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Produkt-Bild: The Essential Leonard Cohen

The Essential Leonard Cohen von Leonard Cohen

Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 11,73

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: The Essential Leonard Cohen

Tracks:

Disk 1
  • Suzanne - Album Version
  • The Stranger Song - Album Version
  • Sisters Of Mercy - Album Version
  • Hey, That's No Way To Say Goodbye - Album Version
  • So Long, Marianne - Album Version
  • Bird On A Wire - Album Version
  • The Partisan - Album Version
  • Famous Blue Raincoat - Album Version
  • Chelsea Hotel #2 - Album Version
  • Take This Longing - Album Version
  • Who By Fire - Album Version
  • The Guests - Album Version
  • Hallelujah - Album Version
  • If It Be Your Will - Album Version
  • Night Comes On - Album Version
  • I'm Your Man - Album Version
  • Everybody Knows - Album Version
  • Tower of Song - Album Version
Disk 2
  • Ain't No Cure For Love - Album Version
  • Take This Waltz - Album Version
  • First We Take Manhattan - Album Version
  • Dance Me To The End Of Love - Live
  • The Future - Album Version
  • Democracy - Album Version
  • Waiting For The Miracle - Album Version
  • Closing Time - Album Version
  • Anthem - Album Version
  • In My Secret Life - Album Version
  • Alexandra Leaving - Album Version
  • A Thousand Kisses Deep - Album Version
  • Love Itself - Album Version

5 Kundenrezensionen:

Best off
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Andere Künstler würden eine solche perfekte Zusammenstellung in mehreren Teilen jeweils zur Weihnachtszeit als Best Off Alben auf den Markt werfen.

Nicht so Leonard Cohen.

Und es fehlt wirklich nichts: Susanne, Sisters of Mercy, So long Marianne, First we take Manhattan, fast alles auf der CD, welche sich absolut zu kaufen lohnt.

Nur eines fehlt wirklich: The story of Isaac, das Lied, mit dem Leonard Cohen den Durchbruch schaffte. Schade!
Stationen seines Lebens
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Cohen von Anfang bis jetzt. Ein Zeitdokument und ein Muß für jeden Cohen-Fan.
Allein diese CD zu besitzen ist schon ein gutes Gefühl.
Gelungene wie umfassende Werkschau
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Verblassen wird das monumentale Werk des Leonard Cohen so schnell nicht. Exakt 35 Jahre nachdem des Dichters Feder der Klampfe weichen mußte, die Bühne unter der legendären "Suzanne" dahinschmolz und Cohen nebst Bob Dylan den Songwriter-Olymp hinaufhüpfte, hat er nur wenig seiner musikalischen Genialität eingebüßt. Cohen-Platten bewegen auch im 21. Jahrhundert, wo doch die Wahl des richtigen Synthesizers schon unter Kreativität fällt und Gefühle nur aus dem Drumcomputer gequetscht werden.

Melancholie, Weltflucht und Sinnsuche, die Cohens Songs schon immer eigen waren, blühen heute vielleicht mehr denn je in ihnen auf. Mit dem rechten Gespür für das, was wir wohl gemeinhin als Zeitgeist bezeichnen dachten sich das auch die Herren von Sony und beschlossen des Charmeurs Poeme in einem "The Essential Leonard Cohen"-Sammelsurium wiederzukäuen. Das ist nicht nur eifrig, sondern schlicht impraktikabel. Denn um hier irgendetwas essentielles zuwege zu bringen, bedürfte es keiner Doppel-CD, sondern etwa fünf Silberlingen. Aber lassen wir die Mäkelei, nehmen, was wir haben und kommen zu der Erkenntnis, dass "The Essential" die bisher umfangreichste Werkschau des Meisters ist. Von den dylanesken Folk-Epen der Anfangsjahre ("The Stranger Song") über den allseits gefälligen 70er-Pop ("The Guests") bis hin zum leichten und doch gewichtigen Jazz-Radiopop hat's hier freilich alles. Leider mit komischen Prioritäten. Letzterer ist nämlich sträflich überrepräsentiert, während für des Barden Geniestreich "Songs of Love and Hate" nur eine Hymne Parade steht.

Schwer zu verdauen, halten wir jedoch etwa eineinhalb Ohren zu, dann kann "The Essential" zumindest als Zugang zu jenen gravitätischen Großtaten taugen, denen "Field Commander Cohen" seinen Giganten-Status verdankt. Und Zeit zu deren Erkundung ist schließlich genug vorhanden. Oder wie Pico Iyer, Autor des salbungsvollen wie unvermeidbaren Booklet-Essays, über Cohen schwülstelt: "Wir sehen ihn immer, auch wenn er in der Dunkelheit verschwindet." Warum? Bitte oben nachlesen.
Cohen und ich...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine Idee, die Schule machen sollte: Ein Musiker "darf" selber sein eigenes Best-of zusammenstellen... Jedenfalls, im Fall von Leonard Cohen war das eine hervorragende Idee: Der Mann ist seit 1968 im Geschäft und schafft es, mit einem Musikstil, der nie so richtig im Trend lag, dennoch über 30 Jahre lang berühmte Alben aufzunehmen. Auch wenn einige davon bei der Kritik umstritten sind -- ein Flop war nie dabei.
Meist wird der Songwriter Leonard Cohen unter "Folk" eingeordnet, aber irgendwie war Cohen schon immer anders. Warum er so erfolgreich ist -- müßig zu spekulieren. Vielleicht liegt's an den Texten (Nach wie vor nimmt Cohen nur selten Songs aus fremder Feder in sein Repertoire auf; "The Partisan" gehört zu den wenigen Ausnahmen), von denen viele auch ohne Musik bestehen könnten als eigenwillige Gedichte, die zwischen bitterböser Zeitkritik und zeitlosen poetischen Bildern oszillieren. Vielleicht liegt's an dieser Mischung aus Melancholie und Aggressivität -- von seinem Album "Songs of Love and Hate" hieß es z.B., es sollten am besten doch gleich die Rasierklingen mitgeliefert werden... Vielleicht liegt's an seinem unfehlbaren Instinkt dafür, wie eine gute Melodie gebaut sein muss: Einfach, klar strukturiert, aber niemals banal. Sicher liegt's auch an Cohens Stimme -- Cohen ist nicht gerade das, was man einen "brillanten Bass" (oder Bariton; je nachdem) nennen kann, aber wie er seine rauhe und zugleich sanfte Stimme einsetzt, verleiht seinen Songs ihre intensive Wirkung. Dass nahezu jeder Popmusiker, der was auf sich hielt, irgendwann (mindestens) einen Song von Cohen gecovert hat, beweist einerseits die Klasse dieser Songs und ändert gleichzeitig trotz noch so brillanter Cover-Versionen nichts daran: Nobody sings Cohen like Cohen...

"The Essential Leonard Cohen" versammelt auf 2 CDs Cohens 32 Lieblingssongs in chronologischer Reihenfolge; von "Suzanne", "The Stranger Song" und "Sisters of Mercy" (1968) bis "Love Itself" (2004). Jedes Studio-Album von "Songs of Leonard Cohen" bis "Dear Heather" ist mit mindestens einem Songs vertreten (wenn ich das richtig sehe), und doch erkennt man schnell, was Cohens eigene Favoriten sind: Neben den ersten Alben bis ca. 1974 sind vor allem zwei seiner vier letzten Studio-Alben (Im Your Man, The Future) bemerkenswert gut vertreten. Ich stelle fest: Cohen und ich haben sehr ähnliche Vorlieben, was des Meisters Musik angeht...

"The Essential Leonard Cohen" ist das etwas andere "Greatest Hits"-Album; eine liebevoll zusammengestellte Doppel-CD, will mir scheinen, die einen guten Überblick über Cohens Werdegang mit einer repräsentativen Zusammenstellung seiner größten Erfolge verbindet; kaum ein wichtiger Song fehlt hier (Vermisst habe ich nur "Lady Midnight", "Winter Lady" und "Last Year's Man" -- eine bemerkenswert kleine Fehlanzeigen-Ausbeute bei einem "Greatest Hits").

Das (fast) ideale Album für Cohen-Fans und solche, die es werden sollen!
as time goes by
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Rund 40 Jahre nach dem ersten Hören schafft Cohen es immer noch, mir Schauer über den Rücken zu jagen.
Wieso können das so viele aus den 60ern und viele andere heute nicht mehr?
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Produkt-Bild: Greatest Hits

Greatest Hits von Leonard Cohen

Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,37

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 1989
Zoom ± Produkt-Bild: Greatest Hits

Tracks:

  • Suzanne
  • Sisters Of Mercy
  • So Long,Marianne
  • Bird On The Wire
  • Lady Midnight
  • The Partisan
  • Hey,That's No Way To Say Goodbye
  • Famous Blue Raincoat
  • Last Year's Man
  • Chelsea Hotel No. 2
  • Who By Fire
  • Take This Longing

Aus der Amazon.de-Redaktion


Songwriter gibt es viele, wirklich bedeutende wenig: Leonard Cohen darf sich getrost in eine Reihe mit den ganz Großen seiner Zunft stellen. Etlichen Künstlern dieses Jahrzehnts galt und gilt er als wichtiger Einfluß (wie Kurt Cobain, Jeff Buckley u.a.).
Wer seine Musik nicht kennt, dem dürfte sich kein großartigerer Einstieg in sein Werk bieten als dieses Greatest Hits Album. Es zeigt einen Ausschnitt aus Cohens Werk bis 1974, einige Songs sind bis heute Fußgängerzonen-Standards -- "Suzanne" beispielweise, oder "So long, Marianne", mehrfach auch von anderen Künstlern gecovert, nie übertroffen.
Neben solchen offenkundigen "Evergreens" wartet Greatest Hits aber auch mit versteckten Perlen auf, etwa "Chelsea Hotel No.2", einem sehr persönlichen Song über Janis Joplin oder dem weniger bekannten "Famous Blue Raincoat". Cohens Songs sind in ihrer Schlichtheit zeitlos, vermitteln einem das undefinierbare Gefühl emotionaler Nähe zu Interpret und seinen Protagonisten und sind von einer unvergleichlichen melancholischen Präsenz. Vielleicht mit ein Grund, warum Cohen in Europa immer schon erfolgreicher war als in den USA. Dort ist dieses Album übrigens unter dem schlichteren Titel Best Of erschienen. --Richard Goerlich

Produktbeschreibung


GREATEST HITS
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5 Kundenrezensionen:

Schade um jedes versäumte Lied
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Die erste Best-of von Cohen ist wunderschön.

ABER : sie hat eine sehr beschränkte Titelauswahl und -anzahl (12 Tracks - ca. 40 Minuten). Sie fasst Highlights der ersten 4 LP's von Leonard Cohen zusammen - seine musikalisch herausragendste Zeit. Doch gerade bei diesen LP's sind fast alle Nummern einzigartig - da wäre es schade um jedes versäumte Lied. (Aber immer noch besser, als die Essential-Collection - die gar nur mehr 8 Nummern aus der Anfangszeit berücksichtigt.)

Folgende Lieder der ersten drei Alben fehlen mir hier besonders : "Master Song", "A bunch of lonesome heroes", "Joan Of Arc".
Ein Traum
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Leonard Cohen ist ein wunderbarer Songschreiber, der sich durch großartig zynische Texte auszeichnet. Für alle, die verliebt sind, es werden wollen oder an Liebeskummer leiden - also FÜR ALLE!!!
Was für Regentage
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
November, ca. 0 Grad, Regen oder Nebel, aufkommende Dämmerung
Genau die richtige Zeit, sich diese CD mal wieder rein zu legen.
thats no way to say goodbye...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Leonard Cohen ist ein Dichter, kein Musiker. Seine Texte erzählen vom Leben in seiner alltäglichen Herrlichkeit und Grausamkeit. Und es erzählt ein Poet, der das Leben wahrnimmt und einer der wenigen ist, die uns an dieser Wahrnehmung, zu deren Tür wir nie einen Schlüssel finden, teilhaben lässt. Mit dieser Musik ist es möglich, glücklich unglücklich zu sein. Weinen und lachen, mifühlen, mitdenken. "Hey, thats no way to say goodbye" ist Höhepunkt der Karriere eines Dichters, der es verstanden hat, seinen Worten ein angemessenes musikalisches Gewand zu geben.
Ein "Must-have" für Freunde des guten Geschmacks
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Titel dieser CD wurden aufgenommen, als sich Leonard Cohens Stimme noch nicht durch Nikotin und Alkohol in ein tiefes Brummen verwandelt hatte. Zeitlose, melodiöse Klassiker von Weltformat. Tipp: The Partisan.
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Produkt-Bild: Ten New Songs

Ten New Songs von Leonard Cohen

Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Ten New Songs

Tracks:

  • In My Secret Life
  • A Thousand Kisses Deep
  • That Don't Make It Junk
  • Here It Is
  • Love Itself
  • By The Rivers Dark
  • Alexandra Leaving
  • You Have Loved Enough
  • Boogie Street
  • The Land Of Plenty

Aus der Amazon.de-Redaktion


Wo war Leonhard Cohen während der letzten neun Jahre? Der legendäre Songwriter hatte sich lange Jahre in ein Zen-Kloster zurückgezogen, hört man, und dort die Texte dieses Albums verfasst, immer wieder umgeschrieben und verfeinert. Ten New Songs ist allerdings genauso eine Platte von Sharon Robinson wie ein Cohen-Werk -- sie zeichnet für die Musik auf dem Album verantwortlich und spielte die meisten Instrumente (vor allem den etwas geschmacklosen 80er-Jahre-Synthie), und sie begleitet Cohen auch stimmlich. Dies ist die gedämpfteste Platte, die Cohen je gemacht hat, und das will etwas heißen. Es scheint als hätte der Meister keine Zeit mehr für irgendetwas in Musik und Vortrag, das die Bedeutung und die Kraft seiner Worte modifizieren könnte. --Douglas Wolk

Produktbeschreibung


TEN NEW SONGS
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5 Kundenrezensionen:

Ein sinnlicher Musikgenuß, der unter die Haut geht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Früher brachte Cohen bei den Songs teilweise recht engagierte Botschaften in einer eindringlichen Stimme rüber.
Auf 'Ten New Songs' dringt er mit seiner tiefer und rauchiger gewordenen Stimme unter die Haut. Ein sinnlicher Musikgenuß, den ich mir speziell während des Malens des öfteren gönne.
Mein erklärter Favorit dieser wundervollen CD ist 'You Have Loved Enough'.

Kaufen, reinhören und die Gedanken gleiten lassen!
Meisterwerk - trotz musikalischer defizite !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Leonard Cohen ist mit seinem 2001 erschienen Album TEN NEW SONGS erneut ein Meisterwerk gelungen. Dass er sich musikalisch zu sehr in die Hände seiner Produzentin begeben hat, keine Frage - hier liegen die Defizite dieses Werkes. Die Songs sind genial ("Alexandra leaving" oder "Boogie street", meine Favoriten), urban und eiskalt. Ich habe mir ständig die Frage gestellt, wie sie live klingen würden, mit Band, mit einer rohen E-Gitarre, einem echten Schlagzeug und einem leicht "verschleppten" Bass. Dort hätte man es hören können, das Meisterwerk. 2001 bestand ja noch die Hoffnung, dass Cohen irgendwann wieder einmal auf WORLD TOUR geht. Diese Hoffnung habe ich mittlerweile aufgegeben.
Keineswegs schlecht ist dieses Album
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Liest man manche der vorstehenden Kritiken, kommt es einem vor, als hätte Cohen seine Identität aufgegeben und würde nur für seine Produzentin Sharon Robinson, die ja auch mitsingt, tätig sein.
Das kanns ja wohl nicht sein. Leonard Cohen ist in allen Songs präsent, unverkennbar mit eigener Stimme vertreten und immer im Vordergrund zu hören. Dass ein Mann seines Alters nicht mehr stimmlich rumtobt, sondern verhalten singt -wen wundert das eigentlich?
Wichtig ist doch nur, wie diese 10 Songs ankommen. Und die sind einfach nur schön anzuhören, z.B. im 8. Song "You have loved enough", wo es u.a. heißt: "And when the hunger for your touch rices from the hunger...." , begeleitet von einer einfühlsamen Melodie, wie auch in "Boogie Street", der nächsten Aufnahme. Disco-Fans haben da sicher keine Freude dran, aber wir alten Freunde von Cohen schon.....

cohen
Cohen auf den Spuren des Zen ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... jedenfalls ist die Scheibe musikalisch derart reduziert und textlich so auf den Punkt, dass es nur auf Leonard Cohens jahrzehntelange Praxis des Zen verbunden mit seinem zur Neige ausgekosteten Kelch des Leidens zurückzuführen sein kann. Einige Songs tauchen übrigens auch in dem wunderschönen Neil Jordan Film "The Good Thief" mit Nick Nolte auf, den ich auch - und längst nicht nur wegen der guten Musik - wärmstens empfehlen kann. Sharon Robinson wirkt auf der CD wie seine aus dem alten Weisen hervorgetretene Shakti, europäisch gesprochen seine Muse, die ihm gesanglich etwas mehr zur Seite stehen darf als das die üblichen Cohenbackgroundgirls der früheren Jahrzehnte (einschließlich Jennifer Warnes) durften. Sie tut das aber so laid back, dass sie dem Meister zu keiner Zeit die Show stielt ... auch die im wesentlichen von ihr auf einem 80er Synthie sehr reduziert gestaltete Musik wirkt Zen-gemäß reduziert und dient den fast schon gesprochenen Texten des alten Barden als würdiger - der Zenästethik des Wabi-Sabi entsprechender - etwas alt und schmuddelig wirkender Klangteppich. Einen Song speziell herauszuheben würde nach meiner Auffassung der ästethisch in sich geschlossenen Konzeption dieses zehnteiligen Zyklus nicht gerecht. Es ist einfach ein Werk zum genießen für jeden Liebhaber alten Weins und echten Tiefgangs, denn Cohen beweist hier einmal mehr, dass für ihn was das Alter angeht, die Gesetze des Weins und nicht des Eisens gelten ...
Cohen nach der Gehirntransplantation
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Bah,ist das langweilig! Was ist aus meinem Meister geworden, der mich einst mit Gitarren-Songs wie "One of us cannot be wrong" oder "Chelsea Hotel" so glücklich gemacht hat ? Mit dem Alter soll man doch reifer und besser werden, aber der neue Cohen ist ein völlig anderer Musiker geworden, an dem mir rein gar nichts mehr gefällt. Ich tröste mich damit,
dass man ihn womöglich einer (öffentlich nicht bekannt gewordenen) Gehirntransplantation unterzogen hat - das spricht dann für seine Unschuld und entschuldigt dieses völlig unnötige Comeback-Album.
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Produkt-Bild: Cohen Live - Leonard Cohen In Concert

Cohen Live - Leonard Cohen In Concert von Leonard Cohen

Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 4,37

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 1994
Zoom ± Produkt-Bild: Cohen Live - Leonard Cohen In Concert

Tracks:

  • Dance Me To The End Of Love
  • Bird On The Wire
  • Everybody Knows
  • Joan Of Arc
  • There Is A War
  • Sisters Of Mercy
  • Hallelujah
  • I'm Your Man
  • Who By Fire
  • One Of Us Cannot Be Wrong
  • If It Be Your Will
  • Heart With No Companion
  • Suzanne

Produktbeschreibung


COHEN LIVE-LEONARD COHEN LIV
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5 Kundenrezensionen:

Leonard Cohen at his best
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin ein Fan von Leonard Cohen. Seine Texte sind so voll Andeutungen und lassen damit Raum für Interpretationen. Dann wieder voller Direktheit die es völlig unerwartet mit wenigen Worten auf den Punkt bringt. Die Musik mit ihren eingängigen Melodien und einfachen Strukturen trifft dazu direkt die Emotionen. In depressiven Momenten gibt einem diese Musik wieder Kraft und Hoffnung. Obwohl ich viele CDs von Leonard Cohen besitze muss ich sagen, dass diese Live-Aufnahmen für mich die beste CD von ihm ist. Die Live-Aufnahmen schaffen eine zusätzliche Intimität - man wünscht sich dabei gewesen zu sein.
"... who are asking to be born" - wunderschön und extrem melancholisch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Gefühlvoll, schwer, einmalig, unverwechselbar, modern, ... - dies sind Begriffe, die mir spontan einfallen, wenn ich versuche, diese CD zu beschreiben. "Gefühlvoll" meint, dass die Melodien, aber vor allem auch die Texte der Lieder dieser "Cohen live"-CD emotional anspruchsvoll sind. Sie verleiten zum Träumen, wecken Sehnsüchte, aber können auch tief berühren. Letzteres meine ich mit "schwer", denn es handelt sich keineswegs um leichte Kost. Auch wenn die Inhalte der Texte nicht wirklich traurig sind, würde ich die CD - so schön sie auch ist - aus eigener Erfahrung nicht für einsame Stunden empfehlen. "Unverwechselbar" und unverwechselbar schön. Auch wenn man von Cohen vorher nicht allzu viel kannte, erkannt man die Lieder dieser CD von da an immer wieder als Cohen-Werk. "Modern" ist und bleiben Künstler und CD. Selbst nach 10 Jahren gehört diese CD zu meinem Besitz, was man nicht von vielen CDs behaupten kann - zumal ich damals erst 16 war :).

Ich kann diese CD somit nur empfehlen, egal ob für romantische Stunden zu zweit oder gemütliche nachdenkliche Stunden alleine. Live-Versionen können nervig sein (husten, Applaus o.ä.), aber hier hört man das Publikum nicht, der Beifall unterstreicht eher noch die gemütliche Atmosphäre, die diese CD ausstrahlt. Somit ist sie meiner Meinung nach nicht nur für Fans ein Muss, sondern auch wer Cohen bisher nicht kannte, wird mit ziemlicher Sicherheit überzeugt werden! Übrigens: bei meiner Ausgabe (1994) ist der Text dabei, was wirklich eine Bereicherung ist! Und seit 10 Jahren läuft und läuft und läuft diese CD - wenn man dann noch den günstigen Preis berücksichtigt, kann ich nur sagen: kaufen!
live perfekt !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Live-CD Leonard Cohens ist ein musikalischer Querschnitt seiner beiden letzten Tourneen 88 und 93. Alle Songs sind musikalisch bestens durcharrangiert (was man von früheren Tourneen nicht immer sagen konnte!). Besonders die Aufnahmen der World Tour von 1993; alle, die selbst dort waren (Cirkus Krone, Alte Oper, Tempodrom etc.!!!) wissen es. Als besten Song seines Live Sets möchte ich die traumhafte Version (auch dank der beiden vorzüglichen Backgroundsängerinen) von JOAN OF ARC hervorheben. Weich, sentimental und doch eiskalt. Das ist noch immer die klangliche Welt von Leonard Cohen.
Lyrische Songs in sanftem Gewand
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Live-CD kam 1994 mit einem Cover daher, dass man nicht an eine Original-Veröffentlichung glaubte und im Plattenladen sicherheitsj'halber vor dem Kauf mal reinhörte. Entwarnung: Es handelt sich trotz der furchtbaren Gestaltung der Hülle nicht um ein Bootleg, sondern um eine perfekt produzierte Liveaufnahme der Tourneen von 1988 und 1993. Fast zu perfekt: das Arrangement aus Streichern, Bläsern, Background Vocals, Rhythmusfraktion und Gitarre ist so dicht und durchgehend so clean gespielt, dass es stellenweise schon wieder zu schön klingt. Cohens Interpretation kann aber diesen klanglichen Boden gut nutzen, denn einerseits bewahrt der große Lyriker unter den Singer/Songwriters durch seine unverwechselbare Stimme die Band davor, zu glatt zu klingen, andererseits fängt die perfekte Crew den gesanglich und stimmlich nicht ganz sattelfesten Kapitän immer wieder auf. Insgesamt ist dies atmosphärisch eine der sanftesten Cohen-CDs.
Die 13 Songs auf dieser CD sind sowohl in der Auswahl als auch in der Interpretation großartig. "Bird on the Wire" kommt so langsam daher, dass man meinte, der Künstler könne zwischen zwei Versen eine Zigarettenpause eingelegt haben. Weitere Anspieltipps: "Everybody Knows", "Joan of Arc", "Suzanne" und "One of Us Cannot Be Wrong". Aus letzterem eine kleine Kostprobe für alle, die Cohen lyrische Songtexte noch nicht kennen:

"I lit a thin green candle
To make you jealous of me
But the room just filled up with moskitoes
Who knew that my body was free.
Then I took the dust froom a long and sleepless night
And I put it in your little shoe
And then I confess that I tortured the dress
That you wore for the world to look through."
Ein schöner Einstieg in Cohens Märchenwelt und ein Muss für Fans.
Für Cohen-Fans und alle, die es werden sollen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer einen optimalen Querschnitt von Leonard Cohens musikalischem Werk sucht, der ist mit dieser Live-CD bestens bedient. Cohens allergrößte Erfolge bis einschließlich "I'm Your Man", zusammengestellt aus Live-Aufnahmen von zwei verschiedenen Tourneen (1988 und 1993), das Ganze perfekt produziert. Das einzige, was dieser CD noch fehlt, ist ein Abdruck der Songtexte; schließlich lohnt es sich nicht nur, Cohen zu hören, sondern auch, ihn zu lesen.
Cohen at his best: Nie gingen einem der "Bird on the Wire" oder die "Sisters of Mercy" in ihrer Einsamkeit mehr zu Herzen, und eher melancholische Stücke wie z.B. "Heart With No Companion" oder "There Is A War" klingen dank der perfekten Begleitbands erstaunlich frisch und, sofern das bei einem Cohen-Song überhaupt möglich ist, optimistisch. Bei den 1993er-Aufnahmen setzt sich die musikalische Tendenz des phantastischen "I'm Your Man"-Albums fort; Cohen klingt ungewöhnlich rhythmisch, fast schon "tanzbar". Aber Begleitband hin oder her -- Cohen bleibt Cohen, auch das beweist diese CD. Seine brüchige Stimme verhindert zuverlässig wie eh und je, dass seine Songs allzu poliert klingen könnten, und kontrastiert wunderbar mit der Instrumentierung.
Eine CD für Cohen-Fans und alle, die es werden sollen.
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Produkt-Bild: Songs of Love & Hate

Songs of Love & Hate von Leonard Cohen

Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 9,39

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Songs of Love & Hate

Tracks:

  • Avalanche
  • Last year's man
  • Dress rehearsal rag
  • Diamonds in the mine
  • Love calls you by your name
  • Famous blue raincoat
  • Sing another song, boys
  • Joan of arc
  • Dress rehearsal rag

Produktbeschreibung


SONGS OF LOVE & HATE
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2 Kundenrezensionen:

Wieder genial
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Auch Cohens drittes Werk ist wie seine Vorgänger einfach genial.
Die beiden Klassiker auf dieser CD sind sicher "Famous blue raincoat" und "Joan of Arc". Aber auch wenn diese beiden heraussteche, so sind auch alle anderen Song sehr gut.
Wie immer stehen natürlich die Texte im Vordergrund. Cohen ist ja Poet der mit Hilfe der Musik versucht mehr Menschen zu erreichen. Dies ist ihm auf jeden Fall gelungen.
Poesie - in Noten gegossen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die ersten 3 Alben von Leonard Cohen (Songs, Songs of from a room, Songs of Love & Hate) sind unvergleichbare Ausnahmeerscheinungen der Popmusik - jedes für sich ein Meisterwerk und ALLE Nummern auf höchstem musikalischen Niveau. Cohen ist aufs erste mehr ein Poet denn ein Musiker - seine Lieder sind in Musik gegossene Poesie, und werden dadurch zu einem hypnotisierenden Erlebnis. Seine dunkle, warme und etwas brüchige Stimme berührt das Herz und fasziniert. Sich mit Hit-Compilationen zu begnügen, wäre ein Jammer, da wirklich jedes Lied ein Erlebnis und ein Juwel ist.

SONGS - ist das "romantischeste" und am leichtesten ins Ohr gehende Album. Sentimental, gefühlsbetont, leicht melancholisch - ohne je kitschig zu werden. Neben aller Poesie auch ideal für Verliebte und kuschelige Erlebnisse.

SONGS FROM A ROOM - ist von der Instrumentierung her sparsamer und textlich und musikalisch verdichtet, nüchterner. Cohen erzählt und singt Geschichten von archaischer und doch schlichter Größe.

SONGS FROM LOVE AND HATE - ist ein düsteres und hypnotisierendes Meisterwerk. Die faszinierenden Texte werden kongenial musikalisch in der Wirkung gesteigert. Die ruhige, sonore und nachdenkliche Stimme Cohens versetzt einen in ein quasi mystisches Erleben.

Man kann hier nicht sagen, welche CD "besser" ist - jede für sich ist ein eigenständiges und in sich vollkommenes Werk. Das ist mehr als Pop-Musik. Das ist Kunst.
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Produkt-Bild: Songs from a Room

Songs from a Room von Leonard Cohen

Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 6,77

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Songs from a Room

Tracks:

  • Bird on the wire
  • Story of Isaac
  • A bunch of lonesome heroes
  • The partisan
  • Seems so long ago, Nancy
  • The old revolution
  • The butcher
  • You know who I am
  • Lady Midnight
  • Tonight will be fine
  • Like a bird (Bird on the wire)
  • Nothing to one (You know who I am)

5 Kundenrezensionen:

Es geht weiter
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Cohens zweites Werk steht dem ersten Album in nichts nach. Einigen fehlt es an Entwicklung und Veränderung, aber Cohen bleibt seiner Linie treu und liefert grandiose Lieder wie "Bird on the wire". Viele der anderen Songs werden unterschätzt. Ob "Stroy of Isaac" oder "Seems so long ago, Nancy" sind geniale Songs. Ein würdiger Nachfolger zum ersten Album.
Der zweite Streich ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... von Leonard Cohen als Singer-/Songwriter liegt in diesen Aufnahmen von 1969 vor ... der bereits seit über 10 Jahren in Kanada als Lyriker und Romanautor gefeierte Künstler hatte bei diesen Aufnahmen glücklicher Weise etwas mehr Einfluss auf das Arrangement der Songs, so dass Perlen abgründiger Lyrik wie "You know who I am" (mit Zeilen wie "I need you to carry our children in, and I need you to kill a child") oder die bissige Vertonung und Interpretation der Geschichte von Abraham und Isaac aus der Tora in "Story of Isaac" noch klarer und unmittelbarer auf den Zuhörer wirken können, als die z.T. in Streichern versinkenden Songs der ersten Platte (deren Arrangements ja nicht von Cohen beeinflusst werden konnten, aber das passierte zu der Zeit sogar Größen wie Miles Davis u.a.).

Zweifellos ist "Bird on the Wire" (hier noch in der Urversion zu hören, also mit der etwas naiv anmutenden Zeile: "If I have been untrue, I hope you know, it was never to you", die Leonard später in "if I have been untrue, it's just that I thought a lover had to be some kind of liar too" änderte und es live, z.B. auf der 2008er Tour auch nur noch so singt) eines der einprägsamsten Stücke aus Cohens Feder, das hier erstmals auf Platte erschienen ist.

Das ganze Album wirkt ein wenig rauer als das vorherige, auch mehr von der Thematik der Vatersuche Cohens geprägt, die sich in Stücken wie dem oben bereits erwähnten "Story of Isaac" ("And you who build these altars now, to sacrifice these children, you must not do it anymore"), aber auch "The Butcher" ("I am what I am, and you are my only son.") und "The Old Revolution" - das von Cohens Erfahrungen (und Enttäuschungen) mit Castros Kuba geprägt ist - widerspiegelt. Gerade in "The Old Revolution" deutet sich aber zugleich auch eine Tendenz an, die sich durch Leonards gesamtes Werk zieht. In einer Zeile dieses Songs heißt es: "Even damnation is poisoned with rainbows." Darin zeigt sich meiner Meinung nach das, was 23 Jahre später im "Anthem" auf "The Future" hervorbricht: "There is a crack in everything. That's how the light gets in." Jennifer Warnes, die viele Jahre Backup für Cohen gesungen hatte, berichtet davon, dass er ihr in persönlichen Gesprächen immer wieder den Hinweis gegeben hatte, Gott stecke im Detail ... Meine Wahrnehmung ist diese: Nur eine sehr reife Seele kann in die Abgründe des Lebens eintauchen, die Leonard Cohen auch auf dieser Platte erforscht, ohne bleibende Schäden zu nehmen ...

Fazit: Eine starke zweite Platte, die vom ersten bis zum letzten Stück aus meiner Sicht absolut und immer wieder hörenswert ist.
Poesie - in Noten gegossen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die ersten 3 Alben von Leonard Cohen (Songs, Songs of from a room, Songs of Love & Hate) sind unvergleichbare Ausnahmeerscheinungen der Popmusik - jedes für sich ein Meisterwerk und ALLE Nummern auf höchstem musikalischen Niveau. Cohen ist aufs erste mehr ein Poet denn ein Musiker - seine Lieder sind in Musik gegossene Poesie, und werden dadurch zu einem hypnotisierenden Erlebnis. Seine dunkle, warme und etwas brüchige Stimme berührt das Herz und fasziniert. Sich mit Hit-Compilationen zu begnügen, wäre ein Jammer, da wirklich jedes Lied ein Erlebnis und ein Juwel ist.

SONGS - ist das "romantischeste" und am leichtesten ins Ohr gehende Album. Sentimental, gefühlsbetont, leicht melancholisch - ohne je kitschig zu werden. Neben aller Poesie auch ideal für Verliebte und kuschelige Erlebnisse.

SONGS FROM A ROOM - ist von der Instrumentierung her sparsamer und textlich und musikalisch verdichtet, nüchterner. Cohen erzählt und singt Geschichten von archaischer und doch schlichter Größe.

SONGS FROM LOVE AND HATE - ist ein düsteres und hypnotisierendes Meisterwerk. Die faszinierenden Texte werden kongenial musikalisch in der Wirkung gesteigert. Die ruhige, sonore und nachdenkliche Stimme Cohens versetzt einen in ein quasi mystisches Erleben.

Man kann hier nicht sagen, welche CD "besser" ist - jede für sich ist ein eigenständiges und in sich vollkommenes Werk. Das ist mehr als Pop-Musik. Das ist Kunst.
Ein wenig überschätzt
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
"Bird on a wire" ist einer der besten Cohen-Songs überhaupt und somit ist der Kauf dieser CD in jedem Fall gerechtfertigt. Sollte man diesen Song allerdings schon besitzen, muss man "Songs from a Room" nicht unbedingt haben. Abgesehen von den netten "Lady Midnight" und "Partisan" (zu Recht auf vielen Cohen-Compilations zu finden), hat man ständig das Gefühl einem typischen Nachfolge-Album zu lauschen. An das fulminante Debut "Songs of L.Cohen" reicht "Songs from a Room" nie heran. Einsteiger sind daher mit dem Debut oder einer Compilation besser bedient. Wer allerdings Geschmack an L.Cohen gefunden hat, wird aber sicher seine Freude mit diesem Album haben.
Weniger süßlich ...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wer die mit Streichern oder hoher Stimmlage "angezuckteren" Hits (Bird on a Wire ...) gerne überspringt, bekommt ein angenehm ruhiges Album zu hören.
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Recent Songs von Leonard Cohen

Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,24

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 1993
Zoom ± Produkt-Bild: Recent Songs

Tracks:

  • The Guests
  • Humbled In Love
  • The Window
  • Came So Far For Beauty
  • The Lost Canadian (Un Canadien Errant)
  • The Traitor
  • Our Lady Of Solitude
  • The Gypsy's Wife
  • The Smokey Life
  • Ballad Of The Absent Mare

Produktbeschreibung


RECENT SONGS
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3 Kundenrezensionen:

Cohen auf dem Höhepunkt seines Schaffens ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... erleben Sie auf dieser unscheinbaren CD. Hier finden Sie keinen seiner großen Hits, aber musikalische und lyrische Perlen wie das zweisprachige The Lost Canadien (Die Synthese aus persönlichen Empfindungen zu Cohens Entwurzelung und Heimatlosigkeit), seine vom persischen Dichter Rumi inspirierten Stücke (The Guests & The Window), sowie der von seinem Zen Meister Sasaki Roshi inspirierte letzte Song "Ballad of the absent mare", der zugleich noch eine musikalische Verbeugung vor seiner geliebten Mutter enthält, die Recent Songs aus meiner Sicht zur bewegendsten und künstlerisch vollendetsten Platte von Leonard Cohen überhaupt machen. Die begleitenden Musiker stehen hier auf so hohem Niveau, dass auch auf dieser Ebene keine Abstriche in Kauf genommen werden müssen wie bei manch späterem Werk Cohens. Wenn ich eine CD von Cohen aus meiner Sammlung für den Aufenthalt auf einer einsamen Insel auswählen müsste, wäre es diese ...
The Best Cohen Ever
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Platte, die mir vor Jahren auf einem Flohmarkt zufällig in die Finger kam, als ich nach Cohenplatten suchte, die ich noch nicht hatte, entpuppte sich als Juwel von so unglaublicher Schönheit, dass mir schon während des ersten Stückes die Tränen kamen und auch die weiteren Stücke eine unglaubliche Tiefe haben, die selbst Cohen auf anderen Platten längst nicht immer zu erreichen vermag. Die Synthese aus persönlichen Empfindungen zu seiner Heimatlosigkeit (The Lost Canadien), der tiefen Achtung und Liebe für seine Mutter (und ihre Musik !), seine von Rumi inspirierten Stücke (The Guests & The Window)sowie der von seinem Zen Meister Sasaki Roshi inspirierte letzte Song (Ballad of the absent mare) machen Recent Songs zur bewegendsten Platte von Leonard Cohen überhaupt.
Geht unter die Haut
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Problem, dass viele Leute mit Leonard Cohen haben ist, dass sie bei dem Namen instinktive an Lieder wie "Suzanne" und "So long Marianne" und pubertäre Knutschparties denken.
Leider tritt dabei völlig in den Hintergrund, dass es der Mann über viele Jahre hin verstanden hat Songs zu schreiben, die einen unabhängig vom jeweiligen Lebensalter, mit ihrer unvergleichlichen süßen Melancholie unweigerlich in ihren Bann ziehen.
Nicht alles was er im Laufe der Jahre veröffentlicht hat, kann diesem Maßstab genügen. "Recent Songs" jedoch ist eine dieser Perlen.
Allein schon ein Song wie "The guests" hebt Leonard Cohen aus der Kategorie eines Popstars heraus und macht ihn zu einem ernstzunemenden Künstler.
Nicht nur dass sein sonores Timbre, in Verbindung mit den lieblichen Stimmen der Backgroundsängerinnen immer wieder Gänshautschauer verursacht, auch dem Zauber seiner lyrischen Texte über Leben und Tod kann man sich nur schwer entziehen.
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Various Positions von Leonard Cohen

Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 4,37

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 1989
Zoom ± Produkt-Bild: Various Positions

Tracks:

  • Dance Me To The End Of Love
  • Coming Back To You
  • The Law
  • Night Comes On
  • Hallelujah
  • The Captain
  • Hunter's Lullaby
  • Heart With No Companion
  • If It Be Your Will

3 Kundenrezensionen:

.......take my books and my gun
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das 1984 von Leonard Cohen veröffentlichte (und von John Lissauer produzierte) Album "Various positions" ist auch nach über 20 Jahren noch ein singuläres Meisterwerk - mit nur 9 Songs von "Dance me to the end of love" (dem Opener der aktuellen Tour 2008) bis zu "If it be your will" (das sich bei den Konzerten 2008 im Zugabenteil befindet).

Meine Favoriten daraus sind "Night comes on", "The captain" und "Heart with no companion". Herrlich leicht und unspektakulär!
Nicht die erste L. Cohen-Platte, die man kaufen sollte...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... (da empfehlen sich eher "Songs from a room" oder "Songs of love and hate") - aber auch nicht die letzte. Früher oder später braucht man eh alle... Nach dem End-Siebziger-Karriereknick wendet sich Cohen hier allmählich gefälligeren, "poppigen" Arrangements zu, die ursprüngliche Kargheit weicht wärmeren Klängen. Trotzdem ist das alles andere als seichte Kost, im Gegenteil: Die Reibung zwischen der eher gefälligen Band und Cohens existentiellen Statements verleiht der Sache eine ganz eigene Tiefe. Wer's nicht glaubt, höre einfach "If it be your will" oder "Halleluja" - letzteren Song coverten übrigens schon Bob Dylan, John Cale, Jeff Buckley und Bono. Und die wissen wohl warum...
'Embrace and hold us tight, all your children dressed in rags of light'
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
This 1984 album, the last of Cohen's folk masterpieces and one subtly spiced with country, never grows stale due to the intricacy of its arrangements - vocal & instrumental - while perennially revealing deeper layers of metaphysical & symbolic significance. Or as one ages one understands better! Particularly sublime is the interaction of male & female vocals calibrated to bring out the best in both. The devotion and the vocals of Anjani Thomas and Jennifer Warnes make a major contribution to the music's enduring beauty.

Cohen's gift of melody & rhythm finds buoyant expression in Dance Me to the End Of Love which may sound catchy and even frisky like a simple pop tune but if one pays attention multiple meanings & possibilities emerge. In contrast, Coming Back to You unfolds slowly and solemnly through a graceful melody wed to imagery that navigates delicately between romantic & divine love. The two tracks The Law and The Night Comes On evoke something of John Berryman's poetic sensibility ... The Moon and the Night and the Men, The Song of the Tortured Girl and above all, Sonnet number 34.

The Night Comes On may be the absolute highlight of this album, a rare gem ranking amongst the greatest of Cohen's songs. Like assembling a pearl necklace, it strings striking images of the domestic & personal, the universal, the spiritual, historical and prophetic on a thread of longing. As the song unfolds, the symbolism unleashes an almost supernatural power that stirs the psyche hinting at or conjuring vague specters of ancient memories. There are close correspondences in the song Anthem on The Future.

Being familiar with John Cale's soaring version of Hallelujah on the tribute album I'm Your Fan and Jeff Buckley's on Grace, Cohen's own sounds somewhat monotone and subdued, still beautiful but constrained within a narrow range compared to the aforementioned. The tale of David & Batsheba that started with desire, led to murder & a string of tragedies but was ultimately transformed into the redemptive, relies in the songwriter's version on the atmosphere created by the female vocals rather than his voice.

The words of the rhythmic lilting song The Captain with its tinkling piano, tangy country flavor & ironic comment on "some country-western song" contain & conceal more than they reveal as they undulate on the tune & the beat. Then the tempo drops for the cold & alienating Hunter's Lullaby that in arrangement (not mood) resembles the 1979 album Recent Songs. The message is baffling but may refer to the subconscious impulses that isolate & lead us astray. There is a sense of menace & desolation without the redemptive introspection of The Beast In Me by Nick Lowe on his album The Impossible Bird.

Cohen's mysticism, masked or open, infuses every song. It manifests most painfully in Hunter's Lullaby & most inspiringly in The Law, The Night Comes On & The Captain while in Heart With No Companion it shines like a thousand suns. The healing power can go everywhere and reach anyone, only & exactly because it has been shattered. It recalls the crack in everything that allows the light in on the aforementioned Anthem, a reference to the shattering of the vessels as explained in the Arizal's The Tree of Life: The Palace of Adam Kadmon as preserved by Rabbi Vital, and less clearly in the Zohar.

The impassioned Heart With No Companion combines a lilting uptempo beat & hypnotic tune with lyrics contemplating disillusionment, shattered dreams & immobilizing fear exacerbated by a terrifying prophecy: "Through the days of shame that are coming/through the nights of wild distress". These negatives are all erased, however, by the lines: "Now I greet you from the other side/Of sorrow and despair/With a love so vast and shattered/It will reach you everywhere". The defiance expressed by: "Though your promise count for nothing/You must keep it none the less" is in fact the antidote to nihilism, affirming the primacy of spirit and of the word. Land Of Plenty on Ten New Songs covers some of the same territory: "For the Christ who has not risen/From the caverns of the heart/For what's left of our religion/I lift my voice and pray/May the lights in the land of plenty/Shine on the truth some day".

If Hunter's Lullaby seemingly submits to despair whilst Heart With No Companion directly defies it, the final song is a prayer of intercession on an ancient pattern, the same to which The Lord's Prayer conforms. With praise and reverence, If It Be Your Will intercedes not only for the tormented souls in hell but for all the children in their "rags of light," the remnants of the shattered vessels. As a sung prayer it is as moving as Calling My Children Home performed by Emmylou Harris on Spyboy although it is serene where Emmylou's song yearns with burning heartache. The one represents Rachel weeping for her children whilst the other calms the tempest with trust in the Eternal Divine, knowing that Spirit in mercy overrules The Law (of cause & effect).

Revisiting Anjani and Jennifer, I highly recommend the first's inspiring album The Sacred Names on which she sings in Hebrew, Ancient Greek, Aramaic, Portuguese & English, and the second's sensitive interpretations of Cohen compositions on her Famous Blue Raincoat, the Twentieth Anniversary edition that has been enhanced by four extra tracks: The Night Comes On, Ballad of the Runaway Horse, If It Be Your Will & Joan of Arc live in Antwerp where the Novecento Orchestra, West Brabants Operakoor & De Tweede Adem support Jenny & her band, adding depth to Cohen's elegy to the Maid of Orleans.
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Produkt-Bild: Acordes Con Leonard Cohen (2 CD + DVD)

Acordes Con Leonard Cohen (2 CD + DVD) von Various

Audio CD von Discmedi (Galileo Music Communication)
Preis bei Amazon: EUR 27,95

Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Acordes Con Leonard Cohen (2 CD + DVD)

Tracks:

Disk 1
  • Mit gitana (Duquende)
  • A thousand kisses deep (Jackson Browne)
  • Chelsea Hotel (Jabier Muguruza)
  • Diamonds in the mine (Elliott Murphy)
  • Tu sabes quien soy (Santiago Auseron)
  • Balada de la yegua ausente (Javier Colis & Perla Batalla)
  • Thanks for the dance (Anjani Thomas)
  • Susanna (Toti Soler)
  • Titulos (Constantino Romero)
  • Bird on the wire (Adam Cohen)
Disk 2
  • Pequeno vals vienes (Adam Cohen)
  • Suzanne (Perla Batalla)
  • Impermeable azul (Christina Rosenvinge)
  • So long, Marianne (Jabier Muguruza)
  • Al-leluia (Gerard Quintana)
  • Half the perfect world (Anjani Thomas)
  • El futuro (Luis Eduardo Aute)
  • Cualquier sistema (Contantino Romero)
  • El carnicero (Javier Colis & Javier Mas)
  • Oracion por el Mesias (Constantino Romero)
  • Baila conmigo (hasta el fin del amor) (Perla Batalla)
Disk 3
  • Konzert aus dem Teatre Auditori, Sant Cugat del Valles, Barcelona 2007

Produkt-Bild: Leonard Cohen - Under Review 1978-2006

Leonard Cohen - Under Review 1978-2006
mit Leonard Cohen

DVD von in-akustik GmbH & Co.KG
Preis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 10,61

2,5 von 5 Punkten
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Leonard Cohen - Under Review 1978-2006

2 Kundenrezensionen:

Schlecht schlecht schlecht
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Also, erstens ist die DVD nur 64 Minuten lang anstatt wie angegeben über 2 Stunden und zweitens enthält sie weder ein einziges Lied noch irgendwelche Konzertausschnitte - hier reden nur irgendwelche Produzenten über L.Cohen. Nicht ein einziges Lied und nur kürzeste Abbildungen oder Ausschnitte nicht mal 10 Sekunden lang. Also, das ist eine echte Zumutung !!!
Hast Du ein Herz für Cohen?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich liebe Leonard Cohen. Daß die Interviewten oft Gewäsch von sich geben, um ihr Minuten Honorar auszubauen, verzeihe ich. Gewünscht hätte ich mir mehr Live-Mitschnitte! Doch die hätten die Produzenten wohl zu viel Tantiemen gekostet. Insgesamt spüre ich zuviel Knausrigkeit in der Produktion. Der 1. Teil "1934-1977" war dichter und (speziell die Animationen zu Songs) amüsanter. Extrem oberflächlich fand ich Cohens Berührungen mit Buddhismus behandelt. Aber immerhin - für eine U.S.Produktion annehmbar. Und für eingefleischte Cohenianer immer noch eine Freude!
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