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Produkt-Bild: Fuck Texas,Sing for Us

Fuck Texas,Sing for Us von New Model Army

Audio CD von Attack Att (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 13,13

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Fuck Texas,Sing for Us

Tracks:

  • 225
  • Nothing Dies Easy
  • Island
  • Into The Wind
  • Breathing
  • Rivers
  • One Of The Chosen
  • Bloodsports
  • Lust For Power
  • No Mirror, No Shadow
  • High
  • Family
  • Vagabonds
  • Wired
  • Bad Old World
  • Masterrace
  • Poison Street

Eine Kundenrezension:

Roh, unverfälscht und
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
mit allen Ecken und Kanten.War Raw Melody Men von der Produktion her unterste Schublade, ...and nobody else beinahe schon zu glatt, so spiegelt diese CD meiner Meinung nach die Konzertatmosphäre am besten wieder.
Auch die Liedauswahl ist gut getroffen, denn immer nur die Klassiker zu hören ist auf Dauer doch auch recht öde, zumal die neueren Lieder hier stark an Intensität gewinnen.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: High

High von New Model Army

Audio CD von Attack Att (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 8,39

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2007
Zoom ± Produkt-Bild: High

Tracks:

  • Wired
  • One of the chosen
  • High
  • No mirror, no shadow
  • Dawn
  • All consuming fire
  • Sky in your eyes
  • Into the wind
  • Nothind dies easy
  • Breathing
  • Rivers
  • Bloodsports

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mit New Model Army geht es einem wie mit Bad Religion: Unantastbar, weil sie sich mit einer selten gewordenen Gradlinigkeit und Integrität um den Indie-Rock verdient gemacht haben. Antastbar, weil ihnen auf dem langen Weg die musikalische Inspiration ein wenig verloren ging, sie sich viel zu sehr um sich selber drehen. High ist ein gutes Album der britischen NMA, die sich 1980 in Bradford rekrutierte. Siebenundzwanzig Jahre steht die Gruppe um den exzellenten Textschreiber und Sänger Justin Sullivan nun schon aufrecht, unbeugsam und nicht korrumpierbar im politischen Wind. Warum also Altbewährtes über Bord kippen? Warum die Wurzeln zu Punk, Folk. Rock und dem Sound der 80er kippen? Fundament der selten ohne melancholische Untertöne auskommenden Songs bleiben immer noch die gradlinigen Arrangements, getragen von Dean Whites Keyboardspiel, der treibenden Rhythmik von Schlagzeuger Michael Dean und Bassmann Nelson. Marshall Gill und Sullivan sorgen mit ihren Gitarren für das unnachahmlichen Klangbild der New Model Army, deren Lieder im Laufe der vielen Jahren dosiert komplexer wurden. Auf dem zehnten Studioalbum High stehen elektrische und akustische Passagen gleichberechtigt nebeneinander, geht es episch wie im Highlight „All Consuming Fire“ zu oder wird auch mal sentimental wie in „Sky In Your Eyes“. Über allem aber stehen wieder Sullivans lyrischen Texte, die es einmal mehr schaffen, die Balance zwischen Politik und Persönlichem zu halten. --Sven Niechziol

Produktbeschreibung


HIGH
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5 Kundenrezensionen:

high
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die erst Army Scheibe mit dem Gittaristen Marshal Gill. Und das wirkt sich positiv aus. Die Platte steht auf einem massiven Klangfundament. Zu den domintaen Bass und Drum Gebilde sind die Gitarren stark betont. Ein wirklich klasse Album, das weit über dem eher durchschnittlichen Vorgägner Carnival steht. Songs wie "Wired" "Rivers" "One of the choosen" oder "Bloodsport" haben den typischen Army Hymnen Charakter und sind nicht nur live der absolute Kracher. Top produziert von Chris Kimsey der mit den Stones für "Sticky Fingers" im Studio war.
Was bitte ist daran "High"
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Als bekennender Army Fan kommt diese CD bei mir nur mit einem Army Bonus auf 3 Sterne. Kann mich an dieser Stelle nur meinem Vorredner anschließen, dass die Zeiten von "Ghost of Cain" oder "Thunder and Consulation" endgültig vorbei sind. Der experimentelle Charakter von "Carnival" und "High" findet in keinster Weise meine Zustimmung. Vielmehr finde ich, dass sich viele Songs sehr ähnlich sind und nicht mehr die Inspiration vergangener Tage haben. Von der Qualität der Songs ist zumindest eine Steigerung ggü "Carnival (meines Erachtens die schlechteste Army CD)" zu erkennen, aber dennoch kein Vergleich zudem, was Army früher ablieferte. Wo sind harmonische Balladen wie "No pain" oder krachende Rocksongs, die einen zum Mitsingen geradezu animieren wie "Bad old world". Diese Scheibe wird wirklich nur eingefleischten Army Fans gefallen, die dazu noch sehr auf viel Sprechgesang, hämmernde Drums und musikalische Experimente stehen.
Ein muss für jeden NMA Fan
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Album wie auch alle anderen von NMA sind super, dies neue allerdings finde ich neben Thunder & Consulation, Lost Songs, Strange Brotherhood, The Love of Hopeless Causes, No Rest for the Wicked, (dies sind meine Lieblings Alben von NMA) ist eines der Besten und für jeden Fan ein muss, auch für Leute die NMA nicht kennen ein sicherer Kauf.
Wer NMA nicht kennt und diese CD kauft oder Gekauft hat sollte die Tour nicht Verpassen, denn NMA sind einfach Göttlich Live.
All catching fire...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ja, der Satz gilt wieder, den die Fans lieben, und über den die Kritiker spotten: New Model Army sind immer noch die alten. Vielleicht auch wieder, denn ich finde, daß dieses Album sehr viel mehr Power versprüht als sein Vorgänger "Carnival".
Es ist alles vorhanden, was man erwartet: Die kantigen Gitarren, die treibenden Drums, und die unglaubliche Leidenschaft in Justin's Stimme.
Die meisten Melodien möchte man schon nach dem ersten oder zweiten Hören mitsingen, zum Beispiel die von "One of the chosen" und "Dawn".
Für mich ein Album ohne Schwächen, absolut empfehlenswert!
OK gut, mehr aber auch nicht...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Leider schaffen es meine alten Helden einfach nicht mehr, an ihre große alte Zeit anzuknüpfen - schade!

Es sind einige schöne Stücke enthalten.

Das Album ist auch besser als CARNIVAL.

Aber es fehlt der letzte Pfiff, dafür dass sie sich jetzt immer soviel Zeit für eine neue CD lassen.....
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Produkt-Bild: Tales of the Road

Tales of the Road von Justin Sullivan & Friends

Audio CD von Attack Att (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 15,54

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Tales of the Road

Tracks:

  • Tales of the Road
  • Heroes
  • Afternoon Song
  • Ocean Rising
  • Lurstaap
  • Headlights
  • Masters of War
  • These Words
  • Drummy B
  • All of This
  • Stranger
  • Inheritance
  • 225
  • Someone Like Jesus

Aus der Amazon.de-Redaktion


Justin Sullivan könnte mit seiner Band New Model Army unaufhörlich die großen Hallen rocken und das Bankkonto mehren. Davon erzählt Tales Of The Road aber keine Geschichten.
Das Live-Album ist ein Dokument einer langen Konzertreise quer durch Europa, die den NMA-Frontmann und seine Freunde und Begleitmusiker Dean White und Michael Dean in einem Bus von der britischen Küste über Rom bis zur Ostsee und nach Litauen führte. Unterschiedliche Landschaften, Menschen, Wetterlagen und Konzertorte wie Clubs, Bars oder alte Paläste erzeugen unterschiedliche Stimmungen in dieser Zeit zwischen den Jahren 2002 und 2003. Auch davon erzählt Tales Of The Road, ein sehr akustisches und sehr intimes, stimmungsvolles Album, das nahtlos an das Studiowerk Navigating By The Stars anschließt.
Nur zwei Songs ("Tales Of The Road", "Ocean Rising") tauchen daraus wieder auf, dafür spielt Sullivan auf Tales Of The Road viele alte Stücke aus allen Phasen von NMA. Mit "Masters Of War" befindet sich die sehr gelungene Version des Dylan-Stückes (1963) als einzige Fremdkomposition auf dem Album. Obwohl alle Tracks semiakustisch sind und von Sullivans sonorem Gesang bestimmt werden, ist Tale Of The Road ein sehr kraftvolles Album, das eine angenehme Wärme ausstrahlt. --Sven Niechziol
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Eine Kundenrezension:

Akustisch eigentlich noch schöner!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe Justin Sullivan 2003 auf der Rheinkultur gesehen,
dort gab er 2 Stunden lang ein best of New Model Army nur
auf Akustikgitarre auf einer kleinen Bühne vor einigen hundert Fans
zum besten, und fand es das beste New Model Army Konzert
welches ich bisher gesehen habe. Eine sehr persönliche, intensive Stimmung,
und ein sehr charismatischer und emphatischer
Justin Sullivan machten es zu einem unvergesslichen Abend.
Deswegen war ich über das Erscheinen dieser CD sehr erfreut,
obwohl ich schon die "big guitars in little europe" kannte,
aber diese hier ist echt ein kleiner Schatz, und besser produziert als die "big guitars".
Wundervolle, atmosphärische Gitarrenmusik, mit auf's nötigste reduzierten, aber dafür um so
genialeren Versionen von Justin Sullivan/New Model Army songs.
Eine superschöne CD für alleine, zu zweit, zum Autofahren,
mitsingen, whatever...also unbedingt kaufen, ich kanns euch nur empfehlen!
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Produkt-Bild: Carnival

Carnival von New Model Army

Audio CD von Attack Att (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 8,51

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Carnival

Tracks:

  • Water
  • BD 3
  • Prayer Flags
  • Carlisle Road
  • Red Earth
  • Too Close To The Sun
  • Bluebeat
  • Another Imperial Day
  • LS 43
  • Island
  • Fireworks Night

Aus der Amazon.de-Redaktion


New Model Army waren immer mehr Punks im Geiste als eine Punk-Band. Auch ein Vierteljahrhundert nach ihrer Gründung 1980 in Bradford / Yorkshire sind die Anwälte der Arbeiterklasse, das schlechte Gewissen einer dekadenten Gesellschaft auf Carnival nicht leise geworden. Natürlich kreisen Michael Dean, Dave Blomberg, Peter Nelson, Dean White und Sänger Justin Sullivan einmal mehr um das musikalische Erbe, schöpfen aus den ewig sprudelnden Quellen, Folk, Post-Punk und aus sich selbst. Die nach einer von Oliver Cromwell im 16. Jahrhundert gegründeten Einheit benannte, linkspolitische Band garniert den unnachahmlichen Basissound gerne an, ohne gewohntes Terrain zu verlassen. Insbesondere die einleitenden afrikanischen Trommeln, schwebenden Klänge und Xylophon-Klänge in der schweren Rocknummer "Red Earth" zeigen, dass NMA auch auf Carnival weit über den Tellerrand hinausschauen können. Ähnlich verhält es sich mit dem verspielten Song "Bluebeat". Bei aller Härte kriecht aus den melodischen Songs mit Gassenhauer-Qualitäten der New Model Army Angst, schreit der Ärger. Die einmal mehr exzellenten Texte wechseln mit zumeist einfachen Worten zwischen introspektiven Themen ("Water"), Tagespolitik ("Another Imperial Day") und schlichten Beobachtungen ("BD3"). Genau dafür und die zuverlässigen musikalischen Dienste werden NMA seit 25 Jahren zurecht verehrt.--Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

New Model Army in Bestform - sehr zu empfehlen!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nun - die Post-Punk-Phase haben NMA seit dem 1989er Meisterwerk "Thunder And Consolation" hinter sich gelassen und sich mehr der Melodie und musikalischen Vielfalt zugewandt. Was das betrifft, ist "Carnival" das "Thunder And Consolation" des neuen Jahrtausends.

Zunächst muss ich zugeben, dass ich bei jedem neuen NMA-Album das Gefühl habe, wieder bei guten, alten Freunden zu Besuch zu sein, und auch bei diesem Album fühlte ich mich schon nach der ersten Gesangslinie von Justin Sullivan wohlig zu Hause. Dominieren tun natürlich die typischen leicht angezerrten Gitarren, Justins markanter Gesang und die Melodien, die entweder eindeutig vorwärtsrocken (z. B. "Water", "BD3", "Prayer Flags") oder die Nähe zur Ballade suchen - was dann meistens die ergreifendsten Lieder sind ("Carlisle Road" zählt daher für mich zu den stärksten Songs der Bandgeschichte).

Aber auch klangliche und rhythmische Experimente sorgen für Abwechslung, ob es die tribal drums bei "Red Earth" sind, die schwebenden Töne beim Gänsehaut-Song "Too Close To The Sun" (erinnert stark an den Klang eines schnell in der Luft rotierenden Schlauches) oder der Reggae-Einfluss bei "Bluebeat". Langweilig wird es auf diesem Album nie! - "Carnival" zählt eindeutig zu den stärksten und rundesten Alben von NMA, stärker als der Vorgänger "Eight" und das nachfolgende "High" - deshalb:UNBEDINGTE KAUFEMPEHLUNG!
Wirklich Klasse !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nach dem 1. Hören dachte ich, na ja.........ganz gut.
Nach dem 2. Hören klangen viele Lieder vertraut - Einflüsse älterer Alben (z.B.Vengeance) waren zu erkennen.
Nach dem 3. Hören wusste ich, dieses Album ist doch irgendwie anders, aber auf eine sehr angenehme Art und Weise.Die Melodien nehmen den Zuhörer gefangen und die Lyrix's sind erstklassig !
(ANOTHER IMPERIAL DAY , CARLISLE ROAD)
Ich selbst bin ein großer Fan der NMA , das erste Mal hörte ich sie live auf einer Bootsanlegestelle im mittleren Osten. Diese Jungs sind meine Helden.
Nur zu, kauft dieses Album. NMA sind zurück und sie sind besser als jemals zuvor !
Experiment misslungen
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
"Carnival" ist in meinen Augen leider die konsequente Fortführung des zuletzt ohnehin negativen Trends, der bereits bei zahlreichen Stücken des insgesamt auch eher schwachen Vorgängers "Eight" zu erkennen war.

Offenbar entwickelt sich die Band unter alleinigem Einfluss von Justin Sullivan hin zu einer experimentelleren Form von Musik. Das mag dem ein oder anderen gefallen (die Kritiken zu "Carnival" sind ja durchaus vorzeigbar), hat meines Erachtens aber inzwischen nur noch bedingt mit dem zu tun, was ich an der Band seit immerhin knapp 20 Jahren schätze.

Unverändert klasse sind sicherlich die Texte (selbst wenn man nicht in allen Dingen zwangsläufig einer Meinung sein muss, offerieren sie dem Zuhörer doch spannende Denkansätze oder begeistern einfach durch nahezu poetische Betrachtungen der umwelt), die Justin den Songs zugrunde legt.

Bleibt die Hoffnung auf eine Trendwende. Songs wie BD3 oder Prayer Flags lassen zumindest noch ein bißchen Hoffnung.
Verrauchte Wut
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Inhaltlich ist das neue Album dem alten sehr ähnlich, keine lärmende, wütend Protest Songs - sondern langsamere Balladen. Es würde auch zu dem immer mehr Naturverliebten Justin Sullivan nicht mehr passen, so verlässt er die alten Rockpfade spielt ein wenig mit anderen Sounds (daher kommt der Name Carnival nicht von ungefähr) und auch wenn kein Ohrwurm dabei ist (sonst hätte es 5 Sterne gegeben), ist es halt New Model Army und beweisen können sich die neuen Songs sowieso erst Live. Also dann bis zum Weihnachtskonzertin Köln.
Briefing.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Cover erinnerte mich (wegen des Auges und der Grundfarbe?) an das Cover der „Strange Brotherhood"-CD.
Und dies blieb nicht die einzige Parallele: Auch bei der „Strange Brotherhood" brauchte mein Ohr mehrere Durchläufe (ähnlich wie bei meinem Vorrezensenten), um die gebotenen Klangwelten gänzlich verarbeitet zu haben.
Die Wut ist trotz vieler ruhigerer Passagen auch musikalisch längst nicht verraucht - siehe die schnellen Passagen von „Red Earth", „Too Close To The Sun" (trotz dieser ruhiger Phasen einer der schnellsten Songs von NMA) und, und...
Es gibt weiterhin Refrains zum Mitsingen beziehungsweise -gröhlen - zum Beispiel „The prayerflags are flying in the wind" aus „Prayerflags", „ Too close to the sun, burning up, bleaching out, too close to the sun" aus „Too Close To The Sun" und „We've got to get off the island" aus „Island" und, und...
Eine Menge NMA (vor allem von den CDs „The Love Of Hopeless Causes", wie zum Beispiel „Carlisle Road" [Mixing-Fehler bei etwa 00:12?], „Strange Brotherhood" und "Eight"), eine Prise D. Blombergs Projekt Nozzle (der nach „Carnival" NMA verließ, um sich künftig ganz Nozzle zu widmen) und eine Prise percussive Klangwelten von J. Sullivan solo & Friends (zum Beispiel „Red Earth") setzen die auf „Eight" eingeschlagene Entwicklung fort. Die Songstrukturen werden weiter aufgebrochen und die Begriffspaare langsam-schnell, laut-leise und vokal-instrumental bilden bewusst eingesetzte Stilelemente (zT schon auf „Eight" bei „Snelsmore Wood" und „You Weren't There" zu hören). Und so kommt die Wut nun eben weniger durch J. Sullivans Shouting denn durch aggressive instrumentale (zum Teil orientalisch eingefärbte) Passagen, durch Gitarren, Percussions, Schlagzeug zum Ausdruck und Ausbruch.
Zu den bei NMA obligatorisch wichtigen Texten:
Mit der Verortung in die Sozialpädagogik wird man J. Sullivan, der immer wieder durch ungewöhnliche Blickwinkel und scharfsinnige Beobachtungen den Zuhörer zumindest zu sehr interessanten Ansichten gelangen lässt, bei weitem nicht gerecht.
In „Another Imperial Day" etwa:
„Goods are free to move but not people
Oil is free to move but not people
Jobs are free to move but not people
Money is free to move but not people".
Überhaupt hat J. Sullivan in den Texten auf „Carnival" eine noch höhere Qualitätsstufe erreicht und ist neben dem alten Shouter nun auch ein großer Erzähler (manches bildet sich beim hören / lesen vor Augen, dass man es fast ergreifen kann).
Themen-Beispiele:
„Carlisle Road": Unvorhersehbares kann unser Leben schnell verändern.
„Another Imperial Day": „Krieg dem Terror" in der "Festung Europa".
„Island": Der Mensch entzieht sich durch seinen Raubbau die eigene Lebensgrundlage.
„Fireworks Night": Abschied vom verstorbenen Ex-NMA-Drummer R. Heaton, dem die „Carnival"-CD gewidmet ist.
Anspieltipps der CD (gleichzeitig meine Favoriten):
„Red Earth", „Too Close To The Sun" und „Another Imperial Day".
Fazit: Fünf Sterne!
Auftrag: CD kaufen und ab auf's nächste NMA-Konzert!
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Produkt-Bild: Eight

Eight von New Model Army

Audio CD von Attack Att (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 7,80

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Eight

Tracks:

  • flying through the smoke
  • you weren't there
  • orange tree roads
  • someone like jesus
  • stranger
  • r&r
  • snelsmore wood
  • paekakariki beach
  • leeds road
  • mixam
  • wipeout

Aus der Amazon.de-Redaktion


New Model Army sind tot, es lebe die New Model Army! Für sein achtes Studio-Album trennte sich General Sullivan von seinem alten Mitstreiter und letztem Gründungsmitglied Robert Heaton, man habe sich zu sehr blockiert. Dafür rekrutierte er dann gleich zwei Neuzugänge, Michael Dean (dr.) sowie Dean White (key.). Justin Sullivan selbst sagt: "Die Trennung von Robert war das Beste, was uns beiden passieren konnte." Der Beweis liegt nun mit dieser selbstproduzierten Neuerscheinung aus Bradford vor. Fast 50 Minuten abwechslungsreiche Kost, vieles gewohnt, manches den Fans bekannt wie "Snelsmore Wood", das sich seit drei Jahren wachsender Beliebtheit im Live-Programm der Briten erfreut, oder der zu Recht als Single ausgekoppelten Ballade "You Weren`t There", auf welcher der Kopf der Combo mit minimalistischer Instrumentierung und gnadenlos intensiver Stimme ein erneutes Mal mit der Gesellschaft hadert. Verschiedenste Tempi im altbekannten Folk-Punk-Rock bietet die Scheibe allemal, jedoch sind die ruhigeren Nummern diesmal die besseren Songs. Manchmal könnte man gar auf den Gedanken kommen, die alten Zeiten seien vorbei -- sind sie ja auch. Immerhin wird der Herr Sullivan dieses Jahr vierzig, und es klingt allmählich unglaubwürdig, wenn er im "51'st State"-Stil agiert, obwohl er es beileibe noch kann. Insgesamt ein durchaus gutes Album, die Kompositionen schienen diesmal wichtiger als der Drive, was dem Werk sehr gut tut. --Felix von Vietsch
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5 Kundenrezensionen:

Stark!!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
die weltverbesserungsarmee um justin sullivan in einer ihrer besten schlachten!
dies ist das absolut stärkste army album seit thunder & consolation. die grundstimmung auf diesem album ist euphorischer und wirkt frischer wie die letzten scheiben, weil dieses mal mehr der song an sich im vordegrund steht. manche stücke sind sehr minimal gehalten z.b. bei someone like jesus nur gitarre und synthies und justins geradezu beschwörender gesang.
absolute masterpieces sind das kongeniale orange tree roads (erinnerungen an thunder & consolation werden wach!), die düstere ominöse ballade someone like jesus und fly into the smoke, der absolut stärkste opener der army seit i love the world.
alles in allem eines der besten army alben und war für die jungs auch sowas wie ein kleines comeback und gleichzeitig kommerzieler erfolg war(chartposition 38 in den deutschen top 100, immerhin..), da ja für alle nach dem weggang von drummmer rob heaton new model army todeskandidat NR.1 war.dies hat sich zum glück nicht bewahrheitet, sondern hat dem album anscheinend gut getan.
KAUFEN!
what a wonderful way to go!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
eight ist "new model army as it`s best" und verbindet die bewährten elemente der älteren army-scheiben mit erfrischenden neuen sounds, ohne dabei unglaubwürdig zu werden. solange justin und co musik mit derartiger qualität produzieren, sind die wartezeiten zwischen den veröffentlichten alben (fast) gerechtfertigt. absolut empfehlenswert für alle nma-hörer und solche die es noch werden wollen. zusatzempfehlung von mir: new model army live besuchen (wird niemand der was von guter musik versteht bereuen)
Weniger ist mehr
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Vielleicht das gelungenste NMA-Album. Justin Sullivan & Co. schaffen es mit einfachen Mitteln und simplen Strukturen wunderschöne Songs mit viel Atmosphäre zu kreieren. Besonders "Orange Tree Roads" sei hierbei als Anspieltip ans Herz gelegt.
"Eight" ist ein nachhaltiges Argument dafür, daß gute und anspruchsvolle Musik nicht zwingend etwas mit langen Gitarrensoli und komplizierten Arrangements zu tun haben muß.
Satte fünf Sterne.
New Model Army goes Nobody else
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Was auf der letzten Army Tour als netter Gag begann, nämlich unter dem Namen "& Nobody else" als sein eigenes Vorprogramm mit semiakustischen und stark verfremdeten Versionen alter Schmankerln aufzutreten, entwickelt sich mehr und mehr zur Methode. Justin und Co. haben ihren Spaß am Singer/Songwrighter-Image entdeckt. Und das erschreckend gut. Songs wie "Flying through the smoke", "orange tree road" und das stark Leonard Cohen zitierende "Someone like Jesus" sind echte Perlen. "You weren't there" und "Snellsmore wood" waren schon von früheren Tourneen bekannt. Leider verläßt die Band unterwegs ein wenig der Mut und sie streuen einige "Oldstyle"-Stücke mit ein um dem drohenden Ungemach der Fans zu entgehen.Leider! Denn dies geht eindeutig auf Kosten der Homogenität und fallen im Niveau deutlich ab. Ein Anfang ist gemacht. Wir sind wieder gespannt auf die Zukunft.
New Model Army goes Nobody else
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Was auf der letzten Army Tour als netter Gag begann, nämlich unter dem Namen "& Nobody else" als sein eigenes Vorprogramm mit semiakustischen und stark verfremdeten Versionen alter Schmankerln aufzutreten, entwickelt sich mehr und mehr zur Methode. Justin und Co. haben ihren Spaß am Singer/Songwrighter-Image entdeckt. Und das erschreckend gut. Songs wie "Flying through the smoke", "orange tree road" und das stark Leonard Cohen zitierende "Someone like Jesus" sind echte Perlen. "You weren't there" und "Snellsmore wood" waren schon von früheren Tourneen bekannt. Leider verläßt die Band unterwegs ein wenig der Mut und sie streuen einige "Oldstyle"-Stücke mit ein um dem drohenden Ungemach der Fans zu entgehen.Leider! Denn dies geht eindeutig auf Kosten der Homogenität und fallen im Niveau deutlich ab. Ein Anfang ist gemacht. Wir sind wieder gespannt auf die Zukunft.
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Produkt-Bild: ...& Nobody Else/Do-CD

...& Nobody Else/Do-CD von New Model Army

Audio CD von Attack Att (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 12,56, Angebote ab EUR 7,29

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 1999
Zoom ± Produkt-Bild: ...& Nobody Else/Do-CD

Tracks:

  • Brave New World Ii
  • Snelsmore Wood
  • Eleven Years
  • Rainy Night
  • Big Blue
  • Queen Of My Heart
  • Prison
  • No Sense
  • Fate
  • The Hunt

3 Kundenrezensionen:

Einfach genial !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese CD kann man einfach nicht mehr aus dem CD-Player nehmen, da man nicht genug kriegen kann. Für mich das Beste was New Model Army zu bieten hat ! Muss man besitzen !
Fast so gut wie live
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nachdem ich die Army diverse Male live geniessen konnte, unter anderem auch drei mal auf der Strange Brotherhood Tour, ist dies die ultimative Live-Platte für Army-lose Monate. Das Album ist energiegeladen und abwechselungreich, kurzum, es ist gelungen und auch Justin Sullivans Lieblingssprüche sind natürlich auf der Platte zu finden. New Model Army für Leute, die es zu schätzen wissen.
... & Nobody else
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Name ist Programm.
Diesmal ein neuer Streich von Mister Sullivan, er ist seine eigene Vorgruppe.
Zwei Stunden Musik vom Feinsten.
Und wer New Model Army schon live gehört hat, weiß das die Männer auf der Bühne genauso beeindrucken wie auf CD, was nicht weiter verwunderlich ist, da sie eine 'live' band sind.
Im Frühjahr 2005 soll ein weiters Album erscheinen, auf das man wirklich gespannt sein kann.
wer 'RAW MELODY MEN' mag, wird dieses Album lieben.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Lost Songs

Lost Songs von New Model Army

Audio CD von Attack Att (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 9,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Lost Songs

Tracks:

Disk 1
  • Brother
  • Sunset
  • Southwest
  • Song to the men of england
  • Refugee
  • Higher wall
  • Far better thing
  • Rainy night
  • 65
  • Caslen
  • BD 7
  • F (sharp) NY
  • See you in hell
Disk 2
  • Freedom '91
  • Wanting
  • Still here
  • If you can´t save me
  • Falling
  • Trees in winter
  • Knife
  • Burning season
  • Coming up
  • Over the wire

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mit Lost Songs haben New Model Army den zweiten Teil ihrer Ausschussware, diesmal aus den Jahren 1991 bis 2001, bezeichnet. Während die erste Hälfte der Doppel-CD B-Seiten und Bonustracks enthält, beinhaltet der "Abandoned-Tracks"-Teil Stücke der letzten zehn Jahre, die nie vollendet wurden und die bislang allenfalls auf Bootlegs erhältlich waren.
Für den wahren Fan der mittlerweile 20 Jahre alten britischen Independent-Legende natürlich unverzichtbar, bietet Lost Songs ansonsten nicht viel. Ist die Zusammenstellung der B-Seiten noch eine akzeptable Compilation, so lässt sich dem zweiten Silberling tatsächlich nur Überflüssigkeit attestieren. Die Songs sind unausgegoren, pendeln zwischen den Stilen und scheinen selbst nicht zu wissen, was sie bezwecken sollen. Das geht so weit, dass bei dem völlig verunglückten "Freedom 91" etwa gar ein Chor aus Klageweibern bemüht wird, der bestenfalls ungläubiges Kopfschütteln auslöst.
Zusammengeschnitten auf eine einzelne Scheibe wäre der Nachfolger von B-Sides and Abandoned Tracks, der besseren Zusammenstellung von 1994, noch eher tragbar gewesen. So gereicht er nur dem Sammler und bedingungslosen Fan zur Vervollständigung. --Felix von Vietsch
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

keinesfalls angestaubt.......
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
hallo..also angestaubt ist "Lost Songs" keinesfalls...es handelt sich hier um teilweise recht altes Material von New Model Army..was Master Justin & Co aber regelmäßig "Live" über all die Jahre auf Konzerten spielten.Ich persönlich habe mich über so manch altes "Schätzchen" gefreut und denke,es war ne super Idee die Songs noch mal auszugraben...sehr viellseitig,wo sich die verschiedensten Musikrichtungen miteinander verbinden...Ich gebe zu wer N.M.A noch nicht kennt,wird sich vielleicht erst reinhören müssen...aber die fans werden das Teil eh schon im Schrank haben,wenn es nicht den ganzen Tag rauf und runter läuft.
Also zugreifen.....
Sehr interessant!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Natürlich ist dies nicht die beste CD von New Model Army (Welche CD auf der Welt kann schon besser als Thunder&Consolation sein?), aber auf jeden Fall die Interessanteste. Die Jungs schwanken zwischen Trivialität und Experementierfreude, dabei reizen sie das Zusammenspiel zwischen Gitarre, Bass und Schlagzeug bis zum Letzten aus. Das Album ist nicht besonders aufwendig produziert, wahrscheinlich wurde es nur aufgenommen,was wahrscheinlich Sullivans Absicht war, deshalb klingt alles betont ruppig, doch genau das macht diese merkwürdige Stimmung aus, die sich fortwährend verbreitet.
Auch ist mit Caslem ein wunderschönes Gitarrenarragement mit dabei ( leider nur 1 Min. 20.), Joolz ist auch zu hören, absolute Höhepunkte sind Higher Wall und Brother.
Fazit: Sehr interessant, aber die Meister-Alben der Army bleiben Thunder und Consolation und The Ghost of Cain Die Welt darf von der Army die nächsten Jahre noch Großes erwarten, dessen bin ich mir gewiss.
Aus Justins Mottenkiste...
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Die vorliegende Compilation scheint wie ein Aufräumen im Papierkorb, wie ein Griff in die Mottenkiste alter Bänder von Army, der wenig vom Zauber dieser Band versprüht und deshalb irgendwie überflüssig ist. Auf der 20-Jahre-Bandjubiläum-Tour wurde zuletzt ein Live-Mitschnitt von Sullivan/Blomberg: "Big Guitars in Little Europe", sozuagen ein NMA-unplugged-Album vermerchandised, der war wirklich großartig und zeigt das besondere Charisma dieses Sängers - mein absoluter Tipp. Aber das hier ist doch irgendwie nur lauwarmer Kaffeesatz. Leider.
Ich bin's noch mal
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich habe zwar schon was zu der Lost Songs LP geschrieben aber das Ding geht wirklich voll ab. Da ist einfach alles drauf. Von ruhigen Liedern bis zu Liedern die voll auf die Mütze hauen.Besonderst das eine Lied (komme nicht auf den Titel "grunz") mit Joolz ist richtig was zum sich mal voll in laut anhören. KAUFT EUCH DAS DOPPELDING!!!
Geniale Fundstücke
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin alles andere als New Model Army -Fan, aber diese Zusammenstellung von abwechsungsreichen Fundstücken haben es mir dermaßen angetan, dass die Scheiben permanent den Player belegen.
Die Musik ist teilweise urban, dann aber auch wieder experimentell. Es ist den Stücken anzuhören, dass die Gruppe des öfteren versucht hat, Ihren Sound zu verändern. Sie war mit dem Ergebnis wohl nie so zufrieden, dass es zu einer regulären Veröffentlichung kam. Zu Unrecht wie ich finde.
Liebhaber von den späteren Clash rate ich hier ungehört zuzuschlagen.
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Produkt-Bild: Navigating By the Stars

Navigating By the Stars von Justin Sullivan

Audio CD von Attack Att (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 39,99, Angebote ab EUR 36,93

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Navigating By the Stars

Tracks:

  • Twilight home
  • Blue ship
  • Ocean rising
  • Sentry
  • Tales of the road
  • Navigating by the stars
  • Sun on water
  • Ghost train
  • Green
  • Home
  • Changing of the light
  • Apocalypse dreams

Aus der Amazon.de-Redaktion


Auf ihre alten Tage werden gestandene Frontmänner anscheinend sentimental. Soundgarden-Sänger Chris Cornell oder Wayne Hussey von The Mission tauschen die großen Hallen gegen kleine Clubs, um ihre akustischen Songs treffender zu präsentieren. Nun folgt auch Justin Sullivan, dessen Rock-'n'-Roll-Leben einige Zahnlücken und Kerben im Gesicht hinterlassen hat, mit dem Soloalbum Navigating By The Stars.
Gerade Anno 2003, wo eigentlich jede Band den unsterblichen New-Model-Army-Hit "51st State" ins Live-Programm aufnehmen müsste, um ein Statement gegen die Bush-Administration und die Blair-Vasallen abzugeben, zeigt sich der Autor des Songs von seiner melancholischen Seite. Schon in den 80er-Jahren schrieb Sullivan anscheinend resigniert die Zeilen: "Our star-spangled banner Union Jack flutters so proud/Over the dancing heads of the merry patriotic crowd/Tip your hat to the Yankee conqueror". Doch Elder Statesmen wissen, dass sie nicht mehr brüllen müssen, um gehört zu werden, und dass ein sentimentaler Song lauter als eine Punk-Nummer sein kann. Die ersten Song-Ideen entstanden im September 2001, dann kam 9-11 und Sullivan verspürte keinen Drang, wütende Stücke zu schreiben. "In some ways I'd already written so many songs about September 11th before it happened, that I wanted to do the opposite. In a world where so much anger, cruelty and ugliness had just boiled to the surface ... I want to make something beautiful."
Dafür ist Sullivan abgetaucht in das letzte große Mysterium der Erde -- eine Welt, die der Mensch so schändlich behandelt: die Meere und Ozeane. Seit Kindesalter ist Sullivan von ihnen fasziniert, hat davon geträumt, und wen wundert es: Navigating By The Stars ist ein melancholisches, oft stilles Album. Die meisten Instrumente sind akustisch, Drums und Percussions werden sehr minimalistisch eingesetzt. Dean White von NMA ist dabei, Bass-Legende Danny Thompson (Pentangle, Tim Buckley, Marc Bolan, Billy Bragg), doch für die große, warme Atmosphäre sorgen Ty Unwin mit seinen Streicherarrangements und Keyboards sowie das Harmonikaspiel von Mark Feltham (Talk Talk, Oasis). "Ozeanisch" nennt Justin Sullivan sein Album, und es scheint, als hätte er sich einen Traum erfüllt. --Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

Bewegend...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein wirkliches Meisterwerk von einem der besten (und leider weitgehend unbeachteten) Singer/Songwriter der heutigen Zeit. Noch minimalistischer arrangiert und instrumentiert als schon die letzte NMA ("Eight") hat Sullivan hier eine Platte voller Sehnsucht und Melancholie geschaffen die mich mit jedem Durchlauf mehr in ihren Bann zieht.
Augen schließen und davontragen lassen...!
Anspieltipps: Tales of the road, Ocean rising und Ghost train
Resignation?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Frontmann von New Model Army hat nun ein Solo-Album, Verzeihung, Solo-CD gemacht. Schön und gut, machen ja viele. Man hört NMA auch deutlich heraus, was aber kaum verwunderlich ist, wenn man bedenkt, daß wohl die absolute Mehrzahl der NMA-Lieder von Sullivan zumindest mitgeschrieben wurden.
Allerdings fällt die CD doch etwas aus dem Rahmen von NMA. Bei NMA hört man die Herkunft aus dem erweiterten Punkumfeld immer heraus. Wenigstens ein Lied jeder CD ist "wütend". Hier ist das nicht der Fall. Alle Lieder wirken ruhig, allerdings nicht gelassen, sondern mit einer seltsamen Anspannung, die mir aber gut gefällt.
Gut gelungen ist die Beschreibung von Situationen. Wenn man hört: "Waiting in the setting sun at the end of the road", dann weiß ich nicht nur genau wie es aussieht, sondern auch wie es sich anfühlt. Teilweise ist die Stimmung recht resignativ. Vielleicht mit Ausnahme von "Ghost Train" wirken alle auf mich, als ob jemand am Ende eines Weges angelangt ist, sein Blut und seine Tränen vergossen hat und einfach müde geworden ist. Am deutlichsten kommt dies im letzten Lied, "Apocalypse Dreams", zum Ausdruck. Dessen letzte Strophe lautet: "I've been across every ocean just chasing after the storm/My crew long dead or deserted now and the sea nothing but calm/Maybe it's time, maybe it's time - to turn this ship around". Man könnte fast geneigt sein zu sagen, daß es ein Abschiedgruß ist. Hoffentlich nicht für NMA und auch nicht für Justin Sullivan, denn die CD hat mir gut gefallen.
schwebende sehnsucht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
absoluter wahnsinn dieses album. die songs dieses albums sind nicht nur äusserst genial komponierte musikstücke, es sind zauberwerke. das ist die einzige erklärung für derart ergreifende und zutiefst bewegende musik. dieses album steckt voller mystik und ich möchte schon sagen spiritualität, gepaart mit einer derartigen spannung, dass man oft das gefühl hat, man müsse ausschalten, weil man sie fast nicht mehr erträgt. dennoch hört man gebannt weiter und geniesst eine gänsehaut nach der anderen... dieses album entführt den hörer in unendliche weiten, textlich wie auch musikalisch, es macht frei und bedrückt gleichzeitig, es lässt einen schweben und setzt dabei eine ganz eigene sehnsucht nach unendlichkeit frei...
Seelenwanderung über die Ozeane
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Viele Albumtitel wecken Hoffnungen, die dann nicht eingehalten werden - nicht so bei Justin - das Album nimmt einen von der ersten bis zur letzten Note mit und zwischendurch stellt man fest, daß man sich irgendwie umarmt fühlt. Selten, daß man durch einem Album von Anfang bis Ende von einer solch homogenen Stimmung und Intensität getragen wird. Das beste dabei: kein Kitsch, kein Pathos, kein Mainstream, keine bemühten Underground-Attitüden, nur pure Sinnlichkeit! Man lege die CD bei Tageslicht, etwa 18.30 Uhr ein und merkt erst am Ende, daß man spürbar sanft durch die Dämmerung, Gefühle und eigenen Gedanken ins Dunkel navigiert wurde - oder mit Nick Cave's Zug zum Rand der Welt, dann in Sullivans Boot umsteigen und sich schwerelos bis ans Ende segeln lassen!
Seelenwanderung über die Ozeane
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Viele Albumtitel wecken Hoffnungen, die dann nicht eingehalten werden - nicht so bei Justin - das Album nimmt einen von der ersten bis zur letzten Note mit und zwischendurch stellt man fest, daß man sich irgendwie umarmt fühlt. Selten, daß man sich von Anfang bis Ende in der gleichen Stimmung aufgehoben und getragen fühlt (wie bei einem guten DJ-Set von z.B. Jeff Mills, grins...sorry...manche werden's verstehen).
Das beste dabei: kein Kitsch, kein Pathos, kein Mainstream, keine bemühten Underground-Attitüden, nur pure Sinnlichkeit! Man lege die CD bei Tageslicht, etwa 18.30 Uhr ein und merkt erst am Ende, daß man spürbar sanft durch die Dämmerung, Gefühle und eigenen Gedanken ins Dunkel navigiert wurde - oder mit Nick Cave's Zug zum Rand der Welt, dann in Sullivans Boot umsteigen und sich schwerelos bis ans Ende segeln lassen. Für die unruhigen Herzen, die eine Hoffnung zuviel und einen Trost zuwenig haben...
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Produkt-Bild: Ocean Rising Cd1

Ocean Rising Cd1 von Justin Sullivan

Audio CD von Attack Att (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 6,55

Erscheinungsdatum: April 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Ocean Rising Cd1

Tracks:

  • Ocean rising
  • Navigating by the stars (Remix)
  • Drummy B (Live)

Produkt-Bild: Twilight Home

Twilight Home von Justin Sullivan

Audio CD von Attack Att (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 5,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Twilight Home

Tracks:

  • Twilight home
  • Sooner or later
  • Headlights (Live)

3 Kundenrezensionen:

Kleiner Vorgeschmack
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Lang, lang hat's gedauert mit Justin Sullivans erstem Solo-Studioalbum, nun ist's bald soweit und hier ist die Vorab-Single. Der Titeltrack Twilight Home ist ein "echter" neuer Song, d.h. auch den fleissigsten Konzertbesuchern bei NMA, Red Sky Coven oder Justin Solo bislang unbekannt. Er ist schlichtweg sehr schön, fliesst träumerisch dahin und verwöhnt mit einem dicken, weichen Arrangement. Aaaber: ein richtiger Brüller ist Twilight Home dadurch nun wirklich auch nicht, und die Tauglichkeit als erste Single ist zumindest etwas fragwürdig. Zumal die "B-Seite" Sooner or Later, eine eher düstere Folkballade mit leicht aufrührerischem Text einen weitaus stärkeren Eindruck hinterlässt. Das wiederum kennt man ja schon von NMA, wo sich auch gern mal echte Perlen auf Singlerückseiten verstecken, man denke nur etwa an Modern Times.
Die Eingeweihten wissen längst, dass Twilight Home auf dem Album eher die Rolle eines netten Openers spielt, später jedoch ein ums andere mal von deutlich grossartigeren Songs übertroffen wird. Ein schöner Appetizer also; nicht mehr, nicht weniger. Aber Justin Sullivan kann viel, viel mehr!!!
Nachzuhören auf Navigating By The Stars...
Justin in Hochform!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das ist Justin Sullivan wie man ihn schon von seiner Solo-Tour 2002 kennt. Der Titel-Track wie auch "Sooner or later" haben was sehr Mystisches, wie es schon zu erwarten war. "Headlights" als Live Bonus-Track war auf der o.g. Tour sowieso eines der Highlights, wobei sich diese Version in der vorliegenden Interpretation schon um Einiges von der "New Model Army"-Version auf "Strange Brotherhood" abhebt. Hier wird eindeutig Wert auf die Unterscheidung NMA - Justin solo gelegt.
Wenn auch "Twilight Home" nicht über einen echten Chorus verfügt oder gar zum Mitsingen anregt, hat dieses Werk jedoch nahezu poetischen Charakter. Herausragende perkussive Leistungen von Michael Dean runden diese Maxi ab. Insbesondere bei "Sooner or Later" dessen Takt mehrfach in ungewohnter Weise und Folge variiert.
Mit diesem Vorab-Release wird das Warten auf Justin Sullivans erstes Solo-Album "Navigating by the Stars" nicht nur versüßt sondern auch noch um ein Vielfaches ungeduldiger...
Ein kleiner Vorgeschmack
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Lang, lang hat's gedauert mit Justin Sullivans erstem Solo-Studioalbum, nun ist's bald soweit und hier ist die Vorab-Single. Der Titeltrack Twilight Home ist ein "echter" neuer Song, d.h. auch den fleissigsten Konzertbesuchern bei NMA, Red Sky Coven oder Justin Solo bislang unbekannt. Er ist schlichtweg sehr schön, fliesst träumerisch dahin und verwöhnt mit einem dicken, weichen Arrangement. Aaaber: ein richtiger Brüller ist Twilight Home dadurch nun wirklich auch nicht, und die Tauglichkeit als erste Single ist zumindest etwas fragwürdig. Zumal die "B-Seite" Sooner or Later, eine eher düstere Folkballade mit leicht aufrührerischem Text einen weitaus stärkeren Eindruck hinterlässt. Das wiederum kennt man ja schon von NMA, wo sich auch gern mal echte Perlen auf Singlerückseiten verstecken, man denke nur etwa an Modern Times.
Die Eingeweihten wissen längst, dass Twilight Home auf dem Album eher die Rolle eines netten Openers spielt, später jedoch ein ums andere mal von deutlich grossartigeren Songs übertroffen wird. Ein schöner Appetizer also; nicht mehr, nicht weniger.
Aber Justin Sullivan kann viel, viel mehr!!!
Nachzuhören auf Navigating By The Stars...
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften