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Produkt-Bild: The Best of

The Best of von Joy Division

Audio CD von Rhino (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 13,79, Angebote ab EUR 5,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2008
Zoom ± Produkt-Bild: The Best of

Tracks:

Disk 1
  • Digital
  • Disorder
  • Shadowplay
  • New Dawn Fades
  • Transmission
  • Atmosphere
  • Dead Souls
  • She's lost control
  • Love will tear us apart
  • These days
  • 24 hours
  • Incubation
  • Isolation
Disk 2
  • Exercice One (John Peel Show 31 Jan 79)
  • Insight (John Peel Show 31 Jan 79)
  • She's Lost Control (John Peel Show 31 Jan 79)
  • Transmission (John Peel Show 31 Jan 79)
  • Love Will Tear Us Apart (John Peel Show 26 Nov 79)
  • Twenty Four Hours (John Peel Show 26 Nov 79)
  • Colony (John Peel Show 26 Nov 79)
  • Sound of Music (John Peel Show 26 Nov 79)
  • Transmission (Recorded live for Something Else 4 Sept 79)
  • She's Lost Control (Recorded live for Something Else 4 Sept 79)
  • Ian Curtis and Stephen Morris Interviewed by Richard Skinner

Produktbeschreibung


BEST OF -2CD-
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

AUFlegen und LOStanzen!!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Zuerst hab ich mir die Scheibe überhaupt nur angehört, weil viele meiner Freunde auf die Musik von Joy Division stehen, wenn ich ganz ehrlich bin. Und wenn ich weiterhin ehrlich bleiben will, muss ich sagen, dass ich mir diese Platte(n) auch nur deshalb gekauft habe, weil ich mir letztendlich gedacht habe, dass um diesen Preis letztlich ja doch nicht viel verhaut sein kann...
Und auch nach einem erstmaligen, bewussten Hörduchgang (es war, glaube ich, im Auto meiner Freundin) war ich nicht sonderlich angetan, bis... dieses sonderbar aber unwiderstehlich anbiedernde "Transmission" mein Gemüt verzückt hat!

Und nun, viele weitere Hördurchgänge später, bin ich wenigstens soweit, dass ich diesem durchwegs gelungenen Best-Of-Paket mit gutem Gewissen 4 Sterne zugestehen kann!

Zwar ist es nach wie vor so, dass ich der Meinung bin, dass man in der richtigen Stimmung sein muss, um "Joy Division" zu hören (Fans bitte nicht böse sein!), trotzdem hat mich dieser "Weichklopfeffekt" und die Beharrlichkeit meiner Freunde in Sachen Musik um eine Erfahrung reicher gemacht, die ich wohl nicht bereuen werde!

Ja, der große Joy-Division-Anhänger bin ich bis heute nicht geworden, aber: Ladies and Gentlemen - gehört sollte man wenigstens diese Best-of-Scheibe schon einmal haben. Sie ist es bei weitem wert!!

Anm.: Die Interviews, die am Ende der zweiten Scheibe zu hören sind halte ich als nicht glühender Anhänger ehrlich gesagt für überflüssig (wohl auch, weil meine Englischkenntnisse eher bescheiden ausgefallen sind). Aber bitte: Die kann man ja auch überspringen...

Im Allgemeinen finde ich die zweite Scheibe, mit "Alternativ"-Versionen allerdings für durchwegs geglückt. Hier klingen die meisten Songs (die auch auf CD Nr. 1 drauf sind) etwas rockiger, was mich persönlich mehr anspricht, als das fallweise etwas eintönige Rhythmusgeklampfe der Standardversionen.

Mein Fazit: Joy Division kann - je nach Lust und Laune - Partymusik sein, aber ebenso beunruhigend und leicht melancholisch auf den Hörer einwirken. Vor allem die tweilweise brilliante (also eigentlich eher durchwegs rauhe) Gesangsstimme, die in ihrem Rahmen alles aus sich herausholt, begeistert mich von mal zu mal immer mehr...

Da könnte durchaus noch etwas im Wachsen sein!!

Trotzdem halte ich diese Best-of-Platte gegenwärtig mit 4 STERNEN für überaus gerecht bewertet!!

Wirklich nicht übel. Absolut hörenswert!
Bitterer Ernst
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn es einer Band gelungen ist das Lebensgefühl bzw. den Lebensüberdruss der frühen 80-er Jahre in Musik zu bannen, dann "Joy Division".
Wenn man Ian Curtis und seine Mitstreiter hört, spürt man förmlich die Kälte der Vorstädte und ihrer abweisenden Betonburgen.
Diese Klänge wie aus Neonlicht und dazu die Stimme einer gequälten Seele, lassen einen bei jedem Anhören aufs Neue erschaudern.
Bei vielen Bands war das depressive Image eher modischer Habitus, aber bei "Joy Division" war es bitterer Ernst, hier spielten Musiker gegen Einsamkeit und Verzweiflung an.
Als Sampler weder originell noch innovativ
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Zu erklären, wer Joy Division waren und warum sie wichtig sind, hieße wohl Eulen nach Athen tragen - spätestens seitdem Anton Corbijns Band-Bio Control" (2007) bei den Filmfestspielen in Cannes als bester europäischer Film prämiert wurde. Wenn The Killers dann auf dem Soundtrack-Album des besagten Films Shadowplay" covern dürfen und The Wombats chartstauglich dazu aufrufen, zu Joy Division zu tanzen, weiß jeder Bescheid.

Zu den Fakten: THE BEST OF JOY DIVISION ist in der einfachen Ausführung (1 CD) nichts anderes als eine simple Aneinanderreihung von Songs, die vielen geläufig sein dürften: Die Singles ("Love Will Tear Us Apart", "Atmosphere", "She's Lost Control", "Transmission"), sonstige essenzielle Tracks, die damals nicht auf einem der beiden Alben erschienen sind ("Digital", "Dead Souls", "These Days"), und ein grober Querschnitt über besagte Alben, über die schon alles erzählt wurde - UNKNOWN PLEASURES (1979) und CLOSER (1980). Immerhin gelingt dieses Unterfangen hier vergleichsweise besser als auf dem missglückten PERMANENT (1995), wo die großartigen "Disorder" und "New Dawn Fades" fehlten.

Allerdings fehlt wie bei PERMANENT auch hier essenzielles - vor allem von CLOSER: "Atrocity Exhibition", "A Means To An End", "Heart And Soul", Decades". Genauso wenig phantasievoll wie der Titel der Compilation ist der Inhalt der zweiten CD: eine exakte Replik der 2000 erschienenen COMPLETE BBC RECORDINGS. Dadurch sind auf der Doppelalbum-Version zwei Songs in zweifacher Version drauf ("Love Will Tear Us Apart", "Twenty Four Hours"), zwei gar in dreifacher (!) Ausführung ("She's Lost Control", "Transmission"). Schiere Ressourcenverschwendung durch Wiederverwertung! Mit dem relativ unerheblichen Instrumental "Incubation" hat es außerdem eines der wenigen schwächeren Stücke der Band auf den Sampler geschafft.

Fazit: THE BEST OF JOY DIVISION ist nicht unbedingt zu empfehlen. Ratschlag: Ungeachtet einer Flut von Compilations gilt immer noch die alte Strategie - beide Studioalben plus SUBSTANCE 1988.
Eins der besten Best of's
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für mich ganz klar eine der besten Best of CDs die Ich besitze.
Auf dieser CD werden die wichtigsten und besten Titel der wunderbaren Band Joy Division zusammengefasst. Bei dieser Zusammenstellung wird sogar nicht Joy-Division-Fans-Kennern klar, warum diese Band so einflussreich auf Bands wie the Cure und/oder Nine Inch Nails war.

Die Aufmachung der CD ist einfach gelungen, schön schlicht, in schwarz-weiß und grautönen mit einem unaufwendigem Schriftzug und einem Foto was die Band aus etwas Entfernung auf einer Brücke zeigt. So schön ist auch der Inhalt des Booklets. Es sind keine Songtexte darin zu finden sondern Ausschnitte aus dem Buch Piece by Piece: Writings about Joy Division.
Die erste CD ist pechschwarz und trägt den weißen Schriftzug "The Best Of JOY DIVISION" und die zweite CD ist schneeweiß und sagt mit kleinen schwarzen Lettern "The John Peel Sessions"

Auf der zweiten CD befinden sich Live-Versionen, alternative Versionen und ein Interview.

Alles in allem kann Ich die CD wirklich nur empfehlen, vor allem für den Preis...
Let's dance to Joy Division
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Idee mir etwas von Joy Division anzuhören kam mir, als ich mir den Song von the Wombats: Lets dance to Joy Division zum 1000sten mal angehört hatte. Was langjährige Joy Division Fans sicherlich wurmt.

Bei meiner Suche bei Amazon stieß ich direkt auf diese wundervolle Best-Of CD. Ich las die wirklich hilfreiche Rezesion von -Timo Glueck "Lucky"- (danke!)und entschied mich dieses Werk zu kaufen, was ich auf keinen Fall bereute.
Wie der nette Herr von eben schon sagte, eine wundervolle Zusammenstellung der CD1 für Joy-Division-Neulinge wie mich. Songs, die nicht aus dem Ohr gehen. Besonders angetan hat es mir die melancholische Stimme von Ian Curtis. Dieses wunderbare Schlagzeugspiel, die Gitarre und natürlich der Bass!
CD2 ist für jeden etwas der Live-Visionen genauso innig liebt wie ich.
Für Menschen die auf basslastige, depressive Musik und auf lyrisch einwandfreie Texte stehen ist diese Doppel CD meiner Meinung nach ein Muss!
Meine Lieblinge sind She'lost control, Disorder und Dead Souls.
Und noch ein kleines danke an "the Wombats" :)
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Produkt-Bild: Substance 1977-1980

Substance 1977-1980 von Joy Division

Audio CD von Warner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 3,20

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 1999
Zoom ± Produkt-Bild: Substance 1977-1980

Tracks:

  • Warsaw
  • Leaders Of Men
  • Digital
  • Autosuggestion
  • Transmission
  • She's Lost Control (12-Inch Version)
  • Incubation
  • Dead Souls
  • Atmosphere
  • Love Will Tear Us Apart
  • No Love Lost
  • Failures
  • Glass
  • From Safety To Where...?
  • Novelty
  • Komakino
  • These Days

5 Kundenrezensionen:

Substance!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
die cd beinhaltet sowohl bekannte als auch eher unbekannte tracks der band Joy Division, der sound der platte ist roh und hört sich eher metallisch an, eigentlich sollte man sich die musik dieser band nur so anhören, den nur so kann man das feeling und die musik von damals verstehen, es ist einfach ungeschönt und somit realistischer als die re-mastered werke, die vielleicht technisch einen besseren sound haben, dafür aber viel vom charme verlieren.

Unknown Pleasures ist auf jeden fall eine empfehlenswerte cd, aber keine bisher veröffentlichte Joy Division cd bietet einen solchen großen umfang an titeln wie Substance 1977-1980.

in der heutigen zeit wo sehr viel niveauloses und geschmacklich sehr bedenkliches als "gute musik" bezeichnet wird, ist ein abstecher in die musik von damals und vor allem von Joy Division wie ein akustischer urlaub.

die cd würde ich jedem "musik fan" empfehlen, unbedenkliche kaufempfehlung!
Ein MUST HAVE: Der wichigste und beste Joy-Division-Sampler
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der 1988 erschienene Sampler SUBSTANCE ist ein "MUST HAVE" für alle Joy-Division-Fans und -Interessierte: Die legendären "Love will tear us apart", "Atmosphere", "Transmission" - allesamt Singles - sind nämlich HIER und nicht auf UNKNOWN PLEASURES oder CLOSER drauf - Joy Division hatten unabhängig von den eben erwähnten Studioalben ebenfalls unzählige großartige Songs geschrieben. Chronologisch gesehen spannen die hier versammelten Stücke einen die gesamte Bandgeschichte umfassenden Bogen. Sie schließen sowohl alle vier Songs der End-1977er-Debut-EP "An Ideal For Living" ein als alles, was bis zum Ende der Band knapp zwei Jahre darauf erschien. Diese Songs waren auf Singles oder vom Label Factory damals herausgegebenen Samplern veröffentlicht worden und waren später entweder vergriffen oder schwer erhältlich.
Wie es für Factory-Produkte typisch ist, findet der Hörer nur spärliche Informationen über den Ursprung der einzelnen Stücke; immerhin ist auf der CD selbst das jeweilige originale Release-Datum nach jedem Songtitel kurz abgedruckt. Warum sind die Songs aber getrennt chronologisch geordnet (d.h. einmal von Track 1 bis 10 und dann wieder von Track 11 bis 17) und warum nicht zusammen? Antwort auf dieses etwas verwirrende Faktum: 1988 war die CD-Edition von SUBSTANCE so konzipiert worden, dass sie sowohl die damalige Vinyl-Fassung (d.h. nur die ersten 10 Tracks) als auch einen sogenannten "Appendix", d.h. Anhang als "Mehrwert" (das wären die Track 11-17) bot.

Das soll aber nicht weiter stören. Weiß man erst einmal darüber Bescheid, gibt SUBSTANCE durch die chronologische Aneinanderreihung der Songs einen faszinierenden Einblick auf die außergewöhnliche und schnelle Entwicklung der Band von einer rohen, aggressiven Quasi-Punk-Band zur vielleicht wichtigsten und stilbildensten Formation der sogenannten Post-Punk-Ära. 1979/80 waren sie schon im Umgang mit elektronischen Instrumenten vertraut geworden: Synthezizer und Sequencer waren Bestandteil ihrer Musik geworden, wie "She's Lost Control", "Love Will Tear Us Apart" oder "Atmosphere" beweisen. Der ökonomische und dennoch ungemein originelle und unnachahmliche Sound der Band prägte die damals aufziehenden Achtziger maßgeblich, kaum jemand konnte ernsthaft an dieser Band vorbeikommen. Selbst für die heutigen Superstars von U2 waren Joy Division anfangs eine maßgebliche Inspirationsquelle. U2-Sänger Bono ist nach eigenem Bekunden Fan der Gruppe und ganz besonders von Sänger Ian Curtis, dem legendären Aushängeschild der Band, das mit seinem im Mai 1980 verübten Selbstmord der Gruppe ein jähes Ende setzte.
Mag die Musik dieser Gruppe in ihrer extremen Expressivität, ihrer brutalen und ungeschönten Dramatik auch keine leichte Kost, keine Unterhaltung für jeden Tag sein, so ist es dennoch schwer, von dieser Musik zu lassen, wenn man sie erst einmal gehört hat. Diese Musik kann süchtig machen, und die SUBSTANCE-Songs machen da keine Ausnahme, selbst die unbekannteren nicht: "Komakino" zum Beispiel mit seinem verblüffenden Schlagzeugspiel und den kreischenden Gitarren im Hintergrund. "These Days" mit seinen beinahe The-Police-artigen Gitarrenfiguren. Das endlose "Autosuggestion", in dem die Band wie einst Velvet Underground in "Heroin" zuerst in trügerisch zurückhaltender Monotonie agiert, um dann doch in ein Inferno auszubrechen. Der brutale Drumsound in "Digital" und "Glass". Das wahnsinnig intensive "Dead Souls". Und und und. KAUFEN!
Idealer Einstieg in den Kosmos einer Kultband
5 Punkte 5 von 5 Punkten
An Hand dieser sehr gelungenen Zusammenstelung wird das Grundproblem von "Joy Division" sehr schön deutlich, die Mannen um Ian Curtis waren schlicht und einfach ihrer Zeit zu weit voraus um die entsprechende Würdigung zu erfahren.
Erst nach dem Ende der Band entwickelten sich die wenigen Alben der Band zu Kultobjekten, die viele der heutigen Gruppen maßgeblich beeinflußt haben.
Für den Einstieg in das melancholische Universum von "Joy Division" ist dieser Sampler hier ideal.
Gehört in jede Joy Division-Sammlung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Substance enthält die Singles der Band sowie all die raren Tracks die damals auf diversen Samplern veröffentlicht wurden. Wer Joy Division noch nicht kennt, sollte sich besser "Unknown Pleasures" und/oder "Closer" zulegen. Wer diese beiden Alben jedoch schon besitzt und Geschmack an Joy Division gefunden hat, für den ist diese CD ein Pflichtkauf. Substance enthält im Detail:
- Alle Tracks der 4 Singles (jedoch leider ohne den Remix von "Love will tear us apart")
- "Komakino" und "Incubation" von der Komakino-Flexi-Disc
- "Atmosphere" und "Dead Souls" vom Sampler "Licht und Blindheit"
- "Autosuggestion" und "From Safety to Where...?" von Sampler "Earcom 2: Contradiction"
- "Digital" und "Glass" vom Sampler "A Factory Sample"
Das Album ist nicht nur in Sachen musikalischer Qualität eine Bereicherung für jede Joy Division-Sammlung, man erhält zudem all die raren Tracks, die man in der Vergangenheit mühsam auf dem Sammlermarkt suchen mußte, zusammengefasst auf einer CD und in CD-Qualität!
Die Compilation
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Compilation also. Best of ist in diesem Fall der falsche Ton. Keine ihrer Singles ist auf einem der beiden regulären Alben enthalten. Hier finden sich nun die drei Klassiker Love will tear us apart, Atmosphere und Transmission.
Für den neugierigen JD-Einsteiger gibt es aber weitere Überraschungen. Auf der CD sind auch die rauheren punkorientierten Titel mit enthalten (Warsaw, No love lost) und zwei der allerletzten Stücke, die JD vor Ian Curtis` Selbstmord aufgenommen haben. These days und das hochgradig mysteriöse Komakino. Mit diesem Titel weisen JD musikalisch wiederholt in die Zukunft, doch das Projekt bleibt aus obigen Gründen unerfüllt.
Also: zur Vervollständigung und auch als Einstieg in das JD-Universum unbedingt zu empfehlen. Weiterhin werden JD den meisten unbekannt bleiben - wie so häufig bei schönen, zeitlosen, innovativen und komplexen Kunstwerken bleibt der tumben Masse ebendiese verschlossen. Und das ist auch gut so!
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Produkt-Bild: Unknown Pleasures

Unknown Pleasures von Joy Division

Audio CD von London Rec (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 4,82

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Unknown Pleasures

Tracks:

  • Disorder
  • Day of the Lords
  • Candidate
  • Insight
  • New Dawn Fades
  • She's lost control
  • Shadowplay
  • Wilderness
  • Interzone
  • I remember nothing

Produktbeschreibung


UNKNOWN PLEASURES
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

The start of it all...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Velvet Underground und die Berlin-Trilogie von David Bowie waren die Blaupausen für dieses Album. Niemals zuvor wurden Nihilismus, Perspektivlosigkeit und Stagnation genialer vertont als auf diesem von Martin Hannet perfekt in Szene gesetzen Abgesang auf das neokapitalistische Großbritannien Margaret Thatcher's. Die Trostlosigkeit des postindustriellen Manchester, die Ausweglosigkeit aus einem kleinbürglichen Leben und das gebrochene Versprechen eines einzigen Konzerts einer zwar minderbegabten aber nichtsdestotrotz einflußreichen Punkband manifestieren sich in diesem Album. Oder in anderen Worten: Depression hat niemals geiler geklungen als hier. "Unknown Pleasures" ist kalt, die Gitarren klirren, der Bass brummt, die Drums könnten ebensogut von einer Drum-Machine kommen, so monoton und stoisch hatte zuvor nur Moe Tucker die Drums bedient, aber es fällt einem schwer, sich der Faszination dieses Albums zu entziehen. Selbst heute ist der Schatten Joy Division's spür- bzw. hörbar und dies nicht nur in den Bassfiguren britischer Independent Bands. Was Sonic Youth erst 1992 proklamierten, fand tatsächlich schon 1979 statt - the year punk broke!

Anspieltipps:
Disorder
New Dawn Fades
She's Lost Control
Shadowplay

Bewertung:
Kaufbefehl!
"Überschätzt" erhält eine neue Bedeutung
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das ist also Joy Divison, die kurzlebige Legende der Punkmusik; die vier jungen Musiker, die mit nur zwei Alben Weltruhm erlangten, und deren epilepsiekranker Sänger sich mit 23 Jahren erhängte. "Unknown Pleasures" gilt als Meilenstein. Beim ersten Mal hat es nicht "Klick" gemacht, beim zweiten Hören auch nicht; und bis heute nicht. Bis heute nehme ich es immer mal wieder mit den besten Absichten aus dem Schrank, ich höre es immer und immer wieder - und kann mir die Popularität von Album und Band dennoch nicht erklären.

Joy Division als Mitreiter der Punkbewegung zu bezeichnen, halte ich zuallererst einmal für falsch, denn mit der Rockmusik der Zeitgenossen wie Sex Pistols oder The Clash hat diese Musik gar nichts gemein: ?Unknown Pleasures? besteht ausschliesslich aus düsteren Basslinien ohne eigene Melodie, und mit extrem heruntergeschraubtem Tempo ? ein Stil, der am ehesten mit den Goth-Industrialbands aus den 90ern vergleichen lässt.

Mein persönliches Problem hier ist einfach, dass das Album nicht die geringste Abwechslung bietet; von der ersten bis zur letzten Minute ist Unknown Pleasures ein einziger Klangteppich aus Basstönen, unterlegt mit ein wenig improvisierter Schlagzeugrhythmik, mit eigentlich nichtexistentem Wiedererkennungswert. Kompositorisch hat dieses Album nicht das Geringste zu bieten: Es gibt keine Refrains, die hängen bleiben, Melodien, bei denen man mitwippt ? die einzelnen Lieder tropfen einfach als düstere Fahrstuhlmusik ab und nach 40 Minuten ist das Album vorbei.

Wie alle Musiker, die freiwillig aus dem Leben gingen, geniesst auch der Sänger Ian Curtis Legendenstatus ? ich persönlich habe arge Zweifel, ob er alleine durch seine musikalischen Fähigkeiten zu ähnlichem Weltruhm gekommen wäre: Seine kraftlose Baritonstimme ist frei von jeder Emotion, die Spannbreite umfasst eine einzige Oktave; und dies erzeugt hier auch leider nicht die Kälte eines Skinny Puppy-Albums sondern fügt sich nahtlos in das bescheidene Tonrepertoire im Hintergrund ein. Die musikalische Armut ergänzt sich wunderbar mit der stimmlichen Armut und hinterlässt eher den Eindruck einer MySpace-Komposition.

"Unknown Pleasures" gilt als Deprimucke, aber ich glaube nichteinmal im tiefsten Jammertal meiner Adoleszenz wäre ich auf dieses Album hereingefallen. Statt echter Emotion gibt es Pathos, statt musikalischem Herzschmerz zähe Klangschleifen aus Bassgeplucker und statt einem Sänger der sich Angst und Hass von der Seele schreit, eine schmalbrüstige Geisterstimme ohne Variation oder Volumen.
"Unknown Pleasures" ist kein schlechtes Album im eigentlichen Sinne, aber es bietet ungefähr dasselbe Hörvergnügen wie das Summen der Heizung oder Regentropfen auf einem Blechdach: Man registriert es als ein nicht unangenehmes Beigeräusch, aber schon nach wenigen Minuten nimmt man es kaum mehr zur Kenntnis.
"Eines der Top 10 Alben der 80er"
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Absoluter Kult..!! Eines der besten 10 Alben dieser Zeit..!! Reinhören und staunen.. Rest in peace
Depression in Perfektion
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Meisterwerk von einem Album ist nichts für Menschen, die immer fröhlich sind, die sich noch nie völlig verloren und einsam gefühlt haben, die noch nie enttäuscht von der ganzen Welt waren, die sich noch nie nach dem Sinn gefragt haben.
Alle anderen, die sich auf dieses Album einlassen (wollen), werden sich verstanden fühlen. Denn die Songs sind sehr düster. Alles, von Drums über Gitarren bis hin zur unglaublichen Stimme Ian Curtis', die mit den depressiven Texten einen Großteil des Sounds ausmacht, ist düster. Und trotzdem ist man überzeugt, dass alles, was man hört, die Wahrheit ist, dass alles stimmt, dass es nicht an einem selbst liegt, der die Dinge und die Menschen und die Welt als sowas Schlechtes sieht. Deswegen hilft es einem, trotzdem es so unfassbar depressiv ist, weiter. Es ist einfach großartig.
Der Urknall
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Unknown Pleasures" beginnt mit treibenden Drums, darauf ein mächtiger Bass, dann knarrt eine Gitarre und schließlich dröhnt Ians Curtis Stimme fast wie aus dem Übungskeller. Bedrohliche Riffs, karge Synthies, trockenes Zischen. Rauh, ungeschliffen und absolut kompromisslos. Hier ist nichts zuviel und nichts zu wenig. Diese Musik als depressiv zu bezeichnen wäre zu einfach. Sie ist entfesselte Verzweiflung und bedrohlicher Schatten, der Dich aufnimmt, nicht wieder losläßt und zugleich beschützt. Das ist kein Punk mehr, schon gar kein Rock oder Pop und noch kein New Wave. Peter Savilles Covergestaltung ist legendär und visualisiert perfekt die Stimmung des Albums. Im Mittelpunkt stehen die Berge einer digitalen Landschaft, alles komplett schwarz aber irgendwie nicht kalt, auf das Wesentliche reduziert. "Unknown Pleasures" war 1979 der Grundstein des inzwischen untergegangenen Factory-Labels. Für Joy Division war es Anfangs- und Endpunkt zugleich. Was vorher kam war Entwurf, was nachher kam war nur noch Verfeinerung.
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Produkt-Bild: Closer

Closer von Joy Division

Audio CD von London Rec (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 4,81

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 1999
Zoom ± Produkt-Bild: Closer

Tracks:

  • Atrocity exhibition
  • Isolation
  • Passover
  • Colony
  • A Means To An End
  • Heart & Soul
  • Twenty Four Hours
  • The Eternal
  • Decades

Produktbeschreibung


CLOSER

Aus der Amazon.de-Redaktion


Rückblickend scheint es so, als würde das zweite und letzte Album dieser Manchester Postpunk-Band deutlich auf den Selbstmord des Sängers Jan Curtis hinweisen, der ein paar Monate vor der Veröffentlichung des Albums stattfand. Die Band spinnt ein nachhallendes Netz aus Melodien in Moll. Dazu Curtis' zittrige Bass-Stimme -- das klingt schon düster genug.
Achtet man dann noch auf den Text, wird der Bezug zu ultra-finsteren Geschichten von J.G. Ballard und Joseph Conrad deutlich. Die Leere mit all ihrem Schrecken zerriß Curtis förmlich von innen heraus. "I put my trust in you" singt er, aber wie er es singt und der Klang seiner Stimme lassen keinen Zweifel daran -- sein Vertauen wurde enttäuscht. Aber die Musik, so grimmig und kraftvoll wie sie ist, zeigt die Richtung, die die hinterbliebenen Bandmitglieder als New Order einschlugen und dabei noch die mechanische Power der Club-Rhythmen in ihre Musik mit einbrachten. --Douglas Wolk
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

"Mitschwimmen"
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein weiteres Meisterwerk von JOY DIVISION..!!
Diese Band gehört mit zu den Urvätern des späteren gothic oder dark - wave !!
Einfach rein hören und mitschwimmen auf der Welle der Band..
Was waren das für Zeiten..!!
Ewige Dunkelheit....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
...umhüllt dieses Album wie ein Leichentuch. Joy Division Sänger und Teilzeit-Gitarrist Ian Curtis weilte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von "Closer" im Frühsommer 1980 schon nicht mehr unter den Lebenden. Leider. Der begnadete Lyriker (mann kann ihn auch ohne Weiteres als Dichter bezeichnen) erhängte sich kurz vor Beginn der US-Tour von Joy Division. Eine schwere Krankheit in Form der Epilesie hatten den hochbegabten Sänger in ein psychisches Wrack verwandelt und ihm mit nur 23 Jahren zum Freitod getrieben. "Closer" ist die musikalischen Hinterlassenschaft Joy Divisions, wohl aber zum größten Teil die der Privatperson Ian Curtis. Natürlich liest sich das Wort "autobiograpisch" für die Beschreibung eines Albums immer mit sehr viel Vorsicht. Doch in diesem Fall fällt mir kein Begriff ein, der es im Nachhinein passender auf den Punkt bringt. Ian Curtis singt von Isolation, Selbsthaß, Entäuschung, Schmerz und eben der ewige Ruhe, gespickt von Zeilen die im Nachhinein Hilferufe einer sich auflösenden Seele waren. Und das in einer schonungslos ehrlichen Art, wie es die wenigsten Menschen wohl auf Anhieb verdauen werden. Labile Menschen sollten dieses Album mit Vorsicht genießen. Ob das Album dunkel ist? Oh ja, es ist tiefschwarz und ist meiner Meinung nach vollkommen referenzfrei. Vor und nach "Closer" kam nicht mehr was in Sachen Düsternis und lyrischer Genialität an dieses Album herankommen kann. Auch wurden Genres (Gothic/Dark Wave) und unzählige Bands von dem Sound Joy Divions und der Person Ian Curtis geprägt (im speziellen wohl The Cure in den Achtziger). Schlussendlich bleibt mir nur noch zu sagen das "Closer" ein absolutes Meisterwerk ist und wohl Pflichtlektüre in jeder halbwegs gut ausgebauten Plattensammlung sein sollte
Joy Divisions künstlerisches Vermächtnis
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Erst als es die Band nicht mehr gab, zogen die Plattenverkäufe plötzlich an. Im Juli 1980 erschien CLOSER im Großbritannien und schoss in die Charts, als die Nachfolger New Order gerade ihr erstes Konzert gaben. "Love Will Tear Us Apart", die Single, chartete ebenfalls, und UNKNOWN PLEASURES zog im Jahr eins nach Veröffentlichung ebenfalls nach. So makaber funktioniert das Showbiz: Erst Ian Curtis' Freitod in der Nacht zum 18. Mai desselben Jahres und ihre daraus resultierende Auflösung verschaffte der toten Band Ruhm und Ehre.

Noch vor dem Joy-Division Debüt UNKNOWN PLEASURES ist CLOSER das musikalische Vermächtnis der bahnbrechenden Postpunk-Band aus Manchester. Während der Aufnahmesessions im März 1980 soll nur Annike Honorè, Curtis' belgische Geliebte, die ganze Tragweite der finsteren Absichten des Sängers begriffen haben. Was im Gothic-Rock eher einer provokativen Theatralik diente, war bei Joy Division wohl bitterer Ernst. Über allen weltverlorenen Zeilen, die Curtis für CLOSER zu Papier brachte, schwebt wie ein Fanal die in "Isolation" formulierte erschütternde Erkenntnis: "I'm ashamed of the person I am". In Ian Curtis' semiautistischer Gedankenwelt bleibt das Du unerreichbar: "I put my trust in you", singt er grimmig in "A Means To An End", dabei verrät die Wankelmütigkeit seiner Stimme Hoffnungslosigkeit. "Got to find my destiny before it gets too late": Wie das meiste der Lyrics auf CLOSER bleibt auch die verstörende Schlusszeile aus Twenty Four Hours" rätselhaft. Verrät sie eine Spur von Hoffnung, und sollte "some therapy" Curtis' von Epilepsie geschüttelte Gesundheit doch noch einrenken? Oder beabsichtigte der Sänger, die durch seine Ehekrise eingetretene Verschärfung seines Leidens - "the crisis I knew had to come" ("Passover") - aus tiefer Überzeugung im Suizid zu beenden, "deep in the heart of where sympathy held sway"?

Bei aller autobiographischen Tragik lässt sich CLOSER auch jenseits von Anthony Corbijns Film-Biographie "Control" begreifen: als ein universelles Stück Musik. CLOSER erzählt nicht nur von moderner Entfremdung - es klingt auch noch so. Natürlich nicht zuletzt dank Martin Hannetts bahnbrechenden Geniestreichen an den Regiereglern, die Bernard Albrechts (g), Peter Hooks (b) und Stephen Morris' (dr) kalte Beiträge noch eisiger klingen ließen: der Zahnbohrer-Gitarrensound auf "Atrocity Exhibition", der unerbittliche Beat von "Heart And Soul", die synthetischen Drums auf "The Eternal". CLOSER, obwohl mit seinen zeitlosen Elektrosounds stilistisch weit versierter als das monolithische UNKNOWN PLEASURES, ist wie sein Vorgänger perfekte Schwarzweißmalerei ohne Zwischentöne. Sämtliche Subtilitäten - es mangelt nicht daran - dienen einzig dem Zweck, den inhärenten Ausdruck an Verlorenheit musikalisch zu perfektionieren: der an die Krautrocker Can (wichtige Inspirationsquelle) gemahnende tribal beat des Openers, die raffinierte Laut-Leise-Dynamik von "Twenty Four Hours", Peter Hooks seltsames Bassgeschrammel auf "Passover", der sachte polyrhythmische Beginn von "Decades". Raffinesse in hochexpressivem Minimalismus, von dem sich ruhig weitere Dutzend Beispiele nennen ließen.

Außerirdische Kälte klang nie menschlicher als auf den naiv-genialen Prä-Industrialsounds von CLOSER. Der amerikanische All Music Guide fasst die Größe von CLOSER bemerkenswert zusammen: "Egal wie man Rockmusik definiert: Selten wirkt und klingt sie so bedeutend, so lebendig, so unwiderstehlich und unleugbar wie hier".
Joy Division - Closer
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Joy Division sind leider längst tot. Die Band starb 1980 mit dem Selbstmord des charismatischen Leadsängers Ian Curtis der sich, kurz nach Beendigung und einige Monate vor der Veröffentlichung des Meilensteins "Closer" erhängte. Ihre Musik jedoch konserviert einem kleinen Hörerkreis immer noch die Stimmung der ausgehenden 70er Jahre, in denen es überraschenderweise NICHT nur Bombast-Rock und freie Liebe gab. Schwarz ist diese Platte, durch und durch. Streckenweise absolut furchteregend, kalt und demzufolge auch nicht unbedingt für labile Seelen gedacht.
Dass Joy Division zu den Heroen der düsteren Musik gehören, ist unbestritten. Dies bestätigen auch immer wieder Umfragen unter Szene-unabhängigen Musikjournalisten: "Closer" ist eine der besten Scheiben der letzten Jahrzehnte. Der Vergleich zu anderen Grössen der Szene wie Depeche Mode oder The Cure fällt jedoch schwer. Joy Division zeigten in ihrem musikalischen Gesamtwerk die viel schwärzeren Bereiche und Abgründe der menschlichen Seele, untrennbar verbunden mit dem charismatischen Ian Curtis. Curtis prägte die Musik von Joy Division sowohl thematisch als auch durch seinen durchdringenden, kalten Gesangsstil. Hoffnung- und Perspektivlosigkeit spiegelte sich immer wieder in seiner selbst. So wird "Closer" zu einer Reise in die Untiefen, in die Abgründe der menschlichen Seele.
"Isolation" und Konfusion zieht sich wie ein roter Faden durch die Songs, untermalt von der minimalistischen und tiefdüsteren Atmosphäre der elgischen Kompositionen. Es ist schwer, sich der Faszination zu entziehen, wenn einmal der Zugang zur Grundstimmung des Albums gefunden ist. Joy Division zeigen gnadenlos die Ziel- und Rastlosigkeit des alltäglichen Lebens auf, ohne in gängige Klischees zu verfallen. Zu Anfang ist es ziemlich schwer mit den wirklich arg depressiven Botschaften der Band umzugehn. Geradezu lebenslustige Menschen werden demnach auch nich den Sinn dieses Meisterwerks entschlüsseln können.
Generelle Hörtipps kann und will ich bei diesem Album nicht geben, da es auch ohne eine, in den meisten Fällen, nicht vorhandene Verknüpfung der einzelnen Stücke, wie eine einzige mörderisch depressive Komposition klingt.
Skippen verboten!!!
In jedem Falle ist "Closer" nicht zur beiläufigen Beschallung geeignet. Zu intensiv ist die Musik, und zu wertvoll.
Zum Abschluss möchte ich noch den Erstling "Unknown Pleasures" empfehlen, der für viele Fans immer noch als Zenit dieser Band steht. Ich mag beide sehr gerne, doch verbinde ich mit "Closer" noch einige Dinge die über den Musikalischen Bereich hinausgehn ...
eine knappe Stunde Trance Zustand
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses kultige Machwerk ist nichts für schwache Nerven.2 Flaschen Bier und eine Stunde in Zweisamkeit mit diesem Psychedelischen Meisterwerk lassen selbst den härtesten Rocker in die Knie gehen.
Closer lässt sich mit Pornography von The Cure vergleichen,jedoch sanfter und melodischer.
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Produkt-Bild: Closer (Collector'S Edition)

Closer (Collector'S Edition) von Joy Division

Audio CD von London Rec (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 9,70

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Closer (Collector'S Edition)

Tracks:

  • Atrocity Exhibition [2007 Re-maste
  • Isolation [2007 Re-mastered Album
  • Passover [2007 Re-mastered Album V
  • Colony [2007 Re-mastered Album Ver
  • A Means To An End [2007 Re-mastere
  • Heart And Soul [2007 Re-mastered A
  • Twenty Four Hours [2007 Re-mastere
  • The Eternal [2007 Re-mastered Albu
  • Decades [2007 Re-mastered Album Ve
  • Dead Souls - [University Of London
  • Glass - [University Of London Uni
  • A Means To An End - [University O
  • Twenty Four Hours - [University O
  • Passover - [University Of London
  • Insight - [University Of London U
  • Colony - [University Of London Un
  • These Days - [University Of Londo
  • Love Will Tear Us Apart - [Univer

4 Kundenrezensionen:

Eines der wichtigsten 80er Jahr Musikdokument in wunderbarer Aufmachung!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Closer von Joy Division in einer wunderbaren Collectors - Aufmachung! Wave-Herz was willst Du mehr?
Enttäuscht!!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Bin seit über 20 Jahren Fan von JD und war schon ganz nervös, als ich von den Remastered-Alben gehört habe. Und dann das: Remastered? Kann im Verhältnis zur alten CD keinen klanglichen Unterschied feststellen. Ebenso reißt mich das Konzert auf der Bonus-CD nicht vom Hocker. Im Booklet hätte man ruhig mehr Fotos oder auch mal die Texte reinsetzen können. Wer die "Heart & Soul" Box besitzt, hat meiner Meinung nach die besten Live-Stücke bereits.
Überragender Klang und fast noch besser als das Debut - leider ohne Texte !!!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ob sich die Klangqualität dieser Deluxe-Ausgabe von derjenigen früherer CD-Ausgaben so gewaltig unterscheidet kann ich nicht beurteilen, da es meine erste CD-Ausgabe dieses Werkes ist, das ich während der letzten 25 Jahren ausschließlich auf Vinyl geniessen durfte. Gegenüber der schwarzen Scheibe ist der Gewinn allerdings enorm, räumlich-plastisch, präzise und mit jener beängstigend eiskalten Klarheit, die hier zum Werk gehört und nicht etwa digitalisierungsbedingt ist. So gut habe ich das zweite Joy-Division-Album in der Tat noch nie gehört, auch wenn die aus meiner Sicht schon früher vorhandenen, am eigenen Standard gemessenen leichten Schwächen des Albums gegenüber dem Erstling "Unknown Pleasures" hier um so deutlicher hervortreten: Die Stücke der ehemals ersten Vinyl-Seite sind nicht immer ganz auf einem Level, herausragend ist hier neben "Isolation" vor allem "Passover", dessen Rhythmik bereits auf die späteren New Order hinweist und für mich Verwandschaft zu den maschinenhaften Pioniertaten z.B. von The Can aufweist. Die sich kontinuierlich steigernde, legendäre zweite Seite (Stücke 6-9) dagegen ist dermaßen überirdisch gelungen, daß sie das Album insgesamt auf ein extrem hohes Niveau hebt und einfach unverzichtbar macht. Auch hier ist die Wirkung der digitalisierten Ausgabe gegenüber der alten LP verblüffend, man höre sich nur einmal das experimentell eingesetzte Tonbandrauschen auf "The Eternal" an, von "Decades", dem vielleicht besten Stück des Albums und einem der Höhepunkte im JD-Schaffen überhaupt ganz zu schweigen. Gleiches gilt für "Heart And Soul" und "Twenty Four Hours", mit dem die Band nicht nur ihre Garagenpunk-Wurzel dokumentiert sondern sich obendrein noch als 100%er Sachverwalter und Schrittmacher eben dieses Genres erweist. Und das mit nur einem einzigen Stück auf dieser Großtat von Album.
Was die zusätzliche Live-CD anbelangt: es gibt sicher bessere Konzertaufnahmen von Joy Division, trotzdem packt es einen auch hier sofort, aus einem kurzen Reinhören-Wollen ist bei mir auf Anhieb der Genuss der ganzen CD geworden.
Das Design im originalgetreuen, mattweißen Pappdesign ist vorbildlich, allerdings wären bei einer Band wie Joy Division, bei der stets auf den frühen Tod des Sängers hingewiesen wird (und der ja nie bloß Stimme sondern auch Inhalt gewesen ist), die Bereitstellung der Texte einfach zwingend gewesen. In der heutigen Zeit kann man das zu diesem Preis durchaus verlangen, für eine Textdatei auf der Bonus-CD (Spiellänge gute 50 Minuten) hätte es auf jeden Fall noch gereicht.
Album einer Generation !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Über dieses Jahrhundert-Album braucht man keine Worte mehr verlieren, es ist bereits alles gesagt.
Hervorragend gelungene Sound-Politur des bahnbrechenden Werkes. Die Trostlosigkeit/Rohheit/Verzweiflung ist komplett erhalten geblieben, wird nun sogar noch deutlich intensiver übermittelt. Klasse gemacht !

Schickt Eure alte Version in Rente. Es lohnt sich !
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Produkt-Bild: Still (Collector'S Edition)

Still (Collector'S Edition) von Joy Division

Audio CD von London Rec (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 14,54

2 Punkte.
2 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Still (Collector'S Edition)

Tracks:

  • Exercise One [2007 Re-mastered]
  • Ice Age [2007 Re-mastered]
  • The Sound Of Music [2007 Re-master
  • Glass [2007 Re-mastered]
  • The Only Mistake [2007 Re-mastered
  • Walked In Line [2007 Re-mastered]
  • The Kill [2007 Re-mastered]
  • Something Must Break [2007 Re-mast
  • Dead Souls [2007 Re-mastered]
  • Sister Ray [Live At The Moonlight
  • Ceremony [Live At Birmingham Unive
  • Shadowplay [2007 Re-mastered Album
  • A Means To An End [Live At Birming
  • Passover [Live At Birmingham Unive
  • New Dawn Fades [Live At Birmingham
  • Transmission [Live At Birmingham U
  • Disorder [Live At Birmingham Unive
  • Isolation [Live At Birmingham Univ
  • Decades [Live At Birmingham Univer
  • Digital [Live At Birmingham Univer
  • The Sound Of Music - [High Wycombe
  • A Means To An End - [High Wycombe
  • Colony - [High Wycombe Town Hall L
  • Twenty Four Hours - [High Wycombe
  • Isolation - [High Wycombe Town Hal
  • Love Will Tear Us Apart - [High Wy
  • Disorder - [High Wycombe Town Hall
  • Atrocity Exhibition - [High Wycomb
  • Isolation - [High Wycombe Town Hal
  • The Eternal - [High Wycombe Town
  • Ice Age - [High Wycombe Town Hall
  • Disorder - [High Wycombe Town Hall
  • The Sound Of Music - [High Wycombe
  • A Means To An End - [High Wycombe

Eine Kundenrezension:

Enttäuscht!!!
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Bin seit über 20 Jahren Fan von JD und war schon ganz nervös, als ich von den Remastered-Alben gehört habe. Und dann das: Remastered? Kann im Verhältnis zur alten CD keinen klanglichen Unterschied feststellen. Ebenso reißt mich das Konzert auf der Bonus-CD nicht vom Hocker. Im Booklet hätte man ruhig mehr Fotos oder auch mal die Texte reinsetzen können. 2 Sterne gibt es dafür, dass man das Konzert auf "Still" endlich wieder ungeschnitten wiederfindet, sprich: es wird nicht mehr nach jedem Lied ausgeblendet. "24 hours" ist aber leider weiterhin nur auf dem Vinyl-Doppelalbum zu finden. Wer die "Heart & Soul" Box besitzt, hat meiner Meinung nach die besten Live-Versionen bereits.
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Produkt-Bild: Still

Still von Joy Division

Audio CD von London Rec (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 2,72

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Still

Tracks:

  • Exercise one
  • Ice age
  • The sound of music
  • Class
  • The only mistake
  • Walked in line
  • The kill
  • Something must break
  • Dead souls
  • Sister Ray
  • Ceremony
  • Shadow play
  • Means to an end
  • Passover
  • New Dawn Fades
  • Transmission
  • Disorder
  • Isolation
  • Decades
  • Digital

4 Kundenrezensionen:

Der Titel täuscht über den Sinn des Albums
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Auch wenn es tatsächlich darum ging, Joy Division im Geiste der Öffentlichkeit "noch immer" am Leben zu halten, wäre ein Titel wie "Beginning of an End", "Start", "The Early Days" oder so etwas vielleicht besser gewesen, um klarzumachen, dass man es hier eher mit einer (wenngleich auch zum Sich-Reinziehen geeigneten) Dokumentation zu tun hat, als mit einer ausgewogenen Mischung von Stücken oder gar einem Konzeptalbum, zumal man mit "Still" ja einen nicht mehr up-to-daten Stil präsentiert bekam.
Doch ohne viel Geschwätz zu machen: solange der Preis des Albums den Durchschnitt unterschreitet, ist es alleine schon wegen den intensiven und bereits nahezu formvollendeten Stücken Exercice One, Ice Age und Walk The Line gerechtfertigt, denn ohne dieses Album gibt?s auch diese Stücke nicht, und es fehlten schlichtweg ein paar motivisch prägnante Teile im Joy Division-Puzzle. Wer darauf verzichten kann, braucht auch das Album nicht. Aber mal hart gesprochen: sich nicht dafür zu interessiern, wäre, wie sich nicht zu fragen, warum sich einer umgebracht hat, sondern einfach sein Erbstück mitzunehmen und zu gehen.
Livemitschnitte vom 3. April und 2. Mai 1980
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn von einer Band so wenig veröffentlicht wurde wie im Fall von Joy Division (nur zwei reguläre Alben), dann ist es wohl nicht weiter verwunderlich, daß alles nur irgendwie brauchbare Material hervorgekramt wird, um es den nach mehr lechzenden Fans zu offerieren. Nur ist das in dem vorliegenden Fall absolut kein Nachteil.
Denn hier hat man mit den Titeln 10 bis 20 die einmalige Gelegenheit, sich von den Live-Qualitäten der Band einen Eindruck zu verschaffen - und was für ein Eindruck! Ian Curtis zugleich zerbrechliche und agressive Stimme ist an Intensität wohl unerreicht. Mit brachialer Kraft bricht sie bei "Ceremony" hervor, nachdem wohl zunächst das Mikrofon nicht eingeschaltet war. Man hört die Stimme nur ganz leise im Hintergrund, bis das Mirkofon eingeschaltet wird und Ian Curtis zunächst zu laut schreit/singt.
Ein Song bei dem es mir jedesmal kalt den Rücken runter läuft: "New Dawn Fades". Mitten im Song nimmt Ian Curtis Stimme eine andere Tonfarbe an, die irgendwo genau auf Messersschneide zwischen Singen, Schreien und Weinen balanciert. Das ist wirklich großartig und schmerzhaft schön.
Absolut authentisch ist die Verzweiflung, die Joy Divisions Musik zum Ausdruck bringt. Musik, die viel zu erhaben ist, um sie vor dem Hintergrund von Trends zu diskutieren. Dennoch bleibt anzumerken, daß es zahlreiche Musiker gibt, die sich von Joy Division inspirieren lassen - selbst solche von denen man es kaum erwarten würde, wie beispielsweise Moby, der sich auf seinem Album "I Like to Score" an einer Cover-Version von "New Dawn Fades" versucht. Ein kläglicher Versuch, denn es ist eben die Authentizität, an der andere Sänger bei dem Versuch, Joy Division zu covern, oftmals scheitern.
Muß man sich das Leben nehmen, um so gute Musik zu machen? - Jedenfalls ist gefühlte Verzweiflung wohl eine Voraussetzung, um ihr derart intensiven Ausdruck verleihen zu können wie dies Joy Division oder - in jüngerer Zeit - Nirvana getan haben.
Komplettiert Fansammlung, ansonsten verzichtbar
3 Punkte 3 von 5 Punkten
In der chronologischen Reihenfolge seit dem Ende der Band 1980 war STILL der erste posthum veröffentlichte Sampler. Das ursprünglich 1981 erschienene Doppelalbum versammelt auf den ersten 9 Tracks Outtakes und Single-B-Seiten. Die verbleibenden Tracks dokumentieren den letzten Live-Auftritt Joy Divisions am 02.Mai 1980 an der Universität in Birmingham inklusive das Live-Velvets-Cover Sister Ray", aufgenommen am 03.04.1980 im Moonlight Club in West Hampstead, London.

STILL ist qualitativ nicht vergleichbar mit SUBSTANCE, das einen hervorragenden Querschnitt über Non-Album-Tracks (Singles u.a.) der kurzlebigen Band bietet. Von den Outtakes sind auf SUBSTANCE zwei Tracks noch einmal erschienen: "Glass" und "Dead Souls". Letzteres ist einer der bekanntesten Songs der Band, praktisch auf allen Samplern zu finden und wird auch in Anton Corbijns schwarz-weißer Bandbio "Control" (2007) von den Darstellern performt. "Walked In Line" und "Ice Age" sind Songs aus der Frühphase der Band, als sie noch Warsaw hieß.Musikalisch stechen besonders "Exercise One" mit dem spukigen Feedback-Intro, das an "New Dawn Fades" erinnernde "The Only Mistake" und das manische "Something Must Break" hervor.

Vor allem wegen der relativ dürftigen Qualität der Livetracks ist STILL, bei allem Hype um Joy Division, nur eingefleischten Fans zu empfehlen. Der Sound ist zwar okay, aber dünn und keinesfalls mit PRESTON WAREHOUSE 28 02 1980 oder gar LES BAIN DOUCHES 18 DECEMBER 1979 zu vergleichen. Die Performance der Band ist durchwachsen: die Version von "New Dawn Fades" beispielsweise ist miserabel, das Velvets-Cover "Sister Ray" mittelprächtig, und der Synthesizer auf Decades" jault unerträglich. Positiv zu verzeichnen ist allenfalls "Ceremony", später in einer neuen Fassung als erste New-Order-Single erschienen; allerdings fiel Ian Curtis' Mikro bei der ersten Strophe aus.

Wer sich für eine detaillierte Band-Retrospektive das Boxset HEART AND SOUL besorgen will, findet dort die Songs von "Exercise One" bis "Dead Souls" in der gleichen Fassung. Allen anderen sei nach wie vor geraten, zu SUBSTANCE (1988) zu greifen.
Joy Division - Still
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Empfehlenswert, wie alle Cd's von Joy Division. Ohne diese Band würde es heutzutage wohl nicht halb so viele gute gothic-rock-bands geben.
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Produkt-Bild: Unknown Pleasures (Collector'S Edition)

Unknown Pleasures (Collector'S Edition) von Joy Division

Audio CD von London (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 12,39

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Unknown Pleasures (Collector'S Edition)

Tracks:

Disk 1
  • Disorder
  • Day of the Lords
  • Candidate
  • Insight
  • New Dawn Faces
  • She's Lost Control
  • Shadow Play
  • Wilderness
  • Interzone
  • I Remember Nothing
Disk 2
  • Dead Souls [Live at the Facory, Manchester: April 11, 1980]
  • Only Mistake [Live at the Facory, Manchester: April 11, 1980]
  • Insight [Live at the Facory, Manchester: April 11, 1980]
  • Candidate [Live at the Facory, Manchester: April 11, 1980]
  • Wilderness [Live at the Facory, Manchester: April 11, 1980]
  • She's Lost Control [Live at the Facory, Manchester: April 11, 1980]
  • Shadowplay [Live at the Facory, Manchester: April 11, 1980]
  • Disorder [Live at the Facory, Manchester: April 11, 1980]
  • Interzone [Live at the Facory, Manchester: April 11, 1980]
  • Atrocity Exhibition [Live at the Facory, Manchester: April 11, 1980]
  • Novelty [Live at the Facory, Manchester: April 11, 1980]
  • Transmission [Live at the Facory, Manchester: April 11, 1980]

Produktbeschreibung


UNKNOWN PLEASURES & LIVE FACTORY MANCHESTER
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3 Kundenrezensionen:

Sehr empfehlenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Daß es sich bei den beiden Joy Division Alben um absolute Meisterwerke und Höhepunkte der Rock/Independent-Musik handelt, muß glaube ich nicht mehr besonders erwähnt werden. Es gibt kaum andere Alben aus dieser Zeit, die sich im Laufe der Jahre so stark behauptet haben und die ich regelmäßig immer wieder so gerne höre wie "Unknown Pleasure". Es gab und gibt keine vergleichbare Band wie Joy Division.

Im Gegensatz zur vorhergehenden Kritik finde ich den Klang der neuen Ausgabe durchaus besser. Sowohl über Kopfhörer als auch über (gute) Boxen klingen die Aufnahmen nun klarer, räumlicher und detaillierter - ohne daß die Stimmung und der typische JD-Sound dabei angetastet wurde. Insbesondere Ians Stimme wurde besser herausgelöst und wirkt nun noch prägnanter und direker - ein klarer Gewinn, und ein insgesamt aufgefrischter und vom Staub befreiter Sound. Die Remaster-Version wirkt beinahe so, als wären die Jungs erst gestern im Studio gewesen... was will man mehr?

Für JD-Interessierte also ein absolutes Muß, und auch für alte Fans lohnt die Anschaffung durch die neue frischere Abmischung...
Enttäuscht!!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Bin seit über 20 Jahren Fan von JD und war schon ganz nervös, als ich von den Remastered-Alben gehört habe. Und dann das: Remastered? Kann im Verhältnis zur alten CD keinen klanglichen Unterschied feststellen. Im Booklet hätte man ruhig mehr Fotos oder auch mal die Texte reinsetzen können. Das Konzert auf der Bonus-CD befindet sich bis auf "Transmission" bereits auf der "Heart & Soul"-Box.
Not really unreleased material
4 Punkte 4 von 5 Punkten
BEWARE! If you already own the Heart and Soul box set, then you already own all but 2 of the tracks on this 2 CD set, since Unknown Pleasures is included in its entirety on the box set, and the first 10 tracks on Disc 4 are 10 of the 12 tracks on the bonus live CD. The 2 tracks not on the box set are Shadowplay (in fact previously unreleased from this gig), and Transmission, previously available on the 1988 Atmosphere CD single and on one of the 1995 Love Will Tear Us Apart CD singles. Still a good gig. Actual date and location were The Factory, Hulme, Manchester, July 13, 1979.
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Produkt-Bild: Permanent

Permanent von Joy Division

Audio CD von London Rec (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 2,85

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 1999
Zoom ± Produkt-Bild: Permanent

Tracks:

  • Love Will Tear Us Apart
  • Transmission
  • She'S Lost Control
  • Shadowplay
  • Day Of The Lords
  • Isolation
  • Passover
  • Heart And Soul
  • Twenty Four Hours
  • These Days
  • Novelty
  • Dead Souls
  • The Only Mistake
  • Something Must Break
  • Atmosphere
  • Love Will Tear Us Apart (Permanent Mix)

3 Kundenrezensionen:

not best - but permanent
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich hätte mir persönlich noch "disorder" auf das Album gewünscht. Aber nichts desto trotz eine runde CD zu einer der genialsten Bands von der Insel. Kein Mainstream und kein Geschmack für Jedermann, aber das ist auch gut so!
Nicht die definitive Best-of, aber trotzdem gut...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die meisten halten "Substance 1977-1980" für die definitive Werkschau von Joy Division, doch auch "Permanent (1995)" eignet sich recht gut für interessierte Neueinsteiger. Hier ist einiges an guter Musik drauf, dazu gibt es noch einen alternativen Mix von "Love Will Tear Us Apart" (mehr Gitarre). Alle, die wissen wollen, was die Keimzelle von New Order (letztlich die Pop-Variante von Joy Division) war, wie ein Sänger, der überhaupt nicht singen, dafür aber einiges an düsterer Atmosphäre rüberbringen konnte, klingt und welche Highlights unter anderem auf den beiden Studioalben von Joy Division vertreten waren, machen hier nicht viel falsch. Hört man sich einige Tracks an, verwundert es eigentlich nicht, daß Ian Curtis sich 1980 einen Strick nahm und der Band in dieser Form ein jähes Ende bereitete...
Nicht Fisch nicht Fleisch
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das eigentlich spärliche Oevre von Joy Division ist mittlerweile ausgezehrt: Praktisch alles, was die britische Post-Punk-Band einmal aufgenommen hat, ist veröffentlicht. Seit Mitte der Neunziger sind Best-Ofs und Live-CDs sowie ein 4-CD-Boxset erschienen. Liveaufnahmen und eine erschöpfende Werkretrospektive machen ja einen Sinn, falls das Angebot spärlich ist. Eine ordentliche Best-Of hat im Falle Joy Divisions aber noch keiner zusammengestellt. Da macht auch der '95er Sampler PERMANENT keine Ausnahme. Auf den 16 Tracks sind zwar einige der wichtigsten Songs der Band enthalten, darunter die Singles "Transmission", "She's Lost Control" (in der Albumversion), "Atmosphere" und natürlich "Love Will Tear Us Apart".

Die zusätzliche Version des berühmtesten Joy-Division-Songs als Remix (von Don Gehman) ist allerdings das einzige nennenswerte Schmankerl auf der Compilation, wobei nur eine zusätzliche Akustik-Schrammelgitarre zu hören ist. Ansonsten ist die Anzahl der Tracks einfach zu gering, um das "Beste" von Joy Division glaubhaft zu versammeln - ein Problem angesichts der schieren Qualitätsdichte des Band-Outputs. Die beiden Alben UNKNOWN PLEASURES und CLOSER sind jeweils nur mit 4 Songs vertreten - zu wenig: Da fehlt essenzielles wie "Disorder", "New Dawn Fades" oder "Insight", "Atrocity Exhibition", "The Eternal" und "Decades". Die Frühphase der Band (verkörpert durch die '78er-EP "An Ideal For Living" sowie "Glass" und "Digital") ist überhaupt nicht repräsentiert.

Fazit: Zu den beiden Originalalben greifen und sich für den Rest (Singles usw.) SUBSTANCE besorgen!
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Produkt-Bild: Heart and Soul

Heart and Soul von Joy Division

Audio CD von Wmi (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 38,99, Angebote ab EUR 21,52

Erscheinungsdatum: März 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Heart and Soul

Tracks:

Disk 1
  • Digital
  • Glass
  • Disorder
  • Day Of The Lords
  • Candidate
  • Insight
  • New Dawn Fades
  • She'S Lost Control
  • Shadowplay
  • Wilderness
  • Interzone
  • I Remember Nothing
  • Ice Age
  • Exercise One
  • Transmission [Album Version]
  • Novelty
  • The Kill
  • The Only Mistake
  • Something Must Break
  • Autosuggestion
  • From Safety To Where
Disk 2
  • She's Lost Control [12-Inch Version]
  • The Sound Of Music
  • Atmosphere
  • Dead Souls
  • Komakino
  • Incubation
  • Atrocity Exhibition
  • Isolation
  • Passover
  • Colony
  • A Means To An End
  • Heart And Soul
  • Twenty Four Hours
  • The Eternal
  • Decades
  • Love Will Tear Us Apart (Album Version)
  • These Days
Disk 3
  • Warsaw
  • No Love Lost
  • Leaders Of Men
  • Failures
  • The Drawback (RCA Demo)
  • Interzone (RCA Demo)
  • Shadowplay (RCA Demo)
  • Exercise One [BBC Live version)
  • Insight (Genetic Records Session)
  • Glass (Genetic Records Session)
  • Transmission (Genetic Records Session)
  • Dead Souls [Central Sound Version]
  • Something Must Break (Central Sound Version)
  • Ice Age (Genetic Records Session)
  • Walked In Line
  • These Days (Piccadilly Radio Session)
  • Candidate (Piccadilly Radio Session)
  • The Only Mistake (Piccadilly Radio Session)
  • Chance (Atmosphere) (Piccadilly Radio Session)
  • Love Will Tear Us Apart [BBC Live version]
  • Colony [BBC Live version]
  • As You Said
  • Ceremony
  • In A Lonely Place (detail)
Disk 4
  • Dead Souls [Live At The Factory, Hulme 13.7.79]
  • The Only Mistake [Live at The Factory, Hulme 13.7.79]
  • Insight [Live at The Factory, Hulme 13.7.79]
  • Candidate [Live at The Factory, Hulme 13.7.79]
  • Wilderness [Live at The Factory, Hulme 13.7.79]
  • She's Lost Control [Live at The Factory, Hulme 13.7.79]
  • Disorder [Live at The Factory, Hulme 13.7.79]
  • Interzone [Live at The Factory, Hulme 13.7.79]
  • Atrocity Exhibition [Live at The Factory, Hulme 13.7.79]
  • Novelty [Live at The Factory, Hulme 13.7.79]
  • Autosuggestion [Live at Prince of Wales Conference Centre, YMCA, London 2.8.79]
  • I Remember Nothing [Live at Winter Gardens, Bournemouth 2.11.79]
  • Colony [Live at The Winter Gardens, Bournemouth 2.11.97]
  • These Days [Live at Winter Gardens, Bournemouth 2.11.79]
  • Incubation [Live at The Lyceum Ballroom, London 29.2.80]
  • The Eternal [Live at The Lyceum Ballroom, London 29.2.80]
  • Heart And Soul [Live at The Lyceum Ballroom, London 29.2.80]
  • Isolation [Live at The Lyceum Ballroom, London 29.2.80]
  • She's Lost Control [Live at The Lyceum Ballroom, London 29.2.80]

Produktbeschreibung


JOY DIVISION HEART & SOUL
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften


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