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Produkt-Bild: Untold Truths

Untold Truths von Kevin Costner, Modern West

Audio CD von Universal (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 8,49

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Untold Truths

Tracks:

  • Long Hot Night
  • 90 Miles an Hour
  • Hey Man What About You
  • Superman 14
  • Don't Lock 'em Away (Song for Molly)
  • Down in Nogales
  • Every Intention
  • Five Minutes From America
  • The Sun Will Rise Again
  • Backyard
  • Leland Iowa
  • Gotta Get Away (Song for Bud)

Produktbeschreibung


COSTNER,KEVIN & MODERN WEST UNTOLD TRUTHS
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Klasse Musik von Kevin Costner ! Bomben Musik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese CD kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen !
Der sich für Country-Pop Musik intresiert!

Wunderbare Musik !

Hochachtungsvoll: Kuhn Jürgen
Ruhige Country Songs
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Um diese CD durchzuhören und gut zu finden, sollte man auf Country Mucke oder Kevin Costner stehen.
Mir sind die Songs zu ruhig, es müßte etwas mehr Abwechslung drin sein. Sie ist, da ca. die Hälfte der Songs eine schöne Melodie u. gute Texte haben, trotzdem zu empfehlen. Mal etwas anderes.
Einfach nur klasse!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Album ist einfach super. Jeder Song hat unglaubliche Ausdruckskraft und erzählt eine eigene Story!
Kevin Costners raue Stimme hat einen ganz eigenen Charme, die einen zum Träumen, Mitsingen oder Feiern anregt!
Der Rhythmus dieser Songs geht einfach ins Blut über, man kann nicht mehr aufhören die CD zu hören und dabei vor sich hinzulächeln...
Great job Mr.Costner and Modern West!
Love, love, love this music!!!
Superalbum
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich finde die CD sehr gelungen man muß natürlich ein Fan von Countryrock sein.
Schön gittarenorientiert gehalten man kann es nur empfehlen.Frank u. Sylvia
Einfach Super!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bin schon seit Jahren Fan von KC und habe jetzt auch die CD. Vor allem Down in Nogales höre ich rauf und runter. Habe mir natürlich sofort ein Ticket für sein Konzert gekauft. Freue mich schon drauf.....
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Produkt-Bild: American V - A Hundred Highways

American V - A Hundred Highways von Johnny Cash

Audio CD von Lost Highw
Preis bei Amazon: EUR 17,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2006
Zoom ± Produkt-Bild: American V - A Hundred Highways

Tracks:

  • Help Me
  • God's Gonna Cut You Down
  • Like the 309
  • If You Could Read My Mind
  • Further on Up the Road
  • On the Evening Train
  • I Came to Believe
  • Love's Been Good to Me
  • Legend in My Time
  • Rose of My Heart
  • Four Strong Winds
  • I'm Free from the Chain Gang Now

Produktbeschreibung


AMERICAN V-A HUNDRED HIGHWAYS

Aus der Amazon.de-Redaktion


An den Fragen nach der Legitimität dieses letzten Albums der American Recordings-Reihe kommt man wohl nicht vorbei, doch sind sie letzten Endes peripher. Die Gesangsspuren wurden in den letzten Monaten vor Johnny Cashs Tod im September 2003 aufgenommen, die Arrangements dagegen entstanden erst zwei Jahre später. Zwar hatte der Mann in Schwarz im Produzenten Rick Rubin einen Freund, dem er vertraute, doch konnte er das später Eingespielte eben nicht mehr autorisieren, geschweige denn die Aufnahmen leiten. Die schiere Kraft dieses Albums dürfte aber alle Skeptiker verstummen lassen.
Mike Campbell und Benmont Tench von den Heartbreakers, der Studio-Slideguitarspieler Smokey Hormel (alle drei waren bereits auf früheren Alben von Cash zu hören) sowie die Gitarristen Matt Sweeney und Johnny Polansky erzeugen einen Akustiksound, der zwar würdevoll, aber nur an wenigen Stellen verhalten daherkommt, wenngleich die Dynamik früherer Aufnahmen fehlt. Die Songs strahlen einen tiefen, elegischen Ernst aus; die Musiker spielen überlegt, weder zu wenig noch zu viel. Die Texte sind erwartungsgemäß sehr persönlich und nachdenklich: Das Bewusstsein seiner Sterblichkeit, begangene Fehler, sein Schöpfer, die Rettung durch den Glauben, der Verlust seiner Frau June, das Ende seiner Karriere -- all das mag Cash stark beschäftigt haben, doch in diesen Songs verkörpert er seine persönliche Lebensgeschichte nicht nur, er wächst auch über sie hinaus. Während die Musiker in "God's Gonna Cut You Down" den Takt klatschen und stampfen, durchschneidet Cashs Stimme die Luft wie die Hand des rächenden Gottes, von dem das Lied handelt. In dem neuen Stück "Like the 309", dem letzten, das Cash geschrieben hat, gibt er zu, dass er bereits unter Kurzatmigkeit leidet, und seine Stimme wird zu einer Metapher für das, was uns allen eines Tages bevorsteht. In Gordon Lightfoots "If You Read My Mind" läuft Rubin Gefahr, Cashs bittersüße, schwermütige Phrasierung in einem geschmackvollen Klangteppich zu ersticken, aber die Stimme ist doch unbezähmbar. Manche Töne müssen eine unglaubliche Willensanstrengung gekostet haben. Erstaunlich ist auch, dass Cash Ian Tysons "Four Strong Winds" nie zuvor aufgenommen hatte; der schlichte und direkte Text wirkt wie für ihn geschrieben. Zwei andere Songs dagegen kennt man bereits von Johnny Cash: "I Came to Believe", das von der Entdeckung des Glaubens erzählt, und das abschließende Spiritual "I'm Free from the Chain Gang Now". Besonders Letzteres wirkt endgültig wie ein Vermächtnis. Das Gleiche gilt für Cashs Version von Bruce Springsteens "Further On (Up the Road)": "One sunny morning we'll rise, I know / And I'll meet you further on up the road", heißt es da. Es wäre so schön, John. --Roy Kasten
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At Folsom Prison

American Recordings

At San Quentin


American IV: The Man Comes Around

Ring Of Fire: The Legend of Johnny Cash

Unearthed
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5 Kundenrezensionen:

Ein Must-Have
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zu dieser CD wurde wirklich schon alles gesagt.
Ich kann den positiven Rezessionen nur voll zustimmen. Dieses Album ist nicht nur einfühlsam produziert, sondern hat eine Zerbrechlichkeit die auf wundersame Weise wieder genau die Stärke dieser Lieder ausmacht.
Ich bin von Cashs Stimme einfach nur fasziniert. Nahe am Wasser gebaut muß ich bei vielen Songs immer wieder zu weinen anfangen, so sehr rührt seine Interpretation das Herz. Ich bin sehr froh, diese Platte in meiner Sammlung zu haben, und werde auch die Nr.6 kaufen.
"I got a song to sing, keep me out of the cold" (Bruce Springsteen)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Johnny Cash war mir schon ein Begriff, als ich noch ein Kind war und ich zusammen mit meinem Vater seine Platten hörte. Diese kraftvolle, dunkle und doch irgendwie warme Stimme machte damals einen ungeheuren Eindruck auf mich, und so bin ich ihm durch die Jahre hinweg treu geblieben.

Das fünfte Album aus der Reihe der "American Recordings" ist ein wahrhaft würdiger Abschluß des Lebenswerks des "Man in Black", und seine Stimme ist immer noch warm, dunkel und sogar - gerade wegen ihrer Brüchigkeit und ihres Gezeichnetseins durch schwere Krankheit - kraftvoll, denn Cash singt hier mit der Inbrunst und dem Trotz eines Todgeweihten: "It should be a while before I see Dr. Death / So it would sure be nice if I could get my breath / Well I'm not the crying nor the whining kind / Till I hear the whistle of the 309." Allein ist er übriggeblieben, während um ihn herum die Schatten des Alters und der Einsamkeit immer dunkler werden, doch Song für Song verschafft er sich noch einmal Gehör. Leise, aber gewaltig!

Viele dieser Stücke sind religiöser Gospel. Wenn Cash etwa singt "Oh Lord, help me walk / Another Mile, just one more mile / I'm tired of walking all alone", dann muß man an June Carter denken und weiß gleichzeitig, daß ihr Mann seinen Weg zu Ende gehen wird. Seine schönste Liebeserklärung an seine Frau findet sich dann später in dem Song "You are the Rose of My Heart", und ich gestehe, daß mir hierbei stets die Tränen in den Augen stehen . Die gleiche Stimmung erfaßt mich, wenn ich Cashs Version von Hank Williams' "On the Evening Train" höre, in der er der Unerbittlichkeit des Todes einmal mehr die Hoffnung entgegenhält, die in der Liebe eines Menschen zu einem anderen lebt.

Dieses Album lebt fast ausschließlich von der noch in ihrer Schwäche spürbaren Kraft der Stimme eines sterbenden Mannes und von unserer Erinnerung daran, wie diese Stimme früher geklungen hat. Behutsam und fast schon zu ehrfurchtsvoll wurden die Gesangsspuren im Studio vertont, und wer hier etwa eine so ungewöhnliche und kraftvolle Instrumentaluntermalung erwartet, wie sie beispielsweise in Cashs Version von "Personal Jesus" zu hören ist, der wird von "A Hundred Highways" freilich unter Umständen ein wenig enttäuscht sein. Ich für meinen Teil kann diesen Einwand nicht teilen, denn die sparsame und gefällige Instrumentalisierung erscheint mir für den letzten Vorhang des "Man in Black" als durchaus angemessen, kommt dadurch doch sein Gesang noch einmal richtig zur Geltung.

Mein Lieblingsstück von "A Hundred Highways" ist das Traditional "God's Gonna Cut You Down", in dem Cash besonders dunkel und grimmig klingt und das auch in seiner instrumentalen Untermalung recht unheilvoll und alttestamentarisch wirkt. Hier prophezeit Cash:

"Well, you may throw your rock and hide your hand
Workin' in the dark against your fellow man,
But as sure as God made black and white,
What's done in the dark will be brought to the light.

You may run on for a long time,
Run on for a long time, run on for a long time,
Sooner or later God'll cut you down."

Das mag zwar den "long tongue liar" und den "back biter" beunruhigen, erfüllt aber den Rest der Welt trotz zuwiderlaufender Erfahrungen mit einer gewissen Hoffnung.
Gänshaut!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es gibt nur ganz wenige Künstler, deren Präsenz körperlich spürbar ist, wenn man ihre Stücke einfach nur hört. Der junge Cash war ein Countrysänger, mit einem sehr schönen Bariton, der gefällige Stücke zu singen wusste. mein Fall war das nur sehr bedingt. Zu glatt, zu Mainstream. Im Alter hat Cash mit einfachen Texten und Arrangements eine Art gefunden, sich über die bloße Kombination von Musik und Gesang hinaus aus zu drücken. Das machte ihn aus meiner Sicht schon lange zu etwas Besonderem. Ich habe das gesamte Spätwerk gemocht und viel gehört. "A hundred Highways" aber ist noch einmal eine eigene Klasse. Es ist das letzte Album, das Cash eingespielt hat. Man hört den Tod im Hintergrund summen und Cashs an vielen Stellen schon gebrochene Stimme bringt eine Intensität und ein Gefühl rüber, daß ich nur von ganz wenigen musikalischen Werken kenne. Ein großer Abgesang eines Mannes, der Emotionen rüber bringen konnte, wie kein zweiter...und für mich auch beim 20ten Hören immer wieder pure Gänsehaut!
Ein großes Erbe
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Von American V - A Hundred Highways, habe ich erst gelesen und dann reingehört. Schon der kurze Ausschnitt des Titels "Help me" hat mich zum Kauf dieser ganz besonderen CD gezwungen. Die Aufnahmen entstanden kurz von Johnny Cash`s Tod. Seine Stimme ist teilweise gebrochen und man kann die Trauer über den Verlust seiner geliebten Frau June Cater hören, besonders in dem Song " Rose of my Heart ". Er singt mit soviel Gefühl und Ausdruck, als hätte er gewußt, daß er die Zusammenstellung dieser CD nicht mehr erleben würde. Diese Aufgabe hat Rick Rubin übernehmen müssen und, wie ich finde, glänzend gemeistert. Die letzten, aber ganz hervorragenden Gesangsvorträge eines großen und vielseitigen Künstlers. Für Cash-Fans eine unverzichtbare CD!
Die letzten Aufnahmen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der 5. Teil der American Reihe, fast 3 Jahre nach Cashs Tod rausgekommen! Diese Scheibe hat leider nicht die Qualität der anderen Teile aber ist eine geil CD, weil sie die letzten Aufnahmen und den letzten Cash Song enthält, alles aufgenommen im monat kurz vor Cashs Tod! Die Songs sind ruhig und haben einen Touch der traurigkeit nach June und die Krankheit ist noch mehr zu hören, man hört das er an der Schwelle des Todes steht!
Meine Favoriten sind: God?s gonna cut you down (traditional) - Hammer Song, echt geil, bester Track auf dem Album!, Like the 309 - Cashs letzter Song den er geschrieben hat, Further On Up the Road" (Bruce Springsteen Cover) - Super Song, Rose of My Heart (Hugh Moffatt Cover)!
Toll Johnny noch mal lebendig zu hören, obwohl mehr Tod als lebendig! Diese Scheibe gehört in jede Sammlung!

Angeblich soll es dieses Jahr die American 6 geben, wäre toll würde mich freuen, ob es wirklich stimmt werd ma sehen! Rubin soll Paar klasse Aufnahmen rausrücken aus der unendlich großen Collection der unveröffentlichten Songs der American Ära!!! Rick tue weiter! J.R. RIP!!!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Closer to the Bone (Lim.2cd Deluxe Edition)

Closer to the Bone (Lim.2cd Deluxe Edition) von Kris Kristofferson

Audio CD von Blue Rose (Soulfood Music)
Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 16,66

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Closer to the Bone (Lim.2cd Deluxe Edition)

Tracks:

Disk 1
  • Closer to the Bone
  • From Here to Forever
  • Holy Woman
  • Starlight and Stone
  • Sister Sinead
  • Hall of Angels
  • Love Don't Live Here Anymore
  • Good Morning John
  • Tell Me One More Time
  • Let the Walls Come Down
  • Wonder
Disk 2
  • This Old Road [Live][*]
  • Final Attraction [Live][*]
  • Sunday Mornin' Comin' Down [Live][*]
  • Silver Tongued Devil and I [Live][*]
  • For the Good Times [Live][*]
  • Moment of Forever [Live][*]
  • Don't Let the Bastards (Get You Down) [Live][*]
  • Why Me? [Live][*]

5 Kundenrezensionen:

Solide Produktion und ein Menschengeschenk
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Package besteht aus zwei CDs. Der Hauptact ist eine Studioaufnahme. Hier spielt Kristofferson abgeklärte, gut abgehangene Country/Songwriter-Songs, die Retroperspektive eines altgedienten und zu recht hochgeehrten Großen der Branche. Einfache, aber gehaltvolle Melodien, zurückhaltende Arrangements. Sehr eindringlich, sehr dicht. Privat und beeindruckend. Es hat nicht die Klasse der Alterswerke von Johnny Cash, der eindrucksvoller war und dessen Interpretationen und Intonationen das besondere Etwas hatte. Dies hier ist 'nur' klassischen Handwerk, aber das auf höchstem Niveau. Es besticht durch seine 'Nacktheit' und durch die Gelassenheit des Alter, die sich daraus ergebende Nicht-Notwendigkeit zugunsten der Publikumswirksamkeit unnötig mehr auf die Pauke zu hauen als dies unbedingt notwendig ist. Die Stimme bricht freilich etwas, aber ich finde das nicht störend, wenn nicht sogar angemessen. Wenn Country (auch) die Atmosphäre von Wildnis, Weite und Cowboyleben atmen soll, dann darf ein Sänger auch mal so klingen als sei er seit 30 Jahren über die Prärie geritten und habe am abendlichen Lagerfeuer pflichtbewusst seine Schachtel Malboro geraucht. Wobei er nie falsch singt! Es klingt nur ein bisschen ver- und gelebt. - Ähnliche wie andere Rezensionen finde ich sie aber auch ein bisschen zu laut aufgenommen.

Dann ist da aber noch diese zweite Stück, die Bonus Live-CD. Nur ein alter Mann mit Gitarre, den ab und zu Chorgesänge der Zuschauer unterstützen. Und diese CD spielt eine ganze Klasse höher. Das ist nicht unbedingt musikalisch im fachlichen oder professionellen Sinn gemeint. Sie ist ein Geschenk eines Menschen an Menschen. Das ist Musik und Gesang in seiner reinsten Form, ein Ausdruck der Seele, ein ungefiltertes Strömenlassen dessen, was ihn einem ist. Das ist stimmlich und vom Gitarrenspiel mit kleinen Fehlern behaftet, aber hier singt ein Mensch, kein Künstler bzw. hier sing das, was Mensch im Künstler ist. Er benutzt sein Können und seine Erfahrung, aber nur so weit, wie es unbedingt notwendig ist, um den Anspruchen einer zu veröffentlichenden CD gerecht zu werden. Ansonsten singt und spielt er reduziert, eindringlich, gefühlvoll, wie wenn sein ganzes Sinnen darauf trachtet, dass seine Freunde ihn verstehen. Im Gegensatz zu der letzten Cash-CD spielt hier der Tod noch nicht mit. Diese Aufnahme ist der Gesang eines voll und ganz Lebenden. Eines Menschen, der im letzten Lebensabschnitt steht, zurückgezogen, melancholisch, zurückblickend, ein klein wenig weise, aber ganz nah und ganz tief in dem, was im Alter Leben heißt. Kristoffersen schenkt uns hier einen Einblick in das, was in dieser letzte Lebensphase an Emotion und Erleben möglich ist. Wer eine Ahnung möchte, von dem was danach kommt, greift nach dieser ersten Kristofferechen Offenbarung zu den Abschiedsaufnahmen von Cash.
Super!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine klasse Aufnahme. Kristofferson wird älter, die Stimme ändert sich, klingt etwas älter, gewinnt aber an Flair. Die Songs sind einfach gut. Besonders gefällt mir die 2.CD mit dem Konzertmitschnitt.
Zwischen Erschrecken und Faszination
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Meine erste Reaktion auf diese Platte war Entsetzen: Der alte Kristofferson hat keine Stimme mehr, und er hat keine Luft mehr. Wie kann man ein solches Album veröffentlichen?! Dazu kommt, dass die CD mit einem sehr hohen Aufsprechpegel bespielt ist, sodass man sie eigentlich zu laut hört, wenn man sie mit normaler Lautstärke-Einstellung abspielt. Das macht den ersten Eindruck noch gespenstischer.

Zweimal habe ich das Anhören abgebrochen, weil ich dieses atonale Gekeuche und Gerassel nicht mehr aushielt. Und dennoch entfaltet die Platte, wenn man sie zuende hört, eine eigenartige Faszination. Zwar ist es zuweilen quälend, dem alten Mann dabei zuzuhören, wie er um Luft und - meist vergeblich - um Höhen und Tiefen ringt. Doch einsteht dabei eine zuweilen wirklich anrührende Eindringlichkeit. Und manche der Lieder sind trotz der erschwerten Bedingungen einfach schön.

Ich finde es schwer, diese Platte zu bewerten. Ich habe geschwankt, ob ich zwei oder vier Sterne vergeben soll. Letztlich hängt es davon ab, ob man dem Erschrecken oder der Faszination Vorrang gibt. Eines ist sicher: Eine "normale" Platte, einfach nur die nächste Kristofferson-CD, ist das nicht.
Wunderschön melodisch und poetisch ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da wurde von Doctor Music schon viel gesagt, womit ich absolut einverstanden bin.
Ich find das Album einfach nur wunderschön, melodisch, simple, weise und poetisch, ich kann mich nicht satt dran hören. Nein, auch das vorherige Album hatte Kris nur mit seiner Gitarre und Harmonica aufgenommen, alles andere wurde später im Studio dazugemischt. Also nichts mit Verboten. Hier hätte sich "kulturnews" mal bisschen besser informieren sollen. Diesmal waren die Musikerkollegen direkt dabei, und dieses harmonische Backing von wunderschönen Piano- und Akkordeonklängen sowie Stephen Brutons Gitarre, Mandoline und Harmonie Vocals, das hat Don Was einfach wieder perfekt produziert. Aber im Vordergrund steht Kris mit seiner immer noch kraftvollen Stimme, die wirklich nicht im Negativen gealtert ist. Wer seine Stimme liebt, weiß, wovon ich spreche. Und natürlich seine Gitarre und Harmonica. Wer einen echten Sänger mit echten Liedern hören will, der ist bei Kris Kristofferson einfach nur richtig aufgehoben... Und richtig, mit seinem Song "Sister Sinead" beweist Kris, was er schon immer getan hat: auch mal aus dem eigenen Fenster zu schauen... Zwischen Sinead O'Connors Auftritt bei der SNL Show und dem Bob Dylan Tribute Konzert lagen jedoch fast zwei Wochen, so hatten die Medien damals das Ihre dazugetan, um es so außer Kontrolle geraten zu lassen. Kris wollte diesen Song schon auf das Highwaymen Album 1995 bringen... Hat ihm wohl keine Ruhe gelassen...
Das Album hat Kris seinem langjährigen Freund Stephen Bruton gewidmet, dem Musiker, der fast von Beginn an in seiner Band mitgespielt hatte, und an allen Solo Alben von Kris mitgewirkt hat außer den "Austin Sessions" (1999) und der im Mai seinen Kampf gegen Krebs verloren hatte.
Und wer genau zuhört, findet noch viele geschliffene Worte von Kris. Auch wenn er verdientermaßen seinen Frieden gefunden hat, sagt er doch mit klaren und lyrischen Worten, was ihn bewegt.
Wer Kris auf Konzerten in letzter Zeit erlebt hat, der weiß die live Songs der Deluxe Edition zu schätzen, auch wenn Kris es da manchmal langsamer angehen lässt. Die Qualität ist sehr gut, besser als Downloads von privaten Aufnahmen von Videopordalen... Was eventuell fehlt ist, dass man seine wunderbare Wechselwirkung, die er normalerweise mit seinem Publikum hat, nur ein wenig mitkriegt.
Einen Lieblingssong kann ich für mich nicht herauspicken, denn das würde ja heißen, die anderen gefallen mir weniger. Die melancholischen Songs "Starlight and Stone", "Hall of Angels", "The Wonder" oder "From here to forever" hinterlassen schon mal paar Tränchen; die schnelleren Rhytmen von "Let the walls come down", "Closer to the bone", "Good Morning, John", "Tell me one more time" und "Sister Sinead" stellen das Gleichgewicht dann aber schnell wieder her. Das sinnliche "Holy Woman" liegt irgendwo dazwischen. Ganz süß, Kris mit "I hate your ugly face" seinen allerersten vollständigen Song singen zu hören; schon damals mit 11 zeigte er sich ein bisschen rebellisch gegenüber all den traurigen Hank Williams Songs, die er so liebte ... Dass er später Nashville auf den Kopf stellen würde mit seiner neuen Art Songs zu schreiben, plante er da freilich noch nicht.
Neugierig war ich auch auf sein Remake von "Love don't live here anymore" von seinem 1978er Album mit Noch- Ehefrau Rita Coolidge. Nicht mehr so wütend wie damals, aber dennoch sehr gut gelungen und mit wunderschöner Untermalung durch Akkordeonklänge.

Ich hoffe, Kris wird noch viele solcher Alben herausbringen, sowohl mit seinen "alten" als auch neuen Songs. Und ich hoffe, er vergisst sie nicht, da er sagte, dass er seine Lieder nie aufschreibt...
Thank You, Kris!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
München, Circus Krone, 14.07.2008, 19:58 Uhr: langsam betritt, 2 Minuten zu früh, ein 72 Jahre alter Mann die Bühne und liefert eine Solo-Performance ab, nur K.K. mit Gitarre und Mundharmonika, die ich den Rest meines Lebens nicht vergessen werde! Stimmlich ungefähr auf der Höhe von Johnny Cash bei seinen letzten American Recordings, viele Griffe auf der Stahlsaiten-Gitarre unsauber gespielt, und kaum ein Lied richtig zu Ende arrangiert, sondern meistens nach der letzten Strophe mit einem einfachen "Thank You" beendet. Aber DEN Mann nochmal live auf einer Bühne erleben zu dürfen, wirklich unvergesslich! Seitdem habe ich mir fast nichts mehr gewünscht, als eine neue Live-CD von K.K.! Als Bonus bei der Deluxe Edition von "Closer To The Bone" gibt es jetzt immerhin eine CD mit 8 Liveaufnahmen der Tour, die stammen zwar nicht aus München, sondern aus Dublin, vermitteln aber exakt das gleiche Gefühl wie an jenem 14.07.2008. Die 12 Studio-Songs von "Closer To The Bone" (inkl. des hidden tracks "I Hate Your Ugly Face", s. auch obige Produktbeschreibung) gehören wohl zu den besten, die K.K. in den letzten Jahren geschrieben hat, und wecken wieder Erinnerungen an Cash`s letzte Aufnahmen. Bleibt nur zu hoffen, das "Closer To The Bone" nicht K.K. letztes Werk sein wird!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: American Recordings

American Recordings von Johnny Cash

Audio CD von Warner Music International (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2006
Zoom ± Produkt-Bild: American Recordings

Tracks:

  • Delia's gone
  • Let the train blow the whistle
  • The beast in me
  • Drive on
  • Why me Lord
  • Thirteen
  • Oh, bury me not (Introduction: A cowboy's prayer)
  • Bird on a wire
  • Tennessee stud
  • Down there by the train
  • Redemption
  • Like a soldier
  • The man who couldn't cry

Produktbeschreibung


AMERICAN RECORDINGS

Aus der Amazon.de-Redaktion


1994 verblüffte Johnny Cash die Musikwelt mit dieser eindrucksvollen Sammlung aus 13 akustischen Soloaufnahmen, die von Gospel über Cowboy bis hin zu sarkastischem Folk reichen. Minimalismus brachte bei Cash schon lange die Butter aufs Brot, aber diesmal hat sich Produzent Rick Rubin wirklich alles Überflüssigen entledigt. Der größte Teil des Albums wurde in Cashs Blockhütte oder in Rubins eigenem Wohnzimmer aufgenommen (zwei Tracks wurden live im Viper Room vor einem emphatischen Publikum mitgeschnitten). Cash präsentiert fünf typisch unverblümte Originale; er wartet aber auch mit Songs von Kris Kristofferson, Nick Lowe, Leonard Cohen, Tom Waits und Loudon Wainwright auf. Vierzig Jahre nach "Hey Porter" liefert Cash eine reine, aufs Wesentliche reduzierte und unglaublich bewegende Platte, die -- man traut sich's kaum zu sagen -- es jederzeit mit der Wirkung seiner größten Leistungen aufnehmen kann. --Marc Greilsamer
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

CASH DAYs machen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich sage Ihnen, was Sie machen können. Nehmen Sie sich jedes Jahr am 12. September frei. Seit 2004 mache auch ich mir jedes Jahr am Todestag des letzten großen Meisters, den die Countrymusik verloren hat, einen CASH DAY. Da hör ich von früh morgens bis Mitternacht nur CASH. Das ist immer der beste Tag im Jahr. Gut, dass es so irrsinnig viele CDs von ihm gibt, um den Tag füllen zu können.
Was Sie noch machen können: damit der CASH DAY nicht zu müßig wird, können Sie beim Hören im "CASH - the Legend"-Buch blättern, von dem es nur 20.000 Exemplare weltweit gibt. Kaufen Sie sich eins davon und Sie werden spüren, dass Johnny Cash gar nicht wirklich tot ist. Wenn man jedes Jahr einen Tag lang Cash um sich herum fühlt, wird er niemals völlig aus der Welt sein. Machen Sie also mit! Bei Ihrer Urlaubsplanung fürs nächste Jahr denken Sie daran: am 12. September müssen Sie sich frei nehmen, denn da ist CASH DAY.
Der Mann und seine Gitarre!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Album war das große Comeback einer alternden Legende!
Rick Rubin fand den neuen Sound für Cash, einfacher ging es nicht, Casch und seine akustische Gitarre! Seine Klassiker und Paar Cover Songs!
Die stimmung ist düster die songs (Seine Stimme) fahren voll rein! Kopfhörer, Augen zu und geniesen!
Mit diesem Album kam Cash wieder dort wo er hingehört, in die TOP Listen, Verkaufszahlen schossen, Grammy Award...
Wie damals zu den Zeiten von SUN, machte Cash ein tolles Album it Rick Rubin?s Hilfe und begann damit die legendäre American Reihe, die noch heute TOP und IN ist und immer wieder neue Hörer dazu gewinnt!

Meine Favoriten sind: Delia?s Gone, Thirteen (beste Song auf dem Album; von Glenn Danzig für Cash geschrieben), Bird on a wire (Leonard Cohen Cover), Tennessee Stud (Live), Redemption!
Ziemlich gut
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Alterswerke von Johnny Cash sind einzeln für sich genommen alle sehr gut, wenn man aber mehr als zwei CDs am Stück hört wird es ein wenig eintönig. Deshalb nur 4 Sterne und nicht 5, die einzelne CDs sicher verdient haben.
oh bury me not .....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Song "Oh bury me not" ist ohne Zweifel der Höhepunkt dieses ersten american recordings Albums - ein Album mit dem Johnny Cash Mitte der 90er Jahre wieder von einer breiteren Öffentlichkeit wahr genommen wurde (seine Fans hatten ihn ohnehin nie aus den Augen verloren, da er ja regelmäßig in Europa tourte). Eine herrliche Zeit, die ausgedehnte Deutschland Tournee im Spätsommer 1995, jeder der dort war, wird gerade die neuen (akustisch) gespielten Songs in der Mitte seiner Konzerte nicht vergessen haben. "Oh bury me not...." Lange ist es her.
Cash American Recordings
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin absolut kein Jonny Cash Fan. Aber die American Recordings und Unchained sind meiner Meinung nach ein Muß. Musik die echt zu Herzen geht, ohne kitschig zu sein.

Die Lieferung erfolgt prompt.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Hymns of the 49th Parallel

Hymns of the 49th Parallel von k.d.lang

Audio CD von Nonesuch (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 10,45

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Hymns of the 49th Parallel

Tracks:

  • After the Gold Rush
  • Simple
  • Helpless
  • A Case of You
  • The Valley
  • Hallelujah
  • One Day I Walk
  • Fallen
  • Jericho
  • Bird on a Wire
  • Love Is Everything

Produktbeschreibung


HYMNS OF THE 49TH PARALLE
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

k.d. Lang---fast unbeschreiblich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Durch die Eröffnungsfeier in Vancouver wurde ich auf diese Ausnahmekünstlerin aufmerksam und gebannt von ihrem Auftritt mit Leonard Cohanns "Halleluja" setzte sich eine Art Faszination ein.

Inzwischen habe ich mir einige CD's bestellt und bin verwundert, warum ich bisher nichts von dieser Künstlerin gehört habe...der Sound ihrer Musik und die Kunst ihre Stimme einzusetzen ist wahrhaftig ein Genuss, dem ich jedem nur empfehlen kann.

Leider scheinen Konzerte in Deutschland Ausnahmen zu sein, aber vielleicht ändert sich dies noch.

Allen Menschen die mit Musik etwas Besonderes verbinden kann ich diese CD empfehlen, k.d. Lang hat ein unglaubliches Talent diese alten Klassiker mit ihrer Stimme zu etwas ganz Einmaligem zu machen.
Melancholisches Wintermärchen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ging es Ihnen auch schon so?

Da stöbert man durch die CDs in einem Geschäft, um dann plötzlich eine in den Händen zu halten, die man zunächst ausschliesslich aufgrund der Aufmachung für Hineinhörenswert erachtet.

Umso grösser ist die Überraschung - stellt sich doch bei erstem Lauschen das merkwürdige Gefühl ein, an etwas sehr persönlichem Teil zu haben.

Natürlich bietet ein Cover-Album, wie K. D. Langs "Hymns of the 49th Parallel" immer wieder Anlass zu Diskussionen. Warum z. B. die x-te Neufassung von Leonard Cohens "Hallelujah" - warum nicht dieser oder jener Song? Vor allem für den Fan tun sich dabei Berge von unerfüllten Wünschen auf.

Nach intensiverem Hören gelangt man dann zu dem Ergebnis, dass ihre Huldigung der kanadischen Songwriterzunft musikalisch erstaunlich homogen ausgefallen ist - wer also DEN Hit erwartet, der wird leider enttäuscht.

Auf der anderen Seite lädt ihr Album geradezu zum Zurücklehnen und Einkuscheln in eine möglichst warme Decke ein. An einem kalten Herbst-, besser noch Winterabend, mag man bei absoluter Dunkelheit, Kerze und Wein meditierend in wohliger Melancholie versinken.

Getragen von ihrer kraftvollen Stimme, Piano, Gitarre und Streichern entwickeln die Songs - auch das einzige von ihr komponierte Stück - nach mehrmaligem Hören schon bald ein vertrautes Eigenleben. Vor allem Leonard Cohens "Bird On A Wire" gerät hier zum emotionalen Wechselbad", hier ist ihr am deutlichsten gelungen, neue Impulse zu setzen.

Abgesehen davon fällt es schwer einen der anderen Songs besonders herauszuheben. Und genau das mag man vielleicht als Schwäche auslegen. So manchem männlichen Hörer könnte es da schnell langweilig werden - er mag ihre Scheibe als Hintergrundberieselung beim Treffen alter Freundinnen abstrafen.

Wer jedoch Musik als privaten, persönlichen und kontemlativen Dialog versteht, dem werden alle Wünsche erfüllt. Für jenen ist das Bild auf ihrem Album gleich einem Fenster, durch das man hinaus in die Kälte starrt, geborgen nur von der knisternden Wärme im tiefsten Innern.

Ein gelungenes Album.
Wunderbar
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
k. d. langs "Hymns of the 49th Parallel" erschien passend zum Herbst 2004 in einem matten Pappschuber, der die kühle Grundstimmung vom Cover untermalt. Die Künstlerin hat sich für ihr Werk etwas Besonderes ausgedacht: Eine Art "Canadian Songbook" mit elf Songs von einigen der größten Songwriter Kanadas, inklusive einer Eigenkomposition. Die Schönheit der Lieder spricht für sich, sind sie doch verfasst von Musik-Legenden wie Leonard Cohen, Joni Mitchell oder Neil Young (alle drei sind mit jeweils zwei Kompositionen vertreten). Weitere Titel stammen von Bruce Cockburn, Ron Sexsmith und Jane Sibery.

Die wunderschöne kraftvolle Stimme von k. d. lang verleiht allen Songs ihren ganz besonderen Reiz. Man nehme zum Beispiel die angesprochenen Lieder von Joni Mitchell, "A Case of You" und "Jericho". Begnadete Kompositionen, die im Original von Mitchells durchdringenden Sopran getragen werden. k. d. lang macht daraus eher rauchige Kaminfeuer-Oden, deren Zauber auch durch die erstklassigen Streicher-Arrangements von keinem geringeren als Eumir Deodato ("Also Sprach Zarathustra - Theme From 2001: A Space Odyssey") getragen werden.

Dessen Geschick zieht sich wie ein roter Faden durch das Album, ebenso wie das opulente Piano-Spiel von Teddy Borowiecki (vorher tätig für Elton John, Eddie Reader oder The Manhattan Transfer). Allerdings kommen auch Fans von akustischen Gitarren auf ihre Kosten, wie bei Leonard Cohens "Bird on a Wire". Ferner sollte "Helpless" von Neil Young Erwähnung finden, welches sich zu einer mitreißenden, wunderschönen Hymne aufschwingt.
grandios
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich dachte nie, das jemand anderes als neil young selbst helpless oder after the goldrush auch nur annähernd so gut interpretieren kann wie der meister selbst.
und nicht nur diese coverversionen sind k.d.lang phantastisch gelungen. sowohl die arrangements als auch die gesangliche interpretation sind einfach GRANDIOS.
eine geniale cd mehr von k.d.lang
Ein Jahrhundertwerk!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich war kd lang zwar immer zugetan, jedoch nie ein wirklicher Fan. dafür waren mir ihre Titel doch oft zu countrylastig. Aber DIESE CD ist dasr absolute Meisterwerk einer Künstlerin mit Jahrhunderstimme.
Was konnte auch schief gehen? Das kd lang singen kann wie keine Zweite, dürfte jedem hinlänglich bekannt sein. Diesmal hat sie sich - bis auf eine Ausnahme - auf Coverversionen beschränkt. Sie covert dabei ausschließlich kanadische Künstler und gibt Liedern von Joni Mitchell und Neil Young einen wahnsinnig intensiven und frischen Anstrich.
Höhepunkte des Albums sind sicherlich Helpless (N. Young) und Love Is Everything (Jane Siberry). Bei Letzterem weiß man als aufmerksamer Hörer bald: es handelt sich hier um mehr als nur ein Lied . Eine höhere Macht hat sich ins Studio geschlichen, die perfekte Stimme mit dem perfektem Lied zusammen gebracht und etwas ganz Besonderes ist entstanden!!!!
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Produkt-Bild: Howl

Howl von Black Rebel Motorcycle Club

Audio CD von Echo (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 5,88

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Howl

Tracks:

  • Shuffle Your Feet
  • Howl
  • Devil?s Waitin?
  • Ain?t No Easy Way
  • Still Suspicion Holds You Tight
  • Fault Line
  • Promise
  • Weight Of The World
  • Restless Sinner
  • Gospel Song
  • Complicated Situation
  • Sympathetic Noose
  • The Line

Produktbeschreibung


HOWL

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Black Rebel Motorcycle Club hat ein paar turbulente Jahre hinter sich. Dem furiosen Karrierestart folgten Ernüchterung, Enttäuschungen und Querelen. Howl, das dritte Album der Band aus San Francisco, markiert nun einen überragenden und in dieser Form nie geahnten Neuanfang.
Was ist da passiert? Mit einem volle künstlerische Freiheit garantierenden Plattenvertrag unter Arm gehen BRMC ins Studio, spielen ihr sehr englisch klingendes Debüt Black Rebel Motorcycle Club ein und mischen insbesondere die britische Gitarren-Szene mit über 200.000 verkauften Einheiten auf. Der Nachfolger Take Them On, On Your Own führt zu Streitereien mit dem Label, Peter Hayes, Robert Levon Been und Nick Jago gehen nach einem längeren Aufenthalt in GB zurück in die Staaten, trennen sich von ihrer Plattenfirma und beschließen weiter zu machen. Erst ohne Drummer Jago, dann mit. Zwölf Monate arbeitete das nach einer Biker-Gang aus dem Marlon-Brando-Film The Wild One benannte Trio stückweise an Howl. Der Sound ist für Fans komplett neu: Weg sind die dreckigen elektrischen Fuzz-Gitarren, weg die prägnanten Keyboards und völlig verschwunden auch die Zitate à la The Jesus And Mary Chain. BRMC klingen sehr, sehr amerikanisch, bewegen sich mit akustischen Instrumenten und viel Piano zwischen Folk, Country und Blues. Neu erfunden hat sich die Band damit nicht, die drei schrieben schon immer Roots-Songs, trauten sich aber nie, sie auch so zu veröffentlichen. Mit Howl beweisen BRMC, dass sie auch anders können. Dass ihnen wie so vielen hoch gehypten Bands nicht nach zwei, drei Alben die kreative Luft ausgeht. Von denen kommt noch mehr Gutes, garantiert. -- Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

BRMC. Howl
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als Howl 2005 erstmals erschien war ich noch sehr mit den beiden Vorgängeralben
von BRMC beschäftigt, um diese Platte würdigend aufzunehmen.

Inzwischen hat Sie einen festen Platz in meiner Plattensammlung und ragt auch in der Diskographie der Band eindeutig heraus.

Ich bin immer noch überrascht wie eine Rock 'n' Roll Band sich stetig so
weiterentwickeln kann. Stillstand verboten!

Das Album läßt sich am Stück durchhören, keine Aussetzter. Denoch gefallen mir vor
allem die Songs Howl, Ain't No Easy Way und der Gospel Song.

Bleibt zu hoffen das auch das neue Album 'Beat The Devil's Tattoo' in 2010
richtig einschlägt.

5 Sterne für eine tolle Platte, und den Mut diese so umzusetzten.
Mut zu Neuem
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ist es denn einem Künstler nicht erlaubt sich zu wandeln? Ich denke doch!
Ich hab das dritte Werk von B.R.M.C. als erstes kennengelernt und war überrascht über deren Kreativität und Feingefühl. Sich nach zwei *ähnlich* klingenden Alben 180° zu drehen ist sehr mutig aber auch lobenswert. Was mag da Weiteres kommen? Seien wir gespannt.
wooow ..
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also wie viele Andere war ich von BRMC vorher andere Klänge gewohnt. Aber man kennt ja meistens nur Lieder wie whatever happenned to my Rock'n'Roll un spread your love .. und die wirklich guten melancholischen und atmosphärischen Stücke (vorallem auf dem ersten Album BRMC) werden verkannt. Und als ich dann Howl gehört hatte wars mir endlich klar dass man diese Band nicht nur auf (trotzdem geniale) rockige Stücke beschränken darf.
Und wer meint, dass hier die "wahren" fans enttäuscht werden, dem kann ich nur sagen dass es noch lange keinen wahren fan ausmacht, wenn man nur die ohrwurmigen Rockstücke der Band hören will um mitzu-gehen, -tanzen, -singen usw. .. dafür kann man auch Guns'n'Roses oder ACDC hören (ihgitt ^^)

Aber alles in allem is dieses ALbum genial .. genialer sound .. genial neu .. und vorallem wirkt Howl authentisch, da die Band sich was traut und nicht wie bei Baby 81 langsam anfängt ein wenig ohne Seele zu klingen.

Also wer sich zwischen Baby 81 und Howl nicht entscheiden kann, sollte Howl nehmen, es sei denn er will nur was zum abgehen und ihm ist die Seele der Band egal
Zeitreise mit Klampfe und Bluesharp
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Woran liegt es nur, dass der Motorrad-Club um Peter Hayes nach dem Debut kontinuierlich absinkt? Zuerst in der Qualität: Die Zweite war doch bei aller Sympathie für den psychedelischen Garagenrock der drei Jungs in schwarzem Leder eher nur ein müder Aufguss der ersten mit noch etwas mehr Pfeffer. Die Dritte namens ,Howl' (Ginsberg und Co. lassen grüßen) driftet nun gar in hippieske Lagerfeuerromantik ab. Nichts gegen unverstärkte Gitarren, Bluesharps, Hinterhofatmosphäre - aber kann dieses Retro-Bekenntnis für heute ausreichen? Man schreckt sogar nicht mal vor Pseudo-Gospel-Texten zurück, obwohl sie wohl doch nicht so gemeint sein sollen. Selbst das Cover mit seinem bewusst an die späten Sechziger angelehnten, auf der Rückseite vergilbt wirkenden Design kommt weder witzig noch wirklich überzeugend rüber. Ist das reine Nostalgie oder was? Oder bin ich schon zu alt, um zu kapieren, was die Rückwendung zu gloriosen Zeiten für jüngere Leute bedeuten kann? Ich jedenfalls ziehe die Vorbilder aus dem Folk- und Blues-Lager diesem Sound vor. Denn was die Alten zu bieten hatten, waren klare, bekennende Texte, ein persönlicher Sound, gute Melodien und eine glaubwürdige Selbstdarstellung. Sicher: ,Ain't No Easy Way' und ,Still Suspicion Holds You Tight' sind klasse. Bei B.R.M.C. verkommt die Kopie des alten Sounds doch auch bei diesen Songs eher zu einer eher lahmen Version des Garagenrocks, dem der Stecker rausgezogen wurde. Das eine oder andere Highlight mit der vollen Kanne hätte dem Werk zwischendurch mal ganz gut getan.
Irgendetwas ist es aber doch, was mir die Platte sympathisch macht und mich dazu bringt, sie immer wieder anzuhören. Was meinen die Jungs jetzt genau? Probieren sie nur eine neue Facette ihrer Musik aus oder haben sie einen neuen Kurs gesetzt? Ziehen sie das Konzept des Widerspruchs konsequent durch, müsste nach dem Erfolg von ,Howl' wieder eine Noise-Orgie kommen. Bei Misserfolg wäre wohl eher ein weiteres Kapitel des Folk-Blues-Sounds zu erwarten. Man darf gespannt bleiben. Richtig berechenbar werden die Lederjackenträger wohl nicht werden. Wahrscheinlich geht es genau darum.
Ob mir die Platte jetzt gefällt oder nicht? Fragt mich in einem Jahr noch mal, dann kann ich's euch genauer sagen.
Time won't save our souls...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein Abend mit dieser CD, Freunden und Wein und ihr werdet sie lieben! Fügt noch wahlweise ein imaginäres Lagerfeuer ein und stellt euch die Jungs einfach neben euch vor, wie sie nen Gig geben... einfach traumhaft. Kauft diese CD und werdet glücklich. Zum Mit-howlen, Träumen, Zustimmen, Lachen, Tanzen, Kopfnicken, Sex-haben, Weinen, Nachdenken, Küssen, Leben. Danke, BRMC.
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Produkt-Bild: American Recordings - Tin-Box

American Recordings - Tin-Box von Johnny Cash

Audio CD von Col (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 6,61

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2009
Zoom ± Produkt-Bild: American Recordings - Tin-Box

Tracks:

  • Delia's Gone
  • Let The Train Blow The Whistle
  • The Beast In Me
  • Drive On
  • Why Me Lord
  • Thirteen
  • Oh, Bury Me Not
  • Bird On A Wire
  • Tennessee Stud
  • Down There By The Train
  • Redemption
  • Like A Soldier
  • The Man Who Couldn't Cry

Aus der Amazon.de-Redaktion


1994 verblüffte Johnny Cash die Musikwelt mit dieser eindrucksvollen Sammlung aus 13 akustischen Soloaufnahmen, die von Gospel über Cowboy bis hin zu sarkastischem Folk reichen. Minimalismus brachte bei Cash schon lange die Butter aufs Brot, aber diesmal hat sich Produzent Rick Rubin wirklich alles Überflüssigen entledigt. Der größte Teil des Albums wurde in Cashs Blockhütte oder in Rubins eigenem Wohnzimmer aufgenommen (zwei Tracks wurden live im Viper Room vor einem emphatischen Publikum mitgeschnitten). Cash präsentiert fünf typisch unverblümte Originale; er wartet aber auch mit Songs von Kris Kristofferson, Nick Lowe, Leonard Cohen, Tom Waits und Loudon Wainwright auf. Vierzig Jahre nach "Hey Porter" liefert Cash eine reine, aufs Wesentliche reduzierte und unglaublich bewegende Platte, die -- man traut sich's kaum zu sagen -- es jederzeit mit der Wirkung seiner größten Leistungen aufnehmen kann. --Marc Greilsamer
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5 Kundenrezensionen:

CASH DAYs machen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich sage Ihnen, was Sie machen können. Nehmen Sie sich jedes Jahr am 12. September frei. Seit 2004 mache auch ich mir jedes Jahr am Todestag des letzten großen Meisters, den die Countrymusik verloren hat, einen CASH DAY. Da hör ich von früh morgens bis Mitternacht nur CASH. Das ist immer der beste Tag im Jahr. Gut, dass es so irrsinnig viele CDs von ihm gibt, um den Tag füllen zu können.
Was Sie noch machen können: damit der CASH DAY nicht zu müßig wird, können Sie beim Hören im "CASH - the Legend"-Buch blättern, von dem es nur 20.000 Exemplare weltweit gibt. Kaufen Sie sich eins davon und Sie werden spüren, dass Johnny Cash gar nicht wirklich tot ist. Wenn man jedes Jahr einen Tag lang Cash um sich herum fühlt, wird er niemals völlig aus der Welt sein. Machen Sie also mit! Bei Ihrer Urlaubsplanung fürs nächste Jahr denken Sie daran: am 12. September müssen Sie sich frei nehmen, denn da ist CASH DAY.
Der Mann und seine Gitarre!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Album war das große Comeback einer alternden Legende!
Rick Rubin fand den neuen Sound für Cash, einfacher ging es nicht, Casch und seine akustische Gitarre! Seine Klassiker und Paar Cover Songs!
Die stimmung ist düster die songs (Seine Stimme) fahren voll rein! Kopfhörer, Augen zu und geniesen!
Mit diesem Album kam Cash wieder dort wo er hingehört, in die TOP Listen, Verkaufszahlen schossen, Grammy Award...
Wie damals zu den Zeiten von SUN, machte Cash ein tolles Album it Rick Rubin?s Hilfe und begann damit die legendäre American Reihe, die noch heute TOP und IN ist und immer wieder neue Hörer dazu gewinnt!

Meine Favoriten sind: Delia?s Gone, Thirteen (beste Song auf dem Album; von Glenn Danzig für Cash geschrieben), Bird on a wire (Leonard Cohen Cover), Tennessee Stud (Live), Redemption!
Ziemlich gut
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Alterswerke von Johnny Cash sind einzeln für sich genommen alle sehr gut, wenn man aber mehr als zwei CDs am Stück hört wird es ein wenig eintönig. Deshalb nur 4 Sterne und nicht 5, die einzelne CDs sicher verdient haben.
oh bury me not .....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Song "Oh bury me not" ist ohne Zweifel der Höhepunkt dieses ersten american recordings Albums - ein Album mit dem Johnny Cash Mitte der 90er Jahre wieder von einer breiteren Öffentlichkeit wahr genommen wurde (seine Fans hatten ihn ohnehin nie aus den Augen verloren, da er ja regelmäßig in Europa tourte). Eine herrliche Zeit, die ausgedehnte Deutschland Tournee im Spätsommer 1995, jeder der dort war, wird gerade die neuen (akustisch) gespielten Songs in der Mitte seiner Konzerte nicht vergessen haben. "Oh bury me not...." Lange ist es her.
Cash American Recordings
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin absolut kein Jonny Cash Fan. Aber die American Recordings und Unchained sind meiner Meinung nach ein Muß. Musik die echt zu Herzen geht, ohne kitschig zu sein.

Die Lieferung erfolgt prompt.
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Produkt-Bild: American Recordings

American Recordings von Johnny Cash

Audio CD von Col (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 7,18

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2009
Zoom ± Produkt-Bild: American Recordings

Tracks:

  • Delia's gone
  • Let the train blow the whistle
  • The beast in me
  • Drive on
  • Why my Lord
  • Thirteen
  • Oh, bury me not (Introduction: A cowboy's prayer)
  • Bird on a wire
  • Tennessee stud
  • Down there by the train
  • Redemption
  • Like a soldier
  • The man who couldn't cry

Produktbeschreibung


AMERICAN RECORDINGS REIS

Aus der Amazon.de-Redaktion


1994 verblüffte Johnny Cash die Musikwelt mit dieser eindrucksvollen Sammlung aus 13 akustischen Soloaufnahmen, die von Gospel über Cowboy bis hin zu sarkastischem Folk reichen. Minimalismus brachte bei Cash schon lange die Butter aufs Brot, aber diesmal hat sich Produzent Rick Rubin wirklich alles Überflüssigen entledigt. Der größte Teil des Albums wurde in Cashs Blockhütte oder in Rubins eigenem Wohnzimmer aufgenommen (zwei Tracks wurden live im Viper Room vor einem emphatischen Publikum mitgeschnitten). Cash präsentiert fünf typisch unverblümte Originale; er wartet aber auch mit Songs von Kris Kristofferson, Nick Lowe, Leonard Cohen, Tom Waits und Loudon Wainwright auf. Vierzig Jahre nach "Hey Porter" liefert Cash eine reine, aufs Wesentliche reduzierte und unglaublich bewegende Platte, die -- man traut sich's kaum zu sagen -- es jederzeit mit der Wirkung seiner größten Leistungen aufnehmen kann. --Marc Greilsamer
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5 Kundenrezensionen:

CASH DAYs machen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich sage Ihnen, was Sie machen können. Nehmen Sie sich jedes Jahr am 12. September frei. Seit 2004 mache auch ich mir jedes Jahr am Todestag des letzten großen Meisters, den die Countrymusik verloren hat, einen CASH DAY. Da hör ich von früh morgens bis Mitternacht nur CASH. Das ist immer der beste Tag im Jahr. Gut, dass es so irrsinnig viele CDs von ihm gibt, um den Tag füllen zu können.
Was Sie noch machen können: damit der CASH DAY nicht zu müßig wird, können Sie beim Hören im "CASH - the Legend"-Buch blättern, von dem es nur 20.000 Exemplare weltweit gibt. Kaufen Sie sich eins davon und Sie werden spüren, dass Johnny Cash gar nicht wirklich tot ist. Wenn man jedes Jahr einen Tag lang Cash um sich herum fühlt, wird er niemals völlig aus der Welt sein. Machen Sie also mit! Bei Ihrer Urlaubsplanung fürs nächste Jahr denken Sie daran: am 12. September müssen Sie sich frei nehmen, denn da ist CASH DAY.
Der Mann und seine Gitarre!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Album war das große Comeback einer alternden Legende!
Rick Rubin fand den neuen Sound für Cash, einfacher ging es nicht, Casch und seine akustische Gitarre! Seine Klassiker und Paar Cover Songs!
Die stimmung ist düster die songs (Seine Stimme) fahren voll rein! Kopfhörer, Augen zu und geniesen!
Mit diesem Album kam Cash wieder dort wo er hingehört, in die TOP Listen, Verkaufszahlen schossen, Grammy Award...
Wie damals zu den Zeiten von SUN, machte Cash ein tolles Album it Rick Rubin?s Hilfe und begann damit die legendäre American Reihe, die noch heute TOP und IN ist und immer wieder neue Hörer dazu gewinnt!

Meine Favoriten sind: Delia?s Gone, Thirteen (beste Song auf dem Album; von Glenn Danzig für Cash geschrieben), Bird on a wire (Leonard Cohen Cover), Tennessee Stud (Live), Redemption!
Ziemlich gut
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Alterswerke von Johnny Cash sind einzeln für sich genommen alle sehr gut, wenn man aber mehr als zwei CDs am Stück hört wird es ein wenig eintönig. Deshalb nur 4 Sterne und nicht 5, die einzelne CDs sicher verdient haben.
oh bury me not .....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Song "Oh bury me not" ist ohne Zweifel der Höhepunkt dieses ersten american recordings Albums - ein Album mit dem Johnny Cash Mitte der 90er Jahre wieder von einer breiteren Öffentlichkeit wahr genommen wurde (seine Fans hatten ihn ohnehin nie aus den Augen verloren, da er ja regelmäßig in Europa tourte). Eine herrliche Zeit, die ausgedehnte Deutschland Tournee im Spätsommer 1995, jeder der dort war, wird gerade die neuen (akustisch) gespielten Songs in der Mitte seiner Konzerte nicht vergessen haben. "Oh bury me not...." Lange ist es her.
Cash American Recordings
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin absolut kein Jonny Cash Fan. Aber die American Recordings und Unchained sind meiner Meinung nach ein Muß. Musik die echt zu Herzen geht, ohne kitschig zu sein.

Die Lieferung erfolgt prompt.
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Produkt-Bild: Outer South

Outer South von Conor & Mystic Valley Band,the Oberst

Audio CD von Cooperative Music (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 5,43

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Outer South

Tracks:

  • Slowly (Oh So Slowly)
  • To All The Lights In The Window
  • Big Black Nothing
  • Air Mattress
  • Cabbage Town
  • Ten Women
  • Difference Is Time
  • Nikorette
  • White Shoes
  • Bloodline
  • Spoiled
  • Worldwide
  • Roosevelt Room
  • Eagle On A Pole
  • I Got The Reason #2
  • Snake Hill

Produktbeschreibung


Conor Oberst And The My - Outer South

Aus der Amazon.de-Redaktion


Conor Oberst hat immer wieder betont, wie gleichberechtigt er seine Bandmitglieder bei den Bright Eyes sieht. Trotz seiner scheinbar übermächtigen, trotz seiner alle überragenden Fähigkeiten als Songwriter. Fast auf den Tag genau veröffentlicht der Sänger aus Omaha neun Monate nach seinem ersten, selbstbetitelten Solo-Album mit dem wieder einmal überzeugenden Outer South ein zweites unter eigenem Namen. Fast jedenfalls, denn diesmal wird die Mystic Valley Band mit erwähnt. Benannt wurde sie nach dem mexikanischen Valle Místico, wo sich das Sextett auf der Flucht vor dem grimmigen Nebraska-Winter im Jahre 2008 aufhielt. Die Aufnahme-Sessions und Live-Konzerte ließ die Band zu einer solchen zusammen wachsen. Ein Prozess, der sich deutlich hörbar auf Outer South bemerkbar macht. Im Gegensatz zu Conor Oberst tritt der scheinbar übermächtige Frontmann nun häufiger ins zweite Glied zurück. Er überlässt den Gitarristen Taylor Hollingsworth und Nik Freitas, dem Keyboarder Nathaniel Walcott, Bassist Macey Taylor und Drummer Jason Boesel einige Male das Songwriting oder beteiligt sie daran. Selbst die feste Position am Mikrophon tritt Oberst ab, was aber nicht zu einem Bruch führt, was Outer South aber auch zu keinem Meisterwerk macht. Es ist eine erwachsen und sehr amerikanisch klingenden Platte mit viel Country-Music, Folk-Einflüssen, Liebeserklärungen an Neil Young & Crazy Horse und Westcoast-Elementen. Outer South ist das Ergebnis einer Symbiose, das Produkt einer Band of Brothers. Hoffentlich treten sie nicht in Konkurrenz zu den Bright Eyes. - Sven Niechziol
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Außergewöhnlich gut gelungen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mein erster Gedanke: Nicht gerade den Conor, den man vom ersten Album kennt.
Der zweite Gedanke: Aber irgendwie trotzdem gut, obwohl er auch die anderen der Gruppe ans Mikro lässt und man daher nicht ausschließlich seiner guten Stimme lauschen kann. Allerdings sind seine Mitspieler ja auch nicht schlecht.
Der letzte Gedanke: Super tolles Album, sehr gut gelungen und mit einer Bandbreite an Songs, wie ich es nicht erwartet hätte.
Witzigerweise gefallen mir auf diesem Album gerade die etwas "wilderen, flippigeren Songs" besser als die ruhigen, von denen es ja auch das eine oder andere gibt. Denn gerade die ruhigen gefielen mir auf seinem ersten Soloalbum ausgesprochen gut und zuerst war ich ein bisschen enttäuscht, dass dieses Album nicht so ganz dem Vorgänger entsprach. Innerhalb weniger Minuten hat sich meine Meinung allerdings geändert, vor allem bei Songs wie Slowly, Bloodline, Spoiled, Worldwide und Air Mattress. Von sechzehn Songs haben bei mir zehn mehr als drei Sterne bekommen, deswegen bekommt das Album vier Sterne von mir.
Viele Köche verderben den Brei...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das erste Solo-Album ließ wieder hoffen, dass Conor zu alter Form zurück gefunden hat. Was er hier mit der Mystic Valley Band abliefert, ist leider größtenteils Durchschnittsware. Fast jeder darf mal ran und ein Lied singen, so kommen viele Songs zusammen aber halt nichts besonderes. Wenn Conor selber singt gibt`s gerade noch vier Sterne, der Rest - auch wenn er sich sehr Mühe gibt - bringt`s bei mir nicht auf mehr als zwei. Ein Conor Oberst Mini-Album wär mir lieber gewesen...
Conor erwachsen?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Auf Outer South setzen sich die Tendenzen des letzten Conor Oberst-Albums fort. In Hinblick auf Conors neuere Produktion mit der Mystic Valley Band ist ja oft festgestellt worden, dass Conor nun musikalisch quasi erwachsen sei. Dementsprechend loben die einen seine mainstream-lastigere Ausgereiftheit, die anderen vermissen die Fragilität und (jugendliche?) Verzweiflung seiner Bright-Eyes-Songs.
Um die Lieder seiner Bandkollegen (die immerhin fast die Hälfte der CD ausmachen!) gleich abzuhaken: auf einer Grillparty würden sie sich gut als Hintergrundmusik machen. Und ja, das ist eine Verwendung einer Conor-Oberst Platte, die vor ein paar Jahren mit wenigen Ausnahmen ziemlich unmöglich erschienen wäre. Big Black Nothing verleitet zum Mitsingen und überrascht durch einen interessanten Text, bleibt aber bei mehrmaligen Hören doch etwas belanglos, Air Matress langweilt durch Vorhersehbarkeit schon nach dem zweiten Hören, Taylor Hollingsworths jugendliche Stimme und Texte (Air Matress, Snake Hill) nerven schnell.
Gerade im Kontrast zu seinen Bandkollegen zeigt sich Conors Niveau. Seine Stimme ist nochmals tiefer und kratziger, ein Stimmlagenwechsel, der ihm sehr gut steht, denn er klingt, ja: erwachsener, und hat sich gleichzeitig das so typische Zittern in der Stimme erhalten. Musikalisch trifft man jetzt nochmals eingänglichere Refrain-Songs mit vielen sprachlichen und melodischen Wiederholungen (Spoiled, To all the Lights in the Windows). Sprachlich sind wie schon beim letzten Album die Texte auf Outer South kryptischer, mit vielen intertextuellen Anspielungen. Es ist also nicht mehr viel übrig von den immer irgendwie wie Tagebucheinträgen klingenden Texten seiner früheren Werke. Die neuen Texte entziehen sich dem einfachen Mitfühlen durch größere Artifizialität. Auf der anderen Seite passiert jetzt nicht mehr der sehr "großzügige" Umgang mit Wortbetonungen zugunsten des Rhythmus ("the instinct of the blind inSECT" in "I believe in Symmetry" etc. etc.), der mich zumindest immer ziemlich gestört hat. Er scheint seinen Umgang mit Sprache und Rhythmus mehr zu reflektieren.
Tracks wie White Shoes und Ten Women, in denen die Country-Begleitung zurückgeschraubt ist, helfen, sich mit dem neuen, erwachsenen Conor anzufreunden: gewohnt brilliante Texte, ausgefeilter jetzt und eine ruhigere, abgeklärtere Atmosphäre, in denen aber immer noch die alte Verzweiflung an der Welt durchscheint.
Seine frühen Platten sind Rohdiamanten, ungeschliffen und schmerzhaft aufrührend, Outer South ist ausgereift, gesetzter, aber aus diesem Grund auch schneller abgenutzt. Ich auf jeden Fall bin trotzdem froh, dass der junge, verzweifelte Conor nicht früh zum Märtyrer geworden ist, sondern uns jetzt mit geschliffenerer, wenn auch weniger aufreibender Musik beglückt. Wollen wir hoffen, dass er in der Zukunft nicht in die Country-Belanglosigkeit von Nikorette und Cabbage Town abrutscht, sondern ihm weiterhin seine sanften, intelligenten Geniestreiche à la White Shoes gelingen.
Ten Women, White Shoes, Spoiled und To all the Lights in the Windows sind 4 Gründe, dieser CD trotz allem 4 von 5 Sternen zu geben.
16 Songs die die ganze Bandbreite des traditionsreichen Folkrock abdecken
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Conor Mullen Oberst ist ein Tausendsacher und ähnlich produktiv wie Ryan Adams. Er gründete 1997 das Ein-Mann-Band-Projekt Bright Eyes und ist damit mittlerweile in Nordamerika und Europa eine angesehene Größe im Indie- und Alternative-Sektor. Conor Oberst begann mit 13 Jahren, Musik zu machen. Seinen ersten Song nahm er laut eigener Angabe mit einem Kinderkassettenrekorder und einer Akustikgitarre auf. Im gleichen Jahr gründete er mit seinem Bruder Justin zusammen das Label Lumberjack Records, heute bekannt als Saddle Creek. 1995 bis 1997 spielte er als Gitarrist und Sänger bei Commander Venus. 1996 begann Conor Oberst bei den Magnetas und wurde in diesem Jahr auch Mitglied bei Park Ave, bei denen er am Schlagzeug saß. Mit 17 wurde er bereits hauptberuflicher Musiker. Mittlerweile bindet er auch ein komplettes Orchester oder Gastmusiker wie die Country-Sängerin Emmylou Harris in seine Aufnahmen ein. Er war auch Sänger der 2002 aufgelösten Band Desaparecidos, die emolastigen Indierock spielte und die punkige Seite dieses Musikers zum Vorschein brachte. Im August 2008 veröffentlichte Conor Oberst ein nach ihm benanntes Soloalbum. Die Aufnahmen hierzu fanden innerhalb eines Monats im mexikanischen Tepoztlán statt. Als Begleitband wurde er von der eigens gegründeten 'Mystic Valley Band' unterstützt, die sich unter anderem auch aus Musikern zusammensetzt, die schon in seinem Projekt Bright Eyes mit Oberst zusammengearbeitet hatten. Jetzt liegt das Zweitwerk "Outer South" vor, welches mit 16 Songs, die die ganze Bandbreite des traditionsreichen Folkrock abdecken und dank seines endlich bewusst und konzentriert eingesetzten Talents überzeugt. Kritiker werden auch an diesem Album einen Haken finden, aber der geneigte Zuhörer wird sich an herausragenden Balladen wie "White Shoes" erfreuen und daran, dass Folkrock hier noch unbestreitbar lebendig daherkommt.
Conor Oberst mag nicht mehr alleine sein...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Schön, wenn eine Platte mal durch Qualität UND Quantität auffällt! 16 Songs auf 70 Minuten, allein es wäre schlecht, wenn die Musik dazu nichts taugt. Beim Wunderkind aus Omaha muss man sich da eigentlich selten Sorgen machen. Zumal jetzt auch ganz offiziell die "Mystic Valley Band" mit aufs Cover darf. Und mitsingen auch...
"Outer South" klingt erwachsener, weniger jugendlich verzweifelt als die Werke, die Oberst eigentlich bekannt/berühmt gemacht haben. Das perfekte Songwriting ist ihm geblieben. Stücke wie "To all the lights in the window", "Ten Women" oder "Eagle on a pole", das muss ihm erst mal einer nachmachen. Und trotz der allgemeinen (Alt.)-Countrylastigkeit, mit "Roosevelt Room" geht auch rockig die Post ab.
Kurz gesagt: Mit hat die CD vom ersten Hören an gefallen, was ich nicht von jeder Bright-Eyes-CD behaupten kann - bei denen hat es meist länger gedauert. Die vier Sterne sind "GUTE 4" (9 von 10), denn "Outer South" ist für mich seit dem alles Überragenden "I'm wide awake..." das Beste von Conor Oberst (& Friends).
Etwas besser als das an sich schon gute Soloalbum, nicht ganz die Brillanz von "Wide awake...".
Absolut hörenswert!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Mescalito

Mescalito von Ryan Bingham

Audio CD von Universal (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 8,61

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Mescalito

Tracks:

  • Southside Of Heaven
  • The Other Side
  • Bread & Water
  • Don't Wait For Me
  • Boracho Station
  • Sunshine
  • Ghost Of Travelin' Jones
  • Hard Times
  • Dollar A Day
  • Take It Easy Mama
  • Long Way From Georgia
  • Every Wonder Why
  • Sunrise
  • For What It's Worth/Best Of Me

Produktbeschreibung


MESCALITO
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Dass so was nie im Radio kommt...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Schade dass manche Musik einfach von den Medien ignoriert wird. Die ganze Scheibe des Newcomers ist durchgängig stark, mit drei, vier Ausreissern nach oben. Anspieltips: 1 und 7. Die Anmerkung eines Vorredners ist unvergleichlich treffend: Man wartet direkt darauf, dass ein Kaktus aus dem Teppich wächst! Die fünf Sterne sind hoch verdient, schade nur, dass der junge Mann Probleme bekommen wird, diese Arbeit zu toppen. "Mescalito" wirkt so ausgereift, nicht nur die Stimme, wer diesen Tex-Mex-Sound mag, sollte unbedingt reinhören.
Es muss nicht immer Springsteen sein...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...auch die junge "Rocking-Generation" überrascht mit toller Musik. So auch Ryan Bingham mit seiner CD "Mescalito". Sehr abwechslugsreich mischt
Bingham Country, Rock, Blues, seine (bereits zitierte) rauhe Stimme gibt jedem Track seine eigene Stimmung. Der Opener, ein Stück mit absoluter
Ohrwurmqualität (auch wenn dies nicht immer ein Kriterium sein sollte), glänzt mit überraschenden Tempowechseln, Bluesharp und Mandoline bringen
echtes "Southern-Rock-Feeling" auf. Dominieren in diesem Stück noch die
Country-Einflüsse, folgen jetzt rockigere Klänge. E-und Slide-Gitarre
bestimmen jetzt den Sound. Bevor es jedoch zu einseitig wird, stimmt
Bingham eine Ballade an, so das geniale "Don't wait for me" (Track 4).
Alles in sehr guter Sound-Qualität, besonders die akustischen Stücke kommen sehr transparent rüber. Ohne ihn in eine Schublade stecken zu wollen, klingt Bingham wie der junge Mellencamp, zum Teil auch wie unser
guter, alter Bruuuce ("Sunshine"/no.6). Mit "Boracho Station" - Calexico lässt grüßen - gelingt ihm ein weiteres Highlight auf dieser CD; eine akustische Gitarre und seine Stimme reicht für Gänsehautfeeling. Eine
rundum tolle CD, die es verdient hat, bekannter zu werden. Wie gesagt, es muss nicht immer Springsteen sein.
Rough Diamond
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ray Bingham...??? Never heard before, aber die Gegend um Austin/Texas, wo Bingham herkommt ist bekanntlich ein gesunder Nährboden für Talente wie ihn.Ich denke da an die "Band of Heathens" oder "James McMurtry"
Er zelebriert uns den idealen Soundtrack für die Route 66. Schon 2007 veröffentlicht, kredenzt er uns 14 Southern-TexMex Pretiosen in allerbester Mellencamp/Calvin Russel oder Springsteen Tradition, und man wartet eigentlich bei " Don`t wait for me" oder "Boracho Station" nur darauf das ein Kaktus aus dem Teppichboden zuhause wächst...und die vertrockneten Grasbüschel durch die Wohnung wehen..
Matthew Smith an den Drums, Corby Schaub-Mandoline und Gitarre, sowie Elijah Ford am Bass, zaubern Meister Bingham einen klasse Soundteppich für seine Storys, die er in einer stimmlichen Mischung aus Springsteen/Mellencamp über die Lippen bringt. Es ist müssig,weitere einzelne Songs hervor zuheben, Ryan hat da ein Superdebüt vorgelegt und John Hiatt, Steve Earle und Townes van Zandt stehen Spalier und applaudieren...
einfach nur klasse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
..diese ist eine der besten und geilsten cds die ich habe!!! also kaufen, cd einlegen, kopfhörer auf und ab dafür....
Outlaw-Rock mit Ecken und Kanten
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Schon wegen seiner rauhen Gangster-Stimme ist die Musik des 25jährigen Texaners (der allerdings wie 50 klingt) nichts für Leute, die es lieber glatt und geschmeidig lieben. Auch wenn es weltschmerzliche Passagen auf seinem einstündigen Debüt-Album gibt, ist der ungehobelt wirkende Southern Rocker doch eher ein Musiker für die Härteren.
"Mescalito" ist eine coole CD, die man am besten auf langen Highway-Fahrten durch die Südstaaten der USA hört. Nur blöd, dass wir Mitteleuropäer da so selten vorbeikommen.
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