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Interpol von InterpolAudio CD von Cooperative Music (Universal)Preis bei Amazon: EUR 12,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDie New Yorker Post-Punk-Band Interpol weckt alleine schon durch den schlichten Namen Interpol Erwartungen. Deuten Bandnamen doch oft an, dass man sich versucht neu zu definieren. Soweit geht die Band mit ihrem prägnanten Rock-Noire-Sound aber nicht, die Modifikationen finden sich aber im Detail, und vielleicht hätten Interpol mit der Selbstbetitelung bis zum fünften Werk warten sollen, denn die Dressman aus dem Big Apple werden dann ohne Bassist und Keyboarder Carlos Dengler auskommen müssen, was zwangsläufig zu Veränderungen führt. An diesen Aufnahmen war er aber noch bis zum Ende beteiligt, danach ersetzten ihn live zunächst David Pajo (Tortoise) und Brandon Curtis von den Secret Machines. Interpol machen in Statements zu dieser Platte deutlich, dass das Quartett in Alan Moulder ein fünftes Quasi-Mitglied sehen und ihm viel Vertrauen schenkten. Immerhin legte der Brite als Mixer schon seit Dekaden seine Hände an pophistorische Alben von Depeche Mode, Suicide, The Jesus And Mary Chain, My Bloody Valentine, Smashing Pumpkins, U2 oder NIN. Interpol, das wieder in den von Jimi Hendrix aufgebauten Electric Lady Studio in ihrer Heimatstadt entstand, zieht bei deutlich reduziertem Tempo dunkle Kreise. Es sorgt für eine schwermütige Stimmung, lässt romantische Emotionen aufkommen und klingt noch bedrohlicher und intensiver. Während ihr Pendant, die englischen Editors, sich auf In This Light And On This Evening Richtung Pop öffneten und neue Zutaten für ein erfolgreiches Rezept zufügten, kehren sich Interpol eher nach innen. Was natürlich weniger effektvoll aber nicht zwangsläufig reizlos ist. --Sven Niechziol ProduktbeschreibungIn ihrer mehr als zehn Jahre währenden Bandkarriere haben Interpol den klingenden Beweis erbracht, dass Schwermut euphorisch machen kann, und ihren unverwechselbaren Stil zur Perfektion getrieben. So cool und distinguiert, wie sich die New Yorker auf der Bühne geben, so perfektionistisch und in der ihnen eigenen düsteren Pracht haben sie auch all ihre Werke inszeniert. ?Interpol?, ihr viertes Werk, ist das Resultat einer klugen stilistischen Weiterentwicklung, die auch auf die eigenen Stärken baut. Ein Album, dessen dichter, nicht selten bedrohlich wirkender Sound von Produzent Alan Moulder (My Bloody Valentine, Nine Inch Nails) mit der gebotenen Brillanz und Dynamik abgemischt worden ist. 2 Kundenrezensionen:Die Verwirrung begann ... 5 von 5 Punkten... vor einigen Monaten damit, dass Sam Fogarino, Drummer der New Yorker Band, für den Herbst dieses Jahres eine Rückkehr zu den Wurzeln der Band in Aussicht stellte, Sänger Paul Banks wiederum meinte, das neue Album würde noch orchestraler, noch vielschichtiger werden als das vorangegangene. Nun, bandinterne Abstimmungen sind offensichtlich ihre Sache nicht - wer das vierte Album schon gehört hat, weiß aber, dass sie irgendwie beide Recht behalten haben. Bassist Carlos Dengler im Übrigen sagte damals gar nichts, sondern quittierte einfach den Dienst (was interessanterweise den Fokus vom aktuellen Album ein Stück weit auf das kommende verschiebt, denn am jetzt vorliegenden hat er, soviel ist verbürgt, noch federführend mitgearbeitet). Nun gilt der Bassist ja gemeinhin nicht als stilprägend oder maßgeblich für das Schaffen einer Band. Für eine Gruppe wie Interpol aber, deren Sound sich im Grundschema an einer starken Basslinie orientiert ist dieser Verlust jedoch mehr als bemerkenswert und es wird interessant sein zu sehen, ob der gefundene Ersatz (David Pajo/Slint) die Lücke in der kommenden Zeit zu schließen vermag. Wie erwähnt ist das neue Album ein eher unentschiedenes geworden, vereint es doch all die Merkmale, die Interpol im Laufe der Zeit in ihren Sound haben einfließen lassen. Wenn also das erste Album "Turn On The Bright Lights", zu Recht bei den Fans der ersten Stunde in unerreichbare Höhen gehoben, wenn also dieses Album das dunkle und noch unbehauene Erweckungswerk war, Nachfolger "Antics" der geglättete, tanzbarere Nachfolger und "Our Love To Admire" vor drei Jahren mit Komplexität und großer, oftmals theatralischer Geste nicht gerade geizte, dann steht Album Nummer vier am Scheideweg und weiß noch nicht so recht, welche Richtung es einzuschlagen gilt. Im Vergleich zum Vorgänger fehlt zwar das gewaltige, überbordende Pathos und stilvolle Drama solcher Songs wie "Pioneer To The Falls" und "Rest My Chemistry", so groß wollte man es offensichtlich nicht wieder machen. Es gibt aber, und das gefällt, keinen Ausreißer nach unten wie die tendenziell eher schwachen "The Heinrich Maneuver" und "Who Do You Think?". Auffällig an den neuen Sachen ist zudem eine ungewohnte Leichtigkeit, die manchem der Stücke anhaftet, schon der Start mit "Success" gerät nicht so düster und enigmatisch wie Untitled" oder Next Exit", auch bei "Summer Well" und "Try It On" überwiegen eher die milderen Akkorde. Schwerpunkt bleibt natürlich die Schwermut - im schattigen Moll hatten und haben Interpol noch immer ihre besten Momente: Schleppend, träge und nicht eben freudestrahlend sägt sich bei "Memory Saves" im Hintergrund eine Gitarre durch's düstere Panorama, begleitet vom dumpfen Beat Fogarinos und Banks klagender Stimme. Die Single "Lights" wächst im Kontext des Albums zu erstaunlicher Größe und holt das nach, was sie als erwartungsüberladene erste Vorauskopplung noch nicht zu zeigen vermochte. Tonnenschwer und tieftraurig, der Bass rollt und die Klage erfreut in ihrer Schönheit das melancholische Gemüt. Später gesellt sich zum traurigen Triumvirat noch "Safe Without" hinzu, mit seinem hypnotischen Eingangsriff, den polternd blechernen Percussions und den fernöstlichen Ausschmückungen sicher einer der Höhepunkte des Albums. Nicht außer Acht lassen kann man auch die Parallelen der aktuellen Songs zu Paul Banks Soloveröffentlichung aus dem Jahr 2009 unter seinem früheren Pseudonym Julian Plenti - experimentierfreudiger und zugleich seltsam verinnerlicht präsentierte sich hier der empfindsame Frontmann. Nicht wenig davon findet sich beim bezaubernden "Always Malaise (The Man I Am)" wieder, und auch das abschließende "The Undoing" mit seinen sparsamen Arrangements und den spanischen Texteinschüben verweist auf Banks gefühlvolle Selbstbetrachtungen, beide passen hier bestens ins Konzept. Letztendlich kann man sagen, dass ihnen zwar nichts Übermenschliches, aber gleichwohl Großes gelungen ist mit diesem Album und wer die Überraschung vermisst dem sei gesagt, dass diese durchaus auch in der qualitativ hochwertigen Kontinuität liegen kann. Bands mit annähernd vier gleichwertig guten Alben sind im sich selbst verschlingenden Popzeitalter der Neuzeit mehr als rar gesät. Und auch wenn Interpol im Sommer mit U2 auf die Bretter steigen und so versuchen, die Tauglichkeit ihrer Musik in neuen Dimensionen zu erproben - sie werden Coldplay nicht beerben (wollen) und immer eine Band derjenigen bleiben, die ihre dunkle und überhöhte Pose und Majestät zu schätzen wissen. Fast alles wie gehabt 5 von 5 PunktenGegenläufiger können die Ankündigungen gar nicht sein, die Interpol bisher hat entweichen lassen. Während eine Hälfte der Band angekündigt hat, dass das selbstbetitelt 4. Album mehr orchestraler werden würde, und Musik enthalten würde, die mit "nothing they'd done before" beschrieben wurde, lies die andere Hälfte verkünden, dass das Album ein "fallback" wäre, ein Rückfall zur Atmosphäre Ihres Debüts. Dazu kommen dann noch der Ausstieg des Bassisten und der Versuch, ohne Major Label auf eigenen Beinen stehen zu können. Fan Herz, was für eine Melange aus undurchsichtigen Nebeln brauchst Du mehr, um voller Vorfreude und Erregung bis zum Hals zu schlagen? Alles halb so schlimm, schon die bereits veröffentlichen Tracks (LIGHTS, von der Webpage und BARRICADES die Single) zeigen den Weg deutlich auf. Während LIGHTS ein sehr atmosphärischer Track ist, der sich langsam seinen Climax entgegenreckt, ist BARRICADE die typische Interpol Single. Angetrieben von einer Rhythmus Sektion, die in typischer Manier die Stimmung setzt, um dann von den wundervollen Gitarren weitergetragen zu werden. Der Track erscheint aber tatsächlich trotz seiner Melodie sehr rau und erinnert damit stark an das Debüt. Wo bleibt das zuvor noch nie gehörte? Es wird sehr sachte in das fragile Interpol Universum eingeflochten. ALWAYS MALAISE ist sehr stark vom Klavier getragen, Paul Banks singt in einer Wärme, die bis dahin selten enthalten war. Ebenso aufgebaut ist TRY IT ON, allerdings wird dieser Song durch die spät einsetztenden Gitarren und die (auch neu) elektronischen Spielereien zu einer wahren Explosion getrieben, herrlich. Ausserdem finden wir noch weitere sachte und kluge Neuerungen, Paul Banks im Falsett (im Opener SUCCESS), spanische Texte, Salsa Elemente (Achtung, lieber Fan, im Schlusstrack THE UNDOING, nicht erschrecken ;-), Trompeten. Aber wie schon gesagt, alles sachte und sehr klug in den typischen Interpol Sound eingeflochten. Und den gibt es en masse. Der pumpende, die Songs treibende Bass, die typischen Riffs von Daniel Kessler, die sonore Stimme von Paul Banks, die zusammen eine getragene düstere Atmosphäre erzeugen, die irgendwo zwischen Joy Division und Shoegazing genau die Sehnsüchte und Erwartungen der Fangemeinde trifft. Schönste Beispiele sind neben der Single BARRICADE, auch SUMMER WELL, das mit seiner klaren Melodien auch auf die ersten beiden Alben gepasst hätte, oder ALL THE WAYS, das wirkt wie ein schwarzes Loch, in dem sich alle Interpol Zutaten verschmelzen, um den Hörer für immer aufzunehmen. Wie in einem langsam aufziehenden Sturm - mit Banks wie im Traum sich wiederholend "I know the way you will make it up, make it up for me" - wird die Stimmung immer bedrohlicher, Gitarren schrauben sich hoch und Orgeln geben dem ganzen noch den letzten Anstrich ... um einer der schönsten dunkle Interpol Momente zu werden. Ein Klasse für sich, kein Fan wird enttäuscht sein von den neuen, alten Interpol. |
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Tomorrow Morning (Ltd.Edt.) von EelsAudio CD von Cooperative Music (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 14,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2010 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionIm Mai 2009 begann Mark Oliver Everett aka E eine Album-Trilogie, die mit dem rockigen Werk Hombre Lobo eingeleitet wurde. Kaum sieben Monate später folgt das von privatem Trennungsschmerz geprägte End Times. Den Abschluss bildet nun die zauberhafte Platte Tomorrow Morning, und wieder ließen die Eels nur sieben vergehen. Eine kurze Zeit, die nicht ausreichte, um die seelischen Tumulte und Herzschmerzen gänzlich vergessen zumachen, und doch sind auf Tomorrow Morning viele Trauerwolken verflogen, liegt das Tal der Tränen hinter Mark Oliver Everett. Er ist weiterhin das musikalische Großhirn der Eels und überrascht im finalen Teil neben ein paar Rockern (?Looking Up?) mit vielen freundlichen Melodien, Hoffnungsschimmern und sanften Klängen. Auf der Suche nach neuem Glück greift die einzigartige Band aus L.A. auf zauberhafte Orchestrationen und extrem viele elektronische Sounddetails zurück, an denen die Stammkräfte Koool G Murder und Knuckles maßgeblich beteiligt sind. Dasselbe gilt auch für das neu dazu gestoßene The Amy Davies Choir and Tomorrow Morning Orchestra. Drei Alben in gut einem Jahr, da besteht die Gefahr, sich zu verheben, Belanglosigkeiten zu produzieren, sich zu kopieren. Nichts davon trifft auf Tomorrow Morning zu, alleine schon, weil es sich musikalisch und textlich durch viel Optimismus von den anderen beiden Teilen der Trilogie abhebt. Gerade die vielen digitalen Sounds und Beats sorgen für eine ganz andere Gewichtung, und obwohl die programmierten Klänge aus der Tiefe der kalten Festplatte kommen, verströmen sie Wärme und Wohlklang. Alleine ein überragender Song mit dem zuversichtlichen Titel ?This Is Where It Gets Good? macht die Platte zu einem Ereignis, vermengen sich hier doch klasse Rhythmen im Stile der Young Marble Giants mit herrlichen Streichern. ?After The Earthquake? überragt mit seinem träumerischen Pianospiel. Das hinreißende ?Oh So Lovely? und dem Blick in die Zukunft (?...I feel my heart changing in mysterious ways...?) lässt hoffen, dass E bessere Zeiten entgegen sieht und mal für eine längere Zeit nicht von der Peitsche des Lebens getroffen wird. --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Überraschend schlecht 1 von 5 PunktenHabe die CD vor ein paar Tagen voller Vorfreude ausgepackt und bin leider sehr enttäuscht worden. Das Album war von Beginn an langweilig und wird auch nach mehreren Versuchen mich reinzuhören nicht besser. Werde sie in mein CD-Regal unter der bereits Staub angesetzten Kategorie "Musik, die meine Mitmenschen und ich nicht wirklich brauchen" einsortieren und einmal im Jahr mit einem feuchten Lappen abputzen... Schade... Auf Regen folgt Sonne. 5 von 5 PunktenJedenfalls scheint es bei den Eels auf ihrem dritten Album in etwas mehr als einem Jahr Programm zu sein. Wobei es schon schwer fällt die Eels noch als Band zu betrachten, wo es sich doch allgemein um den Output von Mark Oliver Everett aka E handelt. Nach dem ziellosen Umherstreifen als Wolfmensch auf Hombre Lobo und den zur musikalischen Verzweiflungstat verdichteten Endzeiten, wendet sich für den Macher der Eels schließlich wieder alles zum Guten. Fast mag man dem Frieden nicht trauen. Wie lange mag dieses Hochgefühl wohl anhalten ? E sagt, er habe Tomorrow Morning bewusst als Titel gewählt, um ein deutliches Signal zu setzen: auch nach all dem Elend des davor gibt es ein Morgen, ja mehr noch, dieses Morgen fängt auch mit dem (frühen?) Morgen an. E wird sogar fast übermütig, denn der erste Titel ist einfach ein kurzes, vor Synthesizergeräuschen vibrirendes Stück, das schon den Tag vor dem Abend lobt (was man bekanntermassen nicht tun sollte...): In Gratitude For This Magnificent Day. Ein elektronisches Album wollte er machen und demonstrieren, dass man positive Stimmung und wieder entdeckte Lebensfreude auch mit kalter Elektronik darstellen kann. So wurde Everett jedenfalls vor der Veröffentlichung von Tomorrow Morning zitiert. Im ersten richtigen Song, I'm A Hummingbird, kommt dieses Konzept zunächst nicht zum Tragen. Orchestermusik begleitet E, der uns wohl sagen möchte, dass alles letztendlich irgendwie Sinn bekommt, wenn es da heisst: all the seconds and the minutes and the hours and the days and the weeks and the months and the years of my life it was all worth it to be here now Dann wird die Musik tatsächlich elektronisch. The Morning, Baby Loves Me und Spectacular Girl sind mit Synthesizern arrangierte Songs, aber von unterschiedlicher Stimmung. Hört man diese drei Lieder nacheinander an, kann man erkennen, was auch mit solchen Stilmitteln möglich ist. Das finde ich absolut interessant. What I Have To Offer ist dann der erste Song, in dem auch mal eine Gitarre vorkommt und dabei ein wenig an Railroad Man erinnert. This Is Where It Gets Good verbindet dann wieder elektronische Beats mit Streichern und Synthieklängen. After The Earthquake folgt als das zweite Instrumental, das auch schon auf das Blinking Lights...Album gepasst hätte. Oh So Lonely wiegt sich im 3/4tel Takt und gleich wieder der Kontrast, wenn Drums und Bass dominierend das nächste Lied, The Man, eröffnen, in dessen Verlauf auch wieder elektronische Klänge und Glockenspiel zum Einsatz kommen. Sogar zum Gospel lässt E sich auf Looking Up hinreissen. Die nach meinem Eindruck schönsten Lieder kommen zum Schluss: That's Not The Way mit Orgelklängen instrumentiert, das herrliche, nur mit Akustikgitarre und Bass begleitete I Like The Way This Is Going und last but not least erklärt uns E im letzten Song dieses Albums sein Mystery Of Life. Ich war nach der Ankündigung, dass auf Hombre Lobo und End Times als Abschluss dieser Phase ein elektronisches Album folgen sollte, zunächst etwas skeptisch. Aber nach mehren Tagen mit diesem Album, komme ich zu dem Schluss, dass die Eels hier einen eingeschlagenen Weg konsequent zu Ende gehen. Wenn man etwas kritisieren wollte, dann, dass einiges auf dieser Platte wohl bekannt vorzukommen scheint. Viele Soundeffekte sind schon verwendet worden, hier lugt ein bisschen Susan's House durch, dort mal ein Stückchen Cancer For The Cure oder Teile aus Blinking Lights And Other Revelations. Insgesamt ein abwechslungsreiches Album mit philosophischen Texten, dass mich bis jetzt kein Stück gelangweilt hat. Nachdem ich mir alle drei CDs im Zusammenhang durchgehört habe, bin ich gespannt, wie die Entwicklung weiter geht und was uns noch alles erwarten wird, mit Mark Oliver Everett und seinen Eels. Wer auf diesem Album die Gitarrenklänge doch zu sehr vermissen sollte, dem empfehle ich diese Limited Edition. Auf der Bonus EP bekommt man vier weitere Songs, die auf die Elektronik des eigentlichen Albums ganz verzichten: 1.Swimming Lesson, 2.St.Elisabeth Story, 3.Let's Ruin Julie's Birthday und 4.For You. wieder gut! 5 von 5 PunktenWie immer gibt uns Eels die Gelegenheit, auf der myspace Seite das gesamte Album anzuhören. Ein toller Service, der auch dafür spricht, dass E nach wie vor ehrlich mit seinen Fans ist und keinem die Katze im Sack andrehen will. Er ist überzeugt davon, was er macht, überlegt sich wie er es macht, und raus kommt immer wieder etwas absolut ehrliches... Mich persönlich hat der zweite Teil der Trilogie (End Times) nach dem aus meiner sicht echt starken ersten Teil (Hombre Lobo) noch immer nicht abgeholt. Zu ruhig... in meinen Ohren gar sowas wie langweilig... da ich die Eels aber lange genug kenne, gehe ich davon aus, dass der Tag kommen wird, an dem meine Stimmung passen wird, und auch für mich die End Times beginnen werden... (ging mir mit Blinking Lights nicht anders!) Tomorrow Morning hingegen hatte mich auf anhieb gepackt. Es ist gerne mal etwas verrückt, teilweise auch etwas lauter... es macht einfach spaß... und es strotzt vor wirklich anregenden Texten. Immer wieder bleibt man an verschiedenen Passagen hängen, fühlt sich bemüßigt, sie zu zerpflücken und findet darin Bilder, die aus dem eigenen Leben stammen... Sicher, musikalisch herausragend bahnbrechendes findet man nicht (zumindest bei den ersten Malen anhören)... aber, das muss es IMO ja auch nicht immer sein... E ist schon ansich bahnbrechend genug ;) und mich konnte er mit Tomorrow Morning (nachdem ich doch von den End Times immer noch enttäuscht bin) wieder absolut versöhnen... Danke dafür, ich freu mich auf das Konzert! Große Enttäuschung 1 von 5 PunktenIch kann mich dem bisher Geschriebenen leider nicht anschließen. Auch bei mir war die Spannung sehr groß und eigentlich war ich sicher, auch dieses Mal wieder von "Mr.E " ein Paket aus Emotionen und Gänsehaut aufgetischt zu bekommen. Er ist ( oder war...) einfach genial aber ich glaube nun wirklich, dem guten "Mr. E" gehen langsam die Ideen aus. Keine Spur mehr von eingängigen Melodien und in meinen Augen ( bzw. Ohren )überhaupt keine Fortsetzung des genialen Albums "Hombre lobos" und "End Times". Statt dessen ein synthetisches Geklapper das teilweise dermaßen schräg ankommt, dass man am liebsten das Album sofort wieder im Marketplace weiter reichen mag. Wo sind die handgemachten Songs, die einfach und ohne große Effekte dahin gehen wo sie auch bei Everett hergekommen sind- aus dem Herz und direkt ins Herz? Wo sind die schönen Melodien, die sich in Hirn einbrennen? Wo ist auch mal die rockige Einlage? Wir haben hier keineswegs eingängige Strophen stattdessen simple Refrains ohne die Genialität der früheren Alben. Das Album geht in meinen Augen wieder in Richtung "Electro Shock Blue" - eine Stilrichtung die Everett lieber Anderen überlassen sollte. Das Schönste an diesem Album ist das aufwendige Digi-Pack. Eels eben ;) 5 von 5 PunktenMir gefällt auch dieses Album sehr gut. Schöne Musike zum entspannen. Immer mal wieder reinhören ;) |
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The Resistance von MuseAudio CD von Warner Music International (Warner)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,47 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2009 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionMuse sind noch nie auf Nummer sicher gegangen. Jedes ihrer Alben war ein neues, spannendes Klangabenteuer, das dem Hörer anfangs einiges an Konzentration abverlangte. Auch The Resistance ist keine Fastfood-Platte, sondern originelle musikalische Filigrankunst. Als "entschlackter" und "elektronischer" kündigten Muse ihr fünftes Studioalbum im Vorfeld an, und tatsächlich klingt The Resistance deutlich reduzierter und weniger gitarrenlastig als der grandiose Vorgänger Black Holes & Revelations. Es sind zwar auch vereinzelt typische Muse-Riffgewitter wie "Unnatural Selection" zu finden, der Schwerpunkt liegt jedoch ganz klar auf ruhigeren und Keyboard-lastigeren Stücken. Ein Song wie "Undisclosed Desires" schlägt den Bogen zu Wave-Größen wie Depeche Mode, mit "Resistance" liefern die drei Engländer einen geschickt zwischen treibend und sphärisch pendelnden Mainstream-Rock-Hit ab, und auch ansonsten dominieren aufs Notwendigste reduzierte Arrangements und klare, einprägsame Melodielinien, die von Frontmann Matthew Bellamy nicht mehr ganz so oft im oberen Bereich seines beachtlichen Stimmumfangs gesungen werden. Selbst das großartige dreiteilige Epos "Exogenesis: Symphony" mit seinen Klassikeinschüben kommt schnörkellos und federleicht daher. Freunde der progressiveren, bombastischen Muse werden allenfalls beim stark an Queen und Led Zeppelins "Kashmir" angelehnten "United States Of Eurasia" an Alben wie Absolution erinnert. Die Band hat sich mal wieder spürbar weiterentwickelt, und erneut ist es für die Hörer eine Herausforderung, ihr auf ihrem Weg zu folgen.- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Loblied 5 von 5 PunktenHeute muss ich einfach mal was loswerden! Ich war schon seit ich denken kann, Fan der Rockmusik. Meine Sturm- u. Drangzeit waren die 60er Jahre mit Elvis Presley. In den 70ern waren Pink Floyd, Toto, Queen oder auch Metallica meine Favoriten, auch deshalb, weil die E-Gitarre mein absolutes Lieblingsinstrument ist.In den 80ern und 90ern trauerte ich diesen Bands hinterher,bis auf einige Ausnahmen wie U2 oder Depeche Mode. Leute, ich musste über 60 Jahre alt werden, um meinen musikalischen Höhepunkt zu erleben!!!! Und dieser heisst "MUSE" und ist die geilste Band der Welt! Seit ca. 2 Jahren höre ich täglich in voller Lautstärke, ob zu Hause oder im Auto unterwegs, nur noch MUSE. Vom 1.Album "Showbiz" bis zum letzten "The Resistance" abwechselnd und ich kann sagen, dass mich jeder einzelne song, auch nach x-mal anhören, immer noch umhaut. Das liegt natürlich auch an MATT BELLAMYS grandioser Stimme, die von den tiefen zu den höchsten, von aggressiven zu gefühlvollen, schmeichelnden und zarten Tönen reicht. Er hat das Potential eines Genies. Das zeigt sich nicht nur im Gesang, sondern vor allen Dingen in seinem Gitarren- u. Klavierspiel. Als wenn das noch nicht genug wäre, er schreibt u. komponiert seine Musik selbst. Dabei dürfen natürlich seine beiden Freunde und Bandmitglieder CHRIS, weltbester Bassgitarrist und DOM, weltbester Schlagzeuger, nicht fehlen. Was die drei Jungs auch noch LIVE abliefern (ich spreche aus Erfahrung, war in Köln dabei) ist zum Niederknien!!! "The Resistance"ist für mich das reifste,abgerundetste Album. Einerseits die drei klassischen Titel, die so gefühlvoll komponiert sind,dass einem die Tränen kommen können, andererseits die übrigen Songs, alle einzigartig und genial. Ich bin überzeugt, dass "Uprising" zur Hymne wird, wenn sie es nicht schon ist. Das dann folgende "Resistance" ist ein Gänsehaut- Titel, wie auch " Guiding Light"(geile Gitarre,Gefühl pur), "United S.o.Eurasia" absolutes Hammerstück,(Rasanz u. Gefühl) Dann gibt es einen für MUSE untypischen Song "Undisclosed Desires" ein "kommerzieller Ohrwurm" würde ich sagen, der so gut ist, dass er einen nicht mehr los lässt. "Unnatural Selection" ist der Kracher, der dich total mitreisst. Ich kenne niemanden, der von diesen Songs nicht begeistert ist, wobei ich dazu sagen muss, wer MUSE nicht kennt, sollte erst nach mehrmaligem Anhören sein Urteil fällen. Jeder weiss, je öfter man ein Stück hört, desto mehr geht es einem ein. Entweder wird es dadurch besser, oder man hat es leid. MUSE hat ganz klar mein Leben bereichert und ich hoffe, dass diese göttlichen Jungs noch Millionen Menschen erreichen können und werden. Magnifico!!!! 5 von 5 PunktenAlso normalerweise schreibe ich längere Kundenrezensionen, damit die anderen Interessenten natürlich auch was von meiner Rezi haben, aber heute und hier kann ich meiner großen Begeisterung einfach nicht anders Luft machen! "The Resistance" ist ein wirklich UNGLAUBLICH tolles, interessantes, inspirierendes, geniales und sich selbst übertreffendes Album!!!!! Muse hat sich finde ich wie es mein Vorrezensent bereits erwähnt hat, selbst neu erfunden! Ein riesengroßes Lob an Muse!! The Resistance 5 von 5 PunktenAlso ich muss sagen, dass meine Erwartungen, die diese CD betreffen mehr als erfüllt wurden. Mehr muss man nicht sagen ausser: super CD United States OF Eurasia 5 von 5 PunktenHörte/sah ich bei einem Bericht in MTV vom Nürburgfestival und war begeistert. Scheibe gekauft, gehört. Prima. Es gibt sie noch die Jungs, die Noten kennen, Instrumente beherrsschen, die Musik machen können. Dachte immer, das hätte mit dem Sterben der alten Gruppen der 60ziger/70ziger Jahre aufgehört, aber hier und da.....!!! Kreativ, prima zu hören, gefällt. Eigentlich sind alle Titel prima, könnte so keinen explizit hervorheben, endscheidend für meinen Kauf und daher auch hervorzuheben ist halt ''United States OF Eurasia'', da dies der Titel war, der mich bei der Aufzeichnung von Rock am Ring auf Muse aufmersam gemacht hatte. Tolle Musik 4 von 5 PunktenMuse ist einfach super. Auch wenn MUSE an "Härte" verloren hat, hört sich das neue Album "The Resistance" klasse an. Als MP3 - Download für den Preis unschlagbar! |
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Music for Men von GossipAudio CD von COL (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,45 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2009 |
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ProduktbeschreibungMUSIC FOR MEN Aus der Amazon.de-RedaktionMusic for Men, das neue Album von Gossip ist einfach zum Küssen. Sängerin Beth Ditto ist erfrischend originell und ein wahrer Rohdiamant, was auch das Stakkato-Rhythmus-Intro ?Dimestore Diamond? auf den Punkt bringt. Das Big Girl powert sich durch 12 Songs, allesamt vom Erfolgsproduzenten Rick Rubin mit Understatement so umgesetzt, dass Roh- und Feinschliff sich die Balance halten. Dittos Texte sind realistisch und komisch zugleich, fernab der Glamourwelt singt sie, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Aus dem kommt ein lautes Organ, Klartext auch im Gesang, bei dem sie sich weder um Stilarten noch um Styling bemüht, sondern nur authentisch loskreischt, röhrt und brüllt und mit frechen Schlenkern auch den Pop nicht links liegen läßt. Jeder Song ist eine eigene Geschichte, ein eigenes musikalisches Patchwork und trotz vieler Referenzen immer der unmissverständliche, selbstbewusste Hinweis ?Ich bin das Sprachrohr meiner Generation?, siehe das minimalistische ?8th Wonder? oder das ekstatische ?Pop Goes The World?. Die temperamentvolle Single ?Heavy Cross? mit experimentierfreudiger, ungestümer Popmelodie klingt mit dem Pfeifen so, als würde man als Kind im Wald die Angst verjagen. Soul und R?n?B, New Wave und Punk und dazwischen eine Elektro-Ballade wie ?Love Long Distance? oder den Genre-Mix beim Gender-Titelsong ?Music for Men? - die Band verbreitet mit Leidenschaft und einer Prise Selbstironie durchwegs gute Laune. Gossip ist Musik für die Krise - der Tanz auf dem Finanz-Vulkan. Gossip = Klatsch. Und Klatsch gibts hier nur musikalisch vom Besten - laut, lustig, unbefangen, ungebremst bis unverfroren. Gleich nochmal hören, am besten den Ohrwurm ?Four Letter Word.? - Ingeborg Schober 5 Kundenrezensionen:Kraft und Ungeschliffenheit auf dem Weg zur Perfektion 4 von 5 PunktenBeim ersten Hören von "Music for Men" war ich enttäuscht, beim zweiten interessiert und beim dritten begeistert. Gossip liefern ein Album, dass ungekünstelt ist und allein durch musikalisches Genie besticht. Manche Riffs wie vor allem in "8th Wonder", aber auch "Men in Love" und "Spare Me from the Mold" lassen es einem kalt den Rücken runterlaufen und in die Melodik hineintauchen. Wenn auch es meiner Meinung nach den einen oder anderen Hänger gibt ("2012" gefällt mir weniger), ist dieses Album für Interessierte auf jeden Fall empfehlenswert! Top Album für kleines Geld 5 von 5 PunktenIch liebe dieses Album! Cooler sound, über die Power der Sängerin brauchen wir garnicht reden. Die Songs gefallen mir fast durch die Bank weg super. Und das Ganze zum halben Preis, den man gewöhnlich für ein Album zahlen muss. TOP! Absolutes MUST TO HAVE 5 von 5 PunktenDiese CD ist einfach ein Hammer und ein absolutes Must to have in der eigenen CD-Sammlung! Diese Wahnsinns-Stimme - Beth (Vocals), die Hammerfrau - in Kombination mit der Musik an sich, unglaublich guuuut. Impulsiv und Energie geladen, dass es nur so in den Ohren raucht. Selten, dass es mich so umhaut und mich fast jedes Stück vom Hocker reißt und auch das Tanzbein schwingen lässt. Kaufen. Einfach sofort kaufen. unglaublich gut *_* 5 von 5 PunktenIn der Regel kauft man sich ein Album, weil einem ein, oder zwei Titel im Radio, oder Fernsehen gefallen haben und ist dann nicht selten enttäuscht, dass mit den Singleauskopplungen auch schon die einzig hörenswerten Titel abgehandelt wurden. Ganz anders bei Gossip. Vorsichtshalber habe ich direkt online in das komplette Album reingehört und konnte unter den 30Sek. Tracks nur einen ausmachen der nicht meinem Geschmack entspricht. Jetzt habe ich das gute Teil zu Hause und bin restlos begeistert. Alles sehr popig, tanz- und singbar. Völlig überbewertet 2 von 5 PunktenEine ansprechende Single und der Name Rick Rubin müssen nicht Garanten für ein gutes Album sein. 08/15 Modern Pop mit ein paar Alternative Sprengseln führen schnell zu einer gepflegten Langeweile. |
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XX von The XXAudio CD von Xl/Beggars (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 8,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2009 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:GENIALER elektronischer 80er Jahre Sound! 5 von 5 PunktenKlasse Album. Ich wäre beinahe nicht über das Intro hinausgekommen, weil ich das so genial finde, dass ich immer wieder zurückzappen musste. Die Songs sind ausgesprochen schön. Islands gefällt mir fast am besten, aber eigentlich kann man gar keine Auswahl treffen, weil wirklich jeder Song für sich ein Meisterwerk ist. Ich kannte The XX vorher nicht, bin aber inzwischen zum richtigen Fan mutiert. Genialer Rhythmus der 80er Jahre, elektronisch unterlegt, klingt einfach super in den Ohren. Kann jedem dieses geniale Stück nur empfehlen! Und Vorsicht, das Intro macht süchtig. An dieser Stelle einfach weiterlaufen lassen. Klasse Album! X fur ein U 2 von 5 Punkten... mal offen für was neues sein hab ich mir gedacht und das Ding gekauft. Aber leider ist das ganze gar nicht so neu. Klingt mir zu oft nach Lou Reed, Leonard Cohen und Chris Isaak's Wicked Game. Ein Lichtblick ist die Stimme von Romy Madly Croft aber auch schon mal gehört. ??? Dido oder so..??? Für mich ein Fehlkauf wer auf Melancholie steht sollte vor dem Kauf mal reinhören. Viele gute Lieder 5 von 5 PunktenMein Bruder hat The XX auf dem Hurricane festval gesehen und fand sie sehr gut. Bei MTV habe ich mir noch einen ausschnitt von dem konzert angeguckt und dann beschlossen mir das Album zu kaufen. Zum Album: Intro 5 Sterne Vcr 4 Sterne Crysalised 5 Sterne Islands 5 Sterne Heart skipped a beat 4 Sterne Fantasy 3 Sterne Shelter 5 Sterne Basic Space 4 Sterne Infinity 4 Sterne Night Time 4 Sterne Stars 4 Sterne Fazit: Wenn man offen für neue Musik ist, würde ich das Album auf jeden Fall empfehlen. The XX effect 5 von 5 PunktenEs bedarf gar nicht viel Gerede: Die CD ist bombe! The xx: für immer! Für alle! Sie haben's einfach drauf. Und Oliver Sim hat die schönste Stimme auf diesem Planeten. Hört in die Hörproben rein oder bei Youtube (Tipp: "You've Got The Love" Remake von Florence and the Machine (leider nicht auf der CD)) und überzeugt euch selbst. Nix "Colossal Youth", nix lahm.. Geschmäcker sind verschieden aber das stimmt so einfach nicht. Für die gute-Laune-aufstehen-und-tanzen-Stimmung ist es nicht die beste CD, aber das sind andere Sensationen auch nicht und warum auch, wenn diese Musik doch so glücklich macht :) Frisch und unverbraucht... 5 von 5 PunktenSo ein Album hatte ich gerne mit Anfang Zwanzig auch gemacht! Man spürt sofort alles gute aus der englischen New Wave- und Postpunk Szene der 80er und doch ist irgendwie alles anders. Kleiner, moderner, aufgeräumter und trotzdem nicht weniger stimmungsvoll. Live gespielte MPC-Drums, gradliniger Bass, Gitarre im Koto-Sound, ein paar Sequencen und Pads zur Untermalung und Gesang der sich im Wechselspiel hervorragend ergänzt. Es gibt einfach keine überflüssigen Elemente oder Sologedudel. Was die Songs nicht brauchen ist einfach nicht vorhanden. Man spielt nur was man kann und das ist gut so! |
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In This Light and on This Evening von EditorsAudio CD von Pias Recordings (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 5,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2009 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDie Charts waren erobert, die großen Hallen gefüllt und das Fanpotential weitgehend ausgeschöpft. Die Editors hätten trotzdem ein drittes Album im gewohnten Stil aufnehmen können, um noch eine Weile auf der Erfolgswelle zu schwimmen. Sie hätten sich wieder anhören müssen, dass doch nur eine wässerige und melodischere Version der Post-Punk-Ikone Joy Division für die Massen sind. Das Quartett aus Birmingham entschied sich anders und dafür, mit In This Light And On This Evening ein neues Kapitel aufzuschlagen. Der Bruch mit den beiden Vorgängern The Back Room sowie An End Has A Start ist signifikant, denn die Briten stimmten ihre Gitarren neu und holten sich viel elektronische Equipment ins Studio. Laut Sänger Tom Smith wurde dieser musikalische Schritt, ungefähr vergleichbar mit dem Übergang von Joy Division zu New Order, im Vorfeld der Aufnahmen nicht bewusst getroffen. Wohl aber waren sich die Editors einig, dass sie neue Wege gehen wollten, Dinge ausprobieren, andere Instrumente spielen. Es gehört zur Karriere einer Band, etwas zu riskieren und beim Betreten von ungewohntem Terrain alte Fans zu verschrecken, vielleicht zu verlieren, neue zu gewinnen, zumindest aber Meinungen zu spalten. ?Gut so?, meint Sänger Tom Smith. Die Editors machen sich also nicht zu Erfüllungsgehilfen von Erwartungen, bleiben aber immerhin in den 80ern verwurzelt. Ein wenig unterkühlter kommt In This Light And On This Evening daher, es braucht etwas, bis man warm mit den Songs wird. Der Einstieg aber ist den Editors mit dem Titeltrack brillant gelungen. Ein Synthie-Thema, das ein wenig an Terminator oder Bladerunner erinnert, steigert sich und endet mit einem paranoiden Lärmgewitter. ?Bricks And Mortar? dagegen offenbart nicht nur textliche Schwächen, wenn schon Synthie-Pop, dann bitte zu raumgreifend, dramatisch und bombastisch wie die Singleauskopplung Papillion. Sehr eigenwillig präsentieren sich die Editors in ?Eat Raw Meat = Blood Drool? und mit dem verschleppten ?Walk The Fleet Raod? gelingt ihnen ein schönes Finale. Wie immer stopfen sie ein Album nicht bis zum Anschlag voll, und so blieben einige Stücke der Aufnahmesession mit dem Produzenten Flood U2, Placebo, Depeche Mode) übrig. Die, die sich nicht harmonisch in In This Light And On This Evening einfügen ließen, finden sich auf einer Bonus-CD der limitierten Auflage. Und die ist unbedingt zu empfehlen, denn unter ihnen befinden sich ein paar echte Perlen wie das melancholische ?I Want A Forest?, das immer wieder von verstörenden Geräuschen unterbrochen wird, die auf ?A Life As A Ghost? noch zunehmen. Erst alle Stücke zusammen vervollständigen das neue Soundbild der Editors. - Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Hörgenuss 5 von 5 PunktenWunderbar einfühlsam, bezaubernd düster, warm und wohlklingend. Die Symbiose aus 80er Jahre Wave und modernem chartuntauglichen Pop ist gelungen und schmeichelt meinen Ohren. Kompliment! Sehr gutes Album mit kleinen Schwächen 4 von 5 Punkten"In this Light and on this Evening" lautet der Albumtitel der Editors aus diesem Jahr, das sich im Vergleich zum vorherigen Sound der Band dem klassischen Alternative-Rock abwendet und sich mehr dem elektronischen, minimalistischen Genre zuwendet - vllt. irgendwo zwischen Bloc Party's "Intimacy" und Interpol's "Antics", welche genau so düster aber weniger synthetisch daherkam. Der dem Albumtitel gleichnamige Opener (1) klingt, als wolllten die Editors uns auf etwas neues einschwören - treibend, steigernd und stimmungsvoll. Ein gelungener Start. Darauf folgt mit "Bricks and Mortar" (2) der erste richtig starke Titel auf dem Album, der dank Tom Smiths Stimme von einer sensationellen Melancholie zum eingägigen Refrain getragen wird. "Papillon" (3), zurecht erste Single-Auskopplung des Albums, darf getrost als Highlight der Platte angesehen werden. It kick's like a sleep twitch! Sensationell. Mit "You don't know Love" (4) nimmt das Album zur rechten Zeit das Tempo wieder heraus, um sich aber am Ende wieder zu steigern und verschiedene Synthies zusammenlaufen zu lassen. Insgesamt ist der Titel vllt. für manche Geschmäcker etwas zu einfach gehalten, was ihn nach mehrmaligem Hören auch etwas langweilig werden lässt. "The Big Exit" (5) startet mit Klängen, die an "The Smiths" Klassiker "How soon is now" erinnern. Leider bleibt der Song fast durchgehend langsam (zum Ende, mal wieder, eine Steigerung, damit Ed Lay nicht einschläft), ruhig und Smith's auffallend hoher Gesang macht das ganze nicht besser. Darüber hinaus ist die Nummer meiner Meinung nach absolut nicht live-tauglich. Dieser erste richtige Schwachpunkt der CD wird allerdings mit "The Boxer" (6) sofort vergessen gemacht. So viel Gefühl, so viel Atmosphäre! Wunderschön das synthetische Xylophon/Glockenspiel zu Beginn, das den Titel trägt und von "Police's" "Wrapped around your finger" inspiriert scheint. Es folgt "Like Treasure" (7), dass sich wieder mehr in die Richtung von "Bricks and Mortar" bewegt und diesem, auch dank seiner schönen lyrics, in nichts nachsteht. Der vorletzte Song (8: Eat Raw Meat = Blood Drool) passt leider nicht zum restlichen Album, passt auch nicht zu den Editors, weicht einfach inhaltlich und musikalisch von den anderen Titeln ab. Ich sehe hier wiederum eine Schwachstelle des Albums, die dieses mal auch nicht vom nachfolgenden und letzten Titel (9) kompensiert werden kann. "Walk the fleet road" sollte das Album so minimalistisch beschließen, wie es Begann. Es ist absolut stimmig zum Rest des Albums, schafft wiederum Atmosphäre, weicht aber an den entscheidenden Stellen zu sehr in die hohen Tonlagen ab, was vllt. die Morgendämmerung wiederspiegeln soll, nachdem uns die Editors durch die Nacht begleitet haben. Was macht ein gutes Album aus? Wann ist ein Album perfekt? "In this Light and on this Evening" ist sicher nicht perfekt, aber sehr gut. Mit 5-6 richtig guten Titeln, teils ruhiger ("The Boxer") teils aufwendig nach vorn gehend ("Papillon") , ist es reichlich bestückt. Vor allem im Vergleich zur gesamten Spielzeit von leider nur knapp 45 Minuten. Zu Gute kommt dem Album auch, dass es ein Konzept hat, ein Thema, das fast durchweg die CD bestimmt. Die Editors haben was zu sagen und sie wagen es, neue Wege zu gehen und sich auch ein Stück weit neu zu erfinden. Der Erfolg der Platte (Platz 1 in UK, Platz 8 in Deutschland) ist gerechtfertigt. Trotz seiner kleinen Schwächen ist es eines der besten Alben des Jahres. Auch mit elektronischen Tönen ganz wunderbar 5 von 5 PunktenIch kenne die Editors bereits seit dem ersten Album und war ersteinmal überrascht zu lesen, dass sie nun elektronischer klingen. Aber die vielen positiven Rezensionen haben mich persönlich nicht enttäuscht, eher das Gegenteil. Diese neuen Klänge passen ganz wunderbar zur melancholischen Art der Band. Wie auch bei den beiden Vorgänger-Alben gefiel mir dieses sofort nach dem ersten Durchhören. Also meiner Empfindung nach auf jedenfall lohnenswert auch für die, welche die Editors bisher mochten und so noch nicht kennen ..wenn man nicht gerade eine extreme Aversion gegen elektronische Klänge hegt ;-) Sehr gut! 5 von 5 PunktenEndlich mal wieder ein Album das sich lohnt mehrfach von vorn bis hinten gehört zu werden. & dabei ist es egal ob mal Auto fährt, im Büro sitzt & arbeitet oder den Haushalt erledigt... Für mich: erste Sahne :o) Stilwechsel: Perfekt in der Form aber inhaltsarm 2 von 5 PunktenHier ist sie: Die neue Editors Scheibe "In this Light And On this Evening". Bereits im Vorfeld spaltete das Album die Fans: Die Vorabsingle ließ es erahnen: Die Editors sagen den Gitarren größtenteils "Goodbye" und setzten vor allem auf tanzbare Beats und wabbernde Keyboard-Flächen. Mittlerweile sind die Jungs um Tom Smith quasi raus aus ihrer Joy-Division-Phase und lassen sich passenderweise von deren Nachfolge-Band New Order beeinflussen. Kann das gutgehen? Nun, man muss den Editors lassen, dass sie die Stilmittel beherrschen: Tom Smith Vocals ergänzen sich durchaus auch mit den Keyboardteppichen von Liedern wie "Bricks And Mortar" oder "I Want A Forest" von der Bonus-CD der Limited Edition. Dennoch könnte "In this Light And On this Evening" als eine Art grandioses Scheitern in die Bandgeschichte eingehen: Zwar haben die Editors ihre Hausaufgaben gemacht und zusammen mit dem Elektronik-erfahrenen Flood die Stilmittel der Electro-Kunst nahezu perfekt erlernt. Doch eins bleibt dabei vollkommen auf der Strecke: Die Songs an sich. Und so bleibt eine schicke Form ohne Inhalt übrig. Das Ergebnis ist, dass einen das Album irgendwie unbefriedigt zurücklässt, so als hätte man ein Versprechen gehört, dessen Einlösung leider ausbleibt. Schade, so bleibt nur zu hoffen, dass die Editors zum Wohle ihrer selbst auf dem nächsten Longplayer entweder zu alter Form zurückfinden oder statt nur der Form der neuen Stilmittel zu frönen diese auch mit tollem Songwriting kombinieren. |
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Funeral von Arcade FireAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 6,98 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2005 |
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ProduktbeschreibungFUNERAL Aus der Amazon.de RedaktionDie Randgeschichten, die Funeral erzählt, kommen einem bekannt vor. Ende der 90 haben Eels-Mastermind E Todesfällen in der Familie und im Freundeskreis seelische Nackenschläge versetzt, die dann in dem herausragenden Album Electro-Shock-Blues aufgearbeitet wurden. Funeral von Arcade Fire weist starke Parallelen auf. Zwischen Sommer 2003 und Frühjahr 2004 trug die Band aus dem Montreal mehrere Angehörige zu Grabe. Immerhin konnten die gerade gegründete Gruppe die Hochzeit ihrer Mitglieder Win Butler und Régine Chassagne feiern. Das Debütalbum nannten die Kanadier trotzdem Beerdigung. Das lässt vermuten, dass die Stimmung drückend ist und die Noten Trauer tragen. Stimmt auch, stimmt aber auch nicht. Es geht neben Tod in den umwerfend guten Songtexten von Funeral auch um Ängste, Verzweiflung, Kälte und Zwänge. Oder die nie gesehene Heimat von Chassagne, deren Eltern Haiti verlassen mussten. Die musikalische Assoziationskette, die an einem vorbeirauscht, reicht von Pulp, Radiohead über David Bowie, Magnetic Fields, Tindersticks bis hin zu British Sea Power. Doch Arcade Fire sind keine Gruppe, die klingt wie...Arcade Fire haben extrem schnell eine ureigene, vielschichtige Klangsprache gefunden, die einen in Tempo, Stilistik, Schönheit und Gefühlschwankung immer wieder überrascht, hin und her reißt. Zwischen Indie-Rock, Hafenmusik, Trauermärschen und Tango wühlen Gitarren, Xylophon und Streicher ( was für Geigen!!) schwer in der Seele herum. Ganz, ganz großes Kino, dieses Album! --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Liebenswerter Staubfänger. 5 von 5 PunktenBei mir ist das so: CD kaufen, anhören, noch einmal einzelne Stücke anwählen. Ins Regal stellen und etwas reifen lassen. Manche Werke schaffen es dann nur noch sporadisch aus ihrem Versteck heraus in den Player. Einige Alben werden wieder und wieder ausgegraben, manchmal aus Sehnsucht, mitunter auch zufällig. Aber hier ist der Fall anders: "Funeral" vom wunderbaren Kollektiv Arcade Fire um Leiter Win Butler und Ehefrau Regine Chassagne haben aktive Trauerbewältigung betrieben und veröffentlicht, wie es evtl. sogar noch nie zu hören und fühlen war! Dieses Werk fesselt mich so, dass es "Funural" als nur eines von fünf Alben nie ins Regal geschafft hat und trotz regelmäßiger Nutzung dort seinen Anteil am zustehenden Staub der Zeit aufnimmt. Staub passt ja auch irgendwie zum Thema. Ich denke, wir altern gemeinsam. Weller. Musikalischer Frontalangriff! 5 von 5 PunktenFeuer frei aus allen Rohren heißt es, wenn Arcade Fire ihre Musik präsentieren. Geschossen wird mit allem, was Geräusche von sich gibt. Egal ob Schlagzeug, Gitarren, Piano, Bass, Xylophon, Violine, Drehleier, Pauken oder Percussions. Die kanadische Band, rund um das Ehepaar Win Butler und Regine Chassagne, präsentiert Musik in ihrer ureigensten Form. Von minimalistisch klein bis orchestral, bombastisch groß reicht dabei die Palette der Songs auf -Funeral-. Ein Album aus einem Guß, wie es nur wenige auf dem Musikmarkt gibt. Vergleiche sind da schwer. Hier und da vielleicht ein bisschen Talking Heads, da und dort eine Prise Brian Eno oder Peter Gabriel, aber so richtig einordnen, lässt sich die Musik von Arcade Fire nicht. Und das ist gut so. Was sich schon beim ersten Hören tief in die Gehörgänge brennt, das wird beim mehrmaligen Hören eher noch besser. Seit fünf Jahren wandert -Funeral- immer wieder in meinen Player. Das wird vermutlich auch in Zukunft so bleiben. -Neighborhood(Tunnels)- beginnt mit einem verstimmten Piano und wird danach von Win Butlers Stimme und einem Wirrwarr von Instrumenten zum Leben erweckt. -Neighborhood(Laika)- klingt tatsächlich ein wenig wie der gute alte David Byrne. Ein Akkordeon gibt dem Song die besondere Note. -Une ane saans lumiere- ist das ruhigste Stück von -Funeral-. Die Stimmen von Win Butler und Regine Chassagne transportieren dabei jede Menge Gefühl über das Mikro. Mit dem musikalischen Feuerwerk -Neighorhood(Power Out)- geht es in Hochgeschwindigkeit weiter. Gefolgt von -Neighborhood(Kettles)-, das sphärisch und folkmässig zum Träumen anregt. -Crown of love- hat etwas von einer John Lennon-Nummer. Ein Klasse Song. Der absolute Bringer ist -Wake up-. Mit dieser Hymne haben sich Arcade Fire schon zu Lebzeiten ein musikalisches Denkmal gesetzt. Regine Chassagne setzt -Haiti- ganz allein in Szene. -Rebellion- ist ein typischer Arcade Fire Song. Völlig beherrscht vom Rhytmus und einem Piano Stakkato. -In the back seat- beendet das geniale Album aus dem Jahr 2005. Da gibt es von Rock über Pop bis hin zu Musical-ähnlicher Musik noch einmal alles, was die kanadische Gruppe zu bieten hat. Ich schreibe immer gern über Alben, die ich ihnen ans Herz legen möchte. -Funeral- gehört in jedem Fall dazu und sollte in keiner Plattensammlung, die etwas auf sich hält, fehlen. Wenn sie die Band aus Kanada, die in keine musikalische Schublade passt, noch nicht kennen, dann wird es allerhöchste Zeit. Zulegen, reinlegen, aufdrehen und genießen! Album des Jahrzehnts 5 von 5 PunktenBevor ich "Funeral" das erste Mal abspielte, war es wie bei jedem anderen Album: Eine halbe Erwartung, dass die Platte dem Hype nicht gerecht wird. Dass das Album ein, zwei gute Songs hat, der Rest nur Beiwerk ist und es schließlich für immer im Regal verschwindet. Dass ich das Album ein paar Monate konsumiere, dann archiviere, für immer. Doch etwas anderes geschah, als ich zum ersten Mal den Opener, Neighborhood #1 (Tunnels), hörte. Diese Melodie. Dieses Klavier im Hintergrund. Dieser sich forttreibende Rhythmus, begleitet von märchenhaften Lyrics. Dieser Song! War mir bewusst, dass ich meinen persönlichen Song des Jahrzehnts hörte? Vielleicht, aber vielleicht auch nicht. Tunnels hat verschiedene Funktionen: Zumal ist es der Vorreiter für eine legendäre Reise: Die Nachbarschaft ist im Schnee vergraben, jedoch finden zwei Personen zueinander, leben zusammen in ihrer eigenen Welt, bis sie alt werden und vergessen, dass es da draußen noch irgendetwas anderes gibt. "You changed all the lead/sleeping in my head." Danke, Win Butler. So wie die Liebe den Kopf des lyrischen Ichs verdreht, verdreht deine Band meinen Musikgeschmack. Desweiteren ist Tunnels ein Kunstwerk, das wunderbar für sich alleine steht. Möchte man die Essenz von "Funeral" kompensiert einfangen, schnell konsumieren, so bietet Tunnels genug Stoff für den hiesigen Arcade-Fire-Junkie. Ich könnte so viel über dieses Lied schreiben. Aber gehen wir weiter, die Tracknummer zeigt "2". Neighborhood #2 (Laika) zerstört eine große Furcht, die ich nach dem hören des Openers hatte: Dass alles, was kommen mochte, nur noch abgedroschen, belanglos wirken würde. Arcade Fire toppen zwar nie Tunnels auf ihrem Debütalbum, aber das haben sie auch nicht vor. Laika ist eine Kampfansage gegen all die Zweifler. Aggressiver als der erste Track stampft auch dieser Song durch alle Membrane. Vielleicht wirkt das Geschreie Butlers hier etwas abschreckend, jedoch vereint der Refrain alles wieder in Harmonie. Indes wird das Märchen weitergesponnen, es wird kompletter. Une Année Sans Lumiere gönnt dem Hörer eine kurze Verschnaufpause, doch wäre es fatal, in blinder Gier den nächsten Track anzuwählen: Arcade Fire präsentieren sich zwar von der balladischen Seite, eine wirkliche Überraschung in dem Song fehlt. Aber die simple, verführerische Melodie lässt den Song dahinschweben, und ehe man sich versieht, befindet man sich beim nächsten Track. Wie schnell man den Sinn für Zeit verliert! Neighborhood #3 (Power Out) lässt den rockbegeisterten Hörer wieder jubeln, Arcade Fire prügeln die näcshte Offenbarung aus ihrem Intrumentensortiment. Der Drall erinnert an Laika, jedoch ist hier die Melodie klarer, bewusster. Ohrwurmgefahr. Dieser Song kratzt am Thron von Tunnels, hat aber eine ganz andere, wunderbare und eigene Note. Wie vielschichtig diese Band ist, sollte nun jeder begriffen haben. Neighborhood #4 (7 Kettles) schließt den Kreis, der sich um die Nachbarschaft schmiegt. Wieder eine Ballade, wieder dieser ehrfürchtige Gesang, diese Melodie, diese Lyrics. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber was will man noch sagen? Sich Definitionen und technischen Bimbam aus der Nase ziehen, den Song zerstückeln? Oder einfach sagen, dass er wunderschön ist? Entscheidet selbst. Crown of Love könnte dann so etwas wie Monotonie hervorrufen, es folgt eine weitere Ballade. Auf den ersten Blick scheint dieser Song vor Kitsch zu platzen ("If you want me, please forgive me"), doch seltsamerweise bleibt dieser Kitsch aus. Ein Freund von mir, ebenfalls Arcade-Fire-Fan, verteidigt diesen Song. Er sei das einzige Liebeslied mit gewöhnlichen Lyrics, das keinen Kitsch hervorrufe. Ich denke, er hat Recht, und glaube weiterhin, dass das viel mit dem ungewöhnlichen Ende zu tun hat. Butlers Stimme wird plötzlich immer euphorischer, und ebenso die Instrumente - das Lied verwandelt sich auf einmal in eine Uptempo-Nummer, einen Rocksong, und endet schließlich. Dieser kurze Endteil könnte schon allein genug Material für einen selbstständigen Song beinhalten, aber Arcade Fire verballern diese Komposition, als hätten sie noch viel besseres auf Lager. Sie überraschen mich immer wieder auf dieser Platte. Wake Up ist, milde ausgedrückt, der nächste Kracher. Ein Stadionsong. Ein Aufruf zur Euphorie. Unheimlich simpel, unheimlich effektiv. Arcade Fire geben auch diesem Song wieder ein ungewöhnliches Ende, krempeln ihn um, verursacht Kirmes in den Ohren. Haiti ist, nunja, erschreckend aktuell. Dieser Song ist ein Dokument dafür, was dieses Land offenbar so wunderbar machte. Wie es Magie verströmte, obwohl es als eines der Ärmsten galt. Es ist ein Echo aus der Zeit vor dem Erdbeben, das alle diese Träume hat platzen lassen, die durch die Stimme von Regine widerhallen. Macht das alles "Funeral" noch effektiver? Politisch? Ich denke nicht. Man sollte Haiti als eine Momentaufnahme behalten, denn hinter seinen Umständen ist dieser Song eine fantastische Fanfare, die irgendetwas weckt. Bei mir war es der Drang, an den Strand zu gehen. Rebellion (Lies) ist dann noch mal eben so einer der besten Popsongs des Jahrzehnts. Ich weiß, überall Superlative, aber was bleibt mir anderes übrig? Der neunte Track donnert durch Mark und Bein, fordert zum Tanzen und Singen auf. Hat nur wenig Abwechslung zwischen Refrain und Strophe, aber zur Hölle - wieso ändern, was dermaßen abgeht? "All in all it's just a lie!" Ja, es wäre eine Lüge, zu behaupten, man würde bei Rebellion (Lies) nichts fühlen. In The Backseat schließt das Album dann doch ab. Irgendwann ist Ende, leider auch hier. Aber Arcade Fire denken nicht daran, an ihre neun Übersongs eine belanglose Coda anzutackern. Sie tragen noch mal dick auf. Alice im Wunderland, die wunderbare Ruhe auf dem Rücksitz. Der Refrain kommt aus tiefstem Herzen und animiert ans Mitsingen. Fordert noch einmal den Hörer dazu auf, in Arcade Fires Welt einzutauchen. Führt ihm eine unfassbare Melodie vor, die durch Regines himmlichen Gesang die unschuldige Zusatzwürze bekommt. Dann ist Schluss und man fragt sich, ob es das Wert war: Zu wissen, dass man eine der besten Platten der Dekade gehört hat, aber gleichzeitig einzusehen, dass die Magie des Ersthörens für immer verloren ist? Nein - "Funeral" wird rotieren, immer wieder. Wenn es nicht irgendwo erschallt, wird es in den Köpfen der Menschen festsitzen. Ist der eine Ohrwurm bekämpft, ist der nächste an der Reihe. Vielleicht ist das alles übertrieben, aber "Funeral" hat mir die Musik gezeigt, die ich vielleicht gesucht habe. Die Platte vereint alles, was ich an Musik liebe. Die Komplexität und Einheit des Albums. Schöne, schwebende Melodien. Märchenhafte Lyrics. Liebevolle Instrumente. "Funeral" hat eine Antwort, die nur wenige Alben haben: Der Mensch und sein Wissen, warum er Musik braucht - damit er dieses Album hören kann, immer wieder. 10/10 Könige des Alternative 5 von 5 PunktenEines der besten Alben ever.Schon unzählige Male im CD Spieler gewesen und erzeugt beim ersten Lied (Neighborhood, reinhören!) immer noch Gänsehaut. Perfekt ?! 5 von 5 PunktenGibt es ein perfektes Album ? Wo einem jeder Song von vorn bis hinten zusagt. Es gibt sicher ganz wenige wenn man mal ehrlich ist, aber Arcade Fire's Funeral gehört mit sicherheit dazu. Denn genau so sollte Musik sein, es macht einfach spass. Die Musik ist intensiv und hat power (die Stimmer von Win Butler sagt mir sehr zu). Ein Band die den hype gerecht wird,man schaue sich mal die ganzen positiven Kritiken in der Presse an, der wahnsinn ! Danke Arcade Fire. |
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Made of Bricks von Kate NashAudio CD von IslandPreis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 4,44 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2007 |
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ProduktbeschreibungMADE OF BRICKS 5 Kundenrezensionen:Der Hammer 5 von 5 PunktenDiese Scheibe ist der Hammer!!! Ein bisschchen was zhum abgrooven und zum chillen. Wer eine perfekte Mischung mit birtischem Stil und der sagenhafen Stimem von Kate sucht, der sollte diese unbedging haben!! Wipp,wipp 5 von 5 PunktenDas ist Musik zum Schnippen und Wippen.Ganz cooler Retro Sound mit ganz süsser Oxford Stimme Wie gut ist das denn bitteschön? 5 von 5 PunktenFoundations - diesen Song hatte ich eine halbe Ewigkeit im Ohr, ohne zu wissen, von wem er ist. Das hat mich fast verrückt gemacht, vor allem weil ich nur ein paar Textzeilen kannte. Neulich lief das Stück dann bei einer Freundin und ich habe vor Freunde, endlich zu wissen, von wem es ist, erst einmal ein Tänzchen aufgeführt. Kurzum: das gesamte Album hat die gleich Wirkugn wie dieses Ohrwurmstück auf mich, auch wenn ich Birds zum Beispiel etwas schwächer finde, aber Marielle, mein Lieblingssong, holt alles wieder raus. Die Lieder sind unterhaltsam im besten Sinne, mitreißend und wiitzig, die Text sind groß und selbst die Fotos von Frau Nash gefallen mir. Igrendwie lösen ihre Lieder dieses was bin ich froh, dass ich ein Mädchen bin Gefühl in mir aus und das mag ich. Also: absolute Empfehlung! Lange hat's gedauert... 3 von 5 PunktenIch hab's! Ich habe endlich rausgefunden, warum ich diesem Album 5 Sterne geben möchte, es aber nicht kann. Vorweg das Positive: + Tolle Texte, wirklich. Allein die Single-Auskopplung "Foundations" und "Pumpkin Song", als auch "Mouthwash", "Skeleton Song", "Nicest thing" und "Merry happy" sind wirklich lyrische Glanzstücke. + Die Melodienläufe gefallen von Beginn an auch immer. + Sehr tolle Instrumentierungen sind auch dabei. Ganz besonders die kraftvollen Pianoklänge einiger Lieder reißen mich echt vom Hocker. Und jetzt das ganz entscheidende Negative: - ihre Stimme finde ich furchtbar. Dieses dissonante Off-Beat-Rumgesinge mag emotional authentisch, für mich aber völlig an manchem Kontext "vorbeigesungen" zu sein. Jetzt werden viele wieder sagen: Sie haben den Charme von Kate Nash nicht verstanden! Ich sehe ihren Charme. Sie hat großes Songwriter-, aber kein Singer-Potential. Vielleicht sollte sie für andere Künstler Lieder schreiben, die vielleicht singen, aber immer von Bohlen + Co. grottige Lieder vorgesetzt bekommen. Ich weiß es nicht. Das, was mich davon abhält, dieses Album mit den hier so gehäuften Lobhudeleien zu versehen, kann auch das Songmaterial leider nicht wett machen. Ich gebe ihm aber trotzdem eine gute 3+. Der späte Weg zum neuen Lieblingsalbum 5 von 5 PunktenVor einiger Zeit kannte ich Kate Nash nur über MTV, also hauptsächlich "Foundations". Diese Single war sehr schön, aber für mich doch ein klein bisschen zu sehr im Pop-Mainstream beheimatet, um gleich einen Albumkauf zu rechtfertigen. Jetzt da ihr zweites Album schon fast draußen ist, habe ich über Videoportale mehr von der Eigenartigen Britin gehört, inklusive einiger großartiger Tracks die gar nicht auf dem Album sind. Ich habe mir dann bedenkenlos das Album gekauft, und endlich mal wieder ne Platte erwischt, die ich rauf und runter höre. Denn die Songs sind großartig unangepasst, die Texte fabelhaft und fast jedes Lied versprüht seinen ganz eigenen Charme. Absolute Kaufempfehlung! |
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Sky at Night von I am KlootAudio CD von Pias Recordings (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 12,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2010 |
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5 Kundenrezensionen:Beachtlich!!! 5 von 5 PunktenZugegeben, kannte die Band vorher nicht. Erst dieses Album hat mir die Band näher gebracht. Erst DANACH habe ich davon erfahren, dass die beiden Jungs von Elbow, die mit The seldom seen Kid eines der besten Alben der letzten 10 Jahre produziert haben, auch hier die Finger mit im Spiel haben. Das Album besticht zum einen mit der aussergewöhnlichen Stimme John Bramwells, den wirklich guten Songs aber auch der hervorragenden Produktion. Hier sind 10 kleine Juwelen, die einfach Spass machen und wie der Beschreibungstext bei Amazon schon richtig sagt, wen das kalt läßt, der ist klinisch tod. Leider stelle ich fest, es gibt immer mehr Zombies da draussen, also eher etwas für Zuhörer, nicht nur Nebenbeihörer,- melodisch, melancholisch und oft sogar klassisch(manchmal wird zwar die Nähe zu den Beatles schon SEHR deutlich, wenn dies jedoch auf so einem hohen Niveau geschieht, dann geht auch das). Absolute Kaufempfehlung dude sonwriting auf sehr hohem niveau 5 von 5 PunktenMit I Am Kloot verhält es sich mittlerweile wie mit Sigur Ros. Sie haben einen Status erreicht, an dem ich ihnen alles abkaufe. Diese Band hat es wirklich verdient, in den höchsten Tönen gelobt zu werden. Bleibt zu hoffen, dass die Band auch so weitermachen wird. Sky at night ist anders als der Vorgänger. Der Opener Northern skies klingt eben wie I Am Kloot eben klingen. Aber schon mit To the brink ändert sich das alles und meiner Meinung nach ist dieser Song auch ein Schlüssel zu diesem Album. Das ist Songwriting auf sehr hohem Niveau und das ist nun nicht neu bei dieser Band. Aber diesmal sind es die Aufnahmen und das Arrangement. Man kann Streicher hören auf diesem Album und alles klingt ein wenig sinfonisch. So als ob wirklich jeder Ton genau da hin sollte, wo man ihn nun hören kann. Klangen gerade die älteren Alben ein wenig spontaner, so ist dieses hier sehr sorgfältig durchstrukturiert worden. Und das ist durchaus auch positiv gemeint. Was soll man auch auf Sky at night kritisieren? Das sich Proof auch wieder auf diesem Album findet? Warum auch immer das so sein mag (ich kann da auch keinen Zusammenhang erkennen). Zum Schluss hin, genauer gesagt, bei Radiation wird es noch mal so richtig knallig. Wo andere Alben zum Ende hin schwächeln, drehen I am Kloot nochmal auf (in eben ihrer musikalischen Art). Bedauerlicherweise gibt es auf diesem Album nicht den Überflieger, jedenfalls habe ich noch keinen für mich entdeckt, wie auf dem selbstbetitelten Album es Deep water as you war. Das ist für mich immer noch der Maßstab. Aber alles in allem ist die Stärke dieses Albums seine Geschlossenheit. Produzenten sind doch manchmal zu etwas nütze. Doch auch sie können aus schlechtem Material keine Perlen zaubern. Doch da muss man bei I am Kloot keine Bedenken haben. Diese Band hat einfach mal wieder bewiesen, dass sie zu den ganz Großen gehören können. Die Allgemeinheit muss das nur noch mitbekommen. Da es nichts zu bemängeln gibt, gebe ich gerne die volle Punktzahl. No Fear Of Falling 4 von 5 PunktenDas Debüt "Natural History" ist damals unter dem Label "Quiet Is The New Loud" erschienen und rockte sich in die Herzen aller Freunde britischen (Indie-)Songwritings. Das neuste Album ist nun wirklich sehr "quiet" geworden. Ich bin Fan der ersten Stunde und wünschte, die Band hätte ihren Geheimtipp-Status ablegen können, denn ihr Potential und Kreativität überragt das von den überbewerteten Chartstürmern aus UK bei weitem. Und doch sind es wohl die Erfolge von so armseligen Meanstream wie "Viva La Vida", die mit einfältigen, übermotiviert orchestrierten Melodien, Mitgröhl-Refrains und (nicht zuletzt) nerviger Heavy Rotation Einfluß auf "Sky At Night" hatten. Doch I AM KLOOT können gar nicht so schlecht sein, dass sie Coldplay-Niveau erreichen, dafür ist John Bramwell Stimme und Songwriting einfach zu markant und überragend. Ob die Zusammenarbeit mit Guy Garvey (Elbow) der Platte gut getan hat, sei jedoch dahingestellt. Der Großteil der Songs wäre auch ohne Streicher und Chöre ausgekommen und fraglich ist, ob die neuste Variante vom Jahrhundertsong "Proof" auch die beste ist. Motor.de behauptet, dass das "minimalistische Schlagzeugspiel von Andy Hargreaves nachwievor Fixpunkt im Klangkosmos von I Am Kloot darstellen". So ein Quatsch! Gerade das Schlagzeug war bisher stets treibende Kraft der Band, was Songs wie "No Direction Home", "Life In A Day" oder "Bigger Wheels" beweisen. Auf Live-Konzerten steht das Schlagzeug nicht umsonst prominent in der Mitte der Bühne. Richtig ist jedoch, dass auf "Sky At Night" alle einen Gang runterschalten. Die neue CD folgt stimmig ihrem melancholischen Thema und hat mit "Fingerprints" (das noch im bekannten I-Am-Kloot-Style geschrieben ist), "To The Brick" und "Northery Sky" ihre Highlights. Leider ist das Album jedoch recht kurz geraten. Ich mag es trotzdem sehr! Schade. 3 von 5 PunktenHmm. Ein seltsames, zwiespältiges Gefühl überkommt mich beim neuen Album. Dem vorangegangenen Hype kann das Album nicht gerecht werden. Auch ist es nicht ihr bestes Album, denn das hat die Band bereits mit dem Zweitwerk, dem selbstbetitelten I AM KLOOT bereits geschaffen. Was mich am neuen Album wirklich nervt, ist das abermalige Vorhandensein des Songs PROOF. Zusammengezählt erscheint dieser Songs bereits auf der 4. CD von I am Kloot (I AM KLOOT, BBC, B, Sky At Night)! Das empfinde ich als Frechheit, und schmälert den Gesamteindruck des Albums enorm, da er nicht in das neue Songumfeld passt. Daher vier Sterne für die neuen Songs, minus einem Stern für PROOF. Schade. Absteigender Ast? 3 von 5 PunktenMan kann wohl sagen, dass es deutlich hörbar ist, dass der Indie-Status abgelegt werden sollte und wurde. Nur muss das eben nichts gutes bedeuten. Northern Skies ist ein netter Song, aber alles daran ist schon dagewesen. Ich muss von I am Kloot nicht mit ständiger Selbst-Neuerfindung überrascht werden, aber so viel Langeweile habe ich nicht verdient. Die Streicher-Arrangements sorgen dafür, dass die Band den Kitsch, den sie bei aller Schönheit bisher immer umschifft hat, im Übermaß praktiziert. Die Gitarren-Riffs waren alle bereits da, die Harmonien...In lately hat man dann im Refrain das Gefühl, man höre einer Beatles-Reunion zu, mehrstimmiger Gesang, Chorklänge. Auf mich wirkt diese Art des Arrangierens deplatziert, eben wie Verkaufsargumente, wie ein Versuch, den Indie-Status abzulegen. Ich hatte mich sehr auf dieses Album gefreut und liebe die alten Alben, v.a. I AM KLOOT und Natural History, aber zu diesem Album werde ich wohl keinen Zugang finden. Und auch ich weiß nicht, warum Proof (Ein toller Song allerdings) zum xten Mal erscheinen musste. Drei Sterne gebe ich, weil harold arnold bramwell immer noch schön singt, die Songs an sich eben drei Sterne wert sind, und ich die Hoffnung habe, dass diese Phase bald vorbei ist. |
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High Violet von the NationalAudio CD von 4ad/Beggars Group (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 10,40 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2010 |
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5 Kundenrezensionen:Ich mach's kurz: klasse! 5 von 5 PunktenKlasse Sound, klasse Stimme, klasse Texte! Hier passt einfach alles. Habe The National das erste Mal im Radio gehört. Der Song hat mir so gut gefallen, dass ich dieses Album hier gekauft habe und ich muss sagen: ich bin begeistert. Habe den Kauf nicht bereut. Eine klasse Band, die gute Musik macht. Fazit: ich bin begeistert und könnte mir das Album Tag und Nacht anhören! Traumhaft Gänsehaut schön!!! 5 von 5 PunktenMein erstes Album dieser Band und es hat mich einfach nur umgehauen. Fast jeder Song erzeugt bei mir eine Gänsehaut. Immer und immer wieder höre ich dieses wunderschöne Album an, es wird einfach nicht langweilig. Im Gegenteil, ich entdecke immer wieder Neues. Diese eindrucksvolle Stimme zaubert in meinen Ohren. Ruhige, zum Träumen schöne Lieder. Musik für Herz und Seele 5 von 5 PunktenEigentlich wollte ich diese Rezension anders gestalten. Aber was soll ich zu diesem Album sagen, was nicht schon in der Fachpresse und in zahlreichen anderen Rezensionen gesagt wurde? Aufmerksam wurde ich auf The National erst im Zuge der Veröffentlichung vom neuen I am Kloot Album. Kaufte mir dann mal High Violet und war schon nach dem ersten Durchlauf vollends überzeugt. Hier liegt ein heißer Anwärter auf das Album des Jahres vor. Um einiges besser als ich britischer Gegenpart I am Kloot. Wieso jeden Song jetzt auseinandernehmen? Das Album ist eine einzige Perle des Songwriting. Hier klingen alte 80er Helden durch (The Jesus and the Mary Chain) ebenso wie ich manchmal meinte, Death in June zu erkennen. Aber das ist hintergründig. Songs wie Afraid of brauchen keine Erklärung mehr. Erst wird die Sache ruhig angegangen und dann wird noch eine Dancenummer draus. Echt stark. Das ganze Album wirkt so fragil und hat doch mehr Stärken, als man es nach dem ersten Hören wahrnehmen konnte. Diese dunkle Stimme getragen von der teilweise spartanischen Instrumentierung übt eine Sogwirkung aus. Dem kann man sich nicht entziehen. Und wer der gängigen Musik überdrüssig wird, wird hier fündig. Das ist Musik zum auf die Couch legen, Augen zu träumen und immer wieder die CD hören. Das ist keine Musik, um nebenbei die Hausarbeit zu erledigen. Das ist einfach unerhört gute Musik. Die beiden Vorgänger sind besser 4 von 5 PunktenEs ist ein Phänomen: Man steckt ein neues National-Album in den CD-Player, lässt die Platte nebenher laufen und denkt sich 'Ja, ist schon irgendwie gut.' Und dann hört man die Scheibe immer wieder. Und mit jedem Hören wächst sie, immer weiter, immer mehr. So war es bei "Alligator", so war es bei "The Boxer" - und ein wenig ist es auch bei "High Violet" so. Obwohl die Platte diesmal nicht ganz so groß ist, wie die beiden Vorgänger. Der Hauptgrund liegt an der ersten Hälfte der Platte. Die rauscht irgendwie an mir vorbei. Klar, "Terrible Love" ist nicht mehr als ein zu langes Intro. Beim düsteren "Sorrow", beim rhythmuslastigen "Anyone's Ghost", beim wirren "Little Faith" und ja, auch bei "Afraid of Everyone" fehlen mir irgendwie die Höhepunkte, obwohl beim letzten Song das Ende dann doch ein wenig gefällt. Aber es bleibt nichts hängen. Komisch. Doch dann kommt "Bloodbuzz Ohio" - und alles wird gut. Mit dem sechsten Song auf der Platte kommt das typische National-Gefühl auf. Endlich haben auch die Musiker rund um Sänger Matt Berninger Lust auf Songs und keinen Spaß mehr an der Gleichtönigkeit. "Bloodbuzz Ohio" ist dann auch gleich mal einer der besten Songs, die The National bisher geschrieben haben. Danach ist die Platte eine andere. "Runaway" ist eine von majestätischen Bläsern im Hintergrund getragene Ballade, bei "England" taucht die Bläser-Sektion erneut auf und veredelt dieses traurig-schöne Stück Popmusik. "Conversation 16" haut einen einfach nur um vor düsterner Melancholie, auch "Lemonworld" und das große Outro "Vanderlyle Crybaby Geeks" sind über jeden Zweifel erhaben. Warum nicht gleich so? Über die Texte Berningers muss man ja gar nicht mehr viel sagen, auch wenn man sie sich aus dem Internet besorgen muss. "I won't be no runaway cause I won't run" behauptet Berninger altklug in "Runaway", ein Vers wie "I set a fire just to see what it kills" hat Johnny-Cash-Niveau. Es ist eine echte Schande, dass die CD-Hülle so lieblos gestaltet ist und ein Booklet komplett fehlt, denn wer so gute Lyrics schreibt, der sollte doch auch ein Interesse daran haben, dass sie gelesen werden. Durchweg gut! 5 von 5 PunktenDie Platte ist einfach sehr harmonisch. Eine CD die sich wie ein zusammenhängendes Werk anfühlt. Kann man wirklich auf und ab hören! Besonders England und Conversation 16. |
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