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Dear Science von TV on the RadioAudio CD von 4ad/Beggar (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 13,97, Angebote ab EUR 11,49 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungDEAR SCIENCE 5 Kundenrezensionen:Was ist nur in die Jungs gefahren 2 von 5 PunktenIch halte "Cookie Mountain" den Vorgänger nach wie vor für eine der besten Scheiben überhaupt. Tief, Kryptisch und wild! Doch was hier auf Dear Science geboten wird, erinnert manchmal an den Pathos von Genesis, vor allem schrecken die Jungs nicht vor Kitscheinlagen zurück, die jeden Song spätestens im refrain süßlich und viel zu poppig machen...sehr schade Ganz groß 5 von 5 PunktenDa ich das Album in diesem Moment zum wiederholten male auf meinem iPod höre, während ich diese Zeilen schreibe, will ich mich kurzfassen. Vielseitig arrangierte Stücke wechseln sich mit eingängigen Melodien ab, poppiger zwar hier und da, aber unverkennbar TVOTR-Sound. Wer mit "family tree" oder "love dog" nichts anfangen kann, hat die falsche Band gewählt. Hab ich "DLZ" erwähnt? - wahnsinn! Manchmal überkommt mich das Gefühl, dass tatsächlich Peter Gabriel mitarrangiert hat oder Bowie irgendwie mitmischt. Unerwartet neu und irgendwie vertraut dieses Werk. Wem die vorherigen Alben zusagten, weiss wohl auch, das irgendwann ein eingängigeres Album her musste, um ganz oben mitzuspielen. Moderner Gospel mit Jazz geht Pop auf alternativen Wegen. Oder so. In meinen Ohren ein ganz großes Album. Faszinierend und durchdacht! 5 von 5 PunktenDa ich den Werdegang von TV on the Radio schon seit ihrem ersten Album mit Spannung verfolge, ist dieses Album die Krone ihrer Schöpfung. Meisterhaft vermischt sich hier Electro mit Dance, 70's Disco mit Rockelementen, Hip Hop mit Industrial. Der Auftakt ist wiedermal eine laute, groovende und experimentelle Dröhnung auf die gut gepflegten Ohren. Dear Sience ist ruhiger, weniger rotzig und experimentell als RTCM, aber es bietet perfekt arrangierte Lieder, welche eingängig, aber auch zugleich interessant sind. Die Eingängigkeit ist für manche, welche die Experimentierfreudigkeit vom vorgänger mochten, ein Dorn im Auge. Im Prinzip ist es das gleiche Album nur ohnen die Feedbacks. Alles in Allem ein gelungenes Album, welches auch in 30 Jahren noch in den Mündern unserer Enkel bleibt. Unterhaltsam! 4 von 5 PunktenEine sehr unterhaltsame Platte mit Anklängen von David Bowie, alle anderen sind ja bereits im redaktionellen Beitrag von Amazon erwähnt. Ich höre sie im Moment oft und finde, besser kann man es kaum machen. Überladen 3 von 5 PunktenZiemlich gute Ansätze, interessante Lines, jedoch leider zum Teil recht überladen arrangiert. Die Härte dann schon beim ersten Song, der mit einem "affigen" "bababababa" beginnt, was einem natürlich sofort unangenehm in die Glieder fährt. Zumal der Song ansonsten echt klasse ist, bis auf das ihn die falsche Band bringt. Vielleicht wollen die Jungs aber auch nur ein bissl witzig sein...keine Ahnung. Anders kann man sich manch "Einfall" nicht erklären...so reciht es für mich dann gerade so zu 3 netten Sternchen;-) |
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Stark Wie Zwei-Platin Edition von Udo LindenbergAudio CD von Starwatch (Warner)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 19,94 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
4 Kundenrezensionen:Bald auch als LIVE Edition! 5 von 5 PunktenEin Klasse Album ist es sowieso und bald kommt es auch als Live DVD und 2CD raus. Habe am Montag nach "Beckmann" 1 Stunde Live in Hamburg gesehen. War das ein Konzert! Besonders gefallen hat mir "Was hat die Zeit mit uns gemacht" in einem Super-Duett! CD und "DVD" 3 von 5 PunktenDie CD ist okay, aber die "DVD" ist für mich schlicht und ergreifend "ENTTÄUSCHEND"! Es sind nur DREI vollständige Videos auf der "DVD". (Wieso eigentlich "DVD"? "Videotrack CD" wäre wohl der bessere ausdruck) Die restlichen Videotracks 04 bis 06 sind auf ca. 1:45 Min. "kastriert" worden! Titel 07 "Ganz anders" ist ein "Making of" von 5:06 Min, ganz witzig gemacht. Wohl nur was für "ECHTE" Fans. Das absolut beste - 16.10.2008 Braunschweig - Wir sahen uns 5 von 5 PunktenIm Arbeiterstaat verboten und trotzdem auf Audiokassetten gehabt... Back to Udopia Udo Lindenberg begleitet mich seit 29 Jahrenund jedes einzelne jahr das ich Lebe hat mich mit seinen Liedern geprägt. Udo hat mich in jeder Situation begleitet er weiss es nur nicht... Er hat meine erste Beziehung beendet ( ich brauchte hilfe mit 15 ;o) - Ich lieb dich überhaupt nicht mehr ) und hat mir in einer schweren Stunde beigestanden als mein bester Freund starb ( Horizont ) und hat mir gezeigt das jede veränderung nichts schlimmes sein muss ( Goodbye Sailor ) und nun das... Ein geschenk aus dem Musikbusiness.... ein Geschenk an das Leben - ein Danke an seine Fans... Wer die Biografie kennt wird mit einigen Gedankengegängen merken das dieses Album genau das gleiche ist - nur mit Musik.... 2000 haben wir uns im VW - Werk getroffen mit Dorkas kiefer und wir hatten die Möglichkeit etwas zu reden, gut ich war 21 und ich glaube er dachte das die im Werk dodal beglobbt sind SMILE weil ich erst wie gelähmt war - allerdings konnt ich dann doch noch zeigen das alle normal sind... Das Autogramm der beiden hängt seit jeher bei uns in der Wohnung im Flur wo es jeder sehen kann neben ... Meine Frau mochte vor 10 Jahren die Musik vom Exessor nicht - heute dank der Zeitmaschine schaut es anders aus....Selbst Freunde hab ich angesteckt und in den Lindenwald geführt... Danke an Onkel Udo das er niemals aufgehört hat und danke auch das du mir einiges gezeigt hast... und es ist immernoch alles klar auf der andrea Doria 1. Ich zieh meinen Hut Ein Danke an die wichtigste Person - meine Frau - die mich in allem unterstützt und mir das etwas gegeben hat welches das Leben erst Lebenswert macht - es ist nicht immer einfach aber das Leben in höhen und tiefen macht das Leben eines jeden einzlnen zu einem Blockbuster der geiler ist als jeder Stirb Langsam Teil.... 2. Wenn du durchhängst ein Danke an die wirklich wahren Freunde die in der Heutigen Zeit immer seltener zu scheinen sein... ICh selbst bin ein sehr positiver optimist - diese Wortzusammenstellung ist schon korrekt - aber wer motiviert den Motivator? Eben das Freunde die es ehrlich meinen.... 3. Ganz anders Es ist klar die ganze Welt ist fiess und gemein, wirklich die ganze??? Nein, jeder Mensch verstellt sich ob nun als Udo Lindenberg in interviews wenn es diese mal gibt vom Nichtquatschomaten geouteten oder wir ... wir sind im Job, im Freundeskreis oder in den eigenen Wänden immer aqnders... welches ein normales selbstschutzverhalten ist... und hier sollte man tatsächlich zwischen den Zeilen hören... 4. Was hat die Zeit mit uns gemacht Alltag, Schwierigkeiten des Lebens, oder nur das Leben... Jeder wird älter, reifer und erfahrener... und manches mal schaue ich zurück und erschrecke mich selbst vor mir. was hat die Zeit mit mir gemacht, was aus meiner Beziehung, was mit meinen Gedanken? Alles im allem recht positiv, nur was war vor 10, 20 oder gar 30 Jahren? haben wir nicht mal ganz anders gedacht? lagen die Prioritäten nicht mal ganzanders? meine Antwort für mich: JA aber solang man an sich, seine Familie oder Freunde glaubt und vertraut... solange man dieses immernoch liebt, sollte alles in Ordnung sein.... 5. Mein Ding Die Philosophie des Panikrockers... Gegen den Strom gegen den Wind: genau wie meine... anders als andere und das macht einem zu etwas besonderen... Einstein wäre nicht Einstein wenn er mit dem Strom geschwommen wäre. Jeder hat seine Qualitäten und denen sollte jeder Mensch treu bleiben und sein... Seine eigenen Ziele niemals aus den Augen verlieren und bloss nicht aufhören zu träumen... das ist das was das Leben erst am Leben hält... ein Leben ohne Ziele, Träume und Wünsche ~ was ist das für ein Leben? Mach DEIN DING 6. Stark wie Zwei Das ist einer der emotionalsten Siongs wie ich finde. Frau Humpe und Udo in bestform. Das Lied erinnert sofort an Horizont und mich unfreiwillig an meinen besten Freund wie ich ihn niemals mehr gefunden habe. Aber dieser Song gibt Mut, Kraft und AUsdauer... dafür durchzuhalten, weiter machen und diesen Menschen niemals vergessen. Ihn im Herzen lassen und so in Erinnerungen behalten wie er war oder gar ist.... 7. Der Deal Den Deal - One night stand??? oder doch etwas mehr? Egoismus oder doch lieber gemeinsam? die antwort muss jeder für sich finden. Bleibt man nun Macho oder gibt man alles um das zu bekommen was man möchte? LIEBE.... 8. Chubby Checker Wer kennt ihn nicht den Helge. Nicht jedermanns geschmack aber definitiv ein besonderer Künstler. Der Song erzählt das was jeder Garantiert schon erlebt hat in einem Hotel oder sonst der Gleichen. Man denk sich seinen teil und spinnt sich selbst manchmal irgendeine Story zusammen.... 9. Der Greis ist heiss Der Song der mich perönlich am meisten Überrascht hat. Meister Lindenberg weiss jetzt das auch er alt ist und trotz seinen schnellen Lebensstils inzwischen 61 Jahre wird. Er zeigt das es mit 60 nicht vorbei ist nein, jetzt gehts erst recht los, wie ein Kind was allen Eltern etwas vormacht - hinfallen und IMMER aufstehene... Udo Lindenberg - dieser Greiss ist echt heiss 10. Woddy Woddy Wodka / 11. Nasses Gold Party oder Kummer. Fast jeder kenntdiese Situation. Ich jedenfalls schon. Durch Kummersaufen oder Party, was kein Heldentum ist. Es lässt dich einiges vergessen - aber sinn??? neee der fehlt bei der Aktion total.... Udo erzählt das es nicht alles ist und das Johnny Walker auch nicht unbedinmgt ein Freund ist... Das man vor dem Leben nicht wegrennt sondern sich dem Leben nüchtern stellt und nichts überbewerten sollte... Es gibt immer ne Lösung - und die ist nicht Saufen.... 12. Interview mit Gott Ich mag hier jetzt nicht falsches schreiben, und hoffe das es trotzdem in Ordnung ist. ABer dieses Lied ist mal ne ANSAGE an die Kirche. Die die Pillen verbieten und Hungersnot fördern. Naja, Eine Erinnerung an Wozu sind Kriege da und ich hab das Gefühl das Onkel Udo diese Interview tatsächlich geführt hat wie wir alle sicherlich auch schon. Man sollte nicht an irgendeinen Glauben festhalten oder müssen sondern sich identifizieren mit diesem und wo ist er denn. es gibt ne menge Schrott vom sogenannten Gott, nur witzigerweise redet niemals Gott mit uns sondern irgendwelche Hilfsarbeiter... ich glaube nicht an ihn dafür hat er mir zu oft zu sehr weh getan... und zuviele Opfer gefordert... Bleibt frei denkt frei und nicht vorgeschrieben.....Kümmert euch selbst um euren Planeten... 13. Verbotene Stadt Schwul oder nicht schwul, egal BEIDES ist genauso Cool.... 14. Der Astronaut muss weiter Hier flossen Tränen, Gänsehautalarm und Kuscheln mit meinem Sternchen ( meine Frau ) sie hat geweint als sie diesen Song gehört hat. Ist es nun ein ABschied für immer oder vorüber. ich hoffe es ist ein Anfang und das dieses Raumschiff noch lange fliegt. Astronaut Lindenberg - Goodbye Sailor und ich schwöre ~ Du bist und bleibst ewig in meinem Herzen... Einfach Klasse! 5 von 5 PunktenDie Lindenberg Platin Edition ist nur zu empfehlen, top Mucke, fast wie in alten Tagen von Udo, besonders die DVD mit den Videoclips. Alles in allem super! |
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Cardinology von Ryan AdamsAudio CD von Mercury (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 10,88 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:musikstoffwechsel 4 von 5 Punktenwas, nur ein album im jahr? das ist für adams, der gefühlt bis jetzt etwa so viele alben veröffentlicht hat wie v-lee rezis hier auf amazon, ja geradezu nichts. dem kreativ verhaltensauffälligen, der songs stoffwechselt wie andere leute ... naja, stoffwechselprodukte eben, wird doch nicht die inspiration den dienst verweigern? natürlich unfug, ganz im gegenteil: dass er sich ein bisschen beruhigt hat, offenbar weniger sauft, dass er sich diesmal ganz als teil einer band gibt (was bis zu einem gewissen grad auch pose ist - immer noch stammen alle songs von ihm), hilft dem material. es wirkt weniger kurzatmig, weniger aufgeregt, weniger ungeduldig. nicht, dass ungeduld, aufgeregtheit und kurzatmigkeit nicht auch etwas schönes sein können, zumal, wenn sie von ryan adams stammen - aber es ist durchaus fein, ihn einmal so entspannt und in sich ruhend zu hören. würde ich jemandem, der noch nie etwas von ryan adams gehört hat (im doppelten sinn), den herrn vorstellen müssen, ich tät dazu entweder seine bisher größte arbeit (also "gold") nehmen - oder ihm dieses album vorspielen. denn hier ist alles, was ihn ausmacht, und was er sonst über mehrere alben verteilt, gleichberechtigt drauf: der country, der folk, die balladen, die indie-americana, die neil-young-verweise, der rock. ja sogar die von "rocknroll" bekannte aggression und die "love is hell"-mäßige tiefe, unheilbare verzweiflung sind da - zumindest als geschmacksnote. highlights? im prinzip steht jedes lied gleichberechtigt neben dem anderen. aber wie er am ende, beim letzten track "stop" am klavier beinahe zu versterben scheint, während dazu die geige klagt - das ist schon ein besonderer moment. ein sehr schönes album, dem es vielleicht an der allerletzten dringlichkeit mangelt. ein guter gag - beabsichtigt oder unbeabsicht - ist auch drauf: "magick" beginnt mit den ganz genau gleichen gitarrenakkorden wie "one night love affair". natürlich entwickelt sich das stück dann anders, aber da auch der gitarrensound genau gleich ist, kann man gar nicht anders, als an dieser stelle an den anderen adams zu denken, von dem ihn nur ein "b" - und eine ganze welt - trennen. Eines seiner besten Alben 4 von 5 PunktenOhne Zweifel ist Ryan Adams einer der bedeutensten und talentiertesten songwriter der Gegenwart, was er auch mit diesem Album erneut unter Beweis stellt. Cardinology ist stilmäßig nur wieder viel näher an seinem ,Erfolgsalbum' ,Gold' als die letzten Veröffentlichungen mit den Cardinals, die doch eher in die traditionellen country Nische einzuordnen waren. Hier wird manchmal auch wieder gerockt (,Magick', ,Go Easy'), die Mehrzahl der songs aber ist dem introspektiven songwriting und stilistisch dem Folkrock zuzordnen, aber es ist trotzdem eines der vielfältigsten Alben in seiner bisherigen Biographie geworden. ,Americana' paßt hier als Etikett noch am ehesten. Manchmal wird man an andere große acts der Musikgeschichte erinnert, so würde ,Fix It' beispielsweise Neil Young gut stehen, und man kann sich ,Cobwebs' durchaus gut von U2 interpretiert vorstellen, Adams nun aber Plagiarismus vorzuwerfen wäre unfair; es ist eher so, daß er sich mit diesen songs als songwriter für die genannten acts empfiehlt, sollten diese mal einen kreativen Durchhänger haben. Die Faszination von Adams besten Platten besteht ja darin, daß Sie schon beim ersten Durchhören eingängig klingen und eine ganz besonders heimelige Atmosphäre versprühen, die bei öfterem Hören noch intensiviert wird, kurz gesagt: es sind wunderschöne songs auf die man sich immer wieder nur allzu gern einläßt und die melodisch nie langweilig werden. Viereinhalb Sterne würde ich diesem Album gerne geben, für fünf reicht es angesichts der benchmark die sich Adams selbst mit Gold gesetzt hat nicht ganz, aber es gehört auf jeden Fall zu seinen Besten. Ich freue mich jetz schon auf seine nächste CD, und noch mehr würde ich mich über eine Zusammenarbeit mit Neil Young freuen - da könnte wahrlich Großes entstehen. Der Überproduktive schlägt wieder zu 4 von 5 PunktenWürde Ryan Adams alle Songs veröffentlichen, die er schreibt, käme jeden Monat ein neues Album raus. Wir müssen ja schon dankbar sein, dass Ryan auch an die Geldbeutel seiner Fans denkt und sich darauf beschränkt, uns Adams-Abhängigen nur einmal pro Jahr die Moneten aus der Tasche zu ziehen. Wenn man die 2007er EP "Follow the Lights" nicht mitrechnet, und wenn man das "Cold Roses"-Doppelalbum und die 2 "Love is Hell"-Teile als 1 Album rechnet, ist "Cardinology" der zehnte Streich innerhalb von 9 Jahren. Und da "Easy Tiger" ein Balladen-Album war, wird jetzt zum Ausgleich auch wieder ein bisschen gerockt. Na ja...es sind im Grunde immer nur die kargen, sparsamen Gitarren- oder Pianoballaden, wegen denen ich Ryan so hoch schätze. Dennoch: er darf auch gerne mal Up-Tempo-Nummern bringen. Es gibt bei Ryan Adams nur ein Problem: man kann sich immer auf ihn verlassen, weil er bekanntlich konstant gut ist. Hoffentlich wird das nicht mal irgendwann langweilig... Americana auf höchstem Niveau 5 von 5 PunktenWie sagte der Buchautor Steven King in einem Interview 2007: "I won't say Adams is the best North American singer-songwriter since Neil Young...but I won't say he isn't, either.". Na, mit dieser Platte zeigt er mal wieder wo der Weg hingeht. Klasse songwriting und eine Stimme ..., wow. Kein Jahr ohne Ryan Adams Album! 4 von 5 PunktenMan musste ja schon befürchten, dass der kreative Sonderling aus North Carolina es dieses Jahr nicht mehr schafft, doch - hurra! - pünktlich zu Halloween gibt es das neue Album, bei dem schon im Titel klar wird, dass Mr Adams sich nicht mehr so sehr als Solo-Künstler begreift, sondern die Leistung seiner fantastischen Band angemessen würdigt. Musikalisch ist "Cardinology" eine Mischung der Stile der letzten Alben, mit Ausnahme von "29", denn diesen Singer/Songwriter-Ton trifft er diesmal nicht. Einige rockige Stücke erinnern gar an das zwiespältig aufgenommene "Rock'n Roll", die anderen eher an "Easy Tiger" oder "Love is Hell". Leider kommt der Ton von "Cold Roses" oder "Gold" zu kurz, denn der neuen CD fehlt es ebenso an der Dynamik des Großwerks "Cold Roses" als auch an der Intellektualität von "Gold". Aber zum Glück ist es nicht ganz so belanglos-poppig wie "Easy Tiger" es bisweilen war, Adams scheint reifer geworden zu sein, was man der Platte anhört; und das ist gut so. Am stärksten ist er mal wieder bei den eher ruhigen Stücken, in denen mehr als nur ein bisschen Americana durchschimmert. Insgesamt: wieder ein gutes Niveau und die Messlatte wurde gewohnt hoch gelegt, aber sicher nicht sein bestes, wenn auch vielleicht sein reifstes Album. |
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All the Right Reasons (New Version) von NickelbackAudio CD von Roadrunner (Warner)Preis bei Amazon: EUR 9,47, Angebote ab EUR 7,15 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2007 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionDie Multi-Platin-Rocker haben versucht, kein zweites The Long Road abzuliefern, und überzeugen auf All The Right Reasons mit einer Mischung aus altbewährten Trademarks und kleinen Neuerungen. Grundsätzlich haben Chad Kroeger und seine Nebenleute ihren typischen Sound beibehalten. Unter den elf Songs finden sich diverse abwechslungsreiche, radiotaugliche Balladen wie "Photograph", "If Everyone Cared" (mit starken Klavier-Parts) und die Streicher-Nummer "Savin´ Me", aber auch zahlreiche deftige Rocker, die es problemlos mit den Nickelback-Klassikern der drei Vorgängeralben aufnehmen können. Während jedoch früher vor allem Chads Stimme und Gitarre im Vordergrund standen, präsentieren sich die Kanadier diesmal homogener und facettenreicher. Der Bass ist deutlich präsenter und markanter als in der Vergangenheit, und mit dem neuen Drummer Daniel Adair (3 Doors Down) präsentiert man einen hoch motivierten Aktivposten, der den Songs eine satte Extra-Portion Groove verleiht. Abgerundet wird die kleine Stilkorrektur durch die ungewohnt hartmetallischen Abrissbirnen "Animal" und "Side Of A Bullet" (dem verstorbenen Ex-Pantera-Gitarristen Dimebag Darrell gewidmet) sowie die knackige Rock´n´Roll-Nummer "Follow You Home", zu der ZZ-Top-Gitarrist Billy Gibbons ein Solo beisteuerte. -- Michael Rensen ProduktbeschreibungALL THE RIGHT REASONS 5 Kundenrezensionen:WAHNSINN 5 von 5 PunktenIch mochte "How you remind me", "Someday" und "If everyone cared", aber reicht das um sich ein Album von Nickelback zuzulegen? Ich tat's trotzdem und muss sagen ich bin BEGEISTERT! Eines der BESTEN Alben die ich je gehört habe! Wirklich jedes Lied hat mich umgehauen! Die CD läuft bei mir rauf und runter und auch aus meinen MP4-Player ist es nicht mehr rauszudenken! Jeder der auch nur Ansatzweise Rock mag und/oder Sympathie für Nickelback aufbringen kann, MUSS sich dieses Album zulegen! Ich kann's jedem nur wärmsten Empfehlen! BITTE BITTE weiter so Nickelback!!! Lieber taub als Nickelback 1 von 5 PunktenDiese Band wird mir ein ewiges Rätsel bleiben. Ihren Durchbruch hatten sie mit der Halbbalde "How you remind me" die bis zum Erbrechen überall lief, im Radio, am Krabbeltisch bei C&A, anywhere. Jedes einzelne Lied dass diese Band produziert hat, klingt irgendwie gleich. Alles ist immer schön im Midtempo gehalten und hat die gleiche, hölzerne, schwerfällige Rhythmik. Warum Nickelback - zumindestens in den USA - Mit dieser Rezeptur in den letzten Jahren regelmässig die erfolgreichste Band härteren Rocks gewesen ist? Positive Überraschung! 5 von 5 PunktenIch habe mir das Album zugelegt, da "Photograph", "Savin me", "If everyone cared" und "Rockstar" mich schon im Radio und Fernsehen angesprochen hatten. Doch dann war ich überrascht! Die anderen Lieder auf dem Album sind ja noch viel besser! "Animals" und "Next Contestant" sind, meiner Meinung nach, geniale Songs, die innerhalb von einer Sekunde mein Herz gewonnen hatten. "Side of a bullet" klingt vielleicht nur nach Rumgebrülle, hat aber einen sehr bewegenden Text. Sowieso, sind die Texte großartig... Für Leute, die bei Liedern nicht nur auf die Melodie, sondern auch auf die Texte achten, ist Nickelback nur zu empfehlen. Da hat sich endlich mal jemand Gedanken gemacht und singt nicht nur: "Ich liebe dich" und "Ich bin der Beste, weil ihr alle dumm seid" Die Texte von diesem Album sind aus den verschiedensten Bereichen und allesamt interressant. Und "Follow you home" hat meine neue persönliche Lieblingsstelle: "Like the dutchess of Detroit" :D Habe das Album meinem Sohn geschenkt ... 5 von 5 Punkten... zu Weihnachten, hatte aber selbst auch Spaß beim Hören. Das Album ist eine komplett runde Sache und sehr gut anzuhören. Nicht nur die bekannteren Songs, wie "Savin' me" oder "Rockstar", die oft im Radio gespielt werden, rocken gut, sondern die anderen Songs kann man ebenso gut anhören. Meinem Sohn (12 Jahre) gefällt das Album auch sehr gut. Empfehlenswert! Hammerhart! 5 von 5 Punkteneigentlich schreibe ich keine Rezensionen, aber dieses Album hat mich so umgehauen, da konnte ich nicht anders! Ich kannte ja nur die Hits aus dem Radio, aber die anderen Nummern sind ja noch viel besser! Die Aufnahmequalität ist ja schon eine Sensation, so einen fetten Sound habe ich in letzter Zeit selten erlebt. Einfach ein super Album volle Empfehlung, volle Punktzahl. |
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Simple Plan von Simple PlanAudio CD von Atlantic (Warner)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,73 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungSIMPLE PLAN 5 Kundenrezensionen:Tolles Album... 5 von 5 PunktenIch habe mir das Album vor ca. 2 Wochen gekauft und ich bin begeistert. Es brauchte eine gewisse Zeit bis ich mich mit allen Songs anfreunden konnte. So gefiel mir "Holding on" beispielsweise nicht sofort. Irgendwie konnte sich das Lied nicht wirklich einprägen. Mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt, es wird dennoch nie eins meiner Favoriten. Sehr gut finde ich die Songs "Take my hand", "The end" und "Generation", zum Abrocken sind die echt genial. Aber auch die ruhigeren Songs, wie "Save you" oder "I can wait forever", sind gelungen. Das Album ist im Ganzen etwas ruhiger und die meisten Songs handeln von Liebe, was ich aber überhaupt nicht schlimm finde. Die Texte sind einprägsam und der Gesang gefällt mir auch sehr. Meiner Meinung nach ein echt gutes Album und für jeden empfehlenswert, der nicht nur auf den Punkrock aus ist, der damals für Simple Plan typisch war (die Jungs ändern sich halt auch)... Wird noch lange in meinem Cd Player liegen bleiben!! 5 von 5 PunktenKennengelernt habe ich Simple Plan vor ca 3 Jahren durch den Song "untitled" im Radio. Woraufhin ich mir die bisher erschienen Alben der Band zulegte. Etwas schade fand ich es, dass die band, die bisher mein Geheimtipp war, durch den Radiodauerbrenner "when I'm gone" niemandem mehr unbekannt war...doch ich gönne dieser band den Erfolg voll und ganz!! Denn der Erfolg ist verdient! Die Platte toppt alle ihre Vorgänger um Längen! Einen wirklich "schlechten" song gibt es nicht, ein highlight jagt das nächste!! Deshlab will ich hier nun nur auf meinen absoluten Favoriten eingehen: "the end", der dritte song des Albums lässt gleich beim intro aufhorchen! Einzigartig, unverwechselbar! Der Song hat einen grandiosen, kreaticen Beat, einen guten Text...eine runherum gelungener Song, den ich auf Grund seiner Kreativität und Einzigartigkeit sogar zu einem der besten Songs, die je geschrieben wurden zählen würde!! von "save you", dem 5. Titel, der etwas im "untitled"-stil daher kommt werden eingefleischte punkfans sicher enttäuscht sein... wenn man die Hintergründe kennt, nämlich dass Sänger Pierre dieses Lied für seinne Krebskranken Bruder schrieb, rückt die sanfte und doch intensive balade in ein ganz anderes Licht! Mein persönlicher Favorit, vor allem auch deshlab, weil ich mich mit dem TExt sehr gut identifizieren kann, ist "I can wait forever", Track nummer 8! Wieder nichts für Punkrocker...aber ein ans Herz gehender Song, der nict im geringsten schnulzig angehaucht ist mit einem beeindruckenden Text! die Lyrics beeindrucken mich auch beim Abschlußsong: "What if", einem 5 1/2 Minuten Lied, das allerdings zu keinem Zeitpunkt langatmig wirkt! Mein Fazit: Für Leute, die es zwar laut mögen, aber auch noch ein wenig Meancolie mögen und niveauvolle texte schätzen!! und ich freue mich auf den Auftritt der Band beim Swr3 Newpop Festival, für das heute meine Tickets ins Haus flatterten;)! Guter Mainstream 3 von 5 PunktenKannte vorher nur Shut up und Welcome to my life, habe dann einen Ohrwurm bekommen von When I'm gone, was meiner Meinung nach ein Schöner Elektropop-Ohrwurm ist, aber nicht wirklich zum Rest des Albums passt. Der größte Teil des restlichen Albums rockt gut, ist aber sehr Mainstream-orientiert wie ich finde, wie schon geschrieben wurde austauschbar. Habe das Album aus der Bücherei und es hat mir meine Zeit gut vertrieben, aber kaufen werde ich es nicht, dafür ist es mir nicht individuell genug. Wer auf Gute-Laune-Rock steht, der nicht viel Niveau und Inhalt haben muss, ist hier gut beraten. Ich bevorzuge da Bands wie Wir sind Helden oder The Sounds oder ziehe mir ältere Simple Plan-Stücke rein. Hammer CD!!! 5 von 5 PunktenDiese CD von Simple Plan ist einfach super, absolut jedes Lied könnte der Superhit von morgen sein. Ich würde es mir sofort noch mal kaufen, Pierres Stimme kommt auf der CD sehr gut zur Geltung. Da hat sich nicht viel verändert... 3 von 5 PunktenIch war überrascht, als ich die Single "When I'm gone" im Radio hörte: viel Elektro-Geräte, das "Woo-oh!" war auch sehr ungewohnt. Nun gut. Inzwischen ist der Song wohl in jeder Ohr und ziemlich durchgekaut. Das Album bringt dann keine neuen Überraschungen mehr: Die Songs klingen sehr nach den Vorgängern, was aber auch nichts schlechtes heißen muss. Die Texte haben sich auch nicht sehr verändert, es geht weiterhin oft um die Wut auf die (Ex-)Freundin. Insgesamt konnte man viele Melodien und Rhytmusstrukturen von den Vorgängern wiedererkennen, was den Eindruck hinterlässt, dass viele Songs sehr ähnlich klingen. Trotzdem: Ein gelungenes Album, durchaus hörenswert. Anspieltipps: Your love is a lie, Generation, Take my hand. |
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The BBC Sessions (& Bonus Live CD) von Belle & SebastianAudio CD von Jeepster (Soulfood Music)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 14,57 Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
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Me and Armini von Emiliana TorriniAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 13,97, Angebote ab EUR 11,98 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:pop mit qualität 4 von 5 Punktenund wieder klingt sie ganz anders. der erste teil dieses albums ist überaus luftiger reggae-folk-pop. klingt genau wie jene art von musik, bei der man, wenn man zufällig mal format-radio hört, aufatmet und für eine kurze zeit die verzweiflung über den zustand des heutigen pop vergisst. später findet man dann auch hinter- bis abgründigere ware, psychedelische ausflüge, etwa das von einer knurrig-verhallten e-gitarre angetriebene, von störgeräuschen durchzogene, schwer atmende "gun", das in dieser form auch gut auf einen tarantino-soundtrack passen täte. oder das bedrohlich-skurrile "dead duck". ein album für eine längerfristige beziehung. überraschend gut 5 von 5 Punktenich wollte sie mir eigentlich nicht holen, die Scheibe, nachdem ich gelesen habe, dass ein schönes "Pop-Album" dabei herausgekommen ist. Trotz alledem überzeugt es mich in der Vielfältigkeit. Viele schöne Aspekte des Vorgängeralbums sind auch hier zu finden, jedoch ist es auch so Facettenreich, dass es einem alten TripHop-Fan ganz warm ums Herz wird. Aufgefallen ist mir, dass die Stücke sehr lange und schön ausgespielt werden (bei "Third" von Portishead wurde von Einigen bemängelt, dass die Stücke zu schnell und abgehackt enden). erneut überraschend 4 von 5 PunktenOffensichtlich kümmert sich die Isländerin Emiliana Torrini wenig um Erwartungen und Ansprüche von Kritikern und Konsumenten. Sie macht was sie will und was in ihre aktuelle Lebensphase passt, ohne die Wünsche Aussenstehender, etwa nach Originalität oder stilistischer Eingrenzung zu berücksichtigen. Damit erreicht sie, dass ihre Musik zu jedem Zeitpunkt durch und durch ehrlich wirkt. Nach einem sehr elektronischen Debut, das sehr gut in die Neunziger gepasst hat, einem tragischen Verlust in ihrem nahen privaten Umfeld und dem daraus entstandenen, sehr reduzierten und traditionellen "Fisherman's Woman", kommt nun mit "Me and Armini" ihr bisher vielseitigstes Album. Wieder darf man sich über die eine oder andere Überraschung freuen - oder sich darüber ärgern, dass es wohl wieder nicht das ist, was man" erwartet hat. Beginnt "Me and Armini" noch mit dem unspektakulären "Fireheads", dürfte Emiliana Torrini bereits mit dem Titellied und ihrem Ausflug in Pop-Reggae-Gefilde viele Leute vor den Kopf stossen. Für mich klingt es ein bisschen nach einer düsteren Bar in Sibirien, in der man mit ein bisschen Deko und einer Band eine Karibik-Party zu feiern versucht. Aber: warum eigentlich nicht? Dass grad das ganze Album danach benannt wurde ist allerdings irreführend: der Song "Me and Armini" ist in keinster Art und Weise repräsentativ - einen zweiten Ausflug in die Karibik gibt es nämlich nicht. Die erste grosse Überraschung kam für mich erst mit dem dritten Song "Birds". Was am Anfang klingt wie ein Lied aus dem Album "Fisherman's Woman", hat eine Spielzeit von sechseinhalb Minuten und einen Zwischenteil, der voll und ganz in der Tradition alter Pink Floyd-Werke wie "Obscured by Clouds" und "More" steht. Diese Kombination aus psychedelischen Art Rock-Elementen und dem melancholischen Hauptthema ergibt für mich den bisher besten Emiliana Torrini-Song überhaupt. Besonders nennenswert ist zudem der Song "Dead Duck", der meiner Meinung nach das Innovativste ist, das Emiliana Torrini bisher unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht hat. Anders als viele andere, fand ich "Love in the Time of Science" zwar ausgezeichnet, aber in keiner Art und Weise besonders originell - denn in den Jahren davor waren schon viele ähnlich klingende Alben erschienen. Umso mehr freut es mich, dass Emiliana Torrini in "Dead Duck" mit der Instrumentierung experimentiert, Dutzende elektronische Effekte und Geräusche auf gekonnte Art und Weise mit verschiedensten natürlichen Klängen verwebt und im Arrangement viele unerwartete Wendungen eingebaut hat. Genial ist auch der Wechsel in der zweiten Hälfte von "Beggars Praye". Was als typischer Emiliana Torrini-Song im Stil von Fisherman's Woman" beginnt, nimmt plötzlich eine unerwartete Wendung und enthält einen Zwischenteil aus einem mehrstimmigem Gesangsteppich, der unterstützt durch einen sanften, tiefen Synthesizer-Ton fast schon Choral-ähnliche Züge annimmt. Es gibt Alben, denen man Zeit geben muss. Mit "Me and Armini" ist es eher so, dass man einzelnen Songs Zeit geben muss und es werden wohl nur den wenigsten Leuten alle Lieder gefallen. Ich persönlich habe Mühe mit "Gun" und "Jungle Drum" und vom Titellied ist auch nach mehrmaligem Hören nichts hängen geblieben. Aber die Perlen auf diesem Album sind wirkliche Perlen und so müssen es allemal 4 Sterne sein. Burner-Platte 5 von 5 PunktenDie isländische Musikerin Emiliana Torrini hat nach 3 internationalen Alben, ihr 4 Album "Me and Armini" herausgebracht. Vor 8 Jahren erlebte die Isländerin einen schweren Schicksalsschlag, als ihr Freund bei einem Unfall ums leben kam. Dies hat sie schon auf ihrem letzten Album verarbeitet, aber auch "Me and Armini" spiegelt inhaltlich und musikalisch Torrinis Lebensachterbahnfart. Von extrem poppig und leicht bis hin zu nachdenklich, melancholisch und tieftraurig. Sie vermischt Breakbeats, Ska und Dub, oldschool Chöre oder auch mal Buschtrommeln. Und immer wieder benutzt sie ihre Stimme als Klang an Stelle eines Textes. Torrini sagt nämlich, eine Stimme kann einfach mehr sein. Etwas Wundervolles, Schmückendes, Himmlisches. Und genau das, hört man jedem Song an. Für mich ist "Me and Armini" eine Burner-Platte, und jetzt schon eins der besten Platten des Jahres mit wunderschönen Liedern!!! Fazit: Kaufen, Kaufen, Kaufen!!! Punkt. Herzerfrischend 5 von 5 Punkten~ Herrliches anregendes Album, das eins im besten Wortsinne ist und durchgehört werden möchte, denn es wartet mit einer spannenden Dramaturgie auf. Gut denkbar ist dazu allerdings auch ein schönes Frühstück am Wochenende in diesen Tagen, wenn die Welt draußen auf uns ruhig noch etwas warten darf. Es beginnt mit "Fireheads" (3:44) zurückhaltend, nur Gitarre, Bass, Gesang und das Schlagwerk folgt erst nach gut eineinhalb Minuten. Doch gleich der straffe Titelsong "Me And Armini" (4:16) bringt erstes Temperament und Groove, der einen lächeln und mitnicken lässt, während man vielleicht gerade sein Croissant mit Butter beschmiert. Halbwegs wach und eingestimmt lässt sich das eher ruhige, aber epische "Birds (6:23)" genießen. Es bietet einen herrlichen Instrumentalteil, durch den eine sphärisch verhallte leicht psychedelisch anmutende Gitarre schwebt. Beim recht rockigen "Heard It All Before" (4:13) wird man dann langsam richtig wach und bereit, das bedächtige aber sehr intensive "Ha Ha" (3:15), das mit Gitarre und Gesang auskommt, förmlich aufzusaugen. Gleich darauf verleiten die "Big Jumps" (3:01) in lässiger und sehr frischer Lou Reed Manier zum Mitschwingen, bis "Jungle Drum" (2:13) im rhythmischen Stakkato den Herzschlag kurz mehr anpeitscht, als der stärkste "Türkentrank" (Karl Gottlieb Hering) es vermag. Köstlich diese frech dazwischen quietschende Schrammelgitarre. Keine Angst "Hold Heart" (2:04) beruhigt wirklich den Herzschlag, sanft mit Akustikgitarre und Gesang und lässt kurz durchatmen, bis die "Gun" (5:44) des Albums auf eine wundervoll psychedelische Fahrt mit viel Hall, Gitarren und endlosen Räumen mitreißt. Hier hat sich der Produzent mit Liebe für den Klang betätigt, ohne sich aufzudrängen. "Beggar's Prayer" (2:55) schließt sich als mystischer gebetsartiger Traum unmittelbar an. "Dead Duck" (5:32), das fulminanteste Stück, klingt fast als würde es rückwärts laufen und das nicht nur wegen der erst irritierenden Klänge, sondern auch des scheinbar umgekehrten Liedaufbaus. Es beginnt kurz klanglich klar und experimentell, wirkt dann bald sehr verdichtet und fast verstörend - eher wie ein Finale -, bevor es sich zum wunderschönen, changierenden Instrumentalstück entwickelt, das zwischen sphärischen Flächen und klaren Gitarrenrhythmen mit Klavier und trockenem Schlagwerk pendelt. Großartig! Hier tobt sich der Produzent und seine audiophile Ader regelrecht aus, aber ohne, die Gesamtheit des Albums anzukratzen. Vielleicht ist dies sogar der dramaturgische Höhepunkt des Werks. "Bleeder" (4:50) schließlich ist ein romantischer sanfter Ausstieg mit Streichern und Gitarre im sparsamen Arrangement. Über all dem schwebt diese wunderbare klare, teils kindlich, aber nie kindisch anmutende Stimme von Emiliana Torrini, die einen sanft in den Tag bringen kann, aber auch den Rest des Tages wie ein schöner Hauch begleitet. Das modernste und auch abwechslungsreichste Album der Künstlerin. Die Allianz mit Dan Carey (auch Hot Chip und Franz Ferdinand) tut scheinbar beiden gut. Emiliana Torrini sagte, die Aufnahmen seien wie ein Traum gewesen und hinterher konnte sie kaum glauben, was da zustande gekommen war. - Bitte weiter so! |
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All Hope Is Gone (Limited CD/DVD DigiPak) von SlipknotAudio CD von Roadrunner (Warner)Preis bei Amazon: EUR 15,97, Angebote ab EUR 12,89 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionSlipknot waren immer eine Band der Extreme, ein Kollektiv, das provozierte und verstörte. Auch All Hope Is Gone klingt wieder verdammt spannungsgeladen - allerdings in erster Linie, weil die Gruppe offenbar kurz vor dem Auseinanderbrechen steht. Menschen entwickeln sich weiter, und im Falle Slipknot bedeutet dies, dass einige der neun Musiker keine sonderliche Lust mehr auf den Psychopathen-Metal haben, mit dem die Band berühmt geworden ist. Auf All Hope Is Gone schwingt der Wahnsinn noch deutlicher als auf dem Vorgänger Vol. 3: (The Subliminal Verses) nur noch unterschwellig mit. Es dominieren moderne Thrash/Death-Metal-Abrissbirnen wie "Sulfur", Hardcore-lastige Hymnen à la "All Hope Is Gone" und melodische Nummern wie "Snuff", die auch von Corey Taylors und Jim Roots Zweitband Stone Sour stammen könnten. Das Songwriting-Niveau des fabelhaften Vol. 3: (The Subliminal Verses) erreicht man zwar nicht ganz, die stilistische Vielfalt und die auch ohne Rick Rubins Mithilfe grandiose Produktion machen All Hope Is Gone aber zu einer gutklassigen Platte. Falls die Band wie von vielen erwartet bald das Zeitliche segnen sollte, ist ihr auf jeden Fall ein würdiges Abschiedsalbum gelungen. -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Ein weiterer Schritt....... 5 von 5 Punktenin die richtige Richtung für die Maskenmänner aus Iowa auf ihrem Nunmehr 4.Album.Ich hätte nicht gedacht das sich die Band nochmal ein solch gutes Album aus den Fingern zaubern kann aber mit "All hope is gone" dem wahrscheinlich! letzten Slipknot Album haben sich die 9 Zwiebelschäler nochmals gesteigert in jeder hinsicht.Auch wenn die Platte vielleicht nicht mehr mit so vielen "Screams" von Corey oder den heftigen Double-bass passagen Joey's aufwartet, so hat man sich aber im Songwriting um einiges gebessert aber den Trend geht man ja bereits seit dem Vorgänger "Vol.3".Was auch auffällt ist der sehr dunkle Ton der Platte, und es kommen viele dunkle Riffs vor und Gitarrensoli sind auch wieder vorhanden.Insgesamt kann man sagen haben sich die Jungs stilistisch sogar anscheinend noch mehr bemüht und haben noch mehr Experimentiert und das hört man deutlich was sich definitiv positiv ausgewirkt hat. Die Platte selber beginnt mit einem Überflüssigen Intro deshalb fang ich mit dem ersten richtigen Song der Platte an "Gematria (The Killing Name)" der mit Politischen texten zu glänzen weiss, einige fette riffs beinhaltet und mit einigen Rhytmuswechseln aufwartet.Corey schreit sich hier teilweise wie für Slipknot typisch die Seele aus dem leib klingt dabei sehr vital und lebendig."Sulfur" ist ein stampfender Metalsong der einfach gut nachvorne geht der Chorus ist dann in aller bester "Stone Sour" Manier gehalten, passend aber wohlgemerkt inklusive eines kleinen soli in der mitte."Psychosocial" dürfte bereits allen bestens bekannt sein:Treibende Riffs und Drums sowie ein bölkenden Corey machen diesen song definitiv zu einem Highlight der Platte auch mit Percussions Instrumenten aufwartet."Dead Memories" dürfte wohl von vielen eher als Stone Sour abklatsch gehandelt werden und es ist auch deutlich zu merken das der einfluss der oben genannten Band nicht zu verleugnen ist, dennoch kein schlechtes lied auch wenn teilweise zu ruhig deshalb wohl auch die 2.Offizielle Single des Albums."Vendetta" und "Butchers Hook" sind ebenfalls zwei fette heavy tracks die gut zur Platte passen aber der Höhepunkt meinerseits kommt mit "Gehenna" dieses Lied ist der absolute Hammer hoffe die band spielt den Song irgendwann Live einfach nur schön wie tiefgängig ein Slipknot Song sein kann einfach nur Spitze vorallem Corey's gesang."This Cold Black" einer der heavy Tracks der Platte gefällt mir sehr gut schlägt in die gleiche kerbe wie der Albumopener und All hope is gone und Wherein lies continue."Snuff" ist die einzige ballade?! der Platte, und ist zwar schön anzuhören hätte aber auch auf die Bonus Cd gepasst und dafür hätte man vielleicht einen anderen Song aufs Album schmeissen können. Fazit:Das Album ist aufjedenfall das Beste was die Jungs je rausgebracht haben da gibt es für mich kein vertun, besser gehts immoment nicht mal schaun ob man die band in 4jahren nochmal im Studio sieht, das ist immoment ja nicht klar.man verbleibt mit dieser richtig Starken Platte und denke das einige hardcore Fans vielleicht ein Problem haben könnten mit dem ein oder anderen Song trotzdem hat die Platte ein unerreicht (für Sk verhältnisse) hohes Potenzial. Anspieltipps: Gematria Psycho All Hope is gone This Cold Black Gehenna! Gutes neues Album, aber nicht so stark wie die Vorgänger! 4 von 5 PunktenMehr als wie in der Überschrift muss ich gar nicht sagen und möchte damit nur noch meine persönliche Wertung der Songs abgeben! 1. .execute. Intro/5 2. Gematria [The Killing Name] 4/5 3. Sulfur 3/5 4. Psychosocial 5/5 5. Dead Memories 4/5 6. Vendetta 3/5 7. Butcher's Hook 3/5 8. Gehenna 5/5 9. This Cold Black 4/5 10. Wherein Lies Continue 2/5 11. Snuff 4/5 12. All Hope Is Gone 4/5 Gesamt: 3,7 Naja 2 von 5 PunktenDie Lieder sind zwar streckenweise gut, aber für ihre eintönigkeit viel zu lang!!! Es fehlen neue Ideen und auch große musikalischen Stärken sind nicht vorhanden. So erhält man ein hartes und schlechtes Album. Gut aber nicht genial. 4 von 5 PunktenHandwerklich gute Platte, nur leider mit noch mehr kommerziellen Zugeständnissen als schon Vol. 3. Dennoch schöner Trash der die musikalische Klasse der Bandmitglieder zeigt. Wem das Material gefällt dem kann man auch die neue Metallica, "Bullet for my Valentine" oder "Facing my demons" nahelegen. Slipknot wirken leider verbraucht und lustlos 1 von 5 PunktenIch finde diese Band völlig verbraucht. Motor der Band scheinen nur noch wenige zu sein. Drums und Gitarre spielen einfach nur schnell, das war es. Keine Breaks oder Wechsel mit genialen Samplern/Scratchen. Dank der beigelegten DVD wird mein Eindruck untermauert, daß eigentlich nicht mehr die gesammte Band am Album arbeitet. Sorry kenne nicht die Namen der Mitglieder aber hier mein "Eindruck". Clown: Die DVD ist krank, produziert frei nach dem Motto "Spiel mit deiner Kamera und lass uns in Ruhe"; Scratcher: Was soll diese Scene im Krankenhaus, ist er nun völlig hin, weiß er überhaupt was für ein sch*** Eindruck über ihn auf der DVD veröffentlicht wird. Die restlichen Musiker: Schon aufgefallen das die garnicht zusammenspielen?! Oder sieht man diese Band überhaupt zusammen. Mein Tip. Hände weg von diesem Album. Aber sie haben auch super CDs veröffentlicht und zwar die ersten drei. Manchmal ist es am besten eine Party zu verlassen wenn es am schönsten ist. |
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Oh (Ohio),Ltd.Edt. von LambchopAudio CD von City Slang (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,50 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionWohin soll das noch führen? Prince legt einem Album zehntausendfach Konzert-Tickets bei, AC / DC verhökern eine Platte irgendwo zwischen Kartoffeln und Zahnbürsten exklusiv bei Wal-Mart, Paul McCartney geht zu Starbucks und andere Bands verschenken ganze Werke online. Lambchop gehen einen anderen Weg, ihren feinen Streich OH (ohio) bekommt der Fan beim Kauf eines Musikmagazins als Draufgabe. Wie soll man das alles noch verstehen, und warum also soll man die CD nun doch für einen höheren Betrag kaufen? Dem Vinyl-Verfechter stellt sich die Frage nicht, und Anhänger der Band um Kurt Wagner werden für ihre Treue mit einer ungleich attraktiveren Digipak-Aufmachung plus einer Bonus-CD belohnt. Warum das alles? Kurt Wagner steht kurz vor seinem 50sten Geburtstag, und die Karriere seiner so wundervollen Alternative-Country-Band Lambchop hat eine Delle bekommen. Wer ein Dutzend Alben veröffentlich hat, dem wird immer weniger Aufmerksamkeit geschenkt, die Presse jagt lieber eine schlecht genährte, aber neue Saue durch Dorf als einem guten Album einer etablierten Band Raum zu schenken. Ein Schicksal, dass auch Wagner traf, was bei parallel zurückgehenden CD-Verkäufen und schlechter besuchten Konzerten zu einer Situation führt, die das Leben als Vollzeitkünstler immer schwieriger macht. Um neue Fans zu erreichen, kam es zu dieser Aktion, deren Geschichte die Konzentration auf die Musik von OH (ohio) allerdings zu überlagern droht. Was dem Album überhaupt nicht gerecht käme, denn Lambchop aus Nashville kehren zurück zum klassischen Songwriting und brillieren mit sehr filigran arrangierten und ausbalancierten, von warmem Soul durchströmten, countryfizierten Liedern. Ihnen ist überhaupt nicht anzumerken, dass Wagner die vielköpfige Band im Laufe der Jahre austauschte und mit Roger Moutenout (Yo La Tengo, Sven Regener) neben dem unverzichtbaren Mark Nevers erstmals einen zweiten Produzenten dazu zog. Wagner selber nahm sich zurück, er übergab die Stücke, ließ die beiden mal machen und wartete ab, was da Unterschiedliches bei herauskommen mag. Das Ergebnis war so gut, dass eine Bonus-CD nötig wurde, und die gibt es nicht im Zeitungsladen oder dem Bäcker um die Ecke. -- Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Super Musik. Schlechte Edition. 2 von 5 PunktenEigentlich mag ich es ja nicht, wenn schlechte Bewertungen nicht auf der Basis des Hauptinhaltes (hier der Musik) vergeben werden, sondern aufgrund von weniger wichtigen Aspekten. Hier mache ich es trotzdem mal, weil es mich geärgert hat. Die CD wurde ja kostenlos einem Musikmagazin beigelegt, wo man sie inclusive Magazin für 6,90 ¬ bekommen hätte. Der treue Fan kauft sich aber trotzdem die 'richtige' CD. Das wird aber nicht wirklich honoriert. Zum einen sind die Zusatztracks recht kurz ausgefallen, aber das ist nicht so schlimm. So eine CD aber ohne (!) Texte auszuliefern, ist doch ein rechter Betrug am Käufer und zeugt vor allem von fehlendem Respekt. Die Musik ist übrigens toll. Es ist nicht ganz die Qualität von "...is a woman", aber die durch und durch packende Kombination ernsthafte und tiefgründige Leichtigkeit, mit der Lamchops Klangwebungen durch die Luft sirren, ist mal wieder ergreifend. langweilig? 5 von 5 Punktenvorweg: es ist nachvollziehbar, dass man lambchop langweilig finden kann. jedenfalls ist dies keine musik für headbanger oder sonstige freunde harter sounds. diese band will doch auch ganz woanders hin. sie erfinden ihre besten songs über die langsamkeit, die faszination erwächst aus der behutsamkeit mit der die einzelnen töne gesetzt werden, jeglicher misston wird vermieden. das ist zum zurücklehnen, zum entspannen, zum relaxen - wie eine angenehme massage. dieses album kratzt nun am ausnahmestatus von "is a woman" - der scheibe, die aus meiner sicht - von denen die ich kenne - die bisher beste lambchop-produktion darstellt, die am meisten von der genialität und der aura wagners und seiner band durchwoben ist. "oh" kommt dabei ganz ähnlich daher, auch hier beherrschen langsame, fast hypnotische rhytmen die songs, auch hier werden die instrumente nur sehr behutsam bedient. einen unterschied gibt es aber doch: tatsächlich wird hier zwischendurch auch mal etwas fahrt aufgenommen, das tempo erhöht und zwischendurch kommt auch mal ein gefühl auf, dass man als swing bezeichnen könnte. natürlich findet man stress und hektik weiterhin anderswo. dass "is a woman" weiterhin meine lieblingsscheibe bleibt ändert nichts daran, dass auch diese scheibe locker mehr als fünf sterne verdient und diese somit auch bekommt. der sound ist gegenüber "is a woman" (eine aufnahme, die ich ja als audiophil bezeichnen würde) etwas "fetter" geworden, kommt ein klein wenig schwammiger daher, liegt aber allemal weit über dem durchschnitt. vier bis fünf sterne dafür! die bonus CD ist interessant, besonders "chelsea hotel#2" mag ich sehr - was aber auch daran liegen kann, dass ich cohen sowieso sehr mag und gutgemachte covers seiner songs immer mein interesse finden (siehe zb. das tribute-album "tower of songs"). ein "must have" ist sie nicht... less is more 4 von 5 PunktenSeit -is a woman- ist es Meister Wagner mit -damaged- nur ansatzweise gelungen nochmals mit dieser Mixtur aus intensiven songwriting und mitreissendem Bandsound aufzuwarten. Bei dieser Veroeffentlichung treten erst nach mehreren Erkundungen eher subtile Spannungsboegen zu Tage. Bei den minimalistischen Kurt-Versionen finde ich schneller Zugang zur Musik. Trotzdem gebe 3,5 Sterne fuer das songwriting. Auch ich bin auf die "Live-Wirkung" der neuen songs in Nuernberg gespannt. Licht und Schatten 3 von 5 PunktenVor knapp einem Jahr hatte ich Gelegenheit, ein Solo-Konzert von Kurt Wagner zu besuchen. Dort präsentierte er bereits die meisten Songs der aktuellen CD. Außerdem konnte man eine CD mit diesen Songs kaufen, ganz spärlich nur mit Gesang und Gitarre aufgenommen. Und ich bin heilfroh, diese CD (die einfach nur "Kurt" heißt) erstanden zu haben, denn dort werden die Songs weitaus besser präsentiert als auf der aktuellen CD. Voller Gefühl und Intensität, eben wie beim Live-Konzert. Die Songs sind ausgezeichnet, aber was die Produzenten daraus gemacht haben, ist sehr enttäuschend. Aus dem tiefen, vollklingenden Bass-Bariton von Kurt Wagner wird nur noch ein laues Lüftchen (schon so ähnlich bei "Damaged" zu beobachten), die Stimme geht fast unter zwischen den beliebigen Country-Arrangements. Um die Beliebigkeit zu unterstreichen, gibt es auch noch eine Bonus-CD, auf der aber kein weiterer Song zu hören ist, sondern einfach nur alternative Versionen, die noch unentschlossener wirken. Schade um die tollen Songs, und schade um diesen so einzigartigen Songwriter. Dennoch freue ich mich auf das Konzert am 23.10. in Nürnberg, und bis dahin tröste ich mich mit den anderen CDs von Lambchop. gepflegte Langeweile 3 von 5 PunktenOK, ich muss zugeben, dass dies mein erstes Lambchop-Album ist und ich von Mr Wagner vorher nur viel gelesen, aber noch nichts gehört hatte. An das Album kam ich, weil es ein "give-away" meiner Musikzeitschrift war und so nutzte ich die Chance natürlich, Lambchop kennen zu lernen. Ich muss aber sagen, dass ich mich selten in letzter Zeit so sehr beim ersten Anhören einer CD gelangweilt habe wie bei OH. Ich gebe zwar zu, dass es bei jedem weiteren Anhören etwas besser wird, aber den Hype um Wagner und diese Band kann ich nicht nachvollziehen. Da grummelt ein Typ eine Art Sprechgesang im Bass-Bariton-Bereich zu relativ beliebigen Country- oder auch mal Jazz-Arrangements. Alles sehr gepflegt, nie störend, aber eben auch nicht aufregend oder gar anregend. Für mich eine der verzichtbarsten Platten dieses Jahres. Die 3 Sterne vergebe ich daher nur als Anerkennung für das gute Musiker-handwerk und die angenehm "analoge" Anmutung des Sounds. |
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Off With Their Heads von Kaiser ChiefsAudio CD von Polydor (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 8,50 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionBekanntlich ist für die Karriere einer Band auf Dauer kaum etwas schädlicher, als das ständige Wiederaufwärmen vermeintlicher Erfolgsrezepte, anstatt mutig Neues zu kreieren. Daher setzten die Jungs von Kaiser Chiefs für ihr aktuelles Album Off With Their Heads von Vornherein auf ihre neuen Produzenten Mark Ronson (Amy Winehouse, Lily Allen) und Eliot James (Bloc Party, Kate Nash), die mit frischem Elan die Erfolgsserie der beiden Vorgängeralben aus den Jahren 2005 Employment und 2007 Yours Truly, Angry Mob fortsetzen sollen. Ein Wunsch, der mit Hilfe dieser elf neuen Songs in Erfüllung gehen könnte, denn die großartige Ankündigung Ronsons, dass diese bizarre Mischung Elemente von Talking Heads, Tom Tom Club, The Go-Gos, The Move und ELO miteinander vereint, ist nicht übertrieben! Das Beste an Off With Their Heads ist jedoch der erstaunliche Stimmungswandel, den das Album in seinem Verlauf durchmacht. Zwischen dem Hard`n Heavy Opener Spanish Metal und dem Ohrschmeichler Remember You're A Girl am Schluss liegen musikalische Welten, deren Entdeckung sogar die lächerlich kurze Spielzeit von 35 Minuten vergessen macht. Doch richtig Packen auf engem Raum ist eine große Kunst. Wer schon mal einen kompletten Wohnungsumzug mit einem VW-Golf absolviert hat, weiß was es heißt einen Song auf 2:23 einzudampfen ohne deshalb das Wesentliche zurücklassen zu müssen. Besonders augenfällig ist die unglaubliche Sorgfalt hinter den Arrangements sämtlicher Songs. So wurde für die dezent platzierten Streicherarrangements eigens Filmmusik-Ikone David Arnold verpflichtet. Das hindert das Album nicht daran, zuweilen herrlich trashig zu klingen, wie in You Want History mit seinem synthetischen Wave-Feeling der 80er Jahre. Oder es erinnert mit dem Song Tomato In The Rain an das wunderbare Brian Eno Album Another Green World von 1975. Musikalische Vielseitigkeit ist Trumpf auf Off With Their Heads, und von der befürchteten Stagnation fehlt glücklicherweise weit und breit jegliche Spur. -- Andreas Schultz 5 Kundenrezensionen:platter Sound... 3 von 5 PunktenMusikalisch finde ich diese Platte wirklich sehr gelungen. Das ist ja auch einfach Geschmacksache, ob es gefällt oder nicht. Für mich hat die Platte diesbezüglich jedenfalls sehr viel zu bieten, die Songs sind abwechslungsreich und man merkt, das die Jungs auch für die Zukunft noch richtig Potenzial haben. Leider vermiest mir der zum Grossteil sehr matschige Sound den Spass am anhören doch deutlich, so das mir dieses Album doch nur als Hintergrundmusik dienen kann. Laut anhören über mehrere Songs geht einfach nicht, weil der verpresste Klang dann nach kurzer Zeit einfach nur nervt. Ich finde das sehr schade für diese Platte, sie hätte einen besseren Sound verdient. Aber vielleicht bekommt man von den Jungs ja auch mal ein schönes Livekonzert mit dazugehöriger Live-CD und dann hoffentlich besserem Ergebnis geboten. Aber das Problem hat ja nicht nur diese Scheibe, mir ist es ein Rätsel warum in letzter Zeit doch viele Tonträger mit solcherart plattem Sound auf den Markt kommen. Gibt es denn irgendwo eine alternative zu dieser Aufnahme? Leider... 2 von 5 Punkten..zu wenig Musik für recht viel Geld und das nicht nur quantitativ. Auch qualitativ bieten die Songs erstaunlich wenig im Vergleich zur Vorgängerplatte. Auf die Songs im Einzelnen möchte ich nicht eingehen, wurde auch schon ausreichend getan. Normal hätte ich noch 3 Sterne vergeben, doch ¬16,95 für nur 35,41 Minuten Musik ist einfach nicht okay, auch nicht wenn die Songs alle klasse wären. Ein nettes bisschen Indie Pop 3 von 5 PunktenAlso zu meinen Lieblingsbands werden die Kaiser Chiefs wohl nie gehören, denn dazu sind sie zu wenig kantig und ihr sound - noch - zu verwechselbar, aber diese Platte hat doch einen gewissen Charme. Es gibt hier nur leider keinen so starken song wie ,Ruby' - das war wirklich ein gelungener Balance Akt zwischen Indie Pop und Mainstream - aber der Grund warum Sie immer noch sympathisch klingen ist wahrscheinlich daß sie mich aus irgendeinem Grund hier immer wieder an Blondie erinnern; vielleicht liegt es daran, daß Sie ihr Publikum auf dieser Platte auch gern mal in der Disco abholen (,You Want History' oder ,Good Days Bad Days'), gleichzeitig aber auch versuchen bei den Indie Rockern zu punkten (siehe das stürmende ,Can't Say What I Mean', ,Like It Too Much' oder ,Spanish Metal') der astreine Indiepop wie auf ,Tomato In The Rain', ,Half The Truth' oder ,Always Happens Like That' ist dann der Kontaktkleber für die beiden vorhergenannten Stile, gelingt aber nie so hundertprozentig; bestes Beispiel: ,Addicted To Drugs' fängt vielversprechend an, wird aber dann so vorhersehbar und kraftlos, daß man merkt: eine gute Idee pro song ist einfach zu wenig, was wohl auch der Grund ist, warum aus dem von vielen prognostizierten single Hit ,Never Miss A Beat' nichts geworden ist; auch der wartet nur mit einem eingängigen Riff auf, aber hat eine schwache Melodie. Die Kaiser Chiefs sind nicht so prollig charmant wie die Fratellis und auch nicht so abwechslungsreich wie die Zutons, aber - und das ist das Gute an diesem Album - Sie versuchen eine eigene Nische zu finden. Daß das mit diesem Album nicht ganz klappt, liegt an den zu schwachen songs und wenn man eine Platte aus Spaß schnell aufnimmt, so wie es bei dieser lt. eigenen Angaben der Band hier der Fall war, dann leidet halt offensichtlich die Qualität der Kompositionen darunter. Lobend zu erwähnen ist aber noch der letzte song ,Remember You're A Girl', der zwar auch eine gute Idee zu wenig hat, der aber zeigt, daß langsamere balladenartige songs durchaus ihr Repertoire bereichern könnten, und ihnen auch gut stehen würden. Catchy und selbstbewusst wie immer! 5 von 5 PunktenNever Miss A Beat - Während Kaiser Chiefs die offensichtlichen Pop-Wurzeln" ihrer früheren Songs dezent hinter sich lassen, stürzen sie sich mit diesem Track in ein wildes Getümmel aus lautstarken Gitarren und einem vom Keyboard dominierten Refrain und präsentieren insgesamt einen Sound, der alles da Gewesene in den Schatten stellt und an die Wand klatscht. Fest steht, Never Miss A Beat" ist eine unfassbar deutliche Ansage! Die Hitmaschine gerät ins Stocken 3 von 5 PunktenNachdem vor zwei Wochen uns die ' Kaiser Chiefs ' Ihren neuen ' Ruby ' Song präsentiert haben wurde die Fangemeinde rund um die vier Engländer wieder mal aufs neue gespalten. Zwar geht die erste Single ' Never Miss A Beat ' mit textsicheren Lyrics an den Start und verzichtet auf das eindringliche wiederholen einzelner Wörter bis die Birne matschig ist, dafür hat man nun das Gefühl ein zweites ' Predict A Riot ' vorgesetzt zu bekommen. Die Kaiser Chiefs können es halt niemanden mehr so wirklich recht machen. Seit ' Employment ' drehen Sie sich im Kreis, versuchen immer wieder daraus auszubrechen nur um noch tiefer darin zu versinken. Vorbei die Zeiten als man mit ' Everyday I Love You Less And Less ' oder ' Born To Be A Dancer ' echte Hitmelodien vorgefunden hat, die nicht nur schnell in den Kopf stiegen sondern noch dazu intelligent gemacht wurden. Hört man sich drei Jahre später ' Off With Their Heads ' an darf man bei den zwölf Songs vergeblich danach suchen. Der Abwärtstrend spiegelte sich ja schon bei ' Yours Truly, Angry Mob ' wieder, dass zwar auch noch den ein oder anderen Ohrwurmkracher vorzuweisen hatte, aber die guten Melodien eindeutig weniger wurden. Bei der dritten Platte steht man nun vor der Suche nach eben diesen Melodien, den mitreißenden Refrains und den tanzbaren Hymnen die uns damals so verzückt haben. Vorweg sei gesagt, die neue Platte ist nicht schlecht aber auch nicht gut. Das Mittelmaß reagiert auf den elf neuen Songs und das nicht zu knapp. Erster versucht noch, wie der Titel ' Spanish Metal ' verspricht, anders zu sein, für etwas neues stehen und beginnt sogar mit ungewohnt harten Gitarreneinlagen nur um sich dann doch in der Belanglosigkeit zu verlieren. Erst mit ' Like It Too Much ' finden die Kaiser Chiefs wieder zurück zu alten Stärken. Die Abwechslung stimmt, Rythmuswechsel lassen den Song spannend wirken, einzig der etwas seichte Refrain hätte die Stimmung wieder runterziehen können wäre da nicht das darauf folgende ' You Want History '. Mit seiner straff nach vorn treibenden Melodie und den tanzbaren Beats. ' Can}t Say Waht I Mean ' ist ein Up Tempo Song der langweilligen Sorte, durchlaufend ohne Taktänderung sorgt er wieder für das gewohnte Bild der Kaiser Chiefs. Alles wirkt entweder zu gewollt oder zu aufgesetzt, die Momente in denen diese beiden Eigenschaften mal wirklich aus dem Aufnahmestudio verbannt wurden finden sich auf ' God Days Bad Days ' und ' Tomato In The Rain '. Die neuen Impulse die man sich mit dem Produzenten Mark Ronson erhofft hatte kommen hier endlich zu tragen. Die Spielfreude ist deutlich spürbar, locker dahin laufende Beats verbreiten gute Stimmung und sorgen mit dem nötigen Groove für die echten Highlights. Auch zweiter der beiden sorgt mit einem auf Sixties gestimmten Keyboard für Abwechslung und einer relaxten Stimmung. Einziger Kritikpunkt ist hier die Länge von fast vier Minuten, ansonsten kann man nur die großartigen Lyrics loben und die immer noch vorhandene Stärke der Kaiser Chiefs in den ruhigeren Songs. Das die Kaiser Chiefs nicht für den tiefgründigen Indie Rock stehen weiß man, aber eben für echte Stimmungsmacher, für Refrains die man bereits nach dem ersten Mal mitsingen kann. Das haben Sie sich auferlegt und nun scheint Ihnen das selbst zum Verhängnis zu werden. Einenhalb Jahre nach der letzten Platte war es vielleicht auch einfach noch zu früh schon wieder etwas nach zuschieben. Mehr Zeit hätte hier bestimmt gut getan und der Platte mehr Frische und Abwechslung versprochen. Man kann nur hoffen das die vier sympathischen Engländer noch nicht all Ihr Pulver verschossen haben und wieder den Zugang derer Songs finden, die Sie einst so groß gemacht haben. |
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