte lieben. Cynic setzen mit Focus den Akzent fürs neue Jahrtausend. So und nicht anders muss moderne - nicht Massentaugliche, weil zu anspruchsvolle - Musik klingen, um das Ohr des geneigten Zuhörers zu begeistern.
Schade dass es bei diesem Erstlingswerk blieb, Abnutzungserscheinungen zeigen sich bei mir jedoch nach gut zehn Jahren immer noch nicht. Wer hier von "Gefrickel" redet, hat die Platte und damit die Musik nicht verstanden. Wenn Gott auf die Erde steigen könnte um zu musizieren, dann würde er sich genau SO anhören.
Pflichtkauf, solange es sie noch gibt. Für alle tolleranten Jazzer und für den anspruchsvollen Headbanger sowieso. Wer sie nicht hat, hat sie nicht alle.
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Produkt-Bild: Ghost Reveries

Ghost Reveries von Opeth

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 7,67

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Ghost Reveries

Tracks:

  • Ghost Of Perdition
  • The Baying Of The Hounds
  • Beneath The Mire
  • Atonement
  • Reverie / Harlequin Forest
  • Hours Of Wealth
  • The Grand Conjuration
  • Isolation Years

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mit ihrem achten Album in 15 Jahren liefern die schwedischen Avantgarde-Death-Metaller Opeth ihr Magnum Opus ab, ein beeindruckendes, intensives Werk voller Melancholie, Kraft und Innovation.
Nachdem Mastermind Mikael Akerfeldt seine Vorliebe für düsteren, atmosphärischen Death Metal auf der einen und sphärischen Progressive Rock auf der anderen Seite zuletzt sauber voneinander getrennt auf die Alben Deliverance und Damnation packte, versucht er nun beide Extreme unter einen Hut zu bekommen - und es gelingt ihm nicht nur bravourös, er erschafft auch ein zutiefst originelles, süchtig machendes Klangkunstwerk, das alle seine bisherigen Scheiben an Eindringlichkeit und kompositorischer Klasse übertrifft. Cleane, verschnörkelte Gesangsmelodien, wie man sie im Metal-Bereich nie zuvor gehört hat, treffen auf brutale Growls, zarte Traumreisen wechseln sich mit brettharten, verschachtelten Riff-Orkanen ab. Dazwischen thront Zeremonienmeister Akerfeldt und hält die Fäden so souverän in der Hand, wie es sonst nur sein Mentor und Freund Steven Wilson von Porcupine Tree schafft. Eines der besten Death-Metal-Alben der letzten zehn Jahre! -- Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

Grandiose Werwolfoper
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
3 Uhr morgens, irgendwo zwischen Salzburg und München, und noch 5 Stunden zu fahren... Am Steuer ich und ich könnte noch Stunden, Tage, Wochen weiterfahren, aufgesogen in dieses düstere treibende Klanggebräu. Kaum zu glauben, daß diese finstere Mischung aus schwerblütiger Melodik und purem Adrenalin dieses Dauergrinsen, diese fast kindliche Begeisterung hervorruft. Proggige Akustikpassagen ... Growling in formvollendeter Ästhetik ... Metal ... was auch immer ... für mich ist es einfach nur Werwolfoper. Es ist gut, sehr gut, alles ist gut ...
Sehr lustig...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
..wie sich hier manche muckieren und dabei nicht das ganze Bild sehen. Hört bitte auf dieses Album mit Blackwater Park zu vergleichen, holt euch alle Opeth Alben und betrachtet euch die Entwicklung der Band. Um ehrlich zu sein war ich sogar positiv überrascht so ein Album direkt nach der Deliverence geliefert zu bekommen, denn diese stellt für mich den Tiefpunkt von Opeth' kreativem Schaffen dar.
Opeth fingen als eine fast schon progressive Black Metal Band an und entwickelten sich mit Still Life und vor allem My Arms Your Hearse immer mehr zu einer sehr innovativen Death Metal Band. Mit Black Waterpark waren dann sämtlich Kanten verschwunden und Opeth bot ein reiches Spektrum eingebettet in flüssiges Songwritung. Mit den Projekten Damnation und Deliverence verhelten sie auch ihre Einflüsse durch 70er Jahre Prog Bands nicht mehr. Ghost Reveries ist somit für mich eine absolut logische Weiterentwicklung. Es bietet eine schier unglaubliche musikalische Vielfalt, die aber immer in ein Songwritung gebettet ist, welches die verschiedenen Passagen in den Liedern zu passenden Übergängen verhilft. Opeth haben sicherlich einiges ihres rohen und spärrigen Charmes verloren, und dennoch haben sie mit Ghost Reveries einmal mehr ein grandioses Album abgeliefert, welches einfach eine andere Atmosphäre bietet, sowie jedes ihrer Alben eine eigene Atmosphäre hatte.
Interessante Entwicklung ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... gibts hier im Hause Opeth zu hören. Ich folge der Band schon seit einigen Jahren und war natürlich 2005 mächtig gespannt auf dieses Album. Ersteinmal ist Ghost Reveries ein typisches Opeth-Album: Fette Riffs, superbe Growls in Kombination mit cleane Passagen und 'normalem' Gesang in oftmals überlangen Songs ... der seit My Arms, your Hearse bewährte Mix also. Die Neuerungen liegen hier im Detail und da hat sich tatsächlich einiges getan:
Auffälligste Neuerung ist sicherlich Per Wiberg (Ex Spiritual Beggars) mit dem Opeth das erste mal einen Vollzeitkeyboarder im Line-up haben. Glücklicherweise bleibt das Keyboard eher im Hintergrund - drängt sich also nicht durch stilistisch unpassendes Gedudel auf sondern verstärkt die vorhande Atmosphäre. Sehr gelungen.
Desweiteren hat Mikael Aakerfeldt auf diesem Album hauptsächlich Open Tunings verwendet wodurch die Akkordführung deutlich anders klingt; insgesamt ist auf Ghost Reveries die Melodieführung teilweise nicht mehr so trist wie sie in früheren Zeiten war. Dur war auf früheren Opeth-Alben eher weniger zu hören ...
Die Produktion ist meiner Meinung ziemlich gut, (obwohl) sie dieses mal nicht von Steve Wilson besorgt wurde. Gesang, Gitarren, Schlagzeug, Keyboard - alles tönt hier schon transparent, allerdings ist der Bass leider etwas weit in den Hintergrund geraten. Aber das kann man sicherlich verschmerzen.
Bleibt die Frage wie es eigentlich mit der musikalischen Substanz ausschaut. Ghost Reveries umfasst acht Songs und hat eine Spielzeit von über einer Stunde. Der Einstieg ist fulminant und 'Ghost of Perdition' trumpft sofort mit allen stärken der Band auf. Nach 3 heftigeren Songs kommt mit Atonement eine Ballade, die Aakerfeldts vorliebe für proggige Klänge aus den 70s mal wieder demonstriert. Hier kommt jetzt das Keyboard so richtig zum Einsatz und bereichert den Song um einige interessante Facetten. Harlequin Forest bietet danach wieder standard Opethkost (im besseren Sinne des Wortes). Anschließend folgt Hours of Wealth, welches einen eher eigenwilligen Song darstellt: nach ruhigem, schönen Intro folgt ein kurzer Zwischenpart mit Gesang und daraufhin ein bluesiges Solo. Fertig. Damit hätte man nicht gerechnet, aber Abwechslung ist Trumpf. Mit Grand Conjuration folgt daraufhin die Single-Auskopplung des Albums. Dabei handelt es sich um einen ziemlich heftigen, einfachen Song, der zwar sicher schnell im Gehörgang hängenbleibt aber schon nach ein paar mal hören furchtbar langweiligen daherkommt. Schade, sicherlich der Schwachpunkt des Albums. Entschädigt wird man dafür aber mit dem wunderschönen Isolation Years. Selten waren Opeth besser und Mikael Aakerfeldt zeigt hier nochmal warum er so ein außergewöhnlicher Songwriter ist. So einfühlsame Klange mit derart hinreißendem Gesang kriegt man sonst, nicht nur im Metalgenre, ganz ganz selten Geboten.
Abgesehen von Grand Conjuration ist noch zu erwähnen, dass Harlequin Forest und Baying of the Hounds gegen Ende hin leider den Faden etwas verlieren. Ein bisschen Schade, denn ein etwas kompakteres Auftreten hätte beide Songs sicherlich noch ein wenig aufgewertet; aber abgesehen davon ist Ghost Reveries ein wirklich hervorragendes Album dem ich auch trotz dieser Abstriche noch 5 Sterne gebe, allein schon weil sich der Kauf dieser CD für Isolation Years alleine schon gelohnt hat!
Death Metal vs Prog Rock
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Opeth versuchen mal wieder den unüberbrückbaren Gegensatz zwischen Death Metal Growls und stimmungsvollen ProgRock Parts zu überbrücken. Auf Ihrem letzten Longplayer wird das so deutlich wie nie zuvor. Meister Akerfeldt hat durch sein Damnation Projekt viele neue Fans hinzugewonnen, die nichts mit progressivem Death Metal anfangen können. Ghost reveries ist entweder ein Zugeständnis an diese neue Hörerschicht oder eine konsequente Weiterentwicklung der persönlichen Vorlieben im Musikgeschmack. Im Großteil der Stücke läßt Akerfeldt seine wirklich wunderbare Singstimme hören, es gibt eine Vielzahl herrlicher akustischer Gitarren Arrangements und auch die introvertierten Keyboard Klänge aus Damnation sind zu finden. Das läßt den Liebhaber progressiver Rockmusik überlegen sich das Werk trotz der metallenen Parts mit grunzender Todesstimme zuzulegen, denn eines ist klar : Diese Schönheit und Intelligenz der Kompositionen, diese Stimmigkeit und emotionale Tiefe läßt sich momentan bei kaum einer anderen Produktion finden. Doch die oben erwähnte Unüberbrückbarkeit bleibt bestehen, vielleicht gerade weil Opeth clean so gut sind. Man fragt sich intuitiv welche Stellung diese Platte in seinen persönlichen Best of ohne die sogenannten Growl Parts hätte. War Damnation ja noch sehr melancholisch und zu kurz fahren Opeth beim Nachfolger richtig auf, wie eine Achterbahnfahrt wirkt das Opus, eine Geschichte zwischen Traum, Realität, Verfolgung, Tod, Geborgenheit und Sehnsucht musikalisch eingefangen.
Großartig sowas miterleben zu dürfen, aber Opeth sollten sich überlegen welchen Weg Sie in Zukunft gehen wollen : Vielleicht ist eine Trennug zwischen den beiden Vorlieben wie bei Damnation und Deliverance doch die bessere Wahl.
Progger Aufgepaßt!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also ich als alter Progger habe mich immer vor Musik ferngehalten, in der auch nur ein Grunzlaut vorkam. Ok, es gab eine Ausnahme, nämlich die neueren Scheiben von Death. Nicht das ihr mich falsch versteht, bei mir rotieren nicht nur King Crimson und Gentle Giant. Nein, nein Prog-Metal steht bei mir hoch im Kurs und da gehts auch gerne mal heftig zur Sache (z.B. Pain of Salvation) aber darum gehts auch nicht. Dann, eines Tages kam mir auf einer Compilaton Cd eines reinen Prog-Zines doch tatsächlich Opeth in den CD-Player. Grunzerei?? Ich konnte ja meinen Ohren nicht trauen! Aber wenn man diese als eigenes Instrument anerkennt kommen Klangwelten zum Vorschein die man nur von einem anständigen Prog gewohnt ist - um mich wars geschehen, ich musste diese Platte - Ghost Reveries - haben. Und ich muss sagen: Sagenhaft. Wahnsinn. Opeth ist zu einer meiner Lieblingsbands geworden, habe mir nach und nach auch die anderen Outputs besorgt. Die ruhigen Stellen erinnern etwas an die alten Prog Helden aus den 70ern, sehr geil! Man merkt, das Mikael Akerfeldt (?) ein Fan der frühen Genesis ist. Aber trotzdem ein völlig eigener Stil, eine unbeschreibliche Atmosphäre. Und wer die Opeths mal live gesehen hat: Alles absolute Profis an ihren Instrumenten, ganz ohne rumzuposen.
Für mich ist Ghost Reveries die beste Scheibe von Opeth, auch wenn Deliverance mal eine Zeitlang die Nummer eins war.
Ich kann jedem Prog Metaller nur empfehlen mal in Opeth reinzuhören und die Vorurteile gegenüber das Grunzen mal beiseite zu legen, es lohnt sich wirklich. Bei anderen Bands kann man das Vorurteil aber getrost beibehalten (:
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Produkt-Bild: The Dresden Dolls

The Dresden Dolls von the Dresden Dolls

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 9,97

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: The Dresden Dolls

Tracks:

  • Good Day
  • Girl Anachronism
  • Missed Me
  • Half Jack
  • 672
  • Coin-Operated Boy
  • Gravity
  • Bad Habit
  • The Perfect Fit
  • The Jeep Song
  • Slide
  • Truce
  • Girl Anachronism (Video)

Produktbeschreibung


The Dresden Dolls
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5 Kundenrezensionen:

Mehr brauch man nicht!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Leider gibt es hier nur 5 Sterne zu vergeben, denn dieses Album hätte mindestens 100 verdiehnt. Ich kann mich noch daran erinnern wie ich das erste Mal Coin Operated Boy bei Fast Forward gesehen habe und mich sofort in diese Band verliebt habe. Bei dieser Band stimmt einfach alles, die Stimme von Amanda Palmer ist einfach göttlich und nachdem ich die Beiden nun auch schon 2 Mal live sehen durfte kann ich nur sagen: Ich würde meinen ganzen Cd Ständer weg geben aber nicht diese Cd. Besonderst der Song "Girl Anachronism", lässt einen voll und ganz in die Musik eindringen, sotwas hatte ich bei noch keiner Cd vorher.
Ist das wirklich nur Musik, oder
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
besser?
Angefangen mit den perfekten Texten, die einfach und genial, oder einfach genial, sind! Doch das ist natürlich nicht alles, denn das Bostoner Duo verwandelt das, in der modernen Popmusik eher untergegangene, Klavier in das coolste Instrument, das man sich vorstellen kann. Und auch das Schlagzeug, das sonst eher dazu dient, einen öden Rythmus in ein Lieg zu bringen, wird plötzlich zu einem eigenen Instrument, dass eine eigene Melodie hat und perfekt mit ruhigen, wie den punkig/rockigen Liedern und Klaviermelodien hamroniert!
Alles in allem, nicht das alltägliche, aber wer will schon normale Musik, wenn er geniale Musik haben kann!
Einfach reinhören und mitsingen - und genießen!
Ein Meisterwerk!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was für eine Band,was für ein Album:Mit diesem Album geben die Dresden Dolls eines der wohl besten Musik Alben der Geschichte ab! Ungewöhnlich,impulsiv und mitreißend vom ersten bis zum letzten Song.
Ihre eigenwillige Mischung aus Punk,Pop,Theater wird nur mit zwei Instrumenten erstellt: Und zwar ein Klavier und einem Schlagzeug sowie die kraftvolle,wunderbare Stimme der Sängerin Amanda Palmer!
Diese Band und dieses Album ist mit Sicherheit nicht immer leichte Kost und vor allem auf diesem Album leben die Dresden Dolls ihre Avantgardistsiche Seite wesentlich schonungsloser als auf ihrem Nachfolge Album aus.Dennoch ist dieses Meisterwerk ein Beispiel dafür das es wirklich noch Musik Alben gibt die wirklich gut und wichtig sind.Und es ist sehr mutig in dieser oft belanglosen zeit der Musikwelt wie wir sie heute finden so ein Album zu machen!Absolut Emphelenswert!!

Die Songs in der einzelnen Bewertung:
1.Good Day *****
2.Girl Anachronism ****
3.Missed Me ***
4.half Jack *****
5.672 ****
6.Coin Operated Boy *****
7.Gravity ****
8.Bad Habit ****
9.The Perfect Fit *****
10.The Jeep Song ****
11.Slide ****
12.Truce ****
Sowas geniales...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
..gab es auf dieser Welt noch nie!! Die Dresden Dolls haben hier ein bahnbrechendes Meisterwerk geschaffen. Es ist kaum zu glauben welche Emotionen diese Band in mir geweckt hat! Ich brauchte zwar einige Zeit um mich an diese Band zu gewöhnen, was auch gut so ist, da sieht man nämlich, wie tief dieses Album geht und wie sehr es mit der Zeit wächst. Jedes einzelne Lied auf diesem Album ist unbezahlbar, obwohl ich auch hier meine Favoriten habe! Es erstaunt mich, dass es in dieser langweiligen Welt der Musikindustrie noch sowas gibt! Brian Viglione ist einer der besten Drummer die ich seit langem gehört habe und Amanda Palmer eine Songwriterin erster Klasse! Was will man mehr? Die Dresden Dolls wachen mit mir auf, gehen mit mir zur Schule, sie bgleiten mich überallhin und es scheint als sagen sie mir: Musik ist doch etwas phänomenales! 5 Sterne sind viel zu wenig für diesen grandiosen Longplayer!! KAUFEN!!!
Anspieltipps: Good Day, Half Jack, Coin-Operated Boy, Truce, The Jeep Song
Die Band meines Lebens...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Unbeschreiblich, gigantisch, wunderbar ist alles untertrieben...die Dresden Dolls sind die beste Band, die ich bisher in meinem kurzen Leben kennenlernen durfte. Amanda : eine grandiose Pianisten, gefühlvolle, leidenschaftliche Sängerin und geniale Songwriterin und Brian: wunderbarer Drummer und Gitarrist sind perfekt aufeinander eingespielt...live sehen sie sich in die Augen und wissen, was als nächstes passiert. Amanda nennt das Rock Love und genau das ist es. Ein Album, dass aufwühlt und beruhigt, dass glücklich macht und dich dazu bewegt alles rauszulassen, was sich in dir angestaut hat...Einfach kraftvoll, leidenschaftlich und ehrlich.Am Besten jedoch live zu genießen. Ein Erlebnis.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: No,Virginia...

No,Virginia... von the Dresden Dolls

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: No,Virginia...

Tracks:

  • Dear Jenny
  • Night Reconnaissance
  • The Mouse and The Model
  • Ultima Esperanza
  • The Gardener
  • Lonesome Organist Rapes Page-Turner
  • Sorry Bunch
  • Pretty In Pink
  • The Kill
  • The Sheep Song
  • Boston

3 Kundenrezensionen:

Pop???
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mir wurde gesagt dieses Werk wäre poppiger als die beiden ersten. Nach zweimaligem hören muß ich dazu sagen, gut, dann mag ich ab heute Pop Musik. Und meine Berater scheinen zu alt für Pop Musik zu sein. Für mich die CD des Jahres. Unbedingt kaufen. Und wer überhaupt keine Pop Musik mag kann ja bei den ersten beiden Alben bleiben.
Maybe, Virginia!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Damit, ob dieses Album besser oder schlechter ist als seine Vorgänger, will ich mich gar nicht näher befassen. Man wird sich leichter darauf verständigen können, dass auch "No, Virginia" in einer Gesamtqualität vorliegt, von der die "Konkurrenz" nur träumen kann. Wer bisher zufrieden war, kann hier bedenkenlos zuschlagen.

Zur Konkurrenz, es soll nicht relativierend wirken, wenn die DDolls bei genauer Betrachtung in ihrem Genre gar keine Konkurrenz haben. Teil deren Konzepts/Erfolges ist, durch Ausrichtung und Instrumentierung musikalische Bedürfnisse zu stillen, die der Hörer vielleicht bisher nicht hinreichend artikuliert hat. Sonst wäre es doch auch wahrscheinlich gewesen, dass auch andere Bands diese Lücke für sich entdeckt hätten und womöglich den DDolls zuvorgekommen wären. Jetzt abgesehen vom notwendigen Talent, welches für Authentizität und Interpretation notwendig ist und welches Amanda Palmer und Brian Viglione zweifelsohne besitzen.

War es bei den Vorgängeralben schwer möglich musikalische Assosationen zu fremden Material anzustellen, fällt das hier bei "No, Virginia" teilweise leichter [zB "pretty in pink"]. Für manche ist das bereits Grund genug die Nase zu rümpfen, andere hingehen, sehen darin eine (notwendige?) Weiterentwicklung.

Auch frage ich mich nach guter Kenntnis der 3 Alben, wie lange dieses Konzept noch (bei mir selbst) funktionieren wird? Zu guter letzt bin ich von Viglione auch ein bisschen enttäuscht, weil seine Spielweise beim aktuellen Album aus meiner Sicht an Kreativität merklich eingebüßt hat. Hinsichtlich Rhythmik waren die ersten beiden Werke imo weitaus erfrischender und akzentuierter.

In Summe gesehen und nicht an sich selbst gemessen, gerechtfertigte 5 Sterne. Für Leidenschaft und Qualität, nicht nur in Hinsicht auf einzelne Songhighlights, sondern das gesamte Album betreffend (filler sucht man vergeblich).

Der DDolls Neueinsteiger kann übrigens jedes beliebige der 3 Alben heranziehen um einem gesunden Ersteindruck zu bekommen, damit eignet sich auch "No, Virginia" bestens.
Grandiose (Teil) Resteverwertung!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zumindestens ist das dritte Album der Dresden Dolls eine Art der Resteverwertung - befinden sich unter den 11 Tracks einige Songs die bereits während der Aufnahmsessions zum letzten Studio Meisterwerk "Yes Virginia" entstanden sind und es damals nicht auf dem Longplayer geschafft haben.
Aber auch gänzlich neue, extra für dieses Album finden sich auf dem mittlerweile dritten Album der Dolls und schließt sich nahtlos an die ersten beiden Alben an.
Okay , die Sperrigkeit des legendären ersten Albums findet man hier ebenfalls nicht mehr in der Form wieder (aber das war schon beim zweiten Album nicht mehr so prägnant) - die Dolls verbinden auch auf "No Virginia" wieder ihre unverkennbare Mixtur aus Punk , Cabaret und Pop und brillieren wieder vom ersten Song bis zum letzten.
Sei es nun der Opener "Dear Jenny" oder der mit fröhlichen Untertönen versetzte Track Nachfolger "Night Reconnaisence" bis hin zum ebenfalls grandiosen "The Mouse and the Model": Amanda Palmer und Brian Vigilone geben auch bei einer Art Resteverwertung allerbestes und anspruchsovolles Material ab.
Da sollten sich etliche Bands mal ne Scheibe abschneiden , denn alle die Songs aus der Session zu "Yes Virginia" sowohl die neuen Songs sind definitiv es Wert gewesen sie dem breiten Publikum zugänglich gemacht zu werden und es wäre echt verdammt schade gewesen wenn diese Songs auf B Seiten einer Single verhunzt worden wären!
Man merkt natürlich schon das die Dolls durchaus zugänglicher geworden sind als zb. auf besagtem ersten Album , aber dennoch gibt es keine Band die so genial und grandios mit diesem einzigartigen Musikstil jongliert!
Weitere absolute Anspieltips sind ua."Pretty in Pink" sowie "The Kill" - obwohl hier wirklich mal wieder jeder Song eine einzige Perle ist und somit gilt wie bei den ersten beiden Alben: Nicht einzelne Songs machen die Alben der Dolls aus - alle Songs sind das Album und ergeben die Gesamtsumme einer der originellsten und beeindruckendsten Bands der Neuzeit!

Apropos: Demnächst erscheint ja das erste Solo Album von Amanda Palmer.Mal schauen was die wunderbare Dame mit der genialen Stimme Solo uns kredenzen wird.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Conquer (Collector'S Edition)

Conquer (Collector'S Edition) von Soulfly

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 14,14

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Conquer (Collector'S Edition)

Tracks:

Disk 1
  • Blood Fire War Hate (Album Version)
  • Unleash [Explicit]
  • Paranoia [Explicit]
  • Warmageddon (Album Version)
  • Enemy Ghost [Explicit]
  • Rough [Explicit]
  • Fall Of The Sycophants [Explicit]
  • Doom [Explicit]
  • For Those About To Rot [Explicit]
  • Touching The Void (Album Version)
  • Soulfly VI (Album Version)
  • Mypath [Explicit]
  • Sailing On (Album Version)
  • The Beautiful People [Explicit]
Disk 2
  • Frontlines [Menu Loop]
  • Innerspirit
  • Prophecy [Live in Poland 2005] [Explicit]
  • Downstroy [Live in Poland 2005] [Explicit]
  • Seek 'N' Strike [Live in Poland 2005] [Explicit]
  • No Hope = No Fear [Live in Poland 2005]
  • Jumpdafuckup / Bring It [Live in Poland 2005] [Explicit]
  • Living Sacrifice [Live in Poland 2005]
  • Mars [Live in Poland 2005] [Explicit]
  • Brasil [Live in Poland 2005] [Explicit]
  • No [Live in Poland 2005] [Explicit]
  • L.O.T.M. [Live in Poland 2005] [Explicit]
  • Porrada [Live in Poland 2005]
  • Drums [Live in Poland 2005]
  • Moses [Live in Poland 2005] [Explicit]
  • Frontlines [Live in Poland 2005] [Explicit]
  • Back To The Primitive [Live in Poland 2005] [Explicit]
  • Eye For An Eye [Live in Poland 2005] [Explicit]

5 Kundenrezensionen:

Sehr schade
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Nach dem Thrash Feuerwerk mit Cavalera Conspiracy und der Ankündigung eines neuen Soulfly Albums war meine Vorfreude groß, zählt Soulfly wegen ihrer innovativen Art von Musik und der Mischung verschiedener Stilrichtungen zu meinen Lieblingsbands. Wenn das Album nur halb die Qualität von "Inflikted" erreichen würde, wäre es ein Meisterwerk geworden, dachte ich mir.
Der Grund warum "Conquer" zu dem schlechtesten Album der Band geworden ist, ist eben die fehlende Abwechslung. Fast alle Lieder im Mittelteil der Platte gleichen sich vom Aufbau und von der Musik her - pures Draufgeknüppel - so sehr, dass es eigentlich egal ist, welches gerade läuft, alles klingt gleich.
Weltmusikeinflüsse, wenn sie überhaupt vorkommen, beschränken sich meistens auf das Ende der Lieder und das skippt man sowieso meist weg, typische Einstreusel von exotischen Instrumenten oder Rythmen/Melodien in den Liedern selbst fehlt komplett.
Nicht das ich was gegen simplen Thrash Metal mit Power hätte, aber das hier gebotene klingt so unmotiviert und nach 08/15, dass ich einfach keine bessere Wertung vergeben kann. Kein Vergleich zum genialen Thrash-Brecher "Inflikted". Höhepunkte des Albums sind "Unleash" wegen seinem spacigen Mittelteil, "Enemy Ghost" weil es trotz seiner Simpelheit zum mitgrowlen anregt und "I'm Touching The Void", ein sehr doomig angehauchtes Lied mit tollen Melodien. Der Rest, insbesondere das typische Instrumental, enttäuschen und erreichen nicht die gewohnte Qualität älterer Werke. Käufer der Bonus Edition kriegen noch neben 2 unnötigen Tracks das gute Marilyn Manson Cover "The Beautiful People" dazu.
Ansonsten ist das Album DIE Enttäuschung des Jahren 2008 für mich.
Leider sehr enttäuscht
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Vorweg möchte ich erwähnen, das ich eigentlich ein großer Verehrer von Max Cavalera bin. Als ich gehört habe, das ein neues Soulfly Album rauskommt war ich natürlich zunächst Feuer und Flamme. Ein bißchen skeptisch war ich allerdings schon, als ich gelesen hatte, das das Album parallel zum Cavalera Conspiracy Album Inflikted entstanden ist. Aber ich dachte der gute Max macht das schon.....
Nachdem ich mir das Album alllerdings gekauft und mehrmals gehört hatte, war ich einfach nur enttäuscht. Kein einziges Lied sticht heraus und es ist einfach nur ein derbes Geknüppel ohne Sinn und Verstand - hat nach meiner Meinung nix mehr mit Trash-Metal zu tun. Also genau das Gegenteil von dem was ich sowohl von Sepultura seiner Zeit als auch von aktuell Soulfly eigentlich gewohnt bin.
Ich hoffe jetzt einfach mal stark für die Zukunft, das Max zu seiner alten Stärke wieder finden wird....
So muß es sein
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer von der Cavalera Conspiracy aufgrund langweiligster Belanglosigkeit genauso enttäuscht ist wie ich und wer außerdem ein sehr gutes Thrash Metal Album hören will der kommt am Kauf dieser CD nur schwer vorbei.

Im Vergleich zu den Vorgänger-Alben wurde das Weltmusik-Gedudel massiv zurückgeschraubt aber es ist immer noch vorhanden und dient nicht mehr nur dazu um sich das nächste Bier zu holen (ohne etwas wichtiges zu versäumen) sondern fügt sich wirklich sehr homogen in das Stück ein. Durch den krassen Kontrast zw. brutalem Thrash Metal und dem eher lieblichen Weltmusik-Getrommle wirkt das jeweilige Stück dadurch nur noch härter.
Dieser Kontrast war zwar auch schon bei Vorgänger-Alben vorhanden, nur waren dort diese Weltmusik-Breaks einfach zu lange um das Lied noch wirklich als ein Ganzes zu "begreifen".

Stil?
Ganz klar Thrash Metal à la End-Achtziger/Früh-Neunziger.
Teilweise erinnern die Lieder auch an Pantera (vor ihrer "experimentellen" Phase) und bei einem Stück hört man sogar Black Sabbath-lastige Riffs raus.
Natürlich klingt das Ganze auch irgendwie nach - wer hätte es gedacht - Sepultura, allerdings zu Arise/Beneath The Remains-Zeiten.

Alles in allem ein komplett durchhörbares Album ohne wirklich große Schwächen.
Naja
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich weiss nicht warum alle Leute die neuen Soulfly Alben so gut finden.
Ab Prophecy wurden Soulfly meiner Meinung nach immer belangloser.

Okay 2 gute Tracks gibt es auf Conquer.
Die beiden Opener.
Diese sind Bloodfirewarhate und Unleash.
Die darauf folgenden Tracks sind sich unheimlich ähnlich und sorgen nicht dafür das man sich dieses Album lange anhören kann.
Das liegt nicht nur an den Liedern selber sondern auch die Produktion ist sehr stumpf.Allerdings war diese schon auf Dark Ages nicht wirklich gut für meinen Geschmack.

Irgendwie hab ich das Gefühl das Max Cavalera nur noch Bock hat sich durch die Songs zu knüppeln ohne jeglichen Wert auf Melodie und Groove zu legen.
Leider sind auch die exotischen Klänge inzwischen fast gänzlich verschwunden.

Die besten Soulfly Alben sind für mich definitiv 3 und Primitive.
Abwechlungsreiche Songs, viele tanzbare Stücke, ein Max Cavalera der noch echt angepisst Klang und eine knallende Produktion.
Da stimmte alles.
Enttäuschung
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich weiß das viele hier das Album super finden, für mich persönlich ist es jedoch DIE Entäuschung des Jahres bisher. Ich musste mich quälen das Album komplett durch zu hören, manche lieder musste ich nach 2 2/1 min ganz weg drücken.
Nach Calavea Conspiracy dachte ich Soulfly wird genauso dynamisch und kraftvoll (die ja ca. zur gleichen Zeit produziert wurden sind), dies sehe ich jedoch hier überhaupt nicht.
Für mich das bisher schlechteste Album.
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Produkt-Bild: Folklore and Superstition (CD mit signierter Autogrammkarte von allen Bandmitgliedern exklusiv bei amazon.de)

Folklore and Superstition (CD mit signierter Autogrammkarte von allen Bandmitgliedern exklusiv bei amazon.de) von Black Stone Cherry

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 16,97

Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Folklore and Superstition (CD mit signierter Autogrammkarte von allen Bandmitgliedern exklusiv bei amazon.de)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Aus Edmonton im US-Bundesstaat Kentucky erreicht die weltweite Hardrock-Gemeinde eines der inspiriertesten und mitreißendsten Alben der letzten Jahre. Folklore And Superstition lässt selbst ganz große Megaseller verdammt blass aussehen.
Bereits die Reife und Souveränität, die jeden der 13 Songs auszeichnen, lassen aufhorchen. Dass die Mitglieder von Black Stone Cherry allesamt noch recht grün hinter den Ohren sind und mit Folklore And Superstition gerade mal ihr zweites Album zur Diskussion stellen, hört man der CD zu keinem Zeitpunkt an. Hier rocken sich vier bestens aufeinander eingespielte Freunde in Ekstase, verknüpfen unwiderstehliche Hitmelodien mit knarzigem, von Producer Bob Marlette herrlich naturbelassenem Rock´n´Roll-Flair, punkten mit einem erdigen Gitarrensound und überzeugen als Weltklasse-Arrangeure, die mit ihren Songs den perfekten Spagat zwischen Stadion-Tauglichkeit und Pub-Verschwitztheit schaffen. "Blind Man", "Please Come In" oder "Soulcreek" sind formvollendete, mit leichter Southern-Rock-Schlagseite aus den Boxen donnernde Hardrock-Hymnen, die selbst die letzten Nickelback-Ohrwürmer locker in den Schatten stellen. Ein grandioses Album! -- Michael Rensen
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Produkt-Bild: The Age of Nero

The Age of Nero von Satyricon

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 9,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: The Age of Nero

Tracks:

  • Commando (Album Version)
  • The Wolfpack (Album Version)
  • Black Crow on a Tombstone (Album Version)
  • Die By My Hand (Album Version)
  • My Skin is Cold (Album Version)
  • The Sign of the Trident (Album Version)
  • Last Man Standing (Album Version)
  • Den Siste (Album Version)

5 Kundenrezensionen:

Beängstigend gut!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich begleite SATYRICON seit "Dark Medieval Times".
"The Shadowthrone" und "Nemesis Divina" waren "risikolose" Weiterentwicklungen.

Mit ("Megiddo", "Intermezzo") und "Rebel Extravaganza" begann eine neue Epoche.
Die Werke waren undurchlässiger, garstiger, kälter, man brauchte Zeit um die Qualität zu erfahren. Auch "Volcano" und "Now, Diabolical" entfachten nach dem Ersten hören nur ein kleines Feuerchen. Dies breitete sich jedoch, nach wiederholtem inhalieren, zu einer gewaltigen Feuersbrunst aus.

"The Age of Nero" ist schlicht überragend! (Zugegeben, auch hier, nicht nach dem ersten Durchlauf, die Werke sind nun mal komplex und nicht banal!)
Doch dann naht der unaufhörliche Drang, die Werke wieder und wieder, ... wahrzunehmen!!
Vor Satyrs kompromisslosem, hasserfüllten grollen und geifern sowie Frosts martialischem donnern, das alles vernichtet, kann man nicht entrinnen!

Die Werke sind tief schwarz und dreckig!
Unglaublich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Man kann nur eins sagen.Dieses Album ist von einer eises kälte,den man Black Metal nennt.Unglaublich fette Produktion mit KEINEM!!! einzigen Schwachpunkt.Für mich das beste Album von Satyricon.Kaufpflicht!!!

Stay Evil !!!
Erneutes Meisterwerk der Black Metal-Nr. 1!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mir gefällt das Album mittlerweile deutlich besser als das ebenfalls starke "Now, diabolical" und pendelt sich rein qualitativ (auch wenn es weniger innovativ ist!) auf einem Level mit "Volcano" ein.

Die Songs sind meiner Meinung nach abwechslungsreicher als auf dem Vorgänger. Sowohl innerhalb der Songs als auch von Song zu Song. Ausserdem scheint mir das Album atmosphärischer als "Now, diabolical" und nicht ganz so reduziert zu sein. Wie schon von anderen angesprochen, gefallen auch mir die Drums deutlich besser, da Frost etwas mehr von seiner Klasse zeigen darf als zuletzt und nicht zuletzt auch die Produktion die Drums - und eigentlich die komplette Musik - in ein besseres Licht rückt.

Meine bisherigen Favoriten sind "Commando" (geiler, böse stampfender Refrain), "The wolfpack" (unglaublich eingängig und dennoch mit der gewissen Portion Atmosphäre versehen), "Die by my hand" (genialer Refrain, abwechslungsreiche Struktur und gute Tempovariationen) und "My skin is cold" (hat vor allem in den Strophen einen herrlich schönen "Old-School-Black-Metal-Touch", genau wie "Den siste").

Das war jetzt schon die Hälfte der Songs und der Rest gefällt mir auch nicht wesentlich schlechter. Beispielsweise ist das mechanische Anfangsriff von "The sign of the trident" großartig und erinnert entfernt an "Rebel extravaganza", während "Den siste" nicht nur durch die norwegische Sprache etwas an alte Zeiten erinnert und weniger modern klingt.

Im Großen und Ganzen fehlen die wirklich bahnbrechenden Überraschungen, aber davon abgesehen ist das Album besser als nach "Black crow on a tombstone" (starker, aber schwächster Track des Albums) angenommen. Ich bin definitiv zufrieden.
"Das Zeitalter der Schwärze"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da ist es nun, das neue Düsterwerk der Black Metal Meister aus Norwegen, 2 Jahre nach "Now, Diabolical" und 15 nach "Dark Medieval Times" sind Satyricon puristischer und diabolischer denn je. Jeder der Ausverkauf und Kommerz schrie wird eines besseren belehrt, jeder weiß das Satyr und Frost sich wenig um die Belange eines Labels und auch der Fans scheren, sie gehen ihren Weg konsequent und ohne Kompromisse. Das aktuelle Material liegt deshalb etwa im Schnittpunkt von "Volcano" und "Now, Diabolical", gewürzt mit majestätischer Düsternis und Bosheit.

Schon der Opener "Commando" der eingeleitet wird von Peitschenhieben zieht einen das Fell über die Ohren, eine derart druckvolle Produktion hört man im Black Metal selten, Drummonster Frost zieht hier alle Register seines Könnens und ballert uns seine Attelerie gnadenlos um die Ohren. Das zweite Stück "The Wolfpack" besitzt für mich schon jetzt absolutes Hitpotential und schafft es mit seinen zwei Riffs die Matte zum schwingen zu bringen. "Black Crow on a Tombstone" wurde ja schon vor Veröffentlichung ausgekoppelt und holzt alles mit seinen gnadenlosen Doublebass-Attacken sowie Satyrs mit Hass versetzten Gesang nieder. Die große Hymne erwartet uns mit "Die by my Hand", drumtechnisch mit das Beste seit langen zieht sich diese Erklärung an die Dunkelheit über 7 Minuten hin und reisst damit alles mit sich in den Abgrund, absolutes Meisterstück. "My Skin is Cold" kam ja schon dieses Jahr als EP raus wurde aber für "The Age of Nero" nochmals überarbeitet und kommt hier um eines rotziger und dreckiger und damit noch nen Ticken stärker rüber. "The Sign of the Trident" beginnt wiederum gnadenlos und treibt einen einfach unbarmherzig und ohne irgendwelche Kompromisse nach vorn. "Last Man Standing" stellt das kürzeste Stück des Albums dar das zeigt wiederum, in der Kürze liegt die Würze. Mit "Den Siste" schlagen Satyricon dann eine Brücke zu ihrer Megahymne "Black Lava" von "Volcano" und drücken uns schleppend und auf norwegisch immer tiefer in die Untiefen der norwegischen Wälder. TOP.

Wie soll man es sagen, "The Age of Nero" ist das Album des Jahres geworden, ein räudiges Miststück, tiefschwarz, edel und einfach genial.
Sehr gut, wenn auch nicht so unterschwellig wie zuvor.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Vor zwei Jahren wurde "Now, Diabolical" veröffentlicht, welcher den logischen Nachfolger von Volcano darstellte. Vielen Leuten war das Werk zu monoton und eindeutig dem Black'N'Roll angerechnet (wobei das "Roll" nicht so freundlich oder "versoffen" war, wie man es vermuten könnte).

Mit Rebel Extravaganza wurde ein sehr untypische, aber vor allem verdammt origineller Weg eingeschlagen, welcher den rasenden Black Metal mit Stoner Rock und eben den wegweisenden Black'N'Roll Elementen, sogar vor Soul-Chören wurde kein Halt gemacht. Dennoch klang dieses Album zu 100% kalt und böse.
Der Weg wurde mit Volcano weiterverfolgt, mit aber deutlicheren Rock-Anleihen, garniert mit einer Atmosphäre zum schneiden.
Now, Diabolical bot vom Songaufbau sehr identische Songs, die aus vielen Hits bestand, mit einer modernen und doch furztrockenen Abmischung. Spätestens nach dem zweiten Hördurchgang konnte man eine unterschwellige Boshaftigkeit feststellen, die allen Songs anhaftet.

The Age Of Nero wurde in vielen Reviews als Kopie von Volcano meets Now, Diabolical abgestempelt, was ja erstmals nichts schlechtes heißen muss.
Doch muss ich zugeben, dass ich beim ersten Hördurchlauf mich über die sehr gute und verdamt druckvolle Produktion gewundert habe, am Ende aber so etwas wie Enttäuschung feststellen musste. Was soll's, "N,D" gefiel mir auch nicht so arg beim ersten Hören. Doch nach und nach öffnet sich da einem ein Riesenhörerlebnis

Mit den Kopievorwürfen schießt man sich in's Knie, denn nur die variierende Geschwindigkeit und ein paar übernommene Trademarks (warum alles über Bord werfen, wenn der Sound typisch Satyricon ist?) erinnern an das Geschehen.
Der neukonsument, geworben durch Now Diabolical, dürfte über das Geballer im ersten Track Commando verwundert sein, aber das ganze wird wieder sehr rockig. Auffallend ist, dass das Album wieder eine Kälte der Marke Rebel Extravaganza aufgreit, und das, obwohl die Produktion druckvoller und (rein theoretisch) massentauglicher ist.
The Wolfpack ist ein Song, wie er auf Volcano hätte stehen können, und würde dabei zu den langsameren, aber rockigen Songts passen.
Black Crow on A Tombstone... Wow, was für ein Track, voller Boshaftigkeit und dabei 100% Satyricon.
Was viele bei Now, Diabolical vermisst haben sollten, waren schnelle Blasts, welche nur bei einem Song streckenweise vorkamen. Die By My Hand bedient zu BEginn mit Hyperblasts und wird dabei rockiger und zu keinem Moment Gutwillig oder etwas in der Art.
My Skin Is Cold... Große Enttäuschung machte sich breit, als ich in die gleichnamige EP reinhören durfte, doch inzwischen fällt einem sogar eine Ähnlichkeit zu Pantera auf (10's), die aber wohl gewollt ist. Auf dem Album iost der Song ein wenig umstrukturiert und fällt dadruch etwas schwärzer aus, macht aber auch so richtig Spaß, da der Song doch einige Trümpfe wie Breaks aufweisen kann.
Die letzten drei Tracks bieten wieder Überraschungen, die man nach "N,D" nicht so schnell wieder erwartet hätte, auf die Spitze getrieben wird das mit dem letzten Song Den Siste getrieben, welcher sehr doomig ist.

Dann ist der Zauber allerdings schon wieder zu Ende.
Was auffällt ist, dass die Songs recht monoton und schlank gehalten sind wie auf Now Diabolical, aber wieder deutlich abwechslungsreicher sind.
Atmosphäre wird durch die drückende Produktion erzeugt, Boshaftigkeit dadurch, dass die Songs direkt das Ausdrücken.

Ich will das alles nicht mit den sehr guten Vorgängerwerken vergleichen, da das doch auf den zweiten Lauscher recht unterschiedlich ausfällt. Mir gefällt letztendlich nur der Song Last Man Standing nicht zu sehr. Dennoch müssen Satyricon aufpassen, dass sie sich jetzt in ihrem geschaffenen Genre und Klanggewand nicht selbst totlatschen.

4,5 Sterne.
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Produkt-Bild: As Daylight Dies

As Daylight Dies von Killswitch Engage

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 8,90

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2007
Zoom ± Produkt-Bild: As Daylight Dies

Tracks:

  • Daylight dies
  • This is absolution
  • The arms of sorrow
  • Unbroken
  • My curse
  • For you
  • Still beats your name
  • Eye of the storm
  • Break the silence
  • Desperate times
  • Reject yourself

Aus der Amazon.de-Redaktion


Gerade mal drei Alben haben Killswitch Engage gebraucht, um in die Champions League der Metal- und Hardcore-Szene aufzusteigen. Drei Jahre, in denen Metalcore - der Stil, für den KSE immer als Paradebeispiel herhalten müssen - von einer Underground-Bewegung zu einem Trend geworden ist. Killswitch würden sich von dieser Musikrichtung wegbewegen und neuerdings deutlich old-schooliger zu Werke gehen, hieß es vor einigen Monaten, als die ersten Töne von As Daylight Dies an die Öffentlichkeit gelangten. Alles Blödsinn: Wer KSE bisher mochte, wird auch mit Album Nummer vier keinerlei Probleme haben, denn im Großen und Ganzen ist alles beim Alten geblieben. Fakt ist allerdings, dass man sich die Songs von As Daylight Dies erst erarbeiten muss. Die Amerikaner gehen mit unwiderstehlichen Melodien diesmal etwas sparsamer um, und die Arrangements der Stücke sind weniger durchschaubar. Diese leichte Modifizierung kann man aber auch als Plus werten: Schnell langweilig wird es bei dieser CD nämlich auf gar keinen Fall. Killswitch Engage sind nach wie vor so was wie die Speerspitze des Metalcore, dürften mit As Daylight Dies aber auch Fans ansprechen, die es gerne etwas anspruchsvoller mögen.
-- Boris Kaiser
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5 Kundenrezensionen:

sehr ausgereift!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
als KSE fan der ersten stunde habe ich mich anfangs etwas schwer getan mit dieser scheibe, mittlerweile frage ich mich wirklich wieso. nun, sie ist insgesamt etwas melodischer daher flog sie erstmal wieder ins regal zurück. meine lieblingsplatte von den jungs war eben immer "Alive Or Just Breathing". trotzdem - nach ein paar mal hören geht sie auf, aber mächtig! ich finde killswitch spielen hier auf sehr hohem niveau. ich bin froh das ich die scheibe ein paar mal nebenbei aufgelegt habe bis die ersten songs gezündet haben. allen voran "arms of sorrow" und "my curse". an den teilweise sehr schmalzigen gesang von howard jones habe ich mich mittlerweile nicht nur gewöhnt - ich weiß ihn sogar zu schätzen, was ich anfangs niemals gedacht hätte.

für mich spielen killswitch mittlerweile in einer ähnlichen liga wie metallica oder priest - ein ehrenplatz in der hall of fame des metal ist ihnen sicher, vor allem wenn man bedenkt das sie bis jetzt keine einzige gurke rausgebracht haben. freue mich derbe auf das nächste konz.
an den herrn unter mir
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
narziss haben deutlich schnulzigeren gesang und as i lay dying sind höchstens nachzügler, die ihren chaoscore an den nagel gehängt haben um auf der KsE-Erfolgswelle mitzureiten. schon schade, das album hat aber 4 sterne verdient, immerhin kriecht es wieder aus der trägheit des The End Of Heartache heraus und gibt Tempo vor.
Hmm..
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich weiß ja nicht...Das Album ist ganz nett geworden und wer so auf diesen Stil steht, der wird das Teil anbeten. Sicher das ist nen gutes Album, aber die älteren Alben sind besser. Ich gebe also gerade noch 4 Sterne. Ist halt nicht ganz so mein Ding.
Supergeil
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wow! Was die fünf Jungs da wieder auf die Scheibe gebracht haben, ist ein echter Hammer!
Wie kann man sich bitte so viele geniale Riffs aus den Fingern zaubern. Das ist echt ein Phänomen. Andere Bands haben eines davon auf ihren Platten, KSE gleich Dutzende auf einer.
Die Songs sind perfekt durcharrangiert und haben ein athmosphärisches Klanggerüst.
Die CD ist brachial, melodiös und rockt einfach, so wie alle Scheiben von KSE. Si reicht auf jeden Fall an die Vorgänger heran. Ob sie sie übertrifft, wird die nähere Zukunft zeigen!
ich weiß nich.....
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
....irgendwie nich so das wahre. klar geile riffs und gute produktion...ohne zweifel. auch die wechsel klappen gut innerhalb der songs. nur entpuppt sich das album als insgesamt wenig abwechslungsreich. größter schwachpunkt is jedoch der gesang, wenn der gute herr shoutet und growlt klingt das echt gut, nur der gesang is sowas von schnulzig dass die ganze härte irgendwie im schleim ertrinkt und was übrig bleibt sind ein paar gute songstrukturen und riffs die im gedächtnis bleiben. Eigentlich schade, denn bands wie caliban oder as i lay dying haben doch auch keine probleme damit den cleangesang wirkungsvoll einzusetzen ohne das es nervt.

für fans der band sicherlich keine entäuschung, auch der bullet for my valentine-fan oder sogenannte emos werden an der platte wahre freude haben.

aber für leute die etwas hartgesottener sind und eher den bösen metalcore bevorzugen is das nix.
Diesen Leuten empfehle ich folgende bands:
Neaera, HEAVEN SHALL BURN, Narziss.
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Produkt-Bild: 9.0: Live

9.0: Live von Slipknot

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 10,15

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2007
Zoom ± Produkt-Bild: 9.0: Live

Tracks:

Disk 1
  • The Blister Exists
  • (Sic)
  • Disasterpiece
  • Before I Forget
  • Left Behind
  • Liberate
  • Vermilion
  • Pulse Of The Maggots
  • Purity
  • Eyeless
  • Drum Solo
  • Eeyore
Disk 2
  • Three Nil
  • The Nameless
  • Skin Ticket
  • Everything Ends
  • The Heretic Anthem
  • Iowa
  • Duality
  • Spit It Out
  • People = Shit
  • Get This
  • Wait And Bleed
  • Surfacing

5 Kundenrezensionen:

Schon fast ein Ticket zu einem richtigen Konzert !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Und dass zu diesem Preis *g*. Auf jeden Fall habe ich mir nach dem mehr als genialen "Vol.3 The Subliminal Verses" natürlich auch die "9.0 Live" gekauft, nicht nur weil ich die neuen Stücke in live UND guter Qualität haben wollte, sondern auch weil ich Slipknot erst kürzlich für mich entdeckt habe, und diese Platte ja indirekt auch eine Best-Of darstellt. Somit sollte sie nebenbei erwähnt auch etwas für Neu-Maden (Neu-Fans) sein. Aber was ich dann in meine (man muss dazu sagen sauteure/gute) Anlage legte (bei meinen jämmerlichen PC-Boxen ist es leider nicht so), hat mich einfach umgehauen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn sich auf einer Bühne 3 Drummer befinden von denen einer durchgehend die Double-Bass zum kochen bringt, und 2 davon auf mehr oder weniger sehr tiefen Standtoms (öfters auch schon liebevoll als Mülltonnen bezeichnet worden, vielleicht sinds ja welche, keine ahnung ^^) rumknüppeln ist man regelrecht in einem Erdbeben gefangen. Vorallem wenn mal wirklich alle 3 ihren Einsatz zur selben Zeit haben, sehr gut anzuhören zum Ende von "Spit it Out" und zum Anfang von "Purity". Das sogar dabei noch der Sound der anderen Musiker klar zu hören bzw. überhaupt zu hören ist ist schlichtweg einfach unglaublich. Es wurde zwar öfters beschrieben das Corey sehr oft nuschelt und nicht deutlich zu verstehen ist, aber dass sind halt Slipknot: Tokio Hotel spielen Playback, Slipknot nuscheln ein bischen. Da frage ich mich was mir lieber ist. Und stellt ihr euch mal mit einer Maske bei über 45°C auf die Bühne und versucht dann "People = S*#!" zu performen, ausserdem ist bei den Scream-Parts auf den Studio-Alben auch nicht viel anders. Ich finde auf jeden Fall das dieses Album einfach nur megagut gelungen ist und vorallem produziert wurde (auf die angeblich nachträglich eingespielten Drum-Parts gehe ich jetzt einfach mal nicht ein), und es übertrifft sogar mein Alltime-Favourite Livealbum: "Live aus Berlin" von Rammstein.

Die Slipknotfans der ersten Tage werden sich ja das Album sowieso gehohlt haben, und dass es für Einsteiger sicherlich die beste von allen Veröffentlichungen ist wird sicherlich nicht stark umstritten sein. Nur sollte man auf das Album verzichten wenn man in einer WG wohnt, noch bei Mutti geschweige denn bei Omi^^, weil "9.0: Live" wie gesagt das reinste Chaos hinterlässt. Also vorher Schränke zu, nochmal anschrauben, den Bass vorerst ein bischen runter drehen und die CD ersteinmal leise starten... Und wenn schon beim anhören der CD Leute sterben, wie sieht es denn dann auf einem Konzert aus *g*. Ich frage mich ernsthaft ob bei "Spit It Out" niemand schwerwiegend verletzt wurde...
Kommt nicht an Disasterpieces ran
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das Slipknot ein Live Album veröffentlichen war wie schon vor mir gesagt ein Muss. Sehr gut gefallen mir die Nummern von "Vol. 3" allerdings verliert sich Coreys Stimme bei den alten Songs, sie klingt einfach nicht mehr so kraftvoll wie früher. Da das Album ja kein Mittschnitt von einem Konzert sondern von mehreren ist, wird es wohl auch nicht dran liegen, dass die #8 einen schlechten Tag hatte.
Was einem nach einer Weile auf die Nerven gehen kann sind die extrem lauten Drumparts von Joey, der Bass haut um keine Frage aber mir kommen gerade die Gitarren beim Sound ein wenig zu kurz.
Ansonsten ist 9:0 Live auf jeden Fall sein Geld wert, obwohl Disasterpieces für mich immernoch das Maß aller Dinge ist.

Freue mich schon auf das nächste Studio-Album der neun.
Jump The F*** Up !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ganz in Slipknot Manier wird zu Beginn, quasi als Intro, irgnedein Blödel auf die Bühne geschickt der den Fans, die ihn vor Aufregung fast nicht zu Wort kommen lassen, erst einmal mit einem "Due to unforseen circumstances, Slipknot will not be perfomring" versichern muss, sie würden nicht erscheinen, woraufhin man mit einem Feuerwerk an Buh-Rufen und anderem Geschrei schon quasi aus den Boxen angeschrien wird. Und wenn man dann denkt lauter können die Fans ja garnicht mehr werden, muss man doch nocheinmal feststellen, dass man sich geirrt hat. Als dann nämlich der verrückte Neuner aus Iowa die Bühne doch betritt, und mit "Blister Exists" gleich einen Megaknaller auf uns loslässt, bleibt einem der Mund nur noch offen stehen. Und nicht nur die Tracklist, die neben alten Knallern wie "Wait and Bleed","Spit It Out" und eine (leider) kürzere Version von "Iowa" auch neuere Songs wie "The Nameless" oder "Duality" enthält. Die sanfteren Songs des neuen Albums (Circle, Vermillion Part II, Danger - Keep Away) wurden ganz weggelassen und nur die Brutalen Songs kommen zum Start. Ausserdem gibt es mit "Skin Ticket" auch eine kleine Permiere, als Corey nämlich ankündigt "This is a song that we've never played before", auch dann bricht das Publikum mal wieder in Jubel aus. Aber auch Soundtechnisch ist das Album 1A. Mit diesem Libealbum haben Slipknot auf jeden Fall einen weiteren Meilenstein hingelegt, den Corey wahrscheinlich sicherlich auch auf den nächsten Konzerten erwähnen wird, und was damit nun wieder gemeint ist könnt ihr euch zum Ende von "Duality" anhören; kurzum: Auf jeden Fall kaufen!
Vom Nichtfan zum Maggot!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich kannte Slipknot schon durch den Song "my plague", und beschäftigte mich daraufhin näher mit dieser Band.

Nach und nach wurden Songs wie "purity", "liberate" oder "pulse of the maggots" zu meinen Lieblingstiteln der Band.

Die am Anfang sperrig und verschachtelt wirkenden Songs hatten wirklich ihren Reiz.
Nicht nur durch das perfekte Drumming und die Geschwindigkeit mancher Songs wie z.b. (SIC) oder Eyeless.

Die Titel glänzen alle mit einer geringen Abnutzung und einer Inovation die ihres gleichen sucht.

Beste Tracks:

1. Purity
2. Eyeless
3. Everything ends
4. Liberate
5. Three Nil

Fazit: Auch NICHTFANS die einfach eine gute Live-CD suchen werden mit diesem Album sicherlich ihren Spaß haben.
play a'live
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Und wieder ein grandioses Meisterwerk aus dem Hause Slipknot mit zahlreich Songs, Zwischensequenzen und einem, wie von Slipknot nicht anders gewohnt, hervorragend gestalteten CD- Mantel mit zahlreichen Farbbildern, sowie Atemberaubenden schwarz-weiß Aufnahmen, einem einführenden Text, welcher allerdings auf Englisch ist, weshalb grundlegende Englischkenntnisse zur Übersetzung nötig sind und eine hervorragende Tonqualität machen diese Platte zu einem Muss für jeden (angehenden) Slipknot Fan und für jedes CD- Regal mit einem Besitzer mit gutem Musikgeschmack ;-). Allerdings gibt es eine Kleinigkeit die mir nicht gefällt, oder besser ausgedrückt, die beginnt zu nerven: Wenn Corey in jedem Satz sein berüchtigtes fu**ing verwendet, aber das ist auch schnell wieder vergessen, sobald das neue, wie eben Begründet, oft schlecht angekündigte, grandiose Lied beginnt. Man kann wirklich sagen, dass diese Scheibe ihr Geld bis auf den letzten Cent wert ist.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Inflikted

Inflikted von Cavalera Conspiracy

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 10,54

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Inflikted

Tracks:

  • Inflikted
  • Sanctuary
  • Terrorize
  • Dark Ark
  • Ultra-Violent
  • Hex
  • Doom of All Fires
  • Bloodbrawl
  • Nevertrust
  • Hearts of Darkness
  • Must Kill

Produktbeschreibung


INFLIKTED
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5 Kundenrezensionen:

Dickes C
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Huiuiui. Dieses Teil ist MÄCHTIG! Und zwar von vorne bis hinten. Ein Nackenbrecher jagt den Nächsten. Und die Ansage lautet ganz klar: Thrash! Und zwar in allen Winkeln und in allen Ecken. Wer Sepultura (noch mit Max) mochte, wird diese Scheibe lieben obwohl sie nicht direkt nach den "alten" Sepu's klingt. Wer hingegen ein Soulfly-Purist ist, sollte erstmal reinhören. Es könnte denjenigen nämlich nicht direkt auf Anhieb gefallen.

Auf "Inflikted" befindet sich ein ganzer Haufen von Klasse-Songs. So ein richtiger Ausfall ist hier nicht mal ansatzweise vorhanden. Max schüttelt hier und da Riffs aus dem Ärmel, da dürfte Andreas Kisser vor Neid das Arschwasser kochen! Und Tribal-Maschine Iggor steht seinem Bruder in nichts nach. Absolut geniales Drumming, welches die Mörder-Riffs gnadenlos gut unterstützt!

Hier ist wirklich für jeden etwas dabei. Und es wird einmal mehr deutlich wie sehr Max bei Sepultura fehlt. Nichts gegen Derrick Green, der seinen Job meiner Meinung nach sehr gut macht...aber er hat nie und nimmer die Ausdrucksstärke und das Charisma eines Max Cavalera. Das hier kein schlechtes Album um die Ecke kommt war mir schon im Vornherein klar, aber das eine derartige Baller-Granate entsteht? Meine Erwartungen wurden locker, aber jaaaaanz locker übertroffen. Und das Organ von Max ist einfach UN-ÜBER-TREFF-BAR! Die ultimative "Infected Voice"!! Und wehe wenn mir jetzt einer mit dem Heini von Ektomorf kommt!!

Mörderteil! Meisterwerk. Punkt
ENDLICH! Die CAVALERA Brüder wieder vereint und welch ein Sturm...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...bricht hier los.
Gnadenlos lassen CC die Instrumente kreischen und Igors Drums sind einfach göttlich. Max wie gewohnt, verehrt und geliebt^^ schreit und röhrt sich den Hass und die Wut von der Seele. Hier haben wir, ich sag mal einen kleinen aber feinen Geschmack davon wie eventuell Sepultura heute klingen würde!
Aber egal, die alten Platten von Sepultura (mit Max) sind eh Kulturgut und Pflichtprogramm, dann is da noch Soulfly (göttlich^^) und nun die Cavalera Zusammenkunft!
Absolut empfehlenswert für jeden der auf Soulfly oder Sepultura steht!!!
Meine Favoriten sind: Sanctuary, nevertrust, must kill und das hammernackenstück BLACK ARK!!!!
Ab in die Läden und sich die Brüder reinziehen!!!
UNERREICHT!!!
Ps: Wen stört es ob Max immer die gleichen Themen bearbeitet?
Hallo schaut mal auf die "KO"mmerzlandschaften und die Möchtegernpopindustrie...hier muss man sich fragen was das soll!!!!!
hard and fast
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
klasse album, dass rockt und durch unverkennbaren gesang entzückt; musikalisch und energetisch keine wünsche offen lässt. für mich besser als das neue soulfly album.
mein favorit ist lied 7.
ein strong buy meiner meinung nach.
die buben!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
dass die cavalera-buben wieder zuammen musik machen, ist natürlich ein mittelschweres volksfest.

ihre reunion-platte bietet klassischen thrash (thrash, von dreschen, nicht trash von müll; das musste ich jetzt einfach einmal loswerden), heutig gedeudet, aber viel weniger nu metal als soulfly. auffällig: anders als bei sepultura/soulfly gibt es bei cavalera conspiracy keine ethno-grooves - der stärkste einfluss hier ist punk.

fazit: ein geradliniges, sensationell gespieltes album, dem zum vollendeten glück nur die ganz großen kompositionen fehlen. die gibts dann sicher bei der irgendwann unvermeidbaren sepultura-reunion.
Langweilig....
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Viele Rezensionen hier suggerieren einem ja daß es sich quasi (fast) um ein Sepultura-Reunion Album handelt aber das kann ich nun wirklich nicht so empfinden.

Der Großteil der Lieder ist einfach nur langweilig, den meisten Songs fehlt auch der rote Faden, soll heißen, wirklich im Gehörgang festsetzen tut sich kaum einer der Songs. Refrains mit Wiedererkennungswert gibt es kaum.

Ziemlich belanglose Geschichte, dieses Album.

Wer also ein Sepultura-lastiges Album sucht der sollte sich lieber das neue Soulfly-Album (Conquer) kaufen.

Die einzigen zwei Songs die ich dann doch ganz ok finde sind Inflikted und Must Kill.

P.S: Nur damit mich keiner falsch versteht: Mir ist schon klar daß es sich hierbei nicht um ein Sepultura-Album handelt und daß dieses deswegen auch gar nicht so klingen muß.
Ich find's einfach nur seltsam daß ein Album der beiden Cavalera-Brüder weniger nach Sepultura klingt als ein Soulfly-Album.
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