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Produkt-Bild: For Emma,Forever Ago (CD)

For Emma,Forever Ago (CD) von Bon Iver

Audio CD von 4ad/Beggar (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 10,97, Angebote ab EUR 10,96

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: For Emma,Forever Ago (CD)

Tracks:

  • Flume
  • Lump Sum
  • Skinny Love
  • The Wolves(Act 1 And 2)
  • Blindsided
  • Creature Fear
  • Team
  • For Emma
  • Re:Stacks

Produktbeschreibung


FOR EMMA,FOREVER AGO
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

"I thought we would be together - for all my life..."
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Vier Uhr nachts, irgendwo brennt noch Licht. Starrst auf etwas, das es nicht mehr gibt - and finally, I realize my lover has gone. Hockst hier seit einer Ewigkeit, unfähig zu essen, zu schlafen, klar zu kommen. Das rot-fleckige Gesicht ist eine Katastrophe; die Haut spannt, die Augen brennen. Sitzt da und kannst nichts tun. Genau das ist es. Du kannst nichts mehr tun. Es ist vorbei.

Völlig unbewegt, keine Regung möglich. So leer und kaputt du auch sein magst, spürst du doch diese winzige Gewissheit in dir entstehen, dass du es überleben wirst. Und mit einemmal fühlst du dich getröstet, wird der Schmerz einen Moment lang erträglich. Die Musik spielt weiter und weiter, nichts kann sie aufhalten. Dich auch nicht. Auch wenn du jetzt noch nicht in der Lage bist dich zu rühren. Morgen wirst du wieder aufstehen. Morgen.
unglaublich.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich kann für dieses album nur das attribut "unglaublich" anwenden. gigantisch intensive musik. geerdet, ehrlich, authentisch, menschlich. unpackbar... an intensität nur vergleichbar mit dem neuen portishead-album. hören sie sich das an...
zurecht hoch gelobt!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich bin vorsichtig mit den neuen superhelden, die von allen über den grünen klee gelobt werden. get well soon z.b. hat auch die beste presse bekommen und war am ende nur ein gefälliges plättchen mit zwei highlights.
mit bon iver ist es tatsächlich so wie berichtet....eine unglaublich schöne platte mit einer ganz eigenen stimmung, die mir hervorragen gefällt. latent traurig entspannt aber weder depresiv noch ausweglos so würde ich versuchen die stimmung zu umschreiben. stimmlich polarisiert die stimme etwas....wer mit saint thomas, band of horses oder auch dead moon zurecht kommt wird auch diese stimme mögen. neofolk für alle die eigentlich kein neofolk mögen.
Nnnn
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich finds wie vieles, was heute gehyped wird: Studentika-Weichspül-Gedudel. Das gleiche gilt für Nels Andrews und Rhubarb. Die Solo-Sachen von David Sylvian sind wirklich sehr gut; das kommt einem wieder zu Bewusstsein, wenn man sich das hier anhört. Nein wirklich, diese jammrige Stimme von Bon Iver. Na ja, ich kann auch mit Radiohead nichts anfangen, noch weniger mit Pearl Jam. Von daher weht der Wind. Letztlich: wems gefällt. Mir nicht.
Der Albumtitel und die Cover-Art lassen bereits erahnen...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
... es handelt sich bei "For Emma, Forever Ago", nicht um ein Album, mit dem man eine Sommergartenparty stimmungsvoll bereichert, ganz im Gegenteil! Ein musikalischer Stoff für die Einsamkeit bzw. traute Zweisamkeit.

Justin Veron verarbeitet hier die Trennung von seiner Exfreundin. Die Schönheit des Albums entfaltet sich, wenn man sich Zeit nimmt, um sich nach einem stressigen Arbeitstag des Alltags zu entleiben. Das funktioniert fast perfekt, fast deshalb, weil es manchmal doch juckt die Skiptaste nicht einrosten zu lassen. Und da sind wir schon beim einzigen wirklichen Kritikpunkt.
Zur Zeiterwähnung, manchmal bedingt der Stoff eher eine Einarbeitung, das würde ich hier nicht sehen. Entweder gefällt es gleich oder gar nicht.

Der Käufer sollte eine gewisse Basisaffinität zu Männerstimmen haben, die bei sich das Falsettregister ziehen. Das Mögen der Stimmen von Antony Hegarty (Antony & the Johnsons), Rodger Hodgson (Supertramp) oder Jon Andersen (YES) ist bereits die halbe Miete.

Ich ersparte mir fast immer Anspieltipps, aber hier folgende 2 Titel zu erwähnen hat einen tieferen Zweck.

Wer von "Skinny Love" oder "re:stacks" nicht beim ersten Hören bereits in Bann gezogen wird, wird mit dem Rest auch keinen Freude haben.

Ich habe eine Vision*g* und sehe schon die Anfragen in den hiesigen Musikforen, wenn es diesseits des Atlantiks zum 4. Staffelfinale von Dr. House [Folge: "wilson's heart"] kommt. Ich glaube, es gibt nicht viele Songs, die die Bildeindrücke gegen Ende besser untermalen könnten, als es der song "re:stacks" zu diesem Zweck vermochte.
Die Produzenten bewiesen übrigens schon bei Josh Ritter mit "Good man" ein sehr feines Händchen.

4 gemütlich, berührende Sterne von meiner Seite
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Produkt-Bild: Dear Science

Dear Science von TV on the Radio

Audio CD von 4ad/Beggar (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 9,97

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Dear Science

Tracks:

  • Halfway Home
  • Crying
  • Dancing Choose
  • Stork & Owl
  • Golden Age
  • Family Tree
  • Red Dress
  • Love Dog
  • Shout Me Out
  • DLZ
  • Lover’s Day

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DEAR SCIENCE
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5 Kundenrezensionen:

Was ist nur in die Jungs gefahren
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich halte "Cookie Mountain" den Vorgänger nach wie vor für eine der besten Scheiben überhaupt. Tief, Kryptisch und wild! Doch was hier auf Dear Science geboten wird, erinnert manchmal an den Pathos von Genesis, vor allem schrecken die Jungs nicht vor Kitscheinlagen zurück, die jeden Song spätestens im refrain süßlich und viel zu poppig machen...sehr schade
Ganz groß
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da ich das Album in diesem Moment zum wiederholten male auf meinem iPod höre, während ich diese Zeilen schreibe, will ich mich kurzfassen. Vielseitig arrangierte Stücke wechseln sich mit eingängigen Melodien ab, poppiger zwar hier und da, aber unverkennbar TVOTR-Sound.

Wer mit "family tree" oder "love dog" nichts anfangen kann, hat die falsche Band gewählt. Hab ich "DLZ" erwähnt? - wahnsinn! Manchmal überkommt mich das Gefühl, dass tatsächlich Peter Gabriel mitarrangiert hat oder Bowie irgendwie mitmischt. Unerwartet neu und irgendwie vertraut dieses Werk.

Wem die vorherigen Alben zusagten, weiss wohl auch, das irgendwann ein eingängigeres Album her musste, um ganz oben mitzuspielen. Moderner Gospel mit Jazz geht Pop auf alternativen Wegen. Oder so.

In meinen Ohren ein ganz großes Album.
Faszinierend und durchdacht!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da ich den Werdegang von TV on the Radio schon seit ihrem ersten Album mit Spannung verfolge, ist dieses Album die Krone ihrer Schöpfung.
Meisterhaft vermischt sich hier Electro mit Dance, 70's Disco mit Rockelementen, Hip Hop mit Industrial. Der Auftakt ist wiedermal eine laute, groovende und experimentelle Dröhnung auf die gut gepflegten Ohren.
Dear Sience ist ruhiger, weniger rotzig und experimentell als RTCM, aber es bietet perfekt arrangierte Lieder, welche eingängig, aber auch zugleich interessant sind. Die Eingängigkeit ist für manche, welche die Experimentierfreudigkeit vom vorgänger mochten, ein Dorn im Auge. Im Prinzip ist es das gleiche Album nur ohnen die Feedbacks.
Alles in Allem ein gelungenes Album, welches auch in 30 Jahren noch in den Mündern unserer Enkel bleibt.
Unterhaltsam!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Eine sehr unterhaltsame Platte mit Anklängen von David Bowie, alle anderen sind ja bereits im redaktionellen Beitrag von Amazon erwähnt. Ich höre sie im Moment oft und finde, besser kann man es kaum machen.
Überladen
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ziemlich gute Ansätze, interessante Lines, jedoch leider zum Teil recht überladen arrangiert. Die Härte dann schon beim ersten Song, der mit einem "affigen" "bababababa" beginnt, was einem natürlich sofort unangenehm in die Glieder fährt. Zumal der Song ansonsten echt klasse ist, bis auf das ihn die falsche Band bringt.
Vielleicht wollen die Jungs aber auch nur ein bissl witzig sein...keine Ahnung. Anders kann man sich manch "Einfall" nicht erklären...so reciht es für mich dann gerade so zu 3 netten Sternchen;-)
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Produkt-Bild: Gulag Orkestar

Gulag Orkestar von Beirut

Audio CD von 4ad/Beggar (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 10,97

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Gulag Orkestar

Tracks:

Disk 1
  • The Gulag Orkestar
  • Prenzlauerberg
  • Brandenburg
  • Postcards From Italy
  • Mount Wroclai (Idle Days)
  • Rhineland (Heartland)
  • Scenic World
  • Bratislava
  • The Bunker
  • The Canals Of Our City
  • After The Curtain
Disk 2
  • Elephant Gun
  • My Family's Role In The World Revolution
  • Scenic World (Version)
  • The Long Island Sound
  • Carousels

Produktbeschreibung


GULAG ORKESTAR
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5 Kundenrezensionen:

Krach, Bumm, Schepper . . . vom Feinsten!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bei meinen letzten Besuchen im PlattenSecondhand lief immer GULAG ORKESTAR. Und obwohl diese Art von Musik nicht gerade meinem gängigen Musikgeschmack entspricht, konnte ich mich der Wirkung doch nicht entziehen! Also habe ich mir letzendlich die Scheibe gekauft. Was sich dann zu Hause, bei genauerem Hinhören, entfaltet hat, ist gerade in Zeiten der technischen Überproduktion einfach wohltuend. Da kracht und scheppert es fernab jeglicher Virtuosität, wobei die Lieder in ihrer einförmigen Monotonie und durch die melancholisch-verweinte Stimme von Zach Kondon mitunter einen hypnotischen Sog entwickeln. Die Musik, vollgepackt mit reichlich Ecken und Kanten, erinnert dabei ein wenig an die Filmusik zu "Zeit der Zigeuner" von Goran Bregovic. Einfach herrlich!
Ich liebe melancholische Musik...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
...nur Beirut geht mir mit dieser Platte sogar ein Stückchen zu weit. Wenn am Balkan 20.000 Menschen gleichzeitig zu jammern und zu musizieren beginnen würden, dann würde sich das wohl wie diese CD anhören ;)

Damit das jetzt vielleicht auf meinen Musikgeschmack bezogen und für diese Rezension ein bißchen verständlicher und vergleichbarer wird:

- ich selbst mag die melancholischen Texte und Töne z.B. von Conor Oberst / Bright Eyes

- ich liebe die traurigen Songs vom späten Johnny Cash auf den American Recordings

- mein Einstieg in die melancholische, morbide Szene begann ganz leidenschaftlich in ganz jungen Jahren mit Nick Caves "Murder Ballads" Album

- und sogar die richtig vor Melancholie übertriefenden Lieder von der Velvet Underground Mit-Sängerin Nico machen mir nichts aus, aber Beirut schlägt sie mit dieser CD auf ganz eigene Art und Weise um's Mehrfache - und für mein Melancholie-Pensum halt ein bißchen zuviel des Guten.

Diese Rezension ist somit vielleicht für all diejenigen hilfreich, die sich beim Anblick des Covers auf leicht gängige Shantel Töne freuen bzw. sich auf ulkigen Russendiskosound einstimmen wollen bzw. vielleicht greifen erst jetzt die richtig melancholie-getränken Menschen zu diesem Tonträger.

Also, sei's wie's sei - nix für ungut. Das ist halt meine geschmackliche Meinung. Und klarerweise 100% subjektiv.

Darum drei "über Geschmäcker kann man immer bashen" Amazon-Sterne von meiner Person.
Zwischen Radiohead und Russendisko
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich mag dieses Album sehr gerne. Es gibt einige Instrumentalstücke, einige Lieder mit englischsprachigem Sänger, alles aber eher slowly und gefühlvoll. Man könnte sagen ein träumerisch-melancholisches Album welches Stilelemente des Big Beats, des Pop und traditioneller Volksmusk des osteurpäischen Raumes miteinader zu einer wunderschönen Synthese vereinigt. Und trotzdem bildet die Band ihren eigenen, wiedererkennbaren Stil heraus.
Also wenn ich es vergleichen müsste: eine Mischung aus Radiohead, Goran Bregovic und Jaques Brel. Absolute Kaufempfehlung!
Folkloristisches Disneyland
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wenn ein Amerikaner schon bei der Wahl seines "Band"-Namens und des Schallplattentitels ganz Europa und Asien in einen Topf haut, dann kann man entweder sauer sein über die Ignoranz der Amis, oder man kostet mal von dem Süppchen. Das schmeckt nämlich ziemlich gut. Recht unbekümmert bedient sich Mastermind Zach Condon in der europäischen Folklore, ein wenig in Frankreich, hauptsächlich aber in Südosteuropa. Doch sein Orkestar ist fast eine Solo-Veranstaltung, spielt er doch die meisten der Instrumente (Trompete, Ukulele, Piano, Akkordeon, Mandoline) selbst und lässt sich nur partiell assistieren. Und heraus kommen melancholische akustische Perlen mit Namen wie "Prenzlauerberg", "Brandenburg" oder "Rhineland", die musikalisch so überhaupt nicht an die titelgebenden Orte erinnern. Dazu Photos unbekannter Russinnen aus einem DDR-Buch. Europa, ein folkloristisches Disneyland, aber eines, das trotz aller Melancholie Spaß macht. Eines der besten Alben der letzten Monate mit nachhaltiger Substanz.
Popmusik mit vielen Referenzen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer diese Band mit Worldmusic vergleicht hat nichts verstanden. Beirut machen Independent POP Musik, im besten Sinne. Und das beinhaltet hier auch Balkaneinflüsse, Folkmusik und viele andere Referenzen. Ein wunderschönes Album, dem man nicht mit vorgefertigten Vorstellungen und Klischees, wie diese Musik zu klingen hat, begegnen sollte. Da verpasst man etwas. Mich erinnert Beirut an Sufjan Stevens oder Antony & The Johnsons mit der Weltentrücktheit und gleichzeitig magischen Melancholie - mit Sicherheit nicht an Balkanmusik aus dem Woldmusic Regal...
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Produkt-Bild: The Flying Club Cup

The Flying Club Cup von Beirut

Audio CD von 4ad/Beggar (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 10,97

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: The Flying Club Cup

Tracks:

  • A Call To Arms
  • Nantes
  • A Sunday Smile
  • Guyamas Sonora
  • La banlieue
  • Cliquot
  • The Penalty
  • Forks And Knives(la fete)
  • In The Mausoleum
  • Un dernier verre(pour la route)
  • Cherbourg
  • St. Apollonia
  • The Flying Club Cup

Aus der Amazon.de-Redaktion


Es gab in den letzten Jahren kaum einen vergleichbaren Fall, bei dem ein Debütalbum einen solchen Sturm der Begeisterung ausgelöst hat, wie bei Beirut und ihrem ersten Longplayer Gulag Orkestar. Und das vollkommen zu Recht. Zach Condon hat sich von all dem überschwänglichen Lob allerdings nicht im geringsten aus der Ruhe bringen lassen und mit höchster Konzentration am Nachfolgewerk gefeilt. The Flying Club Cup ist seine sehr persönliche Hommage an Frankreich, seine vielfältigen kulturellen und geschichtlichen Reize. Musikalisch mindestens so aufregend inszeniert wie das Debüt und doch wieder voller Überraschungen und unerwarteter Brüche. Auch diesmal begeistert er von Begin an wieder mit überschwänglichen Melodien. Statt den bekannten Balkan-Pop-Bezügen des ersten Albums, die vollkommen verschwunden sind, hat er sich musikalisch diesmal eher an Künstlern wie Charles Aznavour und Jacques Brel orientiert, ohne dabei aber zu sehr in ihr Fahrwasser zu gera! ten. Mit seinen 21 Jahren verfolgt Zach Condon ausschließlich seine eigenen Wege und die führen ihn mit Hilfe kompetenter Mistreiter wie Heather Trost und Griffin Rodriguez von A Hawk And A Hawksaw, in deren Übungsraum ein Großteil des Albums entstand, sowie Owen Pallet erneut von einem Triumph zum nächsten. Mit The Flying Club Cup ist ihm erneut ein Meisterwerk zwischen Folk und Pop ohne jede Schwachstelle gelungen, auf dem er mit so viel Hingabe über all die kleinen und großen Katastrophen des Lebens singt, dass man einfach nicht anders kann, als ihm gebannt zuzuhören. Seine sehnsuchtvollen Liebengeschichten, allen voran Songs wie "Nantes" oder "A Sunday Smile" schmückt er dabei mit unfassbar traurigen Melodien aus, die einen allein wegen ihrer kristallklaren Schönheit sprachlos zurücklassen. --Norbert Schiegl
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5 Kundenrezensionen:

angenehm(st)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
so macht musik spaß! eine angenehme stimme in tollen songs, interessant und reich instrumentalisiert. die kompositionen und arragements sprechen eine eigen musikalische sprach. eine platte, die sich wohltuend von der masse abhebt. gerne mehr!
Besoffen von kumpeliger Harmoniesucht ?!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Auch diesesmal bauen Beirut ihr ethnomusikalisches Fundament aus Mariachi-Bläsern, Akkordeon und kleinformatigen Gitarren, aber nicht mehr ganz so ausladend inszeniert wie auf dem Vorgänger. Sicherlich könnte man Zach Condon vorwerfen, dass es "The Flying Club Cup" (zwar als des Vorgängers Brüderchen im Geiste) ein wenig m Gefühl für eindeutig herausragende Glücksmomente fehlt, aber dennoch ist es ein beschwingtes Album. Beirut wechseln thematisch die Balkan Klänge gegen französische Weisen aus, operieren dabei aber mit beinahe exakt dem gleichen Rüstzeug wie beim Vorgänger. Böse Zungen behaupten, dass es sich ab "Cliquot" besoffen von kumpeliger Harmoniesucht durch standardisierte Walzerstunden tänzeln lässt ohne größere qualitative Ausreißer nach oben oder unten. Zugegebener Maßen fehlt mancherorts diese zuletzt so auszeichnende melancholisch-fernsüchtige Zugkraft, es fehlt am emotionalen Auf und Ab und an den exotischen Melodien. Insgesamt ist das Album aber in sich geschlossener. Mein Anspieltipp ist das großartige "Sunday Smile".
Das Album der Herzen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Album kann man einfach nicht mehr aus der Anlage nehmen. Sobald man sich einmal eingehört hat, kann man nicht mehr aufhören, es sich anzuhören! ;-)
Das Album ist einfach stimmig! Wer bei Titeln wie "Nantes", "Sunday Smile" oder "Cliquot" kein erhebendes Gefühl verspürt, ist entweder gefühlskalt oder entschiedener Anhänger einer fröhlicheren Art von Musik. Wobei man auch bei diesen Liedern eine gewisse Fröhlichkeit erkennen kann, falls man dies möchte.

Zach Condon, erst 21 Jahre alt, hat sich mit diesem Album sehr am französischen Liedgut orientiert. Angeblich handelt es sich um Indie-Folk, doch meiner Meinung nach darf man sich hier nicht einschränken lassen.

Immerhin, erlaubt ist was gefällt, und dieses Album gefällt einfach. Ein Album, dass sich definitiv in mein Herz gespielt hat. Ich kann es einfach jedem weiterempfehlen und hoffen, dass es noch viele Menschen erreicht, damit wir noch viel Neues von Zach Condon hören können!
An Qualität hinzugewonnen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Europa-Fan Zach Condon ist zurück. Musikalisch jedenfalls. Denn leibhaftig soll er ja schon eine Weile in Frankreich leben. Und auf seinem neuen Album bindet er wieder unbekümmert alles Folkloristische, was er in Europa so ausgraben konnte, zu einem Strauß bunter Melododien. Und lässt sich diesmal deutlich von einem anderen Ausnahmemusiker, dem Ex-Arcade Fire-Geiger Owen Pallett (der mit Final Fantasy ein kleines feines Solo-Projekt hat) inspirieren. Mensch, dachte ich mir beim Hören einiger Songs, das hört sich aber verdammt nach Final Fantasy an, sogar die Stimme kriegt er täuschend echt hin. Naja, war dann doch Mr. Pallett himself, der da sang und musizierte und ein bisschen an einigen Songs mitschrieb und arrangierte.
Das Artwork ist wieder in Gelb gehalten und wieder mit alten Schnappschüssen verziert wie das Vorgänger-Album (dazu gibts verschrobene Texte, aber wieder nicht die Texte der Lieder).Und er entfernt sich auch nur auf Sichtweise zu seinem gelungenen Album "Gulag Orkestar". Alles in allem kann attestiert werden, dass die Mischung zwischen französischer Musette und südosteuropäischer Dorfmusik (und ein bisschen Italien) diesmal ausgewogener ist und das Album etwas runder erscheinen lässt. Das mag mancher bemäkeln, für mich ist "The Flying Club Cup" damit das einzige Nachfolge-Album des musikalisch eher durchwachsenen Jahres 2007, das an Qualität hinzugewonnen hat und deshalb die volle Punktzahl erreicht. Ist es Folklore? Weltmusik? Independent? Pop? Wurscht. Es ist: gut. Ich bin gespannt, wohin die Reise als nächstes geht. Mein Favorit: das fast schon jazzig beginnende "in the mausoleum". "The Flying Club Cup" ist eine unbedingte Kaufempfehlung und wird in meiner persönlichen Jahres-Top 10 ziemlich weit vorn stehen.
Beirut, das Leben danach
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ok, Gulag Orkestar war grossartig aber dieses Werk schlägt meine kühnsten Erwartungen! Der Mann ist 21 - das sollte man wissen, wenn man diese CD hört, denn die Hingabe, Perfektion und Liebe mit der Zach Condon dieses akustische Feuerwerk kreiert hat ist von höherer Lebensform!
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Produkt-Bild: Microcastle

Microcastle von Deerhunter

Audio CD von 4ad/Beggar (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 10,97, Angebote ab EUR 7,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Microcastle

Tracks:

Disk 1
  • Cover Me (Slowly)
  • Agoraphobia
  • Never Stops
  • Little Kids
  • Microcastle
  • Calvary Scars
  • Green Jacket
  • Activa
  • Nothing Ever Happened
  • Saved By Old Times
  • Neither Of Us,Uncertainly
  • Twilight At Carbon Lake
Disk 2
  • Backspace Century
  • Operation
  • Ghost Outfit
  • Dot Gain
  • Vox Celeste
  • Cicadas
  • Vox Humana
  • VHS Dream
  • Focus Group
  • Slow Swords
  • Weird Era
  • Moon Witch Cartridge
  • Calvary Scars II/Aux.Out

Eine Kundenrezension:

Starkes Stück Musik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Deerhunter, eine Band die sich nach dem Film Deerhunter (Die durch die Hölle gehen) zeigt auch auf ihren zweiten Album das sie es können!
Eine brodelnde Mischung aus Post-Rock und Indie Rock und guten Songs wie Green Jacket. Wer schon das Album Cryptograms hat, kann bedenkenlos zu greifen! Bei dem ersten Album meckerte höchstens der Kritiker R. Christgau, während der Rest der Welt eher den Daumen nach oben zeigte, bei dem Album Microcastle kann man gleich beide Daumen hochlegen!
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Produkt-Bild: Best of Pixies, Wave of Mutilation

Best of Pixies, Wave of Mutilation von Pixies

Audio CD von 4ad/Beggar (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 7,89

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Best of Pixies, Wave of Mutilation

Tracks:

  • Bone Machine
  • Nimrod's Son
  • Holiday Song
  • Caribou
  • Broken Face
  • Gigantic
  • Vamos
  • Hey
  • Monkey Gone To Heaven
  • Debaser
  • Gouge Away
  • Wave Of Mutilation
  • Here Comes Your Man
  • Tame
  • Where Is My Mind?
  • Tame
  • Velouria
  • Allison
  • Dig For Fire
  • U-Mass
  • Alec Eiffel
  • Planet Of Sound
  • Winterlong

Produktbeschreibung


Best Of Pixies - Wave Of Mutilation
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5 Kundenrezensionen:

Genial bis nervig
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
23 Songs auf einer CD sind ziemlich grosszügig. Allerdings wären mir die richtigen 15 lieber gewesen. Selbstverständlich ist eine Kritik notwendigerweise subjektiv und eigentlich dient sie nur dazu, dass potenzielle Käufer schauen, ob der Kritiker ungefähr seine Wellenlänge hat um dann den Text danach zu beurteilen. Darum sage ich, dass ich schräge, unkonventionelle Musik sehr schätze. Darum finde ich Titel wie Bone machine, Nimrod}s son, Holiday song etc. wirklich genial. Aber Broken face, Vamos, Gouge away u.a. wirken auf mich bislang nur wie planloses Instrument-Geschmettere. Das gilt auch für die Tracks 14 -18. Die Pixies sind sicherlich eine wichtige Band, aber dieser Best Of hätte meiner Meinung nach eine sorgfältigere und strengere Auswahl besser getan.
Das Beste der Elfen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Normalerweise denkt man im ersten Moment an Ausverkauf, den es erschien ja bereits ein Best Of Album der vier aus Boston. Doch die Neuauflegung dessen soll die Reunion der Pixies einläuten, was einen wiederum nur positiv stimmen kann. (Wäre mir auch egal den für handgemachte Musik gebe ich gern mein Geld aus)
Die Lieder sind durchgehend gut bis sehr gut, für Einsteiger klingt das ein oder andere Lied vielleicht beim ersten hinhören etwas schräg.
Aber Lieder wie beispielsweise "Where is my mind" sind einfach einmalig.
Für die die die Pixies schon kennen ist das hier gebotene nicht wirklich etwas neues, aber für alle die von dieser Band noch nichts gehört haben und wissen wollen wo Nirvana ihre "Inspiration" her hatten muss sich dieses Album unbedingt zu legen.
Perfekt - The Pixies
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wieder eine Best-Of der besten Indie-Band aller Zeiten.
Aber im Gegensatz zu Death To The Pixies etwas besser.
Diesmal sind wirklich alle Hits darauf zu finden. Besonders Allison hat mir gefehlt.
Weitere Schmuckstücke sind
natürlich Where Is My Mind? den Hit den mittlerweile jeder Pixies Fan kennen müsste.
Auch Monkey Gone To Heaven und das schräge Nimrod's Son sind empfehlenswert.
So vielen Dank für die Aufmerksamkeit
ihr Marco
Wieder ein Best Of ???
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Aufgrund ihrer Reunion veröffentlichen die legendären Pixies mit Wave Of Mutilation ein überflüssiges Best Of Album, da schon Mitte der 90er mit Death To The Pixies ein Best Of Album erschien. Trotzdem ist das Album ein guter Einstieg und die Lieder sind Indie-Klassiker, deshalb 4 Sterne.
Best of the best of the Pixies!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
An dieser Complication gibts einfach nix zu meckern. ALLE Hits der Pixies sind dort vertreten, zusammen mit ein paar absoluten Perlen dazu. Für mich die bessere Best Of-Platte im Vergleich zur Death to the Pixies-Platte.
Das Teil gehört auf jeden Fall in jede Indie-Plattensammlung!!
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Produkt-Bild: Wake-the Best of

Wake-the Best of von Dead Can Dance

Audio CD von 4ad/Beggar (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 13,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Wake-the Best of

Tracks:

Disk 1
  • Frontier (demo)
  • Anywhere Out Of The World
  • Enigma Of The Absolute
  • Carnival Of Light
  • In Power We Entrust The Love Advocated
  • Summoning Of The Muse
  • Windfall
  • In The Kingdom Of The Blind The One-Eyed Are Kings
  • The Host Of Seraphim
  • Bird
  • Cantara
  • Severance
  • Saltarello
  • Black Sun
Disk 2
  • Yulunga
  • The Carnival Is Over
  • The Lotus Eaters
  • Rakim
  • The Ubiquitous Mr. Lovegrove
  • Sanvean
  • Song Of The Nile
  • The Spider's Stratagem
  • I Can See Now
  • American Dreaming
  • Nierika
  • How Fortunate The Man With None

Produktbeschreibung


WAKE-THE BEST OF

Aus der Amazon.de-Redaktion


Dead Can Dance? Tote können tanzen? Klingt ja düster. Ist es auch. Aber noch viel schöner. Überwältigend. Nicht von dieser Welt. Fans von Brendan Perry und Lisa Gerrard sind um Superlativen nicht verlegen und man kann sagen: meist zu Recht. Wake belegt das nachdrücklich mit 26 Tracks aus 15 Jahren, vom semi-legandären "Frontier"-Demo, durch das 4AD-Labelchef Ivo Watts-Russell 1983 auf das Duo aufmerksam wurde, bis zur letzten Aufnahme des Duos, "The Lotus Eaters" (1998).
Genre-, Zeit- und kulturelle Grenzen schien es für die beiden Iren niemals zu geben. 1980 begannen sie, mit Cello, Blechbläsern, Elektronik und Hackbrett, früher Renaissance, Barock und gregorianischen Einflüssen zu hantieren, während der Punk im kommerziellen Zenit stand. Gesanglich sind beide eine Klasse für sich. Während Perry seine Prägnanz und Ausdrucksstärke in für nordwesteuropäische Ohren vergleichsweise üblichen Skalen und Frequenzen entwickelte, ließ sich Lisa Gerrard sich stilistisch wie geografisch kaum festlegen. Wer Ridley Scotts Hollywood-Blockbuster Gladiator gesehen hat, hat ihren eindrucksvollen, mitunter erschütternd schönen Gesang bereits wahrgenommen, wie sie Wörter eher als Transportmittel für vokale Klangfarben zu benutzen scheint als anders herum.
Das merkwürdige Rezept ging besser auf als ein gelungener Hefeteig, und schon ihr zweites Album Spleen And Ideal geriet zum Meisterwerk, zum Paradoxon eines vom gehobenen bürgerlichen Feuilleton vereinnahmten modernen Klassikers, der aber hauptsächlich von Pop-Hörern gekauft und geliebt wurde (was, nebenbei, einen Umstand darstellt, der dem 4AD-Label durchaus häufiger geschah). Für Dead Can Dance nur ein Schritt vor den nächsten, den das merkwürdige Pärchen mit neuer Klassik, spritueller Chormusik aus Osteuropa und dem Mittleren Osten, afrikanischer, asiatischer und lateinamerikanischer Rhythmik in Berührung brachte -- Kreuz- und Querverweise extra!
Dead Can Dance mögen den Tod im Bandamen tragen, ein Totentanz ist ihre Musik nicht. Im Gegenteil: Sie feiert das Leben. --Rolf Jäger
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Vielseitig, spannend, mystisch, magisch ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... all diese Begriffe passen zu Titeln auf dieser sehr guten Zusammenstellung von Dead Can Dance.
Schwebende elektronische Soundscapes, treibende Rhythmen zwischen Mittelalter, Afrika, Orient, dazu immer wieder faszinierende Gesangslinien.

Anspieltipps: Yulunga, How fortunate..., Lotus Eaters, Rakim ... und vor allem Sanvean, der absolute Übertitel von Lisa Gerrard, der mich beim ersten Hören zwischen Gänsehaut und Tränen hin- und herriss und dies bei jedem Hören immer wieder schafft. Schamanenmusik erster Güte!
Mystisch und magisch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ok,ok...diese Doppel-CD ist 'nur' eine Best-Of. Und für Fans, die das Box-Set haben, bietet diese CD musikalisch nichts Neues.
ABER: für alle anderen, die Dead Can Dance erst später entdeckt haben, ist diese Veröffentlichung absolut empfehlenswert. 2 CDs und 26 Titel lang präsentieren DCD eine Werkschau ihres musikalischen Schaffens. Die beiden Protagonisten - Brendan Perry und Lisa Gerrard - folgen stets keinerlei aktuellen Trends, sondern agieren frei von kommerziellen Vorgaben.
Musikalisch nur schwer einzuordnen ist das weit gefächerte Spektrum dieser Klangkunst einzigartig. Ähnliche Bands und Künstler oder Einflüsse? Deep Forest, Cocteau Twins, Clannad, Kate Bush, Nick Cave, Tangerine Dream, Gregorianische Gesänge, Brian Eno. So ungefähr vielleicht, aber wirklich nur ungefähr...
Das Duo zelebriert mit 'Wake' einen ureigenen, unverwechselbaren Stil und kreiert einen eigenen Kosmos, bedrohlich und düster, zugleich aber fast majestätisch und feierlich. Faszinierender Gesang; Texte voller geheimnisumwobener Geschichten und fremdartiger Mystik; die Musik zudem bereichert durch WorldBeat-Einflüsse, mittelalterliche Kirchenchöre, ambientartige Klanglandschaften, Didgeridoo und/oder asiatische Saiteninstrumente.
Kombiniert mit den vielfältigen ethnischen Elementen und elektronischem Zeitgeist entsteht wunderbare Musik voller Magie, der man das Prädikat 'zeitlos' verpassen muss. Es gibt wohl kaum ein schöneres Lob.
Ein Traum für immer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Name Dead Can Dance steht bereits seit 1981 für musikalische Evolution, Tiefe, Mystik und das Suchen nach vielfältigen Ausdrucksformen. Lisa Gerrard und Brendan Perry, die Hauptprotagonisten, setzen sich keine Grenzen beim Ausloten instrumentaler Tiefen. Das Ergebnis ist eine Faszinosum aus Klang und Traum.
Ordentlich für Einsteiger, überflüssig für Fans
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Zur Musik von Dead Can Dance ist jedes weiteres Wort wohl überflüssig und für Fans ist es diese CD auch! Denn Fans haben eh das Box- Set und somit jeglichen Song, den "Wake" enthält. Und so empfiehlt sich diese Doppel- CD eher für Einsteiger und Neugierige Musikfans, die die faszinierende Welt von Lisa Gerrard und Brendan Perry entdecken wollen, ohne sich für eines der immer verschieden ausgefallenen Alben entscheiden zu müßen.
Da aber die Auswahl sich aus Tracks aus dem Boxset beschränkt, fehlen trotz des generösen Platzes von zwei CDs einige der wirklich wichtigen Stücke aus dem umfangreichen Repertoire, wie z.B. "The carnival is over", "Spirit" und das grandiose "Ulysses".
Und auch bei dieser "Best of" werden die Stücke in einer eher willkürlichen Reihenfolge präsentiert, genauso wie DCD es schon bei "A passage in time" gemacht hatten. Dort allerdings war die Auswahl so exzellent getroffen, die Reihenfolge so geschickt gewählt und ferner so genial ineinander gemixt, daß dieses Prinzip brillant funktionierte. Bei "Wake" wäre eine strikt chronologische Tracklist auf Grund des anders gewählten Materials allerdings besser gewesen.Nichtsdestotrotz gab es diese Musik nie in besserer Klangqualität zu hören und Dead Can Dance sind und bleiben sowieso die beste Gruppe der Welt! Deshalb gibts trotz einiger Unzulänglichkeiten auch noch vier Sterne.
EMPFEHLENSWERT!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nach langer Zeit wiedermal etwas v. DCD zu hören ist an sich schon den Kaufpreis wert. OK, ist zwar 'bloß' ein Best Of... Werk, im Vergleich zu all dem anderen Schrott welcher derzeit durch die Charts bzw. Musikszene geistert aber immer noch lange gut. Jemand der DCD kennt und zu schätzen weiß, wird wohl auch an WAKE nicht vorbei kommen. Weiterempfehlen kann ich die CD und die Musik v. DCD in jedem Fall...
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Produkt-Bild: Best of

Best of von Lisa Gerrard

Audio CD von 4ad/Beggar (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 9,84

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Best of

Tracks:

  • Lisa Gerrard & Hans Zimmer - The Wheat (OST Gladiator)
  • Lisa Gerrard & Hans Zimmer - Elysium (OST Gladiator)
  • Lisa Gerrard & Pieter Bourke - Sacrifice (Lisa Gerrard & Pieter Bourke,
  • Dead Can Dance - Ariadne (Dead Can Dance - Into The Labyrinth)
  • Dead Can Dance - Sanvean (Live) (Dead Can Dance - Toward The Within)
  • Dead Can Dance - The Host Of Seraphim (Dead Can Dance - The Serpent's
  • Dead Can Dance - Cantar (Dead Can Dance - Within The Realm Of A Dying
  • Lisa Gerrard - Swans (Lisa Gerrard - The Mirror Pool)
  • Dead Can Dance - The Promised Womb (Dead Can Dance - Aion)
  • Dead Can Dance - Yulunga (Spirit Dance) (Dead Can Dance - Into The
  • Dead Can Dance - Indus (Dead Can Dance - Spiritchaser)
  • Dead Can Dance - Persephone (The Gathering Of Flowers), (Dead Can Dance
  • Lisa Gerrard - Go Forward (OST Whale Rider)
  • Lisa Gerrard & Pieter Bourke - See The Sun (OST Ali)
  • Lisa Gerrard & Hans Zimmer - Now We Are Free (OST Gladiator)

Produktbeschreibung


THE BEST OF LISA GERRARD
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5 Kundenrezensionen:

Lisa Gerrard Best of
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Über Lisa Gerrard zu streiten lohnt nicht,die Frau ist genial. Aber was mit der "Best of" abgeliefert wurde spottet jeder Beschreibung. Jetzt mal unter uns, wer soll das denn kaufen? Fans ? Bestimmt nicht !!! Für interessierte Neueinsteiger ist die Mischung der Titel zu sehr in die Breite gegangen was man spätestens bei den Fragmenten von Gladiator merken dürfte. Das geht eindeutig zu weit ,ausserdem ist das Musik von Hans Zimmer aber über solche Kleinigkeiten wird sich einfach hinweggesetzt.
Und nun mein Hauptkritikpunkt: Da die Originaltonträger von Frau Gerrard ,welche als Vorlage dienten, oftmals die Eigenart haben die Titel ineinander überzugehen zu lassen um ein geschlossenes musikalisches Erlebnis zu gewährleisten, wurde der Verantwortliche der vorliegenden Zusammenstellung vor das Problem gestellt teilweise Titel ohne Anfang und ohne Ende auf die "Best of" zu transferieren. Das Resultat ist einfach nur grauenvoll. Hätte man wenigstens die Tracks ausgefadet oder auf die Titel verzichtet wo dieses der Fall ist. Aber nein, es gab wohl wichtigeres als ein vernünftiges Artwork zu beschaffen.
Was ich mich frage.....hat sich das mal einer der Verantwortlichen selber angehört ?
Gerrard Lisa - the best
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Lisa Gerrard stellt ganz sicher eine Ausnahmekünstlerin dar. Die CD ist zudem wunderhübsch aufgemacht. Transparente Booklet-Seiten, sanft angedeutete Skizzen und ein mystisch anmutendes Cover laden zum Hörgenuss ein. Was allerdings das pseudo-spirituelle Gefasel in den Linernotes soll, erschließt sich leider auch bei mir nur bedingt. Also, wenn man Lisa Gerrard noch nicht kennen sollte, dann ist diese CD ein muß um süchtig nach ihrer Stimme zu werden. Einfach nur toll.
Traurige Feel-Good-Musik, für immer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ja, ich kann mich nur anschließen: Dieses Album kann man locker ein halbes Jahr auf dem MP3-Player lassen, ohne augenrollend oder gelangweilt in der Straßenbahn sitzen zu müssen. Ähnliches kann man höchstens noch über "Love is Hell" von Ryan Adams sagen.

"Chinese Translations" ist der perfekte Song, um einen nach einem deprimierenden Tag wieder aufzurichten. "Poison Cup" ist vielleicht DAS Lied über die Liebe. Meine Empfehlung: Kaufen, kaufen, kaufen! Und jeden Tag hören!
BEST of LISA
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich höre Lisa Gerrard schon seit vielen Jahren und kenne ihre ungewöhnlich ausdruckstarke gefühlvolle Stimme noch aus den Zeiten ihrer Arbeit mit Dead can dance. Ihre Stimme ist nicht nur geschult sondern in erster Linie eine "Gabe" und ihre Kompositionen genial. Die "Best of Lisa Gerrard" ist eine gut ausgewählte Auslese von den Glanzstücken ihrer bisherigen Karriere. Sowohl aus Dead can dance Zeiten, ihren Soundtracks, ihren Solostücken & Collaborationen, welche einen guten Einblick in ihr gesamtes Spektrum und Können geben! Für jemanden, der Lisa noch nicht gut kennt auf jedenfall ein guter Einstieg. Die Schlichtheit des Covers ist sicherlich im Sinne der Künstlerin und mancher Fan hätte sich trotzdem covertechnisch mehr erwartet für eine "Best of Lisa Gerrard", jedoch wird dies durch den hohen musikalischen Qualitätswert mehr als aufgehoben!
retrospektive einer ausnahmekünstlerin
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Best of- Alben haben den Ruf, dass die Plattenfirma schnell mal Kohle machen will, ohne viel investieren zu müssen. Meistens steuern die Künstler ein bis zwei neue Tracks hinzu, und fertig ist das Album.
Bei dem vorliegenden Album von Lisa Gerrard gibt es leider nichts Neues zu hören. Und das ist auch schon der einzige Makel, der diesem Album anhaftet.
Alleine das kunstvoll gestaltete Artwork und Booklet reißt so einiges wieder raus. Aber das sind wir ja von den 4AD-Alben gewöhnt.
Ansonsten gibt es einen wirklich repräsentativen Überblick über das Schaffen dieser Ausnahmekünstlerin mit der unnachahmlichen Stimme. Ihre Zeit mit Brendan Perry wird ebenso ausgeleuchtet wie auch ihre Solosachen. Eingebettet werden diese Lieder in ihre Soundtrackarbeiten. Das gefiel mir bei der Zusammenstellung der Lieder am besten. Erst Soundtrackausschnitte, dann sie mit Dead can Dance bzw. Solo und am Ende gibt es wieder Soundtrackausschnitte.
Fans haben sowieso alles und bräuchten dieses Album nun wirklich nicht. Wobei sie sicherlich der Vollständigkeit halber die Scheibe kaufen. Allen, die sie durch die Soundtracks kennen, sei dieses Album wärmstens ans Herz gelegt.
Und der Rest, der dieses Album nicht hört, verpasst eine Retrospektive einer wirklich großartigen Künstlerin. Ihre Stimme und die Musik sprechen einfach für sich, was soll man sich da mühen, die passenden Worte zu finden.
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Produkt-Bild: Fordlandia

Fordlandia von Johann Johannsson

Audio CD von 4ad/Beggar (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 8,32

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Fordlandia

Tracks:

  • Fordlandia
  • Melodia(I)
  • The Rocket Builder
  • Melodia(II)
  • Fordlandia-Aerial View
  • Melodia(III)
  • Chimaerica
  • Melodia(IV)
  • The Great God Pan Is Dead
  • Melodia(Guidelines For A Space Propulsion Device Based On Heim's..)
  • How We Left Fordlandia

Eine Kundenrezension:

wunderbare kühlmelancholische Science-Fiction-Reise
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
4AD hatte ja nun seit dem Ausstieg von Ivo nicht _immer_ ein glückliches Händchen bei der Wahl seiner Protagonisten. So war mir Herr Johannsson bisher durch recht sperrig-undurchdringliche Kompositionen aufgefallen, die nicht unbedingt immer mitzureißen verstanden.
Dieses neue Album hingegen passt im Kontext des Jahresendes mit seiner durchweg dunklen Stimmung, die aber bei allem Grau umher mit spannenden und zugleich entspannenden Nicht-Songs den Tag mit grandiosen Melodien zu erhellen weiß, hervorragend zum Start einer großen Karriere.

Ich fühle mich stimmungsmäßig an früher, als ich noch bei This Mortal Coil bzw. Hope Blister staunend vor den Lautsprechern saß, erinnert. Und die Electronics hieven das Ganze ins 21. Jahrhundert. Klassische Kompositionsstrukturen, teils recht spärlich, aber nie kammermusikartig instrumentiert, reichen die Fackel von der ersten bis zur letzen Minute durch dieses Labyrinth aus imaginären Zukunftsvisionen. Dabei kann man manchmal nicht mehr zwischen Realität (klassischer Instrumentierung) und Fiktion (electronics) unterscheiden, weil sich viele Klänge schleichend zwischen diesen Extremen bewegen. Es ist dadurch Musik zum Zuhören.

Wer genannte Beispiele aus dem 4AD-Backkatalog mag, wird hier endlich wieder einmal etwas Neues auf diesem oft unerreichten Niveau finden, auch wenn auf Gesang mit Ausnahme einer Chorpassage verzichtet wird und die Kompositionen klassische Strukturen haben. Ein tolles Album für die Ewigkeit.

Herr Johannsson empfiehlt sich übrigens hiermit wieder als einer, der in der ersten Reihe der Soundtrackmacher sitzt. Lebte Herr Kubrik noch, dann vollbrächten die beiden sicher etwas Großes.
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Produkt-Bild: Return to Cookie Mountain

Return to Cookie Mountain von TV on the Radio

Audio CD von 4ad/Beggar (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 7,98

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Return to Cookie Mountain

Tracks:

  • I Was A Lover
  • Hours
  • Province
  • Playhouses
  • Wolf Like Me
  • Method
  • Let The Devil In
  • Dirtywhirl
  • Blues From Down Here
  • Tonight
  • Wash The Day

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mit dem zweiten Album Return To Cookie Mountain sollte TV On The Radio zumindest in Independent-Kreisen der Durchbruch gelingen. Zwar keine leichte Kost, aber doch durchaus mit einem verführerischen Aroma gesegnet.
Die Reise der Band aus Brooklyn führt schon wie auf dem Debüt von 2004, dem mit dem renommierten Shortlist Music Prize ausgezeichneten Desperate Youth, Blood Thirsty Babes, durch nahezu sämtliche Gefilde der zeitgenössischen Musik. Soul, Rock, Post-Punk, Indie-Pop, Jazz sowie diverse Spielarten von Weltmusik und Electronica fügen sich hier auf höchst originelle Art und Weise zu einer einzigartigen Mischung zusammen, die von den prägnanten Stimmen von Tunde Adebimpe und Kyp Malone auf einen nachvollziehbaren Weg geführt wird. Ergänzt werden die beiden Vokalisten bei "Let The Devil In", "Wolf Like Me" und "Blues From Down Here" von Katrina Ford (Celebration), bei "Hours" brilliert Kazu Makino von Blonde Redhead als Gastsänger und bei "Province" ist gar ein gewisser David Bowie zu hören. Dies sind zwar allesamt potentielle Anspieltipps, doch irgendwelche Songs des Albums hier groß hervorzuheben, würde diesem Gesamtkunstwerk nicht gerecht werden. Zur vollen Entfaltung kommt die Musik sowieso erst mit der visuellen Entsprechung, denn der Bandname TV On The Radio impliziert ja nicht ohne Grund, dass die Töne erst in der Symbiose mit den passenden Bildern ihre maximale Wirkung erzielen. Was nicht bedeutet, dass die Klanggewalt von Return To Cookie Mountain, bei dem Multi-Instrumentalist Dave Andrew Sitek, der sich bereits als Produzent von zwei Yeah Yeah Yeahs-Platten einen Namen gemacht hat, soundtechnisch Regie geführt hat, nicht auch ohne bunte Bilder schon eine äußerst lohnenswerte Erfahrung sind. --Dirk Siepe
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5 Kundenrezensionen:

Aufpassen worauf man sich einlässt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich muss sagen ich war im ersten Moment von dem Album enttäuscht. Habe nur den Song "wolf like me" gekannt und glaubte ein tolles Disco-Tanz-Groove-Monster zu erstehen. Falsch gedacht. Diese Single sticht so sehr heraus aus diesem Album das sie nicht als Referenz gelten sollte. Vielmehr ist das Ganze im Schnitt um zwei Hände voll bpm langsamer und (noch) vielschichtiger. Zum Beispiel der tolle Opener "i was a lover" hat einen der coolsten Pianoparts überhaupt oder das fast hymnische "province" mit gigantischen Keyboard-teppichen. Sehr schön und angenehm für die Ohren. Auch eines der wenigen Alben die fast alle bis zu einem gewissen Grad ansprechen (wie "Spirits Of Eden" von Talk Talk, das für mich eine ähnliche Stimmung verbreitet).
Viel Elektronik
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Diese Musik liegt irgendwo zwischen schwulem Prince und nervtötendem Tom Waits (die beiden sollte man vor Kauf schon mögen). Das ganze mit aktueller Elektronik verwurschtelt. Aber innovativ ist das schon.
Wolf Like Me
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Unbedingt 5 Sterne ! Wie eine Vorrednerin schon bemerkte: Lebensfreude für Melancholiker. Der frische Tritt in den Allerwertesten. Die letzten Monate habe ich mit Bonnie Prince Billy, Cat Power und Songs:Ohia verbracht, weil mich der ganze gehypte Pop-Zirkus zu Tode langweilt. Aber hier, holla ! Musik, die mein 35 Jahre altes musikalisches Gedächtnis re-aktiviert, re-stimuliert, mir die Freude am Schwoofen und Schwelgen wiedergibt. Und zwar mühelos. Beim ersten Mal Hören schon einen Ohrwurm nach dem anderen identifiziert, obwohl mir die von Tunde Adebimpe eindeutig besser gefallen. Super Platte, auch zum Tanzen. Frisch, cool, sexy. Spannend. Alles bisher Dagewesene wird aufs Schönste verwurstet, respektvoll, und gleichzeitig frech in den Schatten gestellt. Wer Bowie mochte, wird sowieso auf seine Kosten kommen. Bin schon gespannt, was die beim nächsten Mal aus dem Hut zaubern.
Das coolste Album des Sommers 2006
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Hier ist es also, das coolste Album des Sommers - vielleicht sogar des Jahres: "Return To Cookie Mountain" von TV On The Radio. Elf kleine Werke, jedes für sich so toll, wie eine gute Nachricht im Glückskeks. Und jedes erstaunt den Hörer, vergleichbar mit dem Öffnen des gelben Plastikdöschens im Überraschungsei.
Schon der Opener ist eine Wucht und an Coolness nicht mehr zu überbieten. Ein Rhythmus, den sich die Band von Massive Attack ausgeliehen haben muss, dazu knochentrockene Samples: Fertig ist "I was a lover". Weiter geht's zu "Hours", das ebenfalls Reminiszenzen an den TripHop nicht verleugnen kann. Ein Bass als tragendes Instrument - und dieses verhuschte Piano im Hintergrund. Toll! Ein berühmter Gastsänger veredelt "Province". David Bowie adelt die Band, indem er sie unterstützt. Der Song könnte glatt von den bösen Geschwistern von Arcade Fire stammen. Genau wie der Knaller des Albums, "Wolf like me". TV On The Radio legen hier ein Tempo an den Tag, bei dem man kaum noch mitkommt. Der nächste Indie-Party-Song? Hoffentlich. Einen schwitzenden Blues im Indie-Art-Rock-Format gibt es mit "Blues from down here". Beinahe wohltuend das letzte Highlight auf dem Album: "Tonight" ist eine hypnotische, beinahe siebenminütige Ballade.
Ansonsten gibt es noch Durchgeknalltes ("Playhouses"), Mantras ("Method"), Hässliches ("Let the devil in"), Quatsch ("Dirtywhirl") oder zu langes ("Wash the day"). Ein Album, auf das man sich einlassen muss. Das ein paar Hördurchgänge braucht, damit man eine Struktur, ja, gar Songs identifizieren kann. Aber dann macht es verdammt viel Spaß.
Return of real good music
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Lange hat man nach sowas gesucht...
eine gewisse Zeit braucht man/frau um sich mit der Musik anzufreunden, aber dann: Gehört zu meinen Top50 von 10.000... das heisst schon was.
Komplex, manchmal etwas schräg, erinnert mal an Peter Gabriel, dann wieder an Yes, der Einfluss von "Clap your Hands say Yes" ist auch nicht zu überhören.
Für mich (und Musik ist immer subjektiv) eine klare 5 (Sterne).
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