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Lady'S Bridge von Richard HawleyAudio CD von Mute (EMI)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 3,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2007 |
Tracks:
ProduktbeschreibungLADYS BRIDGE 5 Kundenrezensionen:Auf schmalem Grat 4 von 5 PunktenEinem Top-Album (Cole's Corner) lässt Richard Hawley mit "Lady's Bridge ein etwas schwächeres folgen. Der Crooner bewegt sich ohnehin auf einem schmalen Grad zwischen Kunst und Kitsch. Mit "Valentine", oder "The Sea Calls" hat er die Grenze zum Schwulst leider knapp überschritten. Dagegen ist die Hinwendung zum etwas flotteren Rockabilly in "Serious" und "I'm looking for someone to find me" voll gelungen. Hawley's Stimme erinnert hier sogar an den großen Ricky Nelson. Hammer 5 von 5 PunktenIch kam durch einen Song im Radio auf Richard Hawley. Seitdem dudelt er immer wieder mal im Player. Er lässt die Fiftys hochleben mit glasklaren Sounds und gelungenen Arrangements. Er ist ein verdammt cooler Bruder und das macht die Musik auch so spannend. Sicher wird das kein Million-Seller, weil er mit dieser Produktion viel zu sehr aus der Masse herausfällt. Doch genau das macht diese CD interessant und hörenswert, zu einem Genuss für die Lauscherchen. Klare Empfehlung: Kaufen Vor 50 Jahren wäre dieses Album ein Millionseller gewesen... 5 von 5 PunktenSie werden die CD auflegen und glauben einen Zeitsprung zu machen. Ein Song schöner, eingängiger und genialer als der andere. Dieser Singer und Songwriter scheint sich das Beste von Sinatra, Orbison, Presley und Dino "abgeschaut" zu haben, schrieb jedoch -statt zu covern- lieber eigene Songs und drückte diesen seinen ganz eigenen Stempel auf...und das machte er auch durch seine sehr warme und ausdruckstarke Stimme zweifellos mehr wie fantastisch! Herausgekommen ist ein wunderbar melancholisches, aber auch sehr melodisches kleines Meisterwerk! Leider ist für solch charmante, brilliante und kreative Musik heute kaum noch Platz im Radio (einzig und allein in England findet er die Beachtung, die er sich verdient hat!), aber vor 40-50 Jahren wäre Hawley mit jedem seiner hier zu findenden Songs ganz sicher weltweit verdammt hoch oben in den Charts gelandet. Die Stücke sind sehr fein produziert und werden Ihnen sicherlich nicht mehr aus den Ohren gehen...(Auch sein Vorgänger Album "Coles Corner" war bereits ähnlich beeindruckend wie dieses hier und gehört anschließend auch in Ihre Sammlung!) Der Roy Orbison von Sheffield liefert klassische Pop-Perlen ab 3 von 5 PunktenRichard Hawley setzt hier seine Folge von gitarrenorentierten Alben mit klassischen Popsongs fort. Das hört sich ähnlich wie bei seinem Vorgängeralbum "Cole's Corner" elegant an und klingt sehr nach einer langsamen Version von Roddy Frame und Aztec Camera. Mit der typisch britischen Melancholie und dem kühlen und sonoren Gesang seiner vollen Baritonstimme erinnert Hawley auch an Terry Hall, den großen alten Mann des englischen Popsongs. Im Gegensatz zu den Vorgängern gibt es hier zum Teil auch weniger als 5 gleichzeitige Gitarren :-) und vor allem (was bei den von Hawley bevorzugten langsamen Tempi sehr gut kommt) auch einige schnellere Nummern. Bei denen hören wir, wie ökonomisch und straight Hawley sein elegantes Gitarrenspiel in weniger opulenten Songs einsetzen kann. Wir hören aber leider auch, dass viele der langsamen Songs mit vielen Spuren etwas schleppen und eiern. Was aber auch als besonderes Stilmittel durchgehen kann ebenso wie der immer sehr hallige Sound. Dennoch: Mit dieser wirklich schönen Baritonstimme, den abwechslungsreichen Gitarrenarrangements und seinen geradezu klassischen Melodieführungen überzeugt mich Hawley immer wieder. Besser kann zurückhaltende und elegante britische Popmusik kaum gemacht werden. Große Emotionen in großartigen Songs - ein Meisterwerk 5 von 5 PunktenRichard Hawley wurde 1967 in Sheffield/England geboren und startete von da aus auch seine musikalische Karriere als Gitarrist, Sänger, Songwriter und Produzent. In den 90er Jahren hatte Hawley anfängliche Erfolge mit der Britpop Band The Longpigs. 1997 ging er als Gittarist mit Pulp auf Tour und nahm anschließend das Album "This Is Hardcore" auf. Jarvis Cocker und sein Produzent Steve Mackey, die sich einige Demos von Hawley anhörten, bestärkten ihn darin, eine Solokarriere mit seiner eigenen Musik zu beginnen und somit veröffentlicht Hawley nun schon sein fünftes Soloalbum. Nach dem letzten Album "Coles Corner" dachte ich, das wäre nicht mehr zu toppen, aber Richard belehrt uns hier eines besseren. Es fängt an mit der herzzerreißenden Ballade "Valentine" und setzt sich fort mit "Roll River Roll", welches Elvis bei seinem 68er Comeback nicht hätte gefühlvoller singen können. Die Singleauskoppung "Tonight The Streets Are Ours" ist eine Radio taugliche Hymne. "Dark Road" ist eine der Crooner Nummern für die ihn seine Fans lieben und mit "I'm Looking For Someone To Find Me" liefert er eine 1a Rockabilly Nummer ab. Während der Aufnahmen zu seinem Album hat Richard Hawleys Vater seinen Kampf gegen den Krebs verloren und ist verstorben und irgendwie schwingt diese Emotionalität von Richard in jedem seiner Songs gefühlsschwanger mit und jagt einem einen Gänsehautschauer nach dem anderen über den Rücken. |
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Coles Corner von Richard HawleyAudio CD von Mute (EMI)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 6,91 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2005 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:6 Sterne für: The Ocean 5 von 5 PunktenDas dritte Richard Hawley Album COLES CORNER (vor LATE NIGHT FINAL und LOWEDGES gab es noch ein Mini-Album, das ich aber nicht kenne) enthält für mich einen der besten Popsongs der letzten Jahre: The Ocean. Insgesamt ist Hawley wieder eine überzeugende Produktion gelungen, vielleicht nicht ganz so geschlossen wie LATE NIGHT FINAL, meinem Lieblingsalbum von ihm, und wieder mit einem Titel (The Waters Of My Time), den ich beim Hören rauswerfe, aber doch auf hohem künstlerischen und instrumentalen Niveau. Hawleys Fundament sind die fünfziger und sechziger Jahre. Nicht dass er sich wirklich altmodisch anhört, doch die Einflüsse dieser Zeit sind bei ihm allgegenwärtig. Seine Musik ist überwiegend ruhig und emotional, vermeidet aber meistens zuviel Süße (LOWEDGES enthält für mich zwei zu süße Songs: Darlin` und The Nights Are Made For Us). Hawley kann seine Melancholie in große und schöne Musik verwandeln. Mit seiner wundervollen Baritonstimme, die er nie prätentiös einsetzt, ist er für mich einer der interessantesten Musiker unserer Zeit. Warme Ambient-Music ohne Synthi - Song und Sound 3 von 5 PunktenRichard Hawley hat den selben Vertrieb wie beispielsweise Depeche Mode und Yazoo, nämlich das renommierte Label Mute Records. Das zeigt schon ganz gut die Richtung: Dies ist eine Sammlung von Songs, die von den Texten wie Miniaturen kommen. Kleine Beobachtungen, kleine Gefühle, kurze Statements. Die Musik ist der reine Sound. Richard Hawley ist ein Gitarrist und Soundtüftler vor dem Herren. So eine Wand von geloopten, gesampelten, getüftelten, geklöppelten Gitarren und anderen Saiteninstrumenten habe ich noch nicht vorher gehört. Er singt mit warmer Stimme in einer absolut perfekten Produktion. Ein Klangerlebnis, aber für meinen Geschmack etwas zu gleichförmig langsam bedächtig - eben für Winterabende und nix für den Sommer. Das rauhe Meer 5 von 5 PunktenWer wie ich direkt am Meerdeich groß wurde weiß, wie Sonnenuntergänge an der See sein können und welche Wirkung sie auf dich haben. Sie sind unbeschreiblich schön. Intensiv, einmalig, dramatisch. Und manchmal so deprimierend wie ein Bild von Caspar David Friedrich. So ist Richard Hawleys THE OCEAN. Der Rest seines Albums auch. Ich habe ihn auf seiner website gefragt, wann er für Konzerte nach Deutschland kommt. "Maybe this autumn", schrieb er sinngemäß. Ich warte und kann es kaum erwarten. Ich weiss, dass es ein besonderer Abend wird. Und prüfe weiter erwartungsvoll die einschlägigen Konzertseiten... Die CD ist ganz nett , das Titellied aber ist unglaublich! 4 von 5 PunktenNeulich lief der Titel "Coles Corner" bei mir im Autoradio und wir hielten wirklich alle inne - definitiv eines der schönsten Lieder, die man sich bei Nacht vorstellen kann - sehnsuchtsvoll, wehmütig, aber keineswegs kitschig. Ich habe beim Radiosender nachgefragt und mir die CD geholt. Insgesamt ist es sehr angenehme handgemachte Musik mit einer teilweise liebenswürdig altmodische Grundstimmung, die an alte Helden der Musikgeschichte erinnert. Der Titelsong bekommt 6 Sterne und ist derzeit mein absoluter "Hit". Loneliness Hangs In The Air 4 von 5 PunktenIch weiß nicht, was ich erwartet hatte vom Pulp-Gitarristen Richard Hawley, aber das nicht: ein mondänes Album zwischen getragener Orchestermusik und Country, eine eigenwillige Mischung aus Frank Sinatra, Elvis Presley, Johnny Cash und Morrissey. Doch gerade das macht Platten so reizvoll: das Unerwartete. Dies ist der Soundtrack für eine endlose nächtliche Autofahrt durch Berlin oder Hamburg, ist der Soundtrack für den ersten Abend zu zweit. Und tatsächlich: Coles Corner war ein beliebter Treffpunkt in Sheffield, an dem sich Liebespaare verabredeten. In den 60ern wurde ein Neubau an seine Stelle geklotzt, doch die Erinnerung daran blieb vielen Sheffieldern (einiges davon ist im Booklet abgedruckt). Und genau so klingt die CD: in den 60ern stehengeblieben, wartet Hawley noch immer vergeblich bei Coles Corner auf sein Mädchen: "I'm going downtown where there's people / The loneliness hangs in the air. / With no-one there real waiting for me, / No smile, no flower nowhere." Spielen kann er (ziemlich viele Instrumente sogar), und singen kann er, und produziert wurde seine Stimme passend antiquiert mit leichtem Hall. Fazit: Die CD ist eine Empfehlung, auch wenn Hawley bei den letzten beiden Titeln leider die Luft ausgeht. |
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Late Night Final von Richard HawleyAudio CD von V2 Records (Universal)Angebote ab EUR 13,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2006 |
Tracks:
Eine Kundenrezension:Der Songwriter für stille Stunden 4 von 5 PunktenRichard Hawley ist ein britischer Gitarrist, auf den ich über seinen Zweitling Cole's Corner gestoßen bin. Er produziert hier durchgängig ruhige, stark der klassischen Songstruktur verhaftete Stücke, die sich durch einen sehr warmen, extrem gitarrenlastigen und geräuschhaften Sound sowie die heisere nuschelnde Stimme des Künstlers auszeichnen. Mir gefallen einfach die Sounds, da werden Hawaigitarre und verfremdete Jazzbesen durch die Echokammer genudelt, singen Megafone mit klassischen Acoustikgitarren um die Wette und immer hört es sich an wie Daniel Lanois, als der noch richtige Songs gemacht hat. Feine Stücke, interessante Sounds, auch ganz gute Texte und immer gut für den Hintergrund. Nur wegen des etwas zurückhaltenden Gesamtkonzepts gibt es keine vollen 5 Punkte, der Mann könnte mehr! |
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Richard Hawley von Richard HawleyAudio CD von Import (Megaphon Importservice)Preis bei Amazon: EUR 26,99, Angebote ab EUR 12,21 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2008 |
Eine Kundenrezension:Mini-Album! 4 von 5 PunktenAls Richard-Hawley-Fan hab ich mir nun also das Mini-Album geleistet. Es enthält 7 sehr schöne kleine Songs - und im Gegensatz zum brandneuen Album LADYS BRIDGE sprang der Funke bei mir sofort über. Für mich ist der frühe Richard Hawley innovativer, er setzt Gesang und Instrumentation sparsamer ein, die Musik bekommt mehr Raum, die Melodien sind klarer, er wirkt moderner und intimer. Dem Mini-Album (22 Min. und 31 Sek.) gäbe ich ohne zu zögern 5 Sterne, wenn es nicht zum Preis eines ganzen Albums verkauft würde. Ein Stern Abzug deswegen. Allen Richard-Hawley-Fans kann ich die Musik des Mini-Albums sehr empfehlen. |
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Lowedges von Richard HawleyAudio CD von Setanta (EFA)Preis bei Amazon: EUR 8,50, Angebote ab EUR 7,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2003 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionLowedges ist Richard Hawleys drittes Album. Für keines der vorherigen musste man im Plattenladen Schlange stehen, doch so ziemlich jeder, der sich in den letzten zehn Jahren etwas mit britischer Popmusik beschäftigt hat, dürfte Richard Hawley schon gehört haben. Als Studiogitarrist für Pulp, Robbie Williams, Beth Orton und andere genießt Hawley sogar eine Radiopräsenz, für die andere Singer/Songwriter alles geben würden. Allerdings ist es bestimmt nicht einfach, mit dem Paradox fertig zu werden, dass die unter eigenem Namen erschienenen Werke zwar mit Abstand Hawleys beste sind, aber auch die am wenigsten bekannten. Mit Lowedges bleibt Hawley dem Schema treu, das schon seine bisherigen zwei Soloalben gemeinsam hatten: getragene, melodiöse Balladen, in denen die Akustikgitarre dominiert; gesungen werden sie mit einer kehligen, aber weichen Stimme irgendwo zwischen Edwyn Collins und Neil Hannon von Divine Comedy. Wie Leonard Cohen und Lee Hazlewood schwelgt auch Hawley in Melancholie. In Songs wie "On the Ledge" und "You Don't Miss Your Water (Till Your River Runs Dry)" wird Seelenpein genussvoll ausgelebt. --Andrew Mueller 2 Kundenrezensionen:Noch zu entdecken: Großartiger Singer-Songwriter aus England 5 von 5 PunktenRichard Fawley ist im Moment der Aufwärmer für Nancy Sinatra auf ihrer Deutschlandtour. Ich habe die beiden in Hamburg gesehen, und ich kann nur sagen: Super! Fawley singt ähnlich eindrücklich wie Curt Wagner von Lampchop und macht genauso ruhige Musik. Er ist ein erstklassiger Gitarrist, was er später mit Nancy zusammen unter Beweis gestellt hat, als er die beiden Jarvis-Cocker-Stücke von Nancys aktueller CD mit ihrer Band zusammen gespielt hat. Unbedingt mal anhören, lohnt sich auf jeden Fall!!! Einfach schön! 4 von 5 PunktenVielleicht nicht ganz so überzeugend wie das Vorgängeralbum "Late Night Final", auf jeden Fall aber ein Lichtblick in Zeiten inszenierter "DSDS"-Hysterie. Interessant sind hier die - im Gegensatz zum eher spartanisch aufgenommenen "Late Night Final" - teilweise bombastischen Arrangements à la Phil Spector, wie z.B. bei "Run For Me" oder "Oh My Love". Für Ästheten: nicht vom Cover (Biker im Gegenlicht) in die Irre führen lassen! |
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Lady's Bridge (CD + DVD) von Richard HawleyAudio CD von Mute (EMI)Preis bei Amazon: EUR 21,13, Angebote ab EUR 11,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2007 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Auf schmalem Grat 4 von 5 PunktenEinem Top-Album (Cole's Corner) lässt Richard Hawley mit "Lady's Bridge ein etwas schwächeres folgen. Der Crooner bewegt sich ohnehin auf einem schmalen Grad zwischen Kunst und Kitsch. Mit "Valentine", oder "The Sea Calls" hat er die Grenze zum Schwulst leider knapp überschritten. Dagegen ist die Hinwendung zum etwas flotteren Rockabilly in "Serious" und "I'm looking for someone to find me" voll gelungen. Hawley's Stimme erinnert hier sogar an den großen Ricky Nelson. Hammer 5 von 5 PunktenIch kam durch einen Song im Radio auf Richard Hawley. Seitdem dudelt er immer wieder mal im Player. Er lässt die Fiftys hochleben mit glasklaren Sounds und gelungenen Arrangements. Er ist ein verdammt cooler Bruder und das macht die Musik auch so spannend. Sicher wird das kein Million-Seller, weil er mit dieser Produktion viel zu sehr aus der Masse herausfällt. Doch genau das macht diese CD interessant und hörenswert, zu einem Genuss für die Lauscherchen. Klare Empfehlung: Kaufen Vor 50 Jahren wäre dieses Album ein Millionseller gewesen... 5 von 5 PunktenSie werden die CD auflegen und glauben einen Zeitsprung zu machen. Ein Song schöner, eingängiger und genialer als der andere. Dieser Singer und Songwriter scheint sich das Beste von Sinatra, Orbison, Presley und Dino "abgeschaut" zu haben, schrieb jedoch -statt zu covern- lieber eigene Songs und drückte diesen seinen ganz eigenen Stempel auf...und das machte er auch durch seine sehr warme und ausdruckstarke Stimme zweifellos mehr wie fantastisch! Herausgekommen ist ein wunderbar melancholisches, aber auch sehr melodisches kleines Meisterwerk! Leider ist für solch charmante, brilliante und kreative Musik heute kaum noch Platz im Radio (einzig und allein in England findet er die Beachtung, die er sich verdient hat!), aber vor 40-50 Jahren wäre Hawley mit jedem seiner hier zu findenden Songs ganz sicher weltweit verdammt hoch oben in den Charts gelandet. Die Stücke sind sehr fein produziert und werden Ihnen sicherlich nicht mehr aus den Ohren gehen...(Auch sein Vorgänger Album "Coles Corner" war bereits ähnlich beeindruckend wie dieses hier und gehört anschließend auch in Ihre Sammlung!) Der Roy Orbison von Sheffield liefert klassische Pop-Perlen ab 3 von 5 PunktenRichard Hawley setzt hier seine Folge von gitarrenorentierten Alben mit klassischen Popsongs fort. Das hört sich ähnlich wie bei seinem Vorgängeralbum "Cole's Corner" elegant an und klingt sehr nach einer langsamen Version von Roddy Frame und Aztec Camera. Mit der typisch britischen Melancholie und dem kühlen und sonoren Gesang seiner vollen Baritonstimme erinnert Hawley auch an Terry Hall, den großen alten Mann des englischen Popsongs. Im Gegensatz zu den Vorgängern gibt es hier zum Teil auch weniger als 5 gleichzeitige Gitarren :-) und vor allem (was bei den von Hawley bevorzugten langsamen Tempi sehr gut kommt) auch einige schnellere Nummern. Bei denen hören wir, wie ökonomisch und straight Hawley sein elegantes Gitarrenspiel in weniger opulenten Songs einsetzen kann. Wir hören aber leider auch, dass viele der langsamen Songs mit vielen Spuren etwas schleppen und eiern. Was aber auch als besonderes Stilmittel durchgehen kann ebenso wie der immer sehr hallige Sound. Dennoch: Mit dieser wirklich schönen Baritonstimme, den abwechslungsreichen Gitarrenarrangements und seinen geradezu klassischen Melodieführungen überzeugt mich Hawley immer wieder. Besser kann zurückhaltende und elegante britische Popmusik kaum gemacht werden. Große Emotionen in großartigen Songs - ein Meisterwerk 5 von 5 PunktenRichard Hawley wurde 1967 in Sheffield/England geboren und startete von da aus auch seine musikalische Karriere als Gitarrist, Sänger, Songwriter und Produzent. In den 90er Jahren hatte Hawley anfängliche Erfolge mit der Britpop Band The Longpigs. 1997 ging er als Gittarist mit Pulp auf Tour und nahm anschließend das Album "This Is Hardcore" auf. Jarvis Cocker und sein Produzent Steve Mackey, die sich einige Demos von Hawley anhörten, bestärkten ihn darin, eine Solokarriere mit seiner eigenen Musik zu beginnen und somit veröffentlicht Hawley nun schon sein fünftes Soloalbum. Nach dem letzten Album "Coles Corner" dachte ich, das wäre nicht mehr zu toppen, aber Richard belehrt uns hier eines besseren. Es fängt an mit der herzzerreißenden Ballade "Valentine" und setzt sich fort mit "Roll River Roll", welches Elvis bei seinem 68er Comeback nicht hätte gefühlvoller singen können. Die Singleauskoppung "Tonight The Streets Are Ours" ist eine Radio taugliche Hymne. "Dark Road" ist eine der Crooner Nummern für die ihn seine Fans lieben und mit "I'm Looking For Someone To Find Me" liefert er eine 1a Rockabilly Nummer ab. Während der Aufnahmen zu seinem Album hat Richard Hawleys Vater seinen Kampf gegen den Krebs verloren und ist verstorben und irgendwie schwingt diese Emotionalität von Richard in jedem seiner Songs gefühlsschwanger mit und jagt einem einen Gänsehautschauer nach dem anderen über den Rücken. |
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Coles Corner [Vinyl LP] von Richard HawleySchallplatte von Mute (EMI)Preis bei Amazon: EUR 35,12, Angebote ab EUR 29,70 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2005 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
5 Kundenrezensionen:6 Sterne für: The Ocean 5 von 5 PunktenDas dritte Richard Hawley Album COLES CORNER (vor LATE NIGHT FINAL und LOWEDGES gab es noch ein Mini-Album, das ich aber nicht kenne) enthält für mich einen der besten Popsongs der letzten Jahre: The Ocean. Insgesamt ist Hawley wieder eine überzeugende Produktion gelungen, vielleicht nicht ganz so geschlossen wie LATE NIGHT FINAL, meinem Lieblingsalbum von ihm, und wieder mit einem Titel (The Waters Of My Time), den ich beim Hören rauswerfe, aber doch auf hohem künstlerischen und instrumentalen Niveau. Hawleys Fundament sind die fünfziger und sechziger Jahre. Nicht dass er sich wirklich altmodisch anhört, doch die Einflüsse dieser Zeit sind bei ihm allgegenwärtig. Seine Musik ist überwiegend ruhig und emotional, vermeidet aber meistens zuviel Süße (LOWEDGES enthält für mich zwei zu süße Songs: Darlin` und The Nights Are Made For Us). Hawley kann seine Melancholie in große und schöne Musik verwandeln. Mit seiner wundervollen Baritonstimme, die er nie prätentiös einsetzt, ist er für mich einer der interessantesten Musiker unserer Zeit. Warme Ambient-Music ohne Synthi - Song und Sound 3 von 5 PunktenRichard Hawley hat den selben Vertrieb wie beispielsweise Depeche Mode und Yazoo, nämlich das renommierte Label Mute Records. Das zeigt schon ganz gut die Richtung: Dies ist eine Sammlung von Songs, die von den Texten wie Miniaturen kommen. Kleine Beobachtungen, kleine Gefühle, kurze Statements. Die Musik ist der reine Sound. Richard Hawley ist ein Gitarrist und Soundtüftler vor dem Herren. So eine Wand von geloopten, gesampelten, getüftelten, geklöppelten Gitarren und anderen Saiteninstrumenten habe ich noch nicht vorher gehört. Er singt mit warmer Stimme in einer absolut perfekten Produktion. Ein Klangerlebnis, aber für meinen Geschmack etwas zu gleichförmig langsam bedächtig - eben für Winterabende und nix für den Sommer. Das rauhe Meer 5 von 5 PunktenWer wie ich direkt am Meerdeich groß wurde weiß, wie Sonnenuntergänge an der See sein können und welche Wirkung sie auf dich haben. Sie sind unbeschreiblich schön. Intensiv, einmalig, dramatisch. Und manchmal so deprimierend wie ein Bild von Caspar David Friedrich. So ist Richard Hawleys THE OCEAN. Der Rest seines Albums auch. Ich habe ihn auf seiner website gefragt, wann er für Konzerte nach Deutschland kommt. "Maybe this autumn", schrieb er sinngemäß. Ich warte und kann es kaum erwarten. Ich weiss, dass es ein besonderer Abend wird. Und prüfe weiter erwartungsvoll die einschlägigen Konzertseiten... Die CD ist ganz nett , das Titellied aber ist unglaublich! 4 von 5 PunktenNeulich lief der Titel "Coles Corner" bei mir im Autoradio und wir hielten wirklich alle inne - definitiv eines der schönsten Lieder, die man sich bei Nacht vorstellen kann - sehnsuchtsvoll, wehmütig, aber keineswegs kitschig. Ich habe beim Radiosender nachgefragt und mir die CD geholt. Insgesamt ist es sehr angenehme handgemachte Musik mit einer teilweise liebenswürdig altmodische Grundstimmung, die an alte Helden der Musikgeschichte erinnert. Der Titelsong bekommt 6 Sterne und ist derzeit mein absoluter "Hit". Loneliness Hangs In The Air 4 von 5 PunktenIch weiß nicht, was ich erwartet hatte vom Pulp-Gitarristen Richard Hawley, aber das nicht: ein mondänes Album zwischen getragener Orchestermusik und Country, eine eigenwillige Mischung aus Frank Sinatra, Elvis Presley, Johnny Cash und Morrissey. Doch gerade das macht Platten so reizvoll: das Unerwartete. Dies ist der Soundtrack für eine endlose nächtliche Autofahrt durch Berlin oder Hamburg, ist der Soundtrack für den ersten Abend zu zweit. Und tatsächlich: Coles Corner war ein beliebter Treffpunkt in Sheffield, an dem sich Liebespaare verabredeten. In den 60ern wurde ein Neubau an seine Stelle geklotzt, doch die Erinnerung daran blieb vielen Sheffieldern (einiges davon ist im Booklet abgedruckt). Und genau so klingt die CD: in den 60ern stehengeblieben, wartet Hawley noch immer vergeblich bei Coles Corner auf sein Mädchen: "I'm going downtown where there's people / The loneliness hangs in the air. / With no-one there real waiting for me, / No smile, no flower nowhere." Spielen kann er (ziemlich viele Instrumente sogar), und singen kann er, und produziert wurde seine Stimme passend antiquiert mit leichtem Hall. Fazit: Die CD ist eine Empfehlung, auch wenn Hawley bei den letzten beiden Titeln leider die Luft ausgeht. |
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Late Night Final von Richard (Pulp) HawleyAudio CD von Setanta (EFA)Preis bei Amazon: EUR 9,02 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2001 |
Tracks:
2 Kundenrezensionen:Atemberaubend... 5 von 5 PunktenEine berückend schöne Melodie nach der anderen! Ja, das gibt es noch! Was Richard Hawley, auch als Gitarrist bei PULP aktiv, hier abliefert, erinnert entfernt an vergangene Großtaten eines Lee Hazlewood oder der Walker Brothers. Schon die Betrachtung der Cover-Fotos lässt nostalgische Gefühle aufkommen. Der erste Track "Something Is..." entführt einen dann unmittelbar in eine andere Welt, aus der man erst nach dem wunderschönen Instrumentalstück "The Light At The End Of The Tunnel" wieder entlassen wird. 5 Sterne sind nicht genug 5 von 5 Punktendie für mich mit Abstand beste Platte des Jahres, leider Gottes aber auch die am Wenigsten Beachtete. Eine melancholische, sentimentale, im besten Sinne traditionelle Songwriterplatte, die an Klasse und Schönheit nicht zu übertreffen ist. Jeder aus meinem Freundeskreis, dem ich diese Platte mittlerweile vorgespielt hat, hat sie sich selber gekauft. Wer Zweifel hat, hört hier bei Amazon kurz in die Songs rein. |
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Lady'S Bridge [Vinyl LP] von Richard HawleySchallplatte von Mute (EMI)Preis bei Amazon: EUR 22,99, Angebote ab EUR 14,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2007 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungLADDY S BRIDGE 5 Kundenrezensionen:Auf schmalem Grat 4 von 5 PunktenEinem Top-Album (Cole's Corner) lässt Richard Hawley mit "Lady's Bridge ein etwas schwächeres folgen. Der Crooner bewegt sich ohnehin auf einem schmalen Grad zwischen Kunst und Kitsch. Mit "Valentine", oder "The Sea Calls" hat er die Grenze zum Schwulst leider knapp überschritten. Dagegen ist die Hinwendung zum etwas flotteren Rockabilly in "Serious" und "I'm looking for someone to find me" voll gelungen. Hawley's Stimme erinnert hier sogar an den großen Ricky Nelson. Hammer 5 von 5 PunktenIch kam durch einen Song im Radio auf Richard Hawley. Seitdem dudelt er immer wieder mal im Player. Er lässt die Fiftys hochleben mit glasklaren Sounds und gelungenen Arrangements. Er ist ein verdammt cooler Bruder und das macht die Musik auch so spannend. Sicher wird das kein Million-Seller, weil er mit dieser Produktion viel zu sehr aus der Masse herausfällt. Doch genau das macht diese CD interessant und hörenswert, zu einem Genuss für die Lauscherchen. Klare Empfehlung: Kaufen Vor 50 Jahren wäre dieses Album ein Millionseller gewesen... 5 von 5 PunktenSie werden die CD auflegen und glauben einen Zeitsprung zu machen. Ein Song schöner, eingängiger und genialer als der andere. Dieser Singer und Songwriter scheint sich das Beste von Sinatra, Orbison, Presley und Dino "abgeschaut" zu haben, schrieb jedoch -statt zu covern- lieber eigene Songs und drückte diesen seinen ganz eigenen Stempel auf...und das machte er auch durch seine sehr warme und ausdruckstarke Stimme zweifellos mehr wie fantastisch! Herausgekommen ist ein wunderbar melancholisches, aber auch sehr melodisches kleines Meisterwerk! Leider ist für solch charmante, brilliante und kreative Musik heute kaum noch Platz im Radio (einzig und allein in England findet er die Beachtung, die er sich verdient hat!), aber vor 40-50 Jahren wäre Hawley mit jedem seiner hier zu findenden Songs ganz sicher weltweit verdammt hoch oben in den Charts gelandet. Die Stücke sind sehr fein produziert und werden Ihnen sicherlich nicht mehr aus den Ohren gehen...(Auch sein Vorgänger Album "Coles Corner" war bereits ähnlich beeindruckend wie dieses hier und gehört anschließend auch in Ihre Sammlung!) Der Roy Orbison von Sheffield liefert klassische Pop-Perlen ab 3 von 5 PunktenRichard Hawley setzt hier seine Folge von gitarrenorentierten Alben mit klassischen Popsongs fort. Das hört sich ähnlich wie bei seinem Vorgängeralbum "Cole's Corner" elegant an und klingt sehr nach einer langsamen Version von Roddy Frame und Aztec Camera. Mit der typisch britischen Melancholie und dem kühlen und sonoren Gesang seiner vollen Baritonstimme erinnert Hawley auch an Terry Hall, den großen alten Mann des englischen Popsongs. Im Gegensatz zu den Vorgängern gibt es hier zum Teil auch weniger als 5 gleichzeitige Gitarren :-) und vor allem (was bei den von Hawley bevorzugten langsamen Tempi sehr gut kommt) auch einige schnellere Nummern. Bei denen hören wir, wie ökonomisch und straight Hawley sein elegantes Gitarrenspiel in weniger opulenten Songs einsetzen kann. Wir hören aber leider auch, dass viele der langsamen Songs mit vielen Spuren etwas schleppen und eiern. Was aber auch als besonderes Stilmittel durchgehen kann ebenso wie der immer sehr hallige Sound. Dennoch: Mit dieser wirklich schönen Baritonstimme, den abwechslungsreichen Gitarrenarrangements und seinen geradezu klassischen Melodieführungen überzeugt mich Hawley immer wieder. Besser kann zurückhaltende und elegante britische Popmusik kaum gemacht werden. Große Emotionen in großartigen Songs - ein Meisterwerk 5 von 5 PunktenRichard Hawley wurde 1967 in Sheffield/England geboren und startete von da aus auch seine musikalische Karriere als Gitarrist, Sänger, Songwriter und Produzent. In den 90er Jahren hatte Hawley anfängliche Erfolge mit der Britpop Band The Longpigs. 1997 ging er als Gittarist mit Pulp auf Tour und nahm anschließend das Album "This Is Hardcore" auf. Jarvis Cocker und sein Produzent Steve Mackey, die sich einige Demos von Hawley anhörten, bestärkten ihn darin, eine Solokarriere mit seiner eigenen Musik zu beginnen und somit veröffentlicht Hawley nun schon sein fünftes Soloalbum. Nach dem letzten Album "Coles Corner" dachte ich, das wäre nicht mehr zu toppen, aber Richard belehrt uns hier eines besseren. Es fängt an mit der herzzerreißenden Ballade "Valentine" und setzt sich fort mit "Roll River Roll", welches Elvis bei seinem 68er Comeback nicht hätte gefühlvoller singen können. Die Singleauskoppung "Tonight The Streets Are Ours" ist eine Radio taugliche Hymne. "Dark Road" ist eine der Crooner Nummern für die ihn seine Fans lieben und mit "I'm Looking For Someone To Find Me" liefert er eine 1a Rockabilly Nummer ab. Während der Aufnahmen zu seinem Album hat Richard Hawleys Vater seinen Kampf gegen den Krebs verloren und ist verstorben und irgendwie schwingt diese Emotionalität von Richard in jedem seiner Songs gefühlsschwanger mit und jagt einem einen Gänsehautschauer nach dem anderen über den Rücken. |
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Valentine von Richard HawleyAudio CD von Import (Megaphon Importservice)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 3,47 Erscheinungsdatum: Juni 2008 |
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