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Funeral von Arcade FireAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 6,98 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2005 |
Tracks:
ProduktbeschreibungFUNERAL Aus der Amazon.de RedaktionDie Randgeschichten, die Funeral erzählt, kommen einem bekannt vor. Ende der 90 haben Eels-Mastermind E Todesfällen in der Familie und im Freundeskreis seelische Nackenschläge versetzt, die dann in dem herausragenden Album Electro-Shock-Blues aufgearbeitet wurden. Funeral von Arcade Fire weist starke Parallelen auf. Zwischen Sommer 2003 und Frühjahr 2004 trug die Band aus dem Montreal mehrere Angehörige zu Grabe. Immerhin konnten die gerade gegründete Gruppe die Hochzeit ihrer Mitglieder Win Butler und Régine Chassagne feiern. Das Debütalbum nannten die Kanadier trotzdem Beerdigung. Das lässt vermuten, dass die Stimmung drückend ist und die Noten Trauer tragen. Stimmt auch, stimmt aber auch nicht. Es geht neben Tod in den umwerfend guten Songtexten von Funeral auch um Ängste, Verzweiflung, Kälte und Zwänge. Oder die nie gesehene Heimat von Chassagne, deren Eltern Haiti verlassen mussten. Die musikalische Assoziationskette, die an einem vorbeirauscht, reicht von Pulp, Radiohead über David Bowie, Magnetic Fields, Tindersticks bis hin zu British Sea Power. Doch Arcade Fire sind keine Gruppe, die klingt wie...Arcade Fire haben extrem schnell eine ureigene, vielschichtige Klangsprache gefunden, die einen in Tempo, Stilistik, Schönheit und Gefühlschwankung immer wieder überrascht, hin und her reißt. Zwischen Indie-Rock, Hafenmusik, Trauermärschen und Tango wühlen Gitarren, Xylophon und Streicher ( was für Geigen!!) schwer in der Seele herum. Ganz, ganz großes Kino, dieses Album! --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Liebenswerter Staubfänger. 5 von 5 PunktenBei mir ist das so: CD kaufen, anhören, noch einmal einzelne Stücke anwählen. Ins Regal stellen und etwas reifen lassen. Manche Werke schaffen es dann nur noch sporadisch aus ihrem Versteck heraus in den Player. Einige Alben werden wieder und wieder ausgegraben, manchmal aus Sehnsucht, mitunter auch zufällig. Aber hier ist der Fall anders: "Funeral" vom wunderbaren Kollektiv Arcade Fire um Leiter Win Butler und Ehefrau Regine Chassagne haben aktive Trauerbewältigung betrieben und veröffentlicht, wie es evtl. sogar noch nie zu hören und fühlen war! Dieses Werk fesselt mich so, dass es "Funural" als nur eines von fünf Alben nie ins Regal geschafft hat und trotz regelmäßiger Nutzung dort seinen Anteil am zustehenden Staub der Zeit aufnimmt. Staub passt ja auch irgendwie zum Thema. Ich denke, wir altern gemeinsam. Weller. Musikalischer Frontalangriff! 5 von 5 PunktenFeuer frei aus allen Rohren heißt es, wenn Arcade Fire ihre Musik präsentieren. Geschossen wird mit allem, was Geräusche von sich gibt. Egal ob Schlagzeug, Gitarren, Piano, Bass, Xylophon, Violine, Drehleier, Pauken oder Percussions. Die kanadische Band, rund um das Ehepaar Win Butler und Regine Chassagne, präsentiert Musik in ihrer ureigensten Form. Von minimalistisch klein bis orchestral, bombastisch groß reicht dabei die Palette der Songs auf -Funeral-. Ein Album aus einem Guß, wie es nur wenige auf dem Musikmarkt gibt. Vergleiche sind da schwer. Hier und da vielleicht ein bisschen Talking Heads, da und dort eine Prise Brian Eno oder Peter Gabriel, aber so richtig einordnen, lässt sich die Musik von Arcade Fire nicht. Und das ist gut so. Was sich schon beim ersten Hören tief in die Gehörgänge brennt, das wird beim mehrmaligen Hören eher noch besser. Seit fünf Jahren wandert -Funeral- immer wieder in meinen Player. Das wird vermutlich auch in Zukunft so bleiben. -Neighborhood(Tunnels)- beginnt mit einem verstimmten Piano und wird danach von Win Butlers Stimme und einem Wirrwarr von Instrumenten zum Leben erweckt. -Neighborhood(Laika)- klingt tatsächlich ein wenig wie der gute alte David Byrne. Ein Akkordeon gibt dem Song die besondere Note. -Une ane saans lumiere- ist das ruhigste Stück von -Funeral-. Die Stimmen von Win Butler und Regine Chassagne transportieren dabei jede Menge Gefühl über das Mikro. Mit dem musikalischen Feuerwerk -Neighorhood(Power Out)- geht es in Hochgeschwindigkeit weiter. Gefolgt von -Neighborhood(Kettles)-, das sphärisch und folkmässig zum Träumen anregt. -Crown of love- hat etwas von einer John Lennon-Nummer. Ein Klasse Song. Der absolute Bringer ist -Wake up-. Mit dieser Hymne haben sich Arcade Fire schon zu Lebzeiten ein musikalisches Denkmal gesetzt. Regine Chassagne setzt -Haiti- ganz allein in Szene. -Rebellion- ist ein typischer Arcade Fire Song. Völlig beherrscht vom Rhytmus und einem Piano Stakkato. -In the back seat- beendet das geniale Album aus dem Jahr 2005. Da gibt es von Rock über Pop bis hin zu Musical-ähnlicher Musik noch einmal alles, was die kanadische Gruppe zu bieten hat. Ich schreibe immer gern über Alben, die ich ihnen ans Herz legen möchte. -Funeral- gehört in jedem Fall dazu und sollte in keiner Plattensammlung, die etwas auf sich hält, fehlen. Wenn sie die Band aus Kanada, die in keine musikalische Schublade passt, noch nicht kennen, dann wird es allerhöchste Zeit. Zulegen, reinlegen, aufdrehen und genießen! Album des Jahrzehnts 5 von 5 PunktenBevor ich "Funeral" das erste Mal abspielte, war es wie bei jedem anderen Album: Eine halbe Erwartung, dass die Platte dem Hype nicht gerecht wird. Dass das Album ein, zwei gute Songs hat, der Rest nur Beiwerk ist und es schließlich für immer im Regal verschwindet. Dass ich das Album ein paar Monate konsumiere, dann archiviere, für immer. Doch etwas anderes geschah, als ich zum ersten Mal den Opener, Neighborhood #1 (Tunnels), hörte. Diese Melodie. Dieses Klavier im Hintergrund. Dieser sich forttreibende Rhythmus, begleitet von märchenhaften Lyrics. Dieser Song! War mir bewusst, dass ich meinen persönlichen Song des Jahrzehnts hörte? Vielleicht, aber vielleicht auch nicht. Tunnels hat verschiedene Funktionen: Zumal ist es der Vorreiter für eine legendäre Reise: Die Nachbarschaft ist im Schnee vergraben, jedoch finden zwei Personen zueinander, leben zusammen in ihrer eigenen Welt, bis sie alt werden und vergessen, dass es da draußen noch irgendetwas anderes gibt. "You changed all the lead/sleeping in my head." Danke, Win Butler. So wie die Liebe den Kopf des lyrischen Ichs verdreht, verdreht deine Band meinen Musikgeschmack. Desweiteren ist Tunnels ein Kunstwerk, das wunderbar für sich alleine steht. Möchte man die Essenz von "Funeral" kompensiert einfangen, schnell konsumieren, so bietet Tunnels genug Stoff für den hiesigen Arcade-Fire-Junkie. Ich könnte so viel über dieses Lied schreiben. Aber gehen wir weiter, die Tracknummer zeigt "2". Neighborhood #2 (Laika) zerstört eine große Furcht, die ich nach dem hören des Openers hatte: Dass alles, was kommen mochte, nur noch abgedroschen, belanglos wirken würde. Arcade Fire toppen zwar nie Tunnels auf ihrem Debütalbum, aber das haben sie auch nicht vor. Laika ist eine Kampfansage gegen all die Zweifler. Aggressiver als der erste Track stampft auch dieser Song durch alle Membrane. Vielleicht wirkt das Geschreie Butlers hier etwas abschreckend, jedoch vereint der Refrain alles wieder in Harmonie. Indes wird das Märchen weitergesponnen, es wird kompletter. Une Année Sans Lumiere gönnt dem Hörer eine kurze Verschnaufpause, doch wäre es fatal, in blinder Gier den nächsten Track anzuwählen: Arcade Fire präsentieren sich zwar von der balladischen Seite, eine wirkliche Überraschung in dem Song fehlt. Aber die simple, verführerische Melodie lässt den Song dahinschweben, und ehe man sich versieht, befindet man sich beim nächsten Track. Wie schnell man den Sinn für Zeit verliert! Neighborhood #3 (Power Out) lässt den rockbegeisterten Hörer wieder jubeln, Arcade Fire prügeln die näcshte Offenbarung aus ihrem Intrumentensortiment. Der Drall erinnert an Laika, jedoch ist hier die Melodie klarer, bewusster. Ohrwurmgefahr. Dieser Song kratzt am Thron von Tunnels, hat aber eine ganz andere, wunderbare und eigene Note. Wie vielschichtig diese Band ist, sollte nun jeder begriffen haben. Neighborhood #4 (7 Kettles) schließt den Kreis, der sich um die Nachbarschaft schmiegt. Wieder eine Ballade, wieder dieser ehrfürchtige Gesang, diese Melodie, diese Lyrics. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber was will man noch sagen? Sich Definitionen und technischen Bimbam aus der Nase ziehen, den Song zerstückeln? Oder einfach sagen, dass er wunderschön ist? Entscheidet selbst. Crown of Love könnte dann so etwas wie Monotonie hervorrufen, es folgt eine weitere Ballade. Auf den ersten Blick scheint dieser Song vor Kitsch zu platzen ("If you want me, please forgive me"), doch seltsamerweise bleibt dieser Kitsch aus. Ein Freund von mir, ebenfalls Arcade-Fire-Fan, verteidigt diesen Song. Er sei das einzige Liebeslied mit gewöhnlichen Lyrics, das keinen Kitsch hervorrufe. Ich denke, er hat Recht, und glaube weiterhin, dass das viel mit dem ungewöhnlichen Ende zu tun hat. Butlers Stimme wird plötzlich immer euphorischer, und ebenso die Instrumente - das Lied verwandelt sich auf einmal in eine Uptempo-Nummer, einen Rocksong, und endet schließlich. Dieser kurze Endteil könnte schon allein genug Material für einen selbstständigen Song beinhalten, aber Arcade Fire verballern diese Komposition, als hätten sie noch viel besseres auf Lager. Sie überraschen mich immer wieder auf dieser Platte. Wake Up ist, milde ausgedrückt, der nächste Kracher. Ein Stadionsong. Ein Aufruf zur Euphorie. Unheimlich simpel, unheimlich effektiv. Arcade Fire geben auch diesem Song wieder ein ungewöhnliches Ende, krempeln ihn um, verursacht Kirmes in den Ohren. Haiti ist, nunja, erschreckend aktuell. Dieser Song ist ein Dokument dafür, was dieses Land offenbar so wunderbar machte. Wie es Magie verströmte, obwohl es als eines der Ärmsten galt. Es ist ein Echo aus der Zeit vor dem Erdbeben, das alle diese Träume hat platzen lassen, die durch die Stimme von Regine widerhallen. Macht das alles "Funeral" noch effektiver? Politisch? Ich denke nicht. Man sollte Haiti als eine Momentaufnahme behalten, denn hinter seinen Umständen ist dieser Song eine fantastische Fanfare, die irgendetwas weckt. Bei mir war es der Drang, an den Strand zu gehen. Rebellion (Lies) ist dann noch mal eben so einer der besten Popsongs des Jahrzehnts. Ich weiß, überall Superlative, aber was bleibt mir anderes übrig? Der neunte Track donnert durch Mark und Bein, fordert zum Tanzen und Singen auf. Hat nur wenig Abwechslung zwischen Refrain und Strophe, aber zur Hölle - wieso ändern, was dermaßen abgeht? "All in all it's just a lie!" Ja, es wäre eine Lüge, zu behaupten, man würde bei Rebellion (Lies) nichts fühlen. In The Backseat schließt das Album dann doch ab. Irgendwann ist Ende, leider auch hier. Aber Arcade Fire denken nicht daran, an ihre neun Übersongs eine belanglose Coda anzutackern. Sie tragen noch mal dick auf. Alice im Wunderland, die wunderbare Ruhe auf dem Rücksitz. Der Refrain kommt aus tiefstem Herzen und animiert ans Mitsingen. Fordert noch einmal den Hörer dazu auf, in Arcade Fires Welt einzutauchen. Führt ihm eine unfassbare Melodie vor, die durch Regines himmlichen Gesang die unschuldige Zusatzwürze bekommt. Dann ist Schluss und man fragt sich, ob es das Wert war: Zu wissen, dass man eine der besten Platten der Dekade gehört hat, aber gleichzeitig einzusehen, dass die Magie des Ersthörens für immer verloren ist? Nein - "Funeral" wird rotieren, immer wieder. Wenn es nicht irgendwo erschallt, wird es in den Köpfen der Menschen festsitzen. Ist der eine Ohrwurm bekämpft, ist der nächste an der Reihe. Vielleicht ist das alles übertrieben, aber "Funeral" hat mir die Musik gezeigt, die ich vielleicht gesucht habe. Die Platte vereint alles, was ich an Musik liebe. Die Komplexität und Einheit des Albums. Schöne, schwebende Melodien. Märchenhafte Lyrics. Liebevolle Instrumente. "Funeral" hat eine Antwort, die nur wenige Alben haben: Der Mensch und sein Wissen, warum er Musik braucht - damit er dieses Album hören kann, immer wieder. 10/10 Könige des Alternative 5 von 5 PunktenEines der besten Alben ever.Schon unzählige Male im CD Spieler gewesen und erzeugt beim ersten Lied (Neighborhood, reinhören!) immer noch Gänsehaut. Perfekt ?! 5 von 5 PunktenGibt es ein perfektes Album ? Wo einem jeder Song von vorn bis hinten zusagt. Es gibt sicher ganz wenige wenn man mal ehrlich ist, aber Arcade Fire's Funeral gehört mit sicherheit dazu. Denn genau so sollte Musik sein, es macht einfach spass. Die Musik ist intensiv und hat power (die Stimmer von Win Butler sagt mir sehr zu). Ein Band die den hype gerecht wird,man schaue sich mal die ganzen positiven Kritiken in der Presse an, der wahnsinn ! Danke Arcade Fire. |
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Neon Bible von Arcade FireAudio CD von City Slang (Universal)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 7,81 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2007 |
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ProduktbeschreibungNEON BIBLE Aus der Amazon.de-RedaktionIm Februar 2007, kurz vor der offiziellen Veröffentlichung von Neon Bible traten Arcade Fire in Orchesterstärke fünf Mal in der ausverkauften Judson Memorial Church in New York auf. Eine Kirche, warum eine Kirche? Wo sonst könnten Texte über die bevorstehende Apokalypse, über Ängste, Tod und eine nicht versiegende Hoffnung ihre volle Kraft entwickeln? Außerdem stehen da bekanntlich Orgeln, und ein sakraler, opulenter ? wobei so gut wie kein Song der Kanadier ohne Opulenz auskommt ? Track wie ?Intervention? lässt sich besonders imposant umsetzen. Es ist nicht das einzige Stück, das alle Zweifel beseitigt, die vielköpfige Band aus Montreal könnte an der gewaltigen Hürde ihres Debüts Funeral scheitern. Zugegeben, der A-ha-Effekt ist weg, die triumphalen Trauermärsche überrennen einen nicht beim ersten Hören und doch kommt gleichzeitig die Ahnung auf: Hier ist wieder Großes entstanden! Es passiert so viel so schnell, dass die Sinne nicht immer folgen können, denn Arcade Fire füllen nicht nur jedes Notenblatt bis zur Schwärze, Sänger Win Butler kehrt mit Textzeilen wie ?I?m living in an age that calls darkness light? (?My Body Is A Cage?) wieder die dunklen Seiten seines Seelenlebens nach außen. Nicht zufällig wurde Neon Bible nach dem gleichnamigen Roman von John Kennedy Tool benannt, einem amerikanischen Schriftsteller, der unter anderem im Alter von 32 Jahren deshalb Selbstmord beging, weil sein persönlich als Meisterwerk eingeschätzter Schelmenroman Die Verschwörung der Idioten von unzähligen Verlegern abgelehnt wurde - posthum erhielt er einen Pulitzer-Preis! Arcade Fire erfahren immerhin zu Lebzeiten Ehrrungen. Kaum eine Gruppe des angehenden Millenniums versteht sich so außergewöhnlich darauf, einer gewissen Trostlosigkeit in den Texten ein aufs Tempo drückendes Heer an Instrumenten (Glockenspiel, Akkordeon, Violinen, Hörner, Hurdy Gurdy) plus einem Militärchor aus Budapest entgegen zu stemmen. --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:hörenswert - kaufenswert 5 von 5 Punktennachdem ich zuerst die 3. CD the suburbs gekauft hatte und diese einzigartig finde, habe ich mir auch die ersten zwei besorgt, die ebenfalls wunderbar sind. Auf Neon Bible ist für mich "Intervention" ein Gänsehautsong wie man ihn nur selten zu hören bekommt. ganz große Musiker und Sänger. bombast sound 1A+++++++ 5 von 5 PunktenNach einem perfekten Album wie Funeral ist es natürlich schwer daran anzuknüpfen, doch Arcade Fire schaffen es mit Neon Bible mehr als recht. Wenn ich ehrlich bin gefallen mir manche sachen fast besser. Es ist teilweise sehr duster und stimmungsvoll insgesamt geschlossener als Funeral, die instrumentierung ist mal wieder bombastisch und dieser sakrale touch macht süchtig. Die von vielen kritisierte "schlechte" soundqualität kann ich absolut nicht verstehen das Album würde in einer Kirche aufgenommen und so hört sich es an, und trägt damit sehr zur stimmung bei. Arcade Fire haben nun 2 Alben und eine EP die allesamt mehr als gut sind und weit über den ganzen anderen mist sind den man so hören muss. Man kann wirklich gespannt sein was sie da noch so alles abliefern, bin mir sicher sie können nicht entäuschen sie können einfach brilliante Musik schreiben . Wunderbar 5 von 5 PunktenWas für ein wunderbares, atemberaubendes, faszinierendes Album! Ich habe es heute durch Amazon geliefert bekommen und in einem Rutsch durchgehört. Es gibt so gut wie keine Schwächen, aber so viele Stärken, daß es fünf Sterne und eine klare Empfehlung verdient. Ich mochte schon den Vorgänger, auch wenn er etwas "schräger" war, aber diese Platte ist noch eine Klasse besser. Ob es noch einen Nachfolger geben wird? Schließt an den Vorgänger an 5 von 5 PunktenHervooooragende Scheibe,die dem Album Funerals,welches sicher eins der besten der 0er Dekade ist um nichts nachsteht. Großartig. Brilliant 5 von 5 PunktenMit "Funeral" haben Arcade Fire die Messlatte für folgende Platten schon sehr hoch gehängt, doch das neue Album nimmt diese Hürde mit einer bravourösen Leichtigkeit. Zahlreiche Chöre, orchestrale Streichereinlagen, sowie Klavier und Orgel schaffen eine düstere Klangatmosphäre und verleihen diesem pompösen Pop-Rock seine einzigartige Note. Ein weiterer positiver Aspekt ist die qualitativ hohe Konstanz der einzelnen Songs. Zugleich lieferten Arcade Fire mit dem brillianten "No Cars Go" einen der besten Songs des Jahres 2007 ab. Diese Platte ist ein großartiges Gesamtkunstwerk für verträumte. entspannende Stunden zu Hause! |
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Arcade Fire von Arcade FireAudio CD von Roughtrade (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 7,14 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2005 |
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ProduktbeschreibungArcade Fire 2 Kundenrezensionen:Eigentlich schon ein vollwertiges Album! 5 von 5 PunktenDiese erste EP von Arcade Fire wird manchmal einfach vergessen, dabei ist so fast schon ein vollwertiges Debüt-Album. Vermutlich nicht so überschäumend wie Funeral, aber doch genauso liebenswert. Hier findet sich auch eine frühere Version von "No Cars Go", das für Neon Bible noch einmal neu aufgenommen wurde. Aber auch die anderen Stücke bestechen durch die gleiche Außergewöhnlichkeit, die auch die mittlerweile 3 Longplayer-CDs versprühen. Einfach mal reinhören. "funeral" war keine eintagsfliege... 5 von 5 PunktenJeder mir bekannte Live-Mitschnitt eines Arcade Fire-Konzerts der letzten Mai-Tour hatte neben den jedem und jeder im Saal bekannten Songs von »Funeral« auch mindestens zwei weitere Songs, die die rätselhaften Namen »Old Flame« und »No Cars Go« trugen. Auch in Wien war es nicht anders, und die angesprochene, von Arcade Fire 2003 in einem Schuppen zu Demozwecken selbst produzierte EP war wenige Minuten nach Konzertende ausverkauft. Es blieb ein schales, ungewisses Fragezeichen, da waren also diese Songs, die aus einem anderen Universum als »Funeral« kamen, einen gänzlich anderen Status hatten als der Wahnsinn, den »Funeral« auf sich vereinte. Neben der unfassbaren Live-Performance des Kollektivs aus Kanada war diese kleine Scheibe das Einzige, das uns beweisen konnte, dass »Funeral« keine Eintagsfliege ist, sondern dass diese Band auch mehr als ein Album auf dem Niveau verbringen kann. Und diese besagte Demo-EP bringt alles in allem sieben Beweise, dass sie es kann. Sieben weitere, kleine Perlen, Stücke der großen Tragödie und der kleinen Wunder, des leichten Wahnsinns und der erschütternden Präzision, sieben weitere kleine Meisterwerke, die sich nicht scheuen trunken und betrunken auszuteilen, was »between the click of the light and the start of the dream« passiert. Die »Neighborhood« als ex- und implizites Thema fehlt, Bewegung und Familie scheint hier zentraler zu sein. Und die auf »Funeral« vielleicht erahnten Berührungen mit Broken Social Scene werden mit dem weihnachtlich-ekstatischen Stimmen-Fiasko »Headlights Look Like Diamonds«, welches Anfangs erstaunliche Parallelen zu »Almost Crimes« aufweist, konkretisiert. Wo die Ziehharmonika stärker in den Vordergrund rückt, ist das Weiterdenken zu »Laika« erfühlbar, und dass Regine öfter singt ist einer der vielen Gründe, warum diese EP gegenüber »Funeral« ganz eigenständig angesehen werden kann. Mal ehrlich: wäre es »nur« ein Anhängsel oder ein Rohentwurf davon, wäre es schon großartig, oder? Eben. Die schön unüberladene Produktion, das perfekt-simple Songwriting, die abgrundtiefen Texte fügen diesem kanadisch-vielköpfigen Universum mit jedem Song eine neue Zwiebelschale hinzu, und lassen mit jedem Durchlauf mehr staunen, dass sich bis zum »Funeral«-Hype niemand finden wollte, der diesen sieben Songs den Weg hinaus in die Welt ebnen wollte. Auf der anderen Seite war es vielleicht auch besser so, wer weiß. Aber nur noch eins: Wären die beiden live erprobten Songmonumente »Old Flame« und »No Cars Go« zusammen mit dem dritten, »Headlights Look Like Diamonds«, auch auf »Funeral« zu finden gewesen, dann müsste selbiges verboten werden, so gut wäre es. Die anderen vier Stücke sind nur genial, leider. |
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Carried to Dust von CalexicoAudio CD von City Slang (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 5,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionTreue Fans reagieren bisweilen irritiert, wenn ihre Lieblingsbands Veränderungen am Gesamtsound vornehmen. Die gute Nachricht gleich vorweg: Calexico kehren auf dem jederzeit überzeugenden Album Carried To Dust in die markanten und staubigen Wüstenrock-Fußspuren der Vergangenheit zurück. Also dorthin, von wo der kontrovers aufgenommene Vorgänger Garden Ruin die Flucht zu eher konventionell arrangierten, dem Pop zugewandeten Songs antrat. Der auf reine Instrumentals verzichtete, rockte wie nie zuvor und große Momente hat. Carried To Dust scheint daran anschließen zu wollen, denn gleich das von federnden Rhythmen dominierte Eröffnungsstück ?Victor Jara?s Hands? tänzelt trotz der inhaltlichen Schwere mit der Thematisierung des 1973 von den Militärs ermordeten chilenischen Folksängers und kommunistischen Aktivisten. Danach aber machen sich Calexico, einmal mehr angetrieben von den beiden Songwritern und Produzenten John Convertino & Joey Burns, auf zu den vertrauten Mariachis, den verschleppenden Beats, exzentrischen Klängen, den eigenwilligen Streifzügen durch Alternative-Rock, Dub, Jazz, Latin, Folk und Country. Einmal mehr lassen sich Calexico von namhaften Gästen wie Doug McCombs (Tortoise) oder auch Sam Beam von begleiten. Mit dem Kopf von Iron & Wine setzen Calexico als engagierte Hausband ja schon auf dem Soundtrack zur Bob-Dylan-Hommage I?m Not There Glanzpunkte. Nicht alles scheint leuchtend hell auf diesem Album, denn Calexico kommen nicht umher, aus sich selber zu schöpfen und alte Zitate aufzugreifen, die Erinnerungen an frühe Lieder wecken. Aber wie keine andere Band verstehen sich die Männer aus Arizona auf solch geisterhafte Sounds wie in ?Man Made Like? oder dem entrückten ?Contention City?, dem würdigen Finale. --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Gut, aber live ... 3 von 5 Punkten... zeigen Calexico erst so richtig, was in diesen Stücken alles steckt. Glücklicherweise konnte ich die Radioübertragung eines Konzertes der Carried-To-Dust-Tour anhören. Auf CD wirken die Titel andächtig, melancholisch, fast zart - aber eben auch zu zurückhaltend, etwas fahl, ja blass. Ziemlich gut 4 von 5 PunktenMan muss schon diese Art der Musik mögen oder gar lieben. Ich finde sie klasse. Trotz neuer Arrangements erkennt man den unverwechselbaren Sound von Calexico wieder. Mein absolutes Favoritenalbum bleibt aber weiterhin The Black Light. Darum nur 4 Sterne. Für alle Calexico Fans ist diese CD unbedingt zu empfehlen. besser als sein Ruf 5 von 5 PunktenZugegeben, als ich mir das Album vor einem Jahr gekauft habe, war ich auch etwas skeptisch, ob mir eine halbherzige Rückkehr zum Mariachi-Sound gefallen könnte. Nach einem Jahr kann ich aber sagen, dass mir Carried to Dust unheimlich viele schöne Stunden bereitet hat. Das Album wirkt nicht ganz so Soundtrack-like wie die älteren Alben, besitzt aber dennoch eine sehr dichte Atmosphäre. Die Songs sind allesamt gut, auch wenn sie manchem vielleicht etwas zu seicht erscheinen mögen. Ich kann aber nicht sagen, wie oft ich diese CD bisher schon gehört habe, ohne sie langweilig zu finden. Tex Mex, Mariacchis, Folk 5 von 5 PunktenSie drehen gerade einen Dokumentarfilm über das Leben abseits der Großstädte in Arizona und Südkalifornien und haben noch keine Ahnung welche Musik Sie als Untermalung nehmen werden? Hören Sie hier mal rein, dann haben Sie Sie gefunden. Carried To Dust ist eine sehr schöne Platte und bietet den üblichen Calexico sound - also eine Mischung aus dem Folk von The Band, Ry Cooders Tex mex Mätzchen und dem laid back feeling von J.J. Cale. Am besten funtkionieren Calexico wenn sie diese etwas düsteren atmosphärischen langsamen songs erzählen; dann kommt diese Musik wirklich emotional rüber und nicht nur als geschmacksvolle Untermalungsmusik für den nächsten Kalifornien Urlaub. Gleich 3 wunderbar Stücke gibt es hier in dieser Machart von denen ,Man Made Lake' das beste und eines der besten Calexico Stücke überhaupt ist. Auch gut funktionieren die mexikanisch angehauchten songs mit Mariacchi Bläsern - obwohl man hier merkt daß sie große fans von Ry Cooder sind - aber genau die lockern die eher ruhige Grundstimmung des Albums angenehm auf und sind auch toll komponiert. Apropos ruhige Grundstimmung: das bedeutet nicht, daß die songs langweilig oder zäh dahinmäandern; einige songs werden von einer luftigen Leichtigkeit getragen, die verblüfft; bei anderen wird angedeutet wie sich Calexico im Rock Kontext anhören könnten, wie bei dem großartigen Tornado Watch; und Trigger (Revisited) klingt sowieso wie das Filmathema zu einem vergessenen Spaghetti Western. Ein durchaus fesselndes Album also von dem man mit Fug und Recht sagen kann, daß Calexico ihre Sensibilität dafür was ein song braucht perfektioniert haben. So vielfältig wie Ry Cooder auf seinem letzten Album sind sie dann zwar doch nicht, aber dafür viel detailverliebter und noch eine Spur überlegter bei den Arrangements. Ein Zwischending 4 von 5 PunktenIch schließe mich den bisherigen Rezessionen an - "Carried to Dust" ist irgendwo ein Mittelding zwischen den legendären älteren Alben (insbesondere "Black Light") und dem mit "Garden Ruins" unternommenen Versuch der Annäherung an klassische Rock- und Pop-Formen. Ob man das für gut hält oder nicht, ist wahrscheinlich Geschmackssache. Mir hat es überwiegend gut gefallen - ein Meilenstein der Musikgeschichte ist es sicherlich nicht. |
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Mark Hollis von Mark HollisAudio CD von Polydor (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 3,60 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2000 |
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ProduktbeschreibungMARK HOLLIS 5 Kundenrezensionen:Wie "Laughing Stock", nur noch radikaler 5 von 5 PunktenMark Hollis, als Talk-Talker bekannt, hat 1998 noch eine CD nachgeschoben, als Solo-Musiker. Sparsam begleitet durch akustische Instrumente in völlig ungewöhnlichen Klangfarben, ist die Musik minimal, mit Jazzharmonien oder häufig eher scheinbar unauflöslichen Dissonanzen. Dazu Hollis' Stimme, und es ergibt eine beeindruckende Scheibe in der Nachfolge des Kassengifts "Laughing Stock", die ich mir leider erst jetzt gönnte - das wäre auch schon vorher eine Idee gewesen. Empfehlung nicht nur für Fans auch der späten Talk-Talk-Scheiben ... elf jahre ist es her... 5 von 5 Punktendaß diese platte erschienen ist. und wenn ich den musiker nennen soll, von dem ich mir am dringendsten eine neue aufnahme wünsche, dann dieser mark hollis - was allerdings äußerst unwahrscheinlich ist, hat er doch mit diesem enormen album schon wirklich alles gesagt. hoffe es geht im gut, da wo er gerade ist... Eine Überraschung - weit weg von Talk Talk 4 von 5 PunktenAnfangs etwas sperrig, gerade wenn man mit Mark Hollis den Talk Talk-Sound verbindet, aber wenn man sich darauf einlässt öffnet sich Einem eine wunderschöne, zarte, leise Welt. Wenn man Ruhe haben will, aber keine Stille, dann empfiehlt sich dieses Album. Gut daß es das gibt 5 von 5 PunktenDa bringt der totgeglaubte TalkTalk Frontmann völlig unbeachtet des Restes der Welt eine Soloscheibe heraus, und man fragt sich nach dem hören warum überhaupt. Kommerziell mit den beiden letzten Talk Talk Alben Selbstmord begehend, aber musikalisch unsterblich geworden. Vielleicht will Mark Hollis uns damit aufmerksam machen, was doch für Schrott in der "Musikwelt" gehandelt wird. Vom Carisma hat er auf jeden Fall missionarische Ansätze, die er auch nie verborgen hat. Nach dem hören dieser Scheibe, die eigentlich eine Fortsetzung der Diskographie von TT ist, wird man automatisch sensibeler gegenüber dem Mainstreamtrash, mit dem wir tagtäglich berieselt werden daß wir es eigentlich nicht mehr hörten. Und es wird Stille kostbarer, Stille auch in Form solcher wertvoller Alben wie dieses! Eigentlich fällt mir keiner ein dem ich dieses Album empfehlen kann. Es ist nicht nur zum hören, sondern zum erleben wie geschaffen. Durch die Aufnahmetechnik und die Arrangements wird jedes noch so kleines Geräusch zum Bestandteil eines der faszinierenden Alben überhaupt. Letztendlich ist es doch für Musikkenner, die nicht nach Schubladen hören, die wirklich hören, und die auf hohen Niveau entspannen wollen. Selten nimmt man eine CD nach dem hören so beeindruckt aus dem Spieler! Weltentrückt 5 von 5 PunktenSchlicht "Mark Hollis" betitelt und dem Prinzip der Reduktion folgend sind alle Klänge und Worte auf diesem Werk sorgsam gewählt, wird der Stille viel Raum gelassen - und dennoch entsteht eine Atmosphäre unvergleichlicher Intensität und Nähe. Klavier, Standbass, akustische Gitarre, Holzbläser, kein elektrisch verstärktes Instrument ist beteiligt, die gesamte Musik nur mit zwei Raummikrofonen aufgenommen. Das Album braucht Zeit, viel Zeit und ist zugleich komplett aus der Zeit entrissen. Es ist weltentrückt und doch eine der wirklichsten Platten. Sie kommt völlig ohne Fassade aus, der Hörer bekommt den Eindruck, direkt in die Seele eines Menschen zu schauen, der mit der Welt und sich hadert. Dennoch ist das Album von einer Ruhe beseelt, die unmittelbar auf den Hörer übergeht, vorausgesetzt man ist in der Lage, sich auf dieses schwierige, oftmals dissonante Album einzulassen. "Mark Hollis" entzieht sich allen Kategorien. Das erste Lied "The Colour of Spring" (das erst nach zwanzig Sekunden Stille beginnt) mag mit Sicherheit noch das greifbarste Stück sein, doch was in den sieben darauf folgenden Liedern passiert, ist nur schwer in Worte zu fassen. Einer der absoluten Höhepunkte ist das achtminütige A life (1895-1915), das wohl auch ein gewisser Frederik Hahn a.k.a. Torch zu schätzen wusste und zu einem herrlichen Sample in "Kapitel 29" verarbeitete. A life (1895 - 1915) Uniform Dream cites freedom Avow Relent Such suffering Few certain And here I lay Es beginnt mit dissonanten Bläsern, die nach zwei Minuten von einem Kontrabass begleitet werden und nach einer furchtbar langen Zeit auch von der gehauchten Stimme Hollis, irgendwann auch ein Schlagzeug, bevor es schließlich in der Mitte des Stückes in einem mantraartigen Klaviermotiv gipfelt, das die vielen Stränge zusammenführt, allerdings wieder in sich zusammenbricht und sich der Dissonanz ergibt. A life endet schließlich wieder, wie es begonnen hat, lediglich mit einer Variation des Ausgangsmotivs und den kaum hörbaren Worten "and here I lay". Spätestens jetzt wird das der geneigte Hörer auch tun, auf der Wiese, im Bett oder auf dem Boden, erschlagen ob der Gewalt dieses leider viel zu wenig beachteten Jahrhundertalbums. Für den Musikbetrieb ist der melancholische Eigenbrödler wohl einfach zu leise, und so endet das Album auch wie es begann: nach den letzten Takten von "A new Jerusalem" folgt über eine Minute Stille... |
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Stars die von Porcupine TreeAudio CD von K-Scope (edel)Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 10,31 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
5 Kundenrezensionen:Fripp, Pink Floyd, Meshuggah und Co. grüssen herzlich! 5 von 5 PunktenPorcupine Tree ist wahrscheinlich kein Geheimtipp mehr, aber genial gut, eigenständig und darf mit Recht in einem Atemzug mit den Grossen genannt werden. Der Rest ist persönlicher Geschmack ;-) Pink Porcupine 5 von 5 PunktenVerpackt in einer stabilen Pappschachtel bietet "Stars Die" einen überaus gelungene Überblick über die experimentelle, psychedelische Frühphase der aus einem Ein-Mann-Projekt entstandenen Band mit dem merkwürdigen Namen, der nach wie vor Fragen aufwirft. Fraglos genial ist dagegen die Musik. Wenn jemand die Bezeichnung "Pink Floyd - Nachfolgeband" verdient hat, dann doch wohl Porcupine Tree. Man höre sich nur das entzückende "Voyage 34" an. Oder "Fadeaway", "The sky moves sideways - phase one", "Synesthesia" usw. Man braucht diese Compilation schon aus dem einfachen Grund, dass man dadurch die Entwicklung der Band besser nachvollziehen kann. Denn die überbordernden Progkunstwerke auf "Stars Die" haben kaum noch etwas mit eher poppigen Songs der Marke "She's moved on" oder den metallischen Klängen der neuesten Werke zu tun, was aber keinesfalls als Kritik verstanden werden sollte. "In Absentia" und aller Wahrscheinlichkeit auch das 2005er-Album "Deadwing" sind nichts anderes als Meisterwerke in der an Highlights ohnehin nicht gerade armen PT-Diskographie. Meine Hoffnung ist, dass in Zukunft jede Diskussion über Pink Floyd & Co. unweigerlich mit dem Namen dieser kongenialen Band verknüpft ist. Bis heute hat sie allerdings noch nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die ihr gebührt. Sehr guter Überblick 5 von 5 PunktenAuf "Stars Die" vereinigen Porcupine Tree Songs aus bis dahin 6 Jahren Bandgeschichte. Die 1. CD beschäftigt sich mit den Jahren 1991-1993 und beinhaltet vor allem Songs der Alben "Voyage 34" und "On the Sunday of Life". Dazu kommen mit "Synesthesia" und "Phantoms" noch zwei bisher unveröffentlichte Lieder. CD 2 befasst dich mit den Jahren 94-97. "Signify" ist dabei klar Ton angebend. Dazu kommen noch kleine Teile von "The Sky moves sideways". Gleich vier bisher unveröffentlichte Tracks sind auf dieser CD zu finden, unter anderem das sagenhafte "Stars Die", das in bester PT-Tradition mit ganz viel Akkustik-Gitarre und sphärischer Wilson-Stimme steht. Von mir gibts eine klare Kaufempfehlung. Nicht nur für Neueinsteiger, sondern auch für alte Fans lohnt aufgrund der reichlich vorhanden neuen Songs der Kauf. Ideal für Einsteiger... 5 von 5 Punkten...ist diese wunderschöne CD-Box, die 2 73 Minuten lange CDs und ein sehr dickes, informatives und mit Bildern bespicktes booklet beeinhaltet, denn hier lernt man alle Facetten (der alten) Porcupine Trees kennen und es lässt sich chronologisch der Wandel vom Soloprojekt PT zur BAnd PT nachvollziehen. Mit verschieden Feacetten meine ich: Nine Cats - Minimalistisch, kurz The Sky Moves Sideways - lang, atmosphärisch Sever - rockig Zwei CDs zum träumen, meditieren, entspannen und genießen. Musik auf sehr hohem Niveau. Als alter Fan hat man hier sicher die selben kleinen Nachteile, die man bei jedem Best of Album hat. Aber zum Glück sind das wirklich nur kleine Nachteile, denn die beiden CDs enthalten kaum Studioversionen irgendwelcher Songs. Die meisten Songs sind entweder neu gemixt worden, waren bisher nur auf Singles vorhanden oder waren unveröffentlicht. Soviel Mühe geben sich nicht viele Bands. Daher gibts für alle langjährigen PTfans eine Kaufempfehlung von immerhin 4 Punkten. Viel Spaß, es lohnt sich. Value For Money 5 von 5 PunktenSteven Wilson gibt's der Fangemeinde wieder heftig. "Stars Die" ist keine gewöhnliche Zusammenfassung der Porcupine Tree-Geschichte, also keine weitere überflüssige Best Of, wie es sie zuhauf gibt. Die Doppel-CD kommt im schicken Papp-Schächtelchen daher, mit eindrucksvollem Booklet samt PT-Historie und liebevoll zusammengestellten Linernotes. Wer auf PT steht und sich bislang unveröffentlichte Schätzchen nicht entgehen lassen möchte, kann hier absolut bedenkenlos zugreifen. |
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The Adventures of Ghosthorse and Stillborn von CocorosieAudio CD von Touch & Go (Cargo Records)Preis bei Amazon: EUR 12,97, Angebote ab EUR 8,48 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2007 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionCocoRosie sind von dieser Welt und doch so mysteriös und schwer zu analysieren, nicht greifbar und schwer begreiflich. Selbst nach einem langen Interview mit Sierra Casady (Rosie) ist die Liste der Fragen nicht kürzer, sondern eher länger geworden. Das macht es nicht leichter, die Faszination, Verspieltheit, Schönheit und große Intimität, die von The Adventures Of Ghosthorse And Stillborn ausgeht, in Worte zufassen. Anstatt zweifelhafte Analysen abzugeben, die mehr über den Autor als die Platte verraten, lassen wir die charmante Sierra sprechen: Überall sind unterschiedliche Geschichten über euer Leben zu lesen. Sierra: ?Wir haben wirklich so viele Geschichten, Kapitel und Abschnitte, weil unser Leben immer aus Reisen bestand und man da durcheinander kommen kann. Ihr habt zudem keine gemeinsame Kindheit. Sierra: ? Ja, und wir sind so unterschiedlich, dass wir lange dachten, es gäbe nicht die geringsten Gemeinsamkeiten. Das Gefühl war so ausgeprägt, dass wir unsere gegenseitige Existenz nicht wahrnehmen wollten?. Und warum habt ihr unerwartet in Paris zusammen gefunden? Sierra: ?Weil wir lange nicht begriffen haben, dass es da etwas Unerklärliches zwischen Geschwistern gibt, und dass es eine kreative Nähe existiert, wie zu sonst Niemandem. Wir zusammen mehr sind, als unsere einzelnen Teile?. Erklärt das eure verschrobene Musik? Sierra: ?Nein, sie passiert ungeplant, ohne Kalkül einfach so wie CocoRosie einfach passierten. Bianca kam mich in Paris besuchen und ich dachte, sie bleibt eine Nacht. Aber wir waren sofort unglaublich dicht zusammen, beim Schreiben, Kochen, Musikmachen. Die Lieder von unserem erstes Album La Maison De Mon Reve waren ja nie für die Öffentlichkeit gedacht. Wir schrieben unsere privates kleines Tagebuch, nicht in Worten, sondern in Noten. Auf Wunsch spielten wir zwei, drei Lieder auf einer Geburtstagsfeier und jemand rief den Präsidenten vom Label Touch & Go an. Der hat das dann live gehört...? Ihr seid schnell öffentliche Personen geworden, The Adventures Of Ghosthorse And Stillborn klingt aber wieder sehr persönlich. Sierra: ?Wir arbeiten auch weiterhin sehr privat. Teilweise entstanden die Songs auf einer abgelegenen Farm in Südfrankreich zwischen Tieren und Dreck, teilweise auf Island, was sehr inspirierend war. Zudem verarbeiteten wir Einschnitte im Leben, unsere Bruder starb wie auch der Großvater. Deshalb finden sich auch Themen wie Zukunft - Vergangenheit oder Erdverbundenheit - Spiritualität auf der Platte?. Erklärt das die Musik, die zwischen dynamischen, fast störrischen-kindliche Stampfrhythmen und Verschrobenheiten, linearen Strukturen, hymnischer Gesang und völliger Entrücktheit mit seinen typischen Pferdegewieher pendelt? Musik, die anscheinend einfach nicht erwachsen werden will, die vielleicht Angst vor dem Alter ausdrückt? Sierra: ?Keine Angst! Aber es gibt da schon eine Peter-Pan-Philosophie und aufgrund der Ereignisse eben auch Themen wie Tod, Ethik, sehr irdische Dinge.? Und Heimatlosigkeit? Sierra: ?Wir kennen das nicht anders, wir konnten nie die Erfahrung machen, ein Heim aufzubauen. Wir sind wie Schnecken, die es auf dem Rücken tragen?. Beziehungen, Liebe? Sierra: ?Bianca entdeckt gerade ihre maskuline Seite und hat eine Freundin, sie ist jetzt mit Antony von Antony & The Johnsons zusammen...? Ups, Antony, der ja wieder als Gastsänger auftaucht ist doch ein Mann! Sierra: ?Ich glaube, Bianca sieht das anders, Antony ist doch sehr weiblich!? Er ist wie ihr einer der Lieblinge der Nu-Folk-Szene, des New-Weird-America. Sierra: ?Ich sehe da eigentlich weniger eine tiefe musikalische Verbundenheit denn eine geistige Verwandtschaft zwischen den Künstlern...? Die geistige Verwandtschaft zwischen CocoRosie und ihren Zuhörern besteht auch darin, dass einen die beiden jungen Frauen aus den USA an verschüttete Orte mitnehmen, wo kein Zug hält, außer Wegweisern wie The Adventures Of Ghosthorse And Stillborn keine Gleise mehr hinführen. Sie verklemmte und vernagelte Schubladen im Kopf öffnen, eingeschlafene Sehnsüchte wecken und einem klarmachen, dass das Leben zwischen der Suche nach Schnäppchen, Sicherheitsgarantieren und Besitzstandsmehrung viel mehr zu bieten hat. CocoRosie erklären einem aber nie die Welt, sie nehmen einen nicht mal an die Hand: Sie geben einem mit diesem von Valgier Sigurdsson (Björk) mitproduzierten, verwirrenden Album nur das Gefühl, das es mehr geben muss... --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Gute Lieder, aber kein gutes Album 3 von 5 PunktenDas Album hat wirklich den ein oder anderen guten Song gelangt aber zu keinem guten Album-Genuß, dafür harmonieren Songs und Abfolge zu wenig...ein paar lieder sind auch einfach gräßlich. La Maison de Mon Reve hat mir wesentlich besser gefallen. Extrem: Extrem gut! 5 von 5 PunktenWenn man diesen Stil nicht kennt, muss man sich reinhören und soweit ich es in meiner Umgebung beurteilen kann, gelingt es manchen Leuten und manchen Leuten eben nicht. Ich bin völlig fasziniert von den Klanggebilden, die die beiden Ladies spinnen, immer wieder durchbrochen von dissonanzen und komischen Tönen. Ich weiß nicht genau, wann ihre Musik angehört werden soll, aber ich hör sie ununterbrochen. Entfesselte Damen 4 von 5 PunktenSie vereinen die ganze Welt der Musik in einem Album: Ambiente und Opern-Sopran, Harfe und Baby-Instrumente von FisherPrice, Piano und Zungenschnalzen: "The Adventures of Ghosthorse and Stillborn" ist keinesfalls ein Album für Schnellhörer. Auf die bizarren Songlandschaften der Anarchopop-Damen muss man sich einlassen. Spieluhren und Fahrradklingeln, Taubengurren und Schiffsglocken, Tröten, Kämme, Münzen - die entfesselten Damen machen mit allem Musik, was gerade zur Hand ist, und sie sind sich für nichts zu schade. Dabei entstand ein überwiegend ruhiges Album. Schön ist der Kontrast ihrer Stimmen, die sich meist in die Songs reinteilen: da ist der Sopran, wie gesagt, und dagegen steht diese fast kindlich hingenuschelte und wackelige Stimme, die entfernt an die Kindfrau Björk erinnert und Naivität vermitteln soll, und doch klebt sich ihre Inhaberin mit Vorliebe Oberlippenbärtchen an (wie auf dem Cover zu den "Adventures") und singt bei Konzerten wiederum schüchtern irgendwohin ins Off statt ins Publikum. Verrückt. Meine Favoriten: "Rainbowarriors", "Promise" und "Japan" ("Everyone wants to go to Irak / But once they go they don't come back") Neues Album der beiden schrägen Schwestern 4 von 5 Punktendie ihre Jugend in den USA getrennt voneinander verbrachten und seit ihrem Wiedersehen in Paris auf so ziemlich allem musizieren was sie in die Hände bekommen. Unterstützt wurden sie dabei am Anfang von Antony und Devendra Banheart, zwei der Hauptvertreter der sehr umtriebigen New-Folk-Bewegung. Neben dem nach wie vor gewöhnungsbedürftigen Gesangsstimmen ist der Sound jetzt etwas grooviger und auch melodischer gewotrden. Auch muss man gelegentlich an Joanna Newsom denken. Aufgenommen wurde diese mittlerweile dritte Album in Island beim Björk-Produzenten Valgeir Sigurdsson, was durchaus zu hören ist. geile sache 5 von 5 PunktenEndlich mal was neues, was eigenartiges. Klingt nach Natur und Froschgequake, elektronischer Trompete, elektronischen Beats, oft stimmlich nach Björk. Verquere Mischung, aber genial originell. So etwas braucht die Musikszene: Frischen Wind in alte Segel, statt Retro-Aufgekoche bis zum Abwinken. Nun gut, wirklich ganz so neu sind CocoRosie nicht, existiert die Combo der beiden Schwestern Sierra und Bianca Casady bereits seit vier Jahren und gibt mit der aktuellen LP ihr bereits drittes Album heraus. Ihre Musik aber hat dabei niemals so berührt wie jetzt. Der Sound ist üppig Orchester trifft auf HipHop, Schönheit auf die Vergänglichkeit des Augenblicks, Kinderlieder werden zu magischen Momenten. Sierra spielt Gitarre, Flöte und übernimmt den Hauptgesang, Bianca ist Schlagzeugerin und Beatboxerin. Die Musik ist eine schräge Mischung aus elektronischen Samples, Operngesang und verzerrtem, kindlichen Gesang von Bianca und besticht durch seine Kombination traditioneller Songmuster und Instrumentierung mit Elektronika. Trotz der ab und an naiv und kindlich anmutenden Musik, sind die Texte oft sehr feministisch und politisch motiviert. Ingesamt ein Meilenstein, Kunst, ein musikalisches Abenteuer ein Kleinod, wie es nur selten kommt, verbunden mit der Hoffnung, dass es bald mehr davon gibt. |
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Happy Songs for Happy People von MogwaiAudio CD von Pias UK (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 3,49 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2003 |
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ProduktbeschreibungHAPPY SONGS FOR HAPPY PEOPLE Aus der Amazon.de-RedaktionMogwais Entwicklungsprozess setzt sich mit Happy Music For Happy People konsequent und mit einem großen Schub fort. Der Vorgänger Rock Action ließ Elektronik und Streichern mehr Freiraum, weil die Gitarren sich auch mal zurückzogen. Was auch viel mit dem jüngsten, mittlerweile voll integrierten Mitglied Barry Burns und der Produktion durch Dave Fridmann (Mercury Rev, Flaming Lips) zu tun hatte. Diesmal sind die Glasgower nicht in die USA gegangen, sondern haben das Album zusammen mit Tony Doogan in Eigenregie eingespielt. Und ihm einen verwirrenden Titel gegeben. Vielleicht sind die treuen Celtic-Fans selbst nach der unglücklichen Niederlage im UEFA-Cup-Endspiel gegen Porto noch fröhliche Menschen, ihre Songs sind es definitiv nicht. Die Musiker Mogwai verfallen zwar nicht in Depressionen, doch diese gut 40 Minuten sind geprägt von einer chronischen Traurigkeit, die dennoch von packender Schönheit ist. Noch mehr Keyboards, Kammermusik und Epik machen sich breit, die Gitarren geben das Kommando häufig ab. Happy Music For Happy People klingt erneut komplex, sehr durchdacht aber nicht verschachtelt. Vielmehr wie das Meer in Tideregionen: Mal fließt das Wasser langsam ab, hinterlässt ein glänzenden, leicht gekräuselten Teppich auf dem Boden. Dann bildet es reißende Priele, Springfluten sogar, die Sekunden später verebben, und still liegt es dann da. Überhaupt ist die Platte im stetigen Fluss, wogt hin und her, löst die einst geschaffenen Songstrukturen von Rock Action wieder auf und füllt alles mit erhabener Musik. Man möchte darin ersaufen. --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:happy enough 3 von 5 PunktenDa hab ich mir "Happy Songs for Happy People" neu bei Videodrom in Berlin geholt, fahr mit dem Fahrrad gen Lustgarten, den Discman an, und warte. Ich warte auf das "Mogwai fear Satan". Nein, es kommt nicht. Denk ich mir, gut ich warte. Doch da ist nichts vergleichbares. Einfacher gesagt, dieses Album ist einmalig. Keyboard meets Guitar meets Steinberg Cubase, und das in 1A-Quality. Mein Lieblingsstück auf dieser Platte: Golden Porsche. Ich warte noch immer, aus. Wer Mogwai in Höchstform erleben, bzw. hören will, no. Durchschnittlich Mogwai. Optimal neben der Steuererklärung. Ich lieb sie trotzdem. Danke ....nicht besonders HAPPY beim Hören dieser CD !!! 1 von 5 PunktenDiese CD, Klangcollage, Computergeräusche...wie immer man auch dieser Werk von Mogwai nennen möchte hat mit Musik im weitesten Sinne nicht viel gemein. Aber die Geschmäcker sind ja nun mal verschieden, aber es ist eine ziemlich billige Art und Weise sein Geld zu verdienen. Happy kann der "Künstler" nur über seine Gage sein.... ein Meisterwerk für jede Selbsterkennung 5 von 5 PunktenMan kann ja viel über Mogwai sagen, aber nicht, dass sie schlecht sind. Wer diese Musik nicht mag, der soll es einfach nicht hören, geschweigedenn eine schlechte Bewertung über diese CD abgeben. Diese Musik beansprucht einen bis zum letzten Lied. Die Lieder wirken teils entspannend, teils aufwühlend. Auf jedenfall ist es eine Gefühlscollage allererster Güte. Die Art Soundeffekte und Instrumentalität zu mischen, ist bei diesem Album und bei dieser Band einfach genial. Fazit: Ein gelungenes Album, dass für gewisse Momente ;-) einfach genial ist, um sich selbst zu erkennen. Konstante Weiterentwicklung des Mogwai'schen Klangkosmos 5 von 5 PunktenEins dürfte von vornerein feststehen: Mogwai sind, zumindest etwas, erwachsener geworden und haben ihren Klangkosmos definitiv weiterentwickelt und auf neue Ebenen getragen. Sperrige Lärmkaskaden und Noiseattacken sind auf "Happy Songs for Happy People" seltener geworden, was auch bedeutet, dass sich die bärtigen Schotten detailverliebt wie nie zuvor geben. Das gesamte Album klingt überraschend homogen und ruhig und ist von Anfang bis Ende hörbar ohne den Hörer mit zu vielen sperrigen Klängen oder zu komplexen Verschachtelungen zu beanspruchen. Getragen werden die Kompositionen nach wie vor vom typisch-melancholischen Gitarrengeplinker und den langsamen Drums, jedoch haben Mogwai, wie Anfangs schon erwähnt, ihre Klangwelten auf vielfältige Weise erweitert. So tauchen sanfte Violinen- und Cellitupfer, Pianopassagen und Orgelklänge die Klanglandschaften in erfrischend neue Farben während die, dezent eingesetzten, altbekannten lo-fi Synthieklänge den Hintergrund der Kompositionen ausmachen. Auch Gesang wurde diesmal wieder minimal eingesetzt. Verzerrte und unverständliche Stimmklänge in "Hunted by a freak" und "Killing all the Flies" und wenige Zeilen Text in "Boring Machine disturbs Sleep" sind das Maximum. So positiv wie der Albumtitel suggeriert klingt "Happy Songs for Happy People" dann allerdings doch nicht (Wie wir das halt von Mogwai gewohnt sind...) Nach wie vor sind die Songs melancholisch und etwas schwermütig. Im Vergleich zum depressiven "Come on Die Young" ist es jedoch eine beinahe Ashcroft'sche bittersüße Melancholie in der an zahlreichen Stellen doch die Sonne durch die Wolkendecke bricht. Anspieltipps zu geben ist auch in diesem Fall recht schwer. Denn wie so viele Alben ist auch "HSFHP" ein Gesamtkunstwerk bei dem ein Song an den anderen anknüpft, wer würde auch diese wunderbare Reise durch zerstückelung einfach kaputtmachen wollen? Dennoch gibt es Songs die besonders hervorstechen. Track 2: "Moses? I Amn't" - Eingeleitet und unterlegt von warmen aber traurigen Orgelklängen wächst der Song durch Cellostreicher und einem langsamen lo-fi Bassdrum zu einer Komposition an, die durchaus von Clint Mansell und dem Kronos Quartett hätte stammen können. Track 6: "Ratts of the Capital" - Ist mit seinen über 8 Minuten Länge das Zentrale Stück das Albums. Eine typisch Mogwai'sche Komposition die mit einer zerbrechlichen Gitarrenmelodie und schleppenden Drums beginnt, bei ca. 2 Minuten Spielzeit eine Pause einlegt um dann eine, 3-minütige, Bassgetragene Lärmlawine auf den Hörer herabrollen zu lassen und dann sanft ausklingt. Genial. Genauso empfehlenswert sind "Killing All the Flies", "I know you are but what am I?" und "Boring Machines disturbs Sleep", dass mit seinen breiten, atmosphärischen Klängen durchaus an die Klanglandschaften von Sigur Rós errinert. Und auch wenn die Platte beim durchhören recht eingägig klingt verdient sie mehr als einen Durchlauf und auf jeden Fall Aufmerksamkeit. Denn all die kleinen, musikalischen Details wollen entdeckt werden und haben es auch verdient. (Ich hab z.B. das Xylophon in "Ratts of the Capital" erst nach dem ca. 4 Durchlauf bemerkt...) Eine musikalische Reise und klangtechnischer Rebellismus der sich dem komplett offenbahrt, der sich die Mühe gibt. Für mich eine 8.8 von 10.0. Danke für die Aufmerksamkeit. Happy Songs Or Happy People? 5 von 5 PunktenDiese CD gehört zu jenen Scheiben, die man problemlos Stunde um Stunde durchlaufen lassen kann - also ein Produkt für die Kopfhörer-Fraktion und diejenigen, die sich nur zu Musik zu etwas aufraffen können, so wie ich. Eine CD hunderte Male hören zu können und dabei immer wieder überrascht zu werden ist sicherlich der höchste Anspruch den man an dieses Medium stellen kann! Die wundervoll schlichte Gestaltung der Hülle verdient hier noch ein paar Worte - das der Titel, wenn nicht ironisch so doch zumindest nachdenklich gemeint ist, beweist das durch den Knick im Booklet abgetrennte "F" von "Happy Musik For Happy People", so dass beim aufklappen der Hülle "Happy Musik Or Happy People" erscheint. Aufklappen des Booklets wiederum offenbart eine spiegelnde Oberfläche, in der man sich selber erahnen kann. Eine sehr gelungene Idee, den Hörer statt mit Lyrics oder Produktionsnotizen lieber mit sich selbst zu konfrontieren. Die kritische und nachdenkliche Einstellung der Band spiegelt sich sowohl in ihrer Musik als auch in der gesamten Ästhetik wieder. An dieser Stelle verweise ich an "Godspeed You Black Emperor!", aber vor allem an "A Silver Mount Zion" und ihrem grossartigen Debut "He has left us alone but shafts of light...", die ihre Musik mit Streichern, Klavier und zerbrechlichen Gesang aufbauen und weniger bombastisch als GYBE! und dadurch noch intimer und eindringlicher sind. Das Label "Constellation" ist jedem ans Herz zu legen, der von Mogwai aus weiter suchen will! |
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Calexico von CalexicoAudio CD von Quarterstick (Cargo Records)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 5,20 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 1998 |
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ProduktbeschreibungSPOKE 3 Kundenrezensionen:perfekter Desert Rock 5 von 5 PunktenIch habe erst andere Alben von Calexico kennengelernt, bevor ich das erste Album der Band gekauft habe. Ich finde das dieses Werk noch deutlich ungeschliffener und rauher klingt als die nachfolgenden. Genau diese Tatsache hat aber einen unglaublichen Charme. Es strahlt eine Menge Energie und Leidenschaft aus. Sehr empfehlenswert! Calexico mit französischen Touch 5 von 5 PunktenEtwas ruhiger und langsamer ist dieses Album im Gegensatz zu "The black light" oder "Hot rail", mit einem leicht canadischen Touch bei manch einem Song. Jedoch genauso empfehlenswert! "Spoke" ist aber auch das ersten Album indem sich Calexico, nach Aufnahmen für ein rein instrumentales Album mit Friends Of Dean Martinez , entschließen bei fast allen der 19 Songs intensiv mitzusingen. Low-Fi vom feinsten !!! 5 von 5 PunktenDiese Aufnahmen stammen noch aus der Zeit vor der ersten LP "The Black Light" und werden erst auf neueren CD-Ausgaben unter dem Namen "Calexico" angeboten. Auf früheren Ausgaben war dieser Name nirgends zu finden, das Projekt lautete schlicht "Spoke". Der Liebhaber von Alben wie "Hot Rail" oder "Feast Of Wire" sollte wissen, daß er die Band hier quasi als Rohfassung zu hören bekommt, es gibt kaum Tüfteleien, dafür eher gradlinige und eingängige Riffs, sowie durchweg ein Sound, der mehr mit einem Probenraum als einem High-Tech-Studio gemein hat. Doch genau das macht den Reiz des Albums aus. Die TexMex-Athmosphäre späterer Glanztaten ist hier schon genauso vorhanden und wirkt vielleicht sogar noch eine Spur authentischer. In den 90ern war Musik dieser Art einige Zeit lang sehr angesagt, Low-FI nannte man das. Oft nahmen Bands wie z.B. Sebadoh im heimischen Wohnzimmer und lediglich mit 4-Spur-Tonbandgeräten ausgestattet ganze Alben auf, ebensooft mit verblüffend lebendigen Resultaten. Dieses frühe Werk von Calexico gehört für mich dazu. Spannende Scheibe. |
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The Black Light von CalexicoAudio CD von City Slang (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 5,96 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2006 |
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5 Kundenrezensionen:Das eine Calexico-Album (opinions may vary) 5 von 5 PunktenIch habe Calexico auf Tour in Deutschland zu diesem Album kennengelernt und bin seitdem ein Jünger, wenn auch ein unsteter. Dieses Album hat alles, was diese Gruppe ausmacht - Morricone, Tex-Mex-Poesie, weite Landschaften als Musik und lauten Mariachi, der Balkan-Beat der USA. Ich kann verstehen, wenn andere Freunde der Kollegen Burns & Covertino weniger enthusiastisch sind, ich unterstelle dem oder der jeweiligen HörerIn dann eine Nähe zu Giant Sand. Ich für meinen Teil empfinde die lyrischen Qualitäten Calexicos schwer zu wertschätzen (oder einfach teilweise abwesend), aber die einfache, instrumentalische Arbeit ist fantastisch. Schlagt mich, aber Minas De Cobre allein ist das Album wert. Wenn möglich: Live angucken! Calexico, so langweilig sie anfangs scheinen, ist ein ausgefuchster Live-Act mit Material und Laune für einen Abend oder mehr. Stimmungsvoll und vielseitig - das Meisterwerk von Calexico 5 von 5 PunktenWer schon immer mal Fan dieser aussergewöhnlichen Combo werden wollte, der sollte sich von diesem Album mitreissen lassen. Mariachi-Sounds und orbiterfüllende-Gitarren, gepaart mit der einmaligen Stimme Joey Burns' und der Vielzahl weiterer Synth-Klänge und gekonnt in Schwingung versetzter Instrumente, versetzen den Indie-Liebhaber in eine laue Sommernacht zwischen den Kugelkakteen der arizonaischen / nordmexikanischen Sonora-Wüste. Höhepunkt ist mein persönlicher Song des Jahrzehnts: Across the Wire. Die Wüste lebt 5 von 5 PunktenDie Giant Sand Rhythm Section mit ihrem zweiten Output und eigentlich ersten offiziellen Release. Burns und Convertino experimentieren gekonnt mit Mariachi,Rock,Folk,Blues,Americana und ein wenig Jazz. The Black Light ist eigenwillig und hat Kultstatus. Zu dieser Zeit gab es auch noch diverse inoffizielle CD`s,die es meistens nur auf Konzerten zu kaufen gab. Der Nachfolger Hot Rail ist ebenfalls aus dem gleichen Holz geschnitzt und damit endet für mich der Indie Kultstatus dieser Band. Die Alben danach schafften es sogar in die Hitparaden,doch der Mariachi Sound ging verloren.The Black Light und Hot Rail lassen einem die Hitze der Arizona Wüste spüren. Ab in die Wüste 5 von 5 PunktenMit "The black light" schicken Calexico den Hörer geradezu in die mexikanische Wüste, weit ab von der Zivilisation in eine Landschaft voller Stille. Dabei zeigen Calexico einmal mehr ihr musikalisches Können: Über Wüstenrock ("Gypsy's curse") zum Jazz ("Chach"), dazu zahlreiche atmosphärische Instrumentaltracks, Tex-Mex-Polka und wunderschöne Balladen ("Missing", "Bloodflow"). All dies und ganz besonders die geniale Pedal-Steel-Gitarre, die des öfteren zu hören ist, machen "The Black Light" zu einem unvergleichbar schönen "New-Country"-Album. Klasse Scheibe! 4 von 5 PunktenInsgesamt absolut hörenswert, mit ein paar wenigen Ausnahmen stilsicher und authentisch, aufnahmetechnisch guter Durchschnitt! |
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