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Nevermind von NirvanaAudio CD von Geffen (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,49, Angebote ab EUR 1,17 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1991 |
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ProduktbeschreibungNEVERMIND Aus der Amazon.de-RedaktionWenn uns der Sound auf Nevermind jetzt vertraut ist, dann liegt das garantiert auch daran, daß tausende von Rockbands, die nach Nirvana kamen, krampfhaft versuchten ihren Stil zu kopieren. Nirvanas Sound prügelt aus den Boxen auf Dich ein. So wie das Turbo-Punk-Riff in "Smells Like Teen Spirit", in dem sich die angestaute Wut aus 15 Jahren Rock-Underground in einem einzigen inbrünstigen Schrei Luft verschafft. Nur wenige Alben haben das kulturelle Bewußtsein dermaßen geprägt, von den zwölf Songs auf der Platte sind mindestens schon zehn zu Standards geworden. Das historische Gewicht mag es schwierig machen sich die Platte unvoreingenommen anzuhören. Tatsache ist aber, daß die wahnsinnige Kraft, die in Kurt Cobains Gesang steckt, immer noch und immer wieder schockiert. --Douglas Wolk 5 Kundenrezensionen:ein Klassiker 5 von 5 PunktenIch kann meinem Vorredner nur zustimmen. "Nevermind" war die Bibel der Generation X und sprach der Jugend damals aus der Seele. Zwar muss man sagen, dass "Nevermind" das massenkompatibelste Album der Grunge-Ikonen aus Seattle ist, aber das schmälert die Bedeutung dieses Meilensteines nicht. Jeder Song ist eine Hymne für sich, über deren Texte man stundenlang philosophieren könnte. Weshalb ich trotzdem nicht die Höchstnote vergebe? Weil 10 Minuten Leerlauf und der überflüssige Hiddentrack "Endless Nameless" einfach nerven. Ansonsten gehört dieses Album in jede halbwegs ernstzunehmende Plattensammlung. Nevermind rockt auch 2010 noch ! ! ! 5 von 5 PunktenAlso ich denke es ist schon alles zu diesem Album gesagt aber dennoch kann man es ruhig nochmal sagen bzw schreiben.. NEVERMIND ist einfach das beste Grunge-Rock Album aller zeiten... schade nur das der Grunge tot zu sein scheint... würde mich freuen wenn dieser Musikstil wieder einzug halten würde in die zur zeit nicht besonders tolle musikwelt... und NEIN dieses Album wird nicht überbewertet... und das sage ich als Nicht-Kurt Cobain Fan... Nevermind Rockt einfach das ist Absolut feinste Musikalische Extraklasse Ein Album mit Kultstatus 5 von 5 PunktenKurt Cobain (1967 - 1994) ist nicht nur aufgrund seines frühen und tragischen Tods eine Kultfigur wie Jim Morrison geworden, sondern auch, weil er als ein wichtiger Wegbereiter der Grunge Music gilt. Der Durchbruch gelang Cobain mit seiner Band "Nirvana" mit diesem Album "Nevermind." Fast alle Lieder schrieb er selbst, wobei ihm der Text an sich nicht so wichtig war. Inhaltlich ließ Cobain die meisten seiner Lieder offen, so dass Platz für freie Interpretationen blieb. Vielfach waren die sich ständig wiederholenden Passagen auch aggressiv angelegt. Vieles erinnert irgendwie an die abstrusen Texte der "Doors." Bevor diese Album erschien galt der Subculture Pop schon wieder als antiquiert und man rechnete mit einer so geringen Nachfrage nach diesem Album, dass zunächst nur rund 50000 Exemplare zum Verkauf standen. Die Manager sollten sich aber irren. Am 4. November 1991 wurde die Single des Kulthits "Smells Like Teen Spirit" veröffentlicht, welcher bereits vier Wochen später die Verleihung der Platin-Schallplatte durch den amerikanischen Schallplattenverband RIAA für eine Million verkaufter Exemplare von Nevermind folgte. Am 11. Januar 1992 stieg Nevermind an die Spitze der US-Album Charts und verdrängte damit Michael Jacksons Album Dangerous. Sehr erfolgreich waren auf internationaler Ebene auch die Songs "Come As You Are,""Lithium" oder "In Bloom." "Poly" und "Something in the way" wurden erst später mit der Veröffentlichung des MTV Unplugged Albums beliebt. Letztendlich erhielt die Band aufgrund des Suizids des Sängers im Alter von 27 Jahren so viel Aufmerksamkeit, dass nach dessen Tod noch mehr Alben veröffentlicht wurden, als zu seinen Lebzeiten. Dieses Album fehlt bis heute in keinem noch so kleinen Musiktempel einer Kleinstadt, denn es ist einfach Kult. Auch Songs, wie "Drain You,"" Lounge Act,"" Stay Away" oder "On a plaine" haben mittlerweile Kultstatus. Charakteristisch für die Musik Nirvanas ist, wie allgemein im Grunge, die Verbindung von Punk mit Elementen des Metal und Hard Rock. Einfache eingängige Melodien wechseln oft mit Hardrockpassagen. Curt Cobain bedauerte zum Teil die Kommerzialisierung der Band, denn dadurch wurde der Stil und die Charakterfindung vom Plattenlabel enorm beeinflusst bzw. festgelegt. Eine Besonderheit ist sicher auch die kraftvolle und manchmal krächzende Stimme von Kurt Cobain, wie auch der Produzent Jack Endino einst richtig herausstellte. Nirvana hat innerhalb der Popkultur eine herausragende Stellung. Sie wird oft als Ausdruck der sogenannten Generation X betrachtet. Mit dem Begriff "Generation X" bezeichnete man damals eine orientierungslose Jugend in einer sich verändernden Weltordnung, die zunächst durch den Zusammenbruch des Ostblocks gekennzeichnet war. Die Texte von Nirvana wiesen zum Teil auch sehr linksorientierte politische Botschaften auf, wobei man ihm angesichts der schroffen Auftritte der Band (Spucken, Zerschlagen von Equipment, etc.) die Mutter Theresa nicht abnehmen kann. Dennoch: Das Album ist nun einmal ein Kulturgut und sollte auch in keinem Pop - CD - Rack fehlen. Mittlerweile ist es auch recht günstig geworden. Von den Größen des Grunges scheint heute nur noch die Band "Pearl Jam" übrig geblieben zu sein, die das Zepter dieser Musikrichtung immer noch erfolgreich hoch hält. Es sind hier schon viele Worte verloren worden und mein Beitrag soll eigentlich nur dazu beitragen, die Audio CD wieder in Richtung fünf Sterne zu bewegen. Nirvana- Nevermind 5 von 5 PunktenEin abslutes must have, die Songs kennt man alle und man kann super dazu abrocken Helden aus meiner Jugendzeit 5 von 5 PunktenWas wurde nicht schon alles über dieses Meisterwerk der Musikgeschichte geschrieben? Kann ich da überhaupt noch etwas Interessantes zu beisteuern? Ich versuche es einfach mal: Auf diese Platte wurde ich zunächst auf dem Schulhof aufmerksam gemacht, denn dort unterhielt man sich über diese eine Band, die sich von allem bisher da gewesenen unterschied. Daher lieh ich sie mir von einem Schulkollegen, der eine Klasse unter mir war, aus. Es gab sogar Bedingungen dafür, nämlich bloß nicht länger als einen Tag und schon gar nicht übers Wochenende. Also, beim Erledigen der Hausaufgaben rein in den CD-Player und kurze Zeit später gebannt davor gehockt, denn dies war einfach eine Sensation. Diese Drums, diese Stimme, diese Gitarren. Einfach göttlich. Von diesem Zeitpunkt an musste ich auch ein Holzfällerhemd tragen und revolutionieren. Nach dem letzten Track "Something in the way" musste ich mir dann als Stärkung etwas zu Essen in der Küche machen. Doch was war das? Was für Töne erklangen da aus meinem Zimmer? Dies war meine erste Begegnung mit einem Hiddentrack, und was für einem, denn "Endless, nameless" stellte ein Zerstörungsszenario dar, welches Nirvana später immer am Ende ihrer Liveshows praktizierte. Der Tanzstil Pogen wurde ebenfalls durch diese Platte und durch das Video zu "Smells like teen spirit" revolutioniert, denn nun pogten alle. Auch ich traute mich bei diesem Lied auf die Tanzfläche der Tanzschule Siebenhüner, dessen Inhaber diese Aggressivität schnell zu viel wurde. Das Ergebnis war, dass das Saallicht angemacht wurde und alle im Sitzen den Liedern von Nirvana lauschten. Die Obercoolen hatten für diesen Zeitpunkt sogar die Songbooks aus der Bravo dabei, um die Texte mitzusingen. Nur einmal, da sagte DJ Thomas "Mir doch egal, haut Euch doch die Köppe ein" und spielte "Smells like teen spirit" in voller Länge. Thomas war danach nie mehr gesehen. Deshalb ist er einer meiner Helden aus meiner Jugendzeit, genau wie Kurt Cobain, Dave Grohl und Krist Novoselic, sowie dem Produzenten dieses Albums: Butch Vig. |
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In Utero von NirvanaAudio CD von Geffen (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 1,20 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1993 |
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ProduktbeschreibungIN UTERO Aus der Amazon.de-RedaktionÜberwältigt durch den plötzlichen Erfolg versprach Nirvana, einen barscheren und ätzenderen Ton anzuschlagen. Mit Hilfe des aus Chicago stammenden Steve Albini (bekannt durch Big Black) schafften Kurt Cobain und Co. es, eine Platte zu produzieren, die leidenschaftlich, desillusioniert und tief bewegend ist. Jeder Song hört sich an wie ein Kommentar zu den Folgen des Ruhms ("Serve The Servants") und die ungesunde Beziehung zwischen Künstler und Fan ("Milk It"). Natürlich könnten sie alle ganz einfach von Courtney Love handeln. Klatsch beiseite, die klare, reine Kraft, mit der Kurt Cobain seine Songs schreibt, sein Gesang und die unglaubliche Power der Band lässt sich nicht leugnen. Cobain bringt sogar am Ende des aufwühlenden "All Apologies" ein Mantra im Stil von John Lennon zu Stande. "All in all is all we are" stimmt er mehrfach an -- nur für Cobain selbst ist dies kein Trost. --Percy Keegan 5 Kundenrezensionen:eine Wucht an Melodien! 5 von 5 PunktenEhrlich gesagt, habe ich eine Zeitlang gebraucht um die Schönheit dieses Albums zu erkennen. Nevermind macht viel Spaß und haut schön auf dem Putz. Bei In Utero ist es ein wenig düsterer weil rauer und kraftvoller gespielt. Mann kann dieses Album nicht zwischen Tür und Angel hören. Dafür ist der Aufbau der Lieder zu komplex. Nicht nur Kurt Cobain sondern auch Krist Novoselic und Dave Grohl, die gerne mal vergessen werden wenn es um Nirvana geht, haben bei diesem Album Ihren Gespür für Bass und Schlagzeug mit einfließen lassen!! Wenn mann sich den Bass anhört ist es großartig was für schöne Melodien da hervorkommen. Es ist kein Album für jedermann aber erhliche Alben sind heute leider rar gesäht, deswegen wer auf MUSIK steht die anspruchsvoll ist, der sollte sich dieses Album zulegen. Nirvana wird für immer weiterleben. 5 von 5 PunktenNach dem für die Band, aber vor allem für den Sänger Kurt Cobain, überraschenden Erfolg des Vorgängers "Nevermind" musste diese Platte eben ganz anders ausfallen. Am besten so kommerzunfähig wie es eben geht. Die Plattenfirma störte dies, die Fans natürlich nicht und daher wurde auch diese Platte zu einem weltweiten Erfolg. Bereits in der ersten Textzeile vom Eröffnungstrack "Serve the servants" verweist die Band auf diesen Zustand: "Teenage angst has paid off well". Musikalisch verstörend wirkt dann der zweite Song des Albums "Scentless apprentice" mit dem wutentbrannten, herausgeschrienen Refrain "Go away - get away, get away, get a-way". Textlich kann man anhand der Textzeilen "Like most babies smell like butter / His smell smelled like no other / He was born scentless and senseless / He was born a scentless apprentice" eine Hommage an den Roman "Das Parfüm" von Patrick Süßkind erkennen. Es folgt die erste Single "Heart-shaped box", mit der sich die Band erneut bei der Menschheit beschwert ("Hey / Wait / I've got a new complait"). Einen deutlichen Wink mit dem Zaunpfahl dürfte die Plattenfirma mit dem Song "Rape me" abbekommen haben, denn dies war ein Grund, warum die Band diesen nicht im September 1992 bei den MTV Video Music Awards spielen durfte. Ab diesem Zeitpunkt wurde er zu meinem Lieblingsstück der Platte. Vorher war dies noch das folgende "Frances Farmer will have her revenge on Seattle", was einerseits durch das Statement "I miss the comfort in being sad" für Furore sorgte, andererseits durch die Tatsache das es Frances Farmer wirklich gab. Es handelte sich um eine Schauspielerin aus Seattle, die ebenfalls dem Erfolgsdruck der Öffentlichkeit nicht Stand halten konnte. Es folgt mit "Dumb" der vielleicht poppigste Song der Platte, in dem sich Cobain darum streitet ob der Zustand der Dummheit oder des Glücklichseins in ihm überwiegt. Diese beiden Zustände werden aber durch die Wut übertroffen, nachzuhören in dem Song "Milk it", der in die Avantgarde und New Wave-Ecke abrutscht und dadurch sehr viele "Nevermind"-Fans ziemlich verstört haben wird. Und wenn die ganze Wut im Körper nicht von allein verschwindet, wird auf "Pennyroyal tea" hingewiesen, dessen Genuss abtreibungsfördernde Wirkung haben soll. Der Song "Radio friendly unit shifter" ist durch seine gitarrenverzerrten Feedbackorgien sehr sperrig und radiountauglich gehalten, genau wie das an "Territorial pissing"-erinnernde "Tourette's", in dem in knapp 1.30 Minuten Schimpfwörter herausgeschrien werden, die hier lieber nicht aufgezählt werden. Trotz all dieser Wut und Provokation auf dem ganzen Album gibt es mit "All apologies" einen Entschuldigungssong von der Band, aber nicht ohne eine gehörige Portion Ironie. Auch wenn dieses Album, die letzte offizielle Veröffentlichung darstellt, wird Nirvana für immer weiterleben. Überraschungsei 5 von 5 PunktenMan bekommt musikalisch, was man erwartet und wünscht und obendrauf eine wirklich beeindruckende optische Aufmachung :) Die große Verweigerung 5 von 5 PunktenDie "Begründer" des Grunge, zu dieser Zeit die Band der Stunde und auf dem Höhepunkt des Erfolges, trauen sich mit diesem sperrigen Werk ganz schön was. Nach dem wegweisenden Nevermind warten sowohl Presse als auch kariertbehemdete Fans auf Nachschub aus der Hitschmiede. Nirvana haben da andere Ideen, verweigern sich in kommerzieller Hinsicht fast vollständig und präsentieren auf In Utero einen unbequemen Happen nach dem anderen, der dem geneigten Fan der auf ein neues Smells like teen spirit wartete, heftig schlucken ließ. Einziger ansatzweise hitverdächtige (auf den ersten Blick) Song ist bezeichnender Weise als Rape me betitelt. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich die Scheibe mit glänzenden Augen aus einem Karstadt nach hause schleppte (Geld von Mamma geschnorrt) und dann dachte, meine nagelneue Steroanlage hat einen Hau. Aber wie so oft, entfalten sich gute Dinge erst mit etwas Geduld, und so sollte es auch mit diesem nicht zu unterschätzenden (Meister?)Werk sein. Aufgrund seiner Sperrigkeit kann man sogar heute noch neues entdecken und das ist gut, denn wie man weiß, wird es wohl aus dieser Richtung nichts mehr zu hören geben. Dummfug 5 von 5 Punkten"Nirvanafreak" behauptet Cobain habe beim Schreiben von In Utero "einige Schwierigkeiten gehabt". Das ist lächerlich, Cobain hatte genaue Pläne und hat diese auch genial umgesetzt. Jegliche Kritik an dieser oder anderen Platten von Nirvana oder anderen Platten an denen Cobain beteiligt war ist unangebracht und indiskutabel. |
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Mtv Unplugged in New York von NirvanaAudio CD von Geffen (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,49, Angebote ab EUR 0,91 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 1993 |
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ProduktbeschreibungMTV UNPLUGGED IN NEW YORK Aus der Amazon.de-RedaktionDas letzte Nirvana-Album Unplugged, das vor dem frühzeitigen Tod von Kurt Cobain aufgezeichnet wurde, überrumpelte viele mit seinen spartanischen, neo-akustischen Darbietungen und überraschte durch seine gezügelte Wut. Wenn Cobain singt "I swear I don't have a gun, I don't have a gun" ("Ich schwöre, ich habe kein Gewehr"), und dies mit zusammengepressten Zähnen (statt mit offenem Mund zu schreien), und wenn es Dir bei der beklemmenden Anspannung von "About a Girl" -- von ihrer ersten LP -- kalt den Rücken runterläuft, obwohl die Gitarren sich längst beruhigt haben, dann beginnst du aufs Neue den Sinn für Nuancen einer der größten Bands dieser Zeiten zu schätzen. Zu den Highlights gehören Versionen von drei "Meat Puppets"-Tracks (mit den special guests Curt and Kris Kirkwood der einflußreichen "college rock" Band), das weinerliche Cello von Vaselines "Jesus Doesn't Want Me for a Sunbeam" und Nirvana's Version des David Bowie-Songs "The Man Who Sold the World". --Lorry Fleming 5 Kundenrezensionen:elegische traurigkeit..... 5 von 5 Punktenes ist wie so oft schon gesagt eine ehre bei mtv unplugged mitwirken zu dürfen. nicht jeder gruppe/künstler wird diese ehre zuteil und im jahre 1994 gab es eine gruppe,besser gesagt einen künstler der den stil seiner band ändern wollte: kurt cobain.... als die erweiterte nirvana familie von cobain bestehend aus kris novoselic, dave grohl, pat smear, der cellistin lori goldston und einigen mitgliedern der meat puppets die new yorker mtv studios betraten um ein album aufzunehmen dachte niemand das eine grunge band überhaupt dazu in der lage war. es sollte nämlich ein akustikalbum werden, es konnte ja niemand wissen wie emotional das ergbniss sein würde... überhaupt: eine gnadenlos übersteuernde band macht plötzlich auf ruhig und gesittet? das gelächter war zu beginn groß..... nur kurt setzte ein zeichen, zeigte auf wozu diese band fähig war, wie großartig die musiker aufspielen konnten. beginnen wir mit der nummer "come as you are", ein benchmark der band. die adaption auf die akustische welle tut dieser nummer unheimlich gut. packend, rufend, fragend zwirbelt sich cobain durch diesen großartigen text.. "jesus doesnt want me for a sunbeam" stellt eine der emotionalsten nummern der setlist dar, novoselic wechselt hier vom bass zur ziehharmonika, die ganze band versprüht hier 4 minuten lang zuversicht, legt sich niemals mit cobain an, warum auch? legt er hier doch eine weltklasse ballade aufs parkett die ebso traurig wie wunderschön ist.... "the man who sold the world" ,bekannterweise eine bowie- nummer versprüht viel charm und kraft, cobains halbakustische epiphone gitarre kommt hier deutlich zur geltung. das cover meiner meinung nach besser als das original. ein großer moment folgt als sich cobain entscheidet "pennyroyal tea" ohne band zu singen. nur er und seine gitarre. spätestens hier wird einem bewusst welch großer verlust ein kurt cobain in wirklichkeit war. diese elegische, runterziehende art zu singen, diese einfachen aber tollen akkorde, dieses gefühl das es ihn gleich zerreist. dieser beusste schmerz in seiner stimme. ohne wort!! die ruhigen stücke ala "dumb", "polly" oder auch "something in the way" schleißen nahtlos an und ergeben insgesamt ein großartiges gesamtkunstwerk. ein blues standard, im stile von lead belly, der das prozedere abschloß bewährte sich als angeregter exorzismus und zeigt wiederholt die klasse eines cobain auf. er war jemand der das musikerbe amerikas mit seiner rauhen stimme in die heutige zeit transportieren konnte. fazit: eine hochemotionale scheibe die ich zumeist höre wenn ich tieftraurig bin. wenn cobain seufzt, scheint es als würde die ganze welt auf ihn einstürzen. kurze zeit darauf war er tod. das ist es was unplugged zu einem album macht das dem hörer hin und wieder gefährlich nah kommen kann... ein must-have! Ein sehr ergreifender "Unplugged"-Auftritt. 4 von 5 PunktenAm 18. November 1993 gab es diesen ehrwürdigen "Unplugged"-Auftritt der Band Nirvana in den Sony Studios in New York. Die Show beginnt mit einem warmen Applaus, auf den Cobain mit einem formellen "Guten Abend" reagiert. Den ersten Song "About a girl" kündigt er wie folgt an: "Das ist von unserer ersten Platte, die die meisten Leute nicht haben". War der Song auf der genannten "Bleach"-CD noch der einzige Song, der die Pop-Seite der Band erkennen ließ, stellt diese Version die Hochform des Pops da, die so auch von den Beatles hätte stammen können. Im Bezug auf den kurz nach den Aufnahmen folgenden Suizid des Sängers muss die Textzeile "I swear to you I don't have a gun" im folgenden Song "Come as you are" bei jedem Nirvana-Fan eine Gänsehaut erzeugen. Der Auftritt bietet viele Cover-Versionen, unter anderem die folgenden Songs "Jesus doesn't want me for a sunbeam" von der schottischen Band The Vaselines, die von Cobain sehr verehrt wurde und ein wenig überraschend "The man who sold the world" von David Bowie. Ersterer handelt von einer abgeklärten, verbitterten Person, die die Hoffnung auf einen Platz im Himmel nach dem Tod aufgegeben hat; letzteres wirkt durch die Textzeile "I never lost control" eher zynisch. Wenn man einen Aushängesong für die "Unplugged"-Reihe sucht, dann würde ich "Pennyroyal tea" vorschlagen, da hier die punkige Urgewalt der "In utero"-Aufnahme genauso urgewaltig in eine Akkustikversion übernommen worden ist. Absolut stark! Kaum Unterschiede zu den Albumversionen bieten dann die Songs "Dumb", "Polly" und "Something in the way", was aber auch nicht weiter schlimm ist. Der Verzicht auf gedoppelten Gesang und eine verfremdete Gitarre macht aus "On a plain" eine wunderschöne Popnummer. Für die nächsten drei Stücke "Plateau", "Oh me" und "Lake of fire" holt sich die Band Unterstützung durch die Band Meat Puppets, die auch die Originalinterpreten der Songs sind. Die eher Country anghauchte Band kam über den Status eines Geheimtipps leider nicht hinaus, was angesichts der hier vorliegenden bitterbösen Texte eine große Schande ist. Nach dem Song "All apologies" beendet eine erneute Coverversion das Set, nämlich die Folknummer "Where did you sleep last night" von Leadbelly. Ein sehr ergreifender "Unplugged"-Auftritt. The Best !!!!!! 5 von 5 PunktenDieses Album ist das beste von Nirvana was ich gehört habe.Hammergeile Songs und Kurt hat eine echt krasse Stimme bei den Songs.Eine absulute Kaufempfehlung von mir.Jedoch wer an Depression leidet sollte auf dieses Meisterwerk verzichten.Das könnte schlimme Folgen haben. Nirvana im Nirvana 5 von 5 PunktenAbsolut geiles Album, ich habe die Schallplatte. Die Tracks kennt jeder, brauch man nicht viel zusagen. Allerdings unplugged und mit so viel Wärme wie es diese Schallplatte rüberbringt habe ich Nirvana noch nicht gehört. Super Album. PLus: ein MP3 Download Gutschein - Spitze. DIE LEGENDE 5 von 5 PunktenIch glaube mit diesem Album hatte Nirvana den Kultstatus ein für allle mal erreicht. Die CD gehört in jede gute Musiksammlung und ist von einer traurigkeit durchzogen die mcih schwärmen lässt. Kurt Cobain war onehin ein Genialer Mensch. Aber durch diesen Auftritt wurde er für mich zur absoluten Legende. Alles andere als 5 Sterne sind nicht gerechfertigt. In diesem Sinne R.I.P. Kurt !!! |
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Superunknown von SoundgardenAudio CD von A & M Records (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 1,98 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 1994 |
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ProduktbeschreibungSUPERUNKNOWN Aus der Amazon.de-RedaktionNachdem sie mit "Badmotorfinger" alles Notwendige zum Thema "ungebremste Wut-/Lärmausbrüche" auf den Punkt brachten, präsentieren Soundgarden mit dem Nachfolgealbum Superunknown ihre Sound-Vision in verfeinerter Form. Zwar mutiert der Vierer aus Seattle nicht zum Kammerensemble des Alternative Rock, doch wird den ruhigeren Tönen bedeutend mehr Platz eingeräumt. Oder besser noch: Allen Tönen wird mehr Platz eingeräumt. Überwältigte "Badmotorfinger" noch durch eine vierfach gebündelte Energieausschüttung, die dem Frontalaufprall eines Bulldozers auf eine Betonmauer entsprach, so läßt man auf Superunknown der Musik die Luft zum Atmen, gesteht ihr zu, daß sie Höhe und Weite benötigt, um sich entwickeln zu können. Gemeinsam mit Produzent Michael Beinhorn haben Soundgarden ein Album von erhabener Größe geschaffen, das sich zwar auf die Dynamik des sogenannten Grunge verläßt, aber dank filigraner Arrangements und verschlungener Grooves jedem Klischee entkommt. Gerade die Rhythm-Section um den schier überirdischen Matt Cameron spielt mit einem Variantenreichtum, der normalerweise eher im Jazz angesiedelt ist und der jeden Rockdrummer wie einen verdammten Einfaltspinsel wirken läßt. Man höre nur die Haken, die der Beat in "Let Me Drown" oder "My Wave" schlägt. Natürlich haben Soundgarden nicht verlernt, wie man schnell und laut spielt -- der straighte Punkrocker "Kickstand" zeugt davon --, aber im Mittelpunkt dieser Platte steht eindeutig das melancholische Songwriting-Talent von Chris Cornell, der mit bleischweren Breitwand-Balladen einen Blick in seine Seele gestattet und die Zuhörer gleichzeitig mit unterschwelliger Aggression auf Distanz hält. "Fell On Black Days" ist eine von diesen Balladen, "Black Hole Sun" eine andere. Dieser Song macht Soundgarden zu dem, was niemand - die Band eingeschlossen - von ihnen erwartet hätte: Stars. --Björn Döring 5 Kundenrezensionen:Meisterwerk 5 von 5 PunktenZu dieser genialen Platte ist eigentlich schon alles gesagt. Soundgarden bringen hier alles zusammen, was moderne Rockmusik ausmachen sollte. Und schaffen dabei das Kunststück, individuell und trotzdem eingängig zu klingen. Auch nach dem 100. Durchlauf begeistert mich diese Scheibe wieder und wieder... Wer auch immer "Superunknown" noch nicht im Regal stehen hat, sollte unbedingt zugreifen. Es lohnt sich! Leistungskurs Rock! 5 von 5 PunktenEs gibt Platten, die kaufst du dir, findet sie großartig und hörst sie ab und an immer mal immer wieder gerne an. Ohne das daran etwas fanatisches ist oder so ähnlich. Es gibt aber auch Platten, die findest du nicht einfach nur fantastisch, sondern sie sind auf ewig ein Wegbegleiter für das Leben. Soundgardens "Superunknown" ist so eine Platte. Gefühlte 500-mal schon gehört und immer noch dasselbe Gefühl wie vor 5 Jahren, als ich das Album zum ersten Mal hörte. Dabei muss ich sagen, dass diese 15 Stücke für meine damals noch recht jungfräulichen Ohren etwas viel waren. Die derart breit gefächerte Stil-Palette sowie eine Spielzeit von über 70 Minuten können den ein oder anderen schon mal leicht überfordern. Doch mit der Zeit kam auch die große Erleuchtung, die bis Heute nachwirkt. Soundgarden hatten schon vor "Superunknown" große Platten aufgenommen ("Louder Than Love", "Badmotorfinger"), doch ihre Genialität wäre für manche verwehrt geblieben, wenn Sie ihre (nicht unbedingt moderne) Version schwerer Rockmusik weiter so gespielt hätten. Auf Ihrem vierten Album waren Soundgarden alles, aber vor allem eins: Eine waschechte Rockband mit allem drum und dran. Vom psychedelisch angehauchten Cover bis zum Zählerstand 73:40 gibt es hier nichts was man als unoriginell bezeichnen könnte. Obwohl es Viele gab die in der Platte kommerziellen Verrat witterten und es nicht fassen wollten, dass jetzt "Black Hole Sun" auf MTV dauerhaft rotierte, muss man sagen, dass es keine zweite Band im Terminus Grunge gab, deren musikalischer Horizont so breit war, wie der von Soundgarden. Die traumhafte Bedienung der Instrumente, sowie die göttergleiche Stimme Chris Cornell war ein einziger Segen führ jeden Rockliebhaber. Diese vielen kleinen Feinheiten und noch andere machten Soundgardens viertes Album zum sowohl kreativen, als auch kommerziellen Gipfel ihrer Karriere. Es ist wohl eines der farbenfrohesten und weiträumigsten Rock-Alben die uns die 90er je brachten. Ein Stück Musikgeschichte! 5 von 5 PunktenErnsthaft, was soll man über diese Scheibe gross sagen? Man muss sie hören! Düster, Melodisch, Rockig, Genial. Wer auf Grunge/Rock steht, wird keinesfalls enttäuscht, im Gegenteil. DAS ist noch Musik, und hat mit der Wischi-Waschi-Möchtegern-Rockmusik von heute nichts gemein. Anspieltipps: Eigentlich alle (bis auf ein, zwei Ausnahmen), meine Favoriten sind aber "Superunknown", "Head Down", "4th of July" und "Like Suicide". EB 5 von 5 PunktenSO KRASS!!! die cd war (komischer weise) die letzte cd in meiner sammlung, sie ist ein MUSS!!! Wenn ich diese cd mit dem einschlafsound von den vorgängern "screaming life", "fopp", "ultramega ok", "louder than love", "loudest love", "she was" und "badmotorfinger" vergleiche ist sie eine oft , nicht superunknowne Soundgarden Rarität, alleine der song superunknown, GEIL GEIL GEIL, Grunger, wenn ihr euch diese cd bestellt macht ihr garantiert keinen fehler Ein weiterer Traum aus der Space Needle 4 von 5 PunktenZu Superunknown muss man nicht mehr viel schreiben. Songs wie Black Hole Sun, Spoonman oder Black Days kennt einfach jeder. Ist wohl auch mit die kommerziellste und bekannteste Soundgarden-Platte. Persönlich hat mir bei dem Album besonders gefallen das Cornell seinen 80ger-Jahre-Heavy-Metal-Gesang größtenteils (also diese Bruce-Dickinson-Iron-Maiden-geplärre) abgelegt hat. Meiner Meinung nach konnte man SG zwar nie mit Band wie Pearl Jam, Alice in Chains oder gar Nirvana vergleichen, berüchsichtigt man allerdings das was wir uns Heute an Rock-Musik bzw. Alternative-Rock anhören müssen, muss man ganz klar sagen: hervorragendes Album. |
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Nirvana - Best Of von NirvanaAudio CD von Geffen (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,49, Angebote ab EUR 2,94 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2002 |
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ProduktbeschreibungNirvana - Best Of 5 Kundenrezensionen:Hallo? Geldmacherei? 1 von 5 PunktenZunächst einmal muss ich sagen, dass ich ein großer Nirvana-Fan bin und daher natürlich unter anderem auch alle CDs der Drei habe. Um meine Sammlung zu komplettieren habe ich mir natürlich auch "Nirvana - Best of" gekauft (Rezensionsdatum ist nicht Kaufdatum!)... Absolute Fehlentscheidung! Warum dieses vernichtende Urteil? Nun eigentlich ganz einfach. Alle angegebenen Titel, ausgenommen "You know you're right" befinden sich alle auf den anderen CDs von Nirvana. Das heißt, dass ich mir beispielsweise diese CD wegen nur einem Titel gekauft habe... Ja, ich weiß, was Ihr denkt und ja, Ihr habt auch Recht. Aber wie gesagt ich wollte halt meine Sammlung komplettieren. Ich denke, dass entweder die Plattenfirma G***** oder Miss Love einfach nur mal wieder einen schnellen Dollar machen wollten und daher dankenswerter Weise eine CD mit lediglich einem neuen Titel auf den Markt "geschmissen" haben. Ohohoh, denen muss es echt schlecht gehen... Zum Thema "Best of" fällt mir nur ein, dass dieser Titel wohl subjektiv vom Betrachter abhängig ist. Und daher frage ich mich, wo denn die Titel "Clean up before she comes", "Dive" oder auch "Even in his youth" abgeblieben sind... Fragen über Fragen die einer Antwort bedürfen... Fazit: Finger weg!!! Gebt lieber ein Paar Euro mehr aus und kauft euch die "richtigen" Alben (gemeint sind die Alben "Bleach" bis "From the muddy banks of the wishkah") und nicht diesen Schmuh hier. Da bekommt Ihr die komplette Bandbreite der Band zu hören! Und für die richtig eingefleischten Fans empfehle ich Nirvanas "With the lights out" (3 CDs + DVD)! Da bekommt Ihr wirklich neue und unbekannte Lieder der Band zu hören und zu sehen! Die ist wenigstens jeden Cent Wert!!! Eine letzte Frage noch: Wer hat denn hier "Pop" als Tag angegeben??? Seit wann ist Nirvana denn eine Popgruppe? Ich hab die jedenfalls noch nicht mit Michael Jackson oder Madonna auf einer Bühne stehen sehen... Gute Musik, leider versautes remastering / schlechte Aufnahmequalität 2 von 5 PunktenTja, Was soll man sagen? Musik ist Top, und für den der die gängigen Lieder von Nirvana gern hört ist die CD sicher ne Empfehlung (dazu zähle ich mich, das es den richtigen Fans nichts neues bietet ist klar) Aber die Aufnahmequalität ist nach der Neuabmischung schlechter geworden, habe den Vergeich mit der Nevermind, diese bietet deutlich mehr Dynamik, das Schlagzeug 'klatscht' einfach mehr, hinzu kommt das bei der Neuabmischung die einst so schön präzise hämmernde Base-Drum zu einem unkontrollierten Bassgeschwabbel geworden ist. Kontrollieren kann man das mit dem TT Dynamic Range Meter, ein kleines Proggi was frei im Netz zu finden ist, hier bietet das Original 11-12dB Dynamik, die Neuabmischung nur 6-7dB. Fazit: Finger weg, lohnt nicht. Trauerverarbeitungshilfe für echte Fans 3 von 5 PunktenBest of's sind immer schwer zu bewerten, vor allem wenn man sämtliche CD's der Band bereits besitzt. Diese Zusammenstellung - mit dem doch sehr makaberen und schlichten Cover - bietet zumindest gemasterte Aufnahmen der einzelnen Songs und einen bisher nie veröffentlichen Song, mit dem die Platte dann auch beginnt. Angeblich stellt "You know you're right" den letzten Song dar, den die Band Nirvana jemals zusammen aufgenommen hat. Textlich könnte er von der zerbrechenden Beziehung des Sängers Kurt Cobain und seiner Ehefrau Courtney Love handeln, vor allem aber um Schmerz im Allgemeinen, da das Wort "Pain" im Refrain schwermütig daher gesungen wird. Das so genannte "Newly mastered" merkt man am ehesten den frühen Songs, wie "About a girl", "Been a son" und "Sliver", aber auch der Single "Heart-shaped box" an. Gut finde ich auch, dass die "MTV Unplugged in New York"-Platte mit drei Stücken berücksichtigt wurde. Fehlen tut auf den ersten Blick nichts und daher ist diese "Best of" gut für Neueinsteiger geeignet, sowie als Trauerverarbeitungshilfe für echte Fans. Nützt eine Best of was? 5 von 5 PunktenIch würde sagen ja! Ich bin jetzt 15, mein erstes Album von Nirvana war diese Best of ich war noch nicht mal auf der Welt, als "Bleach" rauskam, ich wollte mir erst mal nen Überblick schaffen, dafür ist diese CD mehr als geeignet! Echte, schöne und zeitlose Rockmusik 5 von 5 PunktenWeihnachten 2008. Zeit für Besinnung und Dankbarkeit. Statt einen Verriss einer aktuellen Charts CD wie dem Kitsch von Adoro zu schreiben, die in einem Jahr eh niemand mehr kennt, lieber akzeptieren, was man ohnehin nicht ändern kann. Statt dessen lieber diese Best of von Nirvana loben! Wirklich rund ist diese Hits-Sammlung zwar nicht, da es nur einen exklusiven Song gibt. You know you're right ist zwar auch auf Best of the box und dem Box-Set enthalten, aber nur hier in der richtig überzeugenden, produzierten Version. Besonders zusammen mit dem Video ein herzzereissender, gleichzeitig wütend und trauriger, aber auch ermutigender Song! Vielleicht finden über Nirvana ja noch mehr Menschen zu den Pixies und zu Neil Young, so wie ich. Gavin Rossdale von der britischen Grunge-Band Bush und Ehemann von Gwen Stefani hat einmal in einem Interview etwas neidisch und kleinlich darauf hingewiesen, dass Nirvanas grösster Hit Smells like teen spirit von dem Pixies-Song U-Mass beeinflusst sei. Na und? Nirvana liessen sich von Punk, Hardrock, Beatles und vielem anderen inspirieren und schufen daraus etwas Neues, Eigenständiges und Beständiges. Die Musik und der Geist von Kurt Cobain leben weiter. Das ist ein Trost in diesen finsteren Castingband-Zeiten. Auf der Nirvana Best of ist zwar nicht ein einziger schwacher Song, aber für eine Band dieser Grösse ist diese Zusammenstellung ziemlich enttäuschend, Neil Youngs Decade wäre ein gutes Vorbild gewesen, mehr als nur einen unveröffentlichten Song hätte man den Fans bieten können und sollen, Material war ja noch genügend vorhanden, nur wurde es für einen höheren Preis mit dem Box-Set verkauft. Für Einsteiger dennoch eine brillante CD! Anspieltipps: Dumb, All Apologies, You know you're right |
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Down on the Upside von SoundgardenAudio CD von A & M Records (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 1,47 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 1996 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDas Ende der Soundgarden-Saga mit einem Album, dessen Titel, wenn man so will, alles darüber aussagt. Down On The Upside kehrt tatsächlich das Oberste nach unten und wieder anders herum, ist so psychedelisch finster wie Ultramega OK, ihr Debüt von 1996, so virtuos inszeniert und gespielt wie Superunknown, hat die gleiche trashige Attitüde wie etwa die Fopp-EP und ist definitiv das reifste Album der Band. So gesehen, schließt die Platte nicht nur den Kreis auf eine Weise, die den Split der Band als letztes Mittel gegen künstlerische Stagnation einsehbar macht, sondern bringt die Qualitäten der Band besser und zutreffender auf den Punkt als das irgendeine Compilation könnte. Und ist, lässt man diese oder eine andere Betrachtungsweise außer Acht, ganz einfach ein exzellentes Album einer außergewöhnlichen Rockband. --Rolf Jäger 5 Kundenrezensionen:Soundgarden-Reunion 2010? JA, BITTE!! 5 von 5 PunktenWie man hört, hat SOUNDGARDEN nach über 12 Jahren Pause wieder zueinander gefunden und planen ein kleinen großes Comeback, das - so hoffe ich - auch Österreich in irgendeiner Form erreichen wird. Vorweg: "Down on the Upside", das bis dato letzte Album der Seattler Grunge-Rock-Veteranen, war mein erster Zugang zu Soundgarden, auf die ich eigentlich über den (Um)weg Pearl Jam - Matt Cameron gestoßen bin. Nun, ich habe gefallen daran gefunden und mittlerweile haben sich neben bereits erwähnter Scheibe noch "Superunknown" sowie "Louder than Love" in meinem Plattenschrank hinzugesellt. Es wäre maßlos übertrieben, mich hier und jetzt als glühender Soundgarden-Fan der ersten Stunde zu outen, aber das, was ich bisweilen kennengelernt habe, hat Bestand und Qualität. "Down on the Upside" ist wohl überhaupt auch für diejenigen geeignet, die mit allzu alternativem Gitarrendröhnen eher wenig anfangen können. Die Platte verbindet kommerziell schöne Melodiebögen mit erdigen Grunge-Elementen und ist als Gesamtwerk weder langweilig noch schwer anspruchsvoll, wobei ich an dieser Stelle schon dazu sagen möchte, dass man der Scheibe den einen oder anderen Hördurchgang geben muss, bis man sich auch wirklich damit anfreunden kann. Soundgarden steht für qualitativ hochwertig eingespielte Musik, was zum größten Teil an den 4 Ausnahmemusikern liegen dürfte. Besonderes Augenmerk habe ich hierbei auf Herrn Cameron gelegt, der ja seit 2000 für Pearl Jam seine Sticks schwingt. Meiner Meinung nach ist er einer der besten Drummer im Rockgeschäft gegenwärtig. Oder zählen Sie mir mal schnell 5 Alternativen auf?? Offen gestanden bin ich - obwohl ich diese Scheibe nun schon über ein halbes Jahr besitze - immer noch am Hören und Entdecken. Und das spricht ohne Zweifel für die Band! Relativ schnell zugängliche Nummern sind - wenn ich jetzt ohne viel nachzudenken 3 nennen müsste - vor allem das wunderhübsche "Pretty Noose" sowie "Zero Chance" und "Ty Cobb"... Kritiker meinen zwar, dass man, um die Tiefe der Texte zu erkunden, nicht unbedingt in Wörter- oder gar Lyrikbänden nachschlagen muss, aber als detschsprachiger Konsument (der, wenn er tiefgehende Texte lesen möchte ohnehin lieber zu einem Kästner oder Brecht greift) lege ich ohnehin mehr Wert auf die musikalische Schiene und die hat mich begeistert und überzeugt, weshalb ich zu einer Soundgarden-Reunion und hoffentlich auch einem ultimativen Live-Erlebnis (vielleicht auch einer neuen Platte??) nichts anderes als ein fettes JA beizusteuern habe!! Vielleicht ist das wirklich die bislang beste PLatte von Soundgarden. "Down on the Upside" --> am Ende ganz oben?!! Warten wir's ab. Es war ja nur ein vorläufiges Ende! Auf die Fortsetzung darf man gespannt sein!! Ein Dauerbrenner im CD-Player 5 von 5 PunktenIch habe das Album vor über einem Jahr gekauft und imemr noch läuft es bei mir Woche für Woche im CD-Player. Es ist unglaublich, wie sich Soundgarden im Laufe der Jahre entwickelt haben. An die rohe, brutale Kraft von "Badmotorfinger" (ein Album, das ich übrigens auch sehr gut gefunden habe) erinnert nur noch wenig, stattdessen steht vertracktes und variantenreiches Songwriting am Programm. Soundgarden spielen mit Grenzen, lösen diese auf, erweitern sie, dehnen ihre Musik aus, um sie im nächsten Song wieder auf das Ursprüngliche zu minimieren. Ein ständiges Auf und Ab, an das sich der Hörer zunächst einmal erst gewöhnen muss, aber dann im Ohr hängen bleibt. Vor allem die erste Hälfte der CD ist absolute Weltklasse. Man wird als Hörer durch ein Wechselbad der Gefühle gezogen - so findet sich zB eine wunderschöne Ballade ("Blow up the outside world") gleich nach dem härtesten Kracher des Albums, "Ty Cobb" (hat jemand Mandolinen schon mal derart rocken hören?), darauf folgt dann wieder ein eher leichtfüßig-zynischer Song ("Burden in my head" - mein absoluter Favorit auf einer CD gespickt mit Highlights). Für diese erste Hälfte könnte man getrost 6 Sterne vergeben, wenn es diese nun geben würde. Die zweite Hälfte ist dann ein wenig schwächer, aber immer noch gut. Mit "Applebite" kann ich mich nicht so recht anfreunden, "Never the machine forever" ist ein wenig einfältig, aber der Rest hat trotzdem noch Klasse. Vor allem das Ende mit "Boot camp" überzeugt und bleibt lange im Gehörgang hängen - wunderschön, traurig und gleichzeitig voller Hoffnung. Wenn man das nun zusammenzählt, dann haben wir 6 Sterne für den ersten Teil und 4 für den zweiten - macht insgesamt 5 volle Sterne! Soundgarden sind eben selbst bei den schwächeren Songs immer noch gut und bei den besseren in einer ganz eigenen Liga. Soundgarden, das passt.... 5 von 5 PunktenWenn man diese CD laufen lässt, hat man wirklich das Gefühl sich in einem Garten von Klängen und Geräuschen zu befinden. Ich möchte fasst sagen, die Musik ist sichtbar. Down on the upside beginnt mit "pretty noose", einem tollen opener (knackiger Rock). Ebenso bildet der Song "Boot Camp" einen perfekten Ausstand. Er ist kurz, beginnt langsam und ruhig, nimmt noch einmal kurz Fahrt auf und klingt dann aus. Insgesamt ist dieses (leider letzte) Album der, meiner Meinung nach, besten Band die gerne in die sogenannte Grunge-Bewegung eingestuft wird, wunderbar und abwechslungsreich. Es gibt melodiöse Songs (z. B. zero chance, switch opens und overfloater), aber auch echte Rock-Songs (z. B. burden in my hand, dusty). Alles wirkt ein bisschen psychedelisch und wird durch Chris Cornell's einzigartige Stimme garniert. Eben ein echter Sound-Garten! Zenit bereits erreicht 5 von 5 PunktenDie allerletzte Soundgarden-Platte ist wesentlich aggressiver als der Vorgänger. Während der Vorgänger düster, zynisch und abgeklärt war, knallt diese Platte aggressiv und überreizt auf den Tisch. Natürlich gibt es weiterhin wunderschöne Stücke wie "Boot Camp", aber die etwas ruhigeren Stücke sind dieses mal einfach nicht mehr so pregnant wie beim Vorgänger, sie bleiben nicht hängen. Dagegen so Brecher wie "Ty Cobb" oder "Dusty". Das entspricht nun eher dem Ursprung Soundgardens. Superunknown war eher eine Ausnahmeplatte. Ich glaube wenn Soundgarden noch eine Platte gemacht hätten (anstatt sich 1997 aufzulösen) dann hätte sich Soundgarden auf seine Wurzeln zurückbesinnt und eine Badmotorfinger-Platte gemacht. Wer weiss......schade drum..... Der Schwanengesang des Nicht-Grunge 5 von 5 PunktenDies war die letzte Platte der Band, welche das Phänomen Seattle am überlebensgrößten verkörperte. In den dreizehn Jahren ihrer Existenz (1984-1997) entwickelte sich die Musik der vier Ausnahmemusiker Chris Cornell (Gesang, Gitarre), Kim Thayil (Leadgitarre), Ben Shepherd (Bass) und Matt Cameron (Schlagzeug) von einer schmutzigen Melange aus Sabbath-Riffs und der Messerschärfe des Hardcore bis zu einer der facettenreichsten Interpretationen, welche das weite Feld der harten Rockmusik je erfuhr. Down On The Upside legt Zeugnis von der Reife ab, die die Band sich zu diesem Zeitpunkt ihrer Karriere erworben hatte: Der kommerzielle Erfolg des Vorgängers "Superunknown" - maßgeblich befördert durch die Hitsingle "Black Hole Sun" - konnte zwar nicht wiederholt werden, doch in künstlerischer Hinsicht steht dieses Album noch weiter vorne. Alles ist da: Kraftstrotzende und dennoch filigran ausgearbeitete Riffmonster wie "Pretty Noose", "Rhinosaur" und "Never The Machine Forever", elegische Hymnen an die Selbstzerstörung wie "Blow Up The Outside World" und "Overfloater", rasend schneller Punkrock à la "Never Named" und "An Unkind", Momente purer Melancholie und Schönheit wie "Zero Chance" und "Switch Opens" und atemberaubende Experimente wie dem psychedelischen "Applebite". Über alledem schwebt der altbekannte und immer präsente Geist des zwischen Depression, Aufbegehren und Hoffnung schwebenden Individuums, welches niemand so in Worte fassen kann wie Chris Cornell. Und dass dabei in Text und Musik gleichermaßen trotzdem noch ein trockener bis bissiger Humor aufleuchtet (wie im von Mandolinen eingeläuteten Meisterstück "Ty Cobb" oder dem All-Time-Klassiker "Burden In My Hand") und somit das ganze Spektrum menschlichen Daseins umfasst, verleiht Soundgarden die Qualität, die sie über alle Genres - und insbesondere eines so limitierten wie Grunge - in den Status eines Klassikers erhebt. |
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Ten von Pearl JamAudio CD von Epc (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 2,91 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 1992 |
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ProduktbeschreibungTEN Aus der Amazon.de-RedaktionAls Teil des Triumvirats des Seattle Grunge der Neunzigerjahre, zu dem noch Nirvana und Soundgarden gehörten, debütierte Pearl Jam mit Ten, ihr zugänglichstes und am wenigsten tiefsinniges Album. Im Laufe der Zeit hat der Ruf von PJ als eine politisch korrekte Band, die zu sehr über den Dingen steht, um ihre Musik auf MTV zu prostituieren, fast die Musik überlagert. Aber vorher waren sie eine einfache hau-drauf, hau-rein, laute, melodische Rock Band. Und Lead-Sänger Eddie Vedder war berühmt für seine ungestüme Bühnenpräsenz und für eine urwüchsige Stimme, die sich anhörte, als hätte sie drei Stimmbänder. Die persönlichen, erzählenden Singles "Alive", "Jeremy" und "Even Flow" katapultierten die widerspenstige Band in die Liga der über 10 Millionen Verkaufszahlen. Nachfolgende Alben waren viel komplizierter, subtiler, thematisch vielschichtiger und in so mancher Hinsicht besser als Ten. Aber die Band wird nie mehr den Aufruhr wiederholen können, den dieses Album verursachte. --Beth Bessmer 5 Kundenrezensionen:Es ist einfach Rockmusik! 5 von 5 PunktenEs gibt Fachzeitschriften, die von einem "Grunge-Popularitätswettbewerb" zwischen Nirvana und Pearl Jam (Anfang der 90er) sprechen. Zunächst sei mir bitte einmal die Frage erlaubt: Was genau ist "Grunge" eigentlich? (Und bitte versucht mir jetzt nicht zu erklären, dass es sich dabei um "Garagenrock" handelt!) Ich bin gerne bereit, Neues zu lernen! Für mich ist es weiterhin einfach Rockmusik und Pearl Jam braucht sich in keinen Belangen hinter Nirvana zu verstecken. Natürlich hat das auch persönliche Gründe - Zwar beabsichtige ich keineswegs mir jetzt den Groll sämtlicher Nirvana-Anhänger zuzuziehen, doch sei mir bitte folgende Bemerkung erlaubt: Auch, wenn ich die Musik von Nirvana gut finde und durchaus wertschätze, aber - der ganze Kult um Kurt Cobain nervt mich! Es ist schon tragisch genug, dass sich dieser arg gebeutelte Mann selbst "aufgegeben" hat und viel zu früh aus dem Leben geschieden ist, aber dann noch so ein wahnsinniges Tamtam drumherum zu machen ist fast schon verbrecherisch und jedenfalls aus moralischer Sicht äußerst fragwürdig! Denn was bitteschön ist so toll daran, wenn sich ein 27jähriger - aus welchen für ihn letztlich entscheidenden Gründen auch immer - dazu entschließt, einen Schlussstrich zu ziehen, indem er sich eine Kugel durch den Kopf jagt??! Für mich ist das eher frag- denn anbetungswürdig. Aber bitte. Man kann mich ja auch gern vom Gegenteil zu überzeugen versuchen... Und Moral und Rockmusik - verzeihen Sie - ich meine natürlich "Grunge" - ist ohnehin so eine Sache für sich... (Ich will hier keineswegs als "Moralapostel" in Erscheinung treten - das ist nur meine persönliche Einstellung zu der ganzen Sache!!) Falls es jemals einen tatsächlichen Konkurrenzkampf zwischen Pearl Jam und Nirvana gegeben haben sollte, so ist der letztlich nur auf den Herkunftsort (Washington) beider Bands zurückzuführen und - für meinen persönlichen Geschmack - hat Pearl Jam hierbei ziemlich klar die Nase vorn! Der beste Beweis dafür ist gleich das Debüt-Album "Ten" (das mittlerweile auf 14 Stücke erweitert wurde), das mit "Alive" und "Jeremy" gleich zwei echte Hits vorzuweisen hat und auch insgesamt absolut überzeugt. Ein durch und durch abgebrühtes Debüt! Hinzu kommt noch, dass Pearl Jam (logischerweise) mittlerweile ein Vielfaches an Beständigkeit bewiesen hat. In solider Rock-Arbeiter-Manier (ist positiv gemeint) liefert die Band ein Klasse-Album nach dem nächsten. Und ob das Nirvana ebenso eindrucksvoll gelungen wäre, wage ich an dieser Stelle (Cobain hin- und her) einmal zu bezweifeln. Aber gut, wie gesagt soll das hier nicht in eine Anti-Nirvana-Kampagne ausarten (schließlich haben die ja auch gute Musik gemacht, Grunge hin, Grunge her)... Es ist halt einfach Rockmusik. Und dabei sollte man es auch belassen! Und Pearl Jam macht genau das - und WIE!! Und das ist es, was ich an dieser Band so mag. "Ten" war lediglich der Startschuss dafür. Da wartet man gespannt und gerne auch heute - viele weitere Alben später - aufs nächste Pearl-Jam-Werk! "Ten" ist durch und durch cool - ebenso wie Eddie Vedder und Co - und hat sich mittlerweile - neben "Vitalogy" - zu einem echten KLASSIKER entwickelt! (Obwohl das eigentlich auch damals schon sowas wie "Klassiker" waren.) 5 STERNE. Punkt! I'm still alive, do I deserve to be, is that the question? 5 von 5 PunktenNirvana, Soundgarden und Pearl Jam, die berühmtesten drei Grunge-Bands aus Seattle. Zusammen mit den Smashing Pumpkins aus Chicago die Giganten der Rockmusik in den USA der Neunziger, nachdem sich Axl Rose mit seiner Überband verworfen hatte. Als Neil Young Fan sollte meine Bindung zu Pearl Jam besonders gross sein und wirklich bin ich ihnen enorm dankbar für Mirrorball und am meisten für I'm the ocean. Aber Nirvana und die Pumpkins waren mir dann doch immer lieber, weil abwechslungsreicher. Ten ist das Debüt von Pearl Jam von 1991 und der Titel ist gut gewählt: im Mittelpunkt stehen die 10 Songs des Albums. So soll es sein! Es geht um die Musik und nicht um schicke Fönfrisuren und Rockstar-Gehabe. Die Songs sind zeitlos, ganz besonders Alive, Evenflow, Jeremy und das wunderschöne Black. Heavy Metal trifft auf Verletzlichkeit. Nachdenkliche, ehrliche Rocksongs! Anspieltipps: Black, Alive, Jeremy Meisterwerk!!! 5 von 5 PunktenIch besitze diese CD schon seit vielen Jahren, und sie trägt immer wieder dazu bei, meine Laune zu heben. Egal, ob ich Alive, Even Flow, Porch oder Black höre, mir gehts einfach gut dabei. Es gibt nicht viele CDs, die mich in so eine Stimmung versetzen. Alle, die alternative Rockmusik mögen (ich sage nicht mehr "Grunge"), werden diese CD lieben. Ein Meilenstein der modernen Rockgeschichte, unbedingt kaufen!!! Ten-Sessions 5 von 5 PunktenAls mir mein Vater vor ca. 5 Jahren sagte: "Pearl Jam könnte eine Band sein, die dir gefällt." wusste ich natürlich noch nicht, dass er mir damit einen Tipp gegeben hatte, der mein Leben nachhaltig verändern würde. Innerhalb der nächsten Wochen stand ich in einem großen Musikgeschäft vor der Karteikarte mit dem Buchstaben "P" im CD-Regal. Und da waren: sechs, sieben Alben von Pearl Jam. Ich hatte noch nie einen Song von ihnen gehört, noch nie etwas über sie gelesen, und so griff ich blind in die CDs und erwischte ein pink-rotes Album, auf dem Arme nach oben ausgestreckt wurden. - Ich hätte auch Yield oder Binaural erwischen können, und wer weiß, vielleicht wäre ich dann nie zu einem riesen Pearl Jam-Fan geworden, vielleicht hätte ich mir nie wieder eines ihrer Alben gekauft. (Womit ich nicht sagen will, Binaural sei "schlechter" als Ten, aber im Nachhinein scheint es mir ansolut einleuchtend, dass damals mein erstes PJ-Album nur Ten sein konnte, kein anderes.) Zuhause legte ich die CD in den Player und spürte spätestens (dann aber schon unaufhaltsam) bei Track No.3 "Alive" etwas, das ich zuvor noch nie oder danach nie mehr beim ersten Anhören einer CD bzw. eines Songs gespürt habe. Am ehesten trifft es wahrscheinlich der Gedanke: "DAS ist es!" ... Die Songs sind ohne Ausnahme charakteristisch, typisch für das ganze Album - die Ten-Sessions - als auch typisch für sich selbst, jeder Song hebt sich auf dieser CD von dem anderen ab, und doch verbindet sie eben jenes Schleierhafte, das jener Zeit, dem Grunge, nirgendwo besser und deutlicher anhaftet als auf dieser CD. Für mich als Gitarrist ist Ten außerdem eine Ansammlung wunderbarer Gitarrensounds, von Mike McCready's clean bis angezerrten glockigen Strats und Solos bis hin zur fernen, rund-verzerrten Gibson von Stone Gossard, dem hauptsächlichen Songschreiber auf diesem Album. Pearl Jam haben mit Ten ein Imperium geschaffen, Songs wie "Yellow Ledbetter", "Alone" (aus der Zeit der Ten-Sessions, aber nur auf den Lost Dogs-Rarities zu finden), "Wash", "Oceans", und "Alive" versprühen hymnenhaft dieses Flair aus dem Seattle der frühen 90er. Es bleibt zu erwähnen, dass jedes PJ-Album einen anderen Charakter hat, und das ist gut so. Das folkige "No Code" mit dem rauhen "vs." zu vergleichen macht genausowenig Sinn, wie "Yield" mit seinem Pop und seinen schönen Melodien/Harmonien dem bluesigen, rockigen "Pearl Jam" von 2007 gegenüberzustellen; "Vitalogy" ist dunkler als alles andere, "Binaural" experimenteller, "Riot Act" besonnener in seiner Zurückgenommenheit. Jedes Album von PJ ist ein Meisterwerk für sich, und doch kann ich jedem nur raten, der in den Pearl Jam-Mythos eintauchen will, sich zuerst das Debutalbum - TEN - zuzulegen. eines der besten rockalben aller zeiten 5 von 5 Punktenmit diesem album schafften sich pearl jam einen hohen platz in der rockszene. ihr 1992 erschienenes album "Ten" knallt richtig. mal sehr rockige, fetzige songs, mal etwas leiser. mit ALIVE, EVEN FLOW, BLACK und JEREMY sind 4 mega-klassiker der rockgeschichte drauf, die einfach nicht alt und schlecht werden. Ten kann sowas von locker mit Nevermind von Nirvana mithalten. es ist sogar besser, als alles, was nirvana je veröffentlicht haben. es ist zumindest meine meinung und dabei bleibe ich auch. 5 milliarden sterne für dieses unsterbliche werk ! |
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Badmotorfinger von SoundgardenAudio CD von A & M Reco (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 1,49 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1991 |
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ProduktbeschreibungBADMOTORFINGER Aus der Amazon.de-RedaktionDas soll eine Single sein? Angewiderte Faszination ist im besten Fall das Gefühl, das von dem Song-Monster namens "Jesus Christ Pose" ausgelöst wird, nicht aber freudiges Fingerschnippen auf der Cabrio-Fahrt in den Sonnenuntergang. Im Gegenteil. Sollte man dieses Lied gewordene Pfund Wut, diesen Aufschrei nach mehr, mehr und noch mehr Energie-Ausstoß. Ein Gitarrenriff, das nicht mehr ist als ein kunstvoll bis ins Unverdauliche geschichteter Lärm-Koloß, der in alle Richtungen zischt, zerrt, quietscht und beißt. Eine Rhythm-Section, die die Bedeutung des Wortes "Berserker" bereits im Kindergarten gelernt haben muß. Und über allem brüllt sich Chris Cornell die Seele aus dem Leib in einer Mischung aus gescheitertem Heldentenor und apokalyptischem Falsett. "Jesus Christ Pose" ist der songliche Prototyp eines Albums, das in seiner gewalttätigen Garstigkeit, in seiner verdreckten, räudigen Schönheit gänzlich allein auf dem Rock-Olymp steht. Soundgarden sind um mehrere 1000 Tonnen schwerer als Black Sabbath. Sie haben dem Grunge die netten Popmelodien geraubt, die Nirvana in bester Poptradition kultivierten. Sie sind Metal in seiner unprätentiösesten Form und doch meilenweit von dem entfernt, was man bisher unter Metal verstanden hat. Soundgarden sind das unangenehme Gesicht des Alternative Rock. Grunge muß sich verdammt warm anziehen, wenn er das hier überleben will. --Björn Döring 5 Kundenrezensionen:Was soll man sagen, einfach genial! 5 von 5 PunktenMit Dirt von Alice in Chains und Nirvanas Bleach, wohl eines der besten Alben der Neunziger!!!!! Ill take the river down to still water... 5 von 5 PunktenKeine Frage, Soundgarden gehörten zusammen mit Alice in Chains zu den Metallern unter den Seattle-Bands. Wie ein Hurricane brach das Album 1991 über die Sinn suchende und unüberhörbar wehklagende Grunge-Gemeinde herein. Wenn "Grunge" damals wirklich das bedeuten sollte, was es heißt, nämlich "Dreck", dann waren Soundgarden die Sperrspitze dieser Bewegung gewesen und "Badmotorfinger" ihre einzig legitime Hymne. Lauter, härter, dreckiger hat keine Band, kein Album dieser Zeit geklungen. Der krachende Opener "Rusty Cage", das alles überwalzende "Slaves&Bulldozers", das fette, triefende "Outshined" und allen voran "Jesus Christ Pose", das vor schierer Energie fast zu platzen droht - Songs, die einem das Hirn umrühren. Chris Cornell und sein fesselndes, manchmal schon fast bleiern schwer klingendes Timbre haben diesem Album noch einen zusätzlichen Stempel aufgedrückt. Es stimmt, diese Qualität hat er nie wieder erreicht... Ich liebe "Superunknown" nicht weniger, doch "Badmotorfinger" ist einfach das ultimative Brett der Band, eine musikalische Legende, und es hat über die Jahre nichts von seiner Kraft und Faszination verloren. Für mich ist und bleibt Fakt: Soundgarden waren und sind bis heute mit Abstand das Beste, was die Seattle-Ära hervorgebracht hat. Das beste Album von Soundgarden 3 von 5 PunktenFür mich persöhnlich das beste Album von Soundgarden im Vergleich zu den anderen Alben, sehr gute Klänge und Melodien und Texte, leider gefallen mir die wenigsten Lieder wirklich gut. das beste... 5 von 5 Punkten... von soundgarden und gleichzeitig eine der besten scheiben der rockgeschichte. soundgarden in höchstform, musikalisch als auch gesanglich. das unglaubliche slaves&bulldozers is das härteste, zäheste, hirnrissigste was ich je gehört habe und für mich der beste sg-titel überhaupt. auf diesem album verbinden sich die schweren töne der vorgängeralben mit melodiösen passagen der folgealben, und stellt somit den höhepunkt der schaffensphase von sg dar. kleiner wehrmutstropfen: die produktion ist arg trocken ausgefallen Grunge-Klassiker 5 von 5 PunktenDunkel und bedrohlich quillt der Grunge-Metal-Sound aus den Boxen. Das Album hat Soundgarden noch nicht den großen Durchbruch beschert, doch "Rusty Cage", "Outshined", und "Jesus Christ Pose" wurden immerhin im Nachtprogramm von MTV gespielt. Es ist wohl das härteste Soundgarden-Album, Chris Cornell schreit sich die Seele aus dem Leib als ginge es um sein Leben und führt den Hörer zum Abgrund seiner Seele. Die Gitarren kommen sehr druckvoll rüber, was dem Album sehr gut tut. Balladen sucht man vergebens, doch sind zum Ausgleich die meißten Songs sehr melodisch. Eines der intensivsten Alben aus der Grunge-Ära und meiner Meinung nach Soundgardens Bestes. |
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Incesticide von NirvanaAudio CD von Geffen (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 1,07 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 1992 |
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ProduktbeschreibungINCESTICIDE Aus der Amazon.de-RedaktionEigentlich war sie ja lediglich als Lückenfüller nach dem unglaublichen Erfolg von Nirvanas Nevermind gedacht, aber das Album Incesticide hat nicht nur historische Bedeutung sondern hat aus der Perspektive späterer Ereignisse betrachtet neue Bedeutung gewonnen. Es besteht aus Ausschnitten, Demos, Singles, die nie auf Alben erschienen und aus Liveaufnahmen der BBC. Es ist ein faszinierendes Hörerlebnis, wenn auch nicht ganz und gar aufsehenerregend. Zu den Highlights gehören die übermütige Kindheitserinnerung "Sliver" und ihr bissig-ironischer Begleiter "Dive", eine Single, die vor Nevermind erschien. Zu erwähnen ist auch noch eine brillante Version von "Molly's Lips" der Vaselines. Geradezu unheimlich sind jedoch Kurt Cobains Begleittexte zu diesem Album, die manchmal wie ein Abschiedsbrief vor seinem Selbstmord klingen, die Ruhm und Geld verspotten, die wie eine Sturmflut über ihn hereinbrachen und ihn schließlich verschlungen haben. --Daniel Durchholz 5 Kundenrezensionen:Ja, Nirvana konnten auch fröhlich! 5 von 5 PunktenBleach, ihr Debüt, liess ihre Heavy Metal Wurzeln erkennen, Nevermind war Pop, In Utero Alternative-Rock. Incesticide legt überdeutlich die Punk-Einflüsse von Kurt Cobains Band offen. Es ist die Nirvana-Scheibe mit den fröhlichsten Melodien und zeigt die andere Seite der Band, die völlig zu Unrecht viel zu oft als Produzenten von ausschliesslich zynischen, lebensverneinenden Liedern gelten. Son of a gun, Sliver, das Vaselines-Cover Molly's lips - das sind Stücke, die mindestens so kraftvoll und ausgelassen klingen wie The Clash oder Green Day! Das Cover ziert eine von Kurt Cobains zahlreichen Collagen. Im reichlich mageren Booklet werden zwar nicht die Lyrics abgedruckt, aber zumindest Collagen der ehemaligen Band-Mitglieder abgedruckt (Schlagzeuger-Verschleiss wie im Film Spinal Tap). Vielleicht sind es die fehlenden Lyrics, vielleicht der Suizid, der Refrain des sehr energiegeladenen ersten Songs Dive klingt wie: Die, die, die with me, obwohl es doch wohl eher dive, dive, dive with me heisst. Nuschelige Aussprache und rätselhafte Texte trugen ja durchaus viel zur Faszination Nirvana bei. Die Songs auf In Utero habe er grossteils unter Heroin-Einfluss geschrieben, verriet Cobain in einem Interview. Spötter könnten einwerfen: das hört man auch. Als ob intensivere Erfahrungen und Tiefe nicht auch ohne Drogen erreicht werden könnten. Später bedauerte Cobain zu einer weiteren Junkie-Ikone zu werden, wie vor ihm bereits Iggy Pop, David Bowie etc. Widersprüchlich war er, der Künstler Kurdt Cobain (wie er sich im Einlegeblatt des Albums nennt). Aneurysm mit der Zeile I love you so much you make me sick" hielt ich früher für einen Song über Cobains Hass-Liebe zum Heroin. Allerdings war Cobain zu Beginn der Nirvana-Karriere noch gar nicht so wild drauf, er rauchte aus Angst um seine Stimme keine Zigaretten. Nein, es ist ein Song über eine unglückliche Liebe zu einer Ex-Freundin. Und es ist einer der intensivsten Nirvana-Songs, ähnlich vom Schmerz getrieben wie You know you're right. Andere Songs auf diesem Album, Aero Zeppelin und Mexican seafood gehören nicht unbedingt zu den stärksten Songs Cobains, aber auch sie fügen sich sehr gut in diese Sammlung von B-Seiten, Demos und BBC-Sessions ein. Das Album wirkt stimmig, recht homogen und nicht wie eine Resterampe oder Lückenfüller zwischen Nevermind und In Utero, als das es vielleicht damals von manchen misssverstanden wurde. Ein essentielles, brillantes Nirvana-Album! Anspieltipps: Dive, Son of a gun, Aneurysm Abwechslungsreicher Überblick auf die Facetten dieser Band. 4 von 5 PunktenDas vorangegangene Album "Nevermind" stellte für Nirvanas damaligem Label Geffen einen Überraschungserfolg dar, dessen Ausmaß so gigantisch war das man, um die Fans die sehnsüchtig ein nächstes Album erwarteten, bei der Stange zu halten, nur ein Jahr später "Incesticide" rausbrachte. Diese Platte enthält B-Seiten, unveröffentlichte Tracks, Demos und verschiedene Cover aus insgesamt 4 Jahren. Man kriegt Songs aus der Prä-Während-Post-"Bleach"-Ära geboten und auch welche die um die Zeit um "Nevermind" aufgenommen wurden. Dabei hört man die Wurzeln Nirvanas, die natürlich durchaus im Punk liegen sehr gut raus, allerdings auch die des 70's-Rock. Beispielsweise Punksongs wie das Vaselines-Cover "Molly's Lips" oder "Son of a Gun" aber auch die New Wave-Version von "Polly" zeigen wo Nirvana herkommen. Andere Songs wie "Dive", "Sliver", "Been a Son" und "Aneurysm" sind dagegen die Nirvana typischen Midtempo-Hits die nicht umsonst auch öfter auf Konzerten gespielt wurden. Insgesamt ist die CD sehr abwechslungreich geraten und ist (natürlich) viel rauer als "Nevermind". So haben die um 1988-1989 entstandenen "Beeswax", "Mexican Seafood", "Hairspray Queen", "Aero Zeppelin" und "Big Long Now" Bleachcharakter und geben Nirvana in ihrer Frühphase wieder, zum Teil sehr verstörend, allerdings fallen sie nicht sonderlich ab. Obwohl die vorhandenen Soundelemente sehr unterschiedlich ausfallen und das Album typischen Compilationcharakter hat, kommt dennoch eine gewisse Atmosphäre auf, die irgendwie nur Nirvana zustande bringt. "Incesticide" sind die rauen, ungeschliffenen Nirvana, die das poppige von "Nevermind" noch nicht verkörpern und deswegen sicherlich nicht so Massenkompatibel sind, allerdings die Band authentischer darstellen. So ist das Album vielleicht nicht die erste Wahl für jemanden der Nirvana kennenlernen möchte, aber dennoch ein relevantes und nicht minder wertvolles Dokument dieser Band. Diese CD ist ein Muss für jeden Fan. 4 von 5 PunktenDie dritte offizielle Plattenveröffentlichung bietet auf einer guten dreiviertel Stunde jede Menge Kuriositäten, Raritäten, Coverversionen, B-Seiten und Demos. Außerdem kann man hier die Arbeit der insgesamt vier Drummer der Band im Laufe der Zeit vergleichen, wobei Dave Grohl mit großem Abstand gewinnt. Mit dem einzigen Song den Butch Vig produziert hat geht es los - mit der fetten, dreckigen Gitarre, dem bedrohlichen Bass, dem plumpen Schlagzeug und dem schmerzlichen Gesang stellt "Dive" ein Aushängeschild der Musikrichtung Grunge dar. Beim folgenden "Sliver" kann man die spätere, textliche Genialität von Kurt Cobain bereits erkennen. Aus der Sicht eines Kindes geschrieben, welches von den Eltern immer wieder bei den Großeltern geparkt wird, wirkt die Refrainzeile "Grandma take me home" herzergreifend. Mit dem Song "Been a son" spricht Cobain die Umstände in China an, wo weibliche Föten zu Gunsten von männlichen Nachkommen abgetrieben werden. Ein ernster Text verbunden mit einer sehr poppigen Melodie. Dann folgt mit "Turnaround" ein Cover der Elektro-Avantgarde-Band Devo. Die nächsten zwei Ohrwürmer "Molly's lips" und "Son of a gun" sind ebenfalls gecovert und zwar von der schottischen Band The Vaselines. Die Version von "(New wave) Polly" weist kaum Unterscheide zur späteren Version auf der "Nevermind"-CD auf. Dies gilt auch für den Song "Downer", der sich auf der "Bleach"-CD befindet. Am Ende ist die Platte sehr punkig gehalten, wie "Mexican seafood", ein Song über allerlei Krankheiten, die man sich durch verdorbenes Essen zuziehen kann, und "Hairspray queen", ein Abgesang an alle so genannten Hairspray-Metalbands, wie Guns n' Roses und Mötley Crüe, beweisen. Noch dreckiger und punkiger sind dann nur noch "Aero zeppelin" mit einem grandiosen Instrumentalpart am Ende und "Big long now", welches eine Hommage an die Band Melvins sein könnte. Als Abschluss stellt dann "Aneurysm" nochmals klar, warum Nirvana so erfolgreich waren, denn diese perfekte Melange aus harten und poppigen Sounds bekommen nur wenige Bands hin. Diese CD ist ein Muss für jeden Fan. Come On Over And Do The Twist ... 5 von 5 PunktenAuch wenn Incesticide "nur" ein Lückenfüller ist, damit man die Nevermind Fans zufriedenstellen konnte, enthällt Incestice 2 meiner 3 Lieblingslieder von Nirvana ... Sliver und Aneurysm. Die anderen Songs sind auch absolute spitze ! (new wave) Polly, Son Of a Gun oder Dive sind richtige Nirvana Classics. Ebenso aber Turnaround. Und auch wenn auf dieser CD einige Covers drauf sind, so muss ich sagen, dass die Songs gut bis sehr gut gecovert wurden. Ich finde Incesticide eigentlich nicht unbedingt schlechter als Nevermind, es ist aber definitiv authentischer und nicht so "glatt" wie Nevermind. Es ist wirklich deutlich rauer und das ist auch gut so ! Super Album! 5 von 5 PunktenWie schon im Titel verraten-Super Album! Hat dieses typisch Chaotische von Nirvana Toll zum Abgehen und Headbangen ;) |
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Temple of the Dog von Temple of the DogAudio CD von A & M Records (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 3,43 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
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ProduktbeschreibungTEMPLE OF THE DOG Aus der Amazon.de-RedaktionDiese Supergruppe aus Seattle brachte 1991 folgende Leute zusammen: Chris Cornell und Matt Cameron von Soundgarden, die überlebenden Mitglieder von Mother Love Bone (Jeff Ament, Stone Gossard) und Eddie Vedder, später Pearl Jam. Das Experiment gelang. Cornell ist hier brillant und scheint sich hier bei diesem Werk, das dem früheren Kollegen und verstorbenen Lead-Sänger Andrew Wood von MLB gewidmet ist, wohler zu fühlen als mit seiner eigenen Band. "Hunger Strike" und "Say Hello 2 Heaven" verbinden Glam und Grunge besser als alles andere im Repertoire von Love Bone, während "Wooden Jesus" weniger den Zeigefinger erhebt als sonstige Werke von Pearl Jam. Die meisten Songs handeln von Verlust und Abhängigkeit, aber es ist faszinierende Musik für düstere Tage. --Charles R. Cross Amazon.de Der Grunge erlebte eine seiner künstlerisch wertvollsten und gleichzeitig tieftraurigsten Stunden auf diesem 1991 erschienenen Album. Soundgarden-Sänger Chris Cornell komponierte mit tatkräftiger Hilfe der Pearl Jam-Mitglieder Stone Gossard (g.) und Jeff Ament (b.) zehn melancholische Alternative-Rock-Stücke, die man dem kurz zuvor an einer Überdosis gestorbenen Sänger Andy Wood widmete. Wood hatte mit seiner Band Mother Love Bone, der auch Gossard und Ament angehörten, wertvolle Pionierarbeit für den Grunge geleistet, war jedoch an seiner Vorliebe für ausschweifende Parties zu Grunde gegangen. Temple Of The Dog, auf dem neben den Komponisten der zweite Pearl Jam-Gitarrist Mike McCready, Soundgarden-Drummer Matt Cameron und Pearl Jam-Fronter Eddie Vedder zu hören sind, enthält ausschließlich unter die Haut gehende, extrem emotionale Retrorock-Stücke, von denen das von Cornell und Vedder im Duett gesungene "Hunger Strike" am tiefsten in die Seele hinabtaucht. Abgesehen von den ersten beiden Alice In Chains-Alben, dem Soundgarden-Überflieger Badmotorfinger und Nirvanas Nevermind, hat die Seattle-Community nie eine bessere Scheibe zu Stande gebracht. --Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Klasse Mucke!!!! 5 von 5 PunktenIch bin zufällig auf die CD gestossen beim durchforsten der Amazon Angebote. Nachdem ich einige Rezessionen gelesen habe habe ich mich dazu entschlossen die CD zu bestellen. Ein Klasse Balladen Album! Wer Balladen liebt, der sollte sofort zuschlagen! Langweilig 2 von 5 PunktenDie CD hat eine unglaublich gute Qualität und ist sicher was für echte Grunge-Balladen Fans, aber ich finds einfach zu lahm. "Call me a Dog" ist super, aber der Rest ist einfach zu runder Schnörkelrock. Da gefallen mir Audioslave doch wesentlich besser, weil Chris damals einfach noch nicht das Volumen in der Stimme hatte. Für Soundgarden und PearlJam-Fans bestimmt ein Muss, aber man merkt dem Style einfach sein Alter an. Ich bin wohl zu jung diesen Rock :-) Unglaublich! 5 von 5 PunktenDa fehlen einem wirklich die Worte. Ein wahres Meisterwerk für die Ohren und die Seele! Sag hallo zum Himmel... 5 von 5 Punkten..."Say Hello 2 Heaven", genau das. Diese Platte ist die Eintrittskarte zu dem, was den Sound von Seattle jenseits des Green River/Mudhoney/Thrown Ups/U-Men-Schmuddelrocks in Vollendung präsentiert. Soundgardens Chris Cornell hat vielleicht nie wieder eine so übermenschlich emotionale Leistung abgeliefert wie bei dieser Zusammenkunft von trauernden Freunden. Ich sage bewußt nicht Band oder Projekt, denn es ging hier um den Tod eines Freundes und gleichzeitig den Willen, weiterzuleben. Music heals your soul, oder wie es ein anderer Rezensent mit den Worten Jeff Aments bereits ausdrückte: Life rules. Zu den Songs dieses Albums könnte man ein eigenes Buch schreiben, aber ich will es bei einem Überblick belassen: Der bereits zitierte Über-Opener "Say Hello 2 Heaven" ist der perfekte Einstieg; eine absolute Meisterleistung in Sachen Songwriting und Gesang, zudem einer der beiden Songs, die den Ursprung von Temple of the Dog bildeten. Der andere folgt gleich danach: "Reach Down", ein über zehn Minuten langer Blues-Hardrock-Jam, textlich ebenfalls direkt Bezug auf Andy Wood nehmend. "Hunger Strike" wurde dann zum Aushängeschild des Albums, wobei die Tatsache, dass der damals noch unbekannte Eddie Vedder die zweite Stimme sang, für den zweiten Höhenflug der Platte in der Zeit nach der Nirvana-Explosion sicherlich eine nicht ganz unbedeutende Rolle spielte. "Pushin' Forward Back" geht dann erstmals frontal ab - hier zeigt Cornell, von welcher Band er eigentlich kommt. Dennoch fragiler und weniger Sabbath-sludgy als das Soundgarden-Material aus der Zeit um 1990. "Call Me a Dog" und "Times of Trouble" (letzteres von Pearl Jam als "Footsteps" in akustischer Form überarbeitet) sind dann zwei der Vorzeige-Blueser, und in ihrer Intensität und Schönheit sicherlich ebenfalls unerreicht. "Wooden Jesus" ist für mich einer der besten Songs aller Zeiten, obwohl das bei dieser Platte sicher eine schwierige Aussage ist, aber er ist schlicht und einfach zeitlos. "Your Savior" geht wieder in die Richtung von "Pushin'...", knackiger, voll abgehender Rock mit Botschaft. "Four Walled World" ist dann noch einmal ultraschwerer Blues, während mit "All Night Thing" ein sanfter Ausklang folgt. Fazit: Diese Platte kann man nur schwer beschreiben. Aber wenn man in irgendeiner Form auf gute Musik steht, sollte man sie besitzen. Und was das Heulen von gestandenen Männern zu "Temple of the Dog" angeht, so kann ich mich meinem Vorrezensenten nur anschließen. WOW 5 von 5 PunktenIch bin Soundgarden und Pearl Jam Fan der ersten Stunde und wusste nicht mal von der Scheibe hier*schäm*. Mir fällt dazu nur eines ein: Das ist Göttermusik ! |
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