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Produkt-Bild: Transparent Things

Transparent Things von Fujiya & Miyagi

Audio CD von Grönland (Cargo Records)
Preis bei Amazon: EUR 14,47, Angebote ab EUR 11,10

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Transparent Things

Tracks:

  • Ankle Injuries
  • Collarbone
  • Photocopier
  • Conductor 71
  • Transparent Things
  • Sucker Punch
  • In One Ear & Out The Other
  • Cassettesingle
  • Cylinders
  • Reebok's In Heaven [Bonus Track]

Produktbeschreibung


TRANSPARENT THINGS
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

3 Kundenrezensionen:

Große Tradition, großes Selbstbewusstsein!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Vergleiche mit anderen Bands, zumal mit unumstrittenen Größen, läuten in der Regeln ja ein Begräbnis erster Klasse ein. Nun bekennen sich Fujiya & Miyagi meines Wissens zu ihrer Vorliebe für Can, und das leben und musizieren sie hier auf faszinierende Weise aus: ja sie mögen Can, sie klingen manchmal wie sie, aber sie sind es nicht - und man hört dann auch nur noch sie selbst. Grandios! Meine Vor-Rezensenten haben Recht, und eigentlich müsste ich diese Kritik nicht schreiben, aber ich tue es trotzdem, weil: drei Leute haben mehr Recht als zwei!
Lebendige Weiterentwicklung von "Kraut-Rock" und Deutscher Elektronik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was klingt hier nicht alles durch: Can - auf jeden Fall. Neu, Michael Rother, La Düsseldorf und ähnliches - alles vorhanden. Sogar Kraftwerk klingen bei einem Stück im Gesang an. Ein erfreuliches Wiederhören mit einer ganzen Palette deutschen Musik-Schaffens der 70er - trotzdem nie einfach "altmodisch", sondern zum Teil mit genialen, moderneren Grooves und Hooklines unterlegt, manchmal sogar absolut tanzbar. Macht von Anfang bis zum Ende Spass - eine sehr kreative Platte!
- eine sehr gelungene Mischung -
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nachdem ich die CD erworben hatte, ergriff ich die Gelegenheit und sah die Band im April 07 live im Stadtgarten in Köln. Im Konzert klangen die Stücke noch mehr nach Can, die ich in den siebziger einige male erlebte. Es fehlte nur noch der Gesang von Damo Suzuki und das Schlagzeug Jaki Liebezeits, dann hätte ich bei geschlossenen Augen streckenweise keinen Unterschied mehr gehört. Die Stücke der CD haben etwas mehr Leichtigkeit und Transparenz (wie der Titel schon sagt) als die Musik der deutschen Acts (Can, Kraftwerk, etc.) seinerzeit hatte. Sie bringt einen, wenn man dafür offen ist, in einen leicht trancigen Wohlfühl-Groove. Britischer Humor gepaart mit teutonischer Hypnose - eine gelungene Mischung.
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Produkt-Bild: The End of History

The End of History von Fionn Regan

Audio CD von V2 Records (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 8,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2006
Zoom ± Produkt-Bild: The End of History

Tracks:

  • Be Good or Be Gone
  • The Underwood Typewriter
  • Hunter's Map
  • Hey Rabbit
  • Black Water Child
  • Put a Penny in a Slot
  • The Cowshed
  • Snowy Atlas Mountains
  • Noah (Ghost in a Sheet)
  • The End Of History
  • Abacus
  • Bunker or Basement

2 Kundenrezensionen:

Das vielleicht beste Songwriter-Album 2006
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Schaut man sich Fionn Regan auf dem Cover seines ersten Langspielers "The End Of History" an und kennt keinen Ton seiner Musik, man würde darauf wetten, dass er einer dieser hippen New Yorker Garagenrocker oder Neo-New-Waver ist. Aber weit gefehlt. Erstens kommt der junge Mann aus Dublin in Irland. Und zweitens spielt er waschechten Singer/Songwriter-Folk.
Die zwölf Stücke sind fast alle äußerst sparsam instrumentiert. Dass wie bei "Black water child" ein Schlagzeug den Rhythmus angibt stellt beinahe eine Ausnahme dar. Regan verlässt sich ganz auf seine Stimme, die oft mehr spricht als singt, und das hinreißende Gitarrenspiel, das mehr als einmal an Nick Drake erinnert.
Fragen muss man sich, wer diese Julia ist, der dieses Album gewidmet ist. So steht es zumindest im Booklet, in dem auch recht unleserlich die Texte abgedruckt sind (wieder mal ein Ärgernis!). Sie darf sich auf jeden Fall über so viel schöne Musik freuen. Regan erzählt überwiegend Geschichten aus seiner Kindheit, vom Erwachsenwerden, von der Liebe. Die Sehnsucht kommt in jeder Pore dieses Albums hervor. Die zwölf Stücke (+ Hidden Track) wirken in den gesamten 50 Minuten von "The End Of History" wie aus einem Guss.
Deshalb fällt es auch schwer, einzelne Songs hervorzuheben. Wenn ich gezwungen würde, die "Hits" auf diesem Album zu nenne, dann würde ich wohl "Hunters map" mit seinem unwiderstehlichen "Outdoor woodland howl" nennen. Oder das für Regan-Verhältnisse flotte "Black water child". Oder das äußerst zarte "Abacus". Aber eigentlich muss man diese Platte am Stück hören, denn nur so entfaltet sie die komplette Wirkung.
Fingerstyle-Folk für alle!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der 25Järige Ire Fionn Regan klingt auf dem durchweg wunderschönen Album The End Of History eher wie ein Singer/Songwriter der 60er und 70er Jahre. Sehr schöner, entspannter Fingerstyle-Folk im Stile von Leonhard Cohen, Simon & Garfunkle und Neil Young zieht sich durch die gesamte Platte und die überwiegend akustischen Songs, größtenteils nur Fionn Regan mit seiner Maton Gitarre, würden genausogut in diese Zeit passen. Wie Fionn Regan in einem Intervie sagte "Ich fühle mich älter als ich eigentlich bin "Old Head, Young shoulders"
Neben der wirklich exzellenten Gitarrenarbeit sind auch die Texte des Iren beachtlich und klingen nach einem belesenen Menschen, den man für älter als 25 halten würde.
Einige Lieder auf The End of History erinnern, vor allem durch den Gesang etwas an Aktuelle Künstler wie Teitur, Ben Kweller, Ryan Adams oder sogar manchmal Colplay, was aber keineswegs abwertend gemeint sein soll, da Fionn Regan die genannten durch sein Gitarrenspiel und die völlig auf das Wesentliche reduzierte und nicht so überladene Produktion meiner Meinung nach nahezu in den Schatten stellt.
Diese Platte ist jedem zu empfehlen der die alten Singer/Songwriter wie Neil Young, Leonhard Cohen, Simon & Garfunkel und Bert Jansch mag, zudem all denjenigen die aktuelle Künstler wie Teitur, Ben Kweller, Ryan Adams, Bright Eyes oder Songdog mögen. Wer die alle nicht kennt kann sich auf eine akustische Fingersyle-Folk Platte mit tollen Melodien und Texten freuen.
Zu guter letzt muss man mal wieder, wie bei so vielen anderen, fragen: warum ist dieser Mann noch nicht viel bekannter???
Aber da es sich hier um das Debüt handelt können wir uns hoffentlich noch auf mehr solcher Platten freuen.
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Produkt-Bild: Oh! Mighty Engine

Oh! Mighty Engine von Neil Halstead

Audio CD von Universal (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 20,95, Angebote ab EUR 8,77

Erscheinungsdatum: Juli 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Oh! Mighty Engine

Tracks:

  • Oh! Mighty Engine
  • Elevenses
  • Little Twig
  • Witless or Wise
  • Paint a Face
  • Always the Good
  • No Mercy for the Muse
  • Sometimes the Wheels
  • Queen Bee
  • Spinning for Spoonie
  • Gentle Heart
  • Baby, I Grew You a Beard

Produkt-Bild: Acetylene

Acetylene von the Walkabouts

Audio CD von Glitterhou (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,47

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Acetylene

Tracks:

  • Fuck your fear
  • Coming up for air
  • Devil in the details
  • Whisper
  • Kalashnikov
  • Have you ever seen the morning?
  • Northsea train
  • Acetylene
  • Before this city wakes
  • The last ones

Aus der Amazon.de-Redaktion


Es schien fast, als hätten die Walkabouts den Rock aus den Augen verloren. Mit Acetylene schließt die in Seattle gegründete Gruppe dort an, wo sie einst zu Grunge-Zeiten Ende der 80er mit See Beautiful Rattlesnake Gardens und Cataract begannen und zwischenzeitlich mit New West Motel (1993) aufhörten. Danach folgten viele gelungene und selten gescheiterte Exkursionen in die Welt der Coverversionen, Melancholie, Streicherarrangements und amerikanischen Folk, sei es als Walkabouts, Chris & Carla oder als Solisten. So roh und kraftvoll, so dicht an dem lauten Neil Young klang die Band um Hauptsongwriter Chris Eckman und Carla Torgerson schon lange nicht mehr. Acetylene, benannt nach dem Namen für ein giftiges Gas, entstand im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen 2004. Die Stimmung pendelt laut Eckman zwischen Wut, apokalyptischen Gedanken und Frustration. Die Band rückte eng zusammen, stellte sich im Studio wie um ein Lagerfeuer im Kreis auf und spielte die Songs live und rau ein. Wenn die Welt verroht, die Menschheit seit Jahrtausenden technische Quantensprünge macht und dabei ethisch kaum voran kommt, warum sollen sie dann ein poetisches Werk einspielen? Trotzdem verzichten sie bei all dem kantigen Rocke nicht auf Feinheiten, ruhigere Zwischentöne, und vor allem verzichten sie nicht auf brillante Songtexte wie in der Singleauskopplung Devil In The Detail. „Warum Jack Wolfskin gerade diesen Song mit seinen surrealen Sätzen wie „...the future is a muscle you don't have...“ für einen Tv-Spot aussuchte, ist wirklich merkwürdig“, sagt Chris Eckman. Sichtlich erfreut, nach 20 Jahren endlich einmal für ein paar Sekunden die breite Masse zu erreichen. Verdient hätten die Walkabouts mehr, ihr Songwriting bleibt zeitlos wie einzigartig. -- Sven Niechziol

Produktbeschreibung


ACETYLENE
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5 Kundenrezensionen:

Nur für Fans!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Anstatt sich im Studio ganz eng im Kreis zu stellen und die Wut rauszulassen, hätten die Walkabouts lieber gute Songs und ebensolche Arrangements schreiben sollen. Es ist auf "Acetylene" nichts von der Songwriter-Brillianz der vergangen jahre, wie z.B. auf "Ended up a stranger" übrig geblieben. Gute Texte allein reichen nicht aus.Stattdessen wird immer nur sturgeradeaus gerockt. Das Schlagzeug ändert sich das Ganze Album fast überhaupt nicht. Die Gitarrensounds sind zwar fett aber ziellos, ohne irgendeine Spannung aufzubauen. Alles ist im wahrsten Sinne des Wortes grob (ok, wie beabsichtigt).
Auf diese Album haben wir nun so lange warten müssen? Irgendwie sehr entäuschend. Als ich im Interview gelesen habe, das Chris Eckman "New West Motel" für eins Ihrer besten Alben hält (Eine Meinung, die wohl auch von vielen Fans geteilt wird), schwante mir schon Böses. Ich persönlich finde das NWM eines Ihrer schlechtesten Alben ist(Keine prickelnden Melodien, sehr schlechte Klangqualität.
Ich habe nun wirklich das Meiste von Ihnen im Plattenschrank stehen und mag sie sehr gerne, aber bei aller Liebe kann ich an diesem Album nichts entdecken, was mich begeistert.
Was wirklich begeistert, und dafür geibt es auch den einen Stern, ist das Artwork des Covers und der Hülle. Toll!
die wohl besten walkabouts die es je gab!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ein bis da noch nie dagewesener sound der walkabouts. Jede Nummer mit dem gleichen stil aber dennoch in seiner Wirkung aüßerst vielseitig....einfach geniale Musik für alljene die die walkabouts bereits kennen....musik vom allerfeinsten....
mühsam ohne bedingungen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
vorweg: hier schreibt ein fan der gruppe. der dennoch wirkliche mühe mit dem album hatte. die kritik der presse läuft nach einem muster: ein unerwartet, zorniges album - die walkabouts lassen es krachen. was niemand erwarte hätte, super.ein band erfindet sich neu.
mein problem mit diesen wahrheiten - ich höre die walkabouts nicht unbedingt als protagonisten einer musik in der es richtig kracht.
die walkabouts stehen bisher für schöne songs, die sich wohltuend vom sonstigen musiangebot unterscheiden. carla`s stimme setzt dabei gänsehautpunkte.
dieses bild mußte ich loslassen und endecke ein platte, die von mal zu mal gewinnt und in der tat nach vorne losgeht. manchmal erscheint neil young mit crazy horse vor meinem geistigen auge.
bin mal gespannt, was diese band sich als nächstes einfallen lässt. ich folge. bedingungslos.
Furioser Rundumschlag von Chris & Carlas Hauptband.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Na aber hallo! Nicht dass man von den Walkabouts jemals ein schwaches Album zu hören bekommen hätte, im Gegenteil, die Band gehört zu den qualitativ beständigsten der Welt, aber um einen Vergleich zu Acetylene zu finden muss man bis zu ihrem Meisterwerk New West Hotel (1993) zurückgehen. Während die folgenden Alben der Ex-Seattler danach zunehmend europäisch und im allgemeinen eher melancholisch/ruhig klangen (viele Keyboards, oft Streicher), bringt Acetylene eine Kehrtwende zum Rock und zur Gitarre und klingt aggressiv wie nur wenige einzelne Walkabouts-Nummern der letzten Jahre, inspiriert vom beklagenswerten Zustand der Welt und getrieben vom Zorn gegen die dafür Verantwortlichen (beides deutlich in den Texten verankert). Opener „Fuck Your Fear" mit stampfendem Beat und jeder Menge Gitarren (Ex-Midnight Choirs Al DeLoner unterstützt) gibt den Takt vor, gleich gefolgt vom noch treibenderen „Coming Up For Air" und dem bitteren „Devil In The Details". Wie stets zeichnet sich der Gesang von Chris Eckman & Carla Torgerson durch telepathisch wirkende Synchronizität aus, zu schweigen davon, wie perfekt sich Chris' manchmal bedrohlich klingende Stimme und Carlas subtile Phrasierung ergänzen. Besonders druckvoll kommen auch „Kalashnikov" und die Titelnummer, eine rare Atempause gewährt „North Sea Train", bevor das beste Album der Band seit einiger Zeit mit dem epischen „The Last Ones" in der Tradition grosser Walkabouts-Schlussnummern wie „Train to Mercy" oder „Ended Up A Stranger" endet. Klasse Album, kurz gesagt.
Heftig
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Alle diejenigen, die die "Walkabouts" nur wegen ihrer getragenen Balladen aus "Devil's road" oder "Slow days with Nina" mögen, werden möglicherweise mit dem neuen Album etwas Schwierigkeiten haben.
Chris Eckmann und Carla Torgerson hören sich auf "Acetylene" so ein wenig wie Neil Young in seiner "Weld"-Phase an, also zeimlich rauh und ungeschminkt. Keine Streicher, statt dessen verzerrte und übersteuerte Gitarren, die so mancher Grunge-Band würdig wären.
Die Fans können dennoch beruhigt sein, auch dieser Stilwechsel ändert nichts an der Klasse und dem unverkennbaren Sound der Band.
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Produkt-Bild: Hello Nasty

Hello Nasty von Beastie Boys

Audio CD von Capitol (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 1,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 1998
Zoom ± Produkt-Bild: Hello Nasty

Tracks:

  • Super Disco Breakin'
  • The Move
  • Remote Control
  • Song For The Man
  • Just A Test
  • Body Movin'
  • Intergalactic
  • Sneakin' Out The Hospital
  • Putting Shame In Your Game
  • Flowin' Prose
  • And Me
  • Three Mc's And One Dj
  • Can't, Won't, Don't Stop
  • Song For Junior
  • I Don't Know
  • The Negotiation Limerick File
  • Electrify
  • Picture This
  • Unite
  • Dedication
  • Dr. Lee, Phd
  • Instant Death

Aus der Amazon.de-Redaktion


Schon auf Ill Communication, dem letzten Album der Beastie Boys, konnte die Band ihre Musik durch die Verschmelzung von allerfeinstem Hip-Hop, subtilem Jazz, pulsierendem Funk, trauriger Klassik und explosivem Punk-Rock bereichern. Vier Jahre später ist die Musik der Beastie Boys bei weitem nicht mehr so organisch. Den Gitarren haben die Jungs gänzlich den Rücken gekehrt, zugunsten einer Rückkehr zu jenen traditionellen Beats und Rhythmen, die ihren 89-er-Durchbruch Paul's Boutique definierten.
Hello Nasty bedeutet allerdings keinen Rückschritt und ist alles andere als ein Kompromiß, denn neben einer Wiederbelebung der besten Elemente aus der Vergangenheit haben die Beastie Boys auch eine Menge erstklassige Computer-High-Tech-Effekte in ihre Musik eingebracht. Hello Nasty ist wie das Sprudeln galaktischer Schwefelquellen, das Zischen eines Sega-Computerspiels, das Schlürfen und Hämmern der besten Hendrix Backward-Loops. Wenn man all dem dann noch eine Kavalkade von Latin Percussion, Calliope Keyboards und exotischen Samples (Stravinsky, Stephen Sondheim, Jazz Crusaders, Rachmaninoff) hinzufügt, erhält man eines der bis dato kreativsten und sprühendsten Hip-Hop-Alben. Ganz zu schweigen von witzigen Lyrics wie "I'm the king of Boggle/There is none higher/I get 11 points off the word quagmire".
Und um Kritiker-Guru Robert Christgau zu paraphrasieren: Paul's Boutique ist vielleicht das Pet Sounds der Band gewesen, aber Hello Nasty ist das Sgt. Pepper's der Beastie Boys. --Jon Wiederhorn
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5 Kundenrezensionen:

Beastie Boys in Top Form!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich liebe alle Album der Beastie Boys, aber Hello Nasty ist immer noch mein Favorit! Die Symbiose aus Rock und Hip Hop funktioniert hier perfekt, , zwischen den bekannten Hits gibt es kein Füllwerk, jeder Song und jedes Zwischenstück rockt, bringt einen zum Schmunzeln und macht Spass! Wahnwitzig, zu jeder Zeit abwechslungsreich und grossartig gerappt. Die drei haben einfach die markantesten Stimmen im gesamten Hip Hop Kosmos und sind perfekt aufeinander abgestimmt. Obwohl man dieses Album schon ehe dem Genre Crossover zuordnen kann, wobei jetzt aber nicht das Rap über Gitarren Ding gemeint ist, hier wird einfach alles in den Mixer geworfen, was die Musikwelt so hergibt, bleibt aber trotzdem immer stimmig und klingt zu 100 % nach Beastie Boys. Uneingeschränkte Empfehlung!
Foff sagt: 4 Sterne
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mahlzeit! Es ist an der Zeit, sich den Beastie Boys zu widmen. Spät - wie immer, gerechtfertigt - wie immer. "Hello Nasty" ist ein weiterer Spielball in der unglaublichen Fülle von unterschiedlichen Kreationen der Beastie Boys. Hier hat man sich nach Party-Crossover und experimentelleren Turntable-Experimenten doch etwas mehr ohrenfreundlichen Beats und Raps gewidmet. Mit Verlaub, mehr als nur erfolgreich. Bei dem unglaublich genialen "Intergalactic", dem Opener "Super Disco Breakin'" oder "Remote Control" gerät jede Party definitiv aus den Fugen. Stimmung ohne Ende, gute Laune, Abwechslung, tanzbar. Perfekt. Auch "The Move" (Klasse: die fetten Beats unter dem Songs von Osvaldo Geldres' "El Rey Y Yo" am Ende), "Putting Shame In Your Game", "Three MCs And One DJ" oder "Unite" fahren diese Schiene und sind mehr als nur eine Erwähnung wert. 5 Sterne soweit, nur stören mich ein wenig die "Zwischenspiele", bei denen man deutlich vom Gas geht und sich mehr auf die Qualitäten des DJs verlässt. Nicht selten sind auch das Ohrwürmer ("Song For The Man"), aber mir irgendwie n bisserl zu langweilig. Natürlich sehen das einige positiv als Abwechslung an, mich stört sowas ein klein wenig und führt zur minimalen Abzügen in der B-Note. Ein hoher Anspruch ist eine hohe Bürde, soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieses Opus klasse ist und bei jedem dem HipHop leicht zugeneigten Fan auf jeden Fall in der CD-Sammlung stehen sollte! Top-Teil, mfG: der FOFF.
Starke Platte - Jedoch kein "Klassiker" wie die ersten drei Alben
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Diese Platte ist definitiv heiß, keine Frage!

Der wohl bekannteste und auch gleichzeitig kommerziellste Song dieses Albums ist "Intergalactic". Die schönsten Nummern dieser Platte sind wohl "Body Movin'", "Electrify" und "Unite".

Allgemein ist die Platte nicht ganz so funkig wie die letzte (Ill Communication) und von modernerem, kreativem Hip Hop auf hohem Niveau geprägt.

4 Sterne weil: Kein Muss, aber ein "Kann" für Freunde des Hip Hop.

Für den B-Boys Fan natürlich "Pflichtlektüre" der Mitbegründer des Hip Hop!
Beastie Boys haben es wieder geschafft!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hello Nasty ist vielleicht ein bischen mit der License to Ill CD zu vergleichen. Wirklich viel Neues ist hier nicht zu finden.'Dennoch ist es ihnen auch diesmal wieder gelungen ein wahnsinnig gutes Album auf den Markt zu werfen. Sie schaffen es RAP, Independent und Rock Elemente in einer einzigartigen Mischung zu verbinden. Diese Mischung macht die Einzigartigkeit dieser Band aus und ich kann jedem nur raten. Wenn er irgentwann mal was von den Beastie Boys gehört hat und das gar nicht so schlecht war. Kauft euch dieses Album. Es ist irgent wie Lustig aber je mehr Lob ich über dieses Album höre desto besser wird es. Congratulations B-Boys what a fantastic CD.
GENIAL!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hello Nasty ist mein absolutes Lieblingsalbum der Beastie Boys! Es ist voll mit Tophits wie Intergalactic, Body Movin, Three MC's And One DJ und noch viele mehr. Auch nicht so berühmte Songs wie "Unite", "I Don't Know" oder "Putting Shame In Your Game" sind höhrenswert!Auch wenn ich sonst eher Heavy Metal und Hard Rock höre, ist diese CD andauernd in meinem CD Player zu finden!Niemand sollte sich dieses geniale Werk entgehen lassen!
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Produkt-Bild: Red Roses for Me

Red Roses for Me von the Pogues

Audio CD von Wea Int. (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 11,95, Angebote ab EUR 5,65

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Red Roses for Me

Tracks:

  • Transmetropolitan
  • The Battle Of Brisbane
  • The Auld Triangle
  • Waxie's Dargle
  • Boys From The County Hell
  • Sea Shanty
  • Dark Streets Of London
  • Streams Of Whiskey
  • Poor Paddy
  • Dingle Regatta
  • Greenland Whale Fisheries
  • Down In The Ground Where The Deadmen Go
  • Kitty
  • The Leaving Of Liverpool
  • Muirshin Durkin
  • Repeal Of The Licensing Laws
  • The Band Played Waltzing Matilda
  • Whiskey You're The Devil
  • The Wild Rover

Produktbeschreibung


RED ROSES FOR ME
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

3 Kundenrezensionen:

Genial aufgewertet durch die Bonus-Tracks
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich habe noch die Vinyl-Scheibe in meiner Plattenkiste, die ich mangels funktionierenden Plattenspieler jahrelang nicht abspielen konnte.

Wie trostlos war die Zeit, daß ich mit irgenwelchen der tausenden Pogues-Best-Off-CDs am Tresen festhalten musste.

Und hier hab ich mir als CD die erste der legendären Folk-Punker zugelegt und bin sowas von begeistert!

Alle meine Lieblingshits (gerade die, die es nie auf eine Best-Off geschaft haben) werden wunderbar durch eine handvoll Bonus-Tracks ergänzt.
Außerdem ein nettes Bocklett mit Storys und Fotos.

Das einzige kleine Manko ist, daß es keine Textbeilage gibt. Nun, die gab es beim Ur-Vinyl zwar auch nicht, wäre aber nett gewesen.

Gruß...
Urknall unplugged
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In einer Zeit in der Neo Wave Mucke inklusive Keyboardflächen und Sequenzern das Maß aller Dinge war, wirkte dieser akustische Höllenritt wie ein Fremdkörper von einem anderen Stern. Dieser hatte allerdings vieles, was eben jenen anderen Veröffentlichungen abging, nämlich Wärme, Energie und Leidenschaft. Die Mischung aus klassischem Irish Folk und Streetpunk der 70er war gewöhnungsbedürftig, aber der Partyhit. Der Rythmus wurde mal von einem an den Kopf geknallten Biertablett bestimmt und immer von der einzigartigen Stimme Shane Macgowans getragen. Man höre nur seine Interpretation des Traditionals The Auld Triangle. Überhaupt waren vor allem die Songs aus der Feder des Sängers die Highlights dieses überragenden, rohen Debuts einer Band, die noch zwei Klassiker aus dem Ärmel schütteln sollte, bevor Sie 1992 an der Zerrissenheit und Drogensucht ihres Frontmannes zerbrach.
Hammer!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das erste Album der Pogues hat nie an Klasse verloren und ist auch heute noch jedem zum Kauf zu empfehlen. Schöner derber Folk-Punk wie es sein soll! Für Leute, die wie ich auf Flogging Molly und andere Bands dieser Richtung stehen ist dieses Album schon fast ein Pflichtkauf!
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Produkt-Bild: Meat Is Murder

Meat Is Murder von the Smiths

Audio CD von Wea (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 4,98

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 1993
Zoom ± Produkt-Bild: Meat Is Murder

Tracks:

  • The Headmaster Ritual
  • Rushholme Ruffians
  • I Want The One I Can't Have
  • What She Said
  • That Joke Isn't Funny Anymore
  • How Soon Is Now?
  • Nowhere Fast
  • Well I Wonder
  • Barbarism Begins At Home
  • Meat Is Murder

5 Kundenrezensionen:

eigentlich...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
..mag ich die SMITHS überhaupt nicht. ich habe zwar die erste alben inklusive "the queen is dead", aber so wirklich wurden wir nie freunde.
ich mag ihren pathos nicht, mich berühren die texte nicht und besonders
diesen rockabilly subtext empfinde ich als besonders abstoßend (i hate rock&roll).
aber dieses album bildet für mich eine ausnahme. hier finde ich das, was den sicherlich besonderen stil der smiths ausmacht, in positiver form kondensiert. zudem wirkt das album auf mich für SMITHS verhältnisse einigermassen unkonventionell.
besonders der opener "the headmasters ritual" hat es mir angetan. das ist ganz großer gitarren-pop, alleine die akkord-progression sollte man sich auf der zunge zergehen lassen, das ist ganz weit vorne.
weiterhin ragen heraus "how soon is it now", "well i wonder" sowie "meat is murder". insgesamt ein sehr geschlossenes, stimmiges werk mit dichter atmosphäre.
gutes album, 4 respekt-sterne.
Meat is Murder
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann die weit verbreitete Auffassung nicht teilen, daß der Titelsong den anderen der famosen CD auch nur in irgendetwas nachstehen würde. Vielleicht mag manch einem der Appetit dabei vergehen, aber musikalisch und textlich ist er wie gewohnt auf ganz hohen Smiths-Niveau.
Die Smiths machen auf dem Album, was sie eigentlich immer machen, wenngleich nicht ganz so hitverdächtig, wie auf dem Nachfolgewerk "The Queen is dead". Wer von Musik abgeschreckt ist, sobald sie nicht mehr nach dem Strophe, Bridge, Refrain, Stropfe Bridge Refrain, Solo, Bridge, Refrain-Muster verläuft, wird auch hier seine Probleme bekommen, auf jeden, dessen Horizont damit nicht überfordert ist, warten viele schöne Lieder, im ganz eigenen Smiths-Stil und - nicht zu vergessen - mit den besten Texten überhaupt. Aber das weiß man ja ohnehin.
The Smiths - Album Nr.2: Ein Grower
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Vegetarier-Parole des zweiten Smiths-Albums (1985) sind bis heute viele Fans der britischen Kultband gefolgt. Zum Zeitpunkt seines Erscheinens allerdings fand MEAT IS MURDER nicht nur Freunde. Nicht wenige rieben sich am von Sänger Morrissey im Titelstück humorlosen Verdikt, jedweder Fleischverzehr sei "sinnloser Tod, und das ist Mord". Scharfzüngige Kritiker hielten entgegen, auch Hitler sei Vegetarier gewesen. Nichtsdestotrotz schaffte es das Werk als einziges der vier Smiths-Alben auf Platz 1 der britischen Albumcharts.

Bis heute werden Morrissey und Gitarrist Johnny Marr für ihre zeitlosen Popsongs verehrt. Wer von MIM allerdings schwärmerische Melodien, introspektiv-poetische Texte und reiche Instrumentierungen erwartet, wird leicht enttäuscht. Nicht, dass die genannten Trademarks der Band hier fehlen würden, klingen doch melancholische Halbballaden wie die wunderbar arrangierten That Joke Isn't Funny Anymore" und Well I Wonder" der Band wie auf den Leib geschneidert. Der epische Sechsminüter How Soon Is Now" ist der wohl bekannteste Song der Band. Der damalige Boss des US-Plattenlabels Sire verglich ihn seinerzeit gar mit Led Zeppelins Stairway To Heaven". Heute kennt jedes Kind den Song - der TV- Serie Charmed" sei Dank (?).

Die Essenz von MIM ist freilich eine andere. Sie findet sich in sparsamen, lockeren Akustikarrangements, in Lyrics, die Themen umkreisen, ohne sich allzu sehr auf Melodien einzulassen, und in Morrisseys Stimme, die in ihrem bisweilen recht windschiefen Jaulen noch weit vom samtigen Wohlklang heutiger Produktionen entfernt ist. Inhaltlich steht der im abschließenden dramatischen Titelstück gebrandmarkte Fleischverzehr fast symbolisch für eine breite Palette an sozialer Gewalt und deren Keimzellen, die zur Zielscheibe von Morrisseys so scharfzüngiger wie eloquenter Kritik gerieten: die Schule als Institution der gewaltsamen Anwendung autoritärer Erziehungsmethoden; die Familie als Ort der Unterdrückung von Kommunikation durch Gewalt; der Rummelplatz als Keimzelle von Gewalt unter Jugendlichen, sozialer Ausgrenzung und Außenseitertum.

Musikalisch wirkt MIM zunächst unspektakulärer und schmuckloser als vieles andere aus dem Band-Oevre. Erst nach mehreren Hördurchgängen erschließen sich seine Besonderheiten: der Fifties-Rockabilly und sein zackiger Beat, haufenweise Folk-Akustikgitarren, der Funk in "Barbarism Begins At Home", die kreischende Gitarrenfigur von "What She Said". Auf eine bestimmte Weise sind diese Songs jedenfalls typisch Smiths: Sie sind Rock'n Roll, ohne im herkömmlichen Sinn zu rocken. Der resignierten Weltsicht entsprechen die häufig um sich selbst kreisenden Songs, die wie in "Rusholme Ruffians" ein einziges Motiv achselzuckend in Endlosschleife wiederholen. Ohne Variation - ähnlich wie 20 Jahre vor ihnen Velvet Underground. An MIM stört im Rückblick nur die bisweilen bleierne Produktion: Gitarren im Hintergrund, überproduzierte Drums, steriler Sound. Das ersehnte makellose Meisterwerk sollte erst mit dem Nachfolgewerk THE QUEEN IS DEAD glücken.
Klasse!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Im Moment schwanke ich stark, wenn es darum geht, welches Smiths-Album mir besser gefällt: ob The Queen is dead oder eben Meat is murder.
Auf Meat is murder bilden die musikalischen und lyrischen songwriterqualitäten von johnny marr und morrissey einfach eine perfekte einheit. ob "what she said", "nowhere fast", "I want the one I can't have" oder das absolut himmlisch fragile "well, I wonder" ..die songs sind einfach zeitlos schön und die morrissey typische ironie und pathetik harmonisieren wunderbar mit marr's subtilen instrumentalen arrangements (geniale bass-line auf "babarrism begins at home").
einziger schwachpunkt ist für mich der titelsong...find ich dann doch ein bisschen überzogen.
also das album steht the Queen is dead, meiner meinung nach, in nichts nach. großartige (gitarren)band der 80er!
Leider konnten sie dann mit strangeways, her we come nicht mehr an diesen maßstab anknüpfen.
Ausgezeichnete Platte mit unglücklichem Ende...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich finde "Meat is Murder" ist eine der besten Smiths-Platten überhaupt,obwohl ich nicht mit Sicherheit sagen kann welche ich am besten finde ganz zu schweigen von der Frage nach dem besten Song,die ich stehts drucksend mit "Half A Person" oder "Well I Wonder" beantworte.Oder vielleicht doch "How Soon Is Now"?Nun denn,ich hoffe ich bin nicht die einzige die die Frage nach dem Lieblingssong als Qual empfindet...Allerdings steht außer Frage,dass "Meat is Murder" ein verdammt gutes Album ist.Ich meine,wenn man sich die Tracklist anschaut."Meat Is Murder" bietet einen locker-leichten Einstieg mit "The Headmaster Ritual" und geht in der Hälfte des Albums mit "How Soon Is Now" in die von den Smiths gewohnte Melancholie über.Spätestens bei "Well I Wonder",das mein absoluter Favorit auf diesem Album ist,ist klar das man es hier mit einem waschechten Smiths-Album à la "The Queen Is Dead" zu tun hat.Ich finde man kann sich wirklich nicht beschweren und dennoch hat dieses nahezu perfekte Werk einen Fehler aufzuweisen.Nämlich den Titelsong "Meat Is Murder".Als ich das Album zum ersten Mal durchhörte und an besagte Stelle kam,dachte ich mir nur:"Was zum Geier ist das denn jetzt???"Ich habe es bischer sagenhafte zwei Mal geschafft das letzte Lied ganz durchzuhören,denn ich finde hier hat Morrissey dann doch ein wenig übertrieben.Ich muss zugeben das die unangenehmen Geräusche im Hintergrund mich bereits zu ernsthaften Überlegungen gebracht haben,Vegetarier zu werden allerdings habe ich diese schnell wieder verworfen und mich dazu entschlossen dieses Lied konsequent zu ignorieren.Deshalb gebe ich "Meat Is Murder" auch fünf Sterne,denn immerhin bietet es außer dem letzten katastrophalen Track noch 9 ausgezeichnete Songs über die man ja nun wirklich nicht klagen kann.
Ich finde auf großartige Songs wie z.B "How Soon Is Now" oder "Well I Wonder" kann man nicht verzichten,deshalb,meine Empfehlung:Leute kauft die Smiths!!!!!
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Produkt-Bild: Alice in Chains

Alice in Chains von Alice in Chains

Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,74

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Alice in Chains

Tracks:

  • Grind
  • Brush Away
  • Sludge Factory
  • Heaven Beside You
  • Head Creeps
  • Again
  • Shame In You
  • God Am
  • So Close
  • Nothin' Song
  • Frogs
  • Over Now

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das Cover dieses letzten regulären Alice-In-Chains-Longplayers steckt voller Symbolik. Es zeigt nämlich einen Hund, dem ein Bein fehlt. Ähnlich gehandicapt war zum Zeitpunkt der Aufnahmen auch die Band, weil Ausnahmesänger Layne Staley von seinen Drogen-Exzessen stark angeschlagen war und nicht mehr touren wollte bzw. konnte. Dementsprechend kann dieses Album auch nicht an die ersten beiden Klassiker Facelift und Dirt anknüpfen. Die Band klingt über weite Strecken kraftlos, ausgelaugt und uninspiriert. Doch ein dreibeiniger Hund kann noch laufen, und so bringt auch die Band neben vergleichsweise durchschnittlichen Kompositionen mit dem düster-schweren Opener "Grind" und der balladesken Single-Auskopplung "Heaven Beside You" zwei Klassiker zustande, die in die ewige Bestenliste des Grunge gehören. Die (Drogen-)Probleme wirkten sich auch musikalisch aus und machten den Sound noch schwermütiger. Während der ein Jahr später erschienene MTV Unplugged-Mitschnitt angenehm in seichter Melancholie schwelgt, gehen die meisten Songs von Alice In Chains einen entscheidenden Schritt weiter und klingen besorgniserregend depressiv. --Marcus Schleutermann

Produktbeschreibung


ALICE IN CHAINS
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5 Kundenrezensionen:

gut aber nicht zwingend
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die selbstbetitelte AIC Scheibe wird heute noch immer gern verzerrt und vor allem verklärt wahrgenommen. So wegweisend und einzigartig die vorhergehenden Alben auch waren, 1995 war der ohnehin schon sehr selbstzerstörerischen Band die Drogensucht dann definitiv anzuhören. Vor allem in kreativer Hinsicht war man deutlich über den Zenith hinaus und die Wuchtigkeit schöpft sich nicht mehr aus tieftraurigen und wütenden Songs. Vielmehr lebt das Album noch von dem mörderisch harten und schrägen Duo Jerry Cantrell / Mike Inez. Dagegen ist Layne Staley schon längst in der Abwärtsspirale gefangen und man hat das Gefühl das den Jungs das Ende schon hier bewusst gewesen sein muss. Teilweise hört man die Entfremdung der verschiedenen Positionen schon deutlich heraus.
Schlecht ist das Album natürlich nicht und schon allein aus Komplettierungsgründen heraus ist eine Anschaffung Usus. Wirklich herausragend ist aber nur das markerschütternde und das zum Selbsttöten grandiose Again". Der Rest beschwört die schwere Härte von Black Sabbath, muss sich aber der Konkurrenz geschlagen geben. Heaven Beside You" zum Beispiel ist heute einfach nur noch unanhörbar, eben weil hier die Heulsuse ausgepackt wird.
Da der Grunge eh schon auf Talfahrt war und Kollegen wie Soundgarden oder Pearl Jam auch ins Schlingern gekommen sind, war es nur eine Frage der Zeit bis die Band (und damit leider auch eines ihrer Mitglieder) zu Grabe getragen werden würden.
Die Produktion lässt sich als zeitgemäss und mittelmässig druckvoll bezeichnen und letztlich hätte man schon ein wenig mehr Wumms in die einzelnen Instrumente legen können. Aber das hätte das Songmaterial letzten Endes ja auch nicht mehr gerettet.
Ünterm Strich bleibt ein solides, düsteres Rockalbum mit stellenweise feinen Momenten, aber keineswegs der vielbeschworene Klassiker welche manche in der Scheibe sehen wollen.
Ihr bestes?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
31. Oktober '95: Das neue, selbstbetitelte Album von Alice In Chains wird als Vinyledition herausgebracht, eine Woche später folgt die CD. Nun, seit knapp zweieinhalb Jahren, wissen wir, dass es endgültig ihr letztes reguläres Studioalbum werden sollte.
Oft als ihr schwächstes Werk bezeichnet, erscheint es mir einfach als ihr komplexestes. Es eröffnet sich nicht so einfach wie die Vorläufer, man muss es sich mehrmals anhören, um die wundervolle Schönheit der Songs zu erkennen. Noch um einiges depressiver als der Vorgänger "Dirt", ist die Platte sicher nichts zum Nebenbeihören oder für gute Laune. Wer jedoch tiefgründigen alternativen Rock in seiner Vollendung hören will, wird hier nicht enttäuscht werden.
Meiner Meinung nach ist AIC vielleicht sogar das eigentliche Meisterwerk der Seattler, mit God Am (für mich eines DER Lieder überhaupt), Shame In You (balladenartig und wunderschön), Brush Away und Head Creeps beinhaltet es einige meiner Lieblingslieder - und, seien wir ehrlich - was wäre das Unplugged ohne Songs wie Frogs, Over Now oder Sludge Factory ("What's my motivation here?") gewesen?
Obwohl niemals eine Band Alice ebenbürtig sein wird, scheinen die einstigen "Grunge"-Ikonen langsam (aber sicher?) in Vergessenheit zu geraten ...
Layne ... why's it have to be this way?
Alice in Chains wurden erwachsen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die zerstörerischen Gerüchte um das Ableben der Band, beruhend auf der Heroinsucht von Layne Staley, wurden durch die bemerkenswerte Leistung auf Alice in Chains ganz schnell zerschlagen. Das Album ist das am besten produzierte der Band und zweifelsohne das erwachsenste Werk der Combo aus Seattle. Alice in Chains baut weniger auf Heavy-Metal-Riffs als auf Melodie und texturisch variierende Bearbeitungen. Eigentlich ein krasser Kontrast zu all den vorherigen Alben. Außerdem wurden die akustischen Stärken Alice in Chains aus den EPs wie Jar of Flies nicht mehr übergangen und in den Heavy-Metal-Sound integriert ("Heaven Beside You"). Zwar handeln die AiC-Lyrics immer noch von den alten Themen wie Verzweiflung, Trauer, Einsamkeit und Drogensucht, sind aber erwachsener und nicht mehr so nackt und miserabel wie sonst. Nein, die Lyrics sind diesmal getränkt von stärker werdender, wachsender Qualität, Schwierigkeit und Festigkeit - was man auf den vorherigen Alben wiederum vermisste. All diese Stärken spiegeln sich auf den Highlights des Albums "Grind", "Brush Away", "Over Now" und "Heaven Beside You" wider. Es scheint als wären sie einen Deal, ja nahezu einen Tausch, eingegangen - ihre kompromisslose Art gegen eine nahezu perfekte Produktion.
Und trotzdem vermag man ein wenig enttäuscht von der Platte zu sein, auch wenn es so viele positive Dinge gibt. Die Scheibe hätte durchaus besser werden können. Es gibt Momente, in denen die Songs ohne Kraft und überproduziert wirken, sodass sie wohl kaum unvergesslich bleiben. Momente, in denen die Band nicht ungebunden und mehr abgelenkt wirkt. Das wiederum kann den Trotz von Songs wie "Grind" ("you'd be well advised/not to plan my funeral 'fore the body dies") mehr wie eine Verleugnung wirken lassen; gerade als die dunkle Seite von Alice in Chains aufzuhellen schien, waren die internen Probleme der Bands zu heftig und schier unüberwindbar. So wurde Alice in Chains das letzte aufgenommene Studioalbum der Band, das die Öffentlichkeit jemals zu Gesicht bekommen würde.
vertrackt
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
...ist dieser dritte longplayer der vier seattler. nachdem man auf den beiden vorherigen klassikern "facelift" und "dirt" noch komplex und zugleich eingängig rockte, wirkt das hier schon fast wie eine kleine revolte. ausser "heaven beside you" und "grind" befindet sich kein song auf "alice in chains", den man mal so eben beim staubsaugen hören sollte. stattdessen sehr düstere, meist langsam schleppende musik (brush away, god am, head creeps), die diesmal fast ausschließlich von doppelstimmigem gesang (cantrell & staley) begleitet wird.
insgesamt gesehen, fällt diese scheibe etwas gegenüber den vorgänger scheiben ab, ohne jedoch auch nur annähernd ins mittelmaß abzusinken. zeit investieren ist angesagt. wer sich mit der platte nicht auseinander setzt, bzw deren depressive stimmung nicht nachempfinden kann, wird angeekelt die nase rümpfen. irgend wie auch schön so.
häufig unterschätztes, melancholisches meisterwerk
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das selbstbetitelte Drittwerk von Alice In Chains wird meist als das schwächste Album der Grunge-Urväter bezeichnet, was sicher nicht zuletzt an seiner Schwerverdaulichkeit liegt.
Die teils überlangen Epen haben nur noch wenig mit den verzweifelten, harten Rockhits der Vorgängeralben zu tun, sondern schwelgen vielmehr fast schon Doom Metal-mäßig im Zeitlupentempo in tiefster, sanfter bis anklagender Melancholie.
Während der eingängige Opener "Grind" noch am ehesten mit den straighten Songs der "Dirt"-Phase verglichen werden kann, häufen sich mit Ausnahme der genialen, poppigen Single "Heaven Beside You" im weiteren Verlauf des Albums die zähflüssigen, bis zu 8-minütigen Lavasongs, die beim ersten Hören sicher befremden, aber von Durchlauf zu Durchlauf wachsen und langsam ihre Genialität offenbaren.
Es sind auch weniger die Songs an sich, die zu begeistern wissen, obwohl der groovige, dissonante "Nothin Song", das elegische "Frogs" oder das balladeske "Shame in You" -um nur ein paar der Songs hervorzuheben- durchaus auch für sich stehen können. Nein, was mich immer wieder an der Platte fasziniert, ist die Atmosphäre, die im Zusammenspiel der Songs im Verlauf des Albums entsteht.
Jeder Ton scheint am richtigen Platz zu sein, keine überflüssige Note wird gespielt, kein Song wirkt fehl am Platz, um es kurz zu sagen: Die Platte wirkt wie aus einem Guss, man kann sich- wenn man in entsprechender Stimmung ist- fallen lassen und die eigene Trauer über den Genuss des Albums überwinden lernen.
Während "Dirt" der Soundtrack zur Depression ist, empfinde ich "AIC" als die Brücke aus der Melancholie heraus.
Für mich eines der wichtigsten Alben der 90er.
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Vienna von Ultravox

Audio CD von Chrysalis (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 2,90, Angebote ab EUR 2,06

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 1990
Zoom ± Produkt-Bild: Vienna

Tracks:

  • Astradyne
  • New Europeans
  • Private Lives
  • Passing Strangers
  • Sleepwalk
  • Mr. X
  • Western Promise
  • Vienna
  • All Stood Still

Produktbeschreibung


VIENNA
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5 Kundenrezensionen:

Na ja ...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wer hier eine neue remaster Version erwartet sei enttäuscht. Das ganze wird zwar als "Remaster Definitive Edition" angepriesen, es ergibt sich zur Version aus dem Jahre 2000 jedoch kaum eine klangliche Verbesserung. Ich habe letztlich noch mit dem Kopfhörer verglichen und sogar das Gefühl, dass da eher etwas "over dubbed" wurde. Wahrscheinlich geben die original Tapes einfach nicht noch mehr her.

Was bleibt ist die Frage, ob die Bonus CD reicht, um dieses Album nochmals zu kaufen, ist ja auch ein stolzer Preis. Immerhin sind im Vergleich zur 2000 er Version sieben weitere Tracks enthalten, davon vier live aus dem Jahr 1980.

Allerdings fehlt das Vienna - Video, dass 2000 enhanced enthalten war. Und - für mich unverzeilich - die Texte fehlen auch ! Für so eine Neuveröffentlichung müßte das Booklet auseinander krachen - tuts aber nicht. Das ganze riecht leider etwas nach Abzocke.

Allerdings verspreche ich mir von "Rage in Eden" etwas mehr, da die klangliche Leistung der 1997 er Version zu wünschen übrig läßt. Wenn das jedoch auch ein halber Reinfall wird ...

Für Neueinstiger ist dies m.E. jedoch keine schlechte Wahl, da meine Bewrtung ausschließlich der Neuveröffentlichung gilt, das Album ist natürlich 5 Sterne Kult !
Monument aus den 80ern....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wenn ich ehrlich bin, kannt ich bisher nur die 3 Standards dieser Band (Vienna, Hymn und Dancing...) und dann habe ich mir halt - der Preis spielte dann wohl auch noch eine Rolle - dieses Album zugelegt.
Und ich muss (mal wieder) gestehen, dass ich irgendwie in den 80ern - nicht alles so mitbekommen habe.
Ein Album das zeigt, welches Potential und vor allem welchen Einfluss die Band auf andere in den Jahren danach hatte....
Fazit: Kaufen!!!
Der Beginn der Midge Ure-Ära
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die ersten 3 Alben mit Sänger John Foxx waren kommerziell erfolglos, wurden aber von den Kritikern in den höchsten Tönen gelobt. Nachdem Midge Ure das Ruder übernahm und die Band in poppigere Gefilde führte, war es dann plötzlich eigentlich immer umgekehrt. "Vienna" startete zunächst kommerziell auch nicht sonderlich erfolgreich, erst als der Titelsong als 3. Single ausgekoppelt wurde, unterstützt von dem "dramatischen" Video zum Song, kam die Lawine ins Rollen. Ich empfehle dazu mal das ausführliche Interview mit Drummer Warren Cann auf der off. Ultravox-Homepage zu lesen, sehr interessant (leider nur in englisch).
Da Amazon noch kein Tracklisting der Doppel-CD veröffentlicht hat, hier die Songs auf der 2. CD (auf der ersten ist das Originalalbum remastered enthalten):
Sleepwalk (Early Version)/Waiting/Face to face (Live)/King'l Lead Hat (live)/Passionate Reply/Herr X/All stood still (12")/Alles klar/Keep talking (Cassette recording)/Sleepwalk (Live)/All stood still (live)
Leider sind hier nur 2 Songs bisher unveröffentlicht, bei der Def. Collection von "Rage in Eden" sind es immerhin 8 unveröffentlichte Tracks. Wer also schon die frühere CD-Version von Vienna mit Bonustracks oder die Rare Vol. 1-CD besitzt, braucht die Def. Coll. nicht wirklich.
Leider gibt es auch kein ausführliches Booklet, wie man es von einer solchen Veröffentlichung eigentlich erwarten darf.
Musikalisch natürlich volle Punktzahl!
GENIAL - eines der besten Alben der 80er Jahre!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das ist eines der Alben, welches in keiner 80er-Jahre-Sammlung fehlen sollte! Es leitete die NEW ROMANTIC-Bewegung ein und ist bis heute im Stil unübertroffen! Die Single "Vienna" ist dabei nicht unbedingt der beste Song des Albums...
"Astradyne" ist eines der besten Instrumental-Stücke, die ich bis heute gehört habe! "Sleepwalk" ist dynamisch ein Geniestreich! MIDGE URE war der Kopf der Band und gleichzeitig der "Erfinder" von "VISAGE". Unglaubliche Kreativität verteilte sich Anfang der 80er auf zwei Bands...leider konnte MIDGE URE diese Kreativität in seinem späteren Solo-Schaffen nicht mehr fortsetzen. Wer sich für ULTRAVOX interessiert, sollte dieses Album kaufen - die sogenannten "Hit-Compilations" bieten eher schlechteres Material!
Nostalgisch, nicht altmodisch
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Einen ganz eigenen und interessanten Sound lieferten Ultravox auf "Vienna" ab. Die Kombination aus akustischen und elektronischen Rhythmen, die eigenwillige Klangfarbe der Synthesizer im Einklang mit den schönen Gitarrenriffs, der ausgeprägte Einsatz von streichern sowie die sehr angenehme Stimme von Ure weiss bis heute zu überzeugen, zwar mit sehr nostalgischem, aber nicht altmodischem Touch. Man hat keine Zweifel beim Hören, dass dieses Album von 1980 die folgende Dekade musikalisch ganz eindeutig beinflusst hat. Höhepunkte auf dem album sind meiner meinung nach "Private Lives", "Passing Strangers", das sehr elektronische "Mr. X", das allseits bekannte und beliebte Titelstück sowie "All stood still". Man kann aber bedenkenlos das Album einfach einlegen und durchlaufen lassen, "Vienna" überzeugt in voller Länge. Wem "Visage" (abgesehen von "Fade to grey") zu kitschig und zu "New Romantic" war, findet hier eine reduziertere und stilistisch überzeugendere Alternative. Pathos ohne Kitsch.
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Produkt-Bild: Coles Corner

Coles Corner von Richard Hawley

Audio CD von Mute (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 5,93

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Coles Corner

Tracks:

  • Coles corner
  • Just like the rain
  • Hotel room
  • Darlin' wait for me
  • The ocean
  • Born under a bad sign
  • I sleep alone
  • Tonight
  • (Wading through) the waters of my time
  • Who's gonna shoe your pretty little feet?
  • Last orders
  • Keine Titelinformation (Data Track)

5 Kundenrezensionen:

6 Sterne für: The Ocean
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das dritte Richard Hawley Album COLES CORNER (vor LATE NIGHT FINAL und LOWEDGES gab es noch ein Mini-Album, das ich aber nicht kenne) enthält für mich einen der besten Popsongs der letzten Jahre: The Ocean. Insgesamt ist Hawley wieder eine überzeugende Produktion gelungen, vielleicht nicht ganz so geschlossen wie LATE NIGHT FINAL, meinem Lieblingsalbum von ihm, und wieder mit einem Titel (The Waters Of My Time), den ich beim Hören rauswerfe, aber doch auf hohem künstlerischen und instrumentalen Niveau.

Hawleys Fundament sind die fünfziger und sechziger Jahre. Nicht dass er sich wirklich altmodisch anhört, doch die Einflüsse dieser Zeit sind bei ihm allgegenwärtig. Seine Musik ist überwiegend ruhig und emotional, vermeidet aber meistens zuviel Süße (LOWEDGES enthält für mich zwei zu süße Songs: Darlin` und The Nights Are Made For Us). Hawley kann seine Melancholie in große und schöne Musik verwandeln. Mit seiner wundervollen Baritonstimme, die er nie prätentiös einsetzt, ist er für mich einer der interessantesten Musiker unserer Zeit.
Warme Ambient-Music ohne Synthi - Song und Sound
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Richard Hawley hat den selben Vertrieb wie beispielsweise Depeche Mode und Yazoo, nämlich das renommierte Label Mute Records. Das zeigt schon ganz gut die Richtung: Dies ist eine Sammlung von Songs, die von den Texten wie Miniaturen kommen. Kleine Beobachtungen, kleine Gefühle, kurze Statements. Die Musik ist der reine Sound. Richard Hawley ist ein Gitarrist und Soundtüftler vor dem Herren. So eine Wand von geloopten, gesampelten, getüftelten, geklöppelten Gitarren und anderen Saiteninstrumenten habe ich noch nicht vorher gehört. Er singt mit warmer Stimme in einer absolut perfekten Produktion. Ein Klangerlebnis, aber für meinen Geschmack etwas zu gleichförmig langsam bedächtig - eben für Winterabende und nix für den Sommer.
Das rauhe Meer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer wie ich direkt am Meerdeich groß wurde weiß, wie Sonnenuntergänge an der See sein können und welche Wirkung sie auf dich haben. Sie sind unbeschreiblich schön. Intensiv, einmalig, dramatisch. Und manchmal so deprimierend wie ein Bild von Caspar David Friedrich. So ist Richard Hawleys THE OCEAN. Der Rest seines Albums auch. Ich habe ihn auf seiner website gefragt, wann er für Konzerte nach Deutschland kommt. "Maybe this autumn", schrieb er sinngemäß. Ich warte und kann es kaum erwarten. Ich weiss, dass es ein besonderer Abend wird. Und prüfe weiter erwartungsvoll die einschlägigen Konzertseiten...
Die CD ist ganz nett , das Titellied aber ist unglaublich!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Neulich lief der Titel "Coles Corner" bei mir im Autoradio und wir hielten wirklich alle inne - definitiv eines der schönsten Lieder, die man sich bei Nacht vorstellen kann - sehnsuchtsvoll, wehmütig, aber keineswegs kitschig. Ich habe beim Radiosender nachgefragt und mir die CD geholt.
Insgesamt ist es sehr angenehme handgemachte Musik mit einer teilweise liebenswürdig altmodische Grundstimmung, die an alte Helden der Musikgeschichte erinnert.
Der Titelsong bekommt 6 Sterne und ist derzeit mein absoluter "Hit".
Loneliness Hangs In The Air
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte vom Pulp-Gitarristen Richard Hawley, aber das nicht: ein mondänes Album zwischen getragener Orchestermusik und Country, eine eigenwillige Mischung aus Frank Sinatra, Elvis Presley, Johnny Cash und Morrissey. Doch gerade das macht Platten so reizvoll: das Unerwartete. Dies ist der Soundtrack für eine endlose nächtliche Autofahrt durch Berlin oder Hamburg, ist der Soundtrack für den ersten Abend zu zweit. Und tatsächlich: Coles Corner war ein beliebter Treffpunkt in Sheffield, an dem sich Liebespaare verabredeten. In den 60ern wurde ein Neubau an seine Stelle geklotzt, doch die Erinnerung daran blieb vielen Sheffieldern (einiges davon ist im Booklet abgedruckt). Und genau so klingt die CD: in den 60ern stehengeblieben, wartet Hawley noch immer vergeblich bei Coles Corner auf sein Mädchen: "I'm going downtown where there's people / The loneliness hangs in the air. / With no-one there real waiting for me, / No smile, no flower nowhere." Spielen kann er (ziemlich viele Instrumente sogar), und singen kann er, und produziert wurde seine Stimme passend antiquiert mit leichtem Hall. Fazit: Die CD ist eine Empfehlung, auch wenn Hawley bei den letzten beiden Titeln leider die Luft ausgeht.
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften