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Produkt-Bild: Nevermind

Nevermind von Nirvana

Audio CD von Geffen (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 1,93

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 1991
Zoom ± Produkt-Bild: Nevermind

Tracks:

  • Smells Like Teen Spirit
  • In Bloom
  • Come As You Are
  • Breed
  • Lithium
  • Polly
  • Territorial Pissings
  • Drain You
  • Lounge Act
  • Stay Away
  • On A Plain
  • Something In The Way

Produktbeschreibung


NEVERMIND

Aus der Amazon.de-Redaktion


Wenn uns der Sound auf Nevermind jetzt vertraut ist, dann liegt das garantiert auch daran, daß tausende von Rockbands, die nach Nirvana kamen, krampfhaft versuchten ihren Stil zu kopieren. Nirvanas Sound prügelt aus den Boxen auf Dich ein. So wie das Turbo-Punk-Riff in "Smells Like Teen Spirit", in dem sich die angestaute Wut aus 15 Jahren Rock-Underground in einem einzigen inbrünstigen Schrei Luft verschafft.
Nur wenige Alben haben das kulturelle Bewußtsein dermaßen geprägt, von den zwölf Songs auf der Platte sind mindestens schon zehn zu Standards geworden. Das historische Gewicht mag es schwierig machen sich die Platte unvoreingenommen anzuhören. Tatsache ist aber, daß die wahnsinnige Kraft, die in Kurt Cobains Gesang steckt, immer noch und immer wieder schockiert. --Douglas Wolk
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Helden aus meiner Jugendzeit
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was wurde nicht schon alles über dieses Meisterwerk der Musikgeschichte geschrieben? Kann ich da überhaupt noch etwas Interessantes zu beisteuern? Ich versuche es einfach mal: Auf diese Platte wurde ich zunächst auf dem Schulhof aufmerksam gemacht, denn dort unterhielt man sich über diese eine Band, die sich von allem bisher da gewesenen unterschied. Daher lieh ich sie mir von einem Schulkollegen, der eine Klasse unter mir war, aus. Es gab sogar Bedingungen dafür, nämlich bloß nicht länger als einen Tag und schon gar nicht übers Wochenende. Also, beim Erledigen der Hausaufgaben rein in den CD-Player und kurze Zeit später gebannt davor gehockt, denn dies war einfach eine Sensation. Diese Drums, diese Stimme, diese Gitarren. Einfach göttlich. Von diesem Zeitpunkt an musste ich auch ein Holzfällerhemd tragen und revolutionieren. Nach dem letzten Track "Something in the way" musste ich mir dann als Stärkung etwas zu Essen in der Küche machen. Doch was war das? Was für Töne erklangen da aus meinem Zimmer? Dies war meine erste Begegnung mit einem Hiddentrack, und was für einem, denn "Endless, nameless" stellte ein Zerstörungsszenario dar, welches Nirvana später immer am Ende ihrer Liveshows praktizierte. Der Tanzstil Pogen wurde ebenfalls durch diese Platte und durch das Video zu "Smells like teen spirit" revolutioniert, denn nun pogten alle. Auch ich traute mich bei diesem Lied auf die Tanzfläche der Tanzschule Siebenhüner, dessen Inhaber diese Aggressivität schnell zu viel wurde. Das Ergebnis war, dass das Saallicht angemacht wurde und alle im Sitzen den Liedern von Nirvana lauschten. Die Obercoolen hatten für diesen Zeitpunkt sogar die Songbooks aus der Bravo dabei, um die Texte mitzusingen. Nur einmal, da sagte DJ Thomas "Mir doch egal, haut Euch doch die Köppe ein" und spielte "Smells like teen spirit" in voller Länge. Thomas war danach nie mehr gesehen. Deshalb ist er einer meiner Helden aus meiner Jugendzeit, genau wie Kurt Cobain, Dave Grohl und Krist Novoselic, sowie dem Produzenten dieses Albums: Butch Vig.
nirvana
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
nirvana ist kult
nirvana ist gut
und kurt ist tot...

sterben könnten alle,
aber nirvana wird ewig leben!
Nirvana- Nevermind
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein abslutes must have, die Songs kennt man alle und man kann super dazu abrocken
Immer wieder
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nirvana ist einfach super !!!

Dieses Album kann man paar Mal hören, wegpacken und nach 10 Jahren wieder rausholen: die Lieder bleiben toll. Wenn man möchte, dass eine Stunde ultra-schnell vergeht (wenn ein Fußballspiel noch 60 min zum Anpfiff braucht oder so) dann kann man diese Scheibe hören und merkt nicht, wie schnell die Stunde um ist. Die Lieder sind sehr gut, das beste Album der 90er und eines der besten Alben überhaupt. Für knapp 10 EUR kann man nicht falsch machen, auch wenn ich nicht weiß, wer grad an dem Album verdient. Der Schlagzeuger vielleicht?

Ich schlage vor:
Kaufen!
Hören!
Hören!
Wegpacken!
Rausholen!
Hören!
und..... ab in den Urlaub mit dieser CD!

Die besten Lieder sind... kann man nicht sagen, eigentlich alle. Achtet mal darfauf, dass es noch ein verstecktes Lied gibt. CD am Ende einfach laufen lassen.

LG
Meilenstein oder doch überbewertet?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nevermind, Nirvanas zweites Album, läutete endgültig eine neue Zeit ein. Klassische Gitarrenarbeit, affektierter Gesang und überkünstliche Produktionen, jeglicher Pop- und Metalbands gehörten der Vergangenheit an. Die 90er waren das Jahrzehnt des schmutzigen, schwermütigen Rocks und der lyrischen Aufarbeitung gesellschaftlicher Probleme. Natürlich gab es etliche Interpreten, die einfach nur auf den Zug aufsprangen den Nirvana in Gang gesetzt hatten um kommerziellen Erfolg verbuchen zu können. Zumindest konnte man sich bei Nirvana sicher sein etwas hundertprozentig ehrliches zu bekommen. Beeinflusst von Bands wie Led Zeppelin und anderen Rockbands aus den 70ern, schrieb Kurt Cobain sein eigenes Verständnis von Rock und Punkmusik nieder und setzte es in teils harte und verstörende Songs und teils sanfte und melancholische Stücke um. Bei Nevermind veränderte sich der Stil Nirvanas im Vergleich zum äußerst rauen Vorgänger "Bleach" maßgeblich, was zum einen daran lag das Kurt sich mehr (oder auch weniger) Gedanken um Texte machte. Er bastelte sich aus eigenen vorher entstandenen Gedichten Texte zusammen und gab ihnen einen ganz eigenen Sinn welchem den meisten unverständlich blieb. Aber auch musikalisch veränderte sich die Band ein wenig. Kurt, der die Pixies verehrte, hatte schon immer seine eigene Vision von der Vermischung des Punk mit Pop. Auf Nevermind setzte er das um und man hört es zweifelsfrei, schließlich sind Lieder wie "Teen Spirit" oder "Come as You Are" absolute Ohrwürmer und haben zugleich eine gewaltige Atmosphäre die einen nicht so schnell loslässt. Zu düster und rau für die Allgemeinheit ist das Album auf keinen Fall, was auch den riesigen Erfolg verständlich macht. Was Kurt und die ganze Band allerdings massiv störte war aber die Produktion von Butch Vig und der Mix von Andy Wallace. Dieser war so glatt, dass das Album tatsächlich ein wenig an Intensität und Härte verlor. Mit Sicherheit auch der Hauptkritikpunkt am ganzen Album. Ansonsten gibts nicht viel zu mäkeln, denn das Songmaterial weiß zu überzeugen, Kurts Versuch eine poppige Richtung einzuschlagen kann man als geglückt bezeichnen, ohne dass das Album wie eine reine langweilige Popplatte wirkt.
Insgesamt ist die Platte sehr melancholisch-aggressiv ausgefallen. Bestes Beispiel ist natürlich der Opener "Smells Like Teen Spirit", der sich hervorragend in ruhigen Momenten in der Strophe und lauten Momenten im Refrain abwechselt, für die damalige Zeit noch nicht so typisch. "In Bloom" ist dann ein (bewusst) häßlich wirkender Song der durch groovende Riffs überzeugt. "Come as You Are" hat eine unglaubliche Wasserartige Atmosphäre und zieht einen in den Bann. "Breed" ist hat ein fieses Riff verstärkt durch extreme Verzerrung des Basses und kann als Punksong angesehen werden. "Lithium" ist ein weiterer Hit wie die ersten drei Lieder und ist alleine vom Selbstzweifelnden Text her schon eine Hymne. "Polly" handelt von einem vergewaltigten Mädchen und ist eine sehr traurige und stille Ballade. "Territorial Pissings" ist wieder ein sehr harter Punksong mit extrem verzerrter Gitarre. Dagegen ist "Drain You" einer dieser Nirvana typischen Rocksong, welcher absoluten Hitcharakter hat und einen verstörenden Mittelteil aufweisen kann. Auch "Lounge Act" ist ein Midtempostück mit einer eingängigen Bassline, allerdings kommt Kurt gesanglich hier nicht immer hin. "Stay Away" ist für Nivana-Verhältnisse ein echter Aufräumer zählt gerade deswegen zu den Highlights des Albums. "On a Plain" ist nochmal ein letzter leichtfüßiger Rocksong, der zum träumen einlädt. "Something in the Way" ist das schwerste und melancholischste Stück auf dem Album mit dem zurückhaltenden Gesang, den schleppenden Akustikgitarren und dem Cello im Refrain. Den Abschluss findet das Album aber erst 20 Minuten nach "Something in the Way", nämlich in dem sinnlosen, zerstörerischen "Endless, Nameless" was nicht als ernstzunehmender Song verstanden werden sollte. Vielmehr ist es das Nirvana typische bewusste Krachmachen, welches mit Zerstörung der Instrumente endet. Sehr verstörend aber dennoch irgendwie passend.
Am Ende bleibt die Frage: Ist Nirvanas "Nevermind" tatsächlich der viel titulierte Meilenstein in der Musikgeschichte? Eins der wichtigsten Alben ist es auf jeden Fall und auch der musikalische Wert kann sehr hoch eingeschätzt werden, selbst wenn Kurt Cobain das Rad nicht unbedingt neu erfunden hat und er auch (Technisch gesehen) nicht der beste Gitarrist war. So bleibt zu sagen das Nevermind für den damaligen Mainstream etwas neues war und Nirvana (ob sie wollten oder nicht) die musikalische Welt damals wie heute stark beeinflusst haben.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Mtv Unplugged in New York

Mtv Unplugged in New York von Nirvana

Audio CD von Geffen (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 1,14

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 1993
Zoom ± Produkt-Bild: Mtv Unplugged in New York

Tracks:

  • About A Girl
  • Come As You Are
  • Jesus Doesn't Want Me For A Sunbeam
  • The Man Who Sold The World
  • Pennyroyal Tea
  • Dumb
  • Polly
  • On A Plain
  • Something In The Way
  • Plateau
  • Oh Me
  • Lake Of Fire
  • All Apologies
  • Where Did You Sleep Last Night

Produktbeschreibung


MTV UNPLUGGED IN NEW YORK

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das letzte Nirvana-Album Unplugged, das vor dem frühzeitigen Tod von Kurt Cobain aufgezeichnet wurde, überrumpelte viele mit seinen spartanischen, neo-akustischen Darbietungen und überraschte durch seine gezügelte Wut. Wenn Cobain singt "I swear I don't have a gun, I don't have a gun" ("Ich schwöre, ich habe kein Gewehr"), und dies mit zusammengepressten Zähnen (statt mit offenem Mund zu schreien), und wenn es Dir bei der beklemmenden Anspannung von "About a Girl" -- von ihrer ersten LP -- kalt den Rücken runterläuft, obwohl die Gitarren sich längst beruhigt haben, dann beginnst du aufs Neue den Sinn für Nuancen einer der größten Bands dieser Zeiten zu schätzen. Zu den Highlights gehören Versionen von drei "Meat Puppets"-Tracks (mit den special guests Curt and Kris Kirkwood der einflußreichen "college rock" Band), das weinerliche Cello von Vaselines "Jesus Doesn't Want Me for a Sunbeam" und Nirvana's Version des David Bowie-Songs "The Man Who Sold the World". --Lorry Fleming
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Nirvana im Nirvana
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Absolut geiles Album, ich habe die Schallplatte. Die Tracks kennt jeder, brauch man nicht viel zusagen.
Allerdings unplugged und mit so viel Wärme wie es diese Schallplatte rüberbringt habe ich Nirvana noch nicht gehört.
Super Album.
PLus: ein MP3 Download Gutschein - Spitze.
Auftritt TOP, Qualität FLOP
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Der Auftritt ansich ist so ziemlich das beste Klangerlebnis, dass ich in meinen jungen Jahren habe hören dürfen. Nur leider eben nicht auf dieser CD. Der Ton wirkt viel zu kraftlos, leise und dadurch geht die ganze Atmosphäre flöten. Wer also in Genuss von Nirvana auf der Spitze ihres Könnens kommen will, sollte unbedingt die passende DVD zu dem Auftritt kaufen.
Must have
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann nur sagen, dass es ein muss dieses Album zu haben.
Es ist eines der besten Unplugged-Alben der Welt.
Einfach Genial!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eines der besten Alben die es auf dem Musikmarkt gibt! Bitterschön :-)
Schade, dass solche Meisterwerke so selten sind!
Falls man die CD noch nicht im Schrank stehen hat, dann aufhören zu lesen und ganz schnell kaufen :-)
Gewaltig, schön und schockierend zugleich.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Anfang der 90er gab es die von MTV arrangierten Unplugged-Konzerte wie Sand am Meer. Kein Wunder das auch Nirvana gefragt wurden ob sie denn ihre Songs "ohne doppelten Boden" performen wollten. Kurt Cobain ließ nach einigem Hickhack schließlich überreden. Dave Grohl meinte dazu, dass die Bandmitglieder viele Unpplugeds von anderen Bands gesehen hätten und ihnen missfiel das die Künstler so täten als wären es Rockkonzerte wie im Madison Square Garden. Kein Wunder also das Nirvana es anders machen wollten und deswegen deutlich ruhiger agierten als man es eigentlich von ihnen gewohnt war. Leiser und viel gefühlvoller interpretierte die Band ihre Songs. Dabei setzten sie nicht auf ihr Standartprogramm aus sonstigen Nirvana-Konzerten, sondern spielten viel mehr Songs die sie eigentlich nicht in ihrem gewohnten Repertoire hatten wie "Something in the Way" oder "Polly" welche sich aber perfekt für Akustikinterpretationen eigneten. Daneben wurde auch viel gecovert. The Vaselines, David Bowie, The Meat Puppets und Lead Belly gehörten dazu.
Das Konzert an sich ist wenn man es sich anhört und vor allem anschaut, ziemlich schockierend und traurig, weil man sehr deutlich spürt und sieht, das Cobain sehr fertig und kaputt wirkte. Er wippt auf seinem Stuhl rum, guckt verloren in eine Ecke und kann seine Gitarre kaum noch richtig bedienen, wenn er gleichzeitig singen muss. Songs wie "Pennyroyal Tea" und "Dumb" wirken da schon fast wie eine Art Kapitulation und das dieser Mensch tatsächlich am Rande des Abgrunds stand wurde dann leider nur ein paar Monate später auf tragischste Weise deutlich. Vielleicht ist es gerade diese Zerbrechlichkeit die dieses Konzert ausmacht und es zu dem mittlerweile legendären Auftritt gemacht hat. Nirvana erschufen mit ihrer Musik eine Atmosphäre die zwar bedrückend aber auch ungemein schön ist. Besonders herausragende Stücke sind "About a Girl", "The Man Who Sold the World", "Dumb", "Plateau", "Oh Me", "Lake of Fire", "All Apologies" und "Where Did You Sleep Last Night?". Bei letzterem schreit Kurt gegen Ende sämtlichen Schmerz heraus, was das Konzert eindrucksvoll abschließt.
Das ganze Album ist wie eine Art Requiem für Cobain. Es zeigt auch zu was diese Band fähig war, denn die Atmosphäre die hier erzeugt wurde ist selbst heute noch spürbar und sucht seinesgleichen. So bildet die Aufnahme dieses Unplugged-Konzert den Abschluss der viel zu kurzen Schaffenszeit Nirvanas.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Ten

Ten von Pearl Jam

Audio CD von Epc (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 1,20

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 1992
Zoom ± Produkt-Bild: Ten

Tracks:

  • Once
  • Even Flow
  • Alive
  • Why Go
  • Black
  • Jeremy
  • Oceans
  • Porch
  • Garden
  • Deep
  • Release
  • Alive (Live)
  • Wash
  • Dirty Frank

Produktbeschreibung


TEN

Aus der Amazon.de-Redaktion


Als Teil des Triumvirats des Seattle Grunge der Neunzigerjahre, zu dem noch Nirvana und Soundgarden gehörten, debütierte Pearl Jam mit Ten, ihr zugänglichstes und am wenigsten tiefsinniges Album. Im Laufe der Zeit hat der Ruf von PJ als eine politisch korrekte Band, die zu sehr über den Dingen steht, um ihre Musik auf MTV zu prostituieren, fast die Musik überlagert. Aber vorher waren sie eine einfache hau-drauf, hau-rein, laute, melodische Rock Band. Und Lead-Sänger Eddie Vedder war berühmt für seine ungestüme Bühnenpräsenz und für eine urwüchsige Stimme, die sich anhörte, als hätte sie drei Stimmbänder. Die persönlichen, erzählenden Singles "Alive", "Jeremy" und "Even Flow" katapultierten die widerspenstige Band in die Liga der über 10 Millionen Verkaufszahlen. Nachfolgende Alben waren viel komplizierter, subtiler, thematisch vielschichtiger und in so mancher Hinsicht besser als Ten. Aber die Band wird nie mehr den Aufruhr wiederholen können, den dieses Album verursachte. --Beth Bessmer
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Es ist einfach Rockmusik!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es gibt Fachzeitschriften, die von einem "Grunge-Popularitätswettbewerb" zwischen Nirvana und Pearl Jam (Anfang der 90er) sprechen.
Zunächst sei mir bitte einmal die Frage erlaubt: Was genau ist "Grunge" eigentlich? (Und bitte versucht mir jetzt nicht zu erklären, dass es sich dabei um "Garagenrock" handelt!) Ich bin gerne bereit, Neues zu lernen!
Für mich ist es weiterhin einfach Rockmusik und Pearl Jam braucht sich in keinen Belangen hinter Nirvana zu verstecken. Natürlich hat das auch persönliche Gründe - Zwar beabsichtige ich keineswegs mir jetzt den Groll sämtlicher Nirvana-Anhänger zuzuziehen, doch sei mir bitte folgende Bemerkung erlaubt: Auch, wenn ich die Musik von Nirvana gut finde und durchaus wertschätze, aber - der ganze Kult um Kurt Cobain nervt mich! Es ist schon tragisch genug, dass sich dieser arg gebeutelte Mann selbst "aufgegeben" hat und viel zu früh aus dem Leben geschieden ist, aber dann noch so ein wahnsinniges Tamtam drumherum zu machen ist fast schon verbrecherisch und jedenfalls aus moralischer Sicht äußerst fragwürdig! Denn was bitteschön ist so toll daran, wenn sich ein 27jähriger - aus welchen für ihn letztlich entscheidenden Gründen auch immer - dazu entschließt, einen Schlussstrich zu ziehen, indem er sich eine Kugel durch den Kopf jagt??! Für mich ist das eher frag- denn anbetungswürdig. Aber bitte. Man kann mich ja auch gern vom Gegenteil zu überzeugen versuchen...

Und Moral und Rockmusik - verzeihen Sie - ich meine natürlich "Grunge" - ist ohnehin so eine Sache für sich...
(Ich will hier keineswegs als "Moralapostel" in Erscheinung treten - das ist nur meine persönliche Einstellung zu der ganzen Sache!!)

Falls es jemals einen tatsächlichen Konkurrenzkampf zwischen Pearl Jam und Nirvana gegeben haben sollte, so ist der letztlich nur auf den Herkunftsort (Washington) beider Bands zurückzuführen und - für meinen persönlichen Geschmack - hat Pearl Jam hierbei ziemlich klar die Nase vorn!

Der beste Beweis dafür ist gleich das Debüt-Album "Ten" (das mittlerweile auf 14 Stücke erweitert wurde), das mit "Alive" und "Jeremy" gleich zwei echte Hits vorzuweisen hat und auch insgesamt absolut überzeugt.
Ein durch und durch abgebrühtes Debüt! Hinzu kommt noch, dass Pearl Jam (logischerweise) mittlerweile ein Vielfaches an Beständigkeit bewiesen hat. In solider Rock-Arbeiter-Manier (ist positiv gemeint) liefert die Band ein Klasse-Album nach dem nächsten.
Und ob das Nirvana ebenso eindrucksvoll gelungen wäre, wage ich an dieser Stelle (Cobain hin- und her) einmal zu bezweifeln. Aber gut, wie gesagt soll das hier nicht in eine Anti-Nirvana-Kampagne ausarten (schließlich haben die ja auch gute Musik gemacht, Grunge hin, Grunge her)...

Es ist halt einfach Rockmusik. Und dabei sollte man es auch belassen! Und Pearl Jam macht genau das - und WIE!! Und das ist es, was ich an dieser Band so mag.
"Ten" war lediglich der Startschuss dafür. Da wartet man gespannt und gerne auch heute - viele weitere Alben später - aufs nächste Pearl-Jam-Werk!

"Ten" ist durch und durch cool - ebenso wie Eddie Vedder und Co - und hat sich mittlerweile - neben "Vitalogy" - zu einem echten KLASSIKER entwickelt! (Obwohl das eigentlich auch damals schon sowas wie "Klassiker" waren.)

5 STERNE. Punkt!
I'm still alive, do I deserve to be, is that the question?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nirvana, Soundgarden und Pearl Jam, die berühmtesten drei Grunge-Bands aus Seattle. Zusammen mit den Smashing Pumpkins aus Chicago die Giganten der Rockmusik in den USA der Neunziger, nachdem sich Axl Rose mit seiner Überband verworfen hatte. Als Neil Young Fan sollte meine Bindung zu Pearl Jam besonders gross sein und wirklich bin ich ihnen enorm dankbar für Mirrorball und am meisten für I'm the ocean. Aber Nirvana und die Pumpkins waren mir dann doch immer lieber, weil abwechslungsreicher.
Ten ist das Debüt von Pearl Jam von 1991 und der Titel ist gut gewählt: im Mittelpunkt stehen die 10 Songs des Albums. So soll es sein! Es geht um die Musik und nicht um schicke Fönfrisuren und Rockstar-Gehabe.
Die Songs sind zeitlos, ganz besonders Alive, Evenflow, Jeremy und das wunderschöne Black.
Heavy Metal trifft auf Verletzlichkeit. Nachdenkliche, ehrliche Rocksongs!

Anspieltipps: Black, Alive, Jeremy
Meisterwerk!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich besitze diese CD schon seit vielen Jahren, und sie trägt immer wieder dazu bei, meine Laune zu heben. Egal, ob ich Alive, Even Flow, Porch oder Black höre, mir gehts einfach gut dabei.

Es gibt nicht viele CDs, die mich in so eine Stimmung versetzen.

Alle, die alternative Rockmusik mögen (ich sage nicht mehr "Grunge"), werden diese CD lieben.

Ein Meilenstein der modernen Rockgeschichte, unbedingt kaufen!!!
Ten-Sessions
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als mir mein Vater vor ca. 5 Jahren sagte: "Pearl Jam könnte eine Band sein, die dir gefällt." wusste ich natürlich noch nicht, dass er mir damit einen Tipp gegeben hatte, der mein Leben nachhaltig verändern würde.
Innerhalb der nächsten Wochen stand ich in einem großen Musikgeschäft vor der Karteikarte mit dem Buchstaben "P" im CD-Regal.
Und da waren: sechs, sieben Alben von Pearl Jam.
Ich hatte noch nie einen Song von ihnen gehört, noch nie etwas über sie gelesen, und so griff ich blind in die CDs und erwischte ein pink-rotes Album, auf dem Arme nach oben ausgestreckt wurden.
- Ich hätte auch Yield oder Binaural erwischen können, und wer weiß, vielleicht wäre ich dann nie zu einem riesen Pearl Jam-Fan geworden, vielleicht hätte ich mir nie wieder eines ihrer Alben gekauft. (Womit ich nicht sagen will, Binaural sei "schlechter" als Ten, aber im Nachhinein scheint es mir ansolut einleuchtend, dass damals mein erstes PJ-Album nur Ten sein konnte, kein anderes.)
Zuhause legte ich die CD in den Player und spürte spätestens (dann aber schon unaufhaltsam) bei Track No.3 "Alive" etwas, das ich zuvor noch nie oder danach nie mehr beim ersten Anhören einer CD bzw. eines Songs gespürt habe. Am ehesten trifft es wahrscheinlich der Gedanke: "DAS ist es!"
...
Die Songs sind ohne Ausnahme charakteristisch, typisch für das ganze Album - die Ten-Sessions - als auch typisch für sich selbst, jeder Song hebt sich auf dieser CD von dem anderen ab, und doch verbindet sie eben jenes Schleierhafte, das jener Zeit, dem Grunge, nirgendwo besser und deutlicher anhaftet als auf dieser CD.
Für mich als Gitarrist ist Ten außerdem eine Ansammlung wunderbarer Gitarrensounds, von Mike McCready's clean bis angezerrten glockigen Strats und Solos bis hin zur fernen, rund-verzerrten Gibson von Stone Gossard, dem hauptsächlichen Songschreiber auf diesem Album.

Pearl Jam haben mit Ten ein Imperium geschaffen, Songs wie "Yellow Ledbetter", "Alone" (aus der Zeit der Ten-Sessions, aber nur auf den Lost Dogs-Rarities zu finden), "Wash", "Oceans", und "Alive" versprühen hymnenhaft dieses Flair aus dem Seattle der frühen 90er.

Es bleibt zu erwähnen, dass jedes PJ-Album einen anderen Charakter hat, und das ist gut so. Das folkige "No Code" mit dem rauhen "vs." zu vergleichen macht genausowenig Sinn, wie "Yield" mit seinem Pop und seinen schönen Melodien/Harmonien dem bluesigen, rockigen "Pearl Jam" von 2007 gegenüberzustellen; "Vitalogy" ist dunkler als alles andere, "Binaural" experimenteller, "Riot Act" besonnener in seiner Zurückgenommenheit.

Jedes Album von PJ ist ein Meisterwerk für sich, und doch kann ich jedem nur raten, der in den Pearl Jam-Mythos eintauchen will, sich zuerst das Debutalbum - TEN - zuzulegen.
eines der besten rockalben aller zeiten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
mit diesem album schafften sich pearl jam einen hohen platz in der rockszene.
ihr 1992 erschienenes album "Ten" knallt richtig.
mal sehr rockige, fetzige songs, mal etwas leiser.
mit ALIVE, EVEN FLOW, BLACK und JEREMY sind 4 mega-klassiker der rockgeschichte
drauf, die einfach nicht alt und schlecht werden.
Ten kann sowas von locker mit Nevermind von Nirvana mithalten.
es ist sogar besser, als alles, was nirvana je veröffentlicht haben.
es ist zumindest meine meinung und dabei bleibe ich auch.
5 milliarden sterne für dieses unsterbliche werk !
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Nirvana - Best Of

Nirvana - Best Of von Nirvana

Audio CD von Geffen (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 15,12, Angebote ab EUR 4,20

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Nirvana - Best Of

Tracks:

  • You Know You're Right
  • About A Girl
  • Been A Son
  • Sliver
  • Smells Like Teen Spirit
  • Come As You Are
  • Lithium
  • In Bloom
  • Heart-Shaped Box
  • Pennyroyal Tea
  • Rape Me
  • Dumb
  • All Apologies
  • The Man Who Sold The World
  • Where Did You Sleep Last Night

Produktbeschreibung


Nirvana - Best Of
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Gute Musik, leider versautes remastering / schlechte Aufnahmequalität
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Tja,

Was soll man sagen? Musik ist Top, und für den der die gängigen Lieder von Nirvana gern hört ist die CD sicher ne Empfehlung (dazu zähle ich mich, das es den richtigen Fans nichts neues bietet ist klar)

Aber die Aufnahmequalität ist nach der Neuabmischung schlechter geworden, habe den Vergeich mit der Nevermind, diese bietet deutlich mehr Dynamik, das Schlagzeug 'klatscht' einfach mehr, hinzu kommt das bei der Neuabmischung die einst so schön präzise hämmernde Base-Drum zu einem unkontrollierten Bassgeschwabbel geworden ist. Kontrollieren kann man das mit dem TT Dynamic Range Meter, ein kleines Proggi was frei im Netz zu finden ist, hier bietet das Original 11-12dB Dynamik, die Neuabmischung nur 6-7dB.

Fazit: Finger weg, lohnt nicht.
Nützt eine Best of was?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich würde sagen ja! Ich bin jetzt 15, mein erstes Album von Nirvana war diese Best of ich war noch nicht mal auf der Welt, als "Bleach" rauskam, ich wollte mir erst mal nen Überblick schaffen, dafür ist diese CD mehr als geeignet!
Echte, schöne und zeitlose Rockmusik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Weihnachten 2008. Zeit für Besinnung und Dankbarkeit. Statt einen Verriss einer aktuellen Charts CD wie dem Kitsch von Adoro zu schreiben, die in einem Jahr eh niemand mehr kennt, lieber akzeptieren, was man ohnehin nicht ändern kann. Statt dessen lieber diese Best of von Nirvana loben! Wirklich rund ist diese Hits-Sammlung zwar nicht, da es nur einen exklusiven Song gibt. You know you're right ist zwar auch auf Best of the box und dem Box-Set enthalten, aber nur hier in der richtig überzeugenden, produzierten Version. Besonders zusammen mit dem Video ein herzzereissender, gleichzeitig wütend und trauriger, aber auch ermutigender Song!
Vielleicht finden über Nirvana ja noch mehr Menschen zu den Pixies und zu Neil Young, so wie ich. Gavin Rossdale von der britischen Grunge-Band Bush und Ehemann von Gwen Stefani hat einmal in einem Interview etwas neidisch und kleinlich darauf hingewiesen, dass Nirvanas grösster Hit Smells like teen spirit von dem Pixies-Song U-Mass beeinflusst sei. Na und? Nirvana liessen sich von Punk, Hardrock, Beatles und vielem anderen inspirieren und schufen daraus etwas Neues, Eigenständiges und Beständiges. Die Musik und der Geist von Kurt Cobain leben weiter. Das ist ein Trost in diesen finsteren Castingband-Zeiten.

Auf der Nirvana Best of ist zwar nicht ein einziger schwacher Song, aber für eine Band dieser Grösse ist diese Zusammenstellung ziemlich enttäuschend, Neil Youngs Decade wäre ein gutes Vorbild gewesen, mehr als nur einen unveröffentlichten Song hätte man den Fans bieten können und sollen, Material war ja noch genügend vorhanden, nur wurde es für einen höheren Preis mit dem Box-Set verkauft. Für Einsteiger dennoch eine brillante CD!

Anspieltipps: Dumb, All Apologies, You know you're right
Endlich mal eine Best-of, die hält, was der Name verspricht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Für einen Fan wie mich, der alle regulären Alben bereits seit längerem besaß, bestand seinerzeit der Anreiz zum Kauf natürlich in dem allerletzten Nirvana-Song, den Kurt Cobain aufgenommen hat: You Know You're Right.
Da dies eine gängige Praxis ist, eine Best-of mit kleinen Bonbons anzureichern, die man sonst nur auf Bootlegs finden konnte und oft auch nur eine Zusammenstellung der bereits veröffentlichten Songs ohne Boni erfolgt, halte ich es für übertrieben, dies als Ausbeutung zu bezeichnen, auch wenn Mrs. Love's Geschäftsgebaren oft diese Tendenz haben mag, sei es weil sie eine böse Hexe ist, die ihren eigenen Mann umbringen ließ *g* oder einfach, weil sie ihr Geld für mehr Drogen braucht. Bei den neuesten Zusammenstellungen von Bootlegs mag dies zugegebenermaßen anders sein, denn hier sollte der Fan erst für die große "With the Lights Out"-Box blechen und ein Jahr später nochmals für die Einzel-CD "Sliver - The Best of the Box", die nur einen neuen Song enthielt, der aber - anders als das erst im Frühjahr 1994 aufgenommene You Know You're Right - damals nicht mit auf CD gepackt wurde, obwohl er schon zur Verfügung stand.
Auch der Rest der CD überzeugt - wider meine anfängliche Skepsis - voll und ganz, alle großen Hits sind dabei, vornehmliche Songs, zu denen es auch entsprechende Musikvideos gab. Sogar die Unplugged wurde berücksichtigt. Klar hat man, wenn man alle Alben schon hat, auch seine persönlichen Favoriten abseits der großen Hits, doch dies ist bei allen Best-ofs der Fall und objektiv gesehen, kann man bei der wirklich kompetenten Songauswahl hier definitiv nichts besser machen.
Über Sinn und Unsinn von Best-ofs i. A. lässt sich streiten, doch diese CD enthält in chronologischer Reihenfolge das Vermächtnis von Nirvana. Wer tatsächlich noch keine Nirvana-CD zu Hause hat und sie in ihrer vollen Bandbreite kennenlernen möchte, darf bedenkenlos zuschlagen, denn besser kann man eine Best-of nicht machen.
Good or bad?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Gute frage oder? Wieviel nützt einem eine solche best-of denn eigentlich noch? Denn wer Nirvana mag hat eh die ein oder andere wenn nich sogra alle Alben der band und bereits diverse bootlegs auf denen man sogar schon das hier einzige Bonbon findet nämlich "You Know you're right" das natürlich der absolute Burner ist und gewaltig geil rockt nur es riecht hier verflucht ekelig nach "Ausverkauf" denn warum bringt man erst nach beinahe 10jahre nachdem Kobain gestorben ist und es Nirvana nicht mehr gibt eine best of raus? Und eine art best-of gab es auch bereits mit der Liveplatte "From the Muddy Banks...." also wozu nun diese cd? Um neue leute anzuheuern? wohl kaum wer nirvana nicht kennt und dennoch Rockmusik interessiert ist der hat eh kein plan und man hätte dann eh als Rockmusik fan schon ein album zumindest nevermind im platten regal oder so.Also lohnt der kauf nur wenn man sich noch für den song You know you#re ríght interessiert oder in meinem fall für die 3 songs die danach folgen "been a son,Sliver,about a girl" da ich diese vor dem kauf dieser cd noch nicht zu 100% kannte alle anderen songs waren in meinem gehör sowas von verankert das ich jedes lied auswendig kannte und immer noch kenn.....also wirklich nix neues hier zufinden.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Superunknown

Superunknown von Soundgarden

Audio CD von A & M Records (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 9,49, Angebote ab EUR 0,76

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 1994
Zoom ± Produkt-Bild: Superunknown

Tracks:

  • Let Me Drown
  • My Wave
  • Fell On Black Days
  • Mailman
  • Superunknown
  • Head Down
  • Black Hole Sun
  • Spoonman
  • Limo Wreck
  • The Day I Tried To Live
  • Kickstand
  • Fresh Tendrils
  • 4TH Of July
  • Half
  • Like Suicide
  • She Likes Surprises

Produktbeschreibung


SUPERUNKNOWN

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nachdem sie mit "Badmotorfinger" alles Notwendige zum Thema "ungebremste Wut-/Lärmausbrüche" auf den Punkt brachten, präsentieren Soundgarden mit dem Nachfolgealbum Superunknown ihre Sound-Vision in verfeinerter Form. Zwar mutiert der Vierer aus Seattle nicht zum Kammerensemble des Alternative Rock, doch wird den ruhigeren Tönen bedeutend mehr Platz eingeräumt. Oder besser noch: Allen Tönen wird mehr Platz eingeräumt. Überwältigte "Badmotorfinger" noch durch eine vierfach gebündelte Energieausschüttung, die dem Frontalaufprall eines Bulldozers auf eine Betonmauer entsprach, so läßt man auf Superunknown der Musik die Luft zum Atmen, gesteht ihr zu, daß sie Höhe und Weite benötigt, um sich entwickeln zu können. Gemeinsam mit Produzent Michael Beinhorn haben Soundgarden ein Album von erhabener Größe geschaffen, das sich zwar auf die Dynamik des sogenannten Grunge verläßt, aber dank filigraner Arrangements und verschlungener Grooves jedem Klischee entkommt. Gerade die Rhythm-Section um den schier überirdischen Matt Cameron spielt mit einem Variantenreichtum, der normalerweise eher im Jazz angesiedelt ist und der jeden Rockdrummer wie einen verdammten Einfaltspinsel wirken läßt. Man höre nur die Haken, die der Beat in "Let Me Drown" oder "My Wave" schlägt. Natürlich haben Soundgarden nicht verlernt, wie man schnell und laut spielt -- der straighte Punkrocker "Kickstand" zeugt davon --, aber im Mittelpunkt dieser Platte steht eindeutig das melancholische Songwriting-Talent von Chris Cornell, der mit bleischweren Breitwand-Balladen einen Blick in seine Seele gestattet und die Zuhörer gleichzeitig mit unterschwelliger Aggression auf Distanz hält. "Fell On Black Days" ist eine von diesen Balladen, "Black Hole Sun" eine andere. Dieser Song macht Soundgarden zu dem, was niemand - die Band eingeschlossen - von ihnen erwartet hätte: Stars. --Björn Döring
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5 Kundenrezensionen:

Ein Stück Musikgeschichte!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ernsthaft, was soll man über diese Scheibe gross sagen? Man muss sie hören!

Düster, Melodisch, Rockig, Genial.

Wer auf Grunge/Rock steht, wird keinesfalls enttäuscht, im Gegenteil. DAS ist noch Musik, und hat mit der Wischi-Waschi-Möchtegern-Rockmusik von heute nichts gemein.

Anspieltipps:
Eigentlich alle (bis auf ein, zwei Ausnahmen), meine Favoriten sind aber "Superunknown", "Head Down", "4th of July" und "Like Suicide".
Ein weiterer Traum aus der Space Needle
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Zu Superunknown muss man nicht mehr viel schreiben. Songs wie Black Hole Sun, Spoonman oder Black Days kennt einfach jeder. Ist wohl auch mit die kommerziellste und bekannteste Soundgarden-Platte. Persönlich hat mir bei dem Album besonders gefallen das Cornell seinen 80ger-Jahre-Heavy-Metal-Gesang größtenteils (also diese Bruce-Dickinson-Iron-Maiden-geplärre) abgelegt hat. Meiner Meinung nach konnte man SG zwar nie mit Band wie Pearl Jam, Alice in Chains oder gar Nirvana vergleichen, berüchsichtigt man allerdings das was wir uns Heute an Rock-Musik bzw. Alternative-Rock anhören müssen, muss man ganz klar sagen: hervorragendes Album.
Leistungskurs Rock!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es gibt Platten, die kaufst du dir, findet sie großartig und hörst sie ab und an immer mal immer wieder gerne an. Ohne das daran etwas fanatisches ist oder so ähnlich. Es gibt aber auch Platten, die findest du nicht einfach nur fantastisch, sondern sie sind auf ewig ein Wegbegleiter für das Leben. Soundgardens "Superunknown" ist so eine Platte. Gefühlte 500-mal schon gehört und immer noch dasselbe Gefühl wie vor 5 Jahren, als ich das Album zum ersten Mal hörte. Dabei muss ich sagen, dass diese 15 Stücke für meine damals noch recht jungfräulichen Ohren etwas viel waren. Die derart breit gefächerte Stil-Palette sowie eine Spielzeit von über 70 Minuten können den ein oder anderen schon mal leicht überfordern. Doch mit der Zeit kam auch die große Erleuchtung, die bis Heute nachwirkt. Soundgarden hatten schon vor "Superunknown" große Platten aufgenommen ("Louder Than Love", "Badmotorfinger"), doch ihre Genialität wäre für manche verwehrt geblieben, wenn Sie ihre (nicht unbedingt moderne) Version schwerer Rockmusik weiter so gespielt hätten. Auf Ihrem vierten Album waren Soundgarden alles, aber vor allem eins: Eine waschechte Rockband mit allem drum und dran. Vom psychedelisch angehauchten Cover bis zum Zählerstand 73:40 gibt es hier nichts was man als unoriginell bezeichnen könnte. Obwohl es Viele gab die in der Platte kommerziellen Verrat witterten und es nicht fassen wollten, dass jetzt "Black Hole Sun" auf MTV dauerhaft rotierte, muss man sagen, dass es keine zweite Band im Terminus Grunge gab, deren musikalischer Horizont so breit war, wie der von Soundgarden. Die traumhafte Bedienung der Instrumente, sowie die göttergleiche Stimme Chris Cornell war ein einziger Segen führ jeden Rockliebhaber. Diese vielen kleinen Feinheiten und noch andere machten Soundgardens viertes Album zum sowohl kreativen, als auch kommerziellen Gipfel ihrer Karriere. Es ist wohl eines der farbenfrohesten und weiträumigsten Rock-Alben die uns die 90er je brachten.
maximumrocknroll
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es ist schön, wenn der Erfolg manchmal doch die trifft, die ihn sich hart erarbeitet und den Weg des natürlichen Wachstums gewählt haben. Bei Soundgardens Meisterstück und - "Black Hole Sun" sei Dank - Durchbruch zum MTV-Mainstream war genau dies der Fall, nachdem die Band in ihren frühen SubPop-Tagen ein entscheidendes Stück dazu beigetragen hatte, das zu definieren, was später als Grunge mediale Furore machen sollte. Nachdem Soundgarden mit dem 92er Vorgänger "Badmotorfinger" eine der überzeugendsten und variantenreichsten Definitionen von harter, schwerer Rockmusik (man kann auch Heavy Metal dazu sagen) der Neunziger vorgelegt hatten, erschloss sich die Band nun das weite Terrain von Psychedelic, Garagenrock (inspiriert durch das exzellente Hater-Projekt des Bassisten Ben Shepherd), experimentellen und akustischen Sounds. Dabei entstand ein Album, das durch seine schier unfassbare stilistische Bandbreite, die exzellenten songschreiberischen und technischen Fähigkeiten der vier Musiker und durch die Produktion von Michael Beinhorn, der den Songs ein Soundgewand für die Ewigkeit verpasste, sämtliche Vergleiche weit von sich weist und auch heute noch eine einsame Spitzenstellung in der Musik der Neunzigerjahre (und danach) einnimmt. Einzelne Songs hervorzuheben, ist bei dieser Platte schwierig, da sie ebenso für sich wie auch im Kontext des Albums überzeugen, aber neben den Aushängeschildern "Black Hole Sun" und "Spoonman" können das komplexe "My Wave", die vertonte Depression "Fell On Black Days", das zynische "The Day I Tried to Live" und das monumentale "Limo Wreck" ebenfalls glänzen.
Fazit: Wer sich in irgendeiner Form mit Rockmusik beschäftigt, kommt an diesem Album nicht vorbei. Klingt platt, ist aber so. Und wer, wie ich, "Black Hole Sun" einmal zu oft gehört zu haben glaubt, findet hier fünfzehn Stücke, die die gleiche Qualität wie der Single-Hit aufweisen und nicht ausgenudelt sind.
EB
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
SO KRASS!!! die cd war (komischer weise) die letzte cd in meiner sammlung, sie ist ein MUSS!!!
Wenn ich diese cd mit dem einschlafsound von den vorgängern
"screaming life", "fopp", "ultramega ok", "louder than love", "loudest love", "she was" und "badmotorfinger" vergleiche ist sie eine oft , nicht superunknowne Soundgarden Rarität, alleine der song superunknown, GEIL GEIL GEIL, Grunger, wenn ihr euch diese cd bestellt macht ihr garantiert keinen fehler
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Produkt-Bild: Vs.

Vs. von Pearl Jam

Audio CD von Epc (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 0,85

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 1993
Zoom ± Produkt-Bild: Vs.

Tracks:

  • Go
  • Animal
  • Daughter
  • Glorified G
  • Dissident
  • W.M.A.
  • Blood
  • Rearviewmirror
  • Rats
  • Elderly Woman Behind The Counter In A...
  • Leash
  • Indifference

Produktbeschreibung


Straightforward, practical approach to this widely-used web programming language. Screengrabs throughout.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mit ihrem Debüt avancierten Pearl Jam zum Newcomer des Jahres '92 und wurden zusammen mit Nirvana zum Aushängeschild des Grunge gemacht. Dieser gegen den Willen der durch und durch bodenständigen Band betriebene Hype ließ die Erwartungen an den Nachfolger ins Unermeßliche wachsen. Von daher war eine Enttäuschung vorprogrammiert: Weder das Presseecho noch die Verkaufszahlen von Vs. konnten Ten das Wasser reichen.
Kein Wunder, denn Pearl Jam ließen sich von dem Rummel um sie nicht verrückt machen. Anstatt im bewährten Schema Nachfolgehits von "Even Flow", "Alive" und "Jeremy" zu schreiben, wollten sie sich mit Hilfe von Produzent Brendan O´Brian vielmehr konsequent weiterentwickeln. Nicht zuletzt durch den starken Einfluß von Sänger Eddie Vedder näherten sie sich mit sperrigerem und tiefer in den Siebzigern verwurzelten Material ihrem Idol Neil Young an. Dabei kommen die Qualitäten der Band zwar nicht immer voll zum Tragen, aber Songs wie der energetisch rockende Opener "Go", das wunderschöne "Daughter" und das relativ harte "Rearviewmirror" sind zeitlose, nicht mehr aus dem Bandrepertoire wegzudenkende Klassiker.
Kein Meilenstein wie Ten, aber von großer Bedeutung für den weiteren Weg von Pearl Jam. --Marcus Schleutermann
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5 Kundenrezensionen:

....und der Zweite folgt zugleich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Pearl Jams zweiter Streich steht seinem Vorgänger in fast nichts nach.
Lediglich die ganz großen Hymnen fehlen, dass tut der Sache aber kein abbruch.
Kaufempfehlung
Vs. - 1993
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das 1993 erschienene Zweitwerk von Pearl Jam ist (nach Ten) das erfolgreichste Album der Band. Dabei ist es noch heute unglaublich zu hören, wie sich Pearl Jam im Vergleich zum Vorgänger nochmal gesteigert haben.
Das Album ist eines der abwechslungsreichsten der Bandgeschichte und zeigt die Musiker in absoluter Höchstform.
Man hört gerade zu heraus, wie sehr sich die Bandmitglieder bei den Songs Mühe gegeben haben. Die Produktion ist makellos und druckvoll.
Das kommt besonders bei den härteren, schnelleren Stücken zur Geltung, wie etwa bei dem Opener "Go", dem aggressiven "Blood" oder "Leash".
Für mich persönlich sind die wahren Perlen des Albums aber die ruhigeren Stücke, wie "Daughter" oder "Small Town". Das sind einfach zwei tolle Folksongs!
Außergewöhnlich und einzigartig in der Bandgeschichte, ist das gegen Polizei-Gewalt gerichtete und mit einem Drum-Loop versehene "W.M.A."!

Für mich gibt es nur eine klare Kaufempfehlung auszusprechen, denn so unglaublich kreativ und frisch klangen Pearl Jam vielleicht nie wieder.
Hört euch erstmal in das Album rein und findet dann bei jedem neuen mal Hören einen neuen Favoriten unter den Songs. Toll sind sie alle!
Und wenn man dann mit dem akustischen Gänsehaut-Song "Indifference" aus dem Album geleitet wird, wird man sicherlich zur Kenntnis nehmen, eines der besten Rockalben der 90er (mindestens!) gehört zu haben.
Eine durch und durch SOLIDE Angelegenheit!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Es gibt wohl kaum eine andere Band, die sich in den 90ern und auch in den heutigen Tagen so wenig hat verbiegen lassen wie Pearl Jam. Irgenwelche mainstreamartigen Modeerscheinungen haben Eddie Vedder & Co. scheinbar kalt gelassen. Unbeirrt sind sie immer ihren Weg gegangen - und das ist gut so! (Vermutlich wäre das auch "Nirvana" gelungen - ist es aber (wennauch aus tragischen Umständen heraus) nicht!)

"Vs.", das zweite Album von Pearl Jam setzt den fulminanten Start ("Ten") nahtlos fort. Die Band wirkt hier weiter gefestigt, weiter gewachsen...
Es gab ab diesem Zeitpunkt wohl nichts mehr, was sich Pearl Jam hier noch ernshaft in den Weg hätte stellen können!

Mein persönlicher Favorit auf der Scheibe ist "Dissident", das von der Struktur her ein wenig an "Alive" erinnert, aber seinen ganz eigenen Charme besitzt.
Auch der Aufbau des Albums insgesamt überzeugt und gefällt. Die Spanne zwischen Hardcore-Rockern und etwas sanfteren, rauh-zärtlichen, Balladen ist genau richtig gewählt, wie eigentlich auf allen PJ-Scheiben!!

Zwar ist "Vs." nicht unbedingt mein Top-Favorit in der Pj-Alben-Chronoilogie, allerdings höre ich mir die Platte trotzdem immer wieder gerne an...
Mit Pearl Jam kann man halt nicht viel falsch machen!

Gute Scheibe, solide Arbeit - 4 Sterne!!
Befreiungsschlag
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit 'Ten' schrieben Pearl Jam - mit Nirvana und deren 'Nevermind' gemeinsam - das Buch des Grunge, und innerhalb kürzester Zeit gab es eine wichtige kraftvolle und neue Stilrichtung im Rock, die mit einem Vorschlaghammer dem überladenen, dekadenten und allzu poserhaften 80er Rock den Garaus machte. Pearl Jam aber reichte das nicht, Sie wollten nicht von einer Bewegung vereinnahmt werden und versuchten schon auf ihrem zweiten Album auszubrechen.

'Vs.' hebt sich vor allem durch die von Brendan OBrien gestaltete, viel klarere Produktion ab. War 'Ten' soundmäßig noch die zähflüssige Ursuppe aus der Grunge geboren wurde, legte die Band hier sehr viel Wert auf einen klaren und transparenten Klang. Das kommt den meisten songs auch zu Gute, vor allem den Stücken in denen man ein wenig vom Crossover Funk Rock dem zweiten Hype dieser Jahre einfliessen ließ ('W.M.A.' ist so ein Beispiel dafür). Bei jenen Liedern die architektonisch noch dem Debut verhaftet sind 'Dissident' beispielsweiese - funktioniert das nicht so gut, Sie verlieren ein wenig an Druck dadurch, allerdings sind von denen ohenhin nicht mehr viele da. Kompositorisch zählt 'Dissident' aber, neben Blood, dem großartigen 'Rearviewmirror' - das eigentlich schon den Foo Fighters Sound vorwegnimmt - 'Rats' und der Ballade 'Elderly Woman Behind...' trotzdem zu den Highlights dieses Albums. Letzteres (eigentlich ein Walzer) zeigt dann auch, daß man damals von Neil Young nicht nur durch seine Rocksongs beeinflußt war, sondern sich die Band offensichtlich auch gerne mal seine Akkustik Alben reinzog.

So wurde 'Vs.' ein vielschichtiges, großes und mutiges Album, daß sicher nicht so homogen - und dadurch wahrscheinlich auch nicht so erfolgreich - war, wie das Debut, aber das einerseits zeigte welch großes (songwriter) Potential die Band hatte, und andererseits auch schon andeutete, daß es für Pearl Jam nach dem Grunge Hype immer noch einen Platz geben würde. Sehr clever vor allem, diesen Schritt breits beim zweiten Album zu tun, so verhinderten Sie damit, daß Sie auf eine bestimmte Richtung festgenagelt wurden.
Bin ich denn bekloppt?
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
diese Platte rangiert in der Gesamtbewertung vor Ten? Ja sicher! Es gibt auf diesem Album ein paar tolle Songs und leider auch totalen Dreck. Aus Angst vor dem erneuten kommerziellen Erfolg wurde teilweise auf Teufel komm raus versucht uneingängig zu sein. Mit dem Erfolg, dass man das Album nicht durchhören kann. Echt Schade. So kann man vs. auch verstehen. Die Guten gegen den Müll.
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Produkt-Bild: Pearl Jam

Pearl Jam von Pearl Jam

Audio CD von J Records (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 12,99, Angebote ab EUR 2,98

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Pearl Jam

Tracks:

  • Life Wasted
  • World Wide Suicide
  • Comatose
  • Severed Hand
  • Marker In The Sand
  • Parachutes
  • Unemployable
  • Big Wave
  • Gone
  • Wasted Reprise
  • Army Reserve
  • Come Back
  • Inside Job

Produktbeschreibung


PEARL JAM

Aus der Amazon.de-Redaktion


Auf ihrem achten Album reflektieren Pearl Jam so pointiert wie nie zuvor die oft ohnmächtige Wut der amerikanischen Linken über die Bush-Regierung - und ein paar richtig gute Lieder laufen nebenbei auch noch mit.
Songtitel wie "Life Wasted", "World Wide Suicide" oder "Army Reserve" sprechen eine überdeutliche Sprache: Pearl Jam verurteilen den Irakkrieg und seine Initiatoren, und sie tun es nicht platt oder destruktiv, sondern mit Weitsicht und um Toleranz fremden Kulturen gegenüber bemüht. In den 13 Songs schwingt aber auch viel wütendes Unverständnis mit, das sich in den ruppigsten, punkigsten Arrangements entlädt, die die Grunge-Überlebenden seit Mitte der neunziger Jahre zusammenmontiert haben. Vieles bleibt roh und ungeschliffen, stilistische Schubladen werden ignoriert, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, sich sofort aufdrängende Hit-Singles sucht man vergeblich. Doch auch wenn das grandiose Debüt Ten weiterhin unerreicht bleibt, strahlt Pearl Jam eine zutiefst authentische Nachdenklichkeit und ein beeindruckendes Classic-Rock-Flair aus, die das Album im Vergleich zu den Vorgängerwerken deutlich heller strahlen lassen. -- Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

"Life wasted", aber DAS HIER ist es doch wert...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wenn ein Superrocker wie Eddie Vedder gleich zu Beginn lauthals etwas vom "verschwendeten Leben" ins Mikro singt, dann sagt man sich sofort: "Aber das ist es doch wert, oder??!"
Wenn man, so wie Pearl Jam, ein Klasse-Album nach dem nächsten abliefert, so kann man doch wahrlich nicht vom verschwendeten Leben sprechen!

An dieser Stelle einen Vergleich zwischen den Erstlingswerken (wie "Ten" oder "Vitalogy") und den neueren Scheiben (wie "Riot Act" oder "Pearl Jam") anzustellen ist in der Tat schwierig, wie ein Rezensent vor mir hier ganz richtig bemerkt hat. Es ist halt einfach anders, obwohl es ja gar nicht so richtig anders ist. Hier ist unverkennbar immer noch (Gott sei Dank) Pearl Jam am Rocken - und sie tun dies aus tiefster Überzeugung und mit ganzem Herzen und purer Lebensenergie, das spürt man einfach...

Zwar finde ich persönlich, dass "Perl Jam" beispielsweise nicht ganz mit seinem Vorgänger ("Riot Act") mithalten kann, trotzdem halte ich VIER STERNE für dieses Album durchaus angebracht. Ich tendiere sogar eher zu VIEREINHALB STERNEN!

Ein bisschen Schade finde ich, dass "Wasted (Reprise)" nur gerade mal eine Minute Spielzeit eingeräumt wurde. Das könnte von mir aus 3 bis 4 Minuten durchlaufen. Mr. Vedders Stimmlage berührt mich bei dieser Nummer auf seltsame Weise ganz besonders.

Insgesamt haben aber alle Nummern auf dieser Platte ihre berechtigte Existenzberechtigung bekommen. Es ist wie mit der gesamten PJ-Chronologie: Kein einziger Totalausfall zu finden!!

Also: LIFE WASTED?? - Wenn man sich diese Scheibe anhört macht man genau das Gegenteil!!! (Und wenn es Zeitverschwendung sein sollte, so ist es dieselbe Zeitverschwendung wie bei einem Sonnenuntergang am Meer oder bei einer lustigen Party mit Freunden oder...)
Rock Musik vom feinsten!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich diese Super Band in den 90er total ignoriert habe. Der Grund lag wohl darin, dass ich mir von den damaligen Musik-Presse und vor allem von MTV(steht eigentlich das "M" noch für Musik?) nicht habe vorschreiben lassen ,was in und was out ist. GRUNGE war damals in, Classic Rock war out und uncool. Jede 3klassige Band, die mit heruntergestimmten Gitarren gespielt hat konnte sich die Major Plattendeals aussuchen, gute Classic Rock Bands wie Great White, Tesla, Dokken, King's x...bekamen kein Airplay mehr,wurden von ihren Labels gedroppt und mussten kleinere Bröchten backen oder haben sich gar aufgelöst.
Pearl Jam fand ich immer als coole Band, schon alleine aus dem Grunde, dass sich die Band für ihre Fans einsetzt und politisch motiviert ist, konnte aber aufgrund meiner damaligen Haltung gegenüber Grunge-Bands im allgemeinen nichts mit der Band anfangen. Das hat sich abrupt geändert, als ch die Live-Box "Live at the Gorge" gehört habe. Danach habe ich alles verschlungen, was diese Band veröffentlicht hat.
Num zum neuen Album: Ein super Rock Album!!! Wer von Pearl Jam eine neue Scheiben wie Ten, VS oder Vitalogy erwartet, der sollte sich halt immer wieder diese Alben reinziehen. Und wer das noch nicht mitgekriegt hat, die Band hat sich weiter zum positiven entwickelt und das Ergebnis kann sich mit den letzen beiden Album hören lassen.
In diesem Sinne: Keep on rockin' in the free world!
unverständlich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
also dass sich jeder an das debütalbum ten und den nachfolger vs klammern, finde ich mehr als schade... meiner meinung sind alle alben nach dem debütalbum besser, facettenreicher und gott sei dank vom grunge weit entfernt! der reine grunge ist mit nirvana gestorben... was ich nicht schade finde...
Back to the Roots
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Knapp zehn Jahre nach ihrem Debütalbum Ten präsentieren Pearl Jam wieder ein Album mit all ihren Stärken - kräftiger, schnörkerlloser Hardrock ohne große Ausfälle. Ihre musikalischen Abstecher (manche nennen es Künsteleien), die schon auf ihrem zweiten Wurf Vs. zu erkennen waren, bis hin zu Riot Act aus dem Jahre 2002. Und immer wieder fragte man sich, wohin die Band eigentlich wolle. Welches Ziel verfolgen sie, haben sie eigentlich den Sound, den signifikanten PJ-Sound?
Und nun bleibt nichts anderes übrig als die einstigen musikalischen Wurzeln: muskulöser, leicht abschweifiger Rock, aufgepuscht durch Eddie Vedders erfrischende Aufrichtigkeit in den Lyrics, sodass man sich immer mehr damit identifizieren kann, sofern man auch einen solch protestantischen Charakter wie Ed hat. Noch nie haben sich Pearl Jam so hart und direkt angehört wie hier - selbst auf Ten zeigte deren Musik eine gewisse Elastizität, teilweise durch Jeff Aments bundloses Bassspiel bedingt, das wiederum eine rundere Dynamik zuließ. Dies hielt PJs Sounds nahezu davon ab, sich direkt bis zu den Gedärmen durchzuschlagen, quasi ohne Kompromisse. Pearl Jam hört sich aber diesmal so kompromisslos an, und das ist das erfrischende und, zugegeben, auch überraschende Element dieser Scheibe. Denn so wirklich gerechnet hat man damit nun nicht. Gerade auf der ersten Hälfte hört sich alles sehr kraftvoll und wütend an, wie beispielsweise "Life Wasted", "World Wide Suicide", "Comatose", "Severed Hand" und "Marker in the Sand". Jedes Lied toppt das vorherige auf seine Art und Weise. Dadurch klingt das Album authentischer und feuriger. Auch die Balladen sind ein wichtiger Bestandteil von Pearl Jam - eingeleitet wird der ruhige Teil durch "Parachutes", womit sich der Sound für das Weichere und Einfühlsamere öffnet. Auch wenn die zweite Hälfte eine größere Vielfalt von Tempiwechseln hat, bietet es immer noch eine grandiose Anzahl von Rockern: angefangen beim ironischen Stolzieren von "Uemployable" bis hin zum furiosen "Big Wave". Abgerundet wird alles durch de beiden Schlusslichter des Albums "Come Back" und "Inside Job", wobei letzeres an "Indifference" und "Release" erinnert, mit seiner anmutigen Magik und träumerischen Weite, die der Sound, und vor allem das Intro, hergeben. Der Soultouch von "Inside Job" erinnert auch irgendwie an "Black", wobei "Inside Job" durchaus epischer klingt und somit auch den besseren Schlusssong eines Albums darstellt.
Pearl Jams Wut und Ärger ist auf dto. anders als auf deren Vorgängern. Eddie Vedder schaut mehr auf die Welt als solches, auf die Probleme der USA, und vor allem auf die, die durch GW Bush verursacht werden ("World Wide Suicide"). All seine Texte und die damit herauskommende Wut und Frustration machen Pearl Jam womöglich zu dem Protestalbum des Jahres, wenn nicht sogar seit Anfang 2000. Außerdem ist die Stärke des Albums, dass es einfach als reine Musik genossen werden kann, ohne dass man sich zu sehr auf Vedders Texte konzentrieren muss. Diesmal steht die Musik mehr im Vordergrund. Vedders Texte scheinen nicht so metaphorisch und bildgeladen zu sein wie sonst immer. Alles musikalische, das die Band anpackt, scheint außerdem zu gelingen. Ob es nun der Hardrock von "Life Wasted" oder der ruhige Part wie "Parachutes" ist.
Seit Vitalogy haben sich Pearl Jam nicht mehr so frisch, direkt und lebend angehört wie hier.
Tolles album
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich muß sagen ,das ich von denn letzten alben nicht so überzeugt war .das ist die beste platte seit Vitalogy.es sind nicht alle songs ein knaller aber das war bis jetzt bei allen alben so .am besten ist severed hand das rock so richtig (aber meißtens erst wenn man sich das lied mehrer male anhört .ist mir am anfang garnicht so aufgefallen .aber der schluß vom lied ist der abzulute hammer .erinert mich einwenig an alive .ich denke und hoffe das das nächte album eine richtig rakete wird .die formkurve zeigt stark nach oben .vielleicht können die jungs ja noch mal an die kalität der ersten drei alben anküpfen.aber diese platte war schon mal ein toller anfang weiter so .und ich freue mich schon auf den 21 .06.07 da werde ich sie entlich mal live erleben dürfen .
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Produkt-Bild: Temple of the Dog

Temple of the Dog von Temple of the Dog

Audio CD von A & M Records (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 4,45

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 1991
Zoom ± Produkt-Bild: Temple of the Dog

Tracks:

  • Say Hello 2 Heaven
  • Reach Down
  • Hunger Strike
  • Pushin Forward Back
  • Call Me A Dog
  • Times Of Trouble
  • Wooden Jesus
  • Your Savior
  • Four Walled World
  • All Night Thing

Produktbeschreibung


TEMPLE OF THE DOG

Aus der Amazon.de-Redaktion


Diese Supergruppe aus Seattle brachte 1991 folgende Leute zusammen: Chris Cornell und Matt Cameron von Soundgarden, die überlebenden Mitglieder von Mother Love Bone (Jeff Ament, Stone Gossard) und Eddie Vedder, später Pearl Jam. Das Experiment gelang. Cornell ist hier brillant und scheint sich hier bei diesem Werk, das dem früheren Kollegen und verstorbenen Lead-Sänger Andrew Wood von MLB gewidmet ist, wohler zu fühlen als mit seiner eigenen Band.
"Hunger Strike" und "Say Hello 2 Heaven" verbinden Glam und Grunge besser als alles andere im Repertoire von Love Bone, während "Wooden Jesus" weniger den Zeigefinger erhebt als sonstige Werke von Pearl Jam. Die meisten Songs handeln von Verlust und Abhängigkeit, aber es ist faszinierende Musik für düstere Tage. --Charles R. Cross
Amazon.de
Der Grunge erlebte eine seiner künstlerisch wertvollsten und gleichzeitig tieftraurigsten Stunden auf diesem 1991 erschienenen Album. Soundgarden-Sänger Chris Cornell komponierte mit tatkräftiger Hilfe der Pearl Jam-Mitglieder Stone Gossard (g.) und Jeff Ament (b.) zehn melancholische Alternative-Rock-Stücke, die man dem kurz zuvor an einer Überdosis gestorbenen Sänger Andy Wood widmete. Wood hatte mit seiner Band Mother Love Bone, der auch Gossard und Ament angehörten, wertvolle Pionierarbeit für den Grunge geleistet, war jedoch an seiner Vorliebe für ausschweifende Parties zu Grunde gegangen. Temple Of The Dog, auf dem neben den Komponisten der zweite Pearl Jam-Gitarrist Mike McCready, Soundgarden-Drummer Matt Cameron und Pearl Jam-Fronter Eddie Vedder zu hören sind, enthält ausschließlich unter die Haut gehende, extrem emotionale Retrorock-Stücke, von denen das von Cornell und Vedder im Duett gesungene "Hunger Strike" am tiefsten in die Seele hinabtaucht. Abgesehen von den ersten beiden Alice In Chains-Alben, dem Soundgarden-Überflieger Badmotorfinger und Nirvanas Nevermind, hat die Seattle-Community nie eine bessere Scheibe zu Stande gebracht. --Michael Rensen
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Klasse Mucke!!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin zufällig auf die CD gestossen beim durchforsten der Amazon Angebote. Nachdem ich einige Rezessionen gelesen habe habe ich mich dazu entschlossen die CD zu bestellen.
Ein Klasse Balladen Album! Wer Balladen liebt, der sollte sofort zuschlagen!
Langweilig
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Die CD hat eine unglaublich gute Qualität und ist sicher was für echte Grunge-Balladen Fans, aber ich finds einfach zu lahm. "Call me a Dog" ist super, aber der Rest ist einfach zu runder Schnörkelrock. Da gefallen mir Audioslave doch wesentlich besser, weil Chris damals einfach noch nicht das Volumen in der Stimme hatte.
Für Soundgarden und PearlJam-Fans bestimmt ein Muss, aber man merkt dem Style einfach sein Alter an. Ich bin wohl zu jung diesen Rock :-)
Unglaublich!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da fehlen einem wirklich die Worte. Ein wahres Meisterwerk für die Ohren und die Seele!
Sag hallo zum Himmel...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
..."Say Hello 2 Heaven", genau das. Diese Platte ist die Eintrittskarte zu dem, was den Sound von Seattle jenseits des Green River/Mudhoney/Thrown Ups/U-Men-Schmuddelrocks in Vollendung präsentiert. Soundgardens Chris Cornell hat vielleicht nie wieder eine so übermenschlich emotionale Leistung abgeliefert wie bei dieser Zusammenkunft von trauernden Freunden. Ich sage bewußt nicht Band oder Projekt, denn es ging hier um den Tod eines Freundes und gleichzeitig den Willen, weiterzuleben. Music heals your soul, oder wie es ein anderer Rezensent mit den Worten Jeff Aments bereits ausdrückte: Life rules.
Zu den Songs dieses Albums könnte man ein eigenes Buch schreiben, aber ich will es bei einem Überblick belassen: Der bereits zitierte Über-Opener "Say Hello 2 Heaven" ist der perfekte Einstieg; eine absolute Meisterleistung in Sachen Songwriting und Gesang, zudem einer der beiden Songs, die den Ursprung von Temple of the Dog bildeten. Der andere folgt gleich danach: "Reach Down", ein über zehn Minuten langer Blues-Hardrock-Jam, textlich ebenfalls direkt Bezug auf Andy Wood nehmend. "Hunger Strike" wurde dann zum Aushängeschild des Albums, wobei die Tatsache, dass der damals noch unbekannte Eddie Vedder die zweite Stimme sang, für den zweiten Höhenflug der Platte in der Zeit nach der Nirvana-Explosion sicherlich eine nicht ganz unbedeutende Rolle spielte. "Pushin' Forward Back" geht dann erstmals frontal ab - hier zeigt Cornell, von welcher Band er eigentlich kommt. Dennoch fragiler und weniger Sabbath-sludgy als das Soundgarden-Material aus der Zeit um 1990. "Call Me a Dog" und "Times of Trouble" (letzteres von Pearl Jam als "Footsteps" in akustischer Form überarbeitet) sind dann zwei der Vorzeige-Blueser, und in ihrer Intensität und Schönheit sicherlich ebenfalls unerreicht. "Wooden Jesus" ist für mich einer der besten Songs aller Zeiten, obwohl das bei dieser Platte sicher eine schwierige Aussage ist, aber er ist schlicht und einfach zeitlos. "Your Savior" geht wieder in die Richtung von "Pushin'...", knackiger, voll abgehender Rock mit Botschaft. "Four Walled World" ist dann noch einmal ultraschwerer Blues, während mit "All Night Thing" ein sanfter Ausklang folgt.
Fazit: Diese Platte kann man nur schwer beschreiben. Aber wenn man in irgendeiner Form auf gute Musik steht, sollte man sie besitzen. Und was das Heulen von gestandenen Männern zu "Temple of the Dog" angeht, so kann ich mich meinem Vorrezensenten nur anschließen.
WOW
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin Soundgarden und Pearl Jam Fan der ersten Stunde und wusste nicht mal von der Scheibe hier*schäm*. Mir fällt dazu nur eines ein:
Das ist Göttermusik !
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Produkt-Bild: In Utero

In Utero von Nirvana

Audio CD von Geffen (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 9,20, Angebote ab EUR 1,07

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 1993
Zoom ± Produkt-Bild: In Utero

Tracks:

  • Serve The Servants
  • Scentless Apprentice
  • Heart-Shaped Box
  • Rape Me
  • Frances Farmer Will Have Her Revenge On Seattle
  • Dumb
  • Very Ape
  • Milk It
  • Pennyroyal Tea
  • Radio Friendly Unit Shifter
  • Tourette's
  • All Apologies

Produktbeschreibung


IN UTERO

Aus der Amazon.de-Redaktion


Überwältigt durch den plötzlichen Erfolg versprach Nirvana, einen barscheren und ätzenderen Ton anzuschlagen. Mit Hilfe des aus Chicago stammenden Steve Albini (bekannt durch Big Black) schafften Kurt Cobain und Co. es, eine Platte zu produzieren, die leidenschaftlich, desillusioniert und tief bewegend ist. Jeder Song hört sich an wie ein Kommentar zu den Folgen des Ruhms ("Serve The Servants") und die ungesunde Beziehung zwischen Künstler und Fan ("Milk It"). Natürlich könnten sie alle ganz einfach von Courtney Love handeln.
Klatsch beiseite, die klare, reine Kraft, mit der Kurt Cobain seine Songs schreibt, sein Gesang und die unglaubliche Power der Band lässt sich nicht leugnen. Cobain bringt sogar am Ende des aufwühlenden "All Apologies" ein Mantra im Stil von John Lennon zu Stande. "All in all is all we are" stimmt er mehrfach an -- nur für Cobain selbst ist dies kein Trost. --Percy Keegan
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5 Kundenrezensionen:

Nirvana wird für immer weiterleben.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nach dem für die Band, aber vor allem für den Sänger Kurt Cobain, überraschenden Erfolg des Vorgängers "Nevermind" musste diese Platte eben ganz anders ausfallen. Am besten so kommerzunfähig wie es eben geht. Die Plattenfirma störte dies, die Fans natürlich nicht und daher wurde auch diese Platte zu einem weltweiten Erfolg. Bereits in der ersten Textzeile vom Eröffnungstrack "Serve the servants" verweist die Band auf diesen Zustand: "Teenage angst has paid off well". Musikalisch verstörend wirkt dann der zweite Song des Albums "Scentless apprentice" mit dem wutentbrannten, herausgeschrienen Refrain "Go away - get away, get away, get a-way". Textlich kann man anhand der Textzeilen "Like most babies smell like butter / His smell smelled like no other / He was born scentless and senseless / He was born a scentless apprentice" eine Hommage an den Roman "Das Parfüm" von Patrick Süßkind erkennen. Es folgt die erste Single "Heart-shaped box", mit der sich die Band erneut bei der Menschheit beschwert ("Hey / Wait / I've got a new complait"). Einen deutlichen Wink mit dem Zaunpfahl dürfte die Plattenfirma mit dem Song "Rape me" abbekommen haben, denn dies war ein Grund, warum die Band diesen nicht im September 1992 bei den MTV Video Music Awards spielen durfte. Ab diesem Zeitpunkt wurde er zu meinem Lieblingsstück der Platte. Vorher war dies noch das folgende "Frances Farmer will have her revenge on Seattle", was einerseits durch das Statement "I miss the comfort in being sad" für Furore sorgte, andererseits durch die Tatsache das es Frances Farmer wirklich gab. Es handelte sich um eine Schauspielerin aus Seattle, die ebenfalls dem Erfolgsdruck der Öffentlichkeit nicht Stand halten konnte. Es folgt mit "Dumb" der vielleicht poppigste Song der Platte, in dem sich Cobain darum streitet ob der Zustand der Dummheit oder des Glücklichseins in ihm überwiegt. Diese beiden Zustände werden aber durch die Wut übertroffen, nachzuhören in dem Song "Milk it", der in die Avantgarde und New Wave-Ecke abrutscht und dadurch sehr viele "Nevermind"-Fans ziemlich verstört haben wird. Und wenn die ganze Wut im Körper nicht von allein verschwindet, wird auf "Pennyroyal tea" hingewiesen, dessen Genuss abtreibungsfördernde Wirkung haben soll. Der Song "Radio friendly unit shifter" ist durch seine gitarrenverzerrten Feedbackorgien sehr sperrig und radiountauglich gehalten, genau wie das an "Territorial pissing"-erinnernde "Tourette's", in dem in knapp 1.30 Minuten Schimpfwörter herausgeschrien werden, die hier lieber nicht aufgezählt werden. Trotz all dieser Wut und Provokation auf dem ganzen Album gibt es mit "All apologies" einen Entschuldigungssong von der Band, aber nicht ohne eine gehörige Portion Ironie. Auch wenn dieses Album, die letzte offizielle Veröffentlichung darstellt, wird Nirvana für immer weiterleben.
Die große Verweigerung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die "Begründer" des Grunge, zu dieser Zeit die Band der Stunde und auf dem Höhepunkt des Erfolges, trauen sich mit diesem sperrigen Werk ganz schön was. Nach dem wegweisenden Nevermind warten sowohl Presse als auch kariertbehemdete Fans auf Nachschub aus der Hitschmiede. Nirvana haben da andere Ideen, verweigern sich in kommerzieller Hinsicht fast vollständig und präsentieren auf In Utero einen unbequemen Happen nach dem anderen, der dem geneigten Fan der auf ein neues Smells like teen spirit wartete, heftig schlucken ließ. Einziger ansatzweise hitverdächtige (auf den ersten Blick) Song ist bezeichnender Weise als Rape me betitelt.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich die Scheibe mit glänzenden Augen aus einem Karstadt nach hause schleppte (Geld von Mamma geschnorrt) und dann dachte, meine nagelneue Steroanlage hat einen Hau. Aber wie so oft, entfalten sich gute Dinge erst mit etwas Geduld, und so sollte es auch mit diesem nicht zu unterschätzenden (Meister?)Werk sein. Aufgrund seiner Sperrigkeit kann man sogar heute noch neues entdecken und das ist gut, denn wie man weiß, wird es wohl aus dieser Richtung nichts mehr zu hören geben.
Dummfug
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Nirvanafreak" behauptet Cobain habe beim Schreiben von In Utero "einige Schwierigkeiten gehabt". Das ist lächerlich, Cobain hatte genaue Pläne und hat diese auch genial umgesetzt. Jegliche Kritik an dieser oder anderen Platten von Nirvana oder anderen Platten an denen Cobain beteiligt war ist unangebracht und indiskutabel.
Klasse Album!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Einfach ein super Album , wie erwähnt leider das Letzte.
Meine absoluten Lieblingssongs : Rape me und Heart Shaped Box.
Der Rest der Songs ist allerdings auch einfach klasse.
Einfach ein tolles Album :) Es lohnt sich !
Der Höhepunkt in der Schaffensphase Nirvanas.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine riesige Welle hatte das Erdbeben "Nevermind" verursacht. Dermaßen groß das selbst ihr Schöpfer Kurt Cobain nicht mehr mit ihr fertig wurde. War anfangs mit der Veröffentlichung von "Bleach" sein Ziel gewesen unbedingt Rockstar zu werden, wollte er mit "In Utero" möglichst schnell von diesem Status wieder weg. Nicht umsonst klingt die 93er-Veröffentlichung viel rauer, teilweise härter und verstörender sowie viel weniger poppig als der Vorgänger. Ein kleines bisschen Back to the Roots wenn man so will nur das Nirvana im Vergleich zu "Bleach" deutlich gereift waren. Schließlich hatte man mit Dave Grohl (inzwischen Foo Fighter-Frontmann) ja auch noch einen Drummer der was von seinem Fach verstand. Auch wenn eine Abkehr vom poppigen "Nevermind"-Sound offensichtlich ist hat Cobain es sich nicht nehmen lassen Melodien zu komponieren die schlicht und einfach unvergesslich sind, was allerdings dazu führte das auch "In Utero" ein sehr großes (für Kurt offenbar immer noch ZU großes) Publikum fand, welches das Album als weiteren Meilenstein feierten. Da half nicht mal die raue, zerstörerische Produktion von Steve Albini die besonders auf den Livesound der Band abzielte, was man auch an Kurts Gesang merkt der sich auf diesem Album auf dem Höhepunkt befand. So lässt sich sagen das "In Utero" das bessere Grunge-Album darstellte und mit Sicherheit auch die Band Nirvana noch besser wiedergab als das glattgebügelte "Nevermind". Gerade deswegen ist "In Utero" als der Höhepunkt von Nirvanas Schaffen anzusehen, da es den dreckigen, verschmutzten Gitarrenrock und gleichzeitig zutiefst betrübende Balladen enthält, den die Band immer ausmachte und der hier perfektioniert wurde.
Es fängt an mit "Serve the Servants", einem hässlichen Alternative-Song der die musizierte Langeweile darstellt, allerdings keineswegs langweilig ist. "Scentless Apprentice" ist ein heftiger wie verstörender Song, der textlich auf Patrick Süskinds "Das Parfüm" basiert. Eine bessere Vertonung für dieses Buch gibt es wohl kaum, vor allem weil Cobain im Refrain wie ein besessener schreit. "Heart Shaped Box" klingt nur im ersten Moment etwas ungewohnt stellt sich aber als Riesenhit heraus und ist nicht umsonst (auch wegen dem genialen Video) einer geworden. "Rape Me" steht musikalisch ganz in der Tradition zu "Smell Like Teen Spirit", rockt allerdings konsequenter und ist das nächste gewaltige Highlight auf dem Album. "Frances Farmer Will Have Her Revenge on Seattle" ist ebenfalls durch die sägenden Gitarren ein fetzender Rocker. "Dumb" stellt eine der traurigsten Balladenartigen Songs die es wohl gibt dar. Ein fast schon naiver Text verbunden mit einfühlsamer Musik, verstärkt durch ein Cello. "Very Ape" ist ein rhythmischer Rocker wie man sie schon von "Bleach" kannte. "Milk It" klingt schlicht und einfach ungesund und ist neben "Scentless Apprentice" einer der verstörendsten aber gerade deshalb besonders aufregendsten Nummern. "Pennyroyal Tea" ist musikalisch wie textlich eine Kapitulation und ebenfalls eine der herausragendsten Nummern die Cobain je schrieb, besonders traurig wird der Song wenn man seinen späteren Selbstmord mit in Betrachtung zieht. "Radio Friendly Unit Shifter" besteht fast nur aus Feedback und anderen Gitarrengeräuschen. "Tourette's" kann man als eine Persiflage auf sämtliche Rockbands und ihren Konzerten sehen. Und "All Apologies" ist eine der fantastischsten Kompositionen die Cobain je hinbekam. Ein Song der durch seine Lyrics und die feine Musik zum nachdenken anregt. Nach 20 Minuten Stille folgt schließlich "Gallons of Rubbing Alcohol Flow Through the Strip", eine Jam Session bei welcher nichts unbedingt Sinn haben muss trotzdem durch Atmosphäre überzeugen kann.
"In Utero" ist das letzte Album einer Band die so viel in der Musikwelt veränderte das sie daran zerbrach. Schon vor Cobains Tod war Nirvana angeblich aufgelöst nicht zuletzt wegen der Drogenprobleme Kurt's die er bis zum Ende nie bewältigen konnte. Vielleicht konnte man deswegen danach auch nichts mehr erwarten, weil Kurt ausgebrannt war (er bekam es auf Konzerten nicht mal mehr hin, gleichzeitig zu singen und Gitarre zu spielen, weswegen ein zweiter Gitarrist angeschafft werden musste). Jedenfalls bleibt "In Utero" das wahrscheinlich beste Album Nirvanas und stellt auf schockierende aber auch auf ungemein schöne Weise die Band so dar wie sie nunmal war.
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Produkt-Bild: Badmotorfinger

Badmotorfinger von Soundgarden

Audio CD von A & M Reco (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 2,49

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 1991
Zoom ± Produkt-Bild: Badmotorfinger

Tracks:

  • Rusty Cage
  • Outshined
  • Slaves & Bulldozers
  • Jesus Christ Pose
  • Face Pollution
  • Somewhere
  • Searching with my good eye closed
  • Room a thousand years wide
  • Mind Riot
  • Drawing Flies
  • Holy water
  • New Damage

Produktbeschreibung


BADMOTORFINGER

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das soll eine Single sein? Angewiderte Faszination ist im besten Fall das Gefühl, das von dem Song-Monster namens "Jesus Christ Pose" ausgelöst wird, nicht aber freudiges Fingerschnippen auf der Cabrio-Fahrt in den Sonnenuntergang. Im Gegenteil. Sollte man dieses Lied gewordene Pfund Wut, diesen Aufschrei nach mehr, mehr und noch mehr Energie-Ausstoß. Ein Gitarrenriff, das nicht mehr ist als ein kunstvoll bis ins Unverdauliche geschichteter Lärm-Koloß, der in alle Richtungen zischt, zerrt, quietscht und beißt. Eine Rhythm-Section, die die Bedeutung des Wortes "Berserker" bereits im Kindergarten gelernt haben muß. Und über allem brüllt sich Chris Cornell die Seele aus dem Leib in einer Mischung aus gescheitertem Heldentenor und apokalyptischem Falsett. "Jesus Christ Pose" ist der songliche Prototyp eines Albums, das in seiner gewalttätigen Garstigkeit, in seiner verdreckten, räudigen Schönheit gänzlich allein auf dem Rock-Olymp steht. Soundgarden sind um mehrere 1000 Tonnen schwerer als Black Sabbath. Sie haben dem Grunge die netten Popmelodien geraubt, die Nirvana in bester Poptradition kultivierten. Sie sind Metal in seiner unprätentiösesten Form und doch meilenweit von dem entfernt, was man bisher unter Metal verstanden hat. Soundgarden sind das unangenehme Gesicht des Alternative Rock. Grunge muß sich verdammt warm anziehen, wenn er das hier überleben will. --Björn Döring
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5 Kundenrezensionen:

Was soll man sagen, einfach genial!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit Dirt von Alice in Chains und Nirvanas Bleach, wohl eines der besten Alben der Neunziger!!!!!
Ill take the river down to still water...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Keine Frage, Soundgarden gehörten zusammen mit Alice in Chains zu den Metallern unter den Seattle-Bands. Wie ein Hurricane brach das Album 1991 über die Sinn suchende und unüberhörbar wehklagende Grunge-Gemeinde herein. Wenn "Grunge" damals wirklich das bedeuten sollte, was es heißt, nämlich "Dreck", dann waren Soundgarden die Sperrspitze dieser Bewegung gewesen und "Badmotorfinger" ihre einzig legitime Hymne.

Lauter, härter, dreckiger hat keine Band, kein Album dieser Zeit geklungen. Der krachende Opener "Rusty Cage", das alles überwalzende "Slaves&Bulldozers", das fette, triefende "Outshined" und allen voran "Jesus Christ Pose", das vor schierer Energie fast zu platzen droht - Songs, die einem das Hirn umrühren. Chris Cornell und sein fesselndes, manchmal schon fast bleiern schwer klingendes Timbre haben diesem Album noch einen zusätzlichen Stempel aufgedrückt. Es stimmt, diese Qualität hat er nie wieder erreicht...

Ich liebe "Superunknown" nicht weniger, doch "Badmotorfinger" ist einfach das ultimative Brett der Band, eine musikalische Legende, und es hat über die Jahre nichts von seiner Kraft und Faszination verloren. Für mich ist und bleibt Fakt: Soundgarden waren und sind bis heute mit Abstand das Beste, was die Seattle-Ära hervorgebracht hat.
Das beste Album von Soundgarden
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Für mich persöhnlich das beste Album von Soundgarden im Vergleich zu den anderen Alben, sehr gute Klänge und Melodien und Texte, leider gefallen mir die wenigsten Lieder wirklich gut.
das beste...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... von soundgarden und gleichzeitig eine der besten scheiben der rockgeschichte. soundgarden in höchstform, musikalisch als auch gesanglich. das unglaubliche slaves&bulldozers is das härteste, zäheste, hirnrissigste was ich je gehört habe und für mich der beste sg-titel überhaupt. auf diesem album verbinden sich die schweren töne der vorgängeralben mit melodiösen passagen der folgealben, und stellt somit den höhepunkt der schaffensphase von sg dar. kleiner wehrmutstropfen: die produktion ist arg trocken ausgefallen
Grunge-Klassiker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dunkel und bedrohlich quillt der Grunge-Metal-Sound aus den Boxen. Das Album hat Soundgarden noch nicht den großen Durchbruch beschert, doch "Rusty Cage", "Outshined", und "Jesus Christ Pose" wurden immerhin im Nachtprogramm von MTV gespielt. Es ist wohl das härteste Soundgarden-Album, Chris Cornell schreit sich die Seele aus dem Leib als ginge es um sein Leben und führt den Hörer zum Abgrund seiner Seele. Die Gitarren kommen sehr druckvoll rüber, was dem Album sehr gut tut. Balladen sucht man vergebens, doch sind zum Ausgleich die meißten Songs sehr melodisch. Eines der intensivsten Alben aus der Grunge-Ära und meiner Meinung nach Soundgardens Bestes.
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