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Produkt-Bild: Fleet Foxes (Standard Version)

Fleet Foxes (Standard Version) von Fleet Foxes

Audio CD von Cooperativ (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,94

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Fleet Foxes (Standard Version)

Tracks:

  • Sun It Rises
  • White Winter Hymnal
  • Ragged Wood
  • Tiger Mountain Peasant Song
  • Quiet Houses
  • He Doesn't Know Why
  • Heard Them Stirring
  • Your Protector
  • Meadowlarks
  • Blue Ridge Mountains
  • Oliver James

5 Kundenrezensionen:

Indie-Folk vom Feinsten!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Für mich DAS Album des Jahres überhaupt! Wunderbar innovative, unverfälschte Musik, mit scheinbar zeitlosen Klängen & Melodien, die den Hörer in eine fremdartig anmutende Klangwelt entführen! All das garniert mit einer richtig guten, ausdrucksstarken & unverbrauchten Stimme!

Absolute Kaufempfehlung!
Neues Altes Aus Übersee
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Fleet Foxes aus Seattle/USA legen ihr gleichnamiges erstes Album vor und bekommen allenthalben gefällige Kritiken. Vielleicht, weil schon seit längerem insgesamt so wenig Inspiration und Erneuerung von über dem großen Teich in die Rock- und Popmusik einfliesst. Denn neu ist das, was Fleet Foxes machen ja nun wirklich nicht. Allenfalls ungewohnt in der heutigen Zeit: Vielstimmiger Folkrock, ein bisschen in der Tradition von Crosby, Stills, Nash & Young, aber doch eigenständig, hymnisch, kanonartig, ideenreich und auf alle Fälle auch ein Stück weit anachronistisch hören sich die Songs an wie aus den 60er Jahren, nur etwas stringenter, straighter dargeboten. Ein paar Sonnenstrahlen für den Herbst jedenfalls.
Ein moderner Klassiker von selten gehörter Eindringlichkeit
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Manchmal passiert es, dass man Musik hört, die sich einer schnellen Einordnung konsequent entzieht. Musikredakteure heben solche Schätze gerne, auch wenn das Auffinden der passenden Schublade schwierig wird.
Die "Fleet Foxes" sind so ein Fall. Erstaunt wird ihre Heimat Seattle hervorgehoben, als würde man von dort auch weiterhin nur wütenden Rock erwarteten. Hier ist es eher das Gegenteil.
Schon vom ersten Ton an überraschen die zeitlosen Stücke, die sich über zeitlich begrenzte Trends zu erheben scheinen und ihre Strukturen aus einem universellen Pool von Melodien schöpfen.

Zunächst führt die Spur zurück in die Siebziger, zu den frühen "Genesis", den schmeichelnden Harmonien von "America" oder den psychedelischen Anfängen von "Pink Floyd". Doch die Wurzeln reichen tiefer. Im Hintergrund scheinen die Anfänge des Folk mitzuschwingen und die Strenge der Kompositionen mutet fast schon mittelalterlich an.

Im Zentrum der Stücke stehen die Harmoniegesänge des Sängers Robin Pecknold. Mit hymnischer Inbrunst und großer Ernsthaftigkeit trägt er wuchtige, fast schon mythische Geschichten vor. Die Instrumentierung dazu ist gleichzeitig streng und verspielt und scheut sich nicht vor instrumentalen Passagen, Trommeln, Flöten und komplexen Art-Rock-Einschüben.

Trotz des feierlichen Gesamttonalität ergibt sich eine große Spannweite an Stimmungen. Der Opener steigert sich vom orgelschweren Walzer zu einem kraftvollen Finale, während "Ragged Wood" sich umgekehrt vom treibenden Rocker zum sensiblen Zwischenspiel reduziert.
Stücke wie "Tiger Mountain Peasant Song" oder "Oliver James" haben eine fast schon schmerzhafte Eindringlichkeit. Höhepunkt unter Höhepunkten ist "White Winter Hymnal", dessen hypnotischer Rhythmus einem lange nicht mehr aus dem Kopf geht.

Am schönsten ist aber, das all dies nicht anstrengend oder verkopft daher kommt, sondern sich in veritable Ohrwürmer fügt, die zum Soundtrack für Wochen werden können, wenn sich das erste Gefühl der Fremdheit aufgelöst hat.
Wer abseits des Mainstream-Tands das Ungewöhnliche sucht, könnte hier sein Album des Jahres finden.
Wunderbarer Folk-Rock
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Herrlich! Vielleicht sogar das Album 2008! Was hört man ? Wunderbare Rock und Popsongs im Folk Gewand. White Winter Hymnal empfehle ich als Anspieltipp. Dieses Album ist wirklich was besonderes.
Das schönste und ergreifendste (amerikanische) Debüt des Jahres
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Fleet Foxes sind ein Quartett bärtiger, junger Romantiker aus Seattle, die traditionelle amerikanische Musik spielen die alles andere als zeitgemäß klingt und gleichzeitig doch voller Überraschungen steckt. Mit den einfachsten musikalischen Mitteln erreichen ihre Songs eine erschütternde Schönheit. Durch die elf hymnischen Folk-Pop Songs des Albums schallen die Echos alter Pastorale, die sich in Verklärungen der amerikanischen Wildnis im Geiste der Dichter Whitman und Thoreau ergehen. Perfekt geschliffener Westcoast-Pop, der so auch in den 60ern oder frühen 70ern hätte entstehen können, hervorgegangen aus einem Mix aus Gospel, Folk, Soul, Pop und Country-Rock. Aufgrund ihres unbändigen Willens zum Schönklang, zu zeitlosen Melodien, mehrstimmigen Harmoniegesängen und ausgefeilten Arrangements drängt sich hier der Vergleich zu den Beach Boys oder Simon & Garfunkel gerade zu auf. Das Album der Fleet Foxes ist das schönste und ergreifendste (amerikanische) Debüt des Jahres und somt die Entdeckungen dieses Sommers. Das Album muss man(n) haben !!!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Intimacy (Limited Edition mit Bonus Tracks)

Intimacy (Limited Edition mit Bonus Tracks) von Bloc Party.

Audio CD von Cooperativ (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 13,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Intimacy (Limited Edition mit Bonus Tracks)

Tracks:

  • Ares
  • Mercury
  • Halo
  • Biko
  • Trojan Horse
  • Signs
  • One Month Off
  • Zephyrus
  • Talons
  • Better Than Heaven
  • Ion Square
  • Letter To My Son (Bonus Song)
  • Your Visits Are Getting Shorter (Bonus Song)

4 Kundenrezensionen:

Immer noch sehr gut...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
...aber früher waren sie besser. Sorry, klingt abgedroschen, aber ist in dem Fall einfach so. Auf vielen Track gehen Bloc Party viel zu sehr Richtung Prodigy-Techno (z.B. auf dem entsetzlichen Opener "Ares"), was ihnen m.E. gar nicht gut zu Gesicht steht. Bloc Party sollten sich wieder auf ihre Wurzeln konzentrieren: Gitarrenbetonter, tanzbarer (zwischendurch auch gerne mal balladenhafter) Rock mit einem "Hauch" Elektronik. Das haben sie auf dem genialen Debütalbum "Silent Alarm" noch durchgängig gemacht, jetzt aber immer seltener. Trotzdem sind noch genug klassische Bloc Party-Songs dabei (Halo, Trojan Horse, Signs), um gute 4 Punkte zu verteilen.
"Talons"
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Nur zur Info:
Das Stück Nr.9 "Talons" ist auf der CD "Weekend in the city" als Nr.6 unter dem Titel "On" wiederzufinden.
Yabadabaduuuh!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Jetzt mal ganz ehrlich: es ist doch musikalisch alles schon da gewesen! Was ist heute noch innovativ? Wo wird nicht von früher geklaut - oder zumindest künstlerisch inspiriert? - Jetzt stehen wir vor dem imaginären musikalischen Gewürzregal und wollen uns aus den bekannten, feinen Zutaten etwas Leckeres kochen. Hmmm, mal schauen:

Wessen Lieblingszutaten 1.) ROCK, 2.) ELECTRONICA und 3.) WAVE sind, der kann sich - wenn er ein guter Koch ist - ein richtig edles Mahl zubereiten. Genau das ist BLOC PARTY mit ihrem dritten Album "Intimacy" gelungen, denn Chefkoch Kele Okereke und seinem Küchenteam ist es gelungen, die genannten Zutaten so perfekt zusammenzumischen, das ein 5-Sterne-Menü draus geworden ist.

Es gibt harte elektronische Beats (Ares, Mercury), wunderschöne Balladen (Biko, Signs), straighten Rock (Halo, One Month Off), Wave-Einflüsse, die mit INTERPOL oder EDITORS vergleichbar sind (Talons, Ion Sqare, Letter To My Son) und alles mehr oder weniger gleichzeitig gut miteinander vermischt. Und es klingt wirklich wie aus einem Guss, und nicht wie eine Aneinanderreihung von 13 Songs. Allein "Zephyrus" fällt für meinen Geschmack etwas ab (hat Timbaland diesen Song produziert?).

Wer ein zweites "Silent Alarm" erwartet hat, wird allerdings enttäuscht, denn mit dem Post-Punk des Debüt-Albums hat "Intimacy" fast nichts mehr gemeinsam. Dessen trockener, druckvoller und schnörkelloser Sound ist viel Elektronik und Spielereien gewichen, bei dem sogar die bratzenden E-Gitarren teilweise gesamplet klingen. Aber wer braucht schon ein "Silent Alarm Part II"? Vielleicht ist "Intimacy" ja doch innovativ - auf jeden Fall eine geschmackvolle Weiterentwicklung dieser Band. Den "Spirit" ihrer Musik haben sie jedenfalls nicht verloren: diese wild pulsierende Energie, die auch schon "Silent Alarm" ausgezeichnet hatte.

A propos: unbedingt das 13-Track-Album zulegen! Ohne "Talons", "Letter To My Son" und "Your Visits Are Getting Shorter" verpasst der Musikliebhaber etwas!
Weiterentwicklung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bloc Party sind schneller und elektronischer geworden.
Während ich persönlich "Weekend in the City" als lahmere Version von "Silent Alarm" empfand, ist diese Platte was Neues.

Die erste Platte "Silent Alarm" gehörte eigentlich noch in die Kategorie Indie und Alternative-Rock, aber Intimacy ist schon eher House, und zwar mit dem typischen britischen Touch, den House von der Insel eben hat. Dazugehören ne Menge Breakbeats und schnelle Drums.

Ich finde die Platte sehr gut, obwohl ich Bloc Party als Rockband kennengelernt habe und auch sonst lieber Rock höre, denn es ist unverbraucht und frisch.
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Produkt-Bild: Fleet Foxes

Fleet Foxes von Fleet Foxes

Audio CD von Cooperativ (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 16,55, Angebote ab EUR 16,45

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Fleet Foxes

Tracks:

Disk 1
  • Sun It Rises
  • White Winter Hymnal
  • Ragged Wood
  • Tiger Mountain Peasant Song
  • Quiet Houses
  • He Doesn't Know Why
  • Heard Them Stirring
  • Your Protector
  • Meadowlarks
  • Blue Ridge Mountains
  • Oliver James
Disk 2
  • Sun Giant
  • Drops In The River
  • English House
  • Mykonos (Alternative Version)
  • Isles

Produktbeschreibung


FLEET FOXES S.E.WITH BONUS TRA

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die letzte Stadt, die man im Nordwesten der USA auf dem Weg nach Kanada passiert, ist Seattle. Fast schon isoliert liegt sie dort am Pazifik, hier konnten Musiker einst weitgehend unbeobachtet reifen. Seit den 80ern, seit Grunge von dort aus die Pop-Welt veränderte, hat sich das verändert. Seattle und das dort ansässige Plattenlabel Sub Pop sind zu einem Markenzeichen geworden, unter dem eine brillante Band nach der anderen hervorgeht. Die Fleet Foxes, die ihr Debüt klassisch selbstbetitelt Fleet Foxes nennen, sind die Sensation des Jahrgangs 2008. Die beiden Hauptgründer Robin Pecknold und sein Freund Skyler „Skye“ Skjelset sowie Casey Westcott, Joshua Tillman und Chris Wargo haben mit Grunge rein gar nichts am Hut, die fünf Männer sind Zeitreisende ganz anderer Art. Ihre zeitlos arrangierten, unglaublich warmen Songs mit hinreißenden, ja hymnischen Melodien fühlen sich in der Vergangenheit wohl. Dort, wo die eigenen Eltern Psychedelia, Westcoast und irischen wie US-Folk, Crosby, Stills & Nash, die Zombies, Love, Byrds, Fairport Convention, Simon & Garfunkel, Bob Dylan oder Beach Boys hörten. Die ex0quisite Liste ließe sich fast endlos erweitern. Vergleiche, die so manche Band belasten und erdrücken würde, jüngeren Zuhörern eher wie angestaubt vorkommt. Die Fleet Foxes greifen alles mit einer beherzten Leichtigkeit auf und verpacken sämtliche Einflüsse in luftige, modern klingende Stücke, die nur selten die 4-Minuten-Grenze überschreiten. „Baroque harmonic pop jams" nennt das sich zum Nicht-Hippietum bekennende Quintett den eigenen Sound auf Fleet Foxes, aber sämtliche Etikettierungen verblassen bei derart ausformulierten und sehr reifen Songs. Man sollte ihnen dafür salutieren. -- Sven Niechziol
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Noch nie hat mir Musik soviel bedeutet
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... und damit ist eigentlich schon genug gesagt. Lieder zum Immer-Wieder-Anhören, Ständig-Im-Kopf-Haben und Mit-Sich-Im-Herzen-Tragen. Die "Sun Giant"-EP ist zwar noch besser, aber auch auf diesem Album ist jedes Lied zum Niederknien schön. Kaufen, und allen Freunden schenken.
Kaufempfehlung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Band aus Seattle veröffentlicht auf dem Label Subpop - doch solche Reminiszenzen haben Fleet Foxes gar nicht nötig. Denn ihre EP "Sun Giant" war schon seit dem Februar ein gar nicht mehr so geheimer Tip.

Und die elf neuen Songs gehören zu den besten Debuts des Jahres. Mit einem verhaltenen Chor beginnt das Album, es setzt Frontmann Robin Peckold's einzigartige Stimme ein, um danach von akustischen und elektrischen Gitarre unterstützt zu werden. Das endet in harmonischem Gesang alà Simon & Garfunkel, Byrds oder Crosby, Stills, Nash & Young und das ist auch die Blaupause für dieses Album.

Ohne einen Augenblick der Langeweile werden wir aural durch das Amerika mit seinen weiten Prärien, untergehenden Sonnen, mächtigen Rockies und langen Stränden geleitet. Ob man sich bei dieser Musik auf eine Mischung aus Country, Folk, Psychedelic (!), Rock oder Bluegrass einigen kann ist nebensächlich. Denn es gelten einzig die umwerfenden Harmoniegesänge, die Leichtigkeit der Melodien und die an alte Sounds angelehnte Produktion.

Ohne einen Schwachpunkt ist "Fleet Foxes" eine unwerfende Liebeserklärung an vergangene Zeiten. Klingt zwar nach Lost Tapes von o.g. Künstlern und ist so was von Retro, ist aber von fünf jungen Männer eingespielt worden. Kaufempfehlung.
Genial
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich gebe zu: zunächst hatte ich keine Lust, mich mit der Musik zottelbärtiger Hippies aus Seattle zu beschäftigen. Mal wieder 'ne karohemdtragende Gitarrenband aus den USA ? Gähn!
Aber dann! Es ist ziemlich grossartig , was die Fleet Foxes da machen. Der Sound kommt einem irgendwie vertraut vor( Beach Boys , mittelalterliche Sangesbarden?) und doch ist das neu, aufregend, verträumt, wunderschön, einfach grossartig.
Wenn man bedenkt, dass Songwriter und Leadsänger Robin Pecknold erst 22 Jahre alt ist muss man neidlos eingestehen: da ist ein Genie am Werk.
(Anspieltipps: White Winter Hymnal, He doesn't know why, Mykonos ).
Ich finde: dies ist das Album des Jahres 2008.
Eine Platte für die Insel ... oder für die Ewigkeit
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was die Sun Giant EP versprach löst dieses Album der Fleet Foxes nun voll ein: Für mich ist es die absolute Traumplatte dieses Jahres. Überirdische Chöre, Stimmen auf unglaubliche Weise ineinander verschlungen, engelsgleich. Crosby, Stills, Nash & Young kommen einem immer wieder in den Sinn, manchmal aber habe einzelne Songs eine ähnliche Stimmung wie akustische Versionen von Nils Lofgren. Alles in allem eine wundervolle CD, in dieser Limited Edition sogar mit der EP ergänzt: Herz, was willst Du mehr? Und eines ist sicher: Dieses Werk wird man auch in x Jahren immer noch gerne hören - es steht auf einer Stufe mit Grosstaten à la "Astral Weeks" u.ä.
Hype aber gerecht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Indie-Hypes der vergangenen Jahre hatten alle eines gemeinsam: sie erfüllten die in sie gesteckten Erwartungen oder übertrafen sie sogar noch. Mit den "Fleet Foxes" wird diese Entwicklung fortgesetzt. Der 2005 in Amerikas Hauptstadt der guten Musik gegründeten Band gelingt es mühelos, alle warnenden Töne verstummen zu lassen. Das einführend "Sun it rises" zündet zwar noch nicht sofort, doch sobald der mehrstimmige Gesang bei "White winter hymnal" einsetzt, weiß man, dass hier ein Album mit Seltenheitswert vorliegt. Spätestens mit "Ragged wood" sieht man die fünf jungen Musiker verträumt vorm abendlichen Lagerfeuer im Umland ihrer Heimatstadt Seattle sitzen, ihre unglaublich harmonischen Lieder singen und sich vor Freude über die melancholische Leichtigkeit des Seins schunkelnd in den Armen liegen. "Tiger mountain peasant song" animiert einem dazu, sofort jede Form von Gewalt aus seinem Leben zu verbannen. So schön, so unschuldig, so wundervoll.
Vergleiche mit sämtlichen Größen der 70er Jahre drängen sich auf. Simon & Garfunkel, Crosby, Stills, Nash & Young und die Beach Boys haben offensichtlich Pate gestanden. Und warum sich auch nicht mit den Besten dieser unnachahmlichen Dekade messen, wenn man so eindrucksvoll unter Beweis stellt, dass solche Musik auch heute noch funktioniert, ohne dass man sie in ein "modernes" Gewand pressen oder anderweitige Zugeständnisse an den so genannten Zeitgeist machen muss? Solche Musik ist zeitlos. Sie wird auch dann noch den Ohren schmeicheln, wenn die Menschheit zwischen den Sternen reist.
Und selbst wenn nicht jeder Titel das erstaunlich hohe Niveau halten kann, wird man durch nichts aus seiner romantischen Hingebung gerissen, zumal der darauf folgende Song dann mindestens doppelt so schön ausfällt, wie das fantastische "He doesn't know why" unter Beweis stellt.
Bis auf zwei, drei Ausnahmen bewegt sich jeder Song an oder über der Grenze zur Höchstwertung. "Fleet Foxes" macht süchtig und ist definitiv eines der Alben, die man aus dem Jahrgang 2008 besitzen sollten.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Intimacy

Intimacy von Bloc Party.

Audio CD von Cooperativ (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 13,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Intimacy

Tracks:

  • Ares
  • Mercury
  • Halo
  • Biko
  • Trojan Horse
  • Signs
  • One Month Off
  • Zephyrus
  • Talons
  • Better Than Heaven
  • Ion Square

Aus der Amazon.de-Redaktion


Im Sommer 2008 attackierte Punk-Legende John Lydon auf einem spanischen Festival den farbigen Sänger Kele Okereke verbal und körperlich. Der zeigte sich sichtlich schockiert, gehörten die Sex Pistols doch zu seinen großen Helden. Zufällig handelt auch Intimacy von Gewalt, doch der Frontmann erzählt darüber hinaus von seinem Innenleben, von Ängsten, Trennungen, Frust, Sehnsucht. Entsprechend vielfältig ist auch die Musik der Band aus London, die die Hürde des vermeintlich sehr schwierigen dritten Albums locker meistert. Der Titel mag sanfte Klänge suggerieren, aber Bloc Party schmeißen Rock-Böller, traktieren einen mit zappeligen, fast nervigen Elektro-Klänge und streicheln die geschundene Seele. Schon der Eröffnungssong „Ares“ - benannt nach dem griechischen Gott des Massakers und Blutbades - ist eine Sound-Attacke, die klingt, als sausen einem Hubschrauber, Kreissäge und Sirenenfahrzeug durchs Hirn. Es folgt mit dem aufgedrehten „Mercury“ noch eine mythologische Figur, denn Merkur ist der römische Gott der Händler und Diebe. So aggressiv der rasante Start in das überzeugende Intimacy auch ist, so sehr kippt die Stimmung nach dem fiebrigen „Trojan Horse“. Die wütenden Gitarren machen wie in dem deutlich von Steve Reich beeinflussten „Signs“ Platz für Keyboards und Glockenspiel, „Zephyrus“ wird von Break-Beats und Chören bestimmt. „Better Than Heaven“ und auch das finale „Ion Square“ könnten nicht nur fast von Depeche Mode stammen, sie bilden auch Kontrapunkte zu zum aufwühlenden Beginn von Intimacy. -- Sven Niechziol
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Ungewöhnlich aber gut!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Bloc Party sind anscheinend immer wieder für die eine oder andere Überraschung gut.

Die Electro Einflüsse sind auf diesem Album im Vergleich zu den beiden Vorgängern stark angestiegen, so dass manche Tracks mit Alternative eigentlich nichts mehr zu tun haben. Bis auf den total verkorksten Opener "Ares" und die etwas wirren Tracks "Ion Square" und "Zephyrus" stört mich das jedoch nicht im geringsten. Es passt einfach zur Band!

Mir als eingefleischtem Rockfan gefallen natürlich straighte Nummern wie "Halo" und "One Month Off". Allerdings hat "Intimacy" mit "Signs", "Biko" und "Better than Heaven" weitere hochkarätige Tracks zu bieten. Mein Highlight des Albums ist jedoch "Talons". Ein Song mit Gefühl, Power und klasse Melodien, einfach genial.

Würde das Album nicht so furchtbar mit "Ares" beginnen wären sogar 5 Sterne drin gewesen. So sind es ganz starke und verdiente 4 Sterne, weiter so!!

PS: Die Limited Edition mit 2 weiteren guten Tracks lohnt den Kauf.
Was passiert, ...
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
... wenn Bands ständig meinen sich neu erfinden zu müssen sieht man bei der neuen Bloc Party. Man erkennt sie manchmal überhaupt nicht wieder. Und das ist gerade bei dieser Band, und diesem grandiosen ersten Album, sehr sehr schade.
Yabadabaduuuh!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Jetzt mal ganz ehrlich: es ist doch musikalisch alles schon da gewesen! Was ist heute noch innovativ? Wo wird nicht von früher geklaut - oder zumindest künstlerisch inspiriert? - Jetzt stehen wir vor dem imaginären musikalischen Gewürzregal und wollen uns aus den bekannten, feinen Zutaten etwas Leckeres kochen. Hmmm, mal schauen:

Wessen Lieblingszutaten 1.) ROCK, 2.) ELECTRONICA und 3.) WAVE sind, der kann sich - wenn er ein guter Koch ist - ein richtig edles Mahl zubereiten. Genau das ist BLOC PARTY mit ihrem dritten Album "Intimacy" gelungen, denn Chefkoch Kele Okereke und seinem Küchenteam ist es gelungen, die genannten Zutaten so perfekt zusammenzumischen, das ein 5-Sterne-Menü draus geworden ist.

Es gibt harte elektronische Beats (Ares, Mercury), wunderschöne Balladen (Biko, Signs), straighten Rock (Halo, One Month Off), Wave-Einflüsse, die mit INTERPOL oder EDITORS vergleichbar sind (Talons, Ion Sqare, Letter To My Son) und alles mehr oder weniger gleichzeitig gut miteinander vermischt. Und es klingt wirklich wie aus einem Guss, und nicht wie eine Aneinanderreihung von 13 Songs. Allein "Zephyrus" fällt für meinen Geschmack etwas ab (hat Timbaland diesen Song produziert?).

Wer ein zweites "Silent Alarm" erwartet hat, wird allerdings enttäuscht, denn mit dem Post-Punk des Debüt-Albums hat "Intimacy" fast nichts mehr gemeinsam. Dessen trockener, druckvoller und schnörkelloser Sound ist viel Elektronik und Spielereien gewichen, bei dem sogar die bratzenden E-Gitarren teilweise gesamplet klingen. Aber wer braucht schon ein "Silent Alarm Part II"? Vielleicht ist "Intimacy" ja doch innovativ - auf jeden Fall eine geschmackvolle Weiterentwicklung dieser Band. Den "Spirit" ihrer Musik haben sie jedenfalls nicht verloren: diese wild pulsierende Energie, die auch schon "Silent Alarm" ausgezeichnet hatte.

A propos: unbedingt das 13-Track-Album zulegen! Ohne "Talons", "Letter To My Son" und "Your Visits Are Getting Shorter" verpasst der Musikliebhaber etwas!
Schock wich Begeisterung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich war beim ersten reinhören in das neue Album von Bloc Party leicht schockiert. Altvertraute Indie-Klänge sind mit Electro-Elementen vermischt bzw. komplett von diesen ersetzt worden.
Jedoch spätestens, als ich bei dem Song "Halo" angelangt war, schwang meine Trauer über den verlust meiner Lieblingsband in die freude dieses Gradwandels um. Der Mix aus neuen Electroelementen sowie Altbekannten Indie-Klängen lässt Bloc Party in ein ganz anderes Unterhaltungsspektrum einsteigen.

Und ein perfekter Absacker wie "Ion Square" macht den kauf dieses Albums unabwendbar!
unglaublich gut!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Beim ersten Hören habe ich mich gefragt was ist das denn bitte? Beim 2. Hören fand ich es gut und beim 3. Hören war ich überwältigt!! Dieses Album muss man mehrmals hören! Sobald man dies getan hat, kann man damit nicht mehr aufhören!
"Silent Alarm" war für mich unantastbar! Aber "Intimacy" ist noch einen Tick besser! Ein Gesamtkunstwerk!
Bin sehr gespannt wie die Songs live wirken, freue mich jetzt auf "Halo", "Talons" und "Better Than Heaven"
Kaufen!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Heart on

Heart on von Eagles of Death Metal

Audio CD von Cooperativ (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 13,39

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Heart on

Tracks:

  • Anything 'Cept the Truth
  • Wannabe in L.A
  • (I Used to Couldn't Dance) Tight Pants
  • High Voltage
  • Secret Plans
  • Now I'm a Fool
  • Heart On
  • Cheap Thrills
  • How Can a Man with So Many Friends Feel So Alone
  • Solo Flights
  • Prissy Prancin'
  • I'm Your Torpedo

3 Kundenrezensionen:

Homage
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Eagles of Deth Metal ist vielleicht mit einem Augenzwinkern zu sehen, jedoch keine "Verarsche" der Stones und anderer Bands sondern eine Homage an diese lt. Aussage von Hughes und Homme !!! Josh Homme behauptet auch das dies keine Nebensache oder ein reines "Spaß" Projekt ist sondern für ihn genauso wichtig und ernsthaft wie die Queens of the Stone Age.
Immerhin ist "Heart on" schon das dritte Album des Duos und mehr als nur eine Parodie!
ein bisschen Retro kann's schon mal sein
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Also von den Garagennummern der beiden Vorgänger ist hier nichts mehr zu höhren.
Schade?
Nein!
Die beiden Heroen nehmen sich weiterhin nicht so sehr ernst.
Da versucht man so nebenbei mit einigen Riffs, den Stones etwas näher zu kommen.
Das gelingt Ihnen ganz gut.
Alles in allem eine runde Sache und dann doch, wie die Vorgänger, extrem unterhaltsam.
Cheap Thrills
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Rock-Parodie die Dritte. Josh Homme und Jess Hughes Schmähpartie werkt wieder; diesmal fällt der Lo-Fi sound zwar weg, aber die Parodien sind immer noch recht gelungen vor allem auf die Rolling Stones der frühen 70er haben Sies diesmal abgesehen Referenzen zu Brown Sugar, If You Cant Rock Me, Rocks Off oder Its Only RocknRoll sind nicht zu überhören; aber auch Led Zeppelin und AC/DC werden wieder verwurschtet. Schon irgendwie unterhaltsam, auch wenn sich der Witz schön langsam ein wenig totläuft. Bemerkenswert ist es aber trotzdem, daß die Jungs trotz aller Verarsche und Referenzen einen eigenen Trademark sound geschaffen haben. Zusammengefasst: witziges Rock Fast Food das Spaß macht, auch wenn es nicht sehr nahrhaft ist. Aus alter Sympathie (noch) 4 Sterne.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Vantage Point

Vantage Point von Deus

Audio CD von Cooperativ (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 8,89

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Vantage Point

Tracks:

  • When She Comes Down
  • Oh Your God
  • Eternal Woman
  • Favourite Game
  • Slow
  • The Architect
  • Is A Robot
  • Smokers Reflect
  • The Vanishing Of Maria Schneider
  • Popular Culture

5 Kundenrezensionen:

Reifes Meisterwerk
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die neue dEUS ist auf den ersten Blick konsumierbarer als ihre älteren Platten - aber wenn man sie sich länger anhört, dann stellt man fest, das es sich um ein reifes Meisterwerk der Avantgardisten handelt.

dEUS schaffte es auf dieser CD, sich wie gewohnt durch verschiedene Stile hindurchspielen, mal aggressiv, mal melancholisch, aber fast immer mit einem eingängigen Gesang und meist sehr meliodösen Refrains zum Mitsingen. Und das ist das eine, was für mich die Platte so wertvoll macht: ohne den normalen Gehörgewohnheiten zu entsprechen, ist diese eine eingängige Platte.

Aber eingängige Melodien sind nicht unbedingt ein Zeichen von Mainstream.
Viel eher zeigt sich, dass dEUS mit vielen Stilrichtungen spielen können, aber sie zu einer solchen Perfektion bringen, dass man ihnen die Ecken und Kanten nicht mehr anmerkt.

Wie perfekt dEUS mit Musik, Gesang und Sprache umgehen, zeigt sich im Titelgeber des Albums: "Slow". Der Text ist eine beunruhigende Beschreibung der Entdeckung der Langsamkeit, mit einem Wortwitz, der wohl sonst nur von Ezra Pound oder Dylan Thomas erreicht wird (inklusive der hübschen Wortschöfung "to slow up"). Es geht um den Nachhall des Beats(=Zeit) - das ist der Blickwinkel (Vantage Point), aus dem dEUS die Welt betrachtet. Und genau um diesen Nachhall geht es allen Liedern, immer wieder in verschiedenen Arten vorgetragen.

Slow selber ist ein langsames Lied, der Gesang hinkt immer leicht der Melodie nach.
Im Hintergrund eine psychischedelische Gitarre, im Vordergrund ein unruhiger Bass, die Drums schlagen sich in einem einfachen, kontinuierlichen Beat durch.

Das ganze kulminiert in einem Wall-Of-Sound-Refrain, der nur durch den Gesang getragen ist. Gemäß dem Text setzt der Refrain verzögert ein. Erst in der Wiederholung setzt er dann rechtzeitig ein.

Erst Überraschen durch Verletzten der Regel (wie auf den alten Platten), und nachdem man sich an die Regelverletzung gewöhnt hat, verhält man sich regelkonform, um damit erneut zu verbüffen - das ist wohl das Hauptkonzept bei dieser Platte gewesen, und wie man an den Kritiken hier sieht, die meinen, das ist ja gar keine Avantgarde mehr, ist die Rechnung von dEUS aufgegangen.

Und was sagte dEUS uns dazu? Ist doch nur Popmusik:
"And so you gotta be strong
You've got to just speak in tongues
About how you belong
In popular culture"

Freue mich, schon das ganze mal live anzuhören/sehen, da kann man was draus machen.

P.S. "The Vanishing Of Maria Schneider" erinnert mich an "Wrong Way Up" von Eno/Cale (noch so ein paar Avantgardisten, denen später zuviel Angepasstheit nachgesagt wurde).
Risk your ears...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Wie man an meinem Nickname leicht erkennen kann, bin ich dEUS-Fans seit dem ersten Album und jagte seinerzeit jeder raren Maxi-CD hinterher. THE IDEAL CRASH steht noch heute ganz oben auf meiner Favoritenliste und das neue Album musste natürlich auch unbedingt ins Regal.
Auf jedem dEUS-Album gibt es Songs, die ich nicht so gerne höre, weil sie mir zu abstrakt oder experimentell vorkommen, doch i.d.R. überwogen die guten Ideen und ich bin eigentlich immer sehr froh, wenn mir auf neuen Alben (egal von welchem Künstler oder welcher Band) drei oder vier Tracks richtig gut gefallen (was selten vorkommt!). Oft kopieren sich Bands selbst und langweilen auf die Dauer. dEUS entwickeln sich stetig weiter. Kein dEUS-Album ist wie der Vorgänger, aber mit Vantage Point scheint sich eine ganz neuer Stil zu formieren: es geht in Richtung tanzbare Elektronikmusik. Mindestens die Hälfte der Songs kommen mir vor, wie der Soundtrack zu einem Rennspiel für die PlayStation.
Klar, man muss Vantage Point mehrmals hören, um den neuen dEUS-Stil zu begreifen und was beim ersten Mal noch ungewöhnlich resp. ablehnend war, wird beim vierten Mal erträglich, doch richtig erwärmen kann ich mich für das neue Album nicht.
Mir gefallen: 1. When She Comes Down, 3. Eternal Woman, 8. Smokers Reflect und ganz besonders: 10. Popular Culture.
Aber zu mehr als nur 3 Sterne kann ich mich diesmal nicht aufraffen...
alter Zauber verflogen.....
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
.....ein hauch von zauber bleibt , aber man muß ihn erahnen.....
wem geht es anders, man hofft auf alt bekannte Töne verpackt in neuen Ideen.
Dieses gelingt wenn überhaupt ansatzweise..
Hier und da blitz eine Erinnerung, ein Gefühl bei einer Melodie auf, die einen an alt Bekanntes erinnert , doch sie ist nicht lange haltbar , da sie nicht intensiv genug vom kreativ-Geist "deus" getragen wird.
Die süße Tiefe, die "deus " zu Anfang ihrer Platten auszeichnet , verfliegt mit jedem Album mehr... Als wäre der letzte Saft der " Deus-GEneration " schon bei der letzten Pressung erschöpft.
Es ist sehr schade, das selbst so geniale "Eigenreiter" ihren Rhytmus zu verlieren scheinen. Jeder über kurz oder lang freiwillig absteigen wird, egal ob er noch so ein großer "deus" fan ist. Die verzaubernden Momente die die Band auf alten Alben veströhmen ließ, ist nur noch ein Hauch von Hoffnung aufs nächste Album , und dort mehr Deus-geist zu finden sein wird. Die große Rettung durch die Gastmusiker bleibt aus. " Deus" kann sich nurnoch selber retten, in dem sie sich ein Stück weit wieder ihre eigenen alten Alben anhören oder noch besser das Stückchen Herz wieder in sich entdecken , das aus den Alten Scheiben unendliche Klassiker gemacht hat.
Ich hofffe für all die Deus-Fans, die mit jedem Song etwas verbinden und bei jedem Hören ein stückchen Vergangenheit lebendig werden lassen... In diesem Sinne alles Gute "Deus" nicht in der Zukunft sondern alles Gute aus der Vergangenheit.....
Schade
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Nach dem doch recht passablen Vorgänger "Pocket Revolution" habe ich eigentlich mehr erwartet von dieser einst wirklich großartigen und außergewöhnlichen Band. Ich bin sozusagen ein Fan der ersten Stunde, aber dieses Album hat mich leider etwas enttäuscht: all zu gefällig wirkende Songs und eine unglaublich nervige "Wall of Sound" (wie sie leider bei vielen neuen Produktionen zu hören ist) passen einfach nicht zu dEUS. Natürlich entwickelt sich jede Band weiter und man kann nicht ernsthaft ein Meisterwerk a lá "Worst Case Scenario" erwarten, mit diesem Album haben die Belgier jedoch leider einen Schritt in die falsche Richtung gemacht, nämlich die des Pop-Rock. Die ersten beiden Titel sind ja noch halbwegs erträglich, "Favorite Game" hingegen ist wirklich ein "Skip-Track", der einfach nur nervt. Es gibt aber auch auf diesem Album ein paar Songs, die durch den Soundbrei hindurchscheinen, als da wären "Eternal Woman", "Slow", "The Architect", "Smokers Reflect" und "Popular Culture". Alleine schon wegen dieser Songs lohnt es sich, das Album zu kaufen. Ich habe einige der Songs von "Vantage Point" bereits auf einem dEUS Konzert gehört und war wirklich beeindruckt. Schade nur, dass sie auf dem Album eher weichgespült rüberkommen. Live haben die Jungs es wirklich drauf. Diese Band hat so viel Talent, vergeudet es aber leider zu oft in Overdub-Orgien, durch die die ursprünglich interessanten Songstrukturen und Arrangements in einem Soundbrei flöten gehen. Schade, wirklich schade!
Nach The Ideal Crash das Beste Album!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich verstehe teilweise die Kritik nicht, hört euch die CD mal öfter an!! Die Band hatte so oft Umbesetzungen zu verkraften und man möchte sich ja auch nicht wiederholen. Natürlich haben Deus sich verändert aber der Ansatz Musik zu machen ist gleich geblieben,bei den meisten Songs ist der Song in sich nicht vorauszusehen. Der Song Favourite Game z.b. ist so ein Song den nur Deus so hinkriegen, Popige Melodien geparrt mit Rockriffs! Düster und Trotzdem Tanzbar! Diesmal gibt es keine Lückenfühler alles paßt zusammen wie aus einem Guss. Für mich nach The Ideal Crash das Beste Album!!
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Produkt-Bild: Keep Me in Mind,Sweetheart Ep

Keep Me in Mind,Sweetheart Ep von Isobell Campbell & Mark Lanegan

Audio CD von Cooperativ (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 5,82

Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Keep Me in Mind,Sweetheart Ep

Tracks:

  • Keep Me In Mind Sweetheart
  • Fight Fire With Fire
  • Asleep On A Sixpence
  • Violen Tango
  • Rambling Rose, Clinging Vine
  • Hang On

Produkt-Bild: Sun Giant

Sun Giant von Fleet Foxes

Audio CD von Cooperativ (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 6,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Sun Giant

Tracks:

  • Sun giant
  • Drops in the river
  • English house
  • Mykonos
  • Innocent son

2 Kundenrezensionen:

traditionelle amerikanische Musik weit entfernt von der Masse der amerikanischen Traditionalisten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Fleet Foxes sind ein Quartett bärtiger, junger Romantiker aus Seattle, die traditionelle amerikanische Musik spielen und dabei alles andere sind als altbacken. Sie selber bezeichnen ihre Musik als "baroque psychedelia" und damit setzen sie sich von der Masse der amerikanischen Traditionalisten ab. Warum fragt ihr ?! Weil die Fleet Foxes einen wahrhaft verschwenderischen Melodienreichtum vorweisen und dabei mit ihrem bewegenden mehrstimmigen Gesang ohne Umwege den Weg durch den Gehörgang ins Langzeitgedächtnis findet und sich letztendlich im Herzen des Musikliebhabers einnistet. Zum Glück gibt es nicht nur diesen fünf Track Appetizer, sondern auch gleich noch ein vollständiges Album. Herausragender Song: Mykonos
Ein Sommertraum
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Traumhafte mehrstimmige Gesänge, unglaublich ineinander verwoben ... erinnert entfernt an CSN&Y ... aber die Musik ist irgendwie anders ... moderner, trotzdem folkig, sonnig strahlend, träumerisch, sphärisch, leicht, relaxed, ... eine wunderschöne Scheibe zum Entdecken, zum Geniessen, zum Weiterempfehlen.
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Produkt-Bild: Secret Machines

Secret Machines von Secret Machines

Audio CD von Cooperativ (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 11,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Secret Machines

Tracks:

  • Atomic Heels
  • Last Believer, Drop Dead
  • Have I Run Out
  • Underneath The Concrete
  • Now You're Gone
  • The Walls Are Starting To Crack
  • I Never Thought To Ask
  • The Fire Is Waiting

Eine Kundenrezension:

Düstere und bombastische Heavy-Prog Psychedelica
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Man nehme 70er Jahre Krautrock, füge viel Stonerrock dazu, etwas pschedelica feeling, würze das ganze mit dem düsteren Bombast von Led Zeppelin à la Kashmir und runde das Ganze noch mit synthie Flächen der Marke ,Bowie -Berlin Trilogie' ab - et voilà: man bekommt ein aüßerst nahrhaftes - wenn auch schweres Hauptgericht.

So ca. lässt sich dieses Album umschreiben, auch wenn es da noch etwas mehr zu erzählen gibt: wenn die Kompositionen mal nicht so düster ausfallen, sondern sogar fast fröhlich wirken, wie bei ,Now You're Gone', dann erhält diese ekklektische Mischung fast radiotauglichen Pop-Appeal, und das obwohl der sound, den sich die Secret Machines hier aneigenen nicht verändert wird. Auch die Kompositionen sind größtenteils sehr stark, und wenn die Melodien sich nicht gleich im Ohr festsetzen, dann beeindrucken Sie zumindest durch die Atmosphäre die Sie erzeugen - so wie bei ,Have I Run Out'.

,The Walls Are Starting To Crack' rufen einen dann wieder die großen dramatischen songs von Van der Graaf Generator ins Gedächtnis, einzig die Stimme ist hier nicht so intensiv wie die Peter Hamills, aber Sie hat was; die Sanftheit des Timbres in Brandon Curtis Vocals ist es die eine ganz eigene Spannung in diesen größtenteils düsteren, aber pompösen songs erzeugt. All jene die mit Pomp und Bombast in der Rockmusik bisher noch nie viel anfangen konnten werden das Album wahrscheinlich recht bald als ,aufgeblasen' abtun, was aber nicht stimmt, denn diese songs haben sehr wohl eine enorme Intensität und Wucht, die natürlich aber auch leicht als Pathos interpretiert werden kann; ob sie auch nachhaltig sind wird in den nächsten Wochen zu prüfen sein...(schwere Kost und nur was für 70er Jahre Progrock-affine ist das 11 minütige Schlußstück 'The Fire Is Waiting')

Auf jeden Fall wird man durch diese Album sehr neugierig auf die Live Qualitäten dieser Band, denn wenn diese gut sind, dann sollte ein Konzert von denen ein echtes Erlebnis sein.
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Produkt-Bild: Attack and Release

Attack and Release von the Black Keys

Audio CD von Cooperativ (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 8,21

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Attack and Release

Tracks:

  • All You Ever Wanted
  • I Got Mine
  • Strange Times
  • Psychotic Girl
  • Lies
  • Remember When (Side A)
  • Remember When (Side B)
  • Same Old Thing
  • So He Won't Break
  • Oceans And Streams
  • Things Ain't Like They Used To Be

Aus der Amazon.de-Redaktion


Junge, im Indie-Rock verwurzelte Menschen an die Hand zu nehmen und sie zum Blues zu führen, das gelingt den Black Keys auch mit ihrem fünften Album Attack & Release so gut, wie sonst nur White Stripes oder Jon Spencer. Auffällig ist, dass sich Gitarrist / Sänger Dan Auerbach und Trommler Patrick Carney immer weiter von der alten Arbeitsweise entfernen. Entstand zum Beispiel Thickfreakness an nicht mal einem ganzen Tag, nahmen sich das Duo aus Akron in Ohio für Magic Potion schon wesentlich mehr Zeit für die Aufnahmen. Bis dahin ändert das aber noch nichts am Sound, tief verwurzelt in rohem, archaischen Delta-Blues, Low-Fi- und Garagen-Rock. Da reihte sich ein staubtrockener, knarzender, bis auf die Knochen abgeschälter Song an den anderen. In diesem Punkt deutet Attack & Release auf einen deutlichen Wendepunkt hin, holte sich die 2001 gegründete Klein-Band mit Danger Mouse (Gnarls Barkley, Gorillaz, Sparklehorse) einen erfolgreichen, jungen Produzenten ins eigene Studio. Die beiden hatten erkannt, dass sie als Autodidakten in abgeschotteten Räumen am Ende eines Entwicklungsprozesses stehen. Brian Burton alias Danger Mouse bringt mit seinem ausgeprägten Gespür für schlauen Pop abseits des Mainstreams nun eine Duftnote in die Black-Keys-Songs, die so nie hätten nie aufblühen können. Ohne den geliebten Blues zu korrumpieren, schaffen es die beiden Freunde seit Kindertagen auf einmal Blumen dort wachsen zu lassen, wo sonst Steine und Kargheit herrschten. Wo Gradlinigkeiten herrschte, geht es wohltuend verspielter zu und doch seien alle Fans der Black Keys beruhigt. Sie lassen es einige Male richtig schmutzig krachen. --Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

bis jetzt auf jeden Fall die Platte des Jahres
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
das diese Platte seit 4 Monaten meinen CD Player im Auto nicht mehr verlassen hat, liegt wahrscheinlich an der Vielseitigkeit dieses Meisterwerkes. Absolut grossartig wie sich jeder Song aufbaut und entwickelt!!
Unbedingt im ganzen Stück durchhören und jedesmal wieder neu entdecken!!
Besonderer Anspieltipp ist auf jeden fall Nr.4 "Psychotic Girl" das mit groove und songwriting überzeugt!!
Blues-Garage-Groove und zeitweise Herzschmerz vom feinsten!!!!
Bester Low-Fi Blues Rock seit der Erfindung der Schallplatte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
The Black Keys, dass sind Patrick Carney und Dan Auerbach, die sich als Nachbarskinder in einem Sandkasten in Akron, Ohio, kennengelernt haben, überraschen Anfang des 21. Jahrhunderts mit einer aufregenden Mixtur aus Blues, Country, Soul, Boogie und Rock'n'Roll. Ihre Einflüsse saugen Dan und Pat aus der Musik von Devo, Frank Zappa, alten Stax- und Motown-Platten, Classic-Rock-Sachen und von solchen Bluesgrößen wie Robert Johnson, Son House, T-Model Ford und Junior Kimbrough. In der Vergangenheit produzierten die beiden ihre Platten in ihrem spatanischen Kellerstudio und rumpelten so durch die Lande und erspielten sich eine immer weiter wachsende Fangemeinde. Für ihr neustes Projekt, "Attack & Release", suchten sie sich erstmals einen Produzenten und fanden mit Danger Mouse (Gnarls Barkley, Gorillaz) einen kompetenten Partner, der sich auch noch darauf eingelassen hat in dem Kellerstudio in Akron seine Arbeit zu verrichten. Das Ergebnis der ungleichen Kooperation ist sensationell - der Sound der Black Keys ist wieder um einiges wärmer und üppiger, aber trotzdem so schmutzig und soulig wie er eben nur sein kann. Vom ersten bis zum letzten Song tropft die Schmiere aus den Haaren, scheppert das Schlagzeug und groovt sich das Duo durch die elf großartigen Songs, da mag ich keinen von hervorheben - die sind alle so verdammt gut.
Primitiv, schmutzig und rau
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Geht man davon aus, daß die White Stripes die Erneuerer des Blues Rock sind - was Sie natürlich nicht sind - sondern eher so etwas wie die ,Finder' od. ,Wiederentdecker' - dann sind die Black Keys jene Band die ihn wieder um Lichtjahre zurückwirft - bis in die Steinzeit. Das ist jetzt ganz und gar nicht bösartig gemeint sondern soll nur den musikalischen Ansatz verdeutlichen den dieses Duo wählt und der lautet: jedes Riff geht noch einfacher, jeder Rhythmus noch simpler und trockener und der Sound muß sowieso so urspürünglich klingen als ob es Gitarrenverzerrer noch gar nicht gäbe, und man noch die Membrane des Lautsprechers aufritzen muß.

Musikalisch sind diese Herren sehr nah, an den frühen Zeppelin - wenn diese ihre Platte in einer Garage aufgenommen hätten - und es wäre jetzt ein leichtes diese Musik als Anachronismus abzutun, denn: ja das ist sie sicher auch, sie ist aber in erster Linie irritierend und verstörend; z. Bsp. bei Same Old Thing bei dem allen Ernstes Jethro Tull zitiert werden (inkl. Querflöte); die schlammigen, gerade aus dem Wald hervorgekrochenen Jethro Tull.

Das Besondere an diesem Album ist einerseits die Art und Weise wie hier Blues Rock mit einer Punk Attitüde zelebriert wird die einen Erschaudern läßt und auf der anderen Seite die Tatsache, daß hier durch Produzent Danger Mouse, das Nicht-Produzieren zur Kunstform wird, weil es der einzige Weg ist, diese Musik authentisch zu präsentieren. Und glauben Sie mir: authentischer als bei den Black Keys kann Blues Rock im Jahre 2008 nicht klingen.

Und trotzdem - wiewohl dieses Album an Originalität wohl kaum zu übertreffen ist und wie gelungen der gewählte Ansatz auch verfolgt wurde: ich trau' mir hier keine 4 Sterne geben. Dazu klingt das ganze einfach zu primitiv - Black Keys Fans verzeiht mir.
Bester Low-Fi Blues Rock seit der Erfindung der Schallplatte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
The Black Keys, dass sind Patrick Carney und Dan Auerbach, die sich als Nachbarskinder in einem Sandkasten in Akron, Ohio, kennengelernt haben, überraschen Anfang des 21. Jahrhunderts mit einer aufregenden Mixtur aus Blues, Country, Soul, Boogie und Rock'n'Roll. Ihre Einflüsse saugen Dan und Pat aus der Musik von Devo, Frank Zappa, alten Stax- und Motown-Platten, Classic-Rock-Sachen und von solchen Bluesgrößen wie Robert Johnson, Son House, T-Model Ford und Junior Kimbrough. In der Vergangenheit produzierten die beiden ihre Platten in ihrem spatanischen Kellerstudio und rumpelten so durch die Lande und erspielten sich eine immer weiter wachsende Fangemeinde. Für ihr neustes Projekt, "Attack & Release", suchten sie sich erstmals einen Produzenten und fanden mit Danger Mouse (Gnarls Barkley, Gorillaz) einen kompetenten Partner, der sich auch noch darauf eingelassen hat in dem Kellerstudio in Akron seine Arbeit zu verrichten. Das Ergebnis der ungleichen Kooperation ist sensationell - der Sound der Black Keys ist wieder um einiges wärmer und üppiger, aber trotzdem so schmutzig und soulig wie er eben nur sein kann. Vom ersten bis zum letzten Song tropft die Schmiere aus den Haaren, scheppert das Schlagzeug und groovt sich das Duo durch die elf großartigen Songs, da mag ich keinen von hervorheben - die sind alle so verdammt gut.
Black Keys bleiben dem Bluesrock treu
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer die alten Alben der Black Keys kennt, wird sofort die saubere Produktion bemerken.
Ich persönliche liebte den rauhen, rohen, ruppigen, trockenen Lo-Fi Bluesrock der Black Keys, dennoch kann ich mich mit diesem Album auch anfreunden ...
Neben dem altbekannten Black Keys - Bluesrock reihen sich nun auch Orgel-Klänge und Synthie-Sounds ein, die den Sound jedoch nicht unbedingt verschlechtern, sie erweitern ihn einfach nur.
Aber trotz all des Lobes bin ich der Meinung, dass die Black Keys wieder zu ihren Wurzeln zurückkehren sollten, da ihr Bluesrock noch besser klang, als sie ihre Alben im Keller ohne Mainstream-Produzenten aufgenommen hatten.
Wer sich mit diesem Album anfreunden kann, der sollte sich auf jeden Fall mal die alten Alben zulegen ...
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