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Produkt-Bild: The Glory of Gershwin

The Glory of Gershwin von Various

Audio CD von Mercury (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 0,98

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 1994
Zoom ± Produkt-Bild: The Glory of Gershwin

Tracks:

  • Summertime
  • Do what you do
  • Nice work if you can it
  • They can't take that away from me
  • Someone To Watch Over Me
  • I've got a crush on you
  • But not for me
  • It ain't necessarily so
  • The Man I Love
  • How Long Has This Been Going On
  • Embraceable you
  • Bindin' my time
  • My man's gone away
  • I Got Rhythm
  • Somebody Loves Me
  • I'll build a staiway to heaven
  • Summertime
  • Rhapsody in blue

Produktbeschreibung


THE GLORY OF GERSHWIN
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

Ich kann mich gar nicht satt hören...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese CD war für mich ein Zufallstreffer - aber einer der glücklichsten seit ich Musik aus dem Großraum Jazz sammle.
Die Idee ist genial - zum 80. Geburtstag von Larry Adler - der Legende an der Mundharmonika - sammle man Größen aus der populären Musik und lasse sie mal zeigen, was sie noch so drauf haben. Gershwin liefert das hervorragende musikalische Material dazu.
Ich mochte Gershwin schon früher, die Orchestrierung ist ebenfalls durch die Bank gelungen, aber die Überraschungen, die die bekannten Namen präsentieren, stellen dann nochmal alles in den Schatten. Das fängt mit Peter Gabriel's Interpretation von "Summertime" an, nagelt einen mit Cher's Umsetzung von "It Ain't Necessarily So" förmlich an die Wand (selten fand ich eine Kombination aus Stimmgewalt und Aussage des Songs derart gelungen), zieht einem bei Jon Bon Jovi's "How Long Has This Been Going On" (mit dem besonderen Leckerbissen der Solo-Einlage von Richie Sambora) die Schuhe aus, schlägt dann - wie könnte es anders - melancholische Töne mit Sinead O'Connor's "My Man Has Gone Away" an, und liefert am Ende natürlich die obligatorische "Rhapsody in Blue" ab.
Mit dieser CD kann ich zuhause bequem die Füße hochlegen, die Lautstärke hochziehen und abschalten, und auf längeren Strecken im Auto braucht's keinen CD-Wechsler, die Scheibe darf auf "Repeat" bleiben. Einfach ein Sahnestück!
Ein Tribut an Larry Adler
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese CD ist ein Tribut an die große lebende Legende Larry Adler anläßlich seines 80. Geburtstages. Er hat die Gabe, seine Mundharmonika in ein vielseitiges und ausdrucksstarkes Instrument zu verwandeln. Ursprünglich sollte dies eine rein klassische CD werden, doch da George und Ira Gershwin zu Lebzeiten eng mit den Adlers befreundet waren, und weil Gershwins die besten Komponisten dieses Jahrhunderts sind, fiel die Wahl auf Stücke von Ihnen. Viele namhafte Künstler fanden sich, um an dieser Produktion mitzuwirken. Jeder von Ihnen durfte sich ein Stück aussuchen und interpretieren. So ergibt sich nicht nur eine ansehnliche Sammlung von den besten Künstlern und den besten Stücken Gershwins, sondern jedes bekommt das Flair des jewiligen Künstlers. Mitgewirkt haben hier Peter Gabriel, Chris De Burgh, Sting und Elton John, um nur einige zu nennen. Es ergibt sich eine sehr ausgewogene und stimmungsvolle CD mit vielen ruhigen Stücken. Jeder, der Gershwin kennt, wird seine Freude daran haben. Larry Adler gibt mit seiner Mundharmonika jedem Stück einen Bluesigen Touch. Es gab vor einiger Zeit auf Arte einen Themenabend zum Leben und Werk Gershwins. Ein Teil davon war ein Bericht über die Entstehung dieser CD. Hier zeigte sich, wie zeitlos diese Musik ist, und wieviel Freude man daran haben kann. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Mein Klassiker
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Seit Jahren eine meiner Lieblings-CD. Nicht nur, dass sie alle bekannten Klassiker Gershwins auf einer CD vereinigt. Sie zeigt mit Ihrer Vielfalt an bekannten Interpreten aus dem Bereich Rock/Pop diese einmal von einer ganz anderen Seite. Meat Loaf, Chris de Burgh, Peter Gabriel und Cher sind nur einige, die sich von ihrer bestn Seite zeigen.
Meine Einstiegsdroge in den Bereich Jazz.
Fundgrube
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Auf "The Glory Of Gershwin" gibt sich eine mehr als edle Schar von Künstlern ein Stelldichein: Den Gershwin-Klassiker schlechthin, "Summertime" dürfen der ehemalige Genesis-Sänger Peter Gabriel (gleich zu Beginn des Albums) und später noch einmal Courtney Pine intonieren, unter den restlichen Stars befinden sich Leute wie Chris De Burgh ("Do What You Do"), Elton John ("Someone To Watch Over Me" / "Love Is Here To Stay"), Elvis Costello ("But Not For Me"), Cher ("It Ain't Necessarily So") oder Sinead O'Connor ("My Man's Gone Now"). Die absoluten Highlights des Albums kommen aber von Jon Bon Jovi ("How Long Has This Been Going On"), der zur Unterstützung sogar Bon Jovi-Gitarrist Richie Sambora mitgebracht hat, und vor allem Meat Loaf mit einer ungemein schönen Version von "Somebody Loves Me". Da sämtliche Songs auf "The Glory Of Gershwin" nahe an den Originalen bleiben, bekommt die Platte zwar sicher keinen Preis für Innovativität, nichtsdestotrotz ist sie aber eine wahre Fundgrube für Sammler. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Produkt-Bild: Themata

Themata von Karnivool

Audio CD von Bieler Bros
Preis bei Amazon: EUR 21,99, Angebote ab EUR 6,62

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Themata

Tracks:

  • Cote
  • Themata
  • Shutterspeed
  • Fear Of The Sky
  • Roquefort
  • L1Fel1Ke
  • Scarabs
  • Sewn And Silent
  • Mauseum
  • Synops
  • Omitted For Clarity
  • Change (Part 1)

Eine Kundenrezension:

Omitted for Clarity?
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nein, um die Qualität dieses Albums klarzustellen, kann ich nichts weglassen. Themata ist ein Juwel in Sachen Alternativ - eine Band, die dieses Prädikat noch verdient. Von komplizierten, temporeichen Stücken ("Themata") bis zu wunderschön, gefühlvollen Balladen ("Sewn and Silent") decken Karnivool hier alles ab. Für ein Debutalbum liegt hier schon ein recht reifers Werk vor. Dass die Band es technisch drauf hat, zeigt sie bei "Scarabs". Natürlich gibt es Anlehnungen an Tool (nicht nur im Namen ;o)) aber das darf bei einem Debutalbum schon sein. Deshalb gibt es auch (noch) keine volle Punktzahl. Aber die Westaustralier sind endlich wieder im Studio. Ursprünglich wurde "Themata" bereits 2005 in Australien veröffentlicht. Die vorliegende Ausgabe ist die weltweite Veröffentlichung von 2007. Hoffentlich kommt das neue Album bald und bestätigt den positiven Eindruck.
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Produkt-Bild: Harper Simon

Harper Simon von Harper Simon

Audio CD von Pias Recordings (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 10,50

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Harper Simon

Tracks:

  • All To God
  • Wishes And Stars
  • The Audit
  • Shooting Star
  • Tennessee
  • Ha Ha
  • Cactus Flower Rag
  • All I Have Are Memories
  • The Shine
  • Berkeley Girl

2 Kundenrezensionen:

Ein guter Anfang
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Aller Anfang ist bekanntlich schwer, das dürfte auch für solche Musiker gelten, die prominente Väter haben. Vermutlich war das einer der Gründe, warum sich Harper Simon soviel Zeit gelassen hat, bis er sein erstes Album veröffentlicht hat. Wie schon von anderen Rezensenten geschrieben, die Nähe zu Vater Paul ist stellenweise hörbar. Darüber hinaus erinnert mich Harper Simon jedoch eher an aktuellere Künstler wie Matt Costa (speziell bei Titeln wie "Tennessee"), was der Qualität natürlich keinen Abbruch tut. Costa-Fans werden an diesem Album ihre helle Freude haben, während der eine oder andere Verehrer von Simon & Garfunkel möglicherweise enttäuscht sein wird. Ich falle glücklicherweise in beide Kategorien und habe daher in jedem Fall meine Freude an diesem Album.

Simon schafft es, Pop-/Folk-Klänge stellenweise in die Nähe des Country zu rücken - eben das schon erwähnte "Tennessee", hat aber auch Platz für Balladen. Betrachtet man ihm losgelöst von seinem Vater, was man ihm ebenso wie Julian Lennon oder Jakob Dylan schuldig ist, hat er ein solides, gut anhörbares Album abgeliefert, welches über verschiedene Genres hinweg die Hörer erfreuen dürfte - er macht nämlich einfach schöne Musik, die einerseits nicht exotisch ist, andererseits aber auch meilenweit von seichtem Dahinplätschern entfernt. Bleibt nur die Frage offen, ob man auch ohne den großen Namen über ihn gestolpert wäre? Ich weiß es nicht, hoffe es aber. Ebenso wie ich hoffe, dass Harper Simon mit einem nächsten Album nicht wieder 38 Jahre auf sich warten lässt :)
Wie der Vater...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
...so der Sohn?

Wenn Simon & Garfunkel heute noch gemeinsam Platten aufnehmen würden und diese vielleicht nicht im heimischen New York sondern in Nashville, würden sie vielleicht so klingen wie die Songs auf Harper Simon`s Debutalbum. Die Stimme hat Harper Simon ohne Zweifel von seinem Vater geerbt, und manche Songs kann man sich mit den Stimmen von Simon & Garfunkel kaum besser vorstellen. Paul Simon hat bei vier der 10 Songs als Co-Autor mitgeholfen, doch auch das Songwriter-Talent von Harper kann sich sehen bzw. hören lassen, "Wishes And Stars" oder "Berkeley Girl" sind die besten Beispiele dafür, der Papa wird stolz sein!

Vier der 10 Songs wurden übrigens von niemand Geringerem als Bob Johnston koproduziert (Johnny Cash, Bob Dylan, Leonard Cohen). Im Booklettext steht, dass Harper Simon gegen Ende der Album-Produktion auf drei bereits fertig produzierte Songs verzichtet hat um Platz für "All To God" und das bereits erwähnte "Berkeley Girl" zu schaffen, ich hätte jene drei Songs gerne mit auf dem Album gehabt, zudem bei einer Spielzeit von gerade einmal 30 1/2 Minuten durchaus noch Platz gewesen wäre. Trotzdem ein ganz starkes Album, an dem nicht nur alte Simon & Garfunkel-Fans Gefallen finden dürften!
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Produkt-Bild: Billy Elliot - I Will Dance (Billy Elliot)

Billy Elliot - I Will Dance (Billy Elliot) von Ost, Various

Audio CD von Polydor
Preis bei Amazon: EUR 9,23, Angebote ab EUR 5,81

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Billy Elliot - I Will Dance (Billy Elliot)

Tracks:

  • Cosmic Dancer - T-Rex
  • Boys Play Football - Gary Lewis/Jamie Bell
  • Get It On - T-Rex
  • Mother's Letter - Julie Walters/Jamie Bell
  • I Believe - Stephen Gately
  • Town Called Malice - The Jam
  • Sun Will Come Out, The - Julie Walters/Jamie Bell/Nicola Blackwell
  • I Love To Boogie - T-Rex
  • Burning Up - Eagle-Eye Cherry
  • Royal Ballet School - Julie Walters/Jamie Bell
  • London Calling - The Clash
  • Children Of The Revolution - T-Rex
  • Audition Panel - Barbara Leigh Hunt/Jamie Bell
  • Shout To The Top - The Style Council
  • Walls Come Tumbling Down - The Style Council
  • Ride A White Swan - T-Rex
  • Cosmic Dancer - T-Rex (reprise)

Aus der Amazon.de-Redaktion


"Lebe Deinen Traum!" Das ist, in wenigen Worten ausgedrückt, die Botschaft des Spielfilm-Regiedebüts von Stephen Daldry. Binnen 112 Minuten erzählt der Direktor von Englands erfolgreichstem Theater (Royal Court, London) die Geschichte des elfjährigen Billy Elliot, der als talentierter Tänzer begeistert Ballettstunden besucht. Sein Vater, ein streikender Bergarbeiter, schickt den Sprößling jedoch zum Boxunterricht...
Wer erwartet, dass die Musik zu dem Melodram aus dem Jahr 1984 stammt, in dem es spielt, wird überrascht sein. Hits wie "Self Control" (Laura Branigan), "Relax" (Frankie Goes To Hollywood), "Such A Shame" (Talk Talk), "I Just Called..." (Stevie Wonder) oder "People Are People" (Depeche Mode), die zu jener Zeit Top Of The Pops waren, beinhaltet diese CD nämlich nicht! Statt dessen fünf (überwiegend bekannte) Lieder von T. Rex aus der Zeitspanne 1971 bis '73, die wie "Cosmic Dancer" textlich die Person und den Werdegang des begabten Traumtänzers perfekt begleiten. Weil die Story des Drehbuchs in Nordostengland angesiedelt ist, als dort viele Kohleminen geschlossen wurden, war für den Soundtrack eine Komposition von The Jam (1976-'82) erste Wahl. Deren "Town Called Malice" ist ein gutes Beispiel ihrer primär in Uptempo-Rock gebetteten, grimmigen Lyrik über die harte Realität der britischen Unterschicht. Ganz im Einklang damit stehen ebenfalls die beiden Beiträge einer weiteren Paul-Weller-Gruppe, The Style Council, welche zwischen 1983 und '90 als politisch motivierte Soulpopband unter anderem mit "Shout To The Top" (1984) beziehungsweise "The Walls Come Tumbling Down" (1985) Furore gemacht hat. Hervorragend in dieses Umfeld passt ebenfalls Clashs "London Calling", ein Mini-Klassiker des Punk-Genres. Der aktuellste Track ist zweifelsohne das balladenhafte "I Believe", die zweite Single-Vorab-Auskoppelung aus New Beginning, dem Solo-Debüt von Stephen Gately. Der ehemalige Boyzone-Sänger war übrigens zuvor schon einmal auf einem Soundtrack vertreten und zwar mit "Shooting Star" für die Disney-Produktion Hercules!
Nicht zu vergessen: Auf dem vorliegenden Silberling gibt nicht nur viel zu hören (Musik und diverse englischsprachige Dialog-Auszüge), sondern auch etwas zu sehen: den original Kino-Trailer zu, laut Stuttgarter Nachrichten, "einem der bewegendsten Filme des Jahres 2000!" --Thomas Hammerl
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5 Kundenrezensionen:

Nicht fair!
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich schließe mich allen Rezessionen an was die Musik betrifft. Jedoch eines muss unbedingt erwähnt werden. Wer die CD am PC oder Laptop hören möchte oder die Musik auf den iPod übetragen möchte erlebt sein blaues Wunder. Die CD kann nicht am PC abgespielt werden und nicht mit iTunes z.B. auf den iPod überspielt werden. Man kann nur die nervige Kurzzusammenfassung vom Film anschauen. So etwas habe ich noch nie mit einer Audio-CD erlebt. Will ich also diese wunderbare Musik unterwegs anhören, dann geht das nur mit dem CD-Spieler im Auto oder mit dem tragbaren CD-Spieler. Deswegen nur zwei Sterne.
Passender geht es nicht
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das ist endlichmal ein Soundtrack der von vorne bis hinten zum Film passt.
T.Rex und The Clash, was sonst zu einem Film der in solch einer Zeit spielt.
Die Audiofiles aus dem Film machen das Ganze sehr lebendig, so kann man beim hören direkt den Film nochmals vor dem inneren Auge sehen....
Grandios!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ganz klar: billy elliot ist ein absolutes muss für alle,
die gerne gute filme sehen.
und der soundtrack ist ein absolutes muss für alle,
die den film mögen - wie mich :)
dieser soundtrack ist meiner meinung nach einer
der besten überhaupt. schon im film wurde damit
ausgezeichnete arbeit geleistet - man wird ja fast
schon süchtig danach!
tracks wie children of the revolution, town called
malice, london calling, ride a white swan, i love to
boogie und cosmic dancer garantieren beste laune.
wie kann man da noch ruhig sitzen bleiben?
prädikat: absolut wertvoll! soll man haben.
p.s: jedem, dem dieser soundtrack gefällt, würde ich
auch musik von "the coral" empfehlen.
Absolut fantastisch!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese CD ist absolutes MUSS für jeden Fan des Meiterwerkes Billy Elliot.Wie auch der Film macht die CD süchtig,man greift immer wieder zu ihr.
Beim Hören dieser wunderbaren Musik,die in dieser Zeit auszusterben scheint,erlebt man noch einmal die besten Momente dieses genialen Filmes.
Wer von dem Film nicht gerührt ist, mit dem muss schon etwas nicht stimmen.
Genauso gelungen wie der Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Film ist zuende, schnell spult man nochmal zurück, um Billy nochmals auf die Musik von T-Rex tanzen zu sehen!
Wer den Film gesehen hat, möchte auch diesen Soundtrack!
Mit der Zusammenstellung von T-Rex, Eagle Eye Cherry Steven Gattly, The Style Council und Original Textpassagen aus dem Film, die immer zu dem folgenden Lied passen, ist den Produzenten ein Meisterwerk gelungen!
Sobald die Musik anfängt zu spielen möchte man nich mehr still sitzen!
Ausser bei den langsammen Balladen (ES gibt zwei langsame Lieder!), die einen Die Bilder des Films nochmal hervorrufen!
Genauso wie der Film verbreitet der Soundtrack die Botschaft zu machen was man will! Und so geht man mit diesem Soundtrack im Ohr seinen Träumen entgegen.
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Produkt-Bild: A Weekend in the City

A Weekend in the City von Bloc Party.

Audio CD von V2
Preis bei Amazon: EUR 4,57, Angebote ab EUR 1,91

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2007
Zoom ± Produkt-Bild: A Weekend in the City

Tracks:

  • Song for Clay (Disappear Here)
  • Hunting for Witches
  • Waiting for the 7.18
  • The Prayer
  • Uniform
  • On
  • Where Is Home?
  • Kreuzberg
  • I Still Remember
  • Sunday
  • SRXT

Aus der Amazon.de-Redaktion


Vieles deutet drauf hin, dass das erste Jahrzehnt im neuen Millennium unabhängig vom Genre keine Superstars und Erneuerer hervorbringen wird. Es soll gar nicht die Rede sein von den Beatles, Pink Floyd, Jimi Hendrix. Oder den Stones, die gefühlte 200 Jahre existieren. Nicht mal von Madonna, Nirvana, Cure oder R.E.M.. Neue Sonic Youth, Joy Division oder Velvet Underground wären schon ein Erlösung. Am meisten ist dies Bloc Party zuzutrauen, denn mit A Weekend In The City beweist das Quartett aus London, dass sie an der breit aufgestellten Indiefront musikalisch und inhaltlich vorne liegen. Nach dem weitgehend missratenen wie unnötigen Remix-Album Silent Alarm Remixed gelingt der Band um Sänger Kele Okereke ein bemerkenswerter Nachfolger des hochgelobten, mittlerweile mehr als eine Million mal verkauften Debüts Silent Alarm.
Seit dessen Erscheinen Anfang 2005 befanden sich Bloc Party mehr auf Konzerttourneen denn zuhause, und aufmerksames Reisen jenseits unsäglicher All-Inclusiv-Ghettos bildet bekanntlich nicht nur, es justiert auch die Sicht auf die Dinge in der Heimat, sensibilisiert einen für kleinste Veränderungen. Mit wachen Augen nahm Okereke, Sohn nigerianischer Eltern, die offensichtlichen wie versteckten Geschichten seiner Umgebung auf und transformierte sie in seine Songtexte. Die siedelt er dort an, wo seiner Meinung nach der Großteil des Lebens abspielt: am Wochenende. Die Bilder, die der farbige Frontmann mit verbessertem Gesang zeichnet, sind zwangsläufig nicht nur bunt sondern auch trist. Parallel dazu verändert sich auch die Stimmung von A Weekend In The City, das so wunderbar angenehm gar nicht versucht, Silent Alarm zu kopieren. Nach der furiosen Eröffnung mit ?Song For Clay (Disappear Here)? und dem kaum minder voranpreschenden ?Hunting For Witches? kippt die Stimmung Track für Track ins Sentimentale und Düstere. Erst Euphorie am Freitagabend, dann der Kater am Sonntag. Zwischen ihre Indie-Rock-Hymen placieren Bloc Party immer wieder elektronische Gimmicks, bis zu U2 reichende 80er-Zitate, wuchtige Drums, gebrochene Rhythmen, die ein vielschichtiges Meisterwerk ergeben. --Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

extrem uninspiriert
2 Punkte 2 von 5 Punkten
diese Platte zu hören ist wie an einem Regentag aus dem Fenster zu schauen.. es plitschert und plätschert munter(?) vor sich hin... und beim Song "Waiting for the 7" bekommt man sogar noch das passende "post-regen-Vogelgezwitscher" gratis mitgeliefert. Wer wie ich gedacht hat, daß nach dem Knaller-Album "Silent alarm" ein weiteres Hit-album kommen würde, wird ziemlich bitter enttäuscht. mit Verlaub, aber warum sich diese band jetzt offenbar unbedingt als "Balladenkönige" hervortun möchten, ist mir ein Rätsel. mein erster Verdacht lautet: es sind ihnen einfach nicht wirklich viele gute songs eingefallen. So klingt jedenfalls die Platte, wie die Variation einer einzigen Ballade. Das können andere Bands sehr viel besser, und die welt braucht auch beileibe keine neuen The Cure, meine ich. Schuster bleib bei deinen leisten, ich weiss nicht ob es das sprichwort auch in England gibt, aber solch eine simple Wahrheit hätten Bloc Party evt. bei dieser Platte beherzigen sollen.
Die richtige Stimmung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Meiner Meinung nach ist dieses Album von Bloc Party sogar noch besser als das vorhergehende "Silent Alarm" , da in diesem Album fast alle Songs reinpassen.
Um diese Platte richtig gut zu finden braucht man "die richtige Stimmung", da sie zum teil sehr melanchonisch ist(Kreuzberg, Waiting for the 7.18, SXRT).
Hier ist jetzt eine Bewertung der einzelnen Songs und ich möchte darauf hinweisen, dass es nur meine Meinung is;) :

Song For Clay(Dissappear Here): (4/5)
Dieser Song hört sich an wie "Arctic Monkeys` When the Sun Goes Down in dunkel" ist aber auch sehr gut gemacht.

Hunting For Witches: (5/5)
Der beste Song des ganzen Album weil das erste Riff derbst reinhaut und alles richtig gut zueinander passt.

Waiting For The 7.18: (4/5)
Dieses Lied ist einer der melanchonischen Tracks des Albums, aber er fällt keines falls aus der Rolle!

The Prayer: (3.5/5)
Das Lied klingt sehr nach einem Mix aus dem alten und dem neuen Album.

Uniform: (3/5)
Meiner meinung wird dieses Lied erst richtig gut wenn die Hälfte vorbei ist, da es ab da erst richtig losgeht.

On: (3.5/5)
Das Lied ist eins der guten Lieder, da es nahezu Perfekt aufgebaut ist.

Where is Home?: (3/5)
Dieses Lied mag ich nicht so sehr. Es klingt wie auch "the Prayer" nach einem mix aus den beiden Alben

Kreuzberg: (3/5)
Bei diesem Lied kann man gut einschlafen aber meiner Meinung aber auch nicht viel mehr...

I Still Remember: (4.5/5)
Ein richtig gutes Lied, dass gut aufgebaut ist und einen schönen klang hat. Der halbe Punkt abzug ist weil es ein bisschen sehr nach Pop-Musik klingt.

Sunday: (3.5/5)
Dieser Song ist wie Kreuzberg hat aber einen schöneren Refrain.

SXRT: (2/5)
Meiner Meinung nach der schlechteste Song des Albums, weil er einfach nur langweilig ist.
DER HAMMER !!! WOW !!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also ich erspar mir Einzelheiten, da gibts genug Berichte drüber...

Die CD ist einfach der HAMMER und beinahe jedes Lied ist ein Höhepunkt der Gefühle! Ich habe selten bzw. schon lange keine CD mehr gehört, die soviele geile Lieder auf einer Scheibe vereint! Die Musik kam bei mir im richtigen Augenblick und hat mir viele schöne Momente beschert, weiter so!!! HOLT EUCH DIE CD!!!
Ich kann mich nicht entscheiden ----
5 Punkte 5 von 5 Punkten
welches ist denn nun mein Lieblingssong. Wie oft kann man das von einem Album sagen?? Es braucht vielleicht ein, zwei Anläufe aber dann ist das Album voll im Ohr und will auch nicht mehr raus. Silent Alarm hatte einige Hits klar ... aber dieses Album ist einfach ein kompletter Hit.
Berlin scheint Bloc Party gut zu tun. Sie sprudeln nur so vor Energie und setzten diese dankbarerweise auf "A Weekend in the City " perfekt um.
Einziger Minuspunkt : Der Song "Flux" fehlt auf dem Album, hier besonders hörenswert ist die deutsche Version des Songs, ziemlich lustig anzuhören wenn Kele Okereke deutsch singt.
Bloc Party begeistert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin eher Zufällig über Bloc Party gestolpert als ich im Internet das Video zu "Hunting for Witches" gesehen hatte.

Aber der ins Ohr gehende Intro Guitar Riff von Russell Lissack lies mich aufhorchen.....Ich war begeistert.

Bin nachdem ich das Video gesehen habe direkt in einen Laden gegangen und hab mit beide Alben gekauft "Silent Alarm" und "A Weekend in the City"

Ich war sofort von dem Stil und den sozialkritischen Texten begeistert.

Lieder wie FLUX , Helicopter(Silent Alarm) oder The Pioneers(Silent Alarm) lassen einen Rocken , können einen aber auch beim gemütlichen "chillen" auf dem Sofa begleiten.

Die Mischung von Drums , Gitarre , Bass und Gesang passen einfach und ich hoffe das es bald das nächste Bloc Party Album geben wird.

Ich kann dieses Album sehr empfehlen , selten lagen 2 Alben so lange in meinem CD Player wie diese.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Boys Don'T Cry

Boys Don'T Cry von The Cure

Audio CD von Fiction
Preis bei Amazon: EUR 19,99, Angebote ab EUR 3,75

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 1986
Zoom ± Produkt-Bild: Boys Don'T Cry

Tracks:

  • Boys Don't Cry
  • Plasitc Passion
  • 10:15 Saturday Night
  • Accuracy
  • So What
  • Jumping Someone Else's Train
  • Subway Song
  • Killing An Arab
  • Fire In Cairo
  • Another day
  • Grinding Halt
  • Three Imaginary Boys

Produktbeschreibung


BOYS DONT CRY

Aus der Amazon.de-Redaktion


Als Robert Smiths langjährige Band (eigentlich ja eine leicht abgeänderte, amerikanische Version der britischen Three Imaginary Boys) an diesem Album (ihrem Debütalbum) arbeiteten, waren sie noch nicht die "Goth-and-reverb"-New-Wave-Helden, die sie später wurden. Drei unzufriedene Kids eben, die nicht mochten, was im Radio lief. Einfach weil es nicht intelligent genug war -- oder nicht düster genug.
Smiths Texte sind einerseits trostlos und sarkastisch wie in "Fire In Cairo", aber auch von literarischer Qualität wie auf der Single "Killing An Arab" (Eine nihilistische Studie basierend auf einer Szene aus Albert Camus' Der Fremde). Die Band versteht es, diese Texte mit ausgeklügelten, prickelnden Arrangements zu verbinden, die erfreulich wenig von der üblichen männlichen Rockarroganz und Selbstgefälligkeit haben. Auch dann, wenn Smith gelegentlich mit einem kleinen, ruppigen Solo daherkommt. --Douglas Wolk
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Volljährig
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Musik sollte man erst nach zwanzig Jahren bewerten dürfen" hat John Lennon einst gesagt, und er hatte Recht damit.
Zumindest bei dieser Band - diesem Einstand - möchte ich damit etwas früher beginnen, zur Volljährigkeit eben.
Achtzehn Jahre ist es her, dass eine Band aus melancholischen Briten etwas so erwachsenes wie das Album "Boys don't cry" ablieferten und damit in Zeiten der ersten Musikcomputer ein Statement aus Gitarrenrock (New Wave), saftiger Bassarbeit, solidem Schlagzeug und sanfter, teilweise fast brüchig- resignierender Gesangskunst einen wichtigen Akzent setzten.
Bestechend in Text und Arrangement ist dieses Album nur als Klassiker zu verstehen und zu bewerten.
Am Nerv des Punk und New Wave
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Enthält fast die gleichen Stücke wie Three Imaginary Boys. Adretter, flotter Gitarrenminimalismus ganz im Stil des Endsiebziger Postpunk. Gespielt mit jugendlichem Übermut aber noch längst nicht so gespenstisch wie einige Nachfolgescheiben.
In knappen Texten wird konstatiert, analysiert, behauptet und auch schon ganz schön gelitten. Halt was die damalige jugendliche No-future-Befindlichkeit so hergab. Zeilen wie "plastic passion is a diamond delight" sind vielleicht nur als dahingeworfene statements an sich interessant, mehr nicht. So wirken auch die Stücke. Wir sind einfach The Cure. Tiefschürfende Aussagen könnt ihr bei den Hippies bekommen. Wir skizzieren mit wenig Aufwand das, wonach uns gerade ist. Camus, langsamer Stillstand, Genauigkeit, arabische Liebesimpressionen... Immerhin weist das eisige Another Day schon einigermaßen in Richtung Seventeen Seconds. Und vielleicht ist 10.15 Saturday Night ja doch eins der depressivsten Stücke von Cure. Schmerzhaft nachfühlbar drückt es dieses Gefühl vom Alleinsein aus und zeigt, wie traurig es hinter der rotzfrechen Erscheinung eines Punk aussehen kann.
Denkwürdiges Debüt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Boys don`t cry (bzw "Three imaginary boys") würde heute als Debut (leider!!) völlig untergehen. Keine perfekte Produktion, kein radiotauglicher Song und kein "Superstar". Das hier allerdings eine Songperle an die andere gesetzt wurde, dürfte unbestritten sein. Es gibt kaum Platten, die mit der schlichten Gitarre/Bass/Schlagzeug - Besetzung soviel Charme versprühen. Gerade die Schlichtheit, die Konzentration auf Songstruktur und textliche Aussage zeichnet die Songs aus. Keine Frage, auch die Bombast-Keyboard-Effektlawinen der Cureneuzeit wie z.B. `Bloodflowers` haben ihren Reiz, doch so unverfälscht gab es die Smith`sche Gemütslage selten. Pflicht für jede ernsthafte Plattensammlung...
Ein Muss für jeden Plattenschrank
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Sound wie ein Faustschlag, was einen lustigen Kontrast zu den zumeistteenager-poppigen Melodien ergibt. Eine durchgehend gute Platte, die mit dem Titelsong, "10:15", "Killing An Arab" oder "Three Imaginary Boys" eine Reihe Klassiker aufweisen kann. "Boys Don't Cry" weckte Hoffnungen, die R. Smith mit wechselnden Line-Ups gute zehn Jahre lang erfüllt hat (wenn auch anders, als viele es 1979 dachten ...) =miriam=
Das ist ein Debut-Album!!!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Man kann natürlich von diesem Album keine technische Höchstleistungen erwarten. Meiner Meinung nach sollte sich genau so ein Debut-Album anhören. Ohne viel Technik oder Verzierungen spielt die Band ihre Lieder.
Der Klassiker "Boys dont cry" ist als Einleitung natürlich super. Die folgenden Lieder sind mit Sicherheit nicht unbedingt für jeden Geschmack. Aber, es dürfte für jeden etwas dabei sein. Meine Favoriten sind "Killing an Arab" und "Fire in Cairo". Super Lieder! Frisch und geradeaus.
Wer sich für diese Band halbwegs interessiert, kommt an diesem Album nicht vorbei.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Congratulations

Congratulations von Mgmt

Audio CD von Col (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 16,98, Angebote ab EUR 9,98

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Congratulations

Tracks:

  • It's Working - Album Version
  • Song For Dan Treacy - Album Version
  • Someone's Missing - Album Version
  • Flash Delirium - Album Version
  • I Found A Whistle - Album Version
  • Siberian Breaks - Album Version
  • Brian Eno - Album Version
  • Lady Dada's Nightmare - Album Version
  • Congratulations - Album Version

Aus der Amazon.de-Redaktion


Als sich Ben Goldwasser und Andrew VanWyngarden alias MGMT vor acht Jahren zusammentaten, um miteinander Musik zu machen, waren sie gerade einmal 21 und begannen ein Studium experimenteller Musik an der beschaulichen Wesleyan University in Middleton, Connecticut. Es war nicht Bestandteil ihres Studienplans, dass sie 2007 mit ihrem ersten Longplayer Oracular Spectacular die Charts stürmten und für zwei Grammys nominiert wurden. Vielleicht erklärt ihre erfrischende Mischung aus Idealismus und Widerborstigkeit, warum nun drei Jahre später ihr aktuelles Album Congratulations ganz anders, doch beileibe nicht schlechter, ausgefallen ist, als der Vorgänger. MGMT nehmen sich vielmehr die Freiheit, genau das Gegenteil von dem zu tun, was alle Welt von ihnen erwartet. Etwa als Live-Zugabe nicht mehr ihren Hit ?Kids? zu performen, sondern ihn stattdessen vom Band zu dudeln. Oder auch Flagge zu zeigen, beispielsweise gegen den französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy und seiner Partei UMP, die sich ohne Einwilligung deren Musik zu Wahlkampfzwecken bedienten. So weit so gut. Nun also Congratulations, ein Album, das auf den ersten Blick daherkommt, wie ein Kuckuckskind und erst beim zweiten die gewohnt kauzige Wesensart der beiden Brooklyner in aller Konsequenz offenbart: Kein einziger Song, der sich auch nur im Entferntesten als Hit-Single, geschweige denn zum Tanzen, eignen würde, darunter einer mit der ungewöhnlichen Länge von 12 Minuten ("Siberian Breaks")! Der Neo-Folk von einst ist dem Sound der psychedelischen 60er Jahre gewichen, mit pappig klingendem Schlagzeug, jede Menge Orgel- und Spinettklängen und halligem Gesang. Die Songs auf diesem Album sind durchweg nett und harmlos, teilweise auch etwas belangloser Natur, versehen mit textlichen Seitenhieben auf Lady Gaga ("Lady Dada's Nightmare") und einer Hommage an einen Pop-Ambient-Avantgardisten der allerersten Stunde ("Brian Eno"). Das Duo Goldwasser/ VanWyngarden hat zweifellos seine Hausaufgaben gemacht und genau hingehört, jedoch keine prägende Handschrift im Sinne einer eigenständigen Interpretation gewagt. Daher mag Congratulations für jüngere Fans eine skurrile und originelle Fundgrube darstellen, älteren Jahrgängen hingegen wohl nur ein abgeklärtes Lächeln aufs Antlitz zaubern. Sie haben schließlich persönlich erlebt, als Musik wie diese tatsächlich neu und revolutionär war, weil sie ein Lebensgefühl widerspiegelte und nicht nur davon lebte, ein Zitat musikalischer Meilensteine von Bands wie Pink Floyd oder King Crimson zu sein. - Andreas Schultz
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5 Kundenrezensionen:

Dass MGMT sich selbst übertroffen haben..
5 Punkte 5 von 5 Punkten
..und sich nicht wohlgefällig auf ihrem Erfolg von 2008 ausgeruht und nur möglichst zügig einen Resteverwerter-Nachfolger rausgebracht haben, wird einem beim ersten Anhören von "Congratulations" (Dieser Albumtitel: Unglaublich!) noch nicht ganz klar. Man vermisst nach dem letzten Ton von Lied 9 irgendwie den ganz großen Knaller, etwas in Richtung Electric Feel, Kids oder Time To Pretend. Etwas, das einen sofort umhaut. Fehlanzeige. Alles hört sich gleich an und Charterfolge wird es sicherlich hiermit nicht geben. Schade. Weg damit. Ab in den Müll. Mooooment. So läuft das natürlich nicht! Da man als geübter Musikhörer schon einige Überraschungen dieser Art in den letzten Jahren gemacht hat, nimmt man sich bedenkenlos die gutgemeinten Ratschläge anderer Rezensenten zu Herzen und versucht das Album als Ganzes, als Gesamtkunstwerk zu betrachten, legt die Kopfhörer auf, dreht auf Maximum und hört nochmal genauer hin. Es dauert zwei, drei Durchläufe und man hat es kapiert. Es ist ein Gesamtkunstwerk. Ein Kunstwerk, das mit einem lauten It's Working langsam in Stimmung kommt, sich ständig steigert, beim epischen 12-Minuten-Track "Siberian Wars" seinen Höhepunkt erreicht und um dann schließlich den Hörer mit der außerirdischen Hymne "Congratulations" umgehend aufzufordern: Hör mich Nochmal! Und dann nochmal! Und das macht man dann sogar. Immer und immer wieder. Bis dato.

Meine Fazit dürfte klar sein: Dieses Album muss gehört, gefeiert und gewürdigt werden! Immer und immer wieder! ;-)
MGMT halten ein Versprechen...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
... und es ist noch nichtmal ihr eigenes. Für ihr Album Oracular Spectacular wurden sie fast schon als Zukunft der Musik gefeiert, die meisten Titel überzeugten aber den Hörer lediglich durch etwas quirky Sounds die die übliche Popformel anreicherten. Die Songs auf Congratulations haben eine derartige Effekthascherei nicht notwendig. Trotzdem gehen die Titel leicht ins Ohr und das Album ist auch nach dem ersten Durchhören immer noch für eine Überraschung gut.

Vor allem "Flash Delirium", "Brian Eno", "I found a whistle" und "Someone's Missing" kriegt man so schnell nicht wieder aus dem Kopf. Auch das wunderbare "Congratulations" ist ein Highlight des Albums.

Mit nur neun Songs kann man den Inhalt des Albums natürlich auf den ersten Blick als dürr bezeichnen. Allerdings ist "Siberian Breaks" an sich schon fast ein Albumsampler, viele verschiedene Klangideen werden angespielt, entwickeln sich und kehren wieder nach Hause zurück.

Überhaupt funktioniert Congratulations wunderbar als Album. Beim kompletten Durchhören fügt sich auch der Instrumentaltitel "Lady Dada's Nightmare" schön ins Ganze ein, für sich alleine wird dieser aber wohl nicht bestehen.

Herzlichen Glückwunsch, MGMT. Für das nächste Album wünsche ich mir eine ähnliche Entwicklung, nur bitte keine Regression zur Anbiederung von Oracular Spectacular.
Es ist letztendlich egal...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
...ob eine Band nun bewusst Platten verkaufen, Hits produzieren und so die Charts sprengen will oder nicht. MGMT entscheiden sich nach dem kommerziellen Erfolg vom Debüt mal für die andere Richtung. Das MGMT-"In Utero" sozusagen. Wichtig ist ja nun, was am Ende dabei rauskommt, und dies reicht bei weitem nicht an "Oracular Spectacular" ran. Sie sind einfach nicht die richtige Band für ein roughes, leicht sperriges Album, dass nicht so griffig und cheesy ist wie die bisherigen Werke. Wieso pochen sie so darauf, ein solches "Anti-Mainstream-Album" zu kreieren? Das wirkt von vorne herein einfach nur aufgesetzt und erzwungen, wodurch ein Großteil der flippigen Atmosphäre in den Songs verloren geht.
Schöne Melodien kann das Album vorweisen, doch es hat einfach nicht mehr dieses Feuer wie auf dem Erstling. Ich will (und kann) MGMT nicht mit Nirvana vergleichen, aber was bei denen noch glaubwürdig rüberkam (Nirvana waren sehr vielseitig in ihrem ganz eigenen Stil-Kosmos), schlägt bei MGMT einfach total fehl und ist fast zu belächeln. Schade, dass aus so vielen anfangs gut startenden Bands, wenn sie, sobald sie unter Druck geraten, einen auf Möchtegern-Underground-Act machen, die (selbstverständlich nie!) Bock hatten, mit dem Kram Geld zu machen.
Anstatt einfach wirklich das zu machen, was sie gut finden und dazu zu stehen. Auch wenn das Album 10 x Platin geht und 3 Singles gleichzeitig in den Top Ten sind.
Edit: 2 Sterne, weil es immernoch viel schlechtere Sachen gibt, auch wenn "Congratulations" für mich eher halbherzig klingt.
Wieder ein spitzen Album, aber als ganzes zu betrachten ohne einzelne Hits
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie von den Künstlern gewollt, ist das Album als ganzes betrachtet ein Meisterwerk, denn wen hat es nicht genervt, dass jeder Mainstream - Pop Fan die Synthy Melodie von ,,Kids`` auf seinem Handy hatte, um damit Leute in der U-bahn zu beschallen.
So viele verschiedene Melodien, Rhytmen und Einflüsse in einem Album habe ich schon lange nicht mehr gehört.
Andrew Van Wyngarden und Ben Goldwasser sind wirklich sehr talentiert. Besonders sympathisch finde ich, dass sie ein Angebot von einer sog. Lady Gaga ausschlugen und ihr ein Lied widmeten ( Lady Dada`s Nightmare ) :-).
Ich finde es auch nach dem zehnten Mal hören immernoch unglaublich toll und entdecke immer wieder neue Elemente. Besonders das 12-minütige ,, Sibirian Breaks ``ist wunderbar. Auch ,, Song For Dan Treacy`` hat eine wunderbare Orgelmelodie, die sich sofort in das Gehirn einbrennt und man sofort lostanzen möchte.

Alles in Allem ein wunderbares Album, mich haben die Jungs mal wieder total überzeugt. Weiter so !
Psychedelischer Kaugummi
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein wirklich hervorragendes psychedelisches Album. Was sich wiedermal zeigt, wie unglaublich wichtig die späten 60ziger für die Entwicklung der modernen anspruchsvollen PopMusik sind. Referenzen sind natürlich unüberhörbar. die frühen Floyd mit Syd Barrett, Pretty Things, Chocolate Watchband die Beach Boys aus ihrer psychedelischen Phase, Filmmusik aus der entsprechenden Zeit, Red Krayola und allerhand andere Obskuritäten. Manchmal erinnert die Scheibe auch an die Flaming Lips in Opulenz und Verhalltheit. Sehr schön. Ich denke dass Mitproduzent Sonic Boom (ehemals Spacemen 3 "we take drugs to make music for people to listen and take drugs to" oder so ähnlich) da durchaus einen Anteil zur erheblichen Erweiterung des musikalischen Horizonts beigetragen hat.
Vor allem klingt das Album erheblich reifer als der Erstling. Wie man hört haben die Burschen das in ihrem Haus samt Studio aufgenommen. Als alter Acidhase denke ich mir da meinen Teil was den Konsum berauschender Substanzen angeht. In jedem Fall wirkt die Musik durchaus bewussteseinerweiternd auch ohne die Einnahme entsprechender Naschereien. Für das gemeine Partyvolk ist die Scheibe wahrscheinlich ne herbe Entäuschung, ist dann dann doch zu versponnen und verschraubt. Freunde gepflegter Abfahrten und der Psychedelia der späten 60ziger werden jedoch aufs feinste bedient. congratulations, weiter so.
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Produkt-Bild: Red Hot Chili Peppers-Remastered

Red Hot Chili Peppers-Remastered von Red Hot Chili Peppers

Audio CD von Capitol (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 7,73, Angebote ab EUR 3,51

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Red Hot Chili Peppers-Remastered

Tracks:

  • True Men Don't Kill Coyotes
  • Baby Appeal
  • Buckle Down
  • Get Up And Jump
  • Why Don't You Love Me
  • Green Heaven
  • Mommy Where's Daddy
  • Out In L.A.
  • Police Helicopter
  • You Always Sing The Same
  • Grand Pappy Du Plenty
  • Get Up And Jump (demo)
  • Police Helicopter (demo)
  • Out In L.A. (demo)
  • Green Heaven (demo)
  • What It Is (aka Nina's Song)

Produktbeschreibung


Red Hot Chili Peppers Remastered

Aus der Amazon.de-Redaktion


Kaum vorstellbar, dass die Red Hot Chili Peppers, bevor sie sich nackt auf der Bühne Socken über den Schniedel stülpten und ein paar Jahre später mit einer sehr abgehangenen Version ihrer ursprünglich extrem energiegeladenen Mischung aus P-Funk, Metal, Punk und Rap Platin-Status erreichten, auch mal bescheiden angefangen haben. Haben sie auch nicht. Schon ihr erstes Album war seiner Zeit weit voraus. So weit, dass es bei seiner Erstveröffentlichung 1984 von der breiten Hörermasse, die just Frankie Goes To Hollywood entdeckt hatte, nicht verstanden oder gar nicht erst wahrgenommen wurde. Produziert hatte das Album Andy Gill, Gitarrist der englischen Polit-Waver Gang of Four, die zwar mit ähnlichem Stilgemisch hantierten, aber doch wesentlich ernsthafter waren als die verspielten Chilies. Und so klingt die Platte auch: etwas unsicher und auf linkische Weise episch. Was der Sache allerings längst keinen Abbruch mehr tut, ganz im Gegenteil, bezieht sie ihren Charme und ihren Humor durchaus auch daraus. Ein typisches Debüt und ganz bestimmt nicht das ultimative Chili-Peppers-Album, aber auch alles andere als langweilig. Und ein früher Klassiker wie "True Men Don't Kill Coyotes" stellt womöglich die Geburtsstunde des Crossover dar. --Rolf Jäger
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5 Kundenrezensionen:

Ordentlich aber gewöhnungsbedürftig
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Eins vorweg: Wer auf dem Erstling der Kalifornier Hits a la "Snow" oder "Dani California" sucht wird mit einer Enttäuschung rechnen müssen. Doch auch diejenigen, die den unverwechselbaren Funk-Punk-Rap-Metal Sound erleben wollen, sollten sich zunächst "The Uplift mofo Party Plan" oder "Freaky Styley" zulegen. Ursprünglich war es von Anthony und Flea auch geplant, eine knallharte Rockscheibe auf den Markt zu werfen, jedoch kam es zu Spannungen mit der Plattenfirma und Produzent Andy Gill, weil diese auf einen kommerziellen Hit aus waren. Zudem musste man auf Gitarrist Hillel Slovak und Dummer Jack Irons verzichten, weil sie einen Vertrag bei der Band "What is this" unterschrieben hatten. Sie wurden durch Jack Sherman (Git.) und Cliff Martinez (Dr.) ersetzt, die zwar talentiert waren, aber mit Anthony und Flea nicht auf einer Wellenlänge waren (Sherman wurde ein Jahr später aus der Band geworfen). Da ist es nicht verwunderlich, dass manche Songs etwas schief klingen. Wie das Debut ohne diese Hindernisse geworden wäre, machen die Demoversionen deutlich, welche mit Slovak und Irons aufgenommen wurden.
"Get up and jump", "Green Heaven" (das beste Lied des Albums), "Out in L.A.", welches der Einzige Klassiker dieses Tonträgers ist, und das schräge aber sehr gute "Police Helicopter" lassen erahnen was die Peppers später für Meisterwerke abliefern würden. Auffällig ist das gerade diese Lieder aus der Zeit mit Slovak und Irons stammen.
Weiterhin können die Single "True Men don't kill Coyotes", die lässige Funknummer "Mommy where's Daddy" und der Bonustrack "What it is" überzeugen. "Buckle down" und "Baby appeal" sind ebenfalls gut, klangen als Liveversion aber besser, weil nicht so verkrampft, während "Why don't you love me" und "You always sing the Same" Songs zum vergessen sind. Ziemlich seltsam aber interessant klingt auch das Instrumental "Grand Pappy du Plenty".
Tipp: Kauft euch erst anderen Alben von den Clili Peppers, weil diese CD nicht gerade leicht zugänglich ist.

1.True men don't kill Coyotes 9/10
2.Baby appeal 6/10
3.Buckle down 7/10
4.Get up and jump 8/10
5.Why don't you love me 3/10
6.Green Heaven 10/10
7.Mommy where's daddy 6/10
8.Out in LA 9/10
9.Police Helicopter 8/10
10.You always sing the Same 1/10
11.Grand pappy du Plenty 6/10
16.What it is 7/10
Ein super Album
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es gibt nicht viele Alben, die diesen Funk/Rap/Rock Mix so gut vereinen, wie das Album der Red Hot Chili Peppers. Auch wenn es für die Hörer der "modernen" Chili Peppers etwas befremdlich klingt, aber genau das waren die Anfänge, die sie zu dem machten, was sie heute sind. Für Fans sowieso ein MUSS! Für Leute, die einfach einmal freche Beats und Texte hören wollen, ist das genau das Richtige.
Starker Anfang
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ja, die Chili Peppers haben stark angefangen, damals 1984. Ungeschliffener, roher Sound, Kiedis hatte hoch eine starke Stimme (nicht so weinerlich wie heute!) "True men don't kill coyotes" ist klasse, aber nichts für die Leute, die nur "By the Way" oder "Stadium Arcadium" kennen. Nur etwas für Fans der alten Peppers oder wer unbedingt die Sammlung komplettieren möchte.
Red Hot Chili Peppers - Die Erste
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Als im April 1984 dieses Album das Licht der Welt erblickt, war es schon Glückssache, dass es überhaupt so weit kam: Da die Gründungsmitglieder Hillel Slovak (Guitars, 1988 an Überdosis Heroin gestorben) und Jack Irons (Drums, 1988 ausgestiegen) zur selben Zeit noch bei einem anderen Label unter Vertrag standen, griffen sich Anthony Kiedis und Michael Balzary (Flea) kurzerhand zwei Ersatzleute (Jack Sherman, Guitars und Cliff Martinez, Drums) um mit ihnen die Platte einzuspielen [Anm. z. vorherigen Rez.: Vom heutigen Drummer Chad Smith konnte damals noch keine Rede sein] Auch der vom damaligen RHCP-Label EMI bestimmte Produzent Andy Gill fügte sich nicht so richtig ins Kollektiv und den Ideen Tony Kiedis und Fleas ein. Heraus kom trotzdem ein für mich bahnbrechender Erstling: Der Sound klingt noch um einiges funkiger als er heute ist, kommt aber etwas roh und unausgereift rüber, wie oftmals auf einem Debut. Auch Tony Kiedis Stimme ist nicht mit heute vergleichbar. An keiner Stelle singt er wirklich, sondern rappt in reinstem Crossover-Stil ungehalten und manchmal auch schief drauf los. Erwähnt seien an dieser Stelle der Opener "True Men Don't Kill Koyotes" und "Out in L.A." als beste Teile der Platte. Der Qualität des Albums schadet die unprofessionelle Umsetzung jedoch mehr, als sie ihr nützt. Die Songs sind zwar unbestreitbar gut und keineswegs angestaubt, aber allesamt ungeschliffene Rohdiamanten einer noch jungen Band ohne Reputation und Erfahrung.
Ihrer Zeit waren die Chili Peppers jedenfalls um Lichtjahre voraus, weshalb ihnen jeglicher kommerzieller Erfolg bis 1989 mit "Mother's Milk" auch versagt blieb. Glücklicherweise hielt sie das und weitere Schicksalsschläge nicht vom Weitermachen ab und so sind sie bis heute eine in ihrer Musik und ihrer Art unverwechselbare und einzigartige Band - eben die Red Hot Chili Peppers. Fazit: Geniale und musikalisch revolutionäre Platte. Ein Muss für jeden echten RHCP-Fan und solche, die es werden wollen. Einsteigern empfehle ich eher das absolut eingängige "Californication" oder das für mich beste Album "Blood Sugar Sex Magik". Stay Tuned!
.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn man sich "By The Way" anhört kann man sich kaum vorstellen, dass das die selbe Band ist, die hier am Werk war.
Es gibt keine einzige Ballade auf der ganzen CD.
Der Sound ist wild und noch ziemlich roh.
Die Gitarre ist kaum vorhanden, dafür der Bass umso mehr.
Anthony rapt im gegensatz zu den neueren Alben alles und singt so gut wie nie.
Ein gelungenes Däbü-Album.
Anspieltipp: Green Heaven (demo)
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Produkt-Bild: Tinseltown Rebellion

Tinseltown Rebellion von Frank Zappa

Audio CD von Rykodisc (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 8,55

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Tinseltown Rebellion

Tracks:

  • Fine Girl
  • Easy Meat
  • For The Young Sophisticate
  • Love Of My Life
  • I Ain't Got No Heart
  • Panty Rap
  • Tell Me You Love Me
  • Now You See It-Now You Don't
  • Dance Contest
  • The Blue Light
  • Tinseltown Rebellion
  • Pick Me,I'm Clean
  • Bamboozled By Love
  • Brown Shoes Don't Make It
  • Peaches Iii

5 Kundenrezensionen:

oft geschmäht...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
...zu unrecht, wie ich finde. tinsel town rebellion gehörte zu den ersten zappa-platten, die ich mir selbst kaufte, zu beginn der 80er jahre, als zappa nicht eben angesagt war (7,95 DM bezahlte ich für die doppel-lp!). damals war ich froh darüber, eine veröffentlichung in die hände zu bekommen, auf der eben auch älteres material enthalten war, denn der größte teil von zappas werk war zu dieser zeit im handel nicht erhältlich. heute ist es so, dass ich zappas veröffentlichungen dieser jahre kaum noch höre und platten wie joe's garage, sheik yerbouti oder you are what you is längst nicht mehr zu meinen favoriten zählen. anders verhält es sich mit zappas instrumental-platten der 80er - und seinen live-aufnahmen. tinsel town rebellion rangiert dabei noch deutlich vor does humor belong into music - es ist, nach mittlerweile mehr als 25 jahren, nachdem ich längst zappas gesamte oeuvre kenne, noch immer eine meiner liebsten aufnahmen. fatal unterschätzt von vielen hörern.
Zappa live...aber auch nicht so richtig!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
In den Jahren 1980 / 1981 kannte Zappas Produktivität keine Grenzen. Zwei Doppelalben (Tinsel Town Rebellion, You are what you is) sowie ein 3er Album (Shut up ?n play yer guitar) in dieser kurzen Zeit zu veröffentlichen gebührt Respekt... mit Verlaub: Zappa hatte seinen ersten richtig großen kommerziellen Erfolg (Bobby Brown) in Europa gerade hinter sich und offensichtlich verlangte der Markt mehr Zappa-Musik. Es wurde viel mehr Zappa Musik und dabei ist Tinsel Town Rebellion leider zuviel des Guten. Aus den ausgedehnten Live- Touren 1979 / 1980 wurde Material zusammengeschnitten, dass eher leidenschaftslos daherkommt (AinZt got no heart, Tell me you love me), zudem bekannt ist (z.B. Peaches en Regalia in der mittlerweile 3. veröffentlichten Version, Brown Shoes don?t make it und s.o.) und teilweise ziemlich strange und wenig zappaesk wirkt (The blue light). Die Gesprächssequenzen (Panty rap,Dance Contest) mögen witzig sein sind aber weder musikalische Highlights noch innovativ. Richtig gut sind die bis dato noch nicht veröffentlichten "Now you see it, now you don?t", "Pick me I?m clean" und "Easy Meat" (vorher bekannt durch Bootlegs) und mit Abstrichen das Titelstück (hier gibt es eine weitaus bessere Fassung auf "Does humor belong in music"). Insgesamt wirkt Tinsel Town zusammengehauen und wenig erfrischend. Ein richtiges Live Album ist es auch nicht ("Fine Girl" als Studiocut, "Easy Meat mit Overdubs "a lot"). Von daher ein eher durchschnittliches Werk in einer zumindest quantitativ sehr produktiven Schaffensphase des Meisters. Mein Tipp: Tinsel Town Rebellion hören und dann mit "Roxy and elsewhere vergleichen"...
Für Zappa-Neulinge
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Bei Tinseltown-Rebellion fällt auf, dass es ein Album ist, das es Leuten, die mit zappaesker Musik nicht vertraut sind, einen Zugang zu Zappa bieten kann. Plötzlich entdeckt man, dass an Zappa richtig viel dran ist. Wenn man diesen Zugang dann gefunden hat und sich an die wahren Perlen seines Schaffens ranmacht, verliert dies Album jedoch an Bedeutung. Zumal die Synthyklänge im Jahre 2006 einfach altmodisch wirken, damals waren sie eben modern. Die unmodischen Alben Zappas hingegen haben auch heute noch massiv Bestand.

Meine persönlichen Empfehlungen:
Für Gitarrensoli: Shut up and play yer guitar.
Für Rock: Zoot Allures
Für Blues: Apostrophe
Für Jazz: Hot Rats
Für Jazzrock und besonders gesellschaftskritische, witzige Texte: Over-Nite Sensation
Für Kenner: The best band you never heard in your life (erste Ausgabe mit Bolero!)
Außerdem: Roxy & Elsewhere und One size fits all
Erfrischend anders
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Herrliche Verhohnepipelung der "Musik"industrie samt der von
ihr (v)erbrochenen Pop"musik".
In Zeiten von eiPott und eiTinnes aktueller denn je!
Erdnüsse im Frühstücksregal
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich saß bei einem Freund in gemütlich, es spielte eine etwas seltsame Platte, und mir wurde das Cover in die Hand gedrückt. Da unterhielten sich ein paar schräge Typen auf der Bühne, Herr Zappa selbst betrieb Publikums-Beteiligung, animierte willige Fans dazu, auf der Bühne Paare zu bilden um zu der folgenden Musik zu tanzen. Klar, Englischkenntnisse waren unabkömmlich, um zu verstehen was da vor sich ging. Ich hab mich schlappgelacht. So eine schräge Szene.
Diese Art der "Unterhaltung" (auf deutsch würde man heute entertainment sagen) hat etwas angenehm Bizarres, die Absurdität des menschlichen Treibens wird hier gefeiert. Ich finde, erst mit dem Verständnis der Texte kann man sich diese Musik voll erschließen. Und man benötigt Gefallen an bizarrem Humor, den uns Herr Zappa jedoch köstlicherweise auch nahebringen konnte (für die Ahnungslosen). Und dann machen auch all diese schrägen Töne und Geräusche, Zwischenrufe und Arrangements einen angenehm hintergründigen Sinn.
Seitdem mochte ich Zappa nicht mehr missen, und ich besorgte mir weitere Musik von ihm. Es gibt andere Alben von ihm, die sogar besser sind, was aber nicht heißt, dieses Album schmähen zu müssen. Im Gegenteil, der schräge "Dance contest", das folgende "Blue light", "Pick me, I'm clean" (welch ein Titel) sind einfach wundervoll. Für kommerzielle Geschmäcker gibt es "Fine girl" und "Easy meat", denen man daneben jedoch auch noch abgewinnen kann, sich an diesem eigenen Zappa Sound zu ergözen.
Wer am Nachmittag gern einen Klaus Kinski Film anschaut, dann seinen Tee kocht, um sich dabei die Fußnägel zu schneiden, tut gut daran, den Tag mit einer wohltemperierten Zappa-Scheibe ausklingen zu lassen. Den besten Effekt erzielt man jedoch, wenn man die Scheibe Sonntag-morgens (laut genug) im Hintergrund zum Frühstück spielt, bei dem du vorzugsweise Erdnüsse und rohes Fleisch servieren solltest... eine evtl. anwesende Lebensabschnittspartnerin wird ihr wahres Gesicht zeigen: entweder entstehen Vermutungen darüber, was sie sich bei dir unbeabsichtigterweise vielleicht noch eingefangen hat, oder sie schwört dir lebenslange Loyalität.
Jeder bekommt eine zweite Chance... also, bevor du dein Leben vertust und für die neue "Kuschelrock" CD sparst, gib dein Geld hierfür aus. Alles wird gut.
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Produkt-Bild: Feindflug

Feindflug von Feindflug

Audio CD von Black Rain (Nova Media)
Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 11,00

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Feindflug

Tracks:

  • Intro
  • Feindflug
  • Alptraum
  • Machtwechsel
  • Leitbild
  • Lagerhaft
  • Grössenwahn
  • Foltersequenz
  • Stukas im Visier
  • Geständnis
  • Kahle Bedrohung
  • Vergeltung

Produktbeschreibung


FEINDFLUG
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3 Kundenrezensionen:

Kriegskritik aus Duplo-Steinen
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Als ich zuerst von Feindflug hörte, dachte ich, dass nun endlich ein musikalischer Traum von mir wahr werden würde: Ein fähiger Musiker, der mit Tonausschnitten aus Reden und Wochenschaumaterial alptraumhafte Klangkulissen zum Thema Zweiter Weltkrieg schuf, war für mich eine brillante Idee. Ich glaube immer noch an den Nutzen einer solchen Idee; den Glauben an Feindflug habe ich allerdings schon beim dritten Track verloren.
Um den Klang dieser CD bildlich zu beschreiben: Stellen Sie sich ein Kind vor, dass vier quadratische Duplo-Steine aneinandersetzt, danach vier rechteckige, dann vier längliche: Der durchschnittliche Feindflug-Song läuft nämlich unter einem sehr simplen Strickmuster, das in den meisten Fällen aus drei verschiedenen Soundschleifen besteht, die durch einzelne Samples (z.B. den Ausschnitt aus einer Nationalsozialistischen Ansprache oder dem Heulen eines Flugzeugmotors) voneinander getrennt sind und die bei einer durchschnittlichen Laufzeit von 10 Minuten bis zum Erbrechen (ich meine es ernst) wiederholt werden. Ich bin bei Elektromusik eigentlich recht belastbar, aber ist denn ein bisschen Variation zu viel verlangt? Gesang oder Tempowechsel gibt es auf dieser CD nicht - Abwechslung gleich Null.
Ich habe auch in neuere Feindflug-Alben hineingehört und es ging mir genauso; das ganze ist wohlmöglich Geschmackssache, bevor Sie aber glauben, mit Feindflug Erben von Laibach gefunden zu haben, sollten Sie versuchen, über private Wege an ein paar Probetracks zu kommen.
LOS GEHTS, SIE GREIFEN AN!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
das trifft's wohl am besten. was diese jungs da fabriziert haben, ist der reinste wahnsinn. ein geiler song folgt dem nächsten, und man schafft es nicht ruhig dabei sitzen zu bleiben. dieses album ist nichts für ruhige stunden mit seiner freundin im arm auf der couch. normalerweise mag ich lieder ohne gesang nicht (es wird so schnell langweilig), aber bei diesen fliegern kommt keine sekunde langeweile auf. der fehlende gesang wird, durch sehr gut ausgesuchte und manchmal unter die haut gehende sprach samples, vergessen. die ohrwurmverdächtigen melodien lassen jede zelle im körper vibrieren und die monotonen bässe lassen kein haar auf dem kopf ruhig liegen.
ich habe noch nie ein so gutes und melodisches industrial-album gehört, wie dieses. feindflug ist einfach einmalig in ihrer art. viele bands haben zwar versucht sie zu kopieren, aber keiner ist es gelungen so gut zu werden. also ich kann dieses album jedem, der auf harte und agressive musik steht, wärmstens empfehlen.
wenn ich es nicht schon hätte, würde ich es mir glatt nochmal kaufen :)
Ein apokalyptisches (Anti-)Kriegsszenario...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Erstmal der Hinweis, welcher im Booklet prangt:
"Jeder Form der Verherrlichung/Verharmlosung des Zweiten Weltkrieges widerspricht der Intension des Projektes. Es will viel mehr deutlich machen, dass gerade diese Epoche der Geschichte der Beginn einer neuen technologischen Kriegsführung darstellt, in der das Individuum zum millionenfachen Opfer wurde/wird. Bezüge des Themas zum aktuellen Zeitgeschehen ergeben sich jeden Tag neu..."
(...ja, wie wahr, wie wahr... leider!!)
Richtig, trotz des evtl. "provokanten" Bandnamens und Artworks des Booklets werden hier KEIN dummes und schwachsinniges "rechtsdenken" propagiert... nein, eher das Gegenteil ist der Fall:
Wir erleben sozusagen einen (Industrial-)Krieg vom verheerenden Anfang bis zum brutalen und bitteren Ende und dessen Niedergang...welcher mit der Feststellung endet: "Verdammt noch mal... das hätte nie passieren dürfen!"
"Feindflug" wissen geschickt diesen verheerenden Aufbau Stück für Stück musikalisch zu unterlegen...stampfende, kratzende, hämmernde und wütende Industrial/Noise Sounds prügeln sich aus den Boxen. Unterlegt mit Sampels teilweise aus Filmen und teilweise aus historischen Tonmaterial unterlegt.
Ähnlich wie zu den Anfangstagen von :Wumpscut: versteht es "Feindflug" durch ein feines und geschicktes Gespür für Atmosphäre und Sounds seine Hörer zu fesseln und in einen Sturm der Faszination, Angst, Wut und Extasse zu zerren.
Dieses Album ist wirklich allen Dark-Industrial/Noise Fans zu empfehlen! Ein Glanzpunkt in der Szene... und ebenso auch ein gerechtfertigter Schlag in's Gesicht für die "rechte Front", welche endlich lernen sollten selbst zu denken und nicht blindlings irgendwelchen geistigen Krüppeln in den Untergang zu folgen...
Anspieltipps:
"Feindflug", Alptraum", Leitbild", "Lagerhaft", "Stukas im Visier", "Geständnis" und "Kahle Bedrohung".
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