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Mute Audio Documents von VariousAudio CD von Mute (EMI)Preis bei Amazon: EUR 55,99, Angebote ab EUR 44,45 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2007 |
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2 Kundenrezensionen:Audio Lexikon 4 von 5 PunktenIch habe die Box gleich nach Erscheinung erhalten und kann sie zweifelsfrei empfehlen! Sicher, es ist definitiv nur was für Nerds und Labelfreunde, zu denen ich mich nur bedingt zähle. Daher war ich um so überraschter, was es zu entdecken gab. Für den Kaufinteressierten zur Info: Ihr findet hier auf 10CDs den kompletten Backkatalog aller MUTE 7" Singles von 1978- 1984 schön mit A & B- Seite. Von daher nicht nur "Sachen die aufgewährmt sind und auch auf den Alben drauf sind". Ich habe eine Menge entdeckt, gerade da ich nicht der MUTE- Alleswisser bin! Im Gegenteil, habe gestaunt, was da alles seiner Zeit auf Vinyl gepresst wurde. Die rarities sind alles eher live Sachen, von denen das Konzert v. THE NORMAL & ROBERT RENTAL 1978 für mich das absolute highlight ist.(Der Labelkenner kennt das auch schon- gabs als Vinyl Bootleg) Läßt man die Tonqualität mal ausser acht, war der Gig 25Jahre seiner Zeit voraus. Das hätte 1993 auch den Club rocken können.. Dann gibts im Bookled einen schönen kleinen Brief vom 16jährigen Andreas D. aus Deutschland an Daniel Miller zu lesen- herrlich! (Und er hatte damit Erfolg!!! "Fred vom Jupiter" wurde dann ja auf MUTE gepresst & ein Hit!) Einziges Manko ist der Preis.. Aber ggf. gibts ja für den, der nicht alles braucht, die Einzeltracks bei MUTE als download? Die Box soll wohl auch noch zerpflückt werden und die CDs einzeln erscheinen- ausser die rarities, dies definitiv nicht mehr geben soll. Wer weiss? Ich freu mich auf Teil 2! 85- 91 find ich auch noch spannend.. Viel Aufgewärmtes was man schon vorher hatte! 3 von 5 PunktenDas legendäre und immer noch existente MUTE Label hat sich seit seiner Gründung durch Labelchef Daniel Miller nie um Konventionen oder Trends geschert. Anfangs als reines Label für Miller?s eigene Produktionen Mitte der 70 er gedacht gehört MUTE seit dieser zeit zu den langlebigsten und erfolgreichsten Underground Plattenlabel mit einigen Weltstars. dabei sah das Anfangs nicht alles so gut aus denn Miller hatte mit seiner eigenen Band The Normal absolut keinen Erfolg und brachte es deshalb gerade mal auf eine Single. Doch genau diese Single namens "Warm Leatherette" gilt heute als Klassiker und Kultsong der EBM Szene und wird immer noch gerne in Discotheken gespielt. Miller erkannte schnell das er als Musiker nichts taugt und beschränkte sich darauf nur noch andere Bands zu signen und den Anfang machten dann Bands und Künstler wie Sillicon Teens , Fad Gadget , Liasons Dangereuses oder die deutschen EBM Pioniere DAF. Millers Ziel war es ein Label zu erschaffen welches die elktronische Musik in allen Formen unter einem Dach vereinigt und mit den oben genannten Bands hat er bereits den Anfang gemacht. Richtig populär wurde das MUTE Label aber erst durch Depeche Mode die seit Anfang der 80 er auf diesem label unter Vertrag stehen und durch den andauernden Mega Erfolg dieser Band konnte sich Miller bei der Bandauswahl freie Hand lassen und Konventionen brechen und später gesellten sich neben DM auch noch Künstler wie die griechische Gothic Chanteuse Diamanda Galas , die kontroversen Laibach , Nick Cave and the Bad Seeds und Erasure dazu - also auch Künstler die mit Elektronik nicht viel am Hut hatten. Durch diese Signings wurde (und ist!) MUTE nicht nur das mutigste sondern auch schillerndste Plattenlabel ever und alle Bands (ausser die die sich aufgelöst haben etc.) sind niemals weggegangen von diesem label und veröffentlichen immer noch ihre aktuellen Platten dort! grund genug das dieses Label nun eine retrospektive in Form der 10 CD Box MUTE Audio Documents Vol. 1 1978 - 1984 zieht wo auf eben insgesamt 10 CD s bereits bekannte Songs von Fad Gadget , The Normal , DAF , Liasons Dangereuses , Nick Cave , Yazoo, NON vertreten sind und eine Bonus CD wartet mit Raritäten auf! Doch irgendwie hat auch dieser retro Compilation Sampler einen faden Beigeschmack , denn wirklich wichtig ist dieser Mega Sampler nicht , denn die meisten sachen hat man schon auf den regulären Alben der Künstler oder auf irgendwelchen anderen Compilations.Da macht die anschaffung dieser Box nicht unbedingt Sinn. Die Bonus CD ist ganz nett , aber diese kann man nicht einzeln erwerben und somit bleibt wieder ein fader Nachgeschmack denn günstig ist diese Box nicht und das sollte man sich dann schon überlegen ob man Geld ausgibt für sachen die eh nur aufgewärmt sind und die es schon seit Jahren gibt! Dennoch wird der demnächst erscheinende zweite Teil ne interessante Sache werden denn dann geht es um die Künstler die auf dem ersten Teil noch keine Erwähnung fanden.Ob die dann auch Songs von Moby draufpacken? Der überbewertete Elektropopper ist nämlich seit einigen Jahren auch bei MUTE unter Vertrag! |
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Peace von Depeche ModeAudio CD von Mute (EMI)Preis bei Amazon: EUR 4,99, Angebote ab EUR 1,99 ![]() 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2009 |
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3 Kundenrezensionen:Elektroschrott !!!! 1 von 5 PunktenWas dieser Titel mit der Klasse eines Songs wie "Enjoy the Silence" zu tun haben soll (wie in der Rezension zuvor erwähnt)ist mir schleierhaft. Überhaupt noch eine zweite Single aus diesem Album auszukoppeln ist sehr sehr gewagt. Jedenfalls sind Depeche am Tiefpunkt ihres Schaffens angelangt. Ohne Mr. Wilder geht es halt nicht. Vielleicht sehen Depeche das nach ihrer Tour genauso und raffen sich mal zusammen. Andere Bands schaffen das auch (s. Ultravox). Ich bleibe trotz allem Fan dieser Gruppe und hoffe auf Besserung. Denn "der Glaube stirbt zuletzt". Bloss langsam muss sich was ändern !! "Sound des Jahres!" 5 von 5 PunktenSound des Jahres! Mit dieser zweiten Single-Auskopplung ist Depeche Mode wirklich ein großer Wurf gelungen.Die Strophen klingen erfischend und der Refrain ist eingänging und mit einem herrlichen Sound untermalt,die Synthiziser sind hier weltklasse, sowie es nur Depeche Mode zu verstehen vermag. Mit Peace ist es ihnen gelungen, ein neuen Kult-Hit zu kreiren, der in einer ähnlichen Liga wie Enjoy the Silence spielt und auch vielen "Nicht-Depeche-Fans" gefallen wird. Dieser Song macht dem Album "Sounds of the Universe" wirklich aller Ehre, denn dieser Sound ist neu und bietet eine gute Alternative zum Einheitsbrei in den Charts. Für mich eine etwas fragwürdige Auswahl als Single 2 von 5 PunktenIch habe es bei meiner Rezension zur SOTU CD und auch zur DELUXE Edition schon geschrieben das "Peace" für mich das schwächste Lied auf dem neuen DM Werk ist und daran wird sich auch nichts ändern wenn der Song nun als Single erscheint. Hier auf dieser Maxi CD gibt es nur die Singleversion von "Peace" die es schon im Radio zu hören gab und so kann ich mir auch einmal eine Kritik erlauben ohne die CD in Händen zu halten. Das neue Depeche Mode Album "Sounds of the Universe" habe ich in den letzten zwei Monaten rauf und runter gehört und es wird noch immer nicht langweilig. Es hat ein wenige gedauert, aber dann fand ich wirklich zu fast allen Songs Zugang. Ein einziger Song auf dem Album (Spacewalker mal ausgenommen) hat bei mir aber immer noch nicht gezündet und das wird er auch nicht mehr. Genau dieser Song ist eben "Peace", wo ich mittlerweile die Fernbedienung betätige und weiterklicke zum nächsten Song. War "Wrong" als Debutsingle noch frisch und peppig so ist "Peace" für mich langweilig und nichtssagend. Der Refrain kling recht spacig, hat aber keinerlei Potential um sich beim Hörer festzusetzen. Auf dem Gesamtwerk "Sounds of the Universe" hat der Song von mir drei Sterne bekommen weil er da im Zusammenhang mit dem Rest des Albums noch halbwegs funktioniert. Als Single bekommt "Peace" von mir nur zwei Sterne, der Song hat für mich einfach nichts von all dem was Depeche Mode ausmacht. Somit frage ich mich wie man auf die Idee gekommen ist diesen Song als zweite Single auf den Markt zu bringen. Mir gefallen eigentlich alle Bonustracks die man mit der Deluxe Edition bekommt besser als eben diese zweite Single. Aber auch auf dem Album selbst ist für mich fast jeder Song besser als Single geeignet. Für mich wären Titel wie "Fragile Tension", "Hole to Feed"" oder auch das melancholische "Little Soul" wesentlich besser als Singleauskopplung geeignet gewesen. Der Meinung wie ein Vorredner das "Peace" das Zeug zum Kulthit hat bin ich ganz und gar nicht, aber die Geschmäcker sind zum Glück halt auch verschieden. Für mich aber spielt der Song in einer ganz anderen Liga als richtige Kultsongs der Band wie "Personal Jesus", "Enjoy the Silcene" oder "Never let me down again". Von mir gibt es eben nur zwei Sterne für einen Song der meiner Meinung nach als Single gar nicht funktioniert. |
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Revenge of the Goldfish von Inspiral CarpetsAudio CD von Mute (EMI)Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 3,70 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 1969 |
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2 Kundenrezensionen:Indie/Pop at it.s Best 5 von 5 PunktenINSPIRAL CARPETS sind eine Indie/Pop-Band aus England, die sich zwar 1995 nach ihrer Auflösung, 2003 Wiedervereinigt haben, aber bis dato kein Album mehr herausbrachten. Ob sie z.Zt. noch existieren weiß ich schlicht und einfach nicht. Ich habe alle CDs von ihnen, aber die "Revenge Of The Goldfish", ist mir die liebste Silberplatte. Auf 12 Stücken wird Indie/Pop vom feinsten zelebriert. Eingängig, sehr gut gespielt und nie aufdringlich, aber auch nie langweilig. Pop, Rock, Ska...es sind die Vielzahl an unterschiedlichsten Stilen bei denen es INSPIRAL CARPETS immer wieder verstehen, diese, so hervorragend zu vermischen. Ob schön rockig, wie auf "Fire" und "Little Disappeared", oder Balladenmäßig, wie auf "Rain Song", oder einfach nur flüssig und einprägsam wie auf den anderen Stücken, "Revenge Of The Goldfish" ist eine sehr gute Indie/Pop-Platte. (Auch das Artwork finde ich sehr gelungen). Ich habe sie desöfteren im Player. Eine tolle Band und ein toller Silberling. Generations??? 5 von 5 PunktenRevenge of the Goldfish ist alles was ein vernünftiges Rave-Album haben muß. In England mal wieder ein voller Erfolg gewesen und in Deutschland ein Schattendasein geführt. Die erste Single Generations kracht schnell und mal wieder mit Orgel durch die Beine. Die Musik könnte im Prinzip jeder mögen, der auch alternativen Rock mag. Und als EMF und Jesus Jones sich schlafen legten, legten die Carpets nach! Anhören und Kaufen!!! |
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Mute (Limited Edition) von DemiansAudio CD von Insideout (EMI)Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 9,45 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2010 |
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3 Kundenrezensionen:Die Schwierigkeit des 2. Album 4 von 5 PunktenDa hat man mit dem Erstlingswerk "Building an empire" ein wunderbares Kleinod der Musik gefunden. Da überkommen einen auch schon die Bedenken.... Wie wird wohl das 2. Album dieser Ein-Mann-Band.... Denn es ist immer das selbe Problem, was diese Bands nach einem phänomenalen ersten Album haben. Die Messlatte liegt sehr hoch. Und schon viele - zu viele sind - an dieser Hürde gescheitert. Aber nicht so Demians mit "Mute"... Zwar sind die Anklänge vom Erstlingswerk noch deutlich zu hören, aber auch gleichzeitig findet man hier viel Neues. Manchmal laut und sehr aufwühlend und dann auch ruhige und leise Momente. Und bei jedem Song spürt man die Kraft, die aus den Songs hervorgeht. Bin mal auf das dritte Werk gespannt.... So lange läuft diese Scheibe - abwechselnd mit Porcupine Tree - Pineapple Thief ... Musik jenseits des Mainstream.... sieht richtig schick aus 4 von 5 Punktendie neue demians-cd. erst recht in dieser exquisiten limitierten verpackung. nach der phänominalen "building an empire" habe ich mit großer spannung (und sorge) auf den nachfolger gewartet. meine sorgen wurden nicht bestätigt, aber meine größten hoffnungen auch nicht. im gegensatz zum vorgänger fängt das album laut und schnell an, klingt geradezu nach metal. ab song nr. 3 "porcelain" wird es aber wieder richtig schön, ohne dass chapel der versuchung verfällt bei seinem vorgängeralbum zu klauen. auch "black over gold" und "overhead" (hier wird zwischendurch mal wieder geschrammelt) finde ich ausgesprochen gelungen. "tidal" ist völlig überflüssig, da uninspiriert. die letzten drei stücke fließen mit tollen percussion wieder harmonisch dahin. wie "building an empire" hat nicolas chapel "mute" in eigenregie geschrieben und alles selbst eingespielt. er hat sich diesmal etwas weniger zeit gelassen und ich bilde mir ein, dass man es dem album anmerkt. er ist sicherlich ein großartiger songschreiber, musiker und sänger, aber die überragenden momente habe ich noch nicht entdeckt. wenn ich aber bedenke, dass ich auch beim vorgänger viele durchläufe gebraucht habe, kann es sein, dass noch vieles schlummert und erst entdeckt werden muss. Noch mehr Facetten als beim Debütalbum! 4 von 5 PunktenErst vor zwei Jahren wusste Nicolas Chapel anhand seines Debütalbums "Building An Empire" die Lauscher der Progressiv Rock Szene in die Vertikale zu biegen. Das Detail verliebte und dennoch äußerst homogene Songwriting verwoben mit der charismatischen Stimme des Solokünstlers hob sich schnell von der Masse ab und erntete auch on Stage dementsprechend dicke Lorbeeren, zudem man für die britischen Edelprotagonisten Marillion und Porcupine Tree als Support fungierte. Für "Mute" zog sich der Hobbyphilosoph und Autor sinnigerweise in die beschauliche Normandie zurück, um all seine gesammelten Ideen für einen würdigen "Building An Empire" Longplayer zu bündeln. Dem nicht genug: neben den eingezirpten Vocals spielte Nicolas abermals alle (!) Instrumente höchst persönlich ein. Es soll alles so entstehen, wie man es im Herzen tief drin fühlt, ohne Einflüsse anderer, möglichst "ungetrübt" und autark, meint der bescheidene Franzose. Wer wagt, gewinnt? Ganz genau so verhält es sich. Ja in diesem Fall hat sich das Risiko des Egotrips vollends ausgezahlt, denn "Mute" bietet sogar noch mehr Facetten als sein superber Vorgänger und besticht immer wieder durch atemberaubende Sequenzen, die da draußen gehört werden wollen. Jetzt mal abgesehen vom stilvollen Coverartwork - das Album gibt es übrigens auch als schickes DIGIPACK - erweist sich "Mute" als ein einziger Siegeszug. Während die "Tricolore" am grünen Luxusrasen erst kürzlich und völlig zurecht als großer Verlierer der Fussball WM ausgebuht wurde, triumphiert Landsmann Nicolas Chapel dieser Tage in allen Belangen auf SEINER eigens erschaffenen Spielwiese - sicher eines der schönsten und zugleich aufwühlensten Tonmonumente, welches mir seit Monaten zu Ohren gekommen ist. Dabei geht es beim Opener "Swing Of The Airwaves" ungewohnt sperrig los, nämlich synthetisch, rau und kalt. Aber diese stete Wandlung hin zu einem wahrhaften Mega-Refrain, bei dem man förmlich den Sonnenaufgang beobachten kann, lässt plötzlich alles hinter sich - was für ein Geniestreich ist das bitte?! Trotz der Tatsache, dass "Mute" nicht mehr so fragil, schmeichelnd und zugänglich wie "Building An Empire" wirkt, wird der Hörer in einen audiophilen Sog gezogen, der seinesgleichen sucht ... Sucht? - exakt: SUCHTGEFAHR! Introvertiert und schüchtern sei der Mann laut eigener Aussage - umso extrovertierter und lebendiger ist sein musikalischer Ausdruck innerhalb dieser 50 Minuten. Überhaupt spiegeln einige Tracks eine Art Seelenstriptease des Monsignor - nicht selten andächtig und zerbrechlich während ihrer Initialphase, um auf beeindruckende Weise zu einem höchst dramatischen Finale zu mutieren - Musterbeispiel gefällig? Hört euch das - aber bitte INTENSIV - teils von indischen Klängen eingefärbte "Overhead" an! Es sind diese geradezu Oskarreifen Übergänge und Stimmungswechsel, die den Konsumenten immer wieder ins Staunen versetzen. Gelegentliche Vocal-Affinitäten zum Kanadier Devin Townsend, wie man sie im flockig dahin treibenden "Feel Alive" (!) ortet, dürfen natürlich als Kompliment aufgefasst werden. Dass ein zeitgemäßer und gleichermaßen kontrastreicher Progressiv Rock Release in seinem Interieur ebenso Electronic-Sounds und Drumloops haben "darf", steht außer Diskussion. Dieses gelungene Experiment zeigt insbesondere das ruhigere "Porcelain" auf, bei dem ich stante pede dachte, Tastenikone Kevin Moore (Chroma Key, Osi) wurde als Co-Writer involviert. Erwähnenswert sind im Weiteren noch "Rainbow Ruse", ein auf simplen Klavierakkorden basierender, getragener Song, der an Deutschlands ewigem Semigeheimtipp Everon erinnert sowie das Postrock/Industrial Terrain namens "Hestitation Waltz" und der schmeichelnde Herzwärmer "Black Over Gold" - so und nicht anders bringt man Eisberge zum Schmelzen. Apropos ... ist da wirklich alles Gold, was glänzt? Nicht ganz. Einzig allein der sechste Track "Tidal", der als überraschend straighter Alternativrocker zwischen diesen monströsen Bergen und gefahrvollen Schluchten weilt, passt nicht sonderlich ins Konzept von "Mute". Es scheint, als hätte sich das sensible Genie aus dem Land des edlen Tropfens in den letzten Monaten mit den Referenzwerken von Tool oder Radiohead ernsthafter beschäftigt. Zumindest lassen die aktuellen Soundexperimente solche Tendenzen erkennen wodurch höchst interessante aber genauso grenzgeniale Klangdimensionen entstanden sind. Was soll ich sagen? Ein graziles und leidenschaftlich inszeniertes Kleinod liegt hier vor, das für mich klar zu den engsten Titelaspiranten 2010 gehört. Da bleibt nur noch die Frage: Wie zur Hölle möchte dieser Chapel den zweiten Überflieger noch toppen? |
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Exciter-Re-Issue von Depeche ModeAudio CD von Mute (EMI)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 2,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
Tracks:
ProduktbeschreibungEXCITER-RE-ISSUE 2 Kundenrezensionen:Qualitätsverlust 4 von 5 PunktenMan hatte zu Ende gelitten, die Wunden waren fast verheilt, und mit neuer Energie konnte man sich plötzlich auch wieder über die Musik streiten, was ja durchaus zu einem positiven Eregebnis hätte führen können und tw. auch tat. Substanziell aber, ist dieses Album nicht mehr, auch wenn Gore wieder wie gewohnt Klasse Kompositionen aus dem Ärmel schüttelt, so fehlt diesen songs doch allzu oft die Dringlichkeit, die die Alben ab ,Music For The Masses' so relevant gemacht hatten. Das ist das erste Album von dm bei dem man das Gefühl hat, dass es nicht aus einem inneren Drang heraus entstanden ist. Auch klanglich ist es distanzierter und kälter (vielleicht ,digitaler' ?) als die Alben davor, selbst wenn die Akkustik Gitarre wieder eine ganz große Rolle spielt. ,Freelove', 'Breathe' und vor allem ,Goodnight Lovers' sind wunderschöne songs, aber ,I Am You' bewegt sich schon sehr am Rande zur Lounge Musik, während sich ,I Feel Loved' dem House anbiedert, Ganz bei sich sind sie nur bei ,The Dead Of Night', das mit seiner Verstörtheit als einziges an die Großtaten auf ,Violator' und ,Songs Of Faith' erinnert. Und auffällig ist hier, dass es wieder einige Filler mehr gibt, als noch auf ,Ultra', denn ,The sweetest condition' und ,When the body speaks' sind ebenos entbehrlich, wie die beiden instrumentals ,Lovetheme' und ,Easy Tiger'; ,Comatose' hätte etwas großes werden können, aber offensichtlich fand man hier nicht das passende Arrangement. 4 Sterne gibt's trotzdem als Anerkennung, weil man einfach mal 3 so Hits schreiben können muß, wie ,Dream On', ,Freelove' und ,I Feel Loved', essentiell aber ist dieses Album nicht mehr. Nicht der große Wurf, aber ganz ordentlich 4 von 5 PunktenLange Zeit mußte der Fan nach dem Comeback Album Ultra" von 1997 auf dieses Album warten. Dafür hat sich aber das Warten im Großen und Ganzen gelohnt. Ich kann mich noch gut erinnerne das ich am Tag des Erscheinens von Exciter" bei Ladenöffnung im Geschäft stand um mir das neue Werk meiner Lieblingsband zu holen. Danach nur noch schnell in den CD Player schieben und genießen dachte ich. So hörte ich mir das ganze Album ein erstes mal durch und muß zugeben das ich bei diesem ersten hören schon sehr enttäuscht war. Diese Enttäuschung hat sich aber dann doch ziemlich gelegt den Exciter braucht einfach etwas Zeit ums sich im Gehör festzusetzen. Bei meiner ersten Rezension zu dem Album gab es fünf Sterne, jetzt nach ein paar Jahren werden es nur noch deren vier. Das Album schafft es nicht mehr so oft in den Player und zugegeben fällt es auch zum Ende hin ab. Sicher ist das Album nicht mehr mit Werken wie Violator" oder Black Celebration" zu vergleichen, aber mal ehrlich wenn sich ein Album wie das anderen anhören soll, dann kauf ich mir Alben von talentfreien Bands wie Modern Talking. DM präsentieren sich mit Exciter" von einer neuen, sehr experimentierfreudigen Seite. Die erste Hälfte des Albums mit der Single "Dream on" und den Songs "Shine", "Sweetest Condition", "When the Body speaks" und dem Touropener "Dead of Night" ist große klasse, aber nach "Freelove" fällt das Album meiner Meinung nach ab. "I feel loved" ist eine der schwächsten DM Singles überhaupt und mit dem Song "Breathe" kann ich überhaupt nichts anfangen. Dave Gahan beweist aber auch im reiferen Alter das sich viele andere Frontmänner noch eine Scheibe abschneiden können. Vor allem auf der folgenden Exciter-Tour" bewiesen DM das sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Für den Fan empfehle ich aber die Ausgabe mit der Bonus DVD. Ansonsten gibt es nach ein paar Jahren nur noch vier Sterne für das 2001er Werk von Depeche Mode. |
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Night Full of Tension von Robert GörlAudio CD von Mute (EMI)Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 5,61 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2007 |
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2 Kundenrezensionen:Gehört zu meinen besten Album..... 5 von 5 Punktenhatte mir damals die Scheibe als LP in einem Hamburger Plattenladen gebraucht gekauft. Als großer DAF-Fan wird so was natürlich ungehört sofort mit genommen. Im heimischen Wohnzimmer aufgelegt konnte ich dann Robert seine Bass-Sequenzer-Künste in voller Blüte genießen. Auf diesem Album, was 1984 VÖ wurde, hört man das Robert wirklich der Meister in diesem Mitieu ist. Und auch in seiner Spielkunst, im vergleich zu den 3 bekanntesten DAF-Album, reifer geworden ist. Es muss also nicht immer rebellisch sein. Auch nach über Jahre sehr häufiges hören, hört man immer wieder was neues raus. Melodien die sich verstecken um irgend wann gehört zu werden. Wenn man dazu bereit ist. Auch Roberts Stimme ist sehr einfühlsam und passt sich den Sequenzerspielereien sehr gut an. Annie Lennox gesanglicher Beitrag ist echt Klasse. Als ich hörte dass dieses Album auf CD VÖ wird habe ich mich noch mal sehr gefreut. Nun kann ich es auch in meinem Auto in bester Qualität hören. Und ich finde im Auto kommt dieses Album noch mal richtig gut rüber. Es macht extrem süchtig und verleiht zur Geschwindigkeitsüberschreitung. Hier wird zelebriert "das weniger mehr ist". Als Bonus gibt es noch weitere Songs z.B. das viel umstrittene "A ist wieder da". Was will er uns nur damit sagen?..hmmmmm ;) Noch ist es zu haben also ZUGREIFEN ! ! ! Darling, don't leave me, it's senseless... 5 von 5 Punkten... singen Robert Görl und Eurythmics-Frontfrau Annie Lennox und meinen es auch so: es ist sinnlos zu versuchen dem Charme dieses Longplayers zu entkommen. 'Night full of tension' hat ein 80er Flair irgendwo zwischen DAF und Disco... sehr gelungen produziert und abwechslungsreich. Annie Lennox und Robert Görl, der sich neben Gabi Delgado einen Namen als DAF machte, haben sich zu Beginn der 80er kennengelernt, er spielte auf dem ersten Eurythmics Album 'In the garden' Schlagzeug. Annie revanchierte sich, in dem sie auf Roberts erstem Soloalbum Gesangsparts übernahm. 'Darling don't leave me' ist mit seinem ausgesuchten Drumcomputerbeat und seinem eindringlichen Text ein typisches Beispiel für tanzbare und intelligente elektronische Musik, die jenseits vom Mainstream, begeisterte und heute, nach 25 Jahren, absolut zeitlos wirkt... dieser Song, vor allem in der enthaltenen raren Maxiversion, ist ein Stück Erinnerung an eine Zeit als Vanilla-Jeans angesagt waren und guter Pop aus England kam... Das gesamte Album ist voller Spannung (tension) und Zweideutigkeiten, es macht ungeheuren Spaß und gehört auf jede ''Jenseits von 'Big in Japan'-80s'' Party... Als CD bei Mute 1993 (re-release 2007) veröffentlicht, in dieser Version incl. 5 Bonustracks, enthält 'Night full of tension' rare Maxiversionen, B-Seiten wie 'A ist wieder da' oder 'Berührt verführt', die zuvor nie auf CD erschienen waren. Selbst Obskuritäten wie die scheinbar von Brecht inspirierte Ballade 'Gewinnen wir die Beste der Frauen' haben ihren einnehmenden Platz, zeigen sie doch aus welcher elektronischen Ecke Herr Görl kommt, fast ein bisschen Fad Gadget... Ein Album aus einem Guss, unglaublich rund und schön... auch wenn ich DAF verehre, Gabi fehlt gar nicht, Robert funktioniert sehr gut solo... schade, hätte ihm viel mehr Erfolg gewünscht! Meine Anspieltipps: Darling don't leave me (12"), I love me, Queen King, Wind in hair |
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Light at the End of the World von ErasureAudio CD von Mute (EMI)Preis bei Amazon: EUR 22,99, Angebote ab EUR 0,32 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2007 |
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ProduktbeschreibungLIGHT AT THE END OF THE WORLD 5 Kundenrezensionen:Zurück zu alter Stärke 5 von 5 PunktenÜber 20 Jahre nach Gründung der Band noch einmal ein solches Album vorzulegen, verdient Respekt! Vince Clark und Andy Bell haben weiterhin nicht den Mut verloren, Alltagsgeschichten voll Liebe und Melancholie mit dem ihnen eigenen Synthi-Pop-Rhythmus zu verbinden. Letzteren muss man jedoch mögen, um dieses zu spüren. Nachdem mir als Fan der ersten Stunde die letzten Alben nur teilweise gefallen haben, ist Erasure mit "Light At The End Of The World" ein echter Hinhörer gelungen. Auch wenn das Albumcover zunächst etwas Anderes suggerieren mag, so haben Erasure dieses Mal auf Futuristisches und Experimentelles verzichtet. Stattdessen findet man Eingängiges und Bewegendes und fühlt sich an die Qualität der ersten fünf Alben erinnert, ohne dass an dieser Stelle die zweite Hälfte des Erasure Oeuvres geringeschätzt werden soll. Als sei ein Spannungsbogen konstruiert worden, finden sich die besten Stücke des Albums in der zweiten Hälfte. Je tiefer man sich reinhört und auf Musik und Text einlässt, desto stärker wird man in das(zugegebenermaßen) eigenwillige Erasure-Universum hineingezogen. Der Hörer begibt sich auf eine Reise durch die Welt der Gefühle und Hoffnungen, die mit Glass Angel auch akustisch passend wie eindrucksvoll abgeschlossen wird. Persönliche Favoriten und Anspieltipps: Golden Heart, Darlene, When A Lover Leaves You, Glass Angel. Soundbrei, über den eine glatte Haut gewachsen ist 2 von 5 PunktenAnspieltipps: - Darlene - Sunday Girl - Glass Angel Die Lieder auf dem aktuellen Album "Light at the end of the World" gehören zu dem schlechtest produzierten Songmaterial, dass Erasure je veröffentlicht haben. Was natürlich nichts heißen muss, denn Erasure haben schon allerhand großartigen Pop kreiert. Überall spüre ich die Qualität früherer Synthi-Pop-Hymnen, aber bei keinem Song wurde Wert auf das gewisse Etwas gelegt. Die Tracks sind einfach zu glatt. Wie ein Soundbrei, über den eine Haut gewachsen ist. Wisch und weg. Dabei ähneln die Melodien früheren durchaus. Der Sound orientiert sich etwas am (besseren) Album "I Say, I Say, I Say". Vielleicht liegt das zu sehr schlagerhafte allein am lollisüßen Soundgewand, das eine starke Tendenz zu Eurotrash aufweist und reichlich unmotiviert und ohne jeden Schwung die Platte rauf- und runterbumpert? Klingt ein bisschen, als hätte Vince Clark auf Autopilot gestellt. Auf Andys Stimme liegt zu allem Überfluss einfach zuviel Zuckerguss, gruselig! Das ist Musik für den vermeintlichen Seniorensender Ihres Landesfunkhauses. Die kann man mögen, na klar, das hat aber nicht mehr viel mit den furiosen Erasure der 80er und 90er zu tun. Sehnsüchtig warte ich umso mehr vorerst auf EBX5 und EBX6. Für mich sind Erasure derzeit an einem Tiefpunkt angelangt. Ihr grandioser Umgang mit alten Songs auf ihren Konzerten lässt mich allerdings darauf hoffen, dass es jederzeit wieder bergauf gehen kann. Fazit: Wenn Sie noch nicht alle anderen Erasure-Alben kennen, sollten Sie dieses hinten anreihen. Soundbrei, über den eine glatte Haut gewachsen ist 2 von 5 PunktenAnspieltipps: - Darlene - Sunday Girl - Glass Angel Die Lieder auf dem aktuellen Album "Light at the end of the World" gehören zu dem schlechtest produzierten Songmaterial, dass Erasure je veröffentlicht haben. Was natürlich nichts heißen muss, denn Erasure haben schon allerhand großartigen Pop kreiert. Überall spüre ich die Qualität früherer Synthi-Pop-Hymnen, aber bei keinem Song wurde Wert auf das gewisse Etwas gelegt. Die Tracks sind einfach zu glatt. Wie ein Soundbrei, über den eine Haut gewachsen ist. Wisch und weg. Dabei ähneln die Melodien früheren durchaus. Der Sound orientiert sich etwas am (besseren) Album "I Say, I Say, I Say". Vielleicht liegt das zu sehr schlagerhafte allein am lollisüßen Soundgewand, das eine starke Tendenz zu Eurotrash aufweist und reichlich unmotiviert und ohne jeden Schwung die Platte rauf- und runterbumpert? Klingt ein bisschen, als hätte Vince Clark auf Autopilot gestellt. Auf Andys Stimme liegt zu allem Überfluss einfach zuviel Zuckerguss, gruselig! Das ist Musik für den vermeintlichen Seniorensender Ihres Landesfunkhauses. Die kann man mögen, na klar, das hat aber nicht mehr viel mit den furiosen Erasure der 80er und 90er zu tun. Sehnsüchtig warte ich umso mehr vorerst auf EBX5 und EBX6. Für mich sind Erasure derzeit an einem Tiefpunkt angelangt. Ihr grandioser Umgang mit alten Songs auf ihren Konzerten lässt mich allerdings darauf hoffen, dass es jederzeit wieder bergauf gehen kann. Fazit: Wenn Sie noch nicht alle anderen Erasure-Alben kennen, sollten Sie dieses hinten anreihen. Nichts Neues - wieder mal.... 3 von 5 PunktenTut mir Leid, aber ich kann dem Album wenig positives abgewinnen....es ist einfach langweilig...einfallslos...und es will sich auch nach dem x-ten Male hören nichts im Hirn festsetzen...Seit den letzten 3-4 Alben sind es immer die gleichen Sounds, die Vince aus seinen Synthis lockt, stets die faden Drum-Sequenzen, egal ob schnell oder gemäßigt. Wo ist der kreative Vince der 80er (u. Anfang 90er) geblieben (Oh Lamour, Chorus, A little respect usw.)??? Andys Gesang rettet 3 Sterne - seine Stimme ist wirklich gereift in den über 20 Jahren. Schade! 3 von 5 PunktenDas war dann wohl eine Nummer zu groß - das Niveau von Nightbird toppen zu wollen, denn es ging mehr oder weniger nach hinten los - leider! Ich besitze alles von Erasure und habe alle Höhen und Tiefen mitgemacht, und ich stelle fest, dass wir jetzt wieder etwas ins "tief" abgeschmiert sind. Ich will hier gar nicht alle Songs einzeln bewerten, denn die Höhepunkte sind schnell genannt: Storm in a teacup! Alles andere ist für das, was man von Erasure erwarten kann lediglich Mittelmaß - auch die Auskopplungen, wobei "I could fall in love" nur vom äußerst einfallslosen Refrain "zerstört" wird, der Rest des Songs ist schon echt hörenswert. Ich dachte eigentlich, mit "Nightbird" sind wir dem Tal, in das uns "Loveboat" und "Other peoples Songs" geführt haben, entstiegen, aber mit dem neuen Longplayer wird dieser tolle Weg des letzten Albums nicht fortgesetzt.Das hat nichts damit zu tun, dass man nörgeln will, aber wenn man die Erasure-Alben qualitativ vergleicht, so kann zumindest ich hier nicht mehr als 3 Sterne geben, wenn ich "Nightbird" fünf gegeben habe. Musikalisch geht es nun ganz klar wieder einen Schritt zurück. Die Songs bleiben mir nicht im Ohr (und ich hörte mir das Album nun schon oft an), sind zu glatt und man hat das Gefühl, dass es schnell "zusammengeschustert" wurde. Vielleicht hätte eine größere Schaffenspause gut getan --> siehe Nightbird. Paradox ist, dass "Sucker for love" so dermaßen simpel ist, dass es schon wieder gut ist...! Wenn man sich das Album dennoch zulegen will, so lege ich dem vermeintlichen Käufer ans Herz, sich die Limited Edition zu kaufen, denn die beiden dort enthaltenen Bonustracks sind echt stark! Abschließend: Wenn ich die Erscheinungsjahre mal völlig außer Acht lasse und nur vom Sound ausgehe, so stufe ich dieses neue Album irgendwo Anfang des neuen Jahrtausends ein, "Nightbird" würde ich aktueller einschätzen und das neueste Erasure-Album wäre meines Erachtens "Erasure", wo Erasure einfach am reifsten und komplexesten klingen. Live werde ich mir Clarke/Bell natürlich trotzdem ansehen! Aber mehr als 3 Sterne gibts hierfür nunmal nicht. Und da muss ich wieder auf den Album-Höhepunkt zurückkommen: Denn mehr als ein "Storm in a teacup" ist dieses Album leider nicht - zu langweilig...! |
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Playing the Angel von Depeche ModeAudio CD von Mute (EMI)Preis bei Amazon: EUR 12,98, Angebote ab EUR 1,48 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2005 |
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ProduktbeschreibungPLAYING THE ANGEL Eine Kundenrezension:Playing Depeche Mode 4 von 5 Punktendm sind hier bereits die - respektvollen - Verwalter ihrer eigenen Legende, soll heissen: ja das sind alles typische dm songs, in einem leicht runderneuerten soundgewand, und man ist nach wie vor erstaunt mit welcher Zuverlässigkeit Martin Gore Hits wie ,'A Pain That I'm Used To', ,John The Revelator', oder das großartige ,Precious' aus dem Ärmel schüttelt; die wahre Neuerung an diesem Album, nämlich dass hier erstmals auch Dave Gahen songs beisteuert (unter anderem den Hit ,Suffer Well'), ist dann aber auch wieder keine, weil Gahan ganz offensichtlich das songwriting bei Gore gelernt hat, und sich die Gahan songs eben auch wie Gore songs anhören; das soll jetzt kein Vorwurf sein, aber eine mögliche Erweiterung des Spektrums wurde dadurch eben nicht erreicht. Auch hier gibt es leider wieder Füller (,Marco', ,I Want It All') und einige songs die sich erstmalig als ,nicht so leicht zugänglich' präsentieren und sich später aber tatsächlich als schwach herausstellen (,Damaged People', ,The Darkest Star'). Bedient werden hier fast alle Karriere Phasen - ,Precious' die frühen synthie pop boys, ,John The Revelator' die ,Violator' bis ,Ultra' Phase und ,A Pain That I'm Used To' und ,Suffer Well' die tanzbaren dm im Stil von ,Everything Counts' bis ,Enjoy The Silence'. Lustig eigentlich, dass dm ausgerechnet 2005 Tanzhits ablieferten, als dancefloor eigentlich tot war, aber die Substanz dersongs macht's eben doch aus. Kein makelloses Album, kein Klassiker, aber für das 12 Studioalbum in 25 Jahren allemal ein starkes Werk. |
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Macbeth von LaibachAudio CD von Mute (EMI)Preis bei Amazon: EUR 19,99, Angebote ab EUR 5,61 Erscheinungsdatum: Juli 2001 |
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ProduktbeschreibungMACBETH |
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Peace [Vinyl Single] von Depeche ModeSchallplatte von Mute (EMI)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 3,24 ![]() 1,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2009 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
3 Kundenrezensionen:Sammlerstück 3 von 5 PunktenHabe es nur bestellt da es die Sammlung meines Mannes vervollständigen soll! Sonst ist das Lied peace nicht gerade das Beste was depeche mode rausgebracht hat! Unwürdig 1 von 5 PunktenPeace als Single auszukoppeln war für mich absolut nicht nachvollziehbar. Dieses Lied hat nichts, was man von einer DM-Single erwarten kann (nun gut, der Text vielleicht). Ich habe sie gekauft, weil sie farbig ist und weil ich Sammler bin. Hören muss ich das Lied aber nicht. Es hat nicht einmal B-Seitenniveau. 1 Punkt gibt?s fürs farbige Vinyl. VÖ-Politik 1 von 5 PunktenÜber den Song möchte ich nichts schreiben. DM Fans finden den sowieso gut und die Sammler kaufen ebenfalls alles. Was mich masslos ärgert, ist die VÖ-Politik der Plattenfirma. Zu fast jeder Single gab es von DM immer zwei 12" Maxis. Seit SOTU gibt es nur noch eine 12" und dafür eine 7" in Farbe. Und der Knaller: die 12" kommt mal gepflegte zwei Monate später auf den Markt, als die CD. Was soll das? Ich will zwei Maxi-Singles haben, und am Besten noch in Farbe wie zu Zeiten von People Are People. Aber nein, was bekommt der Sammler statt dessen? Digitale Downloads! Ganz großes Kino...das Anhäufen von virtuellen Songs hat nichts mit sammeln von Tonträgern zu tun, liebe Plattenbosse! Schreibt euch das mal auf die Agenda. Der Sammler möchte ein greifbares Produkt kaufen und nicht irgendwo ein File runterladen. Save The Vinyl! |
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