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Produkt-Bild: Funeral

Funeral von Arcade Fire

Audio CD von Rough Trad (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 5,75

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Funeral

Tracks:

  • Neighborhood 1 (Tunnels)
  • Neighborhood 2 (Laika)
  • Une annee sans lumiere
  • Neighborhood 3 (Power Cut)
  • Neighborhood 4 (Kettles)
  • Crown Of Love
  • Wake Up
  • Haiti
  • Rebellion (Lies)
  • In The Backseat

Produktbeschreibung


FUNERAL

Aus der Amazon.de Redaktion


Die Randgeschichten, die Funeral erzählt, kommen einem bekannt vor. Ende der 90 haben Eels-Mastermind E Todesfällen in der Familie und im Freundeskreis seelische Nackenschläge versetzt, die dann in dem herausragenden Album Electro-Shock-Blues aufgearbeitet wurden. Funeral von Arcade Fire weist starke Parallelen auf. Zwischen Sommer 2003 und Frühjahr 2004 trug die Band aus dem Montreal mehrere Angehörige zu Grabe. Immerhin konnten die gerade gegründete Gruppe die Hochzeit ihrer Mitglieder Win Butler und Régine Chassagne feiern. Das Debütalbum nannten die Kanadier trotzdem Beerdigung. Das lässt vermuten, dass die Stimmung drückend ist und die Noten Trauer tragen. Stimmt auch, stimmt aber auch nicht. Es geht neben Tod in den umwerfend guten Songtexten von Funeral auch um Ängste, Verzweiflung, Kälte und Zwänge. Oder die nie gesehene Heimat von Chassagne, deren Eltern Haiti verlassen mussten. Die musikalische Assoziationskette, die an einem vorbeirauscht, reicht von Pulp, Radiohead über David Bowie, Magnetic Fields, Tindersticks bis hin zu British Sea Power. Doch Arcade Fire sind keine Gruppe, die klingt wie...Arcade Fire haben extrem schnell eine ureigene, vielschichtige Klangsprache gefunden, die einen in Tempo, Stilistik, Schönheit und Gefühlschwankung immer wieder überrascht, hin und her reißt. Zwischen Indie-Rock, Hafenmusik, Trauermärschen und Tango wühlen Gitarren, Xylophon und Streicher ( was für Geigen!!) schwer in der Seele herum. Ganz, ganz großes Kino, dieses Album! --Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

Perfekt ?!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Gibt es ein perfektes Album ? Wo einem jeder
Song von vorn bis hinten zusagt. Es gibt sicher ganz
wenige wenn man mal ehrlich ist, aber Arcade Fire's Funeral
gehört mit sicherheit dazu. Denn genau so sollte Musik
sein, es macht einfach spass. Die Musik ist intensiv
und hat power (die Stimmer von Win Butler sagt mir sehr zu).
Ein Band die den hype gerecht wird,man schaue
sich mal die ganzen positiven Kritiken in der Presse an, der wahnsinn !

Danke Arcade Fire.
Großartig!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein wirklich tolles Album, was bei mehrmaligem Hören immer besser wird. Unverkennbarer und origineller Stil, der sich schwer einordnen lässt, erzeugt durch eine Vielzahl verschiedener (exotischer) Instrumente und Stimmen. Was zunächst ein wenig unharmonisch und chaotisch klingen mag, entwickelt sich spätestens beim dritten Hören zu einer, wenn auch etwas befremdlichen und eigenwilligen, aber unglaublich schönen und mitreissenden Melodiosität. Raffinierte Songstrukturen sorgen für das richtige Maß an Spannung und Entpannung. Ein Sound der einen so schnell nicht mehr loslässt. Leider bin ich von dem darauf folgenden Album "Neon Bible" relativ enttäuscht. Ansonsten hätten Arcade Fire mit Sicherheit Lieblingsband-Potential.
Könige des Alternative
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eines der besten Alben ever.Schon unzählige Male im CD Spieler gewesen und erzeugt beim ersten Lied (Neighborhood, reinhören!) immer noch Gänsehaut.
PERFEKT!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
So etwas passiert nur alle paar Jahre: man hört ein Album zum ersten Mal und spürt sofort, dass man etwas Außergewöhnliches entdeckt hat (vor "Funeral" ging mir das zuletzt beim Strokes-Debüt so): der schräge Gesang, die famose Instrumentierung und die mitreißenden Melodien, die einen zum Rumhüpfen und Mitsingen anspornen. In den letzten Jahren hat im Alternative-Bereich niemand etwas ähnlich Erfrischend-Eigenständiges gemacht. Dieses Album muss man besitzen! Bester Track, der das alles auch verkörpert: Neighborhood 2 (Laika)
einzigartig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
zum ersten mal hatte ich von a.f. in magazinrezessionen von "neon bible" gelesen. das klang interessant, aber gehört hab ichs bis heute nicht. dann sah ich "funeral" zufällig in der stadtbibliothek...und wollte einfach mal reinhören. beim ersten hören noch etwas irritiert über diesen oberflächlich gesehen gar nicht sooo spektakulär klingenden stilmix aus indie-rock mit folk-einflüssen und streichern, läuft die platte nun seit ein paar tagen auf dauerrotation. und bei jedem hören klingt sie schlüssiger, runder, besser. ich hab schon lange nichts gehört, was mich so eigenartig fasziniert hat. wie ein soundtrack zu einem skurrilen film, der einen tief beeindruckt und bewegt hat. wie tongewordene erinnerungen an dinge die man nie erlebt hat und orte die man nie gesehen hat. wie die aufforderung, in amazon-rezessionen poetische vergleiche zu erfinden ...;-)

fazit: ein in sich geschlossenes kleines meisterwerk voller unaufdringlicher skurilitäten....und wenn ich das verdaut hab, bin ich gespannt auf "neon bible"...
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Produkt-Bild: Neon Bible

Neon Bible von Arcade Fire

Audio CD von City Slang (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 11,84

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Neon Bible

Tracks:

  • Black Mirror
  • Keep The Car Running
  • Neon Bible
  • Intervention
  • Black Wave/Bad Vibrations
  • Ocean Of Noise
  • Well & The Lighthouse, The
  • Antichrist Television Blues
  • Windowsill
  • No Cars Go
  • My Body Is A Cage

Produktbeschreibung


NEON BIBLE

Aus der Amazon.de-Redaktion


Im Februar 2007, kurz vor der offiziellen Veröffentlichung von Neon Bible traten Arcade Fire in Orchesterstärke fünf Mal in der ausverkauften Judson Memorial Church in New York auf. Eine Kirche, warum eine Kirche? Wo sonst könnten Texte über die bevorstehende Apokalypse, über Ängste, Tod und eine nicht versiegende Hoffnung ihre volle Kraft entwickeln? Außerdem stehen da bekanntlich Orgeln, und ein sakraler, opulenter ? wobei so gut wie kein Song der Kanadier ohne Opulenz auskommt ? Track wie ?Intervention? lässt sich besonders imposant umsetzen. Es ist nicht das einzige Stück, das alle Zweifel beseitigt, die vielköpfige Band aus Montreal könnte an der gewaltigen Hürde ihres Debüts Funeral scheitern.
Zugegeben, der A-ha-Effekt ist weg, die triumphalen Trauermärsche überrennen einen nicht beim ersten Hören und doch kommt gleichzeitig die Ahnung auf: Hier ist wieder Großes entstanden! Es passiert so viel so schnell, dass die Sinne nicht immer folgen können, denn Arcade Fire füllen nicht nur jedes Notenblatt bis zur Schwärze, Sänger Win Butler kehrt mit Textzeilen wie ?I?m living in an age that calls darkness light? (?My Body Is A Cage?) wieder die dunklen Seiten seines Seelenlebens nach außen. Nicht zufällig wurde Neon Bible nach dem gleichnamigen Roman von John Kennedy Tool benannt, einem amerikanischen Schriftsteller, der unter anderem im Alter von 32 Jahren deshalb Selbstmord beging, weil sein persönlich als Meisterwerk eingeschätzter Schelmenroman Die Verschwörung der Idioten von unzähligen Verlegern abgelehnt wurde - posthum erhielt er einen Pulitzer-Preis! Arcade Fire erfahren immerhin zu Lebzeiten Ehrrungen. Kaum eine Gruppe des angehenden Millenniums versteht sich so außergewöhnlich darauf, einer gewissen Trostlosigkeit in den Texten ein aufs Tempo drückendes Heer an Instrumenten (Glockenspiel, Akkordeon, Violinen, Hörner, Hurdy Gurdy) plus einem Militärchor aus Budapest entgegen zu stemmen. --Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

bombast sound 1A+++++++
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nach einem perfekten Album wie Funeral ist es natürlich
schwer daran anzuknüpfen, doch Arcade Fire schaffen es mit
Neon Bible mehr als recht. Wenn ich ehrlich bin gefallen mir
manche sachen fast besser. Es ist teilweise sehr duster und
stimmungsvoll insgesamt geschlossener als Funeral, die
instrumentierung ist mal wieder bombastisch und dieser
sakrale touch macht süchtig.
Die von vielen kritisierte "schlechte" soundqualität
kann ich absolut nicht verstehen das Album würde
in einer Kirche aufgenommen und so hört sich es an,
und trägt damit sehr zur stimmung bei.

Arcade Fire haben nun 2 Alben und eine EP die allesamt
mehr als gut sind und weit über den ganzen anderen
mist sind den man so hören muss. Man kann wirklich
gespannt sein was sie da noch so alles abliefern,
bin mir sicher sie können nicht entäuschen sie
können einfach brilliante Musik schreiben .
Schließt an den Vorgänger an
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hervooooragende Scheibe,die dem Album Funerals,welches sicher eins der besten der 0er Dekade ist um nichts nachsteht.
Großartig.
Brilliant
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit "Funeral" haben Arcade Fire die Messlatte für folgende Platten schon sehr hoch gehängt, doch das neue Album nimmt diese Hürde mit einer bravourösen Leichtigkeit.
Zahlreiche Chöre, orchestrale Streichereinlagen, sowie Klavier und Orgel schaffen eine düstere Klangatmosphäre und verleihen diesem pompösen Pop-Rock seine einzigartige Note. Ein weiterer positiver Aspekt ist die qualitativ hohe Konstanz der einzelnen Songs. Zugleich lieferten Arcade Fire mit dem brillianten "No Cars Go" einen der besten Songs des Jahres 2007 ab.
Diese Platte ist ein großartiges Gesamtkunstwerk für verträumte. entspannende Stunden zu Hause!
Fast wie Kino
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Album ist wie aus einem Guss, und man sollte sich die teils heftigen Texte einmal genauer ansehen. Die Stücke sind originell, sehr abwechslungsreich, und man kann sich das Ganze sogar bildlich vorstellen. Absoluter Höhepunkt ist das in der Kirche aufgenommene Orgelspektakel "Intervention", das umso eindringlicher wird, je öfter man es hört. (Ja, ich mag Bombastisches, mit viel Atmosphäre.) Dazwischen gibt es immer wieder leise Töne, manchmal auch ein wenig hoffnungsvollere Texte. Nicht als Hintergrundmusik geeignet, sondern zum bewusst und gezielt Anhören. Die Band stellt an sich selbst mit dem Album einen hohen Anspruch, den sie hoffentlich in der Zukunft weiterhin erfüllen wird.
Klasse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hab ich mir jetzt erst geholt und in begeistert, ähnlich Radiohead, guter Sound, werde mir Furneral auch holen, melodisch, lohnt sich wirklich
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Produkt-Bild: Dear Science

Dear Science von TV on the Radio

Audio CD von 4ad/Beggar (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 4,42

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Dear Science

Tracks:

  • Halfway Home
  • Crying
  • Dancing Choose
  • Stork & Owl
  • Golden Age
  • Family Tree
  • Red Dress
  • Love Dog
  • Shout Me Out
  • DLZ
  • Lover’s Day

Produktbeschreibung


DEAR SCIENCE
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5 Kundenrezensionen:

Altherrenpop der Güteklasse A
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Es gibt Bands, die könnten banales Wasserrauschen vertonen, die Kritiker würden sich dennoch heulend vor Freude in den Armen liegen. TV On The Radio gehören mit Sicherheit in diese Kategorie. Warum das so ist, ist am besten an einem Statement von Bandmitglied und Produzent Dave Sitek abzulesen: "Wir leben immer noch im Jahr 1982", hat er bei Veröffentlichen der Platte gesagt. Was den Nagel auf den Kopf trifft. Viele alternde Kritiker in den Fachmagazinen sind in dieser Zeit musikalisch sozialisiert wurden und freuen sich diebisch, wenn ihnen alte Sounds im hübsch verpackten modernen Gewand das Gefühl geben, noch einmal voll im Modetrend zu liegen. Die Exzentrizitäten der vorangegangenen Produktionen werden auf Dear Science leider pedantisch ausgeklammert. Mag vielleicht daran liegen, dass Sitek zu dieser Zeit seine Extreme bereits auf Dance Mother von Telepathe ausgelebt hat. Auf Dear Science schafft er ein Wunderwerk an bleierner Monotonie. Angereichert wird das ganze noch mit larmoyantem Betroffenheitsgesang. Alteritäten zwischen den Songs sind nicht vorhanden. Das nett auf kleiner Flamme rockende Shout Me Out dürfte auf jugendliche Hörer einschläfernd wirken, ist aber in seinem sparsam dosierten Enthusiasmus genau das Richtige für die Altherrenvorderen in den Kritikeretagen, die sich ohne Bluthochdruckgefährdende Sounds noch mal so richtig hip fühlen wollen. Nahtlos daran anschließen tut Lover's Day, eine Ode an die Erotik. Wäre Erotik tatsächlich so aufregend, wie dieser Song das imaginiert, würde ich mich ab Morgen der Männerwelt entsagen und ins Kloster ziehen. Golden Age soll wohl ein verführerisch geschmeidiges Stück New Yorker Groove sein, dessen "Charme" bei Ü-30 Parties voll zum Zuge kommen dürfte. Das Album ist eine Mischung aus souligen Vocals, elektronischen Erkundungsgängen und eintönigen Melodien, wobei das grüblerische Shoegazing der Vorgängerwerke sorgsam umgangen wird. Manchmal hört es sich an wie ein neuproduzierter Mix aus Talking Heads, Prince und Peter Gabriel. Wobei mir alle Originale um Meilen besser gefallen als diese Melange aus langweiligen Klängen, die den Hörer spätestens beim dritten Track in einen halbkomatösen Zustand versetzt. "Why Everyone Dies" (Warum jeder stirbt) steht im Textblatt des Albums (und das sogar noch auf Latein). Ein besseres Motto hätte man tatsächlich nicht finden können. Nach 48:27 Minuten beglückwünsche ich mich, dass ich diese geballte Ladung Altherrenpop vom Allerfeinsten überstanden habe und spende die CD, da der Bekanntenkreis dankend abgelehnt hat, dem Fundus meiner Stadtbibliothek.
Großer Post-Rock aus den Herzen der Staaten 4.5 Sterne
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Tv on the Radio, die Rockband wo man sagt: Das isse, die größte Band der gegenwart. Ist sie ja auch teilweise, wenn es da nicht Animal Collective und Arcade Fire gäbe. Was erwartet man ? Songs wie Family Tree zeigen an, dass sich etwas verändert hat. Sie sind poppiger geworden. Jedoch nur ein wenig. Schöne Balladen entweichen mit edlen Klängen im Post-Rock Klängen die um die Gunst des Hörers kämpfen. Beim Jahrespoll Pazz & Jop zum Album des Jahres gekührt, ist Dear Science sicherlich mehr als einen Blick wert.
Spitze!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Finde das Album absolut gelungen, hab es mir gekauft nachdem ich ein paar Sachen probegehört habe, außerdem hab ich irgendwo gelesen das David Bowie TVOTR zu seiner Lieblingsband erklärt hat, und angeblich selber bei irgendeinem Lied im backround singt (allerdings glaub ich bei einem Vorgängeralbum). Im Nachhinein finde ich eigentlich Return to cookie mountain besser aber 5 Sterne für dieses Album sind immer noch gerechtfertigt. So wie bei den beatles ob man jetzt Sgt. Pepper besser findet als Revolver ist jedem seine sache 5 Sterne muss man trotzdem beiden geben.
Back to Topic: Halfway home beginnt genau mit der nötigen Geschwindigkeit für den Perfekten Track 1.
Weiters hervor heben würde ich Dancing Choose das durch den flotten Text und den mitreisenden Rhytmus einfach genial ist.
Family Tree ist ein eher Ruhigeres und das Intro erinnert irgendwie an High hopes von Pinkfloyd. Die Streicher passen auch verdammt gut dazu, und wäre die Strophe nicht so ein Hit würde man sich wie ein kleines Kind auf den Refrain freuen. Außerdem einfach fantastisch ist meiner Meinung nach DLZ kein unbedingt sehr schnelles Lied aber sehr imposant wie ich finde. Unter dem Strich muss man das Album einfach weiter empfehlen sicher eines der Top Alben der letzten 3 Jahre.
Musik, Pop und Kunst zugleich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Aus musikalischer Sicht betrachtet eines der besten Alben der Neuzeit. Vielschichtigkeit mit Tiefe. Pop mit Avantgarde. Rauheit mit Sanftheit.
Analog und Digital.
Ein Album, dass mehr kann als Töne zu einem musikalischen Konzept aneinander zu reihen.

Es wächst mit jedem hören.
Der deutsche Rolling Stone ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... hat zum neuen Album von TVOTR geschrieben, es wäre schade, dass man es nicht geschafft habe, einfache Harmonien mit Hilfe von Piano oder Akkustikgitarre zu schaffen - kalt sei es, überproduziert und somit eine "Kopfhörerplatte". 3 Sterne, ungenügend, setzen! Was als Kritik gemeint ist, klingt in meinen Ohren wie ein Kompliment - denn: Es gibt viel zu wenige Kopfhörerplatten. Früher waren vielschichtige, komplizierte Produktionen Sache von Artrockern und Psychedelikern, es gab sagenhaft gute (Pink Floyd) und unglaublich grauslige (Yes) Kopfhörerplatten. Heute traut sich da außer Radiohead fast keiner ran und wenn nicht Portishead aller Jubeljahre für ein fast jenseitiges Wunder sorgen würden, sähe die Welt ziemlich traurig aus. Denn das Problem ist, dass den meisten, die es mit Piano und Gitarre versuchen, einfach die guten und genialen Ideen dazu fehlen und dann bleibt es leider bei einer zwar übersichtlichen, aber eben auch faden und langweiligen Platte.
Warum dann also nicht Spuren übereinander legen was das Zeug hält, Zitate reinpacken, pluckern, pfiepen, sägen, stampfen bis die Aufnahmemaschine qualmt? "Dear Science" hat alles, das kann man getrost sagen: Soul, Funk, Jazz, Rhythmus, Indie, es ist eine überschäumende Wundertüte. Einen Song herauszuheben ist völlig unnötig - sie sind alle auf ihre Art perfekt und großartig. Wer TVOTR übrigens noch nicht live gesehen hat, sollte das schnellstens nachholen, die Jungs haben ihn, den Groove. Viel Spaß also beim Wippen, ob mit oder ohne Kopfhörer ...
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Produkt-Bild: Rounds

Rounds von Four Tet

Audio CD von Domino (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 8,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Rounds

Tracks:

  • Hands
  • She Moves She
  • First Thing
  • My Angel Rocks Back And Forth
  • Spirit Fingers
  • Unspoken
  • Chia
  • As Serious As Your Life
  • And They All Look Broken Hearted
  • Slow Jam

2 Kundenrezensionen:

der soundtrack zum sommer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
vielerseits hervorgehoben und gefeiert - was ist dran? lauter elektronisch bearbeitete piano-gitarre-percussion-tracks, die auf unprätentiöse weise in sich tragen, was die welt im guten bewegt: glaube, liebe, hoffnung. schlafwandlerisches voranschreiten, im straucheln gehalten, da von übergeordnetem beseelt. da will man immer wieder genau hinhören und sich etwas rausziehen. besonders aus track 6 "Unspoken".
Ein Schönheits-Flash
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
sanfte electronica mit einer feinfühligkeit, die mir in diesen sound-gefilden schon lange nicht mehr begegnet ist. eine einzige rhytmische vorwärtsbewegung, ohne eile, ohne hektik - teils zuckend, teils fließend. sämtliche blutbahnen werden von four tets wunderbar konstruierten klängen durchströmt - man stößt auf brüche, reibungen, auf knistern, auf krächzen - auf harmonie.
Der Name der platte: "Rounds" . Der Eindruck: ein flash . ein flash der elektronischen schönheit. eine schönheit, die aus einem gesamtkunstwerk resultiert, das den ohren von anfang bis ende schmeichelt, das man nicht mehr gehen lassen will. four tet arbeitet mit jazz-elementen, mit klassischer komposition, er erzählt uns mit seinen sounds von einer aufgehenden blume, von einer untergehenden sonne, von unbekümmertheit, aber auch von tiefe und dem fall.
jeder song erzeugt eine neue welt - mal ist sie von melodischem, mal von groove, mal vom zarten, mal vom brutalen dominiert. der endlose horizont dieser musik reicht vom brachialen bass, vom eindringenden kratzen bis hin zum ballerinenhaften streichen, zum klingenden glöckchen. alles ohne kitsch, nicht zu viel pathos - aber viele distanzierte gefühle. viel einladendes, ein sound, der anregt und auch abstoßen will. verwirrend und zugleich verständlich. zwitter-sound. lieb und schlagend.
das ganze passt so wunderbar in sich und stimmt einfach, dass man sich zurücklehnt. keine zeit zum chillen - four tet will erhört und verstanden werden, man muss sich darauf einlassen. tut man das, so wird man mit der größtmöglichen eleganz, der puren electronica-free-jazz-sanft-melodic-hardcore-frickel-grazie belohnt. zum weinen, zum lachen, zum schreien, zum applaudieren.
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Produkt-Bild: The Black Light

The Black Light von Calexico

Audio CD von City Slang (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 5,70

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2006
Zoom ± Produkt-Bild: The Black Light

Tracks:

  • Gypsy's curse
  • Fake fur
  • The ride (Pt. II)
  • Where water flows
  • The black light
  • Sideshow
  • Chach
  • Missing
  • Minas de cobre (for better metal)
  • Over your shoulder
  • Vinegaroon
  • Trigger
  • Sprawl
  • Stray
  • Old man waltz
  • Bloodflow
  • Total time

Produktbeschreibung


THE BLACK LIGHT
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5 Kundenrezensionen:

Das eine Calexico-Album (opinions may vary)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe Calexico auf Tour in Deutschland zu diesem Album kennengelernt und bin seitdem ein Jünger, wenn auch ein unsteter. Dieses Album hat alles, was diese Gruppe ausmacht - Morricone, Tex-Mex-Poesie, weite Landschaften als Musik und lauten Mariachi, der Balkan-Beat der USA.

Ich kann verstehen, wenn andere Freunde der Kollegen Burns & Covertino weniger enthusiastisch sind, ich unterstelle dem oder der jeweiligen HörerIn dann eine Nähe zu Giant Sand. Ich für meinen Teil empfinde die lyrischen Qualitäten Calexicos schwer zu wertschätzen (oder einfach teilweise abwesend), aber die einfache, instrumentalische Arbeit ist fantastisch. Schlagt mich, aber Minas De Cobre allein ist das Album wert.

Wenn möglich: Live angucken! Calexico, so langweilig sie anfangs scheinen, ist ein ausgefuchster Live-Act mit Material und Laune für einen Abend oder mehr.
Stimmungsvoll und vielseitig - das Meisterwerk von Calexico
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer schon immer mal Fan dieser aussergewöhnlichen Combo werden wollte, der sollte sich von diesem Album mitreissen lassen. Mariachi-Sounds und orbiterfüllende-Gitarren, gepaart mit der einmaligen Stimme Joey Burns' und der Vielzahl weiterer Synth-Klänge und gekonnt in Schwingung versetzter Instrumente, versetzen den Indie-Liebhaber in eine laue Sommernacht zwischen den Kugelkakteen der arizonaischen / nordmexikanischen Sonora-Wüste. Höhepunkt ist mein persönlicher Song des Jahrzehnts: Across the Wire.
Die Wüste lebt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Giant Sand Rhythm Section mit ihrem zweiten Output und eigentlich ersten offiziellen Release. Burns und Convertino experimentieren gekonnt mit Mariachi,Rock,Folk,Blues,Americana und ein wenig Jazz. The Black Light ist eigenwillig und hat Kultstatus. Zu dieser Zeit gab es auch noch diverse inoffizielle CD`s,die es meistens nur auf Konzerten zu kaufen gab. Der Nachfolger Hot Rail ist ebenfalls aus dem gleichen Holz geschnitzt und damit endet für mich der Indie Kultstatus dieser Band. Die Alben danach schafften es sogar in die Hitparaden,doch der Mariachi Sound ging verloren.The Black Light und Hot Rail lassen einem die Hitze der Arizona Wüste spüren.
Ab in die Wüste
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit "The black light" schicken Calexico den Hörer geradezu in die mexikanische Wüste, weit ab von der Zivilisation in eine Landschaft voller Stille.
Dabei zeigen Calexico einmal mehr ihr musikalisches Können:
Über Wüstenrock ("Gypsy's curse") zum Jazz ("Chach"), dazu zahlreiche atmosphärische Instrumentaltracks, Tex-Mex-Polka und wunderschöne Balladen ("Missing", "Bloodflow").
All dies und ganz besonders die geniale Pedal-Steel-Gitarre, die des öfteren zu hören ist, machen "The Black Light" zu einem unvergleichbar schönen "New-Country"-Album.
Klasse Scheibe!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Insgesamt absolut hörenswert, mit ein paar wenigen Ausnahmen stilsicher und authentisch, aufnahmetechnisch guter Durchschnitt!
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Produkt-Bild: Insurgentes CD+DVD AUDIO

Insurgentes CD+DVD AUDIO von Steven Wilson

Audio CD von SPV (SPV)
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 10,34

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Insurgentes CD+DVD AUDIO

Tracks:

Disk 1
  • Harmony Korine
  • Abandoner
  • Salvaging
  • Veneno Para Las Hadas
  • No Twilight Within The Courts Of The Sun
  • Significant Other
  • Only Child
  • Twilight Coda
  • Get All You Deserve
  • Insurgentes
Disk 2
  • DVD-Audio Advanced Resolution 5.1 of Insurgentes (24/48 re
  • DVD Audio& DVD-Video DTS 5.1 of Insurgentes (24/48 resolut

Produktbeschreibung


WILSON,STEVE INSURGENTES

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Kopf der britischen Progressive-Rock-Helden Porcupine Tree reist auf seinem ersten Soloalbum zurück in die Frühphase seiner Band, experimentiert aber auch mit topmodernen Elementen.
Im Gegensatz zu den letzten Porcupine-Tree-Alben Deadwing und Fear Of A Blank Planet, die in puncto Gitarrenarbeit eher in die harte Tool-Ecke tendierten, ist Insurgentes eine größtenteils ruhige, sphärische Klangreise geworden. Mit vereinzelten Gastbeiträgen von Größen wie Tony Levin und Jordan Rudess im Handgepäck beamt sich Wilson zurück zu von Pink Floyd beeinflussten Porcupine-Tree-Klassikern wie The Sky Moves Sideways und Stupid Dream, verfängt sich aber nie in der Retro-Falle, sondern verzahnt seine durchweg grandiosen Kompositionen gekonnt mit Noise-, Drone- und Industrial-Elementen, die nicht weniger beeindruckend aus den Boxen perlen als bei modernen Avantgardisten wie Radiohead. Mit Insurgentes gelingt dem britischen Multitalent der perfekte Spagat zwischen Gestern und Heute und eines der besten Alben seiner an Highlights alles andere als armen Karriere. Auf der Bonus-DVD ist das komplette Album noch einmal in Surround-Abmischungen vertreten - Michael Rensen
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Genial - ausgereiftes musikalisches Material der Extraklasse!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
als "Neueinsteiger" in die Musikwelt von Porcupine Tree bzw. Steven Wilson gibts bisher nur eins zu sagen - bin absolut überwältigt von der musikalischen Finesse dieses Ausnahmegitarristen.
Zum Album: Von schön laut bis schön leise ist alles dabei und trotz Werkartiger Stücklängen von über 6min wirds zu keinem Zeitpunkt langweilig. Allein der Opener "Harmony Korine" ist das Geld der Platte wert. Die Stücke sind inhaltlich und musiklisch weitreichend, verfolgen dabei aber stets eine Richtung, so dass nicht das Gefühl eines "zusammengewürfelten" Albums entsteht. Jeder Titel ist eigen und besonders, passt sich aber ins Gesamtkonzept wunderbar ein.
!!! Also für alle Freunde des experimentellen, progressiven Rocks eine nennenswerte Erweiterung der CD-Sammlung!!!
Fakten
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Warum 4 Sterne? Ganz einfach, weil das Album wirklich gut ist, aber nicht unverzichtbare Spitze. Hier die Fakten:

1. Das Album hat sehr eingängige Songs (an der Zahl 3) und das genaue Gegenteil (die restlichen 7). Für eine gemütliche Autofahrt sind diese 3 Lieder geeignet, der Rest ist einfach zu schwer.

2. Erst nach mehrmaligem Hören werden die Lieder reizvoller. Manche Stellen kämpfen tapfer gegen jede Harmonielehre - dies gilt es immer zu bedenken.

3. Mir ist das Album zu synth-lastig. Die Gitarre ist in vielen Songs untergeordnet - wer also auf klaren Gitarrensound a la Porcupine Tree steht, ist hier definitiv falsch aufgehoben.

4. Nur auf einer guten Anlage ergibt sich die volle Klangvielfalt. IPod und Co. können das einfach nicht rüberbringen, ebenso ein Standart-Autoradio.

5. Die Lieder sind zwar unterschiedlichen, aber im gleichen Stil gehalten. Konkret heißt das Folgendes: Monotonie, definierte Drums, Synth-Klänge, Spieluhrmelodien, (wenige) heavy Riffs, abrupter Laut-Leise-Wechsel... All das wiederholt sich im Laufe der Platte immer wieder abwechselnd.

Für wen ist das Album geeignet?
Wer nicht länger als 4 Minuten konzentriert einem Song lauschen kann, vergisst das Album bitte sofort wieder. Wer gerne anspruchsvolle und etwas schräge Töne sucht (ich denke ein wenig an Oceansize - auch wenn der Stil nicht passt), der ist hier wohl besser aufgehoben. Zudem sollte man eine gewisse Frustgrenze zu Beginn haben. Ich kenne niemanden, dem dieses Album nach dem ersten Hören auf Anhieb gefallen hat.
In sich perfekt!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wenn Sie irgendwo den Namen STEVEN WILSON aufschnappen, dann können Sie sich zweier Dinge absolut sicher sein: Sie werden erstens hochklassige Rockmusik hören und diese (zweitens) in brillanter Audioqualität.

STEVEN WILSON, Brite, Mastermind der Bands PORCUPINE TREE, NO-MAN, BLACKFIELD, BASS COMMUNION und I. E. M., begabter Gitarrist, Keyboarder, Sänger, Soundtüftler und Produzent (u. a. bei OPETH, MARILLION oder FISH), grast auch bei seinem ersten Solo-Album in diversen musikalischen Revieren und liefert mit INSURGENTES eine repräsentative Werkschau seiner vielen, oben genannten musikalischen Projekte ab. Und somit entzieht sich auch die Musikrichtung eigentlich jeder Schublade. Ich würde INSURGENTES als Art-Rock bezeichnen in bester Tradition von z. B. PINK FLOYD, die den meisten ihrer Alben meist ein Konzept zu Grunde legten, dem sich die musikalische und instrumentale Umsetzung immer unterordnete.

Insofern würde ich auch INSURGENTES als Konzept-Album bezeichnen, weil die Stimmung in sich geschlossen ist - bei aller Verschiedenheit der Stile - und weil kein Lied irgendwie unpassend wirkt. Dabei verwirklicht WILSON einmal mehr seine musikalische Vision, ohne sich an massentaugliche Hörgewohnheiten anzubiedern, und damit erfreut er das Herz jedes Prog-Rockers und jedes Suchers nach musikalischen Träumen.

Perfekt fügt sich eingängiger Poprock (HARMONY KORINE) ins Konzept ein zusammen mit anrührenden Balladen (VENENO PARA LAS HADAS und INSURGENTES), treibendem Prog (SALVAGING), Jazz-Metal (NO TWILIGHT WITHIN ...) und anderen Titeln, die ich stilistisch so gar nicht zuordnen kann. Die Grundstimmung ist (dem Cover entsprechend) düster, melancholisch, traurig, mal in gefühlvoller Zartheit, mal bedrohlich, mal fast morbide, dann geht wieder ein hoffnungsvolles Licht auf, untermalt von einem Orchester, und dann wieder schnappt hinterhältig eine böse E-Gitarre nach der Seele ... das Ganze ist gewaltig, emotional und am überzeugendsten in seinem breitflächigen Entwickeln von Stimmungen - weniger in progressivem Gefrickel oder atemberaubender Filigranität.

INSURGENTES ist in sich perfekt und eine Kaufempfehlung für jeden, der sich gerne auf musikalische "Soundtracks" einlässt und sich dabei nicht um irgendwelche Schubladen schert.
Klanglich-musikalisches Kunstwerk (DVD Audio Version)
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Vergleiche mit seinen anderen Alben hinken und langweilen. Es handelt sich hier um ein in sich geschlossenes Klangkunstwerk von einem kongenialen Ausnahmemusiker. Wer hier eingängige Melodien oder Hooklines in Schlagerqualität oder PT-Stiel sucht soll die Finger von dieser CD/DVD lassen. Nicht dass ich dieses Werk durchweg klasse finde (hier und da ein bisschen schwermütig und langatmig), aber es ist wie schon gesagt im Gesamten ein geniales Album. Diese Aussage beziehe ich aber uneingeschränkt auf die DVD-Version in DTS Sound. Diese Aufnahmemöglichkeit, die leider von kaum einem anderen Musiker oder anderen Band genutzt wird, offenbart einem beeindruckende Klangerlebnisse vom allerfeinsten (Stereopuristen mögen mir verzeihen), falls man mindestens eine 5.1 taugliche Oberklasseanlage besitzt. Für den MP3 Konsum ist dieses Album meiner Meinung nach kaum geeignet (gefällt mir, wie S. Wilson in dem Extravideo einen i Pod zertrümmert, um auf die äußerst unpersönliche Reduzierung der Kunst Musik auf bits und bytes hinzuweisen).
Also ich denke man sollte solche Musikalischen Werke auch in Verbindung mit den möglichen Präsentationen sehen, sonst könnten sich die Künstler in Zukunft den Aufwand für eine DVD-Audio Version sparen.
Ich fordere allerdings entschieden mehr solche Ausgaben!
PS: Es gibt von Porcupine Tree auch DVD-Audio Ausgaben, die die Sonne aufgehen lassen (5.1/DTS Aufnahmen)
Warum ein Meisterwerk?
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Warum ist diese CD ein Meisterwerk? Warum? Weil das Album fast unerträglich schwierig ist? Ja vielleicht!
Für micht ist das Album absolut nicht "rund", lässt sich sehr schwer hören und die wenig guten Song mit einer ordentlichen Songstruktur kann man suchen (Only Child ist vielleicht so ein Song).
Ja, sicher ist es eine Rückblende für Mr Wilson, ein Blick zurück auf seine Stationen seines Schaffens.
Nein, ich lege mir lieber eine "normale" Procupine Tree-CD oder Blackfield-CD in den Spieler....das passt einfach besser.
Mr Wilson ist klasse, auf jeden Fall. Aber mit dieser CD begeistert er mich nicht. Ich habe mir seit den letzten Marillion-CDs vorgenommen, mir die CDs nicht mehr schönzuhören. Entweder es "schnackelt" beim ersten hören oder eben nicht. Pssst....ich habe die CD mehrmals gehört. Wollte Sie mir wohl doch schönhören. Vergebens. Leider.
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Produkt-Bild: Mark Hollis

Mark Hollis von Mark Hollis

Audio CD von Polydor (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 3,19

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Mark Hollis

Tracks:

  • The Colour Of Spring
  • Watershed
  • Inside Looking Out
  • The Gift
  • A Life (1895 - 1915)
  • Westward Bound
  • The Daily Planet
  • A New Jerusalem

Produktbeschreibung


MARK HOLLIS
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5 Kundenrezensionen:

Eine Überraschung - weit weg von Talk Talk
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Anfangs etwas sperrig, gerade wenn man mit Mark Hollis den Talk Talk-Sound verbindet, aber wenn man sich darauf einlässt öffnet sich Einem eine wunderschöne, zarte, leise Welt.
Wenn man Ruhe haben will, aber keine Stille, dann empfiehlt sich dieses Album.
Unglaublich schön.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dies ist wirklich ein aussergewöhnliches Album. Wie bei all den guten Dingen im Leben braucht man auch hier die richtige Stimmung um das Ganze erfassen zu können. Als ich diese CD das erste mal hörte hat sie bei mir sogut wie keinen Eindruck hinterlassen, erst auf dem Umweg über Talk Talks "Spirit of Eden" kam ich wieder zu diesem Album und lernte es schätzen.

Die Brillianz dieser Scheibe wird zutage gefördert durch die Sensibilität und die Economy des Musikers der diese Stücke schrieb und mit namhafter Begleitung einspielte. Die Musik ist wie eine skizzenhafte Kohlezeichnung, kein Ton und Wort zuviel.

Ein Stück weit ist es schon genial das Mark Hollis es geschaft hat diese Stücke auf wenig mehr als musikalische Gesten zu reduzieren. Schönheit in Vollendung(fast).

Es wäre eine Schande wenn mir dieses Album entgangen wäre.
elf jahre ist es her...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
daß diese platte erschienen ist. und wenn ich den musiker nennen soll, von dem ich mir am dringendsten eine neue aufnahme wünsche, dann dieser mark hollis - was allerdings äußerst unwahrscheinlich ist, hat er doch mit diesem enormen album schon wirklich alles gesagt. hoffe es geht im gut, da wo er gerade ist...
Gut daß es das gibt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da bringt der totgeglaubte TalkTalk Frontmann völlig unbeachtet des Restes der Welt eine Soloscheibe heraus, und man fragt sich nach dem hören warum überhaupt. Kommerziell mit den beiden letzten Talk Talk Alben Selbstmord begehend, aber musikalisch unsterblich geworden. Vielleicht will Mark Hollis uns damit aufmerksam machen, was doch für Schrott in der "Musikwelt" gehandelt wird. Vom Carisma hat er auf jeden Fall missionarische Ansätze, die er auch nie verborgen hat.
Nach dem hören dieser Scheibe, die eigentlich eine Fortsetzung der Diskographie von TT ist, wird man automatisch sensibeler gegenüber dem Mainstreamtrash, mit dem wir tagtäglich berieselt werden daß wir es eigentlich nicht mehr hörten. Und es wird Stille kostbarer, Stille auch in Form solcher wertvoller Alben wie dieses!
Eigentlich fällt mir keiner ein dem ich dieses Album empfehlen kann. Es ist nicht nur zum hören, sondern zum erleben wie geschaffen. Durch die Aufnahmetechnik und die Arrangements wird jedes noch so kleines Geräusch zum Bestandteil eines der faszinierenden Alben überhaupt.
Letztendlich ist es doch für Musikkenner, die nicht nach Schubladen hören, die wirklich hören, und die auf hohen Niveau entspannen wollen. Selten nimmt man eine CD nach dem hören so beeindruckt aus dem Spieler!
Weltentrückt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Schlicht "Mark Hollis" betitelt und dem Prinzip der Reduktion folgend sind alle Klänge und Worte auf diesem Werk sorgsam gewählt, wird der Stille viel Raum gelassen - und dennoch entsteht eine Atmosphäre unvergleichlicher Intensität und Nähe. Klavier, Standbass, akustische Gitarre, Holzbläser, kein elektrisch verstärktes Instrument ist beteiligt, die gesamte Musik nur mit zwei Raummikrofonen aufgenommen. Das Album braucht Zeit, viel Zeit und ist zugleich komplett aus der Zeit entrissen. Es ist weltentrückt und doch eine der wirklichsten Platten. Sie kommt völlig ohne Fassade aus, der Hörer bekommt den Eindruck, direkt in die Seele eines Menschen zu schauen, der mit der Welt und sich hadert. Dennoch ist das Album von einer Ruhe beseelt, die unmittelbar auf den Hörer übergeht, vorausgesetzt man ist in der Lage, sich auf dieses schwierige, oftmals dissonante Album einzulassen.

"Mark Hollis" entzieht sich allen Kategorien. Das erste Lied "The Colour of Spring" (das erst nach zwanzig Sekunden Stille beginnt) mag mit Sicherheit noch das greifbarste Stück sein, doch was in den sieben darauf folgenden Liedern passiert, ist nur schwer in Worte zu fassen. Einer der absoluten Höhepunkte ist das achtminütige A life (1895-1915), das wohl auch ein gewisser Frederik Hahn a.k.a. Torch zu schätzen wusste und zu einem herrlichen Sample in "Kapitel 29" verarbeitete.

A life (1895 - 1915)

Uniform
Dream cites freedom
Avow
Relent
Such suffering
Few certain
And here I lay

Es beginnt mit dissonanten Bläsern, die nach zwei Minuten von einem Kontrabass begleitet werden und nach einer furchtbar langen Zeit auch von der gehauchten Stimme Hollis, irgendwann auch ein Schlagzeug, bevor es schließlich in der Mitte des Stückes in einem mantraartigen Klaviermotiv gipfelt, das die vielen Stränge zusammenführt, allerdings wieder in sich zusammenbricht und sich der Dissonanz ergibt. A life endet schließlich wieder, wie es begonnen hat, lediglich mit einer Variation des Ausgangsmotivs und den kaum hörbaren Worten "and here I lay". Spätestens jetzt wird das der geneigte Hörer auch tun, auf der Wiese, im Bett oder auf dem Boden, erschlagen ob der Gewalt dieses leider viel zu wenig beachteten Jahrhundertalbums. Für den Musikbetrieb ist der melancholische Eigenbrödler wohl einfach zu leise, und so endet das Album auch wie es begann: nach den letzten Takten von "A new Jerusalem" folgt über eine Minute Stille...
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Produkt-Bild: Geneva

Geneva von Russian Circles

Audio CD von Suicide Squeeze (Cargo Records)
Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 10,69

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Geneva

Tracks:

  • Fathom
  • Geneva
  • Melee
  • Hexed All
  • Malko
  • When The Mountain Comes To Muhammad
  • Philos

Produktbeschreibung


RUSSIAN CIRCLES GENEVA
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2 Kundenrezensionen:

Ein überwältigendes Soundmonstrum
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Auf den dritten Streich der drei Jungs aus Chicago hatte ich mich schon seit Wochen gefreut, halte ich doch Enter und Station für zwei der besten Platten, die das Genre Postrock/-metal zu bieten hat. Los geht es mit Altbewährtem, Fathom und Geneva schließen nahtlos an Station an. Da ist es wieder, dieses grandiose drumming von Dave Turncrantz; dramatisch, fesselnd, einzigartig. Das doomige Melee kommt eher auf leisen Sohlen daher und breitet sich nach und nach auf einem schier endlos scheinenden Soundteppich aus. Hexed all besticht durch eine unglaubliche Zartheit und Zerbrechlichkeit, und auch das am Anfang elektronisch verspielte Malko ist ein Stilbruch der angenehm groovenden Art.

Die folgenden achtzehn Minuten haben es dann richtig in sich. When The Mountain Comes To Muhammad klingt einfach nur todtraurig. Der Totengräber-Bläserchor und die weinenden Gitarren erzeugen eine solch melancholische Stimmung, dass einem die Tränen kommen könnten. Wer nun denkt, dass einen das abschließende zehnminütige Philos doch bestimmt wieder etwas munterer werden lässt, der irrt. Philos klingt stellenweise sogar noch trauriger, noch erdrückender.

Das Ganze wirkt phasenweise wie ein dicker zähflüssiger Brocken, der sich, so hat man das Gefühl, vehement dagegen sträubt, gemocht zu werden. Gerade der letzte Teil macht es einem wirklich nicht einfach. Diese sich scheinbar endlos dahinziehende Düsternis wird leider etwas übertrieben und überschreitet am Ende die Grenze zur Eintönigkeit. Meiner Meinung nach hätte dem Album die ein oder andere Auflockerung im Stile eines Harper Lewis oder Youngblood hinten heraus ganz gut getan.
Nicht die beste Platte der Amerikaner, aber immer noch eine dicke Empfehlung!
Bekannte Terrains und neue Ufer
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das Trio aus Chicago/USA bedient den Hörer nun mit Vollzeitalbum Nr. 3. Ein stolzer Schnitt, sind doch seit ihrem ersten offiziellen Output "Enter" erst dreieinhalb Jahre durch die Länder gegangen. War erster noch ein ungeschliffener Rohdiamant aus der Sparte Post Rock/Metal, ging es auf dem 2008er Werk "Stations" schon etwas disziplinierter und zielorientiertrer zur Sache.
Wiederholung scheint nicht auf dem Plan der US-Amerikaner zu stehen und so handelt es sich bei "Geneva" um ein Album, auf dem zwar zum Teil der rohe Charme "Enter"s zu finden ist, aber auch Platz für neue Wege geboten wird.

Der Opener "Fathom" heuchelt schon fast ein Comeback der Vorreiter Godspeed You! Black Emperor vor, denn verquere Violinen eröffnen "Geneva", bevor nach einer knappen halben Minute zunächst Dave Turncrantz auf den Plan tritt und kurz darauf Mike Sullivan die ersten Riffs darbietet.
Der Titeltrack weist leichte Parallelen zu "Harper Lewis", ebenfalls Titel 2 auf dem Vorgänger, auf, strotzt aber vor der Brachialität des gelobten "Enter". Besonders Brian Cooks aggressiver Bass fräst sich in das Bewusstsein.
Zeit zum Verschnaufen und so bieten "Melee" und "Hexed All" fragile Melodien. Erstere bietet die genretypischen Crescendi und einen finalen Wall Of Sound, während zweiteres von der Violine geprägt wird und sich am ehesten mit dem "Stations"-Schluß "Xavii" vergleichen ließe.
Das vorab veröffentlichte "Malko" bietet Dynamik, die dann von ungezügelter Energie gefressen wird.
Wem das alles irgendwie bekannt vorkommt, bekommt mit "When The Mountain Comes To Muhammad" und "Philos" schlußendlich noch Arbeit auf den Tisch geknallt, denn nie waren Russian Circles epischer. Mit acht und zehn Minuten Länge gib es die längsten Tracks zum Ende hin und "When The Mountain..." fährt ungewohnt Bläser auf, aber auch gewohnte Gitarrenriffs. "Philos" präsentiert sich als standesgemäßer Rauswerfer - ebenfalls inklusive Blasinstrumentierung - der einmal mehr beweist, daß Russian Circles nicht nur die brettharten Metalriffs an den Mann bringen wollen, sondern auch so manchem Stiernacken eine Gänsehaut über selbigen zaubern können.

"Geneva" ist ein weiterer gelungener Streich in der Russian Circles-Diskographie, auch wenn die beiden letzten Titel etwas Aufarbeitungszeit kosten können. Zwar haben sie an manchen Stellen bei sich selbst kopiert, aber das wenigstens gut und beweisen dennoch auch den Mut, neue Weg zu gehen. "Geneva" lädt auf jeden Fall zum Mehrfachhören ein und erweist sich als echter Grower.
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Produkt-Bild: Stars die

Stars die von Porcupine Tree

Audio CD von K-Scope (edel)
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 10,37

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Stars die

Tracks:

Disk 1
  • Radioactive toy
  • Nine cats
  • And the swallows dance above the sun
  • Nostalgia factory
  • Voyage 34 (Phase one 1998 mix)
  • Synesthesua (8 minute version)
  • Phantoms
  • Up the downstair (2001 remix)
  • Fadeaway (2001 remix)
  • Rainy train
Disk 2
  • Stars die
  • The Sky Moves Sideways (Phase 1)
  • Men of wood
  • Waiting
  • The sound of no-one listening (2000 mix)
  • Colourflow in mind
  • Fuse the sky
  • Signify II
  • Every home is wired
  • Sever
  • Dark matter

Produktbeschreibung


PORCUPINE TREE STARS DIE REIS RMST JEWL
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5 Kundenrezensionen:

Sehr guter Überblick
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Auf "Stars Die" vereinigen Porcupine Tree Songs aus bis dahin 6 Jahren Bandgeschichte.
Die 1. CD beschäftigt sich mit den Jahren 1991-1993 und beinhaltet vor allem Songs der Alben "Voyage 34" und "On the Sunday of Life". Dazu kommen mit "Synesthesia" und "Phantoms" noch zwei bisher unveröffentlichte Lieder.
CD 2 befasst dich mit den Jahren 94-97. "Signify" ist dabei klar Ton angebend. Dazu kommen noch kleine Teile von "The Sky moves sideways". Gleich vier bisher unveröffentlichte Tracks sind auf dieser CD zu finden, unter anderem das sagenhafte "Stars Die", das in bester PT-Tradition mit ganz viel Akkustik-Gitarre und sphärischer Wilson-Stimme steht.
Von mir gibts eine klare Kaufempfehlung. Nicht nur für Neueinsteiger, sondern auch für alte Fans lohnt aufgrund der reichlich vorhanden neuen Songs der Kauf.
Value For Money
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Steven Wilson gibt's der Fangemeinde wieder heftig.
"Stars Die" ist keine gewöhnliche Zusammenfassung der Porcupine Tree-Geschichte, also keine weitere überflüssige Best Of, wie es sie zuhauf gibt.
Die Doppel-CD kommt im schicken Papp-Schächtelchen daher, mit eindrucksvollem Booklet samt PT-Historie und liebevoll zusammengestellten Linernotes. Wer auf PT steht und sich bislang unveröffentlichte Schätzchen nicht entgehen lassen möchte, kann hier absolut bedenkenlos zugreifen.
Pink Porcupine
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Verpackt in einer stabilen Pappschachtel bietet "Stars Die" einen überaus gelungene Überblick über die experimentelle, psychedelische Frühphase der aus einem Ein-Mann-Projekt entstandenen Band mit dem merkwürdigen Namen, der nach wie vor Fragen aufwirft. Fraglos genial ist dagegen die Musik. Wenn jemand die Bezeichnung "Pink Floyd - Nachfolgeband" verdient hat, dann doch wohl Porcupine Tree. Man höre sich nur das entzückende "Voyage 34" an. Oder "Fadeaway", "The sky moves sideways - phase one", "Synesthesia" usw. Man braucht diese Compilation schon aus dem einfachen Grund, dass man dadurch die Entwicklung der Band besser nachvollziehen kann. Denn die überbordernden Progkunstwerke auf "Stars Die" haben kaum noch etwas mit eher poppigen Songs der Marke "She's moved on" oder den metallischen Klängen der neuesten Werke zu tun, was aber keinesfalls als Kritik verstanden werden sollte. "In Absentia" und aller Wahrscheinlichkeit auch das 2005er-Album "Deadwing" sind nichts anderes als Meisterwerke in der an Highlights ohnehin nicht gerade armen PT-Diskographie.
Meine Hoffnung ist, dass in Zukunft jede Diskussion über Pink Floyd & Co. unweigerlich mit dem Namen dieser kongenialen Band verknüpft ist. Bis heute hat sie allerdings noch nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die ihr gebührt.
Gute Zusammenstellung der ersten Songs von PT
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Im sehr schönen Pappkarton präsentiert sich diese Doppel-CD dem vorfreudigen Hörer. Mal abgesehen von dem umfangreichen und informativen Booklet geht es hier aber hauptsächlich um die Musik, und da ist diese Compilation die reinste Goldgrube. Obwohl man sich als Fan wohl die ersten Alben doch extra zulegt, sind doch die grossen Kracher alle hier zu finden: Von DEM PT-Song überhaupt("Radioactive Toy") über Perlen wie "Voyage 34 - Part I" bis zu schönen Sachen aus "Signify" wie etwa "Dark Matter". Was diese Cds auch für Fans interessant macht, sind die bisher unveröffentlichten bzw. remixten Songs. Theoretisch lohnt sich der Kauf schon allein wegen "Stars Die", dem ersten Song der 2.CD. Wer neu in der Materie Porcupine Tree ist und vielleicht nur die neueren Alben "Stupid Dream" oder "Lightbulb Sun" kennt, findet hier eine gute Übersicht über die besten Songs aus PT's eher psychedelischer Phase, und man muss sich nicht alle drei Originalalben kaufen, wo man dann vielleicht nur die Hälfte der Songs mag...
Ideal für Einsteiger...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...ist diese wunderschöne CD-Box, die 2 73 Minuten lange CDs und ein sehr dickes, informatives und mit Bildern bespicktes booklet beeinhaltet, denn hier lernt man alle Facetten (der alten) Porcupine Trees kennen und es lässt sich chronologisch der Wandel vom Soloprojekt PT zur BAnd PT nachvollziehen.
Mit verschieden Feacetten meine ich:
Nine Cats - Minimalistisch, kurz
The Sky Moves Sideways - lang, atmosphärisch
Sever - rockig
Zwei CDs zum träumen, meditieren, entspannen und genießen. Musik auf sehr hohem Niveau.
Als alter Fan hat man hier sicher die selben kleinen Nachteile, die man bei jedem Best of Album hat. Aber zum Glück sind das wirklich nur kleine Nachteile, denn die beiden CDs enthalten kaum Studioversionen irgendwelcher Songs. Die meisten Songs sind entweder neu gemixt worden, waren bisher nur auf Singles vorhanden oder waren unveröffentlicht. Soviel Mühe geben sich nicht viele Bands. Daher gibts für alle langjährigen PTfans eine Kaufempfehlung von immerhin 4 Punkten.
Viel Spaß, es lohnt sich.
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Produkt-Bild: Carried to Dust

Carried to Dust von Calexico

Audio CD von City Slang (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 6,89

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Carried to Dust

Tracks:

  • Victor Jara's Hands
  • Two Silver Trees
  • The News About William
  • Sarabande
  • Writer's Minor Holiday
  • Man Made Lake
  • Inspiracion
  • House Of Vaparaiso
  • Slowness
  • Hole In Your Head (bend in the road)
  • Trigger (Revisited)
  • Tornado Watch
  • Falling From Sleeves
  • Red Blooms
  • Contention City

Produktbeschreibung


CALEXICO CARRIED TO DUST

Aus der Amazon.de-Redaktion


Treue Fans reagieren bisweilen irritiert, wenn ihre Lieblingsbands Veränderungen am Gesamtsound vornehmen. Die gute Nachricht gleich vorweg: Calexico kehren auf dem jederzeit überzeugenden Album Carried To Dust in die markanten und staubigen Wüstenrock-Fußspuren der Vergangenheit zurück.
Also dorthin, von wo der kontrovers aufgenommene Vorgänger Garden Ruin die Flucht zu eher konventionell arrangierten, dem Pop zugewandeten Songs antrat. Der auf reine Instrumentals verzichtete, rockte wie nie zuvor und große Momente hat. Carried To Dust scheint daran anschließen zu wollen, denn gleich das von federnden Rhythmen dominierte Eröffnungsstück ?Victor Jara?s Hands? tänzelt trotz der inhaltlichen Schwere mit der Thematisierung des 1973 von den Militärs ermordeten chilenischen Folksängers und kommunistischen Aktivisten. Danach aber machen sich Calexico, einmal mehr angetrieben von den beiden Songwritern und Produzenten John Convertino & Joey Burns, auf zu den vertrauten Mariachis, den verschleppenden Beats, exzentrischen Klängen, den eigenwilligen Streifzügen durch Alternative-Rock, Dub, Jazz, Latin, Folk und Country. Einmal mehr lassen sich Calexico von namhaften Gästen wie Doug McCombs (Tortoise) oder auch Sam Beam von begleiten. Mit dem Kopf von Iron & Wine setzen Calexico als engagierte Hausband ja schon auf dem Soundtrack zur Bob-Dylan-Hommage I?m Not There Glanzpunkte. Nicht alles scheint leuchtend hell auf diesem Album, denn Calexico kommen nicht umher, aus sich selber zu schöpfen und alte Zitate aufzugreifen, die Erinnerungen an frühe Lieder wecken. Aber wie keine andere Band verstehen sich die Männer aus Arizona auf solch geisterhafte Sounds wie in ?Man Made Like? oder dem entrückten ?Contention City?, dem würdigen Finale. --Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

besser als sein Ruf
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zugegeben, als ich mir das Album vor einem Jahr gekauft habe, war ich auch etwas skeptisch, ob mir eine halbherzige Rückkehr zum Mariachi-Sound gefallen könnte. Nach einem Jahr kann ich aber sagen, dass mir Carried to Dust unheimlich viele schöne Stunden bereitet hat. Das Album wirkt nicht ganz so Soundtrack-like wie die älteren Alben, besitzt aber dennoch eine sehr dichte Atmosphäre. Die Songs sind allesamt gut, auch wenn sie manchem vielleicht etwas zu seicht erscheinen mögen.
Ich kann aber nicht sagen, wie oft ich diese CD bisher schon gehört habe, ohne sie langweilig zu finden.
Ein Zwischending
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich schließe mich den bisherigen Rezessionen an - "Carried to Dust" ist irgendwo ein Mittelding zwischen den legendären älteren Alben (insbesondere "Black Light") und dem mit "Garden Ruins" unternommenen Versuch der Annäherung an klassische Rock- und Pop-Formen. Ob man das für gut hält oder nicht, ist wahrscheinlich Geschmackssache. Mir hat es überwiegend gut gefallen - ein Meilenstein der Musikgeschichte ist es sicherlich nicht.
Ziemlich gut
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Man muss schon diese Art der Musik mögen oder gar lieben. Ich finde sie klasse. Trotz neuer Arrangements erkennt man den unverwechselbaren Sound von Calexico wieder. Mein absolutes Favoritenalbum bleibt aber weiterhin The Black Light. Darum nur 4 Sterne. Für alle Calexico Fans ist diese CD unbedingt zu empfehlen.
Calexico besinnen sich auf alte Stärken
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nach dem ins poppige abgeglittenen Vorgänger "Garden Ruin" erwarten einen hier wieder die altgewohnten Soundteppiche, geküpft aus Mariachi, mexikanischer Wüstenatmosphäre, Slidegitarren, Schweineorgeln, Vibraphones usw. Joey Burns, Kopf der Band und die Band an sich schaffen es wieder, die Grenze zwischen Californien und Mexico stilsicher in einem "Roadmovie" einzufangen. Also kann man sich wieder treiben lassen, auf welcher Strasse man auch unterwegs ist.
Man muß sich nicht immer neu erfinden. Gelungen!
Tex Mex, Mariacchis, Folk
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sie drehen gerade einen Dokumentarfilm über das Leben abseits der Großstädte in Arizona und Südkalifornien und haben noch keine Ahnung welche Musik Sie als Untermalung nehmen werden? Hören Sie hier mal rein, dann haben Sie Sie gefunden.

Carried To Dust ist eine sehr schöne Platte und bietet den üblichen Calexico sound - also eine Mischung aus dem Folk von The Band, Ry Cooders Tex mex Mätzchen und dem laid back feeling von J.J. Cale.

Am besten funtkionieren Calexico wenn sie diese etwas düsteren atmosphärischen langsamen songs erzählen; dann kommt diese Musik wirklich emotional rüber und nicht nur als geschmacksvolle Untermalungsmusik für den nächsten Kalifornien Urlaub. Gleich 3 wunderbar Stücke gibt es hier in dieser Machart von denen ,Man Made Lake' das beste und eines der besten Calexico Stücke überhaupt ist. Auch gut funktionieren die mexikanisch angehauchten songs mit Mariacchi Bläsern - obwohl man hier merkt daß sie große fans von Ry Cooder sind - aber genau die lockern die eher ruhige Grundstimmung des Albums angenehm auf und sind auch toll komponiert.

Apropos ruhige Grundstimmung: das bedeutet nicht, daß die songs langweilig oder zäh dahinmäandern; einige songs werden von einer luftigen Leichtigkeit getragen, die verblüfft; bei anderen wird angedeutet wie sich Calexico im Rock Kontext anhören könnten, wie bei dem großartigen Tornado Watch; und Trigger (Revisited) klingt sowieso wie das Filmathema zu einem vergessenen Spaghetti Western.

Ein durchaus fesselndes Album also von dem man mit Fug und Recht sagen kann, daß Calexico ihre Sensibilität dafür was ein song braucht perfektioniert haben. So vielfältig wie Ry Cooder auf seinem letzten Album sind sie dann zwar doch nicht, aber dafür viel detailverliebter und noch eine Spur überlegter bei den Arrangements.
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