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Wir sind keine Engel
DVD von Paramount Home Entertainment |
5 Kundenrezensionen:Einfach nur gut 5 von 5 PunktenWas gibts zu diesem Film denn noch zu sagen? Er gehört zu Weihnachten wie dinner for one zu Silvester. Nur schlägt er diesen eben um Längen. Einfach ein unbedingtes MUSS!! So brillant sah man den Film seit seiner Kinoaufführung nicht mehr 5 von 5 PunktenDen vielen positiven Besprechungen schließe ich mich gern an, denn das ist einer meiner Lieblingsklassiker. Als ich die Formatangabe las, wäre ich zwar fast einem Herzkasper erlegen, aber dann wurde doch alles gut. Die meisten, wie auch ich, kennen den Film wahrscheinlich aus dem Fernsehen, also mit dem 4:3 Bild. Die DVD hat das Format 1.85:1. Im Vergleich mit dem 4:3 Bild fehlt dem 1.85:1 DVD-Bild oben und unten ein wenig, doch an den Seiten kommt ein gutes Stück Bild hinzu. Wahrscheinlich lag ein 1.75:1 Originalformat vor. Das Bild der DVD ist hervorragend. So brillant sah man den Film seit seiner Kinoaufführung nicht mehr. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!! Morals abound 4 von 5 PunktenAll three of these angles hold there own. (Humphrey Bogart, Aldo Ray, and Peter Ustinov) they are escaped convicts from Devil's Island; each has an agenda of his own. But they get warped up in the affairs of the family of a local general store owner. To add to the mix it is the Christmas season. The story may not be unique but the way they play it out is both cute and funny. Some annuals (Christmas season) wear out in time. This is one of those. However it does not distract from the first few times of viewing. We are very busy watching the major characters so it is easy to overlook the fact that this movie Hs many other good actors such as Leo G. Carroll, Basil Rathbone, Joan Bennett, Peter Ustinov, among others. Who plays Adolph? We must never forget the protagonist. Menschelndes Komödien-Kammerspiel 5 von 5 PunktenToll dass es noch solch einfach schönen Filme gibt, die an das Gute im Menschen appellieren. Und der kleine Krämerladen, Unterschlupf des entkommenen Gauner-Trios, ist ja auch ein menschelndes Paradies inmitten der Teufelsinsel. Wenn hier einer Ärger macht besucht ihn Schlange Adolf und alles richtet sich zum Besten. Bogart, Rey und Ustinov übernehmen als herzensgute Ganoven den Part der heiligen drei Könige und machen aus dem, was manche gefühllos einen Mord nennen einen Akt der Nächstenliebe. Ein Komma hier, eine Radierung dort - und schon stimmen auch die Bücher wieder. Es wimmelt in dieser kammerspielartig angelegten Komödie von netten Einfällen, hübschen Bonmots und erstklassigen Dialogen voll intelligentem Witz. Alle Darsteller sprühen nur so vor Spielfreude und holen aus der Inszenierung auch noch das Letzte heraus. Ein Klassiker 5 von 5 PunktenWenn man mal genau darüber nachdenkt, ist dies der wohl ungewöhnlichste Weihnachtsfilm, der je gemacht wurde. Unsere "Helden" sind Mörder und Betrüger, die so liebenswert dargestellt werden, das man ihnen alles verzeihen würde.:) Der Film ist ein Kammerspiel, wird getragen von seinen exzellenten Hauptdarstellern, allen voran selbstverständlich Bogart, der hier wohl die ungewöhnlichste seiner vielen ungewöhnlichen Rollen zum ende seines Lebens spielt. Und mit großem Mut!! Dies ist einer der ganz wenigen Filme, in denen Bogart zeigt, das er nicht gerade großgewachsen war. Aber auch Peter Ustinov und Aldo Ray sind große Klasse. Letzterer ist hier in seiner berühmtesten Rolle zu sehen, leider wurde er in den 60er Jahren von Hollywood geschasst und endete in Billigfilmen und als Alkoholiker. Neben den glänzenden Hauptdarstellern muß aber auch noch "Sherlock Holmes" Basil Rathbone als Bösewicht erwähnt werden. Herrlich! Ja, über dem ganzen Film liegt von der ersten bis zur letzten Minute eine feierliche Stimmung, gewürzt mit auch heute noch sehr witzigen Momenten. Einer der ganz großen Klassiker aus dem alten Hollywood! |
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Quo Vadis (Special Edition, 2 DVDs)
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Quo Vadis S.E., USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 07.11.08 5 Kundenrezensionen:Ultimate Collectors Edition 4 von 5 PunktenDie Bezeichnung Ultimate Edition ist etwas übertrieben, auch wenn einige Fotodrucke etc. dabei sind. Aber ein einzelnes Making of und ein Audiokommentar und Trailer etwas wenig. Das ging bei "Vom Winde verweht" und "Ben Hur" besser. Aber denn noch, besser als gar nix. Der Film ist 1950/51 im Bildformat 4:3 (1,37:1) gedreht worden. Alles andere (Cinemascope, 1,66:1 , 1,78:1 etc) kam erst später 1953 mit "Das Gewand". Nun, mit aufkommen der Breitbild TV Geräte in 16:9 kommt das Problem, dass Filme in 4:3 ohne Umschalttaste verzerrt / gestreckt dargestellt werden. Wie auch beim TV werden nun oben und unten bei alten 4:3 Filmen künstlich schwarze Balken hinzugefügt, bzw, Bildflächen abgedeckt. Das sieht natürlich übel aus, wenn dann teilweise Gesichter verdeckt werden, wie kürzlich bei einem alten DEFA Märchen Klassiker aus den frühen 50er am TV lief. Trotzdem, der Film ist auf dvd im originalen 4:3 und auf einem 4:3 TV korrekt zu sehen. endlich 5 von 5 Punktenkommt der monumentalklassiker auf dvd raus. lange hat das ja schon gedauert und ich warte nun schon jahre darauf. jedenfalls hat sich das warten gelohnt. die umsetzung dieses filmes auf dvd ist einwandfrei, superschoene farben, scharfes bild und den alten "originalton" in deutsch. den aber sauber und klar wenn auch in mono. lieber aber in mono ((Dolby Digital 1.0)) als in 5:1 mit unpassenden, ungewohnten synchrostimmen wie beim weissen hai in der bloeden neuauflage. ebenso gibt es Polnisch (Dolby Digital 1.0), Ungarisch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0) der film selbst muss wohl kaum beschrieben werden da er ja nun wirklich schon seit vielen jahren im tv zu sehen ist. einfach kult! zum glueck wurde der film auch nicht in 16:9 praesentiert was nur moeglich gewesen waere wenn man den film oben und unten kastriert haette um ein heute uebliches format vorzutaeuschen. da hatte ich mir schon sorgen gemacht als ich das bildformat auf der huelle las. das waere ein absoluter bloedsinn gewesen! der film ist also in 4:3 auf dem screen und NICHT in 16:9 zu sehen da zu seiner zeit der fertigung noch kein widescreen realisiert worden war. (auf der huelle ist das angegebene format n druckfehler) aber das ist hier voellig egal da ja der kameramann und der regisseur den film in dem format erstellt hatten was heisst dass die bildkomposition der szenen so gewollt und eben in 4:3 festgehalten wurden. somit muss man sich keine sorgen darueber machen beim ansehen den film nicht in seiner ganzen pracht (durch kastriertes tv-bild format)geniessen zu koennen sondern man sieht in diesem format genau das was auch tatsaechlich damals so abgefilmt wurde. mehr will man ja gar nicht oder? fazit: wer sich nicht daran stoert (oder gerade es liebt) dass die erzaehlweise, die effekte und die dialoge sowie die schauspielerischen leistungen (ausgenommen ustinov) des filmes schon deutlich in die jahre gekommen sind sollte unbedingt zugreifen. Umwerfend.... 5 von 5 PunktenHier wurde schon so viel zu diesem Klassiker der Filmgeschichte geschrieben, dass ich dazu mich nicht wiederholen möchte. Unglaublich finde ich nur, was man aus dem "alten Schinken" gemacht hat. Bild und Ton sind derartig gut Digital überarbeitet worden, dass man sich verwundert die Augen reibt und an Wunder glauben möchte. So Brilliant das ganze, dass es einem vorkommt, als würde man diesen Film zu ersten mal sehen....... Man wünschte sich nur, dass mehr alte Filme derartig gut restauriert auf DVD erscheinen würden.... Uneingeschränkte kaufempfehlung! Kauf der DVD kann ich wärmstens empfehlen! 5 von 5 PunktenSchon sehr lange hatte ich auf diese DVD gewartet, gehört "Quo vadis" zu den großen Monumentalfilmen, welche man in seiner Sammlung haben sollte. Über den Filminhalt brauche ich ja nicht viel zu schreiben, ist er doch sicherlich den meisten längst bekannt. Klar hervorzuheben ist natürlich die hervorragende schauspielerische Leistung von Peter Ustinov als Kaiser Nero. Die Restaurierung des Films ist auf jeden Fall voll gelungen. Ich hatte die Möglichkeit eines Vergleichs mit einer älteren, vom Fernsehen selbst aufgenommenen Kopie und die Unterschiede sind wirklich offensichtlich. Die Farben leuchten wieder wie (vermutlich) in alten Zeiten und der Ton ist sowohl in englischer Original- als auch in deutscher Synchronsprache klar und deutlich. Die Synchronstimmen wurden dabei belassen. Da es im Jahre 1951 ja noch kein Cinemascope gab ("Das Gewand" war der erste Film, wurde jedoch später gedreht), ist ja nur logisch, dass entgegen der Aussage auf der Hülle der Film natürlich in FullFrame (4:3) vorliegt. Trotzdem war es ein Genuss, sich den Film wieder einmal anzuschauen und ich freue mich sehr, ihn endlich auch in meiner Sammlung zu haben. Das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt! Technicolor in Reinkultur! 4 von 5 PunktenWenn man auf alte Hollywoodschinken steht (so wie ich) kommt man an "Quo Vadis" nicht vorbei. Sicherlich würde er aus heutiger ("computergenerierter") Sicht niemanden mehr vom Hocker hauen, aber Nostalgikern und "Technicolorfreunden" sei dieser Film wärmstens empfohlen - denn er gehört zu den besseren Oldies aus der Hollywoodschmiede. Die Ausstattung war für damalige Verhältnisse extrem üppig, die Filmmusik ist (wie gewohnt) bombastisch und die "Special Effects" sind, für einen von 1951, mehr als gelungen. Leider muss ich einen Stern Abzug für die schauspielerischen Leistungen der zwei Protagonisten geben. So genial Peter Ustinovs Darbietung als geistiggestörter Nero auch ist, umso schwächer agieren die zwei Hauptakteure Robert Taylor und Debohra Kerr. Sie sind natürlich auch kein völliger Reinfall, aber gehen neben Ustinovs Leistung einfach unter. Nun zur DVD: Hach...Eine Augenweide ist untertrieben! Der Film strahlt, glänzt und funkelt in jeder Sekunde. Solch eine Farbenpracht bekommt man selten zu sehen - das ist Technicolor in Reinkultur! Die Restaurierung von "Ouo Vadis" sticht z.B. solche von "Robin Hood", "Vom Winde verweht", "Cleopatra" oder "Spartacus" völlig aus, und kommt den wirklichen Glanzrestaurierungen ala "Ben Hur" und "Die Zehn Gebote" gleich. Einfach Perfekt. Der Ton ist Mono aber immer verständlich - auch die Musik (die bei so alten Filmklassikern oft zum "gratschen" neigt) wirkt immer klar und ausgeglichen. Die Extras sind für eine "Special Edition" ein bisschen mau ausgefallen - ein Audiokommentar (etwas arg langweilig bzw. nur was für Hardcorefans des Films), ein Making of (etwa 40 min - hat man schon bessere gesehen) und ein Kinotrailer - das wars. Fazit: Für alle Hollywood-Klassiker-Fans ein Pflichtkauf. Einmalige Restauration und Peter Ustinov in seiner Paraderolle - gehört eigentlich in jedes gut sortierte DVD-Regal. |
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Logan's Run - Flucht ins 23. Jahrhundert
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungLogans Run DV Aus der Amazon.de-RedaktionDie Erde im 23. Jahrhundert: Die Menschen leben sorgenfrei in den Tag hinein und genießen ihr Leben in großen unterirdischen Kuppelstädten. Die Welt an der Oberfläche existiert nicht mehr. Mit 30 läuft die Lebensuhr ab und alle Menschen müssen sich dem Ritual der Erneuerung unterziehen, durch das sie wiedergeboren werden können. Doch einige widersetzen sich dem Ritual und versuchen zu fliehen. Diese so genannten Läufer werden von den privilegierten Sandmännern gejagt und terminiert. Auch Logan 5 ist ein Sandmann, aber er beginnt Fragen zu stellen und trifft Jessica 6, durch die er von einer geheimen Zuflucht erfährt. Gejagt von seinem besten Freund Francis 7 werden Logan und Jessica schließlich selbst zu Gejagten. Flucht ins 23. Jahrhundert ist der etwas irreführende deutsche Titel des Science-Fiction-Klassikers von Michael Anderson (In 80 Tagen um die Welt) aus dem Jahr 1976. Logan's Run - so der Originaltitel - ist keine Zeitreisegeschichte, sondern eine klassische Zukunftsvision á la Omega-Mann oder Soylent Green, die trotz ihrer farbenfrohen Ausstattung und kindlich-naiv wirkenden Figuren alles andere als positiv ist. Krieg, Überbevölkerung und Umweltverschmutzung scheinen die Gründe dafür zu sein, dass die Menschheit ihre Vergangenheit offenbar vergessen hat und den Jugendwahn nun bis zur tödlichen Perfektion betreibt. Die Inszenierung wirkt für heutige Sehgewohnheiten altmodisch, die Geschichte dagegen ist alles andere als überholt, sondern aktueller denn je. Wie geht die Menschheit mit einer überalterten Gesellschaft um? Ist Alter gleichbedeutend mit Schmerz und Krankheit und um jeden Preis, sogar den Preis des eigenen Lebens, zu vermeiden? Michael York (Die drei Musketiere) gibt den bekehrten Helden, Richard Jordan den fanatischen Gläubigen, Peter Ustinov ist der weise, wunderliche alte Mann, der den Menschen den Weg in ein neues Leben aufzuzeigen scheint. Auch wenn Logan's Run eindeutig den 70er Jahren verhaftet ist, entwirft der Film immer noch eine interessante Zukunftsvision. Die mit einem Oscar ausgezeichneten Effekte waren selbstverständlich alle noch handgemacht und für die damalige Zeit spektakulär und beeindruckend. Dass kann man von der Ausstattung der DVD leider nicht behaupten: Das Menü ist in seiner Schlichtheit kaum zu überbieten. Das interessante Zusatzmaterial der amerikanischen Special Edition wurde leider nicht übernommen, die deutsche DVD enthält nur die deutsche und englische Sprachfassung. -- Birgit Schwenger 5 Kundenrezensionen:Klassiker im Wuehltisch-Design. 3 von 5 PunktenMenuestandbild - englisch/deutsch - play, das wars. Wenigstens gibts noch Untertitel. Kapitelauswahl - Fehlanzeige (haette das Masteringstudio wohl 10 Minuten extra gekostet...) Sehr lieblos das Ganze! (immerhin anamorph) Hervorragend 5 von 5 PunktenAls die DVD ankam (schnell wie erwartet von Amazon, Danke nochmal), legte ich sie gleich in den DVD-Player und schaute mir den Film an. Kannte ihn schon, aber mit Spannung angeschaut, wie beim ersten Mal. Ist also immer wieder möglich zu schauen, ohne dass er an Spannung verliert. Die Story ist so nicht up-to-date, aber die Thematik einer Umweltzerstörung, ich sage nur Klimawandel, ist noch heute bei uns allen Diskussionsstoff. Die aufwendige Produktion des Films, trozt heutiger Computeranimationen (die ich persönlich auch nicht recht mag), absolut fantastisch und bringt mich zum Staunen, ich sage nur diese Fahrzeuge in der Stadt, wie bei James Bond. Schwächen hat der Film an zwei Stellen, nähmlich: Die Karussel, wichtiger Bestandteil der Story, aber leider naiv. Der Roboter, auf dem Logan 5 auf dem Weg zur "Zuflucht" stößt, kam mir übertrieben, bzw. unpassend vor. Wir flüchten ins "Alter"?!? 3 von 5 PunktenLogans Run ist eine große Metapher für das nicht "Sterbenwollen" undfür das "Nicht-Alternwollen". Was aber in den 70er ein Aufschrei der Popkultur war, ist heute eine nahezu merkwürdige Verdrehung des Themas. Klar will keiner vor seiner Zeit abtreten und klar, wenn man die Chance hat zu fliehen(sein Leben sinnvoll zu verlängern), dann nutzt man sie auch. Aber der fast Demenz spielende Peter Ustinov (alter Mann) verkörpert heute nun das absurde Ziel dieser Flucht und nicht der "Gefrierrobotor" namens Box, der es damals tat!!!! Was wollen wir eigentlich: Sozial und in Liebe mit Würde alt werden (fiel Hemmingway auch schwer), oder die ewige Jugend, die uns durch moderne Technologien immer mehr in greifbarer Nähe erscheint? Ja, was hält uns am Laufen in dieser Gesellschaft, dass wir als "Stimmvieh" immer weiter mitmachen, zu welchen Zielen man uns auch antreibt? In dieser Kuppelwelt namens Demokratie, die uns Wohlstand und Versorgung verheißt und uns letztlich nur als "Energielieferant" (Matrix) mißbraucht, werden wir älter und älter und sinnloser und sinnloser! Damals in den 70ern (im Land der neuen Möglichkeiten) war es klar, wir wollten in einer humanen Welt alt werden, und heute? Ich liebe diesen Film immer noch, weil er damals die richtige Frage zur falschen Zeit stellte. Nun spüre ich, daß der Zug schon längst abgefahren ist: Wir sitzen längst im Eis des Kühlhauses und warten auf Proteine!;-) Für Sci-Fi Fans ein Muss in jeder Sammlung 4 von 5 PunktenAls ich gesehen habe da es endlich diesen hervorragenden Film auf DVD gibt musste ich ihn mir kaufen. Auch wenn er schon ein wenig "angestaubt" ist hat er immernoch den Charme eines sehr gut gemachten Sci-Fi Films. Ich bin mit den Filmen dieser Art aufgewachsen und bin froh das diese Filme endlich auf DVD erscheinen. Flucht ins 23. Jahrhundert leider gescheitert... 2 von 5 PunktenDa ich mir bereits vor ungefähr 8 Jahren die US Fassung zugelegt hatte, nahm ich eigentlich an, daß man diese auch für die PAL verwendet. Jedoch weit gefehlt, denn anscheinend hat Warner es nicht für notwendig gahlten die um Mitte der 90er Jahre für das damalige LaserDisc Release mit viel Aufwand restaurierte Fassung zu nehmen. Vor allem 3 Punkte sind mir doch recht bitter aufgefallen: 1. Die Bildqualität der deutschen DVD ist verhältnismäßig ganz in Ordnung. Dennoch hat die englishe R1 DVD eine um einiges bessere Bildqualität geboten. 2. Wo auf der US DVD noch ein spitzenmäßig restaurierter Soundtrack mit 5.1 Ton glänzt, da findet man auf der deutschen Disk bloß eine englische 2.0 Tonspur. Ich hätte zwar von der deutsch nur Mono erwartet, aber warum hat man einfach die Uralte für den englischen Track genutzt? Geht mir echt nicht in den Sinn. 3. Zwar hatte die US DVD nur halb soviel Bonusmaterial, wie die damailge Special Edition auf LaserDisc, doch bei der PAL DVD ist außer dem Film nur gähnende Leere. Da fragt mach sich geradezu, warum hier die deutsch DVD mit so guten Wertungen gavon kommt? Erwartet denn niemand mehr wenigstens ein Minimum an Qualität, oder zumindest das, was schon eine vor 8 Jahren veröffentlicher US Fassung bot? Wäre die DVD im selben Umfang und vergleichbarer Qualität auch hier erschienen, wie damals in den USA, dann wäre meine Wertung eine glatte 5 gewesen. So reicht es jedoch nur zu einer 2 und das ist echt traurig. |
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Agatha Christies Tod auf dem Nil
DVD von KINOWELT |
ProduktbeschreibungKinowelt Christie - Tod auf dem Nil, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 12.03.02 Aus der Amazon.de-RedaktionIm alten Ägypten trat der Nil alljährlich über die Ufer, überschwemmte das Tal und machte es zu fruchtbarem Land, auf dem die ägyptische Kultur gedeihen konnte. Wenn die dekadente Gesellschaft des Luxusdampfers aus Tod auf dem Nil an Land geht, um sich die Ruinen der Pharaonentempel und die Pyramiden anzusehen, verbreitet sie nichts als Parfümgeruch, Neid und natürlich Mord. Eine Situation also, wie sie die britische Krimiautorin Agatha Christie liebte: Eine schillernde Gruppe versnobter Reicher schippert wie ein luxuriöses Raumschiff aus einer anderen Welt an den historischen Stätten des Niltals vorbei. Im Mittelpunkt dieser dekadenten Gesellschaft steht die junge, reiche Erbin Linnet Ridgeway, die hier ihre Flitterwochen mit dem attraktiven Anwalt Simon Doyle verbringen möchte. Nur hat sie den ihrer ehemaligen Vertrauten ausgespannt, die wild entschlossen ist, das frisch gebackene Paar bei seiner Hochzeitsreise zu stören. Sie folgt ihnen auf Schritt und Tritt. Bei einer nächtlichen Szene mit ihrem Ex-Liebhaber zieht sie eine Pistole und schießt ihm ins Bein. Während noch alle mit diesem Ereignis beschäftigt sind, liegt die reiche Erbin schon tot in ihrem Bett. Nun ist es Zeit für den belgischen Meisterdetektiv Hercule Poirot (Peter Ustinov), seine "grauen Zellen" anzustrengen. Dabei steht ihm der Anwalt Colonel Race (David Niven) zur Seite. Die beiden stechen in ein Wespennest. Denn alle Passagiere haben ein handfestes Motiv für den Mord, und keiner will es gewesen sein... Dieser Klassiker von 1977 ist eine der besten und aufwändigsten Agatha-Christie-Verfilmungen. Für die Kostüme gab es übrigens seinerzeit einen Oscar. Vor der herrlichen Kulisse des Nilufers agiert die Starbesetzung in Höchstform. Allen voran Peter Ustinov als gewiefter Detektiv. David Niven steht ihm dabei ebenbürtig zur Seite. Mia Farrow überzeugt als hysterische, dünnhäutige Liebhaberin. Und nebenbei gibt es noch ein Wiedersehen mit Bette Davis. Die Dialoge sind voller Witz und ironischer Anspielungen. Und die Sequenz im Tempel des Amun, wo die Kamera den Akteuren um die mächtigen Steinsäulen herum folgt und perfekt die historische Architektur in das Geschehen einbaut, darf man getrost zu den gelungensten und spannendsten Szenen der Filmgeschichte rechnen. Nicht nur für Krimi-Fans ein absolutes Muss. --Frank Kukat 5 Kundenrezensionen:Genial! 5 von 5 PunktenDieser Film ist einfach der Hammer! Für mich zählt er zu den besten Filmen aller Zeiten! Wenn Hercule Poirot schon mal Urlaub machen will.... 5 von 5 PunktenAgatha Christie erfand den belgischen Meisterdetektiv Hercule Poirot, Sir Peter Ustinov hauchte ihm Leben ein und John Guillermin setzte den Roman routiniert zu einer brillanten Hochglanzverfilmung um. Die verwickelte Story wurde spannungsreich und mit dem für Agatha Christie typischen ironischen Unterton adaptiert. Die oscarprämierten und herrlich dekadenten Kostüme, die gesamte Ausstattung und Kulisse (an Originalschauplätzen in Ägypten gedreht) sind vom Feinsten - ebenso wie die durchgängig prominente Besetzung. Nicht allzu oft kommt es vor, dass sich Scharen von altgedienten Meistern des Schauspielfaches zusammentun und etwas künstlerisch Hochwertiges zustande bringen. Hervorragende Dialoge lassen die Riege überaus launiger Stars erstaunlich harmonisch wirken. Bette Davis mit grimmigen Posen in blendender Form, wird von ihrer herrlich spröden und blasierten Gesellschafterin (Maggie Smith) begleitet, Mia Farrow nervt als sitzen gelassene Geliebte und David Niven ist wieder ganz der überlegene Gentleman..... Auch nach mehrmaligen Anschauen verliert der Film nichts von seiner Faszination. Für mich bleibt Tod auf dem Nil schlicht die beste Agatha Christie Verfilmung. Einfach genial... 5 von 5 PunktenIch selbst war vergangenes Jahr in Ägypten und machte eine Nilkreuzfahrt. Nachdem wir das Originalschiff des Films unterwegs antrafen diskutierten wir über den Film. Ich selbst kannte ihn bis dahin nur vom Reden und wollte daher unbedingt reinschauen. Der Film ist eigentlich typisch Agatha Christie. Spannend und durchdacht, aber teilweise vorhersehbar. Abgesehen von der interessanten Story und der Starbesetzung vermittelt der Film einen fantastischen Eindruck von Ägypten. Viele Schauplätze habe ich persönlich gesehen und wurde durch den Film zurück in die Urlaubserinnerungen versetzt. Wer also Agatha Christie Romane bzw. Filme liebt und sich für Ägypten interessiert ist hier genau richtig. "Quelle tragédie!" - Leichter und spritziger Krimi der Extraklasse 5 von 5 PunktenIch bin weder ein Christie- oder Poirot-Kenner, zudem kein Krimi-Spezialist, meiner Meinung nach handelt es sich bei "Tod auf dem Nil" jedoch um einen Film der Spitzenklasse! Kaum ein anderer Film hat es je gepackt, mich nachmittags - bei rufender Arbeit - vor dem Fernseher zu halten und zu fesseln und dabei keine Minute lang zu langweilen oder das schlechte Gewissen hervorzukitzeln. Im Gegenteil: ich habe selten solch einen spritzig-lockeren Film gesehen, der immer wieder Überraschungen bereit hält und dadurch so gar nicht vorhersehbar ist, wie dies leider bei Krimi-Verfilmungen des öfteren der Fall ist. "Tod auf dem Nil" versprüht eine ganz besondere Atmosphäre, eine Mischung aus Spannung und Amüsement. Einen großen Beitrag zum Gelingen dieses Filmes haben sicherlich die wirklich treffend ausgewählten Schauspieler geleistet. Auch durch sie gelingt es bis zur letzten Minute, den wahren Mörder zu verheimlichen. Zum Inhalt des Filmes möchte ich nichts verraten; eine kurze Inhaltsangabe würde unter Umständen zu trocken und langweilig ausfallen - was der Film keineswegs ist! Für die anderen Hercule Poirot-Fälle werde ich von nun an ein offenes Auge haben! Im Land der Toten 5 von 5 PunktenGibt es den perfekten Mord? Die Antwort hiesse ja, wäre da nicht Hercule Poirot. Er überführt die! Täter in diesem hochkonstruierten Kriminalfall. Dabei geht es weniger um Gewalt, obwohl am Ende fünf Personen tot sind. Vielmehr kommt der Belgier durch Indizien und intensives Nachdenken auf die richtige Spur. Ihm dabei zuzuschauen ist alles andere als langweilig, und der Film schafft es den Zuschauer zwei Stunden lang zu fesseln Wunderbar sind die Schauspieler, allen voran natürlich Sir Peter Ustinov als pensionierter belgischer Kriminalkommissar in Shorts und Tropenhelm. Er spricht das Englische mit französischem Akzent und imitiert Wortfindungsschwierigkeiten in der vermeintlichen Fremdsprache. Toll auch Angela Lansbury als nymphomanische, ewig besoffene Schriftstellerin mit Schreibblockade. Noch ein Tick mehr und es wäre lächerlich, aber die Schauspieler bewegen sich so meisterhaft an einer unsichtbaren Grenze, dass man gebannt zuschaut. Gut gefällt mir auch, wie das Traum- und Totenland Ägypten in die Handlung eingebaut wird. Gleich am Anfang sieht man Poirots Gesicht in der Totale, dann den Kopf der Sphynx. Beide geben ihr Geheimnis nicht preis, beide sind alt und erfahren. Als die frischvermählten Hochzeitsreisenden das erste Mal von der eifersüchtigen Verfolgerin und Nebenbuhlerin (Mia Farrow) gestellt werden, befinden sie sich auf der Spitze der Chephren Pyramide. Eine Pyramide ist natürlich nichts anderes als ein Grab und das ist in diesem Kontext ein bedeutungsschwangeres Symbol. Tatsächlich werden alle drei am Ende des Films tot sein. Der erste Mordanschlag ereignet sich im Karnaktempel. Plötzlich herrscht gespenstische Stille, die Kamera fährt um die dicken Säulen des "Steinernen Waldes" und man weiss genau dass gleich etwas geschieht. Dann fällt ein riesiger Felsen mit Getöse zu Boden. Ein wunderbarer Einfall, meisterhaft umgesetzt. Wer also auf unterhaltsame Weise den Nil runterschippern will, sollte sich diesen Film unbedingt anschauen. |
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In 80 Tagen um die Welt (2 DVDs)
DVD von Concorde Video |
Eine Kundenrezension:Klasse!!! 5 von 5 PunktenSehr gute Verfilmung des Buches von Jules Verne! Im ersten Augenblick erscheinen einem die 4,5 Stunden (!) Laufzeit als eine Mamutaufgabe. Aber da es sich ja um die TV-Verfilmung in 3 Teilen handelt, kann man zwischendurch auch gut eine Pause einlegen. Ganz davon abgesehen ist der Film mit sehr guten Schauspielern besetzt und ganz besonders Sir Peter Ustinov als Detective Fix ist einfach brilliant! Meine Empfehlung: KAUFEN!! |
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Lorenzos Öl
DVD von Universal Studios |
ProduktbeschreibungDie wahre Geschichte über einen scheinbar aussichtslosen Kampf engagierter Eltern gegen eine tödliche Krankheit. Mit Nick Nolte und Susan Sarandon in den Hauptrollen. 5 Kundenrezensionen:... "was wissen wir über seine Seele" 5 von 5 PunktenDer Sinn des Lebens liegt im Kampf. Sieg oder Niederlage ist in den Händen der Götter. Darum lasst uns den Kampf feiern. (Swahihi Warrior Song) Trotz des komplizierten, medizinischen Sachverhaltes der Adrenoleukodystrophie (X-ALD) - auch Addison-Schilder-Syndrom genannt - findet sich der Zuschauer schnell zu Recht in einem zehrenden, von Nick Nolte und Susan Sarandon grandios gespielten Engagement zweier Eltern in einem authentischen Lebenskampf. Dramatische, bewegende und doch nicht überzeichnete Bilder eines unermüdlichen Widerstandes, provozierender Aussprachen und selbstloser Hilfestellungen von Experten und Gezeichneten, segensreicher Überwindungen und unersättlichen Wissen- und Tatendrangs lähmen die Tränen und Emotionen und bohren sich unweigerlich in die Tiefe der Seele. Ein ergreifender Film über einen anfangs verzweifelten und dann geläuterten, zielorientierten Kampf im Sinne der Menschlichkeit und zugleich der menschlichen Fragwürdigkeit eines Erfolges. ... was wissen wir über unsere Seele Anm.: Lorenzo Michael Murphy Odone ist 2008, 1 Tag nach seinem 30ten Geburtstag an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben, einer gefürchteten Komplikation bei bettlägerigen Patienten. Absolut genial!!! 5 von 5 PunktenDer Film ist einfach nur gut. Ich finde es immer wieder beeindruckend, was für ein begnadet guter Schauspieler Nick Nolte ist. Das Thema und die Art und Weise, wie die Eltern für den Jungen kämpfen ist super beschrieben, ohne kitschig zu wirken. Für jeden Filmfan, der auf solche Art von Filmen steht ein MUSS! Was für eine Liebe ... 5 von 5 PunktenWenn etwas Liebe ist, dann diese unglaubliche Fürsorge und das unbegrenzte (intelligente) Interesse der Eltern Odone an ihrem Sohn Lorenzo. Diese große Liebe setzt in den Eltern ein unglaubliches Potential an Mut, Intelligenz und Hoffnung frei, so daß sie selbst halbe Mediziner werden, um die Krankheit ihres Sohnes zu verstehen und an ihrer Besserung aktiv mitzuwirken. So viele Menschen geben normalerweise die ganze Verantwortung für ihr eigenes Leben und auch das ihrer Kinder in die Hände der Ärzte, ohne selbst realistisch ihren Verstand einzusetzen und mitzudenken. Die Odones jedoch nehmen den Status Quo des geringen Bekanntheitsgrades der Krankheit und ihrer nicht vorhandenen Heilungsmöglichkeiten nicht einfach so hin und werden selber unermüdlich aktiv. Ich kann es verstehen, daß dieser Film nicht sooo bekannt ist wie andere Filme mit Susan Sarandon und Nick Nolte, vielleicht, weil er die wahre Geschichte einer seltenen Krankheit erzählt. Die Schauspieler sind überwältigend gut, finde ich. Doch die wahren Helden sind die Odones. Welch ein Kampf-welch ein Mut 5 von 5 PunktenEin noch recht junges Kind erkrankt an einer Krankheit, an der es nach bisheriger Erkenntis alsbald sterben müsste- einer Krankheit,die den Nerven den Garaus macht und gegen die sich die Medizin als machtlos definiert. Eltern, vor allem die Mutter, die sich damit nicht abfinden will und die nun auf eigene Faust eine ungeheure Energie entwickeln, der Krankheit Paroli zu bieten, mit unendlich viel Studium, Beharrungsvermögen und Intelligenz. Immerhin finden sie ein Mittel, eben " Lorenzos Öl", dass die Krankheit aufhält und anscheinend oder scheinbar ganz langsam zu einer Besserung führt. Dieser Kampf ist bewegend, mindestens so spannend sind die Haltung der beteiligten Kreise, mit welchen Argumenten dem Leid begegnet wird, die sich immer eher an den eigenen Interessen als am konkreten Schicksal des leidenden Menschen orientieren. Man spürt die ungeheure Herausforderung an die Eltern im Kampf gegen die oftmals gar nicht unterstützende Umwelt- von Nolte und Sarandon grossartig gespielt.Der Film erspart uns überwiegend, dem schrecklichen Leiden dieses jungen Menschen zu nahe zu kommen. Als amerikanischer Film ( alles ist möglich) reflektiert er nicht, dass dem Jungen das Leben gerettet wird, aber, das darf nicht verschwiegen werden, auch das Leiden verlängert wird ( nach meinen Informationen ist der Mensch, den dieser Film in seinem Schicksal zeigt, noch am Leben, aber keinesfalls geheilt). Aber hier werden Menschen gezeigt, die durch ihre Kraft anderen sehr viel geben, keine unsinnigen supermen oder andere, die die Welt retten, sondern zwei Menschen, die sich mit aller Kraft gegen ein scheinbar unausweichlich Schicksal stemmen. Das sind Helden! Bewegend, authentisch und wach rüttelnd 5 von 5 PunktenDer kleine Lorenzo ist mit fünf Jahren noch ein fröhlicher und gesunder Junge. Seine Eltern, ein Italiener und eine US-Amerikanerin, kümmern sich liebevoll um ihn. Sie wollen für Lorenzo nur das Beste, so wächst Lorenzo beispielsweise dreisprachig auf. Doch plötzlich wird Lorenzo verhaltensauffällig. Seine Eltern können sich das nicht erklären, aber ebenso wenig die ersten Ärzte, die sie konsultieren. Erst eine dreiwöchige Untersuchung gibt ihnen Aufschluss: Lorenzo leidet an ALD, eine Krankheit, die die Myelin-Schichten im Gehirn angreift. Sie ist eine, aufgrund ihrer Seltenheit, noch kaum erforschte Krankheit, doch verlief die Krankheit bei den wenigen Befallenen - alles Jungen -, unter Begleiterscheinungen wie Taubheit, Blindheit, der Unfähigkeit zu Sprechen, u. a. immer tödlich. Auch Lorenzos Gesundheitszustand verschlechtert sich dramatisch, doch seine Eltern versuchen alles, was in ihrer Macht steht, um ihrem Sohn zu helfen. Es wird ein Kampf gegen die Zeit und mit den Ärzten, von denen nur wenige bereit sind, Lorenzos Eltern zu unterstützen; aber auch mit sich selbst. Es geht um Zusammenhalt, um Stärke, um bedingungslose Liebe, und die Würde eines Menschen, der scheinbar so krank ist, dass er seine Umwelt nicht mehr wahrnehmen kann. Der Film zeigt außerdem sehr glaubwürdig, wie medizinische Institute auf die Forderung reagieren, ein Gegenmittel zu entwickeln, das zwar das Leben Einzelner retten könnte, sich aber eben aufgrund der Seltenheit der Krankheit nicht rentiert und somit die finanzielle Grundlage jener Einrichtungen zerstört. Für den Zuschauer ist sowohl die Reaktion der Ärzte, als auch die der Betroffenen nachvollziehbar, obwohl diese natürlich viel sympathischer erscheinen, weil sie gefühlsbetont reagieren, und nicht kalkulieren, ob sich das Geschäft lohnt. Die Schauspieler wirken in ihren Rollen sehr glaubwürdig, wodurch die emotionale Dichte in diesem Film zu Stande kommt. Er ist stellenweise, ob der Grausamkeit der Krankheit, sehr schockierend, dann wiederum, ob der außerordentlichen Courage von Lorenzos Eltern und ihrer Liebenswürdigkeit ihrem Sohn gegenüber, äußerst rührend. Lorenzos Öl" ruft außerdem alle Zuschauer dazu auf, sich am Kampf gegen ALD zu beteiligen, zum Beispiel durch Spenden. Für all das gebe ich dem Film Lorenzos Öl" 5 Sterne. |
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Agatha Christies Das Böse unter der Sonne
DVD von Kinowelt Home Entertainment/DVD |
ProduktbeschreibungIm vollbesetzten Hotel "Jolly Roger" erholen sich die Feriengäste auf der kleinen Insel beim Baden, bei Ausflügen und gutem Essen. Für ausgiebigen Klatsch und Gesprächsstoff sorgt die ehemalige Schauspielerin Arlena Marshall mit ihrer allzu auffälligen Liaison, Mr. Redfern. Als dieser bei einem Bootsausflug Arlena in einer Badebucht erwürgt auffindet, gerät er unter Mordverdacht. Aber auch seine von allen anderen Gästen bemitleidete Ehefrau und der kühle Mr. Marshall hätten wohl ein Motiv für die Tat gehabt. Der belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot, der ebenfalls seinen Urlaub hier verbringt, muss sich gehörig anstrengen, um aus den vielen kleinen Puzzlestücken ein Bild des Mordes zusammenzusetzen. Aus der Amazon.de-RedaktionAlles beginnt mit einer Toten im Moor. Aber als sich kurz darauf die imposante Gestalt Hercule Poirots (Peter Ustinov) in der Eingangstür der Londoner Trojan-Versicherung mit der Silhouette des Big Ben misst, ist diese Tote zunächst einmal begraben. Der berühmte Detektiv mit dem belgischen Akzent soll klären, warum der millionenschwere Industrielle Sir Horace Blatt einen "Edelstein" auf 50.000 Pfund versichern lassen möchte, der gerade einmal 38 Pfund und sieben Schilling wert ist. Auf Sir Blatts Jacht an der Côte d'Azur stellt sich heraus, dass der Schwerenöter von dem flatterhaften Show-Star Arlena Marshall betrogen wurde. Dem echten Stein auf der Spur begibt sich Poirot auf eine Insel, wo eine mondäne Gesellschaft von Showgrößen und Millionären Müßiggang pflegt. Landschaftlich paradiesisch ist dies dennoch alles andere als die Insel der Seeligen. Alle Mitglieder dieses elitären Kreises sind durch Profitinteressen, Eifersucht, Missgunst, Hass oder Ehebruch miteinander verbunden. Es würde sich kaum um einen von Agatha Christie ersonnenen Plot handeln, wenn die Dinge hier so lägen wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Als die durchtriebene Arlena mit Würgemalen am Strand aufgefunden wird, hat praktisch jeder ein handfestes Mordmotiv. Aber auch ein wasserdichtes Alibi. Da bedarf es einer ausgebufften Spürnase vom Kaliber Poirot, das raffiniert eingefädelte Verbrechen aufzuklären und den Bogen vom Sonnenparadies zur Toten im englischen Moor zu schlagen. Poirot ist das perfekte männliche Pendant zur weiblichen Hobbydetektivin Miss Marple. Er ist schrullig, exaltiert und unbestechlich scharfsinnig. Niemand könnte den Meisterdetektiv besser verkörpern als Sir Peter Ustinov, dessen Charisma diese von Guy Hamilton mit leichter Hand und Tempo inszenierte Krimikomödie zeitweise zu einer One-Man-Show macht. Im Schatten des Kolosses wirken selbst Stars wie James Mason oder Jane Birkin mitunter ein wenig blass. Auf die Ausstattung ist sehr große Mühe verwendet worden. Die Anzüge, bunten Kleider und extravaganten Hüte lassen sich als überzeichnete Psychogramme ihrer Träger lesen. Allein Poirots Badeanzug, mit dem er einmal ein paar Trockenübungen am Strand vollführt, ist eine Klasse für sich. Ein verzwickter Fall, der höchst amüsant daherkommt und en passant beweist, wie Geld den Charakter verderben kann. --Frank Kukat 5 Kundenrezensionen:Wer meuchelte die Diva? 4 von 5 PunktenWer Vergnügen an englischem Dialog-Humor hat, sich gerne dem gediegenen Charme verzwickter Agatha Christie-Whodunits hingibt und einer ganzen Handvoll verdienter britischer Toppstars beim selbstironischen und leichtfüßigen Spiel zusieht, ist bei "Das Böse..." allerbestens bedient. Erfrischend unliterarisch und sommerlich leicht geriet Guy Hamilton's Krimiverfilmung von 1982. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine illustre Urlaubsgesellschaft auf einer kleinen Mittelmeerinsel. Jeder ist mit Jedem schicksalhaft verbunden und alle Fäden führen zu einer Person: Bühnenstar Arlena Marshall, prächtig dargebracht von Ex-Emma Peel Diana Rigg. Das Miststück macht nun wirklich jedem Inselurlauber das Leben schwer - kein Wunder, dass sie eines schönen Tages erwürgt am Strand vorgefunden wird. Jetzt ist es an Hercule Poirot, dem belgischen Meisterdetektiv, den Mord aufzuklären bis die Polizei eintrifft. Und gerne gucken wir ihm dabei zu, denn die Situationen und Wortwechsel sind süffisant und einfach zu köstlich. Zitatsüchtige Zuschauer werden viele Dialoge geradezu in sich aufsaugen: "Sie sind Hercule Poirot? Ich hoffe, Sie haben nicht vor, mit meinen Gästen Detektiv zu spielen. Die haben alle viel zu viele Leichen im Keller, um Detektivspiele amüsant zu finden." --- "Linda, Darling, steh doch nicht da wie ein Hustenbonbon. ...Im Übrigen, wenn Du dich langweilst, spiel doch mit den Quallen." --- "Arlena, Du musst Stunden für deine Maske gebraucht haben. Du musst völlig erschöpft sein; hier - nimm ein Würstchen." --- "Natürlich war Arlena viel begabter als ich. Schon damals konnte sie ihre Beine höher schmeißen als jede Andere ...und WEITER." Gepflegte, hintersinnige Unterhaltung, der es wichtiger ist, uns schmunzeln zu machen, als wassserdichte Logik zu erzielen. Ein anregender kriminalistischer Champagner-Cocktail. Super! 5 von 5 PunktenDer beste und wohl auch lustigste aller Poirot-Filme. Brilliantes Schauspiel, spannende und angenehm verzwickte Story und jede Menge Humor. Ein großer Pluspunkt ist, dass die Besetzung aus beiden Vorgängerfilmen, insbesondere "Tod auf dem Nil", sich hier wiederholt. Es ist somit sehr angenehm, bekannte Gesichter wiederzusehen, wenn auch in völlig anderen Rollen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass wir in der dt. Fassung auch die Originalstimme des Sprachwunders Sir Peter Ustinov haben, der sich hier selbst synchronisiert hat. Besser geht's nicht! Toller Krimi mit Top-Besetzung und schöner Ausstattung 5 von 5 PunktenDas Böse unter der Sonne wird oft als schwacher Beitrag der Hercule-Poirot-Verfilmungen angesehen. Na ja, im Leben gibt es nun mal ebenso oft zwei Meinungen. Für mich hält der Film problemlos das hohe Niveau von "Tod auf dem Nil" oder "Mord im Orient Express", brilliert dazu durch ein hochkarätiges Ensemble in allerbester Spiellaune, eine wunderschöne Ausstattung (Kostüme, Locations) und ausgefeilte Dialoge von bissigem Witz. Überragend einmal mehr Peter Ustinov in der Rolle des belgischen Detektivs mit den genialen kleinen grauen Zellen. Ihm zur Seite stehen Schauspieler der ersten Garde, die sich die Bälle derart kongenial zuspielen, dass es eine reine Freude ist. Ein spannender, gut in fiktiven Rückblenden dargelegter Plot. Dazu viel Sonne, viel Meer und das mondäne Ambiente eines Klassehotels - so kommen zum Krimispaß auch noch Urlaubsgefühle. Hier hat alles einfach nur sehr viel Stil und sogar die Schurken der Geschichte, eigentlich höchst brutale Mörder, wirken wie stilvolle Gentle(wo)men, die von Poirot letztlich bloß bei einem harmlosen Taschenspielertrick - einer Art verbotenem Gesellschaftsspiel für bessere Leute - ertappt wurden. Sehr unterhaltsam - auch nach mehrmaligem Anschauen 5 von 5 PunktenDie Verfilmung von Agatha Christies Meisterwerk ist wirklich gelungen. Die Krönung des Filmes besteht aus der Besetzung von Peter Ustinov, der Hercule Poirot meisterlich verkörpert, und Maggie Smith, die, so meine Meinung, eine der besten Schauspielerinnen überhaupt ist. Ein Lob an diesen Film! Den muss man gesehen haben! Von Intriganten und Zicken 5 von 5 PunktenViele halten "Das Böse unter der Sonne" für eine schwache Christie-Verfilmung. Das stimmt vielleicht, wenn man den Film rein aus der Krimi-Warte sieht. Der Mordfall und seine Aufklärung schleppen sich etwas belanglos dahin, und die Auflösung hängt an einer Information, die dem Zuschauer vorenthalten wurde. ABER selten hat man so viele Stars sich liebevolle Gehässigkeiten an den Kopf werfen sehen wie hier, und das entschädigt für alles andere. "Das Böse unter der Sonne" spielt fast gänzlich unter Mitarbeitern des Theater- und Musical-Business, und was sich da vor traumhafter Kulisse an Intrigen, Bösartigkeiten, Neid und Gier abspielt, ist einfach exquisit. Die Dialoge sind von geschliffenem Witz, und die Schauspieler haben ihre helle Freude daran. Wie Maggie Smith der wunderbaren Diana Rigg bei deren Gesangsvortrag von "You're the Top" (der gesamte Score besteht aus Cole Porter-Songs) die Schau stiehlt, wie Sylvia Miles hinter Riggs Rücken über sie ablästert, um dann ganz schnell ein strahlendes Gesicht aufzusetzen, wie Hercule Poirot, gespielt vom unvergleichlichen Ustinov, hier wirklich als nervender Wichtigtuer gezeichnet wird, das hat alles so viel Stil und Größe, wie sie heute nicht mehr im Kino zu sehen ist. Das "Böse" unter der Sonne mag nicht ein geplanter Mord sein, aber die Art, wie Menschen miteinander umgehen. Das ist ganz im Sinne von Agatha Christie - und herrlich 'british'. |
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Der große Muppet Krimi
DVD von BUENA VISTA |
ProduktbeschreibungBuena Vista Der groÃe Muppet-Krimi, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 17.11.05 2 Kundenrezensionen:Begeisternde Muppetverfilmung! 5 von 5 Punkten"Der große Muppet Krimi" bietet kleinen und großen Zuschauern jede Menge Spass und Unterhaltung. Dass der Film Ende 70er entstanden ist, merkt man ihm nicht an, dreht es sich im wesentlichen ohnehin in einem Muppet-Film um die Handlung und die charmanten Darsteller. Absolut empfehlenswerte Verfilmung! Für Muppet-Fans ein MUSS! 5 von 5 PunktenDer große Muppet Krimi ist einer von den älteren Muppet-Movies und das ist auch gut so. Im Stil von "Die Muppets erobern Manhattan" aufgemacht, erlebt man die gewohnten Sprüche und Gags (Sie: Ist das ein Bär? Er: Nein, das ist ein Frosch! Bären tragen Hüte!")... zum Glück mit den Originalstimmen, die man noch von früher kennt. Die Singereien sind Geschmackssache und der Mittelteil lahmt ein wenig, aber dennoch erhält der Film von mir 5 Sterne für die gute Unterhaltung. Neben den im Film auftretenden Gaststars gibt es leider auf der DVD nur ein Extra (Miss Piggy im Interview). Die Menüs sind aber ganz witzig aufgemacht, so dass es auch da keine Punktabzüge von mir gibt. Fazit: Für Muppet-Fans ein unbedingter "Muss-Kauf", für Familien, Kinder und alle Junggebliebenen ein lohnenswerter Film zum angucken. |
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Jesus von Nazareth Teil 1-4
DVD von Cine Plus Home Entertainment GmbH |
ProduktbeschreibungJESUS VON NAZARETH 4 Kundenrezensionen:Hervorragend 5 von 5 PunktenSpannend, respektvoll der Bibel gegenüber, (kultur)historisch nachvollziehbar und lehrreich. Was mich ein bisschen gestört hat, waren die strahlend hellen Augen des Jesus-Darstellers und der stark verzögerte Alterungsprozess der Maria, der Mutter von Jesus. Das hat den Film aber letzten Endes bei mir doch keinen Stern gekostet: Robert Powell ist eindeutig mein Lieblingsjesus geworden - wobei der echte außerhalb der Bewertung steht - und ich würde diese Verfilmung jedem und jeder empfehlen, Christen ebenso wie anderweitig interessierten. Hammer Verfilmung 5 von 5 PunktenMan kann immer im Leben streiten über Ansichten, Gefühle oder Eindrücke. Diese Verfilmung ist sehr gut gemacht mit Ausnahme der immer junggebliebenen Mutter von Jesus. Die Starbesetzung tut dem Film gut ist aber nicht ausschlaggebend. Habe mir alle 4 CD`s an einem Abend reingezogen weil man gebannt den Eindruck bekommt nicht aufhören zu wollen. Fünf Sterne weil dieser Film es verdient hat. "Was ist die Wahrheit?" 5 von 5 PunktenEin Film,so unglaublich,wie die (biblische)Geschichte,die ihm zugrunde liegt: kein Kitsch,kein falsches Pathos,keine Sentimentalitäten,kein abgehauenes Ohr in Großaufnahme in Gethsemane.Dafür eine ausführliche Darstellung der Charaktere,wofür Profi-Schauspieler einfach ein MUSS sind:Großartig Rod Steiger als Pontius Pilatus("Und was ist DIE WAHRHEIT?")und in einer der bewegendsten Szenen des Films: Der dornengekrönte Jesus geht durch den lichtdurchfluteten Eingang auf Pilatus zu.Ausführliche Schwerpunkte im letzten und wichtigsten Teil des Films:Der Konflikt Jesu mit den geistlichen Autoritäten("Ihr Blindenführer!"),aber auch ein nachdenklicher Nikodemus("Darf Gott nicht den als Messias wählen,den er wünscht?")und Jesu Zuwendung zu den einfachen Leuten,den ewig Benachteiligten.Wer-als Ergänzung zu den biblischen Originaltexten- SEHEN will,wie es gewesen sein könnte,für den ist Zeffirellis Jesus-Film ein MUSS !!! Der Weg des Jesus von Nazareth 5 von 5 Punktenwird hier ergreifend erzählt mit einem überragenden Robert Powell der zu keiner Zeit auch nur einen Bruchteil an Intensität in seiner Darstellung des Jesus verliert. Die filmische Gestaltung der Kreuzigung (vergl. etwa hierzu Gibsons Passion Christi) wirkt durch Verzicht auf überflüssige Effekte sehr real und könnte sich in der Tat so oder so ähnlich abgespielt haben. Das hohe Staraufgebot in den übrigen Rollen (Rod Steiger als Pontius Pilatus, Anne Bancroft als Maria Magdalena u.v.a.) bleibt stets im Dienst der Geschichte und dem historischen Stoff. Maßstäbliche Verfilmung für jeden der sich mit Leben und Wirken des Jesus von Nazareth auseinandersetzt - ganz gleich ob Christ oder Atheist. |
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Rendezvous mit einer Leiche
DVD von MGM Home Entertainment GmbH (dt.) |
ProduktbeschreibungTortilla Soup, DVD (Italian Import), Hector Elizondo, Jaqueline Obradors |
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