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Produkt-Bild: American VI: Ain'T No Grave

American VI: Ain'T No Grave von Johnny Cash

Audio CD von Mercury (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 13,99, Angebote ab EUR 6,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: American VI: Ain'T No Grave

Tracks:

  • Ain't No Grave
  • Redemption Day
  • For The Good Times
  • I Corinthians 15:55
  • Can't Help But Wonder Where I'm Bound
  • Satisfied Mind
  • I Don't Hurt Anymore
  • Cool Water
  • Last Night I Had The Strangest Dream
  • Aloha Oe

Aus der Amazon.de-Redaktion


Johnny Cash wurde am 26. Februar 1932 im US-Bundesstaat Arkansas geboren. 78 Jahre später wird die American-Recordings-Serie mit der so überaus fruchtbaren wie musikalisch erhabenen Zusammenarbeit zwischen der Country-Legende und dem Produzenten-Genius auf den Tag genau beendet. American VI ? Ain?t No Grave bildet ein würdiges, ja ergreifendes und majestätisches Finale, das untermauert, dass der im September 2003 in Nashville verstorbenen Johnny Cash zu den größten Musikern aller Zeiten gehört. Viel braucht er auch diesmal nicht, nur seine Akustik-Gitarre, ein Piano, diese tiefe Stimme und eine unglaubliche Ausstrahlung. Unterstützt wird Cash wie auch so oft zuvor von Mike Campbell, Benmont Tench, Matt Sweeney und weiteren Gastmusikern, die sich allesamt dezent aber unverzichtbar einbringen. Und dann ist natürlich Rick Rubin, der 1994 mit viel Fingerspitzengefühl anfing, mit Cash zu arbeiten und ihn aus der Versenkung holte und dem Pop damit ein Geschenk machte. American VI ? Ain?t No Grave liefert nun noch ein paar Präsente nach. Schon der Opener, das Traditionell ?Ain?t No Grave? mit seinem schleppenden Groove, Footstomps und tollen Geräuschen haut einen um. Es scheint, als wenn die Aufnahmen der Songs wie ein Lebensverlängerungselexier auf Cash wirkten, teilweise entstanden sie während des Ablebens seiner Frau June Carter und einige Monate vor dem eigenen Tod. Wie sehr sich hier ein gezeichneter und geschwächter Mann aufbäumt, wie viel Kraft er trotz Schmerzen in diese Lieder aus der Feder von Kris Kristofferson (?For The Good Times?), Sheryl Crow (?Redemption Day?), Tom Paxto oder Bob Nolan legt, ist ein Dokument seines unerschütterlichen Glaubens. Damit endet die Serie der American Recordings, wie sie begann: mit einem meisterhaften Album.- Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

Johnny Cash - "Ain't No Grave"
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein Mann, wenige Monate vor seinem Tod. Er sitzt im Rollstuhl, ist halb blind und weiß, daß er bald sterben wird. Dennoch singt er "Ain't No Grave" - es gibt kein Grab. Wunschdenken? Oder das Bewußtsein, daß es ein Weiterleben nach dem Tod gibt? Und tatsächlich, er lebt weiter. Zumindest in seiner Musik, in diesem Album, daß sieben Jahre nach seinem Tod veröffentlicht wurde. Titel wie "A Satisfied Mind", "I Don't Hurt Anymore" oder "Aloha Oe" laufen im Radio und künden vom Weiterleben des Johnny Cash. Selbst Sender, sie sonst "Alternative Rock" spielen, haben "Ain't No Grave" im Programm. Was macht Johnny Cash und die "American Recordings" seiner späten Jahre so interessant? Vielleicht, daß hier jemand singt, der tatsächlich weiß, wovon er singt. Die Authentizität eines Mannes, der vieles erlebt und nichts mehr zu beschönigen hat. Grandios, ein Album, das unter die Haut geht.
Ein unbedingtes muss
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn man die Musik von Jonny Cash mag,kommt man an die CD nicht vorbei.
Es ist ja nicht nur die letzte Scheibe,sondern auch eine völlig autentische
Aufnahme.Einfach,natürlich und Ungeschminkt.Genial seine Botschaft.
Nur wegen Wrestlemania 26!!!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Also die CD musste ich mir kaufen da Ain't no Grave der Song zum Match zwischen Shawn Michaels und dem Undertaker war.Und Michaels dann seine Karriere beendete.Dazu kommt das der Song wirklich Gänsehaut verursacht.
Die anderen Songs sind nicht so doll.Aber leider gibt es keine Best of wo der Titel Ain't no Grave mit drauf wäre.Da muss man leider in den sauren Apfel beißen und hier zuschlagen.
Ausgesprochen anrührend ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... fand ich die wohl letzte Originalaufnahme der Serie der American Recordings "Ain't No Grave" des großen alten Mannes. Alle Triumphe, alle Konzerte, alle Alben schienen nichts mehr zu zählen, nur noch der eindringliche Vortrag mit der faszinierenden gebrochenen Stimme. Ein Lied, jedes auf seine Art, einzigartig, nur zum genau Hinhören geeeignet. Daher auch keine Einzelbewertung der Dabietungen; sie wirken alle ganz besonders für sich.
Ein absolutes Muss für jeden Johnny Cash - Fan.
The Final Curtain!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem ich die vorherigen 5 Scheiben aus den "American Recordings" alle schon ganz besonders liebe, obwohl ich mit Johnny Cash vorher nie was am Hut hatte und ihn tatsächlich als Gast-Hauptdarsteller in einer Folge von "Colombo" (da wurde er von dem genauso einmaligen Colombo als Mörder überführt) erstmals überhaupt gesehen hatte, habe ich mir nun Nr. 6 als letztes auch noch bestellt.

Ebenso verhält es sich mit Rick Rubin, dem Produzenten der ganzen "American Records", ich habe vorher noch nie den Namen gehört?

Ich gehe auf die 50 zu, habe die Beatles noch selbst erlebt und bin nicht mehr so leicht zu begeistern, aber diese Serie und auch wieder diese letzte Scheibe hier sind wirklich überragende Werke - in jeder Hinsicht!

Johnny Cash singt nicht wie ein seit Jahren totkranker Mann, sondern wie ein abgeklärter und auch dankbarer MANN, der sein Leben genauso zu schätzen weiß wie Deines und meines. Die Songs klingen bei aller Brüchigkeit und Melancholie immer noch unglaublich positiv und er jammert keine Sekunde. Die Band begleitet ihn - wie schon sehr passend erwähnt - so dezent, dass das Wort "dezent" erstmals überhaupt seine eigentliche Bedeutung erlangt...und Rick Rubin hat das alles so exzellent gemacht.

Für mich der einzige Produzent, der wirklich neben George Martin auf gleicher Höhe erwähnt werden darf!

Lieber Leser, wenn Du Dich fragst ob Du diese oder auch eine andere der American Recordings kaufen solltest?

Ich gebe Dir mein Wort, dass Du keine davon jemals wieder hergeben wirst!
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Produkt-Bild: The Man Comes Around

The Man Comes Around von Johnny Cash

Audio CD von Mercury (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 8,31, Angebote ab EUR 3,96

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2002
Zoom ± Produkt-Bild: The Man Comes Around

Tracks:

  • The Man Comes Around
  • Hurt
  • Give My Love to Rose
  • Bridge Over Troubled Water
  • I Hung My Head
  • The First Time Ever I Saw Your Face
  • Personal Jesus
  • In My Life
  • Sam Hall
  • Danny Boy
  • Desperado
  • I'm So Lonesome I Could Cry
  • Tear Stained Letter
  • The Streets of Laredo
  • We'll Meet Again

Produktbeschreibung


THE MAN COMES AROUND

Aus der Amazon.de-Redaktion


November in Deutschland: Stürme ziehen über das Land, es ist kalt und nass. Auch John R. Cash befindet sich im Spätherbst seines aufregenden Lebens. Was den 1932 in Kingsland/Arkansas geborenen Country-Outlaw nicht davon abhält, mit American Recordings IV: The Man Comes Around sein unglaubliches Comeback fortzusetzen.
Bevor Produzenten-Genie Rick Rubin den vertragslosen Ausnahmemusiker 1993 zurück ins Pop-Business holte, war Cash etwas ins Abseits geraten. Die vielen Geschichten um den Singer/Songwriter hat Franz Dobler in dem hervorragenden Buch The Beast In Me anlässlich dessen 70. Geburtstag niedergeschrieben. Eine weitere fügt Cash nun mit seinem vierten Album für Rubins Label American Recordings zu. Was nach dem Gänsehaut hervorrufenden Werk Solitary Man kaum für möglich gehalten wurde: Noch eine Platte, noch besser!
Teile von The Man Comes Around entstanden auf Jamaika, wo Johnny Cash den Winter aufgrund seiner Lungenprobleme verbringt. Es ist ein vitales Album einer lebende Legende, die sich von Ärzten Diagnosen und Fehldiagnosen anhören musste, die dafür gesorgt haben, dass die Nachrufe schon verfasst in den Schubladen liegen. Johnny Cash scheint all das wenig zu interessieren. Seine große Gabe, einen fremden Song zu seinem Song zu machen, ihn zu veredeln, kommt wieder zur Geltung und Rick Rubin arrangiert sie als kongenialer Partner. Ganz wichtig sind auch Mike Campell an der Akustik-Gitarre und Benmont Tench an Orgel, Piano und Harmonium -- beide wirkten schon auf Solitary Man mit und brillieren auch diesmal mit sparsamen, einfühlsamen Klängen. Die Gastspieler Roger Manning, Billy Preston, John Frusciante (Red Hot Chili Peppers) oder Mike Campell (von Tom Pettys Heartbreakers) bringen noch mehr Glanz in die Stücke. Und dann ist da natürlich diese einzigartig sonore Stimme von Johnny Cash, die wie ein Patriarch durch die 15 Tracks führt.
Thematisch geht es auf The Man Comes Around um das, was Cash in einem Interview als "Human Spirit" in all seinen Formen bezeichnete. Dazu passen auch die Cover-Versionen von Nine Inch Nails ("Hurt"), Paul Simon ("Bridge Over Troubled Water"), Depeche Mode ("Personal Jesus") oder Stings "I Hung My Head". Wenn sie da nicht schon längst hingehörten, dann hat spätestens Cash sie in den Adelsstand gehoben. Hinreißend, wie der Mann mit dem Steckbriefgesicht mit Nick Cave auf dem Hank-Williams-Song "I'm So Lonesome I Could Cry" im Duett singt oder wie er das irische Volkslied "Danny Boy" wie ein Beerdigungslied anstimmt.
Über 2.500 Cash-Stücke liegen unveröffentlicht in den Archiven, aus 32 neuen wurden 17 aussortiert und von der finalen Trackliste ragt tatsächlich noch eines heraus: der kraftvolle Titeltrack "The Man Comes Around". Fast möchte man auf die Knie gehen vor dieser Songwriter-Kunst. --Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

hervorragend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das 1.Mal Musik auf meinen neuen MP3-Player herunter geladen, völlig unproblematisch (auch für techn. Laien wie mich!), sehr gute Qualität - und endlich muss ich nicht mehr das Kaufhaus/Supermarktgedudel hören.
Essenz des künstlerischen Schaffens
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was für Goethe der Faust ist für Johnny Cash " The Man comes around", eine Dichte an Athmosphäre, sparsamste Mittel, die die durchweg anspruchsvollen Texte gut zur Geltung bringen. Dass Johnny Cash hier kräftig covert ist nicht nur ein Gewinn für ihn, sondern auch für die Songs, die er einzigartig interpretiert. Auch sehr viel junge Leute sind von dieser Musik begeistert. Meine Lieblingstitel HURT und WE'LL MEET AGAIN sind zu wahren Ohrwürmern geworden. Reinhold Mutschler
Ich verneige mich vor einem der größten Künstler unserer Zeit !!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es ist in den vorangegangenen Rezensionen eigentlich schon alles gesagt worden, deswegen möchte ich nicht alles wiederholen, was wahrscheinlich auch den Rahmen sprengen würde. Johnny Cash hat Unglaubliches geleistet, sich nie verbogen und ist für mich einer der größten Künstler unserer Zeit. Der Mann in schwarz bleibt für immer unsterblich und er schuf mit diesem Album einfach ein grandioses Werk.
The Man Comes Around
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eine hervorragende CD, die die Vielseitigkeit von Johnny Cash in der Gospelmusik zeigt. Dabei hat diese CD einen hervorragender Klang. Liebhaber der Gospelmusik sollten diese CD in ihrer Sammlung haben.
Ohne Worte!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wow, wow, wow. Mehr kann man dazu nicht sagen. Was Johnny Cash mit seiner American Recordings-Reihe geschaffen hat, ist immens. Das Ende ist besonders schön, 'We'll Meet Again'. Ich hoffe es und verneige mich vor der Legende.
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Produkt-Bild: Best of Johnny Cash,the Very

Best of Johnny Cash,the Very von Johnny Cash

Audio CD von Col (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 7,00

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Best of Johnny Cash,the Very

Tracks:

Disk 1
  • I Walk The Line - Album Version
  • Ring Of Fire - Album Version
  • A Boy Named Sue
  • Jackson - Album Version
  • Orange Blossom Special - Album Version
  • Tennessee Flat-Top Box - Album Version
  • Man In Black - Album Version
  • In The Jailhouse Now - Album Version
  • Daddy Sang Bass - Album Version
  • Folsom Prison Blues - Album Version
  • Highway Patrolman - Album Version
  • It Ain't Me, Babe - Album Version
Disk 2
  • A Thing Called Love
  • Flesh And Blood - album version
  • I Still Miss Someone - Album Version
  • If I Were A Carpenter - Album Version
  • My Old Faded Rose - album version
  • Oh, What A Dream - Album Version
  • All Over Again - Album Version
  • While I've Got It On My Mind - Album Version
  • A Little At A Time - album version
  • I Feel Better All Over - album version
  • Understand Your Man - Album Version
  • Happiness Is You - album version
Disk 3
  • Bonanza! - Album Version
  • The Sons Of Katie Elder
  • (Ghost) Riders In The Sky - Album Version
  • Don't Take Your Guns To Town - Album Version
  • The Rebel-Johnny Yuma - Album Version
  • The Last Gunfighter Ballad
  • The Greatest Cowboy Of Them All - Album Version
  • The Night They Drove Old Dixie Down
  • The Ballad Of Ira Hayes - Album Version
  • Remember The Alamo - Album Version
  • Bull Rider - Album Version
  • Apache Tears - Album Version

Produktbeschreibung


BEST OF JOHNNY CASH,THE VERY
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5 Kundenrezensionen:

Johnny Cash
4 Punkte 4 von 5 Punkten
It'S a good CD, divided in the classics, the love songs and the country songs. All of them are great (what else, we're talking about Johnny Cash), but I, personally, am more a fan of the classic songs. The other two CDs are good and interesting, but just a kind of bonus for me. So, if you're into that whole Johnny Cash thing, this Cd is almost perfect for you. But if you just want to hear to the classic songs, another best of Johnny Cash may be better.
Die Legende lebt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es gibt nicht wirklich viel zu sagen, denn Johnny Cash ist einfach Johnny Cash.
Die CD ist gut zusammengestellt, sie gibt einen perfekten Querschnitt über seine Vielfalt.
Nicht berieseln, sondern zuhören und genießen.
Mogelpackung
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Habe mich sehr auf dieses "Best of" gefreut. Leider sind auf allen drei CDs nicht alle Titel, die auf den Covern und den Titellisten hier bei Amazon angegeben sind, vorhanden! Die Lieferung geht zurück!
Nicht schlecht, wenn man auf Country-Sound steht
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Die Musik ist nicht schlecht, wenn man auf Country-Musik und J.Cash steht, einige Lieder gefielen mir sehr gut, aber insgesamt ist die Musikrichtung
doch nicht so ganz mein Stil - wollte nur mal reinhören, weil Willi Dunn
(ein indianischer Künstler+ Musiker der mir persönlich sehr gefällt) auch ein paar Lieder im Countrystil singt und J.Cash auch ein paar Lieder über die amerikanischen Ureinwohner.
Aber ich finde (wenn ich mir diesen Vergleich erlauben darf) Herrn Cashs
Lieder klingen manchmal wie "von der Stange" - für die Massenkonsumgesell-
schaft produziert im Vergleich zu dem sehr individuellen Stil von Willi
Dunn.
Das kann ein eingefleischter J.Cash-Fan natürlich ganz anders sehen und
das ist auch sein gutes Recht, aber wie gesagt ich persönlich empfinde
es so.
Also, wie gesagt J.Cash ist für Fans seiner Musik O.K., aber mir persönlich gefällt Willi Dunn viel besser!
Wer Country mag
4 Punkte 4 von 5 Punkten
...wird diese CD`s von Johnny Cash lieben. Bunter Stimmungsmix, mal ruhig mal schwungvoll. Für jeden Geschmack was dabei.
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Produkt-Bild: American III-Solitary Man

American III-Solitary Man von Johnny Cash

Audio CD von Col (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 6,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2009
Zoom ± Produkt-Bild: American III-Solitary Man

Tracks:

  • I won't back down
  • Solitary man
  • That lucky old sun (Just rolls around heaven day)
  • One
  • Nobody
  • I see a darkness
  • The mercy seat
  • Would you lay with me (in a field of stone)
  • Field of diamonds
  • Before my time
  • Country trash
  • Mary of the wild moor
  • I'm leavin' now
  • Wayfaring stranger

3 Kundenrezensionen:

Johnny Cash - American III
4 Punkte 4 von 5 Punkten
typisch Johnny Cash eben, Songs über die Underdogs, die nicht aufhören, den American Dream zu träumen
Das Dilemma
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese wie alle seine "American Recordings" lässt die böse, unangemessene Frage aufkommen: ">A< musste sterben und >B< macht heute noch Musik..."
Hier führt musikalischer Genuss zum moralischen Dilemma.
Hier verabschiedet sich der analytische Verstand und macht der schieren Ehrfurcht Platz
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Solitary Man" ist das dritte von insgesamt (leider nur) vier Alben, die Johnny Cash in den 1990er Jahren mit Rick Rubin produzierte; jedes anders, aber jedes davon ein Juwel, ein Denkmal, ein Vermächtnis. Keine zuckrigen Synthesizer konterkarieren die Wirkung dieser vom Leben gezeichneten Ausnahme-Stimme, sondern Akustik pur bleibt bescheiden im Hintergrund und verstärkt den Eindruck noch: hauptsächlich Gitarre, manchmal Klavier, manchmal auch Fiddel oder ein Harmonium, das mindestens so viel Jahre auf dem Buckel zu haben scheint wie der Sänger.

Schon beim zweiten Hören hab ich's aufgegeben, die Highlights dieses Albums herauszupicken -- das ganze Album ist ein einziges Highlight. Beim Hören verabschiedet sich der analytische Verstand und macht der schieren Ehrfurcht Platz.
Was der große alte Mann des Country hier vorlegte, konnte er vielleicht noch nicht mal selber übertreffen: 14 großartige Balladen, teils Traditionals wie "Wayfaring Stranger", teils Cover-Versionen von Tom Petty, Neil Diamond, Bonnie Prince Billy, Nick Cave und vielen anderen, und teils Eigenkompositionen. Einzigartig ist das Gespür, das Johnny Cash hier zeigt für die verschiedenen Musik-Traditionen, und ebenso einzigartig ist das Gespür, mit dem der Man in Black in seinen Cover-Versionen zeigt, was in den Originalen alles drinsteckt: "One" -- da musste erst der Alte ran, damit die Welt merkte, dass der Song Klasse hat. "Nobody" oder "Wayfaring Stranger" -- es braucht nicht viel, um Uralt-Klassiker neu erstrahlen zu lassen; ein Johnny Cash genügt. "I'm Leavin' Now" als quietschfideles Duett mit dem alten Weggefährten Merle Haggard -- wieder mal Nashvilles Hitparadenzeug eine erfreulich lange Nase gedreht. Und so weiter. Nur einen noch:
Egal die wievielte Cover-Version etwa von "That Lucky Old Sun" Cashs Version sein mag -- sie klingt, als würde dieser in der Wolle gefärbte Beinahe-Blues zum ersten Mal gesungen. Und so geht es einem bei j e d e m Track. Johnny Cash hat nicht nur Country neu erfunden -- geerdet, mit der narbenübersäten Stimme des vom Leben gebeutelten 70jährigen, und mit untrüglichem Gespür für die Musik. So hat noch keiner Balladen gesungen.

Wenn mich jetzt nochmal jemand mit hochgezogener Augenbraue fragt, wieso ich als gebildeter (?) und sonst durchaus zurechnungsfähiger (??) Mensch Johnny Cashs Alben horte und höre, dann spiel ich ihm diese CD vor -- am besten gleich die volle Dröhnung: Spätestens "The Mercy Seat" oder "Solitary Man" dürften jeden überzeugen.
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Produkt-Bild: American V-a Hundred Highways

American V-a Hundred Highways von Johnny Cash

Audio CD von Col (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 4,48

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: American V-a Hundred Highways

Tracks:

  • Help me
  • God's gonna cut you down
  • Like the 309
  • If you could read my mind
  • Further on up the road
  • On the evening train
  • I came to believe
  • Love's been good to me
  • A legend in my time
  • Ros eof my heart
  • Four strong winds
  • I'm free from the chain gang now

Produktbeschreibung


Cash, Johnny - American VA Hundred..

Aus der Amazon.de-Redaktion


An den Fragen nach der Legitimität dieses letzten Albums der American Recordings-Reihe kommt man wohl nicht vorbei, doch sind sie letzten Endes peripher. Die Gesangsspuren wurden in den letzten Monaten vor Johnny Cashs Tod im September 2003 aufgenommen, die Arrangements dagegen entstanden erst zwei Jahre später. Zwar hatte der Mann in Schwarz im Produzenten Rick Rubin einen Freund, dem er vertraute, doch konnte er das später Eingespielte eben nicht mehr autorisieren, geschweige denn die Aufnahmen leiten. Die schiere Kraft dieses Albums dürfte aber alle Skeptiker verstummen lassen.
Mike Campbell und Benmont Tench von den Heartbreakers, der Studio-Slideguitarspieler Smokey Hormel (alle drei waren bereits auf früheren Alben von Cash zu hören) sowie die Gitarristen Matt Sweeney und Johnny Polansky erzeugen einen Akustiksound, der zwar würdevoll, aber nur an wenigen Stellen verhalten daherkommt, wenngleich die Dynamik früherer Aufnahmen fehlt. Die Songs strahlen einen tiefen, elegischen Ernst aus; die Musiker spielen überlegt, weder zu wenig noch zu viel. Die Texte sind erwartungsgemäß sehr persönlich und nachdenklich: Das Bewusstsein seiner Sterblichkeit, begangene Fehler, sein Schöpfer, die Rettung durch den Glauben, der Verlust seiner Frau June, das Ende seiner Karriere -- all das mag Cash stark beschäftigt haben, doch in diesen Songs verkörpert er seine persönliche Lebensgeschichte nicht nur, er wächst auch über sie hinaus. Während die Musiker in "God's Gonna Cut You Down" den Takt klatschen und stampfen, durchschneidet Cashs Stimme die Luft wie die Hand des rächenden Gottes, von dem das Lied handelt. In dem neuen Stück "Like the 309", dem letzten, das Cash geschrieben hat, gibt er zu, dass er bereits unter Kurzatmigkeit leidet, und seine Stimme wird zu einer Metapher für das, was uns allen eines Tages bevorsteht. In Gordon Lightfoots "If You Read My Mind" läuft Rubin Gefahr, Cashs bittersüße, schwermütige Phrasierung in einem geschmackvollen Klangteppich zu ersticken, aber die Stimme ist doch unbezähmbar. Manche Töne müssen eine unglaubliche Willensanstrengung gekostet haben. Erstaunlich ist auch, dass Cash Ian Tysons "Four Strong Winds" nie zuvor aufgenommen hatte; der schlichte und direkte Text wirkt wie für ihn geschrieben. Zwei andere Songs dagegen kennt man bereits von Johnny Cash: "I Came to Believe", das von der Entdeckung des Glaubens erzählt, und das abschließende Spiritual "I'm Free from the Chain Gang Now". Besonders Letzteres wirkt endgültig wie ein Vermächtnis. Das Gleiche gilt für Cashs Version von Bruce Springsteens "Further On (Up the Road)": "One sunny morning we'll rise, I know / And I'll meet you further on up the road", heißt es da. Es wäre so schön, John. --Roy Kasten
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At Folsom Prison

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American IV: The Man Comes Around

Ring Of Fire: The Legend of Johnny Cash

Unearthed
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5 Kundenrezensionen:

cash-american v-a hundred highways
1 Punkte 1 von 5 Punkten
CASH ist mir ein wenig zu Überbewertet.Das beste lied von ihm ist Hurt und die Coverversionen.Na Ja,jeder geschmack ist Anders.
Johnny Cash - American V
4 Punkte 4 von 5 Punkten
etwas für Freunde der Musik von Johnny Cash, kein "must have", aber eine Bereicherung für den CD-Ständer und die eigenen Ohren
Das Beste aus der Sparte "Alternative Country Music"
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein unheimlich charismatischer Johnny Cash trifft auf einen ebensolchen Rick Rubin und das Ergebnis ist ein Ohrenschmaus von beeindruckender Intensität. Eine weitere Steigerung der Qualität der American Recordings-Serie.
Ein Must-Have
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zu dieser CD wurde wirklich schon alles gesagt.
Ich kann den positiven Rezessionen nur voll zustimmen. Dieses Album ist nicht nur einfühlsam produziert, sondern hat eine Zerbrechlichkeit die auf wundersame Weise wieder genau die Stärke dieser Lieder ausmacht.
Ich bin von Cashs Stimme einfach nur fasziniert. Nahe am Wasser gebaut muß ich bei vielen Songs immer wieder zu weinen anfangen, so sehr rührt seine Interpretation das Herz. Ich bin sehr froh, diese Platte in meiner Sammlung zu haben, und werde auch die Nr.6 kaufen.
Tiefe Liebe für einen älteren Mann
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese Musik ist von einem einzigartigen Zauber.Ich bin total berührt wenn Johnny Cash diese, hervorragend ausgesuchten und arrangierten Lieder singt.Die Instrumentierung ist von Gottes Gnade - professionell und zurückhaltend.Wie ein
Sog, kann man sich Ihrer nicht entziehen.Welch ein Kontrast zu all dem oberflächlichen Countryscheiß der immergleich daherkommt.Danke Johnny Cash - danke
Rick Rubin - für diese Leidenschaft.
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Produkt-Bild: Unchained

Unchained von Johnny Cash

Audio CD von Col (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 3,96

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Unchained

Tracks:

  • Rowboat
  • Sea of heartbreak
  • Rusty cage
  • The one rose (That's left in my heart)
  • Country boy
  • Memories are made of this
  • Spiritual
  • The kneeling drunkard's plea
  • Southern accents
  • Mean eyed cat
  • Meet me in heaven
  • I never picked cotton
  • Unchained
  • I've been everywhere

Eine Kundenrezension:

Von der Kette gelassen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Alle Welt spricht wieder mal von postum Ausgegrabenem. Da löcke ich doch gern wider den Stachel und lobpreise, was der Man in Black zu Lebzeiten ausgewildert hat.

Dass Johnny Cash nämlich nie seinen alten Stiefel geritten ist, wird sich mittlerweile herumgesprochen haben. Aber "Unchained", sein zweites Album beim "American"-Label, zeigt, dass er noch nicht einmal seine neuen Stiefel runterritt. Es ist unglaublich, wie der Große Alte Mann in seinen späten Jahren noch einmal aufdrehte, welche Feuerwerke er mit jedem neuen Album abfackelte. "unchained" eben, buchstäblich von der Kette gelassen.
Nach dem meisterhaft spartanischen back-to-the-roots-Album "American Recordings" von 1994 zog Cash zwei Jahre später ganz andere, aber genauso klangvolle Saiten auf, diesmal unter tatkräftiger Mitwirkung so grundverschiedener Musiker wie vor allem Tom Petty (samt Heartbreakers), dazu Lindsay Buckingham, Marty Stuart, Flea (von den Red Hot Chili Peppers), Mick Fleetwood und weiterer Könner verschiedener Stilrichtungen. Aber im Vordergrund steht eindeutig diese Wahnsinns-Stimme, die das ganze Album mit all seiner Spannung wie aus einem Guss wirken lässt. Sie ist hier noch ungebrochen, aber doch gezeichnet, in Würde gealtert, mit einer Art sanftem Pathos, das bei einem Sänger mit weniger hörbarer Lebenserfahrung peinlich wäre.

Wie auf allen anderen "American Recordings"-Alben zeigt Cash auch hier, welche Bandbreite sein Können umfasste:
Klassisch schöne Country-Nummern wie "The Kneeling Drunkard's Plea" oder "I've Been Everywhere" und sanfter Folk sind natürlich an Bord. Und gleich hört man, wo der Hammer zu hängen hat: Cashs Version von "Southern Accent", mindestens eine Oktave tiefer als die von Tom Petty damals, macht aus einem netten, eingängigen Song ein Monument. Hinzu kommt verschärfter Rockabilly wie in alten Zeiten: "Mean Eyed Cat" und "Country Boy", nun ohne Boom-chicka-boom, aber vielleicht mit noch mehr Drive. Tom Petty & The Heartbreakers fetzen mindestens so gut wie die Tennessee Three selig. Ja, und dann diese unglaublich intensiven Gospel-Nummern -- "Spiritual" ist ein absolutes Glanzlicht in dieser Galaxie.
Egal, ob Cash eigene Kompositionen spielt oder fremde -- ein Song, der von Johnny Cash gecovert wird, erhält den Ritterschlag. Welch ein musikalischer Instinkt dahintersteckt, kann man nur ahnen. Coverversionen von Soundgarden ("Rusty Cage") bis Dean Martin (wunderbar leichtfüßig: Cashs Version von "Memories Are Made of This") und Hank Williams, dazu wirkungsvolle eigene Kompositionen, und das in einem rundum gelungenen, in sich geschlossenen Album -- das soll ihm erst mal einer nachmachen.
"Unchained" war das letzte Album gewesen, das Cash noch mit voller Stimmkraft aufnehmen konnte -- mit Volldampf, sollte man besser sagen. Sicher, es trifft einen nicht ganz so unvermittelt als Blattschuss mitten ins Herz wie die beiden anschließenden "Solitary Man" und "The Man Comes Around", haut einen nicht mit der Wucht jener beiden Jahrhundert-Alben aus dem Sattel. Aber unendlich viel Herzblut steckt auch hier drin, und jede Menge Rhythmus sowieso. Und Nummern wie "Rusty Cage", "Meet Me in Heaven", "Unchained" und "Spiritual" dürften jeden Zuhörer vor Ehrfurcht erstarren lassen.

Ganz nebenbei zeigt der Große Alte Mann hier zum x-ten Mal in seiner Serpentinen-Karriere den neuen, bis zur Gesichtslosigkeit glattgefönten Country-Buben aus Nashville, was Musik ist, und wenn er in "Rusty Cage" Country durch Rap veredelt ("when the forest burns"...), dann sieht man's wieder mal: Cash, der ewig Neugierige, verweigert sich der Verschubladung. -- "A lot of people think of country singers as right-wing, redneck bigots, but I don't think I'm like that" (J.C.) -- Das kann er laut sagen. Oder noch besser: singen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: American VI: Ain't No Grave (Limited Digipak)

American VI: Ain't No Grave (Limited Digipak) von Johnny Cash

Audio CD von Universal
Preis bei Amazon: EUR 15,75, Angebote ab EUR 13,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: American VI: Ain't No Grave (Limited Digipak)

Tracks:

  • Ain't No Grave
  • Redemption Day
  • For The Good Times
  • I Corinthians 15:55
  • Can't Help But Wonder Where I'm Bound
  • Satisfied Mind
  • I Don't Hurt Anymore
  • Cool Water
  • Last Night I Had The Strangest Dream
  • Aloha Oe

Aus der Amazon.de-Redaktion


Johnny Cash wurde am 26. Februar 1932 im US-Bundesstaat Arkansas geboren. 78 Jahre später wird die American-Recordings-Serie mit der so überaus fruchtbaren wie musikalisch erhabenen Zusammenarbeit zwischen der Country-Legende und dem Produzenten-Genius auf den Tag genau beendet. American VI ? Ain?t No Grave bildet ein würdiges, ja ergreifendes und majestätisches Finale, das untermauert, dass der im September 2003 in Nashville verstorbenen Johnny Cash zu den größten Musikern aller Zeiten gehört. Viel braucht er auch diesmal nicht, nur seine Akustik-Gitarre, ein Piano, diese tiefe Stimme und eine unglaubliche Ausstrahlung. Unterstützt wird Cash wie auch so oft zuvor von Mike Campbell, Benmont Tench, Matt Sweeney und weiteren Gastmusikern, die sich allesamt dezent aber unverzichtbar einbringen. Und dann ist natürlich Rick Rubin, der 1994 mit viel Fingerspitzengefühl anfing, mit Cash zu arbeiten und ihn aus der Versenkung holte und dem Pop damit ein Geschenk machte. American VI ? Ain?t No Grave liefert nun noch ein paar Präsente nach. Schon der Opener, das Traditionell ?Ain?t No Grave? mit seinem schleppenden Groove, Footstomps und tollen Geräuschen haut einen um. Es scheint, als wenn die Aufnahmen der Songs wie ein Lebensverlängerungselexier auf Cash wirkten, teilweise entstanden sie während des Ablebens seiner Frau June Carter und einige Monate vor dem eigenen Tod. Wie sehr sich hier ein gezeichneter und geschwächter Mann aufbäumt, wie viel Kraft er trotz Schmerzen in diese Lieder aus der Feder von Kris Kristofferson (?For The Good Times?), Sheryl Crow (?Redemption Day?), Tom Paxto oder Bob Nolan legt, ist ein Dokument seines unerschütterlichen Glaubens. Damit endet die Serie der American Recordings, wie sie begann: mit einem meisterhaften Album.- Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

Lange Erwartet? nein...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Als ich erfuhr, das eine Neue Cash CD auf den Markt kommt, wunderte ich mich erst dezent.
Aber wo gibts dass nicht? Von Michael Jackson über Ray bis The Clash kommen nach dem Tod immer 'schon aufgenommene, noch nie gehörte' Songs auf den Markt. Und ich find es (im Maße) schön! An der Produzierung von "Aint no Grave" haben Freunde und Kinder von Johnny Cash mitgewirkt. Und wer das letzte Album vor seinen Tod kennt, wird sich vorstellen können, wie sich seine Stimme auf dem Album anghört. Und wenn man seine Geschichte kennt (ich empfehle die Biography) hört auf diesem Album viel Weissheit, Trauer und Müdigkeit in der Stimme.
Das Album layout ist sehr schön! Drinnen steckt ein Booklet mit mit Schriftkomenten, Lyrics von Johnny Cash geschrieben. Die CD ist immer selben Design wie die anderen "American Records" zuvor Rick Rubin als Produzent hat wieder gute Arbeit geleistet!
Unvergessliche Songs
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mit Jonny ist es nicht vorbei.So oder so,Er ist im doppelten Sinn unsterblich.
Erstens ,weil Er sich weiterentwickelt hat.Zweitens weil er an Jesus Christus
geglaubt hat.Er hat zu seinen Leben gestanden.Wenn ich könnte,würde er sechs
Sterne bekommen.Den einen für unvergessliche Songs.
Lieder von der Schwelle zum Tod
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eine brechende Stimme, eine ungekünstelte Gitarre, ein paar Töne von Begleitinstrumenten, ein Johnny Cash und ein Rick Rubin - mehr braucht es nicht, um zu zeigen was würdevolles Abschiednehmen bedeuten kann.
Hier bleiben alle Spekulationen über "Leichenfledderei" außen vor. Denn erst dieses Album ist der endgültige Schlusspunkt der American Recordings-Reihe von Johnny Cash. Ohne diese würde etwas fehlen. Man kann also Rubin, der diese Aufnahmen kannte, nicht verübeln, dass er sie produzierte.
Man könnte über jedes einzelne dieser Lieder ganze Dissertationen schreiben. Ich spar mir das, denn damit wäre immer noch nicht alles gesagt und man könnte diese Intensität mit Worten ohnehin nicht vermitteln. Kaufen und anhören! Jemand der dieses Geld als Fehlinvestition ansehen würde, sollte an Musik, in welcher Form auch immer, ohnehin nicht anstreifen.
Einziger, ganz persönlicher Wehrmutstropfen für mich ist das letzte Lied "Aloha Oe". Für mich passt Johnny Cash einfach nicht nach Hawaii (ich könnte mir auch John Wayne nicht in Lederhosen und jodelnd in einem Heimatfilm vorstellen). Aber das mag ein ganz persönliches Defizit sein. Wer wie ich empfindet drückt einfach vor dem letzten Song auf "Replay" und versinkt auf's Neue in diese unglaublich kraftvolle Musik.
Bewegend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... Johnny Cash reduziert auf das Wesentliche: sparsame Gitarre und seine unverwechselbare Stimme: berührend, bewegend, Dank an Rick Rubin, der dieses Juwel möglich gemacht und produziert hat
last cash
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ein grandioses alterswerk,nicht technisch perfekt dafuer mit umso mehr feeling.als 6.und letzter teil der american recordings serie macht dieses werk unbedingt lust auf die vorhergehenden 5!unbedingt auch anhoeren!
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Produkt-Bild: Ring of Fire: the Legend of Johnny Cash

Ring of Fire: the Legend of Johnny Cash von Johnny Cash

Audio CD von Mercury (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 3,48

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Ring of Fire: the Legend of Johnny Cash

Tracks:

  • Ring Of Fire
  • I Walk The Line
  • Jackson
  • Folsom Prison Blues
  • A Boy Named Sue
  • Big River
  • Get Rhythm
  • Cry, Cry, Cry
  • Hey Porter
  • A Thing Called Love
  • Guess Things Happen That Way
  • San Quentin (Live)
  • Man In Black
  • Highwayman
  • The Wanderer
  • I've Been Everywhere
  • Rusty Cage
  • Personal Jesus
  • Give My Love To Rose
  • One
  • Hurt

Produktbeschreibung


The Legend Of Johnny Cash

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Johnny Cash hinterlässt ein Werk gewaltigen Ausmaßes, das auch nach seinem Tod noch Stoff für diverse Veröffentlichungen bereit hält. Zusammen mit dem Film Walk the Line erscheint das Greatest-Hits-Album Ring of Fire, das den Weg Johnny Cashs musikalisch nachzeichnet und als erste Compilation Hits aus früheren Jahren mit den Highlights der American Recordings-Alben vereint.
Auch nach seinem Tod am 12. September 2003 lebt Johnny Cash durch seine Musik im Herzen seiner Fans unvermindert weiter. Doch wie begann eigentlich die Geschichte des späteren King of Country Music? Natürlich mit einer Abfuhr, wie es sich für eine echte Legende gehört. Cash rannte nämlich im Jahr 1955 keineswegs offene Türen ein, als er sich dem Chef von Sun-Records als Gospelsänger vorstellte. Doch Cash blieb beharrlich und erhielt wenig später seine erste Chance bei der Plattenfirma Sun, deren Aufnahmen sich jetzt neben jenen späteren von Columbia, Island und American Recordings erstmals gemeinsam auf ein und derselben CD wiederfinden. Die 50er-Jahre sind mit Cashs erster Single "Hey Porter", "Cry! Cry! Cry!", "Folsom Prison Blues" und "Big River" auf Ring of Fire vertreten. Alle der insgesamt 21 Songs auf dieser CD sind in punkto künstlerischer Qualität über jegliche Kritik erhaben, lediglich über die Auswahlkriterien ließe sich trefflich streiten, wäre da nicht die Ahnung, dass eine Beschränkung auf die Spielzeit einer CD immer auch die Qual der Wahl bedeutet. Keine leichte Aufgabe also, die Jahre von 1955 bis 2003 innerhalb einer guten Stunde Revue passieren zu lassen. Letztlich ist die Absicht gelungen, den musikalisch-biographischen Bogen von Anfang bis Ende eines der größten Country-Sänger aller Zeiten zu spannen. Frühere Songs wie "A Boy Named Sue" und "Man in Black" sind ebenso vertreten, wie das Duett mit U2 aus den 80er Jahren "The Wanderer". Und auch Stücke aus der Zeit seines spektakulären Comebacks, aus der unter anderem grandiose Interpretationen von Stücken der Bands U2 ("One") und Depeche Mode ("Personal Jesus") hervorgingen, dürfen hier nicht fehlen.
Ring of Fire ist kein Soundtrack-Album im herkömmlichen Sinne, denn es funktioniert auch bestens ohne Film. Für all jene aber, die sich dem Phänomen Johnny Cash über den Film angenähert haben werden die Songs eindrucksvolle Gedächtnisstütze seiner wichtigsten Stationen sein. Nach Walk the Line wird man Ring of Fire mit anderen Ohren hören und ganz sicherlich Lust bekommen, Johnny Cashs Original-Alben anzuhören. Andreas Schultz
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5 Kundenrezensionen:

Super CD!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn jemand einen wirklich tollen Querschnitt der unglaublich guten Musik von Johnny Cash haben möchte, dann hat er das absolut richtige Produkt!
Die beste Best Of Collection!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Parallel zum Film kam auch diese Best Of raus! Ein der vielen ist sie ja aber die einzige die die ganze Cash Äre umfasst! Natürlich gibt es unzählig viele songs die nicht drauf sind! Aber diese Cd ist für die Leute die Cash nicht kennen oder durch den Film zu Ihm fanden oder die die Ihn eben gerade kennen lernen wollen!
Das ist eine schöne Sammlung seiner "besten" und bekanntesten Songs seit Anfängen bei Sun bis zur Covers von American! Jeder der Cash kennen lernen will sollte unbedingt diese CD kaufen, und beim gefallen gibt es dann noch sehr viel mehr zu kaufen!
Meine favoriten sind natürlich die Sun Years (gibts auch eine schöne Compilation, The very best of...), The Legend Box, The Icon Box, Love, God, Murder Box, Alle 5 American + die Unearthed Box... Unzählige Stunden toller Musik mit Johnny, von Rockabilly und Country über Gospel, Pop, Rock, bis zur Alternative usw...

Johnny Du lebst in unseren Herzen weiter!!!

Folsom Prison Blues
Ring of Fire
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Als CD qualitativ und in der Auswahl richtig gut. Ist auch ansprechend/edel aufgemacht. Nur: Wenn man die CD aus der Box nimmt, schaut einem ein ganz anderer Johnny Cash entgegen, Fratze mit Stinkefinger.
Passt nicht.
Das tut gut!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zu Johnny Cash braucht man eigentlich nicht viel sagen. Dass dieser Mann genial ist, dürfte jedem bekannt sein. Was man hier für diesen geringen Preis bekommt, ist beeindruckend. Ich habe die CD noch zwei Euro billiger bekommen und hielt es eigentlich für einen Witz.
Ich kann mich nur einigen Rezensenten anschliessen, die Lebensleistung von Mr. Cash kann man nicht in eine CD packen. Für Einsteiger und als kleiner Überblick ist diese Scheibe dennoch ideal. Vor allem die späten Songs (z.B. One von U2, Hurt, I`ve been everywhere) sind atemberaubend.
Wer diese Scheibe kauft macht keinen Fehler, Mr. Cash ist eine wahre Legende.
Spitzen Album!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das best off ist echt gut geworden, da ich eigentlich nicht der Typ bin der sich jedes Album eines Künstlers holt, (ausnahmen bestätigen die Regel), so fand ich es ein gelungenden Anlass mir das best off von Johnny Cash zuzulegen. Freilich hat Cash mehr gute Lieder gespielt als hier auf der Scheibe zu finden sind. Von daher hätte ich gerne eine Doppel CD gehabt, aber gut die Tracks auf diesem Album sind jeden Penny wert.
Fazit: Cash einer der begnadetsten Künstler im Musikbusiness, wird wohl nicht so schnell vergessen werden und dieses Album ist schon fast pflicht für diejenigen, die noch kein Silberling vom Ihm besitzten.
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Produkt-Bild: American Recordings

American Recordings von Johnny Cash

Audio CD von Col (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 5,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2009
Zoom ± Produkt-Bild: American Recordings

Tracks:

  • Delia's gone
  • Let the train blow the whistle
  • The beast in me
  • Drive on
  • Why my Lord
  • Thirteen
  • Oh, bury me not (Introduction: A cowboy's prayer)
  • Bird on a wire
  • Tennessee stud
  • Down there by the train
  • Redemption
  • Like a soldier
  • The man who couldn't cry

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1994 verblüffte Johnny Cash die Musikwelt mit dieser eindrucksvollen Sammlung aus 13 akustischen Soloaufnahmen, die von Gospel über Cowboy bis hin zu sarkastischem Folk reichen. Minimalismus brachte bei Cash schon lange die Butter aufs Brot, aber diesmal hat sich Produzent Rick Rubin wirklich alles Überflüssigen entledigt. Der größte Teil des Albums wurde in Cashs Blockhütte oder in Rubins eigenem Wohnzimmer aufgenommen (zwei Tracks wurden live im Viper Room vor einem emphatischen Publikum mitgeschnitten). Cash präsentiert fünf typisch unverblümte Originale; er wartet aber auch mit Songs von Kris Kristofferson, Nick Lowe, Leonard Cohen, Tom Waits und Loudon Wainwright auf. Vierzig Jahre nach "Hey Porter" liefert Cash eine reine, aufs Wesentliche reduzierte und unglaublich bewegende Platte, die -- man traut sich's kaum zu sagen -- es jederzeit mit der Wirkung seiner größten Leistungen aufnehmen kann. --Marc Greilsamer
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5 Kundenrezensionen:

CASH DAYs machen!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich sage Ihnen, was Sie machen können. Nehmen Sie sich jedes Jahr am 12. September frei. Seit 2004 mache auch ich mir jedes Jahr am Todestag des letzten großen Meisters, den die Countrymusik verloren hat, einen CASH DAY. Da hör ich von früh morgens bis Mitternacht nur CASH. Das ist immer der beste Tag im Jahr. Gut, dass es so irrsinnig viele CDs von ihm gibt, um den Tag füllen zu können.
Was Sie noch machen können: damit der CASH DAY nicht zu müßig wird, können Sie beim Hören im "CASH - the Legend"-Buch blättern, von dem es nur 20.000 Exemplare weltweit gibt. Kaufen Sie sich eins davon und Sie werden spüren, dass Johnny Cash gar nicht wirklich tot ist. Wenn man jedes Jahr einen Tag lang Cash um sich herum fühlt, wird er niemals völlig aus der Welt sein. Machen Sie also mit! Bei Ihrer Urlaubsplanung fürs nächste Jahr denken Sie daran: am 12. September müssen Sie sich frei nehmen, denn da ist CASH DAY.
Der Mann und seine Gitarre!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Album war das große Comeback einer alternden Legende!
Rick Rubin fand den neuen Sound für Cash, einfacher ging es nicht, Casch und seine akustische Gitarre! Seine Klassiker und Paar Cover Songs!
Die stimmung ist düster die songs (Seine Stimme) fahren voll rein! Kopfhörer, Augen zu und geniesen!
Mit diesem Album kam Cash wieder dort wo er hingehört, in die TOP Listen, Verkaufszahlen schossen, Grammy Award...
Wie damals zu den Zeiten von SUN, machte Cash ein tolles Album it Rick Rubin?s Hilfe und begann damit die legendäre American Reihe, die noch heute TOP und IN ist und immer wieder neue Hörer dazu gewinnt!

Meine Favoriten sind: Delia?s Gone, Thirteen (beste Song auf dem Album; von Glenn Danzig für Cash geschrieben), Bird on a wire (Leonard Cohen Cover), Tennessee Stud (Live), Redemption!
Ziemlich gut
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Alterswerke von Johnny Cash sind einzeln für sich genommen alle sehr gut, wenn man aber mehr als zwei CDs am Stück hört wird es ein wenig eintönig. Deshalb nur 4 Sterne und nicht 5, die einzelne CDs sicher verdient haben.
oh bury me not .....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Song "Oh bury me not" ist ohne Zweifel der Höhepunkt dieses ersten american recordings Albums - ein Album mit dem Johnny Cash Mitte der 90er Jahre wieder von einer breiteren Öffentlichkeit wahr genommen wurde (seine Fans hatten ihn ohnehin nie aus den Augen verloren, da er ja regelmäßig in Europa tourte). Eine herrliche Zeit, die ausgedehnte Deutschland Tournee im Spätsommer 1995, jeder der dort war, wird gerade die neuen (akustisch) gespielten Songs in der Mitte seiner Konzerte nicht vergessen haben. "Oh bury me not...." Lange ist es her.
Cash American Recordings
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin absolut kein Jonny Cash Fan. Aber die American Recordings und Unchained sind meiner Meinung nach ein Muß. Musik die echt zu Herzen geht, ohne kitschig zu sein.

Die Lieferung erfolgt prompt.
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Produkt-Bild: At Folsom Prison

At Folsom Prison von Johnny Cash

Audio CD von Col (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 2,34

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 1999
Zoom ± Produkt-Bild: At Folsom Prison

Tracks:

  • Folsom Prison Blues
  • Busted
  • Dark As The Dungeon
  • I Still Miss Someone
  • Cocaine Blues
  • 25 Minutes To Go
  • Orange Blossom Spezial
  • The Long Black Veil
  • Send A Picture Of Mother
  • The Wall
  • Dirty Old Egg-Suckin Dog
  • Flushed From The Bathroom Of Your Heart
  • Joe Bean
  • Jackson
  • Give My Love To Rose
  • I Got Stripes
  • The Legend Of John Henry's Hammer
  • Green,Green Grass Of Home
  • Greystone Chapel

Produktbeschreibung


AT FOLSOM PRISON

Aus der Amazon.de-Redaktion


Johnny Cash hatte bereits ein Jahrzehnt lang immer wieder neues musikalisches Terrain erobert, als die Welt durch Johnny Cash at Folsom Prison plötzlich von ihm Notiz nahm. Die Wechselwirkung zwischen einem unberechenbaren Gefängnispublikum, das allein auf Spaß aus war, und einem Johnny Cash in absoluter Bestform war faszinierend. Sein nüchtern-männliches Auftreten hatte endlich ein Zuhause gefunden. Die Songs, zu denen alle ihm bekannten Songs über das Gefängnisleben gehörten ("I Got Stripes", "The Wall", "25 Minutes To Go", "Cocaine Blues" und natürlich "Folsom Prison Blues") waren wie geschaffen, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Bei diesem Set geht es vor allem um Atmosphäre. Diese CD-Version aus dem Jahre 1999 enthält drei vorher unveröffentlichte Stücke und bietet den Auftritt in Folsom Prison damit erstmals in voller Länge. --Colin Escott
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5 Kundenrezensionen:

Muß man haben
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Tja was soll ich sagen. Denke die legendäre Aufnahme aus dem Folsom Gefängnis gehört in jede Sammlung. Cash setzte sie gegen den Willen seiner Plattenfirma durch. Und der Erfolg eines Konzertes im Staatsgefängnis gab ihm recht. Für Fans und solche die es werden wollen gehört diese Aufnahme Ende der 1960er Jahre halt einfach in die Sammlung. Toll, wie leidenschaftlich Cash bei "24 minutes to go" sich in die Rolle des Todeskandidaten reinsteigert. Oder der stampfende Rhytmus des Titel "Folsom prison blues". Wie gesagt...legendäre Einspielung
DIE Cash-Scheibe
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Unglaublich die Wucht und Energie, die diese Scheibe rüberbringt!
Wer Cash erleben will, darf daran nicht vorbeihören!
Denkmal zu Lebzeiten, Teil 1
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"I shot a man in Reno just to watch him die" -- diese Zeile im Hochsicherheitsknast zu bringen, das muss sich einer erstmal trauen -- und zwar ohne sich lächerlich zu machen, oder gelyncht zu werden, oder einen Aufstand auszulösen, oder alles zusammen.
Johnny Cash konnte das. Das und noch mehr -- "At Folsom Prison" gehört, wie auch "At San Quentin" ein Jahr danach, zum Besten, was jemals im C&W-Genre gemacht wurde, und es geht weit, weit, weit über die Cowboymusik-Schublade hinaus; mehr als einen Track würde man, wenn man's denn unbedingt verschubladen wollte, sowieso eher in die Gospel-/Blues-Schublade stecken, und auch Folk und Rockabilly sind viel präsenter als die "reine Lehre" des Country, gegen die Cash sowieso mit jedem Takt verstößt. Man hört das gleich beim ersten Track: Einer von Cashs ersten Hits, "Folsom Prison Blues", ist ein reinrassiger Blues, der genauso gut von Leadbelly oder Muddy Waters stammen könnte. Und mit welchem Song hätte er sonst dieses Konzert einleiten sollen?

Johnny Cash mit ausgesuchter Begleitband (Wer sonst hatte jemals die Ehre, einen Carl Perkins als Begleitmusiker dabeizuhaben?) beim Live-Auftritt vor Strafgefangenen also. Der Funke sprang gleich beim "Hello, I'm Johnny Cash" über, das spürt man. Man hat das tobende Publikum förmlich vor Augen. Ich kenne viele exzellente Live-Alben, aber gegen diese Wahnsinns-Atmosphäre anstinken kann keines davon. Cash kommt nicht als mildtätiger Onkel, nassforscher Möchtegern-Wohltäter oder auf Kumpel machender Bekehrungsprediger: Von der ersten Sekunde an steht er auf Augenhöhe mit seinem Publikum. Plaudereien, schlagfertige Bemerkungen, sarkastische Kommentare, fiese Witze: Alles kann man hören, zwischen den Songs und auch mittendrin, nichts davon ist aufgesetzt oder pseudo-cool, sondern echt. Das herrliche Geplänkel, das mit Cashs Bitte "Can I have a glass of water?" seinen Anfang nimmt, steht stellvertretend für viele andere.

Die Augenhöhe macht es also. Und deswegen steht die eingangs zitierte Zeile aus "Folsom Prison Blues" auch nicht einsam und verlassen in diesem Konzert: Wer anders als Johnny Cash hätte es hier wagen dürfen, das in pechschwarzen Humor getränkte "25 Minutes to Go" mit abschließendem lautmalerischem Am-Galgen-Baumeln vorzutragen? -- Rhetorische Frage; auch das hätte kein anderer gewagt, wagen dürfen. Aber bei Cash lacht das Publikum genau an den allerschwärzesten Stellen. Ähnlich "Joe Bean", die schwarzhumorigste bittere Anklage, die man sich vorstellen kann. "They hanged this son of a bitch anyway"... und das Publikum kapiert, wie's gemeint ist. Cash als Magier.

Soviel also zur unwiederholbar intensiven Atmosphäre dieses Albums. Dabei ist das Ganze auch musikalisch erste Sahne, insbesondere in der nun wiederhergestellten vollständigen Fassung. Ein Glanzlicht ist sicher "Orange Blossom Special", die ins Musikalische übersetzte Fahrt einer Dampflok, unter heldenhaftem Einsatz einer Mundharmonika (Cashs Kommentar ist schon wieder unschlagbar). Eine bessere Version davon gibt's nicht, kann's nicht geben. Oder nehmen wir "The Long Black Veil" -- Cash singt diesen Traditional, nur sparsam von seiner Akustik-Gitarre begleitet, dermaßen eindringlich, dass man schlagartig alle anderen jemals gehörten Versionen vergisst; das Ganze ist unfassbar perfekt, nimmt übrigens auch hier wieder mal die "American Recordings" vorweg. Aber das i-Tüpfelchen auf dem Ganzen ist nicht einmal der musikalische Instinkt, der Cash in dieses Stück förmlich hineinkriechen lässt, sondern, dass er an der allerergreifendsten Stelle anfängt zu kichern. Der Bann ist gebrochen. Allein wegen dieser Szene muss man ihn ins Herz schließen. Und nicht nur hier nimmt er sich selber auf die Schippe.

Was die einzelnen Songs angeht: Neben weniger Bekanntem und fast Unbekanntem kriegt man hier natürlich auch die Live-Versionen der Klassiker auf die Ohren, neben den bereits erwähnten auch "I Walk the Line" z.B. auch "Jackson". Letzteres natürlich als Duett mit June Carter, und noch fetziger als von der Studio-Version bekannt. Die beiden verstehen sich, das hört man.
Ich könnte nun jeden der 19 Tracks begeistert vorstellen, jeder hätte es verdient, aber stattdessen empfehle ich, diese CD am Stück zu hören. Und vorher unbedingt sämtliche Telefone auszustöpseln und die Türklingel abzustellen.

Auch Besitzern der alten LP kann man den Kauf der CD nur empfehlen! Was damals weggelassen wurde, war keineswegs schwächer als das veröffentlichte Material. Dazu das Booklet -- es enthält neben Cashs faksimilierten handschriftlichen Überlegungen zu diesem Konzert noch weitere Rückblicke und Stellungnahmen von 2000, anlässlich der ungekürzten Wiederauflage. Auch wenn man's ohnehin schon geahnt hat, so liest man hier schwarz auf weiß, wieviel ihm dieses Konzert bedeutet hatte -- Cashs Denkmal zu Lebzeiten, Teil 1.
Fünf(zigtausend) Sterne.
Cash macht sich unsterblich; die Erste!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das unter der "At San Quentin" rezensierte gilt uneingeschränkt auch für diese, etwas frühere Aufnahme. Vor allem die Intensität, ja fast Magie, die mit dieser Aufnahme rüber kommt, ist sensationell. Man fühlt sich vom ersten Ton weg in einen schwül-heißen, nikotingeschwängerten und teils unter Hochspannung stehenden Live-Act hineinversetzt, bei dem es keineswegs zweitrangig ist, wo er entstand. Diese Intensität konnte nur dort erreicht werden, wo ein Konzert eine absolute Ausnahme war; wie Weihnachten und Ostern und Geburtstagsfeier zusammen. Die Überschwenglichkeit wie Unberechenbarkeit der Gefangenen tragen dieses Konzert genauso wie Cash's gesamtes Repertoire über das Gefängnisleben. Egal ob "The Wall", "I got stripes", das beklemmende "25 Minutes to go" oder der einzigartige "Folsom Prison Blues", hier erlebt der sonst eher spröde Barde seinen ersten wirklich großen Höhepunkt. Nur wenige Live-Scheiben können da noch mithalten.
Welche der beiden Gefängnis-Live-Scheiben nun die bessere ist, kann ich auch nach 30 Jahren nicht beurteilen. Ich sehe sie vielmehr als Ganzes. Wie ein Doppel-Live-Album eben. Mal hat die "At San Quentin" die Oberhand, mal die "At Folsom Prison". Vielleicht mag ich die "At Folsom", als "Erstgeburt" sozusagen, fast ein bisschen lieber. -Herrausragend sind aber beide!
"Listen closely to this album and you hear in the background the clanging of the doors, the shrill of the whistle, the shout of the men. -Even laughter from men who had forgotten how to laugh" J.C.
ein tolles Album welches Musikgeschichte schrieb
5 Punkte 5 von 5 Punkten
1968- Johnny Cash hat seine jahrelange Amphetamin- und Alkoholsucht hinter sich gelassen und befindet sich auf dem Höhepunkt seines schöpferischen Könnens.
At Folsom Prison ist ein grossartiges, authentisches Album und die eingefangene Stimmung jagt einem bei jedem Anhören kalte Schauer über den Rücken. Johnny Cash hat dafür 1968 einen Grammy erhalten, für das beste Album des Jahres und hat die Beatles in ihren Verkaufszahlen übertroffen... Die CD sollte in keiner Sammlung fehlen!
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