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Produkt-Bild: The Greatest-Special Edition

The Greatest-Special Edition von Cat Power

Audio CD von Matador/Beggars Group (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 6,76

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2006
Zoom ± Produkt-Bild: The Greatest-Special Edition

Tracks:

  • The Greatest
  • Living Proof
  • Lived In Bars
  • Could We
  • Empty Shell
  • Willie
  • Where Is My Love
  • The Moon
  • Islands
  • After It All
  • Hate
  • Love & Communication

Produktbeschreibung


THE GREATEST-SPECIAL EDITION

Aus der Amazon.de-Redaktion


So anmaßend der Titel im ersten Moment vielleicht auch klingt, Chan Marshall alias Cat Power krönt mit diesem Album ihre ohnehin schon aufsehenerregende Karriere. Drei Jahre nach ihrem letzten Longplayer You Are Free ist ihr erneut ein ganz großer Wurf gelungen. In den zwölf neuen Songs besinnt sie sich auf ihre musikalischen Wurzeln und die liegen, neben Folk, Country und Rock, eindeutig im Soul und Rhythm & Blues. Folgerichtig hat sie The Greatest mit Hilfe zweier legendärer Musiker eingespielt, den Brüdern Mabon "Teenie" (Gitarre) und Leroy "Flick" Hodges (Bass), die bereits in den siebziger Jahren mit Künstlern wie Al Green zusammenarbeiteten und die bis heute nichts von ihrer einzigartigen Klasse verloren haben. Cat Power und ihre Mitstreiter, zu denen auch noch Schlagzeuger Steve Potts zählt, verzichten in Songs wie Living Proof" oder "Empfty Shell" bis auf wenige Ausnahmen auf alles schmückendes Beiwerk. Die Stücke zeichnen sich alle durch ein fast magische Aura aus. Dass Cat Power todtraurige Geschichten so eindringlich und zu Herzend gehend wie kaum eine Künstlerin erzählen kann, hat sie auf Alben wie What Would The Community Think (1996) oder Moon Pix (1998) bereits hinlänglich unter Beweiß gestellt. Auf The Greatest führt sie diese Kunst nun zu einer neuen Meisterschaft. Songs wie "Willie" oder das noch deutlich introvertiertere "Where Is My Love" versprühen trotz der wenig erbaulichen Zeilen über die endlosen Schwierigkeiten zwischenmenschlicher Beziehungen, die man darin findet, noch immer so viel Lebensfreude und Hoffnung, das man davon fast süchtig werden kann. Und auch wenn manchmal die pure Melancholie im Mittelpunkt steht, wie bei "The Moon" oder dem am Ende der Platte platzierten "Love & Communication", trübt das die positive Ausstrahlung dieses Meisterwerks kaum. --Norbert Schiegl
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Magisch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nun hat es also auch mich erwischt - schon lange hat mich eine CD und vor allem eine Stimme nicht mehr so verzaubert. "The Greatest" verdient diesen Titel. Ruhige, melancholische und berührende Lieder und eine magische Stimme, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Fast schwebend und hypnotisch kommt mir Chan Marshalls Gesang vor. Nicht mehr ganz so sparsam arrangiert wie auf früheren Alben, sind ihre Songs hier meist in kleiner Besetzung wunderbar eingespielt worden. Für mich ist diese CD ihr bestes Werk bisher und es fällt tatsächlich schwer, Lieder hervorzuheben. Ich tue es dennoch: Meine Anspieltipps: "Living proof", "Lived In Bars" "Empty Shell", "Willie", "Love and Communication". Wunderschön!
Anmerkung: Bei der hier als "Special Edition" angebotenen CD handelt es sich tatsächlich um eine "Slipcase Edition", die CD befindet sich also lediglich in einem zusätzlichen Kartonschieber!
Meisterwerk!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe von Cat Power erst ein- zwei verschiedene Songs im Radio gehört und jedesmal gedacht: Wer ist das denn, das ist ja großartige Musik. Irgendwann habe ich auf Verdacht 'The Greatest' gekauft und war von Anfang an wie hypnotisiert von dieser wunderbaren Musik und der unglaublich intensiven Stimme. Jeder Song wird nur auf das Wesentliche reduziert und gleichzeitig erstaunlich voll interpretiert. Schmerzlich schöne Songs und melancholisch positive Songs fließen ineinander. Keine Sekunde zuviel und natürlich viel zu kurz. Dieses Album sollte in keinem Plattenschrank fehlen. Sogar ein Freund, der ansonsten fast nur elektronische Musik hört, war sofort komplett verzaubert von dem Album. Einzelne Titel hervorzuheben macht keinen Sinn, denn dann müßte ich das Tracklisting komplett abschreiben, also bitte: Kaufen - und sich in eine andere Welt versetzen lassen!
was kommt noch?
5 Punkte 5 von 5 Punkten
cat power hat eigentlich ausschließlich gute bis sehr gute alben abgeliefert. was nun nach "the greatest" an steigerung noch möglich sein kann - fast nicht vorstellbar. eine durchweg hervorragende platte, abwechslungsreich ohne stilbrüche, ohne überzähligen schinckschnack. schlicht großartige songs von einer begnadeten musikerin. chan marshall at her best!
cat power ist die größte!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
kann chan marshall überhaupt etwas schlechtes machen? ich denke nicht.
"the greatest" ist tatsächlich ihre beste platte bisher, sie ist reifer als ihre letzten alben. die zusammenarbeit mit den beiden hodges und die aufnahmen in memphis geben den immer noch eher spärlich arrangierten songs wärme. ich höre soulbläser, stellenweise sogar eine country-twang angehauchte gitarre. und dazu diese einzigartige stimme, die alles trägt. wunderschönes album.
cat power hat jedes recht zu behaupten "i am the greatest" -
da sollte das entzückende cover (eine ziemlich deutliche anspielung auf muhammad ali) nur ein weiterer kaufanreiz sein!
Sich einfangen lassen und nicht mehr von los können..
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Cat Power´s "the greatest", ist es die mich wieder zu mir selbst zurück holt, wenn ich mich mal verloren hab ! Ich liebe diese Platte, sie ist für mich ein musikalischer Kopf-Orgasmus!
Hab selten ein Album von ihr so geliebt wie dieses..Hoffe das viele Hören verdirbt mir nie die endlose Engergie die von der Musik ausgeht
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: You Are Free

You Are Free von Cat Power

Audio CD von Matador/Beggars Group (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 6,68

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2003
Zoom ± Produkt-Bild: You Are Free

Tracks:

  • I don't Blame You
  • Free
  • Good Woman
  • Speak For Me
  • Werewolf
  • Fool
  • He War
  • Shaking Paper
  • Baby Doll
  • Maybe Not
  • Names
  • Half Of You
  • Keep On Runnin'
  • Evolution

Produktbeschreibung


YOU ARE FREE

Aus der Amazon.de-Redaktion


Chan Marshall ist eine der meistbeachteten US-Singer/Songswriterinnen spätestens seit dem viel gelobten Moon Pix (2000), dessen widersprüchliche Qualität einer brüchig-virtuosen Inszenierung auch You Are Free, ihr fünftes Album, auszeichnen. Die Unvermitteltheit und das aufstörende Moment, das die so noch nicht gehörte, furchtlose Katharsis des dritten Albums What Would The Community Think? 1996 auslöste, wird nur deshalb nicht erreicht, weil so etwas aus verschiedenen Gründen nicht wiederholbar ist.
Rau, intim und nicht in jeder Lebenslage zu ertragen sind ihre beunruhigenden, emotional verknacksten Songs und der abstrakt anmutende, unmittelbar berührende Gesang aber auch hier. Wie Kurt Cobain es zu Lebzeiten war, ist Cat Power Sprachrohr und emotionale Abgeordnete, die den Schattenseiten des Gefühlslebens ihrer Generation Stimme und Ausdruck verleiht. "I Don't Blame You", der resignativ verzeihende Opener von You Are Free, ist durchaus symptomatisch. In der skelettierten Begleitinstrumentierung erkennt man Sonic Youth neben Hank Williams, Fiddle neben Feedback, angetippte akustische und schlierige elektrische Gitarre, Klavier, Cello, ganz wenig Schlagzeug und weit entfernte, klagende Backing Vocals.
Wenn Chan Marshall also thematisch und dynamisch weiterhin da ist, wo sie immer war und sonst eigentlich niemand, gibt es dennoch Entwicklung, die ebenso langsam und Stück für Stück deutlich wird wie die Hoffnung, die stets mitschwingt. Traurig, erschöpft und enttäuscht, ist Chan gerade wegen ihrer Schwäche stark, aufrecht, ungebrochen. You Are Free -- das ist "Heart-core". --Rolf Jäger
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5 Kundenrezensionen:

Eine Liebeserklärung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn Du magst, organisiere dir Chan Marshalls Albums "You Are Free". Und Du hälst eine unglaublich gute Scheibe in deinen Händen! Die alles unternimmt, um dir ihre wahre Schönheit zu verheimlichen. Denn "You Are Free" ist sperrig, will erschlossen werden.

Allmusic schreibt dazu:
"Every Cat Power album takes at least a few listens to fully reveal itself; You Are Free may take awhile longer than expected to unfold, but once it does, its excellence is undeniable."

Die Stücke sind sehr unterschiedlich instrumentiert, aber alle sehr karg. Habe Jahre gebraucht, um die Tiefe und Schönheit dieser 14 Songs zu ermessen. Der 2te Teil wird immer ruhiger, melancholischer und oft abgrundtief traurig. Dieses Album stirbt förmlich in Schönheit, großartig......!

"You Are Free" ist und bleibt für mich das beste Album überhaupt und "Maybe Not" mein Lieblingssong.
Definitiv ein "Chick-Rock"-Meilenstein.Eines der besten weiblichen Songwriteralben der Dekade.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Talent besaß die liebe Chen Marshall schon immer, eine unverkennbare Stimme, ein Gesangsattitude, bei dem man hinhört und dahinterhören will, doch bei den ersten Alben konnte man nur mit absoluter Konzentration und genügend narkotischen Mitteln mehr hören - wo es anderen früheren bluesigen Gefühlssession an Ordnung und Durchblick fehlt, blüht "YOU ARE FREE" vom Frühling 2003 schlichtweg auf. Vom ersten Lied an, der einfachen doch extrem eingängigen Pianoballade "I Don't Blame You", ist man verzaubert; es ist wohl ein Stück über einen eigenwilligen Musiker ("last time I saw you were on stage, Last time I saw you, you were on stage. Your hair was wild, your eyes were red. You were in a rage
You were swinging your guitar around. Cause they wanted to hear that sound
That you didn't want to play.I don't blame you."), dass auf so viele besessene Künstler passen könnte. Der zweite Track "Free" schranzt so vor sich hin, akkustisch oder unverzerrte, direkte E-Gitarre, akkordlastig, setzen den gesamten Liedern eine nie vorhergehörte Magie und Ordnung: Es handelt sich um herzensergreifende persönliche Lieder. "Good Woman" ist eine wunderbare Countryballade mit Streicherarrangements und warbenden, seufzenden Gitarren, und einem meisterhaften Gast an den Backing Vocals: Pearl Jam's Eddie Vedder ließ sich für das Album als bassige Alternative zu Chen's süßlich-hohen Stimmen engagieren. Eine weitere prominenter Musiker setzt seine Akzente am Schlagzeug, niemand anderes als Ex-Nirvana Schlagzeuger und Foo-Fighters Frontman Dave Grohl, der genauso wie Vedder, nur mit Initialien im Booklet erwähnt wird. Seine reduzierte Art, songdienlich Schlagzeug zu spielen, teilweise nur akzentriert einzelne Elemente perkussiv zu verwenden (toms und cymbals oder bei manchen songs nur bass-drum) gibt den Songs gekonnte Rhythmik ohne sie dabei aufzublasen, so auch auf der rockigen Single "He-War", die es damals auch ins Musikfernsehen und die Alternativcharts geschafft hat.
Es ist die eigene Art aussagekräftige und einfache Zeilen zu singen, die Cat Power hier zum Charme verschaffen: "I never meant to be the needle that broke your back, you were here, you were here, don't look back, he war, he will kill for you." Worte wie Arrangements schaffen Platz zur Reflektion: Reduzierte Schönheit.
"Baby, black is all you see, don't you want to be free?"

Königstrack der CD ist allerdinges "Maybe Not", eine Süße, die man hören muss um es zu beschreiben..
"We can all be free, maybe not with words, maybe not with a look, but with your mind" Neil Young, Joni Mitchell..70s hippieske Liedermachkunst at its best: Nachdenklich, berührend und Kredibil.
Der Nachfolgetrack "Names", eine persönliche Zeitreise zu verschiedensten Namen der Vergangenheit, deren persönliche Schicksale und wie sie sich im Leben (wieder) verlieren, "I don't know where he is, I don't know where they are", haucht Chen am Ende ins Mikrophon - ein unvergessliches Lied.
Zum Finale lädt dann das wunderbare Duett Vedder's tiefste Bassstime und Chen's entzückend-nachdenkliches Seufzen auf "Evolution": better call on evolution; better way to make a revolution; BETTER make your mind up quick".

Nach Jahren ist dieses Album immer noch gerne ein Griff ins Regal. Es hat eine ganz eigene Magie, und ist für mich CAT POWERs unerreichtes Meisterwerk, das wirklich mehr Beachtung verdient (und verdient hätte).

Jeder, der ein offenes Ohr für folikes Songwriting hat, melancholischen Tönen nicht abgeneigt ist oder mal eine neue Frauenstimme entdecken will, wird an Cat Power's You Are Free seine Genugtuung finden.
Genial!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
5 Jahre nach ihrem letzten Studioalbum ?Moon Pix" erschien 2003 ?You Are Free". Chan Marshall alias Cat Power singt aus Überzeugung. Das spürt man von der ersten bis zur letzten Sekunden jedes ihrer Lieder. Verrucht und Rauchig klingt ihre Stimme. Etwas erotisch könnte man meinen. Man fühlt sich grade als Mann wohl geborgen in Chans Stimme.

Die heute 35-jährige Sängerin überzeugt bereits im ersten Track ?I Don't Blame You". Einzig durch ein Klavier und ihrer eigenen Stimme im Hintergrund begleitet, bereitet Cat Power mir jetzt schon einige Schmerzen in der Herzregion. Wenn es soweiter geht im Verlaufe der CD halte ich diesen Weltschmerz nicht aus, bei aller klasse der Songs. Es folgt nun der Titeltrack ?Free". Ein eintöniges Akustikgitarrenriff und zwischenzeitlich sehr Drum-PC ähnliche Drums umkreisen die zärtliche rockige Stimme der Sängerin. Genau richtig nachdem vorrangegangenen Deprikracher. Nun geht es wieder etwas ruhiger zu, allerdings mit elektrischen Klampfer-Klängen. Die unglaublich atmosphärische Chorstimme im Hintergrund erzeugt ebenso wie Cats Gesang eine wahrhaft traurige Stimmung. Das ist der Hammer. Ich hab selten zu Beginn einer Platte derartige Emotionen verspürt wie hier. Auch ?Speak For Me" lebt nicht von der musikalischen Begleitung sondern allein von Chan Marshalls fantastisch natürlicher Stimme. Sowohl lyrisch als auch musikalisch bewegen wir uns hier auf aller höchstem Niveau. ?Werewolf" klingt wie ein altes Märchen. Sehr schleppend und träge baut sich der Song auf, untermahlt von tiefen brummigen Streichern. Der Song kann nicht so ganz mit dem bisherigen Songmaterial mithalten. Aber dafür fängt ?Fool" da an wo ?Speak For Me" aufhörte. Cat Power lässt uns träumen mit gedoppelter Stimme und einfach gehaltener Gitarrenmusik. Großartig. Nun folgt so was ähnliches wie eine Single. Zumindest ist es der größte Ohrwurm und bekannteste Song der CD. ?He War" ist wild stürmisch und sogar schnell. Rotzfrech wirkt hier die zierliche Chan Marshall. Dreckige Gitarrenriffs, harmonische Klavierklänge und sogar durchgängige Drums erzeugen ein richtig geniales Gesamtbild. Wow. ?Shaking Paper" ist etwas unzugänglicher aber dennoch ein mitreißender Song, in dem sich Chans Stimme erstmals recht zurückhält und eher im Hintergrund untergeht. In ?Babydoll" klingt Chans Stimme absolut klasse. Der kurze Song beweist allen die große Vielfalt in ihrer Stimme. Ohne wirklich Erhebung in dem Song, erzeugt alleine Chans Gesang reine Gänsehaut. ?Maybe Not" wird dann wieder vom Klavier begleitet. Das brachte der CD bis dato nur Pluspunkte. Auch hier ist das Zusammenspiel zwischen dem Tasteninstrument und dem Gesang einfach nur fantastisch. Unweigerlich muss ich zugeben, dass mir nur noch derartige Superlative einfallen. Der Song ist sehr sehr traurig. Wie die Dame ?we won't have a thing. so we've got nothing to lose" singt ist derartig rührend, dass man sich kaum noch zusammenreißen kann. Jeder der auch nur einmal in seinem Leben Liebesschmerz oder Kummer erfahren mußte, der fühlt sich hier mehr als wohl. Wahnsinn. In ?Names" erzählt uns Cat diverse tragische Schicksale, die mich persönlich sehr bewegt haben. Begleitet wird der Gesang wieder nur von einem Klavier. Aber das reicht einfach aus. ?Half Of You" tanzt wieder etwas aus der Reihe. Erstmals auf der CD gibt es einen reinen Folksong zuhören, die man sonst viel viel häufiger bei Cat Power hört. Dieser hier bewegt sich aber nicht in der Klasse ihrer damaligen Ausflüge in dieses Genre. ?Keep On Runnin" überzeugt dagegen wieder gänzlich durch eine düstere Grundstimmung und Chan Marshalls erhellender verzweifelter Stimme. Den Abschluß der Platte macht wieder ein Klavierstück. Wie auch schon am Ende von ?Free" wird Cat hier von der tiefen Stimme des Sängers E.V. berührt. Die Kombination lässt den Song in abgrundtiefer Harmonie aufgehen. Tolles Ende, einer absolut tollen Platte.

01. I Don't Blame You [10/10]
02. Free [09/10]
03. Good Woman [09/10]
04. Speak For Me [08/10]
05. Werewolf [05/10]
06. Fool [09/10]
07. He War [10/10]
08. Shaking Paper [07/10]
09. Babydoll [09/10]
10. Maybe Not [10/10]
11. Names [09/10]
12. Half Of You [07/10]
13. Keep On Runnin' [08/10]
14. Evolution [09/10]

= 8,5

Ich gehe soweit zubehaupten, dass es sich hier um das beste Album handelt, welches ich je von einer Frau gesungen gehört habe. Einfach nur fantastisch mit nur einem Ausfall aus 14 Liedern.
Eine ungewohnt dynamische Chan Marshall
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer vorige Alben von Chan Marshall (aka Cat Power) kennt, weiß was man erwarten kann: eigenwillige, interessante, schöne Melodiestrukturen, die im allgemeinen recht spartanisch arrangiert sind. Enttäuscht wird man in dieser Hinsicht auf keinen Fall. Im Gegenteil. Bei dieser CD gibt es noch dazu einen gewissen ?Überraschungsfaktor". Chan Marshall legt - für ihre Verhältnisse - richtiggehend los in einigen Stücken: markantes Schlagzeug und rockigere, dynamischere Songstrukturen sind nicht zu überhören.
Und noch ein Argument sich diese CD zuzulegen: Zu fast 100%iger Sicherheit wird Chan Marshall nicht in der Lage sein, die komplexen Songstrukturen live zu performen. Also scheint es viel besser, die Songs von CD - bei genauem Hinhören - ganz entspannt zu genießen.
Perfekter Minimalismus
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Chan Marshall alias Cat Power fristet bei uns leider noch ein Schattendasein. Eigentlich unverständlich, denn die amerikanische Sängerin mit der fragilen Stimme holt mit kleinstmöglichen Aufwand alles aus sich heraus. Sind ihre ersten Alben doch eher sperrig und fast zu minimalistisch ausgefallen, so zeigt sich die Musikerin auf ?You Are Free" nicht nur besser und gereifter, sondern vor allem die gekonnte Songzusammenstellung lassen diesmal nie Langeweile aufkommen. Neben ruhigen Klängen überzeugen auch die lauteren Songs wie zum Beispiel ?Free" und ?He War". Und dass Cat Power auch bei Kollegen ein hohes Ansehen genießt, zeigt die Tatsache, welche hochkarätige Gastmusiker mit ihr das Studio teilten: Unter anderem standen Warren Ellis (Nick Cave), Eddie Vedder (Pearl Jam) sowie Dave Grohl (Nirvana, Foo Fighters) Chan Marshall mit tatkräftiger Unterstützung zur Seite und nahmen mit ?You Are Free" ein zum Heulen schönes Album auf.
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Produkt-Bild: Jukebox

Jukebox von Cat Power

Audio CD von Matador/Be (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 5,43

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Jukebox

Tracks:

  • New York
  • Ramblin' (Wo)man
  • Metal Heart
  • Silver Stallion
  • Aretha,Sing One For Me
  • Lost Someone
  • Lord,Help The Poor & Needy
  • I Believe In You
  • Song To Bobby
  • Don't Explain
  • Woman Left Lonely
  • Blue
  • Breathless

Produktbeschreibung


JUKEBOX
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Was soll das?
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Man fragt sich wirklich, was soll mir diese CD sagen? Nur weil jemand eine gute Stimme hat, muss ich mir doch keine Versionen bekannter Lieder anhören, die nichts sind als "Musiker-Bewichse" (Entschuldigung!). Keine der Versionen bietet etwas, das zu einer attraktiven neuen Fassung des Songs führt. Die meisten Lieder werden in langsamer Bluesrockmanier dargeboten, die mich zum Gähnen veranlassten. Schade, denn ich war sehr gespannt auf diese CD.
Mein erstes Album...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
von Cat Power - aber sicher nicht mein letztes. Denn dieses Album hat mich so fasziniert, dass es quasi "in heavy rotation" in meinem Cd-Player läuft.
Songs, die unter die Haut gehen. Cat Power - alias Chan Marshall - ist hier ein Album gelungen, das fasziniert und berührt.
Das Album enthält diverse Coverversionen, die aber fast bis zur Unkenntlichkeit entstellt sind - somit schafft Cat Power mit ihrer weichen, samtigen Stimme hier ihre ganz eigenen Songs doch so bekannter Titel wie "New York, New York".
Für mich schon jetzt das Album des Jahres.
Begnadet
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Cat Power gehört für mich zu den momentan besten Sängerinnen. Sie interpretiert ihre Songs mit einer Eindringlichkeit und einem Einfühlungsvermögen wie kaum jemand anders. Dazu kommt eine gleichzeitig sehr reduzierte und volle Instrumentierung der Songs von ihrer Band. Auch die auf diesem Album zusammengestellten Interpretationen von Songs anderer suchen Ihresgleichen. Allerdings sind für mich die besten Songs ihre eigenen. So auch auf diesem Album: Die Neuinterpretation von 'Metal Heart' zum Beispiel ist unglaublich intensiv und brilliant. Besser als 'Jukebox' ist nur noch das Vorgängeralbum 'The Greatest'.
Ein bisschen zu glatt
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Vorweg alle Lieder sind wirklich schön anzuhören. aber nach einiger Zeit stellt sich doch eine gewisse Monotonie ein. Das kann man nun besonders künstlerisch finden oder eben nicht. Insgesamt bleibt nach mehrmaligem Hören der Eindruck, das ganze ist einfach zu glatt, ohne wirklichen kreativen Abwechslungsreichtum.
Nicht schlecht!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dies ist das erste Album, was ich von Cat Power höre. Ich bin sehr begeistert von der rauhen Stimme und ihrer Art, die Lieder zu interpretieren. "Metal Heart" gefällt mir am besten. Mir fehlt hier und da der Schwung und ich muss einem anderen Rezensisten Recht geben: Es wirkt zum Ende hin recht monoton. Im großen und ganzen halte ich das Album für eine ruhige Platte, die sehr hörenswert ist. Wahrscheinlich ist es einfach der Stil der Sängerin, den man mag oder eben nicht. Das schönste Kompliment, das man einem Künstler vielleicht machen kann, ist wahrscheinlich dieses: Bei jedem weiteren Hören entdecke ich etwas neues, das mir gefällt. Also besser mehrmals hören. 4 Sternchen von mir!
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Produkt-Bild: The Covers Record

The Covers Record von Cat Power

Audio CD von Matador/Beggars Group (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 5,38

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2004
Zoom ± Produkt-Bild: The Covers Record

Tracks:

  • (I can't get no) satisfaction
  • Kingsport town
  • Troubles waters
  • Naked if i want to
  • Sweedeedee
  • In thes hole
  • I found a reason
  • Wild is the wind
  • Red apples
  • Paths of victory
  • Salty dog
  • Sea of love

Produktbeschreibung


Covers Record
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4 Kundenrezensionen:

Ein Muss für jeden der gerne chillt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Hab mir die CD vor kurzem bestellt und muss sagen dass es einfach nur ein geniales Album ist. Ich bin durch "troubled waters" aufmerksam geworden und ich kann sagen dass mir wirklich fast jedes Lied super gefällt und nicht nur 3-4 Lieder.

Fazit: Wer gerne Gitarre oder Klavier mit perfektem weiblichen Gesang hört, der hat hier seine Cd zum Einschlafen gefunden!!!!!!!!!

Beste CD
eine frage von stil
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... ist dieses album auf jeden fall. der geneigte hörer nehme die cd in die hand, klappe sie auf und beobachte chan marshall beim wasser trinken. wer sich jetzt nicht in diese frau verliebt hat (mann oder frau),hat alles, aber nicht mein verständnis. mehr zur musik: singer-songwriterin interpretiert mit gitarre einen ganzen haufen schöner lieder, traditionals wie mehr oder weniger populäre und besitzt die dreistigkeit, (i can't get no) satisfaction den refrain zu klauen, damit es noch besser aber auf jeden fall anders klingt als das original. für dieses album muss man nicht "in stimmung" sein (gewöhnlich assoziiert man mit solch zerbrechlicher und anmutiger schönheit verlust, schmerz und lagerfeuer), es schafft diese stimmung einfach selbst. und während ich mich vor meinem pc bein hören von cat power fühle wie auf einem weg durch maisfelder in iowa, kann ich mir keinen menschen vorstellen, der leise so laut klingen kann wie sie.
der absolute wahnsinn!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
zugegeben, die anderen cat power-sachen reißen mich nicht gerade vom hocker (zu viel babe-rock), aber dieses werk hier: 42 minuten gänsehaut. diese stimme!! chan marshall und eine gitarre bzw. ein klavier, völlig ausreichend! wer hätte gedacht, daß z.b. smog's "red apples" derart feinfühlig interpretiert werden würde?
Das Warten hat sich gelohnt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Oh, wie lange haben wir auf ein neues Werk der grandiosen Chan Marshall gewartet! Und wieder kann man dem Album keinen anderen Titel als "genial" geben. Alle Covers wurden in den einzigartigen Cat Power - Stil verwandelt, was sie unwiderstehlich schön macht, egal, wie das Original klingt, bei Chan bekommt es einen tröstlich melancholischen und befriedigenden Touch, der ihre Songs unvergleichbar werden lässt. Egal, ob es sich um das Rolling Stones Cover Satisfaction (I Can't Get No) oder um Kingsport Town von Bob Dylan handelt, man verliebt sich sofort in die detailverliebten Klänge und vor allem in die wunderschöne Stimme von Chan. Eine Stimme, die ich nie mehr missen möchte.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: The Greatest

The Greatest von Cat Power

Audio CD von Matador/Beggars Group (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 5,30

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2006
Zoom ± Produkt-Bild: The Greatest

Tracks:

  • The Greatest
  • Living Proof
  • Lived In Bars
  • Could We
  • Empty Shell
  • Willie
  • Where Is My Love
  • The Moon
  • Islands
  • After It All
  • Hate
  • Love And Communication

Aus der Amazon.de-Redaktion


So anmaßend der Titel im ersten Moment vielleicht auch klingt, Chan Marshall alias Cat Power krönt mit diesem Album ihre ohnehin schon aufsehenerregende Karriere. Drei Jahre nach ihrem letzten Longplayer You Are Free ist ihr erneut ein ganz großer Wurf gelungen. In den zwölf neuen Songs besinnt sie sich auf ihre musikalischen Wurzeln und die liegen, neben Folk, Country und Rock, eindeutig im Soul und Rhythm & Blues. Folgerichtig hat sie The Greatest mit Hilfe zweier legendärer Musiker eingespielt, den Brüdern Mabon "Teenie" (Gitarre) und Leroy "Flick" Hodges (Bass), die bereits in den siebziger Jahren mit Künstlern wie Al Green zusammenarbeiteten und die bis heute nichts von ihrer einzigartigen Klasse verloren haben. Cat Power und ihre Mitstreiter, zu denen auch noch Schlagzeuger Steve Potts zählt, verzichten in Songs wie Living Proof" oder "Empfty Shell" bis auf wenige Ausnahmen auf alles schmückendes Beiwerk. Die Stücke zeichnen sich alle durch ein fast magische Aura aus. Dass Cat Power todtraurige Geschichten so eindringlich und zu Herzend gehend wie kaum eine Künstlerin erzählen kann, hat sie auf Alben wie What Would The Community Think (1996) oder Moon Pix (1998) bereits hinlänglich unter Beweiß gestellt. Auf The Greatest führt sie diese Kunst nun zu einer neuen Meisterschaft. Songs wie "Willie" oder das noch deutlich introvertiertere "Where Is My Love" versprühen trotz der wenig erbaulichen Zeilen über die endlosen Schwierigkeiten zwischenmenschlicher Beziehungen, die man darin findet, noch immer so viel Lebensfreude und Hoffnung, das man davon fast süchtig werden kann. Und auch wenn manchmal die pure Melancholie im Mittelpunkt steht, wie bei "The Moon" oder dem am Ende der Platte platzierten "Love & Communication", trübt das die positive Ausstrahlung dieses Meisterwerks kaum. --Norbert Schiegl
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Magisch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nun hat es also auch mich erwischt - schon lange hat mich eine CD und vor allem eine Stimme nicht mehr so verzaubert. "The Greatest" verdient diesen Titel. Ruhige, melancholische und berührende Lieder und eine magische Stimme, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Fast schwebend und hypnotisch kommt mir Chan Marshalls Gesang vor. Nicht mehr ganz so sparsam arrangiert wie auf früheren Alben, sind ihre Songs hier meist in kleiner Besetzung wunderbar eingespielt worden. Für mich ist diese CD ihr bestes Werk bisher und es fällt tatsächlich schwer, Lieder hervorzuheben. Ich tue es dennoch: Meine Anspieltipps: "Living proof", "Lived In Bars" "Empty Shell", "Willie", "Love and Communication". Wunderschön!
Anmerkung: Bei der hier als "Special Edition" angebotenen CD handelt es sich tatsächlich um eine "Slipcase Edition", die CD befindet sich also lediglich in einem zusätzlichen Kartonschieber!
Meisterwerk!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe von Cat Power erst ein- zwei verschiedene Songs im Radio gehört und jedesmal gedacht: Wer ist das denn, das ist ja großartige Musik. Irgendwann habe ich auf Verdacht 'The Greatest' gekauft und war von Anfang an wie hypnotisiert von dieser wunderbaren Musik und der unglaublich intensiven Stimme. Jeder Song wird nur auf das Wesentliche reduziert und gleichzeitig erstaunlich voll interpretiert. Schmerzlich schöne Songs und melancholisch positive Songs fließen ineinander. Keine Sekunde zuviel und natürlich viel zu kurz. Dieses Album sollte in keinem Plattenschrank fehlen. Sogar ein Freund, der ansonsten fast nur elektronische Musik hört, war sofort komplett verzaubert von dem Album. Einzelne Titel hervorzuheben macht keinen Sinn, denn dann müßte ich das Tracklisting komplett abschreiben, also bitte: Kaufen - und sich in eine andere Welt versetzen lassen!
was kommt noch?
5 Punkte 5 von 5 Punkten
cat power hat eigentlich ausschließlich gute bis sehr gute alben abgeliefert. was nun nach "the greatest" an steigerung noch möglich sein kann - fast nicht vorstellbar. eine durchweg hervorragende platte, abwechslungsreich ohne stilbrüche, ohne überzähligen schinckschnack. schlicht großartige songs von einer begnadeten musikerin. chan marshall at her best!
cat power ist die größte!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
kann chan marshall überhaupt etwas schlechtes machen? ich denke nicht.
"the greatest" ist tatsächlich ihre beste platte bisher, sie ist reifer als ihre letzten alben. die zusammenarbeit mit den beiden hodges und die aufnahmen in memphis geben den immer noch eher spärlich arrangierten songs wärme. ich höre soulbläser, stellenweise sogar eine country-twang angehauchte gitarre. und dazu diese einzigartige stimme, die alles trägt. wunderschönes album.
cat power hat jedes recht zu behaupten "i am the greatest" -
da sollte das entzückende cover (eine ziemlich deutliche anspielung auf muhammad ali) nur ein weiterer kaufanreiz sein!
Sich einfangen lassen und nicht mehr von los können..
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Cat Power´s "the greatest", ist es die mich wieder zu mir selbst zurück holt, wenn ich mich mal verloren hab ! Ich liebe diese Platte, sie ist für mich ein musikalischer Kopf-Orgasmus!
Hab selten ein Album von ihr so geliebt wie dieses..Hoffe das viele Hören verdirbt mir nie die endlose Engergie die von der Musik ausgeht
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: You Are Free [Vinyl LP]

You Are Free [Vinyl LP] von Cat Power

Schallplatte von Matador/Beggars Group (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 16,14

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2003
Zoom ± Produkt-Bild: You Are Free [Vinyl LP]

Tracks:

  • I Don't Blame You
  • Free
  • Good Woman
  • Speak For Me
  • Werewolf
  • Fool
  • He War
  • Shaking Paper
  • Babydoll
  • Maybe Not
  • Names
  • Half Of You
  • Keep On Running
  • Evolution

Aus der Amazon.de-Redaktion


Chan Marshall ist eine der meistbeachteten US-Singer/Songswriterinnen spätestens seit dem viel gelobten Moon Pix (2000), dessen widersprüchliche Qualität einer brüchig-virtuosen Inszenierung auch You Are Free, ihr fünftes Album, auszeichnen. Die Unvermitteltheit und das aufstörende Moment, das die so noch nicht gehörte, furchtlose Katharsis des dritten Albums What Would The Community Think? 1996 auslöste, wird nur deshalb nicht erreicht, weil so etwas aus verschiedenen Gründen nicht wiederholbar ist.
Rau, intim und nicht in jeder Lebenslage zu ertragen sind ihre beunruhigenden, emotional verknacksten Songs und der abstrakt anmutende, unmittelbar berührende Gesang aber auch hier. Wie Kurt Cobain es zu Lebzeiten war, ist Cat Power Sprachrohr und emotionale Abgeordnete, die den Schattenseiten des Gefühlslebens ihrer Generation Stimme und Ausdruck verleiht. "I Don't Blame You", der resignativ verzeihende Opener von You Are Free, ist durchaus symptomatisch. In der skelettierten Begleitinstrumentierung erkennt man Sonic Youth neben Hank Williams, Fiddle neben Feedback, angetippte akustische und schlierige elektrische Gitarre, Klavier, Cello, ganz wenig Schlagzeug und weit entfernte, klagende Backing Vocals.
Wenn Chan Marshall also thematisch und dynamisch weiterhin da ist, wo sie immer war und sonst eigentlich niemand, gibt es dennoch Entwicklung, die ebenso langsam und Stück für Stück deutlich wird wie die Hoffnung, die stets mitschwingt. Traurig, erschöpft und enttäuscht, ist Chan gerade wegen ihrer Schwäche stark, aufrecht, ungebrochen. You Are Free -- das ist "Heart-core". --Rolf Jäger
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5 Kundenrezensionen:

Eine Liebeserklärung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn Du magst, organisiere dir Chan Marshalls Albums "You Are Free". Und Du hälst eine unglaublich gute Scheibe in deinen Händen! Die alles unternimmt, um dir ihre wahre Schönheit zu verheimlichen. Denn "You Are Free" ist sperrig, will erschlossen werden.

Allmusic schreibt dazu:
"Every Cat Power album takes at least a few listens to fully reveal itself; You Are Free may take awhile longer than expected to unfold, but once it does, its excellence is undeniable."

Die Stücke sind sehr unterschiedlich instrumentiert, aber alle sehr karg. Habe Jahre gebraucht, um die Tiefe und Schönheit dieser 14 Songs zu ermessen. Der 2te Teil wird immer ruhiger, melancholischer und oft abgrundtief traurig. Dieses Album stirbt förmlich in Schönheit, großartig......!

"You Are Free" ist und bleibt für mich das beste Album überhaupt und "Maybe Not" mein Lieblingssong.
Definitiv ein "Chick-Rock"-Meilenstein.Eines der besten weiblichen Songwriteralben der Dekade.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Talent besaß die liebe Chen Marshall schon immer, eine unverkennbare Stimme, ein Gesangsattitude, bei dem man hinhört und dahinterhören will, doch bei den ersten Alben konnte man nur mit absoluter Konzentration und genügend narkotischen Mitteln mehr hören - wo es anderen früheren bluesigen Gefühlssession an Ordnung und Durchblick fehlt, blüht "YOU ARE FREE" vom Frühling 2003 schlichtweg auf. Vom ersten Lied an, der einfachen doch extrem eingängigen Pianoballade "I Don't Blame You", ist man verzaubert; es ist wohl ein Stück über einen eigenwilligen Musiker ("last time I saw you were on stage, Last time I saw you, you were on stage. Your hair was wild, your eyes were red. You were in a rage
You were swinging your guitar around. Cause they wanted to hear that sound
That you didn't want to play.I don't blame you."), dass auf so viele besessene Künstler passen könnte. Der zweite Track "Free" schranzt so vor sich hin, akkustisch oder unverzerrte, direkte E-Gitarre, akkordlastig, setzen den gesamten Liedern eine nie vorhergehörte Magie und Ordnung: Es handelt sich um herzensergreifende persönliche Lieder. "Good Woman" ist eine wunderbare Countryballade mit Streicherarrangements und warbenden, seufzenden Gitarren, und einem meisterhaften Gast an den Backing Vocals: Pearl Jam's Eddie Vedder ließ sich für das Album als bassige Alternative zu Chen's süßlich-hohen Stimmen engagieren. Eine weitere prominenter Musiker setzt seine Akzente am Schlagzeug, niemand anderes als Ex-Nirvana Schlagzeuger und Foo-Fighters Frontman Dave Grohl, der genauso wie Vedder, nur mit Initialien im Booklet erwähnt wird. Seine reduzierte Art, songdienlich Schlagzeug zu spielen, teilweise nur akzentriert einzelne Elemente perkussiv zu verwenden (toms und cymbals oder bei manchen songs nur bass-drum) gibt den Songs gekonnte Rhythmik ohne sie dabei aufzublasen, so auch auf der rockigen Single "He-War", die es damals auch ins Musikfernsehen und die Alternativcharts geschafft hat.
Es ist die eigene Art aussagekräftige und einfache Zeilen zu singen, die Cat Power hier zum Charme verschaffen: "I never meant to be the needle that broke your back, you were here, you were here, don't look back, he war, he will kill for you." Worte wie Arrangements schaffen Platz zur Reflektion: Reduzierte Schönheit.
"Baby, black is all you see, don't you want to be free?"

Königstrack der CD ist allerdinges "Maybe Not", eine Süße, die man hören muss um es zu beschreiben..
"We can all be free, maybe not with words, maybe not with a look, but with your mind" Neil Young, Joni Mitchell..70s hippieske Liedermachkunst at its best: Nachdenklich, berührend und Kredibil.
Der Nachfolgetrack "Names", eine persönliche Zeitreise zu verschiedensten Namen der Vergangenheit, deren persönliche Schicksale und wie sie sich im Leben (wieder) verlieren, "I don't know where he is, I don't know where they are", haucht Chen am Ende ins Mikrophon - ein unvergessliches Lied.
Zum Finale lädt dann das wunderbare Duett Vedder's tiefste Bassstime und Chen's entzückend-nachdenkliches Seufzen auf "Evolution": better call on evolution; better way to make a revolution; BETTER make your mind up quick".

Nach Jahren ist dieses Album immer noch gerne ein Griff ins Regal. Es hat eine ganz eigene Magie, und ist für mich CAT POWERs unerreichtes Meisterwerk, das wirklich mehr Beachtung verdient (und verdient hätte).

Jeder, der ein offenes Ohr für folikes Songwriting hat, melancholischen Tönen nicht abgeneigt ist oder mal eine neue Frauenstimme entdecken will, wird an Cat Power's You Are Free seine Genugtuung finden.
Genial!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
5 Jahre nach ihrem letzten Studioalbum ?Moon Pix" erschien 2003 ?You Are Free". Chan Marshall alias Cat Power singt aus Überzeugung. Das spürt man von der ersten bis zur letzten Sekunden jedes ihrer Lieder. Verrucht und Rauchig klingt ihre Stimme. Etwas erotisch könnte man meinen. Man fühlt sich grade als Mann wohl geborgen in Chans Stimme.

Die heute 35-jährige Sängerin überzeugt bereits im ersten Track ?I Don't Blame You". Einzig durch ein Klavier und ihrer eigenen Stimme im Hintergrund begleitet, bereitet Cat Power mir jetzt schon einige Schmerzen in der Herzregion. Wenn es soweiter geht im Verlaufe der CD halte ich diesen Weltschmerz nicht aus, bei aller klasse der Songs. Es folgt nun der Titeltrack ?Free". Ein eintöniges Akustikgitarrenriff und zwischenzeitlich sehr Drum-PC ähnliche Drums umkreisen die zärtliche rockige Stimme der Sängerin. Genau richtig nachdem vorrangegangenen Deprikracher. Nun geht es wieder etwas ruhiger zu, allerdings mit elektrischen Klampfer-Klängen. Die unglaublich atmosphärische Chorstimme im Hintergrund erzeugt ebenso wie Cats Gesang eine wahrhaft traurige Stimmung. Das ist der Hammer. Ich hab selten zu Beginn einer Platte derartige Emotionen verspürt wie hier. Auch ?Speak For Me" lebt nicht von der musikalischen Begleitung sondern allein von Chan Marshalls fantastisch natürlicher Stimme. Sowohl lyrisch als auch musikalisch bewegen wir uns hier auf aller höchstem Niveau. ?Werewolf" klingt wie ein altes Märchen. Sehr schleppend und träge baut sich der Song auf, untermahlt von tiefen brummigen Streichern. Der Song kann nicht so ganz mit dem bisherigen Songmaterial mithalten. Aber dafür fängt ?Fool" da an wo ?Speak For Me" aufhörte. Cat Power lässt uns träumen mit gedoppelter Stimme und einfach gehaltener Gitarrenmusik. Großartig. Nun folgt so was ähnliches wie eine Single. Zumindest ist es der größte Ohrwurm und bekannteste Song der CD. ?He War" ist wild stürmisch und sogar schnell. Rotzfrech wirkt hier die zierliche Chan Marshall. Dreckige Gitarrenriffs, harmonische Klavierklänge und sogar durchgängige Drums erzeugen ein richtig geniales Gesamtbild. Wow. ?Shaking Paper" ist etwas unzugänglicher aber dennoch ein mitreißender Song, in dem sich Chans Stimme erstmals recht zurückhält und eher im Hintergrund untergeht. In ?Babydoll" klingt Chans Stimme absolut klasse. Der kurze Song beweist allen die große Vielfalt in ihrer Stimme. Ohne wirklich Erhebung in dem Song, erzeugt alleine Chans Gesang reine Gänsehaut. ?Maybe Not" wird dann wieder vom Klavier begleitet. Das brachte der CD bis dato nur Pluspunkte. Auch hier ist das Zusammenspiel zwischen dem Tasteninstrument und dem Gesang einfach nur fantastisch. Unweigerlich muss ich zugeben, dass mir nur noch derartige Superlative einfallen. Der Song ist sehr sehr traurig. Wie die Dame ?we won't have a thing. so we've got nothing to lose" singt ist derartig rührend, dass man sich kaum noch zusammenreißen kann. Jeder der auch nur einmal in seinem Leben Liebesschmerz oder Kummer erfahren mußte, der fühlt sich hier mehr als wohl. Wahnsinn. In ?Names" erzählt uns Cat diverse tragische Schicksale, die mich persönlich sehr bewegt haben. Begleitet wird der Gesang wieder nur von einem Klavier. Aber das reicht einfach aus. ?Half Of You" tanzt wieder etwas aus der Reihe. Erstmals auf der CD gibt es einen reinen Folksong zuhören, die man sonst viel viel häufiger bei Cat Power hört. Dieser hier bewegt sich aber nicht in der Klasse ihrer damaligen Ausflüge in dieses Genre. ?Keep On Runnin" überzeugt dagegen wieder gänzlich durch eine düstere Grundstimmung und Chan Marshalls erhellender verzweifelter Stimme. Den Abschluß der Platte macht wieder ein Klavierstück. Wie auch schon am Ende von ?Free" wird Cat hier von der tiefen Stimme des Sängers E.V. berührt. Die Kombination lässt den Song in abgrundtiefer Harmonie aufgehen. Tolles Ende, einer absolut tollen Platte.

01. I Don't Blame You [10/10]
02. Free [09/10]
03. Good Woman [09/10]
04. Speak For Me [08/10]
05. Werewolf [05/10]
06. Fool [09/10]
07. He War [10/10]
08. Shaking Paper [07/10]
09. Babydoll [09/10]
10. Maybe Not [10/10]
11. Names [09/10]
12. Half Of You [07/10]
13. Keep On Runnin' [08/10]
14. Evolution [09/10]

= 8,5

Ich gehe soweit zubehaupten, dass es sich hier um das beste Album handelt, welches ich je von einer Frau gesungen gehört habe. Einfach nur fantastisch mit nur einem Ausfall aus 14 Liedern.
Eine ungewohnt dynamische Chan Marshall
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer vorige Alben von Chan Marshall (aka Cat Power) kennt, weiß was man erwarten kann: eigenwillige, interessante, schöne Melodiestrukturen, die im allgemeinen recht spartanisch arrangiert sind. Enttäuscht wird man in dieser Hinsicht auf keinen Fall. Im Gegenteil. Bei dieser CD gibt es noch dazu einen gewissen ?Überraschungsfaktor". Chan Marshall legt - für ihre Verhältnisse - richtiggehend los in einigen Stücken: markantes Schlagzeug und rockigere, dynamischere Songstrukturen sind nicht zu überhören.
Und noch ein Argument sich diese CD zuzulegen: Zu fast 100%iger Sicherheit wird Chan Marshall nicht in der Lage sein, die komplexen Songstrukturen live zu performen. Also scheint es viel besser, die Songs von CD - bei genauem Hinhören - ganz entspannt zu genießen.
Perfekter Minimalismus
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Chan Marshall alias Cat Power fristet bei uns leider noch ein Schattendasein. Eigentlich unverständlich, denn die amerikanische Sängerin mit der fragilen Stimme holt mit kleinstmöglichen Aufwand alles aus sich heraus. Sind ihre ersten Alben doch eher sperrig und fast zu minimalistisch ausgefallen, so zeigt sich die Musikerin auf ?You Are Free" nicht nur besser und gereifter, sondern vor allem die gekonnte Songzusammenstellung lassen diesmal nie Langeweile aufkommen. Neben ruhigen Klängen überzeugen auch die lauteren Songs wie zum Beispiel ?Free" und ?He War". Und dass Cat Power auch bei Kollegen ein hohes Ansehen genießt, zeigt die Tatsache, welche hochkarätige Gastmusiker mit ihr das Studio teilten: Unter anderem standen Warren Ellis (Nick Cave), Eddie Vedder (Pearl Jam) sowie Dave Grohl (Nirvana, Foo Fighters) Chan Marshall mit tatkräftiger Unterstützung zur Seite und nahmen mit ?You Are Free" ein zum Heulen schönes Album auf.
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Produkt-Bild: Moon Pix

Moon Pix von Cat Power

Audio CD von Matador/Beggars Group (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 5,50

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Moon Pix

Tracks:

  • American flag
  • He turns down
  • No sense
  • Say
  • Metal heart
  • Back of your head
  • Moonshiner
  • You may know him
  • Colors and the kids
  • Cross bones style
  • Peking saint

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mit Moon Pix hat Chan Marshall alias Cat Power ein Album geschaffen, das Komplexität und Raffinesse mit Schlichtheit und Weite verbindet. Ein interessanter Widerspruch, der sich in Marshalls stimmlichen und lyrischen Fähigkeiten widerspiegelt: Hier erleben wir die gefühlvolle und facettenreiche Stimme Marshalls, die stellenweise mit einer ahasverischen Flöte ein Duett singt, während ihre Texte zugleich kräftig, unergründlich und ungemein intim anmuten. Dank der Unterstützung von Jim White und Mick Turner von den Dirty Three evoziert sie die Silhouette einer Klangwelt, einen Ort, der mehr verzaubert denn verzaubernd wirkt; hier werden zahlreiche Erinnerungen an vergangene Freundschaften, Lieben und unerfüllte Träume geweckt.
Das Album strahlt eine Schönheit aus, die man vielleicht mit der gebrochenen Schale eines Vogeleis oder einem Friedhof im Herbst vergleichen kann. Kein leichter Genuß, aber ein höchst empfehlenswerter! --Tod Nelson
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5 Kundenrezensionen:

Unheimlich und unheimlich gut
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Mit "Moon Pix" hat meine Bekanntschaft mit Cat Power angefangen - und ich habe mich sofort in diese Platte verliebt.
Natürlich handelt es sich hier um teils sperrige Musik, die zur Auseinandersetzung zwingt. "Moon Pix" ist keine Platte für nebenbei.
Die Texte haben Tiefgang und Cat Power singt so eindringlich, dass man ihr jedes Wort glaubt. Auch ihre große Bewunderung für Bob Dylan schlägt sich in diesem Album nieder.
Meist nur mit Gitarre und Schlagzeug entwickelt "Moon Pix" einen Sog, der unheimlich wirkt. Verglichen mit ihren vorherigen Alben ist diese Platte aber ein Quantensprung, eine Art Zwischenstation für das, was folgen sollte (Youz are free und The Greatest).
Zu empfehlen ist das Video zu "Cross Bone Style", auf you tube zu finden, wem diese rezension nicht aussagekräftig genug erscheint.
Überbewertetes Slow-Emo-Geklampfe auf zwei Akkorden
2 Punkte 2 von 5 Punkten
und mit einer Menge Langweile.
Erst einmal: Ich liebe Folk. Ich liebe Sadcore. Ich liebe wenige Instrumente, aber dieses Album, dass ich mir kaufte nachdem ich Cat Power durch er MEISTERWERK(!) "You are Free" kennengelernt hatte,
ist eine echte Enttäuschung. Im Gegensatz zum Werk von 2002 mangelt es an textlicher Substanz, Songgewalt, Aussage und Intimität.
Nun mag es viele Leute geben, die die endlosen Songs auf 2 Akkorden, untermalt von einem Gurren und Murmeln und Rascheln und Brummen unglaublich emotional und "träumersich" finden, kann ich nicht teilen. Momentmal nichts gegen 2 Akkorde, ich liebe Songs mit 2 Akkorden, können eine großartige Stimmung aufbauen, aber nicht wenn sie so vorgetragen werden.
"YOU ARE FREE" ist vielleicht eines der besten female songwriter alben der letzten zehn jahre (natürlich zusammen mit Polly Jean) aber diese CD ist absolut desolat und strotzt vor Wiederholungstaten..
Naja, sie ist ja auch binnen weniger Tagen eingespielt (und wahrscheinlich auch geschrieben) worden.
2 Sterne wegen dem poetischen Strebens und der hippiesken Grundidee...;)
aber bitte zu anderen Werken der Dame greifen...
Würde man sie anhand diesem gejämmten Gejammer beurteilen würde
das ihren Ruf als Songschreiberin entehren.
metal heart
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was mir am besten auf der CD gefällt, ist das Lied "Metal Heart". Es gibt ein bisschen wieder, wie wenig man manchmal an einer Situation verändern kann, "es ist verdammt, wenn man es nicht tut, und es ist auch verdammt, wenn man es tut", und am Ende wird man doch in einen sehr traurigen Zoo eingesperrt. "Wie selbstsüchtig man doch ist, wenn man an die Bedeutung all seiner schlechten Träume glaubt". Es ist vielleicht so, dass ich mich gut dort hineinfühlen kann. Die anderen Lieder spiegeln zum Teil wieder, was in der Sängerin so vorgeht, Probleme mit Alkohohl (moonshiner) und wie sie mit sich selbst und gegen die Hölle ankämpfen muss. Musikalisch hat es einige Zeit gedauert, bis ich die CD richtig mochte, Metal Heart hat wohl auch hier den Ausschlag gegeben. Aber auch die anderen Lieder empfinde ich als hörenswert, ich denke man sollte sich mit den Texten beschäftigen. Sie sind manchmal sehr traurig (no sense), aber sie spiegeln doch auch eine bestimmte Art der Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit wieder, und manche Teile sprechen mich sehr an: "es ist so hart durch die Stadt zu gehen, weil man zu jedem Menschen hallo sagen möchte" (colors and the kids). "Als wir Teenager waren, wollten wir der Himmel sein, nun ist alles was wir wollen, ... zu versuchen, außerhalb der Hölle zu bleiben".
Regelrecht verzaubert...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
hat mich Chan Marshall mit ihrem vierten Album Moon Pix. Sie verbreitet mit wenigen Instrumenten (meist nur Gitarre und Schlagzeug) eine sehr zerbrechliche, elfenhafte Stimmung, die dann manchmal durch leidenschaftliche Ausbrüche ihrer Stimme explosionsartig unterbrochen wird, um sich dann wieder nahtlos fortsetzen zu lassen. Manchmal verirrt sich sogar etwas Fröhlichkeit zwischen den Zeilen, die verschlüsselt über das Leben und Erfahrungen der Künstlerin erzählen, doch meist sind sie melancholisch, fast trüb, und manchmal sogar mit einem Hauch von süßer Verzweiflung. Doch immer wieder spürt man diese gewisse Ironie, Selbstironie, nach dem dritten-, vierten Mal hören, früher oder später, irgendwann verspürt man einen kleinen Knall, weiß plötzlich, was wirklich hinter den so gut verdrehten Worten steht und fühlt sich plötzlich ganz furchtbar glücklich.
Chan Marshall's Zauber...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Chan Marshall hat mich verzaubert und mit ihrem Album *Moon Pix* hat sie es geschafft meine absolute Lieblingssängerin zu werden. Ihre Musik überrascht mich jedesmal aufs Neue. Einfach Bestellen und GENIESSEN!!
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Produkt-Bild: What Would the Community Think

What Would the Community Think von Cat Power

Audio CD von Matador/Be (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 2,50

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2004
Zoom ± Produkt-Bild: What Would the Community Think

Tracks:

  • In This Hole
  • Good Clean Fun
  • What Would The Community Think
  • Nude As The News
  • They Tell Me
  • Taking People
  • The Fate Of The Human Carbine
  • King Rides By
  • Bathysphere
  • Water & Air
  • Enough
  • The Coat Is Always On

5 Kundenrezensionen:

Suchtpotenzial
5 Punkte 5 von 5 Punkten
in Kritiken und Playlists ist der Ruf von Frau Marshall ein tadelloser. Das
macht neugierig.
Achtung. Macht man seine erste Begegnung mit Cat Power und legt den
Silberling in den Player und zappt sich nach kurzem Anspielen durch die cd,
so wird man umgehend durch die Sperrigkeit der Songs bestraft. Cat Power
fordert die ganze Aufmerksamkeit. Sie gibt sich nicht als Hintergrundmusik
oder anderer Oberflächlichkeit zufrieden. Auch keine durchschaubare
Vorhehrsehbarkeit wohnt den Songs inne. Keine Hook an der man sich
allzuschnell aufhängt, die aber nach 3 mal hören komplett verschwindet und
die cd in den Dornröschenschlaf ins CD-Regal entlässt.
Achtung. Diese einfache Instrumentierung, der es an Virtuosität fehlt, keine
pulsierende Melodielinie, der eindringlich ruhige, traurige Gesang lassen
beim konzentrierten hören ein Eigenleben entwickeln, das sich zu einem
Gespinnst aus klarer, einfacher und genialer Schönheit entwickelt. Plötzlich
und unerwartet überkommt einem Schönheit in reinster Urform. In diesem
losgelöstem Zustand verliert sich der sonst übliche Maßstab, den man an
Musik stellt. Cat Power schafft es, ihre Musik zum Medium zu machen aus der
Kunst aus sich selbst entsteht. Man wird total unvorbereitet mit monströser
Genialität konfrontiert, die einem zum Missionar werden lässt, mit dem
Auftrag das gute in die Welt zu bringen.
Achtung. Suchtpotenzial. Obwohl ich Cat Power Alben leihen könnte, verspürte
ich den Wunsch alles von ihr selbst zu erwerben. Ich möchte sie haben, mit
Haut und Haar.
Achtung. Zwei Herzen schlagen in meiner Brust. Es tut weh, dass diese Frau
immernoch Insidertipp ist, indipendent Ikone. Es ist gut, dass noch keine
moralische Korumption dieser wundervollen Kunst schaden zugefügt hat. Der
Glaube hingegen ist da, dass sie sich nicht beugen wird lassen. Steige ich,
so steige hich hoch, falle ich, so falle ich ganz. Will mich irgendetwas
beugen, lieber breche ich.
Achtung. Daumen nach oben, wer dies anders sieht bekommt es mit einem
Frontalangriff Chans Kunst zu tun. Folgen nicht absehbar.
einfach nur schön
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für mich ist das eine der besten Platten der letzten sechs, sieben jahre.Das Niveau ist durchgängig gut bis sehr gut.Die Platte hat für mich teilweise den absoluten Gänsehautfaktor und das kommt nicht alle Tage vor.Einfach eine einmalige Stimme und ein Zusammenspiel von Gesang und Musik, was seiesgleichen sucht.Aber auch ordentlich Geschmackssache.
Das Beste
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich will nicht viele Worte machen. Dieses Album ist eine emotionale Offenbarung. "King Rides By", "Good Clean Fun" und "Enough" sind neben dem bekannteren "Nude As The News" die Höhepunkte der für mich besten Cat-Power-Platte. Diese eigentlich eher unsichere und bei weitem nicht perfekte Stimme mit ihren Ausbrüchen ist derartig berührend, dass mir allein bei dem Gedanken daran ...
Kritik an dem Album What Would The Community Think
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Hinter dem Namen Cat Power verbirgt sich die Sängerin, Songwriterin und Gitarristin Chan Marshall, What Would The Community Think ist ihr zweites Album. Der Anfang des Albums trügt ein wenig, die scheinbar unbeschwerte Stimmung schlägt schnell ins Gegenteil um, die Songs von Chan sind selten fröhlich oder leicht, eher depressiv, und meistens erzählen sie von prägenden Ereignissen in Chan's Leben. Die Melodien der Lieder laden zum Träumen ein, führen in andere Welten, scheinbar schwerelos, nicht selten findet man sich in Gedanken versunken wieder. Um zu einem Ende zu kommen - die CD What Would The Community Think ist wie jedes andere Album von Cat Power höchst empfehlenswert, doch kein Stück für Liebhaber leicht verdaulicher Kost.
Mein Klassiker
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn man eine Platte beiläufig in den CD-Apparat schiebt und dann über eine Woche lang nicht mehr rauskriegt, klemmt entweder die Lade oder es ist Catpower. Die zwölf Lieder der aufregenden Band aus New York rotieren heftig und sanft zugleich - mit Grund: Chan Marshall singt mit einer so authentisch gänsehautmachenden Stimme, daß man sich fragt, wie viele dunkle Momente in ein 23jähriges Leben passen. Mal verträumt wie Georgia Hubley von Yo La Tengo, mal unberechenbar wie PJ Harvey, mal wie Melanie Safka vor 25 Jahren mit Blumen im Haar, Gitarre und Hund. Die Stimmungen schwanken von bitterer Melancholie ("I Didn`t Want You To Die Alone") bis zu schelmischem Understatement ("I`ve got a son in me ... and he`s related to you."), aber fröhlich wird`s nie. Musikalisch werden die gehaltvollen Texte im besten Sinne sparsam und klar untermalt. Tim Foljahn an der Gitarre beschränkt sich auf Wesentliches, während Steve Shelley am Schlagzeug den repetetiven, Sonic Youth-typischen Sound kernig durchtrommelt. Mal ein Piano dazu, manchmal nur ein Glockenspiel. Die intensive Mischung aus schwer lieblicher Poesie und unterschwelliger Melodie nimmt gerade durch ihre Zurückhaltung gefangen.
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Produkt-Bild: Myra Lee

Myra Lee von Cat Power

Audio CD von Smells Lik (Cargo Records)
Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 7,50

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Myra Lee

Tracks:

  • Enough
  • We All Die
  • Great Expectations
  • Top Expert
  • Ice Water
  • Still In Love
  • Rockets
  • Faces
  • Fiance
  • Wealthy Man
  • Not What You Want

2 Kundenrezensionen:

Lebensretter
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ja, diese frühe Platte von Cat Power (aka Chan Marshall) hat eine zweite Rezension verdient.

Klar, die Kompositionen wirken roh, der Gesang ist fehlerhaft, mitunter schief. "Myra Lee" ist schmerzhaft unbequem im Vergleich zum dem geschmeidigen und ausgereiften Alternative-Country-Sound der neueren Werke, aber: ich kenne nur ganz wenige Platten, die mich so mitnehmen, die so authentisch und so unendlich verzweifelt sind wie "Myra Lee".

"Ah, you'll swim/And I will drink myself to death". Wenn ein Song wie "Ice Water" in solchen Zeilen mündet, dann ist nicht nur die inzwischen trockene Alkoholikerin Chan Marshall ganz unten angekommen. In derartige Tiefen findet man höchstens noch mit Joy Divisions "New Dawn Fades" und "24 Hours" oder mit dem grandiosen "When your number is't up" von Mark Lanegan.

Es gibt Menschen, die ertragen solche sperrigen, zerrissenen und depressiven Scheiben nicht, anderen könnte "Myra Lee" das Leben retten.
weshalb die wenigsten....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
....diese cat power platte kennen, was man aus den fehlenden kommentaren und bewertungen schliessen kann, verwundert mich doch ein wenig.

vielleicht liegt es daran dass die meisten diese platte einfach nicht mögen.

vielleicht liegt es daran dass sie so ganz anders ist als die späteren alben.

hier gehts viel mehr um verschrobene, ungewöhnliche experimentelle songs.

natürlich hört man schon woher der wind weht.

für jeden der chan marshall mag und mehr erleben möchte.

möglicherweise meine lieblingsplatte von ihr.
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Produkt-Bild: Dear Sir

Dear Sir von Cat Power

Audio CD von Plain (Cargo Records)
Preis bei Amazon: EUR 19,99, Angebote ab EUR 11,29

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 1998
Zoom ± Produkt-Bild: Dear Sir

Tracks:

  • 3 Times
  • Rockets
  • Itchyhead
  • Yesterday Is Here
  • Sleepwalker
  • Mr. Gallo
  • No Matter
  • Headlights

Eine Kundenrezension:

saustarkes debut
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was für ein Erstling!Da können sich einige Leute in der Musikbranche eine Scheibe abschneiden.Auch Dank Steve Shelley, der ein bisschen SONIC YOUTH raushören lässt.Aber Frau Marshall ansich ist schon ein Phänomen.Nur zu empfehlen.
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