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Produkt-Bild: Catching a Tiger

Catching a Tiger von Lissie

Audio CD von Smi Col (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,50

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Catching a Tiger

Tracks:

  • Record collector
  • When I'm alone
  • In sleep
  • Bully
  • Little lovin'
  • Stranger
  • Loosen the knot
  • Cuckoo
  • Everywhere I go
  • Worried about
  • Look away
  • Oh Mississippi

4 Kundenrezensionen:

Oberaffengeil
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin durch Zufall an diese CD gekommen und habe sie mir einfach mal so gekauft. Ohne große Erwartungen. Jetzt ist sie zur Zeit meine meistgehörte, einfach nur schöne Musik.
einfach nur genial
5 Punkte 5 von 5 Punkten
eine ganze cd voller guter songs, ich kann diese cd nur jedem empfehlen, der mal wieder eine super rock/pop mischung sucht und lust auf gute lieder hat. tolle stimme, tolle musik, einfach zum rauf und runterhören geeignet.
Die Renaissance des Gitarrenpops
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Viel bekannt war bisher nicht von der Newcomerin Lissie, die sich im Internet vor allem mit Coverversionen einen Namen gemacht hatte. Ihre erste eigene Platte jedoch hört sich an, als wäre sie schon jahrelang im Geschäft. Die Harmonien fügen sich sofort ins Ohr, jedes Lied ist ein eigenes kleines Kunstwerk, das man den ganzen Tag nicht aus dem Kopf kriegt.

Hier sind vor allem die ersten drei Lieder Record Collector, When Im alone und In sleep hervorzuheben und so merkwürdig es klingt, ich war die letzten Tage so sehr damit beschäftigt, diese drei Titel rauf und runter zu hören, dass ich bisher kaum dazu bekommen bin, auf den Rest zu achten. Allein für diese drei Songs lohnt sich der Kauf. Auch die weiteren sind wunderbar anzuhören, besonders Cuckoo und Loosen the knot, auch wenn das Niveau der ersten drei Titel nicht mehr zu erreichen ist. Als Gitarrist kenne ich mich gut mit Harmonien aus und es ist mir recht schnell aufgefallen, dass Lissie immer wieder auf die gleichen drei, vier Akkorde zurückgreift, diese nur anders anordnet. Das Großartige besteht nun darin, dass die Lieder keineswegs gleich klingen, sonders die ganze Sache runder machen und man nicht den Eindruck hat, ein wild zusammengewürfeltes Sammelsurium an Liedern zu hören.

Alles in allem eine toll klingende Scheibe einer wunderbaren Sängerin und Musikerin. Alles andere als fünf Sterne wäre unangebracht.
Klasse Album!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Kann die vorherigen Rezensionen nur vollstens unterstreichen.Die Stimme erinnert mich sehr stark an Stevie Nicks von Fleetwod Mac.Einige Titel klingen ebenso als wären sie von Fleetwood Mac, geht das nur mir so?
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Produkt-Bild: Die drei Fragezeichen - Folge 143: und die Poker-Hölle

Die drei Fragezeichen - Folge 143: und die Poker-Hölle von Die drei ???

Audio CD von Europa (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 7,99

Erscheinungsdatum: Dezember 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Die drei Fragezeichen - Folge 143: und die Poker-Hölle
Produkt-Bild: Flamingo

Flamingo von Brandon Flowers

Audio CD von Island (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Flamingo

Tracks:

  • Welcome to Fabulous Las Vegas
  • Only the Young
  • Hard Enough
  • Jilted Lovers & Broken Hearts
  • Playing With Fire
  • Was It Something I Said?
  • Magdalena
  • Crossfire
  • On the Floor
  • Swallow It

Produktbeschreibung


Mit seiner Band The Killers eroberte Brandon Flowers die Charts rund um den Globus und verkauften weltweit über 14 Millionen Alben. Das letzte Album Day & Age und der Hit "Human" wurden in Deutschland mit Gold ausgezeichnet.
Jetzt veröffentlicht der charismatische Frontmann sein erstes, sensationelles Soloalbum: "Flamingo"! Produziert wurde das Album von namhaften Größen wie Daniel Lanois (U2, Bob Dylan), Brendan O'Brien (Pearl Jam, Rage Against The Machine) und Stuart Price (Madonna, Depeche Mode).
Die 10 Songs auf Flamingo schrieb Brandon Flowers auf der letzten Welttournee der Band, dennoch sind sie thematisch fest verankert in seiner Heimatstadt Las Vegas - mit all ihren grellen, bunten, aber auch düsteren und schattigen Seiten. "Ich liebe diese Stadt, sie ist ein Teil von mir", bringt Flowers den Antrieb für Flamingo auf den Punkt. Den Hörer erwartet eine Mischung aus Rock, Pop, Electro, Gospel und Blues. Die erste Single Crossfire ist wie ein Adrenalinstoß und damit der perfekte Vorgeschmack auf Brandon Flowers' Soloalbum.
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4 Kundenrezensionen:

Jedem, der mit ...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
... Groll und/oder Ratlosigkeit vor dieser Platte sitzt, sei zur Entspannung folgender Gedankengang empfohlen: Wie wäre es denn, wenn die Killers und ihr smarter Frontmann Brandon Flowers nicht, wie bisher angenommen, mit ihrem Debüt "Hot Fuss" aus dem Jahre 2004 den Kulminationspunkt ihres Schaffens erreicht haben, sondern diese Platte eher den lästigen Ausrutscher in der Karriere markiert und das belächelte und bekrittelte "Day & Age" den lang erwartetetn Treffer? Was, wenn also Brandon Flowers gar nicht daran gelegen ist, die ihm angedichtete dunkle Seele ständig nach außen zu wenden, sondern das ich", dem er Ausgang verschafft, lieber die lichten und doch nachdenklichen Momente eines Dandys, eines Bohemians leben will? Klingt "Flamingo" dann anders? Wohl kaum, aber Flowers hat nun oft genug gezeigt, dass das Bonoeske eher das seine ist, dass er sich als Wiedergänger des geschätzten Posers Freddy Mercury weit wohler fühlt denn als verschlossener Tropf, dass er mit Falsett, Federboa und einer großen Portion Ironie besser umzugehen weiß als mit düsterer Einsilbigkeit. Dass er noch dazu Spaß an der Sache hat, an der großen Geste, am Überschwang, an der augenzwinkernden Tragödie, merkt man der Platte an. Angefangen bei der Hymne auf Amerikas kaputtes, schimmerndes Plastikeldorado Las Vegas über den feinen Rocksong "Only The Young", wo die These trifft: Brandon Flowers allein klingt wie U2 zusammen. Das samtweiche Duett mit Rilo Kiley's Jenny Lewis ist eine Klasse für sich, "Playing With Fire" wiederum passt in getragener Rhythmik und Soundfärbung bestens zum warm ausgeleuchteten Covermotiv und ist noch dazu eine kluge und einfühlsame Zwiesprache zwischen Vater und Sohn. Manches Mal verliert der gerade bekehrte Hörer vielleicht noch den Anschluß, das poppige "Was It Something I Said" kommt doch arg bonbonfarben und zappelig daher, vielleicht irritieren auch die Kastagnetten in "Magdalena". Am Ende croont Flowers mitsamt Chor bei "On The Floor" und dreht in "Swallow It" nach einer Art entspanntem Sprechgesang noch ein paar abschließende Pirouetten, vorbei. Wen das noch immer nicht überzeugt hat, dem sei als Jobbeschreibung noch einmal der 2005 veröffentlichte Song "Glamorous Indie Rock'n Roll" ans Herz gelegt, für den Rest bleiben die unvergessenen, bissigen Zeilen "I've got soul, but I'm not a soldier" zum Trost aus alten Tagen ...
Sleepless in Las Vegas
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Brandon Flowers kann nicht anders, er schreibt kontinuierlich Songs und will ganz einfach "einer der beste Songwriter" werden. Dabei erzählt er uns Geschichten aus seiner geliebten Heimatstadt.
Einer Stadt mitten in der Wüste die den meisten Menschen beim ersten Besuch soziologische Rätsel aufgeben dürfte. Fadenscheinig fast nur aus Hotels bestehend wechselt die Bevölkerung täglich, doch Brandon entführt uns hinter den "Strip", erzählt uns Geschichten und läd ein: "When the lights go down in the city, getting real low, settle in, in my room" und da dürfen wir ihm zuhören. (Eine schöne Stimmung die man durch das Cover schön verbildlicht bekommt). Es gibt also wirklich Menschen die in dieser Stadt leben; mehr als man glaubt.

Eine ebenso fabulöse Willkommenshymen wie die Stadt selbst leitet in die Platte ein. Fast mit Gänsehaut beginnt man die nächsten Lieder. Überall sieht man Lichter und Werbetafel bei Nacht vor seinem geistigen Auge. Das redundante, und dies ist positiv gemeint, "ONLY THE YOUNG" kann überzeugen, genauso wie "HARD ENOUGH" was mit viel Herz gesungen ist, wobei die Instrumente schon langsam schwächer werden. JILTED LOVERS & BROKEN HEARTS lässt einen dann doch stark die Killers vermissen, der Refrain noch wirklich gut gesungen, die Musik schon im Radiogedudel untergegangen (sehr weich und wenn es mal härter wird klingt es zu gewollt). PLAYING WITH FIRE könnte man als Experiment von Brandons Stimme sehen. Es geht.
WAS IT SOMETHING THAT I SAID kommt geradewegs aus den 80ern aber da wäre es auch schon sanfter pop gewesen. Stimme passt wieder, aber die Band ist Geschmacksache. MAGDALENA wie schon oft beschrieben ist mexikanisch angehaucht und die Melodie zieht einen mit, aber die Band ist hier am Tiefpunkt angelangt. CROSSFIRE wird die erste Singleauskopplung und bietet solide Killers-Atmosphäre. Mit ON THE FLOOR wagt sich Brandon an den Gospel heran und macht seine Sache wirklich gut. Einer der Höhepunkte auf der Platte. SWALLOW IT ist kein unbedingt gelungener Abschluss, leicht ironisch lächelnd verabschiedet sich Brandon.

Vor allem Brandon rettet diese, seine eigene Platte, da die Band wirklich nicht die beste ist. Die Musik ist unglaublich kitschig und nur selten haben die Instrumente eine wirkliche Stimme. Da merkt man schon den Einfluss von Dave Keuning bei den Killers und auch ein Mark Stoermer bringt deutlich mehr tonale Qualität mit ein.

Als Mormone in LasVegas dürfte das Leben nicht besonders einfach sein, wenn es darum geht herauszufinden welchen Weg man einschlagen möchte. Ein konsequenter Gang scheint unmöglich und so geht auch Brandon Flowers immer wieder mit offenen Augen durch seine Stadt, um seinen Weg zu finden. "Take the time to evolve" singt er in SWOLLOW IT und meint sich damit wahrscheinlich selbst. Zum Schluss macht er sich selbst Mut "Don't be afraid, this is your year, it's gonna be alright, you're a performer, just take your time, but not to much time." Das muss nicht jedem gefallen, dass er sich nicht so viel Zeit lassen will, wie die Killers, aber ich bin mir sicher in einigen Jahren werden wir ihn wieder anders erleben, gewachsen und älter.

Ich freue mich drauf.

Die ersten Durchgänge: ****
"Wiederhöhrwert": ***
Geheimtipp
5 Punkte 5 von 5 Punkten

Brandon Flowers hat auf seinem Soloalbum alles richtig gemacht-die CD hat ein Thema und folgt einem roten Faden-sowas gefällt mir mir-ich mag die Texte, seine Stimme und das ganze Konzept-Flowers versucht nicht krampfthaft sich vom Killerssound zu entfernen und das klappt hervorragend-zum Teil muss man die Songs mehrmals hören bis sie einem dann ins Ohr gehen-aber mal ehrlich gesagt sind das immer die Platten von denen man sehr lange etwas hat. Ich habe mir gleich die Deluxe Version bestellt-klare Anspieltipps sind Jilted Lovers/Broken Hearts-Crossfire/Only the young und der Opener Welcome to fabulous LV-die richtige Platte für den Herbst und ich freu mich aufs Konzert in Zürich
Einfach nur genial
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Muss zunächst einmal sagen, dass ich 50 bin und nicht unbedingt ein Fan der Killers, obwohl ich deren Musik gut hören kann. Aber das hier, das Solo von Brandon Flowers ist ja wohl der Knaller und tatsächlich in der Lage, Generationen zu verbinden, Kinder und Eltern sitzen gemeinsam vor ihrem CD-Player und haben eine Menge Spaß an diesem Album. Was im vorigen Jahrhundert Thomas Gottschalk am TV geschafft hat, gelingt Brandon Flowers nun mit seiner genialen Stimme, die kraftvoll jauchzend und trällernd Musik vom allerfeinsten bietet. Meine Tochter (20) sagte zu mir: Der ist so gut, wie Freddie Mercury.
Alles in allem: dieses Album muss man einfach kaufen, da ist kein Cent zu schade!
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Produkt-Bild: The Resistance

The Resistance von Muse

Audio CD von Warner Music International (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,79

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2009
Zoom ± Produkt-Bild: The Resistance

Tracks:

  • Uprising
  • Resistance
  • Undisclosed Desires
  • United States Of Eurasia (Collateral Damage)
  • Guiding Light
  • Unnatural Selection
  • MK Ultra
  • I Belong To You (Mon Coeur S'Ouvre A Ta Voix)
  • Exogenesis: Symphony Part 1 (Overture)
  • Exogenesis: Symphony Part 2 (Cross-pollination)
  • Exogenesis: Symphony Part 3 (Redemption)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Muse sind noch nie auf Nummer sicher gegangen. Jedes ihrer Alben war ein neues, spannendes Klangabenteuer, das dem Hörer anfangs einiges an Konzentration abverlangte. Auch The Resistance ist keine Fastfood-Platte, sondern originelle musikalische Filigrankunst. Als "entschlackter" und "elektronischer" kündigten Muse ihr fünftes Studioalbum im Vorfeld an, und tatsächlich klingt The Resistance deutlich reduzierter und weniger gitarrenlastig als der grandiose Vorgänger Black Holes & Revelations. Es sind zwar auch vereinzelt typische Muse-Riffgewitter wie "Unnatural Selection" zu finden, der Schwerpunkt liegt jedoch ganz klar auf ruhigeren und Keyboard-lastigeren Stücken. Ein Song wie "Undisclosed Desires" schlägt den Bogen zu Wave-Größen wie Depeche Mode, mit "Resistance" liefern die drei Engländer einen geschickt zwischen treibend und sphärisch pendelnden Mainstream-Rock-Hit ab, und auch ansonsten dominieren aufs Notwendigste reduzierte Arrangements und klare, einprägsame Melodielinien, die von Frontmann Matthew Bellamy nicht mehr ganz so oft im oberen Bereich seines beachtlichen Stimmumfangs gesungen werden. Selbst das großartige dreiteilige Epos "Exogenesis: Symphony" mit seinen Klassikeinschüben kommt schnörkellos und federleicht daher. Freunde der progressiveren, bombastischen Muse werden allenfalls beim stark an Queen und Led Zeppelins "Kashmir" angelehnten "United States Of Eurasia" an Alben wie Absolution erinnert. Die Band hat sich mal wieder spürbar weiterentwickelt, und erneut ist es für die Hörer eine Herausforderung, ihr auf ihrem Weg zu folgen.- Michael Rensen
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4 Kundenrezensionen:

Loblied
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Heute muss ich einfach mal was loswerden!

Ich war schon seit ich denken kann, Fan der Rockmusik. Meine Sturm- u. Drangzeit waren die 60er Jahre mit Elvis Presley. In den
70ern waren Pink Floyd, Toto, Queen oder auch Metallica meine Favoriten, auch deshalb, weil die E-Gitarre mein absolutes
Lieblingsinstrument ist.In den 80ern und 90ern trauerte ich diesen Bands hinterher,bis auf einige Ausnahmen wie U2 oder
Depeche Mode.

Leute, ich musste über 60 Jahre alt werden, um meinen musikalischen Höhepunkt zu erleben!!!!
Und dieser heisst "MUSE" und ist die geilste Band der Welt!
Seit ca. 2 Jahren höre ich täglich in voller Lautstärke, ob zu Hause oder im Auto unterwegs, nur noch MUSE. Vom 1.Album
"Showbiz" bis zum letzten "The Resistance" abwechselnd und ich kann sagen, dass mich jeder einzelne song, auch nach x-mal
anhören, immer noch umhaut. Das liegt natürlich auch an MATT BELLAMYS grandioser Stimme, die von den tiefen zu den höchsten,
von aggressiven zu gefühlvollen, schmeichelnden und zarten Tönen reicht. Er hat das Potential eines Genies. Das zeigt sich
nicht nur im Gesang, sondern vor allen Dingen in seinem Gitarren- u. Klavierspiel. Als wenn das noch nicht genug wäre, er schreibt u.
komponiert seine Musik selbst. Dabei dürfen natürlich seine beiden Freunde und Bandmitglieder CHRIS, weltbester Bassgitarrist
und DOM, weltbester Schlagzeuger, nicht fehlen. Was die drei Jungs auch noch LIVE abliefern (ich spreche aus Erfahrung, war in
Köln dabei) ist zum Niederknien!!!

"The Resistance"ist für mich das reifste,abgerundetste Album. Einerseits die drei klassischen Titel, die so gefühlvoll komponiert
sind,dass einem die Tränen kommen können, andererseits die übrigen Songs, alle einzigartig und genial.
Ich bin überzeugt, dass "Uprising" zur Hymne wird, wenn sie es nicht schon ist. Das dann folgende "Resistance" ist ein Gänsehaut-
Titel, wie auch " Guiding Light"(geile Gitarre,Gefühl pur), "United S.o.Eurasia" absolutes Hammerstück,(Rasanz u. Gefühl)
Dann gibt es einen für MUSE untypischen Song "Undisclosed Desires" ein "kommerzieller Ohrwurm" würde ich sagen, der so gut ist,
dass er einen nicht mehr los lässt. "Unnatural Selection" ist der Kracher, der dich total mitreisst.
Ich kenne niemanden, der von diesen Songs nicht begeistert ist, wobei ich dazu sagen muss, wer MUSE nicht kennt, sollte erst nach
mehrmaligem Anhören sein Urteil fällen. Jeder weiss, je öfter man ein Stück hört, desto mehr geht es einem ein. Entweder
wird es dadurch besser, oder man hat es leid.
MUSE hat ganz klar mein Leben bereichert und ich hoffe, dass diese göttlichen Jungs noch Millionen Menschen erreichen können und
werden.
Magnifico!!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also normalerweise schreibe ich längere Kundenrezensionen, damit die anderen Interessenten natürlich auch was von meiner Rezi haben, aber heute und hier kann ich meiner großen Begeisterung einfach nicht anders Luft machen!

"The Resistance" ist ein wirklich UNGLAUBLICH tolles, interessantes, inspirierendes, geniales und sich selbst übertreffendes Album!!!!!

Muse hat sich finde ich wie es mein Vorrezensent bereits erwähnt hat, selbst neu erfunden!

Ein riesengroßes Lob an Muse!!
The Resistance
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also ich muss sagen, dass meine Erwartungen, die diese CD betreffen mehr als erfüllt wurden. Mehr muss man nicht sagen ausser: super CD
Tolle Musik
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Muse ist einfach super. Auch wenn MUSE an "Härte" verloren hat, hört sich das neue Album "The Resistance" klasse an. Als MP3 - Download für den Preis unschlagbar!
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Produkt-Bild: Music for Men

Music for Men von Gossip

Audio CD von COL (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 3,97

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Music for Men

Tracks:

  • Dimestore Diamond
  • Heavy Cross
  • 8th Wonder
  • Love Long Distance
  • Pop Goes The World
  • Vertical Rhythm
  • Men In Love
  • For Keeps
  • 2012
  • Love and Let Love
  • Four Letter Word
  • Spare Me From The Mold

Produktbeschreibung


MUSIC FOR MEN

Aus der Amazon.de-Redaktion


Music for Men, das neue Album von Gossip ist einfach zum Küssen. Sängerin Beth Ditto ist erfrischend originell und ein wahrer Rohdiamant, was auch das Stakkato-Rhythmus-Intro ?Dimestore Diamond? auf den Punkt bringt. Das Big Girl powert sich durch 12 Songs, allesamt vom Erfolgsproduzenten Rick Rubin mit Understatement so umgesetzt, dass Roh- und Feinschliff sich die Balance halten. Dittos Texte sind realistisch und komisch zugleich, fernab der Glamourwelt singt sie, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Aus dem kommt ein lautes Organ, Klartext auch im Gesang, bei dem sie sich weder um Stilarten noch um Styling bemüht, sondern nur authentisch loskreischt, röhrt und brüllt und mit frechen Schlenkern auch den Pop nicht links liegen läßt. Jeder Song ist eine eigene Geschichte, ein eigenes musikalisches Patchwork und trotz vieler Referenzen immer der unmissverständliche, selbstbewusste Hinweis ?Ich bin das Sprachrohr meiner Generation?, siehe das minimalistische ?8th Wonder? oder das ekstatische ?Pop Goes The World?.
Die temperamentvolle Single ?Heavy Cross? mit experimentierfreudiger, ungestümer Popmelodie klingt mit dem Pfeifen so, als würde man als Kind im Wald die Angst verjagen. Soul und R?n?B, New Wave und Punk und dazwischen eine Elektro-Ballade wie ?Love Long Distance? oder den Genre-Mix beim Gender-Titelsong ?Music for Men? - die Band verbreitet mit Leidenschaft und einer Prise Selbstironie durchwegs gute Laune. Gossip ist Musik für die Krise - der Tanz auf dem Finanz-Vulkan. Gossip = Klatsch. Und Klatsch gibts hier nur musikalisch vom Besten - laut, lustig, unbefangen, ungebremst bis unverfroren. Gleich nochmal hören, am besten den Ohrwurm ?Four Letter Word.? - Ingeborg Schober
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4 Kundenrezensionen:

Kraft und Ungeschliffenheit auf dem Weg zur Perfektion
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Beim ersten Hören von "Music for Men" war ich enttäuscht, beim zweiten interessiert und beim dritten begeistert. Gossip liefern ein Album, dass ungekünstelt ist und allein durch musikalisches Genie besticht. Manche Riffs wie vor allem in "8th Wonder", aber auch "Men in Love" und "Spare Me from the Mold" lassen es einem kalt den Rücken runterlaufen und in die Melodik hineintauchen. Wenn auch es meiner Meinung nach den einen oder anderen Hänger gibt ("2012" gefällt mir weniger), ist dieses Album für Interessierte auf jeden Fall empfehlenswert!
Top Album für kleines Geld
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich liebe dieses Album!
Cooler sound, über die Power der Sängerin brauchen wir garnicht reden.
Die Songs gefallen mir fast durch die Bank weg super.
Und das Ganze zum halben Preis, den man gewöhnlich für ein Album zahlen muss.
TOP!
Absolutes MUST TO HAVE
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese CD ist einfach ein Hammer und ein absolutes Must to have in der eigenen CD-Sammlung! Diese Wahnsinns-Stimme - Beth (Vocals), die Hammerfrau - in Kombination mit der Musik an sich, unglaublich guuuut. Impulsiv und Energie geladen, dass es nur so in den Ohren raucht. Selten, dass es mich so umhaut und mich fast jedes Stück vom Hocker reißt und auch das Tanzbein schwingen lässt.

Kaufen. Einfach sofort kaufen.
Völlig überbewertet
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Eine ansprechende Single und der Name Rick Rubin müssen nicht Garanten für ein gutes Album sein. 08/15 Modern Pop mit ein paar Alternative Sprengseln führen schnell zu einer gepflegten Langeweile.
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Produkt-Bild: Zum Glück in die Zukunft

Zum Glück in die Zukunft von Marteria

Audio CD von FOUR MUSIC (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 10,87

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Zum Glück in die Zukunft

Tracks:

  • Endboss
  • Verstrahlt feat. Yasha
  • Amys Weinhaus
  • Du willst streiten
  • Wie mach ich dir das klar feat. Jan Delay
  • Marteria Girl
  • Louis
  • Kate Moskau
  • Alles verboten feat. Casper
  • Veronal (Eine Tablette nur) feat. Miss Platnum
  • Seit dem Tag als Michael Jackson starb
  • Sekundenschlaf feat. P.Fox

4 Kundenrezensionen:

Einfach Geil!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Geile Beats! Geile Texte! Geile Stimme!

Lohnt sich auf jeden Fall.
Und keine Schimpfwörter, richtig gut!

KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN!!!!!!!!!!!!!!
Geile Musik
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe mir das Album heute liefern lassen und bisher ein Mal durchgehört.
Bisher kann ich sagen, dass ich ganz besonders von den Produktionen beeindruckt bin. "The Krauts" haben ihr bestes getan, um dieses Projekt musikalisch optimal zu untermalen.
Marterias Lyrics sind teilweise auch wieder sehr genial, seine markante Stimme optimiert das ganze.
Die Features sind auch sehr gut gewählt, jedoch finde ich es besonders bei Peter Fox schade, dass er keinen eigenen Part, sondern "nur" die Hook übernommen hat, denn Marteria und Peter Fox harmonieren bei "Sekundenschlaf" sehr gut. Jedoch hätte man sich das ja denken können, denn Peter Fox' Solokarriere wurde ja ohnehin schon für beendet erklärt, von daher kann man froh sein, noch eine neue Hook von ihm hören zu dürfen.
Bis auf Casper sind die restlichen Features (Jan Delay, Miss Platnum & Yasha) alle für die Hook des jeweiligen Tracks verantwortlich.

Summa summarum: Geiles Teil, die Langlebigkeit wird sich noch herausstellen. Erwartungen erfüllt, sehr empfehlenswert!
Besser gehts kaum
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auch wenn Hip Hop normalerweise nicht so meine favorisierte Musikrichtung ist ist dieses Album so ziemlich das beste was ich in der letzten Zeit so gehört hab.
von diesen 12 Liedern gibts wirklich nur eins was mir nich so doll gefällt wie die andern sonst wirds durchgehört.. Also ich kann ecuh dieses wunderbare album nuur empfehelen macht was draus.
Marteria - Rap oder Kunst?
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Als allererstes muss ich sagen, dass ich bei früheren Veröffentlichungen von Marteria/Marsimoto Angst hatte, einen Fehlgriff zu landen. Jedoch habe ich mir nach seinem Gastauftritt auf dem Selfmade Records Sampler "Chronik II" auf dem Lied "Rock 'n' Roll" mit Casper und der Promo auf MTV einen Ruck gegeben und mir dieses Album zugelegt.
Was mich erwartet hat beim ersten durchhören ist nicht zu beschreiben. Zuerst sind mir die sensationellen Beat-Produktionen aufgefallen.
Marteria glänzt durch seine gut durchdachten Texte und seiner Art, dass man denkt er ist eins mit dem Beat. Auch während dem dritten durchhören verging die Zeit wie im Flug, das Album macht Spaß zum hören und wird nicht langweilig. Zu Marteria's Top-Leistung kommen noch der gute Gastpart von Casper auf "Alles verboten" und die guten Hooks von z.B. einem Peter Fox oder einem Jan Delay.

Fazit: Der einzige Makel, für mich, ist, dass Peter Fox einfach keinen Part hat. Deswegen gebe ich diesem Top-Werk aber natürlich keinen Punkt abzug. Absolute Empfehlung für Leute, die auf gut durchdachte Texte stehen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Tomorrow Morning (Ltd.Edt.)

Tomorrow Morning (Ltd.Edt.) von Eels

Audio CD von Cooperative Music (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 13,78

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Tomorrow Morning (Ltd.Edt.)

Tracks:

Disk 1
  • In Gratitude For This Magnificent Day
  • I'm A Hummingbird
  • The Morning
  • Baby Loves Me
  • Spectacular Girl
  • What I Have To Offer
  • This Is Where It Gets Good
  • After The Earthquake
  • Oh So Lovely
  • The Man
  • Looking Up
  • That's Not Her Way
  • I Like The Way This Is Going
  • Mystery Of Life
Disk 2
  • Swimming Lesson
  • St. Elizabeth Story
  • Let's Ruin Julie's Birthday
  • For You

Aus der Amazon.de-Redaktion


Im Mai 2009 begann Mark Oliver Everett aka E eine Album-Trilogie, die mit dem rockigen Werk Hombre Lobo eingeleitet wurde. Kaum sieben Monate später folgt das von privatem Trennungsschmerz geprägte End Times. Den Abschluss bildet nun die zauberhafte Platte Tomorrow Morning, und wieder ließen die Eels nur sieben vergehen. Eine kurze Zeit, die nicht ausreichte, um die seelischen Tumulte und Herzschmerzen gänzlich vergessen zumachen, und doch sind auf Tomorrow Morning viele Trauerwolken verflogen, liegt das Tal der Tränen hinter Mark Oliver Everett. Er ist weiterhin das musikalische Großhirn der Eels und überrascht im finalen Teil neben ein paar Rockern (?Looking Up?) mit vielen freundlichen Melodien, Hoffnungsschimmern und sanften Klängen. Auf der Suche nach neuem Glück greift die einzigartige Band aus L.A. auf zauberhafte Orchestrationen und extrem viele elektronische Sounddetails zurück, an denen die Stammkräfte Koool G Murder und Knuckles maßgeblich beteiligt sind. Dasselbe gilt auch für das neu dazu gestoßene The Amy Davies Choir and Tomorrow Morning Orchestra.
Drei Alben in gut einem Jahr, da besteht die Gefahr, sich zu verheben, Belanglosigkeiten zu produzieren, sich zu kopieren. Nichts davon trifft auf Tomorrow Morning zu, alleine schon, weil es sich musikalisch und textlich durch viel Optimismus von den anderen beiden Teilen der Trilogie abhebt. Gerade die vielen digitalen Sounds und Beats sorgen für eine ganz andere Gewichtung, und obwohl die programmierten Klänge aus der Tiefe der kalten Festplatte kommen, verströmen sie Wärme und Wohlklang. Alleine ein überragender Song mit dem zuversichtlichen Titel ?This Is Where It Gets Good? macht die Platte zu einem Ereignis, vermengen sich hier doch klasse Rhythmen im Stile der Young Marble Giants mit herrlichen Streichern. ?After The Earthquake? überragt mit seinem träumerischen Pianospiel. Das hinreißende ?Oh So Lovely? und dem Blick in die Zukunft (?...I feel my heart changing in mysterious ways...?) lässt hoffen, dass E bessere Zeiten entgegen sieht und mal für eine längere Zeit nicht von der Peitsche des Lebens getroffen wird. --Sven Niechziol
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

Endlich ein würdiger Zugang zu den Eeels
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Als "Nicht-Eels-Fan" habe ich nie kapiert, was an der Musik von Hr. Everett "Kunst" sein soll (so kommt man zum ersten "nicht-hilfreich-Klick" der Fans ;-). Er hat zwar gute Texte drauf - nach dem "Beautiful Freak" Debut machte die Band aber für mich doch sehr gewöhnungsbedürftige unmusikalische Musik. (So habe ich hier gewagt das depressive, übersteuerte Geschrabbel vom Voralbum "Hombre Lobo" zu kritisieren und dann viel Schelte der Fans bekommen. Naja, es ist ein Themenalbum über Herzschmerz - OK.)Ich finde es auch nicht wirklich so sensationell, dass Everett sich zum Gospel hinreissen lässt oder auch mal ein Glockenspiel oder Streicher bemüht. Im Zeitalter unendlicher digitaler Soundsammlungen schafft das jeder ambitionierte Freizeit-Musiker mit seiner Apple-Software "Logic Studio".

Und so habe ich es bisher nie geschafft, einen Zugang zu den Eels zu bekommen - vielleicht bin ich einfach zu gut drauf oder es fehlt mir der nötige Ernst ;-) - aber: ich habe es immer wieder redlich probiert. Und das war gut so:

Denn dieses Mal ist alles anders: Da ist nun wirklich ein interessantes und schönes Album entstanden, welches herrlich abwechslungreich ist. Endlich mal auch melodisch, harmonisch und doch anders mit interessanten Ecken und Kanten. Einfach schön ohne den heute typischen Einheitsbrei abzubilden.

Sehr schön (und damit meine Anspieltipps) finde ich z.B. "That`s Not Her Way" und das fröhliche "I Like The Way This Is Going" sowie die vier "unelektronischen" Zugaben der Ltd. Edition, die man dem Normal-Album unbedingt vorziehen sollte.

Offenbar werde ich doch noch zum Eels-Fan. Vorerst gibts 4 Sterne von mir.

Dirk
wieder gut!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie immer gibt uns Eels die Gelegenheit, auf der myspace Seite das gesamte Album anzuhören. Ein toller Service, der auch dafür spricht, dass E nach wie vor ehrlich mit seinen Fans ist und keinem die Katze im Sack andrehen will. Er ist überzeugt davon, was er macht, überlegt sich wie er es macht, und raus kommt immer wieder etwas absolut ehrliches...

Mich persönlich hat der zweite Teil der Trilogie (End Times) nach dem aus meiner sicht echt starken ersten Teil (Hombre Lobo) noch immer nicht abgeholt. Zu ruhig... in meinen Ohren gar sowas wie langweilig... da ich die Eels aber lange genug kenne, gehe ich davon aus, dass der Tag kommen wird, an dem meine Stimmung passen wird, und auch für mich die End Times beginnen werden... (ging mir mit Blinking Lights nicht anders!)

Tomorrow Morning hingegen hatte mich auf anhieb gepackt. Es ist gerne mal etwas verrückt, teilweise auch etwas lauter... es macht einfach spaß... und es strotzt vor wirklich anregenden Texten. Immer wieder bleibt man an verschiedenen Passagen hängen, fühlt sich bemüßigt, sie zu zerpflücken und findet darin Bilder, die aus dem eigenen Leben stammen...

Sicher, musikalisch herausragend bahnbrechendes findet man nicht (zumindest bei den ersten Malen anhören)... aber, das muss es IMO ja auch nicht immer sein... E ist schon ansich bahnbrechend genug ;) und mich konnte er mit Tomorrow Morning (nachdem ich doch von den End Times immer noch enttäuscht bin) wieder absolut versöhnen... Danke dafür, ich freu mich auf das Konzert!
Überraschend schlecht
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Habe die CD vor ein paar Tagen voller Vorfreude ausgepackt und bin leider sehr enttäuscht worden.
Das Album war von Beginn an langweilig und wird auch nach mehreren Versuchen mich reinzuhören nicht besser.
Werde sie in mein CD-Regal unter der bereits Staub angesetzten Kategorie "Musik, die meine Mitmenschen und ich nicht wirklich brauchen" einsortieren und einmal im Jahr mit einem feuchten Lappen abputzen...

Schade...
Auf Regen folgt Sonne.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Jedenfalls scheint es bei den Eels auf ihrem dritten Album in etwas mehr als einem Jahr Programm zu sein. Wobei es schon schwer fällt die Eels noch als Band zu betrachten, wo es sich doch allgemein um den Output von Mark Oliver Everett aka E handelt.

Nach dem ziellosen Umherstreifen als Wolfmensch auf Hombre Lobo und den zur musikalischen Verzweiflungstat verdichteten Endzeiten, wendet sich für den Macher der Eels schließlich wieder alles zum Guten. Fast mag man dem Frieden nicht trauen. Wie lange mag dieses Hochgefühl wohl anhalten ? E sagt, er habe Tomorrow Morning bewusst als Titel gewählt, um ein deutliches Signal zu setzen: auch nach all dem Elend des davor gibt es ein Morgen, ja mehr noch, dieses Morgen fängt auch mit dem (frühen?) Morgen an.

E wird sogar fast übermütig, denn der erste Titel ist einfach ein kurzes, vor Synthesizergeräuschen vibrirendes Stück, das schon den Tag vor dem Abend lobt (was man bekanntermassen nicht tun sollte...): In Gratitude For This Magnificent Day.

Ein elektronisches Album wollte er machen und demonstrieren, dass man positive Stimmung und wieder entdeckte Lebensfreude auch mit kalter Elektronik darstellen kann. So wurde Everett jedenfalls vor der Veröffentlichung von Tomorrow Morning zitiert.

Im ersten richtigen Song, I'm A Hummingbird, kommt dieses Konzept zunächst nicht zum Tragen. Orchestermusik begleitet E, der uns wohl sagen möchte, dass alles letztendlich irgendwie Sinn bekommt, wenn es da heisst:
all the seconds and the minutes
and the hours and the days
and the weeks and the months
and the years of my life
it was all worth it
to be here now

Dann wird die Musik tatsächlich elektronisch. The Morning, Baby Loves Me und Spectacular Girl sind mit Synthesizern arrangierte Songs, aber von unterschiedlicher Stimmung. Hört man diese drei Lieder nacheinander an, kann man erkennen, was auch mit solchen Stilmitteln möglich ist. Das finde ich absolut interessant.

What I Have To Offer ist dann der erste Song, in dem auch mal eine Gitarre vorkommt und dabei ein wenig an Railroad Man erinnert. This Is Where It Gets Good verbindet dann wieder elektronische Beats mit Streichern und Synthieklängen. After The Earthquake folgt als das zweite Instrumental, das auch schon auf das Blinking Lights...Album gepasst hätte. Oh So Lonely wiegt sich im 3/4tel Takt und gleich wieder der Kontrast, wenn Drums und Bass dominierend das nächste Lied, The Man, eröffnen, in dessen Verlauf auch wieder elektronische Klänge und Glockenspiel zum Einsatz kommen.

Sogar zum Gospel lässt E sich auf Looking Up hinreissen. Die nach meinem Eindruck schönsten Lieder kommen zum Schluss: That's Not The Way mit Orgelklängen instrumentiert, das herrliche, nur mit Akustikgitarre und Bass begleitete I Like The Way This Is Going und last but not least erklärt uns E im letzten Song dieses Albums sein Mystery Of Life.

Ich war nach der Ankündigung, dass auf Hombre Lobo und End Times als Abschluss dieser Phase ein elektronisches Album folgen sollte, zunächst etwas skeptisch. Aber nach mehren Tagen mit diesem Album, komme ich zu dem Schluss, dass die Eels hier einen eingeschlagenen Weg konsequent zu Ende gehen.

Wenn man etwas kritisieren wollte, dann, dass einiges auf dieser Platte wohl bekannt vorzukommen scheint. Viele Soundeffekte sind schon verwendet worden, hier lugt ein bisschen Susan's House durch, dort mal ein Stückchen Cancer For The Cure oder Teile aus Blinking Lights And Other Revelations.

Insgesamt ein abwechslungsreiches Album mit philosophischen Texten, dass mich bis jetzt kein Stück gelangweilt hat. Nachdem ich mir alle drei CDs im Zusammenhang durchgehört habe, bin ich gespannt, wie die Entwicklung weiter geht und was uns noch alles erwarten wird, mit Mark Oliver Everett und seinen Eels.

Wer auf diesem Album die Gitarrenklänge doch zu sehr vermissen sollte, dem empfehle ich diese Limited Edition. Auf der Bonus EP bekommt man vier weitere Songs, die auf die Elektronik des eigentlichen Albums ganz verzichten: 1.Swimming Lesson, 2.St.Elisabeth Story, 3.Let's Ruin Julie's Birthday und 4.For You.
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Produkt-Bild: Ich bin dann mal weg. 6 CDs: Meine Reise auf dem Jakobsweg

Ich bin dann mal weg. 6 CDs: Meine Reise auf dem Jakobsweg von Hape Kerkeling

Audio CD von Roof Music
Preis bei Amazon: EUR 12,98, Angebote ab EUR 8,49

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3938781378, Erscheinungsdatum: Juli 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Ich bin dann mal weg. 6 CDs: Meine Reise auf dem Jakobsweg
  • Hörbuch

Produktbeschreibung


Roof Music Kerkeling | Ich bin dann mal weg (6 CDs), VÃ--Datum: 15.07.06

Aus der Amazon.de-Redaktion


Hape Kerkeling, aus der Kirche ausgetretener Komiker, Königin-Beatrix- und Horst-Schlämmer-Parodist, Schauspieler und (Let?s Dance)-Moderator, und der Jakobsweg, einer der wichtigsten Pilgerpfade überhaupt -- passt das zusammen? Auf den ersten Blick nicht wirklich. Kerkeling hat selbst seine Zweifel, als er sich in den Pyrenäen mit seinem elf Kilo schweren Rucksack Kehre für Kehre in Richtung fernes Saniago de Compostela dahinschleppt. Doch im Lauf der rund 800 Kilometer langen Tour schwinden die Zweifel, sowohl beim Autor als auch beim Leser. Die beiden passen, und wie.
Der Jakobsweg ist seit knapp tausend Jahren Gegenstand unzähliger Aufzeichnungen und Bücher, gerade in den vergangenen Jahren gab es eine wahre Flut zu diesem Thema. Und doch ist Ich bin dann mal weg erfrischend anders, was an der ganz und gar typisch Kerkeling?schen Art und Weise liegt, seine rund sechs Wochen lange Tour amüsant und beschwingt, aber dennoch ergreifend und sehr persönlich wiederzugeben. Seine ungekünstelten Tagebucheinträge machen Mut, dass auch ausgewiesene Couch Potatos die durchaus vorhandenen Strapazen der Wanderung zu meistern. Strapazen lauern übrigens auch in Gestalt wenig komfortabler Unterkünfte, manch ungenießbar scheinender Mahlzeit und aufdringlicher Weggefährten.
Kerkeling nimmt alle Hürden und dabei kein Blatt vor den Mund. Er beschreibt die Dinge und Menschen, wie sie sind. Demzufolge fungiert das 320 Seiten starke und mit einigen netten Fotos angereicherte Buch als ausgezeichneter und sehr detaillierter Reiseführer -- wenngleich sich im Vergleich zum Jahr 2001, in dem dieser Trip stattfand, sicherlich einiges geändert haben dürfte. Wichtiger noch ist aber die Funktion als vom Jakobsweg losgelöster spiritueller Ratgeber. Das Gute daran: Das Buch will gar kein spiritueller Ratgeber sein. Missionarischer Eifer, arrogante Besserwisserei, nervige Erleuchtungseskapaden? Fehlanzeige. Und doch geht es viel um Gott, Religion, Wiedergeburt (ein Thema, dass die Boulevardpresse dankbar aufgriff) und die zentrale Frage ?Wer bin ich?? Seine Gedanken bringt Kerkeling in den so genannten ?Erkenntnissen des Tages? auf den Punkt. Kostprobe vom 3. Juli: ?Manchmal ist es das Vernünftigste, einfach herrlich verrückt zu sein!? Zum Beispiel, als untrainierter Wanderer sechs Wochen lang zu wandern. -- Christian Haas
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4 Kundenrezensionen:

sehr spannend und witzig!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wirklich sehr interessant, was man alles so über den Hape erfährt. Wenn man ihn mag, dann kann ich das nur empfehlen.
Mitgepilgert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich höre Hape Kerkelings Stimme so gerne und bin geistig mitgepilgert. Es war ganz einfach ein guter Hoergenuss. Dass er diesen Pilgerweg gegangen ist und ihn geschafft hat: Er hat meinen vollen Respekt. Dieses Hörbuch kann ich nur weiterempfehlen.
Ich bin dann mal weg
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Genial! Hape liest selbst und es ist so amüsant wie informativ. Da er sehr anschaulich erzählt, hat man am Ende das Gefühl, dabei gewesen zu sein. Ich hatte meist ein dickes Grinsen im Gesicht. Sehr zu empfehlen!
Hörbuch, Ich bin dann mal weg
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wir haben zum ersten Mal ein Hörbuch gekauft und sind sowohl von dem Produkt Hörbuch als auch von dem Titel begeistert und können diese Kombination beruhigt weiterempfehlen.
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Produkt-Bild: X

X von Spock'S Beard

Audio CD von Mascot Records (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 11,00

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: X

Tracks:

  • Edge Of The In Between
  • Kamikaze
  • Emperor's Clothes
  • From The Darkness
  • Quite House
  • Man Behind The Curtain
  • Jaws Of Heaven

4 Kundenrezensionen:

Eine Wiedergeburt?
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Was ist zu diesem Album zu sagen? Ist es das beste seit dem Ausstieg von Neal Morse? Sicherlich! Ist es ein gutes Album? Sicherlich! Kommt es an die SB Alben mit Neal Morse heran? An die schwächeren schon, an die frühen Meisterwerke nicht. Und hier kommt man gleich wieder zu dem Problem von Spocks Beard. Natürlich machen sie immer noch gute Musik, haben sie auch bei den letzten Alben gemacht, doch allein die Tatsache, dass ihr neues Album musikalisch eine Rückbesinnung auf den Neal Morse Stil ist, macht dieses Album etwas entbehrlich. Wäre es ein Debut-Album, dann wäre es großartig! Doch jetzt höre ich die Musik und höre in den besten Augenblicken Zitate aus "The Light", dem grandiosen Debut, oder auch aus "Blood" dem 2009er Album von OSI (für SB-Fans, die diese Band noch nicht kennen, ein absoluter Tipp).
"X" hat viele gute Momente, doch ahne ich schon jetzt, dass es zwischen den alten Alben, OSI und TRANSATLANTIC ein Schattendasein fristen wird. Das ist der Fluch der früheren Genialität, wie man es ja schon bei GENESIS erlebt hat - genial mit Gabriel, später "nur" noch gut.
Vier Sterne dafür, dass "X" ein wirklich gutes Album ist, mit dem jeder der diesen Stil mag, viel Freude haben wird.
Wunder gibt es immer wieder ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich muss sagen, dass ich SB zu Zeiten, als Neal Morse noch die Vocals beisteuerte, als eine Band angesehen habe, die eingängigen ProgRock spielt, aber nie das Überalbum hinlegen würden,wie es z. B. Yes mehrmals hintereinander taten (um mal eine klassische Prog-Combo herauszupicken). Snow gefiel mir dann als Schwanengesang und in sich ganz stimmiges Album ganz gut, war aber auch weit davon entfernt, ein Meilenstein des Progs zu sein. Mit den beiden Nachfolgealben hatte ich die Band dann eigentlich abgeschrieben (was ProgRock angeht).

Und nun das. Ein Meilenstein des Progressive Rock ist X sicherlich auch nicht. Aber ein astreines Genrevertreter auf ganz hohem Niveau. Solche Leistungen in allen Belangen, wie sie SB hier erbringen, hätte ich dieser Band nie und nimmer zugetraut.

Spielfreude ist da, Große Einzelleistungen, vertrackte, abwechslungsreiche, wunderbare Kompositionen, die an nichts fehlen lassen. Als ich das Album das erste Mal hörte, mit offenem Mund, sah ich mich genötigt, dieses Feuerwerk gleich nochmal abbrennen zu lassen.

Teilweise hört man Anklänge an die üblichen Vorbilder. Die eingestreuten Keyboardsounds erinnern mitunter an Yes, Songpassagen lassen an die alten Genesis denken. Auf dem Album sind wahnsinnig gute Gitarren- und Bassparts zu hören. Dass Nick D'Virgilio schon immer ein überdurchschnittlicher Schlagzeuger war, ist bekannt, aber seine Leistungen sind wieder einmal herausragend.

Ich denke, dass SB Freunde des Genres mit dem vorliegenden Album durchaus überraschen, beeindrucken und in großem Maße erfreuen können!

Kauftipp!
Genial!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
RUMMS gehts los! Lang nicht mehr einen so tollen Einstieg gehört! Der Anfang des Opener gibt bereits den Stil des Albums an. Es strotzt nur so vor Energie, es ist frisch und locker und jeder Musiker liefert Meisterleistungen ab.
Versuch Nummer 4 nach Neal Morses Ausstieg schlägt die vorherigen Alben mit Leichtigkeit. Jedes Lied hat seinen eigenen Charme, es klingt an keiner Stelle gleich oder langweilig. Trotzdem zieht sich durch das ganze Album eine Grundstimmung und ein roter Faden, der es nie irgendwie zerstückelt erscheinen lässt. X ist mit fast genau 80 Minuten Musik voll gepackt mit Musik und hätte auch locker das Potenzial und die Einfälle zu einem Doppelalbum.

Der erste Song, Edge Of The In-Between, geschrieben von Bassist Dave Meros, ist bereits über 10 Minuten lang und offenbart das erste mal seit Snow klassische Beard Klänge. Hymnisch, verfrickelt, vertrackt, ein wenig geheimnisvoll die Bärte sind wieder da! Besonders gelungen ist das Finale. Die gesamten 10 Minuten lang präsentieren uns die Herren und Mister DVirgilio eine Rückkehr zu ihren Wurzeln. Ein Neal Morse hätte es nicht besser machen können!
Der nächste Song von Alan Morse, The Emperors Clothes ist ganz anders. Er beginnt mit akustischen Gitarren und klingt beinahe ein wenig mystisch, bis ganz urplötzlich Posaunen und Hörner ein fröhliches Thema verkünden, das einfach total groovt! Zwischendurch gibt es einen sehr jazzigen Mittelteil, der das ganze perfekt abrundet. An diesem Song hat auch Ex-Cheffe Neal Morse einen kleinen Beitrag geleistet.
Ryo Okumotos Beitrag ist ein Instrumental, vier Minuten lang und vollgepackt mit allerlei durchgeknalltem Kram. Es klingt ein wenig wie ein Mix aus Close To The Edge vermischt mit dem abgefahrsten Crimso-Kram im Sympho-Metal Gewand ;)
Der erste 16 Minüter von NDV setzt wie schon A Guy Named Sid sehr stark auf Groove und Eingängigkeit. Er besteht aus vier voneinander unabhängigen Teilen. Teil eins groovt wie ein Deep Purple Hardrocker und ist recht unspektakulär, während Teil zwei mit einigen wunerschönen Melodien und einem berührenden Text aufwartet. Balladen zu schreiben war schon immer Nick DVirgilios Stärke! Der dritte Teil ist wieder grooviger, diesmal aber dramatischer und packender. Klasse! Zum Schluss gibt es noch ein großes Finale. Es klingt sehr hymnisch und fröhlich. Spitzen Song.
Nach dem Opener der zweite Song aus Dave Meros Feder namens The Quiet House bietet einen knochentrockenen Rocker mit allerlei Gimmicks. Der Mittelteil ist zudem von purer Schönheit. Besonders ist hier die Bassarbeit von Dave Meros herauszuheben.
Auf dieser Edition nicht vorhanden ist der Song Their Names Escape me. Ein genialer Song, voller Dramatik und Gefühl. Auch Orchester wurde hier eingebracht. In dem Song werden eine Reihe Namen vorgetragen, die Namen der Vorbesteller der Deluxe Edition. Eine tolle Idee und zudem eine beeindruckende Art für eine Band, ein Tribut und Dank an ihre Fans auszusprechen. Klasse!
Danach wirds wieder straighter und rockiger mit Alan Morses The Man Behind The Curtain. Das rockt, groovt und macht ein Spaß. Hier sollte man wieder einmal Dave Meros Basspiel hervorheben.
Zum Schluss gibt es mit Jaws Of Heaven den vielleicht besten Song von Spocks Beard nach Neal Morses Ausstieg. Hier gibt es eine Riesenmenge an Dramatik, Groove, Relaxtheit, Bombast und Gefühl und das alles genial verquirlt. Ganz besonders das Finale gehört zum besten Material überhaupt von Spocks Beard. Ganz großes Kino!

Allgemein muss man sagen, dass die Texte des Albums allererste Sahne sind. Sie strotzen vor Gefühl und Komplexität. Man fühlt sich sehr oft selbst berührt. Ganz große Klasse. Außerdem hat jeder Musiker Platz für sein Instrument und liefert zum Teil bisher ungeschlagene Leistungen ab. Besonders Nick D'Virgilio singt wieder mal wie ein kleiner Freddy Mercury.

Fazit:
Was soll man sagen, Spocks Beard haben ihr Meisterwerk abgeliefert. Nach den zwar guten aber sehr durchwachsenen letzten drei Alben hat die Band es endlich geschafft, ein Album mit durchgehender guter Qualität abzuliefern, das nie langweilig wird. Sie bringen eine Menge Spielgefühl, Komplexität, musikalische Raffinesse, Eingängigkeit und Dramatik ein und drücken dem auch noch den berühmten Spocks Beard Stempel auf. Ich mag jedes der letzten Alben, trotzdem hätte ich nie gedacht, dass ich das mal sage, aber:

Spocks Beard haben ihren Meister endlich übertroffen!

Friedrich Stenzel, 17
Mit das beste SB-Album
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für Fans der Band gab es ja bekannter Weise die Möglichkeit an einer Vorfinanzierung der Produktion teilzunehmen und dafür eine exklusive, limitierte Vorabversion des fertigen Albums zu erhalten. Ich tat dem so, und habe daher die CD schon vor einigen Wochen erhalten.
Die Möglichkeit, sich das Album auf diesem Weg finanzieren zu lassen, ohne kreative Zwänge einer Plattenfirma, hat sich für SB absolut gelohnt. Herausgekommen ist eines der besten SB-Alben, das an die großen Zeiten mit Neal Morse erinnert.

Nach dem Weggang ihre Bandleaders konnte die Band auf den folgenden drei Alben nicht immer ganz überzeugen. Als Liveband eine Bank, aber außer der CD "Feel Euphoria" konnten die neuen Kompositionen nicht an die Musik früherer Alben heranreichen.

Mit der neuen, zehnten Platte ist es jedoch gelungen genau da anzuknüpfen, wo man mal mit "The Light" begonnen hatte, ohne die alten Zeiten zu kopieren und dennoch der eigenen Identität der aktuellen Besetzung treu zu bleiben.

Es "proggt" wieder wie früher, gewürzt mit einer wohl dosierten Prise Jazz und einem kräftigen Schub Rock. Musikalisch und spielerisch auf aller höchstem Niveau, mit (teilweise epischen) Kompositionen, die abwechslungsreich und eingängig sind. Ohne jedoch (wie zu Morse-Zeiten) sich schamlos bei den bekannten Genre-Größen (Yes, Genesis, Gentle Giant,...) zu bedienen, sondern eine gehörige Portion Eigenständigkeit mitzubringen.
Auch ex-Bandchef Morse darf wieder mitmischen, "The Emperor's Clothes" stammt zum großen Teil aus seiner Feder, und dürfte auch die "Jünger" seiner Kunst überzeugen.

Meine Anspieltipps: Der Opener "Edge Of The In-Between" und das 16-minütige "Jaws Of Heaven". Der Song "Their Names Escape Me" ist ausschließlich auf der limitierten Pre.order-Version erhältlich.

Mein pers. Fazit: Bisher war "V" mein SB-Favorit, wurde jetzt jedoch mit diesem Album abgelöst. Nach den eher entäuschenden letzten beiden Alben sind SB endlich wieder da wo sie eigentlich hingehören, auf die vorderen Plätze des modernen "Progressive Rock".
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Produkt-Bild: 7th Symphony

7th Symphony von Apocalyptica

Audio CD von Dra (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,15

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: 7th Symphony

Tracks:

  • At The Gates Of Manala
  • End Of Me
  • Not Strong Enough
  • 2010
  • Beautiful
  • Broken Pieces
  • On The Rooftop With Quasimodo
  • Bring Them To Light
  • Sacra
  • Rage Of Poseidon

Aus der Amazon.de-Redaktion


Apocalyptica greifen nach der Weltherrschaft. Nie zuvor klang ein Album der Metal-Cellisten so hitverdächtig und insbesondere auf den amerikanischen Singles-Markt zugeschnitten. Gleichzeitig brillieren die Finnen aber auch wieder mit grandiosen instrumentalen Kabinettstückchen.
Was einst als exotische Coverband begann, die Stücke von Metallica, Slayer und anderen Metal-Vorbildern auf vier Cellos nachspielte, ist längst zu einem völlig eigenständigen und künstlerisch einzigartigen Projekt geworden. Auf ihrem siebten Album gelingt Apocalyptica endgültig die schlüssige Verzahnung von knallharten Cello-Arrangements, die bei allen Parallelen zu Schwermetall-Gitarren nie ihren ureigenen Charme verlieren, mit eingängigen Gesangsmelodien und radiotauglichen Songstrukturen. Die von Gavin Rossdale (Bush) eingesungene Heavy-Rock-Single "End Of Me", die mit Brent Smith von Shinedown aufgenommene bombastische Halbballade "Not Strong Enough" und die von Flyleaf-Sängerin Lacey Mosley veredelte Modern-Rock-Nummer "Broken Pieces" haben großes Hitpotenzial, während das vierte Gesangsstück ("Bring Them To Light" mit Gojira-Frontmann Joe Duplantier) ebenso mit harten, progressiven Elementen überzeugt wie der Großteil der übrigen, rein instrumentalen Stücke. Durch das komplette Album zieht sich eine angenehm düstere, in der Produktion wunderbar herausgearbeitete Atmosphäre, die französisches Film-noir-Flair atmet, gleichzeitig aber auch aus einem topmodernen, edlen Action-Film stammen könnte. Man muss kein Prophet sein, um Apocalyptica mit 7th Symphony weltweit eine glänzende Zukunft zu prognostizieren.
-- Michael Rensen
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4 Kundenrezensionen:

Die neue Härte
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es ist bis dato APOCALYPTICAs stärkstes Release und dürfte es zum Jahr der vier Cello-Rocker machen. Es klingt rockiger, symphonischer, trashiger, härter, kompromissloser. Für die 10 Album Tracks standen vier verschiedene Sänger auf der Gästeliste. Brent Smith von der Band Shinedown singt auf `Not Strong Enough`, Bring Them To Light` ist eine Kollaboration mit Joe Duplantier von Gojira, Lacey von der Band Flyleaf singt den Song `Broken Pieces` und `End Of Me`, die erste Single-Auskopplung, entstand in Zusammenarbeit mit Johnny Andrews und Bush-Frontmann Gavin Rossdale. Letztere Konstellation ist sicher auch ein weiterer Wegbereiter für den Us-amerikanischen Markt. Dass die Finnen es verstehen wie niemand sonst, richtig harten Rock mit Klassik zu verbinden, ohne ihre Wurzeln verleugnen zu müssen, wird am eindrucksvollsten wenn Joe Duplantier zum Einsatz kommt. Das dürfte auch die Metal Fans überzeugen, die die Musik bis jetzt nur zuliebe ihrer Freundin gehört haben. Dass die harten Tracks wirklich hart sind, dafür sorgt Hauptproduzenten Joe Baresi (Queens Of The Stone Age, Tool). So unterschiedlich die Stücke in sich sind, es ist immer ein roter Faden da. Auch die Musikvideos 3er total verschiedener Albumtracks sind als Trilogie konzipiert und wurden alle vom selben Regisseur in LA in einem Krematorium abgedreht und beinhalten alle dasselbe Motiv - der schwarze Engel mit dem Cellokörper, der auf dem Coverartwork zur 7th Symphonie zu finden ist, ist omnipräsent. APOCALYPTICA schaffen es einfach immer wieder das Rad ihres einzig arteigen Musikstils neu zu erfinden und aus vielen kleinen, in sich individuell facettierte Steinchen einen fetten Klunker für das Ohr werden zu lassen.
Eine Suche zwischen den Stühlen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Während die letzten drei Alben trotz einiger Pop-Anleihen immer noch die Magie der frühen Stunden atmeten, wird es diesmal deutlich schwerer, DAS zu erkennen, was Apocalyptica ausmacht. Aber es geht.
"At the gates of Manala" startet extrem progressiv - und hört sich nur wenig nach Apocalyptica an.
Es folgt ein Popsong ("End of me"), der von jeder anderen halbwegs guten Rockband stammen könnte, woraufhin ein Lied ertönt, das seinen eigenen Titel bewahrheitet - es ist nicht stark. Und es wurde von Diane Warren geschrieben, die bereits Britney Spears und "The pussycat dolls" mit Material versorgte...
Mit "2010" und "Through Paris in a sportscar" bewegen wir uns wieder in höheren Rock-Sphären, wobei keiner der beiden wirklich mitreißt. Aber immerhin ein Lebenszeichen.
Nun folgt einer der Höhepunkte des Albums ("Beautiful") - vielleicht, weil man hier so gut hört, auf welchen Instrumenten gespielt wird. Die Cellos ertönen mit warmen Tönen in einem klassisch anmutenden Rahmen. Kurz und schön.
Leider bricht die Radiosingle "Broken pieces" die Stimmung: Schlicht austauschbar. Gut, dass direkt danach ein wirklich überraschendes Werk folgt: "On the rooftop with Quasimodo". Geprägt von ständigen Rhythmus- und Tempowechseln ist dieser Exkurs ein echter Hinhörer. Weiter: "Bring them to light" ist der Bruder von "Betrayal/Forgiveness" und die erste echte Verbeugung Richtung Metal!
Gegen Ende nimmt das Album Fahrt auf: "Sacra" gehört zum Besten, was die Band je hervorgebracht hat: Eine wunderbare Melodieführung verbreitet melancholische Stimmung der Extraklasse.
Mit "Rage of Poseidon" und "The shadow of Venus" schließt sich der Kreis stilistisch, wie er angefangen hat. Wobei das letzte die CD sehr gelungen ausklingen lässt.
Das Album folgt dem eingeschlagenen Weg einerseits mit großer Konsequenz und andrerseits nicht zwingend genug. Zum Einen will man Metal mit Cellos(!) spielen. Zum Anderen biedert man sich dem Pop an und verzerrt die Instrumente bis zur Unkenntlichkeit. Geile Songs à la "Sacra", Totalausfälle wie "Broken pieces". Und trotzdem: Weil die Band nach wie vor beeindrucken kann, weil die zweite Hälfte verdammt gut ist und die Atmosphäre stimmt, bekommt die Platte von mir noch knappe vier Sterne!
FP
Apocalyptica erobern den US-Markt...aber trotzdem gut.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
So nach mehrmaligen Hören der neuen Apocalyptica-Scheibe 7th Symphony(und ich mein nicht nur 3 mal oda so),dachte ich mir ich schreib mal ne kreative Rezesion auf Amazon.ich kenne Apocalyptica seit dem selbstbetitelten Album von 2005.Klar jetzt sagt jeder"der kennt die Band erst so kurz und er traut sich was",aber mir ist wurscht was andere denken.Früher waren Apocalyptice eine Cover-band von Metallica und haben dann ab dem Album Cult begonnen eigene Songs zu schreiben.Man will ja nicht ewig eine Cover-band bleiben oder?Diese Album find ich sehr an den US-Markt orientiert.was ja nicht schlecht ist.Es sind einige super Instrumentalstücke wo man die Cello ganz deutlich hört wie zb.bei At The Gates Of Manala,Broken Pieces,2010 usw......Dann gibt es auch Titel wo man sich denkt hm ist das eine E-Gitarre oda spielen Cellisten auf den Album?Die Songs mit Gastsänger finde ich super.Da hört man richtig raus wie Brent Smith(Sänger von Shinedown) oda der Sänger von Gojira alles geben.Apropo mit dem Gastsänger von Gojira haben Apocalyptica neue Wege bestritten d.h trash anleihen+growl gesang.Meiner Meinung nach finde ich das Album richtungsweisend für die Band.Den einen wird es enttäuschen,der andere denkt sich wow geil einfach.ich persönlich finde das Album ein Hammer mit einer kleinen Enttäuschung.
7th Symphony hat mir "Symphonien" nichts mehr zu tun
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Die Jungs hätten sich die Scheibe sparen können. Schlechter klang Apocalyptica nie, und das hat nichts mit "Ex-Fans... die mit Neuerungen nicht zurecht kommen..." oder ähnlichen unqualifzierten Äußerungen zu tun.
Fakt ist einfach, die Jungs haben wesentlich mehr Potential als sie auf dem Album zeigen, und ja, das haben sie auf ihren ersten Alben auch gut rüber gebracht.
Auf dem neuen Album kommt weder das spielerische Können, noch die Vielfalt noch Variationsmöglichkeiten der Jungs rüber - vom Klang mal völlig zu schweigen. Wenn ich Gitarrenmusik hören möchte kaufe ich mir keine Apocalyptica CD. Ehrlich Leute, die Scheibe ist sowas von grottenschlecht, dass es kaum zu überbieten ist. Da retten auch ein Gavin Rossdale oder Dave Lombardo nichts mehr.
Warum um alles in der Welt drängen sich die Jungs bei allen Songs dermassen in den Hintergrund? Warum klingt fast jeder Song gleich? Warum gibt es keine musikalischen Überraschungen (Temposteigerungen/Soli/irgendetwas?!) wie das früher der Fall war?! In den Liedern steckt null Fantasie. Ich kann fast nicht glauben dass Eicca da seine Finger im Spiel hatte.
Früher (ja, da waren die Jungs tatsächlich besser) hatten die Songs SEELE, da steckte Selbsstbewusstsein, Schönheit und so viel Liebe drin. Heute klingt es, als würde man einer Katze auf den Schwanz treten - und wer kam überhaupt auf die Idee Trash/Speedmetal-Elemente einzubauen?!
Nö Leute,.... die Scheibe kann man sich wirklich schenken!
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