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Produkt-Bild: Origin Of Symmetry

Origin Of Symmetry von Muse

Audio CD von Universal (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 3,77

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Origin Of Symmetry

Tracks:

  • New Born
  • Bliss
  • Space Dementia
  • Hyper Music
  • Plug In Baby
  • Citizen Erased
  • Micro Cuts
  • Screenager
  • Dark Shines
  • Feeling Good
  • Megalomania

Produktbeschreibung


Die Wiederentdeckung Amerikas durch zwei junge Rad-Touristen.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Noch stärker als bei Radiohead scheiden sich bei Muse die Geister am Gesang. Das hohe, manchmal mit voller Absicht sägend-schneidende Timbre von Matthew Bellamy ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, doch wer mit dem famosen Erstling Showbiz oder den erwähnten Radiohead klarkommt, wird auch Origin Of Symmetry mögen. Überhaupt, Radiohead: Muse klingen immer noch unüberhörbar nach Thom Yorke und Konsorten, gehen insgesamt aber lärmiger, stellenweise fast schon punkig zu Werke. Das Power-Trio rockt sich durch einen abwechslungsreichen Set, in dem sich viele gute Elemente aus Rock und Electronica zu einem lebendigen, ebenso energetischen wie melodischen Ganzen zusammenfügen. Grandios wird es vor allem dann, wenn Muse es etwas ruhiger angehen lassen oder aber schrankenlosen Megabombast von der Leine lassen. Eine Platte zum häufiger Anhören! --Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

Fantastische SCcheibe, wers etwas rockiger mag
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Im Gegensatz zu der aktuellen Scheibe "The Resistance" liegt bei diesem Album der Fokus ganz klar auf Matt Belemy`s Gitarrenkünste, was gleich zu Anfang des ersten Liedes "New Born" deutlich wird. Wer also Gefallen am aktuellen Machwerk von Muse findet, insbesondere bei Liedern wie "Unnatural Selection", dem wird auch dieser rockigere Vorgänger aus dem Jahre 2001 gefallen, wobei man die neun Jahre Unterschied schon bemerkt, anhand der noch nicht so verspielten, "harten" Klänge. Nichtsdestotrotz: allein wegen "New Born" ein Pflichtkauf für jeden Fan.
Genial!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Jeder der auf melodische Parts und kraftvollen Sound in Verbindung mit einem melodramatischen fast schon weinerlichen Gesang steht sollte sich diese Platte unbedingt kaufen. Besonders auf Vinyl kommt der räumliche Klang und das damit verbunden Gefühl und die Leidenschaft der Musik fantastisch zur Entfaltung.
Plug in Baby
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Bin durch Zufall auf diese Gruppe aufmerksam geworden, MTV Bericht vonm Nürburgring Festival.
Also Rockfan, beßonders der Jahrzente 60/70, bin ich immer überrascht, daß es doch ab- und an noch Gruppen neueren Datums gibt, die kreative, gute bis hin zu faszinierende Musik machen. Diese Jungs scheinen ihre Instrumente zu verstehen und auch benutzen zu können.
Die Scheibe ist abwechslungsreich und macht spaß zu hören, obwohl, das sei von mir vermekt, ich erst beim zweiten Hören so richtig die Musik genossen habe.

Ich kann also diese Scheibe auch alten Hardrockern, die durchaus flexibel und aufgeschlossen sind empfehlen.
Origin of pure Perfection
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Muse - ein Bandname, der Programm macht. Denn selten hat man bei Künstlern das Gefühl, dass die Muse regelrecht bei ihnen zuhause auf dem Sofa sitzt und das Leben in vollen Zügen genießt. Wie Matthew Bellamy, Christopher Wolstenholme und Dominic Howard das immer wieder auf dermaßen berauschende Art und Weise schaffen, wird wohl ein Geheimnis bleiben.
Fest steht jedoch, dass "Origin of Symmetry" in jeder Hinsicht ein Muse'sches Meisterwerk ist. Von der typisch mysteriösen Klaviermusik, die sich plötzlich ins Aggressive steigert, bis hin zur puren Melancholie ist einfach alles in ausgeglichenem Maß vorhanden. Es ist eine wahre Freude, Matthew Bellamy singen, leiden, klagen und spotten zu hören, denn man glaubt ihm einfach jedes einzelne Wort. Seine Texte kommen nicht nur von Herzen, er lebt sie auch während des Singens unglaublich beeindruckend aus. Und all das natürlich gepaart mit einer Riesenportion am Boden gebliebener, sympathischer Intelligenz (allein das Booklet mit seiner schlichten, schnörkellosen Verbindung von Musik und moderner Kunst ist eine Erwähnung wert - wenn nur die meisten Ausstellungen auch so wären...).
Es gibt kaum einen Song auf diesem Album, in dem Refrain und Strophe in Punkto hohe Qualität einander nicht Konkurrenz machen.

Auch wenn man schwer Favoriten nennen kann, verdienen es einige Songs doch, besonders hervorgehoben zu werden. Darunter "Space Dementia" (selten hat Bellamy bösartig-lieblicher geklungen), "Citizen Erased" (inkl. melancholischem Ausklang), "Feeling good" (für alle, die sich schon einmal gefragt haben, ob sich Blues/Jazz und Muse eigentlich vertragen: und ob!) und "Megalomania" (das mit seinen jahrmarktähnlichen Endtönen in gewisser Weise wieder mit "New born" einen Bogen schließt).
Einzig "Micro Cuts" ist auf Dauer etwas anstrengend - ähnlich dem späteren "Supermassive Black Hole" bekommt man beim Hören zusehend Angst um Bellamys Stimmbänder. Musikalisch gesehen ist der Song allerdings in Ordnung, wenn auch die für Muse so unverkennbaren, großartigen Übergänge beinahe zu kurz kommen.

Was mich bei erstmaligem Anhören von "Megalomania" übrigens zum Schmunzeln gebracht hat, ist die Tatsache, dass die einleitende Musik dieses Songs wie der etwas depressive Bruder des Themas von "Clint Eastwood" (Gorillaz) klingt. Beide sind im selben Jahr erschienen. Zufall? Ganz egal, es ist jedenfalls ein amüsantes Detail...
Zählt für mich zu den 5 Besten Alben die ich kenne!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für jeden der emotionale, handgemachte, melancholische und kraftvolle Rockmusik mag das wohl beste Album!
Jedes Lied ein kleines Meisterwerk. Ich haben mir diese CD schon zu zweitenmal gekauft! Die alten war schon
etwas zerkratzt von ständigen anhören. Lied 1, 2, 6 zählen für mich zu dem Besten was musikalisch in den letzten
Jahren zu hören war. Eine eigenständig Band die nicht im Einheitsbrei der modernen Rock/Alternativ Musik mit schwimmd.
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Produkt-Bild: In This Light and on This Evening

In This Light and on This Evening von Editors

Audio CD von Pias Recordings (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 5,00

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Zoom ± Produkt-Bild: In This Light and on This Evening

Tracks:

  • In This Light And On This Evening
  • Bricks And Mortar
  • Papillon
  • You Don’t Know Love
  • The Big Exit
  • The Boxer
  • Like Treasure
  • Eat Raw Meat = Blood Drool
  • Walk The Fleet Road    

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die Charts waren erobert, die großen Hallen gefüllt und das Fanpotential weitgehend ausgeschöpft. Die Editors hätten trotzdem ein drittes Album im gewohnten Stil aufnehmen können, um noch eine Weile auf der Erfolgswelle zu schwimmen. Sie hätten sich wieder anhören müssen, dass doch nur eine wässerige und melodischere Version der Post-Punk-Ikone Joy Division für die Massen sind. Das Quartett aus Birmingham entschied sich anders und dafür, mit In This Light And On This Evening ein neues Kapitel aufzuschlagen. Der Bruch mit den beiden Vorgängern The Back Room sowie An End Has A Start ist signifikant, denn die Briten stimmten ihre Gitarren neu und holten sich viel elektronische Equipment ins Studio. Laut Sänger Tom Smith wurde dieser musikalische Schritt, ungefähr vergleichbar mit dem Übergang von Joy Division zu New Order, im Vorfeld der Aufnahmen nicht bewusst getroffen. Wohl aber waren sich die Editors einig, dass sie neue Wege gehen wollten, Dinge ausprobieren, andere Instrumente spielen. Es gehört zur Karriere einer Band, etwas zu riskieren und beim Betreten von ungewohntem Terrain alte Fans zu verschrecken, vielleicht zu verlieren, neue zu gewinnen, zumindest aber Meinungen zu spalten. ?Gut so?, meint Sänger Tom Smith. Die Editors machen sich also nicht zu Erfüllungsgehilfen von Erwartungen, bleiben aber immerhin in den 80ern verwurzelt. Ein wenig unterkühlter kommt In This Light And On This Evening daher, es braucht etwas, bis man warm mit den Songs wird. Der Einstieg aber ist den Editors mit dem Titeltrack brillant gelungen. Ein Synthie-Thema, das ein wenig an Terminator oder Bladerunner erinnert, steigert sich und endet mit einem paranoiden Lärmgewitter. ?Bricks And Mortar? dagegen offenbart nicht nur textliche Schwächen, wenn schon Synthie-Pop, dann bitte zu raumgreifend, dramatisch und bombastisch wie die Singleauskopplung Papillion. Sehr eigenwillig präsentieren sich die Editors in ?Eat Raw Meat = Blood Drool? und mit dem verschleppten ?Walk The Fleet Raod? gelingt ihnen ein schönes Finale. Wie immer stopfen sie ein Album nicht bis zum Anschlag voll, und so blieben einige Stücke der Aufnahmesession mit dem Produzenten Flood U2, Placebo, Depeche Mode) übrig. Die, die sich nicht harmonisch in In This Light And On This Evening einfügen ließen, finden sich auf einer Bonus-CD der limitierten Auflage. Und die ist unbedingt zu empfehlen, denn unter ihnen befinden sich ein paar echte Perlen wie das melancholische ?I Want A Forest?, das immer wieder von verstörenden Geräuschen unterbrochen wird, die auf ?A Life As A Ghost? noch zunehmen. Erst alle Stücke zusammen vervollständigen das neue Soundbild der Editors. - Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

Hörgenuss
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wunderbar einfühlsam, bezaubernd düster, warm und wohlklingend. Die Symbiose aus 80er Jahre Wave und modernem chartuntauglichen Pop ist gelungen und schmeichelt meinen Ohren. Kompliment!
Sehr gutes Album mit kleinen Schwächen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
"In this Light and on this Evening" lautet der Albumtitel der Editors aus diesem Jahr, das sich im Vergleich zum vorherigen Sound der Band dem klassischen Alternative-Rock abwendet und sich mehr dem elektronischen, minimalistischen Genre zuwendet - vllt. irgendwo zwischen Bloc Party's "Intimacy" und Interpol's "Antics", welche genau so düster aber weniger synthetisch daherkam.
Der dem Albumtitel gleichnamige Opener (1) klingt, als wolllten die Editors uns auf etwas neues einschwören - treibend, steigernd und stimmungsvoll. Ein gelungener Start. Darauf folgt mit "Bricks and Mortar" (2) der erste richtig starke Titel auf dem Album, der dank Tom Smiths Stimme von einer sensationellen Melancholie zum eingägigen Refrain getragen wird. "Papillon" (3), zurecht erste Single-Auskopplung des Albums, darf getrost als Highlight der Platte angesehen werden. It kick's like a sleep twitch! Sensationell. Mit "You don't know Love" (4) nimmt das Album zur rechten Zeit das Tempo wieder heraus, um sich aber am Ende wieder zu steigern und verschiedene Synthies zusammenlaufen zu lassen. Insgesamt ist der Titel vllt. für manche Geschmäcker etwas zu einfach gehalten, was ihn nach mehrmaligem Hören auch etwas langweilig werden lässt. "The Big Exit" (5) startet mit Klängen, die an "The Smiths" Klassiker "How soon is now" erinnern. Leider bleibt der Song fast durchgehend langsam (zum Ende, mal wieder, eine Steigerung, damit Ed Lay nicht einschläft), ruhig und Smith's auffallend hoher Gesang macht das ganze nicht besser. Darüber hinaus ist die Nummer meiner Meinung nach absolut nicht live-tauglich. Dieser erste richtige Schwachpunkt der CD wird allerdings mit "The Boxer" (6) sofort vergessen gemacht. So viel Gefühl, so viel Atmosphäre! Wunderschön das synthetische Xylophon/Glockenspiel zu Beginn, das den Titel trägt und von "Police's" "Wrapped around your finger" inspiriert scheint. Es folgt "Like Treasure" (7), dass sich wieder mehr in die Richtung von "Bricks and Mortar" bewegt und diesem, auch dank seiner schönen lyrics, in nichts nachsteht. Der vorletzte Song (8: Eat Raw Meat = Blood Drool) passt leider nicht zum restlichen Album, passt auch nicht zu den Editors, weicht einfach inhaltlich und musikalisch von den anderen Titeln ab. Ich sehe hier wiederum eine Schwachstelle des Albums, die dieses mal auch nicht vom nachfolgenden und letzten Titel (9) kompensiert werden kann. "Walk the fleet road" sollte das Album so minimalistisch beschließen, wie es Begann. Es ist absolut stimmig zum Rest des Albums, schafft wiederum Atmosphäre, weicht aber an den entscheidenden Stellen zu sehr in die hohen Tonlagen ab, was vllt. die Morgendämmerung wiederspiegeln soll, nachdem uns die Editors durch die Nacht begleitet haben.

Was macht ein gutes Album aus? Wann ist ein Album perfekt?
"In this Light and on this Evening" ist sicher nicht perfekt, aber sehr gut. Mit 5-6 richtig guten Titeln, teils ruhiger ("The Boxer") teils aufwendig nach vorn gehend ("Papillon") , ist es reichlich bestückt. Vor allem im Vergleich zur gesamten Spielzeit von leider nur knapp 45 Minuten.
Zu Gute kommt dem Album auch, dass es ein Konzept hat, ein Thema, das fast durchweg die CD bestimmt. Die Editors haben was zu sagen und sie wagen es, neue Wege zu gehen und sich auch ein Stück weit neu zu erfinden. Der Erfolg der Platte (Platz 1 in UK, Platz 8 in Deutschland) ist gerechtfertigt. Trotz seiner kleinen Schwächen ist es eines der besten Alben des Jahres.
Auch mit elektronischen Tönen ganz wunderbar
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich kenne die Editors bereits seit dem ersten Album und war ersteinmal überrascht zu lesen, dass sie nun elektronischer klingen.
Aber die vielen positiven Rezensionen haben mich persönlich nicht enttäuscht, eher das Gegenteil. Diese neuen Klänge passen ganz wunderbar zur melancholischen Art der Band. Wie auch bei den beiden Vorgänger-Alben gefiel mir dieses sofort nach dem ersten Durchhören.
Also meiner Empfindung nach auf jedenfall lohnenswert auch für die, welche die Editors bisher mochten und so noch nicht kennen ..wenn man nicht gerade eine extreme Aversion gegen elektronische Klänge hegt ;-)
Sehr gut!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Endlich mal wieder ein Album das sich lohnt mehrfach von vorn bis hinten gehört zu werden. & dabei ist es egal ob mal Auto fährt, im Büro sitzt & arbeitet oder den Haushalt erledigt... Für mich: erste Sahne :o)
Stilwechsel: Perfekt in der Form aber inhaltsarm
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Hier ist sie: Die neue Editors Scheibe "In this Light And On this Evening". Bereits im Vorfeld spaltete das Album die Fans: Die Vorabsingle ließ es erahnen: Die Editors sagen den Gitarren größtenteils "Goodbye" und setzten vor allem auf tanzbare Beats und wabbernde Keyboard-Flächen. Mittlerweile sind die Jungs um Tom Smith quasi raus aus ihrer Joy-Division-Phase und lassen sich passenderweise von deren Nachfolge-Band New Order beeinflussen. Kann das gutgehen?

Nun, man muss den Editors lassen, dass sie die Stilmittel beherrschen: Tom Smith Vocals ergänzen sich durchaus auch mit den Keyboardteppichen von Liedern wie "Bricks And Mortar" oder "I Want A Forest" von der Bonus-CD der Limited Edition.

Dennoch könnte "In this Light And On this Evening" als eine Art grandioses Scheitern in die Bandgeschichte eingehen: Zwar haben die Editors ihre Hausaufgaben gemacht und zusammen mit dem Elektronik-erfahrenen Flood die Stilmittel der Electro-Kunst nahezu perfekt erlernt. Doch eins bleibt dabei vollkommen auf der Strecke: Die Songs an sich. Und so bleibt eine schicke Form ohne Inhalt übrig.

Das Ergebnis ist, dass einen das Album irgendwie unbefriedigt zurücklässt, so als hätte man ein Versprechen gehört, dessen Einlösung leider ausbleibt. Schade, so bleibt nur zu hoffen, dass die Editors zum Wohle ihrer selbst auf dem nächsten Longplayer entweder zu alter Form zurückfinden oder statt nur der Form der neuen Stilmittel zu frönen diese auch mit tollem Songwriting kombinieren.
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Produkt-Bild: The Suburbs [Vinyl LP]

The Suburbs [Vinyl LP] von Arcade Fire

Schallplatte von City Slang (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2010
Zoom ± Produkt-Bild: The Suburbs [Vinyl LP]

Tracks:

Disk 1
  • The suburbs
  • Ready to start
  • Modern man
  • Rococo
Disk 2
  • Empty room
  • City with no children
  • Half light I
  • Half light II (No Celebration)
Disk 3
  • Month of May
  • Wasted hours
  • Deep blue
  • We used to wait
Disk 4
  • Sprawl I (Flatland)
  • Sprawl II (Mountains beyond mountains)
  • Suburban war
  • The suburbs (continued)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Rückwärtsgerichtet einer noch leuchtenderen Zukunft entgegen: Arcade Fire untermauern mit The Suburbs ihre Stellung als eine der wichtigsten und aufregendsten Bands des neuen Millenniums. Im Vorfeld zum Entstehen ihres dritten Album reiste das songschreibende Ehepaar Win Butler und Régine Chassagne in die Suburbs von Huston in Texas, wo der Arcade-Fire-Sänger mit seinem Bruder und Bassisten William in The Woodlands aufwuchs. Die amerikanischen Vororte gelten als Sinnbild der (Spieß-) Bürgerlichkeit, dem gesellschaftskonformen und komfortablen Leben im abgesicherten Modus, der Langeweile, einer weitgehend problemfreien und unschuldigen Kindheit, die Angst sie zu verlieren. Das nun erwachsene Paar blickt also mit Abstand auf die Jugend zurück, zumal auch Régine ? die Tochter haitianischer Auswanderer ? in einem Vorort von Montreal aufwuchs. Die Verarbeitung der Vergangenheit, der Blick auf die teilweise massive Veränderung vertrauter Bilder führt die siebenköpfigen Arcade Fire auch musikalisch zurück.
War der 2007 veröffentlichte Vorgänger Neon Bible noch ein düsteres, fast apokalyptisches Album, entstanden unter dem Eindruck der Bush-Regierung, so dockt The Suburbs stilistisch eher beim Debüt The Funeral an. Sechs Jahre liegt das zurück, Arcade Fire waren da noch eine unter vielen Alternative-Gruppen, die auf ihrem neuen Werk einen bemerkenswerten Reifeprozess hinter sich haben. Die Kanadier, die schon in der Frühphase nie unfertig klangen, präsentieren mit The Suburbs ein großes Album aus einem Guss, das voller Details, Sprüngen, Stimmungsschwankungen und Varianten steckt. Alles, was Arcade Fire zu einer der prägnantesten Gruppen ihrer Zeit macht, findet sich in den insgesamt 16 Songs: Euphorie, Energie, Theatralik, Pomp, Dramatik, Katharsis, Ernsthaftigkeit, Ruhephasen. Der Titelsong wird von Country-Folk und Streichern bestimmt, ?Ready To Start? ist eine Midtempo-Nummer mit Springsteen-Zitaten, ?Sprawl II (Mountains Beyond Mountains)? traut sich auf die Disco-Tanzfläche, ?Empty Room? arbeitet mit Shoegazing-Elementen, ?Half Light I? lädt zum Träumen und ?Month Of May? rockt zügellos. Dabei machen sie es einem nie richtig leicht, die Songs fliegen einem nicht zu, sie wollen immer und immer wieder entdeckt werden. Darin liegt auch die nachhaltige Substanz von The Suburbs, das in Ländern wie USA, Kanada, Deutschland, Irland oder England Chartpositionen zwischen 1 oder 5 belegte und namhafte Konkurrenz auf die Plätze verwies. --Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

Es tut mir weh, aber nur 3 * 1/2
4 Punkte 4 von 5 Punkten
'Funeral' : sehr gut, meisterwerk etc.
'Neon Bible' : dunkel und nicht sehr gut
'The Suburbs' : besser als 'Neon Bible' aber ausreichend, nicht 'Funeral 2.0', nicht ein super Wiederkehr.
Sehr gut, aber...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Zunächst einmal habe ich mich auf das neue Album bereits lange im Voraus gefreut. Für Freunde der ersten beiden Alben gibt es auch noch genügend Futter, welches zumindest eine ähnliche Qualität und Kraft der Vorgänger besitzt. Insofern erstmal alles gut.
Was bei mir allerdings summasummarum zum klaren Punktabzug und eben nicht zur Höchstwertung führt, ist die verältnismäßig hohe Dichte an "Füllern" und Songs, die einfach gegenüber den wirkliche starken Nummern erheblich abschmieren.
In diesem Fall wäre vielleicht weniger mehr gewesen. 10 wirklich knackige Nummern, gerne nochmal on top ein bis zwei überwältigende Gänsehaut-Hits ala "No Cars Go" und der Drops wäre gelutscht gewesen. So finde ich den Hype-Zirkus (mal wieder) etwas an der Realität vorbeigezaubert. 4 Sterne ist das Album aber allemal wert und DAS müssen andere Bands dieses Genres erstmal nachmachen. Ein "Album des Jahres" geht jedoch anders.
Ich kann mir nicht helfen, aber...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
es ist nicht so sehr die Enttäuschung darüber, dass diese Band nach zwei unglaublich genialen Arbeiten nun ein durchschnittliches, radio- und stadiontaugliches Rumpelpop-Album veröffentlich hat; deprimierender finde ich eigentlich die Tatsache, dass eine der ehemals begabtesten Bands der Welt genau in dem Moment, da sie in die Mittelmäßigkeit abrutscht, von der versammelten voneinander abschreibenden Pop-Journaille zum größten Ding überhaupt ausgerufen wird.
Einfach ein sehr gutes Konzeptalbum
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Als ich in einem der einschlägigen Center-Medienmärkte mal kurz in jeden Titel hineinswitchte (30 Sekunden ist wohl die übliche Einstellung), war ich enttäuscht: Was? Das soll das neue Album von ARCADE FIRE sein? Das klingt wie langweiliger Indie-Kram. Ein paar Tage später, hörte ich abends eine ausführliche Plattenkritik zu THE SUBURBS im Radio. Das Album wurde so ziemlich vernichtet, weil sie, so die Kritiker-These, die langweiligen, amerikanischen Vorstädte auch musikalisch/textlich so umgesetzt hätten. Also als ein belangloses, aber wenigstens konsequentes Konzeptalbum. Ich nickte zustimmend vor mich hin, ohne das Album wirklich zu kennen, während ich abwusch. Sie spielten Songs von THE SUBURBS. Zwischendurch diskutierten die Kritiker über den - ihrer Ansicht nach - unberechtigten Hype um AF. Dann kam SUBURBIAN WAR. Ich dachte zunächst, abgelenkt, sie wären schon beim nächsten Album. Ein toller Song! Eine Initialzündung. Doch dann bekam ich mit, sie waren immer noch bei Arcade Fire. Das sollte ein Titel von der Platte sein, in die ich kurz vorher hingehört hatte? Der Titel ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Vielleicht traf er einfach auch nur grad meine momentane Stimmung. Am nächsten Tag kaufte ich das Album - ich war auf dem Weg zur Kündigung meines Jobs und mir war einfach alles egal. Zu Hause freute mich einfach nur auf SUBURBIAN WAR. Er kam mir noch besser vor als am Abend und den Text, den ich jetzt erst so richtig verstand, fand ich einfach treffend. Danach kam ich erst so richtig in das Album "rein". Klar, SUBURBS ist ein Rückblick, eine Erinnerung - da wird man leiser und lässt es nicht ständig krachen, aber es ist kein Rückblick voll langweiliger und verlogener Harmonie. SUBURBS ist ehrlich, manchmal zwar ein bisschen schwülstig, aber doch authentisch und voll poetisch-visueller Erinnerungsfetzen. So sind Erinnerungen einfach nun mal. Es ist streckenweise - so kommt es mir musikalisch vor - ein Parodie auf die 80er (MONTH OF MAY, streckenweise: EMPTY ROOM). Genial: SUBURIBIAN WAR, SPRAWL II. Melancholisch/theatralisch: SPRAWL I. Auf keinen Fall aber ist das Album langweilig, austauschbar oder gar belanglos. Gerade das letztere stimmt nun überhaupt nicht. Es ist eher existenzialistisch.
Die Erlösung des Jahrzehnts!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ohh, wir mussten alle lange warten. Seit der letzten Portishead, tat sich nicht mehr viel in Sachen Musik,
abgesehen von The Black Heart Procession, der leider vergriffenen Wiener Valentinstag Acoustic/Violins-
Live-Aufnahme von Sophia /Robin-Proper-Shepard und der letzten Benjamin Biolay "La Superbe".
The National und Interpol boten gute Neuaufnahmen des immer gleichen Sounds und es tat gut dies
zu hören. Aber ansonsten blieb es bei Versuchen von MGMT oder Unkle, sich zu verändern und gut
zu sein, was leider nicht klappte. Also war die Musik am Ende angelangt. Nichts Neues mehr unter
der Sonne. Und jetzt kommt Win Butler und singt uns was vor, vom Verlust unserer Vergangenheit,
aber wie! Win, Butler, win!!!
Endlich eine Erlösung, endlich ein Album das über die ganze Länge überzeugt, endlich wieder was
Neues, was Aufregendes in der Musik! Das Album ist so gut, das ich Tränen weinte und das Grosse
daran ist, das man es immer wieder hören kann und keine Langeweile aufkommt!
Was Arcade Fire auf "The Suburbs" machen, ist nichts anderes als das Album des Jahres, das Beste,
das Grossartigste, das Aufregendste, das Schönste und endlich wieder eine Chance für Musik ihren
Sinn zu erfühlen, uns einfach glücklich zu machen!
Es ist so wunderbar, Win Butler zuzuhören, was er uns sagt, über den unausweichlichen Verlust
unserer Jugend, was er singt über das Aufwachsen in Vororten, über den Verlust alter Freunde und das
Abreissen ganzer Quartiere, einfach über das Auslöschen unserer Vergangenheit!
Die Musik dazu passt 100%, ist so schön, wie schon lange nichts mehr.
Endlich eine Erlösung, endlich wieder Musik, die man endlos hören kann, wo man mitsingen kann,
wo man glücklich ist, man sich einfach wohlfühlt!
Ein Meisterwerk für die Ewigkeit! You've won, Butler, won!!
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Produkt-Bild: 30 Seconds to Mars

30 Seconds to Mars von 30 Seconds to Mars

Audio CD von Virgin (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 4,54

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2002
Zoom ± Produkt-Bild: 30 Seconds to Mars

Tracks:

  • Capricorn (A Brand New Name)
  • Edge Of The Earth
  • Fallen
  • Oblivion
  • Buddha For Mary
  • Echelon
  • Welcome To The Universe
  • The Mission
  • End Of The Beginning
  • 93 Million Miles
  • Year Zero
  • The Struggle

Produktbeschreibung


30 SECONDS TO MARS

Aus der Amazon.de-Redaktion


Wenn Schauspieler mit dem Singen anfangen, ist meistens Vorsicht geboten. Nicht so jedoch bei den US-Amerikanern 30 Seconds To Mars, bei denen Hollywood-Schönling Jared Leto hinter dem Mikro steht. Die Kapelle verarbeitet in ihrem Nu-Rock Elemente von Bands wie Tool, Stabbing Westward, Tribe After Tribe und A Perfect Circle und klingt dabei absolut glaubwürdig. Mehr noch: Das selbst betitelte Album gehört zu den besten Debüts des Jahres, was vor allem anspruchsvolle, aber nie überladen klingende Hits wie "Capricorn (A Brand New Name)", das großartige "Edge Of The Earth" oder "Buddha For Mary" deutlich machen. Sympathisch auch, dass sich die Combo übertriebenes Namedropping spart und nicht damit hausieren geht, dass J.Le ein Teil der Band ist. Das zeugt von Selbstbewusstsein und zeigt, dass die Truppe von ihren musikalischen Qualitäten überzeugt ist. Von 30 Seconds To Mars wird man mit Sicherheit noch hören. Bis dahin gilt: abgreifen! --Boris Kaiser
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5 Kundenrezensionen:

Lohnenswert
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dieses Album ist ein MUSS für alle 30 seconds to Mars Fans!!! Es ist der Vorläufer von "A Beautiful Lie" und "This is war". In diesem ersten Album merkt man bzw. hört man die Anfänge der Band. Dieses Album kann man mit den anderen beiden Alben nicht vergleichen, da jedes Album für sich einfach nur geil sind... Ich freu mich sehr, dieses Album in meiner Sammlung zu haben.
einfach toll
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was soll ich gross dazu sagen...??? alle die 30 seconds to mars kennen das ist das erste album von den jungs und die rocken gut! wer tolle musik sucht kann das album guten gewissen kaufen.
Für den Anfang nicht schlecht.
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Es ist das erste Album von 30 seconds to Mars, aber nicht das Beste. Hier hört man die Anfänge der Band und wenn man Fan ist dann ist dieses Album natürlich ein 'must have', soviel ist klar.
Die Song-Titel des Albums wirken meist etwas zu ruhig und langwierig auf das Gehör und der Sound klingt nicht so rund wie das schon bei "A beautiful lie" der Fall ist.
Dennoch ist es auch ein Album für jeden der auf gepflegten Rock mit Nu-Metal Elementen steht.
In diesem Sinne: "Have fun!"
Super Album
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem ich das Album "A Beautfil Lie" gekauft habe, habe ich mir nun das Debütalbum geholt. Es ist ein sehr gelungenes Album. Das aktuelle ist jedoch noch ein kleines Stückchen besser. Aber wie gesagt ist dieses Album sehr gut. Am besten beide Alben kaufen =)
Wahnwitziger Flug ins Universum
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Debut Album ist wie ein Überraschungs-Ei: Spannung, Spaß und was Süßes.
Allerdings zergehen 30 Seconds to Mars nicht so leicht auf der Zunge. Aber wenn, dann kann man lange davon zehren...

Zur Spannung:
Betrifft jene, denen Jared Leto's Status als Schauspieler 30 Seconds to Mars erst zum Begriff gemacht hat. Schön für ihn, wenn jetzt immer noch jemand fragt, "Wer zur Hacke ist Jared Leto?", denn Herr Leto möchte seine Musik nicht über die Schauspielerei definiert wissen. 30 Seconds to Mars ist ein eigenständiges Projekt, welches im buchstäblichen Sinne mit den Brüdern Shannon und Jared Leto gewachsen ist.

Zum Süßen:
Was man tunlichst vermeiden sollte ist, das fragile Äußere des Frontmannes mit eben dieser Musik unter einen Hut bringen zu wollen. Lasst Euch sagen, das funktioniert nicht. Leto ist alles andere als süß, und da er seine Musik sehr ernst nimmt, könnte ihm diese Definition seiner selbst durchaus sauer aufstoßen, degradiert es ihn doch vom hoch qualifizierten Musiker zum feuchten Traum schmachtender Frauen-, und Männerherzen.
Mit solch ansprechendem Äußeren gesegnet, sollte man jedoch bedenken, dass neben dem Gesang sämtliche Instrumente (außer Schlagzeug) bei den Aufnahmen dieses Albums von ihm bedient wurden, er allein für alle Songtexte verantwortlich zeichnet, und hinter den Band Logos und der Mars Mythologie - im theoretischen wie auch praktischem Sinne - der kreative Kopf des Jared Leto steckt.
Somit ist der Vergleich mit dem Überraschungs-Ei gar nicht so weit hergeholt, oder?

Der Spaß tritt ein, wenn man sich auf 30 Seconds to Mars einlässt, und die CD nicht gleich nach dem ersten Hören in die Ecke schmeißt. Meine Erfahrung jedenfalls lehrte mich, dass Musik, die sich sofort und unmittelbar ins Gehirn frisst, dort auch nur kurz verweilt.

Das Debut Album also, 11 kraftvolle Songs, die zunächst zwar verwirren, aber ein ganzes Arsenal an Gänsehaut-Effekten hervorrufen, hat man sich erstmal in die (scheinbar) komplizierte Struktur eingehört. Und was anfangs kompliziert anmutet, outet sich schon bald als clever durchdachter Indie-Rock, der durch intelligentes Wechselspiel zwischen Vocals und Musik ungeteilte Aufmerksamkeit fordert.

Jared Leto ist zwar nicht wirklich mit einer markanten Stimme, inkl. sofortigem Wiedererkennungswert gesegnet, doch schafft es die emotionsgeladene und ausgefeilte Vielfalt seiner Sangeskunst mühelos, diesen Wiedererkennungswert dennoch herbeizuführen.

Bestes Beispiel hierfür ist 'Buddha for Mary', eins meiner ganz persönlichen Highlights. Zugegeben, es ist nahezu unmöglich, bei diesem Album nur ein Highlight herauszupicken, aber dieser Song hebt sich nicht nur musikalisch von den übrigen ab, vielmehr beweist er, dass Jared Leto's Fähigkeiten als Sänger noch lange nicht ausgeschöpft sind.
Das, gemixt mit dem Spiel der stetig wechselnden Rhythmen, und der sauberen Percussion Arbeit fügt sich nahtlos zu einem kleinen Meisterwerk zusammen. Und wo wir gerade bei den Drums sind - Ich verstehe zwar nicht allzu viel vom Schlagzeug spielen, aber eins kann ich mit Gewissheit sagen - deutet sich ein angehender Drummer Shannon Leto als Vorbild heraus, kommt einiges auf ihn zu...

Wenn Jared Leto selbst auch ungern das Wörtchen 'perfekt' benutzt, so habe ich damit weniger Schwierigkeiten, denn in meinen Ohren ist das Debut Album von 30 Seconds to Mars nicht mehr und nicht weniger. Ein Album, welches zwar - scheinbar - von Weltuntergangsstimmung geprägt ist, aber nie ohne Hoffnung in den nächsten Song rauscht. Geschichten, die so plastisch erzählt werden, dass sie quasi vor dem inneren Auge als Film ablaufen. Oberflächlich gesehen. Betrachtet man die Texte aus einer anderen Perspektive, offenbart sich so manche Überraschung.

Es versteht sich von selbst, das komplette Ding laut zu hören, sonst entgehen einem die vielen kleinen, unaufdringlichen Nuancen, die 30 Seconds to Mars unter vielen anderen Aspekten hörenswert machen.

Ja, wie klingen die denn nun?
Um Jared Leto zu zitieren: "Wir möchten etwas nie dagewesenes machen." Das ist ihnen mit diesem Album zweifelsfrei gelungen. 30 Seconds to Mars klingen wie... 30 Seconds to Mars.

Anspieltipps:

Einlegen und laufen lassen...
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Butterfly House

Butterfly House von The Coral

Audio CD von Cooperative Music (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,28

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Butterfly House

Tracks:

  • More Than A Lover
  • Rovin' Jewel
  • Walking In The Winter
  • Sandhills
  • Butterfly House
  • Green Is The Colour
  • Fallin' All Around You
  • Two Faces
  • She's Coming Around
  • 1000 Years
  • Coney Island
  • North Parade (After The Fair)

Produktbeschreibung


Ende Juni wird über Deltasonic / Cooperative Music das neue Album Butterfly House von The Coral erscheinen. Butterfly House wird das sechste Album der Band sein, die sich 1996 in England gegründet hat und selbstbewusster, denn je daherkommt: ?I think we?ve made the best album that we?ve ever made?, so James Skelly. ?I think it has to be. Or there?s no reason for anybody to listen to it.?
Blickt man ein paar Jahre zurück so stellte 2008 ein wegweisendes Jahr für die Band dar, verließ doch Bill Ryder Jones die Band und so brauchte es erst einmal Zeit sich neu zu finden, bevor Ende des gleichen Jahres die "Single Collection" von The Coral erschien. Ein wichtiger Schritt, um einen Strich unter die Vergangenheit zu machen und motiviert nach vorne zu schauen.
?If we never did the ?Greatest Hits? thing, the album wouldn?t be as good. So it was definitely a part of it?, sagt James. ?Going back to all those tunes made you realise, ?Yeah we?re a great band, one of the best out there.? It cleared space in our heads and made us feel really positive about the future. We did some new songs for that release, which we produced ourselves, and that gave us loads of confidence to go in do this record. The whole thing was really positive for us.?
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Insgesamt etwas überbewertet, aber dennoch hörenswert!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Soweit ich informiert bin, wurde und wird BUTTERFLY HOUSE im Großen und Ganzen auch von Kritikern (von Fans sowieso) gelobt. Im Grunde hat sich diese Scheibe dieses Lob auch verdient, dennoch halte ich es für übertrieben bei BUTTERFLY HOUSE vom Album des Jahres zu sprechen.

Der Anfang der Scheibe ist - meiner Meinung nach - eher öde und flach. Erst ab dem Mittelteil, der vom Titelsong eröffnet wird, beginnt das Ganze gefällige Formen anzunehmen. Sehr positiv sehe ich den Versuch von THE CORAL, viele verschiedene Einflüsse und Stilrichtungen (zumindest soundtechnisch) auf ein Album zu bannen. Auch über die Aufnahmequalität und das musikalische Können lässt sich nichts Schlechtes sagen. Aber das Ende ist - so wie der Anfang - wieder etwas langweilig, wie ich finde.

Es mag sein, dass ich eher ein Freund von erdiger, manchmal auch etwas rauherer (vermeintlich "schlampiger") Rockmusik bin, weshalb ich BUTTERFLY HOUSE in den Augen treuer CORAL-Fans vielleicht etwas zu harsch bewerte.
Alles in allem ist es aber kein überragendes Album, das mit Sicherheit im Gedächtnis Freunde guter Musik sowie im Gedächtnis vieler Kritiker haften bleibt, wenn dieses Jahr zur Neige geht...
Ob man sich jedoch in zehn oder zwanzig Jahren noch ausführlich über dieses Werk und auch über die Band unterhalten wird, halte ich für fraglich...

Fazit: Insgesamt ist THE CORAL mit BUTTERFLY HOUSE ein schönes, gutes Konzeptalbum gelungen, das an Sonne- und Regentagen spielberechtigt scheint. Wirklich mitreißende Songs findet man auf der Platte aber kaum, weshalb - Fans bitte nicht böse sein - ich nicht glaube, dass THE CORAL mit BUTTERFLY HOUSE bereits an ihrem Zenit angelangt sind...

Alles in allem ist BUTTERFLY HOUSE aber ein solides 4-Sterne-Werk, wie ich finde.

GUT, aber kein Klassiker!

P.S. THE SUBURBS von ARCARDE FIRE hat im direkten Vergleich für mich eindeutig die Nase vorn, wenn's um den Titel ALBUM DES JAHRES 2010 geht...
Zeitgenössisch unzeitmäßig
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Drei Jahre musste ich als treuer Fan dieser wunderbaren Liverpooler Gruppe auf das Nachfolgealbum von "Roots & Echoes" warten. Ich war sehr gespannt, ob die Band das hohe Niveau halten könnte. Denn "Roots & Echoes" wurde eines meiner Lieblingsalben 2007 und 2008. Als Unsicherheitsfaktor kam hinzu, dass Gitarrist Ryder-Jones die Gruppe 2008 verlassen hat.

Wie nicht anders erwartet klingt auch das neue Album nach einer Mischung aus Rock, Folk, Country, Mersey Beat und Blues. Beim ersten Hören wirkten die neuen Songs auf mich jedoch selbst für Coral-Verhältnisse recht gefällig. Gerade bei meinen Eltern zu Besuch gefiel sogar meiner Mutter das Klangbild der neuen Platte auf den ersten Eindruck, obwohl sie eigentlich einen gänzlich anderen Musikgeschmack als ich pflegt. Ihre Sympathie der neuen Platte gegenüber mag daran liegen, dass die Produktion diesmal auf ein ausgewogenens Klangbild wert legte. Erwartungsgemäß - durch den Weggang des Gitarristen Ryder-Jones) sind die Gitarren auf der neuen Platte "Butterfly House" nicht so dominant wie auf dem Vorgänger. Dazu sind sie klanglich sphärischer und mit Effekten anghaucht. Auch die Stimme von James Skelly ist auf einigen Songs leicht verfremdet (erinnert ein wenig an die Stones 1967). Darüberhinaus sind vermehrt Hintergrundchöre zu hören. Am Anfang durchaus gefällig, lassen es die Arrangements jedoch keineswegs an Tiefe mangeln. Ganz im Gegenteil: Ich entdecke mit jedem Hören neue Klänge und bin durchaus angetan von den vielen Ideen, die die Gruppe in einem homogenen Klangbild verarbeitet hat.

Die Stücke selbst sind wieder eine großartige Zusammenstellung. Ich denke, jeder Hörer wird auf diesem Album seine eigenen Favoriten haben, da die Qualität durchweg hoch ist. Es sind auf jeden Fall einige Ohrwürmer unter den meist recht kurz gehaltenen Liedern. Über vielen liegt eine leichte Melancholie, wie ich sie allerdings seit der ersten Platte "The Coral" (2002) schätze und nicht missen möchte. Die Texte sind kleine Gedichte, wirklich poetisch und oft nicht ganz eindeutig interpretierbar.

Gerade im Vergleich zu den ersten drei Alben der Gruppe fällt mir auf, dass The Coral diesmal - wie auch schon mit dem Vorgänger geschehen - ein sehr einheitliches Werk auf hohem Niveau geschaffen haben. Dass sie sich dabei nicht wiederholen ist wirklich eine tolle Leistung. Solche in sich selbst ruhende handgemachte Musik ist wirklich selten geworden. Zurecht wurde das Album zum Album des Monats im Rolling Stone-Magazin bestimmt - vielleicht bekommt die Gruppe dadurch in Deutschland ein wenig mehr Beachtung, die ihr auf jeden Fall zusteht.

"Butterfly House" lässt es trotz leichter Zugänglichkeit nicht an Tiefe mangeln und bedeutet für mich ein großartiges Stück Musik.
Nicht neu, aber sehr schön gemacht
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Klar, man fühlt sich unweigerlich an viele Bands der Sechziger und Siebziger erinnert. Aber die Songs überzeugen duch Melodie und Atmosphäre. Und die Wahrheit ist doch, dass es nicht mehr viele Alben gibt, die eine Stimmung halten können. Groß. Mit diesem Album verhällt es sich für mich ähnlich wie bei " The Age of Understatement" von THE LAST SHADOW PUPPETS. Ziemlich retro, aber gut gemacht und sympathisch.
Könnte aus den späten 60er oder frühen 70er Jahren sein
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ja, schon interessant. Noch bevor ich die CD zum ersten Mal gehört hatte gab es unzählige Rezensionen, einige positive und natürlich viele negative (eigentlich fast wie bei allen Platten der Engländer bisher auch).
Ich gebe zu, dass mir die Band eigentlich schon immer musikalisch sehr gut gefallen hat (mal ein bisschen mehr, mal ein bisschen weniger), also wurde diese Platte ungehört gekauft. Nachdem die Scheibe nun seit Tagen 'zig mal durchgelaufen ist, kann ich sagen, dass die Band eigentlich musikalisch ihren Stil unbeirrt fortgesetzt hat, und das ist auch gut so!
Man kann ihnen zwar vorwerfen, dass sie sich ungeniert bei den Helden der späten 60er oder frühen 70er Jahren bedient (was ja auch stimmt), allerdings fällt mir keine andere Gruppe ein, bei denen ein besseres Ergebnis resultiert. Die Musik besteht aus jeweils einer Prise Beach Boys, Byrds, Moody Blues, Beatles, Hollies, Flower-Power, ein paar Calexico-Gitarren und einem Schuss britischem Indie-Gitarren-Pop.

Wem der Stil der Band prinzipiell gefällt (und die ,alten Platten' gut findet), dem wird auch diese Platte sicher gefallen. Ich persönlich finde, dass es die beste Platte seit ,Magic and Medicine' ist (vielleicht weil die Jungs sich hier auch bei ihrer eigenen Platte selbst bedient haben; ,Walking in the Winter' erinnert mich doch sehr an ,Liezah', und nun ja ,Liezah' ist halt mein absolutes Lieblingslied von The Coral... bis heute).

Die Platte wird sicherlich zu meinen Lieblingsplatten in 2010 gehören. Der Titel für das schönste Platten-Cover des Jahres ist ihnen jedenfalls sicher (was natürlich nichts mit der Musik zu tun hat).
Gut aber nicht Überragend
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Kann mich meinen Vor-Rezensenten nur bedingt anschließen.
Vorweg, "Butterfly House", ist ein gutes Album.
Aber....

Ich besitze die sechs Studio-Silberlinge der genialen Band aus England, jedoch ist "Butterfly House", für mich die schwächste davon.

Sicherlich, die Produktion ist spitze, die 12 Songs "kommen gewohnt gut rüber", aber irgendwie finde ich, dass zuviele Stücke sich doch zu sehr ähneln.
Die Abwechslung auf den anderen Platten, war einfach größer. Auch sind mir doch zuwenig schnellere Stücke drauf, aber gut, dass ist halt mein subjektiver Eindruck.

Fazit: Eine gute, ordentliche "Coral"-Platte, nicht mehr aber auch nicht weniger.
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Produkt-Bild: Showbiz

Showbiz von Muse

Audio CD von Universal (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 2,70

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Showbiz

Tracks:

  • Sunburn
  • Muscle Museum
  • Fillip
  • Falling Down
  • Cave
  • Showbiz
  • Unintended
  • Uno
  • Sober
  • Escape
  • Overdue
  • Hate This & I'll Love You

Produktbeschreibung


SHOWBIZ
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5 Kundenrezensionen:

Hat alles super geklappt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die MP3s sind in sehr guter Qualität.
Der Download über das Amazon MP3 Downloadprogramm funktioniert bestens!
Innovativer Rock wie es ihn lange nicht mehr gab
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eigentlich hatte ich mich von der Rockmusik ein bisschen abgewand,da ich dachte,es gäbe nichts mehr neues auf diesem Gebiet:Das Einzige,worin die Bands versuchten,sich meiner Meinung nach zu übertreffen,war die Härte ihres Sounds.Doch dann lief mir Muse mit dieser Scheibe über den Weg.

Direkt das erste Lied,Sunburn,überraschte mich mit einem guten Riff auf dem Klavier,das bis zum Refrain geschickt einen Spannungsbogen aufbaut,um dann,von einer harten E-Gitarre unterstützt,seinen Höhepunkt zufinden.Die Stimme des Sängers hat keine Probleme,sich den wechselden Stimmungen anzuspassen - sie schafft die leisen gefühlsvollen Passagen,versagt aber auch nicht,wenn sie sich mit der E-Gitarre messen muss.

Die Stimme Matthews ist sowieso ein tragenes Element:Mal überzeugt sie in den hohen Tonlagen,dass schreit sie einen an,wie es so mancher Metal-Sänger gerne könnte.

Es bleibt nur zu sagen,dass Muse einen innovativen Sound vorlegen,der sich aus guten Riffs,clever konzipierten Liedstrukturen und einer abwechslungsreichen Stimme zusammensetzt.Jedes Lied führt ein Eigenleben und gliedert sich trotzdem nahtlos in das Albumkonzept.
Überdurchschittliches Erstlingswerk, dem man "ein wenig Zeit" geben muss.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Im Vergleich zu aktuelleren Muse-Alben ist festzuhalten, dass "Showbiz" deutlich rauere, aggressivere Stücke enthält, die man auf allen Nachfolge-Alben in dieser Vielzahl nicht mehr so vorfindet.

Wer Songs der Marke "Supermassive Blackhole" aus "Black Holes & Revelations" erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Auf "Showbiz" regiert(e damals) noch der Ton, mit dem sich die Briten einst so viele Fans erspielt haben, welche die Band auch heute noch genau deswegen so mögen. Es kracht, es rockt, die Gitarren schrammen, es geht geradeaus, das Tempo wird gekonnt variert - einfach großartig!

Die meisten Songs wirken bei den ersten Hördurchläufen noch etwas undurchdringlich, alles andere als leicht zugänglich für simple 0815/Rock-Pop gewohnte Ohren und benötigen daher teilweise ein paar Repeat-Läufe, bis sie "den" Weg ins Ohr finden. Sind sie dort endlich angekommen, offenbart sich jedoch die wahre Qualität der einzelnen Lieder... und des Albums als Gesamtwerk.

Wirkt ein Song wie "Filip" anfangs noch recht seltsam, unharmonisch und sperrig, klingt er nach mehrmaligen Durchläufen großartig. Warum? Die Songfundamente sind unkonventionell, besitzen aber trotzdem den nötigen "roten Faden" um am Ende in einem harmonischen Gefüge "eins" mit all ihren individuellen Elementen zu werden.

So verhält es sich bei den meisten der Songs auf "Showbiz": man muss ihnen lassen, sich zu entfalten (eine oft bemühte Review-Floskel, trifft aber zu). Beim ersten Hören gefiel mir persönlich lediglich "Muscle Museum", beim 2ten Durchlkauf kamen "Uno" und "Unintended" dazu, danach beschriebenes "Filip" sowie "Cave"...

Die Experimentierfreudigkeit mit anderen Musikstilen, die auf den Nachfolgealbum in Ihrer Vielfältigkeit und Fülle kunjunktur erhielten, sucht man hier vergebens. Auch ruhige Momente sind rar gesät: der einzig ruhige Titel über die volle Spieldauer ist "Unintended" - in meinen Augen das beste Liebeslied von Muse überhaupt, diesen Song werden die Jungs wohl nicht mehr toppen können.

Muse anno 1999 wirk(t)en enorm energiegeladen, unbekümmert, frisch und unverbraucht; und eben NICHT so, als seien sie bereits voll dem "Showbiz" verpflichtet. Trotz des kommerziellen Durchbruchs mit "Muscle Museum" liefern Muse hier ihr wahrscheinlich authentischtes Schaffenswerk ab.

Fazit: absolut empfehlenswert - erst recht für diesen günstigen Preis!

Anspieltipps: Muscle Museum, Uno, Filip, Unintended, Cave.
Hammer Debut
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auf Muse bin ich vor ein, zwei Jahren gestoßen. Als erstes kannte ich Absolution und die nächste Scheibe war schon Showbiz. Es ist ein geniales Album mit super Liedern. Die Lieder haben alle einen leicht depressiven und wütenden Touch.
Ein herausragendes Markenzeichen von Muse ist sicherlich die Stimme vom Sänger. Er kann wütend, hoch, sanft,.... singen und es hört sich alles toll an.
Anspieltipps: Muscle Museum, Uno, Fillip, Falling Down
"im Studio grosse Klasse und auf der Buehne sogar Weltklasse"
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Bei dem ganzen Chartsbrei heutzutage ist es wirklich extrem selten geworden, dass mal solch eine kreative Band einen derartigen Erfolg mit ihren Alben hat und dermassen beruehmt wird. Muse bezeichnen sich selber als 'im Studio grosse Klasse und auf der Buehne sogar Weltklasse'. Eine extrem arogante Selbsteinschaetzung, aber das vergessen wir mal, denn diese Jungs aus Grossbritannien machen wirklich super Musik. Ich habe die Band 2004 live bei 'Rock am Ring' gesehen und war total verbluefft. Diese Gruppe, die ich bis dato magels ersthafter Kenntniss ihrer Musik schnell als 08/15-Alternetivecombo abgestempelt hatte, haben meine Vorstellung von deren Musik urploetzlich auf den Kopf gestellt. Tja, so schnell kann das gehen...

Zum Album:

Alle Stuecke zeichnen sich durch professionelles Songwritng von Bandleader Matthew Bellamy aus, der zudem auch Saenger ist und sowohl Gitarre als auch Keyboards bedient. Charakteristisch fuer die Musik von Muse ist deren dramaturgische Ader, die sowohl in den kernigen(und wirklich sehr knalligen) Rocksongs, vor allem aber in den Baladen zum Vorschein kommt. Der Saenger schafft es, durch seine wehklagende Stimme, die allerdings auch niemals wikrlich nervtoenend wird, eine unverwechselbare Art von Dramatik zu erzeugen. Zudem zeichnen sich die Stuecke allesamt durch eine sehr einfallsreiche Melodiefuehrung und perfekte Instrumentenbeherrschung des Trios aus. Vor allem gefaellt mir dabei Bellamy an den Tasten. Chris Wolstenholme Bassspiel ist aber ebenfalls hervorragend, manchmal glaenzt er sogar mit dem einen oder anderen Lauf. Auch der dritte Mann im Bunde, Dominic Howard, beherrscht sein Instrument sehr gut und liefert eine rhythmische Grundlage mit seinem soliden Drumming.

Einzelne Stuecke herauszuheben macht hier einfach keinen Sinn. Die Musik wirkt wie aus einem Guss. Was ich noch nicht erwaehnt habe, sind die recht hauefig auftretenden Stimmungswechsel auf diesem Album, und sogar auch mal in den einzelnen Songs. Einer von mehreren Gruenden, dieser Band das Etikett 'Progressiv' zu verleihen. Aber das ist hier nur nebensaechlich, Muse ist naemlich moderner Rock, der allerdings sowohl Proggern, als auch Proghassern gefallen koennte bzw. sollte.

Fazit: Da wirklich kaum etwas zu meckern bleibt, und ich Musik in dieser Art noch nie zuvor gehoert habe, sag ich einfach mal: 5 Sterne!
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Produkt-Bild: Guitar Gangsters & Cadillac Blood

Guitar Gangsters & Cadillac Blood von Volbeat

Audio CD von Mascot Records (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 12,97, Angebote ab EUR 11,16

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Guitar Gangsters & Cadillac Blood

Tracks:

  • Intro/End Of The Road
  • Guitar Gangsters & Cadillac Blood
  • Back To Prom
  • Mary Anns Place
  • Hallelujah Goat
  • Maybelenne I Hofteholder
  • We
  • Still Counting
  • Light A Way
  • Wild Rover Of Hell
  • Im So Lonely I Could Cry (Hank Williams Cover)
  • Broken Man And The Dawn
  • Find That Soul (Bonus Track)
  • Making Believe (Social Distortion Cover)

Produktbeschreibung


GUITAR GANGSTERS + CADILLAC...

Aus der Amazon.de-Redaktion


Elvis Presley und Metallica passen nicht zusammen? Doch, tun sie, und zwar so gut, dass Guitar Gangsters & Cadillac Blood auch nach 20 Durchläufen noch jeden Nackenwirbel zum Rotieren bringt.
Die Dänen Volbeat zählen zu den originellsten Bands des frühen 21. Jahrhunderts. Sie paaren gediegene Thrash-Metal-Riffs in bester Metallica-Tradition mit einprägsamem Rock´n´Roll-Gesang, der irgendwo zwischen Elvis und Life Of Agony angesiedelt ist, unterfüttern ihren Sound mit eleganten Johnny-Cash-Vibes und lassen ihre Songs so unwiderstehlich grooven, dass selbst der größte Tanzmuffel grinsend herumzuhüpfen beginnt. Mit ihrem dritten Album Guitar Gangsters & Cadillac Blood knüpfen Michael Poulsen und seine Nebenleute nahtlos an das famose Rock The Rebel / Metal The Devil an und servieren ihrer immer größer werdenden Anhängerschaft smarte Vollgas-Perlen wie "Back To Prom", "Guitar Gangsters & Cadillac Blood" oder "Maybellene I Hofteholder", die ohne tränennasse Nostalgie den Bogen von den Swinging Sixties zur Neuzeit schlagen. Mit diesem erstklassigen Longplayer in der Hinterhand wird nichts und niemand dieses sympathische Rock´n´Metal-Überfallkommando mehr aufhalten können! -- Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

Hab Spaß, bevor du stirbst!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Hab Spaß, bevor du stirbst!"sagte einst Lemmy Kilmister von Motörhead. Und das gefühl bekomme ich , wenn ich "Volbeat" höre. Richtiger dampf kommt aus der musikanlage, der subwoofer hat gut zu tun. So soll es doch sein; oder?
Bei mit laufen alle drei studioalben mixed im repeat-modus.
Noch fragen?!
große überraschung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
habe diese platte nicht bei amazon gekauft sondern bei einem planetaren medienhaus. bin rein zufällig auf das cover aufmerksamgeworden, weil soviel lp's standen nicht gerade rum in der plattenabteilung. habe jedenfalls gleich mal reingehört (cd version), war positiv überrascht und habe die platte gekauft. zuhause dann auf den teller gepackt und durchlaufen lassen und schon wieder überrascht, wie sich der musikalische bogen über die ganze platte ausbreitet. von volbeat schon mal was gehört, aber nie wirklich reingehört. seit heute die frage, warum eigentlich nicht... ich kenne die vorgänger jetzt zwar nicht und kann nicht wie andere beurteilen, ob sie weniger hart geworden sind oder langweiliger oder eintöniger. ich kann nur sagen, dass das, was ich da gehört habe mir sehr gut gefällt. mir gefallen auch die musikalischen parallelen zu metallica (load/reload), life of agony und -meiner meinung nach- type-0-negative. dabei wird die platte nie langweilig oder eintönig, was schnell passieren kann bei bands mit einer sehr präsenten stimmen. jedes lied baut sich anders auf und schraubt sich zu seinem höhepunkt, zu geknüppel und gebolze oder zu melodischen klängen mit einem hauch von country. das einzige, was mehr oder weniger konstant dabei bleibt ist die stimme von michael poulsen. ich finde, ganz großes dänisches tennis was da geboten wird.

ansonsten zur aufmachung kann man sich echt nicht beschweren. ich habe die limited version gekauft mit weißer plattenoberfläche und ich muss sagen, dass diese verdammt gut aussieht auffn plattenspieler.

klare kaufempfehlung meinerseits und die zwei vorgänger werden wohl eher früher als später im regal stehen.
Melodic Metallica meets Elvis!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es gibt Alben, die zaubern schon beim ersten Hören ein Lächeln auf das Gesicht des Hörers. Das dritte Studioalbum der dänischen Band Volbeat ist ein solches Album. Den vier Musikern um Sänger und Gitarrist Michael Poulsen ist gelungen, was nur wenigen Bands vergönnt ist: Sie haben einen eigenen Stil gefunden. Dieser findet sich, wie im Titel dieser Rezension angedeutet, zwischen Metallica und Elvis Presley wieder. Schamlos nehmen Volbeat auch Anleihen beim Punk, im Countrybereich oder beim Rockabilly. Herausgekommen ist auf GUITAR GANGSTERS & CADILLAC BLOOD eine Gute-Laune-Mischung, die nicht umsonst vom Szenemagazin Metal Hammer mit dem Titel Album des Jahres 2008 belohnt wurde.

Das Album erzählt die Geschichte eines ermordeten Mannes, der in der Wüste in einem Cadillac gefunden wird. Der Tote fährt in die fiktive Stadt 10 House City, gründet eine Band namens Guitar Gangsters & Cadillac Blood und geht mit dieser Band auf Tournee, um seinen Mörder zu finden. In sieben Songs wird diese Story thematisiert, jedoch nicht zu Ende erzählt. Eine Fortsetzung wurde für das im September angekündigte neue Album versprochen.

Aber wie kann man sich nun eine Metallica-Elvis-Country-Mixtur vorstellen? Kurze Antwort: Satt!

Alle 14 Songs des Albums haben einen solch treibenden Beat, dass man das Gefühl hat, Lars Ullrich persönlich würde an den Drums sitzen. Hinzu kommen höchst melodiöse Hooks, die den Songs einen Mitsingfaktor verpassen, ihnen aber trotzdem nicht die Härte nehmen. Alles unterlegt von Michael Poulsens Stimme, die durchaus eine gewisse Ähnlichkeit mit der Stimme des King hat.

Wer einen Anspieltipp sucht, kann bedenkenlos in jeden Song reinhören. Wer es etwas softer mag, dem sei die erste Single MAYBELENNE I HOFTEHOLDER empfohlen. Wer einen typischen Metallicakracher möchte, kann in WILD ROVER OF HELL reinhören. Weitere Tipps sind die zweite Single MARY ANN`S PLACE, bei der Michael Poulsen von der dänischen Sängerin Pernille Rosendahl unterstützt wird oder das ganz stark von Johnny Cash inspirierte WE. Diese Anspieltipps sind jedoch keine Wertung. Letztlich können auch alle anderen 10 Titel dafür herhalten.

Insgesamt ist GUITAR GANGSTERS & CADILLAC BLOOD ein tolles Hardrockalbum. Wer bei diesem Sound nicht ins Wippen gerät ist entweder schon tot oder hat ausschließlich Alben von Helene Fischer in seinem Plattenschrank. Alle anderen können nach diesem Album verstehen, warum sich die Band aus Kopenhagen eine immer größere Fangemeinde erspielt. Gerade Live sollen Volbeat zu großer Form auflaufen, was unlängst auch Metallica zu spüren bekamen, in denen Vorprogramm die Dänen auftraten.

Wer das Album noch nicht hat, sollte es sich schnellstens zulegen, verkürzt es auch die Wartezeit auf das Anfang September erscheinende neue Album.
Mal was neues
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Endlich mal ein neuer Sound der sich vom üblichen Einheitsmetal abhebt.
KAnn man fast täglich hören.
Höre ein Album und Du wirst zum Volbeat Fan !!!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Album war das erste was ich von dieser jemals Band hörte. Ich kam auf die Band, als ich mal ein Song im Radio hörte. Dieses Album hat mich regelrecht vom Hocker gehauen. Sonst gibt es bei Alben anderer Bands ja immer 1-3 Lieder die doof sind. Dieses Album ist vom ersten bis zum letzten Track ohne Ende einfach nur GENIAL!! Wenn ich könnte würde ich auch 6 oder 7 oder 8 oder noch mehr Sterne vergeben! Volbeat: Hört bloß nie mit Eurer genialen Musik auf!!!!!
Ich hab mir darauf hin auch gleich noch alle anderen (2) Alben von Volbeat geordert! Ein MUST HAVE für alle Rock-Hörer!!!
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Produkt-Bild: Boxer

Boxer von the National

Audio CD von Beggars Banquet/Beggars Group (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 5,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Boxer

Tracks:

  • Fake Empire
  • Mistaken For Strangers
  • Brainy
  • Squalor Victoria
  • Green Gloves
  • Slow Show
  • Apartment Story
  • Start A War
  • Guest Room
  • Racing Like A Pro
  • Ada
  • Gospel

Produktbeschreibung


FREAK PERFUME

Stern


R.E.M. + Tom Waits + U2 = The National. Auch auf ihrem neuen Album "Boxer" machen die fünf New Yorker unwiderstehlichen, melancholischen Pop, der an viele große Namen erinnert, dabei aber seinen ganz eigenen Charme besitzt.
--Hannes Ross
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Ich kann nicht anders...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auch bei mir läuft diese CD seit über 2 Jahren und ist eine meiner meist gehörtesten.Zeitlos und relaxt.
Es ist hier wirklich schon alles geschrieben worden,was man über diese außergewöhnliche Scheibe sagen kann oder muß.Von daher ist mein Posting hier eigentlich vollkommen unnötig.
Aber diese Band hat jede Form von Anerkennung und Unterstützung verdienst...und wenn es nur eine weitere positive Bewertung ist.
Düsterer Americana mit leicht poplastigem Einschlag
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das 4. Album der Band ist geprägt von düsteren, leicht bedrückenden Klängen und pendelt rhythmisch zwischen dem altbekannten, Folk-lastigen Americana und leicht poplastigen Anklängen wie etwa beim peitschenden "Mistaken for Strangers" oder etwa dem sehr beatlastigen "Squalor Victoria".
Diese doch recht ungewohnten Rhythmen wechseln ab mit wunderschönen Balladen, wie man sie von The National gewohnt ist, etwa "Racing like a pro", "Guest Room" oder "Gospel", die für mich persönlich die Höhepunkte des Albums darstellen.
Die unverwechselbare Stimme Matt Berningers sorgt mehr als nur punktuell begrenzt für Gänsehaut, sondern geht beinahe durchgängig unter die Haut. Wohl eine der markantesten Stimmen der aktuellen Musikwelt überhaupt.

Innerhalb der Veröffentlichungshistorie von The National ist das Album für mich auch nach mehrmaligem Hören nur schwer rangmäßig zu platzieren. Es ist ohne Frage ein sehr gelungenes, tiefgründiges, vergleichsweise stilles Album. Ich würde es qualitativ etwa auf eine Stufe mit dem Zweitling "Sad Songs for Dirty Lovers" einordnen. An den Vorgänger "Alligator" reicht es für meine Begriffe jedoch nicht ganz heran.

Für andere wiederum mögen die ruhigen, nachdenklicheren Klänge gerade den Reifeprozess der Band unterstreichen und vielleicht braucht es eine Weile des aufmerksamen Hörens, bis man Zugang zu dessen eigentlichem Wert findet.
Wie der Stern im Übrigen dazu kommt, Ähnlichkeiten zu R.E.M. oder gar U2 zu erblicken, ist mir absolut schleierhaft. Mit diesen beiden Bands sind The National musikalisch nach meinem Dafürhalten überhaupt nicht verwandt. Eher schon mit Noir Desir, 16 Horsepower, Calexico oder rein musikalisch (nicht stimmlich) auch mit Feeder und sogar PJ Harvey.

Tip: The National sind live ein absolutes Phänomen und einfach unschlagbar, eine fantastische Live-Band, die mit aufwendigen Arrangements auf der Bühne arbeitet und für unvergesslichen Musikgenuss sorgt.
Ich habe Boxer vor zweieinhalb Jahren gekauft...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
...und seitdem begleitet mich diese Platte mit einer noch nie dagewesenen Konsequenz. Das ist meine erste Rezension (und vielleicht auch für lange zeit einzige), aber ich muss doch endlich loswerden, wie sehr mich diese lieder berühren, immer wieder, wie sie dabei nie langweilig geworden sind, über so lange zeit immer weiter gewachsen sind und damit auch irgendwie nicht mehr aufhören. Ich kann (und will auch eigentlich gar nicht) herausarbeiten, was es jetzt genau ist, warum ich beim tausendsten mal "Slow Show" immer noch gänsehaut bekomme, wenn das schlagzeug den zusätzlichen schlag setzt, warum ich beim zweitausendsten mal "guestroom"-hören im Auto so in den song tauchen kann, dass ich kaum noch dem Straßenverkehr folgen kann. Bisherige Rezensionen haben sowieso inhaltlich-analytisch schon alles gesagt; sogar sehr präzise und treffsicher formuliert (ich empfehle zur Unterhaltung das Wortgefecht bei den Anmerkungen zur Zweisternerezension).
Was ich sagen will - Boxer blieb wie keine andere CD vorher (von meinen 1400 Stück)über Jahre eine meiner besten und ich freue mich wie ein kleines Kind auf die neue CD am 11. Mai!
Eigenständig starker Sound!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie könnte es anders sein, ich bin nicht von allein auf The National gekommen. Mein Sohn legte mir die Alben der US-Band aus Ohio ans Herz. Er wusste, dass ich eine Vorliebe für Tom Waits habe und auch Musikern wie Nick Cave eine Menge abgewinnen kann. Wer das ebenfalls von sich behauptet, der sollte schnell sehen, dass er sich ein paar Alben von The National zulegt, die bei all diesen Vergleichen einen völlig eigenständigen starken Sound spielen.

Die Stimme von Sänger Matt Berninger ist ein absolutes Unikat. Sein tiefer Bariton schwebt über schwermütigen Klavierklängen, Streichern, Hörnern und Gitarren, die sich im Universum der sanften und leisen Töne bestens auskennen. Auf Boxer spielen The National nicht spektakulär auf, nein, sie überspülen unsere Ohren mit einem Fluss aus Musik, der friedlich und gleichmäßig seinen Weg in unseren Kopf nimmt. Dabei hinterlässt er Melodien, die im Gehörgang kleben bleiben, einen Eindruck, der vom Mainestream so weit entfernt ist, wie die Erde vom Andromedanebel und das wohlige Gefühl von der Stimme Berningers im Geist gestreichelt worden zu sein.

Wer auf Pop und Rock von der Stange steht, dem wird der Kauf des Albums strengstens untersagt. Wer fest daran glaubt, dass sich Musik immer weiter entwickelt und man auch im Gleichklang einer einfachen Melodie Erfüllung finden kann, dem sei The Nationals Boxer wärmstens empfohlen.
Die Anspieltipps schenke ich mir, denn: Es gibt einfach keinen Song, der aus der unglaublich starken Konstanz des Albums herausragen würde.
Ein großartiges Album
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es gibt Alben, die gehen sofort ins Ohr, laufen dann im iPod auf schwerer Rotation und nach ein paar Tagen (häufiger) oder Wochen (schon seltener) hat man sich sattgehört. Doch auch nach über einem Jahr bleibt das Clickwheel erstaunlich oft auf The National/Boxer stehen...
Nun muss ich zugeben, dass ich diese Band lange nicht bemerkt hatte. Wäre nicht irgendwann auf den Seiten von NPR eine Band vorgestellt worden, die "thoughtful, mostly melancholy rock in the spirit of Joy Division or Leonard Cohen" macht - es hätte wohl noch länger gedauert. So aber wurde reingehört, kurz darauf die CD gekauft und seitdem befinde ich mich im Bann dieser Musik.
Interessant ist, wie die Songs dieses Albums altern - einige, die am Anfang sofort ein Feuer entzündet haben (z.B. das erste Stück 'Fake Empire'), brennen inzwischen ruhiger, andere, anfänglich weniger bemerkte wie z.B. Guest Room, schmiegen sich von Mal zu Mal mehr an.
Vielleicht hilft es, andere große Namen (die meist aus der melancholischen Ecke kommen) zu nennen, um Interessenten neugierig zu machen - nötig hat die Musik von The National diese Vergleiche aber nicht. Wer sie nicht kennt, sollte sich ein paar Minuten Zeit nehmen und reinhören - dafür ist "Boxer" sicher eine gute Wahl.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Gisbert zu Knyphausen

Gisbert zu Knyphausen von Gisbert zu Knyphausen

Audio CD von Pias Germany (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 7,09

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Gisbert zu Knyphausen

Tracks:

  • Neues Jahr
  • Erwischt
  • Wer kann sich schon entscheiden
  • Der Blick in deinen Augen
  • Flugangst
  • Spieglein Spieglein
  • Herzlichen Gl?ckwunsch
  • Gute Nachrichten
  • Kleine Ballade
  • Somertag
  • So seltsam durch die Nacht
  • Verschwende deine Zeit (Gisberts Blues Nr. 135)

Produktbeschreibung


GISBERT ZU KNYPHAUSEN

Kurzbeschreibung



Gisbert zu Knyphausen kommt ursprünglich aus dem hessischen Rheingau und wohnt jetzt seit einem knappen Jahr in Hamburg. Viele der Lieder auf Gisbert von Knyphausens Debütalbum sind sehr persönlich, haben ihren Ursprung im wirklichen Leben. Unnötig zu sagen, dass dieses Rohmaterial ausgesprochen poetisch und humorvoll verfeinert wird.
Vor drei Jahren hat Gisbert seinen ersten deutschsprachigen Song geschrieben ? natürlich gab es vorher schon Schülerbands und ein paar halbgare Experimente auf englisch. Aber erst als es ihm einmal so richtig mies ging, fing er an Texte zu schreiben in denen immer wieder trotzige Melancholie anklingt, aber auch eine ungeschminkte Romantik. Vielleicht bedarf es einer Person wie Gisbert zu Knyphausen um das antiquierte Image des Liedermachers von seinem verstaubten Image zu befreien? Gisbert zu Knyphausen. Ja, den Namen kann man sich ruhig erst mal auf der Zunge zergehen lassen, denn er ist nicht nur klangvoll, sondern auch so echt und authentisch wie der junge Mann selbst. Gisbert sieht ein bisschen so aus, wie Hollywoodstars auf Paparazzi-Fotos: Leicht verstrubbelt und verstoppelt, verwaschene Jeans, verkrumpeltes T-Shirt Rote Raupe: ?Seinen Blick auf die Welt im Großen wie im Kleinen verpackt er so kunstvoll in Worte, dass man sich unsterblich in sie verliebt. Egal ob es sich um die tiefe Liebe oder um gigantisches Scheitern handelt, ob es mit Band oder solo gespielt ist, er schafft immer diese Atmosphäre, die es bedarf um ein ganz Großer zu werden. Da kann sich der Hund Marie, Roman Fischer, Ben Kaan und wie sie alle heißen gewaltig umschauen, denn dieser Gisbert zu Knyphausen hat nicht nur einen herrlichen Namen, sondern auch einen ganzen Sack voll Lieder, mit denen er all die Liedermacher und Geschichtenerzählern mal eben in die Tasche steckt. [?] Es ist unglaublich, immer wieder und wieder und wieder Gänsehaut. Wir ziehen unseren Hut vor dieser Musik!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Absolute Klasse
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein absolut tolles Album mit Texten, die voll am Mainstream einer Annette Lousian, eines Roger Cicero vorbeigehen.
Im Vergleich zu den Plattitüden von Tocotronic, die von der Kritik hochgejubelt wurden, ist das ein Hochlicht.
Reinhören dringend empfohlen!
Deutsche Musik der Spitzenklasse
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Des Debutalbum von Gisbert zu Knyphausen (* 23. April 1979 in Wiesbaden; eigentlich: Gisbert Wilhelm Enno Freiherr zu Innhausen und Knyphausen) bietet deutsche Texte die teilweise poetischer nicht sein können und dennoch aus dem Leben stammend. Mit dieser melancholisch, romantischen Mischung hat das Album mich total überzeugt. Welcher Sänger / Songwriter kann schon mit einer Textzeile ein ganzes Leben beschreiben. So bietet dieses Album viel Wahrheiten, die zum Überlegen anregen. Jeder Titel eine kleine Geschichte.

Textbeispiel: Manchmal glaube ich, dass ich zu langsam bin
für all' die Dinge, die um mich herum geschehen.
Doch all' die Menschen, die ich wirklich, wirklich gerne mag,
sie sind genauso außer Atem wie ich.

Auch musikalisch sehr Abwechslungsreich und gelungen bietet es vom Pop, über Rock bis zu typischen liedermacher Songs alles was das herz so begehrt. Zwölf songperlen, die einfach nur Spaß machen auch wenn es manchmal schon ein wenig grüblerisch wird. Kein Füllmaterial war nötig, aber nach knapp über 49 Minuten ist schon Schluß und man möchte einfach mehr.

Für mich eines der besten Alben des Jahres 2008, wenn nicht sogar das Beste.

Anspieltips: Sommertag, Erwischt und Neues Jahr
12x Poesie
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Gisbert zu Knyphausen - Zum ersten mal gesehen habe ich diesen wunderbareb Sänger in der Sendung "MTV Home". Dort trug er akustisch sein Werk "Sommertag" vor. Sofort war ich von dem fabelhaften Text des Liedes gefesselt. Tolle nachdenkliche, melancholische, kritische, aufmunternde, beruhigende, wunderschöne deutsche Musik. Ein genialer Künstler.
Wenn es nach mir (16) geht, ist Gisbert Wilhelm Enno Freiherr zu Innhausen und Knyphausen, wie er mit vollem Namen heißt, einer der größten Künstler unserer Zeit.
Daher fünf Sterne. Sind zwar noch fünf zu wenig, aber auch mir sind Grenzen gesetzt.
Bestes deutsche Album seit 16 Jahren
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Gisbert zu Knyphausen hat das beste deutsche Album seit 16 Jahren aufgenommen. Die Platte ist ein kleines feines Wunderwerk das (fast) keiner kennt und seit zwei Jahre als Geheimtipp die Runde macht. Geht auch nicht anders - diese Lieder haben keinen Platz im Formatradio. Zu klug, zu leise, zu ernst, zu witzig zu wenig durchschnittlich. Aber wer braucht schon das Radio. CD kaufen, reinhören und glücklich werden. Oder gleich zu einem Konzert. Seit Jahren tingelt der Mann unermüdlich mit seiner Band durch Pubs, Keller und Kaffeehäuser und hinterlässt dabei eine unübersehbare Spur von glücklich benebelten Musikfreunden. Selten ist es einem Musiker gelungen die Gefühle, Ängste und Hoffnungen seiner Zeit so treffend in Liedern auszudrücken. Gisberts Lieder erzählen vom hoffen und zweifeln, von sinnlosen Besäufnissen und langen Gesprächen bis zum Morgengrauen, vom verdrängen und von Bindungsängsten und natürlich von der Liebe, Freundschaft und den sonnigen Seiten im Leben. Die Lieder spielt der Mann mit dem lässigem Chuzpe eines Bänkelsänger in der Fußgängerzone. Man sieht ihn stehen, mit offenen Gitarrenkoffer und einem Affen der zum Takt die Schellen scheppert. Und man hört gebannt diesen Melodien zwischen Volksfest und Wohnzimmer, zwischen den Byrds und Reinhard Mey. Vielleicht wird er noch mal richtig groß und berühmt - der gute Gisbert. Einerseits wünscht man es Ihm, aber anderseits will man ihn für sich alleine behalten. Bei einem kleinen netten Konzert im Kaffeehaus ums Eck. Und da muss er dann sein schönstes Lied spielen: "Es ist so schwer sich zu entscheiden" - mindestens zweimal.
Andi Bauer
Einfach großartig
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin vor etwa einem Jahr beim Stöbern bei Amazon auf dieses Album gestoßen. Seitdem habe ich es unzählige male gehört und finde es absolut großartig. Es ist mir nicht ganz klar, wie so ein sensationeller Songschreiber und Sänger den meisten Deutschen noch relativ unbekannt sein kann. Für mich ist er eine tolle Entdeckung und ich kann das Album jedem empfehlen, der gute, melodische deutsche Musik mag, mit Texten, die zum Nachdenken anregen. Kleine Geschichten, die man entweder selbst kennt oder bei denen man einfach nur gern zuhört.
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Produkt-Bild: Juno

Juno von Ost, Various

Audio CD von Rhino (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 12,94

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Juno

Tracks:

  • All I Want Is You
  • My Rollercoaster [Juno Film Version]
  • Well Respected Man
  • Dearest
  • Up the Spout
  • Tire Swing
  • Piazza, New York Catcher
  • Loose Lips
  • Superstar
  • Sleep [Instrumental]
  • Expectations
  • All the Young Dudes
  • So Nice So Smart
  • Sea of Love
  • Tree Hugger
  • I'm Sticking with You
  • Anyone Else But You
  • Vampire
  • Anyone Else But You

5 Kundenrezensionen:

Juno CD
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Ware wurde wie erwartet nach ca.1 Woche geliefert. Die CD war gut und ordentlich verpackt ,so das sie unbeschädigt angeliefert wurde. Den Vesandhandel kann ich demnach mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
JUNO OST cd
3 Punkte 3 von 5 Punkten
produkt etc alles ok soweit, versand nur leider nicht, wie sonst immer bei amazon, innerhalb 2 tagen :)
Enttäuscht
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich war wahnsinnig von dem Film begeistert und fand die Titelauswahl beim Anschauen auch sehr passend, doch als ich mir den Soundtrack zu Hause in Ruhe anhören konnte, war ich doch eher enttäuscht.
Die Stücke sind zwr nicht schlecht, aber doch eher alternativ und zum gemütlichen nebenher Hören, oder "easy listening" absolut nicht geeignet und gingen mir persönlich bereits nach kürzester Zeit gewaltig auf die Nerven.
Darum: Film genießen, aber Geld für den Soundtrack sparen.
Kleine Alltagsfreuden
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dieser Soundtrack ist sicherlich als gelungen zu bezeichnen.
Die Musik ist eher speziell und bietet abwechslungsreichen "Folk" und "Indie" Sound. Meine persönlichen Highlights sind "Piazza, New York Catcher" von "Belle & Sebastian" sowie die verspielten Beiträge von "Kimya Dawson". Auch noch dabei eine remasterte Version von "Sea of Love" einem großartigem Stück von "Cat Power". Ein leichtes Album, dass dennoch zu überzeugen weiß.
Abselut lohenenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe den Film Juno gleich beim ersten Mal geliebt, Juno ist mit ihren 16 Jahren, eine Frau, die ich bewundere. Sie ist ein frischer, liebenswerter, schlagfertiger Charakter. Ich habe den Film schon sehr oft gesehen und muss jedes Mal wieder lachen, aber auch weinen. Das liegt nicht nur an den wirklich guten Schauspielern sondern auch an der Musik. Schon nach einmaligem Sehen des Filmes geht einem der tolle Soundtrack nicht mehr aus dem Kopf. Die Lieder sind allesamt toll und stimmig. Ich musste die CD sofort haben und werde der Lieder nicht müde.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
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