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Music for Men von GossipAudio CD von COL (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,45 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2009 |
Tracks:
ProduktbeschreibungMUSIC FOR MEN Aus der Amazon.de-RedaktionMusic for Men, das neue Album von Gossip ist einfach zum Küssen. Sängerin Beth Ditto ist erfrischend originell und ein wahrer Rohdiamant, was auch das Stakkato-Rhythmus-Intro ?Dimestore Diamond? auf den Punkt bringt. Das Big Girl powert sich durch 12 Songs, allesamt vom Erfolgsproduzenten Rick Rubin mit Understatement so umgesetzt, dass Roh- und Feinschliff sich die Balance halten. Dittos Texte sind realistisch und komisch zugleich, fernab der Glamourwelt singt sie, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Aus dem kommt ein lautes Organ, Klartext auch im Gesang, bei dem sie sich weder um Stilarten noch um Styling bemüht, sondern nur authentisch loskreischt, röhrt und brüllt und mit frechen Schlenkern auch den Pop nicht links liegen läßt. Jeder Song ist eine eigene Geschichte, ein eigenes musikalisches Patchwork und trotz vieler Referenzen immer der unmissverständliche, selbstbewusste Hinweis ?Ich bin das Sprachrohr meiner Generation?, siehe das minimalistische ?8th Wonder? oder das ekstatische ?Pop Goes The World?. Die temperamentvolle Single ?Heavy Cross? mit experimentierfreudiger, ungestümer Popmelodie klingt mit dem Pfeifen so, als würde man als Kind im Wald die Angst verjagen. Soul und R?n?B, New Wave und Punk und dazwischen eine Elektro-Ballade wie ?Love Long Distance? oder den Genre-Mix beim Gender-Titelsong ?Music for Men? - die Band verbreitet mit Leidenschaft und einer Prise Selbstironie durchwegs gute Laune. Gossip ist Musik für die Krise - der Tanz auf dem Finanz-Vulkan. Gossip = Klatsch. Und Klatsch gibts hier nur musikalisch vom Besten - laut, lustig, unbefangen, ungebremst bis unverfroren. Gleich nochmal hören, am besten den Ohrwurm ?Four Letter Word.? - Ingeborg Schober 5 Kundenrezensionen:Kraft und Ungeschliffenheit auf dem Weg zur Perfektion 4 von 5 PunktenBeim ersten Hören von "Music for Men" war ich enttäuscht, beim zweiten interessiert und beim dritten begeistert. Gossip liefern ein Album, dass ungekünstelt ist und allein durch musikalisches Genie besticht. Manche Riffs wie vor allem in "8th Wonder", aber auch "Men in Love" und "Spare Me from the Mold" lassen es einem kalt den Rücken runterlaufen und in die Melodik hineintauchen. Wenn auch es meiner Meinung nach den einen oder anderen Hänger gibt ("2012" gefällt mir weniger), ist dieses Album für Interessierte auf jeden Fall empfehlenswert! Top Album für kleines Geld 5 von 5 PunktenIch liebe dieses Album! Cooler sound, über die Power der Sängerin brauchen wir garnicht reden. Die Songs gefallen mir fast durch die Bank weg super. Und das Ganze zum halben Preis, den man gewöhnlich für ein Album zahlen muss. TOP! Absolutes MUST TO HAVE 5 von 5 PunktenDiese CD ist einfach ein Hammer und ein absolutes Must to have in der eigenen CD-Sammlung! Diese Wahnsinns-Stimme - Beth (Vocals), die Hammerfrau - in Kombination mit der Musik an sich, unglaublich guuuut. Impulsiv und Energie geladen, dass es nur so in den Ohren raucht. Selten, dass es mich so umhaut und mich fast jedes Stück vom Hocker reißt und auch das Tanzbein schwingen lässt. Kaufen. Einfach sofort kaufen. unglaublich gut *_* 5 von 5 PunktenIn der Regel kauft man sich ein Album, weil einem ein, oder zwei Titel im Radio, oder Fernsehen gefallen haben und ist dann nicht selten enttäuscht, dass mit den Singleauskopplungen auch schon die einzig hörenswerten Titel abgehandelt wurden. Ganz anders bei Gossip. Vorsichtshalber habe ich direkt online in das komplette Album reingehört und konnte unter den 30Sek. Tracks nur einen ausmachen der nicht meinem Geschmack entspricht. Jetzt habe ich das gute Teil zu Hause und bin restlos begeistert. Alles sehr popig, tanz- und singbar. Völlig überbewertet 2 von 5 PunktenEine ansprechende Single und der Name Rick Rubin müssen nicht Garanten für ein gutes Album sein. 08/15 Modern Pop mit ein paar Alternative Sprengseln führen schnell zu einer gepflegten Langeweile. |
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Standing in the Way of Control von GossipAudio CD von Red Ink (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 4,48 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2007 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Toller Sound 5 von 5 PunktenWenn man durch Heavy cross auf den Geschmack gekommen ist möchte man mehr von der tollen Stimme hören. Das Album ist auf jeden Fall sehr hörenswert. Was anderes erwartet. 2 von 5 PunktenDiese CD hatte ich auf Wunsch für meine Frau gekauft. Sie hat sich die CD angehört und war gar nicht begeistert. Nachdem die CD ein zweites mal lief, gefiel sie auch nicht besser. So sind wir zu dem Entschluß gekommen sie wieder zu verkaufen. Es ist eben alles Geschmacksache. Und dieses mal haben wir mit dem Kauf der CD unseren eigenen Geschmack nicht getroffen. Interessenten für die CD können sich gerne bei uns melden. Macht Laune auf mehr 4 von 5 PunktenDiese CD macht echt gute Laune und ich hätte am liebsten sofort alle Alben bestellt. Super Sound 5 von 5 PunktenWie ich bereits in meiner Rezension zu dem Album "Music for the men" geschrieben habe.... Gossip ist echt mal was anderes. Erfrischend gut und echt. Keine aufpolierten, lackierten, getunenten Puppen die zum Playback hüpfen und von Singen geschweige den Instrumenten keine Ahnung haben. Echt gute Musik. Gewaltige Rock-Röhre 4 von 5 PunktenDieses Album stellt für mich ein Geheimtipp in Sachen "Energie-Rock" dar. Eingängige beats gepaart mit kräftiger Stimme und harten Bass-Guitarren mit Anlehnung an Punk. Macht Spaß, wenn man mal wieder den Kopf frei bekommen möchte! |
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The Will to Death von John FruscianteAudio CD von Record Collection (EMI)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 7,49 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2009 |
Tracks:
ProduktbeschreibungTHE WILL TO DEATH Aus der Amazon.de-RedaktionAllerfeinster Stoff entglitt der Feder von Herrn Frusciante und offensichtlich hat er nur ganz wenig Zeit sowie einen einzigen Mitstreiter gebraucht, um diese Songs auf Band zu bannen. In ganzen fünf Tagen wurden hier roh belassene Perlen aufgereiht, die gerade in ihrer Unpoliertheit zu glänzen vermögen. Mit dem Vorgänger Shadows Collide With People hat The Will To Death herzlich wenig zu tun. Hier wird auf das ganze Synthie-Gefiepe und Klangexperimentieren komplett verzichtet. Ein rumpeliges Schlagzeug, ein Bass und des Meisters Stratocaster reichen völlig, um die Songs zum Leben zu erwecken. Schon der Opener "A Doubt" kann durch den ergreifenden Gesang an die Boxen fesseln, ein Song wie "Loss" steht in bester Westcoast-Tradition der Siebziger und hätte bei anderer Produktion einen Ehrenplatz auf einem frühen Eagles-Album gefunden. Überhaupt fühlt man sich oft an diese Zeit erinnert. "Loss" etwa lässt John Lennon vor dem geistigen Auge auftauchen, "Unchanging" hätte auch einem J.J. Cale sehr gut zu Gesicht gestanden. Ein soundmäßiger Ausbrecher ist mit "Time Runs Out" zu finden, wo eine fiese Farfisa-Orgel den Song Richtung Inspiral Carpets der späten Achtziger drückt. Auch Calexico und die Tindersticks wollen sich in dieser Atmosphäre von Leere und Traurigkeit melden ("The Mirror", "The Days Have Turned"). Trotz der Sparsamkeit in Instrumentierung und Produktion sind die Songs ausgefallen komponiert und die Stimme von John Frusciante trägt die Songs über die ganze Länge der Scheibe ohne nennenswerten Ausfall. In der Schnittmenge von besinnlichem Alternative mit Siebziger-Einschlag und Singer/Songwriter-Tradition hat The Will To Death eine Nische gefüllt, von der niemand ahnte, dass sie da war. Mehr davon! --Deborah Denzer 5 Kundenrezensionen:Frusciante The will to death 5 von 5 PunktenEine eingängige CD von John Frusciante. Durchgängig gut zu hören wenn man seine Musik mag. Bemerkenswert welche vielfältigen Hintergrundgeräusche und Klänge zu erkennen sind, die man erst nach mehrmaligem Hören, wahrnimmt. Mittlerweile ein Muß in der Schulklasse (9.)meines Sohnes. relaxtes Kleinod 5 von 5 Punkten"The will to death" ist, gemeinsam mit "Inside of emptiness", sicherlich das am leichtesten zugängliche Werk aus dem Projekt "6 Alben in 6 Monaten", das der vor Kreativität übersprudelnde John Frusciante im Jahr 2004 anging und auch erfolgreich zum Abschluss brachte. Mit geringstem technischen Aufwand und einer bewussten Absage an jegliche Form der Perfektion bezüglich des Einspielens und Aufnehmens der Tracks präsentiert der musikalische Kopf der Red Hot Chili Peppers auf "The will to death" 12 Songs, die extrem nachdenklich, aber dennoch relaxed daherkommen. Frusciantes Songwriting ist in unseren Zeiten einfach unübertroffen. Seine Stücke wirken relativ simpel gestrickt, unaufgeregt und aus reinem Spaß an der Freude entstanden, dementsprechend tragen seine beruhigend wirkende, an den richtigen Stellen sich aber wie gewohnt richtig schön überschlagende Stimme und die sparsame, sich zumeist auf die sehr zurückhaltenden Drums und Johns sehr reduziertes Gitarrenspiel beschränkende Instrumentierung zu dem entspannten Gesamteindruck der Scheibe bei. Wenn man dann, nach mehrfachem und bewusstem Zuhören versteht sich, als Hörer dahintersteigt, was für Songperlen sich hinter dieser unscheinbaren Fassade verbergen, die absolut nichts mehr mit den nicht minder faszinierenden Klangattacken von "To record only water for ten days" oder "Shadows collide with people" zu tun hat, schließt man dieses Album bereitwillig in sein Herz und kann es immer wieder genießen, vor allem in ruhigen, entspannten Momenten, abends vor dem Einschlafen, oder auf einer ruhigen Autofahrt durch die Landschaft, an einem chilligen Abend mit Freunden etc. Dieses spezielle Feeling, das sich durch das Album zieht, wird nahezu prototypisch erzeugt von ungemein entspannten Tracks wie "Unchanging", "The will to death" oder "Far away". Trotz dieser konstanten Grundstimmung fehlt es natürlich nicht an Variation in Bezug auf die Charakteristik der Songs. So geht es auf "An exercise" und "Time runs out" mal etwas hektischer und kraftvoll-mitreißender zu, während Stücke wie der Opener "A doubt", "A loop" oder "The days have turned away" schon sehr hypnotisch anmuten und mit meinem persönlichen Favoriten "The mirror" eine wunderschöne Pianoballade erklingt, die all den groß angelegten kitschigen Schindluder, der mit dieser Art von Song in der heutigen Popmusik allzu oft getrieben wird, um Welten in die Schranken weißt, ohne schmalzige Streicher, ohne groß angelegtes Intro oder eine künstlich-dramatische Bridge oder immer verheulter werdende Wiederholungen des Refrains. Nein, sowas gibt es bei Johnny nicht, seine Songs wirken total ausbalanciert, sind angenehm kurz, präzise und mit der nötigen Einfachheit komponiert, dabei immer spontan und unangestrengt. Es ist so unglaublich angenehm, sich diese Platte anzuhören. Hier erfindet natürlich niemand das musikalische Rad neu, und dies wird einem weder in irgendeiner oberflächlichen Form suggeriert oder mit großer Klangexperimentiererei kaschiert; hier öffnet uns ein großer Künstler sein großes Herz und präsentiert uns seine spontanen musikalischen Einfälle in einer Art und Weise, für die man ihm einfach nur danken kann. Do it again, Johnny! John Frusciante at his best 5 von 5 Punktenmeiner Ansicht nach das beste Album von John Frusciante, sogar noch besser als "Curtains" und "Inside of Emptiness". Für alle, die gerne auch mal was Ruhiges mögen - und John Frusciante. einzigartig! Geld vs. Kunst? 5 von 5 PunktenAlso wie hier alle John Frusciante und seine Musik loben, ist ja sehr schön, ich mag ihn auch. Aber wieso beurteilen es viele als ein Minuspunkt des Werkes, wenn es etwas mehr Geld kostet, als der Durchschnitt? Was hat es für einen Sinn, ein Album nach der Anzahl der Lieder sowie der Verpackung beurteilen? Ersteinmal kostet so eine "Pappschachtel" meines Erachtens mehr Geld als eine billige Plastikverpackung - dafür ist sie aber auch ökonomisch sinnvoller. Was ist dementsprechend an einem Preis auszusetzen, der einem zwar mehr Papierscheine aus der Tasche holt, dafür aber für schöneres Aussehen und ökonimsche Verträglichkeit steht? Das ist wirklich sehr materiell gedacht. Zweitens kaufe ich mir hundert mal lieber ein Album von John Frusciante, das zwölf Titel enthält, als eines von N*SYNC, das meinetwegen 5000 Lieder hat. Wie kann man einem Musiker vorwerfen, er bietet einem zu wenig Musik für sein Geld, wenn die Stärke seiner Musik nicht in deren Länge liegen muss, sondern ganz genauso in deren Inhalt liegen kann? John hätte mit Sicherheit, würde er kommerziell denken, die Albumlaufzeit erheblich in die Länge ziehen können. Doch was würde es für einen Sinn machen, wenn sein Werk schon nach 42 Min. beendet ist? Picasso malt über einen fertigen Strichmännchen-Stier nicht auch noch jedes Haar so detailgetreu wie es Da Vinci getän hätte. Ich verstehe nicht, wie man John Frusciantes Musik wunderschön finden kann, dann aber 42 Min. zu kurz für das Geld empfindet. Vermutlich hätten es viele lieber, weniger Geld für mehr Länge zu bezahlen. Ich nicht. Es ist gut so, wie es ist, und das Album kostet so viel, wie es kostet. Im Übrigen besitzt das eher unbekannte Label, auf dem das Album veröffentlicht wurde, vermutlich weniger Geld, als all die ausschließlich kommerziell orientierten Majorfirmen, denen für jeglichen Mist Geld in den Mund gestopft wird - aber selten für interessante Kunst. Schönheit, Herrlichkeit, Frusciante 5 von 5 PunktenIch bin seit geraumer Zeit ein großer Fan der grandiosen Red Hot Chili Peppers. Über eine Bekannte, die auch ein begeisteter Fan der vorhin genannten Band ist, fand ich jedoch erst spät heraus, dass der herausragende Gitarrist John Frusciante auch Solo Alben herausgebracht hat. Nun spielte ich natürlich mit dem Gedanken, mir eine CD von ihm zuzulegen. So stöberte ich in Amazon und versuchte, meine Entscheidung, welche ich mir zulegen sollte, mit Hilfe der Rezensionen zu erleichtern. Diese Entscheidung viel dann sogar auf zwei Alben: Inside of Emptiness und The Will to Deaht. Was soll man zu diesem Album groß sagen? Es ist Musik. Gute Musik. Musik, die einen in tiefster Seele berührt, wenn man sich dazu bereit erklärt. Es zeichnet sich durch eindrucksvolle Melodien und natürlich durch die gelungen gespielten Instrumente aus. Besonder angetan haben es mir folgende Titel: -Loss: Diese Lied hat Potenzial und ist sehr angenehm anzuhören (sehr sogar) -Unganging: Bei diesem Lied fühle ich mich wie in Urlaub versetzt, schön. -A Loop: Sehr emotional, fesselt mich immer wieder. -The Days Have Turned: Da möchte man doch gleich mitmusizieren, sehr ruhiges Lied mit Gefühl. -The Will to Death: Ein sehr schönes Lied zum auf's Sofa legen und Träumen. Dies ist jedoch nur eine sehr grobe Auflistung der Favoriten, denn sie entspricht meinem eigenen Geschmack, der vielleicht nicht jedem passt und außerdem ist eigentlich jedes Lied auf dieser Platte ein Meisterwerk auf seine eigene Art. Man findet so etwas heutzutage nur noch sehr selten. Ich kann dieses Album reinen Gewissens weiterempfehlen. Der Preis ist zwar wirklich etwas unschön, aber dafür wird man mit unvergesslichen Momenten belohnt, die einem diese CD bieten kann. |
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Oh,Inverted World von the ShinsAudio CD von Sub Pop (Cargo Records)Preis bei Amazon: EUR 14,98, Angebote ab EUR 6,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2001 |
Tracks:
ProduktbeschreibungOH,INVERTED WORLD 5 Kundenrezensionen:Sehr angenehme Klänge 5 von 5 PunktenDieses Album könnte wunderbar aus den 70ern stammen, die Musik ist ausgezeichnet und absolut entdeckenswert! Höchst mittelmäßig 3 von 5 PunktenDurch den Hype in der Fachpresse drauf aufmerksam geworden, habe ich mir dieses Album auch mal besorgt und bin doch eher enttäuscht und gelangweilt. Wie so viele der zurzeit ach so angesagten jungen Gitarrenbands ist auch hier der Hype größer als die Qualität. "New Slang" soll ja angeblich dein Leben verändern können, nun ja, sagen wir mal, ich warte noch drauf ... bin aber sicher, dass, wenn es sich mal ändert, es nicht an diesem Song liegen wird, der zwar "ganz nett" ist, aber im Grunde doch - wie der Rest der Platte - höchst medioker daher kommt. Das klingt zwar alles luftig, leicht und ein bisschen melancholisch, aber schon beim zweiten Hören kann man die Songs kaum noch auseinanderhalten. Nichts bleibt im Ohr, auch wenn es handwerklich gut ist. Vielleicht ist es Musik für drei nette Sommertage, mehr aber nicht. Am ehesten erinnern sie mich in positiver Hinsicht an die jungen Pink Floyd in der Phase um 1970. Da gibt es auch ein paar luftig-leichte, folkige Liedchen auf "Meddle" und "Atom Heart Mother", aber dafür liebte man Pink Floyd auch nicht unbedingt ... Epochenmachender Indie-Pop 4 von 5 PunktenMelody goes Hollywood oder sollte man sagen JerseyFilms? Dank der wunderbaren Indipendent-Produktion "Garden State" wurde ich wie viele andere auf den Soundtrack und auch - oder besser gesagt besonders auf die Shins aufmerksam - wenn Natalie Portman sagt, dass eben jene Band imstande ist, dein Leben zu verändern, möchte man ihr gerne Glauben schenken - man wird beschenkt, wenn man die Erwartungen nicht unereichbar hoch steckt. Denn so luftig, lockeren, absolut NICHT kopflastigen, melodiereichen Indie-Pop kann einen packen wie eine La-Ola-Welle wenn man bereit ist gepackt zu werden! Oh Inverted World ist ohne zu übertreiben das beste Album der Shins! Songs wie "Girl Inform Me"; "Pressed In A Book"; "The Past and Pending" sind super Songs! Über "New Slang" muss man kein Wort mehr verlieren! Gewinnend wie das Lächeln der Portman ist auch die Musik der Shins, da kann man nur Hoffen dass da noch mehr kommt... +++++ Weiterhören: Death Cab For Cutie, Postal Service, The New Pornographers, Iron And Wine Hervorragende Songs und stilsicher eingesetzte Effekte! 5 von 5 PunktenDen Shins könnte es bei ihrem Namen leider leicht passieren, dass sie von Vielen in die Liste der vielen Bands der letzten Jahre, deren Name mit "The" anfängt und mit "s" aufhört, eingereiht und abgehakt werden, das haben sie aber ÜBERHAUPT NICHT verdient! Seit ich diese Platte vor einigen Tagen gekauft habe, höre ich eigentlich fast nichts anderes mehr, mittlerweile haben sie bei mir Belle & Sebastians "Dear Catastrophe Waitress" als Dauergast auf meinem Plattenteller (jawoll, bei dieser Art von Musik bin ich Vinylfetischist!) abgelöst. Hier und da liest man, dass die Shins stark von irgendwelchen 60's-Vorbildern beeinflusst seien, was sicherlich stimmt, auch mir fielen mit etwas Nachdenken einige Namen ein, woran mich das erinnert, und dann denke ich aber wieder: Alles Quatsch, dazu klingt diese Band viel zu unverkrampft und eigenständig, die Shins bauen psychedelische Effekte so gekonnt sparsam und akzentuiert in ihre hervorragenden Songs ein, dass es ein wahrer Genuss ist und mich ein bisschen -wenn es denn eines Vergleichs aus neuerer Zeit bedarf- an die High Llamas erinnert, die an so etwas -wenn auch noch etwas ausladender- ähnlich herangehen. Leider kenne ich die neue Platte "Chutes Too Narrow" noch nicht, die womöglich noch besser ist, werde dies aber, so wie's aussieht, schleunigst nachholen! Und wieder einmal frage ich mich, warum die beste Musik -inmitten der gemeinsam von Musikindustrie und -journalismus marktschreierisch angepriesenen und mit Nachdruck auf den Markt gepushten Bands, die leider nur allzuoft zweit- oder drittklassig sind- oft völlig untergeht. Ich wünsche es dieser Band jedenfalls, dass sie mit ihrer zweiten Platte hoffentlich die ihnen angemessene Publicity erhalten. Genial! Warum so wenig bekannt? 5 von 5 PunktenAuf The Shins bin ich durch ihre beiden Songs auf dem Garden State Soundtrack aufmerksam geworden. Beide dort veröffentlichten Songs kamen von diesem Album und es ist genial, ganz so, wie es die beiden Songs aus Garden State versprochen haben. Alles wurde perfekt arrangiert, Stimme, Instrumentation und besonders die Texte sind wunderschön. Leider ist das wohl zu weit von der tumben Masse, vielleicht zu gut, um notiert zu werdern und The Shins mit dem zu belohnen, was sie verdienen. Den kauf dieses Albums, damit sie weiter so tolle Musik fabrizieren können. Man warf the Shins hier übrigens noch zu sehr vor, zu ausgeflippt zu sein... Na ja: Seit wann ist harmonische, perfekt arrangierte Musik voller Hingabe, Flair und Gefühl zu sehr weg vom Mainstream, vom "Hörbaren"? The SHins: Für alle, die was für ihr Geld haben wollen. Denn wer einmal New Slang gehört hat, der ist ihnen verfallen. Bitte mehr mehr mehr davon! |
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Live in Liverpool von GossipAudio CD von Smi Col (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 6,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungLIVE IN LIVERPOOL W/DVD 5 Kundenrezensionen:Aaaaaaaaaaaahhh 4 von 5 PunktenSo richtig hat sie erst beim zweiten Hören eingeschlagen aber dafür dann richtig. Tolle Musik, temperamentvolle Sängerin, passt. stimmgewaltig 5 von 5 PunktenDie Stimmgewalt kommt voll zur Geltung - das Video gehört unabdingbar zur Musik! SagenhafterSound mit einfachen straighten Mitteln, toll! ... dann wär's ja kaum noch auszuhalten! 5 von 5 PunktenAuch ich habe per Zufall mal beim Zappen einen kurzen Einspieler von der unnachahmlichen Beth Ditto gesehen und war sofort hin und weg. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert ;-) . Diese unverbrauchte Frische und Lebendigkeit und vor allem diese Stimme - ein Traum. O.k. die Erscheinung Beth Ditto an sich - Ihr wisst was ich meine ... aber stellt Euch vor Sie wäre auch optisch ein Überflieger ... dann wärs's ja kaum noch auszuhalten! Pur, gut, authentisch, nächstes Mal schwitze ich in Liverpool mit! 5 von 5 PunktenIch wollte wieder mal richtig gute punk/rockige Musik hören, nichts aus den 70ern was neues. Aus purem Zufall habe ich das aktuelle Video von Gossip gesehen und gedacht, die Frau sieht zwar gewöhnungsbedürftig aus, die Stimme ist nicht schlecht, aber live? Live, ist sie und die Band noch viel besser. Hört euch die Lieder bei Amazon an und kauft euch die CD! Die Frau hat eine unglaublich tolle Stimme, das Konzert brodelt (auch wenn man fast nur Teenies sieht, ihr habt nen tollen Geschmack!!!), Vorurteile meinerseits, gestrichen. Pur, gut, authentisch, nächstes Mal schwitze ich in Liverpool mit! Keine Rezension 5 von 5 PunktenVerzeiht mir bitte, das ich keine detaillierte Rezension zu dieser DVD abgebe. Diese DVD ist das beste was ich seit langem gesehen habe. Absolut Geil. Objektiv? Nein...begeistert! |
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Cardinology von Ryan AdamsAudio CD von Mercury (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 5,70 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Das Große Finale 4 von 5 PunktenDer Vorhang fällt. Ryan Adams gibt sich hier zum letzten Mal mit den Cardinals die Ehre und legt ein perfekt produziertes Alt-Country Album voller Hits vor. Der Einstieg fällt leicht über das eingängige "Born into a light" und das daran perfekt anschließenden "Go easy". Und man ist direkt drin im musikalischen Kosmos der Cardinology. Mit der nach seiner Band benannten Platte beendet Ryan Adams ein weiteres Kapitel seines Schaffens, wirkt entspannt und ordnet sich dem Bandgefüge unter. Einen peinlichen Ausrutscher in Richtung Stadion-Rock gibt es mit "Magick" auch hier wieder (aber das gabs ja auch schon auf "Easy Tiger" und "Cold Roses"). In einem Interview sagte Adams mal, dass er "Cobwebs" für den besten Song hält, den er jemals geschrieben hat. Aber dass ein Künstler nicht sein eigenes Werk beurteilen sollte ist ja gemeinhin bekannt. Ich als Empfänger sehe in "Cardinology" einen würdigen Abschluß der Bandphase, erfreue mich an kleinen Gitarrenstücken wie "Evergreen" oder "Crossed out Name" ebenso wie an den großen Hymnen der Platte ("Sink Ships" und eben "Cobwebs", dessen Finale tatsächlich durch und durch gelungen ist) und dem tottraurigen Endpunkt "Stop", ganz alleine am Piano, wie einst bei "Goodnight Hollywood Blvd" oder "Elizabeth, you were born to play that part". Die Band hat die Bühne verlassen, nun geht auch der Sänger. Licht aus und Applaus. CardinologyCardinologyCardinology (Vinyl) [Vinyl LP]Cardinology musikstoffwechsel 4 von 5 Punktenwas, nur ein album im jahr? das ist für adams, der gefühlt bis jetzt etwa so viele alben veröffentlicht hat wie v-lee rezis hier auf amazon, ja geradezu nichts. dem kreativ verhaltensauffälligen, der songs stoffwechselt wie andere leute ... naja, stoffwechselprodukte eben, wird doch nicht die inspiration den dienst verweigern? natürlich unfug, ganz im gegenteil: dass er sich ein bisschen beruhigt hat, offenbar weniger sauft, dass er sich diesmal ganz als teil einer band gibt (was bis zu einem gewissen grad auch pose ist - immer noch stammen alle songs von ihm), hilft dem material. es wirkt weniger kurzatmig, weniger aufgeregt, weniger ungeduldig. nicht, dass ungeduld, aufgeregtheit und kurzatmigkeit nicht auch etwas schönes sein können, zumal, wenn sie von ryan adams stammen - aber es ist durchaus fein, ihn einmal so entspannt und in sich ruhend zu hören. würde ich jemandem, der noch nie etwas von ryan adams gehört hat (im doppelten sinn), den herrn vorstellen müssen, ich tät dazu entweder seine bisher größte arbeit (also "gold") nehmen - oder ihm dieses album vorspielen. denn hier ist alles, was ihn ausmacht, und was er sonst über mehrere alben verteilt, gleichberechtigt drauf: der country, der folk, die balladen, die indie-americana, die neil-young-verweise, der rock. ja sogar die von "rocknroll" bekannte aggression und die "love is hell"-mäßige tiefe, unheilbare verzweiflung sind da - zumindest als geschmacksnote. highlights? im prinzip steht jedes lied gleichberechtigt neben dem anderen. aber wie er am ende, beim letzten track "stop" am klavier beinahe zu versterben scheint, während dazu die geige klagt - das ist schon ein besonderer moment. ein sehr schönes album, dem es vielleicht an der allerletzten dringlichkeit mangelt. ein guter gag - beabsichtigt oder unbeabsicht - ist auch drauf: "magick" beginnt mit den ganz genau gleichen gitarrenakkorden wie "one night love affair". natürlich entwickelt sich das stück dann anders, aber da auch der gitarrensound genau gleich ist, kann man gar nicht anders, als an dieser stelle an den anderen adams zu denken, von dem ihn nur ein "b" - und eine ganze welt - trennen. "Ich wollte nie ein Star sein!" - Ziel verfehlt Herr Adams! 4 von 5 PunktenCardinology ist in neun Jahren als Solokünstler Adams' zehntes Studioalbum. Ein Durchschnittskünstler bringt es im gleichen Zeitraum bestenfalls auf die Hälfte. Man sollte glauben, dass es in so kurzer Zeit kaum möglich ist nur wertvolles Material in die Läden zu bringen. Doch wie auf den meisten der neun bisher veröffentlichten Platten (Ausnahme ist vielleicht Demolition" von 2002) ist es wieder einmal beeindruckend, welche Fülle an Qualität in so kurzer Zeit aus dem Kopf des 2001 vom Rolling Stone als neue Stimme seiner Generation" titulierten Sängers und Songwriters sprudeln kann. Wer aufgrund des Zusatzes ...and the Cardinals" eine andere, größer Band erwartet als auf dem großartigen Vorgänger "Easy Tiger" von 2007, täuscht sich, da es sich um die exakt gleiche Formation handelt. Allerdings klingt sie auf Cardinology" größer und vor allem besser. Adams steht nicht mehr alleinig im Mittelpunkt wie noch auf seinem Debüt-Album "Heartbreaker" von 2000 und Gold" mit dem ihm 2001 der internationale Durchbruch gelang. Das liegt unter anderem daran, dass die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Produzenten Ethan Johns seit geraumer Zeit beendet ist. Adams ist zu sehr Vollblutmusiker um auf eine vielseitige und begabte Band, was die Cardinals zweifellos sind, zu verzichten. "Heartbreaker" und "Gold" sind nach wie vor Adams' herausragende Platten, doch wären weitere Platten mit seiner Person als Dreh- und Angelpunkt irgendwann zu fade geworden. "Cardinology" lebt von seiner musikalischen Vielfalt. Americana ist das Stichwort. Das Album führt uns durch etliche Stilarten der amerikanischen Musikwelt. Vom Folk- ("Go Easy") zum Country-Rock ("Let us down Easy") über den Blues ("Fix It") zu tanzbarem alternative- Rock ("Magick"). Der Opener Born Into A Light" ist ein großartiges Country- Soul Stück mit Gospel Elementen. "Cobwebs" und "Crossed Out Name" sind Seitenhiebe auf Bands wie Coldplay, U2 oder Snow Patrol. "Cobwebs" könnte aus Bono's Feder stammen, bis zu dem Punkt an dem Adams sich dazu entschlossen hat die Spannung, die sich im gesamten Song aufbaut, nicht in einem Höhepunkt aus E-Gitärren Getöse zu entladen. Als wolle Adams sagen "Warum tut ihr das? Habt ihr Angst, dass den Leuten eure Songs sonst nicht gefallen?". Gerade diese tracks wissen hier jedoch ganz besonders zu gefallen. Die Stimme des extrovertierten Amerikaners aus Jacksonville klingt von Album zu Album labiler und intensiver. Die Textinhalte reichen vom halb vollen bis zum halb leeren Glas. Einmal schreibt Adams von Hoffnung und vom nicht-Aufgeben (Born Into A Light), ein ander mal vom Schmerz einer verflossenen Liebe ("Go Easy"). Auf "Magick" wird Adams politisch und spricht vom Wunsch geheime Kräfte zu haben um all die Machtgeilen "clowns" zu finden, damit er ihnen das tanzen bebringen kann, um während dessen die Truppen zu entwaffnen. Spirituell wird Adams auf dem herrlich country lastigen Song "Let Us Down Easy" und singt von seiner Angst von Gott für seine Sünden (es dürften einige sein) bestraft zu werden und bittet ihn dies, falls nötig, sanft zu tun. "Crossed Out Name" könnte vom Debüt Album "Heartbreaker" stammen. Wie kaum ein anderer versteht Adams es den Schmerz des verlassen werdens und die Sehnsucht nach der alten Liebe in Worte zu fassen. "...And when I close my Eyes, I feel like a page, with a crossed out name." Man kann Ryan Adams nicht nur wegen seiner Musikrichtung als Vertreter des Americana einordnen, sondern auch wegen seiner Fähigkeit uns ein realistisches Bild seiner Heimat zu verleihen, jedoch meist mit seiner Person im Mittelpunkt der Handlung. Das Album schließt grandios mit dem traurigen "Stop" in dem Adams ein zweites mal politisch wird und von den Kindesmisshandlungen durch amerikanische Priester singt und von der Notwendigkeit in schwierigen Situationen nach Hilfe zu suchen. Cardinology trägt sowohl musikalisch, als auch textlich die Handschrift eines nun endgültig erwachsenen Ryan Adams, der sich nicht mehr zu schade ist auch über den Tellerrand hinaus zu schauen. Er stellt eine große Ausnahme im heutigen business dar. Dem Rolling Stone sagte Adams eins: Ich wollte nie ein Star sein. Ich will es immer noch nicht. Ich hoffe es wird mir nicht angeboten, weil ich sonst einfach `nein sagen würde. Wenn er so weiter macht wird er in Zukunft noch sehr oft `nein sagen müssen. Eines seiner besten Alben 4 von 5 PunktenOhne Zweifel ist Ryan Adams einer der bedeutensten und talentiertesten songwriter der Gegenwart, was er auch mit diesem Album erneut unter Beweis stellt. Cardinology ist stilmäßig nur wieder viel näher an seinem ,Erfolgsalbum' ,Gold' als die letzten Veröffentlichungen mit den Cardinals, die doch eher in die traditionellen country Nische einzuordnen waren. Hier wird manchmal auch wieder gerockt (,Magick', ,Go Easy'), die Mehrzahl der songs aber ist dem introspektiven songwriting und stilistisch dem Folkrock zuzordnen, aber es ist trotzdem eines der vielfältigsten Alben in seiner bisherigen Biographie geworden. ,Americana' paßt hier als Etikett noch am ehesten. Manchmal wird man an andere große acts der Musikgeschichte erinnert, so würde ,Fix It' beispielsweise Neil Young gut stehen, und man kann sich ,Cobwebs' durchaus gut von U2 interpretiert vorstellen, Adams nun aber Plagiarismus vorzuwerfen wäre unfair; es ist eher so, daß er sich mit diesen songs als songwriter für die genannten acts empfiehlt, sollten diese mal einen kreativen Durchhänger haben. Die Faszination von Adams besten Platten besteht ja darin, daß Sie schon beim ersten Durchhören eingängig klingen und eine ganz besonders heimelige Atmosphäre versprühen, die bei öfterem Hören noch intensiviert wird, kurz gesagt: es sind wunderschöne songs auf die man sich immer wieder nur allzu gern einläßt und die melodisch nie langweilig werden. Viereinhalb Sterne würde ich diesem Album gerne geben, für fünf reicht es angesichts der benchmark die sich Adams selbst mit Gold gesetzt hat nicht ganz, aber es gehört auf jeden Fall zu seinen Besten. Ich freue mich jetz schon auf seine nächste CD, und noch mehr würde ich mich über eine Zusammenarbeit mit Neil Young freuen - da könnte wahrlich Großes entstehen. Der Überproduktive schlägt wieder zu 4 von 5 PunktenWürde Ryan Adams alle Songs veröffentlichen, die er schreibt, käme jeden Monat ein neues Album raus. Wir müssen ja schon dankbar sein, dass Ryan auch an die Geldbeutel seiner Fans denkt und sich darauf beschränkt, uns Adams-Abhängigen nur einmal pro Jahr die Moneten aus der Tasche zu ziehen. Wenn man die 2007er EP "Follow the Lights" nicht mitrechnet, und wenn man das "Cold Roses"-Doppelalbum und die 2 "Love is Hell"-Teile als 1 Album rechnet, ist "Cardinology" der zehnte Streich innerhalb von 9 Jahren. Und da "Easy Tiger" ein Balladen-Album war, wird jetzt zum Ausgleich auch wieder ein bisschen gerockt. Na ja...es sind im Grunde immer nur die kargen, sparsamen Gitarren- oder Pianoballaden, wegen denen ich Ryan so hoch schätze. Dennoch: er darf auch gerne mal Up-Tempo-Nummern bringen. Es gibt bei Ryan Adams nur ein Problem: man kann sich immer auf ihn verlassen, weil er bekanntlich konstant gut ist. Hoffentlich wird das nicht mal irgendwann langweilig... |
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Remember That I Love You von Kimya DawsonAudio CD von K Records (Cargo Records)Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 10,73 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2006 |
Tracks:
2 Kundenrezensionen:Mit viel Liebe 5 von 5 PunktenKimya Dawson faziniert mit super schönen Lyrics, ganz besonderer Musik in der viel Einfühlvermögen und Liebe steckt. Es scheint, als wäre hier wirklich noch die Musik wichtig, nicht der Kommerz. Kimya ist für alle Antifolk Fans nur zu empfehlen. Budenzauber 4 von 5 PunktenKimya Dawson scheint die musikalische Schwester des von mir sehr geschätzten Jeffrey Lewis zu sein: eine schnudelig gezupfte Gitarre, die sich im Wettlauf mit einer imaginären Stoppuhr befindet, lakonische Texte und ein Gesang, der klingt, als wäre er am Küchentisch aufgenommen, an dem eben noch drei Freundinnen beim Kaffe saßen...if you want to burn yourself, remember that I love you. Antifolk in Reinform - sympathisch aber auch ein bisschen schade. Die konsequente Verweigerung der Perfektion kann eben schwer Perfektion hervorbringen. Wir hören Lieder, die die Klasse eines Kinks Songs hätten, wenn das Skizzierte ausgearbeitet wäre, wenn z.B. mehr Zeit für den Refrain investiert würde. Aber Kimya Dawson will ihre Zeit wohl anders nutzen, ihre nächsten Lieder warten schon und so stellt sie die CD schnell zum download bei W7 ein, vielleicht in der Hoffnung, jemand anderes macht sich noch die Mühe. Was wäre, wenn sich Leonard Cohen mit seiner Eindringlichkeit mal der Interpretation eines ihrer Songs annehmen würde?! Glücklicherweise beweist Kimya Dawson in vielen Momenten doch noch, dass sie zaubern kann. In Underground, France, oder wenn einzelne Pianoklänge oder sonstige Geräusche zugespielt werden. Dann wird der Küchentisch zur magischen Bühne und die Songs entfalten sich weit über den Text und die Musik hinaus. |
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No Wow von the KillsAudio CD von Domino (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 9,25, Angebote ab EUR 6,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2005 |
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ProduktbeschreibungNO WOW Aus der Amazon.de RedaktionWie wenig es braucht, um ein überragendes Album zu machen, beweisen The Kills erneut mit ihrem Zweitwerk No Wow. Dass es keine komplette Band braucht, um einen Saal aufzumischen, haben ja schon T. Rex, Suicide, Royal Trux, Raveonettes, Deja Voodoo oder die White Stripes bewiesen. Auch The Kills sind ein Duo, das aus Jamie Hince alias Hotel und Alison Mosshart alias VV besteht. Sie kommt aus den Staaten, er aus London. Dort leben die beiden zusammen, nachdem sie ihre auf 4-Spur-Geräten aufgenommenen Songs anfänglich per Tape zwischen den Kontinenten hin und her schickten. Die Reduktion ist auf No Wow weiterhin das Konzept, obwohl die Kills sich diesmal den Luxus leisteten, sich in Studios in einer Geisterstadt namens Benton Harbour / Michigan und in New York einzuquartieren. Dabei hatte die beiden ein paar Gitarren-Riffs, eine alte Drummachine aber keine Ideen. Also haben sich Hotel und VV von Umgebung und Menschen inspirieren lassen, und in gut zwei Wochen waren die elf Tracks fertig. Und jeder von ihnen ist eine Pracht, das völlige Gegenteil von Bombast. Der Sound ist roh, die Beats staubtrocken und alles extrem karg aber sehr charmant arrangiert. Die Gitarre wird überrissen, sie kracht und scheppert, die Rhythmusmaschine tuckert, manchmal darf sich ein Keyboard einmischen. The Kills spielen einzigartigen, trashigen Garagen-Punk-Rock, der den Blues hat und den Beat liebt. Der Geist von Velvet Underground, The Monks, White Stripes, aber auch Devo und Marc Bolan schimmert durch diese strahlenden Lieder. Gegen die sieht ein Gerippe aus, als leide es unter Fettleibigkeit. --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Rau und gut 5 von 5 PunktenNo Wow ist das Album zwischen "Keep on your Mean Side" und "Midnight Boom". Das hört man auch, es ist gut durchzuhören wie "midnight Boom", trotzdem ist es so rau und schroff wie das erste Album der Kills. Meiner Meinung nach also wirklich gelungen. Bravorös : ) 5 von 5 PunktenMhmm...Ich finde eigentlich weniger, dass sich die Platte düster anhört. Ich bin sogar der Meinung, dass manche Songs richtig fröhlich klingen, wie beispielsweise "Love Is A Deserter"(,in dem der Gesang übrigens verdächtig dem von Marc Bolan ähnelt) oder "The Good Ones"! Insgesamt eine sehr schönes und vorallem bluesiges Werk! haarig-paarig... 4 von 5 Punkteneine mann und eine frau machen krach. das ist nichts ungewöhnliches, das kennen wir alle. auf künstlerische art beginnend bei den white stripes und auf die eher pädagogisch-destruktive art endend bei den eigenen eltern. an dunklen abenden durch geschlossene türen schreiend, krakeelend und sich innig lieb-hassend. womit das wesen der kills auch schon zu einem großen teil blank gelegt wäre. "you're gonna have to step over my dead body, before you walk out that door" singt alison "vv" mosshart in kühl-berechnender showdown manier. um gleich danach analytisch einzugestehen: "you charmend me with your magic, landed looking tragic". das ist moderner, zeitgemäß bis futuristischer beziehungsstress par excellence. wobei die futuristische anmutung vor allem auf die musikalische komponente zurückzuführen ist. denn den anfangs erwähnten krach, den the kills auf ihrem debut "keep on your mean side" noch gemacht hatten, den gibt es auf "no wow" kaum noch. von jamie "hotel" hince aufs notwendigste reduziert bilden gitarre und drum-machine eher das szenario für ein leben im untergang. "this dead road leads down, to that dead road and back" heisst es in "dead road 7". ein motiv, dem wir wieder und wieder begegnen. in der ersten single-auskopplung "the good ones" heisst es gar "took a car to the part of the city where the city runs out of the street lights. god knows it's the way that it goes that we're never gonna catch any daylight". da ist schon nicht mehr verzweiflung, sondern ganz klare aufgabe. das eingeständnis machtlos zu sein gegen das ganz große sinnentleerte garnichts. und doch ist sie da, die erotik. die lust. ja sogar die gier. verantwortlich dafür ist vor allem der mosshart'sche gesang. in bester morbid-manier, die man bei bedarf bei pj harvey, gerne aber auch patti smith abgeglotzt sehen darf, zelebriert die amerikanerin ihre klaustrophobische libido. zusammen mit jamie hince hört und fühlt sich das dann so an als würden die beiden versuchen in einer beklemmenden orwellschen "1984"-welt etwas kalte zuneigung zu finden. staubtrockene beats, karge riffs - das sind the kills und das ist zugleich auch die angerockte version des lofi-charmes. die gitarre scheppert kontrolliert vor sich hin und der drum-beat wummert mit stoischer gelassenheit dem allumfassenden ende entgegen. weniger ist mehr. "no wow" ist ein durchaus faszinierendes album, dass mit gut 40 minuten spielzeit auch gleich perfekt getimed ist. eine längere spieldauer hätte nur die geister der monotonen langeweile geweckt. dem aber entgehen the kills ja weitsichtigerweise. Haut, Herz und Knochen 4 von 5 PunktenDas Motto der Kills, im Grenzbereich zwischen Disco und Punk Zweisamkeit zu dokumentieren, war immer geprägt von Minimalismus, Kleinkariertheit und Geheimnissen. Wie produktiv dieser angeblich fehlende Mehrwert sein kann beweist ihr nun zweites Album ?No Wow". Es fehlt immer dieser eine, entscheidende Schrei, die letzte große Pose, um bei einem Kills-Song ganz tief im Rock-Sumpf zu landen. Und dieses ständige Fehlen tut manchmal weh, lässt dich zweifeln und bangen um diese beiden Seelen, die sich nie preisgeben oder öffnen wollen. Warum ihr Geheimnis so verlockend ist, ist dann oft schwer zu ergründen. Ihr Debütalbum ?Keep On Your Mean Side" war das Dokument einer Abschottung. Zwei Personen, die niemanden eindringen lassen, die aufgezeichnete Dialoge ins Studio mitnehmen um sie in ihre Songs einzubauen, und die nur eine tief gestimmte, ungut verzerrte Gitarre und eine Drummachine verwenden. Das und zwei Stimmen, die sich jagen, begreifen, umkreisen und durchdringen wie es einst nur Royal Trux konnten. Nur sind The Kills kleiner, verwickelter, bieten weniger Oberfläche. VV (eigentlich Alison Mosshart) und Hotel (eigentlich Jamie Hince) haben für die Aufnahme ihres zweites Album ein einsames Kaff in Michigan aufgesucht. Sie sagen, dass, wenn das Debüt von vielen als ?reine Haut und Knochen" bezeichnet wurde, ?No Wow" der Versuch ist, sich sogar davon zu lösen. Um bis ans Herz der Songs vorzustoßen. Und tatsächlich wirken die Songs auf ?No Wow" kürzer als die vom Vorgänger, bieten noch weniger Pose, keine ?F the People"-Refrains, dafür Abgesänge an die Liebe und die klare Feststellung, dass sich das bodenständige, ernste Heute vom Damals der 60er dadurch unterscheidet, dass es keine ?Wows!" mehr gibt. Diese ?Wows!", die VV und Hotel beim Hören von Velvet Underground oder Suicide empfinden. Und sich gegenseitig mitteilen, in ihren Songs. Die Platte ist somit auch ihre kleine, interne Therapie vor dem Grauen, das sie umgibt. Vielleicht ist dies das schöne Geheimnis, das beim Hören von ?No Wow" diese leichte Gänsehaut auslöst. Dass die Platte ein ?Wow!" transportiert, das du verloren und vergessen hast in all dem Trubel. Es wäre schade, würden The Kills einzig als Vorband ihrer Labelkollegen Franz Ferdinand in Erinnerung bleiben. Angeblich sind Kills-Konzerte ja sehr laut. Und Lautstärke wirkt auch dem Vergessen entgegen, das jedes kleine ?Wow!" unseres Lebens bedroht. punk?!? 5 von 5 Punktenmein erster gedanke als ich die cd zuende gehört habe: düster, definitiv düster. die kills werden meisten in die sparte punk eingeordnet. wenn man so etwas liest und sich unter No Wow zusammen getrashtes akkustikgewirr, rasendes tempo, frei nach dem motto "je lauter desto besser", vorstellt, dann irrt man sich aber GEWALTIG! was ist PUNK?! punk ist mehr als nur "laute" musik. punk ist lebenseinstellung, punk ist die straße, punk ist agression und depression. punk sind the kills. No wow ist ein sehr einfach gestricktes album. man hat das gefühl, dass hier musik einfach nur musik ist. und nicht wie bei anderen bands entweder zwanghaft versucht wird auch ja punkig und laut zu bleiben oder die musik schlicht weg über artifiziert wird. auch den gesang von VV versucht keine "großen gefühle" rüber zu bringen. sie kreischt auch nciht wild durch die gegend. sie singt lieber so wie es ihr gerade passt, auch wenn es manchmal eher ein hauchen ist. VV braucht ihre stimme überhaupt nicht zu verstellen. sie hat den blues. schlagzeug und gitarre bleiben auch meistens im hintergrund, spielen einen gleichmäßigen rhytmus, bzw. eine verzerrte melodie. man konzentriert sich beim hören mehr auf VVs Stimme. verzerrte instrumente, eine traurige stimme: leute ich kann mich nur wiederholen, das ist düster. (ps: ihr müsst euch "ticket man" anhören(VV hat den blues).) |
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The Moldy Peaches von the Moldy PeachesAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 10,14 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2001 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionGleichsam mit derselben Welle wie die Strokes an New Yorks Festland gespült wurden, gibt das unterschiedliche Duo mit seinem Debüt eine Vorstellung davon, wie dicht Genie und Wahnsinn doch beieinander liegen können. In der Mixtur aus mit Kassettenrekorder aufgezeichnetem Pantoffelpunk, Folk, Pop, Indie und elektronischen Spielereien entfalten sich spröde Liebesliedchen bis bedenklich krank klingende Klangfetzen mit Kultcharakter. Texte, die unmittelbar aus dem prallen Leben gegriffen sind, paaren sich mit einem Melodiegespür voller Hitpotenzial und einem Gesang, der teilweise derart schlecht vorgetragen daherkommt, dass er schon wieder gut ist. Das alles klingt zudem wie morgens um halb vier nach einem eher unbefriedigendem Trinkgelage entstanden. Der von Indie beinflusste Adam Green lernte die acht Jahre ältere Kimya Dawson 1994 in einem New Yorker Plattenladen näher kennen, nach einiger Zeit der Umwerbung beschloss man auf musikalischer Ebene zusammenzuarbeiten, das Ergebnis spricht für sich. Originell, unterhaltsam, obszön und fragil -- ein Album, wie das Leben. --Felix von Vietsch 5 Kundenrezensionen:hoffnungsschimmer 5 von 5 Punktenthe roots of adam green, genialität ist eben nicht lernbar sondern entwickelt sich. schön dabei zu sein. schade nur, dass leute die sich charlie manson nennen, hier auch noch ihre meinung ueber etwas kund tun was sie einfach nicht verstehen können. Garagenband mit Humor 4 von 5 PunktenFreunde treffen sich und gründen eine Band - nichts außerordentliches, sollte man meinen. Ungewöhnlich ist, dass sie erst danach damit anfangen, Instrumente zu spielen. Dass sich das Ergebnis dennoch hören lassen kann, beweisen die Moldy Peaches, die es inzwischen sogar zur Vorgruppe der Strokes gebracht haben. Die Musik ist beabsichtigt einfach, Kritiker nennen das inzwischen "Lo-Fi", sie selbst nennen es "New York Antifolk". Der Gesang erinnert an eine Schülerkombo und ist dermaßen unspektakulär, dass einem das Schmunzeln kommt. Die Texte mögen Trink-Liedern oder dadaistischen Kinderreimen entnommen worden sein, nicht selten tragen die beiden Sänger Adam Green und Kimya Dawson zwei unterschiedliche Texte gleichzeitig vor ("Steak For Chicken") oder beenden die Textzeile des jeweils anderen. Sofort kommt einem Velvet Underground in den Sinn, wo ähnliche Duette von Lou Reed und Moe Tucker praktiziert wurden. Überhaupt die Texte - lange habe ich nicht mehr so gelacht: Ihre Lieder handeln von Mädchen, die sich gerne mit Jungs Cartoons ansehen möchten (bezeichnenderweise "Nothing Came Out" genannt), oder davon dass "My girlfriend's got a dick hanging out of her shorts" ("Downloading Porn With Davo"). Empfehlenswert für den Einstieg ist "Who's got the crack?", das es sogar an die Spitze der britischen Indie-Charts schaffte. Moldy Peaches sind komisch, ihr Konzept ist authentisch und anarchistisch, die CD macht Spass. Was will man mehr? Nicht die erste Garagenband in den Charts, aber die beste! 5 von 5 PunktenFreunde treffen sich und gründen eine Band - nichts außerordentliches, sollte man meinen. Ungewöhnlich ist, dass sie erst danach damit anfangen, Instrumente zu spielen. Dass sich das Ergebnis dennoch hören lassen kann, beweisen die Moldy Peaches, die es inzwischen sogar zur Vorgruppe der Strokes gebracht haben. Die Musik ist beabsichtigt einfach, Kritiker nennen das Lo-Fi, sie selbst nennen es "New York Antifolk". Der Gesang erinnert an eine Schülerkombo und ist so unspektakulär, dass einem das Schmunzeln kommt. Die Texte mögen Trink-Liedern oder dadaistischen Kinderreimen entnommen worden sein, nicht selten tragen die beiden Sänger Adam Green und Kimya Dawson zwei unterschiedliche Texte gleichzeitig vor ("Steak For Chicken") oder beenden die Textzeile des jeweils anderen. Sofort kommt einem Velvet Underground in den Sinn, wo ähnliche Duette von Lou Reed und Moe Tucker praktiziert wurden. Überhaupt die Texte - lange habe ich nicht mehr so gelacht: Ihre Lieder handeln von Mädchen, die sich gerne mit Jungs Cartoons ansehen möchten (bezeichnenderweise "Nothing Came Out" genannt), oder davon dass "My girlfriend's got a dick hanging out of her shorts" ("Downloading Porn With Davo"). Empfehlenswert für den Einstieg ist "Who's got the crack?", das es sogar an die Spitze der britischen Indie-Charts schaffte. Moldy Peaches sind komisch, ihr Konzept ist authentisch und anarchistisch, die CD macht Spass. Was will man mehr? Hoffentlich bald berühmt 5 von 5 PunktenEines vorweg. Ja, die Musik der Moldy Peaches klingt trashig und ja, ihre Texte sind zum Teil so dümmlich, als hätten Kinder sie geschrieben. Doch bei dieser Band verkehren sich diese zwei "Kritikpunkte" in eine einzige Lobpreisung: Ihre Musik ist die beste der Welt. Mit welcher Nonchalance und Selbstsicherheit Adam Green und Kimya Dawson in ?Jorge Regula? von der Einfachheit des Lebens singen oder in ?Nothing Came Out? von dem fast kindlichen und reinen Wunsch eines Mädchens mit dem Jungen, den sie liebt, Fahrrad zu fahren und lange aufzubleiben, um Cartoons zu sehen. Doch ihre Musik wäre nicht infantil, spräche sie nicht alles aus und wäre sie nicht eine Antithese zur vorher besungenen Reinheit. Dies kulminiert in einem Song wie ?Steak for Chicken? und Textzeilen wie: ?Who mistook the steak for chicken/ Whom I?m gonna stick my dick in?. Besser kann man das jugendliche Drängen nach Sexualität nicht auf den Punkt bringen. Denn egal zu welchen Schlüssen im Leben man kommt, wichtig ist nur, durch wen die eigene Lust Befriedigung findet. Herausragend auch der Song ?Lazy Confessions?. Im Duett und ihre Sätze Romeo und Julia gleich ergänzend entsteht ein Werk von Beatlescher Schönheit und vor allem: Harmonie. So singt Adam Green, ?I like? und Kimya Dawson ergänzt, ?potatoes? und dann: ?I don?t like? ? tomatoes?. Zeilen, die einfach nur dumm zu sein scheinen, doch offenbaren sie den Wunsch nach Liebe und einem simplen und glücklichen Leben. Diese Platte lässt uns an die Existenz eines solchen Lebens glauben ? und dies mit (einem besonderen) Anspruch. Einach nur... 5 von 5 PunktenEinfach zum Mitgrölen, Einfach zum Mitfühlen, Einfach zum Mitlachen, Einfach zum Weggehen, Einfach zum Sich-Nach-New-York-Wünschen, Einfach zum Rebellieren, Einfach zum Immer-Wieder-Was-Neues-Dran-Entdecken, Einfach zum in sich reingrinsen, Einfach zum Lieblingsplatte-Werden-Lassen- Schlicht und ergreifend: GENIAL. |
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Good News for People Who Love Bad News von Modest MouseAudio CD von Smi Epc (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 2,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2004 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionKurt Cobain hat sich ins Nirvana geschossen, Pavement existieren nicht mehr, Ween sind zu überdreht, der überaus talentierte Lou Barlow (Sebadoh) verzettelt sich laufend und Built To Spill haben den fehlenden Baustein zum Heldentum noch nicht gefunden. Jedenfalls ist der Gitarren-Rock-Thron unbesetzt, und ambitionierte Gruppen wie die Strokes, Franz Ferdinand und einige The-Bands müssen erst einmal beweisen, dass sie mehr als ein bis zwei gute Platten hinbekommen. Bleiben mit berechtigten Ansprüchen noch Bright Eyes und Modest Mouse. Das Trio aus der Indie-Hochburg Seattle verkauft in den USA CDs in sechsstelliger Höhe, bei uns bewegen sie sich auf Clubgröße. Eine Diskrepanz, wie sie in diesem Fankreis und Niveau selten zwischen Europa und den Staaten zu beobachten ist. Fast vier Jahre nach dem atemberaubenden Album The Moon & Antarctica setzen Modest Mouse ihren Entwicklungsprozess mit dem erneut überragenden Werk Good News For People Who Love Bad News fort. Die unwirtlichen Orte im Titel des Vorgängers waren Synonym für seelengepeinigte Texte, nun legt der Sänger und begnadete Textschreiber Isaac Brock den Befindlichkeitsschalter um. Auf die Musik hat sich das nicht ausgewirkt. Die Meister des White Trash gehen weiterhin verschwenderisch mit Ideen und Melodie um. 16 intensive Songs reihen Modest Mouse wie Perlen -- eine schöner und individueller als die andere -- aneinander, dass es schwer fällt, sich für einen Lieblingstrack zu entscheiden. Ist es vielleicht das melodramatische "The World At Large", "Float On" mit seinen schwelgerischen Sounds und trockenen Beats, das hysterische "Dance Hall" oder die an Tom Waits erinnernde Nummer "The Devil's Workday"? Ist es nicht schön, wenn einen Ratlosigkeit glücklich macht? --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Undefinierbar gut! 5 von 5 PunktenModest Mouse. Eine Band die man meiner Meinung nach nicht beschreiben kann und keinesfalls mit einer anderen Band vergleichen kann. Sie haben für mich eine eine neue Art des Indie Rocks definiert. Das Album hat es wirklich in sich. Angefangen mit "The World at Large", ein sehr ruhiges Lied welches aus all den anderen Modest Mouse Songs herraussticht. Zum abschalten und hinterdenken sehr schön! Der totale Kontrast folgt sofort beim nächsten Track: "Float On". Wie der Name es schon sagt, zum dahinfließen. Am besten im Cabrio fahren, mit ein paar Freunden einen Road Trip starten und dieses Lied laufen lassen und die Stimmung ist zum Greifen nah! Auch Lieder wie "The View" und "Ocean Breathes Salty" sind sehr zu empfehlen. Ach, eigentlich sind alle Songs zu empfehlen! Die Lyrics, die verrückten und doch genialen Gitarrenriffs, und natürlich Frontsänger Isaac Brook, das alles macht Modest Mouse aus. Ein unvergleichliches Musikerlebnis, das in keinem Indie Regal fehlen darf! Verspielte Gitarrenpopmusik 4 von 5 PunktenWer sich dieses Album von Modest Mouse kauft, kann sich auf gut gelaunte, verspielte, abwechslungsreiche Alternativgitarrenpopmusik freuen, die vor allem durch zackig gespielte Gitarrenriffs eine ganz eigene Note hat (für mich eine Art modernisierter Smiths-Stil). Dieses Album macht richtig Spaß, lässt aber gegen Ende etwas nach (vielleicht ein paar zu viel Songs auf dem Album): aber es sind dann doch genügend 5-Sterne-Songs vertreten (z.B. "The world at large" und "Float on") um dem Album gute 4 Sterne geben und eine klare Kaufempfehlung aussprechen zu können. Genial 5 von 5 PunktenIch habe Modest Mouse von meinem Bruder bekommen. Na ja, ich dachte mir einfach, dass es genau so eine Indierockband ist, wie z.B. Muse oder Interpol. Allerdings hatte ich mich da wohl getäuscht. Während ich Muse und Interpol nur ab und zu höre, wenn ich mal keine Lust auf meine Lieblingsbands habe, höre ich jetzt dieses Album. Es ist einfach ein anderer Indierock, den Modest Mouse da spielt. Es sind Lieder, die einen fast schon zwingen mit zu singen und die Musik zu hören. Float On und The View sind bomben Stimmungsmacher, wer auf Rock steht. Bukwoski z.B. verbindet den guten Gesang mit der Gitarre und Dance Hall ist eine kleine Abwechslung der in den Metalbereich gehört, aber trotzdem sehr schön ist. (Ich höre normalerweise kein Metal) Alles in allem ein MUSS für jeden, der ein tolles Rockalbum mit vielen verschiedenen Lieder haben will! Crossover im besten Sinne 5 von 5 PunktenWas müssen Modest Mouse nicht alles für Vergleiche über sich ergehen lassen: Talking Heads, Bright Eyes, Pavement, Wilco, Franz Ferdinand um nur einige zu nennen. Tatsächlich vermag man auf diesem Werk einiges an Zitaten auszumachen: Der epische und doch fragile Opener ?The World at Large" könnte auch von Connor Oberst stammen, ?Float on" setzt das Eingangsthema dann gekonnt fort und transformiert es in eine stampfende Electro-Pop Nummer. Ebenso wie das treibende ?The View" erinnert es an Talking Heads und die Flaming Lips. Lässt man die verspielten Keyboards weg, würde es auch auf einem Franz Ferdinand-Album Platz finden. ?Ocean Breathes Sky" beginnt ganz in der Tradition des Britpop, flirtet dann mit rhytmusgebendem Stakatogesang mit dem HipHop. ?Dance Hall" und ?Bury me with it" fügen dem dann noch die ein oder andere Dissonanz dazu . ?Bukowski" und ?Workday" könnten auch von einem Tim Burton-Soundtrack stammen. Fast entspannt gibt sich dagegen die ruhig fließende Folk Nummer ?Blame it on the Tetons" Allen diesen Vergleichen ist eins gemein: Sie werden der vielschichtigen und spannenden Musik dieser Band nur zum Teil gerecht. Modest Mouse klingen wie Modest Mouse. Sie verweben gekonnt den frühen Intelektuellen-Pop der Talking Heads mit dem verqueren Elektro-Pop a la Flaming Lips (die auf diesem Album reichlich Unterstützung leisten). MM schafft den Brückenschlag vom Neo Folk der Bright Eyes und Wilco zum urbanen Rock der jungen englischen Generation. Crossover im besten Sinne. Die Musik von Modest Mouse ist beileibe keine Wohlfühldecke, kein gute Stube in die man sich wohlig zurückzieht. Zusammen mit den zynischen Texten gleicht sie einer alten Villa, in der es an jeder Ecke durch schiefe Fenster zieht, es aber auch viel spannendes zu entdecken gibt, wenn man sich darauf einlässt. float on! 5 von 5 PunktenEin eigenwilliges Album, das schon mit dem sehr schönen Titel "The world at large" beginnt und mit der Message "The good times are killing me" aufhört. Diese Band hat meinen Geschmack für Musik neu geordnet. Wer also definitiv etwas neues ausprobieren möchte, der sollte nicht zögern dieses Album sofort besitzen zu wollen! Man muss sich darauf einlassen. Sonst klappt es nicht. Wenn man sich erst einmal reingehört hat findet man sich wieder in einer Wolke aus rosa Seifenblasen. |
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