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Anesthetize (Ltd.) (DVD + Blu-ray)
DVD von Edel Germany GmbH |
5 Kundenrezensionen:Einfach traumhaft... 5 von 5 PunktenNun ist die 2te DVD von Porcupine Tree erschienen. Die erste war auch schon der Hammer. Und nun liegt die neue im Player in der BluRay Version. Der Sound glasklar und sie spielen mit Server und Half Light echte Perlen, unglaublich, welche Kraft sie in Half Light erzeugen. Sie ist eine sehr persönliche DVD, weil man auch an die Musiker ganz nah rankommt und auch sehr gut die nicht mehr zu übertreffende Drumarbeit von Gavin Harrison sehen kann. Die Bildführung ist auch gelungen. Ein echter Kauftipp kann man nicht viel falsch machen 5 von 5 Punktenpt präsentieren auf dieser live dvd ihr bis dato erfolgreichstes werk fear of a blank planet komplett in voller länge. zusätzlich noch ergänzende songs von nil recuring und ältere titel. das bild und der sound sind einwandfrei. besonders möchte ich den drum-sound und das spiel von gavin harrision hervorheben, was beides genial ist: trocken, druckvoll, nach vorne, extrem virtuous aber immer passend, auch, und das können im rock/heavy-bereich nur wenige, wenn's mal eine leise passage ist. natürlich überzeugt auch der rest der band, aber gavin ist schon weltklasse. sehr erfreulich ist auch der preis, insbesondere, wenn man bedenkt, dass die blue ray gleich mit dabei ist, für leute, die den umstieg noch vor sich haben. mir gefällt die dvd sogar noch einen tick besser als der vorgänger arriving somewhere, die ich auch mit 5 sternen bewerte. fazit: kaufen! Ein atemberaubendes Erlebnis 5 von 5 PunktenFür diejenigen unter euch mit Konzentrationsschwäche oder chronischem Zeitmangel, mein Fazit gleich vorneweg: "Anesthetize" ist eine schnörkellose Konzert-DVD einer fantastischen Band mit unvergleichlicher musikalischer Bandbreite. Extras gibt es leider kaum, doch das ist vergessen, sobald die Musik zu spielen anfängt. Die kombinierte Blu-Ray/DVD-Fassung empfiehlt sich übrigens auch für Fans, die momentan noch keinen BD-Player besitzen, da sie nur unwesentlich mehr kostet als die Solo-DVD und dafür einige von Lasse Hoiles Videoclips mitbringt (nebst dem obligatorisch etwas hochauflösenderen Bild). Der Sound liegt in DTS HD 5.1 sowie LPCM Stereo vor und lässt nichts zu wünschen übrig. Insgesamt also uneingeschränkte Kaufempfehlung! Nachdem ich 2007 durch Fear of a Blank Planet auf Wilson & Co. aufmerksam wurde und seitdem auch die älteren Platten für mich entdeckt habe, hat sich Porcupine Tree zu meiner Lieblingsband gemausert. Ende 2009, während der "The Incident"-Tour, hatte ich dann das Glück, PT zum ersten live erleben zu dürfen -- ein tolles Konzert! Mit der vorliegenden BD/DVD, entstanden 2008 in Tilburg, Niederlande, kann man sich nun auch zu Hause von den überragenden Live-Qualitäten dieser Band überzeugen. Die Menuführung ist, wie bereits angedeutet, eher schmucklos und schlicht gehalten. Da ich ohnehin keinen gesteigerten Wert auf animierte Übergänge oder hochtrabende Interaktionsmöglichkeiten lege, empfinde ich das nicht unbedingt als Nachteil. So wählt man maximal noch die gewünschte Audiopsur aus, und dann geht's auch schon los. Die Setlist bedient in erster Linie Fans der jüngeren Scheiben (wiewohl Songs vom 2009er-Album The Incident logischerweise fehlen): Den Anfang macht das komplette "Fear of a Blank Planet", ergänzt um drei Tracks der Nil Recurring-EP. Daneben gibt es noch eine Auswahl von Songs der In Absentia- und Deadwing-Ära. So ganz vergisst man die Nostalgiker unter den PT-Fans aber doch nicht und liefert mit "Sleep Of No Dreaming", "Dark Matter" und "Sever" so eine Art Best-Of Signify. Über Mastermind, Gitarrist und Sänger Steven Wilson, Ausnahme-Drummer Gavin Harrison, Keyboard-/Synthesizer-Wizard Richard Barbieri und Colin Edwin mit seinem herrlich unaufgeregten, präzisen Bassspiel muss man nicht mehr viele Worte verlieren (besondere Erwähnung verdient jedoch John Wesley, der seit Jahren fest zum Live-Ensemble gehört und eine grandiose zweite Gitarre und Backing-Vocals beisteuert). Wie bei kaum einer anderen aktuellen Band, verbindet die Musik von Porcupine Tree wunderschöne, zugängliche Melodien mit dem Anspruch und der Vielschichtigkeit progressiver Songstrukturen. Die emotionale und inhaltliche Vielfalt spiegelt sich auch in der musikalischen Umsetzung wider, sei es in der kompromisslosen, metallenen Härte eines "Wedding Nails", der tiefen Melancholie eines "Anesthetize", dem trotzigen Optimismus und verträumten Klangsphären eines "Dark Matter" oder der trügerischen Leichtigkeit eines "Drown with me". Die Live-DVD bietet einen sehr abwechslungsreichen Querschnitt aus dem Repertoire dieser Band. Erfreulich ist auch, dass keiner der Jungs zu kurz in Sachen Screentime kommt und man so endlich mal einen guten Blick auf Gavin oder Richard hat, die andernfalls nur hinter ihrem Equipment zu erahnen sind. Fazit (zum Zweiten): Besucht ein Porcupine Tree-Konzert! In Ermangelung eines Konzert-Termins macht das Nächstbeste und holt euch diese Scheibe. Sprachlos! 5 von 5 PunktenDa saßen wir nun, sprachlos und schauten uns an. Der letzte Song der Blu-Ray war gelaufen und wir waren fassungslos. Was für eine Offenbarung. Dies ist ein Meisterwerk. Fantastisch geschnitten, endlich mal das richtige Instrument zur rechten Zeit gefilmt.Die Qualität der Blu-Ray ist excellent. Fantastisch gespielt, fehlerlos mit geilen Soli, alles noch besser als auf der Studio CD. Der Mix ist perfekt aus meiner Sicht. Transparent und druckvoll, jedes noch so kleine Geräusch das aus den Synthies von Richard Barbieri in unsere Gehirnwindungen sickerte ist zu hören. Nachdem Pink-Floyd und Pulse jahrelang meine Musikvideo-Charts auf Platz eins anführte ist es nun diese Blu-Ray von Porcupine Tree. Nie war Genialität einfacher hörbar als bei dieser Scheibe. John Wesley der ja nur bei Live konzerten mitmacht, singt hier mehr als auf anderen Aufnahmen. Steven Wilson wirkt hier persönlicher als dies sonst der Fall ist. Gavin Harrison am Schlagzeug bietet eine Kostprobe seines Ausnahmetalents und brennt ein Feuerwerk nach dem anderen ab. Auch Colin Edwin und Richard Barbieri bieten Perfektion und grinsen, was eher selten ist. Eine gut gelaunte Band auf dem Höhepunkt ihres Schaffens bietet ein derart dichtes und mit Höhepunkten versehenes Konzert, daß wir einfach sprachlos waren. Da saßen wir nun, die Geräte summten vor sich hin und wir waren fassungslos. Nett auch daß hier DVD und Blu-Ray in einem schön gemachten Booklet zusammen verkauft werden. Feiner Zug. Meine Empfehlung: DAS TEIL MUSS MAN BESITZEN! ganz und gar nicht betäubend... 5 von 5 PunktenEntgegen des Titels taugt dieses Konzert so gar nicht dafür, jemanden zu betäuben. Wer Porcupine Tree schon einmal live erlebt hat, freut sich sicherlich über die enorme Qualität dieser DVD. Es sind zwar viele und auch schnelle Kamerawechsel, was der Stimmung aber meiner Meinung nach überhaupt nicht schadet. Die Soundqualität ist ebenfalls überwältigend und jeder Besitzer einer Surroundanlage wird einen Luftsprung machen! Insgesamt eine Live-DVD, die den Weg ins DVD-Regal kaum finden wird, da man sie einfach nicht mehr aus dem Player nehmen möchte... Absolut empfehlenswert! |
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Porcupine Tree - Anesthetize
DVD von Edel Germany GmbH |
5 Kundenrezensionen:Einfach traumhaft... 5 von 5 PunktenNun ist die 2te DVD von Porcupine Tree erschienen. Die erste war auch schon der Hammer. Und nun liegt die neue im Player in der BluRay Version. Der Sound glasklar und sie spielen mit Server und Half Light echte Perlen, unglaublich, welche Kraft sie in Half Light erzeugen. Sie ist eine sehr persönliche DVD, weil man auch an die Musiker ganz nah rankommt und auch sehr gut die nicht mehr zu übertreffende Drumarbeit von Gavin Harrison sehen kann. Die Bildführung ist auch gelungen. Ein echter Kauftipp kann man nicht viel falsch machen 5 von 5 Punktenpt präsentieren auf dieser live dvd ihr bis dato erfolgreichstes werk fear of a blank planet komplett in voller länge. zusätzlich noch ergänzende songs von nil recuring und ältere titel. das bild und der sound sind einwandfrei. besonders möchte ich den drum-sound und das spiel von gavin harrision hervorheben, was beides genial ist: trocken, druckvoll, nach vorne, extrem virtuous aber immer passend, auch, und das können im rock/heavy-bereich nur wenige, wenn's mal eine leise passage ist. natürlich überzeugt auch der rest der band, aber gavin ist schon weltklasse. sehr erfreulich ist auch der preis, insbesondere, wenn man bedenkt, dass die blue ray gleich mit dabei ist, für leute, die den umstieg noch vor sich haben. mir gefällt die dvd sogar noch einen tick besser als der vorgänger arriving somewhere, die ich auch mit 5 sternen bewerte. fazit: kaufen! Ein atemberaubendes Erlebnis 5 von 5 PunktenFür diejenigen unter euch mit Konzentrationsschwäche oder chronischem Zeitmangel, mein Fazit gleich vorneweg: "Anesthetize" ist eine schnörkellose Konzert-DVD einer fantastischen Band mit unvergleichlicher musikalischer Bandbreite. Extras gibt es leider kaum, doch das ist vergessen, sobald die Musik zu spielen anfängt. Die kombinierte Blu-Ray/DVD-Fassung empfiehlt sich übrigens auch für Fans, die momentan noch keinen BD-Player besitzen, da sie nur unwesentlich mehr kostet als die Solo-DVD und dafür einige von Lasse Hoiles Videoclips mitbringt (nebst dem obligatorisch etwas hochauflösenderen Bild). Der Sound liegt in DTS HD 5.1 sowie LPCM Stereo vor und lässt nichts zu wünschen übrig. Insgesamt also uneingeschränkte Kaufempfehlung! Nachdem ich 2007 durch Fear of a Blank Planet auf Wilson & Co. aufmerksam wurde und seitdem auch die älteren Platten für mich entdeckt habe, hat sich Porcupine Tree zu meiner Lieblingsband gemausert. Ende 2009, während der "The Incident"-Tour, hatte ich dann das Glück, PT zum ersten live erleben zu dürfen -- ein tolles Konzert! Mit der vorliegenden BD/DVD, entstanden 2008 in Tilburg, Niederlande, kann man sich nun auch zu Hause von den überragenden Live-Qualitäten dieser Band überzeugen. Die Menuführung ist, wie bereits angedeutet, eher schmucklos und schlicht gehalten. Da ich ohnehin keinen gesteigerten Wert auf animierte Übergänge oder hochtrabende Interaktionsmöglichkeiten lege, empfinde ich das nicht unbedingt als Nachteil. So wählt man maximal noch die gewünschte Audiopsur aus, und dann geht's auch schon los. Die Setlist bedient in erster Linie Fans der jüngeren Scheiben (wiewohl Songs vom 2009er-Album The Incident logischerweise fehlen): Den Anfang macht das komplette "Fear of a Blank Planet", ergänzt um drei Tracks der Nil Recurring-EP. Daneben gibt es noch eine Auswahl von Songs der In Absentia- und Deadwing-Ära. So ganz vergisst man die Nostalgiker unter den PT-Fans aber doch nicht und liefert mit "Sleep Of No Dreaming", "Dark Matter" und "Sever" so eine Art Best-Of Signify. Über Mastermind, Gitarrist und Sänger Steven Wilson, Ausnahme-Drummer Gavin Harrison, Keyboard-/Synthesizer-Wizard Richard Barbieri und Colin Edwin mit seinem herrlich unaufgeregten, präzisen Bassspiel muss man nicht mehr viele Worte verlieren (besondere Erwähnung verdient jedoch John Wesley, der seit Jahren fest zum Live-Ensemble gehört und eine grandiose zweite Gitarre und Backing-Vocals beisteuert). Wie bei kaum einer anderen aktuellen Band, verbindet die Musik von Porcupine Tree wunderschöne, zugängliche Melodien mit dem Anspruch und der Vielschichtigkeit progressiver Songstrukturen. Die emotionale und inhaltliche Vielfalt spiegelt sich auch in der musikalischen Umsetzung wider, sei es in der kompromisslosen, metallenen Härte eines "Wedding Nails", der tiefen Melancholie eines "Anesthetize", dem trotzigen Optimismus und verträumten Klangsphären eines "Dark Matter" oder der trügerischen Leichtigkeit eines "Drown with me". Die Live-DVD bietet einen sehr abwechslungsreichen Querschnitt aus dem Repertoire dieser Band. Erfreulich ist auch, dass keiner der Jungs zu kurz in Sachen Screentime kommt und man so endlich mal einen guten Blick auf Gavin oder Richard hat, die andernfalls nur hinter ihrem Equipment zu erahnen sind. Fazit (zum Zweiten): Besucht ein Porcupine Tree-Konzert! In Ermangelung eines Konzert-Termins macht das Nächstbeste und holt euch diese Scheibe. Sprachlos! 5 von 5 PunktenDa saßen wir nun, sprachlos und schauten uns an. Der letzte Song der Blu-Ray war gelaufen und wir waren fassungslos. Was für eine Offenbarung. Dies ist ein Meisterwerk. Fantastisch geschnitten, endlich mal das richtige Instrument zur rechten Zeit gefilmt.Die Qualität der Blu-Ray ist excellent. Fantastisch gespielt, fehlerlos mit geilen Soli, alles noch besser als auf der Studio CD. Der Mix ist perfekt aus meiner Sicht. Transparent und druckvoll, jedes noch so kleine Geräusch das aus den Synthies von Richard Barbieri in unsere Gehirnwindungen sickerte ist zu hören. Nachdem Pink-Floyd und Pulse jahrelang meine Musikvideo-Charts auf Platz eins anführte ist es nun diese Blu-Ray von Porcupine Tree. Nie war Genialität einfacher hörbar als bei dieser Scheibe. John Wesley der ja nur bei Live konzerten mitmacht, singt hier mehr als auf anderen Aufnahmen. Steven Wilson wirkt hier persönlicher als dies sonst der Fall ist. Gavin Harrison am Schlagzeug bietet eine Kostprobe seines Ausnahmetalents und brennt ein Feuerwerk nach dem anderen ab. Auch Colin Edwin und Richard Barbieri bieten Perfektion und grinsen, was eher selten ist. Eine gut gelaunte Band auf dem Höhepunkt ihres Schaffens bietet ein derart dichtes und mit Höhepunkten versehenes Konzert, daß wir einfach sprachlos waren. Da saßen wir nun, die Geräte summten vor sich hin und wir waren fassungslos. Nett auch daß hier DVD und Blu-Ray in einem schön gemachten Booklet zusammen verkauft werden. Feiner Zug. Meine Empfehlung: DAS TEIL MUSS MAN BESITZEN! ganz und gar nicht betäubend... 5 von 5 PunktenEntgegen des Titels taugt dieses Konzert so gar nicht dafür, jemanden zu betäuben. Wer Porcupine Tree schon einmal live erlebt hat, freut sich sicherlich über die enorme Qualität dieser DVD. Es sind zwar viele und auch schnelle Kamerawechsel, was der Stimmung aber meiner Meinung nach überhaupt nicht schadet. Die Soundqualität ist ebenfalls überwältigend und jeder Besitzer einer Surroundanlage wird einen Luftsprung machen! Insgesamt eine Live-DVD, die den Weg ins DVD-Regal kaum finden wird, da man sie einfach nicht mehr aus dem Player nehmen möchte... Absolut empfehlenswert! |
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The Incident von Porcupine TreeAudio CD von Roadrunner Records (Warner)Preis bei Amazon: EUR 16,98, Angebote ab EUR 9,17 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2009 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionSteven Wilson hasst Stillstand. Das britische Multitalent geht selten auf Nummer sicher, fordert und überrascht seine Hörer mit jedem Album neu. Auch The Incident ist wieder ein zutiefst eigenständiges, anspruchsvolles Klangmonument geworden. Nach einer betont eingängigen Phase mit den Scheiben Stupid Dream und Lightbulb Sun und den deutlich härteren und schwärzeren Werken In Absentia, Deadwing und Fear Of A Blank Planet kehrt Wilson ein wenig zu seinen ganz frühen, psychedelischen Scheiben zurück. Die Gitarren kommen wieder weitestgehend ohne Tool-Schlagseite aus, die Vibes atmen viel Pink Floyd, aber dennoch ist The Incident eine Weiterentwicklung, eine Synthese aus allen Schaffensphasen Wilsons, ergänzt um einige neue, spannende Elemente. Der 55-minütige Titelsong schlägt einen weiten Bogen von schnörkellosem Rock über komplexen Prog bis hin zu reinen Soundscapes, die an Wilsons Soloalbum Insurgentes erinnern. So vielseitig klangen Porcupine Tree noch nie, und auch wenn einige Parts zahlreiche Durchläufe brauchen, bis sie sich dem Hörer in ihrer ganzen Pracht offenbaren: The Incident ist eine weitere erkundenswerte Großtat einer der inspiriertesten Bands der neueren Progressive-Rock-Szene. -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Schwierig genial 5 von 5 PunktenAlso ich habe alle Alben dieser Band von On the Sunday of Life bis The Incident. Als ich The Incident zum erstenmal mit Vorfreude gehört habe war ich irgendwie enttäuscht. Ja das Album ist ungewohnt sperrig und vielleicht auch ein bischen autistisch. Aber beim dritten Mal hören fiel der Groschen und es öffnete sich mir ein Hörgefühl, dass ich bei den anderen porcupine Tree Alben noch nicht kannte. Es ist irgendwie anderes, aber genial. Auch die kurze Abfolge der Songs passen gefühlsmäßig zueinander gerade weils sie manchmal anders zueinander sind und dadurch Spannungen auf oder abbauen. Es ist wahrlich ein schwieriges Album. Aber es ist echt gut!!! Das Songwriting läuft nicht neben dem Song, der Song umgibt den Text auf eine Art dass sie sich mit jedem Ton ergänzen und der Text fühlbar wird. Wieder mal ein phantastisches Album... 5 von 5 Punkten...das Porcupine Tree da abgeliefert haben. Seit Veröffentlichung des Albums im letzten September dreht sich die CD in regelmässig in meinem Player, ohne dass sich ein Gefühl von Langeweile eingeschlichen hätte. Im Gegenteil, viele Facetten zeigen sich erst beim mehrmaligem Durchhören. Während meine Favoriten am Anfang eher die "eingängigeren" Stücke des Albums waren (I drive the Hearse, Time Flies, Flicker), sind es jetzt die Stücke, die ich am Anfang eher als "sperrig" eingestuft hatte wie Bonnie the Cat (auf CD2 mit den "Zusatztiteln") sowie auf der CD 1, welche die Songs des Songzyklus "the Incident" umfasst - das gleichnamige Titelstück. Ja, das Album braucht ein paar mehr Durchläufe als z.B. Deadwing oder In Absentia, aber nach dem doch sehr düsteren (aber genialen) Fear of a blank Planet kommt dieses Album doch mit mehr Facetten daher, was meines Erachtens PT sehr gut steht. Hervorheben muss ich auch den unter die Haut gehenden Gesang von Mastermind Steven Wilson und die Leistung von Gavin Harrison an den Drums - was für ein begnadeter Schlagzeuger (wie man insbesondere an Songs wie Bonnie the Cat hören kann) Für mich DAS Top Album 2009 !!! Langeweile pur 2 von 5 Punkten*L a n g w e i l i g* Sorry, für diesen kurzen Kommentar, aber als Porcupine Tree-Fan der ersten Stunde, bin ich doch maßlos enttäuscht über dieses Album. Ich habe es "sacken" gelassen, habe sie, an drei, zeitig doch erheblich auseinanderliegenden Tagen in meinem CD-Shop angehört, war Stimmungsmäßig immer anders "drauf", also quasi die besten Voraussetzungen um dieses Album relativ Vorurteilsfrei zu hören...dennoch...es ist einfach nur...siehe oben..!! Von einigen Hörern, auch von einigen "eingefleischten Fans", wird diese Platte als "Meisterwerk" bezeichnet...das, kann ich nun aber beim besten Willen, auch nicht mit viel "Augenzudrücken", absolut nicht nachvollziehen. Für mich, eines der schwächsten, wenn nicht sogar DAS schwächste Album, des Britischen Stachelschweinbaumes. Nun ja, Geschmäcker sind zum Glück ja oft verschieden. In diesem Sinne, auf ein neues lieber Steven Wilson. Ganz nett, aber auch nicht mehr 4 von 5 PunktenBeim ersten Hören klingt die Platte ähnlich wie die letzten PT-Produktionen (Deadwing und FOABP) - eine Abkehr von der härteren, rockigeren Gangart und eine Rückkehr zur psychodelischen, frühen PT-Phase, wie oft zu hören war kann ich nicht bestätigen (Musikjournalisten müssen halt irgendwas schreiben, sonst werden sie nicht bezahlt). Das Problem ist nur: Im Gegensatz zu den beiden genannten herausragenden Vorgängern geht diese Scheibe nicht "ab". Die Songs sind alle ganz nett (bis auf "Drawing the Line", welches nervt) und eignen sich ganz gut als Hintergrundmusik, reissen einen aber nicht so recht mit. Die Zusammenstellung zu einem 55-minütigen Konzeptalbum wirkt recht willkürlich und es gibt dabei doch einige Längen und Wiederholungen. Warum trotzdem 4 Sterne? Weil es immer noch eine ziemlich gute Scheibe ist - selbst wenn sie schlechter als die meisten anderen PT-Alben ist (vielleicht mal abgesehen von Voyage 34), und eins von nur 2 Alben des Jahrgangs 2009 ist die man im CD-Regal haben sollte (das andere ist IRAs "Visions of a Landscape"). Musikalischer Autismus 2 von 5 PunktenSteve Wilson entwickelt sich allmählich zu einem dieser begnadeten Freaks, die zwar ihre Alben immer perfekter durchkonstruieren, dabei aber den Zuhörer zunehmend außen vor lassen. Vielleicht ist es auch eine Frage der Perspektive (mein PT-Favorit ist Deadwing), aber ich habe noch nie ein Album gehört, das so sperrig und, na ja, eben irgendwie autistisch daherkommt. Man hört zwar, mit welchem Aufwand The Incident produziert wurde, man kann bewundernd das aufwendige Songwriting abnicken, aber der einzige Zugangspunkt bietet sich mit 'Drawing The Line', das im Refrain schwer nach The Police klingt, und 'Time Flies', das nicht mehr und nicht weniger als eine ziemlich dreiste Kopie von Pink Floyds 'Dogs' ist. Man achte vor allem auf die Keyboards! Im Übrigen bleibt trotz vielfachen Anhörens vor allem der Eindruck selbstbezogenen Geschrammels - und es wird mit jedem neuen Versuch sogar noch schlimmer. Wohlgemerkt, ich gehöre zu denen, die sich ein Album zur Not zwanzigmal anhören, bis es Klick macht, und komme mit der ganzen Bandbreite von Dream Theater über Fates Warning, Threshold, IQ, Izz, Marillion, Enchant, usw. und eben auch PT's 'Deadwing' oder 'In Absentia' zurecht, aber über diesem Album hängt für mich ein fettes "Du kommst hier net rein"-Schild. Schade, aber ich bin froh, dass ich es nur als mp3-Download für kleines Geld gekauft habe. Als Richtschnur sei vielleicht so viel gesagt: Wer der Meinung ist, dass schon Fear Of A Blank Planet ein Rückschritt war, der wird mit diesem Album erst recht nicht glücklich werden. |
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Fear of a Blank Planet von Porcupine TreeAudio CD von Roadrunner Records (Warner)Preis bei Amazon: EUR 15,98, Angebote ab EUR 8,94 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2007 |
Tracks:
ProduktbeschreibungFEAR OF A BLACK PLANET Aus der Amazon.de-RedaktionKopfhörer aufsetzen, zurücklehnen und Herz, Seele und Hirn von warmen Soundwellen durchspülen lassen - Steven Wilson schenkt der Welt ein neues Meisterwerk, das vom Progrock-Puristen bis zum Ambient-Metaller jeden Fan anspruchsvoller Gitarrenmusik begeistern wird. Man kann sich darüber streiten, ob Fear Of A Blank Planet die melodische Genialität von Stupid Dream und Lightbulb Sun erreicht oder es in produktionstechnischer Hinsicht mit In Absentia aufnehmen kann. Fakt ist auf jeden Fall, dass das Album seinen Vorgänger Deadwing in puncto Songwriting locker aussticht und den Hörer - wie eigentlich immer bei Porcupine Tree - mit zahlreichen neuen Facetten überrascht. Da werden brachiale Modern-Metal-Breakdown-Riffs ausgepackt, organische Computer-Loops eingeflochten und fantastische, zum Heulen schöne Keyboard-Teppiche verlegt. Mastermind Wilson tritt nicht auf der Stelle, er entwickelt den Stil seiner Band mit jeder CD weiter und schafft es dabei mit traumwandlerischer Sicherheit, neue Zielgruppen anzusprechen, ohne die alten zu vergrätzen. Alleine die Gesangslinien der sechs neuen, bis zu 18 Minuten langen Songs reichen schon aus, um die komplette Konkurrenz in ihre Schranken zu weisen. Besseren Progrock spielt zurzeit niemand! -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Konzept-Meisterwerk 5 von 5 PunktenPorcupine Tree veröffentlichen mit "Fear of a blank planet" ein Album, das Geduld erfordert. Zwar wissen der Titeltrack, große Teile von "Anesthetize" und "Way out of here" schon beim ersten Hören zu beeindrucken, doch bis man sich die Klasse diese Albums wirklich erschlossen hat, bedarf es schon 4-5 Durchläufen. Was dieses Album wohl am stärksten kennzeichnet, ist die enorm düstere, melancholische Atmosphäre, die wohl der am schnellsten erkennbare rote Faden dieses Werkes ist. Schon gleich der Titeltrack weiß mit seinem groovigen Riffing, dem genialen Refrain und seiner Härte zu überzeugen. Mit "My Ashes" folgt dann ein Song, der besonders jenen gefallen dürfte, die "Trains" vom "In Absentia" - Album in ihr Herz geschlossen haben. Was danach jedoch mit "Anesthetize" aufwartet, ist einer der besten Songs, den Porcupine Tree, meiner Meinung nach, bisher geschrieben haben. Voller Stimmungswechsel, zwischen sehr leisen Momenten und harschen Ausbrüchen, bei denen sich Steven Wilsons Vorliebe für Meshuggah bemerkbar macht, pendelnd, sowie alles dazwischen abdeckend, ist dieser Song kreatives Herzstück dieses Albums und wird darüber hinaus noch mit einem Gastauftritt von Alex Lifeson (Rush) veredelt. Der Rest der Platte überzeugt dann ebenfalls, vor allem das unglaublich melancholische "Way out of here". Textlich geht es vor allem um die Mut- und Perspektivlosigkeit junger Menschen in der kalten, materialistischen Gesellschaft unserer Zeit, was jedoch nie platte Klischeetexte zur Folge hat, sondern in kleinen Geschichten erfasst wird, die der Tiefe der Kompositionen eine weitere Dimension verleihen und dieses Album zu einem Konzeptwerk erster Güte machen. Wer`s bis hier hin noch nicht mitbekommen hat: fette Empfehlung! Schwieriger Klassiker 5 von 5 PunktenIch habe das Album seit seinem Erscheinungstag und habe mir bewusst lange Zeit gelassen, um eine Bewertung zu schreiben. Warum? Weil es verschiedene Phasen bei mir durchlief (was an sich ja schon ein Qualitätsmerkmal ist). Von anfänglicher totaler Begeisterung über leichte Ernüchterung und zeitweise Nichtachtung bis hin zu tiefer Verehrung für ein vielschichtiges, mutiges, sperriges und vor allem mit fantastischen Songs ausgestattetes Meisterwerk. In der weiß Gott langen Liste an Bandklassikern stellt "Fear of a Blank Planet" heute für mich den Höhepunkt im Schaffen von PT dar, der übrigens in der DVD-A Version in 5.1 DTS noch einmal gewaltig wächst. Ich kann verstehen, wenn einige Rezensenten das Album nicht mögen, allerdings ist es ein Widerspruch in sich, wenn man einer Band wie Porcupine Tree vorwirft, nicht mehr wie früher zu klingen, da genau dieser progressive Anspruch ein wesentliches Merkmal der Band ist. Wer die alten Songs will, soll die alten Alben hören! Für alle anderen ist "Fear of a Blank Planet" eine absolute Wundertüte an Innovation und Klasse. Das Songwriting ist komplex aber jederzeit songdienlich und von einer Qualität, für die sich 99,9 % aller sogenannten "Prog-Bands" den Arm abhacken würden. Es reicht von balladesk (göttlich hier "Sentimental"), bis ultra-heavy (z.B. im Mittelteil des 18 Minuten Epos "Anesthetize"). Die Grundstimmung ist durchgehend sehr düster, was vor allem am Textkonzept liegt, das sich mit dem Leben von Jugendlichen in unserer heutigen Gesellschaft auseinander setzt. Meine Anspieltipps sind das von vielen Rezensenten schon erwähnte "Anesthetize", das Groovemonster "Sleep Together" und "Sentimental". Ausfälle oder nur Qualiätsabfälle gibt es keine, das Album ist total homogen, der Sound ist wie immer Weltklasse und es lohnt sich es am Stück durchzuhören. Anhänger von Bands wie Tool, NIN, King Crimson, Radiohead, etc. können hier blind zuschlagen. When you're sleeping, dreaming of this... 5 von 5 PunktenDas viel umjubelte Opus Magnum übertreffen ohne es nur einfach besser zu kopieren - wie gelingt einer Band ein solches Vorhaben? Ich hätte auch keine Antwort darauf gehabt, bis ich dieses Album gehört habe. Porcupine Tree haben dieses Kunststück tatsächlich fertig gebracht! "Fear of a Blank Planet" ist nicht einmal ansatzweise mit "In Absentia" vergleichbar. Das jüngste Werk der Briten ist ein brillantes Konzeptalbum. Wo auf "In Absentia" und dem etwas schwächeren "Deadwing" noch die einzelnen Songs im Vordergrund standen, überzeugt "Fear of a Blank Planet" durch eine alles umfassende Geschlossenheit. Die sechs Songs gehören zusammen, sind untrennbar miteinander verbunden und bilden so eine unheimlich atmosphärische Dichte. Das Album ist im Gegensatz zu allen Vorgängern, wie ich finde, fast erschreckend düster und unbequem, ja geradezu anklagend. Was gewollt ist, thematisieren Wilson und Co. doch den stetigen Verfall der Jugend durch gezielte Medien-Manipulation und hemmungslosen Drogenkonsum. Versöhnliches ist hier nicht zu erwarten, eingängige Ohrwürmer im Stile eines "Trains" oder "Lazarus" sucht man vergebens. Aber gerade das macht die Faszination dieses Albums aus. Das fast achtzehnminütige "Anesthetize" bildet, wie schon oft erwähnt, den Kern des Albums, es ist das alles überstrahlende Herzstück. Eingeleitet von Gavin Harrisons akzentuiertem Drumspiel eröffnet sich einem der vermutlich variantenreichste Song der Band. Ein einziges energetisches Oratorium, das einen mit seinen Stilbrüchen und Wendungen immer wieder aufs Neue staunen lässt. Doch dieser Übersong sorgt nicht etwa dafür, dass die anderen Stücke neben ihm verblassen, ganz im Gegenteil. Das folgende "Sentimental" strahlt im Schatten dieses Songmonsters gerade durch seine Andersartigkeit, seine ruhige Ausgeglichenheit in einem noch helleren Licht. Alles in allem das wahrscheinlich stimmungsvollste Album einer Band, von der man nach fast jeden Werk denkt, dass sie nun eigentlich nicht mehr besser werden kann. Ausgefeilte Scheibe 4 von 5 PunktenAuch mit "Fear of A Blank Planet" bewegen sich Porcupine Tree nach "In Absentia" und "Deadwing" wieder ein Stück mehr in härteren Klangsphären. Obwohl die Band deutlich anders klingt, als beispielsweise beim 2000er-Werk "Lightbulb Sun", bleiben die PT-Typischen Elemente bestehen: Steven Wilsons klarer, prägnanter Gesang, die ausgefeilte Gitarren-Arbeit, eingängige Keyboard-Läufe sowie die Einflechtungen von psychedelischen, sphärischen Klängen in das musikalische Gesamtwerk. Wie bei PT gewohnt ist auch bei FoABP der Opener und zugleich Titeltrack wohlplaziert. Sobald das Tastaturgeräusch am Anfang des Songs verklungen ist, nimmt die Platte den Hörer für sich ein. Zugleich wird ein Hinweis auf die Thematik von FoABP gegeben: Eine von Drogenkonsum, Überreizung der Sinne durch übermäßigen Medienkonsum ("TV, yeah ist's always on" ["Fear of A Blamk Planet"]),aber auch Alltagsproblemen (wie sie in "Way out of Here" angesprochen werden), geprägte Jugend. Die Thematik ist eine durchaus ernste und aktuelle; dennoch wird zuweilen augenzwinkernd, wie es scheint, mit Klischees gespielt -etwa im Titeltrack, wo es heißt: "My friend says he wants to die/He's in a band/[...]/The clothes are all black/The music is crap". Vom Klangbild her ist FoABP sehr vielseitig und abwechslungsreich. Härtere, durchaus in die Metal-Sparte passende Riffs reihen sich neben nachdenkliche, vom Keyboard getragene Songs. Hörenswert ist auf alle Fälle das zu Beginn von Drummer Gavin Harrison dominierte, satte 17 min lange "Anesthetize", für das Rush-Gitarrist Alex Lifeson ins Boot geholt wurde. Insgesamt ist FoABP eine durchaus gelungene Prog-Scheibe. Trotzdem ist das Ergebnis unter dem Aspekt, dass PT die Interpreten sind, etwas enttäuschend: Hier finden sich zwar stilistisch ausgefeilte und mehr als gut produzierte Darbietungen, dennoch will die Scheibe mich nicht wirklich dort treffen, wo sie es sollte und wo PT-Scheiben es für gewöhnlich tun. Vielleicht liegt es daran,dass ich den fahlen Geschmack von Profitgier und Kommerz nicht loswerde, wenn PT gleich zwei große Konzerte mit nur einer Platte im Gepäck anno 2007 in Köln spielen müssen, sie zu Roadrunner wechseln, anstatt beim alternativeren Label Lava zu bleiben, das Artwork und die Videos bei der Live-Performance arg klischeehaft wirken und sie kürzlich einen 4 Tracks-schwachen, aber fast 14 Euro teuren Shortplayer auf den Markt bringen. Die Scheibe ist jedem Prog-Liebhaber, Metal-Fan, Indiemenschen etc. zu empfehlen; dennoch verlieren PT mit ihr ein Stück ihrer unübertrefflichen Authenzität. Progressiver Rock wie er sein soll! 5 von 5 PunktenFear of a Blank Planet ist ein klasse Album, das für Fans des progressiven Rocks eine echte Bereicherung ihrer Sammlung ist. Die Lyrics sind sehr interessant, die Melodien großartig. Natürlich ist es keine Musik, die sich nach dem ersten Hören erschließt, zumindest geht es mir nicht so. Wenn man sie aber mehrfach auf sich wirken lässt, ergibt sich eine Tiefe und Eleganz, die einen immer wieder fasziniert und mitreißt. Insbesondere Anesthetize ist für mich ein absoluter Hammer, Steven Wilsons Gesang und Gitarre, aber auch das fantastische Schlagzeug von Gavin Harrison (best progressive drummer of the year 2007, eine Auszeichnung des Magazins Modern Drummer) sind unglaublich gut. Zusammengefasst kann man sagen, wer gerne komplexe Musik hört (z.B. Pink Floyd, Dream Theater usw.) und mit den aktuellen Charts im Radio nur selten was anfangen kann, für den ist dieses Album sehr empfehlenswert. |
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Signify von Porcupine TreeAudio CD von K-Scope (edel)Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 11,53 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2009 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
3 Kundenrezensionen:This Album SIGNIFIES Porcupine Tree 5 von 5 PunktenEinfach klasse,vom Anfang bis Ende.Ich finde "waiting"(Part I & II) auf diesem album toll.A MUST-HAVE IN PORCUPINE TREE CATALOG Klasse ! mit einem Ausrutscher 5 von 5 PunktenEin hervorragendes Werk von Porcupine Tree und einer meiner absoluten Lieblingsplatten - und das Stück "Waiting" ein Ohrwurm vom Feinsten. Sehr nett auch die alternativen Versionen und zusätzlichen Stücke auf der 2ten CD, die die CD zu einem MUSS machen. Auch hier zeigt Porcupine Tree deutlich Gründe auf, warum sie vielen als die derzeit beste Progressive Rock Gruppe gilt Einen kleineren Ausrutschen haben sie sich allerdings bei "Smiling not Smiling" erlaubt. Das tragende Riff ist DEUTLICH bei Pink Floyd geklaut. Was insofern sehr erstaunt, als Porcupine Tree ein ansonsten komplett eigenständiges Werk abliefern Für den gepflegten Melancholiker der ideale Hörgenuss :) super schöne platte =) 5 von 5 Punktenhabe mir die CD gekauft, weil mir schon sehr viele Sachen von Porcupine Tree gefallen und ich mich als großer Fan der Band bezeichnen würde. Ich war daher auch kaum überrascht als ich die CD rein machte und es mir gleich sehr gefiel. Im allgemeinen eine sehr ruhige Platte und sehr viel atmospherischer als spätere Werke. Auch zeigt die Musik Wilsons hier noch deutliche Einflüsse von Pink Floyd, die ihn in seiner Musik immer wieder sehr beeinflusst. Ein sehr harmonisch abgerundetes Werk progressiver Musik mit noch sehr atmospherischen Parts für alle Fans vor allem der älteren PT Werke sehr zu empfehlen. Auch die 2. CD ist wirklich ein Zuckerschlecken =) diese CDs zu hören macht einfach wahnsinnig Spaß |
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Lightbulb Sun von Porcupine TreeAudio CD von K-Scope (edel)Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 10,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungLIGHTBULB SUN 5 Kundenrezensionen:Sehr songorientiert 5 von 5 PunktenSteven Wilson und seine Mannen spielen hier anders, ruhiger und songorientierter als auf vielen nachfolgenden Alben. Lightbulb Sun ist ein Kleinod in ihrem Universum mit herrlichen Songs, die auch später teilweise zum Standard Liverepertoire der Band gehörten. Hier sind diese Songs noch voller Magie, live wurden sie weiterentwickelt, die Magie war vielleicht nicht mehr so gross, doch sie wirkten live druckvoller. Dcoh zurück zu LS. Wilson sind hier wundervolle Songs gelungen, seine Band spielt wie aus einem Guss, und all den Fans der späteren Stunde kommt es vielleicht unglaubwürdig vor, dass das neue Werk The Incident eine wesentlich proggigere Komponente beinhaltet. Von Prog ist auf LS nicht viel zu merken. Es geht zum Teil eher in die Richtung Blackfield, ohne aber so ganz in eingängige Refrains zu verfallen. Was die neue Veröffentlichung angeht, so klingt das Ganze in 5.1 natürlich fantastisch. Wilson ist nicht umsonst einer der führenden Musiker im Berich technische Aufarbeitung von alten Werken (siehe King Crimson). Ohne auf die technischen Einzelheiten einzugehen, lohnt sich hier klar die 5.1 Anlage in guter Qualität. Leider ist es aber auch mir unverständlich, dass die Besitzer "normaler" Anlagen die Bonus Songs überhaupt nicht abspielen können. Das geht dann doch etwas zu weit.... Ein gutes Album von 2000 im Reifeprozess einer Spitzenband! 4 von 5 PunktenSIE KENNEN PORCUPINE TREE NICHT? Dann herzlichen Glückwunsch, Sie erhalten mit diesem Album melodischen Poprock mit wunderbaren Melodien, wobei es musikalische Ausflüge in den Progressivrock gibt. Es handelt sich hierbei um ein klangtechnisch überarbeitetes "Re-Issue" des Originalalbums von 2000. Unbedingte Kaufempfehlung! SIE SIND SOUND-FETISCHIST? Dann nochmals herzlichen Glückwunsch, denn dieses Album enthält außerdem auf DVD-A einen glasklaren Remix in 5.1-Sound mit drei zusätzlichen Bonus-Songs, die nicht auf dem regulären Album enthalten sind. Allerdings - nicht jeder DVD-Player ist in der Lage, diese DVD abzuspielen. SIE LIEBEN DIE HÄRTEREN ALBEN VON PORCUPINE TREE AB 2003? Dann seien Sie sich bewusst, dass auf "Lightbulb Sun" die Metal-Einflüsse noch gänzlich fehlen. Im Gegenteil - die Gitarren-Riffs (vor allem beim Titelstück) klingen leider ziemlich drucklos und breiig, es ist alles Midtempo und es gibt auch kaum Tempowechsel. Die Metaller werden gelangweilt sein. MEIN FAZIT: "Lightbulb Sun" ist neben "Stupid Dreams" der Übergang von den Pink-Floyd-artigen Vorgängeralben zu dem darauffolgenden OPUS MAGNUM "In Absentia", das Melodien und Gesangssätze wunderbar mit Metal-Riffs verbinden konnte. Musikalisch und kreativ betrachtet ist "Lightbulb Sun" absolut hochwertig, das Album ist wie ein guter, aber noch zu junger Wein. Die Band reifte in den folgenden Jahren zu ihrer völligen Stärke heran, auf "Lightbulb Sun" ist es bereits zu ahnen, das volle Bouquet ist aber nocht nicht vorhanden. Unbeschreiblich gut ! 5 von 5 PunktenIch hätte wirklich nicht gedacht, dass es mal wieder eine Band geben könnte, bei der ich die Alben "blind" kaufen könnte. Es ist der Fall ! Also schmeiß ich die Scheibe in den Player und tauche ein in die Welt von Porcupine Tree, habe einzelne Passagen der Stücke noch Stunden später im Ohr und habe das Gefühl, einen SChatz entdeckt zu haben, der immer neue Kleinode in sich birgt, die es gilt zu finden, in dem man das Album immer wieder und wieder und wieder und wieder hört. Doch Schluss mit der Schwärmerei. Was macht dieses Album so .... angehend perfekt (auch wenn ich das Wort nicht sonderlich mag) ? Es stimmt, dass besonders die Freunde der harten Klänge vielleicht ein wenig das Nachsehen haben, doch Porcupine Tree haben sich nie in ein bestimmtes Genre stecken lassen, deshalb waren sie nie eine Metal-Band, selbst die BEzeichnung Prog-Band hat Wilson ja nicht wirklich gern und warum auch ? Seine Band deckt so viele verschiedene Genres ab, warum sich auf nur eins versteifen ? Vielschichtig kommt dieses Album daher und Probleme anderer Bands, sich irgendwann selbst zu kopieren oder dergleichen erscheinen gar nicht erst aufzukommen. Sanfter und doch ohne in irgendwelchen zu seichten Pop-Arien zu geraten gehen die Melodien in ihren vielschichtigen Bahnen in die Ohren und verzaubern mich ! Wie ein warmer Sommermorgen 5 von 5 PunktenWelche CD würden Sie einlegen, wenn sie an einem warmen Sommermorgen aufstehen, einen Tasse Kaffee trinken und das Gefühl haben, dass dies ein wunderbarer Tag werden könnte? Sie könnten ihr Radio anschalten. Sie könnten mit ihrem Hund spazieren gehen (sofern Sie einen haben). Sie könnten aber auch Lightbulb Sun der britischen Band Porcupine Tree einlegen und den Tag mit wunderbarer, ergreifender und aufmunternder Musik beginnen Normalerweise war (und ist) der Kopf der Band, Steven Wilson, für seine Melancholie und seine nachdenklichen Texte bekannt. Fröhlich wäre das falsche Wort für die Musik von Porcupine Tree. ABER: Diese CD (nachdem sie vor einigen Jahren vergriffen war und nun neu aufgelegt wurde) ist wohl ohne Zweifel das optimistischste, wärmste und angenehmste Album der Band. Moooment.... Optimistisch? Ja tatsächlich, denn dies hat man wohl dem Umstand zu verdanken, dass Wilson auf Lightbulb Sun ungewöhnlich oft die Akustikgitarre zur Hand nimmt und die warmen Klänge von Mellotron, Piano und Violine in seine Songs einbaut. So findet man wahrhaftige Songperlen wie den Gute-Laune (!) Opener Lightbulb Sun, das zarte How is your Life Today, das zum dahinschmelzende Shesmovedon, die fröhliche BritPop-Nummer The Rest Will Flow und schließlich auch die Über-Ballade Feel so Low, bei der sogar die tiefste Schwärze taghell wird. Allerdings sind Porcupine Tree nicht nur für ihre radiotauglichen Melodien bekannt, sondern auch für einen enormen Abwechslungsreichtum. Man bekommt deshalb auch deutlich rockigere Stücke zu hören, wie das coole 4 Chords that Made a Million, den wütenden, abgedrehten Hatesong oder das 13 Minütige Epos Russia On Ice, welches den hypnotisierten Hörer auf eine Reise ins tiefste Sibirien mitnimmt. Ohne Zweifel liefert die Kult-Band um Steven Wilson (neben In Absentia) mit dieser CD ihr Meisterwerk ab. Komplexität, intelligente Arrangements und tolle Soli von Gitarre und Keyboard KÖNNEN tatsächlich neben Ohrwurmmelodien, radiotauglichen Songs und einer Prise Weltschmerz existieren. PT zeigen, dass es möglich ist! Was wir hier vor uns haben, ist dann sozusagen die endgültigste Fassung dieses Silberlings: Die überarbeitete Version von 2007 auf einer Audio-CD für gewöhnliche Anlage, sowie eine 5.1 Version des Albums (was für Sound!), inklusive des originalen 2000er Mix (für Fans) und ein paar Bonustracks (Buying New Soul, Disappear und Cure for Optimism.... allesamt wunderschön). Der Preis dürfte mehr als gerechtfertigt für diese Doppel-CD/DVD sein.... FAZIT: Liebhaber aller möglichen Musikrichtungen, seien es Pop, Rock, ProgRock oder Metal! KAUFT EUCH DIESE CD! Prima Ausgabe 4 von 5 PunktenIn grausiger Erwartung eines abscheulichen Digipak-Pappdings öffnete ich das Packet - und zum Vorschein kam eine Ausgabe im Super-Jewelcase. Erleichterung pur! Die CD ist voller musikalischer Ideen, welche brillant und feinfühlig umgesetzt wurden. Besonders der Frettless-Bass verdient eine Erwähnung, da er sehr gut zum Stil der gesamten CD passt. Das Niveau von "In Absentia" wird allerdings noch nicht so ganz erreicht. Die Klang-Qualität der CD ist hervorragend. |
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Porcupine Tree - Arriving Somewhere (2 DVDs)
DVD von SPV |
5 Kundenrezensionen:Bin begeistert.... 5 von 5 PunktenHallo, ich kenne die Band noch nicht wirklich lange. Ich bin aber total begeistert. Ich bin leidenschaftlicher Live-DVD Sammler und diese DVD hat wirklich einen genialen Sound. Wenn man die richtige Anlage zu Hause hat und nicht unbedingt auf den TV Sound hören muß, haut es einen um, da gibt viel, viel schlechtere. Vor allem der Bass kommt gut an...auch bei den Mietern über und unter mir. :) Rock on!! Dynamisch coole Soundkollagen der Extraklasse !!! 5 von 5 PunktenEin kühler Kopf als Bandleader, ein lässiger Bass, ein sehr dynamischer Drummer, ein sensibler Gitarist und ein in sich versunkener Keyboarder mit den Space Sounds ergeben eine gute Mischung von Soundkollagen die eine grosse Bandbreite an Emotionen und Impressionen abdecken - teilweise wirkt der Auftritt schon fast zu perfekt und das Timing lässt wenig Spielraum für ausufernde Improvisationen, was wohl wegen der Synchronizität mit der Videoshow nicht geht aber auch machbar wäre - mich stört die optische Präsentation dieser DVD nicht im geringsten - für mich unterstützt diese künstlerische Aufbereitung nur den Charakter dieser Band - endlich mal der Mut auch hier neue Akzente zu setzen - P.T. sind eben ein Gesamtkonzept, dem sie bis jetzt treu sind - zum Glück ist mir diese Band noch begegnet, ansonsten hätte ich echt was verpasst - freue mich schon auf ihren Live Auftritt in 2009 mit ihrem neuen Album - und selbstverständlich werden ich mir auch ihre anderen Werke anhören - Fazit: Unbedingt antesten !!! Kaufen ! 5 von 5 PunktenIch möchte diese DVD nicht in Ihre Einzelteile zerlegen und rezensieren. Es ist für Musiker und Freunde von guter Musik eine notwendige Anschaffung. Gitarren, Bass, Schlagzeug und Synthies sind allesamt als Referenz für eine Band der Superklasse zu sehen. Und !! Porcupine Tree sind live wirklich so gut und exakt wie auf dieser DVD, wobei ein Gig mit dieser Vielzahl von Klasse-Songs nicht unbedingt mehr zu erwarten ist. Für mich als Freund der etwas melodiöseren PT ist diese DVD ein Freudenfest ! Einfach genial! 5 von 5 PunktenIch habe lange nach einer Band gesucht, die mich mal wieder überrascht und begeistert. Porcupine Tree ist es gelungen. Gavin Harrison am Drumset ist ein Tier und die Musik ist so was von einfallsreich und virtuos, dass mir teilweise der Mund offen stehen blieb. Kann diese Live-DVD nur weiter empfehlen - vor allem für Vollblutmusiker! schlecht abgemischt und nervig verfilmt 3 von 5 PunktenIch bin per Zufall auf diese DVD gestoßen. Nicht zuletzt habe ich Sie mir wegen der guten Kritiken gekauft. Ich will gar nicht über die Musik oder die Auswahl der Lieder sagen, da ich die Band dazu zu wenig kenne. Dennoch liegen mir einige Kritikpunkte am Herzen. Video: Da hat sich ein Künstler ausgelassen. Abwechselnde Streifen, Verfremdungen und eine auf Nahaufnahmen getrimmte Kameraführung sind schon speziell, teilweise aber nur nervig. Sound: Hier unterscheiden sich die Wahrnehmungen oder die Qualität der Anlagen. Wer eine einigermaßen gute 5.1 Anlage hat, wird einen basslastigen sound erhalten, das Ganze ist sehr frontlastig. Zur Auswahl stehen PCM und DTS. Egal ob laut (was zu empfehlen ist) oder leise, den Bass bekommt man kaum unter Kontrolle. Bei lauten Passagen und vorallem am Anfang des Konzerts hat der Soundingenieur seine Anlage nicht ganz im Griff. Was man mit nachregeln im Sound noch einigermaßen erträglich hinbekommt, ist bei dem Videoteil leider nicht möglich. Die drei Sterne sind für Video und Soundaufnahme und stehen nicht für die musikalische Qualität der Lieder. |
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In Absentia von Porcupine TreeAudio CD von Atlantic (Warner)Preis bei Amazon: EUR 19,99, Angebote ab EUR 8,97 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2003 |
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ProduktbeschreibungIN ABSENTIA Aus der Amazon.de-RedaktionPorcupine Tree sind der beste Beweis dafür, dass man progressiven Rock auch ohne allzu offensichtliche 70er-Retro-Anleihen spielen kann. In Absentia ist eines der grandiosesten Genre-Alben der letzten 20 Jahre und dürfte der Band endgültig zum lange überfälligen Durchbruch verhelfen. Im Vergleich zu den etwas poppiger ausgerichteten Vorgängern Stupid Dream und Lightbulb Sun klingt das erste Majorlabel-Album der Briten in jeder Hinsicht extremer: Die harten, fast schon metallischen Riff-Passagen krachen heftiger denn je, die düsteren Parts sorgen für intensive Gänsehaut-Attacken und die psychedelischen Feeling-Traumreisen erinnern an Frühwerke wie Signify. Steven Wilson und Co. haben der Verlockung widerstanden, vorrangig megaeingängige Singles für den Mainstream-Markt zu komponieren, und konzentrieren sich lieber auf ihre bewährten Stärken. Neben einigen harten, straighten Rock-Nummern werden dem staunenden Zuhörer einfühlsame Balladen, vereinzelte Loop-Einsprengsel und sogar zwei reine Instrumental-Stücke kredenzt. Den Vogel schießt man mit den tief unter die Haut gehenden Jahrhundertnummern "The Sound Of Muzak" und "Prodigal" ab, die Fans von Bands wie Pink Floyd, Manic Street Preachers, Rush und Marillion vor Ehrfurcht in die Knie zwingen dürften. Genial! --Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Spitzensound 5 von 5 PunktenPorcupine Tree liefert Musik vom Feinsten, eine der letzten Bands, die es versteht, Musik der 70iger in die heutige Zeit hinüberzuretten. Manche Titel, insbesondere die kurzen, sind zwar hin und wieder etwas lasch, da fehlen manchmal die Höhepunkte, aber insbesondere die längeren Stücke sind einfach perfekt. Die dabei erzeugten Klangteppiche erinnern stark an die früheren Pink Floyd oder Genesis (mit Hackett). Wilson hat zwar nicht unbedingt eine begnadete Stimme, aber die Musik reißt das wieder raus, insbesondere wenn krachende Gitarrensequenzen einsetzen, dann ist der Sound kaum noch zu toppen. Live ist die Band auch deutlich explosiver, trotzdem sind die Scheiben alle ein Genuss und als 5.1-Surround-Variante sowieso, da zieht Wilson alle Register. In absentia 5 von 5 PunktenPorcupine Tree gehören zu den Ausnahmebands, die Musiker zu den Ausnahmemusikern unserer Zeit, die sich durch ihre unglaubliche Vielseitigkeit, Wandlungsfähigkeit und ihren Ideenreichtum ebeso auszeichen wie durch ihre Beständigkeit und der Tatsache, dass ihre Alben mich wie Alben keiner anderen Band derart fesseln können und über Wochen gedanklich begleiten. Im Grunde könnte ich genau diese Zeilen bei jeder CD dieser Band in die Rezension einfügen, doch natürlich hat auch diese CD besondere Feinheiten, die ich gerne an dieser Stelle herausheben möchte. Was mir besonders auffällt ist die Komplexität des gesamten Albums, das auf mich ungeheuer homogen und stimmig wirkt, als wäre es geradzu wie ein perfekter Diamant geschliffen worden. Die progressiv-melodiösen Töne der vorangegangegen Alben scheinen auch hier der rote Faden zu sein, allerdings wirken sie hier als perfekte Symbiose zu anderen Einflüssen z.b. Metal-Klängen. Tolle DVD - lieferung langsam 4 von 5 PunktenTolle DVD! Leider habe ich über 10 Tage darauf warten müssen - vermute aber das lag an der Schweizer Post. Sometime in the future the boy goes wild... 5 von 5 PunktenPorcupine Tree, das war in den Anfangstagen eine auf Klangexperimente ausgerichtete idealistische Ein-Mann-Band: Steven Wilson, ein Studio und ein schier unerschöpfliches Repertoire an Ideen, mehr brauchte es nicht. Inzwischen ist das Projekt schon lange zu einer richtigen Band gereift, ja mehr noch - es entwickelte sich zu einer der besten Live-Bands der Welt. Wer auf dem weiten Feld des Progressive-Rock irgendwas zu melden haben will, wird sich im Endeffekt einzig an dieser Band messen lassen müssen. Ist "In Absentia" nun das Opus Magnum, als das es so oft betitelt wird? Ja - auch wenn das 2007 erschienene "Fear of a Blank Planet" in meinen Augen als qualitativ absolut gleichwertig betrachtet werden muss. Die typischen Ambiente-Elemente sowie die psychedelische Grundstimmung, die sich von jeher durch alle Wilson-Projekte zieht, beides kommt immer noch auf "In Absentia" vor, doch werden diese oftmals schon tranceartigen Klangbilder durch plötzliche Härte aufgebrochen, manchmal geradezu verschlungen. Rockig gaben sich Wilson & Co. schon auf "Signify" und "Lightbulb Sun", doch diese knüppelharten Tonläufe waren etwas völlig Neues für Porcupine Tree. Für viele überraschend stand ihnen dieser Sound aber perfekt zu Gesicht, und Wilson führt die Neuerung nicht etwa gemächlich, sondern mit einem wahren Knall ein: "Blackest Eyes" eröffnet nicht nur das Album, sondern gleichzeitig eine neue Ära der Band. Als weitere Highlights neben erwähntem "Blackest Eyes" sind sicherlich der wunderschöne Ohrwurm "Trains", das anklagende "Sound Of Muzak", das experimentierfreudige "Gravity Eyelids" sowie das überraschende "Strip The Soul" zu nennen...hm...Oder doch eher das epische "Prodigal", das mystisch benannte ".3", das krachende Instumental "Wedding Nails" oder die göttliche Ballade "Heartattack In A Layby"? Ach egal, jeder wird seine ganz eigenen Highlights finden. "One of the wonders of the world is going down...", singt Wilson in "Sound Of Muzak" beschwörerisch, es klingt wie eine einzige düstere Prophezeiung. Doch solange es solche umtriebigen Individualisten wie ihn gibt, wird das 'Wunder Musik' ganz bestimmt nicht untergehen. Brilliant, kraftvoll, aber mit bösem Kuhfuss 4 von 5 PunktenAls Besitzer einer 7.1 Anlage mit AV Receiver wollte ich mir mal ganz aussergewöhnliche Musik gönnen. DTS mit den hohen Bitraten und sauberer Musikwiedergabe klingt plausibel und passend. Doch die erste böse Überraschung folgt bereits beim einlegen in den Player. Die Scheibe schaltet die Digitalausgänge ab, so das die Musik nur analog aus dem Player kommt. Da packt man sich schon an den Kopf und fragt "was soll daran bitte DTS sein?". Da die Scheibe der Blueman Group das gleiche machte, steckt offenbar Methode von DTS Entertainment dahinter. Kauf ich nicht wieder, verschaukelt jemand anderen. |
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Stupid Dream von Porcupine TreeAudio CD von K Scope (edel)Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 9,69 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2009 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
5 Kundenrezensionen:Fantastisch. 5 von 5 PunktenEin unglaublich gutes Album, eines der besten von Porcupine Tree. Allerdings führt es auch meisntens zu nichts, Alben von Porcupine Tree untereinander zu vergleichen, du jedes Album ein Individuum ist und somit zu einzigartig um verglichen zu werden. Zugegeben, das Album ist etwas "poppiger" als die vorherigen Alben, vor allem die Songs "Piano Lessons", "Pure Narcotic" und "Stranger By the Minute". Doch egal, wie "poppig" die gennanten Songs auch sein mögen, man erfährt hier psychedelische Musik vom feinsten. Auf dem Album wird die volle Palette an Emotionen abgedeckt, von tieftraurig ("Stop Swimming") bis aufgelassen, ja beinahe fröhlich ("Piano Lessons"). Einflüsse von Pink Floyd sind deutlich erkennbar, dennoch strozt das Album vor Individualität und stellt einen Höhepunkt in Porcupine Tree's Diskographie dar. Das hier ist einfach gute Musik und wer Lust auf Musik mit großem Wiedererkennungswert hat, die nicht die 100. Kopie von schon dagewesenen ist, der sollte sich dieses Meisterwerk nicht entgehen lassen. Vor allem nicht, wenn man ein Fan von psychedelischer und progressiver Musik ist. Meisterwerk 5 von 5 PunktenIch hab lange erfolglos nach richtig gutem Prog-Rock im Stil von Pink Floyd gesucht, der mich begeistert hätte. Porcupine Tree hat mich dann regelrecht vom Stuhl gehauen ! Die Band ist ein absolutes Muss für Freunde neuerer anspruchsvoller progressiver oder "psychodelischer" Rockmusik - und Stupid Dream eines Ihrer besten Werke Ab und an sind deutliche Anleihen bei Pink Floyd zu hören, trotzdem liefert Porcupine Tree ein absolut eigenständiges, rundes Gesamtwerk ab. Wobei sich die Band logisch fortentwickelt, ohne in Stereotype abzudriften. Daher sind auch ihre neuere Alben eine absolute Empfehlung 5 Sterne für Musik,während weniger sterne für DVD selbst 5 von 5 PunktenAls alle Porcupine Tree's Fan schon wissen,ist die Musik toll.aber DVD hat einige schwächen,welche vernachlässigt werden können.Es ist empfehlenswert.Stupid Dream in 5.1 Mix kann man nicht überspringen.Meine Meinung nach ist der Klang einwandfrei. Ihr Meisterwerk! 5 von 5 Punkten"Stupid Dream" ist meiner Meinung nach das Größte, was Steven Wilson und seine Mitstreiter jemals geschaffen haben. Songs wie "Don't hate me", "Even Less" und "A smart kid" können zum Besten gezählt werden, was es im Prog-Genre in den 90ern gegeben hat. Bezeichnend für die meisten Stücke ist vor allem die akustische Begeleitung der Songs, die fast alle von einer durchdringenden Melancholie beherrscht werden. Dies schafft eine großartige Atmosphäre, die aber nicht depremierend wirkt. Sie reißt vielmehr mit, verführt den Hörer zum Nachdenken und schafft ein melancholisch-schönes Gefühl. Dieses Album kann nur jedem Prog-Fan und jedem, der etwas anspruchsvollere Rockmusik hören möche, empfohlen werden! Sounderlebnis in 5.1 5 von 5 PunktenGeniale Idee, eine CD im bekannten Format und parallel dazu in 5.1 Dolby-Abmischung anzubieten. Erst hier entfalten sich bei dieser vielschichtgen Musik alle Soundfeinheiten. Beide Versionen in einem Digi-Pack mit ausführlichem Booklet, und das zu diesem Preis! Macht neugierig darauf, wass Hetr Wilson mit demselben Verfahren aus den alten King Crimson Aufnahmen gemacht hat. Das Vergnügen wäre perfekt, wenn AMAZON die Produktbeschreibung so gestaltet hätte, dass man eindeutig erkennen kann, wobei es sich hier handelt. Leider ist das nicht der Fall, da nur von einer Doppel-CD die Rede ist. So bleibt die Unsicherheit, ob man das richtige bestellt hat, bis der Postbote da war. |
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Deadwing von Porcupine TreeAudio CD von Atlantic (Warner)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 6,89 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2005 |
Tracks:
ProduktbeschreibungDEADWING Aus der Amazon.de-RedaktionSollte es jetzt endlich mal klappen, daß Porcupine Tree aus der elitären Kritikerliebling-Ecke in den Mainstream eintreten? Mit der Single "Lazarus" hat Mastermind Steve Wilson ja schon alle Coldplay-bis-Travis-Fans angeködert, aber werden die auch ein heftiges Metal-Geschredder mitten im Zwölfminüter "Arriving Somewhere But Not Here" überleben? Sie sollten jedenfalls wollen, nachdem sich dieser zentrale Song über die Pink Floyd'sche Animals-Verbeugung zu straightem Pop-Rock zu Geballer zu Jazz-Gitarre zu Stadion-Feuerzeugmeer-Riff aufgewuchtet hat. Dieser Zielgruppe sei aber auch das an Turin Brakes erinnenrnde "Mellotron Scratch" oder das melacholische Endstück "Glass Arm Shattering" an's Herz gelegt. Alle Schon-immer-Fans werden aber staunen, wie aggressiv ein "Shallow" vom Tonträger abhebt, wie überraschend unverfrickelt und straight das bedrohliche "Halo" nur mit Bass und Drums in der Strophe daherkommen kann. Aber zur Sicherheit: auch der großen Kunst der ungeraden Metrik wird ausführlich gefrönt, die endlos schönen Satzgesänge durchbrechen immer wieder die dunklen Riffs wie Sonnenstrahlen den verhangenen Himmel, die ganzen Trademarks von Porcupine Tree haben auch auf Deadwing nicht dem Major Label geopfert werden müssen. Wie immer kann erst der dritte und vierte Durchlauf das ganze Ausmaß der Komponierkunst und Spielfertigkeit dieser Band offenbaren (besonders für Trommler Gavin Harrison hier ein Extra-Lob, der Mann kann einen zum Weinen bringen). Das bisher rockigste Porcupine Tree-Album ist gleichzeitig auch das Konsens-Stück, das frühere Fans mit den In Absentia-Einsteigern in eine große glückliche Gemeinde verwandeln kann. Danke, Mr.Wilson! --Deborah Denzer 5 Kundenrezensionen:Ein Meilenstein in der Rockgeschichte 5 von 5 PunktenIch bin der Meinung, dass Porcupine Tree hier eines ihrer Meisterstücke geschaffen haben. Man trifft auf melancholische Klänge die wieder mal ihres gleichen suchen (z.B. Lazarus) aber auch auf härtere rockige Parts (z.B. Shallow) die man so von der Band nicht kennt. Das soll aber nicht bedeuten dass diese härtere Gangart nicht zu der Band passt; ganz im Gegenteil! Ausserdem ist es so , dass die Band ihren Wiedererkennungswert nicht ansatzsweise verliert und man von einem typischen Porcupine Tree Album sprechen kann. Ich kann diese Cd jedem weiterempfehlen, der schon mit dem Material früherer Werke vertraut ist, da sich wieder einmal zeigt zu was diese Band und deren Mastermind Steven Wilson in der Lage sind. Erbsenzähler an Hippie Guy 4 von 5 PunktenHippie Guy sagt zu "The Start of something beautiful": mit was für leichten Mitteln (versetzter Drumbeat) man doch einen Song interessanter machen kann. Mal mitzählen! Die Strophen sind im 9/4-Takt, die Refrains in 5/4. Für unsere Breiten ist das verdammt schwierig locker rüberzubringen - gut gemacht, aber alles andere als einfach... Und das gilt für so einiges auf der Scheibe: klingt viel leichter als es ist. Die Entwicklung geht weiter.............. 5 von 5 PunktenEs ist schon eigenartig. Kaum eine PT-Scheibe musste und muss soviel Schläge einstecken wie Deadwing. Vielleicht liegt es daran, dass auch der letzte Fan der ersten und zweiten Stunde bemerkt hat, dass sich seine Lieblingsband mit hoher Geschwindigkeit weiter entwickelt. Und natürlich muss diese Weiterentwicklung nicht jedem schmecken. PT machen auf Deadwing da weiter, wo sie mit In Absentia aufgehört haben. Es gibt wunderschöne Melodien ("Lazarus"), elektronische Spielereien ("Deadwing".......) und immer wieder metallische Härte bzw. Riffs ("Deadwing", "Arriving Somewhere", "Open Car"........). Es scheinen gerade die metallischen Klänge zu sein, die nicht jeden Fan zu begeistern scheinen. Mir gefällt diese "neue" Ausrichtung sehr gut. Natürlich ist das nicht immer besonders innovativ und klingt auch schon mal nach recht schlichtem wenn auch modernen Hardrock ("Shallow", "Open Car"). Aber die Mannen um S. Wilson schaffen es immer wieder wunderschöne Melodien in ihre Songs zu packen, so dass auch für mich ein Stück "In Absentia-Feeling" bleibt. Mit "Arriving Somewhere........." gibt es für mich gar einen der schönsten Longtracks überhaupt. So muss für mich zeitgemässer ProckRock 2005 klingen. Perfekt! "Start Of Something Beautiful" und "Glass Arm Shattering" erinnern zum Abschluss der CD noch am ehesten an die "gute alte PT-Zeit". Besonders der erst genannte Song ist ein Juwel. Fazit: Mir gefällt das Album ausserordentlich (aber ich mag auch Fear Of A Blank Planet). Und "Arriving Somewhere........." soltte man schon kennen, von daher für mich eine Kaufempfehlung!! Gebrochene Flügel und Stachelschweinbäume 5 von 5 PunktenTja, irgendwie scheine ich auf jedes PT Album 5 Sterne zu geben... ehrlich gesagt weiß ich nicht warum. Ihre Album strahlen einfach so ein Selbstbewusstsein aus, so eine Kompaktheit , wie selten bei Prog/ArtRock Alben. Nun zu Deadwing: Anfangs stand ich dem Album skeptisch gegenüber als ich die Hörbeispiele auf ihrer Homepage durchhörte. War mir irgendwie zu hart. Doch als ich die ersten Proben von Fear of a Blank Planet aufschnappte, war es um mich geschehen. Die neuen PT's gefielen mir irgendwie doch. In Absentia kannte ich ja damals schon, aber Deadwing ist wieder anders als sein Vorgänger. Der Titeltrack "Deadwing" beginnt mit beunruhigendem Gitarrengezupfe und baut in seinen 9 min. Laufzeit eine unheimliche Spannung auf. Und ständig überfallen einen aus dem Hinterhalt harte Gitarrenriffs, völlig unerwartet. "Shallow" ist ein absoluter Kracher, wie Blackest Eyes ein totaler Headbanger! Besonders für Metalfreunde empfehlenswert. Der nächste Track "Lazarus" ist ein zum Weinen schönes Lied. Irgendwie traurig, als hätte jemand seinen kommenden Tot oder seine Taubheit akzeptiert (wenn man die Geschichte zum Album betrachtet ... ;-) "Halo" hat wieder diesen typischen Mitsingrefrain und einen coolen (blasphemischen?) Text. Dieser Song ist zwar hart, aber nicht sooo heftig wie Shallow. Der nächste Höhepunkt ist "Arriving Somewhere but not here". Sehr floydisch und ausladend beginnt der Track, im Mittelteil durch ein paar harte Riffs begleitet und am Ende wunderbar ausklingend. Ganze 12 min. lang, respekt, Porcupine Tree, für ein Album, dass ja eher was für die Kids von heute sein soll! "Mellotron Scratch" ist wieder etwas ruhiger, obwohl im Hintergrund immer die härteren Gitarren zu vernehmen sind. "Open Car" ist ein recht heftiges, beinah brutales Lied, mit einem einigermaßen bombastischen Ende. Ein weiterer Höhepunkt bietet "Start of Something beautiful", der sich perfekt in das Gesamtkonzept der Platte einfügt. Jedesmal höre ich das ganze Album durch und merke kaum, dass da ein neues Lied startet... "Glass Arm Shattering", der letzte Track, ist wohl am psychedelischsten und atmosphärischsten. Der Song bildet eine gewaltige Soundmauer (ähnlich wie ".3") aus, die das Album sehr gut ausklingen lässt. Was lässt sich jetzt im Allgemeinen über Deadwing sagen? Wir haben es hier mit einem absolut andersartigen Projekt zu tun. Harte Gitarrenriffs und Metal wie auf In Absentia sind zu finden, ja. Aber es hört sich völlig anders an. Der Sound scheint aus einem alten, vergilbten Foto zu kommen, kratzt (nicht wortwörtlich, eher atmosphärisch bezogen!), die Band spielt durch einen Nebelschleier hindurch. Melancholie, Trauer, Bombast, verletzte Gefühle, Kummer ("Shallow" !) und eine Sperrigkeit und Eigenwilligkeit, wie ich es noch nie zuvor von einem Porcupine Tree Album vernommen habe. 5x mal anhören ist Pflicht, andernfalls lässt mans lieber. Dieses Album ist Metal/New ArtRock/aufgeschlossenen Proggies/PT Fans sehr zu empfehlen! Und für 18 ? ist dies ein akzeptabler Preis... Porcupine Tree / Deadwing 5 von 5 PunktenAlso erstmal eines vorweg ich bin auf die Musik von Steve Wilson und co erst ziemlich spät gekommen und bin auch erstmals auf die band aufmerksam geworden als "In Absentia" rauskam und ich die ein oder anderen Stücke hörte jedoch gefielen mir damals nur die rockigeren songs was sich aber auch schon geändert hat denn heute genieße ich die ruhigeren und Melancholirischen Lieder genauso wie die Fetzigeren und auch auf "In Absentia" zeichnete sich ein relativ rockiger Faden in der Platte ab auf der "Deadwing" Platte hier geht das ganze nochmal um ein tick rockiger ums eck und das macht mir den einstieg sehr einfach und so waren dann auch die ruhigeren lieder ein asboluter genuss aber man muss auch sagen das die Platte von Porcupine Tree oftmals oder jedenfalls in meinem fall immer mehrere Umläufe brauchten damit sie ihr ganzes Volumen ausbreiten konnte und dann merkte man erstmal was für Raffinessen hinter der Musik steckt und allein für die mal wieder geniale Umsetzung ein Bonuspunkt! Dazu muss ich sagen als Schlagzeug fetischist das der Drummer Gavin Harrison einem manchmal regelrecht die tränen mit einer leichtigkeit auf die Wangen zaubert das man sich schon fast wundert wie der typ das zu stande bringt.Nun aber mal zur Platte selber die mit folgendem Song beginnt. 1.:Deadwing:Das Lied geht über satte 9Minuten und hat allehand Prog/Rock anleihen und was auch sehr typisch Porcupine Tree ist das die Akustik Gitarre oftmals ein tragendes Instrument ist was ja auch nich immer so selbstverständlich ist aber auch schon "Deadwing" ist zwar ruhiger gehalten im Refrain rockt dafür aber richtig gut im Chorus und lässt einen gut headbangen vorallendingen der Pre-Chorus ist extrem gelungen gemacht. 2.:Shallow:Das Porcupine tree auch in Kürzerer Zeit rocken können beweisen sie mit"Shallow" denn das dingen geht mal ebend 4:17min ist aber ein abnsoluter groovender Song der aber auch wieder im Pre-Chorus von Akustik und Piano Klängen getragen wird und dann wieder in ein anderes extrem abhebt also auch wie der erste Song absolut genial! 3.:Lazarus:Coldplay gefällig?....Nein Spaß beiseite denn obwohl der song ruhiger ist als die vorherigen hat er eine tot schöne melodie und man hat das gefühl der song ist für jemand der tot ist geschrieben und lässt einen schnell in eine andere welt abtauchen. 4.:Halo:Wieder erwacht aus dem traum voller Melancholität des letzten Songs kommt schon "halo" und der beginnt mit bass,drums, und ein paar effekten dann setzt Steve Wilson#s Gesang an und man ahnt schon die marschrichtung des songs die zwar nich so fetzig ist wie bei den beiden ersten lieder jedoch gerade zum schluss als das solo einsetzt ordentlich losfetzt und auch der schluss ist geil rockig gemacht und auch die piano passagen sind gut in das konzept des songs gedacht. 5.:Arriving Somewhere but not her:Geht mit über 12minuten über die insgesamt längste zeit aller lieder dieser platte und baut sich sehr schön auf und ist im anfang nur von Piano und Klavier Klänge getragen bis dann die Akustik Gitarre einsetzt und der gesang, bis nach ca.3minuten auch der Bass ganz sanft mit spielt.Den Rockigeren teil leutet porcupine Tree ab dem zweiten teil ein der so nach 6min. beginnt und einen dann zum gepflegten Headbangen einlädt und gerade später wirds dann ganz schön metal lastig was ich nur befürworten kann absolut spitze das lied. 6.Mellotron Scratch:ist sehr poppig" gehalten und kommt über die gesamte länge mit Akustik Gitarren aus und hat einen schönen spannungbogen und man kann das lied gut zum ausspannen benutzen oder einfach mal träumen. 7.Open Car:ist das kürzeste Lied der ganze Platte rockt aber ebenso geil wie der andere songs die in dieser schiene fahren und auch hier wieder fällt ein sehr typisches merkmal auf das die songs manchmal schlagartig in eine ganz andere launen abdriftet was aber jetzt nicht schlecht gemeint ist keines wegs ist nur eine art erkenntnis die sich sehr oft bestätigt und auch dort wird viel mit Akustik und Piano Klängen gearbeitet. 8.Start of Something beautiful:Besteht mehr oder weniger aus zwei teilen denn der eine ist sehr ruhig und locker und relaxt gehalten und hat schöne melodien der andere rockt gut mit verzerrtem gesang. 9.:Glass arm shattering:ist ein von Klavier bass und Schlagzeug stark melodie lastiges stück das dass album sehr schön beendet. fazit:Gibt nur noch zu sagen das Porcupine tree richtig gut rocken auf diesem album und auch das man zu einem major platten deal gekommen war ab diesem album hat der sache keinen abbruch getan und da gibt es nurnoch zusagen das sich dieses album am besten von allen Porcupine Tree platten verkauft hat und man fragt sich warum?Weil diese Platte keine ausfälle hat und sehr abwechslungsreich ist und vorallendingen auch mehr rockt als die vorgänger und deshalb kann ich nur sagen kaufen! |
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