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Produkt-Bild: Indicator (Ltd Edition inkl. Bonus CD)

Indicator (Ltd Edition inkl. Bonus CD) von Deine Lakaien

Audio CD von Ministry of Sound (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 19,99

Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Indicator (Ltd Edition inkl. Bonus CD)
Produkt-Bild: Hardbass Chapter 20

Hardbass Chapter 20 von Various

Audio CD von (PolyStar)
Preis bei Amazon: EUR 19,99, Angebote ab EUR 17,94

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Hardbass Chapter 20

Tracks:

Disk 1
  • The Beginning 2.0
  • Psychedelic
  • Bass, Beat & Melody Reloaded!
  • Love Sadness and Desire
  • All About Music
  • Put This On Youtube
  • Stuck In Ur Head
  • Live The Moment
  • Seiv Mai Nait
  • Faces
  • Mystery
  • We All Like Dick
  • Insurrection
  • To The Top
  • Like Your Style
  • No Time To Waste
  • System Activated
  • Let It Go
  • Autumn Green
  • Identity
  • B.O.H.I.C.A.
  • How Else Can I Say It
  • Just As Easy
  • Sutra
  • The Power Of Love
  • Superstar
  • Rock'N'Roll Angels
  • Never Talk Again
  • Summerwave 2010
  • DNA
  • Anxiety
  • Till You Believe
Disk 2
  • The Next Level
  • Cherish
  • Elektro Shock
  • The Darkside Of Emotions
  • Take Me Higher
  • In Full Effect
  • Summer In The City Part I
  • Origins Of Life
  • Shut Up
  • Driver
  • From Scratch
  • A Ghost Story
  • Faster 'n Further
  • Ver!tas
  • In Darkness
  • 2012
  • Phaser
  • Psychedelic Trip
  • Chemical
  • Strength & Fury
  • Neophobia
  • Face The Enemy
  • Scary Noises
  • Sleepwalker
  • Dominator

Produktbeschreibung


Lange hat die erfolgreichste Hardstyle und Dancecore Compilation mit der nächsten Veröffentlichung auf sich warten lassen, doch zum 20. Jubiläum sollte alles stimmen. Nicht nur die härtesten Tracks, sondern auch die besten DJs mussten für diese Ausgabe her. Somit entschieden sich die Hardbass Residents Rocco & Bass-T dafür, gleich ein ganzes Label für die CD2 zum Jubiläum zu verpflichten. Gab uns letztes Mal Hollands sexiest DJane alive, Korsakoff, die Ehre, ist es dieses Mal eines der erfolgreichsten Hardstyle Labels der Welt ? Fusion.
Größen wie Noisecontrollers, Pavo, Donkey Rollers, Zany, B-Front, Slim Shore oder Frequencerz geben sich hier die Klinke in die Hand und versorgen euch unter dem Synonym Fusion Allstars mit dem härtesten Sound seit es Musik gibt. Rocco & Bass-T stehen dem natürlich in Nichts nach und haben die neuesten Tracks von Heros wie Brennan Heart, Headhunterz, Wildstylez, Jens O. oder Brooklyn Bounce in ihrem Mix mit dabei.
57 Titel verabreichen dir deine Bassdusche für die heißeren Tage. Und als ganz besonderes Special sind dieses Mal alle Titel in voller Länge als über vier Stunden langes Downloadbundle erhältlich.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Altes mal wieder neu
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Natürlich hat die neue Hardbass Chapter wieder eine spitzen Qualität. Aber die Auswahl der Lieder ist, auch wenn sie größten Teils klasse sind, veraltet.

Die CD lässt sich nur empfehlen, insofern man sich in diesem Jahr noch keine CD in Richtung Hardstyle geleistet hat. Daher 2 Sterne Abzug.
Viele top lieder zu nem hammer preis...leider nicht gemixt
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nach der meiner Meinung nach absolut gelungenen HB 19 war die Erwartung an diese Ausgabe natürlich sehr hoch.
Ich persönlich finde auch diese Ausgabe wieder sehr gelungen.

Nachteil der Web-Edition dieser Ausgabe ist, dass sie nicht gemixt wurde.
Dafür erhält man einen Haufen Top-Tracks in voller Länge.
Hardbass Chapter XX
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Kann meinen Vorrednern eigentlich nur zustimmen.
Ganz klar eine super Scheibe, die jeder Hardstyle & Dancecore- Fan in seinem Regal stehen haben sollte ;)
Vor allem CD 2 hat mich bei der 20. Ausgabe überzeugt - einfach Hardstyle, wie man ihn kennt und liebt.
CD 1 mit Rocco & Bass-T wie immer auf gutem Niveau, kommt diesmal aber nicht an CD 2 ran.
Zum Jubiläum nur das Beste
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eindeutig die bisher stärkste HardBass! Unglaublich viele Top-Titel, perfekt zusammengemischt.
Eine solche Vielzahl an wirklich starken Tracks habe ich noch nie bei einer Compilation dieser Musikart gesehen.
Dringende Kaufempfehlung, die beste Hardstyle CD diesen Jahres für mich bisher, vor allem CD2 ist absolut gigantisch.
Eher "TranceBase" als "Hardbass"...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Endlich ist sie da...Und wir haben lange darauf gewartet...
Mit Freudiger Erwartung hielt ich die neue Hardbass in den Händen um sie mit Anlauf in den CD-Player zu schmeissen...
Doch gegen Mitte der ersten CD war meine Freude fast verklungen, also nochmal die CD aus dem Player geholt um zu kontrollieren ob es wirklich die Hardbass ist oder irgendeine Future Trance...
Das was diesmal geboten wird ist irgendwie . . . weichgespült...
Also schnell die zweite CD eingelegt und siehe da, das klingt doch ganz anders, das klingt schon mehr nach Hardbass...
Gerade die ersten paar Tracks der Zweiten CD demonstrieren Druckvoll die Kraft die in Hardstyle steckt...
Ganz im Gegensatz zur "Vor-sich-hin-Dudelnden" ersten CD...Schade, das habe ich schonmal besser gehört...

Mit Müh und Not gebe ich gerade noch so 3 Sterne, auch wenn insgesamt zu wenig Gutes geboten wird...
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Eiszeit (Ltd.ed.)

Eiszeit (Ltd.ed.) von Eisbrecher

Audio CD von Afm Records (Soulfood Music)
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 13,04

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Eiszeit (Ltd.ed.)

Tracks:

  • Böse Mädchen
  • Eiszeit
  • Bombe
  • Gothkiller
  • Die Engel
  • Segne deinen Schmerz
  • Amok
  • Dein Weg
  • Supermodel
  • Der Hauch des Lebens
  • Kein Wunder
  • Amok (Renegade Of Noise Remix)
  • Schwarze Witwe (TLP Remix)
  • Keine Titelinformation (Data Track)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Für Alexx Wesselsky, den Mastermind und Sänger der Band Eisbrecher, besitzt die Zahl Sieben eine besondere Bedeutung in der Mathematik des Lebens: Katzen besitzen angeblich sieben Leben, so heißt es, und alle sieben Jahre erneuert sich der Mensch. Genau so lange liegt Wesselskys Ausstieg bei der Band Megaherz und sein Neuanfang mit Eisbrecher zurück. Mit beiden Gruppen prägte er maßgeblich den musikalischen Ursprung der ?Neuen Deutschen Härte,? gemeinsam mit Bands wie, Riefenstahl, Stendal Blast, Rinderwahnsinn, Unheilig und natürlich Rammstein. Was einst als Subkultur begann, misst sich inzwischen an Verkaufszahlen, und so hofft auch das neue Eisbrecher-Album Eiszeit auf einen ähnlichen Erfolg wie sein Vorgänger Sünde aus dem Jahr 2008. Diese Rechnung könnte durchaus aufgehen, denn als interner Kenner der Unterhaltungsbranche -Wesselsky moderiert die Auto-Pimp-Show "Checkers" auf DMAX- weiß dieser nicht nur um die Bedürfnisse von Fans, die sich ihre Nächte im Schwarzlicht der Gothic-Clubs um die Ohren schlagen, sondern auch von jenen, die gerne mal am hellerlichten Tage das Radio zum Musikhören einschalten. Und hierfür eignet sich die Singleauskopplung "Eiszeit" zweifellos noch am Besten, ebenso wie auch der Song "Böse Mädchen? am Anfang der Scheibe mit seinen einprägsamen Gitarrenriffs und knalligen Drums. Doch schon recht bald ist zu ahnen, dass das viel versprechende musikalische Niveau zwar konstant hoch bleibt, jenes der Texte jedoch steil nach unten abknickt. Von "Leg die Bombe Baby Tick tack/ Erlös die Welt und lösch sie aus? ("Bombe") geht es munter weiter zu "Please shoot me down before I kiss you/ Please kill me? ("Gothkiller"). Und spätestens beim Song "Amok" muss jeder für sich die entscheidende Frage beantworten, ob er in Anbetracht der kaum verblassten Bilder des Amoklaufs von Winnenden mit insgesamt 16 Toten zu Lyrics wie diesen abfeiern möchte: "Wähle aus was ist Dir lieber/ Popcorn oder Großkaliber/ Und wenn Du Dir nicht sicher bist/ Töte jeden den Du triffst." Man möchte Wesselsky raten, doch lieber weiterhin als "Checker" in seiner Show Gebrauchtwagen reparieren zu lassen, anstatt Jugendliche mit Gewaltphantasien zu korrumpieren. - Andreas Schultz
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5 Kundenrezensionen:

Schwach
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Wirklich schwach.

Textliche Plattitüden (sorry, aber als Musiker und Textschreiber kommen bewusste und langgezogene Fehlbetonungen von Worten gar in Refrains nun überhaupt nicht).

Musikalisch fehlt dieser gewisse Kick, der Eisbrecher doch etwas martialischer hat rüberkommen lassen, und das meine ich eher emotional. Es fehlt Härte, es fehlt Sound, es fehlt ne Menge.

Schade - das Album könnte als moderne Neuauflage der Sisters of Mercy einem jeden so gefallen. Wenn das die Intention war, dann gut. Nur ich find das Album schwach, hat sich leider nicht gelohnt, liebe böse Jungs!
Geiles Album
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich liebe Alex und somit auch Eisbrecher. Ein geiles Album, so wie man es von Eisbrecher erwartet.
The Best Eisbrecher Yet!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
For their fourth cd, Eisbrecher has outdone themselves. The album is incredible and rocks harder than any of their previous efforts. I'm hoping they release a live cd after this tour, and possibly a dvd. Very few here in America know of Eisbrecher, but I try to spread their music wherever I can. You won't be disappointed.
Echt gut!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Erstmals wurde ich auf Eisbrecher aufmerksam, als das Album Sünde erschien. Für mich ein wenig interessantes Album, jedoch der eine oder andere Song macht sich schon im Gehörgang breit. Da ich die Band daraufhin ein wenig verfolgte, bekam ich mit wie die Single "Eiszeit" erschien - ein total genialer Song, was sich auf das gesamte Album überträgt.
BÖSE MÄDCHEN (9/10)
Genialer Opener, toller Refrain - Ohrwurm.
EISZEIT (10/10)
Perfekt als erste Single geeignet. Toller, tiefgründiger Text mit genial arrangierter Musik von Henning Verlage von Unheilig. Könnte sein, dass es daran liegt.
BOMBE (4/10)
Ein guter Refrain, der Song an sich fällt musikalisch allerdings ein wenig aus dem Konzept heraus.
GOTHKILLER (6/10)
Für diesen Song fällt es sehr schwer eine wirkliche Musikrichtung zuzuordnen. Nett arrangiert mit Roberto Vitacco als Gastsängerin, aber irgendwo fehlt etwas. Vielleicht liegt es an dem etwas ungewohnten englischen Gesang.
DIE ENGEL (10/10)
Könnte sich auch sehr gut als Single eignen. Ohrwurmrefrain jagt rockig-poppige Melodie. Top Song!
SEGNE DEINEN SCHMERZ (7/10)
Für mich nur ein Lückenfüller. Passt aber ins Gesamtbild und ist gut zum Mitgehen.
AMOK (8/10)
Ich würde übertreiben dem Song 10 von 10 Punkte zu geben. Allerdings finde ich mittlerweile das es der Beste auf dem Album ist. Jedoch ist das wirklich Geschmackssache. Wahrscheinlich muss man dazu einfach den Live-Teil des Songs gesehen haben: WOW!
DEIN WEG (9/10)
Eine eisige Ballade. Dein Weg glänzt mit einem ausgesprochen poppigen Rhytmus und einem schöööönen, balladesken Text.
SUPERMODEL (6/10)
Hier gefällt mir besonders der Text. Musikalisch ist mir das in der Strophe zu elektrisch, aber der Refrain geht genial ab. Auch dies ist ein Song, den auf jeden Fall jeder für sich selbst bewerten muss.
HAUCH DES LEBENS (9/10)
Total geeigneter Abschluss für das (eigentliche) Album.
KEIN WUNDER (10/10)
Der Song hätte meiner Meinung nach perfekt zwischen Supermodel und Hauch des Lebens auf das reguläre Album gepasst. Ein netter Popsong mit rockigem Refrain und interessantem Text. Alleine deswegen lohnt sich der Kauf der Limited Edition.
Die DVD -Beilage ist auch gut, einen kleinen Live-Eindruck zu bekommen. Für Fans natürlich ein Muss. Ich hab mir diese Version geleistet und kann sagen, dass ich das auf keinen Fall bereue. Gutes Album.

Klare Anspieltipps: Böse Mädchen, Eiszeit, Die Engel, Kein Wunder
trotz gestiegener kommerzieller Ausrichtung extrem hörbar
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Da sind sie wieder, Eisbrecher sind wieder am Start und diesmal klingt's gleich deutlich kommerzieller als in der Vergangenheit. Und ich bin ehrlich, mich stört das nicht im geringsten, ich habe mich teilweise an Rammstein erinnert gefühlt, also vom Glammer her, den Rammstein Mitte der 90er bis Anfang der 00er hatten. Als die CD bei mir anspielte, wunderte ich mich über den heftig vollen, teilweise ungewohnt warmen Sound, sauber, nix verzerrt, aber immer noch Eisbrecher, daran hat man nie irgendwelche Zweifel, dafür sorgt schon Alex' Stimme. Man kommt nicht drumrum, man fingert ständig an der Lautstärke rum, aber fortwährend nach oben :-)
Synthis, E-Guitars und E-Drums hämmern sich 13 Mal in die Ohren ohne zu nerven, ohne zu langweilen. Man hat richtig Spaß. Mein Anspieltipp ist Track 13, der TLP-Remix von "Schwarze Witwe".

Dieses Album ist Eisbrechers kommerziellstes Album, gar keine Frage, und manche mögen das kritisieren, aber man bleibt sich selbst immer noch treu, hat nur eben den Horizont erweitert ohne sein Gesicht zu verlieren. Man kann ja auch nicht immer das Gleiche machen, dann verkauft man sein Produkt irgendwann nicht mehr und versinkt in der kalten Vergessenheit.

Also kaufen, sonst wird's kalt Leute.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Gone

Gone von Deine Lakaien

Audio CD von Ministry of Sound (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 5,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Gone

Tracks:

  • Gone (single edit)
  • Gone (Special version)
  • Kraken
  • A Fish called prince

Eine Kundenrezension:

Deine Lakaien in Hochform
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Single ist zwar noch nicht erschienen, aber das Stück "Gone" hatte inzwischen Premiere auf YouTube und daher kann man sich doch bereits ein gewisses Urteil bilden kann.

Fünf Jahre hat es jetzt gedauert seit der letzten Studioproduktion von Deine Lakaien. Mit "Gone" erscheint nun endlich die Single-Auskopplung des neuen Albums "Indicator". Der Song handelt von der Geschichte einer Liebe, die schon vor längerer Zeit erloschen ist. Passend dazu findet Sänger Alexander Veljanov einen eher erzählenden Gesangsstil, inspiriert vielleicht nicht zuletzt durch sein Soloprojekt. Dieser ist eingebettet in Synthesizer Klänge voll melancholischer Zärtlichkeit, die jedoch bei Einsetzen des Refrains aggressiver werden und mit kräftigen Beats unterlegt sind. Diese machen dann aber bald sanften Streichern Platz, die in ein wunderschönes Cello-Solo münden. Der wiederholte Refrain beendet den durchweg sehr tanzbaren Song - "Now the days are gone".

Nun, das gilt hoffentlich nicht für diese Gruppe! Ernst Horn spielt auf seinen Synthesizern und erfindet neue Klänge, die von akustischen Instrumenten ergänzt werden und Veljanovs nach wie vor unvergleichliche Stimme untermalen. Die alten Stärken von Deine Lakaien finden auf neue Art zusammen, dichter und intensiver als jemals zuvor. Berücksichtigt man dazu noch die beiden Songs, die bereits in der letzten Acoustic-Tour arrangiert für Klavier zu hören waren, dann verspricht "Indicator" eines der stärksten Lakaien Alben zu werden.

(Es sei noch bemerkt, dass die YouTube Ausstrahlung die CD sicher nicht ersetzen kann. Die starke Komprimierung reduziert die Klangqualität hörbar.)
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Disintegration

Disintegration von the Cure

Audio CD von Fiction (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 1,47

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 1989
Zoom ± Produkt-Bild: Disintegration

Tracks:

  • Plainsong
  • Pictures of You
  • Closedown
  • Love Song
  • Last Dance
  • Lullaby
  • Fascination Street
  • Prayers For Rain
  • The Same Deep Water As You
  • Disintegration
  • Homesick
  • Untitled

Produktbeschreibung


DISINTEGRATION

Aus der Amazon.de-Redaktion


'Schon wieder die Deluxe Edition eines Meisterwerkes' könnte man sich denken, würde es sich nicht um das 89er-Album Disintegration von The Cure handeln, der britischen Institution in Sachen exzessiver Düsternis und ihrem seinerzeit achten Studioalbum, das bis heute mit Fug und Recht den Status eines musikalischen Meilensteins beansprucht. Auflösung, Aufspaltung, Zerstückelung, Zertrümmerung und Zerfall: all das steht im Deutschen für den Begriff Disintegration und ist richtungsweisend für die Songs eines legendären Albums, das nicht Resultat gewiefter Marketingstrategen der Musikindustrie war, sondern seinen Ursprung hatte, in Robert Smiths ganz persönlichem Höllenritt durchs Fegefeuer von Einsamkeit, Verlassenheit und drohendem Scheitern. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet dieses Album zu einem der erfolgreichsten in der Bandgeschichte von The Cure avancierte, obgleich ihr die Plattenfirma vor 21 Jahren von "kommerziellem Selbstmord" prognostizierte. Eine krasse Fehleinschätzung in Anbetracht von Songs wie "Lullaby", "Fascination Street", "Lovesong" und "Pictures Of You", die allesamt zu Hits wurden. Die aktuelle Wiederveröffentlichung von Disintegration als Deluxe Edition hat erfreulicherweise nichts mit gängigen Digital-Remaster-Versionen zu tun, die mit unerreichtem Hörgenuss werben, letztlich jedoch nur bedingt überzeugen, weil uns das pappige Original oft schon allein der persönlichen Erinnerungen wegen näher ist, als die klanglich perfekte Neuauflage. Nicht so bei der Disintegration Deluxe Edition, deren hervorragende klangliche Restaurierung nur ein Aspekt von vielen anderen ist, die dieses Neuausgabe zu einem unbedingten "Must have" machen. Außer dem Originalalbum befinden sich noch zwei weitere CDs in der Box, eine davon mit Demo-Material und Rough-Mixen, sowie eine dritte mit dem Album Entreat, seinerzeit streng limitiert und für Wohltätigkeitszwecke konzipiert. Es enthält eine komplette Live-Version von Disintegration, aufgenommen 1989 während der "Prayer Tour" an drei Abenden in der Londoner Wembley Arena. Von Robert Smith persönlich neu überarbeitet und zusammengestellt, gewährt die Disintegration Deluxe Edition faszinierende Einblicke in die Arbeitsprozesse von The Cure auf ihrer Gratwanderung zwischen Punk, Wave, Pop und Elektronik und macht damit erstmals die Entstehung von Disintegration sinnlich erfahrbar. - Andreas Schultz
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Ein glitzerndes Spinnennetz
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich versuche die Rezension kurz zu halten:
Jeder einzelne Song ist wie eine bittersüße Praline oder eine kalt schimmernde Perle versunken im grünschlammigen Meeresgrund, wenn Sie es poetisch mögen. Smiths unverwechselbare Stimme und todessehnsüchtiger Poesie verpackt in träumerischen Klängen aus der dunklen Ferne. Ein dicht gewebtes, glitzerndes Spinnennetz aus bezaubernder Musik, in einer Welt, in der jeder Atem rasselt wie zwanzing Weihnachtsglöcken und jede Silbe in einer entrückten Melodie verloren geht.

Manche Alben sind eindeutig hörenswert. Andere sind großartig, ein Must Listen. Einige wenige sind etwas ganz, ganz Besonderes. "Disintegration" gehört dazu.
Hörtipps: Lovesong, Lullaby, Last dance, Fascination Street, The same deep water as you, Disintegration
Mein liebstes musikalisches Antidepressivum
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn mal graue Wolken leise über mein Gemüt ziehen und ich in eine kurzzeitige Melancholie verfalle, schaue ich mir entweder gezielt ausgewählte Filme an (meistens Dramen, in denen viel Rotz und Wasser geheult wird) oder lausche schönen, traurigen Klängen zu, also gar nicht erst der Versuch irgendwelche Komödien oder lustige Schlagerlieder (Oh Gott, niemals!) zu konsumieren, lieber das sehen und hören, was man selber zum Zeitpunkt empfindet, das funktioniert immer noch ganz gut bei mir.

Es gibt so viele fantastische und meisterliche Aufnahmen, neben RADIOHEAD 'OK Computer', BJÖRK 'Vespertine', INTERPOL 'Antics', SIGUR ROS -( )- oder NINE INCH NAILS 'The Fragile', ist 'Disintergration' von THE CURE mein liebstes musikalisches Antidepressivum, es ist auch nebenbei gesagt mein Lieblings-Album Aller Zeiten, "Kiss Me, Kiss Me, Kiss Me" ist aber auch super.
Es fing damals mit der Ausstrahlung des genialen "Lullaby" Musikvideos an, wie gut ich mich noch daran erinnern kann! Es muss ein Sonntag (beim Kaffeekränzchen) gewesen sein, meine Oma war von den ganzen Spinnen und Smiths gothischer Erscheinung so ziemlich angeekelt und drohte in Ohnmacht zu fallen :-) Ich dagegen war sowohl von der tollen Musik fasziniert, als auch natürlich von der visuellen Umsetzung, auch wenn Robert Smith mir damals etwas unheimlich vorkam (ich war wohl damals keine 10 Jahre alt).

Der Sound der Band ist einzigartig, die offensichtliche Schwermut dieses Meisterwerks berührt mich immer wieder aufs Neue, Smiths Gesang ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, ich finde aber hier passt alles wunderbar und perfekt zusammen.

Es ist auch mal erfreulich, egal ob im Radio oder in der Indie-Disco, wenn nicht immer nur "Boys Don't Cry" gespielt wird, da diese Band einen riesigen Fundus an großartigen Songs vorzuweisen hat, einige Klassiker sind auch auf diesem 1989-Longplayer vertreten, wie z.B. "Pictures Of You", "Lovesong", "The Same Deep Water As You" und natürlich "Fascination Street".

Ich habe gelesen, dass Ihre Plattenfirma bei der Veröffentlichung dieser Platte The Cure damals vor dem "kommerziellen Selbstmord" gewarnt hat. Und was war? Bis dato ist 'Disintergration' ihr meistverkauftes Album. Ein wahrhaftig betörendes "Heilmittel".
Wenn alles zerfällt...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn alles gesagt ist, wenn man alles gehört und gesehen hat, alles den Bach runtergegangen ist und keine Chance auf irgendwas mehr besteht; wenn man bis zum letzten großen Verständnis aller Lebenszusammenhänge vorgedrungen ist - dann kann man immer noch "Disintegration" einlegen und sich fassungslos wundern: Wie haben die das damals bloß hingekriegt, diese genialen Bastarde von The Cure ?
Laut hören und genießen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sitze auf dem Sofa und höre die Platte zum x-ten Male seit ich Sie vor zwei Wochen erhalten habe. Es wird und wird nicht langweilig. Das ist eine der wenigen CDs, die ich gerne ganz durch höre ohne einzelne nicht gelungene Stücke zu überspringen. Elektro-Musik und das etwas Melancholische muss man allerdings mögen! Auf jeden Fall Zeit nehmen, laut hören und genießen. Ansonsten kann ich den vielen positiven, fachlich tiefgreiferenden Bewertungen nur zustimmen.
Sie kommen wieder, die regnerischen Tage und damit die Disintegration
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Jetzt, wo es wieder soweit ist - die Tage werden kürzer, es regnet und es wird kälter - hole ich wie jedes Jahr die Disintegration hervor.

Für mich ist das schon fast ein Ritual.
Die CD hören wenn es draußen naßkalt ist, wenn es regnet, wenn der Nebel immer dichter wird, wenn es dunkel ist.

Disintegration ist für mich das ausgereifteste und vor allem dichteste Album der Gruppe, ich kenne und habe alle Alben von Cure und keine kommt für mich von der Stimmung her an dieses Album ran (meine Meinung, Andere mögen das anders sehen).
Jedes Lied ist einzeln für sich eine kleine Perle, doch zusammen auf dem Album funktionieren sie perfekt.
Kein "Best Of" kann diese Stimmung des gesamten Albums einfangen, denn man muss es komplett hören, von Anfang bis Ende (am besten wirkt es wenn obiges zutrifft ;) ).

Das Melancholische, die Schwermut die mit dem Album verbunden ist hat für mich nix bedrückendes, im Gegenteil. Es befreit ungemein, wenn man den letzten Song gehört hat und das Album zuende ist. Man mag meinen, eine ganze Last fällt von einem ab, es baut einen auf und zieht nicht runter.
Ich kann es schlecht beschreiben, es ist halt extrem emotionsgeladen. Und genau DAS macht es für mich zu einem der wichtigsten Alben die ich besitze, generell.

Ich für mich kann dieses Album z.B. nicht im Sommer hören. Daher hole ich es immer dann raus, wenn es wie oben beschrieben eine einzigartige Atmosphäre hat. Dann entfaltet sich das Album erst richtig, dann hat es diese einzigartige Stimmung.
Die Lieder einzeln bewerten mag ich gar nicht, da ich es für mich als eine Einheit ansehe. Auch denke ich, wurde dazu schon genug geschrieben.
Wer aber melancholische Musik mag, dem lege ich diese Album ans Herz.
Ohne Zweifel eines der wichtigsten Alben aller Zeiten für mich.

btw. Ich schreibe extra nix zum Thema "Darkwave / Gothik / Todesgedanken" etc. da das IMHO dem Album nicht gerecht wird. Das wäre einfach zu plakativ und würde die Atmosphäre und Breite des Albums schmälern.
Und ich als "Dunkler" höre viele andere Sachen auch, von daher ist diese Schubladendenke einfach nur Käse. Toleranz sollten auch die "Grufties" kennen und können. ;)
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Improvised Electronic Device

Improvised Electronic Device von Front Line Assembly

Audio CD von (Disky)
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 8,53

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Improvised Electronic Device

Tracks:

  • I. E. D.
  • Angriff
  • Hostage
  • Release
  • Shifting through the lens (Edit)
  • Laws of deception
  • Pressure wave
  • Afterlife
  • Stupidity (featuring Al Jourgensen)
  • Downfall

5 Kundenrezensionen:

Fängt stark an und kann das Level nicht ganz halten!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
FRONTLINE ASSEMBLY haben sich erfolgreich wieder reanimiert. Das wurde auch aller höchste Zeit, denn nach Meisterwerken und Referenzwerken wie HARD WIRED oder MILLENNIUM (um nur zwei zu nennen)ging die Band einen Weg der nicht sonderlich überzeugen konnte und FLA waren auf dem besten Weg in Vergessenheit zu geraten. Dank des letzten Album ARTIFICAL SOLDIER konnte sich die Band zurückmelden und ihren Ruf erfolreich verteidigen.

Jetzt gibt es das neue Album und die Erwartungen waren dementsprechend hoch. Und FLA geben alles um in der Tradition des HARD WIRED Album weiterzumachen. Man darf aber nicht vergessen das HARD WIRED schon ein paar Jahre zurückliegt und die Zeiten haben sich geändert. FLA lassen jedoch die Zeit stehen und schon ist man wieder in den 90 ern, auch mit diesem Album.
Und dieses fängt ganz großartig an mit dem grandiosen Opener IED der beweisst das die Band immer noch die Kunst beherrscht futuristische Sounds mit tanzbaren Beats und Breitwand Gitarren Samples zu vermischen. Doch leider war es das auch wieder fürs erste, denn was folgt ist Standard Pur. FLA verlassen in den nachfolgenden Songs kaum den eingetretenen Pfad und verlassen sich somit auf das was sie am besten können. Produktionstechnisch auf höchstem Niveau ballern FLA uns ihren Cyber EBM gewohnt souverän um die Ohren.
Auf Dauer ist das aber etwas ermüdend und nicht sonderlich innovativ. Von FLA erwartet aber auch keiner eine Pop Nummer. Trotzdem wäre etwas Abwechslung und das Betreten etwas anderer Stilistik wünschenswert gewesen weil FLA durchaus die Ideen und Kreativität besitzen! Das sie diese hier nicht nutzen ist etwas bedauerlich.

Erst zum Ende hin können FLA mit den zwei letzten Tracks wieder mehr überzeugen. Die Zummenarbeit mit MINISTRY Frontmann Al Jourgensen auf STUPIDITY ist zwar auch nicht gerade der Innovativ Übersong, aber dieser Rockt gewaltig und reißt den Hörer nach lediglich soliden und etwas spröden Songs wieder aus dem Schlaf. Und mit dem letzten Track DOWNFALL schließen FLA ihr neues Album wirklich genial ab, denn es handelt sich um einen der besten Instrumental Tracks die es gibt.

FAZIT: FLA haben zu Recht einen Legendenstatus und viele bahnbrechende und wegweisende Alben gemacht. Mit diesem neuen Album haben sie aber ein grundsolides Teil abgeliefert was drei wirklich überzeugene Songs an Bord hat. Der Rest pendelt etwas zwischen Stillstand und Anflügen von Langeweile daher. Da hätte mehr kommen können.
Auferstehung nach 11 Jahren
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Endlich wieder ein FLA Album, das den Namen wert ist. Nach "Implode" geiel mir nicht ein einziges Album. Billige Technoanleihen, Anbiederei an Electrotrends, das alles konnte nicht überzeugen. Für mich fehlte die eigene Handschrift. Die erkenne ich jetzt auf I.E.D. wieder. In den besten Momenten erinnert mich das Album sehr an Implode, was ich sehr mag. Was mich stört ist der Song mit Al Jourgensen, der eigentlich gut ist und als Single völlig okay wäre. Aber hier wirkt er wie ein Fremdkörper, gerade weil Stupidity eher Jourgensen feat. FLA ist, als umgekehrt. Schade, weil er mich beim Hören raus haut aus dem Gesamtkonzept. Mein Tipp für Downloader, "Stupidity" auf dem Laptop ans Ende packen, dann fliegt das Album.
Improvised Electronic Device
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Tja ja...von "genial" bis "so eine sche***e"...so wird jedes neue FLA Album kritisiert und sehr genau unter die Lupe und auseinander genommen. Während andere, hier nicht namentlich erwähnte Formationen (Es wäre eine lange, lange Liste.) - hochgelobt und hochgejubelt - Jahr für Jahr denselben öden, unheiligen (Ups!) Kram auf CD pressen, wird FLA bei der geringsten Wiederverwendung eines Tons/Klangs/Sounds, schärfstens kritisiert! Das ist wohl der Fluch der "Caustic Grip"/"Tactical neural implant" Ära. ;-)

Auf jeden Fall beweisen FLA auch auf "Improvised Electronic Device" ihre Ausnahmestellung im Electro/Industrial Genre und lassen den Rest der Kollegen mal eben ganz dezent hinter sich. Eine perfekte Produktion, die sich damit dem Niveau der CD und der darauf befindlichen Songs angleicht.

Bei FLA war über die Länge der Zeit nicht alles Gold...gar keine Frage, aber "Improvised Electronic Device" glänzt nicht nur schick, sondert bietet auch akustisches Gold. Bill Leeb und seine Mannen bleiben eindeutig dort wo sie hingehören: ganz oben, an der Spitze.
sehr typisch FLA
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ein gutes , sehr typisches FLA Album und vergleiche mit Caustic Grip hinken, dann doch eher Millenium.
Ich mag die fetten Gitarren,sondtechnisch ist auch diese Platte wieder vom allerfeinsten. Jedoch schleicht sich irgendwie beim Durchhöhren etwas Langeweile ein...alles schon mal gehört.Zwar find ich sie besser als Artifical Soldier, aber an Millenium oder Civilisation kommt sie nicht ran. Zu oft wird hier das typische FLA rezept verwendet und bei tracks wie "laws of deception" überlege ich jedesmal auf welcher FLA platte ich den schon gehört habe ...Klar auch auf dieser Platte gibts die geilen Chorus lines, die schon Hymnenhaften Charcter haben...sehr herauszuheben das megageile "Afterlife" oder "pressure Wave", welches sich immer mehr und mehr in den gehörgang einfrisst.
Zu stupidity kann ich nur sagen..ministry track..kein FLA track...ich mag Ministry , doch auf der Platte ist er Überflüssig.
fazit: gutes Album, aber nicht der angekündigte MEILENSTEIN.
p.s. der nur als digital zu erhaltene Track "day of violence" lohnt sich.
Soweit ok, aber....
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das diese Rezension für mich eine der schwierigsten wurde, hat erstens sicherlich auch damit zu tun, dass CDs einer der Lieblingsbands immer etwas besonderes sind und zweites, dass das neueste Werk von FRONT LINE ASSEMBLY, welches auf den Namen "Improvised Electronic Device" lautet, sehr ambivalente Gefühle beim hören bei mir auslöste.

Der Anfang hätte nicht besser sein können, der gleichnamige Titeltrack zaubert während der ersten 100 Sekunden die wohl düstersten und beklemmendsten Sounds seit den CHARLIE CLOUSER Tracks für "Saw 1" in die Gehörgänge, um dann Songtechnisch den typischen Weg dieser Veröffentlichung zu gehen, brachiale Gitarrenparts und einen eingängig strukturierten Refrain zeichnet dann einen Großteil der Tracks auf "I.E.D." aus.

Insgesamt setzen FRONT LINE ASSEBBLY zum ersten Mal seit dem 93er Werk "Millennium" wieder auf massivsten Einsatz von Gitarren, die zu einem späteren Zeitpunkt der Produktion elektronisch veredelt wurden und dadurch fremder und technischer klingen.

Am besten ist dies bei "Release" gelungen, dieser Song präsentiert sich impulsiv, brachial und hat das Zeug zu einem neuen Klassiker zu werden, ähnlich perfekt ist das Zusammenspiel zwischen Elektronik und Gitarre auch auf "Laws of Deception". "Pressure Wave" zeugt von einer bedrohlichen musikalischen Hetzjagd und auch der Track "Angriff" von der Vorabsingle überzeugt voll und ganz. Mit seinen ruhigen anfänglichen Pianoklängen lockt er den Hörer nicht nur auf eine falsche Fährte, sondern mit diesen sehr melodischen Klängen, ebenso wie "Afterlife", baut er noch eine Brücke zu der recht ungewöhnlichen Vö "Civilization", ebenso wie "Hostage" und "Shifting through the lens" Reminiszenzen an den Vorgänger sind.

Eien weitere Parallele zu "Artificial Soldier" ist, dass mit "Stupidity" ebenfalls wieder ein von einem Gastsänger gesungener Track dabei ist, niemand anders als Mr.MINISTRY Al Jourgensen lieh diesem Track seine Stimme und machte einen typischen schnellen MINISTRY Song daraus.

Trotz all dieser positiven Beschreibungen tat ich mich mit "I.E.D." sehr schwer, wie jedes Mal schreibe ich und das ist auch diesmal wieder so, dieses Album gehört zu den am perfektesten produzierten Werken der Szene. Dies ist aber in meinem Augen auch der große Schwachpunkt, "I.E.D." ist ein starkes Album, ohne Frage, aber bei aller Perfektion bleibt etwas der Instinkt und vor allem die Seele dieser Produktion auf der Strecke. Fast scheint es so, dass Bill zu viel Routine erlangt hat und den einzelnen Songs ein SCHEMA F, eine Schablone, verpaßt. Zu berechenbar und geplant wirkt alles. Während "Hard Wired" und z.B. auch "Implode" ein richtig fieser "Schlag in die Elektrofresse" war, scheint seit "Civilization" ein wenig der Weichspüler beigemischt zu sein. Dennoch ein tolles Album.
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Produkt-Bild: Apocalyptica Plays Metallica

Apocalyptica Plays Metallica von Apocalyptica

Audio CD von Mercury (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 0,92

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 1996
Zoom ± Produkt-Bild: Apocalyptica Plays Metallica

Tracks:

  • Enter Sandman
  • Master Of Puppets
  • Harvester Of Sorrow
  • The Unforgiven
  • Sad But True
  • Creeping Death
  • Wherever I May Roam
  • Welcome Home (Sanitarium)

Produktbeschreibung


APOCALYPTICA PLAYS METALLICA

Aus der Amazon.de-Redaktion


Was tun die Studenten der altehrwürdigen Sibelius-Akademie für klassische Musik in ihrer Freizeit? Nun, die meisten werden Frack und Faltenrock für kommende Galakonzerte bügeln oder fleißig ein paar Sonaten üben. Doch unter den adretten Philharmonisten gibt es vier finnische Finstermänner, bei denen auf Haydn und Mozart sofort Heavy und Metal folgt.
Eicca Toppinen, Max Lilja, Antero Manninen und Paavo Lötjönen tragen Sonnenbrillen in grimmigen Gesichtern, hören Slayer, Pantera oder Sepultura und treiben ihre Professoren in den Wahnsinn, wenn sie den Klang ihrer edlen Celli mit Gitarrenverzerrern aufmotzen. Dank dieser Soundspoiler gelingt den Vieren die Transformation zur Metalband mit Fachrichtung Metallica.
Im Sommer 1993 begannen sie, die Songs ihrer Helden für Cello umzuarrangieren, ohne der Musik die charakteristische Wucht zu nehmen. Songs wie "Master of Puppets" oder "Enter Sandman" finden sich in einem Sound wieder, der Klassik- und Metalfans gleichermaßen begeistert: Das Album verkaufte sich 250.000 Mal, auf ihrer Welttournee jammen die Finnen mit Slayer-Trommler Dave Lombardo und supporten Metallica.
Nur ihren Professoren graust es weiterhin vor der Satansmusik, worauf Apocalyptica mit der Coolness echter Rockstars reagieren: "Okay, unsere Professoren verdienen mit ihren Orchestern mehr und sie spielen in den schickeren Häusern. Aber wir haben definitiv die jüngeren Groupies..." --Björn Döring
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5 Kundenrezensionen:

Klasse CD, aber leider recht kurz
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wer Apocalyptica mag wird diese CD auf jeden Fall lieben, enttäuscht bin ich nur von dem Umfang (8 Tracks), das Album "Reflections" bringt es mit Bonustracks auf stolze 18 (!), plus Bonusdvd!
So fehlte mir zum Beispiel "Nothing Else Matters", das liegt aber wohl daran, dass es das erste Album der Gruppe war - trotzdem empfand ich die Kürze als störend.

Klanglich bin ich jedoch nach wie vor begeistert und werde mir daher sicherlich auch die mir noch fehlenden Alben holen!
Es fehlen Power und Härte ...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Man muss schon sagen, Metal, in diesem Fall METALLICA, auf Cellis nachzuspielen ist doch recht außergewöhnlich. Doch bei APOCALYPTICA funktioniert es ... zumindest die Melodien werden sehr detailvoll und proffessionell ausgespielt. Was allerdings fehlt sind Power und Härte. Wo sind die Drumms, die dem ganzen einen ordentlichen Schub gegeben hätten? Auch ein Gastsänger hätte für mehr Unterhaltung gesorgt, welche hier wirklich fehlt.
Würden APOCALYPTICA das Album noch mal mit Drumms und einem Sänger (am besten James Hetfield) neu einspielen, würden auf meiner Sterneskala sicher 4 oder 5 Sterne stehen. Doch so ...

Fazit: Das Album könnte man natürlich rein aus Interesse, wie die vier Teufelscellisten METALLICA covern, kaufen, doch es ist entbehrlich. So kann ich zum Kauf eher die Alben "Apocalyptica" und "Worlds Collide" (keine reinen METALLICA-Cover-Cds !) empfehlen, auf welchen auch Drumms und Gastsänger/innen zu hören sind!
..ganz org...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
diese finnen....
schräge interpretationen von sonst recht faden rock gefällig? das alles auf violionchellos? metallica fad gefunden?
na, dann mal reinhören, selbst die klassik-fans könnten das leiwand finden....

vier langhaarige typen betreten die bühne, nein keine e-gitarren werden geplugged, violinchellos heulen auf eine art und weise, dass man sich nur denkt: sowas geht???

in "plays metallica" werden nur metallica songs gecovert (eh klor), aber so frisch und anders wie selten zuvor...

der starter "enter sandman" ist das highlight, sowas hab ich ehrlich noch nie gehört. ganz org die kraft und die solis... heavy....

auch "unforgiven" ist derart klasse gecovert, dass einem das herz aufgeht...

virtuos, einmalig und anders.... sehr org....

sooo machen mir die metallica melodien spass.....
man könnt nicht unterscheiden, ob man in einem konzertsaal sitzt oder einem rock-konzert beiwohnt...

fazit: was wirklich anderes, sehr hörenswert und grosse klasse- reinhören!!!
Diese Platte ist auf jeden Fall interessant, ...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Diese Platte ist auf jeden Fall interessant, muß aber auch nicht wirklich sein. Wie der Titel schon verrät, werden hier acht Songs von den Hardrockern Metallica auf vier Cellos nach gespielt. Man erkennt die Stücke schon nach wenigen Sekunden, daß sei gesagt, aber was ich mich frage ist: Warum nur Metallica-Songs? Mich hätten auch Interpretationen von AC/DC, Black Sabbath oder Judas Priest interessiert. Und wenn schon nur Metallica-Songs, dann doch wenigstens "The struggle within" oder "Nothing else matters". Das Cello ist jedenfalls ein hartes Musikinstrument. Und da gibt es auch schon wieder einen Kritikpunkt, denn diese Platte kann man nicht so gut in einem durchhören. Sie ist besser geeignet um sie einmal aus dem Schrank zu holen, ein Stück anzuhören, um sie dann wieder in den Schrank zu stellen. Aber auch solche Platten gehören in eine CD-Sammlung.
STARKES DEBUT
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Titel sagt bereits alles, und auf so eine Idee können natürlichen nur Finnen kommen (jaja, dieses Volk hat schon seinen eigenen Kopf und Charakter!!). Die vier Jungs sind allesamt Absolventen der hochangesehenen Sybelius -Akademie in Helsinki, also stammen eigentlich aus dem Klassik-Lager. Während eines Sommerlagers im Jahre 1992 kam man nun auf die glorreiche Idee, Metallica - Songs mit einem Cello-Quartett aufzunehmen. Das Endergebnis kann sich sehen lassen: die Jungs von Apocalyptica spielen sich durch 8 All Time-Greatest, angefangen bei "Enter Sandman" über "Master Of Puppets" bis zu "Wherever I May Roam" und "Sanitarium", Das Ganze hat nun weniger mit dem heute bereits allerorten beliebten Event "Rockgruppe trifft auf Symphonieorchester" zu tun (so wie es z.B. Metallica selbst letztes Jahr mit "S&M" getan haben), sondern stellt eine tiefe Verbeugung der Fans (also Apocalyptica) an die großartige Metalcombo selbst dar: auch wenn man es nicht glauben mag: durch das neue Arrangement geht nichts vom eigentlichen Charakter der Originale verloren (einzelne Melodieparts, markante Riffs und Soli wurden gekonnt transponiert!), stellen aber dennoch keine lieblos "heruntergeklopften" 1:1 - Coverversionen dar. Diese vier Cellos verleihen den Songs von Metallica eine weitere düstere Komponente, und wer dem Instrumentalteil von "Master Of Puppets", gespielt von vier Cellos, einmal gelauscht hat, versteht wieviel Melodie und Schönheit Metallica schon immer in all ihren Songs zu verpacken bzw. unter Tonnen von Metalgitarren zu verstecken wußten.....
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Produkt-Bild: Fallen

Fallen von Evanescence

Audio CD von Wind Up (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 16,98, Angebote ab EUR 5,74

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Fallen

Tracks:

  • Going Under
  • Bring Me To Life
  • Everybody's Fool
  • My Immortal (Album Version)
  • Haunted
  • Tourniquet
  • Imaginary
  • Taking Over Me
  • Hello
  • My Last Breath
  • Whisper

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FALLEN
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5 Kundenrezensionen:

Ein Meilenstein des düsteren Gothic Rocks
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Fallen" gehört zu einem der wenigen besten Alben, die die Musikgeschichte je hervorgebracht hat. Jeder einzelne Song auf der Platte ist ein absolutes Highlight und überzeugt auf allerhöchstem Niveau. Die Kombination aus Ben Moody und Amy Lee machten für mich die Band Evanescence erst richtig aus und ist das Resultat dieses Meisterwerks. Geballte Power ("Going Under", "Bring Me To Life", "Tourniquet") vermischt mit gefühlvollen Balladen ("My Immortal", "Hello"), um nur einige der Songs zu beschreiben, ergibt eine Sammlung einzigartiger Songs, die man auch nach Jahren noch anhören kann und niemals an Genialität verlieren.
Evanescence Fans besitzen dieses Album ohnehin bereits, allen anderen kann ich es nur ans Herz legen! Einfach reinhören und selbst davon überzeugen! ;)
origin album downloaden ganz legal
5 Punkte 5 von 5 Punkten
hi, an alle evanescence fans!

dass dieses album der hamkmer ist stimmt.
aber noch besser ist ihr erstes album origin, das ganz selten ist. offt teuer verkauft wird aber eigentlich ganz legal zu bekommen ist.
gebt einfach bei google evanescence reference ein, klickt dann auf the evanescence reference.
auf der seite geht ihr dann auf Discography und dann klickt ihr dort origin an.
darauf hin öffnet sich ein weiteres fenster dort schaut ihr wo download steht und geht dann auf mp3, anklicken
und gleich ist es geschafft. auf dieser seite die jetzt kommt könnt ihr nicht nur dass album origin herunterladen, sonderen auch sehr viele demo songs wie gesagt alles legal. es gibt sogar die möglichkeit sich dass interview mit amy anzuhören in der sie sagt dass es ganz legal ist diese songs herunterzuladen.

würde mich freuen wenn ihr mir schreibt wenn es bei euch geklappt hat.
für weitere fragen einfach auf mein profil gehen und mir schreiben.

viel spass
Unbeschreiblich
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich mach es kurz ...

Fallen ist DAS Album des Jahrhunderts von DER Band des Jahrhunderts . Jeder Song des Albums ist pures Gefühl . Düster und Dunkel sucht dieses absoulute Meisterwerk immernoch Vergeblich seines Gleichen . Ich kann diesen Meilenstein der Gothicmusik jedenfalls nur jedem einzelnen ans Herz legen . Mir fehlen echt die Worte am besten bildet ihr euch eine eigene Meinung . Von mir gibt es jedenfalls eine absolute Kaufempfehlung .
Super Album
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Super Album von einer super Band!!!
Sehr zu empfehlen diese scheibe vorallem wer auf Gothic Rock steht,
kann mit diesem Album nichts falsch machen! Fazit -->> kaufen!

Die DVD Anywhere but Home (live Konzert) ist auch zu empfehlen, einfach Hammer!
Immer noch ganz großes Kino
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Kenne die Platte nun seit Jahren, aber "Fallen" hat nichts von seiner Faszination engebüßt. Stimmungsvoll, abwechslungsreich, und wenn man der Musik Mainstream vorwirft, dann zu Unrecht. Dass ein Millionen Menschen sie hören, heißt schließlich nicht, dass es sich um Volksmusik handelt, sondern nur, dass sie verdammt gut ist. Uneungschrämlte Empfehlung für alles Stimmungslage - nur nicht zum Autofahren, es verleitet zum Schnellfahren ... ;-)
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Produkt-Bild: Herzeleid

Herzeleid von Rammstein

Audio CD von Universal (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 1,74

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 1998
Zoom ± Produkt-Bild: Herzeleid

Tracks:

  • Wollt ihr das Bett in Flammen sehen
  • Der Meister
  • Weisses Fleisch
  • Asche zu Ache
  • Seemann
  • Du riechst so gut
  • Das alte Leid
  • Heirate Mich
  • Herzleid
  • Laichzeit
  • Rammstein

Produktbeschreibung


HERZELEID
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5 Kundenrezensionen:

Tanz Metal aus Berlin
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Herzeleid ist der Titel des ersten Studioalbums der 6 Ostberlinern, und Herzeleid ist bis heute eines ihrer besten Werke..

Angefangen mit dem Titel "Wollt ihr das Bett in Flammen sehen?" bis hin zu dem Song "Rammstein" rollt eine unaufhörliche Kraft auf einen zu welche kaum zu stoppen ist.

Herzeleid ist ihr "rohestes" Album d.h. dreckiger Gitarrensound, unbearbeitete Gesangseinlagen und durchdringende Texte und das macht all den Charme der Platte aus.
ach
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Achjottchen, ehemalige Ostler mit nacktem Oberkörper gucken gaaaanz böse und erschrecken meine kleine Tochter (5).
Bedrohlich, bitterböse, apokalyptisch - Genau das richtige in der deutschen Musikszene!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ausgerechnet Skandalband Rammstein dürfen sich heutzutage als Deutschlands größter Exportschlager repräsentieren. Diesen Erfolg verwirklichte die Hitsingle "Engel", spätestens der Gassenhauer "Mutter" (2001), dessen Hälfte eigentlich nur aus erfolgreichen Singleauskopplungen besteht. Doch auch die Ruhe vor dem Sturm kann man nicht als ruhig bezeichnen. Das Debütalbum strotzt nur so von hartem Industrial-Metal, dessen Texte nicht gerade eine leichte Kost beherbergen. Die Inhalte der Texte sind mit einer abwechslungsreichen Mixtur aus Aggression, apokalyptischen Verkündungen, Rachegelüsten, sexueller Perversion und sogar einem Hauch von schwarzer Romantik bestückt. Damit weist die Band im Jahr 1995 ein Feuerwerk aus Tabuthemen auf, denen unser Land bewusst den Rücken kehrte.

"Herzeleid" ist in meinen Augen das beste Album neben "Mutter", was Rammstein in der bisherigen Diskographie vorzuweisen hat. Harte, rohe Gitarrensounds mit einprägsamen Riffings, treibendes Schlagzeug, raffinierte Synthie-Effekte von Flake Florenz und einen Till Lindemann in Höchstform. Und das alles in einer kontinuierlichen Präsenz, wie man es kaum auf einem anderen Album in einer derart hohen Qualität geboten bekommt. Gleich mit dem Opener zeigt die Band, wo es wirklich langgeht. Angeblich brave Unschuldsengel werden angeklagt mit Sätzen wie [ "Ihr glaubt, Euch darf die Unschuld küssen" ] oder [ "Ihr wollt doch auch das Blut am Degen lecken" ]. Einfühlsame Naturen bekommen zusätzlich noch kaltherzige Textzeilen unter die Nase gerieben wie [ "Ihr glaubt zum Töten wäre schwer, doch wo kommen all' die Toten her?" ].

Klassische Toptitel, wie die Untergangsverkündung "Der Meister" und das rachlüsterne Gelübde in "Asche zu Asche" haben geniale Gitarrenriffs und einen durchwegs treibenden Beat, der einen in Trance verfallen lässt und gleichzeitig unbewusst ein aufbauendes Gefühl verleiht. Bei mir ist das jedenfalls so. Während "Weißes Fleisch", die Single "Du riechst so gut" und das anstößige "Laichzeit" rocken was das Zeug hält, sorgt "Seemann" für einen gelungen Abstecher in die balladeskere Richtung. Wunderschöne Bassmelodie, ausgezeichnetes Songwriting und eine schöne, ungewohnt hohe Stimme des Sängers machen das Lied zu einem Toptitel des Albums.

Darüber hinaus finden sich beim Durchlauf der CD einfach lässige Rhythmiken, wie "Das alte Leid" oder "Herzeleid", die nicht unbedingt zum wilden Headbangen auffordern, aber trotzdem treibende Ohrwürmer sind. "Heirate mich" ist ein gutes Beispiel für einen Ekel erregenden Track: Es geht um Nekrophilie, auch nicht gerade ein Vorzeigetitel für die Eltern. Und doch hat er wie bei den anderen Stücken etwas poetisches und teils märchenhaftes, was der Platte einen interessanten, surrealen Beigeschmack verleiht. Das Lied "Rammstein" bildet zu dem brachialen Debütalbum genau den richtigen Abschluss und kann als offizielle Bandhymne betrachtet werden.

Das Debütalbum zeigt die wahre Stärke der Band. Die Provokation trifft unmittelbar ins Schwarze, obwohl man nach dem Durchhören merkt, das dies nicht unbedingt die direkte Absicht ist, sondern viel mehr für einen gelungenen Stilmix sorgt. "Herzeleid" ist ein Muss für jeden Rammstein-Fan, den dieser bekommt mit diesem wunderbaren Output genau das, was die Band wirklich ausmacht. Skeptiker, die die Texte von Rammstein im Allgemeinen als belanglos betrachten, sollten sich gerade dieses Album anhören, denn hier gibt es meinersichts keinen Ausfall. "Herzeleid" ist die personifizierte Sühne, wie sie nur eine Band fabrizieren kann. Klare Kaufempfehlung!

Anspieltipps: "Der Meister" // "Asche zu Asche" // "Seemann" // "Rammstein"
Einfach nur geil!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Geiles Album! Der allerbeste Song ist: "Du riechst so gut". Das Video ist fast schon ein kleiner Kunstfilm. Kult! Dieser Song ist unübertrefflich. Höre selten etwas, das an dieses geniale Machwerk herankommt. Rammstein ist eine super Band! Einfach großartig!
Der Beginn einer Metallegende
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Herzeleid" war Rammsteins erstes und ist,direkt nach "Mutter", auch bis heute noch bestes Album. Diese Platte muss man einfach gehört haben. Sie ist texlisch, musiklaisch und stimmlich wie ein fester, harter Schlag ins Gesicht, jedenfals beim ersten Mal anhören. Leider hat es lange gedauert bis auch die breitere Öffentlichkeit in Deutschland die textliche Genialität von Lindemann erkannt hat, dessen Texte eher so etwas sind wie kleine Gedichte. Viel zu oft wurden sie und mit Ihnen diese Band als unbegabt, dumm und infantil abgestempelt, aber dem aufmerksamen Hörer, der sich nicht durch mittelmaß und möchtegern böse Texte, wie z.B. LaFee, Aggro Berlin und ähnlichen Schwachsinn blenden lässt, wird hier schon auffallen, dass sich hier etwas Großes anbahnt...

Anspieltips:
1. Rammstein (Bitte damit anfangen !)
2. Seemann
3. Asche zu Asche
4. Du riechst so gut !
5. Heirate mich !

Einzelwertung:

1. Wollt Ihr das Bett in Flammen sehen ? 8/10
2. Der Meister 10/10
3. Weisses Fleisch 4/10
4. Asche zu Asche 10/10
5. Seemann 10/10
6. Du riechst so gut ! 7,5/10
7. Das alte Leid 1/10
8. Heirate mich ! 8/10
9. Herzeleid 6/10
10. Laichzeit 4,5/10
11. Rammstein 10/10

Die besten Rammstein CD's:

1. Mutter (2001)(*****)
2. Herzeleid (1995)(*****)
3. Völkerball (2005)(*****)
4. Reise, Reise (2004)(*****)
5. Sehnsucht (1998)(****)
6. Rosenrot(2005)(***)
7. Live aus Berlin (CD - Version)(1999)(***)
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Produkt-Bild: Inquisition Symphony

Inquisition Symphony von Apocalyptica

Audio CD von Mercury (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 1,93

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 1998
Zoom ± Produkt-Bild: Inquisition Symphony

Tracks:

  • Harmageddon
  • From out of nowhere
  • For Whom The Bell Tolls
  • Nothing Else Matters
  • Rerfuse / Resist
  • M.B.
  • Inquisition Symphony
  • Fade to black
  • Domination
  • Toreador
  • One

Produktbeschreibung


INQUISITION SYMPHONY

Aus der Amazon.de-Redaktion


Im Jahre 1993 wurde die Metal Welt auf das vielversprechende Projekt "Apocalyptica Plays Metallica By Four Cellos" aufmerksam. Die durchweg positiven Reaktionen schweißten Apocalyptica enger zusammen und ließ aus dem finnischen Quartett Eicca Toppinen, Antero Manninen, Paavo Lötjönen und Max Lilja eine Band werden, die im Februar 1998 endlich den langerwarteten Nachfolger Ihres Debüts aufnahm. Mit Inquisition Symphony gelang Apocalyptica eine sprunghafte Weiterentwicklung, die von den ersten Eigenkompositionen "Harmageddon", "Toreador" und "M.B." eindrucksvoll verdeutlicht wird. Auch die Coverversionen glänzen auf Inquisition Symphony nicht nur mit der originellen Instrumentierung sondern ebenfalls durch eine individuelle und hervorragende Umsetzung. Insbesondere das Faith No More Cover "From Out Of Nowhere" weiß neben Interpretationen zu Metallicas "Nothing Else Matters", "Fade To Black" und "One" zu begeistern. Auch "For Whom The Bell Tolls" ist mehr als nur eine Erwähnung wert. Bei dem gebotenen musikalischen Niveau genannter Stücke sieht man gerne über die (kleineren) Schwachstellen von "Refuse/Resist" (Sepultura) und "Domination" (Pantera) hinweg. Die euphorischen Reaktionen der Finnländer waren also nicht aus der Luft gegriffen und der dortige Charteinstieg auf Platz fünf ist mehr als gerechtfertigt. Fazit: Kaufen, und zwar sofort!--Michael Hilscher
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5 Kundenrezensionen:

---schräg---
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... und genial diese scheibe von den violinchello-finnen...

diese art und weise, alte rock-nummern auf streichern zu interpretieren, ist nicht nur genial, nein, das ist ganz grosse kunst...

meine lieblingsscheibe von den laanghaarigen klassikern....

hier wird streicher-mucke auf höchsten niveau geboten, frisch, neu, frech und sehr hart....
die darbietungen kommen so schmeissig daher das man sich oft fragt, ob das jetzt echt streicher sind, die die ohren malträtieren...

grande gespielt, die jungs verstehen ihr handwerk....

grosses kino wird auf folgenden nummern geboten:

"harmageddon" der starter, soviel kraft und finesse hätt ich nie von streichern erwartet....

"nothing else matters" der metallica klassiker, auf eine so harmonische art und weise, dass ich mich fast verliebt hätte....

"m.b" schnell, technisch perfekt, unterhaltsam...

"one" - diese metallica monsterballade erscheint in neuem licht, sowas von grossartig, ein hammer..., das fährt so ab, immer schneller, immmer höher, immer härter.....

eine klasse entdeckung, die jungs, für alle die klassik lieben, ein muss...

fazit: unbedingt reinhören, wahrlich grossartig--- must have---
Cellos können jetzt sprechen !!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Als ich mir CD gekauft hatte, sagte mir der Name Apocalyptica noch überhaupt nichts. Doch als ich CD einlegte wusste ich: Das ist 100%ig nicht mein letztes Apocalyptica Album. Denn was man hier zu hören bekommt ist wahrlich ein Festschmaus für die Ohren. Auch die Instrumentenbeherrschung, der Band ist einfach nur HAMMER.
So grandiose Musik habe ich schon lang nicht mehr gehört.
Doch Vorsicht: Auch Apocalyptica ist Geschmackssache. Denn die Band musiziert ausschließlich mit Cellos, und auf Gesang verzichtet sie ganz.

Fazit: Für mich ist dieses Album der helle Wahnsinn. Ich kann es nur weiterempfehlen.
Richtig gut
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mein erstes downgeloadetes Album! Tonqualität ist wunderbar und Apocalyptica bietet mit diesem Album einen ungeahnt vielfältigen Hörgenuss.
Bereue meinen Kauf nicht, werde gerne öfters bei Amazon downloaden.
BOOa
4 Punkte 4 von 5 Punkten
AAlso appocalyptica waren ja noch nie schlecht. (nur sie lassen ja andere ihre Musik versauen wie bei "Bittersweet") Dieses Album enthält alles was das Herz begehrt: Düsterniss,Spannung,Härte,Ruhe,Metallica,Altertümlichkeit, sowie Moderne .
Gerade die Reinheit der Celli überzeugt auf den frühen Werken.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zum ersten Mal richtig hellhörig auf Apocalyptica bin ich geworden, als sie bei Raabs erstem 'Bundesvision Song Contest' zusammen mit Die Happy-Fronterin Marta auftraten. Kurz darauf habe ich mir das selbstbetitelte Album gekauft, das mich jedoch nur kurz und nur aufgrund des Sensationsfaktors begeistern konnte. Die eigentlichen Meisterwerke der Finnen liegen in "Cult" und eben "Inquisition Symphony".

Warum? Nun ja, zum einen gibt es kein störendes Schlagzeug, das die Celli in den Hintergrund drückt und zum anderen spielen Apocalyptica hier noch nicht die mainstream-lastige Rockmusik wie auf den späteren Alben. Sie haben hier mit der Reinheit der Celli einen neuen Stil geschaffen, die Musik ist meist nicht sonderlich rockig, wie auf "Reflections" und "Apocalyptica", aber die Stücke haben allesamt eine geniale Atmosphäre. Die Mehrstimmigkeit von gleichen Instrumenten in einem Lied kommt gerade hier bei den Celli sehr schön zum Ausdruck.

3 selbstkomponierte Stücke haben die Finnen hierauf gepresst. Meiner Meinung nach sind die noch ein wenig unausgereift, aber schon sehr gut gelungen. Gerade die Coverversionen sind hier das Großartige. Waren die ewigen Metallica-Cover vom Vorgänger irgendwann nervig, so haben sich Apocalyptica hier auch auf Stücke von Sepultura und Faith No More konzentriert, wobei auf "Inquisition Symphony" auch die Metallica-Cover sehr gelungen sind. Das fängt beim thrashigen "For Whom The Bell Tolls" an und endet bei den extrem melodischen "One" bzw. "Fade To Black" und der Ballade "Nothing Else Matters". An letzterem stimmt einfach alles, vom Gesang bis hin zum Gitarrensolo ist alles perfekt umgesetzt. Die harte und zugleich bedrückende Atmosphäre bei "One" geht in keinster Weise verloren und die traurige Stimmung bei "Fade To Black" bleibt ebenso erhalten. "Refuse/Resist" ist meiner Ansicht nach etwas zu hart geworden, aber an sonsten gut umgesetzt.

Man kann durchaus sagen, dass das Album gerade durch die verschiedenen Originalkomponisten sehr vielseitig geworden ist. Die Klassik-Atmosphäre bleibt über das ganze Album erhalten und es gibt weder störende Gesänge noch ein störendes Schlagzeug. Hier sind 100% Cello drauf.

Ich finds Schade, dass Apocalyptica ihren Stil aufgegeben haben um recht normale Rockmusik zu machen. Es wäre echt toll, wenn diese Ausnahmefinnen zu dem Stand von "Cult" oder "Inquisition Symphony" zurückkehren würden und bei ihren Covern auch mal moderne Bands wie Amon Amarth, Children Of Bodom, Soilwork oder ähnliches in Angriff nehmen und von den alten Klassikern ablassen würden. Nach zwei großartigen Alben müssen sie eben zeigen, was sie wirklich können. Bei "Reflections" und "Apocalyptica" ist ihr volles Potential längst nicht ausgeschöpft worden.
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