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Produkt-Bild: Fear of a Blank Planet

Fear of a Blank Planet von Porcupine Tree

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 14,45, Angebote ab EUR 8,12

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Fear of a Blank Planet

Tracks:

  • Fear Of A Blank Planet
  • My Ashes
  • Anesthetize
  • Sentimental
  • Way Out Of Here
  • Sleep Together

Produktbeschreibung


FEAR OF A BLACK PLANET

Aus der Amazon.de-Redaktion


Kopfhörer aufsetzen, zurücklehnen und Herz, Seele und Hirn von warmen Soundwellen durchspülen lassen - Steven Wilson schenkt der Welt ein neues Meisterwerk, das vom Progrock-Puristen bis zum Ambient-Metaller jeden Fan anspruchsvoller Gitarrenmusik begeistern wird.
Man kann sich darüber streiten, ob Fear Of A Blank Planet die melodische Genialität von Stupid Dream und Lightbulb Sun erreicht oder es in produktionstechnischer Hinsicht mit In Absentia aufnehmen kann. Fakt ist auf jeden Fall, dass das Album seinen Vorgänger Deadwing in puncto Songwriting locker aussticht und den Hörer - wie eigentlich immer bei Porcupine Tree - mit zahlreichen neuen Facetten überrascht. Da werden brachiale Modern-Metal-Breakdown-Riffs ausgepackt, organische Computer-Loops eingeflochten und fantastische, zum Heulen schöne Keyboard-Teppiche verlegt. Mastermind Wilson tritt nicht auf der Stelle, er entwickelt den Stil seiner Band mit jeder CD weiter und schafft es dabei mit traumwandlerischer Sicherheit, neue Zielgruppen anzusprechen, ohne die alten zu vergrätzen. Alleine die Gesangslinien der sechs neuen, bis zu 18 Minuten langen Songs reichen schon aus, um die komplette Konkurrenz in ihre Schranken zu weisen. Besseren Progrock spielt zurzeit niemand! -- Michael Rensen
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

When you're sleeping, dreaming of this...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das viel umjubelte Opus Magnum übertreffen ohne es nur einfach besser zu kopieren - wie gelingt einer Band ein solches Vorhaben? Ich hätte auch keine Antwort darauf gehabt, bis ich dieses Album gehört habe. Porcupine Tree haben dieses Kunststück tatsächlich fertig gebracht! "Fear of a Blank Planet" ist nicht einmal ansatzweise mit "In Absentia" vergleichbar. Das jüngste Werk der Briten ist ein brillantes Konzeptalbum. Wo auf "In Absentia" und dem etwas schwächeren "Deadwing" noch die einzelnen Songs im Vordergrund standen, überzeugt "Fear of a Blank Planet" durch eine alles umfassende Geschlossenheit. Die sechs Songs gehören zusammen, sind untrennbar miteinander verbunden und bilden so eine unheimlich atmosphärische Dichte.

Das Album ist im Gegensatz zu allen Vorgängern, wie ich finde, fast erschreckend düster und unbequem, ja geradezu anklagend. Was gewollt ist, thematisieren Wilson und Co. doch den stetigen Verfall der Jugend durch gezielte Medien-Manipulation und hemmungslosen Drogenkonsum. Versöhnliches ist hier nicht zu erwarten, eingängige Ohrwürmer im Stile eines "Trains" oder "Lazarus" sucht man vergebens. Aber gerade das macht die Faszination dieses Albums aus.

Das fast achtzehnminütige "Anesthetize" bildet, wie schon oft erwähnt, den Kern des Albums, es ist das alles überstrahlende Herzstück. Eingeleitet von Gavin Harrisons akzentuiertem Drumspiel eröffnet sich einem der vermutlich variantenreichste Song der Band. Ein einziges energetisches Oratorium, das einen mit seinen Stilbrüchen und Wendungen immer wieder aufs Neue staunen lässt. Doch dieser Übersong sorgt nicht etwa dafür, dass die anderen Stücke neben ihm verblassen, ganz im Gegenteil. Das folgende "Sentimental" strahlt im Schatten dieses Songmonsters gerade durch seine Andersartigkeit, seine ruhige Ausgeglichenheit in einem noch helleren Licht. Alles in allem das wahrscheinlich stimmungsvollste Album einer Band, von der man nach fast jeden Werk denkt, dass sie nun eigentlich nicht mehr besser werden kann.
Progressiver Rock wie er sein soll!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Fear of a Blank Planet ist ein klasse Album, das für Fans des progressiven Rocks eine echte Bereicherung ihrer Sammlung ist. Die Lyrics sind sehr interessant, die Melodien großartig.
Natürlich ist es keine Musik, die sich nach dem ersten Hören erschließt, zumindest geht es mir nicht so. Wenn man sie aber mehrfach auf sich wirken lässt, ergibt sich eine Tiefe und Eleganz, die einen immer wieder fasziniert und mitreißt.
Insbesondere Anesthetize ist für mich ein absoluter Hammer, Steven Wilsons Gesang und Gitarre, aber auch das fantastische Schlagzeug von Gavin Harrison (best progressive drummer of the year 2007, eine Auszeichnung des Magazins Modern Drummer) sind unglaublich gut.
Zusammengefasst kann man sagen, wer gerne komplexe Musik hört (z.B. Pink Floyd, Dream Theater usw.) und mit den aktuellen Charts im Radio nur selten was anfangen kann, für den ist dieses Album sehr empfehlenswert.
Schwieriger Klassiker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe das Album seit seinem Erscheinungstag und habe mir bewusst lange Zeit gelassen, um eine Bewertung zu schreiben. Warum? Weil es verschiedene Phasen bei mir durchlief (was an sich ja schon ein Qualitätsmerkmal ist). Von anfänglicher totaler Begeisterung über leichte Ernüchterung und zeitweise Nichtachtung bis hin zu tiefer Verehrung für ein vielschichtiges, mutiges, sperriges und vor allem mit fantastischen Songs ausgestattetes Meisterwerk.

In der weiß Gott langen Liste an Bandklassikern stellt "Fear of a Blank Planet" heute für mich den Höhepunkt im Schaffen von PT dar, der übrigens in der DVD-A Version in 5.1 DTS noch einmal gewaltig wächst. Ich kann verstehen, wenn einige Rezensenten das Album nicht mögen, allerdings ist es ein Widerspruch in sich, wenn man einer Band wie Porcupine Tree vorwirft, nicht mehr wie früher zu klingen, da genau dieser progressive Anspruch ein wesentliches Merkmal der Band ist. Wer die alten Songs will, soll die alten Alben hören! Für alle anderen ist "Fear of a Blank Planet" eine absolute Wundertüte an Innovation und Klasse.

Das Songwriting ist komplex aber jederzeit songdienlich und von einer Qualität, für die sich 99,9 % aller sogenannten "Prog-Bands" den Arm abhacken würden. Es reicht von balladesk (göttlich hier "Sentimental"), bis ultra-heavy (z.B. im Mittelteil des 18 Minuten Epos "Anesthetize"). Die Grundstimmung ist durchgehend sehr düster, was vor allem am Textkonzept liegt, das sich mit dem Leben von Jugendlichen in unserer heutigen Gesellschaft auseinander setzt.

Meine Anspieltipps sind das von vielen Rezensenten schon erwähnte "Anesthetize", das Groovemonster "Sleep Together" und "Sentimental". Ausfälle oder nur Qualiätsabfälle gibt es keine, das Album ist total homogen, der Sound ist wie immer Weltklasse und es lohnt sich es am Stück durchzuhören. Anhänger von Bands wie Tool, NIN, King Crimson, Radiohead, etc. können hier blind zuschlagen.
PT sind und bleiben auch nach 15 Jahren kreativ!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Neues Output von von PT. Und, ist es diesmal haerter geworden? Nein. Und, ist es eher mit den neueren Alben vergleichbar? Oder mit den alten? Hm, ich wuerde sagen sowohl mit den neusten 2 OUtputs, als auch mit Sachen wie 'Stupid Dream' und 'Signify'. Nach 'In Absentia' wurden die Tracks immer laenger. 18 Minuten dauert hier das laengste Stueck. Toll wie Porcupine Tree nie stagnieren, sondern mit jedenm Output wieder Abweschlung hineinbringen. Auch hier entwickeln sie ihren Soundkosmos, wenn auch nicht betraechtlich, weiter.

Gleich der Opener fetzt schon richtig. Spannend und treibend gehts los mit einer losgeloesten, solierenden Akkustigitarre, dessen Melodie von harten Riffs aufgegriffen wird, ehe Wilson mit schnellem Gesang einsetzt. Wie man es von PT gewohnt ist, entspannt sich das Stueck im weiteren Verlauf auch mal. Das Tempo wird gedrosselt, es wird einen Gang zurueckgeschaltet. 'My Ashes' ist eine gelungene, traurige, von Akkustikgitarre und Piano dominierte Ballade. Am Ende gibt es (Keyboard?-)Streicher zu hoeren.

Dann kommt mit dem Longtrack 'Anesthetize' ein echtes Highlight. Keine schwebendes Intro mit Keyboards, sondern gleich gleich pulsierene Baesse und Gitarren, sowie polternde Drums. Der nach modernerem Rock klingende Gesang setzt ein. Spannung wird aufgebaut, und es kommt zwischendurch zu kleineren Ausbruechen. Bei Minute vier ist Solo vom Rush-Gitarristen Alex Lifeson zu hoeren. Es folgen Gitarrenriffs, die ab Minute sechs noch haerter werden. Schoen, wie dauernd der Stereoeffekt ausgenutzt wird. Toll auch der akzentuierte Bass. Die Keyboards beliben immer sehr verhalten im Hintergrund, erzeugen aber genau die passende Klangkulisse. Ab Minute sieben aendert sich der Gesang, der durch Effektgeraete gejagt wird. Es folgt so etwas wie ein Refrain. Die Riffs bleiben hart, der Bass spielt weiter seine akzentuierten Laeufe fortsetzt. Ab Minute neun werden die Riffs sehr melodisch, einfach toll diese abhackte Spielweise. Bei Minute zehn treten dann mal die Synthies in den Vordergrund, der Hoerer wird richtig in diesen Sog reingezogen, es folgen wieder die melodischen, abgehakten Riffs auf der E-Gitarre. Ab Minute elf Kracht es nur noch. Alles wummert. Der haerteste Part, den PT je gespielt haben. Danach setzt wieder der Refrain ein. Die letzten sechs Minuten sind sehr ruhig. Mystische, Signify-artige Keys setzen ein. Dazu elektronische Effekte, sowie eine unverzerrte E-Gitarre. 'Water so Warm' singt Wilson mit seiner schoenen, ruhigen Stimme. Seine Gesangsspuren werden dabei uebereinandergelegt. Zum SChluss gibt es natuerlich noch das obligatorische Gitarrensolo und wieder duestere Synthies. Insgesamt besteht der Song aus drei Parts. Dem spannenden, pulsierenden Anfang, den rifflastigen Refrain-Mittelteil, sowie dem ruhigem, psychedelischen Ende. Top Leistung! Diese wird vom folgenden 'Sentimental' sogar noch ueberboten! Eine wunderbare, schwer melancholische, pianolastige Ballade. Toll wie diese Gitarreneffekte ganze Walls auf Sounds erzeugen. Der Gesang ist ueberagend! Der Song uebertrifft das aehnliche 'Lazarus' vom Vorgaenger nochmal deutlich. Gehoert zum Besten was PT je gemacht haben. Leider klingt das Ende stark nach 'Trains'. Warum zur Hoelle kopieren sich Porcupine Tree an dieser Stelle nur selber???

Das anfangs ruhige, und sich spaeter entladende 'Way Out Out Of Here' ist ebenfalls stark gemacht. Wie der Wilson einen mit seinem Gesang wieder mitreissen kann...'Sleep Together' beginnt mit bedrohlichen Soundeffekten und etwas seltsamem, ruhigem Gesang, dann bricht das Stueck wieder im lauterem Refrain aus. Dazu treten Keyboardstreicher, anschliessend rueckt der Bass mehr in den Vordergrund, und die Keyboardstreicher mischen sich immer mehr ein. Gut nach der Haelfte dominieren wieder Soundeffekte und zusaetzlich noch E-Piano. Das Ende gehoert dann wieder den immer hymnischeren Keyboardstreichern. Einer der seltsamsten und ungewoenlichsten Tracks von PT.

Dann ist es aber nach 50 Minuten schon vorbei. Schade eigentlich. Nach 'Up The Downstairs' ist 'Fear Of A Blank Planet' das kuerzeste regulaere Album der Band. Zehn Minuten laenger haetten sie eigentlich noch gekonnt. Unterm Schnitt wieder eine grosse Leistung. Ich bin mal gespannt, was wir in Zukunft von Porcupine Tree noch erwarten koennen...
Ausgefeilte Scheibe
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Auch mit "Fear of A Blank Planet" bewegen sich Porcupine Tree nach "In Absentia" und "Deadwing" wieder ein Stück mehr in härteren Klangsphären.
Obwohl die Band deutlich anders klingt, als beispielsweise beim 2000er-Werk "Lightbulb Sun", bleiben die PT-Typischen Elemente bestehen: Steven Wilsons klarer, prägnanter Gesang, die ausgefeilte Gitarren-Arbeit, eingängige Keyboard-Läufe sowie die Einflechtungen von psychedelischen, sphärischen Klängen in das musikalische Gesamtwerk.

Wie bei PT gewohnt ist auch bei FoABP der Opener und zugleich Titeltrack wohlplaziert. Sobald das Tastaturgeräusch am Anfang des Songs verklungen ist, nimmt die Platte den Hörer für sich ein.

Zugleich wird ein Hinweis auf die Thematik von FoABP gegeben: Eine von Drogenkonsum, Überreizung der Sinne durch übermäßigen Medienkonsum ("TV, yeah ist's always on" ["Fear of A Blamk Planet"]),aber auch Alltagsproblemen (wie sie in "Way out of Here" angesprochen werden), geprägte Jugend. Die Thematik ist eine durchaus ernste und aktuelle; dennoch wird zuweilen augenzwinkernd, wie es scheint, mit Klischees gespielt -etwa im Titeltrack, wo es heißt: "My friend says he wants to die/He's in a band/[...]/The clothes are all black/The music is crap".

Vom Klangbild her ist FoABP sehr vielseitig und abwechslungsreich.
Härtere, durchaus in die Metal-Sparte passende Riffs reihen sich neben nachdenkliche, vom Keyboard getragene Songs.
Hörenswert ist auf alle Fälle das zu Beginn von Drummer Gavin Harrison dominierte, satte 17 min lange "Anesthetize", für das Rush-Gitarrist Alex Lifeson ins Boot geholt wurde.

Insgesamt ist FoABP eine durchaus gelungene Prog-Scheibe. Trotzdem ist das Ergebnis unter dem Aspekt, dass PT die Interpreten sind, etwas enttäuschend: Hier finden sich zwar stilistisch ausgefeilte und mehr als gut produzierte Darbietungen, dennoch will die Scheibe mich nicht wirklich dort treffen, wo sie es sollte und wo PT-Scheiben es für gewöhnlich tun.

Vielleicht liegt es daran,dass ich den fahlen Geschmack von Profitgier und Kommerz nicht loswerde, wenn PT gleich zwei große Konzerte mit nur einer Platte im Gepäck anno 2007 in Köln spielen müssen, sie zu Roadrunner wechseln, anstatt beim alternativeren Label Lava zu bleiben, das Artwork und die Videos bei der Live-Performance arg klischeehaft wirken und sie kürzlich einen 4 Tracks-schwachen, aber fast 14 Euro teuren Shortplayer auf den Markt bringen.

Die Scheibe ist jedem Prog-Liebhaber, Metal-Fan, Indiemenschen etc. zu empfehlen; dennoch verlieren PT mit ihr ein Stück ihrer unübertrefflichen Authenzität.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: The Illusion of Progress

The Illusion of Progress von Staind

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 11,09

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: The Illusion of Progress

Tracks:

  • This Is It (Album Version)
  • The Way I Am (Album Version)
  • Believe (Explicit Version)
  • Save Me (Explicit Album Version)
  • All I Want (Explicit Album Version)
  • Pardon Me (Album Version)
  • Lost Along The Way (Album Version)
  • Break Away (Album Version)
  • Tangled Up In You (Album Version)
  • Raining Again (Album Version)
  • Rainy Day Parade (Album Version)
  • The Corner (Album Version)
  • Nothing Left To Say (Album Version)
  • It's Been Awhile [Acoustic Live at Hiro Ballroom]
  • Schizophrenic Conversations [Live at Hiro Ballroom]

Produktbeschreibung


THE ILLUSION OF PROGRESS

Aus der Amazon.de-Redaktion


Staind ruhen sich nicht auf ihren Platin-Auszeichnungen aus, sondern wagen mit The Illusion Of Progress eine stilistische Neuausrichtung, die ihnen neue künstlerische Horizonte eröffnet.
Mit ihrem modernen Alternative-Metal feierten die Jungs aus Springfield im US-Bundesstaat Massachusetts seit ihrem zweiten Album Dysfunction gewaltige Erfolge, in den letzten Jahren drohte man allerdings in einer kreativen Sackgasse zu versauern. Daher haben Aaron Lewis & Co. ihre klanglichen Grenzen weiter gesteckt und werten auf The Illusion Of Progress ihren nach wie vor markanten Sound mit Retro-Rock-Vibes, dezenten Pop-Anleihen und sogar Blues- und Country-Elementen auf. Das Ergebnis sind 67 abwechslungsreiche Rock-Minuten, die in emotionaler Hinsicht ein breiteres Spektrum als alle bisherigen Staind-Alben abdecken und auch kompositorisch überzeugen können. Operation gelungen, Patient erfreut sich bester kreativer Gesundheit! -- Michael Rensen
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Der übliche US-Radio-Rock
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Nickelback, Cold, Staind, Creed, Seether, Puddle of Mudd...blablabla. Klar kann man sich sowas anhören aber sind wir doch mal ehrlich: es gibt da kaum einen unterschied. Alles Hochglanzproduzierte 4-5Minuten Lieder die über die ach-so-schlechte Welt erzählen. Der Aufbau aller Lieder ist quasi der selbe, wie auch die Texte und die Intention damit schnelles Geld zu verdienen. Eine Band die schon solange dabei ist wie Staind sollte sich auch mal trauer was neues zu auszuprobieren. Stattdessen ewig die gleiche Leier. Langweilig! Chapter V war allerdings noch schlechter!
Bin mit dem Album sehr zufriedn
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kurz und bündig: Hab mir das Album jetzt schon einige Male angehört und finde es immer wieder gut. Kann auch nicht behaupten, dass ich mich allzu schnell abhöre und der Sound gefällt mir. Habe auch die letzten beiden CDs von Staind und war auch von diesen begeistert.
besser als erwartet
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir bevor ich das Album gekauft habe alle Rezensionen durchgelesen und so war ich schon auf alles vorbereitet.
Auch ich besitze alle Staind Alben und bin ein großer Fan von dem düsteren Stil von Break The Cycle. Chapter V ging ich schon mit sehr gemischten Gefühlen dran,konnte dann aber doch nach einiger Zeit ein paar Songs was abgewinnen.
Aber The Illusion of Progress hat mich voll und ganz überzeugt. Ich finde rein gar nicht das es sich wie eine Nickelback Scheibe anhört,aber muss zugeben das der Stil ein ganz anderer ist. Von der Härte von den alten Alben ist nicht viel zu hören aber dafür sind die Lieder der Hammer, geniale Gitarrensolos und eine Stimme die wie gewohnt großartig ist. Die ersten beiden Songs sind noch etwas härter doch dann kommt eine Ballade nach der anderen und ich fand sie alle großartig ich kann mich gar nicht entscheiden welche ich am besten finde doch hervorgestochen sind wohl Believe, All I Want,Pardon Me und Tangeld Up In You. Zu guter letzt gibts dann noch 2 bonus Tracks und zwar Its been Awhile und Schizophrenic Conversations als Acoustic Versionen noch ein sehr schönes Extra;). Alles im allem ein sehr gutes Album wie ich finde;)
Name ist leider Programm
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
The "illusion of progress" heisst das Motto, und leider bewahrheitet sich dieses Statement.
Ich habe vor dem Kauf dieser CD sämtliche Kommentare zu der Scheibe gelesen und war anfangs skeptisch..
Dann hörte ich im Radio mehrmals "believe" und bekam den Song nicht mehr aus meiner Ohrmuschel heraus.
Ich dachte dann, naja, vielleicht ist das Album eben nicht so laut, aber trotzdem sind einige starke Stücke drauf.
Dieses war leider eine Fehlanzeige.
Das Album ist derart flach und langweilig geworden, wie ich es mir nie erhofft hatte.
An und für sich schreibe ich nicht gerne negative Rezensionen, aber in diesem Fall kann ich nur meine Entäuschung ausdrücken.
Ich habe alle STAIND Alben und konnte sogar ChapterV etwas abgewinnen. Hier waren Titel wie Everything Changes, Paper Jesus oder Right Here die Lichblicke einer insgesamt noch guten Scheibe.
Bei the Illusion.. kann ich leider keinen Lichtblick erhaschen (ausser A.Lewis Stimme vielleicht).
Das Album könnte Rockfans die nichts mit Staind am Hut haben, sondern eher mit Nickelback vertraut sind, jedoch gefallen.
(Alte) STAIND-Fans jedoch dürften eher (Ausnahmen gibts immer) enttäuscht sein - Leider!
..und ich gehöre nicht zu den Leuten die ständig der Vergangenheit nachtrauern...
einfach viel zu durchschnittlich...schade
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich hatte mir ja ernsthaft große Hoffnungen gemacht, nachdem die Band verlauten ließ, "Illusion Of Progress" würde wieder härter.
Leider mussten sie mich schwer enttäuschen. Es hätte mich ja schon gefreut, wenn wenigstens wieder die Härte von "Break The Cycle" oder sogar nur "14 Shades Of Grey" erreicht würde. Aber die Songs auf der neuen Platte plätschern wirklich nur alle vor sich hin. Ich habe ja rein gar nichts dagegen, wenn Staind mal leise Töne walten lassen, es muss ja nicht immer knüppeln wie auf "Tormented", auch wenn natürlich gerade da Jon Wysocki so richtig glänzen kann. Ich liebe solche Songs wie Zoe Jane oder Epiphany über alles, Staind sind einfach die besten Rockballaden-Schreiber überhaupt. Nur kann man es auch übertreiben so wie es hier geschehen ist. Auf "14 Shades..." wurde in den balladesken Songs ja wenigstens immer mal wieder ein geniales härteres Riff eingestreut...aber hier: Pustekuchen!

Selbst die bluesigeren Klänge in Liedern wie "The Corner" können mich in keinster Weise überzeugen, weil Aaron und Jon schon mit J-cat bewiesen haben, dass sie es um Längen besser können.

Insofern: "Tormented" rein, "4 Walls" an und ne Runde verzweifeln...

Same 4 chords...

Es tut mir wirklich Leid diese geniale Band hier dermaßen verreißen zu müssen, aber das war wirklich eine herbe Enttäuschung, was die Jungs hier diesmal abgeliefert haben. Dann doch lieber noch Chapter V, obwohl ich das auch schon eher schwach fand.

Für Stimme, Drumming und ein paar ganz schöne Momente noch 2 Sterne
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Vol.3 (the Subliminal Verses)

Vol.3 (the Subliminal Verses) von Slipknot

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 6,66

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Vol.3 (the Subliminal Verses)

Tracks:

  • Prelude 3.0
  • The Blister Exists
  • Three Nil
  • Duality
  • Opium Of The People
  • Circle
  • Welcome
  • Vermilion
  • Pulse Of The Maggots
  • Before I Forget
  • Vermilion Pt. 2
  • The Nameless
  • The Virus Of Life
  • Danger - Keep Away

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Opener "Prelude 3.0", ein getragenes, untypisches Stück, macht gespannt auf das, was noch folgt. Und in der Tat präsentieren sich die Maskenmänner auf dem seltsam betitelten Vol. 3: The Subliminal Verses abwechslungsreicher denn je. Im Vergleich zu den Vorgängern haut man nicht eine ganze Stunde lang ohne Unterbrechung voll auf die Zwölf, sondern zeigt sich überraschend variantenreich und -- die alten Die-hard-Fans mögen es entschuldigen -- musikalisch. Was früher manchmal zu reinem Krach ausartete, enthält mittlerweile sogar richtige Hooklines ("Duality", "Pulse Of The Maggots", "Vermillion"), die sich im Ohr festsetzen.
Allerdings haben Slipknot (vor allem während der ersten Hälfte der Scheibe) immer noch die "Gabe", ordentlich zu nerven, wenn man der Musik nicht seine komplette Aufmerksamkeit widmet. Das ist andererseits aber auch ein Plus, denn die Sperrigkeit liegt vor allem an den zahlreichen Tempowechseln, deren technische Umsetzung überraschend filigran ist. Mudvayne und Meshuggah sind zwar nach wie vor die wohl besseren Songwriter -- Slipknot haben mit Vol. 3: The Subliminal Verses aber bewiesen, dass sie spätestens mit dem nächsten Album an deren Thron zumindest kratzen werden. --Boris Kaiser
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Opium FOR the people
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das vorliegende Werk ist vielschichtiger als die meisten glauben. Was mich an den Jungs mit den Masken fasziniert ist die direkte und unaufdringliche Art, Musik zu machen. Wenn man "The Nameless" oder "Vermilion" (auch Pt.2) anhört, wird schnell klar, dass Slipknot ihr Handwerk verstehen. Das beweisen sie auch mit "before i forget" und "duality". Und wenn wir ganz genau hinhören und das Album zum 20. Mal in den Player legen - fragen wir uns dann nicht, ob es wirklich Masken sind, die sie tragen? Zwar bin ich kein Fan der 1. Stunde (erst der Resident Evil Soundtrack hat mich auf die Band gebracht), aber eines weiss ich: Ehrlicher, lauter und besser kann man ein Album diesen Kalibers kaum machen. Was ich ihnen auch noch hoch anrechne ist die Tatsache, dass sie nach all den Jahren absolut nicht kommerziell klingen. Sie ziehen ihr Ding durch und ignorieren einfach die Allgemeinheit. Auch das verdient Respekt.
Nur das Leben ist Härter !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Habe selten so gute Musik gehört, mittlerweile ist Vol. 3 eines meiner absoluten Lieblingsalben. Da die "Maggots" sich die CD ja wohl sowieso gekauft haben werden, kann ich auch nur Einsteigern raten sich die Platte zuzulegen. Dieses vom Master Rick Rubin sauber produzierte Meisterwerk ist für absolut jeden der sich für Metal und eines seiner Genres (In diesem Fall überweigend Nu-Metal) interessiert bestimmt ein gelungendes Album !!! Zwischen Songs wie Pulse of The Maggots oder Three Nill und Circle bspw. Vermillion Part II bewegen sich zwar Welten, aber genau das macht dieses Album ja so interessant und lässt es nicht langweilig werden; Ich höre es seit Wochen ununterbrochen und entdekce immer noch neue Sachen (Vorallem in Puncto Sampling.) Von mir gibts die Höchstzahl: 5/5 !!!

Anspieltipps:

Prelude 3.0
Blister Exists
Three Nil
Duality
Circle
Vermillion
Pulse of the Maggots
Before I Forget
Vermillion part II
The Nameless

Kaufen !!
Toller Metal
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nun habe auch ich mich entschlossen mir ein Slipknot Album zuzulegen. Habe mich natürlich für das neuste entschieden, und muss sagen das Album hat potenzial. Slipknot war mir bisher nur als hirnlose und nerventötende Band bekannt. Nun muss ich feststellen, das der erste Eindruck trügen kann und hier guter Metal gespielt wird. Knüppelhart mit scheppernden Gitarren und Drums schnell wie Gewehrschüsse. Zwischendurch immer mal wieder ein ruhiger Titel, was dieses Album auch nötig hat, sonst würden sich die Ohren gar nicht mehr erholen. Hier die Lieder in der Einzelbewertung:

Prelude 3.0 -
The Blister Exists - 5 Sterne (top Einstieg)
Three Nil - 5 Sterne
Duality - 4 Sterne
Opium Of The People - 5 Sterne
Circle - 5 Sterne (was ruhiges Zwischendurch)
Welcome - 3 Sterne
Vermilion - 4 Sterne
Pulse Of The Maggots - 4 Sterne
Before I Forget - 5 Sterne
Vermilion Pt. 2 - 5 Sterne
The Nameless - 4 Sterne
The Virus Of Life- 3 Sterne
Danger - Keep Away - 2 Sterne

Ich denke für die mit Slipknot erstmal warm werden wollen, ist dies genau das richtige Album. Wie ich hörte sind die anderen noch extremer.
Gut Gut
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Gutes Album von den 9 freaks aus iowa aberl ange nicht so gut wie ide beiden ersten kracher das is fakt. Einfach weich geworden die jungs, aber trotzdem noch richtig gut. ich hoffe das die nächsten Album wieder hammer werden
Die Maskenmänner entwickeln sich.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Slipknots drittes Album ist anders als die beiden Nu Metal-lastigen Vorgänger. Man fühlt sich sogar teilweise an die Band Stone Sour (Nebenprojekt von Corey Taylor und James Root) erinnert. Nicht nur das die Neun Jungs die Härte vom Vorgänger vermissen lassen, nein, hier sind sogar Balladen(!) vorhanden. Gerappt wird auch nicht mehr und Nu Metal ist das ganze Album schon mal gar nicht. Insgesamt erinnert nur noch sehr wenig an die Vorgänger was aber nicht schlecht sein muss. Joey Jordison knüppelt immer noch ordentlich die Gehörgänge des Zuhörers frei, die Gitarristen wummern harte Riffs und spielen (endlich) ein paar Soli. Nur der Dj wirkt an manchen Stellen fehlamplatze. Auch die Percussionisten haben fast nix mehr zu tun und bei Corey Taylor hört man leider was Jahre des Schreiens mit der Stimme anstellen. Man wünscht sich eigentlich die ganze Zeit das er mehr singen würde, damit man das Atemlose gekreische nicht mehr ertragen muss. Allerdings sind das nur kleine Schönheitsfehler über die man hinwegsehen kann.
Obwohl Slipknot lang nicht so hart sind wie auf Iowa (was auch schwer zu übertreffen ist) und lang nicht so psychotisch wie auf dem Debüt muss man nicht denken das die Jungs total verweichlicht sind. Nummern wie "Blister Exits", "Three Nil", "Welcome" und "Duality" zeigen das die Slipknot einen immer noch an die Wand knüppeln können, wenn auch anders als auf den Vorgängern. Dann gibt es noch ruhige Lieder wie "Prelude 3.0", "Circle", "Vermilion, Pt. 2" und "Danger", die ich aber allesamt für äußerst gelungen halte. Man muss sich zwar erst an die cleanen Gitarren gewöhnen, aber es sind richtig gute, unkommerzielle Balladen.

Auf der zweiten CD sind zwei B-Seiten-Tracks, vier Live-Songs und zwei Alternative-versionen von "Vermilion" und "Danger" enthalten. Die B-Seiten sind sehr gut und es ist schade das sie es nicht aufs Album geschafft haben. Gerade "Scream", ein Lied über die Band selbst, finde ich sehr gelungen. Die Remixe kann man sich bis auf "Vermilion" eigentlich schenken und die Live-Songs zeigen einfach das Slipknot ne gute Live-Band sind, auch wenn Corey auf den neueren Songs etwas schwächelt.

Titelbewertung:
Prelude 3.0 (4/5)
The Blister Exits (5/5)
Three Nil (5/5)
Duality (5/5)
Opium of the People (4/5)
Circle (5/5)
Welcome (4/5)
Vermillion (3/5)
Pulse of the Maggots (4/5)
Before I Forget (5/5)
Vermilion, Pt. 2 (5/5)
The Nameless (4/5)
The Virus of Life (2/5)
Danger-Keep Away (5/5)

Bonus CD:
Don't Get Close (4/5)
Scream (5/5)
Vermilion (Terry Date Mix) (4/5)
Danger-Keep Away (Full-Length Version) (4/5)
The Blister Exits (Live) (5/5)
Three Nil (Live) (5/5)
Disasterpiece (Live) (5/5)
People=Sh*t (Live) (4/5)

Fazit:
Abgesehen von ein paar Schwachpunkten legen Slipknot hier wieder mal ein klasse Album ab. Insgesamt nicht so ein Krachalbum wie die beiden Vorgänger, sondern viel musikalischer. Ich persönlich finde diese Entwicklung von Slipknot genau richtig. Vol. 3 ist auf jeden Fall den Kauf wert. Die Bonus CD ist eher was für Fans und Maggots, gerade wegen des sehr guten "Screams". Wer also kein Interesse an den Extras hat sollte sich dieses Album lieber einzeln besorgen.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Iowa

Iowa von Slipknot

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 5,85

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Iowa

Tracks:

  • (515)
  • People = Shit
  • Disasterpiece
  • My Plague
  • Everything Ends
  • The Heretic Anthem
  • Gently
  • Left Behind
  • The Shape
  • I Am Hated
  • Skin Ticket
  • New Abortion
  • Metabolic
  • Iowa

Aus der Amazon.de-Redaktion


Wie eine Reaktion auf die Provokation all derer, die sie einfach nur als so eine Art Comic-Scherz abtun möchten, erhebt Slipknot den Anspruch, dass es sich bei Iowa um eine Willenserklärung handelt, um ein echtes Heavy-Metal-Album. Wie es der Perkussionist Shawn Crahan ausdrückt: "We're able to cut into the wound, crawl inside, stitch it up ourselves and fester in the f***ing hurt" ('Wir sind imstande, in die Wunde hinein zu schneiden, dann hinein zu kriechen, sie selbst zuzunähen und dann in der verdammten Wunde herumzueitern').
Und von dem Urschrei und Gekreische zur Begrüßung bei "(515)" angefangen wird einem klar, dass das todernst gemeint ist. Iowa wirkt durch seinen erbarmungslosen Ausbruch unmittelbar einschüchternd. Es wurde von dem genialen Ross Robinson mit grausiger Perfektion produziert, und es nimmt die besten Seiten von Slayer als Ausgangspunkt und kommt dann in Fahrt. "People = Shit", "The Heretic Anthem" und "New Abortion" sind hemmungslos und absolut brutal. Aber es wird nicht einfach nur drauf los geprügelt. "Disasterpiece" präsentiert ein unheimliches, hypnotisch wirkendes Riff, während "Left Behind" einem vorkommt wie ein Duett zwischen Layne Staley von Alice in Chains und Slayers Tom Araya. "Gently" (ein alter Track, der hier erneut aufgenommen wurde) baut sich allmählich auf von einer Industrial-Atmosphäre bis hin zu einer Lärmexplosion, und der Titeltrack (auch schon altbekannt und früher unter dem Titel "Killers Are Quiet" bekannt) ist ein zutiefst beunruhigender Heavy Metal "Midnight Rambler".
Der Frontman Corey Taylor behauptet, dass er diesen splitternackt gesungen hat und dabei aus selbst zugefügten Wunden blutete, und es fällt einem überhaupt nicht schwer, das zu glauben. Das gesamte Album ist meisterhaft aufgebaut, und es ist von schmerzlicher Urwüchsigkeit und zutiefst faszinierend. --Dominic Wills

Produktbeschreibung


IOWA
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5 Kundenrezensionen:

CD im Player und Ich in Iowa...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Schon das Intro "[515]" macht uns zu Anfang vollkommen klar was uns die nächste Stunde erwartet: Psychopatrischer Gesang, Verstörte Gitarrenriffs und ein bretternde Drumbeats und Basses. Dem ganzen Album scheint ein dunkler Fluch übergelegt zu sein, und man fühlt sich beim hören wie in eine andere Welt gezogen, dies gilt vorallem für letzteren, den Titeltrack "Iowa". Vorallem die absolut grenzgeniale Drumarbeit möchte ich hervorheben, Perkussionen in Songs wie "Skin Ticket", "Gently" oder auch "Iowa" habe ich in meinem kurzen Leben noch nie hören dürfen. Insgesamt ist dass Album wirklich ein absoluter Mega-Kracher und auch das Slipknot-Typischste. Dass ich dem Album dennoch 'nur' 4 Sterne gebe, liegt an 3 weniger guten Songs, welche aber auch nicht wirklich aus dem Rahmen fallen: Aber am besten wirkt dass Album sowieso wenn man es sich komplett zu Gemüte führt.

"[515]": 4/5
"People = Shit": 5/5
"Disasterpiece": 4/5
"My Plague": 4/5
"Everything Ends": 5/5
"Heretic Anthem": 5/5
"Gently": 6/5
"Left Behind": 5/5
"The Shape": 3/5
"I Am Hated": 4/5
"Skin Ticket": 5/5
"New Abortion": 3/5
"Metabolic": 3/5
"Iowa": 6/5
Harte Kost (für Einsteiger)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Slipknot sind natürlich nicht die härteste Band auf Erden. Das weiß wohl jeder, der mal ein album von Converge angehört hat (Bolt Thrower, Vader..? Da drüber kann ich ja nur lachen!). aber sie sind ganz klar die härteste Band im Mainstream. also nichts fürs sanfte Gemüt. Für einsteiger in die extreme Musik auf jeden Fall zu empfehlen.
Das härteste was der Nu Metal zu bieten hat!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ist Slipknots zweites Album die Perfektion in Härte? Natürlich nicht! Jeder der mal ein vernünftiges Grindcore, Death Metal und meinetwegen auch Black Metal-Album gehört hat weiß dass es sehr wohl härtere Musik gibt, die trotzdem Abwechslungsreich bleibt.
Dennoch ist und bleibt Slipknots "Iowa" ein Album das nichts für schwache Nerven ist. Joey Jordison knüppelt was das Zeug hält und zwar in feinster Death Metal-Manier. Man hat nur manchmal das Gefühl das im Gegensatz zum Vorgänger die Percussionisten darunter leiden d. h. weniger zu tun haben. Dafür ist das Gitarrenspiel sehr viel abwechslungsreicher geworden. Man beschränkt sich hier nicht wie beim Debüt auf den Grundton sondern wechselt sogar manchmal von Strophe zu Strophe das Riff (bestes Beispiel: Disasterpiece, New Abortion). Corey Taylor brüllt ordentlich durch die Gegend, zeigt aber auch häufig das er ein sehr guter Sänger ist.
Neben absoluten Gewaltnummern wie "People=Shit" und "The Heretic Anthem" gibt es auch Slipknottypische, ruhige, verstörende Songs wie "Gently", "Skin Ticket" und das 15-minütige "Iowa" (früher "Killers are Quiet") das einen durch den hypnotischen Rhytmus in den Bann zieht. Erwähnenswert wäre noch das die Neun Psychos aus Des Moines sich auf dieser Platte eine Art "Satanisten-Image" gegeben haben, was allerdings als rein rebellisch aufgefasst und nicht zu ernst genommen werden sollte.

Titelbewertung:
(515) (-/-)
People=Shit (5/5)
Disasterpiece (5/5)
My Plague (5/5)
Everything Ends (5/5)
The Heretic Anthem (5/5)
Gently (5/5)
Left Behind (4/5)
The Shape (4/5)
I Am Hated (5/5)
Skin Ticket (3/5)
New Abortion (5/5)
Metabolic (4/5)
Iowa (5/5)

Fazit: Insgesamt ist "Iowa" wie für Slipknot typisch eine Menge abwechslungsreicher Krach. Wahrscheinlich ist es das härteste was man im Bereich Nu Metal finden wird. Zumindest haben Slipknot bewiesen das auch im verhassten Nu Metal eine Spur Metal steckt. Auf jeden Fall ist es ihre (bisher) härteste Platte. Für mich wäre es auch ihre beste, doch an einigen Stellen fehlt mir das Psychohafte was mir auf dem Debüt so gefiel. Trotzdem 5 Sterne für ein Klasse-Album.
YOU ARE THE END OF EVERYTHING!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als ich mir dieses Album kaufte und es zum ersten mal hörte, hat es mich sowas von aus den Socken gehauen. Mit welcher brutalität die neun Jungs hier zu werke gehn ist echt nicht mehr normal. Jedes Lied ist gleich von anfangan oder entwickelt sich noch zu einem reinen Nackenbrecher. Einfach nur richtig FETT. Die Musik hämmert ohne Gnade auf einen ein und die Stimme von Corey verhärtet alles nur noch. Es ist wie ein Bann dem man nicht mehr entkommen kann. Hier nähere Beschreibungen zu den Liedern:

(515) 4/5 Zwar kein richtiges Lied, aber ein geiles und vorallem verstörendes Intro, was schon mal die Richtung dieses Albums vorgibt.

People=Shit 5/5 Gleich zu Beginn ein richtiges und sehr massives Brett. Meiner Meinung nach eines der besten Lieder auf der Platte, obwohl eigentlich alle verdammt geil sind. Hier wird man gleich sozusagen von der Musik bombadiert.

Disasterpiece 5/5 Eines der genialsten Songs, verdammt geiler aber überaus harter Text. Mit grandiosen Richtungswechslungen. Eigentlich Perfekt.

My Plague 5/5 Sehr schneller und brutaler Track, aber im Chorus leicht melodisch angehaucht, was das ganze Geschehen etwas auflockert.

The Heretic Anthem 5/5 Mir fehlen die Worte. Meiner Meinung nach der geilste Track auf dem Album. Der Test ist einfach genial, die Musik brutal und schnell und die Stimme von Corey kann nichts toppen.

Gently 5/5 Einer der verstörenden Songs. Ruhiger Anfang, entwickelt sich aber noch zu einer richtigen Gewaltballade. Einfach nur geil.

Left Behind 5/5 Schneller Song mit geiler Melodie. Mit sehr melodischen Teilen, welche am Schluß nicht mehr vorhanden sind.

The Shape 5/5 Dieser Song holt aus den Boxen echt alles heraus. Geiler Text, geile Ausraster von Corey, hier stimmt alles.

I Am Hated 5/5 Kurzer aber dafür umso heftigerer Song. Danach hat man Nackenschmerzen.

Skin Ticket 5/5 Mit IOWA der verstörendste Song auf der Platte. Genialer, aber kranker Text. Ruhige Musik...mit richtig geilem Ende.

New Abortion 5/5 Die ,Neue Fehlgeburt' haut wieder richtig rein. Es ist sozusagen wie ein Schlag in die Fresse. Richtig dreckige Stimme von Corey und harte Musik, was soll man da noch sagen?

Metabolic 5/5 Ist ähnlich wie New Abortion, also verdammt brutal und einfach nur geil.

IOWA 5/5 Ein sehr verstörender Song, der die stolze Dauer von 16 Minuten trägt. Der Text ist einfach nur krank und die Musik bleibt relativ ruhig, wird aber mal für ne kurze Stelle richtig hart. Ein würdiger Abschluß eines der genialsten Alben auf der Welt.

Ich kann das Album jedem empfehlen, diese Platte gehört einfach in jede gute Musiksammlung. Und nicht vergessen: Immer schön SIC bleiben.
naja...
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
also um ehrlich zu seiun ist das was diese band uns abliefert wirklich nix besonderes , weder einfallsreich noch hart.
und alledenen die hier rummschreiben wie geil hart diese band doch sei solten sich mal ne scheibe von vader, bolt thrower usw. anhören
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Come What(Ever)May von Stone Sour

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 9,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Come What(Ever)May

Tracks:

  • 30/30-150
  • Come What(Ever) May
  • Hell & Consequences
  • Sillyworld
  • Made Of Scars
  • Reborn
  • Your God
  • Through Glass
  • Socio
  • 1st Person
  • Cardiff
  • Zzyzx Rd.

Aus der Amazon.de-Redaktion


ls Slipknot-Sänger Corey Taylor mit seinem Nebenprojekt Stone Sour loslegte, belächelten ihn noch viele. Mittlerweile ist die vermeintliche Nebenbaustelle aber zu einer vollwertigen und vor allem erstklassigen Band gereift.
Da Slipknot momentan eine längere Pause einlegen, kann sich Taylor ganz auf Stone Sour konzentrieren und seine Vorliebe für melodischere, rockigere Klänge voll ausleben. Während der Frontmann bei Slipknot größtenteils kreischen und brüllen muss, um im Extrem-Metal-Inferno seiner Mitmusiker nicht unterzugehen, darf er es auf Come What(ever) May deutlich entspannter angehen lassen. Im Vergleich zum noch reichlich eindimensionalen Debütalbum überzeugen Stone Sour anno 2006 mit einem deutlich variableren Stil, der von gediegenem Midtempo-Metal über knarzigen modernen Rock bis hin zu gefühlvollen Balladen reicht. Erstaunlich ist dabei nicht nur Taylors facettenreicher Gesang, sondern vor allem auch die hohe Ohrwurm-Quote, die nicht wenigen der Lieder ein ähnlich hohes kommerzielles Potenzial wie den besseren Nickelback-Singles verleiht. Durchaus möglich, dass Taylor mit diesem gutklassigen Album sogar die Verkaufszahlen seiner Hauptband überflügeln wird. -- Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

Whiskey mit einem Schuss Orangensaft...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Vorerst: Ich möchte keine Vergleiche zu Corey und Jim und sowieso dem Sound von Stone Sour zu Slipknot ziehen. Stone Sour sind Stone Sour und Sie sind auch kein Nebenprojekt, und damals vorallem nicht für die 'Maggots' wiederbelebt worden. Leute die also ein richtiges Slipknot-Brett erwarten sind hier sicherlich beim falschen Album, der schnellste und härteste Song geht vergleichsweise (<-- was für eine Ironie ;) gerade einmal an das Tempo von "Vermillion". Aber Schluss mit den teilweise ätzenden Vergleichen entäuschter Slipknot-Fans.

Als "Come What(ever) May" zum ersten mal seine letzten Töne ausgeklungen hatte, war ich einfach fassungslos. Über richtig knirschende, teilweise groovigen Hard-Rock-Nummern bis hin zu seichten Balladen war einfach alles dabei. Schöne Mid-Tempo Kracher mit treibenden Drum-Beats und groovigen Bässen fehlten ebenso wenig wie verzerrte Gitarren im Overdrive-Modus mit schön viel Gain. Hier überzeugen vorallem die teilweise genialen Soli von James Root ("Zzyzx Rd.", "Come What(ever) May" und "Cardiff"), doch auch 'Clean' zeigen die Jungs was sie draufhaben , wobei es diesmal von Nummern wie "Sillyworld" über "Through Glass" bis hin zu teilweise "Cardiff" reicht. Und spätestens nach den letzten beiden Songs (unter anderem der Klavierballade "Zzyzx Rd.") dürfte nun auch klar sein dass sich Corey zu einem absoluten spitzen Sänger etabiliert hat. Seine vor Kraft strotzende, ausdrucksstarke und facettenreiche Stimme verleiht jedem einzelnen Song einen gewissen Charme, und dies beweist er auch in etwas härteren Nummern wie "Hell & Consequences". Auch soundtechnisch gibt es nichts zu nörgeln, da ist alles einwandfrei und sehr sauber. Auch wenn ich teilweise das Gefühl habe das "Reborn" irgendwie schlechter produziert worden wäre als die übrigen Tracks (was sich vorallem im Sound wiederspiegelt, sprich: Bass ist irgendwie zu hoch). Aber vielleicht habe ich auch nur ein Montagsmodell erwischt.

Fazit: Insgesamt ist das zweite Werk der 5 Jungs wirklich ein absolutes Meisterwerk und lässt sich tausende von malen durchhören ohne langweilig zu wirken. Die stellenweise überaus gut durchdachten Texte (auch wenn hier und da mal das böse F-Wort auftaucht) wirken einfach perfekt in den schönen knackigen und dreckigen Hard-Rock-Nummern wie "30/30-150" oder "Socio", welche allesamt mit einem Ohrwurmcharakter aufwarten wie Ich ihn selten gehört habe: Somit sollte man sich "Come What(ever) May" auf gar keinen Fall entgehen lassen !!!

Anspieltipps:
"Cardiff"
"Zzyzx Rd."
"30/30 - 150"
"Through Glass"
"Come What(ever) May"
1 und 2 Sterne, was ist hier los???
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...wie kann man so ein Album nur mit einem bzw. zwei Sternen bewerten, für mich absolut unverständlich. Meiner Meinung nach ist "Come what(ever)may" eins der besten Hard-Rock-Alben, die ich je gehört habe. Ein besonderes Lob muss man Corey Taylor aussprechen, Gitarrist und Sänger der Metal Band Slipknot, der bei Stone Sour einen wirklich hervorragenden Job abliefert. Er hat eine einzigartige Stimme und das zeigt er besonders in den Stücken: Sillyworld, Through Glass und Zzxyz Rd.!
Nach ihrem Debütalbum "Stone Sour" war klar, dass das nicht nur ein Nebenprojekt sein konnte. Dort überzeugten sie beispielsweise mit Blotter, Bother, Inhale, um nur einige zu nennen. Doch mit "Come what(ever) may" gelang ihn, meines Erachtens, das beste Album ever.

Fazit: Stone Sour muss man gehört haben, und nicht nur das, man muss sie besitzen; absolut unique --> KAUFEN KAUFEN KAUFEN!!!
...take those fingers tape 'em up and shove 'em up your ass, and cary on...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Glanzleistung! Nicht zu vergleichen mit dem Erstlingswerk. Come what(ever) may ist Champions League, und zwar eines der besten Endspiele. Das Songwriting ist spitze und die Texte genial einfach, aber einfach genial.
Alles zu jeder Zeit perfekt auf einander eingespielt!
Meine Anspieltipps: 30/30-150 (is ja wohl klar), Hell & Consequences, sillyworld. Nur meine persönlichen Favoriten, denn bei dieser Platte gilt: all KILLER, NO Filler! Stone Sour regiert!
Stone Sour spielen in der Champions League des Rock
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nach dem gewiss starken Debüt zeigen Stone Sour mit Come What(ever) May, dass sie zu den ganz Großen im Rock-Genre gehören. Für meinen Geschmack haben sie mit ihrem zweiten Album noch mal erheblich gesteigert und endgültig zu ihrem unvergleichlich individuellen Sound gefunden. Auffällig und sehr bemerkenswert finde ich, dass das Album zu Ende hin immer stärker wird und mit dem absoluten Highlight 'ZZyzx Rd.' abschließt. Das unterstreicht die Genialität dieser Scheibe.
Anspieltipps:
- Hell & Consequences, Your God, Through Glass, Socio, 1st Person, Cardiff, Zzyzx Rd.
2. Werk , 2. Volltreffer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit ihrem zweiten Werk Come What (Ever ) May haben Stone Sour ganz neue Wege eingeschlagen . Zwar erinnert diese Scheibe nicht so sehr an die Hauptband von Corey Taylor , Slipknot , wie einst das selftitled Album aber ist dafür viel vielseitiger geworden .Gleich der erste Song der Platte ,30/30-150, ist vielversprechend und gläntzt nicht nur mit tollen Gitarren , sondern auch mit gelungenen Gesagspassagen und tiefliegendem Text. Weiterhin hat dieses Album den perfekten Mix aus Hard Rock und Balladen und ist damit einfach viel ausgefeilter als der Vorgänger !

Anspieltipps :
30/30-150
Come What(Ever) May
Sillyworld
Made Of Scars
Reborn
Trough Glass
ZZyzx Road
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Produkt-Bild: Now,Diabolical

Now,Diabolical von Satyricon

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 9,28

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Now,Diabolical

Tracks:

  • Now, Diabolical
  • K.I.N.G
  • The Pentagram Burns
  • A New Enemy
  • The Rite Of Our Cross
  • That Darkness Shall Be Eternal
  • Delirium
  • To The Mountains

Aus der Amazon.de-Redaktion


Von wegen "diabolical": Auf ihrem sechsten Album dröhnen die norwegischen Black-Metaller so erdig wie nie zuvor durch den dunklen Winterwald. Freunde derber Death´n´Roll-Kost wird es freuen.
Volcano aus dem Jahr 2002 war ein Meisterwerk des düsteren, epischen Black Metal, ein zutiefst atmosphärisches Album voller Urgewalt und Erhabenheit. Im direkten Vergleich klingt Now, Diabolical deutlich bodenständiger, direkter und leichtfüßiger. Die typischen Schwarzmetall-Vibes sind zwar nach wie vor vorhanden, besitzen aber nicht mehr diese beängstigende Tiefenwirkung, die Volcano zu einem Genre-Klassiker machte. Stattdessen reduzieren sich Satyr und Frost ganz bewusst auf relativ simple Riffs und eine spartanische Instrumentierung ohne finstere Soundscapes. Während so mancher Satyricon-Fan einige Zeit brauchen wird, um sich an den neuen (und objektiv betrachtet guten) Sound zu gewöhnen, dürfen Freunde von Death´n´Roll-Kapellen wie Entombed jubeln, denn Satyricon liefern das Black-Metal-Pendant zu Scheiben wie Wolverine Blues ab. -- Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

masterpiece
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
An den üblichen Diskussionen über Black oder Nicht- Black -Metal möchte ich mich nicht beteiligen.
Wer Schubladen braucht, wird sie auch finden...
Die ersten 3 tracks klingen erstmal recht ähnlich im Aufbau. Mit längerem Hören ändert sich das dann aber doch drastisch. Hypnotische Wirkung, habe ich so bisher noch nie gehört! Wenn man einmal drin ist, kommt man nicht wieder raus - horror! Das sind echte Meisterwerke!
Die folgenden Tracks schweifen etwas mehr aus. Komplexität ist angesagt. Zum Schluß wirds nochmal ganz böse. Warum das so sein muß, kapiere ich allerdings bis heute nicht.
Ich konnte im Laufe der Zeit (knappes Jahr) 3 verschiedene Qualitäten aus dem Album heraushören, wie eben beschrieben - das kann einem schon Angst machen.
Eigentlich kann man sich als Fan extremer Musik nur wünschen, daß Satyr und Frost ihr Ding weiterhin so konsequent durchziehen - alle Achtung. Meine faves sind aber auf jeden Fall die ersten 3 Songs, ob's nun black oder sonstwie metal genannt wird.
Wieder eine Topp-Scheibe von Satyricon
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe üblicherweise wenig übrig für schwarz-weiss gepinselte Buben - Satyricon haben sich trotz Artverwandschaft zu solch dunklen Seelen aber immer von den primitiven Buben abgehoben und sind einer meiner Dauertipps in Sachen Dunkelmetall.
Also: nach der überragenden Volcano braucht Now, Diabolical einige Gewöhnungszeit. Das Material ist ungleich sperriger, aber nach einiger Gewöhnungszeit kommt die Grösse des Materials dann ans Licht (oder ans Ohr) und lässt einen nicht mehr los. Die Platte ist genau so gut wie Volcano, aber anders. So sind wirs von den Herren Satyr und Frost gewohnt und so wird es auch immer sein - untreu werden sich die beiden deshalb nicht! Tolle Musik, tolle Live-Band! Eine der Topp-Platten des Jahres 2006!
Mitsingbar, aber boshaft
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nach dem etwas ziellosen Kurs des norwegischen Schlachtschiffes in den letzten Jahren, zwischen den Klippen der Moderne einerseits und dem Strudel des kommerziellen Black Metal andererseits navigierend wie zwischen Skylla und Charybdis, hat Satyrs Formation mit "Now, Diabolical" offenbar endgültig die Passage gefunden und ein schön rohes Album hingelegt. Der schlichte Sound mit Drums, Bass & Gitarren pur verbindet sich mit angenehmen Doom- bis Midtempo-Passagen und verständlich artikulierten Vocals, geht dadurch oft den Knüppelattacken anderer Bands aus dem Weg, die man zur Genüge kennt. "Now. Diabolical" bietet Songs, die etwas Mitsingbares haben, Songs, die dich die Metalfist in die Luft stoßen lassen, zugleich jedoch die Finsternis und Boshaftigkeit ausstrahlen, die man von Black Metal erwartet. Mit dem Titelsong und dem stampfenden "K.I.N.G." stehen die beiden besten Tracks gleich am Anfang, aber über die 44 min. findet sich nicht ein Moment, in dem die Energie abflaut. "Delirium" und "The Rite of Our Cross" beispielsweise jonglieren meisterhaft mit Melancholie und Raserei. Man sollte Satyricon Respekt dafür zollen, dass sie ihren eigenen Weg gehen!
Nun, diabolisch!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
We want you dead. Your head on a plate. You wanted war. And war you will get. Nicht gerade freundlich wird man auf dem jüngsten Output von Satyricon von der gewohnt kratzigen, gut verständlichen Stimme Satyrs begrüßt. Aber Satyricon spielen ja auch keine wirklich freundliche Musik.

Dies ist auch nahezu die einzige echte Konstante im Schaffen des Duos. Bot das Debüt Dark Medieval Times noch folkloristischen Black Metal mit ziemlich extremem Gesang, so ging The Shadowthrone, in der Besetzung verstärkt um Allesspieler Samoth, stark in die Keyboardecke, das folgende Nemesis Divina war ein eher episch angelegtes und vielleicht zu sauberes Werk, dass trotz der Beteiligung von Kellerblackmetalgott Nocturno Culto nach Hochglanz roch, und schließlich wurde mit Rebell Extravaganza, das nach eigener Einschätzung Satyrs Mayhem zu ihrem kontroversen Album A Grand Declaration Of War inspiriert haben soll, endgültig die alte Fanschar vor den Kopf gestoßen. Das prügelorientierte, industrialgewürzte und eigen produzierte Scheibchen verschaffte der Band endgültig den Freiraum, zu tun, was immer sie tun wollte. Dies wurde mit Volcano (auf Sony!) dann auch getan, ein Werk, welches mir nur in Auszügen bekannt ist, die mich allerdings grandios langweilten. Insofern kaufte ich mir Now, Diabolical eher mit niedrigen Erwartungen und in erster Linie aufgrund des wirklich gelungenen Artworks. Und nach mittlerweile unzähligen Durchläufen kann ich nur sagen: Es hat sich gelohnt.

Die Band hat wiederum ein eher gemäßigtes Album aufgenommen, das sehr rifforientiert und repetitiv ist. Eingängige Gitarren werden in den relativ kurzen Songs häufig wiederholt, aber nicht bis zum Erbrechen á la Burzum, sondern eher auf eine rockige Art und Weise. Langeweile kann so nicht aufkommen, da die Songlängen mitspielen. Abweichend von dem zu stark auf Rock getrimmten Sound etwa auf der jüngsten Darkthrone hat man durchaus die für Black Metal typischen Noten benutzt, wenn diese auch nicht klirren, sondern eher erdig und warm wirken. Frostig ist die Musik also keinesfalls, wohl aber die Drums, denn der aktuell vielleicht beste Black Metal Drummer Frost liefert eine sehr präzise Leistung ab, insbesondere sein Becken- und Fußtrommeleinsatz begeistert. So wirkt die ganze Darbietung insgesamt sehr eingängig, die Songs sind eine Ansammlung von Ohrwürmern, was nicht schlecht sein muss. Etwas aus dem Rahmen fallen vielleicht Delirium und To The Mountains, die etwas epischer und doomiger daher kommen.

Die Texte sind eher einfach gehalten, was durchaus angenehm ist, die Abkürzung von K.I.N.G. hat sich mir immer noch nicht erschlossen, Soli gibt es nicht und das Tempo ist durchgehend gemäßigt, von kurzen Passagen in The Rite Of Our Cross mal abgesehen. Hierin ist auch vielleicht die größte Schwäche des Albums zu sehen. Auf einer doch eindeutig im Black Metal verwurzelten Scheibe hätte man doch den einen oder anderen Speedakzent setzen können, der die Wirkung der langsamen Passagen noch verbessert hätte. Das der LP- Version beiliegende Stück Storm (Of The Destroyer), welches knapp drei Minuten lang durchblastet, hätte auch der CD gut getan. Die Produktion der Drums hätte man etwas peitschender machen können und es gibt abgesehen von deren Spiel wenig Details zu entdecken, die sich erst mit der Zeit erschließen würden. Ansonsten gibt es wenig an der CD auszusetzen.

Fazit: Eine auf ihre ganz eigene Weise bitterböse Sommerscheibe, die einen fast zum Tanzen animiert, die gleichzeitig aber aggressiv und hintergründig fies ist. Sehr empfehlenswert, ohne jetzt dezidiert Songs hervorheben zu wollen. Drei Sterne gibt es, weil 3,5 nicht vergebbar sind und ich ein klein wenig Zweifel daran habe, dass die CD in ein, zwei Jahren noch fesselt. Aktuell bereichert sie aber immer wieder.
Was will man davon halten...?!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Die Wege des Duos Infernale Frost und Satyr sind ja bekanntermaßen unvorhersehbar. Diesem Fakt entsprechend lässt sich auch der neue Hassbatzen "Now, Diabolical" mit keinem der Vorgängerwerke vergleichen. Treffend wäre vielleicht die Beschreibung 'Rotziger Black 'n' Roll'. Teilweise kann auch ich als großer Fan der ersten drei Satyricon-Platten dem neuen Album etwas abgewinnen. Stücke wie der Titeltrack oder 'The Pentagram Burns' haben durchaus ihren Reiz. Über das gesamte Album hinweg muss man allerdings sagen, dass das neue Material der einst so begnadeten Band einfach langweilig ist. Konnte mich schon der Vorgänger "Volcano" kaum noch überzeugen, so schafft es der neue Output sogar noch weniger. Einfach zu gleich hören sich die 8 Tracks an. Live sieht das ganze etwas anders aus: die Songs zünden und haben eine ungeheure Energie (was ich dieses Jahr schon am eigenen Leibe erleben durfte). Daheim im düsteren Zimmerchen gibt der neue Stil der Norweger meiner Meinung allerdings nicht viel her. Deshalb muss man leider sagen das auch die neue Scheibe der einst so genialen Black Metal-Heroen im großen und ganzen einfach eine Enttäuschung ist.
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Produkt-Bild: The State

The State von Nickelback

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 6,28

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2007
Zoom ± Produkt-Bild: The State

Tracks:

  • Breathe
  • Cowboy Hat
  • Leader Of Men
  • Old Enough
  • Worthy To Say
  • Diggin' This
  • Deep
  • One Last Run
  • Not Leavin' Yet
  • Hold Out Your Hand
  • Leader Of Men (accoustic)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nickelback starteten 2000 in den USA bereits gut durch. Sie bekamen 'ne Menge Airplay für ihre drei Singles und im heimatlichen Kanada kassierte man für The State 'ne Gold-Auszeichnung. Im Frühjahr 2001 steht Europa auf dem Plan. Und es könnte durchaus klappen. Die Band präsentiert frischen, unverbraucht klingenden Alternative Rock. Man präsentiert sich nicht zu weinerlich und mit einem recht anständigen Drive. Stilistisch auffällig sind die Herrschaften zwar nicht, da sie mit den üblichen Genre-Versatzstücken arbeiten, doch macht The State einfach Spaß, da man hört, dass die Band mit 'ner Menge Spielfreude zu Werke geht und nicht zu den Berufsjammerlappen oder Möchtegern-Psychopathen gehört, die diese Szene sonst dominieren. Wer auf zeitgemäßen, handgemachten ehrlichen Rock steht, sollte ein Ohr riskieren. --Jan Jaedike

Produktbeschreibung


Das Mahl Christi mit seiner Kirche Lutherisch glauben - Schriftenreihe des Lutherischen Einigungswerkes
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5 Kundenrezensionen:

Echt schade! Ich hätte mehr erwartet!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Als ich das erste Lied dieser CD (also Breathe)hörte, freute ich mich schon auf ein geiles Abum, wie "silver side up". Tja, Ich habe falsch gedacht. Die Lieder, die danach kamen, fand ich sehr flau und meiner Meinung nach mit viel zu wenig Action. 2 Sterne bekommt die CD von mir nur wegen dem ersten Song.
Tribut an Dimebag
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Gut wie immer allerdings ne Ecke härter und in einem Song ein Gitarrensolo vom umgebrachten Dimebag Darrell! Eine schöne Erinnerung an diesen genialen Gitarristen und daran angelehnt auch die härteren Klänge!! Gutes Ding!!!
Keinesfalls schlecht!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das 2000er Nickelback Album The State mag gut sein aber wenn man dann sich die anderen Alben anhört die danach kamen waren die um vieles besser, es gibt hier zwar für mich keine riesigen Ausfälle aber das Level auf "Silver Side up" war einfach höher dafür klingt diese Platte um einiges Aggressiver und das is gut so jedoch manchmal wünscht man sich ein etwas verbessertes Songwriting oder ausgefallenere Melodien trotzdem sollte man dieses Album haben denn es ist eine Alternative gegen über anderen Alben aus diesem Genre.Das Album mag auch noch nich so auf kommerz ausgelegt sein wie auf den späteren Alben wo ja meisst der ein oder andere Radio Song druf ist, solche songs gibt es hier auch aber die sind noch nich brutal auf erfolg getrimmt, das ist natürlich besser.Schon der schnelle und mitreißende Opener "Breathe" rockt gewaltig die bude und macht richtig spaß."Cowboy Hat" ist dann eine der coolsten Melodien die ich je von Nickelback gehört habe, und strahlt einen totale coolness aus....einfach nur klasse!"Leader of men" baut sich auf um dann immer größer zu werden der dann auch zum schluss richtig mitreißen kann."Old Enough" ist wohl dieser angesprochene Radio-song da er nur 2:45min geht und somit schnell zum punkt kommt aber trotzdem noch um längen besser als "How you remind me" vlt. deshalb weil der song nicht so stark auf Heavy-rotation lief."Worthy to say" is mein Lieblingslied des albums definitiv, rockt richtig gut!"Diggin This" geiles Riff das richtig nach vorne geht gepaart mit Chad's Gesang einfach nur geil."Deep" erinnerte an einen Metallica song aus der Load/Reload ära ist eher langsam gespielt dafür aber richtig fett."one Last Run" guter up-tempo song der einen nochmals mitreißen kann und keine großen schwächen besitzt."Not Leavin yet" ist ebenso ein geiler rock song der richtig die sau raus lässt und Chad's geang erinnerte immer öfter an Hetfield's vocals während der Load/Reload ära also man merkt von wem die Jungs zum teil beeinflusst worden sind."Hold out our hand"hat ein ähnlich cooles riff wie der song zuvor wieder mal eine richtig gute rocknummer."Die Acoustic version von Leader of men" gefällt mir eindeutig besser als die "Plugged" version mit Verstärker ect.

Fazit:Dieses Album hat es insich, mit starken rock melodien und Hits die man noch heute gern hört.Trotzdem finde ich das es an der einen oder anderen Stelle besser sein könnte, was aber eher daran lag das Nickelback nicht genügend geld hatten zu dem zeitpunkt, und sich beeilen mussten dafür ist es aber mehr als gelungen.
Geniale Klänge mit Seltenheitswert!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
The State habe ich mir eigentlich blind gekauft. Nachdem ich
Silver side up mehrmals gehört habe, stand für mich fest:
"Ich will alles von Nickelback"! (Am liebsten auch den Sänger!)
Endlich mal wieder Rock vom Feinsten. Einfallsreich,knallig und
auch mal kritisch. Fetziger Rock, der auch super 'tanzbar' ist.
Mehr davon!
Hier krachen sie wirklich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wenn ich nur Songs à la "How you remind me" und "Someday" von Nickleback gekannt hätte, hätte ich sie nur als laue Mainstream-Rock-Verschnitte gekannt und das Ganze als vollkommen uninteressant abgetan. Gott sei dank hatte ich vorher aber irgendwann mal "Leader of Men" gehört- und war so begeistert, daß ich mir sofort das Album gekauft habe. Und ich habe es kein bißchen bereut, denn auf "The State" rocken Nickleback wirklich noch, und zwar im positivsten Sinne!
Wer auf harte, aber dennoch melodische Gitarrenriffs, durchaus vorzeigbare Texte und eine markante Lead-Stimme steht, der ist bei diesem Album bestens aufgehoben. Nickleback sind bei weitem nicht so durchschnitts-chartkompatibel soft, wie es die Singles einem vorgaukeln- zumindest waren sie es bei "The State" noch nicht!
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Produkt-Bild: Gotta Be Somebody (2track)

Gotta Be Somebody (2track) von Nickelback

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 3,95, Angebote ab EUR 3,48

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Gotta Be Somebody (2track)

Tracks:

  • Gotta be somebody
  • Saturday night's alright (for fighting)

5 Kundenrezensionen:

Nickelback ist Nickelback ist Nickelback...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Chad Kroeger und Co machen das, was man von Ihnen erwartet. Schmetternden Rock, highwaytauglich, gut geschmettert von Frontmann mit soliden Gitarrenriffs. Es dröhnt wie es nur Nickelback kann. Text top, Melodie eingängig. Keine Neuerfindung, aber trotzdem sehr gut. Her mit dem Album!
Bester Song bisher
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bester Song mit Far Away. Bei Photograph und Rockstar hatte man immer ein Würgegefühl. Mittlerweile treffen sie den Nerv der Zeit und bringen ein Lied das nur zu ihnen passt. Hoffe das es noch erfolgreicher als Photograh wird!
Feuchte Augen und "Erpel-Kombi" !! Garantiert !!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Treibt auch dem härtesten Rocker die Pippi ins Auge (wenn man den Text versteht ;-).Gänsehaut sowieso ! Jede Box -ob im Auto oder Zuhause- wird ans Limit gefahren ! Bester Song bisher....! Bin wirklich aufs Album gespannt. Wers nicht abwarten kann kauft -wie ich- die Single schon jetzt ! Ganz klare Kaufempfehlung !! Fazit: GEIL !!!
Hammermäßig zurück !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Endlich mal was Neues von Nickelback, und dann gleich mal was das ein wenig aus der Schiene läuft im Vergleich zu dem was man so bisher von Ihnen hörte.
Sicher, ein wenig kommerzieller hört es sich an, aber wenn nun wieder sowas wie Rockstar oder Photograph rausgekommen wär, dann hätte man vielleicht leichter erkannt das es Nickelback ist, aber warum nicht mal was anderes wagen ?
Ich habs heut zum ersten mal gehört und ich finds einfach nur ganz grosse Klasse ! ich freu mich auf das neue Album !
Lange Wartezeit nun zu Ende!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Klasse! Einfach nur Klasse!
Dass sich Nickelback nach über 3 Jahren mit solch einem Hit zurückmeldet, ist einfach nur Spitze.
Mal eine neue Richtung, die mir persönlich richtig gut gefällt.
Das Album wird grandios!
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Produkt-Bild: Slipknot

Slipknot von Slipknot

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 9,91

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Slipknot

Tracks:

  • 742617000027
  • (Sic)
  • Eyel E Ss
  • Wait And Bleed
  • Sur Facing
  • Spit It Out
  • Tattered & Torn
  • Me In Side
  • Liberate
  • Prosthetics
  • No Life
  • Diluted
  • On Ly One
  • Scissor S

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das Cover dieses nach der Band benannten Albums stellt die Mitwirkenden von Slipknot in unheimlichen Masken dar. Dieses dunkle Bild wird durch die Sticker mit gut gemeinten Ratschlägen von Eltern noch verstärkt. Im Inneren vervollständigen dann eine üble Sprache und subversive Texte das Bild. Dennoch ist Slipknot keineswegs eine verrückte Clownsposse, die dazu dient, Mangel an Talent zu überdecken. Slipknot's Sound ist durchaus von Korn und seinesgleichen beeinflußt, aber er ist aggressiver und kreativer. Tatsächlich ist er eher mit Slayer und Death Metal verwandt, aber gefälliger zu hören und überraschend melodisch. Der gemeinsame Nenner innerhalb von Slipknot und den Produkten der Neo-Metal-Rap Bands der späten 90er Jahre ist der Produzent Ross Robinson (Korn, Limp Bizkit), der die aus Iowa stammende Band Slipknot entdeckte und sie unter seinem Label "I Am Records" verpflichtete. Seine glänzende Produktion vermischt wundersam unheimliche Schlagzeugpassagen, Sampler, einen DJ, metallisch-dröhnende Gitarren, die immense Leidenschaft und große melodische Bandbreite des Sängers Corey Taylor und macht Slipknot zu einem ungewöhnlichen Hörvergnügen. Slipknot ist nicht für jedermann, aber sie bringen die Freunde des Hard Stuff heftig auf Trab. --Katherine Turman

Produktbeschreibung


SLIPKNOT
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5 Kundenrezensionen:

Na ja...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das selbstbetitelte Majordebüt ist das letzte Album von Slipknot, mit dem ich mich befasst habe. "Iowa" kenne ich seit dessen Erscheinen, danach kaufte ich mir auch jeweils zur Veröffentlichung die neuen Alben. Album Nummer 2 (das erste ist ja bekanntermaßen nicht im Handel erhältlich) kannte ich zwar vom Reinhören, habe es mir aber nun erst zugelegt, da es im Angebot war. Meiner Meinung nach kann "Slipknot" nicht mit den Nachfolgewerken mithalten. Es ist einfach zu stumpf und rein auf Aggression getrimmt (was nicht heißt, dass das Album unglaublich hart ist). Letzteres trifft zwar auch auf "Iowa" zu, doch dort sind die Songs auch schon anspruchsvoller. Hier werden meistens simple Riffs runtergeschrubbt, die an "Roots", das 96er-Album von Sepultura, erinnern. Auf Dauer ist das einfach zu öde und anspruchslos, da helfen auch das meist gute Schlagzeugspiel und die eingeflochtenen Percussions und Effekte nicht so viel. Ein paar Songs am Stück sind in Ordnung, aber auf Albumdistanz ist es ermüdend. Desweiteren sind Slipknot hier auch noch ganz klar dem Nu Metal zuzuordnen, was manche Grooves und sogar Rappassagen bestätigen. Derartiges gab es auf den Nachfolgewerken so nicht mehr, aber eben wegen dieser Platte hängt ihnen bis heute der zweifelhafte Ruf als Nu-Metal-Band nach. Meine Empfehlung für Neuentdecker von Slipknot: Wer es aggressiv mag, sollte zu "Iowa" greifen, wer es abwechslungsreicher und musikalisch anspruchsvoller bevorzugt, der greife zu "Vol. 3" oder "All Hope Is Gone".
unbeschreiblich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also dieses Album is der Wahnsinn!!! Slipknot is sowieso eine hammer band und mit diesem Album haben sie gleich zu beginn ihrer karriere gezeit was sie drauf haben. Was besseres gibt es nicht als das 5*
Mate.Feed.Kill.Repeat.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das ist was man lesen kann wenn den Barcode des Intros "742617000027" entschlüsselt. Eine Anspielung auf das erste Album der Band welches 1.) in einer ganz anderen Bestzung aufgenommen wurde und 2.) teilweise noch einen ganz anderen Stil (u.a. Funkrock) beinhaltete. Doch die Wörter könnten auf dieses 1999 erschienene Major-Debut von Slipknot nicht besser passen. Als die Band 1998 mit den Aufnahmen zu dieser Platte anfingen war bereits über die Hälfte der Original-MFKR-Aufnehmer abgesprungen. Übriggeblieben waren nur Joey Jordison (Drums), Shawn "Clown" Crahan (Percussion), Paul Gray (Bass) und Josh Brainard (Gitarre), der aber nach Veröffentlichung durch James Root ersetzt wurde. Nachdem diese 4 sich noch 5 andere Halbwegspsychopathen zusammensuchten, begannen sie damit alles was bis dahin auf MFKR und der Demo "Crowz" gemacht hatten, neu und besser aufzunehmen. Herausgekommen ist eine der härtesten, kranksten und besten Nu Metal-Platten die es gibt. Slipknot prügeln hier über eine Stunde lang mit harten Gitarren-Riffs, mörderischer DJ-Arbeit und fantastischem Drumsound (besonders verstärkt durch die 2 Percussions) gnadenlos auf einen ein. Das einzige was ein bisschen stört ist die fehlende Innovativität bei den Gitarristen (drei Akkorde für ein ganzes Album?), aber allein das macht schon der Shouter/Sänger Corey Taylor wieder wett, der hier grandios zeigt was es heißt sich "die Seele aus dem Leib zu schreien". Deswegen kommt das ganze dem ein oder anderen vielleicht wie reiner Lärm vor. Doch man muss zugeben, dass es sehr innovativer und verdammt geiler Lärm ist. Bedauerlich ist es, dass einer der besten Slipknot-Songs "Purity" vom Album genommen wurde. Trotzdem finden sich auf der Platte noch genug Klassiker, die es zu Slipknot's bester machen.

Titel:
742617000027 -/-
(Sic) 5/5
Eyeless 5/5
Wait and Bleed 5/5
Surfacing 5/5
Spit It Out 5/5
Tattered & Torn 4/5
Me Inside 4/5
Liberate 5/5
Prosthetics 5/5
No Life 4/5
Diluted 4/5
Only One 4/5
Scissors 3/5
Bonus-Tracks (nur auf der Digipak-Version):
Get This 5/5
Interloper (Demo-Version von Diluted) 5/5
Despise (Demo-Version von Purity) 4/5
Eeyore 5/5

Fazit:
"Slipknot" ist meiner Meinung nach Slipknot's härteste, krankste und deswegen beste Platte. Nie wurde Psychopathie und Wut auf einem Album besser kombiniert. Leider verlor sich später das Psycho-hafte von Slipknot so dass auf späteren Alben nur die Wut blieb. Gerade deswegen 5 Sterne. Kaufempfehlung? Ja!
Geiles "Debüt"
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten

Ein verstörendes Intro erklingt, wobei mir jedes mal eine Stimme sagt: "The whole thing I think is sick". Bitte was?
Und BAMM, schon wird man umgewalzt. (Sic) ertönt und macht keine Gefangenen.

Slipknot haben sich gewaltig gewandelt. Mein Onkel besaß auf Grund einer Amerika-Reise die Original Mate.Feed.Kill.Repeat, die ich erstmals 1998 gehört habe und damals nicht unbedingt gut fand. Damals spielten Slipknot ein Gemisch aus Heavy Metal, ein wenig extremeren Außreisern und Funk-Rock (jaaaa, tatsächlich!).

Was ich hörte hatte mich doch überrascht, Slipknot haben sich nahezu komplett gewandelt: Eine sehr moderne, groovende Ausrichtung mit einer gehörigen Portion Wut. Es gibt kaum eine New Metal Kapelle, die dermaßen erbarmungslos auf den Hörer eindreschte (wohlgemerkt ist das heute nicht mehr so ganz der Fall!).

Das Album setzt sich konsequent so fort wie es begonnen hat: verstörende Geräusche hier und da, groovende Riffs, ein höllisches Tempo und ein stocksaurer Sänger.

Prosthetics setzt dem ganzen irgendwie die Krone auf... das Lied ist echt krank.

Slipknot haben sich damals insgeheim auf den New Metal Thron befördert, zu extrem für den Mainstream, und zu sehr Metal, um als eine der typischen New Metal Bands wie Korn, Limp Bizkit, Deftones oder ein wenig später Papa Roach abgestempelt zu werden.

Was manche abschrecken dürfte, ist, dass das Album durchweg nur wirklich sehr simple Riffs zu bieten hat und vielleicht zu abgedreht ist.

Ganz großes Kino, auch wenn Tattered & Torn in meinen Ohren nur akustischer Müll ist und ein paar Songs vielleicht ein wenig zu simpel.

Auch wenn ich New Metal heutzutage wenig - gar ncht mehr höre, diese CD kann man sich hin und wieder mal geben.
Get This Or Die!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mittlerweile zählt dieses Album und die darauf enthaltenen Songs zu Klassikern des Nu-Metal! Die größten Hits von Slipknot finden sich hier wieder: (Sic), Eyeless, Wait and Bleed, Surfacing, Spit it out, Liberate und No life!
Richtig klasse finde ich auch Diluted und den nur auf dieser Limited Edition enthaltenen Song "Get This" welcher für Slipknot untypisch schnell ist (fast schon vergleichbar mit Metalcore)

Was Slipknot für mich immer ausgemacht hat sind schön brutale Härte während der Strophe und dann sehr melodiöser Gesang beim Refrain der zum Mitsingen einlädt!

Was ich lobenswert finde ist, dass Slipknot noch kein "Best-of" Album ihrer Hits herausgebracht haben und sich wie viele andere Bands mit Gewalt vermarkten auch wenn Slipknot mittlerweile bei weitem genug Hits hätten! Allein dieses Album bietet schon 7-10 Best-of verdächtige Hammersongs!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: The Age of Nero

The Age of Nero von Satyricon

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 15,89

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: The Age of Nero

Tracks:

Disk 1
  • Commando (Album Version)
  • The Wolfpack (Album Version)
  • Black Crow on a Tombstone (Album Version)
  • Die By My Hand (Album Version)
  • My Skin is Cold (Album Version)
  • The Sign of the Trident (Album Version)
  • Last Man Standing (Album Version)
  • Den Siste (Album Version)
Disk 2
  • My Skin is Cold (Album Version)
  • Live Through Me (Album Version)
  • Existential Fear-Questions (Album Version)
  • Repined Bastard Nation [live from Gjallarhorn] (Album Version)
  • Mother North [live from Gjallarhorn] [CD version] (Album Version)
  • The Pentagram Burns [Radio Edit]
  • Last Man Standing [Guitar Wall Mix]
  • Den Siste [Analog Mix]

5 Kundenrezensionen:

Beängstigend gut!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich begleite SATYRICON seit "Dark Medieval Times".
"The Shadowthrone" und "Nemesis Divina" waren "risikolose" Weiterentwicklungen.

Mit ("Megiddo", "Intermezzo") und "Rebel Extravaganza" begann eine neue Epoche.
Die Werke waren undurchlässiger, garstiger, kälter, man brauchte Zeit um die Qualität zu erfahren. Auch "Volcano" und "Now, Diabolical" entfachten nach dem Ersten hören nur ein kleines Feuerchen. Dies breitete sich jedoch, nach wiederholtem inhalieren, zu einer gewaltigen Feuersbrunst aus.

"The Age of Nero" ist schlicht überragend! (Zugegeben, auch hier, nicht nach dem ersten Durchlauf, die Werke sind nun mal komplex und nicht banal!)
Doch dann naht der unaufhörliche Drang, die Werke wieder und wieder, ... wahrzunehmen!!
Vor Satyrs kompromisslosem, hasserfüllten grollen und geifern sowie Frosts martialischem donnern, das alles vernichtet, kann man nicht entrinnen!

Die Werke sind tief schwarz und dreckig!
Unglaublich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Man kann nur eins sagen.Dieses Album ist von einer eises kälte,den man Black Metal nennt.Unglaublich fette Produktion mit KEINEM!!! einzigen Schwachpunkt.Für mich das beste Album von Satyricon.Kaufpflicht!!!

Stay Evil !!!
Erneutes Meisterwerk der Black Metal-Nr. 1!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mir gefällt das Album mittlerweile deutlich besser als das ebenfalls starke "Now, diabolical" und pendelt sich rein qualitativ (auch wenn es weniger innovativ ist!) auf einem Level mit "Volcano" ein.

Die Songs sind meiner Meinung nach abwechslungsreicher als auf dem Vorgänger. Sowohl innerhalb der Songs als auch von Song zu Song. Ausserdem scheint mir das Album atmosphärischer als "Now, diabolical" und nicht ganz so reduziert zu sein. Wie schon von anderen angesprochen, gefallen auch mir die Drums deutlich besser, da Frost etwas mehr von seiner Klasse zeigen darf als zuletzt und nicht zuletzt auch die Produktion die Drums - und eigentlich die komplette Musik - in ein besseres Licht rückt.

Meine bisherigen Favoriten sind "Commando" (geiler, böse stampfender Refrain), "The wolfpack" (unglaublich eingängig und dennoch mit der gewissen Portion Atmosphäre versehen), "Die by my hand" (genialer Refrain, abwechslungsreiche Struktur und gute Tempovariationen) und "My skin is cold" (hat vor allem in den Strophen einen herrlich schönen "Old-School-Black-Metal-Touch", genau wie "Den siste").

Das war jetzt schon die Hälfte der Songs und der Rest gefällt mir auch nicht wesentlich schlechter. Beispielsweise ist das mechanische Anfangsriff von "The sign of the trident" großartig und erinnert entfernt an "Rebel extravaganza", während "Den siste" nicht nur durch die norwegische Sprache etwas an alte Zeiten erinnert und weniger modern klingt.

Im Großen und Ganzen fehlen die wirklich bahnbrechenden Überraschungen, aber davon abgesehen ist das Album besser als nach "Black crow on a tombstone" (starker, aber schwächster Track des Albums) angenommen. Ich bin definitiv zufrieden.
"Das Zeitalter der Schwärze"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da ist es nun, das neue Düsterwerk der Black Metal Meister aus Norwegen, 2 Jahre nach "Now, Diabolical" und 15 nach "Dark Medieval Times" sind Satyricon puristischer und diabolischer denn je. Jeder der Ausverkauf und Kommerz schrie wird eines besseren belehrt, jeder weiß das Satyr und Frost sich wenig um die Belange eines Labels und auch der Fans scheren, sie gehen ihren Weg konsequent und ohne Kompromisse. Das aktuelle Material liegt deshalb etwa im Schnittpunkt von "Volcano" und "Now, Diabolical", gewürzt mit majestätischer Düsternis und Bosheit.

Schon der Opener "Commando" der eingeleitet wird von Peitschenhieben zieht einen das Fell über die Ohren, eine derart druckvolle Produktion hört man im Black Metal selten, Drummonster Frost zieht hier alle Register seines Könnens und ballert uns seine Attelerie gnadenlos um die Ohren. Das zweite Stück "The Wolfpack" besitzt für mich schon jetzt absolutes Hitpotential und schafft es mit seinen zwei Riffs die Matte zum schwingen zu bringen. "Black Crow on a Tombstone" wurde ja schon vor Veröffentlichung ausgekoppelt und holzt alles mit seinen gnadenlosen Doublebass-Attacken sowie Satyrs mit Hass versetzten Gesang nieder. Die große Hymne erwartet uns mit "Die by my Hand", drumtechnisch mit das Beste seit langen zieht sich diese Erklärung an die Dunkelheit über 7 Minuten hin und reisst damit alles mit sich in den Abgrund, absolutes Meisterstück. "My Skin is Cold" kam ja schon dieses Jahr als EP raus wurde aber für "The Age of Nero" nochmals überarbeitet und kommt hier um eines rotziger und dreckiger und damit noch nen Ticken stärker rüber. "The Sign of the Trident" beginnt wiederum gnadenlos und treibt einen einfach unbarmherzig und ohne irgendwelche Kompromisse nach vorn. "Last Man Standing" stellt das kürzeste Stück des Albums dar das zeigt wiederum, in der Kürze liegt die Würze. Mit "Den Siste" schlagen Satyricon dann eine Brücke zu ihrer Megahymne "Black Lava" von "Volcano" und drücken uns schleppend und auf norwegisch immer tiefer in die Untiefen der norwegischen Wälder. TOP.

Wie soll man es sagen, "The Age of Nero" ist das Album des Jahres geworden, ein räudiges Miststück, tiefschwarz, edel und einfach genial.
Sehr gut, wenn auch nicht so unterschwellig wie zuvor.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Vor zwei Jahren wurde "Now, Diabolical" veröffentlicht, welcher den logischen Nachfolger von Volcano darstellte. Vielen Leuten war das Werk zu monoton und eindeutig dem Black'N'Roll angerechnet (wobei das "Roll" nicht so freundlich oder "versoffen" war, wie man es vermuten könnte).

Mit Rebel Extravaganza wurde ein sehr untypische, aber vor allem verdammt origineller Weg eingeschlagen, welcher den rasenden Black Metal mit Stoner Rock und eben den wegweisenden Black'N'Roll Elementen, sogar vor Soul-Chören wurde kein Halt gemacht. Dennoch klang dieses Album zu 100% kalt und böse.
Der Weg wurde mit Volcano weiterverfolgt, mit aber deutlicheren Rock-Anleihen, garniert mit einer Atmosphäre zum schneiden.
Now, Diabolical bot vom Songaufbau sehr identische Songs, die aus vielen Hits bestand, mit einer modernen und doch furztrockenen Abmischung. Spätestens nach dem zweiten Hördurchgang konnte man eine unterschwellige Boshaftigkeit feststellen, die allen Songs anhaftet.

The Age Of Nero wurde in vielen Reviews als Kopie von Volcano meets Now, Diabolical abgestempelt, was ja erstmals nichts schlechtes heißen muss.
Doch muss ich zugeben, dass ich beim ersten Hördurchlauf mich über die sehr gute und verdamt druckvolle Produktion gewundert habe, am Ende aber so etwas wie Enttäuschung feststellen musste. Was soll's, "N,D" gefiel mir auch nicht so arg beim ersten Hören. Doch nach und nach öffnet sich da einem ein Riesenhörerlebnis

Mit den Kopievorwürfen schießt man sich in's Knie, denn nur die variierende Geschwindigkeit und ein paar übernommene Trademarks (warum alles über Bord werfen, wenn der Sound typisch Satyricon ist?) erinnern an das Geschehen.
Der neukonsument, geworben durch Now Diabolical, dürfte über das Geballer im ersten Track Commando verwundert sein, aber das ganze wird wieder sehr rockig. Auffallend ist, dass das Album wieder eine Kälte der Marke Rebel Extravaganza aufgreit, und das, obwohl die Produktion druckvoller und (rein theoretisch) massentauglicher ist.
The Wolfpack ist ein Song, wie er auf Volcano hätte stehen können, und würde dabei zu den langsameren, aber rockigen Songts passen.
Black Crow on A Tombstone... Wow, was für ein Track, voller Boshaftigkeit und dabei 100% Satyricon.
Was viele bei Now, Diabolical vermisst haben sollten, waren schnelle Blasts, welche nur bei einem Song streckenweise vorkamen. Die By My Hand bedient zu BEginn mit Hyperblasts und wird dabei rockiger und zu keinem Moment Gutwillig oder etwas in der Art.
My Skin Is Cold... Große Enttäuschung machte sich breit, als ich in die gleichnamige EP reinhören durfte, doch inzwischen fällt einem sogar eine Ähnlichkeit zu Pantera auf (10's), die aber wohl gewollt ist. Auf dem Album iost der Song ein wenig umstrukturiert und fällt dadruch etwas schwärzer aus, macht aber auch so richtig Spaß, da der Song doch einige Trümpfe wie Breaks aufweisen kann.
Die letzten drei Tracks bieten wieder Überraschungen, die man nach "N,D" nicht so schnell wieder erwartet hätte, auf die Spitze getrieben wird das mit dem letzten Song Den Siste getrieben, welcher sehr doomig ist.

Dann ist der Zauber allerdings schon wieder zu Ende.
Was auffällt ist, dass die Songs recht monoton und schlank gehalten sind wie auf Now Diabolical, aber wieder deutlich abwechslungsreicher sind.
Atmosphäre wird durch die drückende Produktion erzeugt, Boshaftigkeit dadurch, dass die Songs direkt das Ausdrücken.

Ich will das alles nicht mit den sehr guten Vorgängerwerken vergleichen, da das doch auf den zweiten Lauscher recht unterschiedlich ausfällt. Mir gefällt letztendlich nur der Song Last Man Standing nicht zu sehr. Dennoch müssen Satyricon aufpassen, dass sie sich jetzt in ihrem geschaffenen Genre und Klanggewand nicht selbst totlatschen.

4,5 Sterne.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften