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Box Set 1970-1975 von GenesisAudio CD von Virgin UK (EMI)Preis bei Amazon: EUR 109,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
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5 Kundenrezensionen:Musik wie es sie nicht mehr gibt 5 von 5 PunktenWas waren dass für Zeiten, kein sinnloser Bombast sondern kreativer Art-Rock von seiner besten Seite. Hier kann man hören und sehen was das Phänomen Genesis ausgemacht hat. Kreative Spielfreude, wunderschöne Melodien, sehr gute Musiker und alles in einer noch nie dagewesenen Soundqualität. Kurzum die Box ist jeden Cent wert. Danach lohnen sich noch Trick Of The Tail und Wind And Wuthering sowie die diversen Solo CDs von Peter Gabriel und als Geheimtipp vom ersten Genesis Gitarristen Anthony Phillips, The Geese and the Ghost. Und wer denkt hier hätte ein eingefleischter Prog Rock Fan geschrieben der irrt, stehe sonst auf Grunge, Punk und Metal sowie Porcupine Tree, also Musikfreunde hört rein und begeistert euch. Mr. Banks, wo blieb Ihr Einspruch?! 3 von 5 Punkten0.) ALLGEMEIN: Nachdem die erste Euphorie des Neuerwerbs und die mehrmalige sowohl emotional schwelgende als auch analytisch vergleichende und notierbegleitete Anhörung und Anschauung aller DVDs und SACD`s abgeschlossen ist, muß auch ich leider mehr als nur einige kritische Worte zur Sache verlieren. Natürlich freue ich mich in erster Linie über diese neue Edition, aber die Freude wird allzuoft geteilt und verwässert - und manchmal kommt sogar Ärger auf - verbunden mit der Frage, wie, um alles in der Genesis-Welt Tony Banks, der das Projekt flächendeckend begleitete, diesen teilweisen Murks zur Herausgabe abnicken konnte. Gabriel läßt in den Interviews kaum Zweifel daran, dass ihn diesen alten Geschichten seiner Schulband eigentlich nicht mehr interessieren, Rutherford fand die Konzentration auf diese Arbeit ziemlich anstrengend, Collins wurde nicht gefragt und Hackett - oh Schreck - geht diese Ausgabe in ihrer Bearbeitung nicht weit genug (wahrscheinlich hätte er seine Parts lieber wieder komplett neu eingespielt). Man bezahlt knapp 110,- Teuro, um festzustellen, das die bisherigen CD-Ausgaben unverzichtbar bleiben (insbesondere die japanischen Papersleeve-Ausgaben als Miniaturen der LP-Cover). Aber, wie auch schon bei der "definite edition remaster" wurde "Wind & Wuthering" in der Box 1976 - 1982 auch diesmal aller Mitten, sprich: Wärme und Tiefgang, beraubt und klingt völlig "überspitzt". Umso schmerzlicher registriert man Fehler, wenn bei einer Verteilung der Instrumente und des Gesanges altgewohnte Signale plötzlich nicht mehr kommen oder viel zu leise sind (z.B die akkustischen Gitarren bei "Eleventh. Earl of Mar" während der Sektion "Im fighting gravity falling...) Und bei "Trick Of The Tail war der Übergang zwischen "Entangled" und "Squonk" für mich immer einer der stärksten Momente: Wie sich in der Coda der Maria-Callas-programmierte Synthesizer immer mehr aufbaut und den höchsten Lautstärke-Peak mit der Schlußnote erreicht und dann die Gitarren und Trommeln von "Squonk" reinkrachen, aber jetzt wird exakt dieser Schluß rapide lautstärkengemindert und abgeschnitten - Jammerschade, um nicht zu sagen, unzumutbar. - But, back to the Gabriel-Roots. Das filmische Bonusmaterial auf den DVDs kennen und besitzen die echten Fans der Gabriel-Ära ja schon seit Jahrzehnten (auf kaum zu distinguiernden Videos als 100. Kopie der 100. Kopie und auf den DVD`s der "Schwarzmärkte"). Generell bin ich etwas enttäuscht, das Genesis dies alles nicht in besserer Qualität auftreiben können, teilweise ist das Bildmaterial schlechter oder zumindest nicht besser, als das von den "Schwarzmarkt"-DVDs`- jedoch das Audio scheint mir generell hier besser zu sein. Schade, dass das Live.Konzert von 1970 mit Phillips und Mayhew nicht aufgetaucht ist. Außerdem wäre noch eine "Talentschuppen"-Sendung mit dem Moderator Bill Ramsey vielleicht zu haben gewesen (ARD, April 1973) mit den Titeln: "Watcher of the skies" und "The Musical Box" ("und nun etwas, das man vielleicht als "Elektrolore" bezeichnen könnte...")...ich verfüge wenigstens über den audio-stream der show- nebst den (oft leider unvollständigen) Clips der sogennanten Black Show, Montreal 1974, die hier ebenfalls fehlen. Quintessenz: Diese 3 Boxen bieten eine Bereicherung als Hör-Alternativen, nicht mehr und nicht weniger. Generell muß man sagen, das die DVD-Audio bei ihren 5.1-Mixen ihrer Dynamik weitestgehend flächendeckend beraubt wurde; nicht aber die SACD. Im Klartext: Die Unsitte der "Pegelgleichmachung" innerhalb eines Liedes hat auch hier gegriffen. Spätnachts mag dass ja sinnvoll sein, aber sonst? Gerade ein manchmal bis zur Schmerzgrenze mit Spannung und Dynamik geladener Titel wie "The Knife" leidet sehr - aber nicht nur darunter. Alle Mixe haben an Wärme/Tiefgang etwas verloren - aber an Transparenz und Detailaufbereitung ungeheuer gewonnen. Leider fehlen oft die Pausen zwischen dem jeweiligen vorletzten und letzten Titel. Es ist in etwa wie in meiner Erdgeschoßwohnung im Winter: Der Kopf schwitzt, aber die Füße erfrieren. Ob ich die Lösung: Alles auf CD-Rom, und jeder baue sich seinen eigenen Mix mit eigener Klangfarbeneinstellung - noch erlebe, ist zu bezweifeln. Zum Angleichen seines Systems auf diese 5.1-Mixe sollte man sich etwas Zeit nehmen. Zum Beispiel mußte ich meinen Center-Speaker um die Hälfte (6 db) herunterregeln. Klar, wenn man das nicht anpasst, rezensiert man dann nielleicht, das Gabriels Stimme zu laut wäre. Und weiterhin war es vom Vorteil, meine Front-Speaker im System auf "Klein" zu stellen, sonst blieben sie stets immer irgendwie im Nachteil zu den Surround-Speakern. Und, wenn man dies alles über den Zeitraum von einigen Stunden angepasst hat (um es bei der nächsten DVD mit einem Film wieder verändern zu müssen), kann man auch sagen, dass sich allgemein im Verhältnis der Instrumente zueinander bei der Lautstärke wohl nicht so viel verändert hat (auch dies wurde m.E. oft falsch rezensiert). Damit nichts falsches stehenbleibt: Viele sprechen in ihren Rezensionen von 5.1 SACD. 5.1-Mixe haben lediglich die DVD`s bei der Anwahl des dts-Tons (digital theater sound)- als Alternative kann man auch Dolby Surround anwählen. Die (S)uper(A)udioCD`s sind kein "Schnickschnack", sondern sie verfügen nur über einen normalen Stereo-Ton mit zirka 3,5 x mehr.Datengehalt bzw. Hertz (und damit Power und Tiefgang als "normale" CD`s. Zur Erinnerung: Schallplatten erreichen, ganz grob gesagt, eine Frequenz von 40.000 Hertz, CD`s kommen nur auf 18.000 Hertz - aber DVD`s und SACD`s verfügen über bis zu 70.000 Hertz. Unsere Ohren können dies zwar nicht mehr warnehmen, aber meine Katze Ella schon! Aber: das sind genau die Frequenzen, die unter die Haut gehen und in unseren Gehirnen ein Sättigungs- gefühl auslösen. Wir hatten ja mit dem Aufkommen der CD in den frühen 80er Jahren der Eindruck, dass die CD, obgleich von Knistern und Knacksen und Rillenabnutzung und Zentrifugalkraft frei, beim hören lange nicht so unter die Haut geht wie das Vinyl. Dies liegt eben an der geringeren Hertz-Frequenz derselben zur Schallplatte - aber die SACD und die DVD-Audio übertrumpfen den Tiefgang (oder Frequenzbereich) des Vinyls um fast das dopppelte. Darin - und in der Form des auf diesen Medien (noch) nicht zu knackeneden Kopierschutzes (für die meisten) - besteht eben auch der Sinn für diese Medien. 1.) TRESPASS Mit dieser Platte (meiner Lieblingsplatte -nicht nur von Genesis, sondern überhaupt), habe ich große Probleme bei den neuen Mixen; insbesondere "The Knife" und "White Mountain" sind absolut mißlungen. Bei "White Mountain" wurde Peter Stimme, auf der ursprünglich nur etwas mehr Hall und ein Hauch von Megaphon lag, insbesondere -aber nicht nur- bei der Sektion "Fang, Son of great Fang.." durch Equalizer verzerrt und verdorben. Man kann ein Meisterwerk auch kaputt machen durch "verbessern" wollen um jeden Preis! Dies gilt umsomehr für "The Knife", dass in seiner gesamten Melodramatik zerstört wurde 1.) durch "Aufspeeding" in der 1. Hälfte und 2.) durch die zeitweise Verfremdung von Peters Stimme durch Equalizer. Selbige auch noch auf einen Rundlauf durch alle Speaker zu jagen tut ein übriges - für mich ungenießbar! Allerdings ist John Mayhews druming absolut phantastisch zu hören - viele kleine Details offenbaren sich erstmals und machen erstmals richtig Sinn. Wenn man für 109,- Teuro eine CD doch nicht ohne Einschränkungen mit Freude durchhören kann und die alten Ausgaben auch noch behalten muß wird man doch etwas nachdenklich. Positiv stellt sich für mich der Mix von "Stagnation" dar: Viele Details werden erstmals richtig transparent, wenn auch nicht immer zum guten für den Song. Gabriels gesang bei "Wait, there still is time" auf den Linken Frontspeaker zu mixen finde ich fraglich - und überdies erscheint er mir dort etwas zu leise. Die Sektion "And will I wait forever.." kommt zwar wieder vom Center, aber sie ist wieder durch Equalizer verdorben, schade. Hingegen profitiert "Dusk" (ähnlich wie "Harlequin" oder "For Absent Friends") ungeheuer von den 5:1 Mixen, vielleicht auch, weil die Pegel etwas angeglichen bzw. an den low peaks etwas angehoben - und damit transparenter sind. Zwischen "Dusk" und "The Knife" fehlen 2-3 Sekunden Pause (im Vergleich zur Schallplatte), dieser Übergang ist einfach nur brutal. "Visions of Angels" war für die Leute vom Charisma-Label und im Umfeld desselben immer so eine Art Hymne von Genesis; es wurde im Aleingang von Anthony Phillips geschrieben. Einzig bei diesem Titel verstehe ich die Kritik am Schlagzeuger John Mayhew, der das Lied in der Tat über die Passagen des Mittelteils "zertrommelt", ansonsten aber für mich auf dieser Platte gute Arbeit leistet. Allerdings wird beim Anhören des "Jackson-Tapes" (auf der Bonus SACD/DVD) doch offenbar, dass Mayhew wohl nicht in der Lage gewesen wäre, ähnlich geniale Rhythmus-Wechsel vorzunehmen wie Phil Collins (vergleiche die Sektion mit der frühen Version von "The Musical Box") - und auch Phillips hätte wohl nicht die solistischen Leistungen von Hackett bei "Salmacis", "Musical Box" oder gar "Firth of Fifth" abgeliefert - andererseits fehlt er mir als Songschreiber ab "Nursery Cryme". Seine pastorale Melancholie fehlt mir und sogar sein Backround-Gesang (übrigens auch der von Tony Banks und Mike Rutherford), und ich muß mich nun, ab Nursery Cryme, abfinden mit den Albernheiten eines Phil Collins (zugegeben, ein großartiger Schlagzeuger). 2.) NURSERY CRYME Hier sind es vor allem die leisen und sanften Titel wie "For Absent Friends" und "Harlequin", aber auch "Harold The Barrel" und "Seven Stones", die ungeheuer von den Mixen profitieren. Wir brauchen nicht über die Brillianz von Titeln wie "The Musical Box", "The Return of the Giant Hogweed" und "The Fountain of Salmacis" zu reden; es sind jene Stücke, die Nursery Cryme ausmachen, und auch hier sind die Mixe (beinah) sensationell gut gelungen. Nur bei "The Musical Box" werden die Stimmen von Peter und Phil wieder verfremdet und auf einen Rundlauf geschickt (play me my song, here it comes again, and again and again). Ohne dieses Manko wäre diese Platte wohl für mich der gelungenste Remix. Aber so insgesamt und gerade durch die erstgenannten und schwächeren Titel (die nun für mich nun etwas erträglicher geworden sind) habe ich das Album stets als einen Rückschritt im Vergleich zu "Trespass" empfunden (Foxtrot wieder als Fortschritt, Selling England by the Pound wieder als Rückschritt, The Lamb lies down on Broadway wieder als Fortschritt). Weiter unten bezeichnete jemand Mike Rutherford als mittelmäßigen Bassisten. Gerade bei "Fountain of Salmacis" bin ich eher gegenteiliger Meinung. Dieser Song stellt für mich den gelungensten aller Remixe der Box dar, da seine vielschichtigen Strukturen deutlich zu differenzieren sind, man nehme Rutherfords Bass oder die Stimme des "Narrartors" (Banks und Rutherford), die endlich wieder neben der zeitgleich agierenden "Salmacis" (Collins) zu hören ist. Es ist zunächst dieser "Rest von Phillips", den ich an Rutherford in den frühen Jahren mag, und er ist wichtig als 12saiten-Gitarrist und Rhythmus-Gitarrist - eben nicht nur als Bassist. Das er später, ab "And Then There Were Three" vielleicht nur allzubereit war, der Verflachung durch Collins beizustimmen, sei unbestritten, aber auf Banks trifft dies ja ebenso zu. Es ist eher die Abwesenheit von Hackett, die die Band endgültig flach macht. Mit Phillips ging die Elegie, mit Gabriel ging die Mythologie, mit Hackett ging die (unverkitschte) Romantik. Bei "The Musical Box" stört mich eingangs, bedingt durch die größere Detailschärfe, nunmehr das Hi-Hat von Collins, das so überflüssig ist wie ein Kropf - und wohl auch nicht im Takt. 3.) FOXTROT FOXTROT ist mit Sicherheit der gelungenste Remix der gesamten Box (oder sollte ich sagen, der am wenigsten verpfuschte?); auch wenn mein erster Hör-Eindruck schon etwas absonderlich war, bedingt durch die bislang so nicht registrierte Power bei Schlagzeug und Bass von "Watcher of the Skies". Auch fand ich besonders diesen Titel anfangs etwas zu schnell, was so wohl nicht stimmt; schon eher ist es die atemberaubende Dynamik und Trennschärfe zwischen den Instrumenten, die diesen Eindruck enstehen läßt. Absolut unverständlich, dass einige Genesis-Mitglieder sich in den Reissue-Interviews nicht begeistert über dieses Highlight der Bandgeschichte äußern und "Get èm out by Friday" für viel besser erachten. Apropos "Get ém out": Es ist mir immer suspekt, wenn der main-Gesang nicht aus der Mitte (oder eben dem Center-Speaker) kommt, sondern auf rechts und links (hier leider der Fall) oder gar auf die Surround-Boxen gemischt wird. "Can Utility And The Coastliners": Ein wunderbarer Titel, für mich DER große "Sleeper" unter den Genesis-Titeln mit Peter Gabriel. Sagenhafte Trennung der akkustischen Gitarren, aber ich hätte sie nicht auf die Surround-Speaker gemixt, sondern auf die Frontspeaker rechts und links; schade. Auch "Horizons" überzeugt durch die Trennung der Gitarren und die ungeheuere Dynamik. "Suppers Ready": Im großen und ganzen phantastisch und gelungen, auch wenn ich beipflichten muß, das insbesondere das Mellotron von Banks zeitweise absolut zu höhenlastig abgemischt ist. Aber das nunmehr alles nur noch "zischen und klimpern" würde, wie jemand rezensierte, erscheint mir etwas zu hart, auch wenn ich verstehe, was gemeint ist. Erinnern wir uns an unser gerade bei Genesis oft dumpfes Vinyl aus den 70ern; da haben wir auch oft die Bässe und Höhen aufgedreht! Das Glockenspiel in der Schlußsequenz (während: and it`s: hello babe, You supper`s waiting for You) wanderte früher immer über das gesamte Klangbild . und wenig später wieder zurück - nunmehr bleibt es stur auf dem linken Frontspeaker. Es sind "eben auch", wie unsere Nationalspieler und Trainer immer sagen, solche Kleinigkeiten, die mit entscheidend sind über das Gelingen oder Mißlingen eines Projekts. Insgesamt empfinde ich das Fehlen der Mitten auf dieser Platte nicht so dramatisch wie ein anderer Rezensent Zum Bonus-Material auf der DVD: den Filmbericht über den Auftritt im Pipers Club in Rome besitze ich ohne die nervende, mitlaufende Zeitanzeige (TCR) und dem groß das Bild verderbenden Spruch "Free screening purposes only" (was wohl als eine Form des Kopierschutzes auf der Quelle VHS gedacht war). Wenn mein DVD-Produkt (vom Schwarzmarkt) also besser ist, um wieviel einfacher wäre eine ordentliche Version für einen Peter Gabriel in Italien auftreibbar gewesen! 4.) SELLING ENGLAND BY THE POUND Dies könnte der gelungenste aller Remixe sein, und er kommt dem der japanischen Papersleeve-Ausgabe im Vergleich mit der SACD relativ nah; wenn da nicht ein entscheidender Fehler gemacht wurde: Bei "I Know what I like" setzt bei 3:06 die von Hackett gespielte Piccolo-Flöte ein, aber die ab 3:32 einsetzende, auf allen bisherigen Ausgaben vorhandene, von Peter Gabriel gespielte Querflöte fehlt meines Erachtens gänzlich. Das ist unendschuldbar!! Nick Davis, der Remixer, gibt ja zu, dass er auf den bisherigen CD`s "Effekte und Stimmen" gehört hat, die auf den ihm vorliegenden Mastertapes nicht zu hören sind. Auf die Idee, diese Dinge von dort "rüberzuziehen" ist er leider nicht gekommen. Besser, es klingt mal kurz komisch oder wie Mono, als auf wichtige Elemente ganz zu verzichten. Ansonsten ist der Rest der Platte absolut brilliant geraten. Endlich kann man Stücke wie "The Battle of Epping Forest", das ja auch eine Schlacht zwischen Gesang und Musik ist, en detail genießen. Oder "The Cinema Show" ! Besser als Crosby, Stills & Nash (schwärmt Tony Banks im Interview, zum Glück hat er Neil Young vergessen!) 5.) THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY Diese neuen Mixe höre ich teils mit sehr großem Vergnügen (In The Cage, The Lamb Lies Down On Broadway, Cuckoo Cocon), aber teilweise haben einige Titel beinah unerträgliche Mängel erfahren (Back in New York City, Hairless Heart). Ich bin jedoch sehr glücklich, das der Titel "The Lamb Lies Down On Broadway" endlich wieder wie zuletzt auf den Schallplatten mit korrektem Klaviervorspiel (ohne Einblendung) beginnt. Weiterhin ensteht bei mir der Eindruck, das insbesondere die zweiten Stimmen bei einigen Titeln regelrecht fehlen, seien sie nun von Gabriel oder Collins gesungen (damit meine ich nicht die ahs und ohs auf den Surround-Speakern)! "Back In New York City" beginnt schon katastrophal: Die Sequenz "I see places and faces of home" ist komplett, mit allem Gesang und Bass-drum auf den Center gemixt und explodiert dann auf die anderen Speaker. Das gesamte Stück erscheint mir schneller, der Gesang von Peter ist mit Hall unterlegt und überhaupt derartig verfremdet, dass ich (beinah) an die Übernahme des Gesangs von einem Alternate-Take glauben möchte. Schauderhaft! Auch wird bei den Mixen der DVD-Audio wieder die Dynamik speziell bei diesem auf modern getrimmten Stück ungeheuer flachgepegelt. Aber: Neu eingespielt und -gesungen wurde auf dieser gesamten Box mit Sicherheit nichts (The Lamb war ja am gefährdetsten). Bei "The Carpet Crawl" gewinnt Hacketts Gebet auf der Gitarre ungeheuer, auch wenn es nur über den linken Surround- Speaker kommt. Aber Peters Stimme fällt manchmal ungeheuer ab! Ähnlich ruiniert ist die Dynamik von "The Chamber of 32 Doors" durch Pegelangleichung; Hacketts Gitarre hat zu viel Hall und ist zu leise bzw. brav. Es fehlt hier und auch sonst oft genau das, was unter die Haut geht (nicht aber bei den SACD`s!). Auch hier vermisse ich Collins` Synchron-Gesang bei den Refrains, wie auch bei Lillywhite Lilith". "Anyway" erscheint mir wieder viel zu schnell, auch hier fehlt die 2. Synchron-Stimme. Bei "Supernatural Anaesthesist" hat Steve`s Gitarre leider nur in der Schlußsequenz die ursprüngliche Kraft. "The Lamia": einfach nur phantastisch, wären doch alle Stücke so gut geraten. Herrausragend auch "Riding The Scree"! "The Waiting Room": Ein 5.1-Mix, der Pink Floyd alle Ehre machen würde, jedoch auch hier wieder deutlich angeglichene Pegel. Sicherlich haben Genesis ein Jahr zuvor "On The Run" auf "Dark Side" gehört und hatten hierbei ähnliches im Sinn; ein gewisser Brian Eno verlieh diesem Stück und "Silent Sorrow In Empty Boats" dann Ambienz unter seiner Handschrift. Bei "The Colony of Slippermen" hätte ich mir mehr bei der Abmischung von Tonys wunderbarem Synthi-Solo versprochen, z.B. eine sekundiöse Wanderung zwischen Front links und rechts. Das Artwork für das Cover ist großartig und entspricht dem, was ich mir schon 1982 für CD`s generell gewünscht hätte: dem Informationsverlust durch Miniaturisierung zu entgehen durch Aufsplittung (z.B. des Artworks auf den sogenannteninner sleeves der LP`s) auf mehrere Seiten des CD-booklet. Die Story von Peter, die Texte, die Credits - alles super. In der Tat: warum nicht als Papp-Cover bei allen CD`s der Box mit ähnlicher Liebe zum Detail?! Beim Übergang zwischen "Fly On A Winshield" und "Broadway Melody of 1974" ist bei mir leider ein Sekundenbruchteil Pause auf der DVD-Audio, die mir den Hörgenuss verdirbt. Zu allem Überfluss sind bei diesen beiden Titeln die tragenden keyboards von Tony Banks zu einem Witz reduziert. Dafür kommt Steve Hackett ausnahsmsweise sehr gut davon! Vor kurzer Zeit gab es auf dem "schwarzen" Markt eine "Lamb Lies Down On Broadway"-DVD zu erwerben, bei der ein Freak unter Verwendung von Teilen eines audio streams einer Live Show von West Palm Beach die wenigen vorhandenen Filmaufnahmen immer wieder aufspielte, szenisch variierte und mit Teilen der "Black Show" (Selling England-Tour, Montreal 1974) durchmixte und auch Dias und Tourplakate verwendete. Wenn wir nun "The Lamb" in den 5.1 Mixen der DVD-Audio hören, können wir die komplette ursprüngliche Diashow und ebenfalls die wenigen Filmaufnahmen der Live Show dazu sehen. Wenn bei den anderen DVD`s doch wenigstens die Texte mitlaufen würden anstelle des monotonen Einzeltitel-Standbilds! 6.) BONUS DVD/SACD 1970-1975 Hier sollte man einmal Hinterfragen, ob es für die Box wirklich Sinn macht, DVD-Audio und SACD mit exakt den gleichen Titeln auszustatten. Anders gesagt: ein 5.1-Mix von einer Mono-Quelle wie "Pacidy", "Let Us Now Make Love" und "Shepherd" machen einfach keinen Sinn, weil sie praktisch nicht herstellbar sind - ähnliches gilt für das schlechte Stereo des Jackson-Tapes. Somit liegen uns auf der 5.1 DVD Audio mit "Happy The Man" (das endlich wieder korrekt mit Gitarren-Intro beginnt statt mit der bisherigen Einblendung und eine Querflötensequenz enthält, die ich noch nie vernommen habe) und "Twilight Alehouse" nur 2 echte 5.1-Mixe vor; das Stereo des Demos "Going Out To Get You" ist für einen 5.1 Mix auch eher untauglich. Also, warum nicht hier, für die DVD, die Singlefassung von "Watcher of the Skies" (mit verkürzter Einleitung und verändertem, ausgeblendeten Schluss) verwenden und den Alternate-Take von Dusk (von Archives Vol.1, aber diesmal bitte ohne das störende Metronom) und vielleicht noch einige andere Alternate-Takes (z.B. von den Lamb-Sessions) - die SACD natürlich so lassen, wie sie ist, beziehungsweise ergänzen: Zum Beispiel durch die Live-Versionen von "Looking For Someone" und das sehr interessante, alternativ endende "Stagnation" (beide vom BBC-Nightride-Tape 1970 mit Phillips und Mayhew), aber sie wurden wieder ignoriert, schade. Das man die nur sehr schlechten Live-Versionen von "Going Out To Get You" (Orgel statt Klavier und andere Strophenführung und -texte) als auch "The Light" (später vereinfacht und gekürzt zu "Lillywhite Lilith") nicht berücksichtigt hat, verstehe ich schon eher. Auf der SACD konnte man -wohl durch Phasenverschiebung -bei den 3 wunderbaren Stücken "Shepherd", "Pacidy" und "Let Us Now Make Love" beinah einen Stereo-Eindruck entstehen lassen. Das zeitweise Chaos des Titels "Twilight Alehouse" wird durch den 5.1-Remix gut aufgelöst bzw. gibt die nunmehrige Transparenz bestimmten Passagen einen besseren Sinn. Dieser Titel von 1968 hatte seinen Zenit als Live-Fassung lange durchlebt, bevor er endlich im Studio aufgezeichnet wurde, für "Foxtrot" war er vorgesehen, aber auf "Trespass" hätte er wunderbar gepasst.(hat übrigens jemals einer bemerkt, das wir eine kurze Version dieses Titels, ohne Gesang, auf "From Genesis To Revelation" hören können, als Übergang zwischen "Fireside Song" und "The Serpent"?!) Das für mich (als Fan der "Trespass"-Zeit) zwingende Muß für den Kauferwerb dieser Box war ohne Zweifel das sogenannte "Jackson-Tape", produziert vom Ex-Yardbyrds-Bassisten Paul Samwell-Smith als audio score für einen Fernsehdokumentation über den Maler Michael Jackson (sic!), welche dann nicht verwendet wurde bzw. das ganze Projekt nicht gesendet oder fertiggestellt wurde. Diese 4 Stücke sind für mich ein kleines, wunderbares Fenster in die faszinierende, ansonsten unsichtbare Genesis-Welt kurz bevor die LP "Trespass" aufgenommen wurde (es hätte ein dreifach-Album sein können für mich). So hören wir nun wenigstens kleine Sequenzen einiger dieser unveröffentlichten Juwele und registrieren den ungeheueren Fortschritt gegenüber "From Genesis To Revelation". Aber die 4 Stücke sind auch ein Sammelpunkt für Ideen, die noch keine fertig strukturierten Songs sind. Und: Tony Banks outet sich als John-Lord-Fan! 7. Provocation: enthält Sequenzen von "Salmacis" und "Lookiing For Someone". 8. Frustration: enthält den Anfang einer früheren Version von "Anyway", das ja später auf "The Lamb" zu hören ist mit natürlich anderem Text (I am the madman Scientist...Anyway, You are the one for me..) und die "I say what`s the use"- Sequenz des Titels "Hair On The Arms And Legs", zu hören in voller Länge auf Genesis Archives Volume 1, CD 4. (dieser Titel enthält auch viele Worte mit -ation, also vielleicht eine Inspirationsquelle für die Namen der 4 Stücke?) 9. Manipulation: enthält eine frühe Version von "The Musical Box" ohne Gesang, damals noch unter dem Titel "F Sharp" (weil hierfür die oberen Saiten der Gitarren auf den Ton "Fis" gestimmt wurden). Dieses Stück gibt es auch als Gitarrenduo von Anthony Phillips und Michael John Cleote Rutherford, zu hören auf der Archives Volume 1 CD des leider allzufrüh ausgestiegenen. Andererseits spielt besagter Phillips gerade auf diesem Jackson-Tape erschreckend wenig Lead-Gitarre; bei "Anyway" klimpert er nur ein wenig auf der 12-saitigen im Hintergrund, so dass ich doch zweifle, ob er eine ähnliche spielerische Brillianz wie Hackett erreicht hätte. 10. Resignation: beginnt (für mich wunderbarerweise) mit einer Sequenz eines meiner am sehnlichsten erwarteten der unveröffentlichten Stücke von Genesis, "Little Leaf" (bis 0:49), das leider von der Band nie komplett aufgenommen wurde, aber zu hören ist in einer Version für klassische Gitarre, leider ohne Gesang, von Anthony Phillips und Enrique Berro Garcia unter dem Titel "Old Wives Tale" auf PrivateParts and.Pieces Vol. III und Phillips` "Archive Collection" Vol. 2. Wie sehen hier, bei der Fassung am Anfang von "Resignation", wie die einzelnen Stimmen aufgeteilt waren zwischen Gitarren, Querflöte, Orgel...aber ich denke, dass es eigentlich ein Gesangstitel sein müßte...Ähnlich wie bei "Visions Of Angels" beginnt Mayhew das Lied fürchterlich zu "zertrommeln". Abschließend noch ein "Set" aller mir bekannten, frühen Genesis-Songs, die wir wohl nie hören werden (etwas Hoffnung gibt es; es existiert noch irgendwo ein Live-Film von einem Genesis-Konzert von 1970 mit Phillips und Mayhew, das uns vielleicht Titel wie "Little Leaf", "Stranger" und "Grandma" in den Live-Versionen bieten könnte (neben "The Knife", "Stagnation", "In The Beginning", "Looking For Someone" und "Visions of Angels"). "Babies" "Barnabys Advantage" "Chobham Chords" "Digby" "Don`t Wash Your Back" "Eastern Magic Boogie" "Grandma" "I`m Here" "I`ve been travelling all night long" (nach "Trespass", mit Collins, ohne Hackett) "Jamaican Longboat" (nach "Trespass", mit Collins, ohne Hackett) "Key To Love" "Little Leaf" (zu hören in einer Version für klassische Gitarre, leider ohne Gesang, von Anthony Phillips unter dem Titel "Old Wives Tale" auf PrivateParts and.Pieces Vol. III und seiner "Archive Collection Vol. 2 und, von Genesis, als opening sequence des Titels "Provocation" auf der Box 1970-1975) "Listen On Five" "Lost In A Drawer" "Masochistic Man" "Moss" (nach "Trespass", mit Collins, ohne Hackett) "Peace" (Teile des Stückes "Provocation" des "Jackson-Tape") "Rainbow" "Sitting On The Top Of The Waves" "Stranger" (bekannt durch die Solo-Version von Anthony Phillips auf PrivateParts and.Pieces Vol.I ) "Stumble" "Silver Song" (kennen wir nur in den beiden Versionen mit Collins und Phillips) "There Was A Movement" (von Genesis "ausgeschlachtet", Teile davon auf Foxtrot bzw. Trespass zu hören) "Think Again" "2-30 Punktime (am.p.m) "Wandering" DAS BESTE VON GENESIS 5 von 5 PunktenDAS BESTE VON GENESIS ÜBERHAUPT.DIE VIER CD'S NACH LAMB, SIND ABER AUCH NOCH SEHR GUT,TROTZDEM,AUS GENESIS WURDE PHIL COLLINS(OB WOHL ER GUT IST) SCHADE!!!!!!!!!!!!!... Spaß und Freude soweit die Ohren reichen... 4 von 5 PunktenMal vorab: 1 Stern Abzug, weil die CD-Hüllen nicht einheitlich sind. Also entweder Digipack o d e r Jewel-Cases innerhalb einer Veröffentlichung, aber bitte nicht gemixt. Und weil die Scheiben in den Digipacks nur in Taschen eingeschoben sind und so bei regelmäßigem rein- und rausziehen auf Dauer nicht unbeschadet bleiben können. Aber dem kann ja einfach abgeholfen werden... Jedes Album findet sich hier in vier verschiedenen Soundvarianten: SACD-Stereo, SACD-5.1, Dolby 5.1 und DTS. Mein Favorit: Die SACD-5.1 Version. Zur eigentlichen Musik werde ich nichts sagen, da diese schon seit mehr als 35 Jahren bekannt ist. Vivaldi's Vier Jahreszeiten wird ja bei einer Neuaufnahme in 2007 auch nicht in Frage gestellt oder vom Inhalt her rezensiert ;-) Ich empfinde diese Box als logische Konsequenz der technischen Entwicklung und so betrachtet, als absoluten Zugewinn für Fans, hinsichtlich der vorhandenen Aufnahmen auf Vinyl und CD. Die Aufnahmen sind meiner Meinung nach sehr gut aufgearbeitet worden. Zu vergleichen mit "Dark Side of the Moon" oder "Tubular Bells" auf SACD. Der gesamte Hörraum ist mit Klang ausgefüllt und ich habe einige Details zum ersten Male wahrgenommen und die Alben praktisch neu erlebt. Die volle Entfaltung hört man jedoch nur auf einer entsprechenden Anlage(SACD und/oder Dolby 5.1 fähig) Wir aus den 60er 5 von 5 PunktenYepp Leute, wie schön, dass wir in den 60er geboren wurden. So haben wir (natürlich) diese Aufnahmen auf Schallplatte gekauft, die erste CD-Veröffentlichung ebenfalls, und selbstverständlich auch die Definitive Edition Remaster. Dazwischen lauschten wir den neuen Mixen auf der Platinum Collection und jetzt die bisher ultimative Veröffentlichung auf SACD und DVD Audio. Bis dann in ein paar Jahren eine weitere Steigerung auf Blu Ray kommt, werden wir höchstwahrscheinlich zu alt sein, um noch große Unterschiede hören zu können. Also freuen wir uns doch bitte über diese Box im Jahr 2008 und daran, wie gut Phil Collins, Peter Gabriel, Tony Banks und Steve Hackett waren und sehen großzügig darüber hinweg, was für ein mittelmäßiger Bassist doch Mike Rutherford ist. |
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Platinum Collection von GenesisAudio CD von Virgin UK (EMI)Preis bei Amazon: EUR 26,95, Angebote ab EUR 12,61 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2004 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
ProduktbeschreibungThe Platinum Collection 5 Kundenrezensionen:Remastered Top, Remixed Flop 2 von 5 PunktenDie Zusammenstellung ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, der Remastered Sound ist gut. Was aber voll daneben ging, sind einige der Remixe. Die Gesangparts bei "Carpet crawlers" und "Follow you" wurden klar zum Negativen hin verändert. Bei "Turn it on" wurde das Schlagzeug so abgeschwächt und in den Hintergrund verschoben, dass der druckvolle Sound des Originals klar abgeht. "The lamb lies down" klingt so ziemlich anders als meine LP-Version. Die anderen, mir unbekannteren Stücke, kann ich nicht so beurteilen. Ohne die Remixe hätte ich 5 Sterne vergeben, so aber werde ich meine alte "Turn it on-Best of" behalten. Top Zusammenstellung 5 von 5 PunktenNatürlich fehlen - wie bei jeder Compilation - Songs, die eigentlich dabei sein müssten... Aber hier hat man wirklich einen guten Querschnitt durch die GENESIS-Geschichte. Wer mehr hören möchte, hat im Booklet die Übersicht, von welchen Alben die einzelnen Songs stammen und kann sich dann ja näher damit beschäftigen. Platinum Genesis 5 von 5 PunktenDie Gruppe Genesis zählt ohnehin zum Besten, was die Branche zu bieten hat. Kein Album ist schlecht, sie hatten in ihrer Karriere viele Tophits, unzählige Auszeichnungen usw. und natürlich viele, sehr viele Fans. Es gab zwar schon ein Greatest-Hits Album von Genesis, was auch wirklich Top ist, aber die Krönung ist diese einzigartige Platinum Edition, das ist ein absolutes mind. 10 Sterne Album, eigentlich------ein Muss. Gute Zusammenfassung des Gesamtwerkes 4 von 5 PunktenDie Kompilation bietet einen guten Überblick über das Genesis'sche Gesamtwerk, dass natürlich verschiedenste Phasen, ergo Stilrichtungen umfasst. Die erste CD daher als super und die anderen als "weichgespült" zu bezeichnen, naja... man kann auch gegenteiliger Meinung sein. Im Prinzip ist es eher schade, dass auf der ersten CD alle gängigen Hits vereint sind, die man eh schon in und auswendig kennt, z.B. das nicht mehr erträgliche "Mama" oder "Jesus, he knows me". Sicherlich sind das gute Stücke, aber hier hat sich die Zusammenstellung mehr an den Hits als an der Qualität orientiert. Es fehlen die längeren Werke, wie "Domino". Immerhin gibts im Gegensatz zu der Turn It On Zusammenstellung auch die zwei "Home by the Sea"-Songs. Mir persönlich gefallen auch die zweite und dritte CD sehr gut. Auf der zweiten hat man eindrucksvoll den Übergang von der Prog-Band Genesis - intellektueller, verspielter, symphonischer Pop, zu den Chartbreakern, meiner Meinung nach die produktivste Phase der Band. Wer, wie ich, nicht alle Platten hat und sich an gute alte Zeiten erinnern will, für den ist dieses CD-Set sicherlich zu empfehlen. Um Genesis etwas genauer kennenzulernen, würde ich mir eher einzelne CDs raussuchen und hören: das Album ohne Titel, Abacab, Wind and Wuthering, A Trick of the Tail. Keine repräsentative Auswahl! 3 von 5 PunktenDie "Platinum Collection" hat zwar beeindruckende Remixe zu bieten, ist aber nicht im geringsten repräsentativ, sondern zeichnet ein Zerrbild von Genesis als hit-orientierter Popband, was höchstenfalls ab 1983 der Fall war. Zunächst mal zur Auswahl der Stücke - die sich so charakterisieren lässt, dass von Alben, die es verdient hätten, mit fünf Stücken in der Auswahl vertreten zu sein, nur ein Stück drauf ist - und leider auch umgekehrt. Diese "Auslese" verläuft anti-chronologisch, das heißt, die ältesten Stücke kommen zuletzt. So müsste die Auswahl eigentlich mit "Calling all stations" anfangen, aber den mit Ray Wilson als Sänger besetzten Titel hat man lieber schamhaft ans Ende der ersten CD verschoben, was eigentlich unfair ist. Das Stück steht im Vergleich zu vielen Nummern auf der ersten CD besser da - wenngleich man den Rest des gleichnamigen Albums zum größten Teil vergessen kann. "No son of mine" ist eines der besseren Stücke auf dem weichgespülten "We can't dance"-Album und ist somit zu Recht vertreten. Das beste Stück dieses Albums, "Driving the last spike", sucht man hier vergebens. Auf diese Art wird es auch weitergehen. Mit noch mehr Titeln als "We can't dance" ist "Invisible touch", das zweitschlechteste Album der Band (nach "Calling all stations"), vertreten. Einzig das druckvolle "Land of confusion" ist meiner Ansicht nach würdig, auf so einer Auswahl zu erscheinen. Aber die Plattenfirma sieht das anders, und daher ist die erste CD größtenteils von dem sterilem Plastik-Pop geprägt, den die Band in den 80er Jahren kreierte - inklusive langweiliger seichter Popstücke wie "That's all" und dem unglaublich nervigen "Illegal alien" von dem Album "Genesis". Die unglaublich kreative Phase in den 70er Jahren kommt viel zu kurz, wenn sie sich auch auf gut die Hälfte der Gesamtdauer verteilt. Das wäre ja zu verschmerzen, wenn denn von den Alben der 70er Jahre die besten Stücke ausgewählt worden wären. Aber stattdessen finden sich auf der "Platinum Collection" bevorzugt die vergleichsweise seichten Stücke. Von "Abacab", dem sehr durchwachsenen Album, mit dem Genesis in die 80er starteten, hat man hier mit der Titelnummer und "Keep it dark" zwei mittelmäßig-solide Stücke. Stattdessen hätte man den Kracher des Albums, "Dodo", und die schöne Ballade "Me and Sarah Jane" nehmen sollen. Weiter geht's mit Stücken aus "Duke", der letzten richtig großen Scheibe von Genesis, die berechtigterweise mit 4 Stücken repräsentiert ist. Hier war klar, dass man den langweiligen Radiohit "Turn it on again" zu erwarten haben würde. Dazu gibt es "Misunderstanding", ein locker-flockig unterhaltendes Lied mit typischer Phil-Collins-Note. Mit vollem Recht enthält die Sammlung zudem "Behind the lines" und "Duchess", zwei ausgezeichnete Stücke mit brillantem Arrangement und mitreißenden Melodien. Schade, dass die wundervollen Tony-Banks-Sahnestücke "Heathaze" und "Cul de sac" fehlen. Jetzt ist das Album "And then there were three" dran, das als erstes von einer dreiköpfigen Genesis-Formation aufgenommen wurde. Mit unvermindertem Grauen hört man die schleimige Schnulze "Follow you, follow me", aber es war klar, dass dieses Lied auf der "Platinum Collection" erscheinen würde. "Many too many" und "Undertow" sind zu Recht enthalten, wenn man auch jedes andere der tollen Stücke des 1978er Albums hätte nehmen können, auf dem "Follow you, ..." der einzige, aber um so gravierendere Fehltritt war. Weiter geht's in Richtung Vergangenheit, mit dem Album "Wind and wuthering", von dem es drei Nummern auf die "Collection" geschafft haben. Das virtuose, irisierende Instrumental "In that quiet earth" und das schön pathetische "Afterglow" mit vollem Recht, aber "Your own special way" ist das seichteste und untypischste Stück des Albums. Also ein Fehlgriff. Ganz schlimm wird es aber mit den Titeln, die man vom "A trick of the tail"-Album genommen hat. Die dämonische Zugnummer "Dance on a volcano" hätte einfach mit drauf sein müssen. Stattdessen verewigen sich mit dem recht lahmen Titellied "A trick of the tail" und dem überflüssigen Instrumental "Los endos" (das aus Teilen anderer Kompositionen zusammengesetzt ist) zwei wirklich relativ schwache Stücke des eigentlich grandiosen Albums auf der sogenannten "Platinum Collection", die diesen Namen bei näherer Betrachtung weniger und weniger zu verdienen scheint. Die melancholische, lange Komposition "Ripples" ist hier aber gern gesehen. Jetzt kommen wir zu CD 3, wo man nun endlich zu den besten Tagen der Band vorstößt. Das hat liegt nicht hauptsächlich am damaligen Sänger Peter Gabriel, sondern daran, dass die Jungs, allen voran Tony Banks, damals richtig gut drauf waren und sich Harmoniefolgen und Melodielinien von einer im Rockgenre unerhörten Originalität und Komplexität ausdachten. Für "The lamb lies down on broadway" von 1974 galt das aber schon lange nicht mehr so wie für die Vorgängeralben. Von diesem (Doppel-)Album sind auf der "Collection" zwei mittelmäßige Stücke (das Titellied und "The carpet crawlers") sowie ein richtig schlechtes (das infantile "Counting out time") vertreten. Man sollte nicht vergessen, dass das Album so gute Kompositionen wie "Fly on a windshield" und "The lamia" zu bieten hatte. An der Auswahl, die aus "Selling England by the pound" getroffen wurde, gibt es nicht so viel zu meckern. "Firth of fifth" und "The cinema show", zwei unsterbliche Klassiker, veredeln die Sammlung beträchtlich. "I know what I like", ein seichtes, aber populäres Stück, hat man - wie zu erwarten - auch mit dabei. Die folgenden Alben, zusammen mit dem vorausgegangen die besten Veröffentlichungen der Band- (und Rock-)geschichte, sind - horribile dictu - nur noch je mit EINEM Titel vertreten, wobei man selbst dafür der Plattenfirma wohl noch dankbar sein muss. Wozu immerhin gesagt werden muss, dass von der 1972er Scheibe "Foxtrot" immerhin ein rund 23 Minuten langes Stück, nämlich "Supper's ready", vertreten ist, mit dem sich Genesis geradezu ein Denkmal setzten und das damals alle bisherigen Konventionen des Rocks sprengte. Vom 71er Album "Nursery cryme" dürfen wir mit "The musical box" eine heute wie damals beeindruckende musikalische Achterbahnfahrt erleben. Von der 1970er Veröffentlichung "Trespass" haben wir hier nur "The knife" - dieses wundervolle Album hatte mit "Looking for someone", "White mountain", Visions of angels" viel bessere Titel zu bieten. Das erste Album der Band ist hier nicht vertreten, was sowohl an der noch nicht entwickelten Qualität der Kompositionen liegen könnte - wobei man dann sehr viel neueres Material auch hätte weglassen müssen... - aber auch daher kommen mag, dass es bei DECCA und nicht bei CHARISMA bzw. VIRGIN veröffentlicht wurde. Nun ein erheblich kürzeres Wort zu den Remixen. Besonders positiv machen sie sich bei den Spätsiebziger-Stücken wie "Undertow" oder "Duchess" bemerkbar. Die Lieder klingen klarer, voller und differenzierter als zuvor. Ein tolles Erlebnis für einen Liebhaber dieser Musik. Bei den älteren Nummern ist der Unterschied nicht mehr so stark, aber auch hier schlägt er positiv zu Buche. Hierfür lohnt sich die Sammlung, aber man muss leider die 80er-/90er-Jahre-Popdudler mitkaufen, die großteils nicht neu abgemischt wurden. Wegen der Remixe lohnt sich für den Liebhaber die Sammlung, aber für Genesis-Neulinge eine große Warnung: Repräsentativ ist die Zusammenstellung auf keinen Fall. Komplexere, epischere, verspieltere Stücke, wie sie lange das Markenzeichen von Genesis waren, sind hier nur in geringerer Anzahl zu finden. Wer anspruchsvolle Rockmusik schätzt, sollte sich daher auf jeden Fall die Alben von 1970(Trespass)-1980(Duke) zulegen und eine bis heute qualitativ unerreichte Band erleben. |
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A Tribute to The Lamb Lies Down On Broadway [UK-Import] von Rewiring GenesisAudio CD von Progrock (SPV)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 11,70 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:Disk 1
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5 Kundenrezensionen:Bleibt alles anders.. 4 von 5 PunktenDanke an Herbert G. für die Überlassung dieser Textzeile. Rewiring heißt wohl frei übersetzt "Neuverdrahtung" und das trifft es, finde ich, ebenso wie der Liedtext ganz genau. Da wird nicht versucht, das Lamm neu zu erfinden sondern mit dem vorhanden (Noten)Material und zusätzlicher Instrumentierung eine werkgetreue Interpretation zu schaffen, die einfach nur neu und frisch klingt. Und das ist überaus beeindruckend gelungen. (Wer einige der vielen unsäglichen Tribute-Alben kennt, weiß WIE schwer das ist!) Hier klingt vieles ganz anders und ist doch zu jeder Sekunde Genesis. Toll. Und soundtechnisch ist diese Version selbst der neuen ultimativen CD/SACD Version des Originals noch eine Spur voraus. Mutig.... aber irgendwie sehr gelungen 5 von 5 PunktenNick d'Virgilo hat sich an ein Werk einer Band gewagt, das vielleicht die wichtigste Platte ihrer Karriere war. Genesis waren zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich auf dem Höhepunkt ihrer kreativen und künstlerischen Laufbahn. Wie hat er sich diesem Epos genähert? Ich finde auf eine ganz besondere Art und Weise. Er hat es nicht nur neu eingespielt, sondern das Ganze mit seinem persönlichen Stempel versehen. Dies zeigt sich besonders durch die wirklich vorzügliche, teilweise neue Instrumentierung. Es klingt an manchen Stellen fremd und doch vertraut. D'Virgilo hat sich sehr eingehend mit "The Lamb..." auseinandergesetzt, dabei entstand eine manchmal gewagte, aber aussergewöhnliche Interpretation dieses Klassikers, der so manche Komposition in ganz neuem Licht erstrahlen lies. Ich bin mit diesem Album aufgewachsen und es ist noch heute mein Genesis-Favorit, deshalb war ich Anfangs durchaus skeptisch ob dieser Versuch gelingt. Er ist gelungen, sogar sehr überzeugend! schwacher Abklatsch zum Original 2 von 5 PunktenEs ist mir persönlich zu jazzig und zu Bigbandsoundlastig. Die Orchesterklänge sind ganz gut. Der Sänger hat eine uncharismatische Stimme. Alles in allem Note 2. Netter Versuch, mehr nicht. Lamb 2.0 5 von 5 PunktenEs muss wohl ein masochistischer Psycho-Trip in einer Art von realitätsraubender Fieber-Fantasie sein, der einen auf die Idee bringt, "The Lamb Lies Down On Broadway" komplett am Stück neu einzuspielen. Sie haben es getan - Respekt! Es war die Idee von Producer und Studiobesitzer Mark Hornsby, das abgefahrene Genesis-Konzeptwerk neu zu interpretieren. Und diese Mammutaufgabe wurde zur Herzensangelenheit von Spock's Beard-Drummer/-Sänger Nick D'Virgilio, der nach eigener Aussage praktisch mit dem Genesis-Klassiker im Ohr aufgewachsen ist. Das erklärt vielleicht auch, wieso NDV so ein durchgeknallter Typ ist... ...denn das Original-Doppelalbum (bzw. -Vierfachalbum zu LP-Zeiten!) ist nun nicht gerade als leicht verdauliche Schonkost zu bezeichnen. Musikalisch hatten Genesis anno 1974 mit Klängen experimentiert, dass einem nur so die Ohren glühten. Und die Story von Peter Gabriel zieht einem förmlich die Schuhe aus. Anderthalb Stunden lang folgt man dem Protagonisten Rael, einem auf die schiefe Bahn geratenen, delirierenden, mutmaßlich von einer gespaltenen Persönlichkeit gebeutelten, halb-puertoricanischen Jugendlichen bei seinem surrealen Geistertrip mit Selbstfindung (oder Selbstauflösung?) durch eine von Wahnvorstellungen gezeichnete, imaginäre New Yorker Unterwelt voller unwirtlicher Parallel-Orte mit misanthropischen, halb-mythologischen grotesken Kreaturen. Kapiert? Nein? Macht nix. Seit Jahren versuche ich selbst, dieses Konzeptalbum mit all seinen satirischen Seitenhieben auf Sex, Kommerz und was nicht noch alles komplett zu verstehen. Da heißt es: Stark bleiben, oder den Psychiater kommen lassen! Bei Nick D'Virgilio kommt wohl jede Hilfe zu spät. Das denke ich zumindest, wenn ich mir die Fotos im Booklet der Neuaufnahme anschaue. Das Line-up führt einen Typen auf, der für »Make-up and Hair« zuständig war - das sagt schon alles. Aber was muss sich Zeremonienmeister Gabriel damals alles auf einmal reingepfiffen haben, um diesen irren Trip auf Papier zu bringen? Ich will es gar nicht wissen, denn es ist bestimmt nicht zur Nachahmung empfohlen. Doch das Ergebnis ist einfach genial. Und das ist auch das Tribute, 34 Jahre nachdem "The Lamb" zum Leben erwacht war! Auf seine Weise, versteht sich! Was erwarte ich eigentlich - das Original-Album steht ja schon im Regal, und 'besser' wird's nicht werden. Sobald etwas umgekrempelt wird, sehnt sich der intolerante Kritiker das Original herbei; und wenn's originalgetreu nachgespielt wird, grämt sich der gemeine Purist ob der verlustig gegangenen Magie einer unübertrefflichen Vorlage. Da lobe ich mir das, was Nick D'Virgilio und ein ganzer Haufen lokaler Musiktalente aus dem Raum Nashville, wo das böse Plagiat aufgenommen worden ist, in die Rillen gepresst haben. Rewiring Genesis besticht durch den Spagat zwischen der hohen Kunst, etliche technisch und klanglich verdammt schwierige Passagen originalgetreu wiederzugeben und auf der anderen Seite mit viel Mut und eigener Handschrift das Magnum Opus der Gabriel-Ära mal so richtig durch den Fleischwolf zu drehen. Unglaublich, aber wahr: Es gibt keine Synthesizer auf dem gesamten Album! Statt ihrer nimmt sich eine muntere Truppe aus orchestralen Streichern und Bläsern der gesamten, großartigen Tony Banks-Parts an. Verrückt ist das, und verrückt klingt es auch! Schon die zauberhafte Melodie des Openers "The Lamb Lies Down On Broadway" baut in der Neufassung seichten Bombast mit einem konzertierten Kammerorchester-Einsatz auf - markante Blechbläser-Akzente und ein nervöses Streicher-Crescendo, welches die treu im unverwechselbaren Original anmutenden Klavier-32tel ablöst. Wunderbar, wie D'Virgilio und Konsorten die betagten Melodien in zeitlosem Glanz erstrahlen lassen! Ein Unterton, der immer wieder zwischen Jazz und Klassik hin und her pendelt. Ein stark Synthesizer-geprägtes Original wie "Riding The Scree" wird zu einem Stück Big Band-Jazz mit virtuosem Klarinetten-Solo und brummeligem Posaunen-Groove. Und wer hätte mitten in "The Colony Of Slippermen" mit einem Akkordeon-Solo gerechnet? Den Vogel schießen aber zwei Stücke von der ersten CD ab: "The Grand Parade Of Lifeless Packaging" wird statt eines seichten Militärmarsches von vokalen »Hmm, hmm «'s, »Boum, boum «'s und » Dab, da-daah «'s sowie einer Portion Bongos begleitet. Und beim völlig verrückten "Counting Out Time", dem Stück über Raels »first romantic encounter«, wie Peter Gabriel es nennt, ersetzt diese musikalisch hochbegabte Spaßvogel-Truppe die originalen Slapstick-Sounds durch einen quietschvergnügten Dixieland! Ja, richtig... genau nach der Textzeile »Honey get hip! It's time to unzip, to unzip zip, zip-a-zip, zip-a-zip. Whippee!« Und ein paar Takte vor der wunderhübschen Paraphrasierung eines misslungenen Geschlechtsaktes: »I got unexpected distress from my mistress«. Hier und da haben D'Virgilio & Co. aber auch genügend 'Anstand', sich ans Original zu halten, so beispielsweise beim zärtlich-zauberhaften Vibe von "Carpet Crawlers". "Lilywhite Lilith" rockt, und wie! Auch das muss sein. Der Vorlage erstaunlich hörig war man bei "The Waiting Room", einem regelrechten Feuchtbiotop expressionistischer Klang-Querulanz. Es quietscht und fiepst und klirrt und donnert! Es muss eine Herausforderung gewesen sein, dieses Chaos zu rekonstruieren! In die Credits hat deshalb auch Jimmy Blankenship Einzug gehalten - für »Experiments with foreign sounds«. Die Stelle, an der die Band einsetzt - eine meiner rhythmischen Lieblingspassagen von Genesis überhaupt - ist eine tolle Gelegenheit für Nick D'Virgilio, sein Können zu beweisen. Findet er auch: »The way Phil Collins plays around the beat and then completely changes it towards the end is just great in my opinion, and I needed to be as close as possible to the original«, schreibt er auf seiner Internetseite. Zu guter Letzt ist NDV durch die entsprechende Praxis bei Spock's Beard auch ein richtig guter Sänger geworden. Etliche im Original synthetisch verzerrte Gabriel-Passagen singt er klar und effektfrei; dadurch wirkt der Gesang sehr präsent und vordergründig. Und er macht seine Sache prima - zeigt, wie wandelbar seine Stimme ist. Eines von vielen Highlights ist die "Broadway Melody Of 1974", eine wahrlich wunderbare 'Melody', für die er expressiv und hoch singen und auch tief flüstern muss. Bei "The Lamia" bekommt er überraschenderweise weibliche Gesangs-Unterstützung von einer der Lamien! Nach mehr als anderthalb Stunden "Lamb" bin ich begeistert und verblüfft - begeistert ob der musikalischen Klasse dieser Neuinterpretation und der unglaublichen Detailarbeit famoser Musiker, und verblüfft, wie ausdrucksstark die Trompeten, Bratschen und Klarinetten diese unsterblichen Melodien interpretieren. "The Lamb Lies Down On Broadway" - dieses Meisterwerk war 1974 revolutionär! Das Remake 34 Jahre später ist mutig, gewagt, großartig. Nicht einfach irgendein Cover. Sondern "Lamb 2.0"... ...und ein Anstoß für die 'Generation Spock's Beard', sich dieses Meisterwerks anzunehmen, wenn nicht schon geschehen. Für mich war es eine tolle Gelegenheit, nach langer Abstinenz wieder in das nun auch bewiesenermaßen zeitlose Meisterwerk einzutauchen, das komponiert wurde, lange Jahre bevor der Autor dieser Zeilen überhaupt das Licht der Musikwelt erblickt hat. Belohnt werde ich immer wieder durch einige der coolsten Reime der Rockgeschichte. Meine Lieblingsstelle ist und bleibt Raels drohende Kastration in "A Visit To The Doctor": "Doktor Dyper, reformed sniper - he'll whip off your windscreenwiper". Und irgendwann hab' ich auch raus, was das Lamm auf dem Broadway zu suchen hat... Fehlinterpretation von Trittbrettfahrern-Das hätte man sich sparen können! 2 von 5 PunktenNun habe ich (GENESIS-Fan der 1. Stunde und selbst aktiver Musiker) mir die Neufassung von Nick D Viglio ("SPOCKS BEARD") schon ein paarmal angehört und frage mich immer noch: Was soll das eigentlich?- Verdächtig schon allein der Zeitpunkt der Veröffentlichung: Nahezu gleichzeitig wird die SACD-Box der 1970-74er GENESIS auf den Markt geworfen ... Künstlerisch bietet dieses "Tribute..." nichts, was nicht auch (viel besser, vor allem: GLAUBWÜRDIGER! - weil vom Urheber!) die Originalversion des "Lamb" von 1974 rüberbringt! Okay - die Musik klingt moderner (schließlich hat man heutzutage auch ganz andere Möglichkeiten)und die Musiker des Projekts sind keine Anfänger, aber ist das hier noch "THE LAMB" oder zumindest eine (wozu auch immer) notwenige Alternative zum Original ...? - Ich bin nicht gegen Neuinterpretationen von Klassikern, aber dazu sollte man nicht den "Geist" des Originals missachten - und das ist hier leider der Fall! Jazz, sogar Dixieland- und Funk-Elemente, wie sie Mr. D Vigilio hier einbaut, haben hier nichts zu suchen, denn diese Musikformen gab es auch schon 1974 - wenn GENESIS diese für relevant gehalten hätten, hätten sie sie schon im Original verwendet. In der Neufassung kommen u.a. hierdurch gelegentlich regelrecht humoreske Elemente in das Werk und das passt nun überhaupt nicht zum Konzept des Konzept-Albums und der surrealistisch-düsteren Story. Das Album offenbahrt insgesamt einen bedauerlichen Mangel an Respekt vor dem Original. Hinzu kommt: D Vigilio ist nicht Gabriel und daher kann er niemals "RAEL" verkörpern, da er den Charakter nun mal nicht erfunden hat (RAEL ist schließlich nicht irgendeine Figur aus einem Andrew Lloyd Webber-Musical, sondern war zumindest als Protagonist des "Lambs" eine Art "Bühnen-Alter-Ego"- damit also regelrecht ein Teil von Peter Gabriel). Seine Darstellungsversuche wirken aufgesetzt, übertrieben und unecht. Die Interpretation des US-Amerikaners kann daher immer nur "second hand" sein - logisch ... Sorry, das nehme ich ihm nicht ab! Punkt! - Mich hat schon in den späten 70ern und 80ern genervt, dass einzelne Stücke von "THE LAMB" auch von der Collins-"GENESIS"-Truppe weiter dargeboten wurden - keine dieser Versionen brachte jemals den Ausdruck des Originals herüber und das ist hier nicht anders. Insgesamt wundert mich, dass viele Hörer und auch sog. "Musik-Kritiker" von der Neufassung begeistert sind, sie ja allen Ernstes sogar z.T. besser finden, als das Original (seit wann kann ein Plagiat besser sein als das Original - und ein Plagiat ist diese Scheibe nun mal, leider ...). FAZIT: Man sollte sich halt überlegen, welche Herangehensweise man an "THE LAMB" hat: Entweder man hält das Album für ein ernstzunehmendes Kunstwerk (wie ich) - dann ist diese neue Version hier überflüssig und auch daneben, weil sie (jedenfalls so wie das hier gemacht wird!) das Original inhaltlich verfremdet und damit in seinem Wert in Frage stellt und eher parodiert als interpretiert (das scheinbar beliebige Austauschen der musikalischen Stimmungen)- oder man hält das Magnum-Opus der progressiven Zeit von GENESIS nur für ein besonders aufwändig gemachtes Stück zeitgenössischer Popmusik ohne weiteren Wert für die Nachwelt - dann kann man damit natürlich machen, was man will. Ich persönlich bin jedenfalls gespannt was demnächst kommt ... vielleicht "Tales from Topographic Oceans", interpretiert von Schlagerstars der 70er Jahre unter der Regie von GLASS HAMMER? - Wir scheinen ja inzwischen in Zeiten angekommen zu sein, wo man alles beliebig verdrehen darf, wenn nur die Kasse stimmt ... Ich finde das Album technisch perfekt gemacht und musikalisch anspruchsvoll ausgeführt (dafür gibts 2 Sterne!) - aber die Neuideen hier gehen am Geist des Originals vorbei - den kann der eingeschworene GENESIS-Fan hier nicht ausmachen, allenfalls eine Anmaßung und Selbstüberschätzung der Extraklasse (Sorry, Mr. Sadler von den "BBS"!)! Das macht die Sache ungenießbar für den echten Kenner! D Vigilio sollte lieber eigene Impulse umsetzen, dass wirkt glaubwürdiger, als dieser ärgerlich-unnötige Zweitaufguss! |
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Live Over Europe 2007 von GenesisAudio CD von Virgin UK (EMI)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 11,17 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2007 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungLIVE OVER EUROPE 2007 SPECIAL 5 Kundenrezensionen:Eierlegende Wollmilchsau 3 von 5 PunktenNa, der Berg kreiste und gebar... ein Live Album. Ich finde es nicht wirklich gruselig, das Publikum in höchstens homöopathischen Dosen zu vernehmen. (Peter Hammills Live Album "The Margin" kommt ganz ohne aus und ist dennoch ein ideales Einstiegsalbum.) Das Album versucht es allen irgendwie recht zu machen. Und erinnert mich an den Ausspruch eines einstigen Lehrers: "Wie eine Ente: Die kann fliegen, laufen, schwimmen - aber nichts richtig." Das lobenswerte an Genesis ist: Das ultimative Livealbum der Band gibts schon... seit 30 Jahren. :) Und das wusste ich schon vor 20 Jahren. Insofern hätte es mit unerklärlichen Dingen zugehen müssen, hätte die Band jemals wieder auf jenem Niveau eine LiveCD gemacht. Angesichts dieser Meßlatte bleiben 3 Sterne. Es fehlt für 4 Sterne einfach eine erkennbare Begeisterung, und für 2 oder gar einen Stern ist das Konzert doch deutlich zu gut. Und nun wandert das Werk ins Regal. Wenn ich Genesis live hören will, dient - wie seit vielen Jahrzehnten - eine andere Scheibe. From Genesis to Resurrection? 1 von 5 PunktenFrom Genesis to Resurrection? Genesis waren und sind eine der wichtigsten, vielseitigsten und musikalischsten Bands der Musikgeschichte. Mit und ohne Peter Gabriel. Dass sie wieder auf Tour gingen ist daher nur gut und billig und man erwartete zu Recht mehr ald den aufgewärmten Kaffee der Rolling Stones - selbst ohne Peter Gabriel und ohne Steve Hackett. Und die Tournee war mehr als aufgewärmter Kaffee. Es war aufgewärmter Kaffee mit Zucker und Sahne. Man konnte sich beim Zuhören und beim Zuschauen nicht dem unwohlen Gefühl erwähren, dass es hier mehr um Geld ging und es doch nicht mehr so viel Spaß macht. Die Technik und die Bühne selbst waren beeindruckend und einwandfrei, jedoch spielte die Band nnur mit halber Kraft. Wir hatten uns ja bereits bei der We Can't Dance-Tour 1991/92 daran gewöhnt, dass fast alle Songs einen Halbton tiefer gespielt wurden als auf dem Album. Jedoch hier klingen die Songs ausnahmslos bemüht, uninspiriert und routiniert - sie sind schlaff. Der Funke springt nicht über und die Musikalität leidet. Es bleiben große Kompositionen, denen nun jedoch die Band selbst nicht mehr ganz gerecht wird. Genesis' verbliebene Zeitgenossen YES können immer noch (mit einer kleinen Ausnahme von "Yours Is No Disgrace" auf "Songs From Tsonga") mit wesentlich mehr Kraft, Charme und Spirit aufwarten. Doch da man nicht nur zu einen Genesis-Konzert kommt um Phil Collins endlich einmal live zu erleben, sondern vorallem wegen der Musik, war diese Tour im Großen und Ganzen schlicht enttäuschend. Dies hört man nun umsomehr auf diesem Album - vorallem da keine visuellen Ablenkungen da sind. Bei 'beiden' Openern hat man unweigerlich Tony Banks stets gelangweiltes Gesicht vor Augen. Collins quält luft arm durch das ohnehin schon tiefergelegte "Turn It On Again". "Ripples" und "Domino" sind zudem sogar so langsam, dass ihre Struktur fast zerbricht. Das brauchen wir nicht auf einem Tonträger verewigt haben! Ich bin und bleibe Genesis-Fan - und gerade deshalb reicht es mir nicht, vom Kommerz getriebene Halbherzigkeiten zu hören oder zu sehen. Es ist ja keine Schande, wenn man nicht mehr kann. Nur ist auch nicht alles durch Altehrwürdigkeit zu entschuldigen. Genesis, gut gelungenes Live Album gemischt aus allen Konzerten 5 von 5 PunktenDie teilweise schlechten Beurteilungen kann ich nicht wirklich teilen. Klar ist die Band in die Jahre gekommen, aber gerade deswegen hören sich manche Titel wesentlich reifer und flüssiger an. Die LIVE over Europe 2007 ist ein schöner Mix aus allen Konzerten und wurde meines erachtens auch gut zusammen geschnitten. Die Playlist gefällt mir ebenfalls recht gut; da ist eigentlich für jeden etwas dabei und spiegelt die letzten Jahrzehnte von Genesis sehr gut wieder. Ein absolut gelungenes LIVE Konzert Album! Ich würde mir diese Doppel CD sofort wieder kaufen und kann sie jedem Genesis Fan und denen die es noch werden wollen nur empfehlen. 5 Sterne Toll! 5 von 5 PunktenIch muss wirklich sagen, dass Genesis (zusammen) immer wieder live überzeugen. Für mich sind sie eine der sehr wenigen Bands, die ich mir lieber live anhöre, als irgendeine Studioaufnahme. Leider kann ich keins der hier aufgelisteten Probleme teilen und somit sagen, dass diese CD sehr schön gelungen ist...auch das öftere Auftreten Collins, in dem er öfters mal den "dicken Max" raushängen lässt, ist absolut erträglich. Auch wenn sich schon zeitlich nie wieder der Flair von "Seconds Out" einfinden kann, ist die Scheibe doch spitze geworden. Müde und ohne Leben ... 2 von 5 PunktenIch bin schon seit 30 Jahren Genesis Fan und war auch bei dem Konzert in Düsseldorf dabei. Leider sass ich im Oberrang auf ganz entsetzlichen Plätzen ud habe von der Musik nicht viel mitbekommen. Die beiden CDs bieten einen guten Querschnitt aus dem Genesis Programm. Aber nach den ersten Takten war ich schon bedient. Alles kling sehr müde und einen Ton tiefer. Wo ist der Schwung und die Kraft der alten Live Mitschnitte (z.B. die Mama Tour oder Wembley) ? Ich habe mir die beiden CDs einmal angehört und dabei wird es auch bleiben. Schade. |
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Seconds Out von GenesisAudio CD von Virgin UK (EMI)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 12,50 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1994 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungSECONDS OUT 5 Kundenrezensionen:VORSICHT vor Südamerika-Importen !!! 5 von 5 PunktenWie schon seit längerer Zeit bekannt ist, wird die "Definitive Edition Remaster" - Version leider nicht mehr hergestellt. Doch leider ist es gerade diese Edition welche dem Original entspricht nur eben digital überarbeitet. Denn die neue Version "(Remastered / Hybrid-SACD + DVD)" mag rein technisch gesehen überarbeitet sein, ist aber gleichzeitig ein Remix weshalb es sich anders (nicht selten sogar schlechter) anhört als die Abmischung "Definitive Edition Remaster" von 1994 welche dem Original entspricht. Wer also lieber die Original-Abmischung genießen will dem will ich wichtiges mitteilen: Achtet UNBEDINGT darauf das die Ware NICHT aus Südamerika ist, sollte das dennoch der Fall sein, sofort wieder zurückgeben. Während nämlich Ware aus Kanada, den U.S.A oder Holland von gewohnt sehr guter Qualität ist hatte ich bei der Südamerika-Ware das Gefühl es handelt sich um eine Fälschung: -Die CD-Hülle ist sehr instabil, oft fällt sie schon beim ersten Aufklappen auseinander. -Die Anleitung bzw. alles Gedruckte ist etwas verwaschener und weniger scharf -Die CD selbst hat Bearbeitungsspuren, oft einen Kratzer, wirkt wie eine gebrauchte CD. Mich würde es auch nicht wundern wenn die CD schlechter Verarbeitet ist und somit weniger lang haltbar, wobei letzteres nur eine Vermutung ist. Wem das alles nichts ausmacht der kann natürlich die Südamerika-Ware kaufen. Allen anderen denen Qualität wichtig ist sei davon abgeraten. Leider musste ich feststellen das selbst Amazon Südamerika-Ware anbietet ohne einen Vermerk der schlechteren Qualität. Die Genesis Südamerika CDs erkennt man sehr leicht: Vorne auf der CD-Hülle ist so eine Art Glitzersticker festeklebt und hinten, allerdings auf der eingeschweißten Folie ein schwarzer Sticker mit folgender weißer Aufschrift: "Producto para la venta exclusiva en Sudamérica excepto Brasil / Product for sale exclusively in South America except Brazil." Wäre gern live dabei gewesen 5 von 5 PunktenDa ich Jahrgang 1971 bin konnte ich leider nicht dabei sein. Ich habe eingentlich als erste Album "Duke" von Genesis wahrgenommen. Das hat mein großer Burder gekauft und rauf und runter gespielt. Ich fand die Musik schon als kleiner Bub toll. Als ich mir als Teenager dann selber die "Invisible Touch" gekauft habe wahr ich doch ziemlich entäuscht. Mittlerweile hab ich gespannt, das Genesis früher geile Musik gemacht hat. Das hier vorliegende Album streift durch die frühen Aufnahmen. Geil das "Suppers ready" drauf ist. Das Lied geht 22 Minuten gefällt mir aber mit Peter Gabriel als Sänger besser. Auch die Hits "Carpet Crawl" und "I know what I like" sind in der Phil Collins Version irgendwie anders aber deswegen nicht schlecht. Phil legt einfach bei der Betonung andere Schwerpunkte. Wie bei Genesis üblich zu der Zeit wird viel mit der Lautstärke gespielt. Man muß seinen Lautsträkeregeler doch ziemlich aufdrehen um die gewünscht Wirkung zu erzielen. Und trozdem kann ich für diese geniale Musik keinen Stern abziehen. Fast so gut wie richtig live 77 5 von 5 PunktenIch habe Genesis mit 18 Jahren im Juni 1977 live im Müngersdorfer Stadion in Köln erlebt und es war wirklich grandios. Im Rahmen eines kleinen Festivals. Es spielten "Lake" , "Manfred Manns Earth Band" und "Genesis". "Gentle Giant" waren zwar auch noch angekündigt, spielten aber leider seltsamerweise nicht. Das nur am Rande. Genesis spielte natürlich Abends und die Lightshow war technisch auf aller höchstem Niveau dieser Zeit. Sie waren mit die Ersten die Laser in Ihren Bühnenshow mit einbauten. Zur der normalen Band-Besetzung (Collins, Rutherford, Hackett, Banks) kamen damals bei diesem Auftritt noch der ex-Zappa Drummer Chester Thompson und ex-Yes Drummer Bill Bruford dazu. Ein wahnwitziges Schlagzeugsolo mit drei Schlagzeugern wurde von riesigen (ca. 10m) im Rhythmus sich immer wieder aufpumpenden Blumen rechts und links der Bühne begleitet. Das Songprogramm entsprach dem von "Seconds out" und noch ein paar Songs und Zugaben mehr. Zwar habe ich mir damals gewünscht Gabriel wäre noch Sänger der Band gewesen, doch Phil Collins machte seine Sache ausgezeichnet. Das Doppelalbum stellt einen schönen Querschnitt der Musik von Genesis zu jener Zeit dar. Die Aufnahmequalität ist zwar nicht überragend aber unter den technischen Umständen zu jener Zeit durchaus als gut zu bewerten. Ich persönlich fand einige Live-Stücke wesentlich mitreißender als die Studioversionen. Leider hat es die Band in den Jahren danach versäumt sich in musikalischer Hinsicht weiter zu entwickeln. Man entschied sich dann doch mehr für den Mainstream um Geld zu machen. Was ihnen bis heute auch recht eindrucksvoll gelungen ist. Wäre dies nicht der Fall gewesen, würden wir hier aber auch sicherlich keine remastered Versionen besprechen und kaufen können. Ich persönlich freue mich auf das Box Set 1970-1975 . Thats the rael Genesis. Donnerwetter !!! 5 von 5 PunktenDass eine 5köpfige Band live so klingen kann, wie Phil Collins, Steve Hackett, Mike Rutherford, Tony Banks und der Gäste-Drummer Chester Thompson 1977 vorführten, scheint schier unglaublich! Dass dann auch noch ein genialer Sänger wie Peter Gabriel "so nebenbei" durch Phil Collins (der eigentlich der Drummer ist - daher musste / durfte Chester mit auf die Bühne) ersetzt wird, ist eine Sensation. Sensationell sind auch die Keyboard-Soli von Tony Banks - da bleibt einem die Luft weg (Beispiel: "Firth of fifth", "Apocalypse in 9/8", etc.). Ein Rezensent schrieb mal, dass Phil die Keyboard-Soli spielte - das ist natürlich Unsinn ! Liegt wohl daran, dass im Inlet der altehrwürdigen Venylplatte steht: "...all drums Chester, except ... Keyboard-Solo Phil". Das heißt, dass Phil WÄHREND DES KEYBOARDSOLOS VON TONY die Drums spielte. Alles in allem ein schier unfassbarer Sound, der zweifelsfrei darlegt, dass die Musiker auf der Bühne ihre Instrumente bis zur Perfektion beherrschen. Aber Achtung: Wer gerne "Invisible touch" oder "We can't dance" mag, könnte hier u. U. völlig falsch liegen! Hier handelt es sich nicht um Mainstream, sondern Prog- und Classicrock der 70er vom Feinsten - das ist ja gerade in der heutigen Zeit nicht jedermanns Sache. Für Freunde des 70er Experimentalrocks ein Muss !!! warmer Sound - toller bombast - ein genialer Collins - eine geile Live-Scheibe! 5 von 5 PunktenEine klasse Live-Scheibe! Das letzte Album mit Hackett. Hier entfachten Genesis nochmal ein richtiges Feuerwerk. Es ist der Wahnsinn wie Collins die Gabriel-Stuecke gesanglich hinkriegt. Die Keyboards klingen hier moderner, wodurch das Album als Geburtsstunde des Neoprog gilt, wobei Neoprog erst wirklich in den 80ern durch Bands wie Marillion oder IQ aufkam. Dei Gitarren sind etwas in den Hintergrund gemischt, was aber nicht weiter stoert, da trotzdem viel Bombast praesent ist. Die Songs wirken teilweise ausdrucksstaerker als im Studio. Zum Beispiel macht die lange Version von 'I Know What I Like' - mitsamt eines Parts aus 'Stagnation' und einem witzigen Percussion-Part - viel mehr Spass und wirkt nicht mehr so gelangweilt. Bei 'Lamb' und 'Carpet Crawl' sind die Keyboardsouns einfach waermer, wodurch die Atmosphaere in den Stuecken zunimmt. 'Die Closing Section von 'Musical Box' ist dafuer schoen bombastisch. Dann gibts noch die Moerder-Version von 'Supper's Ready'. Dynamischer und bombastischer als das Original. Sogar 'Willow Farm' passt hier wegen der Dynamik besser rein. Umso erstauenlicher noch, wie meisterlich Collins den Song prasentiert. Diese Agressivitaet kriegt er trotz seiner weicheren Stimme sehr gut hin. Richtig fies sein Gesang teilweise, vgl. 'Mama'. Fuer mich ist diese Version staerker als die Studioversion, bzw. handelt es sich um eine klasse Alternative zum Gabriel-Original. Toll auch das Drum-Duett zwischen Bruford und Collins im ueberragnden Instrumentalpart von 'Cinema Show'. Und dann der grandiose Abschluss mit 'Dance On A Volcano' und 'Los Endos'. Nochmals viel bombastischer und atmosphaerischer als die Studioversionen. Grosses Kino. Wer Genesis nur von den Pop-Sachen her kennt, hat hier die wunderbare Gelegenheit, die Grandiositaet der proggigen Genesis kennenzulernen! Hoechstnote! |
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Turn It On Again - The Hits (The Tour Edition) von GenesisAudio CD von Charisma (EMI)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 8,74 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2007 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungTURN IT ON AGAIN -TOUR CO Aus der Amazon.de-RedaktionGenesis ist eine der ganz wenigen Bands, über die man keine großen Worte verlieren muss: Eine musikalische Institution, deren Popularität auch noch nach mehr als 30 Jahren gesellschaftlichen Wandels ungebrochen und unbestritten ist. Turn It On Again - The Hits (The Tour Edition) versammelt ihre Meilensteine auf einer Doppel-CD, die nur bis Ende 2007 erhältlich ist. Sammler dürfen sich also freuen. Die Anpassung von Genesis an den jeweiligen Geschmack der 80er und 90er Jahre hatte seinen Preis: Die anfänglichen Pop-Höhenflüge von 7 bis 10 Minuten Länge wurden auf radiotauglichere Formate eingedampft. Die Band ging einst sogar so weit, ihren Namen einem Wolfsburger Autobauer zu leihen, der ihn fortan 100.000-fach auf das Heck eines Sparmodell lackieren ließ, dessen Image etwa so sexy war, wie das von Post und Bahn. Visionärer Weitblick gepaart mit Geschäftstüchtigkeit kennzeichnete Genesis damals wie heute. Visionärer Weitblick deshalb, weil es als Rentner keine bessere Perspektive gibt, als nochmals umjubelt riesige Hallen zu füllen, anstatt sich beim Rosenzüchten zu langweilen, weshalb man sich kurzerhand entschloss, dem Trend berühmter Reunions, wie z.B. jener von The Police, zu folgen und wieder gemeinsam aufzutreten. Und Geschäftstüchtigkeit, weil sich auf Turn It On Again - The Hits (The Tour Edition) das komplette Vorgängeralbum Turn it on again: The Hits befindet, -immerhin 18 Songs! Dennoch gibt's keinen Grund zum Meckern, denn das neue Album beinhaltet insgesamt 34 Songs verteilt auf zwei knapp 70 minütigen CDs, zum Preis einer einzelnen. Ein Schwelgen in alten Zeiten ist also in jedem Fall garantiert, vor allem wenn man Genesis dann vielleicht kürzlich auf irgendeiner Bühne der Welt wieder live erlebt hat. Das ist übrigens auch der Aufhänger für den Titel des Albums The Tour Edition, und nicht etwa weil Aufnahmen von Live-Auftritten darauf vertreten wären. Die eigentliche Besonderheit von Turn It On Again - The Hits (The Tour Edition) besteht darin, dass sämtliche Songs von Keyboarder Tony Banks in punkto Abmischung und Arrangements neu bearbeitet wurden. Damit folgt die Band dem Konzept von 1999, als sie Carpet Crawlers neu aufnahmen, im Original zu finden auf dem legendären, wenn nicht sogar besten, Album The Lamb Lies Down On Broadway von 1974. Fans, deren Liebe zu Genesis vor allem in jener Epoche begründet liegt, werden auf Turn It On Again - The Hits (The Tour Edition) weniger auf ihre Kosten kommen, als jene, die Songs wie Abacab, Mama, Keep It Dark, Tell Me Why oder Pigeons favorisieren. Beinahe scheint es, als ob Turn It On Again - The Hits (The Tour Edition) ein Phil Collins Solo-Projekt wäre, so derart präsent klingt dessen Stimme, donnert dessen Schlagzeug, -vielleicht ja ein Resultat der neuen Abmischung. Andreas Schultz 5 Kundenrezensionen:Eine gute Best Of CD 5 von 5 PunktenIch habe mir die CD sofort zugelegt als ich davon erfahren habe und bin wirklich zufrieden. Aber sind wir doch mal ganz ehrlich: Eigentlich ist keine "Best Of" Cd so wirklich super, denn jeder kann wohl für sich selbst am besten entscheiden was ihm gefällt oder nicht. Aber die Stücke sind schon im neuen Surround Sound abgemischt und das macht die Scheibe ganz interessant. Als Fan habe ich sowieso die ganzen Alben (Gabriel als auch Collins). Und für alle die, die es wiedermal nicht lassen konnten den guten alten Phil schlecht zu machen: Es geht darum den Artikel zu bewerten nach Qualität usw. und nicht, wer der bessere Sänger war. Das kann doch jeder für sich entscheiden!!! schöne zusammenstellung einer prog-legende 5 von 5 Punktennatürlich können nicht alle prog-klassiker von genesis auf das doppelalbum, den sonst hätte die plattenfirma von genesis eine 3. cd draupacken müssen. songs, wie "harleqin", "supper`s ready" oder "musical box" sind legendär, aber länger 10 min. , deswegen passen sie nicht auf das doppelalbum. wie dem auch sei, diese best of (erstveröffentlichung im jahre 1999, nur eine cd) beinhaltet auch die größten hits aus iherer pop-zeit, songs, wie "invisible touch", "mama" oder "I can`t dance" kommen hier nicht zu kurz. etwas ärgerlich ist warscheinlich, dass 99`er version von "carpet crawlers" enthalten ist und nicht die originalversion. die perfekte zusammenstellung für einen genesis-anfänger, der nur die späteren, bzw. bekannteren sachen kennt. hier lernt er auch , wie schon gesagt, die alten genesis songs aus der progrock-ära kennen und vielleicht auch schätzen. ich finde auch den preis ziemlich fair, man bekommt gutes geboten (ich besitze die erst-vö. von `99, für die habe ich das gleiche gezahlt, auch wie schon gesagt, nur eine cd und kaum progsongs enthalten) schwanke zwischen 1 und 5 sternen 3 von 5 Punktenfuer die normalo genesisfans ist das sicher ein 5 sterne kauf hier. 34 songs, kompakt zu nem annehmbaren preis. aber die zeit als herr collins nur drummer war, faellt total unter den tisch. das mag sinn machen, da es sich hier ja um ne sog. tour-edition handelt. wenn man ehrlich ist, ist das nur ein marketingslogan um nochmal kohle zu machen. ich fand die anfangszeit mit herrn gabriel als saenger einfach viel spannender. selbst die ersten 2-3 scheiben ohne ihn waren musikalisch und auch gesanglich noch okay. aber irgendwann ging es mir so, dass alles nur noch auf den guten phil hinlief. die zwei anderen spielten keine rolle mehr. das versteh ich nicht als band. wer das verneint, der soll sein fanwissen ausklammern und mal solosachen von herrn collins und damalige genesis hits anhoeren - und dabei spontan entscheiden was solo und was mit genesis war. geht nicht ohne fanwissen. ich rate einfach jeden fan mal in die alten sachen wie "trespass" reinzuhoeren. vielleicht gefaellts ja...?! Naja nichts Neues,was man noch nicht gehört hat 5 von 5 PunktenNaja, nur für Neue Fans von Genesis. Aber als Genesis-Fan gebe ich trotzdem 5 Sterne. Waren einfach Klasse die Jungs, allerdings bevor Phil Collins abtrat. Schöne "Best of" - Edition 5 von 5 PunktenFür alle, die eine schöne Zusammenstellung der Genesis-Hits haben möchte, sei diese Doppel-CD empfohlen. Es sind alle Hits der Band enthalten und Carpet Crawlers ist in einer neuen Version von 1999 drauf. Die Titel sind in einer sehr guten Qualität auf er CD und meinem Vorredner Michael S. möchte ich sagen, wenn er hier schon eine Rezension schreibt, sollte er sich die CDs vorher mal anhören, da es sich hier um die Studio-Versionen der Titel handelt und kein einziger Live-Track auf der CD zu finden ist!! |
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Box Set 1976-1982 (Remastered / Hybrid-SACDs + DVDs) von GenesisAudio CD von Virgin UK (EMI)Preis bei Amazon: EUR 109,95, Angebote ab EUR 99,15 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2007 |
Tracks:Disk 1
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ProduktbeschreibungBOX SET 1976-1982 5 Kundenrezensionen:Achtung: Ländercode 1 5 von 5 PunktenInhalt und Qualität sind sicher über jeden Zweifel erhaben. Hier gibt es nichts zu schreiben, was nicht schon in anderen Bewertungen geschrieben wurde. Ein wichtiger Aspekt ist jedoch zu beachten: Die DVDs dieser Import-Version sind mit Ländercode 1 versehen. Das heißt, sie lassen sich auf "normalen" europäischen DVD-Playern (Region 2) nicht abspielen. Dies wird in der Produktbeschreibung nicht erwähnt und selbst auf der Verpackung und den DVDs selbst ist keinerlei Hinweis darauf enthalten. Alles zwei bis dreimal?? 3 von 5 PunktenAn den Remixen der Original Alben habe ich nichts auszusetzten. Im Gegenteil! Die DTS Spur, die 5.1 Sacd Spur.....absolute Klasse. Was daran jetzt kalt sein soll höre ich nicht. So langsam nervt mich allerdings das bei allen Genesis Veröffentlichungen der letzten Jahre immer und immer wieder die gleichen Stücke auf den Markt geworfen werden. Gerade die Bonus CD ist mit der Ausnahme von zwei Liedern schon komplett auf dem Archive II Box Set drauf. Die "Bonus" Videos sind auch schon auf der DVD "The Video Show", und dort sogar schon im 5.1 Mix. Also bleiben noch zwei doch arg gekürzte Konzert Auschnitte (mit einem schlechten Sound) aus den Jahren 76 & 80, und eine BBC Dokumentation über die 78er Tour. Was ich mit einem uralten Tour Programm soll weiß ich auch nicht so wirklich. Die 2007er Interviews geben auch nicht so viel her. Macht also 5 Punkte für den wirklich gelungenen neuen Mix der alten Alben und gleich 2 Punkte wieder abgezogen für das überflüssige Bonus Material. Da müssen doch einfach wesentlich mehr Sachen in den Archiven schlummern! SACD: Warum nur so kaputtkomprimiert???? 1 von 5 PunktenMit hohen Erwartungen, die von Werbung und lobenden Kundenrezensionen geschürt wurden, habe auch ich mir das Boxset für viel Geld gekauft. Fazit: Musik genial, Mix gut, Mastering EINE FRECHHEIT!!! Auf den SACDs hat man ALLE Genesis-Alben dynamisch so kaputtkomprimiert, dass alles nur noch laut und schrill ist? Wie kann man das dieser Musik antun? Gerade diese Musik lebt von Dynamik!! Gerade dieses Format (SACD) zielt doch eigentlich auf eine audiophile Hörerschaft ab, die eine hochwertige Anlage zu Hause hat und nicht Mp3s im Auto hören will. Aber was macht die Plattenfirma? Alles ist nur noch eine einzige nervige laute Grütze! So zum Beispiel das im Mix schön herausgearbeitete Schlagzeugspiel von Phil Collins. Das geht in der Summenkompression total unter! Wermutstropfen: Die DVD-Video hat zum Glück einen deutlich besseren Ton, leider sind die Tonformate wie MP3s datenreduziert, zwar immer noch besser als die SACD, aber kein idealer Kompromiss, schon gar nicht für audiophile, die doch hier angesprochen werden sollen. Muss denn heutzutage alles platt- und lautgemacht werden? LAUT IST NICHT GLEICH GEILER SOUND! Fürs Lautmachen ist der Volume-Regler zuständig, denn eine CD und erst recht eine SACD klingen auch bei 10 dBFS weniger noch hervorragend. Dieser Trend zur größtmöglichen Lautheit zerstört Natürlichkeit und Lebendigkeit von Musik. Hört man die so laugemachten Alben leise, klingen die Impulse (z.B. Schlagzeug) total matschig, hört man sie laut hat man nach zehn Minuten Kopfschmerzen. Oder nach zwei Wochen täglichen Hörens einen Gehörschaden. Mir kommt das Heulen, wenn man bedenkt, das diese Edition nun die alten Remasters von 1994 ersetzt, die nun nicht mehr erhältlich sind. Jeder, der hier in seiner Rezension die 2-Kanal-Version lobt, soll sich doch bitte mal zum Vergleich den alten Mix anhören und auf die Lautstärkeverhältnisse achten. Wem das noch nicht reicht, der kann sich ja mal die Wellenform der Songs auf seinem Computer ansehen. Wer sowas toll findet, der hat entweder keine Ahnung von Musik oder sein Gehör schon so an diesen Einheitsbrei gewöhnt, dass er den Klang eines Presslufthammers besser findet als Beethoven. Scheint ja zu funktionieren, wenn hier kaum jemanden aufgefallen ist, was er sich mit diesem Boxset (pegeldynamisch gesehen) für einen Dreck anhört... Was für eine vertane Chance, die Genesis-Alben aufzuwerten, HOFFENTLICH tun sie das Gleiche nicht den Alben 1970-1974 an, ich bin wirklich schon sauer genug... Ein Muss für GENESIS Freunde 5 von 5 PunktenAuch ich war erst skeptisch, aufgrund des Preises und dem Schrott, den man ja auch mal bekommt. Aber ich kann Euch sagen....... : Sowas habt Ihr noch nicht gehört. Einen geileren Klang der alten Songs kann es nicht geben. Alles klingt, als ob man es neu erleben kann. Wer GENESIS liebt, der wird seine Haut nicht wieder erkennen vor "Igeltittchen" :o) Kaufen, Kaufen..... uuuunnnd KAUFEN........ Knapp vorbei ist auch daneben 2 von 5 PunktenLiebe Genesis-Fans! Wir wollen das Tonmaterial von dieser Band natürlich in der best-möglichen Qualität. Da käme ein Remastering auf SACD gerade recht. Die Freude an der vorliegenden Ausgabe wird durch zwei wesentliche Punkte getrübt: Die Aufnahmen wurden zusätzlich remixed und damit in das ehemalige künstlerische Schaffen eingegriffen. Ob dieses Vorgehen nun von dem einen oder anderen Bandmitglied legitimiert wurde - letztlich entsteht damit etwas "Neues". Störender aber ist der generelle Remaster-Sound, der offensichtlich besonders gut werden und die letzten Details aus den Masterbändern herausquetschen sollte. Vielleicht hatte man auch eine Anpassung an aktuelle Misch-/ bzw. Hörgewohnheiten im Sinn. Es ist jetzt zwar alles extrem klar und hoch dynamisch, aber man empfindet den Sound als scharf, kalt und speziell bei längerem Hören als lästig. Da haben die technischen Möglichkeiten ein wenig das musikalische Flair von Genesis "erschlagen". Die SACD-Technik ist daran auf keinen Fall schuld, denn diese ist über alle Zweifel erhaben und liefert anderwertig Top-Resultate beim Remastering älterer Aufnahmen (z.B. YES). Das Booklet und die Extras sind sehr gu | |
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