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Produkt-Bild: Closing Time

Closing Time von Tom Waits

Audio CD von Elektra (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 7,37, Angebote ab EUR 2,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 1992
Zoom ± Produkt-Bild: Closing Time

Tracks:

  • Ol' '55
  • I Hope That I Don't Fall In Love With...
  • Virginia Avenue
  • Old Shoes (& Picture Postcards)
  • Midnight Lullaby
  • Martha
  • Rosie
  • Lonely
  • Ice Cream Man
  • Little Trip To Heaven (On The Wings Of..
  • Grapefruit Moon
  • Closing Time

Produktbeschreibung


CLOSING TIME
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5 Kundenrezensionen:

Wunderbar!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Kurz und knapp: Für mich eine der atmosphärisch schönsten Platten aller Zeiten. Fünf Sterne für das beste Verhältnis von stimmlichem Aufwand zu künstlerischem Ertrag. Einfach wunderbar!
Bemerkenswert gut
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Closing Time ist Tom Waits Debut-Album, doch obwohl ich dazu schon ganz anderes gehört habe, besitzt es viele Qualitätsmerkmale seiner späteren Werke, wenngleich hier seine Stimme noch nicht vom Suff und Zigarettenkonsum zerfressen ist. Aber er präsentiert sich darauf bereits als grandioser Songwriter, der wunderschöne und unendlich traurige Songs schreiben kann. Herausragend in dieser Hinsicht sind sicherlich "I Hope That I Don't Fall In Love With You", "Martha" und "Grapefruit Moon".
zerkratzt...
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Dies ist bereits die zweite von mir bei Amazon gekaufte Vinyl LP die zerkratzt geliefert wurde (der Kratzer ist ca. 1cm lang und mit freiem Auge zu sehen). Das war auch die letzte Platte die ich hier gekauft habe...
Grandios
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zeitlos grandios und zum weinen schön. Eine zeitlose CD - keine geht so unter die Haut wie diese!!! Ein MUSS für jede Sammlung.
Martha
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Klar, es ist eine Tom Waits-Scheibe und damit gut!

Aber es ist auch ein Debüt bei einem großen Label und das hört man auch. Die Arrangements (vor allem Gesang) sind aufwendig, die Melodien zum Teil angelehnt an die großen amerikanischen Songwriter der Zeit (John Denver...), siehe Ol55. Ein "Blue Valentines" (1978) wäre 1973 noch nicht möglich gewesen. Also geht er Nummer Sicher. Es ist demnach die kommerziellste Scheibe von allen, auch wenn die zum Ende hin bluesiger wird. Die Texte wiederum sind ganz Tom Waits.

Dennoch 4 Punkte, weil einige Nummern, vor allem das unendlich schöne "Martha" ein Album fast im Alleingang unvergleichlich machen. Ein Album später hört man den authentischeren Tom Waits in "The Heart of Saturday Night".
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Produkt-Bild: Heureka (mit Tomte Aufnäher)

Heureka (mit Tomte Aufnäher) von Tomte

Audio CD von Grand Hotel Van Cleef (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 4,99

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Heureka (mit Tomte Aufnäher)

Tracks:

  • Heureka
  • Wie ein Planet
  • Der letzte gro?e Wal
  • Wie siehts aus in Hamburg
  • Voran Voran
  • K?ss mich wach, Gloria
  • Es ist so, dass du fehlst
  • & ich wander
  • Du bringst die Stories (ich bring den Wein)
  • Das Orchester spielt einen Walzer
  • Nichts ist so sch?n auf der Welt, wie betrunken traurige Musik zu h?ren
  • Dein Herz sei wild

Aus der Amazon.de-Redaktion


Thees Uhlmann ist ohne Zweifel einer der besten und stilistisch interessantesten deutschsprachigen Songwriter, auch wenn sein Schaffen immer wieder qualitativen Schwankungen unterworfen ist. Heureka, das neue Album seiner Band Tomte klingt über weite Strecken seltsam zaghaft und weit weniger zupackend als noch der vor zwei Jahren erschienene Longplayer Buchstaben über der Stadt. Das liegt mit Sicherheit nicht an den beiden neuen Mitgliedern Simon Frontzek (Keyboards) und Nikolai Potthoff (Bass), die Oliver Koch und Timo Bodenstein ersetzten, und die einen guten Job machen. Uhlmann hat es zwar nicht verlernt mit bewegender Euphorie über die für ihn wichtigen und bewegenden Themen zu singen, siehe Songs wie "Wie sieht's aus in Hamburg?" oder das in seiner Zerbrechlichkeit absolut betörende "Es ist so dass du fehlst", aber irgendwie scheint er mit leicht angezogener Handbremse unterwegs zu sein. Tomte halten sich auf Heureka weitgehend an bewährte und erprobte Muster, was in manchen Momenten, zum Beispiel bei "Der letzte grosse Wal", sehr schön sein kann, aber zwischendurch immer wieder zu gepflegter Langeweile führt. Nummern wie " & ich Wander" oder "Du bringst die Stories (Ich bring den Wein)" sind eine Spur zu berechenbar ausgefallen und lassen jedes Überraschungsmoment vermissen. Damit bewegen sich Tomte zwar immer noch weit über dem Durchschnitt, aber an frühere Großtaten kann man damit nicht ganz anknüpfen. Das Schöne und Tröstliche dabei ist aber, dass bereits beim nächsten Album wieder alles ganz anders sein kann und das macht schließlich die Qualität von wirklich großen Bands aus. -- Norbert Schiegl
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5 Kundenrezensionen:

wie ein Sonntag Nachmittag
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich liebe "hinter all diesen fenstern" und "buchstaben..", habe die Band sehr oft live erlebt und sie haben mich zu Tränen gerührt aber dieses Album berührt mich nicht (mehr). Ich vermisse den peppigen Rhythmus, die süffigen Refrains und den Schmiss. Nur "der letzte große Wal" ragt heraus und erzeugt bei mir das gute alte Tomte-Gefühl. Das ganze Album fühlt sich für mich an wie eine einzige lange B-Seite, Thees klingt abgekämpft, als wäre die Luft raus.
Ein guter Freund
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Tomtes Heureka ist mir vom ersten Hören an ein guter Freund geworden. Typische Melancholie, tiefschürfende, bildhafte Texte, und immer einen Silberstreif an Hoffnung am Horizont heraufbeschwörend. Einfach nur schön!
Gruseliges Geschwafel
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich für meinen Teil finde das ganz ganz schrecklich. Auch wenn sich da wieder unzählige Leute auf den Schlips getreten fühlen und mir mangelndes Musikverständnis vorwerfen werden: Das ist Musik für Volleyball spielende Abiturfritten und Langzeitstudenten mit Tommy Ohrner Gedenkfrisuren. Das berührt nicht das Herz, das streift nicht mal meinen Hintern. Textauszug gefällig?

und es ist so unglaublich trist
wie leere shops wie kinder ohne chance
du bist zu ernst für dein alter
aber es ist gut dass du hier wohnst
alles was mich interessiert
werden wir einen krieg erleben und
was mir daran gut gefällt ist dass die meisten nach dem selben sterben!

Noch Fragen? Oh Gott, da wünschte ich, ich wäre bei denen, die sterben müssen! Hätten die mal zwei Aufnäher dazugelegt, dann hätte ich mir die über die Ohren nähen können, damit ich das nicht hören muss. So bleibt mir nur, den Sänger zu suchen und ihm das Ding über den Mund zu stülpen.
gewollte verwirrung
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich kann der Band ihre ewig jugendtrunkenen Texte nicht mehr abnehmen.
Dieses ständige melancholische Gejammere über die Probleme des
selbstgewählten infantilen Großstadt Party-Bier-onenightstand Lebens.
Das mag ja für 20 jährige Studenten bei der Selbstfindung behilflich sein.
Aber ich denke, im Laufe der Zeit habe auch tomte herausbekommen, das dies
nicht zum Glück führt.
Bleibt die Frage warum sie noch davon singen??
Echt geniale Musik
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Echt cooles Album von Tomte, manche Lieder verträumt, manche schwungvoller... Alle total eingängig mit coolen Texten!
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Produkt-Bild: Lifehouse

Lifehouse von Lifehouse

Audio CD von Geffen (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 7,49, Angebote ab EUR 4,47

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Lifehouse

Tracks:

  • Come Back Down
  • You And Me
  • Blind
  • All In All
  • Better Luck Next Time
  • Days Go By
  • Into The Sun
  • Undone
  • We'll Never Know
  • Walking Away
  • Chapter One
  • The End Has Only Begun
  • Today
  • You And Me
  • You And Me
  • You And Me

Produktbeschreibung


LIFEHOUSE
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5 Kundenrezensionen:

cd mit vielen liedern, die ins ohr gehen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich hatte mir die cd hauptsächlich wegen des liedes "You and Me" gekauft und mir den rest der cd nur überblicksmäßig angehört.
Als ich die cd dann zu hause anhörte, gefielen mir viele lieder auf Anhieb.
Wem "No Name Face" von "Lifehouse" gefiel, dem ist meiner Meinung nach auch diese cd zu empfehlen.
vom Typ her viele Rockballaden, gitarrenlastig, ein wenig kommerziell vielleicht,... das ist aber Geschmackssache.
Perfekt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was soll man groß sagen? Es ist ein perfektes Lifehous-Album.
Nicht ganz so melodramatisch wie "No Name Face" aber wunderschön anzuhören. Die Skip-forward-Taste kann man sich bei diesem Album sparen finde ich.
ok
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Bin großer Fan von Lifehouse doch dieses Album hat mich nicht überzeugt.Bis auf den Hit''you and me''kaum nennenswerte Tracks.
Sehr gute CD, aber schon ein ganzes Jahr alt !
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die CD erschien in den USA bereits im März 2005, in Deutschland wohl einige Wochen später. Sie ist toll, nichts dagegen zu sagen und wer kürzlich die Smallville Folge gesehen hat, in dem Lifehouse einige Passagen im Rahmen des Highschool Abschlussballes zum besten geben durfte, wird mind. das eingängige "You And Me" kennen. Das läuft übrigens auch ein Jahr nach Erscheinen in den USA noch rauf und runter im Radio.

Ich frage mich nur, warum AMAZON diese Cd als "Neuheit" am 26. April 2006 (2006!) auf die Titelseite packt ?
Ganz gut
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ja, die Jungs von Lifehouse muss man einfach gerne haben.
Auch auf diesem Album findet man das bekannte Songwriting und Melodien, die ans Herz gehen... aber nicht so sehr, wie bei den ersten beiden Platten der Band.
Das Album leidet ein wenig unter dem "The-Wallflowers-Bringin-down-the-Horse"- Syndrom. Die ersten drei Songs der CD sind genial - ohne Zweifel. Ich bin ein Mann, okay. Aber ich muss bei "Blind" (Song No. 3) einfach losheulen, weil er mich innerlich zerfetzt (hab im Moment auch eine schwierige Liebesbeziehung). Übrigens ist das Musikvideo zu dem Lied nicht besonders passend - muss man sich nicht ansehen.
Dann kommen aber so manche Tracks nicht mehr richtig an mich heran. Das war bei No Name Face und Stanley Climbfall noch anders. Da bin ich absolut durchgehend seelisch zermalmt worden... und das war geil!
"Better Luck next Time" (No. 5) ist noch ganz schön - auch das großartige "Walking away" (No. 10) hat es mir angetan. Doch vieles dazwischen wirkt nicht so richtig prima. Eher wie belangloses Easy- Listening.
Man kann der CD Indie- Tauglichkeit nachsagen, sicherlich. Doch leider findet es keinen Platz unter meinen Kult- Alben.
Wem drei, vier richtig gute Songs reichen, um ein Album zu lieben, der ist hier gut aufgehoben. Lifehouse- Einsteiger sollten lieber auf die erwähnte Debut- Platte "No Name Face" zurückgreifen.
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Produkt-Bild: Caviar at 3 a.M.& Minority Tunes

Caviar at 3 a.M.& Minority Tunes von Club des Belugas

Audio CD von Chinchin Records (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 14,59

Erscheinungsdatum: Juli 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Caviar at 3 a.M.& Minority Tunes

Tracks:

Disk 1
  • Early daiquiris
  • Tokyo dawn
  • Hot vibes
  • Next order please
  • Quatre pieces coll?es (part 1)
  • Faute de mieux
  • Caviar at 3 a.m.
  • Sisi tartar
  • Kissez in gallop
  • Papaya
  • Seven chills
  • Weather report
  • La mer
Disk 2
  • Gadda Rio
  • Jelly galore
  • Heya
  • Get shorter
  • Nerono
  • Lou two
  • Hip hip chin chin (smooth return mix)
  • The rebirth of the fat Lola
  • Quatre pieces coll?s (part 2)
  • One note Brazil
  • Jilt by Julie
  • The Nil reference
  • Hip hip chin chin (maxim illion mix)

Produkt-Bild: Bomb in a Birdcage

Bomb in a Birdcage von A Fine Frenzy

Audio CD von Virgin Rec (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 13,51, Angebote ab EUR 6,69

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Bomb in a Birdcage

Tracks:

  • Wouldn't Do
  • New Heights
  • Electric Twist
  • Blow Away
  • Happier
  • Swan Song
  • Elements
  • World Without
  • Bird Of The Summer
  • Stood Up
  • Beacon

Aus der Amazon.de-Redaktion


Sie gehörte zu denÜberfliegern des Pop-Jahrgangs 2008. Ihre Single "Almost Lover" knackte in zahlreichen Ländern die Top Ten, das dazugehörige Debütalbum One Cell In The Sea wurde von Musikfreunden wie Kritikern gleichermaßen als kleine Sensation bejubelt. Mit solch einem Einstand nach Maß legte Alison Sudol alias A Fine Frenzy die Messlatte fürs Nachfolgewerk verdammt hoch, doch erfreulicherweise lässt sich die inzwischen 24-jährige Kalifornierin von den Erwartungen nicht beeindrucken. Wenn überhaupt dann spornt sie der Rummel um ihre Person zu einem noch reizvolleren Songreigen an. Ihr zweites Album ist denn auch das selbstbewusste Statement einer in jeder Hinsicht gereiften Künstlerin und überrascht Fans der ersten Stunde mit neuen Entwicklungen.
Zwar gibt's auch hier wieder naturverbundene Texte, sanfte Klavierballaden ("Beacon"), ätherische Songträumereien ("New Heights") und Melancholisches zum Nachdenken ("Swan Song") zu hören, daneben offenbart Sudol jedoch auch bisher unbekannte Seiten ihrer Persönlichkeit. Wurde der Rotschopf mit dem stets blässlichen Teint bislang unter "scheues Sensibelchen" eingeordnet, so zündet neuerdings so manche Bomb In A Birdcage: Die CD-Eröffnung "What I Wouldn't Do" etwa kommt als fröhliches Liebeslied samt Pfeifen, Klatschen und La-la-la-Refrain daher, "Blow Away" ist ein putzmunterer Pop-Ohrwurm, und "Stood Up" tönt für Sudols Verhältnisse geradezu rockig. Sie selbst erklärt den Sinneswandel übrigens damit, dass sie die wilde Seite in sich nicht länger verstecken wollte: "Ich mache gern mal Radau, dresche auf Dinge ein. Ich bin ein stiller Mensch mit einer lauten Facette. Und dieses Album ist ein Zeugnis für beide Seiten in mir." - Harald Kepler
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5 Kundenrezensionen:

Ein tolles Album
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich finde dieses Album bezaubernd - ich kann es gar nicht oft genug hören (ebenso, wie "one cell in the sea")...
neues von A Fine Frenzy
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem ich lange auf ein neues Album warten musste, ist es jetzt endlich draußen.

Die Lieder knüpfen teilweise an Bekanntes an, doch im Gegensatz zum ersten Album hat sich eine Veränderung vollzogen.
Die Lieder sind viel fröhlicher und Alison Sudol experimentier mit ihrer Stimme.
Das ist gelungen und es hört sich toll an.

Besonders gut gefällt mir unter anderem "Electric Twist".
Bomb in a Birdcage - Liebe auf den zweiten Blick
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Lange habe ich gebraucht, bis ich mir dieses Album zugelegt habe.
Von One Cell in the Sea war ich ein großer Fan, mir hat die Musik von AAF sehr gut gefallen und auch live konnte sie mich mehr als überzeugen. Mit Sehnsucht erwartete ich das zweite Album.
Als das zweite Album dann erschien und es überall hieß, dass es so komplett anders als die erste Scheiben sein würde, hat mich das ein bisschen abgeschreckt. Schneller, lauter, wilder wollte Sudol sein.
Und das war für mich mehr als unpassend. Schließlich überzeugte sie früher mit leisen nachdenklichen Songs wie Almost Lover, Hope for the hopeless oder Near to you und jetzt wollte sie auf einmal rocken?

Diese Tatsache hat mich dann doch sehr lange davon abgehalten, dieses zweite Album zu kaufen (und vielleicht der Preis ein bisschen, denn wer gibt schon gerne viel Geld für ein Album aus, hinter dem er nicht vollends steht?)
Irgendwann habe ich mich dann doch dazu durchgerungen, mir die CD zuzulegen und am Anfang geschah wirklich das, was ich dachte: Das Album landete nur selten in meinem CD-Player, denn meiner Meinung nach konnte es mit der ersten Scheibe nicht mal annähernd mithalten.

Aber mittlerweile hat sich das wirklich geändert und ich muss mich fragen, warum ich mir die CD nicht schon viel eher zugelegt habe. Jeder, der diesem Album genauso wie ich etwas skeptisch gegenüber stand, sei folgender Tip gegeben: Gebt dem Album etwas Zeit. Man gewöhnt sich an den anderen Stil, den Sudol hier verfolgt. Und wenn man die ganzen Songs ein paar Mal gehört hat, dann stellt man fest, dass diese komplett anders sind, als die des ersten Albums, aber trotzdem nicht weniger perfekt sind!!

Auf der einen Seite zeigen AAF mit Songs wie Electric Twist und Blow Away und What i wouldn't do, dass sie auch wild sein können. Auf der anderen Seite sind natürlich auch Songs enthalten, die an die ganzen schönen ruhigen Songs des ersten Albums erinnern. Aber auch hier merkt man eine Weiterentwicklung, denn Bird of the Summer, The Beacon oder The Swan Song machen deutlich sind nicht einfach nur Kopien von Almost Lover - es fühlt sich einfach anders an, aber schön anders...

Alles in allem ein schön leichtes Album, dass wunderbar in Frühling und Herbst gleichermaßen passt und viele schöne Songs enthält, die allesamt demonstrieren, zu was Allison Sudol fähig ist!!
Musik: top, Ausstattung: flop
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Mit dem Album "Bomb In A Birdcage" ist "A Fine Frenzy" in der Tat ein würdiger Nachfolger zum Debüt-Album "One Cell In The Sea" gelungen. Musikalisch gesehen eine absolute Glanzleistung, die sicherlich eine Wertung mit 4-5 Sternen verdient hätte.
Da man die Ausstattung an dieser Stelle leider nicht getrennt bewerten kann, ziehe ich für die Gesamtbewertung 2 Sterne ab. Ich erwarte eigentlich ein Booklet, es sei denn ich kaufe eine "Pur"- oder "Basic"-Edition, wo man in der Regel bereits auf der Verpackung auf das fehlende Booklet hingewiesen wird.
Beim vorliegenden Album von "A Fine Frenzy" ist das aber leider nicht der Fall, so erhält man lediglich einen aufklappbaren Pappschuber aus dem sich die CD kaum ohne Fingerabdrücke und/oder Kratzer herausnehmen lässt, vom Booklet Fehlanzeige. Ich finde das mehr als mager, weshalb sich ein Kauf des Albums in Form eines physischen Tonträgers meiner Ansicht nach nicht lohnt. Aus meiner Sicht bietet hier der Music-Download leider das bessere Preis-Leistungsverhältnis.
ein wenig enttäuscht
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich hatte mir das Debutalbum gekauft, A fine Frenzy live gesehen und war sehr von ihr und ihrer Musik begeistert.

Daher war ich auch sehr auf das neue Album gespannt.
Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt.
Ich wusste, dass es ein wenig rockiger ausfallen würde (was mich nicht stören würde),
aber 2-3 Stücke, die meines Erachtens gut produziert worden sind, täuschen nicht darüber hinweg, dass das Album den Eindruck erweckt, dass es mit der "schnellen Feder" produziert worden ist.

Ich hoffe, das nächste Album wird wieder besser, denn A fine Frenzy hat eine Menge Talent wie ich auch ihrem Konzert feststellen konnte.
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Produkt-Bild: The Very Best of Meat Loaf

The Very Best of Meat Loaf von Meat Loaf

Audio CD von EMI Catalo (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 15,97, Angebote ab EUR 7,98

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2003
Zoom ± Produkt-Bild: The Very Best of Meat Loaf

Tracks:

Disk 1
  • Bat Out Of Hell
  • Dead Ringer For Love
  • Two Out Of Three Ain't Bad
  • Rock 'N' Roll Dreams Come Through
  • I'd Lie For You (And That's The Truth)
  • Modern Girl
  • Midnight At The Lost And Found
  • Objects In The Rear View Mirror Appear Closer Than
  • Life Is A Lemon And I Want My Money Back
Disk 2
  • I'd Do Anything For Love (But I Won't Do That)
  • You Took The Words Right Out Of My Mouth (Hot Summ
  • Heaven Can Wait
  • Not A Dry Eye In The House
  • Paradise By The Dashboard Light
  • A Kiss Is A Terrible Thing To Waste
  • Is Nothing Sacred
  • Home By Now / No Matter What
  • Nocturnal Pleasure

Produktbeschreibung


Very Best Of
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5 Kundenrezensionen:

Die Essenz von Meat Loaf
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die meisten der sogenannten "Best of" & "Greatest Hits" Alben die es zu erwerben gibt - darunter auch etliche weitere von Meat Loaf - sind meist lieblos zusammengestellte Alben, die weder ihren Titel noch das Geld, was sie kosten, wert sind. Der Doppeldecker "The very Best of Meat Loaf" zählt glücklicherweise nicht dazu sondern fasst die Diskographie Meat Loaf's gut zusammen.

Der Großteil der beiden CDs wird natürlich von den beiden Überwerken "Bat out of Hell" und "Bat out of Hell II: Back into Hell" dominiert. Aber auch alle anderen, nicht ganz so erfolgreichen, Alben von Meat Loaf werden berücksichtigt, so dass erfreulicherweise von jedem Album, dass Meat Loaf je veröffentlicht hat, mindestens 1 Song mit dabei ist.

Als Besitzer von nahezu allen CDs von Meat Loaf fallen mir natürlich spontan ein paar Titel ein, die noch auf diese Platte mit hätten drauf müssen, aber objektiv betrachtet, ist "The very Best of" eine superbe Zusammenstellung.
Die ganz großen Hits wie "Bat out of Hell", "Paradise by the dashboard light", "Deadringer for love", "Rock n Roll dreams come true", die Überballade "I would do anything for love (But I won't do that)" oder auch Meat Loaf's erfolgreichste Achtziger Single "Modern Girl" sind ebenso vertreten wie ein paar unbekanntere, nichtsdestotrotz gute Songs.

Für Fans von Meat Loaf ist der Kauf ebenfalls eine Überlegung wert, da drei neue Songs bzw. Interpretationen des Musicals "Whistle down the wind", dass Meat Loaf's Stammsongwriter Jim Steinman mit Andrew Llyod Webber schrieb, auf ihr zu finden sind.
Diese wären "A Kiss Is A Terrible Thing To Waste", ein dramatisches Stück indem auch Bonnie Tyler als Co-Sängerin mitwirkt, der Bombast Rocker "Is Nothing Sacred" und die gefühlvolle Ballade "No Matter What", die zwar in der Version der Boygroup Boyzone bekannter ist, aber in der Meat Loaf Version natürlich wesentlich besser ist.

Fazit: Wer einfach eine gute Zusammenstellung von Meat Loaf's größten Hits sucht, ist mit "The very Best of" gut bedient und auf jeden Fall besser beraten als mit anderen Meat-Loaf-Best-of's (wie bsp. "Greatest Hits" oder "Hits out of Hell"). Der Fan freut sich über eine gute Zusammenstellung, drei neue Songs und ein schönes Coverartwork im Stile der "Bat out of Hell" Alben.
schlechte Aufnahmequalität
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich habe mir diese CD zugelegt und war von der schlechten Aufnahmequalität enttäuscht. Vielleicht gibt es das Quellmaterial ja nicht her, aber ein Musikgenuss ist das nicht gerade.
Energieschub für den ganzen Tag!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Gewisse Songs, die so richtig gut sind, höre ich mir gerne länger an. Endlich mal eine CD wo die Songs nicht nach Minuten anhören, vorbei sind. Super cool gemacht.
Umfassendes Best Of!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auf diesem Album befinden sich alle wichtigen Songs von Meat Loaf. Angefangen beim grandiosen "Bat Out Of Hell", über die eher schwächern Alben der 80er, bis hin zum furiosen "Bat out of Hell II" und dem Nachfolgealbum "Welcome To The Neighbourhood". Für jeden, der noch kein Album von Meat Loaf besitzt, ist dieses Best Of ein Muss.
Best of Bombast-Rock?
5 Punkte 5 von 5 Punkten
So könnte man diesen Best-of Sampler von Meat Loaf eigentlich bezeichnen. Der große Mann mit der großen Stimme schaffte es wie kein zweiter, die genialen Kompositionen von Jim Steinman einzusingen und zum Leben zu erwecken; der gemeinsame Stil ist einfach unverkennbar.
Auf diesem tollen Doppel-Album bekommt man nun alle großen und wichtigen Hits des Duos (und auch ein paar Geheimtipps und Perlen) in einem Package geliefert!
Angefangen von DER Meat Loaf Nummer schlechthin, "Bat out of Hell", über weitere Erfolge wie "I'd do anything for love", "You took the words right out of my mouth", "I'd lie for you (and that's the truth)" bis hin zu etwas unbekannteren aber nichtsdestotrotz ebenso guten Tracks wie dem ellenlangen, teils ruhigen, teils schnellen "Objects in the rear view mirror may appear closer than they are" geben sich hier Bombast-Rock Highlights nacheinander die Klinke in die Hand.
Wer also mit Meat Loaf noch nicht vertraut sein sollte, und etwas für Rock und Orchestrale Arrangements übrig hat, sollte, ja muss sogar, hier ein Ohr oder besser noch zwei riskieren! Erst kürzlich spielte Meat Loaf auch einige seiner größten Hits auf einer Live-CD/DVD mit dem Melbourne Symphony Orchestra ein; auch dieses Scheibchen sei allen Meat Loaf Fans und solchen die's noch werden wollen, wärmstens ans Herz gelegt!
Also einfach mal reinhören... if life is just a highway, then a soul is just a car; and objects in the rear view mirror may appear closer than they are...
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Produkt-Bild: Day & Age

Day & Age von The Killers

Audio CD von Island (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 13,36, Angebote ab EUR 4,58

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Day & Age

Tracks:

  • Losing Touch
  • Human
  • Spaceman
  • Joy Ride
  • A Dustland Fairytale
  • This Is Your Life
  • I Can't Stay
  • Neon Tiger
  • The World We Live In
  • Goodnight, Travel Well

Aus der Amazon.de-Redaktion


Monstrosität, Pomp, Glam ? kennen The Killers denn gar keine Grenzen? Nein! Auch auf ihrem dritten Album Day & Age zündet die erst 2002 in Las Vegas gegründete Gruppe eine weitere Stufe, um den kometenhaften Aufstieg fort zu setzten. Natürlich geht der musikalische Mundraub weiter, wird hemmungslos mit Zitaten nur um sich geschmissen und wieder einmal zusammen gesetzt, was nun überhaupt nicht zusammen gehört. Ist das eigentlich Absicht, Zufall, Eingebung? Was nur soll man damit anfangen, das Quartett für diesen unfassbaren Mut ans Kreuz nageln oder vergöttern? Eines scheint sicher, es gibt weit und breit keine Band, die für eine Karriere wie der von U2 oder andere Mega-Gruppen prädestiniert ist. Dank der starken Mithilfe des Produzenten Stuart Price (Zoot Woman, Madonna, Seal, New Order) gelingt den Killers eine Expansion ihres eh knallbunten Soundkosmoses. Zehn stilistisch vielfältige Stücke verteilen sich auf angenehme 42 Minuten, wobei einer rasanten ersten zum Tanz animierenden Hälfte eine geschickte Rücknahme des Tempos folgt. Gemein ist allen Lieder die Obsession für den Sound der 80er, die hier neue Nahrung erhält. Im Eröffnungstrack ?Losing Touch? finden ein tolles Saxophon und Gitarrenriffs, die eigentlich unter Strafe gestellt gehören, zusammen. ?Human?, der potenteste Hit des Albums schämt sich nicht im Geringsten vor einem Suhlen im Euro-Disco-Sound. Man ahnt es schon, diese stampfende Nummer wird im Winter 2008 / 2009 Lawinen im Hochgebirge mit seinen Après-Ski-Parties auslösen. Es ist ein Walze, mit der einen Sänger Brandon Flowers auf Day & Ageüberrollen, Altsemester dürften Namen wie Springsteen, Chris De Burgh, Talking Heads, Jim Steinman, Hall & Oates oder Duran Duran anspringen, aber The Killers spielen Pop. Und der gehört der Jugend, die hier bestens verwöhnt wird. - Sven Niechziol
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

The Killers wieder einmal neu erfunden
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Interessiert habe ich die zwiespältigen Reaktionen auf das neue Schaffenswerk der Killers verfolgt. Enttäuschte "Hot Fuss"-Anhänger einerseits, im Pop-Genre neu gewonnene Fanschichten andererseits. Es lässt sich nicht leugnen, die Killers spielen auf "Day & Age" von den 80ern geprägte Popmusik, allerdings waren ähnliche Tendenzen ja auch bereits auf dem Vorgänger "Sam's Town" spür- und hörbar. Aber was soll ich sagen? Mir gefällt's.

Mit dieser Platte hat die Band einmal mehr bewiesen, dass sie sich eben nicht in eine Schublade stecken lässt, auch nicht in den seit "Hot Fuss" immer wieder gern beschriebenen Indie-Rock. Songs wie "Joy Ride", "I can't stay" oder "The World we live in" schaffen in kürzester Zeit Urlaubs- und Cocktail-Feeling und sind (abgesehen von dem bereits mehrfach zitierten Saxophon) doch recht gut instrumentalisiert. Brandon Flowers Songwriting ist nicht neu erfunden worden, aber altbewährt. Das Gesamtwerk verdient solide 3 Sterne, einen weiteren gibt es aber für DIE überragenden Stücke des Albums: "A Dustland Fairytale" und "Losing Touch" (echt geiles Gitarrenriff zum Abschluss!!).

Wem die Studioaufnahme von "Day & Age" gefällt, dem empfehle ich übrigens wärmstens den 2009er-Live-Konzertmitschnitt aus der altehrwürdigen Royal Albert Hall in London. Die Songs sind live einfach super umgesetzt und im Mix mit älteren Stücken zündet die Band ein wahres Musik-Feuerwerk, das auch wieder Freunde des Alternative Rock ansprechen sollte. Echt schade, dass sie sich kürzlich für eine vorläufige Schaffenspause entschieden haben ...
Mal was anderes.....aber TOLL!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also, vor diesem Album hatte ich nicht so viel mit den Killers am Hut. Ich kannte zwar das ein oder andere Lied, zu meinen Lieblingsband zählten sie deswegen aber nicht. Bis plötzlich ?Human`mitte 2008 auf allen Sendern hoch und runter gespielt wurde. Zuerst fand ich dieses Lied grottenschlecht, ich schaltete sofort um sobald die Anfangstöne erklangen. Aber nach ein paar mal öftern Hinhören musste ich mich näher mit Brandon Flowers und Co befassen. Bis heute noch zählt ?Human` zu meinen Lieblingsnummern des Albums(größtenteils weil ich wahrscheinlich immer den Sender gewechselt hab und deswegen dem Lied nie übertrüßig geworden bin), das bei mir übrigens mindestens einmal am Tag durchgehört wird. Und bis auf ?Joyride`und ?Neontiger`, die erst etwas Eingewöhungszeit brauchen, sticht Day & Age endlich mal (positiv) von den ganzen anderen Mainstream-Pop Schmarn raus, und das zum Glück!!!
Wie konnte das passieren?
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Eigentlich könnte man denken nach einem Debütalbum wie Hot Fuzz und dem Nachfolger Sam's Town hat eine Band bewiesen dass sie ganz große Musik machen kann. Selbst die "Ausschussware" auf Sawdust zeugt von großem Können und Kreativität. Und dann... Day & Age?!
Entweder die Jungs von The Killers sind so faul geworden dass ihnen egal ist was unter ihrem Namen veröffentlicht wird, oder so geldgierig dass sie diesen Schund für gute Einnahmen in Kauf nehmen.
Das Niveau der ersten Alben wird in keinem der Tracks auf Day & Age erreicht.
Selbst wenn man das Album eine Weile ruhen lässt und es Monate später erneut mit offenem Ohr und Interesse auflegt kann man sich nicht dagegen wehren dass man bei Songs wie Neon Tiger den CD-Player anschreit. Um Tracks wie diesen oder auch Joy Ride und I Can't Stay komplett durchzuhören bedarf man wahrscheinlich jahrelanger, grundlicher Abstumpfung durch exzessives Radiohören, das gegen planloses Geduldel mit nutzlosen elektronischen Effekten immunisiert.

Einige Tracks auf dem Album sind durchaus gut, haben bekanntermaßen Radioqualität und nerven uns alle seit Monaten auf allen Kanälen. Anderen Bands könnte man ein solches Flopp-Album vielleicht noch abnehmen. Aber den sonst so überragenden Künstlern von The Killers ist es einfach unwürdig.
Eine wahre Freude
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eigentlich war ich nur neugierig, ich bin ja kein Killers Fan(gewesen). Aber "Human" hat es mir so angetan, daß ich mir den Rest anhören wollte. Beim ersten Hören auf meinem MP3 Player konnte ich es nicht wirklich fassen - ein Song nach dem Anderen so voller Lebensfreude und Energie, wunderschöne Melodien und super Rhythmen. Genug geschwärmt? Mehr ins Detail möchte ich nicht gehen, es muß ja schließlich jeder selber beurteilen, nur so viel: Wem "Human", "For Reasons Unknown", "Bones" etc gefallen, dem wird diese Platte genauso wie mir viel, viel Freude machen.
Zeitreise in die 80er
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ach, was diese grandiose, musikalische Reise in die 80er immer noch für eine Freude macht. Vor ein paar Monaten hab ich in ein bekannten Musikforum diesen Beitrag gepostet, dem es im Grunde nichts mehr hinzuzufügen gibt:

"Day & Age" ist zwar kein Meilenstein der Rockgeschichte (oder doch?), aber sicherlich das unterhaltsamste, was mir dieses Jahr unter die Löffel gekommen ist.

Dabei fand ich die Alben davor nicht so gut, zu unausgewogen, zu ideenlos, die Killers waren auf der Suche nach ihren Sound, der hier seine Vollendung findet. Endlich klingen die Killers nach Las Vegas, nur 20 Jahre zurückversetzt, wo Fernsehserien wie Miami Vice oder Magnum die Welt eroberten und man noch Hawaiihemden und Pornobrillen tragen dürfte, ohne sich zu schämen. Dementsprechend klingt auch die Musik, wie eine Zeitreise des gepflegten schlechten Geschmacks. Da wären zum einen Discofox- Beats und Gedächtnischöre in "Human" und "This Is Your Life", die normalerweise verboten gehören. Ein sowas von trashiges Saxophonsolo in "Joyride" und Bacardi- Feeling in "I Cant Stay". Bei jeder anderen Band würde so etwas peinlich klingen, doch die Killers haben so dermaßen eins an der Klatsche und wissen dies gekonnt in Musik umzusetzen, dass es wieder geil ist. "A Dustland Fairytale" und "Neon Tiger" baden sowas von in überladenen Kitsch und Breitbeinigkeit, dass es ein wahrer Ohrenschmaus ist. "Losing Touch" hat so ein unfassbar schlechtes, an Van Halen erinnerndes Solo, dass man nur noch grinsend vor der Anlage sitzt. Ein Hoch auf die Killers für diese brillante, opulente Perle des Trash. Da schäm ich mich gerne dafür, dass ich früher David Hasselhoff vegöttert habe und meine feuchten Träume aus Dauerwelle, Schweißbändern und Achselbehaarung bestanden. Das Album ist eine Zeitreise, welches diese Gefühle grandios wieder aufleben lässt.
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Under Cover von Ozzy Osbourne

Audio CD von Smi Epc (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 4,48

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Under Cover

Tracks:

  • Rocky Mountain Way (originally recorded by Joe Walsh)
  • In My Life (originally recorded by The Beatles )
  • Mississippi Queen (originally recorded by Mountain)
  • Go Now (originally recorded by The Moody Blues)
  • Woman (originally recorded by John Lennon)
  • 21st Century Schizoid Man (originally recorded by King Crimson)
  • All The Young Dudes (originally recorded by Mott the Hoople)
  • For What It?s Worth (originally recorded by Buffalo Springfield)
  • Good Times (originally recorded by Eric Burdon)
  • Sunshine of Your Love (originally recorded by Cream)
  • Fire (originally recorded by Arthur Brown)
  • Working Class Hero (originally recorded by John Lennon)
  • Sympathy For The Devil (originally recorded by The Rolling Stones)
  • Changes (feat. Kelly Osbourne) (originally recorded by Black Sabbath)

Produktbeschreibung


UNDER COVER

Aus der Amazon.de-Redaktion


Ein halbes Jahr nach dem großen Prince Of Darkness-Boxset bringt Ozzy Osbourne die in dem Package enthaltene CD mit Coverversionen separat heraus und sattelt als noch vier zusätzliche Songs drauf.
Kernstück von Under Cover sind die zehn Stücke, die auch schon in der Prince Of Darkness-Box zu finden waren. Das britische Heavy-Metal-Unikat verneigt sich vor Idolen wie den Rolling Stones ("Sympathy For The Devil"), den Beatles ("In My Life") oder Buffalo Springfield ("For What It´s Worth") und wärmt mit Tochter Kelly seinen Black-Sabbath-Hit "Changes" neu auf, präsentiert aber auch einige Überraschungen, die man ihm stilistisch nicht unbedingt zugetraut hätte. King Crimsons Prog-Epos "21st Century Schizoid Man" interpretiert er genauso überzeugend wie David Bowies Hymne "All The Young Dudes" und Arthur Browns "Fire". Alle Songs wurden sorgfältig auf den Ozzman abgestimmt, von versierten Begleitmusikern eingespielt und stimmig produziert. Als Bonustracks erwarten den geneigten Ozzy-Fan noch John Lennons "Woman", Joe Walshs "Rocky Mountain Way", Creams "Sunshine Of Your Love" und "Go Now" von Moody Blues. Die DualDisc-Version enthält darüber hinaus das Video zur Single "In My Life" und einen Interview-Part mit dem nie um Anekdoten verlegenen Briten. -- Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

Ozzy stellt unter beweis wie man richtig covert.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ozzy Osbourne seines zeichens madman des Metal hat mit seiner Under Cover Cd zwar nix neues von sich hören lassen und so muss man auf den Nachfolger vom "Down to earth" album sich noch bis 2007 gedulden aber die zeit wird sehr gut mit dieser cd verkürzt und Ozzy beweist auch wie man es richtig macht und zeigt all diesen neuen bands die einfach lieblos covern eine harke denn was die songs ausmacht ist das Ozzy sie mit Liebe zum Detail veredelt und singt, aber ohne dabei zu vergessen seien eigenen Wurzeln in die songs einzubringen und so spielt Ozzy "Madman Osbourne sein gesamtes können auf.

Und egal ob auf ruhigeren Songs wie "In my Life" von den Beatles das wie ich finde sehr gut gelungen ist und auch meiner meinung nach besser als das Oringinal ist, oder das fetzige "Fire" in dem Ozzy mal wieder die fetten saiten aufzieht und mit Zack Wyldes untertützung ordentlich abrockt.Aber auch das sehr geniale 21st Century Schizoid Man das mit einem sehr treibenden groove ausgestattet ist zeigt die sehr rockige und harte seite von Ozzy die mir ja persönlich am liebsten ist aber auch das "Rolling Stone" Cover "Sympathy for the devil" passt einfach perfekt zu Ozzy denn der sehr treibende Beat macht den song sehr gut und man wippt sofort mit dem Fuß mit zudem muss ich auch mal die Gitarrenarbeit loben denn ich kennen Zack Wylde nicht allzu gut aber was er hier leistet ist echt super denn normaler weise spielt er ja sehr straighten Heavy-Metal was nicht immer der fall ist."Working Class Hero" nimmt das Tempo raus aber man merkt da Ozzy dem Text doch sehr verbunden ist und sich sehr viel mühe gibt und das wirkt sich auch auf den gesamt eindruck der Platte aus.Das einzigste was etwas nervt ist das er umbedingt versucht das Black Sabbath Cover zusammen mit seiner Tochter immer irgendwie an den man zu bringen das für mich nicht ganz so überragend ist wie der rest der CD.

Fazit:Um die zeit bis zum nächsten Album ein wenig zu verkürzen darf man dieses Album durchaus sein eigen nennen dürfen denn Ozzy macht seinen Job sehr gut zwar ist etwas von seiner Stimmgewalt weg aber die Internation klappt immer noch perfekt und so sollte man auch als nicht Ozzy fan diese Platte kaufen denn sie kann den einstieg in die Welt des Madman sehr vereinfachen, bei mir hat es jedenfalls funktioniert also warum auch nicht bei anderen Neueinsteigern.
Genial !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Beste Cover CD aller Zeiten !
Ozzy gibt den Songs seine eigene unvergessene Note mit !
Super Zusammenstellung, besonders "FIRE" absolut genial !
Keine Durchhänger, es gibt derzeit keine aktuelle bessere CD !
Höre CD heute schon zum 5. Mal nacheinander !
Kaufen, Kaufen, Kaufen, Kaufen !
besser gut gecovert - als schlecht neu erfunden
4 Punkte 4 von 5 Punkten
So oder ähnlich könnte Ozzy es sich gedacht haben und schließlich ist nichts verwerfliches daran, wenn ein Meister seines Faches die Lieblingsstücke seiner Lieblingsbands interpretiert und als CD veröffentlicht. Es gibt viel kurioses auf der Scheibe zu entdecken, aber es gibt keine schlechte Songs.
Was allerdings meiner Meinung nach doch sehr überflüssig ist, ist die Tatsache, daß "Changes" mit Kelly schon wieder auf eine CD gebannt wurde (wie oft den noch???) und das der Großteil der Songs bereits auf der Box letzten Jahres drauf waren...
Wie immer Top Qualität vom Madman
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nach der auch in diesem Monat erschienen neuen Deep Purple kommt vom Madman höchstpersönlich auch noch ein Hardrock-Knaller erster Güte - super!
Auf dieser CD huldigt Ozzy seinen Helden - spielt also nur Coverversionen. Die sind aber alle so arrangiert, produziert und durch Ozzys unnachamliches Organ veredelt, dass man fast meinen könnte, hier dreht sich Ozzys neuer Solo-Output im CD Player.
1. "Rocky Mountain Way": es geht wie gewohnt schwerfällig zu, mit brettharter (und sauguter) Gitarre von Jerry Cantrell, ehemals Alice in Chains. Insbesondere das Slide Solo ist erste Sahne. Ozzy nölt nasal wie immer und ich drehe meine Anlage erstmal so richtig auf. Genauso muß sich harte Rockmusik anhören.
2. "In my life": die erste von 2 Lennon Coverversionen. Dass einer der größten Ozzy Einflüsse die Beatles sind, überrascht ja überhaupt nicht - man höre sich nur Ozzys Balladen an. Toller Song, durch Ozzy noch toller!
3. "Mississippi Queen": und nochmal Southern getränkter bluesiger Hardrock. Eigentlich komisch, dass Zakk Wylde auf dieser CD nicht Gitarre spielt. Liegt doch gar nicht so weit von dessen Pride & GLory Kram entfernt. Whatever - Jerry Cantrell macht seine Sache sehr gut. Und Mountain Klampfer Leslie West liefert ein super Solo.
4. "Go now": Mal wieder ne Ballade. Macht aber nix. Auch ein toller Song im üblichen Ozzy Gewand.
5. "Woman": Hmmmm - nochmal ne Ballade. Macht aber immer noch nix! Ozzy singt ein Liebeslied und wie immer trifft er mit seiner Stimme voll ins Schwarze. Obwohl bereits die dritte Ballade finde ich es genial. Und sonst kann man mich mit dem ruhigen Zeug eher jagen...
6. "21st century schizoid man": Yeeeees. Das volle Brett. Der Madman singt von schizoiden Männern und macht alle HM Fans sehr sehr glücklich damit. Wieder eher schleppend - könnte auch locker von "Ozzmosis" sein. Super!!!
7. "All the young dudes": klasse Version des Mott the Hoople Klassikers (und um Längen besser als die Version von Sharon Osbourne - Intimfeind Bruce Dickinson - obwohl, nix gegen Air Raid Siren ;-)
8. "For what it's worth": Ozzy rockt sich genüßlich durch diesen Song, der vom Zusammenspiel zwischen akustischer und elektrischer Gitarre lebt. Auch hier höre ich eine gewisse Nähe zu Zakk Wylde, Pride & Glory und Black Label Society raus - aber das hatten wir ja schon...
9. "Good times": naja, das hätte nicht unbedingt sein müssen. Schön melodisch, aber vielleicht doch ein bisschen zu poppig, oder? - KÖnnte auf jeden Fall ein Hit werden. Für mich aber kein Höhepunkt...
10. "Sunshine of your love": Geniale Version des Cream Klassikers. Passt wie die Faust aufs Auge. Hämischer Gesang, hartes Gitarrenbrett, fette Drums - und hört sich trotz seines Alters absolut zeitgemäß an. Super Produktion.
11. "Fire": Einer der Höhepunkte dieser CD. Den Song fand ich schon immer klasse, aber was Ozzy draus macht ist nicht mehr von dieser Welt. Bitte, bitte live spielen!
12. "Working class hero": tolle Ballade - könnte ein Hit werden.
13. "Sympathy for the devil": auch diesem Klassiker drückt Ozzy seinen Stempel auf, so dass man kaum glauben kann, dass es sich nicht um ein Original handelt. Hammer!
14. "Changes": naja, das Original ist natürlich unerreicht - aber als Gospel-version immer noch ganz nett. Immerhin Ozzys bislang einziger Nummer 1 Hit...
Fazit:
"Under Cover" leistet, was die meisten Coveralben absolut nicht erreichen: alles hört sich homogen an und hat den typischen Ozzy Sound. Vielleicht etwas viel ruhiges Zeug drauf, aber selbst die soften Songs sind echte Höhepunkte. JEder Ozzy Fan muß und alle anderen Hardrock Fans sollten zugreifen. ES lohnt sich!
Die Dualversion wartet übrigens mit dem unspektakulär-netten Video zu "In my life" auf. Ozzy auf einer Parkbank als Forrest Gump Verschnitt - naja.
Dazu gibts aber noch ein ca. 20 minütiges "privates" Abendessen mit Ozzy, Lemmy von Motörhead, Jack Osbourne sowie ein paar Plattenfirmen-Fuzzies. Und diese 20 Minuten haben mich mehrmals vor Lachen weinen lassen. Es werden nämlich alte Sex, Drugs & Rock n Roll Stories ausgekramt. Zum Beispiel wird erläutert, wie Zakk Wylde es hinbekam, in einem 5 Sterne Restaurant ohne zu zahlen freundlich "entlassen" zu werden. Ich sage nur "Korken" - echt knorke! Lohnt sich!!!
Ganz interessant
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dass der frühere Heavy-Metal-Sänger Ozzy Osbourne auch in der Lage ist, nette Balladen zu singen, hat er schon öfter bewiesen.Nun legt er noch mal nach und so befinden sich hier auf dieser CD einige der schönsten Rock-Klassiker der letzten Jahrzehnte, welche Ozzy in seinem typischen Stil bearbeitet.Besonders erwähnenswert finde ich "Woman", das dem Original von John Lennon durchaus das Wasser reichen kann.Auch "In My Life" , ebenfalls von Lennon, ist gut geworden.
Insgesamt ein Album, das man gern mal hören kann.
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Produkt-Bild: Unknown Pleasures

Unknown Pleasures von Joy Division

Audio CD von London Rec (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 4,79

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Unknown Pleasures

Tracks:

  • Disorder
  • Day of the Lords
  • Candidate
  • Insight
  • New Dawn Fades
  • She's lost control
  • Shadowplay
  • Wilderness
  • Interzone
  • I remember nothing

Produktbeschreibung


UNKNOWN PLEASURES
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5 Kundenrezensionen:

The start of it all...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Velvet Underground und die Berlin-Trilogie von David Bowie waren die Blaupausen für dieses Album. Niemals zuvor wurden Nihilismus, Perspektivlosigkeit und Stagnation genialer vertont als auf diesem von Martin Hannet perfekt in Szene gesetzen Abgesang auf das neokapitalistische Großbritannien Margaret Thatcher's. Die Trostlosigkeit des postindustriellen Manchester, die Ausweglosigkeit aus einem kleinbürglichen Leben und das gebrochene Versprechen eines einzigen Konzerts einer zwar minderbegabten aber nichtsdestotrotz einflußreichen Punkband manifestieren sich in diesem Album. Oder in anderen Worten: Depression hat niemals geiler geklungen als hier. "Unknown Pleasures" ist kalt, die Gitarren klirren, der Bass brummt, die Drums könnten ebensogut von einer Drum-Machine kommen, so monoton und stoisch hatte zuvor nur Moe Tucker die Drums bedient, aber es fällt einem schwer, sich der Faszination dieses Albums zu entziehen. Selbst heute ist der Schatten Joy Division's spür- bzw. hörbar und dies nicht nur in den Bassfiguren britischer Independent Bands. Was Sonic Youth erst 1992 proklamierten, fand tatsächlich schon 1979 statt - the year punk broke!

Anspieltipps:
Disorder
New Dawn Fades
She's Lost Control
Shadowplay

Bewertung:
Kaufbefehl!
"Überschätzt" erhält eine neue Bedeutung
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das ist also Joy Divison, die kurzlebige Legende der Punkmusik; die vier jungen Musiker, die mit nur zwei Alben Weltruhm erlangten, und deren epilepsiekranker Sänger sich mit 23 Jahren erhängte. "Unknown Pleasures" gilt als Meilenstein. Beim ersten Mal hat es nicht "Klick" gemacht, beim zweiten Hören auch nicht; und bis heute nicht. Bis heute nehme ich es immer mal wieder mit den besten Absichten aus dem Schrank, ich höre es immer und immer wieder - und kann mir die Popularität von Album und Band dennoch nicht erklären.

Joy Division als Mitreiter der Punkbewegung zu bezeichnen, halte ich zuallererst einmal für falsch, denn mit der Rockmusik der Zeitgenossen wie Sex Pistols oder The Clash hat diese Musik gar nichts gemein: ?Unknown Pleasures? besteht ausschliesslich aus düsteren Basslinien ohne eigene Melodie, und mit extrem heruntergeschraubtem Tempo ? ein Stil, der am ehesten mit den Goth-Industrialbands aus den 90ern vergleichen lässt.

Mein persönliches Problem hier ist einfach, dass das Album nicht die geringste Abwechslung bietet; von der ersten bis zur letzten Minute ist Unknown Pleasures ein einziger Klangteppich aus Basstönen, unterlegt mit ein wenig improvisierter Schlagzeugrhythmik, mit eigentlich nichtexistentem Wiedererkennungswert. Kompositorisch hat dieses Album nicht das Geringste zu bieten: Es gibt keine Refrains, die hängen bleiben, Melodien, bei denen man mitwippt ? die einzelnen Lieder tropfen einfach als düstere Fahrstuhlmusik ab und nach 40 Minuten ist das Album vorbei.

Wie alle Musiker, die freiwillig aus dem Leben gingen, geniesst auch der Sänger Ian Curtis Legendenstatus ? ich persönlich habe arge Zweifel, ob er alleine durch seine musikalischen Fähigkeiten zu ähnlichem Weltruhm gekommen wäre: Seine kraftlose Baritonstimme ist frei von jeder Emotion, die Spannbreite umfasst eine einzige Oktave; und dies erzeugt hier auch leider nicht die Kälte eines Skinny Puppy-Albums sondern fügt sich nahtlos in das bescheidene Tonrepertoire im Hintergrund ein. Die musikalische Armut ergänzt sich wunderbar mit der stimmlichen Armut und hinterlässt eher den Eindruck einer MySpace-Komposition.

"Unknown Pleasures" gilt als Deprimucke, aber ich glaube nichteinmal im tiefsten Jammertal meiner Adoleszenz wäre ich auf dieses Album hereingefallen. Statt echter Emotion gibt es Pathos, statt musikalischem Herzschmerz zähe Klangschleifen aus Bassgeplucker und statt einem Sänger der sich Angst und Hass von der Seele schreit, eine schmalbrüstige Geisterstimme ohne Variation oder Volumen.
"Unknown Pleasures" ist kein schlechtes Album im eigentlichen Sinne, aber es bietet ungefähr dasselbe Hörvergnügen wie das Summen der Heizung oder Regentropfen auf einem Blechdach: Man registriert es als ein nicht unangenehmes Beigeräusch, aber schon nach wenigen Minuten nimmt man es kaum mehr zur Kenntnis.
"Eines der Top 10 Alben der 80er"
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Absoluter Kult..!! Eines der besten 10 Alben dieser Zeit..!! Reinhören und staunen.. Rest in peace
Depression in Perfektion
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Meisterwerk von einem Album ist nichts für Menschen, die immer fröhlich sind, die sich noch nie völlig verloren und einsam gefühlt haben, die noch nie enttäuscht von der ganzen Welt waren, die sich noch nie nach dem Sinn gefragt haben.
Alle anderen, die sich auf dieses Album einlassen (wollen), werden sich verstanden fühlen. Denn die Songs sind sehr düster. Alles, von Drums über Gitarren bis hin zur unglaublichen Stimme Ian Curtis', die mit den depressiven Texten einen Großteil des Sounds ausmacht, ist düster. Und trotzdem ist man überzeugt, dass alles, was man hört, die Wahrheit ist, dass alles stimmt, dass es nicht an einem selbst liegt, der die Dinge und die Menschen und die Welt als sowas Schlechtes sieht. Deswegen hilft es einem, trotzdem es so unfassbar depressiv ist, weiter. Es ist einfach großartig.
Der Urknall
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Unknown Pleasures" beginnt mit treibenden Drums, darauf ein mächtiger Bass, dann knarrt eine Gitarre und schließlich dröhnt Ians Curtis Stimme fast wie aus dem Übungskeller. Bedrohliche Riffs, karge Synthies, trockenes Zischen. Rauh, ungeschliffen und absolut kompromisslos. Hier ist nichts zuviel und nichts zu wenig. Diese Musik als depressiv zu bezeichnen wäre zu einfach. Sie ist entfesselte Verzweiflung und bedrohlicher Schatten, der Dich aufnimmt, nicht wieder losläßt und zugleich beschützt. Das ist kein Punk mehr, schon gar kein Rock oder Pop und noch kein New Wave. Peter Savilles Covergestaltung ist legendär und visualisiert perfekt die Stimmung des Albums. Im Mittelpunkt stehen die Berge einer digitalen Landschaft, alles komplett schwarz aber irgendwie nicht kalt, auf das Wesentliche reduziert. "Unknown Pleasures" war 1979 der Grundstein des inzwischen untergegangenen Factory-Labels. Für Joy Division war es Anfangs- und Endpunkt zugleich. Was vorher kam war Entwurf, was nachher kam war nur noch Verfeinerung.
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Produkt-Bild: Mescalito

Mescalito von Ryan Bingham

Audio CD von Universal (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 7,80

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Mescalito

Tracks:

  • Southside Of Heaven
  • The Other Side
  • Bread & Water
  • Don't Wait For Me
  • Boracho Station
  • Sunshine
  • Ghost Of Travelin' Jones
  • Hard Times
  • Dollar A Day
  • Take It Easy Mama
  • Long Way From Georgia
  • Every Wonder Why
  • Sunrise
  • For What It's Worth/Best Of Me

Produktbeschreibung


MESCALITO
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5 Kundenrezensionen:

Der neue Moderne Johnny Cash!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Junge und seine Band, werden wirklich nochmal groß rauskommen! Sie spielen und singen Country auf höchster Ebene. Es sind auch ein paar Folk Instrumente eingespielt was den Country-Flair noch verstärkt. Zwischendurch ein Lied was er auf Spanisch singt, bei diesem Lied fühlt man sich wirklich als wenn man mit ein paar Spaniern und einem Sangria in der Hand bei 40 Grad im Schatten irgendwo in einer kleinen Stadt rumsitzt. Außerdem spielt er Lieder in jedem Tempobereich, dazu noch seine raue "versoffene" Stimme, einfach richtig toll! Ich denke er wird so etwas wie der neue Johnny Cash, klar kann den J.R. niemand das Wasser reichen, aber wird ziemlich nah rankommen und ihm blühen noch rosige Zeiten. In diesem Sinne, Stay Country!
Dass so was nie im Radio kommt...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Schade dass manche Musik einfach von den Medien ignoriert wird. Die ganze Scheibe des Newcomers ist durchgängig stark, mit drei, vier Ausreissern nach oben. Anspieltips: 1 und 7. Die Anmerkung eines Vorredners ist unvergleichlich treffend: Man wartet direkt darauf, dass ein Kaktus aus dem Teppich wächst! Die fünf Sterne sind hoch verdient, schade nur, dass der junge Mann Probleme bekommen wird, diese Arbeit zu toppen. "Mescalito" wirkt so ausgereift, nicht nur die Stimme, wer diesen Tex-Mex-Sound mag, sollte unbedingt reinhören.
Bluesiger- Countryrock, eifach nur geil!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Country, Blues und Rock vereint ohne wie billiger abklatsch anderer Künstler zu klingen.
Hätte 10 Sterne verdient!
Schaut euch das letzte Album Roadhouse Sun und den Soundtrack zu Crazy Heart an!

Schade das im Radio sowas nicht läuft und wir meistens nur mit kommerzmüll zugeschüttet werden.
Es muss nicht immer Springsteen sein...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
...auch die junge "Rocking-Generation" überrascht mit toller Musik. So auch Ryan Bingham mit seiner CD "Mescalito". Sehr abwechslugsreich mischt
Bingham Country, Rock, Blues, seine (bereits zitierte) rauhe Stimme gibt jedem Track seine eigene Stimmung. Der Opener, ein Stück mit absoluter
Ohrwurmqualität (auch wenn dies nicht immer ein Kriterium sein sollte), glänzt mit überraschenden Tempowechseln, Bluesharp und Mandoline bringen
echtes "Southern-Rock-Feeling" auf. Dominieren in diesem Stück noch die
Country-Einflüsse, folgen jetzt rockigere Klänge. E-und Slide-Gitarre
bestimmen jetzt den Sound. Bevor es jedoch zu einseitig wird, stimmt
Bingham eine Ballade an, so das geniale "Don't wait for me" (Track 4).
Alles in sehr guter Sound-Qualität, besonders die akustischen Stücke kommen sehr transparent rüber. Ohne ihn in eine Schublade stecken zu wollen, klingt Bingham wie der junge Mellencamp, zum Teil auch wie unser
guter, alter Bruuuce ("Sunshine"/no.6). Mit "Boracho Station" - Calexico lässt grüßen - gelingt ihm ein weiteres Highlight auf dieser CD; eine akustische Gitarre und seine Stimme reicht für Gänsehautfeeling. Eine
rundum tolle CD, die es verdient hat, bekannter zu werden. Wie gesagt, es muss nicht immer Springsteen sein.
Rough Diamond
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ray Bingham...??? Never heard before, aber die Gegend um Austin/Texas, wo Bingham herkommt ist bekanntlich ein gesunder Nährboden für Talente wie ihn.Ich denke da an die "Band of Heathens" oder "James McMurtry"
Er zelebriert uns den idealen Soundtrack für die Route 66. Schon 2007 veröffentlicht, kredenzt er uns 14 Southern-TexMex Pretiosen in allerbester Mellencamp/Calvin Russel oder Springsteen Tradition, und man wartet eigentlich bei " Don`t wait for me" oder "Boracho Station" nur darauf das ein Kaktus aus dem Teppichboden zuhause wächst...und die vertrockneten Grasbüschel durch die Wohnung wehen..
Matthew Smith an den Drums, Corby Schaub-Mandoline und Gitarre, sowie Elijah Ford am Bass, zaubern Meister Bingham einen klasse Soundteppich für seine Storys, die er in einer stimmlichen Mischung aus Springsteen/Mellencamp über die Lippen bringt. Es ist müssig,weitere einzelne Songs hervor zuheben, Ryan hat da ein Superdebüt vorgelegt und John Hiatt, Steve Earle und Townes van Zandt stehen Spalier und applaudieren...
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