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Carried to Dust (Digi) von CalexicoAudio CD von City Slang (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 2,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionTreue Fans reagieren bisweilen irritiert, wenn ihre Lieblingsbands Veränderungen am Gesamtsound vornehmen. Die gute Nachricht gleich vorweg: Calexico kehren auf dem jederzeit überzeugenden Album Carried To Dust in die markanten und staubigen Wüstenrock-Fußspuren der Vergangenheit zurück. Also dorthin, von wo der kontrovers aufgenommene Vorgänger Garden Ruin die Flucht zu eher konventionell arrangierten, dem Pop zugewandeten Songs antrat. Der auf reine Instrumentals verzichtete, rockte wie nie zuvor und große Momente hat. Carried To Dust scheint daran anschließen zu wollen, denn gleich das von federnden Rhythmen dominierte Eröffnungsstück ?Victor Jara?s Hands? tänzelt trotz der inhaltlichen Schwere mit der Thematisierung des 1973 von den Militärs ermordeten chilenischen Folksängers und kommunistischen Aktivisten. Danach aber machen sich Calexico, einmal mehr angetrieben von den beiden Songwritern und Produzenten John Convertino & Joey Burns, auf zu den vertrauten Mariachis, den verschleppenden Beats, exzentrischen Klängen, den eigenwilligen Streifzügen durch Alternative-Rock, Dub, Jazz, Latin, Folk und Country. Einmal mehr lassen sich Calexico von namhaften Gästen wie Doug McCombs (Tortoise) oder auch Sam Beam von begleiten. Mit dem Kopf von Iron & Wine setzen Calexico als engagierte Hausband ja schon auf dem Soundtrack zur Bob-Dylan-Hommage I?m Not There Glanzpunkte. Nicht alles scheint leuchtend hell auf diesem Album, denn Calexico kommen nicht umher, aus sich selber zu schöpfen und alte Zitate aufzugreifen, die Erinnerungen an frühe Lieder wecken. Aber wie keine andere Band verstehen sich die Männer aus Arizona auf solch geisterhafte Sounds wie in ?Man Made Like? oder dem entrückten ?Contention City?, dem würdigen Finale. --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Gut, aber live ... 3 von 5 Punkten... zeigen Calexico erst so richtig, was in diesen Stücken alles steckt. Glücklicherweise konnte ich die Radioübertragung eines Konzertes der Carried-To-Dust-Tour anhören. Auf CD wirken die Titel melancholisch, fast zart - aber eben auch zu zurückhaltend, etwas fahl, ja blass. Ziemlich gut 4 von 5 PunktenMan muss schon diese Art der Musik mögen oder gar lieben. Ich finde sie klasse. Trotz neuer Arrangements erkennt man den unverwechselbaren Sound von Calexico wieder. Mein absolutes Favoritenalbum bleibt aber weiterhin The Black Light. Darum nur 4 Sterne. Für alle Calexico Fans ist diese CD unbedingt zu empfehlen. besser als sein Ruf 5 von 5 PunktenZugegeben, als ich mir das Album vor einem Jahr gekauft habe, war ich auch etwas skeptisch, ob mir eine halbherzige Rückkehr zum Mariachi-Sound gefallen könnte. Nach einem Jahr kann ich aber sagen, dass mir Carried to Dust unheimlich viele schöne Stunden bereitet hat. Das Album wirkt nicht ganz so Soundtrack-like wie die älteren Alben, besitzt aber dennoch eine sehr dichte Atmosphäre. Die Songs sind allesamt gut, auch wenn sie manchem vielleicht etwas zu seicht erscheinen mögen. Ich kann aber nicht sagen, wie oft ich diese CD bisher schon gehört habe, ohne sie langweilig zu finden. Tex Mex, Mariacchis, Folk 5 von 5 PunktenSie drehen gerade einen Dokumentarfilm über das Leben abseits der Großstädte in Arizona und Südkalifornien und haben noch keine Ahnung welche Musik Sie als Untermalung nehmen werden? Hören Sie hier mal rein, dann haben Sie Sie gefunden. Carried To Dust ist eine sehr schöne Platte und bietet den üblichen Calexico sound - also eine Mischung aus dem Folk von The Band, Ry Cooders Tex mex Mätzchen und dem laid back feeling von J.J. Cale. Am besten funtkionieren Calexico wenn sie diese etwas düsteren atmosphärischen langsamen songs erzählen; dann kommt diese Musik wirklich emotional rüber und nicht nur als geschmacksvolle Untermalungsmusik für den nächsten Kalifornien Urlaub. Gleich 3 wunderbar Stücke gibt es hier in dieser Machart von denen ,Man Made Lake' das beste und eines der besten Calexico Stücke überhaupt ist. Auch gut funktionieren die mexikanisch angehauchten songs mit Mariacchi Bläsern - obwohl man hier merkt daß sie große fans von Ry Cooder sind - aber genau die lockern die eher ruhige Grundstimmung des Albums angenehm auf und sind auch toll komponiert. Apropos ruhige Grundstimmung: das bedeutet nicht, daß die songs langweilig oder zäh dahinmäandern; einige songs werden von einer luftigen Leichtigkeit getragen, die verblüfft; bei anderen wird angedeutet wie sich Calexico im Rock Kontext anhören könnten, wie bei dem großartigen Tornado Watch; und Trigger (Revisited) klingt sowieso wie das Filmathema zu einem vergessenen Spaghetti Western. Ein durchaus fesselndes Album also von dem man mit Fug und Recht sagen kann, daß Calexico ihre Sensibilität dafür was ein song braucht perfektioniert haben. So vielfältig wie Ry Cooder auf seinem letzten Album sind sie dann zwar doch nicht, aber dafür viel detailverliebter und noch eine Spur überlegter bei den Arrangements. Ein Zwischending 4 von 5 PunktenIch schließe mich den bisherigen Rezessionen an - "Carried to Dust" ist irgendwo ein Mittelding zwischen den legendären älteren Alben (insbesondere "Black Light") und dem mit "Garden Ruins" unternommenen Versuch der Annäherung an klassische Rock- und Pop-Formen. Ob man das für gut hält oder nicht, ist wahrscheinlich Geschmackssache. Mir hat es überwiegend gut gefallen - ein Meilenstein der Musikgeschichte ist es sicherlich nicht. |
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Spirit If (Digi) von Kevin Broken Social Scene Presents DrewAudio CD von City Slang (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 8,49 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
Tracks:
ProduktbeschreibungSPIRIT IF Eine Kundenrezension:Großartige Fortsetzung des letzten Albums der Broken Social Scene. 5 von 5 PunktenKevin Drew ist seines Zeichens Bandleader der Gruppe Broken Social Scene, der sich für sein Soloprojekt die Musiker seiner Band eingeladen hat, so dass es auch am Ende auch niemanden verwundern wird, dass die Platte "Spirit If ..." so klingt, als sei sie die Fortsetzung des letzten Albums der Broken Social Scene. Dabei wartet Kevin Drew mit einer erstaunlichen Liste von Gaststars auf, die ihn bei seinem Soloprojekt unterstützt haben. Neben alten Bekannten wie Leslie Feist, Amy Millan und Evan Cranley (Stars), sowie Emily Haines und Jimmy Shaw (von Metric) sind auch Indie-Rock Titanen wie J Mascis und Scott Kannberg (Pavement) am Start sowie Kanadas Chefentertainer Gonzales und Tom Cochrane. Die erste Singelauskopplung 'Backed Out On The ...' ist ein euphorischer Indie-Kracher, der sofort Lust auf Mitzappeln macht. Großartig sind aber vorallem auch die Songs "TBFT" und "Lucky Ones" - unbedingt anhören. |
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National Anthem of Nowhere (Digi) von Apostle of HustleAudio CD von City Slang (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 2,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2007 |
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2 Kundenrezensionen:Abwechslungsreiches Indie/Pop Album. 5 von 5 PunktenDurch die Verbindung Feist - Borken Social Scene - Apostle Of Hustle bin ich auf dieses Album gestoßen. Der erste Song 'My Sword Hand's Anger' ist ein sehr innovatives Stück, tollen Gitarren gemischt mit pochenden Beats. Das Titelstück überzeugt mit schönem Refrain, Lyrics und am einem Instrumentenfeuerwerk (Bläser) zum Ende. 'The Naked And Alone' klingt melancholisch, elektronische Spielereien begleiten das Midtempo-Stück. In 'Cheap Like Sebastian' kommt die Stimme des Frontmanns sehr gut zur Geltung, ein weiteres Highlight. Auf 'Rafaga!' singt er spanisch, es wird temeramentvoll. 'Chances Are' ist ein schönes bluesiges Stück, ähnelt fast schon Bright Eyes. Das Album endet ruhig, ein Piano begleitet den Midtempo-Song 'NoNoNo'. Alles in Allem ist 'National Anthem Of Nowhere' ein rundes und gelungenes Album, man kann es ohne skippen durchhören. Definitiv eines meiner Top 10 Alben des Jahres 2007. Überraschend!!! 5 von 5 PunktenIch muß zugeben, ich stand einer weiteren Platte aus dem Broken Social Scene Umfeld eher skeptisch gegebenüber, aber mich hat lange eine Platte nicht mehr so überrascht! Man hört die Verbindung zu Broken Social Scene in manchen Songs sehr deutlich, aber trotzdem unterscheidet sich diese Platte dann im ganzen doch wieder deutlich. Anhören und verstehen, was ich meine... |
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Fields von JunipAudio CD von City Slang (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,99 Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
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Fields (Ltd.Deluxe Edt.) von JunipAudio CD von City Slang (Universal)Preis bei Amazon: EUR 20,99 Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
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Oh (Ohio) von LambchopAudio CD von City Slang (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,98, Angebote ab EUR 3,10 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Oh (wie glücklich) 5 von 5 Punktenwird Mann/Frau doch, wenn die neue Lambchop-CD für wohlige Schauer jenseits des Mainstreams sorgt. Das hier zugrunde liegende Werk ist in seiner geschlossenen, ehrfurchterregenden Größe das vielleicht reifste und imposanteste Zeugnis Wagnerischer Liedkunst. Gemeint ist natürlich Kurt aus Nashville, welcher uns nun ein brillantes Album wie aus einem Guß offeriert. Sparsam eingesetzte elektronische Effekte brechen die Phalanx aus Folk-Sounds und souligen Country-Tönen hin und wieder auf, gelegentlich wird der Melancholie viel Raum gelassen; insgesamt lautet jedoch das Motto: weniger ist (manchmal) mehr. Es sind die leisen, sanften Töne, die erst nach mehreren Anläufen die Raffinesse dieses Ensemblespiels erkennen lassen, welches ja schließlich eine Meute von ca. einem Dutzend Musikern leistet. Die Lieder sind alle qualitativ auf einheitlich hohem Niveau, was dieses Album vermutlich vom Vorgänger "Damaged" abhebt, der zwar den perfekten Opener "Paperback Bible" zu Beginn enthielt, aber dann den gespannten Hörer nicht direkt einen unmittelbaren Zugang finden ließ. Hier hingegen ist alles in der Balance, alles ist sorgfältig ausgewogen, jede Facette unterstützt den einnehmenden Charme dieser sehr, sehr gelungenen Songkollektion. Und diesmal entläßt uns Kurt voller Demut und Dankbarkeit. Oh 5 von 5 PunktenOh weh Warum schreibt man über eine Cd nur weil man sie geschenkt bekommt und normalerweiser wahrscheinlich Mark Medlock hört Die neue Lambchop ist sehr gut und genau das was von der Band erwartet Wer Lambchop mag ist begeistert Mark Medlock Fans eben nicht Geschmacksache Keine Langeweile, sehr sehr schön und chillig! 5 von 5 PunktenIch finde das Album total schön und chillig. Wie kann man sowas angenehmes und Schönes nur als Langweilig betiteln, ich höre die rauf und runter. Sehr sehr schön, mal keine Electronic und kein Dance. Wunderschöner Klang;O) langweilig ? bonus-CD ? 5 von 5 Punktenvorweg: es ist nachvollziehbar, dass man lambchop langweilig finden kann. jedenfalls ist dies keine musik für headbanger oder sonstige freunde harter sounds. diese band will doch auch ganz woanders hin. sie erfinden ihre besten songs über die langsamkeit, die faszination erwächst aus der behutsamkeit mit der die einzelnen töne gesetzt werden, jeglicher misston wird vermieden. das ist zum zurücklehnen, zum entspannen, zum relaxen - wie eine angenehme massage. dieses album kratzt nun am ausnahmestatus von "is a woman" - der scheibe, die aus meiner sicht - von denen die ich kenne - die bisher beste lambchop-produktion darstellt, die am meisten von der genialität und der aura wagners und seiner band durchwoben ist. "oh" kommt dabei ganz ähnlich daher, auch hier beherrschen langsame, fast hypnotische rhytmen die songs, auch hier werden die instrumente nur sehr behutsam bedient. einen unterschied gibt es aber doch: tatsächlich wird hier zwischendurch auch mal etwas fahrt aufgenommen, das tempo erhöht und zwischendurch kommt auch mal ein gefühl auf, dass man als swing bezeichnen könnte. natürlich findet man stress und hektik weiterhin anderswo. dass "is a woman" weiterhin meine lieblingsscheibe bleibt ändert nichts daran, dass auch diese scheibe locker mehr als fünf sterne verdient und diese somit auch bekommt. der sound ist gegenüber "is a woman" (eine aufnahme, die ich ja als audiophil bezeichnen würde) etwas "fetter" geworden, kommt ein klein wenig schwammiger daher, liegt aber allemal weit über dem durchschnitt. vier bis fünf sterne dafür! die bonus CD der limitierten "luxus"-ausgabe (kein booklet!) ist interessant, besonders "chelsea hotel#2" mag ich sehr - was aber auch daran liegen kann, dass ich cohen sowieso sehr mag und gutgemachte covers seiner songs immer mein interesse finden (siehe zb. das tribute-album "tower of songs"). ein "must have" ist sie jedenfalls nicht - andererseits: nachdem seltsamerweise die luxusausgabe mit bonus CD sogar billiger ist, dürfte die wahl nicht schwerfallen... Langeweile programmiert 1 von 5 PunktenIch muss meinem Vorgänger in allen Punkten zustimmen. Ich habe es zweimal geschafft mir diese CD anzuhören und finde sie einfach nur schrecklich! Sowas kann man auch nur als Give away verkaufen. Es gibt so viele gute CD?s. Hände weg von dieser. Spart das Geld! |
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Boys (Ltd.Digi) von Cortney TidwellAudio CD von City Slang (Universal)Preis bei Amazon: EUR 21,99, Angebote ab EUR 9,99 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2009 |
Tracks:
Eine Kundenrezension:verblüffend vielseitig, aber sehr komplex 3 von 5 PunktenCortney Tidwell ist eine junge Songwriterin aus Nashville die auf ihrem zweiten Album nur so vor Kreativität übersprudelt. Die Songs auf "Boys" sind vollgestopft mit Ideen aus Folk und Jazz bis hin zu verschwommenen TripHop-, Psychedelic- und New-Wave-Einflüssen. Hinzu kommt ihre Art zu singen, das erinnert doch stark an Björk und Kate Bush. Cortney Tidwell ist so verblüffend vielseitig und dabei so komplex, dass man sich durchaus beim Genuß der Platte schnell überfordert fühlen kann. Man muss schon ein wenig mehr aufbringen um das Album komplett emotional zu entdecken. Letztendlich ist es keine Platte die zu jeder Stimmung passt, aber das muss Musik ja auch nicht, oder ?!? |
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Fields [Vinyl LP] von JunipSchallplatte von City Slang (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,99 Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
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Damaged von LambchopAudio CD von City Slang (Universal)Preis bei Amazon: EUR 12,13, Angebote ab EUR 3,53 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2006 |
Tracks:
ProduktbeschreibungDAMAGED Amazon.deLambchop befinden sich mit Damaged weiterhin auf der Mission, der Countrymusik ein anderes Gesicht zu geben. Schritt für Schritt vorwärts läuft dieser von Mastermind Kurt Wagner eingeleitete Prozess nun seit dem 1994er Debüt I Hope You?re Sitting Down ab. Auch wenn sich die vielköpfige Band aus Nashville / Tennessee in der Entwicklung bis zu ihrem nun schon zehnten Werk - Aw C?mon und No, You C?mon einzeln gezählt und das Outtakes-Album The Decline Of The Country & Western Civilization mit eingerechnet ? manchmal seit- oder auch rückwärts bewegte, so bleibt die Erkenntnis: Lambchop bleiben einzigartig. Weit über ein Dutzend Musiker hat Wagner, der weiße Mann mit viel Soul, um sich gescharrt und jeden Ton mit großem Feinsinn bis zur Perfektion modelliert. Obwohl die Streicherarrangement auf Damaged (der Titel ist bewusst identisch mit dem gleichnamigen Album von Black Flag) viel Platz eingeräumt bekommen, ist von Überproduktion keine Spur in den sich zumeist langsam bewegenden Tracks. Von enormer Eleganz und sind sie und strahlen eine große Wärme aus. Bemerkenswert ist auch, wie die Bariton-Stimme von Wagner mit akustischen Passagen, Orchestralem und elektronischen Details verschmilzt. Doch hinter den herzzerbrechenden, anmutigen und ausbalancierten Arrangements verstecken sich auch Texte, die ganz andere Geschichten erzählen, als die vordergründig zu hörenden Harmonien vermuten lassen. Geschichten, in denen sich Risse auftun und vieles kaputt ist, in denen Wagner in seinen Kopf, seine Seele reist und auch die von körperlichen Problemen geprägte Vergangenheit aufarbeitet. Da werden die Texte zu Manifestationen. Auf Damaged herrschen also nur musikalisch paradiesische Zustände. In ?I Would Have Waited Here All day? zum Beispiel schlüpft Wagner in die Rolle einer zu Tode gelangweilten Hausfrau, deren täglicher Höhepunkt die Rückkehrt ihres Mannes von der Arbeit ist. Der Song endet mit dem deprimierenden Fazit: ?It?s been a lousy day?. Aus Sicht des Hörers müsste es eher lauten: ?It?s a great record!? --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Orchester-Rock 4 von 5 PunktenKurt Wagner ist mit seiner dunklen Stimme ein Garrant für abwechslungsreiche Musik, entweder man mag ihn, oder auch nicht. der höhepunkt 4 von 5 Punktenfans der letzten beiden talk talk alben dürfen hier bedenkenlos zugreifen. insbesondere die 4 bonus songs der lim. edition überzeugen mit anderen interpretationen von damaged songs. das alnbum kommt ähnlich entspannt wie "it's a woman" daher, übertrifft dieses jedoch in der auswahl an schönen songs. Auf Kurt Wagner ist Verlass 4 von 5 PunktenEs gibt nur selten verlässliche Komponenten im Musikgeschäft. Gut, Dieter Bohlen produziert nur Bockmist und die deutschen Single-Charts werden im Vorhof der Hölle gemacht. Aber dann ist da noch Kurt Wagner, der Mann aus Nashville mit den Traktor-Mützen. Zählt man das Doppelalbum "Aw Cmon/No You Cmon" als zwei Platten und nimmt man das B-Seiten und Raritäten-Werk "The Decline Of Country And Western Civilization" dazu, dann ist "Damaged" nun schon das zehnte Album der Band. Und mal wieder ist es ein sehr gutes geworden. Seit "Is A Woman" von 2002 hat Wagner die Ruhe und die Langsamkeit entdeckt. Geriet die in den beiden "Cmons" schon mal verdächtig nah in Richtung Kaufhausbeschallung macht das Kollektiv um Meister Kurt wieder den Schritt zurück in die richtige Richtung. Mit tiefer Stimme knarzt Wagner seine kleinen Alltagsgeschichten ins Mikro. Und schon bei den ersten Klängen des Openers "Paperback bible" fühlt man sich wieder Zuhause. An den typischen Aufbau eines Songs mit Strophe und Refrain hält sich Lambchop schon lange nicht mehr. Wie ein Bob Dylan wird eine Geschichte erzählt - egal, ob das Lied dadurch knapp vier Minuten oder fast acht Minuten dauert. Ausfälle gibt es eigentlich keine. Selbst "Prepared [ 2 ]" ist Langeweile auf hohem Niveau. Schwierig ist es, wenn man Favoriten ausmachen will. Ist es "A day without glasses" mit der flirrenden und singenden Gitarre? Ist es "I would have waited here all day" mit seinem wunderbar sehnsüchtigen Text? Oder das für Lambchop-Verhältnisse beinahe schon poppige "Short"? Nein, "Beers before the barbican" ist der Favorit. Ein Song, in dem musikalisch alles stimmt und die Musik Wagners Sprechgesang umfließt und alles in Harmonie verschmilzt. Plätschert vorbei 3 von 5 PunktenO.k., Lambchop sind natürlich einzigartig. Aber diese CD plätschert leider an mir vorbei. Kein Titel bleibt einem im Gedächtnis und das ganz spezielle Flair, was Lambchop ausmacht, scheint auf diesem Longplayer etwas abhanden gekommen zu sein. Empfehlenswert sind meiner Meinung nach die CD's "Is a woman", "Thriller" und "How I quit smoking". Diese CD kann man getrost auslassen. Großartig! 5 von 5 PunktenAlso, als Lambchop Fan kann man diese Platte getrost kaufen. Kurt Wagners Stimme erzeugt mal wieder Gäsnehaut und auch die Songs sind nach der letzt Platte wieder das, was man erwartet und was diese Band so einzigartig macht. Der Winter kommt und diese Platte wird einen begleiten. |
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There Are No Goodbyes [Vinyl LP] von SophiaSchallplatte von City Slang (Universal)Preis bei Amazon: EUR 22,99, Angebote ab EUR 17,23 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2009 |
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5 Kundenrezensionen:zum Träumen 4 von 5 Punktenein ziemlich gutes Album, was ich aber unbedingt als Version mit dem Livekonzert erwerben würde. Dieses auf der zweiten CD verewigte Live-Konzert ist für mich der eigentliche Schatz dieser Produktion. Nur mit Stimme, Gitarre und einer kleinen Gruppe von Streichern aufgenommen, vermittelt es eine sehr intime Atmosphäre. Auch wenn sich die einzelnen Stücke in ihrem Grundaufbau ähneln, so stellt sich jedes einzelne jedoch so individuell dar, daß man sich schon immer auf das nächste freut. Für mich besonders schön die Live-Version von Pace; Toll wie so ein energiegeladener Song (im Orginal auf "Technologie won?t save us") auch unplugged absolut umwerfend klingen kann. Also kerzen anzünden und dieses Album pur genießen! Nur die Klangqualität könnte etwas besser sein. Der musikalische Inhalt dafür fast nicht! stagnierend auf hohem Niveau 4 von 5 PunktenAuch das neue Album von Sophia ist wie gewohnt auf hohem Niveau, obwohl das Klischee von den tieftraurigen, düsteren Songs hier nur noch bedingt zutrifft. Seit einigen Jahren haben auch luftige Popsongs in das Universum von Robin proppen Sheppard Einzug gehalten ("there are no goodbyes) Die tieftraurigen melancholischen Songs wie es Sie auf FIXED WATER oder INVINITIVE CIRCLE gab, sind endgültig pase! Dennoch ein gutes Album, das zumindest den letzten werken wie "technologie wont safe us" oder "people are like season" in nichts nachsteht. 1x neues Studioalbum + 1x FM4-Konzert = 2x Melancholie vom Feinsten. 5 von 5 PunktenEs gibt keine Abschiede, also auch keinen von Sophia, und das ist gut so. Denn drei Jahre nach Technology Won't Save You (sehr gut) und fünf nach People Are Like Seasons (superb) kehrt Robin Proper-Sheppards Projekt (von Band zu sprechen wäre bei einem auf wechselnden Mitmusikern basierenden Unternehmen wie Sophia unangebracht) mit einem weiteren feinen Album zurück. Weniger abwechslungsreich vielleicht als Technology und weniger eindringlich als People, vereinen auch die zehn neuen Songs Sophias Stärken - schöne Melodien, elegante Konstruktion, einfallsreiche Arrangements, melancholische Texte - zu einer bittersüssen Reise in die innere Abenddämmerung ihres Masterminds. Noch weiter dorthin führt die Reise auf der Bonus-CD, einem exzellenten 70-Minuten Mitschnitt von Sophias FM4-Session am Valentinstag, bei dem Proper-Sheppard plus Streichquartett ältere und neue Songs hinreissend intim interpretieren und dessen vorletzter Song, Sophias bester überhaupt, I Left You" in einer brillanten Version ein eindringliches Rufzeichen hinter die geballte Melancholie des vorangegangenen Konzertes setzt. Potentielle Interessenten sollten sich alleine deswegen also unbedingt die 2-CD-Version zulegen, erst recht bei Sophia, die sich zwischen den Alben so lange Zeit lassen. Was wir ihnen aber nicht übel nehmem wollen, wenn danach so schöne Alben entstehen wie dieses. Perfektion in Halb-Moll 5 von 5 PunktenWobei: Eigentlich stimmen die ganzen Vorab-Reviews nicht wirklich, denn "There Are No Goodbyes" ist im Vergleich zu den Vorgänger-Alben von Sophia das ... man mag es kaum schreiben ... vergnüglichste Output der Ein-Mann-Band. Die Dichte an Mollakkorden, die in der Vergangenheit die Sophia-Alben dominiert haben, ist deutlich heruntergeschraubt worden. Der Titeltrack, "A Last Dance" und vorallem "Obvious" sind radiotaugliche Popnummern, die im positiven Kontext euphorisieren und eher stimmungsaufhellend denn runterziehend wirken. Und nach dem düsteren letzten Drittel des letzten Albums ist dies eine angenehme Richtungsänderung, die Sophia erstmals in Richtung Mainstream rückt. TANG wäre einideales Album, um die Massen zu begeistern, denn selbst die melancholischen Songs bleiben meist im Bereich des Wohligen: "Storm Clouds" klingt wie geschaffen für den Soundtrack einer US-Serie, "Something" hat als Duett einen äußerst positiven Twist im Text und ist musikalisch auch eingängig, "Heartache" lädt ein zum bittersüßen Schwelen in Liebeskummer. Auch "Signs" ist konsensgeeignet, so bleiben als "sperrigere" Songs lediglich die letzten beiden Nummern. Das mag dem ein oder anderen Fan der ersten Stunde fast schon zu viel des Guten sein. Für popaffine Indiefreunde ist TANG aber eine reine Freude und es fällt schwer zu glauben, dass diese feine, melancholisch eingefärbte, aber im Gegensatz zu früher nie depressive Platte in diesem noch jungen Jahr übertrumpft werden könnte. Wahrscheinlich die schönste Scheibe des Jahres. Die Bonus-CD enthält ein komplettes akustisches Set eines Radiokonzerts aus 2009, nur Gitarre, Stimme und Streichquartett und weiß als Dreingabe zum regulären Album durchaus ebenfalls zu begeistern. Düster, Melancholisch - aber größtenteils wie bewehrt 4 von 5 PunktenDie Instrumentierung des neuen Sophia-Albums ist sehr sparsam, die Musik recht ruhig. Die Melodien sind nicht mehr so verträumt und verspielt wie früher, sondern verbreiten fast ausschließlich niedergeschlagene Stimmung. Die Texte unterstreichen das zusätzlich. Schlecht ist die Platte nicht, aber auch nicht das düstere Meisterwerk, als das Mastermind Robin Proper-Sheppard es angekündigt hat. Dafür bleibt es meiner Meinung nach zu ruhig. Schade finde ich, dass die Platte trotz aktivem Hören irgendwann zur Hintergrundmusik mutiert. Die erste Singleauskopplung "There are no goodbyes" riss mich jetzt nicht so sehr vom Hocker, da gefallen mir "Storm clouds" und "Leaving" um einiges besser. Das Livekonzert auf der zweiten CD ist schon beeindruckend düster. Zieht einen regelrecht runter. Selbst wenn du davor in bester Laune gewesen bist, kann es sein, dass du danach mit blutendem Herzen dasitzt. Die fast ausnahmslos ruhigen Songs und die schluchzenden Streicher sorgen da für eine echt heftige Stimmung. Die einzige Nummer, die etwas aus der Art schlägt und geradezu über sich hinauswächst, ist der Klassiker "I left you", kurz vor Schluss des Auftritts. Meiner Meinung nach das Highlight des ganzen am 14.Februar 2009 in Wien aufgenommen Konzerts. |
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