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Produkt-Bild: Alive 2007

Alive 2007 von Daft Punk

Audio CD von Labels (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 3,46

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Alive 2007

Tracks:

  • Robot Rock / Oh Yeah
  • Touch It / Technologic
  • Television Rules The Nation / Crescendolls
  • Too Long / Steam Machine
  • Around The World / Harder Better Faster Stronger
  • Burnin' / Too Long
  • Face To Face / Short Circuit
  • One More Time / Aerodynamic
  • Aerodynamic Beats/Gabrielle,Forget About The World
  • Prime Time Of Your Life / Brainwasher /Rollin 'and
  • Da Funk / Dadftendirekt
  • Superheroes / Human After All / Rock'n Roll

Produktbeschreibung


ALIVE 2007
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Pure Wahnsinn
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es gibt nichts besseres zum Abrocken als dieses Album, der pure Wahnsinn halt! Im Vergleich zu den einzelnen Alben, die auch schon alle klasse sind, ist diese Scheibe der Knüller! Die Mixe sind super, die Übergänge klasse und das Publikum geht richtig mit. Faktisch ein Best-of-Album und das auch noch live, was von allem auch noch am besten ist; da rummts in den Boxen. Also kaufen!
Die Grammy's irren nicht.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eigentlich bin ich im Jazz beheimatet und bin über diverse Nu-Jazz-Formate wie Hôtel Costes, Cafe del Mar und Saint-Germain-des-Prés zum Electronic gekommen.
Da Daft Punk, wie einer meiner Vorgänger schrieb, der Maßstab der elektronischen Musik im 21. Jahrhundert ist, stolperte ich beim Stöbern auf diese Band. Ich habe dann alles von Daft Punk gekauft, durchgehört und muss sagen, dass die 2mannband sich mit diesem Manifest der Electronic selbst übertroffen hat.
Aus der musikalischen Sicht (Ich als Jazzer suche immer rhythmische und harmonische Ideen in den Songs - in jeder Musikrichtung) ist dieses Album ein schier unbeschreibliches Feuerwerk. Allein wie 'Touch It' langsam schneller wird, um dann in Technologic zu enden, ist ein Kunstgriff, mit dem die beiden Franzosen ihre Crowd voll in der Hand haben.
Aber warum versuche ich hier dem Hörer alles vorzukauen, die sollten sich ja ihre Meinung selbst bilden...
Mein Tipp dazu: Erst unbedingt die Originale anhören, dann ist die Verwunderung, was Daft Punk alles kombinieren, noch größer.

Viel Spaß mit dem Album und natürlich....cinque étoiles!
Einfach nur gut
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Gleich die ersten Takte der CD lassen den Puls steigen, das Album ist einfach super, hat Power und Biss! Hab es hauptsächlich wegen dem Alfa-Rome-MiTo-Theme gekauft, was soll ich sagen! Klasse!!! Einziges Minus: Live-Mitschnitte sind insgesamt Geschmackssache. Ansonsten sehr empfehlenswert!
Ein absolutes Muss für Fans dieses Genres!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ursprünglich hatte ich nur ein Album gesucht, dass ich zusammen mit "The Warning" von Hot Chip kaufen wollte um über die 20 Euro zu kommen. Ich kannte einiger ihrer Lieder bereits vorher und war gespannt ob sie mit meinen Chemical Brothers Alben und Digitalism gleichziehen können, und meine Hoffnungen wurden um einiges übertroffen.
Das Album ist ein einzig großer Mix ihrer größten Hits, der fließend ineinander übergeht und sich über 70 Minuten zieht, ohne sich dabei zu wiederholen. Die Tatsache, dass es sich dabei um eine Liveaufnahme handelt tut der Soundqualität nicht im geringsten weh, vielmehr schaffen die jubelnden Fans noch mehr Atmosphäre. Ich habe mir das Album direkt zweimal hintereinander durchgehört, weil es mich so dermaßen überzeugt hat. Nach einer kurzen Einstiegszeit in Lied 1 und 2 kann man besonders den Rest flüssig durchhören und einfach nur genießen. Ab jetzt eindeutig mein Lieblingsalbum wenn ich abends Autofahre:-)
Das Album ist meiner Meinung nach von keinem elektronischen Album mehr zu toppen und hat die 5 Sterne auf jeden Fall verdient.
Einen Makel gibt es jedoch: Ich war nicht live dabei:-(
Super Live-Album, aber schlecht gemastert... :(
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wollte mir das Live-Album schon längere Zeit zulegen, aber irgendwie ist es bei mir in Vergessenheit geraten...
Als ich mir es heute in einem der großen Elektromärkte kaufte, war ich platt als ich die Scheibe in mein Autoradio schob...BUMM,BUMM,BUMM... Übersteuerte Bässe wo man nur hinhört, das selbe Bild zuhause auf der Anlage und am PC... Es hört sich an wie ein vorbeifahrender Golf II mit einem 5000 Watt Subwoofer im Kofferaum... Leider... :(
Der Mix an sich ist wirklich super :) Aber die tiefen sind dermaßen übersteuert, dass hätte man wirklich besser machen können, auch wenn es ein Livealbum ist...
Fazit: Für Fans ein muss, aber bitte den Bass abschwächen!!! ;)
Gebe als DaftPunk-Fan natürlich trotzallem 5 Sterne :)
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Produkt-Bild: The Blue Notebooks

The Blue Notebooks von Max Richter

Audio CD von Fat Cat (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 7,84

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2010
Zoom ± Produkt-Bild: The Blue Notebooks

Tracks:

  • The blue notebook
  • On the nature of daylight
  • Horizon variations
  • Shadow journal
  • Iconography
  • Vladimir's blues
  • Arboretum
  • Old song
  • Organum
  • The trees
  • Written on the sky

Produktbeschreibung


THE BLUE NOTEBOOKS

Produktbeschreibung


Wiederveröffentlichung des grandiosen Albums aus dem Jahr 2003!

Die Musik von Max Richter wird oft als Post-Klassik beschrieben, denn der Komponist Richter kennt keine Genregrenzen zwischen Klassik und Pop. Auch auf The Blue Notebooks (inspiriert von Franz Kafka) sind die Grenzen zwischen Kammermusik, Electronica und Pop sehr fließend.
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5 Kundenrezensionen:

Musik der inneren Stille
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Irgendwo angesiedelt zwischen Philip Glass und Satie... Eine fantastische Atmosphäre, als säße man in einem Park einer Großstadt und hörte gedämpft den Lärm der Stadt. So gedämpft, dass dieser Lärm nicht stresst, sondern etwas beruhigendes hat. Man hört Klavierspiel wie durch ein offenes Fenster auf einem Hinterhof. Im Gegensatz zu einer anderen kritik hier, ist diese Musik für mich ganz zum Hinhören. Mit geschlossenen Augen führt mich diese Musik durch eine Stadt. Eine Schreibmaschiene klappert, an einem anderen Ort Rabengekrächz. Eine großartiges Klangbild mit Klavier und Kammermusik. Sehr sensibel eingespielt und sauber aufgenommen. Es ist eine bestimmte Art von Stille, innerer Stille, die diese Musik für mich beschreibt. Ich finde diese CD einfach nur großartig. Anders kann ich es nicht beschreiben.
angenehme Hintergrundmusik
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Hatte ein paar Stücke mal im Balett gehört und mir dann die CD gekauft. Sehr schöne Hintergrundmusik. Für ein konzentriertes Hören sind mir manche Stücke zu flach, da gibt es zu wenig Neues zu entdecken beim Wiederhören. Trotzdem kann ich die CD nur jedem empfehlen, der ein ruhiges Gespräch mit Freunden oder das Lesen eines Romanes etwas mit Musik ausmalen möchte!
Von Alexander M'cCall Smith empfohlen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich las von dieser CD in 'The careful useof Compliments' von AlexanderM'cCall Smith. Ich schenkte sie meinem Sohn zumGeburtstag. Er hat sichsehr gefreut. In Musik Publikationen wurde es auch sehr gelobt...
Sie wurde ausder Schweiz versandt, und blieb mehrere Wochen im Zollamt, bis mein Sohn sie rausholen konnte...
*
4 Punkte 4 von 5 Punkten
sehr schönes und empfehlenswertes album auf dem "modern classical" sublabel von fatcat, getragen von einem traurigen klavier und streichern.
Die perfekte, in sich ruhende Musik
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe die Musik von Max Richter bei Myspace entdeckt. Sein Song "On the Nature of Daylight" hat mich schlichtweg umgehauen. Dies ist eines der fantastischsten Musikstücke, welches ich seit langem gehört habe. Es findet sich auf diesem Album, genauso wie zehn weitere Perlen. Diese Musik erscheint fast schon überirdisch schön. Gelungen unterlegt er kammermusikalische Stücke mit Sound-Atmospheren und kreiert so eine ganz eigene musikalische Ästhetik. Max Richter ist hier ein Juwel geglückt, der wohl schwerlich noch einmal zu toppen sein wird!
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Produkt-Bild: Seventh Tree

Seventh Tree von Goldfrapp

Audio CD von Mute (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 2,74

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Seventh Tree

Tracks:

  • Clowns
  • Little Bird
  • Happiness
  • Road to Somewhere
  • Eat Yourself
  • Some People
  • A&E
  • Cologne Cerrone Houdini
  • Caravan Girl
  • Monster Love

Produktbeschreibung


SEVENTH TREE

Aus der Amazon.de-Redaktion


Diese Frau hält sich nicht lange bei einem Thema auf. Erneut sucht Alison Goldfrapp auf ihrem vierten Album Seventh Tree den Bruch zum Vorgänger, der mit seinem Vorgänger brach, wie der mit dem hochgelobten Debüt Felt Mountain. Parallel dazu gleicht auch keine Cover dem anderen, womit das Duo Alison Goldfrapp und Will Gregory verdeutlicht, dass es an Wiederholungen und Selbstkopie wenig interessiert ist. Eine löbliche Einstellung, auch wenn die Briten damit permanent Verwirrung unter den eigenen Fans stiften und damit verhindern, eine treue und feste Anhängerschar hinter sich zu sammeln. Wer Goldfrapp wegen Black Cherry und Supernature die Freundschaft kündigte, sollte jetzt zurückkommen, für alle anderen gilt: seid tapfer, nehmt euch Zeit und Ruhe! Das erneut im mondänen Bath aufgenommene Seventh Tree gleicht einer Flucht weit weg von den Tanzflächen, weg von Pop und Glam, nimmt man mal die deplacierte und doch gelungene Nummer ?Caravan Girl? aus. Dafür dringt das von Flood (U2, Depeche Mode, New Order) mitproduzierte Werk tief ein in Psychedelia, versponnene Sounds, Streichersequenzen, akustischem Folk und gedämpfte Elektronik. Eine angenehme Wärme durchströmt die Downtempo-Songs, an deren Gelingen neben Alisons hinreißendem Gesang auch die Harfenspielerin Ruth Wall maßgeblich beteiligt ist. Seventh Tree schlägt zwar andere Richtungen als Felt Mountain ein, und doch herrscht endlich wieder eine so lange vermisste Atmosphäre, die unter der Discokugel nicht aufkommen wollte. --Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

Ruhig und verträumt, einfach schön.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das vierte Album von Goldfrapp ist über weite Teile ruhig gehalten und so geht die Band nach den letzten beiden Alben ein weinig zum Ursprung ihrer Musik zurück. Doch ein wesentlicher Unterschied zu "Felt mountain" ist, dass diese CD keinen depressiven Eindruck hinterlässt, sondern einfach aus ruhiger, schöner und verträumter Musik besteht. Der Sound wirkt hier auch eingängiger und stimmiger und es wird auf zu experimentelle Spielereien verzichtet. Und so ist "Seventh tree" in meinen Ohren das beste Goldfrapp - Album bisher.

Clowns - Akustikgitarre und Streicherelemente bestimmen den Sound zu'm ruhigen Opener des Albums. Der Titel ist voll auf Alisons Stimme ausgerichtet, die hier relativ hoch und wunderschön ist.

Little bird - Auch dieser Titel beginnt relativ ruhig und man hat ständig das Gefühl jetzt muss der Song doch mal explodieren und richtig Tempo bekommen. Doch bis dahin lässt sich Goldfrapp viel Zeit und erst gegen Ende hört man Alison enthemmt singen und der Sound geht auch etwas mit. Und so ist hier eigentlicht der Aufbau des Titels das Intereressanteste und super mit viel Spannung gemacht.

Happiness - Der Name ist Programm. Schöner Mittemposong der irgendwie Freude und Glück verbreitet. Superschöne Melodie, die gleich hängen bleibt. Und "Happiness" ist auch durchaus gut tanzbar.

Road to somewhere - Schöner entspannter Song, bei dem die Stimme von Alison mal tief unten und mal ganz oben ist. Besonders gut klingt der Titel gegen Ende, wenn Alisons Stimme so herrlich nachhallt. Die verträumte und eingängige Melodie machen "Road to somewhere" zu einem besonderen Highlight des Albums.

Eat yourself - Hier läuft der Sound zu Anfang auf Sparflamme und die Stimme der Sängerin kommt richtig geil zur Geltung. Ab der Mitte setzt dann ein dezenter Bass ein, das Tempo bleibt aber eher verhalten. Und wenn Alison dann gegen Ende nur noch summt und haucht ist das einfach nur schön anzuhören.

Some people - Sehr ruhige und entspannte Strophen wechseln mit einem hymnischem und offensiv gesungenem Refrain ab. Sehr schöne Ballade und extrem entspannender Titel.

A & E - Ist einer von den Titeln, den man ständig im Kopf hat und immer zu hören könnte. Er schleicht sich eher ruhig an und mit diversen feinen Soundspielereien und einer dezenten Tempoverschärfung entsteht daraus ein erstklassiger Song, der einfach bezaubernd ist.

Cologne cerrone houdini - Schöner etwas düsterer Titel, der auch gut zu einem J. Bond Film gepasst hätte. Auffällig sind die offensiven Streicherbreaks die in den Strophen gezielt die Melodie unterstreichen. Cooler Spannungsaufbau bis zum Refrain, der dann leichtfüßig dahin schwebt.

Caravan girl - Ähnlich wie bei "Happiness" ist dieser Titel etwas schneller aufgebaut. Und so entsteht ein schöner Song mit eingängiger Melodie, der sich prima zum Tanzen eignet.

Monster love - Bei diesem Titel läuft Alles auf den grandiosen Refrain hinaus. Und so erfolgt der Aufbau ruhig, langsam aber stetig. Der Refrain lässt den Hörer dann in einer anderen, schönen Sphäre schweben. Klasse Abschluss eines klasse Albums.

Und auch mit "Seventh tree" haben Goldfrapp mal wieder gezeigt, dass man musikalisch bei ihnen mit Vielem rechnen muss. Es klingt so anders als die beiden Vorgänger, ähnlich ruhig wie das Debut und doch so viel positiver und schöner. Ständig Neues und bloß nicht sich zu sehr wiederholen, super gelungen, weiter so.
Ich weiß gar nicht...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
was so mancher hier an der CD zu meckern hat. Ich war nur schwer begeistert. Schon die erste Single hat mich beeindruckt. Da wunderten mich nicht die durchweg positiven Rezensionen von z.B. laut.de oder intro. Ja, die CD ist anders und darüber war ich nach Supernature auch froh. Sicherlich ein gutes Album, aber mir irgendwie zu kalt. Anders als Seventh tree. Dieses Album hat wieder diese wohlige Wärme von Black Cherry und die besonderen Stimmvaritionen, die Alison schon auf Felt Mountain zeigte. Etwas Gitarre und Schlagzeug noch dazu, um das Repertoire zu erweitern, und fertig ist ein durchweg gelungenes Album. Volle Punktzahl.
Außergewöhnlicher Sommernachtstraum
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie alles andere auch, ist dieses Album von Goldfrapp aus zweierlei Sicht zu betrachten. Wer ein extrem abwechslungsreiches Album sucht, welches verschiedene Genre streift, sollte weitersuchen. Für Hörer die feine Nuance und Details heraushören und sich auf die traumartig verwobenen und sehr gut produzierten Stücke einlassen, wartet ein wunderbar emotionales Album, welches gleichermaßen laue Sommernächte sowie verregnete Herbstnachmittage zu untermalen vermag.

Anspieltipps sind "Road to Somewhere", "Cologne Cerrone Houdini" und das wundervolle Finale von "Little Bird".
Relax
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Name Alison Goldfrapp ist bereits seit vielen Jahren eng mit der englischen Elektronikszene verbunden. Was mit Gastvocals bei "Orbital" und dem Trip Hop Künstler "Tricky" beginnt, wird durch die Zusammenarbeit mit Komponisten und Keyboarder Will Gregory auf eine neue Ebene getragen. Das Debüt "Felt mountain" stellt eine Mischung aus Kabarett, Folk und Synthesizerklängen dar, die noch von einer ruhigeren, atmosphärischen Tonart bestimmt wird. Mit dem zweiten Album "Black cherry", welches 2003 erscheint, demonstrieren sie ihre Affinität zu tanzbaren Clubtracks und Elementen des Glam Rock. Kratziger, sperriger und wesentlich lauter zeigt sich das weltweite Nachtleben begeistert und honoriert diese Entwicklung mit erfolgreichen Verkaufszahlen. Die Single "Ooh la la" erhält 4 Jahre später sogar, samt dem dazugehörigen Werk "Supernature" (2005), eine Grammy Nominierung. Pumpende Beats, schräge Melodien und die außergewöhnliche Video- und Bühnenpräsenz von Alison Goldfrapp werden zum neuen Aushängeschild.

Was treibt also ein erfolgreich funktionierendes Konzept dazu erneut gänzlich andere Pfade zu beschreiten? Zum Anfang sicherlich die Tatsache, dass Musik nicht als Kalkül, sondern als ein Ergebnis der Stimmung angesehen wird. Weg vom Pop und Electronic-Dance bestimmen Ambient und Downtempo "Seventh tree". Mehr in der Tradition von Künstlerinnen wie "Nora Jones" und "Katie Melua" bildet der Gesang das Zentrum der minimalistisch gehaltenen, aber nicht minder effektvollen Songs. Inspiriert von einem Auftritt im Rahmen einer Akustik Radio Session haben verträumte Melodien Einzug gehalten, die sich wieder stärker an den eigenen Ursprüngen orientieren. Warme, feinfühlige Klänge, die von der hypnotisierenden Stimme von Alison Goldfrapp getragen werden. Nicht mehr der Nacht schwärmende Discovampir, sondern ein Blumenkind, das sich der Sonne zuneigt. Die Synthesizer bzw. Elektroelemente wurden zurückgeschraubt, um einem ausgeprägten Akustikflair Räume zu schaffen. Diesen Charakter unterstreichen nicht zuletzt gedubbte Naturklänge und Streicherpassagen. Lediglich "Caravan girl" geht noch mit etwas mehr Zug und Tempo zu Werke. "Seventh tree" ist somit ein Liebhaberstück, das mit sanftmütigen Kompositionen berieselt und gleichermaßen für Tag und Nachtträumer gedacht ist, aber sich konträr zum einstigen Clubformat verhält.

Anspieltipps: "Clowns", "Road to somewhere" und "Caravan girl"
Kehrt Marsch
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Kehrt Marsch! Schon das Cover mit Allison Goldfrapp in Rüschenhemd und mit Napoleonhut weist in eine Richtung: zurück. Möglich auch, dass die Fotos des Booklets ein Hinweis darauf sind, dass wir hier nicht hinter die Fassade schauen dürfen, dass alles Travestie ist. Wie dem auch sei, mit SEVENTH TREE sind Goldfrapp wieder näher an FELT MOUNTAIN, ohne die Qualität des Debütalbums jedoch zu erreichen. Es wird wieder akkustischer (tuckert aber trotzdem noch genug), es gibt Streicher und Vogelzwitschern und einen Chor, und Allison Goldfrapp bewegt sich irgendwo zwischen Kate Bush und Madonna und bietet ätherischen Pop (Highlights: CLOWNS und COLOGNE CERRONE HOUDINI), doch als Ganzes schafft das Album nicht die höchste Punktzahl. Zu konventionell ist manches geraten. Trotzdem: SEVENTH TREE ist ein Pop-Highlight des beginnenden Jahres 2008.
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Produkt-Bild: Surrender

Surrender von the Chemical Brothers

Audio CD von Virgin Rec (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 0,85

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 1999
Zoom ± Produkt-Bild: Surrender

Tracks:

  • Music : Response
  • Under The Influence
  • Out Of Control
  • Ornge Wedge
  • Let Forever Be
  • The Sunshine Underground
  • Asleep From Day
  • Got Glint?
  • Hey Boy Hey Girl
  • Surrender
  • Dream On

Produktbeschreibung


SURRENDER

Aus der Amazon.de-Redaktion


"The Brothers Gonna Work It Out!" riefen 1992 unzählige Techno-Kids in den Clubs der gesamten Nation. Der erste Track des fabelhaften Debütalbums von Ed Simons und Tom Rowlands unter dem Namen Chemical Brothers geriet deshalb so ins Gerede, weil es etwas völlig Neues und scheinbar niemals zuvor Gehörtes war. Lange vorher erntete das Duo in England unter dem Namen Dust Brothers Ruhm und Ehren, bis sie sich in den Kopf gesetzt hatten, fortan auch die Welt außerhalb des Vereinigten Königreiches mit ihren Ideen aufzumischen.
Surrender ist ihr mittlerweile drittes Album und wieder einmal klingt es anders als seine Vorgänger. Dem BigBeat hat man erstmal Lebewohl gesagt und sich lieber auf puristische Basics konzentriert. Wie bei solch innovativen Schritten üblich, sind Gäste wie Prügelknabe Noel Gallagher von Oasis, Bernard Sumner von New Order und Bobby Gillespie von Primal Scream natürlich live dabei. Schönstes Stück ist sicher auch das -- naja -- "Gesangsduett" von Sumner und Gillespie. So machen die Chemicals ihrem Namen auch weiterhin alle Ehre, obgleich eine altbewährter Weisheit aus England gegenteiliges besagt: Never trust in Chemistry!--Sascha Mennel
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5 Kundenrezensionen:

What a damn good Album!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eines der besten basslastigen Dancefloor-Alben die ich je gehört habe....Echt eines der abwechslungsreichsten und fesselnsten Alben!

Kauf lohnt, wenn man sich für solche Musik interessiert!
Gekonnt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die ersten beiden Alben der Brothers haben die Latte hochgelegt. Innovativ, abwechlungsreich und einzigartig. Das dritte Album bestätigt die Ausnahmestellung der Brothers. Vom ersten bis zum letzten Track kommt keine Langeweile auf. Ausgesprochen tanzbar und eingängig auf der einen Seite, etwas sperrig und durchaus gewöhnungsbedürftig auf der anderen Seite. Das Album ist kein Aufguss alter Ideen, sondern beweist, dass die Chemicals Brothers nie um eine Idee verlegen sind. Unbedingt kaufen, gehört in jede Sammlung.
Dissonanzen und Beats auf höchstem Niveau
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ach ja, das waren noch Zeiten, als die Chemical Brothers 1999 »Surrender« herausbrachten. Schon der Opener »Music:Response« zeigt wo's langgeht. Dissonanzen und Beats auf höchstem Niveau. Hier ist kein Bit fehl am Platz. »Out of control« setzt eine ganze Bandbreite an Gefühlen frei, »Let forever be« klingt, als wäre es ein Stück einer Gitarrencombo, »got glint?« begeistert mit seinem spröden Bass und entrückten Melodiebögen, »Hey boy, hey girl« klingt irgendwie nach 80er Jahre Breakdanceliedern. Ich denke, den Herren Simons und Rowlands dürfte dieses Album im Nachhinein als recht bedrohlich erscheinen. Es hat die Messlatte in Höhen gesetzt, die sie nie wieder erreichen werden. Den Nachfolgealben »Come with us« und »Push the button« fehlt die Genialität und Virtuosität von »Surrender«. Natürlich sind »Galaxy bounce« oder »Galvanize« sehr gute Lieder, doch die Alben als solches versinken im Morast der Eintönigkeit. Surrender? - ja, ich ergebe mich. Fünf Sterne für das beste Album der Chemical Brothers!
Krass
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Leude das sollte man gehört haben. Jeder der elektronische Musik mag muss hier mal reinhören. Grund dafür is jedes einzelne Lied. Jedes davon ist ein komplett anderes Soundspektrum und nicht untereinander vergleichbar. Wer total dicht ist muss nur diese CD einlegen und kann für 70 Minuten entgleiten und wie. Wem das nicht genug, ist der sollte sich bei einem der Konzerte blicken lasse. Da wird nicht in fremeden Spheren geschwebt, sondern einfach hammerhart abgegangen.
Gewöhnungsbedürftig gut!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Man kann mich nicht als ausgesprochenen CB-Fan outen,und deshalb vielleicht erstmal eine Warnung an alle die sich diese Scheibe nach Exit Planet Dust oder Dig your own hole holen wollen und sich nicht etwas reingehört haben!Nach der Single Hey Boy He girl erwartete ich ein astreines Dancealbum und war beim ersten hören entäuscht das die Single was anderes suggerierte. Aber nachdem 2 hören hatte sie mein Herz erobert. back to the roots- einfache elektro und Bass Kompositionen ohne diesen Bigbeat Nachgeschmack. Rauh und sanft.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Popgefahr (Ltd.Fanbox)

Popgefahr (Ltd.Fanbox) von De/Vision

Audio CD von Popgefahr Records
Preis bei Amazon: EUR 28,01

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Popgefahr (Ltd.Fanbox)

Tracks:

Disk 1
  • mAndroids(Digipack)
  • Rage(Digipack)
  • What's Love All About(Digipack)
  • Time To Be Alive(Digipack)
  • Plastic Heart(Digipack)
  • Be A Light To Yourself(Digipack)
  • Ready To Die(Digipack)
  • Flash Of Life(Digipack)
  • Twisted Story(Digipack)
  • Until The End Of Time(Digipack)
Disk 2
  • Rage - Radio Cut (Promo CD)
  • Time To Be Alive - Radio Edit(Promo CD)
  • Rage - Extended Club Version(Promo CD)
Disk 3
  • What You Deserve - Giant Killer Mix (USB-Stick)
  • Life Is Suffering - Adaptor Remix (USB-Stick)
  • Addict - Lars Hausmann Remix (USB-Stick)
  • Star-Crossed Lovers - Lost In Space Mix (USB-Stick)
  • Still Unknown - Rude Funka Mix (USB-Stick)
  • My Own Worst Enemy - Intuition's US Radio Edit (USB-Stick)
  • Obey Your Heart - Handheld Mix (USB-Stick)
  • Life Is Suffering - ENC Remix(USB-Stick)
  • Still Unknown - What Goes Up Must Come Down Mix(USB-Stick)

5 Kundenrezensionen:

lang erwartet...gut gemacht
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die ltd. Fanbox ist für Sammler und Fans von DeVision ein unbedingtes Muss mit Kultstatus!!! Der Longplayer wird auch von den Beigaben nicht geschmälert, Synthiepop vom Feinsten...
popgefahr?nein..synthypopperlen..
5 Punkte 5 von 5 Punkten
drei jahre sind eine lange zeit. drei jahre vonn "noob" bis zum vorliegenden neuen album.und man kann nur eins sagen : das warten hat sich mehr als gelohnt.die scheibe steigert sich von stück zu stück und hat einige popperlen zu bieten die andere bands gerne schreiben würden.der ständige vergleich mit depeche mode ist für die zwei jungs sicherlich nervig , im umkehrschluss sicherlich auch als lob zu sehen.die band die nunmehr schon über 20 jahre (!) musik macht und sichständig treu blieb müssen den vergleich mit den grossen englischen über-synthipoppern nicht scheuen.am besten zu sehen daran das auch "depechemode.de" werbung auf deren homepage für das neue de/vision album macht.
qualitativ ist dieses album deutlich über "noob" ein zu ordnen.das album lässt sich ohne einemal den "forward" knopf zu betätigen durch hören und wird nie langweilig.im gegenteil.je öfter das album läuft desto mehr facetten kann man entdecken.
wer gute musik mag und sich mit dem andauernden "....da sind doch nur deutsche die depeche mode kopieren....."nicht abschrecken lässt bekommt für sei geld geniale musik von zwei deutschen die sich nicht verbiegen lassen und ihre musik so gestalten wie sie es sich denken .
absolute kaufempfehlung.
anspieltip : time to be alive (ein echtes brett)
Schwacher Sänger
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das eigentliche "Problem" ist wie auf jeder De/vision Scheibe der grottenschlechte Sänger.

Mit ein bischen Knöpfchendrehen im Studio kriegt den Gesang leider jeder hin.

Ansonsten gute Mucke.
Hab sie mir nicht gekauft sondern über meinen Napster Account angehört.

Die könnten ganz oben mitmischen.
Gefährliche Büchse - macht süchtig!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem ich die letzten 10 Jahre lang zwar jede neue De/Vision-Veröffentlichung gekauft hatte, aber kein einziges Mal so richtig begeistert gewesen war wie in den guten alten 90ern, hat mich vor eineinhalb Wochen allein die Nachricht über ein neues Album (und die sofortige Bestellung der vorliegenden Fanbox) dazu gebracht, mich dann doch endlich mal mit all den Alben seit "Void" intensiver zu beschäftigen. Das war eine grandiose Entdeckungsreise, überall konnte ich wunderschöne Schätze ausmachen, die mir mangels Aufmerksamkeit bisher verborgen geblieben waren. Seit einer Woche höre ich fast nichts anderes mehr, und zur Krönung war heute die "Popgefahr"-Box in der Post. So begeistert hat mich lange nichts auf Anhieb, so dass ich schon wage, hier eine Rezi reinzustellen.

Zur Box-Ausstattung: Sehr hochwertige Verpackung. Der Albumcover-Magnet ist zwar unnütz, sieht aber an meinem Kühlschrank sehr schick aus. Die Promo-Single ist eher unspektakulär, dafür steckt die eigentliche CD in einem schönen Digipack inklusive Booklet mit Songtexten. Ich bin übrigens sehr froh, dass der hässliche De/Vision-Schriftzug, der von "Two" bis "Noob" Verwendung fand, endlich der Vergangenheit angehört. Zuletzt ist der USB-Stick zu erwähnen: Coole Idee, gefällt mir auch sehr. Erster Eindruck schon mal 1a.

Dann CD eingelegt, Kopfhörer auf und vom ersten Song an begeistert sein. "mAndroids" marschiert wie eine Roboterarmee durch einen zwar etwas platten Text (was dem Thema angemessen ist), aber dafür flirren einem geniale Soundspielereien durch den Kopf. "Rage", die erste Single, versenkt die aufgebaute Energie dann aber in einem störrischen Vocoderrefrain, der dem Titel keine Ehre macht, sondern auf mich eher kraftlos wirkt. Das ist okay, stellt für mich aber den Tiefpunkt des Albums dar. Allerdings ging mir das schon mit einigen Singleauskopplungen so (Tumor, Sideways). Entschädigt werde ich dann durch das süßlich-fließende "What's Love All About", das besonders im Refrain zu überzeugen weiß. "Time To Be Alive" erinnert mich an Früh-Nuller-Dancefloor-Hits, und das im allerbesten Sinne - das macht Spaß und hüpft zum ersten Mal so richtig. :D Darauf folgt "Plastic Heart", das mich dann, ich kann mir nicht helfen, an die ganz frühen DeMo erinnert... im Sinne von "witziger 80er-Pop", den De/Vision hier grandios hinbekommen. Beim Titel "Be A Light To Yourself" kann man sich schon denken, worum es geht: Hoffnung für Verzweifelte, die aber nicht ins Triviale abrutscht, dafür dem Album einen ruhenden Mittelpunkt beschert, der mich wunderbar in die letzten vier Titel trägt, die es wirklich in sich haben. Mit jedem Hören wundert es mich mehr, wie sie danach noch so eine Steigerung hinbekommen haben. "Ready To Die" erinnert mich an die "Monosex" und spielt wieder mit netten Bleeps, "Flash Of Life" lässt ein bisschen "Fairyland?" aufblitzen und hebt die Laune "in[to] a perfect life where we can be kings", während "Twisted Story" vom Rhythmus so De/Vision-ungewohnt daherkommt, dass es mich immer wieder verwundert zurücklässt - zu geil! Den Abschluss bildet dann schon "Until The End Of The World", das großartig getragen beginnt ("Moments We Shared", anyone?) und dann durch den Beat eine wunderschöne Atmosphäre entwickelt, kontrastiert nur durch den nachdenklichen Text.
Alles in allem eine runde Sache, von Anfang bis Ende frisch und abwechslungsreich, gleichermaßen modern und auf der Höhe der Zeit, aber trotzdem mit Reminiszenzen an dies und jenes aus dem Back-Katalog. Was will ich mehr?
Eigentlich nichts, aber es gibt ja noch die Remixe! Also mal den Stick eingestöpselt und ebenfalls angenehm überrascht sein. Club-Remixe sind bei mir zwar immer stimmungsabhängig und gehen gar nicht, wenn ein ehemals schöner Song völlig entstellt wurde, aber hier wurde dezent aufgepeppt, was in den meisten Fällen sehr gut passt. Thumbs up also auch hierfür.

Mein Fazit? - Diese Box ist jeden Cent wert. Die Karte für mein erstes D/V-Konzert seit der Monosex-Tour ist schon bestellt.
Bleibt mir nur noch zu sagen: Selber Schuld, wer hier nicht zugreift!
THAT'S THE REAL >> SOUND OF THE UNIVERSE << !!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mit diesem Album haben sich De/Vision mal wieder selbst übertroffen.
Nach den letzten guten aber auch etwas kraftlosen Alben gibt es auf "Popgefahr" modernen Synthpop für das Jahr 2010 !

Jeder Song hat seine eigenen Qualitäten. Beim einen oder andern Song kommen so manche Sounds vor die man schon in andern DV Songs schon mehrfach gehört hat, was langweilig erscheinen kann mit der Zeit. Es hält sich noch im gesunden Maß. Was diese kleine Kritik wieder gut macht, sind die vielen modernen Sounds was die Songs spannend und abwechslungsreich machen.

Die 10 neuen Songs überzeugen auf ganzer Linie und lassen nur selten die Beine ruhen. Entgegen Songs letzter Alben haben die neuen viel mehr POWER und wie ich finde sind sie aufwendiger und pompöser vom Sound produziert.

Highlight fällt es schwer zu nennen, da fast jeder Song genail ist. Meine persönichen POP-Perlen sind "Twisted Story" , "Time to be Alive", "Rage" und "Plastic Heart".

Die limitierte Edition ist zudem super gelungen: eine aufwendig gestalteten Box, inkl. einem USB-Stick mit 9 genialen Remixen und Magnet.

Auch wenn DV den Vergleich mit Depeche Mode nicht mögen, letzte sollten sich POPGEFAHR mal anhören, um zu sehen und hören wie sich modernen Synthpop im Jahr 2010 anhört anstatt ständig nur noch belangelose Albem zu veröffentlichen.

Daher ist für mich POPGEFAHR der wahre "SOUND OF THE UNIVERSE" !
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Produkt-Bild: Best of Natacha Atlas

Best of Natacha Atlas von Natacha Atlas

Audio CD von Mantra/Beggars Group (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 6,54

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Best of Natacha Atlas

Tracks:

  • Leysh Nat'Arak(New Version)
  • Mon Amie La Rose
  • Eye Of The Duck
  • Ezzay
  • Fakrenha
  • Mistanek(2005 Edit)
  • Leysh Nat'Arak(Remix)
  • You Only Live Twice
  • Yalla Chant(2005 Edit)
  • Fun Does Not Exist(New Mix)
  • I Put A Spell On You
  • (It's A Man's Man's)Man's World
  • Amulet(2005 Edit)
  • Kidda
  • Leysh Nat'Arak(2005 Dub Mix)
  • Le Printemps

Produktbeschreibung


BEST OF
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4 Kundenrezensionen:

Musik- und Kulturmix
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Auf der CD sind sehr unterschiedliche Musikstücke. Es werden teilweise verschiedene Musikstile wie arabische Musik mit Reggae gemischt. manchmal, aber nicht immer gelungen. Für meinen Geschmack passen manche Stücke überhaupt nicht auf eine CD für orientalische Musik. Z.B. This is a man's world. Auch schon tausend Mal gehört. Die authentischen Stücke sind sehr gut.
Moderne Königin des Orients
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Natasha Atlas ist meine absolute Favoritin in Sachen arabische Musik. Zum einen besitzt sie eine umwerfende Stimme, die bei tiefen Tönen jazzig groovt und in Höhenlagen vibrierend abhebt. Bei Liedern wie "Mon amie la rose", "I put a spell on you" und "Yallah chant" bekomme ich eine absolute Gänsehaut wie sonst nur bei manchen Liedern von Robert Plant. Zum anderen ist Natacha Atlas, in Belgien aufgewachsen mit lybischer Abstammung, eine Wanderin zwischen den Kulturen. Sie verleiht französischen Chansons etwas exotisches und tradtionellen arabischen Liedern etwas Modernes.

Diese Best of-Sammlung enthält immerhin die meisten von Atlas' besten Liedern, natürlich fehlt etwas wie bei Greatest Hits CDs üblich, z.B. "Le soleil d'Egypt" oder "Soledad", aber trotzdem eine hervorragende CD.
The best Off, stimmt!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese CD ist eine gute Mischung von Natascha Atlas. Ich habe Sie mir besonders wegen Musik für den Orientalischen Tanz gekauft.
Wenn man die Musik von Natascha Atlas nicht kennt, sollte man aber unbedingt vorher mal reinhören.
Wunderbarer Mix aus 1001 Nacht und modernen Rhythmen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich kannte bisher von Natacha Atlas nur das Bond-Remix "You only live twice", welches ja eher weniger orientalisch klingt, sondern eher wie eine recht eigenwillige Interpretation dieses Songs. Auf der Suche nach orientalischer Musik stiess ich aber wieder auf sie und erwarb diese CD, von der ich sofort ganz begeistert war. Traditionelle orientalische Rhythmen, der melancholische, sehr ausdrucksstarke Gesang von Natacha Atlas und moderne Chill-Out und Pop-Klänge vermischen sich hier perfekt. Ganz wunderbar der Song "Mon Ami la Rose" oder auch das tragende "Le Printemps", beim Hören kann man sowohl vom letzten Urlaub im Orient träumen oder auch einfach gepflegt chillen. Für mich die beste CD die ich in der letzten Zeit gekauft habe!
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Produkt-Bild: Skyshaper

Skyshaper von Covenant

Audio CD von Synthetic Symphony (SPV)
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 6,99

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Skyshaper

Tracks:

Disk 1
  • Ritual noise
  • Pulse
  • Happy man
  • Brave new world
  • The men
  • Sweet and salty
  • Greater than the sun
  • 20 Hz
  • Spindrift
  • The world is growing loud
Disk 2
  • Subterfuge for 3 Absynths
  • Relief
  • Ritual noise (Calico remix)

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SKYSHAPER/LTD.
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5 Kundenrezensionen:

Jetzt fehlt nur noch das Dieter Bohlen das produziert hat!
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Covenant stehen seit einigen jahren für tanzbaren Electropop.Diese Bands besitzt auch viele Fans und Anhänger und die hat sich die Band auch verdient.Denn Live sind Covenant unschlagbar.Das muß mal hier gesagt werden.Zudem hat diese Band schon etliche legendäre Clubhits verzapft wie zb."Figurehead,Tour de Force,Dead Stars" oder "Call the ships to port" aber meiner Meinung nach wurden Covenant immer ganz ekelig gehypt.Denn während sie sicherlich eine gute Handvoll an genialen Clubhymnen geschaffen haben so haben sie es in all den jahren nicht auf die Reihe bekommen genauso gute Alben zu machen.Vor allen das neueste Werk klingt ziemlich durchwachsen.Die Produktion ist unspektakulär,der Gesangwie immer monoton,die Beats fluffig und teilweise arg abgenutzt und dazu kommt noch das es so furchbar massenkompatibel ist das es auch dem Dancefloor Alleshörer gefällt.Oder:Jetzt fehlt nur noch das Dieter Bohlen das ganze hier produziert hat.Nee,liebe EBM und Electro Gemeinde:Dieses Album findet bei mir definitiv keinen Platz in der obersten Liga.Es ist nichtssagend,billig und absolout charttauglich.Und daher wird es nicht lange dauern bis Covenant irgendwann mal in der Bravo Superschow mit dabei sein werden.Schade,denn eigentlich hätten sie mehr aus sich machen können.
von wegen beste cd, absolut langweilig!
2 Punkte 2 von 5 Punkten
dieses album kommt bei weitem nicht an die beiden letzten alben an. ziemlich einfallsloser electrosound ohne nenenswerte höhepunkte. kein einziger ohrwurm,die cd plätchert so dahin. denen ist wohl nichts besseres eingefallen und das nach so einer langen pause. echt schade,ich habe mehr erwartet.
Ein gutes Scheibchen :)
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Beim Anhören der Tracks fielen mir spontan verschiedene Stilprägungen aus alten Tagen (Kraftwerk,Jean-Michel Jarre, Yello etc.) auf, ohne allerdings retromäßig oder ausgelutscht zu klingen.
Ganz besonders bei Ritual Noise, Pulse, 20 Hz...

Für "alte Säcke", die musikalisch in den 80ern hängengeblieben sind, ist dieses Werk auf alle Fälle ein Muß.
Für jeden anderen natürlich auch, denn wenn selbst eine Bekannte von mir, die sonst nur auf Hip-Hop (uärx!) steht, nichtruhig bleiben konnte, will das schon was heißen.
Sphärensurfen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ja, die CD ist minimalistisch geworden. Ja es ist keine CD mit tanzbarem Clubsound, allerdings habe ich mich schon immer gefragt, wer auf Covenant tanzt ^^.
Es fehlen Stücke wie Feedback - klar, aber wie lange ist das her?
Wenn man die alten CDs hört dann findet man auf 'Europa' und 'Dreams of a Cryotank' schon die Wurzeln für dieses Werk.
'Skyshaper' ist die konsequente Weiterentwicklung des Covenant-Themas. Kein Stilbruch, sondern ein Schritt in die richtige Richtung.
Man erinnere sich an Stücke wie 'Dreams of a Cryotank'.
Covenant schafft mit sphärischem Minimalsound eine neue Klasse der abitionierten Avantgarde.
Wer es vorzieht Musik nicht zum 'Abschalten' sondern zum Ideengewinnen zu hören, der ist bei Skyshaper wunderbar aufgehoben.
Es ist wirklich eine CD die sich erst erschließt wenn man offen und bereit ist, das Gehrin anzuschalten! und sich in diese sterilen Welten entführen zu lassen.
Ich finde 'Skyshaper' ist eine gelungene und konsequente Fortsetzung von 'Northern Light'.
Überzeugt auf ganzer Linie!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Seit der Veröffentlichung des Vorgängerwerks "Northern Light" gingen fast dreieinhalb Jahre ins Land, bevor es im Januar dann ein neues Lebenszeichen in Form der limitierten EP "Ritual Noise" gab, die, wie zu erwarten, auch voll in den Clubs und bei den Fans einschlug und die Spannung aufs neue Album noch erhöhte. Mit "Skyshaper" präsentiert das schwedische Trio um Eskil Simonsson, Joakim Montelius und Clas Nachmanson nun endlich den Nachfolger.

Das sechste Studioalbum erfüllt alle Erwartungen, bietet wieder eine perfekte Mischung aus abwechslungsreichen Electrosounds, ausgereiften Melodien und Lyrics. Seine Stilvielfalt überzeugt, denn Covenant orientieren sich soundmäßig einerseits an all ihren bisherigen Alben, setzen andererseits aber auch neue Ideen um. Neben den Electroklängen steht natürlich Eskils markanter Gesang im Mittelpunkt. Eröffnet wird "Skyshaper" von der hymnisch-treibenden, vorab ausgekoppelten Nummer "Ritual Noise". Ebenso hohes Clubpotenzial offenbaren "Brave New World", "20 Hz" und "The Men". Besonders letzteres besticht durch eine hypnotische Melodie, die sofort im Ohr hängenbleibt. Hier sei auf die "Septic VI"-Compilation hingewiesen, auf der sich eine Extended Remix Version dieses Stückes befindet. Monotoneren Charakter zeigen "Sweet & Salty", "Greater Than The Sun" und "Spindrift", die sich durch ihre raue Atmosphäre dennoch gut entfalten. "Pulse" erweist sich als erstklassige Midtemponummer, dagegen ungewohnte, analoge Retroklänge versprüht das tragisch-komische "Happy Man". Den Abschluss bildet die träumerisch-gefühlvolle Ballade "The World Is Growing Loud".

Das limitierte Digipak im Pappschuber enthält zusätzlich eine Bonus-CD mit dem 42minütigen, verstörenden "Subterfugue For 3 Absynths", der dunklen Ballade "Relief" und dem Calico Remix von "Ritual Noise".

Anspieltipps: "20Hz", "The Men", "Ritual Noise", "Brave New World" und "Pulse".

Fazit: Covenant schaffen es auf ihre unnachahmliche Weise den Hörer zu fesseln. Das Warten hat sich gelohnt!
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Produkt-Bild: Antarctica

Antarctica von Ost, Vangelis

Audio CD von Polydor (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 2,49

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 1988
Zoom ± Produkt-Bild: Antarctica

Tracks:

  • Theme From Antarctica
  • Antarctic Echoes
  • Kinematic
  • Song Of White
  • Life Of Antarctica
  • Memory Of Antarctica
  • Other Side Of Antarctica
  • Deliverance

Produktbeschreibung


ANTARCTICA
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5 Kundenrezensionen:

Vangelis light
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Man muss wirklich nicht alles von dem pathetischen Zeugs von Vangelis mögen, aber dieser Soundtrack zu einem in Europa völlig unbekannten Film, ist wirklich durchweg hörenswert.
Gefühlvolle und eingängige Melodien ohne zu hohen Kitschfaktor machen dieses Album zu einer idealen Soundkulisse für einen netten Abend im Lehnstuhl bei einem Glas Rotwein.
Mein Klassiker
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese Aufnahme ist ein highlight unter mehreren tollen Alben des 'früheren' Vangelis. Der Sound ist für seine Zeit absolut bahnbrechend, und das Album ist thematisch sehr in sich geschlossen. Das Theme from Antarctica ist für mich eine der Vangelis-Hymnen schlechthin und ist meiner Meinung nach eigentlich noch schöner als Chariots of fire oder Conquest of paradise. Auch als Soundtrack ist das Album mehr als passend. Ich kenne den Film Antarctica leider nicht (das scheint eine eher obskure japanische Produktion gewesen zu sein), aber wenn man diese Musik hört, sieht man die Eisberge förmlich vorbeitreiben.
YAMAHA CS80 at it's best
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ja, Vangelis hat es mal wieder gepackt! Auf dem Soundtrack-Album "Antarctica" zu dem gleichnamigen Film quetscht der griechische Klangkünstler alle möglichen Parameter aus seinem mittlerweile hinlänglich bekannten Lieblingsinstrument. Die schon bei "Chariots Of Fire" und "Blade Runner" zutage geförderten typischen sägenden, fanfaren-artigen Lead-Sounds, bei denen der polyphone Aftertouch, die ausgefeilten Portamento-Einstellungen und der Ringmodulator des analogen Yamaha CS80 Synthesizers reichlich Anwendung finden, kommen auch hier ausgiebig zum Einsatz. Aber ebenso nutzt Vangelis bei sehr vielen Tracks die hervorragenden Sequencer-Eigenschaften dieses Gerätes. Fast das gesamte Album wird von den typischen, sehr vielseitigen Klängen des japanischen Synthi-Klassikers dominiert.
Das Titelthema kommt trotz seines beschwingten Rhythmus sehr majestätisch daher. Das sehr beruhigende und beinahe etwas mystisch anmutende "Antarctic Echoes", welches in seiner Ad-Libitum-Spielweise völlig ohne jeglichen Takt oder Rhythmus auskommt, kühlt die Stimmung mit seinen deutlich synthetischen Flächen-, Vibraphon-, Streicher- und Chorklängen für den Rest des Albums auf weit unter 0º Celsius herunter. Bis zum letzten Track mag der Klang auch nicht mehr auftauen! Machen Sie sich auf eine klanglich sehr kühle Angelegenheit gefasst. Das Interessante an diesem Werk ist wohl die Tatsache, dass Vangelis es irgendwie geschafft hat, die Bilder des japanischen Spielfilms so gut in Musik umzusetzen, dass sogar dem unwissenden Hörer, der den Streifen nicht gesehen hat, sofort verschneite Landschaften ("Antarctic Echoes", "Song Of White", "Memories Of Antarctica") und im Eis umher streifende Tiere ("Life Of Antarcitca", "Kinematic") einfallen können. Dieser Verknüpfungs-Effekt ist meiner Meinung nach hier noch stärker als bei dem Soundtrack zu Blade Runner zu verzeichnen.

5 Sterne, ganz klare Entscheidung!

Anspieltipps: Antarctic Echoes, Deliverance, Song Of White
Kühl aber doch voller Vangelis-Power
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Antarctica ist zweifellos ein vielschichtiges Album und bietet neben dem ergreifenden, titelgebenden Werk einiges, was einem eine kühle Dreiviertelstunde bietet. Übrigens, wer "Chariots of Fire" mag, wird "Antarctica" auch lieben und vor allem den Titel "Deliverance" sehr ansprechend finden.
Lebensretter-CD
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Antarctica" ist ein ganz typischer Vangelis der frühen 80er Jahre: der Sound ist kristallklar und leicht unterkühlt (dem Sujet des Films angemessen). "Antarctica Echoes" ist majestätisch ruhig, "Deliverance" malt melodische Tupfer in ein Eismeer aus Sequencern, "The Other Side Of Antarctica" zeigt die wunderschöne Bedrohung, die von der Kälte und Einsamkeit ausgeht, und das göttliche "Theme From Antarctica" hat tatsächlich Lebens- oder zumindest Stimmungsretterqualitäten. Immer, wenn ich wirklich ernsthaft down bin, hilft mir die Erkenntnis beim Hören dieses Titels, daß eine Welt, in der es eine solche Melodie gibt, garnicht so schlimm sein kann.
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Produkt-Bild: Gotan Project Live

Gotan Project Live von Gotan Project

Audio CD von Sammel-Label (Sonstige) (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 17,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Gotan Project Live

Tracks:

Disk 1
  • Live Intro
  • Queremos Paz
  • Vuelvo Al Sur
  • El Capitalismo Foráneo
  • La Del Ruso
  • Santa María (del Buen Ayre)
  • Nocturna
  • Triptico
  • Chunga#s Revenge
  • Last Tango In Paris
  • Sola
  • Bonsu Track: Santa Maria (Version Orquestral)
Disk 2
  • Diferente
  • La Vigüela
  • Amor Porteño
  • época
  • Notas
  • Lunático
  • Che Bandonéon (Interlude)
  • Una Música Brutal
  • Santa María (del Buen Ayre)
  • Arrabal
  • El Norte
  • Criminal
  • Tríptico
  • Bonus Track: Diferente (Version Orquestral)

2 Kundenrezensionen:

Lebendiger Tango
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Klassiker des Neo-Tangos sprühen auf dieser Doppel-CD nur so vor Experimentierfreude. Dennoch bleibt das Gotan Project wiedererkennbar und unverwechselbar. Bei einigen Stücken bekommt man vor Ergriffenheit eine Gänsehaut. Dennoch phantastisch zum Tanzen geeignet.
Tangotronische Siesta
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Live Intro beginnt mit einem Einmarsch, der akkustisch durch die Ohren führt, um sich dann mit dem darauffolgendem "Queremos Paz" direkt im Herzen abzusetzen. Das Booklet der Live CD gliedert sich in verschiedenen Farben und spiegelt auch die Buntheit der musikalischen Stücke wieder. Ein Foto hält den Moment eines Tangopaares fest. Nichts anderes tut dieses Doppelalbum. Es hält fest und läßt einen nicht mehr los.
Präsentiert wird die "La Revancha del Tango Live Tour" mit 12 Stücken und die klassichere "Lunatico Tour" mit 14 Kompositionen. Ein Musikgenuss, der 134 Minuten in Atem hält.

Gotan Project lädt zu einer musikalische Reise ein, die in bisher ungewohnte Bereiche führt und neues mit Hilfe bisher bekannter Elemente kreiert und meistert so die Überführung in einen einzigartigen Musikstil. Das ist kein Zufall, ein Grund sind die multikulturellen Zuwanderungen gegen Ende des 19 Jahrhunderts in Argentinien, die afrikanische, wie europäische Kulturen und Sprachen importieren. Das beeinflußt den Tango maßgeblich. Auch die Sprache verändert sich. Argentisches Spanisch vermengt sich mit Einwanderersprachen, dabei entstehen Wortspielereien.
Gotan Project, wer ist das überhaupt? Kein geringerer als der Tango selbst. Vertauscht man die Reihenfolge der Silben, kommt der Name goTan heraus. Nichts anderes geschieht bei ihrer Musikkunst, wenn sie Nuevo Tango kreieren. Die Band-Mitglieder setzen sich ebenfalls aus Persönlichkeiten unterschiedlicher Herkunft zusammen, wie ihr Musikstil. Gotan Project bedeutet Transzendens, eine Überschreitung der Grenzen zwischen Tradition und Moderne. "Astor Piazolla" ebnete 1974 mit "Libertango" den Weg. Die Einführung elektronischer Klänge schafft eine dramatische Spannung, die Erotik und Leidenschaft eher verstärkt. Die Folge ein Umbruch, eine ideenreiche Entwicklung ins 21 Jahrhundert. Das intelligente Konzept, setzt sich aus einer Mischung unterschiedlichster Musikstile zusammen, klassischem Tango gepaart mit elektronischen Beats, manchmal Folklore, Burlesk, Drums, die minimalistisch und subtil daherkommen. Ein bißchen von allem, selbst der Hip Hop hält hier Einzug. Diese Vielfalt zeigt sich auch bei der Auswahl der Instrumente, die miteinander eine dichte Atmosphäre schaffen.
Melidiös sanfte Klänge, tief, nicht aufdringlich, in ihrer Wirkung jedoch heftig. Laptop trifft auf echte Instrumente. Vergangenheit trifft auf Gegenwart. Was dabei herauskommt? Eine tangotronische Vision mit Blick in die Zukunft, dabei läßt sich das Melange a Troi-Team Zeit bei der Entwicklung der Alben und das ist auch gut so. Das Kredo liegt nicht im Hier und Jetzt, Heute und Gestern trifft es eher.

So auch beim Berliner Konzert im Tempodrom. Wie beim Album beginnt der Sound mit schreitenden Truppen. Die Musiker halten sich buchstäblich im Hintergrund. Das Spektakel findet zunächst hinter einer leicht durchsichtigen Leinwand statt und läßt die Kompositionen und Projektionen im Vordergrund erscheinen. Für Überraschungen sorgen Kurzeinlagen von "KRS-One - Sound of da Police" und "Michael Jackson - Billy Jean" Beats.
Erst später wird der Vorhang fallen gelassen und das Bild von zehn Musikern offenbart sich. Ein Laptop, Philippe Cohen Solal am Turntable, zwei virtuosen Violinen-, einer Viola- und Cellospielerin. Eduardo Markaroff an der Gitarre und ein Pianist, sowie die spanische Sängerin Veronika Silva mit ihrer durchdringenden tiefen Stimme. Im Zentrum das aus Deutschland stammende Bandoneon, gespielt von Victor Villena. Zwischendurch die körperlich Umsetzung eines Tangopärchens. Von folkloristischen zu klassischen und modernen Tangostücken mit argentischen Rapeinlagen wurde die gesammte Bandbreite dargeboten.

Tangorianer hin oder her. Wer die Eintönigkeit der Musikwelt satt hat und schon abgestumpft ist und dennoch die Sehnsucht nach dem Berührtwerden nicht aufgegeben hat, wird hier fündig. Diese Art der Berührung geht unter die Haut. Hier wird ein breites Publikum angesprochen ohne in einen Mainstream zu verfallen. Sowohl das Konzert, wie das Album laden dazu ein in eine angenehme Atmosphäre einzutauchen. Gotan Project vermittelt ein Gefühl von Sehnsucht und Melancholie, die jedoch nicht schwer liegt und von einer Leichtigkeit getragen wird. Gefühlte hörbare Gegensätze die sich anziehen. (verfasst von Jamila Abouri)
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Produkt-Bild: Jeff

Jeff von Jeff Beck

Audio CD von Epic (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 3,87

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Jeff

Tracks:

  • So What
  • Plan B
  • Pork-U-Pine
  • Seasons
  • Trouble Man
  • Grease Monkey
  • Hot Rod Honeymoon
  • Line Dancing With Monkeys
  • JB's Blues
  • Pay Me No Mind
  • My Thing
  • Bulgaria
  • Why Lord Oh Why?

Produktbeschreibung


Jeff

Aus der Amazon.de-Redaktion


Jeff Beck, den legendären Künstler an der Gitarre "sprunghaft" zu nennen, ist nicht der passende Ausdruck und wird dieser Legende einfach nicht gerecht. Dieser neueste Ausbruch seiner Wahnsinns-Beckology scheint mit seinen Vorgängern eine locker verbundene Trilogie zu bilden. Aber auf seinen Lorbeeren ausruhen, das kommt für ihn nicht in Frage. Seine Zusammenarbeit mit Andy Wright, dem Produzenten von You Had It Coming (und dann auch noch von Splattercells David Torn und Apollo 440 gestützt und was den Klang anbetrifft auch gestürzt) erbringt eine von Becks energiegeladenen und bewusst provozierenden Sammlungen mit musikalischen Zukunftsschocks.
Eine Ausnahme bildet hier die elegante, von Orchestermusikern begleitete Version des traditionellen Folksongs "Bulgaria" und die nachdenkliche Atempause mit "Line Dance With Monkey" und "JB's Blues". Ansonsten scheint der Gitarrist wenig Interesse an herkömmlichen lyrischen Ergüssen zu haben: Stattdessen entlockt er aus seinem Instrument einen kreativen Strom von unglaublichen Metal-Klangfarben und fremdartig klingenden Tonarten. Dies beginnt mit dem ruppigen "Trouble Man", den faszinierenden Grooves von "So What" und dem von David Torn geprägten melodischen Minimalismus von "Plan B.". Bei "Grease Monkey" und "Hot Rod Honeymoon" wird mithilfe von Apollo 440 auf ganz verspielte Weise aus Becks notorischem Auto-Fetischismus ein ironisches Klanggebilde aus Retro-Samples und eindringlichen Elektro-Rhythmen. Letztere glänzen durch ihr Neo-Country-Picking und durch den unvergleichlichen Slide-Stil.
Vielleicht mag eine Art Parodie auf die Automelodien der Beach Boys beabsichtigt gewesen sein, aber nostalgisch ist an dieser fantasievollen, oft schonungslosen Stimmung nun wirklich nichts; hier würde der Untertitel "Beck to the Future" wunderbar passen. --Jerry McCulley
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5 Kundenrezensionen:

Just Jeff !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Jeff Beck is the guitarist of gitarists (ask Clapton). Every guitarist should listen to him.
Unglaublich! Unfassbar! Fabelhaft!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Beim Durchwühlen des Internets nach Musik bin ich vor Wochen auf diese Scheibe beim Reinhören gestoßen, zumal JB ein alter (Hör-)Bekannter meinerseits ist. Kreativität, weg vom Mainstream und Mut zum "Exklusiven" (angejazzt und funkig) prägen diese Scheibe. Ansonsten könnte ich auch nur das schreiben, was die anderen gutgelaunten JB-Freaks schon zu Papier gebracht haben, z.B. was die alten "Langweiler" (ohne Namen) betrifft.
Credo: Laut hören, am Besten dabei vor den Boxen stehen und sich einfach freuen, das es sowas wie diese Scheibe noch gibt.
PS: Achtung! Im Auto diese CD zu hören ist gefährlich! Ich sag's aus eigener Erfahrung!
Beck ist ein Feigling
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Nach der Zusammenarbeit mit Rod Stewart und Cozy Powell kam das unerträgliche BBA - Abenteuer und wir hätten kaum noch mit seinem phantastischen Album wie Blow by Blow gerechnet. Allerdings auch nicht damit, daß dieses bereits den musikalischen Höhepunkt seines Schaffens darstellen sollte, denn es gab zwar später noch ein paar Glanzpunkte, aber immer nur einzelne Titel wie "The Pump", "Goodbye" oder "A day in the life", die er prompt in den Konzerten auch endlos zu Tode geritten hat.

Jeff Beck hat sich nie dorthin getraut, wo er eigentlich hingehört hätte, nämlich unter mit allen Wassern gewaschene Jazzer; vielleicht hatte er Angst, dort alt auszusehen und so hat mal dies und mal das gemacht, aber nie mehr etwas wirklich neues oder konzeptionelles geboten.

Selbst zu Lebzeiten von Roy Buchanan und Danny Gatton hat er nur zu ersterem Kontakt gehalten, ich vermute heute fast, weil Buchanan zwar einen unverwechselbaren Ton hatte, aber stilistisch sehr eng begrenzt war, während Danny Gatton, der quasi in der Nachbarschaft daheim war, ihn technisch und in der Stilbreite ohne Wimpernzucken an die Wand des "Cellar Door" gespielt hätte.
Schon mal aufgefallen, daß sich Herr Beck immer mit Musikern auf die Bühne begeben hat, die zwar gut, aber ihm unterlegen waren (Clapton, S.R.V., Buchanan, Lukather). Jeff hätte sich niemals mit jemandem ins Konzert getraut, an dem er wirklich gemessen worden wäre.

Irgendwie haben wir ihn wohl überschätzt und wir müssen uns weiterhin an "Blow by blow" erfreuen und an der Tatsache, daß dieses Album von George Martin produziert wurde, dem auch die Beatles mehr verdanken, als sie jemals zugeben würden.
Komponieren?
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Der beste und einflussreichste Gitarrist der Welt (Fachpresse-Info)legt erneut ein Album vor, dass zeigt, wie ausgefuchst man Drum-Computer programmieren kann. Auch sein toller Ton (Strat, Marshall, keine Effekte, nur die Finger....ebenfalls Info der Fachpresse)ist wieder sehr beeindruckend; genau wie seine coolen, abgefahrenen Blues-Licks.
Leider beließ der gute Jeff es aber dabei und verzichtete mal eben aufs Komponieren richtiger Songs. Mir persönlich wäre das aber eigentlich schon wichtig gewesen.
Keine Berührungsängste
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Gitarrenhelden der alten Schule hat Jeff Beck keinerlei Berührungsängste mit Sounds des 21. Jahrhunderts.
Sicherlich werden viele die Stirn in Falten legen wenn sie die aggressiven Riffs und Loops auf diesem Album hören, aber nach dem dritten Hördurchlauf stellt man irgendwann fest, dass das hier gebotene um Längen interessanter ist als die altbekannten Blues- oder Flitzefingerstatments der Konkurenz.
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