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Produkt-Bild: The Cosmos Rocks

The Cosmos Rocks von Queen & Paul Rodgers

Audio CD von EMI
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 8,12

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: The Cosmos Rocks

Tracks:

  • Cosmos Rocking
  • Time to Shine
  • Still Burnin'
  • Small
  • Warboys
  • We Believe
  • Call me
  • Voodoo
  • Some Things That Glitter
  • C-lebrity
  • Through The Night
  • Say Its Not True
  • Surf's Up... School's Out!
  • Small Reprise

Aus der Amazon.de-Redaktion


Rums! Mit einem gewaltigen Rockgewitter melden sich Queen und ihr neuer Sänger Paul Rodgers auf The Cosmos Rocks zurück, dem ersten neuen Studioalbum nach 13 Jahren. Damit ist das Kapitel Queen und ihrem verstorbenen Sänger Freddie Mercury endgültig abgeschlossen, auch wenn es ihm gewidmet ist. Nach dem Live-Experiment 2005 mit dem Ex-Free/Bad Company-Sänger beschlossen Gitarrist Brian May und Schlagzeuger Roger Taylor eine weitere Tournee nur dann zu machen, wenn es ein brandneues Album dazu gäbe. Bereits der Auftakt mit dem höllischen Hardrocker „Cosmos Rocking“ weist in Richtung energiegeladener 70-er-Jahre Rock, der nochmals auf den Songs „We Believe“ und dem opulenten „C-lebrity“ besonders klar zur Sprache kommt. Diese erste Single aus dem Album besitzt alle Zutaten einer weiteren Queen-Rockhymne mit vertrackten Rhythmen. Die teils sehr schlicht gehaltenen Balladen wie „Call Me“ oder „Some Things That Glitter“ leben vom grandiosen Gesang des eher bluesorientierten Rodgers, der sich auf „Voodoo“ als echter Blueser outet. Mit dieser gelungenen Mischung aus bombastischen Queen-Arrangements, Mays einzigartigen Gitarrensoli, zum Beispiel bei der Ballade „Small“, kraftstrotzendem Hardrock und jeder Menge melodischer Balladen dürften sowohl Queen-Fans, als auch ehemalige Free/Bad-Company-Fans zufrieden sein. Der Brückenschlag ist geglückt. -- Ingeborg Schober
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Matte Sache...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Eine matte Sache, das ist klar (um nicht zu sagen: ein Ettikettenschwindel!):
Keinesfalls ein Queen-Fan alter Schule, konnte der Rezensent durchaus unbeeinflusst - das im Vergleich zu zahllosen Kolleginnen und Kollegen, die mit "Vor-Fan-Prägung" zu kämpfen hatten - an die Aufnahme herangehen.

Impetus war die Auskopplung "C-lebrity", die ich in Italien zu hören die Ehre hatte. Nun, diese Scheibe rockt. Untypisch für Queen, die ich ja, wie vielerorts ebenso erlebt, als doch eher bombastisch in Erinnerung hatte.
Also: Natürlich hatte ich mir von der CD Ähnliches in vergleichbar solider Machart erwartet. Allerdings: Denkste...

Die anderen Werke sind durchwegs medioker, wenn nicht als einschläfernd zu qualifizieren:
Hört man "Cosmos Rocking" (derartiges können aber die alten Herren von Status Quo besser), "Warboys" (Rock à la Deep Purple, Paul Rodgers klingt wie der alte Bon Scott! ) und vor allem "Voodoo" (alter Blues) noch eher gerne und beginnt etwa "Surf's Up... School's Out!" noch durchaus vielversprechend (wird jedoch nach wenigen Takten in einer bombastischen Orgie von Arrangements versenkt), kann man vielleicht allenfalls noch von "Still Burnin'" behaupten, erträglich zu sein; über den Rest wäre am Besten der Mantel des Schweigens zu betten: "We Believe" ist nervtötender Popanz pur, "Say Its Not True" schmerzt ob seiner Schmalztriefenheit, und, als Kulmination songwriterischer Fehlgriffe, thront über allem "Time to Shine", ein Schmachtfetzen, der so gar nicht ins Ohr gehen will, ja vielmehr geradezu körperliche Schmerzen verursacht.

Dazu kommen noch die Texte, als wärs nicht schon genug:
Diese sind durch die Bank von einer geradezu als Dümmlichkeit zu benennenden Einfalt. Vor allem "We Believe" tritt hier paradigmatisch vor: Wir alle glauben doch an etwas, wer glaubt besteht (und derartige Platitüden).

Insgesamt: Die Platte funktioniert nicht. Weniger nach Meinung des Rezensenten aufgrund der Koppelung Paul Rodgers (der Mann kann schon singen!) und Surviving Queen; vielmehr allerdings aufgrund Kompositionen, die - mit Ausnahme der Erstsingle "C-lebrity", die demnach leicht über Qualität und Ausrichtung der CD täuschen kann - einmal - bestenfalls - die Raffinesse Bon-Jovischer Schmalzhadern erreichen, schlimmstenfalls (und eher durchgängig) Altherren-Pop vom Schlage eines senilen Paul McCartney darstellen.

Wer sich also von "C-lebrity" angezogen fühlen sollte: Finger weg!
Ist das Queen?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Endlich, nach so vielen Jahren wieder was von Queen! Oder doch nicht? Wenn man die CD hört, wird man hin und her gewirbelt. Auf der einen Seite die rockige Gitarre von Brian May, auf der anderen Seite ein Sänger mit dem man sich nach Freddy schwer anfreundet, kein Charisma und eine Stimme wie tausend andere. Nach Bon Scott's Tod haben auch alle gejammert, aber mit Back in Black gab AC/DC ein furioses Comeback. Hier nicht, da sind Lieder, die man einfach nicht hören will und schnell wieder vergisst und die 2 Toplieder lassen höchstens auf weitere gute Alben hoffen.

Urteilen Sie selbst vor dem Kauf. Unbedingt reinhören.

1***. Cosmos Rocking - Dieses Lied fetzt. Rock'n'Roll der alten Schule. Man will gleich Get over it (Eagles) weitersingen und man glaubt es schon 1000-mal gehört zu haben. Queen scheint es Spaß zu machen als Schulband aufzutreten.

2*. Time to Shine - Dieser Song wurde vermutlich für Freddy geschrieben. Der hätte ihn noch gerettet. Paul Rodgers hingegen kämpft hier wie Kermit der Frosch mit den hohen Tönen.

3****. Still Burnin' - Der wohl beste Song der CD. Das klingt nicht nur nach Queen, das ist Queen pur. Roger Taylor hätte aber lieber selber singen sollen.

4**. Small - Nette Ballade für die nächste Benefizveranstaltung. Mehr nicht.

5**. Warboys - Der Titel soll einen gewissen Tiefgang vermitteln und Queen gibt sich Mühe dies in den Song zu übertragen.

6**. We Believe - Charity und Gospel für den Klingelbeutel zu Weihnachten. Man erwartet sekündlich, dass das Mikro an Michael Jackson oder Cindy Lauper weitergereicht wird. Schon gespendet?

7*. Call me - Mama's and The Papa's Fans werden beim nächsten Lagerfeuer diesen Song lieben.

8**. Voodoo - Schwere, heiße Luft in New Orleans. Der Refrain passt aber irgendwie nicht in den Song und Queen nicht in die Gegend.

9**. Some Things That Glitter - Kleines Liedchen für Elton John geschrieben? Wetten Sie haben es am Ende der CD wieder vergessen?

10****. C-lebrity - Brian May's Gitarre rockt wie eh und je. Selbst der Refrain erinnert an die gute alte Zeit. Warum nicht mehr davon?

11*. Through The Night - Fängt ganz gut an, aber spätestens beim Refrain will man den jaulenden Kater erschlagen.

12***. Say Its Not True - Melancholisches Lied, Roger Taylor hätte es aber bis zu Ende singen sollen.

13***. Surf's Up... School's Out! - Auch dieser Song klingt nach Queen und man hört ihn gerne. Er ist aber leider keiner, den man sich lange merkt.

14**. Small Reprise - Nochmals am Ende eine Erinnerung an die, die zu Weihnachten noch nicht gespendet haben.
Verstehe ich nicht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
....warum Queen nur Freddy ist. Ich mochte ihn als Sänger auch sehr gerne. Aber diese CD ist musikalisch supergut und Paul Rogers macht seine Sache richtig gut (wie schon bei FREE und BAD COMPANY) Also warum immer nur WE ARE THE CHAMPIONS? Nee Nee
Mit Tendenz zu fünf Sternen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich muss zu allererst sagen, dass es für Queen eher eine schwache CD ist, aber verglichen mit dem restlichen CD-Kosmos ist sie widerum sehr gut...es ist ja alles relativ! Freddie fehlt zwar, nicht nur als einer der Weltbesten Rock/Pop-Sänger aller Zeiten, sondern auch als sehr guter Songwriter. Das kann Paul leider in beiderlei Hinsicht nicht wettmachen. Trotzdem hat er eine gute Stimme, nur seinen Beitrag (allen Anscheins nach) zur Queen Musik (à la Titel wie "Voodoo": Das schlechteste Stück auf der CD!!) sollten Brian und Roger bitte nicht allzugroß ausfallen lassen, vor allem in Zukunft (auch wenn die beiden Songs "Bad Company" und "All right now" besonders live erstklassig waren!!). Trotzdem eine sehr, sehr gute CD, die vor allem bei dem vielen "Müll" der in den letzten Jahren heraus kam, mehr als positiv heraus fällt!!!

Kurze Stichworte zu den einzelnen Songs:
Cosmos Rockin: Klasse Uptemponummer und sehr guter Beginn der CD.

Time to shine: Anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, bohrt sich der Song in die Ohren und geht bald nicht mehr aus dem Kopf. Ein sehr origeneller Song, der in dieser Art zumeist nur auf Queen CD's zu finden ist: Hebt sich von der Masse ab! Falls Paul hier mitgewirkt hat Kompliment! (Ich weiß, Queen hat angeblich alle Songs zusammen geschrieben, aber man kann schon oft heraushören wer denn wohl der "Hauptsongwriter" des Titels war.)

Still Burnin': Nicht schlecht, aber irgendwie auch nichts besonderes. Ihm fehlt der besondere Queen-Pepp.

Small: Ein sehr, sehr schöner ruhiger "Akustikgitarre"-Song, der allerdings nicht der schönste auf der CD ist. Textlich nicht schlecht. Komischerweise wurde ich gerade beim ersten Hören dieses Titles traurig, weil ich feststellte, dass Freddie fehlt und auch nie mehr zurück kommen wird... (das gab sich aber schnell!)

Warboys: Meines Erachtens ein deutlicher "Roger-Song", der zwar voll und satt abrockt und auch nicht schlecht ist, aber trotzdem zu meiner Freude live in Mannheim durch den nächsten (siehe gleich) ausgetauscht wurde.

We Believe: Eine ganz, ganz tolle, wunderschöne Ballade mit sehr gutem Text (textlich der Beste). Für mich zumindest der schönste Song der CD und ich genieße jedesmal den besonderen Queentypischen "hymnenartigen Bombastchor", auch wenn er früher gegenüber schon etwas "abgespeckt" hat.

Call me: Ein lockerer sehr einfacher Song zum mitgrooven, nicht mehr und auch nicht weniger.

Voodoo: Wie oben schon erwähnt dekce ich lieber den Mantel des Schweigens über diesen Queenuntypischen Song, auch wenn Queen die mit Sicherheit vielseitigste Band im Rock/Pop-Business war und ist. Dann lieber "Good old fashioned Loverboy"!

Some things that Glitter: Gefählt mir sehr gut, weil er eine wunderschöne Melodie hat. Ist eine shr schöne Ballade mit tiefsinnigerem Text (den manche vielleicht für oberflächlich halten könnten).

C-lebrity: Hammer Nummer und mit Sicherheit die Queentypischste auf der CD, schon alleine wegen des tollen Chorgesanges. Sehr gute Single, sehr gute Livenummer und auch sehr guter, vor allem treffender Text (in dieser Zeit der beknackten Talkshows und "Untalentwettbewerbe").

Through the night: Gefällt meiner Frau am Besten, weil es ein sehr, sehr gefühlvoller, trauriger Text ist der super zur balladenhaften Melodie passt. Ich fand ihn anfangs nicht so toll, habe mich aber mit ihm "arrangiert" und finde ihn mittlerweile hörenswert, nur der Refrain ist mir zu "leierartig".

Say it's not true: Eine wunderschöne Nummer, eine super Single-Auskopplung und ein noch besseres Live-Stück, vor allem weil hier Roger und Brian singen: Also wie in alten Zeiten!!! Und hier gefällt mir der tolle bombastische Gesangseinsatz von "uns Paul" richtig Klasse...und erst die Gitarre von Brian...*schmacht, träum*! Eine richtig gute Melodie und ein Song der einen, auch wegen des Textes, einfach ergreift!

Surf's up...School's Out: Eine der besten Nummern auf dieser CD, ein Sahnehäubchen zum Schluss! Eine tolle, voll abgehende Rocknummer mit intelligentem, abwechslungsreichen, guten Songwriting. Dieser Song passte ideal am Anfang der Shows um "Fahrt aufzunehmen" bzw. die Leute in die richtige Stimmung zu bringen! Vor allem das "abröhrende (schreiende), hardrockmäßige Etwas" erinnert an härtere Rocknummern in bester Manier. Queen kann eigentlich fast alles!!!

Small Reprise: Ein "Aufguss" von Small, aber wirklich nur ein "Füllsel".

Fazit: Für Queen Fans (eigentlich) ein "Muss", aber manche Kritiker sehen das wohl anders...trotzdem hätten Euch glaube ich die Live-Gigs überzeugt, glaubt mir einfach!
Bestes Rock Album der letzten Jahre
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit 'the cosmos rocks' spielt gerade das beste klassische Rock-Album seit 1991 (Innuendo) in meinem CD-Player. Punkt. So einfach ist das. Darf diese Band so heißen? Muss man weiter dem besten Sänger und Frontman aller Zeiten hinterherweinen? Völlig unnötig Fragen und Diskussionen! Das haben genügend Rezensenten an dieser Stelle getan und dabei eines übersehen: Es handelt sich um das beste Rock-Album der letzten Jahre. Queen haben sämtliche Musterknaben des Genres von Aerosmith über Bon Jovi bis hin zum namentlich nicht genannten Nachwuchs mit einem Zug schachmatt gesetzt. Wiedermal.

Wenn man ehrlich ist gab es auf fast allen vielgerühmten Queen-Alben auch den einen oder anderen Ausfall. Das ist auf dem neuen Album nicht so, jeder Song hat seine Qualität. Alle werden, mit Ausnahme von Say it's not true, von Paul Rodgers gesungen.

Den in Kritiken geäußerte Vorwurf, manche Songs schrammten knapp am Kitsch vorbei kann ich nicht teilen. Mit der Reife und Erfahrung die die drei Herren haben, darf man sich in den Songs ruhig kritischen Themen widmen. Dass diese dann wie bei Say it's not true sehr emotional umgesetzt werden ist absolut aufrichtig und nicht kitschig, bedenkt man den Hintergrund aus dem Taylor den Song geschrieben hat. Den Vorwurf man habe 'tief in die Trick-Kiste gegriffen' teile ich ebenfalls nicht, da das Album wesentlich geradliniger und einfacher produziert ist als frühere. Zu den Songs im Einzelnen:

Cosmos Rockin`: Der Opener ist ein straighter Rock 'n' Roll-Song, klingt wie eine Hardrock-Evolution von Chuck Barry`s Johnny B. Goode . Die Grundidee zum Song stammt laut Interview von Roger Taylor. Merkliche Einflüsse von Brian May beim Intro (vgl. Intro zum Album Another World) und den Chorus-Harmonies.

Time to shine: Erinnert stilistisch etwas an Sting`s Desert Rose. Der Chorus klingt als stamme er aus dem mittleren Osten und geht sofort ins Ohr, man ist geneigt ihn den ganzen Tag vor sich hin zu summen.

Still Burnin': Bluesiger Rock-Song, brilliante Gitarrensounds, selbst-reflektierter Text.

Small: Ein Song in Liedermacher-Art, wunderbare einfache Melodie mit Ohrwurm-Qualität. Klingt als wäre der Autor an einem schönen Sommertag zufrieden im Liegestuhl im Garten gelegen und hätte den Song direkt auf der Akustik-Gitarre komponiert.

Warboys: Aus der Feder von Paul Rodgers. Hatte er im Vorfeld schon bei Solo-Shows als reinen Akustik-Song gespielt. Die weiterentwickelte Queen-Studio-Version ist nun plugged, Roger Taylor lässt die Warboys auf der Snare-Drum marschieren, Dr. May bringt passend zum Thema schluchzendes und schweres Gitarrengeschütz zum Einsatz.

We believe: Hat typische klassische Queen-Qualität, Text und Melodie durchaus hymnisch. Wenn man die Augen schließt, kann man den Song innerlich richtig gut von Freddie Mercury gesungen hören.

Call me: Einfacher Popsong aus der Feder von Paul Rodgers, könnte genauso gut aus der Anfangszeit der Beatles stammen. Warum auch nicht, die Drei sind nachhaltig von den FabFour beeinflusst und aus meiner Sicht besteht kein Anlass die Rock-Musik neu zu erfinden. Der Chorus hat wieder hartnäckige Ohrwurmqualität.

Voodoo: Ein richtiger Blues-Song, bei dem der Einfluss von Paul Rodgers am deutlichsten wird. Für Queen-Fans vermutlich der sperrigste Song des Albums, der sich aber beim dritten oder vierten Hören genauso erschließt.

Some things that glitter: Eine wunderschöne Ballade mit touching Piano-Intro, May-geprägter Background-Chorus. Bei der Textzeile 'My butterfly grew golden wings' lässt Dr. May diesen auf der Gitarre Gänsehaut-produzierend wegflattern.

C-lebrity: Die aktuelle Single ist der härteste Song des Albums, mit dem härtesten Gitarren-Riff der Queen-Geschichte. Dass der Song als Single gewählt wurde ist eine wenig kommerzielle Entscheidung, da er fast zu hart fürs Radio ist. Die unverhohlene Kritik an den Superstar-Shows (in Deutschland vertreten durch die Volksverdummung DSDS) ist mir ein innerer Vorbeimarsch und Taylor-typisch zynisch formuliert. Der Song beantwortet die Frage, ob dieses Album künftige Klassiker enthält: Ich bin mir sicher, dass er jedem Fan ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert, wenn Brian May künftig bei Live-Shows das Riff zum Intro spielt.

Through the night: Der eher softe Song unterstreicht in seiner unaufgeregten und melancholischen Art was Paul Rodgers vor Erscheinen des Albums angekündigt hat. Keiner der 14 Songs ist wie der andere.

Say it`s not true: Die Taylor-Ballade wurde schon bei der 2005er Tour unplugged gespielt und beschäftigt sich inhaltlich mit Aids. Entsprechend emotional-dramatisch klingt sie. Die Drei teilen sich die Vocals, auffällig wie gut Brian Mays Stimme geworden ist. Spätesten wenn Paul Rodgers bei diesem Song zur dritten Strophe einsetzt, weiß man dass man hier einen der besten Rocksänger dieser Tage hört.

Surf`s up...school`s out: Was passiert, wenn der VW-Bully der Beach Boys mit dem Rolls Royce ihrer königlichen (Rock-)Majestät kollidiert? Richtig, es entsteht ein Song wie dieser: Tolles atmosphärisches Intro, man kann den Zauber von Meer und Strand, die flirrende Hitze richtig vor sich sehen. Ein Gute-Laune-Rock-Song, stilistisch toll und für Queen-Verhältnisse ungewöhnlich umgesetzt. Hier können sogar die Unzufriedenen, die den Anspruch hatten Queen & Paul Rodgers müssten die Rock-Musik neu erfinden, ihre innovativen Sounds finden.

Small reprise: Der Schlusspunkt des Albums greift nochmals instrumental das Thema von Small auf und bildet einen gelungenen, melodiösen Abschluss. Die Gitarrensounds erinnern in ihrer leicht melancholischen Art an den Song Bijou.

Fazit: Wer gute, klassische Rock-Musik mag, dem sei the cosmos rocks nachdrücklich empfohlen. Es ist kein geklontes Queen-Revival-Album, sondern eine klare Weiterentwicklung der Band und ihrer Geschichte. Ob das Ergebnis ein Gutes ist bleibt natürlich Geschmackssache. Die Version mit der DVD ist durchaus lohnenswert, da Sie die bei der Europa-Tour nicht gespielten Titel Teo Torriatte und I was born to love you (Nur Taylor & May, unplugged, aber absolut sehens- und hörenswert!) enthält.
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Produkt-Bild: The Cosmos Rocks

The Cosmos Rocks von Queen, Paul Rodgers

Audio CD von Parlophone (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 21,45, Angebote ab EUR 15,49

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: The Cosmos Rocks

Tracks:

  • Cosmos Rockin
  • Time To Shine
  • Still Burnin
  • Small
  • Warboys
  • We Believe
  • Call me
  • Voodoo
  • Some Things That Glitter
  • C-lebrity
  • Through The Night
  • Say Its Not True
  • Surf's Up... School's Out!
  • Small Reprise

Aus der Amazon.de-Redaktion


Rums! Mit einem gewaltigen Rockgewitter melden sich Queen und ihr neuer Sänger Paul Rodgers auf The Cosmos Rocks zurück, dem ersten neuen Studioalbum nach 13 Jahren. Damit ist das Kapitel Queen und ihrem verstorbenen Sänger Freddie Mercury endgültig abgeschlossen, auch wenn es ihm gewidmet ist. Nach dem Live-Experiment 2005 mit dem Ex-Free/Bad Company-Sänger beschlossen Gitarrist Brian May und Schlagzeuger Roger Taylor eine weitere Tournee nur dann zu machen, wenn es ein brandneues Album dazu gäbe. Bereits der Auftakt mit dem höllischen Hardrocker „Cosmos Rocking“ weist in Richtung energiegeladener 70-er-Jahre Rock, der nochmals auf den Songs „We Believe“ und dem opulenten „C-lebrity“ besonders klar zur Sprache kommt. Diese erste Single aus dem Album besitzt alle Zutaten einer weiteren Queen-Rockhymne mit vertrackten Rhythmen. Die teils sehr schlicht gehaltenen Balladen wie „Call Me“ oder „Some Things That Glitter“ leben vom grandiosen Gesang des eher bluesorientierten Rodgers, der sich auf „Voodoo“ als echter Blueser outet. Mit dieser gelungenen Mischung aus bombastischen Queen-Arrangements, Mays einzigartigen Gitarrensoli, zum Beispiel bei der Ballade „Small“, kraftstrotzendem Hardrock und jeder Menge melodischer Balladen dürften sowohl Queen-Fans, als auch ehemalige Free/Bad-Company-Fans zufrieden sein. Der Brückenschlag ist geglückt. -- Ingeborg Schober
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5 Kundenrezensionen:

Hammergeil !!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich war ja immer schon Queenfan, aber dieses Album mit einer immensen Breite von Stilrichtungen, auch aus mehrere Jahrzehnten ROCK/POP hinweg, ist einfach nur der Hammer!
Jedes Lied klingt anders, ist einzigartig und supergut. Je öfter ich die Songs höre, desto besser gefallen sie mir.
Ich bin hell begeistert!!!
geniale Kompositionen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zuerst war ich skeptisch, da viele diese CD kritisierten. Nun habe ich sie mir gekauft und bin restlos begeistert. Die Band heißt "Queen+Paul Rodgers" und nicht nur Queen. Der Titel liefert auch genau die Musik, die auf der CD sein sollte. Es ist ein Mix aus beidem und wie ich finde, perfekt präsentiert. Man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt; in die 70er Jahre. Die Jungs spielen auch live genauso wie auf dem Album und sind fitter als manch andere newcomer. Wenn man genau auf die Musik hört wird man feststellen, dass Elemente von Queen und von Paul Rodgers liebevoll vereint wurden. Musik, wie sie sein sollte.
Cosmos Rocks ist ja ganz nett . . .
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Klasse früherer Jahre schlichtweg fehlt. Mercurys Anteil in der Vergangenheit am musikalischen Erfolg und an der Berühmtheit der Band ist sicher schon oft erwähnt worden. Von diesem Ruhm lebten und leben die verbleibenen 2 Crewmitglieder. Mein letztes Queen - Konzert habe ich 1982 erlebt, das war sicher in der schwächsten Phase der Band. Der Spirit bzw. die Fazination , der/die von dem Gesamtkunstwerk QUEEN damals ausging, konnte im Vergleich zur 2005/2008 Tour dennoch überhaupt nicht erreicht werden. CR ist eine beliebige CD, die nichts aber auch gar nichts mit Queen zu tun hat. Ich behaupte von dieser CD spricht in 2 Jahren keine Sau mehr. Vielleicht finden Brian und Roger ja noch ein paar gute Mastertapes mit Freddies Stimme und zaubern, wie schon bei Made in heaven ein musikalisches kleines Wunderwerk als Abschiedsgeschenk und verzichten auf die 1234-igtse Best of Compilation. Das haben die Jungs doch eigentlich gar nicht nötig. Das, was wir hier erleben, ist einfach ein musikalisches Trio, das gut drauf ist, aber leider keinen schlüssigen Verbund zur Vergangenheit herstellt und unter einer Firmierung rumläuft, die Freddie sicher belächelt hätte. Die jüngeren sind sicher mit den alten Meisterwerken besser bedient.
Es bleibt eine gute Platte...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
... auch wenn hier teilweise im Kommentarbereich eine geradezu haßerfüllte Diskussion betrieben wird, ob dies denn noch Queen sei und die Herren überhaupt noch das Recht hätten, Musik zu machen. Dies vorab - schön wäre es, wenn man einfach mal zur Musik zurückkehrte...
Daß Queen "nach Freddie Mercury" anders klingen würde, ist ja wohl eigentlich logisch - Paul Rodgers tritt mit einer geradezu blödsinnig schweren Bürde an, da er dauernd an Freddie Mercury gemessen wird. Außerdem steht auf dem Cover gut leserlich: Queen + Paul Rodgers.
Übrigens: Dürfen die Herren May, Rodgers und Taylor nicht älter werden? Müssen sie immer die gleiche Musik machen? Für mich ist trotz aller Diskussionen immer noch genug "Queen-Stoff" auf dieser Scheibe vorhanden, wobei wohl gerade das Titelstück am meisten "abgeht". Ein weiterer Anspieltip: "C-lebrity", auch mehr für die rockigere Seite. "Through the night" und "Say it's not true" zum Beispiel liefern die eher balladeskeren Töne. Insgesamt eine Platte, die zwar nicht unbedingt nur die "Kracher" liefert wie die alten Alben, die man sich aber sehr gut anhören kann. Kaufempfehlung!
Eine Frechheit ist allerdings der Schuber. Die CD und die DVD sitzen so fest in ihren Papp-Einschubfächern, daß sie nach einem dutzend Mal Herausholen mit Sicherheit die ersten tiefen Kratzer bekommen haben. Dafür gibt's noch einen "moralischen Punktabzug". Die Musik kriegt von mir vier Sterne...
Es funktioniert einfach nicht....es passt nicht zusammen
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ehrlich gesagt: ich habe diese Kollaboration nie verstanden. Schon die Shows, die ein "Best Of Queen/Free/Bad Company" sein sollten, hatten nur zwei Binsenwahrheiten bewiesen:

Paul Rodgers ist nicht Freddie Mercury

Queen sind unique - aber den Blues haben sie nicht.

Nachdem ich die DVDs mit den Shows und dem Vermurksen von Queen/Free/Bad Company-Klassikern nicht ertragen habe - die Skip-Taste war danach ziemlich abgenutzt - hab' ich bei der neuen CD gedacht: "Okay, neue Songs - mal horchen, wie sie die Challenge gemeistert haben, ihre unbestreitbaren Fähigkeiten zu einem neuen Ganzen zusammen zu fügen."

Das Ergebnis: so frustrierend wie vorhersehbar - they've failed. Dabei konnten nur - die vielen massiv negativen Besprechungen zeigen es - multiple Enttäuschungen herauskommen. Die hard-core Queen-Fans haben recht: das hat mit Queen nix zu tun, es ist auch keine Weiter-/Neuentwicklung auf der Basis von Queen. Aber um dem hier vielgescholtenen Paul Rodgers (den ich sehr schätze) Gerechtigkeit angedeihen zu lassen - das hat auch nix mit Paul Rodgers zu tun. Für die Rodgers-Basher: hört euch "electric" oder "Muddy Water Blues" an - da ist er richtig gut. Queen-Scheiben muss ich ja wohl nicht ausdrücklich empfehlen... ;-)
Das Problem an der "cosmos"-Scheibe ist - das läuft alles total zusammenhangslos nebeneinander her, die ein oder andere (viel)versprechende Idee versandet sofort in irgendeinem....Kompromiss ?!
Die Frage drängt sich auf: waren die überhaupt gemeinsam im Studio ?

So sind drei Sterne eigentlich zu viel; aber je einen gibt's für Rodgers/Queen für alte Verdienste und einen gibt's für den Mut, es probiert zu haben. Und nun sollten sie es gut sein lassen....
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Produkt-Bild: Queen + Paul Rodgers - Return of the Champions

Queen + Paul Rodgers - Return of the Champions
mit Queen + Paul Rodgers, Regie: David Mallet

DVD von EMI Music Germany GmbH & Co.KG
Preis bei Amazon: EUR 23,95, Angebote ab EUR 7,90

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Queen + Paul Rodgers - Return of the Champions

Produktbeschreibung


"Return Of The Champions" - dieser Album-Titel ist wahrlich Programm! QUEEN, die ungekrönten Champions der Rockmusik, kehrten dieses Jahr endlich wieder auf die Live-Bühne zurück, die sie so früh verlassen hatten. Seit 1986 war die Band nicht mehr auf Tour gewesen, und endlich erfüllten sie den größten Wunsch ihrer Fangemeinde, die all die großen Songs, die Klassiker, die Rock-Hymnen, noch einmal live im Original erleben wollte. Niemand wurde enttäuscht, außer vielleicht den ewig Freddie-Gläubigen. Aber es sei noch einmal gesagt Freddie ist tot! Es lebe PAUL RODGERS! Er ist weder Lückenfüller noch Freddie-Ersatz, schließlich hat er schon als Free-Vokalist und als Leadsänger von Bad Company sowie als Solist massiv Rockgeschichte geschrieben. Mit ihm fanden Brian May und Roger Taylor jenen kongenialen, sensationellen Frontmann, der die schwierigen Gesangs-Parts nicht nur souverän, sondern auch auf seine eigene, unnachahmliche Art meisterte. Jedenfalls feierten QUEEN mit einer restlos ausverkauften Tour ein echt fulminantes Comeback! Dokumentiert wird dies nun mit "Return of the Champions" für die das komplette Konzert in der Sheffield Arena, England, am 9.Mai vor 12.000 begeisternden Fans aufgezeichnet worden war. "Return Of The Champions" ist 130 Minuten QUEEN in Bestform, mit all ihren Hits in perfekter Sound- und Bildqualität. Von "Bohemian Rhapsody" über "Radio Ga Ga" bis "We Will Rock You" und natürlich "We Are The Champions" ist alles dabei, was das Fan-Herz begehrt! Die DVD wurde bereits im High Definition Format aufgenommen und wird für den perfekten Klang eine 5.1 DTS Tonspur beinhalten. Wer diese grandiose Tour verpasst hat, erhält nun die Möglichkeit sich das Live-Ereignis 2005 nach Hause zu holen - und wer vor Ort war, kommt an diesem Live-Dokument sowieso nicht vorbei.
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5 Kundenrezensionen:

Geniales Concert..
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nachdem ich Ausschnitte des Concertes im Fernsehen gesehen habe legte ich mir prompt diese DVD von Queen zu.
Was mir besonders gefällt ist die Tatsache,daß Paul Rodgers hier einen verdammt guten Job macht und nicht versucht Freddy zu kopieren.
Hervorragender Gesang,super Stimmung beim Publikum,hier stimmt alles.
Ich habe die DVD mit 8 Freunden gesehn und wirklich jeder war begeistert .
Die Tatsache daß Freddy M. nicht mehr bei Queen weilt ist sicherlich sehr traurig doch dieses Concert hat den alten Klassikern eine regelrechte Frischzellenkur verabreicht so daß wahrhaftig ein "Gänsehautfeeling" rüberkommt.
Ich kann nur jedem empfehlen diese DVD zu kaufen,hervorragend!
The Show must go on? The Show GOES on!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann die teils negativen Bewertungen für diese geniale DVD absolut nicht verstehen! Ich glaube den ganzen Kritikern ist nicht so ganz klar, was diese DVD eigentlich bedeutet!

Es geht nicht darum Freddy Mercury zu ersetzen! Das war auch nie das Ziel von "Queen"! Brain May, Roger Taylor und auch Paul Rodgers selbst haben immer wieder gesagt, dass er kein "Ersatz" für Freddy ist!

"Queen + Paul Rodgers" sollen nicht "Queen" ersetzten, sondern die Musik weiterleben lassen! Und das ist ihnen auch wunderbar gelungen!

Wenn man den Vergleich mit Freddy außen vor lässt, kann man nur sagen, dass Paul Rodgers ein sehr guter Sänger ist!

Nun zur DVD: Eine tolle Songauswahl, eine absolut überwältigende Licht- und Bühnenshow und ein wunderbares Publikum machen dieses Konzert zum Hit! Besonders bewegend und toll fand ich "Love of my Life", dass das Publikum gesungen hat! :-)

Paul Rodgers versucht erst gar nicht Freddy zu kopieren und liefert eine souveräne Show mit seinem ganz eigenen Stil! Auch die schon langsam alternden Ur-Queen Mitglieder Brain und Roger zeigen nochmal, was sie seit über 30 jahren auszeichnet und bringen die Halle zum kochen! Die anderen Bandmitglieder stehen den 3 "Hauptpersonen" in nichts nach.

Technisch präsentiert sich diese DVD sehr gut und bringt mit dem entsprechendem Equipment das Wohnzimmer zum erzittern! ;-)

Die Musik von "Queen" lebt mit "Queen + Paul Rodgers" mehr als zufriedenstellend weiter und somit ist die Rückkehr der Quampions eine wahrhaft glorreiche Rückkehr, die man so schnell nicht vergisst!

The Show must go on? The Show GOES on! ;-)
Großartige, geballte Rockpower
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie viele Fans von Queen stellte ich mir ebenfalls die Frage, ob es noch Sinn ergebe, wenn die Band um den mittlerweile verstorbenen Freddie Mercury mit einem neuen Frontman auf der Bühne steht.
Nun, jedem sei gesagt, Freddie war und ist eine der größten Musikwunder- und legenden aller Zeiten und seinen Platz vollwertig einzunehmen ist damit nicht wirklich möglich.
Das weiss auch Paul Rodgers, der Sänger (auch Sänger der Bands Free und Bad Company). Und pflegt deshalb immer noch seinen eigenen Stil, anstatt Freddie zu imitieren bzw. ihn erreichen zu wollen und das ist, wie ich finde, gut so und wohl die beste Lösung.
Wer dies bedenkt, sollte Queen unbedingt nochmal eine Chance geben.
Diese DVD bietet die Gelegenheit dazu, wer das Konzert nicht miterleben konnte.
Ich war schon immer ein Bewunderer Freddie Mercurys - und dennoch begeistert. Das Konzert bereitet dem Zuschauer eine gewisse Gänsehaut, so gut ist es gemacht worden! Der Band merkt man zwar ihr Alter an, aber es fehlt ihnen dennoch nicht an physischer und musikalischer Kraft, um das Publikum zu begeistern. Gespielt ist es hervorragend und bietet sowohl wuchtige Hits wie ruhigere Stücke (z.B. ein Gitarrensolo von Brian May).
Zurück zu Paul Rodgers: wie schon erwähnt ist er keine Kopie von Freddie, sondern ein eigenständiger Sänger (hin und wieder aber leistet er auch ein paar Songs auf der Gitarre) und macht seinen Job wirklich gut. Und neben dem Queen-Repertoire ist auch sein wohl berühmtestes Lied "All right now" zu hören, im übrigen auch sehr gut gespielt und hat durchaus seine Berechtigung.
Rodgers aber versucht auch nicht, all die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, sondern es kommen auch die anderen Bandmitglieder "zu Wort", etwa Schlagzeuger Roger Taylor bei "Radio Gaga".
Apropos Beteiligung: gerne wäre man dabei gewesen, wenn man sich das Publikum ansieht. Es singt mit, es klatscht aktiv im Takt und es bekommt eine unglaublich gute und farbenfrohe Bühnenshow geboten.
Wer Freddie aber immer noch nicht missen möchte, der kriegt ihn trotzdem in einen Stücken zu sehen (allerdings freilich nur auf Leinwand).
Qualitativ sind Bild und Ton völlig in Ordnung (den Ton kann man zwischen Stereo und 5.1 wählen). Und bei einer guten Fernseh- und Soundanlange kommt das Konzert natürlich umso besser rüber ;)
Fazit: ein rundum gelungenes Konzert (auch ohne Freddie), bei dem die Band Queen auch jüngere Generationen daran erinnern kann, dass sie weitaus mehr Großartiges geschaffen hat als "We are the champions" und "We will rock you".
Zum Schluss ein Wort zur DVD-Ausstattung: legt man die DVD ein, kommt ohne Werbung und Geschwafel sofort das 1. Hauptmenü. Ganz recht, es gibt zwei.
Das erste Menü bietet dem Zuschauer die Entscheidung, entweder gleich das Konzert zu starten (mit den jeweiligen Tonformaten zur Auswahl) oder lieber ins eigentlich Hauptmenü zu gehen. Ein wenig umständlich, denn dort befindet sich ebenfalls die Play-Option, warum also nicht gleich so?
Ansonsten befinden sich dort Tonauswahl und Kapitelauswahl ("Jukebox", leider nur mit Nummern). Extras wie ein Backstage-Filmchen sind nicht vorhanden. Untermalt wird das ganze mit einem animierten und tonunterstützten Menü.
Meine Meinung: ruhig zugreifen oder zumindest mal reinschauen, es lohnt sich sicherlich :)
Return of the (two) Champions
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Erst mal eine Nachricht die eigentlich mit Beigeisterung aufgenommen werden sollte: Auf seiner Website verkündet Brian May Queen würde im Oktober an einem neuen Studioalbum arbeiten. Eigentlich ja eine gute Nachricht, fragt sich nur wer den Gesang übernimmmt. Ich persöhnlich hoffe nicht dass Paul Rodgers den Leadsänger gibt, George Michael oder gar Robbie Williams wären dafür besser geeignet. Nun aber zu Return of the Champions: Einige Sachen sind gut andere wiederrum grauenhaft. Natürlich sind alle Lieder die von Brian May oder Roger Taylor vorgetragen werden absolute Spitzenklasse, besonders 'These are the days of our lives' sollte in diesem Zusammmenhang genannt werden. Klar, die meisten Lieder trägt auch Paul Rodgers einigermaßen gut vor (natürlich kein Vergleich mit Freddie), besonders 'I want it all' oder 'Tie your mother down' gefallen mir gut aber einige Lieder sind dann eben wieder nicht so gut, bei einigen kommen sogar Textfehler vor ( The show must go on:'lonely live...'). Alles in allem sollte man damit Leben können, auch Lieder wie 'Allright Now' haben ihren Reiz.

Fazit: Kann man kaufen, muss man aber nicht.
Es fehlt jegliche "Queen-Magie"
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Man kann diejenigen Fans verstehen, die sich über die neue Formation "Queen+P.R." freuen, weil es eben besser ist als gar nichts. Damit hört es aber auch schon auf. Sound und Bild der DVD sind spitze, da gibt es nichts zu bemängeln. Nur leider steht "Queen" drauf, es ist aber nicht "Queen" drin. Paul Rodgers müht sich leidlich, die Songs halbwegs herüberzubringen, die Freddie Mercury mit seiner unglaublichen Bühnenpräsenz und glasklarer Stimme präsentiert hat. Vergleiche mit ihm sollen ja zwar nicht sein - schließlich wird immer wieder betont, dass Herr Rodgers Freddie nicht ersetzen will - aber wenn man jetzt der Frontmann von Queen ist, dann muß man sich das schon gefallen lassen. Bei eigenen Songs wie "Allright Now" kommt die Formation gut herüber. Mit den Queen-Songs ist man aber eindeutig überfordert, da hilft den Herren May und Taylor auch der berühmte Name nicht weiter. Beide sind sehr gute Musiker, aber "Queen" sind sie nicht. Die Wahl des Begriffes "Champions" im Titel ist etwas dreist in Anbetracht der Tatsache, dass der "Oberchampion" nicht dabei ist. Es wird von Queen-Fans immer wieder darauf hingewiesen, dass jeder der vier Herren genau ein Viertel von Queen ausgemacht hat und dass es sich um keine Freddie-Mercury-Band gehandelt hat. Diese Meinung kann man teilen oder auch nicht. Diese DVD macht aber deutlich sichtbar, dass im Vergleich zu Ursprungs-Queen eben doch ein immenser Qualitätseinbruch stattgefunden hat. Es wird immer wieder bemängelt, dass Queen (was immer man heute darunter versteht) viel zu lange im Schatten von Freddie Mercury gestanden hat. Ein Glück, kann ich da nur sagen. Man hätte es dabei belassen sollen.
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Produkt-Bild: Return of the Champions-Live

Return of the Champions-Live von Queen, Paul Rodgers

Audio CD von Parlophone (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,99

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Return of the Champions-Live

Tracks:

Disk 1
  • Reaching Out
  • Tie Your Mother Down
  • I Want To Break Free
  • Fat Bottomed Girls
  • Wishing Well
  • Another One Bites The Dust
  • Crazy Little Thing Called Love
  • Say It?s Not True
  • ?39
  • Love Of My Life
  • Hammer To Fall
  • Feel Like Making Love
  •  Let There Be Gene
  • I?m In Love With My Car
  • Guitar Solo
  • Last Horizon
Disk 2
  • These Are The Days Of Our Lives
  • Radio Ga Ga
  • Can?t Get Enough
  • A Kind Of Magic
  • I Want It All
  • Bohemian Rhapsody
  • The Show Must Go On
  • All Right Now
  • We Will Rock You
  • We Are The Champions
  • God Save The Queen

Produktbeschreibung


RETURN OF THE CHAMPIONS
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5 Kundenrezensionen:

Sie können es noch immer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Doppel-CD ist für mich ein weiterer Meilenstein im Schaffen von Queen. Ich habe Queen auf dieser Tour live erlebt und fand es einfach genial. Obwohl die CD nur annähernd die Atmosphäre des Konzertes wiedergeben kann hat sie fünf Sterne verdient. Das Konzert verdient nämlich sechs :-). Alle Musiker wirken frisch, unverbraucht und strahlen eine unglaubliche Spielfreude aus. Wer mit Paul Rodgers keine Freddie-Kopie sucht sondern einen vollwertigen, wenn auch komplett anderen Nachfolger, der ist mit dieser CD sehr gut bedient. Paul Rodgers harmoniert sehr gut mit "Rest-Queen" und auch mit den Gastmusikern und überzeugt sowohl in der rockigen als auch in der Balladenfraktion.
ENDLICH !!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann diese CD uneingschränkt empfehlen. Endlich hat sich Queen von dem
unsäglichem Syntesizer plus Drumbeats Gedudel der 80ziger befreit. Die Songs erstrahlen in einem völlig neuen Sound der an die ersten Queen Alben bis 1980 erinnert. Jeder Song von the Works bis Innuendo klingt hier definitiv rockiger und handmade als auf den Originalaufnahmen.
Paul Rodgers macht seine Sache gut insbesondere auch bei den alten Free und Bad Company Stücken.

Wer sich mit den angesprochen Queen Songs bisher nicht anfreunden konnte, sollte es mal mit dieser CD versuchen. Es lohnt sich.
Tolle Live CD
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
1. Die Aufnahmen der CD stammen nicht aus dem Konzert in Basel.
2. Wenn Sie diese CD nicht haben, woher wollen Sie wissen ob es sich um gute oder schlechte live acts handelt?
3. Sie schreiben eine Rezension für etwas das nicht kennen/besitzen? Hm...

Ich selber bin Queen Fan seit "Killer Queen" (1974) und hatte das Glück Konzerte mit Freddie zu erleben. Er ist stimmlich nicht zu ersetzen. Auch seine Bühnen Show war einmalig. Er war "ein" Mitglied von Queen. Freddie hatte zu Lebzeiten seinen Bandkollegen gegenüber nie die Allüren "der Star" von Queen zu sein. Gerade die restlichen drei Bandmitglieder haben mehrere der Hits geschrieben und gesungen. Ohne Sie hätte es Queen in dieser Form nicht gegeben. Queen ist und war nie ein Solo act.

Ferner haben Brian May und Roger Meddows Taylor von Anfang an betont, dass sie keinen Ersatz suchen.

Paul Rogers hat auch nie versucht Freddie Mercury zu imitieren, sondern seine eigene Interpretation geliefert und das hat er gut gemacht.

Ich denke Sie sind leider mit der Erwartung in das Konzert gegangen eine Kopie von Freddie Mercury vorzufinden, das wird es jedoch nie geben.
Queen oder doch nicht ganz?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Als langjähriger Queen Fan der ersten Stunde habe ich mit grossem Interesse dieses Album angehört. Fazit: Unverkennbar ist es Queen! Queen war nie nur allein Freddie, Queen war auch immer Brian, Roger und John. Und von den beiden ersteren ist noch alles da. Auch waren nie alle Queen Songs von Freddie gesungen und auch andere Bands wie Pink Floyd, die Beatles etc. haben verschiedene Sänger gehabt und dennoch blieb die grundsätzliche Handschrift unverkennbar. Um es kurz zu machen: Der typische Queen Sound blieb. Brians Virtuosität und Rogers Drums sowie die Stimmen der beiden sind nach wie vor Extraklasse. Auch die Arrangements sind toll. Die Version von Hammer to Fall zu Beginn als Ballade fand ich super. Und Paul Rodgers? Er versucht glücklicherweise gar nie Freddie zu kopieren. Bei den rockigen Stücken ist er sehr gut und bringt echtes Queen Feeling hervor. Bei den Balladen und da besonders in den Höhen hat er seine Limiten; hier tönt es ab und zu doch sehr ungewohnt wenn nicht sogar schmerzvoll. Aber alles in allem eine gelungene Geschichte und man merkt den Akteuren ihre Freude an. 4 Sterne für ein gelungenes Werk mit einem Abzug für die bereits erwähnten Lücken.
Hervorragendes Live-Doppelalbum
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe das Album mehrfach gehört und bin begeistert.
Die Tonqualität ist überragend und die DVD steht auf gleich
hohem Niveau. Die Songs sind ohnehin über jeden Zweifel erhaben und die Konzertatmosphäre kommt sehr gut rüber. Die Rezensionen zu "Return of the champions" finde ich allesamt interessant und berechtigt, auch die Negativen. Vergangenes Jahr konnte ich die Band in Hamburg live sehen und sollte die Tour fortgesetzt werden bin ich wieder dabei.
Das es zu so einer Tournee kommt hätte ich vor Jahren nicht für möglich gehalten und was Brian May/Roger Taylor/Paul Rodgers live zu bieten haben ist eine echte Alternative zum "Musical" bzw. zu den vielen Cover-Bands. Für mich als "alter" Queen-Fan ist dies eine
willkommene Zugabe zu den erlebten Konzerten mit Freddie und die Erinnerung an diese
Zeit wurde während des Hamburger Konzertes wieder lebendig. Trotz der traurigen Begebenheiten um Freddie Mercury sollte man nicht vergessen, dass die Musik von Queen
Spaß machen sollte und das tut sie zweifelsfrei auch heute noch. Ich finde, jeder hat das Recht auf seine Meinung und die Skeptiker unter den Fans können doch für sich entscheiden, ob sie Paul Rodgers als Sänger akzeptieren können oder nicht. Musikalisch bewegen sich alle Beteiligten dieser Tournee auf hohem Niveau und das verdient Respekt.
Freddie Mercury selbst sah Queen durchaus als kommerziell ausgerichtete Rockband und deshalb ist es doch legitim, daß die verbliebenen Queen-Musiker ihr Lebenswerk weiterhin
vermarkten. Wenn dabei solche gelungenen Konzerte und Konzertmitschnitte dabei herauskommen, wird doch das Andenken an Freddie Mercury ebenfalls auf gebührende Weise geehrt und lebendig gehalten. Mir hat es gefallen.
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Produkt-Bild: Queen & Paul Rogders - Roots of Rock (2 DVDs, NTSC, Buch)

Queen & Paul Rogders - Roots of Rock (2 DVDs, NTSC, Buch)
mit Queen, Paul Rodgers

DVD von SPV
Preis bei Amazon: EUR 31,95, Angebote ab EUR 24,49

Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Queen & Paul Rogders - Roots of Rock (2 DVDs, NTSC, Buch)
Produkt-Bild: René Kollo - Ein Porträt - 4CD-Set in Buchformat

René Kollo - Ein Porträt - 4CD-Set in Buchformat von Rene Kollo

Audio CD von Artone (SPV)
Preis bei Amazon: EUR 21,99, Angebote ab EUR 11,33

Erscheinungsdatum: April 2005
Zoom ± Produkt-Bild: René Kollo - Ein Porträt - 4CD-Set in Buchformat

Tracks:

Disk 1
  • Immer nur lächeln
  • Immerzu singt dein Herz meinem Herzen zu
  • Komm in die Gondel
  • Ich lade gern mir Gäste ein
  • Ich bin nur ein armer Wandergesell'
  • Still wie die Nacht
  • Edelweiß
  • Serenata
  • Küssen ist keine Sünd'
  • Niemand liebt Dich so wie ich
  • Leise, ganz leise
  • Heut' ist der schönste Tag in meinem Leben
  • Rosemarie
  • In mir klingt ein Lied
  • Ob Sturm, ob Graus
Disk 2
  • Freunde, das Leben ist lebenswert
  • Wer hat die Liebe uns in Herz gesenkt?
  • Liebste, glaub' an mich
  • Wenn zwei sich lieben
  • O Mädchen, mein Mädchen
  • Du bist meine Sonne
  • Hab' ein blaues Himmelbett
  • Dein ist mein ganzes Herz
  • Gern hab' ich die Frau'n geküsst
  • Da geh' ich ins Maxim
  • Wieder hinaus ins strahlende Licht
  • Ich hab' kein Geld, bin vogelfrei
  • Bruder Leichtsinn, so werd' ich genannt
  • Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände
  • Treu sein, das liegt mir nicht
Disk 3
  • Land so wunderbar
  • Selig sind, die Verfolgung leiden
  • In fernem Land, unnahbar Euren Schritten
  • Wenn Deine Liebe mir gehört
  • Keiner schlafe
  • Leb' wohl, mein Blütenreich
  • Vicino a te
  • Nein, länger trag ich nicht die Qualen
  • Ach, so fromm
  • Gott, welch Dunkel hier
  • In's Tiefland gehst Du?
  • Schau her, das ist ein Taler
  • Vater, Mutter, Schwestern, Brüder
  • Ach, ich hab' in meinem Herzen da innen
  • Lass Dich erweichen
Disk 4
  • Geh'n wir in's chambre separée
  • Wer uns getraut
  • Ja, das alles auf Ehr
  • Soll ich reden, darf ich schweigen
  • Es war einmal
  • Dunkelrote Rosen
  • Ach, wie so herrlich zu schau'n
  • Komm Zigan
  • Drei kleine Worte von Dir
  • So ängstlich sind wir nicht
  • Ich sing' mein schönstes Lied
  • Alle maskiert
  • Stillgestanden! Kerzengrade!
  • Weißt du noch?

Produkt-Bild: Capella/Intl.Version

Capella/Intl.Version von King'S Singers

Audio CD von Catalyst (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 13,98

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Capella/Intl.Version

Tracks:

Disk 1
  • Fifty Ways to Leave your Lover - Remix A Capella
  • Kokomo
  • The Boxer
  • Some Folks' Lives Roll Easy
  • Seaside rendez-vous
  • And So It Goes
  • La valse à mille temps
  • All I Ask of You
  • Chitarra d'amor (Gitaren spielt auf)
  • Plaisir d'amour
  • Now Those Days Are Gone
  • Good Vibrations
  • Father To Son
  • My Romance
  • Chanson d'Amour
  • The Lord's Prayer
  • The Rose
  • Quand tu dors près de moi
  • Freddie Feel-Good
  • M. L. K.
  • Fifty Ways To Leave Your Lover
Disk 2
  • Totus tuus
  • O Lord, Make Thy Servant Elizabeth, Our Queen
  • Vigilate
  • Incipit lamentatio
  • Aleph
  • Beth
  • Ierusalem
  • Haec dies
  • Beata viscera Mariae Virginis
  • Funeral Ikos
  • Allegez Moi
  • Petite Camusette
  • Ave Maria
  • Epilogue: Blessed Jesu
  • Con amores, la mia madre
  • Who Is Sylvia?
  • Le papillon et la fleur
  • Lydia
  • The Seasons Of His Mercies
  • Abendlied, Op. 69, No. 3
  • Abendständchen, Op. 42, No. 1
  • Nachtlied, Op. 138
  • Die Nacht, D 983c

Aus der Amazon.de-Redaktion


Zum Jahr 2000 veröffentlicht BMG eine Doppel-CD mit Auskoppelungen aus einer Reihe anderer Alben des traditionsreichen englischen Ensembles. Die erste der beiden CDs ist den zahlreichen Pop- und Chanson-Arrangements gewidmet, die die Sänger im Lauf der Jahre eingespielt haben und auf der zweiten findet sich Klassisches aus sechs Jahrhunderten. Die Arrangements der ersten CD aus unterschiedlichsten Bereichen der U-Musik zeichnen sich vor allem durch Abwechslungsreichtum und reizvolle Effekte aus. Sehr gelungen ist etwa Paul Simons "The Boxer" oder "Seaside Rendez-vous" von Freddie Mercury. Geschickt gemacht sind auch die Interpretationen zweier Songs der Beach Boys, "Kokomo" und "The Lord's Prayer". Allerdings bleiben bezüglich des "Tonfalls", den solche Stücke erfordern, einige Wünsche offen.
Um die Pop-Songs mit ihren vokalen Percussion-Effekten ungetrübt genießen zu können, darf man die CDs von Take Six eigentlich nicht kennen, denn der Grad der Perfektion, den die amerikanische Gruppierung (mit anderem Repertoire) in diesem Bereich erzielt, ist ungleich höher. Bei den Engländern rasten Intonation und rhythmische Patterns oft nicht wirklich ein, und die Stimmgebung der einzelnen bleibt fast immer klassisch und vornehm. Der E-Musik-Teil der Doppelbox durchstreift mit seinem vielseitigen Repertoire große Zeiträume. Am Anfang steht "Totul tuus" von Henryk Gorecki, und hier stimmt einfach alles: Ausgewogener Ensembleklang und perfekte Sauberkeit machen das meditative Stück mit seinen stringent fortschreitenden harmonischen Flächen zu einem erstklassigen Hörerlebnis. Ähnlich beglückend auch "Lord, make thy servant Elizabeth, our Queen" von William Byrd. Scharfe Dissonanzen demonstrieren in diesem interessanten Stück eindrucksvoll den Konflikt zwischen vertikaler und horizontaler Satzstruktur.
Sehr gelungen sind die A-cappella-Bearbeitungen zweier "Mélodies" von Gabriel Fauré, ursprünglich für Gesang und Klavier komponiert. Während bei diesen Stücken die originale Klavierbegleitung mühelos in einem eleganten, mit der ursprünglichen Gesangsstimme verschmelzenden Vokalsatz aufgeht, muss selbiges Verfahren bei Franz Schuberts "An Silvia" mit seinen repetierenden Achteln in der ehemaligen rechten Klavierhand eher zu einem kuriosen Ergebnis führen.
Dichtes Legato und gerade Stimmführung machen die hohe Qualität der Interpretationen von Joseph Rheinbergers bekanntem "Abendlied" und dem "Nachtlied" von Max Reger aus. Den Sängern gelingt es, die für großen gemischten Chor komponierten Stücke auch in einfacher Besetzung zum Erblühen zu bringen. Solche auf Ensemble-Disziplin und langer Erfahrung beruhenden Leistungen zeigen die King's Singers von ihrer besten Seite. --Michael Wersin

Produktbeschreibung


CAPELLA/INTL.VERSION
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3 Kundenrezensionen:

Die Kings Singers - Scheibe für alle Fälle...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich sag es gleich vorweg: Ich mag diese Platte! Auch wenn die Kings Singers keine Pop-Sänger sind, geben sie diesen Titeln doch unheimlich viel Charme und Swing mit (Anspiel-Tipp: "Seaside Rendezvous" von F. Mercury). Das klassische Repertoire auf der zweiten Platte ergibt dann eine schöne Abrundung. Die Botschaft, die diese Zusammenstellung für mich transportiert, heißt einfach "Freude an guter Musik" - ohne Grenzen.
Breites musikalisches Spektrum - gekonnt präsentiert!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer Vokalkunst in Perfektion sucht, liegt bei den King's Singers eigentlich stets richtig - seien es nun mittelalterliche Madrigale oder zeitgenössische Popmusik. Auf der vorliegenden Doppel-CD ist dieses breite Repertoire gelungen dokumentiert. CD 1 enthält Hits von den Beach Boys, Simon & Garfunkel, Billy Joel und vielen anderen. Die zweite CD ist der "ernsten Musik" gewidmet und spannt den Bogen von mittelalterlichen Komponisten wie Desprez und Byrd über Schubert, Rheinberger und Brahms bis hin zum Zeitgenossen Gorecki. Beide CD's bewegen sich auf sehr hohem musikalischen Niveau. Die Interpretationen im Pop-Bereich sind sehr gelungen und teilweise überraschend angelegt. Ein kleiner Wermutstropfen verbleibt auf der zweiten CD - Stücke wie Rheinbergers Abendlied oder das Abendständchen von Brahms kommen zwar perfekt, aber sehr britisch unterkühlt daher, was ihnen nicht unbedingt gut tut. Das mag jedoch jeder nach seinem Geschmack entscheiden - diese CD ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert (außer, man mag den britischen Countertenor-Klang absolut nicht) und gehört in den Plattenschrank jedes a-capella-Fans.
Etwas hüftsteif, aber beeindruckend dichter Gesang
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Die King's Singers sind nicht so schnell wie "The Nylons". Sie sind nicht rhythmisch perfekt wie "Take 6". Sie sind nicht kumpelhaft, anrührend wie die Persuasions. Und auch nicht kraftvolle fanatische Pop-Singer wie "The Flying Pickets".

Aber sie singen (eine CD mit Pop, eine CD mit Klassik) so harmonisch perfekt ("in tune") wie keine andere Acappella-Formation. Das ist ein richtiger Klangrausch, besonders auch bei den klassischen Stücken. Und manchmal klingen Sie sogar richtig sexy ("Kokomo" der zauberhafte Song von Brian Wilson). Leider sind manche Interpretationen auch völlig beliebig und letztlich überflüssig, was zum Teil am geringen Repertoirewert ("The Boxer") zum Teil aber auch daran liegt, dass die klassisch geschulten Herren eben aus dem Konzertsaal kommen und nicht aus der Gospelkirche.
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Produkt-Bild: The Cosmos Rocks [Vinyl LP]

The Cosmos Rocks [Vinyl LP] von Queen & Paul Rodgers

Schallplatte von Parlophone (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 26,95, Angebote ab EUR 25,85

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: The Cosmos Rocks [Vinyl LP]

Tracks:

  • Time To Shine
  • Still Burnin’
  • Surf's Up... School's Out!
  • We Believe
  • C-lebrity
  • Say It’s Not True
  • Call Me
  • Cosmos Rockin' //
  • Small
  • Warboys
  • Some Things That Glitter
  • Voodoo
  • Through The Night
  • Small Reprise

Aus der Amazon.de-Redaktion


Rums! Mit einem gewaltigen Rockgewitter melden sich Queen und ihr neuer Sänger Paul Rodgers auf The Cosmos Rocks zurück, dem ersten neuen Studioalbum nach 13 Jahren. Damit ist das Kapitel Queen und ihrem verstorbenen Sänger Freddie Mercury endgültig abgeschlossen, auch wenn es ihm gewidmet ist. Nach dem Live-Experiment 2005 mit dem Ex-Free/Bad Company-Sänger beschlossen Gitarrist Brian May und Schlagzeuger Roger Taylor eine weitere Tournee nur dann zu machen, wenn es ein brandneues Album dazu gäbe. Bereits der Auftakt mit dem höllischen Hardrocker „Cosmos Rocking“ weist in Richtung energiegeladener 70-er-Jahre Rock, der nochmals auf den Songs „We Believe“ und dem opulenten „C-lebrity“ besonders klar zur Sprache kommt. Diese erste Single aus dem Album besitzt alle Zutaten einer weiteren Queen-Rockhymne mit vertrackten Rhythmen. Die teils sehr schlicht gehaltenen Balladen wie „Call Me“ oder „Some Things That Glitter“ leben vom grandiosen Gesang des eher bluesorientierten Rodgers, der sich auf „Voodoo“ als echter Blueser outet. Mit dieser gelungenen Mischung aus bombastischen Queen-Arrangements, Mays einzigartigen Gitarrensoli, zum Beispiel bei der Ballade „Small“, kraftstrotzendem Hardrock und jeder Menge melodischer Balladen dürften sowohl Queen-Fans, als auch ehemalige Free/Bad-Company-Fans zufrieden sein. Der Brückenschlag ist geglückt. -- Ingeborg Schober
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5 Kundenrezensionen:

Matte Sache...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Eine matte Sache, das ist klar (um nicht zu sagen: ein Ettikettenschwindel!):
Keinesfalls ein Queen-Fan alter Schule, konnte der Rezensent durchaus unbeeinflusst - das im Vergleich zu zahllosen Kolleginnen und Kollegen, die mit "Vor-Fan-Prägung" zu kämpfen hatten - an die Aufnahme herangehen.

Impetus war die Auskopplung "C-lebrity", die ich in Italien zu hören die Ehre hatte. Nun, diese Scheibe rockt. Untypisch für Queen, die ich ja, wie vielerorts ebenso erlebt, als doch eher bombastisch in Erinnerung hatte.
Also: Natürlich hatte ich mir von der CD Ähnliches in vergleichbar solider Machart erwartet. Allerdings: Denkste...

Die anderen Werke sind durchwegs medioker, wenn nicht als einschläfernd zu qualifizieren:
Hört man "Cosmos Rocking" (derartiges können aber die alten Herren von Status Quo besser), "Warboys" (Rock à la Deep Purple, Paul Rodgers klingt wie der alte Bon Scott! ) und vor allem "Voodoo" (alter Blues) noch eher gerne und beginnt etwa "Surf's Up... School's Out!" noch durchaus vielversprechend (wird jedoch nach wenigen Takten in einer bombastischen Orgie von Arrangements versenkt), kann man vielleicht allenfalls noch von "Still Burnin'" behaupten, erträglich zu sein; über den Rest wäre am Besten der Mantel des Schweigens zu betten: "We Believe" ist nervtötender Popanz pur, "Say Its Not True" schmerzt ob seiner Schmalztriefenheit, und, als Kulmination songwriterischer Fehlgriffe, thront über allem "Time to Shine", ein Schmachtfetzen, der so gar nicht ins Ohr gehen will, ja vielmehr geradezu körperliche Schmerzen verursacht.

Dazu kommen noch die Texte, als wärs nicht schon genug:
Diese sind durch die Bank von einer geradezu als Dümmlichkeit zu benennenden Einfalt. Vor allem "We Believe" tritt hier paradigmatisch vor: Wir alle glauben doch an etwas, wer glaubt besteht (und derartige Platitüden).

Insgesamt: Die Platte funktioniert nicht. Weniger nach Meinung des Rezensenten aufgrund der Koppelung Paul Rodgers (der Mann kann schon singen!) und Surviving Queen; vielmehr allerdings aufgrund Kompositionen, die - mit Ausnahme der Erstsingle "C-lebrity", die demnach leicht über Qualität und Ausrichtung der CD täuschen kann - einmal - bestenfalls - die Raffinesse Bon-Jovischer Schmalzhadern erreichen, schlimmstenfalls (und eher durchgängig) Altherren-Pop vom Schlage eines senilen Paul McCartney darstellen.

Wer sich also von "C-lebrity" angezogen fühlen sollte: Finger weg!
Ist das Queen?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Endlich, nach so vielen Jahren wieder was von Queen! Oder doch nicht? Wenn man die CD hört, wird man hin und her gewirbelt. Auf der einen Seite die rockige Gitarre von Brian May, auf der anderen Seite ein Sänger mit dem man sich nach Freddy schwer anfreundet, kein Charisma und eine Stimme wie tausend andere. Nach Bon Scott's Tod haben auch alle gejammert, aber mit Back in Black gab AC/DC ein furioses Comeback. Hier nicht, da sind Lieder, die man einfach nicht hören will und schnell wieder vergisst und die 2 Toplieder lassen höchstens auf weitere gute Alben hoffen.

Urteilen Sie selbst vor dem Kauf. Unbedingt reinhören.

1***. Cosmos Rocking - Dieses Lied fetzt. Rock'n'Roll der alten Schule. Man will gleich Get over it (Eagles) weitersingen und man glaubt es schon 1000-mal gehört zu haben. Queen scheint es Spaß zu machen als Schulband aufzutreten.

2*. Time to Shine - Dieser Song wurde vermutlich für Freddy geschrieben. Der hätte ihn noch gerettet. Paul Rodgers hingegen kämpft hier wie Kermit der Frosch mit den hohen Tönen.

3****. Still Burnin' - Der wohl beste Song der CD. Das klingt nicht nur nach Queen, das ist Queen pur. Roger Taylor hätte aber lieber selber singen sollen.

4**. Small - Nette Ballade für die nächste Benefizveranstaltung. Mehr nicht.

5**. Warboys - Der Titel soll einen gewissen Tiefgang vermitteln und Queen gibt sich Mühe dies in den Song zu übertragen.

6**. We Believe - Charity und Gospel für den Klingelbeutel zu Weihnachten. Man erwartet sekündlich, dass das Mikro an Michael Jackson oder Cindy Lauper weitergereicht wird. Schon gespendet?

7*. Call me - Mama's and The Papa's Fans werden beim nächsten Lagerfeuer diesen Song lieben.

8**. Voodoo - Schwere, heiße Luft in New Orleans. Der Refrain passt aber irgendwie nicht in den Song und Queen nicht in die Gegend.

9**. Some Things That Glitter - Kleines Liedchen für Elton John geschrieben? Wetten Sie haben es am Ende der CD wieder vergessen?

10****. C-lebrity - Brian May's Gitarre rockt wie eh und je. Selbst der Refrain erinnert an die gute alte Zeit. Warum nicht mehr davon?

11*. Through The Night - Fängt ganz gut an, aber spätestens beim Refrain will man den jaulenden Kater erschlagen.

12***. Say Its Not True - Melancholisches Lied, Roger Taylor hätte es aber bis zu Ende singen sollen.

13***. Surf's Up... School's Out! - Auch dieser Song klingt nach Queen und man hört ihn gerne. Er ist aber leider keiner, den man sich lange merkt.

14**. Small Reprise - Nochmals am Ende eine Erinnerung an die, die zu Weihnachten noch nicht gespendet haben.
Verstehe ich nicht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
....warum Queen nur Freddy ist. Ich mochte ihn als Sänger auch sehr gerne. Aber diese CD ist musikalisch supergut und Paul Rogers macht seine Sache richtig gut (wie schon bei FREE und BAD COMPANY) Also warum immer nur WE ARE THE CHAMPIONS? Nee Nee
Mit Tendenz zu fünf Sternen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich muss zu allererst sagen, dass es für Queen eher eine schwache CD ist, aber verglichen mit dem restlichen CD-Kosmos ist sie widerum sehr gut...es ist ja alles relativ! Freddie fehlt zwar, nicht nur als einer der Weltbesten Rock/Pop-Sänger aller Zeiten, sondern auch als sehr guter Songwriter. Das kann Paul leider in beiderlei Hinsicht nicht wettmachen. Trotzdem hat er eine gute Stimme, nur seinen Beitrag (allen Anscheins nach) zur Queen Musik (à la Titel wie "Voodoo": Das schlechteste Stück auf der CD!!) sollten Brian und Roger bitte nicht allzugroß ausfallen lassen, vor allem in Zukunft (auch wenn die beiden Songs "Bad Company" und "All right now" besonders live erstklassig waren!!). Trotzdem eine sehr, sehr gute CD, die vor allem bei dem vielen "Müll" der in den letzten Jahren heraus kam, mehr als positiv heraus fällt!!!

Kurze Stichworte zu den einzelnen Songs:
Cosmos Rockin: Klasse Uptemponummer und sehr guter Beginn der CD.

Time to shine: Anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, bohrt sich der Song in die Ohren und geht bald nicht mehr aus dem Kopf. Ein sehr origeneller Song, der in dieser Art zumeist nur auf Queen CD's zu finden ist: Hebt sich von der Masse ab! Falls Paul hier mitgewirkt hat Kompliment! (Ich weiß, Queen hat angeblich alle Songs zusammen geschrieben, aber man kann schon oft heraushören wer denn wohl der "Hauptsongwriter" des Titels war.)

Still Burnin': Nicht schlecht, aber irgendwie auch nichts besonderes. Ihm fehlt der besondere Queen-Pepp.

Small: Ein sehr, sehr schöner ruhiger "Akustikgitarre"-Song, der allerdings nicht der schönste auf der CD ist. Textlich nicht schlecht. Komischerweise wurde ich gerade beim ersten Hören dieses Titles traurig, weil ich feststellte, dass Freddie fehlt und auch nie mehr zurück kommen wird... (das gab sich aber schnell!)

Warboys: Meines Erachtens ein deutlicher "Roger-Song", der zwar voll und satt abrockt und auch nicht schlecht ist, aber trotzdem zu meiner Freude live in Mannheim durch den nächsten (siehe gleich) ausgetauscht wurde.

We Believe: Eine ganz, ganz tolle, wunderschöne Ballade mit sehr gutem Text (textlich der Beste). Für mich zumindest der schönste Song der CD und ich genieße jedesmal den besonderen Queentypischen "hymnenartigen Bombastchor", auch wenn er früher gegenüber schon etwas "abgespeckt" hat.

Call me: Ein lockerer sehr einfacher Song zum mitgrooven, nicht mehr und auch nicht weniger.

Voodoo: Wie oben schon erwähnt dekce ich lieber den Mantel des Schweigens über diesen Queenuntypischen Song, auch wenn Queen die mit Sicherheit vielseitigste Band im Rock/Pop-Business war und ist. Dann lieber "Good old fashioned Loverboy"!

Some things that Glitter: Gefählt mir sehr gut, weil er eine wunderschöne Melodie hat. Ist eine shr schöne Ballade mit tiefsinnigerem Text (den manche vielleicht für oberflächlich halten könnten).

C-lebrity: Hammer Nummer und mit Sicherheit die Queentypischste auf der CD, schon alleine wegen des tollen Chorgesanges. Sehr gute Single, sehr gute Livenummer und auch sehr guter, vor allem treffender Text (in dieser Zeit der beknackten Talkshows und "Untalentwettbewerbe").

Through the night: Gefällt meiner Frau am Besten, weil es ein sehr, sehr gefühlvoller, trauriger Text ist der super zur balladenhaften Melodie passt. Ich fand ihn anfangs nicht so toll, habe mich aber mit ihm "arrangiert" und finde ihn mittlerweile hörenswert, nur der Refrain ist mir zu "leierartig".

Say it's not true: Eine wunderschöne Nummer, eine super Single-Auskopplung und ein noch besseres Live-Stück, vor allem weil hier Roger und Brian singen: Also wie in alten Zeiten!!! Und hier gefällt mir der tolle bombastische Gesangseinsatz von "uns Paul" richtig Klasse...und erst die Gitarre von Brian...*schmacht, träum*! Eine richtig gute Melodie und ein Song der einen, auch wegen des Textes, einfach ergreift!

Surf's up...School's Out: Eine der besten Nummern auf dieser CD, ein Sahnehäubchen zum Schluss! Eine tolle, voll abgehende Rocknummer mit intelligentem, abwechslungsreichen, guten Songwriting. Dieser Song passte ideal am Anfang der Shows um "Fahrt aufzunehmen" bzw. die Leute in die richtige Stimmung zu bringen! Vor allem das "abröhrende (schreiende), hardrockmäßige Etwas" erinnert an härtere Rocknummern in bester Manier. Queen kann eigentlich fast alles!!!

Small Reprise: Ein "Aufguss" von Small, aber wirklich nur ein "Füllsel".

Fazit: Für Queen Fans (eigentlich) ein "Muss", aber manche Kritiker sehen das wohl anders...trotzdem hätten Euch glaube ich die Live-Gigs überzeugt, glaubt mir einfach!
Bestes Rock Album der letzten Jahre
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit 'the cosmos rocks' spielt gerade das beste klassische Rock-Album seit 1991 (Innuendo) in meinem CD-Player. Punkt. So einfach ist das. Darf diese Band so heißen? Muss man weiter dem besten Sänger und Frontman aller Zeiten hinterherweinen? Völlig unnötig Fragen und Diskussionen! Das haben genügend Rezensenten an dieser Stelle getan und dabei eines übersehen: Es handelt sich um das beste Rock-Album der letzten Jahre. Queen haben sämtliche Musterknaben des Genres von Aerosmith über Bon Jovi bis hin zum namentlich nicht genannten Nachwuchs mit einem Zug schachmatt gesetzt. Wiedermal.

Wenn man ehrlich ist gab es auf fast allen vielgerühmten Queen-Alben auch den einen oder anderen Ausfall. Das ist auf dem neuen Album nicht so, jeder Song hat seine Qualität. Alle werden, mit Ausnahme von Say it's not true, von Paul Rodgers gesungen.

Den in Kritiken geäußerte Vorwurf, manche Songs schrammten knapp am Kitsch vorbei kann ich nicht teilen. Mit der Reife und Erfahrung die die drei Herren haben, darf man sich in den Songs ruhig kritischen Themen widmen. Dass diese dann wie bei Say it's not true sehr emotional umgesetzt werden ist absolut aufrichtig und nicht kitschig, bedenkt man den Hintergrund aus dem Taylor den Song geschrieben hat. Den Vorwurf man habe 'tief in die Trick-Kiste gegriffen' teile ich ebenfalls nicht, da das Album wesentlich geradliniger und einfacher produziert ist als frühere. Zu den Songs im Einzelnen:

Cosmos Rockin`: Der Opener ist ein straighter Rock 'n' Roll-Song, klingt wie eine Hardrock-Evolution von Chuck Barry`s Johnny B. Goode . Die Grundidee zum Song stammt laut Interview von Roger Taylor. Merkliche Einflüsse von Brian May beim Intro (vgl. Intro zum Album Another World) und den Chorus-Harmonies.

Time to shine: Erinnert stilistisch etwas an Sting`s Desert Rose. Der Chorus klingt als stamme er aus dem mittleren Osten und geht sofort ins Ohr, man ist geneigt ihn den ganzen Tag vor sich hin zu summen.

Still Burnin': Bluesiger Rock-Song, brilliante Gitarrensounds, selbst-reflektierter Text.

Small: Ein Song in Liedermacher-Art, wunderbare einfache Melodie mit Ohrwurm-Qualität. Klingt als wäre der Autor an einem schönen Sommertag zufrieden im Liegestuhl im Garten gelegen und hätte den Song direkt auf der Akustik-Gitarre komponiert.

Warboys: Aus der Feder von Paul Rodgers. Hatte er im Vorfeld schon bei Solo-Shows als reinen Akustik-Song gespielt. Die weiterentwickelte Queen-Studio-Version ist nun plugged, Roger Taylor lässt die Warboys auf der Snare-Drum marschieren, Dr. May bringt passend zum Thema schluchzendes und schweres Gitarrengeschütz zum Einsatz.

We believe: Hat typische klassische Queen-Qualität, Text und Melodie durchaus hymnisch. Wenn man die Augen schließt, kann man den Song innerlich richtig gut von Freddie Mercury gesungen hören.

Call me: Einfacher Popsong aus der Feder von Paul Rodgers, könnte genauso gut aus der Anfangszeit der Beatles stammen. Warum auch nicht, die Drei sind nachhaltig von den FabFour beeinflusst und aus meiner Sicht besteht kein Anlass die Rock-Musik neu zu erfinden. Der Chorus hat wieder hartnäckige Ohrwurmqualität.

Voodoo: Ein richtiger Blues-Song, bei dem der Einfluss von Paul Rodgers am deutlichsten wird. Für Queen-Fans vermutlich der sperrigste Song des Albums, der sich aber beim dritten oder vierten Hören genauso erschließt.

Some things that glitter: Eine wunderschöne Ballade mit touching Piano-Intro, May-geprägter Background-Chorus. Bei der Textzeile 'My butterfly grew golden wings' lässt Dr. May diesen auf der Gitarre Gänsehaut-produzierend wegflattern.

C-lebrity: Die aktuelle Single ist der härteste Song des Albums, mit dem härtesten Gitarren-Riff der Queen-Geschichte. Dass der Song als Single gewählt wurde ist eine wenig kommerzielle Entscheidung, da er fast zu hart fürs Radio ist. Die unverhohlene Kritik an den Superstar-Shows (in Deutschland vertreten durch die Volksverdummung DSDS) ist mir ein innerer Vorbeimarsch und Taylor-typisch zynisch formuliert. Der Song beantwortet die Frage, ob dieses Album künftige Klassiker enthält: Ich bin mir sicher, dass er jedem Fan ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert, wenn Brian May künftig bei Live-Shows das Riff zum Intro spielt.

Through the night: Der eher softe Song unterstreicht in seiner unaufgeregten und melancholischen Art was Paul Rodgers vor Erscheinen des Albums angekündigt hat. Keiner der 14 Songs ist wie der andere.

Say it`s not true: Die Taylor-Ballade wurde schon bei der 2005er Tour unplugged gespielt und beschäftigt sich inhaltlich mit Aids. Entsprechend emotional-dramatisch klingt sie. Die Drei teilen sich die Vocals, auffällig wie gut Brian Mays Stimme geworden ist. Spätesten wenn Paul Rodgers bei diesem Song zur dritten Strophe einsetzt, weiß man dass man hier einen der besten Rocksänger dieser Tage hört.

Surf`s up...school`s out: Was passiert, wenn der VW-Bully der Beach Boys mit dem Rolls Royce ihrer königlichen (Rock-)Majestät kollidiert? Richtig, es entsteht ein Song wie dieser: Tolles atmosphärisches Intro, man kann den Zauber von Meer und Strand, die flirrende Hitze richtig vor sich sehen. Ein Gute-Laune-Rock-Song, stilistisch toll und für Queen-Verhältnisse ungewöhnlich umgesetzt. Hier können sogar die Unzufriedenen, die den Anspruch hatten Queen & Paul Rodgers müssten die Rock-Musik neu erfinden, ihre innovativen Sounds finden.

Small reprise: Der Schlusspunkt des Albums greift nochmals instrumental das Thema von Small auf und bildet einen gelungenen, melodiösen Abschluss. Die Gitarrensounds erinnern in ihrer leicht melancholischen Art an den Song Bijou.

Fazit: Wer gute, klassische Rock-Musik mag, dem sei the cosmos rocks nachdrücklich empfohlen. Es ist kein geklontes Queen-Revival-Album, sondern eine klare Weiterentwicklung der Band und ihrer Geschichte. Ob das Ergebnis ein Gutes ist bleibt natürlich Geschmackssache. Die Version mit der DVD ist durchaus lohnenswert, da Sie die bei der Europa-Tour nicht gespielten Titel Teo Torriatte und I was born to love you (Nur Taylor & May, unplugged, aber absolut sehens- und hörenswert!) enthält.
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Produkt-Bild: Live in Glasgow

Live in Glasgow von Paul Rodgers

Audio CD von Eagle Rock (edel)
Preis bei Amazon: EUR 11,95, Angebote ab EUR 8,44

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Live in Glasgow

Tracks:

  • I'll Be Creepin'
  • Stealer
  • Ride on a Pony
  • Radioactive
  • Be My Fried
  • Warboys (A Prayer for Peace)
  • Feel Like Makin' Love
  • Bad Company
  • I Just Want to See You Smile
  • Louisiana Blues
  • Fire and Water
  • Wishing Well
  • All Right Now
  • I'm a Mover
  • Hunter
  • Can't Get Enough
  • Seagull

3 Kundenrezensionen:

Live, liver, am livesten?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Paul Rodgers ist einer der besten Rocksänger aller Zeiten, steht aber verglichen mit seinen Sangeskollegen von damals (Ende 60er, Anfang 70er), als da wären Robert Plant, Ozzy Osbourne, Ian Gillan etc. seit jeher eher im Schatten und weniger in den Schlagzeilen.

Was daran liegen mag, dass er sowohl mit Free, später Bad Company und danach zumeist im Alleingang zwar äußerst solide Kost abgeliefert hat, sich aber in den Köpfen der breiten Masse alles irgendwie auf All Right Now" reduziert...

Klar, dass Paul Rodgers live um diese Nummer genauso wenig herumkommt wie die Stones seit über 40 Jahren um Satisfaction. Genau da liegt aber der Hase im Pfeffer: Live in Glasgow" ist nämlich der vierte Live-Output, der uns in den zurückliegenden 10 Jahren präsentiert wird:

* 1997 erscheint der Mitschnitt des Rockpalast-Konzertes von 1996 auf der Loreley,
* 2002 das Live-Comeback von Bad Company "Merchants Of Cool"
* 2005 das Live-Comeback von Queen "Return Of The Champions"
* 2007 "Live in Glasgow"

Und immer und immer wieder treffen wir auf die üblichen Verdächtigen: "All Right Now", "Feel Like Makin' Love", "Can't Get Enough Of Your Love" und wahlweise Wishing Well" oder Bad Company". Das ist auf Dauer zu viel des Guten und macht den vorliegenden Mitschnitt aus Glasgow letztlich verzichtbar.

Ein neues Studioalbum wäre die deutlich bessere Alternative gewesen - aber das scheint ja demnächst Realität zu werden: Wenn die Gerüchte zutreffen, ist Paul zusammen mit Queen bereits sehr fleißig im Studio am Werkeln.
Paul Rodgers: Live in Glasgow 2006
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es ist ja unter Freunden der klassischen Rock und Blues-Rock Musik bekannt, dass Paul Rodgers eine der großartigsten Stimmen besitzt. Als Frontmann zunächst von Free und dann von Bad Company hat er sich als einer der wichtigsten Rockmusiker und Songschreiber der Rock Szene etabliert. Auch solo hat er einige Alben veröffentlicht. Im Jahr 2005 schloss er sich mit Queen (das heisst den beiden verbliebenen Queens Brian May und Roger Taylor) nach ein paar Testkonzerten dauerhaft zusammen. Zunächst eine komplette Tournee, dann waren sie auch gemeinsam im Studio um neues Material zu schreiben und aufzunehmen. Das Album soll Ende 2007 erscheinen.

Hier ein aktuelles Zitat von Paul Rodgers auf die Frage "So how's the Queen album going ?" -
"It remains to be seen whether we can come up with wild and wonderful stuff in the studio. We're trying to achieve something that shows who we are now. And it's going very well..."

Im Herbst 2006 war PR in GB auf Tour, beim Konzert in Glasgow wurde die vorliegende CD aufgenommen. Im Frühjahr 2007 ist er in den USA auf Tour.

Die Setlist deckt for allem seine Zeit mit FREE ab (9 Songs - "I'll be Creepin', "The Stealer," "Ride On a Pony," "Be My Friend," "Fire and Water," "Wishing Well," "All Right Now," "I'm A Mover," "The Hunter"). Dazu kommen 4 Bad Company tracks ("Bad Company," "Feel Like Makin' Love," "Can't Get Enough," "Seagull") und einer von der kurzlebigen Paul Rodgers & Jimmy Page Band The Firm ("Radioactive"). Auch einer von seinem Muddy Water Blues Album ("Lousiana Blues") und sogar ein neuer Song ("Warboys [A Prayer For Peace]").

In der Band ist unter anderen der ehemalige Heart Gitarist Howard Leese dabei.

Das Booklet ist zwar eigentlich ganz nett gestaltet, optisch gelungen, ordentliche Fotos, aber die Tour-Notizen von PR und Band klingen dann doch reichlich nach Eigenlob (wenn man die Handschriften denn überhaupt entziffern kann).
Gut wie seit Jahrzehnten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese CD dokumentiert Paul Rodgers' Konzert im Clyde Auditorium Glasgow am 13. Oktober 2006, das letzte Konzert einer ausverkauften England-Tour. Die Setlist bzw. Tracklist dokumentiert eine Karriere von nun fast 40 Jahren.

Es finden sich auf der CD viele Free-Songs, darunter mit I'll be creepin' und I'm a mover songs, die Paul Rodgers seit den Anfangsjahren mit Free nicht wieder live gespielt hat, aber auch die Titel, ohne die zu spielen er keine Bühne verlassen kann: Wishing well und All right now. Seine nächste Band Bad Company ist nicht ganz so zahlreich, dafür aber mit starken Interpretationen (Bad Company, Feel like makin' love, Seagull...) vertreten. Auch seiner Zeit mit The Firm erinnert er sich mittels Radioactive. Genial repräsentiert die Version von Muddy Waters' Louisiana Blues Pauls Zeit als Solo-Künstler. Außerdem gibt es eine neue Bearbeitung von I just want to see you smile, einem Solo-Song aus den frühen 70er Jahren, der bisher nur schwer auf CD zu finden war und den neuen Song Warboys (A prayer for peace), entstanden vor dem Hintergrund des Irak-Krieges. Einzig seine derzeitige Zusammenarbeit mit Queen ist musikalisch nicht präsent, vermutlich aus Mangel an veröffentlichtem gemeinsamem Material.

Die Band bietet eine perfekte Vorstellung. Schon allein das gemeinsame Gitarrensolo in Be my friend von Howard Leese (lange Zeit bei Heart) und Kurtis Dengler ist hörenswert. Bassis Lynn Sorensen und Drummer Ryan Hoyle (Collective Soul) geben eine ebenso beeindruckende Vorstellung.

Paul Rodger's Vortrag ist wie seit Jahrzehnten über jeden Zweifel erhaben. Er singt mit Power und Leidenschaft, er gibt alles und er ist noch immer The voice".

Das CD-Booklet ist aufwändig mit Tourfotos und handschriftlichen Notizen gestaltet. Die mögen zwar teilweise etwas enthusiastisch klingen, aber wer wie ich die gesamte Londoner Royal Albert Hall All right now singen gehört hat, wird sie verstehen. Allen anderen kann ich nur empfehlen, sollte sich die Chance bieten, Paul Rodgers solo live zu sehen, unbedingt hinzugehen.
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Produkt-Bild: C-lebrity

C-lebrity von Queen + Paul Rodgers

Audio CD von Parlophone (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 1,65

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: C-lebrity

Tracks:

  • C-lebrety
  • Say it's not true
  • Tie your mother down (Live in Sheffield)
  • Keine Titelinformation (Data Track)

2 Kundenrezensionen:

Solide Rock Single...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit einem Rock-Feuerwerk melden sich die Jungs zurück.
Der Song ist recht hart aber trotzdem sehr melodiös.
Ein Lied das einfach hängen bleibt.Ein Song der beweisst
das die Jungs immer noch Top drauf sind und noch lang nicht
zum alten Eisen gehören.Der Song erinnert doch irgendwie an
die ersten Alben von Queen als es noch oft ziemlich hart zur
Sache ging,natürlich ist das ganze auf die heutige Zeit abgestimmt
klingt frisch und Einfach nur gut.Da kann man nur noch sagen...
Bitte mehr davon,hierfür ganz fette 5 Sterne.
They will rock US
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
..mal fast ganz neue Töne von QUEEN. Natürlich auch oder besonders wegen Paul. Natürlich ist es etwas ungewöhnlich, nicht Freddie und die Gesangsharmonien anders als bekannt und erwartet zu hören. Denn irgendwie fehlt da Freddies Stimme. Man muss aber fairerweise sagen, das es dennoch gut klingt. Paul singt bluesiger, erdiger. Freddie hatte die grössere Stimme, mehr Reichweite. Aber er war ja auch eine Ausnahme. Genug gejammert.
Das Lied rockt, hat eine rauhe Härte. Die Harmonien klingen anders, aber gut. Mittlerweile hat sich auch ein Ohrwurm eingenistet bei mir. Ich musste mich allerdings auch reinhören und beinahe dran gewöhnen, weil auch ich, wie viele andere Queen-Fans, das alte Erbe mit sich tragen und lieben. ABER... ich bin heilfroh, auf diesem Wege wenigstens etwas von Queen zu hören und das klingt verdammt gut mittlerweile. Einfach mal das Alte lassen und dem Neuen eine Chance geben.
Kauft euch die Single, geniesst Brian Mays Gitarrensound und das Drumming von Roger Taylor, ihr werdet sehen, auch Paul paßt da rein!
Viel Spaß!

PS: Hatte schon Gelegenheit, einige andere Songs zu hören, bzw reinzuschnuppern. Alles neu macht der Mai, altbekannter Sound mit neuen Elementen. Schöne Melodien, klasse instrumentalisiert, wie erwartet und man merkt, das Roger und Brian stimmlich noch weiter gekommen sind. Viele Bands wären froh, solche Sänger haben zu dürfen. Queen hat gleich 2, die eigentlich keine sind ;)
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