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Produkt-Bild: Heavy Metal Payback

Heavy Metal Payback von Bushido

Audio CD von Ersguterjunge (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 13,94

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Heavy Metal Payback

Tracks:

Disk 1
  • Gangsta
  • Hunde, die bellen, beißen nicht
  • Paragraph 117
  • Die Träne fällt feat. Nyze
  • Flug LH3516
  • Merk dir eins
  • 4, 3, 2, 1 Vielen Dank Aggro Berlin
  • Ching Ching
  • Heavy Metal feat. Kay One
  • Ich hoffe es geht dir gut feat. Bizzy Montana
  • Bonnie und Clyde feat. Cassandra Steen
  • Jenny
  • Hai Life
  • Es kommt wie es kommt
  • Für immer jung feat. Karel Gott
  • Rolling Stone
  • Boomerang
  • Mann im Spiegel
  • Outro
Disk 2
  • Apres Ski
  • So Ghetto
  • Kennst du die Stars feat. Oliver Pocher
  • Hass feat. Chakuza
  • Fotoshooting Heavy Metal Payback
  • Making of Ching Ching
  • Ching Ching Video

5 Kundenrezensionen:

Nervig
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Als ich mir den ersten Track anhörte, drückte ich direkt weiter und weiter und weiter.. Bushidos Ghetto und Knastgelaber ist einfach nurnoch grausam. Wie schon erwähnt wurde, ist "Fürimmer jung" mit Karell Gott das einzigste Highlight. Ich hatte mir wenigstens was positives von dem feat. mit Cassandra Steen erhofft, aber wurde auch enttäuscht.
Naja ich habe mich in der Vergangenheit nicht als "Bushido Fan" getauft und werde es in der Zukunft auch nichtmehr tun. Habe rein Interessehalber mal in das Album reingehört und es war für mich der endgültige Beweis dass Bushido nicht die Art Rapper ist, die ich bevorzuge.
Ein neues Level
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ganz klar, Bushido hat es mal wieder geschafft mich zu beeindrucken. Was EGJ hier abgeliefert hat is ein Machwerk welches seines gleichen sucht. Top Produktion! Man merkt dem Album deutlich an wieviel Mühe in das Album gesteckt wurde, die Beats, die mit Orchester eingespielt wurden sind, sind eine garantie für minutenlange Gänsehaut....
Auch textlich hat sich bushido verbessert seine Technik scheint viel besser als auf 7. Besondere Highlights auf dem Album:
Die Träne fällt feat. nyze;
Ich hoffe es geht dir gut feat. Bizzy Montana (Bizzy wie immer überagend)
Jenny; hier besonders mal darauf achten, das es keinen beat gibt, was hier durchaus passt.

Hailife; Hammertrack mehr kann man dazu nicht sagen.
Für immer jung feat. Karel Gott sicher einer der Kaufgründe für HMP, K.Gott und Bushido harmonieren perfekt. (2. Single ! 28.11.08)

4,3,2,1 Danke Aggro Berlin ; Hier wird abgerechnet, und zwar so richtig.

Flug LH... , mitreisender text und genialer beat.

Besonders ergreifend fand ich das Outro..., Danke Bushido!, wie geil käme das outro live auf einem Konzert.

Fazit: Bushidos neuestes Album ist für jeden Fan ohnehin schon ein Pflichtkauf, und an jeden der bisher noch kein Fan ist.., kauft euch das Album und ihr werdert zum Fan.
(hatte jetzt keine zeit für eine ausführliche Rezession)
Ich bedanke mich für das Album.
Ein Stern ist zu viel
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich habe dieses Album gekauft, weil ich eine Menge Erwartungen darin gesteckt hatte. Das, was ich zu hören bekam, ist musikalisch vergleichbar mit Rasenmähersound. Das ist nichts. Ein Album mit hohlen, unreifen Texten. Bushido ist 30 und bringt ein Album raus, was die verwöhnte Jugend von Heute anspricht. Hat er denn seine älteren Fans vergessen?
Jedenfalls sollte er sich mal hinsetzen und daran denken, seine Texte selber zu schreiben. Kay taugt einfach nicht mehr, wie man hört. Früher, als er noch selbst an die Sache rangegangen ist, klang es alles wunderbar. Nun...heute lässt sich der Herr Bushido seine Reime schreiben und macht Geld ohne Ende. Das ist alles andere als respektabel und diese eine Stern ist wirklich zu viel. Ein Viertel Sternchen wäre ok.

Gruß an congo :)
Eines seiner besten Alben!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
bushido hat sich diesmnal richtig viel mühe gegeben. und mit den live eingespielten orchester beats was neues ausprobiert und es sind super lieder dabei rausgekommen.

von sehr persönlichen tracks, über gute story telling lieder, bishin zu den gewohnt harten kompromisslosen tracks die man von bushido von früher her kennt ist alles dabei.

für mich eines der besten alben, nachdem ich von den letzten 2 eher bisschen enttäuscht war. die texte haben in vielen liedern eine gute aussage, teilweise auch sehr emotionale texte hat er geschrieben, und das gefällt mir besonders :)

weiter so bushido
Ein absoluter Wahnsinn!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das beste Album dass ich mir in letzter Zeit gekauft habe! Die Beats sind wunderbar und vor allem das live Orchester haut einen richtig um!
Aber am meisten Lob geht an die Texte! Bushido hat sich wirklich selbst übertroffen! Er schreibt viel persönliches und man kann sich gut mit seinen Texten identifizieren! Vom Liebeslied bis hin zum harten Track - das Album bietet alles! Einfach ein Traum!
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Produkt-Bild: Arbeit Nervt

Arbeit Nervt von Deichkind

Audio CD von Vertigo Be (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 12,55

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Arbeit Nervt

Tracks:

  • Hört Ihr die Signale
  • Dicker Bauch
  • Arbeit Nervt
  • Ich und mein Computer
  • 23 Dohlen
  • Luftbahn
  • Metro
  • Klötersound – Skit
  • Gut dabei
  • Im Raucherzimmer – Skit
  • Travelpussy
  • Hoverkraft
  • Komm rüber
  • Urlaub vom Urlaub

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mit ihrem letzten Album, Aufstand im Schlaraffenland (2006), setzten Deichkind ein unüberhörbares musikalisches Ausrufezeichen. Keine andere Band in Deutschland vermischt seit Jahren auf ähnlich innovative Weise Elektronik-, Rock-, HipHop- und Pop-Elemente mit zum Teil bewusst absurden, zum Teil schlicht genialen Texten. Deichkind bewegen sich auch auf Arbeit Nervt ganz auf der Höhe der aktuellen sozialen und politischen Diskurse und lassen in den 14 Songs einmal mehr mächtig Dampf ab und schrecken auch vor bewussten Provokationen, siehe Nummern wie den Opener "Hört ihr die Signale" oder die unwiderstehlich groovenden Single "Arbeit Nervt", nicht zurück. Auch zum alltäglichen Wahnsinn der digitalisierten Welt haben die vier Herren, aktuell verstärkt durch Ferris MC, durchaus gehaltvolles und gewohnt humorvolles beizusteuern wie beim Song "Ich und mein Computer". Deichkind weigern sich auch 2008 erfolgreich erwachsen zu werden und lassen folglich keine Gelegenheit aus, ihre Zuhörer nachhaltig zu verwirren. In der Nonsenskategorie ganz vorne mit dabei sind Titel wie "23 Dohlen", "Travelpussy" und das mit harten Elektro-Sounds der französischen Ed-Banger-Schule angereicherte "Metro". Doch auch eingängige, beschwingt dahingleitende Pop-Nummern wie "Luftbahn" verschmäht man im Deichkind-Lager 2008 nicht. Allerdings nur, um kurz darauf beim Stück "Gut dabei" das musikalische Erbe von Gary Glitter ohne jede Gnade gegen die Wand zu fahren. - Norbert Schiegl
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5 Kundenrezensionen:

Klingt nach viel Geld.
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Als ich "Luftbahn" gehört habe, konnte ich meinen Ohren nicht trauen. Dieser Sound hat mich mehr an "Ich und Ich" erinnert, ich war schockiert.

Jetzt hat zwar der Schock nachgelassen aber Enttäuschung macht sich breit. Die Melodie ist fantasielos, hört sich an wie jeder andere Chart-Erfolg.
Auch "Urlaub vom Urlaub" hört sich verdächtig nach Chart-Erfolg an.
Sie klingen wie Musterschüler. HÖRT SICH AN ALS WOLLEN DIE VIEL GELD MACHEN. Ich meine gegen Geld machen ist wohl nichts einzuwenden von irgendwas will man ja leben und man möchte ja auch einen gewissen Lebensstandard haben, aber das klingt als würden sie sich fürs Geld prostituieren.

Ich will Musik, die kreativ ist, die KUNST ist und nicht sowas.
Ich will Musik die wie ein Action-Painting ist.
Ich will Surrealismus und NICHT konventionelle Nummer Sicher Lieder.
Das letzte Album war losgelöst und erfrischend.

Hoffnung geben mir "Ich und mein Computer", "Travellpussy" und "Dicker Bauch".

Erstaunt war ich auch, dass dieses Album auch mehr gerappt wird, man erkennt zumindest ein Rap Skelett in so manchem Track (Gut dabei, Komm rüber)

So allgemein kann man aber sagen, dass sie in jeder Richtung, die in diesem Album anklingt irgenwie ins Mainstream abdriftet. Sogar was Elektro betrifft, wie man gut in "Hovercraft" raushören kann.

"Hört die Signale" hat mich auch nicht unbedingt überzeugt. Ich finde es ja schön wenn man Elemente aus anderen Bereichen (klingt ein wenig nach Trance und so...) ein wenig umfunktioniert aber mir gefällt die Umsetzung nicht.

Keine Ahnung wieso das Album so komisch klingt. Vielleicht liegt es an Ferris oder weil Buddy weg ist.

Aber die Cocktailkirsche auf dem Dessertalptraum ist auf jeden Fall "Luftbahn". Allein der Text für sich klingt kitschig, wie so ein Song für eine neue Kinder-Manga-Serie in der ein Sailor-Moon-Verschnitt einen Mondstein sucht. Sowas würde zumindest gut passen.

Ich denke dieses Album wird vielen gefallen, auch denen die bis jetzt nicht besonders viel mit Deichkind zu hören hatten. Ich bin schon gespannt welche Singles ausgekoppelt werden und wie die Masse darauf reagiert. Man wird sehen, es wird sich zeigen.

Man kann aus Müll grandiose Kunst machen, aber hier bleibt leider teilweise Müll einfach (Pop-)Müll.
Die etwas andere Arbeiterbewegung...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es scheint, als hätten sich Deichind in "Nur [..] fünf Minuten" neu erfunden, was Musik und Aussage betrifft. Was auf der ersten Hip Hop orientierten LP noch direkt durch Texte gesagt wurde, wird spätestens jetzt nur noch in Sprache angedeutet.
Das neue Album knüpft direkt an "Aufstand im Schlaraffenland" an- hier war der Überdruss einer verfetteten Gesellschaft herauszuhören, die den Bezug zu Leben und Realität verloren hat und sich nun in der Sprache wehrt, die ihr beigebracht wurde- Spaß, Exzess, Prestige.
Eine mehr als gelungene Mischung aus subtiler Kritik und guter Unterhaltung spiegelt sich auch im neuen Langspieler. Musikalisch sehr satte Beats treiben den Hörer noch etwas mehr an, als im Schlaraffenland und zwingen einen förmlich das zu tun, was nötig wird, wenn arbeit nervt, nämlich Party.
Doch in welche andere Richtung "die Signale" gehen ist ebenso sehr interessant und stilvoll gelöst. Dies beginnt mit der Anspielung auf die Internationale Arbeiterbewegung, die sich als neues Programm nun zur Anarchie säuft und endet mit dem, was auch Schwerstarbeit und zutieft nervig sein kann, nämlich Beziehung (und Frau).
Zwischenzeitig klingt dann in dieser schönen Anpassung von elektronischen Beats und Sprechgesang an, was die moderne Arbeit aus unseren Handlungsabläufen und unserer Welt macht, nämlich ein angehacktes Phrasengemisch der Computersprache ("Update nicht möglich, Sanduhr...Sanduhr..). Entmenschlichung und Unartikulierbarkeit, wie kann man da als modernes Konsumtier noch präzisere Kritik üben, als in dem Titel des Albums deutlicher nicht gesagt werden könnte: Arbeit nervt.

Doch hier wird keiner an den Pranger gestellt, kein Zeigefinger erhoben, sondern im Gegenteil. Kritik wird gleich durch Ironie revidiert und ich muss sagen, diese intelligente, ordinäre Mischung macht einfach richtig viel Spaß.
Das Land der Dichter und Denker :-)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also dass Deichkind kreativ sind wussten wir ja schon immer, aber das ist echt mal ne geile Nummer, denn die Tracks sind urkomisch und zudem noch echte Partykracher, die unsere urigsten feierinstinkte stilgerecht untermalen.

Zudem gibt Ferris MC dem Assipack noch den letzten Schliff. Die Beats sind supersimpel und alle recht ähnlich aber absolut passend. Irgendwie klingts trotz der ganzen Einfallslosigkeit einfach Fett. Die Jungs wissen einfach was funktioniert und das ist die gnadenlose Selbstverarsche mit simplen, tanzbaren Beats, die ins Ohr gehen.
Die Menschheit hat ja auch zu einfachen Trommeln das Tanzen gelernt.

Wie momentan auch Peter Fox, zeigt diese Platte, dass Deutsche Musiker durchaus eigene Musikstile prägen können, denn ich hab sowas dämliches und zugleich geniales noch nicht aus den Staaten gehört. Die Deutsche Musik scheint sich in den letzten Jahren ja sowieso etwas zu emanzipieren, indem sie den deutschen Humor und das deutsche Lebensgefühl bedient, anstatt den American Way of Life hier verkaufen zu wollen.
Hammerbrett!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wow, auf dieser Platte hat das Deichkind sich mal wieder selbst übertroffen! Jedes Lied eine Partyhymne, eingängige Melodien und ein treibender Beat, was will man mehr?
Hirn aus, Boxen an!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Entweder Oder. Für die eine Hälfte ist Deichkind struntzdumme Assimusik, für die andere eine Art intelligentes Kunst-Konzept, welches eben dieser dummen Gesellschaft den Spiegel vorhält und sie so entlarvt. Ironie oder Idiotie? Das ist hier die Frage. Die Lösung für eben jene Frage liegt dabei sicher in der persönlichen Einstellung, Intelligenz und Distanz des Betrachters. Deichkind, als die neuen, seit E.S.D.B." vor 3 Jahren, sind für mich in erster Linie blendendes Entertainment. Ihre Reime sind witzig, ihre Beats sind fette Elektrobretter und ihre Live Shows sind eh legendär. Die Konzerte von Deichkind sind auch die Hauptinspiration für das Album Arbeit Nervt!". Das Album zur Show, die Platte zum Konzept Deichkind, deren Mitglieder längst nicht mehr eindeutig ausmachbar sind. Hier geht's um mehr. Botschaft? Hmm, gibt es so was? Na ja, der Albumtitel inklusive Titeltrack geben das Motto vor. Der Rest der Platte bewegt sich auch in diesem Themenbereich. Deichkind zelebrieren den ungehemmten Hedonismus. Das Doof-Sein! Einmal Assi ohne Wiederkehr. Titten, Tanzen und Trichtersaufen ist das was zählt im Deichkind-Universum. Auf diese Thematik muss man sich einlassen, oder es seinlassen. Wenn man das macht hat man jede Menge Spaß. Wenn beim Opening-Track Kein Gott! Kein Staat! Lieber was zu saufen" proklamiert wird, dann hat das sowohl was politisches, aber auch was stumpfsinniges. Auf jeden Fall bekomme ich Durst dabei. Dicker Bauch" mit einer Hommage an all die Schwergewichtler des Showgeschäftes ist dann natürlich ein weiterer Grund zum Schmunzeln. Travelpussy" ist ein lustiges Sammelsurium von Zweideutigkeiten, während das wirklich struntzdämliche Komm rüber" da schon eindeutiger ist. Und obwohl man Lachen muss, ist es halt ganz oft so, dass Deichkind gar nichts anderes machen, als die Realität abzubilden. So breite Spasten, wie in eben diesem Song gibt's auf jeder Party. Die Computerhymne Ich und mein Computer" führt mal ganz nebenbei alle Probleme des modernen Kommunikationszeitalters auf und mit dem poppigen Luftbahn" hat man sogar fast schon ein melancholisches Stück über die Schönheit eines Trips, ob nun drogenbedingt oder nicht, an Bord. Im Gegensatz zum noch etwas unbeholfenen Vorgängeralbum Aufstand im Schlaraffenland" sind Deichkind musikalisch mittlerweile wesentlich gefestigter, was ihr Metier angeht und vor allem abwechslungsreicher und gewagter. Während Gut dabei" klassisch, fast im Hip Hop Korsett, abgeht ist Metro" ein knallhartes Brett. Und der letzte Song Urlaub vom Urlaub" geht schon fast als Ballade durch. Vielleicht die Richtung der Zukunft.
Arbeit Nervt!" macht Laune und Bock auf Feiern und schaltet dabei öfters bewusst das Hirn aus. Wer dies allerdings nicht komplett macht, wird am Ende zwischen den Zeilen öfters mal die Ironie über die moderne Party-Gesellschaft oder den klischeehaften Hartz IV"-Empfänger erkennen. Deichkind geben sich dümmer, als sie sind, und gerade das macht sie so intelligent. Vielleicht interpretier ich zu viel in diese Musik hinein, aber vielleicht ist das auch einfach etwas, dass damit automatisch einher geht. Damit hat die Band das Ziel, zu unterhalten und auch zu polarisieren, mehr als erreicht. Das Problem an dieser Musik ist dann halt lediglich jenes, dass die Menschen die Ironie und die Übertreibung nicht mehr sehen. Das ist dann das Traurige an dieser Remmidemmi-Gesellschaft. Exzess bis um Extrem und nix dahinter. Aber na gut. Darüber könnte man jetzt mehrere soziologische Aufsätze schreiben. Wer das will, kann das machen. Ich hab jetzt Bock auf Tanzen und Trinken. Und das darf durchaus mal sein. Dazu eignet sich dieses Album bestens! Deichkind machen Lärm! Und den machen sie kreativ. Das fetzt und das tut der deutschen Musiklandschaft mal gut!
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Produkt-Bild: So Sehr Dabei

So Sehr Dabei von Clueso

Audio CD von Four Music (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 11,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: So Sehr Dabei

Tracks:

  • Barfuss
  • Augen zu
  • Niemand an dich denkt
  • Wir woll´n Sommer
  • Geisterstadt
  • Mitnehm
  • Gewinner
  • Schreibe dir
  • Keinen Zentimeter
  • So sein wie du
  • Utopie
  • Verlierer
  • Pause
  • Jede Stadt
  • So sehr dabei
  • Abspann (Weck sie nicht auf)

Produktbeschreibung


SO SEHR DABEI

Aus der Amazon.de-Redaktion


Clueso war schon immer ein Musiker, der nicht auf grelle Effekte setzt, sondern lieber auf subtile musikalische Spannungsbögen und Texte, die auf angenehm ungekünstelte Weise alle Höhen und Tiefen des Alltags abdecken. Auf So sehr dabei vertraut er dieser nur leicht modifizierten Formel ein weiteres mal mit großem Erfolg. Waren schon die Vorgängeralben, allen voran Weit weg (2006), ein Quelle wahrer Freude, so hat sich der 28-jährige Musiker und Songwriter aus Erfurt diesmal selbst übertroffen. Mit Hilfe von Produzent Ralf Meyer (Xavier Naidoo, Die Fantastischen Vier) hat Clueso zusammen mit seiner Band in einer spanischen Finca 13 Songs eingespielt, die ihn so experimentierfreudig wie nie zuvor zeigen, ohne dass er dadurch seine Linie verliert. Ein Song wie "Geisterstadt", eine Hommage an Görlitz, wohin er sich mit Baris Aladay, dem Regisseur vieler seiner Videoclips, zum Schreiben von Texten zurückgezogen hatte, wird maßgeblich geprägt durch lange Instrumentalpassagen, die der Musik eine ganz neue Tiefe verleihen. Überhaupt verzichtet Clueso zunehmen darauf, sich zu sehr auf bewährtes zu verlassen. Diese neuerwachte Lust am Unbekannten führt dazu, dass die Songs wie zum Beispiel "Augen zu" oder das besonders bewegende "Niemand an dich Denkt" insgesamt freier und ungebundener klingen, was allerdings keinen Verlust von Eingängigkeit bedeutet. Das klassische Drei- bzw. Vier-Minuten-Songformat sprengt er trotz aller Experimente auf So sehr dabei nur drei mal. Besonders gelungen ist neben der wunderbaren Midtempo-Hymne "Keinen Zentimeter" die ungemein lässige Nummer "Jede Stadt". --Norbert Schiegl
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5 Kundenrezensionen:

Danke "fritz" Radio, danke stefan raab
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Clueso? Klar habe ich schon xmal in meinem Radio gehört und sonst noch ?
Dann: Stefan Raab und CD Vorstellung. Wow, was für für ein Lied "niemand an dich denkt". Schöner geht deutsch gar nicht!
Tja, und nu gehört sie zu meinem Lieblingsscheiben.
Wunderbare Songs, gut arrangiert und eine äußerst angenehme Stimme.
Danke Clueso für "Geisterstadt" im besonderen.
Nur ein Wort: Überragend!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit dem Titel dieser Rezension ist eigentlich schon alles zum Album gesagt.

Es ist einfach überragend!

- Passende Auswahl an Titeln (Besonders "Mitnehm'", "Gewinner", "Barfuss" und "Augen zu" begeistern)
- Wunderbare Stimme, wunderschön umgesetzt
- Eingängige Melodien und dennoch kein Mainstream, meiner Meinung nach
- Interessanter Künstler

Ich kann für diesen Longplayer einfach nur 5* vergeben, da er mich von vornherein begeistert hat.
Meine Erwartungshaltung zuvor war imens, dadurch, dass ich bereits viele Titel von Clueso gehört hatte, habe ich mir das aktuelle Album sehr früh vorbestellt.
Die Freude war groß, als das Amazon Paket am 30.5. auch endlich ankam.
CD eingeschmissen, losgehört, nicht mehr aufgehört.
Mehr muss ich nicht dazu sagen, oder?

Hören Sie selbst!
EInmalig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Meiner Meinung nach ist dies eines der schönsten deutschen Alben des Jahres. Es dreht sich nicht alles nur ums Theme Liebe. Im Gegenteil: Es sind eher allgeine Themen, die einen echt berühren.
Keimzeit läst grüßen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Clueso ist wirklich ein klasse Künstler und Sänger. Beeindruckend was es bisher schon für Hammer Titel geschaffen hat. Chicago, Sag mir wo etc.!
Einfach klasse Musik und die Texte gehen unter wirklich unter die Haut. Interesant finde ich das das neue Album sehr an die Ost-Band Keimzeit erinnert. Der Gesang, alles .. was wirklich als Kommpliment gemeint ist denn die sind ja Weltlklasse!!! Ein Künstler der hoffentlich bleibt und von dem ich gerne noch mehr so tolle Musik hören möchte. Einzigartig!

P.S.Ich bin Wessi!
Super Scheibe!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich war vom Vorgänger-Album schon schwer begeistert und muss sagen, dass hier ein mehr als würdiger Nachfolger auf den Markt gebracht wurde. Besten Dank für die mehr als gute Musik! :-)
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Produkt-Bild: 808s & Heartbreak

808s & Heartbreak von Kanye West

Audio CD von Def Jam (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 13,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: 808s & Heartbreak

5 Kundenrezensionen:

Kayne West mal anders
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Es ist immer wieder das gleiche Spiel, bei allen Medien und ich spiele es jedenfalls nicht mit:
"Öhh aber der Vorgänger war so und so und jetzt ist alles anders".
Natürlich muss ich nicht immer der Meinung eines Künstlers zustimmen, genauso wie ich bei einem Videospiel den Entwickler kritisieren kann, aber man sollte sowas immer im Rahmen halten. Kanye hat bereits gesagt, dass das Album kein Graduation-Nachfolger sein soll, der kommt anscheinend nächstes Jahr. Mir gefallen nicht alle Lieder, deswegen gibt es nen Punkt Abzug, aber gerade RocoCop und Street Lights höre ich absolut gern.
Eine neue Episode Kanye
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kanye West hatte ja im Vorfeld schon angekündigt, dass dieses Album nicht mehr Hip-Hop im eigentlichen Sinne wird, sondern mehr Pop/RnB ... oder wie er es nennt "Pop-Art". Demzufolge findet man wenig von seinen typisch cleveren Rap-Einlagen und mehr balladen-artiges Singen. Die Songs sind als eine Art neue Aufarbeitung von klassischem Material, wie Country, Broadway-Musicals und 80er-Sound gedacht und repräsentieren eine äußerst emotionale Seite des US-Stars. Vor allem lässt sich dies natürlich vor dem Hintergrund erklären, dass Kanye in den vergangenen Monaten nicht nur den Tod seiner Mutter, sondern auch eine Trennung mit seiner Verlobten verkraften und musikalisch verarbeiten musste. Alle hoch qualitativen Beats zeigen, dass nichts an Genialität und Kreativität verloren ging, sondern einfach ein Schritt in eine neue Richtung gewagt wurde.

Das nächste Album, dessen Titel bis jetzt noch nicht bekannt ist soll bereits im nächsten Sommer erscheinen und wieder zu den Hip-Hop Wurzeln zurückkehren. So lässt sich "808 & Heartbreak" als musikalisch ungewöhnlichen aber sehr gelungenen Abschnitt in der Karriere von Kanye West beurteilen.
gewagt,gewagt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
808s & Heartbreak ist kein typisches Hip Hop-Album. Wer etwas anderes behauptet hat nicht hingehört. Kanye West wagt es,sich mit diesem Album mehr in Richtung Pop zu bewegen. Wenn man seine letzten Alben kennt kommt dieser Schritt nicht ganz überraschend. Trotzdem schafft es Kanye West einen trotzdem zu überraschen. Die beats sind sehr passend und oft Hitverdächtig. Die Stimme wird oft durch den PC verzerrt.Allerdings kann man das,in diesem Fall, eher als Stilmittel sehen.
Meine absolute Favoriten vom neuen Album sind "Heartless", "Love Lockdown" und "Coldest Winter"!Absolut perfekt produzierte Tracks.
Fazit:Ein außergewöhnliches Kanye-Album.Lohnt sich
Kanye West geht neue Wege
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Letztes Jahr kam es zu einem wahrhaftigen Showdown im Rap Geschäft. Kayne West und 50 Cent veröffentlichten am selben Tag ihre neuen Alben und Kanye behielt die Oberhand was die Verkaufszahlen sowie auch die Qualität der Platte anging. Nun wartete alles gespannt auf Kayne's neuen zugleich auch 4. Longplayer namens "808s & Heartbeat", der ab 24. November weltweit in den Läden stehen wird und das ist diesmal ausnahmsweiße einmal ein Montag (Normaler Release Tag in den USA ist Dienstag und bei uns in Deutschland der Freitag). Bereits auf Young Jeezy's Single "Put On" aus seinem aktuellen Album "The Recession" konnte man feststellen, dass sich Kanye sehr mit Auto-Tune angefreundet hat und dieses auch komplett für das neue Album "808's & Heartbeat" angewendet hat. Somit bekommen wir nun Kanye singend mit elektrisch verzerrter Stimme zu hören und nicht mehr mit Sprechgesang/Rap. Das Coverartwortk mit dem zerknitterten roten Herz und dem grauen Hintergrund ist einfach gemacht, die 11 Farben an der linken Seite symbolisieren die 11 Songs welche das Album zu bieten hat. Zudem gibt es noch einen Bonus Track namens "Pinocchio Story", einen Freestyle der Live von einem Konzert in Singapur mitgeschnitten wurde. Kanye hat das Album komplett selbst produziert, bei 2 Liedern war ihm aber dennoch No I.D. zur Seite gestanden. Feature Gäste sucht man huer fast vergeblich, denn außer Lil Wayne, Young Jeezy, Mr. Hudson und Kid Cudy gibt es keine weiteren Kandidaten zu nennen. Das Album beginnt sehr ruhig mit "Say you will" das von einer mystischen Hintergrundmelodie mit Chorgesang eingeleitet wird und dann einen langsamen aus Trommelschlägen bestehenden Beat, mit dem ein oder anderen schrillen Ton in die vollen. Das alles wird teilweise noch von einigen Klavierklängen unterstrichen und wirkt sehr melodisch. "Welcome the heartbeat" featured Kid Cudy und beginnt schaurig mit einigen Streichern, die dann von einem dumpfen aber dennoch saftigen Beat ausgestochen werden, der durch verschiedene Klänge im Hintergrund noch ein gewisses Etwas bekommt. Weiter geht es mit der 2. Single "Heartless" dem ersten richtig coolen Track der Platte. Der Beat überzeugt mal richtig und die Keyboardelemente verleihen dem ganzen eine frische Atmosphäre, genauso wie Kanye's Abwechslung zwischen Rap und Gesang natürlich mit Auto-Tune. ATL Rapper Young Jeezy ist bei "Amazing" mit von der Partie, das sehr slow und chillig gehalten ist vor allem durch die schöne Klavierbegleitung, allerdings wirkt der Beat wieder etwas stumpf. Young Jeezy kommt gut mit dem Tempo des Songs zurecht und schmettert einen nice Part hin. Die erste Singleauskopplung "Love Lockdown" dürfe wohl vielen bekannt sein. Geprägt ist der Song von einem richtigen dicken Bässen, die im Refrain von einem Trommelgewitter und einigen Claps ergänzt werden. Untermalt wird das ganze von einer schönen Klaviermelodie und einigen elektrischen Elementen. "Paranoid" geht dann etwas temporeicher zur Sache und wirkt sehr funkig und discomäßig und das ganze nicht gerade wenige Jahre zurück in die Vergangenheit versetzt. "RoboCop" wird durch heftige Bassschläge bestimmt die nach kurzer Zeit von einigen Geigen begleitet werden und Kanye gibt seinen Auto-Tune Gesang zum besten. Natürlich darf auch Lil Wayne auf "808's & Heartbeat" nicht fehlen und so schnappte sich Kanye ihn für den Track "See you in my nightmares". Ein Song der total ohne Beat auskommt, sondern nur Glanz durch seine wundervolle Kombination aus Melodien entstehen lässt. Kanye und Weezy harmonieren hier super zusammen muss ich sagen. Zum Abschluss folgt dann noch "Coldest Winter" dessen Beat mal wieder nur aus Bassschlägen besteht und während der Strophen sehr nachdenklich und ruhig wirkt. Dieser zählt mit "See you in my nightmares" und "Heartless" zu den drei besten Songs des Albums. Als Fazit kann man folgendes sagen: Kanye West erschafft sich mit "808's & Heartbeat" neu, denn da wo er vom Sound her mit "Stronger" angefangen hat treibt er es hier noch viel bunter, elektrischer und melodischer weiter, sodass dieses Album schon kaum mehr was mit Hip Hop zu tun hat, sondern Kanye eher eine Art neue Subgenre erschaffen hat. Über Kanye's Skillz am Mic kann man hier recht wenig sagen, da er kaum rappt sondern fast ausschließlich singt und dies alles mit Auto-Tune gemacht wurde. Ich würde JEDEM empfehlen sich diese Scheibe erst einmal anzuhören, denn mit diesem neuartigen Sound von Kanye West kann sich wirklich nicht jeder anfreunden. Ich selbst stehe ebenfalls mit gespaltener Meinung da, einerseits klingt das ganze doch ziemlich strange und neu und hat kaum mehr was mit Hip Hop zu tun, andererseits bin ich auch offen für Neues und mir gefallen die vielen melodischen Teile die eine wirklich coole Atmosphäre rüberbringen. Vielleicht muss man sich in das ganze auch erst eine Zeit lang hinein hören und das Album entfalltet sich dann, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Somit dürfte eine Durchschnittswertung erst einmal angemessen sein.

PeAcE
Das gefallene Genie...
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Kanye West hat seinen Platz als König des Hip-Hops verloren und muss nun mit einem neuen Album den an Lil' Wayne verloren gegangenen Platz zurückergattern. "808s & Heartbreak" beginnt mit einer schwerfälligen tristen Ballade. West singt, dass er dabei nicht die beste Figur macht, zeigen ganz deutlich die vielen Effekte auf seiner Stimme. Einzig der sanfte Chorgesang im Background lässt den Song nicht ganz untergehen, aber als Opener für ein Album ist der Song mehr als fragwürdig. "Welcome To Heartbreak" ändert kaum etwas am Schema des vorherigen Songs. Relativ spärliche Beats, grauenvolle Voiceeffects und eher triste Atmosphäre bestimmen das Bild des Songs. Auch "Heartless" baut auf furchtbaren Effekten auf, aber endlich rappt Kanye auch mal wirklich. Das bringt gleich Pluspunkte, denn da macht dem gefallenen König kaum jemand etwas vor. Die Hook-Line ist mehr als akzeptabel und bringt endlich etwas Kanye West Flair auf die Platte. Es folgt mit "Amazing" ein weiterer Langweiler, der zwar eine schöne Bridge aufweist, aber auch weiterhin die Probleme der bisherigen Tracks. Die bisherige Diskographie von Kanye West strotzte nur so vor Ideen und Einfällen, aber scheinbar sind ihm diese mittlerweile abhanden gekommen. Charthit "Love Lockdown" dürfte bereits bekannt sein, ein tanzbarer, entspannter Song, in der die Stimme von West im Vordergrund steht. Melodisch wirklich schön anzuhören, aber gesanglich schon deutlich besser umgesetzt von Fall Out Boy Sänger Patrick Stump (einfach mal bei youtube hören). "Paranoid" liefert schöne 80's Synthies und einen tollen Refrain, der Beat ist basslastig und viele nette Kleinigkeiten versüßen diesen bisher besten Song von "808s & Heartbreak". "Robocop" und "Streetlights" trüben dagegen weiter das Gesamtbild. Langweilige Beats und keine Aussicht auf geniale Schachzüge des so begabten Kanye. Auch "See You In My Knightmares" kann es nicht mal richtig krachen lassen trotz Beteiligung von Lil' Wayne. Es fehlen einfach mal richtige deftige Beats, die wirklich nicht ein Song vorweisen kann. Auch nicht "Coldest Winter", aber der Song ist wirklich schön melodisch und gelungen. Aber es zeigt auch, dass wir es hier mehr mit einem RnB Album zu tun haben, als mit einem Hip Hop Album. Nicht nur Fans des Rapgenies werden enttäuscht sein, wenn sie diese Platte in den Händen halten. Ich denke, jeder hat sich mehr versprochen.
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die John Bello Story Vol.2 Premium

Die John Bello Story Vol.2 Premium von Kool Savas

Audio CD von Optik Reco (Groove Attack)
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 16,22

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die John Bello Story Vol.2 Premium

Tracks:

Disk 1
  • Bagger
  • Fick nicht mit uns
  • Krone
  • Legt euch in's Zeug
  • Weil's anders nicht geht
  • Charisma
  • Brainwash
  • Feuer
  • Nur ein Skit
  • Holiday Hoe
  • Bellomann
  • Letzeee gooo (L.A.A.S.A.V.A.S.)
  • Lol
  • Beweis 2 (Mammut Remix)
Disk 2
  • Sondern hundert
  • Das hier können sie uns nicht nehmen
  • Voldemort
  • Horrormusic
  • Ausser Kontrolle
  • Krone (Riptor Remix)
  • Brainwash (Stiffla Remix)
  • Krone (Bonus Video) (Data Track)

5 Kundenrezensionen:

Optik Records Abschlussalbum? Nein, Danke!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Dieses Album ist das letzte Album aus dem Hause Optik Records, die sich ja auflösen wollen. John Bello Story 1, war der Hammer, war auch ein Mixtape. Ich war gesannt auf den zweiten Teil und musste lachen als ich das Album gehört habe. Sich da noch als "King of Rap" zu bezeichnen ist lächerlich. Für mich gibt es ganz ehrlich nur 3-4 gute Tracks auf dem Album. Mehr nicht, und das meine ich ernst. Die Beats sind langweilig, die Texte gehen zwar, jedoch auf jedem Track einige Fetaures und immer die gleichen. Sehr, schwache Idee. Ich frage mich, wie Savas darauf kommt kein einzigen Solotrack zu machen? Klar ist das Optik Records, aber für ein Abschlussalbum? Da muss es doch einfach eine Solotrack geben! Ist doch viel besser als x-mal die gleichen Features, dieses ständige Moe Mitchell, Franky Kubrick, Moe Mitchell, Moe Mitchell, Moe Mitchell, Franky Kubrick geht nach einer Zeit wirklich auf die Nerven! Moe sollte lieber rappen, find ich cool, dass er das unter "Sizzlac" auf dem Track "Beweis 2" gemacht hat. Wäre viel besser gekommen. An sich einfach nur ein schwaches Album, eigentlich bin ich sogar sehr froh darüber, dass Optik Records sich getrennt hat. Die älteren Dinger von Savas allein sind einfach viel besser! Gesamte Wertung: 4/10 Punkten.
nicht das beste von Savas aber trotzdem sehr gut!!!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das ist ein gutes Album.
Wenn auch vielleicht zu viele andere Künstler drauf sind.
Aber es ist ja auch Jonh Bello Story.

Für Savas fans hammer Album.

Für die Leute die nicht unbedingt Savas Fans sind ein gutes Album aber nicht hammer geil.
ich finde es sehr gut wenn auxch nicht perfekt!
Bin schon irgendwie enttäuscht...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Da es wohl das letzte Optik Release ist, habe ich mir eine Menge von der CD erwatet und hatte schon hohe Erwartungen. Doch leider bin ich schon enttäuscht.

Kool Savas rappt wie immer recht fresh und mit seiner eigenen bekannten Art. Dadurch kommen viele gute Parts rüber. Aber an sich ist da auch nichts neues bei ihm. Das war schon bei vielen vorigen Alben/Mixtapes der Fall und wirkt auf mich schon im zweiten Hören wieder etwas langweilig. Aber richtig enttäuschen tun für mich die Features. So gut wie jeder auf der CD (bezieht sich hauptsächlich auf die anderen Optik Rapper) klingt irgendwie gleich, zu ähnlich und auch die Parts stehen alle im Schatten von Savas, der auch der Einzige auf dieser CD das Recht hat, sich King oder besser als die anderen zu nennen, denn an sich ist der sonstige Optik Output ja doch eher unteres Mittelmaß - so wie auf JBS II.

Holiday Hoe ist für mich noch der beste Track mit dem wohl lustigstens Rhyme auf der ganzen CD ("Stewardess N*tten hol ich runter mit der FLAK/Nein, Stewardess N*tten sind unten und kleben an meinem S*ck).

Aber warum 3 Sterne? Man kann ja sagen was man will, die Beats sind zum größten Teil doch ganz gut, wobei sie mir dann doch an der einen oder anderen Stelle zu Ami-lastig sind. Und wie gesagt rappt Savas doch recht gut, doch der Rest ist Müll.

Fazit: Fans sollten sich das ruhig zulegen, doch es gibt besseren Output von Optik und der kommt nun mal von Savas alleine.
WORTE REICHEN NICHT UM ES ZU BESCHREIBEN
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
das album kann man nicht mit worten beschreiben aber ich versuchs mal:
ein meilenstein im battle-durchdreh-auf-alles-scheiß-rap!
skillz unglaublich flowz unglaublich, savas} technik unbeschreiblich beats überfett!!

lieblingslieder:
bagger, krone, legt euch ins zeug (!), weils nicht anders geht, brainwash, lol, das hier können sie uns nicht nehmen, feuer, letzee gooo, ach einfach alle!!

kann man blind kaufen ihr werdet es nicht bereuen, ist 50x so gut wie heavy metal payback *kotz*

OPTIK BOOMDie John Bello Story Vol.2 Deluxe Ltd
Nicht sehr überzeugend
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich muss leider ehrlich zugeben, dass ich mehr erwartet habe...
Die besten Tracks sind Brainwas und Holiday Hoe, der Rest ist leider nicht mehr als Mittelmaß. Man merkt deutlich, das Savas im Gegensatz zu den anderen Rappern in mindestens einer Liga höher spielt und genau das zieht das Album extrem runter. Man wartet in allen Liedern auf den Savas-Part und wenn der vorbei ist kann man den Track wegschalten weil sich der Rest nicht lohnt anzuhören.
Kein Vergleich zu ToL, welches meiner Meinung nach das beste deutsche Rap-Album aller Zeiten war.

Sehr schade... Hätte mir zum Ende von Optik noch einen richtigen Meilenstein gewünscht, und keinen Versuch, noch ein paar No-Names zu pushen. :/

Pflichtkauf für all diejenigen, die mitreden wollen, alle die ein Mix-Tape vom feinsten erwarten investieren hier definitiv ins falsche.
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Produkt-Bild: Evolver

Evolver von John Legend

Audio CD von Smi Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 8,41

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Evolver

Tracks:

  • Good Morning - Intro
  • Green Light - Album Version
  • It's Over - Album Version
  • Everybody Knows - Album Version
  • Quickly - Album Version
  • Cross The Line - Album Version
  • No Other Love - Album Version
  • This Time - Album Version
  • Satisfaction - Album Version
  • Take Me Away - Album Version
  • Good Morning - Album Version
  • Tunnel Of Love
  • If You're Out There - Album Version
  • Can't Be My Lover
  • It's Over - Teddy Riley Remix

5 Kundenrezensionen:

Johns gone
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Für mich ein total unverständliches Album!
Ich kann auch nicht viel dazu sagen, nur dass John Legend anscheinend vollkommen aus der Spur geraten ist. Das Album ist leider nicht mit den beiden Vorgängern zu vergleichen, oder gar auf eine Stufe zu stellen. Für mich der Fehlkauf des Jahres, den ich nach 2 Wochen wieder weiterverkauft habe und wohl auch das schlechteste Album dass ich je von G.O.O.D. Music gehört habe. Nicht vom schicken Cover beeindrucken lassen und unbedingt erst einmal selbst probehören!
Evolver- Ist ein Schritt zurück aber bleibt trotzdem ein Durchschnittsalbum
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich bin ein großer Fan von John, weil er einfach ein wunderbarer Sänger ist. Seine Songs berühren auf eine ganz besondere Weise, die durch seine Stimme weitergegeben wird. Das dritte Studioalbum nach Get lifet und Once again ist Evolver. Evolver steht für Fortschritt, was man an der ersten Singleauskopplung sehen und hören kann. Der Song ist (jetzt kaum zu vermeideten Dance Style) und mit Andre 3000. Es ist einfach ein Party Song. Und dsa wollte er auch erreichen . Ein Album im Mainstream. Die Bürger in Europa erreichen, welche auf Dance Musik stehen. Bei Rihanna oder Madonna hat es geklappt aber ob es beim den wirklich talentierten John geht ist natürlich eine Frage für sich. Das Album ist ganz untypisch ohne Kanye West produktionen, welcher sein Entdecker und Förderer ist. Leider.....

Man kann das Album in zwei Teile aufteilen. Der erste Teil ist typisch John, wie seine alten Songs like Once again und Get lifted. Und der zweite Part ist Dance lastig und meiner Meinung teilweise überflüssig. Sie Song Satisfaction, Good morning und Can't be my lover traugen nicht viel. Sie nerven.. deutsch gesagt. It's over (Teddy Riley Remix), der Förderer und Mentor von The Neptunes, entwicklete den Song It's over im Orginalen produziert von The Neputunes und gefeatert von Kanye West leider nicht weiter. Es kling genau so und mehr dance lastiger als vorher.

Welche Song mich angesprochen habe sind auf jeden Fall Green light. Ich liebe diesen Song.. If you're out there die zweite Single und Obama Fördersong von John ist einfach eine schöne Ballade. Cross the Line, Quicky feat. Brandy, No other love und It's over sind aber doch gute John Songs
Etwas enttäuschend...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Im gewohnten 2 Jahresrhythmus bringt John Legend im Herbst 2008 sein bereits nun drittes Album "Evolver" auf den Markt, wie die Vorgänger auf Kanye West's Label G.o.o.d. Music. "Evolver" ist abgeleitet von Evolution und soll verdeutlichen, was man auch zu hören bekommt: John Legend hat sich verändert. Anstatt auf soulige Stücke, die mit vielen Instrumenten eingespielt werden, hat man hier auf fast ausschließlich elektrische und poppige Produktionen gesetzt, was dem ein oder anderen Fan seiner ersten Alben sicher nicht unbedingt gefallen wird. Verantwortlich dafür sind die Producer wie Malay & KP, will.i.am, Supa Dups, Drew & Shannon oder Trevor Horn, von Kanye oder John ist hier leider keine Spur.
Nach einem kurzen Intro folgt Hitsingle "Green Light" sofort als erstes. An ihr hört man gleich den neuen John Legend. Anstatt auf sein berühmtes Piano setzt der Mann aus Springfield, Ohio auf schnelle und poppige Klänge, die jedoch überraschend viel Begeisterung auslösen und John's smoothe Stimme schön unterstreichen. Andre 3000, der ebenfalls mit dabei ist, macht ebenfalls einen tollen Job und rappt so gut wie lange nicht mehr. Im ähnlichen Stil geht es mit "It's Over" weiter. Fröhliche Synthies prägen den Sound, doch auch ein paar Saxophone und ein Klavier kommen zum Einsatz. Als Feature ist Kanye West mit dabei, auf den hätte man jedoch eigentlich auch gut verzichten können, denn sein Gesang kann mit dem von John bei Weitem nicht mithalten. Eine erste emotionale Nummer bekommt man mit "Everybody Knows", ein Song der mit akustischen Instrumenten eingespielt wurde, dadurch deutlich mehr unter die Haut geht als die ganzen poppigen Lieder und etwas an John Legend's frühere Werke erinnert. Leider hat man ab hier das Gefühl, dass das meiste Pulver aus dem "Evolver"-Revolver schon rausgefeuert wurde. Die Kollabo "Quickly" mit Brandy verliert sich irgendwo im belanglosen Mittelfeld und auch das ruhigere "Cross The Line" plätschert eher dahin und reißt bei Weitem nicht so mit wie noch ein "Used To Love U" aus 2004. Eine kleine Überraschung findet man mit "No Other Love" vor. Kaum zu glauben, aber wahr: John Legend fährt hier die Reggae-Schiene, was auch noch erstaunlich gut klappt und dank dem weiblichen Gegenpart von Estelle zu einem der besten Stück des Albums wird. Den unverkennbaren Style des will.i.am darf man sich mit "Satisfaction" zu Gemüte führen. Entspannt, dennoch nicht zu ruhig und mit sehr vielen elektrischen Elementen weiß der Track vor Allem im Refrain zu gefallen, doch auch insgesamt stimmt der Eindruck, auch wenn es kein wirklich herausragender Hit ist. Das wohl größte Problem von "Evolver" ist, dass zu den guten Liedern, keine sehr guten mehr dazu kommen, sondern eher mittelmäßige. So geschehen auch bei "Take Me Away", das zwar nicht schlecht ist, aber einfach zu glattgebügelt und emotionslos rüberkommt, von den doch mehr als nur langweiligen "Good Morning" und "I Love, You Love" ganz zu schweigen. Dass er es auch besser kann, zeigt uns John Legend mit "If You're Out There", bei dem endlich mal wieder sein Piano Verwendung findet und durch Unterlegung eines Gospelchors und imposanten Trommelschlägen zum musikalischen und emotionalen Highlight des Albums wird. Mehr von diesem Kaliber hätten definitiv nicht geschadet. Der Reggae-Style scheint John wohl sehr begeistert zu haben, denn auch "Can't Be My Lover" geht in diese Richtung, ist auch nicht schlecht, kommt aber wie eine 1:1-Kopie zu "No Other Lover" rüber. Als Bonus gibt es noch einen Remix zu "It's Over", der "Evolver" gebührend abschließt, nämlich recht ordentlich, allerdings nicht wirklich herausragend.
Nach den ersten beiden tollen Alben hätte man hier doch etwas mehr erwarten können, gerade weil mit dem Titel viel versprochen wird. Es scheint allerdings nicht nur ein Phänomen des John Legend zu sein, denn auch die Label-Kollegen Kanye West und Common probieren es jetzt auf die poppige anstatt soulige Tour, was leider nur in den wenigsten Fällen richtig überzeugt. Leute, die seine Stimme und den neuen Stil der Singles mögen können sicher zugreifen, Anhänger der alten Alben sollten sich vorher gut darüber informieren.
Kommt nicht an die Vorgänger ran !
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich gebe zu, ich bin von "Evolver" etwas enttäuscht. Und das passt gar nicht zum Albumtitel. Die ersten Single "Greenlight" mit Andre 3000 ist ja schon länger draussen und ein richtiger Kracher. Der Rest der Albums ist leider ohne viele Höhen und Tiefen, mir fehlen leider die Highlights. Der Mann hat eine tolle Stimme und kann Klavierspielen. Leider heisst das aber gar nichts! Die Produktion läuft in eine Richtung, sehr monoton. Leider fehlen mir etwas die modernen Einflüsse und selbst Kanye West ist ein NO SHOW bei den Produktionen. Ich habe auch bei John Legend leider den Eindruck, dass er mehr als Gast auf anderen CD}s taugt, als eigene Alben zu schreiben.

Selbst das Duett mit Brandy ist ziemlich flach. Sicher ist das Album immer noch hörbar, aber leider handelt es sich diesmel nur um 08/15 Soul.
Fazit: Seine treuen Fans werden das Ding kaufen, der Verkaufsrenner wird das Werk aber nicht, zu wenig Inspiration und keine Experimente!

Alternativ Ausschau halten nach : JOE THOMAS - NEW TEAM und MUSIQ SOULCHILD, das neue Album kommt Ende November !!!
Er bleibt die männliche Soulhoffnung!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Bereits nach 15 Sekunden weiß ich, dass meine Befürchtungen umsonst gewesen sind. Nachdem ich nämlich die Single "Greenlight" gehört hatte, war ich davon ausgegangen, dass "Evolver" viel elektronischer werden würde, als die Vorgänger. Zweifelsohne ist "Greenlight" ein toller Song, dennoch wollte ich doch unbedingt wieder schönen erdigen Soul erfahren. Und so passiert es auch. Nach 15 Sekunden setzt im Intro das erste Mal das Klavier richtig ein und man weiß - ja das ist John Legend, wenn er natürlich auch seinen Sound weiterentwickelt hat.

Das Album startet mit modernen Klängen in "Green Light" oder "Its over", Sie gehen mit dem Zeitgeist und sind gar tanzbar, was für John Legend nun wahrlich nicht selbstverständlich ist.
Großartige Soulnummern knüpfen dann am neuen Sound an - "Everybody Knows", "Quickly", "Cross the line" und "No other love" sind allesamt tolle Songs, die den CD Kauf schon längst rechtfertigen.
Eine dramatische Ballade folgt dann bei "This Time". Dieses Lied ist unglaublich emotional und geht wahrlich unter die Haut. Wer diese Versprechen im Song nicht glaubt, hat einfach kein Herz. Soul im besten und klassischen Sinne.

Sobald sich John Legend dann aber in experimentierfreudiges Gewässer begibt, fährt sein "Evolver"-Schiff aber nun nicht mehr so sicher wie bislang. Die elektronischen Beats in "Satisfaction" wollen nicht so richtig überzeugen und das Lied gerät arg belanglos. Es passt einfach nicht.
"Good morning" plätschert nur so hin wie jeder langweilige Sonntagmorgen und klingt mehr wie lauwarmer Kaffee als die ultimative "Ich beginne den Tag ja ach so entspannt"-Nummer. So mag ich morgens nun auf gar keinen Fall aufstehen!

Dankenswerterweise kommt im Anschluss die großartige Barrack-Obama-Support-Soulhymne If youre out there". Großartig, großartig und noch einmal großartig. Das ist einfach die Soulmusik (natürlich mit anschließendem Gospelchor), die ich brauche und die John Legend in Perfektion liefert. "The future started yesterday and we are already late"- leider hat er Recht!

Allerdings hätte er hier das Album auch einfach enden lassen sollen. "Cant be my lover" reißt niemanden danach mehr vom Hocker. Relativ austauschbar klingt der Song, der vielleicht auch einfach nur an der völlig falschen Stelle auf dem Album platziert ist. Na so ist auf jeden Fall einfach nur ein unnötiger Lückenfüller am Ende, der damit keine Lücke füllt. Sozusagen vollkommen sinnlos!
Der abschließende "Its over" -Remix ist ebenfalls leider völlig überflüssig und entwickelt das "Original" einfach nicht wirklich weiter.

Fazit: Ein Großteil ist großartiger Soul in einem Guss, der hin und wieder von einigen Tracks gestört wird. John Legend ist eben noch kein Soulgott - ein Prinz aber allemal
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Produkt-Bild: Strom und Drang

Strom und Drang von Fettes Brot

Audio CD von Fettes Brot Schallplatten (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 13,97, Angebote ab EUR 11,87

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Strom und Drang

Tracks:

  • Lieber Verbrennen Als Erfrieren
  • Bettina, Zieh Dir Bitte Etwas An
  • Das Traurigste Mädchen Der Stadt
  • Erdbeben
  • Der Beste Rapper Deutschlands Ist Offensichtlich Ich
  • Ich Lass Dich Nicht Los
  • Das Allererste Mal
  • Schieb Es Auf Die Brote
  • Automatikpistole
  • 1Euro Blues
  • Hörst Du Mich?

Produktbeschreibung


STROM UND DRANG

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das Trio aus Hamburg hat es bis jetzt mit jedem Album geschafft, sich wieder neu zu positionieren. Auch Strom und Drang, das Nachfolgewerk des überaus erfolgreichen, 2005 veröffentlichten Albums Am Wasser gebaut, bildet da keine Ausnahme. Fettes Brot wissen auf der einen Seite sehr genau, was ihre Fangemeinde von ihnen erwartet, siehe die gemeinsam mit den Berliner Elektronikrockern von Modeselektor eingespielte Single Bettina, bitte zieh dir etwas an, und doch sind auf der anderen Seite nicht einfach bereit dazu, auf Experimente zu verzichten, was sie mit Tracks wie dem deutlich vom Baltimore-Clubsound inspirierten "Erdbeben" oder dem ungewohnt rockigen "Das allererste Mal" unterstreichen. Was auch diesmal nicht zu kurz kommt ist wie gewohnt der spezielle Humor von Doktor Renz, König Boris und Björn Beton. Fettes Brot setzen auch diesmal auf eine Mixtur aus spaßigem Entertainment, man höre sich nur "Der beste Rapper Deutschlands ist offensichtlich Ich" oder "Schieb es auf die Brote" an, und durchaus ernsthaften Betrachtungen wie zum Beispiel bei dem mit Hilfe von Sängerin Mietze von MIA. eingespielten "Das traurigste Mädchen der ganzen Stadt" sowie das ganz dem Thema Stalking gewidmeten "Ich lass dich nicht los", bei dem Pascal Finkenauer (An Tagen wie diesen) wieder mit seiner einzigartigen Stimme Akzente setzt. Ihre HipHop-Wurzeln scheinen zwar immer noch deutlich durch, doch stilistisch hat Fettes Brot auch diesmal wieder extrem aufgerüstet und bewegt sich, nicht zuletzt durch die Mithilfe diverser Musiker und Produzenten, mindestens ebenso souverän in Elektronik- und Pop-Gefilden. --Norbert Schiegl
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5 Kundenrezensionen:

Vielfältig und Hintergründig
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
DIe CD "Strom und Drang " von "Fettes Brot" ist lange nicht so gut, wie die Vorgängerin "Am Wasser gebaut". Trotzdem haben die drei Hamburger erneut ein handwerklich gutes Album vogelegt. Die elf Titel sind sehr unterschiedlich vom Stil und dadurch ist die gesamte Scheibe weder eintönig, noch langweilig. Neben den durchgängig guten Rythmen sind es wiederum die teilweise sehr anspruchsvollen Texte, die besonders hervorstechen.
Zwar ist das an "Emanuela" angelehnte "Bettina zieh Dir bitte etwas an" eher ein Gassenhauer zum mitgröhlen und bei "Der beste Rapper Deutschlands ..." beweihräuchern sich die Brote selber. Aber bei "Automatikpistolen" (Gewalt und Konsumterror in den Medien) "Hörst Du mich ?" (wie unterschiedlich doch Idole sein können) und "Ich lass Dich nicht los" (Liebeswahn) glänzt die Band textlich hervorragend. Der letztgenannte Song ist erneut (wie schon auf dem 2005er Album bei "An Tagen wie diesen") mit Pascal Finkenauer, als Gastsänger arrangiert. Fazit: Mir machen die Brote nach wie vor Spass. Solange sie so vielfältig, experimentell und tiefgründig bleiben, haben mein 1995 geborener Sohn und ich zumindest eine Band die wir gemeinsam Klasse finden.
5 Sterne für den Mut, 4 Sterne für die Musik
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich finde es immer wieder gut wenn sich Bands von ihren "ursprünglichen" Revieren hin zu neuen Ufern wagen, deswegen hat mich das gerade bei den Broten sehr gefreut. Wenn man nicht experimentieren würde würde es keinen Fortschritt geben, ohne Experimente hätten sich Musikrichtungen überhaupt es gar nicht entwickelt, also hier definitiv ein Schritt nach vorne.

Negativ sind mir aufgefallen zum einen die kurze Spielzeit und die Texte, die mich dieses mal nicht mehr so mitgerissen haben wie die Texte auf den anderen Alben, hier ist man definitiv einen Schritt hin zum "Allgemeinverträglichen" (nach hinten) gegangen, da hätte man sicherlich noch ein bisschen mehr raus holen können, so gehen die Texte von der Platte "Am Wasser Gebaut" wirklich ans Mark.

Einen Schritt nach vorne, einen nach hinten. Trotdem 4 Sterne weil die Brote helfen den Rap auf hohem Niveau zu halten
Es muss kein Gangsta-Rap sein
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Zwischen Bushido, Fler u. Sido frag ich mich manchmal, ob unsere Welt wirklich so negativ ist? Es werden nur mehr Missstände aufgezeigt, sodass man denkt, alles ist nur mehr grau und trist. Aber das Positive und Schöne bleibt auf der Strecke.

Das positive Texte mit Witz und Originalität noch funktionieren, beweist hier König Boris, Dr. Renz und Schiffmeister auf Strom und Drang wieder einmal vorzüglich. Klar haben sich die "Brote" über die Jahre seit Ihrem Debüt "Nordisch bei Nature" oder "Auf einem Auge blöd" stark geändert. Aber nicht unbedingt zum Schlechteren oder gar Komerz, was ja in der Deutsch-Rap-Szene heutzutage gang und gebe ist.

"Am Wasser gebaut" war im Grunde genommen für mich der Schlussstrich. Mehr Mainstream-Hip Hop habe ich wirklich nicht mehr vertragen. Auch wenn "Emanuela" auch mal immer wieder gute Laune herbeigerufen hat, dümpelten die anderen Tracks auf der Scheibe, eher bedeutungslos dahin. Aber nachdem ich sehr positive Reviews von diversen renomierten Musikmagazinen über die neue Platte "Strom und Drang" gelesen habe, verspürte ICH den Drang mir dieses neue Album von "Fettes Brot" doch noch zu Gemüte zu führen.

Was Fettes Brot ausmacht sollte eigentlich klar sein. Es muss nicht immer Gangsta-Rap sein. Es muss nicht von "Porno-Business" oder "Ghetto" sein. Man kann auch originellere Texte reimen, wie über Bettina (mal wieder eine Frau) oder die Hyme auf einen selbst (Der beste Rapper Deutschland), aber am Schluss sind es doch wieder mal Fettes Brot die an allem Schuld sind (Schieb es auf die Brote).

Fettes Brot treffen mit diesem neuen Release, mal wieder den Nagel auf den Kopf. Kein "Ghetto-Rap", sondern entspannter Rap mit intelligenten Texten, die man nach einiger Zeit schon mal unbewusst dahinsummt ;-)

Fazit: Danke König Boris, Dr. Renz usw. für dieses neues erfrischende Album. Macht weiter so!
wow
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Einfach nur geil, diese CD. Eine Partyscheibe von vorne bis nach hinten - fast. Wäre da nicht 'Ich lass dich nicht los'. Doch das hält nicht vom wieder und wieder wiederholen der CD ab. Hin und wieder gibt es auch ein paar weibliche Klangeinflüsse, die sich echt wunderbar im Mix mit den Männerstimmen anhören. Einfach super!
Ehrlich, radikal, amüsant - deutscher HipHop
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich finde die neue CD sehr gut.
Sie ist ehrlich, radikal und total amüsant - einfach echter deutscher HipHop!!!!

So kennt man die Jungs! Sie erinnern an die Ärzte, eben nur in einem anderen Genre. Die Lieder sind gesellschafts-satirisch, auf jeder Tanzfläche ein Abräumer und einfach nur genial verfasst und komponiert.

Freu mich schon auf die nächste Platte!!!
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Produkt-Bild: Bis Zum Schluss

Bis Zum Schluss von Curse, Silbermond

Audio CD von SUBWORD (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 4,64

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Bis Zum Schluss

Tracks:

  • Bis zum Schluss
  • Wir vermissen dich
  • Heute neu geboren
  • Bis zum Schluss (Instrumental)
  • Bis zum Schluss (Acappella)

3 Kundenrezensionen:

Toller Song!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Man sollte so eine Zusammenarbeit nicht für möglich halten, aber das Ergebnis ist grandios! Ein traurig schöner Song, der für Stefanies Stimme wie auf den Leib geschneidert zu sein scheint. Man sollte aber nicht die gefühlvollen Raps von Curse vergessen, die den Song abrunden. Respekt für einen wirklich tollen Winter-Song!

Somit auch diesmal von mir 5 Sterne!
Die beiden passen echt gut zusammen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das ist echt ein Überraschungshit wie ich finde.
Steffi`s Stimme klingt so schön sanft und so Gefühlvoll. Der Refrain geht sofort ins Ohr.
Passend zur Jahreszeit.
Curse hat sich da eine Perfekte Duett Partnerin an die Seite geholt. Seine Texte gehen unter die Haut und dazu eine gute Sängerin und der Song ist Perfekt!

Kann diese nur empfehlen. Für mich einer der besten von Curse. Von mir aus kann er noch mehr solche Songs schreiben, mit Duett Partner!
Wenn das kein Nummer 1 Hit wird, dann weiß ich auch nicht....
Definitiv...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...der beste Song vom "Freiheit" Album.

Die Stimme der Silbermondsängerin geht einem echt unter die Haut, und ich hab diese noch niemals so schön empfunden.

Der Text ist aussagekräftig, Curse rappt gut, diese Zusammenarbeit ist auf jeden Fall eine Bereicherung der Musiklandschaft.
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Produkt-Bild: Freiheit/limited Edition (CD+ Bonus DVD)

Freiheit/limited Edition (CD+ Bonus DVD) von Curse

Audio CD von SUBWORD (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 13,47

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Freiheit/limited Edition (CD+ Bonus DVD)

Tracks:

  • Der lange Weg zur...
  • Freiheit
  • Stell dir vor
  • Schöne Wahrheit
  • Nur ein ganz kleines bisschen
  • Gold
  • 100 Jahre
  • Ich kann nicht mehr
  • Baby
  • Feier Dich selbst
  • Lila
  • Wenn ich die Welt aus dir erschaffen könnte
  • Bis zum Schluss
  • Fantastisch
  • Du sagst / Du meinst
  • Willkommen zurück
  • Freiheit (Epilog)

5 Kundenrezensionen:

"If ain't usin' my stauts to make a change, I ain't ever makin' hits"
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
...so hat es der Londoner Grime-MC Kano auf seinem Track "Fightin' the Nation" formuliert, und das möchte ich dem Mindener Curse mit auf den Weg geben. Versteht mich nicht falsch, der Mann hat doch einige Jahre mehr auf dme Buckel als Ich, und es läge mir nichts ferne als ihm zu sagen was er zu tun hat. Ich möchte nur, dass er mal darüber nachdenkt. Morlockk Dilemma hat es in seiner Review zum Album auf den Punkt gebracht. Curse unterhält, Curse bewegt nicht mehr. Auf jeden Fall nicht mehr so wie früher, als Curse noch dahin geschossen hat wo es weh tut. Einzig "Lila" und "Gold" erinner noch an diese Zeit, wobei "Lila" nun wirklich DER Meilenstein auf der Platte ist. Das ist der Curse, den Ich mir wünsche. Storytelling at it's finest. Und ja, auch "100 Jahre" ist wunderbar bildhaft erzählt, kein Zweifel, aber für mich hat sich Curse immer dahingehend ausgezeichnet, dass es in seinen Texten größtenteils sehr viel Selbstreflexion und Kritik an den Zuständen in diesem Land/auf dieser Welt gab. Wo ist das geblieben? Natürlich freue Ich mich als Patrice, Nneka und Clueso Fan über seine Featureliste. Ganz großes Kino. Auch die Instrumentals sind alle mehr als bombastisch, brauchen wir gar nicht drüber diskutieren. Deshalb auch 4/5, obowhl mir die inhaltliche Tiefe fehlt. Und ja, Ich habe auch die anderen Alben von Curse, und nein, Ich bin kein Hater. Ich habe nur noch Hoffnung dass er wieder einen anderen Weg einschlägt als den, den er in Begriff ist zu gehen.
schade um curse
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
curse hat herz und verstand zwei sachen die jemand braucht der gute texte schreiben will aber dazu braucht man auch noch jemanden der diese texte zu einer guten musik macht und der hintergrund der musik ist grauenvoll und einfach alt es gibt nur ein paar gute tracks auf der cd die texte sind fast alle gut aber man kann sie sich einfach nicht anhören tut mir leid
Weniger Hip-Hop, Mehr Curse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Grade ist das Album bei mir angekommen und ich bin erleichtert.
Hab im Vorfeld nur die Single gehört und freue mich dass ich diesmal (bei Sinnflut wars leider anders)jeden einzelnen Track feiern konnte.
Hier präsentiert sich uns ein neuer Curse und ein Musterbeispiel für erwachsenen Rap.
Ungewöhnlich musikalisch , Hervorragend melodisch produziert, in sich zusammenhängend und zum erstenmal wirklich homogen.
Keine typischen Rap Songs, keine Rap features und keine Abstecher in die deutsche Rapszene und das ist gut so.
Endlich wieder eine Cd die jeden Cent Wert ist.

Dieses Album schafft es die Grenzen zu sprengen die deutscher Rap sich selbst auferlegt hat.

Kauft dieses Album damit es nicht das letzte mal bleibt.

Einziger Stolperstein :
Einige Gesangsfeatures die nicht immer unbedingt gut sind und teils den eindruck machen als wären sie nur da , damit der jeweilige Track eben Gesang hat.
Die Tracks ohne Features beweisen , dass das nicht nötig gewesen wären.

Dennoch : Danke Curse für den Beweis dass es auch anders geht.
HipHop wird ALT
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
"Freiheit" ein wirklich gutes Album.Es ist sehr verspielt und extrem produziert mit starken Drums.Auch die Texte überzeugen mit guten Storys und Weissheiten.Leider verlieren viele Tracks ihre Stärke aufgrund der Gastkünstler wie z.B Silbermond ,Patrice und Xavier Naidoo.

Diese Künstler bringen nix neues oder frisches in die Tracks.Sie nerven sogar sehr.Nur Chima macht seinen Job sehr gut.

4* sind hier gerechtfertig, jedoch 5* finde ich übertrieben.
cooles Album
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich mag Curse und mit diesem Album hat er mal wieder (wie erwartet) eine gute Platte gemacht.
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Produkt-Bild: Graduation

Graduation von Kanye West

Audio CD von Def Jam (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 6,61

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Graduation

Tracks:

  • Good Morning
  • Champion
  • Stronger
  • I Wonder
  • Good Life
  • Can't Tell Me Nothing
  • Barry Bonds
  • Drunk and Hot Girls
  • Flashing Lights
  • Everything I Am
  • The Glory
  • Homecoming
  • Big Brother

Produktbeschreibung


GRADUATION

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der allererste Track des neuen Albums Graduation ist Verheißung auf alles Kommende und dankbarer Rückblick zugleich. Er erinnert daran, dass es das Schicksal verdammt gut mit Kanye West meinte, als es ihn am Ende des 23. Oktober 2002 einen neuen Tag begrüßen ließ, anstatt ihn für immer abzuberufen. "Good Morning" enthält Samples des Songs von Elton John "Someone Saved My Life Tonight" und erinnert damit unweigerlich an Wests beinahe tödlichen Auto-Crash, der seine persönliche Heavy Metal-Phase einläutete: in Form von Schrauben und Platten aus Chirurgenstahl zur Stabilisierung seines Kiefers. A propos Ersatzteillager: neben Wests Körper strotzt auch sein neues Album Graduation vor hochwertigen Kleinteilen, wenn auch eher musikalischen. Samples aus Songs von Steely Dan ("Kid Charlemagne"), Labi Siffre ("My Song") oder Quincy Jones ("P.Y.T"), einst performt von Michael Jackson, beweisen Kanye Wests eindrucksvolle Fähigkeiten der plastischen Chirurgie auf musikalischem Terrain. Seine noch viel bemerkenswertere Leistung liegt in der freundlichen Erinnerung daran, wo die Wurzeln des Hip-Hop tatsächlich liegen. Nämlich nicht nur in dem ungeschriebenen Gesetz der Straße, das sich in plumper Gewaltverherrlichung ausdrückt, sondern auch in der Liebe zu bestimmten Songs und ihren Interpreten. Eine Bewunderung, die von Rappern weiter getragen und damit zu einer Tradition gemacht wird, indem sie ihr ihren Ehrenplatz in Form von Song-Zitaten in eigenen Stücken einräumen.
Keine Sorge: Kanye Wests Graduation ist nicht zum Sozial-Album eines geläuterten Gangsters geraten, der erkannt hat, dass sein Leben bislang ein Irrtum war -"until I saw the light"- und der nun alle obszönen Worte durch "Lord" und "Jesus" ersetzt hat. Vielmehr ist das Album ein reifes Statement voller Selbstbewusstsein und -noch besser- Humor! Das zeigt schon allein die Gestaltung des Covers, auf dem der japanische Pop-Künstler Takashi Murakami Kanye West als Teddybär gezeichnet hat, der sich aus den Tiefen des Ghettos auf einen Campus verirrt, wo ihn Doktoranden am Liebsten sogleich auf den Mond schießen!
Graduation, das sind 13 Songs, die von musikalischen Einfällen nur so strotzen. Eines der Highlights auf dem Album ist "Everything I Am", eine --man glaubt es kaum- Ballade (!), die unter anderem Elemente des Songs "Bring The Noise" von Public Enemy und "If We Can't Be Lovers" von Prince Phillip Mitchell enthält. "Flashing Lights" mit seinen opulenten Streicherarrangements vermag hier ebenso zu faszinieren wie "Homecoming" mit seiner sparsamen Instrumentierung von Drums und Piano, sowie den Vocals von Coldplay-Mitglied Chris Martin. Mit von der Partie sind unter anderem wieder Mos Def und John Legend. Absolut erfreulich: Auf Graduation ist musikalische Vielseitgkeit IN und Motherfucka-Getue absolut OUT. -- Andreas Schultz
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5 Kundenrezensionen:

Kunstprofessor Dr. West
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ein Album mit japanischem Manga-Artwork von Takashi Murakami, mit Kanye West als Braunbär mit Goldkette. Als Bonus gibt es auch noch ein kleines Poster, Braunbär mit der Brille aus dem Stronger-Video. Beiträge von Daft Punk, Jay-Z, Mos Def und Chris Martin von Coldplay. Samples von Michael Jackson, Elton John und anderen. Kanye West bringt auf Graduation von 2007 wirklich sehr viel zusammen und das Ergebnis macht Laune!
Mit Good Morning beginnt das Album sehr entspannt. Stronger ist eindeutig der stärkste Song! Die starken Singles Stronger, Flashing Lights und Homecoming haben noch dazu sehenswerte Videos, hätte das Kunst-Konzept des Albums gut abgerundet sie auf einer DVD mit zu veröffentlichen.
Empfehlenswertes, vielseitiges Album. Kanye West punktet nicht durch die Anzahl seiner Schussverletzungen und Halbwelt-Gehabe, sondern beeindruckt durch sein musikalisches Gespür und Talent!

Anspieltipps: Good morning, Stronger, Homecoming
The Masterpiece
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Einer der vielen Kritteleien an "Graduation" ist, dass Kanye West sich über die volle Distanz in Selbstbeweihräucherung verliert. Doch an einem Hip Hopper zu kritisieren, er sei arrogant, ist ungefähr so, als würde man einer Rockband vorwerfen, elektrische Gitarren zu verwenden. Wer von einem Musiker Ehrfurcht und Demut erwartet, ist besser beraten, sich die christlichen Lobgesänge von seinem örtlichen Kirchenchor einspielen zu lassen, als sich das neue Werk eines Rap-Millionärs anzuhören. Wenn Selbstverliebtheit immer so schon wäre wie auf Graduation, man müsste das Wort "Arroganz" glatt als Kompliment statt als Schimpfwort auffassen. Wunderbar warme Beat-Teppiche legen sich über die atmosphärischen Tracks, elegant und aufwendig, aber nicht pompös und überladen. Die kongenial ausgewählten und bearbeiteten Samples verkommen dabei nicht zum Selbstzweck, sondern addieren das gewisse Extra zur stimmungsvollen musikalischen Untermalung. Gleich der Opener "Good Morning" versprüht diese lebensbejahende Energie, aber auch eine entspannte Gelassenheit, die sich durch die komplette Spielzeit von "Graduation" wie ein roter Faden zieht. Die erste Single "Stronger" macht deutlich, dass Kanye West wild mit Stilelementen experimentieren kann, ohne dass seine eigene Handschrift verloren geht oder die Homogenität des Albums zu zersplittern droht. Ein weiteres Highlight ist der sommerlich anmutende Song "Homecoming", bei dem der US-Produzent, der auch schon Altmeister Common erfolgreich reanimieren konnte ("Be"), von Coldplay-Chef Chris Martin unterstützt wird. Was bei andern wie effekthascherisches Namedropping wirken würde, um ein wenig mediale Aufmerksamkeit zu generieren, wird hier zur genialen Gemeinschaftsproduktion, die die Stärken beider Stars gekonnt vereint - die melancholische Ausstrahlung von Chris Martin kombiniert mit Wests Coolness ergibt eine unwiderstehliche Mischung. Fast schon surreal wirkt "Flashing Lights"; ein Titel, der unverbraucht daherkommt und einmal mehr die enorme Wandlungsfähigkeit des Kanye West unterstreicht. Graduation ist ein Klassiker, ein Meilenstein des Genres. Kanye West produziert die wahrscheinlich weltbesten Hip Hop Beats, wobei er sich auf dem Album rücksichtslos bei allen Stilrichtungen bedient. Er weiß, dass er einen Stellenwert erlangt hat, der es ihm erlaubt, Konventionen zu sprengen und das nutzt er Gott sei Dank auch aus.
Kanye West zum dritten
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
2007 war ein sehr gutes Jahr, wenn es um Rap Alben ging. Killah Priest, Redman, Chamillionaire und viele mehr, brachten ihre neuen Werke auf den Markt. Auch Kanye West lies sich nicht zwei mal bitten und brachte "Graduation" raus. Auf das Album war wohl die ganze Hip-Hop Welt gespannt, denn jeder wollte wissen, ob Kanye ein Meisterwerk rausbrachte, so wie es alle erwarteten. Über den Vorgänger "Late Registration" wurde viel gestritten. Das Album bekam sehr gute Kritiken, dennoch gefiel vielen das Album nicht. Konnte Mr. West also diesmal mehr überzeugen?
Die LP beginnt mit dem Intro "Good Morning". Ein richtiger gute Laune Track, mit einer sanften Melodie - eben passend zum Morgen. Man kann sich so richtig vorstellen, wie man im Bett liegt und die Sonne einem ins Gesicht scheint. Ein wunderbarer Anfang für "Graduation"! "Champion" dagegen kann nur zur Hälfte überzeugen. Der Beat ist zwar cool, doch die ständig einsetzende Stimme in der Melodie fängt schnell an zu nerven. Allerdings kann der Gesang, der exakt bei 1:58 anfängt, überzeugen. Nun folgt die Single "Stronger", welche wohl den meisten bekannt sein dürfte. Ein Track der vor Power nur so strotzt. Kanye West rappt mit seinen doch recht begrenzten Möglichkeiten doch sehr gut und der Refrain, gesamplet von Daft Punk, kommt sehr gut rüber. Auch die nächste Nummer, namens "I Wonder", kann vollends überzeugen. Der ganze Track kommt etwas altmodisch daher und der Beat ist mal wieder klasse. Da zeigt Kanye West mal wieder, was für ein guter Produzent er ist. Vielleicht waren die meisten Anfangs skeptisch bei dem nächsten Lied, denn was sucht T-Pain auf einem Kanye West Album? Ich war auch anfangs sehr misstrauisch, doch der Track ist eine absolute Bombe. Die chillige Melodie verbreitet eine schöne Atmosphäre. Gegen Ende hat T-Pain dann nochmal einen längeren Part, nachdem er vorher nur den Refrain singen durfte. "Can't Tell Me Nothing" erinnert irgenwie an andere Kanye Tracks. Alles in diesem Track wirkt irgenwie ein bisschen traurig und nachdenklich. Ohne Frage, ein super Track. "Barry Bonds" mit Lil Wayne dagegen ist ziemlich misslungen. Eine totale nervende Melodie, ein sehr schwacher Kanye und ein noch schwächerer Wayne. "Drunk And Hot Girls" ist auch nicht schlecht, aber irgenwie auch merkwürdig. Der Refrain ist ein bisschen einfallslos und die Melodie klingt schon sehr merkwürdig. Ein Durchschnittstrack. Mit "Flashing Lights" fängt sich das Album aber wieder. Die Melodie hypnotisiert einen schon fast. Nach mehrmaligem durchhören wird der Track immer besser und gehört eigentlich schon mit zu den besten des Albums. Jetzt folgt allerdings der beste Track des gesamten Albums: "Everything I Am". Ein unglaublich guter Track, begleitet von einer wunderschönen Klavier Melodie. Zudem kommt der tolle Refrain, gerappt von Kanye und ab und zu sind auch Scratches zuhören. "The Glory" verbreitet dann auch nochmal mächtig gute Stimmung. Das Lied ist sehr schnell, im Hintergrund und Refrain hört man die ganze Piepsstimmen, welche wunderbar zur Geltung kommen. Bei der nächsten Nummer "Homecoming" ist Coldplay Sänger Chris Martin dabei, welcher einen einzigartigen Refrain herbeisteuert. Außerdem kann mal wieder der Beat überzeugen. Nach den tollen Tracks, die man eben zuhören bekommen hat, folgt nun der letzte Track, "Big Brother". Ein sehr emotionaler Track. Die Melodie ist zum Teil sehr leise, sodass Kanyes Part gut zur Geltung kommt. Desweiteren kann der Beat mal wieder vollends überzeugen. Nunja, jetzt ist "Graduation" auch schon vorbei. Kanye West hat hier die Erwartungen voll erfüllt und ein sehr schönes Album geliefert, mit nur 2-3 Tracks die nicht so überzeugen können. Aber Tracks wie "Everything I Am" machen das wieder vergessen. Alle Fans von Kanye Omari West sollten sich dieses Album holen, die anderen sollten vielleicht erstmal reinhören, denn Kanye West macht schon ein bisschen anspruchsvolleren Hip-Hop.
Sehr gut und doch irgenswie seltsam.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Viel Pop aber doch viel besser als das letzte Album von Timbaland und natürlich auch viel besser als Nuschelkönig 50 Cent. Einige Titel sind in der Machart sehr merkwürdig und zünden erst etwas später. Zum Beispiel Drunk and Hot Girls, irgendwie seltsam coole Melodie im Refrain und bleibt doch im Ohr hängen. Warum viele diesen Titel blöd finden ist mir schleierhaft, denn eher geht mir Stronger langsam tierisch auf den (Sorry!) Sack. Wie jedes Album eines Künstlers gibt es auch hier auf Graduation Lückenfüller. Trotzdem, im großen und ganzen sehr unterhaltsam die Scheibe.
Gelungenes Album
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kanye West hat hier bewiesen, dass er sich seit dem 2005 veröffentlichten "Late Registration" positiv entwickelt hat. Mit Liedern wie besonders "Flashing Lights" oder "Homecoming" eröffnet er einen neuen Stil, steht aber trotzdem noch zum alten Stil wie z.B. in "Champion" gut zu hören ist. Durch die vielen Features wirken Stilwechsel sehr erfolgreich. Nur zu empfehlen!
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