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Eye of the Hunter von Brendan PerryAudio CD von 4ad/Beggars Group (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 6,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2002 |
Tracks:
ProduktbeschreibungEYE OF THE HUNTER 5 Kundenrezensionen:Inseltonträger 5 von 5 PunktenWenn ich nur einen Tonträger auf einer Insel mitnehmen dürfte, so wäre es diese!! Und keine Andere! Ganz ehrlich, es war keine Liebe auf den ersten Ton(Blick), aber sie ist gereift wie ein guter Wein. Als langjähriger DCD-Fan mußte ich mich erstmal an den neuen Klang gewöhnen. An dieses etwas Andere. Die mystisch tiefe Stimme von Brendan Perry hatte mich zwar schon immer mehr fasziniert als der onomatopoetische Gesang von Lisa Gerrard, auch wenn Stücke wie Cantara, Yulunga etc. mich immer noch beglücken, doch das wirklich Neue ist dieser wundervolle Blues der in diesen Liedern schlummert. Minimalistisch wird er vorgetragen, voller Tiefe und Sehnsucht. Dies macht diese Platte so einzigartig. Man kann sich wahrhaft daran berauschen. Fünf Sterne mit Sahne und Kirsche oben drauf. Einfach melancholisch... 5 von 5 PunktenDie "Eye of the hunter" wäre eine der Scheiben, die ich mit auf eine Insel nehmen würde. Das für mich herausragendste Stück ist Medusa. Eine Handvoll dunkelbunter Songs 5 von 5 PunktenDas Solo-Album Eye of the Hunter des Dead Can Dance-Gründers Brendan Perry ist auch fast 10 Jahre nach seiner Veröffentlichung im Jahre 1999 ein Meilenstein an dunklen, meditativen Klängen. Inhaltlich handeln seine sehr persönlichen Songs von Einsamkeit und vom Verlust sowohl der Liebe als auch des Lebens. Neben den eigenen Stücken enthält das Album auch eine schöne Coverversion von Tim Buckleys Stück I Must Have Been Blind. Atmosphärisch ganz besonders etwas für verträumte Winterabende bei Kerzenlicht und Rotwein. Ins Zentrum des Gefühls! 5 von 5 PunktenMal keine intellektuelle Meinung, sondern eine die echt aus dem Bauch kommt: dieser Mann hat die schönste Stimme die ich je gehört habe! Leider habe ich dieses Solo-Album viel zu spät entdeckt....nun muss ich endlich nicht mehr den Frauenpart bei Dead can dance überspringen, sondern kann mir Brendan Perrys wunderschöne Stimme ohne Fernbedienung in der Hand anhören! Es lohnt sich wirklich diese CD zu kaufen!!!! Traumhaft... 5 von 5 PunktenSchon bei Dead Can Dance war das zuhören eine Freude. Und hier ist es nicht anders. Ich bin immer wieder von seiner Stimme beeindruckt. Diese CD ist nichts was ich im Auto hören würde, aber Abends wenn man zur Ruhe kommen will, ist sie geradezu perfekt. Ich finde beim besten Willen nichts wo ich meckern könnte. |
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Ritual de Lo Habitual von Jane'S AddictionAudio CD von Warner Bros. Records (Warner)Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 1,12 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1990 |
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ProduktbeschreibungRITUAL DE LO HABITUAL Aus der Amazon.de-RedaktionJane's Addictions bei weitem bestes Album Ritual De Lo Habitual ist vollgestopft mit Songs, die sowohl eingängig als auch experimentell sind. Die Singles "Stop" und "Been Caught Stealing" sind die besten Beispiele dafür. "No One`s Leaving" hat eine ganz schön funkige Schärfe mit ziemlich engagierten Gitarren. "Ain`t No Right" und "Obvious" sind ebenso echt starke Nummern. Leider haben "Three Days" und "Then She Did..." Überlänge und versanden auf halber Strecke. Aber das Album endet stark mit "Of Course" und "Classic Girl". Jane's Addictions Funk-Punk-Rock-Mix ist sehr reizvoll und nie mehr so, wie er auf diesem Album war. --Genevieve Williams 2 Kundenrezensionen:Jane`s Addiction auf dem Zenit 5 von 5 PunktenKeine Frage, dies ist das wohl beste Studioalbum der vier L.A.-Rocker.Nicht nur weil sich die Platte allein in der ersten Woche besser verkaufte als der Vorgänder insgesamt, sondern weil hier besonders das zusammenspiel der vier hervor tritt.Jedes Instrument wird hier an der richtigen Stelle eingesetzt und die Songs selbst, ziehen den Höhrer in den Bann psychadelischer, rockiger Klänge.Wärmstens ist dabei das Stück "THEN SHE DID..." zu empfehlen, sowie das 11 Minuten Kult-Feuerwerk "THREE DAYS", welches manchmal (wegen der langen Gitarren-parts) an Led Zeppelin erinnert.Nicht zu vergessen die eher eingängigen Stücke wie "STOP" oder "BEEN CAUGHT STEALING" zu denen sogar Videoclips entstanden sind.Eines steht fest,Perry Farrell und Konsorten waren nach diesem Album nie wieder so in Form, und werden es wahrscheinlich auch nie mehr werden, da nützen auch die Aufnahmen sämtlicher Solo-Platten nichts. Die Abhängigkeit 5 von 5 PunktenIn Amerika waren Jane's Addiction gefeiert und in aller Ohren, doch in Europa konnte die Band um Perry Farrell nie einen derartigen Bekanntheitsgrad erreichen. Ritual de lo habitual ist das Meisterwerk der Band, produziert von Dave Jerden, der auch bei einigen Seattlebands die Finger an den Reglern hatte. Es gibt kaum ein anderes Album, das derart durchgeknallt ist, gemeinsamer Nenner der Stücke ist irgendwo der Punk, doch so richtiger Punk ist das nicht. Einmal bellt ein Hund das Intro zu einem Stück (?Been Caught Steeling"), ?Tree Days" hebt einen sowieso in andere Sphären. Und der Künstler Perry Farrell hat nebenbei auch noch eines der coolsten Cover aller Zeiten geschaffen. Eine Scheibe die in jeder Alternative Sammlung ganz vorne stehen sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
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Königin der Verdammten (Queen Of The Damned) von Ost, VariousAudio CD von Warner Bros. Records (Warner)Preis bei Amazon: EUR 16,98, Angebote ab EUR 7,67 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2002 |
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ProduktbeschreibungQUEEN OF THE DAMNED Aus der Amazon.de-RedaktionPassend zu der Gruselstimmung des Films ist sein Soundtrack entsprechend düster und sexy, mit einer starken Mischung von neuen Songs und New-Metal-Hits. Ein interessanter Schachzug, dass hier Jonathan Davis, Frontman von Korn, mit dem Komponisten (und früher am Keyboard bei Oingo Boingo) Richard Gibbs bei fünf der 14 Tracks der CD zusammenarbeitete, obwohl Davis seine Songs nicht selbst singt. Diese Aufgabe übernehmen Wayne Static von Static-X bei "Not Meant For Me", David Draiman von Disturbed bei "Forsaken", Chester Bennington von Linkin Park bei "System", Marilyn Manson bei "Redeemer" und Jay Gordon von Orgy bei "Slept So Long". Die meisten dieser aus der Kooperation zwischen Davis und Gibbs entstandenen Stücke gleichen den atmosphärisch so starken, dramatischen Korn-Melodien, denen von dem jeweiligen Sänger ein typischer Charakter verliehen wird, wobei Manson den unheimlichsten und coolsten Beitrag liefert. Alleine schon diese gekonnten Verbindungen machen aus dem Soundtrack ein Muss für alle Fans einer dieser Bands (ganz zu schweigen von der Korn-Gemeinde). Die bisher noch nicht veröffentlichten Stücke sind ebenfalls überzeugend. Das düstere "Change" der Deftones, Papa Roachs wutentbranntes "Dead Cell" und das eindrucksvoll rasende "Down With The Sickness" von Disturbed -- neben weniger bekannten, aber unheimlichen und aufregenden Darbietungen von Godhead, Kidney Thieves, Earshot, Tricky und anderen -- sind alle das Eintrittsgeld wert zu diesem verdammten und außergewöhnlichen Soundtrack. --Katherine Turman 5 Kundenrezensionen:geile musik 5 von 5 Punkten..mehr ist eigentlich nicht zu sagen. es sind alle lieder die im film vorkommen auf der cd.. mehr will ma net! Klasse Bands! 5 von 5 PunktenDer O.S.T. zu QOTD ist wunderbar und abwechslungsreich! Mehr oder weniger bekannte Bands (hier zu Lande) bringen die Stimmung des Films wunderbar rüber. Einige Lieder wurden eigens für den Film geschrieben und eingesungen. Zum Beispiel ist der Frontmann von Linkin Park dabei und auch der Sänger von Korn. Dadurch ist der O.S.T. noch besser geworden. Bands wie Papa Roach oder auch Earshot runden die Sache ab. Am besten finde ich noch, dass die CD auch mit dem Lied endet, wie es in dem Film ist. Der Film ist super, der Soundtrack grandios!!! Was soll ich sagen? 5 von 5 PunktenSolch eine guter Soundtrack ist mir noch nie untergekommen. Ich finde quasi alle Lieder absolut hörenswert (und das passiert mir recht selten). Der Film ist leider nicht so gut - aber diese CD sollte man sich unbedingt kaufen, wenn man zumindest mal was von Korn und Konsorten gehört hat. 5 Sterne! Jonathan rulez 5 von 5 PunktenDieser Soundtrack ist der beste, den ich je gehört habe. Die Songs sind düster und schaffen ein Atmosphäre, die jedem Horrorfilm gerecht werden. Das der Frontmann von Korn die Songs geschrieben hat wundert nicht. Es ist zwar schade, daß er nicht selbst singen durfte, aber dennoch sind alle Songs einfach nur geil! Ein Soundtrack wie kein anderer! 5 von 5 PunktenDer Soundtrack zu "Queen Of The Damned" ist somit der beste Soundtrack, den ich je gehört hab. Bei mir läuft die Scheibe rauf und runter... Die Songs (u.a. von Disturbed, Static-X, Marilyn Manson, Godhead, Papa Roach, etc.) sind düster, rockig und passen einfach perfekt zu der "neumodischen, rebellischen" Atmosphäre des Films. Hier mal die Einzelbewertungen von mir: Wayne Static of Static-X - Not Meant For Me (9/10) (Hammer Song!) David Draiman of Disturbed - Forsaken (10/10) (Einfach genial als Titelsong! Verursacht im Film richtig Gänsehaut, im Intro performed von Stuart Townsend/Stimme von Jonathan Davis und im Outro dann von David Draiman) Chester Bennington of Linkin Park - System (9/10) (Cooler Song bei der Barszene!) Deftones - Change (10/10) (Einer meiner Lieblingssongs des Soundtracks, so genial; im Film bei der "Wannenszene" zu hören) Marilyn Manson - Redeemer (10/10) (Marilyn Manson durfte bei diesem Soundtrack einfach nicht fehlen, super Song!) Papa Roach - Dead Cell (9/10) ("Dead Cell" geht so "richtig ab".) Godhead - Penetrate (9/10) (Auch ein genialer Song, düster und irgendwie "naughty") Jay Gordon of Orgy - Slept So Long (10/10) (Auch ein sehr ausdrucksstarker Song, wobei er mir aber in der Filmversion von Jonathan Davis besser gefällt) Disturbed - Down With The Sickness (10/10) (Ich glaube dieser Song ist noch auf zwei weiteren Filmsoundtracks, generell ist Disturbed ja sehr beliebt bei Soundtracks;)) Static-X - Cold (10/10) (Ein dunkler, kräftiger Song! Im Video sind Szenen aus dem Film zu sehen) Earshot - Headstrong (9/10) (Super Song, rockig!) Dry Cell - Body Crumbles (9/10) (Wunderschöner Song, passt super in das Gesamtkonzept des Soundtracks) Tricky - Excess (8/10) (Bei dem Song denkt man zunächst "hmm...was hat der da zu suchen?", aber wenn man es sich genauer überlegt, stellt man fest, dass "Excess" fast genauso zu dem Film gehört wie "Forsaken", er bringt noch mal einen ganz eigenen Charme in den Soundtrack) KidneyThieves - Before I'm Dead (10/10) (der einzige Song, der komplett durch eine weibliche Stimme brilliert...aber einfach nur genial; ist in der letzten Szene zu hören.) Fazit: Dieser Soundtrack ist einfach nur genial, ein gekonnter Mix aus Rock, NuMetal und hier und da ein paar Gothic-Einflüssen...einfach sensationell! Es ist nur sehr schade, dass die Filmversionen von Jonathan Davis nicht auf der Scheibe sind. Denn "Forsaken", "System", "Redeemer", "Slept So Long" und "Not Meant For Me" bekommen durch die Stimme von Jonathan Davis von KoRn nochmal eine ganz andere, schaurig-monströse, geniale Stimmung. Einfach atemberaubend! Die perfekte Stimme für den Vampir Lestat. Aber gut, dafür sind ja die Videos von "Forsaken", "System" und "Redeemer" und die Konzertversionen von "Slept So Long" und "Not Meant For Me" auf der DVD vorhanden. Jedenfalls kann ich nur jedem zum Kauf dieses Soundtracks raten! |
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Blackfield von BlackfieldAudio CD von K Scope (edel)Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 6,79 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2009 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Nix zu meckern. 5 von 5 PunktenSuper CD für alle die Bands wie Anathema, Katatonia usw mögen. Und für alle anderen, die gute Musik mögen! Einfach traumhaft II 4 von 5 PunktenEs gibt die Sorte Musikhörer, die Musik konsumieren und es gibt diejenigen, die sie in sich aufsaugen und in ihr aufgehen können - wenn es dem Künstler gelingt den Nerv des Hörers zu treffen. Dies geschieht nur dann, wenn der Künstler die gleiche Vorstellung hat wie der Hörer, der begeistert zu Hause vor der Stereoanlage hockt und das ihm dargebotene genießt. So geschehen bei dieser CD. Man könnte es auch kürzer formulieren: Geschmacksache :-) Mr. Wilson rückte erstmals in mein Blickfeld als Co-Produzent der Marillion-Scheibe "Marillion.com" auf der er hervorstach als Co-Komponist des etwas komplizierten Tracks "Interior Lulu". Ich wurde neugierig und machte mich auf, Porcupine Tree zu entdecken. Tolle Band, sehr zu empfehlen für alle, die irgendwie auf Blackfield gestoßen sind und PT nicht kennen. Wilsons Handschrift ist mehr als deutlich wahrzunehmen. Das Album klingt wie eine Ansammlung von "Don't Hate Me"'s und trifft daher absolut den Nerv, den melancholische Songs bei mir treffen sollen. Wtf is Aviv Geffen? Sorry Folks, aber es wäre auch mit jedem anderen gegangen, auch wenn dies arrogant und abwertend klingt. Zu stark ist Steven Wilson's Präsenz, als das man Geffen wirklich bewußt wahrnähme. Fazit: Wer auf melancholische Musik steht und intelligente Lyrik zu schätzen weiß, der ist mit dem Kauf dieser außergewöhnlichen Scheibe bestens beraten. Einfach traumhaft... schön und melancholisch. Musik der alten Schule 4 von 5 PunktenSchwere Gitarrenriffs, melancholische Akustik-Akkorde, überbordende Keyboardeinlagen, einzeln gespielte Klaviertasten und ein Text, der zwar im Titel verheißungsvoll Offenheit verspricht, aber von schwankender Stimmung und unglücklicher Liebe handelt. Melancholischer Pop in Vollendung 5 von 5 PunktenMelancholische Musik gibt es wie Sand am Meer. Aber solche, die wirklich berührt, tief unter die Haut geht und extrem nachdenklich stimmt, hat Seltenheitswert. Die Kollaboration zwischen Aviv Geffen und Steven Wilson ist die vielleicht fruchtbarste Verbindung auf dem Gebiet anspruchsvoller Popmusik seit Simon & Garfunkel. Obwohl die beiden über die Schattenseiten des Lebens singen, spendet ihre Musik selbst den traurigsten Seelen irgendwo Hoffnung. Wer die emotionale Veranlagung dazu hat, wird in beiden Blackfield-Alben mehr finden als nur schöne Musik. Sehnsuchtsmusik..! 5 von 5 PunktenAn diese geniale, traumschöne Scheibe bin ich über eine Empfehlung gekommen. Ich wusste nicht was mich erwartet, hatte von Blackfield noch nie etwas gehört, aber habe zum Glück dieser Empfehlung vertraut.. :) Es war vom ersten Takt an "meins"... Unglaublich schöne Kompositionen, niemals kommerziell oder eingängig, obwohl die Musik nach ein paarmal Hören garantiert in den Gehörgängen Fangen spielt.. ;) Sie ist überwiegend düster und traurig von den Texten her, aber trotzdem kann sie dich trösten, und ist genau richtig für jeden der sentimental gestimmt ist, einfach weil sie dich mitnimmt.. entführt.. sie ist Balsam für die Seele..! Vom Stil her ist sie eher langsam, obwohl es durchaus schnellere, rockige Passagen gibt... Der Gesang ist auch ganz wunderschön.. es ist eine beinahe sphärisch zu nennende Musik, und es gelingt sehr schön dabei abzuschalten, und sich in diese Klangwelt entführen zu lassen... Leider ist die Länge der CD mit ca. 37 Minuten knapp bemessen, aber dafür hat sie einen moderaten Preis, und es kommt mir auch jedesmal länger vor, da die Stücke atmosphärisch so dicht sind und niemals langweilig werden, ja man entdeckt sie immer besser und tiefer, je öfter man sie hört..! Es kommt übrigens eher selten vor, dass ich eine CD immer wieder ganz durchhöre, aber bei dieser möchte ich kein Stück missen! Es hat mir beim ersten Hören regelrecht die Sprache verschlagen, weil ich so überrascht und berührt von ihrer Tiefe und grossen Schönheit war... Diese Musik ist mit sehr tiefem Gefühl geschrieben worden, aber sie zieht nicht runter, sie ist einfach etwas für privatere, vielleicht auch traurigere Momente, daher sollte man sie wirklich ganz in Ruhe hören, am besten über Kopfhörer! Fazit: Wer sehr anspruchsvoll komponierte, sentimental-gefühlvolle Musik liebt, die wirklich besonders ist, wird dieses kleine Juwel vom ersten Ton an in sein Herz schliessen..! |
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System of a Down von System of a DownAudio CD von Col (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 2,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1998 |
Tracks:
ProduktbeschreibungSYSTEM OF A DOWN 5 Kundenrezensionen:Mit dieser Platte beginnt eine neue Epoche! 5 von 5 PunktenAls ich dieses Album zum ersten Mal hörte musste ich erst einmal tieef Luft holen, so verwirrt und überrascht war ich...Also jetzt mal ganz ehrlich: Wer diese Band und dieses Album als Metal-Fan nicht liebt, der hat in meinen Augen einfach keine Ahnung!!!!!System Of A Down sind ja wohl das GENIALSTE seit Erfindung des Metal!!!Diese Musik haut einen einfach um und ich war eigentlich als eingeschworener Korn-Fan kaum mehr zu begeistern, aber was SOAD da abgelegt hat ist wohl wirklich kaum mehr zu toppen!Das einzige Album in letzter Zeit welches nochmal so gut war wie der Erstling ist "Toxicity". Und das ist bekanntermaßen auch von eben besagter Band!Ich möchte aber mal fast behaupten das Ihr in nächster Zeit sehr lange nix besseres mehr zu hören bekommt als "System Of A Down" und "Toxicity"...Dies bedeutet Nicht dass die neueren Alben von SOAD schlecht sind,aber dieses hier wird wohl schwer zu toppen sein. Und zum schnelleren eingewöhnen kann ich Euch vor allem die Tracks "Sugar", "Peephole", "P.L.U.C.K.", und vor allem den hammersong "Suite Pee"" empfehlen.Aber geil sind ALLE Tracks (kommt auch nicht oft vor!)Fazit:Man sollte auf diese CD ein Sticker kleben, der vor der gewaltigen Energie warnt, die aus den Boxen dröhnt, sobald die CD eingeschoben wurde. So viel Power scheint auf der CD gespeichert zu sein, dass ich manchmal glaube, die Stereoanlage würde auch ohne Stromkabel funktionieren.Für SOAD-Fans sicher ein Muss und für Einstiger ebenfalls. Also schlagt zu!!! MUSS MANN HABEN !!!! 44 Minuten volle Power 5 von 5 PunktenSystem Of A Down gehört meiner Meinung zu den Besten Bands aller Zeiten. Da ich von den letzten beiden Alben, Mesmerize und Hypnotize, schwer enttäuscht war, greife ich um so lieber wieder nach den Erstlingswerk dieser Truppe aus Kalifornien. Anfangs, wie eigentlich üblich, kann man sich nicht sofort mit dieser Platte anfreunden. Nach einiger Zeit will man nichts anderes mehr hören... Ein absoluter Pflichtkauf für alle, die auf etwas härteren Rock stehen. Ein ABSOLUTER PFLICHTKAUF ! ! ! SUPER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 5 von 5 PunktenAlso dieses Album ist echt super! Bis jetzt besitze ich erst "Toxicity" und "Sysem of a Down". Mir gefällt um vieles besser "System of a down". Es ist schon Heavy Metal. Auf dieser CD ist eins meiner absoluten lieblings Lieder. Es heißt: "P.L.U.C.K.". Hier ist meine Bewertung für die Lieder: suite-pee: 9,5/10 know: 9/10 sugar: 11,5/10 suggestion: 10/10 spider: 11,5/10 ddevil: 9/10 soil: 10/10 war: 11/10 mind: 9/10 peephole: 10/10 cubert: 9,5/10 darts: 10,5/10 P.L.U.C.K.: 12,5/10 The Journey has just begun! 4 von 5 PunktenSOAD's Debut das den gleichen namen hat wie die band selbst (sprich = System of a down) ist wohl eines der energiegeladensten Alben die man zuletzt hören konnte auch wenn das album nun schon fast 9 Jahre alt ist versprüht es doch noch den gleichen Flair wie, zuder zeit als es raus kam und das war sehr kurz bevor de NuMeral auf dem Höhepunkt ankommen sollte wobei ich mir die auf die zunge beissen muss das hier nich als "NuMetal" zu bezeichnen denn vielen Hörern zufolge soll diese Musik auch "NuMetal" sein.....ich finde das man diese züge nur sehr wenig findet denn für mich sind System of a down endlich mal wieder eine richtige Crossover band wie sie im Buche steht denn man vermixt so viele verschiedene und interessante Musikrichtungen wie man es sonst nie hört und vorallendingen sind die songs alle so gemacht das dieses gebilde hier eine extrem gute mischung ergibt und hier ist nichts fehl am platz.Serj Tankian kann man auch als den neuen "Mike patton" bezeichnen denn was der man an VOcals rauskloppt manchmal ist echt nicht mehr von diesem Planeten denn von leisem geflüstere bis hin zu Brachialem ausbrüchen ist hier alles geboten, dann wäre da noch Daron Malakian der einer der besten Metal Gitarristen ist (wenn nich sogar der beste) der in den letzten Jahre hoch gekommen ist und dann wären da noch Shavo und John die den beiden anderen das Konstrukt geben um diese geniale Musik zu machen und die beiden sind eine echt verflucht starke Rhytmus Fraktion. Das Album selber beginnt mit dem genialen Opener "Suite-Pee" das erst mit einem sehr verwirrenden Gitarren Riff anfängt und dann kurze zeit später setzen dann die restlichen Mitglieder ein und gerade der Chorus bringt so viel Schwung rein wie ich es selten gehört hab und auch Serj Tankian brüllt sich auch hier gegen mitte des liedes die seele raus und kurze zeit später geht es schon sehr ruhig zu also ein sehr balladeskes stück."Know" geht mit einem Schlagzeug solo los dann setzt die Gitarre immer mal wieder ein bis man dann darauf wartet bis der bass einsetzt und als der das tut bricht eine wahre Metal Orgie ein denn dieses riff haut einem die Butter von der Stulle und Serj singt sehr orientalisch im Refrain und im Chorus gröhlt er und singt wie ein Goldkehlchen also wieder alles zufinden was die jungs so ausmacht."Sugar" dann kommt das lied weswegen ich die cd gekauft habe das sehr schnelle Sugar das im Chorus eher schnellen Gesang hat und wird im Chorus wieder mit Serj Gesangs schön abgerundet und auch die Bridge ist geil gemacht."Suggestions" geht dagegen erst mal sehr ruhig mit Akustik Gitarren los um dann im Chrous sowas von brutal zu sein und darin sind die Jungs gut wenn es darum geht songs urplötzlich in ein ganz anderes spektrum zu bringen und auch Serj singt mal wieder sehr gut möchte aber auch Daron's gitarrenarbeit loben die echt klasse ist."Spiders" bewegt sich als erster song in ganz anderen Stratosphären denn er ist weitaus langsamer und ruhiger und baut sich aber sehr schön im CHorus durch ein Epischen Gesang von Serj und die sehr schön anmutende Gitarrenarbeit auf."Ddevil" beginnt mit der Rhytmus Fraktion die dann kurze zeit später von Daron Unterstützt werden und dann gibts in 1:43 min wieder ordentlich was auf die Glocken."Soil" (so hiessen die jungs noch bevor man sich in SOAD umnannte) ist ein vielleicht nicht ganz so auffälliger song aber er rockt auch ziemlich gewaltig und ist auch echt gut aufgezogen."War?" ist ein absolutes Highlight des albums denn dieses Lied brennt ein richtiges Riff feuerwerk ab denn hier kann man den Kopf gepflegt Headbangen lassen und das Riff burnt echt gewaltig gut."Mind"....also wenn man ein Song sucht der SOAD beschreibt dann sollte man der jenigen person diese 6:16 minuten vorspielen denn man wird alle elemente finden die diese band ausmacht."Peephole" ist nicht der schnellste song auber er zeigt wo die Wurzeln der band liegt nämlich im Polker (sind alle Armenischer Abstammung) und das hört man hier sehr gut im Refrain der immer wieder durch ein Schönes Metal Riff unterbrochen wird, auch dieses Lied ist ein Absolutes Highlight."Cubert"....die jungs sind auch mal etwas ausgeflippter und das beweisen sie ganz eindeutig hier."Darts" geht sehr fix los und Serj gibt mal wieder sein Stimmvolumen zum besten."P.L.U.C.K." beginnt sehr bedechtig um dann in einer art Metalrifforgie zu münden und hier zeigen sich die jungs von ihrer kantigen und eckigen seite und dieses song kann man durchaus acuh als Trash metal bombast Song bezeichnen aber auch dieses Song zeichnet sich durch diese gekonnt guten Abbrüche aus die die Jungs wie immer sher gut beherschen. Fazit:Viel gibt es nicht mehr zu sagen ausser das diese Platte eines der gewaltigsten Debut alben der letzten jahre ist und ich selten so eine Explosive mischung gehört habe wie hier und das man endlich mal wieder eine Band hat die Politische Dinge an den pranger stellt denn "Rage Against the Machine" ist nicht mehr da also sind sie nun die jenigen die das System anprangern müssen und das machen sie richtig und gut.Abscließend gilt noch zu sagen das man selber wissen muss welches das einsteiges album für einen in die welt von SOAD sein soll für mich war "Mezmerize" das erste album das ich mir von den jungs kaufte.Aber ich denke das man auch mit Toxicity gut beraten wäre......"The Journey has just begun" Meisterwerk in dieser Richtung!! 5 von 5 PunktenDas erste Album von SOAD scheint in der Öffentlickeit immer ein wenig im Schatten der beiden kommerziell erfolgreichen Alben Mezmerize und Hypnotice und des Metal-Meilensteins Toxicity zu stehen. Aber ich bin der meinung dass dieses Album nicht nur die letzten drei Alben, die auch absolut großartig und einzigartig sind, toppt, sondern auch den Meilenstein Toxicity. Dieses Album wrid immer besser, umso länger man es hört, ich habe mich nur langsam rangetrauet.Doch mein bruder hat immer gesagt, das wäre das beste Album von SOAD. So hab ich mich zuerst an Suite Pee und Sugar getraut und war erst nicht so begeistert, es ist ähnlich wie bei den sehr alternativen Queens-Alben, auch da muss man ein paar mal hören, bis man es mag oder eben nicht. Das ist das magische an der Musik in diesem Album. Ich kann in der letzten zeit kein anderes Album hören. Es gehörtzu meinen absoluten All time favourites, nur das debütalbum von rage against the machine, Songs for the deaf von den Queens und Toxicity kommen an diese Platte heran. Ohne Frage eine der besten metal Alben aller zeiten, und dabei alternative metal, wie es nur so geht, politisch ansprechende und kritische Texte und eine Band, die einfach nur der Hammer ist. Das sind 40 Minuten Schweiß,Adrenalin und volle Power. ich gebe keine Anspieltipps, selten habe ich nämlich ein Album gehört, bei der sich alle Songs so nahe an der Perfektion bewegen. Danke JUngs für diese Platte!!!! SOAD forever!!! |
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Proudly Pres.a Guide to Love,Loss & Desperation von the WombatsAudio CD von Rykodisc (Warner)Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 2,06 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2009 |
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ProduktbeschreibungWOMBATS PROUDLY PRESENT Aus der Amazon.de-RedaktionWombats sind possierliche, australische Beutelsäuger, die sich aufreizend viel Zeit beim Verdauen ihrer pflanzlichen Nahrung lassen. Die gleichnamige Band, die aus Matthew Murphy, Dan Haggis und Tord Øverland Knudsen besteht, hat anscheinend überhaupt keine Zeit, so hetzten sie ihren Melodien hinterher. Das Trio aus Liverpool handelt auf seinem Debüt mit dem bedeutungsschwangeren Titel A Guide To Love, Loss And Desperation Jugendprobleme, Teenager Twen-Themen und romantische Gedanken in einem Tempo ab, als drohen in furchterregender Kürze Frührente, Vergreisung oder mindestens bürgerliche Langeweile. So fix geht das nun nicht. Unheil droht von ganzer anderer Seite. Wer oben auf der Welle schwimmt, kann morgen schon ertrunken sein. So erstaunen auch diese englischen Newcomer mit einem sehr fertigen Erstling, an dem Produzenten beteiligt waren, die schon mit Interpol, Franz Ferdinand, Kaiser Chiefs oder Muse im Studio waren. Entsprechend knackig sind die zwischen Power Pop, Disco und Punk angesiedelten Songs, die von entwürdigenden Schuluniformen erzählen, der Lust nach der Düster-Post-Punk-Ikone Joy Division zu tanzen oder Stripperinnen handeln. Einziges Problem auf diesem Album: Die drei Wombats müssen ein paar Mal verschnaufen. Wenn die beiden Scousers (so der Slangausdruck für Liverpudlians) und ein Norweger nach ?Let?s Dance To Joy Division? und ?Backfire At The Disco? mit ?Little Miss Pipedream? auf einmal eine unerwartete Vollbremsung vornehmen, dann berauben sie sich ihrer eigenen Stärke, aus einem Maß notwendiger Aggressivität und gradlinigen Geschichten, unterhaltsame Songs zu formen. --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Musik in den Kinderschuhen 3 von 5 PunktenMeiner Meinung nach ist die CD nicht schlecht, aber auch nicht gut. Die Musik und die Texte sind im Vergleich zu anderen Bands sehr simpel. Nach dem ich eine weile diese CD hörte und dann auf Arctic Monkeys umstieg war ich doch sehr überascht. Diese CD bzw. die Musik auf dieser CD ist noch sehr primitv und einfach. Dennoch gefällts! Im gesamten Gesehen steht die Entwicklung der Musik noch am Anfang. Dennoch macht es Hoffnung auf mehr. immer wieder und jedesmal lieber! 5 von 5 PunktenAlso, es mag ja sein das die Wombats nicht die Musik neu erfunden haben mit dieser Platte (oder das Genre) aber das dieses Album absolut genial ist auf so ziemlich jeder Ebene lässt sicht einfach nicht verheimlichen. Diese Songs machen Lust auf mehr undzwar sehr stark. Sie gehen ins Ohr und bereiten gute Laune können aber auch manchmal schlechtere Stimmungen unterstützen. Dieses Album ist ein Glanzstück welches in keiner Brit-Rock Sammlung fehlen darf! TOP Album, TOP Band 5 von 5 PunktenAls ich kurz vorm Highfield-Festival Hörproben aller dort auftretenden Bands angehört habe und mich die Snippets von The Wombats sehr neugierig gemacht haben, hab ich gleich das Album bestellt. Dann beim Anhören festgestellt, dass dieses Album wirklich der HAMMER ist: jedes Lied ist sehr einprägsam, der Text richtig durchdacht und die Melodien einfach gehalten. Besonders die "Oooh-Ooooh"-Gesänge in vielen Songs eignen sich super zum mitsingen! Sehr großes Lob auch an den Produzenten, der die Lieder wirklich auf 120%-Topform gebracht hat. Weil die Band dann live auch richtig gerockt hat, kann ich das Album und die Band wirklich JEDEM weiterempfehlen! "Ist das die neue von Bloc Party??" 5 von 5 Punkten... diese Frage stellt mir ne Kollegin beim ersten Mal hören von "Lets Dance To Joy Divison". Das Lied wächst mit jedem mal hören und wird zu einem richtigen Hit! Und Hits haben The Wombats viele: sei es "Kill the Director" oder "Moving to New York" alles grandiose Lieder! Leider ist "Little Miss Pipedream" völlig misslungen... das Teil nervt schon nach wenigen Minuten tierisch! aber sonst: Album kaufen, laut aufdrehen und mitsingen! okay 3 von 5 PunktenDas ist eigentlich das für mich zutreffendste Wort für dieses Album: okay. Es ist auf keinen Fall schlecht, aber ich habe auch schon viel besseres aus der Brit Pop-Schiene gehört. Nach der ersten Single "Let's dance to joy devision" (meiner Meinung nach der beste Song des Albums) habe ich vom Album weit mehr erwartet, als es erfüllen konnte. A Guide to Love, Loss & Desperation ist ein ganz gutes Album, aber von viel Innovation kann hier nicht die Rede sein. "Little Miss Pipedream" ist zwar nicht so "gewöhnlich" wie die anderen Songs der Platte, nervt mich jedoch schon nach wenigen Minuten. Das Album kann man zwar gut mal einfach so im Hintergrund laufen lassen, doch ich würde raten die 15 Euro lieber in etwas anderes zu investieren. |
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Skin and Bones von Foo FightersAudio CD von Rca Int. (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 16,98, Angebote ab EUR 5,58 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2006 |
Tracks:
ProduktbeschreibungSKIN AND BONES Aus der Amazon.de-RedaktionSemiakustisch gibt sich eine der Modern Rockbands auf diesem Live-Mitschnitt, welcher Ende August 2006 in Los Angeles entstand. Die 15 Songs bieten, mit Schwerpunkt auf Stücke aus In Your Honour (2005), einen (Best-Of-)Querschnitt durch die fünf Foo-Fighters-Veröffentlichungen seit ihrem Platten-Debüt 1995. Treffend, die Kritik der Washington Post über diesen Abend: "Unplugged, unerschrocken, unvergesslich!" Vorneweg, für Chronisten: Sechs Lieder entstammen dem In Your Hand-Bestseller ("Razor", "Over & Out", "Another Round", "Cold Day In The Sun", "Friend Of A Friend", "Best Of You"), vier von The Colour And The Shape ("Walking After You", "My Hero", "February Stars", "Everlong"), einer aus There Is Nothing Left To Lose ("Next Year"), einer von Foo Fighters ("Big Me") und ein weiterer von One By One ("Times Like These"). Dazu gibt es das (neue) Titelstück sowie Marigold. Die von den Foo Fighters erstmals auf Tournee gespielte Dave-Grohl-Komposition ist B-Seite der Nirvana-Single Heart-Shaped Box (1993)! Personell verstärkt wurden Dave Grohl (Gesang, Gitarre), Chris Shiflett (Gitarre), Nate Mendel (Bass) und Schlagzeuger Taylor Hawkins (Ex-Alanis Morissette) an den drei Abenden im Pantages Theater durch Petra Haden (Violine, Gesang), Tochter des renommierten Jazz-Bassisten Charlie Haden, dem ehemaligen Wallflowers-Keyboarder Rami Jaffee, Percussionist/Vibraphonist Drew Hester sowie dem Foo-Fighers-Gründungsmitglied und einstigem Nirvana-Tour-Gitarristen Pat Smear. War schon eine CD ihres In Your Honour-Bestsellers akustischen Songs vorbehalten, so ging es im Anschluss an die Welttournee zum aktuellen Album ab Ende 2005/Anfang 2006 auf eine kleinere Unplugged-Gastspielreise durch die USA sowie Australien im Herbst, gefolgt von einigen Auftritten im US-Vorprogramm von Bob Dylan. In welchen differenzierten, aber zugleich intensiven Arrangements die achtköpfige Band nun binnen 73 Minuten die hier veröffentlichten Lieder präsentiert, ist schlichtweg beeindruckend. Obwohl zum Teil erstmals (!) in bislang ungehörten "Akustik"-Versionen, steht das Resultat doch stets ganz im Einklang mit dem CD-Titel, welcher übersetzt soviel bedeutet wie "Haut und Knochen". Derartig auf ihre Essenz konzentriert, zeigt sich, wie Songs nur durch ihre pure, ursprüngliche Substanz jenseits jeglicher rein elektrischer Instrumentierung begeistern können! Da Videos zu ihren Singles in der Geschichte der Foo Fighters von Anfang eine große Bedeutung hatten, erscheint die vorliegende CD - um fünf Tracks (On The Mend, Still, See You, What If I Do?, Ain't The Life) und Features erweitert! - auch als DVD. Diese ist nach Everywhere But Home (2003) und dem Booleg Stage Actors (2004) die dritte in der Band-Diskographie. Sowohl das eine als auch andere Medium lohnt die Anschaffung, weil in jedem Fall außergewöhnlich gute, handgemachte Musik geboten wird! Thomas Hammerl 5 Kundenrezensionen:Foo-Sound mal anders 4 von 5 PunktenCoole Scheibe, die eh schon gute Qualität des Foo-Sounds kommt bei den "leiseren" Tönen der Songs auf dieser CD noch besser rüber. Das geht unter die "skin" und in die "bones"!!!! 5 von 5 PunktenDieses Album ist einfach ein Pflichtkauf für alle, die die FFs auch nur ansatzweise mögen. Gefühlvoll, authentisch & einfach nur GEIL. Best of You klingt HIER noch mal besser als die Studio-Version und das muss schon was heißen!!!!!!!! Jeder der die Acoustic Songs auf In Your Honor nicht mochte, wird sie hier lieben. So ging es auch mir, denn sie klingen auf diesem album einfach BESSER. KAUFEN!!!!! Wenn Dave Grohl mal zur Glampfe greift ... 5 von 5 PunktenDer Livemitschnitt ihrer Acoustic-Tour ist schon was ganz besonderes. Die Atmosphäre kommt, wie ich finde, total gut rüber und jedesmal denk ich mir: "Das hätt' ich auch gern erlebt". Mein Favorit ist Everlong ... natürlich! So gefallen mir die Foo Fighters fast noch besser! Richtig gut! 5 von 5 PunktenDas Album "Skin and Bones" der Foo Fighters ist ein kleines Meisterwerk. Über (Musik-)Geschmack lässt sich bekanntlich vortrefflich streiten, aber ich kann dieses Unplugged-Album nur jedem Freund von "Live-Alben" wärmstens empfehlen. Katastrophal emotionslos 1 von 5 PunktenAls Foo Fighters-Fan bin ich maßlos enttäuscht von diesem Album. Es ist lustlos, ohne Gefühl und rockt nicht die Bohne. Teilweise sind die hier vorgetragen Versionen so kommerzig und seicht, was manche wohl mit gefühlvoll verwechseln, dass es wirklich eine Qual war, die Platte zu bis zum Ende durchzuhören. Es gibt ja wirkliche starke unplugged-Alben, dieses hier gehört nicht dazu. Hört Euch lieber die neue Scheibe (Echoes, Silence, Patience & Grace) an, die macht wieder Spaß. Aber von dem Ding hier: Finger weg! |
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Nude & Rude:Best of Iggy Pop von Iggy PopAudio CD von Virgin Rec (EMI)Preis bei Amazon: EUR 12,98, Angebote ab EUR 4,40 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1996 |
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ProduktbeschreibungNUDE & RUDEBEST OF IGGY POP 5 Kundenrezensionen:Rohmaterial 5 von 5 PunktenWer Bowies im Formatradio überdudeltes China Girl nie leiden konnte, wird hier mit dem Punk-Original belohnt, das in Aggressivität, Vehemenz und stampfender Soundkulisse um Klassen besser, aber für HRBRWDRSWR3 wohl nicht dudeltauglich genug war. Deshalb braucht man eben eine Musiksammlung. Da kann man dann vorher-nachher-Vergleiche anstellen. Das Album gibt einen guten und ausgewogenen, klanglich gut restaurierten Überblick über Pops Werk, sehr schön ist auch der Duettgesang (er hat ja auch schon mit Franc,oise Hardy gesungen) mit der B52's Frontfrau Pierson. Iggy kann alles singen: Punk und Crooner, Chansonnier und - Pop. Hehe 3 von 5 PunktenAlso ehrlich gesagt habe ich mir die CD nur wegen "The Passenger" und "Candy" gekauft und dachte mir dabei, dass die anderen Songs auch schon gut sein werden. Tja, vielleicht hab ich mich da etwas getäuscht... Also ich finde die anderen Songs einfach nur zum Lachen. Auf Dauer kann ich mir das nicht anhören, aber naja, zwischendurch kann man sich das mal antun, um gute Laune zu bekommen. Iggy-Schreihals- Pop 4 von 5 PunktenEin sehr schöner Querschnitt durch Iggys Musik-Vergangenheit. Von seinen Anfängen mit den Stooges (die ersten vier Lieder), bishin zu seinen Solo-Erfolgen, alles ist dabei! Die Lieder sind in schöner Reihenfolge aneinander gehängt, wobei Iggy sich auf die verschiedensten Arten durch die Lieder singt oder bwz. brüllt, was noch bis heute einfach einmalig ist und noch immer seinesgleichen sucht. Mit seinen 57 Jahren ist er noch immer der Vorzeigerocker schlechthin und kann den jungen Wilden noch immer ohne Mühe das Wasser reichen. Die Cd kann aber eingeschworenen Iggy Fans aber nichts Neues bieten. Deshalb empfehle ich diese Cd vor allem denjenigen, die sich mit dem Thema Iggy Pop noch nie auseinandergesetzt haben und noch keine Cd besitzen. Diese Cd ist der beste Weg um sich mit Iggys Musik anzufreunden und ihn hoffentlich mögen zu lernen. Also alles in allem eine solide Leistung und ein schönes Resümee seiner (bisherigen) Musiklaufbahn. Draufgängerisch 5 von 5 PunktenWer kann schon mithalten, wenn der Urvater des Punk Rock losrockt. Iggy Pop lebt wirklich wild und gefährlich. Das ganze Spektrum der besten seiner besten Hits. Meine Lieblingssongs sind eigentlich alle, die hier drauf sind, insbesondere aber ?I Wanna Be Your Dog" (später von Joan Jett übernommen), ?No Fun" (später von den Sex Pistols übernommen), ?China Girl" (mit David Bowie zusammen geschrieben und von jenem in einer eigenen Version veröffentlicht), ?The Passenger" (später von Siouxsie & The Banshees übernommen) sowie ?Cry For Love" (mit Steve Jones von den Sex Pistols an der Gitarre). Die nackte Power 4 von 5 PunktenJa, er ist mittlerweile etwas alt geworden, der Urvater des Punk, meines erachtens jedenfalls. Darf er auch, denn er kann es immer noch so gut wie eh und je... Und diese CD kann als Abbild seines Schaffens gesehen werden. Mal abgesehen von den letzten CDs Skull Ring und Avenue B. und Beat em up. Jede(r), der was auf Iggy hält, aber nicht alle Cds bezahlen möchte, sollte sich diesen Querschnitt zulegen. The Passenger ist für mich immer noch das Highlight. Den einzigen Titel, den ich vemisse ist BANG BANG, leider. Ansonsten kann ich nur viel Spassssss mit dem REAL WILD CHILD wünschen... |
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The Long Road von NickelbackAudio CD von Roadrunner (Warner)Preis bei Amazon: EUR 16,98, Angebote ab EUR 2,78 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2007 |
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ProduktbeschreibungTHE LONG ROAD Aus der Amazon.de-RedaktionHunderte von Nu-Rock-Bands haben versucht, an die Erfolge und kreativen Glanzleistungen von Nickelback anzuknüpfen, doch wirklich geschafft hat es keine. Auch mit The Long Road unterstreichen Chad Kroeger und Co. wieder ihre unangefochtene Sonderstellung im modernen Rock-Bereich. Viele Nu-Rock-Bands verfügen über gute, radiotaugliche Songs, fette Gitarren-Power oder packende Lyrics, aber die Kombination dieser drei Qualitätseckpfeiler gelingt niemandem so gut wie Nickelback, und schon gar nicht über die volle Albumdistanz. The Long Roadüberzeugt vom ersten bis zum letzten Track mit eingängigen Ohrwurm-Melodien, treibender, ungestümer Riff-Gewalt und Texten, die mit traumwandlerischer Sicherheit die richtigen Seiten der Seele zum Schwingen bringen. Im Vergleich zum Überflieger Silver Side Up klingt die neue Scheibe sogar noch etwas härter und aggressiver, die Dollar-Millionen haben dem Vierer nichts von seiner fast schon punkigen Entschlossenheit genommen. The Long Road ist ein weiteres grandioses, völlig zeitloses Rock-Meisterwerk geworden, das die komplette Konkurrenz mehr denn je auf Distanz hält. --Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:I Love Nickelback! 5 von 5 PunktenIch schließe mich gerne den poitiven Bewertungen der andern an! Mir fällt jetzt auch nicht mehr dazu ein als tolle Cd - Ich kann nix dafür, ich bin dieser Band total verfallen und das ist einer meiner Lieblings CD?s von Nickelback. Meilenstein! 5 von 5 PunktenWer vorher bei Nickelback geschwankt hat, wird nun vollends von den vier Kanadiern überzeugt sein! Eines der besten Alben die es gibt! Guter Rock wird non-stop mit "Someday" und "Figured you out" geliefert, während zwischendurch ab und ein ein ruhigeres Lied wie "Should?ve listened" auftaucht, was die ganze Sache gut abrundet und einen exzellenten Eindruck hinterlässt. Hier kann jeder Nickelback-Fan bedenkenlos zugreifen und auch Neulinge sollten sich nicht scheuen bei diesem Album mal reinzuhören! Ohne Worte!!!! 5 von 5 PunktenNICKELBACK sind einfach die vier tollsten Männer die?s überhaupt gibt. The Long Road ist ein Meisterwerk, egal was andere sagen. Ich liebe es einfach und auch die anderen Alben sind der HAMMER. Geniale Gitarren Riffs, ein cooler Bass, ein tolles Schlagzeug und eine charismatische Stimme wie die von Chad Kroeger, dass haben die Jungs von NICKELBACK und machen aus allem ein fantastisches Album... ... nur weiter so, die Fans warten drauf!!! Um einiges rockiger als "Silver Side Up" - nicht so überproduzierter Einheitsbrei wie "all the right reasons" 4 von 5 PunktenIch hatte die Befürchtung, dass Nickelback nach ihrem Megaerfolg "Silver Side Up" (welches mir als Gesamtwerk eigentlich nur sehr bedingt gefällt) ähnlich wie andere Bands in dieser Situation (siehe Staind mit "14 shades of grey"), auf Nummer sicher gehen will und ein Album produziert, das ausnahmslos wie ihre Hitsingle klingen soll und somit für Rockfans in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Nachdem ich die 1. Singleauskopplung "Someday" gehört hatte und sie als "How you remind me" Teil 2 (nur schlechter) abgetan hab, sah ich mich darin auch bestätigt. Dann hörte ich doch einmal in das Album rein und war positiv überrascht. Zwar sind tatsächlich noch ein paar lauwarme Aufgüsse vertreten (die anderen Singles beispielsweise), aber es finden sich auch eine Handvoll richtig cooler und straighter Rocksongs auf dem Album, die richtig Spass machen. Ruhig mal reinhören! TOP! 5 von 5 PunktenNachdem ich mir schon "All the right Reasons" zulegte - und restlos begeistert war -, musste ALLES von "Nickelback" her! Meine Wahl fiel auf "the long road", vorallem weil ich schon "Someday" kannte. Mal kurz reingehört in die CD und mit nach Hause genommen. Nach genauerem und mehrmaligen anhören, muss ich sagen: Ein weiteres Rock-Meisterwerk der 4 Kanadier! An "Nickelback" fasziniert mich (außer das Sie gute Musik machen:-)), dass Chad Kroeger über Dinge schreibt, die uns allen schon mal passiert sind, oder wo wir sagen: So hätt ich auch reagiert! Daher gefällt mir besonders "believe it or not", indem Chad Kroeger singt, wie es ist allein zu sein. Ständig auf der Suche nachdem "Wieso?" und den Sinn seines eigenen (daher eher sinnlosen) Lebens und was einem alles bewegt und worüber man nachdenkt, während einer solchen Zeit. Aber auch die anderen Lieder wissen von sich zu überzeugen und einen "mitzunehmen". Ob man bei "flat on the floor" oder "saturday night's allright for fighting" einfach nur mitrockt oder sich bei "someday" oder "should've listened" in seinen emotionen verliert oder auch mal an seine 1. Liebe zurückdenkt. Aber auch die rockigen Songs, sind nicht stupide dahergesungen, nein auch die haben einen Sinn im Text. Falsch macht die Band nur wenig. Oder eigentlich nix! Chad's sonare Stimme ist wuchtig aber auch gleichmäßig. Sein Gitarrenspiel in zusammenarbeit mit Ryan ergibt einen tollen Sound, sowie Mike's bass und Daniel's Schlagzeug, sorgen dafür, dass die Nachbarn die Flucht ergreifen, bei zu lautem aufdrehen:-)! Wer also auf ehrlichen und guten (manchmal auch harten) Rock steht, der auch Texte mit Sinn abkann, der ist bei "Nickelback" goldrichtig - mehr ist nicht zu sagen außer: TOP! |
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Daydream Nation von Sonic YouthAudio CD von Geffen (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 2,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 1994 |
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ProduktbeschreibungDAYDREAM NATION 5 Kundenrezensionen:Nichts bleibt für die Ewigkeit 5 von 5 PunktenDie Liebe auf den ersten Blick kann es auch in der Musik geben und führt meistens über das Cover-Artwork. Hier räumten Sonic Youth die brennenden Vogelscheuchen, die verzerrten Gesichter und die fragmentierten Bildcollagen der vorangegangen Alben beiseite und überraschten 1988 auf dem Cover zu Daydream Nation mit einer leuchtenden Kerze. Eine profane Schlichtheit die trügt. Das Cover ist ein Bild des Künstlers Gerhard Richter, das jüngst im Jahr 2008 bei Sotheby's für 10,5 Millionen Euro versteigert wurde. Richter benutzte die fotografierte Wirklichkeit als Vorlage, deren Abbilder er dann vergrößerte, um schließlich die Konturen der Realität malerisch zu verwischen. Auf der Rückseite des Booklets ist die Kerze dann auch verzerrt abgebildet. Die Wirklichkeit verschwimmt in einen unkenntlichen und konturlosen Zustand. Zur Musik von Sonic Youth passt diese Analogie wie die Faust aufs Auge. So wie Richter mit seinen minimalistischen Abmalungen einen eskapistischen Gegenentwurf zum Mainstream und zur Pop-Art eines Andy Warhol kreierte, stellten auch Sonic Youth den Status Quo in Frage. Nichts muss ewig so bleiben, wie es früher einmal war. So verzerren Sonic Youth die Realität akustisch und räumen in einer avantgardistischen Dekonstruktion den musikalischen und gesellschaftlichen Ist-Zustand beiseite. Während der Opener "Teen Age Riot" die reale Situation mit fast schon melancholischer Note anprangert, geht das darauf folgende "Silver Rocket" offen zum Angriff auf die überbordende Apathie und Resignation über. Fast schon dialektisch schmilzt der Status Quo auf dem von seiner psychotisch agitierenden Rhythmik geprägten "The Sprawl" weiter dahin. Seine endgültige Zerschlagung erfährt er auf "Total Crash", einer Soundcollage, bei der sich die narkotischen Noisefragmente in fieberartig pulsierenden Eruptionen kreischend im Raum verlieren und auf "Providence" schließlich in Form von durcheinander wabernden, übersteuerten Frequenzen auf ihre ursprüngliche und minimale Form reduziert werden. Gängige Songstrukturen werden, wie durch Böller zerfetzt, in ihre Einzelteile zerlegt. Was zunächst martialisch und stupide anmutet, aber soundtechnisch doch anders klingt, denn die Dekonstruktion hat immer diesen ästhetischen Groove in sich, der diesem Sound eine zeitlose Note verpasst. Der 14-minütige Closer "Trilogy" erzeugt zunächst beklemmende Entfremdungsempfindungen und kulminiert dann in befreienden Elevationsgefühlen, denen Kim Gordon mit ihrer anrüchig erotischen Stimme das Sahnehäubchen aufsetzt. Sozusagen die Daydream Nation als letztes Refugium einer Jugendgeneration, die sich, geplagt von Gesellschaft, Politik, unerfüllter Liebe, Reaganomics und traditionellen Schemen, von der Realität mit Grausen abwendet. Die Atmosphäre des Albums fällt dementsprechend laut und dissonant aus. Die Grenzen der Instrumente werden in aggressiven Tieffrequenz-Attacken (Hey Joni) ohne ein jegliches tonales Zentrum ausgetestet. Steve Shelley an den Drums liefert dabei das rhythmische Netz, das die Powerakkorde von Thurston Moore und Lee Ranaldo einfängt. Das Markante an Daydream Nation ist, dass man unter den komplexen Songstrukturen und verzerrten Soundtexturen im Kern der Musik eine Essenz exploitieren kann, die visionär den deformierten Sound zu einem möglichen neuen Status Quo zusammensetzt und wie Phönix aus der Asche aus den zerschlagenen Fragmenten auferstehen lässt. Der progressive Impetus als akustische Verkörperung des New Yorker Untergrundes bahnt sich unaufhaltsam mitten durch die Bruchstücke des eben zerschlagenen Mainstreams nach oben seinen Weg. Insofern hat die Band jene bedeutungsvolle und einzigartige Tiefe in ihrem Sound, deren Ausmaß zahlreiche Bands der Grunge-Ära in den 90ern nie hatten. Vielleicht ist das der Garant, der Sonic Youth vor einem Dasein als kurzfristige Modeerscheinung bewahrte und die Band bis zu ihrer (vorerst) letzten Veröffentlichung The Eternal als langfristige Institution mit allenfalls marginalen Abnutzungserscheinungen etabliert hat. Was ja fast schon wieder ein an Genialität grenzender Widerspruch in sich ist: Die Bekämpfer des Status Quo machen sich in fortwährenden Attacken selbst zu diesem. Ein lohnender Klassiker 5 von 5 PunktenIch hatte mich vorher nie so richtig an Sonic Youth herangetraut und kannte die Band eher durch ihre dauerhaft positive Presse als Indie-Heroen als durch ihre Musik. Die Befürchtung, die Musik könnte mir als andauernde Feedback-Orgie zu anstrengend sein, hat mich lange davon abgehalten, diesen Klassiker zu entdecken. Aber was soll ich sagen, die Befürchtung war komplett unbegründet. Daydream Nation ist nicht nur nicht unzugänglich, sondern hat mich schon beim ersten Hören komplett umgehauen. Die wunderbaren Melodien und faszinierenden Sounds stehen im Kontrast zu immer wieder auftauchenden ruhigen bis schrägen Instrumentalpassagen und gewinnen dadurch noch mehr an Wirkung. Also für alle, die bisher auch etwas Angst vor Sonic Youth hatten, aber offen für Musik jenseits des Mainstream sind: Daydream Nation ist zurecht ein Klassiker und gehört in jede vernünftige Sammlung! daydream nation 5 von 5 Punktenfür mich ne suicide platte! man muss die musik wirken lassen und seinen zugang finden.der sound ist alinenartig.komplett losgelöst von raum und zeit.ich habe daydreamnation vor 2 jahren das erstemal gehöhrt und vetraut mir man kommt immer wieder daruf zurück.immer wieder. das große meisterwerk-das schreibe ich dem zeitgeist zu. was haben sie seitdem nicht geile platten gemacht auf den gleichen nieveau... Powersound 5 von 5 PunktenIch muss zu meiner Schande gestehen, dass mir "Daydream Nation" zum Zeitpunkt seiner Erscheinung irgendwie durch die Lappen gegangen ist. Ein Umstand der mein Selbstwertgefühl aus heutiger Sicht stark belastet, da es sich bei diesem Album um eine wahres Highlight der Rockmusik aus den späten 80-er Jahren handelt. Roh, kantig aber trotzdem eingängig und fesselnd haben "Sonic Youth" mit diesem Album völlig neue Standards definiert. Die Power der Songs wirkt auch heute noch genau so ansteckend wie vor 20 Jahren, was in unserer kurzlebigen Zeit ein nicht zu leugnendes Qualitätssiegel darstellt. Schatztruhe 5 von 5 PunktenNur sieben Rezensionen für eines der besten Alben der 80er, das sogar Eingang in die "National Recording Registry" der Library of Congress der Vereinigten Staaten gefunden hat -- wo es neben Meisterwerken wie Jimi Hendrix' "Are Your Experienced?", "Pet Sounds" von den Beach Boys oder B.B. King's "Live at the Regal" steht? Als Nicht-Musiker fällt es mir immer schwer, Alben angemessen zu beschreiben. Um die Wirkung der Platte bei ihrem Erscheinen erfahren zu haben, bin ich leider zu jung. Eingängige Melodien hinter verzerrten Waschbrett-Gitarren. Ein einsames Klavier, dessen hintergründige Töne von Störgeräuschen im Vordergrund und einer Megafonstimme übertüncht werden. Irgendwie erscheinen mir Sonic Youth ähnlich wie die Pixies zu sein. Sie sind einzigartig, und es macht Freude, ihrer Musik zu lauschen. Aber ich habe nie recht verstanden, warum sie für so unglaublich großartig gehalten werden. Fünf Sterne sind's allemal, um etwas abrupt zu enden. |
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