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Produkt-Bild: Music for the Motion Picture Into The Wild

Music for the Motion Picture Into The Wild von Eddie Vedder

Audio CD von J Records (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 5,10

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Music for the Motion Picture Into The Wild

Tracks:

  • Setting Forth
  • No Ceiling
  • Far Behind
  • Rise
  • Long Nights
  • Tuolumne
  • Hard Sun - Main
  • Society
  • The Wolf
  • End Of The Road
  • Guaranteed

Produktbeschreibung


INTO THE WILD
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Genie auf Solopfaden
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als ich mir das Album kaufte, hatte ich den Film noch nicht gesehen, trotzdem fand ich das Album ausgezeichnet, das einer der besten Sänger und Songwriter unserer Zeit da aus dem Boden gestampft hatte.
Inzwischen habe ich den Film gesehen und in Verbindung mit der Musik kann man nur sagen, dass sie den Geist des Films perfekt trifft. Jeder Song passt haargenau zu der Stimmung, zum Aufbruch und zum Niedergang des Protagonisten.
Tolles Album!
Wunderschön
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Augen zu und anmachen - wer den Film kennt sieht alles vor sich, wer Eddie Vedder nicht kennt wird ihn danach lieben, Tolle Melodien, klasse text - einfach unübertrefflich
Spürst du die Wildnis?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als hätte Chris McCandless einen CD-Player auf seiner Reise mit gehabt.
Nachdem ich den Film gesehen habe musste ich mir unbedingt den Soundtrack besorgen. Herr Vedder gibt die Gefühle, die im Film entstehen, sowohl traurige, als auch freudige wunderbar in seiner Musik wieder. Mit der Musik fällt es einem noch leichter, sich in die Geschichte von McCandless reinzuversetzen.
Schade, dass es nur 9 kurze Lieder sind.
Sehr guter Soundtrack
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Es gibt auf diesem Album genau wie im Film "Into The Wild" Momente, an denen sich rebellische Freiheit und die wilde Schönheit der Hoffnung an einem Punkt treffen, und diese gehören für mich zu den absolut schönsten Momenten, die ich je in den Bereichen Film und Musik erleben durfte.

Allein das Stück "Long Nights" strahlt bei aller Bodenständigkeit mit einer derartigen Intensität, dass es mich jedesmal wohlig fröstelt.

Die erste Hälfte des Albums wirkt für mich jedoch relativ konventionell, daher nicht die volle Punktzahl. Das sollte jedoch niemanden abhalten, dieses Werk anzutesten. Dafür sind einige Titel einfach zu gut.

Als Sountrack für "Into The Wild" ist dieses Album beängstigen passend geschrieben worden. Da hat Herr Vedder hervorragende Arbeit geleistet.
Großartiger Musiker, großartiger Film(soundtrack)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die perfekte Music zum Insichgehen, Träumen oder Flüchten. Eddie Vedder hat einmal mehr gezeigt, was richtig gute Musik ist. Ein Mann, eine Gitarre und diese unendliche Sehnsucht nach Freiheit. Definitiv kompatibel mit Pearl Jam-Fans und nicht Fans, mit denen, die den Film gesehen haben oder auch nicht ;-)
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Produkt-Bild: Greatest Hits (plus DVD)

Greatest Hits (plus DVD) von Foo Fighters

Audio CD von Rca Int. (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 11,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Greatest Hits (plus DVD)

Tracks:

Disk 1
  • All My Life
  • Best Of You
  • Everlong
  • The Pretender
  • My Hero
  • Learn To Fly
  • Times Like These
  • Monkey Wrench
  • Big Me
  • Breakout
  • Long Road To Ruin
  • This Is A Call
  • Skin And Bones
  • Wheels
  • Word Forward
  • Everlong - Acoustic Version
Disk 2
  • I'll Stick Around
  • Big Me
  • Monkey Wrench
  • Everlong
  • My Hero
  • Walking After You
  • Learn To Fly
  • Next Year - VIDEO
  • All My Life - VIDEO
  • Times Like These - VIDEO
  • Low - VIDEO
  • Best Of You - VIDEO
  • Doa - Video
  • Resolve - VIDEO- Non Glow Version
  • The Pretender - Video
  • Long Road To Ruin
  • Wheels
  • Everlong - Live From Everywhere But Home
  • Breakout - Live at Hyde Park
  • Skin And Bones
  • All My Life - Live At Wembley Stadium
  • No Way Back - Video
  • Home - Piano Version

Produktbeschreibung


Foo Fighters - Greatest Hits

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nach 14 Jahren und sechs Studioalben darf man guten Gewissens das erste Best-of-Paket herausbringen. Bei den Foo Fighters besteht der Karriereüberblick nicht nur aus einer CD, sondern auch aus einer DVD mit zahlreichen Videoclips und Live-Mitschnitten.
Als Nirvana-Drummer Dave Grohl 1995 die Foo Fighters gründete, trauerte die Rockwelt noch um seinen ehemaligen Bandkollegen Kurt Cobain, und kaum jemand glaubte, dass Grohl, der sich nun auch als Sänger und Gitarrist versuchen wollte, aus dem Schatten des viel zu früh verstorbenen Grunge-Übervaters würde heraustreten können. Doch Grohl strafte alle seine Kritiker Lügen: Seine Band erarbeitete sich eine bis heute stetig größer werdende Anhängerschaft, schaffte mit jedem ihrer Alben Platinauszeichnungen in aller Welt, füllt mittlerweile problemlos Stadien und zählt zu den erfolgreichsten Rock-Gruppen des 21. Jahrhunderts. Greatest Hits beantwortet die Frage nach dem Warum, denn die hier versammelten Ohrwürmer belegen eindrucksvoll, dass Grohl als Musiker und Songwriter auf einer Stufe mit Cobain und anderen Legenden steht. Von der "This Is A Call"-Singleauskoppelung des Debütalbums Foo Fightersüber zeitlose Klassiker wie "Everlong", "Monkey Wrench", "Learn To Fly" und "Best Of You" bis hin zu den Überhits "The Pretender" und "Long Road To Ruin" vom aktuellen Studiowerk Echoes, Silence, Patience & Grace ist alles vertreten, was die Band groß gemacht hat. Obendrauf kommen noch die unterbewertete Single-B-Seite "Skin And Bones", eine Akustikversion von "Everlong" und die beiden neuen, gewohnt gutklassigen und eingängigen Tracks "Wheels" und "Word Forward".
Die Bonus-DVD bündelt alle wichtigen, teilweise leicht überarbeiteten Videoclips und rundet das Gesamtpaket mit den vier Live-Tracks "Everlong", "Breakout", "Skin And Bones" und "All My Life" ab, womit auch die Konzert-DVDs Everywhere But Home, Skin And Bones, Hyde Park und Live At Wembley Stadium gewürdigt wären. Für Einsteiger, aber auch für Fans, die nicht zwingend alle Veröffentlichungen der Foo Fighters besitzen müssen, ist Greatest Hits das ideale Best-of-Konzentrat. - Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

Top Album
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wenn man die Foo Fighters super findet, ist das Album natürlich Pflicht. Sehr gute Lieder auf dem Best of. Das einzige was ich finde, ist, dass die Qualität der MP3s nicht so ganz 100% ist.
ne sichere Bank
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also Leute,ganz ehrlich.Über was soll man hier bitte schön nörgeln?
Für schlappe 15? gibt es die im Grunde besten/bekanntesten Songs und eine DVD mit einigen der großartigsten Videos der Musikbranche (Learning to fly oder Long road to ruin...jedes Mal liege ich da in der Kurve) plus Live Aufnahmen.
Ich bin kein Fan,aber diese CD/DVD spiegelt den Eindruck den ich von dieser Band habe eindrucksvoll wider;bodenständig,ehrlich,grundsolide,sympathisch.
Keine Frage,dieses Teil ist jeden Cent wert.
Und so einem fleißigen Kerl wie Mr. Grohl gönne ich jeden Cent.Das hat er sich verdient.
toll toll toll
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
warum ein BestOf wenn man alle Platten hat?
1. tolle Mischung
2. neue Songs inkl. des besten TomPetty-Stücks aller Zeiten
3. unglaublich fantastische DVD mit humorvollen Clips (LOW!!!!)
4. beste amerikanische Band
DVD hat Abspielprobleme
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Also die CD laeuft ohne Probleme und ich bereue diesen Kauf auf keinen Fall, ABER die DVD wird weder unter ubuntu erkannt, noch kann diese DVD von meinem Panasonic DVD-Player abgespielt werden! Hatte noch nie Probleme irgendwelche DVDs abzuspielen! Es liegt an dem idiotischen Kopierschutz! Danke "sony music", so kann ich die dvd bestimmt nicht kopieren, aber eben auch NICHT ANSCHAUEN!

keine Ahnung, ob ich dies irgendwie umgehen kann. wahrscheinlich werde ich mir halt die dvd anders ohne kopierschutz besorgen muessen...na super
Einfach nur gut
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Album ist einfach super. Eine gelungene Zusammenstellung. Ich nudele nun schon seit Tagen diese Cd rauf und runter. Die Videos sind natürlich eine Super-Zugabe.
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Produkt-Bild: Nevermind

Nevermind von Nirvana

Audio CD von Geffen (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 1,89

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 1991
Zoom ± Produkt-Bild: Nevermind

Tracks:

  • Smells Like Teen Spirit
  • In Bloom
  • Come As You Are
  • Breed
  • Lithium
  • Polly
  • Territorial Pissings
  • Drain You
  • Lounge Act
  • Stay Away
  • On A Plain
  • Something In The Way

Produktbeschreibung


NEVERMIND

Aus der Amazon.de-Redaktion


Wenn uns der Sound auf Nevermind jetzt vertraut ist, dann liegt das garantiert auch daran, daß tausende von Rockbands, die nach Nirvana kamen, krampfhaft versuchten ihren Stil zu kopieren. Nirvanas Sound prügelt aus den Boxen auf Dich ein. So wie das Turbo-Punk-Riff in "Smells Like Teen Spirit", in dem sich die angestaute Wut aus 15 Jahren Rock-Underground in einem einzigen inbrünstigen Schrei Luft verschafft.
Nur wenige Alben haben das kulturelle Bewußtsein dermaßen geprägt, von den zwölf Songs auf der Platte sind mindestens schon zehn zu Standards geworden. Das historische Gewicht mag es schwierig machen sich die Platte unvoreingenommen anzuhören. Tatsache ist aber, daß die wahnsinnige Kraft, die in Kurt Cobains Gesang steckt, immer noch und immer wieder schockiert. --Douglas Wolk
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5 Kundenrezensionen:

Helden aus meiner Jugendzeit
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was wurde nicht schon alles über dieses Meisterwerk der Musikgeschichte geschrieben? Kann ich da überhaupt noch etwas Interessantes zu beisteuern? Ich versuche es einfach mal: Auf diese Platte wurde ich zunächst auf dem Schulhof aufmerksam gemacht, denn dort unterhielt man sich über diese eine Band, die sich von allem bisher da gewesenen unterschied. Daher lieh ich sie mir von einem Schulkollegen, der eine Klasse unter mir war, aus. Es gab sogar Bedingungen dafür, nämlich bloß nicht länger als einen Tag und schon gar nicht übers Wochenende. Also, beim Erledigen der Hausaufgaben rein in den CD-Player und kurze Zeit später gebannt davor gehockt, denn dies war einfach eine Sensation. Diese Drums, diese Stimme, diese Gitarren. Einfach göttlich. Von diesem Zeitpunkt an musste ich auch ein Holzfällerhemd tragen und revolutionieren. Nach dem letzten Track "Something in the way" musste ich mir dann als Stärkung etwas zu Essen in der Küche machen. Doch was war das? Was für Töne erklangen da aus meinem Zimmer? Dies war meine erste Begegnung mit einem Hiddentrack, und was für einem, denn "Endless, nameless" stellte ein Zerstörungsszenario dar, welches Nirvana später immer am Ende ihrer Liveshows praktizierte. Der Tanzstil Pogen wurde ebenfalls durch diese Platte und durch das Video zu "Smells like teen spirit" revolutioniert, denn nun pogten alle. Auch ich traute mich bei diesem Lied auf die Tanzfläche der Tanzschule Siebenhüner, dessen Inhaber diese Aggressivität schnell zu viel wurde. Das Ergebnis war, dass das Saallicht angemacht wurde und alle im Sitzen den Liedern von Nirvana lauschten. Die Obercoolen hatten für diesen Zeitpunkt sogar die Songbooks aus der Bravo dabei, um die Texte mitzusingen. Nur einmal, da sagte DJ Thomas "Mir doch egal, haut Euch doch die Köppe ein" und spielte "Smells like teen spirit" in voller Länge. Thomas war danach nie mehr gesehen. Deshalb ist er einer meiner Helden aus meiner Jugendzeit, genau wie Kurt Cobain, Dave Grohl und Krist Novoselic, sowie dem Produzenten dieses Albums: Butch Vig.
nirvana
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
nirvana ist kult
nirvana ist gut
und kurt ist tot...

sterben könnten alle,
aber nirvana wird ewig leben!
Nirvana- Nevermind
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein abslutes must have, die Songs kennt man alle und man kann super dazu abrocken
Immer wieder
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nirvana ist einfach super !!!

Dieses Album kann man paar Mal hören, wegpacken und nach 10 Jahren wieder rausholen: die Lieder bleiben toll. Wenn man möchte, dass eine Stunde ultra-schnell vergeht (wenn ein Fußballspiel noch 60 min zum Anpfiff braucht oder so) dann kann man diese Scheibe hören und merkt nicht, wie schnell die Stunde um ist. Die Lieder sind sehr gut, das beste Album der 90er und eines der besten Alben überhaupt. Für knapp 10 EUR kann man nicht falsch machen, auch wenn ich nicht weiß, wer grad an dem Album verdient. Der Schlagzeuger vielleicht?

Ich schlage vor:
Kaufen!
Hören!
Hören!
Wegpacken!
Rausholen!
Hören!
und..... ab in den Urlaub mit dieser CD!

Die besten Lieder sind... kann man nicht sagen, eigentlich alle. Achtet mal darfauf, dass es noch ein verstecktes Lied gibt. CD am Ende einfach laufen lassen.

LG
Meilenstein oder doch überbewertet?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nevermind, Nirvanas zweites Album, läutete endgültig eine neue Zeit ein. Klassische Gitarrenarbeit, affektierter Gesang und überkünstliche Produktionen, jeglicher Pop- und Metalbands gehörten der Vergangenheit an. Die 90er waren das Jahrzehnt des schmutzigen, schwermütigen Rocks und der lyrischen Aufarbeitung gesellschaftlicher Probleme. Natürlich gab es etliche Interpreten, die einfach nur auf den Zug aufsprangen den Nirvana in Gang gesetzt hatten um kommerziellen Erfolg verbuchen zu können. Zumindest konnte man sich bei Nirvana sicher sein etwas hundertprozentig ehrliches zu bekommen. Beeinflusst von Bands wie Led Zeppelin und anderen Rockbands aus den 70ern, schrieb Kurt Cobain sein eigenes Verständnis von Rock und Punkmusik nieder und setzte es in teils harte und verstörende Songs und teils sanfte und melancholische Stücke um. Bei Nevermind veränderte sich der Stil Nirvanas im Vergleich zum äußerst rauen Vorgänger "Bleach" maßgeblich, was zum einen daran lag das Kurt sich mehr (oder auch weniger) Gedanken um Texte machte. Er bastelte sich aus eigenen vorher entstandenen Gedichten Texte zusammen und gab ihnen einen ganz eigenen Sinn welchem den meisten unverständlich blieb. Aber auch musikalisch veränderte sich die Band ein wenig. Kurt, der die Pixies verehrte, hatte schon immer seine eigene Vision von der Vermischung des Punk mit Pop. Auf Nevermind setzte er das um und man hört es zweifelsfrei, schließlich sind Lieder wie "Teen Spirit" oder "Come as You Are" absolute Ohrwürmer und haben zugleich eine gewaltige Atmosphäre die einen nicht so schnell loslässt. Zu düster und rau für die Allgemeinheit ist das Album auf keinen Fall, was auch den riesigen Erfolg verständlich macht. Was Kurt und die ganze Band allerdings massiv störte war aber die Produktion von Butch Vig und der Mix von Andy Wallace. Dieser war so glatt, dass das Album tatsächlich ein wenig an Intensität und Härte verlor. Mit Sicherheit auch der Hauptkritikpunkt am ganzen Album. Ansonsten gibts nicht viel zu mäkeln, denn das Songmaterial weiß zu überzeugen, Kurts Versuch eine poppige Richtung einzuschlagen kann man als geglückt bezeichnen, ohne dass das Album wie eine reine langweilige Popplatte wirkt.
Insgesamt ist die Platte sehr melancholisch-aggressiv ausgefallen. Bestes Beispiel ist natürlich der Opener "Smells Like Teen Spirit", der sich hervorragend in ruhigen Momenten in der Strophe und lauten Momenten im Refrain abwechselt, für die damalige Zeit noch nicht so typisch. "In Bloom" ist dann ein (bewusst) häßlich wirkender Song der durch groovende Riffs überzeugt. "Come as You Are" hat eine unglaubliche Wasserartige Atmosphäre und zieht einen in den Bann. "Breed" ist hat ein fieses Riff verstärkt durch extreme Verzerrung des Basses und kann als Punksong angesehen werden. "Lithium" ist ein weiterer Hit wie die ersten drei Lieder und ist alleine vom Selbstzweifelnden Text her schon eine Hymne. "Polly" handelt von einem vergewaltigten Mädchen und ist eine sehr traurige und stille Ballade. "Territorial Pissings" ist wieder ein sehr harter Punksong mit extrem verzerrter Gitarre. Dagegen ist "Drain You" einer dieser Nirvana typischen Rocksong, welcher absoluten Hitcharakter hat und einen verstörenden Mittelteil aufweisen kann. Auch "Lounge Act" ist ein Midtempostück mit einer eingängigen Bassline, allerdings kommt Kurt gesanglich hier nicht immer hin. "Stay Away" ist für Nivana-Verhältnisse ein echter Aufräumer zählt gerade deswegen zu den Highlights des Albums. "On a Plain" ist nochmal ein letzter leichtfüßiger Rocksong, der zum träumen einlädt. "Something in the Way" ist das schwerste und melancholischste Stück auf dem Album mit dem zurückhaltenden Gesang, den schleppenden Akustikgitarren und dem Cello im Refrain. Den Abschluss findet das Album aber erst 20 Minuten nach "Something in the Way", nämlich in dem sinnlosen, zerstörerischen "Endless, Nameless" was nicht als ernstzunehmender Song verstanden werden sollte. Vielmehr ist es das Nirvana typische bewusste Krachmachen, welches mit Zerstörung der Instrumente endet. Sehr verstörend aber dennoch irgendwie passend.
Am Ende bleibt die Frage: Ist Nirvanas "Nevermind" tatsächlich der viel titulierte Meilenstein in der Musikgeschichte? Eins der wichtigsten Alben ist es auf jeden Fall und auch der musikalische Wert kann sehr hoch eingeschätzt werden, selbst wenn Kurt Cobain das Rad nicht unbedingt neu erfunden hat und er auch (Technisch gesehen) nicht der beste Gitarrist war. So bleibt zu sagen das Nevermind für den damaligen Mainstream etwas neues war und Nirvana (ob sie wollten oder nicht) die musikalische Welt damals wie heute stark beeinflusst haben.
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Produkt-Bild: Songs For The Deaf

Songs For The Deaf von Queens of the Stone Age

Audio CD von Interscope (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,83

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Songs For The Deaf

Tracks:

  • You Think I Ain't Worth A Dollar But I Feel Like A Millionaire
  • No One Knows
  • First It Giveth
  • A Song For The Dead
  • The Sky Is Falling
  • Six Shooter
  • Hanging Tree
  • Go With The Flow
  • Gonna Leave You
  • Do It Again
  • God Is On The Radio
  • Another Love Song
  • A Song For The Deaf
  • Mosquito Song
  • Everybody's Gonna Be Happy

Produktbeschreibung


SONGS FOR THE DEAF

Aus der Amazon.de-Redaktion


Trotz des Übergangs in ein neues Jahrtausend streunen immer noch völlig abgebrühte, langhaarige Leute mit dreiviertel langen Shorts in bemalten Pick-Ups durch die Vorstädte und hören dröhnende Metal-Klänge. Passend hierzu liefert eine ganz neue Schar von Rockern der Ära nach Dazed & Confused -- Fu Manchu, Monster Magnet und wohl die Könige von ihnen allen, Queens of the Stone Age -- eine fetzige, zeitgemäße Begleitmusik für die typischen Teufelsgrüße mit drei Fingern. Bei Songs For The Deaf findet die Kernmannschaft, Bassist Nick Oliveri und Sänger/Gitarrist Josh Homme (siehe auch Kyuss), ein Gleichgewicht zwischen einzig und allein von Gitarren verursachtem Tumult und komplexeren, wenn auch keineswegs weniger aggressivem Speed Rock, der so rasant vorbei saust, dass er eine eigene mitreißende Sogwirkung erzeugt.
Los geht es mit dem 90 Sekunden dauernden "The Real Song For The Deaf", ein freches und unstrukturiertes Stück mit blubbernden Elektronik-Effekten, das möglicherweise auf dem Boden eines Swimmingpools aufgezeichnet wurde; die Platte explodiert bei Track zwei mit einem giftigen Schwall von Power-Akkorden und dem jetzt schon zum Klassiker gewordenen mörderischen Oliveri-Gebrüll. Hier wird schon das durchgängige Konzept und die Idee dieses Albums vorgestellt, wenn ein echt klingender Ansager von L.A.'s "Clone" Radio Psychogeschwätz von sich gibt und die wahrlich nicht neue, aber dennoch wahre Klischeevorstellung verstärkt, dass kommerzielle Radiosender grauenvoll sind. Ähnlich getürkte Radiosendungen tauchen auch an anderer Stelle auf, aber das ist verzeihlich, wenn man die Fülle des hier gebotenen Materials bedenkt.
Die von Josh Homme forcierten Tracks überwiegen -- das taumelnde, zugleich unheimliche und heitere "No One Knows" ist eine Art Monster Mash für Erwachsene; der harmonische Gesang von "The Sky Is Falling" ist geradezu verträumt, bis eine kleine Armee von Gitarren an die Front springt und das Feuer eröffnet. Ein Track mit einem ironischen Text ("Mosquito Song") ist entweder ein interner, eher lächerlicher Witz oder ein demonstratives Statement über das Niveau der Musiker, die sich unterhalb des Beben auslösenden Soundlevels der Queens tummeln. Wie auch immer, echte Freude kommt bei Songs For The Deaf schon sehr bald und sehr oft auf. Es ist eine bemerkenswerte Leistung und eine Hard-Rock-Platte, die so gut ist, dass sie den unglaublichen Eifer auslöst, allen alles mögliche darüber zu erzählen, was hiermit geschehen ist. --Kim Hughes
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

...steinzeitkönigin...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
die kalifornier haben mit ihrem alternativ-rock ziemlich eingeschlagen. (alternativ-rock siehe auch- blumenkinder-beinkleid)

diese 2002 erschienene scheibe ist ihre beste, ganz grossartig und fast mit nichts vergleichbar, obwohl der vergleich zu ähnlichen doch naheliegend ist.
einfach etwas eigenständiges....

harte rock-riffs vom gitarrist und sänger josh homme, verbunden mit dem einzigartigen bass von nick oliveri (schade, nicht mehr dabei) ergeben eine reisserische, leiwande stimmung..

an den drums dave grohl (bekannt durch nirvana, und seinem eigenem projekt foo fighters)

klasse und nachhaltig die ganze scheibe, einige perlen:

"no one knows"- eingängier und sehr einfacher rock-riff, super text, hämmernder bass....

"song for the dead"-hart, schnell, laut, gut

"go with the flow"- kann man wörtlich nehmen, sehr gute nummer, fast eine der besten.

"mosquito song"- eigentlich überraschend, streicher, piano, bläser und akustik... eigentlich paradox...

"everybody gonna be happy"- tolles cover, funk-gitarre und gut gesungen...

hat mich voll überzeugt, gut gemacht. zwar simpel gespielt, aber vielleicht grad dadurch ein meisterwerk...

fazit: super, guter sound, kommt frisch daher, nicht teuer- absoluter tipp!!!!
Das härteste QotSA Album
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
... und gleichzeitig leider auch das Überbewertetste.
Das Album ist Hoch- und Tiefpunkt zugleich. Mit Liedern wie "No One Knows" oder dem Kracher "A Song for the Dead" sind den Königinnen echte Evergreens gelungen, doch der Großteil des Restes klingt einfach zu gleich. Monotonie KANN auch gut umgesetzt werden, wie im self-titled Album, doch hier ... naja.
Ich kann den Hype der um dieses Album gemacht wurde, und wird, nicht verstehen. Ich denke, dass der Großteil der Leute, die diese Platte in den Himmel loben das nur machen, weil Rocktitan Dave Grohl am Schlagzeug saß.
Trotzdem ist das Album immernoch all denjenigen zu empfehlen, die auf geradeaus gerichteten Hardrock stehen.

Meine Favoriten: No One Knows, First it Giveth, A Song for the Dead & Go With The Flow
Himmel
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein Himmel für die Kreuzung von verschiedenen Musikrichtungen, die nicht nur für Taube bestimmt sind!! Muss man haben und fertig.
Ihr bisher bestes Album
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Während ich den Vorgänger Rated R [Re-Issue] eher mittelmäßig fand, war ich erstaunt, wie gut dieses Album gelungen ist. Neben dem Queens-typischen Gitarrengeschrammel und Josh Hommes charakteristischem Gesang, gibt es diesmal auch echte Ohrwürmer zuhauf. Neben der ersten Single "No one knows", gehen mir außerdem "Go with the flow", "First it giveth" und "The sky is falling" einfach nicht aus dem Kopf. Dieses Album empfinde ich viel zugänglicher als die beiden Vorläufer, deswegen haben ja auch viele bei Erscheinen der CD gleich "Ausverkauf" geschrien. Nicht alles, was gut hörbar ist, ist gleich Ausverkauf. Absolut empfehlenswertes Album für alle Rockfans.
Einfach nicht totzukriegen...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
'Songs for the Deaf' ist das Album mit dem für mich alles begann. Einfach mal nebenbei im Laden gekauft, da ich Geld übrig hatte. Und dieser Gelegenheitskauf hat meine komplette Ansicht über Musik, und auch über die Welt über den Haufen gerannt, durchgewirbelt und neu geordnet. Mit diesem Album kam für mich ein Rattenschwanz an anderer Musik (darunter Kyuss, Fu Manchu, Brant Bjork, Black Flag, Slayer usw. ...), und dies geschieht natürlich nicht, wenn man einfach nur die Musik hört. Dies geschieht, wenn man, wie ich, so im Bann dieser Musik steht, dass man nicht anders kann als sich jedes Live- bzw. Musikvideo, jeden Zeitungsartikel und jeden kleinen Interview-Fetzen zusammensucht und mit dem selben Enthusiasmus verschlingt wie zuvor die dazugehörige Musik. Aus diesem Grund wird diese Rezension unmöglich objektiv sein können. Das ist jedoch meiner Meinung nach auch nicht der Sinn einer Rezension.

Ich kann dem Gefühl, das ich hatte, als das Album so richtig bei mir zündete, natürlich nicht in Worten gerecht werden. Ich kann nur sagen, dass ich sogar jetzt, da ich alle Queens-Alben in- und auswendig kenne, im Prinzip sogar totgehört habe, immer noch nicht wirklich von dieser Band loskomme. Jedes Mal wenn ich dieses Album wiederhöre, ärgere ich mich nur, dass ich das alles schon so oft gehört habe. Mein Kopf erkennt auch heute noch die unglaubliche Schönheit die in diesen Klängen liegt, so anders als alles andere was man je gehört hat; tiefe, fette, bedrohliche, düstere Riffs, darüber wahlweise Josh Hommes weiche Stimme, die Screams von Nick Oliveri oder eine der markantesten Stimmen des (Alternative) Rock, die Mark Lanegans. Die Basslinien von Nick Oliveri, die um die Drums und Gitarren herumwirbeln, und dabei doch ein geordnetes Chaos bilden. Dave Grohls/Gene Trautmans Drums, die mir am Anfang so klein und flach vorkamen, trotzdem die Musik perfekt ergänzten. Das alles erkennt mein Kopf, die Tatsache, dass ich all das schon so oft gehört habe allein hält mich davon ab, das selbe, fast rauschähnliche Gefühl wie damals zu empfinden.

Das mag jetzt sehr verklärt klingen. Ich habe jedoch schon zu Anfang gesagt, dass Queens für mich nicht nur unglaublich gute Musik darstellen, sondern die Band sind, die mein Leben entscheidend beeinflusst haben. Und daher möchte ich dieses Album jedem empfehlen. Ohne Einschränkung. Allein die Möglichkeit, dass jemand anders genauso über dieses Album, diese Songs, diese Band empfindet, ist für mich Grund genug, es jedem zu empfehlen, der auch nur einmal 'No One Knows' gehört hat. Keine Angst, der Rest des Albums wird nicht enttäuschen. Im 'schlimmsten' Fall wird es einfach nur gute Musik sein. Im Besten wird dieses Album einem, wie mir, den bisherigen Musikgeschmack über den Haufen werfen, und einem mächtig in den Hintern treten. Dieses Album wird einem eine Lektion erteilen, die man nicht vergisst.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Greatest Hits

Greatest Hits von Foo Fighters

Audio CD von Rca Int. (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 15,98, Angebote ab EUR 4,90

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Greatest Hits

Tracks:

  • All My Life
  • Best Of You
  • Everlong
  • The Pretender
  • My Hero
  • Learn To Fly
  • Times Like These
  • Monkey Wrench
  • Big Me
  • Breakout
  • Long Road To Ruin
  • This Is A Call
  • Skin And Bones
  • Wheels
  • Word Forward
  • Everlong - Acoustic Version

Produktbeschreibung


Foo Fighters - Greatest Hits

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nach 14 Jahren und sechs Studioalben darf man guten Gewissens das erste Best-of-Paket herausbringen. Bei den Foo Fighters besteht der Karriereüberblick nicht nur aus einer CD, sondern auch aus einer DVD mit zahlreichen Videoclips und Live-Mitschnitten.
Als Nirvana-Drummer Dave Grohl 1995 die Foo Fighters gründete, trauerte die Rockwelt noch um seinen ehemaligen Bandkollegen Kurt Cobain, und kaum jemand glaubte, dass Grohl, der sich nun auch als Sänger und Gitarrist versuchen wollte, aus dem Schatten des viel zu früh verstorbenen Grunge-Übervaters würde heraustreten können. Doch Grohl strafte alle seine Kritiker Lügen: Seine Band erarbeitete sich eine bis heute stetig größer werdende Anhängerschaft, schaffte mit jedem ihrer Alben Platinauszeichnungen in aller Welt, füllt mittlerweile problemlos Stadien und zählt zu den erfolgreichsten Rock-Gruppen des 21. Jahrhunderts. Greatest Hits beantwortet die Frage nach dem Warum, denn die hier versammelten Ohrwürmer belegen eindrucksvoll, dass Grohl als Musiker und Songwriter auf einer Stufe mit Cobain und anderen Legenden steht. Von der "This Is A Call"-Singleauskoppelung des Debütalbums Foo Fightersüber zeitlose Klassiker wie "Everlong", "Monkey Wrench", "Learn To Fly" und "Best Of You" bis hin zu den Überhits "The Pretender" und "Long Road To Ruin" vom aktuellen Studiowerk Echoes, Silence, Patience & Grace ist alles vertreten, was die Band groß gemacht hat. Obendrauf kommen noch die unterbewertete Single-B-Seite "Skin And Bones", eine Akustikversion von "Everlong" und die beiden neuen, gewohnt gutklassigen und eingängigen Tracks "Wheels" und "Word Forward".
Die Bonus-DVD bündelt alle wichtigen, teilweise leicht überarbeiteten Videoclips und rundet das Gesamtpaket mit den vier Live-Tracks "Everlong", "Breakout", "Skin And Bones" und "All My Life" ab, womit auch die Konzert-DVDs Everywhere But Home, Skin And Bones, Hyde Park und Live At Wembley Stadium gewürdigt wären. Für Einsteiger, aber auch für Fans, die nicht zwingend alle Veröffentlichungen der Foo Fighters besitzen müssen, ist Greatest Hits das ideale Best-of-Konzentrat. - Michael Rensen
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Vinyl Foo Fighters
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Artikel war ein Geschenk. Ist super angekommen für die Plattensammlung eines Teenagers ,der in einer Rockband spielt.Lieferung schneller als die Post erlaubt.Würde immer wieder dort bestellen.
So muss Rockmusik sein ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eigentlich hatte ich bis zum Zeitpunkt des Erwerbs der CD nur den Titel "Wheels" mehrmals im Radio gehört, der mich sehr stark an Tom Petty's Heartbreakers erinnert hat und mir gut gefiel. Was mich dann aber gleich vom ersten Titel an erwartete, war erstens überraschend und zweitens der "Hammer" ... Rockmusik vom Feinsten, abwechslungsreich arrangiert und verdammt gut produziert. Keine stupide Aneinanderreihung von 16tel oder 32tel Gitarrensalven, sondern Tempiwechsel, mal laut, mal leise und schöne Rock'n Roll Riffs ("The Pretender"). Fazit: intelligente Rockmusik mit massig Headbanging-Potential ...
TOP
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die CD ist einfach klasse.
FOO FIGHTERS GREATEST HITS, heißt für mich gute Laune.
Greatest Hits but not Best Of
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Foo Fighters sind Rock, sind Punk, sind Alternative, sind Pop und neuerdings sogar Tom Petty in Kraftvoll ("Wheels"). Die Titelauswahl ist entsprechend einer Greatest Hits gut, allerdings in Bezug auf eine Best Of nicht so gut, da zu wichtige Tracks einfach fehlen ("My Poor Brain"), um alle Facetten dieser vielseitigen Band zu zeigen. Everlong in der Acoustic Version ist gelungen. Ich würde die CD/DVD-Version empfehlen, da die Videos allesamt künstlerischen Anspruch haben und aufzeigen, dass sich diese famose Band selbst nicht allzu ernst nimmt. Allein die augenzwinkernden Videos zu "Big Me", "Low" (mit Jack Black) und "Long Road to Ruin" rechtfertigen diesen Kauf. Blöd ist nur, dass eine Acoustic Version von "Times like These" enthalten ist, dessen Alterna-Videoversion dem Offical Video mit seinen Special Effects nicht annähernd das Wasser reichen kann. Aber,...irgendwas ist bei Compilations ja immer zu bemängeln. Trotzdem, Daumen hoch!
Klasse Album mit einfach allen guten Liedern!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
die Cd habe ich verschenkt, aber vom Beschenkten weiß ich, dass er sie rauf und runter hört weil er meint, "dass es eine perfekte Zusammenstellung aller hits ist".Also zu empfehlen!!!
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Produkt-Bild: Dirt

Dirt von Alice in Chains

Audio CD von Col (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 2,59

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 1992
Zoom ± Produkt-Bild: Dirt

Tracks:

  • Them Bones
  • Dam That River
  • Rain When I Die
  • Sickman
  • Rooster
  • Junkhead
  • Dirt
  • God Smack
  • No Title
  • Hate To Feel
  • Angry Chair
  • Down In A Hole
  • Would?

Produktbeschreibung


DIRT
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5 Kundenrezensionen:

Schließe die Bildungslücke...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Krönung des Grunge...und darüber hinaus ist "Dirt". Ob nun Metallica's Hetfield, Pantera's Anselmo oder Nickelback's Schroeder...alles Sänger mit Hammerstimmen...sie alle versuchten sich an Songs von Alice In Chains...mit debattierwürdigem Erfolg! Was Frontmann Layne Staley und Klampfer Jerry Cantrell hier der Welt beschieden haben, reserviert ihnen auf jeden Fall einen Platz auf dem Rock-Olymp. (...wo es sich Staley jetzt ja sicher schon seit nunmehr 7 Jahren gut gehen lässt...dein Verlust ist schmerzlich, Mann).
Diese Scheibe strotzt nur so vor geiler Riffs und Melodien mit hohem Wiedererkennungswert...sage nur "Rooster" oder "Would". Meine Favoriten sind allerdings "Them Bones" und "Dam That River". Selten haben die ersten zwei Stücke eines Rockalbums so sehr Ass gekickt (Okay...Rage Against The Machine haben es auf ihrem Erstling mit "Bombtrack" und "Killing in the Name Of" geschafft), dass man noch Jahrzehnte später denkt, man wäre gerade von einem Laster gestreift worden. Apropos Laster...das der Musikanten zu dieser Zeit hört man in jeder Note und haufenweise in den Lyrics...das Cover sagt ja wohl auch alles. "Since she called my name I think it's gonna rain when I die" besingt jedenfalls keine Frau und rangiert für mich persönlich auf derselben Genialitätsstufe wie "The End" von den Doors...nicht länger zögern! Kaufen, Bildungslücke schließen und die Anlage aufreißen...
Das persönliche Meisterwerk von Alice in Chains
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dirt ist Alice in Chains größtes künstlerisches Statement. Und sie sind hiermit ihrem persönlichen Meisterwerk am nächsten. Es ist ein erbärmliches Geheule aus den abgründigsten Tiefen von Layne Staleys Drogensucht. Zwar handelt nicht jeder Song von der Drogensucht, aber Jerry Cantrells Solo-Beiträge (die über die Hälfte des Albums ausmachen), halten die thematische Kohärenz aufrecht - fast jeder Track ist durchdrungen von der Morbidität, Selbstzerstörung und Resignation eines kranken Drogenabhängigen. Cantrells technisch mitunter beschränktes Gitarrenspiel wird durch dessen explosionsartige Feuerwerke gestärkt und auch strukturiert. Gleichwohl ist sein Spiel auch übelst desorientiert, was den Zuhörer aus seinem Gleichgewicht bringt - bewirkt durch die atonalen Riffs und Off-Kilter-Rhythmen. Stanleys krass beichtende Lyrics sind sowohl effektiv als auch schlichtweg miserabel. Manchmal ist er einfach nur gefühlslos und apathisch und vollkommen desensibilisiert von der Außenwelt. Manchmal zeugen seine Selbst-Rechtfertigungen von einem unerträglich zwanglosen Amoralismus. Die Momente seiner eigenen Anerkennung sind geprägt von Verzweiflung und suizidalem Eigenhass. Schon das Cover des Albums sagt alles: Dirt ist genauso ungeheuerlich kalt wie dessen rissige und gruselige Landschaft. Ein paar Funken Hoffnung sind aber dennoch für die Protagonisten erkennbar (mal abgesehen von der erfreulich anderen Story von "Rooster" - ein Tribut an Cantrells Vater, der als Veteran im Vietnamkrieg gefallen ist). Aber letzten Endes machen die Ehrlichkeit und Selbst-Offenbarung alle Kälte und Grausamkeit irgendwie alles wett.
[Bei einigen Versionen ist "Down in a Hole" auch das vorletzte Lied.]
Dirt ist ein Meisterwerk der Grunge Ära!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
1992 war der Grunge auf einem Höhepunkt Nirvana hatten zuvor mit ihrer "nevermind" richtig Staub aufgewirbelt und nun legten Alice in Chains mit ihrem zweiten offiziellen Studioalbum nach und um es gleich vorweg zu nehmen ich habe noch nie eine so intensive und düstere Platte gehört die eine solche Endzeitstimmung verbreitet, Sänger Layne Stayley ist Heroinabhängig zu dem zeitpunkt als man die Platte aufnimmt, und das spiegelt sich in vielen songs wieder vorallem in den texten wie z.b. in den liedern "Sickman", "Junkhead", "Dirt," "God Smack," "Hate To Feel" und "Angry Chair" werden die Heroinerfahrungen des Sängers verarbeitet. Der Song "Rooster" basiert auf den Erfahrungen des Vaters von Jerry Cantrell, der im Vietnamkrieg kämpfte. Im zugehörigen, von Mark Pellington gedrehten Musikvideo erzählt er zu Beginn von seinen Erlebnissen. In dem auf der Platte nicht aufgeführten Song "Iron Gland" ist Tom Araya von der Band Slayer als Gastsänger zu hören; das Video zu Would? enthält Szenen aus dem Film Singles ? Gemeinsam einsam von Cameron Crowe, in dem die Band einen Gastauftritt hatte.

Das Album selber beginnt mit "Them Bones" das in 2:30 recht flott daher kommt und vom treibenden Drumming sowie den fetten Gitarren getrieben wird."Dam That River" ist die heftigste Nummer der Platte hab selten so ein genial fettes riff gehört.Was bei der Platte auffällt ist das ausser den Veröffentlichten singles alle anderen songs um einuges mehr zeit brauchen bis man sie wirklich ins herz schließt so z.b. Rain when i die für das ich mich zuerst nich begeistern lassen konnte doch mit zeit und geduld öffnet sich einem auch ein solch abstakter song ähnliches kann ich über Sickman sagen das ein cooles Jungle Groove Schlagzeug am anfang hat."Rooster" ist der nächste Song und was soll man sagen der song ist absolut genial und gehört zu dem besten was die band je ausgekoppelt hat ähnliches kann man über die drei letzten songs sagen "Angry Chair,Would u. Down in a hole" die allesamt düstere Mesiterwerke sind.

Fazit:Die "Dirt" von Alice in Chains ist für mein Geschmack die beste "Grunge" Platte die es je gab und das vorallem weil sie zum teil so erdrückend traurig ist und einen in ihren Bann zieht und einen bis zum ende nicht mehr loslässt, die texte waren noch nie so schön und gleichzeitig niederschmetternd wie hier absolut genial gesungen von Stayley.Cantrell spielt genial Riffs, und Sean Kinney einige sehr interessante Drum Licks.Ich kann die Platte nur jedem empfehlen der auf Grunge Musik steht und wird hiermit sicher glücklicher als mit anderen Platten anderer bands.
CD des Jahrhunderts ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Alice in Chains, "Dirt" ist eine der grandiosesten Platten, die ich persönlich jemals gehört habe.
Aufregend, aufwühlend, kompromisslos ...verströmt grenzenlose Energie ... Ein Einzigartiges Meisterwerk & definitiv ein Jahrhundertwerk!
What`s my drug of choice?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Und da ich leider keine Drogen nehme, muss ich sagen: Diese Cd,(unter anderem). Wenn es um Grunge geht, spricht man immer von Nirvana, aber AIC sind meiner Meinung nach die besten. Großartiger Gesang, großartiges Gitarrenspiel und Bass & Schlagzeug sind solide.
Songs wie "Them Bones" oder "Dam That River" oder "Would?" muss jeder kennen, ja MUSS! Man kann über diese Drogen- und Suizidtexte denken, was man will, aber die Musik ist überzeugend. Wer in Depristimmung kommen will, oder Frust ablassen will, für den Sind Alice In Chains (unter anderen) erste Wahl.
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Produkt-Bild: Ten

Ten von Pearl Jam

Audio CD von Epc (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 1,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 1992
Zoom ± Produkt-Bild: Ten

Tracks:

  • Once
  • Even Flow
  • Alive
  • Why Go
  • Black
  • Jeremy
  • Oceans
  • Porch
  • Garden
  • Deep
  • Release
  • Alive (Live)
  • Wash
  • Dirty Frank

Produktbeschreibung


TEN

Aus der Amazon.de-Redaktion


Als Teil des Triumvirats des Seattle Grunge der Neunzigerjahre, zu dem noch Nirvana und Soundgarden gehörten, debütierte Pearl Jam mit Ten, ihr zugänglichstes und am wenigsten tiefsinniges Album. Im Laufe der Zeit hat der Ruf von PJ als eine politisch korrekte Band, die zu sehr über den Dingen steht, um ihre Musik auf MTV zu prostituieren, fast die Musik überlagert. Aber vorher waren sie eine einfache hau-drauf, hau-rein, laute, melodische Rock Band. Und Lead-Sänger Eddie Vedder war berühmt für seine ungestüme Bühnenpräsenz und für eine urwüchsige Stimme, die sich anhörte, als hätte sie drei Stimmbänder. Die persönlichen, erzählenden Singles "Alive", "Jeremy" und "Even Flow" katapultierten die widerspenstige Band in die Liga der über 10 Millionen Verkaufszahlen. Nachfolgende Alben waren viel komplizierter, subtiler, thematisch vielschichtiger und in so mancher Hinsicht besser als Ten. Aber die Band wird nie mehr den Aufruhr wiederholen können, den dieses Album verursachte. --Beth Bessmer
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5 Kundenrezensionen:

Es ist einfach Rockmusik!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es gibt Fachzeitschriften, die von einem "Grunge-Popularitätswettbewerb" zwischen Nirvana und Pearl Jam (Anfang der 90er) sprechen.
Zunächst sei mir bitte einmal die Frage erlaubt: Was genau ist "Grunge" eigentlich? (Und bitte versucht mir jetzt nicht zu erklären, dass es sich dabei um "Garagenrock" handelt!) Ich bin gerne bereit, Neues zu lernen!
Für mich ist es weiterhin einfach Rockmusik und Pearl Jam braucht sich in keinen Belangen hinter Nirvana zu verstecken. Natürlich hat das auch persönliche Gründe - Zwar beabsichtige ich keineswegs mir jetzt den Groll sämtlicher Nirvana-Anhänger zuzuziehen, doch sei mir bitte folgende Bemerkung erlaubt: Auch, wenn ich die Musik von Nirvana gut finde und durchaus wertschätze, aber - der ganze Kult um Kurt Cobain nervt mich! Es ist schon tragisch genug, dass sich dieser arg gebeutelte Mann selbst "aufgegeben" hat und viel zu früh aus dem Leben geschieden ist, aber dann noch so ein wahnsinniges Tamtam drumherum zu machen ist fast schon verbrecherisch und jedenfalls aus moralischer Sicht äußerst fragwürdig! Denn was bitteschön ist so toll daran, wenn sich ein 27jähriger - aus welchen für ihn letztlich entscheidenden Gründen auch immer - dazu entschließt, einen Schlussstrich zu ziehen, indem er sich eine Kugel durch den Kopf jagt??! Für mich ist das eher frag- denn anbetungswürdig. Aber bitte. Man kann mich ja auch gern vom Gegenteil zu überzeugen versuchen...

Und Moral und Rockmusik - verzeihen Sie - ich meine natürlich "Grunge" - ist ohnehin so eine Sache für sich...
(Ich will hier keineswegs als "Moralapostel" in Erscheinung treten - das ist nur meine persönliche Einstellung zu der ganzen Sache!!)

Falls es jemals einen tatsächlichen Konkurrenzkampf zwischen Pearl Jam und Nirvana gegeben haben sollte, so ist der letztlich nur auf den Herkunftsort (Washington) beider Bands zurückzuführen und - für meinen persönlichen Geschmack - hat Pearl Jam hierbei ziemlich klar die Nase vorn!

Der beste Beweis dafür ist gleich das Debüt-Album "Ten" (das mittlerweile auf 14 Stücke erweitert wurde), das mit "Alive" und "Jeremy" gleich zwei echte Hits vorzuweisen hat und auch insgesamt absolut überzeugt.
Ein durch und durch abgebrühtes Debüt! Hinzu kommt noch, dass Pearl Jam (logischerweise) mittlerweile ein Vielfaches an Beständigkeit bewiesen hat. In solider Rock-Arbeiter-Manier (ist positiv gemeint) liefert die Band ein Klasse-Album nach dem nächsten.
Und ob das Nirvana ebenso eindrucksvoll gelungen wäre, wage ich an dieser Stelle (Cobain hin- und her) einmal zu bezweifeln. Aber gut, wie gesagt soll das hier nicht in eine Anti-Nirvana-Kampagne ausarten (schließlich haben die ja auch gute Musik gemacht, Grunge hin, Grunge her)...

Es ist halt einfach Rockmusik. Und dabei sollte man es auch belassen! Und Pearl Jam macht genau das - und WIE!! Und das ist es, was ich an dieser Band so mag.
"Ten" war lediglich der Startschuss dafür. Da wartet man gespannt und gerne auch heute - viele weitere Alben später - aufs nächste Pearl-Jam-Werk!

"Ten" ist durch und durch cool - ebenso wie Eddie Vedder und Co - und hat sich mittlerweile - neben "Vitalogy" - zu einem echten KLASSIKER entwickelt! (Obwohl das eigentlich auch damals schon sowas wie "Klassiker" waren.)

5 STERNE. Punkt!
I'm still alive, do I deserve to be, is that the question?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nirvana, Soundgarden und Pearl Jam, die berühmtesten drei Grunge-Bands aus Seattle. Zusammen mit den Smashing Pumpkins aus Chicago die Giganten der Rockmusik in den USA der Neunziger, nachdem sich Axl Rose mit seiner Überband verworfen hatte. Als Neil Young Fan sollte meine Bindung zu Pearl Jam besonders gross sein und wirklich bin ich ihnen enorm dankbar für Mirrorball und am meisten für I'm the ocean. Aber Nirvana und die Pumpkins waren mir dann doch immer lieber, weil abwechslungsreicher.
Ten ist das Debüt von Pearl Jam von 1991 und der Titel ist gut gewählt: im Mittelpunkt stehen die 10 Songs des Albums. So soll es sein! Es geht um die Musik und nicht um schicke Fönfrisuren und Rockstar-Gehabe.
Die Songs sind zeitlos, ganz besonders Alive, Evenflow, Jeremy und das wunderschöne Black.
Heavy Metal trifft auf Verletzlichkeit. Nachdenkliche, ehrliche Rocksongs!

Anspieltipps: Black, Alive, Jeremy
Meisterwerk!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich besitze diese CD schon seit vielen Jahren, und sie trägt immer wieder dazu bei, meine Laune zu heben. Egal, ob ich Alive, Even Flow, Porch oder Black höre, mir gehts einfach gut dabei.

Es gibt nicht viele CDs, die mich in so eine Stimmung versetzen.

Alle, die alternative Rockmusik mögen (ich sage nicht mehr "Grunge"), werden diese CD lieben.

Ein Meilenstein der modernen Rockgeschichte, unbedingt kaufen!!!
Ten-Sessions
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als mir mein Vater vor ca. 5 Jahren sagte: "Pearl Jam könnte eine Band sein, die dir gefällt." wusste ich natürlich noch nicht, dass er mir damit einen Tipp gegeben hatte, der mein Leben nachhaltig verändern würde.
Innerhalb der nächsten Wochen stand ich in einem großen Musikgeschäft vor der Karteikarte mit dem Buchstaben "P" im CD-Regal.
Und da waren: sechs, sieben Alben von Pearl Jam.
Ich hatte noch nie einen Song von ihnen gehört, noch nie etwas über sie gelesen, und so griff ich blind in die CDs und erwischte ein pink-rotes Album, auf dem Arme nach oben ausgestreckt wurden.
- Ich hätte auch Yield oder Binaural erwischen können, und wer weiß, vielleicht wäre ich dann nie zu einem riesen Pearl Jam-Fan geworden, vielleicht hätte ich mir nie wieder eines ihrer Alben gekauft. (Womit ich nicht sagen will, Binaural sei "schlechter" als Ten, aber im Nachhinein scheint es mir ansolut einleuchtend, dass damals mein erstes PJ-Album nur Ten sein konnte, kein anderes.)
Zuhause legte ich die CD in den Player und spürte spätestens (dann aber schon unaufhaltsam) bei Track No.3 "Alive" etwas, das ich zuvor noch nie oder danach nie mehr beim ersten Anhören einer CD bzw. eines Songs gespürt habe. Am ehesten trifft es wahrscheinlich der Gedanke: "DAS ist es!"
...
Die Songs sind ohne Ausnahme charakteristisch, typisch für das ganze Album - die Ten-Sessions - als auch typisch für sich selbst, jeder Song hebt sich auf dieser CD von dem anderen ab, und doch verbindet sie eben jenes Schleierhafte, das jener Zeit, dem Grunge, nirgendwo besser und deutlicher anhaftet als auf dieser CD.
Für mich als Gitarrist ist Ten außerdem eine Ansammlung wunderbarer Gitarrensounds, von Mike McCready's clean bis angezerrten glockigen Strats und Solos bis hin zur fernen, rund-verzerrten Gibson von Stone Gossard, dem hauptsächlichen Songschreiber auf diesem Album.

Pearl Jam haben mit Ten ein Imperium geschaffen, Songs wie "Yellow Ledbetter", "Alone" (aus der Zeit der Ten-Sessions, aber nur auf den Lost Dogs-Rarities zu finden), "Wash", "Oceans", und "Alive" versprühen hymnenhaft dieses Flair aus dem Seattle der frühen 90er.

Es bleibt zu erwähnen, dass jedes PJ-Album einen anderen Charakter hat, und das ist gut so. Das folkige "No Code" mit dem rauhen "vs." zu vergleichen macht genausowenig Sinn, wie "Yield" mit seinem Pop und seinen schönen Melodien/Harmonien dem bluesigen, rockigen "Pearl Jam" von 2007 gegenüberzustellen; "Vitalogy" ist dunkler als alles andere, "Binaural" experimenteller, "Riot Act" besonnener in seiner Zurückgenommenheit.

Jedes Album von PJ ist ein Meisterwerk für sich, und doch kann ich jedem nur raten, der in den Pearl Jam-Mythos eintauchen will, sich zuerst das Debutalbum - TEN - zuzulegen.
eines der besten rockalben aller zeiten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
mit diesem album schafften sich pearl jam einen hohen platz in der rockszene.
ihr 1992 erschienenes album "Ten" knallt richtig.
mal sehr rockige, fetzige songs, mal etwas leiser.
mit ALIVE, EVEN FLOW, BLACK und JEREMY sind 4 mega-klassiker der rockgeschichte
drauf, die einfach nicht alt und schlecht werden.
Ten kann sowas von locker mit Nevermind von Nirvana mithalten.
es ist sogar besser, als alles, was nirvana je veröffentlicht haben.
es ist zumindest meine meinung und dabei bleibe ich auch.
5 milliarden sterne für dieses unsterbliche werk !
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Produkt-Bild: Mtv Unplugged in New York

Mtv Unplugged in New York von Nirvana

Audio CD von Geffen (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 1,10

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 1993
Zoom ± Produkt-Bild: Mtv Unplugged in New York

Tracks:

  • About A Girl
  • Come As You Are
  • Jesus Doesn't Want Me For A Sunbeam
  • The Man Who Sold The World
  • Pennyroyal Tea
  • Dumb
  • Polly
  • On A Plain
  • Something In The Way
  • Plateau
  • Oh Me
  • Lake Of Fire
  • All Apologies
  • Where Did You Sleep Last Night

Produktbeschreibung


MTV UNPLUGGED IN NEW YORK

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das letzte Nirvana-Album Unplugged, das vor dem frühzeitigen Tod von Kurt Cobain aufgezeichnet wurde, überrumpelte viele mit seinen spartanischen, neo-akustischen Darbietungen und überraschte durch seine gezügelte Wut. Wenn Cobain singt "I swear I don't have a gun, I don't have a gun" ("Ich schwöre, ich habe kein Gewehr"), und dies mit zusammengepressten Zähnen (statt mit offenem Mund zu schreien), und wenn es Dir bei der beklemmenden Anspannung von "About a Girl" -- von ihrer ersten LP -- kalt den Rücken runterläuft, obwohl die Gitarren sich längst beruhigt haben, dann beginnst du aufs Neue den Sinn für Nuancen einer der größten Bands dieser Zeiten zu schätzen. Zu den Highlights gehören Versionen von drei "Meat Puppets"-Tracks (mit den special guests Curt and Kris Kirkwood der einflußreichen "college rock" Band), das weinerliche Cello von Vaselines "Jesus Doesn't Want Me for a Sunbeam" und Nirvana's Version des David Bowie-Songs "The Man Who Sold the World". --Lorry Fleming
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5 Kundenrezensionen:

Nirvana im Nirvana
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Absolut geiles Album, ich habe die Schallplatte. Die Tracks kennt jeder, brauch man nicht viel zusagen.
Allerdings unplugged und mit so viel Wärme wie es diese Schallplatte rüberbringt habe ich Nirvana noch nicht gehört.
Super Album.
PLus: ein MP3 Download Gutschein - Spitze.
Auftritt TOP, Qualität FLOP
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Der Auftritt ansich ist so ziemlich das beste Klangerlebnis, dass ich in meinen jungen Jahren habe hören dürfen. Nur leider eben nicht auf dieser CD. Der Ton wirkt viel zu kraftlos, leise und dadurch geht die ganze Atmosphäre flöten. Wer also in Genuss von Nirvana auf der Spitze ihres Könnens kommen will, sollte unbedingt die passende DVD zu dem Auftritt kaufen.
Must have
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann nur sagen, dass es ein muss dieses Album zu haben.
Es ist eines der besten Unplugged-Alben der Welt.
Einfach Genial!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eines der besten Alben die es auf dem Musikmarkt gibt! Bitterschön :-)
Schade, dass solche Meisterwerke so selten sind!
Falls man die CD noch nicht im Schrank stehen hat, dann aufhören zu lesen und ganz schnell kaufen :-)
Gewaltig, schön und schockierend zugleich.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Anfang der 90er gab es die von MTV arrangierten Unplugged-Konzerte wie Sand am Meer. Kein Wunder das auch Nirvana gefragt wurden ob sie denn ihre Songs "ohne doppelten Boden" performen wollten. Kurt Cobain ließ nach einigem Hickhack schließlich überreden. Dave Grohl meinte dazu, dass die Bandmitglieder viele Unpplugeds von anderen Bands gesehen hätten und ihnen missfiel das die Künstler so täten als wären es Rockkonzerte wie im Madison Square Garden. Kein Wunder also das Nirvana es anders machen wollten und deswegen deutlich ruhiger agierten als man es eigentlich von ihnen gewohnt war. Leiser und viel gefühlvoller interpretierte die Band ihre Songs. Dabei setzten sie nicht auf ihr Standartprogramm aus sonstigen Nirvana-Konzerten, sondern spielten viel mehr Songs die sie eigentlich nicht in ihrem gewohnten Repertoire hatten wie "Something in the Way" oder "Polly" welche sich aber perfekt für Akustikinterpretationen eigneten. Daneben wurde auch viel gecovert. The Vaselines, David Bowie, The Meat Puppets und Lead Belly gehörten dazu.
Das Konzert an sich ist wenn man es sich anhört und vor allem anschaut, ziemlich schockierend und traurig, weil man sehr deutlich spürt und sieht, das Cobain sehr fertig und kaputt wirkte. Er wippt auf seinem Stuhl rum, guckt verloren in eine Ecke und kann seine Gitarre kaum noch richtig bedienen, wenn er gleichzeitig singen muss. Songs wie "Pennyroyal Tea" und "Dumb" wirken da schon fast wie eine Art Kapitulation und das dieser Mensch tatsächlich am Rande des Abgrunds stand wurde dann leider nur ein paar Monate später auf tragischste Weise deutlich. Vielleicht ist es gerade diese Zerbrechlichkeit die dieses Konzert ausmacht und es zu dem mittlerweile legendären Auftritt gemacht hat. Nirvana erschufen mit ihrer Musik eine Atmosphäre die zwar bedrückend aber auch ungemein schön ist. Besonders herausragende Stücke sind "About a Girl", "The Man Who Sold the World", "Dumb", "Plateau", "Oh Me", "Lake of Fire", "All Apologies" und "Where Did You Sleep Last Night?". Bei letzterem schreit Kurt gegen Ende sämtlichen Schmerz heraus, was das Konzert eindrucksvoll abschließt.
Das ganze Album ist wie eine Art Requiem für Cobain. Es zeigt auch zu was diese Band fähig war, denn die Atmosphäre die hier erzeugt wurde ist selbst heute noch spürbar und sucht seinesgleichen. So bildet die Aufnahme dieses Unplugged-Konzert den Abschluss der viel zu kurzen Schaffenszeit Nirvanas.
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Produkt-Bild: The Colour and the Shape

The Colour and the Shape von Foo Fighters

Audio CD von Rca Int. (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 3,41

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: The Colour and the Shape

Tracks:

  • Doll
  • Monkey wrench
  • Hey, Johnny Park!
  • My poor brain
  • Wind up
  • Up in arms
  • My hero
  • See you
  • Enough space
  • February stars
  • Everlong
  • Walking after you
  • New way home

Produktbeschreibung


Colour And The Shape

Aus der Amazon.de-Redaktion


Wesentlicher Kritikpunkt am Debütalbum der Foo Fighters, war der angebliche Mangel an Leidenschaft bei all den handwerklich guten Songs und dem handwerklich guten Rock. Den kann diesem Album keiner unterstellen: The Color and the Shape läßt mit jedem Mal Hören tiefer blicken -- Dave Grohls faszinierende Betrachtungen über Schmerz und Scheidung können mit der peitschenden Kraft der Band leicht mithalten. Sogar eine überzeugende langsame Ballade ist mit "November Stars" zu finden. Ihre Intensität sollte die Zweifler überzeugen. Wenn das nicht klappt, dann tut's "My Hero" halt schreiend. --Rickey Wright
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Beste Foo Fighters CD?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich beschäftige mich erst seit "Wheels" mit den Foo Fighters und habe "The Colour and the Shape" und auch die Greatest Hits zu Weihnachten bekommen. Jetzt höre ich beide schon ein paar Tage und die "Colour..." ist wirklich meine liebste von Beiden. Ich habe die CD mit den Worten "Das ist die Beste von den Foo Fighters!" überreicht bekommen und bisher kann ich nicht widersprechen!
Wie die Zeit vergeht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kaum zu glauben, wie lange 1997 schon her ist; und ebenso schwer zu glauben ist es, wie gut die Foo Fighters damals schon waren, so wenige Jahre nach Kurt Cobains Tod und Dave Grohls Schritt von den Drums an die Position des Frontmanns, Sängers, Gitarristen und hauptverantwortlichen Songschreibers.
Ich selbst bin deutlich später erst auf die Qualitäten dieser Band aufmerksam geworden, vor allem über das großartige "In Your Honor"-Doppelalbum. Doch auch aus dieser rückblickenden Perspektive, mit diesen Großtaten der späteren Jahre im Hinterkopf, besticht "The Colour and the Shape" mit seinen klar strukturierten und melodiösen Rock-Songs und seinem kompromisslosen Sound. Die Drums knallen so plastisch und präzise auf den Hörer ein, die Gitarren tun ihr Übriges hinzu, und ein enorm extrovertierter Dave Grohl zeigt was er gesanglich zu bieten hat.
Ob man nun das punkige "Monkey Wrench", die Midtempo-Nummer "Johnny Park", das mitreißende "Wind up" oder das enorm prägnante "Up in arms" zum Beispiel nimmt: All diese Songs machen die große Klasse dieses Albums aus, indem es ihnen gelingt, den Hits der Scheibe in nichts nachzustehen. Letztere, namentlich das sanfte und schließlich doch zu einer E-Gitarren-Orgie kulminierende "February Stars", der Up-Tempo-Lovesong "Everlong" und natürlich die mit Urgewalt in den Ohren scheppernde Hymne "My Hero" bilden dennoch klar den Rahmen dieses Albums; sie verleihen ihm die 5-Sterne-Klasse und machen es zum stärksten Werk der Frühphase der Band. Mehr konnte man damals wie heute nicht verlangen. Vielleicht haben "In Your Honor" oder die tolle Live-Scheibe "Skin and Bones" etwas mehr Tiefe und zeugen von einer größeren stilistischen Vielfalt, aber dieser geradlinige Rock, der hier auf "The Colour and the Shape" präsentiert wird, bleibt zeitlos und unwiderstehlich in seiner ganzen Wildheit, die nie in Ungeschliffenheit abrutscht und sich durch die musikalische Klasse der Foo Fighters von jedwedem dahingerotzten Punk-Rock deutlich abhebt. Das ist Rock mit Niveau, für Musik-Gourmets, die auch gerne mal so richtig flippen wollen.
Durchgenudelt
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Musik ohne Verfallsdatum gibt es durchaus, aber dieses Album gehört für meinen Geschmack definitiv nicht dazu. Etwa die Hälfte der Songs auf TCATS gehörten in den 90ern ins Standardrepertoire eines jeden Rock-DJs, dementsprechend hat man sie als regelmäßiger Pistengänger hunderte Male vorgedudelt bekommen, oftmals flankiert von anderen Vertretern der völlig überbewerteten Grunge-Szene. Und irgendwann ist mal Feierabend.
Die zwei Sterne gebe ich dem Album, weil "Everlong" nach wie vor ein mitreißendes Stück ist, das sicherlich die Zeit überdauern wird. Den Rest möchte ich bitte nie wieder hören müssen.
Was will man mehr???
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich möchte mich der Meinung meiner Vorredner sowie meiner eigenen ergeben und sagen: was soll man hier noch verbessern???

Mit diesem zweiten Album zeigten uns die Foo Fighters, dass sie noch weitaus gefühlvoller können als auf ihrem ersten Räumer. Denn dieser Aspekt wurde auf "Foo Fighters" leider nur angeschnitten, was der Genialität des ersten Albums aber absolut keinen Abbruch tun soll.

Bei "The Colour and the Shape" sehen wir uns konfrontiert mit einem wirklichen Potpourri der gitarristischen Musikstile, in dem sich mehrere gefühlvolle Balladen, punkiger Prügelspaß sowie Kopfnicker - Rock der feinsten Sorte die Klinke in die Hand geben. Und wieder finden wir den unverwechselbaren Sound, der der Band von Anfang an schon so gut zu Gesicht gestanden hat. Etwas aus der Reihe fällt "See You": hier geht es ungemein jazzig zu. Und die Band zeigt hier mehr als auf jedem anderen vergleichbaren Track des Albums, wie vielseitig sie mit der akustischen Gitarre umzugehen weiß.

Alles in allem kann man dieses Album schon als eine Weiterentwicklung des letzten bezeichnen: Die Stile sind bei weitem vielfältiger und das Arrangement professioneller. Was sich aber nicht geändert hat - und das ist der allerwichtigste Aspekt - ist, dass die Band sich vollkommen treu geblieben ist. Der Instrumentalsound hat sich nicht geändert, genauso der markante Gesang. Und das ist es, was die wenigsten bisher geschafft haben.
Voll verdiente 5 Sterne für ein Album, dass einerseits so viele Gemüter gleichzeitig anspricht, andererseits kaum waghalsige Experimente aufweist, die einer auf Anhieb so gut funktionierenden Band nur schaden würden...
Das Beste von den Foo Fighters
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit Doll haben die Foo Fighters einen netten Einstieg ins Album zusammengebastelt. Getragen und langsam, schön verträumt, aber ganz und gar nicht "kitschig". Der zweite Song, "Monkey Wrench" zeigt da schon einen starken Kontrast. Es geht sofort kompromisslos mit geladenen Gitarrenriffs weiter, dieses Lied ist durchaus schneller. Eines meiner beiden Lieblingslieder der Scheibe, präsentiert sich einfach schön rockig und ungezwungen.

Weiter geht's mit "Hey, Johnny Park!", das auch mit einem knackigen Riff beginnt, sich in der Strophe dann wiederum etwas weicher präsentiert. Im Refrain wird's dann wieder etwas lauter, wobei sich der Song stets im Mid-Tempo befindet. Vielleicht etwas eintönig nach mehrmaligem Hören, aber auf keinen Fall ein schlechter Song. Nach einem seltsamen, lärmigem Übergang hört man dann ein scheinbar ruhiges Lied. Die Gitarre schlägt im Hintergrund leise stets den gleichen Ton, während Grohl leise und ziemlich hoch vor sich hin singt. Bis zum Refrain, der dann wortwörtlich explodiert - "I wanna detonate!". Auch ein gelungenes Lied, bei dem sich die Dynamik schön aufbaut. "Wind Up" nimmt den Schwung vom vorherigen Lied gleich mit in die Segel. Das Lied gehet ziemlich schnell ins Ohr, rockig und melidiös zugleich. In der Bridge scheint sich Grohl die Seele aus dem Leib zu schreien, kurz danach ist das Lied dann auch schon wieder zu Ende.

"Up In Arms" beginnt wie eine getragene Ballade, ab 0:50 kommt dann eine kleine Pause und es geht gewohnt flott weiter. Das Lied gehört zu den schnelleren Songs der CD und hat einen gewissen Gute-Laune-Faktor. Ist vom Intro abgesehen allerdings auch das kürzeste Lied. Der folgende Track "My Hero" gefällt mir persönlich dann eher weniger. Sowohl Strophe als auch Refrain und Bridge sind eher ziemlich schleppend, der Song an sich kommt etwas simpel gestrickt rüber. Mit einer Akkustikgitarre beginnt schließlich "See You", ein eher lockeres Lied. Später kommen dann auch noch die Kollegen Bass und Drums dazu, Tamburin ebenfalls, wieso auch nicht, hört sich ganz nett an. Kein Kracher, aber trotzdem ein guter Song.

"Enough Space" fängt mit einem ungefähr 1-Minütigem Intro an, womit ein gutes Drittel vom Song schon vorbei ist. Das Lied an sich ist trotzdem nicht schlecht, erinnert etwas an Nirvanazeiten - vor allem der "geschriene" Refrain. "February Stars" hingegen ist eines der viel ruhigeren Lieder, die insbesondere im letzten Teil der Scheibe vermehrt auftauchen werden. Erst ab der dritten Minute wird's hier etwas lauter, wobei das langsame Tempo beibehalten wird. Ein schönes Lied zum Träumen.

"Everlong" dürfte wohl jeder kennen, zu dem Lied brauch ich wohl wenig hinzutun - ein (willkommener)Ohrwurm. Dennoch ist nicht dieser Song neben "Monkey Wrench" zu meinem Lieblingssong, sondern das nächste Lied "Walking After You". Gut, vielleicht ist bezeichnet es der ein oder andere als kitschig - nun, dann hab ich wohl meine kitschige Seite gefunden. Das Lied ist einfach nur großartig, ich kann's zehn Mal hintereinander hören ohne dass es langweilig wird. Schlechthin *der* Song zum Träumen. Bei "New Way Home" geht's wieder rockiger zur Sache, ist allerdings vergleichsweise ein eher weicherer Song. Trotzdem kein Fehlgriff sondern ebenfalls ein Lied, das sich einfach gut *anfühlt*. Erst gegen Ende wird's dann wieder etwas lauter, um den Kontrast zu "Dear Lover", dem letzten Song der Scheibe herzustellen, welcher auch gelungen ist. Und somit wird das im Großen und Ganzen geniale Album mit sanften Melodien beendet - und lädt gleich zum erneuten Durchspielen ein. 5 Sterne von mir.
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Produkt-Bild: Nirvana - Unplugged In New York

Nirvana - Unplugged In New York
mit Nirvana, Regie: Beth McCarhy

DVD von Universal/Music/DVD
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 7,68

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
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Produktbeschreibung


MTV UNPLUGGED IN NEW YORK
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5 Kundenrezensionen:

...würdevolles vermächtnis...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
nirvana - eine der ganz grossen grunge-bands der frühen neunziger jahre. kurt cobain als sinnbild dieser band mit seiner depressiven, wahnhaften stimme, die sicherlich nicht jedermanns geschmack trifft, aber nicht so ganz unwichtig für diesen musikstil war (man bedenke die hysterie anno 1994, dem todesjahr vom kurtl).

wie viele groß bands versuchten sich auch nirvana an einem mtv-unplugged-konzert und lieferten meiner meinung nach ihr bestes live konzert in der bandgeschichte ab, ansonst besitzte ich von nirvana nur "bleach", doch wenn ich nach nirvana gefragt werde, spiel ich entweder diese dDVD, oder die dazugehörige CD - beides großartig.

die performance ist weitgehendst unspektakulär, ein nie wechselndes bühnenbild sowie dutzende brennende kerzen tragen aber zu einer unglaublichen stimmung bei, welche ich bei den big-shows allzuoft vermisse.

Die elegische, depressive art cobains zu singen kommt besonders in diesem flair wahnsinnig zur geltung (achtung suizid-gefährdete!!)
die unplugged-interpretationen der bekanntesten nirvana hits "about a girl", "come as you are", "pennyroyal tea" sowie von 11 weiteren, grossartigen nummern find ich um welten besser als die original studio-produktionen.

die bild- und tonqualität sind superb, die zahlreichen extras (rehearsals und interviews) sind eine sinnvolle ergänzung.

fazit: meiner meinung nach das einzige habenmuss objekt von nirvana - ob auf CD oder DVD, der kauf ist in jedem fall gerechtfertigt!!
Zum 15. mal 5 Sterne ;)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Bewertungen sprechen für sich.
Diese DvD ist wirklich der Wahnsinn.Man kann einfach nicht glauben ,dass das Live ist,so unfassbar gut hört es sich an.

Dieses Album ist nicht nur für Nirvana Fans ein absolutes Muss,ich finde die DvD/Cd gehört in jede gute Musiksammlung.
Eine wunderbare Aufzeichnung eines großartigen Konzertes.

Wer nicht sicher ist ob diese Dvd bzw Cd für einen ist,sollte sich mal ,, where did you sleep last night,, anhören.
Für mich das beste Lied.

Klare Kaufempfehlung!
Ganz große Nummer!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin mit der Musik von Nirvana aufgewachsen und war ungefähr 11 als Kurt Cobain leider verstorben ist dennoch begleitet mich die Musik von Nirvana heute noch. Gerade bei diesen Konzert gelingt es Nirvana dieses Gefühl rüberzubringen. Es ist eine Mischung aus trauer, verzweiflung, freude und einfach nur Spass. Ich fände es jetzt furchtbar einfach nur zu sagen das es sich um eine Grunge Band der 80er handelt. Nirvana war mehr als einfacher Grunge. Ich habe bisher auch noch keine Band gefunden die Live so eine stimmung erzeugen kann und ich habe schon etliche konzerte gesehen.
Zum 14. Mal 5 Sterne
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann den Rezesionen vor mir kaum etwas hinzufügen. Ich bedaure einzig das viele junge Leute um die Erfahrung dieses Konzerts kommen. Mit nunmehr 37 Jahren habe ich so einiges an Konzerten gesehen - normal und eben auch unplugged - keines dieser Konzerte kann es mit diesem einmaligen Meilenstein der Musikgeschichte aufnehmen - KEINES. In diesem Zusammenhang kann ich nur jedem, der mir dem Namen Kurt Kobain und NIRWANA nichts anfangen kann, empfehlen sich eine erste Probe aus dem Internet zu ziehen. Hierbei plädiere ich für "Where Did You Sleep Last Night" - mein ungeschlagener Favorit. In kaum einem anderen Lied kommt meiner Meinung nach die Tragik und das Leiden von Kobain mehr zum Tragen als hier. Ich bin mir im Klaren, das es in der heutigen Zeit nicht zu den Stärken der Jugend gehört die Rezessionen der Alten zu lesen, dass in Zeiten von Hip Hop und Rap; bei Gruppen von Monrose bis Bushido andere Werte zählen, aber sollte sich auch nur einer die Zeit hierfür nehmen ist das Alles hier nicht umsonst. Über gute Musik muss gesprochen werden um sie zu erhalten - das habe ich nun getan.
Ein Meisterwerk!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es ist einfach ein Meilenstein der Musikgeschichte!

Geniale DVD!

Kann jedem diese DVD nur empfehlen!
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