|
| |
|
Letters & Signs Part Two von Northern LiteAudio CD von Una Music (Tonpool)Preis bei Amazon: EUR 13,99, Angebote ab EUR 9,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2010 |
Tracks:
3 Kundenrezensionen:So muss sich ne Scheibe anhören!!! 5 von 5 PunktenSo hört sich eine Scheibe an, die mit Leidenschaft und voller Überzeugung zur eigenen Musik produziert wurde. Unterschiedliche Musikstile verpackt in einem großem Northern Lite Rahmen, eine unverwechselbare Stimme, Texte die zum Nachdenken anregen... mehr muss man nicht sagen! Von Titeln wie Home, Run, Say my Name oder Begging you wird nicht nur die Fangemeinde noch in einigen Jahren schwärmen! Wenn ich sechs Sterne geben könnte würde ich es tun, diese Band ist definitiv anders als die anderen... Northern Lite geht vorwärts und probiert sich immer wieder neu aus, ohne vom Weg abzukommen. In Frontmann und Produzent Andreas Kubat erkennt man einen großen Musiker, wer es bisher nicht glauben wollte, der soll sich einfach den für mich bisherigen musikalischen Northern Lite Höhepunkt Say my Name anhören... I love it to death... (Update: Achtung CD hat nur 10 von 13 Tracks!) 5 von 5 Punktenhammer...den Jungs gehen die Ideen nicht aus. Das neue Album geht schnell ins Ohr und ist wirklich abwechslungsreich geworden. Wenn man bedenkt dass das letzte Album also Part 1 noch nicht allzu lange raus ist und sozusagen noch Ofenwärme hat erkennt man schnell - hier herrscht Aktionismus auf hohem Niveau - ich wette die haben noch weitere 20 Bretter in der Hinterhand. Mich hat immer gewundert dass diese Art von Sound so wenig Beachtung findet, Northern Lite haben aus dieser Not eine Tugend gemacht und den Mix aus verschiedenen Stilen zu ihrem Sound gemacht. Dabei verlassen die Jungs wagemutig immmer wieder den Pfad des Erfolges der hinter ihnen liegt um mit teils schrägen, teils verstörend ruhigen Tracks das Ohr des Lauschers zu fordern. Ich gestehe, nicht immer war ich gleich geflashed bei dem was sich offenbarte, aber ist nicht die genialste Mucke schon immer die gewesen in die man sich hineinleben muss? Zeit genug hat Nortthern Lite auch mit diesem Album bei mir dass auf "heavy rotation" läuft - kein Track ist wirklich naja - vieles wieder irgendwie seltsam und ungewohnt - aber wie gesagt: hier entpuppen sich dann die zukünftigen FAVES die man rauf und runter hört. Ohne Frage für mich - ein weiterer Meilenstein auf dem Pflaster das NL hier ebnet. Zu kritteln gibt es hier nichts, allenfalls die Videos sind teilweise etwas banal - das grandiose tonale hätte entsprechende Bebilderung verdient. Aber schon gut so, dass NL sich 100% auf den Sound konzentriert. (Wobei die Cover-Artwork von Pt1 und Pt2 super ist) Grandiose und reife Leistung, anspruchsvoll, raffiniert, bis dato komplett abnutzungsfrei und wirklich gut angelegtes Geld. EAR CANDY vom Feinsten. Viel Spaß dabei und danke Northern Lite für viele Stunden toller Musik die sich zum Soundtrack meines Lebens gesellen darf. UPDATE 30.07.2010 13 TRACKS ALBUM AUFGETAUCHT Northern Lite haben das Album mit 3 Zusatz-Tracks versehen - ALLERDINGS NUR ERHÄLTLICHL ÜBER DEN SHOP MIT DEM APFEL ALS DOWNLOAD Ganz ehrlich gesagt finde ich das extrem schade, Leute die sich die CD vor Monaten vorbestellt haben und gerne was handfestes wollten sind nun die Gelackmeierten. Es sei denn sie holen sich die 3 Zusatz-Tracks eben dort als DIGITALEN DOWNLOAD (oder dort gleich das ganze Album mit 13 Tracks für unter 10 Euro) Northern Lite haben scheinbar nicht vor diese 3 Tracks auch den CD Käufern noch in irgendeiner Form zu vermachen - die offizielle homepage bestätigt die Exklusivität als digital download bei IT. Am Apfel führt kaum ein legaler Weg vorbei. Die Zusatz Tracks die NICHT AUF DER CD sind: 11) HARDC*RE P*RN (cooler Track den ich nicht missen wollte!) 12) TURN UP THE BASS Transmitter Remix (Ziemlich gutes Remix - macht Spaß und ist ebenfalls für Fans ein want) 13) IN JAPAN Radio Edit (die kurze Version mit nur 3:39 Minuten die absolute Daseinsberechtigung und parallel zur 6 Minuten normal-Album Version Pflicht ist) Insofern ist mein Fazit: Schaut dass ihr diese 3 Tracks irgendwoher bekommt. Entweder beim Apfelhändler oder indem ihr Northern Lite ein bisschen die Hölle heiss macht und mailt, dass sowas die Freude eines jeden CD Käufers schmälert. Maybe geben Sie dann doch einen download frei - es sei denn sie haben einen Vertrag mit dem Apfelladen gemacht der die dortige Exklusivversion sichert) Das Album wird durch die 3 Tracks natürlich nur noch besser - meine Soundwertung bleibt also voll erhalten. Dennoch find ich's dämlich dass ich nun für den 10er Release mehr zahle auf CD als für die 13er Version aus dem Web. Will uns da jemand von der Silberscheine abbringen? NORTHERN LITE - nächstes mal einfache LIMITED EDITION rausbringen die dann ALLE TRACKS auch auf CD beinhaltet. Das wär mir ein paar Euro mehr schon wert. Hoffe ich konnte ein paar Leuten helfen. :) Und jetzt freuen wir uns über die neue Soundware! Hypnotisch hämmernde Sounds treffen auf an Balladen grenzende Elektro-Songs 5 von 5 PunktenHypnotisch hämmernde Sounds treffen auf Balladen grenzende Elektro-Songs. [In Japan, Bewgging You, Honey Bee, ] Der Elektro-Pop wärmt die Seele mit angenehm tanzbarem Sound und beruhigendem Songtext. [Wicked Mess, Turn up the Bass] Wunderbare melancholische Gitarrenmelodie. Man möchte, dass der Song nie aufhört. [Home, Say my Name] Böse und laut. [We all must, Let Yourself go, Hardcore P0rn] |
|
|
Forever Young von AlphavilleAudio CD von Wea (Warner)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 0,98 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 1984 |
Tracks:
ProduktbeschreibungFOREVER YOUNG 5 Kundenrezensionen:Kult-Album 5 von 5 PunktenDas Album ist absoluter Kult. Alphaville ist sicherlich eine der Ikonen des Synth-Pop. Die Melodien sind eingänglich, ohne primitiv zu sein, und sie sind erfrischend, lebendig, und obwohl zum Teil ein bisschen semtimental trotzdem optimistisch stimmend. Alphaville ist neben AHA und Sandra meine Lieblingsmusik aus den 80er Jahren, und die Epoche war für die Pop-Musik sowieso die beste. Großartig ist, das auf dem Album komprimiert die besten Klassiker drauf sind. Geniestreich 5 von 5 PunktenDas erste Album von Alphaville ist eines der besten Pop Alben aller Zeiten. Auch jenseits der Welthits, jeder Song passt und hat sein flair. Das Album ist als Gesamtkomposition bisher unerreicht. Doch dies ist für die Gruppe auch eine schwere Last, denn jedes Album wird an Forever Young gemessen und besser geht es halt nicht. Dieses Album ist nicht zu toppen. Besser geht Pop Musik nicht zu machen.Zwischen melancholischen Songs und Dance Songs mit Anspruch, die wiederum als ein "Guss" wahrgenommen werden, es ist der Olymp und von dort geht es leider nur wieder runter. Habe mir keine andere CD so häufig angehört wie diese. Typisch Alphaville 5 von 5 PunktenWer den Sound und die Lieder dieser Gruppe mag, wird auf?s Beste bedient: Hits gemixt mit weniger bekannten Stücken. Dem Fan gefällt?s! The Beginning of the impossible dream 5 von 5 PunktenAlphaville`s erstes Album "Forever Young" ist bis heute ein "must have". Zahlreiche unvergängliche Hits finden sich auf diesem Album. Nicht nur forver young und big in japan selbst..grade auch Nummern wie jet set, summer in berlin oder victory of love sind meilensteine der musikgeschichte. Unbedingt zuschlagen... The Best 80s Synth/Pop Album Ever 5 von 5 PunktenAlphaville's first Album "Forever Young" released in 1984 is not only their best but by far superior to any album of its genre. Each track is superb from start to finish, you won't get tired listening to this classic CD. Four tracks were released as singles throughout 1984/85 including "Big In Japan", "Sounds Like A Melody", "Forever Young" and "Jet Set". This album needs a special treatment from WEA with a remastered version including 7" mixes, Extended Remixes and B-Sides. This is how this CD should be done: Disc One: A Victory of Love Summer in Berlin Big in Japan To Germany With Love Fallen Angel Forever Young In the Mood Sounds Like a Melody Lies The Jet Set Bonus Tracks Big In Japan 7" Mix Sounds Like A Melody 7" Mix The Jet Set 7" Mix B-Sides: Seeds The Nelson Highrise (Sector One: The Elevator) Welcome To The Sun Golden Feeling Disc Two: Big In Japan (Extended Remix) Big In Japan (Extended Instrumental) Sounds Like A Melody (Special Long Version) Forever Young (Special Dance Mix) Jet Set (Jellybean Mix) Jet Set (Dub Mix) Maybe with some of demos as well :) Warner should consider to re-release it with their second album "Afternoon in Utopia", just like SonyBmg did with Alan Parsons, Modern Talking, Boney M, ELO to name a few, Universal with Tears For Fears, Donna Summer, Diana Ross, Lionel Richie etc with their Deluxe releases, EDSEL with Blancmange, Thompson Twins... Anyway, for the time being, buy this CD and enjoy the real sound of the 80s. |
|
|
Substance 1977-1980 von Joy DivisionAudio CD von Warner (Warner)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 4,52 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1999 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Dichte voll Trauer und Erhabenheit. JOY DIVISION für Fans und Neueinsteiger! 5 von 5 PunktenSUBSTANCE 1977 - 1980 titelt dieser Schmelztiegel aus Depression, Soundexperimenten und Eigenartigkeit. Im Prinzip handelt es sich hierbei um einen Sampler, der - unchronologisch - mehr oder weniger die besten Songs der Kultband JOY DIVISION beinhaltet. Die Scheibe ist durchdacht und gefällig zusammengestellt. Meines Erachtens ist dies womöglich überhaupt die stärkste Joy-Divixion-Scheibe am Markt (und das um so wenig Geld!). Nachdem ich mich vor längerer Zeit schon einmal über THE BEST OF JOY DIVISION ausgelassen habe und dabei noch nicht 100%ig von der Band angetan war, so kann ich jetzt nur eine unbedingte KAUFEMPFEHLUNG für diesen Silberling abgeben. Allerdings könnte es sich durchaus auch lohnen, die beiden Alben der Band zu erstehen. Irgendwie ist es seltsam JOY DIVISION zu hören... Alleine in einem dunklen Raum sitzend könnte diese Platte fast schon so etwas wie Beängstigung hervorrufen. Der leider viel zu früh verstorbene Ian Curtis - der nur 23 Jahre alt wurde - wirkt so, als würde er über den Dingen stehen, wenn er singt und schreit. Doch hört er sich dabei so traurig an... Und wenn eine Stimme Souveränität und Traurigkeit gleichzeitig vermittelt, dann ist das auf eine unbestimmte Weise unbehaglich, besorgniserregend... Es wirkt fast so, als wäre Ian Curtis abruptes Ableben vorhersehbar gewesen. Ein Kritiker (ich weiß jetzt natürlich nicht genau wer) soll "Closer" (das 2. und letzte J.D.-Album) einmal als "Selbstmordplatte" bezeichnet haben - was durchaus positiv gemeint war. Doch die Ironie der Geschichte hat auch hier wieder einmal gnadenlos zugeschlagen... SUBSTANCE - vielleicht so etwas wie der "Horror-Klassiker" des CD-Regals (positiv gemeint natürlich). Soundtechnisch verzerrte Klangwelten, deren Ursprung zweifelsfrei im Rock 'n' Roll und auch Punk zu finden ist treffen auf Ian Curtis wunderbaren melancholisch-erhabenen "Schwanengesang", der sich - wie es scheint - begeistert die Seele aus dem Leib singt und dabei gleichzeitig doch so traurig, so endlos traurig klingt... Was wohl aus JOY DIVISON bis heute geworden wäre, wenn Curtis nicht den Freitod gewählt hätte?? Tja, viel Mythos und viel Kult umgeben diese einmalige und auf ihre Weise unerreichte Band bis heute ungebrochen. Und es lohnt sich tatsächlich, sich das Ganze einmal genau und bewusst zu Gemüte zu führen. Vorliegende CD bietet sich hierzu optimal an, weil sie - so weit ich das beurteilen kann - alles, was JOY DIVISION ausmacht großartig vereint. Das ist ein wirklich rundum gelungener Sampler, mit dem Fans als auch Neueinsteiger in Sachen "Musik sammeln" und Joy Division sich bestens anfreunden werden können... Kaufen Sie sich einen dreijährigen Ausschnitt Musikgeschichte, den Sie nicht bereuen werden! (R.I.P. Ian Curtis!) P.S. Eine weitere Kaufempfehlung: "Closer" - ein sehr gelungener Film über die Geschichte der Band sowie Ian Curtis im Speziellen (siehe DVDs)! Ein MUST HAVE: Der wichigste und beste Joy-Division-Sampler 5 von 5 PunktenDer 1988 erschienene Sampler SUBSTANCE ist ein "MUST HAVE" für alle Joy-Division-Fans und -Interessierte: Die legendären "Love will tear us apart", "Atmosphere", "Transmission" - allesamt Singles - sind nämlich HIER und nicht auf UNKNOWN PLEASURES oder CLOSER drauf - Joy Division hatten unabhängig von den eben erwähnten Studioalben ebenfalls unzählige großartige Songs geschrieben. Chronologisch gesehen spannen die hier versammelten Stücke einen die gesamte Bandgeschichte umfassenden Bogen. Sie schließen sowohl alle vier Songs der End-1977er-Debut-EP "An Ideal For Living" ein als alles, was bis zum Ende der Band knapp zwei Jahre darauf erschien. Diese Songs waren auf Singles oder vom Label Factory damals herausgegebenen Samplern veröffentlicht worden und waren später entweder vergriffen oder schwer erhältlich. Wie es für Factory-Produkte typisch ist, findet der Hörer nur spärliche Informationen über den Ursprung der einzelnen Stücke; immerhin ist auf der CD selbst das jeweilige originale Release-Datum nach jedem Songtitel kurz abgedruckt. Warum sind die Songs aber getrennt chronologisch geordnet (d.h. einmal von Track 1 bis 10 und dann wieder von Track 11 bis 17) und warum nicht zusammen? Antwort auf dieses etwas verwirrende Faktum: 1988 war die CD-Edition von SUBSTANCE so konzipiert worden, dass sie sowohl die damalige Vinyl-Fassung (d.h. nur die ersten 10 Tracks) als auch einen sogenannten "Appendix", d.h. Anhang als "Mehrwert" (das wären die Track 11-17) bot. Das soll aber nicht weiter stören. Weiß man erst einmal darüber Bescheid, gibt SUBSTANCE durch die chronologische Aneinanderreihung der Songs einen faszinierenden Einblick auf die außergewöhnliche und schnelle Entwicklung der Band von einer rohen, aggressiven Quasi-Punk-Band zur vielleicht wichtigsten und stilbildensten Formation der sogenannten Post-Punk-Ära. 1979/80 waren sie schon im Umgang mit elektronischen Instrumenten vertraut geworden: Synthezizer und Sequencer waren Bestandteil ihrer Musik geworden, wie "She's Lost Control", "Love Will Tear Us Apart" oder "Atmosphere" beweisen. Der ökonomische und dennoch ungemein originelle und unnachahmliche Sound der Band prägte die damals aufziehenden Achtziger maßgeblich, kaum jemand konnte ernsthaft an dieser Band vorbeikommen. Selbst für die heutigen Superstars von U2 waren Joy Division anfangs eine maßgebliche Inspirationsquelle. U2-Sänger Bono ist nach eigenem Bekunden Fan der Gruppe und ganz besonders von Sänger Ian Curtis, dem legendären Aushängeschild der Band, das mit seinem im Mai 1980 verübten Selbstmord der Gruppe ein jähes Ende setzte. Mag die Musik dieser Gruppe in ihrer extremen Expressivität, ihrer brutalen und ungeschönten Dramatik auch keine leichte Kost, keine Unterhaltung für jeden Tag sein, so ist es dennoch schwer, von dieser Musik zu lassen, wenn man sie erst einmal gehört hat. Diese Musik kann süchtig machen, und die SUBSTANCE-Songs machen da keine Ausnahme, selbst die unbekannteren nicht: "Komakino" zum Beispiel mit seinem verblüffenden Schlagzeugspiel und den kreischenden Gitarren im Hintergrund. "These Days" mit seinen beinahe The-Police-artigen Gitarrenfiguren. Das endlose "Autosuggestion", in dem die Band wie einst Velvet Underground in "Heroin" zuerst in trügerisch zurückhaltender Monotonie agiert, um dann doch in ein Inferno auszubrechen. Der brutale Drumsound in "Digital" und "Glass". Das wahnsinnig intensive "Dead Souls". Und und und. KAUFEN! Idealer Einstieg in den Kosmos einer Kultband 5 von 5 PunktenAn Hand dieser sehr gelungenen Zusammenstelung wird das Grundproblem von "Joy Division" sehr schön deutlich, die Mannen um Ian Curtis waren schlicht und einfach ihrer Zeit zu weit voraus um die entsprechende Würdigung zu erfahren. Erst nach dem Ende der Band entwickelten sich die wenigen Alben der Band zu Kultobjekten, die viele der heutigen Gruppen maßgeblich beeinflußt haben. Für den Einstieg in das melancholische Universum von "Joy Division" ist dieser Sampler hier ideal. Gehört in jede Joy Division-Sammlung 5 von 5 PunktenSubstance enthält die Singles der Band sowie all die raren Tracks die damals auf diversen Samplern veröffentlicht wurden. Wer Joy Division noch nicht kennt, sollte sich besser "Unknown Pleasures" und/oder "Closer" zulegen. Wer diese beiden Alben jedoch schon besitzt und Geschmack an Joy Division gefunden hat, für den ist diese CD ein Pflichtkauf. Substance enthält im Detail: - Alle Tracks der 4 Singles (jedoch leider ohne den Remix von "Love will tear us apart") - "Komakino" und "Incubation" von der Komakino-Flexi-Disc - "Atmosphere" und "Dead Souls" vom Sampler "Licht und Blindheit" - "Autosuggestion" und "From Safety to Where...?" von Sampler "Earcom 2: Contradiction" - "Digital" und "Glass" vom Sampler "A Factory Sample" Das Album ist nicht nur in Sachen musikalischer Qualität eine Bereicherung für jede Joy Division-Sammlung, man erhält zudem all die raren Tracks, die man in der Vergangenheit mühsam auf dem Sammlermarkt suchen mußte, zusammengefasst auf einer CD und in CD-Qualität! Die Compilation 5 von 5 PunktenDie Compilation also. Best of ist in diesem Fall der falsche Ton. Keine ihrer Singles ist auf einem der beiden regulären Alben enthalten. Hier finden sich nun die drei Klassiker Love will tear us apart, Atmosphere und Transmission. Für den neugierigen JD-Einsteiger gibt es aber weitere Überraschungen. Auf der CD sind auch die rauheren punkorientierten Titel mit enthalten (Warsaw, No love lost) und zwei der allerletzten Stücke, die JD vor Ian Curtis` Selbstmord aufgenommen haben. These days und das hochgradig mysteriöse Komakino. Mit diesem Titel weisen JD musikalisch wiederholt in die Zukunft, doch das Projekt bleibt aus obigen Gründen unerfüllt. Also: zur Vervollständigung und auch als Einstieg in das JD-Universum unbedingt zu empfehlen. Weiterhin werden JD den meisten unbekannt bleiben - wie so häufig bei schönen, zeitlosen, innovativen und komplexen Kunstwerken bleibt der tumben Masse ebendiese verschlossen. Und das ist auch gut so! |
|
|
Unknown Pleasures von Joy DivisionAudio CD von London Rec (Warner)Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 4,68 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2000 |
Tracks:
ProduktbeschreibungUNKNOWN PLEASURES 5 Kundenrezensionen:The start of it all... 5 von 5 PunktenVelvet Underground und die Berlin-Trilogie von David Bowie waren die Blaupausen für dieses Album. Niemals zuvor wurden Nihilismus, Perspektivlosigkeit und Stagnation genialer vertont als auf diesem von Martin Hannet perfekt in Szene gesetzen Abgesang auf das neokapitalistische Großbritannien Margaret Thatcher's. Die Trostlosigkeit des postindustriellen Manchester, die Ausweglosigkeit aus einem kleinbürglichen Leben und das gebrochene Versprechen eines einzigen Konzerts einer zwar minderbegabten aber nichtsdestotrotz einflußreichen Punkband manifestieren sich in diesem Album. Oder in anderen Worten: Depression hat niemals geiler geklungen als hier. "Unknown Pleasures" ist kalt, die Gitarren klirren, der Bass brummt, die Drums könnten ebensogut von einer Drum-Machine kommen, so monoton und stoisch hatte zuvor nur Moe Tucker die Drums bedient, aber es fällt einem schwer, sich der Faszination dieses Albums zu entziehen. Selbst heute ist der Schatten Joy Division's spür- bzw. hörbar und dies nicht nur in den Bassfiguren britischer Independent Bands. Was Sonic Youth erst 1992 proklamierten, fand tatsächlich schon 1979 statt - the year punk broke! Anspieltipps: Disorder New Dawn Fades She's Lost Control Shadowplay Bewertung: Kaufbefehl! "Überschätzt" erhält eine neue Bedeutung 3 von 5 PunktenDas ist also Joy Divison, die kurzlebige Legende der Punkmusik; die vier jungen Musiker, die mit nur zwei Alben Weltruhm erlangten, und deren epilepsiekranker Sänger sich mit 23 Jahren erhängte. "Unknown Pleasures" gilt als Meilenstein. Beim ersten Mal hat es nicht "Klick" gemacht, beim zweiten Hören auch nicht; und bis heute nicht. Bis heute nehme ich es immer mal wieder mit den besten Absichten aus dem Schrank, ich höre es immer und immer wieder - und kann mir die Popularität von Album und Band dennoch nicht erklären. Joy Division als Mitreiter der Punkbewegung zu bezeichnen, halte ich zuallererst einmal für falsch, denn mit der Rockmusik der Zeitgenossen wie Sex Pistols oder The Clash hat diese Musik gar nichts gemein: ?Unknown Pleasures? besteht ausschliesslich aus düsteren Basslinien ohne eigene Melodie, und mit extrem heruntergeschraubtem Tempo ? ein Stil, der am ehesten mit den Goth-Industrialbands aus den 90ern vergleichen lässt. Mein persönliches Problem hier ist einfach, dass das Album nicht die geringste Abwechslung bietet; von der ersten bis zur letzten Minute ist Unknown Pleasures ein einziger Klangteppich aus Basstönen, unterlegt mit ein wenig improvisierter Schlagzeugrhythmik, mit eigentlich nichtexistentem Wiedererkennungswert. Kompositorisch hat dieses Album nicht das Geringste zu bieten: Es gibt keine Refrains, die hängen bleiben, Melodien, bei denen man mitwippt ? die einzelnen Lieder tropfen einfach als düstere Fahrstuhlmusik ab und nach 40 Minuten ist das Album vorbei. Wie alle Musiker, die freiwillig aus dem Leben gingen, geniesst auch der Sänger Ian Curtis Legendenstatus ? ich persönlich habe arge Zweifel, ob er alleine durch seine musikalischen Fähigkeiten zu ähnlichem Weltruhm gekommen wäre: Seine kraftlose Baritonstimme ist frei von jeder Emotion, die Spannbreite umfasst eine einzige Oktave; und dies erzeugt hier auch leider nicht die Kälte eines Skinny Puppy-Albums sondern fügt sich nahtlos in das bescheidene Tonrepertoire im Hintergrund ein. Die musikalische Armut ergänzt sich wunderbar mit der stimmlichen Armut und hinterlässt eher den Eindruck einer MySpace-Komposition. "Unknown Pleasures" gilt als Deprimucke, aber ich glaube nichteinmal im tiefsten Jammertal meiner Adoleszenz wäre ich auf dieses Album hereingefallen. Statt echter Emotion gibt es Pathos, statt musikalischem Herzschmerz zähe Klangschleifen aus Bassgeplucker und statt einem Sänger der sich Angst und Hass von der Seele schreit, eine schmalbrüstige Geisterstimme ohne Variation oder Volumen. "Unknown Pleasures" ist kein schlechtes Album im eigentlichen Sinne, aber es bietet ungefähr dasselbe Hörvergnügen wie das Summen der Heizung oder Regentropfen auf einem Blechdach: Man registriert es als ein nicht unangenehmes Beigeräusch, aber schon nach wenigen Minuten nimmt man es kaum mehr zur Kenntnis. "Eines der Top 10 Alben der 80er" 5 von 5 PunktenAbsoluter Kult..!! Eines der besten 10 Alben dieser Zeit..!! Reinhören und staunen.. Rest in peace Depression in Perfektion 5 von 5 PunktenDieses Meisterwerk von einem Album ist nichts für Menschen, die immer fröhlich sind, die sich noch nie völlig verloren und einsam gefühlt haben, die noch nie enttäuscht von der ganzen Welt waren, die sich noch nie nach dem Sinn gefragt haben. Alle anderen, die sich auf dieses Album einlassen (wollen), werden sich verstanden fühlen. Denn die Songs sind sehr düster. Alles, von Drums über Gitarren bis hin zur unglaublichen Stimme Ian Curtis', die mit den depressiven Texten einen Großteil des Sounds ausmacht, ist düster. Und trotzdem ist man überzeugt, dass alles, was man hört, die Wahrheit ist, dass alles stimmt, dass es nicht an einem selbst liegt, der die Dinge und die Menschen und die Welt als sowas Schlechtes sieht. Deswegen hilft es einem, trotzdem es so unfassbar depressiv ist, weiter. Es ist einfach großartig. Der Urknall 5 von 5 Punkten"Unknown Pleasures" beginnt mit treibenden Drums, darauf ein mächtiger Bass, dann knarrt eine Gitarre und schließlich dröhnt Ians Curtis Stimme fast wie aus dem Übungskeller. Bedrohliche Riffs, karge Synthies, trockenes Zischen. Rauh, ungeschliffen und absolut kompromisslos. Hier ist nichts zuviel und nichts zu wenig. Diese Musik als depressiv zu bezeichnen wäre zu einfach. Sie ist entfesselte Verzweiflung und bedrohlicher Schatten, der Dich aufnimmt, nicht wieder losläßt und zugleich beschützt. Das ist kein Punk mehr, schon gar kein Rock oder Pop und noch kein New Wave. Peter Savilles Covergestaltung ist legendär und visualisiert perfekt die Stimmung des Albums. Im Mittelpunkt stehen die Berge einer digitalen Landschaft, alles komplett schwarz aber irgendwie nicht kalt, auf das Wesentliche reduziert. "Unknown Pleasures" war 1979 der Grundstein des inzwischen untergegangenen Factory-Labels. Für Joy Division war es Anfangs- und Endpunkt zugleich. Was vorher kam war Entwurf, was nachher kam war nur noch Verfeinerung. |
|
|
Closer von Joy DivisionAudio CD von London Rec (Warner)Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 3,23 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1999 |
Tracks:
ProduktbeschreibungCLOSER Aus der Amazon.de-RedaktionRückblickend scheint es so, als würde das zweite und letzte Album dieser Manchester Postpunk-Band deutlich auf den Selbstmord des Sängers Jan Curtis hinweisen, der ein paar Monate vor der Veröffentlichung des Albums stattfand. Die Band spinnt ein nachhallendes Netz aus Melodien in Moll. Dazu Curtis' zittrige Bass-Stimme -- das klingt schon düster genug. Achtet man dann noch auf den Text, wird der Bezug zu ultra-finsteren Geschichten von J.G. Ballard und Joseph Conrad deutlich. Die Leere mit all ihrem Schrecken zerriß Curtis förmlich von innen heraus. "I put my trust in you" singt er, aber wie er es singt und der Klang seiner Stimme lassen keinen Zweifel daran -- sein Vertauen wurde enttäuscht. Aber die Musik, so grimmig und kraftvoll wie sie ist, zeigt die Richtung, die die hinterbliebenen Bandmitglieder als New Order einschlugen und dabei noch die mechanische Power der Club-Rhythmen in ihre Musik mit einbrachten. --Douglas Wolk 5 Kundenrezensionen:"Mitschwimmen" 5 von 5 PunktenEin weiteres Meisterwerk von JOY DIVISION..!! Diese Band gehört mit zu den Urvätern des späteren gothic oder dark - wave !! Einfach rein hören und mitschwimmen auf der Welle der Band.. Was waren das für Zeiten..!! Ewige Dunkelheit.... 5 von 5 Punkten...umhüllt dieses Album wie ein Leichentuch. Joy Division Sänger und Teilzeit-Gitarrist Ian Curtis weilte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von "Closer" im Frühsommer 1980 schon nicht mehr unter den Lebenden. Leider. Der begnadete Lyriker (mann kann ihn auch ohne Weiteres als Dichter bezeichnen) erhängte sich kurz vor Beginn der US-Tour von Joy Division. Eine schwere Krankheit in Form der Epilesie hatten den hochbegabten Sänger in ein psychisches Wrack verwandelt und ihm mit nur 23 Jahren zum Freitod getrieben. "Closer" ist die musikalischen Hinterlassenschaft Joy Divisions, wohl aber zum größten Teil die der Privatperson Ian Curtis. Natürlich liest sich das Wort "autobiograpisch" für die Beschreibung eines Albums immer mit sehr viel Vorsicht. Doch in diesem Fall fällt mir kein Begriff ein, der es im Nachhinein passender auf den Punkt bringt. Ian Curtis singt von Isolation, Selbsthaß, Entäuschung, Schmerz und eben der ewige Ruhe, gespickt von Zeilen die im Nachhinein Hilferufe einer sich auflösenden Seele waren. Und das in einer schonungslos ehrlichen Art, wie es die wenigsten Menschen wohl auf Anhieb verdauen werden. Labile Menschen sollten dieses Album mit Vorsicht genießen. Ob das Album dunkel ist? Oh ja, es ist tiefschwarz und ist meiner Meinung nach vollkommen referenzfrei. Vor und nach "Closer" kam nicht mehr was in Sachen Düsternis und lyrischer Genialität an dieses Album herankommen kann. Auch wurden Genres (Gothic/Dark Wave) und unzählige Bands von dem Sound Joy Divions und der Person Ian Curtis geprägt (im speziellen wohl The Cure in den Achtziger). Schlussendlich bleibt mir nur noch zu sagen das "Closer" ein absolutes Meisterwerk ist und wohl Pflichtlektüre in jeder halbwegs gut ausgebauten Plattensammlung sein sollte Joy Divisions künstlerisches Vermächtnis 5 von 5 PunktenErst als es die Band nicht mehr gab, zogen die Plattenverkäufe plötzlich an. Im Juli 1980 erschien CLOSER im Großbritannien und schoss in die Charts, als die Nachfolger New Order gerade ihr erstes Konzert gaben. "Love Will Tear Us Apart", die Single, chartete ebenfalls, und UNKNOWN PLEASURES zog im Jahr eins nach Veröffentlichung ebenfalls nach. So makaber funktioniert das Showbiz: Erst Ian Curtis' Freitod in der Nacht zum 18. Mai desselben Jahres und ihre daraus resultierende Auflösung verschaffte der toten Band Ruhm und Ehre. Noch vor dem Joy-Division Debüt UNKNOWN PLEASURES ist CLOSER das musikalische Vermächtnis der bahnbrechenden Postpunk-Band aus Manchester. Während der Aufnahmesessions im März 1980 soll nur Annike Honorè, Curtis' belgische Geliebte, die ganze Tragweite der finsteren Absichten des Sängers begriffen haben. Was im Gothic-Rock eher einer provokativen Theatralik diente, war bei Joy Division wohl bitterer Ernst. Über allen weltverlorenen Zeilen, die Curtis für CLOSER zu Papier brachte, schwebt wie ein Fanal die in "Isolation" formulierte erschütternde Erkenntnis: "I'm ashamed of the person I am". In Ian Curtis' semiautistischer Gedankenwelt bleibt das Du unerreichbar: "I put my trust in you", singt er grimmig in "A Means To An End", dabei verrät die Wankelmütigkeit seiner Stimme Hoffnungslosigkeit. "Got to find my destiny before it gets too late": Wie das meiste der Lyrics auf CLOSER bleibt auch die verstörende Schlusszeile aus Twenty Four Hours" rätselhaft. Verrät sie eine Spur von Hoffnung, und sollte "some therapy" Curtis' von Epilepsie geschüttelte Gesundheit doch noch einrenken? Oder beabsichtigte der Sänger, die durch seine Ehekrise eingetretene Verschärfung seines Leidens - "the crisis I knew had to come" ("Passover") - aus tiefer Überzeugung im Suizid zu beenden, "deep in the heart of where sympathy held sway"? Bei aller autobiographischen Tragik lässt sich CLOSER auch jenseits von Anthony Corbijns Film-Biographie "Control" begreifen: als ein universelles Stück Musik. CLOSER erzählt nicht nur von moderner Entfremdung - es klingt auch noch so. Natürlich nicht zuletzt dank Martin Hannetts bahnbrechenden Geniestreichen an den Regiereglern, die Bernard Albrechts (g), Peter Hooks (b) und Stephen Morris' (dr) kalte Beiträge noch eisiger klingen ließen: der Zahnbohrer-Gitarrensound auf "Atrocity Exhibition", der unerbittliche Beat von "Heart And Soul", die synthetischen Drums auf "The Eternal". CLOSER, obwohl mit seinen zeitlosen Elektrosounds stilistisch weit versierter als das monolithische UNKNOWN PLEASURES, ist wie sein Vorgänger perfekte Schwarzweißmalerei ohne Zwischentöne. Sämtliche Subtilitäten - es mangelt nicht daran - dienen einzig dem Zweck, den inhärenten Ausdruck an Verlorenheit musikalisch zu perfektionieren: der an die Krautrocker Can (wichtige Inspirationsquelle) gemahnende tribal beat des Openers, die raffinierte Laut-Leise-Dynamik von "Twenty Four Hours", Peter Hooks seltsames Bassgeschrammel auf "Passover", der sachte polyrhythmische Beginn von "Decades". Raffinesse in hochexpressivem Minimalismus, von dem sich ruhig weitere Dutzend Beispiele nennen ließen. Außerirdische Kälte klang nie menschlicher als auf den naiv-genialen Prä-Industrialsounds von CLOSER. Der amerikanische All Music Guide fasst die Größe von CLOSER bemerkenswert zusammen: "Egal wie man Rockmusik definiert: Selten wirkt und klingt sie so bedeutend, so lebendig, so unwiderstehlich und unleugbar wie hier". Joy Division - Closer 5 von 5 PunktenJoy Division sind leider längst tot. Die Band starb 1980 mit dem Selbstmord des charismatischen Leadsängers Ian Curtis der sich, kurz nach Beendigung und einige Monate vor der Veröffentlichung des Meilensteins "Closer" erhängte. Ihre Musik jedoch konserviert einem kleinen Hörerkreis immer noch die Stimmung der ausgehenden 70er Jahre, in denen es überraschenderweise NICHT nur Bombast-Rock und freie Liebe gab. Schwarz ist diese Platte, durch und durch. Streckenweise absolut furchteregend, kalt und demzufolge auch nicht unbedingt für labile Seelen gedacht. Dass Joy Division zu den Heroen der düsteren Musik gehören, ist unbestritten. Dies bestätigen auch immer wieder Umfragen unter Szene-unabhängigen Musikjournalisten: "Closer" ist eine der besten Scheiben der letzten Jahrzehnte. Der Vergleich zu anderen Grössen der Szene wie Depeche Mode oder The Cure fällt jedoch schwer. Joy Division zeigten in ihrem musikalischen Gesamtwerk die viel schwärzeren Bereiche und Abgründe der menschlichen Seele, untrennbar verbunden mit dem charismatischen Ian Curtis. Curtis prägte die Musik von Joy Division sowohl thematisch als auch durch seinen durchdringenden, kalten Gesangsstil. Hoffnung- und Perspektivlosigkeit spiegelte sich immer wieder in seiner selbst. So wird "Closer" zu einer Reise in die Untiefen, in die Abgründe der menschlichen Seele. "Isolation" und Konfusion zieht sich wie ein roter Faden durch die Songs, untermalt von der minimalistischen und tiefdüsteren Atmosphäre der elgischen Kompositionen. Es ist schwer, sich der Faszination zu entziehen, wenn einmal der Zugang zur Grundstimmung des Albums gefunden ist. Joy Division zeigen gnadenlos die Ziel- und Rastlosigkeit des alltäglichen Lebens auf, ohne in gängige Klischees zu verfallen. Zu Anfang ist es ziemlich schwer mit den wirklich arg depressiven Botschaften der Band umzugehn. Geradezu lebenslustige Menschen werden demnach auch nich den Sinn dieses Meisterwerks entschlüsseln können. Generelle Hörtipps kann und will ich bei diesem Album nicht geben, da es auch ohne eine, in den meisten Fällen, nicht vorhandene Verknüpfung der einzelnen Stücke, wie eine einzige mörderisch depressive Komposition klingt. Skippen verboten!!! In jedem Falle ist "Closer" nicht zur beiläufigen Beschallung geeignet. Zu intensiv ist die Musik, und zu wertvoll. Zum Abschluss möchte ich noch den Erstling "Unknown Pleasures" empfehlen, der für viele Fans immer noch als Zenit dieser Band steht. Ich mag beide sehr gerne, doch verbinde ich mit "Closer" noch einige Dinge die über den Musikalischen Bereich hinausgehn ... eine knappe Stunde Trance Zustand 5 von 5 PunktenDieses kultige Machwerk ist nichts für schwache Nerven.2 Flaschen Bier und eine Stunde in Zweisamkeit mit diesem Psychedelischen Meisterwerk lassen selbst den härtesten Rocker in die Knie gehen. Closer lässt sich mit Pornography von The Cure vergleichen,jedoch sanfter und melodischer. |
|
|
Depeche Mode - 101 (2 DVDs) , Regie: D. A. Pennebaker, Chris Hegedus, David DawkinsDVD von EMI Music Germany GmbH & Co.KGPreis bei Amazon: EUR 25,99, Angebote ab EUR 13,83 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2003 |
ProduktbeschreibungDer legendäre DA Pennebaker Konzertfilm "101" auf DVD - darauf haben nicht nur die zahlreichen DEPECHE MODE Fans gewartet. Zeitgleich wird die Audio-Live-CD "101" in herausragender neuer Ton-Qualität auf SACD veröffentlicht. Dabei hat Mute darauf Wert gelegt, dass es sich um ein auch in normalen CD Playern abspielbares Hybrid-Format handelt. Schon bei Erst-Veröffentlichung 1989 galt die herausragende Tour Dokumentation und der Mitschnitt des DEPECHE MODE Konzerts in der Rose Bowl vom 18. Juni 1988 als Meilenstein der Konzertfilm-Geschichte. 5 Kundenrezensionen:Ein Stern Abzug wegen fehlender Untertitel 4 von 5 PunktenDafür das "101" nun schon 17 Jahre auf dem Buckel hat wurde meiner Meinung nach viel für den DVD-Release gemacht. Sowohl das Bild sowie der Ton sind für das besagte Alter gut remastert worden. Die Tourdokumentation ist ansich sehr interessant, allerdings stößt es einem wirklich übel auf das es beim heutigen Stand der (DVD)-Technik nicht möglich war die "verdammten" Untertitel mit einzublenden. Komischerweise war es den Entwicklern möglich während der Interviews im Bonusmaterial, eingeblendete Filmpassagen durchaus zu untertiteln. Das ist jedoch der einzige Kritikpunkt einer ansonsten guten DVD-Produktion. Neben des besagten Films auf der ersten Scheibe befindet sich auf der zweiten DVD sehr gutes Bonusmaterial das neben des Konzertmitschnitts etliche Interviews beherbergt. In diesen, stehen Dave Gahan, Martin L. Gore sowie Andrew Fletcher dem Regieteam von damals in Ihren eigenen vier Wänden (!) Rede und Antwort. Das ebenfalls drei Fans aus dem alten Tourfilm erneut befragt wurden ist zwar nicht unbedingt so interessant außer dem Aspekt das man sieht wie Sie sich teilweise verändert haben. Also größtes Manko wurde bemängelt das nicht das komplette Konzert mitgeschnitten wurde. Dies ist wirklich bedauerlich doch wenn es möglich gewesen wäre hätte es den bestimmt gegeben. Davon kann man nicht genug bekommen! 4 von 5 PunktenIch habe den Film auf einem Musiksender gesehen und war von der "Never let me down again" Szene überwältigt - hatte sogar eine Gänsehaut als 65000 Fans ihre Arme hin und her geschwungen haben zum Takt der Musik. Selbst die Band selbst schien gerührt und stand nicht-schlecht-guckend auf der Bühne! Ich finde die DVD klasse und sie läuft regelmäßig bei mir im Player. Ich muss leider die fehlenden Untertitel bemängeln, die selbst der besagte Musiksender geschafft hat, drunter zu setzen! Warum auf der 2. DVD nicht das gesamte Konzert gezeigt wird, liegt daran, dass laut D.A. Pennebaker nicht alles aufgenommen werden konnte. Warum auch immer, denn die CD-Aufnahme ist auch komplett. Trotzdem ein Muss für jeden Fan und der, der es vielleicht noch werden will! Davon kann man nicht genug bekommen! 4 von 5 PunktenIch habe den Film auf einem Musiksender gesehen und war von der "Never let me down again" Szene überwältigt - hatte sogar eine Gänsehaut als 65000 Fans ihre Arme hin und her geschwungen haben zum Takt der Musik. Selbst die Band selbst schien gerührt und stand nicht-schlecht-guckend auf der Bühne! Ich finde die DVD klasse und sie läuft regelmäßig bei mir im Player. Ich muss leider die fehlenden Untertitel bemängeln, die selbst der besagte Musiksender geschafft hat, drunter zu setzen! Warum auf der 2. DVD nicht das gesamte Konzert gezeigt wird, liegt daran, dass laut D.A. Pennebaker nicht alles aufgenommen werden konnte. Warum auch immer, denn die CD-Aufnahme ist auch komplett. Trotzdem ein Muss für jeden Fan und der, der es vielleicht noch werden will! Für Fans ein Muss! 5 von 5 PunktenAlso ich finde die DVD-Ausgabe von 101 rundum gelungen! Man muss natürlich beachten, daß solch eine Dokumentation nicht annährend so zeitlos ist, wie z.B. eine Clip-Sammlung. Als der Videofilm 1989 veröffentlicht wurde, habe ich als 19-jähriger Fan natürlich sofort zugeschnappt, ich war ja selbst auf einem Konzert der Tour. Ich habe neidvoll die Odyssee der Fans im Film mitverfolgt und wäre natürlich am liebsten an deren Stelle gewesen. Daher freute ich mich auch über die Interviews von dreien auf der Bonus-DVD, frage mich sogar warum nur drei? Naja, das heutige Dasein der restlichen Fans schien wohl nicht so interessant zu sein. Klasse natürlich auch die Interviews mit den heutigen Bandmitgliedern, zwar knapp aber immerhin. Herausragend ist der Audiokommentar zum Hauptfilm. Bei Spielfilmen schon üblich, finden sich auch auf Musik-DVDs immer mehr Audio-Kommentare. Ein begrüßenswerter Trend. Für Fans der 80er ein Muss 5 von 5 Punktenehrlich gesagt habe ich Depeche Mode in der DDR nur im Radio gehört. Ging auch nicht anders ,die Live-Auftritte dieser Band tendierten in dieser Region gegen null;-) . Aber nach der Wende war Depeche Mode in Leipzig und das war einfach nur geil.Mehr fällt mir dazu nicht ein. Genauso wie diese DVD. Das kommt alles so super rüber,die Fans ,Dave ,Martin ,Andy ,Alan. Okay, Konzert und Hintergrund sind bissl schwer zu trennen. Aber das war mir egal. Jeder der schonmal "Personal Jesus" live erlebt hat......, ich finde die DVD klasse! |
|
|
Greatest Hits von the Human League, Human LeagueAudio CD von Virgin Rec (EMI)Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 4,08 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 1995 |
Tracks:
ProduktbeschreibungBayern 2004. Die Bundesrepublik Deutschland. Staatshandbuch Verzeichnis der Behörden und Gemeinden mit Aufgabenbeschreib 3 Kundenrezensionen:80er Elektropop - muss auch nicht mehr sein 3 von 5 PunktenAn Human League merkt man doch deutlich, wie die Zeit vergeht. Für mich klingen die allermeisten Songs inzwischen belanglos. Abwechslung ist hier leider nicht zu finden, sowohl gesanglich als auch von den Melodien sehr limitiert. Den dritten Stern gibt es nur wegen "Don't you want me" und "Human", der Rest geht eher in Richtung Fehlkauf. Gute Zusammenstellung 5 von 5 PunktenMan muss schon Human League-Fan sein, um all die Titel zu kennen, die sich auf diesem Greatest hits-Sampler tummeln. Ein wahrer Griff in das Elektropop-Antiquariat. Aber durchaus ein lohnender Griff. Hits wie "Human" und "Don't you want me" wechseln sich ab mit Werken aus der Frühphase Human Leagues ("Being boiled"). Auch die Phase zwischen den Alben "Dare" und "Crash" bleibt nicht unbeachtet. Mit "Mirror man" und "The Lebanon" sind zwei Stücke enthalten, die vor allem in Großbritannien große Charterfolge waren. Alles in allem: Eine gelungene Compilation (vorausgesetzt man ist Human League Fan) Gute Zusammenstellung 5 von 5 PunktenMan muss schon Human League-Fan sein, um all die Titel zu kennen, die sich auf diesem Greatest hits-Sampler tummeln. Ein wahrer Griff in das Elektropop-Antiquariat. Aber durchaus ein lohnender Griff. Hits wie "Human" und "Don't you want me" wechseln sich ab mit Werken aus der Frühphase Human Leagues ("Being boiled"). Auch die Phase zwischen den Alben "Dare" und "Crash" bleibt nicht unbeachtet. Mit "Mirror man" und "The Lebanon" sind zwei Stücke enthalten, die vor allem in Großbritannien große Charterfolge waren. Alles in allem: Eine gelungene Compilation (vorausgesetzt man ist Human League Fan) |
|
|
First Harvest 1984-92 von AlphavilleAudio CD von Wea (Warner)Preis bei Amazon: EUR 17,98, Angebote ab EUR 1,48 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 1992 |
Tracks:
ProduktbeschreibungFIRST HARVEST 1984-92 5 Kundenrezensionen:Die Jugendzeit kehrt zurück... 4 von 5 PunktenSchon lange wollte ich mir eine CD mit den bekanntesten Songs von alphaville kaufen oder schenken lassen, nachdem ich seit Jahren keinen Plattenspieler mehr habe und mir auch niemand die Platte auf CD überspielen konnte. Nun also hab ich mir mal was gegönnt und bin begeistert. Beim Hören der Songs kehren so viele Erinnerungen wieder. Auch meine beiden Mädchen mögen die Musik und singen inzwischen lauthals mit, am liebsten hören wir die CD beim Autofahren (und wir fahren im Moment viel). Wer also die guten alten Zeiten heraufbeschwören möchte oder einfach schon immer gern alphaville hörte - die CD ist absolut empfehlenswert. Alphaville Forever!!! 5 von 5 PunktenAuch wenn auf dieser Best-of-CD einige spitzenmäßige Lieder fehlen, so kann doch jeder Song auf seine ganz besondere Art und Weise überzeugen! Auf dieser Zusammenstellung der ersten drei Alben befinden sich sowohl langsame, traumhafte Balladen, wie "Summer Rain" und "Lassie Come Home", aber auch schnelle und sehr rhytmische Stücke wie eben "Sounds Like A Melodie" oder auch "The Jet Set"!!! Und nicht nur bekannte Lieder ("Big In Japan", "Forever Young") sind erstklassig gelungen, sonder auch die restlichen Lieder. Nur der Bonus-Track "Big In Japan - Culture Mix" ist ein wenig lieblos raufgeklatscht!!! ich bin zwar erst 16 Jahre alt, aber dennoch gefällt diese Musik heute immer noch genauso gut wie vor knapp 20 Jahren und bietet einen guten Einstieg in die fantastische Musik Alphaville's!!! Eine gelungene Mischung! 5 von 5 PunktenAls Alphaville-Fan der ersten Stunde hat diese CD meine schon arg zerkratzen Vinyl-Scheiben locker abgelöst. Zwar vermisse ich ganz besonders meinen Favoriten "Universal Daddy", aber der mit Sinn und Verstand zusammengestellte Rest macht das locker wieder gut. Muss man haben! Erinnerungen an die 80er 4 von 5 PunktenBei "Big in Japan" fuellen sich die Tanzflaechen, alles schwelgt in Erinnerungen an die wunderbaren 80er Jahre. Auch "Forever Young" koennen die meisten noch mitsummen. Aber was haben Alphaville noch ausserdem gesungen? Die CD "First Harvest" bietet eine umfangreiche Zusammenstellung der bedeutendsten Songs der Gruppe aus den Jahren 1984 bis 1992. Neben den beliebten Hits finden sich eine Reihe interessanter und aparter Lieder, die durch eine Alphaville-eigene mysterioese Grundstimmung gepraegt sind. Auch wenn man nicht jeden Song lieben wird, entdeckt der Hoerer doch bald schon seinen eigenen, ganz persoenlichen Lieblingshit. "Lassie come home" beispielsweise gilt als Geheimtip unter Insidern. Die CD gewaehrt die einmalige Chance zu einem nachtraeglichen Einblick in das Gesamtwerk der Band. Ergaenzt wird sie erfreulicherweise durch die Wiedergabe der kompletten Liedtexte auf den Innenseiten des Covers, denn die Songs machen nicht nur Lust aufs Hoeren, sondern auch neugierig auf den Text! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Ein Hoch für Deutschen SYNTHIE-Pop 5 von 5 PunktenWenn man sich diese CD anhört schwärmt man ganz schnell wieder für die 80er. Alphaville waren DIE deutsche Synthie-Band und schenkten den Leuten geniale Songs wie "Big in Japan"(nicht zu verwechseln mit der grotenschlechten Coverversion der Guano Apes), "Sounds like a melody", "The mysteries of love" sowie dem Gänsehaut-Kracher "Forever Young". Geärgert hat's mich oft wenn die Kritiker behaupteten Alphaville klängen wie die Deutschen Depeche Mode. Die liebe ich zwar auch heiß und innig, aber eben dadurch erkennt man beim Vergleich das Alphaville für sich selbst standen und ihren ganz eigenen Sound hatten. Ich hoffe das sie bald mal wieder hoch in den Charts stehen und empfehle diese CD mit 5 Sternen. Ein Hoch auf die 80er. |
|
|
Afternoons in Utopia von AlphavilleAudio CD von Wea (Warner)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 2,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 1986 |
Tracks:
ProduktbeschreibungAFTERNOONS IN UTOPIA 5 Kundenrezensionen:Unterschätzter 80er-Klassiker 5 von 5 PunktenDie Geschichte Alphavilles ist schon ein tragischer Fall. Obwohl die Band in den 80ern zwei richtungsweisende Popalben veröffentlichte und erst danach mit rasanten Stilwechseln viele Fans verprellte, gelangen den Münsteranern einige der bekanntesten Hits der Dekade. Konzentriert sich im Rückblick vieles auf das mit Chartserfolgen gespickte Debüt "Forever Young", lohnt doch ein Blick auf diesen Nachfolger, der komplexer, ausgereifter und vielfältiger daherkommt, ohne das Hitpotential seiner Songs zu vernachlässigen. Nach der originellen Idee, den letzten Titel "Lady Bright" ganz einfach als ersten Track des Albums ausklingen zu lassen und ein Exzerpt des titelgebenden Tracks "Afternoons In Utopia" anzufügen, folgt mit "Jerusalem" schon einer der stärksten Songs der Platte. Melancholisch und von interessanten Sounds umrahmt wird über eine unglückliche Liebe philosophiert. "Dance With Me", auch als Single veröffentlicht, ist sicherlich der kommerziellste Song der Platte, der aber unaufhaltsam nach vorn stürmt und zum Mittanzen animiert. Ganz bombastisch mit Kinderchören und Operngesängen kommt hingegen "Afternoons In Utopia" daher, während "Sensations" eher locker entspannt swingt. Heinz Rudolf Kunze äußerste in der hochgelobten Musikdoku "Pop 2000" einmal, dass die zweite Hälfte der 80er Jahre musikalisch für ihn größtenteils äußerst belanglos waren. Dem ist sicherlich zuzustimmen, wenn man sich den Großteil der damailigen Charts noch einmal zu Gemüte führt. Das es auch das Gegenteil gab, beweist der Doppeltitel "20th Century"/"The Voyager". Vertrackt, verspielt, voll von aufregenden Arrangements, Bläsern, Chören - wahrlich opulent, meine Herren! Einzig und allein "Carol Masters" bildet den - etwas unspiriert wirkenden - Ausreißer nach unten. Das ebenfalls als Single ausgekoppelte "Universal Daddy" führt zurück in sichere Gewässer, ehe dieses tolle Album mit dem zweiten Höhepunkt des Albums, dem siebenminütigen "Lassie Come Home", dem rockigen Stampfer "Red Rose" sowie dem bereits erwähnten experimentellen "Lady Bright" ausklingt. Insgesamt ein zu Unrecht unterschätzter Klassiker, der in keiner 80er- Popalbensammlung fehlen sollte. Stilbruch von Alphaville mit Alphaville 3 von 5 PunktenKurz und gut: Die Scheibe hat einfach zu wenig Pepp. Außerdem hört man nicht mehr (bzw. nur noch vereinzelt) diesen "typisch Alphaville" Synthiepop aus Forever Young. Dass die Lieder auf der CD etwas anspruchsvoller sind, kann sein. Die hätten meiner Ansicht nach aber lieber bei den weniger anspruchsvollen "hau drauf" Songs des Vorgängeralbums bleiben sollen. Never touch a running System :) 2 Songs stechen allerdings deutlich positiv heraus, undzwar "Dance with me" und "Universal Daddy". Die anderen Lieder sind zwar nicht schlecht, aber Alphaville klingt für mich anders. Besser als der Vorgänger 5 von 5 PunktenWunderschöne Songs,wie Fantastic dream,Jerusalem,Dance with me,Afternoons in utopia,20th century,The voyager,Carol masters,Universal daddy,Lassie come home und Red rose machen dieses 1986 erschienene Werk der deutschen Band Alphaville zu einem Meisterwerk,das sich sogar noch vor dem Vorgänger FOREVER YOUNG einreiht,da es ausgereifter und abwechslungsreicher ist. Trotzdem sollte man sich beide Alben zulegen,weil einfach beide genial sind! Leider ist dieses Album damals total gefloppt und wurde bis auf Dance with me auch nicht weiter beachtet,wie ich finde jedoch völlig zu unrecht,denn dieses Album ist eine Perle der 80er Pop Musik! Konsequentes Konzept, träumerisch inszeniert 5 von 5 PunktenEs geht um Fantasie, es geht um Sterne und Weite und es geht um Träume... "Afternoons in Utopia" ist ein Titel, der ahnen lässt, wohin die Musik dieses Albums führen will: in die entfernteren Bereiche unserer Vorstellungskraft. Geschichten werden in den einzelnen Liedern erzählt - fern der Realität, dafür in einer imaginären Umgebung, die Raum bietet für Fantasie und Vorstellung. Melodiös kommt die Musik rüber, sphärisch, verspielt und manchmal traummalerisch. All das im typischen Gewand der 80er Jahre, mit viel Computer und Synthesizer, und generell durchaus tanzbar. Viele der Lieder sind durch eine instrumentale Überleitung verschmolzen, was einen kompakten und runden Gesamteindruck entstehen lässt. Alles in allem ein funktionierendes Konzept, das die Erwartungen nicht enttäuscht, und eine gewisse "musikalische Reife" attestiert. Ein Meisterwerk der 80er und ein Meilenstein 5 von 5 Punktender Pop-Musik. Nach dem sensationellen Erfolg des Forever Young Albums setzten Alphaville noch eins drauf, engagierten 4 bekannte Produzenten (die auch A-Ha, Simple Minds etc. produzierten) und herausgekommen ist eine Perle zeitloser, abwechslungsreicher und einfach nur schöner Pop-Musik. Meine Favoriten: Fantastic Dream, Universal Daddy und Lassie Come Home. Dass das Album nicht mehr so erfolgreich war lag daran, daß Alphaville anfing anspruchsvollere Musik zu machen und das passte nunmal nicht in eine Zeit in der nur Hit-Clone wie Maria Magdalena, Geronimos Cadillac, Geil, Open your Heart etc. die Charts überfluteten. Dance With Me konnte noch mithalten, danach verschwand die Gruppe trotz weiterer geiler Alben leider in der Versenkung. |
|
|
Chariots of Fire (Remastered) von VangelisAudio CD von Polydor (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 4,11 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2006 |
Tracks:
3 Kundenrezensionen:Zeitloser, wunderschöner Soundtrack 5 von 5 PunktenDieses Werk ist einer der bekanntesten Soundtracks aller Zeiten, denke ich. Vangelis hat es in einer sehr ansprechenden Verpackung neu auf den Markt gebracht. Ich bin sofort wieder ins Schwärmen und Träumen gekommen. Dieses Werk empfehle ich ohne Einschränkungen. Verpackung und Inhelt sind einfach schön! SCHÖNES, REMASTERTES WERK VON VANGELIS! 4 von 5 PunktenVORWEG Nun, ich muss sagen, dass ich ja die rein klassischen Werke von VANGELIS (wie "1492", "Alexander", "Mythodea" usw.) bevorzuge, aber diese hauptsächlich elektronische Filmmusik, für die VANGELIS ja auch einen Oscar gewann, finde ich schon sehr schön. Warum aber nur 4 Sterne? Nun, einerseits finde ich wie gesagt seine klassischen Werke schöner und selbst seine "Blade Runner"-Filmmusik fand ich immernoch besser rüberkommend. Und 2. ist diese Filmmusik-CD, vorallem auch als neue 2006-Version nicht verfollständigt. Es fehlt nach wie vor eine ganze Menge Musik aus dem dazugehörigen Kinofilm (deutscher Titel: "DIE STUNDE DES SIEGERS"). Auch hinsichtlich dessen, dass diese Version remastert sein soll, konnte ich höchstens einen etwas besseren Stereoklang feststellen. Dennoch sind z.B. Cover und Booklet echt sehr schön, mit vielen Filmbildern und einer neueren Photographie von VANGELIS als auch einem kleinen Kommentar von ihm im Booklet. BILANZ Nun, wer dieses Werk von VANGELIS noch NICHT in seiner Sammlung hat sollte bei einem Kaufinteresse auf jeden Fall DIESE CD-Version vorziehen, weil sie in jeder Hinsicht schöner gestaltet und gemacht ist, als die normale CD-Version, die Musiktitel bleiben aber ein und die selben. Trotzdem empfehlenswert, für Interessenten, die dieses Werk von VANGELIS noch nicht kennen... EMPFEHLENSWERTE VANGELIS-ALBEN IM SELBEN STIL "Antarctica" (1983), "China" (1979), "Opera Sauvage" (1979), "Rapsodies" (1986 - Mit IRENE PAPAS), "See You Later" (1980), "Soil Festivities" (1984), "Spiral" (1977) Geniale Musik von Vangelis 5 von 5 PunktenDieses Album von Vangelis habe ich in den 80er Jahren erstmals gehört und war begeistert. Es hat in der Zwischenzeit nichts von seinem Glanz verloren. Wer Vangelis kennt, kennt sicher auch "Chariots of Fire". Wer ihn nicht kennt, dem kann ich dieses Album wärmstens als Einstieg in seine musikalische Welt empfehlen. Fantastische Musik die mir viele kreative Höhenflügen beschert hat. |
|
...
Impressum
• Kontakt
• Startseite
• Produktkategorien
• Geschenkgutscheine
•
Auf diesen Link bitte nicht klicken Elektronik Pop-CD Notebooks Klassik
Auf diesen Link bitte nicht klicken Elektronik Pop-CD Notebooks Klassik
Gewisse Inhalte, die auf dieser Website erscheinen, stammen von AMAZON EU SARL.
Diese Inhalte werden so, wie sie sind zur Verfügung gestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.



