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In Utero von NirvanaAudio CD von Geffen (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 0,98 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1993 |
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ProduktbeschreibungIN UTERO Aus der Amazon.de-RedaktionÜberwältigt durch den plötzlichen Erfolg versprach Nirvana, einen barscheren und ätzenderen Ton anzuschlagen. Mit Hilfe des aus Chicago stammenden Steve Albini (bekannt durch Big Black) schafften Kurt Cobain und Co. es, eine Platte zu produzieren, die leidenschaftlich, desillusioniert und tief bewegend ist. Jeder Song hört sich an wie ein Kommentar zu den Folgen des Ruhms ("Serve The Servants") und die ungesunde Beziehung zwischen Künstler und Fan ("Milk It"). Natürlich könnten sie alle ganz einfach von Courtney Love handeln. Klatsch beiseite, die klare, reine Kraft, mit der Kurt Cobain seine Songs schreibt, sein Gesang und die unglaubliche Power der Band lässt sich nicht leugnen. Cobain bringt sogar am Ende des aufwühlenden "All Apologies" ein Mantra im Stil von John Lennon zu Stande. "All in all is all we are" stimmt er mehrfach an -- nur für Cobain selbst ist dies kein Trost. --Percy Keegan 5 Kundenrezensionen:Überraschungsei 5 von 5 PunktenMan bekommt musikalisch, was man erwartet und wünscht und obendrauf eine wirklich beeindruckende optische Aufmachung :) Dummfug 5 von 5 Punkten"Nirvanafreak" behauptet Cobain habe beim Schreiben von In Utero "einige Schwierigkeiten gehabt". Das ist lächerlich, Cobain hatte genaue Pläne und hat diese auch genial umgesetzt. Jegliche Kritik an dieser oder anderen Platten von Nirvana oder anderen Platten an denen Cobain beteiligt war ist unangebracht und indiskutabel. Nirvana wird für immer weiterleben. 5 von 5 PunktenNach dem für die Band, aber vor allem für den Sänger Kurt Cobain, überraschenden Erfolg des Vorgängers "Nevermind" musste diese Platte eben ganz anders ausfallen. Am besten so kommerzunfähig wie es eben geht. Die Plattenfirma störte dies, die Fans natürlich nicht und daher wurde auch diese Platte zu einem weltweiten Erfolg. Bereits in der ersten Textzeile vom Eröffnungstrack "Serve the servants" verweist die Band auf diesen Zustand: "Teenage angst has paid off well". Musikalisch verstörend wirkt dann der zweite Song des Albums "Scentless apprentice" mit dem wutentbrannten, herausgeschrienen Refrain "Go away - get away, get away, get a-way". Textlich kann man anhand der Textzeilen "Like most babies smell like butter / His smell smelled like no other / He was born scentless and senseless / He was born a scentless apprentice" eine Hommage an den Roman "Das Parfüm" von Patrick Süßkind erkennen. Es folgt die erste Single "Heart-shaped box", mit der sich die Band erneut bei der Menschheit beschwert ("Hey / Wait / I've got a new complait"). Einen deutlichen Wink mit dem Zaunpfahl dürfte die Plattenfirma mit dem Song "Rape me" abbekommen haben, denn dies war ein Grund, warum die Band diesen nicht im September 1992 bei den MTV Video Music Awards spielen durfte. Ab diesem Zeitpunkt wurde er zu meinem Lieblingsstück der Platte. Vorher war dies noch das folgende "Frances Farmer will have her revenge on Seattle", was einerseits durch das Statement "I miss the comfort in being sad" für Furore sorgte, andererseits durch die Tatsache das es Frances Farmer wirklich gab. Es handelte sich um eine Schauspielerin aus Seattle, die ebenfalls dem Erfolgsdruck der Öffentlichkeit nicht Stand halten konnte. Es folgt mit "Dumb" der vielleicht poppigste Song der Platte, in dem sich Cobain darum streitet ob der Zustand der Dummheit oder des Glücklichseins in ihm überwiegt. Diese beiden Zustände werden aber durch die Wut übertroffen, nachzuhören in dem Song "Milk it", der in die Avantgarde und New Wave-Ecke abrutscht und dadurch sehr viele "Nevermind"-Fans ziemlich verstört haben wird. Und wenn die ganze Wut im Körper nicht von allein verschwindet, wird auf "Pennyroyal tea" hingewiesen, dessen Genuss abtreibungsfördernde Wirkung haben soll. Der Song "Radio friendly unit shifter" ist durch seine gitarrenverzerrten Feedbackorgien sehr sperrig und radiountauglich gehalten, genau wie das an "Territorial pissing"-erinnernde "Tourette's", in dem in knapp 1.30 Minuten Schimpfwörter herausgeschrien werden, die hier lieber nicht aufgezählt werden. Trotz all dieser Wut und Provokation auf dem ganzen Album gibt es mit "All apologies" einen Entschuldigungssong von der Band, aber nicht ohne eine gehörige Portion Ironie. Auch wenn dieses Album, die letzte offizielle Veröffentlichung darstellt, wird Nirvana für immer weiterleben. Der Höhepunkt in der Schaffensphase Nirvanas. 5 von 5 PunktenEine riesige Welle hatte das Erdbeben "Nevermind" verursacht. Dermaßen groß das selbst ihr Schöpfer Kurt Cobain nicht mehr mit ihr fertig wurde. War anfangs mit der Veröffentlichung von "Bleach" sein Ziel gewesen unbedingt Rockstar zu werden, wollte er mit "In Utero" möglichst schnell von diesem Status wieder weg. Nicht umsonst klingt die 93er-Veröffentlichung viel rauer, teilweise härter und verstörender sowie viel weniger poppig als der Vorgänger. Ein kleines bisschen Back to the Roots wenn man so will nur das Nirvana im Vergleich zu "Bleach" deutlich gereift waren. Schließlich hatte man mit Dave Grohl (inzwischen Foo Fighter-Frontmann) ja auch noch einen Drummer der was von seinem Fach verstand. Auch wenn eine Abkehr vom poppigen "Nevermind"-Sound offensichtlich ist hat Cobain es sich nicht nehmen lassen Melodien zu komponieren die schlicht und einfach unvergesslich sind, was allerdings dazu führte das auch "In Utero" ein sehr großes (für Kurt offenbar immer noch ZU großes) Publikum fand, welches das Album als weiteren Meilenstein feierten. Da half nicht mal die raue, zerstörerische Produktion von Steve Albini die besonders auf den Livesound der Band abzielte, was man auch an Kurts Gesang merkt der sich auf diesem Album auf dem Höhepunkt befand. So lässt sich sagen das "In Utero" das bessere Grunge-Album darstellte und mit Sicherheit auch die Band Nirvana noch besser wiedergab als das glattgebügelte "Nevermind". Gerade deswegen ist "In Utero" als der Höhepunkt von Nirvanas Schaffen anzusehen, da es den dreckigen, verschmutzten Gitarrenrock und gleichzeitig zutiefst betrübende Balladen enthält, den die Band immer ausmachte und der hier perfektioniert wurde. Es fängt an mit "Serve the Servants", einem hässlichen Alternative-Song der die musizierte Langeweile darstellt, allerdings keineswegs langweilig ist. "Scentless Apprentice" ist ein heftiger wie verstörender Song, der textlich auf Patrick Süskinds "Das Parfüm" basiert. Eine bessere Vertonung für dieses Buch gibt es wohl kaum, vor allem weil Cobain im Refrain wie ein besessener schreit. "Heart Shaped Box" klingt nur im ersten Moment etwas ungewohnt stellt sich aber als Riesenhit heraus und ist nicht umsonst (auch wegen dem genialen Video) einer geworden. "Rape Me" steht musikalisch ganz in der Tradition zu "Smell Like Teen Spirit", rockt allerdings konsequenter und ist das nächste gewaltige Highlight auf dem Album. "Frances Farmer Will Have Her Revenge on Seattle" ist ebenfalls durch die sägenden Gitarren ein fetzender Rocker. "Dumb" stellt eine der traurigsten Balladenartigen Songs die es wohl gibt dar. Ein fast schon naiver Text verbunden mit einfühlsamer Musik, verstärkt durch ein Cello. "Very Ape" ist ein rhythmischer Rocker wie man sie schon von "Bleach" kannte. "Milk It" klingt schlicht und einfach ungesund und ist neben "Scentless Apprentice" einer der verstörendsten aber gerade deshalb besonders aufregendsten Nummern. "Pennyroyal Tea" ist musikalisch wie textlich eine Kapitulation und ebenfalls eine der herausragendsten Nummern die Cobain je schrieb, besonders traurig wird der Song wenn man seinen späteren Selbstmord mit in Betrachtung zieht. "Radio Friendly Unit Shifter" besteht fast nur aus Feedback und anderen Gitarrengeräuschen. "Tourette's" kann man als eine Persiflage auf sämtliche Rockbands und ihren Konzerten sehen. Und "All Apologies" ist eine der fantastischsten Kompositionen die Cobain je hinbekam. Ein Song der durch seine Lyrics und die feine Musik zum nachdenken anregt. Nach 20 Minuten Stille folgt schließlich "Gallons of Rubbing Alcohol Flow Through the Strip", eine Jam Session bei welcher nichts unbedingt Sinn haben muss trotzdem durch Atmosphäre überzeugen kann. "In Utero" ist das letzte Album einer Band die so viel in der Musikwelt veränderte das sie daran zerbrach. Schon vor Cobains Tod war Nirvana angeblich aufgelöst nicht zuletzt wegen der Drogenprobleme Kurt's die er bis zum Ende nie bewältigen konnte. Vielleicht konnte man deswegen danach auch nichts mehr erwarten, weil Kurt ausgebrannt war (er bekam es auf Konzerten nicht mal mehr hin, gleichzeitig zu singen und Gitarre zu spielen, weswegen ein zweiter Gitarrist angeschafft werden musste). Jedenfalls bleibt "In Utero" das wahrscheinlich beste Album Nirvanas und stellt auf schockierende aber auch auf ungemein schöne Weise die Band so dar wie sie nunmal war. Die große Verweigerung 5 von 5 PunktenDie "Begründer" des Grunge, zu dieser Zeit die Band der Stunde und auf dem Höhepunkt des Erfolges, trauen sich mit diesem sperrigen Werk ganz schön was. Nach dem wegweisenden Nevermind warten sowohl Presse als auch kariertbehemdete Fans auf Nachschub aus der Hitschmiede. Nirvana haben da andere Ideen, verweigern sich in kommerzieller Hinsicht fast vollständig und präsentieren auf In Utero einen unbequemen Happen nach dem anderen, der dem geneigten Fan der auf ein neues Smells like teen spirit wartete, heftig schlucken ließ. Einziger ansatzweise hitverdächtige (auf den ersten Blick) Song ist bezeichnender Weise als Rape me betitelt. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich die Scheibe mit glänzenden Augen aus einem Karstadt nach hause schleppte (Geld von Mamma geschnorrt) und dann dachte, meine nagelneue Steroanlage hat einen Hau. Aber wie so oft, entfalten sich gute Dinge erst mit etwas Geduld, und so sollte es auch mit diesem nicht zu unterschätzenden (Meister?)Werk sein. Aufgrund seiner Sperrigkeit kann man sogar heute noch neues entdecken und das ist gut, denn wie man weiß, wird es wohl aus dieser Richtung nichts mehr zu hören geben. |
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The Colour and the Shape von Foo FightersAudio CD von Rca Int. (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 2,75 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionWesentlicher Kritikpunkt am Debütalbum der Foo Fighters, war der angebliche Mangel an Leidenschaft bei all den handwerklich guten Songs und dem handwerklich guten Rock. Den kann diesem Album keiner unterstellen: The Color and the Shape läßt mit jedem Mal Hören tiefer blicken -- Dave Grohls faszinierende Betrachtungen über Schmerz und Scheidung können mit der peitschenden Kraft der Band leicht mithalten. Sogar eine überzeugende langsame Ballade ist mit "November Stars" zu finden. Ihre Intensität sollte die Zweifler überzeugen. Wenn das nicht klappt, dann tut's "My Hero" halt schreiend. --Rickey Wright 5 Kundenrezensionen:Beste Foo Fighters CD? 5 von 5 PunktenIch beschäftige mich erst seit "Wheels" mit den Foo Fighters und habe "The Colour and the Shape" und auch die Greatest Hits zu Weihnachten bekommen. Jetzt höre ich beide schon ein paar Tage und die "Colour..." ist wirklich meine liebste von Beiden. Ich habe die CD mit den Worten "Das ist die Beste von den Foo Fighters!" überreicht bekommen und bisher kann ich nicht widersprechen! Wie die Zeit vergeht 5 von 5 PunktenKaum zu glauben, wie lange 1997 schon her ist; und ebenso schwer zu glauben ist es, wie gut die Foo Fighters damals schon waren, so wenige Jahre nach Kurt Cobains Tod und Dave Grohls Schritt von den Drums an die Position des Frontmanns, Sängers, Gitarristen und hauptverantwortlichen Songschreibers. Ich selbst bin deutlich später erst auf die Qualitäten dieser Band aufmerksam geworden, vor allem über das großartige "In Your Honor"-Doppelalbum. Doch auch aus dieser rückblickenden Perspektive, mit diesen Großtaten der späteren Jahre im Hinterkopf, besticht "The Colour and the Shape" mit seinen klar strukturierten und melodiösen Rock-Songs und seinem kompromisslosen Sound. Die Drums knallen so plastisch und präzise auf den Hörer ein, die Gitarren tun ihr Übriges hinzu, und ein enorm extrovertierter Dave Grohl zeigt was er gesanglich zu bieten hat. Ob man nun das punkige "Monkey Wrench", die Midtempo-Nummer "Johnny Park", das mitreißende "Wind up" oder das enorm prägnante "Up in arms" zum Beispiel nimmt: All diese Songs machen die große Klasse dieses Albums aus, indem es ihnen gelingt, den Hits der Scheibe in nichts nachzustehen. Letztere, namentlich das sanfte und schließlich doch zu einer E-Gitarren-Orgie kulminierende "February Stars", der Up-Tempo-Lovesong "Everlong" und natürlich die mit Urgewalt in den Ohren scheppernde Hymne "My Hero" bilden dennoch klar den Rahmen dieses Albums; sie verleihen ihm die 5-Sterne-Klasse und machen es zum stärksten Werk der Frühphase der Band. Mehr konnte man damals wie heute nicht verlangen. Vielleicht haben "In Your Honor" oder die tolle Live-Scheibe "Skin and Bones" etwas mehr Tiefe und zeugen von einer größeren stilistischen Vielfalt, aber dieser geradlinige Rock, der hier auf "The Colour and the Shape" präsentiert wird, bleibt zeitlos und unwiderstehlich in seiner ganzen Wildheit, die nie in Ungeschliffenheit abrutscht und sich durch die musikalische Klasse der Foo Fighters von jedwedem dahingerotzten Punk-Rock deutlich abhebt. Das ist Rock mit Niveau, für Musik-Gourmets, die auch gerne mal so richtig flippen wollen. Durchgenudelt 2 von 5 PunktenMusik ohne Verfallsdatum gibt es durchaus, aber dieses Album gehört für meinen Geschmack definitiv nicht dazu. Etwa die Hälfte der Songs auf TCATS gehörten in den 90ern ins Standardrepertoire eines jeden Rock-DJs, dementsprechend hat man sie als regelmäßiger Pistengänger hunderte Male vorgedudelt bekommen, oftmals flankiert von anderen Vertretern der völlig überbewerteten Grunge-Szene. Und irgendwann ist mal Feierabend. Die zwei Sterne gebe ich dem Album, weil "Everlong" nach wie vor ein mitreißendes Stück ist, das sicherlich die Zeit überdauern wird. Den Rest möchte ich bitte nie wieder hören müssen. Was will man mehr??? 5 von 5 PunktenIch möchte mich der Meinung meiner Vorredner sowie meiner eigenen ergeben und sagen: was soll man hier noch verbessern??? Mit diesem zweiten Album zeigten uns die Foo Fighters, dass sie noch weitaus gefühlvoller können als auf ihrem ersten Räumer. Denn dieser Aspekt wurde auf "Foo Fighters" leider nur angeschnitten, was der Genialität des ersten Albums aber absolut keinen Abbruch tun soll. Bei "The Colour and the Shape" sehen wir uns konfrontiert mit einem wirklichen Potpourri der gitarristischen Musikstile, in dem sich mehrere gefühlvolle Balladen, punkiger Prügelspaß sowie Kopfnicker - Rock der feinsten Sorte die Klinke in die Hand geben. Und wieder finden wir den unverwechselbaren Sound, der der Band von Anfang an schon so gut zu Gesicht gestanden hat. Etwas aus der Reihe fällt "See You": hier geht es ungemein jazzig zu. Und die Band zeigt hier mehr als auf jedem anderen vergleichbaren Track des Albums, wie vielseitig sie mit der akustischen Gitarre umzugehen weiß. Alles in allem kann man dieses Album schon als eine Weiterentwicklung des letzten bezeichnen: Die Stile sind bei weitem vielfältiger und das Arrangement professioneller. Was sich aber nicht geändert hat - und das ist der allerwichtigste Aspekt - ist, dass die Band sich vollkommen treu geblieben ist. Der Instrumentalsound hat sich nicht geändert, genauso der markante Gesang. Und das ist es, was die wenigsten bisher geschafft haben. Voll verdiente 5 Sterne für ein Album, dass einerseits so viele Gemüter gleichzeitig anspricht, andererseits kaum waghalsige Experimente aufweist, die einer auf Anhieb so gut funktionierenden Band nur schaden würden... Das Beste von den Foo Fighters 5 von 5 PunktenMit Doll haben die Foo Fighters einen netten Einstieg ins Album zusammengebastelt. Getragen und langsam, schön verträumt, aber ganz und gar nicht "kitschig". Der zweite Song, "Monkey Wrench" zeigt da schon einen starken Kontrast. Es geht sofort kompromisslos mit geladenen Gitarrenriffs weiter, dieses Lied ist durchaus schneller. Eines meiner beiden Lieblingslieder der Scheibe, präsentiert sich einfach schön rockig und ungezwungen. Weiter geht's mit "Hey, Johnny Park!", das auch mit einem knackigen Riff beginnt, sich in der Strophe dann wiederum etwas weicher präsentiert. Im Refrain wird's dann wieder etwas lauter, wobei sich der Song stets im Mid-Tempo befindet. Vielleicht etwas eintönig nach mehrmaligem Hören, aber auf keinen Fall ein schlechter Song. Nach einem seltsamen, lärmigem Übergang hört man dann ein scheinbar ruhiges Lied. Die Gitarre schlägt im Hintergrund leise stets den gleichen Ton, während Grohl leise und ziemlich hoch vor sich hin singt. Bis zum Refrain, der dann wortwörtlich explodiert - "I wanna detonate!". Auch ein gelungenes Lied, bei dem sich die Dynamik schön aufbaut. "Wind Up" nimmt den Schwung vom vorherigen Lied gleich mit in die Segel. Das Lied gehet ziemlich schnell ins Ohr, rockig und melidiös zugleich. In der Bridge scheint sich Grohl die Seele aus dem Leib zu schreien, kurz danach ist das Lied dann auch schon wieder zu Ende. "Up In Arms" beginnt wie eine getragene Ballade, ab 0:50 kommt dann eine kleine Pause und es geht gewohnt flott weiter. Das Lied gehört zu den schnelleren Songs der CD und hat einen gewissen Gute-Laune-Faktor. Ist vom Intro abgesehen allerdings auch das kürzeste Lied. Der folgende Track "My Hero" gefällt mir persönlich dann eher weniger. Sowohl Strophe als auch Refrain und Bridge sind eher ziemlich schleppend, der Song an sich kommt etwas simpel gestrickt rüber. Mit einer Akkustikgitarre beginnt schließlich "See You", ein eher lockeres Lied. Später kommen dann auch noch die Kollegen Bass und Drums dazu, Tamburin ebenfalls, wieso auch nicht, hört sich ganz nett an. Kein Kracher, aber trotzdem ein guter Song. "Enough Space" fängt mit einem ungefähr 1-Minütigem Intro an, womit ein gutes Drittel vom Song schon vorbei ist. Das Lied an sich ist trotzdem nicht schlecht, erinnert etwas an Nirvanazeiten - vor allem der "geschriene" Refrain. "February Stars" hingegen ist eines der viel ruhigeren Lieder, die insbesondere im letzten Teil der Scheibe vermehrt auftauchen werden. Erst ab der dritten Minute wird's hier etwas lauter, wobei das langsame Tempo beibehalten wird. Ein schönes Lied zum Träumen. "Everlong" dürfte wohl jeder kennen, zu dem Lied brauch ich wohl wenig hinzutun - ein (willkommener)Ohrwurm. Dennoch ist nicht dieser Song neben "Monkey Wrench" zu meinem Lieblingssong, sondern das nächste Lied "Walking After You". Gut, vielleicht ist bezeichnet es der ein oder andere als kitschig - nun, dann hab ich wohl meine kitschige Seite gefunden. Das Lied ist einfach nur großartig, ich kann's zehn Mal hintereinander hören ohne dass es langweilig wird. Schlechthin *der* Song zum Träumen. Bei "New Way Home" geht's wieder rockiger zur Sache, ist allerdings vergleichsweise ein eher weicherer Song. Trotzdem kein Fehlgriff sondern ebenfalls ein Lied, das sich einfach gut *anfühlt*. Erst gegen Ende wird's dann wieder etwas lauter, um den Kontrast zu "Dear Lover", dem letzten Song der Scheibe herzustellen, welcher auch gelungen ist. Und somit wird das im Großen und Ganzen geniale Album mit sanften Melodien beendet - und lädt gleich zum erneuten Durchspielen ein. 5 Sterne von mir. |
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Superunknown von SoundgardenAudio CD von A & M Records (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,88, Angebote ab EUR 0,79 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 1994 |
Tracks:
ProduktbeschreibungSUPERUNKNOWN Aus der Amazon.de-RedaktionNachdem sie mit "Badmotorfinger" alles Notwendige zum Thema "ungebremste Wut-/Lärmausbrüche" auf den Punkt brachten, präsentieren Soundgarden mit dem Nachfolgealbum Superunknown ihre Sound-Vision in verfeinerter Form. Zwar mutiert der Vierer aus Seattle nicht zum Kammerensemble des Alternative Rock, doch wird den ruhigeren Tönen bedeutend mehr Platz eingeräumt. Oder besser noch: Allen Tönen wird mehr Platz eingeräumt. Überwältigte "Badmotorfinger" noch durch eine vierfach gebündelte Energieausschüttung, die dem Frontalaufprall eines Bulldozers auf eine Betonmauer entsprach, so läßt man auf Superunknown der Musik die Luft zum Atmen, gesteht ihr zu, daß sie Höhe und Weite benötigt, um sich entwickeln zu können. Gemeinsam mit Produzent Michael Beinhorn haben Soundgarden ein Album von erhabener Größe geschaffen, das sich zwar auf die Dynamik des sogenannten Grunge verläßt, aber dank filigraner Arrangements und verschlungener Grooves jedem Klischee entkommt. Gerade die Rhythm-Section um den schier überirdischen Matt Cameron spielt mit einem Variantenreichtum, der normalerweise eher im Jazz angesiedelt ist und der jeden Rockdrummer wie einen verdammten Einfaltspinsel wirken läßt. Man höre nur die Haken, die der Beat in "Let Me Drown" oder "My Wave" schlägt. Natürlich haben Soundgarden nicht verlernt, wie man schnell und laut spielt -- der straighte Punkrocker "Kickstand" zeugt davon --, aber im Mittelpunkt dieser Platte steht eindeutig das melancholische Songwriting-Talent von Chris Cornell, der mit bleischweren Breitwand-Balladen einen Blick in seine Seele gestattet und die Zuhörer gleichzeitig mit unterschwelliger Aggression auf Distanz hält. "Fell On Black Days" ist eine von diesen Balladen, "Black Hole Sun" eine andere. Dieser Song macht Soundgarden zu dem, was niemand - die Band eingeschlossen - von ihnen erwartet hätte: Stars. --Björn Döring 5 Kundenrezensionen:Meisterwerk 5 von 5 PunktenZu dieser genialen Platte ist eigentlich schon alles gesagt. Soundgarden bringen hier alles zusammen, was moderne Rockmusik ausmachen sollte. Und schaffen dabei das Kunststück, individuell und trotzdem eingängig zu klingen. Auch nach dem 100. Durchlauf begeistert mich diese Scheibe wieder und wieder... Wer auch immer "Superunknown" noch nicht im Regal stehen hat, sollte unbedingt zugreifen. Es lohnt sich! Leistungskurs Rock! 5 von 5 PunktenEs gibt Platten, die kaufst du dir, findet sie großartig und hörst sie ab und an immer mal immer wieder gerne an. Ohne das daran etwas fanatisches ist oder so ähnlich. Es gibt aber auch Platten, die findest du nicht einfach nur fantastisch, sondern sie sind auf ewig ein Wegbegleiter für das Leben. Soundgardens "Superunknown" ist so eine Platte. Gefühlte 500-mal schon gehört und immer noch dasselbe Gefühl wie vor 5 Jahren, als ich das Album zum ersten Mal hörte. Dabei muss ich sagen, dass diese 15 Stücke für meine damals noch recht jungfräulichen Ohren etwas viel waren. Die derart breit gefächerte Stil-Palette sowie eine Spielzeit von über 70 Minuten können den ein oder anderen schon mal leicht überfordern. Doch mit der Zeit kam auch die große Erleuchtung, die bis Heute nachwirkt. Soundgarden hatten schon vor "Superunknown" große Platten aufgenommen ("Louder Than Love", "Badmotorfinger"), doch ihre Genialität wäre für manche verwehrt geblieben, wenn Sie ihre (nicht unbedingt moderne) Version schwerer Rockmusik weiter so gespielt hätten. Auf Ihrem vierten Album waren Soundgarden alles, aber vor allem eins: Eine waschechte Rockband mit allem drum und dran. Vom psychedelisch angehauchten Cover bis zum Zählerstand 73:40 gibt es hier nichts was man als unoriginell bezeichnen könnte. Obwohl es Viele gab die in der Platte kommerziellen Verrat witterten und es nicht fassen wollten, dass jetzt "Black Hole Sun" auf MTV dauerhaft rotierte, muss man sagen, dass es keine zweite Band im Terminus Grunge gab, deren musikalischer Horizont so breit war, wie der von Soundgarden. Die traumhafte Bedienung der Instrumente, sowie die göttergleiche Stimme Chris Cornell war ein einziger Segen führ jeden Rockliebhaber. Diese vielen kleinen Feinheiten und noch andere machten Soundgardens viertes Album zum sowohl kreativen, als auch kommerziellen Gipfel ihrer Karriere. Es ist wohl eines der farbenfrohesten und weiträumigsten Rock-Alben die uns die 90er je brachten. Ein Stück Musikgeschichte! 5 von 5 PunktenErnsthaft, was soll man über diese Scheibe gross sagen? Man muss sie hören! Düster, Melodisch, Rockig, Genial. Wer auf Grunge/Rock steht, wird keinesfalls enttäuscht, im Gegenteil. DAS ist noch Musik, und hat mit der Wischi-Waschi-Möchtegern-Rockmusik von heute nichts gemein. Anspieltipps: Eigentlich alle (bis auf ein, zwei Ausnahmen), meine Favoriten sind aber "Superunknown", "Head Down", "4th of July" und "Like Suicide". EB 5 von 5 PunktenSO KRASS!!! die cd war (komischer weise) die letzte cd in meiner sammlung, sie ist ein MUSS!!! Wenn ich diese cd mit dem einschlafsound von den vorgängern "screaming life", "fopp", "ultramega ok", "louder than love", "loudest love", "she was" und "badmotorfinger" vergleiche ist sie eine oft , nicht superunknowne Soundgarden Rarität, alleine der song superunknown, GEIL GEIL GEIL, Grunger, wenn ihr euch diese cd bestellt macht ihr garantiert keinen fehler Ein weiterer Traum aus der Space Needle 4 von 5 PunktenZu Superunknown muss man nicht mehr viel schreiben. Songs wie Black Hole Sun, Spoonman oder Black Days kennt einfach jeder. Ist wohl auch mit die kommerziellste und bekannteste Soundgarden-Platte. Persönlich hat mir bei dem Album besonders gefallen das Cornell seinen 80ger-Jahre-Heavy-Metal-Gesang größtenteils (also diese Bruce-Dickinson-Iron-Maiden-geplärre) abgelegt hat. Meiner Meinung nach konnte man SG zwar nie mit Band wie Pearl Jam, Alice in Chains oder gar Nirvana vergleichen, berüchsichtigt man allerdings das was wir uns Heute an Rock-Musik bzw. Alternative-Rock anhören müssen, muss man ganz klar sagen: hervorragendes Album. |
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Facelift von Alice in ChainsAudio CD von Col (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 2,48 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1990 |
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5 Kundenrezensionen:Mit Facelift wurde Grunge gesellschaftsfähig 3 von 5 PunktenIm sommerlichen August 1990, knapp ein Jahr vor Nivanas Nevermind, mit der Veröffentlichung von Alice in Chains Debüt Facelift, geriet die gedeihene Underground-Szene Seattles fast gar nicht in den Blickplunkt der Musiköffentlichkeit - mal abgesehen davon, dass Soundgardens Major-Debüt Louder Than Love, das im gleichen Jahr veröffentlicht wurde, eine Grammy-Nominierung einheimste. Das änderte sich schlagartig, als MTV wie aus dem Nichts Alice in Chains Video "Man in the Box" abspielte. Damit verschaffte der Sender der Band den entscheidenden Karriereschub, welcher die Spitze gegen Ende des Jahres 1991 erreichen sollte. Obwohl ihre größten Einflüsse - Black Sabbath und die Stooges - feste Größen im Seattler Underground waren, waren Alice in Chains die definitiv härtesten Metaller der Grunge-Bands. Das machte die Anziehungskraft der Band aus. Und begründete auch den Erfolg außerhalb der Seattle-Szene. Der immer gleich dunkle, Unheil verkündende, leidvolle und brütende Sound der Combo wurde von vielen weiteren Bands aufgegriffen und weiterentwickelt. Immer mehr Anhänger mochten diesen unverwechselbar hart-melodischen Sound. Weder hedonistisch noch technisch wirklich gereift, waren Alice in Chains Tracks meistens schleppend träge, bedrückend missgelaunt aber mit einer unwiderstehlich delikaten Prise an Melodie gewürzt. Dies zog sich mit der dreckigen Instrumentenattacke so durch, dass diese Art des Hardrocks schwer zugänglich erscheint. Und obwohl einige Passagen in einen schwülstigen Bombast abdriften (besonders die zweite Hälfte) und die Texte mitunter mehr als unreif sind, ist der Gesamteindruck ein frischer, aufregender und powervoller. Alice in Chains würden weitaus bessere Alben in den nächsten Jahren herausbringen. Aber Facelift war ein Grundstein dafür, den Grunge gesellschaftsfähig zu machen und ihn auch zu etablieren. Ein mehr als wichtiges Album für jeden Anhänger des Alternative Rock, Heavy Metal und Grunge. Und mit seinem Platin-Erfolg waren Alice in Chains die erste kommerziell erfolgreiche Band des Seattle-Undergrounds. Für ein Debütalbum - Respekt! 5 von 5 PunktenIm Gegensatz zu anderen eher noch (!!) unreifen Debütalben anderer Seattle-Bands der Grunge-Ära ist "Facelift" ziemlich gelungen. Wenn es auch noch nicht das volle Talent der Musiker von Alice in Chains zeigt, so können wir immerhin erstaunliches Potenzial erkennen. Dieses Album ist das Fundament für den bemerkenswerten Aufstieg einer sehr talentierten Band. Tatsache ist auch, dass auf diesem Werk auch Stücke enthalten sind, die auch jetzt (Jahre nach dem tragischen Ende der Band) noch Klassiker der Seattle-Grunge-Zeit sind. Dazu gehört zu allererst "Man in the Box" mit dem brillianten Cantrell-Gitarren-Solo, das selbst nach den darauffolgenden Alben immer noch zu den besten Liedern zählt, die Alice in Chains je komponiert haben. Mein absoluter Lieblingssong auf "Facelift" ist kurz vor "Man in the Box" noch "Love, Hate, Love". Sänger Layne Staley zeigt hier äußerst eindrucksvoll, was für eine gewaltige und kraftvolle Stimme er besitzt (bzw. besessen hat, RIP Layne) und es ist einfach grandios, ihn endlos "yeahhhhh" schreien zu hören und dann "Love! Hate! Love!",,, Sicherlich sind auch einige Lieder dabei, die nicht unbedingt zu den besseren Werken der Band zählen, aber insgesamt gesehen ist es doch ein erstaunliches Debüt einer erstaunlichen Band. Sweet Love my Labor (PERFEKT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) 5 von 5 PunktenDieses Album ist auf keinen Fall schlechter als "Dirt" oder "Jar of Flies". Die Lieder sind auch hier einzigartige seelische Bilder, die unser Bewusstsein positiv prägen und die Emotionen sind im Gegensatz zu den gerade genannten Platten zwar nicht so groß, dass man davor Angst bekommen kann(man bekommt trotzdem meistens Gänsehaut und ein gutes Rockfeeling), aber diese Scheibe wirkt öfter(so gut, wie immer), ist bunt (aber man erkennt trotzdem einen Faden), der Gitarrensount macht süchtig und Layne's Gesang ist sensational und macht ebendfals süchtig (höre besonders "Man in the Box", "Love,Hate,Love" und "Confusion"). Dieses Album ist als Gesamtwerk perfekt. Sowas gibt es nicht so oft(ultramega selten!!!). Was ist eigentlich Nevermind? 5 von 5 PunktenBevor ich das erste mal von AIC hörte konnte ich mir nicht vorstellen jemals ein besseres Album als Nevermind zu hören. Und als ich von AIC erfuhr, dachte ich noch so ein Nirvanaabklatsch, doch dem war nicht so! Als ich das erste mal die Stimme von Layne Staley hörte, die sich aus den Boxen quälte, wusste ich sofort das AIC ganz besonders ist(war)! Mir viel sofort auf das die Gitarrenarbeit von Jerry Cantrell viel besser ist als die von Kurt Cobain! Der Gesang von Layne's markanter Stimme geht sowas von unter die Haut! Außerdem sind die Songs auf Facelift alle auf höchstem Niveau! Dies kann man ja bei Nevermind nicht grad behaupten! Fazit: Wär Nirvana mag findet in diesem Album und in dieser Band ebensolche Götter wie die einstigen Nirvanamitglieder es waren!!! Ohne bedenken kaufen! psychodelic 5 von 5 Punktendieses album hörte ich zum ersten mal, als ich 16 jahre alt war, gleich nach der wende 1990. das, was ich damals hörte, war phänomenal. nie zuvor hatte ich ein solches abgedrehtes gemisch von hard/ street rock, black sabbath und metal gehört. damals bezeichnete man dies auch noch nicht als grunge, wovon man noch immer abstand halten sollte. schon die songs "we die young" und "man in a box" sind hymnen, die schwer zu toppen sind. mit songs, wie "bleed the freak" und "love, hate, love" beschleicht einem tiefes mitgefühl. alles in allem, unterwirft man sich beim hören den stimmungsschwankungen, die die band beim schreiben dieser songs hatte. selbst ironie bleibt da nicht aus. ein excellentes erstlingswerk, das auf das zweite album von alice in chains "dirt" ein glühend düsteres licht wirft. |
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Vs. von Pearl JamAudio CD von Epc (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 0,76 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1993 |
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ProduktbeschreibungStraightforward, practical approach to this widely-used web programming language. Screengrabs throughout. Aus der Amazon.de-RedaktionMit ihrem Debüt avancierten Pearl Jam zum Newcomer des Jahres '92 und wurden zusammen mit Nirvana zum Aushängeschild des Grunge gemacht. Dieser gegen den Willen der durch und durch bodenständigen Band betriebene Hype ließ die Erwartungen an den Nachfolger ins Unermeßliche wachsen. Von daher war eine Enttäuschung vorprogrammiert: Weder das Presseecho noch die Verkaufszahlen von Vs. konnten Ten das Wasser reichen. Kein Wunder, denn Pearl Jam ließen sich von dem Rummel um sie nicht verrückt machen. Anstatt im bewährten Schema Nachfolgehits von "Even Flow", "Alive" und "Jeremy" zu schreiben, wollten sie sich mit Hilfe von Produzent Brendan O´Brian vielmehr konsequent weiterentwickeln. Nicht zuletzt durch den starken Einfluß von Sänger Eddie Vedder näherten sie sich mit sperrigerem und tiefer in den Siebzigern verwurzelten Material ihrem Idol Neil Young an. Dabei kommen die Qualitäten der Band zwar nicht immer voll zum Tragen, aber Songs wie der energetisch rockende Opener "Go", das wunderschöne "Daughter" und das relativ harte "Rearviewmirror" sind zeitlose, nicht mehr aus dem Bandrepertoire wegzudenkende Klassiker. Kein Meilenstein wie Ten, aber von großer Bedeutung für den weiteren Weg von Pearl Jam. --Marcus Schleutermann 5 Kundenrezensionen:"Vs."? "Vs."! 5 von 5 Punkten"Vs.", das Album nach "Ten". Gerade wurden Pearl Jam im Zuge der Grunge-Welle quasi Superstars der "Generation X"; der Vorgänger hoch gelobt und millionenfach verkauft. Aber zumindest musikalisch konnten sie hier nochmals einen drauf setzen. Es fehlen zwar die großen Hymnen (wie "Alive" oder "Jeremy"), die "Ten" ausgezeichnet haben, aber so kam man gegen den Eindruck an, "Pearl Jam" währen eine gewöhnliche Stadionrock-Band, die sich zufällig in Seattle gefunden hat. "Vs." strotzt nur so vor Kraft, die Band spielt sich hier, vor allem getragen von einem mal wieder großartige klingenden Eddie Vedder, quasi in einen Rausch. An diesem Album zeigt sich einfach wunderbar die ganze stilistische Bandbreite, die diese großartige Band abdeckt und für die sie bis heute beliebt ist. Auf der einen Seite stehen da rockige Nummern wie "Go", "Animal", "Blood" oder "Leash". Bei "Daughter", "Dissident" oder "W.M.A." treten sie hingegen spürbar auf die Bremse und zaubern wunderbaren Midtempo-Rock hervor, der heute noch jedem Mainstream-Radioprogramm gut zu Gesicht stehen würde. "Rearviewmirror" hingegen ist vielleicht der Song, der die Vielfalt und die Spielfreude von "Pearl Jam" am besten auf den Punkt bringt. Und den krönenden Abschluss bildet "Indifference", ein wahrhaft fantastischer Song, der mit dezenter Instrumentierung und Eddie Vedder at his best nach den Superlativen greift. Wahnsinn! Unterm Strich ein Album mit 12 Songs auf höchstem Niveau. Es bleibt letzlich dem Geschmack überlassen, welchen man zum Lieblingslied erheben möchte. Eine wirklich komfortable Ausgangssituation für den Zuhörer, nicht wahr? Eine durch und durch SOLIDE Angelegenheit! 4 von 5 PunktenEs gibt wohl kaum eine andere Band, die sich in den 90ern und auch in den heutigen Tagen so wenig hat verbiegen lassen wie Pearl Jam. Irgenwelche mainstreamartigen Modeerscheinungen haben Eddie Vedder & Co. scheinbar kalt gelassen. Unbeirrt sind sie immer ihren Weg gegangen - und das ist gut so! (Vermutlich wäre das auch "Nirvana" gelungen - ist es aber (wennauch aus tragischen Umständen heraus) nicht!) "Vs.", das zweite Album von Pearl Jam setzt den fulminanten Start ("Ten") nahtlos fort. Die Band wirkt hier weiter gefestigt, weiter gewachsen... Es gab ab diesem Zeitpunkt wohl nichts mehr, was sich Pearl Jam hier noch ernshaft in den Weg hätte stellen können! Mein persönlicher Favorit auf der Scheibe ist "Dissident", das von der Struktur her ein wenig an "Alive" erinnert, aber seinen ganz eigenen Charme besitzt. Auch der Aufbau des Albums insgesamt überzeugt und gefällt. Die Spanne zwischen Hardcore-Rockern und etwas sanfteren, rauh-zärtlichen, Balladen ist genau richtig gewählt, wie eigentlich auf allen PJ-Scheiben!! Zwar ist "Vs." nicht unbedingt mein Top-Favorit in der Pj-Alben-Chronoilogie, allerdings höre ich mir die Platte trotzdem immer wieder gerne an... Mit Pearl Jam kann man halt nicht viel falsch machen! Gute Scheibe, solide Arbeit - 4 Sterne!! ....und der Zweite folgt zugleich 5 von 5 PunktenPearl Jams zweiter Streich steht seinem Vorgänger in fast nichts nach. Lediglich die ganz großen Hymnen fehlen, dass tut der Sache aber kein abbruch. Kaufempfehlung Bin ich denn bekloppt? 2 von 5 Punktendiese Platte rangiert in der Gesamtbewertung vor Ten? Ja sicher! Es gibt auf diesem Album ein paar tolle Songs und leider auch totalen Dreck. Aus Angst vor dem erneuten kommerziellen Erfolg wurde teilweise auf Teufel komm raus versucht uneingängig zu sein. Mit dem Erfolg, dass man das Album nicht durchhören kann. Echt Schade. So kann man vs. auch verstehen. Die Guten gegen den Müll. Vs. - 1993 5 von 5 PunktenDas 1993 erschienene Zweitwerk von Pearl Jam ist (nach Ten) das erfolgreichste Album der Band. Dabei ist es noch heute unglaublich zu hören, wie sich Pearl Jam im Vergleich zum Vorgänger nochmal gesteigert haben. Das Album ist eines der abwechslungsreichsten der Bandgeschichte und zeigt die Musiker in absoluter Höchstform. Man hört gerade zu heraus, wie sehr sich die Bandmitglieder bei den Songs Mühe gegeben haben. Die Produktion ist makellos und druckvoll. Das kommt besonders bei den härteren, schnelleren Stücken zur Geltung, wie etwa bei dem Opener "Go", dem aggressiven "Blood" oder "Leash". Für mich persönlich sind die wahren Perlen des Albums aber die ruhigeren Stücke, wie "Daughter" oder "Small Town". Das sind einfach zwei tolle Folksongs! Außergewöhnlich und einzigartig in der Bandgeschichte, ist das gegen Polizei-Gewalt gerichtete und mit einem Drum-Loop versehene "W.M.A."! Für mich gibt es nur eine klare Kaufempfehlung auszusprechen, denn so unglaublich kreativ und frisch klangen Pearl Jam vielleicht nie wieder. Hört euch erstmal in das Album rein und findet dann bei jedem neuen mal Hören einen neuen Favoriten unter den Songs. Toll sind sie alle! Und wenn man dann mit dem akustischen Gänsehaut-Song "Indifference" aus dem Album geleitet wird, wird man sicherlich zur Kenntnis nehmen, eines der besten Rockalben der 90er (mindestens!) gehört zu haben. |
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Badmotorfinger von SoundgardenAudio CD von A & M Reco (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,98, Angebote ab EUR 2,33 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1991 |
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ProduktbeschreibungBADMOTORFINGER Aus der Amazon.de-RedaktionDas soll eine Single sein? Angewiderte Faszination ist im besten Fall das Gefühl, das von dem Song-Monster namens "Jesus Christ Pose" ausgelöst wird, nicht aber freudiges Fingerschnippen auf der Cabrio-Fahrt in den Sonnenuntergang. Im Gegenteil. Sollte man dieses Lied gewordene Pfund Wut, diesen Aufschrei nach mehr, mehr und noch mehr Energie-Ausstoß. Ein Gitarrenriff, das nicht mehr ist als ein kunstvoll bis ins Unverdauliche geschichteter Lärm-Koloß, der in alle Richtungen zischt, zerrt, quietscht und beißt. Eine Rhythm-Section, die die Bedeutung des Wortes "Berserker" bereits im Kindergarten gelernt haben muß. Und über allem brüllt sich Chris Cornell die Seele aus dem Leib in einer Mischung aus gescheitertem Heldentenor und apokalyptischem Falsett. "Jesus Christ Pose" ist der songliche Prototyp eines Albums, das in seiner gewalttätigen Garstigkeit, in seiner verdreckten, räudigen Schönheit gänzlich allein auf dem Rock-Olymp steht. Soundgarden sind um mehrere 1000 Tonnen schwerer als Black Sabbath. Sie haben dem Grunge die netten Popmelodien geraubt, die Nirvana in bester Poptradition kultivierten. Sie sind Metal in seiner unprätentiösesten Form und doch meilenweit von dem entfernt, was man bisher unter Metal verstanden hat. Soundgarden sind das unangenehme Gesicht des Alternative Rock. Grunge muß sich verdammt warm anziehen, wenn er das hier überleben will. --Björn Döring 5 Kundenrezensionen:Was soll man sagen, einfach genial! 5 von 5 PunktenMit Dirt von Alice in Chains und Nirvanas Bleach, wohl eines der besten Alben der Neunziger!!!!! Ill take the river down to still water... 5 von 5 PunktenKeine Frage, Soundgarden gehörten zusammen mit Alice in Chains zu den Metallern unter den Seattle-Bands. Wie ein Hurricane brach das Album 1991 über die Sinn suchende und unüberhörbar wehklagende Grunge-Gemeinde herein. Wenn "Grunge" damals wirklich das bedeuten sollte, was es heißt, nämlich "Dreck", dann waren Soundgarden die Sperrspitze dieser Bewegung gewesen und "Badmotorfinger" ihre einzig legitime Hymne. Lauter, härter, dreckiger hat keine Band, kein Album dieser Zeit geklungen. Der krachende Opener "Rusty Cage", das alles überwalzende "Slaves&Bulldozers", das fette, triefende "Outshined" und allen voran "Jesus Christ Pose", das vor schierer Energie fast zu platzen droht - Songs, die einem das Hirn umrühren. Chris Cornell und sein fesselndes, manchmal schon fast bleiern schwer klingendes Timbre haben diesem Album noch einen zusätzlichen Stempel aufgedrückt. Es stimmt, diese Qualität hat er nie wieder erreicht... Ich liebe "Superunknown" nicht weniger, doch "Badmotorfinger" ist einfach das ultimative Brett der Band, eine musikalische Legende, und es hat über die Jahre nichts von seiner Kraft und Faszination verloren. Für mich ist und bleibt Fakt: Soundgarden waren und sind bis heute mit Abstand das Beste, was die Seattle-Ära hervorgebracht hat. Das beste Album von Soundgarden 3 von 5 PunktenFür mich persöhnlich das beste Album von Soundgarden im Vergleich zu den anderen Alben, sehr gute Klänge und Melodien und Texte, leider gefallen mir die wenigsten Lieder wirklich gut. das beste... 5 von 5 Punkten... von soundgarden und gleichzeitig eine der besten scheiben der rockgeschichte. soundgarden in höchstform, musikalisch als auch gesanglich. das unglaubliche slaves&bulldozers is das härteste, zäheste, hirnrissigste was ich je gehört habe und für mich der beste sg-titel überhaupt. auf diesem album verbinden sich die schweren töne der vorgängeralben mit melodiösen passagen der folgealben, und stellt somit den höhepunkt der schaffensphase von sg dar. kleiner wehrmutstropfen: die produktion ist arg trocken ausgefallen Grunge-Klassiker 5 von 5 PunktenDunkel und bedrohlich quillt der Grunge-Metal-Sound aus den Boxen. Das Album hat Soundgarden noch nicht den großen Durchbruch beschert, doch "Rusty Cage", "Outshined", und "Jesus Christ Pose" wurden immerhin im Nachtprogramm von MTV gespielt. Es ist wohl das härteste Soundgarden-Album, Chris Cornell schreit sich die Seele aus dem Leib als ginge es um sein Leben und führt den Hörer zum Abgrund seiner Seele. Die Gitarren kommen sehr druckvoll rüber, was dem Album sehr gut tut. Balladen sucht man vergebens, doch sind zum Ausgleich die meißten Songs sehr melodisch. Eines der intensivsten Alben aus der Grunge-Ära und meiner Meinung nach Soundgardens Bestes. |
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Ten (Legacy Edition) von Pearl JamAudio CD von Epc (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 9,49 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2009 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
5 Kundenrezensionen:Höchst subjektives Urteil eines bekennenden Nicht-Fans 5 von 5 PunktenSo hätte ich sie mir 1991/1992 gewünscht, die Pearl Jammer. Als Nirvana-Fan der ersten Stunde waren sie für mich immer die Birkenstock-Fraktion des Grundge Rocks. Der Planet musste gerettet werden, der Walfang gestoppt (da waren wir ja schon einer Meinung). Musik musste eine tiefere Botschaft haben (fand ich damals nicht, muss auch heute nicht zwingend sein). Alles was sie taten, musste eben immer irgendwie erhabener sein. Einfach nur rumgrölen und sich den Grundge-Frust von der Seele schrammeln ging nicht. Und genauso fielen in meinen Ohren auch die ersten Alben (ausser Ten) aus: Irgendwie hats mich halt nicht wirklich mitgerissen, war alles einfach zu verkopft. Beim letzten Album Backspacer habe ich dann nach langer Zeit wieder zugegriffen - und war mehr als positiv überrascht, ein absolut spitzenmässiges Rockalbum von Pearl Jam in der Hand zu halten. Und dann noch die Legacy Edition von Ten! Ten war für mich als Grundge-Fan zugegebener Maßen schon immer irgendwie mystisch, aber es hat mich trotzdem bei den meisten Liedern ein kleines nagendes "etwas" gestört. Und nun: in der Remix-Version auf der zweiten Scheibe der Legacy-Edition ist dieses "etwas" einfach weg. Es bleibt ein erdiges Grundge-Rock Album, wie es besser nicht sein könnte. Rauh, ehrlich, unverfälscht, einfach ein klasse Remix. Die Bonus Tracks dazu sind nett, aber nicht weltbewegend. Also für alle PJ-Ablehner, Nörgler und Meckerer die klare Botschaft: Pearl Jam hams doch drauf, und zwar richtig! Hoffentlich machen sie genau so weiter :-) Juhu 5 von 5 PunktenEndlich kann man hören, was die Gitarren gespielt haben. Soundmässig ist "Ten" damit zu "Vs." aufgeschlossen, welche meiner Meinung nach die bestklingende von Pearl Jam ist. Super. Abzocke? Eher ein lang ersehnter Fan-Wunsch! 5 von 5 PunktenAlso zum Thema Abzocke muss ich Pearl Jam hier echt in Schutz nehmen! Seit ihren Anfangszeiten, also schon seit vielen vielen Jahren, beschwerten sich viele Leute darüber, dass Ten nicht optimal produziert wurde. Damals musste eben alles schnell gehen und dadurch ist der Sound des Albums eben deutlich flacher als bei den Nachfolgern. Nichtsdestotrotz bleibt Ten ein unglaublich tolles Album und unter vielen Fans immer noch der absolute Liebling der Band. Nun kommen Pearl Jam an ihrem fast 20-jährigen Bandjubiläum dem Wunsch der Fans nach und haben das Album komplett neu abmischen lassen von Brendan O'Brien, der auch einige andere Alben der Band produziert hat! Mich haben die neuen Versionen total vom Hocker gerissen. Ich liebe dieses Album abgöttisch, es ist auf jeden Fall eines meiner Lieblingsalben und ich war so überrascht als ich die neu abgemischten Songs zum ersten Mal gehört habe, wieviel mehr Tiefe nun transportiert wird. Ich hatte mich mit meinen Kopfhörern hingelegt und war etwas weggedöst, als auf einmal mein Lieblingslied Alive zu spielen begann - unglaublich, wie "real" sich dieses Lied auf einmal anhört, als würde Eddie direkt neben mir stehen und mir ins Ohr flüstern ;) Nicht zu vergessen außerdem die Bonustitel, die es damals nicht auf die CD geschafft hatten. Insbesondere State Of Love And Trust und die neue Version von Brother sind den anderen Titeln auf Ten absolut ebenbürdig. Also für mich ist dieser neue Mix eine große Bereicherung, weil es sowieso mein Lieblingsalbum ist und ich die neue Version klasse finde. Aber sicher lohnt es sich nicht für jeden, sich das Album ein zweites mal zu kaufen - ist ja klar. Wer die CD aber noch nicht in seinem Regal stehen hat sollte schnell zugreifen, ein absoluter Klassiker der 90er Jahre und auf jeden Fall ein Album für die Ewigkeit :) Bombastisch 5 von 5 PunktenEigentlich halt ich ja nicht so viel von Jübiläums ausgaben o.ä. aber der Pack dieser GottesBand ist schon der Wahnsinn. 1. Cd die alt ein gehörte Original Ten , 2. Cd Ten Remixed bei Brendan OBrien der alte Produzent bzw. Mixer oder wie man das nennt. Hier ist für war mal zum Vorteil etwas reduziert worden.Der ganze übersteuerte Hall der songs ist gleich null, und das bedeuted Eddie kommt verdammt gut , bissig und klar rüber.Man verleibt sich völlig neu in die bekannten Lieder. also die Cd läuft jetzt nur noch bei mir.TOP Im dritten Teil des Packs kommt nun endlich das lang ersehnte MTV Unplugged auf DVD + Top Sound und 5.1 Qualli.(Einige Songs des Konzerts fehlen wie z.B. "Rockin in a free world") Ein Traum wird war, denn das ist für mich das beste Unplugged Konzert aller Zeiten. Fazit: Für Fans ein absolutes Muss.Kaufen! Der Preis ist es wert, Schönes ausführlichs Bookleg in gewohnter PJ Manie. Noch besser! 5 von 5 PunktenAls Fan der ersten Stunde dieses grandiosen Grunge-Albums war ich zunächst nur neugierig auf den neuen Mix. Aber der hat es in sich. Wirklich noch mal ne Spur nachdrücklicher/prägnanter/dreckiger. Lohnt sich! Und dann noch ein paar spannende Bonus-Tracks von denen allerdings die Version von State of Love and Trust gegenüber der auf dem Single-Soundtrack abfällt. Schade auch, dass die Texte, die bei der Original-CD dabei waren, hier trotz umfangreichen Booklets fehlen. Wen das alles nicht interessiert und wer mit seiner Original-CD zufrieden ist, sollte dennoch zugreifen. Denn das unglaubliche Unplugged-Konzert gibt es bisher nicht auf DVD. Pearl Jam demonstrieren hier in einfdrucksvoller Weise, dass Unplugged nicht lahm bedeutet! |
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Rearviewmirror (Greatest Hits 1991 - 2003) von Pearl JamAudio CD von Smi Epc (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 16,98, Angebote ab EUR 7,71 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2004 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungREARVIEWMIRROR GREATEST HITS 5 Kundenrezensionen:Rearviewmirror die 2. 5 von 5 PunktenHm, das wird jetzt nicht wirklich eine Rezension mit besonders viel Inhalt, zumindest nicht an Worten, aber ich muss mir dieses emotionale Doppelpack (in jeglicher Hinsicht!) nun ein zweites Mal kaufen, da meine erste Auflage aufgrund meines exzessiven Gebrauchs bereits dermaßen abgenudelt ist, dass ich es nicht mehr ohne quälende Hüpfer abspielen kann :o) Ich meine aber, dass dies auch schon etwas über meine Wertschätzung aussagt, auch ohne einzelne "Bewertungen". fast zuviel des Guten 4 von 5 PunktenBest-of-Compilations können es ohnehin niemals allen recht machen, doch in diesem Falle stellt sich die Frage: Welchen Sinn hat diese Hit-Sammlung? "Rearviewmirror" versucht, die musikalische Entwicklung Pearl Jams von kraftstrotzendem Gitarrenrock zu experimentellem, u.a. von Folk beeinflusstem Rock aufzuzeigen. Da Pearl Jam vor allem in der ersten Hälfte der 90er Jahre massenhaft Hits landeten, umfasst diese Doppel-CD vorwiegend älterers Material. Alle Hits sind vertreten sowie Lieder, die PJ gern und oft live spielen. Der Titelsong kracht auch nach 1000maligem Hören gewaltig und gehört sicher in die Top 100 der besten Rocksongs. Rocker wie "Alive", "Even Flow" und das überdimensionale "Daughter" gesellen sich zu weniger gepriesenen Kleinoden wie "Nothing As It Seems" und "Who You Are". Aber gehören 6 Titel vom eher schwachen "Vitalogy" wirklich hierher? Darauf waren nur "Immortality", "Better Man" und vielleicht "Not For You" und "Corduroy" wahre Klassiker. Es ist erfreulich, dass an die tollen Raritäten "State Of Love And Trust" (hier in einem leicht veränderten Mix zu hören), "Breath" und "I Got Id" gedacht wurde. Songs wie "Nothingman", "Go" und "Spin The Black Circle" waren zwar Live-Hits, sind in den Studioversionen jedoch kaum best-of-tauglich. Vom letzten US-Nr.-1-Album "No Code" (1996) hat man lediglich die Singles draufgepackt - was schade ist, ist besagtes Werk doch das vielschichtigste und innovativste der Band. Somit fehlt der IMO schönste PJ-Song "Present Tense". Auch von den darauffolgenden Alben "Yield", "Binaural" und "Riot Act" wurden nur die bekanntesten Titel ausgewählt, Perlen wie "Love Boat Captain" und "Parting Ways" sucht man vergebens. Kurz: Eine Best-of zusammenzustellen ist schier unmöglich, denn qualitativ schlechte Songs sind bei PJ rar. Und da sie nie eine Single-Band waren, stellten ihre Alben immer ein Gesamtkunstwerk dar. Für Einsteiger empfehle ich den Kauf der fast durchweg spannenden Studioalben in chronologischer Reihenfolge sowie die Anschaffung der himmlischen Ballade "Crazy Mary", ein Duett mit Victoria Williams. Highlights CD1: Jeremy; State Of Love And Trust [2004 take]; Rearviewmirror; I Got Id Highlights CD2: Black [2004 mix] (im Original trotzdem intensiver); Breath; Daughter; Immortality; Better Man; Light Years tolles album... 5 von 5 Punktenist ein super album. auf der ersten cd ist mehr mit e gitarre, etc. zu hören und auf der 2 cd ist es etwas ruhiger ;-) alles in allem ist es ein tolles album mit den ganzen knallern, die man so von pearl jam so kennt... kann ich nur empfehlen... Burner! 5 von 5 PunktenDiese Greatest Hits Album läuft bei mir rauf und runter. Das ist wirklich ein Greatest-Hits Album, das diesen Namen auch verdient hat. Ein Burner jagt den anderen. Toll finde ich vor allen Dingen die Aufteilung zwischen den schnellen härteren Stücken und den langsamen Titel. Ich mag die "härtere" CD sogar noch ein wenig mehr. Ich durfte Pearl Jam kürzlich in Düsseldorf live erleben und bin begeistert. Sie sind technisch und spielerisch brillant und Eddi Vedders Stimme ist sowieso eine der schönsten und besten Rockstimmen der Zeit. Ich verehre diese Band! Tolle Compilation 5 von 5 PunktenIm Gegensatz zu vielen anderen Compilations ist diese hier wirklich geeignet, das Schaffen der Band über den ganzen Zeitraum einzufangen. Natürlich sind, wie bereits erwähnt, keine neuen Stücke dabei, aber selbst, wenn man so wie ich, alle Platten der Band hat, muss man sich keine eigenen Zusammenstellung fürs Auto/iPod etc. machen, weil sehr viel anders hätte ich die Songs auch nicht ausgewählt. Zudem ruft es mir das tolle Konzert in München dieses Jahr in Erinnerung:-) |
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Unplugged von Alice in ChainsAudio CD von Col (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 3,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 1996 |
Tracks:
ProduktbeschreibungInstandsetzung von Rohrleitungen 1 Rehabilitation von Druckrohrleitungen Aus der Amazon.de-RedaktionÜber MTV mag man denken was man will -- die Unplugged-Specials des Musiksenders sind (fast) immer ein Highlight. So auch die Session mit Alice In Chains, die in der New Yorker Academy Of Music stattfand und dieser CD zugrunde liegt. Die Akustik-Show wurde 1996 mitgeschnitten und enthält somit Songs von allen Alben -- zu mehr als der Best-Of-Compilation Nothing´s Safe konnte sich die Band danach ja leider nicht mehr aufraffen. Wirklich schade, denn zu diesem Zeitpunkt präsentierte sich die Seattle-Legende (zumindest musikalisch) in Höchstform: Layne Staley, Jerry Cantrell & Co gingen mit enorm viel Leidenschaft zu Werke und schufen eine schaurig schöne Atmosphäre, die auch ohne den Kerzenschein des Konzerts nichts von ihrer Intensität einbüßt. Die Band demonstrierte mit dieser Ausnahme-Performance eindrucksvoll, dass Songs wie "No Excuses", "Angry Chair", "Rooster", "Would?" und "Heaven Beside You" das Potenzial haben, um auch ohne verzerrte Gitarren problemlos zu funktionieren -- erst recht, wenn sie mit so viel Spielwitz wie "Sludge Factory" umgesetzt werden, das mit Metallicas "Enter Sandman"-Riff beginnt. --Marcus Schleutermann 5 Kundenrezensionen:gänsehaut 5 von 5 Punktenich bin ganz ehrlich: eigentlich mochte und mag ich alice in chains nicht sonderlich....aber diese cd ist für mich trotzdem zusammen mit der clapton-unplugged die beste,die die mtv-unplugged-reihe hervorgebracht hat. warum? diese unglaublich intensive atmosphäre! mich hat dieser konzert-mitschnitt von der ersten minuten an in seinen bann gezogen...schade,das alice in chains nicht mehr in diese richtung gemacht haben,denn die akustischen versionen der songs finde ich sehr viel direkter,sehr viel emotionaler als die elektrischen versionen...sicherlich geschmackssache fazit: ein fantastischer,mitreissender konzertmitschnitt in sehr guter soundqualität. Nicht mehr und nicht weniger als ein offizielles Bootleg 2 von 5 PunktenVon Ende 1993 bis zu den Aufnahmen von MTV Unplugged im Frühling 1996 haben Alice in Chains kein einziges Konzert gespielt. Sie haben noch nicht einmal den Release ihres dritten Albums durch eine Tour supported. Es gibt verschiedene Gründe ihrer stringenten Abstinenz - hauptsächlich abhängig vom Gesundheitszustand einiger Bandmitglieder - aber dieser Mangel an Auftritten ließ das Konzert als Außergewöhnlichkeit erscheinen. Während des Konzerts spielte die Band einen bunten Querschnitt der drei Alben und der zwei EPs, inklusive einiger nachdenklicheren Bearbeitungen von härteren Songs wie "Would?", "Got Me Wrong" und "No Excuses". Das ganze Album hindurch wirken Alice in Chains sattelfest und professionell - wenn man allein dieses Konzert betrachtet, kann man kaum glauben, dass die Band drei Jahre lang nicht zusammengespielt hat - aber gleichzeitig bietet Unplugged nichts Neues, was die Alben nicht selbst schon hätten. Die akustischen Versionen der harten Tracks wirken wie ein kleines Novum, wobei der Rest sich nur wie eine akustische Neuauflage anhört, ohne jegliche Energie. Wieder einmal ein Unplugged-Album das mehr die hartgesottenen Fans anspricht. Im Endeffekt ein nettes Unterhaltungswerk das unterm Strich nicht mehr als ein offizielles Bootleg ist. als würde man dem Tod in die Augen sehen....... 5 von 5 PunktenWie das Album ist?ganz klar das beste Unplugged was jemals gemacht wurde, zwar nur nen tick besser als das auch schon alles andere überragende Nirvana Unplugged, aber nen tick!ein sowohl eingängiges als auch tiefer betrachtet hochgradig geniales Album mit allen Facetten die ein Unplugged braucht, die songs sind wunderbar angeordnet werden sehr schön gespielt, und man kann sich die vorallem härteren Songs nachdem man das album gehört hat eigentlich gar nicht mehr in der Orginalversion anhören, weil wen man das tut sich so erschrickt wieviel mehr Potenzial in all diesen Lieder steckt als man schon vorher gewusst hat, schöner klingen sie sonst auf keinem AIC album. Die Atmosphäre ist melancholisch die Lieder betäubend und wenn Layne Staley seine Brille abnimmt, .......dann fehlen mir einfach die Worte(Unbedingt auf DVD ankucken kommt einfach geiler)ein so zartes Wesen mit einer so unglaublich unvergleichlichen Stimme.........Nutchell klingt wie das Ende noch ganz am Anfang des Unpluggeds, im übertragenen Sinne natürlich noch trauriger zu betrachten...... Nirvana?Nein danke 5 von 5 PunktenAlso Alice in Chains sind für mich sowieso die größten, da kommt keine Band der Welt heran..Layne's (und Jerry's) Stimme in Harmonie mit Guitarre Bass und Schlagzeug, einfach unfassbar..Doch in einigen Rezensionen höre ich immer diese Wort Nirvana..KLar Nirvana war eine Legende und so aber ihr unplugged war kein unplugged..Cover Songs, Acoustic-Guitarren mit Verzerrer (oda kann mir mal bitte einer das Lied Lake of Fire (INtro) erklären?)Das Unplugged von alice in Chains stellt jenes von Nirvana völlig in den Schatten..Man ist in die Musik vertieft vom ersten bis zum letzten Händeklappen, nach "Killer is me".. Anspieltipps: Ausnahmslos alle doch eingige songs wie "Nutshell", "Frogs", "Down in a Hole",oder "Killer is me" stechen besonders hervor! Für mich : bestes (live) Album EVER MFG Dan Für die einsamen Abende! 5 von 5 PunktenOk, zu den nervigen Vergleichen mit Nirvana will ich nichts mehr sagen,auch wenn das "Alice in Chians - Unplugged"-Album nunmal künstlerisch gesehen besser ist; bessere Gitarren-,Bassgitarren- und Schlagzeugarbeit und vor allem; alles eigene Songs! Die CD zählt immernoch zu meinen LieblingsCDs, vor allem wenn es einem einfach nur besch***en geht, aber auch als Untermalung für einen netten Abend mit der Freundin ( Tipp für die Jungs;) vorausgesetzt die Freundin steht auf alternative Rockmusik;). Fast alle ruhigen Songs ihres Schaffnes sind hier zu finden. Allerdings vermisse ich "Rotten Apple"; der Song wär echt noch das i- Tüpfelchen gewesen. In Anbetracht der Tatsache, was für einen harten heavymetalähnlichen Sound Alice in Chains "normalerweise" gespielt haben, zeigt dieses Album hervorragend wie vielseitig diese band gewesen ist. Die Texte sind wunderbar; "Nutshell" ein Song über die Einsamkeit "Sludge Factory" in Anbetracht von Layne Stayles Drogensucht und den Tod seiner Freundin ( dem dieser Song glaube ich voraus ging )ebenfalls super traurig und verzweifelt. "Would" der song der einem an Heroin zu Grunde gerichteten Freudn gewittmet ist. "Frogs" unheimlich und düster, auch einer der längesten songs und dadurch so hammer atmosphärisch!Ich finde die Texte sind nicht so abgedreht wie die von Kurt Cobain oder Chris Cornell. Dafür mehr auf dem Punkt und...mehr ins Herz! Jerry Cantrell leistet super Gitarrenarbeit. Manchmal schnorren die Saiten ein wenig und sein Spiel klingt etwas unsauber aber ( Achtung! vielgepriesenes Wort) das macht den Gesamtklang nur noch -organischer-! Bei dem Gitarrenspiel am Ende von "Over Now" bekomme ich heute noch Gänsehaut! Mike Inez im Bass variiert sogar und spielt zum Teil andere Riffs als auf den Studioalben. Wenn es euch mal dreckig gehen sollte; Licht aus, Kerzen an und diese CD in den CD-Player!!! Soll jetz um Gottes Willen nicht als Suizidanleitung verstanden werden (!!!) aber mit dieser Musik kann man sich wunderbar fallen lassen. Klasse Album einer leider nicht mehr bestehenden Band. Meine Favoriten; Nutshell (!!!), Over Now, Would |
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Pearl Jam von Pearl JamAudio CD von J Records (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 12,99, Angebote ab EUR 6,46 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2006 |
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ProduktbeschreibungPEARL JAM Aus der Amazon.de-RedaktionAuf ihrem achten Album reflektieren Pearl Jam so pointiert wie nie zuvor die oft ohnmächtige Wut der amerikanischen Linken über die Bush-Regierung - und ein paar richtig gute Lieder laufen nebenbei auch noch mit. Songtitel wie "Life Wasted", "World Wide Suicide" oder "Army Reserve" sprechen eine überdeutliche Sprache: Pearl Jam verurteilen den Irakkrieg und seine Initiatoren, und sie tun es nicht platt oder destruktiv, sondern mit Weitsicht und um Toleranz fremden Kulturen gegenüber bemüht. In den 13 Songs schwingt aber auch viel wütendes Unverständnis mit, das sich in den ruppigsten, punkigsten Arrangements entlädt, die die Grunge-Überlebenden seit Mitte der neunziger Jahre zusammenmontiert haben. Vieles bleibt roh und ungeschliffen, stilistische Schubladen werden ignoriert, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, sich sofort aufdrängende Hit-Singles sucht man vergeblich. Doch auch wenn das grandiose Debüt Ten weiterhin unerreicht bleibt, strahlt Pearl Jam eine zutiefst authentische Nachdenklichkeit und ein beeindruckendes Classic-Rock-Flair aus, die das Album im Vergleich zu den Vorgängerwerken deutlich heller strahlen lassen. -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:"Life wasted", aber DAS HIER ist es doch wert... 4 von 5 PunktenWenn ein Superrocker wie Eddie Vedder gleich zu Beginn lauthals etwas vom "verschwendeten Leben" ins Mikro singt, dann sagt man sich sofort: "Aber das ist es doch wert, oder??!" Wenn man, so wie Pearl Jam, ein Klasse-Album nach dem nächsten abliefert, so kann man doch wahrlich nicht vom verschwendeten Leben sprechen! An dieser Stelle einen Vergleich zwischen den Erstlingswerken (wie "Ten" oder "Vitalogy") und den neueren Scheiben (wie "Riot Act" oder "Pearl Jam") anzustellen ist in der Tat schwierig, wie ein Rezensent vor mir hier ganz richtig bemerkt hat. Es ist halt einfach anders, obwohl es ja gar nicht so richtig anders ist. Hier ist unverkennbar immer noch (Gott sei Dank) Pearl Jam am Rocken - und sie tun dies aus tiefster Überzeugung und mit ganzem Herzen und purer Lebensenergie, das spürt man einfach... Zwar finde ich persönlich, dass "Perl Jam" beispielsweise nicht ganz mit seinem Vorgänger ("Riot Act") mithalten kann, trotzdem halte ich VIER STERNE für dieses Album durchaus angebracht. Ich tendiere sogar eher zu VIEREINHALB STERNEN! Ein bisschen Schade finde ich, dass "Wasted (Reprise)" nur gerade mal eine Minute Spielzeit eingeräumt wurde. Das könnte von mir aus 3 bis 4 Minuten durchlaufen. Mr. Vedders Stimmlage berührt mich bei dieser Nummer auf seltsame Weise ganz besonders. Insgesamt haben aber alle Nummern auf dieser Platte ihre berechtigte Existenzberechtigung bekommen. Es ist wie mit der gesamten PJ-Chronologie: Kein einziger Totalausfall zu finden!! Also: LIFE WASTED?? - Wenn man sich diese Scheibe anhört macht man genau das Gegenteil!!! (Und wenn es Zeitverschwendung sein sollte, so ist es dieselbe Zeitverschwendung wie bei einem Sonnenuntergang am Meer oder bei einer lustigen Party mit Freunden oder...) Rock Musik vom feinsten! 5 von 5 PunktenIch muss zu meiner Schande gestehen, dass ich diese Super Band in den 90er total ignoriert habe. Der Grund lag wohl darin, dass ich mir von den damaligen Musik-Presse und vor allem von MTV(steht eigentlich das "M" noch für Musik?) nicht habe vorschreiben lassen ,was in und was out ist. GRUNGE war damals in, Classic Rock war out und uncool. Jede 3klassige Band, die mit heruntergestimmten Gitarren gespielt hat konnte sich die Major Plattendeals aussuchen, gute Classic Rock Bands wie Great White, Tesla, Dokken, King's x...bekamen kein Airplay mehr,wurden von ihren Labels gedroppt und mussten kleinere Bröchten backen oder haben sich gar aufgelöst. Pearl Jam fand ich immer als coole Band, schon alleine aus dem Grunde, dass sich die Band für ihre Fans einsetzt und politisch motiviert ist, konnte aber aufgrund meiner damaligen Haltung gegenüber Grunge-Bands im allgemeinen nichts mit der Band anfangen. Das hat sich abrupt geändert, als ch die Live-Box "Live at the Gorge" gehört habe. Danach habe ich alles verschlungen, was diese Band veröffentlicht hat. Num zum neuen Album: Ein super Rock Album!!! Wer von Pearl Jam eine neue Scheiben wie Ten, VS oder Vitalogy erwartet, der sollte sich halt immer wieder diese Alben reinziehen. Und wer das noch nicht mitgekriegt hat, die Band hat sich weiter zum positiven entwickelt und das Ergebnis kann sich mit den letzen beiden Album hören lassen. In diesem Sinne: Keep on rockin' in the free world! unverständlich 5 von 5 Punktenalso dass sich jeder an das debütalbum ten und den nachfolger vs klammern, finde ich mehr als schade... meiner meinung sind alle alben nach dem debütalbum besser, facettenreicher und gott sei dank vom grunge weit entfernt! der reine grunge ist mit nirvana gestorben... was ich nicht schade finde... Back to the Roots 4 von 5 PunktenKnapp zehn Jahre nach ihrem Debütalbum Ten präsentieren Pearl Jam wieder ein Album mit all ihren Stärken - kräftiger, schnörkerlloser Hardrock ohne große Ausfälle. Ihre musikalischen Abstecher (manche nennen es Künsteleien), die schon auf ihrem zweiten Wurf Vs. zu erkennen waren, bis hin zu Riot Act aus dem Jahre 2002. Und immer wieder fragte man sich, wohin die Band eigentlich wolle. Welches Ziel verfolgen sie, haben sie eigentlich den Sound, den signifikanten PJ-Sound? Und nun bleibt nichts anderes übrig als die einstigen musikalischen Wurzeln: muskulöser, leicht abschweifiger Rock, aufgepuscht durch Eddie Vedders erfrischende Aufrichtigkeit in den Lyrics, sodass man sich immer mehr damit identifizieren kann, sofern man auch einen solch protestantischen Charakter wie Ed hat. Noch nie haben sich Pearl Jam so hart und direkt angehört wie hier - selbst auf Ten zeigte deren Musik eine gewisse Elastizität, teilweise durch Jeff Aments bundloses Bassspiel bedingt, das wiederum eine rundere Dynamik zuließ. Dies hielt PJs Sounds nahezu davon ab, sich direkt bis zu den Gedärmen durchzuschlagen, quasi ohne Kompromisse. Pearl Jam hört sich aber diesmal so kompromisslos an, und das ist das erfrischende und, zugegeben, auch überraschende Element dieser Scheibe. Denn so wirklich gerechnet hat man damit nun nicht. Gerade auf der ersten Hälfte hört sich alles sehr kraftvoll und wütend an, wie beispielsweise "Life Wasted", "World Wide Suicide", "Comatose", "Severed Hand" und "Marker in the Sand". Jedes Lied toppt das vorherige auf seine Art und Weise. Dadurch klingt das Album authentischer und feuriger. Auch die Balladen sind ein wichtiger Bestandteil von Pearl Jam - eingeleitet wird der ruhige Teil durch "Parachutes", womit sich der Sound für das Weichere und Einfühlsamere öffnet. Auch wenn die zweite Hälfte eine größere Vielfalt von Tempiwechseln hat, bietet es immer noch eine grandiose Anzahl von Rockern: angefangen beim ironischen Stolzieren von "Uemployable" bis hin zum furiosen "Big Wave". Abgerundet wird alles durch de beiden Schlusslichter des Albums "Come Back" und "Inside Job", wobei letzeres an "Indifference" und "Release" erinnert, mit seiner anmutigen Magik und träumerischen Weite, die der Sound, und vor allem das Intro, hergeben. Der Soultouch von "Inside Job" erinnert auch irgendwie an "Black", wobei "Inside Job" durchaus epischer klingt und somit auch den besseren Schlusssong eines Albums darstellt. Pearl Jams Wut und Ärger ist auf dto. anders als auf deren Vorgängern. Eddie Vedder schaut mehr auf die Welt als solches, auf die Probleme der USA, und vor allem auf die, die durch GW Bush verursacht werden ("World Wide Suicide"). All seine Texte und die damit herauskommende Wut und Frustration machen Pearl Jam womöglich zu dem Protestalbum des Jahres, wenn nicht sogar seit Anfang 2000. Außerdem ist die Stärke des Albums, dass es einfach als reine Musik genossen werden kann, ohne dass man sich zu sehr auf Vedders Texte konzentrieren muss. Diesmal steht die Musik mehr im Vordergrund. Vedders Texte scheinen nicht so metaphorisch und bildgeladen zu sein wie sonst immer. Alles musikalische, das die Band anpackt, scheint außerdem zu gelingen. Ob es nun der Hardrock von "Life Wasted" oder der ruhige Part wie "Parachutes" ist. Seit Vitalogy haben sich Pearl Jam nicht mehr so frisch, direkt und lebend angehört wie hier. Tolles album 4 von 5 PunktenIch muß sagen ,das ich von denn letzten alben nicht so überzeugt war .das ist die beste platte seit Vitalogy.es sind nicht alle songs ein knaller aber das war bis jetzt bei allen alben so .am besten ist severed hand das rock so richtig (aber meißtens erst wenn man sich das lied mehrer male anhört .ist mir am anfang garnicht so aufgefallen .aber der schluß vom lied ist der abzulute hammer .erinert mich einwenig an alive .ich denke und hoffe das das nächte album eine richtig rakete wird .die formkurve zeigt stark nach oben .vielleicht können die jungs ja noch mal an die kalität der ersten drei alben anküpfen.aber diese platte war schon mal ein toller anfang weiter so .und ich freue mich schon auf den 21 .06.07 da werde ich sie entlich mal live erleben dürfen . |
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