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Scott Matthew von Scott MatthewAudio CD von Glitterhou (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 13,97, Angebote ab EUR 12,29 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2008 |
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ProduktbeschreibungSCOTT MATTHEW Eine Kundenrezension:Was für eine Stimme! 5 von 5 PunktenScott Matthew wurde - mehr oder weniger - bekannt durch den Film "shortbus", einige seiner Songs tauchen im Film auf - ebenso wie er selbst. Seine erste CD ist etwas für Leute, die Rufus, Anthony oder Hidden Cameras mögen. Berührende und vor allem stimmlich GROSSARTIG dargebrachte ruhige Songs, untermalt von der von ihm gespielten Ukulele. Und wer die Chance hat Ihn live zu sehen, sollte die Möglichkeit nutzten. Zusammen mit seiner Band (Cello, Piano, Gitarre/Bass) bringt er die Songs sowas von intensiv rüber...Nicht zuletzt hat man die Chance live einige unveröffentliche Coverversionen zu hören (z.b. Love will tear us apart) Eindeutige Kaufempfehlung!!! |
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Rouge/Noir von WashingtonAudio CD von Glitterhou (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 11,99 Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDie Band Washington stammt nicht aus den USA, sondern aus Norwegen. Präziser gesagt aus Tromsø am Polarkreis. Dort oben, auf der Höhe von Sibirien, wollen die Sommer nicht dunkel und die Winter nicht hell werden, wuseln Touristen herum, um das Polarlicht zu genießen oder die nördlichste Kathedrale der Welt zu besichtigen. Natürlich strahlen solche Orte eine Faszination aus, der sich kein Einheimischer entziehen kann, auch junge Menschen wie Sänger Rune Simonsen, Bassist Andreas Høyer und Schlagzeuger Esko Pedersen nicht. Anfang 2008 zog sich das Trio in ein Bergdorf namens Stugudal zurück und trotzten der Außentemperatur von 20 Grad unter Null mit einer Fülle erwärmender Sounds, die ihr ganz wunderbar gelungenes, drittes Album Rouge / Noir nachhaltig prägen. Die Brücken, die der glatter produzierte Vorgänger Astral Sky mit seinen gen Gitarren-Pop der Go-Betweens oder amerikanisch angehauchtem Folk schlug, sind eingerissen. Washington orientieren sich in ihren neun Songs, von denen keiner abfällt, Richtung England. Das kraftvollste Stück des Albums eröffnet Rouge / Noir, denn der Titelsong „Rouge / Noir“ steckt voller 80er-Zitate und ein bisschen frühe Radiohead. Der letzte Anflug von Pop ist auf „Something Of A Voyage“ zu hören, dann schlägt die Stimmung auf Rouge / Noir immer weiter um. Die folgenden Songs verwöhnen einen mit Piano-Passagen, Shoegazing und verloren wirkenden Klängen, die aus der Ferne zu kommen scheinen. Washington überschütten einen mit einer Melancholie, wie sie Piano Magic, White Birch oder die Red House Painters nicht besser hinbekommen hätten. - Sven Niechziol |
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Mosaic von Woven HandAudio CD von Glitterhou (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,49 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2006 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionIm Frühjahr 2005 beschlossen 16 Horsepower nach einem langen, gemeinsamen Ritt die Band für immer abzusatteln. Über den schmerzhaften Verlust einer der musikalisch eigenständigsten Gruppen der Indie-Geschichte tröstet das Projekt Woven Hand von David Eugene Edwards (DEE) mehr als hinweg, denn Mosaic ist ein Geniestreich des finsterer Gothic-Americana. Vier überdurchschnittliche Alben veröffentlichten Wovenhand (wie DEE die Gruppe nun schreibt) inklusive der Mailorder-Only-CD Blush Music noch zu 16 HP-Zeiten, doch keines stürzt sich derart tief in die Sümpfe der Seele wie Mosaic. Keines ist so brillant arrangiert. Die zwölf Songs wirken mehr als nur bedrohlich. Fast scheint es, als würde dieser kultivierte, gläubige und ernsthafte Mensch DEE die Schuld der Menschheit mit sich herumschleppen, als verhindere das Unglück anderer das eigene Glück. Dieses sich Gefangenfühlen in düsteren Gedanken, der ausweglose Kampf dagegen, drückt kein Song besser aus als Winter Shaker: The circles is viscious of / thoughts altogether vain / haunted by battles lost / still living on indian land / I clap my dirty hands.... Als Transportmittel seiner nie belehrenden, nachdenklichen und lyrischen Texte dient ein Country-Folk-Gospel-Cajun-Sound, ähnlich dem von 16 HP, nur ohne Rock. Nachdem DEE diese schwermütigen Balladen mit teilweise eingeflochtenen arabischen Klängen fertig gestellte hatte, gesellte sich Pascal Humpert, sein alter 16-Horsepower-Gefährte und Betreiber des Projektes Lilium, wieder zu ihm. Damit reiten zwei Drittel der Band aus Denver als Wovenhand wieder zusammen. Nur Jean-Yves Tola hat sich auf seine Jump Start Farm in Paso Robles / Kalifornien zurückgezogen, um teure Turnierpferde zu züchten. Von ihm werden wir wohl nichts mehr Hören. Wovenhand dagegen könnten noch Geschichte schreiben... --Sven Niechziol ProduktbeschreibungMOSAIC 2 Kundenrezensionen:Nur David weiß wie es geht 5 von 5 Punktenwas soll ich eigentlich noch sagen was schon nicht bekannt wäre. ich kenne keinen musiker zur zeit der seine texte so dramatisch , warnend dann wiederum auflösend passender in musik verwandelt . live ist David doppelt so gut und eine spur härter. zu empfehlen sind auch vor allem die letzte 16horsepower DVD . Gott ist tot und David Eugene Edwards ist sein Prophet. 5 von 5 PunktenDas dritte reguläre Album von David Eugene Edwards (ehemaliger Mastermind der von apokalyptischem Gun Club-Fantum zu Southern Folk mutierten 16 Horsepower) und seiner ursprünglichen Zweitband Woven Hand hält alles, was die Vorgänger versprochen haben und legt noch etwas an Intensität nach. Edwards düstere, manichäisch-christliche Weltsicht regiert dieses Album ebenso wie seine Vorgänger, auch wenn er diesmal wenigstens nicht mehr fordert, dass Ungläubigen die Beine gebrochen werden. Überhaupt ist der Mann ein ganz klein wenig entspannter geworden, die eine oder andere Nummer (etwa "Bible & Bird") klingt nachgerade beschwingt... na ja, zumindest für Edwards-Verhältnisse. Das allgemeine Konzept scheint aber zu sein, eine Art fast sakralen, hymnischen Gegenentwurf zum traditionellen Southern Rock vorzulegen. Einige der Songs, etwa das mittelalterliche, mit Goblin-Verweisen (!) versehene "Swedish Purse" könnte man sich, etwas verlangsamt, auch gut in von Hurricanes verwüsteten Kirchen Mississippis vorstellen, und besonders das auf einem Text des Hl. Ambrosius (4. Jhdt) beruhende "Twig" scheint dort sowieso zuhause zu sein. Grossartig auch das an Michael Gira (Swans, Angels of Light) erinnernde "Elktooth" mit seinen bedrohlichen Untertönen und das dynamische "Dirty Blue", aber schwache Nummer gibt's hier ohnehin keine. Musikalisch regieren akustische Gitarren, Schlagzeug, gelegentliche Streicher, schlicht-effektive Arrangements und natürlich Edwards ausdrucksvoll-inbrünstige Stimme, die einen in manchen Momenten beinahe doch noch an einen Gott glauben lässt, der den Süden der USA schon lange verlassen zu haben scheint. Grosse Gefühle, grosse Stimme, grosses Album. |
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The Last Side of the Mountain von Chris EckmanAudio CD von Glitterhou (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 13,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
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2 Kundenrezensionen:Archaísche Songware 4 von 5 PunktenDie männliche Stimme der Walkabouts hat auf diesem Album Gedichte des in Slowenien berühmten Lyrikers Dane Zajc vertont. Ihm gelingt das mit einer feinen Balance zwischen dem Expressiven und dem Elegischen. Oft haben solche Lyrik-Projekte etwas Angestrengtes - nicht bei Chris Eckman. Die archaischen Bilder des Slowenen erhalten einen reichen Raum an Resonanzen, das beiliegende Textheft erlaubt einen tieferen Zugang zu den Texten, in denen immer wieder eine unerlöste spirituelle Suche mitschwingt. Eckmans tiefes Organ trägt die Texte mit jener Art von Ruhe und Kraft vor, die an einen entfernten Seelenverwandten von Nick Cave erinnert.Ein ganz fein gearbeiteter Songzyklus fernab von fast food und kurz aufflackernden Moden! großartiges drittes Album aus dem Walkabouts-Umfeld 5 von 5 PunktenUnheimlich sauber produziertes - die meisten Lieder sind von einem sehr organischen Streichorchester begleitet - Album. Wunderschön gesungene, sehr getragene Kompositionen von Chris Eckman, dem Mastermind der Walkabouts. Zwischen Folk und Pop angesiedelt - unterstützt von Steve Wynn, seiner Frau und slovenischen Musikern - gehen die gitarrenlastigen Kompositionen erst ins Ohr und dann direkt ins Herz des Hörers. Ein Juwel im Gesamtkunstwerk des Chris Eckman. Man wartet jetzt schon gespannt auf das für nächstes Jahr angekündigte Walkabouts-Album. |
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Live March 2001 von 16 HorsepowerAudio CD von Glitterhou (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 15,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2008 |
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ProduktbeschreibungLIVE MARCH 2001 3 Kundenrezensionen:Großartiges Abschiedsgeschenk einer Ausnahmeband! 5 von 5 PunktenWer die bisherigen Ausnahmen von 16 HP gemocht hat, wird diese Doppel-CD lieben. Erdig, roh und voller Inbrunst schmettern David Eugene Edwards und seine Mannen hier den zum Markenzeichen der Band gewordenen Mix aus manisch-depressivem Country-Hard-Rock-Blues-Gospel, als wäre der Sensenmann persönlich hinter Ihnen her. Besser noch als auf "Hoarse", dem bisher einzigen Live-Album der 16 HP zeigen sie hier ihre eigentlichen Qualitäten: echte, handgemachte Musik, die von wahren Könnern ihrer Instrumente in Szene gesetzt wird. Neben "Olden" das vermutlich beste Album der Band mit Tracks aus allen ihren Schaffensperioden. Einfach großartig! Ghost Riders 5 von 5 PunktenStellt euch vor: ihr steht alleine auf grüner Ebene und in weiter Ferne: das dunkle Grollen des nahenden Sturms. Drohende schwarze Wolken am kalten Himmel. Regentropfen, der Wind fegt...der Orkan jagt durch euch hindurch: ihr seid bei 16 Horsepower zu Gast. Es gibt keine Band die solche Kraft, Wucht und Urgewalt in erlösende Musik packen konnte. Eine raue Mischung aus Nick Cave, Johnny Cash und Slayer. Mit diesem Live Album ist dies wieder unter Beweis gestellt. Schade, dass sie sich aufgelöst haben. Absolut empfehlenswert für alte Jünger und neue Sünder. "Thank you for Clapping" 5 von 5 PunktenZwar spielen 16HP schon bei ihren Studio-Aufnahmen sehr druckvoll, doch übertrifft das hier bei weitem alles was mir in letzter Zeit an Live-Alben über den Weg gelaufen ist. Songs wie z.B. "Haw" oder "I seen what I saw", die auf dem Studio-Album eher harmlos kommen, werden hier gespielt, als ob man die Konzerthalle zum Einsturz bringen wollte. Zwei Gitarren auf volle Lautstärke und dann werden die düsteren nachdenklichen Songs auf die Hörer losgelassen. Diese Scheibe hört man nicht einfach so neben dem Geschirrspülen. Nicht immer technisch brilliant gespielt, doch immer mit vollem Herz und Bauch. "Live March 2001" läuft auf meinem IPod momentan im Dauerbetrieb. Eine Schande, dass man diese Band nicht mehr live erleben kann. So etwas wie 16HP gab es vorher nicht und wird es so bald nicht mehr geben. |
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Blush Music von Woven HandAudio CD von Glitterhou (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,88 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2003 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDavid Eugene Edwards, die Stimme von 16 Horsepower, ist Woven Hand. Nach seinem famosen, schlicht Woven Hand betitelten Solodebüt lässt der Schattenreiter und Meister düsterer Klänge, zusammengebraut aus Country, Cajun, Folk und Rock ein nicht minder verstörendes Album folgen: Blush Music. Diesmal aber werden die schwermütigen Balladen teilweise aus ihrem Song-Kontext gerissen, was auch daran liegt, dass diese Platte gar nicht geplant war. Wim Vandekeybus suchte nach Marc Ribot oder David Byrne einen Komponisten für ein neues Stück seines Theaterprojekts Ultima Vez. Der Choreograf aus Brüssel besuchte ein Konzert von 16 Horsepower und war begeistert. Edwards erhielt den Auftrag, die Musik für ein modernes Tanztheater zu schreiben, dessen Grundlage die Orpheus-Sage bildet. Ober- und Unterwelt, Liebe und Tod, das sind Begriffe, die Edwards liebt. Als Grundlage nahm er Songs von seinem ersten Album, arrangierte diese um, schrieb neue Stücke und bearbeitete alles so lange, bis sich Musik und Choreografie vereint hatten. Das Resultat reißt den Hörer zwischen rhythmischen Passagen und kargen Soundlandschaften hin und her. So treibt "Reunion", die neue Version von "Story And Pictures" einem noch mehr Tränen in die Augen. In "Animalitos", das Bill Withers' Hit "Ain't No Sunshine" als Thema hat, gehen nun auch die letzen Sonnenstrahlen unter. Wem Nick Cave zu gediegen geworden ist, sollte es mal mit Woven Hand versuchen. --Sven Niechziol ProduktbeschreibungBLUSH MUSIC 5 Kundenrezensionen:Vergiss alles um dich herum, denn hier... 5 von 5 Punkten...findet die wohl stärkste und schönste Seelenreinigung der Welt statt. Gemeinsam mit seinen Mannen entführt Edwards die Seele auf eine Reise durch dunkle Soundlandschaften, hinab in den Schlund tiefster Schwärze, lässt sie zappeln, sich gar fast quälen, um sie dann langsam ins Licht zu tragen. Die Songs sind durchgehend ruhig, gefühlvoll, kräftig, ehrlich!!! Als ich zum ersten Mal die neue Version von Story and Pictures hörte, verlor ich mich in dieser wundervollen Macht, welche besonders durch Edwards prägnante Schmerzensstimme geprägt wird, ganz und gar und wollte nicht mehr zurück!!!! Also bei allem was Edwards abgeliefert hat und ich bin der Meinung es war nie etwas Schlechtes oder Lückfüllermäßiges dabei, ist dieses Werk das wohl INTENSIVSTE UND BESTE seiner Karriere!!! Kaufen, einlegen, Kerzenlicht und den einsamen Flug der Seele genießen! 16 horsepower oder woven hand? 5 von 5 PunktenDas spielt nun wahrlich keine Rolle. Hinter all den Projekten verbirgt sich David Eugene Edwards, der Hohepriester der Melancholie und jedes einzelne Werk verdient es, beachtet zu werden. Doch gerade Blush Music ist einfach unglaublich... Wer den Song "White Bird" (und natürlich "Another White Bird")gehört hat, weiss, wovon ich spreche. Um so ärgerlicher, daß ich den Auftritt von Woven Hand in Freiburg verpasst habe! Musik für die Seele 5 von 5 PunktenBeim Anhören dieser CD wird einem klar, dass es nicht viel zu lachen gibt. Kaum einem anderer Musiker in der Rockszene gelingt es mit seinen Songs eine derartige Ernsthaftigkeit zu produzieren, ohne dass es aufgesetzt oder gewollt klingt. Mr. Edwards nimmt man einfach jedes Wort und jeden Ton, den er auf dieses Album gebannt hat ab. Als Vergeleich fällt mir eigentlich nur Neil Young zu seiner besten Zeit ein. Man muss nicht schön singen und man muss auch nicht technisch perfekt irgendein Instrument spielen können. Wichtig ist, dass man - so wie hier - mit seiner Musik und seinen Texten die Seele der Hörer erreicht Ein Monolith für die Ewigkeit! 5 von 5 PunktenDavid E. Edwards hat mit diser Platte seine absolut beste Arbeit abgeliefert(übertrifft 16 Horsepower um Längen). Wer Tiefgang und Atmosphäre sucht liegt hier goldrichtig. Das Artwork der Platte ist zudem aussergewöhnlich schön gestaltet. Das Werk kommt an die Spitze des "Alternative Country". Verlorene Stimme 5 von 5 PunktenDavide Eugene Ewards, die Stimme von 16 Horsepower, ist unzweifelhaft eine gewaltige Stimme. Mit 'Blush-Music' hat er ein musikalisches Werk geschaffen, das ohne Zweifel seines Gleichen sucht. Musik, die anstrengend, aber ungemein genial daherkommt: zuhören lautet die Devise und wenn man Edwards Anliegen ein klein wenig verstanden hat, begreift man diese Platte in ihrer Schrägheit, Verquertheit und musikalischem Hochgenuß à la Edwards. Edwards ist die verlorene Stimme einer verlorenen Zeit, einem ursprünglichen Amerika. David Eugene Edwards kann sondersgleichen nach Genialität suchen - er bewahrt diese Eigenschaft für sich und sein Projekt 'Woven Hand'. Wieder einmal eine Sache, die zeigt, worum es eigentlich wirklich geht. |
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Folklore von 16 HorsepowerAudio CD von Glitterhou (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,71 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2002 |
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ProduktbeschreibungFOLKLORE Aus der Amazon.de-RedaktionDie Mischung aus Cajun, Hillbilly, Country, Blues, Folk und Rock könnte auf eine Musik für alte, konservative Männer schließen, die sich -- ums Lagerfeuer gruppiert -- Geschichten aus der guten alten Zeit erzählen. Doch David Eugene Edwards, der Franzose Jean-Yves Tola (die beiden lernten sich im Studio der B-Movie-Legende Roger Corman kennen!) und Pascal Humbert, der nach einem zwischenzeitlichen Ausstieg wieder zur Band gestoßen ist, reiten auf ihren grauen Pferden auf anderen Pfaden. Dunkel ist es dort, verdorrt die Vegetation, staubig die Erde, bedeckt der Himmel, an dem Geier und Krähen kreisen und in jedem von der Sonne versteckten Tal lauert der Tod. Wanderpredigersohn Edwards, der mit Woven Hand ein grandioses Soloprojekt gestartet hat, kann sein Faible fürs Morbide nicht ablegen. Der Fan von Joy Divison, Leonard Cohen, Nick Cave und Johnny Cash führt Folklore an die Ränder des Genres und manchmal auch darüber hinaus. Mit ungewöhnlichen Instrumenten wie einer Orpheum-Gitarre aus den 30ern, einem 1896 im Schwarzwald gebauten Bandoneum (Akkordeon) spielt das Trio aus Denver bedrohlich klingenden Gothic-Country. Bis auf das fast beschwingt galoppierende "Single Girl", einer Coverversion der Carter Family, taugen alle anderen Songs auch für Beerdigungen. Nur vier der zehn Tracks stammen dabei aus der Feder von 16 PS, die anderen sind Cover (Hank Williams) oder Traditionals, die sogar aus dem osteuropäischen Raum stammen. Grandios, wie Sixteen Horsepower eigenes und fremdes Material zusammenführen, was Folklore Dichte und Harmonie gibt. Dazu kommen noch diese in einem Booklet nachzulesenden Texte, die sich von sanfter Musik begleitet wie ein rastloser Ritt durch die Brachlandschaften einer Seele lesen. Wer diese einsamen Reiter begleiten will, sollte keine Angst um sein Leben haben. --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Kein typisches 16hp-Album 5 von 5 PunktenWer die früheren Sachen von 16 Horsepower kennt, wird dieses Album wahrscheinlich ungewöhnlich ruhig finden (sehr zurückhaltendes Drumming und eher die langsame Gangart). Die Songs, die schon fast melancholisch bis düster klingen (mal abgesehen von "Single Girl" und "La Robe a Parasol"), sind größtenteils 16hp-Vertonungen alter Volkslieder (z.B. "Outlaw Song", "Horse Head Fiddle" oder "Sinnerman"), daneben werden aber auch 4 eigene Stücke geboten ("Hutterite Mile", "Blessed Persistence", "Beyond The Pale" und "Flutter"). Der Erwähnung eines anderen Rezensenten, die Coverstücke wären zu countrylastig, kann ich nicht zustimmen. "Folklore" war das erste Album von 16 Horsepower, das ich mir gekauft habe (zwecks Test) und ich fand es grandios - bis mir jemand sagte, 16hp würden ja eigentlich ganz anders klingen. Aus Neugier und aus Prinzip hab ich mir den Rest dann natürlich auch noch zu Gemüte geführt und fand ihn trotz des Unterschiedes toll. Keine Angst also vor dieser Platte. naja... 3 von 5 Punktendie neuen Stücke (leider nur 4) sind wie gewohnt klasse, aber die Coverversionen sind teilweise nur schwer erträglich da sehr countrylastig. Einsteiger sollten lieber bei "Secret South" oder "Woven Hand" (beide absolute Spitze) starten ein alptraum 5 von 5 Punktennach mindestens hundertmaligem anhören, kann ich mittlerweile sagen das "folklore" das mir liebste 16 ps album bisher ist. diese platte entwickelt einen sehr düsteren sog, dem es sich nur schwerlich entziehen lässt. definitiv keine musik zum nebenbei hören. es ist eher so wie bei einem klassischen werk, um es zu erfassen muss man sich ganz darauf einlassen. folklore hat im gegensatz zu den vorgängeralben einen erheblich ruhigeren ansatz, gerade die reduktion auf sparsamste elemente verstärkt absolut alles, was 16 ps schon immer ausgemacht hast. "folklore" ist in allem schwerer, dunkler, bedrohlicher als die anderen alben. 16ps gehen in allem einen schritt weiter und tiefer, manchmal tut diese platte fast weh, so präsent ist sie. die produktion ist ein meilenstein in sachen hall, ich kenne nur wenige werke, die so clever und perfekt produziert sind. in allem eine meisterleistung, songwriting, interpretation von fremdkompositionen, instrumentierung, hier stimmt alles. dazu ist das gesanmte werk dermassen leidenschaftlich, das es vermutlich selbst für 16 ps noch schwer zu toppen ist. eine band auf ihrem zenith? wir werden sehen. Schaurig-schöne Foklore 5 von 5 PunktenDas schwarze Cover zeigt schon die Richtung an, wohin die 16 Pferdestärken galoppieren. Nachdem auf WOVEN HAND - Soloprojekt von Sänger David Eugene Edwards - schon Popsongs wie "Ain't No Sunshine" genial gecovert wurden, enthält das neue Album nur vier eigene Songs, vier Traditionals und zwei Coverversionen (Carter Family und Hank Williams). Aber auch Europa kommt nicht zu kurz: auf "La Robe a Parasol" wird wunderbar Französisch gesungen. Jean-Yves Tola war hierfür vielleicht die Inspiration. Osteuropäische Wurzeln wurden ebenso ausgegraben. 16 Horsepower gehen immer weitere Wege, um fündig zu werden. Ein Sommeralbum ist es weniger, höchstens für die Unwetter und Gewitternächte. Eine grandioses Country-Folk-CD. Mit 37 Minuten und 10 Songs ist die Quantität allerdings etwas zu kurz geraten. Hätte schon etwas mehr sein dürfen. Aber entschädigt die Qualität umso mehr. Schaurig-schöne Foklore 5 von 5 PunktenDas schwarze Cover zeigt schon die Richtung an, wohin die 16 Pferdestärken galoppieren. Nachdem auf WOVEN HAND - Soloprojekt von Sänger David Eugene Edwards - schon Popsongs wie "Ain't No Sunshine" genial gecovert wurden, enthält das neue Album nur vier eigene Songs, vier Traditionals und zwei Coverversionen (Carter Family und Hank Williams). Aber auch Europa kommt nicht zu kurz: auf "La Robe a Parasol" wird wunderbar Französisch gesungen. Jean-Yves Tola war hierfür vielleicht die Inspiration. Osteuropäische Wurzeln wurden ebenso ausgegraben. 16 Horsepower gehen immer weitere Wege, um fündig zu werden. Ein Sommeralbum ist es weniger, höchstens für die Unwetter und Gewitter ist es der geniale Soundtrack. Eine grandioses Country-Folk-CD. Mit 37 Minuten und 10 Songs ist die Quantität allerdings etwas zu kurz geraten. Hätte schon etwas mehr sein dürfen. Aber dafür entschädigt die Qualität umso mehr. |
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Woven Hand von Woven HandAudio CD von Glitterhou (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,60 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2002 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionNachdem 16 Horsepower mit der Werkschau Hoarse ihr bisheriges Schaffen ausreichend dokumentiert hatten, begann Kopf David Eugene Edwards umgehend mit der Arbeit an Woven Hand, dem ersten Soloalbum des Ausnahmekünstlers. Auf den ersten Blick beschreitet Edwards bereits bekannte Wege, denn auch mit Woven Hand perfektioniert der Songwriter einmal mehr seine ureigene Vision der folkloristischen Musik, die den perfekten Soundtrack zu vergessenen Geschichten der Jahrhundertwende liefert. Zugegeben, groß sind die Unterschiede zwischen Edwards Alter Ego und 16 Horsepower nicht gerade, und doch ist Woven Hand mehr als ein Sammelsurium von Restmaterial. Vielmehr dient das Album als Katharsis Edwards für Ideen, die im Universum von 16 Horsepower keinen Platz fanden und wirkt im direkten Vergleich zum letzten Studioalbum Secret South erfrischend leichtfüßig und weniger schwerfällig. Die dabei vollzogene Entwicklung ist ähnlich der von Nick Cave auf dessen Album No More Shall We Part, vergleicht man dabei die eher dunklen Vorgängeralben beider Künstler. Das gebotene Spektrum auf Woven Hand reicht dabei von sehr ruhigem Material ("The Good Hand") über Eklektisches ("The Pail Fever" -- der defintive Höhepunkt des Albums) bis hin zu sphärischem ("Ain't No Sunshine") ohne dabei den roten Faden zu verlieren. Ein willkommener Seitensprung für Fans von 16 Horsepower, der die Zeit bis zum deren nächstem Studioalbum angenehm zu verkürzen weiß. --Daniel Hofmann ProduktbeschreibungWOVEN HAND 3 Kundenrezensionen:WOVEN HAND, ein leuchtendes Werk in dunklen Zeiten 5 von 5 PunktenZu meinem Erstaunen kann ich berichten dass die Erste von Woven Hand ein Werk für jegliche Lebensmomente ist. Davids sonst so düstere Stimmung fehlt hier nicht im geringsten, keine Angst, aber der Erstling erstrahlt mit einer Wärme die bei den späteren Alben nur selten zu verspüren sind ( Ausnahme Blush Music!!! ) Der Opener the good hand weckt die Lebensgeister in einem und machen Lust auf mehr... Blue Pail Fever, ein Highlight der Platte jagt einem Angst ein, mit welch einem harten, gar besessenen Gesang David uns seine Botschaften predigt! Des weiteren wissen My Russia und Your Russia sehr gut zu gefallen und die für mich beiden besten Songs Ain t no sunshine und Story & Pictures, sind Lieder die mir persönlich in schlechten und dunklen Zeiten Kraft und Geborgenheit schenken!!!! Alles in allem ein Pflichtkauf für jeden 16ner oder Wovenhörer, aber auch der perfekte Einstieg in die Welt des Mannes, der Songs aus der inneren Geisterwelt zu beschwören weiß!!! Genial 5 von 5 PunktenZwischen "Secret South" (2001) und "Folklore" (2002) fand Horsepower-Kopf David Eugene Edwards noch Zeit für ein Soloprojekt: WOVEN HAND! Es klingt allerdings wie ein 16 HORSEPOWER-Album. Was als Kompliment zu verstehen ist. Nicht so düster wie "Folklore", das drückt schon das tolle Coverartwork aus. Eine riesige Platte, ein Höhepunkt jagt den nächsten. Bemerkenwert sicherlich die schaurig-wunderschöne Coverversion von "Ain't no Sunshine"! Ein Muß für alle 16 Horsepower-Fans, aber sicherlich auch geeignet als Einstieg, einer zu werden. Für die Ewigkeit 5 von 5 PunktenEine wunderschöne und geniale Platte. Ich kann mich meinem Vorgänger/meiner Vorgängerin nur anschließen. Jedes Lied ist absolute SuperKlasse. Die Musik ist weniger von Country-Musik beeinflußt als "Folklore", dadurch viel ZEITLOSER. Und, was nur wenige Platten bieten: die Musik gefällt sowohl dem anspruchsvollen, introvertierten Einzelgänger als auch den Hörern, die gut mit "Mainstream" leben können, wie ich in einem umfangreichen Bekanntenkreis feststellen konnte. Und das trotz der massiven, melancholischen Ausstrahlung. Ein echter Klassiker. Edwards ist sensationell als Songwriter und Sänger und ein echter Poet. Habe alle Platten von 16 Horsepower, aber dies ist mit Abstand die beste. Danach kommt Folklore, danach Blush Music, die "Ballett-Musik-Version" dieser hier besprochenen CD. Für mich der Höhepunkt: "Blue Pale Fever". Und wer immer das bis jetzt hörte (das ist wirklich wahr, u.a. waren es ein paar Polizisten), war verzaubert und absolut hingerissen ! Kaufen und genießen und sich verwöhnen lassen, für die Ewigkeit. |
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Olden von Sixteen HorsepowerAudio CD von Glitterhou (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2003 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionSeit ihren Anfängen in den frühen Neunzigern haben 16 Horsepower einen völlig eigenständigen Sound aus Folk, Country und Rockmusik perfektioniert, der auf faszinierende Weise von immer neuen Seelennöten gespeist wird. Alben wie Folklore schwelgen in grenzenloser Düsternis. Eine beklemmende Grundstimmung durchzieht auch dieses Album mit zwölf bisher unveröffentlichten Titeln und einigen frühen Live-Aufnahmen. Sie drückt sich im panisch kreischenden Gesang des Hauptsongschreibers David Eugene Edwards ebenso aus wie in den kantigen akustischen Instrumentalparts. Auf der Demoversion von "Coal Black Horses" (die Endfassung erschien auf dem Debütalbum 16 Horsepower) werden eine hektische Slidegitarre und ein pulsierender, mit Besen gespielter Schlagzeugbeat kombiniert, während Edwards über Visionen von der Apokalypse singt. Die Livetracks aus dem Jahr 1994 präsentieren Musiker, die schon eine gewisse Sicherheit ausstrahlen, und zeigen Ansätze des Hangs zum Dramatischen, der die neueren Werke der Band kennzeichnet. --Matthew Cooke 3 Kundenrezensionen:Die beste der sechszehn Pferdestärken! 5 von 5 PunktenSchade, dass es sie nicht mehr gibt, die 16 Horsepower! Kaum iene Band hat in den letzten Jahren soviel Interessantes auf den Markt gebracht, wie diese Ausnahmegruppe um David Eugenee Edwards, den manisch depressiven Wanderprediger. Herrlich akkustisch, herrlich depressiv, viiiiel Weltschmerz in der Stimme, niemand kann so singen, wie er! Und bei 16 Horsepower hat er eine ohrwurmtaugliche Melodie nach der anderen geschrieben und sich noch nicht komplett der Weltschmerzmusik der völlig düsteren Art wie bei Woven Hand verschrieben. 16 Horsepower war Country Rock der besonderen Art, aber einfach Klasse! Und "Olden" bietet die ursprünglichsten Versionen der späteren Aufnahmen. Klanglich rauh und vielleicht sogar roh, aber herrlich ehrlich! Die perfekte Einstiegsdroge für den, der 16 HP Fan werden will! Unverzichtbares Frühwerk 5 von 5 PunktenZiehen 16 Horsepower auf ihren aktuellen Aufnahmen die eher ruhigen Gefilde vor, so kann man diese Platte um so mehr als das wilde Frühwerk dieser grandiosen Band bezeichnen. Diese Aufnahmen sind zum grössten Teil seit ihrer Entstehung 1993 unveröffentlicht geblieben; nur einzelne Songs waren bis zuletzt gesuchte Vinyl-B-Seiten. Warum, das bleibt freilich unverständlich. Auch wenn einige der Songs von anderen Alben bekannt sind, sollte man zuschlagen - die hier enthaltenen Versionen unterscheiden sich grundlegend von den bisher veröffentlichten (insbesondere 'Sac Of Religion' und 'Coal Black Horses') und könnten als noch gelungener, weil kompromissloser bezeichnet werden: der ungeschliffene (aber keineswegs schlechte!) Klang dieser Demo-Aufnahmen verleiht den Songs eine Atmosphäre, gegen die z.B. 'Sackcloth & Ashes' überproduziert und steril klingt. Unglaublich 'Slow Guilt Trot' - 16 Horsepower als drei-Akkord-Punkband. Und es funktioniert. Eine Inselplatte. Nicht nur für Exegeten 5 von 5 Punkten"Olden" enthält vor allem Demo- und Liveversionen von Stücken, die später auf Sackcloth 'n' Ashes und Low Estate erschienen. Die Demos können natürlich nicht in Bezug auf Produktionsqualität mit den Studioversionen mithalten, aber umso mehr in Bezug auf die Wirkung. "Scrawled In Sap" wird von D.E. Edwards auf eine Art mit Leben erfüllt, die die Studiofassung verblassen läßt. Im Gegensatz zur Version auf Sackcloth 'n' Ashes wirkt "I Seen What I Saw" hier jedoch etwas statisch. Generell wird aber erneut deutlich, daß die Band bei den Songs nie an festen Schemata festhielt, wie es etwa auch auf "Hoarse" dokumentiert ist. Auch die Texte einiger Lieder haben leicht abweichende Fassungen, so der von "My Narrow Mind". Dieses Lied, auf Low Estate ein atemloser Ritt, ist auf Olden auch einen Schritt langsamer und überraschend strukturiert. "Strong Man", das mit dem Refrain aus "There Is Power In The Blood" von Lewis E. Jones den donnernden Ausklang von Sackcloth 'n' Ashes lieferte, ist hier konventioneller arrangiert, klingt aber trotzdem keine Spur versöhnlicher. Dieses Stück, das auf Sackcloth 'n' Ashes stilistisch aus dem Nichts zu kommen schien, erweist sich auf Olden als in den Kontext der Slide-Guitar-Balladen wie "South Pennsylvania Waltz" eingebettet. Bei den Liveaufnahmen wird deutlich, daß Punk zu den wichtigen Einflüssen der Band zählte, wovon später nur noch in wenigen Fällen etwas herauszuhören war. Die eindringlichen Konzertina-Klagen "Pure Clob Road" und der Titelsong von Low Estate haben auf Olden ein stabiles Rhythmus-Fundament mit einem fast swingenden Bass. "Sac Of Religion" und "Dead Run" präsentieren sich, wie auch "Slow Guilt Trot", als fast klassischer Punkrock. Während "Sac Of Religion" das langsamere Tempo und die krachenden Akkorde auf Low Estate gut taten, nahm der "Dead Run" sein Tempo dorthin mit und funktioniert mit Fiddleverstärkung hervorragend als Countrypunk-Knaller. Olden ist alles andere als eine Resteverwertung. Die Platte gibt den Blick frei auf die Bandbreite der 2005 aufgelösten Band und auf die Entwicklung ihrer Songs, die musikalisch und inhaltlich kaum Gegenstücke haben. |
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Fall Among Thieves von BaskeryAudio CD von Glitterhou (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 10,70 Erscheinungsdatum: November 2008 |
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