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Produkt-Bild: Chant-Music for Paradise

Chant-Music for Paradise von die Zisterziensermönche Von Stift Heiligenkreuz

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 8,85

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Chant-Music for Paradise

Tracks:

  • Antiphon "In Paradisum" et Psalmus 121 (122)
  • Responsorium "Subvenite"
  • Responsorium "Libera Me"
  • Stift Heiligenkreuz Bells
  • Missa pro defunctis: Introitus "Requiem aeternam"
  • Missa pro defunctis: Kyrie
  • Missa pro defunctis: Graduale "Requiem aeternam"
  • Missa pro defunctis: Tractus "Absolve Domine"
  • Missa pro defunctis: Offertorium "Domine Iesu Christe"
  • Missa pro defunctis: Sanctus
  • Missa pro defunctis: Post Elevationem: "Pie Iesu Domine"
  • Missa pro defunctis: Agnus Dei
  • Missa pro defunctis: Communio "Lux aeterna"
  • Ad Completorium: Deus in adiutorium
  • Ad Completorium: Hymnus "Te lucis ante terminum"
  • Ad Completorium: Psalmus 4
  • Ad Completorium: Psalmus 90 (91)
  • Ad Completorium: Pslamus 133
  • Ad Completorium: Lectio brevis
  • Ad Completorium: Responsorium breve
  • Ad Completorium: Canticum Simeonis "Nunc dimittis"
  • Ad Completorium: Kyrie
  • Ad Completorium: Oratio conclusive
  • Ad Completorium: Antiphona ad Beatam Mariam Virginem "Salve Regina"
  • Ad Completorium: Benedictio
  • Stift Heiligenkreuz Bells
  • Hymnus "Veni Creator Spiritus"
  • Introitus Dominica Pentecostes "Spiritus Domini"
  • Communio Dominica Pentecostes "Factus est repente"

Produktbeschreibung


CHANT-MUSIC FOR PARADISE
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Schön aber nicht für die Seele...
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
In den Charts ist die CD gut plaziert. Mir selber hat die CD leider nicht so gut gefallen. Ich habe früher schon viel einfühlendere Stücke gehört, die unter die Haut gingen (z.B. Die Mönche von Silos).Schade!
Nichts Neues!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Seitdem ENIGMA 1990 mit "Sadeness" den gregorianischen Gesang weltberühmt gemacht hat, gab es Hunderte von Nachahmern. Diese CD enthält keine Popmusik, sondern wirklich nur Mönchgesänge. Und das ist, wie ich feststellen musste, auf Dauer einfach langweilig. Man hat dies alles viel zu oft schon gehört. Da bleibe ich lieber bei ENIGMA.

Seven Lives Many Faces (Special Edition)
Unglaublich stark und ruhig - für die Ewigkeit
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin sehr glücklich, dass die Mönche aus Heiligenkreuz sich zu dieser CD entschlossen haben, nachdem sie bereits seit vielen Jahren (oft nur in Insider-Kreisen) für ihren wunderbaren gregorianischen Gesang bekannt waren. Hier ist das zu spüren, was Gregorianik ausmacht: nicht hochgelehrtes Sängertum, nicht (nur) Bücherweisheit sondern echte, von dieser Mönchsgemeinschaft getragene, tief empfundene Spiritualität, die das eigentliche Wesen der Gregorianik ausmacht.
Unglaublich!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wenn gregorianische Choräle, pur und ohne akustischen Schnickschnack von Mönchen vorgetragen, die Charts erobern, kann die Welt so schlecht nicht sein. Es gibt sie also offenbar wirklich, die menschliche Sehnsucht, irgendwann von all dem Trash und Lärm, der uns täglich umgibt, wieder wegzukommen. Um Ruhe zu finden, zu sich zu finden, in Kontakt mit dem zu kommen, was landläufig "Gott" genannt wird. Hape Kerkelings Buch über den Jakobsweg war ein erster Hinweis, dass sich langsam etwas dreht, die Leute zurück wollen zu einer gewissen Substanz, dass die großen Fragen "Wo komm ich her, wo geh ich hin, wieso bin ich auf der Welt" offenbar doch den einen oder anderen umtreiben. Die Gesänge auf dieser CD sind rein, pur und unglaublich schön. Es ist Musik, die einen verwandelt, nicht nur für den Moment, in dem man sie hört. Zwar kann man das nervenzerfetzende Gequake, das aus Radios dringt und das Gedudel in Fahrstühlen und Kaufhäusern nach dem Anhören von "Chant" noch schlechter ertragen. Aber zuhause kann man dann ja wieder die Mönche hören. Sehr, sehr empfehlenswert!!!
Wunderschön!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Den gesungenen Gebeten zu lauschen ist ein wirklicher Ruhefels im Herzen unserer hektischen Zeit!!! Nur zugern möchte man dem Alltag in solch ein Kloster entfiehen um Ruhe zu bekommen. Auch wenn ich der Meinung bin das dieses Album nicht ganz an die Mönche von Silos heranreicht, soll nicht heissen das die CD wesentlich schlechter wäre, ist es doch ein wahrer Genuss für die Seele auch um das eigene Gebet zu unterstützen bzw. dem eine angenehme Atmosphäre zu verschaffen.
Ich kann dieses Album wirklich jeden ans Herz legen ob gläubig oder nicht, da diese Musik ein schon fast therapeutischen Zweck erfüllt - Stress abzubauen.
Und nebenbei ist die Musik einfach nur schön, oder wie Papst Gregor der Große Sie nannte: "Gesang der Engel"
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Produkt-Bild: Neujahrskonzert 2009

Neujahrskonzert 2009 von Daniel Barenboim, Wiener Philharmoniker

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Neujahrskonzert 2009

Tracks:

Disk 1
  • J. Strauss II Ouvertüre zu "Eine Nacht in Venedig" - A Night in Venice - Overture
  • J. Strauss II Märchen aus dem Orient. Walzer, op. 444 - Fairy Tales from the Orient - Waltz op.444
  • J. Strauss II Annen-Polka, op. 117 - Annas Polka, op.117
  • J. Strauss II Schnellpost-Polka. Polka schnell, op. 159 - Express Mail - Polka, op.159
  • J. Strauss II Rosen aus dem Süden. Walzer, op. 388 - Roses from the South - Waltz, op.388
  • J. Strauss II Freikugeln. Polka schnell, op. 326 - Magic Bullets - Polka op.326
  • J. Strauss II Ouvertüre Zigeunerbaron - The Gypsy Baron - Overture
  • J. Strauss II Einzugsmarsch Zigeunerbaron - The Gypsy Baron - Entrance March
  • J. Strauss II Schatz-Walzer, op. 418 - Treasure Waltz op. 418
  • J. Hellmesberger II Valse espagnole - Spanish Waltz
Disk 2
  • J. Strauss I Zampa-Galopp, op.62 - Zampa Galopp
  • J.Strauss II Alexandrinen-Polka, op. 198 - Alexandrinex{2019}s Polka x{2013} French Polka op.198
  • J. Strauss II Unter Donner und Blitz. Polka schnell, op. 324 - Thunder and Lightning - Polka, op.324
  • Josef Strauss Sphärenklänge. Walzer, op. 235 - Music of the Spheres x{2013} Waltz op. 235
  • J. Strauss II Éljen a Magyár! Polka schnell, op. 332 - Hurrah for Hungary! x{2013} Polka op. 332
  • J. Haydn Abschiedssymphonie, 4. Satz - Symphony No.45 in F sharp minor x{201c}Farewellx{201d} - IV. Finale

Eine Kundenrezension:

wiener charme
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das diesjährige Wiener Neujahrskonzert wurde von Daniel Barenboim dirigiert. Wieder standen bekannte, aber auch unbekanntere Werke vor allem von Joh. Strauß Sohn auf dem Programm. Barenboim und die Wiener Philharmoniker brachten dabei vor allem die lyrischen, geheimnisvollen und auch leicht melancholischen Momente der Kompositionen zum Ausdruck.
Durch leicht verhaltene Tempi entstanden Blumensträuße tiefsinniger Valeurs. Das allerdings hinderte nicht daran,die schmissigen Werke sich zu feurigen Kaskaden entwickeln zu lassen. Insgesamt: Ein sensueller Hochgenuss! - Gerd Lindlar/Berlin
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Produkt-Bild: Best of Pavarotti & Friends - The Duets

Best of Pavarotti & Friends - The Duets von Pavarotti, Carey, Dion, John, Bono, Sting

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 10,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Best of Pavarotti & Friends - The Duets

Tracks:

  • I Hate You Then I Love You, with Celine Dion
  • Live Like Horses, with Elton John
  • Hero, with Mariah Carey
  • Miss Sarajevo, with Bono/The Edge/Brian Eno
  • Holy Mother, with Eric Clapton
  • Panis Angelicus, with Sting
  • Miserere, with Zucchero
  • Notte 'e piscatore, with Andrea Bocelli
  • The Magic of Love, with Lionel Richie
  • 'O sole mio, with Bryan Adams
  • La chi darem la mano, with Sheryl Crow
  • Let it Rain, with Bon Jovi
  • There Must be an Angel, with Eurythmics
  • My Way, with Frank Sinatra

Eine Kundenrezension:

Bravissimo......Maestro Pavarotti
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Schöne Zusammenstellung aus den Pavarotti & Friends Konzerten.
Manchmal ist es recht interessant wie blass manche Weltstars im Vergleich
mit diesem Super-Tenor klangen.Maestro Pavarotti war und ist immer noch
der Beste,ich persönlich will sogar behaupten der Beste Tenor den wir je hatten.T'schuldige CARUSO...
Wann liebe Firma DECCA kommt endlich eine vollständige Edition der
Pavarotti & Friends Konzerte,mit den noch fehlenden,auf DVD?!?!
Wie gesagt,diese CD ist ein schöner Querschnitt durch die Konzerte.Meine Empfehlung: KAUFEN !!!
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Produkt-Bild: Albrecht Mayer In Venedig

Albrecht Mayer In Venedig von Albrecht Mayer

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 15,20

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Albrecht Mayer In Venedig

Tracks:

  • 2. Largo (Arr. Albrecht Mayer)
  • 1. Allegro non molto (Original Version)
  • 2. Larghetto (Original Version)
  • 3. Minuetto (Original Version)
  • 1. Allegro (Original Version)
  • 2. Largo (Original Version)
  • 3. Allegro (Original Version)
  • 1. Andante e spiccato (Original Version)
  • 2. Adagio (Original Version)
  • 3. Presto (Original Version)
  • Se Morto Me Brami ("Canzone Quarta")
  • 1. Allegro (Original Version)
  • 2. Affettuoso (Original Version)
  • 3. Allegro (Original Version)
  • 1. Allegro e non presto (Original Version)
  • 2. Adagio (Original Version)
  • 3. Allegro (Original Version)

5 Kundenrezensionen:

Einfach nur wunderbar
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin von dieser Musik wirklich sehr angetan. Man kann sie immer wieder hören, und dennoch verliert sie nie ihren einmaligen entspannenden Charakter. Albrecht Mayer ist ein Meister auf seinem Instrument, welches er erstaunlich facettenreich spielt. Ich denke, ich werde mir in Zukunft noch mehr CDs mit Oboen-Musik zulegen.
Neue Maßstäbe
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich hätte nicht gedacht, dass man heute noch mit einer Neueinspielung der gängigsten italiänischen Oboenkonzerte begeistern kann. Albrecht kann es. Es ist einfach unglaublich!! Bravissimo!!
Begeisternd!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Auch als jemand, der sonst mit klassischer Musik nicht so viel am Hut hat, kann, ja muss ich diese CD empfehlen und schließe mich meinen Vorrednern an: Albrecht Mayer "singt" förmlich auf und mit seiner Oboe und lässt die wunderschöne Barockmusik förmlich hinaus schweben. Die Begleimusiker tun ihr Übriges um diese Einspielung zu einem ganz großen Hörerlebnis zu machen. An dieser Stelle sei auch einmal die famose Produktion gelobt: Der Klang ist Spitzenklasse und setzt Maßstäbe.
Wunderbares von San Marco
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Darüber wie Albrecht Mayer seine Oboe zum Singen bringt muss jedes beschreibende Wort wahrlich versagen. Fünf Sterne!
Traumhaftes Venedig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kenne Albrecht Mayer, habe ihn in Konzerten solo oder auch im Orchester gehört, und immer fällt mir auf, wie unglaublich facettenreich er spielen kann, sowohl dynamisch als auch klangfarblich.
Wenn dann noch so kongeniale Barockmusiker an seiner Seite stehen, kommt wirklich ein wunderbares Ergebnis dabei heraus. Die Interpretationen sind wahnsinnig schlüssig und bieten auf beste Weise barocke Musizierpraxis.
Auffällig auch die variantenreichen Verzierungen in der Solostimme, die barockes Musizieren ausmachen und lebendig erscheinen lassen.
Albrecht singt auf seiner Oboe, man kann wirklich dahinschmelzen. Da schwingt auch noch der leiseste pianissimo-Ton, unglaublich...
Albrecht sagt, er möchte mit seinem Spiel die Zuhörer emotional berühren und ihre Seele erreichen.
Er schafft dies vom ersten Moment an, unbedingte Kaufempfehlung!
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Produkt-Bild: Incanto

Incanto von Andrea Bocelli

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,30

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Incanto

Tracks:

  • Un Amore Cosi Grande
  • O Surdato Nnammurato
  • Mamma
  • Original Version
  • Santa Lucia
  • Funiculi Funicula
  • Because
  • Vieni Sul Mar
  • Granada
  • Era De Maggio
  • Marechiare
  • E Vui Durmiti Ancora
  • Non Ti Scordar Di Me
  • Pulcinella

Eine Kundenrezension:

Ein wahres Kunstwerk !!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin auf dieses Album eher zufällig gestoßen, und ich muss sagen: es hat mich umgehauen. Die Lieder sind so voller Klang, so voll Leben und voll Atmosphäre, sie spiegeln Italien in all seiner Lebenskunst wieder. Man fühlt sich hineinversetzt in das lebendige Italien, man schwelgt in Erinnerungen.

Bocelli bringt die Lieder voll Emotionen, voll Klangerleben und voll Besinnlichkeit wieder.

Auch das Inlay des Albums lässt viele Schlussfolgerungen zu, da man die Lieder in italienisch und in englisch nachlesen und somit nachvollziehen kann, wenn man des Italienischen nicht mächtig ist.

Dies Album gefällt mir persönlich noch besser, wie das vorherige Vivo per Lei. Denn es kommt noch mehr Können, noch mehr Klangfarbe und noch mehr Sinneslust ins Spiel. Ein sehr gelungenes WErk mit zahlreichen Facetten.

Weiter so !!!
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Produkt-Bild: Romantic Arias

Romantic Arias von Jonas Kaufmann, Armiliato, Prager Philharmoniker

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 15,90, Angebote ab EUR 9,77

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Romantic Arias

Tracks:

  • "Che gelida manina"
  • La fleur que tu m'avais jetée
  • Ach, so fromm
  • "E lucevan le stelle"
  • Io l'ho perduta... Io la vidi, a suo sorriso
  • "Nein, länger trag' ich nicht die Quälen" - "Durch die Wälder, durch die Auen"
  • Lunge da lei...De miei bollenti spiriti...O mio rimorso
  • Je suis seul...Ah, fuyez, douce image
  • "Ella mi fu rapita...Parmi veder le lagrime"
  • Quel trouble inconnu...Salut! Demeure chaste et pure
  • "Morgenlich leuchtend"
  • Invocation à la Nature. "Nature immense"
  • "Pourquoi me réveiller, ô souffle du printemps?"

Produktbeschreibung


ROMANTIC ARIAS

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das Netz scheint für Künstler in der heutigen Zeit die beste Plattform für die Eigenvermarktung zu sein. Es kann aber ziemlich gnadenlos sein. So muss der gutaussehende Tenor Jonas Kaufmann aus München nicht nur Kommentare aller Art über seine Kunst über sich ergehen lassen, sondern auch eindeutige Angebote. In New York schrieb man über seine «Traviata» neben Angela Gheorghiu «Brangelina on Stage» in Anspielung auf Brad Pitt und Angelina Jolie:. „Die Leute sind begeistert von meiner Bühnenpräsenz“, räumt Kaufmann ein. „Schön, dass ich das habe. Aber letztlich muss der Look doch hinten anstehen. Die Leute sollen über meine Stimme sprechen.“
Doch auch im Hinblick auf seine Stimme fühlte sich Kaufmann nicht immer richtig eingeschätzt, „Mein Umfeld hat anfangs von mir erwartet, dass ich wie ein leichter, lyrischer, deutscher Tenor klinge. Wenn ich mal zu laut gesungen habe, wurde ich gleich wieder in die Schranken verwiesen, musste immer nur säuseln. Was tierisch anstrengend war." Bis plötzlich ein Lehrer in Kaufmanns wunderbar dunkel getönten, stabilen, aber auch sehr biegsamen Tenor „mehr Potenzial“ sah. „Mach doch mal deinen Mund auf, lass deine Stimme heraus“, riet er ihm. Heute ist Kaufmann einer der selten deutschen Tenöre, die neben deutschem auch italienisches und französisches Fach an den großen Opernhäusern der Welt singen. Seine CD „Romantische Arien” - seit kurzen hat er einen Plattenexlusivvertrag mit der Decca - legt Zeugnis davon ab. Ob Massenets „Werther“, Verdis „Don Carlos“ oder Wagners „Stolzing“, um nur einige Werke zu nennen; Kaufmanns Repertoire ist wirklich beeindruckend und seine intensive zuweilen brennende Darbietung steht dem in Nichts nach. Bravo! --Teresa Pieschacón Raphael
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Elektrisierend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es bedurfte nur weniger Sekunden einer Darbietung Kaufmanns, die ich sehr zufällig im TV sah, um mich vollkommen zu begeistern. Selten war Oper so emotional, so charaktervoll, so authentisch. Kaufmann gelingt der Spannungsbogen zwischen stimmlicher Disziplin und echter Emotionalität und Sangesfreude. Jeder Vergleich mit Villazón, mit Carreras oder anderen wäre verfehlt - Kaufmann muss man als Kaufmann hören und genießen. Für alles weitere möchte ich auf die Rezension von "Larc Priorat" verweisen, der ich mich voll anschließen kann.
Enttäuschend, aber ausbaufähig!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Nachdem ich in den Medien viel über Jonas Kaufmann gehört hatte (insgesamt eher Positives), war ich sehr auf diese CD gespannt, war voller Erwartungen und wurde bitter enttäuscht...Warum? Es stimmt zwar, dass Kaufmann über eine angenehm "männliche" Tenorstimme verfügt, doch was bringt das, wenn er sie nicht vernünftig einsetzen kann? Auf seinem Album vereint er Arien unterschiedlicher Genres und leider gelingt es ihm nicht, jedes angemessen zu bedienen. Vielleicht liegt eines der Hauptprobleme dieses Albums in seiner Stückauswahl, der er nicht gewachsen ist? In meinen Ohren klingen die Arien leider ziemlich gleich, und d.h. vor allem eintönig und unmotiviert. Wirklich facettenreich sind seine Interpretationen nicht, wirklich berühren tun sie mich auch nicht. Ein Beispiel: Ich bin ein großer "Fan" des Freischütz, doch was Kaufmann aus der Weber-Arie macht, hat mich schon erschrocken: Keinen Funken Dramatik im eröffnenden Rezitativ, keine Stimmungswechsel in den anschließenden Abschnitten, wenig Sehnsucht zu Agathe, keine Bedrohung durch die finstren Mächte. Alles klingt gleich! Unterstützt wird diese ermüdende Einheitlichkeit durch ein mittelmäßiges Orchester, das spielt, wie ein gelangweilter Korrepetitor begleiten würde. Überhaupt scheint mir die mangelnde Eigenständigkeit des Orchester ein großes Problem der CD zu sein, welches hier bis jetzt nicht wirklich thematisiert wurde. Da könnte Kaufmann noch so großartig agieren, das Orchester würde ihn wahrscheinlich ohnehin ausbremsen...

Potential hat die Gesangstechnik von Kaufmann bestimmt, einen angenehmen Stimmklang mit hohem Wiedererkennunswert würde ich ihm unbedingt bescheinigen, doch Facettenreichtum und dramatisches/musikalisches Gespür kann ich in der vorliegenden Aufnahmen bis jetzt leider nicht entdecken... Dennoch werde ich seine künftige Entwicklung aufmerksam verfolgen, allein, weil ich mir wieder einen großen deutschen Tenor wünschen würde!
Ein Erlebnis
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich war von dieser CD nicht in erster Linie wegen Kaufmanns Stimme begeistert, obwohl die sich wirklich hören lassen kann. Mich hat beeindruckt, wie Kaufmann mit den Texten umgeht. Selten, wenn überhaupt, habe ich einen Tenor gehört, der wirklich jedes Wort eines Textes auskostet.Das ganze wirkt auf mich recht deutsch, aber das kann ja nicht schaden, wenn man sich auf dem Markt von den Alvarez, Villazon & Co. absetzen möchte. Ich weiss auch nicht, ob ein solches Ausdeuten von Worten auf der Bühne überhaupt machbar und sinnvoll ist, aber auf einer CD ist die Wirkung eindrucksvoll, wozu auch das mehr als begleitende, weil sehr gut mitgestaltende Orchester beiträgt. Man höre sich einmal die die Stücke aus den französischen Opern an. Wer ausser Kaufmann kann Massenet, Berlioz oder Gounod so vollendet gestalten? Ein absolutes Erlebnis.
Ehrlich - rau - männlich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Stimme lässt keinen kalt, das zeigen die anderen Rezensionen. Man kann Kaufmanns Stimme vorwerfen, dass sie baritonal klingt, die Registerwechsel manchmal etwas mühevoll ausfallen, dass sie einem fast 40jährigen gehört und manchmal etwas rau klingt.
Aber ist nicht genau das, was die Attraktivität dieses Künstlers ausmacht? Dass er nicht dem streichelweichen eher spanisch dominierten Mainstream entspricht.
Ich habe Jonas Kaufmann vor vielen Jahren in Verdis Requiem gehört und mich schon damals gewundert, dass ich weder das Gesicht noch den Namen aus den Medien kannte. Da war er noch viel lyrischer und biegsamer. Blendend hat er schon damals ausgesehen..........
Für mich ganz persönlich kann ich sagen, dass mich seit Jahren kein Recital so berührt hat. Diese Stimme ist nicht perfekt geschmiert, sondern männlich, sexy, geht unter die Haut und erreicht das Herz. Was mehr sollte man sich wünschen ?
Achja 2 Bemerkungen noch: Ein Danke für den Mut. 1000 mal gesungene "Schmachtfetzen" unter das kulinarische Programm zu mischen erfordert tatsächlich Mut und Kaufmann besteht mit Bravour.
Und dass ein so dunkel timbrierter, wirklich oft wie ein Bariton klingender Tenor so sichere Spitzentöne von soft bis geschmettert hervorbringen kann, erfüllt mich jedesmal mit Staunen und ist weiterer Grund der Freude.
Begeisternd
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin erst kürzlich der klassischen Musik "verfallen". Habe Arien von Bocelli, Alvarez und Licitra gehört. Auch da war ich begeistert. Aber die Stimme von Jonas Kaufmann hat meine Seele berührt. Meiner Begeisterung können 5 Sterne nicht genügen. Ich weiß wenig professionell, aber voller Gefühl, ist mein hier Geschriebenes!!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Gladiator

Gladiator von Hans Zimmer, Lisa Gerrard

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 7,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Gladiator

Tracks:

  • Progeny
  • The Wheat
  • The Battle
  • Earth
  • Sorrow
  • To Zucchabar
  • Patricide
  • The Emperor Is Dead
  • The Might Of Rome
  • Strength And Honor
  • Reunion
  • Slaves To Rome
  • Barbarian Horde
  • Am I Not Merciful?
  • Elysium
  • Honor Him
  • Now We Are Free

Aus der Amazon.de-Redaktion


Zurück in die Zukunft: Der Monumentalschinken, der Sandalenfilm, kurz das Heldenepos feiert zu Beginn des neuen Jahrtausends in zeitgemäßer, trickreicher Form seine glorreiche Wiederauferstehung! Regisseur Ridley Scott ist es zu verdanken, dass seit dem legendären Spartacus (1960) erneut Streitwagen über die Leinwand donnern, mit flammenden Schwertern gekämpft wird und charakterstarke Muskel-Männer im Kolosseum wieder Auge um Auge anderen Gladiatoren oder wilden Tieren gegenüberstehen. Die Geschichte um Mut und Rache, in der all das exzessiv zelebriert wird, lässt sich in wenigen Worten schildern: Römischer General (Russell Crowe/The Insider) wird erst zum Sklaven und dann zum Gladiator, der ein Imperium herausfordert.
Passend zu der optisch opulent inszenierten Bilderflut im imposanten Cinemascope-Format samt seiner vielen Schlachtszenen, erklingt auch die Musik primär in Pomp und Gloria. Hans Zimmer schrieb für das Lyndhurst Orchestra eine Reihe von majestätischen Kompositionen (inklusive diverser elektronischer Sound-Effekte), bei denen diese (vor allem in den Fanfaren mit Pauken und Trompeten) ihren ganzen Klangkörper voll entfalten können. Konträr zu den Songs des deutschen Oscar-/Grammy-Gewinners (Der König der Löwen), sprich für die melancholischen Momente des 100-Millionen-Dollar-Actionspektakels, ist Lisa Gerrard zuständig. Die Mitbegründerin und Sängerin von Dead Can Dance frönte schon bei dem australischen Duo ihrer Liebe zu besonders ausgefeilten ätherischen Sounds. Diesem Faible fürs Sphärische bleibt sie auch diesmal treu.
Aufgrund seines Facettenreichtums ist die Score-CD, die 62 Minuten Musik des 145-minütigen Brot-und-Spiele-Spektakels enthält, ein vielseitiger Hörgenuss. Und dass Gerrard mit Zimmer auch gut gemeinsame Sache machen kann, zeigt sich im letzten Lied: Das stilistisch an Adiemus gleichnamigen Hit von 1995 erinnernde "Now We Are Free" besitzt zweifelsohne Chartpotential! --Thomas Hammerl

Produktbeschreibung


Gladiator CD Soundtrack
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5 Kundenrezensionen:

Die beste Filmmusik aller Zeiten...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zuerst will ich sagen, dass der Film selbst eine richtige Meisterleistung ist und nicht umsonst mehrere Oskars bekommen hat. Die Musik zu diesem Film ist fast sogar noch besser als der Film selbst, denn ohne sie, wäre der Film nur halb so toll. Vor allem der dritte Soundtrack "The battle" ist einfach fantastisch...
Zimmer eben...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Es klingt (mal wieder) gleich. Im Prinzip müsste man sich eigentlich nur einen Soundtrack von Zimmer & Co kaufen und man hätte alle. Das ist pure Fließband-Musik. Da lob ich mir doch kreative Leute wie Howard Shore, James Newton Howard, John Williams oder Danny Elfman. Leider wird Zimmer viel zu oft erlaubt, Filmmusiken zu schreiben..
Holt Euch lieber die 3 Disc Ultimate Edition
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Über das Schaffen von Hans Zimmer braucht man hier wirklich nichts mehr zu schreiben. Ein Hans Zimmer typischer Sound fantastisch komponiert um den Film Gladiator das richtige Ambiente zu vermitteln.
Aber was ist das? Ein Score mit nur 17 Titeln und ein wenig mehr als eine Stunde Musik! Das ist eindeutig zu wenig auch wenn man noch die CD Gladiator - More Music From The Motion Picture mit nimmt. (Die ist eh aus dem Film geschnitten/ SFX Aufnahmen).
Schade da diese Musik in allen Phasen des Films bewegend ist.
Wer also begeistert ist sollte diese CD meiden und gleich nach dem Complete Score (2CDs) oder der 3 Disc Ultimate Edition Ausschau halten.
(Fotos: siehe Kundenbilder)
Wenn es schon lange mal eine neue Anlage sein sollte...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
dann ist dieser Soundtrack das perfekte Alibi! Hans Zimmer - wie immer SAGENHAFT!
Diese Musik knallt in Körper, Herz und Seele, lässt den Hörer noch einmal durch den Film rauschen und
wenn es dem Nachbarn dabei zu laut geworden sein sollte, kann es nur daran liegen, dass er ein Holzklotz ist. Gigantischer Soundtrack! Das Musthave der Filmmusik. Russell and Hans go for 100 Oscars!
what we do in life, echoes in eternity
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Soundrack zu "Gladiator" ist wohl der erfolgreichste gleich nach "Herr der Ringe". Dieser hier ist aber durchwegs heroisch, tamtamtam, ohne auf irgendwelche Happyflöten und Hobbit-Hüttenmusik Rücksicht zu nehmen. Und deshalb gefällt er mir. Lisa Gerrard singt im Theme ein fantastisches Lied (wo ich leider kein Wort verstehe - Latein?), dass uns über die Hügel der Toscana zu Utopia führen soll, durchdrungen von Melancholie und der Traurigkeit, die uns erfüllen kann, wenn wir für ein höheres Ziel arbeiten ("Rome is the light"). Das Schöne an Soundtracks ist, dass sie unsere Vorstellung von einer Zeit, einer Aufgabe, einem Gefühl akustisch unterlegen. Natürlich spielte sich die Sache im römischen Reich ganz anders ab, aber wen interessiert das? Das merkt man spätestens wenn man mit "Sorrow" aus dem Bahnhof Rom läuft, und das Heroische im Dunst des italienischen Strassenverkehrs untergeht (Mein Ratschlag: ab 3Uhr nachts wiederholen). Trotzdem, übrig bleiben die Legenden. Und das ist Musik für Legenden ..und legendäre Erinnerungen an Taten unsererseits.
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Produkt-Bild: Music of the Spheres

Music of the Spheres von Lang Lang, Hayley Westenra

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 14,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Music of the Spheres

Tracks:

  • Harbinger
  • Animus
  • Silhouette
  • Shabda
  • Tempest
  • Harbinger Reprise
  • On My Heart
  • Aurora
  • Prophecy
  • On My Heart Reprise
  • Harmonia Mundi
  • Other Side
  • Empyrean
  • Musica Universalis

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die unendlichen Weiten des Weltraums waren für alle Teile der Kultur schon immer Inspirationsquelle und Herausforderung, sie mit Klängen, Geschichten und Utopien zu füllen. In der Fantasie von Mike Oldfield scheinen weder Schwarze Löcher noch Meteoritenstürme zu existieren, denn Music To The Spheres klingt wie der Soundtrack zum galaktischen Paradies. Zusammen mit Gästen wie dem chinesischen Piano-Superstar Lang Lang, der Sopranistin Hayley Westenra und Symphonikern orchestrierte Mister Tubular Bells in den legendären Abbey Road Studios eine schwelgerische und träumerische Ode an den Himmel. Kompositorisch zwischen Klassik und New Age, zwischen Folklore und Pop angelegt, erfüllt das Album jegliche Anforderungen eines Blockbuster-Streifens. Music To The Spheres ist jede Sekunde Mike Oldfield, die Einflüsse von Steve Reich, Philip Glass, Vangelis oder Sibelius werden hier genauso wenig versteckt wie der Rückgriff auf Ideen seines allgegenwärtigen Überwerkes Tubular Bells. Manchmal wünscht man sich, dass Mike Oldfield nicht das ganze Universum mit einem Klangfeuerwerk ausleuchtet, aber Minimalismus war noch nie die große Leidenschaft des Briten. Und genau dafür lieben ihn seine Fans. --Sven Niechziol

Produktbeschreibung


MUSIC OF THE SPHERES
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Exzellent - typisch Mike Oldfield
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Typisch Mike Oldfield: man kann gegen ihn sagen was man will, man muß seine Musik nicht mögen, aber man sollte anerkennen, dass er wirklich ein Musikvirtuose ist und immer erstklassige Werke abliefert.
Und seine neueste CD, "Music of the Spheres" in meinen Augen ein solches Meisterwerk; sie gehört für mich zu seinen bisher besten CDs (wenn es nicht sogar die beste ist!!)
Eindrucksvolle Klangkompositionen, sphärische Klänge, aufbereitet unter Zuhilfenahme eines symphonischen Orchesters unter der musikalischen Leitung von Karl Jenkins ("Adiemus"), all dies bietet diese CD. Dazu noch das Klavier eines der besten Klaviervirtuosen, nämlich Lang Lang, und etherische Stimmen, und schon ensteht ein unglaublicher Klangteppich.
Das ist Musik zum Relaxen, zum Träumen, zum Reisen in eine andere, weil bessere Welt.
Bitte mehr davon, denn knapp 46 min für eine CD sind einfach zu kurz!
Filmmusik
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich mach es mal kurz: Music Of The Speres ist eine schöne Platte geworden, für mich aber nicht Anlass zu euphorischem Lob und den damit einhergehenden 5 Sternen.

Alle Zutaten aus der Oldfieldschen Küche sind vorhanden, die ich von der Tubular Bells (auch mit jeder Menge Zitate aus diesem Werk) gewohnt bin und auch sehr schätze, nur diesmal klassisch orchestral in einem Durchgang arrangiert, mit viel Unterstützung von Profis aus diesem Bereich, wie Karl Jenkins, Lang Lang und Hayley Westenra. Keine Synthies, keine folkloristischen Instrumente wie Dudelsack, keine Studio-Gimmicks etc.

Das Resultat klingt ansprechend, aber auch sehr konventionell und ist zudem zu kurz ausgefallen. Mit ca. 45 Minuten hätte man zu Vinylzeiten prima im Limit gelegen, heute ist das effektiv zu wenig. Zudem braucht man keinen Ausnahmepianisten wie Lang Lang, um ein paar Arpeggios ertönen zu lassen. Und ich werde das Gefühl nicht los, dass der gute Mike das hauptsächlich nur deswegen veranstaltet hat, weil er wieder mal einfach Lust hatte, mit einem vollbesetzten Orchester zu musizieren.

Das Thema: Verpasst! Es klingt nicht wie die "innere Musik" der Himmelskörper, es klingt haargenau wie eine Filmmusik zu einer BBC-Doku à la "Planet Erde". Aber das ist ja auch nichts Schlechtes, hat bloß keine 5 Sterne verdient (zur Erinnerung: Wieviel Sterne soll man der Tubular Bells geben? Amazon hat nunmal nur 5 als Maximum zur Auswahl und die Bells ist um Längen besser).

Fazit: Schöne Platte, bei der 3 Sterne völlig gerechtfertigt sind, denn wenn der "Zuckerschock" vorbei ist, richtet man seinen Blick wieder auf die wirklich großen Werke von Mike Oldfield.
Allererste Sahne
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe in vielen Rezensionen immer wieder gelesen, dass sich der Ursprung, nämlich Tubular Bells, in allen Platten irgendwie wiederspiegelt. Vielen Rezensenten scheint das nicht zu gefallen. Ich finde gerade das ist der Mike Oldfield den ich hören möchte.

Wahrscheinlich kaufen sich die Meckerer alle paar Jahre einen neuen Mercedes und freuen sich dabei über einiges neues aber möchten das gute alte nicht missen.

Bei einem Auto ist das also selbstverständlich, in der Musik soll es aber nicht so sein.

Zur Musik von Mike Oldfield muss gesagt werden, man muss sie mögen.

Ich kann die Musik zuhause auch nur dann hören, wenn meine Frau nicht anwesend ist. Sie findet die Musik nervig und es macht sie aggressiv. Lediglich unsere jüngste von drei Töchtern findet einige Stücke auch gut.

Wer erwartet, dass alle CDs als Ganzes gut sind, der täuscht sich. Aber bei anderen Alben sind von 20 Songs meist auch nur 4 bis 5 brauchbar.

Es gibt auch von Mike Oldfield jede Menge Lieder die ich persönlich schlecht finde, aber wenn man die Stücke, die gut sind auf eine DVD brennt, bekommt man ganz locker einen Musikgenuss von mindestens 15 Stunden hin.

Ich habe mittlerweile fast alle CDs von Mike Oldfield und auch noch die alten Platten.
Bei ganz wenigen finde ich alle Lieder schlecht, aber einige sind als Ganzes super.

Music of the Spheres ist eine solche.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass man die Stücke nicht nach dem ersten Hören bewerten sollte. Manche Stücke habe ich auch erst nach mehrmaligem Genuss in meine eigene Zusammenstellung aufgenommen.

Ich kann die CD nur empfehlen. Wenn ich mehr als 5 Sterne vergeben könnte, so würde diese CD immer die volle Punktzahl bekommen.

Abschließend noch ein Tipp: Wer die Musik von Mike Oldfield mag, der sollte auch mal bei SCHILLER reinhören. Allererste Sahne.
Back to the Roots
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Konzept Tubular Bells funktioniert einfach, und ein zweites Mal umso besser fürs Orchester. War "Orchestral Tubular Bells" schon überzeugend, so schlug Mike Oldfield über "The Voyager - Mont St. Michel" und den letzten Tubulars-Part einen weiten Bogen bis hierher. Ich habe mir die CD nun mehrmals angehört, und manches mag nicht mehr so gut klingen wie früher, vielleicht, weil es sehr reif ist, oder weil man es ähnlich schon gehört hat. Trotzdem: Well done, Mr. Oldfield. Und ich freue mich, an Tubular Bells erinnert zu werden. Ob es nun Tubular X heißt oder Sphärenmusik - es ist ein spiritueller Ausdruck von Oldfields künstlerischem Gefühl und Engagement, seiner heutigen Ausgeglichenheit nach vielen exzessiven Jahren, die von Höhenflügen und vor allem Tiefpunkten geprägt waren. Am Schluss habe ich aber doch ein bisschen den Klang der Glocken vermisst ...
ohne Worte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Normalerweise verbringe ich die Sommerwochen nicht vor meiner Hifianlage...aber bei dieser CD muss ich eine Ausnahme machen.
Einfach UNGLAUBLICH.....beim Hören dieser Aufnahme scheint es keine Sorgen mehr auf dieser Welt zu geben.....man enspannt sich und wird in eine andere Welt versetzt.....
Jeder der kurz vor dem Burnout steht, sollte sich täglich 10 Minuten dieser CD widmen............Entspannung pur....Danke Mike
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Produkt-Bild: Luciano Pavarotti: The Best

Luciano Pavarotti: The Best von Luciano Pavarotti

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 15,90, Angebote ab EUR 10,54

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Luciano Pavarotti: The Best

Tracks:

Disk 1
  • "La donna Þ mobile" (DRITTER AKT)
  • "Una furtiva lagrima" (ZWEITER AKT)
  • "Libiamo ne'lieti calici Brindisi (ERSTER AKT)
  • "Recondita armonia" (ERSTER AKT)
  • "Donna non vidi mai" (ERSTER AKT )
  • "Che gelida manina" (ERSTER AKT)
  • "O soave fanciulla" (ERSTER AKT)
  • Mi batte il cor...O Paradiso! (Act 4)
  • "M'appari" (italienisch)
  • Quando le sere al placido chiaror d'un ciel stellato (3. Bild)
  • Se quel guerrier io fossi!..Celeste Aida (ERSTER AKT)
  • "Forse la soglia attinse" (DRITTER AKT)
  • "Recitar!" - "Vesti la giubba" (ERSTER AKT)
  • Come un bel dì di maggio (VIERTER AKT)
  • "Ah mes amis - Pour mon âme" (ERSTER AKT)
  • "Di quella pira" (DRITTER AKT)
  • Nessun dorma! (DRITTER AKT )
Disk 2
  • Arr. Giancarlo Chiaramello 1939-
  • Arr. Giancarlo Chiaramello 1939-
  • La Danza
  • Orchestral arrangement by Alexander Faris 1921-
  • Arr. Douglas Gamley 1924-1998
  • Orchestral arrangement by Alexander Faris 1921-
  • Arr. Giancarlo Chiaramello 1939-
  • Arr. Giancarlo Chiaramello 1939-
  • Arr. Giancarlo Chiaramello 1939-
  • Arr. Henry Mancini 1924-1994
  • Arr. Henry Mancini 1924-1994
  • Il Canto
  • Original Version
  • Buongiorno a te
  • Ti adoro
  • "E lucevan le stelle" (DRITTER AKT)
  • "Questa o quella" Ballata (ERSTER AKT)
  • "Parmi veder le lagrime" (ZWEITER AKT)

Produktbeschreibung


THE BEST
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3 Kundenrezensionen:

Des Meisters gute Gabe
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Edition gibt das wieder was Pavarotti war und immer noch ist....die Schönheit der gesungenen Stimme....danke Luciano für die schönen Momente, die du mir durch deinen Gesang gegeben hast....adesso sei in paradiso...noi Ti pensiamo...tu pensa a noi!
Una furtiva lagrima... einfach sphärisch schön!!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kein Tenor strahlt soviel Lebensfreude und positive Grundgefühle aus wie Pavarotti es tat.
Man freute sich , wenn man ihn auf dem Bildschirm sah, auch wenn er nicht sang, sondern einfach bloß in die Kamera lachte.
Sein stimmliches Können ist unbestritten und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Unmittelbar nach seinem Tode zu beckmessern ist ohnehin degoutant.
Die vorliegende Doppel-CD ist von sehr guter Klangqualität. Die Stücke sind insgesamt wohlbedacht ausgewählt.
Vielleicht hätte man " La donna e mobile" nicht auf die erste Position setzen sollen, wobei Pavarotti Verdi ganz wunderbar interpretiert.
Weshalb hat man nicht eine Arie aus "La Traviata, allen anderen Stücken vorangestellt?
" La donna e mobile" wurde seitens der Tonträgerindustrie überstrapaziert. Leider!
Wie auch immer, Pavarotti singt das Stück trotz allem mit viel Herzblut . Das versöhnt.
Die Stimme des großen Tenors bleibt für mich allerdings für immer mit Donizettis " Una furtiva lagrima" verbunden. Hier wird der Sänger geradezu lyrisch.
Einfach sphärisch schön!

Natürlich singt Pavarotti Puccinis "E lucevan le stelle" göttlich!

Sehr empfehlenswert!
Beginn des Lebens in der ewigen Erinnerung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Pavarotti ist im Zeichen der Waage geboren, als Bäckerskind doch mit dem immerwährenden Verzicht, nur kleine Brötchen zu backen. Im Gegenteil: seine ausgleichende und sichere Haltung zeigt sich in seinem Lächeln und in seiner nahezu alle Stimmlagen umfassenden Tenor-Stimme. So wie er die klassiche Musik interpretiert, gibt es keinen Zweiten. Neben dem großen Caruso ist er DIE Stimme dieses Jahrhunderts, des letzten, um es genau zu sagen. Seine Verbundenheit mit dem Leben wird immer bleiben, hat er doch Wunderbares für die Nachwelt geschaffen. Diese CDs in der Box sind mehr als eine Hommage an sein Werk, es ist eine Erinnerung an die Interpretation großer Künstler durch einen großen Künstler. Wenn sich Ebenbürtige vereinen wie hier in der Pavarotti Interpretation, dann erscheint Großes, und denjenigen gebührt Ehre und Achtung. Der September 2007 ist nun das Ende des sichtbaren Lebens, doch der Beginn des Lebens in der ewigen Erinnerung.
Luciano - god bless you.
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Produkt-Bild: Bellini: La Sonnambula

Bellini: La Sonnambula von Bartoli, Florez, de Marchi, Orchestra la Scintilla

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 26,95, Angebote ab EUR 25,85

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Bellini: La Sonnambula

Tracks:

Disk 1
  • Introduzione (Act 1)
  • Viva! Viva Amina! (Act 1)
  • Tutto # gioia, tutto # festa (Act 1)
  • Viva Amina (Act 1)
  • Care compagne, e voi, teneri amici (Act 1)
  • Come per me sereno oggi rinacque il dì! (Act 1)
  • Sovra il sen la man mi posa (Act 1)
  • Io più di tutti, o Amina, teco mi allegro (Act 1)
  • Perdona, o mia diletta, il breve indugio (Act 1)
  • Prendi: l'anel ti dono (Act 1)
  • Ah! Vorrei trovar parola (Act 1)
  • Domani appena aggiorni, ci recheremo al tiempo (Act 1)
  • Vi ravviso, o luoghi ameni (Act 1)
  • Contezza del paese avete voi, signor? (Act 1)
  • A fosco cielo, a notte bruna (Act 1)
  • Basta così (Act 1)
  • Elvino! E me tu lasci? (Act 1)
  • Son geloso del zefiro errante che ti scherza (Act 1)
  • Ah! costante nel tuo, nel mio seno (Act 1)
Disk 2
  • Davver, non mi dispiace d'essermi qui fermato (Act 1)
  • Che veggio? Saria forse il tremendo fantasma? (Act 1)
  • Oh ciel! che tento? (Act 1)
  • Osservate, l'uscio # aperto (Act 1)
  • E menzogna (Act 1)
  • D'un pensiero e d'un accento rea non son (Act 1)
  • Non più nozze (Act 1)
  • Introduzione (Act 2)
  • Qui la selva # piu folta ed ombrosa (Act 2)
  • Larghetto maestoso (Act 2)
  • Reggimi, o buona madre (Act 2)
  • Vedi o madre, # afflitto e mesto (Act 2)
  • Viva il conte! (Act 2)
  • Ah! Perché non posso odiarti (Act 2)
  • Lasciarmi: aver compreso assai dovresti che mi sei noioso (Act 2)
  • Lisa # la sposa... (Act 2)
  • De' lieti auguri a voi son grata (Act 2)
  • E fia pur vero, Elvino, che alfin dell'amor tuo degna mi credi? (Act 2)
  • Signor Conte, agli occhi miei negar fede non poss'io (Act 2)
  • Lisa mendace anch'essa (Act 2)
  • Signor?... chi creder deggio? (Act 2)
  • Oh se una volta sola rivederlo io potessi (Act 2)
  • Ah! non credea mirarti si presto estinto, o fiore (Act 2)
  • Non più non reggo (Act 2)
  • Ah! non giunge (Act 2)

4 Kundenrezensionen:

Überzeugende Pioniertat
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nach der überaus gelungenen Einspielung von Donizettis "Imelda de Lambertazzi" auf Originalinstrumenten bei Opera rara ist die Szene der historisch orientierten Aufführungspraxis nun bei Bellini angekommen. Endlich- möchte man sagen. Denn im Vergleich zu den zahllosen Einspielungen auf modernem Instrumentarium, das meist nur eine mehr oder minder belanglose Leierkastenbegleitung der Sänger liefert, spielt hier das Orchester die Rolle eines veritablen Protagonisten. Es schillert, funkelt, kommentiert und konzertiert nahezu gleichberechtigt mit den Sängern. Eine längst überfällige Rehabilitierung des instrumentalen Effekts im Belcanto also.
Florez und D`Arcangelo in den männlichen Hauptrollen singen wunderbar, jede Kritik wäre hier geschmäcklerisch, besonders wenn man weiß, dass diese Herren auch eine überragende Bühnenpräsenz haben. (Beide habe ich 2005 live in derselben Oper in Wien erlebt)
Mit Cecilia Bartoli freilich ist es nicht so einfach. Entweder mag man ihren mit zahllosen Manierismen überladenen Gesangsstil- oder eben nicht. Rein technisch singt sie hervorragend, nur bleiben berechtigte Zweifel, ob sie diese Rolle auf einer realen modernen Opernbühne ebenso souverän bewältigen würde oder ob es sich nicht vielmehr um eine Schallplattenrolle handelt, was prinzipiell ja nicht verwerflich ist.
Insgesamt jedoch ist ein Mezzosopran in der Titelrolle sehr überzeugend, da dadurch die kleine aber heikle und wichtige Sopranrolle der Lisa (hervorragend von G. Bertagnolli gesungen) merklich aufgewertet wird.
Insgesamt eine sehr gelungene Produktion, die nur nachdrücklich zum Kauf empfohlen werden kann.
Schlafwandlerisch schön!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zeichen und Wunder, in der Tat!
Diese Aufnahme von Bellinis romantischem Meisterwerk kann für sich selbst beanspruchen, nichts weniger als das zu sein: Ein Meisterwerk. Das Label Decca wagte eine der mittlerweile, abgesehen vom Barockfach, selten gewordenen Gesamt-Opern-Einspielungen und erzielte ein in vielerlei Hinsicht herausragendes Resultat. Kritische Edition von 2004, Originalklang durch historisch exakte Stimmung und epochengetreue Instrumente, kluges Dirigat, exzellente Aufnahmetechnik und - vor allem - eine unübertreffliche Sängerbesetzung - soweit zu den Zutaten.

Im Detail sieht das dann so aus: Von der ersten kleinen Arie der Lisa über die herrlichen Duette des ersten Aktes bis hin zu den großen, virtuosen Arien von Tenor und Mezzo stehen nicht nur Schöngesang, sondern in der Tat historische Gesangspraxis im Vordergrund; Kadenzen werden virtuos ausgeziert, Koloraturen zelebriert, Spitzentöne in den Aufbau der Stücke integriert (und dies reichlich), aber nicht im Zirkusstil und überlang ausgehalten am Ende von Cabaletta oder Stretta geschmettert. Die klangliche Farbgebung des Originalklang-Orchesters gibt dieser Zelebration exquisiten Gesangs den würdigen Rahmen.

Alessandro de Marchi leitet das Orchestra La Scintilla mit Inspiration im Stile eines gediegenen Kapellmeisters und beweist immer wieder viel Gefühl für die zarten Momente der Partitur. Der Chor der Züricher Oper agiert mit hörbarer Freude und angenehmer Wortdeutlichkeit.

Aber es sind natürlich die Solisten, die, ganz im Sinne des für Sängerpersönlichkeiten "maß"komponierenden Bellini, das Um und Auf dieser Einspielung bilden. Die Rolle der Lisa ist mit Gemma Bertagnolli gut besetzt; die Sängerin kann in ihren beiden kleineren Arien durchwegs überzeugen.

Als Graf Rodolfo ist Ildebrando d'Arcangelo wahrlich eine Luxus-Besetzung; eine der zur Zeit weltschönsten Baßstimmen auf der Höhe gestalterischer und expressiver Mittel, einfach ein Genuß!

Juan Diego Flórez ist, das hat nicht zuletzt sein Rubini-Album bewiesen, erste Wahl für die Rollen des berühmtesten Bellini-Tenors. Seine Stimme präsentiert sich von einzigartiger Färbung, treffsicher in den Acuti, schmelzend in den lyrischen Passagen, immer sul fiato im Sinne eines veritablen Instrumentes geführt. Flórez' Interpretation mit ihren vielen kleinen unerwarteten, aber unglaublich musikalischen dekorativen Details ist unübertrefflich und wird, dank dieser Aufnahme, wohl noch lange unübertroffen bleiben; seine Duette mit der Mezzo-Amina der Bartoli sind enorm berührende und zugleich elegante Meisterstücke italienischen romantischen Operngesanges.

Zu guter Letzt die Bartoli: Mit ihrem "Maria"-Album hat die Sängerin viele überrascht. Die Tatsache, dass Bellinis erste Amina mit Giuditta Pasta von einer Mezzosopranistin gesungen wurde, wird jedoch erst nach Vorliegen dieser "Sonnambula" auch in ihrer musikalischen Dimension zur Gänze begreifbar. Die Rolle lebt in ihrem tonalen Gesamtspektrum von einem Reichtum an Zwischentönen, die von einem klassischen Sopran meist durch virtuose Koloraturen und ein Spitzentonfeuerwerk übertönt werden. Aber in den lyrischen und den Duettpassagen zeigt sich nicht nur, dass die Mezzo-Stimme wesentlich mehr Ausdrucksmöglichkeiten zur Differenzierung des Charakters der "Schlafwandlerin" bietet, sondern auch, dass Bellini all diese Mittel mit größter Kunstfertigkeit in seiner Partitur umgesetzt hat. Der individuelle Stil der Bartoli, der vor allem durch übermäßiges, fast hektisches Aspirieren in der Vergangenheit zugegebenermaßen oft störend wirkte, hat sich, das muß nach Anhören dieser Aufnahme eindeutig festgestellt werden, im Sinne der Rolle auf ein Minimum reduziert. Stimmfärbung und -führung sind ausgezeichnet, und gelegentliche Rückfälle in zu heftige Atemzüge bei den Cabalette der großen Arien werden durch eine stupende Geläufigkeit in den Koloraturpassagen gefällig überdeckt. Die Sängerin weiß also sowohl durch lyrisches Gestalten als auch durch technische Meisterschaft zu berühren und zu überzeugen.

Alles in allem eine eindeutige Fünf-Sterne-Produktion, der man getrost noch einen sechsten (für den Gesamteindruck) hätte hinzufügen können. Diese Aufnahme gibt Hoffnung auf das Entstehen weiterer Bellini-Aufnahmen, schließlich wurden auch die "Puritani" für das Gespann Pasta-Rubini komponiert - und eine bessere Kombination als Flórez-Bartoli gibt es einfach nicht, um dieses Traumpaar der Vergangenheit akustisch wieder zum Leben zu erwecken!
Eine fast perfekte Aufnahme
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dass ich dieser Aufnahme nur vier Sterne zugestehe, liegt einzig daran, dass ich Cecilia Bartolis Darbietung vielzu maniriert finde.
Ansonsten ist das endlich wieder einmal eine Plattenaufnahme, bei der die Produzenten sich, was die Zustammenstellung des Ensembles, des Dirigenten und Orchesters angeht, und vor allem bei der Aufnahme selbst, sehr viel Muehe gegeben haben. Aufnahmetechnik sowie die Ausgeglichenheit zwischen Orchesterklang und Singstimmen sind exemplarisch.
Waere es nur immer so, dass Plattenproduzenten die Verkaufschancen eines CD-Albums mit absoluten Stars, hier Bartoli und Florez, durch hochqualifizierte Comprimarii optimieren wollten. Denn auch was die anderen Haupt- und Nebenrollen angeht, so findet man fast nur erstklassige Saenger.
So bietet Ildebrando Darcangelo einen vorbildlichen Basso cantante, waehrend man ihn bisher eher in Bassbariton und Charakterbariton-Rollen (Leporello, Dulcamara, Figaro etc.) hoeren konnte.
Florez erfuellt, was man von ihm erwartet, und die etwas "feminine" Tessitura des
Elvino ist bei ihm, in der Tradition eines Schipa oder Valetti, bestens aufgehoben.
Meine Einwaende gegen Cecilia Bartolis Darbietung sind darauf begruendet, dass sie fast jedem Wort uebermaessig Bedeutung beimessen will. Sie tut des guten zuviel ! Mehr Schlichtheit waere angebracht. Waehrend die lyrischen Kantilenen von Bellini-Partien von ihr sehr intim gestaltet werden, so reizt mich (im negativen Sinne) seit einigen Jahren bei ihr, dass Koloratur nur noch im Affekt gesungen wird. Ohne dass man an der Beherrschung ihrer Koloraturtechnik zweifeln muss, so kommt mir das alles doch wie ein uebertriebenes Staccato vor, um es auf den Punkt zu bringen: ich finde, Verzeihung, sie "gackert". Man hoere sich die im Legato gesungenen Koloraturgirlanden der Callas, aber auch von Liuba Orgonasova an, um zu verstehen, wie es auch anders geht.
Seitdem sie zum Superstar erkoren wurde, muss ich feststellen, dass mir Bartolis Gesang viel besser in rein lyrischen Passagen als in Koloraturpassagen gefaellt. Ihr Album "An Italian Songbook" aber auch der wunderschoen gesungene Idamante in Levines/Domingos Idomeneo-Einspielung sind dafuer die besten Beispiele.
Also 5 Sterne minus 1, wegen Bartoli !
unglaublich schön
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also, ich hatte keine hohen Erwartungen, war skeptisch wegen Bartoli in einer Sopran-Partie. Nach dem Anhören bin ich aber restlos begeistert, es gibt nichts schöneres wie Bartoli und Florez gemeinsam auf einer Aufnahme, beide singen dermassen perfekt auf ihre Art und Weise (ja, die Bartoli kann es eben immer noch, wenn auch ihre Feinde was anderes vorgaukeln)! Kann mich jedenfalls nicht erinnern, eine so schöne Sonnambula vorher schon mal gehört zu haben...fand das Stück bis jetzt eher reizlos. Dazu eine perfekte Aufnahmetechnik, endlich war mal wieder etwas Geld für eine Studioproduktion vorhanden, es geschehen Zeichen und Wunder. Kaufempfehlung!!!
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