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Produkt-Bild: The Devil,You+Me

The Devil,You+Me von the Notwist

Audio CD von City Slang (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 9,89

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: The Devil,You+Me

Tracks:

  • Good Lies
  • Where In This World
  • Gloomy Planets
  • Alphabet
  • The Devil, You + Me
  • Gravity
  • Sleep
  • On Planet Off
  • Boneless
  • Hands On Us
  • Gone Gone Gone

Produktbeschreibung


THE DEVIL,YOU+ME

Aus der Amazon.de-Redaktion


Sechs Jahre ohne Album können tödlich sein in einem Business, dessen Gier auf etwas Neues oder das nächste große Ding, das keiner verpassen will, so manches Opfer fordert. Micha und Markus Acher wie Martin „Console“ Gretschmann - Kreativkern der Band aus Weilheim - sind dieser Gefahr immer aus dem Weg gegangen. Das liegt auch an einer Charaktereigenschaft, die sich auf die Songs übertragen lässt: intelligent, nach innen gekehrt und doch von einer so angenehmen Natürlichkeit und Offenheit. Im Jahre 2009 existieren Notwist 20 Jahre. Zwei Jahrzehnte, in denen sie eine so extrem selten vorkommende Konsequenz ihrer Außendarstellung an den Tag legten, die gepaart mit einem stetig Entwicklungsprozess ein atemberaubend gutes Album wie The Devil, You + Me erst möglich machte. Deutschlands mit Abstand beste Gruppe in der Kategorie Indie hat es tatsächlich geschafft, den sehr erfolgreichen Vorgänger Neon Golden noch zu übertreffen. Dabei schien dieses Meisterwerk eine Hürde, doch Notwist nehmen sie...wenn auch nicht im ersten Anlauf.
The Devil, You + Me erobert einen langsam, doch dann zwingen einen die elf detailgenauen, vielschichtigen, voller Überraschungen steckenden Stücke mit einem unwiderstehlichen Gefühl für Pop-Melodien, Rhythmen und melancholische Gefühle jenseits Gefühlsduselei in die Knie. Auffällig sind die Verschiebungen in den Arrangements, Console verzichtet wie nie auf seine kleinen Störgeräusche, das Pluckern, Kratzen, Schaben und legt warme, ambientische Teppiche. Auch der Jazz ist weitgehend verschunden und die Rock-Eruptionen fehlen. Dafür basieren die Songs auf akustischen Gitarren, dem unaufdringlichen aber unüberhörbaren Mitwirken des in Berlin gegründeten Andromeda Mega Express Orchestra und dem immer präsenten Gesang von Markus Acher. The Devil, You + Me ist ein Album, wie es nur Notwist schaffen konnten, auch weil die Projekte Ms. John Soda, Tied & Tickled Trio, Lali Puna, 13 & God oder ihnen Ideen zuarbeiten wie Satelliten ihrem Hauptstern. Der heißt The Notwist, und nie leuchtete er schöner und heller! --Sven Niechziol
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Zu gut gemeint!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Bislang hatte ich "The Notwist" als experimentierfreudige grenzüberschreitende Klangbastler mit Tiefgang in Erinnerung. Songs zum Abdriften ins Innere des Sängers und damit gleichzeitig Hörers. Aber an der Erinnerung und den eigenen Ansprüchen sind sie wohl jetzt selbst gescheitert bzw. hängengeblieben. Nach 6 Jahren Abstinenz klingt die Melancholie wie ein blasses Lüftchen mit wenig Wagnis und Originalität. Vor sich hin plänkernde Songs nach Schema mit wenig Abwechslung und oft zu banaler Message bzw. Songinhalten. Ausnahme evtl. noch "Gravity". Insgesamt bleibt die Frage warum so viele Selbstgepräche überhaupt an die Öffentlichkeit gelangen. Das Publikum scheint "The Notwist" jedenfalls nicht mehr erobern zu müssen und wollen und auf den Bogen zum Zuhörer wird weitesgehend verzichtet. Und das Cover spricht dann doch Bände...einen fliegenden Vogel kann ich noch raushören. Der Rest sitzt und ruht sich aus...auch nach dem 10. Hörversuch...
Chronisch unterschätzt
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Chronisch unterschätzte Bands haben viele Vorzüge: kleine, feine Clublocations beim Touren, angenehm entspannte Festival-Slots und (oft) konstant gute Musik.
The Notwist sind ein solcher Kandidat: die Erfahrung im Rücken hört man dem neuen Album The Devil, You + Me" im positiven Sinne an. Um den Bandvergleich sofort abzuhaken: natürlich klingt das hier Radiohead-esk. Ob aber besser oder schlechter als das streckenweise gleichförmige, drucklose letzte Album der Briten: decide for yourself. Wenig Schwächen auf The Devil, You + Me", sondern viele starke, intensive und großartige Songs.
Der Opener Good Lies setzt sich mit einem ruhigen, aber starken Riff in Szene, geht nach vorne, tritt leiser und baut sich zu einem großen Finale auf. Überhaupt soll den Herren einer in puncto Songstruktur und Dramaturgie erstmal etwas vormachen. Derart clever weben sich geschmeidige Elektrosounds unter stimmungsvolle Akustikgitarren (Gloomy Planets") oder mischen sich Streicher mit breakigen Beats (Boneless"), dass man nicht in Ehrfurcht erstarren, aber schon den Hut ziehen darf. Insbesondere vor der charakterstarken Stimme des Frontmanns aus dem bayerischen Weilheim.
Was bei soviel Qualität fehlt, ist der eine, eingängige Song. Der, den man erstmal vorspielt, wenn man Neulingen die Band vorstellt. Aber vielleicht ist es dieser Mangel, der so gute, chronisch unterschätzte Bands zu dem macht, was sie sind.
... wie eine Blüte, die sich langsam und wunderschön entfaltet
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kennen Sie auch diese bestimmten Musik-Alben, die beim ersten und zweiten Durchhören so gefällig durchrauschen, ohne sich aufzudrängen, und wo Sie erst einige Zeiten später bemerken, wie sich gewisse Melodien, Sounds, Licks etc. schon längst in Herz und Hirn festgesetzt haben? - DIESES IST SO EIN ALBUM!

Elektronischer Indie mit Gitarreneinsprengseln, durchgängig ruhig, mit Melodien, die sich (noch mehr als beim Vorgängeralbum NEON GOLDEN) beharrlich dem Pop verweigern und dennoch eine eigensinnige Schönheit besitzen. Sehr introvertiert, mit einer melancholischen Patina überzogen - aber immer noch hoffnungsvoll genug, um warme Gefühle zu erzeugen - Musik für die Seele! Kein Lärm, kein Pomp, kein Pathos, keine Langeweile!

Anspieltipp für Einsteiger: "Boneless", das noch am eingängigsten ist. - Neuer Stern am NOTWIST-Himmel für Fans der Band aus Weilheim: "Where In This World" mit seinem Streichorchester. - Und für Romantiker: "The Devil, You + Me", das so simpel und doch so schön dahinschwebt. "Off The Planet" zitiert die NINE INCH NAILS, und "Gone Gone Gone" ist als akustische Miniatur der perfekte Ausklang für dieses großartige Album.

Diese Musik ist zeitlos, melodiös, ohne jemals poppig zu werden. Das Vorgängeralbum liegt 6 Jahre zurück, und die Aufnahmen zu diesem Album dauerten zwei Jahre; die Länge des Entstehungsprozesses schlägt sich in einer detailreichen und sehr sorgfältigen Produktion nieder, die sich offensichtlich einen Teufel um Gesetz- und Regelmäßigkeiten des Musik-Business schert - was dieser Musik nur zugute kommt.
einfach toll
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In einer Zeit der musikalischen Orientierungslosigkeit, da scheinbar nur noch Hip-Hop-Müll und Casting-Müll auf den Markt kommt empfahl man mir diese CD als "Musik für Erwachsene, die sich Hip-Hop und Castingzeugs verweigern möchten", und diesen Tip nahm ich dankend an.

Beim ersten hören fand ich die CD nett, seit dem zweiten Male bin ich nur noch verliebt in die CD!
Braucht eine Weile...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
...um voll zu wirken. Das neue Album ist meiner Meinung nach ganz anders als sein Vorgänger Neon Golden. Deshalb kann man es gar nicht so richtig vergleichen. Beim ersten Hören war ich enttäuscht, ich hatte eingängigere Melodien erwartet, die Latte hing ja hoch. Je öfter ich die Platte höre, desto begeisterter bin ich. Noch zarter als Neon Golden, aber auch düsterer, manchmal beklemmend, dann wieder hoffnungsvoll. Ein merkwürdig schönes Album was ich nebenbei oder voll konzentriert hören kann. Es ist von der Stimmung und der Musik so ambivalent dass ich Mühe habe es überhaupt zu beschreiben. Es klingt für mich, als ob jemand was aufzuarbeiten hatte, aber ist dabei herrlich unaufdringlich. Für sich betrachtet 5 Punkte, im Vergleich zum überragenden Vorgänger würde ich einen halben Punkt weniger geben. Das geht eben nicht.
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Produkt-Bild: Carried to Dust (Digi)

Carried to Dust (Digi) von Calexico

Audio CD von City Slang (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,67

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Carried to Dust (Digi)

Tracks:

  • Victor Jara's Hands
  • Two Silver Trees
  • The News About William
  • Sarabande
  • Writer's Minor Holiday
  • Man Made Lake
  • Inspiracion
  • House Of Vaparaiso
  • Slowness
  • Hole In Your Head (bend in the road)
  • Trigger (Revisited)
  • Tornado Watch
  • Falling From Sleeves
  • Red Blooms
  • Contention City

Aus der Amazon.de-Redaktion


Treue Fans reagieren bisweilen irritiert, wenn ihre Lieblingsbands Veränderungen am Gesamtsound vornehmen. Die gute Nachricht gleich vorweg: Calexico kehren auf dem jederzeit überzeugenden Album Carried To Dust in die markanten und staubigen Wüstenrock-Fußspuren der Vergangenheit zurück.
Also dorthin, von wo der kontrovers aufgenommene Vorgänger Garden Ruin die Flucht zu eher konventionell arrangierten, dem Pop zugewandeten Songs antrat. Der auf reine Instrumentals verzichtete, rockte wie nie zuvor und große Momente hat. Carried To Dust scheint daran anschließen zu wollen, denn gleich das von federnden Rhythmen dominierte Eröffnungsstück „Victor Jara's Hands“ tänzelt trotz der inhaltlichen Schwere mit der Thematisierung des 1973 von den Militärs ermordeten chilenischen Folksängers und kommunistischen Aktivisten. Danach aber machen sich Calexico, einmal mehr angetrieben von den beiden Songwritern und Produzenten John Convertino & Joey Burns, auf zu den vertrauten Mariachis, den verschleppenden Beats, exzentrischen Klängen, den eigenwilligen Streifzügen durch Alternative-Rock, Dub, Jazz, Latin, Folk und Country. Einmal mehr lassen sich Calexico von namhaften Gästen wie Doug McCombs (Tortoise) oder auch Sam Beam von begleiten. Mit dem Kopf von Iron & Wine setzen Calexico als engagierte Hausband ja schon auf dem Soundtrack zur Bob-Dylan-Hommage I'm Not There Glanzpunkte. Nicht alles scheint leuchtend hell auf diesem Album, denn Calexico kommen nicht umher, aus sich selber zu schöpfen und alte Zitate aufzugreifen, die Erinnerungen an frühe Lieder wecken. Aber wie keine andere Band verstehen sich die Männer aus Arizona auf solch geisterhafte Sounds wie in „Man Made Like“ oder dem entrückten „Contention City“, dem würdigen Finale. --Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

Ein Zwischending
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich schließe mich den bisherigen Rezessionen an - "Carried to Dust" ist irgendwo ein Mittelding zwischen den legendären älteren Alben (insbesondere "Black Light") und dem mit "Garden Ruins" unternommenen Versuch der Annäherung an klassische Rock- und Pop-Formen. Ob man das für gut hält oder nicht, ist wahrscheinlich Geschmackssache. Mir hat es überwiegend gut gefallen - ein Meilenstein der Musikgeschichte ist es sicherlich nicht.
Calexico besinnen sich auf alte Stärken
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nach dem ins poppige abgeglittenen Vorgänger "Garden Ruin" erwarten einen hier wieder die altgewohnten Soundteppiche, geküpft aus Mariachi, mexikanischer Wüstenatmosphäre, Slidegitarren, Schweineorgeln, Vibraphones usw. Joey Burns, Kopf der Band und die Band an sich schaffen es wieder, die Grenze zwischen Californien und Mexico stilsicher in einem "Roadmovie" einzufangen. Also kann man sich wieder treiben lassen, auf welcher Strasse man auch unterwegs ist.
Man muß sich nicht immer neu erfinden. Gelungen!
Tex Mex, Mariacchis, Folk
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sie drehen gerade einen Dokumentarfilm über das Leben abseits der Großstädte in Arizona und Südkalifornien und haben noch keine Ahnung welche Musik Sie als Untermalung nehmen werden? Hören Sie hier mal rein, dann haben Sie Sie gefunden.

Carried To Dust ist eine sehr schöne Platte und bietet den üblichen Calexico sound - also eine Mischung aus dem Folk von The Band, Ry Cooders Tex mex Mätzchen und dem laid back feeling von J.J. Cale.

Am besten funtkionieren Calexico wenn sie diese etwas düsteren atmosphärischen langsamen songs erzählen; dann kommt diese Musik wirklich emotional rüber und nicht nur als geschmacksvolle Untermalungsmusik für den nächsten Kalifornien Urlaub. Gleich 3 wunderbar Stücke gibt es hier in dieser Machart von denen ,Man Made Lake' das beste und eines der besten Calexico Stücke überhaupt ist. Auch gut funktionieren die mexikanisch angehauchten songs mit Mariacchi Bläsern - obwohl man hier merkt daß sie große fans von Ry Cooder sind - aber genau die lockern die eher ruhige Grundstimmung des Albums angenehm auf und sind auch toll komponiert.

Apropos ruhige Grundstimmung: das bedeutet nicht, daß die songs langweilig oder zäh dahinmäandern; einige songs werden von einer luftigen Leichtigkeit getragen, die verblüfft; bei anderen wird angedeutet wie sich Calexico im Rock Kontext anhören könnten, wie bei dem großartigen Tornado Watch; und Trigger (Revisited) klingt sowieso wie das Filmathema zu einem vergessenen Spaghetti Western.

Ein durchaus fesselndes Album also von dem man mit Fug und Recht sagen kann, daß Calexico ihre Sensibilität dafür was ein song braucht perfektioniert haben. So vielfältig wie Ry Cooder auf seinem letzten Album sind sie dann zwar doch nicht, aber dafür viel detailverliebter und noch eine Spur überlegter bei den Arrangements.
"Rückkehr zu bewährtem Sound"?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Also gut, man tut sich als eingefleischter "Calexicaner" gar nicht so leicht, seine Enttäuschung zu verbergen. Aber ich widerspreche der Amazon-Redaktion entschieden, wenn hier behauptet wird, dass mit diesem Album eine Rückkehr zum Wüstensound stattgefunden hätte. Sehnsüchtig weine ich den frühen Tagen dieser Ausnahme-Band nach. Noch immer blitzt hie und da so etwas wie Originalität auf, meistens jedoch versorgt uns Joey Burns mit Faserschmeichlerei im Stile eines Daniel Lanois als Interpret von Weihnachtsliedchen. Zu glatt, rund, angepasst erscheint mir das neue Werk. Keine Gitarrensounds mehr im Stile von Italo-Western, kaum mehr ist die Pedal Steel zu hören und schon gar nicht mehr Ausflüge in den Jazz, mit denen uns Calexico bis zu Feast of Wire gezeigt haben, dass sie gelernte Musiker sind, die weit mehr drauf haben, als das Repertoire von G-F-C-Am-Em-Akkordkombinationen. Daher vergebe ich mich etwas Wehmut nur 3 Sterne und hoffe, dass sie wenigstens noch live jene Spiellaune an den Tag legen, derentwegen ich Calexico lieben gelernt habe.
Angebot zur Versöhnung
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Da ich zu den Menschen gehöre, die sich unbesehen jedes Calexico Album zugelegt haben, welches in den letzten Jahren so erschienen ist, muss ich feststellen: Carried to Dust scheint so eine Art Friedensangebot an die Fangemeinde Calexicos zu sein. Nachdem aus Kreisen der eingefleischten Calexico Fans mehr Kritik als Lob für das Vorgängeralbum "Garden Ruin" zu hören war (ich persönlich fand es auch zum Gähnen), scheint man sich wieder an die "Black Light" oder "Feast of Wire" Ära anlehnen zu wollen. Das wird auch schon beim ersten Blick auf das neue Album Cover klar. Das Artwork geht doch eindeutig in die Richtung der beiden angesprochenen Alben.

So weit so gut, Friendesangebot angenommen. Es ist ein ganz ordentliches Album geworden. Ich schließe mich an dieser Stelle dem offiziellen Amazon-Rezensentenan: Burns und Covertino covern sich auf "Carried to Dust" streckenweise sehr intensiv selbst. Insofern ist nicht viel Neues auf dem neuen Longplayer zu entdecken. Sie covern zwar ausgesprochen gut - es gibt einige sehr schöne Melodien (Victor Jara}s Hands, House of Valparaiso, Two Silver Trees sind meine persönlichen Favouriten) - aber man hat den Eindruck, viele der enthaltenen Ideen schon unter anderem Namen in seiner gut sortierten Calexico-Sammlung stehen zu haben.

Fazit: solide Calexico-Kost ohne viel Höhen und Tiefen, auf dem Weg zu neuen Höhen (aber noch nicht wieder ganz oben angekommen). Der Fan wird es sowieso kaufen, der Calexico Neuling sollte zu den oben erwähnten beiden Alben oder der DVD "Worlds Drift in" greifen. Dort überall ist Calexico in Höchstform zu genießen.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Rest Now Weary Head You Will Get Well Soon (Del.)

Rest Now Weary Head You Will Get Well Soon (Del.) von Get Well Soon

Audio CD von City Slang (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 14,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Rest Now Weary Head You Will Get Well Soon (Del.)

Tracks:

Disk 1
  • Prelude
  • You / Aurora / You / Seaside
  • Christmas In Adventure Parks
  • People Magazine Front Cover
  • If This Hat Is Missing I Have Gone Hunting
  • Help To Prevent Forest Fires
  • I Sold My Hands For Food So Please Feed Me
  • We Are Safe Inside While They Burn Down Our House
  • Born Slippy (Nuxx)
  • Your Endless Dream
  • Witches! Witches! Rest Now In The Fire
  • Tick Tack! Goes My Automatic Heart
  • Lost In The Mountains (Of The Heart)
  • Coda
Disk 2
  • Against The Glaciation
  • Heading Home To The Pole
  • You're Using All Your Senses, Just For Being Sad
  • It's Just Friendly Fire
  • Listen! Those Lost At Sea Sing A Song On Christmas Day
  • Green Island Never Turns White
  • Dear Tempest-Tossed! Dear Weakened!

Eine Kundenrezension:

Die grosse Spielweise eines Musik-Meisters auf 2 CDs
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
GWS das ist Musik - aber welcher Art? Eine Antwort zu geben fällt zumindest mir extrem schwer. Mal angesiedelt im fast-schon Britpop Bereich mit bombastischen Arrangements die an Rialto oder Gangway erinnern, cool, melodiös, dann plötzlich emo-stylish und rockig und gerade wenn man sich sicher fühlt ruhig, sanft, harmonisch und - mitunter auch rein instrumental. Selbst innerhalb der Songs wagt der Künstler spontan den Schritt in eine plötzlich andere Richtung - langweilig wird einem dieses Album sicher niemals.

Mal abgesehen von zahllosen spritzigen Ideen, gekonnter Instrumentierung mit Teils herrlich schrägen Gesangseinlagen (von zB. Cheerledadern), intelligenten soundlines ist da auch noch eine megacoole und herrlich schön düstere Stimme die der ganzen Sache die Krone aufsetzt.

Ein Hammer Album, dass schon ohne die Bonus CD klasse ist - speziell der Track "If This Hat Is Missing I Have Gone Hunting" ist ein absoluter Knaller. In Kombination mit der zweiten Scheibe aber spielen sich GWS in das Herz vermutlich jedes Musikfans der auch noch weihnachtlich ambitioniert ist.

Drei Nüsse für Aschenbrödel, bravourös verpackt in einen atmeberaubend stimmungsvollen X-Mas track, aber auch Kracher wie "Listen! Those Lost At Sea Sing A Song On Christmas Day" werden in der Rotation auf jedem Player bleiben wo sie mal loslegen durften.

Besser kann man sein Geld derzeit musikalisch nicht anlegen. Dass bei so einer Mischung natürlich nicht alle tracks den 100%igen Zuspruch finden können ist klar. Die Spielwiese von GWS bietet aber eine dermaßen große Bandbreite und deart faszinierende "Spielgeräte", dass für jeden eine ganze Perlenkette zu finden ist. Man darf gespannt sein, was hier noch auf uns zukommt - freudig gespannt sein.

Kaufen - haben - hören - erleben!
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Produkt-Bild: Oh (Ohio),Ltd.Edt.

Oh (Ohio),Ltd.Edt. von Lambchop

Audio CD von City Slang (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,67

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Oh (Ohio),Ltd.Edt.

Tracks:

Disk 1
  • Ohio
  • I'm Thinking Of A Number (Between 1 And 2)
  • National Talk Like A Pirate Day
  • Slipped Dissolved And Loosed
  • A Hold Of You
  • Sharing A Gibson With Martin Luther King Jr.
  • Of Raymond
  • Please Rise
  • Popeye
  • Close Up
  • I Believe In You
Disk 2
  • Please Rise (N)
  • Slipped Dissolved And Loosed (R)
  • Chelsea Hotel #2
  • Close Up (R)
  • Of Raymond (R)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Wohin soll das noch führen? Prince legt einem Album zehntausendfach Konzert-Tickets bei, AC / DC verhökern eine Platte irgendwo zwischen Kartoffeln und Zahnbürsten exklusiv bei Wal-Mart, Paul McCartney geht zu Starbucks und andere Bands verschenken ganze Werke online. Lambchop gehen einen anderen Weg, ihren feinen Streich OH (ohio) bekommt der Fan beim Kauf eines Musikmagazins als Draufgabe. Wie soll man das alles noch verstehen, und warum also soll man die CD nun doch für einen höheren Betrag kaufen? Dem Vinyl-Verfechter stellt sich die Frage nicht, und Anhänger der Band um Kurt Wagner werden für ihre Treue mit einer ungleich attraktiveren Digipak-Aufmachung plus einer Bonus-CD belohnt. Warum das alles? Kurt Wagner steht kurz vor seinem 50sten Geburtstag, und die Karriere seiner so wundervollen Alternative-Country-Band Lambchop hat eine Delle bekommen. Wer ein Dutzend Alben veröffentlich hat, dem wird immer weniger Aufmerksamkeit geschenkt, die Presse jagt lieber eine schlecht genährte, aber neue Saue durch Dorf als einem guten Album einer etablierten Band Raum zu schenken. Ein Schicksal, dass auch Wagner traf, was bei parallel zurückgehenden CD-Verkäufen und schlechter besuchten Konzerten zu einer Situation führt, die das Leben als Vollzeitkünstler immer schwieriger macht. Um neue Fans zu erreichen, kam es zu dieser Aktion, deren Geschichte die Konzentration auf die Musik von OH (ohio) allerdings zu überlagern droht. Was dem Album überhaupt nicht gerecht käme, denn Lambchop aus Nashville kehren zurück zum klassischen Songwriting und brillieren mit sehr filigran arrangierten und ausbalancierten, von warmem Soul durchströmten, countryfizierten Liedern. Ihnen ist überhaupt nicht anzumerken, dass Wagner die vielköpfige Band im Laufe der Jahre austauschte und mit Roger Moutenout (Yo La Tengo, Sven Regener) neben dem unverzichtbaren Mark Nevers erstmals einen zweiten Produzenten dazu zog. Wagner selber nahm sich zurück, er übergab die Stücke, ließ die beiden mal machen und wartete ab, was da Unterschiedliches bei herauskommen mag. Das Ergebnis war so gut, dass eine Bonus-CD nötig wurde, und die gibt es nicht im Zeitungsladen oder dem Bäcker um die Ecke. -- Sven Niechziol
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Super Musik. Schlechte Edition.
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Eigentlich mag ich es ja nicht, wenn schlechte Bewertungen nicht auf der Basis des Hauptinhaltes (hier der Musik) vergeben werden, sondern aufgrund von weniger wichtigen Aspekten. Hier mache ich es trotzdem mal, weil es mich geärgert hat.

Die CD wurde ja kostenlos einem Musikmagazin beigelegt, wo man sie inclusive Magazin für 6,90 ¬ bekommen hätte. Der treue Fan kauft sich aber trotzdem die 'richtige' CD. Das wird aber nicht wirklich honoriert. Zum einen sind die Zusatztracks recht kurz ausgefallen, aber das ist nicht so schlimm. So eine CD aber ohne (!) Texte auszuliefern, ist doch ein rechter Betrug am Käufer und zeugt vor allem von fehlendem Respekt.

Die Musik ist übrigens toll. Es ist nicht ganz die Qualität von "...is a woman", aber die durch und durch packende Kombination ernsthafte und tiefgründige Leichtigkeit, mit der Lamchops Klangwebungen durch die Luft sirren, ist mal wieder ergreifend.
langweilig?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
vorweg: es ist nachvollziehbar, dass man lambchop langweilig finden kann. jedenfalls ist dies keine musik für headbanger oder sonstige freunde harter sounds.

diese band will doch auch ganz woanders hin. sie erfinden ihre besten songs über die langsamkeit, die faszination erwächst aus der behutsamkeit mit der die einzelnen töne gesetzt werden, jeglicher misston wird vermieden. das ist zum zurücklehnen, zum entspannen, zum relaxen - wie eine angenehme massage.

dieses album kratzt nun am ausnahmestatus von "is a woman" - der scheibe, die aus meiner sicht - von denen die ich kenne - die bisher beste lambchop-produktion darstellt, die am meisten von der genialität und der aura wagners und seiner band durchwoben ist.

"oh" kommt dabei ganz ähnlich daher, auch hier beherrschen langsame, fast hypnotische rhytmen die songs, auch hier werden die instrumente nur sehr behutsam bedient. einen unterschied gibt es aber doch: tatsächlich wird hier zwischendurch auch mal etwas fahrt aufgenommen, das tempo erhöht und zwischendurch kommt auch mal ein gefühl auf, dass man als swing bezeichnen könnte. natürlich findet man stress und hektik weiterhin anderswo.

dass "is a woman" weiterhin meine lieblingsscheibe bleibt ändert nichts daran, dass auch diese scheibe locker mehr als fünf sterne verdient und diese somit auch bekommt.

der sound ist gegenüber "is a woman" (eine aufnahme, die ich ja als audiophil bezeichnen würde) etwas "fetter" geworden, kommt ein klein wenig schwammiger daher, liegt aber allemal weit über dem durchschnitt. vier bis fünf sterne dafür!

die bonus CD ist interessant, besonders "chelsea hotel#2" mag ich sehr - was aber auch daran liegen kann, dass ich cohen sowieso sehr mag und gutgemachte covers seiner songs immer mein interesse finden (siehe zb. das tribute-album "tower of songs"). ein "must have" ist sie nicht...
less is more
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Seit -is a woman- ist es Meister Wagner mit -damaged- nur ansatzweise gelungen nochmals mit dieser Mixtur aus intensiven songwriting und mitreissendem Bandsound aufzuwarten. Bei dieser Veroeffentlichung treten erst nach mehreren Erkundungen eher subtile Spannungsboegen zu Tage. Bei den minimalistischen Kurt-Versionen finde ich schneller Zugang zur Musik. Trotzdem gebe 3,5 Sterne fuer das songwriting. Auch ich bin auf die "Live-Wirkung" der neuen songs in Nuernberg gespannt.
Licht und Schatten
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Vor knapp einem Jahr hatte ich Gelegenheit, ein Solo-Konzert von Kurt Wagner zu besuchen. Dort präsentierte er bereits die meisten Songs der aktuellen CD. Außerdem konnte man eine CD mit diesen Songs kaufen, ganz spärlich nur mit Gesang und Gitarre aufgenommen. Und ich bin heilfroh, diese CD (die einfach nur "Kurt" heißt) erstanden zu haben, denn dort werden die Songs weitaus besser präsentiert als auf der aktuellen CD. Voller Gefühl und Intensität, eben wie beim Live-Konzert. Die Songs sind ausgezeichnet, aber was die Produzenten daraus gemacht haben, ist sehr enttäuschend. Aus dem tiefen, vollklingenden Bass-Bariton von Kurt Wagner wird nur noch ein laues Lüftchen (schon so ähnlich bei "Damaged" zu beobachten), die Stimme geht fast unter zwischen den beliebigen Country-Arrangements. Um die Beliebigkeit zu unterstreichen, gibt es auch noch eine Bonus-CD, auf der aber kein weiterer Song zu hören ist, sondern einfach nur alternative Versionen, die noch unentschlossener wirken. Schade um die tollen Songs, und schade um diesen so einzigartigen Songwriter. Dennoch freue ich mich auf das Konzert am 23.10. in Nürnberg, und bis dahin tröste ich mich mit den anderen CDs von Lambchop.
gepflegte Langeweile
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
OK, ich muss zugeben, dass dies mein erstes Lambchop-Album ist und ich von Mr Wagner vorher nur viel gelesen, aber noch nichts gehört hatte. An das Album kam ich, weil es ein "give-away" meiner Musikzeitschrift war und so nutzte ich die Chance natürlich, Lambchop kennen zu lernen.
Ich muss aber sagen, dass ich mich selten in letzter Zeit so sehr beim ersten Anhören einer CD gelangweilt habe wie bei OH. Ich gebe zwar zu, dass es bei jedem weiteren Anhören etwas besser wird, aber den Hype um Wagner und diese Band kann ich nicht nachvollziehen. Da grummelt ein Typ eine Art Sprechgesang im Bass-Bariton-Bereich zu relativ beliebigen Country- oder auch mal Jazz-Arrangements. Alles sehr gepflegt, nie störend, aber eben auch nicht aufregend oder gar anregend. Für mich eine der verzichtbarsten Platten dieses Jahres.
Die 3 Sterne vergebe ich daher nur als Anerkennung für das gute Musiker-handwerk und die angenehm "analoge" Anmutung des Sounds.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Rest Now Weary Head You Will Get Well Soon

Rest Now Weary Head You Will Get Well Soon von Get Well Soon

Audio CD von City Slang (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 12,87

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Rest Now Weary Head You Will Get Well Soon

Tracks:

  • Prelude
  • You / Aurora / You / Seaside
  • Christmas In Adventure Parks
  • People Magazine Front Cover
  • If This Hat Is Missing I Have Gone Hunting
  • Help To Prevent Forest Fires
  • I Sold My Hands For Food So Please Feed Me
  • We Are Safe Inside While They Burn Down Our House
  • Born Slippy (Nuxx)
  • Your Endless Dream
  • Witches! Witches! Rest Now In The Fire
  • Tick Tack! Goes My Automatic Heart
  • Lost In The Mountains (Of The Heart)
  • Coda

Aus der Amazon.de Redaktion


Normalerweise brennen Musiker darauf, ein fertig gestelltes Album so schnell wie möglich zu veröffentlichen. Bei Get Well Soon und ihrem bemerkenswerten Debüt Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon ist das anders, aber bei dieser Band ist eh vieles anders. Jeder einzelne Song weist unüberhörbare Referenzen aus, die von epischen Sounds a la Sigur Rós zu Calexico, Underworld, Bright Eyes oder Radiohead langen. All diese Einflussgeber selber sind unschwer zu verorten, bei den von Konstantin Gropper angeführten Get Well Soon schließt aber auch rein gar nichts auf die süddeutsche Herkunft, so reif und fertig klingen sie. Das liegt sicher an einer klassischen Ausbildung, die auch viele der Bandmitglieder genossen. Vielleicht hat auch der Besuch der Mannheimer Popakademie zur Entwicklung beigetragen. Definitiv aber diente er als Sprungbrett nach England, wo sie ohne offizielles Album und dank geschicktem Verschweigen ihrer Nationalität - deutsche Bands haben es extrem schwer in UK - zu Auftritten kamen. Da waren große Teile von Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon schon bis ins Detail ausformuliert und trotzdem ließen sich Get Well Soon viel Zeit, eine Labelheimat zu finden. Lange sah es so aus, dass Glitterhouse das Rennen machen, traten sie doch bei deren Festival Orange Blossom Special 2007 auf und steuerten einen Song zu deren Labelsampler The Empire Strikes Back bei. Gelandet sind sie dann aber bei einer befreundeten Plattenfirma, wohl auch, weil Gropper in deren unmittelbare Nähe in Berlin gezogen ist. Get Well Soon sind also angekommen, obwohl es etwas länger dauerte, als ihr - sagen wir mal nicht gerade brillanter Gruppename - zuversichtlich verheißt. Zuversicht ist wirklich angebracht. Selten gelang einer deutschen Indie-Band ein derart weit entwickeltes Erstwerk, und wenn Get Well Soon die vielen Einflüsse zugunsten noch mehr Eigenständigkeit und stilistischer Stringenz herunterfahren, dann werden sie uns noch mehr Freude bereiten, als sie einem mit Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon eh schon bereiten. --Sven Niechziol
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Musik kann so schön sein!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Konstantin Gropper - ich liebe Dich!
Bei mir läuft immer das Radio. Mainstream. Einfach so nebenher. Ich muß immer umgeben sein von Musik. Wenn ich Zeit habe, mich ihr zu widmen, dann lege ich meine eigene Musik auf.
Eines Abends, wir waren gerade mit dem Essen beschäftigt, nahm ich im leise vor sich hindudelnden Radio fremde Klänge wahr. Sie zogen mich sofort in ihren Bann. Ich drehte lauter und war sprachlos. Man stellte gerade das Album vor und mir war sofort klar: DAS MUSS ICH HABEN. Schon lange habe ich nicht mehr eine CD vor Veröffentlichung bestellt. Diese schon.
Zugegeben, es handelt sich nicht um eine Neuerfindung für pseudintellektuelle Musikexperten, das durch Provolation, den so genannten Kenner, entzückt.
Aber es ist ein Album, dass mir seit langem mal wieder aus tiefster musikalischer Seele entspricht und sich deutlich von dem allgemeinen gleichförmigen "gute Laune gedudel" abhebt und es zulässt, dass man nicht immer nur was zu Lachen hat und gut drauf ist und mich im tiefsten Kern immer wieder bannt.
Kitsch is coming home.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kitsch ist ein plakatives Spiel mit Erwartungen. Große Gefühle, aber keine große Kunst. Tatsächlich? In den 80ern änderte die Kunst ihre Sicht auf den Kitsch. Seither verwischen die Grenzen: Kunst zitiert Kitsch und ist damit erfolgreich. Bestenfalls funktioniert Kunst wie bei GET WELL SOON auf vielen Ebenen, deren eine, der Kitsch, kaum mehr als eine Folie ist. Die ironische Distanz zum Kitsch erhebt die Musik zur Kunst, ist vielmehr ein Zitat von Kitsch, dem kurz vor der Unerträglichkeit ein Zwischenboden eingezogen wurde.

Damit ist klar: Kitsch bedeutet heute nicht mehr nur Flucht vor der Realität, sie ist auch ein Spiel mit der Realität. Auch wir Hörer sind heute in der Lage, uns aufzuspalten. Wir wissen aus kritischer Distanz, dass wir Kitsch hören und sind doch nicht länger peinlich berührt. Müssen wir auch nicht.

Mit diesen Tatsachen sollte man sich auseinandersetzen, bevor man GET WELL SOON hört. Das Album ist für mich die große Überraschung des Frühlings: ein Album voller Melancholie, Dramatik und Bombast mit dem rechten Gespür für Tempo und Ausstattung. Auch wenn mit Streichern, Bläsern und Chor operiert wird, hält Konstantin Gropper immer Maß. Konstantin Gropper? Klingt irgendwie deutsch. Und richtig, nächste Überraschung: GET WELL SOON ist offenbar ein deutsches Projekt. Was soll ich sagen - ausgerechnet das Wort Kitsch entstand um 1870 in München und ist einer der erfolgreichsten deutschen Sprachexporte, nicht nur ins Englische, und wird heute in aller Welt verstanden.

Was ich mit der Kunst und ihrem Zitat von Kitsch meine, kann man am deutlichsten auf "Christmas In Adventure Parks" hören. Dort sind nur schwer erträgliche Textzeilen zu finden wie "In Alaska there's no refridgerator needed" und "Save our souls with your golden heart", und dazu wird Gropper von antiquiertem Chor und Glockenspiel begleitet. Doch dass Gropper das Ganze mit einem Augenzwinkern verstanden wissen will, merkt man, wenn er nach einem Klampfen-Intro mit Lagerfeuer-Atmosphäre ein Räuspern und Nasehochziehen einbaut. Augenzwinkern, wohlgemerkt, nicht Ulk oder Verballhornung. In diese Kerbe schlägt z. B. auch "Witches! Witches! Rest Now In The Fire", wo zu einer Melodie, die James Last zur Ehre gereichen würde, davon die Rede ist, dass es die Adressatin des Textes verdient habe, vom Mob als Hexe verbrannt zu werden.

Wer diese Ambivalenz, diese Gratwanderung ebenfalls hervorragend beherrscht, ist Neil Hannon mit seiner Divine Comedy. Nirgends werden die Parallelen zum frühen Hannon so deutlich wie auf "People Magazin Front Cover", wo Gropper händeklatschend und mit diskretem Größenwahn darüber schwadroniert, wie er mit "a new industry" reich und berühmt wird und schließlich halb China aufkauft. Dabei kann sich seine Stimme nicht recht entscheiden, klingt teilweise wie Hannon und dann wieder wie Muse, auch nicht eben Gefühlsroboter vor dem Herrn. Auch die altenglischen Muster auf Cover und Booklet weisen in Richtung Insel, wo diese Art von Kunst weite Verbreitung und Anhängerschaft findet und mit Belle & Sebastian weitere prominente Vertreter hat.

GET WELL SOON bietet gut produzierten und englisch inspirierten Bombastpop, den man nicht bierernst nehmen sollte. Ein Album mit großartigen musikalischen Ideen, das sich lohnt. "I tried my very best to make this music loveable" steht auf der CD-Hülle. Das ist gelungen.
Melancholie...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...ist die Grundstimmung dieses Albums eines wirklich begabten deutschen songwriters. Es ist Melancholie in Cinemascope mit ausufernden bombastischen Arrangements, die Art von Musik zu der man sich gern alleine betrinkt, wenn man von der Liebsten verlassen wurde, oder den Verlust eines anderen nahestehenden Menschen beklagt. Die Art von Musik zu der sich nur wenige Leute gern bekennen und die von vielen als Kitsch abgetan wird. Ist es aber nicht; es sei denn man reiht Künstler wie Tom Waits, Elvis Costello oder Van Morrison mit ihren langsamen wehmütigen Balladen auch unter Kitsch ein. Get Well Soon schaffen das Kunststück trotz Balladen mit Streichern und Chorgesängen hier Musik mit echtem künstlerischen Anspruch abzuliefern - nicht zuletzt wegen des Kunstgriffs auch einige ,rockigere' Stücke in das Album einzubinden, die wahlweise leicht an Joy Division oder die frühen Cure erinnern. Ein wunderbares Album - wegen der tollen Coverversion von ,Born Slippy' sowieso, daß sich in ihrer Version ohnehin anhört, als wäre es im Original ein Joy Divison Song. Man könnte jetzt bemängeln, daß sich die Arrangements auf CD-Länge hinweg zu sehr ähneln, aber das würde andererseits wieder die Möglichkeit zerstören sich mit diesem Album in Wehmut zu betrinken. Wer dieses Album langweilig findet, der hatte wohl noch nie echten Herzschmerz, oder den Mut es zuzugeben...
warum diese aufregung?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
alle kritiker überschlagen sich fast ausnahmslos. ja, meine güte warum das denn nur? sicherlich ist der protagonist jung und begabt und verdient ebenso respekt für sein konsequentes, zielgerichtetes arbeiten. aber jedem audiobelesenem muss doch klar sein, dass es sich überwiegend um stückwerk eines bestimmten spektrums handelt. warum sollte das was replikativ an gutes erinnert auch gut sein? nein, nein, meine herren wigger und co, diesmal liegt ihr daneben. leider.
Geniestreich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine Platte voller Referenzen.Björk,Leonhard Cohen,Nick Cave,Tom Waits, Will Oldham und Ligeti gibt Get Well Soon- Mastermind Konstantin Gropper selber an; Arcade Fire,Patrick Wolf,John Cales PARIS 1919,Kate Bush,
Talk Talk,Flaming Lips,Radiohead kommen mindestens noch dazu.
Trotzdem handelt es sich bei REST NOW WEARY HEAD nicht um eine bloße
Zitatensammlung, sondern um ein Werk aus einem Guss, atmosphärisch stimmig von der ersten bis zur letzten Sekunde,überdies mit genau dem richtigen Mix aus Melancholie und Euphorie ausgestattet, der große Popmusik schon immer ausgezeichnet hat.Die angenehm mehrdeutigen Texte
(Thomas Bernhard und Franz Kafka gehören zu Groppers Favoriten)schließlich erlauben dem Hörer,im Akt der Rezeption seine eigene Version der CD zu kreieren.Genial!
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Produkt-Bild: The Weight Is a Gift

The Weight Is a Gift von Nada Surf

Audio CD von City Slang (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 6,51

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2005
Zoom ± Produkt-Bild: The Weight Is a Gift

Tracks:

  • Concrete Bed
  • Do It Again
  • Always Love
  • What Is Your Secret
  • Your Legs Grow
  • All Is A Game
  • Blankest Year
  • Comes A Time
  • In The Mirror
  • Armies Walk
  • Imaginary Friends

Aus der Amazon.de-Redaktion


Fröhliche Reflexionen über Fruchtfliegen, wütende Abrechnungen mit Machos und Vergewaltigern und Betrachtungen zur Liebe im besonderen und zur Beschleunigung des Weltgeschehens im allgemeinen: Das waren die Themen von Nada Surfs letzten beiden Alben The Proximity Effect (1998) und Let Go (2002), die zwar bei der Kritik großen Anklang fanden, gleichwohl keine großen Verkaufserfolge waren. Neben I am Kloot aus Engand sind Nada Surf der beste Beweis dafür, dass intelligenter Gitarrenrock/-pop nicht totzukriegen ist, und es zwischen hormongesteuertem Poserpunk und demonstrativ gebrochenem Liedermacher-Pathos - zwischen Green Day und Adam Green - immer noch genügend gangbare Wege gibt. Wo sich „notions“ auf „oceans“ reimen, und eine eher melancholische Weltsicht sich mit unbeschwertem Surf-Sound verträgt.
Nach fast drei Jahren nun also das neue Album. Erster Eindruck: Der Sound ist derselbe geblieben, nur die Arrangements sind noch perfekter geworden. Auf etwas schnellere Songs folgen etwas langsamere. Wiedererkennungswert: hoch - anders gesagt: nix Neues. Leise Enttäuschung. Wäre aber auch das erste Nada Surf-Album, das einem auf Anhieb gefällt. Also nicht verzagen, iPod auf Endlos-Repeat und ab in die Stadt. Beim dritten Hören von „Do It Again“ gerät die Seele in Schwingung: Während sich die Menschen um uns herum mit schweren Einkaufstaschen abplagen, zaubert der schwerelose Surfer-Harmoniegesang des (titelgebenden) Refrains ein leises Lächeln auf die Lippen: „The weight is a gift“. Beim vierten Hören wippt schon der ganze Körper mit. Und beim fünften Mal... - ach, was rede ich, hören Sie sich's einfach selber an.
Fazit: An Let Go reicht The Weight Is A Gift nicht heran. Aber das ist ungefähr so, wie wenn man sagen würde, Rubber Soul von den Beatles reiche nicht an Revolver heran: Jammern auf hohem Niveau. -- Axel Henrici
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5 Kundenrezensionen:

"Why do simple things take so many years?"
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Eine gute Frage. Wirklich gut. Ganz ehrlich: Welches Wort im Zusammenhang mit der New Yorker Band "Nada Surf" mag ein Musikjournalist kaum mehr in seine Notizen kritzeln? Richtig: "Unterschätzt".
Aber genau dies habe ich lange getan. Warum eigentlich? Vielleicht liegt es am Alter? Vielleicht haben "Nada Surf" nun aber auch endlich die Platte gemacht, mit der ich mich identifzieren kann?

"to find someone you love
you have gotta be someone you love"

Ist das der Grund? Egal. Die Platte scheint für mich gerade wie gemacht. Schlichte und unaufdringliche Melodien, radiotauglich, randvoll mit Ohrwürmern.
Trifft alles zu, aber ist sie dadurch lahmer Mainstream? Nein, noch immer nicht.
Schlichtweg feinster Gitarrenpop reduziert auf das Maximum.

Wunderbar!!!
Einfach nur schön
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Super CD, vom ersten bis zum letzten Lied. Ein wenig rockiger als "Let go", aber auf ihre Art und Weise gelungene CD. Mein absoluter Favorit: Comes a time.
Hoffentlich produzieren Nada Surf weiterhin so tolle CDs!
etwas nachgelassen...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
wenn ich nada surf erst seit diesem album kennen würde, hätte es fünf sterne gegeben.
nachdem ich allerdings nach "high/low", das noch roh und ungeschliffen auf eine aufstrebende band aufmerksam machte, mit "proximity effect" und "let go" zwei der allerallerbesten alben dieser musikrichtung und noch dazu mit gösster kontinuität zu meiner plattensammlung zählen darf,o
klar: the weight ist the gift ist eines der besten alben
aus dem jahre 2005, und wer alle anderen alben hat: bitte kaufen!
wer nicht: kauft "proximity effect" und "let go".
"high/low" ist ein typisches "wir müssen unseren stil finden"-album. und "the weight is the gift" ist toll, nur nada
surf kann einiges mehr....
Echte Tränen, die da die Wangen runterrollen...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...ich verlier' gleich die Beherrschung vor Glückseligkeit!
Und nein, ich werde mich nicht dazu breitschlagen lassen "Das Warten hat sich gelohnt" zu sagen, obwohl's so ist.
Schon bei "Concrete bed" habe ich das Gefühl, mich auf der Autobahn selber zu überholen, so herrlich treibend sind Melodie, Text und Instrumetierung. Da stört auch nicht, dass der Spaß nach 2:30 schon vorbei ist. 9/10
Mit "Do it again" als zweiten Titel haben wir da einen Traum von Lied, wo einem alles andere um sich rum eh total sch***-egal wird. 10/10
"Always love" zwitschert sich durch den Gehörgang, gerechtfertigter Single-Release mit einem Text, der einen je nach Stimmung zum Lachen oder Weinen bringen kann...10/10
Genauso "What is your secret?" mit Pianoeinlagen, eher ungewöhnlich für diese Scheibe, fein und säuberlich mit schönem mehrstimmigen Gesang, wie eigentlich bei allen Songs. 9/10
Und wenn wir schon gerade melancholisch am rumphilosophieren sind, lasen wir Matthew Caws weiter mit einfühlsamer aber bestimmt Stimme in die herbstliche Leere säuseln...und man muss schmunzeln. 10/10
"All is a game you forgot to play..." hört sich nach "Nobody's perfect" an (8/10) und bildet mit dem Herz und Seele erfrischenden "Blankest year" die perfekte Lebenseinstellungssymbiose, dass man Lust bekommt, sich aufs Dach zu stellen und laut "Oh f*** it I'm going to have a party..." zu schreien. 11/10
Zu "Comes a time" walzern und schwofen wir nur so dahin. Der kleine Ausschnitt einer kreidegezeichneten Wolke unter dem Songtext im Booklet passt mehr als hervorragend zum Inhalt und der komisch optimistischen Schwermütigkeit des Titels. Bei Nada Surf schließt sich letzteres nämlich nicht aus, sondern bestimmt den Grundton ihrer Musik. Und dafür Liebe ich sie so...9/10
"In the mirror" entwickelte sich mit "Blankest year" zu meiner Lieblingsinstrumentierung. Es ist zwar eigentlich immer das gleiche Gitarrenriff, das Caws da spielt, aber er singt gleichermaßen gegen die Monotonie an und Ocaseks verpasst dem Ganzen dann noch einen einzigartig skiffeligen Beat.10/10
Bei "Armies walk" merkt man dem Drummer seine Weezer-Wurzeln an, sehr schön trashig-rockig, wieder eine schöne gerade Linie durch hervorglänzenden mehrstimmigen Gesang (9/10) und ein gnadenloser Übergang in "Imaginary friends", bei dem einem das Surfersong-Herz höher schlagen lässt und man zu jeder Gelegenheit hemmungslos mitträllert..."Lenny bruce's bug eyes stare from an LP...".11/10
Abschließend als hidden Track noch etwas synthie-waberndes mit Caws Gesang, den Tolkien Fans wohl als "elbengleich" beschreiben würden...kann ich jetzt nicht soviel mit anfangen, lassen wir einfach mal weg.
Bei 106/110 ist mehr als klar wie viele Sterne das gibt: FÜNF!!!
Und ich will erstmal sehen, ob es tatsächlich jemanden gibt, der mir das Gegenteil beweisen kann.
Surfers, ich liebe euch!
Danke fürs Lesen dieser Rezension.
Wunderschön
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kannte vor einigen Wochen noch kein Nada Surf, aber mittlererweise ist dieses Album aus meinem CD Player im Auto nicht mehr wegzudenken. Zu jeder Gelegenheit hörbar, es ist nicht zu laut und nicht zu leise. Diese Band oder dieses Album mit irgendeiner Band oder Album zu vergleichen würde den Wert von Nada Surf nur schmälern. Es ist ein wunderschönes Indie Album, ein Gesamtkunstwerk mit allerhand Highlights.
"Always Love" mein absoluter Favourite, gefolgt von "What is your secret" und "Concrete Bed" Naja gut man kann hier nicht alle aufzählen, aber eigentlich müsste man. Neben Mando Diao und Razorlight meine Entdeckung dieses Jahres!
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Produkt-Bild: Palermo Shooting

Palermo Shooting von Ost, Various

Audio CD von City Slang (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,97

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Palermo Shooting

Tracks:

  • Grinderman – Dream (Song For Finn)
  • Get Well Soon – Busy Hope
  • Portishead – The Rip
  • Irmin Schmidt – Score 1 Accordeon
  • Iron & Wine – Freedom Hangs Like Heaven
  • The Long Winters – (It`s A) Departure
  • Calexico – The Black Light
  • The Velvet Underground – Some Kinda Love
  • Thom – Beds In The East
  • Monta – My Impropriety
  • Irmin Schmidt – Score 2 Das Fresco Thema
  • Beirut – Postcards From Italy
  • Fabrizio De André – Quello Che Non Ho
  • Jason Collet – We All Loose One Another
  • Bonnie Prince Billy & Matt Sweeney – Torn & Brayed
  • Sibylle Baier – Let Us Know
  • Irmin Schmidt – Score 3 Cello
  • Rosa Balistreri – Quannu Moru
  • Grinderman – Song For Frank
  • Beth Gibbons & Rustin Man – Mysteries
  • Get Well Soon – Good Friday

Eine Kundenrezension:

Überragendes Meisterwerk
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Ich bin mir nicht sicher, ob es 'Der Soundtrack zum Film' ist oder 'Der Film zum Soundtrack'..."
Mit diesen Worten beschreibt Wim Wenders den Soundtrack zu seinem Film Palermo Shooting. Nachdem ich mir den Film im Kino angeschaut hatte war für mich sofort klar: Die Musik im Film ist was besonderes, ja sie war geradezu herausragend - mal bewegend, rührend, melancholisch, antreibend, düster, euphorisch, glücklich...
Für mich macht einen guten Film zu 50% die Musik aus - dieses Mal wurde ich wieder gefangen genommen, auf eine Reise mitgenommen - einfach nur wunderbar.
Ich besitze wohl inzwischen mehr Filmmusik als Alben und ich kann nur sagen, dass ich diesen Soundtrack nur weiterempfehlen kann. Die Musik hilft in allen Lebenslagen.
Das Booklet beeinhaltet übrigens Informationen zum Film von A-Z, eine nettes kleines Bonbon wie ich finde.
Neben Irmin Schmidt's "Fresko" und BEIRUT's "Postcards from Italy" ist für mich ganz klar "Mysteries" gesungen von Beth Gibbons & Rustin' Man das schönste Stück auf der CD!
Ein wirklich gelungenes Meisterwerk! Hören und genießen.
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Produkt-Bild: The Black Light

The Black Light von Calexico

Audio CD von City Slang (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 8,13

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2006
Zoom ± Produkt-Bild: The Black Light

Tracks:

  • Gypsy's curse
  • Fake fur
  • The ride (Pt. II)
  • Where water flows
  • The black light
  • Sideshow
  • Chach
  • Missing
  • Minas de cobre (for better metal)
  • Over your shoulder
  • Vinegaroon
  • Trigger
  • Sprawl
  • Stray
  • Old man waltz
  • Bloodflow
  • Total time

5 Kundenrezensionen:

Das eine Calexico-Album (opinions may vary)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe Calexico auf Tour in Deutschland zu diesem Album kennengelernt und bin seitdem ein Jünger, wenn auch ein unsteter. Dieses Album hat alles, was diese Gruppe ausmacht - Morricone, Tex-Mex-Poesie, weite Landschaften als Musik und lauten Mariachi, der Balkan-Beat der USA.

Ich kann verstehen, wenn andere Freunde der Kollegen Burns & Covertino weniger enthusiastisch sind, ich unterstelle dem oder der jeweiligen HörerIn dann eine Nähe zu Giant Sand. Ich für meinen Teil empfinde die lyrischen Qualitäten Calexicos schwer zu wertschätzen (oder einfach teilweise abwesend), aber die einfache, instrumentalische Arbeit ist fantastisch. Schlagt mich, aber Minas De Cobre allein ist das Album wert.

Wenn möglich: Live angucken! Calexico, so langweilig sie anfangs scheinen, ist ein ausgefuchster Live-Act mit Material und Laune für einen Abend oder mehr.
Stimmungsvoll und vielseitig - das Meisterwerk von Calexico
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer schon immer mal Fan dieser aussergewöhnlichen Combo werden wollte, der sollte sich von diesem Album mitreissen lassen. Mariachi-Sounds und orbiterfüllende-Gitarren, gepaart mit der einmaligen Stimme Joey Burns' und der Vielzahl weiterer Synth-Klänge und gekonnt in Schwingung versetzter Instrumente, versetzen den Indie-Liebhaber in eine laue Sommernacht zwischen den Kugelkakteen der arizonaischen / nordmexikanischen Sonora-Wüste. Höhepunkt ist mein persönlicher Song des Jahrzehnts: Across the Wire.
Die Wüste lebt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Giant Sand Rhythm Section mit ihrem zweiten Output und eigentlich ersten offiziellen Release. Burns und Convertino experimentieren gekonnt mit Mariachi,Rock,Folk,Blues,Americana und ein wenig Jazz. The Black Light ist eigenwillig und hat Kultstatus. Zu dieser Zeit gab es auch noch diverse inoffizielle CD`s,die es meistens nur auf Konzerten zu kaufen gab. Der Nachfolger Hot Rail ist ebenfalls aus dem gleichen Holz geschnitzt und damit endet für mich der Indie Kultstatus dieser Band. Die Alben danach schafften es sogar in die Hitparaden,doch der Mariachi Sound ging verloren.The Black Light und Hot Rail lassen einem die Hitze der Arizona Wüste spüren.
Ab in die Wüste
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit "The black light" schicken Calexico den Hörer geradezu in die mexikanische Wüste, weit ab von der Zivilisation in eine Landschaft voller Stille.
Dabei zeigen Calexico einmal mehr ihr musikalisches Können:
Über Wüstenrock ("Gypsy's curse") zum Jazz ("Chach"), dazu zahlreiche atmosphärische Instrumentaltracks, Tex-Mex-Polka und wunderschöne Balladen ("Missing", "Bloodflow").
All dies und ganz besonders die geniale Pedal-Steel-Gitarre, die des öfteren zu hören ist, machen "The Black Light" zu einem unvergleichbar schönen "New-Country"-Album.
Klasse Scheibe!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Insgesamt absolut hörenswert, mit ein paar wenigen Ausnahmen stilsicher und authentisch, aufnahmetechnisch guter Durchschnitt!
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Produkt-Bild: In Our Bedroom After the War

In Our Bedroom After the War von Stars

Audio CD von City Slang (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 7,94

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: In Our Bedroom After the War

Tracks:

  • The Beginning After the End
  • The Night Starts Here
  • Take Me To The Riot
  • My Favourite Book
  • Midnight Coward
  • The Ghost Of Genova Heights
  • Personal
  • Barricade
  • Window Bird
  • Bitches In Tokyo
  • Life2: The Unhappy Ending
  • Today Will Be Better, I Swear
  • In OuráBedroom After The War

Produktbeschreibung


IN OUR BEDROOM,AFTER THE WAR

Aus der Amazon.de-Redaktion


Alle zwei Jahre beglücken uns die Stars mit exquisiten Alben voll herzzerreißender Melodien, entspannten Rhythmen und süßer Melancholie. Das vierte Werk In Our Bedroom After The War kann es qualitativ mühelos mit dem meisterhaften Vorgänger Set Yourself On Fire aufnehmen.
Es ist eine ruhige, sehr eindringliche Platte, die zwar gerne mal ausbricht, wie mit dem Power-Pop bei "Bitches In Tokyo" oder dem drängenden "Take Me To The Riot", aber immer perfekt harmoniert mit den Gefühlen, die der anstehende Herbst mit sich bringt. Selten nur noch hört man knarzige Gitarrensounds, und die gleiten auch bald schon wieder in glasklare Klänge hinüber. Songs wie die loungige Soul-Pop-Nummer "My Favourite Book" oder das hypnotische "The Night Starts Here" machen noch einmal deutlich, dass es die traumwandlerischen Vokalpassagen sind, die die hauptsächliche Faszination der 13 Songs auf In Our Bedroom After The War ausmachen. Die wiederum beziehen einen Großteil ihres Reizes aus dem Wechselspiel zwischen dem sanften Organ von Torquil Campbell und seinem weiblichen Counterpart, der engelhaften Chanteuse Amy Millan.
Mit düster angehauchten Elektronik-Einsprengseln offenbaren die Kanadier einmal mehr ihre Vorliebe für britischen Wave und Indie-Pop nach Art von The Cure oder New Order. Doch vor allem merkt man den Musikern, nicht allein beim knackigen "Midnight Coward" mit seinen "Bigmouth Strikes Again"-Anleihen, die verehrten The Smiths an, und so dürfte sich die Band sehr gefreut haben, als sie für den Mix des Albums Joe Chiccarelli (u.a. Morrissey) gewinnen konnten. Der hat souverän seinen Teil dazu beigetragen, dass die Stars uns schon wieder mit einer äußerst wohlklingenden Sammlung intelligenter Pop-Perlen verwöhnen. Wenn zum Ausklang der von Pianoklängen getragene Titelsong, der sich von einer Ballade zur opulenten Hymne steigert, noch einen letzten starken Akzent setzt, kann man gar nicht anders, als wieder die Play-Taste zu drücken. Zwar wurde In Our Bedroom After The War bereits vor dem Release zum kostenpflichtigen Download angeboten, doch vor Zerstückelung wird gewarnt: Diese wunderbare knappe Stunde Musik ohne Ausfälle verdient es wie nur wenige Alben am Stück gehört zu werden. -- Dirk Siepe
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Eine Kundenrezension:

Geschichtenerzähler
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nach dem Krieg ist vor dem Krieg. In den letzten Jahren hat sich das kanadische Künstlerkollektiv Stars" zu einer der wichtigsten Adressen in Sachen Intelligenter Indie-Popmusik" gemausert. Und das auch längst nicht mehr nur in Kanada. Still und heimlich schrieb diese Band ein kleines Songwunder nach dem nächsten und nachdem Set Yourself on Fire" ihnen 2005 schon erstmals ein etwas breiteres Publikum brachte, wird die famose neue Platte In Our Bedroom After The War" ihnen helfen, hoffentlich noch mehr Menschen mit ihrer Musik zu verzaubern. Die Songs dafür haben sie gleich mitgebracht.
"In Our Bedroom After The War" klingt noch reifer und vielschichtiger, als der tolle Vorgänger. Wieder sind es diese kleinen Pop-Hymnen voller Melodie und Gefühl, aber auch diese famosen Texte voller Leidenschaft, Aufrichtigkeit, sowie manchmal auch Humor und natürlich Sex. Die Stars erzählen Geschichten vom Nachtleben, verschollenen und verzweifelnden Lieben und dieser Welt in der wir leben. Und das in einer so charmanten Art und Weise, dass ihnen das momentan kaum eine Band so stilvoll nachmacht. Nach dem kurzen Intro zeigt uns The Night Starts Here" dann, wo die Reise hingeht. Sphärische Musik, tolle Melodien, viel Atmosphäre und dieses tolle Zusammenspiel zwischen Sänger Torquil Campbell und seiner Kollegin Amy Millan repräsentieren alles, was man an den Stars lieben sollte. Es folgt die (für Stars-Verhältnisse) fantastische Power-Hymne Take Me To The Riot", mit der sich jeder Nachtschwärmer und Clubgänger identifizieren muss. Den Rest der Songs kann man sich dann auch geben. Von der todtraurigen Ballade Personal", über das zackige Bitches in Tokyo" präsentieren die Stars ihr ganzes Spektrum. Dazu kommen textliche und musikalische Hymnen wie Life 2: The Unhappy Ending" oder der epochale Titeltrack ganz am Ende. Da macht man auch nicht halt vor breiten Synthieflächen, Chören und Orchester. Die Stars meistern dies alles mit Bravur. Dieses Album hat keinen Ausfall. Alle Tracks sind sehr gut, stellenweise grandios. Und ganz nebenbei zeigt uns In Our Bedroom After The War", wie Popmusik klingen sollte: Groß, Authentisch, Prunkvoll, aber doch auch intim und gern mal Ausladend und dekadent. Das sind große Gesten in einer Schönheit, dass man sämtliche Zweifel und Bedenken über Bord werfen muss und diese Musik einfach mit jeder Sekunde genießen sollte. Eines der schönsten Alben des Jahres. Wenn es da draußen in der Musikwelt noch irgendwie Gerechtigkeit geben sollte, erkennen das hoffentlich auch noch andere.
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Produkt-Bild: Neon Bible

Neon Bible von Arcade Fire

Audio CD von City Slang (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 6,91

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Neon Bible

Tracks:

  • Black Mirror
  • Keep The Car Running
  • Neon Bible
  • Intervention
  • Black Wave/Bad Vibrations
  • Ocean Of Noise
  • Well & The Lighthouse, The
  • Antichrist Television Blues
  • Windowsill
  • No Cars Go
  • My Body Is A Cage

Produktbeschreibung


NEON BIBLE

Aus der Amazon.de-Redaktion


Im Februar 2007, kurz vor der offiziellen Veröffentlichung von Neon Bible traten Arcade Fire in Orchesterstärke fünf Mal in der ausverkauften Judson Memorial Church in New York auf. Eine Kirche, warum eine Kirche? Wo sonst könnten Texte über die bevorstehende Apokalypse, über Ängste, Tod und eine nicht versiegende Hoffnung ihre volle Kraft entwickeln? Außerdem stehen da bekanntlich Orgeln, und ein sakraler, opulenter - wobei so gut wie kein Song der Kanadier ohne Opulenz auskommt - Track wie „Intervention“ lässt sich besonders imposant umsetzen. Es ist nicht das einzige Stück, das alle Zweifel beseitigt, die vielköpfige Band aus Montreal könnte an der gewaltigen Hürde ihres Debüts Funeral scheitern.
Zugegeben, der A-ha-Effekt ist weg, die triumphalen Trauermärsche überrennen einen nicht beim ersten Hören und doch kommt gleichzeitig die Ahnung auf: Hier ist wieder Großes entstanden! Es passiert so viel so schnell, dass die Sinne nicht immer folgen können, denn Arcade Fire füllen nicht nur jedes Notenblatt bis zur Schwärze, Sänger Win Butler kehrt mit Textzeilen wie “I'm living in an age that calls darkness light” („My Body Is A Cage“) wieder die dunklen Seiten seines Seelenlebens nach außen. Nicht zufällig wurde Neon Bible nach dem gleichnamigen Roman von John Kennedy Tool benannt, einem amerikanischen Schriftsteller, der unter anderem im Alter von 32 Jahren deshalb Selbstmord beging, weil sein persönlich als Meisterwerk eingeschätzter Schelmenroman Die Verschwörung der Idioten von unzähligen Verlegern abgelehnt wurde - posthum erhielt er einen Pulitzer-Preis! Arcade Fire erfahren immerhin zu Lebzeiten Ehrrungen. Kaum eine Gruppe des angehenden Millenniums versteht sich so außergewöhnlich darauf, einer gewissen Trostlosigkeit in den Texten ein aufs Tempo drückendes Heer an Instrumenten (Glockenspiel, Akkordeon, Violinen, Hörner, Hurdy Gurdy) plus einem Militärchor aus Budapest entgegen zu stemmen. --Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

Schließt an den Vorgänger an
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hervooooragende Scheibe,die dem Album Funerals,welches sicher eins der besten der 0er Dekade ist um nichts nachsteht.
Großartig.
Klasse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hab ich mir jetzt erst geholt und in begeistert, ähnlich Radiohead, guter Sound, werde mir Furneral auch holen, melodisch, lohnt sich wirklich
So gut wie der Vorgänger...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da hier schon sehr viel beschrieben wurde, bleibt mir nicht mehr viel.
Die Musik ist meiner Meinung nach düsterer als im ersten Album Funeral.
Es ist nicht Musik für jedermann, die Band besteht nicht nur aus den üblichen Gitarren und Schlagzeugen, sondern auch auch mal eine Orgel ("My body is cage" ) oder andere "abgedrehte Instrumente".

Wer aber den Mist satt hat, den man überall hört, und wenn man richtig gute Musik will, soll hier zugreifen!
Irgendwo zwischen Modest Mouse, The Killers und David Bowie meets nordeuropäischem Folk.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Zunächst ist es für mich unverständlich, wieso eigentlich einige Personen grundsätzlich ein Album verreißen, nur weil viele Leute (und insbesondere viele Kritiker) es mögen. Auch ein "gehyptes" Album kann gut sein, sonst gäbe es den Hype ja nicht. Wenn jemand es nicht mag, dann mag er es nicht, klar. Aber Hype automatisch gleichzusetzen mit Igitt?

Genug gemeckert. Zum Produkt: Wo das erste ALbum von Arcade Fire sicher eines der besten ALben im experimentelen Indi-Pop-Rock-Folk-Bereich war, tue ich mich mit dem Nachfolger doch etwas schwerer. Tolle Songs sind wieder dabei, das ganze wirkt wesentlich kompakter bzw. komprimierter (irgendwie fällt mit gerade auf, dass sich der Stil mehr in Richtung "The Killers" bewegt hat), dadurch fehlen aber auch mehr die Ecken und Kanten. Daher gibt es wegen der besseren ersten Scheibe und der (wie ich wie einige andere auch finden) etwas verwaschenen Produktion ein Stern Abzug. Dennoch eins der stärksten Alben aus dem letzten Jahr. Hörenswert!
Fast wie Kino
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Album ist wie aus einem Guss, und man sollte sich die teils heftigen Texte einmal genauer ansehen. Die Stücke sind originell, sehr abwechslungsreich, und man kann sich das Ganze sogar bildlich vorstellen. Absoluter Höhepunkt ist das in der Kirche aufgenommene Orgelspektakel "Intervention", das umso eindringlicher wird, je öfter man es hört. (Ja, ich mag Bombastisches, mit viel Atmosphäre.) Dazwischen gibt es immer wieder leise Töne, manchmal auch ein wenig hoffnungsvollere Texte. Nicht als Hintergrundmusik geeignet, sondern zum bewusst und gezielt Anhören. Die Band stellt an sich selbst mit dem Album einen hohen Anspruch, den sie hoffentlich in der Zukunft weiterhin erfüllen wird.
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