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Produkt-Bild: The Final Frontier

The Final Frontier von Iron Maiden

Audio CD von EMI Catalo (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 10,50

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: The Final Frontier

Tracks:

  • Satellite 15.....The Final Frontier
  • El Dorado
  • Mother Of Mercy
  • Coming Home
  • The Alchemist
  • Isle Of Avalon
  • Starblind
  • The Talisman
  • The Man Who Would Be King
  • When The Wild Wind Blows

Aus der Amazon.de-Redaktion


Völlig unbeirrt von allem, was sonst so im Heavy-Metal-Universum passiert, ziehen die Szene-Könige Iron Maiden ihr Ding durch und servieren ihren Fans auf The Final Frontier in erster Linie das, was man von ihnen erwartet. Doch bei genauerem Hinhören enthält das Album auch einige ungewöhnliche Elemente.
Vom seltsam blass klingenden Intro von "Satellite 15... The Final Frontier" sollte sich niemand abschrecken lassen, denn der Rest der CD ist so gut produziert wie schon lange keine Maiden-Platte mehr. Die Klangtüftler Steve Harris und Kevin Shirley haben der 15. Studioscheibe der Eisernen Jungfrauen einen angenehm düsteren Touch verpasst, der sich hervorragend mit der betont epischen Ausrichtung der meisten Songs ergänzt. Komplexe Kompositionen wie der Titelsong, "Isle Of Avalon", "The Talisman", "Starblind" und vor allem das abschließende "When The Wild Wind Blows" kommen streckenweise noch progressiver daher als das bereits alles andere als simple Material auf A Matter Of Life And Death, während das ruhige "Coming Home" und das kompakte "The Alchemist" mit einer intensiven Atmosphäre überzeugen. "El Dorado" und "Mother Of Mercy" klingen zwar etwas unscheinbar, und ganz große Überhits sucht man auf dem Album vergeblich, als Gesamtwerk ist The Final Frontier aber auf jeden Fall im guten Bereich angesiedelt und wird keinen Maiden-Fan enttäuschen.
-- Michael Rensen
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Kein Fast Food
5 Punkte 5 von 5 Punkten
In das neue Maiden-Album muss man sich hineinhören, gar keine Frage. Das ergibt sich schon aus der länge der Stücke sowie der Tatsache, dass einige Songs keinen Refrain haben. Das typische Konzept der der neueren Maiden Stücke lautet ja:

[DudelDudel
....(HärterDudelHärterDudel
.........(SchrammelSchrammelSolo)
.........(DengelDengelSolo)
.....HärterDudelHärterDudel)
DudelDudel]

Dies gilt z.B. für "Sign of the cross", "Dance of Death", "Paschendale", "Brighter than a thousand suns", "For the greater good of god", usw.
Also für die geilsten Maiden-Stücke der letzten 10-15 Jahre. Wer auf diese Liedstruktur steht, der wird auch im neuen Album wieder fündig ("The man who would be king", "When the wild wind blows").
Das neue Album verleitet auch dazu, sich die anderen Platten seit der Reunion wieder anzuhören. Und man erkennt schon, dass mit FF eine Entwicklung fortgesetzt wird: Die Stücke werden epischer. Es werden Geschichten erzählt, für die sich Zeit genommen werden muss. Maiden macht keine Partymusik mehr.
Wem das nicht passt, dem bleiben die alten Alben.
Ich steh auf die neuen, langen Lieder (und die Zeit der Partys ist für mich auch weitestgehend vorbei).
Ich habe die Platte jetzt ca. 15 mal gehört und sie gefällt mir immer noch von mal zu mal besser. Ich muss 5 Sterne geben.

transfererror
Maiden die 15.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Es ist nun mal Fakt !!! Es gibt kein schlechtes Iron Maiden Album !!! Und beim 15ten Studioalbum ist es nicht anders !!!

UP THE IRONS
Absoluter Tiefpunkt!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Was soll man als Fan der Ersten Stunde zu diesem Album eigentlich noch schreiben????
Schwach, schwächer, Iron Maiden. Es schmerzt wirklich, diese "Session-Musik" anzuhören. Wo ist die Energie, der Einfallsreichtum, die Spannung, dass Überraschende usw. Nein! Schon alleine die Abmischung ist ein absoluter Schmerz. Wie kann man sich klanglich in solchen Regionen bewegen??? Wer nur eine halbwegs Hifi taugliche Anlage zu Hause stehen hat wird wissen, wovon ich schreibe.
Die Gesangsleistung des Herrn Dickinson hat für mich nicht mal einen Stern verdient auf diesem Album. Eintöniger, uninspirierter gehts wohl kaum noch. Der gute Paul Di`Anno (Sänger der Ersten und Besten Stunden) wird sich seinen Teil denken.
Instrumententechnisch gibt es natürlich bei den im wahrsten Sinne des Wortes Künstlern, nichts auszusetzen.
Egal in welche Stilrichtung das nächst Album geht. Es sollte den typischen Maiden Spirit wieder beinhalten und vor allem bessere Aufnahmequalität. Herrn Dickinson wünsche ich neue Ideen in seiner Gesangstechnik. Ansonsnten wird es eng und nur noch die "Iron Maiden ist immer gut Fans" hören sich das noch an. Das werden nicht so viele sein. Wer möchte eigentlich Live diese tollen Arrangements hören? Auf die Publikumsreaktion bin ich noch gespannt.
Ihr könnt das besser Maidens!!!!
Enttäuschend
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Was Iron Maiden da 2010 abliefern ist ihr wohl schlechtestes Album seit No Prayer for the Dying von 1990!
Das schnarchige Intro ließ mich schon schlimmes erahnen, aber meine Erwartungen wurden sogar noch unterschritten. Die Stücke auf diesem Album klingen absolut uninspiriert und künstlich in die Länge gezogen. Viele Lieder beginnen gleich: ein ca. zwei Minuten langer langsamer Beginn und dann wird Fahrt aufgenommen. Richtige Höhepunkte fehlen auf dem Album, was nicht schlimm wäre, wenn der Rest wenigstens durchweg gut wäre. Das ist aber nicht der Fall. Einzig der Schlußsong kann überzeugen.
Schade, ich hatte mir nach AMOLAD und den guten Kritiken im Vorfeld mehr erhofft.
Maiden 2010. Alles Gold was glänzt?!?
4 Punkte 4 von 5 Punkten
So heute nach etlichen Durchläufen möchte ich auch noch kurz meinen Senf zur neuen Maiden Scheibe abgeben. Eines mal noch schnell vorneweg: Vieles was ich schreibe steht irgendwo schon einmal. Nur kopieren ist mir aber zu einfach. Deshalb versuche ich das ganze mal in meine Worte zu packen.

Also bei mir isses auch so wie bei vielen andern. Eine neue Maiden Platte wird zunächst mal heiss ersehnt und rotiert dann in aller Regel auch lange im Player. Nicht viel anders war's auch bei diesem Album. Und trotzdem finde ich den neuesten Silberling der Jungfrauen in gewisser Weise etwas enttäuschend.

Warum also? Nun viele Passagen klingen so wie schonmal gehört. Vieles klingt nach dem Vorgänger, anderes eher nach "Dance of Death". Insgesamt ist mir die Cd auch ein wenig zu ruhig. Eine schnellere Nummer immer mal zwischendurch hätte viel zur Abwechlung beigetragen. So haben fast alle Tracks eine ruhige Einleitung, bewegen sich dann so im Midtempobereich und laufen dann ca.6-10 Min.

Fazit: Die neue Maiden ist keineswegs schlecht, aber auch nicht sonderlich überzeugend. Wenn man sie mit "A matter of Life & Death" vergleicht schneidet sie meiner Meinung nach eindeutig schlechter ab. Mir fehlt es ein wenig an Abwechslung. An der Qualität der Songs habe ich gar nichts auszusetzten. Diese Band ist immer noch entschieden besser(vor allem Live)als viele andere die meinen sie könnten was ;-)
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: The Final Frontier (Limited Metal Tin Box)

The Final Frontier (Limited Metal Tin Box) von Iron Maiden

Audio CD von EMI Catalo (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 14,00

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: The Final Frontier (Limited Metal Tin Box)

Tracks:

  • Satelite 15...the final frontier
  • El Dorado
  • Mother of mercy
  • Coming home
  • The alchemist
  • Isle of Avalon
  • Starblind
  • The talisman
  • The man who would be king
  • When the wild wind blows

Aus der Amazon.de-Redaktion


Völlig unbeirrt von allem, was sonst so im Heavy-Metal-Universum passiert, ziehen die Szene-Könige Iron Maiden ihr Ding durch und servieren ihren Fans auf The Final Frontier in erster Linie das, was man von ihnen erwartet. Doch bei genauerem Hinhören enthält das Album auch einige ungewöhnliche Elemente.
Vom seltsam blass klingenden Intro von "Satellite 15... The Final Frontier" sollte sich niemand abschrecken lassen, denn der Rest der CD ist so gut produziert wie schon lange keine Maiden-Platte mehr. Die Klangtüftler Steve Harris und Kevin Shirley haben der 15. Studioscheibe der Eisernen Jungfrauen einen angenehm düsteren Touch verpasst, der sich hervorragend mit der betont epischen Ausrichtung der meisten Songs ergänzt. Komplexe Kompositionen wie der Titelsong, "Isle Of Avalon", "The Talisman", "Starblind" und vor allem das abschließende "When The Wild Wind Blows" kommen streckenweise noch progressiver daher als das bereits alles andere als simple Material auf A Matter Of Life And Death, während das ruhige "Coming Home" und das kompakte "The Alchemist" mit einer intensiven Atmosphäre überzeugen. "El Dorado" und "Mother Of Mercy" klingen zwar etwas unscheinbar, und ganz große Überhits sucht man auf dem Album vergeblich, als Gesamtwerk ist The Final Frontier aber auf jeden Fall im guten Bereich angesiedelt und wird keinen Maiden-Fan enttäuschen.
-- Michael Rensen
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Kein Fast Food
5 Punkte 5 von 5 Punkten
In das neue Maiden-Album muss man sich hineinhören, gar keine Frage. Das ergibt sich schon aus der länge der Stücke sowie der Tatsache, dass einige Songs keinen Refrain haben. Das typische Konzept der der neueren Maiden Stücke lautet ja:

[DudelDudel
....(HärterDudelHärterDudel
.........(SchrammelSchrammelSolo)
.........(DengelDengelSolo)
.....HärterDudelHärterDudel)
DudelDudel]

Dies gilt z.B. für "Sign of the cross", "Dance of Death", "Paschendale", "Brighter than a thousand suns", "For the greater good of god", usw.
Also für die geilsten Maiden-Stücke der letzten 10-15 Jahre. Wer auf diese Liedstruktur steht, der wird auch im neuen Album wieder fündig ("The man who would be king", "When the wild wind blows").
Das neue Album verleitet auch dazu, sich die anderen Platten seit der Reunion wieder anzuhören. Und man erkennt schon, dass mit FF eine Entwicklung fortgesetzt wird: Die Stücke werden epischer. Es werden Geschichten erzählt, für die sich Zeit genommen werden muss. Maiden macht keine Partymusik mehr.
Wem das nicht passt, dem bleiben die alten Alben.
Ich steh auf die neuen, langen Lieder (und die Zeit der Partys ist für mich auch weitestgehend vorbei).
Ich habe die Platte jetzt ca. 15 mal gehört und sie gefällt mir immer noch von mal zu mal besser. Ich muss 5 Sterne geben.

transfererror
Maiden die 15.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Es ist nun mal Fakt !!! Es gibt kein schlechtes Iron Maiden Album !!! Und beim 15ten Studioalbum ist es nicht anders !!!

UP THE IRONS
Absoluter Tiefpunkt!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Was soll man als Fan der Ersten Stunde zu diesem Album eigentlich noch schreiben????
Schwach, schwächer, Iron Maiden. Es schmerzt wirklich, diese "Session-Musik" anzuhören. Wo ist die Energie, der Einfallsreichtum, die Spannung, dass Überraschende usw. Nein! Schon alleine die Abmischung ist ein absoluter Schmerz. Wie kann man sich klanglich in solchen Regionen bewegen??? Wer nur eine halbwegs Hifi taugliche Anlage zu Hause stehen hat wird wissen, wovon ich schreibe.
Die Gesangsleistung des Herrn Dickinson hat für mich nicht mal einen Stern verdient auf diesem Album. Eintöniger, uninspirierter gehts wohl kaum noch. Der gute Paul Di`Anno (Sänger der Ersten und Besten Stunden) wird sich seinen Teil denken.
Instrumententechnisch gibt es natürlich bei den im wahrsten Sinne des Wortes Künstlern, nichts auszusetzen.
Egal in welche Stilrichtung das nächst Album geht. Es sollte den typischen Maiden Spirit wieder beinhalten und vor allem bessere Aufnahmequalität. Herrn Dickinson wünsche ich neue Ideen in seiner Gesangstechnik. Ansonsnten wird es eng und nur noch die "Iron Maiden ist immer gut Fans" hören sich das noch an. Das werden nicht so viele sein. Wer möchte eigentlich Live diese tollen Arrangements hören? Auf die Publikumsreaktion bin ich noch gespannt.
Ihr könnt das besser Maidens!!!!
Enttäuschend
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Was Iron Maiden da 2010 abliefern ist ihr wohl schlechtestes Album seit No Prayer for the Dying von 1990!
Das schnarchige Intro ließ mich schon schlimmes erahnen, aber meine Erwartungen wurden sogar noch unterschritten. Die Stücke auf diesem Album klingen absolut uninspiriert und künstlich in die Länge gezogen. Viele Lieder beginnen gleich: ein ca. zwei Minuten langer langsamer Beginn und dann wird Fahrt aufgenommen. Richtige Höhepunkte fehlen auf dem Album, was nicht schlimm wäre, wenn der Rest wenigstens durchweg gut wäre. Das ist aber nicht der Fall. Einzig der Schlußsong kann überzeugen.
Schade, ich hatte mir nach AMOLAD und den guten Kritiken im Vorfeld mehr erhofft.
Maiden 2010. Alles Gold was glänzt?!?
4 Punkte 4 von 5 Punkten
So heute nach etlichen Durchläufen möchte ich auch noch kurz meinen Senf zur neuen Maiden Scheibe abgeben. Eines mal noch schnell vorneweg: Vieles was ich schreibe steht irgendwo schon einmal. Nur kopieren ist mir aber zu einfach. Deshalb versuche ich das ganze mal in meine Worte zu packen.

Also bei mir isses auch so wie bei vielen andern. Eine neue Maiden Platte wird zunächst mal heiss ersehnt und rotiert dann in aller Regel auch lange im Player. Nicht viel anders war's auch bei diesem Album. Und trotzdem finde ich den neuesten Silberling der Jungfrauen in gewisser Weise etwas enttäuschend.

Warum also? Nun viele Passagen klingen so wie schonmal gehört. Vieles klingt nach dem Vorgänger, anderes eher nach "Dance of Death". Insgesamt ist mir die Cd auch ein wenig zu ruhig. Eine schnellere Nummer immer mal zwischendurch hätte viel zur Abwechlung beigetragen. So haben fast alle Tracks eine ruhige Einleitung, bewegen sich dann so im Midtempobereich und laufen dann ca.6-10 Min.

Fazit: Die neue Maiden ist keineswegs schlecht, aber auch nicht sonderlich überzeugend. Wenn man sie mit "A matter of Life & Death" vergleicht schneidet sie meiner Meinung nach eindeutig schlechter ab. Mir fehlt es ein wenig an Abwechslung. An der Qualität der Songs habe ich gar nichts auszusetzten. Diese Band ist immer noch entschieden besser(vor allem Live)als viele andere die meinen sie könnten was ;-)
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: What Lies Beneath (Limited Deluxe Edition)

What Lies Beneath (Limited Deluxe Edition)

Audio CD von Vertigo Be (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 17,89

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: What Lies Beneath (Limited Deluxe Edition)

Tracks:

Disk 1
  • Anteroom of death
  • Until my last breath
  • I feel immortal
  • In for a kill
  • Underneath
  • Little lies
  • Rivers of lust
  • Dark star
  • Falling awake
  • The archive of lost dreams
  • Crimson deep
Disk 2
  • We are
  • Naiad
  • Still of a night
  • Video 'Tarja about What lies beneath'

3 Kundenrezensionen:

Nightwish is back
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Es ist so gekommen wie es viele alte Nightwish Fans (und ja, ich zähle mich auch dazu) vorhergesehen haben:

Nightwish braucht Tarja; Tarja Nightwish nicht.

Mittelmäßige Musiker sind ersetzbar, nicht jedoch eine einzigartige Stimme.

Sehr angenehm das sich Frau Turunen aus ihrer Entwicklungsphase
die ja mit "My Winter Storm" auch so schlecht nicht war nun in
die Metal-Liga zurückmeldet.

Umso bemerkenswerter das auch der Baladenliebhaber wie in der alten Nightwishbesetzung auf seine Kosten kommt.

Ein sehr gutes Album, nicht perfekt (4*) aber empfehlenswert!
Vorabreferenz zu einer Vorbestellung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Während ich diese Rezension schreibe höre ich mir Ausschnitte aus den einzelnen Songs an.
Diese kann man auf hier und auf Tarjas Website anhören.

Da ich Tarja Turunen seit Beginn ihrer Karierre kenne (die sie vorher bei Nightwish begonnen hatte) kann ich mittlerweile sagen, dass Sie ihren eigenen Weg eindrucksvoll gefunden hat. Wo sie auf My Winter Storm noch experimentierte so hat sie hier einzelne Klangelemente kunstovll verfestigt.

Harte Gitarrenriffs gehören ebenso dazu wie zarte Piano und Celloeinlagen. Von den Texten und Klängen her ist es ein sehr hartes Album, wobei ich sagen muss das ein ausgewogenes Verhältnis zwischen harten und "zarteren" Stücken besteht. Selbst balladrige Stücke sind von den Texten her sehr erdrückend aber auch wieder Hoffnung bringend.

Sollten sich die Songs in Gesamtlänge genauso anhören wie diese kurzen (und Sucht stillenden ;)) Ausschnitte wird dies ein sehr gekonntes Album, was in keinster Weise aufgesetzt klingt. Tarja stellt mit diesem Album einmal mehr deutlich klar (und ich finde besser als es Nightwish gekonnt hat):

Metalklänge, klassische Elemente und klassischer Gesang lassen sich auf eine wundervoll emotionale Weise miteinander verbinden. Der Kunstgriff liegt einzig und allein im Wörtchen Wie und Tarja hat ihren eigenen Weg gefunden dieses Wie zu verwirklichen. Andere Künstler versuchen es mit dem schweren Symphonischen Weg, Tarja nimmt den Weg der klaren Metalklänge. Harte Gitarren, Harte Bässe und Schlagzeuge. Ein Klangerlebnis für jede Ohren =)

Wobei es natürlich auch zu sagen gibt, Geschmäcker sind verschieden. Wo der eine sagt das klingt wundervoll, kann der nächste sagen oh mein Gott. So wird das sicherlich auch bei diesem Album sein, aber das ist natürlich und normal, doch bevor man solche Dinge sagen kann, muss man sich das Gesamtstück auch erst einmal anhören. Und da bin ich der Meinung, dass es durchaus Stücke gibt, wo selbst der größte Motzer Gefallen findet.

Fazit: Wer nicht davor abschreckt Metalklänge mit klassischem Gesang zu hören und möchte auch nicht auf klassische Instrumente verzichten, der ist hier bestens beraten. Besser kann man es nicht machen.

Die Vorbestellung lohnt sich in jedem Fall!
Tarja überzeugt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Tarja Turunen, ehemalige Nightwish Sängerin, wartet mit ihrem zweiten Solowerk auf. Nach den für mich eher ernüchternden Scheiben von Epica und Revamp, war ich natürlich gespannt auf die Meisterin selbst.

Eröffnet wird das Teil mit "Anteroom Of Death", welches von lässigen Spinettklängen getragen wird, bevor es etwas härter im Midtempo weitergeht. Genial ist der Mittelteil, der mit Queen-ähnlichen Chören (eingesungen von "Van Canto", die Metaller, die Gitarren usw. durch ihre Stimmen imitieren) begeistern kann, stark! (10)
Das folgende "Until My Last Breath", gehalten im gemäßigtem Midtempo, ist durchzogen von schönen Gesangslinien und dezenten Gitarren. Bis auf das Solo gibt es aber keine Überraschungen. Ein idealer Radiohit. (7)
"I Feel Immortal" dürfte ja vom Video und der Single bekannt sein. Eine halbballadeske Midtemponummer mit gutem Refrain, die aber auch etwas mehr Abwechslung aufweisen könnte. (6)
Mit verhältnismäßig harten Gitarren kann "In For A Kill" aufwarten. Ebenfalls wieder im schleppenden Tempo und starken Gesanglinien. (8)
"Underneath" ist die erste richtige Ballade auf dem Album, aufgelockert durch einen kräftigeren Mittelteil mit gutem Gitarrensolo. Die Gesangsmelodie ist schlicht und einfach ergreifend, und wirkt auch nicht übermäßig kitschig. Starke Ballade. (8)

"Little Lies" geht wieder etwas härter zur Sache, ist auch wieder midtempolastig, und hat ein recht heftiges Break zu Beginn des letzten Drittels. Irgendwie wird man aber das Gefühl nicht los, so was ähnliches vorher schon gehört zu haben. (5)
Ballade Nummer zwei ist "Rivers Of Lust". Der Gesang ist natürlich über jeden Zweifel erhaben, aber der Song ist schon arg schmalzig, und es mangelt an Abwechslung. (4)
Beim modernen Rocker "Dark Star" wird Tarja von All That Remains Sänger "Philip Labonte" unterstützt, was dem Song etwas Farbe gibt. Nicht schlecht, guter Chorus, aber auch hier fehlt der entscheidende Kick. (6)

Der Singlehit "Falling Awake" sollte ebenfalls schon bekannt sein. Der Song ist mit dem Opener eines der überzeugensten Stücke der Platte. Sehr schöne Melodieführung, phasenweise erstaunlich heavy, und Dank Joe Satriani natürlich auch mit einem überragenden Solo ausgestattet, ein Ohrwurm. (9)
Mit "The Archive Of Lost Dreams" zaubert Tarja dann eine absolut überzeugende Ballade aus dem Ärmel. Wunderschöner Song mit tollem Klaviermittelpart und ergreifenden Gesangsmelodien, stark (10)
Schon fast im Doomtempo ist dann "Crimson Deep" ausgelegt. Ein starker Song, atmosphärisch mit überzeugendem Chorus und ruhig-düsteren Break in der zweiten Hälfte. Ein guter Rausschmeißer. (9)

Kommen wir zu den Bonussongs der lim. Ed.:
Ruhige Klänge und eine zarte Gesangsmelodie leiten "We Are", das erste Stück der Bonus-CD ein, bevor ein heftiges Gitarrenriff einen aus den Träumen reißt. Krass, ein richtiger Brecher, vielleicht der beste Song, der alleine schon durch das extreme Break überzeugt. (10)
"Naiad" ist sehr schwer einzuordnen. Es ist keine richtige Ballade, aber auch nicht heavy, da außer dem Gesang nur Schlagzeug und Orchester durch den Song führen, mal was anderes. Schön, etwas beklemmend, ideales Herbstlied! (9)

Tja, und dann haben wir noch das Whitesnake-Cover "Still Of The Night", ..räusper.., aber darüber sollte man lieber den Mantel des Schweigens legen. Der Song ist praktisch identisch mit der Originalversion (selbst die Spieldauer), zumindest was die Instrumentierung angeht (gut, der ruhige Mittelteil ist orchestraler als beim Original). Tarja hat auch die Gesangslinien komplett adaptiert, aber ihre Stimme passt einfach nicht zu diesem Song! (keine Wertung!)

Aber egal, wir haben hier ein Melodic-Opera-(Rock)Metal Werk, welches sich massiv von Veröffentlichungen ähnlich gelagerter Bands wie Epica, Revamp oder Diabulus In Musica unterscheidet:

Die Platte kommt nämlich durchweg "ohne" nervige Prügelparts und Grunzeinlagen aus, Tarja zeigt den anderen also, wie's gemacht wird. Nach mehreren Durchläufen kristallisiert sich ein insgesamt ausgewogenes, midtempolastiges Album heraus, das zwischenzeitlich mit drei Songs etwas einbricht, gegen Ende aber noch mal deutlich zulegt.
Ich empfehle unbedingt die limited Edition, da sich zwei der besten Songs unter dem Bonusmaterial befinden!

5 Sterne (lim. Ed.), 4 Sterne (Normalversion)
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Audio Secrecy

Audio Secrecy von Stone Sour

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 15,85

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Audio Secrecy

Tracks:

Disk 1
  • Audio Secrecy
  • Mission Statement
  • Digital [Did You Tell]
  • Say You'll Haunt Me
  • Dying
  • Let's Be Honest
  • Unfinished
  • Hesitate
  • Nylon 6/6
  • Miracles
  • Pieces
  • The Bitter End
  • Imperfect
  • Threadbare
  • Hate Not Gone
  • Anna
  • Home Again
Disk 2
  • Main Menu Page Loop (Mission Statement)
  • The Making Of Audio Secrecy Menu Page Loop (The Bitter End)
  • Download 2010 Menu Page Loop (Threadbare)
  • Mission Statement (Live At Download 2010)
  • Made Of Scars (Live At Download 2010)
  • Hell & Consequences (Live At Download 2010)
  • Mission Statement (Frag. 1)
  • Mission Statement (Frag. 2)
  • Mission Statement (Frag. 3 - tracking)
  • Mission Statement (Frag. 4)
  • 30/30-150 (Frag. 1)
  • Cardiff (Frag. 1)
  • Made Of Scars (Frag. 1)
  • Digital (Frag. 1 - tracking)
  • Tumult (Frag. 1)
  • Get Inside (Frag. 1)
  • Fruitcake
  • Blue Study (Frag. 1)
  • Digital (Frag. 3 - tracking)
  • Digital (Frag. 4 - tracking)
  • Digital (Frag. 5 - tracking)
  • Miracles (Frag. 1 - rough mix)
  • Miracles (Frag. 2 - rough mix)
  • Get Inside (Frag. 2)
  • Pieces (Frag. 1 - tracking)
  • Digital (Frag. 6 - tracking)
  • Hell & Consequences (Frag. 1)
  • Threadbare (Frag. 1 - rough mix)
  • Suffer (Frag. 1)
  • Threadbare (Frag. 2 - tracking)
  • Come What(ever) May [Frag. 1]
  • The Day I Let Go (Frag. 1)
  • Monolith (Frag. 1)
  • Threadbare (Frag. 3 - rough mix)
  • Unfinished (Frag. 1 - tracking)
  • Mission Statement (Frag. 5 - tracking)
  • Unknown New Song (Frag. 1 - tracking)
  • Miracles (Frag. 3 - tracking)
  • Hell & Consequences (Frag. 2)
  • Get Inside (Frag. 3)
  • Digital (Frag. 7 - tracking)
  • Threadbare (Frag. 4 - tracking)
  • Home Again (Frag. 1 - rough mix)
  • Say You'll Haunt Me (Frag. 1 - tracking)
  • Unfinished (Frag. 2 - tracking)
  • Let's Be Honest (Frag. 1 - rough mix)
  • Threadbare (Frag. 5 - tracking)
  • Nylon 6/6 (Frag. 1 - tracking)
  • Threadbare (Frag. 6 - tracking)
  • Hesitate (Frag. 1 - tracking)
  • Imperfect (Frag. 1 - tracking)
  • Anna (Frag. 1 - rough mix)
  • The Bitter End (Frag. 1 - tracking)
  • Threadbare (Frag. 7 - tracking)
  • Dying (Frag. 1 - rough mix)
  • Anna (Frag. 2 - rough mix)
  • Dying (Frag. 2 - tracking)
  • Imperfect (Frag. 2 - tracking)
  • Mission Statement (Frag. 6)

Eine Kundenrezension:

Schlechtestes Album von Stone Sour
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Bin zwar ein Slipknot Fan aber mir gefielen auch sehr die ersten beiden Stone Sour Alben.
Habe mir viel mehr erwartet nach vier Jahren Pause.
Meiner Meinung nach klingst es nicht mehr wie Stone Sour sondern wie ein Soloalbum von Corey Taylor.
Wie gesagt kein schlechtes Album aber auch nicht mehr.Schade
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Produkt-Bild: Asylum (Limited Edition)

Asylum (Limited Edition) von Disturbed

Audio CD von Warner
Preis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 17,11

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Asylum (Limited Edition)

Tracks:

Disk 1
  • Remnants
  • Asylum
  • The Infection
  • Warrior
  • Another Way To Die
  • Never Again
  • The Animal
  • Crucified
  • Serpentine
  • My Child
  • Sacrifice
  • Innocence
  • Keine Titelinformation
  • Down With The Sickness (Live)
  • Stricken (Live)
Disk 2
  • Remnants & Asylum
  • Another Way To Die
  • The Animal
  • Indestructable
  • Inside The Fire
  • The Night
  • Haunted
  • Stricken
  • Stupify
  • Down With The Sickness

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die erfolgreichste moderne Metal-Band der letzten Jahre dürfte auch mit ihrem fünften Album wieder ganz nach oben in die Verkaufsranglisten rauschen. Asylum enthält alles, weswegen das Quartett aus Chicago von seinen Fans so innig geliebt wird.
Disturbed sind und bleiben ein Phänomen. Mit jedem der letzten drei Alben - Believe, Ten Thousand Fists und Indestructible - führten sie in den USA die Charts an, weltweit konnten sie bislang fast zwölf Millionen Platten verkaufen, und auch Asylum wird wieder reißenden Absatz finden. Nach dem für Disturbed-Verhältnisse ungewöhnlich bedächtigen Instrumental "Remnants" folgt mit "Asylum" gleich der erste von zahlreichen kompakten Groove-Metal-Hits, die auf gewohnt einzigartige Weise tanzbare Rhythmen mit knallharten Riffs verknüpfen. Zwischendurch wird zwar auch der eine oder andere etwas unspektakuläre Song ausgepackt, und die als Hidden Track platzierte Coverversion von U2s "Still Haven´t Found What I´m Looking For" wäre verzichtbar gewesen, es überwiegen jedoch die guten bis sehr guten Kompositionen. Insbesondere die erste Single "Another Way To Die", das an Tool erinnernde "Crucified" und das eindringliche "Never Again", in dem sich Sänger David Draiman mit den Holocaust-Erlebnissen seiner Familie auseinandersetzt, können restlos überzeugen. Abgerundet wird Asylum von der topmodernen und entsprechend druckvollen, aber trotzdem stets lebendigen Produktion, die die Band selbst erledigte und in der angenehm viel Raum für facettenreiche Gitarrensounds bleibt.
-- Michael Rensen
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Schwach.....einfach nur schwach...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Tja, die neue Disturbed... Sagen wir mal so: Handwerklich, Gesanglich perfect, aber was hilft das, wenn sich
JEDER Song seit 4 CDs gleich anhört. Das ging bis 10000Fists gut, da haben wenigstens die Refrains gepasst, aber hier? EIN GROSSES NICHTS.Kein einziger Song kann überzeugen, nur fades, immer gleiches Midtempo ohne eine Überraschung und bis auf Innocence kein Refrain, der auch nur ansatzweise hängenbleibt. Nein, diese CD ist wirklich die pure Enttäuschung.
Solide Scheibe
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Was soll man da noch großartiges sagen?
Was wirklich neues haben Disturbed hier nicht zu bieten und bleiben ihrem Stil der letzten Alben treu und nähren sich immer mehr dem klassischen Metal Sound an.Nach den ersten Durchläufen fehlen mir zwar die Highlights mit den typischen Ohrwürmern mit Mitsingkaftor wie auf den Vorgänger Alben,aber ich würde fast sagen,das Album ist durchweg ein Highlight mit keinerlei großen Schwächen.Das Album ist gesammtlich sehr eingängig und geht runter wie Öl.Stilistische Veränderungen zu den beiden Vorgängern sind kaum zu verzeichnen,bis auf das ein oder andere gelungene Gitarrensolo und eine Stimme von David Draiman in Höchstform.Warum auch großartige Veränderungen?Disturbed haben mit der Zeit einen einzigartigen,unverkennbaren Sound entwickelt,den man sofort erkennt und mit dem sie bisher erfolgreich gefahren sind.Sie zeigen,daß eine Band qualitativ auf hohem Niveau bleiben kann,was viele Bands in der heutigen Zeit zwar versuchen,aber nicht mehr schaffen.Für die Zukunft würde ich mir aber schon etwas mehr Experimentierfreude und Neuerungen wünschen,denn sonst kann es mit der Zeit auch langweilig werden.
Klasse Album!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Meiner Meinung nach haben sich die Jungs von Disturbed mit dem Album "Asylum" wieder zurückgemeldet, auch wenn sie niemals weg waren! Das Vorgängeralbum "Indestructible" hat in meinen Augen etwas geschwächelt, da sich die meisten Songs wirklich sehr ähnlich angehört haben. Außerdem hat den Titeln das gewisse "Etwas" gefehlt.
Diese beiden Dinge habe ich zum Glück wieder in "Asylum" gefunden bzw. diesmal wirken die Songs für mich viel unterschiedlicher und vorallem kräftiger, härter und etwas düsterer. Das habe ich in "Indestructible" doch etwas vermisst, auch wenn das Album natürlich auch klasse war.

Natürlich hat Disturbed das Rad nicht neu erfunden, sondern sie sind sich selbst zum größten Teil treu geblieben. Ihr mittlerweile unverkennbarer Stil findet man sofort wieder in diesem Album, aber das ist eigentlich genau das, was ich mir als großer Disturbed-Fan wünsche. Disturbed muss einfach nach Disturbed klingen. Und genau das haben sie in "Asylum" auch wieder super hinbekommen.
Man muss aber dazu sagen, dass in diesem Album auch wieder der eine oder andere nicht ganz so starke Song dabei ist, aber die dürfte es wohl bei so ziemlich allen anderen Künstler auch geben.

Deshalb gebe ich auch fünf Sterne. Vier Sterne für das gelungene Album (bei einigen Songs habe ich richtig Gänsehaut bekommen) und einen Stern aus Symphatie, da ich, wie oben geschrieben, ein großer Fan der Band bin und von dem Album in keinster Weise enttäuscht bin. Eher das Gegenteil ist der Fall, ich bin wirklich begeistert von dem Album und würde es sogar mit ihrem Album "Ten Thousend Fists" auf eine Stufe stellen, aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Für Fans unumgänglich
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Also das Album ist wiedereinmal gelungen, wie jedes Album von Disturbed.
Die Lieder "Another Way to Die", "Never Again" and "Innocence" sind einfach genial und die Texte treffen einfach sowas von ins Schwarze.
Wer allerdings nicht explizit Fan der Band ist empfehle ich dieses Album:

Ten Thousand Fists

Mit diesem Album haben Disturbed sich selbst die Messlatte unglaublich hoch gelegt, es wird schwer da wieder ran zu kommen!

Aber Alles in Allem ein sehr gutes Album!
Alles beim Alten..
4 Punkte 4 von 5 Punkten
..auf der neuen Disturbed. "Asylum" bietet eigentlich genau das, was man aus dem Hause Disturbed gewohnt ist. Feine Melodien gepaart mit brachialer Härte. Ich finde, dass es etwas Metallischer zu Werke geht als noch auf dem Vorgänger "Indestructable". David Draiman singt etwas agressiver und zugleich variabler als zuletzt und die Lieder sind etwas länger mit größeren Solo Anteilen der Gitarre. Alles in allem also gut. Und auch die Songs gehen gut ab. Asylum, The Infection,Warrior und Serpentine sind wirklich richtig geile Songs....aber sie klingen mir persönlich zu gleichförmig und sind nicht wirklich neu!!! Sagt euch der "Bad Religion effect" etwas?? So geht es mir mit dem Werk der Amis. Die Songs sind zwar echt geil, sind aber zu austauschbar um sich echt extrem im Ohr festzufräsen. Und das ist es, was die "Asylum" Songs von denen des Jahrhundertmeilensteins "Tenthousand fists.." unterscheidet. Ging da noch jeder Song ins Ohr und setzte sich dort sofort ewig fes,t ist mir der neue "Stoff" zu gleich. Dies aber auf sehr hohem Niveau. Deshalb "nur" 3,5 Sterne plus nen halben Syphatiebonus!!! 4 Sterne.
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X von Spock'S Beard

Audio CD von Mascot Records (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 11,86

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: X

Tracks:

  • Edge Of The In Between
  • Kamikaze
  • Emperor's Clothes
  • From The Darkness
  • Quite House
  • Man Behind The Curtain
  • Jaws Of Heaven

3 Kundenrezensionen:

Genial!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
RUMMS gehts los! Lang nicht mehr einen so tollen Einstieg gehört! Der Anfang des Opener gibt bereits den Stil des Albums an. Es strotzt nur so vor Energie, es ist frisch und locker und jeder Musiker liefert Meisterleistungen ab.
Versuch Nummer 4 nach Neal Morses Ausstieg schlägt die vorherigen Alben mit Leichtigkeit. Jedes Lied hat seinen eigenen Charme, es klingt an keiner Stelle gleich oder langweilig. Trotzdem zieht sich durch das ganze Album eine Grundstimmung und ein roter Faden, der es nie irgendwie zerstückelt erscheinen lässt. X ist mit fast genau 80 Minuten Musik voll gepackt mit Musik und hätte auch locker das Potenzial und die Einfälle zu einem Doppelalbum.

Der erste Song, Edge Of The In-Between, geschrieben von Bassist Dave Meros, ist bereits über 10 Minuten lang und offenbart das erste mal seit Snow klassische Beard Klänge. Hymnisch, verfrickelt, vertrackt, ein wenig geheimnisvoll die Bärte sind wieder da! Besonders gelungen ist das Finale. Die gesamten 10 Minuten lang präsentieren uns die Herren und Mister DVirgilio eine Rückkehr zu ihren Wurzeln. Ein Neal Morse hätte es nicht besser machen können!
Der nächste Song von Alan Morse, The Emperors Clothes ist ganz anders. Er beginnt mit akustischen Gitarren und klingt beinahe ein wenig mystisch, bis ganz urplötzlich Posaunen und Hörner ein fröhliches Thema verkünden, das einfach total groovt! Zwischendurch gibt es einen sehr jazzigen Mittelteil, der das ganze perfekt abrundet. An diesem Song hat auch Ex-Cheffe Neal Morse einen kleinen Beitrag geleistet.
Ryo Okumotos Beitrag ist ein Instrumental, vier Minuten lang und vollgepackt mit allerlei durchgeknalltem Kram. Es klingt ein wenig wie ein Mix aus Close To The Edge vermischt mit dem abgefahrsten Crimso-Kram im Sympho-Metal Gewand ;)
Der erste 16 Minüter von NDV setzt wie schon A Guy Named Sid sehr stark auf Groove und Eingängigkeit. Er besteht aus vier voneinander unabhängigen Teilen. Teil eins groovt wie ein Deep Purple Hardrocker und ist recht unspektakulär, während Teil zwei mit einigen wunerschönen Melodien und einem berührenden Text aufwartet. Balladen zu schreiben war schon immer Nick DVirgilios Stärke! Der dritte Teil ist wieder grooviger, diesmal aber dramatischer und packender. Klasse! Zum Schluss gibt es noch ein großes Finale. Es klingt sehr hymnisch und fröhlich. Spitzen Song.
Nach dem Opener der zweite Song aus Dave Meros Feder namens The Quiet House bietet einen knochentrockenen Rocker mit allerlei Gimmicks. Der Mittelteil ist zudem von purer Schönheit. Besonders ist hier die Bassarbeit von Dave Meros herauszuheben.
Auf dieser Edition nicht vorhanden ist der Song Their Names Escape me. Ein genialer Song, voller Dramatik und Gefühl. Auch Orchester wurde hier eingebracht. In dem Song werden eine Reihe Namen vorgetragen, die Namen der Vorbesteller der Deluxe Edition. Eine tolle Idee und zudem eine beeindruckende Art für eine Band, ein Tribut und Dank an ihre Fans auszusprechen. Klasse!
Danach wirds wieder straighter und rockiger mit Alan Morses The Man Behind The Curtain. Das rockt, groovt und macht ein Spaß. Hier sollte man wieder einmal Dave Meros Basspiel hervorheben.
Zum Schluss gibt es mit Jaws Of Heaven den vielleicht besten Song von Spocks Beard nach Neal Morses Ausstieg. Hier gibt es eine Riesenmenge an Dramatik, Groove, Relaxtheit, Bombast und Gefühl und das alles genial verquirlt. Ganz besonders das Finale gehört zum besten Material überhaupt von Spocks Beard. Ganz großes Kino!

Allgemein muss man sagen, dass die Texte des Albums allererste Sahne sind. Sie strotzen vor Gefühl und Komplexität. Man fühlt sich sehr oft selbst berührt. Ganz große Klasse. Außerdem hat jeder Musiker Platz für sein Instrument und liefert zum Teil bisher ungeschlagene Leistungen ab. Besonders Nick D'Virgilio singt wieder mal wie ein kleiner Freddy Mercury.

Fazit:
Was soll man sagen, Spocks Beard haben ihr Meisterwerk abgeliefert. Nach den zwar guten aber sehr durchwachsenen letzten drei Alben hat die Band es endlich geschafft, ein Album mit durchgehender guter Qualität abzuliefern, das nie langweilig wird. Sie bringen eine Menge Spielgefühl, Komplexität, musikalische Raffinesse, Eingängigkeit und Dramatik ein und drücken dem auch noch den berühmten Spocks Beard Stempel auf. Ich mag jedes der letzten Alben, trotzdem hätte ich nie gedacht, dass ich das mal sage, aber:

Spocks Beard haben ihren Meister endlich übertroffen!

Friedrich Stenzel, 17
Mit das beste SB-Album
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für Fans der Band gab es ja bekannter Weise die Möglichkeit an einer Vorfinanzierung der Produktion teilzunehmen und dafür eine exklusive, limitierte Vorabversion des fertigen Albums zu erhalten. Ich tat dem so, und habe daher die CD schon vor einigen Wochen erhalten.
Die Möglichkeit, sich das Album auf diesem Weg finanzieren zu lassen, ohne kreative Zwänge einer Plattenfirma, hat sich für SB absolut gelohnt. Herausgekommen ist eines der besten SB-Alben, das an die großen Zeiten mit Neal Morse erinnert.

Nach dem Weggang ihre Bandleaders konnte die Band auf den folgenden drei Alben nicht immer ganz überzeugen. Als Liveband eine Bank, aber außer der CD "Feel Euphoria" konnten die neuen Kompositionen nicht an die Musik früherer Alben heranreichen.

Mit der neuen, zehnten Platte ist es jedoch gelungen genau da anzuknüpfen, wo man mal mit "The Light" begonnen hatte, ohne die alten Zeiten zu kopieren und dennoch der eigenen Identität der aktuellen Besetzung treu zu bleiben.

Es "proggt" wieder wie früher, gewürzt mit einer wohl dosierten Prise Jazz und einem kräftigen Schub Rock. Musikalisch und spielerisch auf aller höchstem Niveau, mit (teilweise epischen) Kompositionen, die abwechslungsreich und eingängig sind. Ohne jedoch (wie zu Morse-Zeiten) sich schamlos bei den bekannten Genre-Größen (Yes, Genesis, Gentle Giant,...) zu bedienen, sondern eine gehörige Portion Eigenständigkeit mitzubringen.
Auch ex-Bandchef Morse darf wieder mitmischen, "The Emperor's Clothes" stammt zum großen Teil aus seiner Feder, und dürfte auch die "Jünger" seiner Kunst überzeugen.

Meine Anspieltipps: Der Opener "Edge Of The In-Between" und das 16-minütige "Jaws Of Heaven". Der Song "Their Names Escape Me" ist ausschließlich auf der limitierten Pre.order-Version erhältlich.

Mein pers. Fazit: Bisher war "V" mein SB-Favorit, wurde jetzt jedoch mit diesem Album abgelöst. Nach den eher entäuschenden letzten beiden Alben sind SB endlich wieder da wo sie eigentlich hingehören, auf die vorderen Plätze des modernen "Progressive Rock".
Wunder gibt es immer wieder ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich muss sagen, dass ich SB zu Zeiten, als Neal Morse noch die Vocals beisteuerte, als eine Band angesehen habe, die eingängigen ProgRock spielt, aber nie das Überalbum hinlegen würden,wie es z. B. Yes mehrmals hintereinander taten (um mal eine klassische Prog-Combo herauszupicken). Snow gefiel mir dann als Schwanengesang und in sich ganz stimmiges Album ganz gut, war aber auch weit davon entfernt, ein Meilenstein des Progs zu sein. Mit den beiden Nachfolgealben hatte ich die Band dann eigentlich abgeschrieben (was ProgRock angeht).

Und nun das. Ein Meilenstein des Progressive Rock ist X sicherlich auch nicht. Aber ein astreines Genrevertreter auf ganz hohem Niveau. Solche Leistungen in allen Belangen, wie sie SB hier erbringen, hätte ich dieser Band nie und nimmer zugetraut.

Spielfreude ist da, Große Einzelleistungen, vertrackte, abwechslungsreiche, wunderbare Kompositionen, die an nichts fehlen lassen. Als ich das Album das erste Mal hörte, mit offenem Mund, sah ich mich genötigt, dieses Feuerwerk gleich nochmal abbrennen zu lassen.

Teilweise hört man Anklänge an die üblichen Vorbilder. Die eingestreuten Keyboardsounds erinnern mitunter an Yes, Songpassagen lassen an die alten Genesis denken. Auf dem Album sind wahnsinnig gute Gitarren- und Bassparts zu hören. Dass Nick D'Virgilio schon immer ein überdurchschnittlicher Schlagzeuger war, ist bekannt, aber seine Leistungen sind wieder einmal herausragend.

Ich denke, dass SB Freunde des Genres mit dem vorliegenden Album durchaus überraschen, beeindrucken und in großem Maße erfreuen können!

Kauftipp!
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Produkt-Bild: At the Edge of Time (Limited Digi Pak + enhanced CD + Download Coupon)

At the Edge of Time (Limited Digi Pak + enhanced CD + Download Coupon) von Blind Guardian

Audio CD von Nuclear Blast (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 13,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2010
Zoom ± Produkt-Bild: At the Edge of Time (Limited Digi Pak + enhanced CD + Download Coupon)

Tracks:

Disk 1
  • Sacred words
  • Tanelorn (Into the void)
  • Road of no release
  • Ride into obsession
  • Curse my name
  • Valkyries
  • Control the divine
  • War of the thrones
  • A voice in the dark
  • Wheel of time
Disk 2
  • Sacred words (Pre-Production Version)
  • Wheel of time (Orchestral Version)
  • You're the voice (Radio Edit)
  • Tanelorn (Into the void) (Demo)
  • Curse my name (Demo)
  • A voice in the dark (Demo)
  • Sacred (Video) (Data Track)
  • A journey to the edge of time (Studio Documentary) (Data Track)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Blind Guardian ist mit At The Edge Of Time das eigentlich Unmögliche gelungen: Sie haben ein Konsensalbum aufgenommen, das alle Fraktionen ihrer Fangemeinde begeistern wird, und sich gleichzeitig künstlerisch weiterentwickelt.
Nach den nicht von allen Anhängern akzeptierten Experimenten auf den Vorgängeralben A Night At The Opera und A Twist In The Myth geben die Krefelder Fantasy-Metaller nicht etwa klein bei, sondern gehen erneut voll ins Risiko. Mit den authentischen Folk-Instrumenten und originellen Arrangements in "Curse My Name" und den bombastischen, überaus gelungenen Orchester-Passagen in "Sacred Worlds" und "Wheel Of Time" betreten Blind Guardian Neuland, tun dies allerdings so inspiriert und überzeugend, dass sich das ambitionierte Frische perfekt mit den bewährten Trademarks der Band ergänzt. Weitere Pluspunkte des Albums sind die angenehm organische Produktion, das extrem sichere Gespür für Ohrwurm-Melodien und der Thrash-Metal-Einschlag, der markanter als auf den letzten CDs heraussticht. "Valkyries" ist eine der großartigsten Hymnen der Band-Geschichte, während knallharte Songs wie die erste Single "A Voice In The Dark" oder "Tanelorn (Into The Void)" Erinnerungen an Neunziger-Jahre-Meilensteine der Marke Somewhere Far Beyond oder Imaginations From The Other Side wach werden lassen.
Mit At The Edge Of Time, dessen Doppel-CD-Version als Bonus diverse Demo-Versionen, ein Making-of und einen Download-Coupon enthält, haben Blind Guardian ihr bestes Album seit Nightfall In Middle-Earth und eine der grandiosesten Heavy-Metal-Scheiben der letzten Jahre abgeliefert!
-- Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

Gut, aber nicht völlig überzeugend
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Bei Blind Guardian erlebt man seit der Jahrtausendwende eine ähnliche Entwicklung wie bei den mächtigen Iron Maiden: weg von extrem eingängigen Hymnen hin zu eher vertrackten und komplexen Arrangements. Diesen, bereits auf "Nightfall In Middle-Earth" angedeuteteten und mit "A Night At The Opera" tatsächlich begonnenen Weg gehen die Krefelder mit dem 2010er Longplayer "At The Edge Of Time" konsequent weiter. Dass dem eingeschlagenen Pfad nicht alle Fans folgen können/wollen scheint die Band dabei in Kauf zu nehmen, wobei ja immer noch einige Hits vorhanden sind... Ob man mit dieser Entwicklung einverstanden ist oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen - aus musikalischer Sicht ist die Platte jedenfalls überwiegend gelungen, auch wenn es ein paar Aussetzer gibt.

Das Cover entspricht wieder dem von "A Twist In The Myth" bekannten Stil - hier scheint es die endgültige Abkehr von den alten, gezeichneten Motiven zu geben. Schade, passt aber im Prinzip besser in die heutige Zeit und zum neuen Stil. Zwar nebensächlich, aber dennoch erwähnenswert: die Bandfotos sind aus meiner Sicht völlig misslungen. Ob das die Schuld des Fotografen ist oder am trotz aller Sympathien schon immer eher dünnen Charisma der Truppe liegt, sei mal dahingestellt, hier gibt es jedenfalls deutlich Luft nach oben.

Eröffnet wird "At The Edge Of Time" vom auszugsweise bereits vorher bekannten "Sacred Worlds", das gleich eindrucksvoll zeigt, wohin die Reise geht: Auf über neun Minuten ausgebreitet treffen gigantische Orchester-Einsätze auf Riffs, die so thrashig klingen, wie schon lange nicht mehr. Garniert ist das alles mit einem gut mitsingbaren Refrain und interessanten Gitarren-Leads, sodass man trotz Überlänge und vieler Tonspuren schnell einen Zugang zum Stück findet. Für mich eine nach den letzten Werken nicht ganz unerwartete, aber dennoch wirkungsvolle Methode, die CD zu eröffnen. Am Ende der Platte schließt sich der Kreis mit dem ebenfalls sehr langen "Wheel Of Time", das allerdings doch einige Umläufe mehr braucht, um dann spät, aber doch zu zünden.

Nach dem Opener, der den Hörer bei den ersten Durchgängen nahezu erschlägt, folgt mit "Tanelorn (Into The Void)" der erste "richtige" Ohrwurm. Natürlich muss sich ein Stück mit diesem Namen an seinem berühmten Vorgänger ("The Quest For Tanelorn" vom Album "Somewere Far Beyond", 1992) messen und macht sofort deutlich, wie sehr sich Blind Guardian verändert haben. Vergleichbarkeit ist kaum noch gegeben, mir persönlich gefallen beide Stücke auf ihre Weise sehr gut. Allerdings klingt "The Quest For Tanelorn" doch um einiges unbekümmerter und leichter zugänglich als die neue Interpretation eines Teils von Michael Moorcocks Multiversum. In eine ähnliche Richtung gehen die mit einem starken Refrain ausgestatteten und entsprechend live-tauglichen "Ride Into Obsession" und "A Voice In The Dark". Diese Stücke sind sehr aggressiv und vergleichsweise einfach gehalten. Gerade hier zeigt sich auch, dass Hansi Kürsch als Sänger nach wie vor in Hochform ist. Diese drei Tracks sollten auch alteingesessene Fans, die mit der neuen Ausrichtung nicht so gut klarkommen, überzeugen können.

Als mittlerweile schon traditionell exzellent gelungen erweisen sich auch die beiden sanfteren Stücke auf der CD: vor allem "Curse My Name" kann als gelungene Mischung aus "A Past And Future Secret" und "Skalds And Shadows" begeistern. Hier treffen mittelalterliche Instrumente auf außergewöhnliche Arrangements - perfekt! Auch die zweite Ballade, "War Of The Thrones" steht dem nicht viel nach, hier fällt vor allem die schöne Klavierbegleitung positiv auf.

Alles andere auf "At The Edge Of Time" reißt mich nicht sonderlich vom Hocker. Vor allem die beiden Midtempo-Tracks "Road Of No Release" und "Control The Divine" lassen den Funken auch nach vielen Hördurchgängen nicht überspringen. Für mich ebenfalls unverständlich: Viele bezeichnen "Valkyries" als "neue Band-Hymne". Auf mich wirkt das Stück zerfahren und konstruiert, da kann auch der gute Chor im Refrain nichts retten. Von einem neuen "Lost In The Twighlight Hall" oder gar "Mirror Mirror" kann also keine Rede sein.

Damit stehen auf "At The Edge Of Time" drei schwache Tracks sieben guten bis sehr guten Stücken gegenüber. Eigentlich kein schlechter Schnitt und eine klare Verbesserung gegenüber dem Vorgänger. Dennoch muss ich betonen, dass mir die älteren Alben als Gesamtwerke doch um einiges besser gefallen. Woran das genau liegt ist mir nicht ganz klar, prinzipiell habe ich mit der neuen Ausrichtung jedenfalls kein großes Problem. Vermutlich ist mir das Ganze einfach ein wenig zu überladen, von der alten Spielfreude ist nicht mehr viel zu hören. Sehr knappe 4 Sterne für ein gutes, aber nicht überzeugendes Album der deutschen Metal-Institution.
Die Jungs sind nun wirklich Ikonen!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das neue Album ist ein Meisterwerk. Ich bin nun schon seit 17 Jahre Blind Guardian Fan und war auch schon auf KOnzerten.
Das Album ist kraftvoll, gewagt und außerordentlich gut. Wichtig ist nur, dass man einen anständigen Bass hat und laut hört.

Ich kann dieses Album wirlich jedem Fan von Blind Guardian ans Herz legen!!!

Dieses Jahr bin ich wieder auf deren Konzert und freu mich schon auf die neuen Lieder!!!

Macht weiter so!!!
Sensationelles Album
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Meine Herren, ein wirklich brilliantes Werk, welches ich als MP3-Download erstanden habe.
Melodien mit fühlbarem und eingängigem Charakter.
Orchestral, hart, melodiös, einfach klasse, was dem Ohr hier vorgesetzt wird.
So wie das Album heisst, ist es auch, eine Art Stein, der immer wieder hörbar sein wird
Back to the future, ganz großes Kino
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer Blind Guardian noch nicht kennt, der hat hier die Möglichkeit sie auf ganz hohem Niveau zu erleben. Der bereits langjähriger Fan ist, der wird von dieser Platte nicht enttäuscht sein. ALLES aber auch wirklich alles, was Blind Guardian ausmacht, ist meiner Meinung nach auf dieser Platte vereint: Bombast, großes Orchester, griffige Melodien und Refrains, Minneflair, Queen-Chöre, Speed und Power, Abwechslung, Abwechslung und Klasse.

Das faszinierende dabei: selbst die reichhaltig orchestrierten Stücke sind noch transparent und knackig, da wurde in der Vergangenheit gerne mal zu viel des Guten getan und sich produktionstechnisch mächtig verheddert, oder das Endergebnis war zu sperrig, zu konstruiert. Nichts dergleichen hier. Organisch, natürlich und mit Punch. Da man offenbar auf die neumodische "zu Tode Kompression" verzichtet hat, muß man die Scheibe zwar etwas lauter aufdrehen, wird dafür aber (Danke! Danke! Danke!) mit einem wunderbaren Miteinander der Instrumente belohnt.

Die Scheibe erinnert mich am meisten an "Imaginations from the other side" und ist doch ganz anders, nimmt sie doch die Komplexität der direkten Vorgängeralben auf und würzt mit dem unglaublichen Speed-Charme von "Tales from the Twilight World" nach. Wenn manche jetzt mosern, sie würden nur im eigenen Saft schmoren, aka nix neues in Mittelerde fabrizieren, dann greift das zu kurz. Denn erstens ist die Zusammenarbeit mit einem Symphonieorchster in dieser Art neu (und so gelungen wie es ist augenscheinlich echt überfällig gewesen ;-), zweitens: diese Spannbreite hatten sie noch nie (vielleicht auf "The forgotten Tales" aber die zählt nicht ;-). Eigentlich kann man gar nicht glauben, daß das die gleiche Band ist, die seinerzeit Battalions of Fear "runterholzte".

Ich kann zu diesem Spagat aus "back to the roots" und Weiterentwicklung nur gratulieren und der CD gleich noch mal einen Spin geben ... 5 Punkte, ohne Abzug.
schönes Album, schöne Weiterentwicklung, warum "back to the roots"?
4 Punkte 4 von 5 Punkten
wäre das ein debüt album einer neuen metal band dann würde ich fünf sterne geben!! nach diesem

fehltritt mit "a twist in the myth" ist "at the edge of time" mal wieder balsam für die

seele. das problem für mich bei diesem neuen album ist das kaum ein titel so richtig, im kopf,

hängen bleibt! das blind guardian mal mit einem chor zusammen arbeiten wollten ist doch seit jahren

bekannt und gefällt mir auch ganz gut, daher nicht "zu viel" chor eingespielt wurde, die grätsche

also ganz gut gelungen ist!! blind guardian haben das gemacht was sie wollten. sie haben sich

weiterentwickelt. es war doch nie die rede von "back to the roots"!?!?(was man als fan doch wissen müßte)

man muß das album eben öfter hören um zu erkennen das es doch eigentlich ganz gut geworden ist.

vier sterne dafür weil es sich teilweise zu überproduziert anhört. aber es gefällt und das ist die

hauptsache.

FAZIT: endlich sind sie wieder da und das mit einem doch gut gelungenen album!!!
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Produkt-Bild: Asylum

Asylum von Disturbed

Audio CD von Warner
Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 11,50

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Asylum

Tracks:

  • Remnants
  • Asylum
  • The infection
  • Warrior
  • Another way to die
  • Never again
  • The animal
  • Crucified
  • Serpentine
  • My child
  • Sacrifice
  • Innocence
  • keine Titelinformation

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die erfolgreichste moderne Metal-Band der letzten Jahre dürfte auch mit ihrem fünften Album wieder ganz nach oben in die Verkaufsranglisten rauschen. Asylum enthält alles, weswegen das Quartett aus Chicago von seinen Fans so innig geliebt wird.
Disturbed sind und bleiben ein Phänomen. Mit jedem der letzten drei Alben - Believe, Ten Thousand Fists und Indestructible - führten sie in den USA die Charts an, weltweit konnten sie bislang fast zwölf Millionen Platten verkaufen, und auch Asylum wird wieder reißenden Absatz finden. Nach dem für Disturbed-Verhältnisse ungewöhnlich bedächtigen Instrumental "Remnants" folgt mit "Asylum" gleich der erste von zahlreichen kompakten Groove-Metal-Hits, die auf gewohnt einzigartige Weise tanzbare Rhythmen mit knallharten Riffs verknüpfen. Zwischendurch wird zwar auch der eine oder andere etwas unspektakuläre Song ausgepackt, und die als Hidden Track platzierte Coverversion von U2s "Still Haven´t Found What I´m Looking For" wäre verzichtbar gewesen, es überwiegen jedoch die guten bis sehr guten Kompositionen. Insbesondere die erste Single "Another Way To Die", das an Tool erinnernde "Crucified" und das eindringliche "Never Again", in dem sich Sänger David Draiman mit den Holocaust-Erlebnissen seiner Familie auseinandersetzt, können restlos überzeugen. Abgerundet wird Asylum von der topmodernen und entsprechend druckvollen, aber trotzdem stets lebendigen Produktion, die die Band selbst erledigte und in der angenehm viel Raum für facettenreiche Gitarrensounds bleibt.
-- Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

Schwach.....einfach nur schwach...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Tja, die neue Disturbed... Sagen wir mal so: Handwerklich, Gesanglich perfect, aber was hilft das, wenn sich
JEDER Song seit 4 CDs gleich anhört. Das ging bis 10000Fists gut, da haben wenigstens die Refrains gepasst, aber hier? EIN GROSSES NICHTS.Kein einziger Song kann überzeugen, nur fades, immer gleiches Midtempo ohne eine Überraschung und bis auf Innocence kein Refrain, der auch nur ansatzweise hängenbleibt. Nein, diese CD ist wirklich die pure Enttäuschung.
Solide Scheibe
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Was soll man da noch großartiges sagen?
Was wirklich neues haben Disturbed hier nicht zu bieten und bleiben ihrem Stil der letzten Alben treu und nähren sich immer mehr dem klassischen Metal Sound an.Nach den ersten Durchläufen fehlen mir zwar die Highlights mit den typischen Ohrwürmern mit Mitsingkaftor wie auf den Vorgänger Alben,aber ich würde fast sagen,das Album ist durchweg ein Highlight mit keinerlei großen Schwächen.Das Album ist gesammtlich sehr eingängig und geht runter wie Öl.Stilistische Veränderungen zu den beiden Vorgängern sind kaum zu verzeichnen,bis auf das ein oder andere gelungene Gitarrensolo und eine Stimme von David Draiman in Höchstform.Warum auch großartige Veränderungen?Disturbed haben mit der Zeit einen einzigartigen,unverkennbaren Sound entwickelt,den man sofort erkennt und mit dem sie bisher erfolgreich gefahren sind.Sie zeigen,daß eine Band qualitativ auf hohem Niveau bleiben kann,was viele Bands in der heutigen Zeit zwar versuchen,aber nicht mehr schaffen.Für die Zukunft würde ich mir aber schon etwas mehr Experimentierfreude und Neuerungen wünschen,denn sonst kann es mit der Zeit auch langweilig werden.
Klasse Album!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Meiner Meinung nach haben sich die Jungs von Disturbed mit dem Album "Asylum" wieder zurückgemeldet, auch wenn sie niemals weg waren! Das Vorgängeralbum "Indestructible" hat in meinen Augen etwas geschwächelt, da sich die meisten Songs wirklich sehr ähnlich angehört haben. Außerdem hat den Titeln das gewisse "Etwas" gefehlt.
Diese beiden Dinge habe ich zum Glück wieder in "Asylum" gefunden bzw. diesmal wirken die Songs für mich viel unterschiedlicher und vorallem kräftiger, härter und etwas düsterer. Das habe ich in "Indestructible" doch etwas vermisst, auch wenn das Album natürlich auch klasse war.

Natürlich hat Disturbed das Rad nicht neu erfunden, sondern sie sind sich selbst zum größten Teil treu geblieben. Ihr mittlerweile unverkennbarer Stil findet man sofort wieder in diesem Album, aber das ist eigentlich genau das, was ich mir als großer Disturbed-Fan wünsche. Disturbed muss einfach nach Disturbed klingen. Und genau das haben sie in "Asylum" auch wieder super hinbekommen.
Man muss aber dazu sagen, dass in diesem Album auch wieder der eine oder andere nicht ganz so starke Song dabei ist, aber die dürfte es wohl bei so ziemlich allen anderen Künstler auch geben.

Deshalb gebe ich auch fünf Sterne. Vier Sterne für das gelungene Album (bei einigen Songs habe ich richtig Gänsehaut bekommen) und einen Stern aus Symphatie, da ich, wie oben geschrieben, ein großer Fan der Band bin und von dem Album in keinster Weise enttäuscht bin. Eher das Gegenteil ist der Fall, ich bin wirklich begeistert von dem Album und würde es sogar mit ihrem Album "Ten Thousend Fists" auf eine Stufe stellen, aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Für Fans unumgänglich
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Also das Album ist wiedereinmal gelungen, wie jedes Album von Disturbed.
Die Lieder "Another Way to Die", "Never Again" and "Innocence" sind einfach genial und die Texte treffen einfach sowas von ins Schwarze.
Wer allerdings nicht explizit Fan der Band ist empfehle ich dieses Album:

Ten Thousand Fists

Mit diesem Album haben Disturbed sich selbst die Messlatte unglaublich hoch gelegt, es wird schwer da wieder ran zu kommen!

Aber Alles in Allem ein sehr gutes Album!
Alles beim Alten..
4 Punkte 4 von 5 Punkten
..auf der neuen Disturbed. "Asylum" bietet eigentlich genau das, was man aus dem Hause Disturbed gewohnt ist. Feine Melodien gepaart mit brachialer Härte. Ich finde, dass es etwas Metallischer zu Werke geht als noch auf dem Vorgänger "Indestructable". David Draiman singt etwas agressiver und zugleich variabler als zuletzt und die Lieder sind etwas länger mit größeren Solo Anteilen der Gitarre. Alles in allem also gut. Und auch die Songs gehen gut ab. Asylum, The Infection,Warrior und Serpentine sind wirklich richtig geile Songs....aber sie klingen mir persönlich zu gleichförmig und sind nicht wirklich neu!!! Sagt euch der "Bad Religion effect" etwas?? So geht es mir mit dem Werk der Amis. Die Songs sind zwar echt geil, sind aber zu austauschbar um sich echt extrem im Ohr festzufräsen. Und das ist es, was die "Asylum" Songs von denen des Jahrhundertmeilensteins "Tenthousand fists.." unterscheidet. Ging da noch jeder Song ins Ohr und setzte sich dort sofort ewig fes,t ist mir der neue "Stoff" zu gleich. Dies aber auf sehr hohem Niveau. Deshalb "nur" 3,5 Sterne plus nen halben Syphatiebonus!!! 4 Sterne.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Beyond Hell / Above Heaven (Ltd. Deluxe Edt.)

Beyond Hell / Above Heaven (Ltd. Deluxe Edt.) von Volbeat

Audio CD von Vertigo Berlin (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,99

Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Beyond Hell / Above Heaven (Ltd. Deluxe Edt.)

Produktbeschreibung


CD Album + Weblink plus DVD Video ( Digipack // 1 CD Audio plus 1 DVD ( Concert Live In Tilburg - ca. 33 Minuten  )

Produktbeschreibung



Die so genannten Erfinder des Rock?n?Rolls müssen sich warm anziehen. Spätestens mit Volbeat hat sich irgendwo in die lange Geschichte der populären Musik das Bild der Skandinavier eingebrannt. Im Zuge des riesigen Erfolges der vier quicklebendigen Dänen drohen die alten Gunslinger, Biker und andere Outlaws als klassische Rollenmodelle des Rocks abzudanken, um von Volbeat abgelöst zu werden. Aber es kommt noch dicker. Nachdem in der Vergangenheit mehrere Wellen von jungen, hungrigen Skandinaviern immer wieder krachend bewiesen haben, dass sie den Rock?n?Roll besser verstehen als viele Amerikaner, schafft es nun mit Volbeat ausgerechnet eine dänische Band, das ultimatives Konzentrat aus sechs Musikjahrzehnten zusammenzubrauen.

Die Liste der Zutaten, die ihren einzigartigen Sound bestimmen, ist länger als das Strafregister eines durchschnittlichen Hells Angel. Deutlich spürbar ist eine tiefe Liebe zum ikonischen Rock?n?Roll von Johnny Cash und Elvis Presley ebenso wie die Begeisterung für den freundlichen Punk-Rock von Joe Strummer und Michael Ness bzw. Social Distortion. Das verbindet sich mit einem ausgeprägten Hang zu schweren, lauten Gitarren und hymnischen Chören wie aus dem Fussballstadion. Metallica sind übrigens nicht nur alte Helden sondern auch frühe Bewunderer von Volbeat. Während aber die Metal-Legende ihr Genre neu definiert hat, indem sie die Kraft des Punks nutzte, beschwören Volbeat lieber mit voller Inbrunst den ursprünglichen Geist. Wie war das damals? In The Wild One fragt 1953 eine der Rockerbräute den Anführer, dargestellt von Marlon Brando: ?What're you rebelling against, Johnny?? Seine Antwort könnte Volbeat als Rezept dienen: ?Whaddya got?? Denn was auch immer dazu dienen mag, dem Mob etwas Zunder zu geben, wird hier auch verarbeitet. Dabei ist das Ergebnis immer mit Sicherheit eins: Ein hundertprozentiges Volbeat-Original.

Hin und wieder stellt ein latent überforderter Journalist den Dänen eine Frage zu ihrem seltsamen Publikum. Tatsächlich sieht man insbesondere während der Mitschnitte ihrer triumphalen Open Air- Auftritte ein höchst gemischten Haufen. Vergnügte Menschen jeglicher Couleur: Vom Greaser über den Kuttenträger bis zum Mädchen im Kirsch-Kleidchen. Auf ihren Konzerten finden sich offensichtlich all die zusammen, die sich einen Dreck um Szene-Konventionen scheren. Gitarrist Thomas Bredahl verweist darauf, dass ?auch (!) ein paar normale Menschen mit Schlips & Anzug? unter ihren Zuschauern sind. Und manchmal beobachtet er sogar kleine Generationstreffen vor der Bühne.

Das bunt gemischte Volbeat-Publikum lässt es bereits erahnen: Diese Band hat das Potential, Kontinente zu bewegen und Welten zu vereinen. In ihrer Heimat konnten Volbeat mit ihren drei Studio-Alben so ziemlich alles abräumen, was es an Preisen, Gold und Platin zu holen gab. Neben furiosen Gastspielen auf Festivals wie Rock am Ring, Rock im Park und Wacken haben erfolgreiche Touren mit Metallica und AC/ DC u.a. dafür gesorgt, dass inzwischen Tausende die Volbeat-Hits wie Sad Man's Tongue, Mr. & Mrs. Ness oder Mary Ann's Place mitsingen können. In Finnland erhielten Volbeat bereits für ihr drittes Studioalbum Guitar Gangsters & Cadillac Blood Gold. Und mit dem neuen Albums Beyond Hell/Above Heaven werden die vier nun den Rest der Welt im Sturm nehmen. Ihr Ruf eilt ihnen bereits voraus, in Amerika stellt man sich nach zwei Blitz-Touren auf die härteste Invasion seit Beatles und Stones ein, die ersten Fan-Clubs sind bereits gegründet.

Für die Band signalisiert Beyond Hell/Above Heaven sowohl eine Fortsetzung als auch eine Art Rückbesinnung. Inhaltlich spinnt Poulsen die Geschichte des Vorgängers weiter, musikalisch konzentriert man sich auf alte Stärken. Das Album kommt ohne Balladen aus, die Produktionsweise war nach eigenen Angaben spontan und direkt, freudig bezeichnet Bredahl das Ergebnis als rau und sehr down to earth. In jedem Detail zeigt sich der besonders geradlinige, schnörkellose Produktions-Ansatz. So hat sich z.B. der Volbeat-Schlagzeuger Jon Larsen am höchst ökonomischen Spiel seiner berühmten Kollegen Charlie Watts und Ringo Starr orientiert. Seinen Modus Operandi bringt er auf den schönen Merksatz: ?Hit ?em hard but keep it simple - and let the guitars do all the work.?

Das hochemotionale Fallen, das Michael Poulsen seinem kürzlich verstorbenen Vater widmet ist nur ein hervorstechendes Beispiel für die besondere Qualitäten von Beyond Hell/Above Heaven. Das ist Rock in Grossbuchstaben und in Perfektion, ohne Schnickschnack, ohne Wenn und Aber. Nicht vorzustellen, wo diese Band schon in nächster Zeit stehen wird. Will man sich dennoch ihre prachtvolle Zukunft ausmalen, hilft nur James Bond und der bekannte Superlativ: ?Die Welt ist nicht genug.?
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Produkt-Bild: Blood of the Nations (Limited Edition inkl. Bonus-Track)

Blood of the Nations (Limited Edition inkl. Bonus-Track) von Accept

Audio CD von Nuclear Blast
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 14,39

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Blood of the Nations (Limited Edition inkl. Bonus-Track)

Tracks:

  • Beat The Bastards
  • Teutonic Terror
  • The Abyss
  • Blood Of The Nations
  • Shades Of Death
  • Locked And Loaded
  • Time Machine (Bonus Track)
  • Kill The Pain
  • Rollin' Thunder
  • Pandemic
  • New World Comin'
  • No Shelter
  • Bucketful Of Hate

5 Kundenrezensionen:

Unglaublich, dass es sowas heute noch gibt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe hier noch nie eine Rezzension geschrieben. Ich bin Metal Fan seit der ersten Stunde. Accept ist schon immer eine meiner Lieblingsbands, ebenso wie priest maiden metallica, running wild, grave digger usw. ABER:

Ich hätte nicht gedacht , dass "heutzutage" nochmal eine solch sensationelle CD vom "alten Schlag" rauskommt. Einfach nur genial, und zwar jedes einzelne Lied auf der CD. Diese CD ist absolute Pflicht für jeden Metal-Fan. Top Sound, ,schlüssiges Gesamtwerk und jedes Lied "rund" und ein Ohrwurm. Das UDO nicht mehr dabei ist, sehe ich absolut nicht als Nachteil.

Abslotue Kaufempfehlung !!!
Album of the year 2010!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Album ist eine der besten Heavy Metal Scheiben, die ich in den letzten 5 Jahren gehört habe.
Ein absoluter Pflichtkauf, ohne Frage.
Hier schlägt das Metal Heart von Accept pfundig weiter
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Blood of the Nations ist DER HAMMER!!!! Das ist ACCEPT, wie wir sie seit mehr als 2 Dekaden vermisst haben, plus mit der Extraportion Power, Speed, Dynamik und einer überragenden Gesangsleistung von Mark Tornillo.

Hier stimmt einfach alles, die Songauswahl und deren Zusammenstellung. Lückenfüller wird man bei diesem Werk der Extraklasse nicht finden. Das wichtigste ist, dass ACCEPT sich auf diesem Album nicht nur treu geblieben sind (mit Hilfe von dem Produzenten und ACCEPT Fan Andy Sneap), sondern sich auf ihrer Linie weiterentwickelt haben und dem (totgesagten) Metal neues Leben einhauchen.

Die Jungs haben's drauf. Blood of the Nations ist ein absolutes Muss!

Das macht Lust auf mehr!!! Was jetzt noch fehlt, wäre eine neu eingespielte Best-Of ACCEPT wo Mark unsere alten Faves auf seine Art nochmal so richtig auf Hochtemperatur zum glühen bringt. Rock on!
Wer bitte ist Udo?
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein waschechtes Heavy Metal-Riff, vorantreibendes Drumming und eine raue Stimme mit viel Power in den Bändern, die diese betreibt. Das Tempo wird kurz gebremst, nur um gleich wieder mit Vollgas den Heavy Metal auszuleben und bald wird im Chor "...beat the bastards down" gegrölt.
Hell Yeah! - ACCEPT sind zurück. Doch eigentlich sah es gar nicht so rosig um eine Reunion aus. Die Urgesteine wollten es noch einmal wissen, doch Fronter Udo Dirkschneider will seine Solo-Band UDO nicht vernachlässigen und verpasst den zwei ältesten Mitgliedern Wolf Hoffman und Peter Baltes einen Korb. So jammten Peter und Wolf in den USA vor sich hin, bis sich ein Sänger meldete, er würde gerne mal dazu singen. Und Puff, da waren sie wieder.

Man kann den ersten Sätzen schon entnehmen, dass die neue Scheibe "Blood Of The Nations" so was von rockt. Nach dem erwähnten Opener "Beat The Bastards" erwartet einen noch so Einiges. Natürlich werden viele sagen, dass ACCEPT ohne Udo gar nicht funktionieren könnten. Doch diese Truppe beweist einem nicht nur das Gegenteil, sondern zeigt, dass sie womöglich stärker denn je sind. "Teutonic Terror" stampft - tja - eben teutonisch und erhaben vor sich hin, während das bereits live präsentierte "The Abyss" nicht nur hitverdächtig ist, sondern auch das Zeug zum abosluten Klassiker hat.

Der Neuzugang und Amerikaner Mark Tornillo ist der geborene Fronter, wie ich am Masters Of Rock feststellen konnte und steht mit seiner kraftvollen, rauen Stimme, die eine Spur höher vibriert als die seines Vorgänger, selbigem in nichts nach. Auch wenn kein einziger schwacher Song auszumachen ist, so sehr man auch sucht und skeptisch ist, hebe ich "Shades Of Death" hervor. Ein epischer 7-Minüter, der zeigt, dass diese vermeintlichen "alten Säcke" nicht nur knackige Rocker drauf haben, sondern auch mit Orchestrierung und großen Arrangements umgehen können. Auch das schnelle "Locked And Loaded" und der Highway Rocker "Pandemic" sind absolute Kracher, bei denen live definitiv die Post abgehen wird.

Auch wenn die Band überaus frisch und abwechslungsreich agiert, weiß man immer, dass man es mit den einzigartigen ACCEPT zu tun hat, aber man findet auch nicht, dass sie einem recht bekannt vorkommt. Das typische Riffing, gepaart mit vielen neuen Ideen, einer ungemeinen Spielfreude und die bekannten mehrstimmigen Refrains bezeugen meine Aussage.

ACCEPT sind zurück und das mit einem Paukenschlag namens "Blood Of The Nations", den man so eigentlich nicht erwartet hätte. Die Herren schlagen mit ihrem neuen Fronter, den man sich jetzt schon nicht mehr wegdenken kann, definitiv mehr Wellen, als sie es mit einer herkömmlichen Reunion getan hätten. Ein absoluter Pflichtkauf für dieses Jahr!
Freiheit gibt es nicht umsonst
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die neue Accept ( und das ist sie auch ohne Udo ) ist ein Metal Prachtstück . Jeder der halbwegs was mit Metal anfangen kann, sollte das Ding kaufen. Aber warum geht keiner auf die Texte von BotN ein ? Auch hier steht die Freiheit und der Kampf dafür - wie schon in den 80ern ganz vorn. Ein Victory Zeichen in Blut sagt alles. Ein klares Zeichen an alle Selbstmordbomber. Well give you the Axe !
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