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Produkt-Bild: The Haunted Year-Summer:Barefoot Days

The Haunted Year-Summer:Barefoot Days von Jackie Leven

Audio CD von Cooking Vi (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 12,99, Angebote ab EUR 6,08

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2009
Zoom ± Produkt-Bild: The Haunted Year-Summer:Barefoot Days

Tracks:

Disk 1
  • Barefoot Days
  • Billy Ate My Pocket
  • Names Of Famous People/On The Train
  • Stopped By Woods On A Snowy Evening
  • How He Met Joni Mitchell/Matt Monroe And The Chip Packet/Dirty Underpa
  • Washing By Hand
  • Desolation Blues
  • Scots John And The Eyelash
  • Exit Wound
Disk 2
  • Rain Of Kathleen
  • Nottamun Town
  • Intro/Wobbly Grapefuit
  • Universal Blue
  • Shit In Your Garden
  • Regional Forms Of Complaint/New York Plugger
  • Marble City Bar
  • Bethesda Chip Shop
  • Single Father
  • Little Bird
  • Working Man's Love Song
  • Paris Blues/Down By The River

2 Kundenrezensionen:

Leven at his best !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mag der Begriff Singersongwriter üblicherweise einen etwas abgestandenen Geschmack besitzen, so beweist Jackie Leven mit diesem exquisiten und beinahe sträflich preisgünstigen Live-Doppelalbum, dass dies ein überkommenes Klischee ist.
"Barefoot days" bietet den Beweis wie vital Musik auch ohne großes Drumherum sein kann.
Gott sei Dank gibt es Musiker wie Jackie Leven.
Zwei der besten Haunted Valley Alben als preisgünstige 2CD
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für mich ist diese 2CD bisher das beste Angebot der Haunted Years Editionen. Ich habe alle Haunted Valley Originale, sodaß ich das Angebot jetzt schon gut beurteilen kann.
Beide CDs zeigen Jackie Leven musikalisch auf dem Höhepunkt und geben mit den eingestreuten Geschichten ein getreues Abbild seiner Konzerte.
Hier sind viele seiner älteren Songs zu hören wie Universal Blue, Marble City Bar, Rain Of Kathleen, Desolation Blues oder Exit Wound.
Die dazu gehörenden begleitenden Anekdoten sind meistens sehr schön umgesetzt (Marble City Bar) oder gut erzählt (Little Bird oder Bethesda Chip Shop). Es gibt nur wenig, was hier vom hohen Niveau abfällt - Dirty Underpants oder Shit in your Garden sind halt Geschmacksache...

Ich freue mich schon auf das kommende Album und die voraussichtlich für das kommende Frühjahr anstehende Tour!
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Produkt-Bild: Lovers at the Gun Club

Lovers at the Gun Club von Jackie Leven

Audio CD von Cooking VI (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 5,28

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Lovers at the Gun Club

Tracks:

  • Lovers At The Gun Club
  • Fareham Confidential
  • The Innocent Railway
  • The Dent In The Fender And The Wheel Of Fate
  • My Old Home
  • Head Full Of War
  • I've Passed Away From Human Love
  • To Whom It May Concern
  • Olivier Blues
  • Woman In A Car
  • Heart In My Soul

5 Kundenrezensionen:

Geht schon okay...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das Beste vorweg: Nach dem Formtief mit der Elegy for Johnny Cash und dem nur wenig besseren Oh What a Blow That Phantom Dealt Me! ist das neue Album des dicken Schotten ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung. Songwriting und Inszenierung wirken wieder runder und authentischer als auf den genannten Vorgängern.
Allerdings wiederholt Jackie Leven nun seit Jahren die immer gleichen Patzer: Der Einsatz von Loops und Halleffekten wirkt bei JL-Songs in etwa so passend wie Streicher bei Scooter. Das macht einen an sich enorm originellen Song wie den Titeltrack dann doch irgendwie... billig. Und das hat ein Jackie Leven from the Kingdom of Fife nun wirklich nicht nötig. Überhaupt, die Kolaborationen. Den Titeltrack singt der Buddy, der bereits auf "I've been everywhere" zum Einsatz kam - das ist nett, aber gerade für einen Opener etwas schal. Und mit über sechs Minuten zudem arg lang. Und wie bei allem zählt auch bei Platten der erste Eindruck. Dieser ist beim Pistolenclub nur mäßig gut, auch wenn diverse Feuilletonisten total drauf abfahren - klingt halt so toll underground, Mann. Geschmackssache.
Dem Opener folgt mit "Fareham" eine kleine harmlose Countryfolknummer, die nett, aber eher belanglos ist und zudem recht harsch ausgeblendet wird. Und wer hier einen griffigen Refrain sucht, wird ebenfalls enttäuscht.
"The Innocent Railway" und "The Dent In The Fender" sind dann beides 7-Minüter, die durchaus zu begeistern wissen. Auf ersterem darf sogar Deborah Greenwood am Schluß mitmachen, zudem greift Jackie auf seinen gesamten Katalog an Stimm-Variationen zurück, die er auf früheren Alben entwickelt hat. Sehr schön. Danach eine etwas experimentellere Nummer mit viel Trompete, beinahe jazzig angehaucht und strukturell durchbrochen von einem Ausschnitt aus dem letzten Stück des Albums.
Mit "My Old Home" und "Head Full Of Wars" folgen zwei Stücke, die weniger musikalisch als textlich interessant sind, aber insgesamt nicht wirklich zünden.
Als wahres Highlight der CD erwiest sich "I've passed away from human love" - die deprimierendste Liebesballade seit Langem, perfekt zum Suhlen in Liebeskummer. Passt zum bevorstehenden Herbst und macht Lust auf im-Bett-rumgammeln und Teetrinken. Ganz was Feines. Und auch das spoken word-Anhängsel "To whom it may concern" schafft endlich wieder das, was die vertonten Gedichte der letzten Platten nicht geschafft haben: Gesprochene Lyrik und Musik zur perfekten Symbiose zu vereinen.
"Olivier Blues" ist ein simpler Blues, kurz und knapp, mit großartiger Gitarrenarbeit.
"Woman in a car" ist der letzte Jackie-Song auf "LATGC" - und gleichzeitig die schamloseste Eigenreferenz, die Jackie je produziert hat. Dass sich Rythmen und Sounds wiederholen, ist bei der Riesenmenge an Platten, die der gute Mann veröffentlicht hat, nicht zu vermeiden und gehen völlig okay. Aber hier wurde das noch nicht mal so wahnsinnig alte "A Little Voice in Space" vom Album Shining Brother Shining Sister nahezu 1:1 nachgespielt, ein einziger Zwischenakkord eingefügt und der Text geändert - ansonsten echt dasselbe. Und hier wird das Dilemma des Jackie Leven der letzten - sagen wir 5 - Jahre mehr als deutlich: Trotzdem (oder gerade deswegen?) ist dies der stärkste Song des Albums. Wenn die Selbstkopie begeisternder ist als das eigene neue kreative Input, sollte es Zeit werden, sich über seine Veröffentlichungspolitik Gedanken zu machen. Statt jedes Jahr ein neues Album auf den Markt zu werfen, welches hervorragende Momente aufweist, aber eben auch ne Menge überflüssigen Kram, sollte Jackie Leven sich vielleicht etwas mehr Zeit nehmen mit der Ausarbeitung von Kompositionen, deren Inszenierung und schließlich auch der Auswahl der Songs, die es schlußendlich auf ein Album schaffen.
Trotzdem liegt ein "nur" ordentliches JL-Album weit über vielem, was vergleichbare Künstler an den Tag legen. Aber als Fan der ersten Stunde wird man kritisch - und die Messlatte hat der Dicke mit Alben wie "Forbidden Songs of the Dying West" oder "Creatures of Light and Darkness" eigenmächtig so hoch gelegt - selbst Schuld!
Mr. Leven, das konnten Sie schon besser....
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich liebe Jackie Leven. Ganz ehrlich.

Aber es gibt ein Problem mit seinen Platten, das hier mal wieder überdeutlich wird:

Sie sind überproduziert!

Warum macht ein Mensch, dessen beste musikalische Momente auf der Bühne, solo mit Gitarre zu finden sind, solche Platten ? Glattgebügelt, auf - nunja - Mainstream/Radio produziert...ich verstehe es nicht.

Bitte, bitte etwas rauher, runtergestrippter aufnehmen! Ich komme die Tage zum Konzert. Erst da wird diese Platte ihre wahre Größe entfalten.

Hey Jackie, strip it down!
keine weiterentwicklung
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ja, Mr. Leven, es sind ein paar wirklich tolle Stücke drauf, aber auch 2,3 überflüssige Stücke. Der Meister findet nicht mehr zu alter Klasse zurück, die Alben "Forbidden songs" und "Mistery of love" sind unerreicht. Trotzdem freue ich mich auf ein Wiedersehen heute in der Blues Garage in Isernhagen (Hannover).
For every heart that's broken someone somewhere's starting to mend...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Lange hat mich kein Jackie Leven Album mehr so berührt wie LATGC. Allerdings hat der Vorrezensent Recht, wenn er andeutet, dass sich Jackie von seinen musikalischen Wieder-Anfängen Mitte der 90er Jahre entfernt hat.

Hier meine Einzelkritik:

1) Lovers at the Gun Club:
Etwas ungewöhnlich beim ersten Hören, aber nach mehrfachem Hören eine kongeniale Zusammenarbeit zwischen Jackie und Johnny Dowd, bei der sich JL etwas im Hintergrund hält und nur den Refrain übernimmt. Inhaltlich geht es um eins von Jackies Lieblingsthemen: Gewalt in Beziehungen. Faszinierend, wie treibend der Sprechgesang von Johnny Dowd sein kann.
Mit Sicherheit ist dieses Titelstück von allen neuen Liedern am weitesten weg vom elegischen Jackie der Mitte Neunziger, aber eine einzigartige musikalische Neuschöpfung. (9 von 10)

2)Fareham Confidential:
Das traditionellste und am einfachsten gestrickte Stück auf der neuen CD, das zudem eine sehr profane Geschichte erzählt. Jackie Leven will hiermit wohl deutlich machen, daß er als Künstler und Poet noch nicht zu abgehoben ist. Sicherlich auch in seiner Einfachheit ein schönes Werk, es hat aber nicht das typische Jackie Leven-Besondere. Hätte im Grunde auch ein gutes Lied jeder Country-Größe sein können. Auf "Elegy for Johnny Cash" hätte es sich besser eingefügt. (7,5 von 10)

3) The Innocent Railway:
Für mich das zweit- oder drittbeste Lied der neuen CD,in der endlich Deborah Greenwood wieder eine tragendere unterstützende Rolle spielt. Arbeitet mit einer wundervollen Bildsprache, und ist grandios konstruiert. Auch wenn ich zugeben muss, daß ich die Metaphorik noch nicht komplett durchschaut habe. Aber das ist wohl auch von JL so gewollt. (9 von 10)

4)The Dent in the Fender and the Wheel of Fate:
So kompliziert wie der Titel ist das Stück selbst. Es beginnt mit einem etwas zu langen musikalischen Hin- und Her zwischen JL und Michael Cosgrave. Meines Erachtens nach zu "jammig". Wird erst in der Mitte wirklich gut, und versucht zu viele Geschichten auf einmal zu erzählen. Das Lied hat einen ähnlich hohen künstlerischen Anspruch wie das Titelstück von "Defending Ancient Springs". Dort hat es aber besser funktioniert. Es wäre wohl sinnvoller gewesen, wenn Jackie zwei Lieder daraus gemacht hätte. Und den Gast-Auftritt von David Childers hier schon als Rückblende zu integrieren, macht das Ganze noch mehr überfrachtet. Nur um nicht falsch verstanden zu werden: Bei aller Kritik hat das Lied immer noch genügend Highlights, um Spass zu machen. Dennoch nur
(7 von 10)

5)My old home:
Enthält meine Lieblingszeilen auf LATGC, die ich als Titel dieser Rezension genommen habe. Nach dieser kurzen Zeit schon beinahe mein JL-Lieblingswerk, wäre da nicht noch "Universal Blue"...
Das melancholische und zurückschauende Lied hat eine wundervolle simple Melodie, und ist dennoch von einer solchen Komplexität, die man beim ersten Hören gar nicht mitbekommt. Für mich eindeutig das beste Lied dieser CD. (10 von 10)

6) Head full of War:
Greift wieder das Thema nicht kontrollierbare Gewalt auf, wenn auch in anderer Variante als das Titellied. Ein gelungenes Stück. Was für eine Kraft in den Refrain-Zeilen "Head full of war...chuck full of war" liegt. Klasse Idee (und konsequent): Die "Entladung" am Ende!
(9 von 10)

7) I've passed away from Human Love:
Schon etwas deprimierend der Inhalt dieses Lieds. Sich von der menschlichen Liebe zu distanzieren. Ein klassisches Motiv, ähnlich Gulliver, der sich am Ende von den Menschen distanziert,und im Stall lebt. Dennoch gerade deswegen wundervoll melancholisch. Gehört mit "My old home" und "The Innocent Railway" zu den Top Drei von LATGC. (9 von 10)

8) To whom it may concern:
Ein sich direkt an "... Human Love" anschliessender Poem in bester JL- Tradition. Wieder wegen seiner Metaphorik nicht unbedingt beim ersten Mal zu verstehen. Mehrmaliges genaues Zuhören wird hier belohnt.
(8 von 10)

9) Olivier Blues:
Ähnlich wie "Fareham Confidential" einfacher gestrickt, hat nicht die herausragenden Momente wie meine drei genannten Favoriten. Bleibt daher auch nicht sofort im Gedächtnis haften. (7,5 von 10)

10) Woman in a Car:
Eine Momentaufnahme. Darüber wie ein Augenblick, sei es nur ein kurzer Blick auf der Autobahn, einen verändern kann. Wahrhaftig und gelungen.
(8 von 10)

11) Heart in My Soul: Am Ende also der Gastauftritt von David Childers (Ein Lied, das bereits 1999 auf Childers' CD "Hard Time County" erschien). Es dient als Fazit der gesamten CD, sozusagen als externer Kommentar und Zusammenfassung. Eine echte musikalische Perle, die Jackie Leven da ausgegraben hat. Ein noch mehr vernachlässigter und weniger beachteter Künstler als er selbst. Hätte es nur gerne zusätzlich von Jackie interpretiert gehört. (9,5 von 10)

Das geschieht hoffentlich live.

Ich freue mich darauf, die Stücke dieser CD live zu hören. Hatte lange nicht mehr ein so großes Bedürfnis, Jackie wieder auf der Bühne zu sehen, mit diesen Liedern.

Hoffentlich verstehen mal ein paar Leute mehr, welche essentiell wichtige Musik sie verpassen, wenn man sich mit der Kunst von Jackie Leven nicht auseinandersetzen will...
sie wächst und wächst bei jedem Hören...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe mich im Vorfeld schon lange auf diese Platte gefreut (wie eigentlich bei jeder neuen Platte von Jackie :))
Zwei der neuen Lieder habe ich schon Mitte Dezember vorigen Jahres bei seinem Jahres-Abschlußkonzert in London hören können. Diese Stücke waren Olivier Blues und Woman in a car. Beide haben mich auf der Bühne voll überzeugt. Er spielte dort in Bandbesetzung (u.a. mit Deborah und Kevin am Bass) und das war schon speziell.
Als dann die neue Platte bei mir im Briefkasten lag, habe ich sie aufgelegt und durchgespielt.
Mein erster Eindruck war eine gelinde Enttäuschung. Zu Anfang und als Abschluß Stücke mit anderen Sängern. Sein Einfluß schien nicht so groß dabei zu sein.
Als zweites Stück ein beliebiges Countrylied. Die mir bereits bekannten Stücke hatten nicht die Live-Ausstrahlung, die ich im Dezember kennen gelernt hatte.

Nun ja, ich muss meinen Fehler zugeben. Selten habe ich mich beim ersten Hören so getäuscht.
Jetzt könnte ich eigentlich die Kritik von Georg 1:1 einfügen. Schon beim zweiten Hören haben mich die Stücke unglaublich berührt und jetzt möchte ich sie wieder und wieder hören.
Nur "Fareham Confidential" hätte er sich meiner Meinung nach schenken können.
Aber das schmälert diese herausragende Platte keineswegs.

Als letzter Tip: Geht noch schnell auf die momentan stattfindenden Konzerte!!
Ich habe ihn letzten Donnerstag (18.09.2008) in der Zeche Carl in Essen gesehen und es war absolut eines der besten Konzerte, die er je gegeben hat! ...und das will was heissen.
Mittwoch in Bonn ist Pflichtveranstaltung!
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Produkt-Bild: The Haunted Year-Winter

The Haunted Year-Winter von Jackie Leven

Audio CD von Cooking Vi (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 6,07

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2009
Zoom ± Produkt-Bild: The Haunted Year-Winter

Tracks:

Disk 1
  • Men In Prison
  • Opening Remarks To Prisoners
  • Extremely Violent Man
  • Poortoun
  • Call Mother A Lonely Field
  • The Garden
  • Classic Northern Diversions
  • The Crazy Song
Disk 2
  • Intro
  • Looking For Love
  • Plastic Irish Pubs In Europe
  • Stranger On The Square
  • Universal Blue
  • Jackie's Great Records
  • Single Father
  • I Saw My Love Walk Into The Clouds
  • When German People Call Me(On The Toilet)
  • Paris Blues
  • You've Lost That Loving Feeling

Eine Kundenrezension:

Leckerbissen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Jeder der das Glück hatte Jackie Leven schon mal live erleben zu dürfen wird mir zustimmen, dass diese Mitschnitte aus dem Männergefängnis in Bergen und dem Muffat-Cafe in München es schaffen, zumindest einen Teil der Leven typischen Konzertmagie auf CD zu bannen.
Wie von einem Musiker dieses Formats auch nicht anders zu erwarten, bewegen sich die Liveaufnahmen klangtechnischen auf allerhöchstem Niveau.
Zusammen mit den launigen Stories und Ansagen ergibt diese auch preislich sehr fair gehaltene Doppel-CD einen schönen Leckerbissen für Freunde handgemachter Musik.
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Produkt-Bild: Frank Black 93-03

Frank Black 93-03 von Frank Black

Audio CD von Cooking VI (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 5,99

Erscheinungsdatum: Juni 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Frank Black 93-03

Tracks:

Disk 1
  • Los Angeles
  • Ten Percenter
  • Czar
  • Old Black Dawning
  • Abstract Plain
  • Calistan
  • Speedy Marie
  • Headache
  • Freedom Rock
  • Men In Black
  • You Ain't Me
  • I Don't Want To Hurt You
  • All My Ghosts
  • I Gotta Move
  • Bad Harmony
  • Western Star
  • Robert Onion
  • Hermaphroditos
  • Velvety
  • California Bound
  • Massif Centrale
  • Manitoba
  • Apprehension Threshold
Disk 2
  • Bullet
  • Nadine
  • CPL593A
  • Living On Soul
  • Burnt Out Rock 'n' Roll
  • Been All Around the World
  • Six Sixty Six
  • Horrible Day
  • (Do What You Want) Gyaneshwar

Produktbeschreibung


FRANK BLACK 93-03
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Produkt-Bild: Breathe

Breathe von Dan Bern

Audio CD von Cooking VI (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 6,89

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Breathe

Tracks:

  • Trudy
  • Breathe
  • Feel Like A Man
  • Remember Me
  • Suicide Room
  • Tongue-Tied
  • Rain
  • Visit In My Dream
  • Past Belief
  • Another Man's Clothes

2 Kundenrezensionen:

Dylan?Guthrie?Leven?...Dan Bern!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Manche Platten gibts, die führen einen beim ersten Hören in die Irre.Komm ich in meinen CD Laden meines vertrauens und höre "vertraute" Klänge."Na,haste Bob Dylan mal wieder ausgegraben"? frage ich meinen Salesman.Und lächelnd zeigt er mir das Cover von Dan Bern.Und muss gestehen, als alter Jackie Leven oder Woodie Guthrie und Springsteenfan("Nebraska" und
"Tom Joad" Phase) war mir der Name peinlicherweise unbekannt.Aber mittlerweile war Dan Bern bei "Suicide Room" angelangt und ich zu der überzeugung die Platte kaufen zu müssen.Extrem relaxte musik, der mann hat was zu erzählen was authentisch und gut klingt.Na gut, er näseld bischen wie Robert Zimmermann, aber hat das jenen beim Erfolg gestört...?Unbedingt auch in die älteren reinhören(es lohnt sich)
Von Anfang bis Ende gut
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Schon das an Dylans "Selfportrait" erinnernde Cover lässt erahnen, wem Dan Bern hier die Ehre erweist. Und so singt und spielt sich der amerikanische Songwriter durch einen grandiosen Song-Zyklus mit dylaneskem Einschlag ( auch Bruce Springsteen und Tom Petty lassen zwischendurch schon einmal grüßen ). Trotz der erwähnten Reminiszenzen klingt " Breathe" eigenständig, frisch und ist voller Melodieseligkeit. Nach dem wütenden Anti - Bush - Album " My country II " von 2004 scheint Dan Bern nun wesentlich ruhiger und entspannter zu sein, was den 10 Uptempo-Nummern nur gut tut. Dieses Album ist das erste seit langem, dass ich wirklich von Anfang bis Ende durchhören konnte, weil es kein Füllmaterial enthält. Für mich schon jetzt eine der CD`s des Jahres 2007 !
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Produkt-Bild: Varshons

Varshons von the Lemonheads

Audio CD von Cooking Vi (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 7,85

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Varshons

Tracks:

  • I Just Can t Take It Anymore (Original: Gram Parsons)
  • Fragile (Original: Wire)
  • Layin Up With Linda (Original: G.G. Allin)
  • Waiting Around To Die (Original: Townes Van Zandt)
  • Green Fuz (Original: Randy Alvey & Green Fuz)
  • Yesterlove (Original: Sam Gopal)
  • Dirty Robot v/ Kate Moss (Original: Arling & Cameron)
  • Dandelion Seeds (Original: July)
  • Mexico (Original: Fuckemos)
  • Hey, That's No Way To Say Goodbye f/ Liv Tyler (Original: Leonard Cohen)
  • Beautiful (Original: Linda Perry)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die von Tumulten begleiteten Karriereverläufe von Evan Dando und Gibby Haynes weisen große Gemeinsamkeiten auf, standen sich diese zwei seit langer Zeit befreundeten Musiker immer wieder selber im Wege. Einen nicht unerheblichen Anteil daran hatten Drogen und Alkohol. Frontmann Haynes konnte seine Butthole Surfers trotz famoser Alben nie so richtig aus dem Underground hieven, der gegnadete Songwriter und Sänger Dando stürzte mit seinen Lemonheads auf dem Weg nach oben immer wieder ab. Es treibt einem die Tränen in die Augen, wie dieser Mann sein Talent betäubte und verschleuderte. Umso erfreulicher, wie die zwei auf diesem so ungewöhnlichen wie gelungenen Album zu ganz großer Form auflaufen. Varshons basiert darauf, dass der hier als Produzent fungierende Gibby immer wieder Mixtapes mit bisweilen obskuren Songs an Evan reichte. Daraus entstand die Idee, diese Lieder sehr eigenwillig zu interpretieren und mit anderen zu teilen. Natürlich klingt Varshons, ein Wortspiel von Versions, wie eine bunte Kompilation und doch gibt es interessanten Verzahnungen mit den Lebensläufen von Dando & Haynes. Darin kommen Punk, Songwriter, Schauspielerei, grandiose Coverversionen oder Models vor, und davon enthält Varshons reichlich. Liv Tyler (Der Herr der Ringe, Armageddon) singt mit Dando im Duett in Leonards Cohens ?Hey That?s No Way To Say Goodbye?, Kate Moss ist in ?Dirty Robot? von Arling & Cameron zu hören. Der Lemonhead huldigt seinem Idol Gram Parsons wie dem ebenfalls verstorbenen Townes Van Zandt. Dem irrsinnigen Radikal-Punk G.G. Allin wird mit ?Layin? Up With Linda? ein kleines Denkmal gesetzt, Versionen von Tracks der Sixties-Garagen-Psychedelic-Rocker Green Fuz oder Wire stehen im Kontrast zu July (kein Witz) oder Christina Aguilera. Bei keinem der elf Stücke mit teilweise wunderbaren Texten scheitern Evan Dando & Gibby Haynes an den Originalen, sie verleihen den Songs sogar eine ganz spezielle Note. - Sven Niechziol
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Eine Kundenrezension:

Dando in seinem Element - 11 Coversongs die man nicht unbedingt haben muss
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Warum nimmt man ein ganzes Album voller Coverversionen auf ? Diese Frage muss sich Evan Dando durchaus gefallen lassen. Nachdem ihm mit dem vielbeachteten Album "The Lemonheads" eine Wiederbelebung gelungen ist, könnte er mit dem vorliegenden Album an sein wenig erfolgreiches Soloalbum aus dem Jahre 2003 (Evan Dando, "Baby I'm bored") anknüpfen. Ausflug ins Innerste des amerikanischen Populärliedguts der späten 60er Jahre des letzten Jahrhunderts. Evan Dando nimmt uns mit auf einen Ausflug ins Innerste des amerikanischen Populärliedguts der letzten 50 Jahre. Natürlich waren die Lemonheads schon immer große Freunde der gepflegten Coverversion und so vergeht auch kein Konzert ohne mindestens drei solcher Songs. Da wundert es auch nicht, dass Dando, hier ganz in seinem Element, versucht mit seinem Goldkehlchen die eine oder andere olle Song-Kamelle zu veredeln. Richtig in die Hose ging das aber bei dem Randy Alvey Klassiker "Green Fuzz", den sowohl die Cramps als auch die Fuzztones um Längen besser in Szene gesetzt haben und Christina Aguilera's fabulöses "Beautiful", welches hier klingt wie eingeschlafene Füße. Der Rest ist gehobene Mittelkalsse und überzeugt im wesentlichen durch Dandos Stimme - am Ende hat man aber nix verpasst wenn man das Album nicht sein Eigen nennt.
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Produkt-Bild: Fixin' the Charts 1

Fixin' the Charts 1 von Everybody Was in the French Resistance...Now!

Audio CD von Cooking Vi (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 7,22

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Fixin' the Charts 1

Tracks:

  • Creeque Allies
  • G.I.R.L.F.R.E.N(You Know I've Got A)
  • (I'm So)Waldo P. Emerson Jones
  • The Scarborough Affaire
  • Billie's Genes
  • Think Twice(It's Not Alright)
  • Hey!It's Jimmy Mack
  • He's A "Rebel"
  • Coal Digger
  • My Way(Is Not Always The Best Way)
  • Superglue
  • Walk Alone

3 Kundenrezensionen:

Minimalistischer Sixties-Pop vom Art-Brut-Frontmann
4 Punkte 4 von 5 Punkten
da sich mir dank der sprachlichen barriere die feinheiten der textlichen anspielungen
auf andere songs verschließen, bleibt mir nur die musik und die idee zu bewerten.

die idee, songs zu "beantworten" ist sicher nicht neu (man denke an trio's "sabine": irgendeine
vergessene dame hat darauf ein antwortlied in die charts gebracht), aber sicher nicht minder lustig
und passt irgendwie zu eddie argos.

musikalisch geht es mir mit der platte ähnlich, wie mit den art-brut-platten. die stimme ist mir
sehr symphatisch, allerdings reicht es am ende einer platte auch, da sie doch nur aus sprechgesang besteht.
live sind sie da allerdings eine bombe; ich kann jedem ein art-brut-konzert nur empfehlen, geht mächtig ab)
trotz stellenweiser duette, die aber eher zaghaft ausfallen, behält eddie gesanglich die oberhand. ich hätte
mir mehr gleichwertige duett-parts gewünscht.

musikalisch unterscheidet sich die platte allerdings schon von art-brut. das liegt hauptsächlich an dem
verstärkten einsatz von klavier/keyboard. der sound kommt sehr minimalistisch rüber, für meinen geschmack
teilweise sogar etwas "unterproduziert". hört man sich die "G.I.R.L.F.E.N." an, lässt sich erahnen, was man
alles hätte aus den songs herausholen können.
tanzbar ist die platte allemale, schön locker im sixties style.
mit dem vorgenannten hit und songs ala "Creeque Allies" sicher eine nette platte für die anstehenden frühlingsparties.

dank des herausragenden "G.I.R.L.F.E.N." gibts 4 punkte.
überflüssig
1 Punkte 1 von 5 Punkten
schade um die verschwendung von energie und rohstoffen, für diese produktion einer musik, die so wichtig ist wie pickel am po. anreihung von tönen und texten ohne nährwert, ich spreche keine kaufempfehlung aus!
Eddie Argos eben...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wer Eddie Argos als Sänger hören will, der weiß normalerweise auf was er sich einlässt. Entweder man mag sein Sprechgesang oder man findet es einfach nur schlimm. Ich gehöre eher zu den 1. Höhrern. Ok mit überragenden Texten hat er schon bei "Art Brut" nie geglänzt aber sie waren immer sehr humorvoll und ähnlich ist dann nun auch bei "Everybody Was in the French Resistance" auch. Er weiß genau das er nicht das Goldkehlchen besitzt, daraus macht er keinen Hehl, aber das macht ihn und seine Musik sympatisch... Ich mag das Album, man kann es ganz entspannt nebenbei laufen lassen. In die Musikgeschichte wird es bestimmt nicht eingehen, aber 4 Sterne hat sich doch verdient.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Death Party

Death Party von the Gun Club

Audio CD von Cooking Vi (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 6,64

Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Death Party

Tracks:

Disk 1
  • The House On Highland Avenue
  • The Lie
  • The Light Of The World
  • Death Party
  • Come Back Jim
Disk 2
  • Strange Fruit(Live)
  • Fire Of Love(Live)
  • Run Through The Jungle(Live)
  • John Hardy(Live)
  • The Lie(Live)
  • Black Train(Live)
  • Cool Drink Of Water(Live)
  • The House On Highland Avenue(Live)
  • Fire Spirit(Live)
  • Death Party(Live)

Produkt-Bild: In Bocca Al Lupo

In Bocca Al Lupo von Murder By Death

Audio CD von Cooking VI (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 14,98, Angebote ab EUR 4,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: In Bocca Al Lupo

Tracks:

  • Boy Decide
  • One More Notch
  • Dead Men And Sinners
  • Brother
  • Dynamite Mine
  • The Organ Grinder
  • Sometimes The Line Walks You
  • Raw Deal
  • The Big Sleep
  • Shiola
  • Steam Rising
  • The Devil Drivers

Produktbeschreibung


IN BOCCA AL LUPO
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

3 Kundenrezensionen:

In schwerer See
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was quasi als mittelalterliches Märchenbuch beginnt erreicht spätestens beim 4 Song quasi religiöse Dimensionen. Viele alttestamentarische Themen werden behandelt
bzw. angedeutet. Murder by Death ziehen mit einer staubigen splitternden Produktion, die ohne grossartige Effekthascherei auskommt, allein durch grossartige Songideen, welche von treibenden Rhythmusstrukturen Gitarrenkaskaden und breitwandartigen Cellopassagen sowie einen zu Herz gehendem Gesang mit einem breitem Pinsel illustriert werden, den Hörer vom ersten Take an in ihren Bann. Spätestens wenn bei "Raw Deal" die schwarze Gitarrenwand auf einen niederstürzt stellt sich Gänsehautfeeling ein. Danach erreicht das Album mit "The Big Sleep" seinen dunkelsten Punkt um schliesslich doch noch mit einem Hoffnungsschimmer zu enden " We've made mistakes that we can't change
But there's still time to start again " heisst es in "The devil drives" dem letzten Song dieses ganz hervoragendem Albums.
Murder By Death - In Bocca Al Lupo : Hervorragend!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nach, "Who Will Survive, and what will be left of them?", ein weiteres großartiges Indie-Album von Murder by Death!

In der Visions, das Album des Monats März!

Zarte Melodien treffen auf eine unverwechselbare Stimme, und kraftvolle Gitarren!

Eine der großen zu wenig beachteten Bands unserer Zeit!
Sins & Sentences
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Abgesehen von Tom Waits rauchigem Organ getragene, haben wohl nur wenige Songs je eine so alkoholgeschwängerte Stimmung verbreitet wie "Dead Men and Sinners"... eine waschechte Seemannsgarn. Man kann eigentlich nicht anders, als sich einen Haufen bärtiger Männer mit Augenklappen, Holzbeinen und Papageien auf den Schultern vorzustellen, die in einer heruntergekommenen Spelunke, unter wild geschwenkten und zusammenkrachenden Bierhumpen, grölend ihrer von der See verschlungenen Kameraden gedenken.
Unter jedem Song scheint der Teufel höchstpersönlich zu lauern und der Seelen zu harren, die Adam Turla in seinem Dutzend Kurzgeschichten zu einer Ewigkeit in Qualen verdammt... das ausgerechnet auf einem Album, das so dicht ist, dass es allen Feuern in Dantes Höllenkreisen die Luft zum Atmen nehmen könnte, und sich währenddesen gar die ein oder andere Huldigung erlauben kann. Nicht zuletzt in Richtung des erst vor kurzem verstorbenen Johnny Cash ("Shiola").
Sünde, Leid und Tod. Das sind die Leitmotive, die die Schicksale der in den Songs auftauchenden Protagonisten miteinander verknüpfen. Jedoch wird nie die komplette Geschichte preisgegeben. Mehr als nur ein Aspekt spielt sich meist abseits des begrenzten Fensters ab, durch das der Hörer Einblick in die Ereignisse erhält, bleibt ihm vorenthalten oder wird nur ansatzweise angedeutet.
Die Motive oder auch die Taten selbst: abseits liegende Eckpunkte, denen man sich nur auf der Basis dessen, was man tatsächlich erfährt, nähern kann, indem man sich, an Assoziationen entlanghangelnd, seine eigene Geschichten spinnt. Diese sich durch Interaktion entfaltende Erzählweise macht einen nicht geringen Teil der Faszination des Albums aus.
Den Inhalt des Albums alleine hervorzuheben, und dadurch der Musik zwangsläufig eine lediglich untermalende Funktion zuzuweisen, würde dieser allerdings nicht gerecht werden. Musik und Texte fügen sich zusammen, und stehen in starker gegenseitiger Abhängigkeit, so dass es unmöglich ist zu sagen, was nun als Leinwand für das andere dient. Fest steht nur, dass sich beides wunderbar ergänzt. Insbesondere das Cello, neben Adam Turlas Stimme die atmosphärische Basis, treibt die Songs durch ihre dramaturgischen Höhen und Tiefen. Mal ruppig und kratzig wie eine Kehle nach einer durchzechten Nacht, dann wieder sanft und melancholisch.
Ein Album wie gemacht für einen besinnlichen Abend und diese eine Flasche Rotwein, die man sich eigentlich schon viel zu lange aufgehoben hat.
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Produkt-Bild: Killingsworth

Killingsworth von the Minus 5

Audio CD von Cooking Vi (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 6,64

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Killingsworth

Tracks:

  • Dark Hand Of Contagion
  • The Long Hell
  • The Disembowelers
  • The Lurking Barrister
  • It Won't Do You Any Good
  • Vintage Violent
  • Scott Walker's Fault
  • Big Beat Up Moon
  • I Would Rather Sacrifice You
  • Ambulance Dancehall
  • Gash In The Cocoon
  • Smoke On,Jerry
  • Your Favorite Mess
  • Tonight,You're Buying Me A Drink,Bub

2 Kundenrezensionen:

Die CD ist spitzenmäßig und entspricht genau meinen Vorstellungen. Danke für die schnelle Lieferung.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die CD ist spitzenmäßig und die Lieferung war sehr schnell, wie immer. Amzon ist eine Superfirma.
Wie die Travelling Wilburys...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
'Minus 5' werden seit langem als 'unbekannteste Supergroup der Rockgeschichte' gehandelt. In diesem Album kommt ihre Mischung aus Folk, Rock und Country aufs Beste zum tragen. Schöne, eingängige Songs, perfekt arrangiert und in lockerer, relaxter Atmosphäre gespielt, das ist "Killingsworth". In einer Rezension habe ich gelesen, dies könnte das dritte Album der Travelling Wilburys sein. Dem braucht man eigentlich nichts hinzu zu fügen. Wer die TW schätzt: Hier zuschlagen und geniessen!
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